Ratschläge sind auch Schläge | Robin Heintze | BTS #16
Worum es geht
In dieser Folge von 'Behind the Story' spricht Wolfgang Jung mit Robin Heintze, Gründer und Geschäftsführer der Online-Marketing-Agentur Morefire. Gemeinsam gehen sie Robins persönliche Heldenreise durch: seine Kindheit, die beruflichen Anfänge und die Werte, die ihn geprägt haben. Außerdem geht es um Ratschläge fürs Leben und den sinnvollen Einsatz digitaler Tools im Alltag.
Autor: BTS - Behind the Story
Zu Gast
Robin Heintze ist Gast der Folge und betreibt selbst Social Selling. Er ist zudem Host des Podcasts "Marketing on fire" und auf LinkedIn aktiv.
Folge teilen
Transkript
Ja, hallo und herzlich willkommen zur Ausgabe Nummer 16 von Behind the Story. Es ist März, es ist warm und es ist super viel los draußen in der Welt und genau darüber möchte ich heute nicht Putin und Co oder koalitionsmüde seid oder whatever, dann seid ihr hier genau richtig, denn ihr wisst ja, bei Behind the Story geht's bei mir in diesem Format darum, die kleine sozusagen private Heldenreise meines Gastes am digitalen Lagerfeuer 'n bisschen zu beleuchten. Ja, das möchte ich heute auch wieder machen, also lade ich dich herzlich ein, setz dich zu mir ans Lagerfeuer und hör 'n bisschen zu, wenn ich mit meinem Gast über sein Leben rede. Denn heute habe ich wieder 'n tollen Gast, der sitzt in Köln. Ich seh ihn schon und ich werde ihn gleich begrüßen.
Mein Gast heute ist Robin Heinze. Robin ist Mitglied und Geschäftsführer, nein, nicht Mitglied, sondern Gründer und Geschäftsführer der Onlinemarketingagentur Moorfire in Köln. Er hat über 20 Jahre Erfahrung im Onlinemarketing, was man gar nicht glaubt, wenn man ihn sieht, denn er sieht viel, viel jünger aus. Er gehört zu den führenden Experten in Deutschland und ich nehme ihn besonders wahr im Segment Content Marketing, Marketingautomation, vor allen Dingen auch im B2B Segment, wo wir beide ja auch 'n bisschen unterwegs sind. Deswegen kennen wir uns schon eine Zeit lang.
Robin leitet 'n Team von, ich glaube mittlerweile, deutlich über 100 Leuten. Da können wir vielleicht gleich noch mal drüber reden Und setzt mit diesem Superteam, von denen ich viele auch kenne und Grüße gehen schon mal raus an euch lieben more Fires maßgeschneiderte Marketinglösungen Ja, sein Weg und das habe ich son bisschen recherchiert, weil ich tatsächlich gemerkt habe, obwohl Robin und ich uns ab und zu auf Marketingkonferenzen begegnen und das schon über viele Jahre, habe ich doch gemerkt, so viel kenne ich von ihm gar nicht, weiß ich gar nicht über ihn. Deswegen habe ich recherchiert und heute mag's die KI ja möglich. Und die KI hat mir gesagt, Robin hatte eine Ausbildung zum Werbekaufmann, dann berufsbegleitendes Studium der Medienwirtschaft und hat dann irgendwann eine Selbstständigkeit geplant beziehungsweise sich selbstständig gemacht. Er er zweifelt schon 'n bisschen an der KI Antwort, wir werden das gleich mal 'n bisschen beleuchten.
Neben seiner Tätigkeit hat's Geschäftsmann Robin auch 'n gefragter Speaker und Experte. Viele von euch werden ihn von irgendeinem Event sicherlich kennen und falls ihr ihn noch nicht kennt, kann ich euch nur empfehlen, einmal in seinen Slot zu gehen, denn er wird zurecht regelmäßig mit Bestnoten versehen, zuletzt in Salzburg, wo er deutlich vor mir lag, was mich heute noch ärgert. Ja, also Robin ist außerdem zweifacher Vater, 2 Söhne, wenn ich auch richtig informiert bin. Er engagiert sich als Kinder, Trainer im Fußballverein, wo er seine Leidenschaft für den Sport auslebt. Aber und da hab ich eine Super Parallele gesehen zu dem Robin Heinzel, den ich als Unternehmer kennenlerne, wo er auch Werte wie Teamgeist und Fairness vermittelt.
In seiner Freizeit ist Robin außerdem selbst begeisterter Fußballer, aber zumindest, was ich sicher weiß, auch Läufer. Ob er noch Fußballer ist, werden wir gleich drüber reden. Genug der Vorrede, den Rest erklärt er euch gleich selbst. Ich sag herzlich willkommen nach Köln, herzlich willkommen bei Behind the Story, Herzlich willkommen am digitalen Lagerfeuer, herzlich willkommen Robin Heinze. Ja, vielen Dank, ein großes Fest hier zu sein.
Die Korrekturen der KI Antworten machen wir dann bei. Ich stell die Frage, kann die KI auch die nächsten Fragen beantworten, die Du vorbereitet hast? Lass uns überraschend. Ja, schauen wir mal. Tatsächlich frage ich die Karriere immer nur son bisschen nach der Bio der Menschen und bisher lag sie immer ganz gut, aber ich hab an deinem Gesicht eben gesehen, da war doch das ein oder andere dabei, was nicht so passt.
Lieber Robin, vielen Dank, dass Du dir bei diesem herrlichen Wetter und einem wunderschönen Freitagnachmittag im März die Zeit für dieses Gespräch nimmst. Ich freue mich wirklich sehr, weil ich dich als Kollegen und Mensch sehr, sehr schätze und ich freue mich, dass ich das mal zum Ausdruck bringen kann an der Stelle. Robin, wir beginnen dieses Format immer damit, dass ich einmal noch mal kurz darauf hinweise, ich führ das so im Sinne der Heldenreise und Du hast dir eben schon selbst gesagt, dass Du einen Bezug zur Heldenreise hast, und zwar im Kontext der SMX, da kommen wir vielleicht später noch dazu. Das schon mal als kleiner Teaser. Ich beginne dieses Gespräch immer hier am digitalen Lagerfeuer in deiner Kindheit, denn da beginnt ja unsere unsere Reise, unsere persönliche Heldenreise immer.
Und deswegen auch meine 1. Frage, wie war denn so deine Kindheit? Wo bist Du jetzt grade? Du bist in Köln, vermute ich. Bist Du in Köln geboren?
Erzähl doch mal son bisschen über deine ersten Jahre. Ja, das ist nicht der KI Teil der Antwort, den ich direkt korrigieren muss. Ich sitze in Olp im schönen Sauerland. So, ich bin aktuell im Homeoffice. Also ich Ah, okay.
Lebe da, wo ich groß geworden bin auch wieder. Also ich bin in einem Dorf bei Olpe, wobei jeder aus 'ner Stadt schon Olpe als Dorf bezeichnen würde. Also Olpe ist eine Kleinstadt im Süden des Sauerlandes mit 20000 Einwohnern oder so was. Ich bin in anderthalb 1000 Seelendorff nebenan groß geworden, dem schönen Rohde. Hab dann eine Zeit nach Schule CW, dann in Bonn kurz und dann länger in Köln gewohnt und bin jetzt vor 11, 12 Jahren und wie so was wieder zurück in die Heimat gezogen.
Also ich bin ländlich groß geworden, das mal so als erster Kontext. Also das ist alles mein meine gesamte Kindheit, Kindheitserinnerungen spielen eigentlich im Sauerland fast. Okay. Was ich immer gerne frage und für dich gilt natürlich das Gleiche wie für meine anderen Gäste, wenn Du nicht antworten magst oder sagst Du das einfach frei raus, weil wir unterhalten uns hier locker am Lagerfeuer. Was mich immer interessiert, ist, wie ist die Situation deiner Kindheit gewesen mit Blick auf die berufliche Profession oder den beruflichen Werdegang deiner Eltern?
Also das interessiert mich immer deswegen, weil ich versuche, Prägungen herauszufinden. Wie ist 'n Mensch? Welche Werte hat er und was hat er für eventuell von seinen Eltern mitbekommen? Oh, spannend. Also meine Mutter ist Walldorf Erzieherin.
Ich bin im Marketing gelandet. Also ich würde sagen, da ist jetzt nicht sone gigantisch große Schnittmenge dann da. Mein größere Überschneidung, mein Vater war Journalist. Das heißt, er hat einen Medienbezug, insbesondere sehr starken Politikbezug. Da hab ich nur das Interesse von ihm quasi mitgegeben bekommen.
So dem dementsprechend in so einem Elternhaus bin ich dann groß geworden. Also insofern jetzt keine Unternehmerfamilie. Meine Eltern haben sich mal oder mein Vater insbesondere in der Selbstständigkeit auch versucht, das ist so mittelgut gelaufen, war für mich eigentlich auch eher 'n Grund mich nicht selbstständig zu machen. Bin dann trotzdem irgendwie da reingerutscht, wo ich jetzt gar nicht so traurig drüber bin. Mhm.
Das heißt, wenn ich das richtig verstehe, war deine Kindheit so der klassische behütete Sohn im ländlichen Umfeld von in der Nähe von Olpe, sag ich jetzt mal. Klassisches Familienszenario und Du warst sehr eingebettet. Sehe ich das richtig so? Grundsätzlich ja, also beziehungsweise eingebettet. Ich hatte hab 2 ältere Brüder, die sind Zwillinge.
Insofern haben wir habe ich eigentlich meine Kindheit ganz oft 1 gegen 2 spielen dürfen. Das ist der unbehütete Teil, kann man so sagen. Aber ansonsten so, dass das Leben aufm Land im Dorf und sowas, das war schon alles sehr sehr nett und sehr gemütlich. Nee, hatte da so Kindheit, war alles fein, nahm Wald gewohnt, der Sportplatz war in 5 Minuten zu Fuß zu erreichen, die Grundschule ebenfalls genauso weit. Also da war alles so, wie man das irgendwie sich ausm Bilderbuch mehr oder weniger vorstellt, so wie ich das jetzt auch noch so in Erinnerung habe.
Was dann so hinter den Kulissen dann familiär war und so, das hab ich jetzt alles nicht so wahrgenommen. Meine Eltern haben sich dann später, als ich jugendlich war, getrennt. So, das war dann halt alles nicht mehr so prall. Sind aber da, Sind aber da in dem Haus wohnen geblieben, mit meiner Mutter halt zusammen und bitten dann weiterführende Schule. War bei mir auch so semiafolgreich, weil ich dann halt auch genau in dieser Zeit, es war dann achtes Schuljahr, am siebten fing schon an.
Ja, der der mein persönlicher Fokus hat sich verändert. Meine Eltern waren auch mit anderen Themen beschäftigt, dementsprechend hat sich keiner drum gekümmert, was der Jungen eigentlich in der Schule macht, weil bisher ist er völlig wie geschnitten Brot da irgendwie durch die Schule gegangen. Dann hab ich halt einfach aufgehört, irgendwas für die Schule zu machen. Das lief eine ganze Zeit auch noch ganz gut weiter, aber das ist halt so abschmelzender Prozess gewesen, sag ich mal, die Leistungen wurden Schritt für Schritt immer schlechter. Ich hab einfach nichts getan, bin dafür noch relativ gut klar gekommen.
