Der Kampf von Storytellern | Bernhard Kalhammer | BTS #27
Worum es geht
In dieser Folge von 'Behind the Story' spricht Wolfgang Jung mit Bernhard Kalhammer über dessen persönliche Heldenreise. Bernhard erzählt von prägenden Kindheitserfahrungen und davon, wie er über Storytelling und empathisches Verkaufen zum Erfolg fand. Ein Gespräch über den Weg vom persönlichen Werdegang hin zur Kunst des Erzählens.
Autor: BTS - Behind the Story
Zu Gast
Bernhard Kalhammer berichtet in der Folge über seine persönliche Heldenreise, prägende Kindheitserfahrungen und seinen Erfolg durch Storytelling und empathisches Verkaufen.
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Transkript
Hallihallo und Hallöchen und herzlich willkommen Du da draußen zur Ausgabe Nummer 27 von Behind the Story. Wenn Du Stammhörer bist, dann weißt Du, was wir hier besprechen und wenn Du zum ersten Mal dabei bist, dann vielleicht kurz die Info für dich bei behind the story, schaue ich mir gemeinsam mit Gästen deren Heldenreise an. Ich gucke auf ihre Erfolge, auf ihre Niederlagen, auf ihre Entscheidungen, die sie getroffen haben. Und Ziel ist es, dass Du aus diesen Geschichten bisschen Inspiration mitnimmst und vielleicht deine eigenen Entscheidungen später anders triffst oder 'n bisschen orientieren kannst. Ja, mein heutiger Gast bei Behind the stories Bernhard Kahlhammer.
Bernhard ist Unternehmer, er ist Investor, er ist Autor und er ist 1 der Topxperten im deutschsprachigen Raum, wenn es Storytelling geht. Und da sind wir natürlich und ihr wisst es ja bei mir auch, sozusagen, ja, also Storytelling ist, glaube ich, unser gemeinsamer Purpose. Der Bernhard hat allerdings noch 'n anderen Fokus, nämlich Sales Funnel Strategien und Contentmarketing generell und versucht eben über sein Unternehmen, dass er zusammen mit Ubu von Grafenstein hat, nämlich Geschichten, die verkaufen, wie der Name schon sagt, auch Sales und Storytelling zu kombinieren. Bernhard hat, und das ist sehr spannend, ursprünglich mal den Kinoticketing Anbieter Kinoheld d e mitbegründet und das Unternehmen mit effektiven Vertriebsstrategien und natürlich mit Storytelling vom Underdog Underdog zum deutschen Marktführer im Kino E-Ticketing aufgebaut. Schließlich wurde das dann übern Exit verkauft und ging an den Ticketriesen ETS Eventim, den viele wahrscheinlich oder wahrscheinlich alle sogar kennen.
Vermutlich haben wir alle dort schon mal 'n Ticket gebucht. Aber das ist nur eine Seite vom Bernhard, denn er ist 'n sehr dynamischer und sehr erfolgreicher Geschichtenerzähler, ein Storyteller. Er gibt sein Wissen rund Business Storytelling als Mitbegründer von Geschichten, die verkaufen eben an Unternehmen weiter. Mittlerweile schulte er auch Storytelling Coaches. Ich hatte auch das Vergnügen, in 1 Masterclass dabei zu sein und öffnet damit Herzen und Geldbörsen.
Ja, ich glaub, das reicht auch erst mal, ihn anzuteasern. Ich bin sehr, sehr froh und sehr stolz, dass der Bernhard heute mein Gast ist und sagt erst mal herzlich willkommen, lieber Bernhard. Herzlich willkommen bei behind the Story. Herzlich willkommen am digitalen Lagerfeuer. Herzlich willkommen, Bernhard Karl Hammer.
Hey, nach der Intro, da hab ich nur 'n Riesensmiley auf den Lippen, Wolfgang. Vielen lieben Dank. Toll. Megaduh. Ich freu mich total, hier zu sein und jetzt total mit dir über all das zu quatschen, was man so unter Storytelling bespricht.
Genau, ja, find ich auch richtig toll und der Podcast heißt ja auch Storytelling für die Ohren und ich bin froh, dass ich endlich auch mal 'n Storytelling Experten tatsächlich hier im Studio sitzen habe. Mein lieber Bernhard, ich hab eine Frage direkt vorneweg und dazu muss die Audience wissen, wir sind jetzt persönlich gar nicht so eng, also wir kennen uns gar nicht so gut. Wir sind uns noch nie begegnet, aber über den Uwe, das ist unsere Brücke. Grüße gehen raus an den lieben Uwe. Allerallerlieste Grüße und ich hoffe, dass wir uns bald wiedersehen, mein Lieber.
Über den Uwe habe ich sozusagen indirekt sehr viel Kontakt mit dir, weil ich hier wirklich auch eure Podcasts alle höre und eure Geschichten alle mitbekomme. Und deswegen weiß ich, dass der Uwe dich immer wieder Bernie nennt. Und meine Frage heut, ob das okay ist, wenn ich ab und zu mal zwischen Bernhard und Bernie wechsle. Total. Du darfst Und ich glaube, lieben wird's ein bisschen intrinsisch ab und zu so aus mir raus sprudeln, dann dann wär das schon mal sehr, sehr cool.
Ja, total. Du, ich ich bin ja auch immer hin- und hergerissen, weißt Du, auf der einen Seite stell ich mich natürlich aus Bernhard vor. Mhm. Aber sobald die Menschen dann teilweise halt auch ausm Podcast kommen zum Beispiel, die sagen halt von Anfang an Bernie zu mir, weil Du halt auch immer Bernie sagt und das ist Genau. Mir schon so drin, deswegen, das darfst Du jeden auf jeden Fall sagen, Wolfgang, klar.
Super. Ja, toll. Ansonsten muss ich sagen, ist es heute mal davon abgesehen, dass es glaube, ich hatte im Juni schon mal gesagt, der heißeste Tag war, an dem ich jemals aufgenommen habe. Ich glaube heute ist es noch heiß. Also bei uns hier ist es deutlich über 30 Grad und obwohl ich in 'nem gekühlten Haus sitze, ist es trotzdem unfassbar heiß.
Habe ich aber ansonsten einfach nur pure Vorfreude auf dieses Gespräch, weil ich weiß, was für tolle Insights Du immer rausgibst und was für eine tolle Geschichte Du zu erzählen hast, lieber Bernie. So, dann würde ich sagen, starten wir doch mal rein. Wo bist Du gerade? Wie geht's dir? Und vielleicht erwähnst Du auch noch das, was Du im Vor eben gesagt hast, wo hab ich dich denn hergeholt jetzt?
Also wo bin ich gerade? Ich bin zu Hause in meinem Homestudio, in meinem Homeoffice und zum Glück, Wolfgang, ist es hier echt schön kühl. Es ist 'n Sutera Studio. Also ich hab den das Sutera für mich beansprucht. Meine Frau hat das Studio hier in unserem Haus und da oben würdest Du es nicht aushalten.
Da ist es so bock heiß und hier unten ist es echt, teilweise friert's mich hier, weil's echt kühl ist. Also es ist echt superangenehm jetzt grade, wo's halt so heiß da draußen ist. Aber ansonsten, wo Du mich herholst, ich komm tatsächlich grade vorm See. Meine Familie hängt am See ab, da war ich auch grade und wir haben das große Glück, dass wir direkt an einem See wohnen hier im Münchner 5 Seenland, also son bisschen außerhalb von München. Und wir haben halt fußläufig einen See hier direkt bei uns und das ist wunderschön und jetzt im Sommer natürlich mega und für die Kinder natürlich total cool.
Aber auch für mich, weil ich wollt immer schon am Wasser leben, weißt Du? Das war für mich schon immer son Traum, sone Sehnsucht, weil ich immer wusste und immer auch spüre, wenn ich am Wasser bin, dann bin ich eine andere 'n anderer Mensch, einfach entspannter. Weißt Du, dieses Wasserrauschen, deswegen, wenn Du jetzt, lieber Zuhörer, Zuschauer, das Ganze siehst, Du siehst einen Surf oder 2 Surfbretter grade im Hintergrund und auch noch eine Neo da hängen. Hier hängt auch meine ganze Surfgier sozusagen. Ich bin nämlich leidenschaftlicher Wellenreiter.
Und da geht's für mich nämlich auch morgen Abend direkt hin. Ich flieg morgen mit meiner ganzen Familie nach Bali und ich werde ganz viel surfen und ganz viel im Wasser sein und ganz viel neue Inspiration tanken, weil das ist für mich tatsächlich der Ort, wo ich neue Inspiration kriege, weil in unserem Business geben wir sehr viel Inspiration. Also wir downloaden sehr, also wir uploaden sehr viel zu anderen Menschen, so an Infos, aber downloaden relativ wenig, weißt Du? Und irgendwann entsteht da 'n Ungleichgewicht und jetzt jetzt muss ich schauen, dass ich wieder in den Downloadmodus komm und gute Energie downloade, gute Inspiration und das fällt mir auf Bali immer sehr leicht, weil da tolle Menschen sind, nicht immer total tolle Menschen kennenlernen, ganz viele Freunde auch da hab, die da leben und deswegen, ich freu mich total, dir alle zu besuchen. Jetzt hab ich ja doppelt schlechtes Gewissen.
Also erstens mal hab ich dich vom See weggeholt, das fand ich schon schlimm, ja, ins Studio. Jetzt fliegst Du auch noch morgen in Urlaub, nimmst dir noch Zeit für mich. Also noch mal deinen doppelten Dank dafür. Und ich weiß genau, was Du meinst. Man man versucht so viel wie möglich rauszugeben, aber irgendwann muss man auch mal wieder reinladen.
Mhm. Und in meinen in meinen Workshops frag ich die Menschen oft, also ich hab auch Kreativität Workshops und da frag ich die Menschen oft, wo holst Du dir denn die Kraft her? Und dann gibt's natürlich die klassischen Antworten im Wald, beim Sport oder ganz, ganz viele Menschen sagen halt am Wasser und das muss nicht mal das Meer sein. Das kann tatsächlich 'n kleiner Fluss sein oder 'n ganz kleiner See. Ich brauch einfach nur draufgucken und schon werde ich irgendwie komplett geerdet, ja und das ist total schon richtig cool, ja.
Cool. Bernie, dann lass uns doch mal reinstarten. Ich versuche, meinen Podcast immer son bisschen zu orientieren an der Heldenreise nach Joseph Campbell. Muss ich dir ja nicht erklären, den Zuhörern draußen, die's nicht wissen. Das beginnt in der Regel in der gewohnten Welt des Mangels.
Also Frodo Beutlin hüpft im Auenland rum, alles läuft so, aber es ist irgendwie jetzt auch nicht wahnsinnig spannend, ja. Und ich beginne das gerne, mein mein Interview mit meinen Gästen hier an der Stelle in der in der Kindheit. Also wirklich da, wo Du das 1. Mal 'n Bewusstsein hattest, das ist in der Regel so, wenn man sich von zu Hause 'n bisschen löst, also in der Vorschule oder in der Schule, so in diesem Alter, wenn eingeschult wird. Plötzlich ist man in den neuen Klassen verbunden, man hat neue Freunde.
Ja, und da hätte ich die Frage, wo warst Du zu dem Zeitpunkt? Wie war so dein familiäres Umfeld? Magst Du da 'n bisschen was erzählen? Wo war der kleine Bernie? Total gerne.
Du, der kleine Bernie, der hieß früher nicht Bernie, weil es gab einen anderen Bernie. Ah, okay. Bei mir, ich bin ja ausm tiefsten hieß Bernie. Und folglich konnte ich nicht Bernie heißen, so hieß ich Kali, weil mein Name halt Karlhammer ist und dann war ich immer der Kali. Ah, okay.
Und der der kleine Kali sozusagen, die ersten Erinnerungen, die ich so an meine Kindheit hab, die waren auf der einen Seite natürlich superschön, was man halt so als Kind hat. Ich bin aufm Lande aufgewachsen. Auf der anderen Seite aber auch nicht, weil meine Eltern sich relativ früh scheiden haben lassen, ich da viel schon mitbekommen hab als Kind und meine Mutter eine Löwin war und ich ihr heute so dankbar bin für alles, was sie gemacht hat, weil die hat uns echt durchgeboxt, mich und meinen Bruder. Ich hab einen 10 Jahre älteren Bruder, der für mich damals da auch 'n großes Vorbild war, weil ohne dem hätte ich zum Beispiel wahrscheinlich nie 'n akademischen Weg angeschlagen, weil ich ja kein anderes Vorbild hatte. Aber er war's und er hat's gemacht und meine Mutter war die, die uns da wirklich durchgezogen hat.
Die hatte 3 Jobs, die hat da wirklich Vollgas gegeben, uns 'n Studium zu ermöglichen, für uns da zu sein. Und weil unser Vater war's leider nicht, der hatte da einen anderen Plan, der war halt 'n totaler Egoist in der Zeit. Aber was ich dann natürlich gemerkt habe, war, auch wenn sie noch so viel probiert hat, das Geld war halt immer knapp bei uns. Weil klar, eine alleinerziehende Mutter mit 2 Jungs, wo nicht so viel Rückendeckung vom ehemaligen Ex Partner da ist, das ist natürlich schwer und so geht's natürlich nicht nur mir, so ging's ganz vielen, aber ich hab mir relativ früh zu helfen gewusst. Und ich kann mich noch erinnern, mein allererster Gig und ich nenn's jetzt einfach mal Gig, war in der Grundschule.
Ich hab beim Lidl damals Lollis gekauft in der Großpackung und hab sie bei mir im Klassenzimmer an meine Mitschüler und Mitschülerinnen weiterverkauft. Stück fürn Zehner, glaub ich, 10 Pfennig oder 15, ich weiß nicht. Hab ganz 'n ganz guten Schnitt gemacht. Aber irgendwann dacht ich mir, ja, da geht irgendwie noch mehr. Und dann hatt ich sonen Leiterwagen zu Hause.
Und damals war's tatsächlich, also da da ging's grade so los in Deutschland, glaub ich, mit diesem ganzen mit dem Recyclingthema. Mhm. Also dass jeder sein iPad weggebracht hat, seine Flaschen und alles. Und ich bin dann durch unsere Nachbarschaft durchgedüst und hab iPad eingesammelt und die Flaschen. Und dafür würd ich bezahlt und das war echt nicht schlecht.
Also es war echt, da ging einiges zusammen. Und das waren so meine ersten Erinnerungen, wie ich irgendwie damit in Kontakt gekommen bin. Und ich glaube auch, dass so den den Ursprung für das Unternehmerische gelegt hat, das dann ganz lange geschlummert hat. Das war dann ganz lange erst mal weg. Das kam dann erst später wieder.
