Ich will mehr! | Jörg Scholler | BTS #07
Worum es geht
In dieser Folge von 'Behind the Story' spricht Wolfgang Jung mit dem SEO-Spezialisten Jörg Scholler, der seit 2018 in Zypern lebt. Das Gespräch gibt Einblicke in seinen Werdegang und seine Perspektiven als Fachmann im Bereich Suchmaschinenoptimierung.
Autor: BTS - Behind the Story
Zu Gast
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Transkript
Ja, hallo und herzlich willkommen zur die mittlerweile siebten Ausgabe meines Podcasts Behind the Story. Mein Name ist immer noch Wolfgang Jung und wenn Du merkst, dass ich heute 'n bisschen anders klinge, dann liegt das daran, dass ich ungefähr seit 3 Wochen irgendwie sone hartnäckige Erkältung habe, die mich son bisschen nasalstimmig hier rüberbringt wahrscheinlich heute, 'n bisschen nasal sprechen lässt, also nicht wundern. Ja, nach wie vor wird dieser Podcast unterstützt von Campics d e und Team digital d e. Du kennst es vielleicht, wenn Du schon Folgen von Behind the Story gehört hast. Ich möchte in diesem Format mit Menschen reden, die interessante Viten haben, von denen ich glaube, dass aus deren Geschichte Du als Audience vielleicht 'n bisschen was mitnehmen kannst, weil ich glaube grundsätzlich sind's immer die Geschichten und die Unterhaltung mit anderen Menschen, die uns wirklich auch weiterbringen.
Also setz dich doch 'n paar Minuten zu uns jetzt hier ans digitale Lagerfeuer und lass dich son bisschen in diesem Podcast von meinem tollen Gast heute inspirieren. Und wenn ich sage meinen tollen Gast, dann kann ich gleich dazu sagen, es ist, glaube ich, ich habe jetzt so die 70 Podcasts insgesamt gemacht. Ich glaube, es ist die größte Entfernung zwischen mir und meinem Gast heute bei der Aufnahme, aber ich seh 'n glasklares Bild und ich hoffe, es funktioniert auch gut mit der Aufnahme gleich, denn mein Gast sitzt heute in Zypern, aber da werden wir gleich noch genauer drauf eingehen. Ja, ansonsten freue ich mich, wenn Du dabei bist und dabeibleibst und begrüße ganz herzlich meinen heutigen Gast, nämlich Jörg Scholler. Jörg ist Gründer von SEOfunnels d e und das Spannende an Jörg und wir werden das gleich mal son bisschen hinterfragen ist, er lebt seit 2018 auf Zypern, wo er als SEO Spezialist tätig ist und 'n internationales Team und da auch schon komplett remote führt.
Also auch das ist ja schon vor Corona son bisschen wegweisend gewesen. Bin ich sehr gespannt, wie es dazu kam. Er ist bekannt für wissenschaftlich fundierte Herangehensweisen beim SEO und seine hohe Effizienz und David unterstützt er natürlich seine Kunden und ist David voller Hingabe dabei und das bekomme ich auch mit, denn ich glaube, Jörg ist und ich hab's eben im Vorgespräch ihm schon gesagt, ich glaube, er ist der Mensch aus meiner digitalen Blase, der mir fast am nächsten ist, ohne dass wir oft schon Kontakt hatten. Also wir kennen uns gar nicht persönlich. Einmal haben wir uns in Berlin verpasst, da war ich auch krank, damals hatte ich Corona, ja, und Du warst auf der Bühne in Berlin, lieber Jörg Jörg.
Und ja, also wir haben uns gar nicht persönlich kennengelernt, aber ich seh ihn fast täglich, denn Jörg ist, und das schätze ich sehr an ihm, ein sehr offener Mensch, ein sehr kommunikativer Mensch und er teilt wahnsinnig viele Storys bei Facebook und Instagram und ist natürlich auch bei LinkedIn unterwegs. Also ja, Du kannst ihm natürlich überall folgen und das würde ich dir unbedingt auch empfehlen. Seine Geschichte führt also von Deutschland nach Zypern und es zeigt son bisschen den Mut vielleicht auch, den's braucht. Und ich glaube, wir kommen auch gleich auf das Thema, wie man so migriert in 'n anderes Land mit durchaus wenig Ersparnissen, denn ich hab in der Vorbereitung 'n Youtube Video gesehen, wo Du darüber erzählst, lieber Jörg, aber jetzt gar nicht mehr so viel Vorrede. Ich freue mich, dich begrüßen zu können am digitalen Lagerfeuer.
Herzlich willkommen bei Behind the Story. Herzlich willkommen, lieber Jörg Scholler. Vielen, vielen, vielen lieben Dank, lieber Wolfgang, dass Du mich eingeladen hast. Das ehrt mich sehr. Ich verfolg dich natürlich auch, auch wenn Du nicht so viel teilst wie ich logischerweise.
Ich bin ja da schon eher son son son Poweruser und freu mich unglaublich, hier zu sein. Vielen Dank. Ja, ja, sehr gerne. Und ja, Du bist tatsächlich 'n Poweruser. Also ich seh eigentlich täglich x Stories von dir, find es aber auch total spannend, weil gibt ja viele Facetten.
Du weißt vielleicht, hast Du schon mal in eine Story Behind the Story Folge reingehört oder in Briefing das gelesen? Ich versuch ja immer mein meine Leidenschaft fürs Storytelling von Joseph Campbell son bisschen in diese Gespräche reinzubringen. Und das heißt, ich würde dich zunächst mal bitten, son bisschen, ich ich weiß jetzt gar nicht, wie alt Du bist, ehrlich zu sein, kannst Du gleich mal sagen, wenn Du magst. Ist ja bei Männern immer etwas unkomplizierter als bei Frauen danach zu fragen, ja. Aber Du kannst dir mal so kurz erzählen, wo kommst Du ursprünglich her?
Wo bist Du geboren? Vielleicht son bisschen was zu deiner Kindheit und wie Du aufgewachsen bist. Ja, also erst mal, ich bin sechsundachtziger Baujahr. Ich bin jetzt also 38 Jahre dieses Jahr geworden, bin jetzt im neununddreißigsten Lebensjahr und freu mich total auf meine 40, weil als ich damals 29 war und mir jeder gesagt hab, oh, Du wirst jetzt 30, da dacht ich mir so, Alter, mit 30 kann ich doch wieder irgendwas, was ich mit 29 noch nicht konnte. Und dementsprechend habe ich jetzt noch 'n neues Level erreicht, nämlich Level 38, wo ich noch viel, viel, viel, viel, viel mehr kann als noch mit 30.
Dementsprechend Level 38, sorry, wenn ich reinquitch, find ich eine total coole Sichtweise, ja. Ja, wobei gleich. Gamer. Ja, das ist total geil. Du wirst mich nie einholen, merk ich grade, ne.
Ja, ja, ja, natürlich. Deswegen ist ja auch der Vergleich zwischen so verschiedenen Menschen und deren Weg einfach total irre. Ich saß zum Beispiel, kurzer Story dazwischen, ich saß mit 'nem Kumpel Gregor Gräser mal in 'nem Auto. Waren beide im 'nem Callcenter, haben da gearbeitet und da kommt son Ferrari rechts an der Ampel vorbeigefahren und der so, dieser Weg sagt, boah, so scheiße, son Arsch. War total neidisch.
Und ich hab gesagt, sag so, ey Gregor, guck doch mal den Typen an, der hat doch schon fast 'n Zettel am Zeh. Der könnte der Weihnachtsmann sein. Der ist so alt, der ist son son grauen weißen Bart. So und und der ist doch, der hat doch viel mehr Vorsprung. Wenn wir es in der Hälfte der Zeit nicht schaffen, einen Ferrari uns zu leisten, dann haben wir was falsch gemacht, weißte?
Also sei nicht neidisch auf fast 70, achtzigjährige Leute, die da irgendwo vor 'nem Ferrari sitzen, denen er sich wahrscheinlich auch nicht gekauft, sondern nur gemietet hat fürn Tag oder zumindest Ja, oder oder oder tatsächlich vielleicht verdient im im Laufe ihres Lebens, kann ja sein, ja. Auch das, ja. Vielleicht, ja. Dann gönn einfach, ja. Genau.
So. Ja. Ich bin halt in Berlin im Osten aufgewachsen, in Friedrichshain und ja, hatte eine eigentlich schöne Kindheit, würde ich jetzt behaupten, nachdem ich viel Psychotherapie genossen habe. Vorher warte ich viele Traumata bei mir, die ich nicht erkannt habe, die ich jetzt aber mittlerweile integriert, angenommen, aufgelöst, akzeptiert, wie Du's nennen möchtest habe. Und genau, meine Eltern würden sagen, ich hab eine hervorragende Kindheit.
Ich würd sagen, war 'n bisschen schwierig. Ist immer eine Frage der Perspektive, ne? Ja, es ist schon schwierig gewesen. Meine Eltern haben sich halt getrennt, da war ich 10 und das ging 2 Jahre. In der Zeit war ich komplett alleine, zumindest auch gefühlt war ich da sehr alleine.
Hatte in der Schule nie gute Noten ab, weil ich eigentlich 'n schlauer Kopf bin. Und Mhm. Wenn wenn so Fächer bei mir ging, dann waren das immer die wissenschaftlichen Fächer. Ja, das war halt so anstrengend. Ich hab die 8.
Klasse wiederholt, ich hab die 9. Klasse wiederholt, ich hab die 10. Klasse nicht bestanden. Also ich hab echt viel nicht gut gemacht im Schulsystem, möcht ich sagen. Und trotzdem bin ich ja irgendwie etwas geworden.
Da bin ich ganz glücklich, ja. Also aufgewachsen bin ich als Scheidungskind in einem schwierigen Haushalt, wo wenig emotionale Reife oder auch eine zwischenmenschliche Liebe da war, weil meine Eltern sehr oft abgelenkt waren mit sich selber und ja, auch in der in der Beziehung mit sich. Also, da war viel, viel schwierig. Ich kann's son bisschen nachvollziehen, weil ich meine, wenn Du dir immer die Neunziger vorstellst, da kommen Leute grade mal aus der DDR nach 'nem Mauerfall wieder an 'n neues System und müssen sich da wieder rein anpassen. Meine, wir kommen komplett aus der Unterschicht, also wir hatten nie wirklich Geld.
So, ich war irgendwann in in 'ner Situation, wo ich mal 'n ü-Ei haben wollte. Weißt Du, son Überraschungsei? Meine Mutter hat hat gesagt, das können wir uns nicht leisten. Die Marke haben wir nicht. Und so bin ich halt aufgewachsen.
Also ganz viel, indem wir haben nichts, wir sind nichts, wir können nichts. Das hat meine Mutter auch sehr oft gesagt und das hat sich irgendwann so indoktriniert, so irgendwann so eingeprägt. Ja. War also schwierig. Bin jetzt nicht mehr Wenn ich gleich direkt mal 2 Fragen loswerden darf an der Stelle.
Ja. Also erstens mal und ich ich wusste, dass das für mich auch 'n spezielles Gespräch wird, weil ich bin ja 'n Storytelling und ich mag ja emotionales Storytelling und ich weiß, wie emotional oder wie offen Du mit deinen Emotionen umgehst. Das weiß ich ja aus deinen Storys und ja, wir haben ja auch schon hier und da mal miteinander gesprochen und da merkt man das ja. Also ich hab 2 Fragen, die eine Standardfrage, die ich an der an der Stelle stelle und die ist jetzt 'n bisschen früher bei dir, aber es passt einfach jetzt grade. Du hast ja jetzt sozusagen unternehmerische Entwicklung genommen im Ausland sogar, bist also irgendwann nach Zypern gegangen, da kommen wir gleich später noch zu.
Bist aber selbstständig, organisierst dein Team, besorgt dir selbst alle Genehmigungen. Das hab ich heut morgen übrigens gesehen, deiner Story mit Helmen, ja? Ich war da bei Supervisor und hab mir meine ganzen Lizenzen geholt und so. Fand ich sehr cool, weil das wirklich so der Blick durchs Schlüsselloch ist in ein Leben, das ich nicht führe und das ist total faszinierend. Richtig schön.
Aber die Frage, die an der Stelle immer kommt, lieber Jörg, ist und Du magst Du musst es nur natürlich, wie alles bei mir, nur beantworten, wenn Du magst, aber wie waren deine Eltern beruflich geprägt? Jetzt hast Du ja gesagt, Du bist in der DDR geboren sozusagen, ne? Ja, ja. Und da war's ja sowieso mit dem Also ich In meiner Vorstellung war's ja nicht so mit dem selbstständigsein wie im Westen, also dass Du dann auch komplett wirtschaftlich abhängig bist von der Tätigkeit und so weiter. Wie wie war denn das bei dir so?
Also die Frage, die sich darin versteckt eigentlich, ist, hast Du irgendwas mitbekommen an Genen für Selbstständigkeit oder ist das komplett intrinsisch in dir entstanden? Ja, 0. Meine Eltern, meine Mutter ist beispielsweise eine Biköchin und mein Vater ist ein Lagerist. Das heißt also, also bei Kochwürste, wenn Du die Kochausbildung nicht bestehst, dann darfst Du halt assistieren, aber selber nicht irgendwie am Kopf laufen, ja? Sondern darfst nur schnippeln.
Und mein Vater ist halt Lagerist gelernt, das heißt also, der darf 'n Gabelstapler bewegen, aber jetzt nicht irgendwie organisatorisch irgendwas verwalten, ja? Also die haben gar nichts mit Unternehmertum oder Selbstständigkeit zu tun. Und als ich meinen Eltern auch erzählt habe, ey, ich möchte mich selbstständig machen, da haben die die Hände übern Kopf geschlagen und gesagt, Jörg, bist Du verrückt? Mach das nicht. Jeder Mensch, den wir kennen, der sich selbstständig gemacht hat, ist gescheitert.
Warum willst Du jetzt auch noch genau das Gleiche? Mal macht das nicht. Ja? Oder oder oder auch, als ich gesagt hab, ich möchte eine Weltreise starten und hab gesagt, die haben gesagt, wie willst 'n das finanzieren? Da hab ich gesagt, na, ich hab mir ich hab mir 10000 Euro zusammengespart und damit kann ich so den Staat machen und da werd ich währenddessen, kann ich dann einfach arbeiten und mir die Reise so finanzieren.
