Cover: Dunning-Kruger Effekt | Prof. Mario Fischer | BTS #24

Dunning-Kruger Effekt | Prof. Mario Fischer | BTS #24

17. Juli 2025 87:11 Min. Zu Gast: Prof. Dr. Mario Fischer
0:00 87:11

Worum es geht

In dieser Folge von 'Behind the Story' spricht Wolfgang Jung mit Professor Dr. Mario Fischer über dessen persönliche Heldenreise. Mario gibt Einblicke in seine Kindheit, Schulzeit und die prägenden Entscheidungen, die ihn in Richtung Online-Marketing und E-Commerce geführt haben. Dabei reflektiert er über seine Erziehung, sein technisches Interesse und seine akademische Laufbahn.

Als Artikel lesen
Autor: BTS - Behind the Story

Zu Gast

Professor, tätig im Online-Marketing und E-Commerce

Professor Dr. Mario Fischer hat eine akademische Laufbahn absolviert und ist im Bereich Online-Marketing und E-Commerce tätig. In der Folge spricht er über seine Kindheit, Schulzeit und die Entscheidungen, die seinen Werdegang geprägt haben.

Folge teilen

Transkript

Hallihallo Hallöchen und herzlich willkommen bei Behind the Story, Ausgabe Nummer 24. Wie immer geht's in dieser Ausgabe eine ganz persönliche Heldenreise von meinem Gast. Wir schauen mal gemeinsam son bisschen drauf, wie hat er sich wo in seinem Leben für welchen Weg entschieden? Welche Wege, welche Gabelung ist er gegangen und was hat er für Lehramt rausgezogen? Und mein Ziel ist für dich, wie immer, wenn Du draußen zuhörst, dass Du vielleicht 'n bisschen was lernst oder mal eine neue Perspektive bekommst.

Wenn Du eine Idee hast, was ich besser machen könnte, wenn Du selbst mein Gast werden möchtest oder wenn Du Kritik hast, dann meld dich gerne bei mir, natürlich auch bei Lob oder schreib mir, dann freue ich mich sehr. Okay, let's go, Ausgabe 24. Heute habe ich wieder einen sehr, sehr spannenden Gast und ich würde sagen, vielleicht der Gast mit der größten Expertise im Onlinemarketing und das hat gar nichts mit meinen Gästen vorher zu tun, sondern hat einfach genau wie ich schon eine sehr große und lange Vita in dem Markt und da schauen wir einfach mal drauf. Heute mein Gast ist Professor Doktor Mario Fischer. Ich lege da sehr Wert drauf auf Professor und Doktor, nachdem er mich auf der Campings gedisst hat, weil ich den Doktor vergessen hatte, wird mir das nie, nie wieder passieren.

Ihr Lieben, falls es tatsächlich so sein sollte, dass ihr ihn nicht kennt, stell ich ihn ganz kurz vor. Professor Doktor Meyer Fischer ist Autor, Unternehmer, Berater, Hochschulprofessor und eine echte Instanz, wenn's E-Commerce, Hochschulprofessor und eine echte Instanz, wenn's E-Commerce, Onlinemarketing und Web Usability geht, besonders im deutschsprachigen Raum. Er lehrt seit neunzehnhundertachtundneunzig an der TH Würzburg Schweinfurt, wo er unter anderem den Studiengang E-Commerce aufgebaut hat und das zu zugehörige Labor leitet. Bekannt ist er vielen vor allem auch als Herausgeber und Chefredakteur des Magazins Website Boosting, so sowie durch sein gleichnamiges Fachbuch, das zu den meistverkauften Werken im digitalen Marketing in Deutschland zählt. Darüber hinaus projekt er seit vielen Jahren Unternehmen in Freunden zur Nutzerzentrierung, Sichtbarkeit und strategischen Optimierung in Onlinemedien.

Majo bringt Klartext, Humor und Know how auf besondere Weise zusammen und das zeichnet ihn sehr aus und das mag ich sehr an ihm. Sein Blick auf digitale Themen ist praxisnah, analytisch und gleichzeitig überraschend menschlich. Und ich glaube, das reicht jetzt erst mal als Vita. Ich würde sagen, ich seh ihn schon, er sitzt ja schon im Studio. Herzlich willkommen bei behind the Story.

Herzlich willkommen beim digitalen Lagerfeuer. Herzlich willkommen, lieber Mario Fischer. Vielen herzlichen Dank für die Einladung. Freu mich sehr, hier zu sein. Lass mich kurz sonst vergess ich's einwerfen.

Den Doktor darfst tatsächlich weglassen, weil immer nur der höhere Titel genannt wird. Also Professor reicht eigentlich, so ist hier die Etikette sozusagen, ja. Dann hab ich ja intrinsisch Aber da hab ich das ja auf der Campics richtig gemacht tatsächlich. Ja, ja, ja, ja, super. Das war nur Spaß.

Okay, cool. Ja, lieber Mario, wo bist Du gerade und vor allen Dingen die Frage heute, also der Podcast kommt ungefähr in 4 Wochen raus, die Frage heute, bei wie viel Grad hältst Du dich gerade auf? Weil es ist, ich hab's eben in dem Vorgespräch schon gesagt, von meinem round about 100 Podcasts, die ich aufgenommen habe mit Abstand, der heißeste Tag ever. Wie geht's dir und wie wie ist die Temperaturlage bei dir? Also mir geht's wunderbar.

Ich sitz hier im im Homeoffice. Ich hab gemütliche, glaub ich, 20 Grad. Draußen hat's mehr als 30 im Schatten. Aber ich hab's ja schon gesagt, dann geht man halt nicht in den Schatten. Ist auch nicht so schlimm.

Aber es ist schon verdammt. Eis ab und zu, wenn Du mal raus musst, erreicht schon, wenn 'n Paketdienst oder Postbote kommt und Du kommst wieder rein, hast dir die Schweißplan auf der Stirn, ja. Das stimmt. Also ist wirklich brutal heiß. Nicht so schön grade, ne.

Genau. Und die Und die Du bist nun grade? Bitte. Du wohnst wohnst Du in Würzburg oder wo Nein, ich wohn in der Nähe von Nürnberg. Also vielleicht nah an der Autobahn, das heißt, ich bin eigentlich auch ruckzuck in Würzburg.

Das ist nicht so schlimm. Okay. Ja, mein Lieber, ich gehe ja hier durch die Vita meiner Gäste immer son bisschen im Stil der Heldenreise nach Joseph Campbell. Das ist ja generell mein Thema, deswegen darf ich ja auch bei dir in der Website Boosting ab und an mal bei 'n Beitrag veröffentlichen zum Thema Storytelling. Und die Heldenreise beginnt immer, wenn Du so alle Stories und Novellen und Filme und Blockbuster vergleichst, die beginnt immer in der gewohnten Welt des Mangels und das ist meistens bei meinen Gästen so die Jugend.

Deswegen würde ich gerne mal von dir wissen, wo wurdest Du geboren? Bist Du Franke per Gesetz sozusagen oder Oberfranke oder wie diese Region da bei euch heißt. Und ja, wie weißt Du deine Jugend? Erzähl doch mal. Also geboren bin ich in Neustadt an der Aisch.

Das ist son, na ja, ich glaub damals waren's 30000 Einwohner, jetzt vielleicht 'n bisschen mehr. Also recht recht behütet sozusagen war ich dann auch in der Grundschule die ersten zweieinhalb Jahre und dann sind wir berufsbedingt durch meinen Vater umgezogen nach Schwabach, das ist im Süden von Nürnberg. Da bin ich dann sozusagen so richtig aufgewachsen, kam dann da in die Grundschule und bin dann auch aufs Gymnasium gegangen. Dort, Schwabach hat dann so 35000 Einwohner ja, so neben Dreh rum. Mhm.

Also auch recht recht behütet vom Umfeld. Ja behütet will ich nicht sagen, ist vielleicht das falsche Wort. Aber überschaubar vom Umfeld. Das Schöne war, wir waren in der Nähe von Nürnberg. Du konntest also jederzeit, solange Du noch nicht mobil warst, mitm Zug in die Großstadt sozusagen einkaufen, Kino, was es da alles gab noch.

Nürnberg, Nürnberg. Damals, Nürnberg. Mittelfranken dann übrigens. Und aber ansonsten war's halt da auch, man kannte halt jeden, ne. Es gab 2 Gymnasien und in dem Alter, Du hast eigentlich fast jeden gekannt und so.

Es war eine sehr, sehr schöne Jugend, würd ich auch keine Stunde missen wollen in der Tat. Mhm. Ja. Was mich an der Stelle immer interessiert und bei dir kommen wir ja noch auf deine Vita, die ja sehr, sehr spannend ist, weil Du so viele, find ich, diverse Sachen machst, die am Ende ja doch wieder zusammenpassen. Aber was mich immer an der Stelle interessiert, an dem Punkt, der Heldenreise, wie war das bei deinen Eltern?

Also die Frage zielt immer darauf ab, wie wurdest Du konditioniert? Also warst waren deine Eltern Akademiker? Hatten deine Eltern eher 'n handwerklichen Hintergrund? Wie sah's da so aus? Nee, keine Akademiker.

Mein mein Vater war also Großhandelskaufmann eigentlich Gelernter und hat in eine Papiergroßhandlung gearbeitet. Meine Mutter war ja klassisch Verkäuferin. Die hatte mal Steuerfachgehilfen gelernt, aber wie's halt so ist in der Zeit damals, ne. Gab's dann da keinen Job und dann wurde mehr bezahlt in in den Läden und dann war sie da in dem Modebereich Verkäuferin. Aber die waren schon relativ weit weg von dem, was ich heut mache so.

Das heißt also so, ich sag mal, nach der Grundschule Anfang Gymnasium konnten die dann auch nicht mehr so viel helfen. Mhm. Hat dann meine Oma relativ viel, weil meine Cousine waren ja jünger als ich. Und die hat quasi im gleichen Haus gewohnt wie wie meine Oma. Und die ging dann ein Jahr vor mir aufs Gymnasium und die Oma hat halt auch immer mit ihr gelernt, wir hatten ja Latein, ja furchtbar hab ich gehasst ohne Ende Latein.

Die hat aber dann aber schon 'n bisschen den Vorsprung im Coachen, was so alles drankommt, auch so die einfache Mathe. Und da hat meine Oma 'n bisschen unterstützt und als es dann nicht mehr so ging, sich halt auch Nachhilfe gekümmert. Das war halt so das Klassische damals, ne, wenn sich Mathe nicht so hingehauen hat, ne. Und man hat's nicht so aufgepasst, hab ich nicht so gerne in der Schule. Dann hast Du halt immer noch mal jemanden gebraucht, der's dir noch mal so erklärt, dass Du geglaubt hast, es zu verstehen.

Und ChatGPT gab's ja noch nicht. Es gab's alles noch mal GPT sozusagen. Ja, ja, genau. Genau. Ja, weißt Du, die die Bücher, die sag halt, hattest Du in der Schule.

Und wenn es wenn Du da was nicht verstanden hast oder nicht so intensiv reingeguckt hast, war's natürlich immer schwierig, ja. Mhm. Na ja, ging ja ja genauso. Wir sind ja ungefähr gleich alt, würd ich mal sagen. Und ja, da hat man eben irgendwie anders lernen müssen noch zu der Zeit.

Bist Du 'n Einzelkind, Mario? Ja. Tja. Mhm. Okay.

Gut. Ja, jetzt sind wir in der Grundschulzeit und Du bist zu spät im Abitur und die Frage ist, die ich immer gerne stelle, ist, im im in der Heldenreise kommt dann sozusagen die die gewohnte Welt des Mangels, also ich glaube, es liegt an der Temperatur heute, dass meine Wortfindung irgendwie nicht so optimal ist, die gewohnte Welt des Mangels, das heißt, Du bist dann in der Schule, alles läuft gut, die Oma ist da und irgendwann spürt man zum ersten Mal in sich drin. Und ich sag mal, bei dir hätt's ja jetzt nahegelegen zu sagen, ich will Kaufmann werden, weil Vater war ja auch Kaufmann, ja. Mhm. Hast Du irgendwann sone Erinnerung und hattest Du das 1.

Mal eine Intention, das könnte für mich was werden, da hätte ich Bock drauf oder wann kam das? Witzigerweise kam dann ja später, ich hab ja BWL studiert, will nicht will nicht vorgreifen, aber eigentlich hat mich schon immer das Thema Technik fasziniert. Also ich hab als Kind alles zerlegt, was gegen alte Plattenspieler auseinandergeschraubt, weil ich wissen wollte, wie das da drin aussieht, dass sich das bewegt, Tonbänder, alles, was ich in die Finger gekriegt hab oder halt versucht zu reparieren, wenn was kaputt war, ne. Ich hab elektrische Leitungen gelegt, allen mögliches Zeug gelötet. Das war so mein mein Thema und die, das zieht sich eigentlich fürs gesamte Leben.

Schwarze Boxen, SEO ist ja eigentlich auch erst mal sone schwarze Box, ne. Versuchen aufzumachen, zu analysieren, was Du nicht erkennen kannst, halt zu testen, indem Du sagst, wenn ich da mal einen ausschalte oder ich geborene da mal Strom drauf, was passiert? Kommt hinten Rauch raus oder bewegt sich's? Solche Dinge. Hab ich eigentlich von Anfang an, ja, damit bin ich eigentlich aufgewachsen.

Und witzigerweise, mein mein Berufsziel war eigentlich immer Toningenieur. Hat mich fasziniert, wenn ich aufm Konzert war oder auf 'ner Party, auf 'ner Schulparty und da war da 'n großes Mischpult mit vielen Lichtern und solche Sachen. Das hat mich total fasziniert. Wollte ich dann eigentlich auch studieren. Abitur muss ich vielleicht auch noch sagen, Schule.

