No Regrets und klare Führung | Gesina Kunkel | BTS #33
Worum es geht
In Folge #33 von „Behind the Story
Autor: BTS - Behind the Story
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Transkript
Ja, halli, hallo und hallöchen im Jahr 2026 bei Behind the Story. Ich freu mich, dass Du da draußen wieder dabei bist und auch im neuen Jahr die Folgen von Behind the Story hörst. Wie immer geht's hier darum, eine Heldenreise zu beleuchten und dir vielleicht den einen oder anderen Tipp zu geben, wie Du mit Entscheidungen in deinem Leben umgehen könntest. Es geht Wendepunkt, es geht Krisen, es geht Highlights, Downlights und alles, was unser Leben so spannend macht. Mein heutiger Gast ist Gesine Kunkel.
Sie bewegt sich in 'nem Feld, das lange als technisch abstrakt und schwer greifbar galt. Off Page SEO, Linkbuilding und ich glaube generell auch digitale Sichtbarkeit. Ihr Weg begann nicht im klassischen Marketing, sondern im Journalismus. Nach dem Studium der Medienwissenschaften arbeitete sie in Redaktionen und und entwickelte früh ein Gespür dafür, wie Inhalte wirken, wie Relevanz entsteht und warum Vertrauen die Grundlage für Öffentlichkeit ist. Der Schritt ins Onlinemarketing war deshalb auch kein Bruch für Sie, sondern eine bewusste Weiterentwicklung.
Bei Impuls q, Ihrer Agentur, in der Sie arbeitet, entwickelt Sie sich von der operativen Arbeit im Offpage Bereich hin zum strategischen und unternehmerischen Verantwortungsbereich. Und heute ist sie Managing Director der Impuls q GmbH. Für diesen Podcast wurde sie mir empfohlen, nämlich von dem Lieben und Grüße gehen an den Raus Martin Borosi, Keine Ahnung, wo er sich grade rumtreibt, ich hoffe an einem Safe Place, der gesagt hat auf die Frage, wen müsstest ich denn einladen? Wir hatten eine spannende Vita gesagt, sofort wie aus der Pistole geschossen, Jesina Kunkel. Deswegen freue ich mich wahnsinnig, dass sie heute hier ist.
Ja, und ich würde dich auch nicht länger auf die Folter spannen, liebe Gesina. Herzlich willkommen bei Behind the Story. Herzlich willkommen und willkommen am digitalen Lagerfeuer. Herzlich willkommen, Gesina Kuhnel. Hallo, lieber Wolfgang.
Ja, vielen lieben Dank für die Einladung. Ich hab mich wirklich sehr, sehr darüber gefreut, Teil deines Podcasts zu sein und ja, bin ja ganz berührt und auch über die Worte, die Du gesagt hast und ja, freu mich heute auf das Gespräch und ja, wo uns die Reise heute hinführen wird. Ja, da freu ich mich auch sehr drauf. Und ich hab direkt eine Frage auf das, was Du gesagt hast. Und Du hast ja, wie alle meine Gäste aus dem Briefing schon erfahren und aus unserer Vorabstimmung, ich lass mich gerne im Gespräch treiben.
Deswegen würde ich gerne direkt mal mit 'ner Frage losstarten, die gar nicht im Briefing steht. Aber ich hab gesehen und ich nehme dir auch ab, dass Du wirklich tatsächlich jetzt ganz gerührt bist und dass dir das sozusagen gefällt, jetzt auch im Podcast Gast zu sein. Und die Frage, wie Ich nehm dich wahr und ich hab dich zum ersten Mal gesehen am Müggelsee, glaube ich, im Rahmen der Campics, irgendwann nachts am Lagerfeuer mit Martin und ganz vielen anderen Kollegen aus dem Seehob Bereich und aus dem Onlinemarketing Bereich. Ich hab dich immer wahrgenommen als eine sehr starke, sehr selbstbewusste, sehr linear, erfolgsorientierte Person. Ich ich ich versuche gerade, nette Worte zu finden für das, was ich ausdrücken möchte und merke aber trotzdem, dass sozusagen das ganz normale Lob, was ich dir gegeben hab, was für mich einfach nur eine Reflexion dessen war, dir schon sehr guttut.
Und meine Frage ist, grade als Frau in 'ner Managing Position, bekommt man wenig Lob? Also ich würde mal sagen, als also in meiner Position, wo ich mich befinde, bekomme ich eigentlich überhaupt keinen Lob, aber also ich erwarte das auch nicht, ne. Also weil ich bin in der Position, in der ich bin und ich mach da einfach meine Dinge, meine Sachen, die ich dann zu tun habe und vergebe das Lob an an an die an das Team und aber Lob an mich, nee, also das das nicht und wenn es dann mal doch so sein sollte, bin ich da, ist also ist mir das tatsächlich auch 'n bisschen unangenehm. Und ja, ja, aber ich ich ich vergebe lieber Lob, als dass ich welches bekomme, ja. Okay, spannend, weil ich finde, also ich ich versuche, mich auch selbst zu konditionieren, dass wenn jemand sagt, heute siehst Du aber gut aus, ja.
Und ich mein, ich bin ja 60 knapp 60 und 'n Mann und so weiter und so fort. Aber dann sag ich, ja stimmt. Und zwe ich eigentlich gut aus, ne. Also ich versuche das und Lob auch mal anzunehmen. Ich glaub, ist auch eine gute Qualität.
Aber das nur auf topic. Meine 2. Frage, stand auch nicht im Briefing, aber es geht dann nicht so weiter, keine Angst. Ich hab mir überlegt, Du heißt Gesina. Also zumindest hab ich diese Aussprache übernommen von Martin, der immer gesagt hat, da ist die Gesina und so weiter.
Ja. Jetzt les ich ja deinen Namen, Gesina Kunkel. Das ist für mich vorne wahnsinnig und gutes Essen und Sonne und da lago Machiore und ich weiß gar nicht, was ich alles mit Gesina verbinde. Und Kunkel hört sich irgendwie an wie vor, keine Ahnung, Plattenbau Leipzig oder so, ne? Ohne ohne jetzt despektierlich zu sein.
Also da ist eine italienische Namenskomponente und eine deutsche. Magst Du mal erklären, wie das kam? Und in meiner Liebe, bevor ich bevor Du da reingehst, fangen wir ja immer so mit der Heldenreise an in in der Jugend. Deswegen vielleicht kommst Du mal direkt auf auf diese Situation. Wie kam's zu dem Namen und wo bist Du aufgewachsen?
Okay, dann ja erklär ich erst mal die die Herkunft meines Namens oder wieso ich eigentlich so heiße. Also natürlich sind da meine Eltern bisschen dran schuld, dass ich so heiße, wie ich heiße, weil oftmals, also bei bei meinem Namen ist es nicht ganz so klar oftmals, wie man das ausspricht. Also viele sagen, ach, hier ist die Gelsina, viele sagen, ach, das ist die Jessina, dann die, was weiß ich, was ich nicht schon alles gehört habe. Und auch meine meine Eltern, die haben gesagt, okay, nö, das ist jetzt einfach die Chessina, die heißt jetzt so und fertig. So, aber da hat nichts irgendwie mit, das hatte nichts damit zu tun, dass dass es jetzt irgendwie irgendwie sich italienisch toll anhört.
Also meine Familie ist komplett deutsch, also wir kommen aus und Unterfragen und die haben sich einfach gedacht, okay, mein ausgefallener Name und Chussila, oh ja, das hört sich ja hört sich ja toll an. Ja, cool. Ja, also sehr kreative Eltern, zumindest was die Namen angeht. Das stimmt, ja. Hast Du auch Geschwister?
Genau, also ich hab eine Schwester, also eine jüngere Schwester und ja, mit ihr bin ich auch aufgewachsen, ja, in meiner Kindheit und ja, wohl behütet und ja. Und die jüngere Schwester hat 'n ähnlich gut klingenden Namen oder so was wie ihr Deutsches? Also der Name heißt Dallinn. Ah, okay. Hört man, glaube ich, auch nicht allzu oft.
Aber bei bei Ihrem Namen ist es 'n bisschen einfacher, das auszusprechen. Da gibt's nicht so viele Möglichkeiten Und ja. Genau. Ja, cool. Okay, dann gehen wir doch da mal 'n bisschen tiefer rein.
Also erst mal danke dafür. Ich hatte tatsächlich die Frage. Ich hab mir das echt aufgeschrieben, hab mir immer überlegt, wie sie, also was ist jetzt der italienische Teil? Aber gibt's gar nicht, sondern Du hast einfach kreative Eltern. Respekt an die beiden, ja.
Gut. Wo bist Du denn aufgewachsen? So, wir mussten jetzt nicht die Stadt sagen, aber so grundsätzlich die Ich möchte immer am Anfang von der Heldenreise, wir wollen ja am Ende auch son bisschen gucken, wie bist Du an den Punkt gekommen, an dem Du jetzt bist? Ja. Son bisschen rausarbeiten, was war deine Sozialisierung, warst Du eher behütet, wie wir das Elternhaus und so.
Vielleicht magst Du da immer 'n bisschen was erzählen. Was war die kleine Gesina, so viel Mädel? Okay. Genau. Also aufgewachsen, wie gesagt, bin ich mit meiner Schwester in Hessen.
Ja, Hessen Unterfranken, würde ich sagen. Also eigentlich kommt meine Familie aus den Unterfranken, aber von meiner von meinem Papa die Seite, die haben sich dann irgendwann gedacht, okay, wir ziehen einfach mal nach Hessen. Also Grenze Bayern, Hessen. Und da hatten wir dann 'n Haus und ja, da sind wir dann wohl behütet aufgewachsen, meine Schwester und ich und ja, haben dann ja unsere Kindheit da erlebt. Und was aber auch ja eine recht schöne Kindheit war, uns hat es eigentlich an nichts gefehlt.
Ja, meine Eltern haben immer versucht, irgendwie alles möglich zu machen, was möglich war. Wir sind viel viel rumgekommen, viel rumgereist. Die waren immer, wollten immer irgendwie was mit uns unternehmen. Das waren viel im Ausland, sei es Italien, Spanien und ja und haben uns da schon ganz früh die Welt versucht zu zeigen. Und ja.
Wie viel Altersunterschied ist zwischen dir und deiner Schwester? 3 Jahre, 3 Jahre. Okay, das heißt, Du hattest schon son bisschen die Rolle der größeren Schwester dann auch, die die dann so auch aufgepasst hat ab und an mal, diesen Übungsjobs, die Kinder machen, auf die kleinen Geschwister aufpassen. Ja, das stimmt. Das stimmt.
Aber ich ich muss auch dazu sagen, also meine Schwester und ich, wir haben uns schon sehr, also gut verstanden, würde ich sagen, aber meine Schwester, bei ihr war's oftmals so, die wollt mich dann immer son bisschen triggern und ja und kitzeln und ärgern und oh Gott. Also ja, wir hatten eine 1 spannende Kindheit zusammen, die ja geprägt war von sehr, sehr vielen schönen Momenten, aber es gab dann auch teilweise wirklich Momente, wo ich sagte, okay, also hätt jetzt nichts sein müssen, aber insgesamt eine tolle tolle Kindheit, ja. Also eine ganz normale Western Beziehung sozusagen. Ja, ja, ganz genau. Ja.
Mhm. War das eher so kleinstädtisch, das Ambiente? War das eine Großstadt? War das eine kleine Stadt? Wie wie war das?
Ein absolutes Dorf. Also ich weiß gar nicht, ob wir überhaupt 1000 Einwohner hatten. Oh. Also es war wirklich Dorf, Dorf. Also es war keine Großstadt oder eine Stadt oder 'n Städtchen.
Es war wirklich 'n Dorf. Und da bin ich aufgewachsen. Und da gab's natürlich auch noch viel Wiese, Wald und damals war das halt auch so, in den Neunzigern, es gab halt so mit Social Media und all das gab's halt damals auch noch gar nicht. Und wir waren sehr viel draußen, haben viel draußen gemacht, egal ob Winter oder Sommer. Wir haben im Winter Iglus gebaut, also wo's damals noch sehr viel beschnallt hat.
Und ja, im Sommer waren wir draußen, sind Fahrrad gefahren, Inlandskater, Federball haben wir gespielt, ja. Mhm. Spielt Natur heute auch noch eine 1 Rolle bei dir? Ja, absolut, absolut. Also wenn wenn ich merke, ich brauch irgendwie mal eine Auszeit oder ich muss 'n klaren Kopf bekommen, dann drängt's mich in die Natur raus.
Ja, das hilft mir dann schon sehr. Cool. Jetzt kommt ja irgendwann die Zeit, dass man, in der man dann eingeschult wird, Grundschulen, 1. Erstes sozusagen, 1. Mal Gemeinschaft außerhalb der Familie.
