Long Covid als Unternehmer | Paul Lanzerstorfer | BTS #22
Worum es geht
In dieser Folge von 'Behind the Story' spricht Wolfgang Jung mit dem Unternehmer und Online- sowie Video-Marketing-Experten Paul Lanzerstorfer über dessen persönliche Heldenreise. Paul erzählt offen von seinen Erfahrungen mit Long Covid, seiner Kindheit in Österreich, seinem beruflichen Werdegang und den Herausforderungen, die er überwunden hat.
Autor: BTS - Behind the Story
Zu Gast
Paul Lanzerstorfer ist Unternehmer sowie Experte für Online- und Video-Marketing und wuchs in Österreich auf. In der Folge spricht er über seine Karriere und seine Erfahrungen mit Long Covid.
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Transkript
Halli, hallo und herzlich willkommen bei Behind the Story. Ja, ihr Lieben, heute hab ich wieder einen spannenden Gast eingeladen, denn ihr wisst ja, bei Behind the Story geht's darum, son bisschen im Stil der Heldenreise das Leben meiner Gäste zu beleuchten und zu überlegen, was waren die Learnings? Was sind die wichtigen Weggabelungen, die der Gast genommen hat? Welche Fehler hat er gemacht? Welche Erfolge hat er gehabt?
Wer waren die Mentoren? Und so weiter und so fort. Ja, und heute hab ich 'n ganz besonders spannenden Gast und ich freu mich bei ihm wirklich, wirklich, wirklich besonders, dass er da ist, denn ich schick das schon mal vorweg. Er ist gesundheitlich in 'ner Situation, dass er nicht jeden Stress auf sich nimmt, das weiß ich und das macht er zu Recht auch so. Aber er hat trotzdem gesagt, er kommt zu mir ins Studio und ehrlich gesagt, das ist schon der 1.
Gänsehautmoment, da freu ich mich total drüber. Ja, mein heutiger Gast ist Paul Lanzersdorfer. Für diejenigen von euch, die ihn nicht kennen, er ist Unternehmer, er ist Autor und er ist Experte für Online- und Videomarketing. Er wurde an der tschechischen und bayerischen Grenze geboren. Übrigens lieber Paul, Du hörst mich ja schon, ich stell dich gleich auch noch vor.
Das hab ich alles von der KI gesagt bekommen. Ich bin mal gespannt, ob das alles so stimmt. Er studierte Medientechnik an der FH Hagenberg und hat schon relativ früh zusammen mit 'nem Kollegen, nämlich Robert Bogner, die Agentur PUP Media oder Park Media in Linz gegründet, die heute zu der führenden Agentur Österreichs für Social Media Marketing, Videomarketing et cetera gehören. Er ist CEO und da verantwortet er die Strategie und die Kreativkonzepte. Außerdem gibt er Workshops, ist auch oft bei Vorträgen zu sehen und so weiter und so fort.
Da haben wir uns auch kennengelernt in Berlin bei der Camping, durft ich Ihnen mal anmoderieren. Ja, bei Paul gibt's noch eine besondere Situation und ich hab's eben schon kurz reflektiert, denn Paul ist auch als Stimme für mehr Akzeptanz und für besseren Umgang mit dem Thema Long Covid bekannt, denn Paul hat Long Covid und er spricht offen über seine Erfahrungen, über sein Leben und über seine Erkrankung. Und das gibt natürlich wichtige Impulse auch für alle anderen Menschen, Und das gibt natürlich wichtige Impulse auch für alle anderen Menschen. Deswegen freue ich mich heute ganz besonders, dass er, obwohl er vor Kurzem noch, ich weiß gar nicht, ob ich das verraten darf, aber er war im im europäischen südlichen Ausland und hat mit seiner Agentur gefeiert. Kommen wir vielleicht gleich noch zu.
Trotzdem ist er heute bei mir im Kommen wir vielleicht gleich noch zu. Trotzdem ist er heute bei mir im Aufnahmestudio und ich sag an der Stelle jetzt endlich ganz, ganz herzlich willkommen lieber Paul. Herzlich willkommen bei Behind the Story. Herzlich willkommen am digitalen Lagerfeuer. Hallo Wolfgang, danke, dass ich da sein darf.
Freu mich wirklich sehr. Ich freu mich auch, dass ich's dass ich's schaffe heute, ja. Ja cool, wie geht's dir denn? Vielleicht heute mal als außergewöhnliche erster Frage. Wie ist dein aktueller Zustand?
Ja, insgesamt gut. Also vor vor definitiv besser als vor einem Monat, vor 3 Monaten und vor 6 Monaten ist es die Tendenz, Langzeittendenz ist sehr gut. Heute ein bisschen müde, weil wie Du schon angeteasert hast, komme ich gerade aus einem Kurzurlaub zurück, den ich vielleicht auch noch erzählen kann, wie das ist Ja, genau. Ist ja genau. Und zwar wir haben 20 Jahre Pulp Media feiern wir 2025 und also genau im Mai 2005 haben wir gegründet.
Und da haben wir die gesamte Agentur eingeladen, mit uns auf Mallorca zu feiern. Also nicht am Ballermann, sondern im im Nordosten, in Alcudia. Das hätte ich auch gesagt, ja, ist klar. Nee, das wär für mich für mich eben gar nicht möglich gewesen. Es war überhaupt spannend, ob ich mitfahren kann, aber weil es da die Möglichkeit gibt, Rollstuhl Stille am Flughafen auszuleihen, konnte ich die größte Hürde, würde ich mal sagen, war war der Flughafen.
Die konnte ich so gut meistern und so konnte dabei sein. Aber dennoch wars 'n bisschen anstrengend. Jetzt bin ich etwas müder, als ich vorgestern zum Beispiel war. Mhm. Okay.
Also noch mal vielen Dank, dass Du trotzdem hier zu mir ins Studio gekommen bist. Ja, Paula, lass uns doch einfach mal so anfangen, wie ja im Leben oder generell auch in jeder Geschichte die Heldenreise ja im Leben oder generell auch in jeder Geschichte die Heldenreise beginnt, nämlich mit der Kindheit. Erzähl doch mal, wieso gibt mir die KI die genaue Information, dass dann der tschechisch bayerischen Grenze geboren wurdest. Gibt's da irgend 'n Zusammenhang fand ich lustig, aber es stimmt. Also ich bin ich bin wirklich geboren im oberen Mühlviertel.
Das ist 1 1 1 Teil von Oberösterreich eben genau. Ich glaub zur tschechischen Grenze waren's 12 Kilometer und zur bayerischen Grenze, keine und zur bayerischen Grenze, keine Ahnung, 30 Kilometer vielleicht. Also ganz, ganz nah in diesen Dreiländereck, da bin ich bin ich groß geworden in den Achtzigerjahren. Und wie war deine Kindheit so? Klassische Familiensituation oder man kann man dann erzählen?
Also ganz so spannend war die nicht. Ich hab 5 Geschwister. Das ist vielleicht doch außergewöhnlich. Aber sonst klassisches Landleben, Volksschule und und dann Hauptschule und dann Handelsakademie im im Umkreis von 10 Kilometer vom Elternhaus und dann zum Studium ging's ein bisschen weiter weg, aber nicht mal Oberösterreich, nicht mal das Bundesland habe ich verlassen dafür. Mhm.
Da dann studiert. Hab aber dann in den USA gearbeitet, also da habe ich mir ein Praktikum gemacht und dann noch verlängert und eine Zeit lang gearbeitet in Sevena, Georgia Und genau und dann unmittelbar nach dem Studium fast habe ich die Agentur mit Robert Böhm gegründet, mit dem der auch aus der Nähe kommt, wo ich aufgewachsen bin. Aber so richtig kennengelernt haben wir uns ja eigentlich erst auf Diplomreise am Ende des Studiums und dort kamen dann auch die ersten Gespräche, wollen wir nicht gemeinsam eine Agentur machen? Und ein Jahr später war es dann soweit und wir haben gegründet. Dann lass uns da noch mal 'n bisschen reingehen.
Du hast ja jetzt schon mal 'n schönen Abriss gemacht, aber jetzt bist Du sozusagen Grundschüler oder bist dann in der weiterführenden Schule, bist so ganz in deinem in deiner Hood, wenn ich das jetzt richtig verstanden hab so. Ja. Du warst da gar nicht so rausgegangen. Bist Du son bodenständiger Mensch, würdest das sagen? Ist das 'n Wert, den Du hast?
Ich bin mir sicher, dass ich glaube, ich hab Züge der Bodenständigkeit. Ich bin aber doch auch jemand, den es immer wieder in die Ferne zieht. Also ich hab's sehr genossen, in den USA zu leben. Ich hab's sehr genossen, in Neuseeland zu leben. Und ich bin ziemlich oft umgezogen, bis ich jetzt in dem Haus gelandet bin, in dem ich jetzt lebe und da bin ich jetzt seit 12 Jahren.
Aber jetzt wieder zurück sozusagen, da wo Du da wo dein Ursprung ist? Sone gute Stunde im Auto Okay. Stimmt. Cool. Was ich immer gerne frage an der Stelle, weil ich möcht ja son bisschen deine Heldenreise rausarbeiten heute und was ja jetzt schon gut drüber gekommen ist, dass dieser Ruf zum Abenteuer bei dir sehr ausgeprägt gewesen sein muss, somit keine Ahnung als als Teenager oder End Teenager oder keine Ahnung, reden wir gleich noch drüber.
Aber was ich trotzdem noch mal gerne wissen würde, 5 Geschwister witzigerweise an der Stelle für dich ist gar nicht so außergewöhnlich jetzt hier im Podcast. Also die Menschen, die ich hatte, ich würde sagen, wenn ich eine Durchschnittszahl angeben müsste, also 3 Geschwister hatten die alle. Und ich weiß, mein letzter Gast, ich sag, verrat jetzt noch nicht, wer's war, aber da waren's auch 5. Tatsächlich, ja. Also es kommt schon häufiger vor scheinbar doch, ja.
Üblicherweise ist die Reaktion auf 5 Geschwister, das ist viel, aber Ja. Ja. Robert hat auch 5 Geschwister. Vielleicht haben so so mehr Familien, mehr mehr mehr Kinderhaushalte irgendwie, finden dann zusammen. Genau.
Und deine Eltern, also ich vermute mal, deine Mutter bei 5 Kindern wird wahrscheinlich Mutter und Hausfrau gewesen sein und dein Vater, was hatte der für eine berufliche oder hatten der für eine berufliche Profession? Mein Vater war Lehrer und dann die letzten Jahre vor der Pension war er Direktor an der Hauptschule. Okay, Cool. So, jetzt haben wir folgenden Punkt erreicht. Also jetzt wissen wir so grob, wo Du herkommst, ja und wie so deine Hood war und wie deine Kindheit war.
Und was ich gerne mache an der Stelle ist immer eine Schnellfragerunde, einfach damit die Menschen dich son bisschen besser kennenlernen, die noch nicht so genau wissen, wer bist Du eigentlich? Deswegen würd ich da einfach jetzt mal reinstarten, wenn's okay ist für dich. Schnellfragerunde immer noch für den Gast der Hinweis, es geht nicht drum, besonders schnell zu antworten, aber wir wollen mal son bisschen reinschauen in dein Leben. Okay, mein Lieber, hast Du ein Lieblingsbuch und wenn ja, welches? Per Anhalter durch die Galaxis.
Die gesamte Trilogie in 5 Teilen. Weil? Weil's herrlich absurd und unfassbar clever ist. Also ich ich mag's, wenn etwas in sich geschlossen funktioniert. Also ich ich ich kann mit Fantasy gut umgehen, solange es eine gewisse Logik folgt.
Und ich finde, Douglas Adams hat in dem in diesen Büchern oder in allen seinen Büchern eigentlich das extrem gut geschafft, dass er völlig absurde Dinge dann mit seiner Logik erklärt. Und das fand ich fand ich immer super und und eine Riesenportion Humor dabei. Ist das eine Eigenschaft, die man auch im Marketing braucht? Absurde Dinge gut zu erklären? Definitiv, definitiv.
