Cover: Das Eintagsleben | Matthias M. Fuchs | BTS #13

Das Eintagsleben | Matthias M. Fuchs | BTS #13

30. Januar 2025 86:23 Min. Zu Gast: Matthias M. Fuchs
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Worum es geht

In Folge 13 von 'Behind the Story' spricht Wolfgang Jung mit Fokus-Mentor Matthias M. Fuchs über dessen Philosophie und das Konzept des Eintagslebens. Das Gespräch reicht von persönlichen Kindheitserinnerungen bis zu grundlegenden Gedanken über Fokus und Lebensgestaltung.

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Autor: BTS - Behind the Story

Zu Gast

Fokus-Mentor

Matthias M. Fuchs ist Fokus-Mentor und spricht in dieser Folge über seine Philosophie, das Eintagsleben-Konzept und seine Kindheitserinnerungen.

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Transkript

Ja, halli Hallo und hallöchen zur Ausgabe Nummer 13 von Behind the Story. Die 13, das ist ja für manche Menschen eine Glückszahl, für manche Menschen eine Pechzahl, Freitag der 13. Et cetera. Und ich glaube, diese 13. Ausgabe, das wird auch eine ganz besondere Ausgabe.

Für alle, die treuen Stammhörerinnen und Stammhörer, ich glaube, heute werdet ihr 'n bisschen überrascht, sowohl in der Gesprächsführung auch auch als auch in den Antworten meines Gastes. Ja, Ausgabe Nummer 13 von Behind the Story. Für diejenigen, die noch nie dabei waren, in diesem Podcastformat geht's darum, son bisschen hinter die Geschichte meiner Gäste zu schauen. Son bisschen am digitalen Lagerfeuer zusammenzusitzen und zu überlegen, was waren denn die Helden, die Hürden, die Ziele, die Mentoren in deinem Leben? Und ja, das werde ich heute auch meinen Gast fragen.

Allerdings läuft diese Sendung anders als alle anderen 12 zuvor und ich glaube, das ist meinem Gast auch sehr angemessen. Warum läuft diese Sendung anders? Na ja, zum Beispiel war Matthias und ich stell ihn euch gleich noch komplett vor, der einzige Gast, den ich bis jetzt hatte, der gesagt hat, bitte schickt mir kein Briefing. Bitte, ich springe in diese Sendung rein. Du kriegst von mir jede Antwort, die Du möchtest, aber ich möchte kein Briefing.

Ich will unvorbereitet sein. Entsprechend hat er auch keins und entsprechend werde ich die Gesprächsführung heute auch 'n bisschen anders machen. Ja, also bei Behind the Story geht's darum, son bisschen in die in den Hintergrund 1 Person zu schauen und ich glaube, bei Matthias wird das besonders spannend heute. Deswegen habe ich für ihn auch gar keine sozusagen biografische Ankündigung gemacht, wie ich das normalerweise mache, denn ich glaube, das werden wir einfach gemeinsam jetzt son bisschen eruieren. Worüber wir heute reden werden, sind unter anderem Gründerlisten, Leitwölfe mit d und Leitwölfe mit t, den Stärken Navigator, was bedeutet eigentlich Selbstsabotage und wir werden auch reden über BDSM und ja genau das BDSM, das ihr jetzt im Kopf habt da draußen und wie ein vermeintlicher BDSM Fehler vielleicht auch 'n richtungsweisender Moment im Leben sein kann.

Ich geborene euch einfach schon mal ganz kurz ein, 2 Dinge mit, die Matthias seinen Lesern und Leserinnen und Zuhörern und Coachees und all den Menschen mitgibt. Er sagt, jeder Leitgedanke ist ein Schritt zu einem neuen Denken und es geht im Wesentlichen darum zu sagen, ich gehe meinen Weg und bin irgendwann angekommen. So hab ich's zumindest aktuell verstanden. So. Lieber Matthias, ich sag jetzt erst mal an dieser Stelle herzlich willkommen bei Behind the Story.

Ich freu mich mega auf das Gespräch heute. Herzlich willkommen am Digital Lagerfeuer. Herzlich willkommen Matthias M Fuchs. Lieber Wolfgang, ich möchte dir direkt ein Kompliment aussprechen. Du bist so eine angenehmen Person und dabei haben wir uns so unangenehm kennengelernt.

Na ja, könnte man so oder so sehen, also Aber erst mal danke für das Kompliment und ich geborene das gerne zurück. Du bist eine sehr, sehr, sehr spannende Person. Und wenn man auf son langen Lebenslauf wie ich zurückschaut, dann hat man sehr viele Typen von Menschen kennengelernt. Und ich kann definitiv den Zuhörerinnen und Zuhörerinnen sagen, das wird heute wirklich 'n anderer Podcast, weil ich glaube, Matthias ist einfach 'n anderer Typ. Der lässt meine Synapsen immer glühen und ich hoffe, das wird bei euch genauso passieren.

Ja, Matthias, Du bezeichnest dich selbst als der Fuchs, der Fokus Mentor mit so Hashtags wie Fokus, Strategie und Führung. Mhm. Vielleicht erst mal ganz kurz, wie geht's dir überhaupt heute? Bist bist Du gut in den Tag gestartet und wo bist Du aktuell? Woher erreiche ich dich?

Also ich bin zu Hause hier im Leitwolfbewusstsein, also immer bei mir. Und dementsprechend, liebe Hörender, liebe Hörende, werdet ihr schon merken, dass ich nicht mit deinem Herz kommuniziere oder mit deinem Verstand, sondern mit deinem Unterbewusstsein. Wo bin ich und beziehungsweise wie geht's mir? Mir geht's blendend. Und zwar geht's mir heute blendend, weil das heute wieder mal ein Eintagsleben ist und das mit dir fortgeführt wird.

Und das ist so wunderbar, ich hab mich darauf wirklich, wirklich, wirklich gefreut. Kannst Du's erst noch mal kurz erklären? Was heißt 'n Eintagsleben? Das ist 1 meiner Modelle. Das befindet sich in Band 2 der Leitwolf Trilogie.

Ich hab 3 Bücher geschrieben in den letzten Jahren und in Band 2, Du hast das ja auch zu Hause, bist aber noch nicht da, weil Du noch in Band 1 bist. Mhm. Können wir ja gleich noch mal drauf eingehen, wenn Du magst. Sehr gerne. Und wie verwirrend das für dich war, es nicht zu lesen, sondern deinem Bewusstsein zu überlassen, also mir die Führung, wenn Du so willst.

Mhm. Und ist so, dass ich ein Modell entwickelt habe, das nennt sich Eintagsleben und das befindet sich in Band 2 der Leitwolf Trilogie. Du wirst am Morgen geboren, Du lebst dein Leben und stirbst abends. Du reflektierst und wirst wiedergeboren. Ich hab dieses Modell irgendwann aus dem Zenmodismus geklaut, aus dem Taoismus und anderen Religionen und hab mir gedacht, wie wäre es denn, wenn Du morgens geboren würdest und den Tag als dein Leben verstündest?

Also das heißt, dass der ganze Tag darauf abzielt, dass Du alles lernst, alles erfährst, alles spürst, jetzt klingt das natürlich total viel, aber es kann ja sein, dass Du die Tage diese Leben aufteilst. Also dass Du sagst, heute bin ich ein ultragönnerischer Mensch. Das heißt, ich werd morgens wach, ich beschenke die Welt mit Liebe, ich gehe raus, gebe Trinkgeld, ich gebe jedem einem Lächeln und so weiter. Und dann reflektierst Du das mal und sagst, oh, das war gut, das war gut, das war nicht so gut. Das nehme ich in meine Persönlichkeit auf.

Und am nächsten Alltagsleben machst Du das Gegenteil. Du bist 'n richtiges Arsch, son richtiger Wichser, son richtiger Pisser, son richtiger, den willst Du nicht kennen und nimmst dann diese Erfahrung und reflektierst diese. Was meinst Du da draußen, lieber Hörender, lieber Hörende? Wie schnell wird deine Persönlichkeit reifen zu der Person, zu dem Leitwolf, den Du vielleicht in dir trägst? Spannend und ich wusste, dass es heute und ich hatte ja schon angekündigt, dieser Podcast wird anders, weil mein Fokus bei Behind the Story ja normalerweise die private Heldenreise ist, tatsächlich die private.

Ich klammere sehr häufig bei den Menschen die Karriere aus, was viele genießen, beispielsweise Menschen, die son bisschen im im im Rampenlicht stehen. Grüße gehen an die Yvonne de Bark und so weiter, die eine sehr erfolgreiche deutsche Schauspielerin war, mittlerweile Coachin ist und die sich sehr gefreut hat, als ich gesagt hab, wir reden heute nicht über Schauspieler, sondern ich wusste aber, ich wusste aber, lieber Matthias, dass es bei dir nicht gelingt. Ich wusste, dass Du bist und ich glaube, dass auch so dieses Work Life Balance Ding ist, gibt's, glaube ich, bei dir nicht, weil Du bist das, was Du machst. Und deswegen wird es auch gar nicht so scharf zu trennen sein und deswegen ist es auch total okay und ich glaube, erklärt auch sehr viel, wenn wir solche kleinen Ausflüge in deine Synapsen machen, wie es eben gerade passiert ist. Also das finde ich total okay.

Trotzdem würde ich gerne auch diese Folge son bisschen entlanghangeln an der Heldenreise von Joseph Campbell. Es gibt ja diese Heldenreise, die Storytelling begründet sozusagen und die beginnt immer in der Kindheit. Und der Matthias hat's eben schon gesagt, ich hab die Trilogie von ihm zu Hause beziehungsweise die ersten beiden Bände und ich kämpfe mich gerade und mit zudem zunehmenden Gefallen durch den ersten Band. Also ich habe jetzt langsam verinnerlicht, wie man das lesen muss. Auch das ist anders, liebe liebe liebe Leute da draußen.

Ihr dürft euch nicht vorstellen, ihr bekommt 'n Buch, macht's auf und fangt's an zu lesen. Das geht so nicht. Also es geht ganz anders. Es wird sehr klar portioniert und ihr müsst es auch verarbeiten, aber mittlerweile bin ich in diesem Modus drin und find das total spannend und bin auch relativ Komm auch gut verwandt, so. Aber was ich sagen wollte, ich beginne immer in der Kindheit.

Meistens sind so die ersten bewussten Erleben Erlebnisse, die man abgespeichert hat oder das 1. Eigene Bewusstsein so in der Zeit, in der man eingeschult wird, so diese Zeit rum. Und die Frage ist, wo hast Du dich da bewegt? Wo warst Du da? Hast Du Erinnerungen daran und welche?

Und lieber Matthias, bevor Du startest, habe ich noch mir 'n Zitatcode aus deinem Buch, das liegt nämlich hier neben. Da hast Du geschrieben und liebe Leute da draußen, auch das noch mal 'n Beleg dafür. Alleine, wenn ihr Interesse an Sprache habt, an Umgang mit Sprache, an Symphonien aus Buchstaben, dann ist Matthias schon eine Empfehlung, weil er schreibt solche Sachen wie, ich wurde geliebt und wohlbehütet, Entschuldigung, ich wuchs geliebt und wohlbehütet auf, 0 Risiko, kein nennenswerter Erfolg. Außerschulisches, geistisches Wachstum, Fehlanzeige. So, und das würde ich ganz gerne als Einstieg nehmen, dich zu fragen, wann beginnt dein Bewusstsein?

Wo warst Du da und magst Du kurz was zu der Lebenssituation erzählen? Sehr, sehr gerne. Vielen Dank für diese wunderbare Untermalung. Du benutzt auch Worte, die mir entsprechen und die mir auch echt gut gefallen. Ich fang mal ganz vorne an.

