Cover: Neugier | Klaus Schenkmann | BTS #12

Neugier | Klaus Schenkmann | BTS #12

16. Januar 2025 101:24 Min. Zu Gast: Klaus Schenkmann
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Worum es geht

In der zwölften Folge von 'Behind the Story' spricht Wolfgang Jung mit Klaus Schenkmann, Geschäftsführer der Parsmedia GmbH und Sportjournalist, über dessen Lebensweg – von der Kindheit und dem Einfluss der Eltern bis zu prägenden Begegnungen und beruflichen Wendepunkten. Klaus gibt persönliche Einblicke in seine kreativen Inspirationsquellen, seine musikalischen Wurzeln im Punk und seine Sicht auf das Marketing im Gesundheitswesen. Außerdem diskutieren beide über politische Veränderungen, die Rolle sozialer Medien und die Abhängigkeit von großen amerikanischen Unternehmen.

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Autor: BTS - Behind the Story

Zu Gast

Geschäftsführer der Parsmedia GmbH und Sportjournalist

Klaus Schenkmann ist Geschäftsführer der Parsmedia GmbH und Sportjournalist. Er war unter anderem als Stadionsprecher bei Bayer 04 Leverkusen tätig.

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Transkript

Hallo und herzlich willkommen im Jahr 2025 bei Behind the Story. Schwups, so schnell geht das und 'n neues Jahr ist da. Wer hätte das gedacht? Ich freu mich wahnsinnig, mein Name ist Wolfgang Jung, dass Du dabei bist und ich freu mich wahnsinnig auf das Podcastjahr mit ganz vielen spannenden Gästen und ganz vielen Blicken hinter die vermeintlich klaren oder eindeutigen Geschichten. Ja, wie gesagt, bei Behind the Story schaue ich 'n bisschen hinter die Geschichten der Menschen, rauszufinden, was ist denn eigentlich die Motivation?

Was waren die Ziele? Was waren die Hürden? Und wie sind diese Menschen auf ihrer ganz persönlichen Heldenreise damit umgegangen? Für dich bedeutet das, wenn Du zuhörst, wenn Du dir die Zeit nimmst und dich mit mir hier ans digitale Lagerfeuer setzt und mit meinen Gästen, dann kannst Du vielleicht 'n bisschen was für dein eigenes Leben lernen und daraus 'n paar Learnings mitnehmen. Ja, heute habe ich 'n ganz, ganz tollen Gast und ich hätte mir keinen besseren Wünschen können zum Auftakt des Podcastjahres 2025, denn es ist jemand, der eine sehr, sehr spannende Vita hat und ich lass jetzt mal Trommelwirbel, die Katze aus dem Sack.

Ich begrüße ganz herzlich den Klaus Schenkmann und ja, Klaus ist nicht nur Geschäftsführer der Pars Media GmbH, einem Unternehmen, das sich speziell und da fängt's schon an spannend zu werden, mit Marketing für Zahnärzte und Zahnarzt, ich sag mal im Kontext Zahnarzt beschäftigt, sondern er ist auch jemand mit 'ner unglaublich interessanten Vita im Bereich Sportjournalismus, generell im Sport. Ja, also Mensch, der wirklich sehr sehr viel, glaube ich und hoffe ich, zu erzählen hat. Außerdem ist Klaus Podcast Kollege, er ist 1 der Hosts des Podcasts punktuell. Da geht's natürlich, was sollte es anders gehen, Marketing für Zahnärzte. Ja und ich sage mal jetzt vorab würde ich gar nicht viel mehr erzählen, denn ich glaube, wir werden auf der spannenden Hellderweis von Klaus noch viel über ihn erfahren.

Ich sag herzlich willkommen am digitalen Lagerfeuer, Herzlich willkommen bei Behind the Story. Ganz, ganz herzlich willkommen, lieber Klaus Schenkmann. Mein lieber Wolfgang, herzlichen Dank für dieses wunderbare Intro. Und danke, dass Du mir die Ehre gibst, tatsächlich das Jahr 20 25 mit dir bei diesem tollen Format zu beginnen. Und natürlich muss ich an dieser Stelle darauf hinweisen, dass Du auch schon Gast in meinem Podcast, in unserem Podcast im vergangenen Jahr warst.

Und ihr Lieben da draußen, stellt euch vor, ob ihr's glaubt oder nicht, es ging Storytelling. Umso mehr, mein Lieber, freu ich mich sehr, dass wir die Gelegenheit heute haben, uns mal wieder ausgiebig zu unterhalten, was wir schon häufig getan haben. Ich glaube, das letzte Mal aufm SEO Day Ja, in Köln. War's letzte Mal, dass wir uns live gesehen haben, genau. Ja.

In der richtigen Kurve, also in der Kurve der Gäste, nicht in der Südkurve. So, da haben wir's letzte Mal getroffen. Also freu mich sehr und bin sehr gespannt auf das, was Du mich fragen möchtest, was dich interessiert. Ich bin ganz ehrlich direkt zu Beginn, ja, ich habe dein Briefing gelesen. Ich habe mich aber ganz bewusst dagegen entschieden, mir das großartig anzugucken, mir mögliche Antworten zu überlegen.

Da sind Fragen drin, die gehen in meinem Alter ja schon entspannte 50 Jahre und länger zurück. Aber ich möchte deine Fragen einfach sehr spontan aus dem Bauch raus beantworten und mir nicht irgendwelche Sachen dahin skripten, wo ich sag, na, wenn ich das erzähle, hab ich bestimmt eine tolle Geschichte. Schauen wir aber und hören wir mal. Schauen wir mal und hören wir mal. Genau.

Ja und da sind wir auch schon direkt bei den Geschichten, die knapp über 50 Jahre zurück sind, denn ich beginne meine Podcasts und die Gespräche mit meinen Gästen immer gerne so im Bereich 1. Bewusste Erinnerung. In meinen Vorträgen sage ich immer, das ist meistens so mit 5, 6, wenn man ehrlich ist. Also davor hat man selten noch so richtig bewusste Erinnerungen, vielleicht 'n paar Fragmente, das Gefühl, wenn Papa oder Mama einem was vorgelesen haben früher, aber so richtig bewusste Erinnerungen beginnen meistens in der Zeit der Einschulung. Ja und deswegen würde ich dich gerne zu Beginn, lieber Klaus, fragen zur zum Bereich Kindheit, Elternhaus, Einschulung, Wo warst Du da und was hast Du da so erlebt?

Oh, ich weiß jetzt nicht, wie viel Zeit ihr da draußen habt, aber wie gesagt, wir haben hier bei Behind the Story immer viel Zeit. Ich weiß und das ist auch das Schöne, das liebe ich auch in dem Format, weil tatsächlich, ich blicke jetzt auf, wenn wir Ich weiß jetzt nicht genau, wann Du das ausstrahlst, ja, diese Folge, wann ihr das hört. Vor deinem Geburtstag. An meinem Geburtstag. Vor vor deinem Geburtstag.

Vor meinem Geburtstag, okay. Weil tatsächlich ja muss ich jetzt mal so knapp 63 Jahre zurückkramen und ich ich denke, Du kennst das auch. Ich hab natürlich Bilder im Kopf, Erinnerungen von Schnee in Leverkusen, durch den ich getapert bin, da war ich vielleicht 3. Von Menschen im Kindergarten in Leverkusen, da war ich ja dann vielleicht irgendwo, weiß ich nicht, auch 4 oder 5. Und ich könnte dir jetzt gar nicht sagen, ob das konkrete Erinnerungen sind oder ob das Erinnerungen an Bilder sind, die ich vielleicht gesehen habe, ne.

Also ich hab zuletzt noch vor, es gab so 3, 4 Jahre her, 'n ganz witziges Bild. Da hat mir ein 1 Zahnarzt aus Leverkusen, der nicht mein Kunde ist, aber der war eine Zeit lang mein Zahnarzt, der hat mir 'n Foto geschickt ausm Kindergarten mit der Anmerkung, ach übrigens, der in der Lederhose da neben dir, das bin ich. Und und und diesen Zahnarzt, den hatte ich mal im Laufe meines Lebens getroffen, als ich bei diesem Zahnerzinnetzwerk war, worüber wir nachher ja gerne sprechen können. Und und das ist son Bild, was ich heute noch irgendwo aufm Handy hab, woran ich mich wirklich erinnere. Ich habe keine Erinnerung mehr, muss ich ganz ehrlich sagen an an so Themen wie Ich bin mit meinen Eltern damals aus Hürth da hinter Köln nach Leverkusen gezogen.

Da war ich dann 'n Jahr alt oder so. Und ich ich würde dir da recht geben, so wirklich konkrete Erinnerungen fangen bei mir heute so bei der Grundschulzeit an. Ich hab Bilder im Kopf, weil ich hatte auch sone meine ganz düstere Vergangenheit. Also ihr wisst jetzt, wie ich das meine, wer mich kennt. Ich war auch mal Messdiener.

Und ich erinnere mich an so Bilder, wie ich da an 'nem Friedhof stehe und irgendwie dem Pfarrer da helfe, so. Also Bilder habe ich im Kopf und die sind alle so aus der Grundschulzeit und die sind tatsächlich Also meine Kinder sagen immer nee, nee, Vater, ist klar, Du denkst sowieso nur in schwarz weiß, weil euer Leben war ja schwarz weiß zu der Zeit. Und ja, so je weiter wir gehen würden, umso klarer werden so die Erinnerungen. Also wenn Du mich jetzt so konkret fragst, kann ich das mal kurz erläutern. Ja, ich bin also 63 tatsächlich in Köln geboren.

Alle schwarz roten Fußballfans mögen es mir verzeihen, aber da bin ich nicht der Einzige. Und meine Eltern kommen aus der ganzen Region, also da aus Köln, Hürth, Herr Mülheim, ne. Das ist so die die die Gegend, aus der meine Familie kommt. Nach Leverkusen sind wir gezogen, ich glaube neunzehnhundertvierundsechzig oder so was, 65, genau weiß ich's nicht mehr. Und da habe ich wirklich einen ganz großen Teil meines Lebens verbracht.

Also den Kindergarten, die Grundschule, das Gymnasium. Hab da angefangen, Handball zu spielen. Hab ganz lange in Leverkusen eigentlich alles gemacht, bis hin dann klar dann Fußballfan zu werden, in einem Fanclub zu sein. Meine ersten journalistischen Meriten habe ich tatsächlich mir auch beim Lokalfunk verdient. Ich glaube, im Mai Radio Leverkusen, wenn ich Radio Leverkusen.

Ja. Genau. Das war im Mai 90 oder 91, als die ganzen NRW Lokalsender an den Start gingen. Eine ganz tolle Zeit, weil die haben Leute gesucht, ne. Also nicht wegen Fachkräftemangel, sondern irgendwie so, ja, wir machen jetzt Radio und da müssen ja auch Menschen was tun.

Und ich hab da grade Ich hab 84 mit dem Sportstudium begonnen und dann später im Hauptstudium habe ich dann eben Sportjournalismus gewählt. Und das war dann so die Zeit, wo ich mich natürlich so was bemüht habe, Praktika und solche Sachen. Ja, würde ich gern mal reinquetschen sozusagen, jetzt in der in der Nomenklatur des Sports zu bleiben. Ja, hallo. Was ich gerne mache und ich sage immer da ein eindeutig und ausdrücklich, dass die Menschen natürlich bei mir im Podcast nur die Fragen beantworten, die sie beantworten möchten so.

Aber trotzdem interessiert mich immer und zwar mit dem Fokus auf den Werdegang von dir und deine Heldenreise, die wir uns gleich anschauen ja noch, auch son bisschen die Vita deiner Eltern. Natürlich nicht in Sommer, aber jetzt weiß ich ja, Du bist angestellter GMBH Geschäftsführer. Ich weiß aber auch, Du bist Journalist, Du hast Journalismus studiert, Du hast eine sehr enge Verbundenheit zum Sport und mich würde jetzt mal interessieren, wenn Du's sagen möchtest, was hatten deine Eltern für eine Profession sozusagen und wo würdest Du sagen, sind eventuell prägende Elemente? Also gibt es, ich ich will noch mal dir kurz sone Brücke bauen. Sehr häufig sagen Menschen zu mir, meine Eltern, mein Vater war selbstständig und das hat auf mich abgefärbt und ich bin dann auch eher son selbstständiger Typ oder so.

Gibt's da irgendwie was, wo Du sagen würdest, das habe ich von meinen Eltern mitbekommen oder sagst Du, ich bin irgendwie son autark durch die Welt gegangen? Mein Vater war selbstständig und ich hab von dieser Art zu leben und zu arbeiten eine Menge mitbekommen. So, siehste? Da haben wir's schon wieder. So.

Also nein Wolf, Du kannst Also natürlich, ich werde dir jede Frage beantworten, die Du mir stellst auf die Art und Weise und wie viel werden wir dann sehen. Ja, also mein Vater war, als ich ihn kennengelernt hab, noch nicht selbstständig. Da war er noch ist dann auch aus beruflichen Gründen nach Leverkusen gezogen, weil er dort in 1 Firma angestellt war und hat sich aber dann irgendwann Mitte der Siebziger muss das gewesen sein. Ich hab's mir nicht aufgeschrieben, deshalb weiß ich's nicht mehr genau, ist auch nicht dramatisch wichtig. Hat sich selbstständig gemacht.

Er war Ingenieur im Maschinenbau hat in Leverkusen ein kleines Konstruktionsbüro aufgebaut, wo Anlagen konzipiert wurden für Spanplattenwerke, es mal kurzzufassen. Und er war in den dann folgenden 20 Jahren wirklich hat er avanciert zum Weltmarktführer in dem Gebiet. Also die haben selber nix gebaut, aber konstruiert. Also die Firma meines Vaters hat in 68 Länder der Erde geliefert und 70 davon hat er bereist. Also ich habe meinen Vater gerade in der Zeit so, als ich klein und jung und jugendlich war, selten gesehen.

Das ist sicherlich was, was mich extrem geprägt hat. Meine Mutter weiß das auch. Also mein Vater ist letztes Jahr verstorben. Meine Eltern sind Jahrgang 36. Mama topfit, geht fast so oft ins Fitnessstudio wie ich, also sie mindestens dreimal in der Woche.

Nee, ich versuch auch nicht. Die Frau Mama. Ja, richtig aus. Ich wär gerne. Und ich behaupte immer, wenn man mich auf das Thema anspricht, ich hab mich sehr, sehr, sehr früh gelöst, sagen wir mal, ne.