Also ich finde, Marketing ist dann gut, wenn's in sich eine Logik hat. Also wenn's wenn's keine glatte Lüge ist oder oder Lüge ist jetzt ist jetzt 'n böses Wort, würde sagen, eine 1 völlig erfundene Welt, die man aufbaut und und wenn man aber dahinter schaut oder Fragen stellt, merkt man, dass das nicht der Wahrheit entspricht oder der der Logik entspricht, so nenn ichs mal. Weil das man im Marketing übertreibt, das ist kein kein kein großes Geheimnis. Aber eine 1 Logik Ach. Muss es schon folgen im Ganzen.
Ist ja 'n Ding. Ja, okay. Auch da für dich die Info so als kleine Rückinfo. Ich glaube, ein Drittel der Gäste, die ich bisher hatte in den vergangenen 20 Folgen, hat irgendwas aus dem Science Fiction Bereich Okay. Genannt.
Also auch das scheint sehr en vogue zu sein bei den Kreativen in unserer Branche. Ja, jetzt ist es ja so und Du hast ja auch gesagt, Du hast auf der einen Seite diese Hood, also dein Zuhause, wo Du gar nicht so weit deine eigenen Radius rum in der Jugend und in der ersten Lebensphase rausgewandert bist oder rausgegangen bist. Und dann bist Du aber nach Amerika, hab ich ja rausgehört, werden wir gleich auch noch 'n bisschen drüber reden. Also die die große weite Welt hat dich dann gerufen. Das heißt für mich, Du bist an sehr vielen Orten schon gewesen.
Wenn Du jetzt sehr kreativ sein musst oder auch vielleicht mal für dich sein willst, wenn Du keine Ahnung, ob Du 'n spiritueller Mensch bist, aber wenn Du so spirituelle Phasen hast, gibt's irgend 'n Ort, wo Du sagst, das ist mein Rückzugsort, da bin ich da bin ich inspiriert sozusagen vom Leben? Das Meer. Also ich bin was als Österreicher Binnenland völlig untypisch, aber ich liebe das Meer. Und in dem Moment, wo ich das Meer sehe, das muss nicht unbedingt zum Baden, sondern einfach, ich muss nur das Meer sehen und riechen und fühlen, dann ist mein mein innerer inneres Gleichgewicht wieder wieder besser hergestellt. Fühle ich mich sofort viel besser und inspirierter.
Und da ist ganz egal wo auf der Welt, immer wenn's mehr zu sehen gibt, bin ich happy. Dann war das Wochenende ja für dich auch da dahingehend sehr gut. Genau, genau. Ja, cool. Hast Du Lieblingsessen?
Ja, Soul Food, also alles Burger, alles, was ungesund ist. Burger, Pizza, Pasta, alles in diese Richtung. Okay. Also nichts klassisch Österreichisches. Doch.
Doch. Danke. Speckknödel. Ich weiß nicht, ob das bekannt ist, aber Speckknödel und zwar die gebackenen, nicht die Gekochten, die sind richtig, richtig, richtig gut. In der Pfanne werden die gemacht oder im Backofen?
Im im Rohr, also in 1, in einem, Ja, so Landrömerschopf. Und da wird dann Ei drüber geschlagen und im im im Ruhr werden die gebacken und das ist richtig geil. Richtig geil, okay. Es gibt ja viele Ratschläge, die man im Leben bekommt und die man weitergibt. Wie viele Leute seid ihr eigentlich?
Und Frage 1, wie wie spricht man eure Firma richtig aus? Ich gestühl Halb Media. Pulp Media, also Englisch. Und wie viele Leute seid ihr bei Pulp Media? 24.
Okay, 24. Nur damit man das mal einordnen kann. Gerade so als CEO, aber generell auch wenn man Praktikant in Amerika ist oder wenn man in in Österreich an der tschechischen Grenze geboren wurde, man bekommt ja im Leben sehr viele Ratschläge. Gibt's so einen Ratschlag, von dem Du sagst, der begleitet mich echt und den nehm ich mir gerne zu Herzen? Also der begleitet mich noch gar nicht so lange, den hab ich jetzt während Long Covid bekommen.
Aber ich finde, das ist der Beste, den ich in meinem Leben bis jetzt bekommen habe. Und zwar das Wort müssen oder ich muss aus dem Wortschatz streichen. Weil in dem Moment, wo man sagt, ich muss dieses oder jenes machen, gibt man diesem dieser Tätigkeit oder dieser Verpflichtung die gesamte Macht über einen. Wenn ich aber, wenn ich's aber nicht als, ich muss das machen, sondern es ist mir im Bedürfnis oder ich will das machen ausspricht und sich, da fängt man automatisch zum Überlegen an, also die Macht liegt dann bei mir, weil es ist meine Entscheidung, ob ich's mach. Und man fängt automatisch zum Überlegen an, was sind die Konsequenzen, wenn ich's nicht mache?
Also wenn ich jetzt sage, ich hab mit dir diesen Termin, dann kann ich sagen, ich muss dorthin, weil ich muss mit Wolfgang den Termin machen oder ich kann sagen, es ist mir 'n Bedürfnis. Und wenn ich zu spät komme, weil ich, keine Ahnung, sagen wir, das Auto ist nicht angesprungen oder so, dann kann ich mir Stress machen oder ich kann sagen, ich komme 5 Minuten zu spät und akzeptiere das, aber ich muss mich jetzt nicht unmittelbar beeilen oder laufen oder so, sondern ich kann einfach entspannt trotzdem ankommen, weil es mir ein Bedürfnis dieses Gespräch mit dir entspannt zu beginnen. Und diesen Tipp lasst müssen aus dem Wortschatz, aus dem alltäglichen Wortschatz weg, das finde ich, hat mich ziemlich verändert, vor allem jetzt in der in der Phase mit Long Covid. Ja cool, das find ich das find ich 'n sehr, sehr guten Tipp. Ich hab vor Kurzem was Endis gehört und dachte mir so, es ist, also was für eine Machtsprache hat ja mit in unserem Gehirn auch.
Da hat mir jemand den Tipp gegeben, sag niemals, das kann ich nicht. Selbst wenn Du was nicht kannst, sag nicht, das kann ich nicht, sondern sag, das kann ich noch nicht. Mhm. Das verändert die komplette Perspektive, ja. Ja.
Weil Du immer damit die Chance verbinden oder Du hast immer die Vision, das kann ich ja lernen, ja. Vielleicht kann ich das lernen und es ist nicht so absolut. Ich kann das nicht, Punkt, ja. Ich kann es noch nicht und das geht in die gleiche Richtung, find ich, total lebensweiß oder oder lebensklug, sagen wir mal so. Du bist ja so der kreative Mensch im Job, oder?
Als CEO. Wie wie würdest Du dich so als CEO beschreiben? Ich hab mal gelesen, es gibt 2 und Peace Time CEOs. Und da würde ich mich eher als Peace Time CEO bezeichnen und ich würde Robert als Wartime CEO einschätzen. Also wenn es schwieriger wird, ist er der, der dann zur Höchst oder oder viel auf einen auf uns einprasselt, dann ist er der, der zur Höchstform aufläuft und der aber umgekehrt unruhig wird, wenn's wenn wir wenn wir eine ruhigere Phase haben.
Und bei mir ist umgekehrt, wenn zu viel kommt, kann's sein, dass ich mich überwältigt fühle, aber wenn eine Ruhephase ist, kann ich diese Phase gut nutzen, zu strukturieren. Und das, was in der in der unruhigen Phase war oder in der schnelleren Phase war, aufgreifen, analysieren, dann strukturieren und dann Ansätze finden, wie man das in Zukunft entweder vermeiden oder besser durchlaufen kann. Ist das eine Eigenschaft, die Du schon immer hattest so oder oder meinst, hat sich das ausgeprägt über die Jahre? Nein, ich finde das, das habe ich schon sehr lange gehabt. Also ich hab als Kind Schach gespielt, so ziemlich die uncoolste, das uncoolste Hobby.
Ich auch, ich auch, ja. Ich fand's aber cool. Ja, spiel auch heute noch, ja. Schach ist großartig. Großartig.
Was was an Schach vielen gar nicht so bewusst ist, das Besondere an Schach ist das, dass man nie, also nur gegebenen Ressourcen am Anfang hat und am an im Verlauf des Spiels Ressourcen verliert. Bei anderen Spiel, also wenn ich Monopoly spiele oder so, man bekommt immer wieder was dazu. Und das ist man Schach umgekehrt. Und das finde ich finde ich so spannend und man kann sich man kann in 1 schwierigen Situation sein und da aber dann auch schauen, wie hat der Gegner sich da verhalten? Hat er aggressiv gespielt?
Hat er passiv gespielt? Und ich finde, das hat schon Einfluss darauf. Und und ein zweites Spiel, das ich extrem gern spiele, ist Poker, weil das viel mit Menschen zu tun hat und ein gewisse Prise Glück spielt natürlich mit, aber auch mit den Menschen und und teilweise mit Menschen, teilweise mit Gegenmenschen spielen. Das finde ich ganz interessant und und und hat Auswirkungen darauf. Und ich glaube, dass beide Sport, ja, Spielarten, weiß ich nicht, Hobbys, nenn ichs mal Hobbys, Einfluss darauf haben, was für ein Geschäftsführer ich bin oder wie ich mich wie ich agiere.
Also bei Schach kann ich's absolut nachvollziehen, spiele ich auch, ich liebe das Spiel. Also ich liebe es. Ich es so kreativ. Und natürlich sitzen 2 Leute da 'n Stahl aufm Brett. Da denken die anderen drum herum, was tun, da waren kreativ hier.
Aber grade auch so zu lernen, Du kannst aus 'ner sehr, sehr schwierigen, quasi aussichtslosen Position kannst Du noch gewinnen, ja. Ja. Also Du lernst so viel fürs Leben beim beim Schachspielen. Leider kann ich nicht pokern. Also vielleicht, wenn wir uns mal wieder irgendwo treffen, dann meinst Du's mir vielleicht bei cool.
Ja, was ich worauf ich hinauswollte, war, Du bist ja für mich, also in meiner Schublade und wir 2 kennen uns ja jetzt nicht so gut. Du bist für mich son Kreativtyp. Ich kann mich erinnern an unser Operationsgespräch damals und was ihr da alles an Projekten hattet und so. Son kreativer Mensch. Und da würde mich mal interessieren, welche App benutzt Du am meisten?
Ich glaube LinkedIn. LinkedIn hat die meiste on Time, also nach, keine Ahnung, Netflix oder so am am am Tablet. Aber aber von von so richtigen Apps ist ist LinkedIn, glaub ich, die häufigste App, die ich verwende. Okay, da brichst Du jetzt 'n bisschen aus aus dem Mainstream, was sehr schön ist, ja. Der der Mainstream ist an der Stelle WhatsApp.
Ich war lange Zeit überhaupt kein Fan von WhatsApp. Das ist erst in die letzten 2 2 Jahre oder so. Da haben die, find ich, erst so richtig sinnvolle Features hinzugefügt mit mit Antworten auf Beiträge, mit Reactions auf auf auf Beiträge. Das hat Whatsapp interessanter gemacht. LinkedIn finde ich, ist so was wie, ja, nicht 'n perfektes, falscher Begriff, aber das für mich beste Social Network.
Mhm. Wo ich einerseits tatsächlich netzwerken kann, wo ich mich ausdrücken kann, also ich ich veröffentliche ja auch Posts auf LinkedIn und ich mach das ziemlich gerne. Also ich bin ein Mensch, der sehr gerne schreibt, seine Gedanken festhält schriftlich. Und das kann ich dort sehr gut machen. Und dann gibt's auch, also es hat nicht so diesen Schwerpunkt, dass man nur Videos machen muss oder nur Bilder machen muss, sondern dieses Gleichgewicht aus Text, Video, Bilder, Umfragen, Meinungen, Know how, das find ich auf auf LinkedIn einfach richtig, richtig gut.
