Zwischen Angst und Sichtbarkeit | Jennifer Pickhan | BTS #35
Worum es geht
In Folge 35 von Behind the Story spricht Wolfgang mit der Unternehmerin Jennifer Pickhan über ihren bewegten Lebensweg – von 13 Umzügen in der Kindheit über frühe Unsicherheiten bis zur Suche nach Identität und Stabilität. Offen erzählt sie, wie ihre Schulzeit und die komplexe Beziehung zu ihrem Vater sie bis heute prägen und warum radikale Selbstreflexion für sie das Fundament eines erfüllten Lebens ist. Zudem geht es um ihren Weg in die Immobilienbranche, die Rolle von Mentoren und ihren Umzug nach Zypern.
Autor: BTS - Behind the Story
Zu Gast
Jennifer Pickhan ist Unternehmerin und in der Immobilienbranche tätig. Nach einer von zahlreichen Umzügen geprägten Kindheit fand sie ihren Weg über Mentoren in den Beruf und lebt heute in Zypern.
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Transkript
Hey Du, halli, hallo und hallöchen, Barbie. Heute Folge Nummer 35. Ja, und auch heute spreche ich wieder mit 'nem faszinierenden Gast über dessen Leben, über Höhlentiefen, über Business und alles, was und alles, was man so erlebt. Mit dem Ziel, dass Du aus den Entscheidungen meines Gastes vielleicht 'n bisschen was lernst und eigene Entscheidung, ja, irgendwie klüger oder besser oder wie auch immer, Entscheidungen treffen kannst. Ja, heute hab ich wieder 'n tollen Gast, und zwar Jennifer Pickhan.
Sie ist Unternehmerin, Diplombetriebswirtin und, das hat mir die KI verraten, Seriengründerin. Da werde ich speziell nachher noch mal zufragen. Ihr beruflicher Weg bewegt sich so an der Schnittstelle von Immobilien, Kapitalien, Kapital- und Unternehmensnachfolge und persönlicher Verantwortung. Sie hat sich schon früh mit intensiv, mit wirtschaftlichen Zusammenhängen auseinandergesetzt. Ihr Fokus lag da aber nicht nur auf Zahlen und Strukturen, sondern auch auf der Frage, wie Vermögen entsteht, wie's erhalten bleibt und wie es sinnvoll weitergegeben werden kann.
Diese Perspektive zieht sich son bisschen konsequent durch ihren beruflichen Werdegang, wenn man sie googelt oder perplex oder whatever. Jennifer ist außerdem TÜV zertifizierte Gutachterin für Immobilienbewertungen und Bauschäden, hab ich da erfahren. Und ich weiß aus eigenem Hören, dass sie seit vielen Jahren operativ mit Immobilien, Investoren und unternehmerischen Strukturen zu tun hat. Als Co Fonerin und Senior Managing Partnerin unter anderem beim Legacy Builder Global begleitet sie Unternehmerinnen und Unternehmern bei der Frage der Nachfolge, der Kapitalstruktur und des nachhaltigen Aufbaus von Unternehmen. Parallel dazu ist Jenny Mutter, sie ist Speakerin, sie ist Mentorin und sie ist als Content Creator aktiv.
Sie teilt ihre Erfahrung offen, spricht über Verantwortung, Wachstum und persönliche Entwicklung und hat eine starke Community aufgebaut, die sich eben nicht nur für Investments interessiert, sondern auch für Haltung und Sinn hinter, ich würde sagen, Klammer auf, unserem unternehmerischen Klammer zu, handeln. Unsere beiden Wege haben sich gekreuzt bei, die Älteren werden's noch kennen, Clubhouse, dem damaligen Social Audiopionier. Da gab es nämlich sonntagmorgens einen literarischen Club, son Buchbesprechungsklub und auch son bisschen Businessklub. Und den hat sie zusammen mit tollen Menschen, unter anderem Yasemin Yasan, Grüße gehen raus, moderiert. Und ich war wirklich absoluter Stammhörer.
Ich glaub, ich habe 90 Prozent oder mehr der Sendungen gehört, weil ich zu der Zeit immer im Gym war. Und dann hab ich gedacht, das passt super und es hat auch super gepasst. Zu der Zeit lebte Jennifer in Zypern und dann haben wir uns son bisschen aus den Augen verloren, weil diese Sendung auch eingestellt wurde. Und vor Kurzem ist sie mir wieder über den Weg gelaufen und danke an den Algorithmus von Meta. Als ich nämlich durch Instagram geswiped bin sozusagen, hab ich 'n Videocast gesehen, in dem Jennifer als Gast war und über ihren Lebensweg erzählt hat, über Höhen, über Tiefen, über Veränderungen, über Business und alles das, was mich hier auch so interessiert.
Und dann wusste ich, Jennifer ist meine Frau, ich muss sie unbedingt einladen. Ja, das hab ich dann auch getan und mein Dank geht auch an Jennifer, denn sie war sehr flexibel. Ihr habt's ja in der letzten Woche erfahren, falls ihr Markus Podcast gehört habt, habt Wir waren eigentlich eine Woche vorher dran. Leider hat mich dann doch tatsächlich Corona noch mal erwischt. Ja, das gibt's noch.
Und wir mussten schieben und die Jennifer war so nett und hat ja den Termin mit mir geschoben und sitzt jetzt im Studio. Und jetzt wird's Zeit, dass ich Sie endlich reinhole. Und ich sag herzlich willkommen am digitalen Lagerfeuer. Herzlich willkommen bei behind the Story. Herzlich liebe willkommen, liebe Jennifer Peekhan.
Vielen, vielen Dank. Danke für die Einladung, lieber Wolfgang. Jennifer, wo erreich ich dich? Und die Frage ist bei dir ja ganz besonders spannend, weil das letzte Mal, als wir Kontakt hatten vor Corona, hast Du mir gesagt, ich bin im Moment in England, aber das ist noch nicht so ganz klar und da gibt's noch so Themen und so weiter. Ja, wo bist Du grade und wie geht's dir?
Mir geht's super. Vielen Dank der Nachfrage. Und aktuell bin ich nach wie vor in England und wir befinden uns in der zweiten Visungsrunde sozusagen. Also wir bewerben uns grade das 2. Mal fürs Visum.
Und ja, war son bisschen die Frage, ob wir das von außerhalb oder von innerhalb von England machen. Und ja, wie Du's siehst, wir sind noch in England. Also und hoffen, bleibt. Wir dürfen auch noch bleiben eine Weile. Okay, da muss man Visumsrunden drehen, entnehme ich dir.
Ja, Also ist ja nicht mehr, ne, ist ja nicht mehr Teil von Europa. Dementsprechend dürfen wir uns jetzt per Visum bewerben. Also Okay. Wenn wir in England bleiben wollen. Cool.
Eine 1 Sache, die meine Sendung auszeichnet, ein Fakt, den meine Sendung auszeichnet, ist, dass ich einfach spontan Fragen stelle, die nicht im Skript stehen. Also sorry darf, ihr liebe Dörfer. Frage, wenn Du jetzt, weil Du's grade erwähnt hast, nicht mehr Teil von Europa, merkt man irgendwas von Brexit in der Stimmungslage in England? Das würde mich schon mal interessieren. Also generell ist die Stimmungslage, ich glaub egal, in welches Land Du gehst, relativ 3 bis 4, da 4 bis 5, möcht ich mal sagen.
Die Engländer sind genauso großartig in Beschwerden wie die Deutschen auch. Von daher ist es einfach, ja Anders. Ja, genau. Die beschweren sich halt anders. Und natürlich ist es für die Engländer jetzt 'n bisschen schwieriger, weil die müssen sich ja auch mit Visum bewerben, wenn sie irgendwo hinreisen.
Das heißt, für die ist wesentlich schlimmer als irgend's hab ich umgekehrt jetzt nicht so mit. Wobei ich heute witzigerweise jemanden getroffen hab, er ist Engländer, er hat lange Jahre in Dubai gelebt und kam jetzt zurück nach England in die Heimat, hat aber eine russische Frau. Und die ging jetzt auch wirklich in diesen Prozess und er hat das jetzt einfach mal auf da von der anderen Seite noch mal kennengelernt und ist natürlich auch wenig begeistert, aber Not amused wahrscheinlich. So ist es halt einfach. Gehört wieder zu, wenn man da wenn immer im Ausland leben möchte.
Okay. Liebe Jennifer, der Podcast beschäftigt sich ja mit der Lebensgeschichte, mit der persönlichen Heldenreise meines Gastes, also in dem Fall heute von dir. Und ich geh immer son bisschen aus von der, wir nennen das im in dem Storytelling oder in der Heldenreise nennen wir das, die gewohnte Welt des Mangels. Und die beginnt immer in der Kindheit. Das heißt, meine 1.
Frage bezieht sich son bisschen auf die Phase, sagen wir mal, ab dem Moment, wo man sich selbst bewusst ist, das beginnt meistens so in der Grundschule, ja, dass man so sich auch erinnert. Was war die kleine Jenny fürn Kind? Wo ist die aufgewachsen und wie war so die die Sozialisierung deiner deiner Familie, Geschwister und so weiter? Ach, wo fang ich denn da an? Also es ist halt immer ganz schwer, tatsächlich nicht so dran zu erinnern, wie ich mich auch gefühlt hab, ehrlich gesagt.
Also fangen wir mal so an. Also ich hab eine jüngere Schwester. Wir sind quasi sind 2 2 Kinder in der Familie. Und wir sind schon immer sehr viel umgezogen. Also ich erinnere mich, dass ich dass ich in 2 verschiedenen Kindergärten war, dass ich in 2 verschiedenen Grundschulen war, sogar 3 verschiedenen, nee, nee, 2 verschiedenen Grundschulen.
Und danach sind wir dann auch relativ schnell wieder umgezogen. Das heißt, bis ich meinen Band vor 23 Jahren kennengelernt hab, bin ich schon dreizehnmal umgezogen gewesen. Und ja, den hab ich mit 20 kennengelernt, dementsprechend so hat man ganz Mit 20 dreizehnmal umgezogen, das ist, glaub ich, Rekordhöher. Ja, das ist das war schon Ja, und da hat's ja auch für mich aufgehört. Also wir sind dann gemeinsam auch noch weiter umgezogen.
Und ich finde eigentlich auch, diese Flexibilität, das ist 'n großer Teil, der mich ausmacht. Wobei ich jetzt auch festgestellt hab in England, ich möchte die Rente bleiben, mir gefällt's dir wirklich gut und ich möchte nicht noch mal von vorne anfangen. Also ich tatsächlich habe ich den Punkt erreicht, wo ich sagen muss, ja jetzt ich hab jetzt hier noch mal festgestellt, wie schwer es ist, von 0 anzufangen und alles aufzubauen und das ganze Netzwerk aufzubauen, wenn man wirklich keinen kennt. Und auch beruflich einfach noch mal Fuß zu fassen, noch mal, selbst wenn alles digitalisiert ist und so weiter. Aber es ist halt noch Sinn, das Netzwerk macht schon einiges aus.
Und wenn's nur so Kleinigkeiten sind wie eine Freundin anzurufen und mit dir Kaffee trinken leben zu wollen, das das sind solche Sachen, die unterschätzt man tatsächlich dieses Netzwerk, was man sonst hat. Und genau, das ist jetzt so, ich bin gespannt am ganz großen Nee, gar nicht. Nee, überhaupt nicht. Aber tatsächlich. Ja, ich war sehr schüchtern und natürlich durch die vielen Umzüge auch viel verunsichert, weil ich ja nie diese Chance hatte, sone beste Freundin habe ich immer vermisst zum Beispiel, weil ich durch die Umzüge gab's es einfach nicht.
Und damals gab's ja auch noch kein Handy, ne. Und wir waren ja noch 'n bisschen anders in der Kommunikation. Das heißt, über weggezogen ist es mal weggezogen. Und selbst wenn man sich Jahre später noch mal getroffen hat oder ich hab das schon versucht, da noch mal aufleben zu lassen, die die Freundschaften, die ich hatte. Das ja, oftmals sind die dann echt in die Brüche gegangen, wenn man sich einfach nicht mehr gesehen hat und aus den Augen aufgestellt hat und irgendwie auch nicht mehr so gepasst.
