Die Bedeutung von Freiheit | Beatrice Köhler | BTS #11
Worum es geht
In Folge #11 von Behind the Story spricht Wolfgang Jung mit Beatrice Köhler, Gründerin der Kampagnenreiter GmbH, über ihren Weg von der Kindheit in Ostberlin bis zur Selbstständigkeit im Online-Marketing. Beatrice erzählt offen über prägende Erfahrungen, ihre Werte als Mutter und die Bedeutung von Freiheit, Balance und persönlichem Wachstum. Zwischen Kampfsport, Viertagewoche und Local SEO entsteht ein persönliches Porträt einer Unternehmerin, die berufliche Krisen gemeistert hat.
Autor: BTS - Behind the Story
Zu Gast
Beatrice Köhler wuchs in Ostberlin auf und arbeitete als Kommunikationstrainerin, bevor sie BWL studierte und sich im Online-Marketing mit Fokus auf Local SEO selbstständig machte. Heute führt sie die Kampagnenreiter GmbH und ist als Speakerin aktiv.
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Transkript
Hallihallo und Hallöchen zur Ausgabe Nummer 11 von Behind the Story. Ja, jetzt ist, wenn wir das Ausstrahlen hier Weihnachten schon vorbei. Ich hoffe, ihr habt alle ein schönes Fest gehabt im Kreise eurer Familie. Für mich geht's nach wie vor bei Behind the Story darum, mit interessanten Menschen die Geschichte von diesen Menschen zu beleuchten. Son bisschen am digitalen Lagerfeuer zu sitzen und mal zu hinterfragen, wie war denn so deine persönliche Heldenreise?
Wie hast Du denn die eine oder andere Weggabelung gemeistert und wie bist Du mit deinen Höhen und Tiefen umgegangen? Ziel ist es, dass Du in der Audience 'n bisschen davon lernen kannst. Und ich möchte an der Stelle auch mal erwähnen, dass grade heute, wir nehmen heute Anfang Anfang Mitte Dezember auf, dass ich heute wieder 'n Feedback hatte von jemand, der mir dezidiert auf eine Folge 'n Feedback gegeben hat und darüber freu ich mich immer total, wenn ihr mir Tipps gebt, was ich besser machen kann, vielleicht eine Bewertung dalasst oder einfach 'n Feedback zur Folge. Das ist sehr, sehr schön. Kommen wir zu meinem heutigen Gast.
Heute habe ich wieder, schon wieder einen ganz, ganz tollen Gast eingeladen und ich freu mich, dass sie mir zugesagt hat. Wir haben das Nonchalant ganz by the way sozusagen in Salzburg beim Abendessen vereinbart, denn ich darf heute die liebe Beatrice Köhler begrüßen. Beatrice ist die Gründerin und Geschäftsführerin vor allem der Kampagnenwriter GmbH. Eine Agentur für Onlinemarketing mit dem Schwerpunkt auf lokale Suchmaschinenoptimierung. Die Beatrice kommt übern Studium, Schule, da gehen wir gleich 'n bisschen auch drauf ein.
Studium der Betriebswirtschaftslehre, dann Agenturen, dann verschiedene Wege und ist am Ende dann in ihrer eigenen GMBH gelandet, die auch nicht immer gleich eine GMBH war. Auch die Story kenn ich schon, da würd ich gerne 'n paar Sachen zu wissen. Besonders interessant fand ich in einem der Vorbereitung, dass sie in 'nem anderen Interview gesagt hat, SEO begann für Sie 2004 mit Ihrem ersten eigenen Blog. Da werd ich gleich noch mal eine Frage zu stellen. Ja.
Ich würde sagen, alles andere zu Beatrice soll sie uns gerne jetzt selbst erzählen. Deswegen sag ich an der Stelle herzlich willkommen, Beatrice. Herzlich willkommen am Lagerfeuer. Herzlich willkommen bei Behind the Story. Hallo Wolfgang, schön, dass ich hier sein darf.
Wo erwisch ich dich? Wo sitzt Du grade? Ich seh dich ja. Und was machst Du grade? Wie geht's dir?
Ich sitz tatsächlich total langweilig in meinem eigenen Büro, in der Metropole Oberixingen. Du kennst dich, glaub ich, schon. Nichtsdestotrotz gebe ich sie hier auch zum Westen. Wir haben etwas weniger als 3500 Einwohner, haben aber aufgrund 1 Historie Stadtrecht, Aber kein Historiker weiß, woher wir diese Stadtrecht haben. So viel zu Oberiksie.
Kann ich aber dort reingrätschen und eine Parallele erzählen? Hab ich auch, glaub ich, schon mal in 'nem Podcast erzählt. Ich wurde ja in der ebenfalls Metropole Ulrich Stein, die höchste Stadt in Hessen mit in Summe die 3000 Einwohner und Stadtrechten. Also insofern Erstaunlich. Sind wir beides Metropolenkinder.
Spaß. Ja, wunderbar. Magst Du kurz noch was zu dir sagen? Ich hab dich ja nur sehr rudimentär vorgestellt. Ich beginne ja mit meiner Gastheldenreise, immer son bisschen so im Schulalter, Ausbildung, da, wo Du beginnen möchtest.
Ja, erzähl doch einfach mal, wie das so bei dir gestartet ist. Gerne. Also ich bin neunzehnhundertfünfundsiebzig in Ost Berlin geboren, bin dort auch 82 dann in die Schule gekommen. Wir haben ja im im Osten haben wir ja dieses Grundschulsystem und Realschule, Hauptschule und so gehabt, sondern wir haben ja eine 1 durchgehende Schule gehabt mit dem Ergebnis, dass ich dann auch bis 14 Tage vor der Wende in diesem Schulsystem drin war Und 14 Tage, bevor offiziell die Mauer gefallen ist und im Übrigen der Grenzübergang, der als Erstes quasi gestürmt wurde, der war 200 Meter von meinem Zuhause entfernt. Da bin ich nahezu tagtäglich vorbeigelaufen.
Und 2 Wochen vorher bin ich mit meiner Mutter offiziell ausgereist. Wir sind Berlin Friedrichstraße sind wir in die S-Bahn gestiegen und sind nach Westberlin übergesiedelt. Meine Schwester ist damals in Ostberlin geblieben, war für uns großer Abschied für immer und 14 Tage später ist dann die Mauer gefallen und dann haben wir uns wiedergesehen und dann war meine Schwester wieder mit im Boot. Und dadurch bin ich dann nicht im im Osten final zur Schule fertig gegangen, sondern bin dann an eine Westberliner Schule, hab neunzehnhundertzweiundneunzig meinen Realschulabschluss gemacht, habe dann ein bisschen rumgepimelt und wusste nicht so genau, was ich mit meinem Leben anfangen sollte, habe das gemacht, was viele Jugendliche auch machen, habe viel Party gemacht, das ein oder andere geraucht geraucht, was auch was damals noch illegal war, heute nicht mehr. Deswegen muss ich immer 'n bisschen schmunzeln, wenn meine 3 Söhne versuchen, gegen meine Jugend anzustinken.
Das schaffen sie einfach nicht. Habe dann aber tatsächlich den Weg wieder zurück auf den Pfad der Tugend gefunden und hab 98 auf dem zweiten Bildungsweg in damals Frankfurt mein Fachabitur nachgemacht und hab dann berufsbegleitend das Studium zur also das das betriebswirtschaftliche Studium gemacht und hab aber im Prinzip mit 13, 14 schon angefangen zu arbeiten. Also die die ganze schulische Ausbildung, Studium lief dann immer so nebenher, ich eigentlich immer gearbeitet hab. Ja, lass mich grade Von arbeiten, Martin. Lass mich grade da mal reingrätschen, liebe Beatrice, weil Also jetzt ist es ja nicht so, ich ich möchte den Menschen gar nicht hervorgaukeln, wir würden uns nicht kennen.
Wir kennen uns ja schon eine Zeit lang, jetzt auch nicht so superlange, aber 'n paar Jahre. Und haben auch schon das eine oder andere persönliche Gespräch so am Abend am am echten Lagerfeuer geführt oder beim Abendessen wie jetzt vor Kurzem bei der OMX. Was ich auch immer sehr genieße tatsächlich. Ja, schön. Ich freu mich immer sehr, dich zu sehen und genau diese Gespräche zu finden.
Ja, das geht mir genauso. Und deswegen haben wir natürlich schon 'n bisschen Informationen voneinander beziehungsweise ich auch von dir. Und deswegen würd ich gerne so im Alter 13, 14, diese Vorlage hast Du mir hier grade gegeben, würd ich gerne mal reingehen und würde dir gerne eine Geschichte erzählen, die ich wahnsinnig fest in meinen Synapsen mit dir verankert habe. Dazu muss ich eine kleine Geschichte erzählen für die Menschen, die jetzt zuhören und Beatrix nicht kennen. Also Du bist für mich, Beatrix, son Rolemodel für Ausgeglichenheit, Ruhe, Ausgewogenheit.
Auch son bisschen nicht unemotional, aber trotzdem rationale Entscheidungen. Ich weiß, wie Du mit deinem Mann Dinge hinterfragst, besprichst, planst, durchziehst, so, ja. Und bist für mich 'n unheimlich angenehmer, entspannter Mensch, so. Und warum erzähl ich das alles? Nicht, Grüße an Marco mal wieder sone Schleimspurig Studie zu ziehen, sondern weil Du mir mal erzählt hast und das ist bei mir so fest in meinen Synapsen verankert.
Du hast mir mal erzählt, dass Du jahrelang als Jugendliche Kampfsport gemacht hast und dass es dabei auch schon mal 'n bisschen heftiger zur Sache ging und dass Du auch den einen oder anderen, ich sag jetzt mal, Eltern, Jungen schon mal richtig vermöbelt hast. Erzähl doch mal 'n bisschen Ja. Wie das damit Ich kann mir dich und Aggression im Sport irgendwie gar nicht vorstellen. Wie passt das? Also tatsächlich, ich hab mit 6 oder 7 hab ich angefangen mit Judo.
So der klassische Einstieg, den eigentlich, wenn man in den Kampfsport reinkommt, fangen die Kids mit Judo oder mit Karate an. Bin dann über Judo ins Jujutsu gekommen und vom Jujutsu aus dann später schon als Sechzehn-, Siebzehnjährige in Skateboxen rein. Und ich hab auch schon als Kind einen ausgeprägten Sinn für Gerechtigkeit gehabt. Und das konnte durchaus vorstellen, wenn ich in der also vorkommen, wenn ich in der Mensa in der Schlange stand und sich ein 1 älterer Junge und da reden wir von 3 bis 4 Köpfen größer, weil man so in der ersten, 2., zweiten Klasse ist, dass dann derjenige, wenn er sich vorgedrängelt hat, auch einfach einen Tritt zwischen die Beine bekommen hat fürs Vordrängeln. Ich fand das damals nicht so gut oder wenn jemand meine meine große Schwester, die immer kleiner war als ich Erdnuckel bezeichnet hat, dann kam's da auch schon mal zu der einen oder anderen Auseinandersetzung mit einem Vorgespräch beim Schuldirektor.
Das war tatsächlich sehr spannend und und später war es eher dieses sich auch wehren können. Also ich hab eine Geschichte, die hab ich dir, glaub ich, auch schon erzählt, da bin ich grad mit 1 Freundin ausm Kickbox Training gekommen und da, wo die die Kampfsportschule war, da war ein Parkplatz und auf diesem Parkplatz wollten wir dann unsere Sachen ins Auto werfen und losfahren. Und 3, ich kann's heut nicht anders sagen, dumme Jungs haben versucht, uns an die Wäsche zu gehen. Und das also das war wirklich dumm. Ich kann noch nicht an der auf dem Parkplatz an der Kickboxschule Frauen versuchen, an die Wäsche zu gehen.
Also sie haben's bereut, wir haben viele Gespräche mit einem Staatsanwalt gehabt am Anschluss, der aber die Anklage dann hat fallen müssen, weil einfach klar war, es war Selbstverteidigung. Wir hätten vielleicht nicht noch zweimal nachtreten dürfen, aber Ja. Also ich weiß nicht, ob ich heute anders reagieren würde, wenn ich ehrlich bin. Also wenn da Männer sind, die Frauen wirklich bos boshaft an die Wäsche gehen wollen, dann haben sie's auch verdient. Ja, also ich sag mal Ich weiß nicht, ob ich heut noch mal nachtreten würde, aber im Großen und Ganzen sage ich doch, das war eine sehr interessante Zeit und ich finde es sehr wichtig, dass wir uns verteidigen können.
Heut würd ich nicht nachtreten. Ich bin mir sehr sicher, ich würde heute nicht mehr nachtreten. Genau. Also ich muss feststellen, die Geschichte lässt mich jetzt genauso ambivalent zurück wie damals. Natürlich Es tut mir leid.
Nein, das ist ja völlig okay. Natürlich ist es sich wehren zu können eine superwichtige Eigenschaft, auch als Unternehmer und generell im Leben oder Unternehmerin. Ja. Und natürlich ist das, was diese Jungs gemacht haben mögen, keiner Form zu tolerieren. Aber natürlich ist Gewalt ja eigentlich auch keine Lösung.
Also aber in der an der Stelle absolut spannend, dass Du tatsächlich da auch mal ja, also mal bisschen rabiada sein kannst, sag ich mal. Hat mich 'n bisschen gewundert damals. Seitdem hab ich noch mehr Respekt vor dir. Also tatsächlich heute werd ich nur noch habiat, wenn's meine Kinder geht. Auch wenn die auch wenn 2 schon erwachsen sind, ist das aber immer noch son son so ist meine Red Flag.