Aber ja, war war dann halt so diese Phase, würde ich auch sagen, hat nicht so viel Spaß gemacht. Da war halt 'n tollen Freundeskreis drum herum, hab ich weiterhin viel Fußball gespielt, hatte da drumherum eine gute Zeit, aber so familiär und schulisch war nicht so prall. Mhm. Wenn ich dich jetzt als Unternehmer schon mal reflektiere und das ist jetzt meine persönliche Sicht, allerdings ist sie in dem Fall nicht nur persönlich, weil ich oft auch schon tatsächlich in den letzten Jahren mit Mitarbeitern von dir zu tun hatte, gesprochen habe, Mitarbeiterinnen. Du kennst sie sicherlich auch alle, würd ich jetzt gar nicht erwähnen, aber und dann wird mir eigentlich das auch immer bestätigt.
Und Robin Heinze als Unternehmer von 'nem relativ großen Medienunternehmen in Köln steht so unter anderem für eine hohe 'n hohes Maß an Sicherheit als Arbeitgeber oder auch für Beständigkeit im Unternehmenswachstum, in der Entwicklung, in der Zukunftsorientierung und persönlich auch für jemand, der für Durchsetzungsfähigkeit steht, aber irgendwie sehr, sehr smooth. So so würd ich's jetzt mal ganz, ganz positiv formulieren. Und meine Frage, die jetzt noch mal reflektiert auf das, was Du gesagt hast, ist, würde Was würdest Du sagen? Was hat dich da in den Werten mehr geprägt? Vielleicht die Trennung, die Du dann wahrgenommen hast, deine Eltern, die ja dann doch schon Einschnitt ist bei in 'nem in 'nem jungen Leben, denn auch als Jugendlicher ist man ja doch noch sehr in die Familie eingebettet.
Oder vielleicht eben auch dieses 1 zu 2, was ich auch sehr spannend finde, zu sagen, ich musste mich natürlich spielerisch und nicht im wirklich ernsten Kontext, aber immer schon gegen 2 behaupten, die vielleicht son bisschen in im besten Sinne eine Front gegen mich aufgebaut haben, aber ich kann mir das schon ungefähr vorstellen, wie das lief. Ist das zu viel rein interpretiert, wenn man sagt, das sind Werte, die dich dann fürs Leben geprägt haben oder sagst Du, nee, das kann schon da auch herkommen? Also erst mal, was Du so wie wie Du mich wahrnimmst, also da stellen sich mir nicht die nackten Haare auf, ganz im Gegenteil, nee. Hört sich gut an, resoniert mit mir, wie man dann so schön Mhm. So diese diese Front mit den Brüdern, also meine meine Brüder sind großartig.
Also wir haben mega gutes Verhältnis, sehr freundschaftlich, waren, also dieses 1 gegen 2, das ist auch irgendwann gekippt. Das waren halt eben für mich ganz, ganz wichtige Bezugspunkte dann in der schwierigen Phase, weil es waren halt die älteren Brüder und wir sind total Sie sind die älter, wenn ich kurz zwischengrätschen darf? Bitte. Wie viel Jahre sind Sie älter? 3 Jahre.
Mhm. Okay. Nee und dementsprechend, das das das war eher anders. Also immer ganz wichtige Bezugspersonen für mich und das ist auch bis heute so. Find ich auch ganz schön, so von meinem kleinen Sohn, 1 der besten Freunde ist halt mein Patenkind, der Sohn von meinem Bruder.
Die sind ganz dicke, spielen zusammen Fußball auch in der Mannschaft, die ich trainiere. Also das ist vom Verhältnis her alles cool. 'N hohes Sicherheitsbedürfnis hab ich definitiv. Also das ist besser geworden im Laufe der Zeit, also was halt besser schlechter, ist bisschen runtergegangen, aber so durch die Situation zu Hause, vielleicht geprägt, keine Ahnung, Viel Geld war immer wenig da, sagen wir mal auch so, war das für mich immer schon son Faktor. Also nicht volles Risiko und all in, das ist das ist überhaupt nicht meine Mentalität, nee.
Kann sein, dass es daher kommt, ja. Umso erstaunlicher, wie ihr als Unternehmen auch gewachsen seid und bist Du ja auch nicht alleine verantwortlich, ist auch klar, aber trotzdem bist Du ja schon 1 der Treiber von Moorfeier und der Gründer und deswegen also mein größten Respekt dafür schon mal an der Stelle. Aber ich ich bin an der Stelle tatsächlich bei uns eher, also wir sind zu viert in der Geschäftsführung. Ich bin auch eher immer so der, ich tret ab und zu mal mehr auf die Bremse. Wenn man mich irgendwie in außen kennenlernt, ist das vielleicht 'n bisschen überraschend, aber tatsächlich bin ich vorsichtiger als andere bei uns in der Geschäftsführung.
Ich bin ich würd nicht sagen, der vorsichtigste. Das variiert auch je nach Kontext, aber eher in der in der vorsichtigeren Ecke. Interessant. Robin, damit die Leute, die dich nicht kennen oder nicht gut kennen, son bisschen mehr 'n Eindruck davon bekommen, wer denn hier am Mikro sitzt auf der anderen Seite, hab ich eine Schnellfragerunde. Auch heute habe ich wieder 2 Fragen in der Schnellfragerunde, die nicht im Briefing standen, aber nichts Schlimmes, glaube ich.
Das Schöne ist dann das Briefing nur überflogen, aber Ja, das ist schon ja schon Genau, Du hattest mir ja schon gesagt, ich guck mal drüber, aber ich lass mich auch gerne überraschen. Finde ich total cool, ja. Ja, die Schnellfragerunde ist dafür da, Du musst jetzt nicht superschnell antworten, aber son bisschen mal 'n Eindruck von dir zu bekommen. Deswegen lass uns mal reinstarten, wenn's okay ist für dich. Mit der ersten Frage, was ist dein Lieblingsbuch und warum?
Die hab ich tatsächlich auch gesehen und das ist mir superschwergefallen, weil ich hab hier 'n Riesenstapel an Büchern auch in meinem Arbeitszimmer liegen. Ich ich lese relativ viel mittlerweile wieder, hab das früher auch gemacht. Und ich hab dann einfach überlegt, was ist das Buch, was ich am häufigsten in meinem Leben wahrscheinlich verschenkt habe? Weil ich glaube, das ist das, was ich dann am besten finde. Und das kennen vielleicht gar nicht viele.
Das heißt Der Junge, der Maulwurf, der Fuchs und das Pferd. Also das ist von, ich glaube, er ist Australier, Charlie McKessee, wenn ich's richtig ausspreche. Und das ist eine Mischung aus Text und Illustration, auch die Texte alle so von von Hand geschrieben dadrin. Und also wenn wenn ihr das noch nicht kennt, lasst es euch von mir irgendwann mal schenken im richtigen Moment oder ansonsten einfach besorgen und danach auch ganz vielen Menschen schenken. Also das ist ein Buch, das ist das schönste Buch, das ich kenne, sagen wir mal so.
Weil? Ach, da ist ganz, ganz viel Herz drin. Da hast Du ganz viel schöne Geschichten, schöne Gedanken da drin und das auch noch richtig liebevoll illustriert. Da da ist Du liest das und fängst an zu lachen. Du liest das und kannst anfangen zu weinen.
Da da sind ganz viele Sachen drin, die zum Nachdenken anregen. Das ist 1, das kannst Du immer wieder rausholen, an irgend 'ner Stelle aufschlagen und das macht immer wieder Freude. Mehr spoiler ich jetzt nicht, das müsst ihr schon sagen Junge, der Maulwurf, der Fuchs und das Pferd. Das ist ja schon mal 'n geiler Titel, ne. Übrigens, jetzt wird's gleich doppelpeinlich für mich, ich gehe aber trotzdem all in an der Stelle.
Gibt's noch 'n Buch, was ich mega mag und Du mir empfohlen hast? Ich habe aber sowohl den Tipp vergessen, als auch den Grund, warum Du es mir empfohlen hast. Ich glaube zum Geburtstag hast Du es mir empfohlen oder so, es war irgendwie 50 Sätze, die mein Leben leichter machen oder so. Also das habe ich gekauft und ich hab's genossen. Das ist, glaube ich, das zweitmeist verschenkte, was ich habe.
Okay. Das hole ich auch immer wieder raus. Einfach ganz, ganz tolle Sätze drin, die zum Nachdenken anregen und ich geh nicht mit allen 50 Sätzen konform, aber es ist schon viel Tolles drin. Ja, wie heißt's denn ganz genau? Nee, 50 Sätze, die das Leben leichter machen oder für einen Leichtaufgaben oder die so was, ja.
Dann lag ich ja relativ nah dran. Ja, aber ganz so verkehrt. Okay. Frage Nummer 2. Grade wenn man so viel die Ohren hat wie Du und wie ich vermute, Du als Geschäftsführer zu tun hast und privat und Fußballtrainer und Familie und Brüder und und und.
Gibt's sonen Ort, wo Du sagst, wenn ich mal Inspiration brauche, dann ist das mein? Witzigerweise hab ich jetzt bei 1 Networking Runde eine ähnliche Frage Da muss man unseren Zettel ziehen und dann entsprechend halt das beantworten, weil da kam die Frage, an welchem Ort bin ich besonders kreativ? Mhm. Geht ja in eine ähnliche Richtung. Mein erster Gedanke war unter der Dusche.
Den den passender Ort finde ich aber, ist halt kein richtiger Ort, aber trotzdem 'n Platz, nämlich wenn die Füße in den Laufschuhen sind. Ich bin 'n begeisterter Läufer und wenn der Kopf ja Luft braucht, Freiheit braucht, wenn ich irgendwie auf Gedanken kommen will, dann Laufschuhe an und raus. Ich bin hab einen Kilometer zum Wald und zum See hier und hab dann, ich sag mal schön, ich laufe da, wo andere Urlaub machen. Da da kommen die besten Gedanken, da kann ich abschalten. Wenn ich will, dann ohne Musik, ohne Podcast oder wenn ich über was drüber nachdenken will oder ansonsten mit Podcast oder Hörbuch, bin ich dann auch ganz gut versorgt.
Mhm. Ja, cool. Tatsächlich hab ich ja auch 'n Vortrag über Kreativität und da frag ich die Leute, wo seid ihr am kreativsten? Also genau die Frage, die Du auch bekommen hast. Und weißt Du, was die 3 Top Antworten sind?
Die hast Du quasi alle impliziert sozusagen eben, ja? Du hast die Top 3 Antworten gehabt. Natürlich. Sport, beim Sport, also Bike oder Laufen oder so, ja. Im Wald.
Und dann im Wald. Da sind die Leute. Und dann, nee, tatsächlich die Top Nummer 1 und zwar mit Abstand ist auf der Toilette. Also Leute und der der das Learning daraus aus meiner Sicht ist, dass immer dann, wenn wir nicht in diesem Nine to five Hustle Modus sind, also immer dann, wenn wir irgendwie komplett raus sind, ja, dann entfacht unser, entfaltet unser Gehirn sein Potenzial sozusagen, ne. Oder dann lassen wir eben diese Dinge zu, schätze ich mal.