Also ich bin gern in die Schule gegangen, bin auch gern von der Schule nach Hause gegangen, aber die Zeit dazwischen fand ich nicht so toll. Wir hatten einen superguten Klassenzusammenhalt. Also ich bin bin heute noch, hab gute Freunde von mir aus der aus der Schulzeit. Aber so das ganze Thema Lernen und ich hab eigentlich nur das gemacht, was wirklich notwendig war, ne. Also bis hin eigentlich zum Abitur, es hat sich durchgezogen.

In in der fünften Klasse bin ich tatsächlich dann auch am Sitzen geblieben gleich in Latein. Alle anderen Fächer waren gut, aber Latein war einfach für mich nicht, das war out of order. Irgendwie hab ich das nicht in meinen Kopf reingekriegt. Und ich hatte auch 'n Lehrer, der war relativ, also es war eine 1 fiese Socke, ja. Der hatte so, weißt Du, son Älterer war das damals, ne.

Und wir so junge Menschen mit 10 Jahren gehst Du dann da rein und dann hat der uns gesiezt. Und da war ich das schon mal, das war war der einzige Lehrer, völlig schockiert. Der hatte so seine Lieblinge und und Leute, die er nicht mochte und da hab ich da zugehört. Und der hat dann auch mal zu meiner Mutter in 'ner Sprechstunde, das erzählt die heut noch jedem, der's wissen will und der's nicht wissen will, haben wir gesagt, Sie soll mir aus der Schule nehmen. Gymnasium wär nix für mich.

Ich soll auf die Realschule gehen oder auf die Hauptschule und dann Handwerksberuf lernen. Das wär doch auch gut und so weiter. Aber das Gymnasium werd ich nie schaffen und das wird eine Qual für mich und da wird nix, die soll mich da rausnehmen, ne. Und Gott sei Dank, muss ich heut sagen, hat meine Mutter dann gesagt, so, jetzt erst recht, ja. Und na ja, ich hab dann zumindest kann ich noch sagen, das war auch eine 1 gute Leistung jetzt im Nachhinein wahrscheinlich das schlechteste Abitur geschrieben bei uns an der Gymnasium, wenn nicht sogar in ganz Bayern, keine Ahnung.

Also kann ich ja sagen, heut kann ich das outen, 3.6 hatt ich im Schnitt, ja. Mhm. Das war ganz viel. Und ich hätte damals sogar witzigerweise 'n Medizinstudienplatz gekriegt, weil das gab son son Losverfahren mit den Notenschnitten gab's dann immer weniger Lose im Topf. Und ich hab's erst im Nein nein erfahren, bei 3.6 gab's bundesweit 3 Lose und keiner hat sich beworben.

Er war nix für mich gewesen, weil wenn ich eine Spritze seh, bin ich aufm nächsten Baum. Okay. Na ja, also das war nix. Und war halt einfach der Minimalismus oder vielleicht damals schon, weiß ich nicht rationelles Verhalten, ich hab halt nur genau das gemacht, damit's reicht in den Kursen und so weiter. Auch im Leistungskurs, ne, wenn's irgendwo gereicht hat, hab ich gesagt, okay, passt dann so weit.

Also da war ich noch ziemlich, ja, unbeleckt, was so die Wissensaufnahme angeht. Das ging dann erst später im Studium. Das gute Pferd springt ja nur so hoch Wie es muss wie es muss Frauen Ja, alles passiert. 2 Fragen hab ich jetzt zu dieser schönen Einleitung sozusagen. Und zwar erstens, Du bist ja jemand, der auch son bisschen bekannt dafür ist, dass er 'n eine gewisse Art Humor hat.

Wer jetzt bei der Camping war, hat ja deine Keynote gehört und da ging's ja auch sehr, da wurde ja viel gelacht et cetera, ne. Und jetzt kombinierst Du ja Humor und Wissen und so. Und jetzt möchte ich noch mal zu diesem Lateinlehrber zurück, wo Du gesagt hast, er hatte Menschen, die er nicht mochte, ich gehörte dazu. Und die Frage ist, was warst Du denn für 'n Typ so damals? Also wie würdest Du dich selbst charakterisieren?

Warst Du schon son kleiner Fechterx? Ja, ja. Also ich würde ich würde dich eher so da in die Kategorie bringen, dass der diejenigen, die irgendwie, keine Ahnung, Papierbällchen, dem Mädchen an den Kopf schießen und so, dass Du so die Fraktion warst. Oder was warst Du fürn Kind? Also ja, da war ich schon sehr aufgeweckt, das muss man sagen.

Ja, also ich ich kann mich noch erinnern, vergess ich auch nie im Biologieunterricht, auch 5. Klasse. Das war einfach son Schock für mich, ne. Hatte ich mal den, da hatten wir Hunde. Und da hab ich den Biologielehrer gefragt, warum sich Hunde eigentlich keine Zähne putzen müssen.

Ich war vorher beim Zahnarzt und der hat mir das erklärt, warum man das machen muss. Und und ich wusste, wir hatten einen Hund, der muss das nicht. Hat mich einfach interessiert und der hat mich zusammengebrüllt, der hat mich zur Sau gemacht vor der ganzen Klasse. Und ich versteh heute wahrscheinlich deswegen, weil ich immer wieder mal vielleicht so Bemerkungen gemacht hab, vielleicht auch mit Humor, konnte nicht jeder Lehrer abhaben, manche schon. Und und der hat's halt völlig 'n falschen Hals gekriegt.

Der hat gedacht, ich will ihn irgendwie hochnehmen, ne. Und hat gedacht, jetzt muss er hier seine seine Autorität rausnehmen. Aber ich glaub, ich hab 2 Jahre nix mehr gefragt in der Schule. Also das war, das hat man, glaub ich, 'n bisschen zweiten Stock gehört. Also insofern stimmt schon, ich ich war schon so immer 1, der alles Mögliche gemacht hat in der Klasse, der sich Sachen organisiert hat.

Ich hab die eine Schülerzeitung mit mit hochgezogen dann in der Chefredaktion. Da waren vielleicht schon die Anfänge von der Website Boosting. Wir hatten eine Schülerzeitung an der Schule, aber die die hat gedarbt, da war nix. Und wir haben das dann quasi mit übernommen, ich hab's organisiert. Und da haben wir auch richtig gut Geld verdient.

Wir sind raus und haben Anzeigen eingesammelt und so weiter. Es war ganz gut. In da gab's eine Theatergruppe, so das Theaterspielen war für mich nicht so interessant, aber natürlich wieder die Technik, ne. Ich saß, ich war dann zuständig für die Technik. Ich hab die Geräusche Die Licht und Ton.

Auf der Bühne Leute verschwinden lassen und so weiter, solche Sachen, ne. Hab mich schon sehr viel engagiert in der Schule auch, muss man muss man auch sagen. Wie gesagt, Schule selber und die die Community dort fand ich schon toll. Und was mir auch im Kopf bleibt, der Direktor damals, als wir die Abitururkunde gekriegt hat jeder, ist jeder Namen aufgerufen worden und da mussteste vorgehen. Und und bei mir hat er dann gesagt, und unser Mario.

Ja. Das war das einzige Wort, das dieses abgewichen ist vom Namen vorlesen. Und da bin ich da stolz wie Bolle vor und hab immer eine 3.6 Abgeordneten. Ja, es hieß aber, würde ich jetzt so interpretieren, dass Du näher an dem Kollegium oder dem Direktor oder wem auch immer warst als die anderen Schüler? Ja, ja, das schon.

Wir wir haben uns auch mit mit den normalen Lehrern hab ich mich supergut gut verstanden. Also muss man auch sagen, dann auch nach der Schule noch ab und zu dann noch welche getroffen oder so oder wenn man sie dann in der Stadt getroffen hat. War war eine tolle Zeit. Also möcht ich nicht missen, ich hatt eine 1 tolle Schulzeit. Zu deinen Eltern noch, Du hast gesagt, deine Mutter lebt noch.

Hab ich das auch richtig verstanden? Ja, ja, beide leben. Beide noch, beide leben noch. Was sagen die heute zu dem, was aus dir geworden ist? Na ja, meine Mutter ist natürlich schon stolz, versteht aber halt natürlich nicht, was ich inhaltlich mach, das kann ich ja nicht erklären.

Die ist sone Digitalverweigerin, kein Handy, kein kein Ah, okay. Und so weiter, ne. Aber für die war ich, ich bin ja Professor und insofern bin ich aufgeräumt, das passt für die. Und aber was ich tatsächlich so mach oder auch was so Vorträge angeht, Publikationen und so weiter, wissen die eigentlich nicht so, weil ich auch nicht so der Typ bin, der dann, wenn ich zu meinen Eltern komm und so, oh, schau mal, da hab ich wieder 'n neues Buch geschrieben, da hab ich das mal, da hab ich das mal, das ist da nicht so meins. Vor allem, weil die dann wieder rumrennen, weißt Du, dann zeigen sie's wieder jedem, der der überhaupt nicht versteht, was es ist.

Und weil sie natürlich stolz sind, aber das ist dann, ich zu machen. Ja, ist aber schon süß, find ich. Weiß, ich weiß, ich weiß, ich weiß, ja. Meine Mutter ist auch mein größter Fan, glaub ich. Also muss man uns das ehrlich sagen, ja.

Das ist jetzt, bevor ich jetzt geschrieben hab, die 99 SEO Fragen hab ich auch auf Englisch rausgebracht und ich weiß nicht, meine Mutter wird keine Podcasts, deswegen kann ich's ja sagen. Der hab ich dann die englische Ausgabe gegeben. Sie fand's toll, das buchen, ne. Aber klar, wieso soll's auch reingucken. Ja, schön.

Aber beide noch wohlauf, ja. Abschließende Frage zum Thema Kindheit. Und ich bin jetzt so gedanklich bei dir irgendwo so im im pubertären Alter, irgendwie so Abitur auf dem Weg dahin, sagen wir mal, ja. Hattest Du immer das Gefühl, Du bist richtig bei deinen Eltern? Also ich meine, würdest Du sagen, Du hattest eine gesettete Kindheit, Du warst glücklich, weil es ist ja oft in der Zeit auch so, dass es manchmal Brüche gibt im Leben.

Also viele meiner Gäste haben gesagt, meine Eltern haben sich getrennt, als ich so und so alt war, waren sehr beeindruckende Viten dabei. Das war jetzt bei dir nicht der Fall offensichtlich. Also lief das alles so smooth durch oder oder sagst Du, ich musste damals auch schon irgendwelche Hürden umschiffen? Also meine Eltern haben sich tatsächlich getrennt, da war ich aber schon 46, 42 irgendwie so was. Ah, okay.

Da wirft nicht so aus der Bahn. Also ich ich, wie gesagt, war eine tolle Kindheit, auch von meinem, mein Vater war viel unterwegs natürlich, auch im Außendienst. Und ich durfte eigentlich relativ viel. Also ich musste nicht immer, dass man sagt, ja, Du musst 5 zu haben sein und Hausaufgaben machen und sonst irgendwie, ne. Manche Schulkameraden, bei denen war das so.

Ich hab immer relativ viel Freiheiten gehabt, muss man sagen. Und ich glaub, das 1. Mal haben sie mich mit mit 14, wenn ich's richtig im Kopf hab, alleine gelassen, weil ich nicht mit dem Urlaub fahren wollte. Gut, meine Oma hat 'n paar Häuser weiter gewohnt, ja. Also überhaupt nicht, ja, dann natürlich bei meiner Oma.

Und und da warst Du dann natürlich dann schon mal Abend bis 9 oder 10 irgendwo weg, ne. Was man sonst natürlich hätte heute 'n völliges No Go, ne. Also ich hatte viele Freiheiten, muss ich sagen, hab da hat man meine Mutter auch gelassen und mein Vater auch. Die haben sich da wenig eingemischt und haben mich eigentlich auch immer überall unterstützt, wenn irgendwie was war oder so, ne. Ich wusste, da da wirst Du aufgefangen, ne.

Das war schon son Jazz irgendwie, aber halt nicht so, dass Du sagst, das ist wie sone Zwangsfamilie und Du musst jeden Sommer beim Essen sein und sonst irgendwie, wenn ich gesagt hab, ah, wir wollen das und das machen, ja, dur, ne. Oder ich hab angerufen, hab gesagt, Du, ich bin bei meinem Freund zu meiner Mutter, die essen jetzt Abend, die haben gefragt, ob ich mitessen darf, ne. Und obwohl meine Mutter natürlich gekocht hat, hat die gesagt, ja, kein Problem, ne. Ich so, sagen Nein, Du kommst heim, ich hab gekocht, ne, so was hab ich nie gehört. Also da, das war schon toll, muss ich sagen, ja.

Also bist Du schon ziemlich liberal und frei erzogenoren sozusagen. Ja, ja. Meinst Du, das hatte ich auch für später geprägt, dass Du auch so, ich meine, Du bist ja ein Professor, wie wie wir beide festgestellt haben, Du bist ja Doktorprofessor, ja, ich möcht das noch mal klar stellen. Das Pferd reite ich jetzt noch 'n bisschen die Kuh. Aber nein, Spaß.

Du bist ja auf der einen Seite sozusagen jemand, der in 'nem festen verankerten Universitätsgefüge ist und so trotzdem hast Du ja diesen Drang, so sieht's zumindest nach außen aus, auch unternehmerisch tätig zu sein mit der Websiteboosting, mit deinen Büchern. Das sind ja kaufmännische Projekte auch. Da wird ja sicherlich irgendwann auch 'n Strich unter die Bilanz gezogen. Und würdest Du sagen, diese Freiheit, diese vielen Freiheiten, die Du hattest, haben dich da hin geprägt? Wärst Du heute auch der, Mario, wenn die Eltern gesagt hätten, Du bist 17 Uhr zu Hause, Du gehst, machst 21 Uhr das Licht aus und alleine lassen wir dich nicht?

Oh, schwierig. Das würd ich mich nicht wagen zu trauen, da 'n Urteil abzugeben. Wenn's hieß, Licht ausmachen, erzählt meine Mutter auch immer noch heute, dann hab ich natürlich das Licht angelassen, hab gelesen und hab mir aber an die an an die Tür Klinke innen sonen kleinen Schalter hingebaut, dass in dem man, wo die Türklinke runterdrückst, ging das Licht aus. Das war son kleines Gläserlicht am Ende. Und das war dann Altbau, da hast Du natürlich unter der Tür immer so leichtes Licht gesehen und meine Mutter hat immer erzählt.