Es gibt etwas, das gebe ich im Stärken Navigator erst sehr spät mit und Du wirst es möglicherweise auch nicht aufnehmen oder verstehen da draußen. Du wirst geboren, weil Du das entschieden hast und zwar in diese Familie. Ich wurde in eine Familie geboren mit 1 hart arbeitenden Mutter und mit einem hart arbeitenden Vater. Und die konnten mit mir nicht so viel anfangen, weil ich immer schon ein absolut kreativer Geist war. Und mein Vater hat auf dem Bau gelernt und ist dann Hausmeister bei 1 Bank geworden.

Da hatte er sehr viel Glück, weil sonst wäre er nämlich früher gestorben als mit 71, denke ich. Meine Mutter war so, dass sie nebenberuflich tätig war in 1 Bäckerei, in 1 Metzgerei und mir das Leben ermöglichen wollte, was ich denn anscheinend haben sollte. Die haben mir alles gegeben, was sie konnten an Liebe. Und das war wunder wunderschön. Dennoch dachte ich, wer bin ich denn überhaupt?

Was darf ich denn überhaupt und wer will ich denn überhaupt sein? Und diese Fragen haben mich gar nicht so richtig beschäftigt, sondern die sind so unterbewusst gelaufen, denn ich war ein wohl behütetes Kind. Ich hatte die richtigen Spielpartner. Ich war in der Schule nicht wirklich gut. Ich war aber auch nicht der, der jetzt Mitläufer war.

Ich war aber auch nicht der Klassensprecher, sondern ich war die Person, die nackt in die Aula gestellt wurde, die aus der Tonhalle rausgestoßen in die Aula, wo dann das Klingelzeichen kam und alle aus den Klassen rausstürmten und mich nackt gesehen haben. Und vielleicht ist das der Moment, wo Du in diesem Podcast richtig wach wirst, denn ich bin immer noch nackt und ich steh immer noch so vor dir, ob ich auf der Bühne bin, ob ich dich durch meine Bücher erfahre, Aber das ist jetzt 'n Zeitsprung zurück. Ich war dieses Kind, was geliebt und geschätzt war, aber gleichzeitig auch seine Dominanz ausleben wollte. Es gab eine Situation, Wolfgang, die erzähle ich immer sehr, sehr gerne und jetzt erzähle ich sie dir. Ich hatte als 1 der ersten einen Amiga 500 plus.

Da gab's sone kleine Apparatur an der Seite, da konntest Du für eine Spielart das Spiel erweitern durch ein paar Megabyte und dann wieder entkoppeln. Und ich hatte einen Freund, der musste, bevor er sein Spiel spielen durfte, musste er andere Spiele spielen, so lange, wie ich das wollte. Da kam meine dominante Seite so total zum Tragen. Und und irgendwann, da kam meine Mutter rein und sagte, was machst Du denn da? Ja, der spielt gerade das Spiel, aber der muss noch 351 andere Spiele spielen.

Und dann er so, ich will diese Spiele nicht spielen. Und ich so, doch, Du spielst diese Spiele. Und dann kam so die Macht von oben und hat gesagt, er spielt jetzt das Spiel, was er will, sagte meine Mutter und dann war meine Macht n 2. Und das ist zum Beispiel eine dominante Phase meines Lebens gewesen. Okay, also Du hast es offensichtlich schon aber relativ früh auch tatsächlich so bewusst wahrgenommen.

Was ich zu deiner Person noch am Anfang dieses Podcasts noch eruieren möchte oder herausfinden möchte, ist, erstens mal, was bedeutet das m? Du bist Matthias m Punkt Fuchs. Für was steht das m? Manfred. Mein Vater hieß Manfred.

Manfred auch, ihr kennt vielleicht die Mao am Werbung. Ja. Manfred auch. Ja. Genau.

Okay. Matthias Manfred Fuchs. Das ist das eine. Und das 2. Ist, ich hab mich ja auf dich nicht selbst vorbereitet, weil wir gesagt haben, wir gehen hier nackt in diesen Podcast sozusagen.

Und liebe Leute, falls ihr die Teaser Videos dann seht, keine falschen Erwartungen bitte. Das ist hier tatsächlich im übertragenen Sinn gemeint. Aber was ich sagen wollte, ich hab mir überlegt, okay, also ich persönlich hab mich damit, ich fand's spannend zu sagen, der Matthias möchte kein Briefing und ich bereite mich nicht vor, wir gehen da einfach mal so rein. Trotzdem habe ich mir gedacht, okay, Du hast ja heutzutage KI, also fragst Du einfach mal KI, der Matthias ist. Und das habe ich gemacht.

Ich hab ChatGPT gefragt, ich hab Co Pilot gefragt, ich hab Deep Sieg gefragt, also die Amerikaner, die Deutschen, die die Chinesen. Ich hab sie auf deine Website gejagt und hab das Web durchsucht nach Informationen über dich und hab die zusammenfassen lassen in der Biografie und diese Biografie habe ich dann jeweils vom anderen Modell noch mal gegenprüfen lassen. So, dass jetzt am Ende eine Biografie rauskommt und die lese ich dir jetzt mal vor, lieber Matthias und ich sag dir dann auch gleich, was ich von der Biografie halte. Also Ja super geil. Eine weltweite KI Biografie lautet, Matthias M Fuchs ist ein Experte für Marktdominanz und Unternehmenswachstum und der Fokus Mentor bei Die Marktdominanz.

Als Gründer des Unternehmens und 1 von 6 Mentoren unterstützt der Unternehmen dabei, ihre Kernkompetenzen zu stärken, Ablenkung zu minimieren und sich auf nachhaltige Ergebnisse zu konzentrieren. Mit einem klaren Fokus auf Innovation, Leadership und effektive Umsetzung vermittelt er Strategien, die Unternehmen helfen, in wettbewerbsintensiven Märkten an die Spitze zu gelangen. Seine praxisnahe Beratung, Coachings und Schulungen sind darauf ausgerichtet, transformative Erfolge zu erzielen und langfristig Marktpositionen zu sichern. Jetzt ist es gleich fertig. Matthias Ansatz verbindet strategisches Denken mit der Leidenschaft, Unternehmer zu Spitzenleistungen zu führen und macht ihn zu einem gefragten Partner für alle, und ich weiß nicht, was Du jetzt darüber denkst.

Mein Fazit war, okay, KI ist scheiße. Okay. Und ich sag dir auch warum, weil Und ich finde das, das finde ich deswegen so schön, weil wir jetzt in 'nem Podcast sind und 'n Podcast transformiert ganz transportiert ganz viel Emotionen, Sprache. Die Menschen, die uns jetzt zuhören, werden das Gefühl haben, sie sitzen mit uns am digitalen Lagerfeuer hoffentlich und diese KI Zusammenfassung mag sachlich richtig sein und vielleicht auch mal 'n proof für deine Daten, die Du rausschießt ins digitale All, denn die sind ja die sind ja unschuldig diese KI Engines, die tun ja das, was man ihnen sagt. Aber das ist so überhaupt nicht die Beschreibung, die ich finde, zu dir passt, nachdem ich jetzt 'n Stück weit in dein Universum eingedrungen bin.

Deswegen war ich relativ überrascht, aber ich hab auch 'n Tipp für dich. Wenn Du selbst mal erfahren möchtest, wer Du in der KI Welt bist, dann empfehle ich dir Riverside, ach Quatsch Riverside, sorry, das ist ja das ist ja unser Aufnahmestudio. Dann empfehle ich dir natürlich Perplexity, das wollte ich sagen, weil das ist ja diese KI Suchmaschine und die hat mir tatsächlich viel mehr über dich erzählt als alle anderen Zusammenfassungen. Die sagt auch, was macht Matthias besonders? Was sagen seine Coachees und so weiter.

Da bekommt man eher einen Eindruck, also auch für euch draußen. Ja, und warum habe ich das alles gemacht, Matthias? Weil ich dachte so, bevor ich mit dir in die Schnellfragerunde gehe und ich habe immer eine Schnellfragerunde, Wollte ich zumindest den Menschen einen Eindruck vermitteln, wer Du bist, was Du überhaupt machst? Denn klar, wir 2 kennen uns schon 'n bisschen, aber die Leute draußen ja nicht. Ich hoffe, das ist einigermaßen mit dieser KI Zusammenfassung gelungen.

Kann euch aber sagen, wird Matthias nicht ansatzweise gerecht, glaube ich, dem Typ und dem Menschen. So, nichtsdestotrotz gehen wir jetzt, nachdem wir so ganz kurz erfahren haben, dass Du deine dominante Seite schon in der Jugend erlebt hast, gehen wir jetzt mal in die Schnellfragerunde. Okay? Stopp. Ja?

Stopp, stopp, stopp, stopp. Das Bild der Kamera ist Mist. Ich weiß nicht, woran's liegt. Ja, da kannst Du dich entspannen. Das ist einfach während während des Uploads.

Später in der Aufzeichnung ist es okay. Das ist Alles klar, wunderbar. Im Upload 'n bisschen hängen, dann setzt die Software die Priorität auf Ton und fährt Bild runter. Alles klar, wunderbar, weil dann blende ich nämlich mein Bild aus oder beziehungsweise nee, das Nee, lass einfach schalten. Nee, dann lass ich das dann lass ich das.

Jetzt spannend. Ich wollte nur einfach sicherstellen, dass Du, wenn Du Clips machst, dass Du nicht irgendwie verpixelte Kacke von mir klickst, ne. Nee, das wird schon funktionieren. Okay, Wolffreund. Okay, also wir gehen die Schnellfragerunde, lieber Matthias.

Ja. Folge Nummer 1, hast Du ein Lieblingsbuch und wenn ja, welches? Klammer auf, eigener Bitte außen vor lassen, Klammer zu. Na, das war mir schon fast klar. Da ich über vierhundertfach und andere Bücher gelesen habe, ist die Frage wirklich nicht trivial für mich.

Das 1. Buch, was hochkommt, ist The Data von Hermann Hesse. Und das 2. Buch, was hochkommt, ist, Wie man Freunde gewinnt von Dell Carnegie. Mhm.

Und das 3. Buch, was mir sofort einfällt, ist One. Da fällt mir der Autor grade nicht ein. The One Thing. The One Thing.

Mhm. Also Daryl Karnegie hatte ich tatsächlich schon. Die anderen beiden sind neu. Danke dafür. Gerne.

Es gibt ja oft und grade wenn man ein Mensch ist, der sehr gedankendominiert ist und sehr viel denkt und reflektiert, gibt's oft Orte, die einen besonders inspirieren. In Vorträgen über Kreativität frage ich die Menschen immer und dann geben sie mir auch bestimmte Antworten wie beim Sport, am Meer, ganz viele sagen auf der Toilette. Gibt's 'n Ort, der dich besonders inspiriert, wo Du einfach weißt, irgendwie, wenn ich da hingehe oder da bin, dann bin ich immer besonders inspiriert? Das Wort Inspiration macht in meinem Kopf jetzt grade sehr, sehr viel. Ich bin sehr gerne in der Liebe zu Hause und das bin ich bei meiner Lebenspartnerin.

Sobald ich sie habe, berühre, rieche, bin ich zu Hause in einem zweiten Zuhause und das inspiriert mich massiv. Ich bin ein sehr sinnlicher Mensch und kann da alle meine Sinne aktivieren. Der 2. Ort wär die Sauna. Ich gehe sehr, sehr gerne in die Sauna, wie ihr wisst und jetzt schon festgestellt habt, Nackt sein ist genau das, was ich auch gerne praktiziere.