Aber Dusche ist auch 1 der Top 5, Dusche oder Badewanne, 1 der Top 5 genannten Plätze. Da da darf ich einfach mal 'n Toilettentipp hier geben. Ja, gerne. Ein Buch mit Zitaten auf die Toilette legen und das Handy draußen lassen. Einfach mal so.
TikTok führt, also sonst sitzt Du da und guckst halt TikToks oder Insta Reese oder sonst was. Einfach mal Zitate lesen, mach dich 'n bisschen schlauer. Ja, bei mir liegt der kleine Buddha Sarg. Ja, auch sehr schön. Haben meine Kinder mir geschenkt und da sind halt lauter solche Mönchweisheiten drin, total schön.
Und da les ich 2 Seiten, also hast Du, bin ich komplett auch bei dir. 3. Frage, jetzt bin ich besonders gespannt, weil Köln, Olpe, da da vermengt sich grade was in meinem Kopf und vermengen ist 'n gutes Stichwort. Zur dritten Frage, hast Du 'n Lieblingsessen? Ich hatte irgendwann mal auch, ich in soner Schnellfragerunde nach meiner Hinkas Mahlzeit wurde ich gefragt.
Meine 1. Was war das denn für die Schnellfragerunde? Ja, ja, egal. Es ist egal. Okay.
Schmarrn, weil meine spontane Antwort bleib ich gar. Kaiserschmarrn, okay. Das passt aber jetzt Kaiserschmarrn. In die Region, oder? Bitte?
Das passt aber nicht so in die Region. Nee, es ist jetzt weder Sauerland noch Rheinland. Genau. Würde es das Ganze mit irgendwie 'nem Kilo Fleisch noch dazugeben. Nee, keiner sparen.
Kleine Zwischenfrage, wo Du grade sagst, Rheinland. Ist es jetzt Freitag nach Aschermittwoch. Wie geht's dir so? Ich hab nur Donnerstag, Freitag, Samstag gefeiert, hab keine Grippe bekommen im Vergleich zu den letzten 2 Jahren und dementsprechend topfit. Und ich hab nämlich als Riesenprivileg.
Ich hab unten 'n Gendefekt, dass ich nie verkatert bin, egal was ich vorher mache. Okay. Und dementsprechend topfit. Gendefekte, die die Menschheit braucht, sag ich da mal, stimmt. Für mich zu kluge Entscheidung übrigens, egal.
Okay, wir haben ja jetzt von deinem Leben noch nicht so viel betrachtet, Robin. Wir sind noch bei der Jugend, aber Du bist jetzt auch in 'nem Alter, wo ich sagen würde, gesettelter Unternehmer und auf diesem Weg dahin, da wir werden den ja noch 'n bisschen beleuchten dann auch deine persönliche Heldenreise, bekommt man ja den einen oder anderen Ratschlag. Manchmal gibt man auch Ratschläge. Gibt's so die Top Nummer 1 bei dir, wo Du sagst, den liebe ich, den hab ich immer bei mir und den geborene ich auch gerne? Ratschläge sind auch Schläge, hab ich auch mal gehört.
Aber nee, der Ich überleg grade, ich ich sammle ja auch total gerne Zitate, aber der den besten Satz oder das beste ist von Viktor Frankl. Ihm, also ich glaub, der Erfinder der Ergotherapie, glaube ich, war im KZ, 'n österreichischer, ich glaub, Neurologe war irgendwie sein Beruf oder Psychologe. Und so was, ne? Sorry für gefährliches Halbwissen. Ich sollte nix Mal googeln, wenn ich so was raushaue.
Nö, überhaupt nicht. Die Leute können das ja Also auf jeden Fall ganz tolle Bücher geschrieben und von ihm ist dieser Satz, zwischen Reiz und Reaktion liegt ein Raum. So. Und das geht dann noch weiter. In diesem Raum liegt unsere Freiheit, in diesem Raum liegt so die unsere Macht, Entscheidungen zu treffen.
Und das heißt, es geht in diese Richtung Also bitte einfach noch mal danach googeln, wie der Satz genau geht, aber dieses zwischen Reize und Reaktion liegt ein Raum. Und wenn wir diesen Raum nutzen, das heißt, wenn auf irgendwas uns einprasselt, dann können wir sofort reagieren. Oder wir warten mal eben kurz 'n Moment, lassen das auf uns wirken, gucken, was wir das mit uns macht und reagieren dann. War im Bereich Umgang mit Kindern in der Trotzphase für mich extrem hilfreich. Schmeißen sich auf den Boden und schreien und Du kannst also das Gleiche machen und auch auf diesen Bereich reagieren und losschreien.
Oder Du zählst bis 3 und gedanklich und überlegst, was Du damit machen willst. Und das haben wir in jeder Situation. Das ist halt das, was eigentlich unser Gehirn kann, was wir aber zu sehr vergessen, einfach nicht auf jeden Reiz direkt reagieren, sondern sich diese Zeit zu lassen, diesen Raum zu nehmen, da auf der Basis dann die Entscheidung zu treffen und zu überlegen, was will ich eigentlich? Und diese Freiheit nutzen wir viel zu selten und ich hab diesen Satz, hol dich mir regelmäßig raus, konditioniere mich drauf in kritischen Situationen besonders. So und hilft extrem.
Also ich ich liebe diesen Satz und abgesehen davon alles von Viktor Franke, bitte lesen. Ganz, ganz toll. Mega. Zwischen Reiz und Reaktion hatte ich jetzt sofort wieder die Reaktion im Kopf zu sagen, da lag ja vor Kurzem das Oval Office, aber darüber reden wir 2 heute nicht So, genau. Mensch noch mal zu sein.
Aber war auch so eine Reiz Reiz- und Situationsgeschichte, ne? Ja, ich mein, der Hauptberater hat, ist jetzt glaube ich auch jemand mit der niedrigsten Impuls auf diesem Planeten, also die in der Trotzphase hat eine bessere Impulskontrolle als Der hat immer mehr Satelliten als wir, wenn ich wenn Du den gleichen meinst, den ich meine. Okay. Ja, und super, also superschöner Satz und Viktor Franke, ich hab auch schon Sachen gelesen, von dem ja, ich auch unterschreiben, dass der Typ echt lesenswert ist. Kommen wir mal mehr zu den profanen Dingen des digitalen Lebens und Du bist ja im digitalen Leben komplett fest verankert, wie wir alle in unserer Branche.
Welche App benutzt Du am häufigsten? WhatsApp. So. Ja. Dann haben wir 93 Fußballgruppen drin in mehreren Mannschaften, Gruppen, Vorstand, Trainergruppe.
Ja, also Okay. Alleine deswegen. Und sagen wir mal abseits von der Kommunikation, welche Produktions App benutzt Du am meisten? Gar keine. Gar keine.
Ich hab jetzt beruflich nutze ich halt da noch die Mail und Slack drauf, hab ansonsten Insta habe ich drauf, aber nutze es, hab's sehr stark runterreglementiert. Ich glaube, ich hab meine eigene Nutzung auf 15 oder 20 Minuten reduziert. Danach schaltet sich die App quasi ab, so damit ich da halt zu wenig so wenig wie möglich mache. Aber dadurch, dass ich jetzt nicht irgendwie groß Content Creation mache oder so was, nee. Mhm.
Okay. Cool. Bei Olympia würde ich dich am ehesten sehen in der Sportart? Hammerwerfen ist es nicht. Du jetzt Hammerwerfen gesagt hättest, dann wäre ich wirklich, also dann hätte ich mir die Frage überlegt, weil beim letzten Mal, letzte oder vorletzte Sendung hat der David Odenthal gesagt, Kugel stoßen, war ich auch erst 'n bisschen platt, ja.
Größe gehen raus, ja. Würd ich die falsche Statur für. Nee, da ich in keiner Sportart so richtig, richtig gut war. Ich bin, sagen wir, vom Langstreckenlauf her nicht untalentiert, aber nenn ich ihn nicht ansatzweise. Ich glaub, wo wär ich so Richtung Weltklasse, würd ich sagen, auch Thema unverkarrt.
Also ich krieg eigentlich nie den Absprung auf irgendwelchen schönen Veranstaltungen. Ich bin bin immer da bis zum Schluss an der Theke, weil ich mich da einfach mal so sehr wohlfühle. Also wenn das olympisch wär, wär ich ziemlich weit vorne. Beim Golf am neunzehnten Loch halten wir's einfach mal so fest. Okay.
Okay, jetzt kommt die FSK 16 Frage. Es geht darum, den Typ Robin son bisschen einzusortieren. Was machst Du als Erstes, wenn Du morgens aufwachst? Frage zielt darauf ab, bist Du 'n Morgenmuffel oder bist Du 'n Schnellstarter? FSK 16, okay.
Ja, was machst Du als Erstes, wenn Du uns aufwachst? Wurde auch schon falsch verstanden, die Frage. Mehr da Ja, das ist so. Mich anziehen und nach Hause gehen wäre, glaub ich, eher FSK 18 ich steh auf und mach 6 Uhr 30, das schmier ich meinen Kindern Brote, damit sie in die Schule gehen können. Also es ist, ja.
Na, aber Du bist schon son Typ, 6 Uhr oder 6 Uhr 10 rappelt der Wecker und 6 Uhr 30 bist Du fit. Ja, schon. Also ich würd mich auch Also ich fänd's auch cool, wenn die eine Stunde später in die Schule gehen würden, aber nutzt ja nix. Mhm. Okay.
So, nächste Frage. Du hast die Chance, eine historische Persönlichkeit zu treffen, und zwar egal, ob sie noch lebt oder schon vor 500 Jahren oder wann auch immer gestorben ist. Diese Superkraft habe ich als Host dieses Podcasts theoretisch. Du darfst dir irgendeine berühmte Persönlichkeit aussuchen, mit der Du einen Tag verbringen kannst. Gibt's da jemand?
Bestimmt ganz, ganz viele. Spontan denk ich jetzt grade, weil wir ihn grad hatten, Viktor Frankl. Glaub, also son krasses Leben, so so viel Weisheit in einem Kopf drin, das ist, glaub ich, extrem spannend. Und ich hab vor Kurzem die Biografie von Nelson Mandela gehört und auch Wahnsinn, was der Mensch erlebt und was der bewegt hat und mit wie viel Ruhe er auch im Prinzip kurz vor 'nem Bürgerkrieg ein 1 Land kurz vor 'nem Bürgerkrieg in die richtige Richtung bewegt hat. Also unglaublich.
Also das sind so 2 Leute, die mir spontan einfallen. Was überleg ich jetzt grad noch mal? Hab ich sonst noch wen und ganz bestimmt, ja, reicht. Ja, reicht. Genau.
Das reicht total und das Schöne ist, bei Nelson Mandela, da bin ich auch komplett bei dir. Also Viktor Franke, muss ich ehrlicherweise sagen, kenne ich die Biografie nicht so genau. Wenn ich richtig informiert bin, aber ich das auch jetzt wieder mit dem mit dem Disclaimer nach außen, bitte googelt das selbst, wenn es euch interessiert, hat er ja, glaube ich, die die die KZ Zeit überlebt und die Bücher dann danach geschrieben, meine ich, ne? Also Exakt, ja. Mit der Reflexion.
