Cover: Etwas Sinnvolles schaffen | Katharina Stapel | BTS #20

Etwas Sinnvolles schaffen | Katharina Stapel | BTS #20

8. Mai 2025 72:40 Min. Zu Gast: Katharina Stapel
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Worum es geht

In dieser Folge von 'Behind the Story' spricht Wolfgang Jung mit der Verhaltensökonomin und Speakerin Katharina Stapel über ihre persönliche Heldenreise. Sie reflektiert über ihre Kindheit als jüngstes von sechs Kindern, prägende familiäre Herausforderungen und darüber, wie diese Erfahrungen ihre spätere Karriere als Verkaufspsychologin beeinflusst haben. Dabei teilt sie Einsichten zur Rolle ihrer Eltern und wertvolle Ratschläge fürs Leben.

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Autor: BTS - Behind the Story

Zu Gast

Verhaltensökonomin und Expertin für Kundenverhalten

Katharina Stapel ist eine erfahrene Verhaltensökonomin und Expertin für Kundenverhalten mit einem direkten Ansatz zu Verkaufspsychologie und Kundenwert.

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Transkript

Halli, hallo, Hallöchen und herzlich willkommen zur zwanzigsten Ausgabe von Behind the Story. Mein Name ist Wolfgang Jung und wie immer bin ich der Host in dieser Sendung. Ich freue mich, dass Du dabei bist und verspreche dir auch heute wieder 'n sehr, sehr interessanten Gast. Ja, behind the story, das ist mein Podcastformat, in dem ich mit Menschen über ihre ganz persönliche Heldenreise rede, über Ups, über Highlights, über Downlights, über Wege, die sie gegangen sind und so vielleicht 'n bisschen rauskitzeln möchte, warum sie die Wege gegangen sind und welche Entscheidung gut oder schlecht war. Das Ziel ist, dass Du daraus 'n paar Learning ziehst und vielleicht für dich die eine oder andere Entscheidung 'n bisschen leichter wird.

So, 20. Ausgabe, das ist ja Mini Jubiläum. Zur zehnten hatte ich mir den Marco Jank eingeladen. Grüße, geh nach Berlin. Der hat seinen Umzugsstross mittlerweile hinter sich.

Und zur Zwanzigsten hab ich gedacht, muss ich das noch mal steigern an der Qualität des Gastes? Lieber Marco, Du weißt, was ich meine. Grüß dir und küsse, ich liebe dich auch. Ja, und deswegen hab ich mir heute eine ganz, ganz tolle Kollegin eingeladen. Kollegin will ich fast gar nicht sagen, denn dann würde ja bedeuten, wir sind auf der gleichen Ebene und sie ist eine absolute Topspeakerin.

Sie ist Geschäftsführerin der Stapel Fuchs GmbH. Sie ist eine Verhaltensökonomin, sie ist MBA, sie ist Speaker, sie ist Dozent, denn sie hat 'n cooles Buch geschrieben mit dem Titel warum Kunden nicht kaufen. In meinem Kopf verbinde ich allerdings noch Meerschweinchen, 'n Hund und eine Familie. Über all das, über Psychologie, über Vertriebstechnik, über Cleverness im Marketing, über alles das werden wir jetzt reden. Und jetzt lass ich die die Katharina aus dem Sack sozusagen, die Katze aus dem Sack, denn mein Gast ist heute Katharina Stapel in der zwanzigsten Ausgabe und ich freu mich wie Bolle, dass sie mir sehr spontan zugesagt hat.

Deswegen sag ich jetzt, herzlich willkommen am digitalen Lagerfeuer, herzlich willkommen bei Behind the Story. Herzlich willkommen, liebe Katharina Stabl. Oh Wolfgang, vielen, vielen Dank. Das ist ja so ein nettes Willkommen, so ein schönes Intro. Bin ich ganz gerührt.

Vielen, vielen Dank. Ich freu mich sehr toll, dass Du mich eingeladen hast. Und ich find, es war auch irgendwie mal Zeit, dass wir uns mal wieder sehen. Ja, das find ich auch. Wir haben uns wirklich sehr lange nicht gesehen.

Ja, voll. Weil's irgendwie auf Events, keine Ahnung, wahrscheinlich erfolgreich ausm Weg gegangen wurde so. Ich weiß es nicht. Ja. Wir sind ja auch nicht so in der gleichen Bubble, deswegen ist es tatsächlich so, dass wir uns nicht so häufig übern Weg laufen.

Aber wir kennen uns schon 'n paar Jahre. Ja. Und ich glaube, das darf ich so sagen, wir schätzen uns auch gegenseitig sehr. Voll. Deswegen ist das komplett so gemeint, wie ich's gesagt habe.

Und generell in meinen Vorträgen, liebe Katharina, sag ich immer, ich möchte, dass die Menschen fühlen. Und wenn Du jetzt schon fühlst, ja, wie sehr ich mich freue, dann hab ich mein Ziel schon mal erreicht. Check. Check. Liebe Katharina.

Ja. In meinem Podcast Format mache ich das immer so, dass ich mit den Menschen über ihre persönliche Heldenreise rede, son bisschen angelehnt an dem Muster, das im Storytelling hinterlegt. Und da beginnen wir in der Regel in der Kindheit. Und deswegen würde ich einfach sagen, erstens mal, wie geht's dir? Zweitens, wo bist Du gerade?

Und vielleicht erzähl doch mal so die ersten Lebensjahre. Wo war denn die kleine Katharina zu Hause? Oha. Also ich bin in meinem schönen Büro und falls Du ein bisschen was hörst, dann ist das mein lieber Hund, der eine Tendenz zum Schnarchen hat. Der ist nämlich mein kleiner Bürohund hier.

Und mir geht's gut. Wir haben 21 Grad draußen. Ich hab heute schon schön im Garten gearbeitet. Fantastisch. Also mir geht's tatsächlich richtig, richtig gut gerade.

Schön. Und ja, ich sag immer, die Bewusstseinsphase, also sich Selbstbewusstsein beginnt in der Regel so mit der Einschulung in dem Alter 5, 6, 7 Jahre. Magst Du mal so kurz 'n Abriss geben? Wo warst Du zu dem Zeitpunkt? Wie war das so?

Wie war dein Gefühl so? Einschulung, lustige Geschichte. Ich bin eine von, also das letzte von 6 Kindern. Und ich erinnere mich noch, dass man mir irgendwann eine riesige Tüte in die Hand gedrückt hat und ich in einen riesigen Raum geschoben wurde, wo dann plötzlich auch ganz, ganz viele Kinder waren und das im Nachhinein sensationell lustig finde, weil ich keine Ahnung hatte, wo ich bin. Und ich hab's überhaupt nicht gerafft, ja?

Also ich hab gedacht, Himmels willen, ich wusste nicht, wo ich hin soll, wer diese erwachsene Dame ist, die gesagt hat, Du gehörst jetzt zu uns, Du musst jetzt mitkommen, ja? Ich hab's überhaupt nicht geschnallt. Ich hab da irgendwann mal mit meiner Mutter drüber gesprochen und dann sagt sie, Du weißt Du, beim sechsten Kind erklärt man Selbstverständlichkeiten irgendwann nicht mehr das Flutschstand durch. Das heißt, die haben echt verpennt schlichtweg zu sagen, so, Kind, Du wirst jetzt irgendwie eingeschult. Und das zieht sich tatsächlich son bisschen durch, dieses nicht klar orientiert sein.

Das hat sich ist das tatsächlich auch so als sechstes Kind, dass man so wirklich die, also nicht die abgetragen, aber dass man sagt, okay, von der Wie viel Schwester, mit 'nem Brüder waren das? Es sind 3 Jungs, 3 Mädchen. 3 Jungs, 3 Mädchen. Oh. Ja, dann ist es ja sicherlich so, dass man sagt, ach, da haben wir noch eine Weste und so und so.

Ist das für dich, war das so? Und hast Du das irgendwie empfunden? Hattest Du da 'n Gefühl bei? Nee, gar nicht. Ich bin auch nicht in 1 normalen Familie groß geworden, das muss man vielleicht dazu sagen.

Ich war son kleines Kuckuckskind und da ich aussehe wie meinen Vater, ist das dann irgendwann aufgeflogen, glaube ich. Und dann sind meine Eltern dann zusammengekommen und meine Halbgeschwister so gesehen, sind bei ihrem anderen Elternteil geblieben. Und somit war ich erst mal nur das einzig alleinige Kind und hatte Erst mal kannst Du dir ja vorstellen, nicht die beste Stellung bei meinen Geschwistern. Das heißt, wenn es Klamotten gab, dann gab's sie die Ohren. Mhm.

So. Also war das quasi schon, das heißt quasi schon, war das 'n 'n klassisches Patchwork Thema damals? Ja, ja, voll. Von vielen verstreuten Familienmitgliedern. Ja.

Was war denn, wenn ich fragen darf, dein Vater und deine Mutter, wie war das so von der Profession her? Was was haben die gemacht? Mein Vater ist Apotheker. Mhm. Also klassischer Akademiker mit sehr, sehr hohem Anspruch, muss man sagen.

Mhm. Und mit sehr, sehr hohem Anspruch, muss man sagen. Und meine Mutter, ich weiß gar nicht, ich glaube, die hat damals Einzelhandelskauffrau gelernt, hat aber bedingt durch meinen Vater so das klassische Rollenbild gehabt. Sie war zu Hause, hat sich Haus und Kind beziehungsweise Kinder gekümmert, Garten, ja. Hat dann irgendwann später, wo ich dann älter war, hat sie die Liebe für Tiffany entdeckt und hat dann irgendwie sich eine Tiffany Werkstatt eingerichtet und hat dann Lampentüren und weiß der Geier was gebaut, ja.

Und verkauft auch? Also Ja, und verkauft, ja, ja. Die hat dann richtig Kunsthandwerk gemacht. Wow, Wahnsinn. Wo war das?

Also wo, wenn Du wenn Du das sagen magst? Wir sind Ecke Göttingen groß geworden. Mhm. Und genau, in dem Raum bin ich auch geblieben. Ursprünglich aus Berlin und groß geworden dann Ecke Göttingen.

Mhm. Mhm. Jetzt weiß ich ja heute und ich hab ja nur ganz knapp in der Anmoderation angerissen, was Du alles machst, weil die Mieter, die ich hier stehen hab, die ist so lang, wenn ich die vorgelesen hätte, dann Craig. Sind die Leute wahrscheinlich ausgestiegen. Voll.

