Endgegner Unbekanntheit | Kim Adamek | BTS #04
Worum es geht
In dieser Folge von 'Behind the Story' spricht Wolfgang Jung mit Kim Nadine Adamek, Gründerin der Digital Lotsen GmbH, über ihre Heldenreise von der Ausbildung zur Mediengestalterin bis zur Selbstständigkeit. Kim teilt offen ihre Herausforderungen, Erfolge und die Bedeutung von Leidenschaft in der Berufswahl. Themen sind zudem Mitarbeiterführung, die Rolle ihres Partners in der Agentur, Krisenbewältigung und finanzielle Sicherheit im Unternehmertum.
Autor: BTS - Behind the Story
Zu Gast
Kim Nadine Adamek ist eine erfolgreiche Unternehmerin und Gründerin der Digital Lotsen GmbH. Sie begann ihre Laufbahn mit einer Ausbildung zur Mediengestalterin und machte sich anschließend selbstständig.
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Transkript
Ja, hallo und herzlich willkommen zur Ausgabe Nummer 4 von Behind the Story. Mein Name ist Wolfgang Jung und ich freue mich, dass Du heute auf diese Weise dabei bist. Unterstützt wird der Podcast von Chemics d e und Team digital d e. In jeder Behind the Story Ausgabe möchte ich mit bemerkenswerten Menschen und oder Marken über ihre eigene Heldenreise reden, über ihre Herausforderungen, über ihre Erfolge, Ziele, Hürden und so weiter. Ich glaube, davon kann man am meisten lernen und ich finde es immer wieder schön, wenn Menschen sie öffnen und bisschen hinter die Story blicken lassen.
Setz sie also 'n paar Minuten jetzt gleich zu mir und meinem Gast ans digitale Lagerfeuer und lass dich von den Geschichten und Erfahrungen meines Gastes 'n bisschen inspirieren. Ja, heut freue ich mich ganz besonders und ich muss mich direkt bei ihr entschuldigen, denn hab den ersten Termin verbarasselt und sie hat direkt noch mal zugesagt, dass die liebe Kim Nadine Adameck mein Gast ist. Kim ist eine erfolgreiche Unternehmerin. Sie hat die Agentur Digitallotsen GMBH gegründet. Sie war in den Bereichen Contentmarketing, Social Media und SEO unterwegs und ich glaube, aktuell führt sie da auch sone Art Marken Relaunch durch, da können wir gleich mal drüber reden.
Und hinter all dem und hinter dem Erfolg, den sie auch als Speakerin und Moderationskollegin hat, was sie alles ganz, ganz toll macht, hinter all dem steckt natürlich auch noch die Privatperson Kim, die neben dem Ganzen, was ich eben schon erwähnt hab, glaube ich, auch noch 'n kleines Familienunternehmen managt, wie man so schön sagt, ja, mit 2 Kindern und Familie. Ja, und wir reden son bisschen über Kims persönliche Heldenreise und was sie so geprägt hat. Ja, ich denke, das war genug Einleitung. Ich hoffe, ich hab nichts Wichtiges vergessen. Freut euch also jetzt auf 'n inspirierendes Gespräch voller Erfahrungen und Learnings.
Ja, ich begrüß jetzt mal ganz offiziell herzlich willkommen am digitalen Lagerfeuer. Herzlich willkommen bei Behind the Story. Herzlich willkommen liebe Kim Nadine Adamek. Vielen, vielen Dank. Was für ein Intro.
Hast Du das bestimmt soweit? Ja. Du hast Pixel vergessen. Ich hab Pixel euren Agenturhund vergessen. Richtig.
Asche auf mein Haupt. Ja, liebe Kim. Ich hab 'n bisschen was über dich erzählt. Magst Du so zur Einleitung einfach mal kurz so über dich erzählen? Wer bist Du?
Wo bist Du gerade? Was hast Du so vor? Ich weiß, Du warst beim Sport heute schon und hast mich zwischen Sport und Kirmes geschoben und dafür schon mal herzlichen Dank. Sehr gerne, genau. Ja, Du hast mich eigentlich schon ziemlich gut getroffen, gut vorgestellt.
Ja, ich bin grad zu Hause. Hier kann ich am besten Podcasts aufnehmen, weil's hier in der Regel ruhig ist, obwohl es könnte schon sein, dass meine Tochter vielleicht die Nummer sprengt. Das macht die nämlich gerne. Wenn die merkt, hier geht irgendwas ab, dann springt die gerne mal oder springt die gerne mal rein. Steht auch gerne auf der Bühne offensichtlich.
Scheint sie geerbt zu haben, ne. Ja, ja, von wem hat sie das los? Ja, genau und ja, was willst Du noch wissen? Also Du bist wohl zu Hause? In Hattingen an der Ruhr.
Auf also nicht direkt in Hattingen, sondern in Niederwenigenern, das ist ein Dorf. Schön ländlich. Ich guck auf grünes, auf einen grünen Berg mit Wald obendrauf und einen Bauernhof. Also so richtig schön idyllisch, wie man sich das vorstellt. Ja, cool.
Genau. Und Pixel ist jetzt wo? Bei dir oder in Nee, die ist oben bei Patrick. Bei meinem Mann. Ja.
Schöne Grüße an beide. Ja, dann gib uns doch mal son kurzen Überblick. Wir haben ja hier oder ich möchte ja hier in diesem Podcast gezielt nicht so aufs Business schauen, aber trotzdem handele ich mich immer so am Werdegang der Menschen entlang, dann auch mal son bisschen zu hinterfragen, warum hast Du das getan oder was ist dir hier begegnet und so weiter. Deswegen kannst Du einfach mal 'n kurzen Überblick über deinen Werdegang beruflich geben und so die wichtigsten Stationen vielleicht. Jawoll.
Okay, ich hab mein Abi 2001 abgeschlossen, die ersten nach den Nullen, war unser Motto. Genau, danach habe ich ein Jahr lang ein Jahrespraktikum gemacht in 1 Werbeagentur beziehungsweise ich wollte das ein Jahr da machen, hab das dann aber in 1 anderen Agentur beendet, weil ich in 1 anderen Agentur eine Ausbildungsstelle bekommen hab für danach als Mediengestalterin für Digital- und Printmedien mit Schwerpunkt Web. Dann ist diese Firma nach einem Jahr pleite gegangen, das war total schön. Und ich hab dann anstatt Bewerbungen zu schreiben, hab ich telefoniert. Weil ich dachte, wenn ich jetzt Bewerbungen schreib, dauert das ewig, bis ich eine neue Stelle hab.
Deswegen hab ich telefoniert 3 Tage und 3 Städte durchtelefoniert, bis ich dann eben einen Termin bekommen habe bei 1 Agentur in Essen, die mich dann auch aufgenommen haben, wo ich dann auch meine Ausbildung zu Ende machen konnte. Da habe ich in erster Linie Illustrationen von Karten, Bahnen und so weiter. Für diese Karten, die an den Busradstellen sind. Die habe ich sehr intensiv illustriert und Powerpoint Präsentationen gemacht und weil ich, das hat mir halt nicht gereicht, deswegen bin ich nach der Ausbildung direkt in eine andere Agentur gegangen. Dort hab ich recht lange Bedienungsanleitungen gesetzt und Verpackungsdesign gemacht.
Leider konnte ich also dieses ganze Webthema nur privat weiterführen. Interessanterweise hat das irgendwie nicht so, also ich hab, ne, das war ja dann eine Printagentur. Genau. Dann war mir das aber irgendwann zu langweilig mit diesen Bedienungsanleitungen, weil das immer das Gleiche war. Vorher wars so, dass man da nach also frei arbeiten konnte, je nach Produkt und die Verpackung gestalten konnte.
Und dann haben die aber nach Tchibo sozusagen das nachgemacht für die Firma, für die wir da gearbeitet haben und haben auch son Style Guide eingeführt. Dass halt diese ganzen Linien, das waren Non Food Produkte, dass die halt alle quasi nach Style Guide gemacht werden mussten und dann war dann halt quasi die Kreativität tot. Und dann hab ich mich da intern auf eine Stelle als technische Redakteurin beworben und hab die auch bekommen und hab dann 4 Jahre lang als technische Redakteurin gearbeitet und hab Bedienungsanleitung beschrieben. Funfact, wir haben immer die Produkte aus China bekommen, mussten die dann testen und dann die Bedienungsanleitung schreiben. Meine Highlights waren ein Autoradio mit 80000 Knöpfen und ein Grill.
Ein großer, also nicht son kleiner Kugelgrill, sondern son fetter Monstergrill, den wir auch erst mal gucken mussten, wie man den zusammenbaut und so. Das war witzig. Und da da hast Du dann tatsächlich bei 0 angefangen mit der Bedienungsanleitung oder hattest Du sozusagen das chinesische Original und Nee. Gut, damals gab's da noch kein Deep L und so was? Nein, nein, manchmal gab's 'n paar Notizen, die die schon hatten.
Aber größtenteils war da wirklich nichts und wir mussten dann halt schauen. Wie er das hinkommt. Ja, ja, genau. Aber die Agentur hat das jetzt schon viele Jahre gemacht, also einige Dinge gab's auch schon einfach, da hatten die das schon erforscht. Aber es gab halt auch immer mal wieder neue Produkte, wo wir halt dann gucken mussten, was da genau wie funktioniert.
Das war auf jeden Fall sehr spannend. Ich habe In welchem Jahr sind wir jetzt ungefähr? Wir sind jetzt in 2010 ungefähr. Ich hab dann, nee, während ich da in dieser technischen Redaktion gearbeitet hab, hab ich angefangen abends BWL zu studieren, abends und am Wochenende an der FUM. Und hab den Schwerpunkt Schwerpunkt dann auf Marketing und Kommunikation gesetzt.
