Technik-Kindheit, Code & Keywords | Lisa Augustin | BTS #36
Worum es geht
Wolfgang spricht mit Lisa Augustin, einer jungen SEO- und Digital-Marketing-Expertin, über ihren Werdegang vom Softwareentwickler zur selbstständigen Unternehmerin. Von den technischen Anfängen mit 12 Jahren im Schwabenländle bis zur eigenen Selbstständigkeit teilt sie Einblicke in Karriereentscheidungen, persönliche Entwicklung und die Rolle von Authentizität in der digitalen Welt.
Autor: BTS - Behind the Story
Zu Gast
Lisa Augustin ist eine junge Expertin im Bereich SEO und Digital Marketing. Nach technischen Anfängen mit 12 Jahren und einer Laufbahn als Softwareentwicklerin machte sie sich selbstständig; in ihrer Freizeit ist sie leidenschaftliche Radfahrerin.
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Transkript
Hey Du, halli, hallo und hallöchen zur Ausgabe Nummer 36 von behind the story. Vielleicht kennst Du das Format schon, dann freu ich mich, dass Du wieder da bist. Und wenn Du es noch nicht kennst, dann für dich kurz der Hinweis, in diesem Format red ich mit faszinierenden Menschen über ihren Lebenslauf, über ihre ganz private Heldenreise. Ziel ist es, dass Du son bisschen Inspiration bekommst, vielleicht an der einen oder anderen Stelle eine Entscheidung noch mal zu überdenken oder einfach inspiriert wirst, wie Menschen Entscheidungen getroffen haben. Wenn dir der Podcast gefällt, wenn Du zum ersten Mal dabei bist oder wenn Du Stammhörer bist, dann lass mir doch gerne 'n Like oder 'n Abo da, dann freu ich mich wahnsinnig.
Ja, mein heutiger Gast ist in vielerlei Hinsicht für mich speziell, das erklär ich später noch. Zum einen führte eine sehr spezielle Geschichte dazu, dass wir heute hier zusammen im Studio sitzen. Zum anderen ist, ich sag's jetzt schon mal, liebe Lisa Augustin, mit die Jüngste, glaub ich, die ich bisher im Podcast hier hatte in diesem Format. Und das find ich super, weil ich find's total wichtig, Helden Reisen auch aus allen Perspektiven, aus allen Generationsperspektiven zu erzählen. Ja, deswegen wird das heute ganz, ganz spannend, denn sie hat auch eine tolle Vita, die kenn ich schon.
Wir folgen uns gegenseitig schon länger. Und ja, sie ist, vielen in der SEO Szene noch bekannt unter ihrem Mädchennamen Rudolf, glaub ich, Lisa Rudolf. Also so, ich weiß nicht, ich folg dir auch schon so lange, da hieß Du noch so. Dann hat sie geheiratet und hat entsprechend den Namen gewechselt. Sie hat die Agentur einfach mal SEO gegründet und unterstützt damit, selbstständige Blogger, Bloggerinnen, kleine und auch mittelständische Unternehmen sichtbarer zu werden.
Hauptsächlich über Google, aber ich glaube mittlerweile auch in anderen Bereichen, da können wir später noch mal drüber reden. Privat brichst Du Lisa sehr, sehr häufig aufm Rad und da hab ich schon diversen Bilder gesehen, als aufm Rennrad, aufm Mountainbike. Ich weiß, sie war in der letzten Woche im Süden und hat sich für die kommende Saison vorbereitet. Also sie macht das schon sehr, sehr akribisch und ich glaube, so macht sie auch Unternehmen, so leitet sie ihr Unternehmen und so macht sie, glaub ich, auch SEO. Ja, und bevor ich sie jetzt reinhole, möcht ich euch kurz erzählen, was das Spezielle ist, warum wir heute hier sitzen.
Lisa hatte schon immer ab und an mal 'n Kommentar gemacht oder 'n Like, das hab ich schon mitbekommen, aber kurz vor Weihnachten bekam ich dann Weihnachtspost, das ist ja häufig so. Aber das war eine ganz besondere und das war 'n sehr, sehr schöner handgeschriebener Brief von Lisa, indem sie sich bei mir bedankt hat für die Podcasts, die sie gehört hat und für die Posts von mir und für die Inspirationen, die sie sich da rauszieht. Und das ist natürlich für mich sozusagen das schönste Lob, was es gibt. Und das war einfach toll. Das war kein Copy and Paste, das waren auch keine Standardflossking, sondern da hab ich gemerkt, das ist tatsächlich ganz, ganz persönlich und ganz toll gewesen, hab ich mich richtig, richtig drüber gefreut.
Das war eine tolle Wertschätzung. Nicht deswegen alleine, aber auch, weil ich sowieso das Konzept hatte, in diesem Jahr 'n bisschen mehr die jüngere Perspektive auf Helden reisen zu beleuchten, dachte ich, okay, Lisa ist meine Frau. Im übertragenen Sinne für den Podcast. Ja, und genau, das war im Prinzip sozusagen der Start. Dann hab ich sie angefragt und Lisa hat zugesagt.
Und ja, da hatten wir ein, 2 Termine und jetzt ist sie ausm Urlaub wieder da und jetzt sitzen wir im Studio. Und jetzt wird's endlich Zeit, dass ich sage, herzlich willkommen bei. Herzlich willkommen am digitalen Lagerfeuer. Herzlich willkommen, liebe Lisa. Hallo, liebe Wolfgang und danke jetzt, dass ich da sein darf.
Schön, dass Du auch mal son bisschen schwäbischen Content haben möchtest. Genau, ich hab schon im in der Anmoderation und im Vorgespräch gehört, dass dein Dialekt da doch durchschlägt. Also es lässt sich die regionale Zugehörigkeit schwer verbergen, aber warum auch, ne? Also ich finde, da sollte jeder, das sollte jeder so machen, wie er möchte. Das hat ja auch 'n bisschen was mit Branding zu tun.
Ich mach das mittlerweile Hardcore in jeder E-Mail, herzliche Grüße ausm Schwabenbländle oder schöne Grüße ausm Schwabenbländle, weil ich kann's nicht verstecken und dann stehe ich auch dazu. Ja. Ich merke genau, ich höre jetzt schon die die Wattebällchen durch Markus Studio fliegen, wenn er das schneidet oder zum ersten Mal hört. Na, er ist ja auch Berliner und er Berlinert ja auch und er hat sich die Entscheidung damals sehr schwer gemacht, hat sich dann dafür entschieden, authentisch zu bleiben, wie wir heute sagen und find ich absolut korrekt. Ja, meine liebe Lisa, noch mal vielen lieben Dank für den tollen Bericht, den Du mir geschrieben hast, weil das war wirklich, also in all der Weihnachtsposten, und ich möcht die anderen gar nicht abwerten, natürlich, wir schicken auch ganz viele an Kunden und so, war das aber sehr, sehr persönlich und sehr schön und da hab ich mich wirklich richtig drüber gefreut.
Also noch mal danke. Gerne. Du bist übrigens der Einzige, der jetzt nicht direkt auf die Schokolade anspielt, die dabei war. Okay. Das war immer das 1.
Feedback, das ich bekommen hab. Die Schokolade, die hat nur ein Wochenende gehalten oder so. Weißt Du, warum das so ist? Jetzt bin ich 'n bisschen unbescheiden, aber tatsächlich geborene ich alle Süßigkeiten, die ich bekomme vor Weihnachten, aus Gründen, ja, weil man hat ja, man bekommt ja auch genug, aber geborene ich tatsächlich ins Team. Ich weiß aber, dass das Feedback auf die Marke, jetzt weiß ich sie aber nicht mehr, aber ich weiß, ich hab das runtergegeben ins Team und ich meine, die Jessica Wetzlar, Größe gehen raus oder jemand anders aus unserem Team hat sofort gesagt, boah, das ist mega Schokolade, das dient die Marke, ja.
Und ich hab's vergessen, darfst Du gerne mal Werbung für machen, aber eine Schoko? Ah ja, okay, genau. Das ist auch so nachhaltig und so, ne, stand auch alles aus der Packung. Genau. Ja, ja.
Genau, auch meine Lieblingsschokolade, weil ich möchte an die Leute, die mir wichtig sind, auch das verschenken, was ich selber gerne ess. Also nicht nur eine Billo Schokolade, sondern das, was ich selber essen würde. Mhm. Ja, toll. Also wie gesagt, ich hab's weitergegeben, aber das Lob ist durchaus sozusagen von anderer Stelle gekommen.
Sehr gut. Gut, liebe Lisa. Du kennst den Podcast, ich weiß, Du bist Stammhörerin oder hast schon einige Folgen gehört, deswegen weißt Du, wir starten immer son bisschen deine persönliche Heldenreise in der Kindheit. Deswegen würd ich gerne mal wissen, nimm uns mal son Stück weit mit, wo ist die kleine Lisa aufgewachsen? Hattest Du Geschwister?
Was haben deine Eltern gemacht? Wie war so deine Kindheit? Mhm. Aufgewachsen bin ich in einem kleinen idyllischen Dörfchen im Schwabenländle. Wir brauchen fast eine Stunde bis zur nächsten Autobahn, also sehr vom Schuss und wir haben grad mal 1000 Einwohner.
Also jeder kennt hier jeden und ich bin tatsächlich auch ein Haus weiter von dem Haus, wo ich jetzt wohne, aufgewachsen. Also ich bin nicht weit gekommen in meinem Leben. Ja. Geografisch meine Liebe, geografisch, ja. Geografisch, ja.
Meine Eltern, die sind schon seit 2000 selbstständig. Also ich bau bin Baujahr 94 und ich bin damit aufgewachsen, dass mein Papa, der Schmaurer, im Baugeschäft hat und dann wurde ich mit 12 vor die Wahl gestellt, Lisa, entweder Du machst am Samstag den Haushalt und kochst oder Du gehst mit auf die Baustelle und lernst Baggerfahren und ich hab mich dann letztendlich für 'n Haushalt entschieden und war son bisschen das schwarze Schaf in der Familie. Das jetzt nicht böse zu sagen, also es war auch wichtig, dass ich das mach, aber ich hab 2 Brüder, die arbeiten auch beide aufm Bau und meine Mutter fährt Bagger, mein Papa ist voll dabei und ich bin dann halt die mitm Computer. Hat man irgendjemand von euch jemals bei Wetten, dass? Gesehen?
Nee. Weil Baggerwetten waren ja immer sozusagen, werden ja jetzt wieder, wenn die Kaulitz Brüder an Bord sind, vielleicht auch wiederkommen. Also man Aber das hab ich früher immer angeschaut. Also das passt auch zu meiner Kindheit. Ich hab immer, wenn das damals anschaut mit der Family und ich bin auch so aufgewachsen, dass Sonntag immer der Familientag war.
Da ist man nicht irgendwie zu Freunden gegangen, sondern hat irgendwelche Spiele gespielt, schwäbische Kartenspiele oder so und Schwäbische Kartenspiele? Ja, Binockel heißt das. Da gehe ich auch heute noch einmal im Jahr auf 'n Turnier mit alten Rentner und spiel da schwäbische Kartenspiele. Wie heißt das Spiel? Binockel.