Aber wenn ich so reflektier und schau, wo kommt denn das her, das ich heute hab, dieser Ansporn, was zu machen, was Eigenes, dann kommt das daher, eben aus diesen ersten Erfahrungen, die ich da gesammelt hab, weil ich mir irgendwie versuchen musste zu helfen, dass ich halt mein Taschengeld aufbessern konnte. Mhm. Was mich an der Geschichte interessieren würde an zu diesem Zeitpunkt ist, Du wurdest ja quasi von deiner Mutter aufgezogen und das ist eine Parallele, also war ja kein Vater da, wenn ich das jetzt richtig verstanden hab. Und das ist eine Parallele zu mir. Bei mir war's so, mein Vater ist gestorben, als ich 6 war.
Und meine Mutter hatte dann zwar wieder 'n Partner, aber ich hatte sozusagen keinen keinen leiblichen Vater. Und was ich bei mir festgemacht habe und die Frage würde ich jetzt an dich auch stellen, glaubst Du und ich ich hab gleich auch noch eine Zusatzinfo, ich würd dich aber gerne mal fragen, glaubst Du, dass Menschen, die im Wesentlichen von Frauen erzogen werden, eher zum Storytelling und zum emotionalen Marketing tendieren? Ist das was, was dich geprägt hat sozusagen, dass Du weißt, Gefühle auszudrücken, ist eine gute Geschichte oder glaubst Du, dass das keinen Einfluss hatte? Ich glaub schon, und zwar hat's mich zu 'nem sehr empathischen Menschen gemacht. Also es war was, wo ich durch meine Mutter, durch den Einfluss, durch dieses durch diese weibliche Energie natürlich, Bei 2 Jungs ist das nicht normal, weil normalerweise ist da natürlich Action und hau drauf, aber ich hab da diesen diesen Touch bekommen von meiner Mutter definitiv.
Ob's mich dann am Ende zum Storytelling gebracht hat, kann ich dir nicht nicht sagen. Ich weiß aber, dass es mich zu 'nem sehr empathischen Menschen gemacht hat, der sich sehr gut in andere reindenken und reinfühlen kann. Also ich fühl sehr schnell, wie der andere sich verhält, was er mir eigentlich sagen möchte, auch wenn er's nicht sagt, aber wie einfach die Körpersprache ist, wie das alles so kommt. Und das hat mir im Verkaufen immer sehr, sehr, sehr geholfen. Dieses empathische Verkaufen, mich reinzuversetzen in die andere Person und zu schauen, wie fühlt die Person sich denn damit oder dadurch?
Was löst es denn aus? Genau, ich glaube, das ist der Schlüssel, sich in die den Perspektivwechsel zu machen und zu überlegen und das sag ich in meinen Workshops auch immer, versucht euch vorzustellen, was der Kunde fühlen soll. Welches welches gute Gefühl soll er denn haben, wenn er euer Produkt, euer Dienstleistung in Anspruch nimmt? Ja, spannend. Also da haben wir eine 1 Analogie und was ich noch als Zusatzinfo hatte, hatte ich ja schon angeteasert.
Fast alle Menschen, die ich bisher in meinem Talk hatte oder die ich persönlich kenne und die so, die ich so kategorisieren würde, also Menschen, die sehr empathisch sind oder sehr fürsorglich sind, ja, oder sehr, ich würde fast sagen, weiblich sind, also was so Emotionen angeht, ja. Egal jetzt welches Geschlecht sie haben, so eher feminin, was was Gefühl aus Gefühlsausdrücken und so weiter angeht. Das sind fast alles Menschen, die genau diese Erfahrung gemacht haben in in ihrer Kindheit. Also da sehe ich eine gewisse Parallele und tatsächlich hab ich mir dann überlegt, okay, meine Kinder haben ja jetzt Vater und Mutter, also ich bin auch getrennt seit vielen Jahren und die mussten auch eine Scheidung erleben, aber die haben beide und sie haben auch beide als Ansprechpartner und es es geht auch relativ gut sozusagen. Und ich hab mir überlegt, diesen dieses Vakuum, das ich hatte und das mich zu dem gemacht hat, was ich in Teilen an mir auch mag.
Also natürlich mag ich auch vieles nicht an mir, aber natürlich mag ich mag es sehr, dass ich spüre und dass ich auch Menschen mir immer wieder reflektieren, ich hab mich bei dir im Podcast wohlgefühlt oder ich hab mich im Gespräch wohlgefühlt. Dein Coaching war toll, weil Du son empathischer Mensch bist, so. Und dann hab weil Du son empathischer Mensch bist, so. Und dann hab ich mir überlegt, okay, nehm ich das sozusagen meinen Kindern, wenn sie beide Elternteile normal haben, in Anführungszeichen, ja? Und ich glaube, es ist einfach total wichtig, das vielleicht so als Signal direkt mal zu Beginn, dass man einfach über Gefühle redet und das mitteilt, auch wenn man so wie Du in der intakten Ehe lebt, dass man seinen Kindern immer wieder auch sagt, ich liebe euch.
Also ich hab heute in unserer Familiengruppe heut Morgen geschrieben, das und das passiert heute. Bitte werden den Podcast nicht stören. Ich hab euch lieb, Papa, ja. Und das mach ich immer wieder, egal wie alt die Sachen. Ich find das total wichtig.
Voll. Ich find's auch schön, dass dass es sozusagen bei dir ähnlich ist und Du dich dahin entwickelt hast. Weißt Du das coole, Wolfgang? Ich hatte doch einen, ich hatte einen Jackpot, einen Joker und der Joker war mein Opa und ich hatte den coolsten Opa ever. Und ich hatte diese männliche Energie trotzdem.
Und ich glaub, mein Opa, mehr Mann geht nicht. Der war Bauarbeiter, der war Baggerfahrer, 'n Vor war er bei der Feuerwehr so nachm Krieg, war Bäcker, also war son richtiger son richtiger Kerl einfach nur. Und als der dann in Rente ging, hatte ich das große Glück, dass ich halt nach der Schule immer bei ihm war und er mich quasi halt aufgezogen hat, weil meine Mutter musste ja arbeiten. Also die war ja voll berufstätig und Mhm. Musste halt schauen, dass das irgendwie geht.
Und das war mein Joker und der hatte son Impact auf mich, weil es einfach so ein cooler Mensch war. Und hätte ich den nicht gehabt, dann wär wahrscheinlich vieles noch mal anders gelaufen, aber der hat mich da echt noch mal aufgefangen und von dem hab ich die diese andere Energie, diese männliche Energie bekommen. Hast Du? Und deswegen gibt's da 'n gutes Gleichgewicht. Und das andere, was Du ansprichst, ist definitiv, das ist eine absolute Stärke und auch eine Superpower, wenn man das hat, wenn man sich empathisch in Menschen reinversetzen kann.
Das hilft so enorm, nicht nur im Zwischenmenschlichen, natürlich jetzt in der Kommunikation, in der Ehe, mit deinen Kindern, wo auch immer, sondern halt vor allem auch im im businessrelevanten Kontext. Mhm. Stimmt, geborene ich dir absolut recht. Und Mhm. Stimmt, geborene ich dir absolut recht.
Und können wir vielleicht an der Stelle 'n Strich drunter machen, ist eine keine schöne Erfahrung für Kinder, egal in welcher Konstellation sie ihre in Anführungszeichen normale Eltern verlieren, aber es kann auch 'n Gewinn sein. So ist ja in allem Schlechten auch was Gutes und ja. Vom vom Bäcker zum Baggerfarbe letzte Nachfrage dazu, hat er dich mal mitgenommen auf den Bagger? Nee, der war schon in Rente, leider. Ach so.
Ach so. Ach so. Da war ja schon in Rente. Das waren alles Das ist ja so der kleine Jugend, warum schlechthin, ne? Ja, das ist, glaube ich, das Allercoolste, wenn der wenn der Oma Baggerfahrer ist, ich meine.
Das stimmt, ja. Cool. So, Du hast es eben erwähnt in der Schule, dann lass uns doch mal kurz durch die Schule durchgehen. Wie war das so? Hattest Du die Grundschule am Ort?
Konntest Du da hingelaufen? Wie war das so? Hatte ich im Ort. Ich konnte hinlaufen. War echt cool, aber ich war kein guter Schüler.
Also Okay. Ich glaube bis zur dritten, vierten Klasse ja, weil die ersten 2 Klassen waren nicht gut. Da hatte ich eine schreckliche Lehrerin. Also wirklich, das weiß ich noch auch, die Erzählungen von meiner Mutter, die war sone richtige sone Anti, einfach so wirklich, die hat einem alles reingedrückt, was man so reindrücken kann. Und dann hab ich aber 'n sehr guten Lehrer bekommen, der mich gefördert hat und mir geholfen hat.
Und weil ich schon immer auch jemand war, früher hätte es die Diagnose schon gegeben, hätte ich halt definitiv ADHS gehabt, aber das gab's natürlich. Und ich war halt einfach der Zappel Philipp, weißt Du? Und dann hatte ich aber meine Mutter, wir hatten jetzt sonen Dorfarzt, der Herr Doktor Weber, der war jetzt son Old Schooler und das war gut, weil der hat nur gesagt, wissen Sie was, stecken Sie den Jungen in so viele Sportvereine wie nur geht. Und so hab ich Tennis spielen angefangen und das Fußball spielen. Und irgendwann hat das Fußballspiel aufgehört und dann hab ich voll aufs Tennis konzentriert und war halt dann zweimal Mal auf der in der Woche aufm Platz im Training und am Wochenende Mannschaft spielen.
Mhm. Und das hat mir extrem geholfen, einfach so diesen Ausgleich zu haben, diesen diesen Energieausgleich, weil ich einfach zu viel Energie in mir hatte und die musste halt raus. Und in der Schule hat sich das im Endeffekt so geäußert, den übertritt ins Gymnasium hab ich erst mal nicht gemacht, weil ich einfach echt mir schwergetan hab mit Konzentrationen in der Schule, mit Themen, die mich halt folglich nicht so wirklich interessiert haben. Das kam dann erst später und ich kürz das Ganze jetzt einfach 'n bisschen ab, das kam dann erst später. Für mich war dann erst mal die Realschule da.
Also in Deutschland, glaub ich, sagt man Mittelschule, also in Bayern ist es die Realschule. Bei uns auch. Und hab die mittlere Reife gemacht. Und nach dem mittleren Reif und das war sehr gut, bin ich erst mal ins Berufsleben rein, Wolfgang. Und hab meine 1.
Station im Leben gehabt und die war zum Automobilkaufmann bei BMW. Wow. Und das war wirklich cool, weil, weißt Du, Du musst dir vorstellen, ich weiß noch, wie ich mit meinem Bruder, mein Bruder ist 'n Hardcor Nerd, war früher schon Hardcor Nerd. Der hat früher schon, der hat Software geschrieben, am Aktienmarkt, also wirklich an der Börse halt zu traden, als wir halt noch Floppy Disc hatten, so. Mein erster Rechner, wie bei vielen wahrscheinlich, war relativ frühen C 64, dann hatte ich nach dem Jahr 500, alles von ihm geerbt und war halt auch nerdig unterwegs, weil er jetzt son Nerd war und folglich schon sehr früh mit Computern in Kontakt gekommen bin.
Das hat mich auch sehr interessiert. Zum Programmieren hat's nie gereicht, also so war ich dann auch nicht drin. Ich war dann eher der der Gamer und hab halt das Ding halt benutzt, zu zocken. Und hab aber dann diese Ausbildung gemacht und es hat mir ein sehr wichtiges Learning aufn Weg gegeben und das ist auch 1, was mich heute total ausmacht, auch in meinem beruflichen Kontext, ist das Thema Sales, das Thema Verkaufen. Weil damals halt mit dem Luxusgut Auto ich das halt von der Pike auf gelernt hab.
Wie schaffst Du's, Menschen ein Luxusprodukt zu verkaufen, das sie erst mal eigentlich gar nicht brauchen? Mhm. Dass Du komplett über Emotionen verkaufst, dass Du über eine Story verkaufst, nicht über die Facts sind nicht über die Facts, weißt Du? Mhm. Nicht über die Bullets, nicht über die die einzelnen Vorteile, die dieses Auto hat.
Damit kommst Du nicht weit. Also musst ich relativ früh lernen. Du kommst von a nach b auch mit 'nem Dutchia oder irgendwelchen anderen Marken. Egal, was es ist. Total.
Genau. Ja. Also musst ich relativ früh lernen und da hat das Ganze noch nicht Storytelling oder Storytelling geheißen. Da war's einfach guter Verkäufer sein. Aber da will ich mal kurz reinhaken.
War das tatsächlich schon so bei BMW damals, also jetzt bist Du ja nicht so alt wie ich, aber es ist schon 'n paar Jahre her, war's tatsächlich schon so, dass ihr sozusagen emotionales Marketing dann hattet? Also habt ihr Emotionales Verkaufen, ja. Habt ihr schon gelernt, wie man die Emotionen der Menschen anspricht beim x-fünf oder x-sieben oder was weißte denn ja eigentlich, wie Du PSE kein Mensch braucht. Dann kommst Du mir mit x 1 genauso von a nach b, ja. Nein, total.
Du, ich hatte da ich hatte da auch einen tollen einen tollen Vorgesetzten, einen Mentor, der mich da Ich hatte 2 eigentlich und mit dem einen bin ich immer noch in Kontakt. Das Coole ist, der Robert, der war früher Disponenten, ist heute der Geschäftsführer von dem Autohaus. Das ist eine relativ große Kette in in in in Bayern oder im ganzen deutschen Raum. Ist son Vertragshändler, aber 'n großer Vertragshändler mit sehr vielen Niederlassungen. Und der hat mich damals unter seine Fittiche genommen und das war echt war echt sehr, sehr lehrreich für mich.
Und die haben das halt gemacht, weil sie halt gemerkt haben, dadurch haben sie eine viel höhere conversion rate. Und ob das jetzt von der Marke so kommuniziert wurde, dass es so gemacht werden muss in den Schulungen, das weiß ich nicht. Ich war nur Lehrling erst mal, hast Du, ich hab eine Ausbildung gemacht. Aber was ich halt von den anderen so gelernt hab, das war genau das das war genau das, hey Bernhard, wenn Du wenn da 'n Kunde reinmarschiert, dann erzählst Du dem nicht, wie viel PS das Auto hat. Dann erzählst Du dem nicht, wie groß das Volumen im Kofferraum ist, sondern Du versuchst sofort zu erfassen, in was für eine Konstellation ist der?
Ist das 'n Familienvater? Ist das 'n Single? Hat der grade eine neue Freundin? Was für eine Emotion kannst Du triggern? Aas 'n Familienvater.
Ah, schau mal, okay. Gehst Du gleich hier zu den Tourings? Schau mal, der fünfer Touring. Touring, welche Story gibt's da? Was hast Du da im Gepäck?
Ah ja, da war erst grade jemand da, Familienvater. Die wollten in den Urlaub fahren mit dem letzten Auto. Das hat leider nicht so gut geklappt. Das war alles viel zu klein. Das hat alles nicht reingepasst.