Sie hat dann immer das Licht gesehen und hat dann die Tür aufgemacht. Und dann hab ich natürlich einfach die Augen zugemacht und so getan, als ob ich schlaf, ja. Und sie hat gesagt, sie wär aber fast wahnsinnig geworden, wo das Licht herkommt und so. Das ging, glaub ich, 'n Dreivierteljahr, bis sie das mal entdeckt hat dann nachher. Also da war ich schon sehr kreativ.

Er gab's aber auch eine Kirche jetzt in dem Sinne, ne. So viel zum freiheitsliebenden, wissbegiergen, technikaffin Sohn in dem Alter. Ja, ja, ja. Okay, Maja, dann machen wir jetzt mal an der Stelle 'n kurzen Break in deiner Vita, weil in der Sendung habe ich immer eine Schnellfragerunde. Das geht noch mal son bisschen drum, deine Person etwas näher kennenzulernen.

Das bedeutet, Du musst jetzt nicht in einem Satz antworten, aber son bisschen, ja genau, wir gehen wir gehen einfach mal quer durch. Und die 1. Schnellfrage heißt, hast Du 'n Lieblingsbuch, eigene Bücher ausgenommen? Und wenn ja, warum? Ja.

Oh, ja, schwierige Frage. Also was mich beeindruckt hat, nachhaltig hab ich vor vielen Jahren gelesen, mittlerweile hab ich 4 oder fünfmal gelesen, war Robinson Crusoe. Mhm. Weil mich damals fasziniert, dass ein Film kam, glaub ich, im Fernsehen oder Kino, der der war ja völlig anders als das Buch und das war ja nur so dieser Mittelteil, ne. Und das war, fand ich dermaßen spannend, diesen autobiografischen Roman hab ich verschlungen.

Prägend als als Bücher würd ich eher so, ach Gott, trau ich mich gar nicht laut sagen, ne. So Luhmann zum Beispiel, soziale Systeme. Böses Buch zu lesen, hab ich angefangen im Studium, musste auch, glaub ich, 'n paarmal lesen, bis das einigermaßen verstanden hat. Ich würd auch nie behaupten, dass ich's dass ich's ganz verstanden hab. Aber da kannst Du natürlich unheimlich viel rausnehmen, zu verstehen, wie Menschen ticken, wie die wie die funktionieren.

Er ist ja 'n 1, war ja 1 der der bekanntesten und intelligentesten Sozialwissenschaftler. Also das wären so jetzt die 2, wenn Du mich fragst. Ich bin sicher, wenn ich nachdenke, find ich noch 15 andere Bücher, die die ich auch spannend fand. Mhm. Hast Du den Film mit Tom Hidden, die die ich auch spannend fand.

Mhm. Hast Du den Film mit Tom Hanks gesehen? Cast away, so hieß es. Ja, ja, natürlich. Auch sehr spannend, ne, war ja sone Anlehnung an die Story fand ich auch grandios.

Genau. Okay, gibt's Orte, wo Du sagst, wenn ich da bin, bin ich besonders inspiriert? Ja, also was mich natürlich total fasziniert, ist New York, war ich schon 'n paarmal, ne. Und das ist halt einfach, wer noch nicht da war, ne, Tipp von mir, schreibt euch das auf die Bucketlist. Vielleicht nicht jetzt bei der aktuellen Regierung.

Da haben wir auch pausiert und warten ab, bis sich die Lage wieder einigermaßen beruhigt. Aber ansonsten, da da gibt's einfach alles, dieser Gigantismus dort. Und und die Leute sind auch nett und freundlich, zumindest hab ich das so empfunden. Also ist eigentlich mal meine Lieblingsstadt in Deutschland, vielleicht Hamburg, aber international 10, New York. Als ich das letzte Mal dort war, war ich, durft ich bei Google rein in die große Zentrale.

Die haben ja dort einen ganzen Blog gekauft, glaub ich, für 2000000000 arbeiten. 10000 Leute kann man sich gar nicht vorstellen. Und die Kantine ist, da siehst Du die Erdkrümmung, ja. Also ist gigantisch. Ja, und solche solche Dinge halt.

Da gibt's halt Sachen, die ist nirgends Wie kommt man wie kommt man bei Google rein? Also hast geklingelt, hast gesagt, ich wollt mal rein, oder? Nein, das hab ich natürlich von Deutschland aus schon organisiert, kenn ich genügend Leute dort. Und hab gesagt, ich bin da und da, da und da und dann haben die dort sonen Haus organisiert, der mich da durchgeführt hat und mir alles gezeigt hat. War ich dann 'n Tag dort die Kinostudios, die die dort haben und so.

Also war super-, super-, superspannend. Mhm. Toll. Ja, ich war auch vor eineinhalb Jahren mit meiner Tochter da. Man muss auch sagen, New York ist schon ist schon eine Reise wert.

Allerdings hatten wir den Fehler gemacht, die haben tatsächlich in am Rand der Bronx gewohnt. Was, wenn Du dann mit der Bahn aus der Stadt der Bronx gewohnt. Was, wenn Du dann mit der Bahn aus der Stadt rausfährst, wird's dann spannend. Aber es war, also ich bin da aber komplett bei dir. Die waren alle total easy und nett.

Also ich hab auch keine schlechten Erfahrungen gemacht, obwohl man manchmal so dachte, durch die dunkle Bronx laufen. Gut, wenn Du wenn Du sitzt in der U-Bahn und und guckst in diesen Stadtplaner irgendwie, also war das 1. Mal, da gab's noch keine Handys. Und und ich guck, sagt der gegenüber, wo musst Du denn hin, ne? Und dann sagst sie, ja da und da.

Sagt er, okay, da musst Du aufsteigen bei der siebenundfünfzigsten Straße. Genau. Ja, genau. Und eine halbe Stunde später sagt er zu dir, das ist die nächste Haltestelle, Du musst raus. Ja.

Und das fand ich genial, ne. Also Das ist heute noch genauso. Also da war bei uns auch so, dass die Leute gesagt haben, wo müsst denn hin? Und Du denkst dann erst mal so, oh, Datenschutz. Aber nach 2 Tagen merkst Du, ja, die wollen dir wirklich nur helfen.

Ja. Okay. Was hast Du fürn Lieblingsessen? Jetzt bin ich besonders gespannt als Franke. Habe eigentlich keine Präferenzen nur witzigerweise, ich ess eigentlich alles gern, was ich nicht essen soll.

Okay. Aber ansonsten, ich hab, früher hab ich mir gesagt, das Einzige, was ich nicht mag, ist Oliven mittlerweile, sind ja sehr gesund, ess ich auch schon ab und zu Oliven beim Italiener oder beim beim Griechen. Aber ich bin eigentlich so 1, dem kannst Du alles vorsetzen. Und ich bin ja auch, ich weiß gar nicht, ob man das hier erzählen kann, weil's Leute son Podcast dann im Auto hören und und streng vegan sind, die die mögen jetzt bitte weghören. Aber es war halt damals so bei meiner Oma, da war ich, schlaf mich 5, 6 Jahre an, da war 'n Bauernhof gegenüber und da ist halt alles rübergekommen, was da war, ne.

Da gab's Leber, Lunge, Herz und ich, sogar Hirn hat die gemacht und das hast Du gegessen, weil man halt einfach das gegessen hat, was aufn Tisch gestellt wurde. Und da gab's auch kein kein antrainiertes oh eklig oder oder sonst irgendwie. Also insofern, das war von klein auf schon so. Und ich ich wüsste nichts, was Du mir aufn Teller legst, wo ich sagen würde, nee, ess ich nicht oder mag ich nicht, ne. Also insofern Aber kein Favorit.

Tolerant. Und und daher vielleicht auch kein kein Favorit. Na ja, gut, so Sachen wie Sparer Ribs und so. Sind ja schon gut, aber tun mir eigentlich nicht gut. Okay.

Das war die Frage war ja nicht, was guttut, sondern ob's dir was guttut. Ich weiß. Jetzt bin ich mal gespannt, weil ich sag immer zu den Leuten im Laufe des Lebens oder als Experte für dies und als Experte für das kommt dann immer die Frage, bekommt man ja viele Ratschläge? Jetzt würde ich, bin ich echt mal gespannt. Also ich persönlich habe tatsächlich noch son, wie soll ich sagen, son gewisse intrinsische Ehrfurcht, also die ich gar nicht synapptisch aufrufen muss, sondern wenn mir jemanden entgegenkommen und sagt, ich bin Professor oder auch bei dir.

Ich mein, wir kennen uns ja nun schon 'n paar Jahre, aber trotzdem, hat man son akademische Distanz, würde ich mal sagen, ich leite etwas her, was ich sagen will, ist, bekommen Professoren auch noch Ratschläge? Also gibt's Menschen, die sagen, Du, hier will ich mal 'n Tipp geben oder oder bekommt man dann schon son bisschen eher so diesen generellen Expertenstatus zugeordnet? Und wenn Du das gesagt hast, Frage, die eigentlich kommt, ist, was ist der beste Ratschlag, der dir je gegeben wurde? Mhm. Also ich ich glaub nicht, dass man heut den Professoren mit so viel Respekt begegnet, wie man es vielleicht früher getan hat oder wie ich das auch im Studium getan habe.

Das hat oder wie ich das auch im Studium getan habe. Das mag gut oder schlecht sein. Mit meinen Studenten bin ich sowieso ab ersten Semester per Du. Wir pflegen ein sehr, sehr freundschaftliches Verhältnis, was aber nix mit mangelnden Respekt zu tun hat, ne. Es ist so eigentlich ganz gut.

Und ich glaube nicht manchmal, vielleicht sogar im Gegenteil, wenn Du als Professor kommst, also wenn ich irgend zu 'ner Unternehmen komm oder so, stell mir eigentlich nie mit Professor vor, weil ich dann auch Bedenken hab, so das klassische Professorendenken, wo man ja sagt, oh, Theorie verkopft, Uni, ja, die die reden immer nur, aber die haben, keine Ahnung, fürs Doing. Da ist ja immer sone sone Abgrenzung dabei, ne. Und das ist oft vielleicht gar nicht so so gut. Es hilft, also das Einzige, wo's tatsächlich hilft, er ist im Medizinbereich, ja. Also wenn ich heut beim Arzt anrufe irgendwo und ich brauch 'n Termin, weißt Du, das dauert immer relativ lang.

Aber auch wenn Du in der Klinik bist oder sonst irgendwo, die haben ja die Daten dann, da kommen die immer rein und sagen, oh, ne. Bei bei bei das klar. Und da und dann kommen wir so verschämt die Frage, darf ich fragen, ob's die Kollegin sind, da haben Sie mal 'n Schiss. Die die Antoktor, die Medizindoktor. Und da sag ich immer, nee, passt alles, ne.

Ich mach mach online und ich komm mal so in den Bereich und merk so, mhm. Ah ja, na im Krankenhaus, im Medizinbereich ist wahrscheinlich sicherlich auch notwendig, ne. Du kannst Ja, Strategie, vielleicht ist immer gut, wenn Du da lügen würdest und sagen, ja, ich bin Experte auf den Gebieten. Ja, ich bin mein Kollege. Ja.

Ja, ja. Und das ist wahrscheinlich schwierig, ne. Also da merkst Du das schon. Ich ich glaube, es liegt halt daran, dass man im Krankenhaus so Hierarchien lebt und vielleicht auch leben muss, wie vielleicht auch bei bei der Bundeswehr. Da kann's nicht sagen, oh, wir diskutieren jetzt erst mal, ob ich Mhm.

Sei losfahr, wenn man's ist oder nicht. Und und 'n Oberarzt, darf nicht anfangen zu diskutieren, wenn der Chefarzt sagt, das das und das muss gemacht werden, ne. So. Aber ansonsten glaub ich, hat sich das ziemlich verschliffen, ist auch nicht mehr so so wichtig, ja. Mich Aber Du bist ja auch nicht von Geburt an Professor, deswegen hast Du ja vielleicht in der Jugend oder von der Oma oder generell irgend 'n Ratschlag bekommen, den Du mitnimmst?

Oder sagst Du, nö, hab ich eigentlich keiner? Nee, also der der beste Ratschlag, den ich je bekommen hab, war, also eigentlich wär im Studium 1 meiner Professoren, wo ich auch als städtische Hilfkraft gearbeitet hab und der leider schon verstorben ist, das hab ich mir gemerkt, dass das Lehr oder sag ich heut auch meinen Studenten, Macht hat oder Einfluss hat, wer Alternativen hat. Das bedeutet, für für alle wichtigen Verhandlungen, Entscheidungen in deinem Leben musst Du immer rechtzeitig und proaktiv für eine, fürn Plan b, für eine Alternative sorgen, damit Du weißt, was ist meine Grenze bei 'ner Verhandlung? Wie weit geh ich mit? Wo fühl ich mich wohl und ab wann fühl ich mich woanders wohl?

Und und ich weiß aber schon vorher, dass ich mich da wohlfühl. Du sagst, ich bin auch 'n ganz anderer Mensch, körpersprachlich oder halt auch vom vom vom vom Verhalten her. Und das ist was, sag ich den Studien auch immer, ich hab dann mach ja mit denen im im Semester auch Körpersprache schon seit 25 Jahren immer son son Tag Druckbetankung. Und da da sag ich denen auch immer, wenn ihr euch nix von der Woche merkt und nix aus dem Semester und wenn ihr euch gar nix aus eurem gesamten Studium merkt, dann merkt euch den Satz, Macht hat, wer Alternativen hat. Das bringt dich im Leben tatsächlich weiter, egal was Du tust.