Was Deswegen bei ihm bin ich mir nicht ganz sicher, da habe ich auch zu wenig gelesen, aber Nelson Mandela zum Beispiel ist 1, der den ich deshalb auch so mag, weil er diese Also der hat ja unfassbar krasses Leben gehabt, der Typ, ja, im Vergleich zu uns mit der ewig langen Gefängnisgeschichte und so weiter. Und wenn Du mal liest von ihm die Dinge, am besten im Original dann oder in Englisch, ja, dann dann dann findest Du raus, was für tolle Narrative der erzählt. Also was für 'n klasse Storyteller der ist, wie der seine Inhalte sozusagen vermittelt über die Geschichte und das war aber bei deinem Beispiel von Viktor Franke ja auch so, deswegen absolut geile Persönlichkeit, die Du da genannt hast. Nächste Frage in der Schnellfragerunde, Laura. Was war das letzte Geschenk, das Du dir selbst gemacht hast?
Muss das irgendwas Physisches sein? Völlig egal. Das Letzte, keine Ahnung. Ich hab mir eine neue Laufuhr gekauft, die hat mich hat mir eine große Freude bereitet. Das ist 'n bisschen profan jetzt.
Ich Es muss auch nichts, also es muss nichts Besonderes sein. Letzten Herbst habe ich das jetzt nicht das letzte Geschenk, aber so was größer, was sonst nicht so gegönnt habe, weil ich mit 'nem Freund einfach mal 2 Tage Wandertour hier im Sauerland. Ich bin hier groß geworden, kennen hier viele Ecken nicht und dann sind wir manchmal Hochsauerland 2 Tage wandern gewesen. Und einmal im Jahr beschenke ich mich damit, dass ich halt mit 'n paar Freunden nach Südtirol fahre und da einfach ja eine 1 kleine Wandertour mache. Das sind so Geschenke, aber ansonsten, ach nee.
Ich hab so viele schöne Sachen im Leben, ich brauch mir gar nichts mehr schenken. Auf 'ner Skala von 1 bis 10 würden Sie im Krankenhaus jetzt sagen, das kenne ich da, weil da fragen Sie mal, auf 'ner Skala von 1 bis 10, wie stark sind die Schmerzen? Auf 'ner Skala von 1 bis 10, wie glücklich bist Du im Moment? Ach, da pendele ich, glaube ich irgendwo Also wenn ich wenn ich von außen auf mein Leben schaue, müsste ich eigentlich immer sagen 10, weil wenn ich mir anschaue, wie wie's dem Rest der Welt geht, also in welchem unfassbar privilegierten, ja, in welcher unfassbar privilegierten Bubble ich bin, ist selbst eine neuen eigentlich eine Frechheit, muss man schon fast sagen. Auch ne, bei mir bei mir läuft auch nicht alles rund und zum Beispiel mein mein Vater ist letztes Jahr im Ende November gestorben.
Ja, scheiße. So, aber wenn ich mir anschaue, was ansonsten drumherum passiert, Also 9 bis 10, alles andere wäre echt eine Frechheit. Ich meine, Kinder sind gesund, meine Familie ist gesund, ich bin gesund. So, ich meine, wir haben keine Existenzängste, das Wetter ist schön. Also nee, pass schon.
Entschuldiert auf einmal keine solide 9.8. So, das notier ich mal hier auf der Skala. So, jetzt kommen noch die 2 Fragen, die nicht im Briefing stehen. Da geht's Spontanität. Also was dir spontan dazu einfällt, wenn dir nichts einfällt, ist überhaupt nicht schlimm, ja.
Also bitte keine Gedankenverrenkungen machen jetzt, sondern einfach raushauen, was dir einfällt. Welche 2 Begriffe passen sehr gut zu Robin Heinze? Gute Laune. Also ich bin sehr positiv, würd ich jetzt sagen. Gute und Laune.
Da waren 2 Worte. Was macht mir auch gute Laune? Okay. Und jetzt das Pendant dazu. Welche 2 Begriffe passen nicht zu Robin Heinzel?
Schlechte Laune ist ausgeschlossen als Antwort. Gut organisiert. Im Ernst? Nee, was passt denn sonst nicht? Was würdest Du denn sagen?
Können die jetzt einfach umdrehen, 'n bisschen Zeit zu gewinnen? Nee, ich frage ja an der Stelle und Du musst die Antwort geben. Der Ball ist wieder im Tor, mit der Trader zu sprechen. Ja. Also gut organisiert passt definitiv nicht gut zu mir und ansonsten Also ich geborene die Antwort für dich.
Hochnäsig oder unnahbar bist Du überhaupt nicht? Also Du bist 1 von den Menschen, glaube ich, ich weiß nicht, wie die Erfahrung ist, ob dich viele so auf Konferenzen so ansprechen, junge Leute auch oder oder New Bees in das, aber ich glaube, Du bist eher 1, der sehr nahbar wirkt so, ne. Das würde ich jetzt sagen. Also das Gegenteil würde mich schon irgendwie verwundern, aber das ist natürlich auch extrem subjektiv, wenn ich das so wahrnehme, ne. Mhm.
Du merkst ja, ob Menschen Jüngere oder Newcomer in der Branche, ob wie die auf dich zukommen, ob die Also ich hab ich merk das ja auch, wenn ich jetzt in Salzburg auf der Bühne war, auf der Hauptbühne warst Du ja auch, ja. Das ist ja schon, ah, das ist schon geil, fand fand ich auch persönlich. Dann kommen die Leute schon mit 'nem gewissen Respekt zu zu einem und so, das merkt man. Aber ich finde, also kommen die locker oder kommen die etwas verkrampfter oder so? Ich glaube, Du bist ja eher son Typ, auf den man locker zugeht.
Anyway. Wir lassen's so stehen. Lieber Robin, wir gehen mal in deine Also vielen Dank, das war schon die Schnellfragerunde. Die hast Du mit Bravour überstanden. Das beste fand ich zum Beispiel eine Woche.
Genau. Das Beste fand ich nicht, welche 2 Begriffen passen nicht zu dir gute passen gut zu dir gute Laune. Das war sehr das war eine sehr weise Antwort, liebe Gäste der Zukunft. Hört euch das noch mal an. Okay, jetzt sind wir in deiner Jugend und wenn ich's richtig verstanden hab, sind wir irgendwo so 14, 15, 16 so in dem Alter.
Das ist ja oft im Leben genau der Altersbereich. Bei Jungs meistens noch mal 'n bisschen später, ehrlich zu sein, bei Mädchen, aber in dem Alter schon. Aber es ist so die Phase im Leben, wo sich die ersten Weggabelungen geben. Jetzt mal abgesehen von Grundschule und weiterführende Schule und so, das hat man ja alles. Aber oftmals gibt es, also die 1.
Phase im Leben nennen wir im Storytelling die gewohnte Welt des Mangels. Das heißt, Du bist so in deinem Zuhause und da ist eigentlich irgendwie, passiert jetzt nix wahnsinnig Spannendes, aber irgendwann gibt's entweder 'n Bruch oder es verändert sich das Zuhause oder man spürt selbst, ich möchte in die Richtung beruflich oder ich bin künstlerisch begabt oder whatever. Gab's das bei dir in der Phase? Wie wie hast Du das in der Retroperspektive wahrgenommen? Meine Mutter hat mir mal von 1 Situation erzählt, da war wahrscheinlich war ich irgendwie die 16, vermute ich jetzt mal plus minus 'n bisschen.
Und da hatte sie am, es war Wochenende und ich saß am Küchentisch, hab irgendwie in der Zeitung geblättert, Kaffee getrunken oder irgendwas anderes oder gefrühstückt. Und sie hatte mich dann halt eben gefragt, was man pubertierenden morgens halt so fragt, was willst Du eigentlich mal später machen? Kleiner Tipp, falls ihr Kinder habt, macht das nicht. Und ich hab geantwortet Zeitungsleser und Frühstücke, also so lass mich in der Höhe drüber dran. Ich ernannte mich nicht dran, aber sie hat mich mal irgendwann drauf angesprochen.
Für mich hat tatsächlich Marketing und Werbung immer irgendwie angezogen. Ich fand das immer total spannend und für mich war dann auch und so alles, was mit Wirtschaft zu tun hat tatsächlich auch. Also ich bin in der achten Klasse aufm Gymnasium sitzen geblieben, bin dann runtergegangen auf die Realstuhl, hab da die 8. Klasse wiederholt, konnte dann Französisch abwählen, weil da hab ich, ich hab noch nie Vokabeln gelernt in Französisch. Das war halt irgendwie dann nicht so gut in dem Fach Und durften konnte 'n Französisch taurischen gegen Sozialwissenschaften.
Und das war 'n Fach, das hat mich richtig begeistert, weil da ging's wirtschaftliche Themen, gesellschaftliche Themen, politische Themen. So einfach so, wie funktioniert eigentlich unsere Gesellschaft? Wie funktioniert Wirtschaft? Wie funktioniert der Markt? Das war das 1., was mich so richtig interessiert hat tatsächlich in der Schule.
Weiß nicht, was das über mich aussagt, aber das war für mich so der 1. Impuls, wo ich gesagt hab, okay, irgendwas in diese Richtung konnte ich mir vorstellen, ohne das konkreter zu haben, überlege ich jetzt gerade. Und dann hat 'n Freund von mir, der ist dann auch nach der 10 abgegangen aufm Gymnasium, der hat dann höhere Handelsschule gemacht und hat meinte so, das hat erzählt 'n bisschen, was man da dann an Themen gemacht hat, kann dann sein Fachabi da machen und beschäftigt sich halt mit, ja, Wirtschaftsthemen. Okay, finde ich spannend. Habe ich irgendwie mehr Interesse dran als an an an wissenschaftlichen Themen oder so.
Und ja, die dem das war so der 1. Punkt, wo ich gesagt hab, okay, das könnte was in diese Richtung gehen und daraus ist dann hat sich dann son bisschen das Thema Marketing rauskristallisiert, dass ich das noch interessanter fand, da so als als Spezialisierung drin. Wahrscheinlich mit, weiß ich nicht, 18, den Dreh, 17, 18, 19 in der Kante. Das war ja dann im Prinzip auch genau in der Lebensphase, wo das, was vorher, also wo deine Eltern sich irgendwann davor getrennt hat, 'n paar Jahre wahrscheinlich oder so, wenn ich das alles richtig einordnen jetzt. Also die Frage, auf die ich hinauswill, ist, hast Du diese Entscheidungen, dieses in dir wachsen, okay, dieses Sozialwissenschaften oder Politik, unternehmerisches, mein Ding.
Hast Du das alleine entwickelt oder hattest Du da irgendwie Impulse von außen? Na, es waren waren durchaus Impulse von außen. Also einfach gute Lehrer gehabt zum Teil auch oder halt eben einfach in der Phase spricht man natürlich auch viel irgendwie mit Freunden, die dann auch irgendwie eine Ausbildung starten oder zum Studium gehen und so. Und da einfach Ideen bekommen, was andere machen und dann überlegt, ist das was für mich, ist das nichts für mich? Und da war halt eben ein Freund, der hat höhere Handelsschule gemacht und das fand ich, er meinte, das ist halt gar nicht so schwer.
Der war 3 Jahre älter als ich oder ist er noch immer. Und dementsprechend war das dann für mich, och okay, ist nicht schwer, ist thematisch etwas, was mir liegt? Muss ich gar nicht so viel für tun dann? Also ich bin da auch eher wegen des geringsten Widerstands gegangen. Und ja, so kam es dann halt auch.
