Cover: Denkfehler - All-In | Theresa Futh | BTS #01

Denkfehler - All-In | Theresa Futh | BTS #01

15. August 2024 66:39 Min. Zu Gast: Theresa Futh
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Worum es geht

In der ersten Folge von BTS spricht Theresa Futh über die Rolle von Emotionen als Orientierungshilfe. Sie beleuchtet, wie Gefühle als Leitplanken dienen können, um wahrzunehmen, wo man gerade steht und was einem wirklich wichtig ist.

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Autor: BTS - Behind the Story

Zu Gast

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Transkript

Ja, hallo und herzlich willkommen zu dieser Ausgabe des neuen Podcast Behind the Story. Mein Name ist Wolfgang Jung und ich freue mich, dich auf diese Reise mitzunehmen. Unterstützt wird dieser Podcast von Campics d e und Team digital d e. Obwohl ich schon viele Podcastfolgen aufgenommen hab zusammen mit Marco Jank, Grüße gehen nach Berlin. Ich glaube, das ist genauso heiß wie hier.

Und auch alleine bin ich heute trotzdem ganz schön aufgeregt, denn heute beginnt eine in Klammern meine neue Heldenreise, die Behind the Story Heldenreise. Wie schön, dass Du mich bei der ersten Folge begleitest. In jeder Episode möchte ich mit faszinierenden Menschen und oder bemerkenswerten Marken über deren Herausforderungen, Ziele, bemerkenswerten Marken über deren Herausforderungen, Ziele, Erfolge, über deren Heldenreise sprechen. In diesen Episoden teilen diese Menschen ihre Geschichten, damit Du daraus lernst und Du neue Perspektiven für dein Leben und dein Business mitnehmen kannst. Hoffentlich.

Denn oft sind's ja genau diese direkten Begegnungen und die persönlichen Geschichten, die persönlichen Gespräche, die uns wirklich weiterbringen. Ist also auch ein bisschen die Begegnung zwischen dir und meinen Gästen. Setz dich also jetzt 'n paar Minuten mit mir ans digitale Lagerfeuer und lass dich in diesem Podcast von den Geschichten und Erfahrungen meiner Gäste inspirieren. Schau mal 'n bisschen mit mir hinter diese Geschichten. Und wenn Du nach 1 Folge eine Idee hast, was ich besser machen könnte oder mir ein Feedback geben möchtest oder sogar eine Bewertung auf der Plattform, auf der Du diese Folge grade hörst, dann freu ich mich darüber.

Du findest mich digital überall. Ja, und nach diesem langen Intro freu ich mich heute natürlich ganz besonders auf meinen Premierengast Theresa Food. Theresa ist Director of Audience bei RP Digital, der digitalen Sparte der Rheinischen Post Mediengruppe. In dieser Rolle ist sie für die übergreifenden Themen Audience und SEO für die Contentportale des Unternehmens verantwortlich. Und wenn man sich die Expertise von Theresa anschaut, bei LinkedIn findet ihr sie natürlich und auch sonst überall, dann hat sie diese Bereiche SEO und Audience Development so zu ihrem Credo gemacht.

So hab ich's zumindest daraus gelesen. Und das hat halt auch die Ernennung zum Head of Audience bei RP Digital unterstrichen. Zum Zeitpunkt der Ernennung war sie laut der Quell, die ich recherchiert habe, 33 Jahre alt, also Respekt schon mal dafür. Und wenn man die Vita anschaut, dann hat sie da beeindruckende Brands drinstehen, wie zum Beispiel Thier online oder Bild d e. Darüber und über viele weitere Themen reden wir jetzt und jetzt darf sie endlich auch mal was sagen und muss nicht nur zuhören, herzlich willkommen am digitalen Lagerfeuer.

Herzlich willkommen, liebe Theresa Food. Ja, hallo, vielen Dank für die Einladung. Also ich freu mich sehr, mit dir über meine Geschichte zu sprechen und bestenfalls das ein oder andere Learning auch teilen zu können, bin ich kein Wort verlegen. Freu mich sehr, hier zu sein. Ja, Dankeschön, dass Du dich auf so das Abenteuer 1.

Folge auch eingelassen hast. Bin ich schon ganz schön stolz drauf. Also ja, vielen Dank. Ich hab 'n bisschen was über dich erzählt. Ich hab extra nicht so viel sozusagen Vorrecherche gemacht, weil's mir in dem Behind the Story Podcast auch darum geht, dass die Menschen ihre Weise selbst son bisschen beschreiben.

Deswegen würd ich doch einfach sagen zum Einstieg, liebe Theresa, wo bist Du jetzt grade? Wie geht's dir? Ich hoffe, es geht dir gut. Ich glaube, ja. Wo bist Du?

Und magst Du dich selbst 'n bisschen vorstellen? Ja, also mir geht's grad sehr gut. Ich mein, es ist superwarm. Wir hatten grad schon darüber gesprochen, aber ich kann Wärme ganz gut ab und ich bin hier in Berlin. Hier ist es auch sehr schön hell und schnuckelig und ja, wie ich schon sagte, Berlin.

Ich bin auch Berlinerin und ich bin auch sehr stolz darauf, das immer wieder so zu betonen, weil's offensichtlich so selten ist, dass es noch so eingefleischte Berliner gibt, die hier geboren sind, die hier aufgewachsen sind und ja, zugegeben seit über 10 Jahren ist das ja schon sehr anstrengend geworden. Aber ich hab ja immer wieder jetzt in meiner neuen Rolle die Möglichkeit auszureisen nach Düsseldorf, tief in den Westen zu meinen Kolleginnen und Kollegen von der Rheinischen Post digital, wo's mir auch grade sehr gut geht und ich grad in der, ja, neueren Rolle dann auch in der Director Audience und SEO mich befinde und das mit jetzt 34 Jahren. Okay. Also deine deine Position ist noch relativ frisch sozusagen. Genau.

Mhm. Ja, genau. Also ich bin ja rein reingekommen als Head Audience und in der Struktur hat sich das jetzt noch mal so gewandelt und durfte jetzt eben auch die Rolle des Director Audience SEO einnehmen. Orgain steht da im Fokus. Ich meine, ich hab den Hintergrund SEO.

Mhm. Aber dafür haben wir eben auch noch einen Bereich, den ich mitleiten darf, wo eben auch andere Kollegen mit in der Leitung sind. Ich hab auch den Videobereich noch und Audiobereich mit drinne, wo aber auch andere leitende Positionen noch mit drin sind, mit denen ich dann zusammenarbeite, die ich unterstützen darf als Führungskraft, thematisch natürlich grade im SEO noch mal 'n bisschen mehr unterstützen darf oder da auch als Sparringspartner dienen darf. Aber ansonsten versuche ich mich tatsächlich, das ist auch 'n ganz wichtiger Punkt für mich in der Entwicklung auch mit Staat in der Rheinischen Post gewesen, dass ich mich mehr auf das Thema Audience Development, wie auch immer man das natürlich definieren möchte. Ich weiß, ist grade selber für mich zu definieren.

Also noch mehr hin zu den Nutzern und sich auch mit Daten beschäftigen, die nicht nur SEO Daten beinhalten sozusagen. Okay, ich glaube, über die SEO Blase sind wir auch uns irgendwie mal begegnet. Ich meine, auf der Camping oder so damals. Genau, tatsächlich Camping 1. Konferenz, wo ich erstens war.

Mhm. Und zweitens auch, wo ich meinen ersten Auftritt hatte. Mega. Ja, siehst Du Damals hab ich für die BILD gearbeitet. So so verbindend ist das.

Und ich weiß noch damals, ich kann mich noch erinnern, das war abends und dann liest Du da irgendwo, oh, was saß am Nachbartisch oder so. Und dann sagte irgendeiner von den Kollegen und ich weiß das jetzt wirklich nicht mehr wer, aber sagte, da, die die die Theresa sagt, die ist für BILD, BILD d e zuständig, ja. Und es ging son Braun am Tisch durch. Nicht jetzt wegen des Mediums, aber so wegen der Verantwortung der Position und SEO und Head auf warst Du, glaube ich. Also ja, war war spannend.

Liebe Theresa, ich hab mir überlegt, damit die Menschen in meinem Format die Gäste immer 'n bisschen besser kennenlernen, habe ich sone Quick Fire Round mir überlegt, sone Schnellfragenrunde. Und ich hab mir auch ehrlicherweise vorher überlegt, stelle ich die Fragen schon vorher im Briefing oder stelle ich sie spontan? Und ich hab mich dazu entschieden, sie im Briefing zu senden. Das heißt, Du weißt schon, welche Fragen auf dich zukommen. Ich hab mir einfach gedacht, ich glaube, es ist unfassbar schwer, wenn man da nicht mal schnell, also wenn man da schnell antworten soll und nicht mal drüber nachgedacht hat.

Deswegen dachte ich mir, ich mach's meinen Gästen 'n bisschen leichter. Mal schauen, ob ich das so beibehalten. Heute mach ich's auf jeden Fall so. Ich würde einfach sagen, wir starten mal rein und ich bin sehr gespannt, was Du für Antworten für uns hast, okay? Heißt schnell auch schneller Antworten und kurze Antworten.

Genau, also idealerweise in einem Satz, aber es ist kein Muss. Also so nimm dir die Zeit, die Du brauchst zu beantworten. Okay, fangen wir an. Frage Nummer 1 in unserer Schnellfragründe. Was ist denn so dein Lieblingsbuch?

Aktuell achtsam morden oder das Kind in mir will achtsam morden von Karsten Dussel. Achtsam morden. Ja, das ist großartig. Das ist großartig. Das ist großartig.

Und jetzt merke ich schon, dass es mit den Kurzantworten eigentlich doof ist, weil jetzt hätte ich eigentlich schon Nachfragen, ja, ob's konkrete Anlässe gibt und so was, aber das lassen wir jetzt mal. Frage Nummer 2, welcher Ort inspiriert dich generell am meisten? Ich kann das nicht an 'nem Ort festmachen, sondern eher in 'nem Raum in mir. Ich muss ja auch bereit sein, dafür Inspirationen aufzunehmen. Aber um's kurz zu machen, ist auf jeden Fall sind Konferenzen, auch ne, wenn es jetzt sehr offensichtlich scheint, aber auf Konferenzen, wenn man dafür gerade offen ist, kann ich wunderbare Inspirationen für mich entdecken und auch inspiriert werden von anderen Leuten.

