Cover: Von Beharrlichkeit und innerem Antrieb | Sven Giebler | BTS #37

Von Beharrlichkeit und innerem Antrieb | Sven Giebler | BTS #37

19. März 2026 92:36 Min. Zu Gast: Sven Giebler
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Worum es geht

Wolfgang spricht mit dem Digitalberater Sven Giebler über eine vielseitige Biografie zwischen Kindheitseinflüssen, breitem Studium und einer Karriere im Medien- und Digitalbereich. Im Zentrum steht die menschliche Seite der digitalen Transformation: Warum Beharrlichkeit zum Erfolgsfaktor wird und wie die Suche nach dem persönlichen Purpose authentische Kommunikation ermöglicht. Ein inspirierendes Gespräch über Motivation, Werte und darüber, wie man soziale Medien nutzt, ohne die eigene Integrität zu verlieren.

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Autor: BTS - Behind the Story

Zu Gast

Digitalberater und Impulsgeber

Sven Giebler ist ein erfahrener Digitalberater und visionärer Impulsgeber mit einer Karriere im Medien- und Digitalbereich, geprägt von einem breit gefächerten Studium und vielseitigen Erfahrungen.

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Transkript

Hallihallo und Hallöchen bei behind the story, heute schon Episode Nummer 37. Ich freu mich sehr, dass Du da draußen wieder dabei bist und eingeschaltet hast und mir zuhörst bei der nächsten persönlichen Heldenreise, die ich heute beleuchten möchte. Du weißt ja, wenn Du das Format schon kennst, dass wir mal draufschauen, was mein Gast für Highlights, für Downlights und für eine persönliche Heldenreise insgesamt hingelegt hat. Wenn dir der Podcast gefällt, dann darfst Du ihn gerne liken, kommentieren oder mir in irgend 'ner Form Feedback zukommen lassen. Darüber freu ich mich sehr.

Heute hab ich wieder 'n richtig, richtig spannenden Gast. Jemand, auf den ich mich sehr freue und auf das Gespräch, auf das ich mich sehr freue, denn heute ist mein Gast Sven Giebler. Sven ist Digitalberater und Gründer von digitalberatung d e. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich mit der Frage, wie Unternehmen digitale Potenziale wirklich verstehen und nutzen können. Er hat verschiedene Phasen der digitalen Transformation aus nächster Nähe erlebt.

Das vereint uns sozusagen. Von den frühen Internetjahren über die großen Medienportale bis zum heutigen Themen wie Contentmarketing, LinkedIn und künstliche Intelligenz. Dabei hat er Stationen wie Chefkoch d e oder Computerbild d e in seiner Vita. Und das zeigt, wie lange er sich bereits mit digitalen Geschäftsmodellen und Plattformen beschäftigt. Heute begleitet Sven Unternehmen als Sparringspartner, Berater und Trainer dabei, digitale Strategien zu entwickeln und umzusetzen.

Ich kenn Sven schon relativ lange, digital schon sehr lange, glaube ich, persönlich aber auch schon 'n paar Jährchen mittlerweile und wir begegnen uns immer wieder auf diversen Events wie jetzt zuletzt in Düsseldorf beim OMT Summit. Ja, und dort hab ich ihn und nicht nur dort, sondern in der Branche hab ich ihn als besonders reflektierten, ruhigen und sehr kompetenten Kollegen kennengelernt. Erst wenn son Mensch, selbst in der größten Moderationshektik der Camping, wenn er einem entgegenkommt, dann wird man irgendwie 'n Stück ruhiger. Und das find ich schon, also für 'n Berater und für 'n Trainer ist das schon 'n richtiger hoher Skill, find ich. Deshalb freue ich mich heute sehr auf dieses Gespräch.

Ich freue mich sehr und sage endlich jetzt an der Stelle, herzlich willkommen bei Behind the Story. Herzlich willkommen an jetzt an der Stelle, herzlich willkommen bei Behind the Story. Herzlich willkommen beim digitalen Lagerfeuer. Herzlich willkommen, lieber Sven Diebler. Ja, danke schön.

Vielen Dank für die Einladung, lieber Wolfgang. Und nach dieser wunderbaren Dusche, die Du mir jetzt mit Komplimenten schon verpasst hast sozusagen zum Start, was soll da jetzt noch kommen? Aber ich freu mich riesig auf den auf den Austausch und die gemeinsame Aufnahme. Herzlichen Dank an dieser Stelle schon einmal für die für die Einladung. Ja, sehr, sehr gerne.

Wie geht's dir denn und wo erreich ich dich jetzt? Mir geht's gut, sehr gut. Und Du erreichst mich bei Sonnenschein im schönen Bonn, wo ich jetzt seit über 10 Jahre lebe und arbeite mit meiner Frau und meinen beiden Söhnen beziehungsweise das ist jetzt auch schon sozusagen die Beginn jetzt ihre eigene Heldenreise. Der Große ist jetzt grade im ersten oder zweiten Praktikum jetzt in Hamburg. Insofern verändert sich auch persönlich doch das eine oder andere jetzt aktuell bei uns.

Aber nee, mir geht's sehr gut. Die Sonne scheint und Du erreichst mich im schönen Bonn. Wunderbar. Viele meiner Gäste sagen mir immer wieder, ja, mit meiner eigenen Geschichte, mit meiner eigenen Vita hab ich mich eher wenig beschäftigt, da hab ich eher wenig drüber nachgedacht und das ist ja das Ziel von heute. Deswegen würd ich sagen, lass uns doch, lieber Sven, einfach mal reinstarten so in deine Kindheit.

So da in die ersten Momente, an die Du dich erinnerst, so, sag mal, Grundschule oder die Zeitraum, in welcher Region bist Du aufgewachsen? Wie sah dein familiäres Umfeld aus und gab's Geschwister zum Beispiel? Ja, starte ich gerne direkt mit. Hab eine große Schwester, dreieinhalb Jahre älter als ich, die seit vielen Jahren oder jetzt schon fast Jahrzehnten Apothekerin ist, im schönen Kiel mit ihrem Mann lebt und bin aufgewachsen im Maschen. Das ist südlich von Hamburg und hinterm Deich sozusagen aufgewachsen, insofern sehr behütet, sehr schöne Kindheit gehabt mit meinen Eltern, mit meiner Schwester, wie gesagt, im besagten Maschen.

Das ist in Sewetal, wie gesagt südlich von Hamburg und nee, also tatsächlich, wie man sich das so vorstellt, sehr zum einen behütet, zum anderen ist man den ganzen Tag draußen gewesen. Wir hatten ja nichts, Insofern kein Social Media Witzel immer son bisschen. Meine Jungs haben das aufgegriffen so. Wir hatten ja nichts Steine gegessen haben wir. Nein, so schlimm war's natürlich nicht, aber alles das, was ja unsere Kinder Kinder grundsätzlich jetzt im Moment davon abhält, vielleicht einfach so die Kindheit zu genießen, das hatten wir damals nicht, sag ich jetzt mal insofern, lange draußen gewesen.

Und die Regeln meiner Eltern oder in dem Fall meiner Mutter war dann immer, wenn die Lampen draußen angehen oder die Laternen draußen angehen Dann kommst Du nach Hause. Das war immer so 19 Uhr 30, 20 Uhr im Sommer wahrscheinlich auch 'n bisschen später, dann kommst Du bitte nach Hause, weil wir natürlich auch keine Uhr am Arm hatten, geschweige denn eine Apple Watch oder Smartwatch. Insofern, nee, sehr schön ja, krieg ich ganz warme Gedanken, wenn ich da an meine Kindheit zurückdenke, ja. Ja, cool. Das erklärt natürlich auch son bisschen diese a die Verbundenheit, die ich immer spüre und wir uns begegnen und b auch diese Gelassenheit möcht ich's mal nennen, diese positive Gelassenheit.

Das ist nicht zu verwechseln mit völliger Gleichgültigkeit, sondern Du bist einfach son entspannter Typ. Und jetzt weiß ich ja, ich hab dich immer im Rheinland so verortet, ja. Also ich wusste das nicht, aber jetzt weiß ich ja, okay, Du kommst ja ursprünglich aus Norddeutschland und das ist natürlich schon mal, ja, das passt. Ja, also tatsächlich bin ein bisschen rumgekommen. Es gibt natürlich immer Menschen, die mehr Stationen erlebt haben.

Aber ich bin tatsächlich gebürtiger Münsteraner, aber eben in besagten Maschen dann aufgewachsen mit 12, 11, 12 ging's dann nach Frankfurt vor 6 Jahre, wo ich auch meine jetzige Frau kennengelernt hab. Und dann ging's zurück nach Hamburg, wo ich dann 20 Jahre gelebt hab, bevor es jetzt ins Rheinland ging. Insofern sag ich immer, ich bin Hamburger im Herzen und assimilierter Rheinländer Ich feiere mittlerweile auch sehr begeistert Karneval mit. Früher hab ich das immer Oh, okay, dann bist Du wirklich assimiliert. Genau.

Bisschen belächelt, wenn ich gesehen habe, auch von ehemaligen Hamburger Kollegen, die dann ins Rheinland zogen. Das ist ja nun hier in Köln auch das ein oder andere Medienunternehmen ansässig. Und dann sag ich immer, ach herrje, 3 Tage, 4 Kostüme. Hab ich auch mittlerweile. Komm ich komm ich hin sozusagen.

Insofern, die FPÖ wohnt hier sehr wohl und ja, genießen genießen die Zeit hier sehr. Ja, dann bist Du tatsächlich wirklich assimiliert, denn ich sag mal, von Hamburg ins oder nach Bonn zu ziehen, das ist ja die eine Sache. Aber dann wirklich auch Karneval durchzuziehen, da das da bist Du angekommen tatsächlich. Haben natürlich die Kinder auch beschleunigt, sag ich jetzt mal. Die kennen's nicht anders.

Die vermissen's jetzt eher. Wie gesagt, mein großer Sohn Finn, der jetzt in Hamburg grade sein zweites Praktikum macht, der dem blutete dieses Jahr schon ein bisschen das Herz, dass er nicht Karneval feiern konnte. Das hat sich nicht realisieren lassen, aber nee, insofern feiern wir alle mittlerweile hier begeistert mit, sagt man im Rheinland hier. Mhm. Und interessanterweise, wenn ich in Hamburg bin, sagt mir der eine oder andere nach, hört man das Rheinische und wenn ich hier bin noch der eine oder andere, ach ja, das hört man, dass Du aus Norddeutschland kommt, insofern wo man ist, wie man's macht.

Ja, genau. Ja, ich liebe ja Hamburg, das nur noch mal an der Stelle für diejenigen, die's nicht schon 5 Zimmer gehört haben. Ich bin ja, also ich bin ja Mitglied beim Hamburger Sportverein, bin deswegen sehr häufig in Hamburg, aber keine Ahnung, welchen 100 war ich schon in Hamburg, aber ich liebe es und ja. Deswegen weiß ich aber auch, wie da Karneval gefeiert wird in Anführungszeichen, Hashtag 0. Ja, ja.

Ja, zurückhaltend, das vorsichtig zu formulieren. Zurückhalten. Ja. Genau, ja. Gut, okay, mein Lieber.

Sven, was war der kleine Sven fürn Kind in der Grundschule, sagen wir mal? War das eher 1, der Steine in die Scheiben geworfen hat? So 1 war ich. Also ich hab diverse Sitzungen beim Hausmeister nachmittags gehabt, weil ich mitm Tennisball, wir haben Fußball gespielt immer. Da hab ich immer sone Scheibe kaputt geschossen, immer die gleiche komischerweise.

Warst Du son Typ oder warst Du so eher introvertiert? Wie würdest Du dich so beschreiben? Ja, also wenn das die Range ist, Scheiben einschmeißen oder introvertiert beziehungsweise was mich sofort nachdenken lässt oder mich erinnern lässt, ich hab gerne immer wirklich schon damals mit Lego gespielt viel. Also vielleicht auch dieses Aufbauen, dieses Konstruieren, vielleicht auch aus Einzelteilen andere Dinge zu erstellen oder zusammenzubauen, sag ich jetzt mal. Also insofern schon mit Freunden unterwegs, auch in Sportvereinen unterwegs gewesen damals.

Also sehr viel draußen, was ich grade sagte, aber das, wie gesagt, war auch einfach eine andere Zeit, sodass man einfach grade im Sommer, das hab ich vor allen Dingen sehr vor Augen noch einfach grade in den Sommerferien mal morgens rausging. Es waren alle auf der Straße oder später auch zu Frankfurter Zeiten, wo's dann mit Skateboards und Skaterrampen auf der Straße losging, die man dann immer wegräumen musste, wenn 'n Auto kam und dergleichen mehr. Also insofern eher ein beobachtendes Kind, glaub ich, und eher ein bisschen zurückhaltend, was jetzt jetzt nicht die Lebhaftigkeit abspricht grundsätzlich. Also wie gesagt, auch experimentierfreudig und sportbegeistert. Aber jetzt tatsächlich, hatte grad überlegt, als Du das gesagt hast, war ich mal beim Hausmeister.

Also ich kann mich tatsächlich an einmal erinnern, dass ich nachsitzen musste, aber das ist es dann auch gewesen. Insofern eher ein bisschen ruhiger, würd ich jetzt vielleicht im Vergleich zu dir sagen. Also eine Scheibe Ja. Eingeschmissen kann ich mich nicht dran erinnern. Okay, das ist ja 'n sehr dezenter Auftritt sozusagen dann, was was Ausnahmen angeht.