Also konnten sie dann eigentlich diesen Urlaub, den sie antreten wollten, gar nicht so richtig machen, weil das ganze Gepäck nicht reingepasst hat. Also wurd's in der Bargese ums Eck, aber mit dem Fünfer Turing, da ist der Platz, da passt alles rein und man kommt sogar sehr komfortabel voran und das mit der ganzen Familie. Krass. Ja, also wirklich. Ja, ja.
Da hast Du natürlich eine super, 'n super Start in eine spätere Storytelling Karriere schon hingelegt sozusagen, ne. Ja, das ist Ja, total unbewusst, weißt Du. Das war nicht geplant so. Aber es war eine supererste Station für mich, wobei ich dann gemerkt hab, das ist es noch nicht. Weißt Du, das ich mein, das war auch eine Chance wiederum, weil zu der Zeit hat BMW grade Mini gekauft und es kam der neue Mini raus damals.
Es war die Zweitausender. Und meine ganzen Kollegen von damals, die haben halt 'n Riesenreibach gemacht mit als Miniverkäufer. Ich hätte als Miniverkäufer anfangen können damals. Mhm. Hab mich aber dagegen entschieden, aber es war wirklich Wahnsinn, was meine damaligen Freunde da dann monatlich verdient haben.
Das war echt, die Dinger gingen weg wie warme Semmeln. Das war echt verrückt. Aber hab mich dann dazu entschieden, erst mal mein Zivi zu machen und den Zivi hab ich beim Malteser Hilfsdienst gemacht, im Behindertenfahrdienst, war supercool. Ich komm aus 'ner Familie, weißt Du, mein Onkel ist, hat eine Behinderung. Ich bin quasi mit dem aufgewachsen, hab auch erst da auf LinkedIn dazu was geschrieben, weil der 'n wahnsinnig guter Bouler ist, also Kegler und der tritt jetzt bei den Olympischen Spielen wieder mit an.
Der ist richtig, richtig gut, also bei den Paralympics. Mhm. Und deswegen hatte ich da nie irgendwie Kontaktprobleme, was Du mit Menschen mit Behinderung. Die waren für mich ganz normal, was Teil meiner Familie auch waren. Und folglich hatte ich eine Riesen Gaudi mit meinen mit meinen ganzen Fahrgästen, die ich da hatte, die ich da immer von a nach b kutschiert hab, weil ich hab sie nicht so ernst genommen, sie mich nicht und wir haben einfach immer Spaß gemacht.
Weißt Du, was Menschen mit Behinderung nicht wollen, ist, wenn sie dauernd so gepampert werden. Die wollen einfach wie ganz normale Menschen mal behandeln. Das ist schon mal behandelt. Behandelt. Und das heißt auch, dass man mal 'n Joke reist.
Die reißen auch einen Joke und das ist okay. Ja, genau. Das war eine lustige Zeit. Das war super, hab viel erlebt und hab dann mein Abitur nachgeholt. Und mit dem nachgeholten Abitur hab ich dann studiert.
Und dann war ich erst mal Sport- und Eventmanager. Mhm. Cool. Ja, vielleicht machen wir an der Stelle einfach mal 'n Break ganz kurz. Du bist jetzt Sport- und Eventmanagerstudierter.
Mhm. Mich hätte schon noch eine Sache noch mal interessiert mit mit Rücksprung in die Grundschule Mhm. Und der Lolli Verkaufsaktion, ja. Warst Du schon immer jemand, der sich gerne ausgedrückt hat und eloquent mit Sprache umgegangen ist? Ich mein es jetzt in Bezug auf Sechsjährige natürlich, ne.
Mhm. Also nicht so, wie wir heute reden, aber hast hat dir das dann Spaß gemacht oder war Sprache für dich eher schwierig früher? Ich glaub, Sprache war nicht schwierig. Es hat mir Spaß gemacht, weil ich gesehen hab, was ich mit 'ner eigenen Leistung erreicht habe, eigenes Geld zu verdienen. Das war halt so für einen relativ jungen Typen war das halt Wahnsinn, also was man da quasi mit so Arbitrage machen kann.
Man kauft's günstiger ein, verkauft's teurer. Ach, und das ist die Marge, cool. Also das wusste ich natürlich damals alles nicht, dass das so heißt, aber zum Nachgang Und vom Finanzamt wusstest Du auch noch nichts, aber Nee, nee. Sind die ersten Erfahrungen und Gefühle. Und übrigens und da sind wir wieder beim Storytelling, Du erinnerst dich nicht mehr genau an den Verkaufspreis.
Du erinnerst dich wahrscheinlich nicht mal mehr genau an die Marken oder Sorten, die Du verkauft hast, aber Du erinnerst dich an das Gefühl Mhm. Das Du hattest, ja? Und das ist der große Vorteil vom Storytelling, ja? Wenn die Menschen sich an das Gefühl erinnern, dass sie bei dir hatten, dann hast Du gewonnen. Dann kommst Du auch raus aus der Vergleichbarkeit.
Cool. Letzter Punkt zu der Geschichte bis hierhin und Du bist jetzt studierter Eventmanager an der Stelle. Glaub Sportmanager. Genau. Letzter Hinweis dazu, tatsächlich meine Vita, meine, ich mach's erwähne meine immer nur, wenn's eine Parallelität gibt, die spannend ist, ja.
Realschule, Ausbildung, Studium. Ja, ist spannend. Genau, Ex. Genau, das Gleiche. Genau, das Gleiche, genau.
Außer dass ich nicht zum Zivildienst musste oder zum Bund, weil ich damals den Fuß gebrochen hatte. Und da hieß es dann, wir mustern sie in 2 Jahren noch mal oder so und ich hab nie wieder was gehört. Toi, toi, toi, das wars dann ja. Aber ansonsten, es ist echt absolut parallel. Cool.
Ja, lieber Bernhard, wir haben hier bei diesem Format habe ich eine 1 Sache etabliert, nämlich eine Stellfragerunde. Einfach, mal son bisschen rauszuhören, was bist Du nur für 'n Menschen ganz wüst durcheinandergewürfelte Fragen? Und es geht einfach nur drum, mal so zu schauen, wer Du bist. Ready? Ready.
Du, Wolfgang, ich bin auch ganz ehrlich. Ich hab mir kein einziges Mal das Briefing angeschaut, wenn Du das so beschreiben hast. Das mach ich aber immer so. Das mach ich immer so, weil das soll 'n authentisches Gespräch sein, nicht vorbereitet, sondern einfach, Du stellst mir Fragen, ich geborene dir in dem Moment die Antwort. So, sehr cool.
Dann leg ich einfach mal los. Hau. Die 1. Schnellfrage lautet, hast Du 'n Lieblingsbuch und welches ist das? Oh, ich hab so viele Bücher.
Wolfgang, ich les so viel. Aber ich würde sagen, 1 meiner Lieblingsbücher, das hat auch grad meine Frau gelesen und das ist echt richtig, richtig gut. Ich hab vergessen, wie die Autorin heißt, aber der Titel ist. Mhm. Ich les eigentlich alles auf Englisch.
Ich hab nämlich auch einige englische Kunden und da hilft mir das total. Also wirklich fließend Englisch zu sprechen, also all das so Podcasts, Bücher, alles auf Englisch. Und Tomorrow, Tomorrow, Tomorrow ist 'n wahnsinnig geiles Buch. Ist sone coole Story. Also ist wirklich Was dich Das kann ich dir jetzt ehrlich gesagt gar nicht mehr so richtig sagen.
Okay. Ich weiß nur, dass es 'n verdammt gutes Buch ist und dass es 'n großen Impact hatte, aber ich kann dir ehrlich gesagt die Storyline gar nicht mehr so wiedergeben. Das ist verrückt, gell? Aber es ist hängen geblieben als richtig gutes Buch. Mhm.
Und mit 'nem Impact danach einfach vom Gefühl her 'n richtig gutes Gefühl zu haben, nachdem man 'n Buch gelesen hat. Wahnsinn. Das ist immer wieder beim guten Gefühl. Ja. Oder auch von von von Matt Hake, The Midnight Labory.
Supergeiles Buch, auch geil. Da weiß ich nämlich noch, was es geht. Da geht's einen eine Bibliothekarin und eine junge Frau, die diese Bibliothekarin besucht. Und in diesem Midnight Library, das ist ein 1 Ort, an dem ganz viele Gedankenbücher und alles Mögliche gehalten wird, aber es ist kein echter Ort. Es ist eigentlich alles in ihrem Kopf und die Storyline ist total geil.
Also wirklich supercooles Buch auch, sehr zu empfehlen, toller Schriftsteller auch Matt Hake, sehr zu empfehlen. Also und jetzt so unterhaltungsmäßig, also wirklich so 'n schöner Roman, etwas, wo man auch mal 'n bissel abschweifen kann, sind die 2 Bücher, fallen mir da sofort ein. Mhm. Cool. Und in deiner Bescheidenheit und ich hab extra gar Ich wusste, ich muss bei dir nicht sagen, eigene Bücher ausgenommen, hast Du das natürlich überhaupt nicht erwähnt.
Im Hintergrund bei dir sieht man's stehen, aber die meisten Leute hören ja bei uns nur, deswegen sag ich noch mal, es gibt doch das Buch Erfolg mit Business Storytelling, also von Geschichten, die verkaufen, könnt ihr einfach mal googeln und dann kommt ihr zum Bernhard und zum Uwe und das kann ich absolut empfehlen, absolut geiles Workbook, auch absolut zeitlos. Also das ist, keine Ahnung, 3, 4, 5 Jahre alt, hab ich jetzt Ja, es ist jetzt, glaub ich, 3 Jahre alt. Wir haben mehr als 5000 Exemplare jetzt verkauft, alles im im Eigenverlag, also über eigene Marketingaktivitäten, was cool ist. Weil ich habe mein erstes Buch mit 'nem Verlag rausgebracht, Start up Hacks und da hab ich quasi die andere, die Kehrseite der Vermarktung mit 'nem Verlag zusammen erlebt. Und jetzt 'n kurzer Abschweif, solltest Du, liebe Zure, liebe Zureerin, überlegen, mal 'n Buch zu schreiben.
Ja, ein Buch mit einem Verlag zu schreiben ist toll, so für deinen Expertenstatus und alles drum herum und fürs Ego sowieso ganz toll. Fürs Business und fürs für dein Marketing, für dein eigenes bringt es dir leider nicht so viele, weil Du sehr wenig unter Kontrolle hast. Deswegen, wenn Du das Ganze wirklich als Tool einsetzen möchtest in deinem Marketing, in deinem Vertrieb, also wirklich dann mit deiner Marke, mit deinem Brand zu wachsen, dann empfehl ich immer, das Ganze im Eigenverlag im Selfpublishing rauszubringen, weil Du halt die ganze Klaviatur spielst, also von der Vermarktung, die ganzen Kontakte, die Leads, die Käuferdaten. Du hast alles, die dann am Ende auch zu bespielen und halt dann am Ende Business zu machen. Mhm.
Deswegen, mehr Erfolg mit Business Storytelling ist unter WWW Storytelling Buch Punkt d e erhältlich und Start up Hacks kam damals eben mit dem Radland Verlag hier in München raus. Und wir arbeiten grade und das, Du bist 1 der Ersten, der's offiziell erfährt. Yeah. Das 3. Buch kommt bald raus.
Schon fast Also Du bist schon beim Leckerat. Kannst Du das schon sagen, oder? Es geht das Thema Story Sales. Ah, okay. Und zwar verknüpfen wir jetzt diese beiden Wetten.
Ich mein, das machen wir schon die ganze Zeit bei Geschichten, die verkaufen. Weil was wir machen bei Geschichten, die verkaufen, ist, wir helfen Unternehmer, Unternehmerinnen, Selbstständige und Führungskräften dabei, zur einen Seite mehr Sichtbarkeit zu erreichen, eine bessere, ganz klare, scharfe Positionierung zu erarbeiten, damit dann wirklich planbare Umsätze einzufahren durch eine Story Selling Strategie im Ganzheitlichen. Mhm. Und jetzt bringen wir das Ganze zusammen, spinnst sozusagen noch mal in eine Ecke weiter und ging jetzt eben in das Thema Story Sales, ins Story Selling rein. Boah, das war ich so mega drauf.
Du bist son guter Antese, aber ja, ich hab da schon Bock wirklich. Ich lese das Manuskript sehr gerne, Bernhard, wenn Du mir das Ja, ja, Du, tatsächlich, das das das Manuskript liegt eben grade im Lektorat und jetzt wird grade das das das Carbon und alles gemacht. Und ja, mal schauen durch. Ich freu mich drauf. Hat jetzt auch wieder echt?
Ja, ich freu mich wirklich. Ich glaub, 4 Monate oder so hab ich dran geschrieben, aber Mhm. Aber die Leute wissen's aus meinen Workshops und aus meinen Vorträgen. Ich empfehle euer Buch immer. Ich hab's ja manchmal sogar dabei.
Ach, das ist supercool. Das echt lieb von dir. Weil weil's weil wir sind ja eigentlich Wettbewerber Hardcore am im gleichen Markt, aber ich glaube, wir haben Uwe, Du und ich, wir haben absolut den gleichen Purpose, nämlich so viel wie möglich gutes Marketing, gutes Storytelling in die Businesswelt zu bringen. Und da ist noch sehr, sehr viel Arbeit, deswegen müssen wir überhaupt gar nicht gegeneinander kämpfen, sondern miteinander. Dann haben wir mehr als Arbeitgeber.
Total. Und Wolfgang, ich hab nie ohne ohne Witz, ich hatte noch nie nur einmal das Quäntchen an Gefühl, dass das so wäre, weil ich dich gar nicht so wahrnehme, weißt Du, als Wettbewerb. Ich nehm dich als Kollegen wahr, als als Freund, als Body, der halt den gleichen hat, mit dem er da draußen unterwegs ist. Geht mir genauso. Und ich glaube, guten Storytellern, die haben das alle einheim, dass dass man nicht gegeneinander, sondern miteinander arbeitet.
Mhm. Cool. Ja, trotzdem gehen wir mal zurück zur Schnellfragerunde, Bernhard. Welche App benutzt Du am meisten? Welche App?
Mhm. Ich glaube, die, na ja, es gibt mehrere, aber ich würde sagen, die, die ich am wirklich am allermeisten benutze, ist die Notiz App von Apple. Boah. Das ist so Wahnsinn. Die nutz ich echt oft, da hau ich nämlich alles Mögliche immer rein.
Ich hab so viele Notizen, Wolfgang. Du glaubst das nicht? Ja, doch, ich glaub's dir, weil ich hab die auch. Das ist so großartig. Ich sag, Du bist der 1., der Notizen App sagt und tatsächlich haben wir die nächste Parallele, ich mach's genauso.
Und ich finde übrigens, ja, es soll, wenn ich dir da so reingrätsche, aber es ist pure Begeisterung, weil ich finde, das ist die eine der am meisten unterschätzten Apps. Total. Und die Leute wüssten, was man damit alles machen kann, ja. Geil. Ja, ja.
Nee. Cool. Also so. Richtig. Ja.