Und hab mich dann während der Zeit weg beworben, weil das war für mich son volle Augenöffner, dieses Studium. Das hat es hat auch alles geändert. Einfach diese Perspektive von Mitarbeiter sein, angestellt sein und dann auf einmal siehst Du so die Zusammenhänge. Das war total krass, wirklich. Das war so, als hätte wär ich son Pferd gewesen mit so Scheuklappen Und dann hat mir 1 diese Scheuklappen abgenommen.
Und ich dachte, oh mein Gott, hier kann ich nicht bleiben. Und bin dann woanders hingegangen in 'ner eine Agentur und hab dort dann auch meine Bachelorarbeit geschrieben. Und die haben mich lustigerweise, Grüße gehen raus an Jan Peiniger, haben mich dann gezwungen einen Facebook Account einzurichten. Und das das genau das wollte ich nicht, weil ich fand Facebook follow weird, weil die immer diese komischen Ja, die hatten da so immer so komische Spiele damals, wo Du dann deine ganzen Daten preisgegeben haben musstest. Ganz am Anfang war das noch so und da das fand ich irgendwie konnte ich überhaupt nicht wechseln irgendwie.
Und ja, dann musste ich das aber machen. Das würde glaube ich immer noch übrigens, ne. Also diese Spiele gibt's immer noch. Aber ich bin schlauer geworden. Ich mach da nicht mehr mit.
Okay. Ja genau. Und da fing das dann an, dass mich dieses ganze Social Media Thema so ereilt hat, weil ich hab sollte dann für die Agentur, ich war dann Assistenz der Geschäftsführung Schrägstrich Artdirektorin in dieser Agentur. Mhm. Und sollte dann eben diese Social Media Kanäle Facebook und damals Twitter für die Agentur bespielen.
Und das war so die Geburtsstunde sozusagen, dieses ganzen Thema. Und ich hab dann auch tatsächlich meine Bachelorarbeit zum Thema Social Media Tracking geschrieben. Cool. Mit 1.1 abgeschlossen. Oh, das muss richtig werden.
Gratulation nachdrücklich. Danke. Lass mich noch mal 'n kleines Stück zurückgehen. Du bist ja jetzt schon relativ schnell so durch. In der, also ich versuche im Behind the Story Podcast immer mich son bisschen an der Heldenreise nach Joseph Campbell entlang zu hangeln.
Mhm. Und da beginnt es in der Regel so mit 'nem mit dem Ruf zum Abenteuer. Und der Ruf zu deinem Abenteuer war ja vermeintlich aus der Bio, wie ich das jetzt entnommen habe, der Ruf zur Mediengestalter, ja? Und vielleicht kannst Du da noch mal ganz kurz sagen, wie kam das? War das sone intrinsische Motivation, dass Du gesagt hast, ja, so Mediengestaltung, das wär's oder war das so diese klassische Arbeitsamtsberatung gab's bei uns damals, seh ich das auch noch Arbeitsamt und die haben dann gesagt, ja, Du bist jetzt Gärtner oder sonst irgendwas, ja?
Also hast Du das schon in dir gefühlt, so Kommunikation ist dein Ding, auch in dem Alter schon? 10. Klasse. Wusste ich oder 9., 10. Oder 9., 9.
Oder 10. Klasse war's so, da waren diese ersten Ausbildungsmessen, ich war auf 'ner Gesamtschule. Die haben super-, superviel für uns gemacht, einfach so eine Berufsorientierung zu finden. Offensichtlich ist das heute nicht mehr so. Bei den meisten Die meisten jungen Leute wissen ja nicht so richtig, was sie machen sollen, aber bei uns war das damals echt extrem.
Ab der neunten Klasse gab es die gab es Ausbildungsmessen, wir sind in auch zum Arbeitsamt. Es gab mehrere Praktika und so weiter und da hab ich dann angefangen, mir Gedanken darüber zu machen, was will ich denn eigentlich? Und es war einfach klar, dass es irgendwas mit Kunst sein muss, weil ich schon schon immer gezeichnet habe, schon immer gestaltet habe, schon immer gemalt habe. Und dann hab ich mich halt schlau gemacht und bin dann irgendwann auf Mediengestaltung gekommen und das war für mich der einzige Beruf, wo ich Potenzial gesehen habe, auch Geld zu verdienen. Mhm.
So alles andere, was Du mit Kunst, was Du mit Kunst halt machen kannst, entweder ist es 'n super, superlanger Weg. Und ich hatte Angst vor der Mappe. Also deswegen hab ich's nicht studiert. Ich hatte hab mir das nicht zugetraut damals, dir sone Mappe abzugeben. Und deswegen hab ich den Weg der Ausbildung gewählt.
Mhm. Was man als Learning vielleicht so mal mitgeben darf, ich bilde ja auch schon seit über 25 Jahren aus und bin auch Prüfer bei der bei 2 Bereichen der EAG in Hessen. Es passiert auch bei mir in der Agentur immer wieder mal, dass Mädels sich bewerben, weil sie sehr, sehr kreativ sind. Und sie gibt dann tatsächlich sone Mappe ab mit Kohlezeichnungen oder irgendwelchen Aquarellenbildern und so weiter. Ich glaube schon, dass Mediengestalter 'n Beruf ist, wo Du dich, wenn Du die richtige Agentur findest, auch so in der Richtung auch austoben kannst.
Also einfach, falls ganz, ganz junge Menschen zuhören, da mal eine Richtung vorzugeben, so Mediengestalter digital oder Print, ist immer noch 'n Beruf, in dem Du sehr kreativ sein kannst. Wichtig, Du findest die richtige Agentur. Und das stimmt das wär ja auch 'n Learning bei dir. Also nur Bedienungsanleitung oder so. Es gibt nicht so kreativ an der Stelle.
Das das stimmt, aber es war trotzdem gut, ne. Weil es war einfach gut auf meinem Weg, weil ich da einfach gelernt hab, strukturiert zu arbeiten. Ne, das also Und strukturiert auch abzuarbeiten. So, das war ja auch, ich bin ja 'n kleiner Chaot, ne. Sind ja Kreative oft 'n bisschen chaotisch und so.
Und für mich war das echt gut, einfach für diese Dinge so auch abarbeiten zu können und sich dem mal zu ergeben und so weiter. Jetzt stell ich mir vor, die Kleine in Anführungszeichen und das ist total nett gemeint, die kleine Kim kommt jetzt nach Hause. Darf ich kurz fragen? Du musst natürlich nie antworten, wenn Du dich magst, ne? Das das haben wir ja auch schon geklärt.
Waren denn deine Eltern beruflich? Waren die auch in der kreativen China oder? Nee. Nee. Mein Vater war Energieanlagenelektroniker bei Opel Okay.
Und meine Mutter war Hausfrau. Okay. Also das heißt, jetzt kommt die kleine Kim nach Hause zum Energieanlagenelektroniker und zur Hausfrau und sagt, ich möchte Mediengestalterin werden. Wie wie war das so? Gab's da irgendwelche Hürden?
Musst Du erklären, was das ist oder haben die gesagt, so richtig cool, das machst Du, Kim? Ich muss an der Stelle leider sagen, dass meine Eltern mich nicht wirklich unterstützt haben. Also so generell nicht. Also bei denen war es auch so, die haben dann gesagt, als ich 18 wurde, haben sie gesagt, Du bist jetzt 18, jetzt kannst Du machen, was Du willst, so ungefähr. Hat dann keiner mehr drauf geachtet, ob ich zur Schule gehe oder nicht.
Und ich hab natürlich die Fächer geschwänzt, die in denen ich schwach war. Ah, ey. Also da war vielleicht so bei mir eher dieses, ich zeig euch mal, wo der Frosch die Locken hat, so ungefähr. Und dass ich's auch ohne euch schaffe, ne. Und mein Bruder übrigens genauso.
Also da kam nicht viel ehrlich gesagt. Die die mein Vater hat nur, dem war nur wichtig, dass ich überhaupt irgendwas mache und nicht quasi zu Hause rumhänge, aber was war denen eigentlich egal? Wenn Du jetzt selbst an deine Kinder denkst, die sind ja, wenn ich das richtig in Erinnerung hab, noch 'n bisschen weit weg oder noch 'n Stück weit weg von dem Moment in ihrem Leben, aber wenn's dann mal so weit ist, was würdest Du dann anders machen als als Mutter oder als Eltern? Was würdet ihr anders machen? Mir wär einfach wichtig, dass sie was finden, was denen richtig Bock macht.
Ne, also das so Also ich würd die auf jeden Fall unterstützen, wenn ich versuche natürlich Ich mein, die sind 8 und 12, ne, da ist noch nicht viel mit Orientierung. Beim Großen kann man 'n paar Tendenzen sehen, wo vielleicht eine Reise hingehen könnte irgendwann. Aber was mir einfach wichtig ist, dass die einen Beruf finden, wo die drin aufgehen. So wie ich auch, ne. Das war bei mir auf jeden Fall die beste Wahl überhaupt.
Ich das war genau mein Ding und dann hat man ja auch 'n Ziel, ne. Und ich finde immer, wenn man 'n Ziel hat, egal in welcher Lebenslage, dann kann man da gut drauf hinarbeiten und man geht einfach in der Sache auf. Und das find ich einfach ultrawichtig. Ich will nicht, dass 1 von beiden was macht, was sie eigentlich hassen. Ich glaube, das ist tatsächlich so, hab ich schon mehrfach zitiert, aber da ist man bei.
Und wenn Du Bock hast auf das, was Du machst jeden Tag, wenn Du nicht 9 auf die Uhr guckst und denkst, warum, Mist nach 6 Stunden oder 7, dann dann ist das schon sehr geil. Okay, lass uns mal kurz auf deiner Bio raushopsen. Du weißt, ich hab dir 'n Briefing geschickt, das hab ich ja hinbekommen. Ich hab dir ja son paar Schnellfragen vorgegeben, die würde ich gerne mal mit dir durchgehen, einfach damit die Menschen, die dich nicht kennen und dazu gehört ja auch jetzt, weil uns jetzt schon 'n paar Jahre kennen und uns immer wieder mal übern Weg laufen und ich glaube auch, also zumindest von meiner Seite auch entsprechend schätzen, dass die Leute, die dich nicht so gut kennen, son bisschen mehr über dich erfahren. Deswegen lass uns da mal reinhopsen.