Ja, wenn Du 'n Plan b hast, der gangbar ist, ist, glaub ich, 1 der wichtigsten Dinge, die die Du haben kannst und und die Du haben musst. Da muss man aber proaktiv drum sich drum bemühen und vorher. Find ich find ich 'n megaspannten Tipp. Und manchmal bin ich überrascht, an welch entscheidenden Positionen in unserer Gesellschaft Menschen sitzen, die das scheinbar nicht wissen, ne. Ja.

Klar, Du musst ja immer Abhängigkeit von Öl oder Gas und solche Dinge, ja, dass da keinen Plan b gibt. Davon wundert man sich manchmal, ne. Ja, weil alle mit Hurra auf Plan a laufen. Und wer wer sagt, hey, denk mal an Plan b, dann packen die die Fackeln und die Mistgabeln aus. Das ist ja, dann bist Du der der der der Schiffschaukelbremser.

Haben wir ja mal den KI so, ne. Das war ja grad sone Anfangsphase, wo ich hab mich immer auch immer etwas gedämpft und hab gebremst und hab gesagt, ja, langsam, ne. Das hat alles wichtig und kommt auch alles, ne. Aber mach nicht zu schnell, sonst holst Du dir eine blutige Nase. Jetzt haben sich viele ja eine blutige Nase geholt, viele fahren ja schon wieder zurück.

Aber so ist es halt einfach, ne. Das ist, Na ja. Die Frage ist, wie lange wird die Website Boosting noch Website Boosting heißen? Na ja, also jetzt Zwischenfrage ist keine Schnellfrage. Ja, na ja.

Das kommt drauf an, solang die Website noch verantwortlich dafür oder das, was Du auf deinen Webseiten tust, dass Du Umsatz, mehr Bekanntheit, Sichtbarkeit und so weiter kriegst, passt es ja. Das würde erst dann mal nicht mehr passen, wenn wir sagen, wir müssen's Web abschaffen, wird sicherlich irgendwann kommen. Aber da haben wir noch genügend Zeit. Glaub ich, und da würd ich wahrscheinlich auch nix Find ich auch. Ich ich glaube, in der Gesamtgemengelage, ohne jetzt zu weit abzuschweifen, ist, wird die Website als als digitaler Hub noch eine ganze lange Zeit zu optimieren sein.

Das seh ich ähnlich. Gut, gehen wir mal zurück zur Schnellfragerunde. Frage Nummer 5. Ja, 5, genau. Welche App benutzt Du am häufigsten?

Puh, ganz klassisch Browser und Mail. Browser und Mail, also deine Mail App aufm Smartphone wahrscheinlich. Genau, die Mail App aufm Smartphone. Für mich die Kommunikationszentrale. Da organisier ich alles.

Und Browser natürlich, Zugang zu zu den anderen Sachen. Dann natürlich von sozialen Netzwerken und so weiter, solche Apps auch. Aktuell nutz ich die App von meinem Solarkraft, Balkonkraftwerk, ja, pass auf die Garage, 'n paar Module draufstell, da guck ich jetzt natürlich immer. Das macht Spaß, ne, bei den Bei Wochen drauf guck ich immer, was ich schon gespart hab und und wie viel c-o-zwei eingespart wurde. Aber das wird sich wahrscheinlich auch widerlegen, ne, denk ich mal.

Nee, also ich kann dir sagen, ich bin ja, ich wäre ja nicht mindermüde sozusagen immer wieder zu betonen, dass ich seit fast 20 Jahren Photovoltaik betreibe. Ah, okay. Also ich freu mich da immer noch drüber über die Entscheidung von damals. Und ich geh tatsächlich, ich war heute auch wieder unten am an den Wechselrichter und hab geguckt, ja. Ah, okay.

Also ich tatsächlich, ich war heute auch wieder unten am an den Wechselrichtern und hab geguckt, ja. Ah okay. Also das lässt nicht nach, die nur die alten Modelle haben natürlich überhaupt keine Smartphoneanbindung, das heißt ich geh runter und gucke, ist aber auch toll, da musst Du so drauf klopfen und dann siehst Du das und dann wartste 'n paar Sekunden. Das ist son bisschen wie 'n Überraschungsei, richtig. Ah, voll.

Okay, wenn Du bei Olympia einen Sport machen würdest, welche Sportart wär das? Also machen oder oder zuschauen bei Olympia? Also machen, aber das ist dir überlassen. Ich geborene dir schon mal 'n kleinen Hinweis. Der letzte, mein letzter Gast, die Krit.

Die Krit und der vor die Katharina, die haben sich geeinigt auf Schokolade essen. Auf Bull, ja, also bei mir wär's? Eishockey? Auf jeden Fall. Eishockey?

Bist Du Fan? Ich bin Eishockey Fan, ja. Nürnberg Eiskeistigers oder wie heißt die? Ja, ja, die Nürnberg Eiskeisteigers. Da muss man immer sehr viel leiden dort.

Aber ist ja zum zum Verdrrußen meines Umfelds, die ja alle Fußballfans sind und Aber wer Eishockey dann wirklich schon mal etwas intensiver geguckt hat, viele sagen immer, oh, so klein siehst Du den Punkt nicht, ne. Mhm. Man man trainiert das Auge im Lauf der Zeit und in der Halle sowieso anders. Aber wenn Du 'n bisschen Eishockey Luft geschnuppert hast, dann erträgst Du Fußball nicht mehr. Fußball ist so quälend langsam, ja.

Weißt Du, der der Torwart schießt den Ball weg oder so, jetzt die nächsten 2, 3 Minuten passiert erst mal wieder nix. Da kann's auf die Toilette gehen. Beim Eishockey hast Du manchmal, da wird ja die Uhr angehalten. Da hast Du, das haben wir schon gehabt. In den letzten 5 Sekunden werden noch 2 Tore geschossen, in 5 Sekunden.

2 Tore geschossen, das Spiel dreht sich und deine Mannschaft gewinnt. Was meinst Du die Stimmung ist? Kriegst Du beim Fußball nie. Mhm. Tatsächlich bin ich da ambivalent.

Also ich bin sowohl Fußballfan, ich bin ja Lebenszeitmitglied beim Hamburger Sportverein, kann ich hier ganz entspannt sagen, nach dem Aufstieg jetzt und nachdem wir, glaube ich, 4 1 in Nürnberg gewonnen haben, die letzten Saison, ich war sogar da. Aber ich bin auch Eishockeyfan und tatsächlich war ich auch eine 5 oder 6 Jahre in Vorstand von 'nem professionell geführten Verein damals mit schon 'nem ganz schönen Budget. Also ich bin auch absoluter Fan. Bei uns hier in der Gegend gibt's die Lauterbach Luchse, das ist so Regionalliga, Truppe oder 4. Klasse.

Sind aber auch schon Kontingentspieler mit drin und wir hatten einen Partnerverein damals, als ich ihm vorstellen war, das war der Eva Weiden. Deswegen, das ist ja auch nicht weit weg bei dir, oder? Das stimmt, ja, ja. Ja. Also von daher kenne ich die Region bisschen, da waren wir mehrfach im Jahr immer dort, also das war ganz cool.

Okay, Eishockey finde ich richtig cool, mach ich mag ich auch. Und übrigens endlich mal jemand, der Wintersport nennt. Meistens, wenn ich frage, bei was würde ich denn reiten, Fußball oder so, ne, aber Wintersport wird da 'n bisschen unterrepräsentiert. Was machst Du als Erstes, wenn Du morgens aufwachst? Bist Du son 6 Uhr Wecker, 6 Uhr 5, Mario am Start oder bist Du so 1, der sagt, nee, liebe Studenten, vor 10 Uhr keine Anfragen?

Ja, meine Frau ist ja Grundschullerektorin. Das heißt, sie muss früh raus. Sie muss ja als Erstes in der Schule sein, in der Grundschule. Und da stellt der Wecker schon deutlich vor 6. Und das 1., was ich mein, ich steh auf und hol Kaffee erst mal ans Bett, ja.

Also Kaffee holen ist sozusagen die 1. Amtshandlung, die ich mach. Okay. Aber Du bist Du eher son, bist Du schnell wach morgens oder brauchst Du erst Ja. Ach, ja.

Nee, paar Minuten und dann Bist 'n Morgen Mensch. Oully Bird. Ja. Mhm. Jetzt hab ich hier die virtuelle Superkraft in diesem Podcast.

Ich kann dir ermöglichen, mit jedweder Persönlichkeit historisch einen Tag zu verbringen, die Du willst, egal ob 500 Jahre tot oder aktuell lebend. Wen würdest Du denn gerne mal 24 Stunden kennenlernen? Also als historische Persönlichkeit, was mich da reizen würde, wär Sokrates tatsächlich. Mhm. War einfach dieser Hype, der die Person gemacht wird, die ganzen Zitate.

Und der hat ja angeblich auch viel beigetragen zum zum Denken, zum Andersdenken. Und was mich interessieren würde einfach, ob das tatsächlich so ist. War war das sone faszinierende Person, ja? Oder ist das, wie wie das ja manchmal so ist, wird was glorifiziert, ja? Und ist gar nicht so, mal Also das würd mir würd mir Spaß machen, mal einen Tag mit Sokrates zu verbringen und mich mit dem mal zu unterhalten.

Mhm. Ich glaube, der, das das glaub ich auch, dass das richtig spannend wäre. Ich glaube auch, dass der schon a t verstanden hat. Wahrscheinlich, ja. Ist auch ab und zu mal 'n Zitat von dem, in dem er immer sagt, was man alles braucht, Logos und Epos und so weiter.

Gut, okay. Letzte Frage aus der Schnellfragerunde. Was war das letzte Geschenk, das Du dir selbst gemacht hast? Das war ein Ninja Woodfire XL. Das ist 'n Airfryer.

Das ist ein Smoker mit Airfryer mit Grill. Mit Grillel und noch 'n paar anderen Funktionen mit drin. Hab ich bei mir draußen aufn Freisitz gestellt und liebe ich, abgöttisch, weil's relativ einfach und schnell geht. Und Du kannst tatsächlich auch über über 'n Airfryer natürlich einigermaßen gesund auch, ne, Sachen, Du brauchst kein Öl und so weiter mit, ne. Und aber grad eben das, ne, wenn man da Fleisch, also ich mach praktisch kein Fleisch Also das ist quasi und Airfryer in einem Gerät, oder?

Ja und Grill. Und Grill und Du kannst auch dörren und Du kannst aufwärmen und Du kannst, glaub ich, sogar backen oder keine Ahnung, 7 oder 8 Funktionen sind da drin. Alles wunderbar mit Fleischthermometer integriert über die App, ne. Kannst reinstecken. Aber Du kannst halt auch relativ schnell so Ich hab auch 'n großen Smoker, son son richtigen amerikanischen, son dickwandigen, ne.

Und wenn ich da mach, dann liegen die da 8 Stunden drin, ne. Da steh ich früh 6 auf, wenn Leute kommen, leg die da rein. Aber es ist halt 'n Riesenaufwand, ne. Mhm. Das Ding.

Und der der Woodfire, da hast Du so kleine Pellets mit drin, die man halt elektrisch erhitzt, erhitzt und und brennen dann ab. Und dann hast Du eben diesen diesen Rauchgeruch im Fleisch mit drin oder je nachdem, was Du da haben willst. Also find ich total spannende spannendes Gerät. Also ich bin absoluter eher freier Liebhaber. Ich habe 2.

Ich liebe ich liebe die Geräte, aber ich wusste überhaupt nicht, dass es solche Kombigeräte gibt. Also Guck dir mal an, Woodfire XL heißt das Ding. Mhm. Und also muss ich sagen, ich will, wenn der mir heut, gut, der steht fest, aber wenn er mir runterfallen würde, würd ich heute noch 'n neuen bestellen. Okay.

Ja, so viel zu Produktenmpfehlungen in diesem Podcast. Das ist aber kein Werbung von Ninja, aber nichtsdestotrotz bestimmt 'n cooles Kabarett. Gut, mein lieber Mario, jetzt sind wir zurück in deiner Vita und wir sind quasi, ich würde jetzt mal sagen, an der Stelle Abitur, Offer. Und jetzt kommt VWL BWL, glaub ich, ne, hast Du gesagt. Ja, na, wie gesagt, ich wollte ja Tontechniker werden.

Ja. Eigentlich Toningenieur Toningenieurstudium gab's in Düsseldorf an der Fachhochschule, ich bin damals son Heftchen geholt. Und da gab's immer nur 20 Studienplätze bundesweit, war der einzige Studiengang. Und blöderweise hatten die dann das Grundstudium zusammen mit den Tonmeistern. Und bei den Tonmeistern, die mussten dann natürlich zur Bewerbung schon zweistimmige Inventionen vom Blatt spielen, Klavier.

Ich war zwar im musikalischen Gymnasium, hat auch Klavierunterricht, ne, aber natürlich nicht so, dass Du sagst, Du kannst da mit so jemand mithalten, ne. Mhm. Und da hab ich gesagt, nee, also das quatsch, ne, 20 Plätze bundesweit dann mit meinem Abischnitt noch, ist ist Käse. Und na ja, dann hab ich mir umgeguckt, dann wollt ich eigentlich Informatik studieren, weil ich natürlich damals auch schon an war. 1.

Computer war VC 20, VC 64, ne, so. Dann Mhm. Es war so die die Zeit, das hat mich total fasziniert, dann mit Modem auch rausgehen. Also wollt ich mich dann einschreiben, ging aber nicht mehr, weil gab's irgendwie Einschreibefrist war vorbei. Das hatte mit der Bundeswehr zu tun.

Und dann hab ich eben gefragt, damit die mich zurückstellen noch weiter bei der Bundeswehr in Erlangen, was man eben jetzt noch studieren kann ohne diese Z Zentralvergabesstruppe. Und da haben die gesagt, ja, da kannst Du Mathe, kannst Du dich einschreiben. Und dann kann man im zweiten Semester zur Informatik rüber Also ich mich für Mathe eingeschrieben, nach Erlangen, 1. Mathevorlesung gehört, war völlig vorn Kopf gestoßen. Der hat nach Aachen an die Tafel gemacht, die ich noch nie in meinem Leben gesehen hab.

