Cover: Wissen aufsaugen | Nadja Jerzenbeck | BTS #09

Wissen aufsaugen | Nadja Jerzenbeck | BTS #09

5. Dezember 2024 55:24 Min. Zu Gast: Nadja Jerzenbeck
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Worum es geht

In Folge 9 von 'Behind the Story' spricht Wolfgang mit Nadja Jerzenbeck über ihren persönlichen Werdegang. Sie erzählt von ihrer Kindheit, dem prägenden Einfluss ihrer Familie und ihrer bewussten Entscheidung gegen die Selbstständigkeit. Eine Schnellfragerunde rundet die Folge mit persönlichen Einblicken ab.

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Autor: BTS - Behind the Story

Zu Gast

Gast der Folge, die über ihren Werdegang, ihre Kindheit und familiäre Einflüsse auf ihre Karriere spricht.

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Transkript

Ja, hallo und herzlich willkommen zu Behind the Story, Ausgabe Nummer 9. Wahnsinn, schon 9 Ausgaben. Wie ihr schon wisst, wenn ihr in der Audi jetzt schon wart und den Podcast häufiger hört oder für alle, die jetzt ganz neu sind, noch ganz kurz die Erklärung. Bei Behind the Story lad ich mir spannende Gäste ein, mit ihnen son bisschen über ihr Leben zu reden. Dabei möchte ich son bisschen am digitalen Lagerfeuer sitzen und einfach die Geschichte und den Weg beleuchten, damit Du vielleicht daraus was lernen kannst oder einfach 'n paar Learnings, 'n paar Tipps für dein Leben ziehst.

Ja, grundsätzlich ist es so, dass ich dabei versuche, möglichst tief ins Leben der Menschen einzutauchen und mal die die Aspekte zu beleuchten, die man normalerweise im Business Kontext nicht hört. Heute hab ich 'n Gast, da freu ich mich ganz besonders drüber, denn die liebe Nadja, die jetzt gleich, die ich euch gleich vorstelle, die liebe Nadja ist nicht nur eine inspirierende Persönlichkeit, sondern die lässt sich auch inspirieren. Und das hat sie mir vor 'n paar Wochen beim OMT in Mainz erzählt. Und das hab ich zum Anlass genommen, Sie auch einmal zu mir in Podcast einzuladen. Mein heutiger Podcastgast ist Nadja Jerdzenbeck.

Sie ist Client Manager bei Partner Text Punkt Deka. Sehr witzig geschrieben, werden wir gleich noch mal drüber reden. Ist eine dänische Agentur für Linkbuilding und Texterstellung. Nadja ist aber nicht nur 'n Profi in Sachen kundenorientierte Dienstleistung, sondern auch Expertin für Kontenterstellung. Ich glaube, in der Konstellation waren sie auch beim OMT.

Sie hat eine spannende Karriere, hat ursprünglich, so wie ich das recherchiert habe, Kauffrau im Groß- und Außenhandel gelernt, ging dann zum Beispiel über Performanceliebe und die Ötz-Ustern GmbH bis zu ihrem heutigen Arbeitgeber. Ja, ich hab mich wahnsinnig gefreut, als die Nadja mich angesprochen hat oder wir ins Gespräch kamen beim UMT, weil sie gesagt hat, ich hab deinen Storytelling Vortrag gehört und er hat mich inspiriert und den hab ich auch konkret umgesetzt. Da kommen wir gleich noch drauf. Ja, also gar gar keine lange Vorrede mehr. Ich freu mich wahnsinnig und sag, liebe Nadja, herzlich willkommen bei behind the story.

Herzlich willkommen am digitalen Lagerfeuer. Herzlich willkommen, Nadja Jerdzenbeck. Vielen lieben Dank, Wolfgang. Ich freu mich sehr, dass ich heute hier bin. Es ist für mich eine absolute Premiere und ich freu mich, Teil von von deinem Podcast zu sein.

Zu mir, in erster Linie bin ich glückliche Mama von 2 Kindern und durch ganz viele Wege im Onlinemarketing gelandet. Und deswegen freu ich mich heut einfach darüber, dass wir uns austauschen können und dass ich vielleicht auch den einen oder anderen noch inspirieren kann. Ja, genau. Danke, Nadja, das hatt ich natürlich in der Anmoderation komplett unterschlagen. Hast Du nicht in deiner beruflichen Karriere aber auch noch 'n, wie ich gerne sage, ein kleines Familienunternehmen managt.

Wir haben ja über deine Kinder auch gesprochen damals beim UMT und da werden wir auch heute beim Podcast son bisschen draufkommen. Liebe Nadja, wo bist Du gerade? Wie geht's dir? Wo erreich ich dich? Ich bin gerade zu Hause, ich sitze im Büro.

An meiner Wand hinter mir sieht man auch ganz viele Bilder, das so viel zum Familienunternehmen. Da sieht man meine Geschwister, meine Kinder, meine Eltern. Da ist die ganze Wand vollgekleistert mit Fotos. Ich mag das total, dass ich in 'ner Atmosphäre arbeite, wo ich mich einfach wohlfühle und das ist mein kleines Office. Und das ist wo, wenn ich fragen darf?

Im Saarland. Für alle, die's nicht hören, im Saarland. Im Saarland. Nein, das hört man tatsächlich nicht, also Sehr gut. Find ich, ja.

Okay, Nadja, steigen wir 'n bisschen ein. Ich beginne immer die Heldenreise. Ich versuche ja, meinen Podcast son bisschen entlang der Heldenreise nach Joseph Campbell zu machen, immer in der Kindheit. Also würde mich interessieren, wo bist Du aufgewachsen und son bisschen vielleicht was zu deinem Elternhaus, wenn Du magst und welche Erinnerungen hast Du an diese Zeit? Also tatsächlich in dem Raum, in dem ich jetzt sitze, das war tatsächlich auch früher unser Büro.

Ich habe vor einem anderthalb Jahr mein Elternhaus übernommen, lebe dort mit meinen Kindern und es ist für mich einfach 'n Stück weit Kindheit. Ich muss sagen, ich hatte eine superschöne Kindheit, die mit ganz vielen Erinnerungen bestückt ist. Also ich hab ganz, ganz tolle Eltern. Meine Mama hat mit uns von Basteln über die ersten Radversuche über die ersten Fünfen in der Mathearbeit wirklich alles mit uns durchgemacht. Mhm.

Und Ich komme aus 1 Familie, die selbstständig ist, deswegen kenn ich das. Also mein Papa hat immer viel gearbeitet, war immer in der Firma Sonntags Rechnungen schreiben, jippie. Also das war wirklich eigentlich auch 'n schöner Part, muss ich wirklich sagen, denn uns hat's als Kindern auch nie an irgendwas gefehlt oder so. Also das war halt schon immer so, der Papa, der ist den ganzen Tag weg und samstags oder auch sonntags mussten grad meine Brüder, die mussten helfen im Betrieb. Ich war da eher son bisschen außen vor.

Ich musste dann sonntags zum Beispiel mal helfen, wenn wir dann Rechnungen gemacht haben oder Sachen noch sortiert haben. Das haben wir gemacht. Und ansonsten muss ich wirklich sagen, hab ich echt eine coole Kindheit gehabt. Wie viele Geschwister Geschwister hattest Du? Ich hab 2 Brüder, sind auch beide selbstständig jetzt mittlerweile.

Jannick ist 31 und der Kleine ist 25 und ja. Ich hab ja mitbekommen in den Vorgesprächen zum Podcast und in der Terminierung hab ich ja mitbekommen, dass Du sehr häufig auch sagst, ich hab noch Termine, ich muss noch dies machen und das machen und so weiter. Also ich, obwohl Du ja, wenn ich das jetzt alles richtig antizipiere, wenn nicht korrigier mich bitte, obwohl Du ja selbstständig arbeitet, also angestellt bist, arbeitest Du sehr selbstständig, so wollt ich sagen, ne? Genau. Und Du sagst, deine beiden Brüder sind auch selbstständig.

Also werde ich jetzt die direkt mal anschließen, weil Du sagst, dein Papa war auch selbstständig. Glaubst Du, das hat dich geprägt auch fürs Berufsleben? Und wenn ja, ich stelle immer gern Doppel 2 zweiinhaltige Fragen sozusagen. Wenn Du sagst, ja, es hat mich geprägt, denn ich seh schon, dass sie nickt, dann dann sag doch mal, was was glaubst Du, welche Eigenschaften hat dir das mitgegeben? Also meine Eltern oder grad mein Papa hat mich sehr, sehr stark geprägt, denn als Selbstständiger ist man selbstumstände.

Die einzige Zeit, die mein Papa krank war, war tatsächlich im Urlaub. Ganz klassisch, wir waren 2 Wochen in Urlaub, die 1. Woche krank, die 2. Woche ging dann. Das hat sich bis heute durchgezogen.