Und die 1. Frage ist, was ist dein Lieblingsbuch und warum? Ich liebe die Bücher über Harry Potter. Also kein Fachbuch, sondern ich liebe einfach diese Ich bin da so richtig eingetaucht in diese Geschichte und hab mich so gefühlt, als wär ich eine die mit ihm mitläuft und mit ihm das alles miterlebt und zum Beispiel, ja. Und ich war richtig traurig, als ich dann fertig war mit den Büchern, weil es dann einfach zu Ende war.
Also das sind meine Lieblingsbücher, alle davon. Ich find alles toll. Weißt Du schon in Hamburg im Musical? Ich bin zu geistig dafür. Harry Potter Ich kenn jede Menge Harry Potter Fans.
Ich find, ich mag die super auch, hab die mit meinen Mädels, ich hab ja auch 2 Töchter. Also ich habe 2 Töchter und mit beiden natürlich Harry Potter rauf- und runtergeguckt. Das heißt, ich kenn die Dinge auch auswendig. Und ich mag die Geschichte auch. Ich mag generell gute Geschichten, ne, Storytelling.
Und ich hab viele Leute gehört, die gesagt haben, es ist wirklich lohnenswert, da hinzufahren, weil das sozusagen der 8. Oder wie viel Thailand ist, glaube ich Mhm. Der sozusagen nie wirklich veröffentlicht wurde, aber grandios gespielt wird da, glaube ich. Also das wär eventuell noch mal was, was Du dir auf die To do Liste setzen solltest. Nee.
Okay, Hollywood ist notiert. Gibt es 'n Ort, liebe Kim, der dich besonders inspiriert, so privat oder auch beruflich? Also ich liebe Österreich. Wir fahren immer ins Zillertal und das ist so, da kann ich Also inspirierend im Sinne von sich mal wieder erden und runterkommen, ja. Bist Du dann son Wandertyp oder der, ja.
Ja. Also die Wander- die Berge hoch und dann oben die Aussicht genießen und so was. Ordentlich Kilometer machen. Okay. Ich merke schon, Du bist überall sehr ambitioniert im Leben, glaub ich, egal, was Du anfasst.
Dann gehen wir mal zu den kulinarischen Geschichten. Ist ja von Österreich nicht so weit, ja. In Österreich Sachen, die es bei uns nicht so gibt. Was ist denn dein Lieblingsessen? Es gibt nichts Geileres für mich wie eine richtig gute Bolo.
Also Penne Bolognese oder so was lieb ich einfach. Krass, weil die Antwort war das letzte Mal die gleiche von Britta Behrens. Grüße Sie. Herrlich? Super.
Britta hat gesagt, sie hat eine Rovite Range von Sachen, die sie mag, aber eine Bolo mit immer. Ja, die geht wirklich immer. Beste. Cool. Gibt's eine App, die Du am häufigsten benutzt, wenn ich dich frage, welche App benutzt Du am häufigsten?
Ich hab sone Gaines Fire heißt die App. Das ist die App, in der ich meine meine Fortschritte im Fitnessstudio erfasse. Das ist die wohl, die ich am häufigsten benutze. Also Fitness und Sport ist schon 'n wichtiges Thema auch bei dir, ne? So als mentaler Ausgleich wahrscheinlich da?
Genau, ja. Ja. Und im beruflichen Kontext, Du bist ja viel mit Social Media unterwegs, welche App nutzt Du da am meisten? TikTok. TikTok.
Als Innsbruck. Mhm. Auch witzig, weil auch da hatte ich das schon mal, die Theresa Food hat damals gesagt, Ausgabe 1, auch hier grüßen Sie, Ich bin 'n richtiges TikTok Opfer, hat sie gesagt. Ich ich häng schon 'n TikTok herum, ne. Ja.
Allerdings ich time das tatsächlich, also dass ich da nicht zu viel Zeit verbringe. Mhm. Weil da kann man schon ganz schön reingesaugt werden. Das stimmt, ja. Was war der beste Ratschlag, den Du je bekommen?
Vielleicht den Du auch teilen möchtest? Was also Ratschlag kann man vielleicht so gar nicht sagen. Ich war mal ganz am Anfang, als ich meine Firma gegründet habe, ich war ja Designerin, ne und habe für Leute Sachen designt, aber ich hatte ein sehr, sehr schwieriges Verhältnis zum Thema Verkaufen, weil ich das immer so empfunden habe, als würde ich mich anbiedern. Und dann war ich auf 1 Veranstaltung und der Veranstalter hat in den ersten 10 Minuten gesagt, Du verlierst nicht gegen deine Konkurrenz, Du verlierst nur gegen deine Unbekanntheit. Und das war für mich echt so richtig so auch son Augenöffner, weil da an dem Tag hab ich meinen Blog aufgesetzt und angefangen, Contentmarketing für mich selbst, also für die digitalen Nutzen zu machen.
Das war super. Cool. Und weißt Du, was das auch für 'n sehr, sehr schönes Beispiel ist und so schätz ich dich auch ein. Und ich sag das jetzt mal so schon wertend auch generell, also ich versuch immer nicht zu werten, aber das wert ich jetzt mal. Menschen, die ich persönlich mag oder Menschen von deren deren Werdegang ich mag oder wo ich denke, okay, das ist tendenziell eine Person, die so irgendwie annähernd auch mein Mindset hat, also jemand, zu dem man sich hingezogen fühlt im beruflichen Kontext.
Das sind häufig Menschen, die so sozusagen auch in der Lage sind, Nuggets irgendwo rauszuziehen. Ich hör selbst Menschen, die sich auf der Konferenz oder auf der keine Ahnung, haben wir da besucht, echt wenig mitgenommen, viel zu wenig mittlerweile gelernt und das ist, glaub ich, eine echt eine echte und auch eine echt wichtige Fähigkeit zu sagen, ich geh irgendwo hin und ich weiß, ich bekomm nicht 50 Prozent der Inhalte neu. Weil gerade wenn man länger in 'nem Business ist, weiß man vieles schon, aber oft bekommt man eine neue Perspektive und so. Manchmal ist es nur ein einziges Wording wie bei dir jetzt in dem Beispiel, was echt 'n Mind Changer sein kann oder 'n Eye Opener oder wie man das auch immer nennen will. Also das finde ich total schön, dass Du das auch grade mal so zitiert hast und genau.
Also ich denke, man verliert in der Regel gegen sowieso gegen eigene Dinge, die man selbst tut oder nicht tut, sichtbar ist oder nicht sichtbar ist, ja. Find ich cool. Ja. Total, ja. Bei Olympia, jetzt bist Du ja sone Sportskanone, die ich mitbekommen habe in den letzten Tagen.
Bei Olympia würde ich dich sehen, am ehesten in welcher Sportart? Vielleicht Eiskunstlauf, weil ich das so schön finde. Okay, kannst Du Schlittschuhlaufen? Ja, kann ich. Hab ich viel Zeit in meiner Jugend mit verbracht in der Eishalle in Bochum.
Okay, dann hab ich die nächste Frage, die 7. Frage für dich und da hab ich dahinter geschrieben mit Absicht die FSK 16 Version, find ich immer noch witzig. Aber ist natürlich spaßig gemeint, denn die Frage ist, was machst Du als Erstes, wenn Du morgens aufwachst? Als Allererstes streiche dich meinen Hund. Weil der kommt nämlich dann so ums Bett herumgelaufen, wenn der merkt, ich werd wach und dann will die immer gekuschelt werden und dann streichel ich die erst mal und dann startet der Tag.
Bist Du generell eher son Langsamstarte in den Tag? Hast Du bestimmte Routinen und machst Du Dinge, dich zu fokussieren oder sagst Du nö, Wecker klingelt, ich bin raus und 5 Minuten später ist Kirma am Start? Nein, ich brauch Also erst mal schlafe ich immer eine halbe Stunde länger als mein Mann, weil ich den sonst voll labere und das kann der gar nicht gebrauchen am frühen Morgen. Und ansonsten ist eigentlich, ich wir trinken zusammen einen Kaffee, machen die Kinder, schon fertig für die Schule beziehungsweise der Große macht sich ja selber schon fertig. Die Kleine brauchen noch Support.
Und dann trinken wir noch mal 'n Kaffee zusammen und dann geht jeder so seinen Weg in den Tag. Ja. Aber ich hab jetzt nicht großartig was, da ich morgen schon Sport machen könnte, kann ich nicht. Also ich würd auch für Sport nicht früh aufstehen, auf keinen Fall. Mhm.
Okay. Ja cool. Okay. Vorletzte Frage. Wenn Du die Chance hast, eine beliebige historische Person zu treffen, egal ob lebend oder bereits tot, gibt's da irgendjemanden, wo Du sagst boah ey, den oder die zu treffen, das wär's?
Ich würde echt gerne mit Jack Black mal 'n Bierchen trinken. Weil ich finde den Ich find den so cool, weil ich den einfach so lustig finde. Am besten kommt Matthias Schweighöfer auch noch mit dazu. Und ich glaube, das wäre wahrscheinlich der lustigste Abend meines Lebens. Okay.
Ich ist notiert. Wir schauen wir mal, was wir tun könnten. Und jetzt die Leute und letzte Frage und da bin ich auch wieder mal gespannt, freue ich mich immer besonders drauf. Was war das letzte Geschenk, das Du dir selbst gemacht hast? Ich hab mir diese Uhr hier gekauft.