Ich finde bei LinkedIn 'n Riesenvorteil, dass es, ja, sehr wenige oder fast keine Fake Accounts gibt. Ich finde, das ist schon mal 'n Schlüssel für ein gutes soziales Netzwerk. Wenn Du mit deinem eigenen Namen dafür stehst, was Du als Inhalt postest oder wie Du kommentierst, dann denkst Du natürlich dreimal drüber nach, während Du bei Facebook oder sonst so. Bei Insta bist Du halt Hannes 0 7 und keine Ahnung, wer da Ja. Niedersteckt, ne.
Also das ist find ich auch ja und LinkedIn ist natürlich in der Businesswelt definitiv nicht wegzudenken. An euch da draußen, ihr solltet dem Paul unbedingt auch folgen bei LinkedIn, weil ich finde, Du bist 'n 'n exemplarisches Beispiel für gutes Storytelling, so authentisch, ne. Du Du erzählst sehr authentisch. Da ich les deine Beiträge sehr gerne und für mich ist das Kriterium immer gar nicht, ob jemand Storytelling macht oder ob jemand Business Telling macht, das ist auch in Ordnung, wenns interessantes Business Telling ist. Sondern für mich ist es einfach nur, möchte ich diesen Artikel lesen jetzt?
Und bei dir ist, wenn von dir was kommt, dann weiß ich in der Regel, es ist 'n authentisches Foto oder es ist 'n es ist eine Geschichte, die mich einfach interessiert. Entweder aus Businesskontext oder weil ich dich halt so als Mensch mag und dir folge, ja? Also kann ich nur den Daumen hoch geben, wenn ihr Inspiration braucht, dann folgt gerne dem, Paul. Also das ist definitiv eine Empfehlung wert. Gut, jetzt bei der nächsten Frage war ich mir tatsächlich 'n bisschen unsicher.
Und es ist ja immer so die Sache, wenn man jetzt zum Beispiel, ich ich ich reflektiere mal, man geht zu 'nem Menschen, der blind ist, ja, dann weiß man irgendwie nicht so, kann ich jetzt mit dem über Farbe oder huch, jetzt hab ich gesagt, das ist hier alles rosarot oder so. Man erschrickt dann selbst so, ja. Und bei der nächsten Frage wusst ich gar nicht, ob ich dir die stellen soll. Aber weil Du so authentisch bist und wir ja auch offen über das Thema Long Covid auch reden wollen, dachte ich, ich stell sie einfach mal und Du gibst mir mal deine Reflexion dazu. Die normale Frage an der Stelle wäre, wenn's jetzt Olympia ist, in welcher Sportart würde ich dich sehen am ehesten, wenn Du wenn Du Leistungssportler wärst?
Jetzt weiß ich ja aktuell wahrscheinlich, ist Leistungssport vielleicht nicht möglich. Aber von Frage, wie ist 'n die Perspektive für dich? Kommst Du, ja erzähl einfach mal. Also ich war nie ein sehr sportlicher Mensch. Ich ich bin furchtbar in Fußball, was was in meiner Kindheit die die Kinder mich herum alle gespielt haben und alle waren besser als ich.
Und und ich, keine Ahnung, also ich hab natürlich viel Zeit draußen verbracht und Radfahren und und so, aber ich bin nie laufen gegangen oder oder ins Fitnessstudio oder oder irgendeine Sportart für mich entdeckt, die ich sehr, sehr gerne mache. Das waren eben eher so Spiele wie wie Schach oder Poker. Darum, bei Olympia wird's ganz schwer da etwas zu finden. Dann dann sagen wir einfach Schach und ich kann dir sagen an der Stelle Grüße an die Katharina Stapel, die war mein letzter Gast, jetzt hab ich verraten, aber ist ja egal. Die hat da an der Stelle gesagt, ich bin da in Sport nicht so gut, aber ich würde für ich würde Schokolade essen, hat sie gesagt.
Ich wäre dafür, dass Schokolade essen olympisch wird und dann Vielleicht schließe ich ihr, schließe dich ihr einfacher an. Also von daher. Aber jetzt muss ich trotzdem noch mal fragen, auch wenn es 'n sehr, sehr plattes Vorurteil ist, ich gebe es zu, aber ich frag mal, aus Skifahren? Ganz gut. Skifahren, klar.
Also als Österreicher musst Du ja Skifahren sonst bekommen. Nee, das meinte ich, ja. Essen passt nicht und Du hast des Landes verwiesen. Natürlich kann ich Skifahren und natürlich habe ich meinen Kindern auch Skifahren bei beigebracht. Mhm.
Und normalerweise sind wir jedes Jahr zumindest einmal Skifahren. Dieses Jahr haben wir's halt nicht geschafft. Ich will noch mal kurz auf deinen Vater zurückkommen an der Stelle, weil mir noch so ein Impuls im Kopf rumschwirrt und zwar dieses sehr strukturierte, dieses Also Du bist jetzt für mich neben dem kreativen Mensch 1, der, ich würde dich beschreiben, als strategisch kreativ. Also jemand, der Schach spielt und viel auch über Strategie nachdenkt, aber auf der anderen Seite auch kreativ ist, was ja irgendwie 2 Pole sind, die auch auf der einen Seite auseinandergehen, aber auch gut zusammenpassen. Glaubst Du, dein dein Vater hat dir das mitgegeben?
Weil er ja als Lehrer ja auch eher so und Direktor dann auch, ja 1 war, der organisiert hat und Struktur hatte wahrscheinlich. Definitiv. Also er war Mathematiklehrer und er war auch im Schach aktiv. Ja. Okay.
Ja. Also das das ist eine Eigenschaft, die ich definitiv von ihm habe. Das das Organisieren, das mit Menschen zusammenarbeiten, mit Menschen organisieren. Er hat auch Theater gespielt und Theaterregie geführt, also bei bei soner lokalen Theatergruppe. Also auch eine kreative Ader.
Genau, genau. Und ich ich finde, diese beiden Dinge gehören schon stark zusammen. Also Logik und und Kreativität, weil ich hab so den Eindruck in meiner Wahrnehmung, wenn man von kreativ spricht, wird immer von expressionistischer Kreativität gesprochen. Also jemand, der gut zeichnen kann, ist kreativ. Jemand, der Filme aufnehmen kann oder singen kann, ist kreativ.
Ja, aber nicht nur, also ich kann auch malen nach Zahlen machen, dann dann mach ich auch malen und das ist nicht kreativ. Nur wichtig. Wenn ich aber, also Kreativität ist eine Lösung für ein Problem zu finden, auf das ich vorher noch nicht getroffen bin. So würd ichs mal sehen. Und ein Problem kann ein weiße Leinwand sein und ich hab Farbe und dann befülle ich diese Leinwand irgendwie.
Ist ja auch eine Lösung für ein für ein Problem. Und ich hab im Studium und auch am Anfang von breit Media viel programmiert, auch in dem Praktikum war im Programmierbereich und das find ich, ist auch eine hochkreative Tätigkeit, weil man ständig Lösungen sucht mit den Mitteln, die einem zur Verfügung stehen. Und und darum sehe ich das schon als sehr naheliegend Kreativität, Menschen führen und Strategien ausarbeiten, das klingt sehr nahe Ich bin ja so der Mister Storytelling, das sagt man mir ja nach, ja. Aber ich hab tatsächlich auch 'n Vortrag über Kreativität. Ich darf diese Woche eine Keynote halten über Kreativität und ich mag das sehr, ja.
Und da geh ich auch noch mal ganz tief da rein. Meine These ist, jeder Mensch auf der Welt, egal ob er am Nordpol geboren wird, in Afrika oder in Österreich, am Nordpol geboren wird, in Afrika oder in Österreich, hat gleich viel Kreativität von Haus aus. Wenn Du wenn Du im Kindergarten Fünfjährige fragst, wer von euch ist denn kreativ, soweit gleichen Menschen mit 40 fragst, lassen 90 Prozent die Hand unten. Weil sie gelernt haben vermeintlich, dass Kreativität bedeutet, ich muss strukturiert sein, ich muss 100 Prozent sein. Und in dem Vortrag leite ich unter anderem auch her, dass die ganzen großen Kreativmonster dieser Welt im besten Sinne gemeint, ja?
Von Pablo Picasso über Steve Jobs mit Apple, dass die alle geklaut haben oder einfach sozusagen kreativ waren und strukturiert waren. Die haben Dinge aufgenommen, die haben gesammelt, die haben's kopiert, die haben ihren eigenen neuen Nutzen dazu gepackt und haben's in 'n insofern bin ich komplett bei dir strukturiert sein und kreativ sein sind keine Sachen, die sich ausschließen, überhaupt nicht, ja. Cool. Okay, also bei Olympia einigen wir uns auf Schokolade essen, ja? Ja, nicht die beiden.
Oder oder oder Speckknödel, wär ja auch eine dickknödel essen. Okay, wie sieht das bei dir morgens aus? Wie viel Kinder hast Du, wenn ich fragen darf? 2. 2.
Wenn Du 2 Kinder hast, dann wie sieht 'n der morgen bei dir aus? Bist Du 'n eher morgen aktiver Mensch oder bist Du eher 1, der sagt, Kinders bitte vor 10 Uhr Papa nicht wecken oder so? Eigentlich ich bin schon morgen Mensch, würde ich mal sagen. Ich bin, also ich steh 6 Uhr so was auf normalerweise und hab kein Problem damit. Ich hab auch kein Problem damit, wenn der weg 4 Uhr oder 3 Uhr läutet, irgendwie am Flughafen zu kommen, da aufzustehen.
Ja. Mhm. Und wenn wenn Du son Typ bist und deine Kinder dich so kennengelernt haben, wie wie wie ist 'n das jetzt? Und jetzt lass uns mal son bisschen reflektieren, obwohl ich auch noch wissen will, wie's zu dem Amerikatrip kam. Und die anderen Neuseeland, glaub ich, sagtest Du vorhin noch.
Nein. Das möcht ich schon auch noch wissen von dir. Aber trotzdem würd mich jetzt mal interessieren, eine Krankheit wie Covid oder Long Covid an der Stelle jetzt verändert ja 'n Menschen. Und grade Long Covid ist ja dafür bekannt und ich bin jetzt sehr mit leihemhaftem Wissen nur behaftet zum Glück, weil ich's selber nicht habe und auch niemanden in der Familie. Aber ist natürlich 'n Phänomen mittlerweile, dass einem immer wieder mal begegnet.
Und natürlich 'n Phänomen mittlerweile, dass einem immer wieder mal begegnet. Und und was ich so höre, ist ja immer, dass es sehr viel Energie kostet und Energie zieht. Das postest Du ja auch. Und unter anderem lern ich's ja auch von dir, weil ich deine Beiträge ja lese. Und wie wie gehen deine Kinder damit Ist das Verstehen die das?
Sind die in 'nem Alter, wo sie das verstehen und Ja, die sind 9 und 12 und natürlich wars für die nicht einfach. Also ein 1 Beispiel, weil Du jetzt den auch die Morgenroutine angesprochen hast. Wir hatten's vor Long Covid war die Aufteilung Long Covid war die Aufteilung so, ich steh vorher auf mit meinem Sohn, weil der muss mit dem Bus in die Stadt fahren und und früher weg und ich hab quasi mit ihm die Morgenroutine gemacht und meine Frau hat mit der Tochter dann im Anschluss die die Morgenroutine gemacht. Das ging dann plötzlich nicht mehr. Weniger, weil ich nicht aufstehen konnte, sondern weil weil ich auch vor allem Stressbelastung sehr stark gemerkt habe.
Und dieser dieser Stress, ein zwölfjähriges Kind aus dem Bett zu bekommen, zu also anziehen kann's natürlich, kann er natürlich selber, aber dafür zu sorgen, dass alles beisammen ist und er rechtzeitig auf der Bushaltestelle ist, das hätte mich körperlich angestrengt, zu zu sehr angestrengt. Und darum hat das meine Frau übernommen und insofern mussten da meine Kinder schon sehr viel an Also generell meine meine Familie, meine Frau hat da ganz, ganz viel übernommen. Die war quasi alleinerziehend jetzt ein halbes Jahr. Aber damit mussten die Kinder halt auch umgehen. Und wir haben ganz viel mit ihnen gesprochen und ihnen auch erklärt, also nicht irgendwie jetzt was vorenthalten oder oder irgendetwas beschönigt, sondern wir haben ihnen klar gesagt, was ist und und und wie wie sich das auswirkt und warum das jetzt so ist, dass ich liegen bleibe am Morgen und ja.