Also ich hab so wirklich mit mit mit 15 hab ich so den Weg eben in son in so in in in die Fußballwelt gefunden und war da auch 2 Jahre lang weniger zu Hause als dann bei meinen Kumpels da in Leverkusen. Hab aber in der Zeit und das hab ich immer geschafft so, ne, ich konnte schon einschätzen, wo drohen da Gefahren, ne. Also ich hab dann auch meine Schule weitergemacht, hab dann auch es geschafft, ja, so regelmäßig da aufzutauchen, dass ich nach dieser Phase auch problemlos irgendwie Richtung Abitur gehen konnte. Es gibt son paar Dinge, muss ich sagen. Also Du wirst im Laufe unseres Gespräches merken, ich ich habe keine großen Vorbilder.

Ich habe Menschen getroffen, Menschen in meinem Leben, wo ich sagen würde, da freut's mich heute, dass ich sie getroffen habe. Ja, weil sie toll waren, weil Übrigens, ich darf dazu zählst Du auch. Das darf ich an der Stelle mal sagen. Auch wenn Du dich nachher bitte nicht dann mit denen vergleich, die ich nenne. Aber es gibt so Menschen, wo man sagt, Mensch, die hast Du im Leben getroffen und die würden mir immer wieder einfallen und die werde ich dir sicherlich gleich auch erzählen.

Deshalb Vorbilder in der Form habe ich nicht, aber so von meinen Eltern sicherlich mitgenommen, dass also meine Mutter, die ihr Leben lang Hausfrau war, die natürlich meinem Vater den Rücken freigehalten hat, weil der nie da war, ja, dass so was auch funktioniert. Ob's dann hinterher funktioniert hat, müssen die selber entscheiden, Lebt auch jetzt eben schon Jahrzehnte nicht mehr zusammen, aber alles gut, alles friedlich, alles glücklich. Aber was ich so mitbekommen hab, ist so dieses Thema, wenn man was kann und was will, dann soll man's tun, ne. Also mein Vater ist da auch Wege gegangen. Er wollte unbedingt in die Selbstständigkeit und hat das durchgezogen, hat sich durchgeboxt mit allem.

Ja, und ich sag mal so, eine son Thema, was ich von ihm definitiv übernommen hab, ist so diese Geschichte, wer billig kauft, kauft zweimal und gibt für die richtigen Sachen gutes Geld aus, ja, statt versuchen an der falschen Ecke zu sparen. Und ja, so, es war es war schon für mich relativ prägend, weil ich in der Firma meines Vaters halt auch viel Zeit verbracht habe. Ich habe in den Ferien da immer gearbeitet. Als ich 14 war, habe ich mir meinen Mofa da verdient. Als ich 18 war, habe ich mir meinen Motorrad da verdient und so Und die bin natürlich mit mit mit der Firma, mit den Menschen, die da gearbeitet haben, groß geworden und hab da jetzt auch letztes Jahr bei der Beerdigung auch viel wieder getroffen.

War 'n kleiner Kreis, sehr familiär, aber auch so, ne, was son bisschen dazu passt. Auch da waren nur die, wo ich gedacht hab, ja, das sind die, die mir auch in Erinnerung geblieben sind, die für meinen Vater wichtig waren und auch bei mir irgendwas hinterlassen haben, wo ich gesagt hab, ach 10 andere, die ist ja wahrscheinlich überhaupt nicht erkannt. Ne. Also Was ich da gerne noch, was ich noch gerne als Frage da ableiten würde und ich ich fang mal damit an, dass Du ein Mensch bist, der, wenn wir beide Menschen kennen, ist 'n bisschen komplizierter Sachverhalt, ich versuch's mal glattzustellen. Also ich hab zum Beispiel eine Kollegin, ich sag das jetzt mal so, die Jessica Retzlaff, ich nenn die jetzt mal beim Namen, liebe Grüße, geh raus, falls sie das hört.

Das ist eine, bei der erinner ich mich noch genau, dass sie mich auf dich angesprochen hat, aber das ist mir schon mehr passiert. Ich weiß die Leute nicht mehr alle, die Einzelnen jetzt, aber Du bist 'n Mensch, der sozusagen 'n Echo hervor und die Leute sagen, das ist aber 'n sehr netter Mensch. Also auch meine Partnerin wie Heike, auch da liebe Grüße auf dem Haus, hat auch gesagt, der Klaus, das ist aber wer ist denn jetzt heute dein Gast? Ah, der Klaus, das ist 'n toller Mensch und so, der wollen wir gleich sympathisch. Also die Frage, die ich jetzt Es es geht ja nicht sich zu bereiröchern, sondern was ich son bisschen rausarbeiten möchte ist, ähnlich wie ich, also ich hab ja früh mit mit knapp 6 Jahren meinen Vater verloren, war dann eine Zeit lang ohne Vater, meine Mutter hatte dann wieder 'n Partner und so weiter, aber ähnlich wie ich bin ich, bist Du ja jetzt, wenn ich das richtig verstanden habe und das wusste ich vorm Podcast nicht, hast Du lange Zeit deines Lebens sozusagen als Hauptpräge Person oder Bezugsperson deiner Mutter gehabt in der in der Kindheit.

Ist das sehe ich das richtig? Ja, sagen wir mal, so weniger Ja, so als Hauptperson, sie war halt die, die da war, aber ich hab mich halt sehr früh auch immer außer familiär betätigt. Freunde, Kumpels Sport und dann, wie gesagt, ab 15 war ich wirklich 2 Jahre teilweise wochenlang nicht zu Hause, ne, weil ich da da hab ich was anderes gesucht. Da war ich halt in 'ner Clique rund rundum Fußball und dann waren jetzt auch alles nicht Musterschüler, mit denen ich da unterwegs war. Aber ich muss sagen, da hab ich halt Dinge erlebt, die würden wir heute nennen Zusammenhalt, ja?

Man konnt sich auf jeden verlassen und umgekehrt war's genauso. Da waren da waren Menschen dabei, die teilweise heute nicht mehr leben. Die habe ich Weihnachten mit nach Hause genommen, weil sie kein Zuhause hatten, weil sie zu Hause verprügelt wurden. Und meine Mutter hat einfach 10 Kilo Bratkartoffeln mehr gemacht oder so. Also das war so das war so was, muss ich sagen, was was ich wirklich von zu Hause mitgenommen hab.

Also definitiv, was meine Mutter betrifft. Wir waren immer 'n offenes Haus. Also ne, da war jeder willkommen. Wir haben Leute bei uns übernachten lassen, die ich erst eine Woche kannte, weil ich wusste, die haben Theater. Und ich, wie gesagt, ich für mich ist das schwer, so in diese Zeit zurückzublicken.

Ich würde so von oben betrachtet sagen, geprägt hat mich eigentlich diese ganze Situation. Also die Situation, dass ich von zu Hause weg wollte, weil mich einfach auch andere Dinge gereizt haben, interessiert haben, aber trotzdem immer zu wissen und das war so, ich hatte immer 'n Zuhause. Mhm. Ne? Also das zu wissen ist eigentlich ganz cool so, ne zu sagen, okay, wenn ich mich jetzt mal ausprobiere und ihr verzeiht mir den Ausdruck, auf die Fresse falle, dann falle ich weich.

Ne, und ich hatte auch immer und muss ich sagen, das war auch 'n 'n absolut großes Glück, weil's mir in einigen Lebenssituationen wirklich mega geholfen hatte. Ich hatte halt durch meinen Vater auch immer son finanzielles Netz. Ne, ich hab mich beruflich 2, dreimal ausprobiert und bin da auch mega auf die Nuss gefallen und hatte Schulden und hab trotzdem 'n Job, den ich hatte, von einem 1000 anderen wieder geschmissen, weil ich da eigentlich nicht klargekommen bin. Da kann man nachher gerne drüber reden, wenn's meine berufliche Laufbahn geht, die ja auch die eine oder andere Station aufzuweisen. Wenn genau.

Ja, genau. Und das waren das waren natürlich so Sachen, da muss ich sagen, ja, dass mein Vater nie da war. Also ich, wenn ich heute sagen würde oder als mein Vater gestorben ist letztes Jahr, gab's auch natürlich so Gespräche so, ja, wie war er denn so als Vater? Und wie gesagt, keine Ahnung. Ich kann dir sagen, dass ich mich immer auf ihn verlassen konnte.

Der hat uns nie hängen lassen, aber er war ja nie da, also selten, ne. Also er war wirklich grade in der Zeit, als mein Bruder geboren wurde, 65 und wir dann wirklich Kinder waren, da war er kaum da. Aber er war immer so da, dass wir dass es uns immer gut ging, ne. Ob man jetzt sagt, na ja, das ja auch nicht alles. Natürlich ist das nicht alles, aber es ist schon mal eine sehr gute Basis.

Also die Eigenschaften, die ich so davon ableite, weil auch das wird mir auch immer wieder gespiegelt, ist son bisschen Empathie. Das ist sowohl ja im Privatleben wie auch im Business. Später dann eine Geschichte, so Empathie, auch eine gewisse Emotionalität, auch eine gewisse Offenheit und das sehe ich bei dir schon und deswegen war für mich spannend, mal zu erfahren, ob das dann aus der Kindheit son bisschen kommt und ich glaube schon, da ist auch spielt auch eine Das spielt wahrscheinlich auch eine Rolle, aber es ist ja auch nicht sozusagen jetzt entscheidend. Was ich gerne machen möchte, Klaus, frage noch, wo bist Du eigentlich jetzt gerade? Bist Du in Leverkusen oder?

Nein, tatsächlich bin ich mal wieder und das versuche ich im Januar immer zu sein, zu Hause am Deich an der Nordseeküste, wo ich ja vor 4 Jahren, als wir Leverkusen verlassen haben, hingezogen bin mit meiner Family. Also mein Sohn ist in Leverkusen geblieben, mein Sohn aus erster Ehe auch, der wohnt immer noch da. Also ich pendele da auch oft, im letzten Jahr natürlich extrem gependelt nach Leverkusen, nach Dublin, nach Berlin. Warum denn? Ja, warum nur?

Warum? Und nee, ich bin jetzt tatsächlich im Homeoffice, so wo ich auch, also in meinem Podcaststudio auch, deshalb auch der Hintersetzer meines Podcasts. Da, wo ich auch in dieser Woche selber Podcasts aufzeichnen werde, letzte Woche aufgezeichnet habe. Ja, cool. So, und da triffst Du mich jetzt grade an.

Ja, genau. Also da auch noch mal gerne auch noch mal der Shoutout. Wenn euch, wenn dich Marketing generell interessiert, dann hört doch mal bei punktuell rein, denn das macht der Klaus zusammen mit der Patrick auch an den Patrick Grüße. Und das ist total cool. Das ist zwar oft mit dem Fokus Zahnarztpraxis, aber da sind sehr viele sehr schlaue Dinge mit drin, die Du generell ins Marketing mit übernehmen kannst.

Und schlaue Menschen oft zu Besuch, mein Lieber. Und schlaue Menschen zu Besuch, genau. Klaus, damit die Leute dich 'n bisschen besser kennenlernen, habe ich eine Schnellfragerunde. Mhm. Schnellfragerunde bedeutet nicht, dass Du besonders schnell antworten musst, aber son bisschen komprimiert möchte ich mal nicht durch dein Leben freisen, dich 'n bisschen besser vorzustellen.

Frage 1, hast Du 'n Lieblingsbuch und wenn ja, warum? Nicht wirklich. Mein Schrank ist voller Bücher, aber die gehören allen Menschen von Menschen geschrieben, die Du auch alle kennst. Das Buch, was ich in meinem Leben am meisten gelesen hab, frag mich nicht warum, ist Stephen Kings s. Ich glaub, das ist das einzige Buch, was ich mehr als 2 oder dreimal gelesen hab, ich glaube viermal.

Ich habe mit großem Vergnügen Shogun gelesen. Also das sind so 2 Bücher, die bei mir komplett hängen geblieben sind. Shoguns haben wir's zu der Zeit, da habe ich Selbstverteidigung gemacht, da war auch so das japanische in mir 'n bisschen da. Ja. Ansonsten, nee, so so wirklich son Lieblingsbuch.

Also die beiden Bücher sind mir, als ich gespickt habe son bisschen auf auf das Briefing, sind mir die beiden Bücher eigentlich als Erstes so eingefallen. Mhm. Ja. Und dann ist es auch die beste Antwort, wenn man die Ja, absolut. Nicht noch fünfmal nachdenkt kann.

Ja, ja, nee, nee. Also ja, ich bin auch kein kein großer Bücherwurm und auch kein großer Buchfan, muss ich sagen. Also ich ich Auch heute zwinge ich mich dazu, Bücher zu lesen, ja. Also das ist so, ja. Ich lese gerade 'n Buch von einem meiner nächsten Gäste, dem Matthias Fuchs, ja, der 'n unheimlich spannender Mensch ist und der hat 'n Buch geschrieben für Leitgedanken, für Leitwölfe einmal mit t oder d.

Also er transformiert dich so vom Leitwolf mit d zum Leitwolf mit t und ich, was ich sehr, sehr cool finde an dem Buch ist, dass, weil ich bin ähnlich wie Du, dass das Buch in 12 Minuten Einheiten aufgeteilt ist. Also er sagt, lies bitte nicht mehr als 12 Minuten an einem Tag verarbeitet das und dann lies weiter. Das finde ich, kommt meiner Art zu lesen sehr entgegen mir. Ja, das das wär was für mich. Genau so zu sagen, okay, ich zieh mir jetzt mal 2, 3 Kapitel rein, ja.

Und aber so mir also mir fällt's heute extrem schwer, mir da son Wälzer hinzulegen. Okay, selbst wenn man reinkommt und dann aber bis zu Ende zu lesen. Ich weiß nicht, dafür bin ich so den ganzen Tag über noch irgendwie zu Nee, also bevor ich das Buch lese, überlege ich mir lieber 3 neue Podcastfolgen, nehm 4 Videos auf oder keine Ahnung oder beschäftige mich mit KI, Canva oder was weiß ich, irgendwas. Und selbst, wenn wir mal irgendwie im Urlaub sind oder so, ist das auch nicht Also ich finde auch, für mich ist Lesen auch nicht die Entspannung, ne? Mhm.