Weißt Du aber dann natürlich, wie halt alle hab ich halt ganz viele KI Tools im Einsatz und Mhm. Bin ich aber pur. Aber die Notizen App, würd ich sagen, ist die, die ich echt am häufigsten seit Jahren im Einsatz hab. Mhm. Cool.
Und ansonsten, häufig kommt an der Stelle Whatsapp. Die Zuhörer, die Stammhörer wissen's schon. Ich hab übrigens die Woche, ich ich sag dir jetzt mal, ich verrat dir mal was zum Thema, wir sind keine Wettbewerber, ja. Aber ich mach das mitm mitm SMIL und ich sag's dir ja auch offen hier in der Öffentlichkeit. Für mich gibt's eigentlich immer nur ein Indikator, wie gut ist mein, läuft mein Podcast grade?
Und ich vermark die ihn ja nicht, deswegen sind mir die Zahlen eigentlich egal. Mir ist es auch tatsächlich egal, ob 15 Leute in den Haaren oder 1500, ja. Aber erst einmal haben wir wachsende und stabile Zuhörerzahlen, da drüber freue ich mich natürlich. Aber ich guck immer, wo stehen wir miteinander in den Podcasts? Weil ich liebe euren Podcast und euer Podcast ist son bisschen das Gegenstück zu meinem.
Also meiner ist meistens über eine Stunde und sehr intensiv und tief rein. Und euer, das sind so Slackable Storytelling Tipps, Marketingtipps, großartige Podcasts, die ich immer wieder höre. Ich hab euch ja auch schon oft zurückgespielt, die Folge fand ich gut oder das oder das. Und dann guck ich immer, wo steht Geschichten, die verkaufen den Podcast und wo stehen wir? Und in der letzten Woche stand ich mal wieder vor euch und dann freu ich mich tatsächlich Ja, ja, ja, das ist aber eher son son Race of Love oder wie man dazu sagt, ja, also ich freu mich auch, wenn ihr vor mir seid, aber ich freu mich auch, wenn ich vor euch bin.
Ja, total cool. Total cool. Richtig geil, ja. Ja, Du wir haben ja, weißt Du, das ist das Verrückte. Wir haben mittlerweile fast 400 Episoden.
Das ist echt so viel Holz mittlerweile. Wahnsinn. Stimmt. Ja, Wahnsinn. Und an der Stelle auch noch mal 'n Props an den Uwe.
Der ist ja jetzt hier heute nicht dabei. Es wär auch schön gewesen, mit euch beiden zusammen aufzunehmen. Aber ja. Ich hoffe, dass wir bald vielleicht auch noch mal eine 1 Folge zusammen machen oder irgendwas. Also liebste Grüße an den Uwe, absoluter Herzensmensch.
Wir haben mal Workshop zusammen gemacht. Das war das war also Du kommst zusammen und Du merkst nach 5 Minuten, wir brauchen uns überhaupt keine Sorgen zu machen, dass wir laufen und so lief's auch, ne. Also war richtig toll. Okay, wenn Du eine Superkraft hättest, Benny, welche wär das? Wenn ich eine Superkraft hätte, welche wär das?
Das ist eine sehr gute Frage. Lass mich kurz überlegen. Eine Superkraft wäre dieses, von dem ich vorhin schon gesprochen hab, dieses Empathische, vielleicht noch 'n Level höher zu spielen, dass ich nicht nur die Schwingungen wahrnehme, sondern noch viel tiefer reinschauen kann. Was wirklich behind the Story gucken kann, richtig tief rein. Das wär eine geile Superkraft.
Das wär eine geile Superkraft. Out out of the Blue, weißt Du, total quasi überfallmäßig, wäre das was, wo ich mir denke, ey, wenn ich das könnte, einfach nur, Menschen wirklich noch besser einschätzen zu können, weil ich ich irr mich natürlich auch manchmal, weißt Du? Und dann bin ich, das passiert nicht oft, aber ab und zu irre ich mich und dann bin ich, dann fall ich oft echt aus allen Wolken, weil ich den Menschen halt ganz anders eingeschätzt hab. Mhm. Aber das passiert, glaub ich, jeden mal.
Ich glaube, die Menschen, die tatsächlich den das Level erreichen, das Du jetzt grade so als Superkraft definierst, also ich glaube, dass es solche Menschen gibt. Mhm. Und ich glaube, die Menschen, die haben wirklich Entscheidendes in unserer Weltgeschichte, in welche Richtung auch immer. Ich will's gar nicht bewerten, ja, aber verändert. Mhm.
Also ich weiß nicht, ob's Jesus jemals gab. Ich bin jetzt kein besonders gläubiger Mensch, ehrlich zu sein, aber wenn's ihn gab, war er vermutlich so jemand, der relativ empathisch war oder ich sag mal Nelson Mandela oder Martin Luther King und solche solche Leute, die offensichtlich auch die Eigenschaft hatten, durch ihre Empathie und durch ihren und durch ihren Weitblick dann auch Dinge zu verändern. Also das ist schon, das wär schon cool, glaube ich, ja. Hast Du komplett recht. Bei Olympia, jetzt bin ich sehr gespannt, weil Du hast schon selbst 'n paar Sportarten genannt.
Bei Olympia würde ich dich, wenn überhaupt, sehen, in welcher Sportart? Beim Wellenbreiten. Okay, hab ich mir fast gedacht. Dafür muss ich aber nur besser werden. Aber dafür trainier ich.
Wir haben ja jetzt in München hier bei uns die, wo wir wirklich 1 1 1 künstliche, eine richtige Welle 'n Surfpool haben, wo wir halt, wo ich jetzt halt einmal die Woche, zweimal die Woche hin zum Trainieren kann, was halt mega ist. Das hat mir jetzt bei Bali natürlich sehr geholfen, wieder halt reinzukommen. Mhm. Deine Kinder, ich frag gar nicht nach Alter und so weiter, weil private Sachen frag ich eigentlich nicht. Aber surfen auch oder hast Du schon angesteckt mit der Innenstadt?
Ja, ja, die Große hat auch schon da 'n Surfkurs gemacht und jetzt auf Bali werd ich werd ich ins Trainingslager gehen mit Ihnen. Schon wieder Coaching. Ja, ja, Du, ich hab mir schon, weißt Du, ich versuch mir den Nachwuchs hochzuziehen. Also meine meine Große klettert auch. Ich bin begeisterter Kletterer, also wirklich am Felsen so, an der Band mit meiner Frau damals.
Wir waren sehr viel klettern und sind auch sehr viel rumgereist zum Klettern. Haben wirklich auch richtig coole Touren gemacht am Felsen. Und meine Große hatte auch große Freude dran und so muss man schauen, dass man halt Und das find ich halt das Wichtige, als Familie gemeinsame Interessen hat, am besten über den Sport, das ist halt meine Einschätzung, was durch das, dass mir es auch so geholfen hat als Kind. Mhm. Sportliche Aktivitäten schweißen zusammen.
Dann auch noch etwas, wo man zusammen an einen Projekt arbeitet, wie jetzt beim Klettern, da ist das Projekt die Wand. Klar bist Du alleine auf dich gestellt in der Wand, und zwar es gibt nichts auf der Welt, wo Du mehr im Moment bist als beim Klettern, weil nur der nächste Zug zählt, nur der nächste Schritt zählt, der nächste Griff zählt. Alles andere ist total egal. Hält der Schritt nicht, der tritt nicht, stürzt Du ab. Aber in der Seilschaft ist wieder das Gemeinsame da.
Und so hast Du eigentlich 'n Einzelsport kombiniert mit 'nem Teamsport und das ist total geil. Und ehrlicherweise ist es komplett, also ich bin jetzt natürlich überhaupt kein Kletterer, aber allein was Du erzählst und aus meiner Erinnerung, es ist komplett die Heldenreise. Mhm. Du stehst unten sozusagen die gewohnte Welt des Mangels, dann ruft dich das Abenteuer, dann geht's los, dann musst Du schnell Entscheidungen treffen. Du hast Mentoren in der Seilschaft dann nachher, ja.
Du brauchst Kraft, Du musst Hindernisse überwinden und am Ende kommst Du oben an und ja, hast dein Ziel erarbeitet. Genau. Und dann geht's irgendwann wieder los, weil Storytelling ja auch iterativ ist. Die Geschichte des Lebens hört ja nie auf. Cool, ja, richtig cool.
Kaffee oder Tee, Burny? Beides. Beides. Find ich super. Ich starte morgens erst mal mit 'ner Tasse Tee, son bissel Flüssigkeit reinzukriegen.
Dann freu ich mich mega auf den ersten Kaffee und so hab ich beides in meinem Leben. Cool. Wir hatten ja sogar meine eigene Kaffeebrand, Wolfgang. Ich weiß. Mal beide Kaffee.
Ihr habt ihr habt das mal im Podcast erzählt irgendwann und ihr habt auch Kunden, die diese irgendwas mit Kaffee machen. Nein, sorry, das waren Nüsse. Waren Nussgräben. Das waren Nüsse, genau. Das waren Nüsse.
Ja, aber Kaffeetele. Ja, sogar, da waren wir mit mit dabei. Und tolles Projekt und der Gründer führt das jetzt weiter. Und ich glaub, mittlerweile ist die die Brand in 10000 plus Edeka und Rewes, also der Einzelhandel ist gut erschlossen. Wow.
Und gibt die nächsten Schritte, genau. Krass. Wenn wir schon bei kulinarischen Dingen sind, was ist dein Lieblingsgericht? Mein Lieblingsgericht, das variiert immer son bisschen, aber wenn ich jetzt mal 'n Go to Gericht hätte, weil ich auch 'n bisschen, ich mag das Kochen, weißt Du, Kochen ist Mhm. Ich bin zu Hause der, der kocht, weil's mir einfach Spaß macht.
Ich mag das einfach und aber es nicht übertreib. Du jetzt nicht irgendwie so der krasse Chef bin, der da in der Küche steht und die verrücktesten Rezepte macht. Ich mag's einfach, aber lecker. Mhm. Und ich mach mir supergerne Bowls.
Mhm. Einfach Bowls mit Hühnchen oder vegetarisch und dann noch Gemüse dazu und irgend 'n Reis oder kein Reis, irgendwie Quinoa, Bulgur, was auch immer. Mhm. So Bowls mach ich gerne. Das ist so mein Go to eigentlich.
Okay. Und eine eigene Pesto, Pasta Pesto. Hm. Gibt's einmal die Woche. Okay.
Ja, das klingt ja nach 'ner Traumehe für deine Frau auch, ja. Wenn ich das Also wir wir wir verstehen uns gut. Deswegen, wir wissen ja auch schon, Wolfgang, seit seit 17 Jahren zusammen. Also sind Okay. Fast 10 Jahre davon jetzt verheiratet.
Also das ist, wir kennen uns mittlerweile schon echt gut. Mhm. Ihr habt schon eine ganz schöne eigene Geschichte geschrieben sozusagen. Ja, total. Ja.
Buch oder Podcast? Bin ich jetzt besonders gespannt, weil Du ja beides machst? Ja, Du, da kann ich nur sagen, beides, je nach Tageszeit. Okay. Und im Auto nur Podcast.
Also ich hör wirklich im Auto beim Autofahren nur Podcasts und auch beim Fahrradfahren und so, aber morgens grabe ich zu meinem Buch. Das ist so das 1., was ich morgens mach, wenn meine meine Crew noch am Schlafen ist und alle noch schön schlummern, bin ich der, der schon wach ist und Zeit versichert und dann gehört das Buch auch dazu. Bist Du son Early Bird? Super Early Bird. Okay.
Also schon manchmal zu, aber das hängt da damit zusammen, dass ich halt meine Tochter ins Bett bring und halt dann auch einfach teilweise mit einschlafe und dementsprechend halt früh aufwachen. Okay, alles klar. Was darf in deinem Kühlschrank nicht fehlen? In meinem Kühlschrank darf nicht fehlen eine gute Hafermilch. Mhm.
Machst Du auch so Barista dann? Na wahrscheinlich, wenn Du Kaffee und so mit Hafermilch, ja, ja. Aber ich schaue vor 1, und das das ist mir echt wichtig, das ist jetzt gar nicht so gesundheitsapostelmäßig, aber ich schau auf son paar Dinge, auch bei 'ner Hafermilch, zum Beispiel keine Öle. Ich mag keine Öle in der Hafermilch, so Sonnenblumenöl und so. Mhm.
Das versuch ich immer, dass es wirklich pur ist, dass da echt nur Hafer drin ist und Salz lettet. Okay. Gut, jetzt sind wir fast durch. Vorletzte Frage, analog oder digital? Digital.
Mhm. Ich auch. Juhu. So und die letzte Frage und ich hab eine Ahnung, wo die Antwort hingeht, auf eine Glück von 1 bis 10 ist Bernhard aktuell wo? Du, ich bin ganz ehrlich mit dir und das find ich immer wichtig und das musst ich lernen, weißt Du, das musst ich wirklich lernen, Wolfgang.
Früher und das hast Du als Gründer so, das ist als Gründer in dir. Aber als Gründer weißt Du immer alles. Als Gründer ist immer alles toll. Als Gründer ist immer alles, hey, ja klar läuft's so. Du musst ja die Leute überzeugen von deiner Mission, was Du hast.
Mhm. Aber das muss sich über den harten Weg lernen, dass das nicht das Richtige ist. Mhm. Und wenn Du mich jetzt fragst, wo meine Glücksskale von 1 bis 10 ist, dann ist sie leider grade an an 'nem unterm Ende eher persönlich. Mhm.
Da ist sie nicht weit oben, weil's einfach viele Vorfälle gab grade privater Natur, in der Familie, die die mich schon zum sehr zum Nachdenken bringen und auch zum Beispiel diese Reise, die ich jetzt antrete, weißt Du, mit meiner Familie. Mhm. Das ist, ich war hin- und hergerissen, die zu stornieren. Also ich hätt sie auch fast storniert. Das wär mir egal gewesen.
Kleid ich in eine Reiserücktrittsversicherung über die Kreditkarte gehabt und so, hätt 'n paar Euro verloren, klar. Aber musste da echt hart mit mir ins Gespräch gehen, ob ich das machen kann, ob ich's mache und ob ich mich in der Zeit, wo ich jetzt da bin, halt auch drauf einlassen kann. Weil Stand jetzt ist, ich tu mir schwer mit drauf einlassen, dass ich jetzt auf einmal halt in Urlaub fahr. Und zu Hause ist halt gibt's halt viele Probleme, die ich nicht lösen kann jetzt per se. Und das ist wiederum das, was mich dann auch zum Fahren bewegt hat.
Weil ob ich jetzt hier bin oder nicht, ich hab keinen Einfluss auf den weiteren Verlauf. Mhm. Und Dasein für die Person nennen kann ich trotzdem sein, indem ich an sie denke, indem ich mich bei ihnen melde, indem ich mit ihnen telefoniere, ihnen schreibe und ihnen einfach halt zeige, dass ich dass ich halt da bin. Aber ob ich jetzt physisch hier bin oder nicht, das macht keinen großen Unterschied. Und das hat mich dann letztendlich dazu gebracht, dass es okay ist für mich, dass ich die vermischen hab, zu fahren.
