Licht & Schatten | David Odenthal | BTS #14
Worum es geht
In Folge #14 von 'Behind the Story' spricht Wolfgang Jung mit David Odenthal, einem Experten für Conversion-Optimierung und digitale Geschäftsmodelle. David erzählt von seiner persönlichen Reise – von der Kindheit im Bergischen Land über Herausforderungen in der Jugend bis zur Selbstständigkeit. Ein offenes Gespräch über beruflichen Werdegang, die Kraft guter Fragen und persönliche Prägungen.
Autor: BTS - Behind the Story
Zu Gast
David Odenthal ist Verhaltensökonom, Unternehmer und Autor des Buches „Zeiträuber & Eroberer". Er ist der Gastgeber des Podcasts „Triebwerk".
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Transkript
Hallo und herzlich willkommen zu Behind the Story, Ausgabe Nummer 14. Ich bin frisch zurück vom I o search Summit aus Würzburg, quasi direkt auf den Aufnahmestuhl gehopst und freu mich wahnsinnig, die nächste Folge meines Podcasts aufzunehmen. Für euch da draußen, falls ihr zum ersten Mal zuhört, ganz kurz zu diesem Podcast Behind the Story ist dafür da, faszinierende Menschen und Marken son bisschen zu hinterfragen. Dabei geht's nicht so den Business Fokus, sondern mehr den Menschen selbst und den Weg, den er gegangen ist bis zu dieser Aufnahme heute. Welche Hürden hattest Du?
Welche Helden hattest Du? Welche Mentoren haben dich begleitet? Und so weiter und so fort. Ziel des Podcasts ist es, dass Du da draußen 'n bisschen was lernst und vielleicht die ein oder andere Abbiegung in Zukunft nehmen kannst, weil Du hier aus diesem Podcast 'n paar Learnings gezogen hast. Das wär mein Wunsch.
Setz dich also jetzt mit mir 'n Moment ans digitale Lagerfeuer und lass dich von der Geschichte und der Erfahrung meines heutigen Gastes inspirieren. Ja, mein heutiger Gast und ich freue mich wieder sehr, sehr, sehr, dass er mir zugesagt hat, weil er ist 'n absoluter Herzensmensch. Ich weiß nicht, ob ihr das kennt. Es gibt ja solche Menschen, die man kennenlernt und man ist gar nicht so eng miteinander. Also wir haben jetzt nicht zehnmal im Jahr miteinander zu tun, aber immer wenn wir miteinander zu tun haben, dann spüre ich diese Nähe und dann ist das auch diese, ja, einfach diese menschliche Verbundenheit, die Leben auch so wertvoll macht und deswegen freue ich mich sehr, sehr, dass heute David Odenthal mein Gast ist.
David ist Experte für Conversion Optimierung und digitale Geschäftsmodelle. Als Gründer und Geschäftsführer von conversion digital unterstützt Ihr Unternehmen dabei, Ihre Webseite und digitale Verkaufsprozesse zu optimieren und dadurch mehr Leads und am Ende das zu machen, was wir alle gerne möchten, nämlich mehr Umsatz. Mit 'ner Mischung aus psychologischem Know how und technischem Verständnis entwickelt er Strategien, die nicht nur die Performance steigern, sondern auch den Kundenfokus in den Mittelpunkt rücken. Und das ist eben auch, was ich bei David immer spüre, dass er den Menschen immer in den Mittelpunkt legt bei allem, was er tut. Er hat als Webentwickler begonnen, ging dann ins Onlinemarketing und hat sich da schnellen Spezialistennamen gemacht für nutzerorientierte Optimierung.
Er veranstaltet Konferenzen, er ist Speaker, er veranstaltet Workshops, er veranstaltet Meetups. Er ist auf allen Konferenzen zum Thema Marketing und Unternehmensentwicklung immer ein gern gesehener Speaker und Gast. Ich könnte noch so viel über ihn erzählen. Er ist leidenschaftlicher Familienvater. Ich durfte seine Familie vor Kurzem in Salzburg wieder kennenlernen.
Es einfach eine Freude zu sehen. Ja, wenn solche wenn solche Menschen, wenn solche Familien einem begegnen. Freut euch also jetzt heute auf sicherlich 'n Gespräch voller spannender Insights. Er hat mir ja schon im Vorgespräch verraten. Er wird gerne auch über intime Details reden.
Schauen wir mal. Hashtag nicht. Freut dich aufn Gespräch voller spannender Insights über digitales Marketing, über das Leben und vielleicht auch die ein oder andere Hürde, die man nehmen muss, dahin zu kommen, wo man grade ist. Genug der Vorrede. Herzlich willkommen bei Behind the Story.
Herzlich willkommen beim digitalen Lagerfeuer. Herzlich willkommen, David Odenthal. Ah ja, hallo Wolfgang. Herzlichen Dank, dass Du mich zu deiner zu deinem Podcast eingeladen hast und dass ich Gast sein darf. Ja, sehr, sehr gerne.
Und ja, ich hab's ja schon in der Anmoderation gesagt, Du bist 'n Gast, auf den ich mich sehr freue, weil ich weiß und das hatte ich ja eben schon so kurz angeteasert, dass das Leben auch bei dir wie bei all unseren Begegnungen, die wir haben im Leben nicht nur aus Höhen besteht, sondern auch aus Tiefen. Und ich denke, wir werden auch die eine oder andere mal besprechen. Mein Lieber, wo bist Du grade und wie geht's dir? Also ich sitze grade in meinem Büro, ja, was ich mir eigens dafür hergerichtet hab und mir geht's gut. Ich bin gesund.
Ich bin glücklich. Wir haben Freitag. Wie sagt man so schön? TGIF Thank God it's Friday. Oder hoch die Hände Wochenende, ne.
Ja, oder so. Genau. Ja, wir haben ja vorhin schon so im Vorgespräch 'n bisschen gefrotzelt. Wir sind scheinbar, gehören zu den 2 Prozent Menschen in Deutschland, die nicht krank sind. Also ich war ja, ich hab's gesagt, in Würzburg, da waren tatsächlich auch, ich weiß nicht, so round about 200 Leute, die alle scheinbar gesund waren, weil keiner hustete oder nieste, aber das ist doch unheimlich viele.
Es gibt sehr viele kranke Menschen im Moment. Vielleicht senden wir einfach mal die besten Genesungswünsche auch raus an alle, die jetzt vielleicht zuhören und krank sind. Ja, dem schließe ich mich einfach nur an. Euch allen auf jeden Fall viel Gesundheit, weil das ist das Allerwichtigste. 'N größeres Gut gibt es gar nicht.
Ganz genau. Ja, David, dann steigen wir doch direkt ein. Ich hab dir ja erzählt im Vorgespräch und im Briefing, dieser Podcast hangelt sich ja immer, ich versuch das immer son bisschen entlang zu hangeln, an der Heldenreise nach Joseph Campbell. Da gibt es ja bestimmte Elemente und es beginnt natürlich da im Prinzip, wo dein Bewusstsein beginnt, also wo Du dir selbst bewusst wurdest. Das ist meistens so im Alter von 5, 6, 7 Jahren, wenn man in die Schule kommt, an die Vorschule, Kindergarten, falls es das gab, können sich die wenigsten bewusst noch erinnern.
Und ich würd einfach gern einsteigen, so wie ich das gerne mache bei dir auch. Auch mit dem Hinweis, wenn Du das nicht sagen magst, ist das nicht schlimm. Aber mich interessiert natürlich a ganz kurz, wo bist Du aufgewachsen? Wo wurdest Du geboren? Und vor allen Dingen auch, was hattest Du für Eltern?
Wie ist dein Verhältnis zu deinen Eltern und was haben die beruflich gemacht? Weil ich später noch son bisschen reflektiere natürlich auch auf deine Prägung, die Du hast. Wow. Das ist der allererste Podcast mit dieser Tiefe in 2, 3 Sätzen. Hut ab.
Ganz ehrlich, also willst Du, ich gehe gerne tief Ja, gerne. Stell mir die Fragen, die Du mir stellen möchtest, sodass wir uns da Step by Step reinbewegen. Ja, also dann wär die 1. Frage, wo bist Du geboren worden und wie war so die Situation Elternhaus, Kindheit, Jugend, sagen wir mal, bis zur Einschulung? Also tatsächlich, ich komm aus Schildgen.
Also ich bin ja schon immer im Bergischen Land gewesen, bin nie weitergekommen als der Oberbergische Kreis. Also mich hat's noch nie ins Ausland gezogen, mittlerweile aber mehr, weil ich, glaub ich, die große weite Welt kennenlerne oder kennenlernen möchte. Also Schildgen tatsächlich und bin dort bis zu meinem, boah, fünfzehnten Lebensjahr sehr behütet aufgewachsen, dachte ich zumindest, weil wir hatten son ganz traditionelles Rollenbild. Ich liebe das auch bis heute, traditionelle Rollenbilder. Hat eine konservative Familie, Sonntagskirche, kennst Du wahrscheinlich auch, ja, katholisch erzogen.
An sich bis zu dem Zeitpunkt des 14, fünfzehnten Lebensjahrs glücklicher Sohn, ja? Fußballspieler, ja. Hab auch bin, so gab es Bayer Leverkusen gekommen, bis in die Jugendmannschaft, hab das alles dann nicht gemacht, weil ich Geld verdienen wollte. Grüße an Klaus Schenkmann. Ja, ne.
Also das war so mein mein Weg. Ich hab mit 9 Jahren angefangen Gitarre spielen, das mach ich seither. Ich liebe Blues Gitarre. Also ich war schon immer, wenn als wenn ich mich selber jetzt einschätzen würd dürfte, immer sehr emotional und sensibel. Mhm.
Und dann kam für mich im Laufe dieser Zeit 'n 'n Riesenbruch. Das war dann mit der Trennung meiner Eltern Und da das war, weiß Gott, nicht schön. Ab dann hat mein Leben sich abrupt gewandelt in eine Richtung, die ich bis dahin nicht kannte. Wie alt warst Du da, wenn ich's kurz Ja, so 15. Also 14, 15 müsste das gewesen sein, ja.
Mhm. Okay, ja, also 14, 15 Schulzeit war alles recht harmonisch, wenn ich das so höre. Gitarre gespielt, Fußball gespielt, was man halt so macht. Ja, ob die Ob die die Schule jetzt so perfekt war für mich, weiß ich gar nicht. Also das muss ich ganz ehrlich sagen.
Ich bin zwar gerne zur Schule gegangen, weil ich ich bin nicht mal der Typ gewesen, der Blödsinn gemacht hat. Ich war nicht mal der hier, ne, so der der so Marke Protzer oder HALIHENsen Jacke, was früher so so normal war. Ja, ich bin in Leverkusen zur Schule gegangen. Das haben alles andere gemacht. Ich war eher der Typ, der ruhig in der Ecke saß, ja, der gern gezockt hat.
Also ich war halt auch, erinnert mich irgendwie grade alles an meinen Sohn, ne. Ich mach die gleiche Zeit, wie ich sie früher hatte, heute noch mal durch, ja so. Und das war so so meine meine mein mein Tun, mein Handeln. Zwar auch mit Freunden treffen, aber ja. Von Schilden nach Leverkusen bist Du selbst mitm Bus dann immer gefahren oder wie war Von Schilden nach Leverkusen gegangen?
Nach Leverkusen. Nach dem Bus nach, genau, richtig. Schilden würde der Ober der Berge schicken. Schildchen. Aber die Schild Schildbürger haben damit nix zu tun, ne?
Da ist jetzt nicht mehr dazwischen. Tatsächlich gibt es da eine Geschichte zu. Eine richtige Geschichte Ach ja, ja. Dann lass mich mal hören. Geschichten mag ich.
Warte, ich leg noch ganz kurz 'n Scheit ans digitale Lagerfeuer an, so. Ah. Lass uns knistern. Okay, jetzt erzähl mal. Also Schildgen ist ja so 1 dieser Vordörfer von Köln.
Und soweit ich es richtig zurückverfolgt habe, ist es so, dass die Schildbürger oder die Schildgenahe sich auch wirklich gewehrt haben damals schon gegen den Einfluss der Kirche auf der einen Seite, aber auch gegen den Einfluss von außen, ja? Also sie haben dann wirklich deswegen auch mit Schildern sich versucht zu wehren gegen die Einflüsse. Sie waren eher passiv. Da gibt es dann noch im Laufe der Geschichte viel mit mit mit Hexen und all diese Geschichten ausm Mittelalter, ist ganz spannend. Ich weiß, dass es gibt ja die große Schlacht Woringen, also wenn man jetzt ganz weit zurückgeht, das war auch der Kampf, muss man mal wirklich digital selber recherchieren.
