Cover: Tanze, als würde niemand zusehen | Pouneh Pourabedin | BTS #43

Tanze, als würde niemand zusehen | Pouneh Pourabedin | BTS #43

11. Juni 2026 93:29 Min. Zu Gast: Pouneh Pourabedin
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Worum es geht

In Folge 43 von Behind the Story erzählt SEO- und Online-Marketing-Expertin Pouneh Pourabedin ihre persönliche Heldenreise: von einer privilegierten Kindheit im Nordiran über die Konvertierung zum Christentum und die politische Verfolgung bis zur überstürzten Flucht nach Deutschland 2001. Sie schildert offen die Hürden von Abschiebedrohung und fremder Sprache und wie sie den Weg zur erfolgreichen Integration und ihrer heutigen Rolle bei der TVT Group meisterte. Eine inspirierende Folge über Mut, Zielstrebigkeit und die transformative Kraft von Musik.

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Autor: BTS - Behind the Story

Zu Gast

Online-Marketing- und SEO-Expertin bei der TVT Group

Pouneh Pourabedin wuchs in einer privilegierten, offenen Familie im Nordiran am Kaspischen Meer auf und floh 2001 nach Deutschland. Heute arbeitet sie als leidenschaftliche SEO-Expertin bei der TVT Group.

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Transkript

Halli, hallo und Hallöchen, ihr Lieben da draußen zur Ausgabe Nummer 43 von behind the Story. Auch heute habe ich wieder das große Glück mit dem faszinierenden Gast, seine eigene Lebens, Klammer auf, Helden, Klammer zu, Reise zu beleuchten. Ich freue mich wahnsinnig auf das Gespräch heute, denn die Person, die mir jetzt schon gegenübersitzt und die ihr gleich kennenlernt, die habe ich selbst erst vor 'n paar Wochen kennengelernt in Berlin auf 'ner Konferenz. Und da haben wir uns gleich sehr gut verstanden, haben uns toll ausgetauscht. Und sie war sogar spontan, wenn ihr Lust habt, in einem, ich glaube, 2 oder 3 Folgen vorher hatten wir sone On Tour Version mit 5 Leuten und da war die Pune, die nämlich heute mein Gast ist, auch schon dabei.

Und da war sie sehr spontan und da hab ich gesagt, Du hast sone tolle Lebensgeschichte, komm doch mal zu mir in die Langform. Und dann hat sie auch da wieder gesagt, natürlich, mach ich gerne. Und jetzt sitzt sie heute hier und ist mein Gast und ich freu mich sehr. Die Pune ist eine Onlinemarketingxpertin, die eine ganz bewegte Vita hat. Das werden wir gleich beleuchten.

Sie hat eigentlich was ganz anderes studiert, kommt auch ursprünglich aus Persien, aus dem Iran. Auch da werden wir drüber reden. Ja, und ist eine ganz tolle Persönlichkeit, die auch eine ganz fundierte Meinung zum Onlinemarketing hat, aber auch zu vielen anderen Themen. Und deswegen, ja, würde ich sagen, ich will gar nicht lange Sie vorstellen, das werden wir alles jetzt im Gespräch erarbeiten sozusagen und diskutieren und sage ganz, ganz herzlich willkommen, liebe Pune hier bei Behind the Story. Herzlich willkommen am digitalen Lagerfeuer.

Hallo. Grüß euch. Geht's dir gut? Ja, sehr gut. Mir geht's sehr gut.

Ich freu mich auch, heute dabei zu sein. Ja. Die aufmerksamen Hörer und ich hab sehr, sehr viele Stammhörer, das freut mich immer wieder, weil ich immer von den gleichen Menschen wieder 'n Feedback bekomme. Da freue ich mich. Und ganz viele Menschen haben jetzt etwas bemerkt, was Ersthörer oder Du vielleicht nicht bemerkt hast.

Ich hab dich nicht komplett vorgestellt und zwar deswegen, weil ich 'n bisschen scheue mich davor, deinen Nachnamen korrekt oder falsch auszusprechen. Ich habe in Berlin auf der Konferenz, auf der wir uns kennengelernt haben, gelernt, dass man deinen Vornamen Pune ausspricht. Ganz genau. Aber sag Du doch einfach mal, wie man deinen Nachnamen ausspricht, bitte. Also ich heiße Pune Pure Pure Péden, komme aus Nordiran.

Genau. Pure Péden. Also eigentlich genau, wie's da steht. Genau, wie man schreibt. Ganz genau.

Gar nicht so schwer. Nein. Wer hätte wer hätte das gedacht? Nein, wer hätte das gedacht? Ja, meine liebe Bude, wir haben uns ja im Kontext von Onlinemarketing und auf der SEO Campics Extreme kennengelernt und uns da mit den anderen Teilnehmern und Teilnehmerinnen ausgetauscht.

Und ich hatte in dieser Kurzversion des Podcasts direkt den Eindruck, dass Du eine sehr bewegte und sehr interessante und sehr spannende Vita hast. Und natürlich, wenn man in diesen Zeiten, wir nehmen ja im Frühsommer 2026 auf, wo wir alle wissen, dass leider in der Region, aus der Du kommst, grade ein Krieg herrscht. Dann werden wir auch in dieser Version heute nicht drum rumkommen, da 'n bisschen drüber zu reden. Normalerweise halt ich Tagespolitik oder generell Tagesgeschehen aus den Podcasts raus. Aber in dem Fall find ich's sogar gut, dass man auch mal eine Meinung von jemandem bekommt, wenn Du natürlich nur magst, der sozusagen indirekt auch betroffen ist, ja.

Wir gucken ja alle als Europäer von außen drauf, Mhm. Wenn wir gerne auch mal 'n bisschen drüber reden. Aber auch in dieser Version stehst eigentlich Du im Mittelpunkt, denn Du bist heute die Heldin dieser Heldenreise deines Lebens und da werden wir 'n bisschen draufschauen. Und die Heldenreise beginnt immer in der berühmten Welt des Mangels, das heißt sozusagen in der Kindheit. Mhm.

Und jetzt finde ich das super, superspannend, dich mal zu fragen. Du bist ja im Iran geboren und aufgewachsen, glaube ich, ne? Ganz genau. Nimm uns doch da mal mit vielleicht so in die ersten 10 Lebensjahre. Wo bist Du aufgewachsen?

Wo war das ungefähr Im Iran, also ich glaub im Norden und so weiter. Erzähl uns das doch mal bitte. Ja, ganz gerne. Also ich bin in Lang Garut bin ich zur Welt gekommen. Das ist in Nordiran, wo die Kaspische Meer ist.

Und ja, da hab ich dann mit meinen Eltern und die ganze Familie von meinem Vater haben wir dann in diesem Stadt gewohnt. Also mein Vater kommt aus Lengerut. Von daher haben wir dann halt da die 1. 16 Jahre meines Lebens haben wir dort gewohnt. Und danach sind wir nach eine andere Stadt gezogen, Raswin.

Das ist in die Nähe von Teheran. Kann ich auch dann vielleicht kurz erzählen, wenn es dann halt dahin kommt, warum wir dann dahin gezogen haben. Aber genau, ich hab dann auch noch 3 Geschwister, ein Schwester, die halt später leider gestorben ist und 2 Bruder hab ich und ich bin die Älteste. Mhm. Genau.

Und von deiner Familie sind, welche Teile sind hier oder welche leben deine Eltern noch? Genau, also meine Mutter lebt noch und sie wohnt auch in Deutschland, also in Berchtes Gladbach, wo ich auch jetzt grade wohne und so Mhm. Bei mir im Haus seit ungefähr einem Jahr und hab dann 2 Bruder, die auch in Köln wohnen. Doch Cool. Doch viel zusammen.

Also seid ihr schon mit der Familie sozusagen nach Europa migriert? Ja, nicht alles zusammen, aber nacheinander, genau. Also mein Bruder war dann der 1., der nach Europa gekommen ist und danach bin ich mit meinem Mann dann hierhergekommen und meine Mutter ist aber erst seit ungefähr 14 Jahren in Deutschland. Ah, okay. Genau.

Jetzt bist Du ja noch relativ neu in meinem Kosmos, deswegen gehe ich davon aus, Du kennst sozusagen diesen Podcast noch nicht so tief und deswegen noch mal kurz zur Erklärung. Ich so tief und deswegen noch mal kurz zur Erklärung. Ich versuche ja immer so am Anfang bisschen rauszuarbeiten, zum Beispiel welche Berufe oder welche Aufgaben hatten deine Eltern oder deine Geschwister und zwar mit dem Hintergrund, weil wir ja am Ende oder über die Zeit des Podcasts heute son bisschen dein Leben rausarbeiten wollen und aber auch den Menschen draußen und deswegen hören die zu, an der einen oder anderen Weggabelung deines Lebens, da wo Du Entscheidungen getroffen hast oder auch deine Eltern Entscheidungen getroffen haben, sozusagen mal deine Perspektive mitzugeben. Warum hast Du das gemacht? Wie können die selber davon lernen und so weiter.

Darum geht's ja bei 'ner Heldenreise. Und deswegen würd ich dich einfach mal bitten, so kurz zu beschreiben, wie, also was hatte dein Vater fürn Beruf? Wie wie ist das so im Iran? Also ich frag bei dir 'n bisschen länger heute. Ich seh's mir bitte nach, aber ich find's so spannend.

Das ist gut. Wir haben natürlich, ich hatte bisher immer Gäste, die aus Europa kamen, sag ich mal, weitesten in Österreich, Schweiz, Deutschland, Spanien hatten wir auch schon. Ich hatte auch schon 'n Gast aus Zypern, liebe Grüße an den Jörg Scholle. Spanien hatten wir auch schon. Ich hatte auch schon 'n Gast aus Zypern, liebe Grüße an den Jörg Scholler.

Aber grundsätzlich sind das natürlich Menschen, die nicht in Persien aufgewachsen sind. Und jetzt wär so mal die Frage, Du kennst ja jetzt, bist ja lange hier, sprichst perfekt Deutsch, bist voll integriert. Du kennst ja auch wie das Leben, wie Kinder hier aufwachsen mit Kindergarten, Schule und so weiter. Wie ist 'n das in mir waren? War das vergleichbar?

Erzähl mal 'n bisschen. Ja, ungefähr. Also also mein Vater war Bankkaufmann, Kaufmann, hat dann war das Leiter von 2 Bundesländer, von mehrere Filialen von von Banken. Und meine Mutter war Schuldirektorin, Grundschullirektorin. Sie war auch dann 1.

Klässler, also Lehrerin von 1. Klasse und sie hat das geliebt, ihre Job. Und ich bin dann halt aufgewachsen in eine Familie, die halt beide Elternteil zur Arbeit gegangen sind tagsüber. Und wir haben dann immer ein Kindermädchen zu Hause gehabt, die auch auf uns aufgepasst hat. Wir sind aber auch in Iran im Kindergarten gegangen.

Ich wurde mit 4 Jahre alt, weil meine Mutter damals die Erstklässklässler Lehrerin war, durfte ich dann halt als Schulerin bei meiner Mutter anfangen, weil mir Kindergarten einfach ja zu Hab dich unterfordert so krass. Ja fast genau langweilig war. Und ich durfte dann halt in die Klasse so einfach lernen, genau. Und 2 Jahre hintereinander war ich dann in in Klasse von meiner Mutter, aber sehr ernst war meine Mutter zu mir, also hat mich nicht so einfach vorteilhaft behandelt, sondern einfach wie eine normale Schülerin. Und drittes Jahr bin ich dann tatsächlich in eine andere Schule gegangen, wieder die 1.

Klasse, aber ich konnt ja alles auswendig. Aber meine Mutter wollte, dass ich unbedingt woanders, die die richtige 1. Klasse halt ja besuche, damit ich dann wie ein normales fremdes Kind behandelt werde, genau. Ja, ja. Ja, da ist dann, genau, also es ist ja, in Iran ist das dann halt 5 Jahre Grundschule, 3 Jahre mittlere Schule und 4 Jahre dein Gymnasium.

Dann bin ich aber auch dann halt Gymnasium so also also dahin hab ich dann geschafft 'n Abitur gemacht im Iran. Mhm. Und wenn jetzt die Eltern beide berufstätig waren und Du noch so klein, deine Geschwister auch, wie wie war da die Betreuung? Also ihr hattet 'n Kindermädchen, hast Du gesagt, Genau. Auch Oma, Opa oder wie war das?

Ja, Oma, Opa haben wir auch, aber Oma, Opa im Iran sind nicht so ja immer zuständig für die Enkelkinder. Eher hat man entweder jemand, der halt immer zu Hause wohnt als Kindermädchen. Also Kindermädchen war ja eigentlich eine 1 Dame, die bei uns auch dann halt tagsüber zuständig war für uns, hat's auch bisschen Haushalt gemacht und auf uns aufgepasst. Aber wie gesagt, wir waren ja nicht ständig zu Hause. Also mein Geschwister sind auch dann später an den Kindergarten gegangen und Schule und aber als die als wir klein waren, haben wir tatsächlich Betreuung gehabt.