Glaubst Du, dass wenn man so oft umzieht, also ich sag mal so Flexibilität oder auch son bisschen Abenteuer vielleicht als Kind eher, heute im Erwachsenenalter dann Flexibilität, dass man sagt, ich kann in dem Land leben oder in dem und ich zieh von da noch da. Glaubst Du, dass das sozusagen im im Gegensatz steht zu Verankerung, Verwurzelung? Also dieses, ich bin in 'nem sozialen Netzwerk drin, ich hab meine Freunde, ich hab meine Ist das ist das schwierig fürn Kind oder? Es kam bei mir relativ spät. Also ich hab meinen besten Freund, der war auch mein Trauzeuge, den hab ich kennengelernt, als ich 17 war.
Und die sind immer noch befreundet, also ich krieg darauf schon sehr großen Wert auf so langfristige Freunde, sag ich mal. Aber es müssen die Freunde natürlich auch mitmachen. Du siehst auf jeden Fall, wenn Du umziehst, wer wem es wichtig ist, mit ihr in Kontakt zu bleiben, weil es einfach noch mal auch für die für beide Parteien einfach noch mal eine Herausforderung ist und auch 'n großer Willen dahinter sein muss, in Kontakt zu bleiben. Ich hab eine noch eine sehr, sehr gute Freundin in Deutschland. Wir sind auch regelmäßig in Kontakt und ich würde sagen, die Spreu trennt sich vom Weizen in dem Fall.
Mhm. Und ich persönlich leg schon sehr viel Wert dadrauf, dass Wurzeln und das ganze soziale Umfeld, was mir wichtig ist und von den Leuten, wo ich auch merke, okay, da kommt auch was zurück, dass das beschrieben bleibt. Und da lege ich mich auch wirklich ins Zeug. Wo was man aber sehr, sehr schnell sieht, was man, glaub ich, nicht so schnell sieht, wenn man, ich sag jetzt mal, jahrzehntelang an einem Ort ist, von dem kommt dann tatsächlich auch was zurück im gleichen Maß. Weil oftmals gibt's immer eine Person, die das so forciert, dass man sich trifft und die dann halt immer, ne, so die Gruppe zusammenhält.
Und die Person war ich auch immer und kaum war ich weg, war das dann einfach nicht mehr der Fall. Mhm. Und irgendwann hab ich aufgehört, hinterherzurennen. Und dann verdünnt verdünnt sich das auch ganz schön. Habt ihr Moderatoren damals vom, wie hieß eigentlich die Sendung, heißt das und der Deep Talk Club waren wir.
Der Deep Talk Club Und wir waren täglich sogar online, ne. Ihr wart am Anfang täglich genau. Gemacht, fast eineinhalb Jahre sogar, ja. Ja, krass. Und die Jasmin hat ja dann Und die hat er noch weitergemacht, eine unfassbare Zahl am Ende erreicht.
Ich weiß es gar nicht mehr, 600 Sendungen oder oder 800 Ah, ja. Oder noch mehr. Bitte. Habt ihr noch Kontakt miteinander? Ja, sporadisch.
Mhm. Okay. Jetzt sind wir bisschen von der Grundschule abgekommen, das macht aber gar nichts. Ich hab dir im Vorgespräch gesagt und unsere Hörer wissen das auch, wir springen in den Themen, wenn's passt und das ist auch überhaupt gar kein Problem. Trotzdem würd ich gern noch mal auf diese Grundschulzeit zurück.
Gerade wenn Du wenn Du in 2 Grundschulen auch warst, wie würdest Du dich selbst da charakterisieren? Was warst Du fürn für eine Grundschülerin? Ich weiß noch, dass ich, in der ersten Grundschule, ich bin sehr, sehr gerne zur zur Schule gegangen, gab ja auch eine Superlehrerin. Also wahrscheinlich kann sich jeder noch an den Namen der ersten Grundschullehrerin erinnern, meine wie's Frau Trepslaff. Und der 1.
Tag war super, weil ich hab bei der Einschulung ein lila Kleid getragen. Sie hatte genau das gleiche Kleid an an den Tag. Und natürlich ist immer eine absolute Lieselehrerin, die hatte ich 2 Jahre lang. Und da hat's mir auch wirklich Spaß gemacht. Die 2.
Lehrerin, den Namen möchte ich jetzt nicht sagen, die war nicht so der Knarre. Den Namen kenn ich aber auch noch. Da hab ich aber eine 1. Strafarbeit bekommen, weil sie der Meinung war, ich hab mich nicht entsprechend verhalten. Und das ja, da hat's mir dann auch nicht mehr Spaß gemacht.
Also bei mir hat sehr viel davon war sehr viel davon abhängig, wer die Autoritätsperson war. Und ich muss auch sagen, ich hatte Ich komme aus einem strengen Elternhaus, insbesondere mein Vater war sehr streng und ich musste viel, viel am Nachmittag lernen und arbeiten. Und er hat großen Wert auf Schönschreiben gelegt Und ich habe, und wir hatten leider Gottes auch 'n Kopierer zu der Zeit, war ja damals noch nicht so noch nicht so üblich, ne, beim Kopiererhaus hatte. Wir hatten Ich geh eine, wo das hingeht, ja. Du hattest genug Millionen Euro Seiten ausgedruckt und ich musste 100 Seiten 11 und dass die schön gleichmäßig sind, weil wir Schreibschrift gelernt hatten.
Ich glaub, ich weiß gar nicht, ob das heute irgendwie noch jemand irgendwas verrückt war. Auf jeden Fall musste ich viel schreiben und viel üben. Und ich hab gar nicht so erfahren, ob's mir Spaß macht oder nicht, weil mir die Disziplin gleich ziemlich von Anfang an ziemlich schnell übergestört wurde. Mhm. Also ich kann dir gar nicht sagen, ob, als ich wirklich empfunden hab.
Ich war so jetzt nicht cool fand am Nachmittag. Oder Es war halt einfach wahrscheinlich auch normal für dich, ne. Also ich hatte auch gar keine Ahnung, weil, ne. Also war, war willenlos in dem Punkt. Also ich hab zum Willen, aber der wurde nicht gehört.
Der wurde nicht gehört. Also da war der Lieder, dein Vater war ganz klar da im Lied sozusagen und hat dann vorgegeben, was wie der Takt ist. Magst Du was sagen, musst Du aber nicht, aber magst Du was sagen zur sozusagen beruflichen Orientierung deiner Eltern? Ich frag an der Stelle immer danach, es geht mir darum, hattest Du schon sozusagen eine 1 Orientierung in Richtung Selbstständigkeit oder waren die angestellt tätig? Oder was haben die gemacht?
Witzigerweise kann ich dir das im Grundschulalter nicht beantworten. Meine Mutter war zu Hause und ich hatte mal meine Mutter gefragt, was mein Vater zu der Zeit gemacht hat. Ich hab da drauf keine Antwort erhalten. Okay. Die kann mich auch nicht dran erinnern.
Also ich weiß Nein Dienst, ganz klar. Wahrscheinlich. Ich glaube, es ist an der Stelle auch besser, wenn ich nicht weiter nachpohre. Das kann ja irgendwann mal kann er das, dass ich in in 'nem gewissen Zeitraum, als ich in der Grundschule war, ich weiß, dass er geschäftlich verreist ist. Ich weiß aber nicht, was er gemacht hat.
Mhm. Beide waren in der Werbung so, also sind sehr kreativ im grafischen Bereich. Und tatsächlich war mein Vater auch selbstständig viele Jahre. Zu dem Zeitpunkt weiß ich nicht. Aber ja, er war selbstständig und meine Mutter, die war auch selbstständig später irgendwann.
Hat aber immer schon mehr in Richtung Lebewesen tendiert. Also irgendwie die sichere Selbstständigkeit, sag ich mal, diese Okay, aber Du hast sozusagen beide Perspektiven bekommen. Also hattest Ja. Schon auch selbständige Eltern, beruflich selbstständige Eltern und beruflich auch angestellte Eltern. Ist ja mal spannend zu wissen für deinen späteren Werdegang sozusagen.
Gut, die Grundschule hast Du dann irgendwann mit der etwas dooferen Lehrerin, aber trotzdem überstanden von Nee, da muss ich ja noch mal wechseln, Gott sei Dank. Die hatt ich gar nicht mehr erinnern. Ah, okay. Da bin ich das mit ihm noch mal umgezogen und dann bin ich in eine andere Schule gekommen, aber die Lehrer an die, an den Namen kann ich mich gar nicht mehr erinnern, also die war nicht so so prägend. Aber irgendwann war die Schul, die Grundschule zu Ende und dann ging's in eine weiterführende Schule und Genau, aus ganz genau.
Wie war die Zeit so? Wie wie hast Du das in Erinnerung? Die 1. Zeit sehr gut, weil ich, ich muss dazu sagen, ich bin in, also wir sind ich bin hab in Baden Württemberg meine Schullaufbahn angefangen, bin nach nach Hessen, bin da auch aufs Gymnasium und von Hessen bin ich dann in der siebten Klasse nach Bayern gezogen. Wem das, also es werden werden nicht würd nicht vielen was sagen, aber von Hessen nach Bayern zu ziehen, notentechnisch ist der Super GAU.
Also ich, wenn man in Hessen 1 bis 3 hat, hat man in Bayern 4 bis 6 Ano. Mhm. Per se. Und schreibt nach Gottes ist das auch mir passiert. Ich war relativ relativ gut in der Schule.
Ich hab auch mit Französisch angefangen. Das heißt, ich war in 'ner Klasse, die sowieso sonen Extrastatus hatte, weil alle anderen haben Englisch oder Latein, Englisch oder Latein begonnen und wir waren die einzige Klasse, die mit Französisch begonnen hatte. Und ich mochte die Klassengemeinschaft total gerne, hab mich sehr, sehr wohlgefühlt und dann musste ich, wie gesagt, wegziehen. Und das waren schon, also die 450 Kilometer, die waren schon heftig. Mhm.
Und dadurch hat sie natürlich in der siebten Klasse, kann man sich vorstellen. Also das ist nicht ganz lustig. Das ist ja eine Phase, die generell für junge Menschen schwierig ist, so 7., 8., 9. Klasse, ja? Ja, ja.
Ich wurde dann auch, kam dann auch in in der neuen Klasse wurde ich dann auch gehänselt und ja. Also es war wirklich schlimm und natürlich, da fing's halt an, mit der Mode sich auszudrücken. Die Mode war ganz anders in in den Bundesländern. Und ich kannte das auch gar nicht, dass man da so aufgezogen wird, weil das einfach in dem Bereich, wo wir waren, gar nicht so war. Aber ich, irgendwie hab meine Mode nicht da reingebracht in der doppelten Klasse.
Ich war, ja, und ich war sehr, sehr schüchtern dann, weil ich einfach von Anfang an mich nicht wohlgefühlt hab. Ich hab die Lehrer nicht verstanden. Meine Mutter, die hat gesagt, kein Problem, die sprechen Hochdeutsch, die müssen Hochdeutsch sprechen. Ja, sagt es mal den bayerischen Lehrern. Die haben davon an uns gehört.
Ich wir hatten zum Beispiel, ich weiß noch, dass es in Bayern gibt's Echsen, das heißt, unangekündige Tests. Mhm. Ich kannte nur Klassenarbeiten, die angekündigt waren und zwar lange im Voraus. Da hatte ich dann auch meine 1. Sex relativ schnell.
Im Bereich Mathe binomische Formeln. Ich hatte noch nie was mit Alkohol zu tun. Ich wusste gar nicht, dass er mit Buchstaben überhaupt rechnen kann. Ich saß vor der Platte, hab ich lieb, ich weiß gar nicht, was das ist. Na ja, ich bin dann auch eine Klasse zurückgekommen leider Gottes.
Und die hatten auch alle nicht mit Französisch angefangen, sondern alle mit Englisch dementsprechend. Und es war und ich kam in eine katholische Klasse und ich war evangelisch. Ja, ich bin jetzt aus der Kirche ausgetreten. Es war alles 'n Riesenhickhack. Also meine Mutter hat dann gekämpft, dass ich in der Klasse bleiben kann.