Weil Du ja unfassbar viel machst und Du bist ja eine absolut versierte Verkaufspsychologin, Trainerin, Coach, Speakerin. Ich weiß gar nicht, wie ich dich beschreiben soll. Ich auch nicht. Aber was ich mit der Frage nach deinen Eltern sozusagen 'n bisschen rausholen wollte, ist die Prägung. Wenn ich mir das so anhöre, die nackten Fakten, ohne die Emotionen und die Menschen dahinter zu kennen, dann ist aber schon 'n hoher Anspruch, dann auch eine kaufmännische Ausbildung auf der Seite von der Mutter, dann ist es schon son bisschen, also hat dich das geprägt in diese Richtung, die Du heute machst oder sagst Du, nee, das hat eigentlich mit meinen Eltern relativ wenig zu tun?

Das ist eine sehr, sehr gute Frage. Also diese Konstellation hat zum einen dazu geführt, dass ich keine Orientierung habe, also bis heute nicht, also vor allem mal mit mir Auto, das ist eine Katastrophe. Und dass ich die Dinge immer nehme, wie sie kommen. Das ist tatsächlich etwas, was ich durch die Familie gelernt habe, aber auch rückblickend reflektieren kann ich sagen, mein Vater ist kein einfacher Mensch. Ganz und gar nicht.

Ich kann nicht sagen, dass das ein gutes Verhältnis war. Das kann ich ganz klar so sagen. Meine Mutter ist so jemand gewesen, die war so das passende Gegenstück. Die hat immer versucht, das auszubalancieren, die hat aber nie für sich so bedingt durch ihre Geschichte wahrscheinlich auch nie geschafft zu sagen, ey, wir machen da jetzt mal 'n Cut, so, weil die war auch unglücklich. Aber was sie geschafft hat in ihrer Situation und das macht sie für mich zu 1 unfassbar starken Frau.

Sie hat immer dafür gesorgt, dass ich, egal welchen Furz ich im Kopf hatte, dass sie das unterstützt hat. Also so bekloppt, wie der war. Also jetzt ist irgendwie Konfirmationswochenende gewesen und ich hab mich daran erinnert, dass sie gesagt hat, was wollen wir an deiner Konfirmation machen? Und dann habe ich so was Blödes gesagt wie Stützschlopp. Wird gern mit einem und das ist ja völlig bekloppt.

Also ja. Die meinen. Was hat sie möglich gemacht? Also das hat sie dann Also solche Spinnereien, sage ich mal, da hat sie immer dafür gesorgt, dass ich das Gefühl habe, egal, was Du im Kopf hast, es ist irgendwie möglich. Und das ist etwas, was mich sehr, sehr stark geprägt hat.

Also egal Jetzt hab ich gerade den Hund gehört. Sorry, wenn ich reingrätsche. Ja. Sehr, sehr cool. So, also das habe ich wirklich gelernt.

Egal, wie tief die Scheiße ist, ich hab immer die feste Überzeugung, es geht weiter und es gibt es gibt eine Lösung. So. Haben deine Eltern dir das Gefühl vermittelt, dass Du willkommen bist und richtig bist? Also dass das hattest Du so hattest Du eine schöne Kindheit oder würdest Nein. Wie würdest Du das umschreiben?

Nein, nein. Also das kann man ganz klar sagen, nein, es gab schöne Momente, absolut, weil ich auch mich Menschen drum hatte, die die einfach zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort einfach waren und mich son bisschen an die Hand genommen haben. Das war ganz gut, aber dass ich jetzt sagen müsste, ich hatte eine 1 schöne Kindheit, das würde ich jetzt nicht sagen. Also meine Mutter hat alles dafür getan, dass es schön wird. So, es gab, ne, wird die schönsten Kindergeburtstage gemacht und so was, ne.

Also so was dann schon, aber es wurde viel über Materielles kompensiert, sagen wir mal so. Mhm. Wie viel wie viel aus diesen Erfahrungen steckt heute in der Mutter, Katharina? Tja, also das ist tatsächlich eine Achillesferse, die Du gerade ansprichst. Dafür bin ich bekannt.

Weil das ist natürlich Weißt Du, wenn Du wenn Du in sonem Familienkonstrukt wie ich das hatte, groß geworden bist und irgendwann die Entscheidung triffst, so, jetzt läuft das mal anders und dann selber damit konfrontiert wird, dass man ein Kind hat, dann ist natürlich meine Bemühung, okay, ich mache alles, aber das nicht so und bis jetzt klappt es auch einigermaßen gut, muss ich sagen. Aber und das ist total spannend für meine Entwicklung, finde ich. Also, mein Kind ist ja voll pubertär gerade und jetzt ist krass, wo ich denke, ey, die ist gut gebunden, die ist gut drauf. Es ist überhaupt kein Drama, ja? Also muss ich Wir rauschen da irgendwie gut durch, muss ich sagen, aber ich merke, dass mich das triggert, dass die natürlich Distanz will, ja?

Was vom Kopf her absolut normal ist. Aber mit meiner Geschichte denk ich, geht bei mir total der Film ab, wo ich denke, oh, bitte, ne? Also das da da muss ich höllisch aufpassen, das da nicht zu zu projizieren. So, das sag ich jetzt Also ich war, ich gehe bekennend zu seit 2 Jahren zu Greater, aufs Greater Festival Ja. In Köln.

Bin da einmal gewesen, weil ich einfach dachte, ich will das mal erleben, 15000 Menschen in soner Halle. Geil. Ich fand's irre, ja. Und da war beim ersten Mal, als ich da war, war John Stralecky da, also der Café am Rande der Welt und so weiter. Ja.

Und der Typ ist ja als Autor eine Wucht und der ist als Speaker noch noch wuchtiger. Oh, was. Der kommt da mit seinem Truppenoutfit rein und der Satz, der mir hängen geblieben ist mit am meisten und den ich am meisten gefühlt hab, der hat ja komplett seinen Vorteil Englisch gehalten, aber im übertragenen Sinne hat er gesagt Das 1., was er gesagt hat, war, Du musst lernen loszulassen. Und Du musst dir klar sein, dass viele schöne Dinge, die Du mit deinen Kindern erlebst, irgendwann zu Ende sind. Oh, was ist das?

Und wenn Du das verstehst, dann genießt Du sie umso mehr. Also er hat erzählt, dass er, hat auch Töchter und dass die Kleinste dann, dass sie abends immer 5 Hacks gemacht haben. Mhm. Sich fünfmal am Abend haben fest und dann hat er gute Nacht gesagt und sie gedrückt fünfmal und dann ist sie ins Bett gegangen. Und irgendwann an einem Abend hat er gemerkt, dass sie's nicht mehr will.

Und hat er gesagt, ich hab so geweint, ja, und ich war so deprimiert, weil ich in dem Moment realisiert habe, das kommt nie wieder. Vielleicht kommt's noch mal wieder, aber diese Phase ist vorbei. Und das sind die Dinge, die man, glaube ich, gerade, wenn man selbst in der Kindheit son bisschen an der einen oder anderen Stelle lost, war emotional, was materielle Dinge nicht wiedergutmachen können, dass man dann die Gefahr hat vielleicht oder auch einfach die Tendenz, würde ich, ist das eher nennen, solche Dinge für selbstverständlich anzusehen. Aber die sind nicht selbstverständlich und Nein. Ja, das ändert sich dann.

Gut. Danke, dass Du schon mal so offen damit umgegangen auch bist. Mich würde jetzt interessieren, Grundschule? Einfach mal son bisschen im Stakato. Mhm.

Grundschule, gab's irgendwas Besonderes, irgendwelche überdimensional viele kaputte Fensterschreiben oder oder irgendwelche anderen Eskapaden? Nein, das das kam später. So ab ab 8. Klasse, würde ich sagen. Also ich war Vorzeigeschüler bis dato und 8.

Klasse kam dann voll die Pubertät raus, aber so richtig so. Mit Stinkefinger, mit allem, was dazugehört, Da hab ich noch mal den Schulzweig gewechselt, bin ich runter auf die Realschule, bin dann noch einmal sitzen geblieben, bin dann so gut wie gar nicht aufgetaucht in der Schule. Also das war son bisschen Aber ich hab's immer hingekriegt. Also, ich hab werde ich auch nie vergessen. 13 Punkte in der Deutschklausur geschrieben über Effi Briess und hab sie nie gelesen.

Also, das Ohne ChatGPT, bitte. Ohne ChatGPT. Das hat irgendwie, hat immer hat immer funktioniert, aber ich hatte auch einfach immer Glück, dass da jemand mir wohlgesonnen war, muss man ganz klar sagen, so. Ich weiß nicht, ob das Glück war, aber egal. Es war dir immer jemand wohlgesonnen, ja.

Ja, es war immer irgendwer da, der irgendwas gesehen und gesagt hat so, komm. Mhm. Die Hilf ich dir jetzt mal an der Stelle. Ja, ja. Das war echt Okay.

Liebe Katharina, wir haben immer, ich mach jetzt mal sonen Break irgendwie so, wenn wir 13, im Alter 13, 14, so irgendwie sind wir jetzt. Da machen wir 'n kleinen Break in deiner Vita und gehen mal kurz in die Schnellfragerunde. Gerne. Die mach ich immer deswegen, weil viele unserer Zuhörerinnen und Zuhörer dich ja noch gar nicht kennen. Und ich versuch einfach son bisschen den Typus Mensch raus zu arbeiten.

Schnellfallrunde bedeutet an der Stelle nicht, dass Du jetzt mit einem Satz antworten musst, aber wir werden das mal son bisschen im Stakratruhe und dann auch mal durchgehen. 1. Frage, gibt's 'n Lieblingsbuch und welches und warum? Also ich bin ein Büchernnerd durch und durch. Also was ich an Büchern wegziehe, ist wirklich Wahnsinn.

Und aktuell ist es, das mag jetzt ein bisschen komisch klingen und es ist mir auch ein bisschen peinlich in dieser aber es ist, wie es ist, ist das Buch Seepferdchen. Das ist ein Porträt von Andrea Grill. Ist ich, ja, ist ein Buch über Seepferdchen. Das ist so zauberhaft beschrieben, ja? Mhm.