Also wenn wenn irgendjemand was gegen meine Kinder macht, ist es so. Okay. Jetzt hast Du in dem anderen Podcast oder auch mir gegenüber schon erwähnt, ohne dass wir jetzt son bisschen springen wollen, aber trotzdem schon mal so der Hinweis, Du bist öfter umgezogen in deinem Leben. Was hast Du ja eben auch schon erwähnt, so diesen ersten Umzug. Dazu hätt ich erst noch mal eine Frage, die vielleicht 'n bisschen, ich will mal sagen, nerdig ist oder oder komisch ist, aber für mich als Westmensch, Westkind, ja.
Und ich wohnte ja immer sehr nah an der Grenze. Also bei mir ist Fulda in der Nähe und da ist Tann und das waren irgendwie 45 Kilometer. Da sind wir tatsächlich mit Bekannten dann immer hingefahren und haben dann die Fotos beobachtet aus der Entfernung und so, die da streife gefahren sind. Aber jetzt für mich erklang das alles schon so, als wenn das relativ einfach gewesen wär. Du hast gesagt, wir haben uns in die Bahn gesetzt, also nicht emotional einfach son Abschied, aber das muss ja dann schon jahrelang auch der Wunsch von deinen Eltern oder deiner Mutter gewesen sein und da müssen ja Anträge gestellt werden und so weiter.
Wie hast Du das mitbekommen in dem Alter? Und war das für dich okay, sozusagen in den Westen zu gehen? Oder Du hast ja auch dein soziales Umfeld dann zurückgelassen? Ja, also tatsächlich, wir sind vorher auch innerhalb von Berlin schon häufig umgezogen, dadurch war das soziale Umfeld ohnehin nicht ganz so stabil. Aber Auslöser war der 50.
Geburtstag meines Opas, der war etwa 8 Jahre vor der Wende. 8, 9 Jahre vor der Wende war der 50. Geburtstag meines Opas. Meine Mutter war zu der Zeit sehr parteitreu, hat sogar 'n Parteibuch gehabt und alles. Und ihr wurde nicht gestattet mit uns Kindern zusammen den Opa in Westberlin zum Geburtstag zu besuchen.
Also sie hätte es machen dürfen, hätte uns Kinder aber als Pfand zurücklassen müssen. Und dann hat sie angefangen Fragen zu stellen, die wurden nicht zufriedenstellend beantwortet Und an dem Tag, wo sie den Parteiaustritt erklärt hat aus der SED, hat sie auch den Ausreiseantrag gestellt. Und es war tatsächlich so, dass wir als Kinder, also meine Schwester und ich als Kinder in der Schule dadurch auch größere Probleme hatten. Also meine Schwester noch größer als ich, weil sie viereinhalb, also weil sie viereinhalb Jahre älter ist als ich. Sie dürften auch regelmäßig zu Befragungen zur zur Staatssicherheit.
Also da waren, wir haben das schon gespürt, dass diese dieser Ausreiseantrag da war, aber auch da, da war 'n entsprechendes Umfeld, wo laute Ausreisewillige waren und die haben sich dann halt versucht, aufzufangen. Aber es waren halt auch so so Schikanen dabei. Wenn wir uns aufm Hinterhof, also wenn wir sind ja in Berlin groß geworden, wir uns aufm Hinterhof mit mit anderen Jugendlichen oder Kindern getroffen haben, mussten wir ganz oft flitzen, weil die Fokus vorbeigekommen sind und dann auch bevorzugt die Kinder ausreisewilliger Eltern auch mal mit aufs Revier gekommen. Also die wussten das dann quasi tatsächlich? Ja, ja, die wussten das.
Also die die Staatssicherheit war ja überall und die wussten genau, wo sich die Kids rumtreiben. Also das war Also ich Der Vorteil war aber der, wir kannten dadurch alle Keller, wir kannten alle Dachstühle, wir kannten alle Fluchtwege. Also das war Ich fand's als Kind normal, also das war unser Alltag. Bevor wir jetzt in deiner Vita weitermachen, so die berufliche Vita interessiert mich natürlich auch, grade auch dann hin zum zum Marketing, hab ich schon noch mal so die die generelle Frage. Und generell gilt ja auch bei mir im Podcast, die Leute oder meine Gäste bitte nur antworten, wenn sie das auch beantworten möchten.
Aber ich hab ich hab mir schon so Gedanken über dich gemacht, so wie ich dich kennengelernt habe. Entschuldigung, hab immer noch 'n bisschen Husten, der auch in bei der UMX schon war. Aber ich hab mir son bisschen Gedanken gemacht über dich und hab auch mal unsere Gespräche reflektiert. Und ich würde dich jetzt beschreiben als 'n Mensch, der schon sehr familiennah ist. Also Du erzählst relativ häufig über deine Söhne, über deinen Mann.
Ich weiß die Geschichten von eurem Wohnmobil, von euren Ausflügen, von eurem Umbau und so weiter. Hat dich dieses viele Umziehen so auch 'n Stück weit geprägt? Ist das auch 'n Thema, wo Du sagst, das sorgt dafür, dass ich jetzt so sozusagen son Nest und son Halt brauche oder ist das einfach eine Eigenschaft von dir? Also ich glaube, zu Hause ist da, wo die Familie ist. Mhm.
Für mich halt mein Mann, meine Kinder. Mhm. Meine Schwester wohnt zu weit weg, als dass ich sagen könnte, da ist zu Hause. Jetzt muss ich husten. Ja, kein Problem.
Und ja, mir ist meine eigene kleine Familie sehr, sehr wichtig und das kommt vielleicht auch aus der Vergangenheit. Ich möchte meinen Kindern einfach ganz viel Sicherheit und ganz viel Beständigkeit geben. Jetzt sag ich doch was, die ich nicht hatte in der Kindheit. Das ist einfach, ich wollt vielleicht auch so so wie andere Leute ihre Kinder ins Ballett schicken, damit sie der nächste Ballett Superstar wären und die Kinder halt so die Träume der Eltern ausleben müssen. Es ist bei mir dieses, möchte ein Nest für meine Familie haben.
Und ich möchte auch, dass meine erwachsenen Söhne jederzeit zu mir zurückkommen können und dort bei Mama das Nest haben und nicht unbedingt ortsbezogen dieses Nest haben, sondern meine Mama ist mein Nest. Also das ist so und ich also ich weiß noch nicht so genau, ob's mir wirklich gelungen ist, weil jetzt die erwachsen erst mal flügge und machen ihr eigenes Ding. Aber das war mir immer wichtig, dass die so diese dieses Nest haben. Und egal, was ist, dass sie immer wissen, sie können kommen, auch wenn sie Blödsinn gemacht haben oder Ich hab so richtig Mistverzapft. Ich hatte vor Kurzem die Barbara Lampe hier, Grüße gehen auch ins Seehraus.
Und sie hat 'n sehr schönen Satz gesagt, weil sie ist ja bekennende oder wie soll ich sagen? Sie geht ja offen damit dass sie Autistin ist oder sone autistische Neigung oder keine Ahnung, wie man das jetzt richtig sagt, ne. Sie weiß, was ich meine. Hab ich gehört. Ja, genau.
Und ich fand das so schön, dass sie gesagt hat, meine Eltern haben mir immer das Gefühl gegeben, hier bist Du genau richtig. Du bist genau richtig so, wie Du bist. Ich glaube, das ist so die Aufgabe, die man als Eltern auch hat, die Kinder auf dem Weg ins Leben zu begleiten und ihnen immer zu sagen, hier, ich bin dein Hafen und bei mir bist Du immer richtig, ganz egal, was Du fürn Mist gebaut hast sozusagen. Klingt nicht immer tatsächlich. Also gelingt nicht immer, aber das ist, ja, Du bist so, wie Du bist, bist Du richtig.
Jetzt hab ich noch eine einzige retroperspektivische Frage, bevor wir dann auf dein Studium eingehen. Aber tatsächlich hab ich noch sone DDR Nerd Frage, aber es das interessiert mich wirklich und ist gar nicht son Kernthema von von von deinem Leben. Aber Du hast vorhin gesagt, in diesem Alter, ich sag jetzt mal irgendwie so 13, 14, 15, hast Du erst Judo gemacht, dann Yujitsu, verschiedene andere Sachen. Und jetzt mein meine Assoziation zum damaligen DDR zur zur Republik oder zum Regime war, dass ja Sport relativ klar vorgegeben war. Also ich hab zum Beispiel im Westfernsehen, wir konnten ja Ostfernsehen empfangen, weil wir sehr nah an der Grenze waren.
Das war ja alles noch terroristisch damals. Ich konnte aber ich hab immer wahnsinnig gern mach, mitmachen, mach, mach's besser, mit Adi geguckt und solche Sachen. Und dann wurden wir natürlich, uns wurde son bisschen auch erzählt, die armen Kinder in der in der Ostzone, so hieß es ja damals, die dürfen gar nicht entscheiden, was sie machen und so, ja. Und das klang jetzt aber eben auch sehr selbstbestimmt. Also diese Option hattest ihr schon auf solche fernöstlichen Sportarten oder Gott weiß, so frei zu bestimmen, was man machen möchte?
Also tatsächlich gab es jährliche Wettbewerbe, nennen wir's, ich komm jetzt gar nicht auf den richtigen Begriff, dafür ist es jetzt schon War das die die Spartariat? Na ja, das das war ja das Sportfest, was von den Schulen hatten die Spartagiale, ne. Das das, wir hatten ja auch unseren Supportnick jeden Mittwochnachmittag, wo wir unsere Klassenzimmer aufräumen dürften. Ah, oh. Was ich im Übrigen sehr gut finde, ne, weil wir dadurch 'n anderen Umgang mit mit dem gelernt haben, aber bei den sportlichen Themen gab es, ich meine einmal jährlich einen einen einen, ich würde es Auswahlverfahren nennen, nennen wir's Auswahlverfahren, wo die Kinder eingeladen wurden, mehr oder weniger freiwillig dann dort zu erscheinen, wenn sie noch nicht in einem Sportverein waren, weil sie in der in dem Auswahl ja vorher noch nichts gefunden haben und dann hatte man verschiedene Disziplinen, Laufen, Springen, alles Mögliche und dann wurde man auf Basis dieser Disziplinen für bestimmte Sportarten empfohlen.
Und dann wurde man auf für bestimmte Sportarten empfohlen. Nichtsdestotrotz, so ist zumindest meine Erinnerung, hatte ich die Wahl zu entscheiden, was ich mache. Also ich bin darüber zum Beispiel auch mal zum Eisschnelllauf gekommen, hat wahnsinnig viel Spaß gemacht. Also hab ich auch 2 Jahre lang dann gemacht, Eisschnelllauf, fand ich mega gemacht. Also hab ich auch 2 Jahre lang dann gemacht, Eisschnelllauf, fand ich megacool.
Ich glaube, was wichtig ist, auch was das Thema Judo angeht, die die DDR Mannschaft war ja im Judo extrem gut. Also die haben ja bei bei bei sämtlichen Olympianen damals sehr gut abgeschlossen, bei anderen Sportarten auch, dass da noch viel Doping mit dem Spiel war und noch noch andere unschöne Sachen passiert sind, war ja der Sport das, was in der DDR sehr groß war und womit sie sich nach außen hin auch präsentieren konnten und wo auch 'n sehr großer Leistungsgedanke da war und dadurch eben auch diese diese Auswahlveranstaltungen, wo sie dann eben auch Ausnahmetalente finden konnten, besser. Also ich würd's überhaupt nicht schönreden, das war da war vieles, was wirklich nicht gut gelaufen ist, aber die Sportförderung, mal abgesehen von den von den Dopigen Dingen, die im Nachgang ja dann also aufgetaucht, nee, aufgedeckt, aufgedeckt ist das Wort, aufgedeckt wurden. Die sind natürlich nicht so cool, ne, aber war ja war ja einen sehr leistungssportorientiertes Land. Ich sag jetzt mal einen Spruch, wir hatten ja sonst nix außer dem Sport.
Ja, okay. Das war ja auch die einzige Möglichkeit für viele auch ins Ausland haben. Gutes Schluss gesagt. Aus den Ländern, wo man sonst nicht hingekommen Also er hat nur nix außer Bananen. Banan hatten wir Und ich finde auch ganz ehrlich, Beatrice, ich finde zu 'ner guten und fairen Aufarbeitung auf Augenhöhe, ja, und ich glaube ganz ehrlich, Generationen hinter uns, also meine Kinder, die sind 25 und 17, für die ist das eigentlich kein Thema mehr.
Also für die gibt's Deutschland Die gibt's die gibt's nicht mehr Ost und West. Die kennen das zwar aus dem Geschichtsunterricht, aber aber für unsere Generation ist es ja tatsächlich noch real gewesen. Und ich finde, zur Aufarbeitung gehört auch, dass man auch mal sagen kann, und zwar ohne es zu relativieren, das war gut. Also warum soll denn da jetzt auf der einen Seite alles gut und auf der anderen Seite alles schlecht gewesen sein? Das find ich überhaupt nicht.
Ja. Es ist überhaupt nicht nötig. Letzte Frage zu dem Komplex aus meiner Sicht und das würde mich sehr interessieren. Wenn Du jetzt so auf dein Leben blickst und das klingt son bisschen, als würdest Du jetzt gleich das den Preis des Lebens wegbekommen oder so, das mein ich natürlich überhaupt nicht. Aber wenn Du jetzt mal retroperspektivestand heute guckst, würdest Du sagen, in der Annahme, Du wärst nicht im Osten groß geworden, sondern vielleicht im Westen wie ich.