Wie war das für dich? Was warst Du für 'n Kind in der Grundschule? Was hast Du so für Erinnerungen an die Zeit? Also, ich muss sagen, also die Schulzeit war insgesamt eine schöne. Also, ich hab mich mit allen Kindern, also in meiner Klasse sehr gut verstanden, auch außerhalb.
Also wir waren halt jetzt auch nicht sone erwiesenschule, ne. Also ich hab ja eben erzählt, ich bin aufm Dorf aufgewachsen von nicht mal vielleicht 1000 Einwohnern und die Schule war halt nicht weit weg entfernt, ja. Also wir hatten dennoch 2 Klassen, also es gab Klasse a und b und so, man kannte sich aber untereinander so. Also weil, also im Dorf oder das Nebendorf, man kennt sich. Und ja, ich hatte mich da mit allen gut verstanden.
Ich war aber insgesamt, muss ich sagen, eine recht ruhige Person. Vielleicht auch schüchtern und mir war ja eher die Stille. Mhm. Also Du warst keine, die so vorweggegangen ist, die viel kaputtgemacht hat oder aufrührig war oder so. Weil ich frag deswegen auch gezielt auf das Vorweggehen, weil die Frage natürlich ist, wenn Du heute Managing Director bist in der Marketingagentur, dann musst Du vorweggehen, so.
Das heißt, irgendwann kam ja der Change und wir schauen einfach mal, ob wir da rausbekommen Mhm. In welchem Alter das war. Aber so ich nehm Entnehme, Du bist sehr behütet in 'ner sehr guten Sozialisierung und Familie und ganz, ich sag mal, glücklich angekommen. Ich hab immer eine Frage, die hab ich eingebaut und die Frage geht aber zurück eigentlich auf die liebe Barbara Lampel. Grüße gehen Ross, die auch mal bei mir Gast war.
Und die bekellende Autistin ist, ja. Und die gesagt hat Und das fand ich 'n sehr, sehr starken Satz und deswegen frag ich das immer, meine Eltern haben mir zu jeder Zeit das Gefühl gegeben, dass ich richtig und gut bin. Also dass ich bei Ihnen richtig bin und das sehe. Und war das bei dir auch so? So für die, so hab ich's verstanden, ja?
Ja, also bei mir war das auch so. Also das Tolle halt war, also bei meinen Eltern oder so wie ich das halt miterleben durfte, wie ich so wie ich aufgewachsen bin, Meine Eltern, die haben mir extreme Sicherheit gegeben, aber die haben ja auch alle Freiheiten gegeben. So und haben mir haben mir dann schon sehr viel, also also natürlich Vertrauen entgegengebracht, aber ich hab das auch nie irgendwie missbraucht. Und ja und so war das im Grunde. Also ich hatte sehr viele Freiheiten, ja und es gab eigentlich also kaum etwas, wo meine Eltern gesagt haben, nee, das geht nicht oder das darfst Du nicht oder sonstiges.
Und das, ja, hat mich oder prägt mich bis heute tatsächlich. Weil auch, also Freiheit ist für mich 1 des 1 der wichtigsten Dinge in meinem Leben, also seitdem, ja. Magst Du noch sagen, was mich noch interessieren würde, welche berufliche Orientierung deine Eltern hatten? Genau, also meine Mama, die arbeitet in der Gastronomie und mein Papa, der war sehr lange Zeit Ingenieur gewesen und hat sich aber dann selbstständig gemacht und gut, mittlerweile ist er jetzt auch in Rente und genau. Ja.
Wer ist denn dann der kreativere Part? Also wer ist für Jacina verantwortlich? Mama oder Papa? Oder beide? Gibt's sone Story zu?
Also, ich würde sagen, welchem Elternteil ich mich vielleicht, ich will nicht sagen, mehr hingezogen fühle, aber wo ich einfach jetzt viel mehr Parallelen sehe, ist bei meinem Vater. Ich hab, glaube ich, sehr viele Eigenschaften, die er hat, hab ich übernommen, also weil mir das halt auch irgendwie so vorgelebt wurde. Und ich hab heute auch, würde ich sagen, 'n bisschen eine bessere Beziehung zu ihm als zu meiner Mama. Also ich lieb natürlich beide meine Elternteile, aber mit meinem Papa bin ich schon einfach 'n bisschen auf 'ner besseren Wellenlänge. Und ja.
Ja, das glaub ich oft so. Also ich, das nehme ich im Bekanntenkreis wahr und auch bei meinen eigenen Kindern. Ich habe 2 Töchter. Und ich merk schon, dass die Beziehung sehr eng ist, auch wenn die älter werden, dass die sich sehr am an der Vaterfigur auch orientieren und dass man über andere Dinge spricht klar, naturgemäß spricht man mit dem Papa über andere Dinge als mit der Mama. Das ist, glaub ich, klar.
Okay, liebe Cesina, dann lass uns an der Stelle mal kurz den Break machen. Und Du hast ja, wie ich erfahren habe und genauso hätt ich dich auch übrigens eingeschätzt, dich gewissenhaft vorbereitet. Deswegen weißt Du ja, dass wir eine Schnellfragerunde haben. Und auf für dich hab ich 'n paar Fragen vorbereitet. Genau, einfach mal son bisschen zu gucken, wer ist denn Gesina Kunkel?
Okay? Ja. Ready? Gerne. Dann will ich mal sagen, fangen wir an, Kaffee oder Tee?
Tee, schon immer Tee. Mhm. Überhaupt keinen Kaffee oder bevorzugt Tee? Es war schon immer Tee. Okay.
Warum? Kaffee hat mir nie geschmeckt. Ich fand das schon immer 'n ekelhafter Geschmack, muss ich sagen. Okay. Zwischenfrage, trinkst Du Alkohol?
Ja. Aber sehr gut. Grundsätzlich, ja, grundsätzlich gilt übrigens bei allen Fragen immer nur die Fragen beantworten, besonders die mir spontan einfallen, die man auch beantworten möchte, ja. Du kannst immer auch nein sagen. Weil ich hab, ich weiß, wir haben mal zusammen beim OMT, vielleicht erinnerst Du dich, an der Theke.
Ich weiß aber überhaupt nicht, ob Du damals mit getrunken hast. Also ich oute mich, da waren noch großartige Menschen dabei, wie Bale Kartic, Mario Jung und so weiter. Ich glaube, wenn ich jetzt mal rekapituliere, waren fast alle auch schon in meinem Podcast. Es gibt aber da keinen Zusammenhang. Auf jeden Fall, ja, habe ich nämlich damals gedacht, da habe ich dich ja auch gesehen und ich weiß noch genau meine Reflexion war damals, wie unfassbar gefasst oder ruhig oder also normal Du warst im Vergleich zu den anderen, inklusive mir drum rum, die ja mit fortlauf der Zeit dann nicht mehr so normal waren.
Egal, also, okay. Alkohol ja, aber wenig. Die 2. Frage, welche App benutzt Du am meisten? Also da ich ja 'n paar Episoden von deinem Podcast vorab schon mir angehört habe, hab ich mich natürlich auch darauf 'n bisschen vorbereitet und hab natürlich vorab geschaut, okay, welche Apps nutz ich eigentlich am meisten?
Und Okay. Okay. Ich hab dann immer am Telefon nachgeschaut, also wo gibt's die? Und das ist einmal Whatsapp und LinkedIn tatsächlich. Ah, okay.
Also richtig Business, ja. Hardcore Business, Whatsapp für die Kontakte und LinkedIn fürs Business. Okay. Mhm. Spielt TikTok oft in deiner Bildschirmnutzungszeit eine Rolle?
Nee, also ich muss sagen, ich hab das mal ausprobiert, aber ich werde mit diesem Medium nicht warm. Also das ist irgendwie nix für mich. Das ist Also und und ich hab mich auch dabei erwischt, wenn ich dann einmal scrolle, ich ich bleib hängen und es ist nicht gut für mich. Ich hab sofort gewusst, nee, das muss ich wieder deaktivieren. Das Es saugt einen dann son bisschen rein, ja.
Ja. Ja, total. Und das hab ich dann festgestellt und dachte, nee, nee. Ich lösch das ganz schnell wieder. Okay.
Hast Du 'n Lieblingsessen? Ich würde sagen, nein. Also es, also ich bin eigentlich jemand, ich ess alles und wenn's gut ist. Also ich bin ja Veganerin und solange die Sachen vegan sind, ess ich eigentlich alles. Also da kenn ich keine kein Lieblingsgericht.
'N Gericht, was ich, obwohl ein Gericht, was ich gegessen habe zuletzt, was mir wirklich sehr gut geschmeckt hat, war Kichererbsencurry. Und das hat meine Mama selbst gemacht. Und das fand ich wirklich sehr lecker. Ja, aber ansonsten, ich bin da sehr offen und ess eigentlich Da gibt's ja mittlerweile wirklich auch total gute Alternativen, auch viele Produkte. Ich hab Kichererbsen Curry, deswegen steig ich dir jetzt mal ein und ist keine bezahlte Werbung, wer den Podcast fährt, weiß das, tatsächlich neulich gegessen.
Und ich wusste gar nicht, dass das vegan ist. Und das ging mir jetzt schon 'n paarmal so bei der Marke Löwen stark. Das ist so, das sind so Fertigprodukte, so Bioprodukte im Glas. Und da hab ich mal son Paket bestellt und dann gibt's da son African Bowl, Mhm. Wo dann plötzlich draufsteht mit veganem Huhn.
Ich hab das ja überhaupt gar nicht gewusst, ja. Ja. Und es schmeckt total super, ja. Also Mhm. Da kann man echt superleckere Geschichten machen vegan.
Gut. Das stimmt. Unabhängig davon oder besonders deswegen die Frage, gibt's irgendwas, was in deinem Kühlschrank nicht fehlen darf? Obst und Gemüse. Also das sind so, das ist so das Wichtigste eigentlich.
Mhm. Okay. Also Du bist schon jemand, der sehr gesund lebt, ja. Ja, würd schon sagen, ja. Okay.
Auch zu Hause gelernt oder selbst gemacht? Ja, nee, also da, das hab ich, glaub ich, 'n bisschen von meiner Mama. Also sie hat auch immer selbst gekocht, also sag mal 80 Prozent. Da hat sie immer selbst gemacht und ich bin damals auch niemand, die selber irgendwie kocht, ne. Also die sich dann irgendwie Rezepte rausholt und sagt, okay, hier das, nee, das muss alles schnell gehen, schnell, schnell, schnell einmal in die Mikro und dann ist fertig, okay, essen.
Dann Also da bin ich echt 'n bisschen pragmatisch. Ja, er war Du hast halt schon im Business ziemlich aktiv, das nennt man. Sone, also Whatsapp, TikTok, Whatsapp und LinkedIn und dann keine Zeit für Kochen. Verstehe ich irgendwie. Frühaufsteher oder Nachteule?
Kann man auch sagen, beides. Oh. Also Also ich muss dazu sagen, also ich steh sehr, sehr gerne früh auf, weil ich mag das einfach dann morgens zu sehen, okay, die die halbe Welt schläft eigentlich noch, ich bin draußen, alles ist hohl, die Sonne geht auf und das das mag ich. Also wenn wenn die die Mehrheit noch schläft, ich bin schon wach, das finde ich total toll. Und so ist es aber auch abends.
Also ich ich mag das, wenn ich dann abends so am Werkeln bin, so bis ein, 2 Uhr. Ich hab Ruhe. Es ist irgendwie dunkel draußen, ich hab meine Uhr. Ja, ich bin irgendwie beides. Also ich steh sehr gerne früher auf, aber bin auch bis tief in die Nacht irgendwie aktiv und am Tun und machen.
Ja. Okay, krass. Bist Du eher jemand, der nach Struktur, Plan und Prozess arbeitet oder spielt Bauchgefühl eine wichtige Wahl bei deinen Entscheidungen? Struktur. Also definitiv Struktur.
Mhm. Okay. 'N Buch, das dich besonders geprägt hat oder 'n Lieblingsbuch, gibt's das? Ja, und ich glaub, die Person kennst Du auch Wolfgang, und zwar Toni Wobins. Ich glaub, Du warst nach dem selben Nervenebene.
Ja, ich war schon zweimal da und werd ich's ja auch bei dir da sein. Ja, also mit der Kamera, ja. Sehr schön. Also ich wollte von ihm auch mal aufm Seminar gehen, aber ich hab's bisher noch nie geschafft, aber ich hab mir sehr viele Bücher von ihm damals angeschafft und auch durchgelesen. Also 1 dieser Bücher heißt, also Tony Robins, die grenzenlose Energie.