Dann zieh ich mir Kopfhörer an, knall mir Musik rein oder hör mir Podcasts an. Da kann ich mich deutlich besser bei Entspannen als beim Lesen, so oder so, ne. Jede Jeck ist anders. Jede Jeck ist anders. Alle Jeck ist anders.

Zwischenfrage, wenn deine Kinder in 40 Jahren in 'nem, keine Ahnung, dann wahrscheinlich virtuell Casts sitzen oder so was, ja, und über Klaus reden als Vater, werden Sie auch sagen, Klaus war 1, der mir immer 'n sicheres Nest gegeben hat und sozusagen so wie Du deinen Vater reflektierst, ist das 'n Wert, den Du weitergeben möchtest oder was was ist so das, wo Du sagst, das würde ich mir wünschen, dass meine Kinder das von mir sagen später noch? Also wenn sie das sagen oder wenn sie die ganzen Aussagen revidieren, die ich heute den ganzen Tag höre, dann würde ich mich freuen. Nein, Spaß. Also wir wir wir haben, wie Du dir vorstellen kannst, ein sehr lockeres Verhältnis. Also meine Kinder nennen mich so wie wie viele meiner Freunde auch Klausi.

Papa für meine Tochter meistens, wenn besondere Wünsche anstehen. Aber das wäre für mich ja, wenn sie sagen, da war jemand immer da und da ist auch das eigentlich das Ziel meiner Frau und mir zu sagen, egal, was mit den Kindern passiert, wir tun alles, damit sie 'n schönes Leben haben, 'n gutes Leben haben. Du, keine Ahnung, ich weiß nicht, ob ich heute noch mit gutem Gewissen Eltern, Vater, Mutter werden möchte, weil ich überhaupt nicht weiß, in was für eine Welt entlassen wir da? Kinder, da war ich jetzt bei meinen Kindern auch nicht, ne. Mein Ältester wird 30, die anderen sind 19 und 23, also alle so auf der Schwelle des Erwachsenseins, Erwachsenwerdens und mal gucken, was kommt.

Aber ich glaube schon, ne. Also beide meine Kinder werden auf jeden Fall immer sagen so, Eltern waren immer da, haben immer versucht, dass wir alles bekommen und uns alles irgendwie nicht in den Schoß gelegt wird, aber dass wir auf nix verzichten müssen. Und wenn Klausi zu Hause war, dann gab's auch immer lecker zu essen. Vögelchen haben ja auch gezwitscher, dass Du heute schon wieder am Herz standest. Ja, ja, aber aber wirklich kein großer Aufwand.

Ich hab gestern gestern war's gekocht und das haben wir heute schön Reste verwertet. Gestern war es eine Suppe und heute war's dann die Suppe für die Nudeln, die genau sind. Okay, Schnellfrage Nummer 2, welcher Ort inspiriert dich am meisten? Gibt's 'n Ort, an dem Du sagst, oh, wenn ich das Tour da bin, dann hab ich die besten Ideen? Und ich sehe schon, ihr seht's ja nicht, liebe Audience, aber ich sehe schon, er schüttelt meine Kopf Ich schüttelt den Kopf, ja.

Wenn die Antwort nein ist, dann die Frage, wo kriegst Du denn deine Ideen? Denn Du bist ja 'n sehr kreativer Mensch. Also es gibt 'n Ort, den ich liebe. Das ist tatsächlich der Ort, an dem ich jetzt wohne, denn so mal rauszugehen in 10 Minuten, aufm Deich zu stehen oder mich aufs E-Bike zu setzen und mal irgendwo an son Siel zu fahren, ist auch schon inspirierend. Aber das ist eher, wo ich sagen würde, da kommst Du mal runter, ne.

Mhm. Tatsächlich Ideen krieg ich überall. Also superspontan, so was mich auch manchmal extrem nervt, ja. Ich höre deshalb auch keine Marketing Podcasts. Also gelegentlich und schon gar nicht im Fitnessstudio, weil da sagt jemand was und dann sag ich, das ist ja geil, da muss ich ihr das aufschreiben und Hast Du nie die?

Du kennst das. Ja, genau. Also im Moment ist es bei mir noch so, dass eigentlich mein mein Hirn irgendwie so schon ja, wenn ich wach werde, anfängt zu rattern. Ja, weil ich natürlich, klar, ich hab immer irgendwas, ne. Ich hab dir ja eben erzählt, ich arbeite grade an sonem kleinen KI Projekt und da und dann weiß ich, ja, es kommen neue Aufgaben.

Ich hab 'n paar sehr spannende Textprojekte für Kunden und so weiter und so fort. Und ich bin ja auch so jemand, der versucht, so dieses ganze Thema KI Tools und und wie kommen wir mit welchen Sachen weiter? Da könnte ich mich ja den ganzen Tag reinknien und käm zu gar nix mehr. Aber es gibt bei mir nicht so den Ort, den Raum, also den den greifbaren Raum, wo ich sag, oh, jetzt gehe ich in meinem Thinktank. Mhm.

Jetzt muss ich Ideen sammeln. Ich fahre halt sehr viel Auto, beruflich, privat zum Fitnessstudio und zurück, wenn Fahrer keine Lust mir macht. Und ich fahre viel lange Strecken. Dadurch, dass ich ja jetzt alleine 45 Minuten bis zur ersten Autobahnauffahrt brauche, egal wo ich hinfahre, verbring ich viel Zeit im Auto. Und da hab ich mir son, ja, son kleines Diktiergerät an den Spiegel gehangen.

Und wann immer ich mir irgendwann immer mir so was einfällt, mache ich das Ding an und quatsch mit dem und und erzähl oder sprech schon mal Texte rein, die mir vielleicht so einfallen. Und zack, in dem Moment, wenn's fertig ist, wird's mit meinem Handy verbunden und dann hab ich das da direkt rumliegen. Also das Auto ist schon 'n Ort, an dem ich dem ich viele gute Ideen sammel, weil ich da einfach die meiste Ruhe habe. Das Teil hast Du mir übrigens in Köln gezeigt und ich weiß noch, dass es für relativ viel Aufbau gesorgt hat beim Mittagessen oder ich weiß nicht, was wir da grade hatten, Mittagessen Kaffee oder so. Wir haben zusammengesessen und Du hast es ausgepackt.

Das ist son bisschen James Bond mäßig, ne. Also Genau. Son Checkkartenteil und man Checkkartenteil. Ja und und und das andere, das ist der PIN dazu, der hängt halt im Auto, den kann man auch als Kette umhängen oder so. Also ganz ehrlich, braucht man nicht zwingend, aber ich find's geil, es zu haben und damit rumzuspielen.

Die Notizfunktion und auch die die Diskription KI von Evernote ist mindestens genauso geil, aber ist halt kein James Bond Gadget. Okay, wir haben eben über Soßen und Suppen gesprochen. Gibt's 'n Favorite bei dir? Hast Du 'n Lieblingsessen? Mein Lieblingsessen ist das, was schmeckt.

Ich esse alles, aber ich esse nur Sachen, die mir schmecken. Und ich hasse nichts mehr, als wenn Menschen in Restaurants glauben, dass sie kochen können und Lebensmittel versauen und dafür auch noch Geld haben wollen. Wenn ich koche zu Hause, ich koche sehr gerne so klassisch italienisch, würde ich sagen, ne. Also wirklich 'n schönes Stück Steak, paar tolle Soßen dazu, nix Aufwendiges, Tomaten Weißwein, Knoblauch, Tomatenmark, schön abgeschmeckt. Aber ich liebe auch herrliche, selbstgemachte Frikadellen und ich kann aber auch genauso gut mich in eine Bowl vegetarisch reinschmeißen.

Ich 8. Mittlerweile bei vielen Dingen drauf, dass ich vegane Produkte kaufe, grade weil ich halt ziemlich viel so substituiere mit Proteintrinks und sonem Gedöns und Pulverchen und all so Sachen. Ich bin da megaoffen, muss ich sagen. Bin gerne in Restaurants, essen Sind deine Kinder oder ist jemand in deiner Familie, sorry, wenn ich reinkritsche, vegan oder oder Vegetarier? Nein, nee, also tatsächlich weit davon weit davon entfernt, aber eben aus Geschmacksgründen.

Also mein mein meine Tochter hätte gar kein Interesse, auf Fleisch zu verzichten. Ich versuche dann halt eben zu gucken, ja, muss nicht jeden Tag sein und wenn am Wochenende, dann aber auch gerne hochwertig. Wir haben hier 'n tollen Metzger, ja, wo Du wirklich also da da muss ja echt schon 'n paar Stunden für stricken, dir das Fleisch leisten zu können. Aber da gehe ich dann zweimal im Monat hin und das lohnt sich dann einfach auch. Also ich bin wirklich, ich bin da für alles für alles offen.

Ich kenne so viel. Also bei uns in 'nem in der Agentur haben wir, glaube ich, 2 oder 3 Menschen, die vegan sich ernähren. Und trotzdem machen wir eine gemeinsame Weihnachtsfeier, wo ich koche. Dann habe ich halt die Bolognese einmal mit Hackfleisch und einmal mit ohne was anderem gemacht. So.

Ja. Das finde ich alles völlig Also weißt Du, so solang Menschen aus solchen Sachen kein Dogma machen und Richtig. Und anderen das jedes Mal aufs vegetarische Butterbrot schmieren, dass sie ja dafür verantwortlich sind, dass gestern wieder eine Kuh tot umgefallen ist und was weiß ich, wir den CO2 Abdruck dadurch, dass wir Fleisch essen. Ja, das mag auch alles sein, ja. Und vielleicht, wenn ich heute 30 wär, würde ich anders denken, anders handeln.

Ich änder in meinem Leben nix mehr. Ja, bin ich komplett bei dir und ich finde auch, bitte kein Dogma draus machen, bitte Menschen, die Fleisch essen oder Menschen, die kein Fleisch essen, nicht stigmatisieren, einfach offen sein und es ich bin da genau wie Du, auch in meiner Familie ist niemand Vegetarier oder vegan und trotzdem kaufen wir öfter mal diese Like Produkte. Ich will jetzt gar keine Werbung machen, aber Like Hack oder so. Mhm. Mach das mal in 'ner Bolognese, so so merkst Du keinen Unterschied.

Nein, ist auch alles Du. Alles es ist alles gut. Also Und das geht bei mir auch tatsächlich ist die Motivation tatsächlich, dass halt kein Tier gestorben ist. Ich meine nicht ich, wie Du sagst, ich hab jetzt nicht Mitleid, wenn ich irgendwo 'n Stück Fleisch esse, aber es, wenn's sich so meinen lässt, dann mache ich das genauso. Ich glaube, ich glaube, ich glaube, dass ich auch 'n bisschen mehr Toleranz.

Wenn ich die Erfahrung machen würde, also ich habe bislang wenig Like, Ersatz Gedöns gegessen, wo ich gesagt hab, das ist wie das Original, aber das ist für mich auch der falsche Ansatz. Ich weiß ja, dass ich dann kein Fleisch esse und dann ich möchte auch nix da liegen haben, was dann wie ein Kotelett schmecken soll und Du bist aus 'ner Möhre. Das ist ja auch Blödsinn, ja. Das ist der der komplette Bullshit. Da muss auch nicht Wurst drauf stehen, sondern dann hole ich mir halt 'n Getreidepad oder Darf ich aber nicht, ja.

Whatever, ne. Also aber weil ich das dann essen will und nicht weil, ne so. Vielleicht ändert sich das mal, keine Ahnung, aber ich glaub. Glaubst Du hast ja schon erzählt, Du hast Handball übrigens war das eine der sozusagen der Rechercheergebnisse über dich, die mich am meisten gewundert hat, dass deine Sportkarriere sozusagen im Handball anfing. Weil Du bist für mich so quasi im Fußball fest verortet.

Wir kommen ja noch zu Bayern 4 Leverkusen, dem aktuellen deutschen Fußballmeister, das möchte ich in dieser epischen Breite hier mal ausrollen Ich auch. Podcast, ja. Das kann man auch. Das kann man nicht oft genug betroffen. Oft genug sein, genau.

Und da warst Du für mich fest verortet und dann sehe ich angefangen hat er nach dem Abitur mit Handballspielen, ja? Ist so eine der Geschichten, aber was worauf ich eigentlich hinauswill ist, Handball, Fußball, Sportjournalismus, Lokalradio, zusammengearbeitet bei RTL mit Uli Potowski zum Beispiel, ja, in Klammern hast Du das bestimmt, bester Chef, finde ich total sympathisch, ja. Ich kenne den übrigens auch, ich war schon mal mit dem auf 'ner Bühne zusammen, eine megasympathische. Ganz großartig, ja. Unfassbare Aura hat der so.

Aber was ich sagen will eigentlich, man begegnet im Laufe seines Lebens sehr, sehr vielen Menschen in ganz verschiedenen Konstellationen. Gibt es irgendwie und man bekommt sehr viele Ratschläge, gibt es so den einen Ratschlag, wo Du sagst, das hat mich echt über mein Leben begleitet oder der ist nachhaltig bei mir irgendwie hängen geblieben? Nee. Das war das, was ich eben son bisschen meinte, ne. Also ich bin sicherlich geprägt von vielen Begegnungen.

Da zählt Uli Potowski übrigens auch zu. Und natürlich, wenn ich geschrieben hab, bester Chef, dann sind natürlich die ausgenommen, bei denen ich gearbeitet hab, zuhören. Also Das ist das ist Auf jeden Fall natürlich meine Hilke, meine jetzige Mitgeschäftsführerin und der liebe Wilfried Großeberg und der ein oder andere. Aber was ich damit sagen wollte, das war halt son Mensch also mich haben Menschen nicht geprägt, weil sie mir irgendwas gesagt haben, sondern weil sie sich auf eine ganz bestimmte Art und Weise verhalten haben und ich vielleicht immer mal wieder in bestimmten Situationen so reflektiere, ach, weißte, so, nicht unbedingt nur bei mir, so kann man sich auch verhalten, ne. Also so kann man auch sein, ne.

Dazu zählt unter anderem übrigens Jupp Heynckes, der ja in seiner Trainerzeit in Leverkusen hat ja noch 'n paarmal mit ihm zu tun. Und auch das ist son Mensch, an den ich mich so positiv erinnere, ja? Weil er so freundlich und bodenständig bei allem Erfolg Ich hab ja in meinem Leben mit diversen Promis zu tun gehabt. Ich meine jetzt mit richtigen Promis, also nicht da die TikTok Stars Die die Likes, die die Insel Die die Welt und so weiter. Ne?

