Leben in der Lage | Jörg Niethammer | BTS #39
Worum es geht
In Folge 39 von Behind the Story spricht Wolfgang mit Jörg Niethammer, Strategic Search Manager bei der Hansgrohe Group. Jörg erzählt von seinem Werdegang vom Lehrersohn aus einer schwäbischen Kleinstadt bis zur globalen Search-Verantwortung und teilt seine Lebensphilosophie „Leben in der Lage“, die ihm hilft, in volatilen Zeiten des Online-Marketings fokussiert zu bleiben. Neben SEO und den Herausforderungen der B2B-Customer-Journey gibt es auch einen überraschenden Haushaltstipp zum Umgang mit Chrom-Armaturen.
Autor: BTS - Behind the Story
Zu Gast
Jörg Niethammer wuchs als Lehrersohn in einer schwäbischen Kleinstadt auf und trägt heute die strategische Verantwortung für Search auf globaler Ebene bei der Hansgrohe Group.
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Transkript
Ja, halli, hallo und hallöchen zur Ausgabe Nummer 39 von behind the Story. Schön, dass Du wieder dabei bist und mit mir gemeinsam eine Heldenreise verfolgen möchtest. Mein besonderer Gruß geht heute mal ausnahmsweise nach Österreich zu Jakob Soridelsberger, denn ich weiß, Jakob, mein Freund, Du hörst jedes Mal zu. Ich seh oft deine Posts, wenn Du ausm Auto postest und das freut mich natürlich ungemein. Deswegen mal die Grüße nach Salzburg.
Ja, ich freu mich natürlich auch, dass Du dabei bist. Und wenn dir der Podcast gefällt und dieses spezielle Format, dann lass mir gerne 'n Like da, bewerte den Podcast, mach 'n Abo oder sonst irgendwas. Darüber würd ich mich wahnsinnig freuen und das hilft uns Podcastern ungemein. Auch heute hab ich wieder eine tolle Heldenreise vor mir, die ich gemeinsam mit meinem Gast anschauen möchte. Das ist nämlich Jörg Niethhammer.
Jörg beschäftigt sich seit über 20 Jahren mit Website, Suchmaschinen und digitaler Sichtbarkeit. Sein Einstieg begann früh mit Webprojekten, daraus entwickle er Schritt für Schritt eine Karriere im Onlinemarketing. Er arbeitete viele Jahre in der Agenturwelt und war dort unter anderem als Team Lead SEO tätig. Mit dem Wechsel zur Hans Krowe GmbH oder zur Hans Krowe Group, so heißt's korrekt, übernahm er erstmals Verantwortung auf internationaler Ebene und steuert SEO und SEA über zahlreiche Märkte. Nach 'ner Zwischenstation im E-Commerce ist er zurück zu Hans Grow gekehrt.
Und dort ist er heute strategic search Manager. Da werden wir sicher gleich mal drüber reden. In der Rolle verantwortet er nämlich die strategische Weiterentwicklung von search auf globaler Ebene. Und in dem Kontext hab ich Jörg auch kennengelernt, nämlich bei der UMX, 'ner ganz tollen Konferenz in Salzburg jedes Jahr Ende November. Grüße an Oliver und das ganze Team.
Und da hab ich im Vortrag von Jörg gesessen und er hat ganz, ganz toll erklärt, wie er die Customer Journey, also die Kundenreise von Hans Cru sozusagen digital erfassbar macht und wie bestimmte Hürden dort gemeistert wurden. Das fand ich mega und ich wusste, Jörg muss sich einfach mal einladen, weil er auch 'n unglaublich entspannter Typ ist. Und das hat mir sehr, sehr gut gefallen. Parallel zu dem Job ist er auch noch Vater von 2 Kindern und ich möchte gar nicht sagen, was für Kinder, also welche Geschlechter und so weiter. Nur 1 der beiden ist dreieinhalb Wochen alt und umso mehr freu ich mich, dass er trotzdem Zeit gefunden hat, Gast bei mir im Podcast zu sein.
Und er ist dazu parallel auch noch als Freelancer aktiv, teilt sein Wissen im SEO Diary und ist seit vielen Jahren aktiver Autor bei Wikipedia. Also ein echter Tausendsasser und ich bin sehr froh, mit ihm heute mal auf seine eigene Heldenreise zu schauen und sage herzlich willkommen am digitalen Lagerfeuer. Herzlich willkommen bei Behind the Story. Herzlich willkommen, lieber Jörg Niethhammer. Hi Wolfgang und ja, herzlich willkommen dann alle, die zuhören.
Ja, schön, dass Du da bist, mein Lieber. Wie sieht's denn aus mit deinem Schlaffolum aktuell? Eimenfrei. Also unser erstes Kind war sehr pflegeleicht. Das 2.
Ist jetzt auch, kommt einmal in der Nacht und völlig entspannt. Ja. Okay, dann falls in dem einen oder anderen jetzt auffällt, Moment mal, den Dialekt, den man leicht durchhört, den hatten wir doch vor Kurzem erst. Grüße gehen an die liebe Lisa, die auch bei mir im Podcast war und die sozusagen auch dich empfohlen hat als Gast. Du stand's aber beim EA schon auf der Liste und dann kam auch noch sozusagen die Initiative von dir und so sitzen wir heute zusammen und ich freu mich, dass wir wieder son bisschen euren Akzent hier in dem Podcast haben, weil bei Lisa war da ja auch sehr ausgeprägt so.
Ja, also bei mir ist er wirklich tatsächlich sehr, sehr ausgeprägt. Also mindestens so wie bei der Lisa, aber bei so Podcasts und ich sag mal so, in der Öffentlichkeit halt ich mich da immer 'n bisschen zurück. Nicht, weil ich mich dafür irgendwie schäme oder so, sondern ich möchte immer das alle irgendwie verstehen. Aber ich hab die Folge mit der Lisa natürlich auch gehört, vielen Dank auch für die für die Empfehlung. War mir natürlich sehr, sehr sympathisch.
Ich hoffe, ich hoffe, Häuslebauserrichten. Genau. Ja. Mein Lieber, wir fangen immer an, ich beziehe oder ich baue die die redaktionelle, die redaktionelle, das redaktionelle Konstrukt des Podcasts ja immer entlang der Heldenreise von Joseph Campbell, also das klassische Storytelling Muster. Und dann frag ich immer als Erstes, das würd ich auch gerne bei dir machen, wo ist denn Jörg aufgewachsen?
Wo bist Du geboren? Wo bist Du zur Schule gegangen? Wie war so dein Entrée ins Leben sozusagen? Ja, ich bin in 'ner 5000 Seelen Stadt tatsächlich aufgewachsen mit Teilort bei uns. So die Kernstadt hat 3500 Einwohner, also hört sich extrem krass an, dass man halt Stadtrecht hat.
Ja, und dort bin ich aufgewachsen. Dort haben meine oder leben meine Eltern auch heute noch, kommen aber beide nicht dort her. War dort in der Grundschule, bin dann 'n paar Orte weiter später ins Gymnasium gegangen. Hab meinen Wehrdienst abgeleistet, auch in der Region tatsächlich. Und war dann studieren.
Und genauso ging's im Prinzip damals ganz simpel los. Also war das alles bei dir sehr, sehr smooth und so, wie man sich das so wünscht mit Familie, mit Ausbildung, alles in deiner Hood, so hört sich das an? Ja, mehr oder weniger. Also meine, da meine Eltern, wie gesagt, beide nicht aus dem Ort kamen, waren jetzt Großeltern bei mir eher wenig verfügbar. Die einen saßen im in NRW in Hamm Westfalen und die anderen in Friedrichshafen am Bodensee, was von uns schon noch so anderthalb Stunden entfernt ist.
Und daher so direkt Verwandtschaft außer meine Schwester, die aber in meiner Kindheit natürlich auch unterwegs waren so, gab's eigentlich so vor Ort. Niemand so direkt, aber wir hatten sehr viel Bekannte. Meine Eltern waren beide sehr aktiv in in Vereinen. Das ist also typisch hier so aufm Land. Man hatte also permanent irgendwelche Leute sich rum.
Also ich würd mal sagen, eine viel bessere Kindheit kann man eigentlich nicht haben. War war der Umzug deiner Eltern aus beruflichen Gründen oder wie hat's euch sozusagen in dieser Region verschlagen? Denn ich mein Bodensee und haben in Westfalen sind auch keine schlechten Regionen, hätte man theoretisch ja auch eine Familie gründen können? Ja, es sind, die beiden haben sich kennengelernt beim Studium in Freiburg damals. Und daraus ist meine Schwester entstanden.
Und genau, da beide Lehramt studiert haben, Englisch Erdkunde, so haben sie sich dann auch kennengelernt, ging's dann einfach über über die Tatsache, dass man halt, ja, also wenn man jetzt in in 'nem Bundesland Lehrer wird, man ist ja da immer beim Land, dann ist man ja theoretisch im ganzen Land einsetzbar. Und so kamen die dann eher zufällig. Oder mein Vater, meine Mutter war damals noch in Elternzeit oder gab's in erster Form damals nicht, aber hat halt nicht gearbeitet. Mein Vater kam dann hier an den Ort, wo wir aufgewachsen oder wo ich aufgewachsen bin. Und eigentlich wollten sie dort nicht bleiben, aber irgendwie war's dann noch okay und dann blieben sie dort, ja.
Mhm. Du hast eine Schwester erwähnt. Hast Du noch mehr Geschwister? Nein. Mhm.
Okay. Sohn von 2 Eltern, also Sohn von Eltern, die beide Lehrer sind, so wollt ich sagen. Schwierig oder nicht so schwierig? Oh ja, kommt drauf an. Also ich glaub, Lehrer sind schon 'n eigener Schlag Menschen.
Sowohl positiv wie auch negativ. Ich glaub, ja, da sind da die beide auch dann an derselben Schule im Ort, wo wir wohnten, Lehrer waren und meine ganzen Kumpels und sagen wir auch, der erweiterte Freundeskreis so halt, bei denen dann zur Schule ging, ja, war war manchmal schon 'n bisschen komisch. Es gab halt so Interessenskonflikt. Ich weiß noch, meine 1. Freundin damals, von der war halt mein Vater der Klassenlehrer.
Ja, war dann halt nicht so ganz cool irgendwie. Also es gab dann, es gab jetzt nie Probleme, aber es wäre natürlich einfacher gewesen, wenn's diese Verbindung nicht gab. Es war dann auch immer so, wir war, also mein Vater war auch Fußballtrainer von uns und die ganzen Fußballkumpels, die waren dann halt auch bei ihm auf der Schule. Und ja, die waren dann halt im Fußballtraining Pardoo mit ihm und in der Schule waren sie dann unter per se. Und ja, also ich glaub, da hatten alle son bisschen so ihr ihr Laster zu tragen, nicht nur ich als als Sohn.
Aber ich muss sagen, ich hab dadurch sehr, sehr viel gelernt von meinen Eltern. War sicher nicht der beste und fleißigste Schüler, aber hab viel gelernt und konnte viel mitnehmen. Und hab unter anderem auch mitgenommen, nicht Lehrer zu werden. Das hat mir mein Vater nämlich mal schon in 'ner frühen Jugend verboten. Und warum?
Boah, weiß ich gar nicht so genau. Also, oder möcht ich jetzt nicht so zu zu sehr ins Detail gehen. Aber ich sag mal, bei den allen Vorteilen, die man als als Beamter hat, hat er auch immer gesagt, am Ende ist egal, was Du was Du machst als Lehrer. Wenn Du viel dich viel engagiert und viel machst, bekommst am Ende das Gleiche wie die, die wenig machen und die Klassenarbeiten vor von vor 20 Jahren einfach noch mal kopieren. Das ist definitiv Fakt.
Und er hat aber gesagt, die Weiterentwicklung war immer 'n bisschen schwierig. Und ich glaube, obwohl er auf 40 Jahre mit Herzblut und gut gemacht hat, war er nie so so begeistert vom Bildungssystem so insgesamt. Ich meine, er hat dann erzählt, er war auch mal in den mal in den Neunzigerjahren auch mal in sonem, vom Kultusministerium in sonem soner Gruppe, wo er irgendwie Lehrplan entwickelt hat, dann immer das immer son bisschen zu elitär und und gesteuert von oben. Also es ging da wenig drum, was jetzt für die Schüler wirklich wichtig ist inhaltlich, sondern mehr irgendwelche Selbstverwirklichungen von irgendwelchen, ja, die da halt meinen. Ja, wir müssten jetzt halt da Shakespeare eine Gedichtinterpretation auf Englisch machen.
