Mentoren sind wichtig | Julia Reuter | BTS #05
Worum es geht
In Folge 5 von 'Behind the Story' spricht Wolfgang Jung mit der Unternehmerin und Online-Marketing-Expertin Julia Reuter über ihren Weg von den Anfängen in Berlin über die Agenturwelt bis in die Selbstständigkeit im digitalen Marketing. Julia erzählt offen von ihrer Auszeit als Mutter, der Rückkehr ins Berufsleben und den Mentoren, die sie dabei begleitet haben. Ein persönliches Gespräch über Arbeit, Familie, Weiterbildung und die Balance als alleinerziehende Mutter.
Autor: BTS - Behind the Story
Zu Gast
Julia Reuter ist im Digital Marketing tätig und Autorin des Buches "Positioniere Dich!".
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Transkript
Halli, hallo, Hallöchen und herzlich willkommen zur schon fünften Ausgabe vom Podcast Behind the Story. Mein Name ist Wolfgang Jung und ich freu mich, dass Du mich heute auf 1 weiteren inspirierenden Reise begleitest. Unterstützt wird der Podcast von Campics d e und Team digital d e. Ja, in jeder Podcast Episode möchte ich mit faszinierenden Menschen und Marken über ihre eigenen Herausforderungen, Ziele und ihre eigene Heldenreise reden. Vielleicht kannst Du dann ein bisschen was für dein Leben mitnehmen oder für dein Business und bekommst 'n paar neue Perspektiven.
Das wäre mein Wunsch. Setz dich also jetzt zusammen mit mir und meinem Gast ein paar Minuten ans digitale Lagerfeuer und lass dich von den Geschichten und Erfahrungen meines heutigen Gastes inspirieren. Schau mit mir also son bisschen hinter die Geschichte, die Du vielleicht schon kennst. Wenn Du nach dem Podcast eine Idee hast, was ich besser machen könnte, wenn Du mich bewerten möchtest oder Du vielleicht sogar eine Idee hast, wer als nächstes Gast in meinem Podcast sein könnte oder dich selbst bewerben möchtest, dann freue ich mich sehr, wenn Du mich anschreibst. So und damit komme ich zu meinem heutigen Gast und ich freu mich wirklich total und wir haben auch schon 'n kleinen Schnack vorab gehabt und es war wie immer.
Wir haben uns, glaub ich, 'n paar Monate nicht gesehen, aber wenn wir aufeinandertreffen, dann haben wir sofort Themen, die wir sprechen. Ich freu mich heute, ganz besonders Julia Reuter begrüßen zu dürfen. Julia ist eine erfolgreiche Unternehmerin und sie ist echte Expertin Onlinemarketing. Julia ist Gründerin von Herzblut digital und sie hat sich als Expertin für Positionierung und Markenstrategie im Markt etabliert. Und alles, was ich so mitbekomme, wen sie dabei berät und was sie so macht, da kann ich sagen, selten hab ich 'n Namen von 'nem Unternehmen gesehen, der so gut gepasst hat, denn Julia bringt komplett ihr ganzes Herzblut mit in ihre Projekte, das weiß ich.
Julia hat 'n tolles Buch geschrieben, das heißt positioniere dich Schritt für Schritt zu deiner wirksamen Positionierung. Das Buch liegt hier neben mir am Schreibtisch, deswegen hab ich kurz selber geschaut, wenn ihr später die Aufzeichnung seht. Und zwar nicht deswegen, weil ich das Buch sozusagen nicht häufig habe, denn das Buch liegt nicht jetzt hier, sondern immer auf meiner Schreibtisch liegen. Ja, ich guck da immer wieder rein. Ist 'n fantastisches Workbook und falls Du das noch nicht kennst, dann auf jeden Fall die Props an das Buch, positioniere dich, solltest Du unbedingt haben.
So. Ja, Julias Erfahrungen bringt, sie glaube ich, im deutschsprachigen Raum so unters Volk und ich freu mich jetzt wirklich auf 'n wahnsinnig inspirierendes und nettes Gespräch, volle Erfahrungen und Learnings, die vielleicht nicht nur für Unternehmer und Unternehmerinnen interessant sind, sondern für jeden, der sich in irgend 'ner Form auf seiner eigenen Reise befindet. Ich freu mich sehr, deswegen sage ich jetzt herzlich willkommen am digitalen Lagerfeuer. Herzlich willkommen bei Behind the Story. Herzlich willkommen, liebe Julia Reuter.
Vielen lieben Dank, Wolfgang. Ich würd sagen, da knistert es schon am Feuer und mein Herz schlägt höher bei dieser wunderschönen Vorstellung. Erst mal dafür vielen lieben Dank. Sehr, sehr gerne. Julia, wie geht's dir?
Wo bist Du grade? Wo erreich ich dich? Ja, ich sitze im schönen Bonn in meinem Arbeitszimmer und freue mich sehr, dass wir hier über die digitale Leitung so miteinander verbunden sein können. Ja, schön. Genau, wir haben ja schon im Vorgespräch son bisschen drüber geschmunzelt, weil wir beide direkt, ich sag mal, frontal wieder im Marketingthemen waren und uns über Positionierung und Marketing und Workshops und weiß nicht was, alles gleich unterhalten haben.
Aber ich hab dir ja eben schon gesagt, mein Ziel in diesem Podcast ist es son bisschen, die Lebensgeschichte der einzelnen interessanten Menschen zu beleuchten, weil ich natürlich möchte, dass unsere Audience ja schon 'n bisschen was mitnimmt für die eigene Entwicklung vielleicht auch. Und deswegen würd ich direkt mal reinstarten mit dir, liebe Julia. Du bist für mich sozusagen auf die Marketingwelt gekommen, auf der Camping in Berlin. Da sind wir uns im wahrsten Sinne des Wortes übern Weg gelaufen, mehr oder weniger. Genau und dann hatte ich dich zunächst mal so als Onlinemarketingxpertin auf dem Schirm.
Und heute bist Du für mich eine echte Expertin für Positionierung und Markenbildung et cetera. Aber Du bist ja nicht als Markenpositionierungsexpertin gestartet. Also magst Du dich mal kurz vorstellen und so mal deine schulische und berufliche Vita 'n bisschen beleuchten? Das wär schön. Ja, das mach ich sehr gerne.
Also ich bin geboren in Berlin, in Westberlin. Zu meiner Zeit stand auch noch die Mauer und auf unserer Seite war eine Tür aufgemalt. Da stand laut, wer die durchkommt, kriegt eine Mark. Das heißt, ich lebte in 1 kleinen Insel und wenn man in den Urlaub fahren musste, dann müsste man auch immer erst mal 2 Stunden warten, bis man dann durch die Transitstrecke fahren konnte. Das war dann so meine Kindheit im schönen Berlin.
Hab dann nach dem Mauerfall, also ich war ja sowieso, sag ich mal, für 'n Blick auf der richtigen Seite, aber hab natürlich die Gegend und mich auch mitgeprägt. War dann in Berlin noch weiter unterwegs, hab da auch meine Ausbildung gemacht nach der Schule. Ich war auf zuerst aufm Gymnasium, dann bin ich freiwillig abgegangen, weil ich da, glaube ich, war ich in der Pubertät und war 'n bisschen überfordert und dachte nach einem Jahr, nee, das ist es nicht. Bin dann auf die Realschule gewechselt und das war super. Da ist es mir nämlich sehr, sehr leicht gefallen und ich war zum Schluss auch Schulbeste und konnte mir dann die Lehrstelle aussuchen.
Das war nämlich auch für mich ganz klar, ich möchte gar nicht jetzt weiter in die Schule gehen, sondern eine Ausbildung machen. Ich hatte Lust auf was Praktisches, aufs Arbeiten und bin da mit 16 Jahren schon ins Berufsleben gestartet, sehr, sehr jung. Hab dann eine kaufmännische Lehre gemacht, ganz klassisch, auch beim ganz großen Konzern. Ja und dann im Anschluss, das auch schon so eigentlich in der Lehre schon der Fall, da schnuppert man ja in jeder Abteilung rein und im Vertrieb und im Einkauf und ich glaub sogar im Lager. Ja und dann auch im Marketing und da habe ich sofort gemerkt, so das ist das, was ich, was mir gefällt.
Hier will ich bleiben und hab dann die Jahre danach, hab ich auch noch so 2, 3 Jahre im Marketing gearbeitet nach der Lehre auf Betriebsseite, hab dann dann noch mal das Unternehmen gewechselt, bin dann auch nach Köln gezogen, weil ich jemanden kennengelernt hatte. Genau und in Köln hab ich dann auch noch mal 'n Jahr gearbeitet und war dann noch tiefer im Marketing drin, hab zum Beispiel damals bei 'nem Radsport Bekleidungshersteller gearbeitet, hab da den ganzen Katalog gemacht. Das war noch sehr analog die Zeit. Ich bin ja auch schon nicht ganz so jung mehr. Genau, also Kataloggeschäft war damals 'n Riesenthema und überhaupt Print.
Julia, wenn ich kurz einhaken darf, ich mach das immer ganz gerne son bisschen mit den Gästen, damit's mir die Audience nachher transparenter ist. Wo befinden wir uns ungefähr zeitlich? Also Du hast gesagt, mit 16 bist Du in die Lehrer eingestiegen. Ja, ja. Und dann hast Du 2, 3 Jahre gegangen.
Arbeitet, bitte? 22 war ich da so ungefähr. Du warst da 22 und in welchem Jahr befinden wir uns ungefähr? Also jetzt wird natürlich dein Alter damit verraten. Ja, das weiß ich jetzt nicht.
Das war, glaub ich, 2002, 2003, 2004, so was in dem Dreh. Okay. Genau. Sagen wir einfach mal 2004. So, okay.
Ja, genau. In dem Dreh war das. Mhm. Also Du wusstest schon, deine Domäne ist Marketing? Das Genau.
Schon mal am Freitag. Ja. Vielleicht noch mal 'n kurzen Schwenk zurück. Es ist ja so, wenn man Realschule macht, Gymnasium oder Schule generell, aber auch so diese Orientierungsphase mit 15, 16. Jetzt hast Du ja gesagt, Du bist mit 16 schon in in den Beruf eingestiegen.
Genau. Hattest Du da schon eine Idee? Also wie wie ist die Lehre zu dir gekommen? Hast Du einfach gesagt, ich nehm das, was ich krieg oder bist Du durchs Elternhaus son bisschen geleitet worden oder wie kam das? Na ja, das war schon auch geprägt durchs Elternhaus.
Also ich hab natürlich auch andere Ideen gehabt, hab mir auch andere Sachen angeguckt, son bisschen so ins handwerkliche künstlerische so was wie Goldschmied oder so so was. Fand ich auch faszinierend. Aber dann hat mein Papa das son bisschen mitgeprägt. Das hat, ja, mach mal hier sone schöne klassische kaufmännische Lehre, da machst Du nix falsch mit. Ja, und dann hat sich das auch gut angefühlt.
Es hat auch wirklich Spaß gemacht und bin dann auch schnell da reingewachsen dann einfach. Genau. Okay. Also Du hast sozusagen dich am Anfang son bisschen leiten lassen oder wurdest geleitet. Aber dann hast Du doch gemerkt, in der Ausbildung hattest Du die Chance, deinen Weg zu finden so ins Marketing.