Und ich hab mich immer wieder gefragt, wieso in der Sauna das Nacktsein geduldet ist in bestimmten Situationen und nicht generell. Also man muss in die Sauna reingehen, da darf man nackt sein. Beim Rausgehen musst Du dich wieder anziehen. Irgendwie komisch. Ja, könnte man mal drüber nachdenken.

Okay, also die Sauna, ich halt mal die Sauna fest. Hast Du eine eigene oder gehst Du in sone öffentliche dann? Ich geh sehr, sehr gerne in die Mediterraner, in Bergisch Gladbach zum Beispiel. Das ist eine der besten Saunalandschaften Europas. Es gibt aber auch andere Saunalandschaften, die ich sehr vorteilhaft finde, weil da gewisse Aufgussarten sind oder bestimmte Saunalandschaften aufgestellt sind.

Also sind. Also Mediterraner wär mein Tipp. Mhm. Okay. Hast Du 'n Lieblingsessen?

Haf ich 'n Lieblingsessen? Aus meiner Heldenreise gegründet Erbsensuppe mit Bröckchen. Erbsensuppe? Was sind Bröckchen? Bröckchen sind Croutons, Weißbrot in Butter geröstet und ich ess diese Erbsensuppe einfach schon seit ich denken kann.

Der erinnert mich sehr stark an meine Mutter auch. Mhm. Also hat das son bisschen Heimat entdeckt, dass so Heimatgefühle oder so Kindheitsgefühle dann, wenn Du die isst. Ja. Okay.

Ja. Wenn man durchs Leben geht und wenn man gerade so wie Du auch im Coaching unterwegs ist und Du hast ja auch schon viele andere Dinge gemacht, die wir später noch besprechen werden auf deiner Heldenreise, auf deiner ganz persönlichen, dann bekommt man viele Ratschläge. Und Du bist ja auch jemand, der permanent auch Ratschläge gibt im geschriebenen Stil oder im persönlichen Stil oder Also ich empfinde schon viele Dinge, die Du schreibst als Ratschlag sozusagen oder als als Anleitung, kann das ja 'n bisschen ausdehnen. Gibt es so Danke. Den einen besten Ratschlag, wo Du sagst, das ist so mein Mantra, den nehm ich so immer mit, den hab ich immer dabei.

Gibt es irgendwie sonen Top Ratschlag, den Du weitergeben möchtest? Verbrenne deine Gründerliste, ist mein Top Ratschlag. Das ist der einfachste Ratschlag, den ich geben kann und 1 der effektivsten, die Selbstabotage zu stoppen. Okay, da kommen wir auch gleich noch mal drauf, 'n bisschen da gehen wir noch 'n bisschen tiefer drauf ein, liebe Hörende draußen, wenn euch Gründeliste und Selbstsabotage und so diese Dinge nicht sagen, dann bleibt mal dran, weil da werden wir gleich noch drüber reden. Wir kommen zurück zu den profanen Dingen des digitalen Lebens 2025 mit der nächsten Frage, welche App benutzt Du am häufigsten?

WhatsApp. So endlich mal 1, der ehrlich ist. Sehr schön. Die meisten sagen übrigens WhatsApp an der Stelle, muss ich auch sagen. Bei Oli Ehrlich?

Ja? Bitte? Ehrlich? Also WhatsApp ist die Topantwort. Ja, also von 13 Leuten würde ich jetzt mal sagen, 8 bis 9 haben WhatsApp gesagt, ja.

Eine 1 Person hat eine Spiele App genannt und damit sich gleichzeitig zur Sucht bekannt und so weiter. Also waren schon lustige Sachen dabei, aber tatsächlich die Mehrheit sagt, ja, und ich denke, es entspricht doch der Wahrheit, weil man ganz viel private und vielleicht auch geschäftliche Kommunikation darüber abwickelt. Lieber Matthias, bei Olympia würd ich dich am ehesten sehen in der Sportart. Und? Das sollst Du mir hier sagen.

Ach so, ich dachte Du. Das ist die Frage. Ich würde dich sehen Wer ist die Sportart? Sport, Fragezeichen? Ach so.

Bogenschießen. Bogenschießen. Hast Du das mal aktiv betrieben, oder? Ja, ich hab mal Zenbogenschießen gemacht. Ich hab auch im einen Band 1 darüber geschrieben und da kommst Du vielleicht noch hin, wenn Du wenn Du da gelandet bist.

Da geht's darum, den Bogen zu spannen und nicht zu denken und einfach loszulassen und den Pfeil fliegen zu sehen und dann den nächsten Pfeil zu schießen. Ich nenne das vertieft Vertriebsleunigung. Vertieftschleunigung, okay. Ich hab 'n Podcast von dir gehört, übrigens an der Stelle auch gerne der Shoutout. Matthias hat natürlich auch 'n 'n Podcast, Fuchstofelswild und könnt ihr euch auch gerne mal überall, wo es Podcasts gibt, anhören.

Und da habe ich eine Folge gehört, da hast Du drüber geredet und das war wieder son typisches Beispiel, ihr Lieben da draußen, dafür, dass ich den ersten Impuls hatte, was erzählt ihr fürn Scheiß? Und den zweiten Impuls, das ist aber spannend irgendwie, weil's einfach anders ist und der 3. Impuls war, hat eigentlich aber echt hier. Also und zwar war das die die Folge, in der Du erzählt hast, dass es eigentlich völliger Quatsch ist, erst zu zielen und dann zu schießen. Hat ja son bisschen dann vielleicht auch mit Bogenschießen zu tun, sondern Du erzählst, dass Du sagst, wie wär's denn, wenn ihr einfach erst mal schießen und dann nachzählen?

Fand ich auch spannend und ja, könnt ihr euch gerne mal anhören, ihr Lieben draußen. Okay, nächste Schnellfrage. Was machst Du als Erstes, wenn Du morgens aufstehst? Mein 10 Finger Mantra. Das wär Schlau, vollkommen, perfekt, stark, mächtig, liebevoll, harmonisch, wohlhabend, hartnäckig und somit glücklich.

Damit mach ich auch Liegestütze. Also Du sagst dir das selbst sozusagen. Guckst da dann dabei deinen Finger an und Mhm. Okay. So, Du hast jetzt die Chance von mir, ich hab nämlich eine Zauberkraft in diesem Podcast.

Kann ich dir sozusagen ermöglichen, dass Du jede beliebige Person, historische Persönlichkeit, die es jemals gab, die schon längst gestorben ist oder die noch aktuell lebt, kennenlernen kannst? Du darfst einen Tag verbringen mit 1 Person. Wer wär das? Die 1. Person, die dir die mir wirklich durch den Kopf schießt, wird wahrscheinlich viele überraschen, ist Bruce Lee.

Ist auch nicht das 1. Mal tatsächlich. Also kam schon mal. Ah. Okay.

Ist übrigens 'n sehr unterschätzter Philosoph, find ich. Also ist natürlich jemand, der durch seine Körper- und Kampfkunst bekannt geworden ist, aber hat unfassbar kluge Sachen gesagt, ja. Be water my friend. Genau, zum Beispiel. Oder ich nutze sehr gerne in 'nem Kreativvortrag seine Aussage, nutze, was sinnvoll ist, entdecke, was dich Entdecke, was dir Spaß macht, nutze davon, was sinnvoll ist und werf weg, was Du nicht gebrauchen kannst.

Also sozusagen mach was Eigenes draus. Fand ich auch immer sehr, sehr cool. Also Bruce Lee, alles klar. Wir sind bei Frage Nummer 9 und die interessiert mich besonders bei dir und ich erlaube dir hier in der Kurzschnell Fragerunde auch eine lange Antwort, wenn Du magst. Auf 1 Skala von 1 bis 10, wie glücklich bist Du im Moment?

9. Mhm. Und die Antwort kann ich auch verstärken. Ich bin noch sehr unverstanden und ich fühle mich oft ein bisschen betrübt. Mein Bewusstsein hat sich in den letzten Jahren sowas von dermaßen entwickelt, dass der Verstand bei mir nur noch zur Kontrolle eingesetzt wird, dem Ganzen den Stempel zu geben, dass das so richtig ist.

Ich lebe nach 1 Prämisse, die heißt alles für dich. Und die gilt vielleicht auch für dich da draußen. Und das ist die stärkste Überzeugung und auch die schwierigste. Weil wenn alles für dich wäre, dann wär ja nichts mehr gegen dich. Und diese Überzeugung reift in mir seit ein paar Monaten erst.

Und das ist richtig hart für mich, weil die Realität mir immer wieder auch zeigt, es gibt so viele Menschen, die mich nicht verstehen, weil ich nicht schnelllebig bin. Ich bin langlebig und das ist 'n Unterschied. Das, was heute konsumiert wird, ist immer schnell Snack Content, schnelle Auffassung, Goldfisch Auffassung. Ich saß mal in Spiderman und meine Lebenspartnerin neben mir und vor mir Generation z, sagt man ja so. Und die haben dann Second Screen betrieben.

Also die haben im Kino gesessen und ihr Handy auch noch gleichzeitig irgendwie benutzen wollen. Das geht natürlich nicht. Multitasking ist wirklich eine Lüge, aber das musst Du für dich erst mal feststellen in deinem Leben. Und ich dachte mir so, wieso schneiden die von Marvel diesen Film so schnell? Und dann wurde mir klar, die Auffassungsgabe liegt bei einem Goldfisch.

Und das ist genau der Punkt, wo ich eine Rückbesinnung anstoße, seit Jahren schon. Wenn ich mit jemandem im Kontakt bin und das kann sein, wir hören uns in meinem Podcast, wir hören uns jetzt hier, wir wir gucken uns an, wir sprechen miteinander, dann bin ich so im Fokus, dass es für einige Menschen sogar unangenehm ist, weil ich in die Seele blicke und nicht drüber hinaus. Und das ist genau das, was die 1 macht. 9, ja, ich bin glücklich, weil ich's entscheide, glücklich zu sein. 1, ich bin auf dem Weg, das zu ändern, dass der Verstand mein Bewusstsein wieder empfängt.

Und das macht mich noch ein Stück weit unglücklich. Auf der anderen Seite hast Du eine coole Aufgabe sozusagen im Leben an der an der Stelle, an der Du gerade bist, ja. Klingt megaspannendend, ohne dass Du dafür in den Amazonas fliegen musst oder so. Ich sag mal, die das Dschungelabenteuer ist in dir. Finde ich cool, ja.

Mhm. Gut, letzte Frage aus der Schnellfragerunde. Was war das letzte Geschenk, das Du dir selbst geschenkt hast? Ich hab jetzt eben und ich trinke grade noch, einen sehr leckeren Puert Tee Mhm. Mit Hafermilch.

Mhm. Okay, alles klar. So, dann sind wir durch diese Runde durch und ich hoffe, ihr Lieben da draußen habt 'n bisschen schon mal 'n Eindruck gewonnen von Matthias. Und wir hatten in deiner Biografie, in deinem in deiner Heldenreise waren wir sozusagen, also bin ich jetzt gedanklich irgendwo in der Grundschule, aber dann schon 'n Stückchen weiter Amiga 500? Ich war übrigens Team Atari damals, ja.