Das ist jetzt halt wichtiger als vielleicht was, was für die Berufswelt vielleicht 'n bisschen sinnvoller. So. Mal ein plakatives Beispiel, das ich mir jetzt überlegt hab, das hat er so nicht gesagt, aber sinngemäß, ja. Verstehe. Also ich muss sagen, ich hab's genau aus der anderen Perspektive.
Meine Tochter ist jetzt Lehrerin geworden, ist die 1. Lehrerin in unserer in unserer Familie. Und ja, sie ist Deutsch und Biologie und ich muss sagen, ich find es cool, dass sie Lehrerin geworden ist. Sie ist natürlich auch noch ambitioniert jetzt. Sie hat grade ihr zweites Staatsexamen letztes Jahr abgeschlossen, ist jetzt zum ersten Mal fest an der Schule und ist noch ambitioniert, merkt aber jetzt, glaub ich, auch schon son bisschen das, was dein Vater da angedeutet hat zumindest oder was Du eben andeuteste andeutest hast.
Ich glaube, meine meine Tochter merkt jetzt auch, dass man die ganzen Ambitionen nicht so einfach umsetzen kann, wie man sie gerne umsetzen würde. Auf der anderen Seite freu ich mich, weil ich weiß, im Staatsdienst, da hat sie schon gewisse Vorteile, die wir als Mitarbeiter im freien Segment nicht haben oder in normalen Unternehmen draußen. Also insofern find ich's ganz cool. Also sie ist jetzt auch zum Beispiel jetzt 14 Tage zu Hause, weil sie halt eben Osterferien hat, sehr viele Ferien. Ich glaub auch Eltern und Kinder, das merkst Du ja jetzt ja auch.
Du hast ja jetzt 2 Kinder und Du kannst natürlich nicht 12 Wochen im Jahr, vermut ich mal, Urlaub machen. Ich weiß nicht, wie's bei Hans Cro ist, aber Nee, eher nicht. Wahrscheinlich eher nicht. Und das sind natürlich schon, ja, das ist auch 'n Stück Lebensqualität, den man da gewinnt, aber ja, hat hat natürlich beides seine Vor- und Nachteile. Was mich noch interessieren würde zu der Phase, sagen wir mal so, bis zum Ende der Grundschule, hattest Du immer das Gefühl, und ich fand das jetzt ziemlich bemerkenswert, weil Du hast es so nebenbei gesagt, dass deine Eltern mehr oder weniger dir abgeraten haben, Lehrer zu werden.
Ich würde daraus ja ableiten, dass dein Vater und oder deine Mutter erkannt haben, der Jörg, das ist son Macher, der ist son, der braucht irgendwie kreativen Freiraum oder der Junge geht irgendwie, der wird mal selbstständig oder macht irgendwas in die Richtung, was ganz anderes. Den möchte ich nicht in dieses Lehrerkorsett zwängen. Ist das so die Interpretation, die Du davon hast? Oder gibt's da noch eine andere Erklärung? Aha, gute Frage.
Also ich glaub, es es geht, also meine Mutter hat da nie so viel dazu gesagt. Aber ich glaub, wenn ich meinen Vater richtig verstehe oder heut noch das richtig interpretiere, ich glaub, es ging tatsächlich drum, dass er schon der Meinung war, dass wir so wie wir einfach konstituiert sind und alles so in der Familie, dass wir sehr, sehr viel machen und schaffen wollen. Und und man halt sich in der freien Wirtschaft, ich nenn's jetzt mal ganz breit, halt einfach weiterentwickeln kann. Mehr entwickeln kann, als wenn ich jetzt nur in Anführungszeichen Lehrer bin, wo ich ja mehr, ich sag mal mehr oder weniger, 30, 40, wie lange auch immer Jahre nicht dasselbe mach. Aber ich sag mal, vom Prinzip her natürlich.
Mhm. Oder ich schon irgendwo eingeschränkt bin und jetzt halt nicht nach oben offen, mich überall hin entwickeln kann. Ich sag mal, wir 2 in unserer Möglichkeit zu arbeiten, wir können ja alles machen. Also wir können ja theoretisch CEO von von, keine Ahnung, von Google werden oder so. Aber vielleicht nicht mehr.
Aber Du weißt, wie ich mein. Also wir haben halt keine Grenze nach oben. Mhm. Ich sag mal, wenn man so in sonem sehr eingeschränkten Feld wie wie wie der Bildung ist, okay, was können wir machen? Vielleicht an die Hochschule, ich kenn mich da jetzt auch nicht extrem aus.
Oder vielleicht dann tatsächlich ins Ministerium als Berater oder so, aber ja, hat dann mit dem eigentlichen Job auch nicht mehr so viel zu tun. Das war im Prinzip auch so die Perspektive, die ich antizipiert hab, dass ich glaube, man kann sagen, okay, also ich bin jetzt, ich ich nehm die Perspektive mal vom vom Elternteil ein jetzt und sage, ich bin froh, dass meine Tochter nach unten abgefedert ist, relativ gut. Ja. Also 'n ganz gutes, vernünftiges Gehalt, muss ich sagen, viel Urlaub. Auch wenn sie jetzt zum Beispiel mal schwanger würde, Familie gründet und so weiter, dann die Wiedereingliederung, das ist alles supergeregelt bei denen.
Absolut. Aber, und das ist genau die andere Perspektive, nach oben natürlich relativ eingeschränkt. Also Du hast, Du kannst dann irgendwie in deinen Besoldungsklassen bisschen steigen über die Jahre und Du kannst vielleicht irgendwann eine direktetektposition oder so, wie Du sagst. Oder vielleicht gehst Du ins Ministerium, aber es ist jetzt nicht so, dass dir die Welt offensteht in denen, ja. Das kann ich gut nachvollziehen.
Die Frage, die ich jetzt einfach da noch anschließen wollte, ist, Eltern haben ja immer auch 'n akademischen Anspruch an ihr Kind. Und Du hast das eben so by the way gesagt, ach, ich war jetzt nie so der beste Schüler, ich vermute auch nicht der Schlechteste. Ich glaube einfach, dass Du auch 'n Typ bist und wir kennen uns ja jetzt überhaupt nicht gut, aber ich hab dich ein-, zweimal jetzt gesehen und live erlebt. Und ich glaube, dass Du einfach 'n Typ bist, der nie sagen würde, ich bin der Beste oder ich bin gut. Also ich glaube, dass Du 'n sehr bescheidener Mensch bist, das ist meine Eindruck.
Aber die Frage, die ich eigentlich stellen wollte, ist, glaubst Du, dass deine Eltern immer zufrieden waren, so wie Du bist? Also haben die die immer vermittelt, Du bist da genau richtig und Du musst dich jetzt nicht mehr anstrengen? Oder gab's dann schon auch Druck in frühen Jahren? Oh ja, also ja, schwierig zu sagen. Also ich glaub, sie haben das nie, also sie haben mich nie kritisiert irgendwie bei irgendwelchen Entscheidungen.
Sie haben mich immer in unterstützt das auf jeden Fall. Ich hatte schon so Phasen, sagen wir mal, also bis zur fünften, sechsten Klasse ging's einigermaßen. Aber dann so 7. Bis 11. Klasse.
Also da hatte ich schon auch, ich sag mal, notentechnisch schon auch Probleme, lag aber einfach dran, weil ich halt stinkfaul war, muss man ganz klar sagen. Also ich hab halt 0 gemacht und bin hab mir irgendwie trotzdem irgendwie durchgemogelt. Von daher, ich glaub, mein Talent wäre auch in der Schule definitiv größer gewesen, wenn ich halt mehr gemacht hätte. Aber ich hab halt damals schon lieber irgendwie die Freizeit anders gestaltet. Kommen wir nachher vielleicht noch dazu, Stichwort irgendwelche Websites oder so oder dann auch mit mit Freunden oder eben in den Vereinen, bei mehreren dann auch.
Das war mir immer irgendwie wichtiger. Ich sag, würd auch heut sagen, es hat mir für mein Leben auch viel, viel mehr gebracht. Und ich glaub, ich wurde nie von meinen Eltern im Nachgang irgendwie kritisiert. Aber bis heute gibt's halt manchmal schon son Spruch irgendwie, wenn in Verwandtschaft irgendjemand grad zu dem Alter ist so so, dann ja, ja, der der Jörg, das war auch, das war aber so 1, der da so so viel Engagement gezeigt hat und so. Ja, also das muss man schon ehrlich sagen.
Ich kann mich schon an Situationen auch erinnern, wo einfach, wo man was lernen musste und ich's einfach nicht hin gebacken bekommen hab und und man dann dann schon schon auch 'n gewissen Druck gespürt hat. Aber ich glaub, das hat jetzt nix mit dem Lehrerdasein zu tun, sondern das ist ganz normal einfach. Mhm. Aber ich ich finde aber, es ist 'n wesentlicher Unterschied, ob man a, auch selbst reflektiert sagen kann, okay, das war so. Ich war echt 'n fauler Sack.
Also ich kann dir das sehr gut nachvollziehen, was Du was Du grade sagst, ja. Ich war eine echten fauler Sack. Ich hätte viel mehr machen können und meine Eltern haben mich aber sozusagen nicht dahin geprügelt, sondern die haben das mehr oder weniger, die haben halt wahrscheinlich schon geguckt, ist es noch im Rahmen, ja. Und wir steuern da 'n bisschen, aber die haben jetzt nie von oben so richtig gemacht, ja. Und das ist noch mal eine ganz andere Situation als Leute, die dann wirklich in soner Drucksituation stecken, die hatt ich auch schon hier, die dann wirklich gar keine Kindheit genossen haben oder so, weil sie immer lernen mussten, mussten, mussten.
Oder irgendwelche Erwartungen erfüllen mussten. Und das ist Das Einzige das Einzige, was ich schon sagen muss, meine Eltern waren halt immer auf der Seite der Lehrer. Also ich sag mal das, was heut bei vielen Eltern vielleicht umgekehrt ist, dass der Lehrer immer der Idiot ist und der der Lehrer macht immer alles falsch. Und mein Kind ist nur so notentechnisch so schlecht, weil der Lehrer scheiße ist, da jetzt. Alle hochbegabt?
Das ist ja heute häufig der Fall, hat mein Vater auch bestätigt. Und bei mir war's halt immer umgekehrt. Egal, was war, der Lehrer hatte recht. Ich hab ich ich bin im Prinzip schuld. Klar, am Ende stimmt's natürlich.
Man muss sich immer mit der Situation, ich sag ja auch, man leben in der Lage, man muss sich mit der Situation abfinden, in der man ist. Ich kann mich entweder dagegen wehren und dann Probleme bekommen oder ich sag einem, okay, jetzt akzeptier ich's einfach und beiß da durch. Aber es war halt schon oft so, meine Eltern hatten zum Beispiel 'n sehr hohen Anspruch, dass Vokadetests, war der Englischlehrer beide innerhalb von 'nem Tag oder beziehungsweise dann bis zur nächsten Stunde halt korrigiert wurden und zurückgegeben wurden. Oder dass auch Klassenarbeiten auch sehr umfangreiche dann in in 9 in der Zehnter Klasse, sie waren beide die Lacial Lehrer, halt innerhalb von von 'n paar oder 'ner Woche oder so dann auch zurückkommen. Und bei uns war's halt, ich war aufm Gymnasium, bei uns war's dann schon so, wenn man Vokabeltests 2, 3 Wochen nicht zurückbekommen oder dann auch größere Klausuren 4 Wochen nicht zurückbekommen, da hat man sich schon auf die nächste vorbereitet intensiv und hatte noch nicht mal die davor zurück.
Und das konnten meine Eltern dann oft gar nicht glauben. Also die hat, die haben wirklich gedacht, ich unterschlag den irgendwie hier, eine schlechte Note oder irgendwas. Und ich hab die wirklich nicht zurückbekommen. Also selbst da waren sie, konnten sie's eigentlich nicht glauben, was dann ich sag, weil sie halt 'n anderen Anspruch an das Lehrerdasein hatten. Und ja, das war dann schon manchmal son bisschen tricky so.
Ich sag mal in der Pubertät und so war das nicht ganz so einfach. Aber ich würd sagen, alles normal, jetzt nicht extrem. Wie ist das Verhältnis zu deiner Schwester? Ist die, was macht die beruflich? Selbstständig oder Familie oder so ganz konkret?