Also fass ich das richtig zu sagen? Ja, genau. Also da gibt's ja auch so verschiedene Wege, ne. Also wenn Du in der Lehre bist, dann wie gesagt, Du guckst dann in alle Abteilungen mal rein. Und zum Beispiel Vertrieb hab ich gleich gemerkt, das ist so gar nicht so meins, ne, so kalter Krise.
Und damals waren ja noch die Außendienstmitarbeiter und so. Das war nicht so mein meine Welt und auch der Einkauf. Das war son bisschen, war immer das Gleiche am Computer da langweilig teileintippen und Marketing war dann schon so, oh, eine Messe organisieren und so was, ne. Da war ich sofort, ach cool. Da ist 'n bisschen Action und dann hat man dann kann man auch 'n bisschen Fantasie anwenden und sich Sachen ausdenken.
Wie soll das denn alles aussehen? Und ja, das hat mich sofort fasziniert. Cool. Okay. Ich wollt dich aber nicht unterbrechen.
Du bist dann von Berlin Ja, das ist richtig. So und jetzt, wie ging's dann weiter? Ja, dadurch, dass ich dann ja so in dem Job drin war und mit dem Background kam dann halt so die Idee auch, okay, ich will da auch mal 'n bisschen was nachlegen, so informativ und mich da mal weiterbilden. Und hab dann auch 'n bisschen recherchiert und hab dann in Köln 'n ganz interessanten Studiengang gefunden, und zwar Betriebswirtin mit dem Schwerpunkt Marketingkommunikation an der westdeutschen Akademie für Kommunikation. Die war seinerzeit sehr bekannt dafür, dass sie vor allen Dingen den Nachwuchs für die Agenturwelt herangezüchtet hat, sag ich's mal so.
Okay. Und das hat mir sehr gut gefallen, weil ich schon die Berührungspunkte halt zu Agenturen hatte, durch das Kataloggeschäft und durch das Gestalterische, was man überall immer wo braucht. Das war ja eigentlich sehr Printplastik noch. Und es hat mich sehr fasziniert. Und da war für mich so klar, okay, die Schiene noch tiefer einschlagen und das einfach noch mal noch mal mehr zu vertiefen.
Und das war auch eine super Entscheidung. Das war 'n zweijähriger Vollzeitstudiengang, zu dem ich mich dann da entschieden habe. Und es war eine ganz tolle Zeit, weil wir halt Dozenten hatten aus der echten Wirtschaft. Das heißt, das waren so Leute wie Du, die normalerweise tagsüber in 'ner Agentur arbeiten und dann halt uns einen Tag in der Woche da begleiten. Und dadurch war das halt sehr, sehr praxisorientiert.
Wir hatten einen Dozenten, der hat bei Ogirli gearbeitet, ne. Also das war wirklich so die damals die Crème de la Crème aus Agenturwelt. Wir hatten auch welche, die kamen von Jungformat Springer und Jacobi, also die ganzen. Okay. Also das ganz große Besteck war das sozusagen.
Genau. Und das war aber auch mega, weil weil wir einfach da wirklich, wir haben uns einfach Kampagnen geguckt und wir sind ganz tief eingestiegen in Werbepsychologie und wie wirkt etwas und Wahrnehmung und Aktivierung und das waren das war halt das, was ich einfach getrunken habe. Das war mein, das habe ich so geliebt. Ich konnte jetzt mich auch da hinsetzen und denen stundenlang zuhören, weil ich es einfach so wahnsinnig faszinierend finde, wie wir Menschen ticken, beziehungsweise es ja auch eine Blackbox gibt und wie wir halt Menschen, sag ich mal, emotional erreichen können und was so passiert in Menschen, wenn die Sachen sehen oder wenn die Sachen erleben und wie man Menschen dadurch halt auch so ja auch 'n Gefühl vermitteln kann oder positiv beeinflussen kann oder in denen auch einfach 'n schönes Gefühl schenken kann, unabhängig davon, dass Marketing natürlich auch manipulieren kann. Ich bin mir auch dessen bewusst und find auch das so gesehen erst mal interessant und spannend, habt aber auch ganz klare Haltung zu so ethischen Themen, können wir auch später gerne drauf eingehen.
Aber generell totale Faszinimierung für das Thema der Mensch und die Marke letztendlich damals schon. Ja und da Cool. Wann hast Du denn deine Ausbildung oder diese diesen Studiengang abgeschlossen? Ja, das muss dann wirklich von 2004 bis 2006 gewesen sein, so ungefähr, glaub ich. Genau.
Müsste ich noch mal im Lebenslauf genau die Zahlen gucken, glaub ich, meine, das war 2006, als ich da dann mit meinem Betriebswirt raus rausgestolpert bin. Nun haben wir jetzt 2006 'n kleinen Break in der Vita, bevor wir wieder einsteigen. Ja. Weil Du hast ja in deinem Briefing gesehen, ich hab sone Schnellfragenrunde. Oh.
Schnellfragenrunde bedeutet, ich stell dir eine Frage und Du musst sie aber nicht in einem Satz beantworten, aber möglichst kompakt. Es geht einfach darum, dass ich dich, der Audience, 'n bisschen besser vorstellen möchte. Viele der Antworten, also manche kenn ich, aber auch nicht alle, deswegen bin ich mal ganz gespannt, was wir jetzt von Juni auf Twitter erfahren. Bist Du ready? Ja.
Okay, gut. Dann ist die 1. Frage aus dieser Runde, was ist dein Lieblingsbuch und warum? Mein Lieblingsbuch ist die Einladung von O'Ria Mountain Dreamer. Das ist ein sehr, sehr schönes poetisches Buch, was, wenn man schon den Einklangstext liest, man ins Fühlen kommt.
Okay. Ich merke, fühlen ist 'n wichtiges Thema bei dir. Passt Oh ja. Sehr gut zu meinen aktuellen Vorträgen, aber das ist 'n anderes Thema. 2.
Frage, welcher Ort Gibt's 'n Ort, wo Du sagst, das inspiriert mich am meisten und darf ich 'n Tipp abgeben? Ja, tipp mal. Ohne, dass ich dich jetzt beeinflussen möchte, aber ich glaube, Radfahren spielt eine Rolle, oder? Ja, teilweise. Okay.
Also welcher Ort inspiriert dich am meisten? Ja, auf jeden Fall die Berge. Ich fahr jeden Tag jedes Jahr in die Alpen und hab mir in den letzten Jahren noch immer sone ganz einsame Berghütte auf 1700 Höhenmeter gebucht mit meinen Kindern in the Middle of Nowhere und dann auch mit denen hoch immer auf den höchsten Gipfel klettern und das ist meine Welt. Das fasziniert mich total, die Berge. Und deine Kinder?
Die wandern mit. Okay. Gut. Was ist dein Lieblingsessen? Ach, ich ess alles gern.
Ich find's eher wichtig, so die Umgebung, mit wem man isst oder auch vielleicht 'n schönes Ambiente und wenn es liebevoll zubereitet ist, ja. Okay, also Du hast keinen Favoriten. Nee. Damit bist Du absolut unique, weil bisher die Antwort, ich glaube zu 90 Prozent war bolo. Kim und alle, die bisher Theresa Food und alle den Damen Britta Behrerles immer bolo.
Okay, dann hab ich schon irgendwie, die haben sich abgesprochen. Ich bin froh, dass Du sagst, egal was. Ich kann aber eine sehr gute Bolognese kochen. So, da sind wir schon wieder beim Thema. Vielleicht sollt ich dich mit Britta und den anderen verlieren.
Ja. Gibt's 'n Ratschlag, wo Du sagst, egal ob im Business oder im Leben, das so eigentlich der Ratschlag, den ich am meisten vor Augen hab, den sozusagen der beste Ratschlag, den ich je bekommen habe? Ein Nein ist nur das Ja zu etwas anderem. Okay, das ist son bisschen son bisschen Verkäuferschule ist es oft, ne? Nein Ja.
Bedeutet ja eigentlich ja. Nein, nein, ich mein es anders. Ein nein ist nur das ja zum anderen meine ich im Sinne von, dass man halt immer überlegen sollte, was man allem ja sagt, weil man dann irgendwann keine Kapazität mehr hat, für den wichtigen Sachen ja zu sagen, dass man lieber nein sagt und dann Platz hat für das an der richtigen Stelle ja zu sagen. Okay, also ist son Priorisierungsding auch 'n bisschen. Genau, ja.
Ja. Okay, alles klar, verstanden. So, sehr gespannt bin ich auf die nächste Frage. Gibt's eine App, die Du am meisten benutzt? Ja, ich hab extra vorher nachgeguckt auf meinem Handy.
Hier, Nutzungszeit auf iPhone ist auf jeden Fall definitiv WhatsApp. WhatsApp? Guck an. Ja, WhatsApp nutz ich am meisten gefolgt von Spotify, weil ich relativ viel Musik höre. Okay.
Da wirst Du im Übrigen für alle, die jetzt uns woanders hören, da ist natürlich der Podcast auch zu hören später dran, ne? Spotify, Apple Music, Deezer und weiß ich, was was es da alles für Apps gibt. Ja. Gut, okay. Bei Olympia, na gut, die Frage ist, erübrigt dich eigentlich bei mir die Leute, die dir folgen?
Ich stell mich sie trotzdem für die, die dich noch nicht kennen. Bei Olympia würdest Du am ehesten zu sehen sein in der Sportart? Ja, auf jeden Fall Strafenrennen, ne. Ja. Das hab ich ja schon mal versucht.
Warum warst Du doch nicht mehr wirst die doch alle in kaum und Boden fahren, oder? Nee, es hat nicht gereicht. Ich war mal sechsundzwanzigst in der deutschen Rangliste und das war das Beste, was ich geschafft hab. Und ich bin Landesmeisterin von NRW gewesen, Aber weiter hab ich's nicht gebracht, der Ratschäuble. Aber immerhin, wir immerhin.
Aber Landesmeisterin NRW ist ja schon, ich meine, wenn man NRW sieht, ist ja, glaub ich, bevölkerungsreichste Bundesland, wenn ich mich nicht irre. Ja, aber auf der Bahn war jetzt auch nicht so gut genug. Also ich will mich jetzt auch nicht kleinreden, aber es war schön. Ja. Also das verblüffente Balulia ist tatsächlich, ich kenn sie ja persönlich auch und wenn man sie sieht, dann denkt man sone ganz zierliche Und dann überlegt man sich, wo kommt bitte der Drehmoment her?
Weil ich hab schon diverse Geschichten gehört von Männerfahrklubs, die sonntagmorgens fahren und Julia wartet dann am Berg eine Viertelstunde auf die Herren, bis die dann auch da sind, ja. Also Ja, ich hab ziemlich viel Energie. Meine Lieblings hier, eine meiner Lieblings Kundinnen sagte letztens zu mir, wo ich meinte, ja ich weiß nicht, ich hab grad nicht so viel Feuer. Da meinten sie, wie kein Feuer. Du bist doch am Flächenbrand.
Okay. Lassen wir einfach mal so stehen. Die nächste Frage, FXK 16 Version. Wow. Was machst Du als Erstes, wenn Du morgens aufwachst?
Ja, ich bin sehr diszipliniert. Ich mach in der Tat jeden Morgen Yoga als Erstes. Im Ernst? Ja. Außer am Wochenende, aber unter der Woche die 5 Tage immer Yoga.