Das war so ein entscheidender Impuls, dass ich in diese Richtung gegangen bin. Mit wem hast Du dich dann da kurzgeschlossen? Hast Du mit deinen Brüdern darüber geredet? Mit deinen Eltern, Mutter, Vater oder mit Freunden? Was würdest Du das mitbekommen?
Mit Freunden, mit meinen Eltern wenig, da die habe ich eigentlich, glaube ich, in den meisten Dingen in meinem Leben vor vollendete Tatsachen gestellt ab meiner Jugend. Und mit meinen Brüdern nicht, die waren schultechnisch noch fauler als ich. Also dementsprechend, die haben komplett anderen Weg eingestrahlt. Auch alles gut, aber nee, die waren wirklich da kein Was machen die, wenn ich fragen darf, wenn Du's sagen möchtest? Möhre nicht.
Die sind beide ins Handwerk gegangen. Also der eine hat eine Ausbildung zur Maurer gemacht, der andere Garten Landschaftsbau, haben dann ihre Meister gemacht, zum Maurer gemacht, der andere Garten Landschaftsbauer, haben dann ihre Meister gemacht und der Maurer hat dann umgeschwenkt auf technischen Zeichner. Und ja, so, die sind beide da noch in der Branche, in der Baubranche aktiv. Und da glaube ich auch, soweit ich das wahrnehme, sehr glücklich. Und es ist übrigens wahnsinnig gut, wenn man Handwerker kennt, weil die kennen übrigens auch alle anderen Handwerker und wenn man Handwerker kommen will, musst Du Handwerker kennen.
Ah mega. Und die können wir eben auch nicht selber kurz machen. Also Wahnsinn, die Handwerker sehen. Das ist natürlich Jackpot, ja, an der Stelle. Aber auch Viele in meinem Freundeskreis haben irgendwie Ausbildung in dem Bereich gemacht.
Viele sind noch da aktiv. Also das ist Ich hab da schätze schätze diese Menschen sehr, nicht nur, weil sie mir helfen kann, auch einfach, weil da sind auch alles mal so in dieser ganzen Marketing Bubble oder 'n ganzen Unternehmer Bubble, da sind auch schon ziemlich viele Luftpumpen mit dabei und da Handwerker sind immer schön entspannt und geerdet. Und wenn der dumme Spruch drück raus raus, dann kriegst Du 3 Dumme zurück. Also da da verlierst Du immer. Also ich ich ich mag diesen Kontext.
Ja. Die die Kommunikation ist anders strukturiert und ich meine die Handwerkern irgendwas, keine Ahnung, Holz, Elektro, sonst irgendwas. Und dann funktioniert das dann ja hoffentlich irgendwann auch und das ist schon geil irgendwie, ne, wenn die Fotovoltaik geht oder sonst was. Also kann ich durchaus nachvollziehen. Jetzt hast Du sozusagen den Weg in die höhere Handelsschule gegangen.
Wie ging's dann weiter? Danach wollte ich ja eine Ausbildung machen, weil ich dann, ich hatte keine Lust zu studieren und hab dann mich hat mich halt eben Ausbildungsplätze bemüht. Ich wollte weg aus aus Olpe, das war für mich klar. Also ich war bisher nichts anderes und mich hatten größere Städte eigentlich immer gereizt und hab dann halt eben geguckt, wo könnte ich mal hingehen. Einfach ich wollte auch mal immer hier rauskommen.
Also da war schon son bisschen der der Wunsch da, aber jetzt nichts irgendwie Gigantisches zu machen. Und wollte dann halt eben 'n Ausbildungsplatz, hab mich nach Werbekaufmann, so hieß das damals, ich weiß nicht mehr, ist irgendwas mit Marketingkommunikation, glaube ich, Werbekaufmannausbildung gesucht und hab in Bonn dann etwas bekommen. Hab mich also ganz gezielt so Köln Bonner Raum beworben. Und da hieß es dann aber, nee, Du musst erst dann CIVI machen, weil wir wollen nach der Ausbildung übernehmen wir eigentlich im Alter und dann haben wir keine Lust, dass jemand da noch zum Bund oder Zivi dann halt 'n Jahr weg muss, wenn wir den gerade 3 Jahre dann oder zweieinhalb Jahre fit gemacht haben. So, und das heißt, musste ich erst mal meinen Zivi machen und hab dann konnte erst danach dann in Bonn anfangen.
Hab dann auch da wieder einfach Freunde gefragt, wo habt ihr CIVI gemacht? War 2, mit denen ich Fußball gespielt hab, die haben an 1, damals hieß es noch Körperbehindertenschule, mittlerweile ist es eine Förderschule für körperlich geistige Entwicklung. Und da haben die gesagt, war mega, top Zeit gehabt. Okay, keine Berührungspunkte mit gehabt, aber ich hatte auch nur 'n bestimmtes Zeitfenster, wo ich Zeit dafür hatte, weil genau dieses Jahr, damit ich mit der Ausbildung anfangen konnte und bei denen passte das dann auch. Und dann bin ich halt da gelandet, war megagut.
Megagut, weil? Aus verschiedensten Gründen. Also zum einen sehr, sehr lehrreich sich einfach mit, ja, Menschen mit Behinderungen zu beschäftigen, weil hatte ich bisher kaum Berührungspunkte in meinem Leben. Und wirklich an Tag 1, ja komm mal mit hier zum Wickeln. Und dann musst Du halt eben erst 1.
Aufgabe einen Vierzehnjährigen wickeln, der Vierzehnjährigen Schwerstbehinderten. Und wirklich so dieses, die Kinder haben überhaupt keine Berührungsängste und das ist einfach so vom vom Umgang her, Du lernst sehr, sehr viel. Ich fand das superspannend, hab dann auch kurz drüber nachgedacht, wäre das auch beruflich was für mich irgendwie, Lehrer da irgendwie zu werten? Hab dann festgestellt, nee, ich bin 'n viel zu ungeduldiger Mensch, weil die brauchen halt alle 'n bisschen länger. Mhm.
Und überhaupt nicht meine Welt. Aber gleichzeitig tolle Menschen getroffen. Unter anderem war gab's da auch eine Referendarin, die mittlerweile meine Frau ist. Mhm. Ja, cool.
Okay. Also doof Das weiß ich auch nicht, ja. Und für den Rest meines Lebens sogar noch, die waren diese 10 Monate extrem prägend. Ja. Ja.
Vielleicht ist die Frage in dem Kontext jetzt 'n bisschen doof. Ich überlege grade, ob's dir doof ist, aber ich stell sie trotzdem mal, weil kann ja auch mal eine doofe Frage stellen. Würdest Du sagen, dass diese Erfahrung mit diesen Menschen mit Einschränkungen an der Stelle in der Lebensphase jetzt im Nachhinein oder jetzt in der akuten Phase, wo wir über barrierefreie Kommunikation reden auf allen Ebenen, wir 2 ja mit unseren Agenturen im Wesentlichen auch oder viel auch digital, ja, also auf Webseiten und et cetera. Hat das dann deine Sicht verändert? Würdest Du sagen, ich würde heute anders drauf gucken, wenn ich diese Zeit nicht hatte?
Oder sagst Du, nö, eigentlich ist es so weit weg. Es war gut damals, aber hat jetzt damit nichts zu tun? Dadurch, dass das für mich kein abgeschlossenes Kapitel war, ich war 10 Monate zwar in der Schule, aber meine Frau arbeitet noch immer an der Schule. Dementsprechend bin kenn ich da nach wie vor kriege ich ganz, ganz viel aus ihrem Arbeitsalltag auch mit. Dementsprechend bin ich bei dem ganzen Thema Inklusion in der Schule.
Wie wie wie entwickelt sich da das ganze Leben? Also wie entwickelt sich auch das Thema Barrierefreiheit et cetera? Also da bin ich komplett, das ist hier eigentlich ja jede Woche Thema bei uns, weil ich einfach da nach wie vor 'n großes Interesse dann habe. Insofern ist das für mich kein abgeschlossener Prozess und alles, was, sagen wir mal, Inklusionsgedanke ist halt dadurch hier komplette Normalität. Wir haben das große Glück, dass wir keine Kinder mit Behinderungen haben.
Also Du, das lernst Du auch erst mal zu mit Behinderung haben. Also Du, das lernst Du auch erst mal zu schätzen, wie privilegiert das ist, wenn Du nicht diese Einschränkungen hast. Nur dementsprechend, ja, hat mich extrem stark geprägt und tut es weiterhin auch. Mhm. Aber es ist jetzt nicht so, dass ich jetzt sage, oh, Webseiten müssen barrierefrei sein.
Ja, das ist ja auch tut es weiterhin auch. Aber es ist jetzt nicht so, dass ich jetzt sage, oh Webseiten müssen barrierefreier sein, weil ich damals 'n Zivi an 'ner Förderschule gemacht habe. Nee, so weit würde ich jetzt nicht gehen. Mhm. Okay.
Gab's Momente auf deinem Weg bis dahin, wo Du gesagt hast, boah, ich zweifle, ob das richtig war? Weil das klingt jetzt alles relativ straight und immer so auch im richtigen Moment den richtigen Menschen getroffen und das kann ja auch durchaus so sein, ja? Ich finde, das Leben besteht ja generell nicht nur aus Höhen, sondern auch aus Tiefen, aber es gibt eben auch Menschen, wo's einfach mal glatt lief und es kann ja auch mal was glatt laufen, ne. Also insofern will ich gar nicht zwanghaft hier irgendwas rein diskutieren, aber die Frage, die ich gerade bei so 'nem Menschen hab, der nach außen so strahlt wie Du und das tust Du ja und der auch wirklich son 'n 'n Leuchtfeuer feuer ist in in unserer Branche und an dem sich bestimmt viele orientieren, ist ja die Frage, hast Du in der auf dem Weg da auch Zweifel gehabt? Grade weil Du ja auch wichtige Teile des Weges, sagen wir jetzt mal einfach ganz grob, zwischen 15 und 25, ohne es chronologisch korrekt zu machen, aber in dem in dem Fenster ja alleine gegangen bist.
Und Du hast gesagt, Susan Lob, ich hab meine Eltern immer vor vollendete Tatsachen gestellt. Das ist ja die Ich Perspektive und das ist ja auch so okay und das ist auch schön, wenn die Eltern dir die Freiheit geben. Auf der anderen Seite bedeutet das aber auch, dass Du's alleine gemacht hast, ja, dass Du sozusagen nicht dieses zumindest von den Eltern dieses Feedback hattest. Und meine Frage ist jetzt, hast Du Momente gehabt, grade in der Zeit, wo Du gedacht hast, oh scheiße, das war jetzt doch verkehrt oder in irgend 'ner Form gezweifelt hast? Bestimmt, aber es ist jetzt nicht so, dass ich das irgendwie als mich an Zeiten erinner, wo ich da irgendwie so ganz große, dunkle Wolken irgendwie Mhm.
Bei mir hatte. Ich hab, glaub ich, 'n Großteil meines Lebens immer extrem viel auf mein Bauchgefühl gehört Und dementsprechend sind diese Phasen, wo ich dann einfach, also beziehungsweise die Entscheidung, die ich getroffen hab, sehr, sehr viel Bauchgefühl. Und dementsprechend, ja, wenn wenn Du auf den Bauch gehört hast oder dann sone Entscheidung getroffen hast, dann hast Du dir ja in dem Zeitpunkt nach bestem Wissen getroffen. Also das war ja in dem Moment die beste Entscheidung, die Du treffen könntest, sonst hättest Du ja eine andere getroffen. Und da da hab ich eine gewisse, mach ich 'n gewisses Grund- und Urvertrauen in das, was ich tue.