Und das hab ich auch getan, hab dann katholischen Religionsunterricht gehabt, als ob das irgendwie 'n Unterschied war. Es war wirklich 'n Riesenpickhack. Ja, also ich würde sagen, die Schullaufbahn, ich erinner mich nicht gern an die Schullaufbahn zurück. Okay. Frage, die für mich da schon echt eine gute Position hat jetzt, ist, Du warst dann, sagen wir mal, 14, 15 würd ich jetzt mal schätzen oder so, den Dreh?
Ja. Oder 13, 14, 15, so was in dem Dreh. Wie geht man als junger Mensch, der keine besondere soziale Verankerung hat, also haben wir ja gesagt, und zwar durch die Umzüge und so weiter. Wie geht man mit soner Krise dann Also ist dann die Familie der Bezugspunkt oder hast Du das introvertiert gemacht oder hast Du's gar nicht gemacht und alles sozusagen einfach geschluckt? Oder wie wie wie wie wie wie hast Du das am Ende überstanden?
Weil das, Du lachst jetzt, aber ich glaube, man kann nachvollziehen, das war sicherlich eine sehr, sehr schlechte Situation für dich an der in dem Moment. Eine schwierige Situation vielleicht besser, ja. Das war's und ich bin auch ziemlich abgerutscht. Also meine Eltern hatten dafür kein Verständnis. Mhm.
Bei meiner Schwester hatte ich in der Regel auch nicht wirklich 'n guten Betrag. Wir sind sehr, sehr unterschiedlich. Selbst heute, wir reden zwar miteinander, aber ich muss schon sagen, dass die Ansichten aufs Leben sehr, sehr unterschiedlich sind. Das heißt also, wir verstehen das, was wir hören. Nachvollziehen kann man's in der Regel nicht gut.
Heute ist die Toleranz und der Respekt 'n bisschen größer als früher. Aber ja, tatsächlich, ich glaube, ich hab hab das viel mit mir alleine ausgemacht. Und wenn ich wenn ich dann Freunde hatte, die wirklich dann eng waren, mit denen hab ich auch viel geredet. Ich hab schon immer viel darüber geredet und versucht, das durchs das Reden zu verarbeiten. Mhm.
Wenn jemand da war, dem ich vertraut hab und dem ich das auch, damit ich das auch teilen konnte. Mhm. Ja. Okay. Gut, meine Liebe.
Wir machen an der Stelle 'n Break. Wir sind jetzt irgendwie, was bist Du denn? Konfirmiert? Kommunion? Wie ging das dann in Bayern?
Konfirmation war das, ja. Konfirmation, das gibt's dann schon. Obwohl's 'n anderer Kulturkreis ist für die Bayern sozusagen. Ja, ja, ja. Wir haben ara evangelische Kirchen.
Okay. Wurde konfirmiert, ja. Ja, alles klar. Da war eher Spaß immer. Ich glaube, Ich glaub, ach Gott, ich weiß gar nicht mehr.
Ich weiß auch, dass ich noch in Hessen in in den Konfirmationsunterricht gegangen bin. Ich weiß gar nicht mehr, wo ich dann tatsächlich letzten Endes komme. Okay, also 14, das war so die die Zeit dann, wo schon Warum gefangen ist? Genau. Es spielt doch keine so wichtige Rolle.
Wir machen an der Stelle mal 'n Break jetzt. Wir haben sozusagen mal deine, die gewohnte Welt des Mangels, war bei dir eigentlich gar keine gewohnte Welt des Mangels, wenn man ehrlich ist. Das war schon ständige Herausforderung, das war auch schon Aufbruch und Heldenreise. Also das heißt, deine Lebensgeschichte ist eigentlich eine sehr untypische Heldenreise, aber sehr, sehr spannend, ja? Weil ehrlicherweise die Gäste und und die meisten Viten sind ja dann so gestrickt, dass man erst mal 'n Elternhaus hat.
Man ist sehr lange an dem einen Ort. Man geht in die Grundschule, lernt Freunde kennen, mit denen viele Menschen, die ich hier als Gäste begrüßen durfte, dann heute noch auch Beziehungen haben, so wie Du auch teilweise noch zu Menschen hast. Aber es ist dann doch eine andere Situation, wenn 1 permanent an einem Platz ist. Und dann entsteht halt oft dieser Mangel in dem Alter, über das wir grade reden, dass die dann sagen, boah, alles so langweilig hier, so, ja und oder wie die Kids heute sagen, ich will irgendwie, will hier raus, ich will in die Großstadt und so. Und bei dir war ja schon permanent der Wandel, Kennzeichen dieser ersten frühen Phase, find ich total spannend, auch wenn wir später zu deinem weiteren Leben kommen.
Wir machen jetzt 'n kurzen Break, weil es gibt die berühmt berüchtigte Schnellfragerunde. Okay. Und die wenigsten Menschen aus unserem Podcast Zuhörerkreis werden dich ja persönlich kennen. Also vielleicht gibt's 'n paar. Ich hoffe, Du teilst das später und und sie hören das auch an.
Aber trotzdem hab ich son paar Fragen raus geprägt oder Fragen entwickelt, mal zu schauen, was ist Jennifer eigentlich fürn Mensch? Und ich würde sagen, wir starten da einfach mal rein. Schnellfragerunde bedeutet nur, dass Du ja, also dir so viel Zeit nehmen, wie Du möchtest für die Antwort, aber es sind halt relativ knackige Fragen so hintereinander. 1. Frage, Kaffee oder Tee?
Kaffee. Du lebst in England. Das ist richtig, ne? Ja, das ist richtig. Du hast vorher in Zypern gelebt.
So richtig, ne? Das ist auch korrekt. Möchtest Du über die Antwort noch mal nachdenken? Nee, okay, alles klar. Also ich seh schon evangelische evangelische Jugendliche in Bayern, Kaffeetrinker in England, also so diese, ich sag mal, sone leichte Rebellion wohnt ja inne, deine deine Vita.
Stimmt. Okay, Spaß. Welche App benutzt Du am meisten? Whatsapp. Okay.
Damit bist Du absolut Mainstream, aber ich bin auch froh, weil ich glaube, die letzten 3 Gäste hatten was anderes. Und tatsächlich, aber die Mehrheit nutzt Whatsapp, weil so viele Gruppen und Vernetzen und so weiter. Und übrigens wollt ich eben noch sagen, fällt mir jetzt wieder ein, dieses, ich bin mit meinen Freunden verwurzelt und diese ganze Thematik, ich hab auch langjährige Freundschaften und Beziehungen, Menschen, denen ich vertraue, das ist natürlich mitm Digitalen dann einfacher geworden. Das ist für Menschen wie dich oder auch mich, also ich hab auch sehr viele internationale Freunde, natürlich super, ja. Weil Du kannst einfach Whatsapp schicken, ob die nach Kolumbien geht oder nach Botswana oder sonst wohin, eigentlich völlig wurscht, ne, oder die Ecke.
Das ist schon eine tolle Geschichte. Also unsere Probstar an die Digitalisierung. Hast Du 'n Lieblingsessen? Pizza. Pizza.
Auch wieder typisch Englisch. Ja, natürlich. Ich war übrigens letztes Jahr zum ersten Mal in Zypern. Mhm. Und da hab ich eine fantastische Pizza gegessen in Parforce am Hafen, ne.
Aber das nur mal so nebenbei. Jetzt warst Du ja, Du hast in Zypern gelebt, da kommen wir gleich noch drauf und lebst jetzt grade in England, hast in Deutschland gelebt. Waren noch andere Stationen vermutlich dazwischen. Gibt's 'n Land, das dich besonders in irgend 'ner Form geprägt hat oder inspiriert? Würd ich jetzt nicht sagen.
Mhm. Okay. Ist auch nur Fällt mir fällt mir nicht, fällt mir nix ein, nee. Das ist auch eine gute Antwort. Ich hab mich tatsächlich son bisschen gefragt, als wir das 1.
Mal Kontakt hatten, nachdem ich dich in diesem Videocast gesehen hatte und ich dich einfach angeschrieben hab, hab ich gedacht, wieso zieht jemand von Zypern? Nein, das war so meine 1. Weil's kühler ist. Genau. Genau das war die Frage, die ich nicht verstanden hab irgendwie.
Nee, hatte geschäftliche Gründe. Okay. Warte geschäftliche Gründe. Okay, weil weil Zypern ist ja wettermäßig 'n Traum, ja. Ich hab da auch 'n paar Bekannte.
Ich hab ja auch damals auch 'n Bekannten besucht, den Jörg Scholler. Der war auch schon Gast in meiner Sendung. Grüße gehen raus an dich, mein Lieber, wenn Du das hörst. Und ich seh jeden Tag seine Storys und heut Morgen ist er wieder bei 22 Grad durch Paphos gelaufen im T-Shirt, ja. Und da war ich, vielleicht bin ich schon 'n bisschen neidisch, muss ich sagen.
Ich gucke ausm Fenster und schneit gerade. Gut, anders Thema. Was darf in deinem Kühlschrank nie fehlen? Käse. Käse?
Okay. Warum? Ich liebe Käse. Ich glaub so in Frankreich. In Frankreich hab ich auch gelebt.
Käse war so Okay. Wie Käse, das war das legendär. Okay. Bist Du Frühaufsteher oder Nachteule? Frühaufsteherin.
Mhm. Schon immer gewesen oder familiär begründet oder steckt das in deiner Idee? Das weiß ich jetzt nicht, ob das mein Biohhythmus ist. Der wurde mir auf jeden Fall früh antrainiert, sagen wir's mal so. Der Vater mit der Disziplin.
So ist es. Ah, okay. Wenn Du Entscheidungen triffst, was überwiegt bei dir? Struktur oder Intuition? Das hat sich gewandelt.
Ich bin ein 1 sehr kopflastiger Mensch, aber ich lerne mehr und mehr auf meine Intuition zu hören. Mhm. Es ist es ist nach wie vor eine Pro- und Kontra-Liste und eine lange, teilweise eine lange Entscheidung. Aber es es muss halt irgendwie beides zusammenpassen. Ja.
Teil Das war übrigens. Würd ich sagen. Ja, wenn ich dir das zurückgeben darf, das war damals auch, also und ohne dass ich dich je gesehen hatte oder wir gesprochen haben, ich hab euch ja alle in diesem Club bei Clubhouse ja immer nur im Ohr gehabt. Aber wenn ich dich hätte charakterisieren müssen, das waren ja eine ganze Gruppe von Menschen, weil da teilweise 4 Moderatoren, wechselnde auch, 4 5, ja. Genauso hätt ich dich auch klassifiziert, dass Du jemand bist, der der 'n sehr, sehr strukturierte Basis hat, also weiß, wie man strukturiert, aber auch son bisschen auf dem Weg zur Intuition ist.
Also das wär auch so mein Eindruck gewesen. Noch strukturierter war eigentlich nur die Jasmin, glaub ich. Also die war ja unfassbar strukturiert, Ja, ja. Gut vorbereitet. Die wohne auch.
Der Jan Mark sowieso, der ist Ingenieur, also. Ja. Okay. Ich glaub Aber das waren trotzdem, ja, die Männer und ja, man kann Menschen, die son bisschen, wo ich dachte so auch in der Moderation son bisschen intuitiver waren. Und bei dir und bei Jasmin hab ich mich immer bewundert, wie strukturiert und genau.
Und wenn Du gesagt hast, ja, das und das und das, dann war das halt auch so, ne. Also da konnte man sich echt gut drauf verlassen. Okay. Gibt's 'n Buch oder und oder einen Film, der das dich besonders inspiriert oder geprägt hat? Wahrscheinlich für viele wie Rich Dad Poe Dad.
Das war das Buch, was mich zur Unternehmerin gemacht hat. Ist noch 'n ausschlaggebende Buch. Okay. Gibt's 'n Satz, der dich im unternehmerischen Kontext in in Führungspositionen oder generell in deiner Arbeit begleitet, den Du dir ab und zu mal sagst, weil Du sagst, der hilft mir irgendwie weiter? Oh, es sind mehrere Sachen, die mehrere Punkte, die mich immer, also themenabhängig, würd mal wieder sagen.