Ich war schon immer mehr so der Monochrom Typ an der Stelle, ja, nicht so der klicki Bundi. Und ja, ich hatte dann 'n Atari und genau. Also Du hast aber dieses Geschichte erzählt, dass Du sozusagen und ich weiß nicht, in welchem Alter wir uns da jetzt bewegen bei dir, aber so vielleicht 12, 13, 14 schätze ich jetzt mal, hast Du sozusagen auch so diese Dominanz erlebt, was für mich ja auch bedeutet, Du hast schon resoniert mit dir selbst. Also viele in dem Alter oder auch jetzt auch in der Retroperspektive würden das ja so gar nicht wahrnehmen, auch nicht so beschreiben wie Du. Das heißt, Du bist da schon 'n Stück selbstsensitiver, glaube ich.

Die Frage, warst Du schon mit 13 und ich bin da aber relativ straight in der Vorgehensweise. Ich würde gerne in deinem Lebensweg weitergehen. Sag uns doch mal kurz, in welchem Jahr wir ungefähr sind mit dem Amiga und erklär mal bitte, wie's dann für dich so weiterging. Also ich bin ja jetzt derzeit ich 45. Und da waren wir wirklich so die 12, 13.

Also 2 20, 3. Gleich 13, 14. Okay. Und es passt schon. Also der Amiga 500 war da der heiße Scheiß.

Ja, genau. Also ich wollte auch keinen PC. Alle haben gesagt, kauf dir einen PC. Das ist ja Aber da waren die Spiele zu. Die die die Spiele waren nix.

Mhm. Und ich wollt ja spielen. Mhm. Ich bin ja 'n Spielkind gewesen. Also ich wollt ja immer irgendwas erfahren durch das, was ich erlebe mit anderen oder auch alleine.

Und das war genau das, was ich da wollte. Ich bin ja von Natur aus introvertiert und habe das Extrovertierte irgendwann freigekitzelt. Das ist jetzt 'n Spoiler, da kommen wir gleich noch zu. Mhm. Und durch diese Introvertiertheit hab ich's auch sehr genossen, mich in meinem Zimmer einfach nur einzuschließen, in Anführungszeichen, und nur zum Essen rauszukommen.

Dann die Spiele zu spielen, die spielen wollte und bitte nicht gestört werden, weil ich jetzt in diese Fantasiewelt eintauche. Okay. Also ich würde jetzt gerne in einem Block sozusagen diesen diesen Zeitbereich für Jugend, Teenager, Ausbildung. Ich weiß und das teaser ich jetzt einfach schon mal an, dass Du Mediengestalter auch unter anderem gelernt hast, also ausgebildeter Mediengestalter bist. Also diesen Bereich Ausbildung, Jugend sozusagen mal im etwas im Zeitraffer durchzugehen, aber nicht nicht überhastet, weil es ist ja auch oft 'n 'n Zeitpunkt im Leben der Gäste hier, der wegweisend ist.

Also wo man plötzlich zum ersten Mal, wir nennen das in der Heldenreise, die Aufforderung zum Aufbruch. Also man merkt plötzlich so ungefähr, oh, das ist das Ding. Das ist mein Ding. Mediengestalter find ich geil. Also manche rutschen halt in irgend einen Job rein, weil sie es zu Hause übernommen übernommen haben oder sonst irgendwie.

Manche merken in dem Alter schon, was ihre Intention ist und wo sie hinwollen. Wie war das bei dir? Fangen wir mal so mit 13, 14 an. Ich war im Kindergarten schon immer 1 der besten Zeichner. Ich habe noch Zeichnungen von mir, da war ich 5, 6 Jahre alt, mit 2 DIN A 3 Blättern, nee DIN A 4 Blättern, so.

Und die kannst Du aneinanderhängen und Du siehst ein durchgehende Unterwasserszene. Du kannst 'n Hai erkennen, Du kannst 'n Rochen erkennen, Du kannst alles erkennen. Also es ist schon sehr deutlich, dass ich Realität erschaffen kann durch das, was ich in die Welt bringe. Das war im Kindergarten. Dann war ich in der Grundschule und hab weiter gezeichnet.

Also ich habe immer meine meine Kreativität ausgelebt, entweder introvertiert oder extrovertiert, indem ich das halt in die Welt gebracht habe. Dann war ich in der Kunst, in der Kunst AG in der Realschule. Dann habe ich 1 1 1 Gestaltungsabitur gemacht und bin dann Mediengestalter nach der Bundeswehr geworden. Aber ein ganz wichtiger Aspekt, den ich jetzt nicht überspringen will, ist ein schreckliches Ereignis für mich damals, denn ich bin zur Mannwerdung gekommen durch den Tod meiner Mutter. Mhm.

Und das war mit 20. Und das Ganze noch mal einzuordnen, die Ausbildung habe ich da noch nicht begonnen. Da war ich gerade bei der Bundeswehr, dass meine Mutter in die Situation kam, sterben zu werden. Sterben zu wollen, sterben zu müssen, wie auch immer. Mhm.

Und das hat für mich einen Aha Effekt ausgelöst, weil ich aus dieser Sicherheit, dieser dieses Urvertrauens in mich von außen, das hat sich verändert. Da durfte ich meine Kraft freisetzen und den Leitwolf in mir nähren, fördern, fordern und führen. Das war ein Entschluss. Ich stand am Bett, hab die Seele aus ihrem Körper verschwinden sehen, die Augen flackerten noch kurz und dann war dieser Entschluss geboren. Mein Vater ist schreiend aus dem Krankenhauszimmer, also rausgerannt, hat auf dem Flur geweint und geschrien, weil als Mann machst Du das ja vor der Tür und nicht vor deiner sterbenden Frau und ich bin als einziger dageblieben in einem kalten, leeren Zimmer, denn Tote werden in dieses Zimmer gebracht, wo sie sterben werden.

Vielleicht ist also die Erbsensuppe auch 'n Stück weit Rückholendes Urvertrauens. Erinnerung an die Phase, als deine Mutter noch da war und so, ne. Sehe ich jetzt irgendwie auch eine Verbindung. Okay, aber Du hast jetzt gesagt, wir sind jetzt im Prinzip, Du bist jetzt 20. Hast Du die Ausbildung zu dem Zeitpunkt schon gemacht?

Hast Du das selbst, hast Du selbst entschieden Mediengestalter zu werden? Also Du hast ja gesagt, Du machst 'n kreatives Abitur, wahrscheinlich warst Du gerade mit dem Abitur, fertig dann in der Lebensphase. Weil mir geht's immer darum, son bisschen auch die Lebensweg nachzuzeichnen, zu verstehen, wie ist der Mensch da hingekommen, wo er jetzt heute ist, ne. Also Abitur und hast Du dann direkt, also Bundeswehr habe ich rausgehört, Abitur, Bundeswehr, vermutlich danach dann die Ausbildung, oder? Genau, so war das.

Also zu der Zeit der Bundeswehr, deswegen bin ich der Bundeswehr da sehr dankbar auf der einen Seite. Ich war von zu Hause weg. Ich wollte von zu Hause weg, weil ich wollte nicht erleben, wie meine Mutter das Leben verliert. Weil sie war eine ganz, ganz wichtige Person in meinem Leben, weil sie mir uneingeschränkte Liebe zukommen ließ. Das tue ich übrigens auch für meine Mandanten.

Die spüren das. Du spürst das vielleicht, dass ich dich sehr liebe, Wolfgang. Und das ist genau das, was was ich da erfahren habe. Der Tod ist auch ein Stück weit die Liebe. Du musst etwas sterben lassen, damit Du vielleicht reifen kannst.

Und das war auch immer mein Gedanke damals, dass ich gesagt habe, okay, bei der Bundeswehr bin ich von zu Hause weg und ich muss diesen diesen schleichenden Prozess nicht miterleben, sondern ich kann das einfach von der Ferne aus ausblenden. Gleichzeitig war es so, dass die Bundeswehr mein Hirn so dermaßen gedumpfwickt hat, weil es war einfach langweilig. Also ich stelle mir das so vor, dass die meisten Unternehmen mit ihren Mitarbeitern so umgehen oder die meisten Mitarbeiter mit ihren Unternehmen so umgehen, dass sie sich einfach zu Tode langweilen und es gar nicht mitkriegen. Also gar nicht richtig leben. Und das war für mich dieser Bundeswehraspekt.

Ich kam aus dem Gestaltungsabitur, war also ein Topkreativer mit langen Haaren und durfte zur Bundeswehr meine Haare opfern für die Distanz. Kann ich relativ gut nachvollziehen und was ich spannend finde an der Stelle ist, dass es gibt eine Parallele der Heldenreise, die ich ja hier sozusagen als Blaupause unter dieses Gespräch immer lege und dem, was Du gerade sagst, dass Sterben auch wieder Anfang ist und Anfang wieder Sterben ist und Tod Liebe ist und Liebe tot ist und so weiter. Denn die Heldenreise ist auch iterativ, die ist nie zu Ende. Also auch eine Geschichte ist eigentlich nicht zu Ende sozusagen. Also da gibt's viele Parallelen, finde ich total spannend.

So, jetzt sind wir irgendwo in deinem Lebensabschnitt Ausbildung, Bundeswehr hinter dich gebracht, vermutlich irgendwie ausgesessen sozusagen und und synapptisch überlebt. Ich glaube, körperlich war da eher das geringere Problem, eher die Synapsen, dass Du dass Du die Zeit durchhältst. So würde ich dich einschätzen. Wie ging's dann weiter? Also Bundeswehr, wie gesagt, Tod Mutter, dann Ausbildung.

Und in der Ausbildung hab ich dann gemerkt, dass ich als kreativer Mensch, als hochkreativer Mensch und als hochsensibler Mensch wieder mal unterfordert bin. Und ich hab eine Ausbildung in 1 Druckerei gewählt, weil ich für die Werbeagenturen anscheinend nicht kreativ genug war, was ein Irrglaube ist, den ich gleich auflösen werde. Und dann saß ich in dieser Druckerei und durfte Visitenkarten mit Quark Xpress eintippen. Das war meine Aufgabe. Und von Kreativität war da nicht so viel zu spüren und immer, wenn ich dann kreativ sein durfte, dann blühte ich auf.

Das war aber sehr selten der Fall. Also das heißt, ich hab mein Heil im Metal, im im Rock und in den Diskotheken gesucht. Weil zu der Zeit sah ich's ungefähr so aus wie heute. Ich hatte schulterlange Haare, diese waren schwarz gefärbt. Nach 1 gewissen Zeit war ich dann dem Metal sehr zugehörig und war freitags und samstags jeweils in der Disco, meinen Kopf wenigstens ein bisschen zu erden.

Also ein bisschen Flucht vom Alltag an der Stelle dann auch. Ja, absolut. Also es war so, der Alltag war für mich ein nötiges Übel. Ich bin morgens aufgestanden, von wegen ein Tagsleben. Ich bin morgens aufgestanden und hab gedacht, ja toll, jetzt gehe ich da wieder hin und darf da wieder Visitenkarten schrubben.

Und mich da in in den Keller verziehen und mich von meinem Chef anmaulen lassen, der rechte Tendenzen hatte. Ich hatte einmal einen schwarzen langen Ledermantel an, den ich mir von meinem ersten Ausbildungsgehalt in Köln gekauft habe. Und dieser schwarze Ledermantel bedeutete mir sehr sehr viel Und irgendwann kam er runter und sagte, ach, den hatte mein Opa auch. Das ist doch 'n NS Mantel. Ja.

Die Assoziation. Oder SS Mantel. War anders als bei dir, ja. Verstehe ich. Ja.

Und irgendwann wurdest Du ver, bindestrich, gerückt. Irgendwann bist Du in eine andere Ecke gekommen, in der Du heute bist, von dem Menschen, den Du gerade beschreibst. Aber ich finde schon, es gibt sehr gute Tendenzen und Anzeichen. Also, ja, sowohl die Erbsensuppe wie der Ledermantel, wie auch sozusagen die Amiga Dominanz weist alles schon son bisschen in die Richtung, wo wir heute sind. Aber trotzdem würde ich gerne noch mal so Also der wichtige Punkt, die wichtige Weggabelung, da fällt mir jetzt nicht die richtige Frage ein, zu sagen, wann ist das passiert?