Im Iran gibt's es ja nicht diese Elternteil nach Geburt dürfen so lange zu Hause bleiben. Die dürfen nur 6 Wochen zu Hause bleiben, danach müssen sie arbeiten gehen. Also diese Elternzeit, die es heute bei uns gibt, ne? Ganz genau, gibt's nicht im Iran, so in diese Länge. Mhm.

Wenn Du jetzt sagst, Du warst 3 Jahre bei deiner Mutter in der ersten Klasse, natürlich 2 Jahre. Kann man sich, 2 Jahre kann man sich gut vorstellen, das war ziemlich langweilig im zweiten Jahr dann. Jetzt gehst Du in eine andere Schule. Wie wie war der Wechsel für dich so? War das einfach?

Ja, also wir haben schon, ich hab den Genuss, ich hatte supertolle Lehrerin gehabt in eine andere Schule im Vergleich zu meiner Mutter. Sie war ja sehr ernst zu mir. Mhm. Vor allem, ich durfte wirklich nicht diese Mutter Kind beziehungsweise meine Mutter in die Schule haben, sondern ich war wie ein anderer Schuler, so ich war sogar eine Woche krank und hab ich dann einen Unterricht verpasst in damals Persisch und danach gab es dann Diktat und ich hab ich natürlich hab ich nicht dann eine Supernote bekommen und ich hab wirklich sie drum gebeten, dass diese Noten nicht in der Klassen, nein Klassenbuch einzutragen, genau. Sie hat gesagt, nein.

Das ist wie alle anderen Kinder, das Also sie war sehr, sehr professionell in ihrem Sehr professionell. Ist das so was, was auf dich abgefärbt hat? Also ich hab dich ja kennengelernt und was der Ruf, der dir so vorhereilt. Ich frag ja dann immer auch son bisschen die Menschen. Das ist ja auch, dass Du sehr professionell bist in deinem, dem, was Du machst.

Ich bin auch ja. Also ich bin ein Perfektionist, wenn man so sagen darf und ich bin ich versuche auch sehr professionell zu sein, auch nicht immer sehr emotional also einfach mich äußern, sondern ich bin auch als Mutterrolle bin ich auch sehr ernst gewesen zu meinen Kindern. Von daher Okay, also hat sich das son bisschen vererbt? Ja, glaub ich, glaub ich. Jetzt letzte Frage zu dem Komplex.

Mhm. Wenn Du sagst Bankdirektor und Lehrerin, wie ist das so von der von der Sozialisierung in in im Iran? Ist das schon obere Mittelschicht, ist das Oberschicht? Wo wo wo würdest Du das einsortieren? Also Bankkaufmann war das damals sehr, sehr gut, besonders als also vor diese Revolution hat mein Vater dann später uns erzählt, dass sie so viel sie halt Urlaubstage sich gewünscht haben, also mehr Urlaubstage, damit sie das Geld ausgeben können.

Also es war sehr, sehr gut. Also Also Luxusposition. Genau, also Bankkaufmann hatte sehr gut. Also mein Vater hat sehr, sehr gut verdient. Meine Mutter hat auch aber auch entsprechend gut verdient.

Von daher, also ich kenne, also wir haben sehr, sehr gut gelebt im Iran. Wir konnten uns sehr viel leisten. Wir haben auch sehr viel gereist. Mein Vater war immer derjenige, die halt jeder Brückentag genutzt hat und wir durften dann durften wenn halt 2 Tage, 3 Tage immer wegfahren. Von daher, ich hab sehr gut gelebt, sehr gut gegessen, Mhm.

Sehr viel reisen, also gereist hab ich mit meinen Eltern, sehr gute Kindheit gehabt. Jetzt gibt's ja, wenn man, weil Du hast das eben kurz erwähnt und wie gesagt, ich möchte mach ja keinen politischen Podcast, trotzdem interessiert mich mal, Du hast die Revolution erwähnt. Und es war ja für vielleicht die Jüngeren oder die Menschen, die sich nicht so mit beschäftigen, da war ja der Schah an an Regime vorher sozusagen, der sehr demokratisch, sehr westlich orientiert war. Und dann kam ja sozusagen das Mullah Regime oder wie man das auch immer nennen will Leider ja. Die jetzt auch noch, die jetzt auch noch sozusagen ja, die Regierung stellen da oder wie auch immer man das ausdrücken möchte.

Ich bin ja kein Politiker, ich kann mich da nicht so ausdrücken. Was mich mal interessieren würde, wär, und ich kenn es wirklich nur sehr, sehr rudimentär aus eben Filmen, aus der Literatur und so weiter. Mhm. Aber es gab ja so Menschen, die sehr, ich sag mal, sehr linientreu waren, also sehr im im im Schah Regime sehr eng verankert sozusagen. Die hatten nachher enorme Nachteile bei dem beim Mullah Regime oder umgekehrt.

Und deine Eltern sind aber sozusagen durch beide, also die waren eher neutral. Seh seh ich das richtig, oder? Ja, obwohl wir auch dann halt, ja, ich würde jetzt nicht sagen Anhänger von Shah, weil wir so linke Beziehung haben wir ja nicht gehabt, aber wir sind schon halt, ja, würde ich sagen, ein Fan von Kundenservice oder beziehungsweise Okay. Der Shah hat ja sehr, sehr gute Werte, also für Iran und für iranische Leute geschafft in Mhm. Vergleich zu also weltweit, ne.

Auch die Frauen dürften zum ersten Mal zum Beispiel an zu Wale dann halt hingehen, ne. Das das hat dann Shah, also damals der Vater von jetziger, unser aktuelle Shah Sohn, die wir dann halt auch wünschen, uns wünschen, dass er dann halt in diese Regime wechseln, vielleicht 'n Mhm. Das Machtunternehmen, also übernimmt. Aber ja, das war ja, Shah war eigentlich, glaub ich, damals ein sehr, sehr guter Führer von Iran. Mhm.

Aber meine Eltern waren, genau, meine Eltern waren eher nicht jetzt Ja. Bisschen neutraler, genau. Ja, okay. Jetzt möcht ich noch mal zurück zur kleinen Pune. Mhm.

Du bist jetzt, sagen wir mal, 6, 7, 8, keine Ahnung, ist auch egal, weil Du kannst mit deinen Eltern in Urlaub fahren. Ihr habt neu relativ privilegiertes Leben. Mhm. Du hast eine gute Schulausbildung. Also euch geht's eigentlich richtig gut.

Und soweit man, soweit ich weiß und Du mir auch erzählt hast und ich hier auch im Fernsehen immer wieder seh ist, der waren ja auch 'n wunderschönes Land. Sehr. Also schon 'n toller Ort auch, zu leben. Wenn Du jetzt mal so zurückdenkst an deine allerersten Lebensjahre und da, wo Du noch oder Du dir selbst schon bewusst warst, also wo das Selbstbewusstsein anfängst, das ist meistens so mit 6, 7, 8 so, je nachdem, ne. Gibt's irgend 'n gibt's irgend 'n Moment?

Gibt's irgend 'n Geruch? Gibt's irgend 'n Bild, von dem Du sagst, das macht mich heut noch glücklicher, wenn ich dran denke? Ja, also wie Du sagst, ich bin auch aktuell sehr selbstbewusst und diese selbstbewusste halt Persönlichkeit danke ich meinen Eltern, besonders auch mein Vater. Der hat dann halt mich dahin gefordert, dass man dann als auch als Frau sehr, sehr selbstbewusst sein soll. Wir haben im Iran tatsächlich ein Villa gehabt am Strand, das wir immer 3 Monate im Sommer hingezogen.

Wow. Und da waren wir dann jeden Tag am Strand von morgens bis Abend. Mein Tante und also 2 Tanten und ein Onkel haben auch in selbe Straße gelebt am Strand, wo wir auch gelebt haben. Und das war von morgens bis abends Action mit Cousine, Cousin und Familie. Und meine Mutter und mein Vater sind ja zur Arbeit gefahren.

Meine Mutter nur dreimal oder zweimal pro Woche im Sommer, weil das ja Schule aus war. Trotzdem musste sie als Schuldirektorin dahin. Und das das Bild mit Meer und ja, Sand und Sonnenuntergang am Meer, das ist immer noch für mich ein Highlight, dass ich auch sehr, sehr aktuell immer noch liebe und dass mich in meine Kindheit halt erinnert und ja. Das heißt, wenn Du die Augen schließt und mal so ganz für dich bist und 'n Moment Ruhe hast und Du machst die Augen zu, bist Du am Meer im Iran? Immer.

Siehst die Welt? Ich bin immer Meer, ja. Ja. Ja. Ja, schön.

Ja, sehr. Ja, mhm. Gut, jetzt ging's ja dann weiter. Also Du hast gesagt, 5 Jahre Grundschule, glaub ich, 3 Jahre Mittelschule. Ganz genau.

Das heißt, das ist ja dann so das Alter, da sind die Mädchen so 10, 11, 12. Mhm. War und jetzt musst Du mir bitte nachsehen, das ist jetzt sehr unhöflich die Frage. Ich sag's gleich vorneweg. Aber war diese Revolution war ja quasi vorher, ne?

Ganz genau. Ich war schon nur Also 30 Jahre. Ich wusste jetzt ehrlich gesagt nicht. Es war glaube Ende der Siebzigerjahre. Ganz genau.

Ganz genau. Also wusste ich jetzt nicht ganz genau einzuordnen, sorry dafür. Aber so, das war jetzt sozusagen schon Mullahegime. Mhm. Ihr hattet aber immer noch die Privilegien, also ihr konntet noch solche Dinge tun?

Ja, also am Anfang war ich ja nicht so streng wie die Jahre danach. Am Anfang war ich, bis das halt die Mullah Regime Fuß gefasst haben, war das viel lockerer alles. Und natürlich, das Kind bekommt man ja nicht so viel mit, wie das ist. Aber in Öffentlichkeit mussten die Frauen, nicht als Kinder, zum Beispiel Kopftuch tragen, aber erst Jahre später kam das dann Kopftuch als Pflicht. Das war, glaube ich, das Einzige, die halt ich noch in Erinnerung habe.

Später dann schon, natürlich, wir haben dann anders gelebt als jetzt in Europa. Auch besonders als Frau ist man im Iran, war man 'n bisschen zurückhalten da, durfte man nicht alles machen, was ein 1 Junge machen darf. Mhm. Und ja, das haben wir natürlich als Frau bisschen darunter gelitten. Aber am Anfang war das ziemlich, glaub ich, lockerer als jetzt Jahre später.

Hast Du als Kind das irgendwie realisiert? Also hast Du das verstanden, warum die Frauen jetzt plötzlich mehr Kopftücher tragen und so? Oder hat sich auch in der Schule dann was verändert? In Schule erst später, ja. Ich glaube, ich als ich die 1.

Klasse normal besucht habe, musste ich auch dann ein Kopftuch tragen. Mhm. Und aber wie gesagt, wir haben nicht so als nicht normal interpretiert. Wir dachten vor uns, also ich mit 4 Jahre Revolution und wie gesagt, Kinder, also meine Familie an sich, wenn wir dann unter uns war, also als wir unter uns waren unter Cousine, Cousinen und so haben wir gar kein Kopftuch getragen. Also wir's, ich bin in ein total offene Familie groß geworden.

Mhm. Von daher, für mich war die ja nur in Öffentlichkeit draußen auf die Straße oder in Behörden musste man dein Kopftuch tragen. Mhm. Und da haben wir auch so angenommen. Für mich war nicht jetzt, dass ich mich verändern musste, weil ich ja Kind war damals.

Ich hab nicht jetzt einen Change mitbekommen. Okay, jetzt bist Du so, ich würde ich würde gerne immer son bisschen Step by Step durchgehen, so 12, vielleicht 13. Mhm. Das ist ja das Alter grade bei Mädchen. Bei Jungs, die spielen ja dann noch, Gott weiß was, ja?

Mhm. Bei Mädchen beginnt ja so das 1. Interesse am anderen Geschlecht oder am generell am an anderen Menschen, sagen wir mal so, ja? Ich werd etwas neutraler und und korrekter. Mhm.

Wie war das so bei dir? Kannst dich da dran erinnern? Wie ist das in mir? Waren siehst Du? Wird da so die Teenagerzeit ähnlich gelebt, ausgelebt wie hier im Westen oder wie wie wie fand das Beipune statt?

Leider nicht. Also wie gesagt, die Öffentlichkeit dürften wir ja gar nicht, aber ja, innerhalb der Familie waren wir dann halt offener, hat man drüber geredet, aber das ist überhaupt nicht vergleichbar wie in Deutschland. Alles, was meine Kinder jetzt grade machen und leben, haben wir gar nicht gemacht. Von daher Wie viele Kinder hast Du? Ich hab 2 Töchter, 2 Studierendekinder.

Genau, die studieren Jura und Zahnmedizin. Ah, okay. Ja. Also schlagen auch eine akademische Karriere an sozusagen? Ja, ah ja, sehr.