Krass. Du bist schon wirklich sehr unique, aber das ist ja auch genau das Ziel des Superopers, die Menschen son bisschen rauszuholen aus diesem Mainstream, weil bisher haben alle gesagt, ich würde dir gerne erzählen, ich würde morgens Yoga machen und Mate Tee drücken, aber die Wahrheit ist, ich komm nicht in die Gänge. Also ja, Du bist ich Aber ich glaub dir per se, dass Du sehr diszipliniert bist. Okay, also Du hast morgens Yoga, cool. Ja, ja.
Du hast die Chance, nächste Frage, 8. Frage. Du hast die Chance, irgend eine historische Person, Persönlichkeit, egal, ob sie aktuell lebt, mit dieser Person auszutauschen. Gibt's jemand, von dem Du sagst, boah, ey, mit dem mal oder mit der mal zu reden, das wär echt 'n Knaller? Ja, also mit Merylyn Monroe in die Häuser ziehen.
Merylyn Monroe, weil Weil's eine tolle Frau ist oder war. Okay. Und auch eine Marke übrigens, ne, bis heute. Absolut. Ja.
Absolut. Personal Brand, ne. Personal Brand, lange vor LinkedIn. Gut. Wenn das die Verena Bänder hört, Grüße gehen wir raus, dass ich das jetzt so zusammenbringe, LinkedIn und Personal Bending, dann glaube ich.
Atmet sie mal durch. Wir erinnern aber in der auch irgendwann demnächst mal Gast hier im Podcast. Okay, letzte Frage Julia, durchaus ernst gemeint und bei dir bin ich da auch tatsächlich gespannt. Was war denn das letzte Geschenk, das Du dir selbst mal gemacht hast? Schwierig.
Ich schenk manchmal meinen Kindern schöne Sachen und wenn ich dann sehe, wie sie lächeln, die Ich hab jetzt immer zum Beispiel das Thema Reiten ist bei uns grad ganz groß. Weil ich dann sehe, weil diese Reitstunden sind ja, Entschuldigung, echt sehr teuer. Ich glaub, noch teuer. Sehr teuer. Du kannst hier ruhig offen wohnen, ne.
Ja. Aber wenn ich dann sehe, wie die auf diesem Pferd sitzen und dieses Lächeln, das ist für mich irgendwie echt 'n Geschenk. Das ist unbezahlbar einfach. Ist aber quasi eine Ausweichantwort, ne. Das ist kein Geschenk für dich selbst.
Okay, Du belohnst dich Ja. Doch mit dem Glück deiner Kinder. Das stimmt. Eigentlich hätt ich lieber gewusst, was Du dir selbst geschenkt hast. Denk mal drüber nach, kannst Du noch nachreichen?
Ja, ich bin sehr bescheiden. Glaub ich auch, ja. Okay, Julia. In deiner Vita waren wir, vielen Dank erst mal für die Schnellfragenrunde. Ich hoffe, der eine oder die andere hat 'n bisschen mehr über dich erfahren.
Whatsapp? Okay und die Einladung. Wir sind in deiner Vita bei 2006. Du hast Ja. Eine Lehre gemacht.
Du hast eine Weiterbildung gemacht. Du hast jetzt 'n, was war's noch mal? 'N Betriebswert, glaub ich, ne? Genau. 'N Betriebswert.
Betriebwertin, junge Betriebswertin, weißt schon, Marketing ist irgendwie cool, Kreativität ist cool, das gefällt mir alles. Wie ging's dann weiter? Ja, wie ging's dann weiter? Also ich stand ja dann quasi in den Startlöchern son bisschen beeinflusst von dieser Agenturwelt, in die ich am liebsten noch sofort voll rein gestartet wäre. Allerdings hatte ich ein Handicap und das war meine Liebe zum Radsport zu dieser Zeit in der Tat und meinem Traum, das zu dieser Zeit auch noch sehr exzessiv leben zu können, wie schon eben angeteasert, war ich da schon auch sehr on fire mit und wollte diese Zeit auch unbedingt nutzen, da noch so einiges mitzunehmen.
War dann halt auch in 'nem Semi Profi Team. Ich war insgesamt dann sehr viel mit dem Radsport unterwegs. Ich bin bestimmt 30 Rennen im Jahr gefahren. Ich bin Bundesliga gefahren, ich bin international gefahren. Und deswegen konnte ich nicht in der Agenturszene durchstarten, denn damals, ich weiß nicht, wie das heute ist, ich bin jetzt zu lange raus.
Damals war das ja in der Tat wirklich so, dass dieses der Lifestyle in der Agenturwelt, so Mad Men Zeit, war ja wirklich kein, sondern eher, ich glaube 11. 10 bis 22 Uhr plus plus Wochenende. Ja, ja. Und das hätte mich nicht mit den Trainingsansprüchen 1 Radsportnerin vertragen. Genau und genau aus diesen Gründen hab ich mich dann son bisschen umgeschaut, wo ich dann Fuß fassen kann und meine Leidenschaft ausleben kann, aber in menschlichen Arbeitszeiten.
Hab dann auch wirklich 'n bisschen länger gesucht und hab dann eine Agentur gefunden hier jetzt in Bonn, weil ich hab damals ja noch in Köln gelebt. Hab dann hier eine Agentur gefunden, die humane Arbeitszeiten hatte und sie mich sogar. Das hab ich dann rausgehandelt in diesem Vorstellungsgespräch mit dem damaligen Geschäftsführer, wo ich gesagt hab, ja, ich möchte den Job unbedingt. Ich will aber nur 35 Stunden arbeiten, weil Punkt Punkt Punkt. Und da hab ich ja gesagt, ja, machen wir, wir nehmen dich.
Das war eine Agentur, die gehörte zum Volksbanken Raiffeisenverband. Mhm. Und ich hab dann quasi in den nächsten Jahren den Weg freigemacht. Und weil das Genossenschaftssektor ist und so, ja, der Bankenbereich, da war das alles son bisschen solider und halt nicht dieses wilde Leben der Agenturziele, sondern sone, sei es halt sehr, sehr bodenständige Agentur. Und ja, da hab ich dann meine Festanstellung bekommen und hab da sehr leidenschaftlich arbeiten können, aber durfte dann immer 50 gehen sozusagen, dann noch den Ratsport zu frönen.
Jetzt lass mal ganz kurz da einhaken, Julia. Ja. Ich würde gern 2 Aspekte, aus dem wir aus diesem Moment deine Vita mal rausziehen. Du hast ja jetzt schon soeben gesagt, okay, ich hab mir dann sone Agentur gesucht, die ist son bisschen in Anführungszeichen jetzt, ja? Also eher so geregelt und wo's nicht so wild war wie jetzt bei den anderen.
1. Frage, die sich für mich ergibt, würdest Du sagen, auch jungen Leuten, die jetzt in dieser Orientierungsphase sind oder beim nächsten Karriere vorm nächsten Karriereschritt stehen, würdest Du sagen, lebt da dein? Also würdest Du's heute noch mal so machen sozusagen, ums mal ganz jetzt mal ganz platt runterzubrechen, Jung von Matt links liegenzulassen und zur genossenschaftlichen Inhouse Agentur zu gehen und gleichzeitig deinen Radsport zu machen? Oder würdest Du jetzt an der Stelle sagen mit der Perspektive von heute, Du würdest es anders machen? Ich würd's genauso machen.
Du würdest es noch mal wieder so machen? Auf jeden Fall. Mhm. Okay, das ist die 1. Frage und die 2.
Frage ist, glaubst Du aus deiner Perspektive, dass es heute einfacher ist für die Leute, so was zu kombinieren? Nee, ich glaub, wenn einem was da wirklich wichtig ist und es war mir einfach wirklich wichtig, ich konnt mir das nicht anders vorstellen, dann kriegt man das immer hin. Dann muss man vielleicht den einen oder anderen Abstrich Also es war gar kein Abstrich. Ich hatte ja trotzdem wirklich auch 'n tollen Job und es hat mir konnte mich da auch total entfalten. Und es war genau richtig so, deswegen ich glaub, man musste einfach, ich hätte es bereut, es nicht so gemacht zu haben.
Mhm. Weil diese Zeit, die ich da ja auch, ich hab da ja auch so viele Erlebnisse gehabt mit dem Radsport, allein durch die ganzen Reisen und dieses dieses Teamgefühl, das kann ich ja jetzt gar nicht könnt ich jetzt ja gar nicht mehr leben, weil a zu alt und die Zeit einfach vorbei ist. Und ich würd das niemals missen wollen, weil das einfach superschön war, ne. Deswegen ist es für mich genau richtig gewesen und das das fürn Job oder überhaupt bin ich generell der Meinung, man sollte nichts so runterfallen lassen, was einem so wichtig ist fürn fürn Job, sag ich mal, ne oder fürs Geld, sag ich mal. Ich hab natürlich auch auf Gehalt verzichtet, ne, ist ja klar.
Wenn man 'n bisschen weniger arbeitet, verdient man auch weniger, Aber das war's mir auf jeden Fall wert, nee. Mir war die Zeit wichtiger zu haben, das halt auch noch voll ausleben zu können. Ja, cool. Also das war auf jeden Fall, find ich, 'n wichtiges Takeaway für die Leute, die zuhören. Deswegen hab ich's auch noch mal hinterfragt.
Ja. Ich war letzte Woche beim Agency Day in Mainz im Vorfeld vom OMT und da wurde auch über Arbeitszeitmodelle gesprochen. Und mein Eindruck ist tatsächlich, gerade jetzt in dieser Zeit, es ist einfacher in Anführungszeichen, nicht wirklich einfacher, aber es ist besser möglich, flexible Arbeitszeitmodelle zu generieren als zu der Zeit, über die wir gerade reden. Ich weiß nicht, wir sind jetzt auch schon nicht so im Jahr 2 6 2 8 2 10 irgendwo den Dreh. 2 7 2 8 2 9 war das dann so.
Genau, ja. Und da da war's doch, glaube ich, noch 'n Stückchen starrer als heute. Wir hatten beispielsweise 'n Slot, ohne da jetzt so tief reingehen zu wollen, vom Florian Hartl, Munich io, eine Boutiquagentur aus München, die Vertrauensarbeitszeit haben und Vertrauens Also die haben auch 'n bedingungsloses Grundgehalt, so. Also die die zahlen eine gewisse Summe immer aus. Also es ist sehr sehr kontrovers diskutiert worden und ist sicherlich 'n kontroverses Thema, aber ich will nur sagen damit, wo die Trends auch hingehen generell.
Und bei uns ist es zum Beispiel im Print so, ich glaube, wir haben 8 Mitarbeiter*innen im Print und haben 7 Arbeitszeitmodelle oder so, ne. Also heute ist es schon 'n bisschen flexibler, aber ich find's total super und auch danke noch mal, dass Du das geteilt hast, dass Du sagst, nee, also wenn Du schon irgendwas hast, was dir im Leben wichtig ist abseits des Shops, dann solltest Du auch nicht auf deinen Job so so beharren und und dann das nicht opfern. Das find ich gut, ne. Total. Also ich bin da voll bei dir mit auch noch eingehend auf diese Arbeitszeiten.