Da guckt mich mein Vater so an und lacht und sagt so, hä? Das ist das Dümmste, was ich je gehört habe. Wieso willst Du denn bei 1 Weltreise auch noch arbeiten? Die kennen Reisen halt nur mit Urlaub. Die kennen das nicht, dieses Work and Travel oder sich selbstständig irgendwas aufbauen.
Kennen die halt nicht, ne. Auf das Thema Weltreise kommen wir auch gleich noch in deiner Vita. Ja. Aber trotzdem würd mich jetzt mal an der Stelle schon sehr früh aber trotzdem interessieren, was woher kommt das? Was glaubst Du?
Woher kommt das bei dir? Denn Du bist ja dann tatsächlich 'n komplett anderen Weg gegangen als deine Eltern. Nee. Nee, nee, nee, nee, nee, nee, nee, nee, ich bin den komplett systemischen Weg gegangen. Ich hab meine Schule nachgeholt, also ich bin ja mit 'ner erweiterten Hauptschulabschluss raus, nachdem ich ganz oft sitzen geblieben bin.
Hab dann die Realschule nachgeholt, die ganzen Abschlüsse, dass man auch 'n bisschen sonen kleinen Stand hat. Dann hab ich eine Ausbildung gemacht als Kaufmann für Dialogmarketing. Das ist quasi der Teamleiter in 'nem Callcenter, ja. Das war okay, diese Ausbildung, ja. Hilft mir nur gut verkaufen zu können und die richtigen Worte zur richtigen Zeit zu nutzen.
Das habe ich darin gelernt und natürlich die ganze Callcenter Technik, wie das Ganze so funktioniert. Mhm, okay. Und dann habe ich sehr lange als Verkäufer, als Sales Manager, als Verkaufstrainer, als Verkaufsleiter, Verkaufsdirektor gearbeitet in diesem Bereich. Also alles, was im Vertrieb und Verkauf war, hab ich gemacht und sehr viel Erfahrung gesammelt. Und dann gab es 'n Freund, Kevin Egler, der, dem bin ich super dankbar, weil der hat gesagt, ey Jörg, da gibt's son Typen, da müssen wir mal hin, der hält sone Räder.
Und wenn Du den gesehen hast, Alter, da denkst Du anders. Der ist irgendwie Wahnsinn. Und dann war das 'n Tobias Beck. Und da hat er mich zu einem der ersten öffentlichen Seminare von Tobias Beck reingezogen. Das war 2015.
Ich glaube, 2015, da saß ich da vor sonem Tobias Beck. Da waren 100 Leute im Raum und ich der Bank und dacht mir so, Alter, der Typ hat mich komplett Gehirn gewaschen und auf Positivität, auf Erfolg, auf es geht mehr geframt. Mhm. War der Hammer. Und dann erst kam dieser Gedanke, warum muss ich eigentlich im System 501600 Euro netto verdienen?
Warum muss ich eigentlich mich jeden Tag von a nach b von 1 Box in die nächste quälen und dann dort Dinge machen, andere Leute reich zu machen? Das verstehe ich nicht. Warum? Ich will mehr. Ich will auch mal die Welt sehen.
Ich will auch mal wissen, wie son 'n Ozean aussieht oder Berge oder 'n Wasserfall, die Wüste. Ich wollte das alles sehen, hat aber nie die Möglichkeit. Und das war der Punkt, wo ich gesagt hab, ich will irgend irgendetwas anderes machen als angestellt sein. Ich möchte mich weiterentwickeln. Da kam die Persönlichkeitsentwicklung ins Spiel, die dann aber auch 5 Jahre gebraucht hab, bis ich mich wirklich selbstständig gemacht hab.
Das heißt, ganz viel meiner Zeit hab ich mich im Angestelltentum mit Persönlichkeitsentwicklung beschäftigt und dadurch diesen Impuls bekommen, irgendwann selbstständig zu werden. Okay, lass uns noch mal 'n Schritt zurückgehen. Ich find's aber total faszinierend, wie Du in deiner Vita auch bist. Und hab noch die 2. Frage zu dem gleich Anfangspunkt, ne, und die ist schon direkt 'n bisschen emotionaler und ich sag dir das auch offen.
Ich glaube, wir 2 können oft miteinander umgehen. Auch in diesem Podcast, glaube ich, hast Du gar kein Problem damit, weil ich weiß ja, was Du alles teilst. Und ich hätte dich auch so eingeschätzt Also ich hab zu der Frage, die ich dir jetzt gleich stelle, eine Antwort aus meiner Perspektive. Aus unserer Beziehung digital, sehr nah, persönlich eher fremd, ja, ist die Frage und Du hast es vorhin gesagt, ich war und ich hab das dir auch angesehen, dass dich das berührt, Ich war relativ alleine eine Zeit lang, als meine Eltern sich geträumt haben und so weiter. So hast Du's, glaub ich, formuliert.
Ist alleine sein für dich 'n Problem oder oder ist alleine sein für dich schön? Wow, da triffst Du wirklich tief rein. Das ist wirklich 'n ganz tiefes Thema bei mir. Mhm. Ich hab mich vor 'n paar Jahren von meiner Partnerin getrennt, mit der ich 11 Jahre zusammen lang, mit der ich 11 Jahre lang zusammen war.
Und da war Alleinsein für mich 'n Riesenthema. Ich saß zu Hause und ich wusste nichts mit mir anzufangen. Ich konnte das überhaupt nicht genießen. Es war die absolute Hölle, weil ich jeden Tag eigentlich irgendwie mich mit Leuten treffe. Ich, es gibt keinen Tag, wo ich niemanden sehe.
Gibt's nicht. Es gibt doch keine, wo ich meinem Buch in der Ecke sitze und einfach nur für mich lese. Das gibt es nicht. Das gab es praktisch nicht. Heutzutage ist Alleinsein okay, aber auch nicht meine Lieblingsbeschäftigung.
Ich bin lieber mit Menschen irgendwie produktiv, effektiv, bin's auch der Inspiratoren, ne, dieser Protagonist, der gerne viel Storytelling macht und Leute begeistert und immer eine Gruppe an 1 1 1 Trauer an Menschen sich herum hat. Daran fühle ich mich am wohlsten. Heutzutage ist Alleinsein okay, das war's aber ganz lange nicht. Ganz, ganz lang. Das ist auch noch Ich will ich will dir eine kurze Anekdote auch erzählen.
Also ich seh dich auch so in dieser Mentorenrolle im im Storytelling Kontext, aber wir wir hopsen hier sehr stark hin und her. Das macht aber gar nichts. Ich find das total schön. Ich hab dir ja gesagt, wir lassen uns da auch gerne treiben und das mach ich bei Behind the Story auch. Und ich will dir eine 1 Geschichte erzählen, die wir beide ja nicht gemeinsam haben, aber wir haben etwas, was uns verbindet, von dem Du nichts weißt.
Und ich hab das begleitet, ich hab das ja auch mit deiner Partnerin mitbekommen. Also das war ja, Du warst ja schon genauso offen, als ihr noch 'n paar wart. Und dann kam's zu dieser Trennung und das hat man ja mitbekommen. Also zumindest hab ich das so über die Storys gesehen und so. Und ich will dir ganz kurz und die Leute kennen die Story schon, die meinen Podcast hören, deswegen sorry an die Audience, wenn ich's noch mal erzähle.
Aber ganz kurz, ich hatte vor fast genau 4 Jahren am zweiten November und heute ist der 5., glaub ich, ne, heute ist der 5. November, genau. Am zweiten November 2, 2 November 2020, jetzt hab ich's, hatte ich 'n Unfall, 'n sehr schweren Unfall, der wirklich für mich lebensverändernd war und viele Brüche bla bla bla bla. Ich war lange Zeit zu Hause und in dieser Zeit war ich sehr oft allein. Und Alleinsein war zu dem Zeitpunkt für mich nicht leicht, ja?
Also ich hatte 25 Jahre Ehe hinter mir, eine Familie, die mich rum war und dann in dem Moment war ich alleine. Also meine Kinder und meine Frau waren nicht mehr bei mir oder meine Ex Frau. Wir waren ja geschieden, das war ja auch mein Wille. Also das ist nicht das Problem. Was ich erzählen will, ist eigentlich, worauf ich hinauswill, ist, es war dann früher, ich saß da mit meinen Verbänden den Oberkörper, Arme fixiert und so weiter, ne.
Und dann kam immer wieder eine Katze zu mir. Und jetzt muss ich dazu sagen, ich hab hatte die krasseste Katzenallergie des Lebens. Also das kann man sich nicht vorstellen. Wenn jemand mir begegnet ist oder ich jemanden umarmt hab, der eine Katze zu Hause hatte, dann hatt ich schon eine rote Nase, ja, und hab keine Luft mehr bekommen. So war das früher.
Und dann kam immer wieder diese Katze in meinen Garten und saß vor mir so 10 Meter, 15 Meter Abstand. Ich hab dann immer weg weg gemacht, ja. Und ja, also lange Rede, kurze, long story short, lange Rede kurzer Sinn. Die Katze kam immer wieder, bis ich 1 Tages mal so alleine war, dass ich gefragt hab, scheißegal, ich ich streichel die jetzt. Sieht ja keiner, wenn ich hier eine roten Nase hab.
Egal, ich hab jetzt einfach Bock, diese Nähe zu genießen. Die Katze kam zu mir und die lebt seitdem bei mir. Also ich bin seitdem Katzenpapa, ja. Ist die große Liebe. Ich kann dir mal 'n paar Bilder schicken.
Wer mir folgt, weiß das auch, ab und zu poste ich mal was. Und ich hab damals und jetzt komme ich wieder zu deiner Geschichte, denn es geht ja heute dich, nicht mich, mitbekommen in dem Zuge dieser Trennung hast Du dich ja auch von diesen Katzen trennen müssen. Und ich kann dir sagen, ich bin 'n sehr emotionaler Mensch, aber diese Momente, wo Du wo man dir angemerkt hat, wie traurig Du bist und wo Du diese Katzen vermisst, die nicht mehr gefüttert werden müssen. Und ich hab's ja auch vorher mitbekommen, die dich genervt haben, wenn sie wieder irgendwie das Futter umgeschmissen haben oder was weiß ich, weiß die konkreten Punkte nicht mehr, aber dass das 'n Riesenloch in dein Leben gerissen hat. Und ich hab in dem Moment gedacht, wie stark muss 'n Mensch sein und da drüber könnte man kontrovers diskutieren, möchte ich aber nicht.
Meine Aussage dazu ist, wie stark muss 'n Mensch sein, so was nach außen zu tragen und diese diese schwachen Momente herauszugeben. Und ich finde, das ist das genialste Storytelling, was man überhaupt machen kann, weil das Leben besteht nicht nur aus Highlights, das Leben besteht auch aus Downlights. Und deswegen bin ich sehr froh, dass Du heute mein Gast bist und wir son bisschen nicht nur darüber, aber auch darüber reden können. Also vielen Dank dafür. Wow.
Weißt Du auch, dass wir beide Katzenliebhaber sind und beide auf verschiedenen Wegen sozusagen, ne? Ich hatte heute erst eine, die kam so fast auf meinen Schoß gekrabbelt, als sie er in 'nem Café saß, weil Zypern ist ja voller Katzen. Es gibt mehr Katzen als Menschen auf der Insel. Das war so süß. Die hab ich da auch 10 Minuten gestreichelt, die hat's total genossen, die hat auch immer Liebe gebraucht, hab ich dagegen.
Katzen leben halt so schön im Moment, find ich total super, ne. Die lässt sich dann streicheln, die schnurrt und dann ist alles andere erst mal unwichtig. Ja. Ja, bevor wir jetzt weitermachen deiner Vita, wir sind noch in deiner Vita noch sozusagen am Ende der Ausbildung, würd ich jetzt mal sagen, ne? Ja.
So zeitlich ungefähr wo ganz grob? 21 Jahren hast Du, glaub ich, gesagt, ja. 21 Jahre bin ich da irgendwie? 19 Jahre. 20 Jahre.
20 Jahre. 20 Jahre. 20 15 war ich schon arbeitend. Da war ich schon normal arbeitend. Ich glaube 2000 Wollen wir weitermachen in deiner Vita und mal schauen, wie kommt's denn jetzt von diesem Tobias Beck Moment nach Zypern, ja, da ist ja noch eine Strecke dazwischen, möcht ich dir gern 'n paar Schnellfragen, Schnellfeuerfragen stellen.
Ich hab dich ja im Briefing schon drauf vorbereitet. Ich möcht einfach, dass die Leute, die dich nicht kennen und ich auch, dich noch 'n bisschen besser kennenlernen. Deswegen Schnellfragerunde bedeutet an der Stelle nicht, dass Du in einem Satz antworten sollst, aber 'n bisschen kürzer halt so, ne. Es geht mehr so drum, was ist denn das eigentlich für 'n Typ, der Jörg, ne. Okay, Frage Nummer 1, hast Du 'n Lieblingsbuch und wenn ja, warum ist das dein Lieblingsbuch?
Ja, habe ich. Ich lese sehr wenig Bücher. Ich hab in meinem Leben keine keine 25 Bücher gelesen, vielleicht so 20, 23 Stück habe ich gelesen. Die meisten Bücher, also weit über 50, habe ich mir reingehört, aber selbst zu lesen bin ich nicht der stärker, nicht der starke Typ, sondern eher tatsächlich das Hören. Und mein Lieblingsbuch ist, How to make friends and Influence People, wie man Freunde gewinnt von Dale Carnegie.
Aus diesem Buch hab ich so viel verstanden, gibt es einen Regel, eine Regel zum Beispiel, Du kannst einen Streit nur gewinnen, indem Du ihn vermeidest. Hat mir so oft geholfen, weil ich sehr, sehr stark 'n sehr großes Ego hatte zu diesem Zeitpunkt. Und als ich das gehört hab, dacht ich mir so, krass, wenn ich also nicht mehr diskutiere, bin ich eigentlich der Gewinner. Spannend. Hab ich gemacht.