Also die sind sehr zielstrebig, die machen dann halt und tun und reisen und die sind nicht nur am Lernen, sondern die leben, na ihr Leben, von daher bin ich sehr glücklich. Okay. Reisen ist das generell 'n Thema für dich auch. Mhm. Ja.

Weißt Du gerne? Ja, sehr gerne sogar. Okay. Auch Städtereise, aber am liebsten bin ich am Strand und ja, dann genieße ich dann halt diese die Sonne, das Meer, Sonnenuntergang, Sonnenaufgang. Ja, cool.

Also bist Du Du bist 'n Sonnenmensch, so wie ich auch. Ja. Ich liebe das auch. Definitiv. Ich würde gerne, bevor wir jetzt, wir haben 2 Schnellfragerunden auch, die wir gleich einstreuen, bevor wir die 1.

Einstreuen, würde ich gern diesen Teil deines Lebens sozusagen, die gewohnte Welt des Mangels, heißt das in der Heldenreise, son bisschen abschließen. Aha. Jetzt ist ja, wissen wir ja schon und die Zuhörerinnen ja auch schon, dass ihr irgendwann als Familie in Teilen nach und nach aber nach Europa migriert seid so. Gut. Meine Frage ist aber nicht, warum haben seine Eltern sich dazu bewogen oder waren die Entscheidung, sondern ich würd eher gerne wissen, wie hast Du das wahrgenommen?

Also hast Du auch gespürt, meine Eltern und die Situation im Iran, das passt nicht mehr so oder wir fühlen uns hier unwohl? Weil das, was Du grade beschreibst, ist ja eigentlich eine perfekte Welt. Eine gute Schulbildung, eine gewisse aristotelische Ausbildung, 'n tolles Elternhaus, 3 Monate, jedes Jahr mehr. Hallo, wer geht denn da freiwillig? Ja.

So, jetzt kamen ja irgendwann sozusagen deine Eltern oder wie auch immer, das würd ich mich würd mich mal interessieren, wie diese diese Situation dann bei dir bewusst wurde, ja. Wir müssen dieses Land verlassen. Mhm. Ich geh jetzt einen Schritt zurück, weil wir ja in meinem Gymnasium haben wir ja gar nicht drüber gesprochen. Mhm.

Also ich hab ein Abitur gemacht. Meine Hauptfächer waren dann Mathematikphysik. Ich liebe Mathe immer noch und dann hab ich dann studiert. Parallel hab ich aber auch als Bankkauffrau gearbeitet. Ich durfte, ich dann halt mein Abitur gemacht habe, hat dann, also die haben dann nach Angestellten gesucht, nach Bankkauffrau, die einen ausbilden, hab ich mich beworben, wurde auch angenommen ohne Beziehung von meinem Vater.

Also ich wurde dann alleine unter den Top 5 gekommen und genau, dann hab ich da parallel studiert und auch meine Ausbildung als Bankkauffrau gemacht. Genau, dann hab ich dann irgendwann war ich dann fertig mit Studium, bisschen länger gedauert als normale 4 Jahre, aber war ja verständlich, weil ich auch parallel gearbeitet habe. Mhm. Und also ich hab mit 18 angefangen auch als Bankkauffrau. Aber das war alles noch im Iran?

Alles war im Iran. Okay, gut, deswegen, also vielleicht, ich will, muss mich ja noch nicht entschuldigen, wir bearbeiten ja grade Ja. Durch dein Leben. Aber für mich war das so irgendwie so, dass Du in im Teenageralter nach Deutschland gekommen bist. Nein.

Siehst Du? Da hab ich das falsch verstanden. Nein. Spannend, ja. Nein, genau.

Nee, nicht im Teenageralter. Also ich hab schon nicht jetzt direkt indirekt mein Alter auch verraten. Also ich habe fast 26 Jahre in Iran gelebt und jetzt bin ich schon seit 25 Jahren in Deutschland. Das Ganze addieren. Ich bin nicht so gut in Mathe.

Genau, also nächste Monat werde ich dann halt 52, von daher. Genau, also 26 Jahre, also ich hab auch sogar in Iran geheiratet und ich war schwanger, als ich nach Deutschland kam. Okay. Und mit meiner ersten Tochter. Also das heißt, nachdem ich dann fertig fand, Studium und hab ich dann gearbeitet, hab ich dann die Ehre gehabt, meinen Mann kennenzulernen und ziemlich also war das ziemlich schnell für mich klar, dass ich dann den Mann heiraten möchte, haben die auch dann gemacht.

Du bist ja professionell in allem, was Du machst. Also ich glaube, hatte er eine echte Chance zu fliehen, nee oder? Nee, das war also es war auf jeden Fall, also ich hab ja, vielleicht ist das so arrogant, aber ich hatte sehr viel Im Iran ist das so, dass man durch die mit der Familie des Mannes einfach zur Familie der Frau geht und fragt, ob dann halt die 2 halt junge Menschen sich kennenlernen dürfen. Das also es wird von von vornherein ganz offiziell gefragt. Das ist nicht so wie in Deutschland, Wow.

Dass die erst mal die Jungs, also Jungs und Mädels sich kennenlernen und dann nach Jahren erst mal die Eltern vorstellen. Nein, das ist dann andersrum. Also da kommt tatsächlich, sorry, wenn ich da reingrätsche, aber da kommt tatsächlich die Familie des Mannes. Ganz genau. Also was heißt denn die Familie?

Der Vater Vater, Mutter und Schwester kommen dann halt oder manchmal Die kommen vorbei und sagen Genau. Und sagen, hallo, Bruno? Also Nee, mit Termin. Mein mein Sohn? Ah, mit Termin kommen Sie dann, also die Fragen, ob Sie vorbeikommen dürfen.

Und dann, wenn die meinen Eltern dann ja gesagt haben und sie durften sie dann vorbeikommen zum Kaffeetrinken und dann hat man sich den Kurs halt gesehen und hat sich ein Bild gemacht von der Familie beidseitig. Und wenn man dann halt noch Interesse hätte, dann durfte man dem Tag noch mal Mann und Frau miteinander reden, separat dann in einen Raum. Oh mein Gott. Alleine, genau. Und das war dann 1.

Halt erster Schritt, die man dann später sagte, okay passt, ne, vom also Aussehen, sprechen, Mentalität passt. Ich möchte dann mehr kennenlernen die Person und dann hat man dann halt noch mal separat als Ehe, also als die 2 junge Menschen haben sich dann weiter kennengelernt. Und dann waren die erst mal die Familie raus, bis das dann noch mal zur Verlobung und alles Mögliche gekommen ist. Aber so den Startschuss, der wird offiziell abgesägt? Mit Familie gemacht, genau.

Und bei mir war aber anders, weil ich ja immer diese Sätze wusste, Persönlichkeit habe. Ich habe tatsächlich meinen Mann ganz halt indirekt bei einem bei meinen Computerverkauf kennengelernt. Also mein Mann hatte in Teheran ein Agentur gehabt und der hat dann im Bereich Internet und Software, Hardware und so gearbeitet. Und ich durfte mein, ich wollte meinen Computer damals verkaufen und durch unser Nachbar, der halt die Studenten waren bei uns, also wir haben dann halt Mieter gehabt und die waren dann Studenten und 1 von den Studenten war dann halt in Teheran Nachbar von meinem Mann. Und der hat mir dann mein Mann vorgestellt, dass er dann so was macht.

Du kannst deinen Computer verkaufen. Ich habe meinen Mann, also meinen Computerverkauf meinen Mann kennengelernt. So. Genau, so war das. Hab ich mein Mann kennengelernt natürlich und dann später hab ich, ich hab ja bei der Bank gearbeitet, gab es ja paar auch andere Aufträge, die wir so da mal die Sketam gebraucht haben, große Menge und Tape gebraucht haben.

Dann hab ich dann meinen Mann beauftragt, der hat einen sehr, sehr guten Preis gemacht. Und Egon Super. Genau, hat dann mich gefragt, ob er dann mit über sein, also über mich, mit seiner Familie reden darf. Er hat gesagt, hey, über meinen Computerverkauf? Hat er gesagt, nein, aber, also er will dann halt mich kennenlernen.

Und so war das, dass ich dann meinem Vater gesagt habe, erst mal habe ich zu meinem Mann gesagt, ich kenn dich nicht. Ich muss dich bisschen länger kennenlernen. Haben wir jetzt ein, 2 Monate dann halt miteinander gesprochen. Und da hab ich meinem Vater gesagt, okay, ich möchte jemandem euch vorstellen. Darf ich?

Meinte, ja, sehr gerne. Und dann kam die Familie zu uns. Also das heißt, ich hab dann 'n bisschen anders mein Mann kennengelernt als die normale Familie. Jetzt ist in der Geschichte, die Du grade erzählt hast, ist eine Rolle aus dem Storytelling sehr stark vertreten. Also wir machen ja hier Storytelling für die Ohren und und eine Heldenreise der Mensch für die Menschen und zwar die Rolle des Mentors.

Und der Mentor ist immer der, der sich son bisschen zurücknimmt, aber die die Wege 1 anderen leitet. Mhm. Und deswegen die Frage, hast Du noch Kontakt? Weißt Du, ob er noch lebt, der Nachbar? Ja, der lebt.

Also der ist da ein Freund von meinem Mann gewesen und Ja, kann man ja. Mal gegenüber. Und genau, der lebt noch, der lebt aber noch im Iran. Ich hab jetzt, weil die hat gegenüber Nachbar waren, hab ich sogar letzte Woche erfahren, dass seine Mutter leider tot ist. Aha.

Aber also wir haben jetzt kein direkter Kontakt miteinander, aber von Ferne weiß ich, dass er noch lebt Aber ihr habt euch nicht sozusagen über die Ehe irgendwann aus den Augen verloren, sondern immer ihr habt noch Genau. Wo er wohnt und so. Ganz genau. Sehr, sehr schöne Geschichte. Ja, ganz genau.

Was fürn wichtiger Mensch für euch, ja? Ja, sehr. Ohne diesen Mensch und ohne deinen Computer gäb's deine Kinder nicht und Ganz genau. Geht's nicht hier nicht und so. Also ist eine ganz tolle Geschichte.

Ganz genau. Ja, wunderbar. Dann machen wir jetzt an der Stelle mal 'n Break, wenn das für dich okay ist. Du bist jetzt eine junge, verheiratet, glückliche Frau, die, sagen wir mal, 'n bisschen unkonventionell die Sache selbst in die Hand genommen hat. Ja.

So schätze ich dich aber auch ein, ja, passt sehr gut zu dir und jetzt würde ich gern mal in die Schnellfragerunde gehen. Die ist einfach nur dafür da, dass die Leute dich 'n bisschen kennenlernen, okay? Ja. Ja. Schnellfragerunde 1, Tee oder Kaffee?

Definitiv Tee. Du kennst die, einige fragen ja schon aus unserer Kurz Ganz genau. Oder? Egal, macht ja nichts. Die Leute hier haben sie's vielleicht nicht gehört, deswegen fragen sie's einfach noch mal.

Also definitiv Tee. Ja. Kaffee No Go oder ab und zu Einen einen Kaffee trinke ich, weil mein Mann mir morgens einen Kaffee vorbeibringt am Arbeitsplatz. Das trinken Also er ist immer noch absolut der richtige Ja. Computerverkäufer für dich.

Immer noch. Ganz sicher. Sehr schön. Ja. Sehr schön.

Welche App benutzt Du am häufigsten? Ja, WhatsApp, glaube ich, weil ich dann halt auch mit meinen Kindern sehr viel schreibe in unserer Gruppe, auch mit Freunde. Ich bin ja sehr kommunikativer Mensch und ich ja WhatsApp, würde ich sagen. Die nächste Frage hast Du schon ausführlich beantwortet, aber ich freu mich trotzdem drauf und ich frag's ja auch noch mal, Meer oder Berge? Meer, definitiv.

Hast Du gesagt, ja. Du schließt die Augen und dann bist Du am Kaspischen Meer und wie ist das Kaspische Meer? Ich war jetzt in Griechenland, ne. Ich will kurz die Frage erläutern. Ich frage dazwischen und ich hatte dir ja vorher, ich hatte dich vorgewarnt, ich mach das sehr spontan.

Und ich war jetzt in Griechenland und in Rodos und was ich nicht wusste und was mega, also ich will fast sagen, das Faszinierendste war, außer dem Schnorcheln, das wir im Vorgespräch schon besprochen hatten außerhalb des Podcasts, ja. Ich hab Schnorcheln da gelernt, aber was mega interessant war, war die Südspitze von Nordos, das heißt Prassonissi. Und das Interessante daran ist, 1 der wenigen Plätze auf der Welt, wo 2 mehrere direkt aufeinandertreffen, also nicht irgendwie fließend ineinandergehen, sondern wirklich sozusagen in 'nem ganz kleinen Korridor aufeinanderprallen, nämlich das, hätte ich beinah gesagt, das Kasbische Meer, nämlich die Ägäise und das Mittelmeer. Und die Ägäis ist wild, rau, stürmisch, 'n bisschen kälter und das Mittelmeer dort an der Ostküste von Rodos ist sehr warm, wie liegt wie 'n Spiegel. Also ich war 2 Wochen fast da und einen Tag war mal 'n bisschen Wellen, ansonsten liegt es immer ganz ruhig.