Also da, wo Menschen sind und wo ich auch grad dazu aufnahmefähig bin, da ist mein Ort der Inspiration. Weißt Du, was sehr schön ist an dieser Antwort? Dass das 'n Stück weit vielleicht auch erklärt, warum Audience Development dein Job ist, ja. Wenn Du mit Menschen gut kannst, wenn Du Menschen merkst, wenn Du ja solche Orte, wo Menschen sich versammeln oder Menschen Dinge tun, ja, dann ist das ja, passt das ja irgendwie matcht, finde ich, ja. Ja.

Das stimmt. Ich bin sehr daran interessiert, wie Menschen sich verhalten und warum. 3. Frage, was ist denn dein Lieblingsessen? Kuchen.

Punkt. Punkt. Also ich versuch mich davon fernzuhalten, aber am Ende des Tages, wenn ich ernsthaft so. Mega. Ich mag das so, wenn ich im Süden bin im Urlaub.

Und es gibt ja dann meist relativ scharfes oder gut gewürztes Essen, egal ob Du jetzt in Nordafrika bist oder in Zentralasien oder egal wo. Und da hinterher gibt's meistens ganz furchtbar süßen Kuchen, aber ich find den auch total lecker dann immer so diesen Kontrast. Also Kuchen, halten wir mal fest. Kaum zu glauben, aber Du hast es gesagt. Die 4.

Frage, der beste Ratschlag, den Du je bekommen hast? Ich hab viel über diese Frage nachgedacht, deswegen kann ich's jetzt leider nicht nur einen Satz beantworten, weil ich jetzt so mich nicht an einen konkreten Ratschlag erinnern kann, ne, so also per se, das ist der beste Ratschlag gewesen. Ich lerne immer aus den Geschichten von Leuten. Sie erzählen mir Geschichten, ich teile Geschichten und sie bringen ihre Seite der Geschichte darauf, erzählen, wie sie selber mit umgegangen sind und das nehm ich dann als Ratschlag. Und 1 ganz wichtiger, da noch konkret zu werden, ist durchaus das Thema Grenzen setzen und auch Vertrauen in einem selbst, wo ich Geschichten gehört hab, wie Leute für sich eingestanden sind und in Situationen, die die ich vergleichen konnte mit meinen eigenen.

Und das fand ich 'n sehr, sehr wertvollen Anreiz und dann im weitesten Sinne Ratschlag. Mhm. Ich hätte mir keinen besseren Gast für die 1. Folge aussuchen können, ja. Geschichten sind sehr, sehr gute Ratgeber.

Das stimmt, ja. Welche App benutzt Du am meisten oder am häufigsten? Also tatsächlich bin ich sehr vielen Slack unterwegs, weil es einfach unser berufliches Kommunikationsmittel ist und man da superviel Nutzungszeit halt so drinnen hat, auch wenn man manchmal mal unterwegs ist. Aber der Wahrheit die Ehre zu geben, ein von mir sehr häufig genutztes genutzte App ist TikTok. Ich bin nun leider son wirkliches TikTok Opfer geworden.

Ich konsumiere doch und man bleibt da hängen. Und ich habe schon sehr viel über auch Rezepte und Haushaltstipps und süße Hundevideos bin ich da sehr drinne. Muss ich zugeben. Okay. Guckst Du auch noch auf Bild d e, kleine Zwischenfrage?

Also jetzt nicht über die App. Tatsächlich immer mal wieder durch, ja, wenn man mal Recherchen hat, ne, auf die Seite, auf das Portal selbst, so wie auch bei vielen anderen Seiten. Es ist halt, ich es ist gewöhnungsbedürftig, wenn man jeden Tag auf die Bild schaut und damit auch jeden Tag zu tun hat, dann ist das alles ganz normal. Wenn man jetzt mit Abstand wieder auf die Bild geht, dann schreit's einen schon ganz schön an und das bin ich nicht mehr ganz gewohnt, ne. Es ist jetzt mal gar keine Bewertung, sondern es ist einfach nur eine Beobachtung.

Ist 'n anderer Stil in in eurer Gruppe wahrscheinlich. Ja. Ja. Ja. Absolut.

Okay. Bei Olympia ist ja grade vorbei und Du merkst, das Briefing hab ich geschrieben, als ich Olympia noch war. Bei Olympia würdest Du am ehesten zu sehen sein in der Sportart? Irgendwas mit 'nem Pferd. Ich bin jetzt kein Pferdemädchen per se, aber ich finde es total faszinierend, mit diesen Tieren zu arbeiten.

Das steht noch mal auf meiner Bucket Liste, mich wieder damit auseinanderzusetzen. Man lernt wahnsinnig viel über sich selbst. Ich find das sehr schön und ich find das auch spannend, wenn die da über irgendwas drüber springen. Da springt man innerlich mit. Also wenn, dann würdest Du mich wahrscheinlich mit irgendwas im Pferd sehen.

Du kannst wollten? Können es vielleicht übertrieben. Also ich kann mich auch ganz, ich kann ganz gut so die Grundgang arten, obwohl es Galopperlebnis hatte, als das Pferd bei 1 beim Urlaub das Pferd von der Reitlehrerin in den Po von meinem Pferd gebissen hat und das dann der Meinung war, loszugaloppieren und über Stock und Stein zu springen und ich bin oben geblieben. Also insofern ja, ich kann reiten. Okay.

Für mich faszinierend, wenn Du reiten sagst, meine Tochter reitet schon, die ist jetzt 17, reitet schon 5 Jahre. Ich hab sie eigentlich in den ersten Jahren immer begleitet und für mich so der Wandel von, 'n Pferd ist 'n Pferd als Außenstehender. Also sieht doch immer irgendwie gleich aus, ja. Hin zu mittlerweile erkenn ich an der Mimik und an der Gestik der Pferde, genau wie die drauf sind, aus unfassbar, was man über Pferde lernen kann in der Sportart. Also auch da Ja.

Meine Props hin. Was machst Du als Erstes, liebe Theresa und natürlich musst Du nichts beantworten, was Du nicht möchtest, hab ich dir ja auch schon ins Briefing geschrieben, aber die Frage Nummer 7, was machst Du als Erstes, wenn Du morgens aufwachst? Ich versuche, aus dem Bett zu kommen. Also ich würd gerne jetzt euch erzählen hier an dieser Stelle, dass ich direkt in meinem Traumtagebuch schreibe, da eine Runde Yoga mache und mir mit meinem grünen Smoothie da irgendwie den Tag starte. Aber ehrlicherweise, ich bin 'n krasser Morgenmuffel und da brauch ich einfach alle Energie am Morgen, zu kapieren, dass ich grad wieder am nächsten Tag angekommen bin und jetzt in den Tag starten darf.

Okay. Wenn's eine historische Persönlichkeit gäbe oder die Möglichkeit gäbe, eine zu treffen, egal ob lebend oder tot, also jetzt aktuell, wen würdest Du gerne mal treffen? Ich hab da 'n paar, wenn's okay ist. Ich mach's auch kurz. Nee, nee, nee.

Also zum einen son bisschen ausm literarischen Bereich ist das Richard Kapochinski. Das wäre auch 1 meiner Liste mit den Büchern gewesen, die ich sehr, sehr favorisiere. Es ist ein polnischer Journalist und Reporter. Er ist schon verstorben und grade seine seine Werke mit so kleinen Geschichten aus seiner journalistischen Welt, wo er die Dinge auch beobachtet hat, sehr gut geschrieben, sehr faszinierend. Und mich mit dem zu unterhalten, was natürlich jetzt nicht mehr möglich ist, fände ich schon sehr, sehr spannend, genauso wie Sir Peter Ustinov.

Der hat auch so eine Art und Weise, auch Dinge auf eine witzige Perspektive zu sehen, trotzdem auch auf eine optimistische. Und auf der musikalischen Ebene würde ich wahnsinnig gern. Ray Charles, Muddy Waters, John Lee Hocker, also alles, was so in diese Blues Richtung geht. Ich würd gar nicht mich nicht mit dem unterhalten wollen. Die soll eine wunderbare Musik machen.

Ich möchte dabei sein und das Genießen und die Atmosphäre mit wahrnehmen. Sie sollen im Hintergrund spielen, während Du mit Usti Nofredest, so. Ganz genau und politischen ist es tatsächlich auch auf den aus dem Hintergrund von meiner Vorstufen bei T-Online habe ich viel von meinem Chefredakteur über Merkel gehört, als sie noch natürlich in der Aufgabe war. Und ich fand es sehr faszinierend, unabhängig jetzt von der Politik, einfach auch als Person, wie sie Dinge geführt und geleitet hat, wie sie sehr bedacht an Dinge rangegangen ist. Das, was ich gehört habe, fand ich sehr faszinierend.

Und da das mal mit zu also oder damals miterlebt zu haben, wäre natürlich schon etwas gewesen, wo ich wo ich schon 'n bisschen was, wo ich schon innerlich 'n Gefühl gehabt hätte. Ich bin sonst kein Fan Wolf, aber das hätt mich schon hätt ich schon sehr spannend gefunden. Okay. Gibt's 'n Moment? Gar nicht.

Jetzt hab ich dir hätte fast eine Frage übersprungen, mach ich aber nicht. Denn was natürlich auch witzig ist oder beziehungsweise interessant, wenn Du Usynow hast und Kapochinski, hast Du 'n Lieblingszitat? Sorgen sind wie Nudeln, man macht sich viel zu viele. Kenn ich, ja, okay. Von wem ist das?

Weißt Du das? Ich glaub, ich hab das mal irgendwo auf 'ner Litwerssäule von irgendjemanden raufgekrickelt gesehen und dachte nur so, ja, passt halt einfach. Ich hab das Buch in meinem Regal stehen, definitiv, aber ich weiß grade auch nicht von wem es ist. Schauen wir mal nach, ja. Gibt's 'n Moment in deinem Leben, das muss gar nicht die Karriere sein, sondern generell im Leben, der dich sehr stolz gemacht hat, Abgesehen vom nächsten Dienstag, kleiner Insider?