Das war damals natürlich auch wirklich megaunflexibel. Also das, was ich mir da rausgehandelt hatte, das war, glaub ich, auch bei der Minute. Nähe. Das war wirklich, das war wirklich verhandelt. Das war nicht üblich in der Branche.
Ich war da die Einzigen, die da so aus der Tür gehen durfte. Und das hatte aber auch natürlich das Thema, ich wollte dann auch bestimmte Jobs machen in der Agentur. Zum Beispiel den Kontakte, das hier damals hieß es Kontakte, das ist der Projektmanagement endlich. Ja, genau. Und das hat man mir dann lange Zeit verweigert, weil gesagt wurde, ja, Du bist ja dann nachmittags nicht mehr da, wenn die Kunden anrufen.
Aber die Sache ist, ich hab das dann trotzdem gemacht. Ich hab mich dann da reingesnackt, sag ich mal so, einfach über Leistung und über Ideen und einfach gesagt, okay, dann arbeite ich da halt mit und mach einfach immer 'n bisschen mehr und hab dann trotzdem die ganzen Kampagnen mitgemacht, aber war da halt nicht so der Hauptansprechspartner, bis ich das dann über die Jahre son bisschen mehr aufgeweicht hatte und dann gesagt wurde, ja okay, das machst Du so gut, dann klar fährst Du auch nach Berlin zum Kunden und so, ne. Also das war aber dann auch, das musste ich mir auch erarbeiten. Das haben die mir nicht einfach so hier vor die Füße geworden, ne. Da hab ich mich einfach dagesneakt.
Wie kam dann dein dein Team, deine Kollegen, wie kamen die damit klar, dass jetzt sozusagen eine kam, die 'n anderes Arbeitszeitmodell hatte? Ach, ich die waren, glaub ich, da relativ locker mit. Die haben halt gesehen, dass ich relativ viel umsetze und einfach immer mit mit anpacke und ich glaube sowieso, das kann man so, wenn man 'n bisschen weniger Arbeitszeit hat, wo man dann so vor Ort sein muss, damals war das ja wirklich mit dieser Anwesenheitspflicht, wie gesagt, dann ging ja auch grad erst online richtig los, da waren wir noch wirklich in den Kinderschuhen, dann schafft man in der kurzen Zeit noch relativ viel, weil man einfach sehr einfach ja, man weiß, man muss 2 gehen und man hat eigentlich fast genauso viel aufm Tisch, ne. Ich bin ja natürlich auch nicht immer pünktlich gegangen. Es gab auch immer mal Projekte oder Kundentermine oder dann doch einen Pitch, wo man dann doch bis abends die Slides noch bauen musste.
Das gab's natürlich auch. Also ganz weg vom Agenturleben war's natürlich nicht. Es war nur son bisschen gediegener als dieses, was man sonst so von damals kannte. Die Kinder wird gut klargekommen. Im Gegenteil, ich hab eher immer immer noch mehr bekommen.
Ich hatte dann wirklich zum Schluss, ich hatte dann von 4 Leuten die Urlaubsvertretungen, so hatte ich irgendwann das Gefühl, ich kann gar keinen Urlaub mehr machen, weil ich dann einfach auch son bisschen Springer wurde, ne. Und das war eigentlich ganz cool. Das hat er mich gern eingesetzt. Ich glaub ich hab eine relativ schnelle Aufpassungsgabe und bin auch 'n relativ schneller Mensch, so von der Umsetzung her. Und dann war ich von Anfang an immer drin in Wir haben ja auch Media Media Budgets betreut, große Media Budgets, also Mediaplanung und da ganz viel gemacht und wie gesagt, ganz viel Print.
Es war Printradio, ich hab Radiospots getextet, ich hab Printanzeigen getextet. Es war wirklich 'n klassisches klassisches Marketing, was ich auch immer noch sehr liebe übrigens. Wenn ich jetzt ganz digital fast ganz digital bin. Jetzt sind wir 2008, 2009, sag ich mir. Ja, genau.
Jetzt sind wir bei Radiospots. Wir sind bei Mediaplanung. Wir sind bei solchen Sachen. Mhm. Wir sind aber noch relativ weit weg von dem Status heute.
Also lass das mal weiter entwickeln. Wie ging's dann weiter? Ja, dann kam das Internet und die Internetseite und der 1. Newsletter. Und wir hatten noch son Intro sogar auf den Seiten drinnen.
Ich weiß nicht, ob jedes auch hattest, sone, wo man auf die Startseite kommt und dann ist da sone animierte Sache, bevor es dann weitergeht. Und mit tun wir die? Nee, son sone Animation so. Bei uns war das damals so das Logo und dann dann dann kaufst Du son Klick und dann kommst Du wirklich auf die Seite. Kennst Du das nicht noch für diese Seite?
Ja, doch kenn ich noch gerne. Natürlich. Das hatten wir auch großartig übrigens. Müsste man eigentlich. Wir sind mit Copybanner, aber damals war das dieses Intro.
Total lustig. Genau, die Newsletter. Ich also irgendwie war's so, dass auch alles, was digital dann kam, war irgendwie bei mir. Irgendwie keine Ahnung warum. Dann kam's auch so, der Chef kam dann an und sagt, ja, wir hätten ja gesehen, wenn man wenn man unsere Agentur googelt, dann würde ja da die Konkurrenz mit 'ner Anzeige da sein.
Also was wär denn da los? Wir sollten uns doch bitte mal da anmelden bei Google Ads und gucken, wie das ginge, ob das überhaupt so Der hat richtig wütend und dann haben wir uns wirklich bei Google Ads angemeldet und da einfach da rumprobiert, ne, wie das dann so geht, damit wir dann auch kommen, wenn die andere Agentur auch gegoogelt wird. Das weiß ich auch noch ganz genau. Das waren so diese ersten digitalen Touch Boys und Kleiner kleine Seiteneinwurf an der Stelle soll ich dich unterbrechen. Aber ich war ja letzte Woche beim OMT und war sehr, war 'n bisschen überrascht in einem Slot.
Da ging's darum, dass Ja, ich kann's ja auch sagen. Es war 'n Slot von Vanessa Wuster, Grüße gehen raus nach Hamburg, die 'n 'n Vortrag gehalten hat, der hieß, wir haben das Relaunch mal ohne SEO gemacht. Ja. Und zwar dann so am Anfang, sie sagte dann so, ja, ich muss euch alle leider das Herz brechen, hier ist 'n Sichtbarkeitsindex. Und dann sagst Du irgendwie son Unternehmen, das keine Ahnung, 180000 Seiten Aufrufe im Monat hatte und die Sichtbarkeit ging dann innerhalb von 1 Woche auf 0.
Also 0 im im im Sinne von Zero, ja. Nothing. Nada, Niente, macht's 0. Hast Du alles schon mal wieder gesehen, ne? Ja, genau.
Und also der Punkt war dann der, dass sie gesagt hat, sie hat ist dann beauftragt worden mit ihrer Agentur, das mal schnell wieder zu richten, hat dann versucht und hat dann den Prozess so dokumentiert. Und da war die Frage, wie kommen wir Wir hatten keine Strukturen. Es gab kein Backup, nichts. Wir hatten keine alte URL Verzeichnis und nichts von der Seite. Wie kommen wir an die Wie oder wie sind wir an die alten Daten gekommen?
Dann war ich relativ überrascht, dass ganz wenige nur die Wayback Machine kannten. Und weil Du jetzt eben sagtest, wir hatten damals sone alte Startseite, wollt ich das einfach an der Stelle jetzt noch mal einschieben. Es gibt diese Wayback Machine, liebe Audience draußen. Also ihr gebt einfach ein Wayback Machine Punkt org, glaub ich, ist das. Und da sind tatsächlich ganz, ganz viele alte Seiten gehostet.
Eben, man gibt man die URL ein und dann kriegt man über die letzten 10, 15 Jahre sämtliche Versionen der Website angezeigt. Also wenn Du Sehnsucht zu eurer alten Intro Seite verspürst, Julia, Waybeckmaschinen Punkt org für dich, dann kommst Du da Super gut. Das kannste ich noch nicht. Großartig. Ja, ist das größte tatsächlich das größte Internetverzeichnis von Seiten auf der Welt, ne.
Das kennen die wenigsten Leute, ist komisch, ne. Guck nicht mal aus. Guck dir mal die alte Ich werd's machen. Wie wie wie war denn die URL? Ach Gott, das weiß ich gar nicht mehr genau.
Es wenigstens Center Werbung, aber wie die URL war wahrscheinlich WWW Center Werbung d e ganz unkreativ Mental. Mit oder ohne Slash. Okay. Das war so der der große Wagen, dieses Sternzeichen war unser Intro, was ich dann so. Der Großvater.
Ja. Okay. Ja, sorry, ich hab dich unterbrochen. Ja, nee, alles gut. Das war meine Zeit bei der Center Werbung.
Und genau, Kontakte, Projektmanagement und so weiter und so fort waren da meine mein täglich Brot mit der klassischen Werbung und dann beginnt das Digitale. Ja, und was kam dann? Dann habe ich 2011 geheiratet. Mhm. Genau.
Und 2013 habe ich mein meine Töchterlein bekommen und bin dann ausm Job ausgestiegen in der Tat. Jetzt muss ich tatsächlich mal nachhaken. Es gilt immer, was Du nicht beantworten möchtest, musst Du nicht. Aber Du hast gesagt, meine Töchterlein, deine Mädels sind ja, also Du hast 2 Töchter. Genau, also die 1.
Ist geboren. Die 1., okay, alles klar. Genau, 2013 die 1. Und das ist an mir vorbeigegangen. Nee, nee, nee, nee, nee, nee.
2013 ist das 1. Töchterlein geboren und 2015 dann das 2.. Okay, alles klar. Ja, da bin ich raus ausm Job und auch sowieso auch Haus ausm Radsport. Es war dann einfach alles war dann Kind erst mal.
Mhm. Erst mal war Kind angesagt. Das war mir auch wichtig, das hat das hatte ich mir auch so vorgenommen, da mal auszusteigen. War da aber auch nicht untätig in dieser Zeit natürlich, weil ich bin ja irgend 'n umtriebiger Mensch und kann auch nicht stiller halten und hab mich dann in dieser Elternzeit wirklich dann irgendwann im Kindergarten sehr engagiert hier. Wir haben nämlich eine Elterninitiative in Bonn, die eine sehr, sehr schöne pädagogische Philosophie verfolgt.
Das ist die Reetopädagogik. Und ich fand das alles sehr faszinierend, Auch wieder zum Thema Einfluss auf Mensch, ist ja son bisschen vielleicht so ähnlich wie Marketing und überhaupt auch Führung. Ich seh immer ganz viele Parallelen zur Kindergartenwelt, weil meine beste Freundin ist auch Erzieherin und dadurch, dass ich da son bisschen eingestiegen bin in dieser Auszeit vom Beruf. Ja, und da hab ich war dann im Vorstand von dem Kindergarten und hab da letztendlich gearbeitet. Mhm.
Genau, ehrenamtlich. Das ist dann 'n bisschen vorangetrieben und es war auch eine megacoole Zeit. Und hab dann diese ja genau, meine meine Kinder gehabt und mir diese Auszeit genommen. Und ja, dann war die, dann springen wir jetzt nach vorne. 2015 war die Kleine geboren.