Also 1 ist oft, grade wenn's Investment geht, dem Einkauf liegt der Gewinn. Und Leadership ist kein Titel. Okay. Ja, würd ich beides unterschreiben. Du hast die, Du hast die Chance, ich hab in diesem in diesem Podcast als Host die Zauberkraft.
Ich kann dir einen Wunsch erfüllen. Und zwar darfst Du dir eine Person aussuchen, mit der Du 24 Stunden exklusiv verbringen kannst, alleine, egal ob sie vor 500 Jahren gelebt hat oder aktuell lebt. Gibt's irgend eine Person, von der Du sagst, boah ey, ein Tag mit diesem Menschen, das wär's? Wer mir jetzt spontan in den Sinn kommt, kann aber auch sagen, dass es deswegen ist, weil ich grade aufm Webinar war, ist Tomi Laubins. Mhm.
Das hat mich schon sehr fasziniert. Und Mhm. Die Energie, die ja, find ich Du warst online bei Unleach. Bitte? Jetzt, warst Du jetzt grade bei Unleach online?
Der war jetzt Nee, nee, bei, das war, ach vor, ich glaub, 2 Wochen hat er son Webinar gemacht über 3 Abende Okay. Hinweg. Also bei uns waren's Abende. Ja, genau, das war das aber. Das hieß Unleach, ja.
Und Aber Unleach, ja. Ja, genau. Und Unleasche the Power with n ist eine Veranstaltung, die findet immer alle, also seit jetzt zum vierten Mal in Köln statt 3 Tage im September, da bin ich auch wieder. Ich war zweimal dort. Im letzten Jahr hatt ich 'n gesundheitliches Thema.
Meine Zuhörer wissen das, da wurde ich an den Augen operiert, da musste ich das kurzfristig schieben. Aber ich bin in diesem Anfang, diesen September auch wieder da und werde 3 Tage Tony Robbins live genießen. Und das ist Sehr schön. Sehr inspirierend. Deswegen kann ich das absolut nachvollziehen.
Und immer mehr Leute sagen das auch in meinem Podcast. Also auch im Letzten war das auch die Person, die man gerne mal treffen würde. Okay, letzte Frage. Übrigens, die Frage nach der Person ist immer sehr unvorbereit. Die steht nicht in deinem Briefing, weil ich genau das möchte.
Ich möcht, dass die Leute da spontan antworten. Nicht, dass Du dich wunderst. Letzte Frage, was hast Du dir dir zuletzt selbst geschenkt? Ich kann Eine Yogamatte. Eine Yogamatte, okay.
Oh Gott. Dann lassen wir das mal so stehen. Die Frage warum ist klar, weil Du Yoga machst und Scan bequem hast und so weiter. Alles klar. Weil ich mir Yoga angefangen hab, ja.
Ja. Reklame. Mein Lieben, mal so richtig Butter bei der Fische. Wirst Du auch des Öfteren von E-Mails und Projektchaos so richtig überrollt, dass bei dir die Hürde brennt? Dann schnapp dir bitte mal Bitrix 24, denn die können dir echt den Hintern retten.
Dreh- und Angelpunkt der ganzen Geschichte ist das CRM. Alle Mails und das ganze Social Media Geraffel fließt direkt in Leads und Deals ein, ohne dass man erst 5 Unterordner anlegen müsste. Von Chats über Task bis zu HR hast Du mit über 35 Tools eigentlich alles auf dem Schirm, was so anfallen kann. E-Mails landen da, wo sie hingehören und die KI fummelt dir die KPIs und Aufgaben so schlau zusammen, dass Du nicht lange rumsuchen musst. Am Ende hast Du einfach einen smosen Workflow, der echt den Unterschied macht.
Neugierig? Dann schau bitte mal unter bittrix 24 d e Slash testen rein und probier's kostenlos aus. Reklame Ende. Okay, gut. Dann würd ich sagen erst mal danke für die Schnellfragerunde.
Ich hab notiert, dass Du Käse magst und Pizza und ja, dass Tony Robins die Person wär, mit der Du mal 24 Stunden verbringen würdest. Kann ich absolut nachvollziehen. Jetzt sind wir wieder zurück deinem, sagen wir mal, fünfzehnten, sechzehnten Lebensjahr, so was. Du bist jetzt in Bayern halbwegs sozialisiert, angekommen irgendwie. Und Du hast gesagt, ist sone rebellische Phase irgendwie.
Du hast, Du bist, ich weiß jetzt nicht mehr genau, wie Du's formuliert hast, runter abgerutscht, genau, abgerutscht. Magst Du das noch mal kurz beschreiben? Und wie wie war das Gefühl so dann? Na ja, also ich hatte ich hab mich irgendwie nicht gefunden, ne. Also das war irgendwie, ich hab mich gesucht und nicht gefunden.
Ich hab Freunde gesucht und nicht Also oberflächlich hatte man natürlich Freunde, aber irgendwie, das hat, dadurch, dass die ja alle sich schon seit der Grund, grade in Bayern, die kennen sich ja alle seit der Grundschule. Ich mein, die laufen dann 22 München, das ist aufm Land, ja. Das heißt, die kannten sich vom Kindergarten und sind dann gemeinsam in die Schule gegangen. Und es war wirklich schwer, da irgendwie Anschluss zu finden. Allerdings hab ich auch Leichtathletik gemacht zu der Zeit, Auch eine Entscheidung, die quasi Vater für mich getroffen hatte.
Also ich war in dem Leichtathletik Verein. War auch relativ gut. Dementsprechend hab ich da auch natürlich in der Schule ja Aufmerksamkeit bekommen, sagen wir's mal so. Also ich bin auch für die Schule angetreten. Aber es war einfach, sagen wir's mal so, also ich ich durfte mich immer an anderen orientieren, die besser sind, wenn's reingepasst hat in die disziplinarischen Maßnahmen meiner Eltern.
Wenn's den Spaß ging, durfte ich mich daran nicht orientieren. Also ich durfte alles machen quasi, was für mein Leben gut war. Wenn die aber zum Beispiel zu zu Partys gegangen sind oder so, das durfte ich dann nicht. Also diesen Ausgleich, den hatte ich nicht, sondern ich hatte immer den Fokus auf den Erfolg und war da, das war alles sehr, sehr strikt. So erinner ich mich zumindest, ja.
Es war bestimmt auch, also natürlich waren's auch teilweise gute Zeiten, wobei das dann relativ ja, ging dann relativ irgendwie in die andere Richtung. Ich hab das dann nicht mehr als sehr gut empfunden. Ich war war auch teilweise sehr, sehr unglücklich. Hatte dann auch die falschen Freunde und bin dann auch tatsächlich, bin öfters dann sitzen geblieben. Also ich hab viel gelernt und bin trotzdem sitzen geblieben, weil nichts mehr hängen geblieben ist.
Also weil einfach, ja. Und je mehr ich dann sitzen geblieben mit 'nem schlechten Rücken geschrieben hab, desto sauer ist mein Vater geworden. Und War son bisschen eine Abwärtsspirale dann hört sich das an, ne? Genau. Und ich bin, als ich ungefähr 16, 17 war, jeden Tag verholt in die Schule gegangen, weil ich schon vor der Schule meine meinen Anschluss bekommen hab.
Ja, das ist einfach, ja, dass ich einfach schlecht bin mit allem, was ich tue und ja, dass ich einfach nichts richtig machen konnte. Wie hat sich deine Mutter da in der Situation verhalten? Meine Mutter, die war zu dem Zeitpunkt viel arbeiten. Mein Vater war mehr zu Hause, hat leider auch 'n bisschen die Augen davor verschlossen. Hat auf mich nicht gehört, sondern eher ihr Mann geglaubt, also ihren Kindern.
Ich bin zu dem Zeitpunkt nicht wirklich an Sie angekommen, ist 'n Riesenthema auch bei uns und ja, schwierig, weil sie manchmal greifbar. Also wir haben dann aber auch im Nachhinein festgestellt, also mein mein Vater hat uns verboten, sie anzurufen auf der Arbeit. Das davon wusste sie aber nichts. Also er hat wirklich versucht, 'n Keil dazwischenzutreiben. Und ich hab mit meiner Mutter, seit ich 15 war, hab ich sie gebeten, sich von meinem Vater scheiden zu lassen.
Also ja, 5 Jahre später hat's dann auch geklappt. Es hat eine Weile gedauert, ja. Sie hat das Ja, aber das hört sich ja schon nach 'ner 'ner wirklich schweren Zeit an. Wie kommt man als junger Mensch da durch? Grade noch in der Situation, wenn man jetzt, ja, ich will's jetzt nicht ständig reflektieren, aber trotzdem noch mal erwähnen, weil's ja vor der Schnellfreigerunde war, wenn man jetzt nicht diese Verwurzelung hat in sonem Ort, in dem man sein ganzes Leben verbracht hat und zur besten Freundin geht und heult sich aus, das hattest Du ja nicht.
Wie wie übersteht man sone Phase dann? Kann ja nicht sagen, wie ich die überstanden hab irgendwie. Jeden Tag glaub ich irgendwie bis Also es war scheinbar schon immer in mir son kleiner Kämpfer drin. Also irgendwie hab ich das ja auch gemeistert. Ich hatte, das hatte ich's auch schon beim Clubhouse erwähnt.
Es gab auch, steht auch in dem Buch drin, was wir ja zusammen verfasst haben, die ganzen Moderatoren. Es gab den Zeitpunkt auch, wo ich in der Schule sitzen geblieben bin und dadurch auch von der Schule geflogen bin, das heißt, das Abi nicht machen konnte. Ich wollte aber zu dem Zeitpunkt wollte ich Sportmanagement studieren und es fing damals nur als Uniabschluss. Also mit 'nem richtigen mit 'ner richtigen Abitur in Anführungszeichen. Ich bin deinem Fahrrad Abitur und Du musstest an die Uni gehen.
Das war dann leider nicht mehr möglich. Und ich hab dann mich heimlich bei der Fachoberschule angemeldet für das Fachabitur. Und meine Eltern haben mir gedroht, mich rauszuschmeißen, wenn ich keine Ausbildung mache, weil sie Nase voll hatten von meinen schlechten Noten. Und ich hab das heimlich gemacht, bin auf die Warteliste gekommen. Ich wurde dann auch angenommen und hab mich entschieden, ich versuche mein Glück, klingt jetzt leichter als getan, das war natürlich eine schwerwiegende Entscheidung, sich dann so zu entscheiden, wenn man rausgeschmissen wird, ob man dann wirklich die Schule weitermacht.
Aber ja, ich bin, ab dem Zeitpunkt bin ich wesentlich mehr für mich eingestanden. Ich hab auch irgendwann den Sport sein lassen, weil ich mich zwischen Freunden und Sport entscheiden musste, Hab mich dann für die also für Freunde entschieden. Also heute weiß man, okay, das war, ne, die Freundschaften bestehen so nicht mehr. Mhm. Aber ich habe gemerkt, ich hab einfach keine Freizeit mehr.
Und ich hab ich kann Also ich mach was, was ich nicht mag, wo ich nicht 100 Prozent gut bin. Mhm. Ja. Und was ich auch nicht mir zuliebe mache, sondern wer dazu gedrängt wurde. Und das gab natürlich auch 'n Mega, das das war der Supergow für meinen Vater.
Und dann Wurde das dann mit dem wir wir werfen dich raus? Also Du musst die Wohnung verlassen, die gemeinsam wurde das umgesetzt? Ich mein, ist ja 'n Unterschied, es anzukündigen oder es dann auch wirklich durchzuziehen mit 'nem minderjährigen oder vielleicht grade volljährigen Kind dann? Nee, sie haben's nicht durchgezogen. Mhm.
Aber zu dem Zeitpunkt muss ich sagen, war ich auch gar nicht mehr so im Fokus, weil meine Schwester dann angefangen hat, Tennis zu spielen. Sie ist dann quasi, mein Vater hat sich dann auf sie gestürzt. Mhm. Und ich glaube, da wurde einfach nur der Fokus verschoben und da konnte man sich dann nicht mehr Also Sie haben's nicht übers Herz gebraucht, aus welchem Grund auch immer. Sie haben mir das nie gesagt.
