Angst & ESC | Bane Katic | BTS #19
Worum es geht
In dieser Folge von 'Behind the Story' spricht Wolfgang Jung mit dem Speaker und Coach Bane Katic über dessen persönliche Heldenreise – von einer schüchternen Kindheit in Berlin über die Herausforderungen der Jugend bis zur erfolgreichen Karriere im Medienbereich. Bane reflektiert über die Kraft des Loslassens und darüber, wie kleine Entscheidungen große Auswirkungen auf das Leben haben können. Im Zentrum steht seine Motivation, Menschen dabei zu helfen, ihre Ängste zu überwinden und ihr Potenzial zu entfalten.
Autor: BTS - Behind the Story
Zu Gast
Bane Katic blickt auf über 20 Jahre Karriere zurück, mit Stationen wie der Moderation des ESC und jahrelanger Tätigkeit als Sat.1-Moderator, unter anderem für „Focus TV“.
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Transkript
Herzlich willkommen zur Ausgabe Nummer 19 von Behind the Story. Mein Name ist Wolfgang Jung und ich bin immer noch der Host in dieser Sendung. Ja, ich hoffe, Du bist 'n Stammhörer, dann weißt Du es schon. Für alle, die zum ersten Mal dabei sind, bei Behind the Story möchte ich mit faszinierenden Menschen über ihre Vita reden. Das Ganze mach ich son bisschen entlang der Heldenreise nach Joseph Campbell, wo wir son bisschen sozusagen das Leben dieser Menschen beleuchten und mal nachschauen, welche Höhen gab's, welche Tiefen gab's und wo war vielleicht eine Weggabelung, die man genommen hat, aus welchem Grund und mit welcher Methode.
Und Ziel dieses Podcasts ist es, dass Du da draußen aus dieser Geschichte meines Gastes 'n bisschen was lernst und vielleicht bei der nächsten Entscheidung drüber nachdenkst, ob Du eventuell davon was übernehmen kannst. Wenn Du zufrieden bist mit dem Podcast oder Kritik hast oder eine Idee hast oder selbst gerne mal Gast sein möchtest, dann melde dich einfach bei mir. Du findest mich überall digital. Jetzt zu meinem Gast heute. Ich freue mich wirklich mega und ihr Lieben, diesen Podcast dauerhaft hörenden.
Ich weiß ja, zum Glück, toi, toi, toi und danke an euch. Ich hab viele Stammhörer. Ich hatte noch nie so viele Zettel vor mir liegen wie jetzt im Moment, weil die Vita dieses Menschen unfassbar ist, der jetzt hier vor mir sitzt. Und ich hatte auch noch nie so viele ambivalente Fragekonstrukte im Kopf. Schauen wir also mal, wie ich das hinbekomme.
Außerdem, bevor ich ihn euch vorstelle, hat er mir auch schon gesagt, der hat sehr viele Fragen an mich. Also eine kleine Moderationschallenge für mich, mal rauszufinden, wie gut ich mit einem absoluten Medienprofil auf der anderen Seite die Gesprächsführung behalte. Ja, jetzt löse ich aber mal auf. Vor mir sitzt und ich seh ihn schon der liebe Barne Kartic. Barne ist Speaker, Coach und Gründer der Speaker Academy.
Er bringt Menschen auf die Bühne. Er macht sie sichtbar, er macht sie sicher und er macht sie souverän. Und das kann ich aus vollster Überzeugung sagen, weil ich ihn selbst schon genießen durfte, sein seine Dienstleistung und weil ich auch viele Menschen kenne, die bei ihm warnen und sagen, Bahn ist son unfassbar guter Lehrer und er bringt so unfassbar viel Mehrwert, auch wenn das Wort 'n bisschen stark strapaziert ist zurzeit, aber es ist tatsächlich so. Er ist ausgebildeter Schauspieler und ich habe in der Vorbereitung auf diesen Podcast so viel über ihn gelernt wie noch nie über irgendeinen meiner Gäste vorher. Ich wusste nicht, dass er bei ProSieben schon eine TV Karriere gestartet hat oder gestartet ist.
Bei SAT. 1 war er, dass er den großen Warncheck moderiert hat. Ich wusste nicht, dass er ausgebildeter Schauspieler ist. Ich wusste auch nicht, dass er 'n unfassbar gutes E-Book geschrieben hat, was er einfach so auf der Website stehen hat. Das heißt nämlich Wandlung durch Loslassen, auch das hab ich gelesen.
Und vor allen Dingen wusste ich nicht, und das war natürlich die beeindruckendste Zahl, dass er vor 180000000 Menschen live moderiert hat. Das könnt ihr euch auch anschauen. Er war nämlich beim ESC 2008, der Greenroom Moderator, unter anderem hat dann in der Folge auch verschiedene Pressekonferenzen moderiert im Rahmen des ESC und so weiter und so weiter. Ihr könnt euch vorstellen, ich könnte noch eine Stunde aufzählen, mach ich aber nicht, denn er sitzt ja schon hier. Und wenn ich schon sonen Gast habe, dann sag ich jetzt an der Stelle erst mal herzlich willkommen am digitalen Lagerfeuer.
Herzlich willkommen bei Behind the Story. Herzlich willkommen, mein lieber Barne Kartic. Wow, vielen, vielen Dank. Das ging ja alles runter wie Öl. Vielen Dank.
Ich hoffe, ich werde diese diesen ganzen Lobes oder diese ganzen Dingen auch gerecht heute in diesem Podcast. Danke, dass Du mich eingeladen hast, lieber Wolfgang. Sehr schön zu hören das. Danke. Ja, sehr gerne.