Ich schaff, ich krieg's ganz grob zusammen vom Grafen von Berg, der dann mit Bergeschladbacher und Schildgängern von einem Fürst zum Krieg gezogen wurde gegen irgendeinen Pfarrer, Papst, weiß ich nicht, die dann auch, ich sag mal, in auf dieser Schlacht von Worin gegeneinander angetreten sind. Das war eine ganz erboste bittere Schlacht im Mittelalter. Da spürt man, wenn man da hinfährt und das mag jetzt vielleicht 'n bisschen verrückt klingen, selbst immer noch, wenn man die Geschichte gehört hat, den Einfluss, ja. Da gibt es sogar ein Haus, Hausfühlingen, was sogar bis in die NS Zeit hineingebaut wurde und eigentlich bis dahin immer in Anführungszeichen verflucht gewesen ist. Das heißt also, jedes Mal, wenn man wenn man im späteren Verlauf versucht hat, dort was zu bauen, ist immer schiefgegangen.
Das ist total verrückt, also hab ich sonst nicht viel mit zu tun, aber dieser Einfluss und auch die Geschichte der Schildkröten und der belgischen, also der Bergisch Landbewohner geht sehr weit zurück, bekannt auch als Hafer Spanien, ja. Also eine der ärmsten Gegenden in Deutschland, die auch versucht haben, in allerlei Kriegen, sei's vom Mittelalter bis in die Neuzeit rein, sich eben halt von Haferschleim, schwarzem Haferschleim zu ernähren. Also Ja, okay. Also das ist auch unter unter unter anderem 'n Stück Geschichteschildgen, aber eben halt auch diese Wehr gegen Dinge von äußeren Einflüssen. Weil sie immer sehr für sich waren, ne.
Also eine wehrhafte Kultur und wehrhafte Menschen da im Bergischen Land. Ja, man kann sagen, also es war ja auch, ist ja auch die, ist das richtig? Würde ich jetzt hier in Kölner haben, ist das die Schelzig? Also die die Seite, die als Kölner immer gerne als die andere Seite bezeichnet wird, das war ja damals hat Tacitus, also jetzt sind wir schon sehr geschichtlich, unter römischem Einfluss über die über die Germanen ja geschrieben, dass man Angst vor ihnen haben müsse. Groß, schwer, keilförmig kämpfend, mit Hunden und Oma, ja und Was weiß 'n Kinder?
Was fürn Blödsinn. Aber egal, ne so und und 'n Schildgen ist ja genau genommen der Teil. Also alles, was dann Richtung bergisches Land ging und noch tiefer, ich sag mal, in die Wälder rein war ja tatsächlich dann eher germanisch angehaucht, ne. Ja, also verbindet uns 'n Stück weit, weil tatsächlich ist es ja so, dass die Römer über den Rhein noch gekommen sind, hier bei uns bis so ungefähr 50 Kilometer. Von hier, von mir aus gesehen südlich.
Die letzte die letzte Bastion war die, wie heißt sie denn jetzt, kommt die Saalburg bei Frankfurt, 'n komplett erhaltenes römisches Castel, komplett in Originalgröße vorhanden. Das kann ich sehr empfehlen. Und bis dato sind sie oder bis dahin sind sie gekommen und weiter nicht nach Norden. Also hier, wo ich jetzt wohne zum Beispiel in Mittelhessen, waren die Römer nie und haben dann immer gesagt, okay, das ist kalt, das sind die Germanen, die fressen Kinder und so weiter, also diesen historischen Timer abzurunden. Aber wieder zurück zu dir, David.
Was mich noch interessieren würde, wär einfach die Profession oder beziehungsweise der Beruf deiner Eltern? Mein Vater war Radio- und Fernsehtechniker. Er ist angestellt, auch in in in, ich sag mal, höheren per Positionen bei Sony, Kameramann, alles, was mit Technik zu tun, hat Dinge gelehrt und meine Mutter ist, seitdem sie da ist, Krankenschwester gewesen, ne. Mhm. Also das sind so die die typischen Berufe, die man hatte.
Mhm. Mhm. Würdest Du sagen, das hat dich geprägt? Also erst mal sind beide Angestellte, aber Du bist ja jetzt selbstständig. Nein, das ist ja schon mal.
Mein Vater war erst angestellt, das ist richtig. Ich kenn seine Geschichte tatsächlich. Der ist dann von Soni zu Garens Buttermann. Die Firmen gibt's heute teilweise gar nicht mehr, so wie sie früher existiert haben. Auch Sony gibt's in der Form gar nicht mehr, ja.
Mhm. Und irgendwann dann hat er gesagt, weißt Du, ich ich kann das auch selbstständig, hat sich als Radio- und Fernsehtechniker damals in der Kühlstraße in Köln selbstständig gemacht. Heute ist da 'n Jump House und alles anders, ja? Ja. Und dann nahm das Ding seinen Lauf.
Witzigerweise war die Selbstständigkeit auch der Einfluss auf Familie. Der war anders. Das war das 14. Lebensjahr und ab da hat sich für mich sehr viel verändert. Okay.
Aber trotzdem hast Du beruflich dann doch auch den Weg in die Selbstständigkeit eingeschlagen später. Kommen wir noch zu, aber ja? Ja. Hat dich nicht so weit abgeschreckt, dass Du gesagt hast oder vielleicht sogar unterbewusst dich entschieden hast, immer angestellt zu sein sozusagen, ne? Richtig.
Mhm. Ja cool und ja, erst mal danke bis hierhin. Damit meine Gäste, also meine Zuhörer, die Gäste, die ich eingeladen hab, bisschen besser kennenlernen, machen wir immer eine Schnellfragerunde. Ehrlicherweise für dich als kleine Adri in Berlin Stoß, habe ich noch 2 Fragen eingebaut, die Du nicht im Briefing stehen hast. Das sind aber nicht schlimm, aber ich hab die tatsächlich in 'nem anderen Podcast gehört und fand die sehr, sehr schön.
Ehrlicherweise weiß ich jetzt grade auch nicht welchen, weil ich hör so viele Podcasts, ja? Also ich würde das noch mal nachweisen, wo ich die Idee geklaut hab, aber ich würde gern mit dir mal in die Schnellfragerunde gehen. Die Schnellfragerunde dient einfach dazu. Das heißt nicht, dass Du superschnell antworten musst, aber son bisschen komprimiert. Gehen wir da mal rein, damit die Leute einfach wissen, okay, was ist das denn fürn Typ, der da am Mikrofon sitzt im Bergischen Land?
Okay? Schieß los. Ready. Dann hab ich die 1. Frage.
Hast Du 'n Lieblingsbuch und wenn ja, welches? Boah, viele. Ich mag tatsächlich geschichtliche Bücher, also hier auf den Verweis auf Yuval Noah Harari. Erschreckend, spannend, gut. Zeigt die Moderne und die Vergangenheit.
John Streletzky, sich selber zu motivieren. Es sind also nicht ein Buch, es gibt ganz viele Bücher. Mhm. Und ich glaub, das letzte prägende Buch für mich war von Ken Moggi Ikigai. Mhm.
Kenn ich alle, die Du dir gesagt hast bis dato. Finde ich auch alle richtig cool und ich war ja jetzt, ich bin ja bekennender Greater Besucher. Also ich bin jetzt nicht son, Du kennst mich ja, ich bin nicht son Klangschalen Typ, das sage ich immer etwas abwerbend, aber nix gegen Klangschalen, ne. Ich mein, ich bin nicht so sehr spirituell, aber ich mag schon Spiritualität so und ich mag auch dieses 14000 Leute in Köln in der Arena alle im gleichen Mindset. Das ist eine unfassbare Energie und ich war bin dieses Jahr zum dritten Mal dort und beim ersten Mal war John Strawletzky auf der Bühne und ich kann dir sagen, das war so emotional.
Du kennst mich, ich bin ja emotionaler Storyteller. Ich mag das genau wie Du auch, auch Gefühle auszudrücken, auch mal Danke zu sagen. Bist Du übrigens auch 'n 'n 'n Vertreter dieser dieser Gattung sozusagen. Und auch da danke ich. Ich weiß, dass Du vor Kurzem erst mal mir gedankt hast, weil ich dir in andere Richtungen 'n Weg geebnet hatte.
Aber wir sind so Typen und John Shruletzky kommt da rein und er holt diese gesamte Halle ab, ja? Und es war so emotional und er hat so viele Dinge gesagt, die mich tief im Herzen berührt haben. Also dieser Mensch schreibt nicht nur so gut, der isst tatsächlich auch so gut, ja. Und ich glaube Läuft er dann auch mit dem Hut da rein? Ja.
Unfassbar. Der war mit Hut und in in Tropenklamotten. Der hat Hat den Hut dann aber, glaub ich, abgesetzt, wenn ich mich richtig erinnere, ja. Ist ja schon 2 Jahre her. Und in meinem Alter ist es nicht so einfach, sich so lange zu erinnern.
Okay. Gibt's 'n Ort? Meistens gibt's ja solche spirituellen oder generell so Orte, wo man sagt, okay, wenn ich da bin, dann bin ich sehr, sehr inspiriert. Gibt's 'n Ort, der dich sehr inspiriert? Schlecht zu sagen.
Es ist nicht der eine Ort oder schwer zu sagen vielmehr. Der Ort, den ich liebe, den find ich mit dem Mountainbike. Also ich fahr dann wirklich in den Wald hinein und da gibt es 2, 3 Stellen, die wir hier oben im mobbergischen Kreis haben. Wenn ich die passiere, dann halt ich doch an bestenfalls bei schönem Wetter und dann fang ich an zu meditieren, innezuhalten und bedanke mich einfach dafür, dass ich da bin, wo ich jetzt bin. Also ich kann den Ort schlecht beschreiben.
Da geht kaum mehr spazieren, muss man sich vorstellen. Also ich treffe hier, obgleich wir so schöne Ecken und auch Naturparks haben, so wenig Menschen draußen in der Natur. Ich glaube, da ist da 'n bisschen verloren gegangen. Aber ja, beim Mountainbiken. Nächste Parallele zu uns.
Ich hatte ja meinen schweren Mountainbikeunfall, fahr aber ja mittlerweile wieder so die Wald Highways und bin auch hier bei mir im Vogelsberg in Mittelhessen immer und im Sommer sehr gerne unterwegs mitm E-Bike mit meiner Partnerin und ist genauso. Auch wenn ich alleine hochfahre aufm Berg irgendwo und guck dann ins Tal, ah, ist unfassbar das Gefühl. Und ich sag immer, ich steig mit 4 Problemen aufs Bike und komm mit einem zurück, weil 3 haben sich mittlerweile in Luft aufgelöst. Also ist schon eine coole Sache. Hab ich auch gute Ideen beim Fahren.
Genau. Gibt's 'n Lieblingsessen von dir? Typisch Bergisch, 2 Stück, einmal Iirpelschlot. Kannst Du es noch mal in Deutsch sagen? Iirpelschlot.
Kartoffelsalat. Ah, okay, alles klar. Also das mag ich sehr gerne, aber es muss von Oma sein, wirklich. Es muss von Oma sein. Und das andere, was ich von meiner Mutter von früher noch kenne, ist Möhren untereinander.
Mhm. Jetzt wird's wieder spannend. Kennst Du das, Möhren untereinander? Also Möhren und Kartoffeln gemischt? Ja, genau, richtig.
Kartoffel stampft so mit mit Möhren. Ja, sagt man bei euch, aber wir sagen bei uns Möhren untereinander. Und ich hab mich auch gefragt, ist das son kulturelles, lokales Ding? Aber es scheint bei uns hier im Bergischen Sofa vertreten zu sein als Möhren untereinander. Jeder weiß, was ich meine, das ist total interessant.
Ja. Ja. Also, ja, schön. Also witzig und ja, kann ich auch mag ich auch beides. Es gibt ja ganz viele Menschen, die einem im Leben begegnen.
Du hast ja auch schon viele Dinge gemacht. Ich hab's erwähnt in der Anmoderation, eine Messe oder auch verschiedene Messen und verschiedene Veranstaltungen selbst veranstaltet. Du kommst viel rum, Du hast Kunden. Es gibt viele Menschen, die einem Ratschläge geben. Gibt's so einen Ratschlag, wo Du sagst, der ist wirklich, der begleitet mich immer wieder, den pack ich auch mal aus der Gedankenschublade, wenn's mir grad nicht so gut geht oder wenn ich 'n Problem habe.
Gibt's da einen? Also Ratschläge, ich finde, es ist, das ist aber meine Meinung, Ratschläge zu geben, immer schwer, weil ich für den Moment, wenn mir jemand gegenüber treten würde und mich fragen würde, nicht weiß, in welcher Situation er genauer steckt. Ich würde also mehr Fragen stellen und dann Ratschlag geben können. Ich glaub, der Beste ist, Du musst nur Mut haben, es zu tun. Mhm.