Aber ich hab gesagt, ich geh dahin, ich mach das und könnt mich rausschmeißen. Ist aber trotzdem traurig, dass man sozusagen in der Retroperspektive, ich will das nicht bewerten, ich hör ja nur zu, aber dass man sagt, okay, der Fokus war woanders und dann hatt ich 'n bisschen mehr Freiheit und ich war dann sozusagen nur noch zweites Interesse, ja. Das ist ja 'n furchtbares Gefühl, was man seinen Kindern gibt. Also das sollte man ja generell nicht so machen, find ich. Und umso stärker für dich, dass Du da durchgegangen bist.
Und wenn, das, diese Phase jetzt mal abzuschließen, die war ja irgendwann dann auch vorbei, würdest Du heute rückblickend sagen, einfach mal, ja. Jetzt gar nicht in speziellen Facetten, emotional, intelligent oder keine Ahnung, wie, son generell, hat dich das eher stärker gemacht? Oder würdest Du sagen, wenn ich jetzt die Wahl hätte, man kann ja nie im Nachhinein das Leben verändern, das ist ja auch gut so, ja. Aber ich hätt mir's schon anders gewünscht irgendwie. Also ich hab mir immer einen Vater gewünscht, der mich, also den ich Also ich hab mir 'n anderes Vater Tochter Verhältnis gewünscht.
Und natürlich auch, als es ums Thema heiraten ging und ich meine Freundinnen gesehen hab, die dann heiraten und der Vater sie zum Waldhaar begleitet hat, das hatte ich einen von nicht, weil ich hab dann irgendwann mit meinem Vater auch den Kontakt abgebrochen. Er ist auch schon vor langen Jahren also vielen Jahren gestorben. Also er ist ausgezogen, als ich 20 war irgendwann. Und ich hab dann auch beschlossen, eben nicht mehr den Kontakt zu halten. Mhm.
Ich möchte also es ist mein Weg. Ich glaube, es ist zu machen. Man kann's ja sowieso nicht ändern. Ich glaube, es hat mich stark gemacht. Es hat mich sehr widerstandsfähig gemacht.
Allerdings auch nur an der Oberfläche, weil vieles was da drunter kaputtgegangen ist. Das habe ich im letzten Jahr erst sozusagen herausgefunden, welche Traumatas eigentlich da unten verborgen liegen. Ich hab nie gelernt, irgendwie damit umzugehen oder das zuzulassen. Und das hat mir, ich würde mal sagen, einige Schwierigkeiten im Nachhinein reingepackt, weil da natürlich meine ganzen Entscheidungsmuster nur entsprechend waren, die jetzt nicht grade vorteilhaft waren für mich die letzten Jahre. Jetzt weiß ich, woran es liegt, jetzt wird's dann auch entsprechend anders.
Aber ja. Also ich glaube, das Kämpferische, das hab ich schon von der Zeit. Ja. Also ich ich dank dir sehr, dass Du da so offen auch drüber sprichst, weil ich finde es wahnsinnig wichtig, dass Menschen auch einfach wissen generell, auch die jetzt da draußen zuhören, ihr Lieben, und die wissen, ich spreche auch über solche Sachen, dass es wichtig ist, solche Dinge aufzuarbeiten. Man ist selbst in 'ner Elternrolle später.
Man möchte seinem Kind alles geben und man sollte seinem Kind sozusagen die bestmögliche Unterstützung geben und nicht die, die einen selbst vielleicht noch hemmt oder so, ne. Also deswegen find ich das total super, dass wir da drüber reden können so. Und ich find's megawichtig, solche Dinge aufzuarbeiten. Also Ja. Ja, dafür, wenn Du sagst, Du hast das angegangen vor einem Jahr oder wann auch immer, ganz egal, das ist auf jeden Fall für dich super-, superwichtig, mit dir selbst im Rennen zu sein dann auch, ne.
Also tatsächlich hatt ich mich vor der, bevor ich geheiratet hab, wir haben 2010 geheiratet. Ich glaub, ja, 2010 geheiratet. Wir haben schon so viele Leute, so viele Gut, dass das Frauen auch passiert. Sehr gut. Wir haben schon so viele Sachen quasi, wo wir die wo ich das jedes Jahresdatum merken muss.
Also Ja. Dementsprechend, da habe ich, weiß, dass ich, weil unsere ehemalige Nachbarin, die war nämlich schwer krank und sie hatte auch gesagt, das kommt alles psychosomatisch her. Und ich dachte, ich möchte das nicht, ich möchte nicht in eine Ehe gehen. Mein Vater war Narzisst, hab ich später erfahren. Also zu dem Zeitpunkt wusste ich nicht, was Narzisst ist.
Der war cholerisch und Narzisst und einfach, ich würde sagen, ich wurde ja, mental schon sehr Also ich wurde geschlagen, in dem Sinne wurd ich nicht, wobei es nah dran war, aber psychisch wurd ich da schon ziemlich kleingehalten, möcht ich's mal höflich formulieren. Gewalt muss nicht immer körperlich sein. So ist es. Ist auch wichtig. Und da bin ich da bin ich tatsächlich zu 'ner Familienberatung gegangen.
Und die hatte zu mir damals gesagt, na ja, Sie können ja offen drüber sprechen, scheint alles in Ordnung zu sein. Das hab ich dann auch so angenommen. Nee, ich war mir dessen bewusst, dass ich eine schwierige eine schwierige Kindheit hatte, würde ich's mal zu formulieren. Und dass ich's so nicht weiterleben möchte und dass ich das auch nicht beeinflussen lassen möchte. Ich wusste nur nicht, wie tief das geht und dass es eigentlich wesentlich mehr Arbeitbedarf hätte, drüber wegzukommen und das zu heilen.
Das war mir nicht bewusst an dieser Stelle. Ja, das hab ich dann aber über die Zeit hat sich das dann Also ich hab schon sehr dann, ich bin sehr offen damit umgegangen und hab versucht, das offensiv anzugehen. Mhm. Ja. Aber Gut, jetzt jetzt jetzt sagen wir mal Sportmanagement war's ja dann nicht?
Nee, Betriebswirtschaftslehre ist dann geworden. Genau, dieses Mag ich das ist 'n Pharmabitur. Wir wir wollen ja dann noch in diese Welt von Immobilien, von Unternehmen, von Vermögen, von Consulting. Ehrlich gesagt kann ich das nicht so richtig greifen. Ich hab dich ja anmoderieren mit dem KI Text, den ich dir auch vorher gegeben hatte.
Und ich kenn dich ja von von Clubhouse und hab da sone Einordnung, aber so richtig hundertprozentig weiß ich's noch nicht. Was ich weiß, ist, also ich würde sofort unterschreiben, dass Du extrem professionell bist in allem, was Du tust. Ob Du mir jetzt hinaus verkaufst oder mir erklären kannst, wie ich mein Unternehmen verkaufe oder sonst was, das weiß ich noch nicht so richtig. Aber, und das Wort, darauf möcht ich jetzt hinaus, es gibt ja 'n Weg von dem Punkt, an dem wir jetzt sind, der, sagen wir mal, und damit schließ ich's jetzt wirklich auch ab, sehr schwierig war. Du hattest jetzt nicht sozusagen den roten Teppich ausgerollt, bis irgendwann jemand gesagt hat, so mein Kind, hier ist dein Diplom, jetzt geh los mit deinen 5000000, die Du geerbt hast und Feuer frei, ja.
Sondern Du hattest eher das Gegenteil so. Und jetzt bist Du aber irgendwo in dieser Situation. Wie kam's dann dazu, dass Du das geworden bist, wo Du heute bist? Also gehen wir einfach noch mal 'n bisschen durch. Also tatsächlich hat mich mein Vater in die Immobilienrichtung geschubst sozusagen.
Er hatte Ich kann gar nicht sagen, was er genau war, ob er Immobilienmakler war oder sich dafür interessiert hat. Auf jeden Fall haben wir viel über Grundstücke gesprochen, die auch beim Vorbeifahren zum Beispiel bewertet oder Und es hat mir einfach Spaß gemacht, diese diese Art und Weise. Als ich dann mein Fakaritur gemacht hatte, hab ich das die letzten Sommerferien damit verbracht, dass ich 'n Praktikum auf Mallorca bei den Immobilienmakler gemacht hab. Ein alter Freund von meinem Vater. Und da ist dann auch, tatsächlich hat er mir das alles organisiert.
Ich hab's bezahlt. Er hat es mir organisiert und er hatte mir auch eine Unterkunft organisiert. Die fand ich grauenvoll. Ich hab dann vor Ort meine Sachen gepackt und hab mir eine neue Unterkunft gesucht, weil ich das sowieso bezahlt hab. Also von daher hab ich mir gedacht, nö, das muss ich jetzt auch nicht, ist auch meine Zeit.
Und da bin ich dann auch in diese Häuserspaziert 20000000 aufwärts und ja, fand das geil. Ja, das glaub ich. Das das gefällt mir. Das mach ich. Und dann hab ich mein Abitur fertiggemacht.
In der Zeit hatte ich dann aber schon meinen jetzigen Mann kennengelernt. Der hat in Mannheim gelebt und das waren ungefähr 460, 465 Kilometer von mir entfernt. Und hat dann gesagt, okay, Studium stand an. Ich wurde in Rosenheim nicht angenommen fürs Studium, dann bin ich nach Hof, in Bayern ganz oben ist das, ja. Hat's mir nicht gefallen.
Bin dann zurück und bin zu Ihnen gezogen tatsächlich und eine an eine Privat FH in Heidelberg. Und da konnt ich nämlich meinen Diplom in 3 Jahren machen. Mhm. Hab das dann auch alles mit KfW Kredit und so alles auf die Reihe gekriegt und auch mit der Unterstützung meiner Schwiegereltern. Bei denen haben wir dann gewohnt und haben eine eigene Wohnung gehabt im Haus.
Und ja, war dafür sehr dankbar. Hab das hab dann quasi mein Diplom mit den 3 Jahren durchgezogen, so wie's Vorschrift war. Und in der Zeit habe ich aber immer bei Immobilienmaklern Praktika gemacht. Also ich bin aus 'ner Generation Praktika, auch die unbezahlten Praktika. Ich hab wirklich davon gemacht.
Ich kenne so was wie Work Life Balance nicht. Mhm. Kann ich zu dem Zeitpunkt auch nicht. Ich habe während dem Studium gearbeitet aufm Immobilienzimmer in verschiedensten Bereichen. Ich wollte einfach was mit Immobilien machen, hat mich sehr, sehr, sehr begeistert.
Und ich hab dann auch Projektmanagement, Projektentwicklung kennengelernt, bin dann auch mehr und mehr da reingekommen. Und dann irgendwann hab ich festgestellt, ich würde gerne lernen, wie man Immobilien bewertet. Mhm. Und das wusste ich nämlich nicht. Keiner konnt mir das sagen.
Immer hieß es, ja, das kommt mit der Erfahrung. Das kann ja sein, da muss es ja eine irgend eine Formel geben. Also ich mein, kann in der Zeit, dass Leute Erfahrungen Immobilien bewerten können. Das hat mich wahnsinnig gemacht, dass mir das keiner erzählt hat. Und irgendwann hieß es, man kann auch Gutachter werden im Jüngeren, also es war wohl mal, ich weiß nicht, ob das stimmt, aber es war wohl mal eine Altersgrenze mit 35.
Und ich war noch keine 35. Und dann hieß es, wenn man aber entsprechend auf scharfen Immobilienbereich hat, kann man das auch vorher machen. Hatte ich, konnt ich nachweisen und ich hab dann die Ausbildung gemacht. Zu der Zeit haben wir im Fachbereich gelebt und bin dann Immobiliengutacht, ja, Immobiliengutachterin geworden, hab meine Ausbildung gemacht. Und das hat sich dann irgendwie so weiterentwickelt.
Wie viele Sprachen sprichst Du eigentlich? Englisch, Französisch, Deutsch natürlich. Ich lern grad Spanisch. Und als ich in Zypern war, hab ich angefangen, Türkisch zu lernen, aber das hab ich schnell wieder gelassen, weil das kriegt kriegt meine Zunge nicht hin. Ihr wart ja auch im Süden, also im Griechischen Nee, wir waren im nördlichen Teil.
Ah, okay. Ja. Das wusst ich gar nicht. Ja, siehste. Okay.