Ja, vielleicht kommen wir noch dazu. Also was mich wirklich stolz macht, sind tatsächlich und da muss Das geht gar nicht nur ins Berufliche, sondern das ist 'n Part, der mich im im Beruflichen und im Privaten begleitet, wenn ich Teil sein darf von Menschen und ihren Weg, ich ihnen zur Seite stehen darf, wenn ich sie unterstützen darf und das ist jetzt nicht komplett altruistisch, sondern auch so dieses Feedback zu bekommen, hey danke, dass Du mir dass Du mir dabei gestanden hast oder hey, das den Weg bin ich jetzt eingegangen, weil weil Du mich da begleitet hast. Das find ich extrem wertvoll und das macht mich jedes Mal so stolz, wenn ich also für mein Leben und das ist irgendwie für mich eine hat das 'n weiteren Sinn, einen größeren Sinn. Und und das sind so die Momente, wo ich so was erlebe oder mal son Zitat von 'ner Kollegin damals fand ich online, die meinte, irgendwann, also es war wirklich ausm Nichts, meinte diese Theresa, also Du sagst ja immer die Sachen total nett und und klar und gut, aber widersprechen würd ich dir nicht wollen. Mhm.

Und das finde ich irgendwie so, es war nett, supernett gemeint und so in dem Sinne eben, hey, bringst Du's gut rüber, aber halt auch so deutlich, dass dass das jetzt nicht so vage ist und ich damit nichts anfangen kann, sondern dass ich das auch einfach abnehme. Und das ist natürlich auch mal gut, mal schlecht, aber ich, darauf bin ich auch in gewisser Weise stolz, wenn man das bezeichnen darf. Und sozusagen Menschen auf ihrem Weg zu begleiten, als Mentor tätig zu sein, passt auch wieder zur Audience Geschichte, ja, und passt auch supergut zu Storytelling, denn da ist der Mentor oft die wichtigste Person in in der Geschichte. Ja, schön. Wie wichtig sind denn generell Emotionen für dich?

Magst Du, bist Du eher 'n emotionaler Mensch und lebst Du das auch im Business aus oder sagst Du, nee, also Business ist schon sehr rational? Wie wie stehst Du da zu Emotionen? Ich finde, Emotionen können wunderbare Leibplanker an vielen Stellen sein, auch einfach zu spüren, wo steht man da grade? Was ist einem wichtig? Was ist einem nicht wichtig?

Ich bin schon dafür, das für wenig Drama zu haben, ne. Ich mag Eskalation sind wichtig, aber in in der beruflichen Welt, da kommen wir sicherlich auch noch mal zu, aber Dramen, da bin ich nicht son Fan von von überschwänglichen Emotionen, die dann auch einfach nicht zielführend sind. Da da bin ich dann schon sehr Straight. Ja, Straight unterwegs. Mhm.

Ich hab aber für mich auch in meiner Karriere und in meinem Privaten einfach erlebt, dass es auch eine wunderbare Leitplanke sein kann zu erkennen, mach ich geh ich hier eigentlich grad noch sozusagen den richtigen Weg. Und wenn ich jetzt so und so auf bestimmte Situationen reagiere und sehr emotional werde, dann stimmt da schon irgendwas nicht. Also darauf auch zu hören, das ist für mich wirklich eine gute Leitplanke geworden. Und ich mag übrigens auch die Emotion Wut mittlerweile. Ist auch relativ neu, weil sie sehr produktiv sein kann.

Das stimmt, ja. Wut hat 'n sehr, hat zu Unrecht 'n sehr schlechtes Image. Wut gegenüber anderen ist schwierig, aber Wut auf eigene Dinge oder auf 'nem eigenen Weg kann durchaus sehr, sehr zielführend sein, wie Du gesagt hast. Ja. Bin ich komplett bei dir.

Ja, dann sind wir dann fast durch. Die letzte Frage find ich, hab ich mir lange überlegt, ob ich die stelle, weil ich find die wahnsinnig schwierig, aber ich stelle sie dir mal. Was war das letzte Geschenk, das Du dir selbst gemacht hast? Ich schenk mir gern das Alleinsein. Ich liebe es auch einfach mal alleine zu sein.

Ich brauche das auch. Ich bin, wie Du ja schon rausgehört hast, sehr gerne unter Menschen. Ich spreche gerne mit Menschen, ich arbeite gerne mit Menschen, aber ich brauche auch sehr viel Raum und Zeit für mich und Erholung und die schenke ich mir sehr gerne, auch sehr aktiv. Das ist jetzt auch mit der neuen Rolle, wo ich in Düsseldorf bin, immer ganz gut, dann bin ich da im Hotel, kann mir den Tag gestalten. Den hau ich mir nicht auch mittlerweile nicht mehr immer komplett mit Abendveranstaltungen und Kollegen zu, was ich natürlich auch gerne nutze.

Sondern letztens erst war ich da jetzt im Sommer, bin dann da ins ins gelegene Restaurant gegangen, hab mir da 'n schönen Drink genommen, was Schönes gegessen, hab dann achtsam am Morgen gehört und bin durch Düsseldorf gelaufen. Und das hat mir superviel Energie geschenkt. Und das ist auch ein bewusstes Geschenk, was ich mir immer wieder mache. Der Patrick Wenke, 'n lieber netter Mensch, der der einzige deutsche Happyologe übrigens, der das in seinem Pass stehen hat und als, na, mal tatsächlich auch benutzt, Happyologe, Grüße hinaus an den Patrick, der sagt immer, schenk dir ein Rendezvous mit dir selbst. Einmal im Monat mindestens.

Geh einmal im Monat mit dir alleine essen. Nimm dir mal nur Zeit für dich. Tu mal nur schöne Dinge für dich. Verwöhn dich mal so, wie Du deinen allerliebsten Freund, Gastpartner, weiß ich was, verwöhnen würdest. Find ich cool, dass Du das auch intrinsisch schon machst sozusagen.

Mega. Ja, dann haben wir die 12 Fragen schon durch. Das war sehr aufschlussreich. Dankeschön dafür. Eine Heldenreise beginnt ja in der Regel und ich mach ja sozusagen diesen Storytelling Podcast auch son bisschen, die Heldenreise der Menschen rauszufiltern.

Und sie beginnt in der Regel mit der, also die die die Heldenreise nach Campbell beginnt in der gewohnten Welt des Mangels. Du hast immer irgend 'n Mangel. Umsatz passiert immer, wenn irgend 'n Bedarf da ist. Und der Mangel im Leben entsteht sozusagen in der Jugend. Also die Frage, die ich jetzt son bisschen abstrakt herleiten möchte, ist, Du bist nach der Schule irgendwie gestartet und ich glaube, ich kann mir nicht vorstellen, dass Du mit 16, 17, 18, 19, wenn Du aus der Schule kamst, gesagt hast, ich werd mal Director of Audience und SEO.

Erzähl doch mal so, wie war deine Intention? Was war so mit der kleinen in Anführungszeichen jungen Theresa, was hatte sie für Ziele und wie kam so die Wendung dann hin dahin, wo Du jetzt bist? Ja, tatsächlich, nein, ich hatte mir nicht vorher ausgemalt, dass ich jemals in der Suchmaschinenoptimierung noch Audience, also mal abgesehen davon, dass es das in der Form noch nicht gab und Suchmaschinenoptimierung bei Weitem nicht irgendwie in aller Munde ist, auch son Thema für sich. Ich wollte Journalistin werden. Das war mein oberstes Ziel.

Also ich wollte, also beziehungsweise eher auf der Metaebene wollte ich gern meinem Leben dahingehend Sinn, eben auch ja, die Demokratie zu unterstützen, ganz pathetisch, ne. Demokratie zu unterstützen, die Aufklärung zu unterstützen. Und das habe ich persönlich gesehen im Journalismus. Ich habe auch schon immer gerne Philosophie, Psychologie waren so meine Leistungskurse, das Deutsch, das war immer schon so mein mein Thema und hatte sone Vorstellung auch von Journalismus, der sehr, sehr romantisch war, wo man natürlich da mit großen Essays da aufwarten kann und ne, diese ganzen, ich erzähl immer die alten Handfrek Burger Schwarz Weiß Filme, wo die da in verrauchten Redaktionen sitzen und ewig an soner Story schreiben. Das ist natürlich nicht die Realität.

Erst mal so bin ich reingeschrieben und ich war mit 16, 17 tatsächlich an dem Punkt durch auch 'n totalen Zufall eigentlich, dass ich plötzlich diese Erleuchtung hatte, dass das mein Weg werden soll. Und dieses Metaziel hat mich sehr begleitet und ich glaube, ist sehr unterstützend und hat mich auch sehr gepusht, einfach immer weiterzumachen, auch wenn ich auf dem Weg dann abgebogen bin. Und während des Studiums der Onlinejournalistik, das habe ich dann halt studiert in Berlin, ich wollte auch immer in Berlin bleiben, da hab ich dann immer eine Kurve gefunden, nachdem ich 5 Jobs teilweise hatte, mein Leben zu finanzieren. Mir war's immer wichtig, selbstständig zu sein, hab ich dann über eine Kommilitonin hab ich lange drüber nachgedacht, den Werkstudentenjob wahrgenommen bei Axel Springer. Mhm.

Da ging es damals die Printübernahme. Lange drüber nachgedacht, weil das nicht mit deinem idealistischen Bild von Journalismus übereinstimmte oder? Ich bin mit Zeit und Tagesspiegel in Berlin aufgewachsen in meiner Kindheit, Jugend und das war auch so einfach so das Bild, was ich was ich hatte von Journalismus. Und da haben per se jetzt im ersten Moment nicht unbedingt sozusagen die Publikation von Axel Springer beziehungsweise dann natürlich im 'n konkreten Bild reingepasst. Ich kann aber jetzt schon mal vorwegnehmen, dass ich auch schon während meines Studiums gemerkt habe, dass die Dinge nicht schwarz weiß sind und was Journalismus auch bedeutet und hab auch während meiner Zeit bei bei Bild sehr schnell gesehen und gelernt, was fürn Handwerk dahintersteckt Und dass natürlich die Sprache, ne, der der Tenor, der da herrscht und der Umgang damit natürlich das eine sind und jeder da auch, also jede Publikation da auch ihren eigenen eigene Richtung hat und das kann man eben gut finden, nicht gut finden.