Bei dem gesamten Themenkomplex, den wir gerade besprechen und weil Du sagst, deine 2 Söhne, glaub ich, ne? Richtig. Oder deins, ja, deine 2 Söhne sind jetzt in 'nem Alter, wo sie sich anfangen, beruflich zu orientieren, wo sie auch wegziehen von zu Hause. Also spielt die Frage, die ich jetzt gleich mal reinschieben möchte, die steht nicht im Skript, würd spielt für dich keine Rolle mehr. Trotzdem würd mich mal interessieren, als jemand, der sich mal, irgend 'ner, im IT Umfeld bewegt, der auch grade so reflektiert hat, wie Kindheit früher war und so weiter, Social Media Verbot, aktuell großes Thema, während wir aufnehmen.

Hast Du eine Meinung dazu? Ja, absolut. Also ich bin, sobald mir ein Dokument vorgelegt wird, wo ich unterschreiben kann, bin ich absolut dafür, wo ich gerne diskutieren würde mit jemandem, der sich da besser auskennt als ich, was so das ganze Thema Psychologie, Kinderpsychologie angeht, ab welchem Alter man das macht. Im Moment steht ja immer im Raum, also bis 16 Social Media Verbot. Ich halt das für absolut unterstützenswert, ob das jetzt 12, 14 oder 16 ist, da kann man noch drüber diskutieren.

Aber mich treibt da sehr eine Dokumentation, die ich mir erst angesehen habe und dann, ich muss es so ausdrücken, meine Söhne gezwungen hab, das noch mal mit meiner Frau und mir anzugucken, Social Dilemma. Und zwar diese Korrelation wirklich von, was mir bis heute sehr nachgeht, also ansteigende Selbstmordraten in dem Fall bei jungen Frauen, also jungen Mädchen in dem Fall. Und dass man das sehr klar sozusagen auch diese Korrelation nachweisen kann, aufkommen der, bleiben wir bereit, Social Media Plattformen und eben dieser ansteigenden Selbstmordraten. Und alleine das wäre schon Grund genug aus meiner Sicht, wenn sich das wirklich, ich sprech jetzt nur über diese eine Dokumentation, bestätigt und sich das auch wirklich nachvollziehen oder Reise in die Vergangenheit Reise in die Vergangenheit, die wir auch grade gemeinsam gemacht haben. Ich hab so viel positive Erinnerungen an meine eigene Kindheit.

Wir haben unseren Jungs, ich meine, sie waren jeweils 12, 11 12, als sie ihr erstes Smartphone bekommen haben, waren auch begeistert. Aber es verändert natürlich sofort das soziale Miteinander unter Kindern, unter Jugendlichen. Und jetzt kann man die Zeit nicht zurückdrehen, darum geht's gar nicht. Aber doch eine gewisse Sensibilität, was das zur Verfügung stellen von digitalen Endgeräten angeht, das macht schon Sinn, sich da noch mal bewusster drüber Gedanken zu machen. Mhm.

Ich hab grade eine Studie heute gesehen und dann schließen wir das Thema auch ab, weil's ja nicht unser Thema für heute ist. Aber ich hab grade eine Studie gesehen von 'ner Umfrage unter hessischen Schülern. Ich müsste nachgucken, ich weiß nicht genau, aber ich sag jetzt mal, 5000 Schüler, Mittelstufe. Die wurden anonym befragt. Ich find das wichtig, dass es anonym ist, weil es ging nicht drum, sozusagen gut dazustehen bei den Erwachsenen, ja.

Ich war selber was, dass 65 Prozent dieser Menschen gesagt haben, jungen Menschen gesagt haben, ich bin für Social Media, also für Handyverbot in der Schule. Also die möchten selber, ich glaube, dass da auch 'n neues Bewusstsein wächst. Also diese IT Technik Begeisterung, die wir, also ich bin ja noch viel älter wie Du, aber so, die wir in den Neunziger-, Zweitausenderjahren hatten, wo das alles cool war, weil's plötzlich ging, das weicht jetzt son bisschen dem Bewusstsein, das ist nicht alles gut und ich möchte auch real Life erleben und möchte rausgehen. Und persönliche Interaktion, das erleben wir ja auf Events auch immer wieder, ist halt dann doch noch mal eine ganz andere Nummer. Da kannst Du dein Social Media Profil aufmotzen, wie Du willst, ja.

Es ist nie 'n echter Kontakt. Und wenn Du dann mit jemandem sitzt und trinkst 'n Cola oder was immer und dann erhältst dich jetzt 'n ganz anderen Stellenwert nachher. Ja. Also ich glaube, es geht 2 Themen. Das eine ist Selbstbestimmung und dann eben dieses, sag jetzt mal, auch dieses praktisch Verschränken sozusagen dieser Welten, der der analogen Welt und der dieser digitalen Welt.

Also dass wir durch dieses mobile Endgerät, was wir auch grade sagten, hat das einfach noch mal eine ganz andere Dimension bekommen. Also hab auch früh mit Computern angefangen glücklicherweise, weil meine Eltern mir mal einen geschenkt haben, als ich relativ jung war, begonnen. Aber man ist halt trotzdem immer noch raus. Und wenn man draußen war, ist man halt, bleiben wir dabei hinterm Deich sozusagen gewesen auf dem Deich gewesen, auf dem Sportplatz gewesen, auf der Straße mitm Skateboard. Und dann gab es eben dieses ja, Verschränken dieser Welten, ich bleib dabei, einfach nicht so.

Also es hat nichts gebummt in der Tasche. Es hat nichts geklingelt in der Tasche, nichts gepiept in der Tasche, sodass man in dem Sinne davon abgelenkt wurde, was man eigentlich grade tun wollte. Und ich glaube, das ist 'n großer Gamechanger, weil natürlich auch diese Wirtschaftsunternehmen natürlich auch mit unserer Aufmerksamkeit Geld verdienen und deswegen uns immer wieder daran erinnern, Du hast ein Endgerät in der Tasche, guck doch mal wieder drauf. Und das hat's einfach früher nicht gegeben. Und da haben wir das große Glück, meine Frau und ich, mit unseren Söhnen doch 2 sehr reflektierte Jungs, Söhne zu haben.

Also der Große dann auch regelmäßig aus Whatsapp Gruppen ausgetreten ist, der Kleine auch, aber der Große, da fällt's mir noch stärker auf und ein. Kleine Krux irgendwie an der Sache, dass man immer wieder hinzugefügt werden kann, was ich dann gelernt habe. Insofern, selbst wenn man raus möchte, kann man nicht unterbinden. Zumindest war es damals so, dass man wieder aufgenommen wird in diese Gruppe so. Aber dass ich dann auch gemerkt hab und auch 'n Stück weit begeistert gemerkt habe, sie sind da gar nicht so hinterher, grade was zumindest dieses Thema Whatsapp Gruppen angeht.

Das Zocken, das ist war bei mir schon ausgeprägt damals. Das ging damals los mit 'nem Amiga dann, mit 'nem CPC 4 6 4 'n Schneidergerät war das, konnte man auch schon bisschen spielen, Spaß gemacht, hat das begrenzt. Trotzdem saß ich natürlich viel davor. Aber insofern kann ich das auch nachempfinden, dass sie jetzt einfach viel auch zocken, viel spielen. Ja.

So, der der Jüngere noch mehr als der Ältere. Ja. Cool. Ja, ich finde, es kommt halt immer auf die Dosis an. Das ist ja generell der Spruch, ne.

Also die Dosis macht das Gift. Und generell ist es halt so, wenn die Kinder Screentime von 8, 9, 10 Stunden haben, das ist einfach nicht gesund. Das find nichts gesund. Weder für den Körper, gesund, weder für den Körper noch für die Psyche noch für die Umwelt, für die Gesellschaft. Da muss einfach irgendwas getan werden, das find ich auch.

Lass uns mal in deiner Vita ein Stückchen weitergehen. Jetzt bist Du in der Grundschule, Du bist 'n wesentlich mainstreamiger Grundschüler, als ich es war, haben wir festgestellt. Das heißt, Du hast kaum Scheiben aufm Gewissen oder so was. Generell so von den Zensuren, von den Leistungen her, wie war das? Wie warst Du da unterwegs?

Hat dir Schule Spaß gemacht oder war's eher eine Belastung? Ach, Spaß ist 'n großes Wort. Also mir haben immer die Dinge Freude bereitet, also die ich gerne getan hab. Also in Fächern war ich gut, die mir Spaß gemacht haben. Das zog sich eigentlich auch durch meine gesamte Schullaufbahn.

Das war dann eben das Schöne im Studium, wo man sich dann nur noch, in Anführungsstrichen, auf die Dinge konzentrieren konnte, fokussieren konnte, die einem eben Freude bereiten, also dass man zum ersten Mal bewusst wählen konnte. Und das zog sich, wie gesagt, durch die gesamte Schullaufbahn. Ich war 'n durchschnittlicher Schüler. Das wurde zum Glück, sag ich jetzt mal, sone Mittelstufe war's auch noch 'n bisschen schwieriger. So, wenn ich mich richtig erinnere, so ging's auch einmal das Thema Versetzung, was ich dann geschafft habe, aber es war durchaus im Raum oder diese Diskussion, dass man sich überlegt hat, also wer ist wir, Mann, meine Eltern und ich uns überlegt haben, macht es vielleicht Sinn, eine Stufe mal zu wiederholen sozusagen, dann einfach gestärkt sozusagen weiterzugehen in der Schullaufbahn?

Das hab ich dann nicht gemacht, weil mir vor allen Dingen das Thema Freundschaft, Freunde, das ist bis heute so, Familie und Freunde sind das höchste Gut für mich. Das war mir so wichtig, dass sie gesagt hab, ich häng mich jetzt rein. Und das war die Motivation sozusagen dann auch diese Versetzung sozusagen zu gehen. Und dann wurd's in der, praktisch nach der Mittelstufe auch besser mit der Herausforderung, dass ich in der Oberstufe dann noch einmal umgezogen bin. Also ich war schon in der zwölften Klasse, also g 9, g 8, das gab's damals noch nicht die Diskussion.

Also zwar mal g 9, also in Frankfurt schon in der Zwölften war und dann berufsbedingt durch meinen Vater nach Hamburg ziehen durfte und praktisch dann in die 11 noch mal zurückgegangen bin. Da waren die Noten dann wiederum nicht so gut, weil ich war ja schon versetzt. Ein gutes Pferd springt nur so hoch, wie's muss. Nee, mit meinem Abitur bin ich zufrieden, war eher eine große Motivation. Mein jüngerer Sohn, der ist jetzt in der EPH sozusagen, auf dem Sprung sozusagen in die 12, 13 in die Oberstufe.

Für meinen älteren Sohn war das eine Genugtuung, dass sein Abi besser war als meins. Okay. Was ich nicht gefragt habe, ist die Profession von deinen Eltern, also von deinem Vater, weil Du sagst berufsbedingt umziehen. Ich frag immer deswegen bei Menschen, die selbstständig sind, frag ich immer, gibt's da eine Vorprägung? Also das wär mal interessant zu wissen.

Ja, gibt es tatsächlich. Also die Hypothese ist nicht so steil beziehungsweise trifft hier auch auf mich zu. Also meine Mutter ist Industriekauffrau, also Gelernte, hat tatsächlich hier im schönen Köln. Insofern gibt's hier, mein Vater nennt das immer gerne, die Schicksalsachse zwischen Hamburg und Köln beziehungsweise Bonn. Also meine Mutter hat hier bei Stollwerk gelernt, also eine Schokoladenfabrik sozusagen oder ein starke Schokoladenfabrikant, wo meine Eltern sich tatsächlich kennengelernt haben.

Und meine Mutter hat sich dann aber dankenswerterweise sehr meine Schwester und mich dann gekümmert, wie das damals auch nicht unüblich war. Mhm. Und mein Vater hat 30 Jahre in Werbeagenturen gearbeitet, war, das ist gibt's tatsächlich mittlerweile nicht mehr, aber lange Jahre oder viele Jahre Geschäftsführer bei Linters. Das kennt die eine oder der andere vielleicht noch, die jetzt zuhört. Das ist, also die Abkürzung Linters gehörte mal, wenn ich mich das richtig erinnere, zu den weltweit Top 3 Werbeagenturen der Welt.

Also die waren wirklich mal sehr, sehr groß, hat sich dann aber mit Anfang 50 selbstständig gemacht und, große Überraschung, wurde dann Berater und tatsächlich bis hin zu wirklich schon jetzt nicht überraschend, aber doch zumindest faszinierenden Deckungsgleichheiten, weil er die letzten 15 Jahre seiner beruflichen Laufbahn selbstständig war und unter anderem auch die Deutsche Telekom beraten hat, die jetzt auch mein Kunde ist. Insofern ja, der Apfel und so weiter fällt nicht weit vom Beraterstau, hätt ich jetzt fast gesagt. Insofern ja, auch ein großer, mein Vorbild grundsätzlich, also größtes Vorbild mein Vater und ein starker Unterstützer und Bestärker sozusagen auch in den ersten Schritten der Selbstständigkeit. Insofern ja, hab ich ihm da zu einem gewissen Grad nachgeeifert. Du hast vorhin schon gesagt, Abitur und dann Studium, da kommen wir gleich noch zu zum Studium.

Also ich möchte mal beim Abitur dann gleich sonen Break machen, damit wir unsere legendäre Schnellfragerunde durchziehen können. Aber der ganze Weg scheint jetzt relativ glatt zu sein. Gab's bis dahin bis, sagen wir mal, bis Abschlussabitur. Das ist ja dann auch die Zeit, wenn man so 14, 15, 16 ist. Jungs vielleicht so mit 16, 17, 18, hab ich gelernt.