Niemals stehen bleiben. Ja, witzig. Also also witzig insofern ja, weil weil das es gleicht sich so oft. Ich hab jetzt die 14. Folge und ganz viele Menschen sagen, mach es, geh weiter, bleib nie stehen, mach einfach immer irgendwie weiter und das ist schon cool.
Aber ich finde auch die Eröffnung, die Du hattest, einfach viele Fragen stellen, auch schon 'n guten Ratschlag. Stellt mehr Fragen. Das ist, glaub ich, auch wichtig, ja. Ja, so wichtig ist die, ich glaube, das ist die Kunst, ist die richtigen Fragen zu stellen. Mhm.
Du kannst 1000 Fragen stellen, aber es die 1001. Kann die Richtige sein. Was macht eine gute Frage aus für dich? Ich glaub, die beste Frage ist, warum. Einfach so.
Ja, warum? Also im Zusammenhang, das ist auch schön, wenn Du mit den Leuten sprichst. Man erwartet gar man erwartet gar in jedem Gespräch immer ein gewiss eine gewisse Oberflächlichkeit. Und man ist nicht von mir gewohnt oder wenn die Menschen mich nicht kennen, dass ich eigentlich Also ich wirke, man hat mir mal gesagt, ich wirke arrogant. Und manche sagen auch, ich wäre unnahbar.
Und wenn man sich aber mit mir unterhalten würde und wenn ich natürlich auch, ich hab auch 'n Kopf oft voll, ne. Das kennst Du als Unternehmer, Du fährst mit 4 Problemen den Berg rauf und kommst mit zweien wieder runter. Die lösen sich auch alle nicht von alleine. Aber wenn Du dann mal in die Gespräche gehst und und Du hörst diese diese Probleme an oder zuhören ist ja schon eine Kunst in der heutigen Zeit. Und dann stellst Du die Frage, aber warum machst Du das?
Und meistens merkst Du plötzlich, wie laut das Uhrwerk bei dem gegenüber anfängt zu rattern und dann erst mal ein paar Sekunden lang nichts kommt, weil sie mit der Frage nicht gerechnet haben. Mhm. Also das ist vielleicht auch die Prägung, die ich, über die wir vielleicht auch später sprechen. Aber es ist halt so dieser auch dieser Golden Circle, ne. Simon Sineq hat ihn ja nur gestohlen von Gaigner und sag ich immer ganz frech.
Weil es die Kernfrage im Leben, unabhängig von jedem Beruf, den wir hier ausführen, ist, warum tun wir, was wir tun? Was strebt uns an, das zu tun? Ja? Oder oder beziehst auf Websites, ne? Was verkaufst Du denn eigentlich und und wie verkaufst Du das?
Ich mein, das sind so die typischen Fragen, die man kennt, aber diese Kernfrage, warum? Was treibt dich an? Das sind doch genau die Dinge, die die anderen wissen wollen. Und das Storytelling sagt, sorry, im Storytelling sag ich immer, was steht auf deinem Buch drauf? Wenn dein Leben 'n Buch ist, was wie ist der Titel?
Definier mal den Titel und das ist so dieses Why, ja? Genau. Ja, okay, gut. Kommen wir 'n bisschen mehr zu den profanen Dingen des digitalen Lebens. Welche App benutzt Du am häufigsten?
Am besten die App, wo ich die roten Punkte wegmachen kann. Whatsapp. Also es Ja, nee, das ist nicht Whatsapp. Tatsächlich ist das bei mir E-Mail und ich müsste jetzt nachgucken. Also Mhm.
Wie gesagt Und und Kryptowährungen. Krypto, ja. Ja, das mach ich sehr gerne. Aber Okay, neue Facette. Ja.
Also Du hast 25 Bitcoins, schätz ich? Nein. Nicht einen einzigen hab ich. Und ich werd mir ich werd mir auch 'n Teufel tun, die die holen. Also das mag auch Gründe haben, aber gut.
Mhm. Ja, hast Du denn Also Kryptowährung heißt dann, Du hast den andere Kryptowährung investiert, spielst dann 'n bisschen mit rum und guckst dir die Kurse an und so weiter. Ja. Ja. Ja.
Cool. Bei Olympia würde ich dich am ehesten sehen in der Sportart? Boah, ich selber Kugel stoßen. Kugel stoßen? Wieso?
Hast Du das schon mal gemacht oder? Nö. Wahrscheinlich, weil ich's noch nie gemacht habe, ne. Okay. Ja.
Also Leichtathletik eher. Ich hätte jetzt Fußball getippt. Ja, Fußball, ambitionierter Fußballtrainer und ja. Ja, aber der Witz ist, wenn ich an Olympia denke oder dann denk ich immer an alles andere als Fußball. Stimmt, ich auch.
Und ich find's auch immer irgendwie, es gibt ja so diese, man sagt ja immer so, oh, die Nationalmannschaft führt schon wieder schlecht und Handball schon wieder ausgeschieden und dies und das. So, wenn's dann immer so heißt, die deutsche Fußballnationalmannschaft hat sich nicht vor Olympia qualifiziert, denk ich immer so, so what? Ja. Spielen die da Fußball? Ja, das ist wirklich die 1.
Frage. Die Frauen hat das irgendwie 'n anderen Stellenwert, finde ich. Also beim Frauenfußball, finde ich, da ist es irgendwie wichtiger Olympia, das olympische Turnier, als bei den Herren. Weiß auch nicht, also Okay, bin ich bei dir. So und jetzt kommt die Frage FSK 16 im Briefing, über die Du gestolpert bist.
Was machst Du morgens als Erstes, wenn Du aufwachst? Und noch kurz zur Erläuterung, es geht natürlich darum, bist Du son Stehaufmännchen im Sinne von 6 Uhr klingelt der Wecker, 6 Uhr und 30 Sekunden steht David gut gelaunt im Bad und singt oder bist Du son Typ, 6 Uhr klingelt der Wecker und bitte lass mich mal bis 7 Uhr 30 in Ruhe, weil ihr geht mir alle auf die Nerven? Also ich würde Letzteres unterschreiben. Da muss ich mal echt Boah, wie kann man das hier eine Lanze für meine Frau brechen? Also sie ist diejenige, die morgens Sehr gerne und grüßen Sie.
Sie ist sie ist diejenige, die morgens aufsteht. Sie ist diejenige, die morgens die Kinder fertigmacht. Sie ist diejenige, die morgens sagt, so und jetzt ab in die Schule. Wir teilen uns das zwar auf, dass ich 2 Tage in der Woche das Gleiche tue, aber ich tu mich unfassbar schwer morgens. Das ist Früher war das mal, es hat sich gewandelt.
Früher war das voll meine Zeit. Morgens 6 Uhr raus, voll eine Freude, ja, bam ab in dem eine ab in dem Beruf ne, macht man ja mit Leidenschaft und so weiter und so fort. Aber mittlerweile so, ich bin jetzt 41, ich bin so dankbar, wenn ich morgens noch mal eine halbe Stunde trotz Weckerklingeln liegen bleiben darf. Mhm. Ja, das ist Und das ist alles in der Zeit.
Ist passiert auch nichts. Also Ja. Es ist es ist der Standard. Also Zähneputzen, fertig machen, let's go. Ins Leben, erst mal ins Leben mit rein.
Ja. Was ich neu implementiert habe, ist tatsächlich morgens Trainingseinheiten machen. Mhm. Aber das das war auch etwas, was ich musste aufgrund ein paar gewisser Dinge, die Kommen wir noch zu, glaube ich, ja, genau. Ist ja bei mir ähnlich mit meinem Unfall.
Ich muss zweimal die Woche morgens trainieren für meine Schulter, weil sonst wär die überhaupt nicht mehr zu benutzen. Die wird auch steif, wenn ich sie nicht stöhnt trainiere. Ja, das ist schade, ja. Ja, weil ja keine Muskulatur mehr da ist und insofern haben wir da ähnliche sozusagen Bedingungen, die uns aber vielleicht in die richtige Richtung auch schubsen, ja. Also ist ja dann auch irgendwie 'n Muss, was aber ich mittlerweile akzeptiert habe und auch nicht als schlimm empfinde, sondern es ist eben dann auch mal Me Time.
Du kümmerst dich dich selbst und am Ende kommt das ja auch deiner Familie und deinen Kunden und allen zugute. Ja, und ich finde auch deine Frau, auch hier, Grüße von mir an Sie, wir haben uns ja nur, glaube 2 oder dreimal getroffen bis jetzt, aber ist auch eine ganz eine ganz angenehme und tolle Person und ihr passt auch sehr, sehr gut zusammen, muss ich mal sagen, so. Ganz ehrlich, ohne Sie wäre ich nicht hier. Das geht nicht, wenn Du als Team nicht zusammenspielst. Mhm.
Ja cool. Und ich glaube, da hatte ich ja auch deine Vergangenheit dann geprägt, dass Ja, das merkt man auch, dass Familie bei dir 'n hohen Stellenwert hat. Das hab ich in Salzburg gemerkt, als Sie auch bei dir waren in deinem Vortrag. Das habe ich ja mitbekommen. Ich war ja auch da, hab dir ja auch zugehört und ja, also sehr schön.
Gehen wir mal weiter in den Fragen. Du hast die Chance, ich hab eine Superkraft in diesem Podcast, nämlich ich kann dir ermöglichen, mit 1 historischen Person deiner Wahl, egal wie lang sie schon tot ist oder ob noch lebend, mal 'n Tag zu verbringen. Du hättest diese Wahl. Wen würdest Du nehmen? Karl den Großen.
Warum? Warum? Da ist die Frage. Guck mal, ich hab schon die mir Ja, ja, das das Also eigentlich gibt's viele tolle Menschen, die ich mal kennenlernen würde, aber ich glaub's schwer. Also Karl der Große lebt nicht mehr, ne.
Es ist Mhm. Ist so schwer. Na, ich sag ja, ich kann das organisieren. Ja, bitte mach mal. Also er ist eine der der modernen Performer, die Deutschland verändert haben.
Der ein sehr großes Land von Frankreich bis zur anderen Seite. Ich weiß nicht, ob da Polen noch zugehört, aber der hat es ja geschafft, verschiedene Länder, die unterschiedliche Sprachen hatten von einem zum anderen, wo es ja verschiedene Statthalter gab, sie alle zusammenzufassen, zusammengehalten zusammen. Er war derjenige, der die Dreifelderwirtschaft erfunden hat und somit die Menschen auch in in in den Genuss gebracht hat, vernünftigen Felderanbau zu schaffen und dass die Menschen auch sich ernähren konnten. Er war derjenige, der eigentlich keine Zwietracht gesät hat, das muss man ja mal dazu sagen, sondern er war derjenige, der es geschafft hat, eben diesen Zusammenhalt zu schaffen. 1 der Wenigen, die wo ich sagen würde, Hut ab.
Ich bin kein Historiker, aber aber was ich auch gelernt habe über Karl den Großen, auch jetzt vor Kurzem war ich in Dresden. Da hat er auch seine Spuren ja hinterlassen natürlich. Und was ich was ich auch über den gelernt habe, ist, dass er tatsächlich, ich sag mal, son Anti Trump Typ gewesen sein muss. Also wirklich 1, der vereint hat, der Diskussion damals immer auf das Niveau von damals runtergebrochen, gefördert hat, der Austausch gefördert hat, der kulturellen Austausch gefördert hat. Also ich glaube, das war wirklich 'n Großer, ja.
Also deswegen Deswegen geht's bei dir. Ich würde das Gespräch sehr gerne ermöglichen. Ich wär aber auch gern dabei. Bin ich bin ich Lass mal zusammen machen. Lass mal zusammen.
Wir machen einen Podcast mit dem. Mit ihm. Das wär's. Ja, genau. Okay, mein Lieber.
Jetzt kommen die 2 Fragen, die Du nicht kennst, aber ich glaube a, sie werden dich nicht erschrecken und b, sie werden ja auch keine Probleme bereiten, hoffe ich. Es geht darum, dass Du jetzt spontan antwortest, wirklich ausm Bauch heraus. Sag mir mal 2 Begriffe, 2 Worte, nur die Worte, die zu dir gut passen. Glück. Erfolg.
Glück und Erfolg. Und jetzt hab ich das Pendant, nämlich 2 Begriffe, wo Du sagst, die passen überhaupt nicht zu mir. Das ist schwer. Arrogant, also was man zu mir sagt. Mhm.
Manchmal, es mag nicht überall passen. Lustlos. Mhm. Du hast immer Lust? Viel.