Ja, spannend. Okay, das klingt aber schon so, also das ist diese Phase, wir nennen es Ruf der Veränderung oder man findet dann sozusagen seinen Weg. An der Stelle hab ich immer gern die Frage oder platzier ich gern die Frage und ich hab son bisschen schon rausgehört und ich find's total spannend. Gibt's auf deinem Weg, wenn Du heute zurückschaust, irgendwo Mentoren, wo Du sagst, oder Menschen, von denen Du sagst, die haben mir echt weitergeholfen. Ich fand's total spannend jetzt, dass diese Rolle von deinem Vater und ja, ungesehenerweise ist er dann doch relativ häufig, hier kommt er vor.
Aber ich find's trotzdem spannend, dass Du sagst, okay, ich hab da 'n sehr zwiegespaltenes Verhältnis zu ihm gehabt generell. Und das war ja, klingt klingt nicht nach nach toller Vater Tochter Beziehung. Trotzdem war er aber auch der, der sozusagen 'n bisschen den Weg dahin geebnet hat. Also war er dann doch auch Mentor an der Stelle. Und a, siehst Du das so, dass er dich da beruflich da in den Weg gehebelt hat?
Und b, gibt's andere Mentoren, von denen Du sagst, die haben mir auf meinem beruflichen Weg sehr geholfen? Also mein Vater hat's mit Sicherheit gut gemeint und ich hab auch meinen Frieden mit ihm geschlossen. Er war halt so, wie er war. Man vieles, was er gesagt hat, war richtig. Leider Gottes hat er selber das nie umgesetzt und war nicht das Wohlmodell, was ich mir gewünscht habe.
Mhm. Sondern es war eher, ich sag's dir, ich muss mich daran nicht halten. Was ja predigen, Wein trinken Genau. Genau. Ja.
Und es war ein sehr, sehr strikter Umgang, der natürlich auch sehr schmerzhaft war. Deswegen, also ich hab ihn lange, lange Zeit gehasst und irgendwann war er mir dann egal. Und jetzt hab ich sag jetzt, hab mein Frieden mit ihm geschlossen. Ich würd das nicht so weit gehen. Und dass ich sag, ich hab ihn geliebt.
Das fällt mir tatsächlich schwer zu sagen. Aber ich glaube, dass Also er im Grunde hat er's wirklich gut gemeint. Er hat einfach nur nie gelernt, wie man Kinder erzählt und hat da wirklich 'n schlechten Job gemacht. Er hat mir auf jeden Fall mal diese Perspektive gezeigt und er hat auch drauf bestanden, dass ich mich irgendwann mal in der neunten Klasse mit meinem Beruf auseinandersetze. Und seitdem hab ich dann auch mein erstes Buch, was ich mir gekauft hab, war für über Immobilienauktionen.
Mhm. Und seitdem bin ich da irgendwie reingeschlittert und hab ihn eigentlich nur beobachtet. Beruflich gesehen glaube ich nicht, dass er mir eine große Hilfe war. Den Punkt. Also sehr, sehr fachliche Sachen hab ich da nicht hab ich nicht erfahren, sondern einfach nur die Idee.
Und auch dieses, ich glaub, dieser Unternehmergeist, den hab ich schon auch von ihm, diesen Freiheitsgeist und diesen Kampfgeist. Das hat Gab's andere Menschen, von denen Du sagen würdest, okay, die haben mich 1 bestimmten Situation in meiner Karriere, beruflich jetzt, an die Hand genommen und mir 'n Weg gezeigt, den ich alleine vielleicht nicht gefunden hätte? Und wenn's es nicht gibt, was nicht schlimm ist, das muss ja nicht so sein, ja, dann wär die Frage, wirst Du denn häufiger mal von irgendjemand gefragt, von jungen Menschen aus der Immobilienbranche oder Bekannten, Freunde, keine Ahnung. Also hast Du selbst auch sone Mentorenrolle vielleicht schon mal innegehabt? Also zur Frage Nummer 1.
Der Einzige, der mir einfällt, der mir wirklich weitergeholfen hat, mein Mindset zu ändern, war unser Coach Ch. T. Fox. Da ist wirklich, sind mir einige, ja, ist mir einige Lichter aufgegangen, sagen wir's mal so und hat uns auch lange Jahre begleitet. Und zur zweiten Frage, ja, mir war das immer wichtig, das auch weiterzugeben.
Ich hab mich auch tatsächlich aktiv bei Schulen beworben und hab auch sone Karrierewoche mal geleitet und hab versucht, einfach auch den den Kindern die Kinder dann zu inspirieren. Und ich werd schon ab und an mal gefragt, ja, ob ich da ob ich da helfen kann. Und grade auch als Consultant ist das ist das schon gut, wenn man ab und an mal Rat gefragt wird, ja. Weil ich finde grade jemand wie Du, also Du bist jetzt in meiner Podcastserie hier sehr speziell, sehr unique. Du warst schon, glaub ich, sehr unique in deiner Familie, das hat man ja so rausgehört.
Du hast generell, hast Du 'n sehr uniquees Leben, weil Du sehr viele Widerstände von Anfang an hattest. Dinge, die auch nicht Mainstream waren. Also wo man nicht einfach sagen kann, was mach ich denn jetzt, wenn ich zwölfmal umgezogen bin? Wie geh ich mit so was Da gibt's, glaub ich, auch im Internet keine Beratung für, sondern da muss man irgendwie den eigenen Weg finden. Und ich glaube grade, Du wärst natürlich auch 'n super Mentor, das einfach so als Tipp von mir jetzt von außen für junge Leute, die in ähnlichen Situationen sind, die halt echt schwierig einfach mal jemand bräuchten, der zuhört und auch mal eine schwierige Situation bewerten kann.
Also das ist bestimmt was, was Du sicherlich sehr, sehr gut kannst. Leider, weil Du's am eigenen Leib erfahren hast, aber ja, ist ja nun mal so. Und dann darf man das gerne auch weitergeben. Also Mentoring find ich 'n superwichtiges Thema im Leben generell, im Business, wie im normalen Leben. Deswegen ja, war die Frage mir noch mal ganz wichtig.
Jetzt bist Du in dieses Immobiliending reingeschippert? Ja. Kennengelernt in Anführungszeichen, digital kennengelernt hab ich dich, als Du in Zypern mit Jan Mark, grüße gehen wir raus an ihn, ja. Wir haben ja auch schon miteinander geredet, also dein Mann. Als ihr da gelebt habt und ja, so in der Immobilienbranche, glaub ich, auch tätig wart?
Also so hab ich das zumindest verstanden, dadurch. Da muss ich nur eine 1 Korrektur machen. Also Legacy gibt's nicht mehr. Ah, okay. Tatsächlich haben wir das, ja, gibt's die Firma nicht mehr.
Ich hab hier letztes Jahr noch mal komplett bei 0 angefangen. Also es ist einiges, hat sich einiges verändert. Wir haben mit Investoren zusammengearbeitet, die Immobilien in Deutschland kaufen wollten und damit auch Geld verdienen wollten. Das heißt, gemäß sozusagen, dass man das auch in Deutschland machen kann. Und wir haben Sie begleitet.
Ich arbeite auch noch mit den ein oder anderen Investoren zusammen tatsächlich, die bei uns Immobilien gekauft haben und die jetzt eine Unterstützung brauchen. Und tatsächlich schließt sich da auch dann so der Kreis und ich freu mich da sehr, dass ich da noch mit einigen einfach in Verbindung bin. In der Zeit einigen einfach in Verbindung bin. In der Zeit hat sich allerdings auch ergeben, das Immobilienthema ist relativ spannend, aber auch bis zu 'nem gewissen Grad dann irgendwann langweilig, muss ich gestehen, weil's dann doch immer das Gleiche ist. Und wir haben dann kennengelernt, dass man auch in in in Unternehmen investieren kann.
Mhm. Und das haben wir auch getan. Leider Gottes ist das, also wir hatten kein gutes Händchen mit Partnern. Ich weiß, wie gesagt, heute warum, weil ich einfach die Entscheidungsmuster von, die ich in meiner Kindheit gelernt hab, die waren mir nicht sehr zuträglich, gute Partnerschaften auszuwählen, wenn's ums Geschäftliche ging. Und ja, dementsprechend also ist das auch jetzt passiert.
Deswegen sind wir jetzt auch in der zweiten Visums Bewerbungsrunde, ja. Aber wir waren hin in Engineeringfirmen investiert. Und natürlich, also wir haben die entsprechend angekauft und der Plan war, sie zu verkaufen. Das heißt, wir sind dann reingekommen und waren quasi in den ganzen Aufräumen beschäftigt und sie entsprechend so vorzubereiten, dass man sie auch verkaufen kann. Mhm.
Und diese ganzen Prozesse, ich hab gelernt, dass mir das sehr, sehr viel Spaß macht, diesen Business Teil und diesen Aufbau. Und wir haben auch Legacy Builders als von der Selbstständigkeit sozusagen hin zu einem Franchiseunternehmen aufgebaut. Das heißt, es ist mit sehr viel Prozessen und Strukturen verbunden und alles quasi möglichst effizient und produktiv zu gestalten, dass jeder sich auf seine Stärken fokussieren kann und das macht mir einfach wahnsinnig Spaß. Ja. Und genau das mach ich heute als quasi extern external CO, wie man so schön nennt.
Für andere Firmen übernehm ich sozusagen den Businessbereich und grade arbeite ich mit 'nem Architekten hier zusammen, der einfach Da schließt sich auch wieder der Kreis der Immobilien, ne. War gar nicht so gedacht, weil ich eigentlich im Engineering Bereich bleiben wollte und weil ich da ja schon so viel kennengelernt hatte und da auch 'n 'n Tool, also ein Tool, wo man Angebote schreibt sozusagen, entwickelt habe, weil's es so nicht gab, was wir gebraucht hatten. Und ich hab mit Engineering bis dato nicht so gut gehabt. Nach mir, als hab ich mich da so reingefuppt, jetzt möcht ich da auch drinbleiben. Und wuchsi wupps kam dann natürlich 'n Architekt wieder auf die Ecke und dachte mir, okay, dann bleibt's halt bei den Immobilien.
Und Es ist dein Schicksal. Es, genau, es scheint irgendwie Ich ich leite hier auch einen Netzwerk im Immobilenetzwerk mit, also Corbus die hier 1 mit. Und das ja. Das klingt alles nach Macht mir mal was. Das klingt, wenn ich kurz reinkritschen darf, nach sehr viel Struktur, nach sehr viel Organisation.
Das klingt aber auch nach hohem Risiko. Wie risikobereit bist Du denn? Oh, sehr. Ja? Ja.
Das lern, ich glaub, das hab ich tatsächlich durch diese Umzüge gelernt. Also wenn jedes Mal ins kalte Wasser geschmissen wirst, es kann nicht viel passieren, also wenn man schwimmen kann. Also als wir nach Frankreich gezogen sind, obwohl ich Französisch in der Schule hatte, würd ich nicht sagen, dass ich's gut gesprochen habe. Also nicht so, dass ich mich arbeitstechnisch gut gefühlt hab, es zu sprechen. Und Englisch war, ist ja, wie man bekanntlich weiß, in Frankreich eher Mangelware, wenn sie nicht wollen.
Und die meisten Franzosen wollen zumindest nicht am Anfang. Ja, und da hab ich auch Netzwerken gelernt. Also ich dieses ins kalte Wasser spring und einfach bei 0 anfangen und es wieder aufbauen. Ich hab da keine Angst davor. Und das, ich hab vor wenigen Sachen Angst, weil ich find eine Lösung.
Und was war jetzt der Beweggrund quasi dann, nach Zypern zu gehen? Wir wollten aus Deutschland raus, weil wir aus Frankreich sind wir zurück nach Deutschland, weil wir weil man neulich nach 13 Jahren überzeugt hatte, dann doch eine Familie zu gründen. Und ich wollte keine Kinder aufgrund meiner Kindheit, weil die weiß man vielleicht son bisschen besser nachvollziehen kann. Was man total verstinke kann. Und ich wollte einfach nicht so so sein wie mein Vater und ich weiß, dass ich sehr, sehr viele Charakterzüge von ihm habe.