Ist alles angemalt, ja. Na ja. Da dacht ich, na ja gut, willst Du ja ähnlich studieren? War's auf zweites Semester? Und da bin ich aber schon in Informatikvorlesungen.

Und da haben dann die Professoren gesagt, ja, wir wissen schon, dass dass die, dass immer empfohlen wird, man soll andere Studiengänge machen und dann könnte man wechseln. Und wir haben aber schon einen NC in der Schublade fürs 2. Semester, das wird nicht funktionieren. Ne, überhaupt das Schweine. Heut weiß ich, dass das gar nicht geht, so was, ne.

Aber haben die halt zur Abwehr. Da hat die da sone Wechsel Firewall, oder? Ja, und was mich aber eigentlich studiert hat, war, dass der eine Professor dann gesagt hat, Sie können hier Informatik studieren, ohne jemals einen Computer eingeschalten zu haben. Das war eigentlich überhaupt nicht das, was ich mir vorgestellt hatte. Stimmt natürlich, ne.

Informatik ist ja nicht gleich Computer, ne. Aber wird halt primär programmieren, gleichgesetzt. Na ja, und dann hab ich mich informiert und hab mich dann für Betriebswirtschaft eingeschrieben in Nürnberg, weil ich dann im Hauptstudium eben, da gab's dann Wirtschaftsinformatik. Und das hab ich mich 'n bissel informiert, fand ich dann ganz spannend. Ja, und so bin ich da reingekommen.

Ich hatte dann Wirtschaftsinformatik, Industriebetriebslehre und Kommunikationswissenschaft als Hauptfächer dann im im im Hauptstudium. Und ja, das war eigentlich dann so genau das, was mir Spaß gemacht hat zur Dame. Würd mich dann noch mal interessieren an der Stelle, Du hast ja gesagt, deine ganze Kindheit und so bis zum Teenageralter waren deine Eltern immer sehr liberal, haben dich eigentlich das machen lassen, was Du wolltest. Vermute ich jetzt mal so, wie Du's grade erzählt hast, waren das auch alles Entscheidungen von dir. Ja, ja.

Da wurde nichts beeinflusst von außen. Überhaupt nicht. Die Frage, die Ja? Meine Mutter hat immer gesagt, Abitur musst Du machen, Ja, weil dann steht dir die Welt offen. Und was Du danach machst, ob Du eine Lehre machst, ob Du, keine Ahnung, Taxi fährst oder studierst, das ist dein Ding, ne.

Also ich wusste, Abi muss muss man machen. Das war eigentlich immer so im Raum gestanden, ne. Ja. Aber das war meine Entscheidung ganz alleine, ne. Also da hat auch keiner reingehen.

Wir fanden das natürlich gut, meine Eltern. Aber es war nicht so, dass sie gesagt haben, Du musst studieren oder wenn man nicht studiert, dann wird man nix und so. Die haben ja grade auch nicht studiert. Also insofern, das war von mir einfach der der Vorwärtstragen, ich wollt einfach noch mehr wissen und wollt natürlich auch beruflich, ja, will ich sagen, Karriere machen, aber halt auch mal mitspielen dürfen. Ja.

Du hast Sachen wissen, wo Du sagst in 'nem Betrieb, Du bist nützlich, Du bringst was voran und und kannst was bewegen, ne. Und es geht natürlich nur im Wesentlichen nur mit Wissen. Und jetzt die Frage, die sich anschließt, ist, das ist ja auch jetzt bei dir so, werd ich das so als positiver Kontext. Ich durfte eigentlich immer machen, es gab so schon ganz grobe Leitlinien, also Abitur wird gemacht und so, ich sag mal jetzt, gegen's Gesetz wird nicht verstoßen und so die ganz normalen Sachen, ja, aber also da innerhalb dieses Rahmens warst Du sehr frei. Und die Frage, die ich so habe, ist im Nachgang, wenn Du jetzt mal so drüber nachdenkst, bewertest Du das eher positiv?

Oder sagst Du, da gab's auch Punkte, wo ich mir mehr Führung gewünscht hätte so als junger Nee, fand ich sehr, sehr positiv. Ich war eigentlich schon immer oder vielleicht war er ja auch wieder so aufgewachsen bin, weiß ich nicht, 'n Mensch, der sagt, ich komm nicht zurecht, wenn ich jetzt arbeiten müsste, beispielsweise unter dir, Du wärst mein Chef und Du sagst, Mario, Du musst jetzt das und das machen für die Webseite und sonst noch nicht. Und ich wüsste dann, er würde glauben, das ist nicht das Richtige. Da hab ich 'n Problem damit, was zu machen, indem ich keinen Sinn sehe oder wo ich der Meinung bin, das ist nicht zielführend. So.

Deswegen ja auch dann irgendwann, ne, Selbstständigkeit, Professur und so weiter, weil da hast Du natürlich keinen über dir, der da sagt, Du musst es so und so, sondern Du Mhm. Musst natürlich auch, das vielleicht am Anfang 'n Nachteil, wird aber dann zur Stärke. Du musst natürlich die Fehler, die Du machst und die machst Du, die musst Du natürlich selber ausbaden und ausbücken und und Du lern Aber auch alleine vertreten nach außen da. Natürlich und allein und und und spürst die auch, ne. Mhm.

Und aus den Fehlern lernst Du am meisten, weißt Du, wenn Du 5 Sachen machst und es funktioniert, das ist ja wie wie an der Börse, ne. Ich kauf eine Aktie, die geht hoch und sag, oh, super, ich bin 'n toller Typ. Ganz, ich weiß gar nicht warum, ja. Da funktioniert es. Aber wenn was nicht funktioniert oder wenn wenn Du 'n Fehler machst und und Du kriegst da 'n Rückschlag, das vermeidest Du künftig dann natürlich, ne.

Mhm. Und erlernt man's. Bist Du, Du musst jetzt gar keine sozusagen Farbe sagen, aber bist Du 'n politischer Mensch? Ja. Ja, ja.

Doch schon. Farbe würd ich auch gar nicht Aber nicht engagiert sozusagen in 'ner Partei oder bist Du auch in irgendeiner Ich will grade, wie gesagt, die Partei möchte ich nicht wissen. Ich war mal, ich war mal in 1 Partei, hab aber dann auch gesehen, das ist überhaupt nix für mich. Ich bin auch gefragt worden, ob ich nicht fürn Stadtrat kandidieren wollte in Nürnberg. Das ist aber auch nix für mich, weil das das Gleiche ist.

Du musst sie hinstellen und musst was nachplappern, was andere vorgeben, die meinen, das ist richtig und Du bist überzeugt davon, dass es nicht zielführend ist. Das ist überhaupt nicht meins. Also ich ich bin kein Politiker, weil ich immer meine Meinung sag, und könnt ich auch nicht, ne. Also auch im Unternehmen oder wenn Du irgendwo bist und dann sagst, ja, da muss man, dem muss man jetzt irgendwie sagen, dass das toll ist und so, das kann ich nicht, ne. Sondern ich sag, nee, da find ich Also da haben wir eine Parallele, ich sag immer, ich kann kein Politiker sein, weil ich wäre nie in keiner Partei fraktionsfähig.

Na ja. Du musst ja in der Fraktion gegen, manchmal gegen deine Überzeugung stimmen auf politischem Kalkül und das könnt ich nicht. Genau, genau. Und noch schlimmer ist ja, wenn Du fachlich eine Ahnung hast in irgend 'nem Bereich, das kannst Du ja in jeder Partei beobachten, wirst Du ja weggebissen. Die haben ja Angst vor Fachwissen.

Das wollt ich mir nie antun. Und als ich da mal so reingeschnuppert hab, hab ich gesagt, nee, nee, Gottes Willen, reiß aus. Jetzt bist Du BWL Student und Du bist da eigentlich ganz gut mit Kommunikationswissenschaften und so. Jetzt geht das ja schon ganz schön in die Richtung, wo Du am Ende sozusagen, jetzt also nicht am Ende, sondern wo jetzt dann letzten Endes auch bekannt geworden bist oder wie so wie ich dich kenne. Wie ging's dann weiter?

Studium? Na ja, Studium überfüllt, ja. Nürnberg, größter Hörsaal 800 Plätze, Anfänger 1200. Ja, hat natürlich keiner interessiert, ob Du 'n Platz kriegst, wenn Du Vorlesungen 9 waren. Du warst nicht dreiviertel 9 da, warst Du im Gang draußen gestanden, mit nach draußen übertragen oder so, gab's da natürlich nix.

Dann hast Du diese Vorlesung versäumt. Es gab ja auch keine Unterlagen, dann hast Du wieder gucken müssen, von wem kann ich's kopieren? Copyshop, ne, gleich nebendran das Café. So hab ich mich dann durchs Studium geschlagen. Das ist dann natürlich in den höheren Semestern, ist das ist das besser geworden.

Ja, und da ging dann aber auch so der Knoten richtig auf bei mir. Ich hatte dann auch viel mehr Spaß am Lernen. Ich hab mich Sachen gekümmert, die nicht unbedingt der der Stoff sind, den ich jetzt beherrschen musste. Das hab ich mir natürlich auch angeguckt, ne. Sondern ich hab mich breiter informiert, ich hab Fachzeitschriften gelesen, alles Mögliche.

Das ging dann eigentlich ganz gut. Und dann kam dann das Examen, war tatsächlich dann Prädikatsexamen, was mir's dann halt auch erlaubt hat, zu promovieren noch. Und ich hatte 'n paar Leute im Umfeld, die das eben gemacht haben und ich kannte da auch einen, der an der an der FH damals Professor war, fand ich ja auch ganz spannend, aber ich hab mir auch gedacht, Mensch, ich hab ja gegründet gleich nachm Studium ein 1 Beratungsunternehmen mit mit 2 anderen zusammen und hab dann extern promoviert. Das heißt, ich war nicht klassisch an der Hochschule diese 5 Jahre, Assistent gedient und Klausuren korrigiert und so nach 2 Jahren, darf das 1. Mal fragen nach deinem Thema und so, weil Du musst das ja abdienen dort, ja.

Das wär quasi billige, intelligente Arbeitskräfte, wo Du kriegst ja nirgends so gute Leute wie an einem Lehrstuhl, weil die wollen natürlich nachher ihre ihren ihren Doktortitel haben. Genau. Kriegen eigentlich ja fast gar nix bezahlt dafür. Das ist der Vorteil halt dann natürlich von den von den Lehrstühlen. Hätt ich mir gar nicht leisten können oder leisten wollen.

Also ich hab sozusagen da da gegründet und hab dann extern promoviert. Übrigens ganz spannend, eigentlich 'n Ökothema. Über Kunststoff Recycling, Kunststofflogistik, auch in dem in dem neuen Studiengang Logistik oder im neuen Lehrstuhl für Logistik. Fand der auch ganz spannend und hab dann als Kaufmann mich in die Physik ziemlich stark eingefuchst, das ganze Thema Entropie, Thermodynamik und so weiter und hab das da mit aufgebaut und noch 'n paar Rückschlüsse mit in die BWL gezogen. Das fanden die Profs ganz gut und total spannend.

Die würd's heut nicht mehr lesen mal, aber Na ja. Wie aktuell wär das noch? Also die wahrscheinlich die thermodynamischen Dinge und so, die sind wahrscheinlich heute noch genannt. Ja, klar, ne. Im zweiten Hauptsatz der Thermodynamik kannst Du ja nicht aushebeln, ne.

Mhm. Nur Du ekst halt heute auch damit an, ne, weil das ist so was Typisches wie der wie wie Plan B, ne. Wenn Du sagst hier, oh, jetzt machen wir über all unsere Windkraftanlagen hin, ne. Und wir wir haben Wind und das ist nachhaltig und ökologisch und so weiter. Da würd ich jetzt wieder aus diesem Wissen der Thermodynamik natürlich die die Frage stellen und sagen, na ja, der Wind hat ja eine ganz schöne Power, geht über die, fegt über die Erde drüber, macht was mit der Oberfläche.

Und jetzt entziehen wir eben die Energie, die Windenergie und nicht wenig. Was kann das für Folgen haben? Weil wenn Du verstanden hast, dass Energie ja nicht erzeugt werden kann oder gewonnen werden kann, sondern kann nur umgewandelt werden von 1 Form in die andere und bei jeder Umwandlung verlierst Du was. Am Ende ist nix mehr da, so pauschal gesagt. Das heißt, wenn Du Energie über über Windkraft beispielsweise gewinnst, dann fehlt die woanders.

Macht es was mit der Umwelt oder nicht, ne? Und Spannend, ja. Sachen, die natürlich heute erstens kleiner hören will, von den Grünen sowieso nicht, weil das ist fast schon ketzerisch. Wenn Du dich aber grundsätzlich mit solchen Sachen beschäftigst, ne, ja, muss Hab ich tatsächlich noch nie drüber nachgedacht. Ich wohn ja in 'ner superkleinen Gemeinde.

Ja. Ulrich Stein im im Vogelsberg, also in Mittelhessen. Aber das war tatsächlich die 1. Stadt in Deutschland, die 'n eigenen Windenergiepark hatte. Und wir haben immer noch relativ viele, also wir haben hier die Stadt rum so 50 Windräder und ich persönlich mag die.

Ich frage durch 'n Wald und find die so, weißt Du, so früher ist immer nach Holland gefahren, da waren die die Windmühlen waren toll, war eine Attraktion. Es darf natürlich nicht zu viel werden und so, aber unter dem Aspekt zu sagen, okay, irgendwo ist die Energie, irgendwo irgendwas kann der Wind ja nicht mehr machen, wenn er dafür Windräder anträumt. Hab ich noch nie drüber nachgedacht. Find ich total spannend, ja. Na ja, Du lernst halt auch, das hab ich damals ja schon in der in der Dissertation, dass halt Du Du mit einem technischen System niemals 'n Plus erzeugen kannst, ne.

Also Du Du kannst aus einem technischen System nicht mehr Energie rausholen, als Du reinsteckst. Mhm. Thermodynamisch gesehen, ja. Auch mit mit Sonnenenergie nicht, weil's ja, die Erde ist ja thermodynamisch abgeschlossen. Und das ist halt auch son Thema, ne.