Und das ist 'n total schönes Buch, was mich bis heute prägt. Und also worum geht's in diesem Buch? Also es ist hauptsächlich Persönlichkeitsentwicklung, wie löse ich beispielsweise innere Blockaden, wie schaffe ich es in Hamburges Miteinander, wie kann ich das noch verbessern, optimieren, solche Geschichten. Und ja, das Buch hat mich sehr geprägt. Mhm.
Ich bin jedes Jahr, also jetzt zum dritten Mal dann, ich glaube, das ist jetzt dieses Jahr auch zum letzten Mal bei Unleash the Power with Inresters, die Veranstaltung sind 3 Tage, das ist Hardcore, ja. Im letzten Jahr hatte ich gebucht, musste aussetzen, weil ich 'n gesundheitliches Thema hatte, deswegen konnt ich nicht. Aber da muss ich auch mal und das darf man in sonem Podcast auch mal machen, den Leuten von Creator, das ist ja der Veranstalter. Und komm, ich komm gleich noch auf das Thema so Spiritualität oder Persönlichkeitsentwicklung, aber ich Man hat ja schon rausgehört, dass dir das was gibt, ja? Aber da muss ich auch mal sagen, wir schimpfen ja immer alle.
Und ich hab mir für dieses Jahr sowieso generell vorgenommen, mal 'n bisschen mehr zu loben. Und an der Stelle möchte ich mal ausdrücklich 'n Shoutout an die Leute von Creator geben. Ich hab denen letztes Jahr gesagt, ich hab 'n gesundheitliches Thema. Ich hab kann leider nicht kommen und können wir das irgendwie regeln? Und die haben nicht mal 'n Nachweis oder was gefordert, sondern haben Ich hab zwei-, dreimal mit einem telefoniert und dann hat er gesagt, Du, wir machen das so, Du kriegst eine komplette 'n Refund und 'n Buchung für nächstes Jahr, wenn Du magst, ja.
Und das haben wir auch gemacht und ich hab jetzt sogar 'n Platinticket. Also ich werde wieder ganz vorne sitzen. Ich find das total geil. Ich hab auch deswegen Tony Robins schon zweimal sozusagen ihm, bin ihm ganz nahe begegnet und das ist einfach 'n Typ. Ich bin auch jemand, der jetzt nicht wahnsinnig spirituell ist, aber schon ich finde schon, dass Also das Faszinierende bei diesem Event in Köln ist, 15000 Leute in 1 Halle, die alle das gleiche Mindset haben.
Da ist eine unfassbare Energie in dem Raum, ne. Also das unfassbar Ich hab das so noch nie erlebt, auch nicht im Fußballstadion oder so. Ich geh auch gern mal ins Stadion. Ist was ganz anderes und deswegen kann ich das komplett nachvollziehen, was Du sagst. Und dann wär natürlich für dich son Event noch mal eine Schippe drauf, weil das live zu erleben ist halt einfach irre, ja.
Gut, also das wär die Frage, Spiritualität insgesamt. Du bist ja jetzt jemand, Du arbeitest lang, Du stehst früh auf, Du lebst gesund, Du bist in der Grundschule nicht aufgefallen. Ja. Also Du bist ja so quasi das Paradebeispiel für 'n perfekten Lebenslauf. Sieht's 'n jetzt mit Spiritualität aus?
Das passt eigentlich nicht so richtig in dieses, ich hör nicht auf mein Bauchgefühl, sondern geh eher nach Plan vor. Aber irgendwo gibt's ja dann doch die Gesina, die sagt, ja, mein Herz ist offen für so was. Wie wie würdest Du das beschreiben? Also ich würde schon sagen, dass ich sehr spirituell angehaucht bin. Ja schon, also würd ich schon sagen.
Also ich hatte auch eine Episode von dir gehört, ich glaub, das war auch die mit dem Barne und da ging's darum, ich glaube, da ging's den Tod. Und ich zum Beispiel, also ich zum Beispiel hab keine Angst davor zu sterben, weil ich weiß, danach kommt noch irgendwas. Also meine Seele, die wandert weiter. Und ja, also es ist solche Geschichten. Also ich, ja, bin da schon sehr spirituell angehaucht.
Also nicht 100 Prozent, aber mir gibt es schon sehr, sehr viel tatsächlich. Aber ich find genau die Kombi jetzt auch für euch da draußen, die Gesina uns sozusagen grade aus ihrem Leben oder an ihrem Leben teilhaben lässt und erzählt, find ich total spannend. Nämlich jemand, der an sich so nach außen sehr straight wirkt, sehr fokussiert ist, auch eine tolle Karriere hinlegt, auch beruflich erfolgreich ist, sehr diszipliniert ist. Also in allem so quasi das, wo viele Menschen sagen würden, och, das werd ich auch gern, ja? Aber dann auch zu sagen, Basis ist aber auch, dass ich bei mir bin und dass ich spirituell bin und dass ich Gott weiß, was ich glaube.
Also ich frag die Menschen selten nach Religion, weil ich finde, es ist total unwichtig, ob ich an Buddha glaube oder an Allah oder an Gott oder ans Universum oder Gott weiß was, ja. Es spielt für mich keine Rolle. Die Frage ist, ist 'n Mensch offen für so was generell? Und das fand ich jetzt total schön, dass Du das auch gesagt hast. Gut.
Bin auch aus der Kirche ausgetreten vor etlichen Jahren. Also nicht, weil es irgendwie steuerliche Vorteile ging oder sonstiges, sondern weil ich mir gesagt habe, okay, warum muss ich 1 Religion angehören? Also nur weil ich quasi da hineingeboren wurde, wieso muss das so sein? Also ich kenne frag halt einfach viele Dinge und überlege mir, okay, will ich das so weiterführen? Warum und warum nicht?
Und ich denke, alle Religionen sind, ja, sind in Ordnung. Und ich ich find zum Beispiel auch der der Buddhismus sehr, sehr spannend. Und ich wollte mich nicht irgendwie so einkategorisieren lassen so 1 Religion, sondern alle Religionen sind einzigartig und gut und Mhm. Ja. Find ich auch, also Ich hab damals, ich bin auch aus der Kirche ausgetreten, das hatte auch mit 'ner Scheidung zu tun und dann verdienst Du ja als CEO 'n bisschen was und musst auch ganz schön was abdrücken, ja.
Also es hat schon auch finanzielle Gründe. Nee, auch tatsächlich nicht ausschließlich, ja. Aber ich sag auch, es hat da auch finanzielle Gründe. Und ich hab mir damals vorgenommen und da bin ich auch stolz auf mich, in solchen Sachen bin ich straight und zieh das auch durch, ich hab mir damals vorgenommen, 50 Prozent von dem, was ich jetzt spare, spende ich jedes Jahr. Und das mach ich auch, ja.
Ich wusste, 100 Prozent schaff ich nicht, ja. Hab ich 50 Prozent von dem, das ist eine feste Summe, die hab ich im Kopf. Und am Jahresende, so im November, Dezember guck ich immer, was hast Du an wen jetzt gespendet, ja? Mhm. Und im Zweifel mache ich dann Ich bin also mit daran schuld, dass im Dezember so viele Spendenaufbau kommen, weil ich 1 bin, der oft im Dezember noch mal 200 Euro oder 300 spendet.
Aber das das mache ich auch. Und ich finde, damit kann ich genauso viel bewirken, Gutes tun, als wenn ich in der Kirche wär. Also, aber Gott bewahre, damit das nicht falsch ankommt, Menschen, die in der Kirche sind und glücklich sind, das auch absolut okay. Absolut. Ich glaube, das ist die eigentliche Botschaft.
Der Mensch soll da hingehen, auch mit seinem Glauben, mit seiner Spiritualität, wo er sich wohlfühlt. Ja, genau. Ich finde, einziges Dilemma an der Geschichte ist, dass eben jede Religion glaubt, dass sie alle anderen missionieren müsste, sie sei die beste Religion. Das sind wir Christen. Ich weiß nicht, ob Du Christin warst, aber Ja.
Ich bin evangelisch und wir Christen sind da die ganz schlimmen Vorreiter gewesen, ja, im Mittelalter und das hat, setzt sich halt bis heute leider fort. Und das bringt sehr viel Unglück in die Welt. Aber Religion per se und das find ich 'n total guten Satz von dir, ist, jede Religion per se ist gut. Ja. Ja.
Und da dürfen die Menschen sich auch wohl drin fühlen. Okay, letzte Frage aus der Schnellfragerunde, meine liebe Tesina. Ein Satz, der dich in der Führung besonders begleitet. Also gibt's irgendwie sonen Leitsatz, den Du hast oder irgendwas, was Du dir manchmal sagst? Wow.
Sei Vorbild. Ja, sei Vorbild. Bist Du Vorbild? Ich frag das müssten andere beurteilen, aber ich, geht natürlich mein Bestes, 'n Vorbild zu sein und voranzugehen und, ja, ja, also ich glaube, das müssten andere beurteilen. Ich würde spontan sagen, ja.
Ja. Okay, gut. Ich hätte da jetzt eine Story zu im Kopf, aber die erzähl ich nicht. Aber für dich? Genau.
Für dich. Und das ist 'n bisschen fies für euch da draußen, nicht wahr? Aber wer mich kennt und mich anspricht bei irgendeinem Event, wenn wir drüber reden wollen, können wir mal drüber reden, aber in der Öffentlichkeit will ich nicht sagen. Ich hab dazu eine Story im Kopf, angesagte Müggelsee, angesagten Lagerfeuer nachts. Hast Du mit deinem, weiß ich nicht, ob er damals noch dein Chef war oder ob dein Chef ist oder wie eure Geschäftsbeziehung ist, wir reden über Martin, habt ihr zwar über Boni und Umsätze diskutiert, ja?
Oh. Und da hab ich und da hab ich gedacht, boah, ich da so wär wie die Jacina, ja. Also da hast Du sehr hart verhandelt, so klang das, aber trotzdem sehr mit, also beide sehr mit sehr viel Achtsamkeit und so, ne. Ich weiß sogar die Zahl noch. Hab so richtig, also ich hab das nicht gestalkt, wie stimmt ihr da mir direkt daneben?
Aber ich dachte so, oh, straight, also sehr, sehr, 'n sehr vor, 'n sehr vordeutliches Verhalten fand ich das so. Gut. Okay, aber jetzt gehen wir mal Das weiß ich gar nicht. Das weiß ich gar nicht. Mehr Du das noch weißt, ist ja Wahnsinn.
Auf Topic erzähl ich dir mal, was für Umsätze ihr besprochen habt. Dann sagst Du bestimmt, ja, das stimmt. Okay. Vielleicht hattest Du da auch 'n kleines Bier getrunken, das weiß ich aber nicht, keine Ahnung. Ich hab damals auf jeden Fall in dem Zimmer gewohnt über der Raucherecke.
Also Müggelsee war ja sowieso, hatte ja 'n sehr speziellen Charme für alle von euch da draußen, die's nicht kennen. Das war son altes Osthotel und das war, wie soll man das sagen? Das war charmant abgewanzt irgendwie. Keine Ahnung, ich weiß nicht, wie wir sonst Also ich hab, ich bin da gern hingegangen tatsächlich, nicht nur wegen der Käpten's Bar. Und ich war wieder im Raucherzimmer und damals war ja Cannabis noch nicht legalisiert, aber es schien schon so.
Ja. Also da war, das war halt immer so bisschen, ja, son Mischung aus Woodstock und SEO Konferenz. Und das ist ja das, was Marco, Größe gehen raus an, die ganze Camping Crew, auch immer noch schaffen, obwohl wir mittlerweile eben sehr viel gediegenormal Ambiente sind. Ich darf ja in dem Jahr auch wieder teilnehmen und und teil dazu beitragen. Aber es ist alles viel, viel hochklassiger geworden, aber so dieses Camping Style Ding ist immer noch da.
War damals auch. Aber nichtsdestotrotz hat hat sich bei mir sehr in die Synapsen eingebrockt die Diskussion zwischen Gesina und Martin beruflich. So, damit genug, denn die Leute draußen kennen das ja nicht und deswegen gehen wir mal weiter in deinem Leben, meine liebe Gesina. Du hast jetzt, sagen wir mal, die Grundschule absolviert, dann geht's ja so meistens im fünften Schuljahr irgendwie auf eine weiterführende Schule. Ja.
Wie war das so? Erzähl mal so vielleicht die nächsten Jahre. Genau, also die Grundschule war fertig und also man muss dazu sagen, nee, also die Grundschule war fertig und ich bin dann auf die Realschule gegangen. Mhm. Das geht dann bis zur Zehnten.
Zehnten und dann bin ich weitergegangen und hab dann Abitur gemacht. Also, genau, also so war der, der, der Genau. Mhm. Ja. Ja.