So so hat sich das verändert. Und wie war das Gefühl für dich dann in dem Moment? Ist das 'n Gefühl von, ich versage an der Stelle, weil ich jetzt diesen Job nicht erledige, den ich eigentlich erledigen will, ist ja gar kein Job. Ich möchte ja mit meinem Kind morgens Zeit verbringen und so. Wie wie fühlt sich das an?
Ganz ganz schwierig. Also das ist, glaube ich, sogar das schwierigste gewesen, da nicht aufzustehen. Also vor allem wenn ich munter geworden bin und gehört habe, die die sind da jetzt draußen und vielleicht gibt's grad irgendwie, sie finden keine Ahnung die Schultasche nicht oder irgend irgend so etwas. Da dann nicht aufzustehen und und mitzuhelfen ist ist wirklich nicht leicht. Also ist schwieriger, als ichs mir selber gedacht habe.
Ich glaube, das ist son Stück, dass man sich, ich will jetzt nicht übertreiben, mir fällt gerade kein richtiges Wording ein, aber dass man sich schon son Stück Stück aus dem Leben genommen fühlt dann und man weiß eigentlich, wer ich jetzt gekommen hätte, gesagt, jetzt pass mal auf, da liegt die Tasche, ich hol die oder mach das oder mach das. Und jetzt liegt man im Bett und hört das auch noch und kann nicht aktiv eingreifen. Das ist, glaub ich, wirklich eine schwere Situation. Ja, das ist, Das ist, glaub ich, wirklich eine schwere Situation. Caro, magst Du uns mal erklären so, Du hast jetzt gesagt, 'n halbes Jahr.
Mhm. Magst Du mal son bisschen reflektieren, wie kam das? Also trotz Covid, vermute ich und soll mal kurz die die Story erzählen, das würd mich schon interessieren an der Stelle. Also das war so Anfang Oktober 2024 hatten wir in der in der Agentur 2, 3 Covid Fälle. Und ich hatte ganz leichtes Halskratzen nur, hab gesagt, hey Leute, ich fahr zu Mittag nach Hause und mach dann 'n Homeoffice.
Nicht weil ich mich krank fühle, sondern einfach auch falls ich Covid habe, dass ich dann nicht nicht alle im Büro anstecke, hab mir dann den Test besorgt, bin nach Hause gefahren, der Test war negativ. Und bin dann am nächsten Tag trotzdem noch zu Hause geblieben, schauen wie es mir geht und am Mittwoch, das war am Montag und am Mittwoch war 'n Vortrag in Wien mit Robert gemeinsam auf 1 Konferenz für hr Verantwortliche, große Veranstaltung und den wollte ich eigentlich dann unbedingt machen. Und hingefahren, auch das hat noch ganz gut funktioniert. Und dann am nächsten Tag von der Arbeit heimgekommen, hat meiner Tochter was auch da wieder einen Test gemacht und der war auch wieder negativ übrigens. Dann heimgekommen von der Arbeit am Donnerstag hat meine Tochter was erklärt und mir gedacht, ich leb mich nur ganz kurz hin und dann hab ich 3 oder 4 Stunden im Stück geschlafen mitten am Tag.
Und ab dem Moment ging's irgendwie nicht mehr. Also ich konnte dann nicht mehr aufstehen und in der es gab dann bessere und schlechtere Tage und an den besseren habe ich sofort wieder versucht ein bisschen zu arbeiten, bisschen im Haushalt zu machen, bisschen mit den Kindern was zu machen und das hat sich dann aber immer ausgewirkt auf die Energie die folgenden Tage. Und dann Du hattest dann aber, wenn ich kurz sein darf, wenn ich kurz freuen darf, Du hattest aber dann offiziell gar kein Covid oder wie? Weil Du die Tests waren ja alle negativ, ne? Die Tests waren negativ.
Darum ja, ich war dann bei bei der Ärztin und die hat gesagt, sie weiß nicht, was ich habe. Kann sein, dass ich eine Krankheit übertaucht habe, also einfach zu schnell wieder gearbeitet hab. So nach 2 oder 3 Wochen, ich hab dann Vitamin C Infusionen von ihr bekommen. Das war ganz gut, weil das ist auch bei bei Long Covid ganz gut, wenn man das am Anfang hat. Aber sie hat mir dann irgendwann so nach ein, 2 Wochen gesagt, Paul, ich weiß nicht, was Du hast, aber sag mal alle Termine in der nächsten Zeit ab, weil das kann länger oder wird länger dauern.
Und ja, dann hab ich dann Robert am Weg zurück noch angerufen und hab ihm das gesagt und er hat also unfassbar, ich kenn ihn so so lange, wir sind extrem gute Freunde, also mir als nur Geschäftspartner. Wir sind wirklich gute Freunde, aber er hat ohne zu zögern und ohne irgendwie nachzudenken gesagt, hey, Du bleibst liegen, so lange wie's geht. Ich halt dich raus aus allen Entscheidungen von der Firma, außer es sind ganz, ganz große, aber ich sag auch den anderen in der Agentur, dass dich niemand anrufen soll, niemand übers Lecker anschreiben soll. Hab mich da rausgenommen, weil meine Frau genau das Gleiche gesagt, hey, ich kümmer mich Haushalte, Kinder. Du schaust, dass Du wieder gesund wirst.
Und das war auch nötig, weil an an an den schlechteren Tagen und das war war ein Zeitraum von ein paar Wochen sogar, war Treppe steigen unmöglich. Was ich immer geschafft habe, ist zur Toilette gehen und zum Tisch gehen, zum Essen. Ich musste nie da muss ich das muss ich nie im Bett machen, aber duschen im Sitzen nur ganz also Stockwerke zielen hab ich dann begonnen, als das Treppe steigen wieder ging. Keine immer überlegen vorher bevor man die Treppe runtergeht, hat man wirklich alles, was man unten braucht. Ist noch was erhoben oder auch umgekehrte Richtung natürlich.
Solche Dinge, genau. Und das war dann so 2 Monate ungefähr, dann ging's ein bisschen besser und dann hab ich so für mich im Kopf beschlossen, okay, bis Jahresende mache ich jetzt nichts in der Firma, hab das auch in der Firma bekannt gegeben. Und in meinem Kopf wars dann so, am zweiten Januar oder Januar fange ich wieder zu arbeiten an. Das hat glaub ich 3 Stunden gedauert und dann bin ich wieder im Bett gelegen. Dann hab ich gesagt, okay, das das wird so nichts.
Ich es dauert halt so lange wie's dauert und hab dann zum Glück einen Arzt gefunden, der sich gut mit Long Covid auskennt, mit dem dann ein umfassendes Blutbild gemacht und dann Nahrung Ernährung umgestellt, Nahrungsergänzungsmittel, Höhentraining hab ich dann gemacht, das hat ganz gut geholfen. Ich hab dann war ich auf auf Frehaar jetzt vor einem Monat für 3 Wochen. Das hat auch noch mal ziemlich geholfen. Das hat mich ja auch, das hast Du ja auch dokumentiert auf LinkedIn. Genau, genau.
Das war auch zu so der Zeitpunkt, wo ich da mit dem Arzt das Höhentraining gemacht hab und das hat relativ schnell gewirkt eigentlich. Also Höhentraining, wenn ich das kurz erklären soll, ist, man hat da sone Maske auf und bekommt einmal Sauerstoff extrem sauerstoffreich und dann wieder extrem sauerstoffarm und das regt den Körper dazu an, rote Blutkörperchen zu produzieren, also jetzt ganz grob gesagt und die helfen dann, die Mitochondrien wieder in in Schwung zu bringen. Mitochondrien sind die Akkus auf den Zellen unseres Körpers. Mhm. Also ich vergleich's ganz gern mit dem Handyakku, weil der Handyakku hat bei mir eine Zeit lang über Nacht nur auf 20 Prozent hochgeladen.
Und mit diesen 20 Prozent musste ich hier nur auf 20 Prozent hochgeladen. Und mit diesen 20 Prozent musste ich dann den ganzen Tag auskommen und wenn ich da auf 2 Prozent war, musste ich mir wieder hinlegen und wieder schlafen. Und jetzt würde ich sagen, bin ich so bei 80 Prozent ungefähr. Mhm. Und wie ist die Aussicht?
Gibt's da eine komplette Heilung oder? Es gibt Fälle, die sind komplett geheilt. Es gibt Fälle, die die haben ganz wenig Verbesserung. Es gibt Fälle, ich also seit ich auf LinkedIn aktiv damit heraus gegangen bin, haben mich ganz, ganz viele Leute angeschrieben. Also manche in Kommentaren und auch ganz viele in in Private Messages und ich versuche allen immer zu antworten und und in Kontakt zu treten und und auszutauschen, weil ich mittlerweile einige Tipps habe.
Das möchte ich auch unbedingt sagen, es liegt zu größten Teilen an meiner Frau, die sich extrem intensiv damit beschäftigt hat. Also die hat Studien gelesen auf von der ganzen Welt, auch experimentelle Dinge, die die auf Long Covid ausprobiert wurden und die dann analysiert und gegengecheckt und so weiter und hat dann, also die die ist mittlerweile kann die mit Ärzten auf einem Niveau sprechen, wie wenn sie ein Medizinstudium hätte. In ein Medizinstudium hätte. In diesem speziellen Bereich. Ich glaube, das nennt man Liebe.
Ja, das stimmt, das stimmt. Aber es ist ja definitiv und sie hat da sie hat da wirklich ohne ohne Rücksicht auf sich selbst Stunden und Stunden und Nächte damit verbracht mit Recherchen. Und diese Tipps gebe ich extrem gerne weiter, weil sie mir unfassbar geholfen haben. Und als ich dann nach 3 Monaten oder 4 Monaten bei dem Arzt war, hat er gesagt, hey, Du hast in den ersten Monaten so viel richtig gemacht, dass ich nicht, dass wir nicht von Anfang anfangen. Weil die meisten, die Long Covid haben, ist das große Problem, die meisten Ärzte kennen sich nicht aus damit.
Und intuitiv würde man sagen, fang langsam wieder an zu trainieren und mach 'n bisschen Sport, damit der Körper wieder in Schwung kommt. Das ist aber bei fast allen Krankheiten richtig, aber bei Long Covid genau das Falsche, weil dann der Körper immer weiter abbaut und Du immer schwächer wirst dadurch. Also Du, was was eine Strategie ist, nennt sich Pacing. Du überlegst dir, wie viel Energie hast Du für den Tag zur Verfügung und schaust, dass die möglichst gut verteilt ist, sodass Du am Ende des Tages immer noch 20 Prozent Energie hast. Ganz egal, wo Du begonnen hast.
Wenn Du nur 30 Prozent am Morgen hast, dann kannst Du nur 10 Prozent verschwenden. Und beim Sport oder bei der Bewegung schaust Du immer, dass Du aufhörst, bevor es zu viel wird. Das ist natürlich leichter gesagt als getan, aber es gibt da so 'n paar Dinge, ich hab dann die Apple Watch so gestellt, dass ich immer gleich den Puls sehe, wenn ich drauf schaue. Mhm. Also nicht mehr, keine Ahnung, was sind die nächsten Termine oder oder so, das, sondern nur, wie hoch ist mein Puls, das kann man sich ausrechnen, da gibt's eine Formel und das hat bei mir ergeben 109 ist so der Grenzpuls.