Ja und ich find's absolut okay, wenn man nicht immer im Glücksmodus ist. Dass es Leben ist up and down und das gehört auch zu empathischen Menschen, dass sie auch mit anderen oder mit anderen Situationen mitfühlen und und es auch wahrnehmen und mitfühlen im wahrsten Sinne des Wortes und nicht so mal hingesagt, sondern mitfühlen. Und dass man dann sagt, okay, das wird mir schwerfallen vielleicht, jetzt in den Entspannungsmodus zu kommen, find ich auch eine superschöne und ehrliche Antwort. Vielen Dank dafür. Und meine Erfahrung aus der Situation, die ich dir vielleicht als älterer Mensch sozusagen mitgeben darf, ist an der Stelle, die Menschen, die Du supporten wollen würdest, die wissen genau das.
Mhm. Die wissen das ganz genau. Also die wissen, der Bernie ist bei mir, der denkt an mich und wenn ich ihn brauche, ist der da, dann setzt er sich in 2 vielen Flieger und kommt wieder. Aber die Menschen wollen auch, wenn sie genauso sind wie Du, wollen sie auch, dass Du glücklich bist und dass Du mit deinen Kindern Zeit verbringst. Und natürlich geht's dich als Individuum an der Stelle und deine Empfindung, aber es geht natürlich auch die Menschen, die dich rum sind, deine Kinder, deine Familie, dieses Konstrukt.
Und sozusagen diesen Sandwich, diese Sandwichposition, die ist superschwer emotional, das kann ich total gut nachvollziehen. Aber ich glaube auch, dass Du die Entscheidung richtig getroffen hast. Ja, das Und ich auch, zu wissen, was es ist, aber ich find's total schön, dass Du das so gesagt hast. Ja, danke. Danke dafür.
Aber Du, das muss ich auch der Hardware lernen. Das konnte ich lange nicht. Das hab ich erst 2019 gelernt, als ich mich auf den Weg nach Costa Rica gemacht hab, tief in den Dschungel rein, an einem Retreat teilzunehmen mit wunderbaren anderen Unternehmern aus der ganzen Welt, mit 50 an der Zahl, mit 'ner Organisation aus Miami, die mich das dann gelehrt haben. Und das musste ich lernen, ich konnte das nicht. Aber da hab ich's gelernt.
Da hab ich's gelernt auch genauso wie jetzt mit dir, obwohl wir uns nicht großartig kennen. Also klar, wir sind eine Connection Wolfgang, aber wie Du schon sagst, wir sind in unserem lieber 'n Weg gelaufen, aber ich hab trotzdem eine Verbindung zu dir und die find ich schon, das ist eine tiefere Verbindung, weißt Du, die ich von Anfang an gespürt hab, dass wir die auch haben, aber gelernt hab halt, mich halt auch ehrlich zu öffnen, weißt Du. Und nicht halt immer alles Friede, Freude, Eierkuchen, sondern so, wie's halt tatsächlich ist. Weil das ist dann authentisch, das ist echt. Und es muss nicht immer alles happy happy sein, das ist Leben.
Und Genau. Da ist vieles dabei, was nicht happy ist, sogar ganz im Gegenteil. Genau. Und wenn man's auf das Business mal überträgt, dann ist es tatsächlich auch so, dass diese Fuck up Knights und diese Fuck up Runden und und authentisches Storytelling das auch über die Downs erzählt, das auch so. Die haben 'n furchtbaren Fehler gemacht, ja, als Unternehmen und es tut uns auch leid oder so, dass man, dass das genau eine Marke schärft.
Mhm. Und Da war ich, also die Fuck up Knights. Mhm. Da war ich, da hab ich mal 'n Vortrag gehalten bei den Fuck-up Knights. Ah, okay.
Kurzer Schwank zu meinem damaligen Start-up, warum ich auch damals dann meinen Job gekündigt hab, da kommen wir gleich noch dazu. Und aber mit der Company dann meinen ersten großen Fuck-up hatte und die mich dann eben zu den Fuck-upnights eingeladen haben. Da hab ich drüber erzählt. Okay. Ja, also warum warum auch nicht, ne?
Also das find ich richtig cool. Aber jetzt lass uns einfach noch mal in deiner Vita weitermachen. Du bist jetzt, Du hast dein Studium beendet. Mhm. Du hast die Erfahrung von BMW.
Du hast schon in der Grundschule Business gemacht. Also Du bist schon 'n Businessmensch sozusagen, ja. Jetzt, wie ging's jetzt weiter und wie wie ging's dann sozusagen bis zur Kinoheld? Weil ich fand das war schon 'n großer Move irgendwie so, ne. Vielleicht magst Du das mal erzählen.
Ja, voll gern. Du, es gab erst mal einen total verrückten Umweg, einen sehr exotischen und der hat mich nach Malta geführt. Weil 'n damaliger sehr guter und heute immer noch sehr guter Freund von mir, der Urs, damals nach Malta gegangen ist und fürn Unternehmen dort gearbeitet hat im I Gaming Bereich und der mich damals gefragt hat, als ich grade mitm Studium fertig wurde, ich hab grade meine Bachelorarbeit abgegeben, hey Bernie, hast Du Lust, nach Malta zu kommen? Wir suchen jemanden hier für den deutschsprachigen Raum. Und ich meinte halt, why not?
Mhm. Ich komm. Und dann bin ich auf Malta gelandet und hab da fürn Unternehmen gearbeitet, damals halt wirklich exotisch, aber die ganze Insel Malta ist exotisch und die lebt eigentlich von dieser Industrie Im Online Pokerbereich, Sportwetten, Onlinespportwettenbereich, Onlinecasino, also wirklich sehr exotisch, Wolfgang. Sehr viele Freaks, aber smarte Freaks, verrückte Leute, mit denen ich dann plötzlich umgeben war. Und das war cool, das war wirklich cool.
Ich hab viel gelernt, viel mitgenommen, hab die Insel auch lieben gelernt, hab viele coole Beziehungen aufgebaut und war da so dann eineinhalb Jahre circa, bis ich dann 1 Tages den besagten Urs vom Flughafen abgeholt hab und Urs zu mir meinte, hey Bernie, bevor wir bevor wir reinfahren in die Stadt, ich muss noch bei meinem Bruder vorbeifahren. Und ich so, klar, können wir machen. Wo ist denn dein Bruder? Ja, der ist hier in Ismaning beim DSF beim deutschen Sportfernsehen. Und ich, okay, lass vorbeifahren.
Dann stehen wir vorm DSF. Ja, komm schon mit, wir wir wir gehen schnell zu ihm rein. Okay, ich komm mit. Und Wolfgang, ich hab über 'nem Jahr mit ihm zusammengearbeitet. Er hat mir nie 'n Wort davon erzählt, nie gar nix.
Mhm. Und dann stehen wir im Aufzug und drückt den Knopf ins Penthouse hoch. Ich so, hey, was was macht denn dein Bruder hier? Er ist der CEO hier. Ah, okay, spannend.
Und auf einmal saß ich dann im Office vom damaligen CEO vom deutschen Sportfernsehen Oliver Reichert, heutiger CEO von Birkenstock. Und da nahm dann dieses verrückte Leben den weiteren Lauf, weil Oliver Reichert mich dann gefragt hat, Du musst dir vorstellen, Oliver Reichert, das ist 'n Zweimeter Typ, 'n Bulle, Football, Ex Footballspieler, echten Brocken. Und der kommt dann so ganz nah zu dir und fokussiert dich in die Augen, hat mich fokussiert und meint so, hey Bernie, was ist 'n deinem Plan? Was willst 'n machen? Ich so, oh, Du Oliver, keine Ahnung.
Ich glaub, ich geh wieder nach Malta zurück. Willst für mich arbeiten? Ich, ja, warum nicht? Mhm. Und so bin ich dann beim deutschen Sportfernsehen in der Geschäftsführung gelandet und nicht mehr auf Malta, sondern bin dann eben direkt in die Geschäftsführung eingestiegen.
Damals mein erster Titel offiziell war Assistent für strategische Projekte und hab die Strategieabteilung mit aufgebaut. Und die Strategie war damals und das war so die große Zeit von den Beteiligungsmodellen von den Medienfirmen, dieses Media for Equudy und Media for Revenue, wo sich die Fernsehsender gegen Sendezeit an Unternehmen beteiligt haben, gegen Bruttomedi- und Bruttomedi- Volumen. Und so bin ich dann beim deutschen Sportsfernsehen gelandet und hab dann da unter anderem die Social Media Abteilung aufgebaut, die die Community- und Games Abteilung. Meine größten Produkte waren der Bundesligamanager damals, also mit knapp 1000000 Teilnehmer. Also große, große Produkte, digitale Produkte gebaut, aber auch sehr viel Strategisches.
Hab damals die komplette Social Abteilung ins Leben gerufen. Die gab's davor nicht, dass die interdisziplinär mit der Redaktion verbunden war. Das war ja alles den Anfangs 2 Wochen 2 Gabyburn an der Stelle. Wo sind wir jetzt zeitlich? Also wann war das?
Jetzt sind wir 2007 2008 roundabout. Okay, krass. 2007, 2000 son großes Unternehmen, das schon eine Social Media Abteilung gehabt hätte. Nee, das war wirklich, wir hatten auch, das DSF hatte die 1. Facebook Fanpage von allen Medienunternehmen mit dem Doppelpass, den wir ins Leben gerufen haben.
Und glaubt mir, Wolfgang, erst mal war das, was zum Teufel, was ist Facebook? Wir sind 'n Mediensender. Und was macht ihr da? Hau ab damit, das brauchen wir nicht. Na ja.
Und ein, 2 Jahre später haben wir damit halt Millionen an auf die Sport 1 d e und DSFDDE Seite gezogen. Also es war 'n riesengroßer Erfolg, aber erst mal musste ich mich da natürlich durchkämpfen. Und Medien ist natürlich auch jetzt nicht das einfachste Pflaster. Da werden sehr schnell die Ellenbogen ausgefahren und da musst Du halt schauen, wie Du durchkommst. Mhm.
So muss man sich dann halt dann da durchkämpfen. So hab ich mich dann durchgekämpft. Die Frage an der Stelle jetzt als Analogie zur zur Heldenreise, weil's ganz gut passt und zwar zum einen zu den emotionalen Widerständen, die Du vorhin beschrieben hast, in dir selbst. Mhm. Und zum Reiten jetzt und das es passt besser sozusagen jetzt mal zu Business, zu klassischen Businesswiderständen.
Du hast grade gesagt, das war nicht so einfach son Ding durchzudrücken bei bei sonem Unternehmen. Wie gehst Du mit solchen solchen Widerständen Also hast Du da eine bestimmte Methode? Sagst Du, ich geh da offensiv rein oder welchen Tipp würdest Du unsere Audience geben, wenn sie von 'ner Idee komplett überzeugt sind, aber auf sehr starke Widerstände stoßen? 2 Sachen und zweimal jeweils von Naval Rabikant. Ich bin 'n großer Fan von Naval, ist 'n wahnsinnig geiler Typ.
Das ist son Philosoph Schrägstrich Investor Schrägstrich Tech Founder, würd ich sagen ausm Silicon Valley. Hat ein tolles Buch, der einmal nach von Naval, Trabikant. Das hat er nicht mehr selbst geschrieben, sondern das hat jemand über ihn geschrieben, indem er alle Tweets zusammengefasst hat. Mhm. Der hat aber 'n supergeilen Podcast auch, eine Wahl, also muss man sich mal anschauen, das ist wirklich 'n starker Typen, der hat 2 2 Themen, die ich hier wiedergeben möchte.
Einmal live is live in the Arena. Du lernst nur, wenn Du rausgehst, Du lernst nicht in der Theorie, Du musst in der Praxis lernen. Du musst in die Arena gehen und da kämpfen. Und manchmal verlierst Du sonen Kampf, aber nach dem Kampf stehst Du halt wieder auf und gehst wieder in die Arena. Und das machst Du so lange, bis Du's halt kannst.
Und das ist auch meine Philosophie. Ich geh raus in die Arena, weißt Du? Das Problem, das ich aber da hab, ist Wolfgang, ich kann Ideen und Dinge nicht in meinem Kopf behalten, die müssen raus. Die müssen die ich muss die auf die Welt bringen. Und so hab ich folglich schon wirklich viele Unternehmen an Start gebracht.
Viele davon sind gescheitert, wirklich sehr, sehr viele, aber weil ich einfach so was nicht im Kopf behalte, weil das ist der größte Schmerz für mich, eine Idee im Kopf zu haben und nicht zu wissen, was wird aus der Idee? Ist das nur eine Spinnerei oder ist das Ding valide? Also muss es raus. Und wenn's nicht funktioniert, hey, dann weiß ich's zumindest, dass es nicht funktioniert. Mhm.
Und da komm ich auf zum Zweiten und dann dann kannst Du wieder gerne einloggen. Alles klar. Und direkt die 2. Philosophie, die ich da auch gern und auch auch wieder, da hat mich Nawal wahnsinnig inspiriert dazu, als Unternehmer, als Gründer, als Founder, als Mensch, der irgendwie im Business unterwegs ist. Du musst nur einmal richtig legen.
Mhm. Du brauchst einmal diesen Swing, was Du beim Baseball, einmal diesen Homer Run. Wenn Du den schlägst, wirst Du oft daneben schlagen, aber einmal wirst Du treffen. Und bei mir war dieser eine große Hit, Kinohit. Mhm.
Das war mein Big Fat Swing. Mhm. Und davor waren ganz viele Misses, da waren ganz viele, da waren so viele Strikes. Ich glaube wirklich, ich musste sechsmal einen Strike machen, bevor Kinohead kam. Und das waren 6 Unternehmen Wolfgang.
Das waren Und trotzdem ist 6 bis zum Final Strike, bis zum Big Strike ja nicht so viel, ne. In meinen Augen war das noch nicht der Final Strike. Das war halt das war halt einmal war das halt dann so, okay, der 1. Hit, wow, der hat gesessen. Aber das sind so die 2 Sachen, glaub ich.
Mhm. Das ist meine Philosophie nach der nach der ich versuch zu leben und ich versuch das auch alles nicht zu ernst zu nehmen. Hey. Deswegen dieses Scheitern. Das Scheitern ist kein Scheitern.
Scheitern ist 'n Lernprozess. Bei diesen Fehler wirst Du definitiv kein zweites Mal mehr machen. Das hast das hat sich so eingebrannt in dir mit Zeit, die Du verloren hast, mit 1 emotionalen Belastung, der Du da durchmarschieren musstest, das Du verarbeiten musstest, Geld, das Du verloren hast. Das wirst Du nicht noch mal falsch machen. Ich ich sag dann immer in in Workshops oder so, wenn ich Leute irgendwie versuche zu beraten, dann sag ich, orientiert euch tatsächlich mal an Kindern, ja?