Mhm. Aber das journalistische Handwerk hab ich da sehr, sehr stark gesehen, ist mein Erleben dort gewesen und muss auch sagen, dass ich da sehr dankbar für bin. Und welche welche Momente oder Lektionen haben dich da auf diesem Weg von diesem von dieser von dieser idealistischen Sicht auf den Journalismus über das SEO bis heute so am meisten geprägt? Oder gibt's da irgendwas, wo Du sagst, okay, das ist eine Lektion, die vielleicht auch Hörer interessant finden könnten? Du bist ja dann mehrfach abgebogen.

Also ich hab dich ja damals sozusagen wirklich im SEO oder als SEO Expertin kennengelernt. Ich war in deinem Vortrag damals. Ja, und wie kam das so? Also ich kam ja dann in in den SEO Bereich auch sozusagen durch Zufall innerhalb dieses Werkstudentenjobs, weil die damaligen SEO Kollegen eben dann die Verschlagwortung ausgearbeitet hatten und das mit reingebracht haben und Studenten brauchten, die das eben auch manuell erst mal alles einpflegen. Und damit in dem Moment machte ich Bekanntschaft mit meinen dann zukünftigen Mentoren Und der hat mich sehr, sehr stark begleitet und ohne ihn und dann natürlich alle folgenden Personen, die dann sehr schnell folgten, hätte ich jetzt auch die Wege, die ich da eingeschlagen bin, nicht gemacht.

Der hat mich einfach mit, Du willst was sagen? Magst Du den nennen, den Namen oder ist es Natürlich, selbstverständlich. Ich wollt 'n bisschen die Spannung auf die da halten. Der hat mich auf jeden Fall sehr stark zur Seite genommen und mit seiner Begeisterung einfach auch für das Thema so eingenommen, dass ich gar nicht anders konnte, als ein Herz für SEO zu entwickeln. Und das war der Maximilian Moore, Mhm.

Der auch immer noch ein 1 lieber Freund von mir ist. Und wenn Veranstaltungen sind, sieht man uns wahrscheinlich auch in der Regel immer zusammen. Das hat sich bis heute gehalten. Und wir sind total unterschiedliche Menschen, aber dieser große, nette Mensch hat mich sehr gut aufgehoben und hat mich eben einfach in diese Welt reingebracht, auch in alle Netzwerkveranstaltungen und hat halt einfach auch gesehen, dass ich mich da auch direkt wohlfühle, ne und dass mir da dass das auch einfach gut passt Und hat mir auch das SEO Thema so richtig nahegebracht, weil das, was ich im Studium gelernt hab, war ehrlicherweise 'n toller Quatsch, also was SEO anging. Und ja, er hat mich da sehr begleiten und das ist auch das, was ich in den Zuhörerinnen und Zuhörern mitgeben möchte, auf irgendeine Art und Weise Supporter, Mentoren zu finden, die einen begleiten und die im einen auch oft das Selbstbewusstsein abnehmen.

Also gerade am Anfang der Karriere oder wenn man anfängt, sich mit solchen Themen auseinanderzusetzen, hat man ja nicht immer unbedingt das beste Bild von sich oder fängt an zu zweifeln. Es kommt immer aufn Typ drauf an, gibt natürlich auch sehr, sehr selbstbewusste Menschen, die da gleich lospreschen, aber ich hab auch in in meiner jetzigen Rolle und was ich einfach so gesehen hab an jungen, neuen Leuten, sag ich jetzt mal so in der Branche, ist da halt auch grad auf der weiblichen Seite sehr viel Selbstzweifel. Und wenn man so einen Mentor hat, der einen manchmal auch einfach ins Wasser schmeißt und das hat Max echt oft gemacht, der einen dann einfach so ins Wasser schmeißt und sagt, ich glaub aber für dich, auch wenn Du's grade nicht glaubst, dass Du dass dass Du das schaffst und auch wenn Du's nicht hundertprozentig schaffst, jetzt auch nicht der Weltuntergang, take it easy, ne. Also da ist er sehr entspannt und wenn man als selber nicht so entspannt ist, dann ist es total hilfreich, sich jemanden zu suchen, der schon nicht genau gleich ist, sondern der einen, wo man einfach eine Verbindung hat, der einen aber auch pusht und für einen auch manchmal am Anfang 'n paar Entscheidungen trifft.

Cool, ja. Was ich mir tatsächlich wünschen würde, ich bin jetzt tatsächlich 'n alter Hase in der Branche, 'n sehr alter Hase, 1 der ältesten und ich mach das auch wahnsinnig gerne, also als Mentor Menschen unterstützen, auf Bühnen bringen. Männer wie Frauen, Frauen wie Männer, das ist völlig wurscht oder oder männlich, weiblich, divers sozusagen. Ja, das ist mir total egal. Und ich würde mir einfach wünschen, dass die Leute tatsächlich ergebnisoffen, das ist ganz wichtig, einfach mal fragen.

Weil es gibt natürlich Situationen, wo ich keine Zeit hab, wo mein meine Last auch zu hoch ist, Agentur und Speaker und Moderator und Podcast und und und. Aber ich hab total Bock und ich hab viele Wege und ich weiß, dass viele in der Branche in meinem Alter genauso ticken oder ein bisschen jünger sogar noch, dass man sagt, okay, ich nehme gerne eine junge Leute an die Hand und bring die zur Camping, zum OBT, weiß ich wohin, ja, oder vernetzt die mit Menschen in ihrem Fachgebiet. Die Leute sollten einfach und das mal ein Appell, anschließend an deinen Tipp oder an deine Geschichte da einfach zu sagen, Leute meldet euch einfach an der Stelle, ja und fragt einfach mal nach. Du Wolfgang, kannst Du mir nicht helfen oder Theresa, kannst Du mir nicht helfen? Und dann kann's sein, man kann gerade nicht helfen, dann ist es auch okay, aber wenn ihr nicht fragt, wir können ja nicht rumlaufen und sozusagen ihn ansprechen, darf ich dein Mentor sein, ja?

Das Schöne ist an der Stelle jetzt Theresa und ich glaube 100 Prozent, dass Du das nicht absichtlich machst, aber wir befinden uns genau in der Heldenreise von Campbell. Da hat man also anfangs diesen diesen Mangel, man hat diesen in den in deinem Fall Lust auf Journalismus, der einen antreibt, ja. Und dann gibt's irgendwann 'n Ruf zum Abenteuer, der auslösende Wandel, das ist dann sozusagen dieses SEO Ding und dann trifft man seinen Mentor. Das ist exakt die Heldenreise, ja. Also ist richtig, richtig schön.

Jetzt würde ich gerne noch so mal 'n bisschen und wie gesagt, das gilt für alle meine Gäste und natürlich auch für dich, so privat, wie Du möchtest, würd dich gerne 'n bisschen über die Privatperson erfahren. Denn wenn man dich googelt oder wenn man nach dir sucht, dann findet man schon sehr viel über deinen Werdegang, über deine Karriere. Klar, wenn Du solche Brands in der Vita stehen hast, dann dann ist das sehr dominant. Mich interessiert auch son bisschen, welche Rolle spielen denn Familien, Freunde, so die private Sache in deinem Leben und ist das auch 'n Stück weit Basis für Erfolg? Ganz sicher, aber wie definierst Du das für dich?

Und ich impliziere gleich die Frage noch mit, wie balancierst Du das? Weil grade in so verantwortungsvollen Positionen, grade als Frau, sag ich jetzt mal ganz bewusst, auch in diesen jungen Jahren, ist es, glaube ich, total schwer, da wirklich diese, auch wenn das Wort son bisschen abgenutzt ist, diese Work Life Balance hinzubekommen. Wie machst Du das? Also ich fang mal mit dem Anfang deiner Frage an. Es waren ja mehrere da drinne.

Mhm. Mit der Familie. Für mich spielt Familie eine große Rolle, insofern, dass ich auch sage, ich würde für keinen Job der Welt, sage ich jetzt, meine Familie, also meine Umgebung und die Familie sozusagen verlassen. Ich hab, wie gesagt, ja bin Berlinerin und ich hab hier auch tatsächlich noch alle drumherum, meine Eltern, Ober-, Opa-, Partnerschaft, ne. Alles ist hier in Berlin und das ist mir sehr wichtig.

Ich hab hier meinen Nicht und meinen Neffen, die ich sehr gerne begleiten will auf ihrem Lebensweg und das kann kein Geld der Welt irgendwie gut machen. Deswegen war es auch für mich jetzt in der nächsten Rolle oder in der aktuellen Rolle, in der ich bin, von vornherein kein Thema, hey, wir können das auch remote, können wir das remote lösen? Beziehungsweise das ist das ist mein mein Rahmen, den ich irgendwie geben kann. Seit ihr ist das was für euch? Und das war dann auch von vornherein klar und hat sich dann nur sehr schnell entwickelt, dass ich einmal in 'ner Woche einmal im Monat da auch auftanze, aber anderes Thema.

Jedenfalls die Familie, wie gesagt, sehr, sehr entscheidend für mich und was mit dazugehört, ich bin auch ein religiöser Mensch, ich bin Christin. Das hat mich schon mein ganzes Leben lang begleitet. Ich hatte auch schon früh mit 15, 16 Jugendleiterin geworden, daher kommt dieses Führungsthema auch sozusagen schon von ganz, ganz früher hin oder das mit Menschen zusammenarbeiten. Und auch wenn es mir jetzt in meinem beruflichen Alltag überhaupt keine Rolle spielt und viele Menschen das auch auch Leute, die ich schon sehr, sehr lange kennen, gar nicht kennen, weil man einfach nicht durch Zukunft auf dieses Thema kommt oder ich jetzt ja auch religiös hausieren gehe. Und das sind die Werte, die dahinterstecken, die mich auch sehr die mich sehr immer wieder auch setteln.