Meine meine Schwester ist über 20 Jahre älter als ich tatsächlich. Oh, okay. Deshalb ist meine Schwester, wir sind nie, also in meinem Bewusstsein nie zusammen, haben mit ihm zusammen gewohnt oder gelebt. Sie waren Okay. Als ich auf die Welt kam, ging sie dann kurze Zeit später studieren, war man nur im Ausland und so und dann ist sie später ausgezogen.
Sie sie arbeitet in der Medizinbranche, allerdings so im, ich sag mal, BWL Bereich. Ich glaub, sie hat irgendwie so BWL, VW, also die Richtung auch was studiert damals. Mhm. Und genau, sie arbeitet hier in in der Gegend bei 'nem sehr großen Medizintechnikhersteller ja, im Verwaltungsbereich, genau. Okay.
Gut, dann haben wir ja sozusagen den Einstieg ins Leben von Jörg mal beleuchtet son bisschen. Find ich ziemlich entspannt und pass irgendwie auch so zu deinem Typ, find ich. Also ja, find ich. Also ja, Gratulation erst mal dazu und danke, dass Du's beantwortet hast. Jetzt weißt Du ja aus dem Briefing, ich hab eine Schnellfragerunde.
Das geht so darum, son dich bisschen mal son bisschen 'n paar Schubladen zu stecken. Wir stecken hier gerne in Schubladen. Mal zu gucken, was ist 'n der Jörg fürn Typ für alle, die da draußen, die dich noch nicht so gut kennen. Deswegen würd ich sagen, starten wir da einfach mal rein mit der Frage, Kaffee oder Tee? Weder noch.
Weder noch. Das hab ich ganz selten. Warum? Ich mag keinen Kaffee und ich mag auch keinen Tee. Wenn wir irgendwo in 'nem Hotel sind, teilweise auch, wenn man so mit Kumpels irgendwie so unterwegs war, dann bestell ich eine heiße Schokolade, dann lachen mich immer alle aus.
Aber ja, weder Kaffee noch Tee. Ich mag's einfach. Bist Du son Kakaotyp, okay. Welche App benutzt Du am meisten? Ich hab tatsächlich nachgeschaut und es ist tatsächlich LinkedIn, ja.
Oh, guck an. Ja, LinkedIn kommt relativ selten, erstaunlicherweise. Die Zuhörer, die häufiger zuhören, wissen's aus den anderen Folgen meistens Whatsapp, weil natürlich über Whatsapp, aber es wird oft auch nicht so als App wahrgenommen, als Produktiv App, ne, sondern es ist ja mehr son Kommunikationskanal. Okay. Jetzt wird's natürlich spannend.
Mit Blick auf den Podcast mit Lisa könnt ihr gerne auch noch mal über die Website anhören oder im in eurem Lieblingsstream. Hast Du Lieblingsessen? Also tatsächlich, als sie Linsen und Spätzle mit Seitewürste erwähnt hat, muss ich sagen, da kann ich schon sehr gut damit relaten. Aber ich hab tatsächlich nicht so das Lieblingsessen. Ich mag eigentlich wirklich sehr, sehr viel und und alles.
Ich mag also dieses gutbürgerliche, schwäbische, aber auch bayerische, aber auch international. Ich bin eigentlich für so gut wie alles Okay. Zu haben. Der Unterschied bei Linsen mit Spätzle bei dir und bei der Lisa ist, dass ich's bei dir sofort verstanden hab, ja. Ja, sie Die Lisa hat sie jetzt auch bewusst sehr breit ausgesprochen.
Richtig. Genau. Und ich hab eben nichts verstanden. Also Linsen Aber ich muss auch sagen, sie hat's anders ausgesprochen, als sie ich aussprechen würde, weil sie kommt, ich weiß nicht, wie weit, so so 50, 60, 70 Kilometer entfernt. Und die haben da son bisschen anderen Slang wie wir.
Ja. Das ist ja häufig so. Also oft verstehst Du ja von einem Dorf zum anderen manchmal begriff er nicht, ja. Das, ich erwähn das immer gerne nicht, das find ich die faszinierende Leistung von Luther. Immer wenn ich zur Wartburg gehe, merk ich das wieder, weil der ja damals nicht nur die Bibel übersetzt hat, sondern sozusagen, hat er ja auch gesagt, ich hab dem Volk aufs Maul geschaut, weil er erst mal, der musste erst mal bestimmte Begriffe definieren, die alle verstehen.
Weil die teilweise, man hat damals gesagt, auf 20 Meilen verstehen sich die Leute nicht und es ist heut noch so, dass die Slangs dann oder die Dialekte dann schon sehr, sehr unterschiedlich sind. Okay. Ich halt mal Linsen mit Spätzle fest, aber generell alles gut bürgerliche. Was darf in eurem Kühlschrank zu Hause nie fehlen? Da musst ich tatsächlich schon mal 'n bisschen überlegen.
War schwierig. Also Milch haben wir eigentlich immer da, weil wir das echt oft brauchen, alles andere ist sehr variabel. Okay. Gibt's keine fixen Punkte. Bist Du, okay, die Frage ist jetzt natürlich sozusagen mehr intrinsisch bedingt, solltest Du die beantworten, nicht situativ.
Bist Du eher Frühaufsteher oder Nachtmensch? Ganz klar Frühaufsteher. Ah, okay. Das heißt, was bedeutet früh für dich? 5.
Und wann gehst Du schlafen? So 10. Okay. Aber ich schlaf immer schon aufm Sofa ein so, halb halb 9. Also 5 geht's schon da.
Dann weiß ich, wer die Kinder ins Bett bringt abends, ja. Dann bist Du ja da wahrscheinlich dann dabei und schläfst mit. Ja. Jetzt hab ich in deiner Jobbeschreibung hab ich gelesen, Du bist oder ja Manager, so spricht man das wahrscheinlich aus, aktuell bei Hans Grohr. Und die Frage oder aus der Vita hab ich gelesen, dass Du sowohl mit SEO als auch mit SEO schon zu tun hattest.
Du hast ja in deinem Vortrag, in dem ich dich sozusagen kennenlernen durfte, mehr über SEO gesprochen eigentlich im Wesentlichen, ja. Jetzt ist ja. Jetzt ist aber die Frage, SEO oder SEO, was macht dir mehr Spaß? Was bevorzugst Du? SEO, ganz klar.
Also SEO hab ich wirklich schon seit mehreren Jahren auch nicht mehr operativ gemacht. Also ich denk, ich kann das ein oder andere bewerten, aber wirklich tief drin bin ich da nicht mehr. Okay. Hast Du 'n Lieblingsfilm? Wolf of Wall Street find ich sehr gut.
Aber ich muss sagen, ich hab vor 'n paar Tagen Apollo 13 angeschaut, so in diesem ganzen Zusammenhang mit dieser Mondreise gerade. Ja. Auch sehr überragender Film, muss ich sagen. Ja, find ich auch. Hab ich auch geschaut, find ich auch richtig cool.
Aber Wolf of Wall Street hätt ich dir jetzt nicht zugeordnet. Siehst Du, so ist das, ist spannend, ja. Bist Du auch son Anlegestrategist? Hast Du so, wie viel Bitcoins hast Du in sonem Krempel? Bist Also als als als ich mir überlegt habe, mal was anzulegen, war der Bitcoin schon viel zu teuer.
Ah, okay. Nee, also ich hab halt, also ich bin tatsächlich, ich hab ja Finance studiert. Also ich kenn mich mit Thema relativ gut aus jetzt, wenn man's mal vielleicht vom gesamten, von der gesamten Masse der Menschen sieht. Aber ich bin da recht konservativ unterwegs, hab 'n paar ja so ETFs, so Welt ETFs und so Zeug, da einfach son bisschen Zinsen zu sichern, aber wär auch nicht. Also nicht hochspekulativ.
Nein, noch gar keinen Fall. Kennst Du die Story aus unserer, dass jemand mal mit Bitcoin Pizza bezahlt hat? Weißt Du was? Nee. Okay, dann vielleicht erzähl ich's mal ganz schnell.
Ich werde aber den Namen natürlich nicht nennen, aber die Story ist, wenn ich's richtig zusammenbekomme, so, dass die Person sehr, sehr früh eingestiegen ist, also so bei 70, 80, 90 Cent Bitcoin, ja und hatte, keine Ahnung, 100 oder 50, ich weiß es nicht mehr, Bitcoin. Und dann ging's ja mal 'n Stückchen bergauf, richtig. Und dann ging's ja auch mal, wie das ja beim Bitcoin so ist, es gibt ja immer dann auch wieder son 'n 'n Absenken. Ja, und dann war irgendwo 'n Berlin eine Väter. Ich glaube, viele aus der Szene, aus unserer wissen, wen ich meine, ja.
Und dann hieß es irgendwie, ja, wir brauchen jetzt mal 10 Pizzen. Und dann hat er, und dann gab's den damals zu der Zeit in Berlin 'n Pizzahändler, der gesagt hat, hier irgendwie so als Vermarktungsding, ja, als Marketing Gag, ich nehm Bitcoin als Zahlung, ja. Und dann hat er seine 80 Bitcoin oder so, hat er dann für Pizza ausgegeben, ja. Die sind dann, ich weiß, oder 50, ich weiß nicht mehr, wie viel, auf jeden Fall schon viele. Wenn man's jetzt heute hochrechnet, genau.
Ich glaube, das war das war eine sehr, sehr teure Pizza. Aber das nur mal so nebenbei. Okay. Gibt's 'n Buch, was dich sehr geprägt hat? Also ich lese relativ wenig tatsächlich Bücher und wenn dann Sachbücher.
Aber das Letzte, was ich so in den letzten Jahren gelesen hab, war die Biografie von Jan Ulrich. Okay. Bist Du auch son Radsport Freak wie die Lisa? Freak nicht. Also was die Lisa da macht, das ist schon beeindruckend.
Ötzhaler und so, das ja völlig verrückt. Nee, also mir fällt die Zeit aber, ich probier schon so meine zwei-, 3000 Kilometer im Jahr hinzubekommen, ja. Okay, aber 5000 Kilometer ist auch schon 'n zeitlicher Aufwand, ne. Werd ich dieses Jahr nicht schaffen. Okay.
Aber 2500 wär schon ganz cool, ja. Wie arbeitet ihr bei Hans Cro und was bevorzugst Du, remote oder Büro? Also ich ich mag es wirklich, im Büro zu sein, aber da ich auch 50 Minuten fahre und grad jetzt durch die private Situation mit den 2 Kindern, dann bin ich tatsächlich relativ viel remote. Ich mag beides, aber ich liebe Büro einfach mit dem Kollegen Mittagspause. Und man kriegt einfach so zwischen Tür und Angel viel, viel mehr mit, als wenn ich hier heut, ich hatte heut keinen einzigen Call.
Also heute ist Freitag, wo wir aufnehmen, gell. Darf man vielleicht sagen. Ich hatte keinen einzigen Call. Ich hab nie, keine Ahnung. Stell ins Büro noch?
Ich weiß es nicht. Ja. Ja, das ist dann, dann verliert man irgendwie die Traktion, ne. Das stimmt schon. Also ja, da hat da hat dieses Sozialisieren im Büro hat schon was dann.
Absolut. Ja. Okay. Generell, Bauchgefühl oder Daten im Marketing? 40 60.
40 60, okay. Dann hatte ich hier was stehen. Ich glaube, Du hast das schon beantwortet. LinkedIn oder Podcast? Im Auto unbedingt Podcasts, sonst LinkedIn.
Okay. Jetzt sind wir auch gleich durch. Urlaub am Meer oder in den Bergen? Ich find beides richtig cool, aber Meer gibt nur son bisschen mehr Urlaubsweides. Mehr.
Ja, ja. Ja. Kann ich auch unterschreiben. So, und jetzt spannend. Wir waren ja so, also wir sind ja ausgestiegen aus deiner Vita.
Da hast Du, Du hast schon mal ausgeholt bis zum Studium. Ich würd noch mal 3 Meter zurückgehen in die Zeit, in der die Eltern komisch wären so. Und Du hast das schon angedeutet eben, Schulnoten waren 8., 9., 10. Klasse. Das ist aber auch meistens die Phase, in der man beginnt, in irgend 'ner Form 'n Ferienjob zu machen oder das 1.
Mal Geld zu verdienen. Erinnerst Du dich noch, was Du gemacht hast, ums 1. Mal so richtig Geld zu verdienen? Ich war, seit ich 16 war, Handballschiedsrichter und hab das 10 Jahre gemacht. Und es gab eigentlich immer 'n gutes Geld so am Wochenende.