Binockel, das habe ich noch nie gehört. Gut, ist es ja auch nicht. Bin am Mon ja nicht in Baden, sondern in Essen. Aber ich, also wir spielen auch wahnsinnig gerne. Ich spiel auch mit meinen erwachsenen Kindern heute noch.
Also ich bin tatsächlich so Rommele und solche Sachen, ne. Oder auch mal Uno sehr gerne auch im Urlaub. Aber Binockel und und vor allen Dingen gibt's, ich wüsste gar nicht, ob's 'n hessisches Kartenspiel gibt, aber egal, man sieht die Schwamm, die sind da schon. Da gibt's immer was und Ja. Ja, so bin ich aufgewachsen, relativ gut behütet aufm ländlichen Raum und ja, dann war ich auf 1 Mädchenrealschule und da ist son bisschen glaub schon eine Rebell in mir durchgekommen, weil die ganze Zeit mit irgendwelchen Mädchen aufm Haufen, dann war ich diejenige, die sich halt schon 'n bisschen mit Computer auseinandergesetzt hat.
Ich hab mit 12 meinen allerersten Computer bekommen und den hat meine Mutter von irgend 'ner Baustelle mitgebracht, weil der Bauherr den grad übrig hatte und hat den mir ins Zimmer gestellt. Ich bin frisch in den Keller gezogen, hatte da kein Internet, aber ich hatte dann 'n Computer, wo ganz viel Musik drauf war. Also Musik spielt für mich auch eine sehr, sehr große Rolle im Leben und dann habe ich angefangen, irgendwelche CDs reinzuschieben und zu hoffen, dass ich dann Internet bekomm. Ich wusste eher nicht, was ich tun mit 12. Hab dann andere Treiber installiert, hab noch ein zweites CD Laufwerk eingebaut und so, weil mir langweilig war, aber Internet hatt ich dann halt immer noch nicht.
Und dann musste ich mich halt mit dem Computer irgendwie beschäftigen. Mhm. Cool. Also Du bist sozusagen zufällig mit der Technik in Berührung gekommen. Gleich eine Frage vorweg, Du weißt das ja und ihr draußen, ihr Lieben da draußen, die zum ersten Mal dabei sind, ich frag gerne auch mal quer durch die Vita, wenn mir was einfällt.
Und das mach ich jetzt mal an der Stelle, wie oft kommt Papa und sagt, Du Lisa, ich bin da jetzt hier bei Google nicht sichtbar oder wir müssen mal eine Anzeige schalten im örtlichen Telefonbuch oder da kümmerst Du dich jetzt mal drum? Das ist eine lange Geschichte. Also meine Eltern haben tatsächlich erst seit eineinhalb Jahren oder sone Website. Okay. Also ich hab während 'nem technischen Gymnasium habe ich tatsächlich schon für eine Website für die gemacht.
Das war auch meine 1. Website, die ich damals fertig gestellt hatte und dann haben wir sie irgendwann abgeschaltet, weil weiß nicht mehr, was da war, irgend 'nem PHP Problem und ich hab sie dann meine Mutter hat immer geschimpft, wir brauchen gar keine Website. So, die sind irgendwo hier aufm Dorf unterwegs, dann sieht man's ja und dann wird man schon gefragt, also die sind immer irgendwie ausbucht. Als Bauunternehmen, kleines Regionales funktioniert einfach. Die haben auch keine Werbung, braucht nichts.
Empfehlen. Das war schon immer sichtbar. Die hatten auch nie irgendwie auf ihren Autos eine Folierung, Beklebung, irgendwas. Das Einzige, was war, ist, dass mein Papa auf den Schaufeln immer seine Initialen reingeritzt haben, dass die nicht weglaufen. Aber da war alles total Antimarketing und ich bin dann jetzt diejenige, wo mein Bruder das Geschäft übernimmt, wo dann auch mal den Instagram Kanal gemacht hat, wo er jetzt wirklich eine ordentliche Website gemacht hat.
Wir haben ordentliche Fotos gemacht, weil ich kann das ja nicht auf mir sitzen lassen, dass die da nichts haben. Genau, das wär ja irgendwie komisch und ich sag mal so, die Frage wär ja etwas später gekommen, aber als Du dann gesagt hast, deinen Eltern oder erzählt hast, deinen Eltern, dass Du ins Marketing gehst, da haben die ja wahrscheinlich die Hände überm Kopf zusammengeschlagen, oder? Ja, der Papa, der wollte immer, dass ich als Reiseleiterin wurde. Mhm. Okay.
Und meine Mutter wollte auch, dass ich was Gescheites mach. Ich wollte dann ursprünglich Veranstaltungstechnikerin worden, hab da dann auch 'n Praktikum gemacht, weil ich fand das so cool. Ich war in meiner Punkrockzeit und hab gern Musik kürnt. Ich hab auch 'n bisschen Gitarre gespielt und dann dachte ich nichts Cooleres, als die ganze Zeit auf Konzerten zu sein und da die Tontechnik aufzubauen, bis ich mal ein Praktikum gemacht hab und gemerkt hab, ja, Du musst vielleicht auch hier beim Seniorennachmittag mal die Boxen aufstellen und so Zeug. Ist vielleicht doch nicht meins und auch körperlich ist es schon sehr anstrengend als Frau.
Mhm. Und dann war Plan B, na ja, den hatte ich eigentlich dann gar nicht mehr so richtig. Kumpel hat zu mir dann gesagt, er ist aufm technischen Gymnasium und macht da eine Website und ich hab da schon mal son bisschen rumprogrammiert und rumgespielt, hab auch über ICUser Badg Dateien, also so kleine Viren verschickt, wo den Computer runterfahren lassen haben und so. Das hat mir Spaß gemacht und dann dachte ich, ja, mach ich's Gymnasium. Ich bin auch die 1.
In meiner Familie, die das Abitur gemacht hat. Alle anderen sind nach der Realschule ausgestiegen und dann war ich vielleicht Fachinformatiker. Das war so die Idee. Aber irgendwie ist dann eskaliert und ich hab studiert. Also hast Du schon relativ früh, also so mit 12 schon so in dir gespürt, okay, das so Computer und ich hab mir mal schnell noch 'n Laufwerk eingebaut oder was Du irgendwie sagtest, ne.
Das ist ja schon für dich dann mit 12 irgendwie, hat es Spaß gemacht, hat es Bock gemacht, aber für manche ist das ja schon Raketentechnik. Oder oder sozusagen auch ganz furchtbar. Und Gottes Willen, ich mach sone Kiste nicht auf, wer weiß, was da passiert. Das heißt, da war der Weg schon son bisschen, zumindest in die technische Ebene gegeben. Ja, fand das richtig cool.
Ja. So, das heißt, Du hast Abitur gemacht und hast dann eine Lehre gemacht, ah, nicht studiert. Du hast gesagt, bist dann ins Studium gegangen, genau. Dual studiert, weil son Studium kostet ja auch und beim dualen Studium, da verdient man was dazu, muss dann aber in 1.5 Jahren studieren. Und wir hatten oder haben immer noch bei uns im Ort sone kleine Softwarefirma, die macht Software für Apotheken.
Da habe ich während dem Abitur schon 'n Praktikum gemacht und hab mal 'n bisschen rumprogrammiert mit denen, fand das auch ziemlich cool, hab da dann auch 'n Kumpel kennengelernt, mit dem ich dann nachts den Google Coachham gemacht hab und da wirklich auch immer mal wieder so Probleme gelöst hab. Und dann habe ich bei denen auch das duale Studium gemacht und bin durch alle Abteilungen gelaufen, also von Technik, Techniksupport, das ist was, was ich nie wieder in meinem Leben machen möchte. Mein Trooper geht nicht. Ja, genau. Bewirkt sich die Maus?
Nein, die liegt am Griff. Ja, genau. Bis dann halt auch später zur Softwareentwicklung und hab dann auch in meiner Bachelorarbeit ein Kassenbuch selber programmiert. Also ich war da schon sehr tief drin in der Softwareentwicklung und hab dann irgendwie mit Ach und Krach tatsächlich mein Studium geschafft, hat man zwischendurch mal nicht geglaubt, weil ich war die Königin der Nachklausuren. Ah, okay.
Ja. Also Du hast gedacht, was alle machen im ersten Mal, das ist ja für mich viel zu trivial. Ich schraub in der Zeit 'n bisschen einen Computernorm und verschicke kleine Viren, Probleme. Ja, ich bin tatsächlich da 'n bisschen, ja, ich hab Prüfungsangst in manchen Situationen. Mhm.
Ich sitz da dran und weiß dann nicht mehr, wo oben und unten ist und so ging's mir in vielen Klausuren, wo ich eigentlich gut drin war. Zum Beispiel in Datenbanken hab ich 'n Trittversuch gebraucht, weil ich einfach nichts mehr wusste. Ich saß da und wusste nichts mehr. Und ja, vielleicht habe ich auch 'n paar Mal zu oft gefeiert im Studium oder ich hab auch während manchen Vorlesungen Civilization gespielt, eventuell. Und ganz gut.
Aber man weiß nicht, ne. Aber es hat funktioniert. Was haben deine Eltern gesagt, wenn sie gefragt, wie ist der Freund, mit dem Du das gemacht hast dann nachts? Das war der Dave. Der war dann später auch mein Chef.
Und Wenn wenn die Eltern gefragt haben, so, sag mal Lisa, was machst Du eigentlich nachts mit Dave? Und Du hast gesagt, wir machen die Google Zertifizierung. Haben die dir das geklaut? Na ja, zumindest wäre ja eine kreative Umschreibung gewesen, ja. Ja, aber da habe ich dann relativ schnell auch meinen jetzigen Mann kennengelernt und mit dem habe ich auch dann nachts irgendwie rumgenördet oder gezockt.
Also das war für die dann irgendwie normal. Okay, alles klar. Aber ja, ich hab vielleicht mal das als Ausrede genutzt, dass jemand zum Computerschrauben vorbeikommt. Okay, dann lassen wir dann lassen wir das einfach jetzt mal so stehen. Auch die Nächte, die Computernerd Nächte.
Jetzt fass ich mal son bisschen zusammen, Du weißt ja, ich schau ja aus dem Blickwinkel der Heldenreise auf das Leben der Menschen, damit die anderen mal son bisschen lernen. Und wenn ich das jetzt aus meiner Perspektive, der jetzt schon viele Gespräche geführt hat, zusammenfasste, dann war das eine sehr behütete Kindheit, aber das 'n sehr sozialisiertes Elternhaus und so. Deswegen hätte ich jetzt mal eine ganz andere Frage, nämlich definier mir mal den Begriff Heimat. Heimat ist für mich, wo ich mich wohlfühl. Also wo ich auch einfach mal rausgehen kann, die Natur genießen kann, wo ich weiß, wo alles an Ort und Stelle liegt, ja, wo ich wo ich mich einfach fallen lassen kann.