Ich gewinn heut noch mit dieser Strategie, indem ich einfach sage, ja, Du hast recht. Ja, das kann so sein. Ich ich verstehe dich aus deiner Perspektive, alles gut. Ja, ich fang nicht mehr an zu diskutieren und versuche Leute zu überzeugen. Dieses diese Schutzstrategie hab ich nicht mehr.
Ja, aber das war das, das ist das, mein absolutes Lieblingsbuch. Cool. Passt auch son bisschen zu dem Kontext und auch da würd ich dich bestätigen aus meiner Perspektive, bist Du eher son Mentorentyp, finde ich auch. Ich finde auch, dass das bei dir durchaus in der Kundenbeziehung ab und zu rüberkommt. Also ich hab mir jetzt nicht dein Kunde, aber das, was Du erzählst über die Kundenbeziehung und das, was deine Kunden, wenn Du sie mal vor die Kamera zehrst, was Du ja auch durchaus mal machst, ja, was die so erzählen, dann kommt es doch schon so rüber, dass Du nicht einfach nur kaufe ein Stück SEO, ja, sondern ich bin hier dein Mentor, ich bin da offen, ich erklär dir, was wir tun und so weiter, ne.
Gut, lass uns aber trotzdem mal weitermachen in der Schnellfragerunde. Gibt's 'n Ort außer Zypern, würd ich jetzt mal sagen? Gibt's 'n Ort, der dich besonders inspiriert? Außer Zypern? Ich hab mir 'n Ort in Zypern ausgesucht.
Okay, ja dann ja dann den ich sehr, an dem ich sehr gerne bin. Das ist 'n Kloster in dem Ort Panayah. Panagia schreibt sich das. Das ist oben in den Bergen in der Nähe des Dodos hier in Zypern. Da fahr ich sehr, sehr gerne hin, weil man einfach 'n sehr großen Weitblick hat.
Man kann halt bis nach bis bis ins Meer schauen von diesen Bergen aus. Es ist 'n wunderschönes Kloster. Die die die Priester dort sind superlieb, den kannst Du dich ganz so unterhalten. Ich hab mittlerweile auch 'n bisschen Griechisch gelernt und die machen das selber Honig, die machen da Wein selber, trink ja keinen Alkohol, aber trotzdem ist das gut zum Verschenken. Es ist einfach ein schöner, energetischer Ort.
Obwohl ich nicht mal religiös bin, geh ich dort in das Kloster, in die Kirche hinein und bete. Ich bete nicht zu Gott, ich bete anders, aber es ist einfach für mich 'n richtig toller, großer Energieort, weil ich mich dort mit der Natur, den Menschen und diesem ganzen Sein verbunden fühle. Wahnsinnig toll. Ganz toll. Ich finde ich finde, da haben wir auch wieder eine Parallele.
Bei mir ist es auch so, ich bin nicht in der Kirche, ich bin auch nicht gläubig, ich glaube nicht an Gott, aber ich gehe sehr, sehr gerne in Kirchen oder auch an Kloster, religiöse Orte, Kultstätten und solche Sachen. Ich finde, da spürt man eine gewisse Energie und ich finde, gerade in Kirchen oder Klöstern ist es so, dass man sich als Individuum und gerade wenn man so wie wir so vielleicht mit Alleinsein oder mit dem Thema Einordnung im Leben so beschäftigt ist, will ich mal sagen, man verliert sich son bisschen in diesem, man kann sich son bisschen in dieser Größe verlieren. Also man sitzt, ich sitze in der Kirche, keine Ahnung, in Palma oder wo auch immer ich grade bin und setz mich da rein. Ich fühl mich da unfassbar wohl in dem Moment, weil Du bist irgendwie geborgen so von diesem Gesamtgefühl, finde ich. Also kann ich absolut nachvollziehen und ja, auch wenn's jetzt 'n bisschen ermüdend ist, ich sag's auch jetzt zum letzten Mal, ich weiß ja, wo das Kloster ist, weil Du hast auch schon dokumentiert, wieder mal der mit deinem Moped, ich nenn es jetzt mal despektier dich Moped, auch da kommen wir gleich noch zu, ja, weil Du immer Moped sagst, mit der wenn Moped da hingefahren bist, ne?
Also hab ich schon mitbekommen. So, okay. Jetzt kommt eine Frage, da bin ich sehr, sehr gespannt, weil neben Harleyfarbe, neben Migrant in die in die zyprische Enklave sozusagen. Neben SEO Spezialist, neben Unternehmensführer oder Leiter bist Du ja auch noch ausgesprochener Gourmet? Also da kannst Du jetzt erzählen, was Du willst.
Das glaub ich dir nicht, wenn Du sagst, nein. Ich sehe immer, wie Du Essen in Szene setzt, wie ihr Essen zelebriert ihr Leute dort. Und was ist denn dein Lieblingsessen, lieber Jörg? Ganz gummehaft Gurkensalat. Wenn ich mir Gurkensalat.
Wirklich Gurkensalat. Also an zweiter Stelle steht steht wahrscheinlich son son zypriotischer Hähnchenspieß, so Chicken Kibab oder Chicken Sublucky oder so was. Das das wäre so die Zweitliebste. Und danach noch 'n Steak, 'n gutes südafrikanisches, noch 'n leckeres so. Aber an erster Stelle tatsächlich der Gurkensalat.
Also wenn ich mich wirklich auf 1 richtig freue, was ich unendlich essen kann, ist immer ein Gurkensalat. Ob mit Joghurt oder ohne, vollkommen egal. Ich liebe einfach diesen Geschmack. Ich weiß nicht, ich liebe Gurken. Klingt total bescheuert, aber ich liebe Gurken.
Ich mag das. Was ist? Ja, ich weiß nicht. Es hat sich irgendwie so eingeladen. Ich hab nie gedacht, ehrlich zu sein, ja.
Ja, ja. Okay. Man bekommt ja im Leben viele Ratschläge und wenn man so viel so sozusagen viele verschiedene Wegbiegungen genommen ist wie Du hat, wie Du, bekommt man wahrscheinlich Unmengen an Ratschlägen. Gibt's irgendeinen, der dir besonders im Ohr geblieben ist? Gibt's irgend 'n Ratschlag, wo Du sagst, den würde ich gerne auch der Audience mitgeben, weil ich glaube, der macht Sinn?
Ja. Die Herausforderung ist, der gilt nur für Menschen, die ähnlich sind wie ich. Ich hatte einen Mentor, der heißt Marco Passanante. Marco Passanante war im Network Marketing eine mittelgroße Nummer, heutzutage eine sehr große Nummer. Und als ich im Network Marketing selber drin war, hab ich ihn gefragt, sag so Marco, warum bin ich noch nicht so erfolgreich?
Und da guckt er mich an und hat quasi gesagt, Jörg, der Grund, warum Du noch nicht so erfolgreich im Network Marketing bist, ist, weil Du nicht verstanden hast, dass Du 2 Ohren und einen Mund hast. Du tust so, als hättest Du kein Ohr und 3 Münder. Du sprichst zu viel. Du redest zu viel. Du hörst nicht zu.
Stell mehr Fragen. Wenn Du verkaufen möchtest, wenn Du führen möchtest, wenn Du wirken möchtest, stell mehr Fragen. Und das war 1 der Punkte, wo ich gemerkt hab, krass stimmt, ich bin Leute immer nur am Zulabern. Ich hab die ganze Zeit immer nur gesprochen, gesprochen, gesprochen, gesprochen. Dann hat er mir 3, 4 wichtige Fragen mitgegeben, mit denen ich dann gearbeitet hab und die auf einmal ganz viel verändert haben.
Auf einmal hatte ich auch in diesem Bereich guten Erfolg. Und zwar ein sehr, sehr, sehr wichtiger Tipp. Ich hab noch viele andere Tipps bekommen, aber das war der, der mir zu diesem Zeitpunkt sehr viel gebracht hat. Also zusammengefasst, stell im richtigen Moment die richtigen Fragen, nervös. Richtig.
Wer argumentiert, verliert. Wer fragt, der führt. Also stell mehr Fragen und führe deinen Gesprächspartner dahin, wo Du ihn haben möchtest. Mhm. Danke.
Gern. Welche App benutzt Du am häufigsten? Instagram, ganz klar. Ich bin viel auf Instagram, weil ich ja darüber auch meine Storys mache und sehr viel auch konsumiere. Ich verfolge die neuesten Trends.
Ich krieg natürlich auch meinen Feed, ne, bin da komplett abhängig von meinem Feed. Ich sag's so ganz ehrlich hin, jeden Tag mindestens eine oder 2 Stunden nur da und bin am Handy. Ich ich mein Ich hab das nicht, aber das ist normal. Ich war deswegen so begeistert, weil ich dachte schon, ich muss die Frage streichen, weil ich glaube, 90 Prozent aller Gäste bisher gesagt haben, sofort wie aus der Pistole geschossen, WhatsApp. Und jetzt freue ich mich, ja, es ist jemand, der der Instagram merkt.
Ich hab hab mir auch 'n paar Folgen von dir angehört und da war's tatsächlich Whatsapp, das stimmt, aber bei mir ist es Instagram, ganz klar. Die Produktion der Storys ist schon 'n bisschen, geht schon 'n bisschen Zeit dran rein bestimmt eine Stunde oder 2 pro Tag. Aber dann noch mal das Konsumieren, da da ist auch noch mal eine Stunde oder 2 drin, schon viel. Mhm. Machst Du das mit den Stories intrinsisch?
Hast Du irgendwann mal einfach entdeckt, macht Bock oder oder macht das auch mit Business Kontexten mal sone Zwischenblase? Auch das war vor 9 Jahren, ich hab vor 8 Jahren mit Instagram angefangen und vor 9 Jahren hab ich meinen ersten Onlinekurs quasi erstellt aufgrund 1 Angst, die ich hatte. Ich bin 'n sehr guter Speaker, bin auch ausgebildeter Speaker, kann mich auf die Bühne stellen und weiß genau, wie ich das Publikum begeistere. Ich weiß immer, wie ich eine gute Geschichte erzähle oder da was hinkriege. Was ich aber nicht gut konnte, ist, in eine Linse zu sprechen.
Das heißt, ich kriege kein Feedback von meinem Gegenüber. Ich hab nur eine Linse. Und da hab ich gesagt, okay, Mist, ich will diese Angst irgendwie verlieren, also muss ich durch die Angst durchgehen. Und so hab ich 'n Kurs aufgenommen, gehirngerechte Flipchartgestaltung und hab quasi gezeigt, wie man als Führungskraft oder Trainer an 'nem Flipchart ein ordentliches Flipchart abgibt. Und mit diesem Onlinekurs hab ich dann quasi meine Angst verloren, hab dann gedacht, okay, jetzt könntest Du auch Wissen auf Instagram teilen, will das mal testen.
Und seitdem mach ich seit 8 Jahren mit über 30000 Stories, die ich mittlerweile hochgeladen habe, jeden Tag eine Instagram Story. Ein Juli. Und deswegen deswegen mach ich das einfach nur, fit zu bleiben. Es ist für mich ein Skill, wie verkaufen wie Storytelling wie was auch immer. Ja, das Storytelling muss gemacht, by the way, ja?
Auch auch ja. Ja. Lifetalling. Okay. Bei Olympia würde ich dich am ehesten sehen in der Sportart.
Boxen. Ich war Boxer. Ich habe 10 Jahre in meinem Leben geboxt von meinem fünfzehnten bis zum fünfundzwanzigsten Lebensjahr. Ich hab da auch 'n Partitel gewonnen, das hat sehr viel Spaß gemacht und hab dann leider aufgrund 1 aufgrund 1 Verletzung aufhören müssen. Da hatte ich mir das Zeigefingergrundgelenk quasi, hatte ich mir 'n Kapselriss reingeholt, das dann 'n paar Jahre gebraucht hat, zu heilen und dann heißt halt, dann war die Arbeit zu groß ich hab da nicht wieder reingefunden.
Aber Boxen wär es ja. Spannend. Siehst Du? Also man erfährt doch noch Neues über dich, auch wenn man täglich Stories schaut. Wunderbar.
Wenn Du morgens aufwachst und ich wach immer den kleinen Hinweis, Klammer auf FSK 16 Version, Klammer zu, bitte bei der Antwort. Wenn Du morgens aufwachst, was machst Du als Erstes? Bist Du son Frühstarter? Also jetzt muss ich dazu sagen, ich ich schränke die Frage noch 'n bisschen ein. Ich weiß ja, dass Du son Mitarbeiter bist.
Also Du arbeitest ja oft lang in die Nacht hinein oder sogar nachts. Aber grundsätzlich, wenn Du morgens dann irgendwann aufwachst, wie wie bist Du da drauf und was machst Du als Erstes? In der Regel geh ich 1 ins Bett und 9 Uhr 30 wach ich auf. Das ist so der typische der typische Tag. 9 Uhr 30, das 1., was ich mache, ist ja, Pissen, Zähneputzen und dann ins Bett machen.
Ganz einfach. Also ich mach da nix Besonderes. Danach geh ich mir 'n Wasser holen, zieh mir 'n halben Liter Wasser rein und versuch mich so schnell wie möglich in meinen Gym zu bewegen. Ist es zum Glück 'n Zimmer neben dem Schlafzimmer und dann geh ich einfach ins Gym und fang an zu trainieren? Das mach ich normalerweise eine 1 Stunde, manchmal eine Dreiviertelstunde, je nachdem, wie gut ich durchkomme.
Dann geh ich duschen und schwing mich auf mein Motorrad und fahr irgendwo ins Restaurant aufgestanden. Bis dahin ist dann so 11, wenn ich fertig bin mit dem Frühstücken, ist so 11 30, 12, dann kegel ich so durch die Gegend, mach meinen Tag. Und abends komm ich dann 17, 18 Uhr, entweder fahr ich dann in die Shishabar und treff dann Leute, Kunden, mach was auch immer und Mhm. Oder fahr direkt nach Hause und beginne dann meinen Arbeitstag. In der Regel ist mein Arbeitstag so ab 20, 19 Uhr bis zum 1.