Dann ist ja so die Zeit dazwischen, in der die Eltern komisch werden und irgendeine Art von Geschlecht interessant wird für einen und generell sich das ganze Leben irgendwie verändert, der Körper verändert und alles Mögliche verändert sich plötzlich. Wie war das so für dich? Und ich frag gezielt eigentlich so mit Blick auf die Heldenreise, gab's da irgendwann 'n Moment so mit 15, 16, 17, 18, keine Ahnung, Abitur macht man, glaube ich, so mit 19 oder so was, den Dreh rum. Ja. Gab's da irgendwo schon den Moment, wo Du gesagt hast, ich merke irgendwie, da will ich hin?
Das ist so mein Ding, Kunst oder oder Business oder oder hattest Du da noch gar keine Idee? A und b Frage b noch dazu, zweigeteilte Frage, haben deine Eltern in irgend eine Richtung gesteuert? Dein Vater war ja selbstständig, hast Du gesagt. Ja. Ich weiß nicht, ob er zu dem Zeitpunkt schon selbst nicht war.
Hat er gesagt, Gesine, mach auch so was? Hast Du Bock dadrauf, ich helf dir? Oder oder waren die völlig frei, haben dich haben die völlig freie Hand gelassen? Also zu deiner ersten Frage, also ob ich wusste, wohin ich gehen möchte, das war zu dem Zeitpunkt damals noch gar nicht so klar. Also ich glaube, es hat sich mit der Zeit einfach entwickelt.
Ich wusste, ich bin neugierig und ich stell halt gerne Fragen und will halt alles wissen. Und da dachte ich, ah okay, vielleicht ist so Berichterstatterin oder so was wie Reporterin vielleicht etwas, was mir Spaß möchten machen könnte. Aber also damals konnte ich das noch überhaupt nicht definieren, also diesen Beruf. Also das war alles noch son bisschen nebelig, son bisschen schwammig. Ich wusste aber nur, okay, das bin ich und was gibt's da?
Also was gibt's da Passendes für mich so? Und genau und dann später im Studium hab ich ja dann auch Journalismus studiert, tada. Und ja, war dann da auch sehr aktiv und tätig. Zu der zweiten Frage jetzt von dir. Mein Papa, ja, der war selbstständig, aber er hat mich nie irgendwie dahin gedrängt.
Also das war eher, also ich hab das natürlich miterlebt und hab gesehen, okay, wie das ist und dass es natürlich auch sehr stressig sein kann. Was Aber er hat hat man genau gemacht. Also Ingenieur kann ja sein, jemand, der chemische Prozesse macht oder kann 1 sein, der Häuser baut, also Ja, so was hat er gemacht. Also er hat viele Gebäude gebaut, also die hatten da sehr viele Tools mit in der Hand, wo man da alles ganz genau und akribisch schauen kommt, okay, da kommt jetzt die die die Band hin, da kommt jetzt das hin, das, das, das. Also so was hat er gemacht.
Also sehr, also am Computer hat er gesessen und hat sehr bildlich gearbeitet und ja. Genau und das war aber dann vorbei und dann hat er sich selbstständig gemacht und das war aber dann in der Versicherungsbranche, also was komplett anderes. Und wo ich dachte, okay cool, also nicht schlecht. Also ich mein, damals als Kind, da machst Du darüber überhaupt keine Gedanken. Wenn ich jetzt zurückblicke, denke ich, ja gut, okay, also eigentlich voll cool, komplett aus dem Beruf rauszugehen und was komplett anderes zu machen.
Und das fand ich eigentlich faszinierend und das hat der auch gut hinbekommen. Klar, war natürlich hier und da 'n bisschen stressig. Wir hatten uns nicht oft gesehen, nur halt vielleicht spätabends oder so. Ja, und aber er hat mich jetzt nie irgendwie da in die Richtung gedrängt. Aber war ja auch mutig von ihm, wenn Du denkst, ne, Familie und wahrscheinlich etabliert im Beruf.
Ja. Vermutlich auch finanziell ganz gut aufgestellt dann nach 'n paar Jahren und so. Dann zu sagen, ich mach noch mal was Neues ist schon, spricht auch dafür. Genau, aber ich glaube, also wieso er sich da für 'n anderen Beruf entschieden hat, ehrlich zu sein, weiß ich das gar nicht mehr so genau, wieso er dann komplett die die Branche gewechselt hat, weil ich glaube, ich ich wär dann auch geblieben in in der Branche, hätte mir vielleicht, je nachdem, also was halt dann da war, hätte mir vielleicht was anderes gesucht in der gleichen Branche, aber komplett rauszugehen von 0, sag ich mal, anzufangen mit Kinder, Familie, boah. Also ist sehr, sehr, sehr mutig, ja.
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Reklame Ende. Mhm. Ja, cool. Gut, also jetzt bist Du quasi Du hast eben so gesagt, Journalismus, tada. Tada.
Da da hinter dem tada ist noch irgendwie 'n Fragezeichen für mich. Was heißt das? Na ja, also weil ich konnte ja damals als Kind es nur nicht so definieren, so was ich vielleicht machen möchte oder wo es hingehen soll und das war ja damals noch alles sehr schwammig und neblig, sage ich mal und dann 'n paar Jahre später, ach ja, bin ich ja doch dann im Journalismus gelandet. Also, ja, es ist dann das doch geworden. Und ja, war auch da zu der Zeit eine sehr gute Entscheidung und ja, würde ich auch gar nicht missen wollen die Erfahrungen, die ich, ja, dort sammeln durfte in der Zeit.
Jetzt ist ja in der Phase irgendwann auch der Moment, wo Du dich räumlich son bisschen aus deiner Hut bewegst. Ich hab jetzt verstanden, dass Kindheit, ganz kleine, also ganz, also ganz klein warst, dann Grundschule, dann die weiterführende Schule. Das war ja noch alles so irgendwie in deiner Hood. Wie war's mitm Studium? Musstest Du dann räumlich dich auch verändern?
Also aus dem Nest raus? Ja. Genau, also das war ja so. Also es ging ja nicht alles nahtlos ineinander über, ne. Also ich hab quasi mein mein Abitur gemacht und wie war das noch mal?
Genau, ich hab mal mein Abitur gemacht, dann habe ich erst eine Ausbildung gemacht und dann bin ich ja noch eine Zeit ins Ausland gegangen und dann habe ich erst mit dem Studium angefangen. Ah, okay. Ja, also ich muss mich manchmal selber daran erinnern, wie das denn eigentlich so genau alles noch mal war. Setz mich an irgendwie, also so alt wird. Ich will nicht sagen, würde ich, okay, dann ist es schon so weit her, aber das ist noch keine 20 Jahre her bei dir, stellt sich mal.
Also Nein. Nee, also da bin ich jetzt auch hartnäckig, da erwarte ich jetzt auch die Information, ja. Ja. Nein, Spaß. Ja, was hast Du denn gelernt?
Genau, also Medienkauffrau, Indikator und Print. Und also es war halt damals so, als ich quasi, also ich damals, genau, als ich von der Realschule abgegangen bin, bin ich quasi dann zur weiterführenden Schule, hab dann mein Abitur gemacht, so war's. Und dann behalt die Frau, okay, was mache ich? Und mache ich 'n Studium oder mache ich eine Ausbildung, dachte ich, ah okay, ich kann ja erst mal mit 'ner Ausbildung anfangen. Mhm.
Und und da war's aber halt auch überhaupt nicht klar. Also man muss sich das vorstellen, Dorf, ja, also dort, wo ich zur Schule gegangen bin, das war schon son Kleinstädtchen, aber dann musste ich halt schauen, okay, damit ich von meinem Elternhaus, weil ich hab damals noch bei meinen Eltern gewohnt, dass ich von dort, wo ich gewohnt habe, auch zum zur Schule komme, wo ich Abitur machen kann. Also ich hab nicht sehr viele Optionen. Mhm. Und und dann war's die die nächste größere Stadt und da konnte ich dann quasi, ja, mein Abitur machen und ja, ach so.
Und und es gab natürlich auch dementsprechend wenige Stellen, also aus aus Ausbildungsplätze und so weiter. Und dann hatte ich mich halt, hab ich gesagt, okay, mach ich das Studium oder mach ich das? Dann hab ich gesagt, okay, ja, dann mach ich halt erst mal eine Ausbildung, ist was Sicheres. Haben die Eltern gesagt an der Stelle, mach eine Ausbildung oder mach, was Du möchtest? Nee, die haben gesagt, mach, was Du möchtest, so wie wie Du das für richtig hältst.
Und das, muss ich sagen, fand ich auch schon immer gut. Also die haben mir da sehr wenig reingeredet, haben mir da immer die die Freiheit mitgegeben und gesagt, okay, gut, Du wirst es schon machen. Und genau. Und dann, ja, bin ich dann im im Verlagshaus gelandet während meiner Ausbildung, ja, ja, ja, ja, doch Ausbildung zur Medienkauffrau. Und ja, das ging dann 3 Jahre und ich hab aber sehr schnell festgestellt, dass es mir dort überhaupt nicht gefällt und wollte so schnell wie möglich dort weg und ich wusste, wenn ich gut bin, kann ich das verkürzen, also von 3 Jahre auf zweieinhalb, nur der Ausbilder muss halt dem Ganzen zustimmen.
Ja, wie war's natürlich? Der hat dem Ganzen nicht zugestimmt, weil ja. Das war, glaub ich, auch son bisschen, ja, ist egal. Ich glaub, das hatte finanzielle Hintergründe so, weil wenn Du halt als Auszubildende noch 'n halbes Jahr bleibst bis son son Auszubildender, kriegst Du halt jetzt nicht das volle Gehalt wie, ja, Angestellte. Ja, mhm.
Und ja, ich glaub, das das war der Hintergrund, weil von nutentechnisch, ich hätt das alles, ich hätt ich hab alles erfüllt. Und gut, also dann war der Stichtag, ich durfte weg und dann hab ich dem Ganzen den Rücken gekehrt und bin da auch nie wieder zurück. Also genau und dann hatte ich da noch 'n bisschen bezahlt und Puffer und dachte, okay, was mache ich jetzt? Und also ich ich war natürlich, ich wollte weg. Ich wollte weg, also ich wollte raus in die weite Welt, ich ich wollte weg.
Und da war's Der Ruf nach Veränderung so in der Heldenreise. Der war zu dem Zeitpunkt da. Ja, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz doll. Weißt Du noch, was es war, was dich in der Ausbildung, was dir nicht gefallen hat? Gibt's da irgendwie einen zentralen Punkt?
Die Menschen. Und das waren ganz viele Sachen? Den Menschen dort. Also, man muss dazu sagen, es gab wenige, die wirklich also toll waren und und herzgute Menschen, die sich auch nach Jahren bei mir immer mal wieder melden oder ich mich bei ich mich bei denen, aber einige der der dort, nee, also ich ich wusste, ich ich kann da nicht bleiben, also Es war einfach nicht dein Platz. Das war überhaupt nicht mein Platz.
Und ja, dann kam die Idee OP, dann ich war eine Auszeit, Australien, ich hier war, kam. Und Okay. Und meine Eltern, die sind halt vom Glauben abgefallen beziehungsweise die konnten's halt überhaupt nicht glauben, dass ich jetzt sone Idee habe und sag, ja okay, ich geh jetzt einfach mal nach Australien und mach das einfach, ne. Also ich muss dazu sagen, ich bin ja damals nicht einfach so nach Australien gegangen. Das war ja alles schon vorbereitet und und organisiert so, weil für mich damals war das so der der erst das 1.
Mal, wo ich dann von alleine ganz, ganz weit weg war, also gefühlt bis ans anderen Und das ist ja auch ganz, ganz weit weg. Also da ist ja auch nichts von wegen, ich flieg mal schnell zu den Eltern, weil ich bin in Spanien und dann 2 Stunden wieder zu Hause oder in 3, sondern das ist ja schon eine Nummer, ne. Ja, ja, auf jeden Fall. Also es kamen zu dem Zeitpunkt ja auch viele Sachen einfach zusammen. Also nicht nur das mit der mit der Ausbildung, es waren auch noch 'n paar andere Dinge, die da zusammenkamen und wo ich dachte, okay, ich muss es einfach mal weg und müssen wir jetzt einfach mal eine Auszeit nehmen.
Und ja, und dann hab ich überlegt, okay, was kann ich in Australien machen? Also Work and Travel war irgendwie nix so für mich, also da hab ich mich nicht gesehen. Und Au pair eigentlich auch nicht, so mit Kindern, da dachte, also ich hab nichts gegen Kindern oder so, aber zu dem Zeitpunkt war's, oh Gott, kann ich das oder will ich das überhaupt? Na gut, okay. Informiert war, okay, ich mach Au pair für 3 Monate.