Also es gibt Situationen, wo man so sehr im Business ist, so sehr auch, ne, wenn man dann auch viel mit den Geschäftsführungen zu tun hat und bestimmte Blickwinkel auf die Dinge. Dann geh ich aufn Familienfest und dann waschen die mir aber hart den Kopf, wenn das son bisschen abgefahren ist oder wenn das son bisschen weiter weg von dem Menschen ist, alle im sozialen Bereich und zack, kriegst Du da eine rüber. Und das ist wunderbar, weil ich dann auch mit ganz vielen unterschiedlichen Menschen in meinem persönlichen Leben zu tun habe, eben nicht nur mit 1 Onlinemarketing Bubble, sondern auch sehr stark im sozialen Bereich, im Handwerksbereich, komplett unterschiedliche Lebensrealitäten und das hilft mir ungemein, immer wieder mich zu setteln und glaube ich, auch für meine Qualität dann in der Arbeit 'n gewissen Abstand zu finden und da auch irgendwo eine, ich glaub auch, dass man's macht eine Runde von meiner Ausstrahlung aus, dass ich diesen Background habe. Mhm. Genau.

Und Du hattest auch nach der Balance gefragt Genau, wie Du das balancierst, diese ganzen Wie ist das alles balanciert? Ja, Führungspositionen, sicherlich 'n anstrengende, auch zeitlich beanspruchender Job und dann eben, jetzt hast Du ja grade selbst noch gesagt, dieses soziale Engagement, Familie et cetera, wie wie funktioniert das alles? Ja. Also Balance ist schon mal etwas, was man nicht die ganze Zeit haben kann. Das möchte ich auch oder kann ich auch schon mal so aus meinem Leben, aus meiner Lebenserfahrung und auch meiner Karriere im im Kontext meiner Karriere auch den Leuten vielleicht am am Anfang stehen sagen.

Die ganze Zeit Balance herrscht auf gar keinen Fall so. Es wirklich gut gelernt. Wo fange ich da an? Überlege ich grade. Wodurch hast Du's gelernt?

Also was was hat Es ist wahrscheinlich die Umstände, schätze ich mal. Ich mein, im Endeffekt Du könntest ja organisieren irgendwie, ne? Genau, also ich habe viele Jahre lang grade eben auch mit Einstieg bei T-Online, das war eine sehr, sehr interessante, wahnsinnig spannende Zeit von wirklich mehr oder weniger 0 auf 101 Redaktion mit in Berlin neu zu gründen. Wir haben ja damals die Redaktion wurde komplett neu in Berlin aufgebaut. Ich war mit 1 der ersten Mitarbeiterinnen und hab deswegen neben SEO ganz viele andere Bausteine gelernt und bin mitgekommen und hab mit Leute eingestellt und haben irgendwie kein Büro gehabt und dann haben wir 1 gehabt und dann hat sich das immer weiter aufgebaut.

Es war eine wahnsinnig intensive Zeit. Ich hab mir das auch gesagt, hey, da gehst Du jetzt all in. Viel mir auch nicht schwer, weil das hat einfach superviel Spaß gemacht und ich hab eine Lernkurve gehabt, die kriegt man sonst nicht und das war schon eine ganz besondere Gelegenheit. Nur wenn man das 2, 3 Jahre lang macht, dann kommt man ganz schwer wieder aus diesem Rhythmus raus. Also wenn Du mich fragst, hey, was sind deine Hobbys?

Das kann ich dir auch erst seit 2, 3 Jahren überhaupt beantworten, weil ich davor keine hatte. Das hab ich aber noch nie gehabt. Also ich war noch nie in 'nem Verein, ich hatte Musikunterricht 7 Jahre lang, wurd ich mehr oder weniger genötigt zu, aber ein richtiges Hobby, so in dem Sinne hatte ich nie. Ich hab mich immer schon sehr verwurzelt eingefleisch gefühlt, auch mit meinem beruflichen Werdegang, hatte die Idee, dass das zusammengehören sollte, weil ich ja viel Zeit in in den Beruf investieren will. Das soll ja auch 'n sinnhaftiger Beruf sein, insofern darf ich da auch all in gehen.

Das war aber 'n Denkfehler, bin ich jetzt der Meinung. Ich glaube schon, dass es sehr wertvoll ist, wenn man da auch eine Trennung schafft, damit man nicht dazu neigt, in die Überidentifikation zu gehen mit dem Unternehmen. Und das sehe ich auch immer wieder bei jungen Führungskräften das Thema, dass sie sich mit ihrem Produkt identifizieren und dadurch dann auch schneller angegriffen fühlen und dann gar nicht mehr in der Balance sind. Mhm. Und auch alles, was sie sonst noch ausmachen, son bisschen aufgeben.

Und das hab ich vor 'n paar Jahren für mich gelernt, wo ich einfach in der in der Situation stand, dass ich gemerkt hab, okay, dass viel Arbeit, aber wenig eigene Weiterentwicklung, ne. Viel Arbeit, wenig Entwicklung und eine Form auch von Langeweile. Und ich wusste dann auch gar nicht so genau, ist dies ist das nicht mehr spannend für mich? Ist das Thema durchgespielt? Oder brauche ich neue Impulse?

Also das war eine 1 auch eine Krise tatsächlich, ne, mit der man dann 'n Weg finden muss und einen Weg, den ich gefunden habe dafür, war im ersten Schritt tatsächlich mich sehr, sehr stark auf darum zu kümmern, zu sagen, okay, wie was baue ich nebenbei noch auf? Also einen Privatleben, 'n Hobby anzuschaffen, neue Projekte anzuschaffen und mal kurz wirklich da rauszugehen, halt auch einfach wieder Raum, Energie und Inspiration für meine Arbeit zu finden, weil ich will den geilen Job machen, aber ich will auch das noch in 'n paar Jahren schaffen. Und unsere Branche neigt dazu, dass man sich sehr einnehmen lässt und dass man dann auch an seine Grenzen stößt. Also hab ich 'n sehr starken Blick darauf bekommen, mich selbst zu optimieren in meinem privaten Umfeld und hab mir Hobbys angeschafft, ja. Ich hab auch noch mal komplett an eine Ernährung geschraubt.

Ich habe aber maß, also auch wirklich nachhaltig, nicht so diese aktionistische eine Sache, sondern wirklich hinzugehen, was bedeutet mir was? Und hab Hobbys aufgebaut. Ich gehe jetzt tanzen, lateinian amerikanischer Tanz. Ist etwas, was mich leider da ist wieder das Thema Musik drinne, was ich sehr schätze. Und ich hab auch einzelne Projekte, wo auch eine lange Liste ist mit weiteren Tätigkeiten, wo ich aber dann auch gelernt hab, ich kann nicht alles auf einmal machen.

Da bin ich dann schon wieder der Ehrgeiz, der mich dann sogar im Privaten plötzlich gepackt hat, wo ich dann gesagt hab, ja, ich mach jetzt mal meinen Führerschein, darüber haben wir gerade gesprochen. Genau, im Vorgespräch, ja, ja. Nächste Woche Prüfung endlich. Ich hab auch nur 3 Monate auf die Prüfung gewartet. Und das sind sone Ereignisse, die mich dann auch von 0 auf 100, also von, ich nehm mal als Beispiel von dem von dem Führerschein und ich komm gleich darauf, was das für die anderen jetzt vielleicht für 'n Mehrwert haben kann.

Ich bin am Anfang auf 'nem Feldweg aufm Schleifpunkt mit 5 kilometer per stunde gebrettert und ich dachte, der nächste Baum ist meiner. Ich konnte mir im, und das war vor 2 Jahren, ich konnte mir im Leben nicht vorstellen, wie ich jemals mit 180 noch irgendwelchen Sachen, noch mit 10 kilometer per stunde irgendwo lang düsen soll. Und mittlerweile, es ging dann wirklich sehr schnell, war auch diese, okay, ich hab auch gar keine Angst auf der Straße, interessant. Ich kann das ganz gut managen und ich kann jetzt eben auch mit 180 Sachen auf der Autobahn fahren. Es ist einfach kein Problem.

Und dieses Erleben, grade nicht in den Zwanzigern, sondern dann in den Dreißigern von ich kann von 0 auf 100 was beginnen und ich kann darin auch erfolgreich sein und auch wenn beim Tanzen Ich sehe am Anfang, es sah echt gruselig aus, als ich da veranstaltet habe, aber irgendwann kommt dieses Körpergefühl und dann sieht das gut aus. Und dieses Erleben von Veränderungen und von neuen Dingen lernen und das auch dann wieder in den beruflichen Alltag zu bringen und da auch 'n Selbstbewusstsein zu schaffen, das kann einem auch eine Motivation, einen Push geben und diese Balance eben diesen Bereich erst mal zu stärken. Und meine Balance, die ich jetzt halte, ist, immer wenn ich merke, ich habe keine Energie mehr, das, was ich geplant habe, an diesen anderen Tätigkeiten auszuführen, also zu sagen, ich bin, also 'n bisschen Disziplin gehört zwar immer dazu, aber ich bin echt zu fertig, ich brauch irgendwie jetzt nur Ruhe. Mhm. Dann weiß ich schon, oh oh Okay, da stimmt die Balance nicht.

Da stimmt die, genau, da stimmt die nicht. Es geht nicht darum, da ist man am Anfang, wenn man so was aufbaut, wenn jetzt der ein oder andere Hörer oder Hörerin da jetzt dabei ist und sagt, ja gut, dann fang ich damit mal an, das kann erst mal extrem werden. Aber wenn man dann irgendwann da son son Rhythmus für sich gefunden hat, dann kann man wirklich auch wieder supergut 2, 3 Wochen hart ranklotzen und hat wirklich gar keine Balance. Mhm. Aber man man hat Spaß und man kriegt aber durch eben diese Signale die Kurve wieder, hat dann wieder Raum.

Das ist ganz normal. Das sind die Wellenbewegungen, die wir alle haben sollten, nur 2 Jahre lang einfach nichts anderes oder 3, als den Job im Kopf haben kann, weil dem einen oder anderen sicherlich zu Problemen führen muss nicht. Ja. Und das ist mein mein Balanceweg. Also auch jetzt, ich hab mehr, aber ich hab so viele Impulse, dass wir, also wir würden gnadenlos überziehen.

Ich ich verkürzt das mal 'n bisschen. Auch hier sind wir wieder komplett bei der Heldenreise, weil Du gehst so, Du hast son Entscheidungskampf im Inneren, bleibe ich bei all in oder muss ich nicht doch mal jetzt, ist das für mich eigentlich der richtige Weg? Und dann trinkst Du so in diese Höhle vor, ja, und Du weißt, okay, ich probiere jetzt was, ich setz mich jetzt in dieses Auto und dann machst Du das und irgendwann merkst Du, das funktioniert. Ich lerne das. Ich kann das und dann bekommst Du die Belohnung, das nennt man in der Heldenreise die Ergreifung des Schwertes, ja.