Das ist eine Sportuhr, meine Werte 'n bisschen genauer zu erfassen, jetzt vor Kurzem und habe der Apple Apple Watch abgeschworen. Okay. Also das war sozusagen 'n Wunsch von dir und da hast Du gesagt, komm, das mach ich jetzt einfach mal, weil auch son bisschen zur Belohnung für Sport und Konsequenz und so wahrscheinlich, ja. Genau. Ja cool.
Gut, dann schon mal vielen Dank für die Schnellfeuerrunde. War ganz aufschlussreich, finde ich. Interessant finde ich, dass Du sagst über dich selbst, Du bist son kleiner Chaot, ich dich aber persönlich, also ich aus meiner Erfahrung, die ich dich kennengelernt habe und deinen Werdegang verfolgt habe, ganz anders charakterisieren würde. Also ist ist spannend vielleicht, dass wir noch son bisschen ausarbeiten, wie der wie die Chaotin zur Agenturchefin wurde mit vielen Mitarbeitern, Strukturen, Prozessen und so weiter. Das ist ja alles andere als chaotisch, vermute ich mal.
Okay, jetzt haben wir der Vita erfahren, was Du alles gemacht hast, Mediengestaltung, Bedienungsanleitung gesetzt, Abitur 2001, BWL Studium, hast dich da so langsam sozusagen in deine Richtung bewegt und bist dann bei dem verhasste Facebook angekommen. Bin nicht so richtig verstanden, mit denen mit diesen mit diesen Fakten spielen, Entschuldigung, aber ja. So, jetzt bist Du da und gehst deinen Nähten Stück weiter. Was mich jetzt interessieren würde, ist, ich nenn das immer oder wir nennen das im Storytelling den Ruf zum Abenteuer. Es gibt so diese einen auslösenden Moment oder die Zeit, also es muss nicht ein Moment sein, aber es gibt irgendwann 'n Punkt in deinem Leben, an dem Du gemerkt hast, boah, irgendwie würde ich mich eigentlich lieber selbst in der eigenen Agentur verwirklichen.
Wie weit sind wir da jetzt in dem Moment in deiner Vita noch weg? Nicht so, genau. Kannst Du den kannst Du den Moment beschreiben? Wie kam das und was war so der auslösende Moment? Ich bin einfach in dem Unternehmen, in dem ich war, ins raus aus der Grafik, rein ins Projektmanagement.
Gott weiß, warum. Wahrscheinlich hab ich das irgendwie ganz gut im Griff gehabt. Gerne gemacht hab ich das aber eigentlich nicht. Und da war's dann so, dass ich meinen Chef gefragt hab, ob ich mich nebenberuflich selbstständig machen darf, damit ich weiter gestalten kann. Mhm.
Und er hat ja gesagt. Das war einfach der Er hat ja gesorgt, ja. Mhm. Okay. Also war das schon sehr coolanter Chef?
Ja. Ich würd's nicht machen. Kannst Du jetzt deinen Mitarbeiter nicht erlauben? Nein. Ich bin leider meine 1.
Mit meiner ersten Mitarbeiterin bin ich diesbezüglich leider sehr doll auf die Nase gefallen und deswegen würd ich das nicht mehr machen. Okay. Ja, kann ich dir im Übrigen auch beipflichten, also wir haben das in unseren Verträgen auch stehen. Also Mitarbeiter können Nebentätigkeiten machen, die müssen aber abgestimmt sein. Und besonders, wenn's dann irgendwas anders ist, also in 'ner ganz anderen, keine Ahnung, wie eine näht oder sonst irgendwas, ne, dann ist das okay.
Ja, da wird's im beruflichen Kontext berührt, dann muss man natürlich als Unternehmer auch aufpassen. Da hast Du schon völlig recht. Genau. Ja, so so ist das bei uns auch. Jetzt jetzt hast Du gesagt, okay, ich möcht mich nebenberuflich selbstständig machen.
Wie ging's dann weiter? Dann hab ich zuerst mal mit meinem Bruder gegründet, weil ich der ist halt Entwickler und ich bin Designerin und zusammen konnten wir dann natürlich coole Webseiten bauen. Das ist aber leider gescheitert an Zielen hauptsächlich. Es gab dann sehr viel Streit, es ging nur ein Jahr und dann hab ich irgendwann gesagt, so, weißt Du was, ich will andere Dinge als Du. Ich steig aus.
Der hat die Firma behalten und ich hab dann was Neues gegründet. Also war das nicht digital lotsen? Nein, das war was anderes. Ja. Mhm.
Okay. Genau das, da hast Du im Prinzip schon son bisschen vorgegriffen meiner nächsten Frage. Auf diesem Weg von ich mach mich selbstständig, ich will jetzt gar nicht mal sagen, bis heute, weil da hast Du ja noch mal eine Entwicklung hingelegt, aber so bis zu dem Moment, wo Du sagst, okay, jetzt war ich eigentlich Unternehmerin, ja? Was waren denn so die größten Hürden? Ich glaube, es gibt unheimlich viele Menschen im Moment, auch viele Menschen im Podcast.
Übrigens hatten wir letzte Woche mal wieder 'n All Time High in den Rankings. Vielen Dank allen, die zuhören. Das macht mich schon 'n Stück weit auch stolz und ich freu mich darüber, dass auch meine Gäste, die sich die Zeit nehmen, so wie Du dann entsprechend auch die die ihr Balls bekommt, glaub ich, sagen die Amerikaner. Ja, aber die Frage ist jetzt so, gab's irgendwelche großen Hürden, wo Du sagst, das könnt ich jungen Leuten mitgeben, die vielleicht an der gleichen Position sind, das eventuell zu verhindern? Es gab immer mal wieder Dinge, die jetzt Also ich mein 2011 war die 1.
Gründung, ne, was in den ganzen Jahren jetzt passiert ist. Damals, als ich das angefangen hab und das nebenberuflich gemacht hab, waren Hürden so Sachen wie zum Beispiel, dass ich erst mal keine Angebote geschrieben hab, sondern nur so ganz lose mich mit den Auftraggebern quasi zusammengesetzt hab und die Sachen dann gemacht habe und dann fehlte da natürlich irgendwie rechtliche Sicherheit. Dann hab ich irgendwie die Rechnung nicht bezahlt bekommen und solche Sachen, ne. So ganz dumme Dinge, einfach weil ich, dass das da ist halt mein Chaotendasein. Ich muss immer durch Schmerz lernen.
Und das sind einfach Dinge, die man vermeiden kann, indem man sich im Vorfeld mal 'n bisschen so Sachen wie AGB zum Beispiel bemüht, ne. Ich hatte da 'n Auftrag, so Sachen wie AGB zum Beispiel bemüht, ne. Ich hatte da 'n Auftrag damals, da ging's ein Märchen, ein Märchenfest, was stattfinden sollte. Und der Auftraggeber hat mir dann immer so in den in den Gesprächen gesagt, ja, kannst Du mir auch die Kostüme illustrieren und die Kulissen und so weiter. Und ich immer, ja klar, mach ich und so hab ich gemacht.
Aber der hat das immer mündlich gemacht. Der hat das nie schriftlich beauftragt und dann habe ich hinterher 2000 Euro nicht bezahlt bekommen, weil er dann gesagt hat, ja, hab ich ja nie beauftragen. Ja, wundervoll war das. Es war dann natürlich schon doof, aber eben nicht so schlimm, weil ich das ja neben dem Beruf gemacht hab, ne. Es war dann halt ärgerlich, weil ich meine Zeit irgendwie verloren hab, aber es war jetzt keine kein großes Risiko, was daraus entstanden ist.
War aber tatsächlich der Grund, warum ich mir AGB hab damals erstellen lassen, die ich jetzt alle 2 Jahre aktualisieren lasse, ne. Das geht dann auch immer wieder an meinen Anwalt, guckt mal, gibt's was Neues, habt ihr irgendwelche Erfahrungen Und lasst das dann halt updaten. Ja, so war's zum Beispiel. Und ab dem Zeitpunkt halt Oder so was, zum Beispiel diese Buchhaltungsgeschichten, ne? Ich bin dann ja mit meinem Chaotendasein, das ist ja wirklich, also bis ich dann irgendwann mal da drauf gekommen bin, am Anfang hab ich die zum Beispiel in InDesign geschrieben, die Rechnung, weil das musste ja schön sein.
Ich bin ja Designerin. Und dann irgendwann meinte mein Mann so, der kriegte das dann irgendwann mit, dass ich das so mache und dann sagt er, sag mal, warum machst Du das da? Das ist überhaupt nicht Darf man gar nicht wegen der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung, die man ja einhalten muss und darüber hinaus kostet das alles viel zu viel Zeit. Dann kam dann irgendwann das 1. Tool für Rechnungslegung, was wir dann eben genutzt haben.
So kam dann Schritt für Schritt wirklich die Struktur, die Du heute von mir wahrnimmst in diese ganzen Sachen. Und ich glaub, die größte Hürde ist dieses ganze Thema Mitarbeiterführung. Oder war und ist. Also ab dem Moment, wo dann eben Leute dazugekommen sind, hat man einfach mit echt anderen Sachen zu tun, die mit der Leidenschaft, die man an dem Job ja eigentlich hat, nichts mehr zu tun hat. Und die Also ich persönlich finde das sehr, sehr, ich will nicht sagen, anstrengend ist es nicht, aber es ist auf jeden Fall emotional, weil ich halt auch sone emotionale Person bin und diese ganzen Mitarbeiterthemen, was auch immer da so kommt, die hauen mich echt immer Immer noch.
Ne, ich kann mich da auch nicht irgendwie nicht so richtig abgrenzen, ich brauch dann immer son paar Tage. Und falls es euch interessiert, das Schlimmste, was mir mal passiert ist, ich hab mal eine Person eingestellt, die mein ganzes Team strubbelig gemacht hat. Also so richtig hinter, ich sag's jetzt nicht, aber die hat die Leute, die hat diese Person hat den Leuten einfach Dinge erzählt und so getan, als wären wir die besten Freunde. Und das ganze Team war total verunsichert, bis ich dann irgendwann gemerkt hab, da stimmt was nicht. Und so zu mir war alles immer toll.