Weil das hatte son doppelten Effekt. Man hat Geld bekommen und am Vorabend ist man nicht auf Tour gegangen, also hat man doppelt gespart. Ja, das war schon, das war schon sehr gut. Und dann, ja klar, Ferienjobs war beim Gartenbauer und später dann auch in metallverarbeitenden Firmen. Aber Handballschiedrichter war schon das 1., wo ich legal Geld dafür bekommen hab.
Also jetzt nicht nur irgendwie, man hilft da da Legal Geld dafür bekommen. Ja, aber man hat irgendwie mit 11 irgendwie mal Rasen genäht und hat dann irgendwie 10 Euro vom Rasen Ja, okay, verstehe. Moment vom Nachbar bekommen. Aber der 1., ich sag mal, offizielle Job in Anführungszeichen. Schiedsrichter war jetzt auch kein Job, da hat man zu der Aufwandsentschädigung gekommen, aber war Schiedsrichter, ja.
Mhm. Okay. Und das war aber dann schon höherklassig, oder? Nee, also in dem, klar mit 16 natürlich noch nicht. Mhm.
Das war einfach, also ich hab viel Jugend halt gepfiffen und dann später aber auch aktive Mannschaften. Handball sind ja noch mal 2 Schiedsrichter und bei, ich sag mal, niedrigen Klassen und Jugend im ein Schiedsrichter. Und da ich immer nur alleine gepfiffen hab, konnt ich gar nie höher als Bezirksklasse pfiff. Okay. Ich glaube, dass Du 'n sehr, sehr entspannter, ruhiger Schiedsrichter bist.
Gab's mal sone richtige Eskalation oder? Ja, also Weil Schiedsrichter ist jetzt kein einfacher Job, ne. Ich sag mal, mir persönlich war damals eigentlich schon alles egal. Also so auf so Tribünen geht's ja schon mal mal rund. Ich sag mal, Handball ist nicht ganz sone abartige Sportart wie Fußball.
Also die Disziplin ist einfach mehr da und man hat als Schiedsrichter mehr Möglichkeiten, nur mit 2 Minuten Strafe und so. Das gibt's im Fußball in der Form, zumindest jetzt im Profifußball, aber im im Erwachsenenfußball nicht. Ja, aber es gab schon so Situationen, wo dann nachm Spiel mal irgendwie jemand kam und irgendwie eine blöde Bemerkung oder so hatte. Aber da muss ich sagen, da hab ich mich dann eher atypisch verhalten und hab mich da dann schon auch zur Wehr gesetzt, ohne da jetzt weiter ins Detail gehen zu wollen. Das können wir dann auch bei der nächsten Konferenz machen.
Also ich ich bin überhaupt kein Handballexperte. Ich bin auch son klassischer WM- und EM-Cooker, ja. Aber ich hab in meinem Umfeld auch Kollegen, der liebe Jörn Winter in Hanau, Grüße genau aus, der bis, der hat a-Lizenz, also er könnte Bundesliga Mannschaften trainieren und so. Und da bekomm ich immer sehr viel vom Handball mit und ich guck mir halt solche Nationalmannschaftspiele an und so. Und was mich sehr beeindruckt, ist jetzt auch 'n Quereinschub, aber passt an der Stelle, weil Du Schiedsrichter warst.
Ich finde, dass die Disziplin beim Handball, also der Spieler auch explizit viel höher ist. Also ich seh selten, dass Spieler meckern. Also beim Fußball ist es ja klassisch so, ja, Du kriegst eine gelbe Karte oder egal, 'n Faul wird gepfiffen. Selbst beim Einwurf reklamieren ja mittlerweile 5 Spieler, ja und gestikulieren und schreien. Ja, aber weil's beim beim Handball eigentlich kaum, ne.
Genau, weil's beim Fußball halt keine Regelmöglichkeiten gibt. Also beim Handball kann ich natürlich jederzeit, also das hab ich halt auch gnadenlos gemacht. Bin also also Law and Order war ja schon unterwegs. Wenn da erinnert mich dumm anmacht, dann sei, oder halt irgendwas sagt, dann sag ich so, Ruhe, das nächste Mal gibt's gelbe Karte oder 2 Minuten, je nachdem. Und dann kam er noch mal und dann ging die halt.
Und zwar ohne weitere Diskussion. Und man darf zweimal 2 Minuten haben, beim dritten Mal bekommt man die rote Karte und ist das Spiel beendet. Und ich hab da immer eine recht klare Linie gefahren, hab da auch nicht angefangen, da rumzudiskutieren oder so, sondern ich hab die Leute auch nach 10 Sekunden rausgestellt, 2 Minuten. Und dann mussten die Bescheid für die nächsten 58 Minuten. Und da war das gar kein Problem und so ist das halt.
Und da ist ja auch, wenn ich, also wenn man 'n Ball mitnimmt, nur 'n Meter oder den irgendwie wegkickt oder so, 2 Minuten, tschau. So. Und ich denk, wenn man Fußball so was einführen würde, hätt es vielleicht mehr Wert. Aber ist natürlich schwieriger, weil die Dimensionen allein vom Feld und so natürlich viel größer sind mit raus, rein, wechseln und das ist von der Sportart einfach was anderes. Eklame.
Hallo meine Lieben. Hier ein kleiner werblicher Hinweis in eigener Sache. Wie ihr wisst, veranstalten wir ja einmal im Jahr die Camping als großes Maineventvent von unserer Plattform Camping. Der Fokus, der sich die letzten Jahre ja sehr stark auf die Verbindung zwischen SEO und Content Marketing gelegt hat, verschiebt sich jetzt 'n bisschen. Also SEO und Content Marketing sind immer noch Teil davon, aber ein großer Schwerpunkt geht in Richtung SEO und Markenaufbau.
Weil ich persönlich glaube, dass die Marke, die in Anführungsstrichenchen, Endlösung ist von dem, was wir in SEO grade durchmachen. Also wir fokussieren uns unglaublich stark auf das Thema SEO in Kombination mit Markenaufbau und den Möglichkeiten. Natürlich wird aber auch AI nicht zu kurz kommen. Natürlich wird Plattform SEO nicht zu kurz kommen und auch Tech SEO wird Bestandteil sein. Aber immer unter diesem großen Blickwinkel von, wie kann ich denn Markensignale und real e-a-t wirklich spielen, SEO zu befeuern.
Wenn sich das für dich spannend anhört, dann überleg doch einfach mal, ob Du dir nicht 'n Ticket holst für das Event, das am achtzehnten und neunzehnten Juni in Berlin stattfinden wird. Ich würd mich freuen und wenn Du da noch Fragen zu hast, dann meld dich einfach bei mir, sonst sehen wir uns hoffentlich in Berlin. In diesem Sinne, tschüss. Reklame Ende. Wobei jetzt wahnsinnig viele Regeln geändert werden, ohne dass wir jetzt hier zum Sport Podcast mutieren wollen, aber wird ja jetzt auch, die dürfen ja nicht mehr länger als 10 Sekunden aufm Feld bleiben, wenn sie Ja.
Wenn sie wechseln und so. Also ich denk, da wird passiert Aber was sind die Konsequenzen? Jetzt hat er eine gelbe Karte und dann kriegt er gelb rot, weil er 12 Sekunden lag und so. Also die Konsequenzen im Fußball sind halt zu krass. Also sie sind zu wenig, eine gelbe Karte bedeutet gar nix und gelb rot ist halt zu krass für die gesamte Mannschaft so.
Und ja. Also ich bin Fußballfan und Handballfan bin ich gar nicht so. Ich hab's nur gespielt und war Schiedsrichter, so viel, wem und so guck ich gar nicht. Aber Handball ist viel, viel diszipliniertere Sportart, wenngleich die deutlich härtere Sportart, muss man ja auch sagen. Also man kriegt da schon deutlich mehr ab Ja, so ist das, ne.
Letzte Frage aus der Schnellfragerunde, mein Lieber. Was war das letzte Geschenk, das Du dir selbst gemacht hast? Das letzte Geschenk, das ich mir selbst gemacht hab. Oh, ich hab mir neulich sone sone Zipjacke gekauft. Die die fand ich ganz cool.
Und da ich viel zu viele Klamotten hab und meine Frau das überhaupt nicht witzig findet, fand die das auch überhaupt nicht witzig, dass diese Jacke kam. Aber ich hab gesagt, die hab ich mir jetzt nachträglich Geburtstag, die hab ich mir jetzt gegönnt. Online gekauft? Ja, selbstverständlich. Ganz klar.
Also ich wollte tatsächlich Also ich hab sie online gesehen, klassischer Marketingopfer Move mal wieder. Hab sie 15 Mal gesehen, da gab's kein Frequency Capping. Dann hab ich halt gedacht, gut, dann klick schaut mal drauf, dann hat das Ding 55 Euro gekostet. Dacht, oh, geil, ist 'n gutes Angebot, auch für die Marke. Und dann hab ich aber natürlich noch gegoogelt und gesehen, bei Amazon ist sie noch mal 8 Euro günstiger und hab sie dann natürlich beim guten Jeff Bezos gekauft.
Okay. Und wieder ist ein paar Cent. Ja, wieder son paar Cent. Ja, da hat aber auch was richtig gemacht, Okay, mein Lieber, jetzt gehen wir noch mal ganz kurz zurück. Und zwar warst Du ja schon bei Abitur und Studium.
Ich möcht noch mal ganz kurz zurück so in diese Zeit, ich sag das schon, in der die Eltern 'n bisschen komisch wären. 1. Große Liebe, 1. Party, all die Dinge, die da passieren, wenn man so 14, 15 bei Jungs, manchmal 'n bisschen später auch noch 16 ist. Aber Du hast gesagt, Du warst dann in der Zeit Schiedsrichter, hast dann auch später noch andere Jobs gemacht, Gartenbau sagtest Du.
Gab's da schon für dich, und ich weiß es aus dem Vita, deswegen ist die Frage eigentlich doof, aber ich ich frag sie wirklich mal so, gab's schon sone Tendenz hin zum IT Bereich oder hattest Du schon irgendwie 'n Gefühl dafür, wo deine berufliche Reise mal hingehen könnte? Und Nee, also berufliche Reise wusst ich nicht mal, wusst ich nicht mal vorm Studium, genau, wo die hingehen sollen, nicht mal während 'nem Studium. Aber ich hab halt, ja, wir haben so mit 12, 13 so in den Freundeskreisen halt angefangen, ganz billige Websites mit so HomePagebaukästen muss man tatsächlich dazu sagen, nicht mal Websitebaukästen und HomePagebaukästen gebastelt. Und ja, ich hatte schon mit 9 'n eigenen PC. Also 9, das war 19 99, also schon relativ früh, weil dann vor Handys und Smartphones.
Und ich war schon immer son bisschen computer- und digitalaffin, würd ich mal sagen, war da recht fit, weil mein Vater da, obwohl er das nicht studiert hat, also aber auch der IT Lehrer Lehrer war und immer selber sehr PCaffin war und ja. Ich hab halt da viel auch gezockt und so, klar. Aber man hat ja dann trotzdem son Gefühl auch für PCs und dann, ja, weil ich der Einzige war, dass ich damit auskannte. Und wir waren auch eine der Ersten, die halt dann ISDN beziehungsweise DSL auch hatten. Und dann hing's halt an mir, diese Websites dann zu bauen, ja.
Aber ich glaube, das war auch schon wieder, mal an den Anfang unseres Gesprächs zurückzuspulen. Son Signal für deinen Vater, der Jörg, das ist so eine. Mit dem geht das innovativ, der hat Bock an IT, der kümmert sich PC. Ja, der Vater auch so jemand war, da hat er vielleicht selber gemerkt, okay, ich komm hier als Lehrer nicht viel weiter, denn das spricht ja schon für ihn, wenn er Englisch und Geografie oder was Du sagst, ne. Ja, genau.
Wenn er dann der IT Lehrer wird, dann ist er ja eigentlich so ein Typ, ne und merkt dann irgendwie, okay, ich komm ja auch nicht wirklich weiter, ne. Und dann hat er vielleicht gemerkt, okay, der Jörg, dem dem dürfen wir die Flügel nicht stutzen, wenn er mal so weit ist. Okay. Frage Studium. Du hast jetzt mehrfach erwähnt, was hast Du studiert?
Also ich hab Management und Vertrieb mit Schwerpunkt auf Finance, also Finanzdienstleistungsprodukten studiert. Also kann man im Prinzip sagen, das war son allgemeines BWL, VWL Studium mit Schwerpunkt auf Banking, Insurance, also Versicherung und Asset Management, also das ganze Börse, Broker, Anleihe, Asset Thema halt. Mhm. Genau, das war so mein mein Studiengang, ja. Mhm.