Mhm. Das war dann, ach Gott, wann war das? Ich glaube, die waren dann 3. 3 war die. Also es müsste 2000 genau 2018 war das richtig.
Mhm. 2018 kam dann dann diese Zeit, okay, Kinder sind jetzt groß genug, sind im Kindergarten, es läuft. Was machst Du jetzt? Jetzt zur Camping Nord Berlin. Das genau, das das auch.
Ich hab dann 2018 mir vor allen Dingen Fortbildungen erst mal gebucht, 2 Stück bei der IHK Köln. Übrigens sehr großartige Fortbildungen, muss ich sagen, auch wieder Leute aus der Praxis. Und suchte, hab mir dann witzigerweise Sachen gebucht, von denen ich so erst mal weniger Ahnung hatte oder noch wenig Berührungspunkte. Dachte aber, das könnte superspannend sein jetzt für meinen Wiedereinstieg. Und 1 davon war halt SEO.
Okay. Genau, ich hab ja, wie gesagt, diese Google Ads Erfahrung da gemacht und dann, wie gesagt, Webseite ja auch schon betreut, aber auch damals war das ja noch sowieso eine andere Zeit, was ich da noch mit erfahren hab dann in dieser Fortbildung. Und das war dann wirklich so, ich bin da rein in diese Fortbildung einfach total offen und interessiert und neugierig, was ich jetzt lernen kann. Und die war beim Chris Tembring. An der Stelle, Grüße gehen raus.
Ah, nee, Grüße an Christian, ja, genau. Wunderbarer Mensch. Ja, das stimmt, ja. Der mich in diesem, dem dem ich auch wirklich unfassbar viel zu verdanken habe, weil ich habe auch da wieder einfach nur alles aufgesaugt, was er dann da rüber gebracht hat, weil das fand ich so mega faszinierend. Julia, weil ich möchte gerne Ich hatte den Impuls vorhin schon mal, aber ich möcht dich auch ungern stoppen, weil ich find das so schön, wenn Du drin bist, denn Ah, klar.
Aber ich möchte schon gerne auf deinem Lebensweg und ist mir auch wichtig generell, das Signal zu senden mit dem Podcast, wenn Du irgend 'n Mentor hast, weil Du jetzt grade Christian genannt hast, ne. Und ich kenn ihn ja auch und könnt das auch bestätigen, aber davon unabhängig, weil Du auch vorhin sagtest, ja, ich kam dann zum Chef, der hat mich dann eingestellt, auch mit 5 Stunden. Mir ist auch wichtig, dass Du, wenn Du magst, auch deine Mentoren mal nennen kannst, weil ich finde, es ist total wichtig rauszuholen, dass Menschen, dass es auf dem Lebensweg immer wieder Menschen gibt, die einem an der einen oder anderen Stelle helfen, ja? Und Ja. Vielleicht dann auch wieder verschwinden, aber denen man ewig dankbar ist.
Das gibt's bei mir, das gibt's bei anderen. Ich find Oh ja. Find das so Ich kann schon fast voll erzählen von einem Mentor, der gleich noch in mein Leben kommt. Okay. Dann dann kann ich dir aber ganz Kann ich sagen, in dem bisherigen Podcasts war das auch so, dass die dann immer gesagt haben, ja, da bin ich noch heute eben noch dankbar und ich kenn das ja von mir auch.
Und ich finde es total wichtig, auch als Message nach außen, such dir Mentoren. Also geh ruhig zu Menschen hin und sag, kannst Du mir helfen? Oder oder wenn jemand einfach auch dir geholfen hat, das dann auch zu sagen. Das find ich total wichtig. Deswegen fand ich jetzt schön, dass Du Christian genannt hast.
Und wenn dir auf den wiederholten Lebensweg jetzt oder auf den in unserem Podcast noch jemand einfällt, einfach raus mit dem, ne. Weil ich möchte diesen Menschen an der Stelle dann auch die Bühne geben. Ja, also Chris auf jeden Fall hat mich sehr geprägt, weil er auch einfach für sein Thema gebrannt hat und es so gut vermittelt hat. Also ich hab, wie gesagt, ich finde, er ist ein Mensch, der unfassbar gut Inhalte vermitteln kann. Also mir war nicht eine Sekunde langweilig in sonem Ganztages SEO Workshop.
Und das bei SEO, ja? Ja, ich hatte 1000 Fragen, es ist megagut rübergebracht und ich hatte ja auch eine super Haltung einfach zu dem Thema. Der ist ja auch einfach 'n sehr also sehr Contentlastiger Mensch, ne. Und auch jemand, der Marke mitdenkt und überhaupt, glaub ich, sehr holistisch denkt und sich ja auch weiterentwickelt. Auf jeden Fall mega war dieser war diese Weiterbildung bei ihm.
Und wie gesagt, das der größte Schlüsselmoment war für mich wirklich son Aha Erlebnis. Weil wie gesagt, klassische Werbung, typisch Penetration, Impact, Aktivierung waren ja so diese Themen, die uns immer angetrieben haben mit allem. Und plötzlich kannst Du gefunden werden. Das war für mich so richtig so boah, mein Blowing krass. Ich kann einfach gefunden werden, wie geil ist das denn heute?
Das war für mich wirklich eine absolute Faszination. Das hat mich wirklich geflasht. Ich hab an der Stelle hab ich tatsächlich noch eine Frage, Julia. Liebe Julia und war das ja jetzt zeitlich, ich versuch immer son bisschen die Historie im Blick zu halten, war das ja so sozusagen 2011 oder 2012, 13 bist Du dann ausgestiegen ausm Job, weil Du 13 Jahre. 13 geboren.
Und dann bist Du 18 sozusagen Ja. In diese Weiterbildung gegangen. Das waren 5 Jahre dazwischen. Ja. Wurde dann Kindergartenkinder und so weiter.
Ist auch okay. Ja. Und die Frage, die ich jetzt aber mir stelle, ist 5 Jahre im Internet oder in digitalen Medien ist ja schon Also da hattest diese Berührung mit SEA, was ja damals noch unfassbar anders war als als letztes Zuschaltende heute, wie hast Du das damals empfunden nach 5 Jahren? Sagst Du Hast Du direkt wieder so den Einstieg bekommen, weil Du die große Klammer im Kopf hattest und gesehen hast, okay, ich kann hier digitales Branding und Auffindbarkeit und so weiter, das kann ich gestalten. Oder hast Du schon damals auch das Gefühl gehabt, oh man, da ist echt viel passiert in der Zeit?
Also viel passiert auf jeden Fall, aber zum Schluss waren's ja nur andere Werkzeuge, ne. Und die musst ich ja erlernen und deswegen hab ich diese Fortbildungen in mir gebucht, da einfach diese Werkzeuge zu beherrschen, aber die Methoden, also die Methoden dahinter und die logisch da ist für mich halt immer die gleiche. Und das ist ja dieses, was ich, glaub ich, mitbringe, ist diese alte, also sag ich halt alte Denke, aber dieses grundsätzliche Denke zu, okay, wie muss sich jemand fühlen, wenn er mit 'ner Marke Büro kommt und was muss ich tun, damit ich Leute begeistere, lang langfristig begeistere? Und ob ich das dann natürlich löse über Social Media oder über die Webseite oder halt übern geilen Katalog, ist für mich dann wieder nur, ne, das das muss dann wie so sowieso ja wie aus einem Guss sein so oder ein Kompletterlebnis, ne. Also Der Mitglied ist jetzt weg sozusagen.
Genau und dann einfach an anderen Touchpoints, ne. Und die digitalen Touchpoints haben mich von daher fasziniert, weil diese Nutzarbeiten sich ja so verändert hatte und wir halt nicht mehr dieses Also erst mal natürlich damals waren ja Werbung auch stark über die Stakeholder oder die Medien begrenzt möglich. Also das, was wir heut machen können mit Podcasts nach draußen gehen, dass jeder sprechen kann, dass jeder eine Stimme hat, dass sie da 'n Kanal oder sich was aufbauen kann. Das war ja alles sehr reglementiert. Also Du, es gab halt großen Medien.
Es gab die Werbeblocks, ne. Ich weiß nicht, ob damals hat eine Anzeige ein 1 Einzelseite für sone Werbeanzeige in Spiegel hat, glaub ich, 60000 Euro gekostet oder so, ne. Das war ja gar nicht so einfach, deine Botschaft da zu vermitteln, Plakate und Co. Also sie braucht das auch erst mal großen Budgets. Und das find ich natürlich auch genial, dass sich das so gedreht hat, dass halt heute das für ein das Internet jedem so die Möglichkeit gibt, sich da was aufzubauen und sichtbar zu werden und das dann nutzen zu können.
Und das war, glaube ich, auch son bisschen, weshalb ich mich so auf dieses Digitale verschlagen habe. Zum einen dieses gefunden werden, was was ich super finde und halt in dem Sinne eine niedrige Einstiegsschwelle, Menschen zu erreichen, anstatt dieses hochstiliert durchgebrendete Plakat, was halt nach wie vor auch klasse ist. Ich mein, ich liebe sowieso gute Kampagnen. Wenn ich eine gute Kampagne sehe, dann feier ich das immer, weil ich weiß, wie schwer es ist, dahinzukommen. An der Stelle kurz eingehakt, ich hab eigentlich auch immer davon geträumt, son krasser Texter zu sein, son son richtiger Seniortexter, weiß ich nicht.
Hab da auch aber mit dieser Texterschmiede in Hamburg geebäugelt, hab mich aber damals aus Imposter Syndrom und Ähnlichem nicht mal getraut, mich da zu bewerben, weil ich's so faszinierend finde, dass es so Leute gibt, die quasi einmal im Monat in die Agentur kommen und dann son Claim aufschreiben, wie geil's sich geil und wie er nach Hause ging, wenn's nächste Jahr. Also so was wollte ich am liebsten sein, aber das hat das hat's nie gereicht leider. Aber ich fand mich faszinierend Kampagnen, die einfach richtig smart sind und einfach den Zeitgeist treffen. Also dass Menschen merken, was ist grad der Zeitgeist und den halt schaffen in der Kommunikation. Aber jetzt muss ich mal jetzt muss ich tatsächlich wieder einhalten, Julia, bevor Du dir sag geil.
Bevor Du hier zu sehr in diese Schiene kommst, weil die Menschen, die dein Buch kennen und die, die vielen, die's hoffentlich jetzt danach kaufen, ich sag's auch gerne noch mal, es heißt positioniere dich, Schritt für Schütze deine wirksamen Positionierung. Die das gelesen haben, also ich hab selten was gelesen, was so aufm Punkt war. Das hab ich dir, glaub ich, damals als Feedback auch gegeben, wo wirklich ich das Gefühl hab, jeder Satz hat da Struktur, ist da durchdacht, passt dann genau in den Kontext. Also wenn's krasse Texte geht, dann würde ich dir vehement widersprechen. Wenn Du da, wenn Du das selbst geschrieben hast, dann bist Du 'n krasser Texter.
Das muss ich jetzt nicht Ich mein ja wär so die Koryphäen. Genau, ich hab's da reingeschrieben, es war ja auch vor KI in der Tat, kam dann ersten November raus, da kam mein Buch davor raus. Und in der Tat, ich hab auch ein Jahr lang darüber nachgedacht und hab auch noch ein Jahr gebraucht, das zu schreiben. Also das war gar nicht so einfach runter Aber das merkt man auch. Ach was.