Aber generell ist das ja auch die Zeit, wo plötzlich irgendwie das andere Geschlecht interessant wird und dann ist man zum ersten Mal verliebt, vielleicht auch unglücklich oder so. Also gab's irgendwo da in die in dieser Phase schon mal 'n 'n Cut, 'n Break, wo Du gesagt hast, oh, da hatt ich echt eine 1 Krise, eine kleine, wie auch immer. Hattest Du mit Krisen zu tun oder ging das tatsächlich komplett so smooth durch? Ja, also das Thema, wie gesagt, es gibt sicherlich Menschen, die deutlich hörfiger umgezogen sind als ich. Nichtsdestotrotz waren diese, was, Krise ist 'n großes Wort.

Also die lebensverändernden Momente oder Situationen, das kann ich schon festmachen, auch an Umzügen in meinem Leben. In dem totalen Bewusstsein, dass das viele häufiger erleben durften Schrägstrich mussten. Aber grade dieses Behütete da eben in besagten Maschen, das endete nicht, das Behütete, aber mit 11 sind wir eben nach Frankfurt gezogen. Das war schon anders. Also meine Mutter hat das schon ein-, zweimal so auch noch mal wiedergegeben.

Also ich sprach grade auch von Legospielen, also in Maschen, das tat sie auch mal so kund, hab ich mit Lego gespielt und wir sind nach Frankfurt gezogen. Das war dann auch grade so diese Phase zwischen 11 und 12, also im Lebensalter. Also in Maschen hab ich noch mit Lego gespielt und in Frankfurt mit 12 fingen dann so die Engtanzpartys an. Das war so die Zeit von, also dem Film, wo das dann losging. Und das war schon Die Fäte.

Jetzt kein, genau, geht weiter, war dann Teil 2 natürlich. Also das war schon jetzt eine Krise, also ist das nicht. Nur das war natürlich schon 1 1 1 Cut in dem Sinne. Gut, da hast hast Du dich verändert sozusagen. Genau, genau.

Aber die die, also ich frag ja auch nur, ich möchte den Leuten auch gar keine Krise einreden. Mir geht's im Prinzip son bisschen drauf, drum auch auf dem Lebensweg zu hinterfragen, wie gehst Du mal wenn wenn irgendwas nicht so funktioniert wie, hattest jetzt diese Geschichte mit dem Versetzen, da hätt ich schon mal reingehen können. Aber das war ja im Endeffekt dann so, ich fand's übrigens auch stark, hatt ich jetzt so auch noch nicht, dass Du gesagt hast, wir, also meine Eltern und ich haben dann entschieden, dass ich das durchziehe, ja. Das find ich irgendwie find ich das eine sehr coole Vorstellung, sodass man da sitzt und sagt so, pass mal auf, Junge. Das ist eng bei dir.

Willst Du jetzt noch mal Gas geben oder nicht? Dass man das sozusagen bespricht? Weil häufig ist das ja eine Situation, wo Eltern auch dann die Position ausnutzen oder wie auch immer so umsetzen, dass sie sagen, Du machst jetzt, ja. Aber das klang schon bisschen nach demokratischer Abstimmung beziehungsweise wirklich Gespräch darüber. Ja, also im Sinne der offenen Kommunikation, auch Transparenz sozusagen, also das auch Dinge anzusprechen und aber dann auch gemeinsam zu entscheiden.

Und das ist auch tatsächlich ein 1 Segen, dass meinen Eltern, das bedingt natürlich schon 1 gewissen intrinsischen Motivation oder Eigenmotivation, dass sie dann natürlich auch gesehen haben, wir haben das jetzt besprochen und jetzt lässt er sich nicht hängen, sondern jetzt Er setzt es auch ist er motiviert sozusagen und ändert auch eben ein gewisses Verhalten in dem Fall in dieser Versetzung. Und das wird mir jetzt aber auch grade noch mal, wo wir drüber sprechen, auch bewusst, dass haben, also das hat meine Frau auch so erlebt mit ihren Eltern, die ich ja nun auch schon lange Jahre kenne und liebe. Und deswegen haben sie's genauso gehandhabt in ihrer Familie. Wir haben's in unserer Familie so gehandhabt und das überträgt sich natürlich auch wiederum auf unsere Söhne, dass wir das genauso handhaben, dass man sagt, natürlich haben wir auch unsere Vorstellung. Aber jetzt grade mit dem älteren Sohn, der jetzt bald 19 wird, also ist noch 'n bisschen hin, aber das ist jetzt das nächste, der nächste Geburtstag, der ansteht, dass wir natürlich uns immer ausgetauscht haben.

Sie sind 18 oder er ist 18 in dem Fall. Man kann dasselbe entscheiden, aber dass wir auch vorher immer sehr offen da 'n Dialog miteinander gepflegt haben, wie kann das sein? Also ich find, also ich bin jetzt nicht son Fan davon zu sagen, so ja, wir sind auch befreundet. Nee, also wir sind Eltern so und das sind unsere Kinder. Insofern möchte ich auch nicht der Freund meiner Kinder sein in dem Sinne, weil das einfach 'n anderes Rollenbild ist, was ich zumindest habe so.

Aber natürlich schon ein freundschaftliches Miteinander, wenn Du weißt, was ich meine mit dieser Differenzierung. Es ist einfach 'n anderes Level, weil wir als Eltern natürlich auch einfach eine andere Perspektive auch auf das Leben unserer Kinder haben. Aber wir kamen von, wie hab ich es erlebt? Und das haben wir sowohl meine Frau als auch ich auch entsprechend weitergegeben. Und das noch einmal aufzugreifen, so das Thema Krisen in dem Fall jetzt so, das war dann vielleicht eher noch so mit dem zweiten Umzug.

Da waren meine Frau und ich tatsächlich schon zusammen. Wir sind schon ein bisschen länger zusammen. Und dieses Jahr zwanzigjährigen Hochzeitstage, wir sind aber schon über 30 Jahre tatsächlich zusammen. Und das war natürlich dann schon schmerzhafter, vor allen Dingen natürlich mit, kann sich jede oder jeder und jede mal in sich reinfühlen, wenn man so mit 17 umzieht sozusagen. Das ist so, also ist schon eine Herausforderung dann.

Also auch da möcht ich nicht von 'ner Krise sprechen so. Das ist einfach auch eine veränderte Lebenssituation, mit der ich gelernt habe, umzugehen. Mhm. Und vielleicht ist das auch das Positive darin, dass man eben lernt, mit so was umzugehen. Ja, also vor allen Dingen das Thema Offenheit, also gegenüber neuen Situationen.

Das hört sich jetzt natürlich mit dem Abstand von mehreren Jahrzehnten leicht an. Aber ich glaube schon, dass ich mir bis heute diese Neugier, Offenheit, Augenhöhe gegenüber Menschen, die ich vielleicht auch grade erst kennenlerne, auch 'n Stück weit antrainiert habe, auch erhalten habe, dass ich erst mal vom Besten sozusagen ausgehe und das einfach mal auf mich zukommen lasse, weil ich eben auch auch das Glück hatte, muss man auch sagen. Da ist man auch 'n bisschen selber am Drücker. Trotzdem ist man da natürlich auch 'n bisschen auf die Umgebungen, auf den Kontext angewiesen. Ich hatte großes, also sowieso ein großes Glück in meinem Leben mit vielen Dingen, mit meiner Frau, mit meinen Söhnen.

Wir sind gesund. Es geht uns gut, auch einen großen Freundeskreis. Also die Dinge, die mir wichtig sind, da hab ich großes Glück gehabt. Und eben auch mit diesen Ortswechseln von Maschen nach Frankfurt, wie gesagt, zurück nach Hamburg bis hin jetzt auch dann nach Bonn. Also immer unglaublich tolle Menschen immer wieder kennenzulernen, sowohl privat als auch beruflich.

Wie dich, mein lieber Wolfgang. Letzte Frage, genau, danke. Letzte Frage dazu und dann schließen wir den komplex zeitlich tatsächlich ab. Das ist aber auch 'n eine Periode im Leben so mit, sagen wir mal, 15 plus als als, gerade als Junge auch, wo grade ist egal, egal. Es ist eine, es ist eine Phase im Leben, wo Geld plötzlich eine Rolle spielt.

Also man möchte, man hat bestimmte Statussymbole. Gut, ich weiß nicht, ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, wie alt Du bist. Ich will's auch gar nicht wissen jetzt, aber in meinem Alter war's, als ich in dem in dem Alter war, gab's Handy oder teure Handys und so was noch nicht, ja, also es kam dann später. Aber es gab natürlich Statussymbole. Du hattest irgendwie bestimmte, hattest 'n Zweirad oder hast Führerschein gemacht und so.

Da dann beginnen ja auch die ersten Nebenjobs oder oder ersten kleinen Jobs, die man macht. Und hast Du eine Erinnerung dran, ab wann war Geld für dich relevant im Leben? Ab wann hat das erst zum ersten Mal eine Rolle gespielt? Also das 1., was mir jetzt grade einfiel, war, ich hatte auch wieder das Glück, mit 16, auch mal 16 Geburtstag in Amerika zu feiern, also 'n Schüleraustausch da teilzunehmen. Also auch das ganze Thema Statussymbole, Marken und so weiter, das setzt, würde ich jetzt erinnern oder erinnere ich so, vergleichsweise spät im Vergleich zu heutigen jungen Menschen ein, würd ich sagen, so mit 15, 16, weil ich in 16 mit 16 eben in in Amerika war.

Und dann waren es eben solche Dinge wie, es musste die 5 0 1 von Device sein. Und ich hab mir 'n paar Jordan Schuhe mitgebracht. So. Und das war aber auch wirklich auch so das 1. Mal so, dass also ich jetzt eine Retrospektive so drauf komme, dass ich sage, ja, dass dass mir das wichtig gewesen ist, so.

Und vorher waren's Ja, warst Du 16? 16, ja, genau, 15 16. Also mit 16 war ich in damals beim Schüleraustausch, ja. Das war die Zeit, als es noch günstig war, in Amerika einzukaufen. Tatsächlich.

Ja, ja. Die sind bisschen verändert? Sehr günstig tatsächlich, ja. Mhm. Gut, mein Lieber, dann gehen wir jetzt mal in die Schnellfragerunde.

Schnellfragerunde bedeutet, ich hab son paar Stakkatofragen, Du darfst aber gerne so ausführlich, wie Du magst, drauf antworten. Geht son bisschen drum, dich zu charakterisieren. Kaffee oder Tee? Kaffee. Das frag ich ihn, während er grad 'n Schluck Wasser nimmt.

Ach so, ja. Ich hab aber nur, weil der Kaffee näher ist. Guck, sorry. So, Kaffee oder Tee? Kaffee.

Mhm. Okay. Ohne ohne Einschränkung? Ja, also das ist schon also deutlich zu viel. Hab auch schon mal so phasenweise so also ne, dass man auch mal auf das eine oder andere verzichtet.

Und da fällt mir wirklich wenig schwer, also auch Alkohol fällt mir nicht so schwer, aber Kaffee ist für mich wirklich ein Lebenselixier, schwarzes Gold. Ja. Ja, okay. Welche App benutzt Du am meisten? Spannend bei dir.

Bin ich gespannt. Whatsapp. Whatsapp, okay. Gut, dann bist Du da Mainstream. Fast alle Also die überwiegende Mehrheit hat Whatsapp genannt.

Hast Du 'n Lieblingsessen? Also alles Italienische gerne. Und wenn ich das noch weiter runterbrechen darf, dann ist es die Pizza. Mhm. Eine bestimmte oder?

Hat mein Sohn übernommen, mein Jüngerer in dem Fall. Also ganz klassisch, muss ich wirklich sagen, so Salamipizza in allen Variationen. Gerne Diabola, also gerne scharf. Okay. Ist gern scharf.

Dann auch gerne, bin begeisterter Griller selber gemacht, wo dann wieder dieses Thema Familie, Kulinarik, alles, was so als Foodi Zone dazugehört. So, das sind so meine Kraftfelder, sag ich jetzt mal. Insofern gerne auch aufm heißen Stein selber gebrutzelt, aufm Grill bin ich 'n großer, ich 'n großer Fan von, ja. Hast Du son Hightech Grillequipment? Bin Weber Fanboy.

Insofern ja, also schon mit mit 3 Brennern, also jetzt nicht total, weiß, also bisschen größeres Modell. Ich hab auch noch den den Kugelgrill, also genau, also 2 Ich hör dann gewisse Tendenz raus. Ja, genau. Also aber mittlerweile macht er auch gar keinen Hehl draus. Also ich bin Fünfundsiebzigerjahrgang, also werde jetzt demnächst 51 und eine gewisse Bequemlichkeit, auch was das Thema Grillen angeht, also schnell beginnen zu grillen sozusagen, noch mal Pause zu machen, da mal wieder was draufzulegen, Das weiß ich schon sehr zu schätzen im Vergleich zu 'nem Kohlekugel.

Aber der Marke bin ich zumindest treu geblieben, ja. Das letzte Mal, da, als ich im Podcast in der Folge über Grillen gesprochen habe, das schießt mir jetzt wieder durch diese Napse, war mit Mario Fischer. Und er hat mir 'n Gerät empfohlen. Also er ist auch 'n großer leidenschaftlicher Griller, ähnlich wie Du, aber es ging ihm auch teilweise zu langsam. Und ja, also bestimmte Kriterien.