Mhm. Okay. Und Du bist, ja okay, Du bist 'n sehr offener Mensch, das kann ich auch bestätigen. Also vielleicht jetzt schon mal als Klammer das, was wir bisher besprochen haben, an euch da draußen auch. Ich möchte ja immer, dass dass wir alle gemeinsam lernen und David ist son Typ, ich kann das bestätigen.
Ich kann mir vorstellen, dass es Menschen gibt, die, wenn sie dich auf der Bühne sehen oder so oft als Veranstalter oder dir so begegnen, dass sie sagen, ah, ich weiß nicht so, ich geh nicht so an ihn ran oder so, dass da sone Ignoranz Barriere oder so irgendwie ist. Ich weiß nicht, wie ich's jetzt anders nennen solle, aber ich kann nur sagen und das Learning ist vielleicht, geht einfach mal auf die Menschen zu und macht eure eigenen Erfahrungen mit Menschen. Ganz egal, wie sie auf den ersten Blick scheinen, wagt vielleicht einfach mal den zweiten Blick. Und dann kann ich sagen, im Fall von David werdet ihr ganz, ganz sicher nicht enttäuscht sein. So.
Mein Lieber, jetzt gehen wir, also vielen Dank, das war Halt, jetzt hätte ich beinah eine Schnellfrage vergessen, Gottes Willen, ja? Die letzte Schnellfrage und die ist auch immer sehr, sehr schön, finde ich, Bin gespannt, was Du sagst. Was war das letzte Geschenk, das Du dir selbst gemacht hast? Also wie gesagt, ich entsage mich ja jedem Materialismus mittlerweile, obwohl das auch nicht so ganz stimmt. Ich wieder ich widersage dem jetzt gleichzeitig, während ich's gesagt habe, ich hab mir tatsächlich grade was gegönnt, würd jetzt nicht jeder mögen.
Ich hab mir 'n Audi A5, als Unternehmer durft ich das jetzt mal. Ich hab mir das als als als Belohnung gegeben, ein Audi A5 als Benziner gegönnt tatsächlich. Kombi? Nein, kein Kombi. Oh, das ist okay.
Dann ist es, dann lass ich's gelten. Weil wenn Du jetzt wieder sone Familienkutsche gekauft hättest, dann hätt ich gesagt, nee, Moment. Haben wir und das ist auch 'n Plug in Hybrid und ist auch eigentlich so das Beste, was man machen kann Plug in Hybriden meiner Meinung nach. Und aber beim ich bin Audi Fan war ich schon immer und ich hab mir das nie gegönnt. Wollte ich nicht, da war ich einfach zu ja.
Sparsam. Zu sparsam. Zu rational. Zu rational. Ja, ob das jetzt Ja, das stimmt.
Ja. Unterschrei mich so. Okay. Ja, cool. Finde ich find ich richtig gut und gibt dir ja auch 'n 'n gutes Feeling dann, wenn Du in dem Auto sitzt.
Das gönn ich dir. Okay, jetzt gehen wir mal 'n bisschen weiter in deiner Bio. Also ich würde jetzt mal sagen, so die ersten Schuljahre haben wir abgehakt und wir haben auch gemerkt, dass Du eine relativ behütete, so hätte ich das jetzt zusammengefasst, Kindheit hattest, relativ normale gesittete Verhältnisse bis zu dem Zeitpunkt 14, 15, als deine Eltern sich getrennt haben. Und das ist ja normalerweise, da ist genau der Zeitpunkt, wo ich normal im Podcast auch immer reingehe, weil wir sagen im im im Storytelling nennen wir das der auslösende Vorfall oder der Ruf zum Abenteuer. Meistens ist das so die Phase bei Jungs vielleicht 'n bisschen später, Mädchen sind da meistens 'n bisschen früher, dass man so mit 13, 14, 15 in dieser Zeit daneben, dass die Eltern komisch werden, die ersten Partys küsse und so weiter, aber man merkt irgendwie auch manchmal schon intrinsisch sone Motivation, dass einen irgendwas antreibt, was einen später vielleicht auch beruflich begleitet.
Und meine Frage ist, gab's da schon sone Gabelung? Hattest Du da schon irgendwie eine Idee, was Du gerne machen möchtest und wie ging dein Weg dann weiter? Völlig untypisch zu alledem, was Du da gerade gesagt hast. Schön. Manchmal denke ich, es wäre auch schön gewesen, hätte ich das vielleicht in der Form etwas intensiver erlebt, habe ich aber nicht.
Ich meine Eltern haben sich getrennt. Die Art und Weise, wie sie sich getrennt haben, war nicht gut. Also das heißt, mein Vater hat Dinge gemacht, Bremsrelikabel durchgeschnitten, als wir gehen wollten. Also der hat wirklich alles dafür getan, dass wir nicht gehen. Und das war für mich schon son son Einfluss.
Also da hatte ich mehr Furcht als Angst. Angst ist ja etwas, was Du geprägt bekommst. Mhm. Furcht ist etwas, was wirklich aus dem Inneren kommt. Da hatten wir also wirklich Furcht und das hat mich so sehr geprägt, dass wir dann in dieses Zuhause nicht mehr zurückgekommen sind.
Also sowohl meine Schwester nicht, als ich nicht, als auch meine meine Mahn nicht mehr, ne. Und Grüße übrigens an deine Schwester, die ich ja auch kenne und Ich weiß gar nicht, ob sie's so gut findet, dass ich jetzt das hier so an die Öffentlichkeit gebe, aber ich finde, das sind wir sind alle Menschen und Ja. Wir haben alle unsere Erlebnisse, alles, was wir tun, unsere Handlungen, unsere Worte, unsere Energie, die wir in etwas geben, sie prägt uns und sie sie prägt auch das Leben und wir können alle nur voneinander lernen. Ja, und viel mehr Details werden wir auch nicht verraten und Grüße an dich, wenn Du zuhörst. Ich das ist bei meinem Podcast so, die Menschen sind sehr offen und ich liebe das auch.
Also sei nicht böse mit David. Wenn dann wenn dann schimpfen mich. Nee, ich find, das ist okay so. Also Mhm. Ich weiß ja, wo ich meine Grenzen ziehe.
Mhm. Ja, und dann wurde ich, kann man das sagen, in 'ner gewissen Hinsicht konnte ich entscheiden, will ich bei meiner Tante bleiben, was ich nicht wollte, weil ich mich da nicht wohlgefühlt hab oder geh ich einen anderen Weg? Und eigentlich hab ich ab dem Alter eine gewisse Zeit keine Schule mehr besucht. Mhm. Und ich bin tatsächlich zu einem Alkoholiker nach Wermelskirchen obdachlos geworden gegangen.
Das heißt, ich hab mich bewusst für diese Situation entschieden. Mit 15, oder? Ja. Mhm. Und ich hatte das Einzige, was ich hatte, ein altes Handy, das war 'n Sagem.
Ich weiß gar nicht mal, welche welche Version. Krass, ich hatte auch 'n Sag früher. Das war 'n Sargent. Ich weiß gar nicht mal, welche welche Version. Krass, ich hatte auch 'n Sargent früher.
Ach komm, hatten wir alle. Also das das krit's ja nicht, ne. Ja und und dann hatte ich sone alte Liege, die man früher Kennst Du diese Ligen, die man noch aufklappen musste mit diesen Retouren. Mit so 3 Band. Ja, genau.
So und das Und natürlich 'n Kopfkissen und eine Decke. Mehr hatte ich gar nicht und dann hab ich ja erst mal irgendwo 'n Wärmesküchen gelebt und dann bin ich dann zu diesem Alkoholiker gekommen und dann hab ich in dieser Wohnung, wo nichts drin war. Wo wirklich nichts drin war, außer dieser Mann, Da ich weiß gar nicht, warum ich das gemacht habe. Ich kann es dir bis heute nicht erklären und ich kann mich immer nur noch dran erinnern. Morgens, abends, morgens, abends, morgens Also ist immer das Gleiche gewesen.
Einschlafen, drüber nachdenken, was ist hier gerade passiert? Kommst Du als Mensch damit klar? Einschlafen. Wach werden. Was willst Du in deinem Leben eigentlich schaffen?
Wo willst Du hin? Willst Du das gleiche Leben wieder einschlafen? Oh, bat mein Vater war selbstständig. Ich war noch zu jung, irgendwas eigentlich hätte entscheiden zu können. Und trotzdem hat mich das, lass mich das als Universum bezeichnen, in Ruhe gelassen.
Es hat mich, es kam von außen nicht dieser Einfluss, wo ist das Jugendamt? Wer holt mich hier ab, damit ich in die Schule gehe? Das gab, das war nicht da. Also ich fand's auch gut, weil ich glaub dieser Einfluss von von Menschen, die nicht wissen, was los ist, wie man sich als Kind fühlt, in 1 solchen Situation zu sein, nicht zu wissen, was machst Du jetzt? Wo gehst Du hin?
Also ich hatte diesen Halt nicht mehr, der war komplett von jetzt auf gleich weg. Also stell dir 'n schwarzen Raum vor, Du stehst drin und jetzt darfst Du den Raum selber gestalten. Du kannst ihn jetzt mit Licht füllen oder Du kannst ins Dunkle gehen. Klingt 'n bisschen verrückt, aber so in etwa muss man sich das, so war das für mich. Mhm.
Und da war jetzt schon mal kein anderer, ne. Aber wenn ich da kurz rein darf, wenn ich jetzt mir diese Situation vorstelle und ich hab tatsächlich grad son bisschen Gänsehaut, weil das wusst ich alles über dich nicht und das hebt natürlich meine Wertschätzung für dich noch mehr. Aber wenn ich jetzt an die Situation denke, jetzt stelle ich mir 'n fünfzehnjährigen Jungen vor, dessen Welt grade 'n Stück weit auseinandergebrochen ist, der haltlos durch die Gegend treibt mit 'n bisschen paar Utensilien, an denen er sich festhält, weil das irgendwie Heimat ist, eine Liege, 'n Kissen, ja und so. Was war's denn jetzt letztlich, das dich dazu gebracht hat, nicht ins Boden lose zu fallen? Das muss ja irgendwas gewesen sein, was dir Halt gegeben hat in der Situation.
Mein Glaube. Also deine Religion in dem Fall. Ja. Mhm. Magst Du es noch mal 'n bisschen ausführen, oder?
Also im Laufe meiner Zeit hab ich so viele Dinge erlebt, wo man jetzt sagen müsste, der ist verrückt oder so, aber das hat mich auch geprägt. Also ich hab wirklich viel gebetet. Ich hab daran geglaubt, dass wir nicht, dass ich nicht alleine bin in dieser Situation, musste ich. Ich hatte ja auch keine andere Wahl. Drum ist der Glaube erst einmal an was anderes erst mal son bisschen fern, ne.
So irgendwas da draußen soll sein. Es gibt ja Menschen, die sagen, das gibt es nicht. Es gibt andere Menschen, die sagen, das gibt es. Es ist ja meine Entscheidung. Das muss keiner gut das muss keiner schlechtheißen, das ist einfach nur annehmen, dass jemand so denkt und fühlt, egal welchen Glauben übrigens, ne.
Also ich muss das akzeptieren und das ist auch okay für mich. Ich hatte jetzt im Laufe meiner letzten Jahre viel Chancen, auch die islamische Seite kennenzulernen, ja? Und auch da gilt, lass es zu, ne? Was denken die, was glauben die? Und ich hatte das Gleiche eben halt in dem Moment, ich hab geglaubt, ist ja egal an was.
So und natürlich Jesus Christus, ich bin katholisch erzogen, also an was wollte ich sonst glauben? Meine Prägung war so. Und vor allen Dingen mit jedem Tag, wo ich diesen Menschen mich herum hatte, der halt auch viel Alkohol getrunken hat und eigentlich dessen Küche nur aus Bierkästen bestand, ganz bestimmt nicht an den Alkohol, sondern an mich. Ich konnte also entscheiden, diesen Menschen, der da vielleicht zwischendurch mal da war und eigentlich sonst nie da war, war auch eine sehr karge Wohnung, also da war eigentlich nichts, das ist wie obdachlos. Ich mein, obdachlos ist Quatsch, das wäre für jeden Obdachlosen eigentlich jetzt gemein, weil die sitzen unter der Brücke, die haben vielleicht auch wenig und noch viel weniger weh.
Ich hatte die Chance zu entscheiden, wohin zu gehen. Ich weiß manchmal nicht, ob diese Menschen die Chance haben, ne, oder in welchem Mal die stecken. Ich kann nur für mich reden. Und in dem Moment wusste ich ich ich Nur ich und kein anderer kann das verändern. Natürlich mit dem Glauben, der mir geholfen hat, ne, auch an etwas anderes, was mir vielleicht helfen könnte.