Also wo die herkommen und was die Seepferdchen ausmacht und so weiter. Das ist son richtiges Kopf zu, taucht in eine andere Welt ein Buch. Im wahrsten Sinne des Wortes. Wie kommt man wie kommt man zu Seefährtchen? Also ich weiß, dass Du Meerschweinchen hattest oder hast.

Hatte. Ich, bei uns hier gibt's 'n sehr, sehr zauberhaften Laden. Und die haben so ausgefallene Sachen, so sehr naturnah manchmal und wirklich von guten Sachen. Da sind auch immer gute Kochbücher bei und so was. Und das habe ich gesehen und war so auf dem Film, ich möchte einfach nur bei euch im Garten sitzen, die haben auch so einen Lesegatten, und möchte einfach mal mich wegbeamen.

Und habe dieses Buch genommen, hab's gekauft und hab gedacht, boah, ja, das ist son hochinteressant und wahnsinnig. Seepferdchen sind ja auch wahnsinnig partnerbezogene Tiere. Ja, ganz Die sind unendlich treu und lieben sich ja innig, also emotional auch. Das sieht man denen tatsächlich auch an. Die können ja nicht viel gestikulieren, aber man sieht das, wie die eben im paar, wie soll ich sagen, synchron schwimmen und so weiter, ne?

Also das ist schon Hab ich hab ich gelesen, das ist total spannend. Und zwar schwimmen die immer synchron in 'ner Partnerwahl und dann muss das exakt sein. Mhm. Und wenn das nicht hundertprozentig ist, dann trennen die sich wieder. Also die die gucken richtig, ob sie miteinander grooven auf die Sekunde genau, auf jede Bewegung, ja, finde ich abgefahren.

Also es ist weißt Du, man liest das und liest dann so diesen Zauber über über diese Seepferdchen, auch wie sie kommunizieren, welche Laute sie machen und so weiter. Dann macht die Autorin irgendwie so einen harten Break und schreibt dann so, weil sie ist, glaube ich, Biologin oder sowas auch, ne, und schreibt dann, wie wir Menschen die dann einkategorisieren, Rasse so und so, Cluster so, Schublade so und da war kurz mein Herz gebrochen, wo ich dachte, ach, ich kann's denn machen. Da kam die Biologin in ihr durch, obwohl das eigentlich so sensible Philosophisch war. Ja, voll. Voll.

Und übrigens das Schlauste, das muss ich jetzt einfach noch loswerden, weil da sympathisier ich so mit David Precht, ja. Weil ich liebe Oktopusse, weil Oktopusse unfassbar schlaue Tiere sind, unfassbar schlaue Wesen und auch sie lebenslang treu. Also ich mag diese Tiere. Gut, also Seepferdchen. Ja.

Wenn wir Menschen, die ungefähr aktuell so fünfzehn- bis 20000 Reize jeden Tag verarbeiten und dann sag ich immer in meinen Vorträgen, nicht nur die von außen, sondern auch noch die 20000, die wir uns selbst erzählen jeden Tag, weil wir denken ja permanent, ja. Wahnsinn. Ja. Wenn wenn Du sozusagen mal voll bist, Du hast eben gesagt, ich bin in Lesegarten gegangen, wollt mich mal wegbeamen. Gibt's denn sonen Platz, wo Du sagst, ich hab son Inspirationsecke, 'n Platz, muss gar nicht 'n Ort sein, vielleicht auch 'n Moment oder so.

Wo Du sagst, wenn ich weg mich weggeben will, gehe ich zu in Es gibt 2. Also wenn wirklich der Hahn zu ist und ich merke, da da geht gar nichts mehr, dann gehe ich tatsächlich zu diesem Lesegatten. Ja, und dann bin ich da eine Weile. Und ansonsten habe ich habe ich mit 2 wunderbaren Freunden ein Samstagmorgenritual. Jeden Morgen 7 oder viertel vor 7 fahre ich los, sammel dann jeden ein und dann fahren wir gemeinschaftlich auf den Markt und kaufen da einfach schön einen, schnuddeln die Woche durch, trinken dann noch 'n Cappuccino, freuen uns über die tollen Sachen, die wir gekauft haben.

Wir besprechen großartig, was jeder damit so macht und dann fahren wir wieder nach Hause. Mhm. Also der Wochenmarkt mit Freunden sozusagen ist Ja, voll. Ja, ja. Da kommst Du runter.

Da komme ich total runter, weil das einfach 2 Menschen sind, die unfassbar klug sind und die aus aus anderen Welten noch mal kommen und das einfach Also da ist das guten Morgen schon was wert, weißt Du? Das ist so, das ist einfach nett, so. Mhm. Mhm. Cool.

Und als wär es sozusagen die perfekte Überleitung, ist die nächste Frage oder es war die perfekte Überleitung. Was ist dein Lieblingsessen? Ich liebe Experimente mit Gemüse tatsächlich zu machen. Und aktuell ist es geschmorter Spitzkohl mit 'n bisschen Chili und Knoblauch. Darauf kommt ein Ziegenfrischkäse und dann gibt's dazu geröstete Pistazien obendrauf.

Okay. Bist Du veganerin? Nein, vegetarisch. Okay. Der moralisch flexible Weg.

Okay, wenn man jetzt so durchs Leben geht und man hat insbesondere man hat 5 ältere Geschwister und 'n Vater, der 'n hohen Anspruch hat und man selbst kommt irgendwann so in die Pubertät und dann kommt man irgendwann in den Job und alles das und jetzt bist Du heute hier. Auf dem ganzen Weg, ich hätt jetzt fast lang 'n Weg gesagt, also auf dem ganzen Weg bekommt man Ratschläge. Mhm. Gibt's 'n Ratschlag, von dem Du sagst, der hat mich wirklich begleitet, der ist mir echt wichtig, den würd ich auch weitergeben wollen? Lustigerweise war das von der Hebamme, die dann irgendwie sagte, Frau Stappe, egal was kommt, haben Sie immer das Mantra.

Es ist nur eine Phase. Und das habe ich das ist mir irgendwie hängen geblieben und das nutze ich jetzt nicht nur für fürs Kind, sondern auch fürs Gesamte. Ich habe festgestellt, es stimmt. Also wenn man mal rückblickend 'n paar Themen betrachtet, dann denkt man, ah ja, krass komm. Draufgeschissen war irgendwie eine Kackphase, ja?

Mhm. Aber am Ende geht irgendwie alles vorbei. So. Und das das hab ich mir Das sind das, was hängen geblieben ist, ja. Man soll ja immer son bisschen auch Abstand Meter zurücktreten aus der Situation, dann sagen, okay, in 2 Minuten ärgere ich mich noch in 2 Stunden, in 2 Tagen, in 2 Wochen, in 2 Monaten und in 2 Jahren, dann lacht ich wahrscheinlich drüber.

Es war halt eine Phase, ne. Muss ich allerdings sagen, im Geburtskontext find ich schon eine mutige Aussage. Liegt, glaube ich, auch mal 'n Messer, wenn man das in der falschen Phase sagt, aber im Prinzip hat sie ja recht, ne? Na ja, voll. Na ja, war war war wirklich gut.

Cool. Es ist nur eine Phase. Ich dich bei Olympia sehen würde, bei den Olympischen Spielen, welche Sportart wäre deine? Ich hab früher mal recht hoch Handball gespielt. Das würde jetzt nicht mehr funktionieren.

Heute habe ich mich auf Schokoladeessen spezialisiert. Das ist noch keine anerkannte Disziplin. Also das prangere ich auch wirklich an, weil das ist etwas, wo ich sehr, sehr gut drin bin. Sehr, sehr gut. Du siehst aber eher so aus, als wärst Du Hochleistungssportlerin, ja.

Nicht Hochleistungsschokolade essen. Ihr verwechselt das immer. Wenn ich das Kompliment einfach mal so ganz glatt raushauen darf, ja. Aber das ist an der Stelle so. Jetzt kommt die FSK 16 Frage.

Also das sag ich immer deswegen dazu, weil die wurde schon mal missverstanden. Wenn Du morgens aufstehst, also wenn der Weckerappelt, keine Ahnung, ob er dir 'n Weckerappelt, kannst Du gleich mal erzählen, aber wenn Du morgens wach wirst, was ist so das 1.? Wie ist dein Ritual? Hundkuschel. Ich habe ich hab schon immer Hunde gehabt und es hat noch nie ein Hund jemals ansatzweise ins Schlafzimmer geschafft.

Also das finde ich ganz, ganz furchtbar. Hunde haben immer unten so im Esszimmer jeder so seinen Bereich und jetzt ist bei mir 1 eingezogen. Keine Ahnung, was da passiert ist, Wolfgang. Ich kann's dir nicht sagen, die dicke Schnarchnase. Der will das auch nicht verraten wahrscheinlich, weil der ist ja schlau.

Ja, weißt Du, der hat irgendwas an sich, dass Du den nicht einfach da lassen kannst, weil sein Herz gebrochen ist, so. Und ich werde dafür belächelt, aber der hat es tatsächlich ins Schlafzimmer geschafft. Was sagt dein Mann dazu? Ja, er ist mehr. Ich finde, Du hast ja son permanenter Schnarchalibil an da liegen, ne?

Ja. Weiß ich nicht, es war er. Voll. Weißt Du, ich hab ja das große Glück, ich hab ja ich hab ja quasi meinen besten Freund geheiratet Genau, das ist und den kenn ich ja schon mein Leben lang. So, das heißt, der weiß auch, wann er eine Chance hat und wann nicht.

Okay, verstehe. Cool. Also das heißt, der Hund liegt irgendwo in 'ner Reichweite und Du, wenn Du morgens aufstehst, dann gibt's erst mal eine Runde Liebe gegenseitig. Ja, ja. Ja, schön.

Okay. Tatsächlich, ja. Ich hab in diesem Podcast eine virtuelle Superkraft. Ich kann dir nämlich ermöglichen, dass Du eine beliebige Persönlichkeit der Weltgeschichte, egal ob 500 Jahre tot oder aktuell lebend, treffen könntest, wen würdest Du mal so einen Tag richtig löchern wollen? Kübler Ross.