Mhm. Okay. Ja. Shisha Shisha Liebhaber oder Fan oder wie man das so immer nennt. Voll.
Mitglied der Community bist Du ja auch noch. Aber ich glaube, da haben wir jetzt so Bitte? Ich bin der Gründer. Es gibt ja das Shisha Lavers Meet-up und ich bin quasi der der Veranstalter und Host. Ah.
Ja, das hat sich irgendwann ergeben. Ich saß alleine in der Shishabahn und dacht mir so, ich kenn doch so viele Leute, bin so großer Netzwerke, warum sitze ich hier alleine? Lass doch Leute darüber kennenlernen und Leute verbinden und netzwerken. Und mittlerweile kommen da regelmäßig zwischen 15 und 25 Leute, aber richtig krasse Leute. Das kommt da kommen da kommen nicht irgendwelche, keine Ahnung, Normalos, da kommen immer irgendwelche, wie sagt man das?
Entweder extrem erfolgreich auf der wirtschaftlichen Seite oder Leute, die sich einfach spirituell extrem gefunden haben oder also immer superspannende Charaktere. Oder Leute, die einfach 900 Mitarbeiter haben oder so was. Und Du denkst so, wow, was machst Du denn hier? Ja, entspannen, ganz entspannt. Es ist spannend, sehr, sehr spannend.
Ja. Cool. Gut, vorletzte Frage aus der Schnellfragerunde. Welche historische Persönlichkeit würdest Du gerne mal treffen? Völlig egal, ob sie aktuell noch lebt oder aus der Vergangenheit kommt sozusagen.
Mit der Vergangenheit habe ich ganz wenig zu tun. Historische Persönlichkeiten interessiere mich ganz wenig. Wenn würde ich gerne meinen mein mein zukünftiges Ich kennenlernen, aber da arbeite ich mich drauf hin und bin vertrauensvoll, dass ich das irgendwann, dass ich genau da die Person treffe, die ich treffen möchte. Also ich hab keinen, den ich jetzt an der Vergangenheit, weil ich jetzt sage, Obama oder Einstein oder wen auch immer, Napoleon, hab ich alles nicht. So, ja.
Ich hätte jetzt gedacht, nur mit Ali oder so, grade wenn Du jetzt hier Auch nicht. Oder auch oder Silvester Stallone hier, alias Okay. Oder weiß ich was. Okay, auch nicht. Wenn wenn wäre Tyson inspirierend?
Mike Tyson wäre inspirierend für mich. Leider hat er jetzt halt die geistigen Kapazitäten dicht, 'n tiefes Gespräch zu führen. Da wär's 'n ganz anderes Level. Ich bin jetzt aber nicht mehr dieser Boxertyp, der wirklich nur noch knallhart einfach durchzieht, sondern ich hab jetzt, glaub ich, eine andere Tiefe. Ich glaube, son son satt Guru wäre für mich mal ganz interessant, son son indischer spiritueller Leader.
Das wäre für mich sehr interessant, andere spirituelle Leader zu treffen. Also ganz, ganz viele faszinierende Menschen, die ich kenne. Mir fällt jetzt spontan nur Dieter Lange ein als Beispiel, den ich Oh, auch toll. Hier mag. Wollte ich dich das alle Bitte?
Wollt ich treffen. Ich wollt ja zu Dieter und hab ihm geschrieben, hab gesagt, Du, war deine Webseite, da geht so viel. Ich würd ganz gerne kaufen, aber es ist einfach so anstrengend, darüber zu kaufen, können wir das mal und dann hat er leider nicht gut verkauft. Und dann hab ich gesagt, komm, weißt Du, was sonst nicht sein soll? Dann ist es so.
Ich hab aber fast alle Videos, die es im Internet gibt, von ihm reingezogen, jeden Podcast gesucht hat. Also der ist der ist Ich hab ihn 'n paarmal live gesehen schon. Ich seh ihn auch nix Jahr wieder. Der ist ja bei Greater in Köln mittlerweile fest verbrratet und dann seh ich ihn immer und ja, ich hab ihn auch schon anmoderieren dürfen sogar mal und war auch schon mal Ja, also ich kenn ihn schon nicht persönlich, aber ich mag den auch. Und was ich eigentlich sagen wollte, alle faszinierenden Leute, Christian Holzknecht, Grüße gehen raus und andere waren alle irgendwann mal genau in Indien in so bei solchen Menschen und haben sich da spirituell irgendwie weitergebildet.
Ich glaube, das könnte eine interessante Sache sein. Letztes letzte Frage aus der Schnellfragerunde. Was war das letzte Geschenk, das Du dir selbst gemacht hast? Tatsächlich vor 2 Tagen hab ich mir den Acus Rock LIX gekauft. Das ist quasi 'n Headheld PC, den man zum Spielen benutzen kann, also wie sone Nintendo Switch oder wie das heißt.
Ah, okay. Oder Playstation Portable son kleines Gerät. Ich will's aber einfach benutzen, unterwegs etwas besser arbeiten zu können. Laptop ist mir zu groß und ich möchte da da ist auch Windows drauf und da kannst Du damit quasi genauso arbeiten. Und ja, ich hab mich jetzt geoutet als Windows User.
Ja? Meine ganzen Firma, jeder jeder Mitarbeiter hat Mac. Ich bin der Einzige auf Windows und alle alle hätten mich dafür. Alle sagen so, wie wie kannst Du nur? Wie kannst Du nur?
Ist doch so viel einfacher mit Mac. Ja, wahrscheinlich haben Sie recht, weiß ich nicht, bin schon mal Windows. Ja, ich bin ja tatsächlich auch in der Mac Welt verheiratet, aber ich hab da jetzt keine Ich war ich war auch immer schon son Typ, muss ich sagen, ja, das ist noch eine der Eigenschaften, die ich an mir mag. Ich war nie entweder Atari oder Amiga, ganz früher die älteren Leute kennen das noch oder oder ich war nie Opel oder VW oder Mercedes oder BMW. Ich find immer, es hat alles seine Daseinsberechtigung und wenn jemand auf Windows Es kommt auch am Ende darauf an, was Du da rausholst, ne.
Und wenn Du sagst, ich bin mit dem Ergebnis zufrieden auf meinem Windows PC, sag ich dann an der Stelle, ja? Ja. Wie genau. Sei glücklich mit deinem Windows PC. Aber ich hätte jetzt noch eine andere Bemerkung gehabt zu dem Geschenk.
Eigentlich ist es ja nicht 'n Geschenk in dem Sinne, wie ich's meine, sondern Wobei, Du hast ja son bisschen die Kurve noch gekriegt, indem Du sagst son Game up Ding auch, wo man auch mitspielen kann. Aber eigentlich ist ja wieder was für die Arbeit gewesen, ne. Also mit, was Du dir geschenkt hast, wär eher son Herzenswunsch oder so was gewesen, wo Du sagst, boah ey, das hab ich 0 gebraucht. Also da kann ich auch gar nix mit anfangen, ah, ich wollt's einfach haben, ne. Gar nicht mehr.
Ich bin, dass mir das jetzt geholt hab, diesen diesen Handheld PC, ist tatsächlich wahrscheinlich 80 Prozent zum Zocken und nur 20 Prozent Ausrede, dass ich damit arbeite. So, weißt Du, so, deswegen geborene ich ja die offizielle Variante, das benutze ich zum Arbeiten, weißt Du, mit den Kinder weiter zu werden, warum hast 'n das jetzt gekauft? So. Ja, ja. Und 80 Prozent werd ich wahrscheinlich irgendwo mal sitzen und 'n bisschen irgendwelche Indie Pixegames oder so was spielen, einfach nur aus Spaß 'n bisschen ablenken.
Also Ist aber schon klar, dass ich hier nichts rausschneide, ne? Ja, alles gut. Alles gut. Ich bin super offen, weißt Du, ja. Fürs fürs zypriotische Finanzamt, ja, an der Stelle.
Okay. Ist gut. Okay. Ja, danke erst mal für die Schnellfeuerrunde. Lass uns noch mal 'n bisschen deiner Vita weitergehen.
Im im Storytelling haben wir so den Punkt, der nennt sich das Ruf der Ruf zum Abenteuer. Das ist so, wenn quasi, Frodo hat jetzt den Ring gefunden und jetzt merkt er plötzlich, fuck, ich muss den ja irgendwie da nach Mordor bringen, ja. Ich ich muss jetzt mein Leben verändern. Ich ich möchte jetzt mein Leben verändern. Also irgendwann trifft er ja die Entscheidung und sagt, ich mach das jetzt, auch wenn's mich vielleicht sogar die Birne kostet, ja.
Und bei dir war's ja auch irgendwann so, wir sind jetzt sozusagen in dieser in dieser Phase, wo Du ausgelernt hast und und schon Verantwortung hast im Job. Und irgendwie reift ja dann in dir und ruft zum Abenteuer, passt ja da wie die Faust aufs Auge, wenn ich das richtig sehe, ist so der Wunsch nach Weltreise, nach fernen Kontinenten, nach Menschen, nach weiß ich was. Erzähl doch mal son bisschen. Was war denn der auslösende Vorfall und wie kam's dann dazu, dass Du tatsächlich sozusagen dein Bündel gepackt hast? Der auslösende Vorfall war eine Konstellation aus, ich musste einen Anzug tragen, musste in eine in einem Office bei 40 Grad, sone Biosauna mäßig, weil die Klimaanlage nicht funktioniert hat, Leute coachen im Vertrieb, die Herausforderungen hatten, deutsche Wörter richtig auszusprechen.
Das hat mich extrem unterfordert und als ich dann nach draußen geschaut hab, aus dem Fenster aus diesem Saunagegebäude quasi nach draußen geschaut hab, sind da 2 Studenten mit 'ner Tüte Eis durch die Gegend gelaufen und haben sich da einen weggeschleppt. Und da ist es bei mir im Kopf geplatzt und dacht mir so, Alter, ich hab keinen Bock mehr auf diese Scheiße. Ich will auch frei sein. Ich will auch eine Tüte Eis essen, wann auch immer ich will. Ich will hier raus.
Ich bin kurz davor, Leuten hier Moped ins Gesicht zu schmeißen. Ich bin wirklich, wirklich wütend. Ich will hier raus. Und mit dieser Wut hab ich mich quasi den ganzen Tag beschäftigt, weil ich war auch wirklich, wirklich zornig. Und dann ruft mich 'n Kumpel an und sagt so, ey Jörg, Männerabend, Bierrunde, ich weiß, Du trinkst keinen Alkohol, aber komm doch dazu.
Hab ich mich dazu gesetzt und da war, da gab's 'n neuen Typen, der heißt Basti. Und ich hab ihn gefragt, sag so, hey, Du bist der Neue hier, ich kenn dich nicht. Ja, bin der Basti. Mhm, cool. Was machst Du so beruflich?
Ja, das das sag ich nicht, da red ich nicht drüber. Sag, okay, vielleicht bist Du irgendwie Beamter und willst das nicht sagen oder Du bist Geheimagent oder sonst was. Könnte man ja verstehen, ja. Na ja, dann hab ich ja irgendwann mal auch mal Psychologie studiert, 'n bisschen Vertrauen aufgebaut, eine halbe Stunde überzeugt gesprochen, von denen ich keine Ahnung hab, also Fußball. Und dann hab ich quasi ihn begeistert und dann frag ich noch mal so, jetzt sagst Du, was machst Du denn jetzt beruflich?
Er so, ja, ich ich mach halt SEO. Sag so, SEO hab ich mal gehört. Ich hab mal für Google gearbeitet, da hatt ich mal sone Ausbildung da drin. Dann hat er gesagt, also wenn Du bei Google gelernt hast, dann weiß ich, dass Du nichts weißt. Heute bestätige ich ihn, weil das, was ich damals gelernt habe, war wirklich Schwachsinn.
Aber weil ich so gefragt hab, so, okay, wie lange machst Du das jetzt schon? Ja, 12 Monate. Und kannst Du davon leben, frag ich noch son bisschen spöttisch. Und dann sagt er so, ja, also momentan verdien ich verdien ich ja 10000 Euro jeden Monat Nettopassiv. Und ich so, Du verdienst 10000 Euro jeden Monat?
Netto, passiv? Und er so, das ist genau der Grund, warum ich das niemandem erzähle. Weil mir keiner glaubt, dass Du innerhalb von 12 Monaten son Einkommen aufbauen kannst. Ich hatte, weil jeder so laute los brüllt mit der Summe. Ja, ja, wahrscheinlich auch.
So. Und dann hab ich gesagt, sagst Du, Digger, Du bist da, wo ich hinwill. Du musst mir zeigen, wie das geht. Bitte, bitte, bitte. Da hat er gesagt, Du, ich hab keinen Bock, ich mag keine Menschen.
Ich will einfach nur alleine sein. Ist das 1. Mal nach 4 Monaten, dass ich die Hütte verlasse, nicht zum Einkaufen oder zum Gym, sondern sozial mich wieder zu zu betätigen. Also ich will das nicht, also kein Bock. Ich so, bitte, lass mich nicht betteln.
Bitte komm, zeig mir, wie das geht. Ich mach alles. Hat er gesagt, nee, aber ich geborene dir 'n Kontakt zu meinem Mentor. Und von dem kannst Du dich 'n bisschen, kannst Du dir 'n bisschen was kaufen, kannst dir 'n Kurs anschauen, dann kannst Du das lernen. Ja, und so fing das Ganze dann an, dass dieser Wunsch da war, ich will raus aus dem Office.
Ich will auch mal eine Tüte Eis in Freiheit genießen, wann auch immer ich will. Und dann kam der Typ, der gesagt hat, hier ist das Vehikel, mit dem das möglich ist mit Suchmaschinenoptimierung. Dann der Kontakt zum Mentor. Dann hab ich mich da Soll ich uns sagen, wer der Mentor war? Kommt der noch in der Story, oder?
Ja, der Mentor heißt Alex Becker. Alex Becker ist 'n sehr großer Onlinemarketingpersönlichkeit mittlerweile. Der hatte damals auf der Bühne gestanden. Ich erinner mich noch. Man hat gesagt, gründe niemals eine Firma, die Du nicht mindestens für 9 Stellen, also für über einhundert Millionen verkaufen kannst.