Also sondern wirklich Promis, so von Günther Jauch bis Dieter Bohlen und was weiß ich, wen ich da alles schon getroffen hab. Und da sind da bleiben dann so Leute hängen, wo ich dann so denke, ja, man kann sich auch als Promi und auch als jemand, der Kohle hat, als jemand, der wirklich eine 1 herausragende Stellung hat in der Gesellschaft, da kann man sich tatsächlich normal und vernünftig und menschlich und auf Augenhöhe anderen nähern. Und das würde ich dem einen oder anderen, den ich kenne, auch gerne mal wünschen. So. Kann die ich kann mir Ja, ich kenn das nachvollziehen.

Ich hab sicherlich so durch durch den Sport, den ich ja lange betrieben hab. Also tatsächlich angefangen habe ich, glaube ich, meine die allererste Sportart, die ich gemacht hab, war natürlich wie bei jedem Jungen Fußball, dann schnell festzustellen, lass die Füße davon, ist nicht dein Ding. Ich war dann später noch mal 'n paar Jahre Torwart, da war ich nicht schlecht. So B-Jugend, A-Jugend, so mit 16, 17. Hab dann aber als kleines Kind und junger Jugendlicher Tischtennis gespielt, weil für alle anderen Sportarten war ich zu fett und da musste ich nicht so viel laufen.

Hab 'n bisschen Judo probiert und dann auch schon mit Handball angefangen, hab das dann wieder aufgehört, aber dann kurz vorm Abitur habe ich alte Freunde in Leverkusen getroffen, die den Leverkusen Handball gespielt haben und da habe ich mich dann wieder Leverkusen angeschlossen. Ein Jahr Jugend und dann noch 3 Jahre Senioren bis zum Sportstudium. 84 hab ich angefangen an der Sporthochschule und hab dann 86 mitm Handball aufgehört, weil ich 2 so schwere Verletzungen hatte, dass ich einfach Angst hatte, das Sportstudium nicht zu Ende machen zu können. Ich hab dann witzigerweise mit Selbstverteidigung angefangen, also richtig so Jijitsu, so richtig schön bis zum zweiten Damen gemacht, 8 Jahre lang nie verletzt. Also im Handball alles kaputt, aber 8 Jahre Kampfsport.

Alles kaputt? Geh ich noch mal kurz rein. Was passiert? Bänderrisse oder Knochenbrüche oder was? Ja, so Kreuzband komplett nicht gerissen, aber so stark überdehnt linker Fuß, doppelter Bänderriss, Schulter komplett so überdehnt, die dann auch später noch operiert waren.

Ja, ich war Kreisläufer und klein, aber schnell, kräftig und gemein, so. Und Handball ist halt, ich mein, ich liebe es heute noch zu gucken, muss ich sagen. Mein Sohn hat auch lange gespielt, also bis er 19 war, auch relativ hochklassisch so und da waren wir jedes Wochenende Handball gucken. Ich liebe Handball nach wie vor zu schauen. Also jetzt fängt die WM an die Woche und ich finde, es ist nach wie vor 'n fantastischer Sport, weil ich auch da in meiner Journalistenlaufbahn einfach coole Leute kennengelernt hab, ja?

Gebildete, nette, Hochleistungssportler, die alles geben, aber nicht nur für sich selber, mit denen man auch mal 3 Sätze grade ausreden kann, aber die habe ich im Fußball genauso getroffen, ne. Also Himmels Willen, da ich mein Also gibt's nicht den den einen Ratschlag, sondern eher die die die Lehre daraus, dass man trotz Erfolgs menschlich bleiben kann und dass man durchaus auch von erfolgreichen Menschen sich sozusagen 'n bisschen Empathie abschaut. Ja, auf der einen Seite genau das und etwas, was ich versuche, meinen Kindern auch so mitzugeben, Das Erfolg grade heute, müssen wir beide uns jetzt, ne, wir beide als absolute Social Media Superstars müssen wir uns jetzt nicht darüber unterhalten, was der schönste Ich möchte was von der Suppe, Klaus. Ich möchte bitte was von der Suppe, ne. Ja, ich weiß nicht, was mir da reingefallen ist, aber Du weißt, worauf ich hinauswill.

Ja. Ich versuche halt auch wirklich meinem Umfeld immer mal wieder klarzumachen. Ja, nur weil der Typ die Uhr hat und weil der mit dem Auto fährt, A heißt das nicht, ne, dass das auch 'n netter Mensch ist und B weiß der auch nicht, wo das her ist. Ja, mir haben wir heute 'n Auto zu leasen und mit dem durch die Gegend fahren, Gott, dann können wir Ja. Können wir alle und Ich würde nicht so so wichtig und das ist auch das.

Deshalb bin ich auch so dieser ganzen Geschichte, ne, der Musik, der ich höre, treu geblieben. Das ist halt irgendwie finde ich so, es muss alles bodenständig sein, es muss alles normal sein. Und ja und wenn's dann dabei 'n bisschen anders ist als der Rest, son bisschen rechts oder links vom Mainstream mag ich ganz gerne, ja. Also ich würde das Fazit an der Stelle und das finde ich megaschön zu dem Thema Ratschlag, würde ich den Ratschlag verfassen oder ich würde es so formulieren wollen, dass ich sage, nur weil jemand 'n Promi ist, muss er nicht automatisch auch ganz sein, ja. Nein, das ist ja auch nicht.

Das finde ich mal eine sehr schöne Negation von sonem so 'nem klassischen Vorurteil, ne. Also auch an solchen Menschen kann man sich orientieren. Klaus, Frage Nummer 5, wir kommen irgendwie nicht so zügig durch, das macht aber gar nichts. Ich ich find's richtig spannend, ja. Frage Nummer 5 der Schnellfragerunde, welche App benutzt Du am meisten?

Frag. Das ist eine gute Frage. Und Achtung, ich geborene dir 'n kleinen Tipp, weil es fast jedes Mal passiert, dass die Leute dann sagen, ach stimmt, ja. WhatsApp ist eine App. Das das das weiß ich schon.

Ich würde aber mal so offen, also so ganz spontan sagen, dadurch, dass ich jeden Morgen mindestens 4 oder 5 Podcasts höre, ist Spotify eine ganz extrem genutzte App. Ja, Whatsapp gehört mit Sicherheit dazu. Ja, ich schaue auch jeden Tag mindestens fünfmal in mein Gmail. Postfach Instagram geht mittlerweile, war eine Zeit lang meine meistgenutzte App, aber da ich mich da 'n bisschen zurückziehe, geht das so. Ich habe tatsächlich jetzt relativ neu und da bin ich jeden Tag auch, lese ich rum, Zeit online und Blue Sky.

So, weil ich die son bisschen entdecke, also einfach gut journalistisch die Zeit für mich nach wie vor, 'n Medium, wo ich sag, ja, da fühle ich mich gut informiert und auch gut unterhalten. Und ja, Podcasts hör ich halt auch hauptsächlich so alles, was mit News und so zu tun hat, tatsächlich sehr wenig Marketing Podcasts. Also die wähl ich aus, muss ich sagen, ne. Wenn ich nicht worüber oder so, dann ja. Aber ja, also Spotify würde ich sagen, WhatsApp und die klassischen Google Apps, die man braucht, seine Mails und seine Kalender zu checken.

Lass uns an der Stelle eine kleine Kurve drehen zum Du hast denn Du hast es eben erwähnt, ich nehme den Ball sozusagen auf, der liegt auf dem Elfmeterpunkt und ich schieß den jetzt mein Tor oder ich versuch's das Thema Musik, denn ich merke mir kommt durch die Schnellfreigründe nicht so richtig. Ich werfe das Konzept jetzt mal über eine Hausnummer und möchte genau das rechnen, wenn Du mit mir sprichst. Finde ich richtig, ja, das finde ich richtig cool, ja. Witzig oder was heißt witzig? Also Randnotiz, ich habe von dir selbst in der Vita gelesen, geprägt bin ich seit Anfang der Achtziger durch Punk und Indie.

Und das meintest Du auch gerade, oder? Ja, würde ich sagen, ja. Das heißt, Du hörst heute noch gerne Punkmusik? Ja. Ja.

Hast Du Tipps? Was was ist was hast aktuell auf deiner Spotify Playlist? Also tatsächlich, ich bin ich höre nicht mehr so zeitgemäß 'n amerikanischen englischen Punk, muss man sagen, sondern ich bin da wirklich noch son bisschen in der Vergangenheit sehr, sehr viel Deutsch Punk. Jetzt werden vielleicht einige sagen, na ja, die Broulers sind auch schon lange kein Punk mehr, aber mir geht's ja die das, was im Kopf sich abspielt, nicht aufm Kopf. Ja, aber ich liebe so Ja klar, ich höre viel, Deutschbank, so 3.

Wahl und so was, also Betontod, von denen kommt ja auch unser unser Claim von der Firma sozusagen, den Du ja kennst. Ja, hast mich jetzt erwischt. Wir müssen aufhören, weniger zu denken, würde ich sagen. Ja, und ins kleine ziemlich da eben einen Song von Betontod. Wir müssen aufhören, weniger zu trinken.

So, das am Rande. War aber auch eine Inspiration meines Grafikers. Der Spruch ist nicht von mir. Und ich bin aber auch, muss man sagen, wenn Du jetzt sagst geprägt, ja, aber so Ende der Siebziger, Anfang der Achtziger auf 'nem superbreiten Spektrum, ja. Also ich war damals auf Konzerten von einstürzende Neubauten bis zu den Poker.

Wir haben natürlich Depesch Mode gehört, also wir haben diese aufkommende Cinti, also jetzt nicht so mega poppig, aber ne, also Depesch Mode in jedem Fall. Da war alles Mögliche, ja? Also da Es heißt, Du hast doch dann auch 'n bei den Boys war dann Schluss bei dir? Bitte? Ich sag mal, Du sagst nicht so poppig, so bei Patchshop Boys war dann Schluss.

Ja, nee, das alles nicht. Also nee, nee. Und und es ging auch son bisschen Also alle Liebhaber dieser Musik mögen's mir jetzt verzeihen, aber das Schöne ist ja, Musik ist ja Geschmackssache. Und Richtig. Ich bin dann so aus diesen Siebzigerjahren rausgekommen mit dieser für mich unsäglichen Musik dieser Bands wie Supertrampe Buckley James Harvest, Genesis und sowas.

Tolle Musiker Himmels Willen und natürlich sind das alles großartige Künstler. Ist halt einfach nicht meine Musik, Ja, und da haben wir uns einfach Ja, ich hatte dann auch 'n paar Kumpels. Ich muss sagen, in der Schule hatte ich Jungs, die Musik gemacht haben. 1 von denen ist auch gar nicht so unbekannt, der Dirk Windgast mit der Band OHL und der Fluch. Die Insider werden OHL vor allem kennen, die gehen heute noch auf Tour und mit mit den Jungs habe ich Abitur gemacht und die haben halt eben so Punk gespielt oder auch so dieses ja, diese diesen Horror, Hilli Billy Gedöns, so mit schnellen Rhythmen, aber dann so Texten von, keine Ahnung, ist auch egal, die Fledermaus, die brennt bei Nacht, was weiß ich.

Also ist jetzt gesponnen, ja. Und das war natürlich schon so Dinge, da habe ich auf einmal ganz andere Musik gehört. Da habe ich Menschen getroffen, die Musik gehört haben, von denen ich noch nie was gehört hab, dass es sowas gibt. Also auch Industrial und so so experimentelle Musik wie Throbing Christel oder SPK, da wird jetzt keiner was mit anfangen können, könnt ihr mal googeln. Die habe ich auch nicht großartig gemocht, aber ich fand das so abartig anders.

Und ja, dann klar, dann auf einmal so irgendwann saß ich im Stollwerk in Köln bei The Birthday Party. Sänger Nick Cave, heute 'n Superstar, 'n Weltstar, damals mit seiner australischen Band, natürlich auch eine Musik. Ja, ich ach doch, ich kann mich an eine Szene erinnern, die hätte ich eben vielleicht erwähnen können. Weihnachten neunzehnhundertachtundsiebzig oder 79 waren wir bei meinen Großeltern. Und es sieht Fängt gut an die Story.

Ja, ja. Es kann sein, dass ich die jetzt ein bisschen glorifiziere oder komplett falsch erzähle, aber ich hab da was im Kopf. Ich meine, es war Weihnachten und es lief Rockpalast zu relativ später Stunde und ich wollte unbedingt Rockpalast hören und es war ein Konzert von The Stiff Little Fingers, die ich damals schon geliebt habe, die ich heute auch noch viel höre. Und das war, glaube ich, zum ersten Mal, dass ich irgendwie aus dem Mund meines Vaters irgendwas gehört hab wie enterbt, eingesperrt. Die haben sie doch nicht mehr alle.

So, ja. Also ich bin auch heute noch so Ich meine Tochter sagte noch vor Kurzem, da hat sie kam sie irgendwie ins Büro und ich hab ich hab Musik gehört. Ich weiß gar nicht, was es war. Irgendwie eine lustige deutsche Punkband, eine aktuelle oder ich glaub, ich hör viel Swiss und die anderen und und 'n bisschen so was aus Hamburg. Also oh Vater, ey, deine Musik, das ist ja furchtbar, ne.

So die hat meine Tochter hört halt dieses diese Deutschrap und diese Sachen, wo ich immer denke so, ach Du meine Güte, die kann ich alle nicht auseinanderhalten und die klingen alle gleich. Ist ja auch alles wunderbar. Ich hab ja mir dann auch noch mal erklärt, ja, meine Musik gibt's eigentlich gar nicht. Ne. Also ich liebe Irish Folke, mein meine Liebe zu Irland kennst Du und ich setze mich auch hin und höre mir auch mal eine Stunde alte Dubliners Platten an, ja.

Aber fliege natürlich auch zum Open Air von den Drop Kick Murphys nach Dublin. Also da ist eine unfassbare Bandbreite. Sie muss einfach cool sein und sie darf nix mit deutscher Schlagermusik zu tun haben im Schlagersinne, ne. Also so Samstagabend 20 Uhr 15 mit Florian Silbereisen, das muss dann nicht sein. Aber auch das soll jeder doch bitte so tun, wie er das möchte.

Das ist auch völlig in Ordnung. Aber die die Musik und grade so der Punk und grade dann Ende der Siebziger, Anfang der Achtziger, das war schon prägend, muss ich sagen. Also das hat mich auch eben bis heute nicht verlassen, ne. Deshalb haben wir unseren Podcast auch ganz bewusst den Punkt nicht hinter dem t, sondern hinter dem k gemacht. Punkuell.