Ob das Self for filling Prophecy ist, ich weiß es nicht. Also es war dieser Moment, der dann irgendwann gesagt hat, Du kannst das jetzt hier so weitermachen. Du siehst diesen Menschen, der dann immer zur Bierflasche greift, ne? Du kannst das so wie der machen. Oder Du gehst jetzt einfach irgendwohin, wo noch keiner hingegangen ist, zumindest aus deiner eigenen Perspektive, weil welche hast Du mit 15?
Erklär es mir. Also welcher da draußen hat mit 15 die Perspektive, etwas aus sich zu machen? Wer kriegt vorgelebt, etwas aus sich zu machen? Die meisten, ich muss das ganz böse sagen, Eltern, Helikoptereltern, ne? Ja, Du schaffst das, Du bist gut.
Du bist toll. Und wohlbehütet, ich kenn das, diese vor diese dieses Wohlbehütete eben ab dem Zeitpunkt nicht mehr. So, ich glaube, da muss selber was kommen. Du brauchst deinen Eigenantrieb. Mhm.
Den hast Du oder den hast Du nicht. Du hast die Entscheidung. Ich konnte entscheiden. Der Typ mit der Alkoholflasche, kann's jetzt lass es als dunkle bezeichnen. Der Mann ist trotzdem nett, ne.
Ich werde ihn dafür jetzt nicht verurteilen, nur weil er das gemacht hat. Er hat dann also seine eigenen Probleme. Oder selbst entscheiden. Er hat dir ja auch Obdach gegeben Ja. Und hat dich in seine Wohnung gelassen.
Das war sicherlich auch 'n entscheidender Weg. Ja, das war auch sehr viel, dass man Menschen gar nicht, obgleich sie Probleme haben, in irgendeine in irgendeine Sparte oder in irgendeine Schublade reinstecken muss. Sie haben alle ihre Probleme, nur keiner hört ihnen zu. Ja, das war auch sehr viel, Also ich glaube, alle Menschen, die eine Sucht haben in irgend 'ner Form, sind ja trotzdem Menschen. Genau.
Es gibt sozusagen genauso gute und und böse Süchtige, wie's Gute und böse Nichtsüchtige gibt. Also Richtig. Das finde ich auch wichtig zu sagen. Trotzdem würde ich jetzt gerne noch einmal in das Thema rein und ich muss ehrlich sagen, das war jetzt schon sehr emotional auch, aber was mich schon wundert an der Stelle, nee, nicht wundert, ist die falsche ist die falsche Einleitung. Was mich jetzt so triggert und was ich gerne fragen würde, ist, Du hast jetzt gesagt, okay, dein Glaube hat dir stark geholfen.
Du hast auch gebetet mit 15 dann. Ja. Ja. Also ich würde schon gern auch mal wissen, was Du dann so konkret gebetet hast, aber so intim will ich gar nicht fragen, musst Du auch nicht sagen. Aber Du hast vorhin mehrfach erwähnt, das Universum hat dir den und den Weg gezeigt oder das und das gemacht und also sprichst Du aber nicht über Gott, sondern sprichst Du mehr so virtuell über das Universum an der Stelle?
Ich kann dir das nicht sagen. Also ich weiß das schon mal gar nicht. Ich weiß nur, für den Moment habe ich an das geglaubt, was man mir ja geprägt gegeben hat. Mhm. Also wenn Du katholisch erzogen wirst, bist Du geprägt, dass Du das Kreuz machst, dann bist Du geprägt, das Vaterunser zu beten und dann kannst Du deinen Dank aussprechen für etwas oder etwas bitten.
Und dann schließt Du ab. Das ist das, was in der im Katholizismus geprägt wird, ne? Mhm. So und das hab ich gemacht. Mhm.
So, und ob da oben jetzt jemand am Stuhl sitzt und sagt, dem Jungen, den helfen wir jetzt so schön. Auf Köln stell ich mir den übrigens vor. Natürlich. Wieso den schönen Arzt, ne? Ist wahrscheinlich Karl der Große.
Ja, nein, also natürlich. Und dann auf der Brust. Das ist doch fair. Genau, so. So also so stell ich mir's vor.
Ich weiß es nicht. Ich kann's dir nicht sagen. Das ist ja unsere Vorstellungskraft. Mhm. Das kann aus was auch immer sein.
Ich weiß es nicht. Ja, okay. Jetzt lass uns einfach den Weg mal 'n Stück weitergehen, weil jetzt ist ja umso spannender sozusagen und das ist ja 'n völlig untypischer Weg. Also mit 15, 16 in dieser Phase hatte ich noch nie 'n Gast, der jetzt an dem an der Stelle ist, wo Du in der Geschichte bist, in deiner ganz persönlichen Heldenreise. Jetzt erzähl doch mal, wie ging's denn dann weiter?
Du hast ja dann irgendwann auch, na, wie soll ich sagen, auf den normalen Weg zurückgefunden oder so, keine Ahnung. Erklär mal, wie wie ging dein Leben dann weiter? Irgendwann, also das das sind auch so viele, also wenn ich heute drüber nachdenke, so viele witzige Geschichten passiert. Aber es ist so gewesen, irgendwann rief meine Mutter mich an und hat Also man kann sich ja jetzt von außen fangen, wo war denn die Mutter? Warum hat die nicht geholfen?
Genau. Lassen wir's alles stehen. Lassen Sie's alles stehen. Lassen Sie's alles stehen. Genau.
Die haben ihre in dem Moment ihre eigene Reise gehabt. Mhm. Ja, es ist ja meine bewusste Entscheidung gewesen, ne. Lassen wir alle Fragen stehen. Wer jetzt Fragen hat, kann mich ja, nee anrufen bitte nicht dazu, weil ich muss auch arbeiten, aber wie auch immer, wenn man sich Genau, ihr findet David, Berlindin und sonst überall Genau, ich sag sagen David Odenthal d e.
Ja, genau. In in Schaller, sag ich dann nur so. Gott will, ne, so. Also so und gehen wir mal weiter. Also ich, meine Mutter hatte mich angerufen und meinte dann, wir haben eine Bleibe als Familie zu dritt und wir können dann von dem Ort, wo wir dann bleiben, losstarten und dann unsere eigene Reise beginnen.
Dann haben wir eine Wohnung gefunden oder eine Bleibe bei 'nem guten Bekannten, der in Wildberger Hütte gewohnt hat. Das sind so boah keine Ahnung, 80 Kilometer weg von eigentlich, wenn nicht sogar 100 Kilometer weg von Leverkusen. Und so bin ich dann als Junge dort eigentlich nur morgens 4 Uhr aufgestanden, mich fertig gemacht. Und dann mit dem Auto von Wildberger Hütte könnt ihr selber schauen, geht in nur Google Maps rein, ich weiß die Kilometerzahl nicht, nach Schildgen, dann in den Bus, mit dem Bus in die Schule zu fahren. Und ich weiß noch am ersten Tag, ich stand, dann ging die Klassentür auf, alle guckten, David?
Wo kommst Du denn her? Wieder wieder da? Ja, wieder da. Und das war so geil. Wir hatten dann das das wir hatten so einen tollen Klassenzusammenhalt.
Ich bin jedem einzelnen Menschen aus dieser Klasse, das weiß keiner von denen, so dankbar. Warum bräuchten ihr das nicht? Trifft ihr euch nicht oder Ja, nein, es Kontakt ist nahezu 0. Wir hatten irgendwann mal 'n Klassentreffen und da waren nur 7, 8 Leute da, weil alle irgendwie ihren eigenen Weg gehen. Und sicherlich haben sich auch viele verändert.
Manche sind gar nicht gleich geblieben, aber viele sind auch sehr herzlich. Also ich weiß, an dem Tag hatte ich Französischunterricht. Wir mussten eine Arbeit schreiben. Ich hatte natürlich 0 gelernt, woher und wie auch. Ich setzte mich also rein, Französischarbeit geschrieben abgegeben.
Ich so, keine Ahnung, das ist alles, das wird nichts. Wusste ich schon von vornherein son bisschen geprägt als Kind, Mist, wenn Du schlechte Note nach Hause bringst, ist ja auch doof, ne. Und dann weiß ich noch, haben wir 'n paar Tage später die Arbeit wiederbekommen, war eine 6. Die gesamte Klasse, kannte mein Ergebnis, ist aufgestanden und hat von der Lehrerin verlangt, dass wir die Arbeit neu schreiben. Und das war wegen mir.
Wir haben sie neu geschrieben, ich hab eine 4 geschrieben. Aber Yeah. Ja mal ganz, ja Gott, ne 4 Ach so. Heute heute es reicht aus. Heute interessiert keinen Menschen mehr deine Note, aber Ja.
Das es ging das das Zusammenhalten von einem Klassenverbund. Das hatte ich in dieser Form vorher noch nie erlebt. Und ich fand, das war für mich 1 der einschneidenden Erlebnisse, sonst würde ich's jetzt nicht erzählen. Und in der Geschichte, wenn ich kurz rein darf, ja, weil ich grade wieder Gänsehaut habe in der Geschichte, haltlos, also geborgen, und dann Zusammenhalt, ja und dann Zusammenhalt. Ja.
Das ist genau das, glaube ich, was Menschsein auch ausmacht. Und da siehst Du mal, mein Lieber, die Arbeit, was wahrscheinlich weißt Du nicht mehr, was in der Arbeit abgefragt wurde. Nö. Fakten hast Du vergessen. Aber den Moment, die Emotionen, die wirst Du nie vergessen.
Und das ist eben genau das, was ich immer sage und das macht Geschichten so wertvoll. Ja, Storytelling, ne? Die Prägung findet über Geschichten statt. Ja, definitiv. Gut, jetzt bist Du wieder in deiner Klasse.
Du bist zurück. Ihr habt eine Bleibe. Wie ging's denn dann weiter? Ich will ja schon son bisschen auch auf deinen beruflichen Weg reflektieren. Ich hab mich hab dann angefangen, mich damit zu beschäftigen, wie man Rechner zusammenbaut.
Also wirklich Motherboard auf, Rambausteine rein, Rambausteine wieder raus, viel gezockt, festgestellt, ah, ist zu langsam, was brauchst Du? Besseren Prozessor, dies, das, jenes, Ananas, ne? Also einfach mal alles ausprobiert, dann Games. Ich konnte mir Spiele gar nicht leisten, da hab ich mich gefragt, Mist, wie kommst Du da dran? Ja, dann natürlich irgendwann angefangen hab zu jobben.
Dann haben wir irgendwann eine Wohnung, das hat über ein Jahr gedauert, die Fahrerei da irgendwie 4, 5 Stunden zur Schule und wieder zurück, haben wir da eine Wohnung in Odenthal gefunden. Ist ganz witzig. Tatsächlich stammen wir sogar vom ursprünglichen Namensgeber ab. Mhm. Wusst ich auch nicht.
Ist sogar in unserem Stammbaum ganz weit zurückzugehen. Jedenfalls in Odenthal ist neben Schildgen und von dort an hab ich dann meine Reise gemacht, hab gekellnert abends, mir das Geld zu verdienen, was ich dann investiert hab, Dinge zu zusammenzubauen. Dann hab ich meine ersten Entwicklungen für son Unreal Tournament, das war früher so das Spiel des des des des gängigen Gamers, ja. Mhm. Ego Shooter.
Dann hieß es, komm, wir machen einen Clan, dann hab ich angefangen, die Website dafür zu programmieren und das war schon so die 1. Richtung, ne. Okay. Maus immer Webseiten für Clans und so. Ja, und das hat sich dann dadurch ergeben, ja.
Mhm. Cool. Und das heißt jetzt so faktenbasiert, irgendwann hast Du deine Ausbildung gemacht zum, ja Aber wie ging's dann weiter? Schule? Eigentlich eigentlich ja, nach der Schule klassisch abgeschnitten 3 und bin dann irgendwann eine 'n Jahrespraktikum bei 'ner Agentur gegangen hier bei uns witzigerweise in Lindlar.
Das ist ja noch die Ecke von Engelskirchen, also ne, ist ja irgendwie geschickt, dass man dann am Ende in Engelskirchen wohnt, was ich zu dem Zeitpunkt nicht wusste. Mhm. Da hat man dann so seine Erlebnisse gehabt, erst mal so typisch gestaltungstechnische Dinge. Sie glaubten alle viel mehr an Printdokumente und Flyer und Co, bis es dann hieß, kannst Du auch programmieren. Ich sag, ja, kriege ich schon hin, hab mich dann drangesetzt, hab dann mit Adobe Go Live und alles, was so an an an Front Page Editoren irgendwie da waren, programmiert, meine 1.