Bei uns gab es früher auch schon zu meiner Schulzeit Ich erinner mich noch an einen Tag, mir war es so schlecht, wirklich. Ich konnt kaum aufstehen, ich konnt mich kaum bewegen. Ich war in der Schule, ich musste in die Schule. Es gab nicht, wir bleiben zu Hause, ich musste in die Schule. Mir war es so schlecht, als ich mich noch in der Schule hab, müssen übergeben.

Dann haben die Lehrer mich nach Hause geschickt und dann hat meine Mama gesagt, gut, es geht dir ja jetzt besser, dein Magen ist ja entleert, kannst Du wieder in die Schule gehen? Dann musste ich wieder zur Schule gehen. Also was es bei uns nicht gab, war Oder was meine Eltern gar nicht unterstützten, sind Faulheiten, Faulenzern. Und was meine Eltern mir sehr gut vermittelt haben, ist Ehrgeiz. Also wir haben alle 3 'n gewissen Biss und 'n gewissen Ehrgeiz.

Das beinhaltet, ob wir jetzt Lust haben oder ob wir keine Lust haben, wir arbeiten. Und auch einfach dieses selbstständige Denken, das haben leider heutzutage viele nicht mehr, sondern so, huch ja, der hat jetzt gesagt, ich mach jetzt den Stapel a, aber dass man vielleicht über den Stapel b schon nachdenken könnte oder wie ist der Weg einfacher? Das haben halt viele nicht. Ich finde, da haben meine Eltern uns sehr, sehr gut, also alle 3 geprägt. Schön.

Das ist immer, glaub ich, sehr wertvoll, wenn man so zurückblicken kann auf die Kindheit. Ja. Dann lass uns mal son kleinen Step in dein in Anführungszeichen Berufsleben machen. Dann kommt die Grundschule ganz klassisch bei dir im Ort und einfach so Ja. Durchlaufen oder gibt's irgendwas, wo Du sagst, da erinner ich mich besonders gern oder nicht so gern von in dieser ersten Zeit?

Meine Grundschulzeit, oje. Ich erinner mich tatsächlich an gar nicht mehr so viel. Also meine Lehrerin früher war's sehr streng. Ich weiß, dass sie uns öfters ermahnt hat, wenn wir mal gequatscht haben. Das fand sie nicht so toll.

Wie Mädchen quatschen im Unterricht? Das ist ja ganz neu. Ja. Genau. Also früher war das ja noch Die hat da vorne gesessen mit sonem Glöckchen und wenn die dieses Glöckchen geschwungen hat, Gottes Willen wehe, da hat noch jemand geredet, dann gab's aber Ärger.

Also ich muss sagen, ich hatte eigentlich eine schöne Grundschulzeit, so an das, was ich mich noch erinnere. Was ich ganz toll finde aus meiner Grundschulzeit heraus, meine Freunde fürs Leben. Die hab ich tatsächlich heute noch. Also nicht alle, aber meine besten Freunde sind tatsächlich geblieben. Klar, man wird älter, man hat selber Familien, aber wir haben trotzdem immer noch Kontakt seit 30 Jahren.

Bist Du noch in diesem Also bist Du örtlich auch noch in dem Umfeld jetzt? Genau. Oder bist Du zwischenzeitlich umgezogen? Genau. Ah, okay.

Zwischenzeitlich war ich mal weg kurz, aber mich hat's immer wieder in die Heimat zurückgezogen. Und jetzt bin ich quasi dort, wo ich auch aufgewachsen bin und natürlich hier im Ort, man kennt sich untereinander. Und ganz lustig ist, die, mit denen man früher in 1 Klasse war oder in der Schule war, die haben jetzt selbst Kinder. Jetzt, wenn wir aufm Elternabend sitzen, müssen wir ganz oft grinsen, weil wir eigentlich früher zusammen in 1 Klasse gesitzt da und jetzt sitzen wir zusammen aufm Elternabend. Also das ist schon ist schon lustig manchmal.

Okay, also sagen wir mal, Grundschule hacken wir ab, war jetzt keine besonderen Vorkommnisse. Du hast ja dann später und da kommen wir auch noch drauf, eine 1 kaufmännische Lehre gemacht. Genau. Auch geprägt, weil der weil der Papa so viel mit Büro zu tun hatte und weil Du das da gesehen hast oder hattest Du so in dir das Gefühl, das ist genau das Richtige für mich? Ich muss tatsächlich gestehen, ich hoffe, meine Eltern sehen das hier nicht.

Ich bin irgendwann ausgebrochen und hab hier also klar meine kaufmännische Ausbildung gemacht. Das war aber jetzt mit meinem Papa geschuldet, sondern einfach Ich hab ja vorher mein Studium gemacht, hab das aber tatsächlich nicht fertiggemacht, weil ich dann schwanger wurde mit meiner Tochter und dann gedacht hab, Gott, mein, also Magst Du uns kurz sagen, welches Studium soll da nicht reintritt? Ich hab angefangen, auf Lern zu studieren. Genau, das war nämlich der Aufhänger beim OMP. Wählerin werden.

Genau. Deswegen, das war so son bisschen so mein Ausbruch so, jeder von euch macht irgendwie das, was im Familienbetrieb ist. Nö, das mach ich irgendwie nicht, ich geh so auf die ganz andere Seite. Und hab dann auf Lehramt studiert und das war eigentlich schon toll und auch spannend, aber das war nachher nicht das, was mich erfüllt hat. Ich hab immer gedacht, zack mal, mir fehlt irgendwie was und dann Kinder privat und und Kinder in der Schule.

Und heut muss ich ganz ehrlich gestehen, ich bin sehr froh, dass ich's nicht gemacht habe. Also bin ich wirklich froh, obwohl manchmal so 6 Wochen Sommerferien ist schon schön, denk ich. Ich hoffe, meine Tochter hört nicht zu, die ist grade im Referendariat, ja, die wird Lehrerin, ja. Okay, dann soll sie das besser nicht Nein, Quatsch, Gottes willen. Das ist natürlich 'n schöner Beruf, gar keine Frage.

Sie hat viel Freizeit. Je nachdem, in welchem Alter sie ist, ist das wirklich auch 'n toller Beruf. Und ich hab dann aber das alles abgebrochen und hab mir überlegt, okay, wo geht denn meine Reise jetzt hin? Und dann hab ich mir gedacht, gut, egal wie, ich möchte irgendwas im Wirtschaftsbereich machen. Ich möchte was mit Zahlen machen oder vielleicht auch eher was im im Büro, was mich mehr reizt.

Also was mich wundert, lieber Wolfgang, das Normal fragt mich diese Frage jeder. Jeder fragt mich, Nadja, deine gesamte Familie ist selbstständig, warum Du nicht? Das ist son ganz klassische Frage, die ich so oft höre und meine Antwort ist eigentlich immer gleich, ich liebe mein Leben und meine Life Balance viel zu sehr, selbstständig zu sein. Ich sehe, was meine Brüder leisten, ich sehe, was meine Eltern geleistet haben. Ich hatte eine sehr, sehr tolle Kindheit, aber mein Papa war halt natürlich auch viel arbeiten.

Und dadurch, dass ich Mama von 2 Kindern bin und mir gedacht hab, okay, wenn ich diesen Weg in diese Selbstständigkeit gehe, dann bin ich nachher vielleicht auch der Part, der weniger da ist. Denn ich kenn mich, ich kenn meinen Ehrgeiz, ich weiß, was ich dann erreichen möchte und ich weiß, wie viel Zeit draufgeht. Ich seh das auch ganz oft hier, so im Homeoffice ist natürlich son son Ding, ah, das setz ich jetzt abends vor der Serie. Ach, ich kann ja auch noch 10 E-Mails machen, dann ist das schon mal erledigt. Das kommt halt sehr oft und deswegen war mein Entschluss, ich mach mich nicht selbstständig.

Und ja, bin dann tatsächlich in die Wirtschaftsbranche, hab dann Groß- und Offenhandelskauffrau gelernt, bin dann in ein Unternehmen gegangen, bei dem ich das auch am Anfang, so vielleicht 'n paar Wochen, wenn überhaupt, gemacht hab und bin dann irgendwie Ich weiß gar nicht, wie das passiert ist, aber so in die Buchhaltung geschlittert. Da war irgendwie grad Personalmangel und wir mussten das machen und ich war ja sowieso am Anfang Das verfolgt dich irgendwie dein Leben, hab ich so den Eindruck, ja? Der Papa hat dich schon zur Rechnung dazu geholt. Ja, ja, das war schon so. Und dann hab ich gedacht, ja, warum eigentlich nicht?