Ach so. So hab ich's noch gar nicht gesehen in der Perspektive, cool. Und weil ja jetzt bei der Frage nach der App sozusagen von Spotify wir zu Punkuell kamen und weil Du es in dem Kontext grade eben erwähnt hast und weil wir grade in 'ner Zeit leben, in der in Amerika 'n neuer Präsident das Zepter übernimmt, in der in Deutschland eine Wahl vor der Tür steht, eine Regierung zerbrochen ist, würde ich mal sagen und weil ich dich als sehr empathischen und sehr liberal, ja, ist liberal, als den freundlichen tollen Menschen wahrnehme, würde ich dann an der Stelle doch mal was zu Marketingfragen. Ich versuche ja in dem Podcast zu stellen, weil's mir mehr den Menschen geht und ich hab schon wahnsinnig viel von dir jetzt erfahren. Aber mir mich würde schon mal interessieren, wie ist denn dein Fokus aktuell auf a das Thema Facebook und weniger Kontrolle?

Also das ist ja schon eine Tendenz, die da irgendwie zu erkennen ist, weil weil Du auch Instagram eben nanntest, da kam ja das. Und dann heute just an dem Tag, an dem wir aufnehmen, ist der 14. Januar kam auch die Nachricht, dass TikTok wahrscheinlich oder dass die Möglichkeit besteht, dass Elon Musk TikTok in den USA kauft, weil sie in den USA kauft. Weiß jetzt nicht, ob das eine PR Ente ist oder nicht, aber ich halte es mittlerweile für realistisch, dass sowas passiert. Wie ist denn dein Blick auf diese Tendenzen, sage ich jetzt mal?

Ich versuche jetzt ruhig zu bleiben und das werde ich auch. Ja, also spannenderweise, ja, wir zeichnen jetzt am vierzehnten Januar auf. Am fünfzehnten Januar, also quasi morgen erscheint mein Podcast mit Felix Beilharz. Mit Felix habe ich letzte Woche gesprochen und zwar Grüße nach Köln. Grüße nach Köln an Felix und sein Team.

War auch spannend. Eigentlich wollte ich mit ihm über so Themen reden. Das haben wir dann auch so wie Marketing Mythen und 'n Ausblick und bla bla bla. Und aber einen Tag vorher kamen dann ja die Meldungen von Herrn Zuckerberg und dem gestrichenen Faktencheck zumindest in den USA und so. Das das Thema sollte man vielleicht mal aufnehmen.

Also ich sag mal so, ob Herr Musk jetzt noch TikTok kauft oder die NASA oder wie auch immer, weiß ich nicht, ich weiß nicht, was da noch schlimmer werden soll. Aber ich ich halt's da 'n bisschen mit Felix, der ganz klar gesagt hat, wir haben uns halt über die Jahre, teilweise schon Jahrzehnte von den amerikanischen Großkonzernen abhängig gemacht. Ganz klar, ne. So. Und deshalb muss man damit einfach leben.

Man muss damit umgehen und jeder muss für sich letztendlich entscheiden, was macht er damit, ne? Also sagen wir mal, dass die die die die basisdemokratischen Parteien der Mitte es irgendwie über Jahrzehnte verpennt haben und grade in den letzten 5 Jahren verpennt haben, diese Medien so für sich zu nutzen, dass sie da auch andere Menschen oder Menschen anders erreichen, können wir auch nix für. Ich bin privat in den sozialen Netzwerken so semiaktiv. Also TikTok gibt's bei mir gar nicht. Die App hab ich noch niemals aufm Handy tatsächlich.

Da soll sich mein Team drum kümmern, was Business angeht. Facebook kriege ich ab und zu mal mit, wenn mich jemand aus Versehen markiert, so jemand wie Du oder mir jemand eine Nachricht schickt. Ansonsten auch nicht. Ich mach 'n bisschen Instagram beruflich, ansonsten ist ja, ist LinkedIn schon meine Plattform. Wie ich aber auf die Entwicklung blicke, ja, ganz ehrlich, Wolfgang, da kannst Du ja Was soll ich dir darauf antworten?

Ja, also so erschreckend, wie es ist, so machtlos ist man. Ja, stimmt. Und sag mal so, die die die Diskussionen, die Du ja auch alle mitbekommst Also in den Podcasts, die ich so jeden Morgen höre, da geht's ja jeden Morgen solche Themen, wo natürlich auch diskutiert wird, geht man da raus? Also Twitter habe ich bei mir gelöscht, als das Ding verkauft wurde, aber ich hab's auch vorher kaum genutzt. Und wenn ich natürlich dann so Meinungen von Journalisten höre, kann ich sagen, ja, als Journalist, wenn ich selber publiziere und Meinungen mir bilden möchte, dann muss ich da sein.

Ich muss als politischer Journalist das Gespräch zwischen Musk und der Dame gehört haben, sonst kann ich mir kein Bild machen, ja? Ich persönlich tue mir das einfach nicht mehr an. Also ich gehöre auch mittlerweile so zu den Menschen, sei vielleicht meinem Alter geschuldet, ich hab keinen Bock mehr auf Bad News, weißt Du? Die kommen von alleine. Ich versuche mich mit den netten Dingen des Lebens zu befassen, ohne dabei mich jetzt weg wegzubilden Himmels Willen.

Aber so manche Sachen, also ich will mir da einfach, ich mach mir da einfach keine Gedanken mehr drüber, sagen wir mal so. Ne, also Ja, ich denke, wird sicherlich spannend, was da noch alles so passiert, aber es zeigt einem so, wie wenn plötzlich russisches billiges Gas weg fällt, es plötzlich so die Amerikaner, die amerikanischen Plattformen aus welchen Gründen auch immer, nicht mehr so im Zugriff sind oder sein dürfen, dann na ja, na der Felix und Du habt ihr sicherlich recht. Ja, gut, aber Ja, aber meinst Du mir zeigt ganz kurz noch mal, mir zeigt's vor allem 1 eben wieder, dass man bestimmte Dinge einfach nie beeinflussen kann. Mhm. Ja, und und das ist auch noch mal so was, also das begleitet mich auch in in der Beratung meiner Kunden, seit ich das mache, auch heute noch, wo ich immer sage, verlasst euch nicht auf irgendwelche Kanäle.

Ja? Du kennst selber die Zeit, als Facebook groß wurde und auf einmal große Unternehmen auf einmal gesagt, oh, wir stellen unsere Internetseite ab. Wir hören jetzt Facebook. Ja, morgen gibt's kein Facebook mehr, was machst Du dann? Na ja, also von daher also für mich ist es eben dieses Gefühl zu sagen so, ja, beobachten, damit umgehen, ändern können wir's nicht.

Okay, nächste Frage in unserer Schnellfragerunde. Ja, bei Olympia würde ich dich am ehesten sehen in der Sportart. Bin ich jetzt mal gespannt, weil Kampfsport, Handball, Fußball, vielleicht ja noch was ganz anderes? Nee, also die Sportart, die ich am erfolgreichsten gemacht hätte, wäre ich gesund geblieben, dann wär's ja wahrscheinlich auch Handball geblieben. Handball.

Ja. Okay. Die nächste Frage zielt drauf ab, was Du fürn Morgentyp bist. Also nicht konkret, was Du genau machst, aber die Frage lautet, was machst Du als Erstes, wenn Du morgens aufwachst? Bist Du son Einhundert Prozent Typ oder bist Du eher son Klausi braucht noch mal eine halbe Stunde Typ?

Nee, also mein Lieblingshashtag, den jeder kennt, der mich kennt, ist ja, kommt drauf an. Mhm. Ist auch meine Antwort auf die meisten Fragen, die mir im Leben gestellt werden. Es ist sehr unterschiedlich. Also ich bin ein absoluter Frühstarter.

Du kannst bei mir erleben, dass ich am halb 4 anfange, Texte zu schreiben und dann aber meinen Arbeitstag 5 9 Uhr beende. Es hat ganz viel damit zu tun, ich wache auf, wo bin ich, ne? Ich bin ja viel unterwegs. So, bin ich mal wieder in irgendeinem Hotel und hab nix Besseres zu tun, dann kann ich überlegen, dreh ich mich wieder rum? Also bei mir ist er unterschiedlich, aber ich gehör auf jeden Fall zu den Menschen, die eher jeden Morgen 5 Uhr aufstehen als 8.

Mhm. Das war aber schon immer so. Ich weiß auch nicht warum. Vielleicht hängst auch mit meiner Reportertätigkeit früher zusammen, dass ich viel unterwegs war und auch mal mehrere Tage am Stück und so. Aber ich bin schon jemand, der sehr früh morgens am Start ist und dann auch schon fit ist, ne.

Also ich halt auch meine kreativste Zeit so in der Zeit zwischen 6 und 9. Da kriege ich so die meisten guten Sachen hin. Ja. Dann hat man am Ende des oder über den Tag schon mal eine ganze Menge erledigt, ne. Ja und vor allem Das ist ja auch 'n cooles Gefühl.

Das ist ja auch das ist ja auch in unserem Job. Ich mein, Du könntest es ja ähnlich tun, wenn Du es so machst. Das ist ja auch irre. Ich kann ja dann auch wirklich entscheiden, dass ich 12 Uhr sag, schreib nach Magdeburg, pass auf, ruft mich heute nicht mehr an. Ich bin durch, hab jetzt keine Lust mehr, ich fahr 'n Deich oder bin weg.

Ne. Das da wir uns sowieso nicht Zeiten großartig kümmern, sondern eben Projekte, ist das sowieso schön. Also mir mir mir liegt das, ich könnte auch nicht mehr. Also das konnte ich noch nie wirklich so, dass mir jemand 1 sagt, Du musst 9 Uhr anfangen zu arbeiten und Du musst 17 Uhr aufhören zu arbeiten. Nein to five ist nicht unbedingt.

Nein, nein. Du hast die Chance, eine historische Persönlichkeit zu treffen, ganz gleich, ob sie noch lebt oder bereits verstorben ist. Gibt's jemand, bei dem Du sagst, boah, einen Tag mit dem oder der, das wär's? Willy Brandt. Mhm.

Warum? Find ich eine faszinierende Persönlichkeit. Ich hab ihn ja erlebt als kleiner Junge und als Jugendlicher und ja, ich bin ja dann als so als Superboomer natürlich in in dieser historischen Verklärtheit und ich glaube, da liege ich gar nicht so falsch, dass das einfach noch Politiker warnen, die Politik für die Menschen gemacht haben und nicht immer nur, so wie heute es alle tun und das sage ich ausnahmslos, die nur gucken, wie kann ich mich nach vorne stellen? Ja, wie kann ich meine Dinge durchbringen statt mal zu gucken, wie kann ich mit anderen was machen? Nutzt es uns vielleicht, wenn wir uns, wenn Völker sich verständigen, wenn Parteien sich verständigen, nutzt das vielleicht im ganzen Land?

Und ich könnte mir vorstellen, dass so so Willy Brandt genau sollte, ich mein, zum einen hat er, glaub ich, tolle Geschichten zu erzählen, also aus Sicht des Storytellings mit Sicherheit ein 1 unfassbar faszinierender Mensch. Und als ich diese Frage gelesen hab, weil ich hab gesagt, na ja, gut, historisch, ja gut, vielleicht Klaus Störtebecker. Fand ich auch immer cool, ne. Die habe ich auch früher immer die Schallplatten gehört oder so, ne, aber historischfigur. Aber so so den Mensch Willy Brandt, das wäre jemand, mit dem würde ich gerne mal 'n Podcast machen, ja.

Cool. Auf 'ner Skala von 1 bis 10, Glücksskala von 1 bis 10, und zwar eine deutsche Glücksskala, nicht die von Butan. Auf der Glücksskala von 1 bis 10, wie glücklich bist Du? Und zweigeteilte Frage liebt mein Freund Marco, Grüße an ihn und übrigens auch 1, der 5 Uhr jeden Morgen aufsteht. Ich weiß.

Ja, dieses zweigeteilte Frage, auf welche, wo ordnest Du dich auf der Skala ein und was bedeutet für dich Glück? Also die die Glücksskala, je nachdem, wie man sie betrachtet, kann sie natürlich variieren. Wenn ich's jetzt mal ganz banal mache und einfach wirklich aus dem Herzen raus und sag, ich hab gesunde Kinder, denen geht's gut. Mein ne, so ich bin auf der Skala 10, weil was soll mich traurig machen? Ja, wir haben in unserer Familie keine Schicksale.

Wir haben also zumindest nix, wo man sagt, ach, Du meine Güte. Also da erlebe ich rundherum andere Dinge von jungen Eltern, die 20 Jahre jünger sind als ich, die auf einmal ihren Partner verlieren und und mit dem Kind allein da stehen und solche Sachen. Wir reden jetzt ja nicht über alles andere, was noch in der Welt passiert. Also wenn ich einfach so sagen würde, wie geht's mir? Bin bin ich ich habe keinen Grund, unglücklich zu sein?

Es gibt Dinge, die mein Glück trüben, politische Entwicklungen, Dinge, über die ich ja eben gesagt hab, gar nicht mehr nachdenken will, das schon. Aber so Ich könnte jetzt keine Abstriche machen, wenn wenn ich jetzt sagen würde, na ja, ich bin auf der machen, wenn wenn ich jetzt sagen würde, na ja, ich bin auf der 8 und Du sagst, nee, was brauchst Du denn bis zur 10? Weiß ich nicht, ja, weil ich habe Menschen, auf die ich mich verlassen kann in jeglicher Hinsicht. Wenn wir in Not kämen, wüsst ich, wo ich hingehen könnte. Uns allen geht's wunderbar, uns geht's gut.

Und wenn ich mal alles Externe außen vorlasse, ja, dann würde ich sagen, wäre es unverschämt vielen anderen gegenüber, mich nicht als glücklich zu bezeichnen. Und ich glaube, Du bist auch, wenn ich das ergänzen darf, beruflich an der Position, die dich weitestgehend glücklich macht, zumindest vermittelst Du den Eindruck und ja, so kommt das auch bei nach außen an. Ja, weil ich mein, was kann man so Menschen wie dir und mir, was kann uns Besseres passieren als 'n Job zu machen, auf den wir Bock haben? Einen Job zu machen, bei dem uns kaum 1 reinredet? 'N Job zu machen, bei dem wir, ich sag mal, ich denke, bei dir wird das ähnlich sein, zu 98 Prozent nur mit Menschen zusammenarbeiten, Kundenpartner wie auch Mitarbeiter, wo ich sagen würde, ja, das macht einfach Laune, von jedem Ort der Welt arbeiten zu können, ich mir ohne Probleme mal 4 Tage am Stück nehmen kann, wo ich nichts mache.