Vielleicht hilfst Du mir da 'n bisschen und sagst, okay, da gab's also diesen Menschen, der in seinem in seinem erlernten Beruf relativ unglücklich war. So will ich's mal nennen jetzt, ja. Vielleicht ab und zu mal kreative Highlights hatte, ansonsten Privatleben hatte. Und irgendwie ist ja jetzt heute der Mensch, der sagt, angekommen im im Leben, mein Weg angekommen. Das ist ja 1 dieser Statements, die Du im Buch auch immer wieder mantraartig wiederholst und auch im Podcast und so weiter.

Also mein Weg angekommen. Und jetzt bauen wir mal die Brücke von diesem Menschen, über den wir gerade gehört haben, hin zu dem Menschen, der heute vor mir sitzt. Die Brücke ist sehr einfach. Ich habe die Steine schon alle hingelegt. Jetzt müssen wir nur noch den Mörtel dran machen.

Als meine Mutter gestorben ist, ist mein Muttersöhnchen, mein Leibwolf ganz schön in den Hintergrund gerückt. Denn ich habe entschieden, so will ich nicht sein. Der Mensch, der ich vorher war, ist mit meiner Mutter gestorben. Und als ich aus dem Krankenhaus raus bin und meinem Vater weinend auf dem Flur gefunden habe, wusste ich auch, okay, mein Vater, der vorher mein Leitwolf war, ist nicht mehr mein Leitwolf. Ich werde jetzt der Leitwolf für mich und für das, was ich wichtig finde in diesem Leben.

Und habe dann angefangen zu kochen, habe dann angefangen mir die Situation so zu drehen und zu bauen, wie ich das will, Habe angefangen, Bücher zu lesen, unter anderem der Fahrt des friedvollen Kriegers, ein weiterer Buchtipp von Dan Milman. Ein ganz, ganz großartiges Buch, hat mich sehr lange begleitet und das hat mich nachdenklich gemacht, wer will ich denn sein für diese Welt? Wer willst Du denn sein für diese Welt? Diese Frage stell ich dir ja da draußen. Und wenn Du diese Frage nicht beantworten kannst, dann sollten wir bitte reden.

Ich bitte dich darum, weil ich könnte diese Frage möglicherweise nicht für dich klären, aber Du mit mir. Und diese Frage stand im Raum und als der Tod mich initialisiert hat, hab ich entschieden, jetzt suche ich mir Mentoren und das waren Bücher, das waren Menschen und es waren Ereignisse. Bevor wir jetzt noch mal und das ist mir tatsächlich auch echt 'n 'n Anliegen an der Stelle, genau das zu tun, was ich normalerweise im Podcast nicht mache, nämlich tatsächlich noch mal sozusagen über dein Produkt, wobei das Wort absolut unpassend ist, sondern über dich und das, was Du bist und das, was Du den Menschen antust, ja? Ja, indem Du sie von Leid mit D zu Leid mit T-Wölfen versuchst zu transformieren. Bevor wir da noch mal 'n bisschen tiefer reingehen, was ja sozusagen wie so wie eine Art Pitch ist, aber ich mach das sehr, sehr gerne, weil das Gerhard dich ausmacht, würde ich trotzdem noch mal gerne so die eine Szene haben, über die wir eigentlich in Verbindung gekommen sind.

Und das muss ich noch erzählen, das war zu Zeiten, als es noch Social Audio bei LinkedIn gab, also irgendwann im letzten Jahr, hörte ich zufällig ein Social Audio, was ich zufällig immer mache. Also ich springe auch wahllos in Social Audios, deren Thema mich überhaupt nicht anspricht, weil ich mir denke, okay, wo kann ich 'n fremden Impuls herkommen als außerhalb meiner Bubble, ja? Also außerhalb meiner Komfortzone, auch meiner synaptischen Komfortzone. Also bin ich in 'n Podcast gesprungen, in Social Audio gesprungen und da warst Du mit jemand anderem auf der Bühne. Und Du hast gerade diese Geschichte erzählt, die ich ja auch schon angeteasert hab vorhin, dass Du 'n, ich sag jetzt mal, 'n BDSM Fotofail hattest, so würde ich ihn jetzt mal nennen und wie der auch deinen Weg begleitet hat, weil das Schöne an der Geschichte war, natürlich hat man 'n Stück Voyeurismus und ich hoffe ihr da draußen auch in dem Moment, als ich das Wort vorhin gesagt habe, sind bei euch wahrscheinlich auch diverse Synapsenbereiche in Wallung geraten.

Aber das Schöne an der Geschichte war nachher das Fazit und so wie Du es erzählt hast und vielleicht kannst Du doch noch mal 'n Stück weit hier für den Podcast das rekapitulieren und noch mal erzählen. Kann ich sehr sehr gerne und Du erinnerst dich wahrscheinlich auch daran, weil ich werde das ähnlich machen. Mhm. Ich war nach der Ausbildung als Mediengestalter ziemlich lost. Also ich wusste nicht so ganz genau, was mache ich denn jetzt, weil Werbeagenturen wollten mich nicht, weil ich in der Druckerei gelernt hatte.

Das heißt, ich war für diesen Markt uninteressant. Ich war ja nicht kreativ genug. Ha ha ha ha ha ha ha ha ha ha. Und gleichzeitig wollte ich aber meine Qualitäten als Mediengestalter in die Märkte bringen und hab dann bei der Opel Gruppe angefangen, Lux Tools. Und durfte dann meine ersten Spuren mir da verdienen, indem ich einem Chef unterstellt war.

Schönen Gruß, geht raus an Herrn Menk. Und der Herr Menk war ein 1 ehemaliger, der dann die Sicherheit im Konzern gesucht hat und auch gefunden. Gleichzeitig war der Opportunist und das war eine sehr, sehr starke Kombination. Er wusste ganz genau, wie er sich behaupten muss, also ein idealer Chef für damalige Verhältnisse und ich kam da an und er sagte, was willst Du denn verdienen? Und ich sagte so, oh, ich hab ich hab mir echt Gedanken gemacht, 1850 D-Mark.

Dann guckt er mich so an, schiebt seine Brille runter, tippt in den Rechner rein, rechnet so los, guckt mich wieder an, schiebt die Brille wieder auf und sagt, okay Herr Fuchs, das machen wir. Und ich so, scheiße. Zu billig. Ah, Verhandlungstechnik hab ich nicht drauf. Ich habe ihn beim Austritt gefragt, was ich denn verdient hätte, 2500 D-Mark.

Okay. Wär sein Maximum gewesen. Ich war also die rechte Hand vom Chef und habe mich zu dieser Zeit, weil mir so langweilig war, 8 Stunden haben die anderen für die gleiche Tätigkeit gebraucht, die ich in 4 gemacht habe, hatte ich 4 Stunden Zeit, mich mit anderen Themen zu beschäftigen. Und das hab ich dann getan. Ich habe das Internet nach BDSM durchgesucht, denn ich hatte irgendwann bei 1 meiner Verwandten, hab ich ein Buch über BDSM gefunden und eine Weekend.

Weekend, weiß gar nicht, ob das Magazin noch gibt. Das war ein Magazin für Paarkontakte und auch andere Kontakte und das war sehr explizit. Also die Bilder waren auch pornografisch. Die waren nicht Liebelei und und Doch das Pralinemäßig. Doktor Sommer oder Pralinemäßig, genau.

Und das hatte mich fasziniert. Und ich hatte zu der Zeit eine Beziehung zu 1 wunderschönen Frau in Bayern, also eine Fernbeziehung. Und wir haben uns dem Thema immer mehr genähert, weil ich auch diese Art habe, andere zu begeistern und dann mitzureißen und die wollen aber mitgerissen werden und sie wollte mitgerissen werden. Und dann hab ich 4 Stunden pro Tag genutzt, mein Unterbewusstsein mit BDSM zu zu puffern oder beziehungsweise aufzuladen und bin dann zu ihr geflogen. Hatte aber vorher mit 1 anderen Dame diverse Aufnahmen gemacht mit einem Fotografen aus dem Bereich, der auch den Smartclub Smart SM Smartclub in NRW leitete, soweit ich weiß.

Der war auch Fotograf und der hat supergeile Fotos gemacht, die ich immer noch habe. Und die habe ich aber auf den Server hochgeladen, auf dem Film Server. Das ist heut so witzig. Auf dem Film Server, weil ich keine andere Möglichkeit hatte, diese Bilder hochzuladen zu der Zeit, war das echt kostspielig und hab sie ihr geschickt. Und dann war ich mit ihr zugange, war wunderschön, alles toll.

Kam wieder, eine Kollegin kam rein, die mich sehr mochte und sagte, lösch die Bilder, lösch die Bilder und ich wusste sofort, instant Angriff, Flucht, totstellen, kognitiver Nebel, bumm, ich war sofort im Scheiße die Bilder, ich hatte sie auf dem Rechner gelassen. Ich bin an den Rechner, wurde von allen schon son bisschen beäugt, ich hab das gespürt, bin an den Rechner wie im automatischen Modus, lösch die Bilder und wusste schon, es ist zu spät. Dann ruf mich, ruft, rief mich meinen Chef rein, nach dem Urlaub, direkt. War das dieser Fuchs kommt, der auch in der die Gehaltsverhandlungen gehabt hat? Genau.

Okay. Deswegen hab ich das erzählt, damit ihr son Bild habt, wer das ist. Die Tür ging zu, ich kam rein, ich so, ja hallo. Und er so, was haben sie denn da gemacht? Wie son Vater, ne, so, was haben sie denn da gemacht?

Ich so, was hab ich denn gemacht? So ganz unschuldig. Ja, sie haben so Bilder mit Lack und Latex und trallala auf den Server hochgeladen. Ich so, ach, Sie haben die auch gesehen? Ja und alle anderen auch.

Und ich so wie alle anderen auch. Ja, die halbe Firma. Von wegen nackt, ne. Also ich wurde immer wieder vom Leben ermutigt, sei nackt, zeig den anderen, wer Du bist, ja. Und dann sagte er, ich sag Ihnen das jetzt ganz im Vertrauen.

Sie haben hier richtig Scheiße gebaut, aber die Bilder sind richtig geil. Genau, darum erinnere ich mich auch, ja, dass Du das damals auch erzählt hast. Und ich so, wie jetzt, ja, Sie haben hier Feinde im Unternehmen, also wirkliche Feinde, Sie die mögen Sie gar nicht, die wollen Sie weg haben und ich schütze Sie ein bisschen, aber bitte lassen Sie sich nichts mehr zu Schaden kommen. Dann bin ich an meinen Rechner gegangen und habe wirklich ungelogen Wolfgang 8 Stunden in diesen Rechner geguckt und die Maus von links nach rechts geschoben. Ich habe nichts gemacht.

Ich habe nur die Maus von links nach rechts geschoben und war einfach komplett tillt. Dann bin ich nach Hause gefahren, hab einen meiner besten Freunde angerufen in 'nem Wald, in dem ich mich immer wieder befunden habe, Energie zu tanken und habe ihn gefragt, was die Scheiße soll. Und dann sagte er, wenn Du doch schwul wärst, das hätte ich nie vergessen, da bin ich ihm ewig für dankbar, dann würdest Du das doch sagen. Dann sage ich ja. Wenn Du BDSMler wärst, dann würdest Du das doch sagen.