Und ich hab damit, es war sehr, sehr anstrengend, ja, diese Ungeduld und alles alles, was quasi so 'n Kind nicht braucht, abzulegen. Ich hab da hart an mir gearbeitet und irgendwann hatt ich dann, dadurch, als ich selbstständig war, hatt ich auch nicht mehr die Ausrede. Ich arbeite aber 16 Stunden am Tag, dementsprechend, ne, geht das grade zeitlich nicht. Und irgendwann sind mir die Ausreden ausgegangen und die Entschuldigung, ob's nicht klappt. Aber dann wär okay, dann dann sind wir zurück nach Deutschland, weil ich meine Familie, meine Freunde mich rum haben wollte, diese, weil ich eben das nicht so möchte wollte, dass wir immer umziehen.
Mhm. Wir haben uns in Deutschland einfach sehr, sehr unwohl gefühlt und haben dann sehr schnell entschieden, dass wir wieder wegziehen. Wir wussten nur nicht, wohin. Und irgendwann haben wir dann Zypern kennengelernt 2018, fanden das super. Und dann haben wir gesagt, okay, sobald der Kleine sozusagen mit der Krippe fertig ist oder in den Kindergarten kommt, dann ziehen wir nach Zypern und das war genau zu Covid.
Und wir haben im ersten Lockdown quasi alles gekündigt. Bisschen irre, ich weiß. Und dann nach dem ersten Lockdown im August nach Zypern gezogen. Das war ja auch die Phase, in der dann Clubhouse groß wurde. Und sozusagen unsere Connections, wenn ich das so nennen darf, dann zunächst erst mal audiotechnisch war da waren, dass ich dich Mhm.
Und mag quasi jeden Sonntagmorgen, mindestens jeden Sonntagmorgen der Deep Talk Klub war ja, glaub ich, Buchbesprechung war immer Sonntag morgens, meine ich. Genau, das war die Autorenrunde und Die Autorenrunde, genau. War sozusagen sämtliche andere Themen. Da hab ich total tolle Leute kennengelernt, von denen ich mittlerweile einige persönlich kenne, Fregari Kümmelke und andere, ja, die da tolle Bücher geschrieben haben. Also das war wirklich Wahnsinn.
Ich hab dann später noch, ja, ach na ja gut, auf 'ner Bühne mit Jochen Schweizer gestanden, der auch mal Gast war, glaub ich Ja. Und 'n Buch vorgestellt hat. Also ja, da kamen echt gute Connections damals zustande. Ja, und ab da hab ich ja euren Weg son bisschen verfolgt und jetzt seid ihr in England. Die Frage, was passiert, wenn das Visum nicht funktioniert in Visumsgeschichte?
Wo geht's dann hin? Ehrlich gesagt ist das gar nicht Debatte. Es gibt keinen Plan b. Es wird nicht Ein Jobplan b gibt's schon für mich natürlich, weil unser Sohn hat sich nämlich entschieden letztes Jahr, dass Schule nicht so seins ist mit 8. Dementsprechend ist jetzt 'n Home Education.
Also bleiben wir in einem Land, was auch Home Education entsprechend macht und davon gibt's nicht so viel Auswahl. Ihr Land ist das nächste, wo es nicht so weitergeht. Aber ich geh nicht davon aus, dass das, also selbst wenn wir kurzfristig raus müssten, würden wir uns so lang bewerben, bis wir wieder hier zu bekommen. Also wir würden hierbleiben. Wir möchten hierbleiben und Mhm.
Ja. Wo, in England seid ihr nur so ganz grob? Also nichts verraten? Ah, okay, doch, verraten Manchester. Also das ist eher Norden dann, ne.
Ja. Also da ist es dann wirklich kühl. Auch Und nass. Oder als sonst. Also Okay.
Gut. Also tatsächlich ist es in England nicht so schlimm, wie man sich das immer vorstellt, weil wir haben jeden Tag Sonne und Regen. Also es ist, selbst wenn's jetzt regnet, oftmals regnet's über Nacht. Dann sieht man morgens, dass die Straßen nass sind und eine Stunde später sind sie trocken, weil wir einen Sonnenschein haben. Aber ja, es ist permanent irgendwie nass und aber ich glaub, ich hab einmal in 3 Jahren meinen Sohn bei strömenden Regen von der Schule abgeholt.
Okay. Das ist eine gute Idee. Also wirklich, erzähl ich Wohl in Mittelhessen. Hessen kennst Du ja. Und da ist es ungefähr genauso, ja.
Also von daher. Also es ist nicht so schlimm, wie man sich das vorstellt. Aber ich ich spoiler das jetzt vorstellt, aber ich ich spoiler das jetzt gar nicht, weil muss ja nicht jeder hierherziehen. So. Wir haben das nicht gehört, wo ihr seid.
Irgendwo irgendwo in England. Nee, gibt's ja ganz England so. Waise ist auch sehr schön. Wenn wir jetzt mal auf die Karriere und auf dein Leben zurückschauen, ich hab dich ja in diesem Podcast, in diesem Videocast gehört korrekterweise. Und da hast Du auch sehr über persönliche Weiterentwicklung gesprochen, dass Du viele Dinge aufarbeitest.
Ich glaube, da geht's auch diese Kindheitsdinge und so weiter, ne. Ich will da gar nicht so weit gar nicht so tief rein. Wenn Du jetzt in der Retroperspektive auf dein Leben schaust, gibt's irgendwas, von dem Du sagst, das hätt ich heute mit dem Wissen von heute anders gemacht? Das hätt ich anders machen sollen. Ja.
Tatsächlich, also ich konnt es nicht alles noch logischerweise, weil was mir klar geworden ist im letzten Jahr und was mich vorhin nach meinen Mentoren und Coaches gefragt im beruflichen Sinne. Aber ich würde sagen, im genau wenn's darum geht, möchte ich die Anna Kreie hier noch noch mal erwähnen, weil Das war auch der Videocast mit ihr, sorry. Genau. Weil das, also ich sage immer, sie ist mein Engel gewesen, weil zu dem Zeitpunkt, als wir uns wiedergesehen haben, auch wir haben uns im Clubhaus kennengelernt und haben uns dann quasi nach 'ner Zeit wiedergefunden. Und da hab ich zu dem Zeitpunkt hab es nur noch funktioniert.
Also es war wirklich 'n kompletter Crash zu dem Zeitpunkt, also gefühlt von 100 auf 0. Und ich war, ich hab mich auch gar nicht mehr wiedererkannt in meiner ganzen Art und Weise nicht. Und was mir da klar geworden ist im letzten Jahr, ist, dass mir zwar die ganzen die ganzen Ratschläge, die uns gesagt werden, dass wir müssen positiv denken, nach vorne gucken und so weiter und einfach abhaken und weitermachen. Das hab ich auch meiner Mutter immer wieder gehört. Das hat bei mir dazu geführt, dass ich eher verdrängt habe und verarbeitet habe.
Und es ist ein sehr, sehr großer Unterschied, ob Du heilst und ob Du die Dinge, die Du erlebt hast, tatsächlich verarbeitet und geheilt hast. Und wir haben eine sehr, sehr vielschichtige Psyche, hab ich auch gelernt. Ich hab da, aber auch letztes Jahr einen 10 Tage Retreat gemacht in kompletter Stille. Da ist mir auch nämlich noch mal einiges klar geworden. Und nur weil wir sagen, okay, ich gucke nach vorne und das ist jetzt passiert.
Und es ist passiert, weil ich was lernen musste und Du überlegst dir, was Du daraus gelernt haben könntest. Kognitiv heißt es nicht, dass dein Körper und dein Nervensystem das auch verstanden hat, Dementsprechend ist es bei mir passiert. Ich war mir zwar sehr bewusst des Ganzen und trotzdem hat der Rest gestreikt. Also ich war nicht kreativ, ich hab mir, ist mir nichts mehr gelungen. Ich hab funktioniert.
Also mein Körper hat funktioniert mehr oder weniger, in vielen Punkten nicht. Und ich hab mal irgendwann das das Wort gehört, ich bin Teilzeit depressiv. Ich glaub, so kann man das sehr, sehr gut beschreiben. Also so in verschiedenen, also in gewissen Punkten einfach nichts zu gebrauchen. Und in anderen Punkten habe ich trotzdem versucht zu kämpfen.
Und dieses Kämpfen hat aber nicht funktioniert, weil 'n Teil mein mein Teil meiner Person einfach nicht funktioniert hat und ich hab das sehr, sehr spät erkannt. Das war sehr, sehr spannend. Also das ist Also wär sozusagen der Tipp von dir, die Menschen sich doch sehr intensiv mit sich selbst zu beschäftigen oder? Ja. Also dieses einfach zu verstehen, wie man tickt und wie das Gehirn, ich weiß nicht, ob's für Mindset 'n anderes Wort gibt, also ja.
Wie das, was das für eine Auswirkung auf den Körper hat, ist wahnsinnig wichtig und darauf leg ich auch am meisten Wert, wenn's bei uns auch Kunden die Themen geht. Weil es ist es mir ist eine Situation passiert und vielleicht kommt es auch dem einen oder anderen bekannt vor. Ich hab 'n Bild gesehen von 1 Person Und bevor ich sie erkannt habe kognitiv, hat mein Körper reagiert. Und da wusste ich, okay, irgendwas, da hab ich irgendwie Verbindungen gespürt. Und ich habe, und es sind auch viele Sachen, die ich zum Beispiel auch mit der Anna angesprochen hatte, in meiner Kindheit haben sich bei mir körperlich, mir körperlich, mit körperlichen Schmerzen einfach ausgedrückt.
Und ich sage irgendwann letztes Jahr im August für 3 Tage flach und ich konnte mich nicht mehr bewegen, voll unter Schmerzen. Und insbesondere in der Bauchregion. Und es war, wir hatten ein 1 spezielles Gespräch der Twitter und eine spezielle Situation in meiner Kindheit, die mir gar nicht so richtig erschienen. Also für mich war das, ich konnte das ganz locker erzählen und ja, es war eine Scheißsituation, ja. Also ich hätte es mir anders gewünscht, Aber tatsächlich hat es mich ganz schön aus den Socken gegeben.
Und da hab ich einfach mehrfach die Erfahrung gemacht, was das fürn Zusammenhang hat auf unserem Körper und dass wir, solange wir das nicht verstehen und nicht im Griff haben und nicht verstehen, wie wir uns wie wir unser Nervensystem beruhigen, funktioniert der Rest auch nicht. Mhm. Also nicht in der Performance, möcht ich sagen. Wir wir funktionieren, aber nicht so, wie wir's könnten. Und er Aber bin ich komplett zurück, als er das als ich das verstanden hatte.
Also da ging's dann wirklich tatsächlich bergauf. Ja, find ich 'n supertipp und bin ich komplett, bei dir will ich komplett so unterschreiben. Ich hab was gelernt im hohen Alter jetzt mal wieder, man lernt ja nie aus. Ich kannte zum Beispiel als Begriff und auch als Begrifflichkeit und das versteh ich auch. Ich hab aber jetzt erfahren, dass es 'n Begriff genau für das gibt, was ich glaube, was Du meinst und was ich auch unterschreiben würde.
Ich nenn es immer so, ich erklär's so, diese diese Kekssprüche beim Chinesen, ja, diese Glückskeks Sprüche. Wir sind kognitiv so, dass wir dann immer mal so drüber lächeln und so, ja. Und es ist alles in dir und Du musstest nur und die Sterne stehen gut für dich. Und wir lächeln dadrüber und finden's ganz nice eigentlich so und fertig. Die Wahrheit ist, vieles davon, will jetzt nicht sagen, stimmt, das ist einfach der falsche Begriff, aber es ist wahnsinnig wichtig, Dinge zu fühlen.
Also mein Begriff dafür, den Du grade, was Du grade beschrieben hast, ist, Gefühle müssen und dürfen gefühlt werden und zwar alle. Man muss traurig sein, man muss Teilzeit depressiv sein, man darf Teilzeit glücklich sein und man darf auch verstehen, dass das eine oder das andere nicht existiert. Es gibt kein Leben. Wenn mir jemand erzählt, ich bin 45 Jahre alt und war mein ganzes Leben glücklich, glaub ich nicht, genauso wie mein ganzes Leben depressiv, glaub ich auch nicht. Jeder Mensch hat auch glücklich im Moment.