Du sagst, aber auch Solarzellen, die produzieren Energie quasi umsonst, aber die Solarzellen müssen ja produziert werden. Die Leute, die Solarzellen machen, die wohnen in Häusern, die fahren mit ihren Autos dahin, die tanken Sprit, die essen. Ihr Essen muss gefüttert werden, wird in den Supermarkt gebracht, die müssen studieren an der Uni und so weiter. Also dieses ganze System, je nachdem, wo Du die Grenzen ziehst, braucht ihr ja unheimlich viel Umwelt und unheimlich viel Energie. Und die Kernfrage oder eigentlich sagt dir die Entropie, es ist gar nicht möglich, dass Du da was Positives rausholst.

Du musst immer mehr Energie reinstecken, als Du rausholst und setzt 'n Wirkungsgrad über 1, das wär 'n Perpetumobile. Kannste lieb. Nur die, ist doch quasi, ach Du, jetzt kommt die absolute Nerdfrage. Und bevor wir komplett hier in diese Thematik abschweifen, Ja. Auch die will ich noch fragen.

Das wär doch im Prinzip, und ich hab absolut 0 Ahnung von Naturwissenschaften und so was, aber das wär doch die Kernspaltung, oder? Wenn das klappt, dann dann hast Du doch son System, wo Du mehr Energie rausholst, was Du reinsteckst, ne? Jein. Weil Du hast Ja, ja. In dem Uran.

Das Uran hat ja schon relativ viel Power und die ziehst Du, die nutzt Du ja. Die ist aber sehr konzentriert auf auf wenig Raum. Und da hast Du aber halt das Problem der der Externalisierung in die Zukunft. Also die Probleme, na, natürlich ist, bitte schlagt mich nicht, ich will auch kein Kernkraftwerk hier irgendwo haben. Aber es ist natürlich eigentlich in Anführungszeichen jetzt aus der Gegenwart eine saubere Technologie.

Gut, erwärmt sich 'n bisschen alles strom und dran. Du hast keine Abgase, Du hast kein CO2 Problem. Du hast kein Transportproblem. Du musst nicht aus Russland Öl. Du musst nicht aus der Erde irgendwo rauspumpen, kein Erdgas, kein gar nix.

Supergut, aber natürlich sind die Dinger gefährlich, ne. Das haben wir gesehen. Und das 2. Ist natürlich, was machst Du mit dem alten Zeug, weil die fuffzig-, 100000 Jahre natürlich radioaktiv sind. Und wenn, egal, wo Du sie verbudddelst und Hab ich übrigens, das steht übrigens in meiner Disco drin, fand ich damals schon faszinierend, was man sich da überlegt hat.

Also wie stellst Du sicher, dass Du in in 5000 Jahren die Menschen noch wissen, wo dieses Zeug verbuddelt wurde? Wir schaffen ja noch nicht mal 500 Jahre zu gehen. Eine gute Frage, ja. Au ja, was machst Du da 'n Schild hin und sagst, nicht aufmachen, gefährlich? Welches Schild halt 5000 Jahre.

Ja, erstens das, ja. Und hat man halt bei den Pyramiden gesehen. Da standen ja außen drauf, nicht reingehen, Lebensgefahr, sind alle rein, natürlich, klar. Da sind alle gestorben. Heute wegen Pilzsporn, wie man weiß.

Aber es hat die Menschen auch nie abgehalten davon. Ja. Und das sind eigentlich so dann die die die Probleme. Ja, schon fast philosophisch. Also ich glaub, kann man vorstellen deine Dissertation, das war bestimmt spannend zu lesen.

Genau, aber Und dazu möcht ich noch mal zurück zur Heldenreise, Mario. Und zwar, weil ich mir, was mir noch nicht gelungen ist und ich frag also jetzt einfach mal direkt, normalerweise destilliere ich aus der Geschichte immer irgendwie eine Person und sage, ach guck mal, der. Aber ich würde jetzt mal an der an der Stelle Punkt machen, wo Du gesagt hast, ich hab extern desertiert und hab dann sozusagen oder promoviert und ich hab dann jemanden gewusst, der hatte das und das und das und das. Und die Frage, die ich eigentlich stellen will eben mit Blick auf die Heldenreise, ist, Menschen gehen ihren Weg eigentlich immer mit Mentoren. Also es gibt selten Menschen, die nicht irgendwelche Mentoren hatten und da ich bisher noch keinen gefunden hab in deiner Geschichte und Ja.

Sehr autonom unterwegs warst, wär jetzt mal die Frage gezielt danach. Gibt's Mentoren, wo Du sagst, dieser Mensch hat mir damals diese entscheidende Perspektive oder Hilfe gegeben, dass ich heute hier bin, wo ich bin? Ja. Also ein 1 sehr wertvoller Mentor war für mich damals mein Professor in Industriebetriebslehre. Der war, anders als man vielleicht das vom vom Fachlichen her meinen würde, eben auch, daher kommt auch diese Luhmann und diese ganzen Dinge sehr, sehr breit angelegt.

Also nicht nur, dass Du sagst, hier klassisch Maschinenindustriebetriebslehre, sondern tatsächlich auch Systemdenke, Systemanalyse und solche Dinge. Da hab ich sehr, sehr viel gelernt von ihm. Wie hieß der? Max Mozart Pfeiffer war das. Der ist leider schon verstorben.

Mhm. Werner Pfeiffer. Und der hat halt auch immer uns gezeigt und gelernt, hinter die Sachen zu blicken, ne. Und wie man Sachen analytisch anfasst mit mit Denkmodellen, 5 Faktoren Modell oder so, ne. Wenn Du sagst, ich will irgendwas, damit ich nix vergesse, ne.

Dann kannst Du sagen, hier quantitativ, qualitativ, wertmäßig, zeitmäßig und raummäßig. Mhm. Diese 5 Faktoren. Und da kannst Du eigentlich alle möglichen Fragen reinpacken, hast Du nix vergessen. Einfaches Denken Modell.

Und da haben wir viele solche Dinge, Systemanalyse und so weiter gelernt bei ihm, ne, den Schleier der des Phänomenologischen wegzuziehen und halt auf den Kern von sonem Ding zu kommen. Und vor allem auch, und es war ja dann son son Einstiegsthema auch für mich nachm Studium, das Thema Innovation und Innovationsforschung. Heut sagt man natürlich zu den großen Innovationen, Disruption gab's damals noch nicht. Diskontinuierliche Übergänge hieß es damals? Also so so Disruptionen quasi, ne.

Und Disruption ist ja für mich, also Innovation bedeutet ja nicht automatisch Disruption, ne. Nee, nee, Innovation nicht. Disruption ist ja nur was, was dann bezogen auf die Tragweite und nicht vorhersehbar. Innovation gibt's ja verschiedene, laterale und und will ich nicht tiefer, aber Du kannst ja auch sagen, ne, allein wenn wenn Du jetzt 'n Stift nimmst und schreibst damit und ich nehm den Stift und mach mir Piercing in den Ohren oder 'n Zirkel. Und da stoß ich mir Löcher, das ist eigentlich eine Anwendungsinnovation, ne, indem ich mir mitm Zirkel da was reinschusst.

Das ist eigentlich sone normal, was wir tagtäglich sehen. Disruption hat ja dann eigentlich 'n 'n etwas breiteres. Da kommen Angriffe aus ganz anderen Bereichen. Analog damals Datenübertragung und die digitale. Das war eine Disruption, ja.

Mhm. Und und Du siehst dann immer begleitet von, da kommen völlig neue Player. Alten analogen Modemhersteller, Cyclon, wie die alle hießen, die haben das alle verpennt. Und das ist eigentlich immer so bei bei bei Disruption, ja. Die verpennt immer alles, whatever immer, wenn was wirklich Neues kommt, auch von 'ner von 'ner anderen Seite, dann verpennen es die Experten in den Unternehmen, weil sie natürlich ihr Wissen erhalten wollen.

Also sind ganz normale Mechanismen. Und da kommen auch neue Player mit mit aufn Markt, die das dann relativ schnell aufrollen. Ja, und das siehst Du, dass KI die disruptivste Innovation ist, die's gibt? Ja, wahrscheinlich schon. Und ich vermute auch, na, ich will nicht sagen, die letzte, aber die, die halt alle anderen treiben werden, also das Thema Gesundheit, länger leben und und was wir auch immer damit machen wollen, wird eigentlich alles durch KI gelöst.

Es sind dann keine menschengetriggerten Disruptionen mehr. Ich glaub, die Disruption der Zukunft werden durch KI kommen. Und insofern die letzte menschengemachte Disruption, die wir die wir wahrscheinlich kriegen. Mhm. Weil weil jetzt nicht, wir wir wir können nix Neues mehr finden, was die Maschine nicht viel schneller und besser machen kann durch erkenn von Zusammenhängen.

Jetzt hab ich dieses Mentorenthema und das ist eigentlich eine schöne Brücke auch zu dem dem Punkt, an dem Du jetzt bist, so wie ich dich kennengelernt hab vor 15 Jahren, 10 Jahren so was und den Dreh hatte ich zum ersten Mal Kontakt. Ich war übrigens mal Teilnehmer in 'nem in 'nem Seminar, von dir weiß ich gar nicht mehr, ob Du das noch weißt, in Düsseldorf war ich mit meinem Kollegen bei dir damals in 'nem, ich glaube, 1 von den ersten SEO Professional oder wie die hießen so Experten, ja. Und da fand ich das schon sehr cool, wie Du wie Du Wissen mit doch auch Humor und und Lebensweisheit, so alles, dass so das alles in eine Trommel wirft, da kam sehr viel raus für uns, hat mein Kollege Thorsten Karpka, größergenhaus, damals auch gesagt. Aber worauf ich hinauswill, ist, jetzt bist Du Buchautor. Da soeben auch noch mal gleich drüber, wie Du auf die Website bousting, dann kamst das Buch und dann später das Heft.

Die Geschichte kenne ich persönlich, aber für die Gäste natürlich oder für unsere Audiens noch interessant. Aber ich will noch eine Sache zu diesem Mentorenthema sagen, weil das im in der Heldenreise sehr wichtig ist. Also Du hast jetzt den Werner Pfeiffer genannt als Beispiel und wenn ich Menschen hier zu Gast hab, die aus der Onlinebranche kommen, das sind nicht alle, die ich hatte, aber viele waren ja in der Onlinebranche und oder sind in der Onlinebranche. Und ich frag die, was sind wichtige Mentoren für dich? Dann kommen oft, ich nenn's manchmal schon so scherzhaft, die m und ms.

Das sind nämlich der Mario, also Du und der Marco, der Marco Jank mit der Campics, weil der schon sehr lange am Start ist und weil ich natürlich mit ihm auch oft in Verbindung gebracht gebracht werde. Die der Podcast wird ja auch über die Camping publiziert. Und empfindest Du dich selbst als Professor, es ist ja sowieso so, Du hast deine Studenten, da bist Du ja per se sozusagen per per Order der Mufti schon der der Mentor mehr oder weniger, ja, Aber Du bist natürlich erst mal der Lehrende. Aber empfindest Du dich auch als Mentor? Nimmst Du diese Rolle selbst auch wahr, dass Du von anderen Menschen so gesehen wirst?

Und wie wie geht's dir damit? Ja, glaub ich schon, dass das so ist. Das hat aber einfach damit zu tun, dass ich das Glück hatte, relativ früh das ganze Thema online zu bespielen, vielleicht auch wissenschaftlich und in Vorlesungen zu Zeiten, wo's woanders so was noch gar nicht gab Onlinemarketing, ja. Da haben wir das gemacht. Und in Kombination, dass Du mit diesem Wissen natürlich, sag mal, vor 10, 15 Jahren, 20 Jahren, relativ schnell auch was machen konntest, bewegen konntest aufm Markt, auch Geld verdienen konntest, ne.

Diese diese aus diesem Fachwissen, was ja keine Raketenwissenschaft ist, das den jungen Leuten mitzugeben und dann auch zu spüren, was die draus machen. Die haben ja, ich ich ich weiß nicht, wie viel wie viel Unternehmen da gegründet worden sind, direkt aus meinem Umfeld raus. Und ich hab ja auch viel Kontakt zu Ehemaligen, die dann immer wieder mal sagen, Mensch, die sie auch bedanken und sagen, Du hast mich damals auf die Schiene gesetzt online und das war das Beste, was mir passieren konnte und und und und und. Gibt's da irgendwelche prominenten Namen, die Du nennen magst oder darfst und und so? Also irgend das, keine Ahnung, irgend 'n bekanntes Start-up oder so was?

Na ja, also Eology zum Beispiel, das ist ja eine der der der Großen, ne. Mhm. Weit über 100 Leute. Mittlerweile, mit denen haben wir damals die die diese Google Challenge gemacht, haben die dann gewonnen. Und daraus ist die Gründung entstanden mit den mit den 2 Gründern nachher.

Läuft nach wie vor hervorragend, der Laden. Also War ich im Februar als Speaker auf die Welt damals? Ja, ja, stimmt. Genau. Genau.

Und ja, noch eine 1 ganze Menge andere dann. Hab ich bestimmt schon 30, 40 Absolventen, die zu Google gegangen sind. Manche sind schon nicht mehr dort, aber manche sind jetzt seit 15 Jahren schon bei Google dort und und mittlerweile auch in in guten Positionen dort. Und das sind natürlich alles Leute, wo Du wo Du weißt, denen hast Du helfen können, die hast Du auf die Schiene setzen können und diesen diesen letzten Kick geben. Natürlich, wenn 1 nicht will oder wenn Du ihn zum Jagen tragen musst, kannst Du wenig machen.