Hat dich das in irgend 'ner Form besonders geprägt? Gibt's da irgendwie Dinge, wo Du sagst, okay, das hätte ich vielleicht im Westen besser oder schlechter oder das war hier bei uns besser? Gibt's da irgendwas oder sagst Du, nee, eigentlich ist es völlig wurscht, wo die Leute aufwachsen? Jeder ist im Prinzip geht seinen Weg so, wie er vorbestimmt ist. Also grundsätzlich glaub ich, ist es wurscht.
Ich glaube aber trotzdem, dass dass eine Prägung dadurch da ist. Also bei mir ist es zum Beispiel der Drang nach Freiheit. Mhm. Also das ist Ich ich bin ich ich sag immer sehr, sehr salopp, dass die diese ganze Revolution nicht stattgefunden hätte, wenn die Grenze nicht gewesen wäre, wenn die Menschen das Gefühl gehabt hätten, jederzeit irgendwo hingehen zu können. Und so geht's mir heute auch.
Ich habe das Gefühl, ich kann jederzeit überall hin auf die Welt auf der Welt, kann Dinge tun, kann machen, was ich will, aber nutz es gar nicht. Mhm. Aber wenn ich nicht diese Möglichkeit hätte, würde ich mich eingesperrt fühlen. Und ich glaube, das ist das, was mich geprägt hat aus der aus aus meiner Kindheit und aus meiner Jugend und durch dieses eingesperrt aufwachsen, also und wir waren ja eingesperrt, also. Und das ist, glaub ich, meine Kernprägung.
Bei allen anderen wegen weiß ich's ehrlich gesagt nicht. Ich glaub, wir sind die Summe aller Teile, so egal wie positiv oder wie negativ die Erfahrungen sind, die wir machen dürften oder machen mussten, sind wir am Ende die Summe all unserer Teile und all unserer Erfahrung, auch wenn ich sage, ich hätte vieles auch gerne verzichtet, aber am Ende des Tages sind wir doch so geworden, weil wir so sind, wie wir sind und ob wir dann im Osten oder im Westen groß geworden sind, das glaube ich spät. Spielt zum Glück heute auch gar keine Rolle mehr so groß, find ich. Also das ist auch 'n 'n guter Abschluss an der Stelle. Vielleicht noch eine Perspektive von mir als Westmensch.
Und bei mir war's tatsächlich schon so, dass ich mit 15, 16 schon eine sehr hohe Affinität hatte zu Texten. Also ich hab schon früh Lyrik und Poesie auch tatsächlich gelesen. So ist jetzt so, ich möcht mich jetzt nicht irgendwie selbst beweihräuchern, aber es war einfach so, dass mich zum Beispiel auch englische, auch deutsche Liedtexte immer stark interessiert haben. Und ich hab sehr stark gespürt und das find ich bis heute noch, dass zum Beispiel in den Achtzigerjahren die Liedtexte im Osten, also wir wir haben sehr viel Puris gehört, Karat hier auch, die waren auch hier bei uns, also auf Kirmes und so live, die durften ja rüber und sind dann auch wieder immer wieder zurückgefahren, was dann dazu führte, dass sie immer wieder durften, ja. Also ich hab Putti bestimmt, die Putti ist bestimmt zehnmal live gesehen.
Aber ich fand immer damals zu dem Zeitpunkt die die Texte und die Beschreibung von Situationen, also alt wie ein Baum möcht ich werden und so, so was, fand ich immer irgendwie ausdrucksstärker, ohne dadrüber wirklich nachzudenken, aber auch in der Retroperspektive heute als als im Westen. Und ich glaube, die Erklärung ist auch 'n Stück weit darin, dass Menschen, die vielleicht nicht in Summe als Kollektiv frei reisen können, dass die im Kopf mehr reisen. Und ich glaube, da entsteht sehr viel, da viel da ist Fantasie mehr nötig, als wenn Du's halt machen kannst. Du setzt dich ins Auto. Jetzt sind wir in den Achtzigerjahren auch alle nicht durch die Welt gechattet sozusagen.
Aber Du konntest eben nach Österreich fahren, nach Italien, nach bist, ich war im Schüleraustausch mit 15 in England und solche Sachen. Mhm. Und ich glaube, wenn Du das nicht kannst, dann ist die Fantasie und der Einfallsreichtum, das zu beschreiben, deutlich stärker ausgeprägt. Also das war so mein Eindruck damals. Gut, damit schließen wir's kann sein.
Schließen wir's jetzt ab und danke für diese Einblicke. Und wir machen mal zwischendurch, bevor wir dann bei deinem Studium weitermachen, ja, machen wir die Schnellfragerunde. Hast Du sicherlich gehört, Du hörst ja auch immer zu, wie ich zu mit meiner mit Freude immer wahrnehme, wenn Du kommentierst oder so. Deswegen machen wir jetzt die Schnellfragerunde. Du weißt, liebe Beatrice, das bedeutet nicht, dass Du superschnell antworten musst, einfach son bisschen kompakter, ne.
Es geht im Wesentlichen darum, dass die Menschen dich kennenlernen und zwar die Person. Gut, fangen wir an. Was ist dein Lieblingsbuch und warum? Der Herr der Ringe. Tatsächlich?
Hab ich, glaub ich, mittlerweile sechzehn- oder siebzehnmal gelesen seit meinem dreizehnten Lebensjahr. Und warum? Ich liebe Fantasy allgemein, habe über den Herrn der Ringe auch den den Zugang zu Fantasy bekommen, hab mittlerweile auch viel, viel mehr Bücher vom Tolkien noch gelesen. Ich mag den Schreibstil von Tolkien, ich mag den Tiefgang. Ich würde behaupten, da hat zu jeder seiner Romanfiguren oder zu jeder seiner Figuren wahrscheinlich noch mal 'n Extrabuch, die diese Figur genau beschreiben und deswegen Herr der Ringe.
Ja, ist auch Storytelling par excellence, ne. Also kannst Du an an an den Herr der Ringe, an so an den Büchern kannst Du das komplette Heldenreiseschema super erklären, ja. Also insofern, ich wunder mich, weil meine Gäste sehr fantasielastig sind, was ich cool finde. Also wir hatten jetzt schon Herr der Ringe, glaub ich, auch schon zum zweiten Mal. Ja, weil wie gesagt, das sind halt einfach Geschichten, die einen faszinierend.
Also kann ich gut nachvollziehen. Genau. 2. Frage. Auch der Kampfgut ging böse.
Genau. Wahnsinn. Entschuldige, kein Problem. Ich sag ja immer in meiner Storytelling Erklärung sag ich ja immer, Du brauchst den Helden, sein Problem, sein Ziel und deine Lösung. Aber natürlich sag ich auch gerne, wenn ich 'n bisschen mehr Zeit habe, 1 der Held, 1 b der Bösewicht.
Weil ohne Bösewicht macht 'n Held eigentlich keinen Sinn, ja. Nee, nee. In dem Fall ist es ja oft das Problem des Kunden bei uns im Marketingkontext. Gut, 2. Frage.
Gibt's 'n Ort, an dem Du dich am meisten inspiriert fühlst? Tatsächlich eine schwierige Frage. Als ich mir die die letzten 2 Podcasts Folgen angehört hab, dachte ich, Mensch, da kommen wir mal so schlaue und intelligente Antworten und meine meine platte Antwort ist Natur. Das war auch ist auch 1 der Gründe, warum wir wieder ins Ländliche gezogen sind. Ich liebe Meere, ich liebe Flüsse, ich liebe Berge, Wälder, alles, wo wo wo's grün ist, wo irgendwelche Tiere rumhüpfen oder Fliegen oder kräuchen und fleuchen, rascheln von Blättern, das ist so mein Ort der Entspannung und der Inspiration tatsächlich.
Und ich weiß auch wieder, auch wenn's jetzt 'n bisschen langweilig ist für die Leute, aber wir wissen halt schon 'n paar Dinge voneinander, dass Du genau wie ich den gepflegten Mittagsspaziergang machst, wann's irgend geht. Ja. Ich hab war heute auch wieder eine Dreiviertelstunde unterwegs, bin dann so 3, 4, 5 Wie heute leider nicht. Wie 3, 4, 5 Kilometer geborene ich geborene ich dann mittags und ist einfach unfassbar schön, da in grade im hektischen Berufsalltag zwischendurch mal in die Natur zu gehen. Das erdet einen ungemein.
Kann ich also Total und die und die Leistungsbereitschaft steigt auch Mhm. Beziehungsweise die Leistungsfähigkeit steigt auch immens. Also wir sind ja jetzt auch keine 20 mehr, ne. Ich muss ja son bisschen gucken, wie wir mit unseren Energiehaushalten Ja. Und wo wir dann auch den nächsten Energieschub herholen und der Mittagsspaziergang ist Energieschub Man regeneriert unfassbar bei sonem Spaziergang, obwohl's ja auch anstrengend körperlich sozusagen, aber man neu generiert psychisch, finde ich und das macht total Sinn.
Hast Du ein Lieblingsessen? Nee. Nee. Ich kann dir sagen, was ich gar nicht mag. Sind exakt 2 Sachen, Rosenkohl und Leber.
Ansonsten liebe ich einfach Essen, noch mehr gutes Essen. Also bis Ja und man und häufig lasse ich mich auch sehr gerne mal von meinem Mann bekochen. Also ich koch immer im Alltag und er kocht meistens am Wochenende oder wenn wir halt Urlaub haben. Ich hab ihn jetzt zu Nikolaus sehr uneigennützig Trüffel geschrieben. Kann er jetzt mal was draus machen, ne?
Ja, und dann hat er was sehr, sehr Leckeres draus gemacht. Also ich liebe einfach gutes Essen, aber Rosenkühe und Leber geht nicht. Das ist so Also schließ ich mich komplett an. Tatsache Ja, viel ich liebe Essen, besonders, wenn's gut schmeckt. Aber Rosenkohl ist auch was, wo ich überhaupt Also meine Geschmacksknospen sind da irgendwie, keine Ahnung, die sind da irgendwie anders gepolt.
Also das Nicht für aus. Geht auch bei mir überhaupt nicht. Man bekommt ja im Laufe des Lebens sehr viele Ratschläge. Mhm. Ich würde jetzt gar nicht mal sagen, insbesondere wenn man viel umzieht, das ist ja Projekt ja son bisschen oder wenn man son, ich will nicht sagen, unstetes Leben, aber son lokal unstetes Leben hat, was übrigens grade, wo ich sage, auch eine schöne Parallele ist später zum Business, ja?
Aber egal, es gibt ja immer wieder viele Warteschläge. Du hast vorhin deinen Opa erwähnt, wobei da fühl ich mich dann schon 'n bisschen alt, wenn Menschen sagen, mein Opa war damals 50, ja. Aber das ist ja auch okay. Ich finde auch alt, wie er hat hat was. Ja, ich ich war ja damals doch selber sehr jung.
Da war 50 natürlich steinalt, ja. Da war ja auch schon 30 steinalt, ja. Oder 18 war auch schon steinalt. Also meine siebzehnjährige Tochter sagt zu meiner Fünfundzwanzigjährigen ja immer auch, Du bist ja auch alt. Also Ja, genau.
Ist immer eine Frage der Perspektive. Aber ich wollte ja darauf hinaus, man bekommt im Leben viele Ratschläge, oft ja auch von Opa und Oma oder von den Eltern oder von der Verwandtschaft oder Arbeitskollegen, was auch immer. Gibt's irgend son Ratschlag, von dem Du sagst, das ist meine Number One, den geborene ich auch gerne weiter? Der ist nicht zum Weiterging geeignet beziehungsweise nur in bestimmten Situationen, aber als ich in dieser Zeit zwischen Realschule und ich mach mein Abitur ein bisschen, hab's ja vorhin gesagt, rumgepimmelt habe, das ist ja harmlos ausgedrückt, sagte irgendjemand zu mir, weißt Du, Du bist so schlau. Wenn Du grad nicht weißt, was Du machen willst, mach halt dein Abitur.
Und dann hast Du gedacht, das mach ich. Und dann hab ich gesagt, okay, recht hat er ja. Ich also ich wusste wirklich nicht, was ich machen wollte. Also ich war so so perspektivlos. Ich hatte 2 Ausbildungen angefangen und abgebrochen, weil die nichts für mich waren.
Hab dann nur noch im Papst rumgehangen und keine Ahnung. Und er hat gesagt, Du, wenn Du nicht weißt, was Du machen sollst, Du machst dir jetzt halt dein Abi nach, gewinnst Du Zeit. Mhm. Und das war wertvolle Zeit, die ich gewonnen hab. Und das war so der beste Tipp, den ich bekommen hab, aber der lässt sich halt nicht so weitergehen, ne, wenn jemand seine Abi schön in der Tasche hat, kann ich nie sagen, mach halt dein Abi nach, ja.
Aber man kann's ja übertragen in, hey, wenn Du grade nicht so richtig weißt, was deine Perspektive ist, dann mach halt erst mal irgend das sind für dich richtig einfach weiter. Mach eine Weiterbildung, genau. Mach noch eine Weiterbildung, gewinne Zeit und dann weißt vielleicht in ein, 2 Jahren viel besser, was Du willst. Also mir hat's damals vorgenommen. Also ich ich würde sogar in der Metaklammer sagen, 1 meiner Gäste, ich weiß leider jetzt grade nicht mehr, wer in den Folgen vorher das war, hat aber gesagt, der Megatipp ist, nie stehen bleiben.
Immer 'n Stück weiter. Also wenn Du grad so rumpimmelst im Leben, ja, egal, wo Du gerade bist, dann mach halt einfach irgendwas. Also bild dich weiter, schau mal in Thema rein oder so. Passt ja irgendwie auch dazu. Ja, nächste Frage.