Ich hab jetzt grade für 6 Wochen sind meine E-Mails umgeleitet, mein Telefon ist umgeleitet, weil ich Projekte mache, weil ich nicht gestört werden will. Ich hab Hab ich im Autonisphine gelesen, ganz erschrocken. Genau, wirklich. Ja, normalerweise mache ich das Also ich versuche mir tatsächlich den Januar immer komplett freizunehmen. Weil ich finde, das ist son schöner Monat, so ins Jahr zu starten, in meinen Geburtstagsmonat, was mich jetzt nicht sonderlich irgendwie triggert, aber so im Januar nach dieser ganzen hektischen Dezembergeschichte möglichst wenig zu tun zu haben, find ich gut, ja.

Mega. Klaus, letzte Frage aus der Kategorie. Was war das letzte Geschenk, das Du dir selbst gemacht hast? Neben dem Diktiergerät, das zählt nicht. Das hatten wir schon.

Das stimmt. Okay, ey, dann könnt ihr mal sehen, was für 'n materialistischer Hund ich bin. Tatsächlich habe ich mir diese Woche geschenkt eine 2. Ninja Heißluftfritteuse, aber natürlich mit ganz anderen Funktionen. Ist klar.

Ja, ist Doppelte oder eine Einfache. Die Doppelte mit die 2 Schubladen habe ich schon und ich hab mir jetzt den Speedy noch geholt, der gleichzeitig Dampfgart und Heißluft frittiert. Sehr geil. Und ein Ninja Fleischthermometer für den richtigen Garpunkt. Ja, ansonsten ganz ehrlich, so.

Meine Frau sagte eben noch aus irgend 'nem Grund, ich weiß gar nicht, worum's ging, ach dir und euch kann man nix schenken. Nee. Wenn ich das Bedürfnis hab, dass ich sag, ich brauch irgendwas, dann meistens ja, kaufe ich mir das, ne und Gehört für mich übrigens auch in die Kategorie Glück. Absolut. Ja, das ist doch Wenn ich was wenn ich auch was Bock hab, ich möchte diese Heißluftfritteuse haben, die Möglichkeit, die ich durch meine Arbeit habe, dass ich sagen kann, ich kauf mir das jetzt, das ist Glück.

Ja, ich rede jetzt auch nicht 'n Auto und eine Uhr für 10000 Euro, sondern einfach sagen, ich muss mir keine wirklich, ich muss mir keine Gedanken machen, ob ich jetzt mit meiner Tochter in Dublin mal für 180 Euro essen gehe. Das ist viel Geld, dafür kriegen wir 'n tollen Gegenwert, aber ich muss da nicht Und das meine ich, das ist das, was ich eben sagte, worüber sollen wir uns großartig beschweren, ne? Also Richtig. Ja, es kommt von alleine, ne. Bin ich bei dir.

So Klaus, jetzt haben wir ja heute das Konzept 'n bisschen anders, deswegen habe ich jetzt 'n bisschen improvisiert, aber ich find's megaspannend. Ich zeichne dann schon fies, die Improvis. Megaviel von dir erfahren, deswegen will ich jetzt trotzdem mal so im Stakkato kurz durch deine Bio gehen. Ja. Zumindest die die die mir vorliegt.

Also wir haben ja schon gesagt, okay, Abitur, Handball gespielt, Fußball entdeckt, beim Handball dann aber blieben erst noch mal in Leverkusen. Dann hast Du Sportpublizistik und Sportjournalismus studiert in Köln. Und in deiner Vita geht's dann weiter im Lokalfunk Radio Leverkusen hatten wir auch schon kurz, ja, finde ich auch eine Geschichte, weil 91 war ja Radio ja einfach noch größer, sag ich mal, finde ich jetzt gefühlt als heute. So, dann der Sprung zu Uli Potowski bei RTL. Dann hast Du beim WDR als Reporter und Moderator gearbeitet.

Sport im Westen gibt's ja heute noch. Gucke ich übrigens immer noch, ja. Also find ich nach wie vor eine coole Sendung. Gut, dann hattest Du 'n Engagement in Fitnessstudios, so steht's in deiner Video, in deiner Vita. Dann warst Du in 'nem und da jetzt genau, da möchte ich gern einhaken, weil ich frage immer an an 1 bestimmten Stelle, ich versuche ja das Gespräch son bisschen nach der Heldenstory oder nach der Heldenreise aufzubauen, nach Joseph Campbell und es gibt immer diesen Ruf zum Abenteuer.

Also der Moment, wo Frodo aufbricht aus seiner gewohnten Welt oder oder ja Frodo bricht auf und sagt jetzt, ich ich mach das mit dem Ring, ja. Und die Frage, die ich mir gestellt hab, ist, so bis zu Fitnessstudio war das noch so im Prinzip klar, ja? Und dann plötzlich kommt Videoagentur son bisschen Marketing, ja? Und ich stell mir jetzt mit Blick auf das, was Du erzählt hast, die Frage, was waren denn eigentlich bei dir in deinem Leben so, wo Du sagen würdest, das war son der Ruf, wo ich gedacht hab, das muss ich ausprobieren. Waren das die Kumpels und die Clique mit 15, wo Du gesagt hast, ich bin jetzt zu Hause, nabel mich ab, war das son auslösender Moment oder Oder sicherlich der 1..

Das war sicherlich so ein früher Moment. Ruf des Abenteuers, ne, also mit Menschen zu tun zu haben, die wie gesagt nicht alle auf der Seite des Licht standen, ganz klar. Und der 2., das war dann im Grunde genommen während des Sportstudiums. Also ich hab ja wirklich klassisch Sport studiert mit Diplom. Der Journalismus war dann quasi mein großer Schwerpunkt, Sportpolizist.

Das heißt, wenn ich noch mal einhalten darf, was was bist Du jetzt? Also was hast Du für 'n Diplom? Du bist Sportpublizist oder? Nee, nee, nein, nein. Ich bin klassisch Das ist ja auch man könnte sagen, früher hätt man gesagt Diplom Sportlehrer, ich darf mich aber auch Diplom Sportwissenschaftler nennen.

Ich hab 'n klassisches Diplom, 'n akademischen Grad in einem pädagogischen Studium. Mhm. Okay. So durch das Hauptfach Publizistik Sportjournalismus bin ich aber dann sehr schnell Richtung WDR gedriftet, weil das lag natürlich nahe, ne. Also Sporthochschule in Köln der WDR, die haben kooperiert, ja, waren halt Redakteure des WDR, waren Dozenten und die haben sich dann auch so ihre Pappenheimer aus den Seminaren mitgenommen, ne.

Also wer irgendwie 3 Sätze grade aussprechen konnte, bisschen fehlerfrei und eine ordentliche Stimme hatte, der durfte sich dann im WDR mal ausprobieren. Ich werde jetzt keine Namen nennen, aber wenn Du heute Moderatoren siehst, Reporter bei Sky, egal wo sie sind und wann sie wo auch Also ganz viele davon haben, mit denen hab ich zusammengearbeitet. Wir kennen uns, sie waren Praktikanten, waren Kollegen. Wir reden jetzt über die Zeit irgendwo zwischen 93 und 98, ne. Mhm.

Und dann kam irgendwann so die Fragen hin, wir brauchen 'n Moderator, wir suchen jemanden vor der Kamera. Und da sagt der eine, wär das nicht was für dich. Und dann habe ich gesagt, das weiß ich doch nicht, aber lass es uns ausprobieren. Und das war echt 'n Abenteuer und es war grottenschlecht. Also es war auch schlecht.

Kann man das noch sehen heute irgendwie? Nee, nee, ich glaub nicht. Also das Einzige war tatsächlich vor, ist aber auch schon wieder 'n paar Jahre her, Da gab's einen WDR Rückblick Sport mit Frank Busemann. Mhm. Und ich habe damals den Frank Busemann in, wo kam der her?

Recklinghausen, Oberbau Recklinghausen, auf jeden Fall da im Pott irgendwo in seiner Heimatstadt empfangen mitm Ü-Wagen, als er mit seiner Silbermedaille von Olympia zurückkam und habe 1 der ersten Interviews mit ihm geführt. Mhm. Und da waren so so 20 Sekunden Ausschnitte, so mit ganz komischer Frisur und egal, gibt's nicht mehr. Aber es war 'n Abenteuer und es war es war wirklich schlecht. Also das war mir aber im Grunde genommen egal, ja.

Also nicht egal, dass es schlecht war, aber ich hab mir gesagt, so, weißt Du, mach es, probier es aus. Mehr als auf die Nase fallen kannst Du nicht, aber ich will mir hinterher nicht sagen lassen, Du hast ja gekniffen und so, ne. Also ich gehör nicht zu den Leuten, die Dinge nur machen, weil sie wissen, dass sie erfolgreich sind, sondern ich ich hoffe auf den Erfolg und ich beschäftige mich nicht mit den möglichen Fehlern oder Konsequenzen. Und das war dann so 93, 94 die Kante. Das war dann schon sehr spannend und das war auf jeden Fall auch so noch mal son absoluter Abbieger auf meiner Reise.

Das Fitnessstudio war eigentlich mit der größte Ruf, weil das war das war son Verzweiflungsding. Ich hab Ende der Ende der Neunziger, Anfang der Zweitausender eine Agentur in den Sand gesetzt. War nix Großes, aber hat mich Geld gekostet. Zu der Zeit habe ich meine jetzige Frau kennengelernt und die wurde dann auch relativ schnell schwanger Und ich musste halt arbeiten und dann habe ich mich beworben bei der Köln Arena. Und dann hat die Köln Arena mich eingestellt als Pressesprecher.

So, wow, toll. Ich wusste natürlich nicht, dass ich da Klingt gut, ja. Ja, nee, wart aber nicht. Kürzlich ich jetzt auch ab, war gruselig und da habe ich kennen, da habe ich Menschen kennengelernt, wo ich gesagt hab, okay, nein, unter so Leuten möchte ich nicht arbeiten. Und ich hab damals schon 1 immer gemacht.

Also klar, ich hatte dieses dieses Auffangnetz von meinem Papa im Hintergrund, natürlich. Aber ich hab damals schon immer gesagt, ich werde nie irgendwo arbeiten, wo ich mich nicht wohlfühle. Ich werde so etwas nicht tun. Und ich wusste, dass diese Fitnessstudio Kette, das war damals mit die größte in Köln, die hatten mich vorher schon mal angefragt, weil die waren gerade im Aufbau, suppen 'n Sales Manager, erfahrene Leute. Und ich hab ja 10 Jahre Personal Trainer gemacht in Studios gearbeitet während des Studiums in Leverkusen.

Und da hab ich die angerufen und gesagt, na ja, komm, hier, kannst Du machen. Und dann war ich ratzfatz Sales Manager von 2 Fitnessstudios in Köln mit insgesamt 6000 Mitarbeitern. Das hab ich dann aber nicht lange gemacht, weil ich dann tatsächlich und das war eigentlich die Abbiegespur in meiner Reise, die mich dahin gebracht hat, wo ich heute bin. Ich hab nämlich dann einen alten Redakteurskumpel wieder getroffen, der Wilfried. Grüße gehen raus an das Team von Infokontor in Köln.

Wilfried war damals mein Redakteur beim WDR und er hatte eine Firma gegründet in Köln und Du hättest sie auch von Anfang an geliebt, weil wir haben dann ab 4001 habe ich da angefangen und wir haben damals TV PR gemacht, also für große Unternehmen, aber alles basierend auf Video, auf Geschichten. Wir haben damals schon Contentmarketing und Storytelling gemacht. Die die Agentur ist heute noch da, sehr erfolgreich. Ich so 1 ihrer bekanntesten Projekte ist auch schon länger her. Die haben das Making of von dieser Jean Claude Van Dammen Nummer zwischen den beiden Volvos gemacht.

Wir hatten viele Kunden aus der Automobilindustrie, aus aus der Pharmaindustrie und haben so diese Klassiker gemacht, ne, mit Testimonials gedreht und die versucht, an Sender zu verkufen, ne. Also ich hab da so ein Jahr recherchiert und dann hab ich's geschafft, dass die kleine blaue Pille von Viagra eben bei Günther Jauch und stern TV auftauchte, weil wir 'n tolles Thema hatten, weil wir eine Story zu erzählen hatten, ja, weil wir auf einmal eine Selbsthilfegruppe auf aus München recherchiert haben, impotente Männer und der Leiter hat gesagt, ich geh ins Studio und ihr dürft bei mir eine Homestory drehen. Und das fand die Redaktion von stern TV dann so geil und dann haben die doch die Macht. Mhm. Ne, so also Dir wär's Herz aufgegangen damals.

Das hört sich sehr nach Storytelling an. Absolut, ja und das war dann halt für mich wirklich dieser Abbiegespur, weil 1 dieser Kunden unserer damaligen oder der der Agentur war die DKV, die Deutsche Krankenversicherung. Und die haben zu der Zeit, also für die haben wir irgendwie so Imagefilmen gemacht und son Gedöns. Aber die haben son Jahr später das ein Zahnärzten Netzwerk gegründet. Und für die habe ich dann mal eine Veranstaltung moderiert.

Fand ich auch cool, war spannend und da bin ich dann gewechselt. Ich bin dann 2007 war's, glaube ich. Mhm. Müsste gewesen sein. Hab ich dann noch mal meinen Job gewechselt, also so ja ausm guten Agentur leben bei Freunden, hatte Gründe, auch egal, eben in die DKV, damals auch schon, glaube ich, Teil des Ergo Konzerns.

Fand die aber spannend, die Leute waren cool und ja, da habe ich dann Da bin ich dann in die Zahnarztbranche reingeschlittert. Also die kenne ich jetzt auch schon 22, 23 Jahre das Thema. Hab dann im Laufe 2015 steht da in deiner Mieter, ne? Ja, bis 2 15, genau. 2 15, also 2 12 habe ich da Hilke kennengelernt, meine eine meiner absoluten Lieblingsfreundinnen und Lieblingsmenschen war unabhängig von unserer beruflichen Zusammenarbeit.