Jumler heute. Ich hab das früher sogar Jumler genannt, weil ich's nicht besser wusste, weißt Du? Ja. Ich bin Jumler Programmierer. Jumler.
Genau. Klingt trotzdem gut, ne? Ja, ne. Klingt zu. Klingt fancy, genau.
Ja, solche Sachen. Und dann weiß ich noch, dann bin ich das, die waren dann auch miteinander irgendwie verwandt von der Nee, wie war die Reise? Genau, dann von dieser von diesem Jahrespraktikum. Ich bin Andreas Jansen, ich das hier auch noch mal offen sagen, das war derjenige, der mir damals dann die Möglichkeit zum Jahrespraktikum gegeben hat, heute Sugarpool. Sehr dankbar, weil es war eine doch, ich sag mal, sehr coole Erfahrung, aber auch harte Erziehung, die man dann auch mal genießen musste, einfach mal in das Leben reinzuschnuppern.
Bin dann in eine Ausbildung gegangen, einfach mal in das Leben reinzuschnuppern. Bin dann in eine Ausbildung gegangen bei einem Verlag als Verlagskaufmann. Hab dann alle anderen Seiten kennengelernt, die nötig sind, ne. Auch da harte Erziehung, sehr viel Verlagsinternas kennengelernt. Also wie wie lebt 'n Verlag, wie funktioniert 'n Verlag?
Das war dann auch son IT Verlag. Also das heißt, der war dann schon gegeben und da hat's dann auch 'n cooles Erlebnis. Da sind wir dann irgendwann mal, damals war das noch die. Kennst Du die? Natürlich.
Da musste ich damals immer die Zeitschriften aus austragen. Das heißt, Du warst dann irgendwie sind dann da hingefahren, hast dann irgendwie diese son Riesenmengen an Zeitschriften unterwegs, irgendwie zum, ist damals noch mit Titelblatt Sennheiser. Dann sind bin ich dann zum Sennheiser hin mit dem mit dem Sackkarren, hab dann die Sachen da abgestellt und sagte, ich hätte jetzt mein Auftrag ist jetzt hier, dass ich Ihnen die Magazine mit Ihrem Titel zur Verfügung stelle. Und vor mir stand der Marketingmanager, ich blöder Auszubildender, natürlich keine Ahnung. Ja komm doch mit hoch, war damals son doppelstöckiger Messestand.
Stimmt. Ja. Und ich natürlich, ach super, kommst Du nach oben, ne. Und dann setzen wir uns oben hin. Willst Du eine Cola?
Unten steht immer noch dieser Karre mit den Zeitschriften, ne. Ja, ich nehm eine Cola. Hast Du Hunger? Ja, was gibt's denn hier so? Jägerschnitzel mit Pommes.
Ja, dann nehm ich doch Jägerschnitzel mit Pommes. Kam son älterer Typ weiße Haare daneben, wir haben uns super unterhalten, nicht am Essen, ich am Trinken. Ja, und wo kommst Du her? Ach, IT Director, super, total spannend, schön. Ja, übrigens, ich stell mich vor, ich bin der Herr Sennheiser.
Weiß ich, Auszubildender sitzt hab ich am Essen. Okay, irgendwie dann eine halbe Stunde geplappert, gegessen, war auch lecker, bin dann runter, steht mein Chef vor mir. Was machst Du hier? Ich ich die Zeitschriften, ja. Weißt Du, auf wen ich hier warte?
Ich sag, ich hab keine Ahnung, also Und dann kam hinter mir halt der Herr Sennheiser runter und haben die sich unterhalten und sind dann halt hochgegangen. Ja, und da war er sich nachher am kaputtlachen. Ja, Du, ich da oben 'n Schnitzel mit dem Geschäftsführer und ich will 'n Termin mit ihm machen, weißt Du? Das bricht aber eigentlich für Herrn Sennheiser auch die Geschichte, ne. Ja, total.
Also sehr nahbar war sozusagen. Das war, also da hab ich so viele tolle Erlebnisse gehabt. Oder Ich lauf übern Gang, hab wieder die Zeitschriften, irgend 'n anderes musst Du dir irgendwo anders hinbringen. Ich weiß gar nicht mal, ob es das gleiche Jahr war, das ist bei mir alles verschwommen. Und dann ist mir diese blöde Sackkarre nach vorne umgekippt, alle Zeitschriften aufm Boden verteilt.
Dann damals war die Cebat ja noch extrem voll. Du hast tausende von Menschen dich herum gehabt. Und dann kamen da son paar Hünen, son, weißt Du, so schwer bepacktes Security. Und ich denk mir, was wollen die? Ich muss die Zeitschriften einräumen, ne.
Ich wollte meine Aufgabe irgendwie erledigen. Zusammengeräumt, der Typ kickte die son bisschen mit den Füßen bei Und ich und er guckte mich so an so auf Englisch, was ist 'n das für 'n Magazin? Ich so, wie kannst Du haben hier, ne, damals noch mit meinem Englisch. Oh, nice, ja, bitteschön. Und ich so, blöd, Mann.
Weißt Du, ich war son bisschen enttäuscht. Ich muss ja hier die Zeitschriften bekommen, gingen die weiter? Dahinter kam der Anzeigenleiter von uns, der guckt mich an, Augen auf, Mund auf. Ich so, was ist denn? Helfen mir doch mal.
Ja, weißt Du, wen Du da gerade begegnet bist? Ich so, ich hab keine Ahnung, ich muss die Zeitschriften aufheben. Das war Bill Gates. Nein. Und ich wollte diese blöden Zeitschriften nur aufräumen.
Also weißt Du Hast Bill Gates begegnet? Ja, toll. Ist ja super. Also Du hast ja Bill Gates persönlich der Zeitung in die Hand gedrückt. Ja und?
Ich kann den Podcast jetzt nicht mehr weitermachen. Damals war damals Ich erstaunt es nicht. Nee, das ist total irre. Es ist total irrelevant. Es ist total irrelevant.
Das ist 'n Mensch. Das ist Ja. Und damals hatte ich eine Aufgabe und ich wollte meine Aufgabe erfüllen. Wusste ich auch, ob ich sie gut gemacht hab? Keine Ahnung.
Ich wollte einfach nur meine Aufgabe erfüllen. Krasse Geschichte und ja, die Das sind die sind so die einzigen 2. Die anderen waren eigentlich nur mit Schmerzen. Wenn Du so viel läufst, hast Du Blasen in den Füßen, weißt Du? Also ansonsten ist alles völlig irrelevant.
Das David ist für mich nach wie vor immer noch 'n Faszinosum, weil es für mich der Geschichte die Geschichte 1 Niedergangs ist irgendwie. Also so eine weltdominierende Messe Ja. Für IT hätte meines Erachtens heute noch eine Daseinsberechtigung in anderer Form sicherlich, mit anderen Themen, aber na ja, egal. Könnte man an anderer Stelle mal drüber reden. Ja, mein Lieber, jetzt sind wir.
Verlagsgeschichten weiter wo wo sind wir jetzt Genau, dann wollt ich mich selbstständig machen. Sag mir mal kurz so, wo in welchem Alter Du jetzt bist ungefähr. Ich bin jetzt jetzt grade nach der Cebit 2002 bis doch 2002, dann war ich fertig. Dann sollt ich eigentlich gezogen werden, wie man das ja eigentlich von früher so kennt. Das ist dann irgendwie nicht passiert, weil man dann irgendwie kurz vor knapp gesagt hat, man braucht's dann doch nicht mehr.
Also ich gehörte wirklich zu Generationen der letzten, die hätten gezogen werden müssen. Mhm. Das hat sich dann ergeben als, tja, tut mir leid. Muss doch nicht. Und dann wurd ich ja 'n Jahr arbeitslos und dann hab ich eine Anstellung gefunden, auch bei 1 Agentur.
Und aus dieser Agentur heraus hab ich festgestellt, total toll alles, ich mach mich einfach selbstständig. Und das war dann 2006. Und seitdem bin ich selbstständig. Und 2006 hast Du was gegründet, schon Conversion Digital nehmen? Nee, also das war 'n klassisches Einzelunternehmen, bau mal Websites, hier mal 'n paar Magazine, 'n paar Flyer gesetzt für Industrieunternehmen.
Alles, was sich ergeben hat, ja, so. Ich weiß heute noch meinen ersten Kunden. Ich weiß nicht, hat man wahrscheinlich alle mal ausprobiert, son esoterische Frau, die irgendwelche Flyer haben wollte oder so, ja. Ganz liebe Frau, ich kenn sie heute noch, Da hab ich ja nix mehr zu tun, aber so, ich bin ja vor Jahren noch mal begegnet und gesagt, weißt Du eigentlich, dass Du damals meine 1. Kundin warst?
Sagt sie, ja, ich kann mich noch sehr gut daran erinnern. Schön. Die Frau ist weit über 80. Ich liebe das, wenn man alte Weggefährten, Kunden, Kollegen trifft, darf heute Kollegen von vor 30 Jahren und man setzt sich zusammen, trinkt 'n Kaffee. Ich liebe das, das ist unfassbar.
Kannst Du ganz viele tolle Geschichten aus anderer Perspektive erfahren und so, ne? Genau. So, ich lass dann außen vor, was sie tun. Manche sind ja son bisschen für sich, sowieso Tiere ist jetzt auch nicht meine Welt, aber Mhm. Ja.
So, dann bist Du Einzelkämpfer und machst Flyer und Webseiten Ja. Und hast irgendwann die Idee, ich müsste eigentlich skalieren oder wie kam ging's damit? Ich hab einfach weitergemacht. Hat man Mhm. Dann bin ich in den SEO Bereich reingekommen, damals den ersten SEO Day besucht.
Das ging dann bis Wie lang ist das eigentlich her? SEO Day? Ich glaube 10 oder? Keine Ahnung. Das ist alles, also ich bin, wenn Du so willst, 99 angefangen zu programmieren, ne.
Also das war so die Zeit und dann bis 2006 und bis dahin hat sich die Welt ja schon zwanzigmal gedreht oder hunderttausendmal gedreht und und dann fängst Du halt an, dich zu verändern. Also das ging dann, ich sag mal, bis 2009 oder was, 2010. Und dann hast Du dir Gedanken gemacht, willst Du das so weitermachen? Irgendwelche Webseiten für Leute bauen, die eigentlich nur da sind und die überhaupt nix bringen. Da gab's ja dann schon so die ersten, also 2010 waren wir's schon deutlich weiter, aber so und im Rahmen 'n paar Jahre vorher, Performancemarketing, ne, war ja dann schon Thema, SEO, ne, war schon Thema.
Und ich hab mich immer sehr geärgert darüber, wenn die Kunden zu mir gesagt haben, hör mal, das ist eine schöne Seite, aber ich hab keine Kunden. Mhm. Und da hab ich mich verändert. Und da saß ich noch, da saß ich bei meiner Oma in diesem, kennst Du diese Stühle, die man vor- und zurückfallen kann, hoch- und runterfahren kann? Ja, natürlich, ja.
Und diese Fernsehsessel oder so, ne. Genau. Und dann saß ich in diesen blöden Stuhl und schaute auf diesen uralten Schrank, dunkelbraun mit diesen komischen Bausteinfenstern, was weiß ich. Und und denkt mir so, kann nicht sein. Du musst irgendwas machen, dass Du die Leute mehr Richtung Kauf bekommst.
Und da hab ich dann Daniel Schlicker kennengelernt, also kannte ihn schon ganz grob und hab gesagt, hör mal, Du bist doch Programmierer, lass uns doch ein Maus Tracking tun. Also natürlich mit 'n bisschen vor Thematik, lass uns doch mal zusammen ein Werkzeug bauen, was wir son bisschen auf den Markt bringen. Das ist dann geboren worden durch ein durch einen Kunden, der mehr von uns wollte. Das war damals WPC Preisbrecher und dann haben wir das 1. Tool integriert.
Einfach so mal gucken, ob es was bringt und die haben dann richtig Umsatz gemacht. Und da war das Werkzeug geboren, die Idee geboren, Optimierung war plötzlich 'n Riesenthema und so bin ich im Prinzip nach vorne gestolpert und hab die Hand in der korrekten, in der richtigen Zeit aufgehalten. Mhm. Weitergemacht, weiterentwickelt. Gab's in der Phase von, ich fange bei dem Verlag an bis, hab mich selbstständig gemacht, bis, ich bin jetzt bei der Tourprogrammierung, noch mal Momente, wo Du gebetet hast intensiv?
Viele. Also ich mein Ist die heute noch? Ja, also mittlerweile bin ich, fühl ich mich irgendwie so angekommen, so glücklich mit dem Umstand, wie er jetzt passiert ist. Also nicht irgendwie zu sagen, wenn Kennst Du diese typische Frage, wenn man so hört, wenn Du heute die Chance hast, nochmal die Zeit zurückzudrehen, würdest Du was verändern? Ich würde sagen nein.