Jetzt bist Du ja schon da, dann liest Du das halt grad. Und das hab ich jahrelang gemacht und hab dann auch wirklich jahrelang auch bei Öz Ostern überall in der Buchhaltung gearbeitet. Und ich muss sagen, viele sagen, oh, das ist so langweilig, es war genau mein Ding. Es war Ja, bevor wir bevor wir da jetzt noch 'n bisschen reingehen, möcht ich nur mal 'n Break machen. Und zwar erstens mal, eine wichtige Erkenntnis mitzunehmen für die Audience, die Du gerade so zwischen den Zeilen gesagt hast.

Ich find's total wichtig und schön, beim Rückblick auf den eigenen Lebensweg auch zu sagen, an der Stelle hab ich auch erkannt, was ich nicht wollte. Genau. Und bewusst zu sagen, ich hab mich gegen eine Selbstständigkeit entschieden aus den oder den Gründen, finde ich eher eine genauso starke Entscheidung wie zu sagen, ich mach jetzt das oder das, also wirklich zu filtern durchs Leben. Das find ich schon mal richtig cool. Ich hab dich deswegen unterbrochen, wir machen in deiner Karriere gleich weiter, insbesondere weil ich gerne möchte wissen möchte, was man was Du bei Performanceliebe und so weiter gemacht hast.

Aber ich hab ja eine Schnellfragerunde, weil in deinem Fall und das ist nicht böse gemeint, aber Du die wenigsten werden dich kennen. Ich hab ja schon häufig Leute hier gehabt, die in meiner Bubble relativ, sagen wir mal in Anführungszeichen, prominent waren oder bekannt sind. Ja. Ja. Entschuldigung, das ist jetzt bei dir ja nicht der Fall und deswegen umso wichtiger, dass wir jetzt zu Beginn mal eine Schnellfragerunde machen.

Ja. Schnellfragerunde bedeutet nicht, dass Du jetzt mit ja oder nein oder in einem Satz antworten müsstest, aber son bisschen komprimiert, okay? Okay. Gut. Schieß los.

Alles klar, ready. Ja. 1. Frage in der Schnellfragerunde, was ist dein Lieblingsbuch und warum? Ich hab leider keins.

Ich verschlinge alle Liebesromane, die's gibt von a bis z. Bist Du sone Romantiker, wenn Genau. Dinnerlos. Okay. Alles klar.

Dann Frage 2, welcher Ort inspiriert dich am meisten? Gibt's irgend 'n Platz, wo Du sagst, oh, da hab ich mal coole Ideen oder so? Ja, tatsächlich gibt's da 2 Orte. Einmal superinspirierend finde ich den Flughafen. Ich beobachte immer gern Menschen und stell mir vor, was was die machen oder auf welchem Weg die sind oder was was die grad so beschäftigt.

Und das, was mich tatsächlich bei meinem Leben sehr, sehr inspiriert, ist mein eigenes Zuhause, meine Familie. Wenn die bei mir sind, dann hab ich meistens die besten Ideen. Bei mir ist es tatsächlich auch so, also wenn ich eine Parallele entdecke, erwähn ich das auch immer gerne. Also wenn ich mir eine Superkraft wünschen könnte, dann würde ich gerne mal für eine Stunde oder 2, wenn ich irgendwo am Marktplatz sitze oder weil Du sagst, am Flughafen ist das dasselbe. Über überall da, wo viele Menschen an einem vorbeilaufen, da würde ich gerne mal aufn Knopf drücken dürfen und sagen können, das ist die Nadja, die ist so und so alt, die hat 2 Kinder, die hat den Job.

Ich würde einfach gerne mal wissen, ob das Bild, was ich in dem Moment von der Person habe, übereinstimmt mit den echten Fakten. Mhm. Aber das wird wahrscheinlich nie kommen. Egal. 3.

Frage, hast Du 'n Lieblingsessen? Oh, ich liebe Sushi. Oh, Sushi, da haben wir auch was parallel. Hab ich, leb ich auch, ja. Und wieder jemand, also in Folge 9 jetzt, glaub ich, die 2.

Oder 3., die nicht Bolognese sagt. Oh, Bolognese sagt. Oder Nudelbolo oder so was, ja. Grüße an Britta Bertz. Man bekommt ja im Laufe des Lebens von den Eltern, von den Kollegen viele Ratschläge.

Grade wenn man selbst dann Kinder hat, gibt man ja auch Ratschläge. Gibt's irgendwie so einen, wo Du sagst, das ist der, mein Lieblingswartschlag, der verfolgt mich übers Leben oder begleitet mich mein ganzes Leben? Tatsächlich ja. Mein allerliebster Spruch, der früher auch schon immer meinem Schreibtisch gehangen hat, war ohne Fleiß kein Preis. Und das hat sich Okay.

Bis heute bewährt. Papa List grüßen. Natürlich. Wie gesagt, ich hoffe Und Mama. Sind wirklich Frage Nummer 5, liebe Nadja, welche App benutzt Du am häufigsten?

Oh, tatsächlich ChatGPT. Oh, fängt an. Und Instagram. Ah, alles klar. Also da ist die überwiegende Also die Mehrheitsantwort bisher war immer Whatsapp.

Mhm. Aber Oh man, die Chat GPT cool. Dann ist es tatsächlich Whatsapp. Jetzt wo Du's erwähnst, aber auf die Idee wär ich gar nicht gekommen. Das ist schon so ins Leben integriert.

Ist keine App, das gehört halt dazu. Die hat dazu. Das ist am Handy dran. Ja. Also Also dann nehmen wir nehmen wir Whatsapp noch nach vorne.

Genau. Wenn Du bei Olympia starten würdest, würdest Du in welcher Sportart starten? Hey, ich denk dir im Reitsport. Mhm. Kannst Du reichen?

Ich kann tatsächlich reiten, ja. Cool. So, wenn Du morgens wach wärst, jetzt ist natürlich gerade in deiner Konstellation mit Kindern und so weiter, ja, geht jetzt nicht so die Organisation der Familie, sondern mehr so dich. Wenn Du morgens wach wirst, was bist Du so für einen Aufwachtyp erstens? Und zweitens, was machst Du als Erstes?

Also bist Du son der Wecker klingelt 6 Uhr und 6 Uhr 1, steh ich mit einhundert Prozent Leistung neben dem Bett? Oder bist Du so jemand, sprech mich bitte die ersten 40 Minuten nicht an, es könnte tödlich enden? Das ist mit Kindern natürlich schwierig. Tatsächlich klingelt mein Wecker aber bestimmt morgens fünfmal, bis ich dann aufsteh. Und dann brauch ich morgens erst mal 'n Kaffee und tatsächlich sone Viertelstunde für mich.

Und dann geht quasi das Leben los und die Kinder stehen dann auf und dann ist Redmi Demi. Mhm, okay. Vielleicht mal eine Zwischenfrage, die gehört nicht zu der Schnellfragerunde, aber was ich mich tatsächlich gefragt habe und auf der einen Seite find ich die Frage selbst 'n bisschen Stereotyp und Blatt, auf der anderen Seite interessiert's mich tatsächlich, wie stark fühlst Du dich als Mensch, Querstrich als Frau, tatsächlich eingeschränkt dadurch, dass Du Mutter bist? Also ich will auf die Frage hinaus, ist es tatsächlich immer noch so aus deiner Perspektive jetzt, dass 'n Karriere sehr stark darunter leidet, weil die Frauen die Kinder bekommen? Ist diese Ungerechtigkeit immer noch so da oder sagst Du, ja, es ist gar nicht so firm?

Da kann ich leider nicht für alle sprechen. Ich muss sagen, ich hab 'n relativ cooles Netzwerk und 'n großes Netzwerk. Das bedeutet, ich kann beruflich reisen, Ich kann meiner Arbeit nachgehen. Ich kann auch mal, wenn's hektisch wird, 'n 12 Stunden Tag haben und meine Kinder sind einfach bei Oma und Opa und springen ihnen da rum. Das muss ich wirklich sagen, ich hab halt 'n relativ großes Netzwerk, die das betreuen.

Wäre ich jetzt alleine Ganz alleine ohne jemanden, wäre es, denk ich, schwierig. Ist fast unmöglich umzusetzen in der Art und Weise. Aber dadurch, dass ich halt wirklich das Glück hab, dass ich 'n ganz tolle Mama hab, die Gott sei Dank auch nicht mehr arbeitet Und ja, die schwirrt auch grad hier irgendwo bei mir rum. Ich hab schon zu ihr gesagt, Mama, bitte geh woanders hin, komm jetzt nicht, komm nicht in die Nähe, sonst würde die nämlich auch noch hier sitzen und einfach mal hallo sagen. Wenn sie reinkommt, muss sie Hallo sagen, wollt ich grade sagen, ja.

Okay, danke. 8. Frage aus der Schnellfragerunde. Du hast die Chance, irgend eine historische Person zu treffen, egal ob sie noch aktuell lebt oder vor 500 Jahren gestorben ist, völlig egal. Gibt's jemanden, den mit dem Du dich gerne mal austauschen würdest?