Also die Inhaberin, Geschäftsführerin und Passmedia, habe ich 2012 kennengelernt über dieses Zahnärztenetzwerk mit 'nem gemeinsamen Kunden und bin dann 2015 gewechselt. Auch wieder so typisch, auch schon in 'nem Alter, wo andere sagen würden, ey, Du Du kommst ausm Ergokonzern, Safer Job eigentlich und so. Aber ich hatte da Bock drauf, hab da in meiner alten Stelle auch keine große Entwicklung für mich mehr gesehen. Ja, mein Steuerberater, der 'n guter Freund von mir ist, 'n Schulkamerad, sagte er, ja, gut, dein Risiko muss halt gucken. Aber nee, das war okay.

Zu der Zeit hatte ich ja noch meinen meinen Job bei Bayer 4, also meinen Freiberufler Job und also das waren, würde ich mal sagen, so auf meiner Reise die größten Veränderungen sicherlich zum ersten Mal vor die Kamera damals, dann der Wechsel in die Agentur und dann der Wechsel zu Passmedia, wo ich jetzt heute, also in diesem Jahr feier ich mein Zehnjähriges. Partizipation erstens dazu. Zweitens ist ja der Ruf zu 'nem Abenteuer auch generell nichts Einmaliges im Leben und glaube, Du bist 'n gutes Beispiel, 'n rohen Model dafür. Hast ja mehrere Rufe gehabt und bist denen oft gefolgt, so wie es jetzt scheint. Gut, wir haben jetzt nicht über die geredet, die vielleicht an dir vorbeigegangen sind, aber das ist ja schon relativ viel Wechsel auch aus sicheren Positionen in anderes Genre und so weiter und so fort.

Auch mal mutig vor die Kamera. Also das ist ja auch noch mal 'n Appell auch an euch draußen, einfach auch Dinge auszuprobieren, wenn ihr das Gefühl habt, das passt. Ja, dann würde ich das auch so machen. Jetzt gibt's noch 2 Dinge, die ich gerne noch aufarbeiten möchte, auch mit Blick auf die Zeit. Trotzdem noch möchte ich natürlich und Du hast es eben kurz angerissen, über deine Zeit bei Bayer 4 Leverkusen sprechen sozusagen über die offizielle Zeit, wo es 'n Vertrag darüber gab, dass dein Herz zu diesem Verein gehört und ich muss ganz ehrlich sagen, ich sag dir das jetzt mal so als ich bin ja HSV Fan, das ist ja mittlerweile auch bin ich ja geoutet Zeit meines Lebens.

Immer wieder kommt die Frage, warum bist Du was Frau Fan? Ich kann sie nicht beantworten. Ich hab auf meinem ersten Schuljahreshef schon die Raute kleben, ja. Mhm. Zu der Zeit lebte mein Vater noch und der war Bayern Fan.

Also ich hab keine Ahnung und ich ich weiß nicht, wie es bei dir ist mit Bayern 4, aber Du für mich im Herzen 'n Bayern 4 Fan und das macht für mich diesen diese Werkself 'n Stück weit sehr viel menschlicher. Also Du hast sehr viel für das Image von Bayern 4 Leverkusen bei mir getan, ohne dass Du es weißt, aber was ich eigentlich sagen wollte, ich möchte 2 Dinge aufarbeiten. Einmal noch, dass Du kurz zumindest und das ist natürlich fast unmöglich, aber trotzdem bitte einfach mal diese Zeit reflektierst, wo Du offiziell Stadionsprecher warst. Ich glaube, das wär natürlich alleine genug Stoff fürn Podcast, vermute ich mal, was da so alles passiert, wen man kennenlernt, was schiefgeht, was funktioniert und so. Aber so vielleicht hast Du einfach mal 'n emotionales Resümeezi's der Zeit.

Und natürlich möcht ich dann, und das mach ich dann auch im Anschluss noch, mal wissen, wenn Du auf dieses auf diesen wahnsinnig, wie soll ich 'n sagen, ich will nicht sagen, langen, weil das klingt so nach Lebenswerk, ich will auch nicht sagen komplizierten, weil das klingt irgendwie auch falsch, auf deinen Weg guckst einfach, Was sind denn so wichtige Mentoren? Weil Mentoren sind extrem wichtig in jeder Geschichte. Oft sind's Menschen, die auftauchen, einem wahnsinnig weiterhelfen, vielleicht wie Hilke jetzt und und dann wieder wegsehen oder auch bleiben und das wär so die Frage danach. Aber die Frage, die ich jetzt zunächst mal stellen will, Du hast 5 Sätze, wie würdest Du sowas beschreiben? Wie fühlt sich das an, wenn man Stadionsprecher bei 'nem Bundesligaverein ist?

5 Sätze, okay. Ich ich ich ich kann 5 Sätze raushauen, die bei der Wortliga dafür sorgen würden, dass alles farbig und bunt ist. Ist mal toll. Ja, also zum einen natürlich wahnsinnig emotional, weil aus meiner Sicht, den Job kann man nicht machen, wenn man nicht Fan ist. Mhm.

Man kann den Job aus meiner Sicht aber auch nicht machen, wenn man nicht Journalist ist. Zumindest so, wie ich es verstanden hab und auch mein Nachfolger oder vielleicht auch der Arndt und andere Kollegen, die das machen. Es war sicherlich auch ein, den hab ich jetzt eben nicht genannt, weil ich ja wusste, dass Du mich noch drauf ansprichst, auch sicherlich noch mal ein Abbiegepunkt im Jahr 2001, als ich da gefragt wurde, ob ich das tun wollte. Ja, ich hab meine Frau da kennengelernt, die war lange Jahre in der Geschäftsführung bei Bayern 0 4 als als Sekretärin. Da haben wir uns kennengelernt.

Meine Söhne sind mit diesem Verein groß geworden, weil ich Journalist war und Bayern 4 begleitet hab. Meine Jungs sind heute Fans und stehen in der Kurve. Mit meiner Tochter versuche ich viele Spiele zu machen. Hab ich ja schon gesagt, im letzten Jahr ganz, ganz viele. Und irgendwann so zu merken oder ich sag's mal anders, was das eigentlich so wirklich gemacht hat mit mir und was es bedeutet hat, habe ich gemerkt, nachdem ich aufgehört habe.

Ich hab jetzt wo 16 aufgehört, bin noch mal kurz eingesprungen, da müssen wir nicht drüber reden. Also so, das waren über 15 Jahre. Und wenn der dann, wenn ich dann jetzt ins Stadion gehe und Leute treffe und 1 hat mal gesagt, Du bist wie Merkel. Ich sag, was willst Du denn? Ich hab nie 'n anderen Stadionsprecher erlebt, seit ich ins Stadion ging und jetzt bin ich 19, weißt Du?

So und dann so, das ist nix, muss ich sagen. Also ich erhebe mich nie und das würde ich auch nie tun. Aber dann kommen so Jungs, stehen vor dir mit ihrem Vater und der Vater sagt zu ihm, guck mal, da ist die Legende. Fragt ihn noch mal nach 'nem Foto und ich denk so, ich dreh mich immer auf und sag, was will der denn? Und man hat da schon Eindruck hinterlassen, das muss man sagen.

Und wenn ich jetzt so ins Stadion gehe und alte Weggefährten treffe, das ist schon Da merke ich eigentlich so, wie besonders das war. Ich hab ja damals bewusst aufgehört, weil's mir zu viel war, ne. Ich hatte dann den Job bei Passmedia, hab den Stadionsprecherjob auch noch ein Jahr lang im Auftrag von Passmedia sozusagen gemacht. Das war mir dann einfach zu viel, ne. Und aber so grade jetzt gut, jetzt grade das letzte Jahr Jahr war natürlich, wenn Du dann in der Kurve mit den Fanklubs, die Du Jahrzehnte kennst, die Meisterschaft erlebst und solche Dinge, da hab ich so gedacht, da hab ich mal son bisschen wehmütig an diese Zeit zurückgedacht, aber ich vermisse sie nicht, ne.

Es war 'n ganz klarer, bewusster Entschluss, aber es war schön, es war toll. Also als Fußballfan Gut, jetzt war ich vorher Fußballjournalist, hab den Verein begleitet jahrelang durch Bundesliga Champions League und dann bist Du so mittendrin und ja und lernst tolle Leute kennen. Ich hab auch über Leverkusen tolle Veranstaltungen machen dürfen, ja, weil die Sponsoren mich gebucht haben. Da komme ich gleich zu, deine letzte Frage auch zu beantworten, weil da hab ich auch noch 'n Namen, den ich nie im Leben vergessen werde. Ich hab dadurch wirklich Jubiläen von von Bayer moderiert mit Guido Cantz zusammen und einfach tolle Sachen, einfach schöne Dinge erlebt, ja, so.

Und alles andere gehört zum Fußball, ja, dass Du dann so Sachen ansagen musst wie, ey, das mit dem Platz Sturm war jetzt scheiße. Geht mir wieder zurück in eure Gästekurve, sonst müssen wir das Spiel abbrechen. Das gehört alles dazu. Da war ich Journalist, ne. Also ich hab den Job auch auch als Journalist verstanden, ne.

Ich bin nicht der, der anheizt und der Stadionsprecher, sondern nicht der, der Stimmung macht. Dafür sind die Fans verantwortlich. Wir haben eine offizielle Aufgabe, ne, für die wir geschult werden vom DFL und DFB und die Döns. Ich hab das auch interpretiert, wie man so Ansagen machen soll, ne, ganz klar. Ich glaube, das ist genau die schwierige sozusagen der der die Messersschneider an der Stelle.

'N Fan ja, aber dann doch auch rational und seriös dann da auch wirklich deine Aufgabe nach zu Und deshalb sage ich einfach, Du musst beides Du musst beides vergleichen, ja? Ich ich muss rational reden, handeln können. Ich muss auch und das habe ich immer gerne gemacht, wir haben eine Zeit lang auch im Stadion, da, glaube ich, die Kollegen in Bremen immer noch machen, die Gästehymne angespielt, was für mich eine Selbstverständlichkeit war. Ich hab mich bis auf wenige Ausnahmen über jeden Verein gefreut, der ins Stadion nach Leverkusen kam. Nicht, weil ich irgendwie Vereine hasse, sondern weil die sich teilweise doof benommen haben, aber andersrum war's vielleicht genauso.

Ist auch egal. Aber das fand ich immer wichtig, da eine gute vermittelnde Rolle auch zu spielen. Und ich weiß auch, ich hab Situationen erlebt, wo ich einfach wusste, wenn ich jetzt was sage vor der Kurve, dass die Chance groß ist, dass die auf mich hören. Mhm. Also nicht in den ersten 3, 4 5 Jahren.

Zum Beispiel. Aber später einfach. Ja, weil sie irgendwie auch wussten, ich bin schon 1 von denen. Mhm. Aber ich muss ja auch, ne, im Sinne aller in sonem Stadion agieren.

Und im Sinne aller heißt eben vom Schiri bis zum Gästefan und die Familie gegenüber auf der Tribüne bis hin zu den Ultras in der Kurve, ne. Mhm. Ja Wahnsinn, wenn jetzt Bayer Leverkusen heute anruft und sagt, Klaus, und sind alle Presse und sind alle Schneidersprecher ausgefallen, würdest Du ja, müsste es hinkriegen, würdest Du sagen, okay, ich helf aus, ich bin Samstag da? Ja klar. Also wenn ich jetzt wüsste, so, ey, pass auf, hier Tobi kann ich und der kann ich und wir haben keinen, ja, da bin ich mir auch sicher, das könnte ich auch ausm Stegreif machen.

Also ich müsste mir die Mannschaftsaufstellung wirklich ablesen. Als ich aufgehört hab, hab ich noch nicht den ganzen Tag Brille getragen. Heute würde ich das ohne Brille nicht mehr können. Ich müsste auch wirklich gucken, ob ich alle Spieler wirklich so kenne und wie sie ausgesprochen werden. Aber so, ja, warum nicht, ne?

Also ich trau mir auch zu, wenn mir heute 1 sagt, Du, bei uns ist da 'n Moderator in der Sportsendung ausgefallen. Hier sind die Themen. Mach mal. Ob dort jetzt gut wär, weiß ich nicht, aber ich würd's tun. Ich glaube, das Business jetzt gerade speziell auch die die Stadiensprecher hat sich jetzt auch nicht so dramatisch verändert, ne.

Also vielleicht Technik 'n bisschen anders und so, aber im Großen und Ganzen kommt's immer noch auf die gleichen Werte an beim Stadion. Ja, denke ich auch. Gut, ja und dann die Schlussfrage, also nicht die Schlussfrage, da habe ich noch kurze Schlussfragen, aber die letzte Frage so in deiner Vita, ja, ist immer die, die ich sehr gerne stelle nach Mentoren. Ja. Wir haben ja über ganz viele Stationen gesprochen, über ganz viele Dinge in deinem Leben.

Gibt's Menschen, bei denen Du sagst und Du hast es eben schon so schön ausgedrückt, die vergess ich nie mehr im Leben? Ja, es Genau. Es gibt Menschen, die werd ich Die vergess ich definitiv nie mehr. Ich will sie nicht Mentoren nennen, weil, ne, ich hab ja eben erzählt, wie Menschen auf mich wirken und da war jetzt nicht der, der mich ausgebildet, geprägt und wie auch immer. Klar, ich hatte den Dirk, mein Redakteur beim WDR, der mir mit so harter Hand gesagt hat, so werden Filme gemacht und da hab ich Filmemachen gelernt.

Das war toll. Mhm. So jemand wie wie Wilfried von Infokontor, für den ich gearbeitet hab. Das sind alles so Menschen, wenn ich sie heute sehe, freuen wir uns und aber da gibt's halt eben die, wo ich so denke, werde ich nie vergessen. Die hab ich dir eben auch schon genannt, ne.

Also beim Uli Potowski bin ich dabei. Ich hab ihm das letztes Jahr auf LinkedIn geschrieben, weil da ging's irgendwas, ich weiß nicht, ob er Geburtstag hatte, wie auch immer. Und ich habe da seinen Brief gepostet, den er mir geschickt hat. Ich war nur ein Jahr freier beim bei bei RTL, ne, aber wir haben zusammen die letzte die letzte Anpfiffsendung gemacht, bevor er ran übernommen hat, sat 1. Und der war einfach, wie Du sagst, ne, einfach son liebevoller Mensch und ich hab den in so guter Erinnerung, ebenso wie Jupp Heynckes als Trainer, den ich Du Das war also das war zum ersten Mal, dass ich zu 'nem Menschen hingegangen bin und hab so gesagt, Herr Heynckes, wir sind hier im Pass passen Sie auf, Klaus.