Da würd ich nicht eine Sekunde überlegen. In dieser Welt, Kübler Ross, für die, die Sie nicht kennen, ist die Pionierin in Bezug auf die Sterbephasen. Die hat wunderbare Bücher geschrieben, also eine beeindruckende Frau. Wer einmal einen super Lebenslauf und eine tolle Biografie mal lesen soll, der kann sich das Rad des Lebens mal reinziehen. Das ist eine Frau, die mich tief beeindruckt hat.

So. Beschäftigst Du dich viel mit Tod, mit Sterben? Nö, eigentlich nicht. Also ich ich habe also zwangsläufig, ich hatte jetzt irgendwie in der letzten Zeit viel viel Todesfälle mich herum, so. Das ist so das Externe, aber so intrinsisch erst mal nicht.

Ich hab aber mal vor Anochrach in im Bereich Altenpflege sehr, sehr viel gemacht und da war das natürlich Thema, ja. Mhm. Okay. Ja, dann dann stelle ich jetzt, also ich hab immer noch 2 Überraschungsfragen, die ich situativ stelle und die eine, die ich hier stehen hab, die hab ich noch nie gestellt. Das ist jetzt eine Premiere.

Ich bin mal gespannt und die die Props gehen aber nicht an mich, falls Du jetzt vielleicht denken solltest, oh, das ist immer eine spannende Frage oder eher da draußen, dann ist die nicht von mir. Falls ihr denken solltet, sie ist blöde, dann ist sie auch nicht von mir, ja. Die ist von meinem lieben Freund Matthias Fuchs, Grüße hinaus, der auch 'n Podcast macht Fuchs Teufels wild. Und der stellt zu Beginn seiner Podcasts immer folgende Frage und die würd ich jetzt im Kontext dessen, was Du grade in der Schnellfragerunde gesagt hast, gerne dir stellen, Katharina. Was glaubst Du, warum bist Du auf der Welt?

Oh wow. Oh krass, das ist jetzt keine leichte Frage. Mhm. Ich glaube, Nein, ich bin sogar davon überzeugt, zu lernen, wie man einen wie ich einen guten Beitrag für diese Welt leisten kann, sodass es für alle hilfreich ist, die in meinem Umfeld sind, so. Mhm.

Ja. Cool. Mhm. Ja, ist eine schwierige Frage, ich weiß es, weil ich hatte sie selbst auch, ich war Gast bei ihm und dann hat sie mir gestellt und ich war genauso überrascht wie Du jetzt. Und das ist interessant, darüber nachzudenken.

Ich hab eine ähnliche Antwortvariante gehabt und tatsächlich, wenn ich mich mit Menschen drüber unterhalte, kommt immer so im Endeffekt so was raus wie, ich möcht einfach sozusagen mehr ins Universum zurückgeben, als ich bekommen hab oder mindestens gleich viel, das wär schon mal neutral, ja. Aber eigentlich sind wir ja da, die Welt zu verbessern und unser eigenes Leben auch vor allen Dingen optimal zu machen sozusagen, ne. Denn ich sag immer und das glaub ich fest dran, also ich bin kein spiritueller Mensch, auch wenn mir alle immer wieder wieder spielen, das käme so rüber. Ich bin, wie soll ich 'n sagen, real spirituell, ja, ne, irgendwie. Ich weiß, es gibt 'n eine Zahl aufm Grabstein vorne und aufm Grabstein hinten und was wir bestimmen, ist eben der Strich dazwischen, ja.

Und ich glaube, da möglichst viel rauszuholen aus dem Strich, das ist unsere aller Aufgabe sozusagen. Letzt, ja? Also ich glaube, es gibt 2 Seelen so in uns, ne. Das ist tatsächlich meine Überzeugung. Ich glaube, der menschliche Kern ist böse.

Das hört sich jetzt so schwierig an, aber ich glaube tatsächlich, weil ich gelernt habe, dass wenn keiner guckt, benehmen sich Menschen beschissener. So, das habe ich gerade im Kontext Kinder erfahren und auch auch so und sehe das auch, dass wenn wenn Du denkst, Du bist alleine, so, dann geht tatsächlich die Post ab. So und ich glaube ganz tief daran, dass das der Job einfach auch ist, zu gucken. Also wenn ich wenn Du mich jetzt fragst, pass mal auf, Du musst jetzt irgendwie 3 Wochen nicht arbeiten, Du hast meine Kreditkarte feel free, ich würde komplett durchdrehen wahrscheinlich. Ich würd Netflix und ich würd Chips essen, ich würd Finger am Bauchnabel, ich würd gar nichts mehr machen, so.

Ich würd wahrscheinlich mal so richtig alles das, was ich mir so verkneife, machen, aber immer mit dem Wissen, oh, das ist jetzt nichts, ja? Das kannst Du mal eine Phase machen und dann poppt so dieses Bedürfnis auf. So, Und ich glaub, die Balance da einfach zu kriegen zwischen, was ist jetzt egoistisch, so und was ist so niederträchtig und was ist eigentlich das Richtige, was man tun muss? Wie viel Egoismus ist gesund und wo ist die Grenze, wo andere dann auch sozusagen mit reinziehst, ne? Das ist ja immer der Punkt.

Voll. Ah, ist spannend. Könnte man stundenlang drüber reden. Ich hab aber noch eine Frage in der normalen Schnellfragerunde, nämlich die letzte Frage. Mhm.

Was ist das letzte Geschenk, das Du dir selbst gemacht hast? Blumen und Bücher, immer dasselbe. Gibt's besondere Blumen, die Du magst? Ich liebe tatsächlich Ranunkeln und Tulpen gemischt, so als Schnittblumen, liebe ich. Und aktuell natürlich Garten.

Also alles, was so blau, lila, rosa, weiß, das ist so Deins. War meine Heide Welt, ja. Okay. Cool. Ja, dann erst mal schon mal vielen Dank für die Schnellfragerunde und ich würde sagen, wir steigen einfach wieder in deine Vita ein.

Wir sind waren ja ausgestiegen so, ich sag mal, im früh pubertären Alter. Wie ging die schulische Laufbahn weiter? Hast Du schon kurz gesagt, Realschule et cetera. Was wie, also die Frage, die ich dann an der Stelle habe, weil ich sie ja immer son bisschen entlanghangele an der Heldenreise, Der Held hat ja irgendwann und der Held in dieser Folge bist ja Du, der Held hat irgendwann so den Ruf zum Abenteuer spürt er in sich, ja. Also er er hat sonen Drang nach Veränderung.

Und das passiert meistens so mit, keine Ahnung, 16, 17, 18. Manche machen mit 24 noch keinen Ruf zur Veränderung, gibt's auch. Aber egal. Also wo würdest Du sagen, war der Punkt, an dem Du zum ersten Mal gedacht hast, okay, ich hätte Lust, das und das zu machen? Ich glaub, Du hast tatsächlich recht.

Es war irgendwie in dem Alter, und zwar, wo man so anfängt, dann den ersten Job zu machen, ne, sein Taschengeld irgendwie aufzubessern. Mhm. Da hab ich in einem Eiscafé gearbeitet, wo wir uns immer so mit Freunden dann auch getroffen habe und hab dann relativ schnell gemerkt, irgendwie ist es kacke. Alle gehen feiern und ich bin hier der Dorfmann, der irgendwie die Leute bedient und da hier weiterarbeiten muss. Und dann habe ich, zu dem Zeitpunkt kam grade das Walking raus.

Da war das Es ist irgendwie gerade entstanden, dieser Trend. Und dann habe ich gedacht, ah ja, krass, dann mache ich das doch. So. Und hab mir dann überlegt, wie cool es doch eigentlich werde, wäre, wenn man eine Walking Gruppe hätte, die einen dafür bezahlt, dass man mit denen einmal die Woche so rumwatschelt. So.

Und wie es immer so war, schon immer durchweg, also völlig bekloppte Ideen im Kopf und dann einfach machen, so. Ich weiß gar nicht mehr, wie das gelaufen ist, ob ich das sogar in die Zeitung gesetzt habe, in meinem naiven Kopf. Auf jeden Fall hatte ich dann 40 Leute auf einmal, die gesagt haben, oh ja, Walking ist eine tolle Idee. Und ja, dann sind wir einmal die Woche walken gegangen. Das war so In der Nummer bist Du jetzt, Entschuldigung, aber aus der Nummer bekommst Du jetzt so leicht nicht raus, weil 40 Leute kriegst Du ja nicht zusammen, wenn Du irgendwie Zweiteiler in unter Kleinanzeigen machst, sagst, hallo, ich walke mit Leuten.

Da hattest Du doch schon eine Vertriebsstrategie. Gar nicht. Da lass ich dich jetzt einfach nicht so aus, ey. Ja, tatsächlich tatsächlich gar nicht und das ist total spannend, weil mir das ganz oft unterstellt wird. Ich scheine und das ist auch crazy, also jeder, der mich näher kommt, der muss dann auch lachen, weil ich scheine eine 1 spannende Ausstrahlung zu haben.

Also das 1. Feedback, was ich immer kriege, ist, ah, Du bist ja gar nicht so arrogant. Find ich auch, bin ich ganz oft. Und dass mir 1 1 1 1 strategisches Grunddenken unterstellt wird, dass ich weiß, wie ich die Sachen angehe. Und das ist sehr, sehr lustig, weil das ist gar nicht der Fall.

Das ist tatsächlich gar nicht der Fall. Also wenn Du dir mal 'n Lebenslauf anguckst, ich bin gestolpert von von zu. Also da waren Sind wir gleich noch son bisschen detaillierter? Ja. Also sind wir jetzt ins Walking gestolpert?

Okay, da lass Ich bin Wirklich reingestolpert. Ich kann dir nicht sagen, was ich da reingeschrieben habe. Da hab ich Was hast Du da einen von unserer Teilnehmer? Weiß ich's noch? Das weiß ich nicht, aber es hat auf jeden Fall gereicht.

Lass es 10 Mark, 15 Mark gewesen sein. Das war der Ersatz für die Eisdielen. Ja, ja, genau. Und die und das Lustige ist, die laufen teilweise heute noch. Also wenn ich dann zurück zu meinem Heimatort gehe und die manchmal treffe, dann sagen sie, ach, Du wieder, wir laufen immer noch.

Wir laufen noch. Du hast schon. Es sind irgendwie so 3, 4 Leute, die es da noch übrig geblieben sind. Das ist irgendwie lustig. Ja, ja.