Jetzt bist Du, wenn ich nicht falsch gerechnet hab, 36. Korrekt. Jetzt ist der junge Jörg am Beginn des Studiums oder mittendrin, ne, egal. Wenn Du heute noch mal mit dem Jörg reden könntest, was würdest Du dem sagen? Boah, was würd ich zu dem sagen?
Zieh Studium auf jeden Fall durch. Guck aber schnell, dass Du dass Du das machst, auf was Du tatsächlich Bock hast. Und bleib dran, nebenher die Dinge zu tun, die dir Spaß machen. Das klingt jetzt so wie, als würd ich genau das bestätigen, was ich tatsächlich gemacht hab. Aber Mhm.
Klar ist natürlich im Nachhinein schwierig, wenn man da links abgebogen wär, wär das vielleicht was anderes passiert oder so. Aber ich glaub, also nicht meinem Ich im Studium noch mal was sagen könnte, würd ich sagen, mach's genauso, wie ich's gemacht hab. Das ist ja irgendwie auch 'n geiles Gefühl, oder? Wenn man wenn man sagt, ich guck zurück und ich hab jetzt nicht wesentlich Dinge, wo ich im Nachhinein denke, hätt ich vielleicht anders machen soll, Leute. Also Ja, absolut.
Ja, cool. Du hast gesagt, in der Zeit, und ich bin noch mal jetzt in dieser Pubertät, Spätpubertätsfrüh Erwachsenenphase, hatt ich Vereine, Freunde, das hat mich irgendwie mehr interessiert als jetzt die nächste Klausur unter Umständen. Was für Vereine, also Handball hast Du gespielt? Wie hast Du Genau, also ich hab an, ich hab anfangs eigentlich Fußball gespielt. Mhm.
Bin dann aber wegen 'nem Freundeskreis zum Handball gewechselt, hab das dann, glaub, ein, 2 Jahre auch parallel gemacht. Hab dann immer nur Tennis gespielt, also auch in der Mannschaft. Wobei, das war jetzt nicht so aufwendig, sag ich mal. Ja, und wir waren, also unsere ganze Familie war halt hier im lokalen Skiverein. Und da waren wir dann halt auch im Winter ab und zu mal auf halt Skifahren.
Dann auch mit mit, also son bisschen Trainingmäßig. Jetzt nicht nur irgendwie von a nach b locker, sondern halt schon bisschen mit Training. Und hat da einfach son bisschen sich da ja, Auswarten organisiert. Da hab ich meinem Vater halt immer geholfen, sowieso son bisschen. Und ja, war dann nachher da im Verein immer sehr aktiv.
Mein Vater war lang halt vom Fußball und dort im Förderverein. Da bin ich dann halt auch immer mit und hab da, der hat halt immer deutsches Sportabzeichen gemacht. Das hab ich dann als Kinder und Jugendlicher auch gemacht. Ja, also man war ja schon mal viel unterwegs und hat da viel gemacht. Okay.
So, jetzt haben wir 'n Studium, Management, 'n Vertrieb. Jetzt haben wir den jungen Jörg, der mit PC und IT schon zu tun hatte, irgendwelche Homepages gebaut hat, gebastelt hat. Wie kommen wir jetzt zur Brücke Onlinemarketing und Marketing? Das darfst Du jetzt mal erklären. Also Du bist jetzt Studium zu Ende.
Du bist, sagen wir mal, 22, 23, 24 so in dem Dreh. Ja, also es war es war tatsächlich so, ich muss tatsächlich 'n Schritt zurückgehen. Mhm. Ich ich musste ja noch zur Bundeswehr damals, hab dann verlängert auf knapp 2 Jahre und bin dann erst mit fast 22 hab ich's Bachelorstudium gehabt, erst begonnen. Mhm.
Weil ich hab mit 19 Abi gemacht und dann 2 Jahre Bundeswehr und ja, dann mit Übergangsphasen und so, ja war's also ja 21, dreiviertel sag ich mal, als ich Studium begonnen hab. Und im Studium, es war 'n 7 Semester, musste man im fünften Semester son Pflichtpraktikum machen, halbes Jahr. Und es war natürlich in unserem Studiengang naheliegend, etwas im Finanzbereich auch zu machen. Und ich hab mich dann damals, weil ich noch unbedingt nach München wollte, bei verschiedenen Unternehmen in München beworben, unter anderem bei der Allianz. Und bin dann da bei der Allianz gelandet.
Warum ich mich genau für diese Stelle damals beworben hab, also den Bereich, die hatten ja ganz viel ausgeschrieben in ein Riesenunternehmen, weiß ich gar nicht mehr. Ich hab mich da für mehrere Stellen beworben, aber ich landete dann im E-Commerce-und Direktgeschäft. Da ging's Was mich viel mehr interessieren würde, wenn ich kurz reinkönnte darf, warum unbedingt München? Ich bin schon immer Fußballfan und ja, hatte halt, also bin wirklich viel ins Stadion auch gegangen nach München und hatte da, also mir gefiel schon immer die Stadt auch sehr. Und hab einfach gedacht, ich war zum Studium jetzt nicht in 'ner megacoolen Stadt und wollt einfach mal so son bisschen Großstadt, wenigstens 'n halbes Jahr Großstadt Mhm.
Machen. Ja, genau. Und dann hab ich mich halt dort beworben und da gibt's halt auch viel, muss man einfach sagen, also was Unternehmen und so angeht. Mhm. Und so kam ich dann dazu.
Ja, genau. Und dann bin ich halt bei der Allianz hier im E-Commerce-Direktgeschäft gelandet. Und dort war's im Prinzip so, da saßen halt die ganzen SEOs und SEAs und Social Media Leute und so. Also es war 2013 war das. Die saßen da halt alle in dieser Abteilung.
Ich war aber eher so, ich hab so Callcenter betreut und hab viel Gira Tickets dokumentiert. Also ich hab da so riesen Auswertung mit Excel Tabellen, wenn wir heut alles mit KI machen, aber gemacht, wie viel Tickets offen sind, wo brennt's. Und es ging dann halt immer drum, neue Website live. Also da ging's so Rechner, so also so Autoversicherungsrechner und so Zeug. Und dann immer so Ende November ist ja dann der große Autoversicherungswechseltermin und da musste alles fertig sein.
Und ja, also war megaspannend, hatte da immer so kleine eigene Projekte, die ich son bisschen steuern durfte. Und hab da viel Einblick bekommen. Und genau, dadurch hab ich dann gemerkt, okay, der Bereich, der macht schon richtig Bock. Mir war dann dieses Technische son bisschen zu viel tatsächlich. Und ich, mir hat der Marketingpart halt gut gefallen und vom Studium, wir haben dort halt Marketingvorlesungen auch am meisten Spaß gemacht.
Ja, und so kam's eine zum anderen, dass ich mich dann nach dem Studium entschieden hab, ich muss irgendwas im Onlinemarketing machen. Klingt zukunftsweisend, weil online, klassisches Marketing wird ja sicher irgendwann sterben, dacht ich damals schon eigentlich. Also Onlinemarketing sind wir auf jeden Fall zukunftsfähig aufgestellt. Und ja, weil ich aber überhaupt keine Ahnung hatte, außer das, was ich halt privat gemacht hab, hab ich mich halt fürn Traineeship dann beworben bei verschiedenen Unternehmen, aber auch Agenturen. Ja, und da wo ich halt die 1.
Zusage hatte, bin ich dann nachher gelandet. Mhm. Jetzt sind wir tatsächlich so durch dein Leben durch, ja. Also von der Grundschule bis jetzt, das hört sich alles unheimlich gut an, sag ich jetzt einfach mal und und. Trotzdem stell ich mal die Frage, a, hast Du irgendwann noch mal eine Phase, wo Du echt hast?
Also kannst Du dich an einen erinnern? Muss nicht. Es ist kein Muss. Es gibt durchaus Menschen, die sagen, nö, also ich, das lief eigentlich alles immer so ganz gut, das ist auch okay. Die Frage, die sich eigentlich anschließt daran ist, wenn Du jetzt mal zurückblickst auf das Leben beruflich, sagen wir mal, ab dem Abitur, gibt's irgendwelche Mentoren, wo Du sagst, diese Menschen oder von denen Du sagst, diese Menschen haben wir echt bei der Entscheidung, bei irgendeiner Entscheidung für das Studium oder für den Praktikumsplatz oder während meiner Allianzausbildung hat mich irgendeiner zur Seite geholt und hat gesagt, Jörg, mach doch mal hier SEO oder so.
Gibt's da welche, von denen Du sagst, das war echt wichtig in dem Moment? Also direkt jetzt auf Onlinemarketing und SEO auf gar keinen Fall. Gab's wirklich niemanden, weil ich auch niemanden kannte in dem Bereich, muss man ganz klar sagen. Was mich halt am meisten geprägt hat, das hat ja bei LinkedIn schon öfters mal so geteilt, ich war halt die 2 Jahre bei der Bundeswehr und diese Zeit hat mich schon extrem geprägt. Also dort, ohne jetzt Namen zu nennen, da waren schon 3, 4 Leute dabei, die waren halt so krass.
Und da mein ich jetzt gar nicht irgendwie körperlich oder von der von der politischen Einstellung oder irgendwas, sondern einfach vom Mindset her. Dieses ich ich mag's schon gar nicht mehr sagen, weil's so inflationär häufig von mir verwendet wird, dieser Spruch Leben in der Lage. Einfach sich an eine Situation anzupassen, zu sagen, okay, jetzt ist die Situation so, wie sie ist. Ich muss jetzt damit leben. Ich muss das Beste draus machen, ich muss eine Lösung finden.
Das hab ich wirklich da eingeprügelt bekommen. Und das begleitet mich bis heute. Deshalb bin ich vielleicht auch der, wenn Du sagst, entspannte Typ, der ich bin. Also entspannt bin ich manchmal gar nicht. Aber also ich bin schon sehr entspannt, aber ich kann schon auch anders.
Wenn ich glaub dieses Mindset schon in der Schule gehabt hätte, wär's mir deutlich leichter gefallen alles. Und daher war ich dann später halt auch extrem entspannt und hab der Sache son bisschen locker entgegengesehen. Das einzige Mal, wo ich wirklich gestruggelt hab, das war zweimal während meiner Bundeswehrzeit. Ich hab mich fürn duales Studium beworben, das gibt's ja hier bei uns in Baden Württemberg. Und ich hab sowohl im ersten Jahr als auch im zweiten Jahr, wo ich mich beworben hab, jeweils kein keine Stelle bekommen.
Und musste dann quasi normal studieren in Anführungszeichen. Das hat mich schon sehr, ja, was heißt, ja, runtergezogen das nicht. Aber es hat mich schon enttäuscht. Und da hab ich's 1. Mal gemerkt, dass vielleicht 'n bisschen mehr Engagement in der Schule vielleicht auch gut gewesen wär.
Weil als die Bewerbungen liefen, hatt ich ja schon, war ich bei der Bundeswehr oder war währenddessen, hatt ich halt schon diesen, ich sag mal Mindset Change son bisschen. Also da wusst ich halt schon, ah, wenn ich das damals halt 'n bisschen mehr geschluckt hätte und mich da nicht so nur so aufgelehnt hätte oder so, dann hätten wir's vielleicht auch irgendwie geschafft. Aber im Nachhinein bin ich froh, dass es so lief wie Steve. Mhm. Also ich erzähle ja häufig im Podcast hier über solche, Du nennst das Leben in der Lage.
Ich sag dazu, also ich hab, ich hatte ja vor vielen Jahren 'n Unfall und so weiter, kennen die meisten Zuhörer, will ich jetzt auch gar nicht drauf reflektieren, sondern es gibt ja Situationen im Leben, mit denen Du entweder nicht rechnest oder die nicht so laufen. Also wir wir strugglen ja immer dann, wenn Dinge nicht so laufen, wie wir's geplant haben. Jetzt hattest Du geplant, ich hätte gern 'n Duales Studium, machst dich einmal beworben gegen die Hose, dann hast dich noch einmal beworben, ging wieder in die Hose. Das ist ja son Moment. Und der Moment oder der Umgang, den ich damit gelernt hab, ist Akzeptanz.
Also Schritt Nummer 1 ist immer Akzeptanz, weil in dem Moment, wo deine Absage kommt, kannst Du ja die erst mal nicht mehr verändern. Vielleicht kannst Du's noch mal neu probieren. Du kannst noch was verändern an deiner Bewerbung oder sonst was. Aber Du musst erst mal akzeptieren, dass die Situation so ist. Genau.