Und was ich, deswegen frage ich jetzt, interessiert mich das, ich wusste das nicht, dass mehrere so unterschiedlich sind und dass diese aufeinanderprallen können, hat mich mega fasziniert. Was ist die das Kasbische Meer in deiner Erinnerung? Du warst ja sehr oft und sehr lange da, wie wir jetzt wissen. Was ist das für ein Meer? Eklame.

Meine Lieben, Campics bedeutet natürlich immer neue Impulse und jede Menge Ideen für die nächsten Projekte, klar. Aber mal Hand aufs Herz, die beste Strategie bringt dir überhaupt nichts, wenn Du nicht weißt, wie viel Zeit Du auf welchem Projekt verwandt hast und welche Rentabilität daraus entsteht. Genau hier kommt unser Partner Kloko Do ins Spiel. Die einfache Projektzeiterfassung aus Deutschland unterstützt Agenturen seit über 15 Jahren dabei Arbeitszeitenprojekte und Budgets im Blick zu behalten, ohne komplizierte Prozesse und unnötigen Aufwand. Das ist doch das, was wir uns alle wünschen, oder?

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Okay, in diesem Sinne guckt mal da rein. Tschüssikowski. Reklame Ende. Also Kaspische Meer ist ja ein See eigentlich, aber weil das der große See ist das weltweit, dann kann man sich, kann man also wird man als Meer benennen. Aber es ist eigentlich ein See.

Aber das ist auch mit viel Wellen und wir haben auch Wellen gespielt immer und das ist dann halt Sandstrand. Das ist das, ich liebe Sandstrand, obwohl meine Mutter immer gesagt hat, boah, Sand ist so viel Dreck, gern. Dann habe ich Ja, ja. Genau. Aber ich liebe Sandstrand und genau.

Also es ist kein ruhiges Meer immer. Mhm. Das kommt dann Wellen, aber ja. Mhm. Trotzdem haben wir schon gelebt.

Also gut, dann wissen wir jetzt, Du warst ja am Kaspischen Meer und bist da groß geworden und deswegen ist die Frage, Meer oder Berge bei dir eigentlich auch so lädt, weil mehr. Nur. Deswegen glaube ich auch, die nächste Frage, die hängt ja fast damit zusammen, welche Jahreszeit ist deine Liebste? Sommer. Sommer?

Ja. Da hätt ich fast gedacht, ja. Wow. Okay, auch da haben wir ja wieder eine Übereinstimmung. Ich liebe auch den Sommer.

Ich freu mich so jetzt auf den Sommer. Mhm. Okay, dann dann lass uns mal und jetzt kommen wir natürlich auch zu 'nem Bereich, der der auch sehr spannend ist, besonders bei dir, weil Du ja aus dem Persischen kommst und jetzt in Europa bist. Und deswegen kommen wir auch gleich noch mal son bisschen auf die Kulinarik, aber die Frage an sich in der Schnellfragerunde lautet, was darf in deinem Kühlschrank nie fehlen? Ja, Käse würd ich sagen.

Ich liebe Käse. Käse. Ja. Also Obst hab ich dann immer, Obst und Gemüse hab ich immer. Mhm.

Aber ohne Käse, glaub ich, ist nie mein Kühlschrank. Immer hab ich Käse mit. Ein Leben ohne Käse ist möglich, aber nicht sinnvoll. Nee. Ich liebe Käse auch alle Arten, von daher.

Ja. Ja. Ja, cool. Was ist dein Favorite? Ja, also mit Gouda und so, aber auch dann halt Blauschmilkäse ess ich auch sehr gerne.

Auch diese Ramus esse ich sehr gerne. Also Mhm. Doch, das ist Frischkäse natürlich auch für als Unterlage für Marmelade. Genau. Weiß ich schon.

Ja, das ist eine Käseexpertin. Okay. Generell, was bist Du fürn Typ Mensch? Planst Du lieber Dinge oder improvisierst Du lieber? Also planen kenn ich leider nicht langfristig.

Das geht in mein Juhuosin. Da wird man krank oder wird nicht mein Plan aufgehen. Von daher bin ich sehr spontaner Mensch und aber wenn andere Leute planen, dann hab ich natürlich trag ich meinen Kalender und werd ich dann halt mitmachen. Aber ich bin eher so kurzfristig planen Mensch, nicht langfristig. Also ich wusste zum Beispiel von einem Freund, dass letztes Jahr, für dieses Jahr November, sein Geburtstag und den Geburtstag feiern will und so.

So was bin ich nicht. Also ich bin schon eher so für nächste Wochen 3, 4 Wochen Planer. Aber Jetzt wissen wir ja, jetzt ja, jetzt kommen wir ja gleich noch dazu, das wissen die Leute noch nicht, aber ich schon, dass Du ja auch in deinem Job, den Du jetzt machst, Mhm. Teamverantwortung hast und gar nicht mal son kleines Team, ja? Mhm.

Und ich glaube, 30 Leute oder so hab ich das richtig gemacht. Ja, nee, nee, 30 Leute nicht. Also ähnlich In mein oder? Nee, in mein Team an sich sind ja SEO Manager, aber auch dann halt, ne, Redaktion, also Copywriter und so. Insgesamt im Teamgroße haben wir dann halt so viel Okay.

Richtig. Ist auch egal. Du hast aber Teamverantwortung. Ganz genau. Wie macht man das da mit der Planung?

Sind die, wissen die schon, Pune plant immer so die nächsten 4 Wochen oder Ja, also das also Ressourcen planen muss man dann leider bisschen bisschen langfristiger. Also immer quartalsmäßig werden wir dann halt planen, Ressourcen teilweise, wenn wir dann wissen, dass sie Kunden ein Jahr uns beauftragen, dann planen wir für ein Jahr. Aber ja, also ich bin tatsächlich da im Job muss man ja bisschen länger planen und Strategien entwickeln als jetzt im kurzfristig. Aber ich bin auch ganz spontan. Also Teamevent mach ich dann halt jetzt für nächste Woche, so.

Mhm. Da müssen alle bekehren. Dann müssen alle mitmachen, Punkt. Bist Du eine Frühaufsteherin oder eine Nachteule? Beides.

Ich kann Beides? Ja, ich kann bis morgens tanzen und morgen, also 2 Stunden schlafen, dann bin ich wieder wach. Also ich bin sowohl morgens Mensch und als auch ein Nachteule. Ich liebe beides. Tanzen spielt ja in deinem Leben sowieso eine große Rolle.

Sehr große Rolle, ja. Ich tanze, wann ich kann, ja? Ja. Und Du hast son schönen Slogan gesagt in Berlin und jetzt krieg ich's aber nicht mehr ganz genau hin. Ich glaube, ich auch im Briefing stehen.

Ja. Aber da lautet, glaube ich, tanze jeden Tag so, als ob dich niemand sieht oder so ähnlich, ne? Er gehört ja mal. Genau, ich hab ich hab sogar als mein Slogan in mein Whatsapp, tanze, als würde niemand zusehen. Okay.

Also das heißt, ja, ich mach mein Eigending und das interessiert mich natürlich nicht Ah. 100 Prozent, was die Mhm. Was die Leute von mir denken. Also wenn ich tanze, dann kann ich dabei ganz laut singen und meine Emotionen rauslassen und so. Und natürlich die Leute gucken zu und dann sagen, wow, was von an Energie hast Du?

Mhm. Und und diese Ausstrahlung, diese positive Energie, die ich verbreite, die liebe ich auch. Und daher, also es ist bezieht sich nicht nur als auf tanzen jetzt diese diese Slogan, diese dieses als 'n Satz, sondern generell im Leben. Tue, was dir gefällt und schau nicht über immer, ob die Leute dich dann halt bewerten, dich dann halt, ne, ob drüber sprechen und da schauen, was Du tust. Mhm.

Ich mach mal 'n Eigending. Das fand, das finde ich jetzt sehr spannend, aber das liegt natürlich auch an mir, aber das hatte ich so gar nicht verstanden. Aber jetzt, wo Du's erklärt hast, hab ich das richtig gut verstanden, dass es eigentlich heißt, mach im Leben das, was Du willst. Ganz genau. Folge folge deinem deiner Bestimmung.

Ganz genau. 8. Nicht zu sehr drauf, was andere dir sagen sollen, zieh dein Ding durch sozusagen. Ganz genau. Okay.

Das ist mein Motto. Ja, sehr cool. Letzte Frage aus der Schnellfragerunde 1 und wir haben ja auch noch eine 2. Schnellfragerunde. Wenn Du mal so richtig abschalten willst, also so richtig, keine Familie, kein Team, keine Vergangenheit, keine keinen Partner, also kein Mann, nicht tanzen, sondern Du willst einfach mal komplett runterkommen.

Was machst Du dann? Also wenn ich dann sehr oft höre ich zum Beispiel persische Musik, dann singe ich auch dabei laut. Ich hab dann gesagt, wenn ich dann ins Rente geh, dann möchte ich gerne Sänger werden, persische Sänger. Also singen, laut singen auch im Auto, wenn ich morgens zur Arbeit fahren muss. Ich arbeite ja im Homeoffice und das werd ich dann laut Musik hören und dabei singen.

Da kann ich dann komplett abschalten, die Welt drumherum gar nicht 8 schenken. Das mach ich immer. Toll. Dass Musik, das also das ist schon eine starke Kraft von Musik, ne? Ja, also persische Musik höre ich am liebsten, aber Ja, aber generell von Musik, glaube ich.

Manche hören gern Punkrock, manche hören gern Klassik, ist eigentlich völlig egal. Ja. Aber Musik kann einen schon sehr, sehr runterholen. Das stimmt, ja. Ja.

Jetzt würde ich gerne wieder zurück in deine Vita. Und jetzt habe ich ja gelernt und das finde ich total spannend, dass ich das irgendwie ganz anders im Kopf hatte, aber jetzt gelernt habe, Du bist jetzt eine junge verheiratete Frau Genau. Aus 'nem guten Elternhaus, sehr glücklich mit dem Mann, Mhm. Der einen tollen Nachbarn hat und sich auch noch mit Computern auskennt, also Jackpot, ja. Ja.

Jetzt, aber irgendwann kam ja vielleicht, also Du darfst das jetzt gerne wieder korrigieren. Ich find das super, wie Du das vorhin auch sehr charmant gemacht hast, mich da noch mal korrigiert. Aber irgendwann kam ja der Moment des ersten Gedankens, wir wir wir verschieben unser Leben und ich versuche das jetzt einfach son bisschen zu antizipieren, wenn ich jetzt überlegen würde, ich gehe mit meiner Familie in den Iran. Es ist ja jetzt auch nicht sozusagen Frankreich oder Belgien oder Dänemark, sondern das ist ja schon eine komplett andere Welt, nach Deutschland zu gehen. Vom Wetter wollen wir gar nicht reden, ja, sondern Kultur und allem.

Also irgendwann kam ja diese Phase. Kannst Du die beschreiben? Dauert das noch oder wie kam das dann? Also diese Phase kam nicht freiwillig. Wir sind ja politisch verfolgt.

Wir sind Konvertierte von Islam zum Christentum und Also Du bist Christin? Ich bin Christin, genau. Mhm. Ja. Und das war, also ich hab ja also bei der Bank gearbeitet als Bankkauffrau, ja.

Und wir haben ja mit meinem Mann uns bewusst mit ungefähr anderthalb Jahre richtig diese Christentum uns informieren, studieren dem Bereich, was da also schlaumachen und haben wir uns bewusst entschieden, dass wir konvertieren. Wir haben auch dann halt ungefähr einem Jahr haben wir auch dann heimlich gehalten, bis das dann alles ausgeplaudert wurde und natürlich ist das diese Ereignis im Iran, ist das 'n Todesstrafe? Darf man nicht als Blutmuslimin sich dann halt, ne, in andere Religion wählen, weil wir aber eine sehr offene Familie war, also ne, also an Religion war für uns überhaupt keine Frage in unserer Familie. Wir haben ja sehr offen gelebt und nicht dann über also überhaupt nicht über Religion nachgedacht. Wir waren wir sind nur von Blut her Muslim, aber wir haben nie uns wie ein echter Muslim so verhalten.

Mhm. Und daher, das haben wir dann halt mit einem Mann uns dann bewusst entschieden, dass wir konvertieren. Als dass das ausgeplaudert wurde, waren wir dann politisch verfolgt. Dann mussten wir aus dem Iran raus. Und das hat dann fast 3 Monate gedauert, bis wir dann halt jemanden gefunden haben, die vor uns Visum gekauft hat Und wir wussten überhaupt nicht, aber was welches Land.