Und 'n paar Jahre später hatte, Sonder Tracking Software, für, ich glaube, einhundertzehn Millionen US Dollar verkauft. Starke Nummer. Starke Nummer. Okay. Ja, von dem hab ich gelernt, von dem hab ich damals 'n Also also ist aktuell einhundert Millionen wert, oder?
Nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, absolut nicht. Ganz im Gegenteil. Nee, nee, ich bin klein und fein, hab 'n Boutique Geschäftsmodell, bin total happy damit und hatte auch da viele Mentoren, wenige Mentoren, wenig aber gute Mentoren, die mir da geholfen haben, nicht groß werden, sondern kleinzubleiben und das Leben zu genießen und Exzellenz zu exekutieren und nicht irgendwie, keine Ahnung, noch höher, schneller, weiter, reich, so schnell wie möglich jeden Preis. Gar keinen Bock. Gar keinen Bock.
Geld macht müde. Und jetzt bist Du in Deutschland und hast SEO entdeckt, als das Vehikel, dich zu dem der Eistüte näherzubringen, sag ich's jetzt mal, etwas metaphorisch. Wie ging's dann weiter? Du hast quasi bei Alex dann das gelernt oder Ja. Die alte eigenen oder?
Der hatte 'n Onlinekurs, den hab ich gekauft und habe darüber dann quasi Weil das das noch 'n Hashtag gekostet hat. Ich freu mich einfach mal Interessehaber, weil wir sind jetzt wo ungefähr im Jahr? 2015, nee 16. 2016 habe ich angefangen, es war Januar 2016, da habe ich Basti getroffen. Im April glaube ich, April oder März habe ich mir diesen Kurs gekauft.
Ich war auch zu blöd. Ich hab echt, also wirklich, dass ich da noch gewartet habe, das zu kaufen. Ich war noch so zögerlich, och, hätt ich das einfach schneller gekauft. Und hab den Kurs gekauft. Ich glaube, der hat 2000 oder 2500 Euro gekostet.
Ich weiß es nicht mehr. Ich hab keine Ahnung. Das ist einfach zu lange her. Und dann hab ich diesen Kurs reingezogen mir reingezogen. Das Ding ist, der hat nur Blackhead erklärt.
Nur Blackhead. Es ging nur PBNs, Manipulation, On Page Blackhead, Off Page Blackhead, alles. Mit den Leuten, die im SEO nicht so unterwegs sind und auch im Englischen vielleicht ganz kurz erklärt, also das war eher ja die bösen Methoden. Das waren so die Sachen, die man so seinen Kunden eigentlich nicht erklären darf, dass man sie macht. Gibt's im SEO ja, also in der Suchmaschinenoptimierung gibt's schon Methoden, die man anwenden kann, die damals zumindest noch sehr effizient waren.
Weiß nicht, wie das heute ist. Ich bin in Blackhead nicht so unterwegs, aber Blackhead heißt eigentlich, er hat die bösen Sachen erklärt, oder? Seh ich anders, denn es gibt kein Gut und Böse und wir beide sind nicht Richter darüber, etwas zu bestimmen, ob etwas gut und böse ist, sondern ich sage, es gibt effektive Methoden für einen für einen für einen für eine Nische und es gibt ineffektive Methoden. Du wirst in Casino, im Porno, im Pillenbereich, in diesem ganzen Bereich wirst Du ohne Blackhead nicht erfolgreich. Das geht nicht.
Du kannst nicht nur, kannst nicht nur Technical SEO, 'n bisschen onpage und 'n bisschen Content machen. Das wird nicht reichen. Außer Erfahrung. Geht an dich insbesondere in den Segmenten. Da hast Du recht, ja.
Richtig. So. Und dann gibt es halt einfach das nächste Level offpage und zwar aggressiv. Und wo Du nicht mehr kaufen kannst und Backlinks nicht mehr durch Outreach irgendwie erreichen kannst, musst Du sie selber bauen. Und dann musst Du wissen, was Du machst.
Das hab ich gelernt. Ich hab im Haarverlängerungsbereich meine 1. Nischenseite aufgebaut. Mit mit 0, 0. Ich hab nicht mal eine richtige h 1 gehabt.
Ich hab gar nichts gehabt. Ich ich hatt auch über Content gar keine Ahnung. Aufpassen, dass wir nicht zu technisch wären. Aber was er meint, ist, er hatte nicht mal eine vernünftige Überschrift auf der Seite. Richtig.
Sondern er hat es im Prinzip mit externen Faktoren gemacht. Richtig. Aber lass uns doch noch mal so vom SEO Ich kenn das, ich bin ja ich liebe ja SEO, ja? Ja. Bin selbst kein guter SEO, aber ich weiß, wie's geht.
Das ist immer das Problem, ja. Und ich liebe auch über SEO zu reden. Deswegen könnten wir sehr schnell abdriften. Uns aber noch mal bei dem Punkt bleiben, Du bist jetzt in Deutschland, Du hast jetzt SEO in irgend 'ner Form Techniken gelernt von Alex. Ja.
Ja. Und hast irgendwann gemerkt, yes, da lässt sich Geld mitverdienen. Das war genau die Brücke, die ich grade schlagen wollte. Ich hab meine 1. Webseite damit aufgebaut, während ich noch angestellt war.
Und mit diesem Geld 500 Euro damals hab ich mir gedacht, Alter, wenn Du das jetzt noch dreimal machst, dann hast Du dein Gehalt raus. Das heißt, Du brauchst nur 3 weitere Seiten, die ich ja innerhalb von 3, 4 Monaten aufgebaut habe und hab dann endlich meine Freiheit. Dann verdien ich endlich 2000 Euro und bin endlich frei. Dann hab ich meine 4 Seiten, zu welchem Thema auch immer und bin dann einfach frei, weil die 1. Seite hat mir 500 gebracht und da dacht ich mir, das muss ich einfach nur multiplizieren.
Ich hab Eine Zwischenfrage muss ich trotzdem noch stellen, lieber Jörg. Wie kam's zu der Haarverlängerung? Wie gab, bist Du angesprochen worden oder? Nein, es klingt jetzt etwas komisch, aber ich kenn mich im Beauty Bereich sehr gut aus. Ich kann nahezu alle Beauty Methoden, verstehe ich, kenn ich und hab auch selber schon viele genossen.
Alle, die im nicht chirurgischen Bereich sind. Also Okay. Alles, was so Gesichtsbehandlung, Pediküre, Maniküre, Haarverlängerung hab ich noch nicht ausprobiert. Aber ich kenn mich in dem Bereich sehr gut aus, weil ich das mal, als ich per Google gearbeitet habe, hab ich quasi fürn Produkt Werbung gemacht. Das war quasi vergleichbar mit Google Offers oder diesen Daily Deals, diesen Gruppe Deals und so weiter.
Und da hab ich halt immer mich auf die auf die Damen im Beauty Salon gestürzt, weil ich mich, weil ich weiß halt, meine meine charmante Schiene läuft über Frauen. Also hab ich da ganz viel verkauft. So mit den harten Geschäftsführern konnt ich nichts konnt ich nicht mehr anfangen. Aber im Beauty Salon konnt ich immer 'n Deal closen. Immer.
Mhm. Und da lernst Du natürlich eine ganze viel, eine ganze Menge, wenn Du da eine Mikro der Madation erklärt bekommst. Was war jetzt übrigens die Kategorie Sätze, die man unbedingt im Kontext zitieren sollte? Also ich würde jetzt nicht später für die Promo nehmen, im im Beauty Saarland konnte ich immer 'n Deal closen, ja. Alleine.
Also dann immer nur im Kontext, ja. Aber sehr schöne Geschichte. So, ich hatte dich unterbrochen, mach gerne weiter. Also hast dann sozusagen gemerkt, 2000 Euro, die Freiheit ruft. Richtig.
Ich hab dann quasi durch dieses Beauty Wissen mir eine Beauty Webseite aufgebaut, weil ich mir überlegt hab, in welcher Nische arbeiten SEOs nicht? 90 Prozent damals wahrscheinlich noch mehr der SEOs waren männlich. Heute sind's wahrscheinlich 70 schätzungsweise. Es gibt schon sehr viele Frauen, was ich was ich echt toll finde. Und sehr sehr gut ist.
Sehr sehr cool. Ja voll voll voll. Und damals halt gab's halt ganz viele Männer. Und da hab ich mir überlegt, okay, wie denken Männer? Na ja, eben nicht in Beauty.
So, die meisten Nerds sitzen halt vorm Computer und ne, duschen alle 2 Tage, zumindest nicht, die ich kannte. So. Also hab ich mir überlegt, da ist eine Nische. Hab mir die Haarverlängerung rausgesucht, weil die damals schon gut sich gut verkauft hat und hab darin einfach vorgehabt. Dann wollte ich weitere Seiten eröffnen, habe, weil ich auch damals schon ein in Anführungsstrichen Großmaul war, also sehr viel darüber gesprochen habe.
Wie hat mein Vater immer gesagt im im 2 Ohren, einen Mund? Ja, anders, anders, anders. Wo geklappert, nee, war mal, wie ist das noch mal? Du musst klappern. Ich komm nicht mehr auf den Spruch, auf jeden Fall Klappern gehört zum Handwerk kenne ich nie.
Ja, genau sowas. Genau. Und Du musst halt, Du musst halt immer laut sein, damit Du halt wahrgenommen wirst, damit es halt funktioniert. Du musst über deine guten Ergebnisse halt sprechen. Na ja, und dann hab ich quasi mich mit Freunden unterhalten und da hab ich einen Mann kennengelernt, der ist Lars Müller.
Lars Müller hatte damals im Amazon Bereich was sehr Großes aufgebaut und hat gesagt, Jörg, ey, könntest Du dir vorstellen, für mich eine Seite zu bauen? Und ich so, nee, nee, nee, Lars ist ganz lieb, aber ich mach nur mein eigenes Zeug. Ich will keine Kunden. Ne, dann hat er gesagt, aber Du willst doch eine Weltreise machen. Ja.
Ja, was wäre denn, wenn ich dir genug Geld gebe, dass Du deine Weltreise mit deiner Partnerin machen kannst und Du baust für mich meine Nischenseite aufnehmen bei? Und ich so, oh, fuck, jetzt hat er mich. Na gut, mach ich, weil ich will die Weltreise. Dann hab ich mich quasi, obwohl ich nur ein Projekt hatte und nur, also mein eigener, meine eigene Affiliate Webseite und ich hatte die Seite von Lars, die ich aufgebaut habe, hatte ich aber erst mal mehr als 2000 Euro, die ich im Monat verdient habe, meine Weltreise starten zu können, mich endlich selbstständig zu machen. Also bin ich Also auch der Moment, wo Du deine Eltern mit der Idee konfrontiert hast oder war das Richtig.
Richtig. Das war der Punkt, wo ich gesagt hab, ich mach eine Weltreise, weil ich hab jetzt genug Geld zusammengespart und ich verdiene Geld. Ich werde währenddessen arbeiten. Und die haben mir 'n Vogel gezeigt, der mir sagt, sag mal, bist Du vollkommen bist Du vollkommen durchgebrannt? Kannst Du nicht auf der Weltreise arbeiten?
Weißt Du, was ich spannend finde an dem Punkt jetzt? Mhm. Dass ich, ich hab die ganze Zeit son bisschen gedacht und also wie gesagt, wir reden ja offen und jetzt nicht böse sein, aber ich dachte so, Du also ich hätte dich anders eingeschätzt. Das war immer so maximal ungefährlich, die Entwicklung. Jetzt aus der Geschichte hab ich das so rausgehört.
Also da kam jemand, hat gesagt, mach doch mal, okay, dann hast Du 'n Investment gemacht in 'n Kurs. Das war schon ja nicht gefährlich, aber 'n Investment eben, ne. Fand ich auch find ich auch gut. Aber es war immer so, der nächste Schritt kam so, Du hattest 'n Ziel, hast den dann gemacht. Aber es war so krass an dem Punkt, überleg mal, wie das für deine Eltern gewirkt hat an der Stelle.
Mit ihrer Sozialisierung im Sozialismus natürlich auch, ist klar, kommt noch dazu, aber das war ja maximal gefährlich. Der Junge geht in die Welt und hat sozusagen auch noch nichts Festes. Der macht da irgendwas mit Webseiten und so, ne. Also krasse, krasse Geschichte. Finde ich total spannend, ja.
Ich hab 2014, 15 und 16 über 200 Seminare besucht. Ich war fast jedes jedes Wochenende irgendwo bei irgendjemandem auf 'nem Seminar. Sei es bei Dirk Eilert, sei es bei also hier zum zum Thema Mimik Resonanz, sei es bei Physiognomie, also Gesichtsbeschaffenheit, was man daran ablesen kann, Coldreading, irgendwelche Flirt Seminare, alles. Ich hab alles im Bereich Persönlichkeitsentwicklung mitgenommen, was es auf dem deutschen Markt gab gerade gab. Bin nach Frankfurt gefahren, München, überall zu dem nächsten Seminar.
Tobias Beck hab ich, boah, Dutzende Maler gesehen, auch immer das Gleiche, weil wiederholt sich ja irgendwann. Ich konnte immer was mitnehmen, immer wieder. Und dadurch hatt ich so schon selber sone eigene Indoktrinierung, sone eigene System, meine eigene Religion gefunden mit, ich werde erfolgreich. Ich will mehr. Ich glaub nicht mehr daran, dass ich nichts kann.
Ich glaube nicht mehr, dass ich nichts wert bin. Ich glaube nicht, dass ich noch im System arbeiten muss. Es gibt einen anderen Weg. Ich glaube daran, ich arbeite dafür. Und das hab ich gemacht.
Okay. Jetzt lass uns mal 'n kleinen Sprung machen. Jetzt bist Du, also Du bist dann sozusagen auch gestartet zur Weltreise, oder? Genau. Du hattest den Deal mit der Website?
Ja. Hast deine Freundin untern Arm gepackt, mehr oder weniger, bisschen respektlos jetzt. Natürlich habt ihr das vermutlich mal 'n bisschen besprochen, aber ihr seid dann irgendwann tatsächlich losgefahren. Ja, sie hat mich schon gepackt. Also es war schon eher so, dass sie mich, sie hat mich mitgenommen, weil sie war halt, ich will die Welt sehen und ich hab gesagt, ich hätte auch, aber ich hab voll Angst, ich weiß nicht.