Du hast jetzt das Lenkrad in der Hand und jetzt geht's ab und dann wird auch mal 160 gefahren oder so. Also das ist einmal die Heldenreise total geil abgebildet. Aber was mir noch, was ich noch ergänzen wollte zu dem, was Du gesagt hast, liebe Theresa und das finde ich total gut, dieses All in Ding. Und ich glaube, das ist auch 'n wertvoller Impuls vom Podcast jetzt. Ich hab ja auch eine Agentur hochgezogen, gut 'n kleines, eine kleines Unternehmen, aber ich hab auch über Jahre mit Familie, aber trotzdem wirklich all in bin ich gegangen sozusagen.

Und ich hab da noch 'n Aspekt, der auch ähnlich wie deine Ausführung dazu animieren soll, dazu nicht all in zu gehen immer. Es gibt sicherlich Phasen, wo das Sinn macht, aber weil ich habe gemerkt zum Beispiel als Führungskraft in meiner eigenen Agentur bin ich, wenn ich immer all in bin und immer mit der Agentur zusammen bin und nie wirklich komplett loslassen kann, überfordere ich auch das Team. Weil ich, selbst wenn ich für mich langsam bin oder in der Entwicklung Dinge langsam erkläre, die da bin ich im Kopf ja schon 5 Schritte weiter, muss ich trotzdem mich ja an der Geschwindigkeit des Teams orientieren. Und ich finde, man verliert das, wenn man son Workaholic ist und so tief drin und die Leute natürlich zurecht eine Work Life Balance haben, dann dann dann wird dieses Delta sehr groß zwischen dir und deinem Team und das ist gefährlich. Deswegen ist allein aus dieser unternehmerischen Entwicklung ist schon wichtig, dass man selbst auch Mensch bleibt, sag ich mal und Hobbys hat und 'n Privatleben hat und andere Dinge tut.

Also Absolut und ich find das noch mal 'n ganz wichtigen Punkt, den ich auch teilen kann, als Führungskraft viel beobachtet habe und auch lernen musste, dass eben Führungskraft sein, nicht heißt, alles irgendwie auf 3000 Prozent zu machen. Weil es gibt Leute, das hab ich auch erst lernen müssen, ne, diese Vorbildfunktion. Die wollen dir nacheifern. Also ob Du willst oder nicht, ob Du's selber so siehst oder nicht, aber in der Regel hast Du in dieser Rolle und wenn das dann auch gut läuft, schon einfach diese diese Funktionen. Und dann gibt es welche, die dir nacheifern wollen.

Und das kann richtig doll schiefgehen für die für diese Menschen, weil wir alle auch unterschiedlich sind. Was auch grundsätzlich übrigens son Tipp ist, ich hab's auch mal versucht, jemanden nachzueifern, ist auch grandios schiefgegangen, weil er eine ganz andere Background hatte und Energielevel hatte und das Ganze immer's einsetzen konnte, aber ich war so fasziniert davon, dass dieser Mensch alles erreichen kann und konnte und wie wenig Schlaf, der in seinem Leben braucht. Ich brauch recht viel Schlaf. Mhm. Und das tast nicht, das kann man nicht zusammenführen.

Aber als Führungskraft hat man dann noch mehr die Verantwortung, eben auch zu schauen, okay, ich ich hab tatsächlich auch manchmal Sachen vorgegeben, dass die schwierig sind, obwohl sie's dann nicht waren. Also Situationen grad im Kontext mit Corona, grad am am Ende hab ich das relativ gut so für mich persönlich verkraften können und hab dann quasi in der bin in die Vorleistung gegangen, hat gesagt, na ja, das ist auch wirklich sehr, sehr schwer. Ich hab's gar nicht so empfunden, aber ich hab gesehen, dass es die anderen so empfinden. Deswegen hab ich dann das für mich angenommen und gesagt, ich finde es auch schwer, so und so damit umgehen. Einfach diesen diesen diesen Raum mit einzunehmen und da muss man manchmal auch auf unbedingt sein Ego und seine, ich bin da irgendwie so und ich muss jetzt hier irgendwie durchziehen.

Das stimmt überhaupt nicht. Als Führungskraft muss man aus meiner Sicht genau darauf achten, weil sonst kannst Du auch gar nicht die Ergebnisse von den Leuten bekommen, die Also wenn man mal rein unternehmerisch denkt, Mhm. Dann kriegst Du ja auch gar nicht das, was Du brauchst, außer dein Ego zu schmeicheln, weil Du's irgendwie schaffst. Schaffst Du's wirklich? Schaffst das wirklich für noch mal eine andere Frage, aber Aber für die Teammynamik und für die Leistung der gesamten Gruppe ist das eher kontraproduktiv.

Da bin ich komplett bei dir. Theresa, lass uns noch mal 'n bisschen auf deinen Job gehen. Das soll ja kein Business Podcast im eigentlichen Sinne sein, aber ich möcht trotzdem noch mal kurz so drüber reden, welche Ziele Du verfolgst. Ich fand die ehrlicherweise fand ich die Combiseo, aus der Du ja kamst und da hast so hatt ich dich ja auch im Kopf. Und ich muss auch dazu sagen, Du hast auch perfekt gematcht zu meinem Wunsch Gast, weil ich wollte 'n Gast haben, bei dem ich weiß, dass er eine extrem hohe Expertise hat und dafür stehst Du einfach auch in meiner Wahrnehmung, ja.

Das war immer so, egal wann ich irgendwo mitbekommen hab, dass über dich geredet wurde. Und die Vorträge, die ich von dir gesehen hab, war immer alles echt wirklich, wirklich toll. Deswegen auch da noch mal meinen meinen Dank an dich. Aber ich wollte auch jemanden als ersten Gast haben, den ich nicht so gut persönlich kenne, ja. Also das war mir ja ganz wichtig, weil ich kenn halt unheimlich viele Leute und dann ist der Talk auch son bisschen Friendship und das war für mich schon sehr wichtig, jemanden einzuladen, mit dem ich jetzt nicht vierzehntägig irgend 'n Zoom Call habe.

Und das haben wir tatsächlich nicht. Trotzdem für mich ganz spannend, diese Kombi SEO, aus der ich dich kennengelernt habe und Audience Entwicklung. Also ich liebe alleine schon diese Jobbeschreibung, weil ich finde, es ist so geil, ja. SEO ist sozusagen die eine Seite, wo Du dafür sorgst, dass Du sichtbar wirst, dass Du auch Metriken bekommst, wo die da auswerten kannst. Du siehst, was funktioniert, was nicht.

Aber eigentlich machst Du ja eine Audience Entwicklung. Und vielleicht sagst Du da noch mal 2 Sachen zu, wie Du das so verbindest. Und was mich auch interessieren würde, natürlich und jetzt kommt das böse Wort mit k, einmal im Podcast wenigstens vor, natürlich auch so im Kontext von KI, wie verändern sich sone Mediengruppe auch? Also das wär für mich jetzt auch noch mal spannend aus deiner Sicht. Also die Kombination ist für mich auch total natürlich SEO und Alliance Development.

Ich kenn auch einige, die sich quasi aus dem, ich erinner mich ich denk da grade auch an den Kollegen Olaf Seidl von der Zeit, der eben auch mit diesen diese Rolle mit im Titel hat. Ich weiß aber auch, dass viele das unterschiedlich interpretieren, je nachdem, von welcher Richtung sie dann eben gekommen sind, was für 'n Schwerpunkt sie haben. Und ich komm eben aus dieser Content SEO Schiene, auch mal vormals technisch, aber das hab ich 'n bisschen weiterentwickelt, der ins ins Contentbereich, hab da eher meine Stärken und eben in der Teamführung und der Prozessentwicklung und eben mit den Nutzern und Redakteurinnen und Redakteurinnen zusammenzuarbeiten. Und daher ist es für mich wirklich so ein total logischer Weg, auch da sehr aus der Suchmaschinenoptimierung, wo wir ja schon per se als Suchmaschinenoptimierung sehr nah am Nutzer dran sind und mit den Daten, die wir von Google haben, ob's Google Trends ist, News ist, ob's die GA, GSC, Alt, ne, alles dabei, wo wir ja schon immer wieder gucken, was ist der Nutzerintent? Was braucht's jetzt?

Wie bauen wir diese Landingpage an, ne? Also das Spielchen, was wir ja alle schon sehr lange gespielt haben und immer wieder spielen und auch im Laufe der Jahre immer wichtiger geworden ist, auf die Reaktion der Nutzer einzugehen, Mhm. Die Autorenschaft in den Vordergrund zu stellen und so weiter und so fort, also ganze Klaviatur. Und dem jetzt quasi noch 'n Schritt weiterzugehen und zu sagen, okay, mich interessiert es aber eben nicht Also klar, ich nutz diese Daten mit, aber welche Daten habe ich selber noch als Medium, auch von den direkten Nutzern, von meinen Stammnutzern? Was haben die für Was gab's da schon für Umfragen?

Was gibt es da für eine bestenfalls auch Community, die aufgebaut worden ist mit der Redaktion? Was haben die Vermarkter auch zum Beispiel, die ja auch viele Daten nutzen, zu wissen, wo schalten sie die Vermarktung? Welche Gruppen wollen sie erreichen? Jeder hat da irgendwie schon seinen Angang quasi mit Audience Development oder sich mit der Zielgruppe zu beschäftigen. Und für mich ist eben dieser Schritt zu sagen, okay, ich komm aus diesem SEO, wo's ja schon immer viel den Nutzer ging, wo ich schon viel mit Daten gearbeitet habe, aber ich bin immer auch an an an der kompletten Klaviatur interessiert und die brauche ich auch.

Also man ist ja auch als SEO oft mit Schnittstelle an vielen Stellen. Man redet mit der Technik auch wirklich im tiefsten Sinne, dann redet man aber auch mit dem Vermarkter, man redet aber auch mit, grade mit der Redaktion logischerweise, jetzt in meinem Fall. Jeder Man man muss eigentlich mit allen zu tun haben und die auch immer wieder überzeugen. Also wir reden ja auch davon, dass man als SEO immer sone Überzeugungsarbeit zu leisten hat an vielen Stellen. Und dass man als SEO immer sone Überzeugungsarbeit zu leisten hat an vielen Stellen.