Mhm. Weil ich kann erstens ist das Quatsch, zweitens ist es gut so, wie's passiert ist. Mhm. Weil alles, selbst dieser Moment alleine in dem Raum von dem Alkoholiker mit der Pritsche, mit dem Sage im Handy bis heute hat mich ja zu dem gemacht, was ich bin. Mhm.
Warum soll ich an dem was ändern? Dann würde ich ja nicht mehr an mich selber glauben. Sehr private Frage und ich sag's immer, wenn Du nicht antworten magst, sag's bitte. Also es ist wirklich so, ja? Aber erleben deine Eltern noch?
Ja. Liebst Du deine Eltern noch? Ja und nein. Mhm. Also hast Du noch mal ja Mama ja, auf jeden Fall.
Boah, Papa, wenn Du das hörst, das tut mir einfach leid, aber Du hast Fehler gemacht, die haben mir sehr wehgetan und das wird sich auch nie ändern. Das kann ich nicht Also ich versuche zu verzeihen, das ist sehr schwer. Aber es ist eine Sache, sagen wir's mal so, verzeihen ja. Mhm. Vergeben vielleicht.
Verändert das was? Nein. Die Frage ist, ich werfe Sie zurück, ist die Erkenntnis bei dem Menschen gegenüber, der die Situation aus seiner Perspektive, also die meines Vaters. Mhm. Und da hab ich schon genügend Reflexion zu sagen, vielleicht war es ein Grund, warum er so reagiert hat.
Aber wenn er genügend Reflexion hat und die Größe hat zu sagen, wir ändern das, dann dann erwarte ich so, wie mein Sohn das von mir erwartet, Papa, mir tut was weh, ich will was anders machen, würde ich das von ihm auch erwarten. Kann ich das erwarten? Nein. Aber ich weiß, was es mit mir gemacht hat. Mhm.
Ja, starkes Statement finde ich. Du hast eben reflektiert auf Umstände in der jüngsten Vergangenheit und ich will's ich werd's nicht explizit nennen, sondern ich werd dir die Möglichkeit geben, das so zu formulieren, wie Du magst, aber ich weiß, in deinem Leben ging's hier auch nicht und das ist immer so auf der Zielgeraden des Podcasts immer auch der Punkt, wo ich mit den Leuten und mit meinen Gästen drüber rede. Es geht ja nicht nur immer nach vorne, und mit meinen Gästen drüber rede, es geht ja nicht nur immer nach vorne. Jetzt hatten wir bei dir ja schon dunkle Momente, die hast Du ja auch so genannt, den dunklen Raum, aber ich frage immer explizit noch mal an der Stelle auch, weil das Leben besteht ja nicht aus Highlights. Das Leben besteht ja aus wie 'n Biorhythmus aus Ups und Downs und das darf man akzeptieren und man darf auch wissen, dass aus Brüchen und aus schlimmen Dingen, die einem passieren im Leben, im Job, in der Liebe, egal wo, dass man immer weitermachen sollte.
Deswegen fand ich auch dein Slogan vorhin sehr, sehr passend oder dein dein Fazit oder dein Tipp. Mach nie mach bleib nie stehen, geh immer weiter, weil in der Retroperspektive hat alles auch irgendwie 'n Sinn. Ja, und die Frage war, was was möchtest Du erzählen, was dein Leben noch mal maßgeblich beeinflusst hat in letzter Zeit? Also in diesen Jahren jetzt? Und vielleicht damit noch eine Sache, weil wir es komplett son bisschen ausgeblendet haben und ich wir können das auch machen, aber ich würde schon auch gerne, wenn Du das magst, deiner Familie den Raum geben, weil ich weiß ja, wie sehr Du deine Familie magst, zumindest auch deine Frau.
Du hast es ein, 2 Mal erwähnt, ohne sie wärst Du nicht hier, wo Du bist. Vielleicht auch noch mal kurz reflektieren, wie Du so als Vater bist, wie deine Geschichte dich da hin geprägt hat, wie Du jetzt auch dich verhältst in der Familie. Das ist so eine gute Frage. Es ist son krasser Podcast. Also ähm vielleicht zur ersten Frage zurück.
Mhm. Hat mich irgendwas in dieser Zeit von äh 2, sagen wir, 19 99 bis bis da, wo ich jetzt conversion digital, übrigens erst 4018, also ich hab der GMBH den Hafen erst dann gegeben. Mhm. Ja natürlich als Unternehmer, ich weiß gar nicht, wie oft ich gefühlt im Zelt gewohnt hab. Also gefühlt, ne, wenn Du weißt, was ich meine.
Du hast Projekte, die laufen gut. Du hast aber auch Projekte, wo die Leute auf dich zukommen und sagen, ey, das war richtig scheiße. Ne, die kommen Wir hatten auch Situationen auch mit unserem Maus Tracking Tour, wo wir wo wir Sachen erlebt haben, da darf ich die Firmen nicht nennen, Wo ich gedacht hab, ach Du Jemene. Wenn das jetzt so rauskommt, weißt Du, also da da hast Du halt einfach schlichtweg Momente erlebt, da hab ich und das war auch eine Kombifehlentscheidungen mit Verkettungen, wo Du wo Du wirklich sagst, und das steht in den Medien. Weißt Du so, oh Gott, Hilfe.
Was ist hier passiert? Ich bin tot. Ich bin tot. Ich bin tot. Das war's.
Mein Ruf ist vorbei. Ich geh nach Kinderfamilie, komm, vergiss es. Wo ist der Bach? Ich stürze mich aus dem Erdgeschoss. Also weißt Du, so so ganz viele Dinge gingen mir durch den Kopf wirklich.
Also ich hatte nie nie den Moment daran gedacht, mich irgendwie selber, ne? Also das auf gar keinen Fall, weil das das geht bei mir nicht. Das resoniert nicht, ne? Aber Du hast ganz viele Gedanken gehabt, jetzt stell ich, Du fängst wieder irgendwo an zu arbeiten. Mhm.
Ne, auch mit viel Frage Selbstbewusstsein. Warum ist das passiert? Warum hast Du nicht aufgepasst? Sehr viel reflektiert. Ich bin dann auch sehr für mich.
Ich versuch das erst selbst zu lösen, ne. Dunkler Raum. Aus dem musst Du raus, mach's Licht an, ne. So und das hab ich auch immer so getan. Also das heißt, es gab für mich nie erst einmal nicht die Frage, gibt es am Außen eine Lösung für ein Problem, sondern kann ich das selber lösen?
Mhm. So und so hab ich mich aus Projekten, die gut wie schlecht laufen, herausgekämpft. Und hab auch, ja gut, dann irgendwann sicherlich im Außen auch die Hilfe gesucht. Mhm. Das kam aber erst mit und mit.
Und worauf ich auch noch reflektieren wollte mit der Frage, ist natürlich die gesundheitliche Situation, weil ich ja weiß, dass Du auch Dass Du da ganz lange gedauert bist. Hürden zu nehmen hattest sozusagen und wie wie gehst Du damit Ja, also erst mal vorweg, diese Geschichte zu komplettieren, falls es die Leser und Zuhörer da draußen interessiert. Also von mir hat man ja nie irgendwie gehört, oh, ne, so ich der steht wie 'n wie 'n Stein im Strom, ne? Also im Wasser, der ist nicht umkippbar und so. Das hab ich auch mir alles mal irgendwann sagen lassen, wo ich mir sage, ja, das ist das, was ihr von vorn in der Fassade seht, ne?
Also im Hintergrund sieht das nun mal ganz anders aus. Ich hatte natürlich auch privat die Situation mit Familie, die jetzt eher so bei meinen Eltern zu suchen ist, hat sich ja nicht verändert. Also da kämpfen jetzt da kämpfst Du, wenn Eltern älter werden, kämpfst Du ja ganz andere Gefechte, ne? Was machst Du, wenn deine Mutter 'n Schlaganfall hat? Was machst Du, wenn deine Mutter zweimal operiert werden muss, wenn sie sich nicht bewegen kann, ne?
Lässt Du sie liegen? Nein, das tust Du nicht. Du musst also Unterstützung leisten. Das hat, das zehrt alles an einem Mal so. Das sind so die letzten Jahre gewesen, wo ich auch gesagt hab, Konferenzen, nee.
Also grad nicht, ne, wo Du dann eher so im Privaten drin bist. Bis dann irgendwann, wenn Du alles versuchst Richtung Entwicklung unternehmerisch weiterkommen, dann hast Du noch die Kinder, die willst Du glücklich machen. Das war letztes Jahr, darauf willst Du hinaus, vermute ich. Irgendwann morgens der Körper sagt, bis hierhin und nicht weiter. Und ich hab das grad gestern hab ich noch 'n Youtube Video von Dieter Lange gehört, ne, hier Creator.
Und der hat's halt auch gesagt, so und wenn der Geist dir sagt, wenn Du auf deinen Geist nicht hörst, dann sagt dir dein Körper irgendwann, dass Du nicht mehr weiter kannst. Mhm. Und die Symptome waren 1 Schlaganfalls ähnlich und ich meine Tochter lag noch neben mir im Bett und schlief. Das war halt 1 dieser Tage, wo ich morgens dafür da war, meine Tochter wohl behütet in die Schule zu bringen. Und das ging nicht mehr.
Ich lag da. Ich hatte Lähmungserscheinungen, ich hatte Schwierigkeiten, mich zu bewegen. Ich bin aufgestanden, ich also es war so schlimm, das Gefühl von, ich kann das, falls sich jemand da hineinfühlen möchte und auch vielleicht sagt, ich bin selbstständig und ich schaffe alles, ja, aber 8. Auf deinen Körper, der dir dann plötzlich sagt, hier stimmt was nicht. Kaltschweiß, alles falsch.
Fühlt sich wie das Ende an. Keine Ahnung, ist es das? Ich weiß es nicht, ne? Mhm. Und Ambulanz angerufen, ja, wir kommen vorbei.
Ich so, nee, ich mach da. Da kam wieder der David, der so stark sein wollte, ich mach das alleine, ne. Mhm. Und dann sagen die, Sie haben eine Tochter, da liegen richtig, ja. Mhm.
Dann wir kommen jetzt vorbei. Denken Sie an Ihre Tochter, nein, ich schaff das. Und dann hab ich aufgelegt. Ich muss einen am Sender gehabt haben. Also, ne, mit Verlaub.
Frau angerufen, Frau kam vorbei ins Krankenhaus gefahren, alle Checks gemacht. Ich, es gibt 'n Bild von mir, wie ich da sitze mit allen Kabeln. Ich hab echt gedacht, scheiße, was ist hier los? Ich Ganz komisch so und es stellte sich heraus, es war ja nur 'n Verdacht, es stellte sich heraus, dass tatsächlich Bandscheibenwirbel bei mir, das war dann erst später rausgekommen, im oberen Halswirbelbereich die gleichen Symptome wie ein Schlaganfall hervorbringen können, die dafür gesorgt haben, dass ich dieses Gefühl hatte. Ich weiß nicht, wem ich jetzt danken soll dafür, dass es nur das war.
Mhm. Nur in Anführungszeichen das. Aber es hat mir gezeigt, ey Junge, so nicht, Du hast 'n Der Warnschuss war vielleicht der gleiche, wie wenn's 'n Schlaganfall gewesen wäre. Was weiß ich. Und ich will auch nicht wissen, wie's ist, also wirklich nicht.
Es hat mich so verändert, das hätte ich nicht gedacht. Ich war plötzlich in der Lage, was Du vorher nicht bist. Und das hab ich auch gelesen, so auf den Büchern. Und es ist was anderes, Bücher zu lesen und zu sagen, ja, das wär gut, wenn Du's machst. Nein, Du brauchst im Leben diesen Schlag vor die vor dem Bug, ne?
Mhm. Dass ihr sagt, so bis hierhin und nicht weiter. Du musst an dich persönlich denken. Du musst zusehen, dass Du dass Du selber Du bist. Du hast nur dieses eine Leben.
Du hast keine 2. Chance für das 2. Leben. Was kannst Du verändern? Bist Du für deine Kinder gut genug da?
Die Frage übrigens. Und die Antwort war, immer bin ich genug da. Ich hab Man sagt ja manchmal, turn the Inside out, das ist son bisschen Selbstheilung. Ich empfinde, dass ich bei dem ersten g, bei den ersten Schritten meines Sohnes nicht dabei war. Ich weiß noch, ich saß im Raum und ich hatte 'n Kundenprojekt abzubearbeiten.