Ich weiß nicht, woher das kommt, aber ist da. Und dementsprechend, also ich erinnere mich jetzt nicht großartig dran, nee, aber das das heißt jetzt nichts. Vielleicht bin ich auch einfach nur noch nicht so richtig auf die Fresse geflogen, vielleicht kommt das noch. Gottes Willen, das muss ja auch gar nicht zwingend sein. Ich finde, das Leben darf gerne so weiter mit dir umgehen, wie's bisher mit dir umgegangen ist und Du sollst bei 'ner stabilen 9.8 bleiben, gerne Tendenz zu zählen.
Da habe ich überhaupt gar kein Problem mit dir. Es ist ja auch mal schön zu hören, dass Menschen sozusagen Und ich finde es auch eine wichtige Message, dass man sagt, okay, vertraue auch auf dein Bauchgefühl, vielleicht auch schon in jungen Jahren und Du merkst über die Zeit, das war gar nicht so schlecht, was ich da selber mit mir ausgemacht habe, sage ich jetzt mal an der Stelle. Also deswegen absolut okay. Jetzt sind wir im Studium des Werbekaufmanns. Habe ich übrigens auch studiert.
Ich hab 'n Diplom, da steht drauf, Diplom Werbekaufmann. Und dann machen wir mal Ausbildung. Also die klassische liberale Ausbildung mit anderthalb Tage Schule und dreieinhalb Tage mit Also so was CIVI und dann Automobil. Du warst CIVI und dann Ausbildung. Genau.
Danach hab ich Ausbildung gemacht. Also es waren zweieinhalb Jahre, glaub ich, war's verkürzt dann. Genau, ja. Mhm. Aber das war jetzt ja schon Hardcore in die Richtung Moorfeier, sag ich jetzt mal.
Also thematisch, oder? Also nicht wirklich in die Richtung Moorfeuer, aber ich meine, thematisch war es das, was Du jetzt heute auch noch machst im weitesten Sinn. Im weitesten Sinn. Also da gibt's auch nach wie vor Überschneidungspunkte. Eine ganze Menge mit Menschen aus der Zeit dann damals und auch inhaltlich.
Genau, damals kam das das Ich hab 2003 da angefangen son bisschen zur chronologischen Einordnung. Das heißt Hier ist das Unternehmen, wenn Du sagen magst? Ja, das war die hauseigene Agentur vom Verlag für die deutsche Wirtschaft. In Bonn, VNR als Abkürzung bekannt, nach nach wie vor 'n Kunde von uns, nach wie vor ganz viel Überschneidungen mit Menschen dann dort. Ich kenn also den, ich würd sagen, wahrscheinlich grob die Hälfte meines beruflichen Netzwerks haben irgendwie Touchpoints da irgendwie mit gehabt.
Das ist ziemlich witzig. Und genau, da bin ich 2003 gestartet. Ich hab mich bei 'ner Werbeagentur beworben. Ich wusste gar nicht, dass sie zu dem Haus da gehört. Ich dann im Vorstellungsgespräch irgendwie sehr, sehr gut über über Spielen, dass ich eigentlich überhaupt keine Ahnung hab, wo ich da sitze.
Hat aber geklappt und bin dann da genommen worden. Da kam das Thema online dann so langsam auf. Also so für für alle jüngeren Menschen dann hier, gab's halt echt nicht immer. Und da haben wir dann so in 2004 2005 hatte ich dann so die ersten Berührungspunkte. Da haben wir Banneranzeigen geschaltet, wir haben Newsletter verschickt und solche Geschichten dann halt eben gemacht.
Und das waren so meine ersten Berührungspunkte und dann war für mich total klar, ich will auf jeden Fall in diesen Onlinebereich rein, was hat er total Bock gemacht. Und hab dann da die Ausbildung dann in zweieinhalb Jahren gemacht und bin dann auch da im Onlinebereich geblieben. Tolle Menschen da kennengelernt und mit ein 2 davon haben hab ich dann auch angefangen, berufsbegleitend zu studieren, weil wir auch gesagt haben irgendwie so, wir wollen weitermachen. Haben dann in Köln an der Freseniushochschule berufsbegleitend, also zweimal die Woche abends und samstags Medienwirtschaft studiert auf Diplomen. Letzter Diplomjahrgang glaube ich, der Fresenius waren wir.
Und hab in der Zeit dann von dieser hauseigene Agentur in den Verlag rein gewechselt, also da auf auf Unternehmensseite dann, ich meine, es war, ich muss eigentlich nur auf die andere Straßenseite dann in meinen Büro wechseln. Ja, und haben da dann in einem Bereich so das den den Onlinebereich aufgebaut als 2 Mann Team. So, und jetzt ist die Frage, jetzt bist Du sozusagen in der Vordringen in der tiefsten Hölle, in der tiefsten Höhle, ich sag immer Hölle an der Stelle. Tiefste Höhle, das heißt, Du bist jetzt so richtig gesedtelt, Du hast jetzt so dein Ding am Laufen, bist irgendwo Mitte 20, schätze ich mal, hast 'n guten Job, hast eine gute Ausbildung, hast eine tolle Partnerin, vermute ich mal, ja. Kennen Sie nicht, aber schöne Grüße.
Ja, und jetzt, wie kommt das jetzt, vielleicht son bisschen Stakato, wie kommt das jetzt, dass irgendwann Moorfeuer gegründet wird? Was was war sozusagen der Mangel, denn jetzt kommt ja irgendwann dieser Aufruf zum Abenteuer. Irgendwas hast Du ja in dir gespürt oder vielleicht haben auch andere dir wieder den Tipp gegeben und Du hast gemerkt, okay, irgendwie bin ich doch mehr als jetzt nur für einen Verlag oder gab's da noch mal eine andere Station dazwischen? Nee, tatsächlich nicht. Also auch da wieder äußere Impuls plus Bauchgefühl, so, ach, gute Idee, mach ich mit.
Und zwar, also wir hatten, ich hab mit dem Sascha Klappett zusammen. Wir haben, er hat Verlagskaufmann parallel, wie ich Werbekaufmann gemacht. Wir haben 'n gleichen Unternehmen, daher kennen wir uns seit 2003. Seit ersten achten 2003 kann ich's genauso gar sagen. Und Sascha und ich waren zweimal 'n Online Team.
Wir hatten komplette Narrenfreiheit in, weil alles, was online gemacht worden ist, hat funktioniert. Wir hatten eine 1 Chefin, die einfach gesagt hat, ich halt euch den Rücken frei, rennt ihr einfach mal weiter. Die hat sich alles mit Finanzen, Kalkulation, Budget und sowas gekümmert und wir durften machen, was wir wollten. Und es hat halt auch wahnsinnig viel funktioniert. Und Sascha hat immer schon gesagt, so, er will sich schon ganz selbstständig machen.
Und für mich war, ich mach mich auf keinen Fall selbstständig, weil Sicherheitsgefühl und meine Eltern haben halt waren unerfolgreich selbstständig. Deswegen war das für mich so, nee, wollt ich eigentlich nicht. Und dann hat Sascha haben wir ja angefangen, sehr, sehr viel auch von dem, was wir da gemacht haben, ausprobiert haben mit Lead Generierung über Google Ads und E-Mail-Funnels aufgebaut und so was. Also alles, was heute nach wie vor Wir haben Content Marketing gemacht, bevor es Content hieß. Wir haben Funnels aufgebaut, bevor sie Funnels hießen und so.
Konnten machen, was wir wollten bei Google Ads, damals noch Adwords, kosteten die Klicks 2 Cent. Das waren auch schöne Zeiten. Und haben halt eben angefangen, viele andere in dem Unternehmen zu schulen und was wir da machen. Und dann haben wir gesagt, können wir eigentlich auch selber machen. So und Sascha meinte so, ja, will das auf jeden Fall machen.
Und dann hat ich überlegt, könnt ich einfach auch mitmachen. Komm, machen wir uns zusammen selbstständig. Und haben dann unser Studium, da waren wir so in den End Zügen, mussten unsere Diplomarbeit noch schreiben und haben dann son bisschen Businessplan gemacht und gesagt, komm, wir machen uns mal selbstständig. Ja, und haben dann irgendwann in einem Gespräch gesagt, dass wir gehen wollen und selbstständig machen. Und dann war wir hatten Plan a und Plan b.
Plan b war okay, das könnte anstrengend werden. Plan a war, vielleicht sagt der Verlag, ja, könnt ihr für uns weiterarbeiten? Plan a hat zum Glück funktioniert bis heute. Isolation, ja. So hatten wir direkt den ersten Kunden mitgenommen, was natürlich dann 'n hohes Maß an Sicherheit natürlich dann auch direkt gegeben hat.
Und so haben wir dann Ende 2009 sind wir dann rausgegangen und hatten halt, ja, saßen dann zu zweit in 'nem Büro und waren völlig überfordert von der Gesamtsituation. Also warst Du plötzlich Unternehmer. Übrigens, das in deinem deinen Prozentwert von wohin noch mal zu ergänzen, Du hast gesagt, gefühlt 50 Prozent meines meiner beruflichen Bubble hat irgendwas mit VNR zu tun, also mit dem Verlag wie wie wie sagt, Verlag der deutschen Wirtschaft oder wie die Verlag von der deutschen Wirtschaft. Das VNR kommt von Verlag Norman Rentrop. Norman Rentrop, genau.
Ich auch. Ja, guck mal. Ja, wir machen ja PR für viele Kunden und VNR ist 'n, ja, gehört seit Jahren zu die zu den Verlagen, die wir selbst buchen, also auch Größe darin. Wunderbar. Ja, genau.
Also jetzt übrigens die Parallele zwischen uns, mein Lieber und ich weiß ja nicht, wie's Also Du kannst es ja eigentlich auch nicht wissen, aber bei mir war das genauso. Ich hab studiert, Diplomwerbekaufmann damals dann gemacht. Da hieß dann irgendwann Marketingkaufmann oder so ähnlich, keine Ahnung. Auf jeden Fall war ich dann in der Festanstellung, total geiler Job, geiles Unternehmen, viel Verantwortung und ich hab irgendwie gedacht, okay, ich hab ich will aber mehr. Ich will dieses digitale Ding machen.
Bin dahin gegangen und die haben gesagt, ach Herr Jung, dann arbeiten Sie doch für uns. Also die Situation war absolut identisch, deswegen, das ist total schön, mal so zu hören. Hatte ich übrigens schon meinen Podcast. Gut, jetzt jetzt bist Du, jetzt wurde Moorfeuer. Hieß Moor eigentlich, nee, ihr hießt am Anfang anders, weil ihr habt ja dann noch einen Unternehmen oder mit 'nem Unternehmen funktioniert, ne?
Genau, also wir haben das als Moreefire Media tatsächlich gegründet, weil die Domain Moreefire nicht frei war. Deswegen mussten wir das dann so gründen, dass genau das war 2009 und dann 2015, son kleiner Sprung nach vorne, hatte der Usher gesagt, er möchte keinen oder er hat erst 2014 schon gesagt, er hatte keine Lust mehr, Agentur zu machen. Also er war nicht so von von Herzen Dienstleister. Es war nicht so seins. Und er sagte, er würde gerne rausgehen.