Und sie hat dann gesagt, komm, wir machen das jetzt einfach. Und dann hab ich gesagt, okay, krass. Und dann hat sie auch alles organisiert und gemacht und getan und ich hab dafür gesorgt, dass da quasi der finanzielle Background stabil bleibt und so. Und ja, sind dann losgefahren, sind als Allererstes über Frankreich nach Martinique. Martinique ist sone kleine französische Insel in der Karibik.
Das wusste ich damals nicht, dessen sag ich's immer dazu. Und ich hab mich damals ziemlich doof gefühlt, weil ich das nicht wusste. Deswegen erklär ich das jetzt Menschen, damit sie sich nicht doof fühlen müssen. Genau. Gut.
Da habe ich dann 2 Monate gelebt, hatte eine tolle Zeit, bin dann nach Amerika weiter. Amerika hat's mir gar nicht gefallen. Das war für mich Noch mal kurz eine Zwischenfrage, Jörg, wo sind wir jetzt eigentlich? Wir sind im Oktober, der 3. Oktober 2017 habe ich die Weltreise gestartet.
2017. Und da war's aber schon so, dass remote Arbeiten von Martin Nik theoretisch oder praktisch möglich war. Katastrophe. Ey, das Internet in Martin Nik ist einfach so 3 Mbit, 5 mbit, ein mbit. Okay.
Und wenn Du Glück hast, hast Du 10 mbit, aber das konnt ich mir nicht leisten. Die Wohnungen waren viel zu teuer, die gutes Internet hatten und öffentliches und dann, das kannst Du alles vergessen. Das war katastrophal zum Arbeiten. Du konntest nicht mal dein Postfach mit Gmail öffnen. Es hat dir nicht mal die E-Mails geladen und da konntest am nächsten Tag grade gehabt.
Ich mein, 2 Monate ist ja schon eine Nummer, ne? Ja, nächsten Tag arbeiten. Nächsten Tag. Einfach durch die Gegend reisen und probieren, irgendwo gutes Internet zu finden. Und da, wo Du was hast, da gehst Du wieder hin.
Wenn das Internet dann wieder nicht funktioniert hat, weil Stromausfall, dann musst Du 'n anderes wieder suchen. Also es war die Suche nach dem Internetanschluss nach dem WLAN, am guten WLAN. Dann Ich war mal in Kuba, ich kann das in etwas nachvollziehen, was Du sagst, Kuba ist ja geisteskrank. Kuba ist ja richtig krass. Da haben die so eine schlechte Internetleitung.
Es gibt nur öffentliches Internet auf öffentlichen Plätzen und ganz ganz ganz ganz krass. Das krasse ist, dass Du dann immer, Du siehst relativ schnell, wo die Hotspots sind, weil da sitzen die ganzen Leute aus dem rum, ne. Richtig, richtig. Richtig, ja. Ja, cool.
Also okay, deine Weltreise gestartet. Machen wir mal so 'n Stakkato. Also ihr seid sozusagen über 'n Atlantik rüber nach Martin Nick, dann Amerika hat dir nicht gefallen, sagst Du? Richtig. Dann sind wir weiter nach Bali.
In Amerika waren LA. LA ist noch noch krasser als Berlin. Ich bin Berliner, hab 30 Jahre da gelohnt gewohnt und ich kann sagen, Berlin ist krass. Berlin ist schon eine krasse Stadt. Also was Du da an verrückten Menschen siehst, ist das schon hart.
Aber dann kam ich nach LA. Und LA ist einfach ist einfach riesengroß, komplett verrückt. Alle Leute sind superlaut, alle Leute schreien in ihr Telefon, alle Leute sind superschnell, superner Rush. Also vielleicht kam ich auch grade einfach von soner gechillten Insel und dann in die Großstadt wieder. Vielleicht war das das Problem.
Aber wir sind dann weiter nach Bali. In Bali haben wir denn 2 Monate gelebt und in der Zeit hatt ich schon Weiterempfehlungen bekommen für neue Kundenaufträge, weil ich mich sehr gut im SEO gemacht habe. In der Zeit habe ich übrigens onpage Whitehead gelernt und dann eben die Seite von Lars sehr gut aufgebaut. Ja, ja, da hab ich's dann endlich gecheckt, dass man das auch braucht. Gute Seite der Macht sozusagen.
Ja. Ja. Das ist das Gefühl. Ich hab ja gelernt von dir, es gibt keine gute Seite und der Punkt geht eindeutig an dich hier. Ja, das stabile Fundament, ja.
Also Du kannst halt Du kannst halt auch mit Blackart, also mit mit PBNs auf irgendwelche kleinen Projekte schießen, aber es ist zu teuer, nicht wirtschaftlich. Der ROI ist nicht gegeben, es hält nicht lange. Weiß ich nicht, warum warum man Blackart in kleinen Seiten an kleinen Nischen machen sollte, also. Mhm. Weißt Du?
Na ja, egal. Aber in Bali hab ich dann gemerkt, ich hab jetzt neue Kunden gewonnen. Ich hatte zu dem Zeitpunkt fünfstelliges Monatseinkommen, hab aber gemerkt, dass ich einfach schon 60 Stunden pro Woche arbeite. Das heißt, ich saß in Bali auf sonem balinesischen Holzbett, ganz toll geschnitzt und ich war einfach die ganze Zeit nur im Bett am Arbeiten. 10 Stunden jeden Tag, manchmal 12.
Ich hatte einen Tag, wo ich die Insel 'n bisschen entdecken konnte. Da habe ich die Entscheidung getroffen, es muss sich was ändern. Ich will die Welt ja sehen und nicht nur einfach Geld verdienen. So, scheiß auf die zehn-, 15000 Euro, die ich da im Monat verdiene. Es ging darum, dass ich wieder erlebe.
Also hab ich quasi eine Yogalehrerin dort kennengelernt, Franzi, und hab die quasi akquiriert. Eigentlich wollte ich denen nur 'n Kurs verkaufen, so, weil sie halt das auch lernen wollte, sie wollte auch frei sein, wollt die mir gebunden sein, also die Yogakassen, das ganze Zeug. So wollte auch frei sein. Dann hab ich gesagt, hier, ich hab sonen Kurs, dann kann ich dir verkaufen. Und den Kurs hab ich auch nur gemacht, weil Lars Müller mir 'n guten Tipp gegeben hat.
Der meinte, Jörg, jetzt bist Du am Anfang deiner Karriere. Jeder Arbeitsschritt ist in in jedem Unternehmen meist immer gleich. Selbst kreative Prozesse haben immer einen gleichen Ablauf, wie diese Kreativität entsteht und was da gemacht werden muss, wie das Ziel erreicht werden wird. Bau dir für jede Aufgabe, mach dir daraus 'n Video. Irgendwann modulierst Du das und machst das in einzelne Module und dann hast Du quasi 'n kompletten Kurs.
Damit bildest Du deine Leute intern aus. Und irgendwann hast Du dafür Proof of Concept, dass Du das nach außen verkaufen kannst. Hab ich. Mhm. Ganz oft hab super viele Leute ausgebildet und deswegen auch das, wo Du sagst, ich bin der Mentor Typ.
Ja, tatsächlich. Hab viele Leute zum Erfolg gebracht im SEO und auch in anderen Bereichen. Und so hab ich dann quasi meine ersten Mitarbeiter gewonnen, indem ich einfach gesehen hab, die Augen offengehalten hab, wer sind Freunde, die raus aus dem System möchten? Paul zum Beispiel, mein erster Mitarbeiter, der 2016 mit mir angefangen hat, dieses SEO damals Blackout Map zu starten, der war immer nur 10 Stunden im Monat so nebenbei, hat son paar Rechercheaufgaben gemacht, aber der war da schon am Start. Hab ich gesagt, Paul, Du kriegst jetzt mehr Aufgaben.
Franzi, wie sieht's aus? Willst Du bei mir arbeiten? Hab hier son Yogaprojekt auf Bali an Land gewonnen von sonem verrückten Amerikaner. So. Und so ging das dann los.
Mit Paul noch? Ja, na klar, der wohnt ja in Zypern. Und in Zypern. Ich hab ich hab den rübergeholt, hab gesagt, Digga, sei nicht doof, zahl nicht in Deutschland deine Steuern, wenn Du wenn Du noch keine GmbH hast, sondern dich wirklich jetzt selbstständig machen willst, bevor Du eine GmbH konntest, komm nach Zypern, guck dir das Ausland an, wenn Du nicht irgendwelche Verpflichtungen in Deutschland hast. Mhm.
Cool. Ja. Also jetzt sind wir in in in Asien. Mhm. Du hast da auch wieder Projekte am Start, entwickelst dich so über die Welt so sukzessive immer 'n Stückchen weiter, entnehme ich deinen Ausführungen.
Jetzt würd ich gerne mal son bisschen sozusagen Also wir nennen das im Storytelling. Du hast jetzt Bewährungsproben, Netzwerkcommunitys aufgebaut, sozusagen dein Einkommen auch gesichert. Und im im Storytelling gibt's dann so den Punkt, der heißt, vordringen in die tiefste Höhle. In die tiefste Höhle, sorry, nicht in die tiefste Höhle, Gottes Willen. Die tiefste Höhle heißt, jetzt kommt ja irgendwann in dir wächst ja so das Gefühl, ich würd gern langfristig nicht mehr in Deutschland wohnen.
Also so, ich beschreib's jetzt mal aus meiner Sicht, wie ich's mir vorstelle. Wie wie oder wie entsteht das denn, das Gefühl und warum landet man dann in Zypern, wenn man die Welt gesehen hat sozusagen? Ja. Und das ist gar keine kritische Frage, sondern einfach eine Objektive. Ja, kann ich ganz einfach beantworten.
Ich habe mein erstes Jahr, ich hab in meinem ersten Jahr über 100000 Euro Umsatz verdient und echt eine geile Zeit gehabt Umsatz gemacht oder Verdienst gehabt? Das ist ja 'n Unterschied. Also Verdienst, man kann ja Umsatz verdienen oder Gewinn verdienen oder das, was über Verdienen ist immer son schwieriges Wort. Ich hatte Umsatz über 100000 Euro und hatte mir, ich glaube, das als was als Gewinn noch übrig war. Die Schwierigkeit, ich hab da keine BWA, ich hab da keine Auswertung davon.
Ich weiß nicht, wie viel Gewinn ich hatte, weil ich das Geld, was ich verdient habe, habe ich ausgegeben und ich wusste, ich muss mir meine Steuern zurücklegen. Und ich hab aber nicht, ich hab das nicht berechnen können, weil in Deutschland das nicht einfach ist, so wie in Zypern. In Zypern weiß ich, ein Achtel meines Einkommens ist ganz klar Steuern, Punkt, fertig. Ein Achtel. Ein Achtel, also 12.5 Prozent.
0.5 Prozent. So, das ist es. Und das ist immer fix, egal wie viel Geld davon hast Du. Genau. Also, ich hab auch schon so viel Geld gespart ans Steuerliche boah, bestimmt mir genau eine halbe Million Steuern gespart.
Da bin ich also bin ich also, hab das 1. Jahr fertiggemacht, warte zu dem Zeitpunkt kurz in Deutschland, krieg son Brief und da steht halt drin, dass ich, oh wie viel war 'n das? 46000 Euro oder so was oder 48000 Euro an Steuern zahlen soll. Mhm. Und ich dacht mir so, alter Vater, das kann ja nicht wahr sein.
Warum muss ich so viel Geld bezahlen? Meine kurze meine kurze operative Zwischenfrage, Jörg? Ja. Sorry. Wie läuft 'n das dann, wenn man so nach Martinik, Amerika, Asien, weiß ich, wo Du noch überall warst, war ja eine Weltreise.
Können wir ja in sonem Podcast nicht aufarbeiten, aber wie läuft 'n das dann? Du bist ja steuerlich noch in Deutschland gemeldet, oder? Musst Du dann die Umsätze sozusagen hier melden, die Du machst oder wie wie wie Erklär mir mal kurz, wie viel Wie machst Du denn deine Steuererklärung, wenn Du durch die Welt fliegst? Ja, wenn Du's schlau machst, meldest Du dich in Deutschland ab, bist und hast keine Steuern. Wenn Du's nicht schlau machst, bleibst Du in Deutschland angemeldet, sagst nicht, dass Du reisend warst.
Du rechnest deine ganzen Ausgaben für die Reise nicht ab und bereichst sowieso keine Rechnung ein. Das klingt so, als hättest Du so gemacht. Richtig, ja. Dann hast Du auch eine sehr hohe Steuerlast. Also ich hätte wahrscheinlich nur zehn-, 15000 bezahlen müssen, aber ich hab alles einfach privat bezahlt statt über die Firma und nie was eingereicht.
Und dementsprechend hatte ich sehr, sehr viel Steuern zu zahlen. Zu dem Zeitpunkt hatte ich aber auch nur 50000 Euro angespart. Mhm. Das heißt also, von diesen 46000 Euro, die ich zahlen musste, also umgekehrt. Die 50000, die ich hatte, Pi mal Daumen, 50, 51000 hatte ich, waren dann waren da quasi nur noch 'n paar 1000 Euro übrig.
Und da dacht ich mir so, Alter, ich hab gar keinen Bock, für nur 'n paar 1000 Euro im Monat im Jahr. So was, also meine Ersparnisse waren so gering, dass mir dachte, das will ich nie wieder machen. Warum soll ich in Deutschland selbstständig sein, über 100000 Euro verdienen und im Endeffekt bleibt nichts übrig, außer eine tolle Weltreise? Ja, ich weiß, ist jetzt 'n bisschen vorm hohen Ross gesprochen, weil es ist schon was ganz Tolles, aber die Arbeitszeit und das alles und die Verantwortung und alles, hab ich gesagt, nee. Hab ich Lars angerufen, hab gesagt, Lars, wie machst Du das?