Tatsächlich Marie Curie, weil ich starke Frauen sehr bewundernswert finde. Und da ist sie ja 'n Rolemodel Ah, genau. Weiß Gott. Ja. Cool, Marie Curry, ja.

Okay, letzte Frage aus der Schnellfragerunde. Was war das letzte Geschenk, das Du dir selbst gemacht hast? Ich hab mir 'n Urlaub gegönnt. Ganz alleine? Nein, mit meinen Kindern.

Ja, hab mir 'n Urlaub gegönnt. Ganz alleine? Nein, mit meinen Kindern. Ja, wunderbar. Dann müssen wir jetzt 'n bisschen mehr über Nadja.

Und jetzt gehen wir zurück in deine Vita. Du warst grade voller Begeisterung dabei zu erzählen, dass Du dich für den Weg entschieden hast, der genau dein richtiger ist. Genau. Und vielleicht machst Du da einfach mal weiter. Also Du hattest eine Ausbildung, eine kaufmännische Ausbildung gestartet dann.

Genau, ich hab die kaufmännische Ausbildung gestartet, bin dann, wie gesagt, hab da auch kurz drin gestartet und bin dann irgendwie in die Buchhaltung geschlittert, wie das halt manchmal auf Umwegen so ist. Und hab dann auch wirklich jahrelang in der Buchhaltung gearbeitet, hab mich dann online auf eine Stelle beworben. Das war damals tatsächlich Performance Liebe. Performance Liebe war mein Einstieg und wir hatten 'n Vorstellungsgespräch. Wir haben uns auf Anhieb gut verstanden, das war alles super.

Und dann kam nachher der Patrick zu mir und sagte, Nadja, ich hab hier echt 'n Problem. Ich find beide Kandidaten toll, aber Du hast die Skills, die sie nicht hat. Wie wär's mit Backoffice? Und ich dacht mir, Gottes Willen, ich weiß gar nicht, was ich machen soll. Ich hab das noch nie gehört.

Ich weiß gar nicht, was die von mir wollen. Also das war wirklich so komplettes Neuland. Und für mich gibt's absolut nichts Schlimmeres auf dieser Erde, wenn ich über was reden muss oder ich muss irgendwas machen, wovon ich gar keine Ahnung hab. Dann war ich wirklich schon in Versuchung, den Job abzusagen, weil ich gedacht hab, nee, das tust Du dir nicht an, das das musst Du in deinem Alter gar nicht mehr machen. Und dann hab ich nachher gedacht, warum eigentlich nicht?

Das Team ist cool, ich ich mag die Art und Weise, warum nicht, ich teste das. Okay und dann hab ich dort gestartet und dann hatte ich damals eine Kollegin, die hat mich eingearbeitet. Nach 4 Wochen ist ihr dann eingefallen, sie möchte gerne kündigen und war dann weg. Und ich dachte mir, Gottes Willen, stehst Du da? Keine Ahnung, von nix, da kamen Kundenanfragen.

Wolfgang, ich sag dir, ich wusst gern, was die von mir wollen. Ich hab gegoogelt, was die von mir wollen, weil ich wollt ja natürlich auch nicht jeden da permanent fragen. Und dann ist mir nix anderes übrig geblieben, als mich einfach schlauzumachen. Ich musste mich einfach wer durchlesen und durch googeln und und alles in Erfahrung bringen, was so geht und sauge das dann wirklich auch auf wie 'n Schwamm. Ich muss dazu sagen, der Patrick hat dann damals seit mir Bücher geschickt und hat dann gesagt, hier, les das mal.

Ich muss zu meiner Schande gestehen, ich hab vielleicht 30 Seiten davon gelesen, dann dacht ich mir, nee, so funktioniert das nicht. Ich muss das anders lernen. Zwischenfrage. Limon hat ja erstens, das macht man ja normalerweise nicht, aber Du hast das Wort erwähnt, deswegen, in welchem Alter sind wir denn da ungefähr? Weil Du gesagt hast, planst dir die kaufmänn leer oder hast dich per Performanceliebe beworben und hast gesagt, nee, in meinem Alter mach ich das nicht mehr, Darf ich jetzt eigentlich immer sagen 25 oder ist das Ja, kannst Du kannst immer 25 so.

Also ich bin Nee, einfach einfach es geht gar nicht ums Jahr genau, sondern dass Du so sagst, keine Ahnung, ich war Ende 20 oder? Nein, tatsächlich mein Werdegang im Onlinemarketing hat tatsächlich erst vor 2 Jahren gestartet. Also wir reden hier von 'nem Zeitraum von vor 2 Jahren, also Hilft uns jetzt der Alterseingrenzung immer noch nicht, aber ich frag jetzt nicht weiter, weil er ist uncharmant. Außerdem hab ich noch eine 2. Frage, der Patrick Ja.

Der mehrfach erwähnt wurde. Magst Du ihn mal mit ganzem Namen nennen? Patrick Tom fordere. Weil ich natürlich und das können wir an der Stelle auch schon mal einschieben, im Zuge der Heldenreise immer wieder mal frage und das kann ich jetzt an der Stelle auch mal machen, wobei Du ja schon einen genannt hast. Die Frage lautet, gibt's auf deinem beruflichen Lebensweg oder Lebensweg generell, jetzt mal von der Familie abgesehen, irgendwelche Mentoren.

Es ist ja so, dass man sehr häufig Menschen hat, oft auch erst im Nachhinein weiß man dann, die haben mir wirklich sehr geholfen, die haben bei der Weichenstellung geholfen. Die haben mich unfassbar an die Hand genommen und sehr selbstlos mir den Weg geebnet. Und solche Menschen gibt es ja auch und ich frage dann immer gerne zwischendurch auch, gibt's Mentoren, die Du erwähnen kannst? Und ich glaube, Patrick wär ja dann entsprechend 1, oder? Tatsächlich nein.

Mein Mentor, der wirklich mir viel geholfen hat und wirklich gesagt hat, Du bist so toll in dem, was Du machst, Du musst das unbedingt weitermachen, ist Dieter Barbier. Den hab ich damals im Rahmen meiner Ausbildung kennengelernt, denn ich sauge Wissen gerne auf wie 'n Schwamm, aber dieses Gelerne hier 3 Jahre, das war mir alles viel zu lang. Da führte ich keine Zeit, keine Lust. Ich wollt dann ja auch Ich kam ja schon von Ich hab ja Geld verdient irgendwie und dann bist Du zu 'ner Ausbildung und verdienst irgendwie 4, 500 Euro. Und da dachte ich mir, nee, also das geht nicht.

Und hab dann meine Ausbildung verkürzt damals, weil mir dieses 3 Jahre einfach viel zu lang waren. Und der Dieter Barbier war damals Geschäftsführer von der sang Guba Gruppe und wir haben damals richtig coole Projekte gemacht. Also die GenZ, wo ich dann eingeladen war, wo er dann gesagt hat, wir müssen hier Sachen verbessern, da verbessern. Ich hab bei der Top Arbeitgeberkampagne mitgebracht, wo wir dann über den Arbeitgeber geredet haben und mit ihm hab ich mich tatsächlich sehr oft getroffen. Das war immer schwierig, aber wir haben uns da an verschiedenen Orten getroffen, wo wir wirklich über Berufliches ganz viel geredet haben und wie geht der Weg weiter?

Und er hat mir damals auch einen richtig tollen Job angeboten. Eigentlich weiß ich mich son bisschen dafür, dass ich den damals nicht angenommen hab, war aber aufgrund von meiner Tochter so nicht möglich, weil ich mich dann wieder Dann sind wir wieder an dem Punkt selbstständig. Ich musste mich dann damals entscheiden, gehe ich diesen Weg und mach so steil Karriere, dass es relativ schnell geht? Dann wär aber definitiv was auf der Strecke geblieben und dann hab ich mich halt dafür entschieden zu sagen, okay, nein, ich hab noch Zeit. Also aktuell, lieber Wolfgang, ich bin 33 Jahre alt und ja, aber ich hab damals gedacht, okay, es ist Ich dachte es ist 25, oder?

Ja, ich bin 25, natürlich. Natürlich. Wenn man fragt, ich bin 25. Und was mich auch noch brennend interessieren würde und ich hab aber allerdings Verständnis, wenn Du's nicht weißt, ja? Also keine Ja.

Keine Scheu. Du hast gesagt, der hat mir da Bücher gegeben. Mhm. Ah, ich konnt die nicht lesen. 30 Seiten hatte ich vorhin keine Lust mehr.