Ja, das ist wirklich krass. Ja, das war meine 1. Berührung mit hab eine Idee und mach's einfach. Ja, so. Und da warst Du wie?

16? Tja, gute Frage. Ja, so wahrscheinlich, ne? 16 ungefähr. Aber das würde ich ja jetzt nicht sagen, dass Du da eine Profession entdeckt hast, sondern Du hast so gemerkt, okay, mit 'ner Idee kann man Geld verdienen und dann kann man was machen, was Spaß macht und ich meine, Du hattest ja Win win.

Bist Du auch selber noch gelaufen, ne, also von daher. Voll. Ja. Ja. Krass.

Also schön. Und wie ging's dann weiter? Das war ja Realschulzeit. Ja, ich hab dann Also wie gesagt, ich wusste nicht, was ich machen sollte. Von daher habe ich Abi gemacht, einfach weil ich Also ich hätte keinen Plan, was man sonst machen sollte, so.

Nachm Abi habe ich dann immer noch nicht gewusst, was ich werden sollte, was man so machen kann. Also wie gesagt, beim sechsten Kind macht man sich tatsächlich auch nicht mehr die Mühe scheinbar zu überlegen, hier, das sind die Optionen, die man so hat. Lass uns mal sprechen. Und mein, ich sag mal so, mein Kuckucks Papa, der ist Lehrer gewesen und von daher habe ich gedacht, na ja, dann schreibst Du dich einfach mal fürs Lehramt ein. Deutsch und Geschichte, glaube ich, war das oder Deutsch und Bio, ich weiß gar nicht mehr.

Und ja, hab dann gewartet auf den auf die Uni, bin dann dahin gegangen und hab nach 2 Stunden gedacht, nö, das brechen wir mal hier an dieser Stelle ab. Wir kommen hier nicht zusammen. Und bin dann ins Berufsinformationszentrum gegangen und hab da Ordner durchwühlt, also das 1. Mal eine Auseinandersetzung gehabt mit Berufen und hab dann gesehen, dass man Ernährungsmedizin auch als Job machen kann. Und da ich in dem Haushalt, wo ich groß geworden bin, da kannst Du nicht einfach nach Hause kommen und sagen, Du hast nach 2 Stunden die Uni geschmissen.

Also, das ist keine gute Idee. Der Vater ist, der schwört die ganze Zeit überm Kopf rum, der so akkurat und so anspruchsvoll war. Also die Benchmark, Wolfgang, wenn ich eine 1 minus nach Hause gebracht habe, dann war eher so, warum ist das eine Minus? Also da das ist ungefähr so die Benchmark. In der Retroperspektive, war das gut oder war das schlecht?

Ich glaube, dass eine gewisse Forderung gut ist, aber ich glaube, man darf Liebe und Leistungen nicht vermischen und das ist nicht gut. Also da musste ich viel für tun, da für mich das auch zu trennen. Also das ist irgendwann dann echt son Nebensthema geworden. Ich glaube, ich schaff das auch nicht immer richtig gut so. Also ich werd wahrscheinlich immer jemand sein, der Arbeit, Arbeit, Arbeit schaffen, schaffen, schaffen so.

Das ist irgendwie, da komme ich schwer zu Ruhe, muss ich ehrlich sagen. Aber dieses Liebe und Leistung, das nicht zu trennen, das das war Mist. Ja. Ist das eine der Sache, die Du als Mutter anders machst? Ja.

Mhm. Konsequent. Cool. Ja. Ja und dann hast Du aber nicht studiert, sondern hast dann gedacht, okay, ich mach irgendwas im Genau.

Ernährungs-, Gesundheitswelt. Genau, ich hab dann bei 'ner medizinischen Hochschule in Hannover angerufen und hab gesagt, hier, ich seh, ihr bildet hier aus, ne, ich hätte Bock. Und dann sagt die, aber wir sind doch schon dabei, aber Sie haben Glück, es ist 1 abgesprungen. Sie können nachrücken. Und dann habe ich da eine Ausbildung gemacht, was mir sehr, sehr gut getan hat.

Es war noch mal der Schulkontext. Es war nicht dieses Freie, es war sehr, sehr orientiert. 4 Wochen Schule, 4 Wochen Praktikum. Also extrem Wo hast Du da Praktikum gemacht? Also was war dann sozusagen der betriebliche Teil?

Das war in Krankenhäusern, das war in Beratungsstellen, das war bei Krankenkassen, das war in Altenheimen, in Schulen. Also das das breite Arbeitsspektrum, wo die Tätik eine Rolle spielt. Mhm. Also das das breite Arbeitsspektrum, Ethik gar eine Rolle spielt. Mhm.

Ja. Und es war gut, weil das davon zehr ich heute noch, diesen hohen Praxisanteil immer im Blick zu haben. So Theorie und Praxis sind ja immer immer 2 paar Puschen so, ne. Mhm. Und das war gut, weil er die die Zeit brauchte ich, glaube ich, noch.

So. Und dann habe ich mich direkt selbstständig gemacht. Wie alt bist Du jetzt so ganz grob in der Einschätzung? Also kommt nicht aufs Jahr an, aber ungefähr Anfang 20, oder? Ich bin 29, aber Nein, ich meine jetzt in der Phase, wo Du die das auch erzählt hast.

Das ist eine gute Frage, weil wann ist man fertig mit Abi? Keine Ahnung. Mit 18, glaube ich, oder mit 19 18, 19. Was Du für 1 gemacht hast. Ja, ich hab Abi 2000 gemacht.

Mhm. Genau, dann war ich 20. Mhm. Mhm, okay. Und 20 Abi gemacht, genau.

Mhm. Ja. Okay. Und dann hab ich mich direkt selbstständig gemacht. Als?

Änderungsberatung. Mhm. Ich hab früh angefangen mit Fitness. Ich hab da 'n Fable früher gehabt. Ich war in 'ner guten Fitnessstube, würde ich mal sagen und die haben viel Sport Fitness auch gemacht, also für die Bühne und so weiter.

Also Wettkampf, da war ich sehr involviert. Da hab ich schon sehr, sehr früh angefangen, Trainerscheine zu machen und die Leute so für die Bühne fit zu machen. Das hat mir sehr, sehr gelegen. Und dann habe ich gedacht, ah, wunderbar, die vergrößern sich, also mache ich mich doch direkt selbstständig. Was ich natürlich vergessen habe oder nicht im Blick hatte, ist, dass ich alle vorher ja frei beraten hatte, einfach weil man sich da kennt.

Dann habe ich 'n Büro gemietet, ich glaub 5000 Mark im Monat oder so, Euro, und es kam aber keiner. Habe ich da in dem Büro gesessen und es kam niemand. So. Ja, und dann habe ich mich notgedrungen, mit Dingen beschäftigt, wie wie kriegt man die Hütte voll? Mhm.

Wenn man auf einmal Verbindlichkeiten hat, so. Ja. Also war das im Prinzip der 1., also war das der 1. Touchpunkt zum Vertrieb, würdest Du sagen? Also, wo Du gemerkt hast, ich muss ja irgendwie verkaufen?

Ich weiß nicht. Ich mein, letzten Endes, ich bin mit der Frage darauf hinaus, das ist ja eigentlich heute dein deine Domäne, ja. Und bis jetzt hast Du ja noch nicht aktiv über Vertrieb geredet, sondern über zufällig 40 Mann, die mit dir laufen, weil das Universum sie dir geschenkt hat oder so. Aber irgendwann kam ja der Moment, wo Du gesagt hast, ich muss verkaufen, ich muss Vertrieb machen, eine Kohle hier auszuspielen. Ja, ich hab ich war leider zu jung und ich hatte nie Menschen mich herum, die auch selbstständig waren oder sich selbstständig gemacht haben.

Das heißt, ich hatte auch keinen Ansprechpartner mich rum. Das heißt, ich ich musste mich da irgendwie durchwurschteln. Und ich hab dann angefangen, Vorträge zu halten. Zur Volkshochschule und so, oder? Genau, ganz klassisch.

Volkshochschule, bei Krankenkassen, bei Apotheken, irgendwann auf Gesundheitskongress. Das hatte dann irgendwie so seinen Lauf genommen und dann Ich bin da wirklich reingestolpert, das muss muss ich wirklich sagen. Also es war nicht so, dass ich gedacht habe, ich gehe jetzt bewusst auf den Kongress. Also ich hab schon, weiß ich nicht, relativ früh wahrscheinlich mit 22 schon vor vor 2000 Leuten gesprochen. Das war war für mich überhaupt nie nie 'n Problem.

Dann kam so jemand wie iPro Soja oder Unilever, hier kannst Du kannst Du für uns auch was machen. Das ging so, weißt Du? Das war so reingestolpert Glück gehabt. Ich hab das nie als Marketing oder Vertrieb empfunden, nie. Das kam deutlich später.

Ich bin dann kam dann irgendwann die Allergenkennzeichnungsverordnung raus oder so. Ja, Weiß, ob Du dich da noch dran erinnern kannst, da musste alles deklariert werden. Und im Zuge dessen hatte mich einen Lebensmittellieferant gebucht, seine Kunden zu schulen in dem Thema. Und der hat sich 'n paar Schulen von mir angeguckt und der sagte dann irgendwann, Frau Staabel, ich möchte, dass Sie meinen Vertrieb in Rhetorik schulen. Und dann habe ich gesagt, kann ich nicht, ich hab ich hab da überhaupt keine Expertise.

Er sagt, ich denke schon, Sie arbeiten sich da jetzt bitte rein, So. Und dann habe ich das gemacht und hab gedacht, ah ja, krass, ist ja eigentlich genau mein Thema, es macht ja voll Spaß. Dann hat er sich das auch wieder angeguckt und dann hat er gesagt, ich möchte, dass Sie meinen Vertrieb im Verkauf schulen. Dann habe ich gesagt, Alter, ich hab auch keine Ahnung von Verkauf. Und da hat er nur gesagt, überlegen Sie mal, wie lange Sie schon bei mir sind.

Und es war 'n ganz, ganz feiner, immer noch 'n ganz, ganz feiner Mann und dann sagt er, wir sprechen noch mal über ihren Tagessatz. So, und dann hat er im Grunde genommen, also ich weiß es noch wie heute, dass der, ich hab immer 800 Euro pro Tag genommen damals und er hat gesagt, ich möchte das mit Ihnen machen, aber nicht zu diesem Preis. Von hat er gesagt? Ja. Und dann hat er mich auf einen Tagessatz von zweieinhalb gebracht und hat mich für, ab dem Zeitpunkt waren's dann, glaube ich, noch 4 Jahre seinen Vertrieb schulen lassen.