Wir haben nur, weil der Onkel meines Mannes in Köln wohnt, dann hab haben wir nur gesagt, vielleicht Deutschland und Köln, aber durch ein spanische Visum haben wir nach Europa gereist. Und Mhm. Dann sind wir aber nach Deutschland gekommen und also das war kein ausgewähltes Land vor uns so richtig mit Was auf uns zukommt, wussten wir nicht. Mhm. Wir sind wir mussten nur weg und da sind wir hier gelandet.

Und jetzt Sie habt euch nicht jahrelang drauf vorbereitet für manche Menschen, die sagen, wir gehen nach Australien irgendwann, sondern das war mehr oder weniger Zufall dann. Das war das war kein Auswandern. Also das ist kein Auswandern, sondern das ist eher so, wir mussten. Mhm. Aber ich würd trotzdem noch mal und übrigens nur natürlich auch da nur, wenn Du möchtest, ja?

Also das das möchte ich explizit noch mal sagen. Und ich möchte noch was gleich dazu erwähnen. Ich stell dir erst mal die Frage, aber ich sag mal was dazu. Mhm. Ich möcht schon noch mal wissen oder hinterfragen, warum macht man überhaupt diese Konvertierung dann?

Also ich verstehe, wenn man gar keinen, ich bin jetzt auch kein gläubiger Christ, also ich bin ich bin Atheist, ja. Mhm. Aber wenn ich jetzt eine Religion hätte, die mir auch Privilegien beschafft, ging's ja gut sozusagen. Muss es ja trotzdem irgendwas gegeben haben? War das so dieser Drang nach Freiheit, dass das eine selbstbestimmte Religion ist?

Oder warum konvertiert man denn überhaupt, wenn's am Ende ja sehr viele Nachteile mit sich bringt? Und also kannst Du kurz drüber nachdenken, weil ich will noch 1 dazu sagen, ich möcht das möglichst und auch für euch Lieben da draußen sehr wertneutral besprechen, weil ich finde, ich bin Atheist, aber ich finde, es gibt keine Religion, die mehr wert ist als eine andere, und zwar völlig egal welche. Und ich wollte das explizit erwähnen, weil ich hatte vor Kurzem 'n Gast hier, könnt ihr gerne noch mal reinhören und Du auch, liebe Pune, der Alex Wick, sehr faszinierender Mensch, der kommt aus den USA. Der war NBA, also Basketballprofi, der hat die National Championship gewonnen, großer Mann, ja. Und der ist vor einem Jahr und ich glaub, der Alex, Leb mein Lieber, wenn Du's hörst, sei nicht böse.

Ich glaub auch so die 50, also auch so in meinem Alter, ja. Und der ist vor 1, 2, 3 Jahren zum, also ist jetzt Moslem Oh. Konvertiert. Ja. Und er liebt es auch und er lebt es auch und ich find's auch toll, ja.

Und also ich will damit nur sagen, es gibt beide Richtungen und beide sind okay. Ja, jeder Mensch sollte so tanzen, als ob keiner zuschaut. Ganz genau. So, und deswegen Puni, sorry, dass ich noch mal son bisschen groß geschmeckt hab, weil ich finde grad bei dem Thema gehen ja sehr schnell auch die Emotionen hoch. Aber ich finde, lasst uns doch einfach mal neutral drüber reden.

Und mich würde einfach mal interessieren, ich hab euch so wahrgenommen, eine sehr glückliche, zufriedene, ganz gebildete, arastokratische Familie, die aber jetzt dann ja irgendwann sagt, okay, wir werden Christen, wissend, also solche Menschen, da setz ich voraus, die wissen, das bringt eine Menge Nachteile für uns mit sich. Ja, wir dachten, dass auch Religion immer, wie Du sagst, ne, für ein Mensch allein wichtig ist und im Herzen bleibt nur im Herzen vom Menschen. Und das ist dann Also dieses Islam, die man kennt, ist nicht dieses Islam, die im Mullah Regime im Iran gelebt wird. Durch die ganze Ereignisse, die ich dann halt jetzt nicht detailliert da da eingehen kann, Mhm. Gab es dann viele verschiedene Fälle, die wir immer wieder enttäuscht wurden von diese Islam, die von Mullah Regime gelebt ist.

Sei es dann die ganze Hinrichtungen sind, die in unter im Namen von Islam dann durchgeführt wird oder halt die ganze Folter oder halt, ne, so einfach die Menschen schlecht behandeln, einfach einen Namen Slam drüber nachleben und die sagen, dass der Slam so sagt. Aber wir haben den Slam ganz tief studiert, also mit meinem Mann, ne, so uns dann tief recherchiert, aber auch dann die Christum. Und wir haben uns bewusst entschieden, obwohl wir wussten, dieser Risiko, ne, ist das da im Hintergrund da ist, Wenn wir irgendwie vor Regime ausgeplaudert werden, dann ist das auch ein Gefahr von uns. Dann dürfen wir ja nicht mehr im Iran bleiben. Aber trotzdem dachten wir nicht, dass das so schnell passiert und dachten wir, dass niemand das erfährt.

Und das ja, leider ist das aber nach einem Jahr, also insgesamt zweieinhalb Jahre gedauert, bis die bis Regime halt gemerkt hat und das war, ja, nicht schön, wie Du sagst. Das war für uns, aber nicht von vornherein so 100 Prozent, dass wir so schnell einfach entdeckt wird von Regime. Das haben wir nicht gewusst. Aber wir haben bewusst mit Herzen haben wir uns entschieden, zu Christentum zu konvertieren und das haben wir gemacht. Und jetzt liebe ich immer noch, dass ich dann Christin bin.

Also das heißt, ich hab auch meinen Glaube und zu meinem Gott, die ich dann immer nenne. Und das ja, also ich bereue gar nicht diesen Schritt. Aber wie Du sagst, das weist man natürlich die Nachteile. Haben wir uns bewusst entschieden, aber wusste man nicht in dem diesem Moment, dass das irgendwann sehr ernst wird? Mhm.

Und so schnell halt, ne, müssen wir dann Iran verlassen. Wann seid ihr also immigriert ausm aus dem Jahr? 2000, also Januar 2001 sind wir dann nach Deutschland gekommen. Ich meine, was natürlich zur geschichtlichen Einordnung dann auch dazugehört, ist, dass ja diese restriktive Ausübung des Islams, des Muslimsein, dieses Regimes ja auch immer schlimmer wurde in Anführungszeichen. Also zumindest Ja.

Ich geborene immer nur meine Perspektive dar. Ich will das nicht bewerten. Ich seh immer ja nur die Nachrichten und das, was man hört und sieht. Aber das wird ja, wurde ja immer schlimmer mit Religionswächtern und so weiter. Na ja, ja.

Das heißt, deswegen macht's auch Sinn zu sagen, ich hab damals gedacht, wir werden wir konvertieren zum Christentum, aber es wird gar nicht solche Auswirkungen auf unser Leben haben. Nein. Und dann kam das doch mit Macht. Ganz genau. Dass die in euer Leben gedrängt sind Ganz genau.

Dann und euer Leben vielleicht sogar bedroht haben, das kann man ja auch für uns gehen. Ganz genau. Also Ganz genau. Aus der Perspektive. Ja.

Jetzt war das jetzt, ist das jetzt in deinem Leben in der Vita der Moment? Sind wir jetzt da grade, wo wo ihr sozusagen die Entscheidung trefft, wir gehen nach Europa? Ganz genau. Also wir sind jetzt, genau, wir wir mussten, ne, das Land verlassen und wohin war erst mal uns egal. Durch ein Visum, die wir damals gekauft haben, durften wir natürlich, ne, Schengener Abkommen nach Europa kommen und da sind Darf ich kurz reinfragen?

Was heißt gekauft haben? Also geht man dann zu 'ner Botschaft und bezahlt das da oder ist das dann Nein. In Ihrer Schwarzmarkt oder so was? Ja, es gibt dann halt Leute, die halt zum Beispiel, wir haben vor damals vor ein spanische Messe als Messebesucher durften wir dann 2 Visum erwerben. Ich weiß nicht, wie das dann halt gemacht wird, ob das dann halt irgendwelche Firmen in Spanien haben dann halt die Möglichkeit, Besucher, ne, einzuladen dort.

Genau, okay. Und so ist das. Also wir sind nie selber zur Botschaft gegangen. Wir haben durch jemand 2 Visum erworben für einen Messebesuch in Spanien, aber wie gesagt, wir haben sind ja dann nie, also wir waren nie in Spanien, wir sind direkt nach Deutschland gekommen. Aber das war auch eine Herausforderung, in Deutschland Fuß zu fassen, weil damals nach Schengenab kommen durch ein drittes Land Visums bekommen und nach Deutschland kommen, durften wir nicht in Deutschland bleiben, sondern wir mussten Deutschland verlassen und nach Spanien gehen, weil spanische Botschaft hat uns anscheinend, also davor Ja.

Zuständig war. Jetzt würde ich gerne noch einmal ganz kurz, also das ist ja wirklich 'n entscheidender Moment auch in deinem Leben für deine Familie, für deine Kinder. Ach, klar. Ich würd eigentlich gerne mal so als Storyteller und Du Du kennst mich ja auch und ich bin ja jemand, der für Emotionen im Marketing steht und so. Mhm.

Ich würd gern noch mal auf diese emotionale Ebene gehen, soweit Du das sagen magst, ja. Aber Ja, ja. Ich stell mir jetzt vor, jetzt bin ich hier. Ich weiß, ich geh jetzt in den Iran umgekehrt sozusagen, ne, 'n komplett anderes System. Mhm.

Klar, ich erwarte da mehr Freiheit, ich kann mir noch Religion ausüben. Das sind ja auch Dinge, auf denen man sich freut. Aber wie läuft das ab? Du hattest Freundinnen, Du hattest Bekannte, Du hattest Nachbarn, gehst Du hin und sagst, ich muss mich für immer verabschieden oder für eine lange Zeit? Wie und wie macht wie wie wie hält ein Herz das aus, alle zu verlassen?

Wir durften leider nicht jetzt groß ankündigen, dass wir gehen. Wir haben ja paar Monate heimlich gelebt, bis wir das Land verlassen durften. Also das heißt, wir haben nur telefonisch meinen Eltern informiert und seinen Eltern informiert, die wir dann halt nicht mehr hier bleiben dürfen. Das heißt, wir haben leider die Möglichkeit gar nicht gehabt, uns zu verabschieden. Unsere Familieverwandte heute auf morgen durfte ich nicht mehr zur Arbeit.

Also ich hab dann meine Stelle einfach so zurückgelassen und durfte ich nicht dann halt irgendwas machen und da erscheinen durfte ich gar nicht. Von daher, also dieser Moment mich verabschieden gab es nicht, außer telefonisch hab ich mich von meinen Eltern hat verabschiedet und das war sehr emotional Moment für mich, weil ich lebte meinen Vater über alles und der war mein Held, Vorbild und alles Mögliche und das war sehr schwer, einmal telefonisch sogar tschüs zu sagen, sehr schwer. Ja, das glaub ich, ja. Ja. Okay, gut, jetzt also ich will gar nicht da tiefer reingehen, weil ehrlich, ehrlicherweise berührt mich das sogar.

Also Ja. Einfach nur in dem Nachvollziehen und in der in in der in dem Antizipieren, wie die Situation für euch gewesen sein muss. Und ich glaub, ist auch gut, wenn jeder, der hier über seine eigene Heldenreise, so wie ich auch, oft mal schimpft, weil eine Operation ansteht oder irgendwas anderes, die aber ganz gut versorgt sind und eigentlich ja schon im Wesentlichen unser Leben so leben können, so tanzen können, als ob niemand zuschaut, ja. Hast Du gemacht? Sollte man einfach mal an die Menschen denken, die so was dann auf sich nehmen müssen, ja.

Ja. Wo wirklich das Leben komplett zerbrochen wird, Ja. Ja. Ja. Ja.

Die die ganze Vita irgendwie bricht an einem Moment und das ist schon eine krasse Nummer. Jetzt kommt ihr an in Europa. Jetzt gehen wir einfach mal so emotional 'n bisschen wieder Höhe, weil sonst werd ich ja auch noch traurig Ja. An der Stelle und das wollen wir ja nicht, sondern wir wollen ja mal schauen, weil Du bist ja eine tolle, starke, erfolgreiche Persönlichkeit geworden. Du liebst deinen Mann immer noch.

Ihr habt diese, auch diesen Weg zusammen gegangen. Ganz genau. Was ja auch eine wahnsinnige Sache ist, die verbindet, ja. Und deswegen wollen wir ja genau da die Lehren mal rausziehen wollen, schon. Jetzt seid ihr in 'nem ganz anderen Kontinent, fremde Sprache, Scheißewetter, ja.

Um's mal so deutlich zu sagen Ja. Erklär mal, wie wie war das so? Wie wie hast Du dich gefühlt? Also natürlich erst mal ohne, wie Du sagst, ohne Familie, ohne Verwandte, ohne Freunde. Die Sprache war auch ein ganz, ganz große Hürde.