Das ist unsere DNA und guckt mal die Kinder, die die versuchen zu laufen, weil sie sonen Bock haben. Die wollen irgendwie nicht laufen, ja? Ist megaviel anstrengender als da zu liegen, gefüttert zu werden. Und trotzdem haben sie Bock. Kost Ende haben viel Kraft.
Und dann stehen sie auf und fallen voll hin, ja. Nee. Und wenn die nach dreimal sagen würden, ich hab keinen Bock mehr, ja. Was soll das, ne? Nee, die stehen immer wieder auf.
Die gehen immer besser oder bis sie richtig gut laufen können und dann freuen sie sich, ja. Total. Da wollen sie trotzdem noch mal hin und und trotzdem stehen sie wieder auf. Und warum verlieren wir das, wenn wir erwachsen sind, ja? Absolut.
Ich frag mich halt dann immer, was soll ich denn sonst machen, Wolfgang? Mal ganz im Ernst, für was ist das Leben denn da? Als wenn nicht für so was? Genau, find ich auch richtig cool. 2 Fragen hab ich dazu, die mir jetzt so auf der Seele bringen.
Der 1. Ist, jemand wie Du, wenn Du nicht deine Tochter ins Bett bringst, ja, wie kommst Du in den Schlaf? Schläfst Du gut, schnell ein und so und Ja, voll. Schlaf echt. Ich ich schlaf sehr gut schnell.
Ich hab wirklich keine Schlafprobleme. Ich brauch zum Glück nichts irgendwie Externes entnehmen, das mich irgendwie in den Schlaf bringt. Ich schlaf durch das, dass ich hier so früh aufstehe. Ich stehe ja zu 4, 30, 5 Uhr auf, bin ich halt abends einfach so platt. Mhm.
Da. Krass, ja. Dann hab ich noch eine Frage, die mich die mich auch wahnsinnig umtreibt, ist jetzt an der Stelle. Jetzt weiß ich ja, ihr habt ja viele Trainees, ihr habt viele Coaches ausgebildet jetzt schon. Ihr habt wahnsinnig viele tolle Kundenprojekte.
Ihr erzählt das ja auch alles. Also noch mal für die Audience draußen, hört euch bitte den Geschichten, die verkaufen, Podcast an. Guckt euch alles an, die Website, alles. Das ist einfach megageil, ja, megageil. Ihr könnt bei jeder Podcastfolge so viel mitnehmen, gerade wenn der Bernie oder der Uwe, die erzählen immer aus der Ich Perspektive, wie sie's gemacht haben.
Also ich glaube, es gibt kaum Podcasts, wo ihr mehr Mehrwert habt als da. Aber was mich jetzt umtreibt, ist die Frage, Jetzt habt ihr ja viele Kunden und ihr seht ja, ihr gebt denen ja sozusagen die ganze Nomenklatur des Storytellings, des Business Storytellings, des Content Marketings an die Hand. Jetzt wird's aber wahrscheinlich bei euch so wie auch bei mir sein, dass nicht jeder immer alles umsetzt, ums mal vorsichtig auszudrücken, ja? Mhm. Wie kommst Du damit klar?
Wie wie Also Du hast ja selbst den Anspruch zu sagen, ich starte jetzt was. Okay, es kann die Hose gehen. Es kann der Big Swing werden oder es ist eben geht in die Hose. Da da bin ich fein mit. Wenn Du jetzt siehst, 1 hat 'n tolles Produkt, 1 hat die Methode, 1 könnte und der der kriegt's nicht hin.
Wie gehst Du damit Das würde mich mal interessieren. Das ist tatsächlich 1 so solche Rückschläge dann auch für mich natürlich, weil wir nur erfolgreich sind, wenn unsere Kunden bei Geschichten, die verkaufen, erfolgreich sind, weil sonst müssten wir das ja nicht machen. Und wenn ich dann so was sehe, das tut mir tatsächlich auch wirklich weh, also es verursacht tatsächlich Schmerz, weil ich weiß, wie Du sagst, dass da viel mehr Potenzial drin wäre. Und wenn ich so was sehe und diese Person kann auch schon längst raus sein, die kann seit 2 Jahren nicht mehr Kunde von uns sein. Ich mach mir die Mühe und schick dieser Person 'n Impuls.
Mhm. Und versuche, sie in die richtige Richtung zu drücken. Also das hört für mich nicht auf, weißt Du. Das ist für mich ist es dann nicht zu Ende, bloß weil ein Vertrag zu Ende ist oder eine Zusammenarbeit aus ist. Wenn ich sehe, da ist noch mehr drin, da kann man doch mehr machen, dann versuch ich das Potenzial zu entlocken.
Mhm. Und schau, dass ich da noch mal einen Impact habe, weil das passiert leider gar nicht so un, so gar nicht so wenig, dass das dann passiert, dass Menschen einfach zu früh aufgeben. Das ist echt 'n Problem. Ja, oder einfach gar nicht ins Tun kommen. Also Ja.
Ich kann das komplett nachvollziehen. Die Frage war sehr intrinsisch motiviert, weil's Eigentlich hab ich so son bisschen Hilfe gesucht jetzt, aber ich bin genau an dem Punkt auch. Mit mir geht's so, dass ich oftmals Kunden treffe, wo ich weiß, ja boah, geil, da könntest Du auch richtig was machen, ja. Mhm. Du sagst es ihnen auch, die sind auch begeistert, aber die kommen dann am Ende nicht ins Tun.
Aus ähnlichen Gründen ist gar kein Vorwurf. Ja. Es gibt immer Gründe, ja. Menschen entscheiden sich dann eben, was anderes zu tun. Das ist auch okay.
Aber ich Mir tut's dann wahnsinnig leid, dass man da nicht die Umsetzung kommt. Und deswegen, jemand wie dich schätze ich ähnlich ein, deswegen war das für mich mal interessant zu hören, wie wie wie Du damit umgehst. Frage, wir sind beim Punkt Mentoren und Wegweiser, Wegbegleiter. Mentoren sind ja Menschen, die dich an irgend 'ner Stelle an die Hand nehmen, mehr oder weniger praktisch oder sinnbildlich und dich in eine Ecke schubsen, wo wo Du nicht Das war zum Beispiel jetzt der Herr vom DSF, ich hab 'n hab 'n Namen vergessen, ja, der gesagt hat, hier, komm her, Bernie, Du fängst jetzt hier bei mir an. Mhm.
Und dann bist Du ja quasi von Malta in eine ganz andere Welt gekommen. Mhm. Was fürn crazy Zufall, oder? Da einfach hochzufahren, ja? Das hat ja keiner in keinem Drehbuch gestanden, sondern das war einfach Überhaupt nicht.
Hat das Universum dir geschenkt, sozusagen, so würd ich's mal sagen. Ja, und jetzt ist die Frage, wie wie wie machst Du das? Also wenn Du Mentoren hast oder andersrum gefragt, gibt's Mentoren, von denen Du sagen würdest, in deinem Leben, das war jemand, der hat maßgeblich mein Leben in die richtige Richtung verändert? Ganz zu Beginn definitiv meine Mutter, die mir einfach gezeigt hat, dass 'n gewisser Drive nötig ist im Leben. Und halt voranzukommen, sone gewisse Arbeitsmoral.
Das war sehr wichtig für mich, weil ich's halt bei ihr gesehen hab und das heute immer noch bei mir einfach einen Impact hinterlassen hat. Aber dann in meinem beruflichen Leben definitiv beim deutschen Sportfernsender, beim DSF, Michael Bamberg heißt der Gute, bin ich auch immer noch in Kontakt mit ihm. Der war damals Referent der Geschäftsführung und ich war in seinem Team. Und von ihm hab ich wirklich viel gelernt, weil der war davor bei Red Bull, hatte da wirklich eine große Position auch im Marketing. Der hat schon viel erlebt als Werber, also er war eigentlich, kam aus der Werbung eigentlich.
Und das war jemand, der hatte echt 'n großen Impact auf meinem Leben. Erst mal hab ich das gar nicht so wahrgenommen. Das hab ich alles dann so im Nachhinein verstanden, was das eigentlich bedeutet, weil wir haben echt verrückte Sachen da gemacht. Also viel gearbeitet, wirklich viel. Also wirklich diese klassischen Berater all Neider gezogen und dann morgens irgendwie Präsentation fertig, ging zum Vorstand, ab ins Flugzeug, nach Bonn geflogen zu 'nem großen Telekommunikationsunternehmen.
Verrückt, verrückt, wirklich verrückt. Aber das hat alles einen riesigen Impact bei mir gehabt. Und trotzdem heute noch so auch mit ihm sone Verbindung zu haben, das das ist total schön, das ist total cool. Und der hatte wirklich 'n großen Impact auf meinem Leben. Mhm.
Und ich glaube, umgekehrt hast Du auch als Mentor und es ist jetzt wirklich nicht so, dass ich, ich ich krieg ja keinen keinen Affiliate von euch, bin ja kein Affiliate oder so, aber ist tatsächlich so, ich merk das ja immer wieder auch in der Branche, dass ihr als Geschichten, die verkaufender Ubunt und Du, dass ihr da auch unfassbar viel Mentor seid einfach, Menschen einfach dadurch Ich ich hab so viele Podcasts schon gehört, grade heute wieder einen, Entschuldigung, grade heute wieder einen, wo ich, also wo woraus kam das am Ende, ich hab das gar nicht verstanden am Anfang, aber am Ende habe ich gemerkt, dass diese Dame mal bei euch Coache war. Und unter anderem in der Ausbildung gelernt hat, sie sollen Podcast machen, ja. Und dann hat sie das gemacht und Ja, cool, ja. Ich glaube, da seid ihr auch ganz, ganz oft Mentoren. Frage, hast Du Naval jemals kennengelernt?
Nee, leider nicht. Also Okay. Der ist, ich, vielleicht hab ich Glück, der ist immer zu 'ner gewissen Zeit auch auf Bali und da in sonem Retreedcenter und da werd ich wieder vorbeischauen und vielleicht lauf ich ihm mehr übern Weg. Ja. Ich hab ich hab 'n ähnlichen Mentor, also beziehungsweise Mentor stimmt nicht.
Aber ich find jemanden sehr, sehr cool, der sehr polarisiert, ich sag das aber nach außen, ich sag das, postet das Auto, deswegen muss ich das gar nicht jetzt als Geheimnis enthüllen. Ich mag Tony Robins. Mhm. Er ist sehr, sehr polarisierend. Ich weiß, das ist ja sone NLP Geschichte auch, also ja, der geht ja auch sehr hart an die Leute ran, aber ich hab den tatsächlich auch schon mal getroffen und das ist schon irre, wenn Du solche Menschen mal triffst.
Das hat dann 'n enormen Impact dann, ja? Mhm. In diesem Jahr hab ich auch tatsächlich Karten für Köln, da ist er jetzt 3 Tage im im September, aber bei mir stehen gesundheitlich 2 Operationen an und dann weiß ich nicht, ob ich das schaffe, aber gerade in Vorbereitung, das wollt ich dir noch zurückspielen und auch gerne öffentlich, gerade in Vorbereitung auf den Podcast hatte ich noch mal Rücksprache mit meinem Team von CampEx in in Berlin und die haben mir auch gesagt, auf der Marco Grüße gehen raus an ihn, mein Lieber. Mach dir keinen Stress mit Podcasts, wenn ich verschieb die oder so. Und ich wusste, okay, ich ich brauch momentan alle meine Energie für meinen Körper, aber ich wusste, wenn ich mit Bernhard rede, das gibt mir mehr Energie, als es mir nimmt, ja.
Das ist cool, das freut Ja und deswegen und genauso ist es auch, also Schön. Deswegen und deswegen sage ich, fahr nach Bali, das wirst Du nicht bereuen am Ende, ja, dass Ich ich glaube auch jetzt heute wirklich am See vorn, kurz bevor ich hier zu dir gefahren bin, Wolfgang, in das Interview in unserem gemeinsamen Podcast, kam mir, kam's mir. Also kam mir der Gedanke und dann hab ich den Gedanken auch zu Ende gebracht und hab mir selbst quasi die die Erlaubnis erteilt, Spaß zu haben, glücklich zu sein und eine gute Zeit mit meiner Familie zu haben. Ja. Und glücklich zu sein heißt nicht, andere Menschen zu vergessen.
Und für sich und für seine Familie Glück zu produzieren, heißt nicht, gegen andere Menschen zu sein, im Gegenteil. Mhm. Und die brauchen vielleicht deine ganze Kraft noch mal und den aufgetanten, Benny und nicht den, der sozusagen die ganze Zeit in diesem in der dieser Schattenseite ist, ne. Also von daher, ja, Daumen hoch dafür. So, mein Lieber, jetzt müssen wir aber noch irgendwie die Vita Kurve kriegen von DSF und von diesem Punkt aktuell zur Kinoheld.
Das würd mich schon noch Okay. Also ich war circa 5 Jahre dann beim DSF, hab da nach meiner Geschäftsführer Geschäftsführungsphase, also Assistent, ich war nicht CEO, nicht Geschäftsführer. Es wurde nämlich auch schon mal falsch in anderen Podcasts wiedergegeben. Bei Gott nicht. Ich war im Team der Geschäftsführung, aber habe dann, nachdem ich aus dem Team raus bin, verschiedene Abteilungen eben aufgebaut.
Hab dann aber durch meinen Kontakt mit so vielen Gründern, durch diese ganze Media for Equity, Media for Revenue Nummer, das das Scouten von Start ups, die zum Unternehmen passen könnten, irgendwann mal gemerkt, die Menschen, die mir da gegenübersitzen, was die machen, warum sitz ich da nicht? Mhm. Das kann ich ja auch. Also vielleicht ganz kurz, Bernhard, für die Leute, die zuhören, falls ihr nicht so tief in dem Mediathema drin seid. Das bedeutet quasi, wenn ich dich jetzt richtig verstehe, da saßen Start up Gründer, die gesagt haben, okay, wir würden gern mit euch Marketing machen.
Mhm. DSF oder whatever in eurem Bundesligamanager da als Werbebander oder wie auch immer. Also wir würden gern Marketing machen, aber wir haben keine Kohle. Genau. Um's mal ganz platt zu sagen, sondern wir ihr kauft 10, ihr bekommt 10 Prozent von unserer GMBH oder whatever das dann war Und dafür kriegen wir 'n Gegenwert von, keine, ich sag jetzt mal was, 1000000 Euro wert Moto Media Budget, genau.
Ja? So also das war der Deal an der Stelle. So so sahen die Deals damals aus, genau. Mhm. Okay.
Und da kam dann meine 1. Geschäftsidee damals mit einem Kollegen, und zwar haben wir da ein Produkt auf den Markt gebracht, das wir importiert haben. Das Produkt hieß Jaro Bowl, das gibt's immer noch, das ist eine Snack Schlüssel für Kinder, mit der Kinder nichts verschütten können. Und die Schlüssel die Schlüssel hat eine kadanische Aufhängung. Ziemlich funny, aber das war quasi das 1.