Meistens ist 'n tolles Buch. Jetzt möcht ich trotzdem noch mal 'n bisschen in der Vita weiter, ohne dich auch verbreiten zu wollen. Aber wir sind ja jetzt an dem Punkt 20 18, Wiedereinstieg. Oh geil SEO, ich kann gefunden werden. Yeah, yeah yeah.
Da geh ich rein. Wie wie ging's dann weiter? Wenn ich sag mal so, ich möchte Genau. Wenn ich jetzt Blick auf die Heldenreise noch mal gucke, dann haben wir am Anfang die gewohnte Welt des Mangels. Das haben wir bei dir schon beschrieben.
Das war so diese Phase 16, also in deinem Lebensalter 16, 17, 18, was dich son bisschen orientiert. Aber wir nennen das nächste den nächsten Schritt dann den Ruf zum Abenteuer. Irgendwann merkt man, okay, ich bin jetzt sozusagen ich bin jetzt in dieser Welt unterwegs und gibt's 'n auslösenden Vorfall und ich glaube, an dem Punkt sind wir grade. Der Christian sozusagen mit seinem Workshop unter anderem Latein des auslösenden Vorfalls, der dich dann bewegt hat, noch mehr ins digitale Marketing zu gehen, oder? Ja, ich hab auch noch Social Media Weiterbildung gemacht.
Also auch da hab ich mich weitergebildet. Und ja, also der größere Auslöser war eigentlich dann wirklich diese Frage, wie steig ich jetzt wieder ein mit all diesem Wissen? Und hab mich dann auch beworben bei der einen oder anderen Sache, die ich ganz interessant fand, hätte die Jobs dann auch bekommen in der Tat. Ja, und dann kam's aber anders, wie's dann so meistens ist als geplant. Ich hatte wirklich nicht geplant und auch gar nicht aufm Schirm gehabt, mich selbstständig zu machen.
Und es war dann wirklich dieser sprichwörtliche Zufall, der sich dann ereignete in diesen kommenden Monaten. Zum einen war's so, dass mein Bruder, der ja schon immer selbstständig ist, also der hat, glaub ich, niemals angestellt gearbeitet. Der hat sich direkt selbstständig gemacht. Im Filmbusiness ist der übrigens. Mhm.
Der hatte grade Projekte und meinte, hey, willst Du mich unterstützen? Ich brauch halt eine Projektmanagerin, das kannst Du doch. Dann sag ich, ja, grad Zeit, ne, kann ich machen. Okay, muss ich aber selbstständig melden. Ja, okay, wie geht das?
Ja, da müsste ich Steuern noch mal beantragen und ich so, ja, okay. Genau. Mach mach einfach. Gib it, Brian. Und das war dann schon digital, ne?
Nee, nee, nee, nee, nee, nee, da war noch gar nicht die Idee an, ich bleibe selbstständig und so weiter und so fort. Das war mehr so, okay Mache ich. Mach ich jetzt mal. Ich arbeite das jetzt das Projekt und hab da grad Zeit und warum nicht, ne? Hatte einfach grad vor die Füße geworden.
War 'n E-Learning-Projekt, das heißt, wir hatten E-Learning produziert, auch auf mehreren Sprachen mit Ärzten und ich hab jetzt eigentlich dieses Projekt einfach gemanagt, also klassisches Projektmanagement. Mhm. Ja, und dann war's ganz lustig. Dann saß ich im Café hier von 'nem guten Freund in der Innenstadt und hab jemanden getroffen, den ich fürchte kannte, den Ja, und der hatte eine Agentur hier in Bonn. Und dann hab ich einfach so kurz mit dem geredet, weil ich hatte grad was mitbekommen, was er da auf Facebook oder so gemacht hat und hab ihm erzählt, was ich da so grad gemacht habe, dass ich hier SEO gemacht hab und Social Media Weiterbildung und wo ich herkomme.
Und da meint er, hey, sag mal, hast Du noch kurz Zeit? Ich so, ja, ja, hier meine Agentur ist gleich noch. Derke, komm doch mal mit. Ich so, okay. Dann bin ich mit und dann hat der mir erzählt, was er da so macht und ob ich nicht Bock hätte für ihn dann auch freiberuflich Sachen zu machen, also mitzuarbeiten.
Magst Du das Verhalten? Ist oder ist das geheim? Das ist der Sascha Meinert gewesen. Ah, okay. Mhm.
Den kennst Du, glaub ich, auch. Ja, kenn ich auch, ja. Genau. Und dann hab ich quasi sozusagen auch einen Mentor getroffen, der mich auch meinen Weg gern nachgefragt durch. Ja, wofür ich auch sehr dankbar bin, weil ich hätte das nie gemacht in dem Sinne.
Er hat mir nämlich dann auch gleich sehr viel Vertrauen geschenkt Und ich durfte dann 'n Websiteprojekt betreuen und in SEO einsteigen und er hat mich mit dem Steve Godulla verbunden, auch hier ganz großen Dank Tschüs. Als an beiden. Was ich kennenlernen durfte und da ich mit den größten Koryphäe im Büro kam. Ja, und dann war ich so wirklich in dieser Welt drin. Und da war auch klar, okay, jetzt gehst Du aufn SEO Day und auch da sofort Mensch kennengelernt, zum Beispiel die Michael Michael Beckerlin und so weiter und so fort.
Und ja, ich war dann einfach drin in dem Ding, hatte dann ja meine ersten Kunden, sag ich mal oder er war mein erster Kunde, der Sascha, für den ich ja da arbeiten durfte. Ja. Und dann ging's zum Ende des Jahres. Das war dann wirklich, glaube ich, dann 2018, 2019 saß ich dann letztendlich auf der Couch vorm Kamin an Weihnachten in dieser Zwischenrauhnachtszeit und dachte mir, okay, wo geht die Reise weiterhin? Und wenn, wer willst Du sein?
Weil wir kommen ja wieder zurück zu dem Punkt, dass ich sehr überzeugt bin von Positionierung und so weiter und so fort. Mhm. Und dann hatte ich sone stille Zeit und dann saß ich da und dann hab ich 'n bisschen überlegt, wer willst zu sein? Wer kannst Du sein? Was zeichnet sich aus?
Ja, und da kam dann Herzblut digital einfach hoch. Dass wenn ich was bin, dann ist es Herzblut. Und digital war für mich auch klar, dass ich einfach dieses digitale Marketing unbedingt weiter verfolgen möchte, weil mir das so viel Spaß gemacht hat. Und damit war Herzblut digital geboren. Also ich hab dann wirklich in dieser Zeit da gesessen, mir mein Logo gebaut.
Und dann hatten wir auch 'n Deal der Sascha und ich und dann hab ich gedacht, hier bis März steht meine Website und er hat auch was, was er fertigmachen wollte. Ja, und dann hab ich mich hingesetzt und hab Tag und Nacht da dran gearbeitet, einfach alles da reinfließen lassen und meine Webseite aufgebaut, natürlich auch SEO optimiert bis bis hinten hin. Ja, so kam das und so bin ich gestartet letztendlich mit Herpes wird digital. Cool. Ja, dann hast Du sozusagen bist Du ins Unternehmertum gerutscht, würd ich an der Stelle jetzt mal so sagen, ohne es wirklich geplant zu haben.
Das ist schon 'n wichtiger Unterschied zu den Viten, die wir bisher hatten. Da war's so meist sehr geplant und auch vorbereitet. Und bei dir, wenn ich das jetzt so richtig rausgehört habe, ja, war das er ergab sich halt dann so, ne. Jetzt Das ergab sich ja. Genau.
Weiß ich ja, genau, wir haben uns ja auch im SEO Kontext kennengelernt, aber ich weiß ja, dass Du dann zwischenzeitlich über diesen Schritt hinaus auch sehr im LinkedIn Business unterwegs gewesen bist, also so Personal Branding. Und Du bist ja auch heute noch bei LinkedIn, Local Bonn oder Köln, glaub ich, und ihr macht da ja auch regelmäßig Events und Du organisierst das und moderierst und weiß nicht alles, was ich so mitbekommen oder immer. Es ist leider geografisch von mir zu weit weg, deswegen bin ich da nie Aber schade, schade. Ja, genau. Das sonst würde ich da natürlich auch hingehen.
Ja, genau. Also erklär doch noch mal son bisschen. Du hast ja dann Also ich will dir noch eine Sache auch zurückspielen. Ich hatte einen Moment, also wir haben uns ja kennengelernt auf der Campics, wo ich da irgendwie quasi fast in dich reingelaufen bin, weil wir ja von allen Slots im anderen gehackt sind und dann uns nett unterhalten haben und kennengelernt haben. Und ich hatte einen Moment, an dem ich persönlich wusste und das ist 'n Moment, den kennst Du noch nicht, aber es gab einen Moment, wo ich wusste, okay, die Julia Reuter, das wird mal eine ganz, ganz große im Marketing.
War mein Gefühl in Positionierung. Das bist Du heute auch, glaube ich. Also Du bist wirklich jemand, der der der wirklich Also Herzblut digital ist genau der Name, der zu dir passt, ja? Du Du steckst dein Herzblut und deine Projekte und jeder, der drüber nachdenkt, dem kann ich nur empfehlen, Julia mal an der Stelle kennenzulernen. Nein, Julia Reuter Moment, wo ich wusste so als sozusagen aus der Adlerperspektive als alter Hase in dem Business, dass das jemand ist, der echt mit Leidenschaft arbeitet, war, ich nenn ihn mal den Karl Kratz Moment.
Und zwar, weil wir beide gemeinsam in 'nem Workshop, es war, glaub ich, vorm UMT, ich weiß nicht mehr genau. Ich erinnere mich. Ja, und da hatte Karl bestimmte Aufgaben. Ich kannte die zum Teil schon, deswegen hat er mich auch, glaub ich, ich hab mich auch gar nicht gemeldet dann immer, aber er hatte ist ja dann in die Audience auch gegangen, wie wie Karl so ist und größer an ihn, wenn er zuhört. Und hat dann mit dir irgendwas gemacht, 'n Zaubertrick oder was es war.
Ich weiß nicht, aber es ging ja auch son bisschen Gefühle und immer Imagination und Beeinflussung und so was. Und da hab ich gesehen, wie Du brennst tatsächlich. Also wirklich, wie Du wie Du wie Du voll drin warst im Thema. Und ich dachte so, ja, die Julia, die ist wirklich, ich wusste es vorher schon, aber da wusste ich endgültig, diese Frau ist genau am richtigen Platz hier in diesem Workshop und in diesem Business. Deswegen auch von mir da meine Props an dich.
Aber trotzdem möcht ich noch mal son bisschen auf das LinkedIn Business, weil ja Branding, was Du jetzt beruflich machst und wir wollen ja nicht zu sehr in den beruflichen Kontext kommen, aber trotzdem Branding und Markenbildung ist ja heutzutage sehr eng verknüpft auch mit Personal Branding, mit Corporate Influencern. Also im Prinzip ist ja jeder irgendwie eine Marke, auch als Mitarbeiter von Unternehmen und vielleicht machst Du da noch mal kurz so die Brücke in deiner Vita. Ja. Wie wie Du dazu gekommen bist, das würd mich auch noch interessieren. Genau.