Das war die eigentliche Idee, eine Auszeit in Kinder und so. Und ich dachte, okay, aber gucken, wie das wird. Und und ich hab's mit soner Organisation gemacht und hab die natürlich vor vorher recherchiert, ob die irgendwie legit sind, ob die vertrauenswürdig sind und so weiter. Okay, klang alles so, aber am Ende des Tages weiß es halt nie so 100 Prozent, ob das auch wirklich so ist, ob das, was die da so auch schreiben auf ihrer Webseite, ne. Und aber ja, ist dann im Endeffekt alles gut gelaufen.
Ich durfte dann mir herausfinden, zu welcher Familie ich gehen möchte. Mir haben die Ersten nicht gefallen und fragte, ob's da vielleicht noch andere gibt, weil irgendwie hab ich's nicht gefühlt. Ich hab, also man hat da son Bild bekommen mit mit den Familien und irgendwie hab ich das nicht gefühlt. Ich dachte, nee, irgendwas ist da, ich fühl das nicht. Und dann hab ich gesagt, ja, okay, wir haben hier noch eine andere Familie und ich seh die Familie und hab sofort gesagt, sofort zurückgeschrieben, okay, die die nehm ich die, zu denen möchte ich hingehen.
Da hab ich sofort gefühlt und gewusst, okay, da bin ich richtig. Mhm. Und ja, und so nahm das Australien Abenteuer seinen Lauf. Und 2 Fragen an der Stelle, die ich dich kurz unterbrechen darf, ja. Frage 1, Du bist in dem, in der Phase deines Lebens schon eine starke Führungskraft, nämlich von dir selbst sozusagen.
Du hast ja da kein Team, das Du administrierst und so. Und Du fliegst dann so nach Australien und gehst son Stück weit ins Ungewissene und bist sehr weit weg. Also das ist ja schon, wir reden, wir lachen jetzt son bisschen, aber das ist echt 'n Schritt, ja. Es ist auch irgend eine gewisse Gefahr und so weiter. Frage, ist in deinem Leben Angst 'n Thema?
Hast Du vor so was Angst? Hattest Du überhaupt keine Angst oder leitet dich das nicht? Nee, gar nicht. Also ich hatte noch nie so die die Ängste, wo ich sag, okay, nein, das kann ich machen, weil wegen dem oder das, für mich war das eher, ich hatte eher so dieses Excitment, so, okay, ich freu mich da drauf. Das wird supergut werden.
Also eher so die komplett andere Richtung. Und aber, und das muss ich auch dazusagen, meine Eltern in dieser Hinsicht sind komplett anders. Also das das weiß ich, ja, das haben die mir mal erzählt, die hätten so was nie und nimmer gemacht und damals, als der Schritt dann kam, okay, Koffer geparkt, Frankfurt am Flughafen, So, meine Eltern waren natürlich dabei und dann noch 'n paar Freunde und so. Die so, ja, ich geh nicht freuen, ich folgten meinen Eltern. Die haben sich echt zusammengerissen und für meinen Vater war das wirklich ganz, ganz, ganz, ganz schlimm.
Und ja, aber ich ich hab mich einfach darauf gefreut, klar war das ungewiss, ich wusste nicht. So was kommt da auf mich zu? Wie wird das alles werden? Ne, weil man hört ja auch oder hat so Storys gehört mit Familien und Au pairs und irgendwie hat mich das nicht beeindruckt. Ich wusste, okay, es ist es ist der richtige Schritt.
Und war's am Ende dann auch, ja. Mhm. Also ich würde jetzt eigentlich gerne fragen, Menschen, also die, ich glaube, die überwiegende Anzahl Menschen in meinem Podcast und auch, die ich kenne und die, wie ich's auch einschätzen würde, würde an der Stelle sagen, ja, ich hab schon 'n Stück weit auch Angst und vor solchen, vor solchen Veränderungen. Es geht ja nicht drum, geh ich jetzt zu Rio oder zu zu Aldi oder sonst was, ne, sondern es geht ja drum, wie wie sehen die nächsten Monate meines Lebens aus? Ich bin auch komplett alleine da ja.
Also Ja. Das ist ja schon 'n Ding. Und die Frage wär eigentlich, welchen Tipp hast Du für solche Menschen? Ich glaube aber und da kannst Du mich gerne korrigieren, wenn's nicht stimmt, dass das eher 'n Ding ist, was aus dir rauskommt. Also weil Du grade ja auch sagst, deine Eltern sind eigentlich ganz anders, ja.
Ja. Und eher dann schon 'n bisschen ängstlicher. Und ich mein, dass Eltern Angst ihre Kinder haben, ist auch normal an der Stelle, ja. Also wenn die gesagt hat, Du flieg mal nach Australien, da wird schon alles glatt gehen, wär auch nicht normal, ja. Wär irgendwie komisch, ja.
Aber trotzdem, glaub ich, deswegen würd ich die Frage gar nicht so in der Form stellen, sondern ich würd eher sagen, wenn Du wenn Du Menschen im Team hast bei dir jetzt heute, wir machen einfach, also wir machen keinen Sprung, sondern wir gehen nur mal kurz nach vorne. Du bist heute 'n Teamlead und Du hast 'n Team zu verantworten. Wenn Du Mensch merkst, Menschen haben vor bestimmten Veränderungen Angst, kannst Du das, was Du in dir trägst, irgendwie einfach so übertragen? Gibt's da irgend 'n Tipp? Wie wie wie gehst Du damit dass Menschen weniger Angst haben in deinem Team?
Also ich versuch die halt zu bestärken dann, ne. Also bin halt dann, steht zur Seite und sag, hey, schau mal, also und versuch das halt zu erklären, denen die Angst eben zu nehmen und halt auch da zu sein, beizustehen und ja, die zu pushen. Also das ist eher das, was was ich dann machen würde, ja, sie zu bestärken und und dass eben, ja, dass sie halt am Ende des Tages keine Angst mehr davor haben oder beziehungsweise sie zu befähigen, zu sagen, okay, hey, ich hab vielleicht noch 'n bisschen Restangst, aber ich mach's das einfach so, weil sie dann wissen, okay, hey, da steht jemand hinter mir, die die glaubt an mich, die die pusht mich. Und ja, so würde ich das machen. Ja, schön.
Gut, jetzt schön. Gut, jetzt bist Du in Australien. Wie lange hat denn das Australien Abenteuer dann gedauert? Und wie war's? Also eigentlich war diese Reise, es sollte ja nur 3 Monate gehen und was soll ich sagen?
Also das war eine der besten Schritte, die die oder Entscheidungen, die ich damals nämlich jemals getroffen habe. Ja, ich ich kann das teilweise auch heute noch gar nicht so wirklich in Worte fassen, also was ich da erlebt habe und wie es mit der ergangen ist. Also ich hab natürlich nach 2, 3 Wochen den Aufenthalt verlängert auf mindestens 'n Jahr. Also hat das hat meinen Eltern erzählt und die so, oh mein Gott, ey, das Sina, Marcel, Du kommst immer wieder. Ich so, ich komm schon, aber lass nicht jetzt einfach hier bitte jemand sein.
Und ich hatte, also ich hatte 'n unfassbares Glück, also, dass ich halt in sone tolle, also wirklich tolle Familie gekommen bin. Die Du ja nicht, die Du bist ja nicht zufällig da reingekommen. Die hast Du ja ausgewählt, ja. Ganz genau. So, und ich hatte ja erst die 3 Familien, die, wo ich wusste, nee, das bin ich, also ich fühl es nicht.
Wo ich dann noch mal gefragt hab, oh, gibt's nicht vielleicht doch noch eine andere? Und dann wusste ich, okay, die ist es. Und wir haben heute noch Kontakt und das ist jetzt bestimmt schon 12 12, 13 Jahre oder so her und Warst Du noch mal dort danach? Ja, ja, ja. Also ich war 2018 war ich noch mal dort und ja, die Familie kommt auch ab und an mal nach Europa, aber gar nicht häufig, weil sie auch europäische Wurzeln haben.
Also die kommen aus der Slowakei, Slowakei, ja, also Breslava. Da ist quasi die Familie von der Host Mom sozusagen. Von dort kommen die und die sind halt da auch nur stationiert, also die Eltern und ja, dann kommen die ab und einmal nach Europa und Genau und das war halt nicht irgendwie irgendeine Familie, also und ich wusste das natürlich nicht, ne. Ich hab nur gesehen, okay, Kinder, Mann, Frau, okay, passt für mich, das ist, ich hatte 'n gutes Gefühl. Und als ich dann da ankam, ich ich weiß gar nicht, was mir geschieht, also die waren sehr wohlhabend und ich wusste das ich wusste das nicht.
Und die haben mir dann 'n Auto gegeben und dann durfte ich da halt auch irgendwie, also weil da gibt's Linksverkehr und das hab ich vorher nie gemacht. Und und dann ja, hierbst Du da, steig jetzt das Auto. Ich zeig dir jetzt, wie man hier Auto fährt und dann bin ich hinterher gefahren und das war alles, also so crazy. Und die Erfahrung, die man da einfach oder die die ich da machen durfte, es es war Wahnsinn, es war Wahnsinn und und dort, also die Erfahrung, die ich dort gemacht habe, da hat sich ganz, ganz, ganz, ganz viel bei mir verändert. Auch so so von der Denke her, von von von der Art und Weise, wie ich lebe oder wie ich, ja, über über das Leben denke.
Ja, da hat sich sehr, sehr viel verändert und das bringt mich bis heute noch und ja. Ja, eine spannende Parallele an der Stelle, die ich gerne mit euch da draußen teile. Hört euch gerne, wenn ihr's noch nicht getan habt, auch mal die Folge mit Paul Lanzersdorfer an. Auch da Grüße raus nach Österreich, auch 'n ganz toller Gast. Und er ist mit seiner Frau damals aber schon zuerst nach Amerika ausgewandert für eine Zeit lang, hat da gearbeitet und ist dann später noch mal nach Neuseeland.
Ach so. Und hat aus Neuseeland eigentlich quasi das Gleiche berichtet wie Du hier. Jetzt hat gesagt, das war die beste Entscheidung unseres Lebens. War 'n bisschen beruflich schon in 'ner anderen Situation. Der war schon CEO in seiner Agentur, aber sein Kollege hat gesagt, macht das.
Und wir machen halt durch die Zeitversatz durch den Zeitversatz gibt's irgendwie nur 3 Stunden am Tag, wo wir miteinander reden können, aber das hat gut funktioniert. Aber am Ende würde ich seine Geschichte, seine Auslandserfahrung mit deiner auch jetzt vielleicht unter den Kontext setzen, Mut tut an der Stelle dann auch gut und hilft im Leben, ja. Also Tut mir leid. Das sind 2 Parallelen, die ich da finde. Ja.
Cool. Jetzt bist Du ja irgendwann zurückgekommen und Ja. Ich würde trotzdem jetzt mal an der Stelle eine Frage platzieren, die Du gerne auch später beantworten kannst, wenn Du sagst, zu dem Zeitpunkt war das noch nicht so. Aber wir reden ja über die Heldenreise und Du hast ja ganz viele Herausforderungen. Ruf zum Abenteuer.
Mhm. Ja, Mut. Und dann hast Du dir dein Schwert genommen und bist rausgegangen, ja, und hast dich in die weite Welt im wahrsten Sinne des Wortes gewagt, ja. Also eine klassische Helmreise, meine liebe Cesina, die Du bisher hingelegt hast. Und aber in jeder Helmreise spielt eine Person eine sehr große Rolle und das ist der Mentor.
Das heißt, gibt's an der Stelle deines Lebens schon Mentoren? Also Menschen, wo Du sagst, die haben mich an die Hand genommen, die haben mir entscheidende Impulse gegeben? Und wenn ja, magst Du das mal kurz erklären? Ja, also es gibt da tatsächlich 'n paar Mentoren, die ich, ja, die ich habe und für die ich auch sehr, sehr dankbar bin, dass ich denen auf jeden Fall begegnet bin. Also wir fangen an mit Australien.
Also die Mentorin, sage ich mal, war da Ellen, also Ellen heißt sie und mit er Die Hausnamen? Ja, genau, die Hausnamen. Mhm. Und mit ihr ich auch immer noch in Kontakt bin. Und ja, sie hat mir einfach eine komplett andere Welt gezeigt.