Man kann ja sich gar nicht verständigen mit mit jemand, also niemand hat uns verstanden. Natürlich haben wir am Anfang bisschen Englisch geredet. Mhm. Aber ja, das war alles für uns ein komplett Neuwelt. Am Anfang war das 1.

Paar Monate war das für mich persönlich sehr schwer. Ich hab dann sehr, sehr viel, also fast jeden Tag geweint und ich war ja schwanger. 3 Monate, 4 Monate war ich dann schwanger, als ich dann nach Deutschland kam. Natürlich Hormone haben auch dann halt nicht in Karten gespielt. Ich war dann Roisuse, aber trotzdem irgendwann, als ich dann, als wir tatsächlich ein durch eine sehr nette Dame eine Einladung bekommen haben, dass wir in die Kirche hingehen dürfen, dann diesem Ort, wo wir gewohnt haben, dann war für mich dann alle Türen wurden geöffnet, weil wir so herzlich aufgenommen wurden von alle, die aktuelle Freunde von uns, die damals aber als neue Mensch in unsere Leben halt gekommen sind und uns so nett und mit offenen Armen auf also ne, aufgenommen.

Mhm. Das haben wir tatsächlich dann halt langsam versucht, uns dann hier wohlzufühlen. Aber natürlich ist das also viel einfacher gesagt als getan ist das. Mhm. Die 1.

Paar Jahre war das sehr schwer für mich, für uns auf jeden Fall. Also für meinen Mann bisschen einfacher. Der war immer für uns da, aber ich war ein verwöhntes Kind, wenn ich man so, wenn man so sagen darf. Die 1. Jahre für mich ohne Eltern war sehr schwer.

Mhm. Ja, das versteh ich. Vielleicht einfach, diesen Wechsel von 1 Welt in die andere son bisschen abzuschließen und noch 'n bisschen auf heute zu kommen. Mhm. Denn wir haben schon wieder eine Stunde und ich hab immer ich hab immer das Problem, dass wir viel, dass ich viel zu lange rede mit den Menschen.

Ich könnte Stunden lang auch mit dir reden, ja. Aber den den Abschluss son bisschen zu bekommen, würd ich dich gerne 2 Dinge fragen. Und zwar, also einmal eigentlich die gleiche Frage, aber in 2 Richtungen. Mhm. Frage lautet, vor dem, also als Du losgelaufen bist mit deinem Mann, irgendwann habt ihr euch 'n Auto gesetzt und ihr wusstet, jetzt fahren wir nach Europa, ja.

Welche Ängste hattest Du davor? Kannst Du dich noch erinnern, was war die schlimmste Angst, die Du hattest oder welche Befürchtungen hattest Du? Und was würdest Du heute sagen, ist davon eingetreten? Und die der 2. Teil der Frage ist, welche Hoffnungen, Erwartungen hattest Du positiv?

Und was würdest Du heute sagen, ist davon eingetreten? Also mein Angst, mein großes Angst war ja, dass ich, weil ich ein sehr schönes Leben im Iran hatte, dass ich dann hier nicht diese das Leben in an diesem Niveau erreiche. Also ich hab gearbeitet, natürlich war das dann für mich in Stelle sehr, sehr wichtig und da hab ich aber diese Angst, hab ich ja heute nicht zum Glück. Von daher, das war ein großes Angst für mich, dass ich nicht da hingehen kann, wo ich dann davor war. Das war für mich ein großes Angst.

Aber dass ich dann, also 2. Frage auf die 2. Hoffnung, genau. Mhm. Also das, natürlich hatt ich dann die Hoffnung, dass ich dann wie ich mich kenne mit dieser Zielstrebigkeit und so, dass man dann halt doch da Fuß fasst, Vielleicht nicht, wie man was man im Iran hatte, aber Mhm.

Einigermaßen sich wohlfühlt. Und ich kann aber jetzt sagen, ich fühle mich mehr als wohl in Deutschland. Ich fühle mich, also ich gehöre in hier in diesem Land, auch als wirklich Teil des dieses diese Gesellschaft. Und ich hab nie diesen Eindruck, dass ich dann irgendwas falsch gemacht habe. Also ich Mhm.

Ich fühle mich sehr, sehr wohl hier. Außer das Wetter könnte bisschen besser sein, Mhm. Aber sonst sonst hab ich gar nicht diesen Schritt. Ja, toll. Und ich ich find auch ehrlich jetzt an der Stelle, Du bist halt auch und mit deiner Familie, die ich ja unbekannterweise grüße jetzt, natürlich 'n Paradebeispiel für Integration und für ja, für Migration, auch für erfolgreiches Neustaaten in 'nem anderen Land.

Ja. Und ja, wie wie toll ist das, dass so Leute hierherkommen, diese Kultur bereichern, klug sind, arbeiten. Also jeder, der da was anders behauptet und irgendwelche Menschen an irgendwelchen Rändern, die das nicht möchten, also das kann ich absolut nur, schaut euch mal das Leben von Pune an und dann überlegt mal ernsthaft, ob wir auf diesen Menschen in Deutschland verzichten wollen würden. Und ich kann euch sagen, wenn ihr sie kennen würdet, würdet ihr nein sagen, so. Also deswegen ganz, ganz lieben Dank schon mal an der Stelle, dass Du uns da so tief auch reinblicken lässt.

Ich find das mega, mega stark, muss ich sagen, ja. Sehr gerne. Vielen Dank. Ja. So, jetzt bist Du angekommen und jetzt ist ein Mann, der ist son bisschen, der ist son bisschen robuster hier angekommen, sag ich mal.

Du hattest 'n, gut, schwanger, Hormone hinbekommen, wobei das ja auch 'n sehr, sehr glückliches Ereignis ist quasi schon im neuen Zuhause, sag ich jetzt mal, ne. Ja. Jetzt gehen wir da mal durch. Also Du hast 2 Töchter. Mhm.

Du hast Bankkauffrau gelernt, im Iran gearbeitet. Mhm. Jetzt bist Du aber heute Mhm. Im Onlinemarketing. Erzähl's doch mal so im Ja, erzähl uns mal, wie das so kam.

Mhm. Also als ich nach Deutschland kam, natürlich musste ich ja erst mal die Sprache lernen. Wir durften aber erst mal die 1. 6 Jahren gar nicht in Deutschland bleiben. Wir haben immer wieder Abschiebetermine bekommen nach Spanien, weil ja durch ein drittes Land haben wir das Visum gehabt, nach Deutschland zu kommen.

Und irgendwann haben die Leute in Deutschland uns so toll unterstützt. Also wir sind auch in Radio, auch in Zeit Zeitung und so haben wir Unser Fall wurde dann veröffentlicht und Mhm. Presse und Leute, die wir dann halt unterstützt haben mit und so durften wir dann in Deutschland bleiben, erst nach sechseinhalb Jahren. Und dann ging's aber sehr schnell. Das heißt, ich hatte ja 2 Kinder damals klein, so ungefähr 5 Jahre alt und 3 Jahre alt ungefähr, also Mhm.

Fünfeinhalb und zweieinhalb. Und dann hab ich natürlich die Sprache gelernt, erst mal richtig. Leider hab ich davor keinen Artikel gelernt und mein Wortschatz war ohne Artikel und da muss ich irgendwann noch mal die ganze Wortschatz mit Artikel lernen. Das war am schwierigsten in Deutschland. Aber durch die sehr gute deutsche Freunde und weil ich so viel sprechen durfte, hab ich dann schnell natürlich die also mich verständigen können.

Ich kann nicht sagen, dass ich sehr gut Deutsch gelernt habe, aber ich kann mich Doch, ich kann's schon sagen. Das darfst Du doch nicht so sagen. Genau und dann haben wir hab ich dann natürlich musste ich was machen. Ich hab im Iran hab ich eine Informatik studiert und war ich ja Bankkauffrau und weil ich dann genau wusste, Informatik liebe ich. Ich möchte dann hier in Deutschland auch in meinem Bereich arbeiten, entweder Bankkauffrau werden.

Für Bankkauffrau war ich anscheinend zu alt, weil ich 3 Monate Praktikum gemacht habe beim Marktplatz Südniedersachsen damals. Und da haben sie gesagt, ja, mit meine Mitte 30 bin ich zu alt vor ein Ausbildung, weil die Kauf Bankkauffrauausbildung in Iran wurde mich in Deutschland anerkannt, weil die Banksystemen anders sind. Da wusste ich, okay, dann dann muss ich im Bereich IT was machen. Da hab ich 2 Fortbildungen in Deutschland gemacht als Multimedia Assistentin und Web Developer. Mein 1.

1. Job hab ich in Göttingen damals als Webentwickler gehabt. Mhm. Und ja, hab ich natürlich liebte ich meinen Job und hab ich dann richtig mit Leidenschaft gearbeitet, bis ich bis wir uns entschieden haben. Hab ich ja, glaub ich, am Rande am Anfang gesagt, mein der Onkel meines Mannes wohnt ja in Köln.

In Köln. Wir wollten immer nach Köln ziehen, aber damals wurden wir ohne unsere Freiwillige, also unsere Zustimmung wurden wir ja nach Niedersachsen versetzt und durften wir in Göttingen bleiben. Erst später durften wir selber entscheiden, dann halt, wohin wir ziehen wollen. Und wir haben dann in Bergisch Gladbach haben wir dann halt uns entschieden, hier hinzuziehen. Und da hab ich einen Job gesucht in Köln als Suchmaschinenoptimierung.

Ich wusste aber nicht, was das ist. Die Jobbeschreibung hat dann gepasst, HTML muss man wissen, CSS muss man können und muss man dann halt den Umgang mit Kunden kennen und gut offen sein. Hat zu mir gepasst, da hab ich mich beworben und hab ich den Job bekommen. In Köln hab ich dann fast 8 Jahre in 1 Agentur in Köln gearbeitet, bis ich dann abgeworben wurde zu aktuellen Job, die ich jetzt mache. Ist aber immer noch im Bereich, also Suchmaschinenoptimierung bin ich ja treu geblieben, also Onlinemarketing SEO.

Ja. Darfst gerne mal sagen, wo Du grade arbeitest? Ich arbeite bei TWT Group in Düsseldorf. Wir sind mit 4 Standorten in Deutschland, in Düsseldorf, in Bergisch Gladbach, in Köln und in Heidelberg. In Heidelberg spezialisiert sich auf medizinische Bereich, auf Health.

Und da sind dann zertifizierte Kollegen, die 0 medizinische Bereich die ganze Suchmaschinenoptimierung und Kontenterstellung als mögliche machen. Und sehr glücklich bin ich hier. Deswegen wollte ich gerne auch, dass deine Arbeitgeber mal die Props bekommen. Ja. Denn wir nehmen jetzt ist es 17 Uhr mittlerweile, aber wir haben 16 Uhr drum angefangen und da hast Du extra früher Schluss gemacht Genau.

Hier eine Aufnahme zu machen und das haben die auch ermöglicht und deswegen darf man die auch gerne mal nennen an der Stelle. Ja, sehr gerne. Ja, vielen Dank dafür. Genau, jetzt bist Du im SEO gelandet. Mhm.

Und ich hab dich ja quasi genau da kennengelernt in Berlin. Und Du bist ja viel mehr SEO, als ich es je war, ja. Also ich, wir machen's in der Agentur und ich kenn's halt auch, aber mach es nicht operativ so. Ich hab ja gemerkt, wie Du leidenschaftlich da auch diskutiert hast und so weiter. Jetzt sagen ja viele, SEO ist tot.

Mhm. Was sagst Du denen? Ich kann das nicht unterstreichen. Also SEO ist nie tot. In Zeiten von Geo und KI und Cola ist SEO immer noch ein sehr, sehr wichtige Bausteine, weil ohne SEO ist die ganze Geo und KI macht gar keinen Sinn.

Wenn das Fundament nicht da ist, dann darf man kein Wolkenkratzer bauen. Von daher, das Fundament und diese technische SEO ist immer noch a und o. Und was man als vor geleistet hat, die zahlt sich jetzt grad auch aus im Bereich Geo. Wir machen ja, also wir kommen ja, glaub ich, zu Geo Audit und das ist dann halt ganz wichtig grade, dass wir Erkenntnisse erzielen, was da die ganze SEO Arbeit davor sehr gut halt, ne, ne also dazu gedient hat, dass die Seiten sehr gute Werte haben auch im Bereich Geo. Ja, das Bild mit dem Haus und dem Fundament find ich sehr schön.

Da denk direkt an Niels, danke, an Kollegen, lieben Kollegen. Ich weiß nicht, ob er zuhören kann, aber wenn er zuhören kann und auch wenn er nicht zuhören kann, schick ich trotzdem 'n paar liebe Grüße an ihn, weil er hat das Bild vor Jahren mal geprägt und hat gesagt, okay, online oder Marketing generell ist wie 'n Haus bauen und Du brauchst 'n Fundament. Ganz genau. Und Du brauchst 'n gutes Fundament und dann kannst Du auch Ads dran hängen als Werbeschild. Ja.