Frage Nummer 5 aus der Schnellfragenrunde, welche App benutzt Du am meisten? Ich trau's mich gar nicht zu sagen, aber ich muss trotzdem Nein, Homescapes. Homes. Dieses Spiel, wo man. Okay, Du bist wirklich sehr, sehr ehrlich, sehr ehrlich.
Also tatsächlich ist es, also ich, das ist halt so abends meinen Kopf ausschalten, bevor ich mich dann wirklich schlafen lege und wenn ich dann auch meine Worte schon aufgebraucht hab für den Tag und mich auch nicht mehr unterhalten möchte, dann setze ich mich halt mal eine halbe Stunde hin und spiele dieses furchtbare Spiel und ich ich hasse diese Zeitverschwendung und ich sitze immer da und in dem Moment, wo ich spiele, bereu ich's auch, Aber ich kann dann auch nicht aufhören. Also mein Kopf wird dadurch auch freigeschaltet. Okay. Das ist Also Spiel hatte ich noch nie. Auch das ist sehr, sehr spannende Perspektive auf dich, ja.
Ich ich werbs auch ab und an immer runter vom Handy, weil mich das nervt. Und dann wird's deinstalliert, damit ich's dann 3 Monate später wieder installiere. Also das ist meine persönliche Sucht, meine Nemesis, dieses Okay. Aber Ist das so eine kleine Leidenschaft. Darf ja jeder auch so abseits von jeder Vernunft haben.
Ja. Okay, nächste Frage bei Olympia. Würde ich dich am ehesten sehen bei Judo oder so was? Oder gibt's eine andere Sportart als Schnellauf? Biathlon.
Biathlon? Als Zuschauer. Also gar nicht aktiv? Nee, tatsächlich nicht mehr. Also ich hätte auch gar nicht mehr den Nee, ich hab gar keinen Bock auf Olympia.
Mhm. Das ist so Ich guck's mir auch ganz gerne manchmal an, aber ich bin jetzt nicht so, dass ich sage, boah, da muss ich dran teilnehmen, das ist großartig. Aber wenn, dann wär's Biathlon. Aber wenn Du jetzt mal 'n paar Jahre zurückschaltest und das sozusagen aus deiner jugendlichen Perspektive draus haust, wär's eher Eisschnelllauf gewesen oder eher Kampfsport? Eher Kampfsport.
Okay. Gut. Da war ich besser drin. Also ich fand immer, ich hab immer sehr, sehr viel Respekt vor den Eisschnellläufer, muss ich sagen. Unfassbar ästhetische, aber auch also gefährlich, nicht im Sinne von lebensgefährlich, aber passiert ja schon viel.
Und ich glaube, da fällt man im Training auch sehr häufig mal aus der Kurve, ja. Ja. Und so, also und auch eine Konditionssache und so. Also toller Sport, find ich, ne. Das kann manchmal ganz schön wehtun, sone Eisfläche.
Und wenn man dann so fuffzig, 60 Sachen drauf hat und dann ins Straucheln kommt und gegen die Bande knallt, das tut schon ganz gut. Ja, das glaub ich, das glaub ich. Liebe Beatrix, wenn Du morgens aufstehst und die Frage zielt son bisschen ab auf dein Naturell, das ich ja völlig falsch eingeschätzt hatte zu Beginn. Ich mein, wir haben uns irgendwann mal, glaub ich, auf der Campics kennengelernt und ich hätte geschworen, dass die gechillteste Teilnehmerin der Campics, die in ihrem Leben noch keiner Fliege, auch nur das kleinste Ding zuleide getan hat, ja. Und dann kamen diese Storys mit verprügelten Kollegen und so weiter.
Deswegen meine Frage, was bist Du fürn Typ beim Morgens Aufstehen? Also bist Du son 6 Uhr rappelder Wecker, 6 Uhr 1 ist Bier fließt bei 100 Prozent oder sagst Du, erst mal bitte Abstand und lasst mich mal alleine? Das ist tatsächlich unterschiedlich. Also wenn der Wecker klingelt, steh ich auf. Ich hasse es, wenn der Wecker klingelt und dann wird irgendwie noch eine halbe Stunde im Bett rumgepimmelt und dann braucht man irgendwie noch mal eine halbe Stunde, bis man unter die Dusche geht und keine Ahnung.
Also ich, wenn der Wecker klingelt, steh ich auf und dann ist der morgen auch durchgetaktet und ich bin auch nahezu sofort gesprächsbereit. Nicht immer. Manchmal wach ich auch auf und beschimpfe den Wecker erst mal ohne Ende und sag, was soll denn jetzt diese verdammte, dass Du jetzt hier knibbelt. So. Und dann steh ich aber trotzdem auf.
Ja. Und also ist ja auch morgens tatsächlich sehr eng getaktet. Wir haben ja noch einen einen einen haben wir ja noch zu Hause und der muss ja auch Schule und das heißt, ich muss vor ihm schnell ins Bad, weil danach geht ja nicht daher keine Zeit mehr, ne. Ich bin morgens eher gehetzt auch. Also das ist so, ich muss mich immer zusammenreißen, dass ich nicht gehetzt bin.
Also ich bin eher son, ich bin auch Morgenmensch. Ja. Also das ist so Weil ich find Morgens zwischen 7 und 8 schaff ich die meisten Sachen wegzuarbeiten. Ah, okay, ja. Ich finde auch, es ist Also ich find's unheimlich wertvoll, nicht gechillt.
Also ich bin ähnlich wie Du. Ich hab ja auch eine Tochter, die bei mir teilweise zeitweise bei mir wohnt und die muss morgens zum Bus und so weiter und so fort. Also ich bin dann auch schon Ich hab schon To dos und die arbeite ich auch ab, aber trotzdem nehm ich mir Zeit für eine, ich will nicht sagen Meditation, aber ich sitz dann mal 'n Moment da und staue Im Moment staue ich auf das kleine goldene Glockenspiel, das meine Eltern mir immer geschenkt haben vor langer Zeit. Da hab ich die Kerzen an und dann macht das so klingen, kling, kling, kling. Und dann sitz ich einfach nur da und guck das an, ja.
Und das ist so mein, da gleit ich so langsam in den Tag wissend, dass die nächsten Aufgaben auf mich warten. Okay. Du hast die Chance, eine historische Persönlichkeit zu treffen. Nächste Schnellfrage und das ist auch die vorletzte schon. Du hast die Chance, eine historische Persönlichkeit zu treffen, egal ob noch lebend oder bereits verstorben.
Gibt's jemand, mit dem Du dich gerne mal austauschen möchtest? Leider schon verstorben, noch gar nicht so lange her, 2011. Vera F Birkenry. Ah, okay. Da bin ich auch Riesenfanfauln.
Meinen Lieblingssatz von ihr hab ich sogar damals live erlebt, hab's damals nicht verstanden, also nicht die Tragweite. Aber sie hat damals gesagt bei 'ner Vorlesung an der Uni Gießen, wo ich sozusagen als Gast da war. Und dann hat sie gesagt, wenn Du's verstanden hast, kannst Du's auch erklären. Und das hab ich mir damals aufgeschrieben und das wird heute immer wieder zitiert und ich finde das so klug, ja. Es ist egal, ob Also ich glaub, das war eine sehr, sehr kluge Frau Ja, auf jeden Fall.
Berühmte Frau. Hat son hat einen ähnlich schrulligen Humor gehabt, wo ich's Und ist ja tatsächlich auch als Speakerin mehrfach ausgezeichnet mit mit verschiedenen Boards. Die hat also unglaublich viel geleistet, also was so was so Gehirnforschung angeht, was was gehirngerechtes Lernen angeht. Also das ist sone so son Mensch, wo ich sage, die hätte ich gern kennengelernt, mit der hätte ich gerne so ein oder 2, 3, 5 Gläschen Wein getrunken und ja. Ja, also das schließ ich mich auch an.
Das ist unfassbar interessante Person. Und ich finde, wenn Du heute so als Speaker und Du bist ja auch, das haben wir noch gar nicht erwähnt, ja auch eine sehr gute, mittlerweile sehr renommierte und auf den großen Bühnen dieser Marketingwelt deutschsprachig sozusagen genau wie ich, unterwegs seiende Sprecherin. Oh Gott, aber egal. Wenn man mal genau auf Vera F. Birkenbühl schaut, dann finde ich das Interessante an ihr ist auch, sie macht im Prinzip alles falsch.
Also sie schreibt Ja. Komplett undeutlich auf 'n Overhead Projektor, ja. Das kann kein Mensch mehr lesen. Sie betont falsch, finde ich. Sie läuft hin und her, guckt die Leute gar nicht an.
Im Gegenteil, die beschimpft sogar die Leute. Und trotzdem ist es richtig cool, ja. Also das ist irgendwie Ja, sie arbeitet sie arbeitet aber trotzdem Also sie hat extrem mit ihrer Stimme gearbeitet und mit ihrer Ausstrahlung, ja. Also man, das das ist so was, also ist auch ein Grund, weshalb ich 'n Fan von ihr bin, weil ich immer sage, ja, sie entspricht keinerlei Schönheitsideal. Ja, sie war zu klein, sie war zu pummelig, sie war zu schrullig vom Humor her und genau das hat sie aber als Mensch und als Speaker groß gemacht.
Und sie hat ihren ihren ihren eigenen Stil gehabt und sie hat vor allem die Dinge so erklärt, dass man's versteht. Und dann waren halt dazwischen wirklich Sätze, wo Du wo Du Gänsehaut bekommst, weil Du merkst, es ist so unfassbar klug, ja. Und Ja. Das nicht nur auf dieses Thema, was sie grade hat, sondern generell fürs Leben zu übertragen. Wenn Du's verstanden hast, kannst Du's auch erklären, ja.
Das ist kannst Du in die Erziehung bringen. Das kannst Du im im Business machen. Also alles solche Sachen, ganz, ganz tolle Person und danke, dass Du sie jetzt mal hier in meinen Podcast gebracht hast Sehr gerne. Sozusagen. Letzte Frage aus der Schnellfragerunde, liebe Beatrice.
Was war das letzte Geschenk, das Du dir selbst gemacht hast? Der freie Freitag. Magst Du den mal erklären? Ich mach jetzt seit 6 Wochen eine Viertagewoche. Bis auf in Salzburg hat das auch geklappt, das war meine Freitagsunterbrechung und ich schenke mir Zeit, ich schenke mir, ja, Moment reden alle immer so von Me Time, Mhm.
Aber das ist es letztendlich. Also ich schenke mir selber Zeit. Ich geh dann dann im Freitag wandern, wusel in meinem Garten rum, tue einfach Dinge, ich weigere mich auch an dem Tag was im Haushalt zu machen oder zu Einkaufen zu fahren oder sonst irgendwas zu tun. Wenn, dann fahr ich in den Bau- oder in den Gartenmarkt und geh für mich was Hübsches shoppen, was ich ganz gerne haben möchte oder was ich unbedingt an diesem Tag auch brauche, aber der freie Freitag, das ist mein persönliches Geschenk an mich und hoffe, dass ich das möglichst lange durchziehen kann. Also das heißt nicht, dass ich viel weniger arbeite als sonst.
Es verteilt sich einfach auf die anderen Tage, aber der freie Freitag ist es. Würdest Du das auch als Arbeitszeitmodell generell empfehlen? Ja. Also wir sind ja 'n recht kleines Team aktuell und wir wir stellen ja jetzt demnächst wieder ein. Ich hab grad viele Gespräche und ich würde grundsätzlich meinen eigenen Mitarbeitenden immer die 4 agewoche ermöglichen wollen, wenn sie's denn wollen.
Gibt ja auch Leute, die wollen das gar nicht. Aber ich sehe das durchaus als als Modell. Da gibt's ja auch einige Studien, grad aus dem amerikanischen Raum und aus den skandinavischen Ländern, wo aufgezeigt wird, wie groß, also wie viel mehr die Produktivität ist, wenn wir's mal wirklich aus wirtschaftlicher Sicht auch betrachten. Und das muss ich jetzt Agenturchefin auch, ne. Ich muss ja auch gucken, leidet da drunter die Produktivität, leidet da drunter die Wirtschaftlichkeit der Agentur?
Und da gibt's ja diverse Studien, die die belegen, dass diese Viertagewoche dafür sorgt, dass die Menschen erholter sind, ausgeglichener sind, merke ich auch angesichts und dadurch auch produktiver sind. Das ist wie mit Teilzeit versus Vollzeitstellen. Also auch da gibt's ja Studien, die zeigen, dass jemand, der Teilzeit arbeitet, in der Zeit, in der er arbeitet, in der Regel produktiver ist jetzt die Vollzeitkräfte, die ja mehr arbeiten muss, was ja eigentlich aerobisch ist, weil die Hirnleistung irgendwann nachlässt, weil die körperlichen Fähigkeiten irgendwann nachlässt. Es soll jetzt nicht heißen, dass ich sag, Ua, Vorzeitkräfte leisten nichts, ja, ganz im Gegenteil, arbeite ja selber auch Vollzeit an 4 Tagen die Woche, aber da gibt's ja diverse Studien, die das, was ich jetzt grade spüre und erlebe, auch bestätigen. Ob das jetzt für alle gilt, keine Ahnung, weiß ich nicht.
Bin ja keine keine Wissenschaftlerin Aber oder so, ja. Genau, bin ich ja nicht. Hab ich ja keine Ahnung. 2 2 Dinge fallen mir dazu noch ein. Das 1.
Ist, ich grüße oder grüße Gebrauchs an Theresa Food, meine 1. Gästin in dieser Serie, als ich noch gar nicht wusste, wie lange läuft das und so und wie viel wie wie entwickelt sich das? Theresa hat damals gesagt, mein letztes Geschenk an mich selbst war, ich schenk mir gerne Zeit. Schön, dass ich das Ach, krass zu machen. Genau, schön, dass sich das jetzt grade mal wiederholt.