Sie hat mir etwas gezeigt, was ich vorher nicht kannte, wo ich wo ich dachte, okay, ja, sowas ist gar nicht möglich oder wo ich wusste, na ja oder wo ich dachte, so was gibt es überhaupt nicht. Und sie hat mir auch gesagt oder oder nicht direkt gesagt, aber durch durch durch diese Art und Weise und durch das Zusammenleben mit ihr hat sie mir immer wieder vermittelt, okay, hey, Tessina, im Leben ist einfach alles möglich. Es ist alles, alles, alles möglich. Und und so ist es auch. Und und danach und danach lebe ich auch, es ist alles möglich, wenn man halt nur den Mut dazu hat und es sich traut und da Bock drauf hat, glaub ich, kann wirklich alles alles möglich sein im Leben.
Also das ist 1 der mitsporn. Und und die die anderen kommen dann erst. Soll ich dann schon, ist euch jetzt schon vorweggreifen oder dann Nee, ich würd sagen, lass uns einfach mal Australien abschließen. Okay. Gut.
Und dann gucken wir mal, wie's beruflich bei dir weiterging. Okay. Gleicher weiß, dass Du sehr, sehr jung bist. Ich kenn dich ja, kann es ja nicht so wahnsinnig lange dauern, bis wir zu den anderen Mentoren kommen. Schauen wir mal.
Genau, also Australien, ich kam dann zurück von absolute Katastropheverfall. Ja, es war für mich einfach 'n totaler Kulturschock, ne. Also ich, ja, ich, ja, ich kam im September, ja, im September kam es Es wurde kalt. Ja, ganz genau. Es wurde kalt, es wurde dunkel.
Es wurde trüb. Genau. Die Menschen waren trüb. Ja, genau. Da kam alles, wirklich alles zusammen.
Und ich muss auch ehrlich sagen, ich hab 3 Monate am Stück wirklich geweint, weil ich ich wollte ich wollte nicht hier sein. Ich ich wollte wieder zurück. Ich wollte dort weitermachen, wo ich eigentlich aufgehört hab. Das war, ich dachte, nee, das das das kann nicht vorbei sein. Und genau, also ich kam zurück.
Ich hatte natürlich alles schon vorbereitet, also von Australien aus, weil ich hatte erst überlegt, ob ich dort studieren gehe. Und dann war das aber nicht so sicher, okay, studier ich, schaffe ich das mit dem Englisch und so weiter. Im Nachhinein sage ich, okay, doof, dass ich's nicht gemacht habe, weil ich hätte es definitiv geschafft, aber ich hab mich so entschieden. Also hab ich mich von Australien aus beworben bei 1 Uni und die hatte sehr viel Praxisbezug. Also ich wusste, okay, es geht in die journalistische Richtung und das ich wollte aber auch, dass ich viel Praxiserfahrung eben sammle.
Weil grad im Journalismus ist es halt recht wichtig. Ne, gut, okay. Und dann ist es die Universität in Berlin geworden, hab ich dann auch beworben, musste 'n Einstellungstest machen und hab überhaupt nicht mich vorbereitet dafür. Bin da einfach rein frisch von von Australien zurück, bin dann nach Köln, also weil das war damals in Köln, was ich da machen musste. Ja, hab dann halt so die die Frage oder was das war, ausgefüllt, da hatte ich noch 'n Gespräch.
Na ja, und dann kurz halt später, ja okay, Du kannst starten im Beleg. Und dann ging das, jetzt ging das halt dann los. Und ja, also, ja, die Studienzeit war insgesamt eine 1 tolle Zeit. Also, ja, also ich ich wusste halt, okay, bei diesem Studiengang kann ich halt auch 2 Praxissemester machen, also Freiwillige. Das heißt also, ich bin dann quasi von der Universität erst mal weg und geh halt dann und mach halt irgendwas.
Also beispielsweise geh in verschiedene Unternehmen rein, ist weiter. Gut, das hab ich dann auch gemacht. Also ich war dann einmal in Kanada gewesen, hab hab dort dort studiert und dann für das 2. Praxissemester oder das waren sogar 3. Nee.
Also, wenn ich kurz einhaken darf, 1. Frage, wie alt warst Du da ungefähr, ganz grob? Nicht aufs Jahr genau, aber Mitte 20 oder keine Ahnung. Wo sind wir da ungefähr? Mitte 20.
Mitte 20, ja. Oder einfach 2.? 20, ja. Ja. Und 2.
Frage, war Kanada dann quasi so was wie Ersatz Australien? Oder war einfach Kanada wieder 'n ganz neuer Impuls? Das war noch mal 'n ganz neuer Impuls, obwohl, also ich glaube, okay, also es war so, ich hatte mich an der Columbia University beworben, die in den USA ist Und hatte mich dann auch in Kanada beworben. Also für mich war klar, ich muss entweder Kanada oder USA und ich wurd aber bei beiden genommen. Und dachte ich, okay, ja, Mist.
Also die Columbia wär eigentlich, ja, die die Colombia wär eigentlich so mein meine Favorit, also das das wär mein gewesen so an der Colombia, weil wenn Du mal in der Colombia warst, die hat ja auch eine gewisse Reputation und so weiter und ach, da will ich schon gern hin, aber das hat dann nicht geklappt, weil also budgettechnisch, das das das konnt ich mir einfach nicht leisten. Mhm. Das das war das war schon, also für ein Semester durch eine gute Tür, also. Es das Was wär, was hättest Du da gezahlt fürn Semester? Ne, 28000 Dollar oder Euro oder was?
Das war Genau, das sind auch die Zahlen, die ich son, die auch, die ich auch so kenne und mittlerweile liegst Du dabei 18, 20000 Dollar, ne. Ja. Für ein Semester. Ja. Und dann dachte ich ja, gut, okay, das wird, glaub ich, nix werden.
Und und dann bin ich nach Kanada und aber Kanada war war auch gut, war eine sehr tolle Erfahrung, die ich dort machen durfte. Und Wo genau in Kanada warst Du da? In Vancouver, also an der Ostküste. Mhm. Und die University hieß damals BCIT.
Mhm. Ne. Und ja. Und ja, das das war das war ganz gut. Also was mir da sehr gut gefallen hat, ich konnte auch da wieder sehr viel Praktisches machen.
Also und das war sehr cool bei dieser kanadischen Uni, weil die hatten richtige so Fernsehstudios und Radiosender und wo man sich halt eben ausprobieren konnte und wirklich ja, Erfahrung sammeln konnte. Und das gab's halt in Berlin da an der Uni zum Beispiel gar nicht. Und Aber noch mal ganz kurz eingehakt, sorry, wenn ich noch mal kritisch tue, ich hab grad noch eine Frage im Kopf und die lautet, Du hast dir nicht zugetraut, in Australien zu studieren, Wegen der Sehr doof, ne. Doof. Bist dann aber nach Berlin gegangen, ja, und hast dann dich empfehlen, nach Kanada zu gehen und hast dann da lässig im Fernsehstudio in Englisch dein Studium, dann 'n nächstes Semester gemacht.
Das passt irgendwie nicht, ne. Ja und jetzt Oder warst Du einfach dann das Jahr oder die 2 Jahre einfach in der Persönlichkeitsentwicklung auch so weit, dass Du gesagt hast, kann ich? Und vielleicht in Australien noch nicht? Ja, ich glaube, am Ende des Tages wird's das gewesen sein, weil jetzt, wo Du's gesagt hast, denk ich mir, ja gut, okay, also stimmt eigentlich, ja. Und ja, ja, ich glaube von von von der Entwicklung her oder von der Persönlichkeitsentwicklung her, wie Du schon sagtest, war das vielleicht da noch nicht der der Zeitpunkt dafür, aber also ja, es also Kanada Studium war super.
Also wir mussten viel sprechen, mussten viele Interviews führen, also auch mit dem Gegenüber. Und ich hatte auch immer son bisschen, also wenn ich Englisch gesprochen habe, hatte ich immer son bisschen, es also ich, es war immer son bisschen unangenehm für mich, weil ich wusste, okay, ich bin jetzt Canative Speaker und die wissen natürlich, okay, ja, ich mach auch meine Fehler. Und das wollt ich halt dann nicht zeigen, aber da komm ich halt nicht drum herum. Und irgendwann war's mir ja gut, okay, also jetzt ist auch egal. Und seitdem hab ich einfach gesprochen und egal, ob das jetzt grammatikalisch 100 Prozent richtig war oder halt eben nicht.
Und die Leute haben mich dennoch verstanden so. Also ja und ja und Okay, dann bist Du zurück nach Berlin. Ja, genau. Und dann, also dann ging's aber weiter. Also, weil ich durfte ja, also mir sone gewisse Auszeit nehmen, aber also wie nannte man das?
Ich glaub Praxissemester oder irgendwie, so hieß das. Also das heißt, ich konnte mir 'n halbes Jahr freinehmen oder halt machen, was ich wollte. Mhm. Und bin aber dann zu ganz vielen Fernsehstationen gegangen und Radiosendern, also noch In Berlin? Nee, nee.
Das war völlig gemischt. Also ich hab mich wieder überall beworben und wusste, okay, ey, wenn ich Journalismus machen will, ich brauch die Praxiserfahrung. Ich brauch das. Und wenn ich die jetzt nicht mache, wo soll ich 'n die sonst herbekommen? Also so Studium und dann Praxiserfahrung, also nee.
Das heißt, ich musste die irgendwie schon dazwischen irgendwie einbauen. Na ja, und dann hat mich überall beworben und es hat dann noch irgendwie geklappt. Also ich war dann beim SWR, bei sat 1 Bayern war ich, beim bei der ARD Tagesschau und bei RTL in New York und dieses RTL in New York, das hab ich nur bekommen, weil ich dort jemanden kannte, der da Kontakte hinhatte. Sonst wär das sonst wär das so, also wär das hätt das nicht geklappt. Genau, und das ging dann insgesamt son halbes Jahr, vielleicht auch 'n bisschen länger.
Und dann bin ich quasi wieder zurück in mein Studium. Und dann hatte ich noch ein Semester und dann bräuchte Du mich. Okay. Frage, die ich mir jetzt so stelle. Und das haben wir bisher komplett ausgelassen, deswegen können, musst Du auch nicht antworten.
Aber jetzt bist Du eine junge, attraktive Frau. Du bist in der Welt rumgeflogen, ja. Da gibt's ja sicherlich auch irgendwelche Menschen auf der Welt, die gesagt haben, Du, Jacina, ich bin eigentlich so der richtige Partner für dich. Wie bist Du denn so mit deinem Herz? Wie wie ist das denn so mit gewandert?
Also hattest Du da nicht auch Trennungsschmerz oder solche Sachen, irgendjemand kennengelernt in da und dann wieder dorthin geflogen und so, ja? Lilli, wie läuft 'n das so? Also es war so, bevor ich nach Australien gegangen bin, hatte ich 'n Freund. Und mit dem war ich schon sehr, sehr lange zusammen. Also insgesamt ging es 6 Jahre lang.
Und ja, also und weil ich ja auch sagte, also da hat das nicht gepasst. Es gab sehr viele verschiedene Gründe, wieso ich weg wollte. Das war halt auch 1 dieser Gründe, wieso ich gesagt hab, okay, vielleicht tut man eine Aussage ganz ganz gut und ist vielleicht nicht die die schlechteste Option. Also da war schon alles nicht mehr in Place. Und na ja und dann hat's noch nicht lang gedauert und dann ging das dann auch zu Bruch.
Also war für mich zu der Zeit damals, ja, nicht schön. Also es hat mir wehgetan. Aber ich hab dem dann auch nicht so lange hinterher getraut, weil ich war zu der Zeit dann in Australien und hatte dann eine neue Umgebung und dann Mhm. Ja, war war war das dann schnell gegessen. Und seitdem, ja, und dann wollte ich erst mal, okay, ich mach jetzt einfach mein Ding.
Also ich brauch jetzt niemanden dann neben mir. Das das war mir dann nix. Ja. So war das dann für eine sehr, sehr, sehr, sehr, sehr, sehr, sehr lange Zeit und fand ich auch okay so, so, ne. Ja, ist auch okay.
Ich wollt's einfach nur mal einblenden, weil Du bist ja auch 'n Mensch. Und deswegen dacht ich so, ich stell die private Frage mal. Ja. Ich seh da jetzt diese junge Frau, die in Australien war, die da hingegangen ist, die den Mut gehabt hat, die zurückgekommen ist, die in New York war, die in Kanada war, die ganz viele Sachen gemacht hat. Und ich sehe immer noch diese Neugier vom Anfang, wo Du gesagt hast, so Grundschule, die seh ich immer noch irgendwie.
Ja. Ich sehe sehr, sehr viel Selbstbewusstsein. Mhm. Also selbst und sein und bewusst, ganz bewusst jetzt auch so ausgesprochen. Mhm.