Und dann kannst Du auch Mauern draufsetzen und andere Dinge, aber Du brauchst 'n gutes Fundament. Das find ich absolut richtig. Und für euch da draußen, die vielleicht nicht im Onlinemarketing sind, ich weiß, wir haben 'n paar Zuhörer auch immer, die nicht aus meiner Bubble kommen, immer mehr zum Glück, dann geht's im Prinzip ja auch darum, dass jetzt KI in diesen Suchprozess mit integriert wird, dass Menschen heute nicht mehr einfach nach 'nem Keyword bei Google eingeben Turnschuhe kaufen, sondern dass die einfach zu, keine Ahnung, zu Google gehen in den AI Modus oder zu ChatGPT oder ihre Perplexity fragen und sagen, was ist denn der beste Turnschuh für Frauen, keine Ahnung, mittleren Alters, zur roten, zu 'nem roten Outwert. Also die Suchtherme werden länger und die KI gibt viel mehr Antwort und es entstehen andere Wege. Also das Ganze ist im, sagen wir mal so, runtergebrochen ist im Umbruch und ja, und die Pune ist eben da mittendrin und ist als SEO Expertin natürlich auch total aktuell dabei.

Deswegen würd ich auch noch mal fragen, was verändert denn die KI jetzt für dich in deinem Berufsalltag? Also die ergänzt natürlich meinen Berufsalltag, ändert sich natürlich an unsere Strategien 'n bisschen, dass wir auch 'n bisschen ein bisschen, dass wir auch 'n bisschen breiter denken und uns dann Userdenkweise und Userverhalten, wie sie denn suchen werden, dass uns dann vorbereiten, also Lösungsansätze. Also wir haben ja, wie Du sagst, ne, da man wenn man schreibt, dann ist man faul, dann schreibt man nur Worte hintereinander und Laufschuhe kaufen, aber im Bereich KI ist das die ganze Suchverhalten ist das komplett anders. Man schreibt nicht mehr jetzt Laufschuhe wasserfest, sondern man schreibt einfach, ich suche eine Laufschuhe, die man dir dem Wetter zum Beispiel treiben kann unter 50 Ja. Unter 150 Euro ist.

Was ist dann die beste Testsieger Laufschuhe? Also man schreibt einfach anders mit ein Problem, die man eventuell da auf KI zukommt. Und so werden wir uns auch dann halt im Bereich Recherche ergänzen, bisschen bereiter denken. Und ja, das werden wir auch natürlich, wie gesagt, technische SEO ändert sich ja gar nicht, ne? Das Mhm.

Das zahlt sich auch für Geo aus. Aber die Denkweise, wie man die Inhalte bereitstellt, dass die KI Suchmaschinen das auch zitieren für mögliche Das ist sozusagen das neue Gold. Früher haben wir immer die Rankings gekämpft Ganz genau. Also die ersten Top Top Antworten von Speed. Ganz gut.

Und heute geht's mehr drum, zitiert zu werden, oder nach erwähnt zu werden, Verlinkung Menschens und so weiter. Ganz genau. Dass dass das neue Gold im Onlinemarketing ist. Ganz genau, ganz genau. Das ist aber eine gute Brücke, meine Liebe, also rote Teppich sozusagen zur nächsten Schnellfragerunde, denn die 1.

Frage in der nächsten zweiten Schnellfragerunde lautet, was nutzt Du lieber, ChatGPT oder Google? Chimalay. Nein, ich suche Ich suche Google. Täufer finde ich. Ich hätte sagen sollen, KI oder Google, sorry.

Nein, alles gut. Nein, also ich ich suche tatsächlich immer noch Google, je nachdem wie was ich wissen möchte, aber ich verwende im Bereich KI eher Gemini. Mhm, okay. Gibt's 'n Buch oder 'n Film, von dem Du sagen willst, das hat mich sehr geprägt, das hat mein Leben beeinflusst? Das find ich toll.

Also ich hab das Buch nicht gelesen leider, aber ein ganzes halbes Jahr. Das ist ein Film, die, ich weiß nicht, ob Du das kennst. Mhm. Das ist ein erfolgreicher Mann, der halt sehr aktiv war in seinem Leben als als Manager, hat dann einen Unfall gehabt und Quash, Quash Nichts gelähmt. Mit gelähmt, genau.

Ja. Und ja, das war dann halt nicht mehr sein Leben und das hat ja dann halt 'N sehr, sehr emotional Sehr emotional sehr, sehr emotionalen Ende. Ganz genau. Wer den Film sieht, wird das Ende nie vergessen, find ich. Ganz genau.

Und auch eine meiner Aber das ist dann halt genau, sprich auch mein Motto, dass man im Leben alles machen darf, wie man selber denkt, dass das richtig ist. Mhm. Und weil man nie weiß, was kommt. Mhm. Und irgendwie ist ja auch so, wenn ich jetzt dein Leben betrachte, also Du könntest auch die Akteurin in dem Film sein, dass Du sozusagen, wenn jetzt dein Leben anders gelaufen wäre und Du wärst so irgendwie dahin gekommen und hättest den betreut.

Ich glaube, Du hättest den Mann genauso behandelt wie die Akteurin dort. Also Ja. Weil sie tanzt mit ihm in seinem Rollstuhl, als ob niemand zuguckt und Ganz genau. Und er liebt es, ja. Und er Ganz genau.

Muss trotzdem am Ende Abschied nehmen, ohne jetzt zu viel zu spoilern und ganz toller Film Ja. Aus dem man viel fürs Leben lernen kann. Ja. Und wenn's nur ist, dass man ab und zu mal geringe Socken tragen darf. Ja.

Also ja. Ja. Toller Film. Du hast schon vorhin gesagt, Du arbeitest meistens im Homeoffice. Ganz genau.

Was magst Du persönlich lieber, Homeoffice oder Büro? Beides. In Homeoffice kann man dann, ja, jetzt haben wir, glaub ich, uns dran gewöhnt, in Homeoffice zu arbeiten, Kann man dann halt ohne großartig gestört zu werden, ja, gestört ist ja dann halt kein kein richtiges Wort, aber in in Ablenkung kann man ja dann halt konzentriert arbeiten. Aber ich mag auch im Büro zu sein mit Kollegen und mein Chef sagt immer zu mir, wenn Du ins Büro kommst, dann musst Du einen halben Tag Urlaub einreichen, weil Du ja gar nicht arbeitest, weil Du nur Rambasamba machst. Aber so bin ich einfach, wenn ich dann die Kollegin seh, dann möchte ich auch Dann wird kommuniziert.

Genau. Ja. Ja, cool. Ich werche 'n bisschen von dem Skript ab, das Du hast. Ich möchte 'n paar Fragen oder die Frage demnächst 'n bisschen verändern.

Mhm. Und zwar würd ich dich gerne fragen, was Du dir selbst als Letztes gekauft? Also ich hab tatsächlich einen Gummistiefel gekauft, weil ich vor 2 Wochen Gummistiefel? Ja, weil ich vor 2 Wochen am Strand war in Belgien und das Wetter sollte ganz schlecht sein und ich hab mir ein modernes Gummistiefel gekauft, die aber ich nicht getragen habe, weil das Wetter am Strand sehr gut war. Ja, umso besser.

Ja, genau. Es ist, die werden ja noch sympathischer, die Gummistiefel, ne? Ganz genau. Im Regen schützen sie deine Füße und wenn sie nicht benutzt werden, umso besser. Genau.

Toll. Whatsapp war deine bevorzugte App. Mhm. Tippen oder Sprachnachricht? Sprachnachricht definitiv.

Mein Mann hasst Sprachnachricht, aber ich werde immer Sprachnachricht schicken. Es gibt sone lustige Topologie von Sprachnachrichten. Hast Du die mal gesehen im Netz? Nein. Da ist 'n Typ, das ist echt 'n Wissenschaftler und er hat analysiert, wie Sprachnachrichten aufgebaut sind.

Ich guck mal, ob ich das finde, dann würde ich das mal Ja. Mit dem Post spreadden oder Genau. Die mal schicken. Total lustig, weil alle Sprachnachrichten fast immer gleich beginnen. Also erst mal stellt sich die Person vor, obwohl ja die Person, die das liest oder sieht, hört, die die weiß ja, wer das ist.

Also nach dem Motto, hallo, ich bin der Wolfgang. Also ich schick dir eine Sprachnachricht. Hallo, ich bin der Wolfgang. Das weißt Du ja schon. Ja.

Wenn Du sie aufmachst, ja. Meistens kommt dann die Ortsbeschreibung. Also ich bin jetzt grade am Bahnhof und ich wollte dir noch kurz antworten und dann kommt die Antwort auf das, was die Person vorher schon geschrieben hatte, Herr. Okay. Also ich wollte dir noch mal antworten auf die Frage, ob wir am Samstag so Und dann, also der nimmt das komplett auseinander und sagt dann meistens bei 'ner Sprachnachricht irgendwie so gefühlt, 90 Prozent sind eigentlich Nonsense, ja.

10 Prozent sind Inhalt. Aber gut, egal, ich weiche ab, aber ich fand das so lustig. Okay. Wenn ich dich jetzt spontan auf eine Bühne stelle und wir lassen bitte mal das Berufliche weg. Oh.

Ja, also nicht SEO. Mhm. Ich stell dich irgendwo auf eine große Bühne. 800 Leute sitzen im Raum und Du haben kriegst gesagt, Pune, die nächste halbe Stunde gehört dir. Ja.

Über was könntest Du spontan eine halbe Stunde reden? Ich kann wo vieles reden, aber aber ich liebe Kochen zum Beispiel. Mhm. Ich kann einen Kochshow draus machen. Ja.

Cool. Ja. Oder eine Verkaufaktion. Also ich kann, ich liebe auch irgendwas zu verkaufen oder beziehungsweise die Leute zu überzeugen, was zu kaufen, weil sie ja das brauchen und genauso bin ich auch im Job. Ich überzeuge immer meinen Kunden, dass sie, warum sie dann halt SEO brauchen, oder?

Aber ich glaube, die kaufen dir das auch ab. Und weißt Du, was meine Idee wäre jetzt? Also ist ja nicht meine Frage, aber ich hab bei dir jetzt spontan eine Idee. Mhm. Du solltest ein Gericht in der halben Stunde auf Persisch singen und dann übersetzen.

Es ist sehr schön, singen, dann übersetzen und dann den Leuten erklären, wie man's kocht und was es ist, ne? Ja. Das wär doch mal cool, ja? Ja. Das wär mal das wär mal toll.

Nächste Wort ist das. Okay. Letzte Frage aus der Schnellfragerunde. Gibt's irgendwas im Alltag, eine Kleinigkeit, Mhm. Die dich richtig glücklich macht?

Also ich bin ein sehr dankbarer Mensch und ich bin einfach glücklich, wenn man dann halt gesund ist, als Familie da ist, voreinander da ist. Ich bin dankbar, dass wir auch mit Familienanteil, also mein Vater lebt ja nicht mehr, aber auch meine Mutter da ist und meine Kinder glücklich sind. Das ist dann halt, was mich dann täglich glücklich macht, dass wir gesund sind und das tun, was wir auch tun. Mhm. Was macht Pune warte, ich muss ganz kurz auf mein Skript schauen, damit ich mich jetzt nicht blumiere.

Was macht Pune purer bedienen? Genau. In 3 Jahren. Ins Rente gehen, nein. Mit 55, musst dich enttäuschen, meine Liebe.

Genau. Das funktioniert in Deutschland leider nicht so. Leider nicht, nein. Sonst wär ich schon lange in der Rente. Ich würde gerne vielleicht ein bisschen flexibler am Ort sein, wo ich dann halt arbeite und mehr reisen.

Und das haben wir ja diese Location haben wir auch das die Möglichkeit gehabt. Leider konnte ich nicht nutzen, Aber das ist dann mein Ziel, dass man bisschen freier im Alltag ist und nicht ortsgebunden zu Hause in Berchtesgardbach sitzt oder im Büro ist. Das heißt, am schönere Ort sein und und da zu arbeiten und danach das Leben genießen. Und niemand aus Bergisch Gladbach zu nahetritt zu wollen, das ist natürlich 'n schöner Ort, aber es gibt dann noch schönere Plätze auf der Welt. Ja.

Hast Du eine von von Ländern? Habt ihr als Familie eine Bucketlist tun Ja. Den Mann, wo ihr noch hinwollt? Ja, sehr viele. Also ich war nicht so viel in viele Länder unterwegs, also wo ich noch nie war, zum Beispiel ist Italien war ich noch nie.

Also da wollen wir auf jeden Fall hin, aber Spanien gibt's auch sehr viele Orte, die ich noch nicht gesehen habe. Griechenland war ich auch nur einmal, werd ich dann noch mal aber andere Insel erkundigen. Ich bin nicht so ein jemand mit Zelten und so. Ich brauch mal 'n bisschen mal Luxus, von daher, ich möchte Nietzsche. Ja.

Und darum ist das nicht jetzt dann Wandern oder sonst was, solche so Camping Axionen Schon schön Hotel und schön abends Ein bisschen Luxus, ja. Bisschen am Strand und Kultur, ja. Ganz klar. Kann ich dir Rordos sehr empfehlen. Ja, sehr schön.