Aber die, die die die wirklich hungrig waren, denen konnte mir viel helfen. Und da bin ich schon auch ja, 'n bisschen stolz drauf, dass das ging, wohl wissend, dass es halt wie immer eine Verkettung von Zufällen ist, ne. Und nicht, ich bin jetzt so genial, dass ich so was machen kann, sondern Onlinemarketing lag halt da, ich hab's aufgehoben, früh genug sozusagen, hab mich dann sehr, sehr intensiv natürlich damit beschäftigt. Ich hab das Wissen alles weitergegeben an die Studenten und die, ja, die haben dann was draus gemacht. Und das ist übrigens auch der Grund für für die für die Professur eigentlich.

Das, wer vielleicht schon mal Workshops oder so mit jungen Leuten gemacht hat, der hat das vielleicht auch schon gespürt, dieses dieses geben können. Dass Du sagst, hast Du da Leute, die sitzen vor dir, die hören dir zu, die wollen was lernen von dir und verwenden das dann auch für ihr Leben oder für ihre Karriere oder für für den Aufbau 1 Lebens so was oder für 'n Berufsfeld. Das gibt dir schon auch eine eigene Befriedigung, ne, muss man sagen. Also das das gibt ja sehr viel zurück, ja. Es ist nicht nur, dass die dann hinterher mal kommen und sagen, Mensch, toll und und was da und ich hab dieses und jenes und heut mach ich das oder das, sondern das merkst Du ja eigentlich auch schon in den Vorlesungen, ja.

Dass die eine nicht ausgesprochene, aber oft zu spürende Dankbarkeit halt auch da ist, ne. Und da lebt man und kann man schon sehr viel zehren davon, weil ich mein, ansonsten ist es an der Hochschule toll, aber nicht so lustig, wie man sich's vielleicht vorstellt. Natürlich auch nicht finanziell. Das muss man ja auch mal sagen, weil für das, was Du eigentlich an Wissen da mit rein schiebst oder reinschieben solltest, zahlt der Staat ja wie immer natürlich ganz furchtbar schlecht. Eigentlich nur, deswegen ist es ja auch so schwer, akademisch in dem Bereich was zu kriegen, weil Du musst ja erst mal jemand finden, der sagt, ich mach die Passion und und wenn sie auf 'n Teil von dem, was sie in der Praxis verdienen und geh dann an die Hochschule und und bilde da Leute aus, ne.

Mhm. Also insofern, das ist schon was, was dir sehr viel gibt auch, muss ich sagen. Jetzt kam ja dann irgendwann sozusagen, also Du bist jetzt Hochschulprofessor und und jetzt kam dann irgendwann das Buch, die vermutlich. Ich schätze jetzt, ich interpretiere mal, Du hattest so viel Wissen in dir drin und hast gedacht, irgendwie muss das jetzt mal raus und zwar über die Grenzen der Hochschule. Ich schreib einfach mal 'n Buch.

Und das war dann Website Boosting? Genau. Also was mich da umgetrieben hat, dass Du das eigentlich ganzheitlich sehen musst, die Webseite. Es nützt nix, da bisschen sicher zu machen. Es nützt nix, vielleicht da 'n bisschen Adwords zu machen, so hieß es ja damals.

Oder die Usability zu verbessern, wenn ich nicht genügend Traffic drauf hast oder Newsletter zu machen, wenn der Anmeldeprozess nicht passt und so weiter. Und das war mir immer son son Herzenswunsch aus der Beratung raus, dass ich gesagt hab, Leute, ne, dieses 80 20 Paredoprinzip, ne, mach lieber von den wichtigen Dingen 20, 30 Prozent und Du holst dir 80 Prozent, als dass Du dir 'n Buch über des des des des kaufst. So. Dann war Nichts umsetzt. Mhm.

Und da war das Riesenproblem, dass Du sagst, wenn Du jetzt son All over Buch schreibst, wie nennst Du das? Ja, Web alles oder so, alles übers Web. Geht natürlich nicht. Und irgendwann kam mir die die Website Boosting. Und der Verlag dann, hat gesagt, nee, das können wir nicht machen, dieses Wort kennt ja niemand.

Und das kriegen wir nicht los und da da nix. Und ich hab wirklich 3 Monate lang gekämpft. Ich hab überlegt, ich hab nichts gefunden. Natürlich, wenn Du's in meinem Kopf besetzt hast. Und ich konnt mich dann durchsetzen, Gott sei Dank.

Ja, und dann hieß es halt Website Boosting. Die hatten ja am Anfang übrigens auch nur, die wollten ja nur 300 Exemplare drucken, weil sie gedacht haben, ist 'n Spitzlied. Das ist nicht so richtig. Und ich hab mir schon fast Pipi Nose gemacht, weil ich gedacht hab, Mensch, wenn das Buch rauskommt und ich hatte ja den Stefan Keuchl, damals Pressesprecher von Google mit auf Natur in Deutschland. Wir waren, haben 'n paar Vorträge gehalten, da das Buch mit vorgestellt worden und so weiter.

Ich dachte dann, ah, wenn die dann alle zu Amazon rennen und und das Buch vielleicht kaufen wollen und dann ist das nicht mehr da und die müssen 'n Vierteljahr warten, bis das nachgedruckt ist oder 2 Monate, dann ist das weg. Du hast nur so einen son Schuss, ja. Sone Wallung zu machen, ne. Na ja, und dann haben wir auch hin und her, dann haben die damals 1400 Stück gedruckt, aber mit mit echten Schmerzen im Verlag. Und die waren nach 3 Wochen weg, aber sie konnten schneller nachdrucken dann, ne.

Na ja, und Ein Einschnitt bei mir immer gerne in der Agentur. 1000 Stück. 45000 Stück, die verkauft worden sind. Und Verlag sagt, das ist Gut, war auch die Zeit natürlich damals, ne, heut ging es nicht mehr. Das meistverkaufte Buch im Onlinebeich mit 45, also Fachbuch, ne, mit 45000 Exemplaren.

Ja, aber als ohne dir Bauchpinseln zu wollen, ich fand's auch wirklich, es war einfach superinteressant zu lesen. Also ich hab's da tatsächlich auch gelesen. Wir hatten dann in der Agentur natürlich die 1.. Es gab ja noch mal eine 2. Auflage.

Bin ich da richtig? Die 1. Waren, na ja, ich hatte vor so 200 Seiten. Deine 1. Auflage hatte die 400.

Dann haben wir's jetzt, machen wir 'n Update nach anderthalb Jahren. Und dann hatt ich die Idee, ich mach 400 Seiten halt, mach ich 'n Update draußen, dann sind's fast 800 geworden. Genau, das haben wir auch in der Agentur, das ist natürlich schon echt 'n Schinken, ne, also. Da war dann auch der Punkt, als die kam und sagte, die Auflage hab ich gesagt, nee, mein immer. Ja.

Da war Und das war wahrscheinlich die Geburtsstunde des Magazins oder? Genau, genau, ja. Mhm. Weil ja halt auch damals dann schon das Rad sich immer 'n bisschen schneller gedreht hat. Und Du hast halt, Du weißt ja selber der Masse von Edwards damals 'n Screenshot und sagst, da kannst Du das und das machen.

Und nach 2 Monaten, 3 Monaten, wenn sich 1 das Buch kauft, dann stimmt das schon nicht mehr. Oder irgend 'n Tool, was Du hattest, damals gab's, ja, kannst dich erinnern, immer noch so Tools, ja, wie ich guck mal, von Markus Tobert noch, weiß ich nicht mehr, wie hieß das Link bla bla und so, ne. So Kunden, ne. Tolle Sachen, die die dann irgendwann verschwunden sind, ja. Und da hab ich gesagt, das das ist schwierig.

Ich will nicht jedes Jahr 'n neues Buch dann machen. Und dann kamen natürlich auch die Leute, ich hab bestimmt über 100 Mails bekommen von Erstbuchauflagenkäufern, die dann sagen, ah, Sie würden gern die 2. Auflage, aber Sie haben mir die 1. Schon. Und ob ich nicht per PDF das Delta schicken kann Update.

Ist sozusagen 'n Update, damit Sie das nicht kaufen müssen und so weiter. Was? Ja. Und dann gesagt, das wird, nee, dann mach ich nicht mehr. Dann lass sone Auflage nicht mehr.

Und dann kam er von von Hamburg zurück von der Exkursion und mit 'nem Kollegen, der der aus der Verlagswelt kam. Und dann haben wir, weißt Du, so wie im Bus hast Du ja viel Zeit. Da haben wir da uns 'n bisschen unterhalten und sagen, eigentlich müssten wir eine Zeitschrift machen. Und dann waren da eigentlich schon die Idee im Kopf, ne. Dann haben wir mit paar Verlagen gesprochen, die haben alle abgewungen und haben gesagt, das geht viel zu spitz als Thema, funktioniert nicht.

Und haben gesagt, gut, dann machen wir einen eigenen Verlag. Ja, und ja, so ist das Ding dann entstanden. Dann haben wir gesagt, Mensch, einmal einmal im Monat ist zu kurz, das krieg ich auf die nicht auf die Reihe, weil's ja nebenbei laufen muss. Vierteljahr ist 'n bisschen zu wenig und dann haben wir uns für diesen zweimonatigen Dings entschieden damals, ja. Der glaub ich immer noch ganz gut ist, oder?

Weil ich sag mal, sich Sachen, die die bei euch als Update drinstehen, die sind zumindest nicht so alt, dass man denkt, oh Gott, ja, ist ja komplett schon wieder durch, sondern da sind oft noch Sachen, grade so in den News am Anfang les ich Dinge, die, bei denen ich wirklich denk, okay, das wusst ich jetzt noch nicht. Ja, versuch ich mal halt so rauszupicken und zu sagen, nicht das, was halt natürlich online durchs Dorf getrieben wird, ne. Dass man 'n paar Sachen sagt, wo die so bizeit sind. Aber also erst mal sind wir in der Agentur natürlich auch treue Abonnenten. Und wie gesagt, ich darf hier auch 'n bisschen dazu beitragen.

Aber grundsätzlich noch mal was zu der Innovationsgeschwindigkeit, wie sich das auch verändert hat, wollte ich mal sagen. Grade jetzt mit auch KI, ich hab morgen 'n großen Vortrag beim Kunden vor der Geschäftsleitung und wir haben den vorbereitet in der Arbeitsgruppe. Und ich hab den jetzt gestern und heute zweimal geändert, weil weil grade was KI angeht, sich so viel Also da ist es nicht mehr, Du redest nicht mehr über 8 Wochen, Ja. Dass 'n Buch nicht mehr aktuell ist, sondern Du redest im Prinzip über 8 Tage, ja. Ja, genau.

Also ist schon alles schon Wahnsinn. Es ist dramatisch. Und wenn Du mal 2 Tage keine Zeit hast, deine News und deine Newsfeed zu lesen, dann kommen plötzlich wieder Sachen, wo Leute wie selbstverständlich mit Begriffen sich schmeißen, wo Du sagst, was was mich denn? Bei mir hab ich Pech beim Denken oder bin ich irgendwie kognitiv zu viel abgebogen, was das so lohnt. Und dann muss ich erst wieder gucken, stellst fest, ist seit 2 Tagen raus.

Erst, ne, oder in 'ner Woche vielleicht, je nachdem, wann Du mal im Urlaub bist. Also momentan haben wir schon eine sehr, sehr hohe Schlagzeile, ja. Das ist Ja, das stimmt. Weil wir halt nie weniger ran. Mario, bevor wir jetzt auf die Zielgeraden kommen, eine Sache muss ich noch erwähnen, die ist signifikant für dich.

Ich weiß nicht, ob Du schon eine Ahnung hast, was es geht. Ich saß in Salzburg, ich dachte mir so, ach guck mal, Karl Kratz, das ist immer gut, das kannst Du immer gucken. Und dann hielt Karl 'n Vortrag, der 'n bisschen irgendwie komisch war für seine Verhältnisse. So, man merkte so an 1 Stelle irgendwie, also er erholte dann Leute ausm Publikum, also worauf hinauswill ist, es war 'n sehr schön inszenierter, grandios umgesetzter Heiratsantrag vor großer Bühne. Wie kam's dazu?

Wer hatte die Idee? Und ja. Erzähl doch noch mal. Die Idee hatte ich. Ich hab natürlich überlegt, was kann man machen?

Und dass es halt auch was Besonderes ist. Und ich kannte ja die Vorträge vom Karl. Und Karl hat immer gezeigt, fand ich auch mal ganz spannend, macht dynamische Website. Also jemand kommt auf eine Webseite, Lebensversicherung, weißt Du, und der eine will seine Familie absichern und der andere will Geld sparen, whatever, so. Und wenn der jetzt in dem Block Familie 'n bisschen länger bleibt und er rollt dann runter, kriegt dann eine andere Call to Action dynamisch verpasst als der, der im Kapitalaufbaubereich länger verweilt.

Und so hat er das immer erklärt. Und da hat er davor, da, grade hat er ja immer sehr schöne Eye Opener gemacht, er hat er immer Folgendes mal, er hat sone sone kleine Box, wo Du klassisch ja son Verlobungsregendrin hast, hat er immer dabei. Und da ging er immer zu 'ner Teilnehmerin irgendwo in der ersten oder zweiten Reihe und hat gesagt, mocksch mich heiraten, ja. Ja. Dann hat die immer gesagt, nee.

Nee. So. Und dann hat er 2, 3 Sätze gesagt, ist er wieder hin, sagt er, mag ich mir jetzt heiraten, ne. Und dann hat die wieder nein gesagt und hat er noch mal gefragt und sie gesagt, wieder nein. Und dann geht er halt hin und sagt, wollen wir nachher vielleicht zusammen Kaffee trinken?

Wie schaut's aus? Und dann hat die ja gesagt, meistens, ja, so. Mhm. Da bin ich auf die Idee gekommen und gesagt, Mensch, das wär doch eine coole Idee auf der Konferenz, wenn der Karl kommt, Karl weiß natürlich Bescheid, kommt zu meiner noch nicht Verlobten und macht sozusagen das und probiert es bei ihr aus. Mhm.