Ich glaube, Leben in der Lage beschreibt das ganz gut. Absolut. Und was ich was ich sagen wollte, das das merkt man dir so an. Also ich hab ja in Salzburg in deinem Vortrag gesessen, ganz vorne erster Reihe und also man hat schon gemerkt, dass Du unter Anspannung warst, aber jetzt so wie, ich würd es vergleichen mit 'nem Sprinter vorm 100 Meter Sprinter, also also nicht in Angst oder in Also das war eine sehr fokussierte Anspannung und Du hast es aber unfassbar ruhig und entspannt, also scheinbar entspannt, rübergebracht. Und da hab ich gedacht, okay, das ist jemand, der mit solchen Situationen umgehen kann, der das gelernt hat irgendwie, ne.
Und das find ich jetzt interessant zu sagen, es gab jetzt nicht den einen Menschen, der mich irgendwie, der mir der mich gelehrt hat, im Leben so oder so umzugehen, sondern vielleicht die Situation bei der Bundeswehr diese Zeit. Das find ich schon spannend, ja. Ja. Nee, also ich bin tatsächlich bei solchen Vorträgen, die jetzt da bei der SEO kommen, waren ja schon viele Leute auch da. Es war ja der zweitgrößte Saal.
Der war jetzt nicht brechend voll, aber er war schon gut gefüllt. Mhm. Da bin ich halt, da bin ich wirklich 0 angespannt. Also gar nicht. Also das, was man da sieht, ist wirklich, es ist so, das ist nicht überspielt oder so, sondern ich bin wirklich nie angespannt.
Ich sag immer, ich bin meiner, das hab ich ja zu Astrid, die mich anmoderiert hat, gesagt, ich bin immer noch 'n bisschen zu locker bei manchen Situationen. Ich weiß nicht, warum das so ist, vielleicht angeboren, aber meine Eltern sind auch so, keine Ahnung. Also ich hab da eigentlich gar kein Problem damit. Du könntest mich auch, wenn wenn's wenn bei 'ner Konferenz, wenn immer kommen wird und sagen, hey, pass auf, uns ist der nächste Speaker ausgefallen, steh hin und mach eine Dreiviertelstunde Monolog und erzähl irgendwas, würd ich das machen. Also hätt ich kein Problem damit.
Ob's dann inhaltlich wertvoll wär, steht auf 'nem anderen Blatt, aber ich würd's machen. Also Du würdest unangespannt machen so. Ja. Ja, cool. Ja, jetzt sind wir sozusagen in dieser Phase so Mitte 20, berufliche Orientierung.
Du hast jetzt das Gefühl dafür bekommen, das Onlinemarketing SEO, das ist echt schon ziemlich cool. Und dann gehst Du irgendwann zu Hans Grow. Hab ich das so richtig gesehen? Genau. Also ich war ja in 'ner Agentur in München zweieinhalb Jahre, bin auch vom Trainee dann direkt übersprungen, die Juniorposition übersprungen, bin direkt an Onlinemarketing Manager geworden, hatte dann echt auch 'n paar coole, durchaus auch relevante große Kunden.
Bin dann später auch Team Leader SEO geworden und hab eigentlich auch gesagt, hey, geil, so so schnell hat's dann funktioniert. Und ich wollt dann schon eigentlich noch 2, 3 Jahre das auch machen. Und dann hab ich damals die Stellenausschreibung von Hans Grohe gesehen. Und ich weiß halt auch hier bei uns in der Gegend, wir haben halt viele so Maschinenbauer und so, typische B2B Unternehmen. Da ist halt SEO jetzt vielleicht nicht so überall, also das Prio Thema, wo man dann Vollzeit einen einstellt.
Und ich hab dann halt Hans Grohe, kant ich natürlich einfach gedacht, boah, das ist vielleicht eine einmalige Chance, doch nach Hause zu kommen in diesem Bereich, in diesem Themenbereich, in diesem beruflichen Themenbereich und hab mich dort einfach beworben. Aber ich wollte eigentlich noch in München bleiben. Und ich sag immer noch, das hat mir mein damaliger Chef neulich erst wieder beschäftigt, als ich mit dem Kaffeetrinken war, ich hab mich, also sone arrogante Bewerbung hab ich noch nie in meinem Leben geschickt. Und ich glaub, wenn ich den Job wirklich gebraucht hätte, hätt ich mich niemals getraut, sone Bewerbung zu schicken. Warum?
Sag mal ein, 2 Aspekte. Warum war die arrogant? Also ich wusste, dass die 'n halbes Jahr vorher 'n Relaunch hatten von der gesamten Website. Und ich hab halt, ich weiß nicht mehr, 12 Seiten PDF an die Bewerbung angehängt mit einem irgend 'ner kompletten SEO Analyse. Und natürlich, da war natürlich nix Positives dabei.
Also da hat man natürlich alles im Prinzip gewissermaßen, was man irgendwie kritisieren kann. Gab's auch tatsächlich relativ viel, muss man dazu sagen. Und ja, aber das war natürlich genau das, was die oder was danach überzeugt hat, weil ich halt direkt hier im Prinzip was geliefert hab. War natürlich auch gefährlich. Man hätte natürlich auch sagen können, okay, danke für die kostenlose Analyse.
Die setzen wir jetzt dann ohne dich. Aber eher die Stelle war ja ausgeschrieben. Und ja, ich weiß jetzt bis heute nicht, wer hat sich da sonst beworben? Wie waren die Leute da so drauf? Ich war zu dem Zeitpunkt ja auch unbekannt, hatte zweieinhalb Jahre operative Erfahrung hauptberuflich.
Also aufm Papier war ich ja jetzt auch nicht der Stärkste, muss man ganz klar sagen. Aber es hat funktioniert und ich bin dann mit kurzer Unterbrechung bis heute da. Mhm. Ja cool. So, jetzt bist Du, was hab ich, wie wie ist deine Bezeichnung?
Strategic search Manager. Ist stimmt das noch? Ja, offiziell im im Organigramm heiß ich so nicht, aber so so nenn ich's. Ah, okay. Wie hast Du offiziell im Organigramm?
Digital Marketing Manager SEO. Digital Marketing. Und wie komme ich auf den Namen? Hab ich, hat mir irgendwie Weil weil ich das bei LinkedIn so stehen hab, weil das meine persönliche Definition meines Jobs ist. Aber ich muss, nein, ich muss dazu sagen, es gibt immer son bisschen, also jetzt ich will das jetzt nicht auf Hans Groe reduzieren, das war bei der Allianz damals auch so.
Es gibt immer halt so Phasen, wo einfach alle Jobs einfach mal umbenannt werden, obwohl sich überhaupt nix ändert, einfach das irgendwie einheitlich ist oder so. Ja. Und genau, da darunter war ich auch, also bevor ich damals mal kurz gegangen bin, war ich Search Experience Manager. Und da hab ich lang drauf hingearbeitet, dass wir so dass man's sich so nennen darf. Davor war ich, glaub ich, mal, SEO Manager, dann davor war ich, glaub, mal nur Digital Marketing Manager.
Keine Ahnung, was ich alles schon für für Bezeichnungen hatte. Teilweise wusst ich nicht mal davon. Ja, und ich sag halt, zu dem, was ich mach, passt halt das Search Manager am besten. Es gibt sicher auch noch bessere Formulierungen, aber der ist ganz okay. Also noch mal jetzt, auch wenn's 'n bisschen für die Leute, die nicht dann vielleicht nervt, aber auch einfach, noch mal auf den Vorteil zu reflektieren, das war ja eigentlich genau das.
Also Du hast ja sozusagen schon sehr viele SEO Aspekte, aber verknüpft mit 'nem größeren Blick. Das fand ich total spannend, weil wir in der Agentur natürlich auch sehr viel B2B Projekte haben. Und genau das, was Du da gesagt hast, ich will jetzt deinen Vorteil nicht hier rezitieren oder wiederholen, aber so im Groben hast Du ja gesagt, wenn ich das so richtig zusammenfasse, ja, wir hatten bei Hans Grow das Problem, dass wir sozusagen die Customer Journey nicht komplett gesehen haben, weil natürlich Leute nicht 'n Bad sozusagen, die sagen jetzt nicht, wie bei roten Turnschuhen, die kauf ich mir, die such ich heute und morgen kauf ich sie. Oder eine Zipjacke oder sonst was, ja, sondern die sind ja immer teilweise über Monate oder Jahre unterwegs, bis die sone Badplanung abgeschlossen haben. Und dann war die Frage, wie kriegen wir raus, wie kommen wir mehr an Daten entlang dieser Customer Journey.
Und das hast Du mehr oder weniger erklärt. Ich hoffe, ich hab's ganz gut zusammengefasst. Aber für mich war das, ich fand ich fand wirklich dein Vortrag war 1 der stärksten für mich. Das ist ja immer eine Frage der Perspektive, weil es genau den Bedarf abgedeckt hat, den wir in der Agentur auch haben und viele unserer Kunden haben und weil Du's halt sehr strategisch erklärt hast. Also auch so gesagt hast, okay, wir wollten ja das Ziel und wir hatten ja das vor.
Und Du hast dann nicht erklärt, wie ihr's im SEO 1 zu 1 umgesetzt habt, nur, sondern Du hast erst erklärt, was war das strategische Ziel? Deswegen find ich die Berufsbezeichnung bei dir eigentlich total passend, ja. Ja. Nee, also ich bin auch bei uns fürs strategische Verantwortung. Ich hab 'n 'n Kollegen, den Jonas, der macht das ganze Operative dann im mit den Ländern und unseren Marken.
Ich bin halt für das ganze Strategische verantwortlich. Und das den Case, den ich da vorgestellt hab, der war natürlich auch nicht ganzheitlich, weil da manche Sachen einfach bis heute noch nicht viel veröffentlicht sind und man auch nicht drüber reden darf. Wenn ich denn, ich sag mal, im Juni präsentieren würde, wär der noch deutlich krasser der Case. Ja, es ging halt eher so sonen neuen Gedankenansatz, weil wir halt da keinen Onlineshop hatten. Ich möcht jetzt auch nicht zu tief reingehen oder bis heute keinen Onlineshop haben und halt einfach nicht quantifizieren können, was das Ganze eigentlich bringt, was wir da auf der Website machen.
Und genau, das Ist eigentlich im Juni auf der Campics? Ja. Ah, okay. Mitm Vortrag? Ja, ich bin in der Mixed Zone.
Ah, okay. Also hingehen Leute? Wird spannend. Wird spannend. Keine Ahnung.
Ich hoff's ja, wir haben noch nicht angefangen mit unseren Vorbereitungen, aber sind jetzt alle paar Tage. Mit wem bist Du in der Mixedun? Boah, jetzt jetzt erwischst Du mich hier wieder eiskalt. Ich hab den Namen leider nicht präsent, aber er, der gute Herr ist Happyologe. Und Ja, dann ist das Patrick Wenke.
Grüße Ja, genau. Und weißt Du, was heute ist? Guck mal, es gibt keine Zufälle im Leben. Wir grüßen mal den lieben Patrick Wenke, Megatyp, genau wie Du auch, ja. Und der Patrick hat heute Geburtstag.
Der hat ja schon gratuliert, ja. Genau, der ist heute mit Sicherheit noch happiger als vorher. Und für alle draußen, folgt dem Patrick mal und für dich, lieber Jörg, wenn Du mit ihm redest, ihr werdet sicherlich paar Minuten für private Gespräche auch haben in der Zeit. Frag ihn mal nach seinem Lauf in Bhutan. Das ist eine Geschichte, die musst Du dir anhören.
Die ist einfach. Okay, gut. Ja, also das war nämlich auch meine nächste Frage. Das hast Du eben schon son bisschen angedeutet. Du machst ja jetzt strategisches Onlinemarketing Sperrpunkt SEO bei Hans Grohr.
Wie ist denn das mit national international? Ist das bei euch verteilt oder machst Du das alles komplett? Nein, also wir machen alles. Wir sind im Prinzip, also wir haben ja mehrere Marken. Und wir wir sind im Prinzip eine Corporate Abteilung, die für alle, für beide Marken verantwortlich ist und auch für die b-two-b-Geschichte und so verantwortlich ist.