Produkt, das wir so, man sagt im Start-up Chargon gemoon leitet haben, immer nach der Arbeit, immer auch während der Arbeit uns Meetings gemacht haben, da das Ding weiter gesponnen haben. Das hat dann ganz nett funktioniert. Wir haben viel B2B gemacht, hat aber dann am Ende doch nicht so funktioniert, wie wir uns vorgestellt haben. Aber das hat mich zur nächsten Idee gebracht, als ich dann umgezogen bin in München in einen anderen Stadtteil und ich einen Friseur gesucht habe, dachte ich mir, hey, und das war 2011. Ich dacht mir, wart mal, warum find ich jetzt die Friseure online, muss trotzdem zum Telefonhörer greifen?
Macht irgendwie keinen Sinn. Warum gibt's 'n da kein Online Terminbuchungstool? Und so ist mein damaliges Start-up Styles da entstanden, mit dem ich dann auch bei den war, by the way. Also Ah okay. Und ich find's.
Aber dieses Start-up war der Schlüsselmoment, der entscheidende Vorfall in meiner Heldenreise, warum ich überhaupt zum Unternehmer wurde, Wolfgang. Weil ich bei meinem damaligen Vorgesetzten im Büro saß und ihn gefragt habe, der war total technikaffin, also wirklich super Technerd auch, 'n guter guter Geschäftsmann auch. Und ich hab ihm dann davon erzählt. Und hab ihm gesagt, so, schau mal, ich hab hier nebenbei diese Software gebaut mit 'nem Entwickler zusammen, den ich teuer bezahlt hab. Und ich hab sogar schon 100, ich glaub, ich hatte 75, 80 zahlende Kunden.
Also Friseursalance, die sich auf meiner SARS Plattform, also Software as a Service, auf der Buchungsplattform gelistet haben für ein Entgelt, für ein monatliches. Und ich hatte Kunden, die Termine dort gebucht haben. Es war natürlich ein Riesending und Aufwand für mich, weil ich musste Vertrieb machen, ich musste die ganze Infrastruktur machen, ich musste alles machen neben meinem eigentlichen Job. Mhm. Habe ihn dann gefragt, Du, ich weiß, im Unternehmen haben sich schon einige 'n Sabbatical genommen, eine Weltreise zu machen.
Schau mal, ich würd mir gern 'n Sabbatical nehmen, mein Start-up nach vorne zu bringen. Ein Unternehmer Sabbatical. Schau mal, am Ende können wir beide nur gewinnen. Wenn ich scheiter mit der mit dem Projekt, ich zurück mit wahnsinnig viel Knowledge, der sich alles hier einbringen kann, mit ganz viel Wissen, mit ganz viel Erfahrung. Nicht wie nach 'ner Weltreise.
Was Du klar, nimmt man da auch viel mit und bei Gott, geile Erfahrung, mega, jeden zu empfehlen. Aber mein damalige Plan war 'n anderer. Und er schaut mich so an und sagt, hey, Bernard, hatte er gesagt. Ist eine geile Idee, ist richtig gut. Also wirklich, find ich mega.
Aber weißt Du was? 'N Sabbatical kann ich dir leider nicht geben. Mhm. Und ich schau ihn an und es war nicht so geplant. Dann kündige ich jetzt.
Und hab in dem Moment gekündigt, weil ich wusste, wenn ich das so auf bayerisch halbscharig mach, so nebenbei, dann wird das nie funktionieren und ich weiß nie, ob das Ding halt wirklich fliegt. Und dann hab ich mich entschlossen zu kündigen und einfach ohne jeglichen Back-up einfach das Ding durchzuziehen. Und ich war so, ich hatte damals son Blackberry, da war ja Blackberry total geil. Was hat son Blackberry mit dem Ding da zum Drehen? Hab 'n Video mit diesem Blackberry gemacht im Auto, wie ich total durchgedreht bin, dass ich jetzt gekündigt hab.
Leider hab ich das Video nicht mehr. Das ist irgendwo auf diesem Blackberry dann verloren gegangen, weil das 'n Geschäftshandi war, das musste ich ja noch zurückgeben. Mhm. Und so wurde ich aber oder so hab ich mich selbst ins kalte Wasser gestoßen. Na ja, und 'n Jahr später sollte dieses kalte Wasser kälter sein als gedacht, weil dann war's leider zu Ende mit der Firma.
Also es hat einfach nicht funktioniert aus dem einfachen Grund. Die B2B Zielgruppe, die Friseure, Massagesalons, Nagelstudios und all in diesen Wellnessbereichen, Beauty Bereich, die hatten da noch keinen Bock und keinen Kopf für Software. Die waren froh, wenn ihre Website stand. Die waren froh, wenn irgendwie sie eine Facebook Seite hatten, aber die wollten nicht da rumfummeln. Die wollten halt mit ihrer Terminkalender arbeiten.
Was noch was anderes? Oder ist es heute oft noch so. Ist oft noch so. Hat auch andere Gründe, auf die werden wir nicht näher eingehen. Mhm.
Aber es hat andere, ich sag mal, Gründe 1 höheren regulatorischen Einheit in Deutschland. Richtig. Und folglich will man dann nicht, dass alles digitalisiert ist und nach kontrollierbar ist und so weiter. Ganz genau. Und das hat mir das Genick gebrochen.
Aber das Genick sollte gleich wiederhergestellt werden, weil oder relativ schnell, weil in dem Moment, wo ich oder wir, weil da waren ja dann schon 'n paar Menschen zusammen, ich hatte einen Investor, also einen Business Angel und schon son paar Leute, die mich da unterstützt haben, aus diesem gescheiterten Projekt hat sich das Team für Kinoheld zusammengefunden. Das Ding war, wir waren schon im Terminbuchungsgame, aber in 'nem falschen Markt. Es war nicht unser Markt. Weißt Du? Und das ist auch das größte Learning, das ich heute habe, mach nie wieder etwas, nur wegen einem möglichen Potenzial, weil Du dir ein Prozent vom Markt sichern kannst und dadurch Umsatz x machst.
Bullshit, wirst Du nicht durchziehen. Du brauchst etwas, wo Du selbst wirklich Interesse hast, wo Du eine Motivation hast. Weil sonst wirst Du nie diese benannte Extrameile gehen als 'n anderer, für den sich Arbeit nicht nach Arbeit anfühlt, sondern nach vorn, nach Spaß. Mhm. Die hatte ich da aber nicht.
Aber im Kinobereich durch meine durch meinen Medienvergangenheit, durchs Fernsehen, durch Filme, die hatte ich sie. Mhm. Und so ist Kino entstanden. Krass. Und so hat sich das Team kennengelernt.
Und wir hatten den großen Vorteil, die Kinobetreiber haben alle mit Technologie zu tun. Mhm. Komplett im Saal. Da war Onlinebuchung auch schon Onlinebuchung damals auch schon. Die hatten Reservierungen.
Und unser Claim, unser USP war ja ein Kinoticket in unter 30 Sekunden mit 'ner richtig geilen UX, mit 'ner super geilen User Experience, mit 'ner geilen Oberfläche. Das gab's damals noch nicht. Das war 2013, 2014 Wolfgang. Gab's nicht. Wir haben's gebaut mit dem großen Poker, dass das E-Ticket nach Deutschland kommt.
Das gab's dann noch nicht. Das war alles noch, war 'n riesengroßes Lastenheft, also 'n großer Katalog von, es kommt bald und wir haben gesagt, es wird kommen und wir bauen dieses Produkt. Und dann haben wir das Produkt gebaut und dann gab's erst mal den nach diesem, da war's der Auslöservorfall, dann haben wir uns alle aufn Weg gemacht, sind alle dem Ziel entgegen und dann sollte aber die 1. Große Barriere kommen, die 1. Große Wand, gegen die wir laufen, weil wir als Feind einen der größten Filmverleiher der Welt hatten.
Okay. Der erst unser Freund war. Mit 1 riesigen Marktmacht. Ja. Mit 1 riesigen Marktmacht.
Und der kam so als Wolf im Schlafrock daher, weil erst war er unser Freund. Mhm. Aber als wir ein Meeting mit ihm hatten, war er nicht mehr unser Freund, Weil wir sein Ego verletzt haben. Das wussten wir nicht. Weil er nämlich gesagt hat und es hat in 'nem Nebensatz erwähnt, die Idee hatt ich ja schon vor 10 Jahren, aber es hat keiner gemacht, ich hab's auch nicht gemacht.
Und dann kamen 4 so 5 so junge Pimp für dahin Ja. Und pitchen ihm da diese Idee, die er ja hatte. Mhm. Na ja, 'n paar Tage später hatten wir von allen großen Kinobetreibern, sei es hier Cinema Max, sei es Cinema oder Ja. Alle, Alle, alle großen, alle großen.
Ein liebes Kinoteam, so gern wir mit euch arbeiten würden, wir können's nicht. Weil wir sonst von diesem Verleiher, der 1 der größten ist, keine Filme mehr kriegen. Mhm. Krass. Sag jetzt nicht, wer's war und was, weil das würde nur wieder stehen gehen.
Aber so hatten wir auf einmal eine riesige Herausforderung, als kleines Mini Start-up auf einmal gegen einen der größten der Welt zu kämpfen und uns diesen Market Share zu sichern. Und wir haben's gemacht. Wir sind wortwörtlich in den Krieg gezogen gegen diese Person. Und es war krass. Es war eine krasse Zeit, weil wir waren 5 junge Typen, die Tag und Nacht für ihren Traum gearbeitet haben und dann sollten wir den Verbündeten kriegen.
Und der Verbündete kam dann in Form von CTS Eventin, den ich auf der Kino, das ist die größte Messe, war damals in Baden Baden, war damals ja so die Kinostadt. Ich durch meine Zeit ja bei BMW Verkäufer, weißt Du, mein Job war ja bei Kino halt auch verkaufen. Ich musste die Kinos onboarden. Ich musste richtig Kaltakquise und richtig, richtig, richtig, richtig reinhauen. Mhm.
Und dann lief son Typ an meinem Stand vorbei. Und das lag halt in meiner Natur. Ich musste ja so werden. Weißt Du, ich war, glaub mir, Wolfgang, früher, meine ersten großen Meetings bei DSF, ich war das leiseste Mäuschen. Ich war 'n sehr introvertierter Mensch, aber musste lernen, extrovertiert zu werden.
Mhm. Ich musste lernen, für meine Mission zu kämpfen. Und es geht halt nicht, wenn Du leise bist. Da musst Du halt auch 'n bisschen lauter werden. Mhm.
Na ja, und so bin ich halt immer vor dem Stand rumgetigert und hab halt Leute angefangen und zum Stand gezogen. Und dieser eine, der dabei war, war der Head of Business Development von Eventim. Und ich geborene dem meinen Pitch des Lebens, also ich hab ihn wirklich gepitcht, bis sie mir dann am Ende sagt, Du Bernhard, das hört sich super, aber ich hab gar kein Kino. Und ich dachte mir, oh Mann, okay, geh weiter, lass mich. Aber ich schau ihn an, ich bin von Eventim.
Und weißt Du, was wir grade machen? Wir versuchen grade, den europäischen Markt zu erschließen, genau in diesem Bereich. Wir sollten reden. Kinotickets Konzerte und so was hatten Genau, das haben sie schon alles gemacht, aber Kinotickets hatten sie noch nicht. Mhm.
Und das ist halt eine 1 Mammutaufgabe, weißt Du, weil Du kannst nicht sagen, da gibt's son Verteiler, da stöbst Du dich einfach an und dann hab ich alle. Mhm. Die Arbeit, die Du ja machen musstest und es war 'n Teil meiner Arbeit, war ja, alle ans System zu bringen. Mhm. An unser System.
Und das war der Wert, den wir aufgebaut haben. Na ja, und so folglich geht's weiter, haben wir diesen Verbündeten dann gehabt, konnten weiter wachsen, hatten das nötige Kapital und in 2018 haben wir dann die Firma komplett an Eventim abgegeben. Läuft heute immer noch wunderbar. Für uns war's 'n großer große großes Glück, Glück im Unglück, weil wir wissen ja alle 2001, also 2019 kam ja dann etwas Unschönes und Corona kam in unser Leben. Und wär's vom Timing ein Jahr später gewesen, hätten wir 'n großes Problem gehabt.
Aber so hatten wir die gute Kinozeit, die wir mitgenommen haben. Und dann bin ich erst mal rausgegangen und waren alle draußen, 'n Teil vom Team ist drin geblieben bei Kinohead und hat das Projekt weitergeführt. Ich bin rausgegangen und bin dann erst mal bei der Boston Consulting Group gelandet, bei BCG Digital Ventures und hab mit Konzernen und mit BCG, ich war quasi der Berater der Berater, was verrückt ist, das gibt's selten, aber das war in dem Fall so, haben wir Projekte gebaut. Also wirklich so boutiqueartig haben wir Start ups in großen Konzernen hochgezogen. Mhm.
Wirklich so klassisches, wirklich so Business Development, Business Pläne ausbauen und wirklich auch launchen. Es hat Riesenspaß gemacht, war supercool. Hab dann noch 'n paar andere Start ups begleiten dürfen, bis ich dann 2019 den Uwe kennengelernt hab über unsere Podcasts, weil ich in 2016, 17 schon meinen eigenen Podcast Start up Hacks gestartet hab Genau. Mit Start up Hacks, hat ganz viele tolle Gründer interviewt habe, daraus ist ja dann noch das Buch entstanden. Und über diesen Podcast bin ich dann Uwe begegnet mit Hashtag Happilist, der hatte seinen Podcast damals.
Und so wurden wir zusammengeführt von 'nem befreundeten Unternehmer, der auf Bali lebt, den ich jetzt auch da treffe, weil er gesagt hat, hey Bernie, hey Uwe, habt beide 'n Zwillingsbruder, ihr wisst es nur noch nicht. Ihr müsst euch kennenlernen. Und so haben wir unseren Viktualienmarkt aufm Kaffee getroffen und da ist auch das allererste Bild von uns entstanden, das auch bei uns auf der Website im im Über uns Bereich ist. Und so ist dann Geschichten die verkaufen entstanden. Das gab's erst mal nicht.
Das Coole war aber, an dem Tag ist mein Buch rausgekommen und beim Hugenduble, wir laufen vorbei und unsere Wege trennen sich. Und ich sag zum Uwe so, hey, by the way, mein Buch ist heute raus gekommen. Er so, wie? What the fuck, Du hast 'n Buch rausgebracht? Ja, das kannst Du beim Hugendubel kaufen.
Und dann hat er's mitgenommen. Und so sind wir erst mal in Kontakt geblieben. Wir hatten noch keine konkreten Schon hast Du wieder Vertrieb gemacht, ne? Ja, klar. Und Übrigens, wenn ich kurz reinquetschen darf, der Hugendubel in München.