Es hat sich auch keiner getraut, mir was zu sagen, weil der die Person immer so getan hat, als wären wir so Best Buddies und würden jeden Abend 'n Feierabendbierchen miteinander trinken. Mhm. Und irgendwann bin ich aber dahinter gekommen, das hat 'n ganzes Jahr gedauert, bis ich das gemerkt hab. Dann hat sich das Ganze getrennt und ich hab noch mal 'n ganzes Jahr gebraucht, die Leute wieder da hinzubekommen, dieses Vertrauensverhältnis mit denen zu haben, was vorher eben der Fall war. Und da hab ich richtig viel draus gelernt.
Mittlerweile ist es so, dass ich das Team in die Entscheidung eine Einstellung mit ins Boot hole. Wie machst Du das? Ich mach das so, dass die haben erst mal 'n Vorstellungsgespräch und wenn Julia und ich dann denken, das könnte jemand sein, dann sollen die halt mal 'n paar Stunden einfach ins Team kommen, die Leute mal kennenlernen, mal 'n bisschen sehen, was wir so tun, damit einfach das Team sich auch son bisschen einfühlen kann in in die Person. Wenn's jetzt eine höhere Stelle ist, also irgendwie sone Head of Geschichte ist, kannst Du das natürlich irgendwie nicht nicht so gut machen. Dann sollen die aber trotzdem mal so ein, 2 Stunden vorbeikommen und einfach sich mit den Leuten mal befassen, damit das Team einfach auch 'n Gefühl kriegen kann, ob die Chemie passt oder nicht.
Weil ich finde, grad in unserem Business ist es existenziell wichtig, dass sich Chemie stimmt in dem Team. Mhm. Und alles andere kann man hinterher noch, also fachlich, ne, kann man immer immer dazulernen und so weiter, aber es ist halt super super wichtig, dass die miteinander klarkommen und da sicherlich gibt's immer mal irgendwas, was vielleicht nicht so gut passt und wo es nicht ideal läuft. Aber so der Grundsatz, die Gerichte, in die sie blicken, sollte schon dieselbe sein. Mhm.
Also ich hab mir so viele Fragen allein aus dieser Einladung rausgeschrieben. Ich muss das 'n bisschen komprimieren. Wir gehen einfach mal rekursiv durch. Ja. 1.
Frage, die ich habe, ist, wie handelst Du das aktuell bei Digitallotsen mit dem Anwesenheitsthema? Das ist ja immer noch 'n Thema nach Corona jetzt. Übrigens bei uns schlägt Corona jetzt so langsam wieder auf in der Agentur. Wir haben jetzt grade auch wieder Kollegen, die krank sind mit mit Corona. Seid ihr remote noch teilweise?
Seid ihr komplett präsent? Wie wie wie seid ihr da aktuell aufgestellt? Wir sind hybrid sozusagen. Also wir machen 2 Office Tage im Moment. Das wird wahrscheinlich wieder 'n bisschen vielleicht 1 mehr wieder werden, weil wir jetzt das neue Büro bezogen haben.
Nö. Also ich versuch da einfach alle Bedürfnisse son bisschen zu bedienen, weil manche kommen einfach son bisschen weiter weg und verbringen einfach so viel Zeit auf der Straße, dass ich das einfach nicht gut finde, wenn die da alle wieder sitzen müssen. Und so fahren wir eigentlich ganz gut. Mhm. Was ich sehr cool finde und ich ich meine, den Podcast mach ich natürlich auch.
Ich mach ja noch den parallel mit dem Marco ab und an noch, jung und jung. Marco sagt immer, dass ist eine 2 Mann Selbsthilfegruppe. Und son bisschen ist es auch hier. Ich hör natürlich selbst auch zu und und vergleiche das mit meinem Tun. Und cool ist, dass wir in vielen Dingen gleich sind.
Also beispielsweise haben wir aktuell auch 3 bis 4 Präsenztage und 2, also je nachdem so die 2, 3 Homeoffice Tage, Tage, je nachdem wer es ist, in welcher Position oder natürlich auch die die Flexibilität, wenn jetzt grade bei Müttern Kinder krank sind oder so, dann bleiben die zu Hause, arbeiten zu Hause und solche Sachen. Und was wir auch machen, find ich auch spannend und da bin ich auch komplett bei dir, insofern können wir das der Audience mitgehen. Wir stellen niemand ein ohne Testarbeitstage. Allerdings hab ich da festgestellt, da war ich 'n bisschen überrascht in der Audience so beziehungsweise in meiner Bubble, als ich dann mit Kollegen gesprochen hab, haben die sich alle gewundert, dass wir die bezahlen. Das will ich uns nicht besonders sozusagen hervorheben, aber tatsächlich ist es so, dass ich finde, wenn jemand 2 Tage kommt, das ist ja erst mal für beide Seiten eine Sicherheit.
Diese Person selbst merkt, wie tickt 'n dieses Team? Weil Du kannst dich eine Stunde verstellen oder 2, aber 2 Tage, das funktioniert nicht, grade wenn da im Büro 8 Leute sitzen oder so. Da bekommen die schon mit. Wie gehen die miteinander und so weiter. Also das ist für beide Seiten ist ja halt auch für unser Team passt diese Person zu uns, ja.
Aber wir machen's tatsächlich so, dass wir die Zeit bezahlen, weil ich finde, den der Mensch investiert ja seine Arbeitszeit, seine Lebenszeit. Und ja, da da hab ich schon jetzt häufiger mal gehört, dass es nicht bezahlt wird, weil irgend's ist es tatsächlich so, wir bezahlen's auch. Aber was ich jetzt nett fand oder schön fand, dass wir da relativ parallel unterwegs sind, ja? Ihr seid ja jetzt doch noch eine jüngere Agentur, auch schon eine etablierte, große Agentur, aber noch Aber das sieht man, das entwickelt sich alles so doch parallel in die gleichen Richtungen dann. Dann wollt ich noch mal eine Sache kurz zu dem Thema mit der einen Person, die Du genannt hast, besprechen, weil Du gesagt hast, es ist für mich eine Vertrauenssache jetzt beim Team.
Mhm. Weißt Du, was die Motivation war, diese einen Person sozusagen dein Team zu infiltrieren? War das einfach jemand, der per se das gern macht oder gab's dann irgendwie 'n wirtschaftlichen Hintergrund? Ich bin mir nicht ganz sicher, ehrlich gesagt. Ich vermute, dass das einfach was mit dem Selbstwertgefühl, also mit dem auch Selbstbildnis sozusagen zu tun hatte, Dass die sich einfach profilieren wollte vielleicht und dann irgendwann kam die vielleicht aus der Nummer nicht mehr raus oder so.
Mhm. Ja. Das ist ja ist ja dann oft so, ne so. Ja, ja. Also ich bin mir nicht sicher, ich glaub nicht, dass der dass der Mensch uns vorsätzlich schaden wollte, das denk ich nicht.
Aber ich glaube, dass es da schon sehr darum ging, sich in gutes Licht zu rücken. Okay. Eine Frage hab ich noch zu deiner Antwort von vorhin, die ist jetzt schon relativ lang zurück, aber trotzdem ist, glaube ich, auch eine sehr, sehr wichtige Frage. Und ich vermute mal auch eine Frage, die Du gern beantworten möchtest, denn Du hast erwähnt, dass dein Mann zu deinen InDesignrechnung einen, wie ich finde, sehr klug Kommentar gegeben hat. Denn das war weder rechtlich noch zeitlich, glaube ich, eine kluge Entscheidung.
Aus Designergeschichte versteh ich das aus der Perspektive, ja? Wie wichtig war dein Mann oder ist dein Mann überhaupt generell? Also ich mein, das ist ja schon auch mit vielen privaten Belastungen und mit Und machen wir uns nichts vor, ich bin ja auch Unternehmer, auch Du nimmst ja die Sachen auch mit. Du hast die auch manchmal bei dir, wo 'n Angestellter vielleicht wirklich sagt, okay, jetzt hänge ich dir mal an die Garderobe abends zu Hause. Das können wir, glaube ich nicht so, da sind wir auch ähnlich.
Wie wie wie gehst Du damit und wie wichtig ist dein Mann an der in der Position? Mein Mann ist mit die wichtigste Person in der Agentur, ohne in der Agentur zu sein. Also es gibt eigentlich keine wichtige Entscheidung, die ich getroffen habe, dass der da nicht dran beteiligt war. Der ist quasi der Hidden Hero, der Digitallotsen, weil der mit mir Erst mal wenn ich, muss ich dazu sagen, ich bin eine sehr begeisterungsfähige Person. Wenn ich irgendwie was cool finde, dann bin ich direkt in Flames.
Und Patrick ist dann immer derjenige, der sagt so, warte mal, ich habe da noch 3 Fragen an dich. Und dann ist es nämlich meistens gelöscht, das Feuer sozusagen. Also der ist supersuperwichtig. Wir diskutieren alles miteinander. Wir diskutieren mit Julia zusammen Dinge, die irgendwie wie die Agentur sich entwickeln soll und so weiter.
Also Patrick ist extrem wichtig, es in in 'n paar Worten zu sagen. Cool, ja. Ja. Und es ist auch total schön, wenn man son, ja wie soll ich sagen, son mentales Back-up auch auch hat und man weiß, man kann auf der einen Seite sich ausrollen, was man vielleicht an der Agentur auch noch nicht so macht. Auf der anderen Seite dann aber wirklich auch 'n neutralen Berater hat, der auch mal son bisschen die Euphorie ausbremst und sagt, lass noch mal und sagt, lass noch mal draufgucken.
Mhm. Ja, Gratulation dazu. Danke. So. Jetzt jetzt bist Du Unternehmerin.