Und dann hat er mir 'n Gerät empfohlen und wir haben ja jetzt eben Weber gesagt, deswegen sag ich das jetzt auch mal, ich hab's noch nicht gekauft, aber ich werd das kaufen, son Ninja, son son, wie nennt man dies den, gusseiserne Ninja Airfryer, der gleichzeitig aber auch mit Pellets wie 'n wie 'n Krillofen benutzt. Also Mario schwärmt in den höchsten Tönen davon. Ich hab ihn auch in Düsseldorf wieder angesprochen, sagt, Du musst mir da unbedingt noch mal 'n paar Tipps geben, weil man da auch mit Flavor und Taste und irgendwie ganz spezielles Fleisch und so weiter, muss Wahnsinn sein. Und vor allen Dingen würde es der auch der Ungeduld etwas entgegenwirken, weil mit dem Air Feier, Du kannst ja das kombinieren, ne. Also ich bin da mal gespannt, wenn nicht, machen wir da mal eine Interessensgruppe beim nächsten Moment.

Ja, sehr gern. Und schon hast Du mich mit dem Produkt. Ich werd das recherchieren im Anschluss zu unserer Aufnahme. Hört sich bitte. Genau.

Ich muss ja unbedingt ich muss das unbedingt mal in die Shownotes schreiben, weil ich weiß selber nicht mehr, wie's heißt, aber es ist genial. Da hat mir wieder in Düsseldorf wieder Eckgeld. Ah, sehr gut. Okay. Frühaufsteher oder Nachteule?

Nachteule. Heißt, wie lange arbeitest Du? Ah gut, da will damit nicht kokettieren, aber also es geht nicht mehr ganz so lange sozusagen nachts. Aber das liegt eher daran, einfach 'n bisschen mehr Schlaf brauche als früher. Aber ich kann super arbeiten, grade als als die Kinder auch noch kleiner waren, so wenn meine Frau und meine Söhne dann im Bett waren.

Also ich kann nicht mehr ganz so gut wie früher, aber gut so zwischen 22 und ein Uhr kann ich immer noch mal super arbeiten. Oder nachdem mach ich mal auf 21 Uhr, je nachdem, wann eine Ruhe im Karton ist. Aber das ist jetzt eher 'n bisschen später mittlerweile der Fall. So und ja, und ich konnte eigentlich immer ganz gut so bis 2, 3 Uhr nachts konnt ich eigentlich immer ganz gut arbeiten. Das geht nicht mehr so gut.

Also da hab ich einfach 'n paar Tage was von, dass ich jetzt mehrere, ist ja auch nicht, das kann ja auch nicht das Ziel sein, aber ich kann auch wirklich hochkonzentriert arbeiten. Das ist jetzt nicht so, dass ich da nichts auf die Kette krieg, sonst würd ich auch nicht am Schreibtisch sitzen. Das fällt mir halt morgens ungleich schwerer. Da ist meine Frau zum Beispiel sehr produktiv. Die kann halt dann auch, wenn's drauf ankommt, steht sowieso immer sehr früh auf, aber die kann halt auch morgens sehr produktiv arbeiten.

Das kann ich halt nicht. Das fällt mir halt sehr, sehr schwer. Also mit früh mein ich dann halt, 5, 6 am Schreibtisch zu sitzen, dann 2 Stunden schon mal in Ruhe zu arbeiten. Also könnt ich mich zu zwingen, aber das mach ich dann lieber nachts. Eklame.

Sag mal, hast Du vielleicht Lust, eine andere Konferenzform mal zu erleben im Bereich der Suchmaschinenoptimierung, weil dir auf normalen Konferenzen vielleicht deine Perspektive fehlt und die Möglichkeit fehlt, deine Probleme in irgendeiner Form zu lösen? Dann guck dir doch einfach mal unsere Mitmachkonferenz, die SEO Camping Extreme an, die am achtundzwanzigsten und neunundzwanzigsten April in Berlin stattfindet. Das ist eine sehr kleine Gruppe, sehr persönlich, sehr intim und nur mit SEO Experten bestückt, die echt Ahnung und Erfahrung haben und ihr Wissen gerne auf Augenhöhe teilen. Wissen auf Augenhöhe teilen heißt auch, Du musst eine Session einreichen. Jeder Teilnehmer macht eine Session und trägt damit zur Kommunikation bei.

Also wenn Du da Bock drauf hast und mal etwas anderes erleben willst, dann komme am achtundzwanzigsten und neunundzwanzigsten April nach Berlin und melde dich an für die SEO Campics Extreme. Wir sehen uns. Tschüs. Reklame Ende. Spannend.

Ja, so unterschiedlich sind die Menschen. Ich bin dann komplett der gleiche Typ wie deine Frau. Also ich hab aber früher auch bis 2 Uhr nachts gearbeitet. Aber mittlerweile merke ich, dass so nach 23 Uhr bei mir einfach die Effizienz so niedrig ist, dass das, was ich dann in 2 Stunden noch erledige, erledige ich morgens in 'ner halben. Ja.

Also tatsächlich, da bin ich der gleiche Typ. Aber so ist es nun mal, ne. Was darf in deinem Kühlschrank nie fehlen? Oh, ich sprach ja grade von Schärfe. Ich hab immer Chili?

Ja, also dieses hier dieses asiatische Chili Tomatensoße, kennt ihr? Okay. Wisst ihr, was ich meine? Roter körpergrüner Aufsatz oder roter Aufsatz, je nachdem, was man kauft. Also was man hier Das feuerste überall rein?

Bitte? Und das feuerste überall rein? Ja, also ich werd zurecht ermahnen von meiner Frau, doch mal erst mal zu probieren, bevor ich's irgendwo drüber mache, vollkommen zurecht natürlich. Aber ich bin schon, ja, ich ess schon gern ess schon gerne scharf, aber grade in Kombination mit Pizza, das hört sich jetzt vielleicht 'n bisschen komisch an, weil ich von Italienisch und dieser asiatischen Soße spreche, aber gut, Geschmackssache. Ja, das darf nicht fehlen.

Definitiv. Mach ich jetzt aber auch nicht überall drüber. Okay. Mhm. Buch oder Podcast?

Eher, also in der Menge eher Podcast so, weil auch viel beim Sport tatsächlich so. Da ist das einfach mit Podcast einfacher. Also insofern, wenn ich das so gegenüberstelle und buch, schaff ich eigentlich im Alltag wenig, weil ich auch sonst, liegt in der Natur der Sache, viel lese, sodass ich auch manchmal abends dann keine Lust mehr hab zu lesen, so. Also Geht mir ähnlich. Nicht so viele tolle Bücher da liegen und man kommt einfach nicht dazu.

Ist eigentlich schade. Ja. Ja, kaufen kaufen tue ich Bücher sehr gern so, da also das da bin ich 'n großer Fan von. Ist jetzt nicht so, dass ich hier nicht viele spannende, genau wie bei dir, so, nicht viele Bücher hier hätte. Leider scheitert's dann oft am Lesen.

Es schaff ich im Urlaub tatsächlich. Da nehm ich mir das dann auch immer vor und dann auch einige, je nachdem, wie lang der Urlaub ist. Aber im Alltag muss ich mich dazu auch 'n bisschen bisschen zwingen, sag ich jetzt mal. Und wie gesagt, wir lesen, Du liest viel tagsüber, ich les viel, muss sich ja letztendlich auch mit vielen Themen auf der Höhe der Zeit halten. Und dann, wie gesagt, fehlt mir abends manchmal die Motivation, dann noch mal 'n Buch in die Hand zu nehmen oder weiter weiter zu lesen, dann lieber Podcast.

Ich find diesen Bücherstapel, ich seh auch schon wieder, von hier aus kann ich 'n paar Bücher sehen, die da liegen. Das find ich immer, das ist son irgendwie son personifiziertes oder symbolisches schlechtes Gewissen. Also ich weiß genau, da liegt jetzt zum Beispiel von 'ner lieben Andrea Grundmann, die war auch hier bei mir, Gast. Das digitale Charisma hab ich noch nicht zu Ende gelesen und andere. Tolles Buch, megaschön gestaltet.

Ich liebe die Haptik. Ah, ich komm einfach nicht dazu, was zu lesen. Das macht mir dann irgendwie 'n schlechtes Gefühl. Weiß ich auch nicht, aber da muss ich noch dran arbeiten. Und das Schlimme, der Unterschied zu dir und ich merke schon, wir sind da doch, Du bist da in vielen Sachen deutlich strukturierter als ich, da kommen wir ja auch gleich noch drauf.

Deswegen bist Du Trainer, Berater und so weiter. Ich schaff das auch im Urlaub nicht. Also ich nehm auch immer 3 Bücher mit, aber schaff ich auch nicht. Und dann so irgendwie, weiß ich nicht, dann ist dann doch noch was interessant am Strand oder an der Liege oder aufm Balkon und dann, ja, dann will man ja auch, kriegt man ja viel spazieren und so. Zack, ist der Urlaub rum und das Buch ist immer noch nicht gelesen.

Dann ist es doppelt frustrierend, ja. Ja. Also da verzichte ich, da schließt sich son bisschen der Kreis zu dem einen oder anderen Thema, da verzichte ich oft auch ganz bewusst dann wirklich mehrere Tage. Ich glaube, so mein mein mein Rekord liegt, glaub ich, so bei 10 oder 11 Tagen ohne Handy, also ohne ohne Handy Mhm. Beziehungsweise zumindest im Flugmodus, wo sie sagen, ja gut, zum Bilder machen nutz ich's schon, aber halt nicht, dass es, wie gesagt, durch Töne, durch Vibration auf sich aufmerksam macht so.

Also das erinnere ich Kroatienreise, wo ich wirklich mal gesagt hab, da war einfach viel los vorher, dass ich wirklich gesagt hab, so, jetzt versuch ich's so lange, wie es geht, eben ohne wirklich soziale Medien, auch nicht letztendlich hier digital, was auch immer das Newsmedium ist, zu lesen. Und ich glaube, es war so elfter am elften Tag bin ich, glaub ich, so ich dacht, ach ja, jetzt ist gut oder hat mich was interessiert so. Und dann kommt man auch wieder zum Lesen und dann sind wir wieder beim Thema Social Media Verbot auch. Mhm. Ja, dann Und das Verrückte ist ja, da bin ich komplett bei dir, wenn ich dann die Zeit finde.

Also ich mach das aber auch. Also ich ich wär dann auch, ich während dem Urlaub hab ich konsequent Outlook, also ich mach's runter vom Handy. Ich mach's wirklich weg, also ich lösch es, ich installier's dann wieder neu und mach ich ganz viel ein. Profil ist ja noch da. Und meiner Familie sag ich dann auch, Whatsapp oder so dann abends les ich das, mach ich.

Aber das Verrückte ist ja, wenn ich dann den Fokus aufn Buch bekomme, dann hab ich, les ich 3 Seiten, hab so viel Ideen für Posts, für Umsetzung, für Projekte, für Gott weiß was, was ich dann denke, Junge, Du musst das viel mehr machen, aber so ist es halt, ne. Ja. Das Crazy, das Verrückte ist, ich hab in unserem Briefing rum geschmiert, Du hast ja 'n Briefing wie jeder meiner Gäste auch bekommen. Und ich hab da in den Schnellfragen was geändert und Du hast es eben gesagt. Und ich denk manchmal so, meine Güte, das Universum meint's echt gut mit mir.

Ich hab so tolle Gäste. Weil die nächste Frage, die Du noch nicht wusstest, heißt, treibst Du Sport und wenn ja, welchen? Und Du hast eben quasi den Teppich schon gelegt dafür, ja. Genau. Treibst Du Sport und wenn ja, welchen?

Ja, also tatsächlich begeisterter Fitnesssportler. Also viele sagen ja, nee, ich muss raus. Also ich find das super, hab hier 'n schönes Studio, auch hier in der Nähe, mir natürlich bewusst gesucht, damit es da gar keine Ausweichbewegung gibt und hätt ich mir früher nicht zu träumen gewagt. Also tatsächlich, ich geh morgens zum Sport, weil ich's tagsüber oder abends nicht mache, nicht schaffe. Mhm.

Bedeutet eigentlich in der Regel drei-, viermal die Woche direkt morgens 8, Viertel nach 8 bin ich im Studio, mach dann eben dann meine Stunde. Manchmal sind's auch anderthalb, je nachdem, wie lang's am Vorabend war oder wie mein Tagesablauf Tagesablauf so aussieht. Und mir macht das wirklich Spaß und will da jetzt auch wieder nicht mit meinem Alter kokettieren und tu's trotzdem 'n bisschen. Größte Motivation, wenn ich nicht zum Sport geh, krieg ich Schmerzen als Schreibtinstäter, der ich ja nun mal auch bin. Bin auch unterwegs glücklicherweise jetzt wieder nach Corona.

Das war ja einfach 'n bisschen weniger geworden, vor Corona sehr viel unterwegs gewesen so. Und aber trotzdem sitz ich einfach viel am Schreibtisch und hab da einfach meine Routine, dass es ja zumindest, ne, sich die Schmerzen nicht nur in Grenzen halten, sondern einfach sich auch vorbeugen lassen. So und ja, und ansonsten geh ich gerne segeln, aber das ist ja einfach im Vergleich zum Rest des Jahres einfach wenig. Fahr gerne Snowboard, das mach ich auch gerne, hab auch die Jungs da angesteckt angemessen. Der eine fährt Snowboard, der andere Ski, aber auch das ist ja im Vergleich zu 52 Wochen im Jahr einfach nicht so viel.