Und ich glaube, so was wir für draußen schon mal mitnehmen können, ihr draußen, ihr Lieben da draußen, ist einfach, was mir unheimlich nachhängt jetzt in deiner Geschichte bis jetzt schon, und dann kommen wir gleich auch mal zum zum heutigen Status, ist Ellen. Weil ich glaube, die Host Mum, die dir auch dann an der Stelle noch mal gesagt hat, okay, alles ist möglich und eingepflanzt hat, alles möglich, hat dir schon sehr, sehr viel auch geholfen. Und ich glaube, und was jetzt sehr spannend ist in deiner Vita, meine Liebe, es es ist superspannend, dass Du gesagt hast, ich bin erst mal aus Australien raus, bin in die Uni und hab dann gesagt, ich hab aber eine Zeit gebraucht, bis ich so weit war, nach Kanada aufzugehen. Also ich glaube, was ich, so wie ich jetzt grade gelernt hab, ist so, Persönlichkeitsentwicklung auch mit sonem starken Mentor, die braucht auch Zeit. Ja.
Also am Ende von Australien hast Du denen nicht zugetraut, in Australien zu studieren. 'N paar Monate später hast Du gemerkt, Mensch, ich kann das eigentlich? Ich geh nach Kanada. Schon. Also das ist auch für euch draußen eine gute Message, find ich eben zu sagen, okay, wie geh ich mit Zweifel Ich lass die vielleicht auch mal reifen.
Mhm. Ich leb die auch aus und merk später, okay, es war vielleicht damals die falsche Entscheidung, aber in dem Moment in der Retroperspektive war es die richtige Entscheidung. Und das ist auch total gut. Ja. So, jetzt kriegen wir wieder aus deinem Liebesleben raus, liebe Jacina, und sagen, jetzt bist Du ja im Endeffekt dann bei Impuls q gelandet.
Ich will gar nicht zu viel überspringen, aber Du hast dein Studium abgeschlossen, Journalismus. Ja. Ich hatte ja in deiner Anmoderation, und so hat's mir die KI übrigens über dich ausgespuckt, gesagt, sie hat zwar Journalismus gemacht, hat aber direkt den Bogen gekriegt, dass Journalismus eigentlich nur die Basis ist für Öffentlichkeit und für öffentlich und sichtbar sein. Stimmt das so? Und wie kam denn dann der Connect?
Ja, also das war ja so. Also ich hab ja, nachdem das Studium vorüber war beziehungsweise also also die die Hochschule an sich war 'n ganz guter Connector, also zu vielen Unternehmen und die haben natürlich auch Empfehlungen ausgesprochen. Und wenn die halt gesehen haben, ja, okay, die ist besonders irgendwie engagiert oder wie auch immer, dann hattest Du's halt irgendwie, ja, ich will nicht sagen einfacher, aber Du warst aufm Radar von vielen Leuten. Und und so war das halt damals auch. Also als ich von New York zurückkam, also von RTL, hab ich dann eine Nachricht bekommen, gesagt, dann wurde gesagt, ja, hast Du nicht irgendwie Bock bei ProSieben anzufangen?
Ja, dann bin ich erst mal nach zu ProSieben, hab ich da Wurm, hat nicht geklappt, denk Gott. Oder wo? Ja, genau. Genau. Die die haben mich dann da auch einfliegen lassen, muss ich da 'n bisschen was vorbereiten.
Aber es hat nicht geklappt. Zum Glück, also was heißt zum Glück, also weißt Du, ich denk mir halt, es soll alles so sein, wie's kommt. So und und dann bin ich ja bei den Truckerbabes gelandet. Also ich hab ja dann Regie gemacht oder war Producerin. Und bin dann auch da wieder losgezogen, bin in die weite Welt, bin dann nach England, nach Spanien, Frankreich und hab dann da einfach gedreht, hatte da so mein kleines Team.
Und dann ging's los und es war, ja, und das war quasi dann nach dem Studium tatsächlich. Mhm. Ja. Und dann irgendwann hab ich dann Martin kennengelernt und so kam dann 1 nach dem anderen, Also Martin, Prosi, für die, die nicht kennen, Impuls q, die Agentur. Und ja und genau.
Dann hast Du irgendwann angefangen, da im sozusagen operativen zu arbeiten? Genau, das ist Der hat dich dann von den von den Fernsehproduktionen weggeeist zu Impuls q. Ist das richtig so? Nee. Also, also ich war quasi schon weg bei den Truckerbabes, bevor ich eigentlich Martin kennengelernt habe.
Und ich war quasi in der Phase, okay, ich orientier mich neu. Und das war natürlich dann perfekt. Also ich bin dann auf Gründerevents gegangen und so hab ich ihn dann kennengelernt tatsächlich. Und das Bad 2019, ja. Und da hat dann alles angefangen.
Mhm. Ja. Okay. So, jetzt bist Du heute sozusagen bei Impulskur aufgestiegen. Also ich weiß noch, besagtes Gespräch im Müggelsee.
Da war's so, so aus meiner Erinnerung, dass Du quasi mit ihm Boni verhandelt hast, ab 'ner gewissen Umsatzmenge. Und ich weiß, dass er gesagt, er hat mir dann gesagt, ich weiß gar nicht mehr, ob das off topic war oder Du und dabei warst, er hat zu mir gesagt, das und das hatte ich mit ihr vereinbart, sollt es sie machen? Und dann kriegst Du denen den Bonus und also es war 'n Betrag, x. Ich sag den jetzt mit Absicht nicht, ja. Und Du hattest aber in dem Geschäft sehr schon das Doppelte gemacht.
Da wollte er quasi von mir als altem Hasen, als Mentor mal wissen, wie ich damit umgehen würde, ja. Da hab ich gesagt, wie Martin? Das kann ich, da kann ich dir nicht helfen. So ungefähr, ja, das musst Du schon mit Jesina selber machen. Aber da, also was ich sagen will, da warst Du noch in dieser operativen Position.
Und Du bist ja irgendwie dann zum Managing Director oder warst Du da schon? Ja, Managing Director oder warst Du da schon Managing Director? Ich weiß das gar nicht mehr. Also ich glaub, das hat gar nicht lang gedauert. Also ich hatte, ja, also ich bin hab dort angefangen und ja hab dann, also war dann dort operativ tätig und dann ging's, also hat es nicht lang gedauert, ah ja, das machst Du jetzt nicht so.
Ja, ja. Und so und so nimmt das nahm es halt dann seinen Lauf, weil es hat wirklich nicht sehr lang gedauert und ja, also zu der Zeit hat ja auch alles angefangen. Also die Agentur war ja zu der Zeit noch recht frisch, sag ich mal. Und ja, und so haben das alles so seinen Lauf. Seinen Lauf.
Ja. Wenn Du jetzt deine Position heute, jetzt führst Du im Team, wie viel Leute seid ihr bei? Also nur nur bei der Emvisco. Also so 20, 30 Leute, ja. Ja, für die Du verantwortlich bist halt, mein ich, ne.
Egal, welchen Sone. Unter welchem Label jetzt. 20, 30. 20, Du führst son Team. Jetzt bist Du ja, schon verantwortlich für Entwicklungen.
Du öffnest Türen vielleicht auch für Menschen. Für dich haben sich auch sehr viele Türen geöffnet, das hab ich gehört. Das klang jetzt alles so beiläufig. Und das manchmal, glaub ich, macht das Menschen draußen im Podcast auch Angst, wenn Du so sagst, ja, hab dann bin dann, ja, ich hab mich bei den beiden Unis beworben, die haben mich dann beide genommen, son Mist her. Manche möchten vielleicht oder hoffen, dass eine Bewerbung klappt und die klappt nicht.
Also da hat sich viel für dich sozusagen, das klang so beiläufig, so by the way immer auch zum Guten entwickelt, so will ich's mal sagen. Du machst das jetzt sozusagen auf der anderen Seite. Du bist diejenige, die vielleicht 'n Praktikumsplatz vergibt oder eine Beförderung vergibt oder so. Hast Du da aus deinem, aus deiner Vita, nimmst Du irgendwelche Werte mit? Also wie wie wie wie entscheidest Du bei solchen Situationen?
Also in erster Linie steht natürlich da der Mensch irgendwie im Vordergrund, ne. Also also nicht nur, dass ich jetzt nur anhand des des Menschen bewerte. Also klar müssen die gewisse Fähigkeiten mitbringen, aber es muss auch vom Menschlichen her passen. Und das ist eine ganz wichtige Komponente. Ja.
Und ja, ansonsten, ja, ist für mich halt wichtig, Ehrlichkeit, sehr gute Kommunikation. Ja. Mhm. Du hast nur eine Chance zu antworten, jetzt nur ein Wort, ja. Das ist eine spontane Frage.
Manchmal bin ich 'n bisschen fies, das gebe ich zu. Du Du bist jetzt emotional in Australien, in Berlin oder in Kanada? Emotional im Sinne von Wie's dir geht. Okay, ich ich lös die Frage 'n bisschen auf. Ich will dich ja nicht quälen und ich will auch nicht fies sein.
Das ist ja dein Podcast. Die Frage ist, ich kenn auch andersrum Franken, wo's Jessine in 5 Jahren. Und ohne jetzt, dass Martin irgendwie weiche Knie kriegst und Du jetzt sagst, Du, ich geh noch mal nach Kanada oder so, das wollen wir nicht. Aber mir geht's darum, und das ist der eigentliche, der Kern der Frage, bist Du da, wo Du dich jetzt, wo Du jetzt bist glücklich? Bist Du da zufrieden?
Ist es das, was Du sagst, okay, das ist sozusagen der Endpunkt dieser Reise und der ist gut? Ja. Oder sagst Du, irgendwas wartet noch auf mich? Gar nicht jetzt konkret aufn Job bezogen oder auf die Firma? Na, nee.
Also also glücklich bin ich schon in dem Moment, also jetzt aktuell in dem Moment bin ich das schon und ich hab ja wie gesagt noch viele Episoden gehört von deinem Podcast und da fragst Du immer von Skala 1 bis 10. Ich würde nicht sagen, dass ich bei 'ner 10 bin beziehungsweise auch nie sagen, dass ich die erreichen werde, weil es gibt ja, also man sagt ja immer, also der Fortschritt, also wie man sich entwickelt, das macht mich glücklich. Also ich ich kann halt nicht stehenbleiben. Ich muss mich irgendwie immer weiterentwickeln und so. Und nee, also Martin, brauchst Du überhaupt keine Sorgen zu machen?
Also ich bin auf jeden Fall committet und also das so, aber das ist auf jeden Fall nicht der der End Endpunkt. Ich bin da noch viel zu jung dafür, zu sagen, okay, das ist jetzt mein Endpunkt. Also Zumal, wenn ich kurz reinkritschen darf, ja auch die Branche und das Business und dieses Thema digitale Sichtbarkeit sich ja so dramatisch verändert. Wir wollen jetzt gar nicht über KI und die ganzen Themen reden, weil's ja dein Podcast und es geht deine Lebensreise. Aber das ist einfach so.
Also das ist so wahnsinnig fordernd und disruptiv wie auch gleichzeitig spannend. Und ich glaube, das grade für jemanden wie dich, der auch vor nichts Angst zu haben scheint, ja, eine 1 gute Situation. Also es ist alles andere als langweilig unser Business und das ist, glaub ich, sehr, sehr gut. Ich hab noch eine Frage für für an dich und die wird, die die ist find ich sehr, sehr spannend für mich jetzt. Und vielleicht find ich 'n bisschen überraschend.
Aber ich frag trotzdem noch mal, wir machen 'n Rücksprung in die Küche deiner Mutter. Ja. Du bist wieder noch vor der Grundschule. 1. Erinnerung an die Küche deiner Mutter, nach was riecht's da?
Also, meinst Du jetzt so nach Essen, also nach was da riecht oder allgemein? Es riecht da auf jeden Fall nach Gemüse, nach sehr viel Liebe, also die man immer das nicht beim Kochen gemacht hat, aber auch irgendwie gibt es 'n Gefühl von Geborgenheit und Sicherheit. Mhm. So, Weil es gab immer mittags irgendwie was zu essen. Das hat meine Mama dann gekocht und das war, ja.
Also es riecht son bisschen nach schönem Ritual auch. Ja. Eine schöne Antwort. Ja, meine Liebe, die Zeit ist viel zu schnell verflogen, aber wir sind zum Glück jetzt bei Impulskur angekommen. Mhm.
Eine richtig, richtig beeindruckende Vita, wo ich glaube, wir könnten noch 2 Stunden locker mal in die einzelnen Punkte gehen. Ich hätt da noch superviel Fragen, die mich interessieren würden, aber das ist immer so. Es geht leider viel zu schnell vorbei. Ich hab noch 'n paar Abschlussfragen, wenn Du, ja, wenn Du nicht noch irgendwas Spezielles dazu sagen möchtest. Ja.