Dann sag ich, ja. Ja, dann weißt Du, was zu tun ist. Und dann war ich wieder richtig gut drauf, weil jetzt kommt Folgendes. Ich hab mir überlegt, wie kann ich das denn umdrehen? Wie kann ich die denn konfrontieren, die Personen?

Und das hab ich getan. Ich bin am anderen Tag in dieses Unternehmen gegangen, hab jede Person darauf angesprochen, wie denen die Bilder gefallen haben. Und das war phänomenal, weil ich bin ganz offensiv damit umgegangen, ja, ich mach das. Ja, ich bin das. Ja, das war scheiße.

Ja, ich würd das nie wieder tun, aber ja, ich bin das. Und dann hab ich eine Kollegin, wo ich wusste, die ist opportun tun, die ist so hintenrum, sagt sie so, und? Wir haben dir die Bilder gefallen. War's 'n bisschen geil? Ja?

Hat sich angeturnt? Welche Bilder? Isst Du, Du weißt ganz genau, welche Bilder ich meine. Wo ich mit meiner, weißt, hat der die, hat der das Bild am besten gefallen oder das Bild? Ich hab in ihren Augen gelesen, weil ich mich da schon mit Mikromimiken auseinandergesetzt hatte, dass sie lügt.

Und dann sagte ich, Du, Hörmann, Du kannst die Bilder auch gerne von mir haben. Ich kann sie dir ausdrucken. Und das hab ich mit jeder Person getan. Und jetzt kommt der aller krasseste Moment. Ich steh in der Küche und es kommt die hübscheste Frau des ganzen Unternehmens, eine blonde Schönheit auf mich zu und sagt, wow, haben mich die Bilder angeturnt.

Und seitdem hatten wir dann in der Küche eine BDSM Community, die sich getroffen hat, darüber sich auszutauschen. Also Ja. Ja. Was ich was ich damals als Fazit noch mitgenommen habe, also danke noch mal für die Geschichte und für die Offenheit, auch jetzt wieder. Du bist ja da auch nackt, was das angeht und gehst damit raus.

Was ich damals mitgenommen habe und das hat mich wirklich im Herzen berührt, also diese Geschichte ist natürlich a lustig, b ist das, glaube ich, 'n 'n Musterbeispiel für Authentizität, wenn 'n Mensch einfach sagt, das bin ich. Vielleicht sollten wir alle viel häufiger einfach ungeschminkt sagen, das bin ich und nicht versuchen, irgendwelche Rollen zu spielen. Das war so das Learning. Aber was mein Haupt Learning war, das hast Du so gar nicht jetzt gesagt, war, dass Du festgestellt hast im Nachgang, es hat sehr selektiv für dich gearbeitet, dieser dieses Momentum, diese Nacktheit, dieses ich hab mich sozusagen geoutet, sag ich jetzt mal, unbewusst und hat die Spreu vom Weizen getrennt. Also Du hast festgestellt, okay, 'n paar Leute haben dich vermutlich dann weniger oder noch mehr nicht gemocht, die dich vorher auch schon nicht mochten, aber ganz viele sind auf dich zugekommen und haben gesagt, okay, war jetzt so oder finde ich einfach cool.

Manche haben vielleicht doch gar nichts gesagt, ist ja auch in Ordnung, ja. Aber eben manche kamen auch und haben proaktiv dich angesprochen drauf und es entstand 'n Dialog, der nie entstanden wär, wenn die Bilder nicht hochgeladen worden wären. Also das war so mein Ding, dass in jedem in Anführungszeichen negativen Moment und ich kann mir vorstellen, wenn man ausm Urlaub oder von wo auch immer kommt und man sagt, lösch die Bilder, dass dann erst mal die Herzfrequenz hochgeht und das ist erst mal nicht schön, so oder so, ja. Du wirst ja in eine Situation gestoßen, die die wirklich aufregend ist an der Stelle und fühlst dich auch erst mal irgendwie so wie am Pranger. Aber nichtsdestotrotz hast Du am Ende in der Retroperspektive sehr viel daraus gewonnen und gelernt.

Und das das fand ich so schön an der Geschichte, deswegen hab ich, freu ich mich auch sehr, dass Du noch mal uns daran teilgelassen hast, so, teilhast nehmen lassen. So. Jetzt würde ich aber gerne zum Heute kommen, denn wir sind schon wieder bei 'ner Stunde und ich wusste das, dass es heute auch länger wird. Ich hab bei Behind the Story auch nie 'n Zeitlimit. Also das ist gar kein dränkeln jetzt, sondern einfach Ich würde trotzdem gerne, weil ich dein heutiges Ich, diesen Mentor, diesen Menschen, diesen Leitwolf mit Tee so mag, ja, würde ich gerne noch ein bisschen auf heute reflektieren.

Du bist Autor, Du hast Bücher geschrieben, Du bist Podcaster, Du verdienst dein Geld im Wesentlichen, wenn ich das richtig verstehe, mit Mentoring, mit Coaching, mit Begleitung von Menschen. Erzähl uns doch jetzt noch mal son bisschen für die Menschen, die bis jetzt drangeblieben sind, was hat es denn mit diesen Leitwölfen mit d und Leitwölfen mit t auf sich? Und warum bist Du überhaupt auf die Welt gekommen, das zu tun? Bevor ich das tue, möchte ich gerne noch einen Loop, den wir aufgemacht haben, ganz am Anfang beenden. Mhm.

Du hast mich geoutet auf LinkedIn. Mhm. Als BDSMler. Ich hab das in einem geschlossenen Raum getan, der nicht aufgezeichnet wurde und darüber haben wir dann unsere Freundschaft begonnen, indem ich dich konfrontiert habe, dass ich das am Anfang richtig scheiße fand, dann hab ich mich erinnert und hab gedacht, steh dazu. Dann sollen das doch alle wissen.

Ist doch okay, dann kommen auch die Richtigen auf mich zu. Deswegen bin ich dir im Nachhinein total dankbar, dass Du mir diesen Entwicklungsschritt nicht nur ermöglicht hast, sondern dass mein Leitwolf in mir, und dann kommt die Überleitung schon, meinem Leitwolf, der ja immer noch da ist, aber seinen Platz hat, noch mal gezeigt hat, oh, da geht noch eine Stufe drüber. Du kannst noch mehr von dir zeigen, ohne dass Du dich dadurch diskreditierst oder schlecht fühlst. Mhm. Also vielleicht kurz zur Erläuterung und ich will das gar nicht rechtfertigen.

Ich will es nur erklären, aber ich bin ja in diesem Podcast, in diesen, ich sag immer Podcast, in diesen Social Audioraum gekommen bei jemanden, der dort Initiator war, den ich gar nicht kannte. Dann habt ihr da drüber geredet und ich hab diese Story fest mitbekommen. Und ich dachte natürlich, es ist ein öffentlich, es war ja ein öffentlicher Raum. Es konnte ja jeder rein und raus. Es war ja also keine geschlossene Gruppe in dem Sinne, wie Du es jetzt gesagt hast.

Aber ist ja auch völlig egal, weil es geht gar nicht darum, das in irgendeiner Form zu zu relativieren, sondern ich fand diesen Umgang von dir mit dieser Geschichte so in dem Stil, wie Du's eben erzählt hast, so explizit. Und deswegen habe ich in 'nem Prost gesagt, ich ich find Social Audios super, weil so Menschen wie der Matthias Dinge erzählen, die Du sonst nirgendwo hörst und nie nie kennenlernst, wie zum Beispiel son BDSM Abenteuer. So kam das dann. Und ich fand auch, ich fand auch deine 1. Reaktion verständlich und gut und ich fand unseren Austausch danach extrem schön, weil wir offen, vorwurfsfrei und ehrlich unsere Perspektiven ausgetauscht haben, was ich sehr, sehr mag im Leben, ja.

Also wenn Menschen einfach auch mal ergebnisoffen Dinge austauschen. Und am Ende habe ich dann auch gedacht, war's ja eigentlich sozusagen die ich lade Bilderhoch Situation leid. Also Du warst ja schon erfahren in dieser Situation und hast dann noch mal gemerkt, oh Mist, jetzt ist das wieder sozusagen veröffentlicht. Stand es lag wieder auf 'nem Server. Du hattest es diesmal selbst noch nicht mal richtig aktiv hochgeladen.

Und das war ich in dem Sinn sozusagen und das hat uns zusammengeführt und auch da wieder in der Retroperspektive, wenn man offen mit umgeht, wenn man ehrlich ist. Ich mein, wenn Du gesagt hättest, Du bist 'n Arsch, ich will mit dir nichts mehr zu tun haben, hätte ich das auch verstanden, ja. Aber so sind wir in den Dialog gekommen und ich glaube, da haben wir beide was davon. Also ich glaube, das ist auch eine sehr, sehr schöne Essenz des Lebens, dass man offenen Dialog immer für so was nutzen kann. Aber dank für das Schließen des Loops.

Genau, das das war mir wichtig, dass ich das jetzt noch mal öffentlich bekunde, dass ich dir darüber sehr dankbar bin. Mhm. Weil das ist nämlich jetzt auch Teil meiner Markenidentität geworden. Ich bin ja jemand, ich bin grenzbefreit. Das heißt, immer wenn ich eine Grenze feststelle, dann räume ich die weg.

Und das ist halt etwas, was Menschen bei mir wollen. Und da sind wir jetzt bei meiner Philosophie. Mhm. Der Weg zum Leitwolfbewusstsein ist in meinen 3 Büchern in der Leitwolf Trilogie verankert. Und ich möchte das so aufdröseln, dass Du's da draußen möglicherweise nicht nur verstehst, sondern vielleicht so gerade verstehst und dein Unterbewusstsein aber sagt, ja, richtig, ja, ja, genau.

Mhm. Die meisten Menschen, genauso wie ich, lebten in der Vorhölle. Die Vorhölle ist der Ort, wo Du nicht weißt, wer Du bist, nicht weißt, wo Du hingehörst und nicht weißt, wem Du was erzählen darfst, weil Du ja vielleicht immer angegriffen wirst von allen Seiten, wenn Du dich denn zeigst, wie in der Sauna, wenn Du die verlässt, dass Du rauskommen und sagst, jetzt hier aber mal den Bademantel an. Wir wollen jetzt da nix baumeln sehen. Und das ist genau dieser Punkt, wo ich mir denke, wieso macht man das denn?

Wir sind doch sowieso alle nackt. Es gibt Menschen, und da zähl ich mich zu, die sehen sowieso in die Seele. Also von daher bist Du sowieso nackt. Dann sag doch auch, wer Du bist und zeig mir, wer Du bist. Diese Vorhölle hab ich umgetauft in das Leitwolf Labyrinth.

Und Du irrst dich. Weiter. Und dieser Satz, der geht knallhart in dein Unterbewusstsein. Auf der anderen Seite gibt es den Weg zum Leitwolf Bewusstsein und dieser Weg ist immer gleich. Es ist mein und ich bin angekommen.

Das heißt nicht, dass es dein Weg ist. Das heißt einfach nur, es ist ein Weg, den ich gegangen bin, den ich zurückgehe, dich an die Hand nehme. Wir stoppen die Selbstabotage im ersten Step. Dann kommt die Beeinflussung in die Erkennbarkeit, das heißt für dich und andere. Und im letzten Schritt kommt die Manipulationsfreiheit, die Du dann leben darfst.