Also, Herzblut Digital war geboren und natürlich hatte auch ich am Anfang sehr, sehr viel Euphorie und wollt am liebsten alles schnell sofort. Aber auch ich hatte natürlich meine Hürdendanze zu nehmen in dieser Zeit. Zum einen noch son bisschen Selbstfindung, also da was sind meine Produkte und Angebote? Ich war so drin. Ich hatte ja 'n Auftraggeber.
Ich hatte Projekte, aber das war alles noch nicht so stabil, ne. Und ja 'n Auftraggeber. Ich hatte Projekte. Aber das war alles noch nicht so stabil, ne. Und es war war auch noch unschlüssig, wo krieg ich jetzt Kunden her und so weiter und so fort.
Und das war Ich hatte da auch teilweise gedacht, okay, wenn dann Sachen wegbrechen und wie kann ich das so machen, dass ich mich auch dadurch finanzieren kann, ne. Weil kurze Randinformationen, ich hatte mich dann auch getrennt, war dann alleinerziehend und hatte natürlich da so gesehen, musste ich auch einfach sehen, dass ich wirtschaftlich bin, dass ich das tue, was ich gut kann. Die Idee davon, dass ich SEO werde, was ich gerne geworden wäre, hatte sich dann auch rauskristallisiert, dass ich das einfach nicht sein kann in der Tiefe wie andere Experten und dass das dann auch wieder was ist, was teilweise zu sehr weggeht von dem, was ich kann. Und dann dachte ich, okay, was bringst Du denn wirklich richtig Gutes mit? Und das ist einfach dieses Thema aus der alten Welt.
Marke, Positionierung, die ganze Marke denken, die Touchpoints denken und dafür letztendlich die entsprechenden Inhalte zu erarbeiten. Und dass ich auch sehr inhaltsstark war, auch vom Texterischen mehr, ne, von den Projekten her war halt klar, okay, es geht eher ins Richtung Contentmarketing, aber natürlich mit dem SEO Wissen Background und auch Content produzieren für Marken. Also was ist so der Unterschied zu 'ner normalen Contentagentur, dass ich halt die Marke mitdenk? Also wie kann ich mich abgrenzen? Also all diese Positionierungsthemen, die ich ja selber auch beantworten musste, meine Brand letztendlich also auszumalen, ne, mit mit 'nem guten Angebot.
Und dann bin ich nach draußen gegangen, weil ich dachte, okay, ich bin keine, der sich ans Telefon setzt. Kalter Krise ist nicht meins. Die Seiten waren optimiert, aber das dauert ja auch alles 'n bisschen, bis man gefunden wird. Und dann bin ich losgezogen, bin auf Barcamps gegangen und hab mir 'n Vortrag gebaut und war da auch sehr, sehr mutig, ganz, ganz weit außerhalb meiner Komfortzone. Hab's aber einfach gemacht und da kam unheimlich viel schönes Feedback wieder.
Und meinen zweiten ganz, ganz wichtigen Kunden, den hab ich dann im Sommer gewonnen. Also dann war ich quasi selbstständig, hatte schon son bisschen Umsatz, aber noch nicht so richtig großen Umsatz, dass ich sag, okay, safe und so. Und den hab ich beim Wahlkampf gewonnen. Der hat selber dann 'n Fahrradtag gehalten, das ist der Raimakosaak. Für den durfte ich auch über 4 Jahre arbeiten.
Mhm. Ein ganz, ganz toller Mensch, lebt mittlerweile in Portugal. Bin ich auch sehr, sehr dankbar, weil ich unfassbar viel von ihm gelernt habe, auch grade über remote Work, über Arbeitskultur. Du bist ab zu auch mal dort, oder? Ich war ab und zu auch dort, genau.
Im Moment arbeiten wir da nicht mehr zusammen, aber es war eine ganz, ganz tolle Zeit. Und ich war hab selber 'n Vortrag gehalten, war in seinem Vortrag und sein Vortrag war einfach auch wirklich großartig. Der hieß, was die was dir deine Agentur nicht verrät. Und ich hab ihm nach dem Vortrag einfach angeschaut und gesagt, hey, für Menschen mit Menschen wie Du will ich arbeiten. So und da kam unser Kontakt zusammen.
Und ja, dann kam unser gesagt, hey, willst Du mich nicht begleiten mit Content und Co? Ich geborene dir jetzt hier 'n digitales Whiteboard, Miro Board, feel pree. Ja, und dann bin ich losgestiefelt. Bei ihm war wichtig auch LinkedIn, damit kommen wir nämlich zu dem LinkedIn Thema. Ihm war wichtig, auf LinkedIn sichtbar zu werden und natürlich auf Webseite und Co.
Und da durfte ich mich austoben und hab dann letztendlich da seine Personal Brand aufgebaut, sowohl in der Sichtbarkeit, dass er halt als Keynote Speaker sichtbar ist, dass er da gefunden wird. Da haben wir was gebaut als auch ja vom Inhalt her. Und das war so mein erster wichtiger dann Kunde. Und er hat mich dann auch weiterempfohlen an auch 'n sehr, sehr wichtigen Kunden, mit dem ich heut noch zusammenarbeiten darf. Also schon über 5 Jahre bin ich auch sehr, sehr dankbar mit dem Steffen Gruhner von Digitaler Apotheke.
Auch da durfte ich dann Contentmarketing machen und Markeführung. Ja, und das waren letztendlich dann 2 ganz wichtige Projekte für mich und ja, mein meine Grundpfeiler. Und darüber kam dann das 1 zunächst, dann wurde ich weiterempfohlen, ne. Für LinkedIn kannst Du nicht auch LinkedIn Workshop machen? Ja, mach mach ich einfach.
Und dann hab ich LinkedIn Workshop gebaut, hab dann da LinkedIn Workshops gemacht fürn Verband, wo ich auch weiter empfohlen wurde. Und dann kam noch das Thema, LinkedIn noch weiter zu vertiefen, weil ich ja in den Workshops und so dann schon drin war, dann da mit 'nem Verlag hier in Bonn von auch 'nem sehr guten Bekannten und Weggefährten von mir, dem Thorsten Doktor Thorsten Doktor Professor Thorsten Wonne, sag ich jetzt mal so ganz hochtrabend. Der hat 'n 'n Verlag gegründet, 'n digitalen Verlag, 'n Telefon Verlag und der hat dann nicht gesagt, da willst Du nicht son LinkedIn Booklet für uns machen? Und da dacht ich, ja super. Mag dich mal.
Ja, und da war einfach klar, dass Du die Plattform natürlich dann total auseinandernimmst, wenn Du darüber son auch son E-Learning-Format schreibst und mit Lerneinheiten und Videos und Co. Und dadurch bin ich halt sehr, sehr tief auch in das LinkedIn Thema eingestiegen und weil meine Kunden ja auch dann, die ja auch dazukamen, über über die nächsten Jahre alles B2B, also Schwerpunkt B2B waren und LinkedIn einfach 'n sehr, sehr wichtiger Touch Point war zusätzlich zu natürlich den ganz anderen Content, den wir gemacht haben und auch Website Content. Ja, war das einfach so mit einem der Punkte, die ich dann damit, sag ich mal, auch beraten habe, weil's son wichtiger Touchpoint ist, ne, in diesem B2B game, sag ich mal so. Jetzt sind wir sozusagen fast angekommen im Hier und Jetzt, glaube ich. Du Ja.
Jetzt mittlerweile meine große Kunden. Ich weiß nicht, ob man das sagen darf, aber da Du's ja öffentlich machst, zum Beispiel Doktor Oetker, glaube ich, ne Oh ja. Und so weiter, ja. 2 Fragen hab ich dazu noch, liebe Julia. Mhm.
Frage 1, die etwas wahrscheinlich angenehmere Frage. Bist Du jetzt im Moment angekommen? Bist Du glücklich mit deinen Kunden, deinen Projekten oder hast Du sagst Du, okay, ich es gibt noch Dinge, die ich verändern möchte oder wo ich hinwill? Verändern will ich dann ist dann im Moment viel. Also ich glaube, ich weiß nicht, ob man als als Selbstständiger jemals ankommt.
Ich glaub, dieses sich selbst neu erfinden und immer angetrieben sein von Sachen, das ist bei mir ganz groß. Also ich will auch immer alles noch mal besser machen, ne. Und Du siehst es jetzt nicht, aber hier hängt son Fenster mit so Post its. Ich mach dann immer einmal im Jahr meine Post its, was ich in dem Jahr reichen möchte. Da hängen dann immer so 5, 6 Post its, 3 schaffe ich, die anderen 3 leider nicht.
Und ich hab immer total viel Ideen, aber natürlich immer viel zu wenig Zeit. Und ja, ich bin, glaube ich, immer getrieben auch einfach, ne, von von Ideen, von ich könnt noch 'n Buch schreiben und von Sachen, die ich noch machen möchte. Das ist einfach so. Und zusätzlich natürlich, die Projekte treiben sich auch enorm an. Also wenn ich 'n Projekt annehme, ich hab mir son paar Grundsätze gemacht für meine Selbstständigkeit, an die halte ich mich ja auch möglichst sehr akribisch, weil das mein Überleben rettet.
Maximal mal eine Genau. Genau. Eine davon ist zum Beispiel, dass ich maximal immer 5 Kunden gleichzeitig annehme und nicht mehr, mich einfach nicht zu vertettel, ne. Dass ich mich da konzentrieren kann, dass ich 'n guten Fokus habe, dass ich das Projekt auch ordentlich betreuen kann. Und weil natürlich ganz viel Drumherum kommt vom Onboarding, bis Du dann so drin bist, diese ganze Einarbeitungszeit.
Das ist für mich so 1 ganz wichtiger Grundsatz, den ich nicht von dem ich nicht abweichen möchte, ne. Mhm. Also ich hätte noch eine ganze Menge andere Fragen. Ich hab vorhin das Thema da was über 'n Urlaub erzählen soll, da hätt ich jetzt noch Fragen, das lass ich alles mal weg, weil ich glaube, selbstständig bedeutet auch alleinerziehende Mutter und selbstständig bedeutet auch sehr viel Druck, ja? Aber da möcht ich gar nicht drauf eingehen jetzt, sondern Oh ja.
Ich hab noch eine Sache, die ich immer gern rausarbeite, aber das ist kein Muss. Also wenn Du jetzt sagst, hab ich eigentlich nicht auf meine Frage gleich, wenn das die Antwort ist, das ist total okay. Du musst dir nicht irgendwie sozusagen was überlegen. Aber grade diese Phase, Du hast ja gesagt und jetzt ist es bei dir son bisschen privat und Business kombiniert, aber Du hast ja gesagt, das war dann die Phase, ich hab mich getrennt, war alleinerziehend, hab mich sozusagen quasi auch auf dem Weg in die Selbstständigkeit begeben oder war an dem Punkt, jetzt stell ich mir das das Du hast das alles so eloquent erzählt und wir gehen natürlich relativ schnell drüber, aber ich glaub schon, dass das eine schwere auch eine schwere Zeit ist. Und worauf ich noch mal hinaus will bei immer, ist die gezielt, deswegen frag ich auch gezielt danach, gab's auf dieser ganzen auf diesem ganzen Lebensweg, den wir jetzt mal so im Schnellverfahren durchleuchten haben, gab's da irgendwo 'n Moment, wo Du gesagt hast, okay, da hab ich echt gestruggelt, das war echt eine Hürde, da hatte ich eine Herausforderung und hab gedacht, ich schaff das nicht.