Also hat jemanden einfach so gesagt, hier, pass mal auf, ich glaub, Du hast da Talent. So, ich glaub, das könnte dein Ding sein. Und apropos fangen wir damit an, schon mal Geld damit zu verdienen, weil Du bist mehr wert. Also krass. Also das war einfach 'n unfassbares Glück, muss ich sagen, also da so jemanden zu haben.

Und der hat im Grunde genommen dafür gesorgt, dass dass mir das klar war, was ich da eigentlich, glaub ich, ganz, ganz von meiner Leidenschaft her ganz gut kann. Also ich bin heute extrem extrem überrascht und glücklich, weil Du legst mir wirklich die Vorlagen hin, genauso wie ich sie brauche. Tatsache, die Leute, die den Podcast häufig hören, wissen das, weil jetzt an der Stelle diese Zeit rum stelle ich die Frage und die steht auch schon hier auf meinem Skript, weil ich hier die ganze Zeit mitschreibe, wie Du merkst. Und die die ist auch schon, die kreist schon eine Zeit lang in meinem Kopf. Die hat zum einen eine sehr persönliche tiefe Variante, also Komponente.

Und zum anderen ist sie eine, die ich einfach im der Hellneuse stelle und hier passt das sehr gut. Und ich versuch das mal son bisschen so in eine Form zu gießen, dass meine Synapsen dann gut draußen ankommen oder dass man das leicht versteht. Also was ich Den Impuls, den ich hatte, war, als Du sagtest, ich hatte nie jemand mich rum, der selbstständig war. Ich hab das alles alleine gemacht. Ich saß dann in meinem Büro für x Euro und dann kamen keine Kunden.

Da war mein erster Impuls, okay, damals hast Du schon drüber nachgedacht, warum Kunden kaufen oder nicht kommen, ja. Also das passt, das matcht so schön mit deinem Buchtitel heute. Erst mal, das war mein Gedanke. Dann war mein zweiter Gedanke und dazu gehört die kleine Vorgeschichte für euch da draußen, die ihr natürlich jetzt noch nicht kennt. Dass die Katharina mir schon mal relativ ausführlich vor 'n paar Jahren, ich glaub in Kassel bei 'nem Event, erzählt hat und das hättet ihr wirklich sehen müssen, wie sehr, also wie wie glücklich sie ist, dass ihr Mann ihr bester Freund ist und dass sie ihren besten Freund, den sie überhaupt nur haben kann im Leben, geheiratet hat und so weiter.

Also das zu vertiefen. Aber das die Story war natürlich in meinem Kopf. Und jetzt hast Du gesagt, ich hatte keinen Mentor, ich komm jetzt mal auf die auf den Punkt der der Frage gleich, Ich hatte keinen Mentor in Bezug auf selbstständig machen. Da war jetzt in meinem Hinterkopf dieser Apotheke. Ich will aber auch ganz bewusst nicht mehr in diese Familiengeschichte gehen.

Die Frage, die ich dir stellen möchte an der Stelle ist, beide Wörter beginnen mit m, Mann und Mentor. Wie sehr, also 1. Frage, wir sind im Alter 17, 18, 19, 20. Jetzt sagst Du, es ist mein mein bester Freund. Also Frage Nummer 1, wie wart ihr da schon ein paar, ja?

Wart ihr schon zusammen zu dem Zeitpunkt? Und zweitens, wie stark war dein Mann damals oder ist er heute auch dein Mentor? Oh, jetzt muss ich Also ich bin jetzt seit 26 Jahren mit meinem Mann zusammen. Das heißt, der hat die ganze Reise mitgemacht. Mentor?

Nein. Sparringspartner oder wie würdest Du das bezeichnen? Das ist jemand, der steht am feste am festesten, wenn's bei mir windig wird. Das kann ich das kann ich wirklich so sagen. Also der, wenn ich Zweifel habe oder denke, oh scheiße, ich schmeiß alles hin oder das oder das, ne?

Oder wenn ich sage, soll ich das oder das? Der trifft immer die Entscheidung für mich. Der sagt immer, mach das nicht, geh da bitte weiter, so. Du kannst es gut. Also da ist er wirklich unfassbar, da steht er wieder 1.

Ich lerne natürlich unfassbar viel von ihm, das ist keine Frage. Er hat eine besondere Art der Toleranz, die ich sehr, sehr schätze, Und ich lerne natürlich auch extrem viel über mich, weil er auch mein Lieblingsarloch ist. Also mit niemandem kann ich so gar nicht streiten wie mit ihm. Also das ist eine Katastrophe. Also nicht, weil wir nicht zu streiten hätten, sondern weil wir wirklich nicht streiten können.

Also, nichts zu streiten hätten, sondern weil wir wirklich nicht streiten können. Also, da fliegen dann richtig die Fetzen. Also, das ist crazy. Also, ich würde uns beide für sehr sozial kompetent bezeichnen, so grundsätzlich in Konfliktsituationen, aber wehe, wir beide haben einen Konflikt. Also das gibt Konfetti.

Aber nur kurz, so, dann gehen wir wieder auseinander und da lernt man viel über sich. Von daher würde ich sagen, es bleibt nicht aus, dass man voneinander miteinander lernt. Mhm. Und ich hab 'n paar Sachen, die würde ich mir oder die lern ich von ihm, aber als Mentor nein. Mhm.

Also ohne jetzt sozusagen auf dem Thema rumzureiten und den Mord, würde ich behaupten, er ist 'n Stück weit Mentor, denn es zeichnet ja den Mentor aus, dass er dich an die Hand nimmt, dann wenn's windig wird und dass er vor dir steht oder bei dir steht und dass er dich auch son bisschen in die richtige Richtung schubst. Und deswegen fand ich, kam ich eben drauf, als Du über diesen Herrn, dessen Namen Du gerne, wenn Du magst, verraten darfst, weil ich mag das, wenn Mentoren auch mal sozusagen gewürdigt werden, denn der hat ja genau das gemacht. Der hat dir ja Dinge zugetraut und in dir gesehen, die Du nicht selbst erkannt hast. Und der Mentor kommt ja und sagt zu, Katharina, Du kannst das, ich helf dir, ich nehm dich an die Hand. Und der hat dir sogar noch mehr gemacht.

Der hat ja gesagt, und außerdem geborene ich dir auch noch mehr Geld dafür, weil Du bist eigentlich viel zu günstig. Du verkaufst dich unter Wert. Und das ist 'n echter Mentor. Also jetzt, wir sind jetzt von meinem Mann zu deinem Herrn gesprungen, der dich da beauftragt hat. Aber das ist nämlich die Frage, die ich oft stelle auf dem Weg von den ganzen vielen Windungen, die Du überwunden hast bis heute, wo Du jetzt bist mit deinem Buch und mit deinem, ich würde jetzt mal sagen und Du konntest mir gerne zustimmen oder widersprechen, deinem gesetteten Standing in der Branche mit mit 'nem gewissen Know how.

Du bist da schon sehr etabliert auch in diesem Vertriebsbereich, würd ich jetzt mal so ganz grob sagen, ja, also wirklich nur sehr, sehr grob. Da gibt's immer wieder Mentoren, die einen an die Hand nehmen. Würdest Du sagen, dieser Mann war 1? Ja. Und gibt's andere, von denen Du sagst, okay, da hat mich, da hat mir echt mal 1 richtig geholfen?

Die Nina Baumann fällt mir da noch ein, die dürfte dir was sagen. Mhm. Das ist eine sehr, sehr, sehr, sehr gute Freundin geworden, die die noch mal die Perspektive Selbstständigkeit und Herausforderungen der Selbstständigkeit anders versteht, weil sie einfach selber selbstständig ist. Also das war auch sone Schlüsselperson, die die da gut unterstützend war. Ja.

Mhm. Okay. Jetzt hab ich noch eine ganz entscheidende Frage, die ist mir immer persönlich sehr wichtig in dem Podcast. Mhm. Weil weil oft Menschen wie Du und auch ich nach außen und auch viele andere meiner Gäste, die wirken immer so, als wenn's immer nur nach oben geht, ja.

Und ich bin persönlich auch jemand, der gerne auch über Schwächen und über Redets redet. Und ich will da jetzt gar nicht so tief reingehen, aber Du hast ja erzählt über den Moment, Du bist noch relativ jung. Du hast diese familiäre Situation, wo Du weißt, es ist immer, also eine 1 minus ist jetzt, da bin ich ja. Also da ist 'n extrem hoher Anspruch an dich gewesen. Mhm.

Das macht ja auch Druck, auch wenn man drüber lächelt heute aus der Perspektive, ist es ja schwierig. Und jetzt sitzt Du alleine in deinem Büro und hast das Gefühl zu scheitern oder hast Zweifel. Und die generelle Frage, jetzt nicht auf diese Situation bezogen, sondern generell im Leben, wie gehst Du mit so was Hast Du da eine bestimmte Methode entwickelt? Hast Du die intrinsisch? Hast Du eine Empfehlung für die Hörer, wo Du sagst, okay, wenn Du wirklich mal denkst, jetzt sitze ich hier richtig in der SCR, was machst Du dann?

Sucht euch 'n Lesegarten, lest ein Buch über Seepferdchen und dann guckt noch mal neu auf die Situation drauf. Also meine ich jetzt ganz ernst. Ich glaube, es ist ganz gut, raus aus dem Drama, aus dem Detail rauszugehen, Abstand zu kriegen, mit jemandem zu sprechen, der so gar nichts damit ermutigt hat, dann einfach nüchtern noch mal drauf zu gucken. Also was mir immer hilft, ist so 'n kontextuelles Bild und Abstand. So.

Und dann sieht die Welt schon gar nicht mehr so aus, wie ich sie vor vor 'ner Stunde empfunden habe, so. Ja. Und gibt's diese Phasen, wo Du dann auch ganz tief in dem Gefühl drin bist, also Zweifel und so? Oder oder gab's die früher? Ja, klar.

Kommt von früher nicht. Wie wie bist Du dann konkret aus der Situation raus? Also sagst, ich lenk mich jetzt ab, ich geh eine Stunde walken oder was ist so deine Methode? Wie machst Du das dann? Kommt drauf an.