Wir sagen beide Sie und nennen uns beim Vornamen, das wär doch toll oder so. Ja Und eben den den Herrn, den Mann habe ich kennengelernt auf 'ner Veranstaltung während der während des Sommermärchens der WM in Deutschland. Da habe ich 4 Wochen lang in der Zeche Zollverein das WM Studio 1 Bayer 4 Sponsors. Ich glaub, das war damals o two, moderiert. Mhm.

Und unter anderem zusammen mit Dieter Kürten. Die Älteren unter euch werden sich erinnern. Ja, der der ich, den ich immer super fand und nie verstanden hab, warum der kritisiert wurde, dass er zu weich gespült sei, ne. Ich fand ihn seine Interviews immer toll, muss ich sagen. Ja.

Ich will ihn Also genau, ich habe mit ihm mehrere Sendungen dann dort a vorbereitet und ihn anmoderiert und er hat die gemacht und 1 habe ich selber moderiert, aber er dann nicht da. Aber wir hatten die Gelegenheit, uns einfach mal immer mal wieder son bisschen auszutauschen. Und da hab ich auch 'n Menschen getroffen, wo ich gedacht hab, ja, so könnten die doch alle sein irgendwie, ja. Der kannte mich nicht. Der wusste, ich war Stadionsprecher in Leverkusen, also jetzt nicht so der absolute Fußball Depp oder so.

Aber das war so kollegial und menschlich und humorvoll und da kam auch jedes Mal so, Mensch Klaus, ich weiß nicht, also ich wollte mal gucken, die meisten jungen Leute, also da war ich ja auch keine 25 mehr, die fragen mich dann so nach Tipps, ich kann dir gar nix sagen, dort machst Du alles gut. So. Und der ist wirklich so bei mir hängen geblieben wie nur ganz wenige. Dazu zählt unter anderem auch, obwohl ich wirklich nur die 2 Namen, die ich jetzt nenne, mit den beiden Menschen, hatte ich 10 Minuten in meinem Leben zu tun. Ich durfte damals als Praktikant bei RTL mit Peter Klöppel Interviews führen und unter anderem einmal mit Nobby Blüm und einmal mit Rita Süssmuth.

Mhm. Und da kommen Menschen auf dich zu und Du denkst so, oh, der hat Norbert Blüm, und was machen Sie da so? Und und ich denk so, das war so nett und das hab ich nie vergessen. Und eine Begegnung, ja, ein Mann, den ich ja nun über Jahre den ich oft erlebt hab, wenn die Kameras aus waren, wenn er nicht der Medienmensch Daum sein musste. Und Du hast auf einmal da einen anderen Mensch vor dir sitzen.

Kann ich übrigens auch empfehlen, auch mit sogar Bezug zum Storytelling, aber auch wirklich 'n unfassbar gute Biografie, finde ich, diesen Film, der ja da im letzten Jahr, ich glaube, bei Sky ausgestattet wurde. DOME hieß der einfach. Ich hab nur Ausschnitte gesehen, ja. Unfassbar gut. Aber auch.

Mal gezeigt wurde, wie der in seine Rolle kam. Der wollte ja eigentlich gar nicht damals Trainer bei Köln werden, der hat es sich gar nicht beworben und so. Dass es eigentlich auch 'n Mensch war, der sein Leben lang auch sehr unter Druck stand Absolut. Öffentlich zu. Und so was find ich dann spannend, ne, dann so Menschen mal abseits dieser Geschichte zu erleben.

Hat jetzt mit deiner Mentorenfrage gar nix zu tun. Mhm. Aber bei den vielen Leuten, die ich getroffen hab, da waren auch Leute wie die Also natürlich klar, ich hab in der Sportschau an jedem Samstag war ich unterwegs und hab alle Trainer, die Du sehr wahrscheinlich auch aufzählen könntest, interviewt und so weiter und so fort. Das war für mich einfach normal. Es waren normale Menschen, ja.

Und dass Du dann mal ja dann ab dann sitzt halt da mit Dieter Bohlen in der in der Loge bei Bayern 4 und redest auch mit einem ganz normalen Typen. Und das fand ich so an meinem Job so cool, die Menschen abseits ihrer normalen Rolle zu erleben, ja. Da sind jetzt auch nicht alle bei mir hängen geblieben. Der Herr Bohlen auch nicht, der war einfach nur nett und das war lustig, ja. Ich bin der Dieter.

Sag ich, ich bin der Klaus. Du darfst mich duzen und wir haben uns tot gelacht. Also so, weil der auch wusste, da kommt jetzt keiner rein, der huhu, Herr Bohlen ist da, ne. Warum auch? Aber so die Leute, die ich eben genannt hab, wo ich sagen, das sind so, die sind bei mir auch so was von von hängen geblieben.

Auch auch der ein oder andere Trainer. Ich hab ja viele Trainer erlebt. Ich hab ja immer zwischen den Trainerbänken gesessen als Stadionsprecher, ne. Und da hast Du Typen dabei, da nenne ich jetzt keine Namen, wo ich denke so, oh Gott, ey, Junge. Und dann hast Du so jemanden so, den ich total schätze, wie den Dieter Hecking.

Ein superfreundlicher und und netter Mensch, der superschöne kleine Story, ich weiß, ich präge deinen Rahmen, aber das soll uns ja egal sein. Haben wir damals Er er ist damals wieder zurückgekommen nach Mönchengladbach nach 'ner gewissen Zeit und ich bin an dem Tag wieder eingesprungen, nachdem ich schon als Stadionsprecher aufgehört hab. Und der begrüßt mich mit den Worten, Herr Schenkmann, wir haben beide wieder 'n Debüt hier. Ich sag, woher wissen Sie das denn? Na, ich les doch Zeitungen.

Damals Gut. Nett unterhalten. Und ich hab auch also wirklich da auch viele Trainer, Spieler, die dann vor dem und nach dem Abpfiff, da stecken so viel nette, coole Menschen drin und deshalb kann ich auch jedem Du sagst ja, man möchte auch aus diesem Podcast 'n bisschen was mitnehmen und da kann ich auch jedem nur immer den Rat geben, ne. Also, Das ist einfach Bullshit. Sehr, sehr weise.

Könnte fast schon das Schlusswort gewesen sein, lieber Klaus. 90 Minuten und ich hab selten im Podcast das Gefühl gehabt, ich hab so wenig gefragt, ja? Also im Sinne von, ich hab so wenig sozusagen von dem, was ich eigentlich wollte, eruiert, aber es war unfassbar schön, mit dir zu reden. Ich hab aber noch Abschlussfragen, die ich immer habe. Mhm.

Gibt's irgend eine Frage, die Du gerne noch beantworten möchtest, die ich noch nicht gestellt hab? Ich hätte natürlich damit gerechnet, dass Du mich fragst, ob Leverkusen den Titel verteidigen kann, aber die Frage möchte ich nicht beantworten. Nee, tatsächlich. Okay. Das ist recht.

Dann lassen wir das einfach auch unbeantwortet. Hätte ich auch mich gefragt, ehrlich zu sein. Weil ich Ich finde, Leverkusen hat in der letzten Saison nur einfach was Einzigartiges gemacht, was Einmaliges. Das steht auf 'nem hohen Podest und das wird auch nie mehr umgestoßen und da kann man stolz drauf sein. Genau, ich seh's ja, da ist das Tattoo am Arm.

Aber beachtlichen Bizeps, so. Klaus, Du kannst heute Abend, wenn Du deine Augen schließt, dir irgendwas wünschen für die Welt, für deine Kinder, für dich, für Bayern und 4 Leverkusen. Okay, die klammern mir mal aus. Das weiß ich schon den Wunsch, aber nein im Ernst. Du kannst dir irgendwas wünschen und morgen ist es auf der Welt anders.

Was was würdest Du dir wünschen? Jetzt setze ich mich mal in die Zeitmaschine und sage, was ich vor 5 Jahren, vor 10 Jahren nie gesagt hätte, was war das für eine schöne Zeit, als wir noch mit der SPD und der CDU 2 Parteien hatten, die sich gegenseitig das Leben schwer gemacht haben, aber die gemeinsam dafür gesorgt haben, dass alles irgendwie normal lief, ja. Also tatsächlich so ohne das zu verklären, aber son Teil zurück in das, was für mich die gute alte Zeit war Mitte der Achtziger, wo ich mich wohlgefühlt hab, wo ich keine Angst vor gar nichts hatte. Ja gut, Tschernobyl kam dann irgendwann, da sind vielleicht noch mal 'n anderes Thema. Aber das wäre, also wenn ich die Chance hätte, meine Kinder wieder in so eine politisch und gesellschaftlich halbwegs geordnete, vielleicht gerade vorhersehbare Welt zu beamen, dann würde ich sagen, Scotty, beam es ab.

Bien me ab. Okay, danke. So und die letzte Frage, lieber Klaus und dann sind wir durch von all den Menschen, die Du genannt hast. Gibt's denn oder gibt's abseits von denen jemand anderen, wo Du sagst, das ist eine Vita, das ist 'n Mensch, wo auch eine realistische Chance besteht. Ich glaube, Jupp Heynckes, klar, Klöppel, der hätte jetzt wahrscheinlich Zeit, aber das sind alles Menschen, die glaube ich nicht Auch übrigens auch ein super super super Typ.

Also ich hab nur 2 Wochen Praktikum bei ihm in Bonn gemacht, aber auch das war sehr sehr schön. Aber gibt's denn jemanden, wo Du sagst, lad doch den Menschen mal ein oder diese Person, weil da gibt's bestimmt spannende Learnings. Und wenn Du niemand hast, ich sehe, Du struggles, dann ist das gar kein Problem. Nee, also ich sag dir auch, warum. Ich habe diese Frage natürlich gewusst und weil ich sie gelesen habe.

Und das war die einzige Frage, bei der ich mir ein bisschen Gedanken gemacht habe. Aber da bin ich nicht wirklich zu 'nem Schluss gekommen. Ich hab erst Aber ich kenn irgendwas, Ich sag ich habe es. Ich nenn aber jetzt keinen Namen, weil ich nicht weiß, ob sie das möchte, deshalb tue ich das nicht. Ich hab bei uns im im Netzwerk in meinem engeren Partnernetzwerk in der Dentalwelt 'n Mädel kennengelernt, mit der ich auch zusammenarbeite, die wirklich, wenn ich sie richtig verstanden hab, so mit Myon Not irgendwie einen Hauptschulabschluss gemacht hat, heute noch irgendwie strugglet, wenn's Rechtschreibung und so geht und die ihr eigenes Unternehmen gegründet hat und aufgezogen hat und damit erfolgreich ist und sich nicht hat unterkriegen lassen und ihren Weg gegangen ist.

Und es ist das ist son Mensch, muss ich sagen, das weiß sie auch, die ich und auch viele andere. In der Branche kenne ich viele grade Frauen, die da ihren Weg gegangen sind und und heute toll gesettedlet sind mit allem, was sie tun. Ich stell mal den Kontakt her. Aber das ist son Typ, wo ich so sag, so ey, ich hab Das ist spannend, das hatte ich noch nicht. Oder es gab 12 zum ersten Mal eine Empfehlung sozusagen, 'n Blind Date.

Ja, das ist auch Ja, Blind Date. Also wie gesagt, ich ich ja. Ich werde dir einfach mal den LinkedIn das LinkedIn Profil schicken und dann wirst Du verstehen, was ich meine. Ich hatte vielleicht noch als letzten Satz dazu direkt 2 Personen im Kopf. Also ich hatte eine Person im Kopf in der Vorbereitung auf diese Sendung, bei der ich dachte, diese Person könnte ich auch mal einladen.

Ich sag dir gleich, wer es ist und in dieser Sendung jetzt hab ich mir 'n Namen aufgeschrieben und zwar hätte ich hab ich einmal gedacht, der Patrick, dann dann Punkt dann Punk Duell, ich werd nie mehr punktuell sein können, ja, ich muss ab heute Punk Duell sein, Co Host. Wir haben ja schon an Events auch zusammengesessen und so, aber ich hab so über ihn über weiß ich ganz wenig und ich glaube, das könnte mal spannend sein und das war so vorher schon vor unserem Gespräch die Intuition und jetzt würd mich natürlich wahnsinnig interessieren deine Geschäftsführerkollegin, weil ich genau gesehen hab, wie deine Augen geleuchtet haben und ich kann das sehr gut einschätzen Und da sind 'n paar Sätze gefallen, die mich doch sehr interessiert haben. Also ich werde einfach mal den Kontakt aufnehmen, vielleicht kommt sie mal zu mir und erzählt mir, wie ihr zusammengekommen seid, wie sie zu ihrem Unternehmen kam und so weiter. Also ja, ich ich weiß, wenn sie das jetzt hört, sie wird mich töten, also zumindest gedanklich, weil die Öffentlichkeit ist nicht ihr Ding, keine Frage, aber eine unfassbare Frau mit 'ner ganz tollen Geschichte und also wir lieben uns, wir 2.

Das sagen wir uns offen und offiziell und das weiß auch jeder in meiner Familie und das soll auch so bleiben. Das könnte sich lohnen, ja. Aber ich hab nix gesagt. Ansonsten nehme ich mit, Klaus, Bad News kommen von alleine, da müssen wir uns nichts mehr kümmern. Und es geht im Wesentlichen das, was im Kopf steckt und nicht das, was drauf ist.

Fand ich auch 'n sehr cooles Tipp. Ich danke dir ganz herzlich. Sehr, sehr gerne. Das war so cool, ja. Ich hätte noch Stunde, ich könnte noch Stunden mit dir, aber das holen wir zwar beim nächsten Event, wenn wir jetzt irgendwo sehen.

Wir werden uns sicherlich wieder über den Weg laufen. Ja, ich schätze spätestens auf der Campics. Campics auf jeden Fall, genau, da bin ich moderiere ich wieder. Ich auch. Eher Kämpfer.

Ja, genau, richtig. Wir sind ja Moderationskollegen da. Und ansonsten werden wir Gelegenheit finden und steuern schon auf jede einzelne. Ich sag herzlichen Dank und ja, dann auf bald. Vielen Dank, lieber Wolfgang.

Es war mir Mach's gut. Ein absolutes Fest. Tschüs. Danke dir,

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