Und das ist 'n ganz, ganz wichtiger Punkt, Wolfgang. Die meisten glauben, dass sie sabotagefrei sind, beeinflussungsfrei und manipulationsfrei und ich behaupte das noch nicht mal, dass ich das wäre, sondern ich bin es. Und die, die das testen wollen, können das gerne tun, Denn ich glaube auch, dass einem Leitwolf verkaufst Du nichts mehr und verkaufen ist ein ganz, ganz wichtiger Sabotagebeeinflussung und Manipulationsprozess. Wenn Du aber merkst, wie jetzt zum Beispiel bei dir, mein lieber Wolfgang, hey, ich möchte deine Bücher kaufen, schreib mir eine Rechnung. Was hab ich denn getan?

Ich lebe, wer ich bin. Ich sage das, was mein Bewusstsein, mein Leitwolfbewusstsein mir übermittelt und äußert das. Du redest gar nicht mit Matthias im eigentlichen Sinne, sondern das, was ich dir erzähle, ist die Heldenreise von Matthias, aber das Leitwolfbewusstsein hat sich dadurch erst entfalten können. Die meisten reden mit dem Verstand und ordnen ihre Worte dann. Meine Ordnung passiert im Bewusstsein und wird dann gesendet.

Ich überlege nicht. Mhm. Also für die Menschen, die jetzt draußen sind und sich noch nicht so intensiv beschäftigt haben mit dir und dem, was Du tust, Erklär doch vielleicht mal 2 Begriffe so auf der rationalen Ebene. Ich weiß, dass das für dich son bisschen mentale Folter ist, aber so brech's mal runter. Erklär mal kurz die Gründerliste, wobei der Name schon gut ist, weil der sagt eigentlich, was es geht, ja?

Die Gründeliste und was ich auch gerne noch mal hätte von dir, wär 'n Beispiel für diese Selbstsabotage, denn Du sagst ja, eigentlich leben wir alle heute im Wesentlichen. Wir als Community, die die Menschheit, sag ich jetzt mal, eigentlich in 'nem Modus der Selbstsabotage. Sag doch bitte noch mal was zur Gründerliste und zur Selbstsabotage, wenn das so geht, verkürzt. Ja, gar kein Thema. Ich hab 12 Leit Leitmodelle aufgebaut.

Die findest Du in Band 2 und Band 3 und Band 1 eingestreut Und im Gegenzug gibt es ein Blindmodell und das ist die Gründeliste. Das ist das einzige Führungsinstrument, was die Selbstabotage erhält. Und diese Führungsgeschichte erzählst Du dir immer wieder, die basiert auf 10, 12, 13 Gründen. Und ich empfehle jedem einfach eine Liste aus dem Unterbewusstsein auf ein Blatt zu rozen. Und zwar nicht zu überlegen, sondern einfach nur zu schreiben.

So wie ich rede, darfst Du schreiben und so wie ich schreibe, darfst Du reden. Nimm einfach ein Blatt, schreib 13 Gründe auf. Oben drüber schreibst Du ein einziges Wort, weswegen Du das tust. Und diese 13 Gründe sind 13 Überzeugungen und diese Überzeugungen werden dich überraschen. Sie werden dich vielleicht nachdenklich machen.

Sie werden dich vielleicht sogar zum zum Zorn verführen oder sie werden dich wütend machen. Aber das ist die absolute Kompetenz deines Leitwolfes. Denn der verliert sein Führungsinstrument, wenn Du die Gründerliste geschrieben hast, dir bewusst darüber wirst, dass Du das wirklich glaubst und und jetzt kommt das Allerbeste, verbrennst. Dadurch verliert dein Leitwurf sein Führungsinstrument über Dich und damit ist die Selbstsabotage gestoppt. Und wenn Du das alleine machen willst, mach es jetzt.

Nimm Dir das jetzt vor. Ein Wort, 13 Gründe, verbrennen. Das ist, verbrenne deine Gründeliste. Mhm. Genau.

Und damit hast Du ja im Prinzip auch die Selbstsabotage schon 'n Stück weit erklärt. Also danke dafür. Ja, es ich könnte wir könnten thematisch in das, was Du machst, so tief eindringen. Ich glaube für euch da draußen einfach an der Stelle, ihr habt, glaube ich, 'n guten 'n guten ersten allerersten oberflächlichen Eindruck, also von diesem Eisberg, Matthias, der da durch die die nordischen Gewässer schwimmt, das war wirklich nur die oberste Spitze des Ganzen. Trotzdem bleibe ich ja immer sehr beharrlich bei meiner Storytelling Heldenreise und würde noch mal auf dem Weg, Du hast es schon genannt, aber ich möchte das immer explizit rausarbeiten, möchte ich sagen, gibt es auf deinem Weg Mentoren und Mentoren empfinde ich als Menschen, die sagen zum Beispiel, Matthias, da haben sie Mist gebaut mit den Bildern, aber die waren geil.

Das ist für mich Mentorship. Also da ist jemand auch offen, ehrlich und sagt dir okay. Er sagt nicht, geh diesen Weg weiter. Bau weiter sone Scheiße, lad weiter Bilder hoch, geh raus und konfrontier die Menschen mit deinem Privatleben. Sei nackt, wann immer Du nackt sein wirst.

Das sagt er nicht, aber im übertragenen Sinne hat er dir das Signal gegeben an der Stelle. Und oft kommen solche Menschen in unserem Leben zu kurz, deswegen möchte ich jetzt einfach, weil Mentoren 'n wichtige Element jeder Heldenreise sind, dir die Gelegenheit auch noch mal geben zu sagen, gibt's Mentoren in deinem Leben, wo Du sagst, da bin ich ewig dankbar für? Es gibt so einige, die ich erwählt habe. Ich hab irgendwann mal, ich werd so 2, 3 nennen. Ich hab irgendwann mal von Robert Betz einen Satz gehört.

Suche dir deine Eltern neu aus. Und dann hab ich angefangen, meinen leiblichen Vater und meine leibliche Mutter an den an den Platz zu setzen, wo sie für mich hingehören und habe mir dann Väter und Mütter gesucht. Und das habe ich immer wieder getan, jahrelang. Ein Mentor war der Vater 1 meiner Lebenspartnerinnen und mit dem hab ich mich persönlich getroffen. Und der sagte Matthias, hör auf zu lesen.

Und ich sagte so, wieso soll ich aufhören zu lesen? Das ist doch genau meins. Ich hab mir eine Challenge gesetzt, dass ich 30 Bücher im Jahr lese zum Beispiel. Das hab ich dann auf 40 hochgezogen. Ich wollte einfach das ganze Wissen in mir vereinen und dann neue Modelle kreieren, was ich ja dann auch getan habe.

Aber das ist jetzt schon Spoiler, denn dieses Gespräch war so, wir haben uns in Köln getroffen und er ist eine erfahrene Führungskraft in einem großen, ich nenn's mal Unternehmen mit mehreren 1000 Mitarbeitern. Sehr erfahrene Führungskraft und sehr kantig und sehr anerkannt, weil er so kantig war, ein Leitwolf. Und der sagte, hör auf zu lesen Und ich dachte wieder, wieso? Schreib deine eigenen Bücher. Und ich so, wieso?

Ich weiß noch nicht genug. Ich muss noch mehr wissen, bevor ich überhaupt anfangen darf zu schreiben. Und sagt er, nein. Du weißt schon das, was Du wissen musst. Hör auf zu lesen und schreibe es mit deinen Worten.

Dein Fokus muss von innen nach außen. Boah, ich stand da und dachte, wow, fühl ich mich grade klein. Und in diesem Moment entschied ich, ich werde mich abstinent machen von Büchern, die mich beeinflussen, sabotieren und manipulieren und habe dann aufgehört zu lesen. Ich habe kein einziges Buch mehr gelesen über Jahre, mich nicht ablenken zu lassen, von meinem Fokus die Leitwolf Trilogie ins Leben zu bringen. Hätte ich parallel andere Bücher gelesen, wär das immer wieder eingeflossen, weil ich neue Informationen bekommen hätte, die dann ins Buch eingeflossen wären.

Was ich aber getan habe, ist, vom Leben zu lernen. Ich habe mir immer wieder durch das Alltagsleben auch Mentoren gesucht für einen Tag, die mich dann initialisiert haben, gewisse Dinge zu leben, zu leisten und zu erfahren. Und dann hab ich sie wieder abgesetzt. Wenn Du so willst, an einem Tag ein Vater, eine Mutter. Und das ist dann in meine Bücher geflossen, aber nicht das Wissen konserviert von anderen, was vielleicht schon überholt ist, weil es zu alt ist, weil ein Buch Jahre braucht, zu reifen.

Meine Trilogie hat 7 Jahre gebraucht, zu reifen. Ich habe letztes Jahr das letzte Buch veröffentlicht und da gibt's noch eine kleine Geschichte. Ich hatte einen Ghostwriter, der meine Bücher verständlicher machen sollte. Danach war aus meinem Stakato, wie Du das im ersten Buch findest, aber nicht mehr in dem, was jetzt aktuell da ist, sondern in denen, die Du auf Medimops und Co finden wirst, da ist das noch so, da ist das noch nicht passiert, hat er diese Bücher mit Blümchen und Bäumchen und Tierchen versehen und dadurch wurden die Sätze so lang und so kleine Geschichten in der Geschichte, dass der Fokus wieder rausging. Deswegen habe ich letztes Jahr mich hingesetzt und habe die ganzen Blümchen mit meiner Sensor rausgecuttet, habe aber die Samen drin gelassen und jetzt sind die Bücher genauso, wie sie sein sollen.

Sie haben die Möglichkeit, bei jedem Satz zu stoppen. Kannst gleich was dazu sagen bitte Wolfgang, wie Du das empfindest. Das interessiert mich brennend und das auch hier in diesem Podcast und unbeschönigt. Sie haben die Möglichkeit nach jedem Satz zu stoppen, weil es gibt Sätze, die werden dich so unterbewusst befeuern, dass Du sagst, ich muss das Buch weglegen. Nicht die ganze Geschichte, nicht der ganze Leitgedanke, sondern nur ein einziger Satz, weil ich darauf Wert gelegt habe, dass es diese Sätze für dich gibt.

Und als ich das rausgestrichen habe, als ich das rausdestilliert habe, als mein Fokus mit 1 Präzision wieder da reingegangen ist, mit Liebe für dich, Du, die und der, der es lesen wird. Du kannst es nicht lesen. Du wirst es mit deinem Unterbewusstsein aufsaugen und spüren, was ich meine. Dann wars richtig und jetzt konnt ich die Finger davon lassen. Mhm.

Also das ist auch meine Perspektive, die hab ich dir ja auch schon persönlich in der Nachricht gegeben. Ich hatte ja den Fehler gemacht, die das 1. Den ersten Band der Trilogie mit in den Urlaub zu nehmen, sozusagen als Urlaubslektüre. Da hast Du mich auch eiskalt reinlaufen lassen in das Messer, aber finde ich auch okay. Und ich hab gemerkt im Urlaub, nee, funktioniert überhaupt nicht.

Ich kann mich nicht auf die Strandliege legen und Matthias Buch lesen. Das funktioniert nicht. Es ist tatsächlich so, dass es, also bei mir funktioniert das, das macht sehr viel mit einem und ich muss vor allen Dingen Also der Ansatz ist bei mir immer, ich muss es erst mal verstehen. Deswegen mache ich's jetzt wirklich so, wie Du's mir auch noch mal erklärt hast für mich, dass Du sagst, mach 12 Minuten Einheiten. Und ich mach's tatsächlich so, dass ich mir 'n Timer stelle.