Okay. Kommen wir zu deinen Abschlussfragen, meine Limkune. Und ich hab eine, die steht auch nicht hier drin, die hab ich mir so überlegt, als wir uns eben unterhalten haben, hab ich mir die aufgeschrieben. Mhm. Du hast dir jetzt 'n sehr positives Fazit von Deutschland gezogen mit den Schwierigkeiten ganz am Anfang und so weiter.

Das ist ja sozusagen leider normal, wenn so was passiert. Trotzdem hätte ich mal die Frage an dich aus deiner Perspektive als Migrantin, als Mensch, der in dieses Land gekommen ist Mhm. Und wie Du sagst, doch auch unterstützt und aufgenommen und mit offenen Armen empfangen wurde und auch, ich hab das ja auch in Berlin erlebt, voll integriert ist, also das würd ich schon sagen. Hast Du 'n Wunsch an die Menschen hier in in dem Land und eigentlich ja so an alle Menschen in allen Ländern, wenn andere Menschen zu Ihnen kommen? Also aber jetzt aus deiner Perspektive, hast Du 'n Wunsch an die Deutschen, wo Du sagst, da müsst ihr noch anders werden oder das wär schöner?

Also ich hab nur gute Leute in meinem Leben begegnet. Gute deutsche Leute, nette, aufmerksame, hilfsbereit. Ich hab sehr, sehr viele deutsche Freunde, kann ich auch jetzt sagen, viel mehr als iranische Freunde hier. Und darum, also ich hab keinen großen Wunsch. Mich stört jetzt ein 1 einzige halt Verhalten von Deutsche, also kann sein, von andere Länder auch genauso ist, aber bei Iraner ist nicht so, wenn 2 deutsche Leute sich unterhalten und ein Drittel vorbeigeht und einmal hallo sagt oder irgendwie, dann gibt's niemals eine Antwort von diese 2, also diese Aufmerksamkeit, die beim Reden, die werden sie nicht an 3.

Schenken und das ist, also ich bin ich immer so manchmal eine kurze Beleidigung kommt bei mir Und dann sag ich, nee, wir sind ja in Deutschland, alles gut. Die meinen nicht dich. Ja, die meinen so. Ja, die meinen so. Genau, genau.

Das ist mein Wunsch, dass man dann Also das ist aber, wie gesagt, also ich hab keinen wirklich Verbesserungswunsch. Weißt Du, was ich sehr schön an dem Wunsch finde? Und ich würde die, also ich würde die Beobachtung bestätigen, kann mir das so vorstellen, wie das so ist. Ich würde, was ich schön finde an dem an dem Wunsch ist, dass es so kein wahnsinnig großer Wunsch ist. Nee.

Und jeder von uns, der jetzt zuhört, ihr Lieben da draußen, die noch dabei sind, erst mal vielen Dank, dass ihr so lange zugehört habt, aber das kann ja jeder machen. Also das das kann man schnell umsetzen. Wenn beim nächsten Mal in dem Gespräch jemand vorbeikommt, ja, dann kann man einfach mal kurz denjenigen, der vorbeikommt, hallo sagen und dann kann man sich ja wieder weiter unterhalten. Also finde ich eine schöne, finde ich 'n sehr schönen Wunsch und wir versprechen uns, dass wir in die Umsetzung kommen. Dankeschön.

Gut, dann deine persönlichen Abschlussfragen. Was bedeutet Heimat heute für dich? Also Heimat ist natürlich besonders jetzt auch, wo meinen Heimatleute nicht gut geht, sehr, sehr wichtig. Ich bin auch sehr aktiv in Deutschland in die letzte 5 Monate gewesen, damit ich dann halt die Stimme meines Landes in Deutsch, also beziehungsweise in Europa sein kann. Und ja, ich wurde sehr gern, ich war noch nie in Iran, seitdem ich in Deutschland bin seit 25 Jahren nicht.

Ich wünsche mir aber, dass das Land im Iran so frei wird bald, dass ich dann irgendwann mit meinen Kindern da hinreise und das schönes schöne Land meinen Kindern zeige und alle meine Kindheit und alles, was ich dort gegessen habe und alles, was ich erlebt habe, auch meine Kinder vorstellt, weil meine Kinder sind sehr Reise Toll. Ja nee, die sind die lieben Reisen und Kulturen und alles mögliche Essen und da ich bin mir ganz sicher, dass mein Land auch 'n Topfavoriten kommt bei meinen Kindern, wenn sie denn da hinreisen. Also ich bin auch, ich hab auch 'n paar Länder noch auf der Bucketliste. Ich hab schon viele Länder gesehen. Ich bin auch sehr dankbar dafür.

Aber tatsächlich würde ich wahnsinnig gern auch mal nach Persien reisen und ich hoffe, dass irgendwann in meinem Leben noch die Situation so ist, dass man gefahrlos dahin fahren kann. Weil ich finde, es ist 'n faszinierendes Land, 'n großes Land, viele Menschen, kluge Menschen, viel Kultur kommt daher. Also würd ich auch wahnsinnig gern, vielleicht kannst Du mich mal einladen, wenn ihr dann da Sehr gerne. Vor Ort seid und wir können alle reisen, dann dann treffen wir uns in Teheran oder in deiner Stadt und dann zeigst Du mir mal die iranische Kultur. Das würde ich Sehr gerne.

Das würde ich liebend gerne machen. Sehr gerne. Ich hab noch ein, 2 Fragen, die würde ich gerne auslassen, weil ich die eigentlich schon beantwortet habe oder wir die beantwortet haben. Ich würde sagen, ich frage normalerweise die Menschen gerne, auf was sie besonders stolz sind im Leben, aber das, was Du als Lebensleistung jetzt hier dokumentiert hast mit deinen Kindern, mit deiner Familie, hier, mit der Integration, ich glaube, da kannst Du superstolz drauf sein und deswegen lasse ich die Frage weg. Gibt's noch irgendwas, was wir noch besprechen sollten?

Und eine Sache wollte ich noch sagen, weil Du's auch grade eben erwähnt hast. Ich hab bewusst nicht so reflektiert auf die Situation jetzt im Iran, Mhm. Weil a möcht ich's auch 'n bisschen zum Schutz für dich, weil Mhm. Da gibt man dann vielleicht Positionen ab oder Stellungen. Ja.

Auch ich weiß nicht, wer das alles und wo hört. Ja. Ja. Jeder Mensch kann sich da 'n eigenes Bild machen und ich glaube, dass es den Menschen im Iran in Summe dem Volk den Iranern, denn das ist nicht das Regime, genau wie Amerika nicht Trump ist und wir 2 Das genau. Merkel sind, ja.

Ganz genau. Oder oder Merz sind. Ich glaub, dass es den Menschen grade sehr, sehr schlecht geht. Und wenn 'n Regime 20, 30000 eigene Bürger umbringt am Tag, ja, hab ich grad Gänsehaut und deswegen, ich hab das extra ausgeklammert. Also das Das ist gut.

Es ist nicht böse gemeint Nein. Weil es ist kein politischer Podcast. Und ich wollte mehr den Blick auf dich richten. Und das ist uns ja auch, glaub ich, ganz gut gelungen. Vielen Dank.

Aber gibt's trotzdem noch was abseits von dem Thema Iran und Regime und Krieg dort, der furchtbar ist, genau wie der Krieg in der Ukraine und im Gaza, das klar zu sein? Gibt's irgendwas, was Du gern noch sagen möchtest, was wir nicht besprochen haben, aus deinem Leben zum Beispiel? Dass ich, wie Du sagst, ich bin total stolz auf meine Kinder und dass sie dann halt deren Weg gehen und das Leben in Deutschland und weltweit leben. Ich bin sehr stolz auf Mama und ja, ich bin auch wie gesagt dankbar, dass ich dann halt so aufgewachsen bin und das erreicht habe, was ich jetzt bin. Ich genieße jeden Tag, die ich dann kann und ja, ansonsten hab ich, glaub ich, alles gesagt, was ich dann Gut.

Und natürlich werde ich dann halt ja jetzt mein Arbeitgeber auch Danke sagen, dass das dann alles so für mich ermöglicht, auch diese Freiheit, dass man dann Ich hab sogar heute später angefangen zu arbeiten, also ich hab heute ganz wenig gearbeitet von daher. Du hast später angefangen und früher aufgehört. Früher aufgehört, genau. Gute Methode. Ja, genau.

Heute hab ich Aber es ist, ich bin total glücklich da und ja, ich. Schön. Nächste vorletzte Frage oder das ist keine Frage, sondern eine Aufforderung. Stell dir vor, in Bergisch Gladbach an der nächsten riesengroßen Kreuzung, das es bei euch gibt, Mhm. Darfst Du 4 Wochen lang 'n Schild aufstellen mit Leuchtschrift riesengroß, sodass jeder, der da fährt, das sehen muss?

Was steht auf dem Schild? Einfach das Leben genießen jeden Moment und das tun, was was dir gefällt. Tante als Unternehmer Zuschauer. Aber wenn ich dann halt diese dieses Schild, was da draufsteht an die Giranten und so vielleicht da ein Botschaft weitergeben möchte, einfach die Sprache lernen, haben keine Angst von Berührungen, von Leute, von große Schritte, egal wie oft man halt, ne, auf Nase fällt oder halt, ne, nicht das erreicht, was man erreichen erreicht erreichen kann, noch mal aufstehen und noch mal weitermachen. Das werd ich, also das die Sprache lernen Zielstrebigkeit hast Du das genannt vorhin.

Sehr zielstrebig. Gut. Und natürlich Mut. Mut braucht man in Deutschland definitiv. Aber ich glaube, Menschen, die migrieren, die müssen eben mutig und zielstrebig.

Zielstrebig vielleicht nicht, aber mutig sein, auf jeden Fall. Aber die Sprache lernen, das ist ganz wichtig. Ja, das stimmt. Okay, letzte Frage. Gibt es 'n Menschen, den ich in diesen Podcast einladen sollte, weil Du sagst, das ist 'n faszinierender Mensch?

Oh, ich weiß nicht, ob ich da 'n Namen nennen darf. Musst Du auch nicht. Du Du bist nicht gezwungen Namen zu nennen. Wenn Du sagst, ich denk da mal drüber nach und schickst Du mir im Nachgang oder haust Du einfach keine, ist das auch zentral okay. Ja, Ja, ja, bestimmt gibt es auch Menschen, aber ich weiß nicht, ob die dann eine extrovertierte Person sind hier Ja, aber guck mal, was Du dir Angst hattest vom ersten Podcast, ne?

Also Angst nicht, aber das war so. Du warst so skeptisch, aber Du warst zielstrebig Ja. Und spontan und dann hast Du das gemacht. Und nachher hast Du gesagt, das war gar nicht schlimm, ja. Also vielleicht meine Tochter, die hat einen krassen Lebenslauf.

Ja, warum nicht? Richtig krass und die ist ja hier zur Welt gekommen, groß geworden. Das heißt, sie hat die beide Welten, Kulturen hat, sie kennt sie. Aber was sie alles, glaub ich, im Leben getan hat, ist das wahnsinnig. Also ansatzweise Und Du hast mir ja auch in Du hast mir ja auch erzählt, dass deine Töchter sehr viel rumreisen Ja, sehr schön.

In Südamerika und und Also wär auch eine spannende Vita, find ich auch toll. Ja. Und da meine Sie bringen mich bestimmt aber macht ja nix. Macht ja nix, schauen wir mal, ja. Ich werde einfach dich noch mal im Nachgang anschreiben und dann werden wir da drüber reden, ob ich sie in die Liste nehmen würde.

Alles klar. Super. Vielen Dank. Meine liebe Pune, ich dank dir. Wir haben wie immer fast auf diese Sekunde dann nur 90 Minuten und das vergeht wie im Flug.

Ich könnt hier stundenlang zuhören, wie auch übrigens in live in Berlin, also hab ich auch sehr genossen unser Gespräch. Danke. Deswegen ganz, ganz lieben Dank, dass Du bei mir Gast warst hier am digitalen Lagerfeuer. Ich hoffe, ihr da draußen habt 'n bisschen was mitgenommen. Ich kann euch nur empfehlen, verlinkt euch mit Pune bei LinkedIn, ich weiß nicht, wo sie sonst noch ist, aber bei LinkedIn ist ja ganz sicher.

Ihr werdet dann auch in den Brombonpost natürlich den Link bekommen zu ihr. Und wenn ihr das dann hört diese Folge, dann habt ihr das ja gelesen, dann vernetzt euch mit ihr. Ist eine faszinierende Mensch und tolle Persönlichkeit und ist auf jeden Fall wert, ihr zu folgen. Vielen Dank. In diesem Sinne sag ich dir ganz lieben Dank, euch da draußen alles Gute und Juulu bis hoffentlich mal ganz bald, ne.

Ja, bis hoffen, das war mal eine Ehre. Vielen Dank, Wolfgang. Dankeschön. Tschüs. Tschüs.

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