Ist übrigens auch, ich war heut morgen in 'nem unfassbar spannenden, leider ja 1 der letzten LinkedIn Audios. Ich bin ja sehr großer Social Audiofan. Ich liebe das, ja. Und ich war heut morgen in 'nem LinkedIn Audio, da ging's die Bedeutung der Zahl 11. Und wir hast es ja die Erfolge 11 und viele sehen viele Kulturen sehen 11 gar nicht als 11, sondern als 1 plus 1.
Und da Und wenn Du jetzt noch sagst, an welchem Tag wir das aufnehmen? Am Elften? Okay, ich musste kurz überlegen, ich gestehe, ja. Aber okay, also aber die sehen das zum Beispiel dann als 1 und 1 und so passt es für mich auch wieder zusammen, ne. Also guck mal, ganz interessant, Viele Menschen haben scheinbar das Bedürfnis nach, ja, Du hast eben so gesagt in Anführungszeichen Me Time, aber wirklich Zeit für einen selbst.
Und das 2., was ich an der Stelle einfach sagen muss und ich entschuldige mich jetzt schon dafür, Aber es ist ja einfach, das ist ja, ich entschuldige mich bei deinem Mann dafür, ja. Weil das ist ja einfach, wie soll ich 'n sagen? Der feuchte Traum von 90 Prozent aller männlichen Singles, glaube ich. Eine Frau, die sagt, ich fahr am liebsten an meinem Freund Tag in Baumarkt shoppen. Ja.
Da wusste dich bei meinem Mann, Michael Entschuldigung, der genießt das auch sehr, dass wir auch gemeinsam in den Baumarkt shoppen gehen können, ja. Ja, dazu muss man sagen und da kommen wir ja gleich auch noch mal dazu, ohne zu weit vorzugreifen, Du hast natürlich, ihr seid ja umgezogen, habt 'n Haus renoviert. Du bist also wirklich auch handwerklich sehr versiert. Wobei ich in dem Podcast mit Klaus und Patrick, punktuell heißt der, glaub ich, punktuell, also absolut auch eine Hörempfehlung und Grüße an die beiden, Fand ich sehr schön, dass Du gesagt hast in deiner eigenen Vorstellungen, ja, ich bin eine Frau mit 2 Händen. Stimmt da, oder?
Hab ich so richtig im Kopf her. Ja. Genau. Also ich glaube, in deinem Fall sind's tatsächlich keine 2 linken Hände, weil ich ja weiß, was Du alles handwerklich da auch hinter dich gebracht hast. Und was ich jetzt noch sagen wollte mit dem Baumarkt Shopping und Du hast ja was, was mich sehr fasziniert, wieder was, was uns auch verbindet.
Ich hab ja auch 'n Haus und hab mein Haus herum auch gestaltet mit meiner Partnerin, Heike, liebe Grüße, gehen auch raus an Sie, gestalten wir auch den Garten und schauen, dass wir immer irgendwas haben, was blüht und so. Und ich weiß, dass Du deine, ich sag mal, deine Pflanzenkultur ums Haus rum so gestaltest, dass es wirklich alles essbar ist, was ich sehr, sehr spannend finde, ja? Also Ich habe exakt eine Pflanze im Garten, die man nicht essen kann, das ist der Sommerflieder. Mhm. Der ist einfach nur schön.
Der ist einfach nur schön. Kann ich Und den können ja die, na wobei, das wissen wir nicht so genau, ob die jetzt Nektar liefern oder Nichte. Gibt's ja unterschiedliche Infos. Okay. Aber das die einzige Pflanze, die nicht essbar ist.
Okay. Schön. Ja, ich glaube, jetzt haben die Leute mal son bisschen Eindruck von dir, was bei dir morgens so abgeht und was Du gerne isst beziehungsweise was Du gerne nicht isst. Danke, dass wir mal hinter das Haustür hinter die Haustür von dir schauen konnten, so sehr nahbern an dich rankommen durften. Jetzt möcht ich aber schon noch mal son bisschen auch in deine berufliche Karriere gucken.
Wir haben ja gesagt, Abitur hast Du dann sozusagen den Ratschlag angenommen, hast Abitur gemacht. Wir sind jetzt Ja. Zeitlich ungefähr wo? Gib mir da mal 'n 'n 'n Hinweis bitte. Das Abi aufm zweiten Bildungsweg hab ich 98 gemacht, aber wie gesagt, parallel dazu schon sehr viel gearbeitet.
Also ich hab parallel zum Abitur schon als Kommunikationstrainerin gearbeitet, hab Callcenter Agenten ausgebildet bei einem Bildungscenter. Wie kam das denn? Ich hab grad Mitte 20. Ich hab selber in 'nem in 'nem Callcenter gearbeitet und dann haben die irgendwie so gesagt, ja, Du bist viel zu gut, da am Telefon zu sitzen, deswegen trainierst Du jetzt hier unsere eigenen Leute. Und darüber kam das dann, dass ich auch bei 'nem Bildungsträger gearbeitet hab, wo dann damals viele Arbeitsuchende dann als Callcenter Agenten ausgebildet wurden, wovon viele leider die Zähne gar nicht auseinandergekriegt haben.
Aber gut, das war halt damals so. Also war war war wie war wie bei vielen Sachen in meinem Leben. Ich hab die Dinge gemacht, ich war gut drin und hab dann mein Wissen geteilt. Also Du hast einfach auch gesagt, mach ich jetzt, probier ich aus. Auch wieder in der Parallele zu vielen Gästen und witzig.
Also ich, sorry, wenn ich da immer son bisschen hüpfe, aber ist natürlich auch eine kleine Empfehlung an die Audience, da noch mal reinzuhören. Witzig, ich hatte schon mal 'n Gast, der auch im Callcenter angefangen hat, das war der Jörg Scholler, der der auch gesagt hat, ja, er hat irgendwann in diesem Callcenter gesessen und hat irgendwann und hat irgendwann gesagt, nee, das kann's ja nicht sein. Ich will auch mal das große Eis essen in der Sonne wie die anderen, ja. Also Grüße an Jörg nach Zypern. Ich werd ihn übrigens, das weiß er noch gar nicht, der Arme, aber der erfährt das jetzt, falls Du zuhörst, Jörg.
Ich werd dich nächstes Jahr besuchen kommen. Freu ich mich schon sehr drauf, ist alles schon in Sack und Tüten. Aber ja, also Du warst jetzt sozusagen im Callcenter, hast dann aber irgendwie gemerkt, okay, Studium, das wär's. Na ja, ich auch da wieder nicht der gerade Weg. Ich hab in Hessen mein Abitur gemacht, mein Fachabitur auf dem zweiten Bildungsweg und bin dann wieder zurück nach Berlin und wollte in Berlin Elektrotechnik studieren.
Und die Berliner Fachhochschule hat aber mein hessisches Fachabitur nicht anerkannt. Ah. Ach so. Ja, was machst Du jetzt? Ja, dann studierst halt Betriebswirtschaft.
Also ich wollte eigentlich elektrikot Die Betriebswirtschaft für den Studiengang wurde das anerkannt, oder? Ja, das war dann ein Fernstudium. Das hab ich nicht mit an 'ner an 'ner Berliner Hochschule gemacht und das hab ich im Fernstudium gemacht und da war das dann kein Problem mit dem mit dem hessischen Abitur. Ja. Okay.
Also bist Du sozusagen, nachdem Du durch vom vom Rumpimmeln, find ich 'n sehr witzigen Begriff, ja, ins Abitur gerutscht bist, bist Du dann ins Callcenter gerutscht und zur Ausbildung im Callcenter gerutscht und dann bist Du weitergerutscht und Betriebswirtschaftslehre. Genau. Und hab dann angefangen, parallel in in 1 Werbeagentur zu arbeiten. Also so Marketing, Werbeagentur, damals waren's ja noch Werbeagenturen und eine Marketingagentur, der Begriff kam ja erst 'n Stückchen später. Ich mein, so 5, 6, 7, 8 Jahre später kam das.
Das heißt irgendwann, dass wir dass wir nicht mehr Werbeagentur gesagt haben, sondern Marketingagenturen. Wer dann ganz modern war, hat's schon Digitalagenturen gesagt. Es waren dann so die Anfänge des Internets, aber ja, das lief also es lief immer parallel zu Dann sind wir jetzt schon in den Internets, aber ja, das lief also es lief immer parallel zu Dann sind wir jetzt schon in den Zweitausenderjahren, oder? Genau, genau. Das die das das Studium der Betriebswirtschaft habe ich 2001, 2002 so was abgeschlossen.
Da kann ich mich übrigens jetzt an der Stelle auch mal selbst loben, eben mir mal selber auf die Schulter, auf die kaputte Schulter, auf die ehemals kaputte Schulter klopfen, weil ich ja neunzehnhundertachtundneunzig meine Agentur gegründet habe mit dem Namen Team Digital, ne? Also Du hast ja gesagt, manche haben da schon über digital nachgedacht. Ja, das find ich auch bis heute noch eine coole Entscheidung damals. Du warst dann vorbereitet, sag ich mal, ne? Ich war da schon ein Visionär an der Stelle.
Jetzt hast Du dein Studium abgeschlossen. Wie war das so mit Betriebswirtschaftslehre? Du hast ja jetzt tatsächlich echt schon viele Sachen gemacht. Also jetzt, wenn ich mal einfach so rekapituliere. Auf die junge Beatrice in Anführungszeichen, die noch jüngerer als jetzt so, war eingeprasselt Eisschnelllauf, Gespräch mitm, wie hast Du gesagt, mitm Strafverteidiger?
Nee, was war mitm Staatsanwalt? Mit Staatsanwaltgespräche. Oh Gott. Das Übersiedeln von Ost nach West, das Rumpimmeln im Westen, 'n Abitur, das war ja alles so deine Welt bis dahin. Wie hast Du dich dann in der Betriebswirtschaftdialog zurechtgefunden?
War das cool oder oder hast Du gedacht, ah Mist, wär doch Elektrotechnik nur mein Ding gewesen? Also ich ich habe glücklicherweise den Schwerpunkt Marketing gewählt. Ich fand die VWL Anteile an diesem BWL Studium total grandios, wäre aufgrund dieser ganzen Buchhaltungsgeschichten fast durchs Abitur gefallen, nicht durchs Abitur durchs Studium durch gefallen. Also ich verstehe bis heute doppelte Buchführung nicht, aber heut hab ich eine Steuerkanzlei, ich muss es nicht verstehen, ich muss nur Bilanzen lesen können. Das kann ich glücklicherweise und ganz ehrlich, wenn ich vorher nicht schon 2 Ausbildungen abgebrochen hätte, hätte ich dieses Studium nicht durchgezogen.
Ich fand das furchtbar. Ich fand das wirklich, wirklich furchtbar dieses BWL Studium. Ich fand die Inhalte furchtbar. Mich haben etwa 3 Viertel der Inhalte nicht interessiert, aber ich hab gesagt, ich muss jetzt meine Arschbacken zusammenkneifen, ich kann nicht schon wieder was abbrechen. Ich muss jetzt einfach mal eine Sache durchziehen.
Heute bin ich froh, dass ich's gemacht hab, weil ich grad im Unternehmertum jetzt unglaublich viele Dinge brauche, die ich damals im Studium gelernt habe. Aber damals, ich hab's nur durchgezogen, weil ich gesagt hab schon 2 Abbrüche hinter mir. Ich kann nicht noch mal abbrechen. Aber man kann schon son bisschen auch die Klammer drum machen, ohne dass ich jetzt das Gespräch schon beenden möchte, aber sone Klammer drum macht, dass man sagt, okay, das Leben hat dir schon immer Das Universum hat dir schon immer mal so ab und zu gezeigt, wo's langgeht. Und dann Ja.
In den richtigen in den richtigen Momenten hast Du das dann auch durchgezogen, ne? Also scheinbar scheinbar, ne. Ja. Jetzt jetzt hab hab viele Dinge durchgezogen. Wenn ich dann eine Entscheidung getroffen hab, hab ich sie in der Regel auch durchgezogen, ja.
Jetzt stell ich an der Stelle ja immer gerne auch mal die Frage und das ist vielleicht jetzt 'n guter Moment, weil ich möcht ja natürlich auch noch mal zu Kampagnenreiter kommen dann in der Folge. Du bist ja bei den Agenturen gewesen, so sprechen wir gleich noch drüber. Aber trotzdem möcht ich gerne mal die Frage stellen, in jeder Heldenreise gibt es wichtige Mentoren. Also nicht die Menschen, die vielleicht vorbeikommen und sagen, hier, kannst Du auch da parken, ne, das da ist 'n Parkplatz vor Sondern eher die, die sagen, Mensch, Beatrice, mach's Abitur doch jetzt fertig oder wenn Du nicht elektro, dann wie wär's denn mit Betriebswirtschaftslehre? Das sind meistens so Menschen, in dem Moment erkennt man das nicht, aber später merkt man dann, boah, das war echt wichtig, ne.
Gibt's da welche, von denen Du sagst, die würd ich hier gerne mal, denen würd ich 'n Shoutout geben oder sagst Du einfach, es gibt welche, ich weiß das? Oder ja, erzähl doch mal? Wenn ich jetzt sage, mein Mann, das ist komisch. Ja. Aber es ist genauso.
Also ich hab meinen Mentor erst sehr spät kennengelernt beziehungsweise bin erst sehr spät mit ihm ins Gespräch gekommen und zwar auf sowohl auf geschäftlicher Ebene als auch auf persönlicher Weiterentwicklungsebene, also Wahnsinn. Kann 'n kann 'n Mentor fürs Leben und fürs Business auch 'n guter Mentor sein, wenn man ihn liebt oder wenn er dich liebt? Also das unterstell ich jetzt einfach an der Stelle mal. Und ich meine, das ist ja immer mal, es gibt ja viele Menschen, die die Theorie vertreten, man sollte Business und privat trennen, ja? Work Life Balance und weiß ich was alles.