Du verdienst deutlich mehr Geld. Hat er gesagt, ja, guck dir mal Zypern an, guck dir Mal Lanaka an. Wenn Du Bock hast, können wir das treffen. Also auch wieder 'n Mentor sozusagen, der der dich dahin geschubst hat mehr oder wie. Ja, ja, ja, genau.
Und dann kam ich quasi nach Zypern, hab mir die Insel angeschaut. 4 Tage Lanakar, 4 Tage Limasolf, 4 Tage Paphos. Das sind so 3 der 4 größten Städter. Nikosia, die Hauptstadt in der Stadt, in der Insel Mitte, hat mich nie interessiert, weil da kein Meer war. Und dann hab ich gemerkt, in Paphos ging das Herz auf.
Es war so schön grün, es war so warm, es war so wunderschön. Dann habe ich 'n Haus gefunden für 870 Euro, 'n Vierzimmerhaus mit 'nem großen Garten, 12 Meter Pool. Ich dachte bis heute 870 Euro, das glaubt mir doch niemand. Das kenn ich, das Haus kenn ich ja tatsächlich auch, ja. Die Haus, den 2 Wochen.
Ja, auch das Haus, in dem Du dann mit Frau und Katzen, Freundin und Katzen gelebt hast, oder? Richtig, richtig, ja. Wir hatten 3 Katzen aus Berlin mitgebracht und hatten dann noch 4 am Haus mitgemietet, weil der Vermieter die er dagelassen hat. Und es war eine ganz tolle Zeit. Ich hab's super genossen.
Denn Mhm. Würd ich jetzt 'n Stück nach vorne spulen, hab ich die ersten 3 Jahre in diesem Haus sehr viel gearbeitet. Also 10, 12 Stunden pro Tag, 7 Tage die Woche. Habe es geschafft, jedes Jahr meinen Gewinn zu verdreifachen. Das war echt krass.
Ich hab alles über Unternehmertum in diesem Bereich gelernt durch, ach, alle möglichen Investitionsbücher, durch alle möglichen hier. Angefangen mit oder mit, ja, das sind so diese Grundwissensdinger, wo investierst Du, wie investierst Du das Geld, was aus deiner Firma kommt? Was machst Du damit? Das parkst Du nicht aufm privaten Konto, sondern das schmeißt Du wieder in andere Investitionsmöglichkeiten. Woran bewertest Du, was eine gute Investitionsmöglichkeit ist?
Und so weiter und so fort. Und dadurch bin ich dann relativ schnell vermögend geworden, also relativ langsam, muss man sagen. Ich hab Freunde, die haben innerhalb von 2 Monaten 'n halbe Millionen verdient, ja. Bei mir hat das 'n bisschen länger gebraucht, bis sie dahin kam. Aber ich hab dann gelernt, quasi mit Geld umzugehen, mit Mitarbeitern umzugehen, eine Firma zu haben.
Zypern macht's einem sehr einfach, weil alles hier sehr entspannt läuft. Mhm. Ich würde an der Stelle eben mal rein wollen, weil wir kommen jetzt so langsam auf die Ziel grade, auch mit Blick auf die Zeit. Aber Du hast ja parallel auch sozusagen, also jetzt hast Du deine deine Destination gefunden. Du bist in Zypern.
Du bist mit Frau und und Katzen und Haus und so weiter eigentlich gut gesaddelt in dem Moment. Und Du hast ja da auch angefangen, eine Struktur aufzubauen in deinem Unternehmen. Erzähl doch mal ganz kurz, ohne dass wir jetzt hier pitchen wollen, aber SEOfunnels Punkt d e, das ist ja dein Unternehmen. Wie viel Leute arbeiten da? Ihr arbeitet komplett remote und ist es gewachsen oder hast Du irgendwann gesagt, Du stellst 5 Leute ein für die und die die Aufgabe?
Erzähl mal ganz kurz. Ach, da könnt ich schon wieder sone schöne Geschichte erzählen. Ich hatte ich hatte ich hatte 6 Mitarbeiter in 2018, wo ich auf der Weltreise war, war ich in Thailand und hab Lars Müller getroffen. Und der hatte zu dem Zeitpunkt, ich weiß nicht, ich glaube 14 oder 24 Mitarbeiter irgendwie so was, hatte einen pro Kopf Umsatz von, boah, über 100000 Euro gemacht. Also richtig, der hat richtig Millionen gemacht so.
Und da dacht ich mir so, Alter, da will ich auch mal hin. Und da halt ich mich mit Lars und sag so, Lars, irgendwann will ich auch mal so viele Mitarbeiter haben wie Du. Dann hat er gesagt, Jörg, mach diesen einen Fehler nicht. Gehe nicht, skaliere nicht über Mitarbeiter, solange Du nicht über alles andere skalieren kannst. Ich so, hä, warum?
Na ja, was willst Du denn mit mir Mitarbeitern? Ich sag, nur weniger arbeiten, weil die machen ja dann die Arbeit, könnt ich ja mehr delegieren. Gesagt, genau das Gegenteil ist der Fall. Je mehr Mitarbeiter Du hast, desto mehr Verantwortung trägst Du, desto mehr musst Du dafür wiederum arbeiten. So in 'nem Bereich zwischen 0 oder bis 1000000 Euro verdienst, da baust Du alles auf.
So bis 10000000, da versuchst Du es hart zu skalieren. Und dann in diesem Bereich so 5 bis 10000000 Euro, da stellst Du dir dann irgendwann 'n C-Level ein. Da wird's dann irgendwann entspannt. Aber bis dahin ist hart, ist richtig hart und auch das Zählvel musst Du steuern. Also denk nicht, dass das irgendwie so einfach geht, immer mehr Leute einzustellen, weil die können dir im schlimmsten Fall, wenn wirtschaftliche Krise, Pandemie, Krieg, was auch immer ist, fressen die dir die Haare vom Kopf.
Und die kriegst 'n Mitarbeiter nicht so einfach wieder ausgestellt, wie Du sie einstellst. Das war 'n großer Tipp. Also hab ich angefangen, wenig Mitarbeiter zu nutzen, viel Arbeit zu erledigen, indem ich einfach meine Prozesse optimiert hab. Ich weiß noch genau, wir beide saßen mal in einem SEO Meet-up. Mhm.
Weißt Du noch? Und da hab ich darüber gesprochen, dass ich's geschafft hab, schon in relativ früher Zeit Keyword Research so zu automatisieren, dass eine Keyword Research innerhalb von Minuten erledigt ist. Also 15 Minuten hast Du eine komplette Keyword Research, für die ich damals 4 bis 8 Stunden gebraucht hab. Meine angeregte Diskussion damals, weiß ich nicht. Richtig.
Du hast gesagt, das geht nicht, das kann man nicht automatisieren. Mittlerweile macht das ja Ahrefs, dieses SEO Tool auch schon, dass das das genauso nachgezogen hat, dass man das systematisieren kann. Und genau das Gleiche hab ich damals schon gemacht. Wir hatten Chat GPT schon 'n halbes Jahr bevor es Chat GPT rauskam, konnten damit schon arbeiten. Wir haben so viele Dinge immer wieder probiert zu optimieren.
Wir waren immer technischer Vorreiter in der Branche, ohne dass ich jemand was davon erzählt hab. Wenn Du dir anguckst, wie wie hochoptimiert meine Firma heutzutage funktioniert. Die Mitarbeiter drücken Knöpfe und es passiert das, wofür andere Leute 5 Mitarbeiter brauchen, innerhalb weniger Sekunden manchmal, weil alles automatisierbar ist, nahezu alles, grade auch mit KI. Das hat uns nun mal richtig geholfen. Also das war wunderschön.
Viele Leute, hast Du jetzt remote? Also ihr arbeitet ja komplett remote, ne? Genau, 6 Mitarbeiter. Mhm. Genau.
Okay. Gut, also jetzt jetzt bist Du sozusagen in Zypern. Du hast 6 Mitarbeiter. Du arbeitest sehr effektiv, eher effizient. Ja.
Und dann kam ja, und da würd ich auch gern noch mal drauf zu sprechen kommen, zumindest an der Oberfläche mal kratzen, kam ja schon 'n privater Bruch. Und ich hab ja auch am Eingang Eingang gesagt, jetzt sind wir sehr, wir waren jetzt sehr businessfokussiert und haben sozusagen die Weltreise und alles son bisschen am Business orientiert. Und ich hab dich ja auch gefragt, wie hat sich das entwickelt, weil's natürlich auch spannend ist. Und die Menschen hier, die Zuhören natürlich auch immer wissen wollen, wie haben Menschen Erfolg geschafft, auf welchen Wegen. Ziel von Behind the Story ist es auch, die ganz verschiedenen Wege zu zeigen, wie Menschen vielleicht dahin gekommen sind, wo sie hinwollen.
Aber ich hab's ja am Anfang gesagt, es gibt ja nicht nur Highlights, sondern es gibt auch Downlights und ich hab das ja tatsächlich bei dir, wie ich schon erwähnt habe, digital sehr nah mitbekommen auch, weil Du sehr offen damit umgehst auch. Also ums mal konkret zu sagen, wenn's dir richtig scheiße geht, dann sitzt Du schon auch mal in 'ner Story und verdrückst eine Trainer und sagst, mir geht's heut richtig scheiße. Und zwar so offen, wie wir jetzt hier auch miteinander geredet haben und ich ich mag ich mag es persönlich sehr. Es gibt sicherlich Menschen, die das nicht mögen. Also meine Frage ist jetzt so, dann kam dieser Bruch, war das son bisschen Broken im oder oder Stress im Paradies oder ich weiß nicht, wie ich mich's jetzt ausdrücken soll.
Also ist sone Welt zusammengebrochen? Verbindet eigentlich die Standardfrage, wie trennst Du privat und geschäftlich? Jetzt weiß ich ja und aus deiner Erzählung kam's auch raus, dass das alles immer sehr eng miteinander war, ja. Also Du bist ja nicht wie andere. Ich erinnere dich an das Büro mit den minderbemittelten, deutschsprachigenden Mitarbeitern, die Du instruiert hast, bevor die Eistüten Eskapade dazukommen, ja.
Da bist Du ins Büro gefahren, abends nach Hause, da geht man ins Gym oder Also da hat man privat und so getrennt. Und jetzt ist das bei dir ja alles sehr eng zusammen. Und ich hab ja auch mitbekommen, wie's dir ging dann. Wie wie wie war das? Erzähl mal kurz.
Wie wie fühlte sich das an und ja, wie wie bist Du durch diese Was ich möchte, ist eigentlich, wie bist Du da durchgegangen? Das werd ich gerne wissen. Ja. Stell dir vor, versetz dich in meine Lage. Du bist ein junger Mann, Anfang 30, kommst nach Zypern, hast was gelernt, womit Du skalieren kannst, womit Du viel Geld verdienen kannst, was mit den gleichen Mitarbeitern jedes Jahr deinen Gewinn verdreifacht.
Auf einmal verdienst Du 10, 30, 50, 80000 Euro im Monat und Du Du cheffelst einfach richtig Geld. Daneben hast Du eine Partnerin, die praktisch nicht arbeiten muss, weil Du ja das ganze Geld verdienst und die aber so Herausforderung hat mit ihrem Selbstwertgefühl und so weiter. Und jetzt bist Du aber die ganze Zeit in der Rolle des Geschäftsführers mit diesen 6 Mitarbeitern, wo Probleme auf dich zukommen und Du musst die lösen. Probleme kommen und Du löst sie. Probleme kommen und Du löst sie.
Und Du verstehst auch nur, dass jedes Problem ein rationales Problem ist, weil Du mit deinen Emotionen gar nichts dabei verbunden bist. Das wusst ich damals nicht. Ich hatte eine harte Abneigung gegenüber Emotionen, weil Emotionen sind im Geschäft immer schlecht, zumindest größtenteils. Je rationaler Du im Geschäft wirst, desto erfolgreicher wirst Du. Es kommt drauf an, wenn Du jetzt natürlich mit Menschen und Netzwerk und Mitarbeitern, dann helfen Emotionen schon mal.
Aber grundsätzlich sind krass erfolgreiche Leute einfach oft sehr viel rationaler als emotionaler. Also hab ich gedacht, ich muss genau das Gleiche tun. Als mir nach 4 Jahren Zypern dann meine Partnerin gegenüber trat und gesagt hat, Du Jörg, ich hab mich entliebt und ich habe die ganze Zeit nur dafür gearbeitet habe, dass wir eine finanziell stabile Zukunft haben und ich diese Frau abgöttisch geliebt habe und ich nicht mal annähernd daran gedacht habe, dass irgendwas schlecht sein könnte, irgendwas schief hängen könnte, traf mich der Schlag voll ins Gesicht. Von einem auf 'n anderen Tag hat sie gesagt, ey Jörg, ich ich hab mich entliebt. Obwohl das ja schon Monate, wenn nicht sogar Jahre vorher für sie im Gefühl drinnen war.
Sie war nur nicht stark genug zu gehen. Und ich war nicht stark genug, meine Gefühle, mich mit meinen Gefühlen zu verbinden, mal emotional verfügbar zu sein für sie, wenn sie's gebraucht hat. In der Zeit, wo sie mir gesagt hat, dass sie sich ihn liebt, hat sind auch andere Dinge passiert. Ich hatt eine OP, wo die Schmerzmittel nicht funktioniert haben. Das tat richtig dolle weh.
'N Kumpel hat mir gesagt, dass er sich das Leben nehmen will. 1 meiner Manager ist quasi aus der Firma rausgegangen, hat's, ich hab ihm auch geholfen, dann eine neue Firma zu gründen, was alles gut war, aber es kam alles so gleichzeitig. 2 Kunden haben in einem Monat den Vertrag beendet, was auch für mich unüblich war. Es lag nicht an unserer Leistung, sondern weil sie sich intern verändert haben, aber es kam alles zu einem Zeitpunkt. Und es war so wichtig, dass in dieser einen Woche mir fünfmal richtig ins Gesicht gehauen wurde.
Es hat mir den Boden unter den Füßen weggezogen, weil ich's 4 Jahre lang nicht geschafft habe, Ich musste so gebrochen werden. Ich musste da einfach mal emotional richtig durchgewühlt werden. Freunde haben ja monatelang auf mich eigentlich gesprochen, jahrelang gesagt, ja, willst Du nicht mit der Emotion so zu sprechen? Da da da, 'n bisschen mehr Gefühl. Besagt, nee, Quatsch, die badet sich nur in ihren Emotionen.