Weißt Du noch, was das war? Manuel Oh, ich glaub, SEO for Dummies oder irgendwie so was so Okay. Das gut. Grüße an den Julian Schicki, der hat das geschrieben, glaub ich. Also nicht, dass es jetzt so langweilig war, aber wenn Du halt keine Ahnung hast und Du sitzt da und Du sollst son Buch lesen, aber es passt gerne zu der Kundenanfrage, die Du hast, da bist Du halt schneller dabei, wenn Du dich durch googelst und ganz ehrlich, mir hat Youtube ganz viel geholfen.

Und dann hat mir natürlich parallel dazu auch ganz viel der Austausch mit Menschen geholfen. Das ist so Frag die Leute, die geht die Antwort. Du gehst ja auch von von Also zumindest jetzt, ich weiß nicht, wie's damals war, aber auch zum UNT und zu solchen Events, dich auszutauschen Natürlich. Wahrscheinlich im Weiterbildung. Natürlich.

Also an dieser Stelle, Stefan, lieber Stefan Bahnhof, falls Du zuerst, ganz liebe Grüße. Der Stefan ist mir bei einem Vortrag aufgefallen. Ich kann dir gar nicht mehr sagen, welcher Vortrag es war. Auf jeden Fall, die haben da diskutiert und ich dacht mir nur, oh Gott, was machen die denn da? Warum diskutieren die das denn nicht später?

Aber eigentlich war's interessant, weil theoretisch wollte das auch jeder wissen. Und dann hab ich überlegt, wie mach ich das? Weil ich mir dachte, wow, der hat ein Wissen, das unglaublich will auch son Wissen haben. Und dann hab ich mir ihn nachher einfach nach der Ich glaub, eine Stunde, 2 später hab ich mir ihn einfach gekrallt. Da war es war grad niemand in seiner Nähe.

Und dann hab ich gesagt, erzähl mir, wie macht man das? Wie baue ich mein Wissen so auf, dass ich wirklich mitreden kann bei bei verschiedenen Dingen? Wie kann ich mein Wissen verbessern? Welche Stellen, welche Orte? Wie werde ich besser?

Und wir hatten wirklich 'n 'n ganz, ganz langes, tolles Gespräch. Wir haben auch später noch mal telefoniert, wo wo er mir auch noch mal Tipps und Tricks gegeben hat und fand ich total cool. Und so sind ja viele Leute, ob das jetzt auf der Camping ist, ob das auf der OEMT ist, die speist ja niemand, sprich mit den Menschen. Genau, das ist übrigens immer 'n Appell, den ich jeden den Podcast bisher auch platziert habe. Fragen, fragen, fragen.

Genau. Ich sag immer ergebnisoffen fragen, weil es kann auch mal sein, dass 'n Mentor keine Zeit hat oder nicht kann, dann darf man auch nicht böse sein. Aber ich weiß auch, der Stefan ist natürlich auch 1, ich kenn ja auch, Grüße gehen raus, der auch kritisch hinterfragt, auch in 'nem Vortrag. Und dadurch natürlich auch durch Reibung entsteht der immer auch wärmer. Da aber wie Du schon sagst, da da kommen dann auch echte Learnings bei raus.

Genau. Gibt es verschiedene Perspektiven und so weiter und das find ich auch immer total erfrischend. Und deswegen wollt ich ich hätte, ich hab das noch aufgeschrieben, das hattest Du vorhin so in 'nem Nebensatz gesagt, das hätte ich noch zurechtdrücken wollen. Das hast Du jetzt aber selbst schon gemacht. Ich hätte noch zurechtdrücken wollen, als Du gesagt hast, ich hab da angefangen, ich bin da ins kalte Wasser geworfen worden, dann ist die Kollegin gegangen.

Und ich wollte ja auch nicht ständig jeden fragen. Und ich hab grade in dieser Woche wieder 'n Gespräch in meiner Agentur oder in unserer Agentur gehabt bei Team Digital, Grüße gehen ans Team. Und die wissen ja, wen ich meine und ich hab wieder gesagt, es gibt nicht zu wenig Fragen. Ja, es gibt nicht zu viel Fragen, sorry, es gibt nur zu wenig Fragen. Ich hab noch nie in 26 Jahren jemand weggeschickt und gesagt, was kannst Du, wieso fragst Du mich das jetzt, ja?

Also ich finde, der Appell muss unbedingt 'n Rausgehen, auch an egal ob junge Frauen, junge Männer, egal welche Menschen, wenn ihr eine Frage habt, dann fragt halt. Im schlimmsten Fall bekommt ihr keine Antwort, dann ist es auch okay. Aber Ja. In den allermeisten Fällen, ich weiß nicht, wie oft's dir passiert ist, dass Du bei OMT oder sonst auf 'nem Event jemand was gefragt hast und die Menschen haben dich abgewiesen. Noch nie, tatsächlich noch nie.

Also So. Ich mein, es gibt ja auch keine dummen Fragen, ne. Auch Sachen, die für dich vielleicht jetzt grad nicht logisch sind oder ganz oft hat man ja auch dieses, man wird irgendwann betriebsblind. Wenn wir Ja. Über ein gewisses Thema reden, viele, die gerade schon jahrelang dabei sind, die reden da mit 1 Selbstverständlichkeit drüber, wo ich mir denke, Shit, muss ich schon wieder Google, fragen, was die eigentlich von mir wollen.

Aber mittlerweile hab ich einfach gelernt, okay, wenn ich was nicht weiß, ich hinterfrage das einfach und meistens sogar auch direkt. Wenn ich dann sag, erklär mir das oder sag mir das. Also ich muss sagen, ich hab mir wirklich durch dieses ins kalte Wasser werfen hab ich mir wirklich sehr, sehr viel angeeignet, auch selbst. Und ich finde immer, damit hat man eigentlich, das ist meine Lernart, den besten Lerneffekt. Sachen, die man sich wirklich selbst erarbeitet, die bleiben einfach länger im Kopf.

Nichtsdestotrotz ist Fragen natürlich superwichtig, weil man kann nicht alles wissen, Google ist auch nicht allwissend in der Hinsicht oder überbringt dann auch die falsche Message. Deswegen ist es immer wichtig zu fragen. Würdest Du Nein, ich stell die Frage mal hinten, nein, die kommt später. Du hast mich ja auch angesprochen oder wer Ich weiß gar nicht mehr, wie wir beim UNT ins Gespräch kommen. Ich glaub, so war's Eigentlich wegen meiner Frau.

Wegen meiner Frau. Genau. Wir hatten ja auf der Camping haben wir uns ja unterhalten. Und ja, irgendwie sind wir so nach dem nach dem wieder ins Gespräch gekommen, weil ich einfach gesagt hab, wie geht's deiner Frau? Ich glaub, irgendwie so Ach so.

War das so. Das war so der Anfang, weil ihr beide halt Ja, dann dann grüß an die Eichel. So. Seid. Ja, danke schön.

Ja, das stimmt und sie hört auch jeden Podcast, also das hat sie jetzt garantiert Sehr verrückt. Kriegt sie garantiert auch mit. Und es ist, ich weiß nicht, wie's bei dir ist. Bei mir ist es tatsächlich so, diese öffentlichen Dinge, die ich tue, wenn ich Speaker bin oder so, das sind meine Herzen Kritiker. Allerdings krieg ich auch immer wieder Lob jetzt für Vorträge und so weiter.

Also da freu ich mich natürlich auch dann, wenn das aus der eigenen Familie kommt. Ja, okay, also jetzt merk ich aber schon so langsam, ich hab das son bisschen rausgekitzelt, Mentoren begleiten dich schon auch die ganze Zeit. Jetzt bist Du ja bei Performanceliebe. Beschreib doch noch mal so ganz kurz, was Du da gemacht hast. Also ganz konkret, was was im Onlinemarketing oder ja genau, was hast Du damals gemacht?

Oje, alles. Ich hab bei Performance Liebe damals das Backoffice unterstützt. Wir haben die Kundenanfragen dann bearbeitet, uns die Texterstellung gekümmert, kontrolliert, wie nachher wirklich der Link sitzt, ob das alles passt. Also dieses Ganze rundherum ist alles indexiert. Halt, dass der Auftrag vom Kunden, so wie er's halt möchte, wirklich perfekt abgewickelt ist.

Übrigens wollt ich noch 'n Nachteil machen, den hab ich eben vergessen, sorry. Weil Du gesagt hast, weil Du so schön zusammengefasst hast, Fragen, dann lernst Du was, dann kommst Du weiter und das ist total wichtig. Das ist ja auch der Grund für den Podcast hier. Also ich das ist ja der Zweck, sozusagen führen wir zwar jetzt ja 'n Gespräch, aber viele Menschen hören das und der eine oder die andere denkt sich vielleicht, ach ja, genau, Vielleicht mach ich doch noch mal was anderes oder vielleicht ist Selbstständigkeit was für mich oder nicht und lernt sozusagen, wie Du es auf deiner eigenen Heldenreise gemacht hast. Und das ist genau das Feedback, das ich auch zum Podcast bekomme.