Mhm. Okay. Weil oft ist ja sozusagen die Unterscheidung zwischen zu Hause und Heimat, die ist manchmal groß. Also manche Leute sagen, Heimat ist da, wo ich geboren bin oder so. Du bist ja an diesem Ordner, ne?
Nee. Ja, aber die Beuge sind für mich auch 'n bisschen wie Heimat. Mhm. Oder jetzt gehen wir schon seit Jahren, jedes Jahr nach Malorca, hast Fache auch schon gesagt, zum Rennradfahren. Ist für mich manchmal auch son bisschen wie Heimkommen.
Also da, wo ich mich fallen lassen kann. Mhm. Wie war das Wetter in Mallorca? Super. Okay.
Ich hab richtig gut Sonnenallergie bekommen. Ja, cool. Ich bin nämlich in 2 Wochen als Speaker dort, 4 Tage. Freu mich schon wahnsinnig drauf beim EEG Kolleg und das ist so richtig. Bin da gebucht und freu mich megatdrauf, ne?
Aber das ist Ja. Cool. Ja. Gut, okay. Also, ich fasse mal zusammen, wir sind jetzt mit Aachenkracht durchs Studium durchgekommen.
Wir haben einige Computer Nerd Nächte hinter uns gebracht. Wir haben aber auch schon unseren Mann kennengelernt. Wie alt bist Du jetzt so? Mitte, Anfang Mitte 20? In Anfang Mitte 30.
Nein, ich meine Also da. Ja, ja, da. Ja. Zu dem Zeitpunkt. Okay.
Ja, da bin ich Anfang 20. Ich hab mit 19 hab ich mein Abitur gemacht. Da vielleicht noch was ganz Wichtiges in meiner Vita. Ich hab mit 18 Jahren fürn Bundestag kandidiert. Nein, erzähl mal.
Doch. Ja, und zwar hab ich 2.9 Prozent in meinem Wahlkreis eingehalten mit 'nem Wahlplakat, wo ich mit 'ner Gitarre drauf war. Respekt. Und das ist so wichtig, weil ich da gelernt hab, auf Podiumsdiskussionen zu gehen, mich Kritik anderer zu stellen und auch einfach mal rauszugehen in die Sichtbarkeit. Also das hab ich damals gelernt.
Mache ich heute nicht mehr, ich bin politisch nicht mehr wirklich aktiv, weil ich sag, ich nehm die Kraft dann lieber für mein eigenes, da kann ich viel mehr bewirken, weil ich einfach gemerkt hab, wie viel da auch Negatives haben kann und wie schwierig das sein kann, aber es war definitiv eine wichtige Erfahrung. Mhm. Weil grade in die Sichtbarkeit zu gehen und rauszugehen Also das ist ja dann auch 'n Schritt, grade wenn jemand so in 'nem behüteten Zuhause, Familie, ich sag mal so, die Hood. Das war ja relativ eng, wenn Du so wie Du's beschrieben hast. Und dann zu sagen, ich geh jetzt mal raus, in die Öffentlichkeit stell mich auch kritischen Fragen, auch Konfrontation.
Das ist ja nicht die Komfortzone. Und ich sag's immer wieder in dem Podcast und sehr gerne, richtige Entwicklung entsteht außerhalb der Komfortzone. Das ist nicht besonders angenehm, aber es ist einfach so. Ja. Wenn Du's erst mal als Speaker aus eine große Bühne gehst oder so, dann ist es wahnsinnig aufregend anstrengend.
Und Du sagst vorher 10 Minuten vom Ausdruck sagst Du, Mist, hier haben hab ich das überhaupt gemacht? Ja, ich will da am liebsten aufhören. Und wenn Du dann von der Bühne gehst und es ist einigermaßen gut gelaufen, dann ist es einfach geil, ja. Und das ist so. Also solche Erfahrungen darf man durchaus machen, find ich auch 'n cooles Learning.
Nee, ich frag jetzt nicht nach der Partei. Ich hätte eine Idee, aber das klären wir oft topic. Na ja, ich mein, wenn man nach mir googelt, nach meinem Mädchennamen, da findet man das jetzt. Also das kann ich ja auch auf dem Leben sagen. Darfst Du sagen, ja.
Du darfst warten, wenn Du da nicht Ich hätte dich tatsächlich aus Gründen der Naturverbundenheit und so hätte ich dich den Grünen, auch dem Alter entsprechend zugeordnet, aber ich würde dich durchaus auch verorten in der FDP. Piratenpartei. Die Piratenpartei. Okay, das lag so aufm Elfmeterpunkt, dass ich gesagt hab, Nerd, ihr habt einen Computerschwappt. Ach, Sascha Lobo, wer würde, Sascha Lobo würde jetzt 'n Daumen hochheben.
Und auf meinem Wahlplakat stand urhebergerecht. Also ich war damals schon sehr Du wusstest schon irgendwas von KI, was wir alle nicht wissen. Mhm. Ja, cool. Und dann und dann, liebe Lisa, sind die 2.9 Prozent ja noch mal ganz anders zu bewerten, ja?
Wenn Du die für die FDP geholt hättest, würden die sagen, normal am Montag, ja? Ja. Aber für die Privatpartei ist das ja 'n Sensationsergebnis, ja. In einem Wahlkreis, in dem ich nicht mal gewohnt hab, muss man auch noch dazu sagen im Nachbarwahlkreis. Liebe privatenparteifunktionäre da draußen, ich weiß, dass Millionen davon zuhören jetzt.
Die Elisa, die ist, man, die ist durchaus zu überreden, ja? Vielleicht mal die ein oder andere Computernacht ansteuern und dann werd ich Nee, nee, ich bin da raus mittlerweile. Aber ich hab meinen Zoll erfüllt. Ich war sogar Bezirksvorstandsvorsitzende und Oh Gott. Zeug und hab mich da echt engagiert gehabt.
Hört nach viel hört sich nach viel Arbeit an, ja, tatsächlich von Orga. Okay, liebe Lisa, Du weißt, wir haben eine Schnellfragerunde. Normalerweise machen wir die immer so im Teenageralter, das haben wir jetzt einfach schon mal übersprungen, das macht aber gar nichts. Ich hab 'n paar Fragen für dich vorbereitet und ja, Du gibst mir einfach mal son bisschen Antwort, damit die Leute draußen sehen, wer ist denn eigentlich die Lisa? Okay?
Ja. Gut. Kaffee oder Tee? Kaffee. Schwarz, Informatiker Kaffee.
Du erfüllst aber tatsächlich auch alle Klischees, ne. Also ich bin mal gespannt, es kommen ja noch 'n paar Fragen, ne. Ich wohn im Dachgeschoss, also Okay. Welche App benutzt Du am meisten? Tatsächlich hab ich das im Vorhinein nachgeschaut.
Das war nicht so, ja, es war LinkedIn, sagen wir mal so. Okay. Nicht so verwunderlich, aber auch Instagram, Whatsapp und Spotify, aber das läuft auch sehr viel aufm Computer, weil ich immer irgendwie Musik hör. Mhm. Okay, dann streu ich eine Frage ein, die nicht in deinem Skript steht.
Die hab ich mir vorhin aufgeschrieben, die interessiert mich nämlich, weil Du gesagt hast, Musik spielt eine große Rolle in meinem Leben. Ich weiß aber auch und das ist jetzt son bisschen, also natürlich immer mit dem Schmunzeln, aber ich ich ich mein's total ernst. Ich weiß, dass Du auch relativ straight trainierst aufm Rad. Also nicht, also das ist Spaß und wahrscheinlich Erholung und alles, ja. Aber Du machst es auch schon ambitioniert, sag ich mal, ne.
Insofern ist meine Frage, Training auf dem Rad mit oder ohne Musik im Urlaub? Am liebsten mit. Also ich hab, bin letztes Jahr den Özstaler Badmarathon gefahren, da hab ich dann wirklich straight trainieren müssen, sonst hätte ich's nicht geschafft. Und da hab ich mir sogar eine Playlist gemacht auf Spotify, die hab ich auch öffentlich zugänglich gemacht und da waren wirklich so meine Herzenslieder drinne oder die, wo mich pushen. Ich bin ja Speaker sehr häufig und ich war letztes Jahr in Salzburg auf das Online Expert Days und da hatte ich, ich versuche immer jedes Jahr neue Storytelling Beispiele mit für die Leute auch.
Und da hab ich das Video gezeigt zum Oettzhaler Wartmarathon. Ich weiß nicht, ob Du das kennst. Cool. Ja. Von dem der Berg spricht, ja.
Ja, ja, ich hab's mir bestimmt 50 Mal angeguckt. Ja. Also für alle draußen, die gerne mal wieder eine Videoinspiration haben, schaut mal bei Youtube nach, Wartmarathon. Da gibt's 'n Storytelling Meisterwerk zu begutachten. Das ist dreieinhalb Minuten lang, aber ist einfach irre gut gemacht, ja.
Ja. Also toll. Und wenn ihr das Video gesehen habt, dann wisst ihr, was die Lisa hinter sich geparkt hat. Ich hab da auch eine Mini Doku auf Youtube, die kann man auch angucken danach. Ah, okay.
Ja, cool. Wenn Du mir 'n Link schickst, dann mach ich das nachher dann bei der Promny dann auch in die Shownotes. Okay. Hast Du 'n Lieblingsessen? Ja, Schwäbisch, Linse mit Spätzle und Säuterwurst oder Fleischkirchle mit Kartoffelsalat und oder Kartoffelbrei.
Fleischküchen, Fleischkorn, also Leberkäse? Fleischküchle sind Frikadellen bei euch. Ah, Frikadellen mit Kartoffelsalat. Okay, das das kann Und das 1. War Linsen Linse mit Spätzle und Psuterwurst.
Also Linsen mit Spätzle und Seitenwurscht. Okay. Geil, das Seidewurst, in Hochdeutsch Seitenwurscht heißt. Auch sehr cool. Ich kann's noch besser übersetzen.
Alles gut. Wir bleiben authentisch, haben wir gesagt am Anfang. Was darf denn da im Kühlschrank? Nie fehlen? Eier.
Weil? Weil man damit alles machen kann, vom Frühstück bis auch mal irgendwie was backen oder so. Aber ich ess oft Eier, mal 'n kochtes Ei oder Omelette oder Rührei oder Ja. Mhm. Wer steht bei euch mehr in der Küche, dein Mann oder Du?
Steht nicht im Briefing, aber es fällt nicht mehr. Antwort. Ach, ja. Und ich würd lügen, ehrlich sagen würde ich, weil so aus Gründen der Zeit und so steht tatsächlich er öfter in der Küche und er macht auch mehr Haushalt. Also er hat auch vom Ötztaler sehr, sehr viel Hosthalt geschmissen.