Also a gab's den Moment und b das ist mir am allerwichtigsten eigentlich, weil eigentlich hat jeder Mensch solche Momente gehabt im Leben, Aber wie gehst Du mit so was Das ist mir noch nicht wichtig. Also ja, auf jeden Fall. Ich hab so Moment so Momente immer wieder, weil ich generell eigentlich, glaub ich, 'n Oversinker bin und auch echt ängstlich bin, ne. Also das ist ganz viel mach ich außerhalb der Komfortzone, das ist einfach so. Ich mag's aber einfach immer.
Also ich trau mich, das zu tun, obwohl ich eigentlich totale Angst davor hab, ne. Mhm. Und natürlich ist es teilweise sehr herausfordernd gewesen mit Trennung und Kleinkindern und Arbeiten. Aber ich bin einfach immer Ich hab immer gesagt nach vorne, also Augen auf und durch ist so meine Worte, einfach immer der Sache ins Auge sehen und es einfach so gut wie möglich anpacken, umsetzen und die Power reingeben, die da ist, ums einfach gut zu machen. Und ich glaub, solang man mit son bisschen mit dieser Haltung unterwegs ist, es wird irgendwie gut.
Dann durchlebt man auch son bisschen diese schwierigen Phasen, ne. Vielleicht hab ich jetzt nicht son ausgeprägtes Privatleben wie andere. Und ich bin auch, sage ich mal, ja, vielleicht auch nicht der der Klassiker hier so im Ort oder so, ne. Schon, glaub ich, 'n bisschen son Exot, ich find das auch nicht schlimm, ne. Ich will auch gar nicht diesen klassischen Weg wie alle.
Ich hab das ausprobiert mit Kindern und Co und das ist doch super. Ich liebe meine Kinder, aber ich bin da, glaub ich, schon auch 'n bisschen anders unterwegs als andere, ne. Weil die Kinder natürlich auch hier immer mit miterleben, da waren ja noch Coronakrise und Co, natürlich auch den Job miterleben. Und da hab ich natürlich auch manchmal so vor allem diese klassischen Rahmemomente. Ja, guckst Du, aber ich hab ich hab in der Tat, das ist auch wirklich ganz schrecklich gewesen.
Nee, ich guck so, weil ich weil ich ein, 2 Momente so mitbekommen hab bei dir ja auch mal, als wir auf Konferenzen waren und so. Und Ja, total. Wie Du wie Du an dir selbst zweifelst dann und Großartig. Sind wir auch total okay. Ja.
Ich hab mal ich hab mal ich hab mal eine 1 Reise gebucht zum Kunden und war dann so im im Work Focus, dass ich quasi alles ausgewertet habe und wenn nicht was in meinem heiligen Kalender steht und das stand leider nicht drin und ist echt peinlich, das erzähle ich jetzt aber trotzdem. Und ich habe dann diese Reise gebucht und sagte, ging auf die Straße runter, traf meine Freundin, ja, hab Portugal gebucht. Ich flieg hier zum Raimar für 10 Tage arbeiten. Ja, wann denn? Wann geht's denn los?
Ja, cool, vierter Januar. Ich hab Karaotern nicht am achten Geburtstag. Ich so, oh, oh. Scheiße. Ja.
Ja. Okay, fertig aber ich hab in dem Moment den Geburtstag meiner Tochter vergessen. Das ist schon mal Kann ich aber komplett verstehen, wer dich kennt, weiß das. Du bist dann tatsächlich auch so und ich frag mich manchmal so, wo kommt die ganze Energie her, ne? Also aber krass, Du musst ja, Du hast ja nicht nur diese Businessenergie, so wie ich dich kenne und von früher kannte oder kenne und wahrgenommen hab, sondern Du hast ja auch noch die Energie aufm Rad dann zusätzlich.
Also das ist schon Wahnsinn. Ja, ich bin so. Für eine Verbrennungsmaschine bist sozusagen. Die hört sich jetzt irgendwie 'n bisschen komisch an. Ja, ich bin son High Energy Mensch halt.
Ja, ja. Ich hab da extrem hohe Energie und ich brauch auch wirklich für mich ist zum Beispiel der Radsport an die Meditation. Ich brauch es auch, runterzukommen. Alter kann auch herausfordernd sein, vor allen Dingen für andere, die dann denken, oh Gott. Ja, ja.
Ich muss mit dem Geburtstag, ich möcht doch erzählen, ich hab das wieder gut gemacht natürlich. Sie durfte Das stimmt. Zweimal feiern. Einmal mit Cool. Ihrem und dann noch mal mit mir.
Richtig. Cool. Fand die auch richtig cool. Wo ihr sagt, zweimal Geburtstag? Mama, vergisst bitte wieder meinen Geburtstag.
Ja. Natürlich, ja. Ja, da haben wir Ja, cool. Ja, ich kann dir einfach nur, ich möchte dir, bevor wir dir einfach in die Abschlussfragen kommen, möchte ich dir einfach zurückspielen aus meiner Seite. Wir haben jetzt ja dieses Pressen von uns und diese lustige Anekdote, die haben wir gar nicht mit drin gehabt, weil ich glaube, ja, also war so viel anderes Wichtiges und Wertvolles jetzt, was Du erzählt hast.
Ich glaube, das ist viel wichtiger. Aber es gibt, also ich hab ja unheimlich viele Menschen, die ich kenne in meinem Netzwerk und ich mag sehr authentische Menschen und Menschen, die das lieben, Netzwerk und ich mag sehr authentische Menschen und Menschen, die das lieben, was sie tun und das mit Herzblut tun, sag ich jetzt mal, was sie tun. Und ich könnte auf viele Bekanntschaften verzichten, aber auf dich würd ich ungern verzichten. Weil Du bist einfach wirklich 'n sehr, sehr, ja, wie soll ich sagen, sehr akribischer Mensch. Also ich hab ja eben, Du hast mir eben 'n exklusiven Einblick in deine Workshopunterlagen für nächste Woche gegeben.
Es ist unfassbar, was für eine Mühe Du dir machst. Und ich glaube, ja, also ist so, wie ich gesagt hab. Ist sehr schön, dass Du so bist und ich wünsch dir allen Erfolg überhaupt generell. Ah, Dankeschön. Trotzdem haben wir noch 'n paar Abschlussfragen.
Frage Nummer 1, gibt's irgend eine Frage, die ich vergessen habe oder irgendwas, was Du gerne noch erzählen möchtest, was Du den Menschen mitgeben möchtest? Nee, ich glaub, ja. Also ich glaub, dieses Scheitern oder auch diesen Struggle, den haben wir alle, ne. Auch vor allen Dingen so was wie Existenzangst, ne, glaub ich, auch grade bei uns Riesenthema, hab ich auch. Aber zum Schluss, ne, ich versuch mich dann immer zu beruhigen mit dem, okay, was ist das Schlimmste, was passieren kann?
Mhm. Und dann kannst Du das ja auch immer noch machen, wenn's dann eintritt. So, da sich nicht die ganze Zeit irre zu machen im Kopf, Ich glaube, jemand wie Du, ganz ehrlich und das ist mein voller Ernst, ich glaub sowieso generell, sagen wir's mal anders, damit es nicht Der Marco sagt immer, Wattebällchen oder eine Schleimspur im Studio, aber das nicht sone Schleimspur wird. Generell Menschen, die lieben, was sie tun, also die aus Überzeugung das tun, was sie tun, so wie Du und das nehm ich für mich jetzt auch mal 'n Anspruch, ganz unbescheiden, die haben immer auch irgendwelche Optionen. Also es ist natürlich so, die sind dann oft auch so, dass sie halt einfach alle Szenarien zu intensiv überdenken und dann eher negativ denken.
Aber ich glaube ganz ehrlich, also mein mein mein Gefühl ist, Du würdest immer in irgend 'ner Agentur unterkommen, weil jeder froh wäre, jemanden zu haben wie dich. Also von daher, ich glaube, da brauchst Du dir Ja, ist immer aufm Weg, ne? Irgendwie gibt's ja immer Ja, gegen da brauchst Du dir gar keine Sorgen zu machen. 2. Abschlussfrage.
Du darfst dir heute Abend etwas wünschen, wenn Du ins Bett gehst. Ich hab mich grade so zwischendurch mal gefragt, ob Du überhaupt müde wirst so richtig abends. Ja, doch. Ja? Okay.
Wenn Du wenn Du müde bist heut Abend, Du gehst ins Bett und Du schließt deine Augen und dann darfst Du dir irgendwas wünschen, egal was für dich, für deine Kinder, für die Familie, für die Welt, für Gott weiß, wer. Was ist morgen früh auf der Welt anders? Dass alle Menschen selbst reflektiert sind. Dass alle Menschen selbst reflektiert sind. Okay.
Das lass ich einfach mal so stehen. Und meine aller allerletzte Frage, liebe Julia und dann sind wir auch schon durch. Hast Du eine Idee fürn Menschen? Du hast ja einige deiner Mentoren jetzt genannt. Gibt's Menschen, von denen Du sagst, die haben eine interessante Vita, die müsstest Du mal in deinen Podcast einladen?
Ja, ich würd sagen, der Chris, der hat ganz tolle Sachen zu erzählen. Okay. Der wär Da würde ich den Podcast auch sehr, sehr gerne hören in der Tat. Okay. Das wär doch auch Son spannenden Lebensweg und der brennt ja auch so für seine Sachen, also Ja.
Also ich da waren einige dabei, die also 'n paar standen auch schon bei mir auf der Liste. Der Steve und der Michael natürlich auch. Die kommen auch irgendwann Sehr gut. Gefragt. Aber den Christian hatt ich tatsächlich, glaub ich, noch nicht.
Den hab ich jetzt notiert. Julia, ich dank dir ganz, ganz herzlich für die Zeit. Danke dir Danke dir für die schönen Fragen und die schöne Vorbereitung. Ja, sehr gerne und ich bin sehr froh, dass ich in dem Podcast immer wieder mal so verschiedene Lebensweg durchleuchten kann und hinterfragen kann, weil ich glaube, das sind die Gespräche, aus denen wir alle am meisten lernen, wenn man so 'n bisschen am Lagerfeuer zusammensitzt und mal aus dem eigenen Leben erzählt und sagt, an der Stelle war ich mutig und an der Stelle bin ich bin ich den Weg gegangen und an der Stelle habe ich gestrugglet, dann ist das, glaube ich, auch 'n Stück Branding und und Personal. Ja.
Und eigentlich müssten müsstest es auch mal eine Folge über deinen Weg dann geben. Oh Gott, das das würde eine Doppelfolge dann. Du kennst mein Alter. Okay. Julia, ich dank dir ganz herzlich.
Ich wünsch dir alles Gute. Vielen Dank, dass Du dir die Zeit genommen hast. Wir vielleicht sehen wir uns irgendwann mal wieder bei irgend 'nem Event. Das wär sehr schön. Vielleicht komm ich mal zum LinkedIn Local nach Köln oder so.
Mal gucken, wenn's passt. Ich dank dir und sag tschüs, bis irgendwann mal. Vielen Dank. Tschau. Tschau.
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