Du bist jetzt Chefin von der den Digitallotsen, so in der Vita, ja? Mhm. Und jetzt hab ich ja grade mitbekommen, heute hab ich deinen Videos natürlich gesehen. Ich folg dir natürlich und sehr gerne und hab natürlich gesehen, dass Du relativ stolz dich da in den neuen Hallen gegangen bist, so will ich's mal nennen. 'N sehr großes Büro, sehr schönes Büro, sehr helles Büro, wieder eine Entwicklung.
Ja, wie wie ging's dann weiter? Also digital los, ich erinnere mich noch, ich weiß jetzt nicht genau, wann das war vor 2, 3 Jahren, schätz ich mal oder vielleicht schon länger her, dass Du sozusagen euer altes Büro vorgestellt hast und gesagt hast, wir sitzen jetzt hier und suchen wir das und so. Wie wie kam's jetzt? Einfach ist es 'n Kapazitätsding oder sagst Du, es ist auch jetzt, ich möchte die Arbeitsformen ändern? Erzähl mal son bisschen.
Wir haben das Büro jetzt einfach gewechselt, weil wir dem alten Büro entwachsen sind. Nicht, weil wir mehr Leute geworden sind, sondern weil wir einfach noch mal viel professioneller geworden sind in dem, was wir tun. Und wir wollten einfach 'n bisschen präsentabler sein. Also dass wenn 1 Jetzt, wenn Du da reinkommst, ich sag jetzt mal, das ist so standesgemäß, wie man sich so eine Agentur vorstellt. Und vorher war das mehr so, ja, das war ganz nett, das war auch okay.
Für diese Zeit war das auch super, aber jetzt wollen wir halt einfach, wir wollen auch Veranstaltungen machen. Wir wollen vielleicht irgendwann mal selbst irgendwie 'n größeres Veranstaltungsformat anbieten. Wir geben ja sowieso schon Workshops und das ist da alles gegeben. Das Hotel ist direkt nebenan oben drüber über dem Büro ist sone sogenannte Arena, wo dann eben Veranstaltungsräume sind, wo man halt schön was machen kann. Und das war jetzt einfach eine super Gelegenheit.
Also mir wurd das halt angeboten. Und da hab ich gesagt so, boah, auf jeden Fall bin ich dabei. Funfact, ich hab da früher als Coworkerin gearbeitet, als ich noch alleine war. Und hab mir immer so gedacht, wenn ich mal eine größere Agentur hab und wir Räumlichkeiten haben, dann sollen die genauso aussehen. Und da jetzt einzuziehen, das ist ein Gefühl, das kannst Du dir nicht vorstellen.
Das ist so wie son kleiner Sieg irgendwie. Ne, wenn Also das ist ja auch immer so, Du siehst ja, in dem Moment, wo Du bist, siehst Du ja immer nur so, boah, da muss ich noch was tun und da müssen wir noch mal drehen und da müssen wir noch mal besser werden und das können wir noch mal besser positionieren. Wenn Du aber, finde ich mal, den Blick zurückwirfst, so mal guck so was seit 2011 einfach passiert ist, dann bin ich von mir selbst total überwältigt. Von all Und ja auch natürlich von meinem Team, weil ohne die wär das ja nicht möglich gewesen. Aber so was da passiert ist in all den Jahren und dieses Büro ist jetzt grad für mich so die Bestätigung, dass ich Dinge richtig mache.
Mhm. Ja, ich glaub, da darfst Du auch mal stolz auf dich sein. Ich glaube, das ist eine Eigenschaft, die Unternehmer in der Regel zu wenig ausgeprägt haben. Das geht mir ähnlich. Dass man einfach auch mal stolz ist auf langjährige Kundschaft oder langjährige Beziehungen im im Business oder auf räumliche, teamartige oder was auch immer für Entwicklung.
Das ist schon toll und es ist nicht so selbstverständlich heutzutage, finde ich. Ich hab noch mal eine andere Frage, die zielt fast noch son bisschen auf die alte Frage von vorhin oder das Thema, was wir hatten, ab, aber passt auch jetzt zu deiner Raumsituation. Du hast ja jetzt schon echt eine tolle Entwicklung hingelegt, hab ich jetzt auch schon 'n paarmal gesagt. Ich schau mir das ja aus der Ferne an. Ich find auch der Change so von der für mich jetzt, das ist immer meine Perspektive, korrigier mich, wenn das falsch ist, von der relativ Social Media fixierten Agentur hin in die breitere Angebotspalette.
Find ich total super. Ist ja auch wieder so ähnlich wie meine Philosophie. Wir sind ja ganz unbescheiden mit das ganze Marketing unterwegs, ja. Aber was ich merke und was in meinem Leben immer total wichtig war und ich nie vergessen habe und ich würde mich mal dafür interessieren, ob's bei dir ähnlich ist, ist, gibt es wichtige Mentoren? Und ich würde sogar, wenn Du jetzt kurz nachdenkst, ich weiß, das ist also das ist schon kompliziert, so den Lebensweg einfach mal so zu durchforsten.
Ich glaube, das ist auch ein Ziel, was ich in diesem Podcast machen möchte mit den Menschen, dass Du selbst noch mal über deinen Lebensweg nachdenkst und 'n bisschen reflektierst. Aber gibt es Menschen, so vielleicht 2, 3, bei denen Du sagen würdest, die haben mich echt an die Hand genommen, da hab ich viel gelernt, da fühl ich mich wohl, da konnte ich viel Know how mitnehmen oder whatever. Dann würde ich den Menschen jetzt gerne mal die Props geben an der Stelle. Also allen voran natürlich mein Mann. Ohne den wär ich, glaub ich, auch nicht da, wo ich heute bin.
Dann gab es meinen ehemaligen Chef, den Dirk Gemeinhardt, leider ist er schon verstorben. Mir kommt auch gleich son Kloß, wenn ich darüber spreche. Der hat mich wirklich, das war mein letzter Chef sozusagen, bevor ich mich selbstständig gemacht hab. Der hat mich so oft ins kalte Wasser geschubst und mir Aufgaben gegeben, die eigentlich viel zu groß für mich waren. Aber durch den hab ich echt viel gelernt, was so dieses ganze Projektmanagement Umgang mit Kunden, Präsentieren vor Kunden, für seine Sache gradestehen, die man da gemacht hat und auch die verkaufen, warum und wieso man das alles so gemacht hat.
Der hat mich, ich war zwar nicht offiziell die Leiterin des Teams, aber inoffiziell eben doch. Also Du kennst ja, ne, die informellen Führer sozusagen in den Teams und das war immer so runterschwellig. Offiziell hatte die Person jemand anderes, aber ich hab doch viel dafür gesorgt, dass die alle vernünftig ihren Job machen und so weiter. Also wenn ich den, glaube ich, diesen Weg vorher Und der war echt nicht leicht oft, ne, weil das war so Der hat immer gesagt, wenn ich gesagt hab, son dir, das schaffen wir nicht bis dann und dann, dann hat der mich immer angeguckt und hat gesagt, das muss. Ich so, aber die Leute sind und diese Jobs und das und das ist noch da.
Nein, das muss. So, ne. Das waren schon manchmal echt auch viele Überstunden und so weiter, aber ich hab bei dem echt viel gelernt. Der Typ war echt krass. Also und der hat mir auch sehr vertraut.
Das war toll. Der hat mich eingestellt, obwohl ich schwanger war. Also, ja. Allein das ist schon total krass und so. Ich bin dem ewig für mein Leben ewig dankbar.
Und dann gibt's noch 2 Personen. Einmal gibt's den Gerrit Sturm von Browserwerk. Der hat nämlich beim ersten OMT, wo ich war, sind wir so ins Gespräch gekommen und dann hat der mir irgendwie 'n Feedback gegeben zu meinem Unternehmen und der Außenwirkung, die wir haben mit der Webseite. Woraufhin ich das alles noch mal umgeändert habe. Und das war auch son ein Gamechanger son bisschen, weil wir sahen vorher aus und ich hatte damals eine Mitarbeiterin und wir waren so beide so schön nett auf der Webseite, sah so aus wie Mutti macht Marketing so ungefähr, ne.
Und das ist nicht despektierlich gemeint. Digger, das hat's auch so gesagt. So ungefähr hat er das gesagt, ja. Und der Patrick hat das, dem hab ich das dann hinterher erzählt und dann hat der jetzt gesagt, ja, das hab ich auch schon länger gedacht. Hat er sich nicht getraut zu sagen, aber Gerrit hat das halt gesagt und hat uns son paar Tipps auch gegeben für Tools und so weiter und das war mega krass.
Ich hatte dem dann eine Weihnachtskarte geschrieben und mich noch mal groß und breit bedankt damals. Dafür bin ich auch auf jeden Fall ewig dankbar. Grüße gehen raus. Ich kenn ihn auch persönlich und Wir sehen den ja auch dann hoffentlich nächste Woche, ne. Nichts Wochen.
Genau. Und ich finde auch, dass der Mario Jung mich ganz schön unterstützt hat. Also ich bin ja damals, der hat mich ja dann mir die Bühne geboten. Ich durfte die Website Klinik machen und durch Mario Jung bin ich überhaupt auf die Bühne gekommen, weil er mir die Gelegenheit gegeben hat, die zu nutzen. Und wenn ich irgendwie mal eine Frage hab oder so, kann ich den auch immer ansprechen, ne.
Also dich hab ich ja auch zum Beispiel mal befragt damals, als das so alles so mit meinen Mitarbeitern alles son bisschen schwierig war und so. Und Du hast mir auch gute Tipps gegeben. Und so grad diese viele Leute eben aus der OMT Bubble haben mir auf jeden Fall auch viele Gelegenheiten gegeben, einfach Fragen zu stellen, ne. Und das dafür bin ich auch megamegadankbar, also dir und dem Mario auch, dass ich da einfach, ah, ich kann einfach anrufen und fragen, Leute, ich hab hier das und das Problem, wie würdet ihr damit umgehen? Und ihr gebt mir immer eine gute Antwort.