Aber so. Das, was halt Leute sagen, die die komplett emotional verschlossen sind, die Ausreden finden, nach außen zeigen. Und dann habe ich quasi, bin ich schwer depressiv geworden. Meine Partnerin und ich, wir haben uns dann nach 'n paar Monaten getrennt im Januar. Je Februar war's tatsächlich kurz vorm Elfjährigen.
Und dann war ich suizidal. Das heißt, ich hab darüber nachgedacht, welchen Sinn das Leben hat und ich habe keinen gefunden. Und Menschen, die über Selbstmord nachdenken, die wollen eigentlich nicht, dass ihr Leben endet. Die wollen eigentlich, dass ihre Probleme enden. Sie wissen nur nicht, wie.
Genau da war ich. Ich war zum Glück zu diesem Zeitpunkt schon in Psychotherapie, da hab ich mich hinbewogen, weil hinbewegt, weil ich ich hab jetzt aber Psychologie studiert. Ich kenn mich in den Bereich relativ gut aus. Und viele meiner Freunde sind dann schon in Psychotherapie und haben sehr gute Dinge davon erzählt. Also bin ich zu Rosina gegangen, Rosina Geldinger hat mir, hilft mir seit 2 Jahren.
Die ist super. Die ist ganz, ganz toll. Und ja, ohne die wär's schwierig. Sehr, sehr schwierig geworden. Ich hab da 'n halbes Jahr gar nicht arbeiten können, weil ich einfach schwer depressiv nur im Bett lag und geweint habe jeden Tag.
Und das war genau das, was ich brauchte. Ich brauchte diese tiefe Emotion, dieses tiefe Weinen, dieses harte Trauern, mich mit meinen Emotionen wieder zu verbinden. Mhm. Aber das find ich wenn wir jetzt heute sozusagen, also jetzt von der Partnerschaft mal abgesehen, ist es ist es schöner oder ist es dann ist es 'n besserer Zustand, jetzt wieder emotional oder oder mit deinen Emotionen verbunden zu sein? Empfindest Du das jetzt angenehmer oder oder ist der Status vorher besser gewesen, eher rational zu sein?
Es hat beides Vor- und Nachteile. In gewissen Situationen brauchst Du Rationalität. Wenn Du dich da emotionalisieren lässt, schwierig, ja. Mhm. So.
Und auf der anderen Seite hilft es ganz, ganz doll, Menschen zu fühlen, wenn Du dich selber fühlen kannst. Ich bin glücklich, dass ich heute ein viel emotionalerer Mensch bin. Also ein Mensch, der viel emotionaler mit sich selber verbunden ist und dadurch eben auch eine echte Empathie hat, der Gefühle versteht und fühlen kann. Ich kenn die nicht nur ausm Lehrbuch und kann sagen, ja, es gibt Zorn, es gibt Eifersucht, es gibt Ehrgeiz, es gibt, sondern ich spüre und kann genau definieren, genau benennen, wie fühle ich mich und kann es ausdrücken. Mhm.
Die Verbindung, das, was mir Menschen da dafür als Feedback geben, die Leute gucken mich an und denken, ich bin 'n neuer Mensch. So fühle ich mich aber auch, weil ich immer weinen kann aus dem Nichts. Ich bin einfach glücklich. Und ich lasse Das ist so das, was ich auch immer im im im Storytelling vertrete, dass Menschen Menschen leben ja oder Menschen fühlen ja. Und es geht immer drum, ich hab heute auch wieder 'n Post gemacht, der hieß irgendwie so Marketing, gutes Marketing wird gehört und richtig gutes Marketing wird gefühlt, ja?
Und so ist es, wenn wenn Du's schaffst, dass deine Emotionen in irgend 'ner Form rüberkommen, dann hast Du, glaub ich, gewonnen. Jörg, ich würd jetzt an der Stelle mal 'n Cut machen. Erst mal schon mal vielen Dank, dass wir so offen miteinander reden konnten. Ich fand's die megaschöne Abschlussgeschichte jetzt sozusagen im Zuge deiner Lebensgeschichte. Ich glaube, wir könnten 5 Folgen machen und hätten immer noch nicht alles beleuchtet, ja.
Aber ich fand's megaschön, dass Du und ich find es generell an dir auch sehr, sehr schön, dass Du so offen mit allem umgehst und auch, dass sozusagen für die Leute und für euch draußen jetzt klar wird, im Leben ist es nicht nur im Business so, dass Mentoren wichtig sind und dass man sich auch Hilfe holen darf. Ich glaube, offen, ehrlich Hilfe zu fragen, ist eine der der mutigsten Dinge, die Menschen tun können. Und dann noch mal darüber zu reden und nach außen zu gehen, so wie Du das machst, Jörg, und ich kann euch allen nur empfehlen, folgt ihm mal, schaut ihn euch an, guckt mal, wie der Jörg mit dem Leben so umgeht. Ich finde, er ist da 'n absolutes Vorbild. Natürlich, jeder macht das auf seine Art und Weise, aber die Frage, wie wie geh ich mit Emotionen da sind wir beide sehr ähnliche Typen und deswegen schon mal vielen Dank bis dahin.
Frage, ich hab noch 'n paar Abschlussfragen. Ja, die letzte Frage, die ich sozusagen auf dich bezogen hab, bist Du jetzt im Moment, fühlst Du dich jetzt im Moment angekommen so? Also ich will jetzt gar nicht die große Frage stellen, nach welcher Ziele hast Du oder so was. Da da würden wir wahrscheinlich wieder noch eine Zeit lang reden, sondern bist Du im Moment glücklich, da wo Du jetzt bist? Voll.
Ich hab eine Checkliste, die ich alle paar Monate durchgehe. Das sind so 11 Lebensbereiche und die bewerte ich immer ganz rational aus 'ner auf 'ner Skala von 1 bis 10. Mhm. So, welcher Punkt ist wie wo? Da gibt's so Liebe, Kreativität, Spiritualität, Fitness, Gesundheit, Körper, Finanzen, Umgebung, Umfeld, Freunde und so weiter.
Und ich glaub, ich hatt noch nie sonen hohen Wert. Wenn jetzt im Schnitt bei 8.7 oder so was, das ist echt fett. Das ist echt viel. Ich bin in allen Bereichen grade richtig, richtig, richtig glücklich. Richtig glücklich und zufrieden, weil ich für mich durch dieses, ja, die Leute sagen spirituelles Erwachen einfach verstanden habe, dass alles immer genau zum richtigen Zeitpunkt kommt.
Mhm. Und ich nicht mehr bewerten sollte, was gut und was schlecht ist. Weil was heute gut ist, kann morgen schlecht sein und umgekehrt. Absolut. Also nehme ich einfach alles an, was kommt und bin dadurch im Bliss.
Ich bin dadurch im Glück des Lebens. Alles ist richtig. Alles passiert Ich bin jetzt bei dir und finde ich auch total schön so als Fazit. Abschlussfragen, lieber Jörg. Und was ich ganz am Anfang vergessen habe, versteh ich jetzt hier gerade auf meinem Skript.
Ich wollte dich ja mal fragen, weißt Du die Entfernung von, ich bin in Geografie sehr, sehr schlecht, weißt Du die Entfernung von Frankfurt nach, wo ist 'n die Haupt, wo ist 'n der Flughafen der nächste bei der Lanaka oder wo Parfüs. Parfüs. Ja, okay. Wie wie viel Kilometer sind wir jetzt grade entfernt bei der Aufnahme? 3434.
Okay, das hast Du jetzt gegoogelt. Ich hätte geschätzt, 3600, aber ich glaube, das sind die nach, das ist nach Berlin, was im Foto. Also Wenn nicht der Mann als das Patent hat, hat mir die gleiche Frage stellt. Das ist das Schöne am Podcasten, ja hier, wir haben eine technisch ein und 2 Verbindungen. Ich hatte schon Leute aus Frankfurt, da hat's nicht geklappt.
Egal. So, ja, also meine Abschlussfragen geben, Jörg, wenn wenn Du's erlaubst, würd ich gern fragen, gibt's irgendwas, was Du gerne noch beantworten würdest? Hab ich irgend eine Frage nicht gestellt, die Du gerne gestellt bekommen würdest? Nee. Waren alles Irgend irgendeiner Weisheit, die Du uns mitgeben möchtest oder sonst irgendwas.
Die Weisheit des Tages von mir ist wahrscheinlich, Du bekommst genau das, was Du brauchst und nicht das, was Du willst. Und wenn Du das erkennst, wirst Du alle Dinge viel leichter annehmen können, vor allem die Dinge, die dir Angst machen und da durchzugehen, stärker zu werden, das neue Level zu werden. So wie bei mir Level 39 wartert. Das kommt nicht aufgrund des Alters, ja? Das kommt dadurch, weil ich mich entwickle.
Ja, genau. Weil ich genau das bekomme, was ich brauche, egal wie's sich anfühlt. Die nächste Frage hat heute eine ganz besondere Bedeutung. Fällt mir grade auf jetzt in der Sekunde, ne. Weil ich stell die Frage immer und aber jetzt ist natürlich heute, wir zeichnen auf am fünften November, haben wir vorhin schon mal gesagt.
Und heute Nacht ist ja die in den in Amerika. Also das heißt, ich glaube schon weltweit eine wichtige Entscheidung, die da gefällt wird. Und meine nächste Frage ist klassisch und hat jetzt natürlich damit nichts zu tun, aber in dieser Nacht passiert sowieso viel auf der Welt. Wenn Du jetzt heute Abend die Augen schließen könntest ein Uhr, wenn Du ins Bett gehst, ja, und 9 Uhr 30 morgen früh typriotische Zeit, wär das, was Du dir gewünscht hast heute Nacht, egal was es ist, für dich, für deine Familie, für die Welt, whatever, würde passieren, was wär morgen früh anders auf der Welt? Oh, tiefe Frage.
Ich wünschte jedem Mensch, ob ich ihn kenne oder nicht, wir sind all 1, einfach das Bewusstsein das Bewusstsein, Punkt. Dass dass die die die Bewusstheit über das Sein und übers Wahrnehmen und über die Dinge, die man dann auch akzeptieren kann, weil man versteht, was ist, dann es ist es ist schwer zu erklären, aber alles ist einfach und alles ist Energie. Und wenn Du das einfach nur wahrnimmst und aufhörst zu bewerten, dann wird jeder ein deutlich entspannteres Leben führen, weil er nichts mehr bewährt hat. Also ich wünsche jedem Menschen einfach Bewusstsein. Einfach ein Bewusstsein und eine Bewusstheit für das, was ist, wer er ist, wie er lebt, dass alles okay ist, alles ist in Ordnung.
Musst Du keinen Stress machen, musst Du keinen Druck machen. Alles Ja, find ich sehr schön. Ich wünsche den Menschen Bewusstsein. Ja. Das finde ich finde ich sehr cool.
Okay, Du hast Was ich immer mag an Podcastgästen, ist, ich merk das sehr schnell, ob die Menschen bewusst in ihrem Kopf, in ihrem Speicher, in ihrem Herz, in ihren Emotionen die Leute haben, die sie auf dem Weg begleitet haben. Und Du hast sehr viele Namen genannt, also ich hab ganz viele mitgeschrieben. Trotzdem die Frage, hast Du eine Idee für einen Menschen oder eine Marke, die ich hier unbedingt mal einladen müsste, die halt eine sehr, sehr interessante Vita haben? Kenn ich. Ich müsste nur selber gucken, ob ich den Kontakt erst mal für dich aufwärmen kann.
Ich kenn viele interessante Menschen, also wirklich viele interessante Menschen. Nur die meisten sind halt busy und nehmen sich halt die Zeit selten für solche öffentlicher Auftritte, weil die vielleicht gar nicht mehr im Rampenlicht stehen, weil die ihre Geschichte schon fertig haben. Es sind meist wirtschaftlich erfolgreiche Menschen, zum Beispiel Lars Müller, der sich ja auch sehr stark rausgezogen hat aus allem. Und das sind spannende Menschen, Wahnsinn, oder? Also dann schreib ich mir jetzt einfach mal als potenziellen Gast Lars Müller auf und hoffe, Du steckst mir irgendwann mal die Verbindung her und dann schauen wir mal, ob das klappt, ja.
Ich mach ich ich mach den Versprechen. Ich werde dir auf jeden Fall einen Podcast Gast ranholen, der sehr, sehr interessant ist. Ich weiß nicht, ob's Lars ist. Ich treffe ihn tatsächlich morgen. Morgen ist Mittwoch.
Genau, morgen treffe ich ihn und dann frage ich ihn mal, aber ich besorg dir mal jemanden, der wirklich Ja, cool. Gespannt ist in diese Runde. Schreib mir mal, gib mir jemanden, den ich auf die Liste schreiben kann. Ich hab eine sehr interessante, spannende Liste und da freu ich mich immer. Jörg, wir sind durch.
Gibt's noch irgendwas? Hast Du noch was? Bist Du glücklich? War's okay? Ich bin so dankbar, dass wir dieses Gespräch geführt haben, weil wir hatten ein einziges kurzes Telefonat, wo ich quasi gefragt wurde, ob ich mal für die SEO Campics sprechen möchte und das war 'n tolles Event.
Schade, dass wir uns da nicht gesehen haben. Ja, ja. Aber ich bin unglaublich dankbar, dass Du mir geschrieben hast und mich gefragt hast, ob ich hier drin sein will. Das war eine ganz tolle Zeit. Ganz, ganz schön, dich auch persönlich zu kennen kennenzulernen und ich freu mich darauf, wenn wir uns noch mal persönlich unterhalten, was bei dir noch so geht.
Ich denke, wir werden uns mal in Zypern sehen. Ich dachte, dass Du da 'n Bock hast, Du mal zu dir kommen, besuch dich mal. Das klingt gut. Gut. In diesem Sinne wünsche ich dir alles Gute und bis auf irgendwann mal.
Tschüs. Alles klar. Danke dir, Manuel.
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