Bei euch ist es ja schon relativ eine Suppe. Gut, ich weiß jetzt seit Salzburg auch, was dein Mann macht, das klammer mir mal außen vor. Vielleicht lad ich ihn irgendwann mal ein und nehm mir mal die andere Seite an. Aber Ist nicht nur extrovertiert. Aber aber trotzdem ist stell ich mir tatsächlich jetzt die Frage, die war nicht geplant, aber ist es denn tatsächlich, kann 'n gutes Businessmentorship einhergehen mit mit 'ner privaten Beziehung?
Offensichtlich ja. Ja, bringt aber auch Zündstoff mit sich und erfordert eine gute Kommunikation und eine gute, also eine sorgsame Kommunikation. Auch das muss man ehrlich sein, gelingt uns nicht immer. Wir haben auch manchmal so Situationen, wo wir uns im im Geschäftskontext total in die Haare kriegen. Auch das kommt vor, weil wir einfach unterschiedliche Ansichten und unterschiedliche Meinungen haben.
Und das sich dann auch ins Privatleben überträgt, das passiert natürlich, also weil wir machen ja nicht die Büruhtür zu und sagen, hey Schatz, schön, dass Du da bist. Es ist ja trotzdem so, dass wir dass wir auch sowohl dieses Mentoring haben als auch dieses Geschäftspartner als auch Ehepartner. Wir haben die Elternrollen meinem Sohn gegenüber, also wir haben ja ganz viele verschiedene Rollen, die wir ausführen, und natürlich übertragen sich die Inhalte auch von 1 Rolle auf die auf die nächste, sowohl im Positiven als auch im Negativen. Und da ist tatsächlich das Thema Kommunikation das A und O Und was unser beider Vorteil ist, wir arbeiten sehr gerne beide. Mhm.
Und dadurch ist es dann auch nicht so schlimm, wenn wir abends aufm Sofa sitzen, mit 'nem Gläschen Wein und dann vielleicht auch noch mal so das ein oder andere geschäftliche Ding besprechen. Also wir können auch genau, also funktioniert gut. Aber wir versuchen tatsächlich seit mehreren Jahren da auch klare Abgrenzung zu schaffen und klare Zeiten zu schaffen und zu sagen, wir haben jetzt 'n Geschäftsführermeeting, Wir haben jetzt 'n 'n 'n 'n Coaching, eine Mentoring. Also wir versuchen das sehr klar abzugrenzen und 'n klares Zeitfenster zu packen, auch zwischendurch privat miteinander zu reden. Weil auch das kann natürlich passieren, also in diese Falle sind wir auch gelaufen, dass wir nur noch geschäftliche Themen hatten, die wir besprochen haben.
Und das ist halt so, da muss man dann aufwachen, muss sagen, okay, hier läuft grad irgendwas schief, wir müssen andere Erlebnisse schaffen, die dafür sorgen, dass wir nicht mehr nur übers Business reden. Und das ist die harte Arbeit, die die wir immer haben, weil wir eben Geschäft und Privates miteinander verkürzen. Das Risiko ist natürlich in der Konstellation noch höher als, sag ich mal, wenn ich jetzt nach Hause komme und da ist die Tendenz da, dass ich dann Heike oder meine Kinder auch voll labere sozusagen mit meinen Sachen, ja. Ich bin ja auch 'n sehr kommunikativer Mensch. Aber natürlich bremsen die einen dann 'n bisschen ein.
Aber wenn beide in der Company involviert sind, dann ist natürlich die Gefahr da, dass Ich glaube, das erfordert gute Mechanismen. Ich würde aus der einen Frage Also Fazit vielleicht noch an der Stelle, ich so hab ich dich kennengelernt und so würde ich's auch jetzt zusammenfassen. Es gibt da Vorteile und Probleme, wenn man so eng zusammen ist, mit seinem Mentor zusammenlebt et cetera, mit seinem Geschäftsführer, Businesspartner et cetera. Aber im Endeffekt überwiegen bei euch die positiven Aspekte und das ist, glaub ich, dann auch das richtige Fazit an der Stelle. Das ist so Ich hätte noch eine andere Frage, die sich jetzt son bisschen anschließt, weil Du jetzt eben auch gesagt hast, natürlich nehmen wir auch mal was mit.
Natürlich sind wir auch nicht immer 1 Meinung. Und natürlich gibt's dann auch mal, ich sag mal in Anführungszeichen son bisschen Krach oder oder Stress oder ja, wie man das auch immer nennen möchte. Ich würd generell mal gerne mit Blick auf dein Leben von oben und weder jetzt speziell auf die Kindheit noch auf die Studienphase noch aufs Rumbimmeln noch auf die Kampagnenbreite, würd ich gerne einfach mal von dir wissen, wie gehst Du generell mit Krisen Gibt's Krisen im Businesskontext für dich? Gab's die schon? Ich meine, wir haben alle Corona und Inflation und weiß ich nicht, was alles erlebt jetzt schon auch.
Hast Du da 'n Rezept oder wie wie gehst Du wenn wenn Du mal was nicht so läuft, wie Du dir das vorstellst? Ich liebe das Konzept, wo sich ein Bullauge schließt, öffnet sich eine Laderampe. Also ich hab in der Vergangenheit immer die Erfahrung machen dürfen, wenn irgendwas nicht so gut funktioniert, muss man's entweder aussitzen oder selber aktiv werden, aber in der Regel öffnen sich dadurch neue Wege und neue Perspektiven. Heißt nicht, dass ich das immer schön finde, wenn grade so die Dinge am Dampfen sind, aber ich weiß einfach, dass es nach jedem Tief immer 'n Hoch gibt. Und das motiviert mich dann einfach weiterzumachen oder eben doch einfach mal die Füße steht zu halten, ja.
Das ist Ich weiß noch, wie die wie wie Corona angefangen hat. Da bin ich mal 'n kurzen Moment richtig panisch geworden, sowohl aus gesundheitlicher Sicht als auch aus hetze jetzt. Aber ich hab das dann mal son bisschen abgeatmet und dann hat sich danach einfach sowohl geschäftlich als auch privat ganz viel in in positive Richtungen bewegt. Also ja, hab eine Menge Krisen gehabt, auch schon so so so von ganz klein an bis so ganz groß und vielleicht haben die vielen Krisen dazu geführt, dass ich einfach sage, boah, was soll denn passieren? Also Das macht dich 'n bisschen resistenter vielleicht, weil Du da schon viel Krisen erfahren hast.
Ja, wir sind jetzt in 'ner komischen wirtschaftlichen Lage, okay. Mal mal 'n Gürtel enger schnallen, auch so was so was so Arbeit und und Ängste angeht. Ich sag immer, hey, 'n Job irgendwo zum Regale einräumen krieg ich immer. Also das ist, ich bin Also ist deine Methode, mit Krisen umzugehen, sozusagen dich auf den Kern der Sache zu besinnen, Ruhe zu bewahren und dann die Sachen auch mal 'n Stück weit wegzuatmen. Ja.
Also es kann sein, dass ich erst mal panisch werde. Also wie ich einen meiner größten Kunden ganz am Anfang zu meiner Freelancerzeiten verloren hab, bin ich erst mal total panisch geworden. Dachte so, oh mein Gott, oh mein Gott, oh mein Gott, 80 Prozent des Umsatzes. Oh nein, die Hölle, was tue ich denn jetzt? Und dann hab ich einen Social Media Post abgesetzt, habe 2 Bestandskunden angerufen und dann waren diese Kapazitäten voll.
So. Aber erst mal war ich auch in Panik. Also es heißt nicht, dass ich immer ruhig und entspannt bin und auch weil Du vorhin gesagt hast, ich bin immer so so ausgeglichen und so ruhig. Nee, nee. Ich kann auch grad im familiären Kontext sehr emotional und sehr wie sone kleine Italienerin, die dann weiß, was ich weiß.
Ich hab mich ja gewundert. Ich hab ja auch nicht gesagt, Du bist immer so, sondern ich hab gesagt, ich nehm dich so wahr, ja. Das ist ja genau die Geschichte, deswegen wollen wir auch mal 'n bisschen hinter die Fassade schauen. Und ich hab mich in Salzburg auch sehr gewundert, dass Du mir wieder sonen Punkt gegeben hast, wo ich dachte, das würde bei dir nie passieren. Ehrlicherweise muss man dazu sagen, es war ja auch wirklich heftig.
Also Du hast den Wohnmobil, ihr habt 'n Wohnmobil und wolltest ursprünglich mit dem Wohnmobil nach Salzburg und dann war irgendwie sechs- oder siebenmal die Batterie kaputt oder so was. Ich weiß es nicht mehr genau. Und dann hast Es ist jetzt gerade wieder in der Werkstatt im Übrigen. Jetzt wird's grad gelöst. Und dann hast Du gesagt, hier beim siebten Mal und dann gestern Abend wollte ich losfahren, da war ich aber richtig sauer und dann bin ich aber richtig sauer geworden und so.
Und das passt so irgendwie nicht zu meiner Wahrnehmung von dir, aber ist ja schön, dass Menschen auch diese Facetten haben, ja. Und nicht immer nach außen so wirken müssen. Okay, jetzt würde ich aber dann doch noch mal gerne weitergehen. Es gibt ja im in der Heldenreise den Ruf zum Abenteuer. Und ich finde, so gefühlt bist Du jetzt an den Punkt.
Also Du hast 'n Studium gemacht, dann übersprang ich mal son bisschen. Du warst in Agenturen, hast angestellt gearbeitet. Und was mich jetzt interessieren würde, ist, wo kam dann der Wunsch? Wie kam der Wunsch, auf Freelancer zu sein, selbstständig zu sein? Und vor allen Dingen auch, wie kam dann der Weg?
Denn Du bist ja jetzt nicht monothematisch fixiert auf Local SEO, sondern Du machst ja Local Marketing in Summe und und bist ja auch generell eine Marketingexpertin. Jeder, der sich mit dir schon mal unterhalten hat, weiß das. Aber generell, wo kam so dieser Punkt? Wo hast Du gesagt, dieses Local Ding, das das triggert mich, das find ich cool, da wär ich gern Spezialistin und bist ja mittlerweile auch eine der renommiertesten Spezialistinnen. Das würd mich noch mal interessieren.
Jetzt hast Du ganz viele Fragen auf einmal Mach ich immer. Interessieren jetzt Also Frage 1 war wie wann kam der Ruf zum Abenteuer und wo war deine Motivation, dich selbstständig zu machen? Ja. Und Du hast, genau, Motivation, dich selbstständig zu machen. Ich bin tatsächlich den größten Teil meines Lebens immer selbstständig gewesen.
Ich hatte kurze Ausflüge in Agenturen und habe bei der letzten Agentur gesagt, ich arbeite nie wieder für eine Agentur, nie wieder arbeite ich für eine Agentur. Die beuten alle die Leute aus, man hat 'n 16 Stunden Arbeitstag, man ist in der Beratung immer der Depp vom Dienst, gesagt, never ever arbeite ich jemals in meinem Leben wieder für eine Agentur. Heut hab ich eine. Aber gut, das ist wahrscheinlich Ironie Dieser Bewerber, die letzten 2 Minuten schneid ich nicht raus. Also bitte genau zuhören.
Ja, aber auch das ist son bisschen so, wie ich vorhin gesagt hab, ich möchte meiner Familie 'n Zuhause bieten, möchte ich auch, dass sich die Menschen, die für uns arbeiten, sich bei uns wohlfühlen und auch vielleicht 'n Stück weit zu Hause fühlen. Weil wir verbringen ja den größten Teil unserer Zeit verbringen wir in der Arbeit, ja. Manchmal sogar mehr Zeit als mit dem Partner oder der Partnerin oder den Kindern oder mit dem Hund oder mit der Katze. Also wir wir sind ja die größten Teil der Zeit sind wir am Arbeiten. Aber gut, das ist jetzt eine Randnotiz.
Also hab damals gesagt, Never ever Agentur und Anstellung, nee, die die meisten Vorgesetzten sind sowieso. Entweder sind sie doof oder die haben fachlich nix drauf und oder die können nicht führen und oder ich fand das immer furchtbar. Ich fand Anstellung fand ich immer furchtbar. Ja, und dann kam dann kam tatsächlich erst mal 'n beruflicher Bruch, weil ich dann meine Kinder bekommen habe, die beiden Großen, relativ schnell hintereinander, 2004, 2006. Der Kleine kam dann 2011 hinterher und ich hab dann aber nach der Geburt meines Großen habe ich einen Blog aufgemacht, wo's Ernährungsthemen ging.
Ah, da ist er ja. Und diesen Blog habe ich effizient, wie ich bin, gemacht, weil ich gesagt hab, anders kann ich die Leute nicht erreichen. Hab keine Zeit hier irgendwie in 'ner Praxis ständig zu arbeiten, aber beim Blog kann ich die Leute erreichen. Das war mein Einstieg und damals noch gar nicht so, boah, ich blogge jetzt und ich mach hier voll die Suchmaschinenoptimierung und ich mach Contentmarketing. Ich wusste mit diesen Begriffen zu der Zeit gar nichts anzufangen.