Ohne den hätt ich's nicht geschafft. Wie viel Stunden hast trainiert für den Marathon? Oh, das müsst ich nachgucken, aber das hab ich auch in der Doku mit trainiert. Es waren schon sehr viele Stunden, aber es war das unterste Limit an Kilometern. Also ich bin, glaub, 6000 Kilometer Fahrrad gefahren und 80000 Höhenmeter und da war ich schon jede Woche unterwegs aufm Fahrrad, aber sehr getaktet, also auch auf der Rolle mit Intervallen, wenn's effektiver ist, weil als Selbstständige hab ich ja keine Zeit.
Mhm. Das stimmt, ja. Aber was für eine Leistung oder Aspekt. Papiernotizbuch oder digitales Tool? Ich hab hier tatsächlich eine Zettelwirtschaft vor mir.
Ich glaub, das beantwortet deine Frage. Ja, das beantwortet meine Frage und ich hätte es mir fast gedacht, aber Du hast auch eine sehr, sehr schöne Handschrift. Ich weiß es ja von meinem Brief, den ich bekommen hab. Und ja natürlich, ich hab son kleines Archiv, da hebe ich so ganz besondere Sachen auf und da liegt der natürlich drin, ja. Und da hab ich schon gesehen, dass Du sehr, sehr offensichtlich sehr gerne und schön schreibst, ja.
Also das merkt man schon. Deswegen hätt ich die Tendenz gehabt. Aber Piratenpartei und so weiter, weiß jetzt nicht, hätte ich Ja, ich versuch schon von immer wieder alles zu digitalisieren. Ich hab jetzt son Dokumentenscanner, da haben wir 'n Python Skript geschrieben, wo das dann auch digitalisiert, meine handschriftlichen Notizen und so Zeug. Mhm.
Also das ist schon wichtig, weil ich find mich irgendwann halt in meinem Chaos nicht mehr zurecht. Mhm, okay. Introvertiert oder extrovertiert? Extrovertiert. Durch die Parteierfahrung oder meinst Du auch schon so von, wie war Lisa so in der Kindheit?
Das haben wir gar nicht gefragt in der Grundschule. Warst Du eher so die Laute oder warst Du eher die, die in der letzten Reihe saßen, still war? Ich war war die, die ihr Ding gemacht hat. Also ich war tatsächlich schon immer irgendwie so der Rebell. Die 2 Brüder sind älter oder jünger als Du?
Jünger. Also ich musste alles durchboxen. Okay, alles klar. So, nächstes Mal gebucht oder Podcast? Also ich hab seit 2, 3 Jahren wieder sone Phase.
Ich hab früher sehr viel gelesen und jetzt bin ich total in diesem Book Talk Ding drinne. Ich hab sogar eine Bücher App, wo ich tracke, wie viel Bücher und alles, weil die letzten 2 Jahre ist wirklich eskaliert drum. Mhm. Buch sehr viel, aber Podcast hab ich auch so meine Phasen oder auch wenn ich Auto fahr, hör ich wirklich gern 'n Podcast. Also schon eher Buch, aber schon auch Podcast.
Da würde sich ja dann auch anbieten, Hörbücher zu hören, wenn Du lange drrinkst. Das mach ich auch. Also manchmal bin ich bei 3 Büchern parallel 1 gebunden, 1 aufm Kindle und 1 Hörbuch. Aber was hier fehlt, ist Musik, die übertoppt wahrscheinlich sogar noch Buch oder Podcast. Ah, okay.
Alles klar. Also irgendwie hab ich jetzt so langsam das Gefühl, Du hast mehr als, Du hast wahrscheinlich irgend son geheimes Python Skript geschrieben, das mehr als 24 Stunden ermöglicht, weil das ist ja schon viel, was Du so alles machst. Wir sind ja noch gar nicht bei deinem Business, da kommen wir ja noch zu. Die nächste Frage, da hätt ich auch eine Tendenz, Stadt oder Land? Land.
Ja, hab ich mir gedacht. Struktur oder Bauchgefühl? Tatsächlich eher Bauchgefühl. Also Struktur ist schon auch wichtig, aber ich bin jemand, ich überleg nicht dreimal hin oder her, ich mach einfach. Wenn sich's gut anfühlt, mach ich.
Mhm. Auch unternehmerisch? Ja, so hab ich mich selbstständig gemacht. Okay. Was war das letzte Geschenk, das Du dir selbst gemacht hast?
Mir selber, das war tatsächlich vor 'nem Jahr meinen Rennrad. Na ja, eigentlich letzte Woche hab ich mir 'n Bandshot gekauft, das war auch 'n Geschenk an mich selber. Aber Okay. Da war mein Fahrrad. Okay.
Für die Radfahrer unter uns und ich denke mal, da sind einige dabei, also ich weiß zumindest, dass einige dabei sind, Sag doch mal kurz, was Du der neuen hattest hast. Das war bestimmt schon son semiprofessionelles Carbon Hightech Ja, ich war ein Biangi Specialisima, also 'n Carbonrad und das ist auch supertoll und so, aber es ist leider grad im Krankenhaus seit paar Monaten. Seit 'n paar Monaten? Mich hat 'n Auto vom Fahrrad geholt und das muss jetzt erst alles geklärt worden, bevor ich es richten lassen kann. Ah, okay.
Okay. Dann ist es aber besser, das Fahrrad ist 'n paar Monate im Krankenhaus als Du. Ja. Also dann ist es so weit. Okay.
Gut, jetzt sind wir am Ende deines Studiums. Mhm. War da schon klar, dass Du selbstständig wirst? Oder war irgendwie erst mal eine Anstellung im Kopf? Was so dein Ziel?
Wo wolltest Du hin? Ja, also da gab's son entscheidenden Punkt. Und zwar war ich im Casino mit 'n paar Studienfreunden und hab da irgendwie 100 Euro oder so mitgebracht. Also das haben wir einmal gemacht aus Jux und Dollerei und dann dachte ich, wie investiere ich dieses Geld jetzt? Jetzt muss ich das auch Mit mitgebracht heißt gewonnen.
Ja. Ah ja, okay. Mhm. Genau. Also war nicht viel Geld, aber ich dachte, ja cool, was mach ich jetzt damit?
Und dann habe ich gedacht, ich kauf mir dieses Abnehmprogramm, Von Detlef Dessous. Dessous, genau, weil das immer in der Werbung kam und ich halt im Studium wenig Sport gemacht hab. Also mir ist mit 15 die Kniescheibe auf 'nem Konzert raus, dann hat's geheißen, ich darf nicht mehr Sport machen, keinen Leistungssport mehr und so, hab auch Arthrose im Knie seitdem und dann ist das halt etwas eskaliert, immer nur Pizza essen, vorm Computer sitzen und so. Und dann hab ich mir dieses Programmchen geholt, hab das gemacht und war in einem Forum aktiv. Und dann dachte ich mir so, irgendwann jetzt kenn ich mich gut aus in diesem Programm, weiß wie ernähren und so.
Jetzt kann ich auch anderen weiterhelfen und war dann so gefrustet, dass die gleichen Fragen immer wieder kamen, dass ich angefangen hab, Google Docs vorzubereiten und die Copy Paste rüberzuschicken und irgendwann hab ich gedacht, jetzt mache ich 'n Blog und schick nur noch links. Und so habe ich dann zum Ende meines Studien mit 2016 war das, mein Blog ins Leben gerufen, Lisas bunte Welt. Da hab ich dann über alles, was mich so beschäftigt hat, geblockt. Also erst viel Ernährung, dann war's mal Fitness und seit, ja, seit fast am Anfang auch Fahrrad. Und irgendwann war's dann 1 der größten deutschen Fahrradblocks, dass ich nebenher immer beim Arbeiten gemacht hab.
Also ich war immer noch Softwareentwicklerin, hab bin von der Softwareentwicklung irgendwann in den Maschinenbau gegangen, hab da Softwareentwicklung gemacht, war dann am Schluss sogar in der Verteidigungsindustrie, aber nebenher immer Bloggerin und hab da SEO gelernt. Also so bin ich irgendwie dann dazugekommen. Reklame. Sag mal, hast Du vielleicht Lust, eine andere Konferenzform mal zu erleben im Bereich der Suchmaschinenoptimierung, weil dir auf normalen Konferenzen vielleicht deine Perspektive fehlt und die Möglichkeit fehlt, deine Probleme in irgendeiner Form zu lösen? Dann guck dir doch einfach mal unsere Mitmachkonferenz, die SEO Camping Extreme an, die am achtundzwanzigsten und neunundzwanzigsten April in Berlin stattfindet.
Das ist eine sehr kleine Gruppe, sehr persönlich, sehr intim und nur mit SEO Experten bestückt, die echt Ahnung und Erfahrung haben und ihr Wissen gerne auf Augenhöhe teilen. Wissen auf Augenhöhe teilen heißt auch, Du musst eine Session einreichen. Jeder Teilnehmer macht eine Session und trägt damit zur Kommunikation bei. Also wenn Du da Bock drauf hast und mal etwas anderes erleben willst, dann komme am achtundzwanzigsten und neunundzwanzigsten April nach Berlin und melde dich an für die SEO Campics Extreme. Wir sehen uns.
Tschüs. Reklame Ende. Okay. Also das heißt, Du hast irgendwann gemerkt, mein Blog läuft eigentlich ganz gut und ich plötzlich werd ich zu dem dem Thema auch gefunden, aber ich würd gern vielleicht noch besser gefunden werden oder so, oder? Ja.
Dann hast Du gedacht, wie geht das eigentlich? Genau, Probleme lösen. Cool. Hast Du mit dem Blog dann auch Geld verdient zu dem Zeitpunkt? Ja.
Ah, okay. Also ich war während Corona wahrscheinlich die beste deutsche Radhosenverkäuferin Mhm. Vor jedem Intersport und so, weil ich hatte während Corona 50000 Aufrufe im Monat und wenn man Nachsichtsschmotzen beim Radfahren gesucht hat, war ich auf Google Platz 1. Mhm. Und das ist ja durchaus 'n Begriff, der häufig gesucht wird.
Ja. Das kann ich nachvollziehen. Ich bin ja auch Radfahrer, ich fahr zwar Mountainbike und mehr so im im Seniorenmodus, ja. Also ich würde nicht behaupten, dass wir 2 Sätze am Radfahren können, aber ich fahr gern, ne. Ich werde auch heute, by the way, es ist superschönes Wetter bei uns in Hessen an dem Tag.
Wir zeichnen heute dritter März auf, ist superschön, 15, 18 Grad draußen. Ich werd nachher aber nach dem Podcast auch noch mal eine kleine Runde drehen. Aber Sitzschmerzen, das ist natürlich 'n Thema im Rat. Ja, da hab ich aber auch gemaukt. Zielgruppe, was heißt das eigentlich?
Welche Fragen beschäftigt die Zielgruppe? Wie schreibt man guten Content für die Zielgruppe? Und das hab ich da halt Learning by Doing von der Pike auf gelernt. Also war quasi so, wenn ich noch mal einhalten darf, Du hast dann gemerkt, okay, keine Ahnung, also bei bei bestimmten Zielgruppen ist das Thema besonders interessant und dann muss ich das in den Titel schreiben und dann muss ich 'n bisschen mehr dadrauf reflektieren. Und dann hast Du plötzlich gemerkt, ach guck mal, da werd ich ja gerankt.