Und wenn sie dann sagt, nein, dann sag ich, Karl, das machst Du jetzt schon seit Jahren, dieses Spielchen und nie funktioniert es. Und ich zeig dir jetzt mal, wie das richtig geht. Das war so die Idee, die dazu war. Aber das Problem, dass der Karl keine Vorträge mehr halten wollte. Kurze Zwischenfrage, hattest Du 0 Zweifel, dass 'n Nein kommt?

Ja, 0 Zweifel. Ja, das ist immer, wir haben ja dann eher aus Social Media, wie kann man die arme Frau so unter Druck setzen? Ich war mir zu einhundert Prozent sicher. Klar, sonst machst Du so was nicht, ja. Mhm.

Da ging's eigentlich eher, also dass das mal passiert, war völlig völlig logisch. Nur halt Zeitpunkt und ne und Raum war war noch offen als solches. Und da da war ich mir zu einhundert Prozent sicher. Also ab Gottes Willen, so was macht man nicht, ne. Aber na ja.

Einige haben da wieder 'n Fetthaar in der Suppe gefunden. Mhm. Na ja, jedenfalls Karl hat keine, er gesagt, er macht keine Vorträge mehr, da hat er sone Pause eigentlich, sone Kreative. Und dann hab ich ihn angerufen und gesagt, Karl, pass auf, hab ihm das Set-up erzählt. Hab gesagt, ich brauch dich und Du kennst Karl.

Karl sagt, mach ich, bin ich da. So. Dann hab ich angerufen mit Salzburg, ja, und und hab mit den Kollegen gesprochen und hab Grüße an Olli und Uschi. Olli. Olli und sag, pass auf Olli, ich hab was vorher, was hältst Du davon?

Und der war natürlich total begeistert, so. So, und da ging jetzt ein Gang dreiviertel Jahr vorher mit Vorlauf haben wir das alles geplant und gemacht und getan und so weiter. So, dann kam natürlich das Thema Pandemie, ne. Das war ja dann sozusagen im im Nachpanie. Wir hatten ja noch mal drauf nach dem ersten Ding.

Und die die die die, was auch lustig war, die Uschi und der Olli? Der Olli, die haben mir dann erzählt hinterher, sie hätten die Konferenz eigentlich abgesagt. Ja, das war auf der auf der Kippe gestanden. Und tatsächlich ist ja, an dem Sonntag nach der Konferenz kam ja 'n Lockdown, ja. Genau.

Da hab ich mich erinnerst. Und Sie wollten's eigentlich absagen? Es war noch relativ, also relativ für für die uns. Es ist relativ wenig Leute. Ich glaube, dreizehnhundert Ja.

So. Wurde auch dann übertragen. Das gut, hat er auch 2 Wochen entschieden, er überträgt das Ganze live, was lustig war dann natürlich. Das war alles nicht geplant. Und und sie waren zusammengesessen, haben gesagt, pass auf, das wird zu heiß, wir sagen's ab.

Und dann sagt die Uschi, Mensch, das mit dem mit dem Mario, das kriegen wir nie mehr, ja. Und das war tatsächlich das Zünglein an der Waage, dass sie gesagt haben, komm, wir ziehen's durch. Das heißt, dass es die OMX da tatsächlich vor Ort gab, war tatsächlich die Planung von diesem Ding, ja. Die Techniker wussten Bescheid, alle wussten Bescheid, das war alles Crazy. Und da hab ich gesagt, das können wir nicht absagen.

Das war lustig, ja. Wahnsinn, ja. Tolle Geschichte. Ich war live dabei, das war, hu, das war Gänsehaut und ich mag ja Gänsehaut, wie wie wie die meisten von euch wissen. Ja, Mario, jetzt sind wir an der Zielgeraden.

Es war toll. Es war viel zu kurz. Also wir könnten, glaub ich, 2 oder 3 solche Ich könnt dir stundenlang zuhören. Ich mag das, wenn Du erzählst, ja, weil da merkt man einfach auch die Expertise und die ja, die die Geschichten, die Du einfach auch sehr eloquent erzählen kannst. Trotzdem hab ich jetzt meine Abschlussfragen leider.

Frage Nummer 1, gibt's irgendwas, was ich nicht gefragt habe, wozu Du aber gern noch was sagen möchtest? Eigentlich nix, nee. Okay. Ich Wusste ich auch nicht. Nee, nee, wisst ihr nicht, wir haben über so viel auskommen so viel überlegt und und und ausgeholt.

Wir haben eigentlich wahrscheinlich viel zu viel geredet. Nee, nee, nee. Zu viel gibt's hier nicht. Die Leute, die diesen Podcast hören, wissen wir haben immer eine gute Laufzeit. Meistens wird das auf zweimal oder dreimal gehört.

Nächste Frage, wenn Du Vielleicht eine Frage, wenn Du Vielleicht eine Frage, wenn Du sagst, was den Orge macht. Ja. Hast Du nicht gefragt, ne. Also Mhm. Was macht dir denn Sorge?

Was mich tatsächlich umtreibt, ist so das ganze Thema, was kommt mit KI, ne? Soziale demokratischer Unfrieden, ne, durch Mhm. Eigentlich in allen Facetten. Nicht nur, dass wir Arbeitsplätze verlieren, wir verlieren unsere Privatsphäre. Jetzt haben wir grad die Umleihen in Frankfurt, die zeichnen jetzt alles auf, alle Vermögenswerte von allen EU Bürgern und so weiter.

Dann kommt irgendwann die das digitale Geld. Junge Leute stehen ja total auf digitales Geld. Du, wir wir werden transparent. Das wird alles zentral zusammengefasst und und gespeichert. Wir verlieren, ja, wir wir kriegen Fake News.

Wir wissen nicht mehr, was wir glauben sollen, in Bild und Ton, ja. Also der Verlust von von Trust, also welchen News kannst Du noch glauben? Also das wird wahrscheinlich, also sagen wir mal so, hat das Zeug 'n Keil, in soziale Systeme zu treiben bis hin zu demokratischen Problemen, die wir die wir da kriegen, bisschen sieht man's ja schon, in USA zum Teil, dass so was schnell gehen kann, ja. Und da machen wir ja schon etwas Sorgen, weil natürlich viele das immer wegschieben und sagen, na ja und KI und das hatten wir doch immer das Argument in der Vergangenheit, bei bei Landflucht und und wenn das Auto kam und da werden über 1000 Sachen aufgezählt. Und die Leute vergessen aber immer, damals hatten wir, auch wenn Du's Auto guckst, es hat 40 Jahre gedauert, bis sich's Auto durchgesetzt hat.

Landflucht waren, glaub ich, Achtziger, es waren 3 Generationen. Beim Auto waren's 2 Generationen, ne. Und und jetzt, wenn Du sagst, was machst Du denn mit den ganzen Rechtsanwälten Selbst selbst Computer, 5 Steuerarbeiter. Und so weiter, die sind teilweise 40, 45, 50. Und die kannst Du nicht irgendwann in die Kasse setzen und vielleicht gibt's auch keine Kassen mehr.

Weil man sagt, ja, muss man umschulen und wir, Programmierer brauchen wir natürlich auch nicht mehr. Also dieses, da haben wir wieder dieses Plan b, wir haben natürlich keinen Plan b für dieses Thema. Und da laufen wir vielleicht in eine Sache rein, die sich nicht mehr stoppen lässt und und die die böse werden kann. Jetzt nicht, weil die KI uns umbringt oder irgendwie so was, sondern weil weil wir einfach untereinander uns möglicherweise heillos zerstreiten. Ja, weiß ich nicht.

Das sind Sachen, die mir Sorgen machen. Tatsächlich. Mhm. Okay. Gut, da jetzt über Lösungsansatz zu denken, wird tatsächlich zu weit führen, aber kann ich absolut nachvollziehen, was Du sagst.

Es ist so, geht son Stückchen in Orwell, ja. Und bisschen Matrix und alles. Alles das, was man so als Angstszenarien im Kopf hat, das kann natürlich passieren. Auf der anderen Seite sind's natürlich auch unfassbar viele Chancen. Du hast ja Medizin erwähnt.

Ja, ja, klar. Medizinische Diagnose und so weiter, das ist schon toll, was da gehen wird in Zukunft und Ja. Hast Du aber auch son Thema, lass uns mal alle 130 Jahre alt werden. Wer zahlt das? Ich mein, wenn man älter waren, ja, geh mal mit 100 in Rente oder mit 120, was ist mit dem Übergang, ne.

Also das ist schön. Ich ich würd mir das auch wünschen, aber wenn Du das weiterdenkst, Überbevölkerung alles, was, dann fahren die Leute halt nicht 60 Jahre Auto oder 70. Egal jetzt, ob E-Autos, sondern dann vielleicht 100 oder, ich weiß es nicht, ne. Gut, wird sich auch verändern, aber Ja, versteh ich diese. Wird, wird sich einiges tun, denk ich.

Die nächste Frage, die ab, die vorletzte Frage passt ganz gut dazu. Die lautet nämlich, wenn Du eine Sache auf der Welt sofort verändern könntest, Du machst heut Abend die Augen zu, wünsch dir das und morgen früh ist es auf der Welt anders. Was wär neu oder anders? Ich würde dir Neid abschaffen. Mhm.

Ne, oder oder vielleicht noch besser den den Dunning Kruger Effekt. Wer leichter glaubt, wird's schwerer klug. Dunning Kruger, für die, die's nicht wissen, die ja die haben eigentlich wissenschaftlich nachgewiesen, dass, ich sag's mal platt, je dümmer Menschen sind, für umso schlauer halten sie sich und je schlauer Menschen sind, für umso unwissender halten sie sich. Deswegen kannst Du mit einem, der wenig weiß, nicht diskutieren, weil er nicht weiß, dass er wenig weiß. Das versteht er nicht in seiner Welt.

Und leider, ich ich hab, da findest Du kein Mittel, ne, wie Du das umgehen kannst. Aber das behindert relativ viel, glaub ich, dieses, ne. Wer leichter glaubt wird, wird schwerer, klug. Ja, also wenn Du nicht weißt, dass Du noch große Lücken hast, dann fühlst Du die auch nicht. Mhm.

Das behindert, glaub ich, ziemlich viel. Und wenn das alles nicht geht, dann würd ich die Birkenpollen abschaffen. Okay, einigen wir uns auf die Birkenpollen. Letzte Frage, mein Lieber. Erst mal vielen Dank noch mal, dass Du dir die Zeit genommen hast.

Das hat, also ich fand's unfassbar interessant und ich könnt dir stundenlang zuhören. Ich sag das ja schon. Letzte Frage, hast Du eine Empfehlung fürn Gast? Gibt's irgendjemand, wo Du sagst, der Mensch, der hat eine Vita, die müssten sich die anderen mal anhören? Ja.

Markus Tandler Mhm. Würd ich auf die Liste setzen. Der hat viel zu erzählen, ist 'n SEO Urgestein aus der ersten, ja, von von den ersten Tagen. Wir waren in in München zusammengesessen im im Ritterkeller noch mit, da gab's den ganzen in Deutschland, glaub ich, 8 oder 9 Seos erst, ja. Heiße Zeit und der Aus der aus der Epoche fällt mir immer auch noch Stefan Fischerländer ein.

Auch ja. Grüße. Grüße gehen raus, ganz netter Typ, ne und Oder wenn wenn Du kriegen könntest, John Müller wär schon auch immer spannend, ne. Wie ist der da hingekommen? Was ist das fürn für fürn Typ?

Und und vielleicht auch, wie ist es so, bei Google zu arbeiten? Also nicht jetzt, wie funktioniert der Algorithmus platt, ne. Aber mal da 'n bisschen Einblick zu kriegen, ohne jetzt Betriebsgeheimnisse zu erfahren ist, würde, glaub ich, viele Leute interessieren, wie ist es tatsächlich dort? Mit John Müller hab ich tatsächlich eine lustige Geschichte. Salzburg wieder, wieder Grüße an Oliver und Uschi.

Der war irgendwann mal, also der ist ja öfter schon auch dumm aufgetaucht, ne? Ja, ja. Und ehrlicherweise, ich kannte den 0. Also ich hab da zwar das Konterfei bei dir in der Zeitung immer gesehen, aber ich hab den an dem Tag nicht zugeordnet. Der hat sich auch 'n bisschen verändert.

Und auf jeden Fall, da sind ja, wenn man im unteren Bereich früher in dieser Brand Box war, waren unten so Sofas aufgestellt. Ja. Und dann hab ich mir irgendwo son Stück Huhn mitgenommen und dachte, ah, jetzt setz dich mal dahin und setz mich aufs Sofa und da saß 1. Und dann hab ich mit dem geplaudert und wir haben uns nett unterhalten. Und hinterher sagt 1, Mensch, wo kennst Du John Müller?

Hab dich ja das unterhalten. Und ich dachte so, ah, okay, der war das. Ja. Und seitdem hab ich mit dem, ich hab sogar seine seine private Mailadresse und so weiter, also hab ich Ja, ich hab jetzt keinen großen Kontakt mit ihm, aber wir haben damals mal nett zusammen Kaffee getrunken. Ja.

Also fand ich irgendwie Gut, Majo, dann würde ich sagen, vielen Dank, wenn Du nichts mehr hast. Ich bin sehr froh, dass Du mein Gast warst. Ich hoffe, wir sehen uns, spätestens habe ich heute erfahren beim OMT wieder, da bin ich Gast und Du hältst die Keynote. Also insofern spätestens im September sehen wir uns wieder. Ja, dann vielen lieben Dank, dass Du hier warst und bis bald mal wieder.

Kann ich nur zurückgeben, Wolfgang? Also es ist ein sehr, sehr, sehr angenehme Atmosphäre, die Du da schaffst. Man fühlt sich wohl und und mir hat's extrem viel Spaß gemacht. Also wir können das jede Woche machen, wenn wenn Dem hätten wir bestimmt, ja. Kann ich nur zurückgeben, ein gut durchdachter und sehr menschlicher und sehr warmer Podcast.

Sonst danke ich dir. Dankeschön. Mach's gut. Tschau.

Mehr von BTS - Behind the Story Alle Folgen als zitierfähige Episodenseiten

Veröffentlicht mit CiteCast