Und ich hab ihm dann quasi seinen Anteil abgekauft. Das war dann 2 15. Sascha ist dann rausgegangen. Er hat dann andere Sachen gemacht. Wir stehen nach wie vor Wie groß wart ihr da zu dem Zeitpunkt, wenn ich kurz fragen darf?
10 Leute ungefähr. Wie viel? 10. 10. Mhm.
10 12, den Dreh, genau. Mhm. Und genau, er ist dann rausgegangen und die Fusion, die Du ansprichst, das war 2017 dann. Mhm. Okay.
Was ist die Idee hinter Moorfeier? Inwiefern? Hinter dem Namen Moorfeier? Also Du hast ja gesagt, Moorfeier Media hieß das Unternehmen damals, weil's Moorfeier nicht gab. Also ist ja Moorfeier von Anfang an deinen Gedanken oder eure Gedankenwelt gewesen.
Ja. Einfach im Sinne von, wir geben Vollgas, mehr Feuer, feuer frei oder was ist die Idee dahinter? Genau. Einfach wir brennen dafür. Mhm.
Es gibt noch eine, wo diese Ursprungsidee herkam, das erzähle ich nur an der Theke. Okay, alles klar. Dann Aufforderung von Robin, wenn ihr ihn irgendwo seht, alle waren mit jemandem die Theke. Ihr wisst ja, er hat immer sehr viel Zeit an der Theke. Das hat er ja am Anfang schon mal erwähnt.
Er bleibt gerne mit euch bis zum Schluss, das noch mal genau zu zu erklären. So, jetzt würde ich schon noch mal gerne noch mal auf einen Aspekt eingehen. Und zwar sind wir 2 15, Du bist jetzt in der größeren Verantwortung bei Moorfire Media. Irgendwann hieß es dann auch nur noch Moorfire. Es gab noch eine Fusion und so weiter.
Alles gut. Jetzt seid ihr mittlerweile, ich glaube, 130 oder so, irgendwas hab ich mal gelesen. Stimmt das, ja? Das kommt ja. Das ist 'n Riesenunternehmen.
Das ist eine unfassbar schwere Verantwortung. Das ist eine riesige Payroll. Wie bleibt man da so scheinbar nach außen, locker und entspannt wie Du? Und ist es eine Last eher für dich oder eher eine Freude, Mhm. Dass so viele Leute mittlerweile zu euch gehören?
Ich ich bin 'n unglaublich privilegierter Mensch, weil ich halt mit tollen Leuten zusammenarbeiten kann, die ich ja auch selber mit aussuchen kann. Das heißt, wenn ich mit 130 Vollidioten zusammenarbeiten müsste, die ich nicht mag, dann wär's definitiv eine Last, nicht wegen der Payroll, sondern einfach, weil mein Leben dann doof, ja. Dann wärst Du wahrscheinlich in Berlin. Willst Du vermutlich in Berlin arbeiten? Kleine kleine Sidenot, ja.
Wir haben auch 'n paar Leute in Berlin sitzen, da sind auch ganz tolle Manager. Ah okay, die meine ich natürlich. Ich muss vollkommen hier korrigieren. Nee, ich empfinde das in erster Linie, das sage ich jetzt auch nicht hier zum ersten Mal. Ich empfinde das als als totales Privileg, weil es sind wirklich einfach unglaublich tolle Leute.
So. Ja, wenn ich mir anschaue, was monatlich an Geld da durchgeht, so als als wir in diese Größe reingewachsen sind, hat mich das schon auch, hab ich das als Druck empfunden. Mittlerweile überhaupt nicht mehr, weil wir einfach unsere Finanzen im Griff haben. Ganz, ganz, ganz doof. Also ich mein, auch Inhaber von Unternehmen, die Faktor 100 größer sind, können ja auch schlafen.
Also wie sollte ich es nicht auch tun? Also die die Basis einfach, wir haben unsere Finanzen im Griff. Das hatten wir im Rahmen der Fusion nicht immer zu 100 Prozent. Da haben wir auch die ein oder andere böse Überraschung gehabt, als wir dann irgendwie mal son bisschen tiefer gegraben haben. Und das hat uns sehr geholfen zu verstehen, was wir machen müssen, damit wir ruhig schlafen können.
Und muss man einfach die richtigen Stellschrauben drehen. Und wir haben wir haben ein Geschäftsmodell als Agentur. In erster Linie haben wir der Großteil unseres Business ist ja wiederkehrend. Das heißt, wir haben 'n relativ hohes Maß an Planungssicherheit und müssen nicht irgendwie gucken, ah, was kommt denn wohl nächsten Monat an Umsatz rein? Sondern wir sind mittlerweile im Bereich der Planung, was was Umsatz, Auslastung et cetera angeht, auf 'nem sehr hohen Professionalitätsgrad.
Ist nicht auf meinem Mist gewachsen, ich bin nicht sehr planende Mensch, aber mein Sicherheitsbedürfnis hat halt eben auch dazu beigetragen, dass wir sagen, wir müssen diese diese Sicherheit haben, damit wir entspannt und mit Weitsicht Entscheidungen treffen können und nicht unter Druck und nicht unter Angst. Weil wenn Du Druck und Angst hast, triffst Du keine guten Entscheidungen. Und wir wollen, wir sagen mal, wir wollen 2 Monate ohne einen einzigen Zahlungseingang überleben können. So. Mhm.
Das lässt einen ruhig schlafen, wenn Du weißt, die alle Kosten, das sind bei uns, nein ja, ne, der Großteil sind Gehälter, sind für die 2 nächsten 2 Monate safe. Und selbst wenn kein einziger Kunde bezahlt und die Wahrscheinlichkeit, dass kein einziger Kunde bezahlt, ist überschaubar. So, wenn man das Geschäft jetzt irgendwie 'n paar Jahre macht und ich bin jetzt seit 16 Jahren selbstständig, also bisher hatten wir keinen Monat wohl nicht einen Kunde gezahlt, also also toi, toi, toi. Genau, nee, dementsprechend, das ist gewachsen. Und würde ich jetzt von heute auf morgen in son Unternehmen reinstarten und sagen, hier ist der Schlüssel, und würde ich jetzt von heute auf morgen in son Unternehmen reinstarten und sagen, hier ist der Schlüssel, hier ist die Verantwortung, aber Du Du wächst ja da komplett mit rein und dementsprechend das das ist halt auch einfach Erfahrungswissen.
Mhm. Also ich hätte jetzt tatsächlich, wir sind ja kein Business Podcast hier, deswegen hätte ich hätte eine Menge Fragen, aber die besprechen wir 2 dann mal irgendwann an der Theke. Weil grade diese Frage, wie viel Fix, wo ist dieser Fixeinnahmenwert, dieser über Retainer oder Verträge langfristig oder whatever, wo sagst Du, da ist die Grenze? Würd mich interessieren. Machen wir aber hier nicht mit Absicht, auch mit Blick auf die Uhr.
Nee, machen wir nicht. Ich hab eine andere Frage, die mich in dem Kontext noch mal interessiert. Also erstens mal noch eine Anmerkung. Ich hab mich sehr gewundert, als Du am Anfang gesagt hast, ich bin kein strukturierter Mensch, weil ich nehm dich genauso wahr. Und auch, wir haben ja auch schon im Businesskontext in Podcasts miteinander geredet, wo es Planungszahlen ging und Auslastungszahlen ging und ich erlebe dich ja selbst auch als Speaker.
Ich gehe, wann immer ich kann, zu dir in den Vortrag, das ist tatsächlich so. Und das sage ich jetzt nicht, dir an der Stelle hier irgendwie zu dir zu lobhudel oder so, weil Du bist einfach 'n unfassbar smarter Speaker, der sehr viele Formulierungen benutzt und das smarter Speaker, der sehr viele Formulierungen benutzt und das sehr gut macht, so wie ich's gerne machen würde. Deswegen lerne ich immer, wenn ich zu dir gehe, obwohl ich nur die Hälfte von dem verstehe, was Du da sagst, insbesondere wenn son Hubspot oder so was geht, ja, weil weil Du einfach für mich son strukturierter Automatisierer bist, ja, und dann kommst Du hier rein und sagst, also organisiert bin ich gar nicht. Aber auch das ist nicht meine Frage, mein Lieber. Ich wollte dir das einfach noch mal rüberspielen, sondern meine Frage ist, Du hast eben so zwischen den Zeilen gesagt, das war für mich damals Druck.
Wie gehst Du mit Druck Spannende Frage. Ich gehe gerne laufen, das hilft mir erst mal den Druck son bisschen abzubauen und mal das sacken zu lassen. Und wir haben 2017 die Fusion gemacht, halt 2 Agenturen zusammengelegt und ich war vorher alleine in der Geschäftsführung. Und 1 der Hauptgründe dafür war, weil ich Leute mich rum haben wollte, die auch in 'ner ähnlichen Verantwortungspositionen sind, die mit denen ich so was halt eben ausmachen kann, mit denen ich, dass ich's nicht mit mir alleine ausmachen kann. Und wir haben wir haben da mit Thorsten, Tom und Marcel habe ich da einfach 'n wahnsinnig starkes Gespann.
So, wenn wenn wir Druck haben, wenn wir Situationen haben, wo wir merken, oh, das ist jetzt läuft ja irgendwie nicht nach Plan, dann reden wir halt einfach da drüber und suchen nach der besten Lösung. Und das hat mir eigentlich immer geholfen. Also tolle Menschen drumherum, die den den Horizont erweitern, mit dem man Sachen austauschen kann. Das ist das Einzige, was mir Also Mhm. Ja.
Also Dialog an der Stelle. Absolut, ja. Jetzt bist Du ja 'n Mensch, der Sicherheit braucht und mag und fördert und auch gibt. Das haben wir ja schon rausgearbeitet. Jetzt würde ich schon noch gerne wissen, bei 'nem Unternehmen mit 130 Mitarbeitern und jetzt kommen wir doch son bisschen auf sozusagen die Infrastruktur des Lebens aktuell mit den Bedingungen, die wir gerade alle haben.
Wobei bei deinen Brüdern, als Du erklärt hast, was die gemacht oder was die gemacht haben, habe ich schon son bisschen gedacht, sind auch Menschen, die vielleicht jetzt grade durch diese Infrastrukturmaßnahmen, die da kommen sollen, in welcher Höhe auch immer, vielleicht auch profitieren können, dass Handwerker und generell Menschen, ja? Weiß ich ja auch nicht. Ist sehr ist sehr weit interpoliert. Aber was ich hier wissen will, ist, wir haben richtig scheißschwere Zeiten für Unternehmen generell. Also jetzt nicht nur für unsere Branche.
Ich glaube, andere Branchen trifft's viel härter noch. Du hast 'n gesetteltes Geschäftsleitungsumfeld oder Inhaberumfeld, wie ich das mitgenommen habe. Was ist eure Vision? Wo geht's hin? Wächst Moorfeier weiter?