Insofern mein regelmäßigster Sport ist der besagte Fitnesssport tatsächlich, ja. Mhm. Okay. Hast Du eine Eigenschaft, von der Du sagen würdest, also Du eine 1 Eigenschaft an dir, von der Du sagen würdest, die hilft mir am meisten im Alltag? Ja, also ich glaub, also vor allen Dingen, ich hab als als Erstes, diese Lebenswelten 'n bisschen auseinanderzuziehen, als Selbstständiger sind die Übergänge ja fließend, aber im Beruflichen auf jeden Fall Beharrlichkeit.

Mhm. Und ich glaube auch, dass das im Privaten bis zu einem gewissen Grad sozusagen greift, sag ich jetzt mal auf, ja. Also ist schon was, was sozusagen alle Lebenswelten sozusagen auch beeinflusst. Das kann man jetzt noch ausschmücken. Man könnte Synonyme dafür finden, aber am Ende ist es ist es Beharrlichkeit, ja.

Ja, okay. Gut, dann letzte Frage aus der Schnellfragerunde. Was war das letzte Geschenk, das Du dir selbst gemacht hast? Oh, vor 2 Tagen 'n Whisky. Das gönn ich mir irgendwo immer wieder, dass ich zumindest jetzt hier so meine Marken hab und ja, sah, dass der vergleichsweise günstig im Moment angeboten wird und dann pack ich mir Das bedeutet?

Bitte? Das bedeutet? Ach so, nee, also die den Preis des Whiskys meinst Du? Ja, also moderat, ne. Es ist 'n Delviny, 15 Jahre alt.

Ich glaub, der kostet sonst 50, 60 Euro, glaub ich, die Flasche normal und war jetzt 33 Prozent günstiger, wo ich sagte, Mensch, den trinkst Du ja ohnehin gerne. Dann hast Du mal einen da. Ist jetzt nicht so, dass keine andere Flasche offen wäre. Aber nee, das gönn ich mir dann gerne mal auch Nachgekauft sozusagen. Nachgekauft, genau.

Das Okay. Ja, jetzt nicht völlig, bin jetzt auch kein weder Sammler noch Experte, sondern ich trink aufn Freitag, aufn Samstag, da ich von Montag bis Donnerstag, wenn ich jetzt nicht grade unterwegs bin, keinen Alkohol trinke, so irgendwann mal auferlegt. Aber am Wochenende gönn ich mir dann gerne mal einen einen kleinen Schluck Whisky haben. Mhm. Okay.

So, jetzt machen wir in deiner Vita weiter und sind beim Studium. Abitur haben wir erledigt sozusagen. Ging alles relativ smooth. Wie wie fiel die Entscheidung fürs Studium, für den Studiengang und warum? Ist die Brücke auch noch zur Oberstufe?

Also ich hab da tatsächlich, zumindest was die Leistungskurse anging, auch schon früh meine Wahl getroffen. Hab also Englisch also und und Kunstleistung gehabt in der Schule so und das ja auch nicht ohne Grund. Und hatte dann tatsächlich zwischendurch dann eben auch das Thema Medien schon für mich entdeckt. Das ging son bisschen los, so das klassische, so, wo ich dann in der Redaktion war, wie man das noch so kennt. Und jetzt nicht da schon, ach Mensch, das ist das, was Du mal beruflich machen möchtest, aber schon ein bisschen Blut geleckt.

Und hab dann aber praktisch auch durch Praktika, die ich noch vor meinem Studium gemacht habe, das waren dann schon die ersten Redaktionen, unter anderem NDR 4, also Wortradio nannte man das damals, also wirklich reine, keine Musik. Ich glaub, das ist immer noch so, NDR 4. Und bei Bild am Sonntag hatt ich damals die Chance, 'n Praktikum zu machen unter anderem. Und dann traf ich mich mit 'nem damaligen Geschäftspartner von meinem Vater, der damals schon selbstständig war, bei der auch journalistisch arbeitete. Mit dem sprach ich eben dadrüber, was soll's denn jetzt werden?

Und dann hab ich ihm das alles so geschildert, also auch Publizistik, Journalismus war damals schon relativ hart ranzukommen. Also so gut war mein Abi dann auch nicht, dass ich, ich glaube, das war damals schon 1 0, zumindest was Journalismus anging. Und dann sagte mir, Herr Beeder, in dem Fall noch mal oder an der Stelle noch mal vielen Dank. Mhm. Nee, also studier das, was dir Spaß macht.

Und praktisch dieses redaktionelle, Journalistische, das schaffst Du dir ja durch Praktika sozusagen drauf, so. Und genauso bin ich dann vorgegangen, ich hab Amerikanistik, Jura und Kunstgeschichte studiert, weil eben ich diesem Rat folgte glücklicherweise. Ich mach das, worauf ich Lust hab Und hab dann nebenbei von Tag 1 wirklich in Redaktionen immer gearbeitet, ehrlicherweise immer mehr gearbeitet als studiert und mir praktisch meine Ausbildung über diese Jahre der praktischen Tätigkeit in Redaktionen, sowohl Print in dem Fall war's und dann zügig auch online sozusagen flankierend so geholt, dass ich sagte, sowohl Also hast Du dein Studium selbst bezahlt oder im Wesentlichen selbst finanzieren? Ich wurde ich wurde unterstützt vor meinen Eltern, aber war 'n bisschen, also ich hab ich hab das Glück gehabt, wirklich gut zu verdienen im Studium. Also ich erinnere noch wirklich so, als ich das 1.

Mal in meinem ersten festangestelltenjob dann die Monatsabrechnung sah und dann wirklich dachte so, das kann ja jetzt nicht sein. Ich hab jetzt weniger als Angestellter als in meiner studentischen Tätigkeit, also in der Zeit, was natürlich durch Lohnsteuerjahresausgleich, keine Abgaben und so weiter natürlich, ich kann mir das schon erklären. Trotzdem ist es natürlich erst mal frustrierend, sag ich mal, wenn man das dann sieht. Also kurze Antwort, ich wurde unterstützt von meinen Eltern, aber ich hab eben auch gut verdient. Insofern konnt ich mir das Studium auch gut zusätzlich finanzieren, ja.

Wenn ich korrekt gerechnet hab, müsste das auch die Zeit sein, in der Du deine Frau kennengelernt hast? Das war deutlich vorher tatsächlich. Ich ich Okay. Bin mit meiner Frau zusammen, seitdem ich 17 bin. Insofern, das war noch zu Frankfurter zu Frankfurter Zeit.

Ja, aber wirklich. Weil Du 30 Jahre gesagt hast. Genau. Pass ja auf. Genau.

Genau. Ja, sind seh ich schon 'n bisschen mehr. Tatsächlich sogar schon 'n paar mehr als 30, ja. Paar mehr, genau, sind 'n paar mehr. Kleine Zwischenfrage aus aktuellem Anlass.

Hast Du mitbekommen, weil Du gesagt hast, NDR 4 und Audioinhalte, ne, hast Du mitbekommen, dass die Audiothek von der ARD jetzt in 'nem Riesen Relaunch umbenannt wurde? Nee, ist mir entgangen. Neues Icon, neues und alle, ich hab, kenne glücklicherweise beim HR jemand auf relativ hoher Ebene und hab das gesehen, alle alle ARD Instanzen bundesweit wurden wirklich, also per Order der Mufdi aufgefordert, nie wieder Audiothek zu sagen. Das war also aus dem Dings gestrichen, weil das irgendwie son Technikeranmutungsding ist, ne. Also irgendwie, Ich hab bei Welk und Kalk gehört, die haben gesagt, fand ich gut, die haben gesagt, das hört sich irgendwie so an, als kannst Du so bis 16 Uhr deine Audios ausleihen, ja.

Musst Du aber da noch mal kurz fragen, so Audiothek, ja. Kann ich das nur zu Ende hören oder machen sie irgendwann zu, ne? Ja. Und es heißt jetzt ARD Sounds, ja. Das nur das nur mal so bei so, weil ich fand das irgendwie so, weil wir ja Medienschaffende sind oder in der Medien IT Branche unterwegs, fand ich das irgendwie spannend die Woche.

Und Na ja. Wo Du in dem Segment ja auch im weitesten gearbeitet hast, Ja. Richtig hast Du vielleicht mitbekommen. Nee, tatsächlich, tatsächlich nicht. Also ich muss sagen, ich finde sowohl den Launch als auch den Namen cool.

Also ich bin ja auch jemand, der gerne mal kritisiert, aber Sounds hört sich schon irgendwie moderner an, finde ich. Hört sich hört sich nach mehr an, genau, richtig. Ja, genau. Okay, das aber nur mal so am Rande. Okay, jetzt bist Du, hast Du studiert.

Soll ich jetzt von deinem bisherigen Leben antizipieren, dass dein Studium 1 a durchgerattert ist? Oder hast im Endeffekt das alles so gemacht, wie Du wolltest? Oder gab's da irgendwo 'n Hänger, wo Du gesagt hast, nee, Moment, hat alles gut funktioniert? Nee, das hat gut funktioniert. Also würde ich sagen.

Was ich mich schon frage, sollte, wenn ich noch mal reinkritsche, ist Amerikanistik, Jura und Kunstgeschichte. Also das ist jetzt nicht unbedingt, glaub ich, die klassische Kombi, oder? Ja, also mit Amerikanistik und Kunstgeschichte, das sind sozusagen die Fächer, die ich wirklich aus der Schule sozusagen übernommen habe. Das resultierte mit Jura, das resultierte daraus, dass ich mit Jura mal begonnen hatte. Das lag aber nur da dran, weil damals Amerikanistik nicht so leicht ranzukommen war, auch in Hamburg tatsächlich.

Also so, dass über, sag ich jetzt mal, son Einstufungstest musste man da gehen, über Sprachlabore musste man da gehen. Also man wurde schon noch mal gescreent in Anführungsstrichen, ob man denn dieses Studiums würdig ist. Und so kam es, dass ich mit Jura begonnen hatte und hatte dann schon im ersten Semester sozusagen nach Amerikanistik oder zu Amerikanistik geswitcht. Und dann hatt ich aber zum einen da auch wieder tolle Menschen kennengelernt im Jurastudium. Und da ich ja, ich hab ein Magisterstudium gemacht, dann braucht ihr sowieso 2 Nebenfächer, so.

Und deswegen Kunstgeschichte war klar. Und dann hab ich halt entschieden, ich mach bürgerliches Recht als zweites Nebenfach. So und das war genau dann spannend, sportlich und wie gesagt, auch noch mal in dieser Heterogenität der Studierenden, das so zu formulieren. Das glaub ich. Ja.

Auch ganz spannend. Also die Amerikanisten dann schon damals zumindest mit den Baggy Pants so die Kunstgeschichtler ja, eher alternativ auch zum Teil. Wär jetzt nicht super stereotyp werden, aber es war eben auch zum Teil Ja. So eben Kunst, wie man sich das auch bis zu einem gewissen Grad hier und da vorstellt. So.

Die Juristen, gut, den Stereotyp bemüh ich jetzt mal nicht so. Aber es war so, wie Du dir das grade vorstellst oder sich auch die Zuhörerin oder der geneigte Zuhörer grade vorstellt. Insofern fand ich das aber wiederum spannend, das war bei mir in der Schule auch so, ne. Also einfach so unterschiedliche Menschen. Will der Mix, ja, tatsächlich.

Jetzt hast Du ja in deiner beruflichen Karriere diverse große Brands stehen, ich hab's ja eingangs gesagt. Das heißt, Du warst jetzt im Angestelltenverhältnis, 1. Abrechnung war eine große Enttäuschung, dann kam aber irgendwie ja schon eine Weiterentwicklung auch über verschiedene Marken. Wo wo ich jetzt gerne noch mal hin würde, ist, der Punkt, an dem Du dich entschieden hast, Berater, selbstständig zu sein, ist doch eher mein Ding, als angestellt zu sein. Wie kam das?

Wo warst Du da zu dem Zeitpunkt beschäftigt? Und vielleicht magst Du noch mal kurz erklären, wie Du die Entscheidung getroffen hast. Ja, sehr gern. Also wie gesagt, so die Kurzablauf, also Free Net war so die 1. Station für mich.

Da war ich 3 Jahre, dann waren's 6 Jahre Computerbild, wo ich war. Da war ich auch schon Social Media verantwortlich noch mit am Ende. Und von Computerbild ging's, das war auch der Grund, warum wir nach Bonn gezogen sind, zu Chefkoch. Da war ich erst Chief operating Officer, also für das operative Portalgeschäft zuständig und dann später auch Head of Sales und dann am Ende Geschäftsführer bei Chefkoch. Und nach 4 Jahren trennten sich die Wege und dann hab ich mir ganz bewusst Zeit genommen, mir einmal, ich sag immer, rechts, ran, raus, sagte mein Fahrlehrer immer.

Also rechts anhalten, mal aussteigen, mal durchatmen, wo möcht ich eigentlich hin? Deswegen find ich das immer 'n ganz schönes Bild auch im Hinblick sozusagen, wie geht's denn jetzt weiter, sich daran zu erinnern, wie war das denn damals eigentlich in der Fahrschule. Und hatte das große ja, auch in dem Fall wieder Glück. Wir hatten einen Berater, den Marco Meisen, auch an der Stelle einmal liebe Grüße. Und der hat mich auf das Buch von John Strelecki gebracht, so.