Da freu ich mich immer total drüber. Ist das nicht immer einfach? Gar keine Frage. Grad, wenn man irgendwo drin ist und und sollte dann was Neues machen, das ist immer schwierig. Vor allen Dingen, der Mensch ist son Gewohnheitstier.

Das ist dann natürlich relativ schwierig, aber man muss das, was man macht, gerne machen. Man muss seine Arbeit lieben. Macht man das nicht, geht man nicht gern zur Arbeit. Ich arbeite zum Beispiel super gerne. Ich hab auch kein Problem damit, wenn ich eine Stunde länger arbeiten muss oder wenn's 2 sind.

Ich freu mich aber auch genauso, wenn ich mittags meine Kinder einfach einpacke und geh mit denen ins Schwimmbad, ne? Das ist halt einfach Man muss seinen Job einfach gerne machen. Man muss das lieben. Oder wie der geniale Steve Jobs gesagt hat, Genau. Musst das lieben, was Du machst.

Genauso. Frage, Zwischenfrage an der Stelle und dann springen wir son bisschen mal durch deine Karriere. Aber jetzt hast Du bei deinen Eltern geholfen in der Jugend, ja? Beim Papa im Büro manchmal geholfen. Dann hast Du eine 'n Studium gemacht, dann hast Du gemerkt, passt nicht.

Dann hast Du eine Ausbildung gemacht, dann hast Du gesagt, selbstständig, nee, will ich nicht. Ich werd lieber angestellt, Work Life Balance und so weiter. Jetzt bist Du im Onlinemarketing, sag ich mal, im weitesten Sinn gelandet und gehst mit Begriffen wie SEO, SEA, keine Ahnung, Customer Experience oder was weiß ich, UX. Wie hast Du das deinen Eltern erklärt erstens und zweitens, was haben sie dazu gesagt? Sie verstehen bis heute nicht.

Bist Du wahnsinnig? Mhm. Also sie versteht's absolut bis heute nicht. Meine Mama ruft mich auch tatsächlich an und sagt, Nadja, wie kann ich denn jetzt das auf meinem Computer reparieren? Also meine Eltern gehen irgendwie davon aus, dass ich scheinbar Computertechniker bin, obwohl ich davon genauso viel Ahnung hab wie von, weiß ich nicht, wie man jetzt eine Kuh melk.

Also sie haben's nicht verstanden. Ich hab's ihnen erklärt, weil ich dann irgendwann zu meinem Papa gesagt hab, das ist auch zum Beispiel son Bereich, wo man sich selbstständig machen könnte. Dann sagt der, cool, erklär mir mal. Dann hab ich dem das erklärt. Nach 'ner halben Stunde sagt er zu mir, wann erklärst Du mir denn jetzt, was Du machst?

Und dann hab ich gesagt, was hab ich dir die letzte halbe Stunde erklärt? Also das ist wirklich Mein Bruder kommt auch ständig, wenn wenn er dann kommt und sagt, Nadja, ich komm grad vorbei aufn Kaffee, dann sag ich, Du, ich kann grad nicht, ich bin am Arbeiten. Ach ja, Du arbeitest doch nicht. Das ist doch keine Arbeit, ne? Genau.

Also was ich mache, ich hab's gefühlt hundertmal erklärt, sie verstehen's nicht. Ich hab einfach nur gesagt, Papa, hör zu, wenn Du irgendwann Probleme hast in der Firma und Du brauchst Kunden oder deine Seite muss bei Google weiter nach oben, dann rufst Du mich einfach dafür an. Also ich kann dir aber sagen, liebe Nadja, damit bist Du nicht alleine. Ich glaube, dass Schicksal teilen viel in unserer Branche. Bei mir ist es heute noch so, nach 26 Jahren Agentur CEO sagen die Leute zu mir, Du machst doch was mit Computern.

Ja, also Kannst Du bei mir mal gucken? Bei mir ist Windows abgestürzt, ja. Genau. Also gibt's nach wie vor. Hab ich auch klassisch Ich hab noch mal noch mal noch mal noch mal noch mal noch mal noch mal noch mal noch mal noch mal noch mal noch mal noch mal noch mal noch mal noch mal noch mal noch mal noch mal noch mal noch mal noch mal.

Was verstehen die auch nicht. Die denken auch, ich mach hier mit Computer und weiß ich nicht, was, also Ja, also wir müssten 'n bisschen an unserem Image arbeiten Ja. Als Branche vielleicht. Ja, okay, also jetzt warst Du bei Performanceliebe und jetzt regen wir über Partnertext aktuell Genau. Mit 'ner sehr komischen Schreibweise, wo ich am Anfang ganz schön hängengeblieben bin.

Und dann hab ich aber gedacht, oh, zum Glück ist da hinten Punkt Deka für Dänemark. Genau. Also ist das vermutlich die richtige Schreibweise? Das ist das ist doch Erklär noch mal, was das fürn Unternehmen ist und was Du jetzt als Clientmanagerin da machst. Genau.

Also ich mache unterm Strich eigentlich genau das Gleiche wie vorher auch, außer dass ich jetzt noch die Kundenseite mit dabei hab und mich jetzt wahnsinnig freue, weil das, was ich vorher in der Abwicklung gemacht hab, kann ich jetzt natürlich mit den Kunden selbst besprechen. Ich lern viele Leute kennen, viele Anforderungen und das ist halt einfach spannend, mit den Menschen auch mal zusammenzuarbeiten. Also nicht nur die Publisher Seite zu kennen, sondern auch wirklich die Customer Seite zu kennen. Und vom Prinzip her macht die Firma das Gleiche, wir machen Linkbuilding, On Page, Contenterstellung, also alles, was dazugehört, halt von Dänemark aus. Die Firma Partnertext hat ganz viel Märkte, die sie betreut.

Das ist unter anderem jetzt der Dachmarkt, in dem wir sind. Wir haben aber auch UK, US, Asien. Also da sind ganz viele Märkte, was die von Dänemark aus betreuen. Und ganz witzig ist ja immer die Vorgehensweise oder die Arbeitsweise. Also dass, als wir am Anfang so die ersten Gespräche hatten und so der der Businessplan und wie stellen wir uns das vor?

Und Gespräche hatten und so der der Businessplan und wie stellen wir uns das vor und wie soll das alles so funktionieren? Wie soll das alles so laufen? Waren wir total fasziniert davon, wie die tatsächlich in Dänemark arbeiten. Das würde in Deutschland, glaub ich, das das würde gar nicht gehen. Da würd ich gern mal reinhüpfen.

Ja. Weil ich hab hier auf meinem Zettel stehen, soll ich die unterbreche, aber skandinavischer Arbeitgeber. Ich sag jetzt mal, Dänemark erzähl ich jetzt mal oder ist, glaub ich, ja auch Gehört ja zu Skandinavien so, aber halt sehr nah an Deutschland Ja. Von, ja. Aber nichtsdestotrotz werden uns ja diese skandinavischen Länder sehr häufig auch so wie son Spiegel vorgehalten, so generell.

Schaut euch mal das Sozialsystem an. Schaut euch mal die medizinische Versorgung an. Schaut euch mal, wie liberal die sind und so weiter und so fort. Ist es jetzt tatsächlich 'n enormer Unterschied, bei 'nem skandinavischen oder bei 'nem dänischen Unternehmen zu arbeiten? Was würdest Du an der Stelle sein?

Ich kann's so genau in der Art und Weise gerne beurteilen, da wir deutsche Verträge haben. Also wir arbeiten quasi mit 1 Firma noch zusammen, die in Deutschland tätig ist, weil ich hab ja ich leb in Deutschland, ich bezahl ganz normal Steuern und Sozialversicherungsabgaben wie andere auch. Ich bekomm natürlich mit, wie die Dänen arbeiten. Klar, wir arbeiten natürlich zusammen. Deswegen, die sind halt sehr locker in ihrer Art.

Die sind halt, wie soll ich sagen, wir Deutschen, wir haben halt schon Biss und wir sind ehrgeizig und wir wollen das jetzt erfüllen und wir wollten auch hier, da spielt Perfektion eine ganz große Rolle. Und bei den Dan ist das halt so, ja, Du, wir haben da 'n Kunden und das ist alles toll und das ist alles fein und das passt dem so. Ach, wenn er seinen Text heut nicht kriegt, da kriegt er den halt morgen. Die die Kunden sind aber auch anders, die sind viel entspannter. Also wo wir hier fünfmal an Reklamation drin haben, weil das Wort irgendwie, weiß ich nicht, in in in falschen I Punkt hat, sind die da irgendwie total tiefenentspannt.