Also ich möchte auf jeden Fall noch eine Sache sagen, weil wir hatten ja vorhin auch nach den Mentoren gefragt. Mhm, genau. Und da gibt es natürlich noch 'n paar und also, und 1 der Mentoren ist natürlich auch Martin, ne, also den, und 1 der Mentoren ist natürlich auch Martin, ne, also den davon auf jeden Fall nicht vergessen, weil Allein 1, die uns auch zusammengeführt hat hier. Ja. Ja, und er hat halt Dinge gesehen oder beziehungsweise Dinge, die ich lange da in mir einfach nicht gesehen habe.
Und hat es einfach so gepusht, wo ich ihm bis heute dankbar bin und das auch immer immer immer immer immer sein werde. Und ja, also 'n wirklich ganz toller Mensch, der auch, ja, zu einem veränderten, positiven veränderten Leben von mir beigetragen hat und für ich, ja, unglaublich dankbar bin, ja, dass ich ihn kennenlernen durfte. Mhm. Ja, schön. Ist auf jeden Fall der Raum dafür.
Und wenn dir noch 'n anderer Mentor einfällt oder so, den Du gern noch nennen möchtest, dann können wir das auch natürlich auch in die Shownotes dann schreiben oder so. Aber ich find es total wichtig, sich auch klar zu sein, welche wichtige Rolle man mit positiven Einflüssen spielen kann in dem Leben, wie Martin jetzt bei dir oder wir jetzt, ich sag mal in Anführungszeichen, alten Hasen der Branche. Also Du als mitteljunger Hase oder junger Hase und ich als alter Hase und Martin so irgendwo dazwischen. Menschen, die einfach schon etabliert sind in 'nem Business, die dann einfach Junge auch, die Dinge in jungen Menschen sehen, die die vielleicht selbst noch nicht sehen. Das ist, glaub ich, auch eine gute Botschaft an der Stelle.
Ja. Okay, ja, vielen Dank bis hierhin. Jetzt hab ich noch 2 Abschlussfragen. Abschlussfrage Nummer 1, Du hast die Chance auf der großen, viel befahrenen, wo sitzt die eigentlich, in der Reutlingen, ne, oder? Also ich bin ich bin Berlin, also wir haben da 4 verschiedene Berghose.
Ah, noch besser. Also Du sitzt in Berlin, weil da gibt's noch größere Kreuzungen. Auf der größten Kreuzung, die in deiner Nähe ist, darfst Du 4 Wochen lang einen Leuchttafel aufstellen mit 'ner Botschaft, die direkt aus deinem Herzen kommt. Was steht 'n da drauf? No Recrets.
No Recrets. Also tue das, was Du für richtig hältst, tue aber auch Gutes. Also vergiss Leute nicht, die die Hilfe benötigen, kümmer dich auch die und tue einfach das, was Du denkst, was richtig ist. Und ja, ich ich sag mir immer, ich will am Ende des Tages, also wenn's dann mit mir zu Ende geht, am Sterbebett nicht liegen und sagen, hätte ich nur, hätte ich nur. Und ja, danach danach lebe ich eigentlich und deshalb.
Dann doch noch eine Zwischenfrage? Kommt bei mir immer vor, ja, die letzten Fragen ziehen sich immer. Aber trotzdem, mir gibt's auch deine Antwort bezogen Mhm. Frage, was hast Du dir nur für dich zuletzt alles Gutes getan? Ruhe.
Ich hab mir Ruhe geschenkt, weil es ist tatsächlich doch sehr viel los und ne, ich bin irgendwie immer im Anschlag und mich da einfach mal ganz kurz rausziehen, innezuhalten, ja, zur Ruhe zu kommen, in die Sauna zu gehen, das ist das größte Geschenk, was ich mir zuletzt gemacht habe, ja. Also das heißt, Du machst es durch räumliche Veränderungen, indem Du dann zum Beispiel in die Sauna gehst, dich in eine ganz andere Situation bringst? Ja. Oder hast Du auch mentale Techniken dann? Oder sagst Du einfach nur, Nummern in der Sauna sitzen, schwitzen, den Saunaofen knacken hören oder den Geruch von Eukalyptus oder was weiß ich, das reicht mir dann schon.
Ja, und dann lese ich noch dabei. Also ich komm natürlich nicht mehr so oft zum Lesen, eigentlich sehr selten, obwohl ich eigentlich sehr, sehr Kinder lese, aber ja, das nutz ich dann. Also Sauna und Lesen, das da komm ich zur Ruhe. Und das tut mir sehr, sehr gut, also meiner Seele, ja. Okay.
Ja, dann sind wir tatsächlich bei der letzten Frage, meine liebe Tesinha. Und ich dank dir schon mal ganz, ganz herzlich. Das war 'n grandioser Auftakt für das Jahr 2026. Und da ist eine wirklich spannende Vita. Und ich glaube, da gibt's noch ganz viel zu erzählen.
Und wenn wir uns beim Und wenn wir uns beim OMT oder sonst wo treffen, dann freu ich mich, wenn wir Ja. Bevor denn wir mit Barne die Tequilas dann in Angriff nehmen, dass wir dann einfach noch mal vielleicht die eine oder andere Geschichte vertiefen können. Also vielen Dank für das, was Du hier den Menschen auch mitgegeben hast. Jetzt ist natürlich die Frage, die dich auch zu mir gebracht hat, auch an dich, hast Du Menschen, hast Du eine Idee, gibt's irgendjemand, 'n Mensch, von dem Du sagst, den müsstest Du mal hier einladen, weil die Vita besonders spannend ist? Ja.
Mhm. Es gibt, darf ich mehr als eine Person nennen? Ja, ja, so viele Du magst. Also die haben jetzt nicht unbedingt mit Onlinemarketing was zu tun. Grüße sie sie.
Ja, und zwar ist es einmal Doktor Matthias Kirchenhofer. Das ist der ehemalige CEO oder Co CEO vom Sport 1. 1 ganz, ganz, ganz tolle Persönlichkeit. Ich durfte ihn vor 'n paar Jahren oder ja, durfte ich ihn kennenlernen, hatte tiefe Gespräche mit ihm und er hat superviel zu erzählen. Also der hat eine unglaublich spannende Vita, also ja, den kann ich wärmstens ans Herz legen.
Und dann eine Frau, sie heißt Claudia Heiling. Sie ist Co Founder und CEO von Golden Bale Und sie kommen aus Österreich und die haben das Unternehmen aufgebaut vor 3, 3 Jahren ungefähr. Also ist 'n Softwareunternehmen, beschäftigen sich mit KI. Und das ist eine absolut tolle Persönlichkeit und ich glaub, sie hat auch sehr, sehr viel zu erzählen. Und wie die aktuell das Unternehmen aufbauen und rocken, ist Wahnsinn.
Und ich glaube, ja, da gibt's auch 'n bisschen was zu erzählen, also von ihr von ihrer Seite. Mhm. Und weißt Du, was jetzt grade passiert ist, meine Liebe? Das kannst Du nicht wissen, aber ich erzähl's euch da draußen und dir jetzt auch. Also ich hatt jetzt grade Ganzkörper Gänsehaut und zwar aus folgendem Grund, ich sag dir warum.
Vor nicht allzu langer Zeit, ich bin ja jemand, der immer sagt, Marketing ist dann gut, wenn Du fühlst, also wenn Du die Gefühle deiner Zielgruppen adressieren kannst. Und vor nicht allzu langer Zeit zwischen meiner letzten Folge und dieser ist 1 meiner liebsten Weggefährten gestorben, Uwe von Grafenstein. Und ich hab lange überlegt, ob ich zu Beginn der Folge was sage, ob ich ihm die Folge widme, wie ich damit umgehe. Und ich bin ehrlicherweise in meinem Herzen komplett zerrissen gewesen. Also ich ich muss auch jetzt wieder da mit kämpfen, aber ich leb, also ich find das auch okay.
Man darf Gefühle fühlen und Gefühle müssen gelebt werden alle. Und ich bin wahnsinnig traurig, dass Uwe im Alter von Mitte 40 von uns gegangen ist, 1 der besten Storyteller, den ich in meinem Leben kennengelernt hab. Einen Mensch, der wahnsinnig eloquent war, der immer das Beste im Projekt und im anderen Menschen gesehen hat. Und ich, und deshalb, was hat das jetzt mit dir zu tun? Er hat mir Doktor Matthias Kirschenhofer schon mal empfohlen und als Gast.
Und er hat mit ihm zu tun gehabt, weil er hat auch mit Sylvester Stallone produziert, mit ProSieben und so. Er war früher im Fernsehbusiness. Und ich kenne den Namen und ich weiß, es kann nur Uwe gewesen sein. Und dass das jetzt sozusagen diese Querverbindungen aus dem Universum herkommt, das ist so, das berührt mich gerade so hart, ja, weil weil das einfach, das kann ja auch kein Zufall sein. Und deswegen widme ich auch diese Folge, wenn's dir recht ist, liebe Gesine, auch Uwe, weil ja, mein Lieber, ich weiß, egal wo Du bist, wir sehen uns wieder und dann erzählen wir uns noch weitere Heldenreisen.
Also das hat mich jetzt sehr berührt, sehr getatscht, nichts nichts gegen Ursula und die die 2. Empfehlung. Aber das war jetzt natürlich schon hart an der Stelle emotional, aber das Universum schenkt uns das ja nicht ohne Grund. Und deswegen werde ich schauen, dass ich ihn einlade und dann bin ich sehr gespannt auf das Gespräch. Ja, so, sorry für diesen kleinen emotionalen Kickdown noch mal an der Stelle, aber es war einfach so.
Ich ja, das hat mich jetzt grade komplett gecatcht, weil der Abschied von Uwe, und wenn Du Lust hast oder ihr wärt draußen, schau dir einfach mal die Posts zu ihm an. Ich hab noch nie in meinem ganzen Leben so viele LinkedIn Posts mit exaktm gleichen Duktus und mit der Sack der gleichen Aussage, dass die Leute alle sagen, das ist unfassbar, dass jemand, der so toll war, der so weltoffen war, der so emotional war und alle Projekte geliebt hat, dass der einfach geht, ja. Das ist ein, hinterlässt halt eine unfassbare Lücke und auch für Menschen wie dich und mich, die spirituell sind und an da an, irgendwie an 'n höheren Sinn auch glauben, ist es trotzdem hart. Weil ich find, Tod ist einfach scheiße, ja. Tot ist so absolut.
Mhm. Wir können uns heute verabschieden und können treffen uns irgendwann wieder und dann reden wir wieder und wir wissen, wahrscheinlich sehen wir uns noch mal irgendwann im Leben wieder, Du und ich, aber sich nie wieder. Und das also ist auch für mich im hohen Alter eine Sache, die sehr schwer zu akzeptieren ist, ja. Deswegen vielleicht noch mal so der kleine, ja, kleiner Hinweis an dem, am Ende von dem Podcast auf das Thema. Aber trotzdem Dank für deine Empfehlung und ich möchte trotzdem mit dem positiven, ja, Ende dann doch den den Podcast abschließen und sagen, ganz, ganz lieben Dank für deine Geschichte.
Hat mich sehr fasziniert. Und ganz ehrlich, ich hab immer son Gefühl vorher für den Menschen und bei dir hätt ich 'n ganz anderes Gefühl gehabt. Also ich war sehr positiv überrascht, nicht von dir als Person. Ich ich glaube, so hätt ich dich auch eingeschätzt. Aber was Du alles erzählt hast, was für 'n Weg Du gegangen bist, welche Heldenreise Du bis hierhin schon hinter dir hast und mindestens Minimum dreimal so lange vor dir.
Das war richtig toll. Danke fürs Teilen, liebe Jacina. Ja, vielen Dank, lieber Wolfgang. Ich möchte mich auch bei dir bedanken an dieser Stelle für, ja, die Einladung erst mal, dass ich Teil dieses Podcasts sein durfte. Es war 'n ganz, ganz tolles Gespräch und ja, ich, ja, bin sehr dankbar dafür und ich find's auch toll, dass Du dieses Format ins Leben gerufen hast und ja hoffe, Du hast auch ganz viele weitere Gäste bei dir im Podcast und mit sehr vielen spannenden Geschichten und Ja, also kann ich schon verraten, ich hab für dieses Jahr sehr, sehr schöne Zusagen schon, es wird weitergehen mit dem Heldenreisen und ich freu mich wahnsinnig drauf.
Lieben Dank dir, Jacina, euch da draußen auch, dass ihr dabei wart, so lange. Und ja, bis zur nächsten Episode. Tschüs. Tschüs.
Veröffentlicht mit CiteCast