Also es es kommt 'n bisschen auf das auf auf die Art und Weise des Dramas an. Also es kann auch mal sein, dass ich erst mal rumwirbele und nur gestresst bin so und dann auch 'n bisschen blöd werde so. Und dann kommt erst so die Phase, wo ich denke, so jetzt genug Drama, jetzt jetzt Abstand. Das das gelingt mir dann ganz gut. Aber ja, so what?

Also ich hab, also wie gesagt, bin jetzt 21 Jahre selbstständig. Ich hatte das große, große Glück, dass es immer, dass ich immer auch Glück hatte, so. Es es ging immer voran, es ging immer es ging immer gut voran, so. Und das der Break oder so, was heißt der Break, stimmt so auch nicht, aber so der die ersten richtigen Hürden, wo ich dachte so, also so geht's offensichtlich auch, die kamen so nach mit nach Corona erst, ja. Mhm.

Da hätte ich jetzt auch noch nachgefragt gezielt, Ja. Denn Du Du bist ja jemand, der sehr präsent ist, auch in Präsenz sozusagen, deine Workshops und Schulungen und Speakings macht. Wie wie war das damals mit Corona? Das müsste ja auch 'n extremer Kick gewesen sein nach unten sozusagen. Tja, also das ist eine gute Frage.

Erst ging's bergauf, weil dann auf einmal alle alle mussten digital, alle wollten digital verkaufen. Und dann kam ja so diese diese Müdigkeit dieser Zweifel, dann kam der Ukraine Geschichte noch mit dazu. Das kam ja noch 'n bisschen später, aber das war so eine Mischung und das hat sich 'n bisschen gepaart mit mit meiner Persönlichkeit, glaube ich. Ich glaub, da kamen so 2 Sachen zusammen. Das Externe und das, was ich für mich in mich trage.

Ich bin keine 24 7 Personen. Das heißt, ich brauche Inspiration. Ich muss raus. Ich muss andere Leute sehen. So, ich brauche auch Freiheit.

Also man muss fairerweise dazusagen, wir wohnen extrem großzügig. Also wirklich extrem großzügig. Platzmäßig haben wir überhaupt gar keine Probleme, aber es ist son Kopfding, weißt Du? Also wenn ich das Gefühl kriege, ich bin fremdbestimmt, dann geht bei mir irgendwas ganz Schräges ab. Also dann dann wird's eine vogelbilden Nummer bei mir im Kopf, ne?

So. Mhm. Und das hatte sich irgendwie gepaart. Und dann war die Situation, dass ich das höchste Auftragsvolumen der gesamten Laufbahn hatte und mich echt gefreut, weil ich dachte, oh ja geil, dann hast Du irgendwie so das 3, 4 Jahre einfach Ruhe so von dem ganzen Stress. Und dann sind 100 Prozent zurückgetreten.

Wirklich 100 Prozent. So, wo ich dachte, Alter, was mache ich denn jetzt? Ne? So, ey. Das war schon, wo ich dachte, das ist neu.

Mhm. Das ist wirklich neu. Fuck. Und was hast Du gemacht? Oh, ich bin harte mit mir ins Gericht gegangen.

Ich hab dann mehrere Steps gehabt. Ich hab dann gedacht, so, ich bin scheiße, weil ich in auf die falschen Pferde gesetzt habe. Also ich hatte dann noch so, die die anderen sind mit schuld an dem Drama natürlich, ne. Das war so mein Einstieg. Bin dann aber relativ schnell dahin gekommen, dass ich dachte, so, jetzt beruhig dich.

Selbstreflexion, was hast Du gut gemacht? Was hast Du weniger gut gemacht? Was Du weniger gut gemacht hast? Ne. Zieh dir den Puschen mal komplett an, so und mach einfach irgendwas.

Haben die dir die Kunden, diese 100 Prozent, haben die dir den Grund jeweils gesagt? Also wusstest Du, konntest Du anhand der Aussagen analysieren, was Du falsch gemacht hattest? Weil sie haben ja erst mal 100 Prozent gebucht. Also da war ja bis dato war ja dann alles okay und plötzlich springen die dann alle wieder ab. Das ist ja irgendwie 'n cringe.

Voll. Aber ich hab zu dem Zeitpunkt noch im Konzernumfeld war ich tätig und da gibt's keinen Also die Zeit, die wir jetzt haben, ist einfach, da geht jemand mit 'nem Rotstift durch und es ist egal, ob Du was leistest oder nicht leistest. Externen wird erst mal gestrichen. So, das das wird auf einem Level entschieden, mit dem ich noch nicht mal Kontakt habe. So, das heißt, da habe ich keine Das war halt auch wieder so was Fremdbestimmtes, was mich total ausflippen lässt.

Ja, also da hatte ich überhaupt keine Einflussmöglichkeiten, da ansatzweise irgendwas zu drehen und zu machen, weil die Ansprechpartner da keinerlei Entscheidungsspielraum mehr hatten oder auch Kompetenzzonen entzogen. Also dann habe ich irgendwie Kunden auch, die 'n Teil schon abgerufen haben, aber nie bezahlt haben. Also das war schon noch mal eine neue Situation, so, ja. Okay. Ja, manchmal ist es ja so, dass im Leben sich Dinge auch so krass verändern.

Also da hätte man ja in der Lehrphase gar nicht mitgerechnet, ja, aber Nee, ich auch nicht. Dann hab ich ja gelernt, dass Du da einfach mal in 'n Lesegarten gehst und dich setttelst und auch wieder neu angreifst, ja. Das ist eigentlich 'n, eigentlich 'n sehr schönes Bild, ja. Ja, voll. Und dann irgendwann schickst Du mir mal 'n Bild von dem Lesegarten, den würde ich gerne mal sehen.

Oh, das ist so schön da. Ja, schick ich dir gerne. Ja, cool. Gut, liebe Katharina, dann dann sind wir jetzt hier an 'nem Punkt sozusagen, jetzt haben wir auch sehr schön mal über son paar kritische Momente gesprochen. Jetzt bist Du heute hier bei mir im Podcast.

Noch mal vielen lieben Dank dafür, dass Du so offen bist und so mit, oft mit mir redest. Auf 'ner Skala von 1 bis 10, wie glücklich bist Du jetzt so im Moment mit mit Heute? Der Situation? Ja. Hier jetzt.

Also Glück ist ja immer nur 'n Moment, ne. So. Ich würde sagen, heute liege ich bei 1 8. Sehr gut. So.

Was musst Du tun, damit's erzählt wird? Also ehrlich gesagt gar nicht mein Ziel. Ich hab irgendwann aufgehört, an an Glück zu arbeiten, und ich hab mir etwas etwas angewöhnt, an Frieden zu arbeiten. Und das ist tatsächlich etwas sehr sehr Schönes. Ja.

Also bist Du Fried im im in der Friedensskala bei der 9 oder so oder 8.5? Oh Mensch, ey, dann dann siehst Du mich irgendwann im Tibet hängen. Es macht aber einfach Spaß, diese Ausrichtung zu haben, weil das eine sehr nach innen gerichtete Ausrichtung ist und das Externe son bisschen außen vorlässt. Das ist nämlich sehr schön und bin auch 'n guten Weg einfach, glaub ich, so. Mhm.

Ja. Cool. Wie geht's denn jetzt weiter? Also wir haben ja noch gar nicht drüber geredet, also in unserer, in deiner Bescheidenheit und ich, in meiner, wie soll ich sagen, Schlotterigkeit, hab ich gar nicht erwähnt, dass Du die Stapelfuchs GmbH gegründet hast oder hab ich das in der Anmoderation gesagt? Egal.

Anyway. Doch, ich hab's gesagt, tatsächlich. Wie geht's mit der Stapelfuchs GmbH weiter? Wie geht's mit dir weiter? Was so deine Vision denn letzten Endes und das ist jetzt kein Thema von meinem Podcast generell, aber ist natürlich das Thema KI 'n Thema, das uns alle so im Marketing jetzt schon relativ stark toucht.

Wo siehst Du dich selbst in 'n paar Jahren? Wie ist dein Plan? Was was machst Du als Nächstes? Ich kann dir sagen, was für dieses Jahr ansteht. In 'n paar Jahren?

Keine Ahnung. Die Stapel Fuchs GmbH macht das, was sie was sie gut kann, immer noch. Sie analysiert Kunden im Markt und unterstützt dabei Unternehmen, die richtigen Entscheidungen für jetzt und für morgen zu treffen. So, das macht mir einfach unfassbar Spaß und das möchte ich auch gerne weitermachen. Ich hab im letzten Jahr sehr, sehr dankbar, ich bin angefragt worden von einem Schweizer Datenunternehmen, da Mitgründerin zu sein.

Das machen wir auch gerade. Was heißt Schweizer Datenunternehmen? Kannst Du das noch 'n bisschen genauer sagen oder sind's gerade Das ist die Outleier Lab GmbH und die messen oder wir messen mittels 1 Software die Mitarbeiterperformance entlang der gesamten Customer Journey, so wirklich dezidiert sagen zu können, was muss auf Team, Mitarbeiter, Unternehmensebene konkret verändert werden, mehr Umsatz zu machen? Mhm. Ein sehr, sehr spannendes Projekt, KI frei an der Stelle.

Wo sehe ich mich da? Keine Ahnung. Ich hab ich hab grad Bock, das Schweizer Unternehmen da den die neuen Strategien für für Sales und Marketing mitzuentwickeln und auszuprobieren. Da sind wir natürlich gerade alles am Anfang. Das macht gerade unfassbar Spaß, was funktioniert, was funktioniert nicht?

So, die Stapel Fuchs GmbH hat sich für dieses Jahr entschieden, in das Thema Bildungsträger mit reinzugehen. Das heißt, da wird es ab August diesen Jahres die ersten Weiterbildungen zu geben. Ja, das das ist erst mal so der nächste Plan. Mhm. Das klingt doch schon nach jeder Menge.