So war das. Genau. Genau und dann habe ich mich auch eingelesen, damals gab's zum Beispiel noch den Affenblock oder den Blockmojo oder so und hab natürlich die Tipps geguckt. Damals war's auch noch so up to date, dass man 1000 Wörter haben musste und so Zeug und Keywords und Zeug, aber ich hab das immer noch Gefühl gemacht, also was für mich logisch war. Ich weiß ja, wie 'n Algorithmus funktioniert oder was 'n Algorithmus ist und hab mir dann immer gedacht, wenn ich Google wär, was würde ich tun?
Und so hab ich dann wirklich viel rumprobiert, ausprobiert, neue Strategien ausprobiert und hab mir halt diese Rankings abgegraben. Mhm. Ja, cool. Also lass noch mal kurz zusammenfassen, Studium beendet. Mhm.
Was genau war jetzt dann sozusagen in dem Moment deine Profession? Also dein Beruf? Ich war Bachelor of Engineering in der Informationstechnik und war Softwareentwicklerin. Mhm. Also ich hab noch 'n bisschen in dem Laden der Software für Apotheken gemacht, hat weiter gearbeitet Mhm.
Und bin dann in den Maschinenbau gewechselt und hab da Industrie 4 Punkt 0 entwickelt, also wirklich Backend, Frontend, Full Stack, alles mit dabei. Ich war auch aufm Messen, hab da mein Zeug ausgestellt, hab mitbekommen, dass Frauen in dieser Branche ganz anders angeschaut wurden. Also ich wurde oft mit 'ner Hostesse verwechselt und ja, hab da eine Software aus der grünen Wiese rausgestampft. Das war richtig cool, bis dann Corona kam und eine Kündigungswelle und dann wurde mein Projekt, an dem ich 4 Jahre gearbeitet hab, einfach in die Mülltonne geworfen. Dann habe ich mir schon überlegt, was mache ich jetzt?
Ich war auch 3 Monate lang daheim, hatte Kurzarbeit, hatte Zeit für meinen Blog, fand das richtig cool und hab mich dann spaßeshalber mal als SEO beworben oder auch Onlinemarketing Manager und dann immer das Feedback bekommen, nee, Du hast das nicht studiert, Du hast da keine Qualifikation drin. Also mein Blog hab ich immer angegeben als Referenz. Du hast da keine Qualifikation drin, nee, dich können wir da nicht nehmen. Und dann dachte ich, dann gebe ich meinem Beruf noch mal eine Chance und bin dann in die Verteidigungsindustrie gewechselt, weil gibt's bei uns vor Ort und es klang spannend. Also das Team war richtig cool.
Ich wollt nicht unbedingt direkt hin, aber ich war dann da, das Team, alle haben irgendwie Metal gehört, waren auch son bisschen die Nerds und ich hab mich da wohlgefühlt und dachte, cool, das probiere ich jetzt mal aus und nach einem Jahr habe ich dann zu meinem Mann gesagt, Schatz, wir müssen reden. Ich kann das so nicht mehr, ich wollte kündigen, also ich kann nicht in sonem Konzern arbeiten, in soner Behörde. Das geht einfach nicht, dafür bin ich nicht gemacht. Klar, 35 Stunden mit 'nem Megagehalt, aber während ich da gearbeitet hab, hat mich halt die 1. Bloggerin schon gefragt, Lisa, wie machst Du das, dass Du bei Google auf Platz 1 bist?
Zeig mir das, ich zahl dir auch Geld dafür. Und dann hab ich so durch Mund zu Mund Propaganda immer neue SEO Kunden gekriegt und dann hab ich irgendwann 35 Stunden in der Woche SEO gemacht und 35 Stunden in der Woche Softwareentwicklung und dann war für mich klar, ich mach jetzt nur noch das, was mir Spaß macht, auch wenn das natürlich erst mal heißt, dass es mitm Gehalt runtergeht. Mhm. 2 Fragen dazu. Also das eine ist eigentlich mehr eine Anmerkung.
Ich hab tatsächlich im Vorfeld überlegt, also konkret zu diesem Podcast heute und das hat mit dir gar nichts zu tun, wirst Du gleich merken, wenn ich sage, was es geht. Ich hab tatsächlich überlegt, ob ich zur gesamten, wie soll ich sagen, zur Weltlage, zur Lage in der Welt eine Bemerkung mache. Weil 'n Podcast, der sich mit Heldenreise beschäftigt, beschäftigt, jetzt natürlich eine tolle Sache ist und ich liebe meinen Podcast und ich liebe die Reaktionen und alles, was mir besprochen hat. Aber es gibt natürlich andere Dinge in der Welt, die auch superrichtig sind. Und die Frage ist, erwähnt man das oder erwähnt man's nicht?
Ich hab mich dazu entschieden, es nicht zu erwähnen, weil ich ihr gedacht hab, okay, Menschen, die sich eine Stunde oder anderthalb mit mit diesem Podcast beschäftigen möchten, die haben vielleicht genau das auch mal im Kopf, sich mal rauszunehmen, mal was ganz anderes zu hören, mal in das Leben von 'nem Menschen einzutauchen und so weiter und so fort. Die Vorlage war jetzt, dass Du gesagt hast, Verteidigungsindustrie, ja. Und die Frage, die ich da mit verbinde, war so, war das irgendwie mal 'n Thema, dass Du da drüber nachgedacht hast? Geh ich in sone Industrie, wo's ja am Ende dann Krieg, Verteidigung, Waffen, vielleicht auch Töten geht? War das irgendwie 'n Thema für dich?
Warst Du so nahe da dran oder warst Du softwaremäßig so weit weg, dass Du gesagt hast, war mir eigentlich egal? Also wenn man das so sieht, war ich schon früher in 1 viel schlimmeren Industrie, weil ich war bei einem Spindelhersteller im Maschinenbau und die Spindeln wurden auch auf Kriegsschiffen eingesetzt. Ah, okay. Also jeder, der irgendwo im Maschinenbau ist oder mein Mann, der macht Not Ausschalter in seiner Firma, da weiß man auch nicht, wo die eingesetzt wurden. Also generell, wenn man dieses Spiel spielen möchte, dann muss man sich erst mal überlegen, wohin liefert meine Firma eigentlich die Produkte und wurden die da auch dafür eingesetzt, weil da waren ja ganz viele normale Produkte.
Das ist so das 1. Und dann war's für mich halt wichtig, dass ich eher im Verteidigungssektor und nicht im Angriffssektor war. Mhm. Ich hab dazu auch, also ich möchte auch gar keine, wie soll ich sagen, Polarisierung machen, weil ich sag auch immer, ich hab auch mit Marco in unserer Serie, die wir letztes Jahr gemacht haben, drüber geredet. Und das Fazit war immer, wenn Du arbeitest, wenn Du jetzt fürn Unternehmen arbeitest, das Schlagstöcke herstellt, ja zum Beispiel, dann kann das ja 'n Schlagstöck sein, der 'n Leben rettet unter Umständen, ja.
Genau. Du weißt ja nicht, was damit gemacht wird. Du kannst ja, dann könntest Du auch sagen, ich mach, geh nicht nach Solingen zu 'nem Messerhersteller, weil 'n Messer kann Menschen töten, damit kannst Du aber auch 'n Brot schmieren, ja. Also Ja. Die Frage ist ja immer, was was wie wird's verwendet?
Deswegen war's war gar nicht kritisch gemeinsam. Ich wollte einfach mal so wissen, wie war denn das bei dir so von der Entscheidungsebene her? Und die 2. Frage, die ich habe zu dem, was Du eben sagtest, ist, also dieser Change zum SEO und ich übrigens fatal finde ich für euch da draußen als Learning, also für euch als Learning find ich eigentlich gut, dass diese, dass die Lisa gesagt hat, ich mach einfach das, wozu ich Bock hab und dann mach ich mich im Zweifel selbstständig, wenn ich so viele Abseilen krieg in Anführungszeichen ziele, ja. Für uns Branche, ich war ja zu der Zeit schon in der Branche und für alle anderen, ich hätte ehrlicherweise was anderes gedacht als Antwort.
Weil weil ich eigentlich weiß, dass es wahnsinnig viele Quereinsteiger gibt. Aber es ist total fatal und das meinte ich vorhin, dass Du Absagen bekommen hast, weil Du SEO by the hard warst mit Expertise, mit Nachweis und Leute sagen, boah, da stimmt die Qualifikation nicht. Und 'n Technik Background. Wär alles eigentlich ideal, ja. Also unfassbar, dass Du mehrere Bewerbungen schreiben musst, das kann ich eigentlich fast gar nicht glauben.
Also ich glaub sie natürlich, aber ich kenn die Situation genau andersrum, dass jeder Unternehmer aus unserer Branche immer gejammert hat, grade zu der Zeit und gesagt hat, oh, wir kriegen keine Leute und ja, ich brauch, und die haben keine Expertise und dann melden sich wieder Vertriebsmitarbeiter, weil sie denken, sie hoch ihr Vertrieb und so. Und dann kommt jemand, der's verstanden hat und kriegt keinen Job, krass. Für euch da draußen, und das wär als die nächste Frage, die so in der Metaebene steht, liebe Lisa, Wie bist Du denn, wie gehst Du denn im Leben generell so mit Krisen oder Rückschlägen? Also Du hast gesagt, Du hattest 'n Unfall. Würd ich jetzt mal aus der der Situation mal auslesen.
Ich hab jetzt aus 'ner familiären Umfeld und beruflich nicht viel gehört. Du hast auch 'n Mann und Du bist hoffentlich toi toi toi, glücklich verheiratet und ihr macht ja auch viel zusammen, was ich mitbekomme über deine Social Media Accounts. Also da sind ja keine großen Krisen am Horizont sozusagen. Aber das wär ja jetzt mal son Punkt, wo ich einhaken kann und sagen, okay, was macht man denn nach der zehnten, fünfzehnten Absage? Hast Du irgendwann gezweifelt, oder?
Ich hab 2 oder 3 Bewerbungen geschrieben und es war auch nur an Ah, okay. Endkunden, also nicht an Agenturen. Mhm. Und in der Zeit war ja Corona und war alles 'n bisschen anders, aber ich hab halt dann gedacht, ich mach mein Ding. Also ich bin niemand, der irgendwie sagt, oh nee, jetzt zweifel ich an mir selber.
Ich meine, ich bin beim Ötzhaler auch die drittletzte Frau gewesen und es war wirklich sehr, sehr knapp, aber ich hab nie gedacht, ich schaff es nicht. Also ich bin dann immer jemand, wo sagt, es gibt irgend 'n Weg und wenn ich das machen möchte, dann komme ich da auch hin. Ich mein, der Arzt hat zu mir gesagt, ich kann nie wieder Leistungssport machen und jetzt bin ich in Ötzhaler gefahren. Ja, ich kann nicht mehr joggen. Okay, damit habe ich mich abgefunden.