Also das Klientel ist anders, die Arbeiten anders, die Arbeitseinstellung ist anders. Das ist schon nicht wirklich zu vergleichen mit Deutschland. Also wo wir strukturiert und organisiert drangehen, sind die halt so, ja, wir haben das doch in 'nem Ordner, das reicht doch. Sie finden's aber auch. Sie finden's, sie machen ihre Aufträge, die finden das super.

Und ich denk mir nur, Gott, was ein Chaos, das wär so einfach. Aber das ist die Arbeitsweise von denen und ich mag das, weil das gesamte Team, auch unsere Geschäftsleitung, die sind einfach Die sind superangenehm, mit denen kannst Du gut arbeiten, mit denen kannst Du gut reden. Die sind auch Genauso wie wir von ihnen lernen, lernen sie auch von uns tatsächlich, wo sie dann sagen, oh wow, warum macht ihr das so? Das beste Beispiel war zum Beispiel Camping so. Ja und dann machen wir dann Business und dann reden wir.

Nein, brauchen wir nicht. Nicht über Business zu reden, ist auch Business. Und was mich an der Stelle auch noch interessieren würde bei deiner Karriere ist, wie wie kommt man zum Densschen Arbeitgeber? Also ich mein, das ist ja jetzt nicht so exotisch, aber akquirieren die? Suchen die in Deutschland?

Du hast dich beworben oder wie war der Klasse Wie ist der Weg da? Der Weg war so gewesen, als ich von Performance Liebe weggegangen bin und mir was Neues gesucht habe. Irgendwann kennt man in der Branche natürlich auch die ein oder anderen Leute und wenn man dann halt mit gewissen Leuten telefoniert, dann entsteht halt so was. Und so haben wir uns kennengelernt. Ich bin halt durch, wie sagt man das, Vitamin b da reingekommen, genau.

Auch 'n Grund mehr zu solchen Events zu gehen übrigens Auf jeden Fall. Weil 'n Netzwerk auch einfach 'n total wichtiges Thema ist. Du lernst den Stefan kennen oder lernst den Wolfgang kennen und lernst den Mario kennen und die Jessie und weiß ich wen. Und Du weißt genau, welche Funktionen die Leute haben und dann kannst Du im Zweifel auch mal fragen. Genau.

Jetzt sind wir, jetzt bist Du Partnertext und bist im Onlinemarketing und so haben wir uns kennengelernt. Jetzt würd ich nicht gerne eine Geschichte aufdröseln sozusagen, nämlich die Geschichte mit dem Storytelling. Und das ist natürlich 'n bisschen unbescheiden, aber ich mach natürlich den Podcast, weil ich möchte, dass die Leute aus den Lebensgeschichten der anderen lernen. Aber es ist natürlich auch für mich 'n Positionierungspunkt und ich freu mich halt wahnsinnig, wenn Menschen auf mich zukommen, dann auch bereit sind zu sagen, okay, ich komm auch mal in deinem Podcast, so wie Du. Also Du beschreibst ja sowieso so Berührungsängste im Sinne von, ich mach das jetzt zum ersten Mal, nicht wirklich zu haben.

Also ich ich finde auch, das ist 'n wichtiger Appell zu sagen, immer mal raus aus der Komfortzone. Genau. Immer mal sagen, ich bin ja der 1., der nicht selbstständig arbeitet oder ich mach das jetzt einfach beim dänischen Arbeitgeber mit 2 Kindern. Ich probier das und so. Glaube, dafür bist Du 'n gutes Rolemodel.

Ja und Du hast mir ja erzählt, dass Du in meinem Storytelling Vortrag warst und darüber hab ich mich mega gefreut. Vielleicht wiederholst Du das noch mal. Also mein lieber Wolfgang, ich hab selten erlebt, dass man Menschen so fesseln kann. Wir haben am Tisch gesetzt, ich nenn jetzt keinen Namen nicht, dass nachher noch unangenehm wird. Egal ob männlich oder weiblich, die Tränen sind gekullert.

Also am Anfang Erst mal, ich bin froh, dass dir überhaupt wieder gut geht. Also ich ich war ja total schockiert, als ich das gehört hab, dass man so verletzt sein kann und und dann sich wirklich wieder so zurückkämpft, dass es auch das zeigt ja auch wieder, wie wie stark man sein kann, was für Wille man auch hat, das zu erreichen. Und dann kam dein Storytelling und das 2. Video, ich glaub, das war von der Telekom. Ich war so schockiert, weil ich selber Mama bin, was man mit KI alles machen kann, weil ich natürlich die Parallelen dazu sehe.

Weil ich dann denke, okay, ich hab jetzt eine Tochter, die ist ja jetzt in 'nem Alter, die findet jetzt TikTok toll, die findet auf einmal Instagram toll und die findet Snapchat jetzt auch noch toll. Also mal abgesehen von Whatsapp, das sind natürlich Dinge, die ich mir jetzt selbst auch aneignen muss, klar. Hab ich auch 'n Instagram Account, aber das, was die Jugend von heute macht, Wolfgang, von denen, würden wir noch lernen. Also die haben da ja, was die an Storys und was die investieren eine Zeit, damit die Story ja perfekt ist, das ist ja Wahnsinn. Und dann hab ich mir diesen Vortrag angeguckt und ich war schockiert dadrüber, was tatsächlich möglich ist.

Natürlich wissen wir irgendwo im Kopf, ja, es gibt böse Menschen und die machen das so und die machen das so. Aber das hat das ja wirklich einem so stark vor Augen vorgeführt, was alles möglich ist oder was alles geht. Und ich muss dir ehrlich sagen, deswegen hab ich dich damals angeschrieben und hab dir gesagt, bitte schick mir deinen Vortrag, weil meine Tochter ist superlieb und supersüß, aber die hat auch nicht mal ihre 5 Minuten. Und da hatte sie mehr als ihre 5 Minuten, da hatte sie ihre 2 Tage. Und die kommen jetzt so in 'n Alter, wo die auch ausprobieren möchten.

Das ist für mich natürlich schwierig, weil ich kenn das nicht, ich hatte das als Kind auch nie. Aber das ist heut bei denen so. Die sehen 'n Video und die sind, ich will jetzt nicht sagen blöd, aber die denken, das ist Realität und wollen das natürlich auch ausprobieren. Und ich hab damals deinen Vortrag genutzt in der Schule, weil das grad 'n ganz Riesenthema war, grad mit E-Zigaretten und ich weiß gar nicht, das war wirklich 'n 'n schlimmes Ding. Und dann bin ich in die Schule gegangen, dann hab ich mit der Schule geredet und ganz lustig, die Lehrer, die dort sind, die hatte ich tatsächlich früher schon.

Deswegen konnten wir dort auch 'n bisschen anders reden und dann hab ich gedacht, okay, ihr als Lehrkräfte kommt vielleicht den Kindern nicht so nah. Was das angeht, hab ich gesagt, vielleicht müssen wir sie einfach mal 'n bisschen schockieren. Vielleicht müssen wir die einfach emotional mehr abholen, sodass sie von sich aus begreifen, okay, das ist jetzt grad der falsche Weg. Und dafür hab ich tatsächlich deinen Vortrag genutzt, also die Videos daraus. Ich hab dann einen Vortrag vorbereitet, wo ich dann wirklich gedacht hab, okay, Nadja, Du musst die jetzt zum Weinen bringen, so schlimm, dass die wirklich verstehen, okay, alles, was die machen, ist blöd.

Weil natürlich ist das für die Was wollen die in Wenn die Teenies sind? Die wollen vielleicht noch rausgehen, viele sitzen aber auch nur zu Hause. Die haben Die sind mit ihrem Handy sind nie verwachsen. Also wenn man dann grad eine Sperre reinmacht, dann sind die ja 24 7 damit verbandelt. Es gibt auch keine Lerngruppen mehr, das sind jetzt Whatsapp Videochats, wo die dann untereinander lernen.

Also es ist nicht mehr, die kommen vorbei und treffen sich wie wir früher, sondern das läuft alles viel über das Internet. Und ich find's immer wieder gefährlich, was grad bei Snapchat und Co, was da halt los ist oder TikTok, da wirst Du angeschrieben. Dann sind dann haben die kein Verständnis dafür, weil das ist ja der Philipp 13. Ja, aber dass der Philipp 13 vielleicht der Hans Günther 8 Uhr 50 ist, das registrieren die nicht. Diese Gefahr registrieren die nicht.

Und wir sind im Moment an 'nem Punkt angekommen, wo es wirklich nicht mehr so weit weg ist. Es passiert in der Nachbarschaft, es passiert einen Ort weiter, es passiert vielleicht auch 5 Orte weiter. Und da muss man die Kinder einfach sensibilisieren, ob das jetzt E-Zigaretten sind, ob das Drogen sind, ob das Alkohol ist, ob das KI ist oder auch grad Social Media, dass man dann einfach die Kinder sensibilisiert. Ob ich mit einem Vortrag alle erreicht hab, weiß ich nicht. Fakt ist, meine Tochter hat sich danach 180 Grad gedreht.