Da bin ich noch in Ruhephase, aber wenn ich da rüber komme, dann ist also bei 109 ist der ist der Moment, wo ich mich hinsetzen soll, durchatmen, Atemübungen machen und so weiter, damit ich Aber wieder 115 verbrauchst Du überproportional viel Akku. Wie, Entschuldigung. Mit 115 Tools würdest Du dann sozusagen, bei deinem Bild zu bleiben, sehr viel Akku verbrauchen. Richtig. Ist 109 läufst Du noch auf Normalstrom Genau.
Und drüber. Ja, okay, verstehe. Frage an der Stelle, wie viel Prozent von dem Status, den Du jetzt erreicht hast und das ist ja eigentlich 'n guter Status, 'n sehr guter Status, Du bist Mallorca. Du hast auch unfassbar tolles Umfeld, wenn man das so hört, ne. Also sowohl in der Agentur wie privat, das sind ja alles begünstigende Faktoren, so nenn ich sie jetzt mal.
Wie viel Prozent von dem Status, den Du heute hast, würdest Du sagen, sind Glück und wie viel Prozent Du heute hast, würdest Du sagen, sind Glück und wie viel Prozent konsequent, Planung, Strategie? Das ist die 1. Frage, die ich hab. Und die 2., die ist noch emotionaler, die kommt dann erst mal. Also wie viel Prozent ist Glück und wie viel Prozent ist, liegt sozusagen an dir?
Also Glück, eine sehr gute Frage. Weil das Glück war definitiv einerseits, dass ich's nicht so schlimm habe, das würde ich jetzt mal der Impfung zuschreiben, weil da gibt's Studien und da habe ich mich auf LinkedIn, hab ich da in den Wespentest gestoßen mit einem Post darüber. Aber es gibt Studien, dass geimpfte Menschen erstens eine höhere Heilungswahrscheinlichkeit, geringere Wahrscheinlichkeit, dass sie an Long Covid erkranken und selbst wenn, dann sind die Heilungschancen höher. Ich muss noch mal kurz reinquetschen, Paul. Nur für die Fakten jetzt sozusagen, weil das ist natürlich 'n Thema, was viele Menschen interessiert.
Frage 1, ich entnehme deinen Worten, dass Du geimpft warst. Wie viel Mal warst Du geimpft? Ich war dreimal geimpft, aber die letzte Impfung war schon 2 Jahre zurück. Und nächste Frage, die mich noch interessiert, das steht hier auf meinem Zettel. Hattest Du vorher schon mal Covid offiziell sozusagen?
Auch schon zweimal. Also damals mit, wo der Test positiv war. Zweimal war der Test positiv. Okay. Gut, aber wir waren bei der Frage Glück und Konsequenz.
Genau. Also das ist so ein bisschen beides, weil Du hast ja die gewisse Wahrscheinlichkeit dann trotzdem auch mit Impfung, wenn Du die Wahrscheinlichkeit beeinflusstest, trotzdem noch hast Du Glück und hast einen eine Art von Long Covid, wo die Heilung möglich ist und wo die Heilung relativ schnell, also mit halben Jahr ist eigentlich so guter Durchschnitt. Das ist, das spielt einerseits die Konsequenz, eine Rolle, andererseits das Glück. Und das 2. Ist, dass absolut mega Glück hatte ich mit Robert und Christina, mit meiner Frau und mit meinem Geschäftspartner, weil die so reagiert haben, wie sie reagiert haben wo ich sage, ja, das mach ich jetzt mal eben so.
Es ist ja nicht so, dass wir dass wir vorher alles, war Friede, Freude, Eierkuchen, sondern man hat als Geschäftsführer gute Zeiten, man hat schlechte Zeiten, man hat 60 Stunden, 80 Stunden Wochen, man hat Wochen, wo's leichter geht. Und dann zu sagen, ich übernehm die Arbeit von jemand anderen noch dazu, das ist nichts was Selbstverständliches und wo man auch Verständnis zeigen muss, wenn jemand das nicht machen kann, wenn man sagt, hey, wir müssen eine andere Lösung geben. Genau. Genau. Und beim Geschäft, bei bei der bei der beim Lebenspartner ist genau dasselbe.
Ja, es gibt immer Lösungen, aber die Lösung kann oder muss nicht unbedingt sein, dass das eine Person übernehmen muss und das war riesen riesen Glück bei mir. Aus Long Covid wieder rauszukommen, ist aber eine eindeutig wichtige wichtiger Faktor auch die Konsequenz. Also nicht zu sagen, so heute geht's mir gut, heute mach ich Sport und dann ah, die paar 100 Meter laufe ich noch oder oder jetzt schalt ich den E-Bike-Motor aus, weil ich da noch mich ein bisschen ausbraue, weil da immer zu sagen oder auch ich hab auf, weil Du vorher Schokolade gesagt hast, ich hab auf Zucker verzichtet, was ganz, ganz schwer war für mich. Ich hab auf Weizenmehl verzichtet, ich hab auf Milchprodukte verzichtet, ich hab den Fleischkonsum sehr eingestellt und das ist auch etwas, was was mir sehr schwer gefallen ist, das Ganze wegzulassen und und und da konsequent zu schauen, okay. Ich glaub, wenn ich kurz ergänzen darf, das das erfordert auch sehr viel Verständnis und Konsequenz von deinem Umfeld.
Ja. Also gerade deine Kinder, deine Frau. Klar, ich, so wie ich dich einschätze, wirst Du sagen, ihr dürft Milch trinken. Ich, es macht mir nichts, ja, aber trotzdem dann trotzdem werden die von sich aus gesagt haben, wir verzichten heut mal auf Fleisch wegen dem Papa oder so. Und das ist schon, das ist schon toll auch dann, ja.
Ja. Also, die Frage zu beantworten, habe ich jetzt lange ausgeholt, 50, 50 wahrscheinlich. Okay. Jetzt hab ich noch eine Frage, ich hab's ja schon angekündigt, die geht noch 'n Stückchen tiefer, aber ich würd sie dir gerne stellen, weil ich glaub, Du bist auch 'n Mensch, mit dem man über so Themen sprechen kann. Du hast ja beschrieben, also ich hab das jetzt so verstanden, das ging dann so schrittweise.
Da war dieser Event, wo ihr noch wart, dieser Vortrag. Ich hab aber schon so bei deinen Aussagen und in deinem Gesicht gesehen, son bisschen komisches Gefühl hattest Du vermutlich selbst schon, als Du dahin gefahren bist. Du wolltest das unbedingt, hast das gemacht. Weiß nicht, ob Aber ist egal, ist auch nicht die Frage. Ich hab eine andere Frage.
Du bist dann dahin gefahren und dann ging's plötzlich nicht mehr und dann bist Du ja mehr oder weniger richtig, na ja, nicht zusammengebrochen, aber plötzlich war die Leistungsfähigkeit weg und Du konntest nicht mehr aufstehen. Und dann war diese Situation, die Du beschrieben hast mit deinen Kindern und irgendwann hast Du gemerkt, okay, das wird länger und jetzt kommt die Frage, die ich eigentlich stellen werde wollte, hast Du hattest Du richtig Angst? Hattest Du auch wirklich Todesangst beziehungsweise ich stell mir ja ganz furchtbar vor. Also ich ich hole, jetzt hol ich mal 'n Stück aus. Die Situation, die Du geschrieben hast in der Agentur, die hatte ich ja ähnlich.
Ich hatte 2020 einen relativ starken Mountainbikeunfall. Das wissen die meisten Leute, die mir folgen. Ich hatte 9 Brüche, innere Verletzungen, bin 4 Monate ja. Also meine linke Schulter ist komplett kaputt, der Arm sollte ammontiert werden und so weiter. Ich lach nur heute deswegen drüber, weil er ja noch da ist.
Du siehst ihn, ja. Auch eine Story für sich. Aber ich war von 1 Sekunde auf die andere im Homeoffice weg. Und genau das Gleiche ist mir auch passiert. Mein Kollege Kollege Thorsten Gabka, in der Geschäftsführung und meine Gesellschafter und das Team hat nicht eine Sekunde mir das Gefühl gegeben, Du musst jetzt irgendwie aber bei dem bei dem Meeting dabei sein oder bei dem.
Ich hab dann, das war Anfang November, ich hab dann Ende Mitte Ende Dezember kurz vor Weihnachten erst mal wieder an Meetings teilgenommen mit so Armverband und allem, ne. Aber trotzdem und das ist sehr viel wert. Also es ist so, wie Du gesagt hast, ja, nicht üblich, dass und nicht nicht, man sollte auch nicht voraussetzen, dass jeder das kann und macht und es ist auch okay, wenn's nicht passiert. Mir ist es auch passiert. Aber was ich jetzt sagen will im Unterschied ist, bei mir war's ja klar, ich hatte ganz viele Brüche, Milzriss, Leberriss.
Das sind aber alles Sachen, die Du reparierst, ja. Oder wo Du weißt, okay, der Arm geht später nicht mehr so wie der andere, aber Du weißt, wo's hingeht. Bei dir war ja in der Situation auch noch und das stell ich mir so schlimm vor und deswegen hatte ich das vorhin auch mit den Kindern gefragt, Du wusstest ja noch nicht, wo's hingeht. Eigentlich weißt Du's ja heute noch nicht wirklich. Du bist sehr aufgeklärt, Du hast eine sehr aufgeklärte Frau.
Du hast gute Ärzte, Du hast eine gute Betreuung, aber Du weißt ja nicht, Long Covid, da steckt ja auch Long drin, ja. Und Long kann ja auch sehr, sehr Long sein und vielleicht nur noch ganz schwach, ja. Wo es Menschen gar nicht mehr merken. Bei mir sagen die Leute immer im Satz zu Ende Unfall. Und das ist für mich persönlich das größte Kompliment.
Da freue ich mich, wenn die Leute sagen, machst Du gar nichts, ja. Weil weil die sie einfach nicht merken, dass ich meinen Arm gar nicht mehr richtig bewegen kann. Und bei dir, meine Frage, jetzt komme ich zurück, deswegen habe ich son bisschen ausgeholt, ich konnte mich 'n Stück weit in dich versetzen, aber mit der Situation, dass bei mir relativ klar war, was die Diagnose ist. Bei dir war das ja ein Stück weit im Ungewissen und das stelle ich mir ganz furchtbar vor. Und die Frage an dich, hattest Du richtig schlimme Angst und wie bist Du damit umgegangen?
Also Todesangst hatte ich nicht, weil ich glaube nicht, dass man an Long Covid sterben kann. An Covid schon, aber Long Covid glaube ich nicht. Ich hatte irgendwie immer die Gewissheit, dass ich wieder auf die Beine komme. Das hab ich nie so richtig infrage gestellt. Die Angst kam aber, also Angst spielt definitiv eine Rolle, aber eine positive Rolle und zwar auch meine, wie mir meine Frau erklärt hat, welche Arten von Long Covid es gibt und wie es da dazu kommen kann, eben wenn ich's übertreibe.
Also ganz ganz tückisch, das habe ich zum Glück nicht, aber ganz tückisch ist, es gibt ganz viele Fälle, wenn die eine Anstrengung haben, dann kann die der Rückschlag bis zu 48 Stunden danach kommen. Und wenn Du Pech hast, weißt Du nicht mehr, was die Anstrengung war. Also Du gehst in 1 schlimmen Phase, wenn an schlechten Tagen läufst, die Treppe ein bisschen schneller hoch als Du sollst oder überhaupt gehst die Treppe hoch. Mhm. Und 2 Tage später kann kommst Du nicht mehr aus dem Wetter und Du weißt nicht warum.
Und ich sage jetzt gerade bewusst, weil's mir geholfen hat. Es gibt Fälle, die die liegen in abgedunkelten Räumen mit Kopfhörern, haben weißes Rauschen auf den Kopfhörern und können keine Überreizungen ertragen. Also die können nicht Buch lesen, die können nicht fernsehen, gar nichts. Und davor, vor diesem Zustand hatte ich richtig Angst. Und das hat dafür gesorgt, dass ich auf mich aufpasse.