Mhm. Das ist dann so meine eigene Krise, die ich machen muss. Aber es gibt auch echt viel, was mal schiefläuft oder nicht funktioniert. Oder ich hatte vor 2 Jahren ist es jetzt schon her, 3 Operationen, weil ich Lübpidem hatte oder immer noch hab, also das geht ja nicht weg. Und auch das war für mich so schon eine innere Krise, weil Du hast eine Krankheit, die die kannst Du nicht beeinflussen.
Die ist halt einfach da und Du musst damit leben. Aber dann hab ich für mich halt irgendwie 'n Weg über die Operation gefunden, dass ich damit besser leben kann. Ich bin eine Problemlöserin und überall, wo 'n Problem ist, gibt's auch eine Lösung, find ich. Mhm. Ja, starkes Statement.
Also das find ich auch total super. Jetzt kann man sehr gut raushören, auch wenn man dich nicht so gut kennt, gut in Anführungszeichen wie ich, also dir nicht schon so lange folgt, kann man relativ gut raushören, dass SEO so dein Ding war, zu der Zeit und bis heute noch ist. Jetzt würd mich mal interessieren, Du bist ja so als Bloggerin quer eingestiegen, hast gemerkt, boah, find ich cool, oh, da funktioniert was. Jetzt gibt's auch noch Leute, die geben mir Geld dafür, dass ich denen das erkläre. Was waren denn so die ersten Touchpoints tatsächlich in die, ich sag's mal, Hardcore SEO Szene?
Also warst Du auf irgendwelchen Events, hast Du 'n Buch gelesen, vielleicht den großen den großen Sebastian Erlhofer, Grüße hinaus an ihn oder den Mario Fischer oder Wo wo wo kommen denn Menschen, die Seolithiten, aber nicht sozusagen reingewachsen sind, sondern als Quereinsteiger? Wo wo schlagen die als Erstes auf? Also bei mir war's 'n bisschen früher. Da war ich auf 1 Fitnessblogerkonference und da gab's schon SEO Vorträge. Also das war für mich so die ersten Touch Points, wo dann auch mal son SEO Exporte 'n kleinen Vortrag gemacht hat oder so und ich mich mit anderen Bloggern über genau das ausgetauscht hab, wie funktioniert SEO, wie war dich sichtbarer, was kann ich mit meinem Blog machen?
Die Feedblogko, die war in Hannover immer, das hat der Jan Dörley gemacht und der macht auch 'n Fitnessblog. Und da gibt's auch noch viele andere Blogger, mit denen ich mich damals connected hab und mit denen ich immer noch heute in Kontakt bin. Also ich hab heut Abend mit denen wieder 'n Meeting und treffe mich mit denen regelmäßig, auch wenn wir nicht mehr so viel aktiv blocken wie damals, aber wir tauschen uns einfach auch aus, so aus unternehmerischer Sicht oder was macht jetzt die KI und so. Haben eine ganz coole Mastermind und da war mein erster Touch Point. Aber das war schon ganz komisch, auf diese Konferenz zu fahren und niemand erst mal so richtig zu kennen.
Also Du hast in Black Logoks immer gelesen, Du wusstest, wer das ist, aber wusstest nicht, wer's ist. Und dann war der 1. Richtige Touchpoint, wo ich dann selbstständig war, das war dann vor 4 Jahren, dass ich Podcasts gehört hab. Ich hab meinen eigenen Podcast gestartet da auch und hab in andere Podcasts reingehört und war dann schon auch von einem oder anderen Podcast son bisschen Fangirl. Also auch von eurem Podcast, den habe ich immer brutal gerne gehört, wenn ich irgendwie abends beim Spazieren war, war das so, ging ja immer etwas länger mit dir und Marco, auch mal eineinhalb Stunden oder so und dann dachte ich, okay, jetzt mach ich 'n ordentlichen Spaziergang und knall mir diesen Podcast rein.
Und dann kamen da immer mal wieder die Campics so drinnen. Und dann hatte ich Foma und mir 'n Ticket bestellt. So, Marco, siehst Du? Ich sag immer zu Marco, Du darfst gerne 'n bisschen mehr offensive Werbung machen, macht er jetzt ja neuerdings auch. Wir schneiden ja auch in die Podcasts jetzt immer Werbeblöcke für, also in diesen hier nur für die Camping, rein, weil find ich total, also tu gut und rede drüber, ne.
Also die Leute dürfen schon wissen, dass es dir 'n Event auch gibt. Ja. Ja und ich muss auch sagen, da waren die ganzen Erfahrungsberichten von anderen. Du hast LinkedIn aufgemacht und jeder hat drüber geredet, dass auf der Campics war. Und dann dacht ich, Du musst da auch hin.
Und wann war's dann so weit? In welchem Jahr? Das war, so, letztes Jahr war ich nur auf der kleinen Camping, im Jahr davor war ich auf der kleinen und großen. Also vor 3 Jahren war ich das 1. Mal auf der Großen.
Mhm. Das war aber schon Fander Falk, ne? Ja. Das war Fander Falk. Und im Jahr drauf, da durft ich sogar dann auf die Bühne.
Ah, okay. Das war das Jahr, in dem ich, glaub ich, Corona hatte, da war ich nicht da. Meine Ich glaub, da war ich schon nicht da, ja. Ja, ja, genau. Ah cool.
Und war das dein erstes Speaking dann, oder? Nee, also irgendwie passiert das ständig, dass ich irgendwo auf 'ner Bühne stehe, meistens im kleineren Umfeld. Ich arbeite auch viel mit unserem regionalen Digitalisierungszentrum zusammen, da halte ich auch öfter mal Vorträge hier und da. Ich bin auch schon für Onlineevents angefragt worden, wo ich dann plötzlich, ja, mit son paar Leuten auf der Bühne stand, wo ich dachte, so, wie komme ich jetzt hier rein? Also wenn Johannes Beuys plötzlich mit auf der Bühne drinne ist oder Kriegst Du dir in so groß?
Und ich denk mir so, okay. Ich werde ja jetzt die ganze Crowd inklusive Johannes ab morgen sehen. Ich bin morgen aufm Weg nach Düsseldorf, da findet ja der OMT Summit statt, der 1.. Bin ich auch mal gespannt, son Riesenevent zum ersten Mal, also Props an Mario Jung und sein Team, die son Ding da ausm Boden stampfen und ich bin auch Speaker und ja, da werde ich auch den Johannes sehen. Ja, also OMT war ich auch, da habe ich mal eine Karte gewonnen, weil irgendwie gab's dann Gewinnspiel, seine liebsten SEO Tipps zu teilen und dann habe ich eine Karte gefunden und auch da hab ich mich wieder mit anderen connecten können und das war richtig cool.
Mhm. Ja, dann da weißt Du was, wenn wir gerade bei dem Thema sind? Ich würde jetzt gleich noch son bisschen kommen auf deine unternehmerische Erfahrung und auch son bisschen SEO und KI. Das Thema würd ich schon an dem Fall jetzt in deinem Fall mal auch erwähnen. Aber was ist denn dein bester SEO Tipp zurzeit so in diesem Gesamtgemenge mit Geo und AI und keine Ahnung und was es noch alles gibt?
Hau mal einen raus. Ja. Ich finde, man sollte auf jeden Fall zum Markt geworden. Das hab ich ja noch nie gehört. Krasser Tipp.
Nee, es geht jetzt wirklich darum, dass man zur Entität wird, ums auf im Fachdeutsch zu sagen oder ich kenn's ja schon aus der Informatik, was eine Entität ist und was die mit sich bringt und wo jetzt die allen die ganzen SEO Geo Geo Profis, wie auch immer die sich schimpfen aus den Löchern gekommen sind, habe ich als Allererstes gedacht, es geht doch nicht dadrum, dass Du das und das machst, sondern es geht drum, dass Du zur Entität wirst. Dass Du bestimmte Attribute nach außen trägst, damit andere eine Verbindung zu dir herstellen kann können, dass Du Signale von außen bekommst und dass Du wahrgenommen wirst und das ist mein größter SEO Tipp, dass man sich dahingehend entwickeln sollte und das ist das große Ganze. Wie immer. Und das macht Google schon seit 20 12. Und eigentlich das, was Du in deiner Vita bis jetzt perfekt beschrieben hast, grade auch jetzt machst in dem Podcast, nach außen zu gehen, deine deine Echtheit zu bewahren, aber offen und authentisch zu erzählen, das macht dich zur Marke.
Ist eigentlich genau das, was Du grade beschrieben hast, ne. Also insofern Ja. Daumen hoch. Nimmt dir das auch jeder ab. Jetzt bist Du selbstständig oder hast gegründet?
Wie war dein Plan so? Wolltest Du so nerdig nachts die Sachen durchziehen? Musst zugeben, ich bin seit ich 18 bin selbstständig, weil ich bin 18 geworden und hab schon mal die ein oder anderen Computerreparaturen gemacht. Und da hat mich meine Mutter aufs Gemeindeamt geschleppt und hat gesagt, guck hier, wir waren dich jetzt selbstständig, bist Du 'n klein Kleinunternehmer fertig. Das muss ordentlich versteuert werden, im Grabenland.
Das liegt halt irgendwie in 'ner Familie. Ja, ist richtig. Dann habe ich aber jetzt vor 'n paar Jahren, also übern Block war's dann schon gut, dass ich 'n Gewölbe angemeldet hatte, weil wenn ich Kooperationen hatte, kann konnte ich das dann einfach offiziell machen. War das gar kein Stress. Und vor 4 Jahren habe ich dann entschlossen, dass ich kündige oder 4 Jahre und 3 Monate sind's jetzt her.
Mhm. Und hab dann einfach gesagt, ich bin jetzt selbstständig. Also ich bin auf LinkedIn gegangen, das war mein erster LinkedIn Post und hab gesagt, ich hab meinen Job gekündigt. Ich bin jetzt die Expertin für SEO. Hier bin ich.
Ja und ich bin auch offiziell noch Einzelunternehmerin, hab aber seit letztem Jahr die ersten Mitarbeiter. Ja, sieht man ja auch auf deiner Website einfach mal SEO d e. Frage zwischendurch noch mal mehr privater Natur, wie wichtig Also ich ich geh einfach jetzt mal davon aus, dass dein Mann dich auf der gesamten Strecke immer supportet hat. Ich seh ja also auch, was ihr wie ihr zusammen, was ihr postet und so. Und wie wichtig ist das an der Stelle?
Wie wie wichtig war's? Wie einfach war's, ihm das alles zu erklären? Und wie wichtig und wie ist wie seid ihr damit umgegangen? Also er hat Wirtschaftsingenieur Elektrotechnik studiert, das heißt, er kann auch logisch denken und er programmiert auch tatsächlich. Er ist Automatisierungsingenieur, der baut so Roboteranlagen und programmiert die.
Das heißt, er weiß schon, wie's geht. Mhm. Und ich hab ihn jetzt auch bei mir mit angestellt und da darf man helfen, 'n paar Webseiten zu machen. Er ist tatsächlich der kreativere Part von uns beiden. Also wenn sich irgendwas bewegt oder fancy ist, war's er.