Also ja, dir sicherlich ein Begriff. Also was sind so die 5 Dinge, die Du gesehen erlebt oder getan haben möchtest im Leben, dass Du sagst, das war am Ende erfolgreich. Big Five for Life ist so die Übertragung ins Berufliche, sag ich jetzt mal. Und der berichtete mir begeistert, ich kam sozusagen mit diesem Thema in Berührung und hab mir dann sozusagen nach der Chefkochzeit einmal ganz bewusst 'n halbes Jahr Auszeit genommen, mir darüber bewusst zu werden, was ist denn dein? Wir hatten das auch bei Chefkoch relativ intensiv bearbeitet.

Also da gab's das Unternehmen schon so 20 Jahre, dass wir das praktisch fürs Unternehmen erarbeitet haben. Also was ist der Purpose, der Zweck des Unternehmens? Warum gibt es uns abgesehen davon, dass wir Geld verdienen möchten? Und ich hatte ohnehin schon die Idee gehabt, Mensch, super, nachdem wir das jetzt fürs Unternehmen gemacht haben, wäre das ja super, wenn man das sozusagen auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zuteilwerden lässt. Und das hab ich dann sozusagen für mich umgesetzt, indem ich praktisch son Curriculum durchlaufen bin, also über das Thema Werte zu gehen, dann diese Big Five, also diese 5 Motivatoren, diese 5 Gründe bis hin zu diesem Zweck der Existenz, also meinen eigenen zu entwickeln.

Und da kam raus, das war jetzt 'n relativ weiter Bogen, aber das erklärt ist, weil da bei diesen 5 Motivatoren herausgekommen ist. Ich hatte das tatsächlich hier auch noch mal recherchiert und mir auch noch mal hingelegt. Das war auch noch mal schön in der Vorbereitung auch. Stopp, jetzt muss ich dich unterbrechen. Bevor Du das jetzt erklärst, was davon wusstest Du noch?

Und was musstest Du ablesen? Also den Punkt, den also diese diesen diese Motivation, also diesen einen Big Five, der war mir ganz klar, weil ich das praktisch in jeder Vorstellung bis heute bemühe. Also weil ich das noch nie in die Selbstständigkeit, also in die Beratung übertragen habe, das lös ich gleich auf. Und es gibt son son Akronym sozusagen, was man sich erarbeitet. Und das lautet in meinem Fall auch frei, also die Anfangsbuchstaben.

Und da musst ich noch mal genau nachgucken, weil ich nicht mehr ganz sicher war. Es bedeutet nicht jeder Punkt, ich kann das gleich einmal mit Leben füllen, das ist sonst 'n bisschen schwer nachvollziehbar. Also diese Buchstaben sozusagen, wo genau finden die sich denn in diesem Big Five wieder? Und das hätt ich jetzt nicht mehr bei jedem Big Five sozusagen genau herleiten können. Also das F, das einmal mit Leben zu füllen, steht für Familie und Freunde in meinem ersten Big Five, was lautet, ich liebe meine Familie und lebe Freundschaft im Hier und Jetzt.

Mhm. Und das f von frei kommt von Familie und Freunde oder Freundschaft in dem Fall, so. Und so ist das sozusagen herzuleiten. Also das hätte ich jetzt nicht mehr komplett auflösen können. Ich so, oh, wo kam denn jetzt diese Buchstaben noch mal genau her?

Mhm. Und die Überleitung in die Entscheidung, das war jetzt wirklich eine vergleichsweise ausführliche Herleitung, aber das ist eben, dass ich hundertprozentig sicher war, das ist jetzt das Richtige in der Entscheidung, weil mein 1 meiner lautet, ich unterstütze als Impulsgebler, Potenziale zu entfalten. So. Und das hab ich praktisch so für mich im Privaten sozusagen erarbeitet und hab das dann auch tatsächlich mit einem der damaligen Trainer, der Peter Dunkhorst in dem Fall tatsächlich so gechallenged mal, wo ich gesagt hab, ach, ich trag mich ja jetzt mit dem Gedanken, wie es beruflich weitergeht. Und dann kam in diesem Curriculum oder in diesem Bearbeiten immer ganz viel diese Begrifflichkeit selbst, eigen, also ganz viel von diesen Begriffen kamen immer wieder hoch.

Und in dieser Kombination zu, ich unterstütze als Impulsgeber, Potenziale zu entfalten und daraus hab ich tatsächlich so diese Motivation gezogen und mein Beratungs sozusagen entwickelt und das mein ich, deswegen hab ich den sehr parat, weil ich den öfter mal zum Besten gebe. Was tust Du denn als Berater? Ich unterstütze Unternehmerinnen und Unternehmen durch eine fokussierte Beratung in Marketing, Kommunikation und KI dabei, digitale Potenziale zu entfalten, Ziele zu erreichen und erfolgreich zu bleiben. Als Impulsgeber. Genau, so und Mhm.

Genau. Das hab ich mittlerweile irgendwann geskippt sozusagen. Also dieses Impulsgeber, weil ich sozusagen im Austausch sozusagen auch mit Kunden gemerkt habe oder auch im Diskurs, also immer wieder reflektierend und auch challengend sozusagen so, ja, ich brauch ja nicht nur 'n Impulsgeber. Ich brauch auch jemanden, der mich bei der Übersetzung und Umsetzung unterstützt, was ich auch tue. Ich bin bewusst One Man Show, insofern hat das einfach kapazitäre Grenzen.

Aber dem Kunden reicht oftmals nicht, sehr nachvollziehbar, der Impuls. Also das versteh ich auch, wenn ich dir jetzt sagen würde, Wolfgang, Du müsstest mal, wo Du wo Du sagst, ja, das weiß ich auch, dass ich das mal machen müsste. Ich brauch aber jemanden, der mich unterstützt auf dem Weg. Und deswegen hab ich irgendwann praktisch, zumindest in diesem beruflichen Kontext, dieses Impulsgeber so ein bisschen runterpriorisiert sozusagen. Sozusagen von Impuls bis zur Implementierung.

Genau. Die komplette Strecke. Weil es deutlich weitergeht genau als diesen Impuls. Aber das ist tatsächlich so meine, nennen wir's Gründungsgeschichte, dass ich gesagt habe, mich hat das fasziniert. Ich bin da eben auch familiär vorgeprägt, sag ich jetzt mal, dass ich gesehen habe, auch nach 1 langen Konzernzugehörigkeit oder Konzerngeschichte oder einem Angestelltendasein ist es möglich, sich selbstständig zu machen.

Und ich bleib dabei, großes Idol, großes Vorbild, das größte Vorbild, mein Vater eben. Das geht nicht das Thema einzig und allein nacheifern, sondern er hat mich da sehr bestärkt, das zu wagen, weil es ist natürlich auch ein Wagnis, weil ich auch 20 plus Jahre angestellt gearbeitet habe, jetzt eben diesen Schritt in die Selbstständigkeit zu gehen. Und Seit wann bist Du selbstständig sein? Im November feier ich mein Zehnjähriges, also sind's ja knapp, also jetzt noch nichts. Kannst Du deine Eltern noch?

Ich hatte gar nicht nachgefragt. Entschuldige bitte. Leben deine Eltern? Ja. Ja.

Mein Papa ist Ihr Vater wahrscheinlich unfassbar stolz auf seinen Beratersohn. Ja, also immer ganz begeistert und tatsächlich auch sonst, also jetzt nicht als Creator, hätt ich jetzt fast gesagt, aktiv, also weniger am Posten, aber durch eine Reise tatsächlich muss man aber auch einmal sagen, weil sie nichts verpassen wollten, tatsächlich auch auf Instagram aktiv sozusagen mit einem Account. Insofern kriegt er schon viel mit. Ich bedien ja quasi zu 98, 99 Prozent in Anführungsstrichen nur und fokussiert und bewusst LinkedIn, aber das ein oder andere findet man dann auch mal bei Instagram und das ja, goutiert er ab und zu mal mit einem Herz. Insofern kriegt er viel mit, auch aus meinem beruflichen Alltag, auch abseits der regelmäßigen Telefonate.

Aber mein Vater wird 82 dieses Jahr, meine Mutter 80. Ja schön. Meine Mutter ist 82, kann ich exakt genauso. Es ist auch mit 'n Grund, warum ich noch bei Facebook meine Storys poste, weil ich weiß, sie sieht sie. Sie ist auch immer quasi immer in den Top 3, die ich's gesehen hab zuerst.

Und ich krieg immer 'n Herz und es ist einfach schön. Also ich find das auch unfassbar schön und auch die Leute da mitzunehmen. Ich werde eine Frage bei dir nicht stellen, lieber Sven, die streich ich jetzt, und zwar nach den Mentoren. Du hast es sehr, sehr schön eingeflossen oder einfließen lassen in dem, indem Du gesagt hast, Herr Baader, Marco Meyer, glaub ich, hieß Marco Meisen. Mhm.

Meisen Meisen, genau, kann ich meine eigene Schrift nicht lesen. Oder Peter Dunkhorst. Also das sind alles Menschen, die an 'ner bestimmten Stelle für dich aber wichtig waren, weil sie dir 'n Impuls gegeben haben oder dir gesagt haben, Du, mach doch mal das oder das, ne. So hab ich das verstanden. Ja, also und da also greif ich gerne praktisch dieses Bild auf, John Strelki, also werden viele kennen als Autor, eben Autor von, das Café am Rande der Welt.

Café am Rande der Welt. Genau, so. Und der spricht eben auch gerne, warum lös ich das so auf, weil's nicht meine Idee ist und dann seine Idee ist. Also er spricht hier gerne nicht von wie geht das, also diese Wie Krankheit, sondern das Waren praktisch entlehnt von John, nach Vers zu suchen. Also wer hat das schon getan?

Wer kann dir helfen? Aber es geht wirklich nicht jetzt darum, wer kann dir denn vielleicht da helfen oder wer wer kann dich da unterstützen, sondern immer nach jemandem zu suchen, wer hat das denn schon getan? So und das waren vielfach, also wie bleibt bei meinem Vater so, der eben eine Vergleich, also ich habe eine Vergleichbare Vita zu ihm und nicht umgekehrt, also eben aus diesem Angestelltendasein sich dann bewusst entschieden hat, später als ich, also mit Anfang 50, Ende 40, Anfang 50, eben diesen Weg zu gehen, also nach Wehrs zu suchen. Und alle Personen, die Du auch grade noch mal sozusagen hast aufleben lassen aus unserem Gespräch, das sind alles Wehrs. Also wer hat das schon getan oder wer hat schon diese Erfahrung gemacht?

Und keine keine Person, wie geht das? Die mir die Frage beantworten kann, wie geht das? Sondern Menschen, die Dinge getan, erlebt oder gesehen haben, die mich faszinierten oder was mein Nordstern gewesen ist, wo ich gesagt habe eben mit der Selbstständigkeit, gut, und da hatt ich's jetzt vergleichsweise leicht, jemanden zu finden, so der mir da ein guter Ratgeber war und der das schon selber getan hat. Cool. Zu John Strowecki hab ich auch eine Geschichte, die erzähl ich ganz kurz.

Ich hatt's im Podcast schon erwähnt, aber ich hab ihn live gesehen. John Strowecki war der Grund, warum ich vor 4 Jahren, glaub ich, zum ersten Mal bei Greater war, diese unfassbar große, ja, wie nennt man das? Livecoaching Speaker Eventveranstaltung in Köln, in der Langcess Arena. Und ich werd in diesem Jahr wieder da sein. Ich bin regelmäßig seitdem da.

Letztes Jahr konnt ich nicht, hatt ich ja son Krankheitsthema im Sommer, musste ich das leider absagen. Haben die mich auch unfassbar kulant behandelt, muss man an der Stelle auch mal sagen. Möcht ich auch mal erwähnen, wenn so was passiert, ne. Dass man denen sagt, hier Leute, ich bin krank, ich kann nicht kommen. Die haben gesagt, wir schreiben das 1 zu 1 rum.

Du kriegst sogar noch 'n Bonusticket und, und, und. Also großes Lob an die Leute von Creator an der Stelle. Und auch wenn das alles natürlich sehr business driven ist, sind das echt, die leben das auch, also diesen Purpose, den die da nach außen bringen. Aber ich war vor 4 Jahren, und noch zu zu der Geschichte zurückzukommen, zum ersten Mal bei Creater, weil ich unter anderem John Stralacki sehen wollte. Und der Typ kam dann, ich weiß nicht, ob Du ihn schon mal live in 'nem Youtube Video oder so gesehen hast, der kommt ja schon in relativ, wie soll ich sagen, kruten Outfits auf die Bühne.

Und der kam also in dieser 15000 Menschen Halle, kam der rein in sonem Safarijäger, Großeljäger Look, ne. Also er hatte son kakifarbenes Hemd, kakifarbene, dreiviertel, dreiviertel lange Hose, son krosseltjägerhut auf. Also irgendwie war das schon sehr skurril. Und das war der, also das ist ja 'n, das sind ja 2 Tage voller wirklich guter Speaker, richtig, richtig gut. Oder Dieter Lange, Du hast eben Nordstern gesagt, solche Leute, ja.

Und das war mit Abstand das beste Speaking von den 2 Tagen. Der hat das komplett in Englisch gemacht und also es war wahnsinnig beeindruckend. Der Typ ist, diese Bücher entfalten sone Wirkmacht, weil der Typ so ist. Mhm. Also ich weiß auch nicht genau, wie der das überträgt auf Papier und in den Buchstaben, aber der schafft das.