Und das ist halt also in Gold nicht aufzuwiegen. Mhm. Also finde ich auch, ich mag dem Mario auch, mal davon abgehört, dass er 'n sehr geilen Nachnamen hat, ja, weiß ich immer. Ist das aber auch die die Stelle im Podcast, bei der ich nicht müde werde, jetzt zum vierten Mal die Menschen draußen auch aufzurufen und zu sagen, fragt einfach mal wertneutral Menschen aus eurer Bubble an. Und zwar wertneutral deswegen, weil es es passt halt auch nicht immer.
Also Du kannst nicht erwarten, Du fragst jemand an, kannst Du mir helfen? Und und er sagt, ja gerne, weil's einfach im Moment nicht geht vielleicht. Aber grundsätzlich gibt es viele Menschen, Mentoren, viele erfahrene Unternehmer oder auch in deiner Position, die Du grade innehast, ob Du Mediengestalter bist oder Content Creator oder whatever. Es gibt viele Menschen, die sehr viel Erfahrung haben in unserer Bubble und man hilft sich eigentlich auch gerne gegenseitig. Der Punkt ist, geh halt mal hin und frag.
Und das hat die Kim immer gemacht und ich glaube auch Kim, Du bist auch son Mensch. Und jetzt würde der Marco, wenn er hier wär, würde er sagen, das ist wieder in der Schleimspur im Studio. Und er sagt dann immer gerne Grüße übrigens an ihn. Er sagt immer gerne, Du wirst zu viele Wattebällchen, aber der Punkt ist einfach, Du bist halt so auch son Mensch. Erstens mal hast Du dieses on fire, das trägst Du auch nach außen.
Also man merkt, wenn Du enthusiastisch für irgendwas bist. Und es gibt eigentlich nichts Schöneres als Menschen, die für das, was sie tun, brennen. Das merkt man dir an, wenn Du auf der Bühne stehst. Oder egal, was auch immer Du machst. Und zum Zweiten bist Du auch 'n Mensch, wenn Du kommst und fragst, hier gibt man auch gerne eine Antwort, weil da eben diese dieses Gefühl da irgendwie, da gibt's diese Hinterfreudzigkeit.
Du hast das vorhin nicht gesagt, das Wort, ich sag jetzt nur als Moderator, da das Oder dieses Gefühl, der es wird irgendwie gegen einen verwendet oder was weiß ich, hat man bei dir überhaupt nicht. Aber ich möchte einfach den Impuls auch nach außen gehen, den Menschen zu sagen, geht halt hin und fragt, ja? Ja. Also wer schreit, der nicht gewinnt. Punkt.
Ich find, also mich kann auch immer jeder, also mich werd ja oft auch angesprochen, ne. Also ich ja Meine coolste, ich hab so 2 ganz coole, ich sag, nenn's jetzt mal Projekte, auf die ich total stolz bin. Es gibt einmal die Dame vom genialen Gemüsegarten, die Uta. Die hat sich damals nicht getraut, Stories zu machen. Und dann hab ich sie so rangeführt und heute moderiert die eine Sendung beim WDR, total geil.
Wieso. Ja. Und es gibt noch die Alena Schaeffler, die mich immer gefragt hat, weil die hat so ihr, die war eigentlich Physiotherapeutin und wollte aber in Social Media Marketing. Und dann hat die auch eine Zeit lang bei uns mit im Büro gesessen, durfte den Leuten über die Schulter gucken und so weiter und heute. Also letztes Jahr beim OMT hat sie entschieden, dass sie den alten Job aufgibt und sich Vollzeit ihrem Sight Hassel, dem Social Media Marketing widmet.
Und heute hat die echt auch schon eine kleine Agentur. Und das ist auch find ich jetzt, ich wette bei Du bist genauso, das ist einfach schön zu beobachten, dass wenn Du Leuten Tipps gibst und die wenden die an und haben damit Erfolg. Das ist einfach großartig. Ne. Und was mir komplett abgeht dabei ist, also das das tatsächlich so und das mag ich an mir, ja, darf man ja auch mal sagen, Mir geht da komplett dieser Wettbewerbsgedanke ab.
Das liegt, glaub ich, auch 'n bisschen daran, weil unsere Bubble einfach relativ klein ist und der Markt sehr groß. Also wir können alle gemeinsam gut davon leben, glaub ich, vernünftig, Uns gegenseitig unterstützen. Und ich freu mich, wenn ich sehe, die Kim entwickelt sich wieder weiter mit der Agentur und hat jetzt noch irgendwas und macht noch irgendwas und na, wir sind wieder da und so. Fühlt sich 'n bisschen an, als wenn ich beteiligt wäre, wo ich natürlich gar nicht beteiligt bin. Und so geht's Doch 'n bisschen schon.
Bei Alena geht's dir wahrscheinlich genauso. Ja, das stimmt ja. Also Das stimmt ja. Sehr schön. Jetzt möcht ich noch ein Thema, bevor wir schon zum Abschluss kommen, die Stunde ist fast schon wieder rum, aber ich möcht noch mal ein Thema ansprechen, grade son Bezug auf Wattebällchen.
Mhm. Mustap immer den Maike im Hinterkopf. Aber jetzt ist ja nicht immer alles eitel Sonnenschein. Also Du hast ja auch schon mal erzählt über diese Person, die da sozusagen deine Agentur infiltriert hat oder dein Team wuschig gemacht hat. Da gibt's ja immer diesen manchmal irgendwas doofen, aber doch passenden Spruch, dass ein fauler Apfel in der Kiste, dann hast Du echt 'n Problem, ja?
Und Mhm. Das ist nicht so einfach als Unternehmer, das zu filtern, bin ich bei dir. Und ich glaube, ein Jahr, das wiederherzustellen, war Also ist eine organisch gesunde Zeit, glaub ich. Du kannst nicht 2 Wochen später so tun, als wenn nichts gewesen wäre. Mhm.
Und mir geht's da ähnlich wie dir, ich nehm das auch mit. Also das wird auch, glaub ich, was sein, was Unternehmer, die wirklich Unternehmer sind und nicht nur Betriebsleiter, die werden das immer mitnehmen. Das, ich glaube, da kommst Du nicht drum vorbei. Jetzt hab ich aber noch mal die Frage, jetzt haben wir sozusagen deine Vita mal im Schnelldurchgang beleuchtet. Hattest Du denn auch mal eine Krise oder hattest Du mal 'n Gefühl, in der Krise zu sein?
Und wenn ja, wie bist Du mit der Situation umgegangen? Es ist schwer zu sagen, weil ich eigentlich nicht son Typ bin, der das so lebt. Also ich bin eher son Problemlöser Mensch. Ich nehm das immer gar nicht so schlimm schlimm war, wie es dann in Wirklichkeit vielleicht war. Aber und das war auch der Auslöser für unser Rebranding im letzten Jahr hatten wir krass viele Ausfälle und es war teilweise 'n bisschen dünnes Eis, wo ich dann auch echt Was ist denn rein meinst Du?
Nee, jobtechnisch. Also es es kam einfach zu wenig rein. Zum Glück sind wir so aufgestellt, dass wir teils Retainer haben und teils halt sozusagen ad hoc Projekte machen. Von daher wars gut gedeckelt, aber trotzdem war ich echt nervös, muss ich wirklich sagen. Und da sind wir dann irgendwann drauf, man fragt ja dann, ne, fragt sich dann, woran liegt's?
Was ist das Problem? Keine Ahnung. Und wir waren a zu günstig einfach, ne, weil ich bin ja so nett, ich möchte ja immer allen gerne helfen und möchte auch gerne, dass das bei allen gut funktioniert und dann kann ich nicht nein sagen und das ist manchmal son bisschen ein Problem, ne, bin ich ganz ehrlich. Das und das lasse ich dann auch gerne dann mal Julia Sachen entscheiden, weil die einfach nicht so, die ist auch nett und so, aber eben ich hab halt son sehr hohen, bei Hunden sagt man, eine hohen will to please, hab ich auch. Sie ist 'n bisschen werteorientierter, sagen wir mal.
Ich bin eher der Golden Retriever so und Julia ist das schon 'n bisschen anders drauf. Und das das wurde halt son bisschen zum Problem tatsächlich. Und wir haben durch dieses Branding, was wir hatten, diese bunten Farben, was ja total schön war und ich mochte das auch voll gerne. Aber wir haben da einfach so, ich sag mal viele so spirituelle Menschen und Coaches und kleine Unternehmen und es wirkte halt nicht so mächtig, also nicht so groß sozusagen, wie wir ja eigentlich schon sind. Und das war, glaube ich, eine Sache einfach, wo wir da reagiert haben und gesagt haben, so komm wir brannten jetzt noch mal damit wir einfach andere Zielgruppen erreichen können und da auch vielleicht anders uns aufstellen können, anderes Standing kriegen.
Und gleichzeitig war es dann noch so, dass wir dann auch nicht mehr so genau wussten, weil es fehlt ja jetzt die Positionierung. Wen wollen wir denn überhaupt und keine Ahnung. Dass dann ja natürlich auch das Social Media Marketing weniger geworden ist. Wir starten jetzt ab dem ersten Zehnten wieder durch. Also hat fast 'n Jahr gedauert, wenn man mal ehrlich ist.
Das gehört heute. Ja. Ja. Wir sind wieder da. Das hast Du halt echt gemerkt, ne.
Wenn also es ist ja leider sehr schwer zu messen. Dann würde ich mal muss ich mal kurz 'n bisschen fachlich werden, weil es ist ja schwer zu messen, welchen Impact das Social Media Marketing organisch hat. Aber wir haben einfach viel weniger Anfragen gekriegt. Zum Glück hat es Julia stark in Suchmaschinenoptimierung und hat an der Webseite die ganze Zeit gearbeitet, dass dann dadurch eben die Sichtbarkeit gestiegen ist, sonst wäre es vielleicht dünn geworden für uns. Und ich bin einfach son Typ, wenn ich eine Krise habe, das kann man schon als Krise bezeichnen.