Und das passt natürlich, finde ich persönlich, total gut, ihm den nächsten Schritt zu gehen, der schon lange, lange nötig war und den auch viele schon erkannt haben und manche behandeln ihn schon stärker, manche weniger, sich wirklich noch mehr mit den Nutzern auseinanderzusetzen und eine ehrliche Verbindung. Grad im Publizistischen sehe ich immer wieder und hab jetzt auch in den letzten Jahren auch noch damals bei T-Online, wo wir gesagt haben, eigentlich brauchen wir 'n viel engeren Kontakt mit den Leuten. Die Redakteure müssen aus ihrer Bubble raus, so versuchen wir ja auch schon immer mit den Nutzerdaten, ne, dass wir sagen, hier guckt mal Google Trends und so und jetzt interessiert die Leute, wollen schon in Mitte Dezember wissen, wann sie abnehmen, also wie sie abnehmen, noch nicht erst Anfang Januar, ne, da ist schon der Peak, dieses ganze Wissen zu vermitteln und zu sagen, okay, ich guck noch mal nach allen Daten, guck mir wirklich meine Kernzielgruppe an und will dann noch mal eine Potenzialzielgruppe aufbauen und damit dann mit diesen ganzen Informationen in den verschiedenen Sichtweisen, die ich zusammensuche, dann Expertise aufzubauen zu sagen, dass jedes Produkt jeden weitere Entwicklung, dass die immer routiniert im Zusammenhang steht mit den Nutzerdaten, die sich die ganze Zeit entwickeln, wo wir die ganze Zeit nachfragen, in die quantitativen und qualitativen Daten auch reingehen.

Und da ist auch 'n ganz, ganz starker Kreuzungspunkt für mich mit dem mit der ganzen UX Abteilung. Also das ist sehr, sehr, sehr bunt gemischt und das gibt mir auch wieder so richtig Leidenschaft und Spaß. Erstens, weil da 'n Bereich drinnen ist, wo ich echt sage, gar keine Ahnung heute. Da muss ich da will ich jetzt auch erst mal aufbauen und so müssen wir 'n paar Sachen ausprobieren. Und aber auch, da habe ich schon Ahnung, das kann ich mit reinbringen.

Das ist für viele immer noch son kleines, ne, Fragezeichen und ich kann auch in den Schulungen oder in den Themen das alles gut miteinander verwursteln, weil wir meistens auch Audience SEO sehr ähnliche Ziele an der anderen Stelle haben. Das passt dann halt auch noch mal perfekt. Das lässt sich dann auch ziemlich gut aufbauen. Ja, mega. Also ich finde eigentlich ist es schade, also nicht schade, sondern es ist eigentlich, es sollte selbstverständlich sein sozusagen, immer in in Nutzerorientierung zu denken und immer in Nutzer, wie soll ich sagen, in den in den Zielgruppen zu denken.

Und das darüber reden wir ja auch schon, solange ich mich erinnern kann in der Branche und im Marketing generell, aber es ist tatsächlich heute immer noch nicht überall das Maß der Dinge, sag ich jetzt einfach mal. Es gibt andere KPIs, die da vielleicht noch wichtiger sind. Finde es total cool. Lass doch noch mal so ganz kurz so einen pragmatischen Case raus. Also jetzt keine Betriebsgeheimnisse natürlich, aber so von diesem Abstreckten Weg, was konkret machst Du?

Also ihr habt Nutzerzahlen und ihr seht, okay, keine Ahnung, diese Magazinform oder diese Artikelserie oder dieser Bereich unseres Contents wird besser angenommen oder schlechter. Und gleichst Du das dann mit Audience Daten ab oder was konkret machst Du dann da an der Stelle? Also, so konkret wie möglich zu werden, was mache ich gerade? Also erst mal habe ich angefangen zu sammeln, wirklich wo in welchen Projekten stecken wir gerade drinne und wo habe ich welche Daten? Also ich bin zu den zu den unterschiedlichen Bereichen gegangen und hab gesagt, was habt ihr da an Nutzerdaten und können wir die benutzen und kann ich da auch mal 'n bisschen reingeschult werden?

Weil da gibt's auch so Planning Tools, so mit denen ich noch nichts zu tun hatte. So und dann guck ich mir an eben vor allen Dingen auch im in der Redaktion oder hab ich jetzt eben gemacht, was sind da so für Schwerpunktthemen? Woran arbeiten Sie gerade ganz besonders oder wo sehen wir auch die ganze Zeit schon Potenziale? Natürlich auch mit Hinblick dessen, was wir im SEO identifiziert haben, wo wir was wir im SEO identifiziert haben, wo wir 'n Schwerpunkt drin haben, aber auch, was hab ich denn eigentlich da für Leute vor Ort? Ich kann ja 'n wunderschönes Thema raussuchen, wo viel Potenzial hinter steckt.

Wenn ich aber nicht die richtigen Leute dafür habe, die richtigen Autorherrschaft dafür habe, dann kann ich das auch mal Das kann sein lassen. Was ist Mhm. Genau und was ist der Kern des Produkts eigentlich? Und da bin ich grade zum einen im im Sportbereich, glaube ich, kann ich das kann ich schon so sagen, im Sportbereich und einmal auch im lokalen Bereich 2 größere Projekte, wo es darum geht, auch tatsächlich auch 'n bisschen unterschiedlich angegangen, sowohl einmal mit der Redaktion einen neuen Weg zu gehen, auch wie wir in die Planung von diesen Themen gehen, in die Struktur, in den Prozessen reingehen, wie die Leute miteinander zusammenarbeiten, aber noch die größere Herausforderung, wo ich jetzt bin, was für mich auch neu übrigens ja wieder ist durch die Online, wo ich ja auch noch Print noch als Thematik mit drin hab. Also das ist jetzt nicht mein Fokus, aber das ist eine Realität, ne, aus 'ner Redaktion, die sich digital und Print eben kümmern muss und das macht's natürlich nicht leichter.

Insofern müssen wir da ja mal schauen, wie arbeitet wird da zusammengearbeitet und wo legen wir die Schwerpunkte drauf? Was lassen wir sein? Welche Themen? Wo muss man auch auf Einzelstimmen von Nutzern sagen, ja, verstehen wir, aber ehrlicherweise bringt uns nichts. Also wir sind ja jetzt auch nicht ja die Vereinsseite sozusagen von denen, ne.

Das muss dann Wir müssen ja auch gewissen gewissen Zielen müssen ja auch bestimmte Rechnungen tragen und gleichzeitig wollen wir natürlich den größtmöglichen Nutzerschaft, auch wenn es sowieso ja schon nischig ist, da eben das bestmögliche Erleben geben. Und dortdrin auch zu gucken, welche Produkte braucht es, sind die Seiten überhaupt zur Stehen die zur Verfügung? Sind die überhaupt für die Nutzer sichtbar? Was haben die eigentlich all die Jahre schon gesagt, das wieder hervorzuholen? Das ist grad auch meine Tätigkeit.

Mhm. Und das in dem Produkt überführen und mit der Redaktion auch gemeinsam zu philosophieren, wie können wir das auch in den Alltag mit reinbringen? Da bin ich grad in 'nem besonderen Projekt, das ist über Taaby Stakes Europe. Das ist ein Projekt, wo es auch Fokus auf Nutzerschaft geht, was von der Initiative für Ich kann grad gar nicht die Abkürzung genau wiedergeben Egal. Von Tavis Stakes Europe, aber von der IFA, genauso.

Mhm. Auf jeden Fall, da arbeiten wir eng mit der Redaktion zusammen oder ich grade eng mit der Redaktion zusammen, wirklich zu überlegen, auf wen wollen wir uns konzentrieren und testen das jetzt einfach mal aus? Also wir haben da eine bestimmte Potenzialzielgruppe, die dann prinzipiell sagen, die wollen wir eigentlich auf der Seite haben. Wir geht Pferd, ne, wir ziehen mal das Pferd von der Seite auf und überlege mir, was bedeutet das eigentlich? Wie sehen die aus?

Was welche Fragen müssen in der Redaktion täglich, um's ganz konkret zu machen, gestellt werden? Sind diese Fragen beantwortet? Welche Themen stecken dahinter? Und bei jedem Thema muss man sich ja immer fragen, welche Gruppe interessiert's eigentlich, ne? Und wen kann ich kann ich die dabei irgendwie abholen?

Also man kann auch eine 1 Meldung bekommen, die eigentlich 1 1 1 Meldung bekommen, die eigentlich eine Unternehmensmeldung ist, wo irgendwas passiert, aber da gibt's meistens eine Geschichte drin, die für den Verbraucher total wertvoll sind und die rauszukitzeln, ist auch höchst journalistische Arbeit. Mhm. Aber diese Fragestellung stärker wieder in den Alltag zu bringen, das ist ein 1 ganz wichtiger Teil neben eben konkreten Produkten, wo ich jetzt grad an den auch im Sport eben mit mit den Kolleginnen und Kollegen an Widgets arbeite, dass wir sagen, da bleiben wir jetzt auch bei und wir haben dann 'n Ziel und 'n Sinn dahinter langfristig, ne. Viele Dinge wurden schon mal auch ausprobiert, manchmal am anderen an anderem Rahmen. Und das ist grad noch 'n bisschen bunt gemischt, neben dem Teamaufbau und Unterstützung von SEO und auch Video Audio, so grad meine aktuelle Tätigkeit.

Mega und ich ich kann dich ja sehen, die Audience kann dich ja dann in Anführungszeichen nur hören, aber ich hab jetzt direkt dieses Leidenschaftsding gesehen, von dem sie vorhin erzählt hat, ja, Du warst jetzt richtig da drin. Also das war das war zwar 'n relativ langer, aber 'n schöner Elevator Pitch sozusagen über deinen Job und das klang auch echt total gut. Und letztes Mal, dass ich das heute strapazier, aber tatsächlich wieder die sozusagen die die Parallele zum Storytelling, wir sagen im Storytelling immer, 'n gutes Storytelling, gutes Marketing, gute Geschichten kannst Du erzählen, wenn Du deine Audience kennst. Also Storytelling folgt auf auf Story Listening. Du hörst erst mal, was die Leute wollen.