Ich nehme dein Buch, also ich werde jetzt hier nach diesem Podcast und dann habe ich noch 'n bisschen was zu tun, aber dann später werde ich ins Schwimmbad fahren. Und dann nehme ich das mit und dann stelle ich mir da 'n Timer und sage 12 Minuten und ich höre mitten im Satz auf. Das ist aber gar nicht schlimm, weil ich viele Sätze doppelt manchmal dreimal lese. Mhm. Also ich und ich mache mir immer 'n Zeichen rein, wo genau war ich, deswegen ist das Buch auch schon sehr benutzt und beschrieben und sieht aus wie 'n wie 'n Werkzeug und nicht mehr wie eine Lektüre, ja, und das finde ich gut.

Aber so ist es für mich wirklich gut konsumierbar und ich sag das ja zu Beginn schon, da bin ich auch in diesen Mut gekommen. Also ich hab jetzt nicht den Mut mit M0T, sondern diesen in diesen Flow, ja. Und ich hab jetzt tatsächlich auch den Weg zum Buch gefunden. Und jetzt empfinde ich es auch tatsächlich als bereichernd und freue mich sozusagen auf die nächste 12 Minuten Lektion, die da folgen. Versuch das möglichst regelmäßig zu machen.

Das gelingt mir nicht jeden Tag, aber sehr häufig. Ich hab das Buch auch tatsächlich immer dabei. Also ich nehm's mit ins Büro. Ich hab's jetzt hier im Homeoffice liegen. Ich nehm's mit ins Wohnzimmer, wenn ich weiß, ich bin da eine längere Zeit.

Weil irgendwann kommt da am Tag der Impuls, wo ich auch weiß, ich ich nehme mir diese 12 Minuten auf meinem Weg zu mir selbst, weil ich versuche ja auch sozusagen, dieses bei mir Ankommen damit zu vervollständigen. Auch im, ich denke, auch im hohen Alter kann man das noch machen, ja? Und und ich merke, das funktioniert. Also das kann ich dir als Feedback geben. Jetzt, das hast Du noch nicht von mir, aber Du hast schon von mir das Feedback.

Ich hatte extreme Schwierigkeiten mit der Art, mit des mit dem dem das zu konsumieren, so dass es bei mir ankommt, aber mittlerweile habe ich den Weg gefunden und das finde ich auch sehr spannend, habe ich ja eingangs schon gesagt. Also Du bist anders als Mensch, Du bist schreibst anders und das Buch ist auch anders. Insofern ja, passt das, ist das sehr, sehr rund. Ich hab noch eine, ich will nicht sagen kritische, aber trotzdem eine Frage, auf deren Antwort ich sehr gespannt bin, bevor wir dann zum Ende kommen dürfen für heute. Vielleicht gibt's noch mal irgendwann eine einen Follow-up sozusagen, ja, wenn ich durch Band 3 durch bin, weiß man's.

Ich hab mir eine Sache überlegt. Du begleitest die Menschen ja auf dem Weg vom Leitwolf mit d zum Leitwolf mit t und für mich ist das so, diese Transformation, Du hast Du bist 'n Leitwolf, Du orientierst dich an deinen Gründen, Du verbrennst diese Gründe und nimmst dein Leben in die Hand und versuchst stärker in die Leitwolf Rolle zu kommen. Jetzt ist ja ein Leitwolf 1, der 'n Rudel anführt. Was wäre denn jetzt und das würde mich mal interessieren, wenn die ganze Welt dein Buch liest, weil Du weißt ja ungefähr 8000000000 Menschen hören diesen Podcast jede Woche. Das heißt, Du kannst schon mal nachdrucken lassen, nein Spaß.

Aber was ich sagen will, ist, was wäre denn theoretisch, wenn alle Menschen auf der Welt ein Leitwolf mit Tee wären, dann gibt's ja keinen Rudel mehr? Wie wie wie gehst Du damit Dann wären wir da angekommen, wo die Dystopie in die Utopie mündet. Denn das ist genau das, weswegen ich lebe. Ich erwecke Leitwölfe ist mein Lebenszweck und Unternehmenszweck. Den habe ich im Stärken Navigator vor 9 Jahren herausgebildet für mich und hab das dann auch für viele, viele andere getan, dass die ihre Leitwerte gefunden haben, ihre 3 unbewussten Kompetenzen und ihre Identität.

Ihre Identität entschieden. Nimm diesen Satz einfach mal für dich da draußen und spür mal, was das für 'n Gefühl ist. Und genau das ist es. Leitwolf bedeutet für mich, Sabotage gestoppt, Beeinflussung erkannt, Manipulationsfreiheit leben. Das bedeutet aber auch, dass Du deine falsche Identität aufgegeben hast, dass Du deine sinnentleerte Arbeit beendet hast und dass Du deine geschmacklosen Beziehungen nicht mehr führst und auch nicht mehr erlaubst.

Jetzt stell dir mal vor, Wolfgang, wie diese Welt wäre. Du bist schon ein Leitwolf. Das, was Du gerade machst, ist ein Erinnern. Du nimmst mein Buch, Band 1, Leitgedanken für Leitwölfe und erinnerst dich daran, nimmst meine Geschichten und denkst dir, würde ich das auch so machen? Hätte ich das anders getan?

Nehme ich diese Geschichte so wie sie ist und verinnerliche sie. Und am Ende wirst Du deine Gründerliste verbrennen. Das kannst Du alleine tun, wie Du das gerade tust oder Du machst das mit mir und wir machen das in 3 Stunden in kleinen Happen. Das, was das Interessante daran ist, jeder Kontakt mit mir erweckt Leitwölfe. Das ist meine tiefste Überzeugung.

Und ich möchte eine Welt, wo es nur noch Leitwölfe gibt, weil weil es was ist das für eine Kommunikation? Was ist das für ein Miteinander? Du gehst aufeinander zu und sagst, ey, dich mag ich total gerne, wollen wir bitte Geschäft miteinander machen? Wollen wir bitte miteinander ins Bett gehen? Ich könnt mir das und das vorstellen.

Was hältst denn davon? Nein danke. Och ja, ist das in Ordnung? Okay, dann alles schön, tschüss. Der nächste sagt, ja klar, lass uns ficken.

Der nächste sagt, ja, lass uns Geschäft machen, lass uns die Welt verändern. Schnelle Entscheidung. Sexuell erwachsen. Dinge, die Du dir nicht gönnst, einfach mal zu benennen, ob Du lange in der Partnerschaft bist, ob Du lange in der geschäftlichen Beziehung bist, sei doch einfach echt. Und wenn Du echt bist, wirst Du auch die richtigen Menschen anziehen und abstoßen.

Und das ist kein Plädoyer für jetzt trage ich mein Herz auf der Zunge, so wie ich damals, als ich noch missanthrop war, als ich schon in die Seele gucken konnte mit meiner hochsensiblen Art, aber den Leuten das gesagt habe, was sie nicht hören wollten. Heute sage ich den Menschen das, was sie hören sollen, damit sie ein Leitwolf sind. Weil im Endeffekt ist es jeder schon, aber der Leitwolf, der sagt Dir noch durch die Gründerliste sein Führungsinstrument, was Sache ist. Und das kannst Du jetzt für dich selbst entscheiden, ob Du dein Rudel intern oder extern auf dem Platz verweisen willst. Okay, ich hab ja ungefähr die Antwort antizipiert.

Ich glaube, also meine meine Erwartung war, dass Du sagst, die Welt sollte nur noch aus Leitwölfen mit t bestehen. Weil ich glaube auch tatsächlich, ich frag die Menschen eigentlich immer und bei dir hab ich die Frage bewusst weggelassen, wissend, dass ich glaube, wir auf diesen Punkt hier kommen. Ich frage die Menschen immer, was würdest Du dir wünschen, wenn Du die Augen schließt und die Welt von morgen siehst und Du kannst entscheiden, was passieren soll, glaube ich, wär bei dir, dass es nur noch Leitwölfe gibt, weil ich glaube, dann wäre sehr viel, sehr viele Probleme auf dieser Welt wären damit gelöst. Aber ja, ich ich Matthias, ich könnt dir noch eine Stunde zuhören. Irgendwann müssen wir zum Schluss kommen, leider.

Müssen nicht, aber wollen auch irgendwann den Menschen sagen, geht jetzt mal selber den Weg und schaut mal, ob der Matthias euch irgendwie helfen kann. Ich fand's megaspannend. Ich hab noch 2 2 Hinweise oder 2 Fragen. Frage Nummer 1, gibt's irgend eine Frage, die Du gerne oder 'n Thema, das Du noch gerne beantworten würdest, das ich nicht gefragt hab? Da wir so tief eingetaucht sind und Höhen und Tiefen genommen haben, es war witzig, es war tiefsinnig, es war erkenntnisreich.

Gibt's vielleicht noch die eine Frage, die ich stellen kann? Wann beginnst Du deinen Weg zum Leitwolfbewusstsein? Die lassen wir jetzt mal so offen im Äther sozusagen, auch an die Hörer. Wie gesagt, ich hab's ja schon gemacht und ich kann's auch empfehlen. Tatsächlich ist es kein Sales Pitch hier, Gottes Willen.

Ich glaube, wenn irgendjemand nicht in den Verdacht kommt, billige Verkaufsveranstaltungen zu machen, dann wir 2 an der Stelle. Und das finde ich auch sehr, sehr schön. Das ist auch 'n Stück Leitwolf, ja, dass man sagt, okay, die Menschen folgen mir. Die sagen mir nach den Storytelling Vorträgen, die ich halte, warum sagst Du nie, wo man dich kaufen kann? Ja, weil wenn Du das willst, wirst Du den Weg finden und dann bin ich an der Stelle auch 'n Leitwolf.

Also das finde ich megaschön und die letzte Frage, die ich noch habe, gibt's jemanden aus deiner Bubble, aus deinem Leben, aus deinem aus deiner Geschichte, wo Du sagst, das ist 'n interessanter Charakter, den solltest Du hier mal einladen, weil die Heldenreise dieses Menschen sehr inspirierend sein könnte. Darf ich kurz nachdenken? Ja. Ich kenn so viele Menschen. Du darfst doch lange nachdenken und ich ich zwinge die Menschen auch gar nicht, jemanden zu sagen.

Vielleicht gibst Du es mir einfach im Nachgang und ich teilst dann über 'n Post mit oder so, ne, weil ich find's auch total gut zu sagen, auf sone Frage möchte ich erst mal nachdenken. Also ist überhaupt kein Problem. Und da Du ja kein Briefing hast, bist Du besonders dazu aufgefordert, im Nachgang noch mal nachzudenken, denn meine Gäste haben ja normalerweise eine Vorbereitung auf diese Frage. Du ja nicht. Und ich muss dir am Ende sagen, es war superschön ohne Briefing.

Es hat sich nie ungebrieft vor angefühlt. Es hat sich immer offen und ehrlich und authentisch angefühlt und dafür danke ich dir sehr. Danke, dass Du mein Gast warst, lieber Matthias. Wir werden uns ja wieder begegnen, denn wir haben in dieser Leitwolf Mentalität haben wir auch vereinbart. Wir machen einen Deal, Du kommst zu mir, ich komm zu dir im Podcast.

Das heißt, wir werden noch mal reden auf andere in anderem Kontext sozusagen, freue ich mich auch schon mega drauf und ich hab auch das Gefühl, dass wir uns irgendwann hier mal wieder hören. Das hoffe ich schon. Vielen Dank für deine Zeit. Hab 'n schönen Tag und auch ihr da draußen und wenn ihr Fragen habt, wenn ihr Verbesserungsvorschläge habt, wenn ihr Ideen habt, ja, dann meldet euch bei mir oder bei Matthias. Wir sind dafür alles offen.

Ich sag tschüs.

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