Das war das 1. Mal, wo's 'n bisschen schwierig war für uns jetzt so, was so Auftragslage, die auf was die Auftragslage angeht. Aber ich bin dann immer son Typ, ich guck halt hin, ne, auch wenns wehtut. Und guck halt, wir haben dann die Zahlen alle auseinandergenommen. Wir haben 'n Forecast aufgebaut, dass man halt mal sehen kann, was kommt rein, was fällt weg und so weiter.
Und haben einfach dann auch Bestandskunden angeschrieben und die upgegradet und all diese Dinge, ne. Sodass man dann wirklich mal hingeguckt hat, wo ist denn Potenzial, wo bauen wir gerade Mist, Wo müssen wir aufpassen, dann eben reagieren zu können? Und das ist, glaube ich, extrem wichtig in Krisen nicht zu sagen, ach Du Scheiße, Augen zu, das war's jetzt. Sondern wirklich dahin zu gucken, wo es wehtut. Und für mich sind alles alle Sachen, die mit Zahlen zu tun haben, ist für mich der Overkill.
Das hat auch wehgetan. Man hat wirklich wehgetan, weil man dann nämlich sehen kann, ganz eindeutig, wo Führungsfehler passieren, wo man einfach unaufmerksam war, wo man vielleicht zu nett einfach ganz klar oder sich einfach auch gut Deutsch verarschen lässt von Leuten, weil man einfach gerne diesen Job vielleicht machen möchte oder wie auch immer. Was ja im Endeffekt unter Führungsfehler abzusumieren ist, ne. Richtig. Also es sind eigentlich fast immer, wenn son Blödsinn passiert, sind's fast immer Führungsfehler und dann bin ich schuld und das tut natürlich weh.
Mhm. Also ein mir und 2 Fragen mit der Bitte kurze Antwort. Also einfach nur deswegen, weil ich gern noch zum Abschluss vernünftig kommen möchte. Erstens mal möcht ich dir beipflichten, immer 'n gutes Medium ist Upcrading. Also es ist grade bei uns und grade für dich jetzt auch, da kannst Du vielleicht noch 'n Learning mitnehmen, beziehungsweise weißt Du's ja schon, Du hast ja selbst gesagt, grade wenn Du breiter wirst im Angebotsformat, ist es nicht selbstverständlich, dass deine Kunden das wissen.
Mhm. Und uns begegnet heute noch nach 26 Jahren begegnen nur noch Kunden, die sagen, ach, das macht ihr auch. Mhm. Also da ist interne Kommunikation mit den Kunden ist total wichtig und dann passiert sehr häufig mal 'n Upselling oder 'n Upgrade. Und damit er wird Justice Du Deckungsbeitrag und bei 'nem Bestandskunden.
Das ist nun in der Regel leichter als bei 'nem Neukunden. Also pfllichte ich dir komplett bei. Frage dich noch mal, wie viel Leute hast Du aktuell? Seid ihr? Wir sind 11.
5 Lotsen? 11, okay. Und und jetzt wollt ich noch eine 1 unternehmerische Frage an dich richten. Du hast gesprochen darüber, dass ihr 'n Teil der Retainer habt und 'n Teil so sozusagen Ad hoc Projekte, die reinkommen und dann auch irgendwann wieder fertig sind und wieder gehen und so weiter. Hast Du eine unternehmerische Zahl, wo Du sagst, achtet als Unternehmer drauf, so und so viel Prozent solltet ihr haben oder sagst Du, das ergibt sich?
Wie meinst Du das jetzt? In dem Komfort? In dem Komfort? Feste Einnahmen, würd ich jetzt mal sagen. Also Einnahmen, wo Du sagst, ich ich hab dir schon gedeckelt über Wartungsverträge, über keine Ahnung, whatever, feste Betreuungsverträge.
Gibt's da 'n Gefühl, wo Du sagst, da fühle ich mich gut mit jetzt oder sagst Du, nee, das ergibt sich immer so aus der aktuellen Auftrittslage? Ich guck ehrlich gesagt immer auf den Puffer, den ich hab. Also wie lange kann ich meine Mitarbeiter bezahlen, ohne dass ein Euro reinkommt? Das ist so meine meine Kennzahl, die so wichtig ist. Ich versuch natürlich, Du kannst halt nicht zu viele Retainer machen, weil dann hast Du keine keine Kapazitäten mehr für Ad hoc Projekte, ne.
Also ich versuch da halt immer, guck auch son bisschen auf die Auslastung der Leute. Aber die wichtigste Kennzahl für mich ist dieser Puffer, falls mal wirklich die Hölle über uns einbricht, wie lange kann ich die Leute noch bezahlen? Das ist halt wichtig. Nur reich, Kim, weil ist exakt der Wert, auf den ich von Anfang an, von Tag 1 geguckt habe. Und heute noch weiß ich.
Ich kann ja aufn Euro genau sagen, wie viel oder auf den Tag genau wie viel Monate könnte ich die Agentur betreiben ohne einen Euro Umsatz. War immer mein Wert, an dem ich mich orientiert habe, also schein ich gar nicht so schief zu liegen. Und zu diesem Retainer Ad hocing kann ich, sag ich dir ja gern auch meine Zahl, aber sicher festgestellt, so richtig cool fühlt sich's an, wenn Du 50 bis 60 Prozent deines Umsatzes im Monat schon drin hast. Das heißt aber nicht unbedingt 50 bis 60 Prozent der Auslastung, weil Du kannst ja auch Dinge machen über wart Also bei uns ist es ja häufig, wir sind ja auch Ruster, es sind halt Wartungsverträge und solche Sachen, ja, die jetzt nicht die gleiche Anzahl Kapazität sozusagen beanspruchen, wie sie Umsatz bringt, ne. Das ist aber noch mal son Wert, wo ich sage, wenn Du die Hälfte des Monats im Prinzip schon drin hast und den anderen Monat per Sale vertreten muss, da fühlen sich Menschen wie sie, glaub ich, ganz wohl mit.
Und ich würd mich da auch sehr nah bei dir sehen mit Zählen. Ich bin auch absolut kein Vertriebsmensch. Gut. Kim, ich dank dir schon mal bis hierhin. Das war erwartungsgemäß, wie erwartet, sehr aufschlussreich.
Ich hab aber auch einiges über dich gelernt, ja? Also, dass Du dich selber so als kleine Chaotin in Anführungszeichen klassifizierst, hätte ich jetzt nicht gedacht, aber ja, so ist das ja und das ist ja das Schöne Sag mal Julia. Gibt's eine Frage, die Du gerne noch beantworten möchtest, die ich nicht gestellt habe? Nö, ich wüsste nicht. Glaub nicht.
Also die Leute können mich gerne, die lieben Hörerinnen und Hörer können mich gerne auch jederzeit ansprechen, wenn sie eine Frage haben. Okay. Ist aber keine Frage von mir. Bist ja bei LinkedIn und überall auch digital Genau. Zu erreichen.
Dann hab ich noch einen Hinweis oder eine Frage, na ja, ist es schon eine Frage. Du darfst heute Abend beim ins Bettchen gehen, Pixel irgendwo in der Nähe, darfst Du, bevor Du die Augen schließt, dir egal was immer es ist wünschen. Egal ob für dich, deine Familie, die Welt, das Universum, whatever und morgen früh passiert das. Was ändert sich auf der Welt morgen? Ich würde mir sehr wünschen, dass diese ganzen politischen Spannungen sich auflösen würden und wir einfach in Harmonie leben können.
Ich find das alles sehr anstrengend. Also ich würd mir wünschen einfach, dass sich die Leute mal alle 'n bisschen zusammenreißen und diese ganzen Streits aufhören. Macht und Geld ist, glaub ich, das sind die Schlüssel begrüßt oder? Ja. Okay.
Ja und letzte Frage und dann sind wir tatsächlich durch an dich, hast Du eine Idee für einen Menschen oder eine spannende Marke, von denen Du sagst, die sollten ihr Leben mal hier teilen? Gibt's da jemand? Ich würde es megaspannend finden, wenn man mal erfahren würde, wie Martin Brosi dahin gekommen ist, wo der heute ist. Sehr cool. Grüße an den Martin.
Und das stimmt. Tatsächlich steht der auch schon auf meiner Liste. Ich hab auch viel gemacht mit Menschen. Ich hatte jetzt auch an Mario Jung gedacht. Mario wird demnächst Gast sein hier, aber Martin werde ich auch ansprechen.
Ja, ist auch eine 'n cooler Hinweis. Übrigens auch Gerrit, glaube ich. Könnte auch Echt? Könnte auch alles erzählen. Ja, ich hab ihn noch nicht gefragt, aber ihn werde ich Ja, Gerrit auf jeden Fall auch.
Der hat ja auch einige Hochs und Tiefs, glaube ich, gehabt. Genau. Ist auf jeden Fall auch spannend, ja. Ja, dann bleiben wir nicht mehr viel mehr, als dir zu danken für die Zeit und noch mal Entschuldigung, dass ich den ersten Termin verbracht hab. Das ist Ach, das ist aber glaube ich.
Mein so round about fünfundsechzigster Podcast. Ich hab noch nie 'n Termin versammelt, aber deinen. Ich danke dir ganz herzlich, dass Du mich vor der Kirmes noch sozusagen hier besucht hast im Studio am digitalen Lagerfeuer. Das war sehr schön. Ich freue mich auf nächste Woche, wenn wir uns persönlich sehen und wünsch dir jetzt ganz, ganz viel Spaß auf der Kirmes.
Dankeschön. Bis bald. Tschau. Tschüs.
Veröffentlicht mit CiteCast