Also da war eher so dieser dieser Marketingaspekt war im Hintergrund, dieses hilfreichen Content erstellen war im Hintergrund. Dann hat mein Mong zugeschlagen, der gesagt hat, ja, wenn Du das machst, musst Du aber die Überschriften alle sauber strukturieren und das muss gut aussehen und die Bilder brauchen Untertitel. Und also das das waren eher so so so so intrinsisch getriebene Ansätze, warum ich Dinge getan habe. Und Schwups warst Du in SEO? Hab ich Genau, also das war so, habe zu der Zeit SEO gemacht, ohne dass ich wusste, dass ich SEO mache.
Und das sag ich auch immer wieder. Ich mach seit 2004 mach ich SEO, aber ich wusste über 10 Jahre lang gar nicht, dass ich SEO mache. Das hab ich dann 2015 erfahren, als ich mal wieder in 1 Einstellung drin war nach nach der Trennung von meinem Ex Mann, hab ich gesagt, okay, gehst Du jetzt erst mal in eine Einstellung rein und da war eine liebe Arbeitskollegin, die Andrea. Und die hat dann irgendwann mitbekommen, dass ich blogge und dann sagte sie so, Mensch, hast Du schon mal was von Google Analytics gehört? So, nee.
Was 'n das? Dann hat ihm das gezeigt und dann hab ich das auf diesem Blog integriert, der jetzt zu der Zeit immer noch lief und dann hab ich gesehen, ich hab 20000 Seiten Aufrufe im Monat. Wow. Und dann hab ich diese komische Search Konsole mal ausprobiert und hab festgestellt, boah, ich hab lauter Position 1 Rankingss und zwar auf wichtige Themen und da da passiert richtig was. Und da hab ich dann Blut gelegt.
Das war so mein, boah, dieses Onlinemarketing ist ja geil. Ich kann Wenn wenn wir wenn wir früher Flyer verteilt haben, konnten wir überhaupt nicht nässen, was da so die Ergebnisse waren. Wir haben 20000 Flyer gedruckt und wussten nicht, was ist denn jetzt aufgrund dieser Flyer zustande gekommen? Und dann ist da dieses Google Analytics und diese Search Konsole und diese ganzen anderen Tools. Und plötzlich hab ich kapiert, ey, das ist ja anderen Tools.
Und plötzlich hab ich kapiert, ey, man kann da Dinge messen. Das ist ja krass. Und da, das war so mein mein Moment, wo ich wo ich dann auch bewusst gesagt habe, ich mach Onlinemarketing. Mhm. Und das war so 20 15?
Genau. Ja. 20 15 war das denn etwa 20 15, 20 16. Ist also noch gar nicht so lange her, dass dieser bewusste Prozess dann eingesetzt hat. Dank Andrea.
Wirklich abgefahren. Ich sag, dank Andrea. Ja, danke Andrea. Sag ich ihr auch immer wieder, wenn wir uns sehen. Ich sag immer Andrea, Du bist schuld an dem, wo ich jetzt stehe.
Ja. Vielen Dank. Ja, manchmal, wie gesagt, gibt's ja so Weggabelung. Wir haben das vorhin gar nicht weiter ausgeführt. Gerne darfst Du, wenn Du, wenn dir der eine oder andere einfällt, auch noch sagen, ob Du da Mentoren hattest.
Aber es gibt immer wieder so Menschen, die einen mal so schubsen wie die Andrea dich an der Stelle. Und plötzlich Ja. Hast Du gemerkt, boah, da geht ja noch viel mehr, und meine meine Andrea, die war wirklich niedlich. Ich weiß noch, wie ich da im Bewerbungsgespräch gesessen bin, über die Projektleiterin von dem Team damals. Und dann sagt die so, ich bin total nervös, das ist mein erstes Bewerbungsgespräch.
Und ich sag, Mensch, da sind wir ja beide nervös, das find ich mein erstes Gespräch, aber ich bin auch nervös. Ja. Das war unser Kennenlernen, so haben wir uns kennengelernt. Also das war das war wirklich cool, mit der ich ganz oft laut gedacht. Also die die Andrea und ich haben für uns das laute Denken entwickelt.
Also das war Cool. Also grandioser Mensch. Mega. Ja, also jetzt springen wir noch mal zu den Kampagnenwritern. Du hast also irgendwann Onlinemarketing für dich entdeckt.
Und dann hast Du als Kampagnenreiterin, also mit der Kampagnen unter dem Label oder unter der Marke Kampagnenreiter, irgendwann, wann hast Du die gegründet? Der Name selber ist 2017 entstanden in 1 nebenberuflichen Selbstständigkeit. Ich hab dann anderthalb, 2 Jahre nebenberuflich kleine Projekte gemacht, so mal Websites erstellt, 'n bisschen SEO gemacht. Also Fokus lag immer auf SEO bei mir als Finanzerin, aber schon unter dem Label Kampagnenreiter. Und 2019, im September 2019 ist mein Kleiner eingeschult worden und ich hab gesagt, ab September 2 19 geh ich in die Vorselbstständigkeit.
Und dann war ich aber im Mai 2 19 schon so in der in der Auslastung drin, dass ich einfach nicht mehr den Teilzeitjob machen konnte und selbstständig machen konnte, ich musste mich also entscheiden. Und dann hab ich meine Kündigung geschrieben für meinen Arbeitgeber und hatte einen Personalgespräch gebeten und die hatten umgekehrt auch einen Personalgespräch gebeten. Und als ich meine Kündigung auf den Tisch gelegt hab, haben die mir eine Projektmanagementstelle angeboromist. Das war tatsächlich 'n bisschen ungünstig, aber dadurch hab ich, also ich hab dann die Projektmanagementstelle abgelehnt, hab gesagt, nee, möchte die Selbstständigkeit machen, weil ich hab schon so viele Kunden, dass ich nahezu voll ausgelastet bin, aber ich biete mich euch gern als Freelancer an. Und dann hab ich meinen alten Arbeitgeber als als als Auftraggeber dann nahtlos geworden.
Krasse Geschichte. Ich hab dann halt das das Projektmanagement als Freelancer. Also echt eine Und es war natürlich 'n bequemes Polster, ne? Ja, absolut krasse Geschichte. Deswegen, weil's wieder mal zeigt, geh einfach auch deinen Weg.
Musst Du auch mal mutig sein. Und zum Zweiten, weil wir da wieder eine Parallele haben. Ich hab war damals relativ jung, also ich war relativ jung Marketingleiter in 'nem mittelständischen Unternehmen. Total geiles Umfeld, total geile Produkte, total geiler Chef. Und ich dachte mir so, ich find dies Onlinemarketing so geil.
Ich möcht das nicht nur für ein Produkt machen. Ich möchte das für Ärzte machen Ja. Oder für keine Ahnung von A bis Z, ne. Und dann bin ich da hingegangen und dann hat er gesagt, Herr Jung, das versteh ich. Also es war auch für mich sehr mutig, weil ich dachte eigentlich, Du Ich hatte mich fast son bisschen undankbar gefühlt an der Stelle, ne?
Mhm. Und dachte so, Du kannst ja jetzt den Leute nicht, die geben dir alle Möglichkeiten. Und ich hatte alle Software, die ich brauchte und Hardware, alles da, ja. Und dann bin ich da hingegangen und hab gesagt, ich möchte eigentlich gerne aus der intrinsischen Motivation Da hat der zu mir gesagt, Herr Jung, damit hab ich jederzeit gerechnet. Und wissen Sie was?
Ich buch Sie einfach 100 Stunden die ersten 12 Monate jeden Monat. Und ich war superausgelastet. Also genau die Parallele, ja. Deswegen mein Appell an der Stelle, ja, wenn ihr wirklich von was überzeugt seid und wenn das euer Purpose ist und ihr merkt, ja, da hab ich richtig Bock drauf und ja auch die Resonanz ja bei mir auch schon da war, so wie bei dir. Ich hatte das auch nebenberuflich angefangen und hab gedacht, okay, das funktioniert, ja, dann macht's auch, ne.
Ja. Also sehr, sehr cool. Ja. Also unbedingt, also kann ich so unterschreiben, also Jetzt sind wir 2019, 20, so oder rum, ne? Mhm.
Das muss auch ungefähr die Zeit gewesen sein, als wir uns kennengelernt haben. Also ich glaube, wir haben uns vorher Ja. Auf jeden Fall vor der Pandemie kennengelernt, irgendwo in Berlin bei der Camping oder so? Das Jahr, als die Pandemie ausgebrochen ist, haben wir Das war's Technik, okay. Ja.
Genau. Und ab da hab ich deinen Weg ja quasi live verfolgt. Ich weiß, wie Du gestruggelt, will ich nicht sagen, aber wie Du überlegt hast, wie mach ich 'n das mit 'ner GMBH? Mach ich eine GMBH? Was wird denn jetzt draus?
Und wie dein Unternehmen auch stetig weiter gewachsen ist. Und vor allen Dingen auch die Propson dich an der Stelle, wie Du auch als Expertin permanent gewachsen bist und wie Du auch in diese Speakerrolle reingewachsen bist. Und Du bist auch, ich hoffe, dass viele Menschen aus der Audience die Chance haben, dich irgendwann mal live zu sehen, finde ich auf der Bühne auch so unfassbar gechillt, kommst aber dann zu mir. Ich kann mich erinnern, glaub ich, Agency Day oder OMT, irgendwo haben wir uns mal gesehen. Und dann kamste und sagst, boah, ich war so nervös.
Und ich hab und ich hab gedacht, das kann nicht wahr sein. Ja, sie steht da in 1 Ruhe. Und also das Außenbild von dir ist 'n komplett anderes dann, als Du innen drin bist, ne. Häufig. Also nein nein, nicht häufig.
Also wenn ich erst mal auf der Bühne drauf bin, dann geht's. Die ersten paar Minuten, da kann's ja schon mal sein, dass Du die Unterlippe behebt, weil ich so nervös bin oder dass ich dass ich dass ich so zittere, dass ich auch den den den Pointer nicht halten kann, dass ich den erst mal irgendwo hinlege und sage, okay, der Pointer muss jetzt erst mal weg oder dass ich die Hände dann in die Taschen stecke, damit man das Zittern nicht sieht, aber so nach 5 bis 10 Minuten bin ich so im Thema drin, dass ich auch dass mein Körper irgendwann sagt, warum bist Du eigentlich nervös? Bist Du blöd? Ja. Funktioniert's noch?
Ich würde gern noch mal einmal kurz in 2 19 Sehr gerne. Gehen. Ich bin dann 2019, im Frühjahr 2019 bin ich zum UMR nach Hamburg gefahren. Und jetzt liebe Grüße an Marco. Ich bin nicht zum UMR gefahren, weil ich den UMR so cool fand, sondern weil ich damals Marco seinen Podcast gehört hab und ich hatte ihn vorher angeschrieben, nachdem er in seinem Podcast gesagt hat, er wird aufm UMR in Hamburg sein, hab ihn gefragt, ob ob Bock hat, sich aufm UMR vor mir mal vor 'nem Bier einladen zu lassen, weil ich ihn gerne kennenlernen wollen würde.
Und darüber hab ich dann den Zugang zur Campics bekommen und auch den Zugang generell zum zum Speaker da. Und ich einfach gesagt hab ich für 'n Marco jetzt kennenlernen, der hat gesagt, auf seiner Campics können auch frische Speaker und -wegerinnen hin. Ich will den jetzt mal kennenlernen. Ich will jetzt mal mal gucken, was das für eine Type ist. Dann haben wir uns in in Hamburg aufm UMR getroffen.
Ich fand den UMR furchtbar, aber das ist einfach das Format nicht. Mhm. Ist zu groß, zu laut, zu hektisch, zu viel shiny. Das ist nicht so meins, aber der UMR hat dafür gesorgt, dass ich Marco kennenlerne. Und das ist, weiß ich bis heute sehr zu schätzen, dass ich ihn kenn.
Wenn ich Marco fragen würde im Podcast, bist Du Mentor von irgendjemand, würde er 100 Prozent sagen, nein. Ja. Also nirgendwo, ich doch nicht. Aber Doch. Fast jeder jeder Gast, jede Gästin, die ich hier hatte, hat in irgend 'ner Form über Marke auch zum Onlinemarketing gefunden.
Also er hat unfassbar viel für die Branche auch gemacht an der Stelle und unfassbar viele Menschen ins Thema gebracht. Und das ist auch eine seiner Qualitäten definitiv, ja. Dass er da auch komplett ist, dass er auch Newbies da eine Chance gibt. Und das macht ja auch den Reiz der Campics aus, definitiv, ja. Dass da auch immer wieder neue Leute kommen und nachwachsen sozusagen, also eine ganz tolle Geschichte.
Jetzt Ja, und dann war Warte, ich ich würde deine Frage noch Ja, gerne. Ich wollt number 20 20 meine 1. Camping. Mhm. Damals hab ich mich noch positioniert mit Unternehmensblocks restrukturieren, weil ich da auch grad in 'nem großen Projekt drin war.
Und dann konnt ich meinen Vortrag aber nicht halten, weil ja die Konferenz abgebrochen war. Richtig. So und dann kam der Mario Jung von UMT auf mich zu und hat gefragt, ob ich den Vortrag denn nicht online halten wollen würde. Und dann hab ich ihn online gehalten und hab gesagt, na gut, halt ich ihn halt online. Also ist ja schon vorbereitet, ne, wär ja schade drum.
Und das das war mein erster Einstieg. Da da ging's noch Blogs, restrukturieren, Content, Contentoptimierung, Content Aufräumen und und und. Mach ich heute immer noch gerne. Machen wir auch häufig in der Agentur für Kunden und Kundinnen, dass wir einfach mal Websites aufräumen und auch löschen und alles. Und dann bin ich irgendwann auf das Thema Local SEO gekommen und zwar relativ zeitnah, 20 21 dann, richtig, Mensch, ist eigentlich 'n megacooles Thema.