Du hörst erst mal, welchen Bedarf sie wirklich haben, welchen Pain sie haben, was sie fürn Mentor brauchen und dann lieferst Du deine Geschichte und ich glaube, eine gute Audience Performance folgt auch auf Audience Listening. Also könnte man fast die Parallele ziehen und deswegen fand ich das jetzt richtig schön. Ja, dann würde ich jetzt sagen, das KI Thema klammern wir aus. Vielleicht kommen wir irgendwann noch mal zusammen hier am Lagerfeuer und dann reden wir noch mal 'n bisschen darüber. Das war total schön.

Ich hab noch 'n paar Abschlussfragen für dich, Theresa. Die 1. Frage ist, hab ich irgendwas vergessen zu fragen, was Du noch gerne beantworten möchtest? Hast Du irgend 'n Wunsch, den Du noch mitteilen möchtest oder 'n Inhalt? Ich überleg grade, ich hab vielleicht noch mal son bisschen den an den ja, möcht auch noch mal teilen, weil ich erinner mich an eine Frage in Richtung, ja, was kann man so den den jungen die jungen Leuten, ne, sind wir natürlich auch, den jungen Leuten noch so mitgeben.

Was ich sehr viel sehe, das liegt vielleicht 'n bisschen daran, dass ich mir jetzt viel auf TikTok rumhänge, aber übernehmt Verantwortung für euer Tun und Handeln und auch grade in eurer Karriere. Die Welt ist nicht immer fair. Ihr könnt euren Beitrag dazu leisten, das Ganze fairer zu gestalten, gerade in der Arbeitswelt, gerade in vielleicht auch so heftigen Branchen, die vielleicht nicht unbedingt für Fairness und und für Work Life Balance bekannt sind. Aber wir dürfen alle unseren Teil dazu beitragen, nur sich darauf ausruhen oder zu sagen, ich wurde unfair behandelt oder ich kann ja nichts dafür, bringt uns allen irgendwie ganz wenig. Und ich hab damit sehr gute Erfahrungen gemacht, auch in Eskalation zu gehen und das auch mal auszuhalten und grade jede Form von auch mal Eskalation, wo auch man vielleicht auch nicht gut behandelt worden ist und trotzdem dann auch Entscheidungen treffen musste, auch meinen Jobwechsel vornehmen musste.

Es hat öffnet immer Türen. Es sind die besten Momente gewesen, wo ich in den in den Wechsel gekommen bin, hab immer am meisten mit mir gemacht, hat auch die Supporter wachgerufen und es hat 'n richtigen Motivationsschub in sich. Also baut euch dieses Supporteteam auf, nehmt's selber in die Hand und scheut euch nicht auch mal vor Eskalationen und vor Veränderungen, denn mein Erleben ist, auch wenn's in dem Moment echt nicht schön ist, das wird besser und man wächst entscheidend. Mega. Und ja, ich ich schlich mich insofern an, dass ich sage, das Leben ist wie 'n Biorhythmus so, ja.

Du hast nicht nur ups, Du hast auch Downs. Es gibt Krisen. Jede Krise, jeder Bruch ist immer auch eine Chance, was Neues zu machen. Hört sich 'n bisschen platt an, aber es ist tatsächlich nicht so, ja. Du Es ist wirklich Du kannst hell nicht erkennen, wenn Du dunkel nicht kennst und das gehört einfach dazu.

Deswegen, wir haben heute nicht über Krisen gesprochen. Ich hätte das eventuell noch mit aufnehmen können. Ich hab's aber bewusst nicht gemacht, weil ich mir schon dachte, dass unser Gespräch so intensiv ist und dass Du auch so viel zu erzählen hast, dass ich da gar nicht drauf reflektieren wollte, vielleicht beim nächsten Mal mal schauen. Aber trotzdem danke, dass Du das jetzt sozusagen gegen Ende Wenn Du dir heute Abend, und das ist eigentlich meine Lieblingsfrage, die hab ich früher auch schon immer gestellt, wenn Du dir heute Abend, wenn Du deine Äuglein zumachst und Du schläfst ja viel und lange hast Du gesagt, ich übrigens auch, ich liebe das, ja. Ich finde, dass man Zellregeneration oder so was gut hat, hat er mitm Alter zu tun, ja.

Aber generell finde ich, Du schlafen ist was Tolles. So, Punkt. Wenn Du heute Abend, bevor Du einschläfst, die Augen schließt und dir was wünschen darfst, was auf der Welt passieren soll, entweder bei dir persönlich, in deinem Umfeld, in der Familie, im Leben, auf der Welt generell, egal was, es wird morgen so sein. Was wär morgen auf der Welt anders? Ich würde mal das Territorialverhalten aus dem Instinkt der Menschen rausnehmen wollen und würde mal schauen wollen, was dann passiert.

Im Bezug auf das Ego oder sag erklär noch mal ganz kurz. Ich, genau, ich erklär es sehr gerne. Ich ich bin kein Anthropologe, ne, aber ich habe so den Eindruck, wenn ich mir so die Welt anschaue, eben natürlich jetzt zu sagen, hey, Weltfriedensättigung der Welt, würde ich's 'n bisschen anders gestalten und sagen, lass uns doch mal das Territorialverhalten und Instinkt rausnehmen, sodass diese Abgrenzung und dieses sich immer wieder nur selber schützen und dadurch, ob ob äußerlich Äußerlichkeiten von Leuten oder Grenzen eine Rolle spielen, wenn das nicht mehr sone Rolle spielt und sich jeder immer nur sich selber und seine Existenz kämpft, weil dieser Instinkt so stark in uns auch stattfindet, grade bei Menschen, die vielleicht nicht so viel nachdenken. Wenn man diesen Instinkt einmal rausnimmt, dann kann ich mir vorstellen, dass die Welt ganz anders und viele Resultate hätte, die vielleicht über Weltfrieden hinausgehen würden. Mega, da denke ich noch mal drüber nach.

Dankeschön. Letzte Frage an dich, liebe Theresa und ich dank dir ganz herzlich, dass Du meine 1. Gästin warst. Ich bin total stolz, ja, und das war auch 'n richtig schönes Gespräch. Meine letzte Frage ist, hast Du eine Idee, 'n Mensch oder eine Marke, von der Du sagst, okay, das ist eine interessante Geschichte, den ich einladen könnte hier?

Fällt dir da spontan jemand ein? Haben ja natürlich superviele Leute zu einen. Das ist wirklich eine wahnsinnig schwierige Frage, aber mein erster Instinkt sozusagen an der Stelle war die Dominik, jetzt Harris, ehemals Seppelt. Die würde ich auf jeden Fall empfehlen, weil ich bin total, also es steht mir nicht zu, aber ich bin total stolz auf ihre Entwicklung und ich find ihre Story gut. Und ich find, sie hat eine Klarheit und ein durch also ein Durchziehen auch an vielen Stellen.

Und ich kenn sie aus Schulzeiten, muss ich dazu transparenterweise sagen. Wir haben uns dann jahrelang nicht gesehen und durch Zufall bei betrunken Gutes tun bei der Veranstaltung, diesen dachten, hey, was machst Du denn hier? Und dann waren wir da wieder zusammen und ich hätte sie im Leben nicht dort erwartet. Und für mich ist da auch eine ganz tolle Geschichte dahinter, deswegen möchte ich sie auf jeden Fall an der Stelle benennen und ich hab übrigens noch eine Kandidatin für mich, die Ann Kathrin Reitmeier. Die hab ich ja mal aufm Six SEOovisen kennengelernt.

Sie war damals noch bei Study Smarter, glaube ich, eine Rolle. Ich weiß nicht, ob auch eine Head of Marketing, aber sie ist jetzt auch grad auch 'n Head of Marketing in Productlane. Sie kann auch wahnsinnig gut sprechen, wie ich finde und ich kenn sie gar nicht intensiv. Aber ich hab sofort sone sone sone sone Verbindung gespielt, wo ich so dachte, ich muss ihr zuhören und sie hat so viele Impulse, Gedanken und und auch eine Klarheit in in vielen Dingen. Das möchte ich halt auch einfach noch mal mitnehmen.

Und damit die Männerwelt jetzt hier nicht ganz kurz kommt, habe ich noch den Vorschlag, den Thomas Mittnik, mit dem ich immer wieder 14, alter Hase in der Branche, mit dem ich durch Tom Latz viel zu tun hatte und auch einfach durch die Branche. Und ich ich liebe es, ihm zuzuhören. Ich hab stundenlang mit ihm Telefonate schon gehabt über Gott und die Welt. Ich find's superamüsant auch und er hat auf jeden Fall sehr viel zu erzählen. Na, ich kenn Thomas ja auch und er ist auf jeden Fall auch auf Speakern Erlebnis und ist 'n guter Impuls.

Ja, vielen Dank und liebe Grüße an Thomas sollte er zuhören. Ja, dann Theresa, sind wir durch. Ich danke dir ganz herzlich für deine Zeit. Ich bin sehr froh, dass Du meine 1. Gästin warst.

Ich hab's schon gesagt, aber ich möcht's gern noch mal sagen. War 'n ganz toller Talk und ich glaube, da können die Leute auch einiges mitnehmen. Ansonsten bist Du ja bei LinkedIn und generell digital gut auffindbar, genau wie ich auch. Das heißt, wer Fragen hat, Fragen würd ich jetzt einfach mal sagen. Vernetzen mögen wir beide gerne, ja.

Wir sind Audience Menschen sozusagen. Ja, deswegen, ich drück dir auf alle Fälle für nächsten Dienstag beide Daumen. Ich weiß, dass das klappt. Ja, klar. Und im Übrigen ist Scheitern auch kein Problem, also macht man's eben noch mal.

Aber ich bin da ganz zuversichtlich. Du schaffst das und freue mich, wenn wir uns vielleicht bei irgend 'ner Konferenz oder irgendwo mal wieder über den Weg laufen. Vielen lieben Dank. Ja, freut mich auch. Und ganz liebe Grüße nach Berlin.

Tschüs. Vielen lieben Dank.

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