Meine Frau rief von draußen und wir haben bei uns in sonem Haus Altbach heißt das, ist 'n Schloss gewohnt, das war 'n wirklich 'n Schloss mit Brunnen in der Mitte, wirklich richtig schön. Und da hatten wir die Gehöfte nebendran, waren umgebaut als Büroräume, bei mir direkt mit Anschluss an das Zuhause, weil wir da auch gewohnt haben am Anfang. Und ich schaute durch diese uralten Fenster auf diese gelben Innen, auf diesen schönen Innenhof und sah mein Sohn ganz kurz über die Wiese am Brunnen entlang laufen. Alle waren am Freund, dass man waren sich am Freund, dass mein Sohn grad die Schritte gemacht hat hatte. Und was hab ich gemacht?
Ich hab auf diesen blöden Bildschirm mit meinem blöden Projekt geachtet. Das sind so Momente, die kriegst Du nicht raus ausm Kopf. Also da weißt Du, Du hast den Schritt Also da wusste ich, diesen Schritt hast Du falsch gemacht. Heute bin ich Fußballtrainer der C-Jugend und begleite meinen Sohn als Trainer, für ihn da zu sein. Und jetzt sind Kinder nun mal älter, wenn sie in die Pubertät kommen, dann entwickeln die sich noch mal ganz anders, ne.
Wir sagen mittlerweile, die Eltern verändern sich, ne. Also aus dessen Perspektive sind's immer die Eltern, die sich verändern, ne. Die Kinder werden natürlich an, das kannst Du denen aber so nicht sagen. Mhm. Also ich versuche das zu kompensieren.
Für mich, für mich persönlich, aber letztendlich auch irgendwo, zu zeigen, bin also mir selber auch zu sagen, bin ich 'n guter Vater? Weil auf der einen Seite mache ich das alles irgendwo für etwas, ne? Bis zu dem Klatsch und war das alles gut genug? Gut, sei's drum. Letztes Jahr habe ich das getan, was ich noch nie getan habe.
Ich habe Urlaub genommen und zwar 6 Stück hintereinander. Das war auch davor hatten wir Urlaube, kleinen Urlaub in Heiligen Damm, weiß ich wo. Wir sind am Ende des Jahres Salzburg gewesen. Ich hab die Familie mitgenommen. Ich habe etwas gemacht, was der gute Deutsche, der genormte gute Deutsche niemals machen würde.
Seine Kinder von der Schule nehmen und mit ihnen eine Woche nach Salzburg fahren. Kann mich jetzt jeder hassen für, aber wir haben alle nur ein Leben. Und es ist eine Bildungsreise gewesen, weil mein Sohn hat für sich erkannt, was ich tue. Das war so wertvoll. Der redet Boah, liebe dich.
Heute noch davon. Der spricht da von Bob Papa. Dann hatte er mir seine Powerpoint Präsentation gezeigt, da ging's Röteln. Ich 8., hab so an meine Powerpoint Präsentation gedacht und musste grinsen. Aber Du kannst natürlich als Vater nicht sagen, das sieht bei mir anders aus und bin dann mit ihm so in ins Gespräch gegangen.
Wie fühlst Du dich dabei? Sieht es gut aus? Und dann hat er gesagt, Papa, ganz ehrlich, deine Präsentation sieht schon mächtig cool aus. Hat eine Woche gedauert. Dann saßen wir im Auto auf dem Weg zum Fußball und sagt der Papa, kann ich eigentlich 'n iMac haben?
Ich will auch Keynotepräsentationen machen und ich will eigentlich auch das Gleiche machen wie Du. Das war schon richtig cool, was Du da gemacht hast. Dafür stehe ich auf. Mhm. Dafür Und ich kann dir 1 verraten, David diese diesen Moment in Salzburg, als Du auf der Bühne standest und dein Sohn und deine Tochter dir zugeschaut haben, vergessen die in ihrem ganzen Leben nicht.
Scheiß auf 3 Tage Schule, sorry, ja. Ja. Also ist mal kein Aufruf, Kinder von der Schule zu nehmen. Idealerweise macht man so was am Wochenende oder in den Ferien, aber wenn's mal nicht anders geht und es es gibt sonen prägenden Moment im Leben für Kinder, dann ist er einfach wertvoller als 2 Tage Schule. Das ist es.
Es geht ja, ich will auch nicht dazu aufrufen, die Kinder von der Schule zu nehmen. Ganz im Gegenteil. Ich glaube, ich hab Freunde, die wirklich 'n verrückten Weg gegangen sind, auch ganz weg von allem, kann man drüber streiten. Aber ich muss an der Stelle sagen, manchmal ist es gut, wenn man den Kindern eine andere Perspektive zeigt, weil nichts ist so beständig wie die Veränderung. Und die Veränderung erleben wir ja grade selber und die Kinder müssen das miterleben dürfen, ne?
Auch Kinder müssen bereit sein, in transformatorischen Zeiten zu leben. Genau. Ich glaub, auch ist eine wichtige eine wichtige Eigenschaft, die man denen mitgeben muss. Richtig. Mein Lieber, ich könnt dir 2 Stunden zuhören.
Wir sind schon bei 1 15 fast, deswegen speiche ich mir die Frage nach Mentoren. Ich hab mir 2 aufgeschrieben, Daniel Schlicker und Andreas Jansen, die hast Du erwähnt. Das sind Mitkollegen gewesen, ja. Kollegen und Menschen, die dich begleitet haben sozusagen. Vielleicht sogar der Mann mit dem Alkohol, so würd ich ihn jetzt mal nennen.
Es gibt noch 2, einen Okay. 2 Jungs. Gerne. Die möcht ich wirklich nennen. Sehr gerne.
Die haben Overheat mitgeprägt und einen essenziellen Anteil. Das war einmal Ismail Celik. Ismail Celik war unser Vertriebsaß. Super Typ, kann ich wirklich nur empfehlen. Ganz, ganz, ganz toller Mensch.
Mhm. Und ich weiß noch, das war übrigens eine Bühnenprägung, 2 Minuten mehr brauch ich nicht dafür. CMCX, ja 2000, schieß mich tot, ich weiß es nicht mehr. Bühne München. 5 Minuten Zeit, ich geh auf die Bühne, keine Ahnung, was ich sage.
Stehe da, kein einziges Wort rausbekommen. Gezittert, keine Ahnung, was Sache ist. Irgend 'n Blödsinn erzählt. Die Leute sind gegangen. Ich hab gedacht, das ist das Schlimmste, was hier passieren kann.
Er hat zugehört, ist zu mir gegangen, hat gesagt, pass auf, David. Ich hab gelernt, Leute zu hypnotisieren. Wollen wir's machen? Ich hab's gemacht. Ein Jahr später gleiche gleicher Ort, gleiche Welle, gleiche Veranstaltung.
Danke Rene Kühn dafür noch mal, dass wir die Gelegenheit hatten als Overhead dort zu sein. Wieder auf die Bühne, wir das Thema Hypnose durchgemacht. Ich mir voll bewusst, dass ich's voll durchrock. Ich bin auf die Bühne gegangen. Ich hab die Bühne gerockt.
Das konnte ich nur, weil es Menschen gibt, die mir geholfen haben, zu verstehen, wie's funktioniert. Und ein zweiter Dank geht raus, nicht an meinen Bruder. Ich habe keinen Bruder. Das haben viele da draußen gedacht. Julian Odenthal, der hat lange bei mir im Unternehmen gearbeitet.
An der Stelle Grüße an Mario Jung. Ja. Passiert uns ständig. Wollt ich grad sagen, kennst Du, ne? Ja, Mario war auch in Würzburg und ich hab natürlich wieder das falsche Badge bekommen am Anfang, ne.
Obwohl die Speaker war und er nicht. Egal, ja, kenne ich das Problem, ja. Ja, also also es ist mein Cousin, es ist nicht mein Bruder, ne. Also die waren Teil von Overhead. Sie haben die Zeit mitgeprägt, auf jeden Fall, muss man sagen.
Cool. Ich kann auch viele mehr nennen, aber ich glaub, dann würde ich eine Attentäter aufbauen. Vielleicht nennst Du noch einen, denn ich bin jetzt bei der, wir sind tatsächlich bei den Abschlussfragen. Ja. Vielleicht nennst Du noch einen, weil ich hab eine Frage, das heißt, ist 1 deiner Mentoren oder ein anderer Mensch, den Du noch in deinem in deiner Vita, dem Du begegnet bist, so, dass Du sagen würdest, das ist eine interessante Geschichte, eine interessante Biografie.
Übrigens vielen Dank noch mal jetzt schon, dass Du deine geteilt hast. War unfassbar emotional. Also es gibt nicht gut und schlecht bei meinen Podcasts, aber das war 1 von denen, der mich sehr, sehr, sehr berührt hat, muss ich sagen. Also danke dir, David, dafür. Hast Du eine Empfehlung von 'nem Menschen, wo Du sagst, okay, der hat auch eine interessante Vita, lad den mal den Podcast ein?
Ja, oder Joschschschschschschschschschschschschschschschschschschschschschschschschschschschschschschschschschschschschschschschschschschschschschschschschschsch Ein unfassbar toller Mensch mit sehr, sehr viel Erfahrung. Genau. Ja. Kann ich nur empfehlen. Sie haben Bücher geschrieben.
Ja, sehr auch Bücher geschrieben mit Kivon, gut unterwegs. Wie gesagt, ich kenn ihn auch als Mensch und ich schätze ihn wirklich sehr. Also den solltest Du auf jeden Fall einladen. Sehr cool, mach ich. David, hab ich dir irgend eine Frage nicht gestellt, die Du gerne beantworten möchtest?
Nein, das entscheidest Du, welche Frage Du noch nicht gestellt hast. Okay, dann hab ich nur noch eine einzige Sache. Du darfst heute Abend deine Augen schließen beim ins Bett geht und dir etwas wünschen. Und das, was Du dir heute Abend fest wünschst für dich, für deine Kinder, für deine Familie, für die Welt, für wen auch immer wird morgen passieren? Was ist anders auf der Welt?
Morgen. Lass diesen Blödsinn enden, der da draußen passiert. Kriege, Spaltung, ob rechts oder links und ich mein's, wie ich sage. Es ist so unnötig. Das ist alles Quatsch.
Es macht keinen Sinn, sich so zu streiten auf politischer Ebene oder auf menschlicher Ebene, ob religiös oder es ist alles Quatsch. Ich wünsche mir, das ist total bescheuert, eigentlich sind das so jetzt diese Topmodels oder Models, die auf die Bühne gehen und sagen, ich wünsche mir Weltfrieden. Aber ich glaube, wir leben in 1 Zeit der Erkenntnis, in 1 Zeit der Achtsamkeit und vor allen Dingen in 1 Zeit, wo wir einander vergeben müssen und vor allen Dingen gemeinsam zusammenstehen. Und ich darf sagen, ich hab's erlebt, aus dem schwarzen Raum in die Klasse rein schlechte Note geschrieben, alle stehen auf und sind füreinander da. Das wünsche ich mir für alle Menschen da draußen wirklich, egal woher oder was auch immer.
Zusammenhalt. Genau. Das ist das, was ich mir wünsche. David, ganz lieben herzlichen Dank. Das war eine super-, superschöne Folge und wieder mal für mich der Beweis dafür, warum ich diesen Podcast mache.
Ich hoffe, ihr da draußen habt 'n bisschen was gelernt. Ihr habt's gehört, David ist überall zu erreichen für euch digital. Seht's ihm nach, wenn er nicht sofort antwortet. Ich weiß, er hat auch sehr viel die Ohren, aber David ist jemand, der ganz genau entscheiden kann, ist das eine wichtige Person oder eine Anfrage und ja. Er ist nicht unnahbar.
Er ist sehr, sehr nett, das habt ihr gehört. Geht an den Rand, sprecht ihn an, ihr könnt nur gewinnen. Lieber David, ich dank dir herzlich. Ich wünsch dir mit deiner Familie 'n schönes Wochenende, ja? Buch dir ein Wochenende.
Darf ich noch was ergänzen zu dem Wie Du es selbstverständlich? Ja. Klingt jetzt wie son lockerer Spruch, aber letztendlich seid ihr schon alle Gewinner. Ihr wisst es nur noch nicht. So, und da denken wir jetzt noch mal drüber nach.
Und ich freue mich auf die nächste Folge. Ich hoffe, ihr seid wieder dabei. Ich danke dir, David. Wir sehen uns bestimmt ganz bald wieder. Ich schätze mal spätestens auf irgend 'ner Konferenz Ja.
In diesem Jahr und ja, insofern herzlichen Dank und schöne Grüße ins Bergische Land. Mach's gut, mein Lieber. Mach's gut, alles Gute dir. Tschau.
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