Dass ich wirklich darauf 8., wenn mir mein Körper ein Signal gibt, mach das jetzt nicht mehr. Und mach das jetzt nicht mehr, ist auch, wenn Du dir, wenn Du in der Küche stehst und dir 'n Brot schmierst. Und die Butter ist noch nicht ganz verschmiert und Du merkst, huch, jetzt muss ich mich hinsetzen. Dann lass Du das Brot Brot sein, setz dich hin und atmest durch und gehst 5 Minuten, 10 Minuten, 20 Minuten später und machst das Brot fertig. Probier das mal.
Also wir sind alle darauf getrimmt, Dinge, die wir anfangen, fertig zu machen. Ich red jetzt nicht von den großen Dingen. Natürlich gibt's Ab und so. Aber kleine Dinge machen wir immer fertig und weil beim Pacing musst Du auf das aufpassen. Und jetzt habe ich am Anfang gesagt, müssen streiche aus deinem Leben, aber will ich auf Körper mir sagt, jetzt wird's zu viel.
Mhm. Ja, spannend. Die Frage schließt sich im Prinzip ja an. Eigentlich hast Du sie fast schon beantwortet, die steht hier noch auf meinem Zettel. Und ich glaube, es ist klar und das weiß auch die Audience draußen, wenn man in soner Situation ist, dann ist da sehr viel mit negativen Dingen verbunden.
Also Angst, Verzweiflung, ja, diese ganzen Themen, die uns ja auch unser Leben bestimmen und diese Downlight sozusagen. Aber trotzdem würd ich dich mal fragen und das find ich eine sehr spannende, ich selber eine spannende Frage. Ist schlecht, wenn man die Frage stellt und find's so spannend. Aber mich würde sehr stark interessieren, wenn Du jetzt mal zurückblickst auf diese Zeit generell, was würdest Du so spontan und gar nicht lange überlegen, was würdest Du Positives aus dem Ganzen ziehen? Ich brauch nicht lange zu überlegen.
Also ich seh das nicht als die schlimmste Zeit in meinem Leben. Das Ich habe Anfang des Jahres dann begonnen mit Psychotherapie begleitend dazu. Einfach einerseits, das Ganze zu verarbeiten und andererseits aber auch den Berufseinstieg wieder zu lernen, weil da ist ja dann auch ganz schwierig in dem Moment, wo ich anfange wieder zu arbeiten, wie ich jetzt gesagt habe, ist das Pacing noch viel schwieriger, wenn man dann sagt, okay, das gehört aber noch gemacht oder da soll ich auf jeden Fall dabei sein und so weiter. Oder in 'ner Meeting stell ich mir schwierig vor, wenn 'n Kunde oder in 'nem Meeting zum Kunden, wir müssen jetzt mal abbrechen, weil jetzt kann ich gerade nicht mehr Das Verständnis ist wahrscheinlich da, aber das kennt man ja so nicht, ne. Ja, ja.
Ja, aber also da kommen wir noch später, glaube ich, bisschen bisschen darauf zu sprechen, wie's jetzt weitergeht, weil keine großen Meetings mitgemacht. Aber ich hab in dieser Phase und durch diese Betreuung auch gelernt, dass das ich das nicht als das als schlimme Phase sehe. Und die den Vergleich, den den möchte ich gerne anbringen, weil er weil er so passend ist. Sie hat's mir in einem Konkon verglichen. Also eine Raupe hatte ein schönes Leben und ist 'n cooles Tier.
Also Raupen sind niedlich und die sind nicht unglücklich mit ihrem Leben. Aber irgendwann verschwinden sie sich in einen Kokon, dann können sie sich nicht bewegen. Und man ist dann eingeschlossen und dann kommt man kommt sie aber als Schmetterling heraus. Und genauso sehe ich das. Ich war jetzt in einem Kokon und was das mit mir gemacht hat ist, ich hab darüber nachdenken können, was ist mir wichtig im Leben?
Also wirklich wirklich wichtig, wer sind die Menschen, die mir wichtig sind im Leben? Also ich hab gelernt zum Menschen nein zu sagen, dass wie Du jetzt sagst in Meetings oder so, aber das betrifft ja auch Freunde. Ich hab mit Freunden telefoniert und hab während dem Telefonat gesagt hey tut mir leid, jetzt ist zu viel. Mhm. Und ich muss aufhören.
Ich hab nicht abgehoben, wenn ich mir gedacht hab, ich hab jetzt keine Energie mit dieser Person zu sprechen. Mhm. Und dieses Nein sagen konnte ich früher nicht, das habe ich jetzt gelernt. Und und auch wie es jetzt mit mit mir weitergehen wird, da konnte ich mir was ausarbeiten, auf der tatsächlich jetzt auf das ich mich richtig freue. Nicht, dass ich vorher unglücklich war, aber bald Media mit dem mit meiner Rolle, aber ich hab jetzt wieder Zeit gehabt, mir mir Dinge zu überlegen.
Das finde ich eigentlich sogar schön. Also ich würd's nicht als schlimme Phase bezeichnen. Ja cool. Gut, also wir sind ja übrigens immer noch in der Schnellfolgerrunde. Die ist noch nicht beendet.
Deswegen das machen wir einfach mal weiter in meinem Skript hier. Weil ich habe in diesem Podcast als Host eine 1 Superkraft. Ich könnte dir ermöglichen, natürlich virtuell nur, jede jede beliebige Persönlichkeit der Weltgeschichte, egal wie lange tot oder noch lebend, würdest Du gern mal treffen und ich könnte das dann organisieren. Gibt's eine Persönlichkeit, wo Du sagst, boah, hat mich schon immer fasziniert, würde ich gern mal 'n Tag mit verbringen? Michelle Obama.
Okay, weil? Weil, also ich finde, dass sie sehr authentisch rüberkommt, also sie ich habe nicht das Gefühl, dass sie eine Rolle spielt. Ich finde sie sehr eloquent und sehr klug. Also ich hab ihre Biografie gelesen und die hat sehr kluge Elemente und da hab ich herausgefunden, dass sie kein politischer Mensch ist oder kein kein keine politischen Ambitionen hat, aber durch die Entscheidung ihres Mannes dazu gezwungen war, in der Politik mitzuwirken. Und das finde ich hochinteressant.
Und ja, darum wär das ein Mensch, den ich gerne mal treffen würde. Mhm. Sie sie hat ja auch, also viele in Amerika sagen ja auch, die hätten die Demokraten sie nominiert, als hätte sie gewollt. Sie wollte ja nicht. Ist ja, sie ist ja kein politischer Mensch, aber sie hätte wahrscheinlich hier noch noch mehr Chancen gehabt.
Egal. Gut, so, dann sind wir fast durch. Die letzte Frage an der Stelle, das ist eigentlich die vorletzte, weil ich hab noch eine für dich. Aber die letzte klassische Schnellfragenrunden Frage ist, was war das letzte Geschenk, das Du dir selbst gemacht hast? Das war jetzt die Reise auf Mallorca.
Aber das war ja nicht für dich speziell. Das war ja für euer Team. Oder Du hast dich beschenkt, indem Du mitgefahren bist, sagen wir mal. Ja, ja, weil's weil's ein bisschen eine egoistische Entscheidung war, weil's schon Risiko dabei ist, dass es zu anstrengend ist. Aber das ist etwas, was ich unbedingt wollte und wo ich das Gefühl habe, die Energie dazu ist da und das mache ich jetzt.
Und wie fällt die Bilanz jetzt aus, nachdem Du wieder zurück bist? Überraschend gut. Also es Ich hatte ein bisschen Respekt vor dem Flughafen und vor dem Flug selbst. Aber Flughafen wie gesagt mit mit Rollstuhl ganz gut gegangen, auch eine interessante Erfahrung mal im Rollstuhl zu sitzen. Und der Flug hat sie sie sie sie waren es wär gelogen, wenn ich sagen würde, sie war begeistert, dass ich das mache, aber sie hat auch gesagt, hey wenn wenn ich mich so einschätze letzten Endes schlägt mein Herz nur für mich und ich kann meine Entscheidungen, mein meinen Energiehaushalt nur selbst am besten einschätzen und deshalb auch am besten die Entscheidung für mich treffen.
Mhm. Okay. Gut, mein Lieber. Dann hab ich jetzt tatsächlich noch eine Frage, die stell ich immer ganz gerne. Bei dir stell ich sie aber anders als bei allen anderen bisher.
Und zwar frage ich die Menschen normalerweise auf 'ner Skala von 1 bis 10, wie glücklich bist Du im Moment? Bei dir würde ich die Frage gerne so stellen auf 'ner Skala von 1 bis 10, wie glücklich warst Du im August 24 und wie glücklich bist Du jetzt? Oh, das ist gut. Im Nachhinein betrachtet würde ich sagen, im August 24 war ich auf 'ner 6. Mhm.
Und jetzt bin ich auf 1 9. Mhm. Ja und dann wären wir schon sozusagen bei den positiven Aspekten der Situation und 'n riesen Learning für den Podcast und für das, was Du mit uns teilst, auch noch mal jetzt schon mal wieder zwischendurch danke dafür, dass das schlechte Situationen vermeintlich schlimme Situationen, Krisen oder was auch immer, wie man's auch immer nennen will, am Ende, auch auch bewusst leben darf. Sich auch klar zu sein, ich bin jetzt bei 'ner 9 und was auch immer, ich bin bei 'ner höheren Wert als vorher, finde ich eine 1 sehr, sehr starke Aussage an der Stelle. Gut, mein Lieber, wir gehen noch zweimal in deinen in deine Vita rein.
Und zwar bist Du jetzt in meinem Kopf so irgendwie 20 gefühlt in meiner in meiner Heldenreise, ja. Hast deine, bei euch heißt das Matura, glaub ich oder keine Ahnung, Ausbildung oder was auch immer gemacht. Und jetzt kommt irgendwann dieser Change aus deiner Hood, wo Du ja immer behütet warst, nach Amerika. Jetzt, wie wie kam das? Erzähl mal so kurz.
Hat's dich dahin entzogen? Ja. Also das das war so, ich war immer in meiner in meiner Hood in in diesem 10 Umkreis von 10, 20 Kilometern und dann war das Studium schon einmal interessant, dass Kilometern und dann war das Studium schon einmal interessant, weil Menschen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum Deutsch studiert haben. Mhm. Und das war eine Fachhochschule, also man hat alle Leute aus dem Jahrgang mehr oder weniger gut gekannt, aber aber mehr als auf 1 klassischen Uni.
Und da hatte ich schon sehr viel Austausch mit mit anderen Menschen und das hat mich unfassbar inspiriert und geprägt. Also ich hab das so interessant gefunden, diese diese unterschiedlichen Ansichten zu verschiedensten Themen zu diskutieren, das das fand ich einfach großartig. Und so hat das dann, finde ich, dafür gesorgt, dass ich Interesse hatte, das noch extremer zu drehen. Und dann hat sich die Möglichkeit gegeben, mein Praktikum in den USA zu machen. Und noch dazu in nicht in New York oder LA die Städte, die man halt so kennt, sondern in Sevena, Georgia, in den Südstaaten und am ozeanografischen Institut, also auch überhaupt nicht in meinem Gebiet, aber dort als Programmierer zu arbeiten.
Und dann hab ich das gemacht und war 4 Monate am Stück dort und dann das Angebot bekommen, das zu verlängern. Ich war dann dazwischen, musste ich noch auf der Uni 2 Kurse machen oder so oder auf der FH. War dann wieder zurück für 3 Monate. Hatte dann zwar das Angebot, dort zu arbeiten und dort zu bleiben, aber das wollte meine damalige Freundin, jetzige Frau nicht und ich hab mir dann gedacht, ja ich hatte das seit 7 Monate, da gehen wir wieder zurück und machen das. War sie mit dir in dort?
Wie? War sie mit dir in Amerika? Beim zweiten Mal dann die 3 Monate schon, ja. Mhm, okay. Und wir haben dann gesagt, irgendwann in unserem Leben gehen wir noch mal in die USA oder ins Es ist ein anderes Land geworden, aber gehen wir noch mal in die USA.