Keiner hat irgendwie so richtig Bock drauf, außer dass wir in Deutschland Stimmt. Grüße ans Lernen. Ja, der hatte richtig Bock drauf, ne. Grüße an den Ländern der Stelle. Und der Patrick Hunemor oder Hunemor Hunemor, Patrick, ja, also der auch und der Stefan Schisch, ne.
Das waren so die 3, die Bock auf Local hatten. Und Du. So und dann hat sie aber auch schon aufgehört. Weil dann dacht ich, Mensch, das ist son cooles Thema und da sind so wenig Leute, die da wirklich Bock drauf haben, das greift Das ist ja auch 'n Riesenmarkt, ehrlich zu sein, ja. Also wenn die Total.
Verstehen, wie richtig das ist, ist es 'n Riesenmarkt, Es ist also es ist aus geschäftlicher Sicht 'n Megamarkt und dort dennoch haben viele Agenturen keine Lust drauf, weil das primär kleine Kunden sind. Genau. Das muss man auch mögen. Also wir haben hier aktuell haben wir, glaub ich, 80 Kunden und Kundinnen, die aber sehr kleinteilig sind, die hier mal 4 Stunden haben, da mal 5 Stunden, da mal 6 Stunden. Das muss man halt auch mögen, ja?
Wir haben halt unter Umständen an einem Tag 5, 6 verschiedene Kunden aufm Schreibtisch. Ich liebe es. Ich liebe diese Abwechslung. Ich liebe diese vielen Kunden, aber haben viele keine Es sind halt keine keine wahnsinnigen Budgets dahinter pro Kunde. Genau.
Und hat aber auch den Charme, dass dieser 80 Prozent Schock dir auf Dauer erspart bleibt Genau. Wenn mal 2 Kunden abspiert. Genau, total. Ja, also Mhm. Ja und so kannst Du auch als als Agentur ganz entspannt mal sagen, Mensch, Du bist jetzt in 'nem Segment, da geht's wirtschaftlich wirklich blöd her grade.
Wir pausieren deinen Vertrag. Genau. Gar kein Problem. Ja. Können wir total entspannt sagen, weil einfach die anderen 75 bis 78 Kunden das auffangen und das dann nicht wehtut, wenn man halt diesen Umsatz mal nicht macht.
Und dann kommen die halt 'n halbes Jahr später wieder und dann wird der Vertrag wieder aktiviert. Das kann ich nicht machen, wenn ich für große Konzerne ausschließlich arbeite, wo ich dann jedes Mal 5 Mitarbeitende entlassen muss, wenn mir ein Konzernkunden Ja. Aufspringt. Also Das stimmt. Ja, wir haben auch Konzerne in der Betreuung, aber da primär im im Consulting und weniger in der im Consulting und weniger in der Dusche.
Hat alles seine Vor- und Nachteile, definitiv, ne. Also wir machen auch im Aber Local SEO Branche. Im bescheidenen Rahmen Local SEO, aber da ist es auch so, grade auch bei der Pandemie hatten wir dann Kliniken oder so was, gesagt haben, wir müssen zumachen, können wir das pausieren? Haben wir immer pausiert und die sind heute noch unsere Kunden, ja. Also da plädier ich auch immer für eine offene Kommunikation mit dem Kunden.
Wunderbar. Ja, Beatress, jetzt sind wir sozusagen im heute angelangt. Jetzt bist Du umgezogen, das können wir ja gar nicht alles noch beleuchten. Hast 'n Haus renoviert mit deiner Familie, mit der Mann zusammen. Bist jetzt in, wie hieß der Ort noch mal?
Ricksingen? Oberrixingen gelandet. Wo geht's denn jetzt hin in Zukunft mit der Kampagnenwriter GmbH? Was sind deine deine Pläne? Hast Du Pläne oder sagst Du, ich bin jetzt erst mal angekommen.
Ich mach jetzt erst mal meinen Gemüsegarten. Ich geh jetzt erst mal spazieren. Ich genieße erst mal meinen freien Freitag und geh shoppen in Baumarkt. Und ich lern, plan jetzt erst mal nichts oder hast Du schon irgendwie eine Vision, wo's hingeht? Also ja und ja und ja.
Also Ankommen, Garten, ist das so, was für mich privat wichtig ist, weshalb auch dieser freie Freitag jetzt wichtig ist, ne. Das findet von Freitag bis Sonntag statt und abends, wenn ich mal Zeit habe. Jetzt im Winter ja sowieso nicht, ne. Jetzt im Winter kann ich viel mehr Geschäft machen. Geschäftlich ist es so, wir haben die letzten 2 Jahre sehr fern Prozessoptimierungen gearbeitet an Produktpaketen, dass man nicht mehr kleinteilig jedes Mal neu kalkuliert, sondern wirklich Pakete anbietet und trotzdem die die die Größe 1 kleinen Agentur nutzt, indem man individuell sein kann trotz Pakete und trotz gewisser Strukturen und Abläufe.
Und wir sind jetzt grade dabei, das nächste Ziel in Angriff zu nehmen für die Agentur. Wir wollen in Q 1 die ISO 9001 Zertifizierung durchziehen, dann ab q 2 BAFA Beratung auch anbieten zu können, damit grade so die kleineren Unternehmen auch über Fördermittel Onlinemarketingberatung in Anspruch nehmen können. Und der nächste Schritt ist dann die Zertifizierung, damit wir Digitalisierungspakete generell anbieten können, halt auch für die kleineren Kunden. Das haben wir ja viel in dem Business, dass viele kleinere Kunden dabei sind, die auch viel über Fördergelder dann auch arbeiten können. Das ist und parallel dazu stellen wir grade ein.
Also das ist, wir suchen jetzt wieder seit 2, 3 Monaten neue Leute, haben morgen habe ich wieder 'n Gespräch und ich bin sehr positiv gestimmt, dass ich zum Januar hin mindestens eine Teilzeitkraft, vielleicht sogar 2 Teilzeitkräfte einstellen kann. Und persönliche berufliche Entwicklung, meine persönliche Challenge ist Mitarbeiterführung. Ich Du weißt, was Du über die Chefs gesagt hast, ne? Ja, genau. Ich also ich hier eigene Nase, ne.
Ich hab jetzt das komplette nächste halbe Jahr hab ich ein Seminar gebucht bei der IHK Heidelberg, wo ich einmal Monat für 2 Tage dann einen Präsenzseminar hab. Mir war Präsenzseminar sehr wichtig, wo es das Thema Mitarbeiterführung geht, Mitarbeiterbindung. Ich mein persönliches Ziel ist, ich möchte eine bessere Chefin werden. Okay. Also Du hast einiges vor.
Ja. Ich weiß, als wir uns im Frühjahr bei Martin Witte in Münster getroffen haben, Grüße auch daraus und auch wollte ich auch nicht missen, den Mario Jung noch zu grüßen, den Du eben erwähnt hast. Ich glaube, Mario, Marco, Martin Witte, das sind alles ganz tolle Menschen aus unserer Bubble, die auch alle sehr offen sind und immer sehr vielen Menschen ermöglichen, in diese Blase zu kommen. Also deswegen dürfen wir die gerne auch noch mal alle erwähnen. Als wir da zusammensaßen, hast Du mir erzählt, was Du in diesem Jahr noch oder ihr, ich sag ja immer Du, aber Du weil Du's erzählst, was ihr noch vorhabt mit eurem Haus und was ihr noch alles renoviert und machen müsst und tut.
Und dann weiß ich, was noch dazugekommen ist, Stichwort Brandschutzverordnung et cetera. So und jetzt hast Du aber schon wieder 'n vollen Kalender für nächstes Jahr. Also Du bist schon, glaub ich, auch 'n kleiner Workaholic, aber das ist ja auch okay an der Stelle. Das muss man als Unternehmer auch sagen. Ja, das macht ja Spaß.
Also es macht ja Spaß und das sind alles realistische Ziele. Also da stecken überall Zeitpläne hinter, es ist wirklich durchkalkuliert. Und ganz ehrlich, wenn die ISO 9001 Zertifizierung nicht in q 1 stattfindet, sondern erst in q 2 So what. Ist es auch egal. Versteh ich.
Ist wurscht. Liebe Beatrix, ich könnt dir noch stundenlang zuhören, aber jetzt sind wir mal so durch dein Leben gejattet. Viele schöne Randnotizen dabei, find ich, aus denen auch die Audience, glaub ich, viel lernen kann. Ich hab noch 'n paar Abschlussfragen. Abschlussfrage Nummer 1, gibt's irgendwas, was Du gerne noch sagen möchtest, irgend eine Frage, die Du beantworten möchtest, die ich nicht gestellt habe?
Das ist eine gute Frage. Das ist so, als ob man in einem Bewerbungsgespräch sitzt und die Frage gestellt bekommt, ob man noch Fragen Genau. Haben Sie Und dann fällt einem in jedem Moment Frau Killer, haben Sie noch irgendeine Frage zu unserem Unternehmen, ne? Und Du denkst dann so Herr Tausender. Du denkst dann so, Mist, wenn ich jetzt nein sage.
Genau, genau. So so plötzlich auch grade an. So ist das hier nicht. Wenn Du wenn Du sagst, okay, es ist eigentlich wie im Wesentlichen alles besprochen, dann okay. Dann hab ich noch eine 2..
Na, das ist keine Frage, sondern eigentlich eine Feststellung, ja schon auch eine Frage. Ich sag dir jetzt, Du darfst heute Abend, wenn Du ins Bett gehst, die Augen schließen und dir irgendwas wünschen. Also unendliche Ernte im Garten oder für dich persönlich oder keine Ahnung, lebenslang kostenfrei shoppen mitm Baumarkt oder irgendwie jetzt mal ohne Spaß, was wirklich wichtig ist für die Menschheit, für die Welt. Und das wird morgen passieren. Was ist morgen auf der Welt anders?
Ich fand die Antwort deiner deiner ist muss ernährt. Also ich fand die Antwort grandios. Ich hab auch drüber nachgedacht, was antwortest Du denn auf sone Frage? Ich würde mir wünschen, dass wir weniger machtbesessene Menschen hätten, weil wir dann vermutlich auch viel abschaffen könnten, was mit Muss hinten ändert. Und ich glaube, Macht ist ja auch 'n Thema bei Mitarbeitern, bei Chefs, bei Ist zwar eher son Strukturding, aber generell ist Macht im Kleinen wie im Großen eine sehr eine sehr vorsichtig zu zu handelnde Ressource, so würd ich's mal nennen.
Fällt mir jetzt grad nichts Besseres ein. Ja, Ja, und ich sag mal, so den Weltfrieden, den können wir uns leider nicht wünschen, ne, sonst würde das ganz oben auf der Liste Gut hättest Du heute auch wissen dürfen hier bei mir. Ja, das wär aber das, wenn die Mutti Fee sagen würde, nee, Du lass mal gut sagen, ich bin raus. Also Ich glaube leider auch, dass es gegen das Naturell der Menschen ist. Also es werde, ich glaube, es wär 'n unrealistischer Wunsch, ehrlich zu sein, ja.
Deswegen weniger Machtbesessenheit vielleicht Wär schon mal was. Haben wir dann mehr Ruhe auf der Welt. Genau. So, dann haben wir eigentlich alles abgearbeitet. Frage an der Stelle, gibt's irgend 'n Menschen, von dem Du sagst, dessen oder deren Vita ist so interessant, den oder die solltest Du mal den Podcast einladen oder soll ich mir aus deinen Nennungen, die Du hattest, einfach jemand raus zwischen?
Also tatsächlich dich zu Ja, dann gerne hermit. Einen Menschen kennst Du sogar, das ist die Deria. Mhm. Deria Quasi. Grüße gehen wir raus.
Deria Quasi ist auch eine unglaublich spannende Vita, die sie zu erzählen hat. Und ein anderen Menschen, den wirst Du nicht kennen, den wird vermutlich so gut wie niemand kennen, der hier zuhört, das ist der Benjamin Brückner. Das ist sein ein Mensch, mit dem hab ich jetzt seit 2017, 2018 zu tun. Denn da haben wir uns kennengelernt, da waren noch Freelancer. War er zwischendurch mal wieder in Anstellung.
Jetzt ist er seit einigen Jahren Buchautor und macht macht schreibt interessante Romane, die er über Amazon vermarktet und damit auch sich seine Familie ernährt und alles. Und mit dem treff ich mich einmal im Monat online. Und dann haben wir immer so einmal im Monat so abends bei 1, 2, 3 Gläschen Wein wirklich schöne Gespräche. Und ich glaub, der Benjamin könnte auch Ja, das klingt sehr spannend, der ja natürlich auch. Also ich kenn auch da 'n Teil der Geschichte.
Ja, also das sind 2 sehr, sehr tolle Tipps. Liebe Beatrice, ich dank dir herzlich. Ich hätte noch sehr, sehr lange zuhören können. Mich hätten besonders die Geschichten interessiert, wo Du die Jungs vermöbelt hast. Aber das besprechen wir zwar, wenn wir uns wieder mal auf irgendeinem Event und das wird im nächsten Jahr ganz sicher passieren, treffen.
Mhm. Könnt ihr dann dann wär's mir eine große Freude, auch mit dir wieder abends zu essen und die Geschichte zu vertiefen. Ganz lieben Dank, dass Du mein Gast warst. Und ja, dann sag ich auf bald. Und ach so, ja, ich wünsche dir jetzt schöne Weihnachten.
Euch, ihr Lieben, falls ihr euch jetzt wundert, ihr hört's ja wahrscheinlich nach Weihnachten. Ja, dann aber für dich schöne Adventszeit, Restadventszeit und schöne Feiertage. Mach's gut. Schließe ich mich an. Tschüs.
Tschüs.
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