Also die ist bei ihm Mega. So lieb. Wirklich, das ist unglaublich. Also Liebe Leute, nutzt meinen Vortrag für eure Kinder. Genau.

Das war so schön, als Du mir das erzählt hast, wirklich. Und wie Du gesagt hast, wenn man liebt, was man macht, macht man's ja auch gerne und ich bin immer gern auf die Bühne gegangen, ich mag das. Und das ist auch 'n Antrieb, dass man wieder gesund wird und trainiert und macht, weil Du das ja erwähnt hast. Und wenn dann son Feedback kommt, dass es wirklich Gold wert, also dafür auch noch mal danke an dich und schau laut. Und Aufforderung an die Menschen, wenn ihr jemand habt, wo ihr sagt, Mensch, der hat mich da echt weitergebracht oder so, jetzt nicht ich, sondern generell, dann sagt das den Leuten auch noch mal.

Ja. Das machen wir viel zu wenig und da hab ich mich mega drüber gefreut, als Du mir das erzählt hast. Ja. Liebe Nadja, vielen Dank. Also wirklich der Vortrag, mein lieber Mann, das war 1 der besten Vorträge, der beste Vortrag tatsächlich, den ich jemals gehört hab.

Also Das war jetzt vielleicht gleich hoch. Publikum so zu fesseln. Und ich weiß nicht, ob Du das auf der Bühne registriert hast, aber wir von oben haben das gesehen. Also da war ja nicht nur unten voll und die haben gestanden, sondern die haben ja auch oben bis raus in den Flur gestanden. Also das war ja wirklich Fesseln.

Ja, das hab ich schon mitbekommen und tatsächlich war das da auch zum ersten Mal, dass ich ja auch diese Reise zu deinem eigenen selbst gemacht hab. Und das hat mega funktioniert. Also wenn Du dann, wenn also ich stand dann auf der Bühne und hab dann sozusagen mitbekommen, wie die Leute Ich hab ja gesagt, wenn Du magst, mach deine Augen zu, musst Du aber nicht Echt? Und wirklich alle hatten die Augen zu. Und ich seh das ja von der Bühne dann und da hab ich wirklich selber Gänsehaut bekommen, weil das so toll, da war son guter Vibe im Raum in dem Moment.

Also das war mega, ja. Okay, jetzt haben wir das alles durch und ich dank dir noch mal dafür, dass Du dann mir auch 'n Feedback gegeben hast, weil Feedback ist sozusagen das der Lohn für die Speaker, ja. Jetzt hab ich noch eine Frage. Du hast auf deiner Karriere und jetzt bist Du ja bei Performance lieber gewesen und bist jetzt bei Partner Tech mit KSt oder so ähnlich. Bist Du jetzt angekommen?

Fühlst Du dich angekommen? Oder sagst Du Also jetzt nicht, mir mir jetzt nicht, dass Du sagst, ich will noch mal Ja. Arbeitgeber wechseln, aber ich mein so gefühlt, ja? Ist das dein Job? Ist das dein Ding oder sagst Du, ich hab Also das Onlinemarketing ist auf jeden Fall mein Ding.

Das ist das, was ich gesucht hab. Das ist das, was ich gebraucht hab. Das ist das, was ich gerne mache. Ich würde sagen, ich bin jetzt mit 25 angekommen, ja. Mhm.

Okay, cool. Und letzte Frage aus der normalen Storytelling Weinfolge, sag ich mal oder aus dem Thema, die ich noch habe. Jetzt sind wir so durchgegangen durch die Karriere. Und ich mein, in soner halben Dreiviertelstunde kannst Du ja nur mal drüber fliegen und son paar Learnings rausziehen. Trotzdem glaube ich, auch bei dir wie bei allen Menschen gab's ja bestimmt auch Kämpfe, Gab's auch Widerstände?

Gab's auch Momente, in denen Du an dir gezweifelt hast oder andere an dir gezweifelt haben? Und meine Frage ist, hast Du irgendwie 'n 'n Rezept oder hast Du Sagst Du, das war der größte Widerstand und so bin ich mit umgegangen und so würde ich's auch empfehlen? Oder sagst Du, es ist individuell? In erster Linie ist es individuell. Man sagt ja ganz oft, man soll Beruf und privat trennen.

Oftmals ist das aber auch ein Zusammenspiel, was dich vielleicht privat aus der Bahn wirft, was dich vielleicht auch beruflich äußern könnte. Berufliche Hürden, sodass ich jetzt sag, oh Gott, oh Gott, oh Gott, ich komm hier nicht mehr weiter. Toi, toi, toi, Gott sei Dank hatt ich diesen Fall nicht. Aber einfach, weil ich diesen Ehrgeiz hab zu sagen, ich möchte das jetzt aber auch lernen. Aber manchmal gibt's einfach Dinge im Leben, die dich zurückwerfen, einfach privater Natur oder vielleicht auch andere Dinge.

Das ja, gibt's dafür 'n Rezept? Gute Frage. Wie gehst Du mit so was Hinfallen, aufstehen, Krone richten, weiter. Also es ist keine Situation auf dieser Erde, egal ob beruflich oder privat, so schlimm, dass man das nicht lösen kann. Es gibt immer entweder Mentoren, die man an der Seite hat, Familie, die man an der Seite hat.

Es gibt ganz viele Sachen, die die einem helfen können, sich einfach noch mal aufzurichten, wenn man's aus eigener Kraft 'n Bild schafft. Mhm. Also Hilfe annehmen witzigerweise komm ich fast in jedem Podcast darauf. Ja. Ehrlich Hilfe zu bitten und Hilfe auch anzunehmen, das ist eine sehr starke Geschichte sozusagen.

Genau. Ja, wunderbar. Jana, ja, dann sind wir schon fast durch. Ich ich komm mal, wir kommen heute mal relativ pünktlich zum Ende. Das ist für mich ungewöhnlich, ja.

Also danke, dass Du da auch so zügig mit mir durchgegangen bist. Gerne. Ich hab noch 2 Abschlussfragen für dich. Und eine nehm ich dir ab, weil ich weiß im Vorfeld, im Vorgespräch hast Du gesagt, ah, ich weiß gar nicht, wem ich da empfehlen soll. Ich hab ja 'n paar Leute mir aufgeschrieben, unter anderem den Stefan Warner.

Vielleicht, also die Frage wär gewesen, kennst Du jemanden, den ich mal 'n Podcast einladen sollte? Ich glaube den Stefan, schreib mich mal auf die Liste und schreibe dahinter natürlich. Hast Du recht? Ja, würd ich auf jeden Fall machen. Ist sicherlich 'n interessanter Mensch, quasi auch, weil er es durchaus auch mal kritisch hinterfragt und das finde ich auch sehr angenehm bei ihm.

Also haben wir diese Folge schon erledigt. Und dann hab ich nur noch eine letzte Folge an dich. Du darfst heute Abend, wenn Du ins Bett gehst und die Augen schließt, dir irgendwas wünschen, egal was es ist für dich persönlich, für deine Familie, Kinder, whatever, für die ganze Welt und morgen passiert das. Was ist auf der Welt morgen anders? Also wenn ich jetzt allgemein denke, würd ich sagen, ich würde das Schulsystem verändern.

Ich würde mich sehr darüber freuen, wenn die Kinder auf das Leben vorbereitet sind. Also ganz oft, wie oft haben wir Auszubildende, die keine E-Mail verschicken können, die das einfach schwierig ist. Ich ich würde mir wünschen, dass klar, die Bildung soll bleiben, die ist sehr wichtig. Aber ich würde mir wünschen, dass die mehr vom Leben berichten, wie es sein kann. Was tue ich zum Beispiel, wenn ich in soner Situation bin, dass ich meinen Job verliere?

Oder was tue ich, wenn ich in 'ner Situation bin, dass ich jetzt aber aufsteigen möchte oder ich möcht irgendwie was anderes machen? Oder ich bin jetzt hier in oder ich möcht irgendwie was anderes machen oder ich bin jetzt hier in 'nem Studium, was mir vielleicht gar nicht passt. Wie komm ich da raus? Also so was würde ich mir wünschen, dass das mehr gelebt wird. Mhm.

Ja, ist schön. Dann ist das 'n super Abschlusswort, dann danke ich dir ganz herzlich für deine Zeit. Ja, ja. Dass Du dich getraut hast, zu mir in den Podcast zu kommen, das hast Du ganz hervorragend gemacht. Ich freu mich.

Ja und wir sehen uns bestimmt irgendwann mal wieder auf irgend 'nem Event, vermute ich mal. Davon geh ich aus. Dann dank ich dir und sag tschüs. Ich danke dir auch. Tschüs.

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