Und das hat mir hat mir auch richtig Spaß gemacht, weil das war dann internationales Forschungszentrum und ich hab dort Freunde kennengelernt, mit denen ich jetzt noch Kontakt habe. Und der eine ist Norweger, der jetzt in Berlin lebt und die andere ist ist eben Amerikanerin, die die noch immer in Sevena lebt und mit denen hab ich nach wie vor noch Kontakt. Das finde ich. Also bist Du sozusagen Kosmopolit, der aus deiner eigenen Hut kam. Also das ist ja schon 'n krasser ist 'n krasser Wechsel so, ne.
Es gibt ja Menschen, die die gibt ja Menschen, die so irgendwie von Keglain auf schon durch die Welt geflogen sind mit ihren Eltern oder gereist sind, wie auch immer und die das dann beibehalten. Und dann gibt's andere, die sehr bodenständig sind und immer bleiben, so bin ich auch. Also ich weise auch wahnsinnig gerne, aber immer halt irgendwohin und da wieder zurück. Ich fahr jetzt auch am nächsten Wochenende dann zum ersten Mal in meinem Leben in 'n Land. Das mache ich auch gerne.
Also keine Ahnung, was mich da erwartet. Aber das mache ich gerne, aber ich komm da wieder zurück in meine Hood. Also ich war mein Leben lang am gleichen Ort und so. Interessante Vita, die Du da hast. Genau und dann gibt's noch das 2.
Land, das vorhin gefallen ist. Gibt's da 'n Riesenschritt dazwischen oder wie war's dann? Erzähl mal. Ja, das war dann eben, wir haben gesagt, irgendwann wollen wir das noch mal machen und das war dann 6 Jahre nach der Gründung von Palmmedial, so 2011, haben wir gesagt, bevor wir Kinder haben, wollen wir noch mal ins Ausland gehen und schauen, vielleicht bleiben wir dann dort oder einfach Wir haben es völlig offen gelassen. Wir haben nur Hinflug gebucht.
Und eigentlich haben wir in den USA geschaut, ob da etwas möglich ist. Das war aber alles relativ erfolglos, aber eine Studienkollegin von mir, die hat ihr Praktikum in Neuseeland gemacht, dort hat jemand kennengelernt geheiratet und hat sich dort selbstständig gemacht, auch im Onlinemarketingbereich. Und zum Scherz hat sie mal gesagt, als ich ihr erzählt hab, wir wollen nur in die USA, hat sie gesagt, ja, wenn das nichts wird, dann kommst Du halt nach Neuseeland. Und dann Da merkst Du da. Absage aus der USA hab ich gesagt, hey, steht das Angebot, war das ernst?
Und ja, und dann waren wir in Neuseeland für 7 Monate. Krass. Am anderen Ende der Welt buchstäblich. Also weiter weg kannst Du fast nicht von Nee, da fliegst Du bis hier, glaube ich, 'n Tag unterwegs, oder? Ja, also von Haustür zu Haustür waren's, glaube 36 Stunden oder so.
Ja, krass. Cool. Und da hast Du dann auch gearbeitet? Genau, genau. Aber am Ende doch wieder die Entscheidung, wir gehen zurück, weil Familiengründung und so, ja.
Ja, vor allem anderes Ende der Welt hat halt den Riesen Nachteil, dass Du völlig weg bist von von deinem gesamten sozialen Umfeld, dass Du dir aufgebaut hast vorher. Also einfach an wenn's Kinder geht, dann auch die eigenen Eltern, wenn die so weit weg sind. Nämlich so weit, dass Du nicht einfach tagsüber anrufen kannst, wenn Du ein Problem hast und sagst, was hast denn Du da einmal gemacht? Wenn wenn das dieses und jenes ist, weil da ist ja dann Nacht in in Österreich und Deutschland. Und das zu vermeiden, sind wir dann für die Kinder auch wieder zurückgekommen.
Gab's wahrscheinlich immer nur 'n relativ geringes Zeitfenster über den Tag, wo bei den einen sehr spät und bei den anderen sehr früh oder so. Genau. Man sich dann mal austauschen konnte. Okay. Cool.
So, jetzt bist Du wieder zurück. Kurze Frage musst Du aber nicht beantworten, wenn Du nicht magst, aber wie macht man das dann unternehmenstechnisch? Du warst ja CEO oder warst Du damals schon CEO bei Pulp Media? Ja, von Anfang an. Also wir haben Wie wie wie macht man dann?
Also ich kann ja nicht einfach mal so 7 Uhr, hast Du dann sozusagen unbezahlten Urlaub genommen und bist da gefahren oder weil Du hast ja auch gearbeitet an der in der Zeit. Genau, ich hab ein bisschen auch für Pulp Media gearbeitet. Also so Dinge, die möglich waren. Weil das hat dann schon auch wieder Vorteile, dass Du quasi Nachtschichten dabei hast, weil Du sagst dann, hey, das gehört gemacht und schickst das nach Neuseeland und dann am nächsten Tag Morgens ist es fertig. Ist fertig.
Senat. Aber das war nur ein ganz kleiner Teil, das heißt, ich hab bei Palmia deutlich heruntergefahren und hatte schon den Vollzeit Vollzeitjob in Neuseeland. Aber auch das hat irgendwie Robert gesagt, hey, das das können wir so machen und und der hat dann in dieser Zeit die Firma geschupft. Cool. Wenn Du jetzt einfach so, Du musst dich jetzt entscheiden, ja, Du hast gar keine Wahl, Du musst, also müssen sollen wir ja nicht sagen, aber Du darfst dich jetzt entscheiden, für immer nach Amerika oder für immer nach Neuseeland?
Neuseeland. Warum? Neuseeland ist das coolste Land auf der Welt. Also Du hast die freundlichsten Menschen, diese diese Südseefreundlichkeit, ehrliche Freundlichkeit. Du hast unfassbar unterschiedliche Landschaften.
Du hast die die die Alpen, also die die Südländer, na wie heißen's, im Franz Josephs Gletscher hast Du dort. Du hast Strand, Du hast Klippen wie in Schottland, Du hast keine giftigen Tiere wie in Australien. Herr der Ringe wurde da gedreht, ne, glaub ich, oder? Wie? Ich glaube, Herr der Ringe wurde da im Wesentlichen gedreht in Neuseeland.
Genau, der Herr der Ringe, also ich hab im Auenland gelebt, in Hamilton und das ist dort, wo das Auenland war und da ist sind die Hügel tatsächlich ein andere, haben ein anderes Grün wie wie sonst eben. Eben wollte ich damit. Und das ist richtig cool. Und es sind auf eine Fläche, ich glaube die Fläche von Skandinavien, aber nur 4000000 Einwohner. Und von den 4000000 Einwohner leben 1.6 in Auckland.
Also hast Du relativ wenig Menschen und ja, also unfassbar cooles Land. Und wie wie war das dann so administrativ, Du brauchst dann wahrscheinlich 'n Visum, da zu arbeiten oder? Genau, aber das hatte ich ja weil weil Arbeitsvisum und die haben eine Liste mit Berufen, die die ein Visum bekommen oder die ein Visum leichter bekommen. Und wenn man da Und da pflegen kann, zum Beispiel im Pflegebereich hat man sofort ein Visum. Mhm.
Ja, cool. Übrigens, wenn Du wieder mal auswandern willst, in Deutschland wird grade 'n Bundeskanzler gesucht. Ja, hab ich. Also am Tag, an dem wir heute aufzeichnen, ist ja die Wahl von Herrn Merz irgendwie schiefgegangen, ne. Also ich hab's auch nicht, hab's nur am Rande mitbekommen, aber ja, also das wär auch noch eine Auktion für dich.
Jetzt mal ganz im Ernst, ich hatte tatsächlich zwischendurch, das war jetzt natürlich 'n Spaß, aber ich hatte zwischendurch so die die Idee und den Impuls, dass ich gedacht hab, so Menschen wie Du, ja, die wünsch ich mir eigentlich in der Politik, ja. Also so Kreative, die aber trotzdem irgendwie mitten im Leben sind, aber auch strategisch denken können, die irgendwie scheinbar eine Vision fürs Leben haben, die also ja, ist 'n guter drüber nach. Ich glaube, dass in Deutschland zieht sich noch 'n bisschen hin vielleicht vielleicht wär's eine Option. Ich hab in in Österreich war's ja auch nicht so schnell die die Tiere. Genau, oder?
Aber ihr habt ja jetzt einen mittlerweile. Ja. Gut, mein Lieber, Spaß beiseite. Du hast vorhin schon mal gesagt, was mich natürlich noch interessiert und bei dir natürlich mehr mit dem privaten Aspekt noch als mit dem Beruflichen, aber beide. Wie ist deine Vision?
Wo ist Paul 2028? Ist er noch bei Pulp Media? Wie wie ist das Gesundheitsding aufgestellt und was wirst Du, das ist so die die Frage drumherum, ja. Also ich würd gern wissen, wo geht's hin. Und die Klammer drumherum ist, was behältst Du aus dieser Zeit für immer bei dir, weil's gut war?
Also was ich bei mir behalte, das beantworte ich gleich als erstes, ist auf mich selber zu achten. Also die die die Signale, die der Körper schickt, die Signale, die der Kopf schickt und sagt, wenn's dir nicht gut geht, gut geht und und was ob Du diesen Grund ändern kannst. Wenn der Körper sagt, Du bist jetzt wird's zu viel, dann leg dich hin, auch wenn Du das Gefühl hast, Du solltest noch oder es wird von dir verlangt noch länger zu arbeiten und nur noch länger zu machen, sondern eher anderen Menschen zu erklären, hey, jetzt da ist die Grenze und da geht's jetzt nicht mehr weiter. Das nehme ich auf jeden Fall mit und ich hoffe, dass ich das auch noch beibehalte, wenn ich wieder auf 100 Prozent möglicher Leistung bin. 20 28 sehe ich mich definitiv noch bei Palmmedia.
Also ich weiß nicht, ob ich mit 80 noch bei Pulpedia arbeite, das wär mir jetzt zu lange, aber ich glaube, dass sich eher Pulpedia verändert bis dorthin. Wenn ich jetzt denke, was KI mit KI möglich ist, wir sind sehr stark im Video ausgerichtet und was da jetzt schon möglich ist, ist schon beeindruckend. Und wenn ich da noch die 3 Jahre bis 20 28 dazu rechne, kann ich mir gut vorstellen, dass die Arbeit an an Videos anders deutlich anders sein wird als jetzt. Und so sehe ich es eher und und so sieht Robert auch in Gesprächen. Also wir wir haben, als wir Familie begonnen haben, haben wir ganz viel Websites gemacht und 2005 gab's noch kein Social Media.
Wir hatten Röhrenmonitor und und die Webseiten waren auf eine Auflösung optimiert und und all diese Dinge. Also hätten wir auf dem beharrt, was wir da angefangen haben, mit diesem, wie man immer sagt, dieser klassische Businessplan, dann würd's uns heute nicht mehr geben. Also es war immer 1 1 1 Wechsel dabei und so wird's in den nächsten Jahren auch sein und vielleicht sogar noch schneller. Also eher, dass sich bei mir ein bisschen verändern wird in den Produkten und Dienstleistungen, die wir anbieten, als dass ich dort 'n Grund sehe wegzugehen. Cool.
Ja, mein lieber Paul, dann sind wir eigentlich schon fast durch. Ich hab noch 2, 3 Abschlussfragen. Mhm. Gibt's irgendwas, was Du in dem Gesamtkontext und heute vielleicht mit dem Fokus auch Long Covid, weil's wirklich auch 'n wichtiges Thema, finde ich, ist und ich find's auch super, immer wenn Menschen so was thematisieren, ja. Es ist ja natürlich nicht toll, dass Du's hast, da brauchen wir ja nicht das drüber diskutieren, aber toll, dass Du offen mit umgehst, toll, dass Du's thematisierst, dass Du's auch in Business Netzwerk reinbringst, weil das Leben ist ja nicht Business.