Also wir beraten im Prinzip, ich sag immer son bisschen, wir sind Inhouse Agentur, wird uns vielleicht nicht ganz gerecht. Aber wir beraten halt unsere internen Kunden und Stakeholder sowohl in sowohl in Deutschland. Und die deutsche Website wird halt vom Headquarter gesteuert, obwohl wir eine deutsche Tochtergesellschaft auch haben. Und die deutsche Website ist, sag ich mal, so die die Masterseite, also dort ist im Prinzip alles drauf. Und die Länder, die dann jeweils eine eigene Tochtergesellschaft haben mit entsprechendem Personal vor Ort, die werden dann von uns beraten und bekommen dann im Prinzip die Übersetzung zum Beispiel.
Und dann schauen wir uns an, wie wir da optimieren können. Aber technisch zum Beispiel läuft alles zentral ab. Und wir gucken halt, dass das, ich sag mal SEO, Geo, wie auch immer Relevante halt dann direkt abläuft. Mhm. Jetzt sagst Du was, weil wir kommen ja im Prinzip son bisschen auch auf die Schiene Zukunft.
Jetzt hast Du ja eine dreieinhalbjähriges Kind, sag ich mal, ne, und hast 'n zweijähriges Kind und bist gesaddelt jetzt, scheinbar am Land wieder. Also Du hast München hinter dir gelassen. Jetzt hast Du dieses SEO, dieses extrem volatile SEO Onlinemarketing Umfeld vor dir. Jetzt bin ich in 'nem in 'nem Karrierestadium, wo ich sag, okay, die paar Jahre, die ich noch mache, also da bin ich ganz entspannt, da wird's noch SEO geben. Aber Du hast eben SEO, Geo, KI genannt, es ist ja alles extrem im Wandel.
Wo ist denn Jörg und vielleicht mit, zusammen mit dem Arbeitgeber jetzt oder auch selbst, alleine woanders, wo ist denn Jörg in fünferjahren oder in 10? Kann man sone Prognose überhaupt wagen heutzutage? Nein, ich glaub Wie siehst 'n, wie siehst Du den Markt in Zukunft? Also ich glaub, seriös beantworten, was ich in 5 oder in 10 Jahren mach, kann man auf gar keinen Fall. Ich persönlich bin tatsächlich 'n großer Freund, Angestellter zu sein, einfach auch aufgrund finanzieller Sicherheit und so.
Und da werden wir jetzt wieder bei dieser Diskussion auch mit den Beamten und so. Mhm. Von daher glaub ich jetzt nicht, dass ich in 5 oder 10 Jahren hier komplett selbstständig bin. Ich will's aber auch nicht ausschließen. Mhm.
Aber ich glaub insgesamt, jetzt mal von meiner Person weg, ich glaub, die Phase zurzeit ist schon sehr, sehr spannend und es wird sich schon die Spreu vom Weizen trennen. Was ich zurzeit schon feststell, ist, dass es ganz, ganz viele Leute gibt, von denen noch nie irgendjemand gehört hat, die keinen einzigen Case irgendwie haben, mit dem sie irgendwas beweisen könnten, die sich hier Geoexperte oder was weiß ich, was alles nennen. Und da natürlich das schnelle Geld irgendwo auch verdienen, weil sie hier mit Ängsten und und den Unsicherheiten der Kunden oder der Menschen allgemein spielen. Denn die Leute gab's natürlich schon immer. Ich hab neulich 'n LinkedIn Post gelesen, wo's hieß, man muss jetzt das Geo nennen, weil der Wort, der Begriff SEO so verbrannt ist, weil zu viel Schwu damit getrieben wurde.
Ja, kann sein, aber ich denk, mit Geo wird das in 2, 3, vielleicht 5 Jahren sehr ähnlich sein. Wenn man wenn ich sehe, was da teilweise verkauft wird, das ist schon abenteuerlich. Und ich muss ja auch sagen, also was wir hier Kaltakquise E-Mails jeden Tag bekommen, da könnt ich 'n Abmahnanwalt Vollzeit beschäftigen, nur mit den meisten, die bei mir landen. Stichwort Kaltakquise unerlaubt. Und was da teilweise, was da für Analysen reingeschickt werden und so.
Also da würde jede, mit jeder schlechten prompt in in 'nem KI Tool wird man eine bessere Analyse bekommen wie das, was man da geschickt bekommt. Und was da für Zeug drinsteht, also ist wirklich unter ferner liefen und unter jeder Würde. Aber ich muss halt dazusagen, ich will mich da jetzt nicht wichtiger machen, wie ich bin, aber da schicken mir Leute Zeug, mit denen ich bei LinkedIn eigentlich vernetzt bin von durchaus namhaften Agenturen, wo ich mich dann echt frag, wissen die eigentlich, wem die das schicken? Also Mhm. Also es haben sich wirklich schon so 20, 30 Leute, die ich eigentlich mal durchaus geschätzt hab, haben sich bei mir komplett disqualifiziert.
Nicht als Mensch oder als Persönlichkeit, sondern einfach inhaltlich. Fachlich. Mhm. Ja. Das find ich sehr, sehr schade.
Und es wird auch denen, die jetzt vielleicht sehr, sehr stark in dem Bereich sind und sich wirklich was erarbeitet haben, ich möcht da gar mal den Hans Cronenberg zum Beispiel nennen. Genau, Größe genau. Morblierer oder auch den Arthur Kosch oder auch da Eggott und Daniel. Sicher nicht die vollständige Liste, aber das sind einfach Leute, die wirklich was Ja, auf jeden Fall. Als Fundiertes anbieten und nicht da irgend son Quatsch einfach nur verkaufen.
Aber die laufen unter demselben Label wie die, die halt diesen ganzen Schrott anbieten. Aber das war halt bei SEO das Gleiche. Und deshalb wird man das Problem auch nicht lösen. Und ich glaub, das wird sehr spannend. Und ich glaub, eigentlich die Frage mal zu beantworten, die Leute, die sich wirklich hier seriös verhalten, nachhaltige Strategien entwickeln, die werden auch dauerhaft kein Problem bekommen.
Die müssen sich natürlich anpassen. Es geht nie mehr Sichtbarkeit mehr Sichtbarkeit, nicht nur noch irgendwelche Keywords oder Traffic oder so. Das ändert sich alles, hat sich aber auch früher immer schon geändert. Und die Leute werden dann da auch wirklich wahrgenommen und alle anderen ehrlich sind halt Luftnummern, die dann 2, 3 Jahre später irgendwas anders machen oder dann back to the roots oder keine Ahnung oder halt weg sind. Ja, da bin ich komplett bei dir.
Und ich glaube, es gibt 2, also ich denke, es wird 2 wichtige Säulen geben. Das eine ist die Technik, das bleibt auch so. Also vielleicht nicht mehr technisches SEO in dem Sinn, aber eigentlich schon was Ähnliches. Und wie's dann heißt, ist es ja egal. Aber wo ziehen denn Agentic Browser oder Agentic Kaufsysteme nachher ihre Daten her?
Die müssen sie ja irgendwo herbekommen, ja. Also insofern ist eine korrekte Datenaufbereitung von Produkt und anderen Informationen auf jeden Fall wichtig. Und das 2. Ist halt einfach die Marke. Also das, auch wenn's noch so lame klingt, ist es einfach so, wenn Du 'n, wenn Du eine Marke in deinem Segment bist, dann wirst Du auch künftig wichtig sein und das darfst Du eben pushen.
Also da glaub ich auch, und da wird auch viel Arbeit entstehen, da wird auch viel Spannendes zu tun sein, deswegen bin ich da auch für die Branche gar nicht so pessimistisch wie der eine oder andere. Und die Suureffekte, die Du da grade nanntest, dass es irgendwelche, ja, wie soll ich's dir denn sagen, keine Ahnung, Clowns und Helden jetzt aus der Ecke gehüpft kommen, die vorher, keine Ahnung, ich übertreib jetzt mal mit Absicht, Klangschalen verkauft haben und jetzt machen sie halt, keine Ahnung, Geooptimierung, weil sie wissen, wie's geht. Das ist, ich glaube, das Phänomen kommt immer. Ja. Ehrlicherweise muss man sagen, also ich nehm dann immer die Perspektive ähnlich ein wie Du, aber ehrlicherweise darf man auch feststellen, die haben natürlich häufig auch gute Argumente.
Also die die die nutzen das, was man jetzt schon weiß und überführen's in gute Argumente, liefern natürlich hinterher Schrott. Das ist halt das der Punkt, aber die sind schnell. Da ist Geld zu verdienen im Moment und entsprechend, ja, sind es sehr, sehr spannende Zeiten. Absolut. Jetzt hast Du natürlich zurecht gesagt und ich, ehrlicherweise wusst ich's ja auch, man kann jetzt heute 5 Jahre in die Zukunft schauen, ist eigentlich fast unmöglich in unserem Segment.
Generell glaub ich auch so, wenn man sich die Welt anschaut, ist schwierig, ja. Deswegen zieh ich sowieso meinen Hut vor jungen Eltern, sowieso noch mehr als vor anderen jungen Menschen, die in Karrieren sind. Aber, egal, was für eine Lebensplanung man persönlich hat, was hast Du denn trotzdem für Ziele? Es nur, irgendwelche Ziele hast Du ja bestimmt. Also sozusagen, wo soll Hans Cro stehen in 'nem Jahr?
Oder wie würdest Du Geo implementieren? Oder was ist so der nächsten, deine Milestones, die Du so karrieremäßig vor dir hast? Ja, also ich sag mal, für mich persönlich, ich probier mich natürlich immer irgendwo auch weiterzuentwickeln, sowohl inhaltlich, aber natürlich auch persönlich. Das ist ganz klar. Aber ich bin jetzt auch nicht der, der da irgendwie große Ziele hat, hier in x Jahren irgendwie im C-Level zu sein oder so, das auf gar keinen Fall.
Mir geht's eigentlich sehr stark immer die Sache. Ich hab halt Bock, dass SEO, Geo, Sichtbarkeit, egal wie wir's nennen, halt einfach in jetzt unserem Unternehmen noch präsenter wird, ne. Es ist schon präsent, aber ich glaub, wir brauchen halt auch noch 'n ganzheitlichen Blick auf die ganze Geschichte. Die Stakeholder müssen noch tiefer involviert werden, noch mehr überzeugt werden, dass ja, dass einfach auch da jeder gern mitmacht und und die die Notwendigkeit, aber auch den Benefit davon sieht. Nicht nur das als zusätzliche Arbeit zu sehen, aber egal, wie ich's erzähle, es war ja bei SEO immer genau das Gleiche.
Also im Prinzip, mein Ziel ist einfach, das Thema weiter voranzutreiben, das Thema sehr wichtig zu halten und da dann die entsprechenden Erfolge zu feiern. Tiefer ins Detail kann ich jetzt nicht kennen. Mein großes Ding ist grad, das strategisch noch größer zu erarbeiten, das auch einfach belastbare in der Argumentation vielleicht dann auch auf Entscheiderebene zu bekommen. Ich bin da schon 'n paar gute Schritte gegangen. Ende vom letzten Jahr durft ich beim Vorstand sogar was pitchen.
Das ist eher eher selten, sag ich mal, für für meinen Bereich. Und von daher, das sind schon gute Schritte gewesen und da möcht ich auch weiter. Und ganz persönlich, ich bin, da bin ich vielleicht 'n bisschen altmodisch. Ich bin hab jetzt nicht vor, irgendwie meinen Arbeitgeber zu verlassen. Ich war ja mal 'n halb Dreivierteljahr oder gab es Jahr weg, hab da auch gesehen, was ich an meinem Arbeitgeber hab.
Deshalb bleib ich auch sehr, sehr gerne da. Aber ich bin natürlich auch immer offen für für andere Themen, sei es dann bei Hans Krohe selbst. Also es wird auch viel mit KI gemacht. Ich muss ja jetzt nicht dauerhaft in dem Onlinemarketingbereich bleiben, auch da bin ich sehr offen. Aber vielleicht ergibt sich auch mal eine andere Chance oder vielleicht funktioniert die Selbstständigkeit noch krasser, wenn man vielleicht weniger finanzielle Verpflichtungen hat, wo man 'n bisschen flexibler sein kann, keine Ahnung.
Also ich bin da immer offen. Leben in der Lage mal wieder. Leben in der Lage. Ich glaub, so mehr klar einfach. Ich glaub, mehr so mehrere Standbeine zu haben oder mehrere Interessensbereiche, das ist schon auch spannend.