Ja. Und und das ist genau der Punkt. Und da hab ich gelernt, dass es 'n Begriff gibt im Englischen, der heißt. Ja. Das heißt, Du musstest sozusagen in deinem Körper fühlen.
Du musst dein in welchem Sachen. Du musstest verkörperlichen. Du musst das Gefühl, Du darfst es leben. Und das ist genau das so, wenn Du in die Stille gehst, ins Schweigekloster oder so was oder ohne dass Du jetzt zu spirituell, dass wir jetzt zu spirituell werden. Aber dass Du einfach sagst, ich konzentrier mich auf mich und das ist so mein Fokus an der Stelle immer.
Ich sag in meinen Vorträgen dann und das wird, da merk ich immer, dass die Leute wirklich sehr, sehr ruhig werden, dass ich sage immer, Du hast 'n Grabstein und da steht vorne eine Zahl und hinten. Und Du bist für den Strich dazwischen verantwortlich. Und das ist dein Leben, das ist nicht das Leben von Jan Mark, das ist nicht das Leben von deinem Sohn, nicht von deinem Vater, genauso bei mir, ja. Ja. Das ist dein Leben.
Und jeden Tag geht 'n Stück vorbei. Das ist die Geschichte des Tages heute und die wird umgeblättert und die ist morgen vorbei, ja. So. Und und da wirklich reinzugehen und zu sagen, was bereitet mir Schmerz? Was macht mich wirklich glücklich?
Wann bin ich? Peak Performance, ja, weil ich einfach das Leben liebe, so wie's ist und genießen kann. Also da in die Momente da reinzugehen, das ist total wichtig und ich Auch dafür mach ich den Podcast, solche Sachen weiterzugeben an Menschen. Ich weiß, dass viele Jüngere das hören und die sagen dann, okay, das das ist sozusagen nicht eine Weisheit, die ich mit 50 oder 60 oder 40 oder 30 haben muss, sondern die kann ich auch mit 20 haben, ja. Ja.
Und und viele machen das auch. Und ich find's total stark, dass Du das auch schon so an deinen Sohn weitergibst jetzt so, also gefühlt. Ich bin aber auch, muss auch sagen, ich hab da 'n sehr großes Glück, weil er wirklich alles aus aufsaugt wie 'n Schwamm und dafür superoffen ist. Und also ich sag immer zur zu Anna, wenn wir ja in dem Coaching sind, in dem Gruppencoaching ist immer ein unfairer Vorteil, eigentlich einfach ihm das, er spiegelt mir das auch wahnsinnig gut wider. Und ich kann es sozusagen direkt 1 zu 1 weitergeben und nicht nur selber lernen, sondern es jemandem beibringen und sehe, wo dann auch die Fragen auftauchen und so.
Und er ist sehr offen dafür. Und er hat auch 'n sehr großes Feingefühl dafür, muss ich sagen. Aber ich hatte aber heute auch im Gespräch dazu mit 1 und es ist ja grade auch der Generation jetzt hier und wenn Du grade sagst, es war 'n jüngerer Aufzug, das Thema Hasseln oder Work Life Balance. Ist immer 'n bisschen da Was mir auffällt immer mehr ist, dass ich hab grade arbeite grade mit 'nem Kunden zusammen und ich hab in den ersten 3 Wochen festgestellt, ach, komm wieder in diese Funktionierenrolle rein. Hauptsache durchziehen, Hauptsache durch Powern.
Und hab festgestellt, wie meine Performance darunter leidet, also intern, wie ich das Ich kann das durchhalten. Ich bin auch sehr gut da drin, hab trotzdem 'n hohen Standard, aber ich weiß, dass ich besser sein kann, wenn ich proaktiv bin anstatt reaktiv. Und das kriegst Du nur hin, wenn Du dir Zeit nimmst für die Uhr. Das heißt, wenn man ausm Husteln rauskommt. Jetzt ist aber so, bei Work Life Balance fragt man sich, ich würde sagen, der Life Part ist oftmals, hat nichts mit Ruhe zu tun, wenn man wie man TikTok und Social Media und Co denken.
Also muss ich in dieser Zeit dann schon auch die die Zeit nehmen, diese Leere zuzulassen, wirklich sie selber hören zu können. Und das ist 'n wirklich 'n schwieriger Teil. Und ich find ich bin ziemlich extrem in vielen Themen, da lern ich am besten. Und diese 10 Tage Stille, die war für mich schon notwendig, sag jetzt mal so. Also ich brauchte auch, also ich hatte am sechsten Tag meinen absoluten Durchbruch.
Es war 'n, also es war sehr intensiv, emotionale Rollercoaster und ich hätt's aber auch nicht mit 3 Tagen, das hätte nicht gereicht. Jeder hat gesagt, warum machst Du's über 3 Tage? Das hätte nicht den Effekt gehabt. Jeden Tage war's schon heftig. Ich war auch sehr stolz, wenn ich's durchgezogen hatte.
Ich hab mehrere Male meine Koffer gepackt. Also es war nicht so, dass es jetzt Spaziergang war. Es war auch kein Luxus, keine Luxuseinrichtung gewesen. Aber wirklich hilfreich, sich selber mal zu hören. Und weißt Du, was das Tolle ist, Jenny, an der Stelle jetzt?
Ich sag einfach Jenny. Ich weiß ja auch, das ist das die legitive Kurzform von deinem Namen? Gut. Ach, schon okay. Jenny, weißt Du, was das Coole ist?
Und das macht mir das macht mir so unfassbar viel Freude bei diesem Format hier. Die Menschen benutzen diesen Podcast genau dafür. Also nicht für Stille, ist ja klar. Die hören uns ja zu. Ja.
Aber tatsächlich und ich kann dir versprechen, ich könnte 'n Namen nennen, ich mach's jetzt aber nicht, CEOs von großen Unternehmen, genauso wie Studenten, schreiben mir und sagen, ich hör dich beim Joggen, ich hör dir beim Joggen zu. Und das, was dein Gast an der Stelle gesagt hat, da spul ich fünfmal zurück und dann reflektier ich mich selbst. Und dann bleib ich beim Joggen stehen und hör in mich rein und so. Und das ist genau das, warum ich diesen Podcast mache, die Menschen auf diesem Weg zu begleiten, zu sagen, nimm dir die Zeit für dich. Ob Du im Schweigekloster bist oder ob Du das beim Joggen machst oder beim Radfahren oder whatever, ja, wenn Du die Leute fragst, wo bist Du wo bist Du dann bei dir?
Dann ist es oft beim Wandern, am Meer, beim Baden. Immer so, wenn Du so aus dem Nine to five Hassel raus bist. Und da hören die unseren, diesen Podcast und dieses Format und das find ich unfassbar befriedigend. Das ist mir völlig egal, ob das 150, 500 oder 5000 Leute sind, weil ich weiß, Du hast 2 oder dreien wieder geholfen und die spielen das auch zurück, ne. Die sagen, boah, das war so stark, die Stelle und die Stelle.
Und dann merkst Du, die Leute hören das auch bis zum Ende, weil die einfach merken, okay, das gibt mir was, das hilft mir, ja. Und das ist halt das Wunderschöne. Das ist sehr schön, ja. Jenny, liebe Jennifer, ich dank dir ganz herzlich, dass wir bis hierhin gekommen sind. Ich hab noch 'n paar Abschlussfragen und nicht mit Blick auf die Uhr, ich weiß, Du hast noch 'n Anschlusstermin, deswegen werden wir das Timing auch einhalten.
Abschlussfrage Nummer 1. Also erst hab ich noch den Hinweis, wenn Du noch irgendwas sagen möchtest, was ich noch nicht gefragt hab, dann darfst Du das gerne auch noch tun. Fällt mir jetzt aktuell nichts an. Sehr gut. Dann wär die nächste Frage oder der nächste Hinweis.
Du hast die Chance, jetzt dort in Manchester an der nächsten großen befahrenen Kreuzung, richtig große Kreuzung, in der Mitte 'n Leuchtschild aufzustellen, das sind alle Seiten leuchtet. Und da steht eine Botschaft drauf 4 Wochen lang. Was steht da drauf? Hört ihr zu. Mhm.
Und auch sehr faszinierend an der Stelle, ja, dass die, dass das, was da draufsteht, am Ende all der Unterhaltung mit all den Menschen, die ich schon geführt habe, die ganz verschiedene Mieten haben, fast immer zum gleichen Punkt kommt, ja. Das ist sehr spannend. Also gut, es gibt auch Leute, die sagen, da steht nur Liebe drauf, ja. Oder lieb dich liebe dich, stand auch schon drauf und solche Sachen, ja. Und das ist im Endeffekt die gleiche Aussage eigentlich, ja.
Bestimmt. Bleib bei dir, hör dir zu, es ist dein Leben. Und das find ich total schön. Letzte Frage, Jennifer, und ich hab eigentlich schon die Antwort hier stehen, ich frag dich aber trotzdem, gibt's interessante Menschen, bei denen Du sagst, die haben eine interessante Vita, die müsstest Du mal in deinen Podcast einladen? Die Anna Kreie fällt mir tatsächlich direkt ein.
Die steht hier aufm Zettel. An die hab ich natürlich auch gedacht, ja. Und ich möcht auch noch einen Satz zu ihr verlieren, jetzt ganz schnellen Satz. Tatsächlich hab ich zum ersten Mal, ich weiß gar nicht, warum der Algorithmus euch ausgespielt hat, wahrscheinlich, weil wir irgendwie digital miteinander, ja. Und dann wart ihr grade live und ich war da drin und ich muss sagen, die hat eine unfassbare Aura.
Ja. Und das mag ich so was. Also Menschen, die sone digitale Aura auch haben, eine Ruhe, eine Sachlichkeit auch, ja, also ganz toll. Und seitdem folg ich ihr natürlich auch und ich weiß, dass das jetzt nicht irgendwie Business as usual war, sondern die ist so. Das hab ich festgestellt, ja.
Deswegen ja, sehr, sehr gerne. Vielleicht kannst Du bei ihr mal 'n Stein in den Garten werfen, wenn wenn ich mich melde, dass sie mir vielleicht dann auch zusagt. Also die hab ich natürlich notiert. Gibt's noch jemanden, von dem Du sagst, müsstest Du unbedingt mal einladen? Würd ich da noch mal drauf zurückkommen, mir fällt's grad 'n bisschen schwer, deutschsprachige Weißt Du, wen ich noch in der Liste hab, wer noch nicht bei mir war?
Die Jasmin. Die war tatsächlich noch nicht da. Ja. Nein, die war noch nicht da. Und die hab ich auch noch auf meine Liste.
Ich hab eine lange Liste und da steht's ja auch noch drauf. Die Franziska Ambacherfer, die sie noch nicht hättest, die Nein. Das das würd ich dir auch empfehlen. Auch eine Superpowerfrau. Und ja, die Jasmin sowieso, die lebt ja auch mittlerweile auch nicht mehr in Deutschland.
Ja, genau. Die Geschichte hab ich ja auch rudimentär verfolgt, sagen wir mal so. Ja, dann sind wir durch. Ich dank dir ganz herzlich. Ich dank dir.
Das war 'n tolles Gespräch. Das war sehr, sehr, ja, das war schon Deep Talk Club, ja. Oh ja. Und ich dank dir, dass Du dich so geöffnet hast und so viel erzählt hast. Ich glaube, die Leute, die diesen Podcast hören, die nehmen da ganz viel mit.
Vielen Dank. Ihnen noch Fragen geben, bin ich da drin wieder Zeit. Genau, Du bist bei LinkedIn und überall, ne. Ja. Ja, genau.
Ich ich verlink dich ja auch dann in in der Promo nachher. Der Podcast kommt ja schon diese Woche. Dadurch, dass ich krank war, geht es diesmal jetzt sehr, sehr schnell. Ja, also dann vielen lieben Dank. Danke dir.
Und ich hoffe, vielleicht irgendwann mal in drei-d sozusagen. Das hoff ich auch. Ganz toll. Mach's gut. Bis tschau.
Tschüs.
Veröffentlicht mit CiteCast