Das Leben ist ja eine Mischung aus allem und das finde ich total super. Gibt's irgendwas, was Du in dem Kontext noch gerne sagen möchtest, was ich jetzt nicht gefragt habe? Eher ein bisschen ein Appell. Also warum ich rausgehe, ist einerseits selbstherapeutisch, aber andererseits auch die Leute zu informieren, dass es Long Covid gibt, dass es jeden treffen kann, auch wenn man geimpft ist. Dass es aber kein Grund ist, sich nicht zu impfen, ist mir persönlich einfach wichtig, das zu sagen, auch wenn's da, wenn ich da viele Gegner auf dem auf den Plan rufe.
Aber auf ich ich möchte, dass sich Menschen so weit damit beschäftigen, dass sie, wenn's jemand trifft, sie selber oder jemand im Umkreis, wissen, was es damit auf sich hat. Und dann dieses klassische, ach stell dich nicht so an und jetzt mach noch mal, dass man das dann weglässt. Wenn in dem Moment, wo man hört, Long Covid, da ist das genau das Falsche und bitte nicht den Menschen, die sowieso schon schwach sind, auch nur ein schlechtes Gewissen machen, diese Schwäche, wenn sie bereit sind, diese Schwäche mitzuteilen. Ich find das, ich fand das total schön, auch die Vorbereitung von uns 2 auf das Gespräch hier und das war ganz anders als alle anderen 20 Gespräche. Also Vorbereitung auf die Gespräche, weil Du ganz, ich weiß, ich kenn ja deine Situation jetzt, ja.
Und das ist genau das, was, glaub ich, was Du grade auch ansprichst. Also diese Toleranz, die ich dir gegenübergebracht hab, weil Du gesagt hast, ich ich weiß nicht, ob wir aufnehmen können. Ich hab das und das. Und lass uns, können wir das spontan entscheiden? Und das hat sich für mich total gut angefühlt, an der Stelle ja zu sagen.
Bei jedem anderen hätte ich vielleicht gesagt und ich mein, ich bin jetzt auch nicht so so so, mach da keinen Druck natürlich. Ich freu mich ja, wenn Gäste kommen, aber man sagt ja dann schon, okay, dann lass uns noch mal planen oder dies oder das. Und es war sogar für mich 'n gutes Gefühl zu sagen, ja komm, wir schauen einfach mal, wie's dir geht. Und wir lassen das laufen und gucken, wo wir beide, wo es uns hintreibt, ob's in die zur Aufnahme kommt oder nicht. Und es wär beides für mich total okay gewesen, ja.
Also ich finde, das klingt auch mir als deinem Gegenpart, der diese Toleranz übt, die er vorher nie so so in dem in der Form hatte, hat es auch was gegeben. Mhm. Und das macht's mir auch viel leichter, wenn ich wieder mal in eine gleiche Situation komme, egal ob jemand Long Covid hat oder eine andere, irgend eine andere gerade temporäre oder auch langfristige Einschränkung, dann toleranter zu sein. Deswegen ist es so wichtig, dass wir drüber reden. Das ist so mega wichtig.
Ja. Ja, also vielen Dank und ich find's auch interessant für mich zu merken, wie viele Leute dann sagen ja und wo man sich denkt, die werden dann nicht ja sagen. Also ich ich mach gerne Podcastaufnahmen und und hab auch mehrere Anfragen bekommen und hab mir immer gedacht, ich muss da, ich muss ja sagen und ich muss jeden Vorschlag akzeptieren von der Uhrzeit und ich darf auf gar keinen Fall ein schwieriger unter Anführungszeichen Gesprächspartner sein. Hab aber jetzt durch Long Covid gelernt, wenn man's sagt, warum etwas nicht geht, dann dann kann man mit mit, ich würd mal sagen, 95 Prozent der Menschen reden. Mhm.
Natürlich wär's was anderes, wenn Du nicht wüsstest, dass ich Long Covid habe und ich sag, hey, ich weiß nicht, können wir das spontan machen? Dann wär's respektlos. Wenn ich dir aber erkläre, warum ich das frage, dann ist es viel, viel besser. Und weißt Du, was ich mir gedacht hab so auf der Vorbereitung? Das denk ich mir jetzt gerade wieder und das meine ich wirklich komplett ehrlich.
Mal gucken, ob ich das richtig rüberbringe. Ich finde, die perfekte Welt hätten wir, wenn jemand einfach ohne Long Covid, ich meine, bei dir ist es jetzt Long Covid, ja, aber wenn wir einfach an den Punkt kommen, dass Menschen sagen können, Du Also natürlich muss man eine verbindliche Planung zum Beispiel für eine Podcastaufnahme machen. Da geht's Termine, Du weißt es ja im Hintergrund. Das ist nicht so einfach, wie man sich das vorstellt, aber das das macht man. Aber dass man einfach sagen kann, Du, heute geht's mir einfach nicht gut.
Also ohne ohne Krankheit. Ich bin heute nicht ich bin nicht gut drauf, mein Akku ist nicht voll. Ich würde das gerne schieben. Und dass wir dann auf die Toleranz kommen, ich würde das gerne schieben. Und dass wir dann auf die Toleranz kommen, in die Toleranz kommen, natürlich hat man auch immer Druck und so weiter, das verstehe ich alles.
Aber mir geht's so darum, dieses Gefühl, das wir zwar jetzt in der Vorbereitung hatte und auch mein gutes Gefühl zu wissen, wenn der Paul am Dienstagmorgen absagt, ist es total okay. Ja, weil ich ich weiß, dass er's, wenn er's machen kann, macht er's und wenn nicht, ist es in Ordnung, weil dann geht's ihm grade halt nicht gut. Und dann nehm ich natürlich Rücksicht drauf. Dieses Gefühl sollten wir eigentlich bei jedem Menschen haben. Ja.
Das fände ich nämlich geil. Wenn man überlegt, also die häufigste Lüge, hab ich mal gehört und es auch nachvollziehbar ist, auf die Frage, wie geht's dir, antwortet man automatisch. Das ist schon. Wenn man sich überlegt, zu wie vielen Menschen gibt man eine ehrliche Antwort, ist das sind sehr, sehr wenige und das sind die wichtigsten Menschen im Leben. Ja.
Und ich glaub, dass das Ziel genau das, was Du jetzt dass man einerseits den Respekt hat und auch die Bereitschaft hat zu sagen, wenn's einem wirklich nicht gut geht, heute geht's mir nicht gut, aber ich brauch keine Hilfe. Ich brauch nur Rücksicht, dass ich heute Genau. Das oder das machen kann. Ja, das find ich richtig wichtig, weil grade in der Zeit, wo wir alle so unter Druck stehen und überall, also auch gesunde Menschen ja oft am Akkulimit ankommen Ja. Sollte man das, glaub ich, einfach mehr akzeptieren.
Also ich werd mir das auf jeden Fall vornehmen und das ist mein Learning aus dem Podcast mit dir. Also ich werd mir das auf jeden Fall vornehmen und das ist mein Learning aus dem Podcast mit dir, dass sich das auch für mich gut anfühlt. Ich fühl mich besser, als hätte ich jetzt gesagt, nö, Paul, müssen wir so und so und so. Ich fühl mich da jetzt viel besser mit und umso schöner ist die Aufnahme auch geworden. Also von daher noch mal vielen Dank, dass ich das von dir lernen dürfte.
Meine zweitletzte Frage oder aber mein zweitletzter Hinweis in diesem Podcast, ich hab noch eine Superkraft. Ich hab mich ja schon zusammengebracht mit Michelle Obama und ich hab noch eine Superkraft. Ich kann dafür sorgen, dass wenn Du heute Abend ins Bett gehst und dir irgendwas wünscht für dich, für die Welt, für deine Familie, für wen auch immer, auch was? Es wird morgen früh passieren. Was wär morgen auf der Welt anders, wenn Paul die Augen öffnet?
Also das, was mir tatsächlich im Moment wünschen würde, Du hast vorher vorhin Politik angesprochen, dass wieder ernsthafte Politik gemacht wird. Nichts Scheinpolitik, nicht andere Verunglimpfen Politik, nicht irgendwie sich selbst als der Größte darstellen und mir ist jetzt völlig egal, ob wo man am politischen Spektrum ist jetzt abseits der Extreme, aber das wär etwas, was ich mir wünschen würde, nicht Weltfrieden, das glaube ich, es würde immer Meinungsverschiedenheiten und auch gewalttätige Auseinandersetzungen geben, aber ernsthafte Politik, das würde ich mir wünschen, auch für mich selber, weil weil ich Ich find das schon belastend zu sehen, wie die Welt gerade abläuft und und und was da passiert. Ja, kann ich absolut verstehen und ja, lass ich auch einfach mal so stehen, weil wär 'n super, wär eine super Sache, wenn's gelingen würde. Aber schauen wir mal. Ja, Du darfst diese Biografie nicht.
Stimmt. Ja, ich kann's dir ermöglichen. Du musst es dir wünschen. Okay, Spaß beiseite. Letzte Frage an dich, mein Lieber.
Erstens, nee, vorletzte Frage, weil ich schieb noch mal eine dazwischen. Wie wie geht's dir jetzt? Wie war das jetzt mit dem Akku? Haben wir Ja, also ich ich merke jetzt schon, jetzt haben wir, glaub ich, eineinhalb Stunden gut gesprochen. Ja, Stunden, das war die Anzeige grade nicht.
Ja. Ich merk schon, dass der Akku bisschen Runtergeht, okay. Heruntergegangen ist, aber ist noch gut. Also Okay, cool. Dann dann freu ich mich.
Letzte Frage und dann sind wir auch fertig. Hast Du eine Empfehlung fürn Gast, der eine tolle Vita hat, der eine tolle Geschichte hat, der irgendwie spannend war? Ich hab dich überhaupt nicht heute gefragt. Es gibt noch son paar Fragen, die ich eigentlich frage, aber heute hatten wir einen anderen Fokus, ob Du Mentoren hast in deinem Leben. Zum Beispiel gibt's irgend einen Mentor, den Du uns empfehlen würdest oder vielleicht deinen Geschäftspartner oder deine Frau, keine Ahnung, ob die Leute in Podcasts kommen.
Oder hast Du irgendjemand anderen, von dem Du sagst, Mensch, eine richtig spannende Geschichte? Also ich hätte, ich hab schon ein paar im Kopf, aber die möcht ich jetzt nicht sagen, weil ich nicht weiß, ob die bereit sind, diese Geschichte zu erzielen. Absolut okay. Du kannst das ja abklären und dann schickst Du mir ein, 2 Namen, wenn Du magst, ja? Und zwar wie's dir passt und wenn Du die Leute mal triffst.
Ja. Gut, dann freu ich mich, ich dank dir noch mal ganz, ganz, ganz besonders und außerordentlich, weil ich weiß, was das für dich bedeutet jetzt in dieser Phase und bedeutet mir auch sehr viel, dass Du mein Gast warst. Danke. Ich hab am Anfang, als Du mich gefragt hast, auch gesagt, dass ich mit dir sehr sehr gerne ein Gespräch führen würde, weil ich dich so kennengelernt habe, dass dass es keine beinharte Podcastaufnahme und Du brauchst jetzt jetzt brauche ich einen Saga und dann sondern dass das ein Gespräch wird und genau das Gefühl hatte ich jetzt und ich find das super angenehm als dich als Gesprächspartner zu haben. Dankeschön, das Gespräch.
Das Kompliment gebe ich gerne zurück und ich fand auch, also bei mir wars jetzt so, dass ich Energie gezogen hab aus dem Gespräch und auch Learnings gezogen hab und auch den einen oder anderen Gänsehaut im Moment hatte und das ist auch der Grund, warum ich dir 'n Podcast mache. Also lieben Dank. Ich wünsch dir das Allerallerbeste, dass das weitergeht auf dem Weg, so wie Du jetzt gehst, dass wir uns vielleicht irgendwann auf irgend 'nem Event mal wieder begegnen und dann setzen wir uns so ran und dann quatschen wir genauso weiter, wie wir bis jetzt im Podcast gemacht haben. Perfekt. Vielen Dank, mein Lieber.
Ich sag tschüs und für euch bis zum nächsten Mal. Tschau. Tschüs.
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