Und wenn das dann zusammenhängt wie bei dir, ist das schon eine coole Situation. Was ich rausziehen möchte noch mal, das find ich eigentlich ziemlich cool und das ist, spricht ja auch für das Unternehmen Hans Grow, ist, dass ich merke, dass Du deine Arbeit wertgeschätzt fühlst. Das ist ja nicht bei jedem in unserer Branche so. Oft läuft ja SEO Onlinemarketing son bisschen nebenher und ehrlicherweise hab ich auch in Projekten oft das Gefühl, dass die See Level Ebene in so mittelständischen Unternehmen oder auch größeren Konzernen gar nicht den Wert auch erkennt. Also was was eine was eine Marke, die gut positioniert online ist, was das fürn Wert auch ist, ne.
Na ja, ich sag mal, es kommt halt schon auch 'n bisschen drauf an. Ich sag mal, ohne da jetzt ins zu tief ins Detail gehen zu wollen, sondern eher den subjektiven Eindruck von mir, wir sind natürlich am Ende 'n B2B Unternehmen, das an Großhandel und oder dann Handwerker verkauft beziehungsweise an den Großhandel, der Großhandel dann an den Handwerker und der Handwerker baut's dann beim Endkunden im Prinzip ein. Wir sprechen aber trotzdem den B2C Kunden an. Der kann nicht bei uns direkt kaufen, aber der, ich möchte den natürlich trotzdem von unserem Produkt überzeugen, dass er im Idealfall zum Handwerker und zum Großhandel geht und sagt, ich möcht nur Hans Krohe haben. Oder Axor, unsere andere Marke beispielsweise.
Und daher sind wir natürlich auch unsere ganze Struktur in den Ländern ist natürlich schon sehr vertriebsorientiert. Und das ist natürlich meiner Ansicht nach auch richtig, weil nur mit Vertrieb wird Umsatz gemacht. Marketing macht direkt in der Regel keinen Umsatz, außer ich hab 'n Onlineshop. Und deshalb ist halt, find ich, sehr, sehr schwierig in Unternehmen, in großen Unternehmen, in internationalen Unternehmen, wo jetzt nicht der Onlineshop der große Umsatzbringer ist. Ich sag mal, Zalando oder so, die müssen ja gar nicht drüber diskutieren, ob sie mehr in SEO investieren oder so.
Also ist halt indiskutabel. Oder oder auch Adidas oder ich sag mal, gut, ihr haben auch Stores und so, aber Du weißt, was ich meine, ich sag mal große Onlineshops. Da ist das 'n No Brainer. Genau, das, No Brainer, das Wort hat mir gefällt, danke. Und das ist natürlich bei uns definitiv anders und deshalb muss man da auch realistisch sein.
Und das hat mich am Anfang, muss ich ehrlich sagen, wir sind demotiviert. Weil viele Initiativen dann halt auch ja, es vielleicht nicht so funktioniert haben, wie ich mir das gern gewünscht hätte. Hängt aber natürlich auch immer von der Größe des Unternehmens zusammen. Wenn man bei 'ner Agentur war, wo man zum Chef geht, wo's kein in Anführungszeichen Budget gibt und sagt, hey, pass auf, ich brauch die und die die und das ist das Plug in, das kostet 15000 Euro okay, macht dann ist es 3 Stunden später live. Das ist natürlich 'nem Konzern nicht realistisch, muss man ganz klar sagen.
Also da muss ja manchmal Monate, vielleicht sogar Jahre irgendwelche Budgets kämpfen und dann muss das noch eingekauft werden. So. Muss ich dir alles nicht erzählen. Ja. Aber das sind halt genauso die Themen, wo man dann schon son bisschen das Mittelmaß finden muss.
Ich glaub aber trotzdem, wir haben ja auch 'n US Mutterkonzern, die in dem Bereich auch sehr, sehr viel machen und sehr großes Interesse haben, haben wir stetigen Austausch. Ich glaub, dass wir da 'nem insgesamt guten Weg sind. Aber ich bin halt auch davon überzeugt, dass auch der West vom Markt nicht schläft. Und deshalb muss man da natürlich auch immer up to date bleiben und sich weiterentwickeln. Und da freu ich mich auch drauf auf die nächste Zeit.
Wir haben auch eine Umstrukturierung bei uns in der direkten Führung. Da freu ich mich auch sehr drauf. Neue Impulse, Veränderungen mögen ja Menschen immer nicht so gern. Aber ich bin da auch immer sehr optimistisch. Ich kann's nicht ändern.
Von dem her freu ich mich sehr drauf und gibt sicher auch Chancen, da vielleicht was anderes oder besser zu machen. Mal schauen. Du hast ja auch in deiner persönlichen Heldenreise, die wir heute son bisschen beleuchtet haben, auch eigentlich keine richtig schlechten Erfahrungen gemacht, wenn ich zumindest, wenn ich das so rausgehört habe und bist immer mit dem Elixier der Weisheit wieder zurückgekommen. Also ja, ist das eine 1 gute Einstellung, die Du hast. Mein Lieber, wir sind ziemlich am Ende.
Normalerweise frag ich immer, gibt's noch irgendwas, was Du erzählen möchtest, was Du noch nicht gesagt hast? Das sprech ich mir jetzt bei dir immer. Die Möglichkeit hast Du heute einfach mal nichts, ja, weil ich will noch was hören von dir. Ich geborene nämlich noch 'n Tipp draus an euch da draußen, denn eine Sache und das ist jetzt vielleicht fachlich für dich sogar eher 'n bisschen abwertend, aber ich sag's trotzdem, weil ich fand's so geil. In deinem Vorteil, ich hab eine Sache mitgenommen fürs Leben.
Und ich mein, wir lernen ja nicht nur fürs Onlinemarketing, sondern auch fürs Leben. Und ihr Lieben da draußen, wenn ihr hochwertige Bartarmaturen habt, dann kann euch Jörg jetzt ganz kurz erklären, das hab nämlich mitgenommen, warum man nie Essigreiniger und Reiniger benutzen darf. Hab ich das richtig im Kopf? Ja, genau. Das war also bisschen mein mein spontan, der war tatsächlich mein spontaner Running Gag über diese, über diesen Vortrag.
Ja, also ich bin da jetzt kein Produktentwickler und kenn mich da extrem gut auch chemisch, physikalisch, wie auch immer aus. Aber Fakt ist, wenn ihr mal in die Benutzerhandbücher eurer Armaturen reinschaut, wahrscheinlich habt ihr sie alle weggeschmissen, so wie jeder normale Mensch. Yes. Da steht natürlich drin Reinigungshinweise. Und da steht auch explizit, also bei allen steht das drin, dass man keine Essigreiniger verwenden soll.
Oder ich sag mal, Reiniger auf Essig Basic Basis. Gibt ja auch noch Essigessens und Essig, was alles. Weil das einfach zu aggressiv ist für den für das Chrom oder je nachdem, was man halt für eine Oberfläche hat. Und genauso dasselbe gilt für Mikrofasertücher. Mikrofasertücher machen in Chrom ganz kleine Rillen bis zu Risse.
Die sieht man eigentlich mit bloßen Auge fast nicht, aber ihr könnt gern mal in Hotels drauf achten. Manchmal sind so diese Armaturen so richtig abgegriffen, so richtig abgenutzt. Und dann sieht man, da war mindestens 'n Mikrofasertuch, wenn nicht sogar vielleicht eine Essigreinigung oder sogar ganz schlimme Scheuermilch oder so im Einsatz. Also sieht man manchmal, in renommierten Hotels denkt man, hey, das Hotel ist vielleicht 2 Jahre alt und trotzdem sieht die Armatur aus wie, ja. Aber das kommt halt davon, wenn man's zu oft reinigt.
Zu oft ist auch nix. Und dann mit den falschen Mitteln. Genau, das war son bisschen mein Also statt statt Mikrofasertuch, was nehmen wir künftig? Baumwoll. Ganz normales Baumoltuch.
Ganz normales Baumoltuch. So. Ja, das war der Running Gag und das kam aber, da gingen Raunen durch die Menge inklusive mir. Deswegen dacht ich, den Tipp möcht ich gerne den Hörerinnen und Hörer noch mitgeben. Mein Lieber, ich hab immer die vorletzte Frage, nämlich oder der vorletzten Hinweis, es gibt 'n Schild bei dir in der Nähe, großer Kreisel, großer Kreisverkehr oder meinetwegen auch in München in deiner Hood, wo Du damals warst.
Also wo ganz, ganz viele Menschen trauen vorbeifahren und Du darfst 4 Wochen lang 'n Leuchtschild hinstellen. Was steht da drauf? Da steht drauf, konzentriere dich aufs Wesentliche. Ich find, diesen Spruch kann man einfach für alles verwenden. Fürs für den Job, für SEO, für die Familie, für den Umgang mit Problemen, für alles.
Aufs Wesentliche konzentrieren. Mhm. Eigentlich müsst ich da ja jetzt wieder, ist mein Erleben in der Lage hinschreiben, aber das spar ich mir jetzt, das haben wir jetzt oft genug gesagt und ich sag's trotzdem. Aber aufs Wesentliche konzentrieren, ich glaub, das ist sehr, sehr wichtig. Das stimmt.
Akzeptiere, was ist und konzentrier dich auf das Wesentliche, was Du beeinflussen kannst, sag ich immer an der Stelle. Sehr schön. Letzte Frage, hast Du jemanden, den ich unbedingt auch einen Podcast einladen muss? Gerne auch wieder mit dem Dialekt, ich mag euren Dialekt. Muss aber nicht.
Unseren Dialekt, dann muss wir den Maurice Marinelli einladen. Das so der, den der fällt mir jetzt auch noch spontan ein. Die Lisa, der Maurice und ich wollte mal 'n schwäbischen Podcast aufnehmen vor son paar Monaten, aber irgendwie so Linse und Spätzle hätt der Gehiese wahrscheinlich, oder so. Genau, da ist leider, also nur mal eine Folge, glaub ich. Da ist jetzt leider nix mehr draus geworden.
Müssen wir mal gucken, ob wir's mal hinkriegt. Wen sollte, was solltest Du einladen? Ich dachte mir schon, dass Du die Frage stellst. Und ich muss tatsächlich sagen, ich find's sehr, sehr schwierig. Ich hab in 'ner, im Vorfeld die ganze Liste durchgegangen, wer schon alles bei dir war, weil ich muss zugeben, ich hab nicht alle Folgen gehört, sehr viele, aber nicht alle.
Mhm. Es fällt mir wirklich schwer, mich da auf jemand einzelnes festzulegen. Wenn ich's aber müsste, dann würd ich trotzdem beim Maurice Marinelli bleiben. Mhm. Weil Sehr gern.
Der einfach so coole Cases schon gemacht hat und auch mit seinen seinen Aufschlägen auf der OMA und was weiß ich son bisschen unterwegs ist. Und ich mag das total, wenn man mal immer nicht so das macht, was alle von einem erwarten. Das ist sehr cool, denn Maurice kommt auf meine Liste. Da führt dann schwer. Ja, dann sind wir durch.
Ich freu mich. Ich dank dir für die Zeit, die Du sozusagen deiner Familie weggenommen hast für diesen Podcast oder die Du mir geschenkt hast und den Hörerinnen und Hörern. Dann sind wir durch, dann freu ich mich auf unser sehen, Zusammentreffen spätestens im Juni bei der Campics. Ich bin jetzt sogar bei der SEO Campics extrem im April noch mal in Berlin. Wird da auch mal 'n bisschen was machen zum Thema SEO und Marke.
Ja, und ansonsten, ja, war's 'n sehr schöner Talk. Und dann wünsch ich dir und deiner Familie und deinen Ambitionen, die Du beruflich hast, das Allerallerbeste. Hoffe, dass dein Leben genauso weiterläuft, noch mal so, bist jetzt 36, also mindestens noch 60 Jahre, ja. Genauso weiterläuft, wie's bisher war und sag ganz lieben Dank an dich. Ja, vielen Dank auch für die Einladung und für das tolle Gespräch.
Ich bin völlig entsetzt, wie viel wie viel Zeit hier schon rum ist. Aber meine meine Frauen, meine Kinder schon grad mit ihren Eltern, also mit meinen Schwiegereltern Kaffee trinken und 'n kleinen Kuchen essen. Von dem her sind die bestens versorgt und ich hab mir die Zeit sehr, sehr gerne genommen. Vielen Dank für mich. Muss ich muss ich kein schlechtes Gewissen haben, ne.
Nein, danke. Und sag, bis auf ganz bald. Und euch draußen, danke fürs Zuhören und gerne mal 'n Like dalassen oder kommentieren. Macht's gut. Tschau.
Veröffentlicht mit CiteCast