Am Viktor Aguin mag ich's der, ne? Oder das heißt der, Ja. Der der Inhaber, das ist 'n Freund von mir Ach so. Übrigens, Achtung, jetzt kommt eine Story, er heißt Volker Keidl, hat selber 'n Buch geschrieben, unter anderem das Buch Mein Dietmar Jacobsweg und jetzt kommt die Story dahinter. Dietmar Jacobs war 'n Superspieler vom HSV in den Neunzehnhundertachtzigerjahren und er ist in München.
Also ich, er er ist öffentlich und damit unterwegs, deswegen darf ich ihn outen. Er ist in München und ist halt HSV Fan, ja. Genau wie ich, freut mich nicht, warum. Aber so haben wir uns kennengelernt, Volker Kaidle. Von daher Grüße mal an Hugendobel nach München, weil Du's grade erwähnt hast.
Cool. Ja. So sind die Geschichten im Leben, ne. Ja, Wahnsinn. Aber wir hatten da noch keinen Plan, weißt Du?
Wir sind dann lose in Kontakt geblieben, also schon in Kontakt geblieben und hatten da aber noch keinen Plan, bis wir den Plan dann geschmiedet haben, weil wir beide unsere Vergangenheit herangezogen haben. Und unsere Vergangenheit war meine auf Senderseite, wo wir Storytelling für die Massen gemacht haben, indem wir Formate produziert haben, die Menschen zum Einschalten bewegt haben, am Dranbleiben, Einschaltquote, Call to Action et cetera, weißte, halt so Quote und halt Menschen begeistern mit 'nem Format. Und Uwes Job war mit seiner Produktionsfirma, der ja eine der Top 5 Produktionsagenturen hatte, mit der SEO Entertainment hat er 'n deutschen Fernsehpreis gewonnen. Die haben mit Stallon gearbeitet, Geile geile Sachen gemacht. Radegger oder wer auch immer, ne.
Solche Leute, ja. Das quasi auf Produktionsseite gemacht. Und dann haben wir gesagt, hey, weißt Du was? Wir machen Storytelling, Business Storytelling für Unternehmen, weil alle machen Marketing, alle wollen Vertrieb machen, aber fast keiner erzählt dabei eine gute Geschichte. Und das war dann die Geburtsstunde von Geschichten, die verkaufen.
Krass. Und so sitzt Du heute in Geschichten, die verkaufen Podcaststudio mehr oder weniger oder in deinem eigenen Ja. Podcaststudio. Und das Buch ist hinter dir und ja, könnt ihr auch megastolz drauf sein. Und ich kann das auch nur bestätigen, der Uwe und Du, ihr seid tatsächlich wie Zwillinge.
Also ihr seid beide absolute Verkaufsgenie, Storytelling Genies und einfach ganz tolle Menschen. Und deswegen glaube ich, das Unternehmen hat auch, ja, hat sehr viel Zukunft, egal was passiert, ja. Ja, danke. Danke, aber das. Und weißt Du, was ich je, weißt Du, was ich dir sagen wollte?
Das steht schon die ganze Zeit erst mal 'n Zettel und ihr da draußen, ihr Lieben, die ihr den Bernhard vielleicht nicht kennt oder den Uwe nicht kennt oder das Buch nicht kennt oder Geschichten, die verkaufen nicht kennen. Und wie gesagt, ich mach ja kein, ist ja keine Vertriebssendung für die beiden, aber trotzdem sag ich das gerne. Dieses unfassbare Know how, was der Bernhard jetzt mal grade so angeteasert hat, diese ganze Lebensgeschichte Und auf der anderen Seite die Lebensgeschichte vom Uwe, die genauso spannend ist und genauso. Wir haben ja schon zusammengesessen bei den Workshops abends gegessen und so, hat er mir auch 'n bisschen was erzählt. Das alles können Sie so unfassbar gut in einfache Methoden packen, damit ihr besseres Storytelling macht.
Also wenn ihr nicht zu mir kommt, dann kommt zu den beiden, schaut euch das an. Holt euch das Buch Storytelling Buch d e einfach mega, weil die ganzen, das ganze Know how, die ganzen Tipps, alles das, was die 2 gelernt haben, geben die raus, geben die in ihren Podcast raus. Da habt ihr so viel mehr wert. Das muss ich einfach an der Stelle machen. Werbung Ende.
Vielen lieben Dank. Das ist sehr lieb von dir. Ja. Gut, Bernhard, das Ich find's mega. Ich glaub, ich könnte noch 2 Stunden lang zuhören, weil ich könnte noch jetzt fragen, wie sich das entwickelt hat und so weiter.
Aber wir haben schon eine relativ lange Zeit, deswegen würd ich sagen, lass uns einfach mal son bisschen abbiegen in die Zukunft. Ja. Also wir sind jetzt auf der Zielgeraden des Podcasts. Ja, und dann hab ich immer noch sone Schlussfrage und die lautet, was sollten die Menschen denn über dich noch wissen, was sie bei LinkedIn nicht lesen? Sie lesen da schon ziemlich viel, weil ich ziemlich viel teile.
Mhm. Weißt Du? Das, was mich ausmacht, für das ich brenne, das mir Spaß macht. Was die nicht bei LinkedIn lesen, hören sie im Podcast tatsächlich, weil da teilen wir eigentlich alles bis auf jetzt natürlich so ganz private Sachen, die halten wir die halten wir immer raus, die versuchen wir immer aus so rauszuhalten. Aber der Podcast ist schon so unsere Spielwiese, wo wir halt echt offen und ehrlich das teilen, was halt grade so los ist bei uns, was grade so abgeht.
Natürlich immer im businessrelevanten Kontext, weil Wolfgang, ganz ehrlich, deshalb mach ich Social Media. Ich würde nie im Leben Social Media aus privatem Drive heraus machen, weil ich denke, ich muss dort mein Leben teilen. Das würde ich nicht machen. Also da bin ich vielleicht auch nicht der der Typ dazu, vielleicht war ich der Typ mal, aber ich glaube, umso älter man wird, umso mehr schätzt man das auch, dass man halt echte Verbindungen hat mit echten Menschen im 1 zu 1 sein kann und nicht im Digitalen. Bei digital kannst Du ganz viele Freunde, da haben wir aber trotzdem allein sein.
Ich mein, das ist ja 'n großes Problem unserer generell, also unserer Gesellschaft zurzeit, vor allem von den jungen Menschen. Dass die ganz viele, ganz viele in Depressionen stürzen, weil sie halt niemanden haben, mit dem sie wirklich sprechen können. Wirklich so. Also Soziale Interaktion sozusagen auf der drei-d-Ebene, die ist Genau. Auch superwichtig.
Und deswegen ist für mich, Social Media war für mich schon immer wirklich 'n reiner Business Fokus. Deswegen liest Du da eigentlich auch nur Sachen, die halt für mich und für uns auf unsere Marke einzahlen und auf unsere Mission. Aber nichts, was irgendwie davon ablenken würde, weißt Du. Ja, cool. Ich find auch, Menschen dürfen wissen und das sag ich auch immer, wir machen machen alles am Ende natürlich im Businesskontext für Umsatz und das ist doch völlig legitim.
Und wenn Du und ich und Uwe den Purpose haben, wir wollen, dass Menschen gutes Marketing machen, gutes Storytelling machen, damit wir Umsatz machen, dann ist das einfach unser Kontext und dann posten wir alles mit Ziel darauf hin, dass Menschen sich dafür begeistern, sie keine Ahnung auch gerne was buchen dürfen, weil wie gesagt, wir müssen ja auch Umsatz machen, aber am Ende des Tages geht's darum, dass in Summe das Marketing besser wird und gute Produkte wirklich auch gutes Marketing bekommen und die Geschichten bekommen, die sie verdienen. Also das finde ich total okay. Vorletzte Frage, Du hast die Chance, eine große Leuchttafel mitten in deiner Stadt oder vielleicht am See aufzustellen, ja. Temporär natürlich nur, Hashtag Natur, ja. Aber Du darfst da eine Riesen Leuchttafel aufstellen mit 'ner Message, die dir wichtig ist.
Was steht da drauf? Das Witzige ist ja, wir hatten das schon mal. Wir hatten ja für unser erstes Buch hatten wir ja ganz viele, ganz viele Reklame Tafeln in ganz Deutschland und was supercool war. Also wirklich, es war natürlich fürs Ego, war das total geil. Gebracht hat's jetzt.
Mhm. Das Marketing über Marketing, das hat was gebracht. Mhm. Ob es, der jemand vorbeigelaufen ist und gesagt hat, oh, und das ist das Buch, das ich schon immer gesucht hab, das bestell ich jetzt wahrscheinlich nicht. Wenn ich heute so eine Fläche zur Verfügung hätte, dann wäre es genau das, was ich vorhin erwähnt habe, Menschen, die Angst vorm Scheitern zu nehmen.
Mhm. Mit 'ner Message, die sie berührt und die sie bewegt. Mhm. Die diese Angst nimmt, was andere von einem denken, wenn Du damit scheiterst. Mhm.
Die würd ich da trennen. Weil das fänd ich, das fänd ich, das hat einen Impact, weißt Du? Das löst nur ich und das seh ich ja bei Geschichten, die verkaufen immer wieder. Und deswegen, weißt Du, Kinohead war natürlich eine riesengroße Firma. Ja.
Du musst dir vorstellen, von 1600 Kinos in Deutschland hatten wir über 1000 an unserem System. Da war richtig was los, da war richtig was los. Aber da hatte ich nie sonen Impact gespürt, wie ich den bei Geschichten, die verkaufen hab, weil da sehe ich, was passiert, wenn die Menschen in die Umsetzung mit diesen Strategien, mit diesen mit diesen erarbeiteten Taktiken rausgehen, was da passiert, was Du da für den Impact hast. Und die Dankbarkeit, die da zurückgespielt wird, das ist so Wahnsinn. Das hast Du ja auch, Wolfgang, mit deinen Workshops, mit deinen Kunden.
Da hast Du 'n ganzen anderen Accelerator dahinter. Der Beschleuniger ist ganz 'n anderer. Deswegen, ich kann mir auch gar nicht mehr vorstellen, das nicht nicht zu machen, was wir hier machen. Klar, weißt Du, als Unternehmer, Du biegst immer ab. Ich hab auch schon wieder eine neue Firma gestartet.
Hätt ich wahrscheinlich nicht machen sollen, weil's einfach wieder Aber das war auch was im Kopf, was raus musste. Du hast ja auch so viel Zeit, wenn Du immer halb 5 aufstehst, ne? Ja, total, ich hab viel zu viel Zeit. Und so ist eine Supplement Firma entstanden. Das war nie geplant, aber aus 'nem eigenen Problem heraus, mit dem ich selbst konfrontiert war wurde, hab ich eine Lösung gesucht.
Die Lösung hab ich gefunden, dann hab ich 'n Produkt ausgebaut. Was fürn Supplement, sag ruhig mal? Du, ich kommunizier das ehrlich gesagt überhaupt nicht, weil Okay. Es soll gar nicht ablenken da draußen. Was Dann lassen wir das dann lassen wir das einfach weg.
Ich sag dir nur, das Thema, also es ist für den Bereich Nerven und Muskeln. Ah, okay. Das ist 'n Nahrungsergänzungsmittel. Aber wie's heißt, sag ich nicht et cetera pp. Wenn man recherchiert, dann kommt man garantiert drauf.
Aber weißt Du, das ist ja auch der die große Positionierungsfrage, die ich mir selbst stelle und die natürlich auch, die wir ja auch an unsere Kunden und Kundinnen weitergeben. Du sollst am Markt ganz klar Ohne die Sprache, Positionierung Ja. Sollst Du wiedererkannt werden. Diese eine Schublade. Mach ich jetzt eine 2.
Schublade auf, sorge ich für Verwirrung. Das war doch Weißt Du gerade dein letzter Podcast oder vorletzter? Ich weiß nicht, also den ich als Letztes gehört hab, keine Ahnung, ob das der letzte war, der draufgekommen ist, wo Du ganz klar auch wieder so schön, ich hab's ja vorhin schon mal erwähnt, so schön, so kurz, so knapp, in so tollen Worten gesagt hast, Leute, dieser eine Satz, der sitzen muss. Ja? Ihr müsst euren einen Satz, wenn ihr den drauf habt, dann verkauft ihr das, kauft ihr alles, ja?
Aber bitte fangt nicht an mit, wir machen das, weil wir dafür und dann können wir auch noch und haben dies und das. Und das ist genau der Punkt, also passt. Und wie gesagt, bei dir merkt man, Du erzählst es nicht nur son Podcast, weil Du dich drauf vorbereitet hast, sondern das ist deine DNA und letzte letzte Bestätigung und dann, ich glaube, wir haben so viele Parallelen jetzt gehabt, bei mir ist es genauso. Also der der Antrieb ist überhaupt nicht Umsatz zu machen und deswegen macht man Umsatz. Ich tatsächlich mal 'n Veranstalter, der gesagt hatte, hey, Du hast nicht einmal gepitcht beim ganzen Vortrag.
Ich hab nicht mal, ich blende nicht mal eine Kontaktfolie ein oder so. Mhm. Ich sag den Leuten, ihr findet mich, ja? Mein Name Storytelling, ihr findet mich. Und dann sagt der, sagen die, warum machst Du so viel Umsatz damit oder warum warum kommen die Menschen zu dir damit, ja?
Und das ist einfach, wenn man das fühlt, was man tut, wenn man Bock dadrauf hat, das ist der Accelerator und das merken die Leute. Also total meine Probs an dich dafür. Meine letzte Frage, mein lieber Bernie, wäre gewesen und in deinem Fall stell ich sie nicht mehr, also wir sind schon durch, Ich Normalerweise frage ich die Menschen, gibt's jemand in deiner Vita, in deinem Leben, der son spannendes Leben hat, sone spannende Geschichte zu erzählen hat, dass ich ihn unbedingt hier noch mal einladen muss? Aber in dem Fall lasse ich's, weil auf meine Liste steht noch Uwe. Ja, den hätte ich auch.
Ich hätte dir sofort Uwe ans Herz gelegt. Also Uwe ist einfach son toller Typ und ja, wir kennen wissen beide, ja, wir kennen ihn beide und deswegen frag ich gar nicht. Es sei denn, Du hast noch jemand, wo Du sagst, den musst Du unbedingt auch einladen. Dann, Werner. Nee, da gibt's kein auch, da gibt's nur einen.
Einen, genau, den einen. Und den werd ich bald einladen. Mega. Bernie, ich dank dir ganz mega. Ich wünsch dir megaschöne Zeit in Bali und ich weiß, das ist die richtige Entscheidung gewesen.
Ja. Danke, ich hoffe, dass wir uns bald mal begegnen. Wir hatten ja schon mal, ich hatte eine Einladung zur goldenen Feder zu euch, da hatte ich Corona und so. Es ist immer irgendwie passiert, aber irgendwann laufen wir uns übern Weg und dann werden wir mal schön zusammen plüsch Hundertprozentig. Und wir können hier reden.
Auf jeden Fall. Ich freu mich mega drauf. Ich dank dir, hab 'n schönen Urlaub und bis hoffentlich ganz bald. Tschau. Tschau.
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