Ich hab tatsächlich noch eine 1 letzte fachliche Frage, weil Menschen mich immer wieder fragen und ich generell auch so mitbekomme, dass diese Frage in der in der Szene umhersch wird. Du hast ja jetzt das Buch geschrieben, auch in 'nem renommierten Verlag, warum Kunden nicht kaufen, also nicht in Klammer, ja. Und Du bist und deswegen stell ich dir auch die Frage, die ich nicht jedem stelle, Du bist aber für mich tatsächlich in der Außenwahrnehmung erstens mal natürlich eine extrem angenehme Person, deswegen hab ich dich auch in meinen Podcast eingeladen, aber Du bist vor allen Dingen in deinem, in deiner Bubble, so würd ich's jetzt mal sagen oder in in deinem Business für mich eine extrem starke Personal Brand, so. Jetzt lass ich's einfach mal so Ja, doch, das lass ich jetzt erst mal so stehen. Es gibt, also wenn ich die Top 5 aufzählen müsste in Deutschland, ich so, das mach ich jetzt nicht, dir zu Bauchpinseln, da kommt gleich noch eine Frage, aber was ist so?

Die Top 5 in ihrem Metier, dann sind das so Leute wie Britta Bährens LinkedIn, ja. Mhm. So die Kategorie. Und da gehört für mich Katharina Stapel Vertrieb und Vertriebspsychologie und so was dazu. Krass.

Eindeutig, ja. Da bist Du wieder so reingekuggelt hier oder gekiegelt oder wie Du vorhin gesagt hast, ne. Aber es ist für mich so. Und meine Frage, die ich eigentlich damit verbinde, ist, und das fragen mich Menschen, macht das Sinn, 'n Buch zu schreiben als Personal Brand? Würdest Du das noch mal machen?

Weil ich weiß, ich hab ja selber auch, und wenn's auch nur 'n kleiner Achtsamkeitsschmaker ist, ich hab 1 geschrieben, es ist unfassbar viel Arbeit, ja. Oh, so krass, ja. Würdest Du's noch mal machen? Hat sich das für dich gelohnt oder wie ist dein Fazit zum Thema Bücherscheuen? Das ist nicht mein erstes Buch.

Und ich hab nach jedem Buch gesagt, Alter, nie wieder. Hat sich das gewohnt? Finanziell lohnt sich da 'n Buch, glaube ich, nicht so. Ich kann dir jetzt grad nicht sagen, was ich mit Büchern an Geld gemacht habe. Ich weiß, ein Buch hat es geschafft, in die Unis aufgenommen zu werden.

Da kommt 'n bisschen mehr dabei rum. Das ist jetzt auch Zufall gewesen, aber ansonsten finanziell lohnt, tut sich das gar nicht. Lohnt sich das für Personal Brand, wie Du's nennst? Hatte keine Ahnung. Ich hab zu wenig mit dem Buch gemacht, muss ich sagen.

Also man hätte es natürlich, ne, die die Sarah Bidenauer zum Beispiel, die hat es die hat es ganz toll gemacht, ja. Also die hat den ganz klassischen Weg gewählt, wie man das so macht, ja. Also wie wir mit Sicherheit da was von gehabt haben, ne, für ihre Reputation. Ich hab das alles nicht gemacht und von daher kann ich da, bin ich da, glaube ich, keine keine gute Ansprechpartnerin? Ich weiß es nicht.

Hat es sich trotzdem gelohnt? Ja, weil ich einen Ort brauche, mein Zeugs irgendwie unterzukriegen. Also ich hab dann, ich denke, ich hab eine geile Idee. Ich hab irgendwas richtig gut geblickt so und das das muss irgendwohin, so. Ja, das ist, glaube ich, wahrscheinlich son Ego Ding, keine Ahnung.

Okay, das ist sone Ein Frau Therapiegruppe, wie Du das schreibst. Bitte nicht, ich glaub, da ist da ist hoffentlich gutes Zeugs drin. Also Ja, das das ist ja umstritten so. Aber Marco sagt immer, wenn wir 2 Podcasts machen, das ist eine Zweimal Therapiesitzung, weil Ja. Und andere hören halt dann später zu.

Es ist aber so, man findet manchmal auch zu eigenen Dingen dann an der Stelle. Ja. Ja, cool. Wenn ich jetzt sagen würde, ich weiß nicht, ob ich das fragen will, aber ich frag dich einfach mal. Wenn ich jetzt fragen möchte, in 2 Sätzen warm kaufen Kunden nicht, was sagt Katharina Stappe dann?

Siehst Du, mit so einfachen Fragen kriegt man mich immer. Ich glaube, weil wir digital nicht gut mit Leuten umgehen. So. Top, wir wir drangsalieren sie. Kauf Du sau.

Kauf Du sau. Ein Stück. Möglichst schnell. Ja, genau. Und möglichst wiederkehrend und und alles.

Ja. Und wir haben ja keine Fragen dazu zu kaufen. Runtergebrochen ist das das Problem, ja. Mhm. Okay.

Ja. Ja, cool, Katharina, ich könnte noch 1000000 Fragen stellen, aber die Stunde, die gute Stunde ist schon fast drum. Ich hab aber son paar Abschlussfragen noch. Gerne. 1.

Frage, gibt's irgend eine Frage, die ich dir gestellt, die ich dir nicht gestellt habe, die Du gerne beantwortet hättest? Oder andersrum, gibt's 'n Thema, das dir noch auf dem Herzen liegt? Nein. Nein. Nein.

Nein, nein. Das, was dich interessiert, soll zu fragen. Okay. 2. Zweiter Abschlusshinweis, ich hab nur noch eine Superkraft, die ist noch viel besser als die 1..

Ich kann nämlich dafür sorgen, dass wenn Du heute Abend mit Mann und Hund dich zur Ruhe legst, ja, heute Nacht und deine Augen schließt, dann kannst Du dir was wünschen. Es ist völlig egal, ob Du dir das für deinen Hund, für deine Tochter, für deine Familie, für dich oder für die ganze Welt wünschst. Das wird morgen früh passieren, egal was es ist. Was wär morgen auf der Welt anders? Oh, das weiß ich ganz genau.

Das wäre, dass jeder Mensch sofort die Fähigkeit zur Empathie hat. Und aus Empathie entsteht ganz, ganz viel wohlwollend und ganz andere Entscheidungen und in meiner Welt wär das die Lösung für alles. Ja. Dick 'n bisschen kitschig, ich weiß, aber Nö, finde ich überhaupt nicht. Finde ich, finde ich überhaupt nicht.

Finde ich, finde ich überhaupt nicht, finde ich absolut wichtig, ja. Und ist leider was, was gerade im Businesskontext zu kurz kommt. Voll. Glaube ich aber umgekehrt auch, dass es mit ein Grund und das ist jetzt sehr unbescheiden, aber die Wahrheit ist so, manchmal muss man auch mal machen, ja. Das ist ein Grund, warum ich als Speaker relativ erfolgreich bin, weil ich den Leuten knallhart sage, ihr müsst fühlen, was ich Ich geh auf die Bühne, weil ich will, dass ihr fühlt, was meine Inhalte sind.

Ich will nicht, dass ihr ihn nur versteht. Ich will nicht, dass ihr mir nur glaubt. Ich möchte, dass ihr das fühlt. Und wenn Menschen mehr fühlen und mehr andere fühlen, ich hab jetzt vor Kurzem eine Übung gemacht oder in meinen Vorträgen eine Übung, wo Menschen im Vortrag andere fühlen. Und das hat so genial funktioniert.

Und Du kannst dir nicht vorstellen, wie da in Münster waren, meist nicht 250 Leute oder so machen. Oh, schön. Wie die Menschen, was da fürn Vibe dann plötzlich da dran ist, ja. Und Empathie will ich jetzt nicht sagen, wär vielleicht so viel gesagt, aber in son gegenseitiges, ich mach jetzt erst mal jemanden, ich mache jemandem 'n gutes Gefühl an der Stelle, ja. Wie toll sich das anfühlt, also das ist schon, kann ich in der großen Klammer komplett verstehen, was Du gesagt hast.

Ach, schön. Letzte Frage, meine liebe Katharina. Ja. Gibt's eine Person, die Du mir empfehlen würdest aufgrund ihrer Vita oder ihres Personal Brandings oder, weil sie einfach toll ist, deinen Hund mal ausgenommen, der ist da zu schweigsam. Aber ansonsten, ansonsten gibt's 'n Mensch, von dem Du sagst, den müsste ich mal hier in Podcast einladen?

Ich habe 2 sogar. Der eine ist gut, weil er nicht nur ein sensationeller Mensch ist, sondern weil er auch, glaube ich, auch 'n bisschen Reichweite mitbringt. Das wäre der Jörg Hurth, das ist der Innovationsmanager von REWE Digital. Ein so spannender Mensch, also mit so viel tollen Ideen, so eine tolle Art zu denken, wirklich, da kannst Du die Stunden unterhalten. Das wär der eine Tipp und der andere ist die Gritt Arndt Lauterbach, das ist ehemalige Senior Vice President von Fleischmann Hinnert.

Die hat, glaube ich, den spannendsten Lebenslauf, den ich kenne, ist ein unglaublich kluger und weiser Mensch. Das ist so jemand Spannend, warum? Ja, weil die einfach die die hat so krasse Perspektiven. Also immer, wenn wenn ich denke, ich hab schon alles durchdacht und dann erzähle ich ihr das und dann bringt sie noch mal 'n komplett anderes Bild, macht die noch mal auf. Das ist eine Begabung, das ist wirklich toll und sie hat einfach dieses son son tief guten Kern mit 'n bisschen Punk.

Das mag ich. Und die hat einen Lebenslauf, der der unfassbar ist. Also Okay, also die muss sich einladen. Das wird so viel Spannendes. Ja.

Ja, ja. Ja, richtig cool. Dann dank ich dir ganz herzlich dafür. Ich dank dir für deine Antworten. Ich dank dir für deine Geschichte.

Ich dank dir für deine und. Gerne. Und ich hoffe, dass wir uns ganz bald mal wieder irgendwo aufm Event über den Weg laufen, dass wir Ja, voll. Voll. Das würde mich auch freuen, lieber Wolfgang.

Dann vielen lieben Dank nach Ich danke Ihnen. In die Nähe von Göttingen. Grüße an den Hund, der war sehr brav. Man hat mal gehört, wenn er, 2, dreimal hat er geschneit und jetzt eben hat er getrunken, aber das ist alles völlig okay. Wir sind hier alle nur Menschen, hätt ich fast gesagt, ja.

Ja. Nee, also. Danke schön.

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