Das wundert mich auch, wie er denkt ganz neue Seiten an ihm. Und ja, auf jeden Fall kam's dann irgendwann so das eine zum anderen. Für mich war das fast schon natürlich, weil meine Mutter meinen Vater auch immer unterstützt hat. Und wenn Du in 'ner Ehe lebst, dann hat man ja ein gemeinsames Ziel so irgendwie, das man verfolgen möchte und wenn jeder sein Ding macht, ist es natürlich schwierig. Mhm.
Und man stellt sich irgendwann die Frage, was ist mit Kindern oder so? Als selbstständige Frau darfst Du ja keine Kinder kriegen, weil schwierig und so. Mhm. Und jetzt haben wir uns entschieden, ein Haus zu bauen, auch natürlich mit diesem familiären Background, den wir haben. Mhm.
Und da das Büro quasi mit reinzumachen ins Haus, dass wenn mal Kinder da sind, dass ich dann auch easy ins Büro gehen kann und dass es einfacher ist. Er wird dann Elternzeit nehmen und alles, was dazugehört. Einfach, dass wir das zusammen machen für dieses eine Ziel. Und dann war's, lag's irgendwie nahe, dass er auch bei mir mithilft. Ja, macht alles sehr viel Sinn und klingt sehr straight und gut durchdacht sozusagen.
Ich fand lustig, Du hast, also klar, Du Du hast dich ja jetzt selber nicht gesehen oder nicht so beobachtet, aber wie Du gesagt hast und wie Du dir selbst sozusagen zugenickt hast und gesagt, er kann auch logisch denken. Ja. Ja, also Das wär son bisschen überraschend, ja. Nee, also das war nicht überraschend, dass er's kann, sondern ich mein, ich hab 'n, ich komm ja so gut mit dem klar, weil das ja auch irgendwie funktioniert, aber es ist tatsächlich nicht selbstverständlich, dass jemand logisch denken kann. Und wenn ich da draußen manchmal bei LinkedIn irgendwelche Kommentare lese oder Beiträge, wo ich mir denk so, hey, hättest Du logisch gedacht, dann wüsstest Du, dass Google das schon immer so macht.
Mhm. Ja. 1 plus 1 ist 2. Und Du meinst, da ergänzt ihr euch ganz gut, weil ihr sozusagen die gleiche Ebene habt. Okay.
Ja. Frage Frage, die ist 'n bisschen humoristisch gemeint, aber durchaus, hat aber auch 'n unternehmerischen Hintergrund. Und Du hast vorhin selber schon mal erwähnt, Lisa Augustin, formally nown as Lisa Rudolf, ja. Wann heißt, also Du hast ja schon mal 'n Rebranding gemacht, vielleicht soll ich das noch dazu sagen, ja. Wann heißt einfach mal SEO, einfach mal SEO, Geo, Io, Gayo oder sonst was oder bleibt's bei SEO?
Ja, wir schmunzeln schon intern im Team son bisschen, dass wir jetzt einfach das den Laden in Lisa Computer umbenennen und vor dich irgendwas mit Computer machen wir. Okay. Weil die Leute ja nicht verstehen, was wir so machen. Also ich hab 'n dick fett foliertes Auto, da steht da ganz groß Suchmaschinenoptimierung drauf, einfach mal SEO, mein Leppy ist drauf. Und als ich letztens beim Bäcker war, kam der Kneipenburg zu mir und sagte, Lisa, wenn ich früher schon gewusst hätte, dass SEO schlüsselfertige Websites heißt, dann hätte ich meine Website bei dir machen lassen.
Also die Leute können nix damit anfangen, was ich mach, zumindest die in meinem Umfeld. Und das ist ja auch völlig in Ordnung. Drum, ich weiß nicht, ich bin manchmal nicht so happy mit meinem Namen, weil er halt nur SEO, aber SEO ist Sichtbarkeit, also ist gar nicht so schlimm. Ich denk mir, zum Glück hab ich nicht alles auf meinen Personenmarke aufgebaut, weil dann hätte ich nach der Hochzeit 'n Riesenproblem gehabt. Das war auch so schon 'n Problem mit dem Namenswechsel.
Ich sag immer, das war mein größtes SEO Experiment, meine Hochzeit. Und einfach mal SEO heißt Ein paar Ungleichungszeiten machen ja wahrscheinlich. Ja, definitiv, aber einfach mal SEO heißt für mich einfach mal machen, daher kommt der Name und so tick ich, so bin ich drauf. Ich würd's jetzt vielleicht 'n bisschen anders nennen, irgendwie so einfach online sichtbar oder so, aber das ist ja auch keine Marke. Also ich leb damit, dass ich's so heiß.
Wer weiß, vielleicht gibt's irgendwann noch mal 'n Rebranding, aber ich kann das dann schon so hinbiegen, dass es passt. Okay. Ich finde im Prinzip auch und das ich rede relativ wenig über meine eigene oder über unsere Agentur, aber wir haben auch gerebrandet und immer mal soft, wir machen so soft Rebrands. Ich frag immer die Leute, wann gab's das letzte Relaunch bei Amazon? Und dann gucken die immer alle und sagen, nie, sag ich her, guck dir aber mal die Seite von vor 5 Jahren an, ja.
Das ist immer so Step by Step, das ist so unsere Philosophie auch. Und wir haben unseren Claim auch geendet in, wir machen dich sichtbarer. Das ist was, wo Leute mit etwas mit anfangen können, also auch 'n Bäcker oder so, ne. Das ist jetzt nicht unser Zielklientel, aber oft ist es einfach, grade auch in diesem Begriffswirrwarr und in diesem in diesem Konglomerat von verschiedenen Marketingkanälen und Möglichkeiten ist, das verwirrt die Leute so total, ja, selbst Unternehmen, dass man einfach sagt, am Ende ist es die Sichtbarkeit und Du bist Genau. Du bist besser gefunden, ne.
Und deswegen einfach mal sichtbarer. Wär auch 'n Tipp für dich. Ja, so was. Ich arbeite grad im Hintergrund auch schon Website Relaunch, weil ich mittlerweile auch son diesen Soft Relaunch mach, dass ich gewisse Wörter einfach rausnehme und mich ein bisschen anders positionier. Und da hab ich auch überall wieder dieses Wording Sichtbarkeit mit drinne.
Mhm. Du hast gesagt im Vorfeld, als ich dir das Briefing geschickt hab, Du orientierst dich son bisschen auch in größere, in Richtung größere Unternehmen. Also jetzt nicht mehr nur so den Bäcker, ohne dass man sagt, den möchte man nicht, im Gegenteil. Aber Du sagst, okay, das Know how und ich möchte da mehr auch sozusagen in größere Unternehmenskreise kommen. Kannst Du gern mal was zu sagen?
Also ist auch eine Art Rebranding Bin ich schon drin. Strategisches Neuaufstellen sozusagen, ne. Genau. Die Größeren, die haben natürlich auch mehr Budget, ist ja klar. Wenn Du bloß irgendwie für eine Stunde im Monat Budget bekommst, da kannst Du nichts reisen, das ist schon klar.
Aber auch die Aufgaben sind teilweise spannender. Und ich mach immer gerne dieses Komplettpaket, wenn ich 'n Kunden übernehm, also grad bei kleinen oder mittelständischen Unternehmen, da scheitert's meistens schon an der Technik von der Website. Die Website ist einfach gut, die sieht vielleicht hübsch aus, aber die funktioniert nicht, weil sie irgend eine Student gebaut hat oder eine Agentur, die viel zu teuer gewesen wär. Drum hat sie nur das Sparpaket gemacht und so weiter und so fort. Und da mach ich gerne 'n sauberen Relaunch mit allem, was dazugehört.
Also auch gleich Texte, ich organisier Fotografen, dieses Komplettpaket. Ich sprech da immer von 'ner schlüsselfertigen Website und dann sind halt die SEO Basics schon dran, ne. Da muss man nicht mal 5 Schleifen, wegen irgendwelchen Überschriftenstrukturen, sondern ich mach's gleich richtig. Mhm. Okay.
Da ist ja auch sehr viel Kontakt zu Marketing. Also ich sag jetzt mal, zu BWL, zu auch zu Verkaufspsychologie, zu Vertrieb, weil Du musst ja auch die Call to Actions richtig setzen. Du darfst die Texte richtig setzen. Du darfst die, wie Du eben gesagt hast, schon das Technische, natürlich die HTML Struktur und so weiter. Die ganzen Anforderungen, die wir jetzt auch mit KI haben, dass man da auch noch mal strukturierte Daten und, und, und.
Ihr wisst es draußen. Die, die aus der Branche kommen, wissen, was wir meinen und die, die nicht aus der Branche kommen, für die ist es uninteressant. Aber die Frage, hast Du dich da auch weitergebildet über die Zeit oder wie wie kommt das? Woher weißt Du, was 'n Text ist? Oder gehst Du da wirklich, bist Du sozusagen über die SEO Metriken da hingekommen, rauszufinden, was 'n guter Text ist?
Du hast ganz am Anfang 'n starken Satz gesagt, da würd ich glauben, dass das vielleicht die Antwort ist, Lars Gott. Ich hab immer das gemacht, wo ich gemerkt hab, das bin ich und das funktioniert dann auch bei Google. Genau. Ich hab einfach ganz viel ausprobiert und ich würde sagen, ich kann texten. Also ein Kunde von mir bezeichnet mich auch als Copywriterin.
Ich wär jetzt nie rausgegangen und hätte gesagt, ich bin Copywriterin, aber ich weiß, ich kann texten. Ich schreib alles für meine Website selber, auch für die Kunden schreib ich selber, weil ich weiß, ich kann's. Ich hab's gelernt bei meinem Blog. Vielleicht hat das auch mit dem vielen Lesen, das ich früher schon gemacht hab, zu tun, dass ich einfach weiß, wie sich 'n Satz anfühlt oder wie sich 'n Statement anfühlt. Mhm.
Ich bin sogar grad eher auf dem Trip etwas provokanter zu werden in meiner Kommunikation. Das kann ich ja schon spoilern. Mhm. Ich möchte auf meiner neuen Website schreiben, ich bin nicht nett, aber ehrlich. Weil weil mich viele immer als das kleine, nette Mädchen von nebenan sehen, die ihr Hobbyprojektchen hier macht.
Natürlich bin ich höflich und alles, aber ich bin halt nicht das kleine, nette Mädchen, wo sagt, oh, da hast Du aber eine schöne Website, das kriegen wir irgendwie hin, sondern ich sag halt gleich ehrlich, hey, deine Website, die funktioniert technisch nicht. Punkt. Mhm. Da gibt's nix zu reden. 1 oder 0.