Und wie spielt jetzt sozusagen die weltpolitische Lage da mit rein? Das würd mich schon mal interessieren, so mehr aus aber immer mehr aus deinem persönlichen Fokus. Mhm. Wir haben jetzt grade keinen krassen Wachstumskurs, dass wir jetzt sagen, so, wir wollen uns jetzt verdoppeln die nächsten Jahre, sondern wir haben halt eben gewisse Plateaus ja immer im Wachstum. Das war nach als wir die Fusion gemacht haben 20 17, waren wir dann zusammen die 60 Leute so und dann kam dann das Plato mit 80 Leuten und dann war irgendwann mal die Hunderter Schwelle und da jede Menge Wachstumsschmerzen sind immer mit dabei.
Und wir sind jetzt in dieser Größenordnung, wo wir jetzt sind, plus minus 'n paar, bewegen wir uns jetzt auch schon 'n bisschen länger. Und wir fühlen uns sehr wohl in diesem in diesem Korridor jetzt grade, in dem wir sind, weil so das nächste Plateau eigentlich so was Unternehmen, Struktur und so was anging, wär eher Richtung 200. Und sagen, nee, wollen wir definitiv nicht machen, sondern unsere zentrale Aufgabe ist es jetzt, Moreefire zukunftssicher aufzustellen. Das heißt, wir haben natürlich eine Bedrohung des gesamten Geschäftsmodells von außen durch KI an an vielen Stellen. Also beziehungsweise nicht das Geschäftsmodell, sondern viele Dinge, die wir im Moment machen für Kunden, werden halt demnächst automatisiert durch KI.
Das wissen wir. Und unsere Hauptaufgabe ist es jetzt, Morefire, so gut es geht durch diese Situation zu manövrieren, sichere Arbeitsplätze sicherzustellen, dass wir auch gleichzeitig die Dienstleistungsqualität für unsere Kunden auf auf höchstem Niveau halten und einfach gut durch diese Phase kommen und jetzt das Fundament schaffen, damit wir auch in 10 Jahren nur erfolgreich sind. Also gar keine krasse Vision, was wir jetzt irgendwie, wir wollen ja irgendwie die Welt verändern, sondern wir müssen jetzt einfach gucken, dass wir das Unternehmen inhaltlich, strukturell auf das Level kriegen, dass wir damit weiter agieren können. So und jeder, der unsere Branche kennt, weiß, wenn Du 'n Plan für 10 Jahre machst, herzlichen Glückwunsch. Kann dann seit in den 3 Wochen schon, dass Du den in die Tonne kloppen kannst.
So, das ist das ist unsere Kernaufgabe. Was ist so euer Planungszyklus so? Wo wo schaut ihr hin? Wir machen immer eine Jahresplanung tatsächlich, also so die klassische Jahresplanung, was alle Finanzen, Personalentwicklungen et cetera angeht und passen die dann halt laufend an. So, das ist also so die gesamtunternehmerische Planung und wir machen dann in den einzelnen Bereichen unterschiedliche Zyklen, je nachdem, wie der Bereich aufgestellt ist, also zum Beispiel unsere eigene Marketingplanung, die ist zum Beispiel terzialsweise, also dreimal im Jahr.
Mhm. Eine zweigeteilte Frage noch hier auf der Zielgeraden des Podcasts, die mich mega interessiert, die überhaupt nicht im Briefing steht. Unsere Branche ist sehr, beeinflusst jetzt schon und wird in Zukunft sehr stark, ja, beeinflusst werden durch KI. Das hast Du gerade gesagt und ich meine, das ist, glaube ich, No Brainer. Da brauchen wir nicht drüber diskutieren.
Wie wie oft kommen deine beiden Brüder zu dir und sagen, Robin, ich hab da mal eine KI Frage, das betrifft mich oder ist es bei denen überhaupt noch nicht in der Welt? Und der 2. Teil der Frage, der mich ehrlich gesagt fast noch mehr interessiert, also 1 ja technische Zeichner, das heißt, da habe ich, denke ich, vielleicht Berührungspunkte, weiß ich jetzt nicht, aber egal, da kannst Du gleich was zu sagen. Zweiter Teil der Frage, wie oft kommt deine Frau und sagt, in diesem Beruf, der ja unfassbar wertvoll ist, den sie macht, hat KI, spielt KI eine Rolle? Kommt das vor oder hat sie überhaupt keinen Kontakt damit?
Also mit meinen Brüdern rede ich nicht über KI. Da rede ich auch nicht so viel über Arbeit. Das finde ich auch immer sehr angenehm, dass also Mhm. Der Großteil meines Freundeskreises andere Themen hat und dann muss ich nicht schon wieder über Arbeit reden. Und die interessiert relativ wenig, was ich tue und das ist auch gut so.
Nee, reden wir nicht. Also falls ihr das jetzt hört, ihr dürft da gerne Fragen zu stellen, aber ich glaub, sie brauch einfach nicht. Also insofern ist das okay. Also die die kriegen das alle mit oder so. Also sie sind nicht weltfremd und so, aber nee, wir wir haben wir haben viele schönere schöne wichtigere Themen als solche.
Bei meiner Frau, ja, ist es son bisschen mehr das Thema, aber dadurch, dass es eine Förderschule ist, sind die Berührungspunkte natürlich dann im im Alltag. Weniger als, sage ich mal, an der Regelschule irgendwie aufm Gymnasium oder so. Mhm. Kommt eher mal bei meinen Kindern ist das schon, bei mein großer Sohn ist jetzt 15 und da ist das natürlich schon auch 'n Thema. Und wir suchen manchmal auch Antworten auf Hausaufgaben bei Perplexity oder ChatGPT.
Also kommt kommt durchaus vor. Mhm. Also die Frage, also ist absolut, kann ich absolut nachvollziehen und ist auch, soll's so soll's auch bleiben, find ich. Aber die Frage zielt ja auch son bisschen darauf ab, gerade in solchen in in soner Welt, die nicht körperlich oder und geistig 100 Prozent vollständig ist, so wie wir es als vollständig empfinden oder Norm. Ist schwer zu formulieren jetzt, ohne jemand despektierlich zu behandeln.
Aber ich meine, in dieser Welt von Menschen mit Einschränkungen, wann ist KI, kommt da KI an, wirklich zu helfen? Das wär so die Frage gewesen, aber das ist natürlich auch 'n bisschen too much an der Stelle. Da will ich auch deine Frau und dich gar nicht überfordern. Aber ich find's spannend zu gucken abseits unserer Branche, wo KI so so Hardcore rein disruptiert teilweise auch, ja, zu gucken, wie kommt's eigentlich so in anderen Branchen an. Finde ich megaspannend.
Und deswegen frag ich bei jeder Gelegenheit, das war eigentlich so der Hintergrund. Robin, wir sind bei den Abschlussfragen schon oder endlich, je nachdem, wie Du wie Du das empfindest. Hab ich eine Frage vergessen, die Du gerne beantworten würdest? Oh. Boah.
Boah. Hättest Du 'n Beispiel? Wer steigt im nächsten Jahr auf, in dieser Saison auf? Ich dachte, sone Frage würdest Du gerne beantworten. Ach nee.
Also mir still. Wie lang haben wir den Orangenclown im Weißen Haus? Hoffentlich nicht lange. Nee, kein keine Ahnung. Okay, gut.
Dann hab ich noch eine noch eine Superkraft, nachdem Du ja vorhin schon dir jemand aussuchen durftest und Viktor Franke genommen hast. Du darfst eine Sache auf dieser Welt verändern, wenn Du heut Abend ins Bett gehst. Also wünsch dir das und dann passiert das morgen. Ist völlig egal, was, ob das jetzt nur dich betrifft, deine Familie, Moorfire, die Welt, Deutschland, Anyway, Du darfst es verändern. Was bist morgen anders, wenn wir wach werden?
Dann würde ich die Erderwärmung stoppen, weil ich glaube, dass alle Konflikte, die wir oder der Großteil der Konflikte, die wir in Zukunft haben, irgendwo damit zusammenhängt, weil Ressourcenknappheit, Unbewohnbarkeit von Landstrichen et cetera. Damit würden wir das größte Problem, was wir haben, gelöst haben. Megaantwort, finde ich richtig geil. Wer schon mal alleine eine Sendung wird, mal drüber zu reden, was kann man als Unternehmer, als Moorfrei, als TeamDigitaler oder wer auch immer dafür tun aktiv, ne? Weil ich finde immer, es ist so schwierig, diese virtuelle Erderwärmung, die da da ist, umzusetzen in pragmatisches Handeln.
Ich mein, ich hab auch seit 15 Jahren Fotovoltaik und und und, ja und tu solche Sachen, aber es ist es ist 'n sehr komplexes Thema, aber finde ich eine super Antwort. Ja, mein Lieber, dann sind wir fast durch. Einzige Frage, ich hab mir 'n paar Namen notiert, die Du die Du genannt hast. Gibt's irgendjemand, von dem Du sagst, der hatte eine interessante Vita, da hat 'n interessantes Unternehmen oder ist an sich einfach 'n spannender Mensch? Den sollte ich mal hier einladen?
Also wenn der in 'nem Podcast ist, hör ich mir den immer an. Und das ist Christoph Werner, Geschäftsführer von dm. Es gibt wenige Menschen, den ich so sehr gerne zuhöre. Ich kenn ihn leider nicht persönlich, aber das ist ein so unfassbar belesener, schlauer Mensch mit 'ner beeindruckenden Vita auch, spannende Familiengeschichte dahinter auch. Also den den könnte ich tagelang zuhören.
Ich fänd's gut, wenn der eigene Hörbücher mal machen würde. Und der ist ganz, also den hör ich regelmäßig, wenn er bei dem geschätzten Joël Kaschmarek von digital kompakt im Podcast ist. Da interviewt er den regelmäßig. Und Joël hat son schönes Format und stellt da ganz, ganz viele kluge Fragen. Und dem sollte man auch mal 'n paar mehr kluge Fragen stellen, weil die hat eigentlich auch 'n wahnsinnig smarter, unterhaltsamer, belesener, toller Mensch.
Und dass der mal nicht immer nur Fragen stellt, sondern auch mal 'n bisschen Fragen beantworten. Ja, toll. Da find ich mal gut. Find ich 2 super Tipps, zumal ich war selbst vor Kurzem Gast bei Matthias M Fuchs in Fuchssachen. Fuchs Teufelswild heißt der Podcast.
Und da war's genauso. Ich war Gast und ich war also ganz schön am Struggeln, als ich selber befragt wurde. Also befragen ist einfacher als Antworten. In diesem Sinne danke ich dir, Robin, für die tollen Antworten und die tollen Einblicke. Ich hab 'n bisschen mehr über dich gelernt.
Ich hoffe, die Leute draußen auch. Und ihr könnt ja sehen als Fazit, wie wichtig Bauchgefühl im Leben ist. Also macht's wie Robin, hört auf euren Bauch und geht ab und zu mal rauslaufen, dann lösen sich vielleicht 'n paar Probleme in Wohlgefallen auf. Ich dank dir herzlich, freu mich schon, wenn wir uns das nächste Mal auf irgend 'nem Event sehen, wahrscheinlich CampEx oder so, ne, im im Sommer. Nee, aber egal, wir werden uns irgendwo begegnen.
Und ja, dann wünsche ich dir alles Gute, schönes Wochenende und vielen Dank. Ebenso, es war mir ein Fest und ich kann bestätigen, ja, es ist schwerer, Fragen zu beantworten als sie zu stellen. Danke. Tschau. Tschau.
Veröffentlicht mit CiteCast