Und der war so impressive, das waren 18 Minuten, ich glaube, die Hälfte davon könnt ich 1 zu 1 nachsagen 4 Jahre später. Und der hat einen Satz geprägt, den hab ich auch schon mal erwähnt, ich streue ihn einfach mal hier rein, weil ich fand den so krass und da denk ich heut noch drüber nach. Das Motto dieses Speakings war, alles, was Du liebst, wird enden. Mach dir das bewusst, ja. Und da da ist er dann reingegangen.

Es war 'n unfassbarer Gänsehautmoment, deswegen kann ich komplett gut nachvollziehen und diese Big Five for Life, stehen natürlich auch in jedem im Regal bei mir. Die stehen auch bei den Büchern, die ich gelesen hab. Ja, sehr gut. Sehr gut. Ich hatte tatsächlich zweimal auch das Vergnügen durch dieses Curriculum, von dem ich sprach, hab mich tatsächlich sogar auch als Trainer mal ausbilden lassen, aber hatte zweimal ihn in diesem Curriculum tatsächlich getroffen.

Und auch in 1 Masterclass war das Format, glaub ich mal, wo er tatsächlich sogar, da war ich schon in meiner Beratung und kurze Anekdote dazu. Und da konnte man, wenn man wollte, son Einzelcoaching vor versammelter Masterclass Runde. So, es war eine relativ große Runde. Irgendwie konnte man so sein War das in den USA, wenn ich kurz zwischendurch In Deutschland war, in Hamburg war das Ja, in Deutschland. In dem Fall.

Und konnte man, wenn man wollte, dieses Einzelcoaching sozusagen seinen Namen auf einen Zettel schreiben in diesem besagten Hut, Da ist er sich ja treu werfen. Und wenn man das Glück hatte, wurde man eben gezogen. Ich war da so semimotiviert, einfach aus Gründen einfach sehr entkräftet in Hamburg hingereist und hab dann aber meinen Namen da reingeworfen. Wurde dann tatsächlich auch gezogen, wo ich erst mal kurz in mir zusammen sackte, wo ich mir so dachte, boah, ich weiß gar nicht, ob ich da jetzt grade so motiviert bin, mich hier vorne hinzustellen. Und das war aber superwertvoll, weil das war so nach dem ersten Jahr meiner Selbstständigkeit, wo ich wirklich viel angenommen hab.

Also auch Dinge, wo ich mir nicht so hundertprozentig sicher war, ob das auch werteseitig einfach passt zu mir. Mhm. So und dann wirklich vor ihm stand und berichtete das. Und tatsächlich ein Satz, den er prägte, also vorversammelte Mannschaft, ich schilderte ihm das so, was ist denn jetzt im Moment so dein Thema und so weiter. Und ich, wie gesagt, vergleichsweise entkräftet grade.

Und er mich dann auch wirklich anguckte, nachdem ich das alles berichtet habe, das würde jetzt zu weit führen. Und dann guckte er mich aber auch an und sagte, was ist denn jetzt dein Problem? Hast Du zu viel oder hast Du zu wenig? Und das wirkt dann relativ zügig so nach. Das wirkt jetzt sogar noch nach, bis ich an den Punkt kam, nee, es ist zu viel.

Beziehungsweise zu viel von Dingen, die nicht richtig sind, die nicht stimmig sind. Und hab wirklich diesen Impuls, das war grundsätzlich natürlich auch superwertvoll, faszinierende Persönlichkeit, faszinierender Mann. Und hab dann aber sofort, das war 'n Samstag, dann noch das Wochenende in Hamburg genossen und am Montag wirklich die ersten Telefonate geführt, wo ich einfach dann auch mit den Kooperationspartnern Kunden gesprochen habe und relativ zügig auch gesagt habe, auch beendet habe. Also wir haben uns dann gegenseitig in Liebe gehen lassen. Und dann vielleicht auch noch die Erkenntnis, wenn man das transparent macht und erklärt, ich hab jetzt niemanden, hab ich nicht so wahrgenommen, vor den Kopf gestoßen, sondern hab das eben so erklärt, ich hab mir Gedanken gemacht, für mich ist das aus den folgenden Gründen nicht stimmig.

Und nicht einmal, zumindest nicht jetzt im 1 zu 1 persönlichen Gespräch in irgendeiner Form Ablehnung, Unverständnis sozusagen gespiegelt bekommen, sondern eher Verständnis, sodass man sagte, okay, so wie Du mir das jetzt darlegst, kann ich nachvollziehen, schade, aber dann macht es Sinn, dass wir das jetzt beenden. So. Und auch für mich eben noch mal son Hinweis, son Wegweiser in dem Fall, wie es seine Bücher vorher waren, dann über diese Fortbildungsformate, vor denen ich grade sprach, aber natürlich auch die persönlichen Treffen. Aber das war schon tatsächlich 'n Highlight und ich war dann froh am Ende, dass ich meinen Namen in den Hut beziehungsweise in den Ring geworfen hab. Mhm.

Ja cool. Jetzt gucken wir mal zum Ende des Podcasts noch mal auf heute und auf die Zukunft son bisschen. Mach ich eigentlich selten, aber jemand, der so in in in dem Digitalisierungsstrategien zwischen Content und KI Universum unterwegs ist, so wie Du, da würd ich das schon gerne mal machen. Du bist ja intensiv auch mit so Themen wie also Businessstrategie, Contentmarketing, Du bist ja bei LinkedIn ja sehr aktiv, unterwegs. Wenn Du auf die aktuelle Entwicklung schaust, was glaubst Du, was verändert sich da?

Was kommt da in Zukunft? Wenn jetzt, Du musst jetzt kein Coaching machen, aber wenn Du jetzt eine Strategieempfehlung gibst an die Menschen da draußen, die, ja, da sind ja sehr viele Solopreneure dabei, da sind Unternehmer dabei, Geschäftsführer, leitende Funktionen. Ja, was was sagst Du, wo geht's hin? Ja, also wir haben da also eine gegenläufige Bewegung im Moment. Also was natürlich viele wahrnehmen und das nehm ich genauso wahr.

Einmal dieses Buzzword mühen, also dieser, also tatsächlich KI generierte Inhalte, die im schlimmsten Fall weit entfernt sind von unseren Werten, von unseren Motivatoren, von unserer Haltung, von unserem sozusagen, einfach nur kommunizieren, des Kommunizierens willen, einfach Masse statt Klasse, Quantität vor Qualität, einfach, dass das wirklich nicht zielgerichtet ist. Das nimmt grade, also können wir am Kanal LinkedIn festmachen, aber das nimmt in Summe grade sehr zu, sag ich jetzt mal so. Also und ist das zu empfehlen natürlich nicht. Das seh ich jetzt als begeisterter, dass auch das eint uns. Also ich nenn's jetzt mal bewusst Storyteller.

Ich hab am Anfang auch dieses Gefühl von von von Vomo natürlich gehabt. Content Marketing ist 'n großes Thema von mir. Mich früh angefangen, auch mit dem Thema KI zu beschäftigen. Und wir können das ja auch alles, man darf das ja nicht verteufeln, sehr sinnvoll nutzen, indem wir uns aber einmal wieder besinnen, ich bleib wieder beim alten Fahrlehrerspruch rechts ran raus. So, wer bin ich denn?

Was sind meine Ziele? Wer sind meine Zielgruppen? Was sind meine Kompetenzen? Vielleicht, wenn man sich damit beschäftigen will, das ist anstrengend, aber ich kann das nur jeder und jedem sehr empfehlen, sich einmal bewusst machen, was sind denn meine Werte? Was sind denn meine Motivatoren?

Und wo möchte ich hin? Was ist meine Positionierung am Ende dann auch? Denen möchte ich helfen. Und daraus letztendlich dann auch eine Form der Kommunikation zu entwickeln, wär jetzt grade ich auf einen Kanal das Münzen. So, weil es auch leider 'n bisschen abgegriffen, weil's inflationär benutzt wird, aber eine authentische, nachvollziehbare, empathische, überzeugende Kommunikation in Richtung unserer Partnerinnen und Partner, Kundinnen und Kunden, ja, anderer Menschen letztendlich ist.

So. Ich bin gestartet mit, das ist eine gegenläufige Bewegung. Wir haben halt zum einen dieses Inflationäre, also dass man sieht, es wird immer mehr Lärm und immer weniger Melodie. Und wir tun eben gut daran, gleich ob wir jetzt ein Musikinstrument spielen oder nicht, dass wir uns auf diese Melodie zurückbesinnen, dass wir wirklich sagen, welche Melodie möchte ich denn spielen für wen und was soll dadurch entstehen? So und das ist aber, wie gesagt, schön, sag ich jetzt wieder aus diesem FOMO, rauszukommen.

Also ich bin da mittlerweile sehr beruhigt, weil ich das auch sehr wahrnehme. Muss man nur, nutzt nicht mehr viel Instagram, aber ich nehm das natürlich wahr, unter KI generierte Inhalte zu gucken, dass da eine große Reaktanz mittlerweile entsteht, dass auch viele sagen, sick auf AI. Also denkt an mich, wenn ihr das das nächste Mal seht. Wenn ihr euch nicht sicher seid, ist es meistens KI generiert. Das wird verschwimmen, das wird in Zukunft nicht mehr so sein.

Man wird es immer schwerer erkennen, aber insofern würde ich gleich, wer kommuniziert, einfach sehr dazu raten, mit den Grundlagen zu beginnen, wie es grade skizzierte, sich wirklich erst mal über das Thema Positionierung im Klaren zu werden und dann sozusagen auf Basis der definierten Ziele und Zielgruppen die Kanäle auszuwählen. Und dann in 1 Frequenz, mit der man sich selber wohlfühlt, auch zu kommunizieren. Jetzt hab ich natürlich LinkedIn sehr wieder im Hinterkopf, weil Du's auch grade eben eingeleitet hast, so diese Frage. Aber für mich geht es zurück auch in meine Vergangenheit. Wir haben ja eine kleine Reise gemeinsam heute gemacht, die ich mit dir machen durfte, die kleine Zeitreise.

Und es geht zurück zu den Anfängen. Und wir haben vielleicht den Vorteil, dass wir es auch noch anders erlebt haben und auch gelernt haben so. Wir sind in der Lage, KI als Unterstützer zu nutzen, sind da aber darauf aber nicht angewiesen. So, sag ich jetzt mal. Also dir gelingt es, mir gelingt es, auch vielen anderen gelingt das auch, Texte zu schreiben.

Aber viele KI generierte Texte sind natürlich eben auch blutleer, weil dahinter diese ganzen Überlegungen, diese ganzen Elemente, vor denen ich grade gesprochen hab, gar nicht existent sind. Da hat sich niemand Gedanken dadrüber gemacht, was soll denn hier das Leben? Was soll denn hier die Seele eigentlich sein von dem Text? Und wenn man sich darüber im Klaren ist, einen Satz noch, dann darf man sehr effizient und sehr zielgerichtet auch KI als Unterstützer, als Tool, als Werkzeug nutzen, weil man halt schneller, effizienter, vielleicht sogar auch besser wird, weil man einfach 'n Sparringspartner hat, grade als Soloselbstständiger zum Beispiel. Ja, bin ich komplett bei dir und hab ich 2 Punkte dazu.

Ganz, ganz wichtig möcht ich deswegen noch mal unterstreichen, ist, das hast Du soeben erwähnt, dass Menschen generell, also ich hab ich nehm son Trend, weil ich will's mal so rum erklären, ich nehm son Trend war in LinkedIn und überall. Macht das, dann passiert das. Macht das so, dann passiert das. Prost in der Frequenz, dann passiert das. Erwähne die Hashtags nicht mehr und die mehr, dann passiert das.

Und ich find's megawichtig, dass man einfach bei 'n Stück weit auch bei sich selbst bleibt. Also ich hab krassen Reichweitenverlust gehabt im letzten Jahr. Und so ehrlich gesagt, ich sag's jetzt mal so, es ist mir scheißegal. Weil die Leute, die ich wirklich berühren will und die ich berühre mit meinem Content, die berühr ich nach wie vor. Und ob das dann 115 sind, was ja immer noch eine unfassbare Menge ist, ja, oder ob das 1500 sind, ist mir an der Stelle vollkommen wurscht.

Und das subsumiere ich unter dem Gefühl, dass Du so gesagt hast, eben Du hast gesagt, die Leute müssen sich wohlfühlen. Ich muss mich mit der Frequenz, mit dem Content, mit der Sprache, mit der Format, mit der Grafik, muss ich mich wohlfühlen. Und das ist ganz, ganz wichtig. Leute, lasst euch nicht von oben oktroyieren, was ihr unbedingt tun müsst, damit ihr erfolgreich seid, wirklich erfolgreich seid, ja, wenn ihr das tut, mit dem ihr euch wohlfühlt. Und ich nehm das 2., was ich dazu sagen wollte, auch 'n unfassbaren Wunsch nach Fokussierung auf mich oder auch auf Marke war, also auch im Unternehmen.

Dass die sagen, wenn jetzt alle diesen Einheitspreis raus schauten, was machen wir denn dann? Ja, dann besinne ich mich wieder wirklich tatsächlich auf meine Werte als Marke oder ich hatt es ja jetzt, letzte Woche in Düsseldorf auch, da hatte ich ja 'n Kreativitätsvortrag und ich hab mit den Leuten sone kleine Reise zu sich selbst gemacht. Und ich hab unfassbares Feedback bekommen in sowohl in Quantität wie in Qualität, dass die Leute mir Also ich hab denen als Kreativitätsbooster 'n Buntstift mitgegeben, weil die Geschichte, die ich erzähl, ist 'n kleiner, ach, da ist er. Genau, Du warst ja auch da. Genau.