Ich sag an der Stelle immer so als kleines Learning, vielleicht übernimmst Du das auch oder gefällt dir das auch. Ich sag zu den Kunden immer, wenn ich an sonem Punkt bin und ich sehe, ich sag jetzt mal unter uns, es hilft uns ja keiner, da ist richtig Scheiße gebaut und vorher, ja, dann sag ich immer, da die Agentur hat erfolgreich verhindert, dass ihr gefunden werdet, ja. Mhm. Das ist so die freundlichste Formulierung, die dem Kunden aber trotzdem Schweiß auf die Stirn treibt, ja. Mhm.
Das ist ja genau das, was Du, glaube ich, auch meinst, ne. Ja. Genau und da bin ich einfach ehrlich, hab auch das Selbstbewusstsein dazu, weil ich weiß, dass ich's kann. Also ich hab das einfach schon jahrelang gemacht. Ich hab diesen technischen Background.
Ich weiß, was ich tue und ich hab auch meine Rankings. Nix Schlimmeres als eine SEO Agentur, die keine eigenen Rankings hat. Mhm. Das stimmt. Da ist kein proof da.
Ich bin ja jetzt, ich hab's schon erwähnt diese Woche als Speaker beim OMT Summit und da red ich über Kreativität. Und da erzähl ich den Leuten genau das, was Du quasi grade erklärt hast. Und das wollt ich noch mal kurz ausarbeiten, weil Du hast gesagt, vielleicht kommt das gute Texten oder auch die die Lust am Texten und das Richt Finden der richtigen Worte auch, vielleicht kommt das auch vom vielen Lesen. Und da will ich 'n Ausrufezeichen hinter machen, weil die Basis für Kreativität, das werd ich auch in dem Vortrag erzählen, ist immer, dass Du sammelst. Also Du musst durch die die Welt gehen.
Du darfst durch die Welt gehen und darfst Farben, Gerüche, Töne, Worte, Sätze, Formulierungen, Podcasts, alles muss Musik? Sammeln, Musik, ja. Und und es gibt unfassbar gute Texte auch in Musik, ja. Ja. Und das alles nimmst Du auf und machst dann mit dem technischen Background für Google 'n Text raus, der sich gut liest und gut rankt.
Und darum geht's ja. Es geht ja nicht entweder Maschine oder Mensch, sondern es geht Mensch und Maschine. Das muss ja bei beiden funktionieren. Sonst hast Du 'n Text, der gut wohnt, aber den den den kann er liest, ne. Das macht ja auch keinen Sinn, ne.
Ja. Ja, Ich mein, wenn Du einen Textload vorliest, dann musst Du immer eigentlich auch nicken und denken, ja, ja, ja, Ja, ich will. Ja, ich will, okay. Lisa, in 5 Jahren ist einfach mal SEO wo und bist Du wo? Was was denn In 5 Jahren haben wir ein Büro mit Tischkicker.
Das hab ich mir so visualisiert. Okay. Und ja, also ich bin jetzt nicht größenwahnsinnig oder so. Ich möcht auch nicht ultraskalieren. Ich mein, Marco hat da auch erfolgreich Angst davor gemacht, zu groß zu werden.
Okay. Nee, ich möchte eigentlich einfach zufrieden sein und in 5 Jahren möchte ich, dass wenn so Wetter ist wie heute, dass ich einfach rausgehen kann und auch 'n bisschen Fahrrad fahren kann oder so was. Mhm. Cool. Ja, meine Liebe, die Stunde ist schon wieder rum.
Ging schnell, oder? Ja. Ja. Wahnsinn. Wahnsinn.
Obwohl wir im Stakkato durch deine Jugend gedonnert sind, sind wir trotzdem, komm ich immer auf die Zeit. Also ich ich nehm mir auch gar nie vor, kürzer zu sein, weil ich finde, es gibt Dinge, die brauchen einfach 'n bisschen Raum. Und das war bei dir ganz besonders so. Also ich find's megatoll, wie Du dich entwickelt hast und wie Du das auch so Also ich sag mal, am Ende ist es einfach die komplette Natürlichkeit von dem Weg, ne. Also da ist nichts verstellt, da ist nichts irgendwie erzwungen.
Also das das ist wirklich toll. Und man darf natürlich dazusagen und das wollt ich ja vorhin auch kurz sagen, es gibt natürlich a Regionen und Momente im Leben von Menschen, da geht das einfach nicht so, das muss man sagen. Und das war vorhin das Ding, was ich mit dem Verteidigungs, mit der Verteidigungsindustrie auch meinte. Es ist jetzt grade so, dass ganz liebe Menschen auch aus unserer Bubble in Dubai sitzen und Angst ihr Leben haben müssen. Und dann sind diese Dinge, die wir problematisieren, natürlich absolut zu vernachlässigen.
Das muss man, darf man vielleicht in dem Nebensatz auch mal erwähnen. Ja, und zum anderen gibt's auch Menschen und ich hatte auch viele Menschen in meinem Podcast, die einfach so krasse Brüche in ihrem Leben auch hatten, mit denen sie klarkommen mussten, die die das nicht so straight durchziehen konnten, ja. Und aber im Gegenteil, ich, man wünscht es ja jedem Menschen, dass es so wie bei dir ist, dass man, sagen wir mal, aus 'ner relativ geborenen Hut raus starten kann ins eigene Selbstbewusstsein, dass man sich selbst erfinden kann, finden kann, ausprobieren kann und dass das dann alles auch noch so toll funktioniert und son toller Mensch dabei rauskommt, ja. Beste, also besser geht's einfach nicht, ja. Das ist eine ganz, ganz tolle Heldenreise.
Danke. Natürlich gab's immer links und rechts irgendwas, aber vielleicht ist das dann auch irgendwie eine starke, dass ich das, irgendwas, aber vielleicht ist das dann auch irgendwie eine Stärke, dass ich das versuch zu ignorieren oder das nicht zu nah an mich ranlasse, wenn's geht. Da bin ich dann auch manchmal wirklich vielleicht egoistisch, weil ich sag, ich muss mir selber am wichtigsten sein. Sonst kann ich nicht für andere funktionieren. Mhm.
Frage, eine Frage noch, die zurückgeht ganz auf den Anfang vom Podcast, die ich mit Absicht bis zum Schluss mir aufgehoben habe. Du hast gesagt, Bau, es war Bau, also helfen am in dem im Unternehmen sozusagen oder Küche und Haushalt? Mhm. Spontan, Küche und Haushalt, welchen Geruch verbindest Du damit? Ja, eigentlich so mit Schnitzel oder Fleischküfflle oder so, wenn die so richtig anbraten.
Okay, also wir gehen Vor die 5 Minuten bevor alle zum Tisch kommen und es schon voll nach Essen riecht. Ja. Cool, okay, voll nach Essen. So, meine Liebe, jetzt sind wir tatsächlich fast durch. Mhm.
Du kennst Du kennst wahrscheinlich meine 2 letzten Fragen. Die eine ist, Du hast in deinem Tausendseelen Ort, aber vielleicht in der nächsten Großstadt, hast Du eine Riesenkreuzung und Du darfst auf die Kreuzung 4 Wochen lang 'n Schild stellen und das leuchtet 'n ganzen Tag. Was steht auf dem Schild drauf? Menschen kaufen von Menschen. Okay.
So, das haben wir geklärt. Und die letzte Frage tatsächlich, hast Du jemanden, kannst mir jemand empfehlen aus deiner Hut oder aus deinem Umfeld, der, von dem Du sagst, interessante, spannende Vita, lad den mal einen Podcast ein oder die? Hab ganz viele, aber einen ganz besonders. Und zwar wäre das mein Lieblings LinkedIn Rambo, Doktor Robert Peshke. Was heißt LinkedIn Rambo?
Lässt er mal seine Beiträge durch oder seine Kommentare. Er er ist immer manchmal wieder so in der Rambo Funktion, aber mit Absicht. Also er weiß genau, was er tut und ich find das sehr spannend, wie er LinkedIn bedient und natürlich auch, wie er unternehmerisch tätig ist. Der hat über 80 Fahrradfilialen, aber nicht bei mir im Süden, sondern eher bei dir oben geht's dann los. Mhm.
Und er übernimmt auch viele Filialen und der war aber auch schon früher mal Manager bei ALDI und hat wirklich eine beeindruckende Vita. Mega. Und sehr viel zu erzählen, war auch mal Bahnradsprinter in der DDR. Sei 'n bisschen vernetzt miteinander? Ja.
Ja, dann stell doch gerne mal den Kontakt her. Wenn das nicht zu viel verlangt ist, dann Sehr gerne, sehr gerne. Das mach ich, das klingt tatsächlich noch nachspannen wieder. Von all diesen Definitiv. Radsport und so weiter.
Und dann auch noch der LinkedIn Rambo. Das ist, alleine das reicht schon, ihn einzuladen. Lisa, gibt's noch irgendwas, was ich dich nicht gefragt habe, was Du gern noch loswerden möchtest? Ich hab noch stehen, was mein erstes technisches Gerät war. Es war nicht der Computer, sondern der Discman.
Ach, genau, ich hab deswegen nicht gefragt, weil Du's ja schon beantwortet hattest quasi, ne? Das war der Discman. Der Sony Discman, okay. Wo dann die CD immer so gewackelt hat manchmal und so, ne. Ja.
Ah, okay. Alles klar. Ja, schön. Dann bedank ich mich ganz herzlich bei dir. Hat sehr viel Spaß gemacht.
Und noch mal ganz, ganz lieben Dank für den tollen Brief an Weihnachten. Da hab ich mich wahnsinnig drüber gefreut. Ja. Und für euch die Aufforderung da draußen, wer so lange dabeigeblieben ist, gerne Briefe schreiben, da freu ich mich. Ansonsten lasst uns 'n Abo da oder 'n Feedback zum zur Folge oder sonst irgendwas, da freuen wir uns drüber.
Lisa, sehen die Menschen dich irgendwo außer bei LinkedIn demnächst live? Ja, dieses Jahr auf der Campics. So, da sehen wir uns auch. Dann glaub ich in die Mixed Zone. Oh, cool.
Also ich hab das Konzept noch gar nicht richtig verinnerlicht, aber ich hab in diesem Frühjahr so viele Termine, deswegen konzentrier ich mich Ende Mai da drauf. Aber dann sehen wir uns, da freu ich mich wahnsinnig. Da werden wir uns auch mal zusammensetzen. Ja, also das Thema wird dir taugen, will, ich bin da mit 'nem Influencer und wir reden auch son bisschen über Storytelling. Ah, cool.
Ja, aber das Problem für mich ist an der Stelle, deswegen das Aber, ich bin ja 2 Tage gefangen in meinem Moderationsfall. Stimmt. Das geht mir jedes Mal bei der Camping so. Ich hör dann immer, was alles Tolles links und rechts passiert, aber ich kann leider nicht hinkommen. Aber wir trinken auf jeden Fall 'n Kaffee zusammen.
Auf jeden Fall. Oder vielleicht abends auch 'n Bierchen. Auf egal was. Ich freu mich schon drauf. Ja, herzlichen Dank.
Ja. Schöne Grüße ins Schwabenland und ja, bis bald. Danke für die Einladung. Gerne. Tschau.
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