Und unfassbar, wie die Leute da reagieren und sagen, und schreiben mir heute noch wieder 3, 4 Mann, die mir Bilder schicken von ihrem Regenbogen, die sie mir in 1 Farbe gemalt haben. Also was ich damit zum Ausdruck bringen will, ist, dieses Rückbesinnen auf das Selbstsein, auf das, was mich ausmacht, auf die es und es, die ich sage, ja. Also das Spannende ist ja, an der Stelle muss ich noch was einschieben, fand ich, hab ich die Woche festgestellt, wenn Du mit ChatGPT zum Beispiel im Sprachmodus redest, ich weiß nicht, ob's dir schon mal aufgefallen ist, dann macht der s und ös. Okay, nee. Also die versuchen schon, in der Antwort sagt die, ja, es ist so, dass wir dann Und ich denk so, aha, okay, alles klar.

Die versuchen noch näher an die Personalität ranzukommen, ja und und tatsächlich zu emulieren, dass da 'n Mensch spricht. Aber am Ende, und Du warst ja in meiner Session, hast es ja gemerkt, ist es tatsächlich so, die Leute haben unfassbare Sehnsucht nach diesem Natürlichsein, nach diesem Ichsein, nach diesem meine Werte. Ich will mich wohlfühlen. Und ich glaube, da kommen wir auch wieder hin. Und dann ist KI 'n Megatool, so wie viele andere Sachen.

Das Internet ist Megatool. Bei all den Dingen, die wir besprochen haben, kann ich heute eine Whatsapp schicken nach Brasilien und die ist eben dann da, ja. Und das sind Dinge, die waren vor 100 Jahren unfassbar unvorstellbar. Das können wir nutzen, aber am Ende des Tages. Und da find ich, ist auch 'n guter Punkt für deine Heldenreise, jetzt zu den Abschlussfragen zu kommen, ist es aber so, finden, sollte man sich wohlfühlen dürfen in seinem Leben und in der Situation, der man ist.

Und ich glaube, da bist Du 'n Paradebeispiel für, was für ein toller Mensch, für 'n tolles Unternehmen uns für ein glückliches Leben auch daraus resultiert, wenn man das einigermaßen gut in die Wiege gelegt bekommt. Du hast sehr häufig gesagt, ich hatte Glück. Ich glaube nicht, dass es immer nur Glück ist, das ist 'n Stück weit auch Arbeit, Konsequenz, Beharrlichkeit hast Du gesagt. Das alles zusammen, aber Du hast natürlich auch gute Voraussetzungen gehabt. Aber ich glaube, das ist das, was man jedem Menschen wünschen sollte, egal ob er in der Ukraine, im Gazastreifen oder in Deutschland wohnt.

Auch das muss man noch mal an der Stelle sagen. Deswegen dank ich dir sehr, dass wir mal 'n bisschen hinter die Kulissen von Sven Giebler, dem Berater schauen durften und sehr, sehr viel spannende Dinge gelernt haben. Ich hab noch 2 Fragen, Abschlussfragen. Die kennst Du schon, die stehen im Briefing, aber ich stell diese ja wahnsinnig gerne. Die 1.

Ist, Du hast jetzt in Bonn, in Bonn gibt's sicherlich große Kreuzung, ich gestehe, ich war schon mal in Bonn, aber ist sehr lange her. Irgendwie ist Bonn Bonn son bisschen, finde ich, man muss Absolut. Absolut. Absolut. Aber dafür, dass es mal unsere Regierungs, unser Regierungssitz war, ist es irgendwie son bisschen Ich kann mich nur erinnern, dass es wunderschön war, da wo ich war.

Ich war da in sonem in soner wildengegend und das war wirklich unfassbar schön. Aber ich muss unbedingt mal wieder nach Bonn kommen. Das will, tatsächlich das Villenviertel, Einweggefährte von Jörg Marer gesagt, auch als wir von Hamburg nach Bonn damals auch zogen und er sagte, Bonn ist doch 'n bisschen wie Hannover. Also mit einem gewissen Unverständnis, ob dieser Umzugspläne, wo ich dann auch dachte, ich kenn Hannover jetzt nicht richtig richtig gut, aber ich war ab und zu mal da. Damals natürlich noch zu Zebezeiten, sag ich jetzt mal, jetzt auch in den letzten Jahren immer mal wieder.

Und da antwortete ich aber damals auch schon, oh, das wird mindestens 2 Städten nicht gerecht, diese Aussage. Hannover nicht und Bonn nicht. Also insofern gibt es sowohl in Hannover als auch in in Bonn natürlich sehr, sehr, sehr schöne Ecken und ist tatsächlich sehr, ist sehr, sehr. Aber man kokettiert hier auch gerne mit, am Anfang wurde mir gesagt, Bonsai ein Akronym für Bundeshauptstadt ohne nennenswertes Nachtleben. Auch das ja, hab ich zum Teil auch anders erlebt, ja.

Ist ja auch keine Bundeshauptstadt mehr. Nee, damals war's das auch nicht mehr, aber es sei mal ein Akronym gewesen für. Gestern kannte ich aber auch tatsächlich, hab ich auch schon mal gesagt, ja. Ja. Okay.

Also in Bonn auf der großen Kreuzung in deiner Nähe darfst Du 'n Schild aufstellen, das 4 Wochen lang in riesigen Lettern leuchtet und alle sehen das. Was steht da drauf? Glaub an dich. Mhm. Passt ja eigentlich ziemlich gut zu deiner Vita und auch zu dem, was wir grade besprochen haben.

Glaub an dich. Ja, mein Lieber, dann sind wir durch. Ich hab die letzte Frage, gibt's interessante Menschen, von denen Du sagst, spannende Vita musst Du unbedingt einladen, die ich hier als Gast mal auf meine Liste schreiben sollte? Ja, also eine Weggefährtin, die ich dir sehr ans Herz lege, hab natürlich ein bisschen recherchiert und so viel sei verraten, natürlich mich auch rückversichert sozusagen. Ich hab das auch recherchiert, dass sie nicht schon mal bei dir im Podcast war oder das nicht schon auf deiner Festplatte sozusagen schlummert mit den Inhalten.

Und insofern möcht ich dir gerne die Inga Bergen ans Herz legen, eine großartige Gründerin im Gesundheitsbereich, kenn ich tatsächlich aus meiner Zeit bei GUNA plus Jahr, wo es dann die ja Führungskräftezirkel, wo man sich dann regelmäßig trifft, natürlich auch gegeben hat. Und da haben wir uns mal kennengelernt und ja, auch schätzen gelernt, sag ich jetzt mal. Und nee, ganz, ganz tolle Persönlichkeit und mit Inga solltest Du unbedingt mal sprechen. Bewegt ganz viel als, wie gesagt, Gründerin, Autorin, Podcasterin. Insofern ja, freu ich mich schon jetzt darauf, auch das Format mit Inga und dir dann zu hören.

Ja, cool. Dann würd ich dich bitten, nur einfach mal die Querverbindung herzustellen und dann kommt sie auf jeden Fall bei mir auf die Liste. Sehr gern. Sehr gerne. Ja.

Mein Lieber, dann bleibt mir nur noch mich zu bedanken. Hast Du noch 'n Schlusswort? Möchtest Du noch was sagen, was ich nicht gefragt habe oder irgendwas anderes loswerden? Im Übrigen für euch draußen natürlich, Sven ist natürlich, auf LinkedIn haben wir ja 'n paarmal gesagt, folgt ihm, vernetzt euch. Das ist mit Sicherheit sehr, sehr wertvoll für euch.

Ja, vielen Dank für den den Hinweis, den Tipp. Freu mich tatsächlich über jede Kontaktanfrage, die ich natürlich sehr gerne auch annehmen werde. Was möcht ich noch ergänzen? Ich hatte grade noch 2 Dinge notiert ihr auf ihr auf jeden Fall davon ausgehen dürft, wenn ihr mit Seele Inhalte auch erzeugt, dann merkt das das Gegenüber. Also das Format ist da nachrangig.

Also ich kann in einem Text lesen, ob es dir Spaß macht. Ich kann in einem Audiobeitrag hören, ob Du mit Emotionen dabei bist. Und ganz konkretes Beispiel dazu, während meiner Zeit bei NDR 4 damals, das waren ja wirklich auch so meine Anfänge im journalistischen Und hab dann eben auch einen Beitrag eingesprochen. Und dann war da eben natürlich ein sehr senioriger Tontechniker. Und das Thema war wirklich nicht total spektakulär.

Es ging das Thema Foodbüro, Skurrilitäten, was da so aufläuft. Ich durfte das aber mehrfach einsprechen, bin ich ihm ganz dankbar für, weil er dann halt sagte, denk daran, wie sich das angefühlt hat. Versetz dich in die Lage, wo Du da warst, denn ich war ja da. Dann hab ich das zwei-, dreimal gemacht, aber eben auch war 'n Praktikum. Ich war motiviert, aber wollt's dann auch hinter mich bringen, weil das ja eine der ersten Tonaufnahmen war und war nicht so im Thema.

Und dann hab ich mich aber einmal also sozusagen gezwungen, in diese Situation zurückzugehen. Und dann hab ich's eben jetzt nicht so anders in meinem Empfinden noch mal eingesprochen. Und dann sagte aber der Tontechniker damals, jetzt passt's. Jetzt warst Du da. Und das hab ich gehört.

Mhm. Hab ich gespürt. Und warum denn nicht gleich so? Hat er mich da, glaub ich, noch motiviert, aber wo man merkt, Du merkst es in dem Fall an 'nem Tonbeitrag, an einem Audiobeitrag, ob man da war. Und was ich noch eben mitgeben möchte, es gibt 'n großen Unterschied.

Wir haben auch grade über LinkedIn gesprochen, das ist so mein letzter Impuls, denk ich viel oder hab ich viel in den letzten Tagen drüber nachgedacht auch. Und es gibt 'n großen Unterschied in 2 Arten von Kommunikatorinnen auf der Plattform. Die eine, also die eine, also die eine Kommunikatorin tut etwas und redet drüber und die andere redet drüber, ohne etwas zu tun. Und das ist ein Riesenunterschied. Wem folgen wir denn gerne, sowohl emotional, auch respektvoll, dass wir einfach auch neugierig sind, weil jemand mit Emotionen, auch Tatkraft, vielleicht auch Beharrlichkeit überzeugt.

Das sind Menschen, die tun und dann darüber berichten, zum Beispiel bei LinkedIn. Und die andere Version oder die andere Möglichkeit ist, eben zu senden, aber es ist blutleer, das ist keine Seele. Und vor allen Dingen fehlt oft auch einfach diese praktische Erfahrung. Hab ich viel drüber nachgedacht in den letzten Tagen und natürlich ist es so viel faszinierender, wenn wir im echten Leben, jetzt greifen wirklich viele Themen, lieber Wolfgang, über die wir gesprochen haben, ineinander. Geht raus, erlebt Dinge, tut Dinge, dass ihr am Ende auch mal sagen könnt, ich hab Dinge gesehen, getan, erlebt und darüber berichte ich, denn das wird faszinieren.

Und das ist stark in der Kommunikation. Und das wünsch ich uns, dir Wolfgang, uns beiden und auch jeder Zuhörerin und jedem Zuhörer ganz viele schöne Momente, leidenschaftliche Momente, über die man dann auch begeistert berichten kann, denn so wird auch eine vertrauensvolle Beziehung letztendlich auch aufgebaut, zu wem auch immer ihr euch das wünscht. Ich hätt das nicht schöner zusammenfassen können. Und mein letzter Tipp zu dem Themenbereich, die Leute fragen mich oft in den Beratungen über 'n Storytelling, ja, authentisch, authentisch. Wie wie wie werd ich denn authentisch?

Und dann sag ich immer, authentisch ist echt. Und dann so, ah ja, okay, alles klar. Authentisch ist eigentlich echt. Okay, mein lieber Sven, ich dank dir ganz herzlich. Wir sehen uns hoffentlich bald ganz bald wieder.

Schützt zur Camping vielleicht oder so, ne? Bei der Camping bin ich aktuell geplant nicht vermutlich die nächste Gelegenheit. Entweder OMR werd ich dieses Jahr mal wieder sein oder allerspätestens, da sehen wir uns ganz sicher, beim kleinen OMT darf man mit Fug Unrecht mittlerweile sagen, da wir Faktor 4 bis 5 jüngst in Düsseldorf hatten. Ich sprech immer von Faktor 5, glaub ich, dass man sagt, mit Fug Unrecht hatten. Ich sprech immer von Faktor 5, glaub ich, dass man sagt, mit 2600 Teilnehmenden, fünf-, 600 meines Wissens nach, ich möchte jetzt nicht das tiefer stapeln, sind's immer in Mainz.

100 sind's in Mainz, ja. Genau, insofern sehen wir uns auf jeden Fall spätestens, mein Lieber, in Mainz beim kleinen Ulm Tee. Da freu ich mich drauf. Ich wünsch dir bis dahin alles, alles Gute, dass Du schön authentisch bleibst, so wie Du bist. Aber ich glaub, da mach ich mir bei dir gar keine Sorgen.

Vielen Dank. Dann Vielen Dank für die Einladung. War eine große Freude. Danke dir. Sehr gerne.

Und auf ganz bald auch ihr da draußen. Tschüs. Tschüs.

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