Wir kennen uns ja persönlich auch seit 'ner gewissen Zeit. Ich sag mal, wir hatten schon diverse Tequila Momente zusammen, ohne da näher drauf eingehen zu wollen. Ja, aber schon hab ich dich kennengelernt. Ah, ich hab tatsächlich, entschuldige, ich ich möchte wirklich darauf hingehen, weil das ist wirklich meine 1. Erinnerung an dich.
Und für alle, die jetzt umschauen und zuhören, ich ich werd das kurz erzählen. Es war eine Konferenz in Mainz, ich glaub die OMT Konferenz und ich stand da mit einem sehr guten Bekannten und auch Kunden. Und wir wollten an diesem Abend Tequila trinken. Und keiner von uns hatte weder Bargeld noch Karten dabei. Und es stand Wolfgang in der Nähe.
Und ich kann mich erinnern, dass wir gesagt haben, Wolfgang hast oder wir wussten nicht sein Name, wir sagten einfach, hast zufällig Geld dabei? Und er sagte, ich hab kein Geld, aber ich hab diesen Ring hier und Du hattest einen Payment Ring oder son Ring. Und dann hast Du, glaube ich, 'n halben oder den ganzen Abend einfach die ganzen Drinks mit deinem Ring, ohne dass Du uns wiedersiehst, ob Du das Geld wiederkriegst, gar nicht. Du hast einfach, Du hast einfach diesen Moment mit genossen und das fand ich irgendwie so großzügig und auch so toll, deswegen, das war meine wirklich 1. Erinnerung an dich und deswegen habe ich mich sehr, sehr gefragt, Du hast mir so ein großzügiger, vor allem, Du hast darauf vertraut, dass das alles okay ist.
Fand ich super. Ja, war ja auch okay. Ich erzähle ja in meinen Vorträgen immer, dass ich die Momente und die Menschen sollen das Leben und die Momente fühlen. Und in dem Moment hat sich das alles sehr, sehr gut und entspannt und sehr schön angefühlt. Und so war ja auch der Abend bis in den frühen Morgen.
Ja, Hashtag OMT Liebe. Grüße an Mario Jung. Ja, mein lieber Barne, danke dafür, dass Du das noch mal reflektiert hast. Ich beginne ja meinen Podcast immer so und orientiere mich son bisschen an der Heldenreise, dieses klassische Storytelling Muster, weil der Podcast ja auch heißt, Storytelling für die Ohren. Und deswegen würde ich einfach dich einladen, mit mir gemeinsam son bisschen durch dein Leben zu schippern.
Ich glaube, es wird 2, 3 Stationen geben, an denen an denen wir noch mal 'n bisschen mehr hängenbleiben, aber das schauen wir einfach mal. Ich hab natürlich wie immer in der Vorbereitung die KI gefragt, was ist für 'n Mensch? Und weißt Du, was als erster Satz kam? Mhm. Und das ist jetzt schon gleich 'n bisschen.
Also insofern, Achtung, einmal kurz Luft holen, Weil ich weiß nicht, ob's stimmt, aber ich bin sehr gespannt, ob's stimmt. Die KI hat gesagt, als Kind hatte Barney Cage selbst Angst, vor Menschen zu sprechen. Eine Erfahrung, die ihn heute umso empathischer macht und die ihn im Umgang mit seinen Klienten einzigartig macht. Das hat mir die KI gesagt. Weißt Du, ich krieg grade Gänsehaut, aber das ist richtig.
Okay. Magst Du da schon 'n bisschen was erzählen? Vielleicht nur kurz zum Kontext. Erzähl gerne, wo wo Du geboren wurdest und vielleicht so die ersten paar Jahre bis zur Einschulung. Nein, ich hol da 'n bisschen aus, weil all das oder meine Kindheit war sehr prägend für mich und auch für das, was ich was ich heute tue.
Ich bin in Berlin geboren. Ich bin Kind von 2 Arbeitern und ich war tatsächlich schüchtern. Mein Vater, der jetzt vor Kurzem gestorben ist, der war damals in meiner Kindheit nicht immer sehr nett zu mir, das so immer sehr, sehr vereinfacht darzustellen. Und ich war wirklich sehr schüchtern. Ich kann mich erinnern, ich hatte Geburtstag und ich wollte nicht feiern, weil ich nicht wollte, dass Kinder kommen.
Und er hat mich dann dazu gezwungen und ich kann mich erinnern, also dass wir feiern mussten, dass ich mich hinter der Tür versteckt hab, als die ersten Gäste kamen. Und durch dieses auch angespannte Verhältnis zu ihm, weil ich immer irgendwie Angst hatte, jetzt irgendwie Ärger zu kriegen, glaube ich, hat sich irgendwas in mir entwickelt, Menschen besser zu lesen, weil ich immer sehen musste, ist da gerade Gefahr und ich war meine Antennen wurden dadurch, das haben wir dann später herausgefunden, sehr geschärft, Menschen wirklich nachzufüllen, zu sehen, was ist da gerade? Ist da gerade eine Angst? Ist da gerade Wut? Ist da gerade, was ist da gerade?
Und das ist auch, was ich heute mache. Ich versuche, die Menschen zu lesen, weil die Werkzeuge, die man braucht, besser zu reden und dies und das, das kann man auch theoretisch alles bei Youtube finden. Aber wenn Du mit jemandem zusammenarbeitest, der es schafft, so das, was dich behindert, was dir im Weg steht, aus dem Weg zu räumen, damit Du am Ende wirklich mit deinem ganzen Wirken und Sein einfach glänzen kannst, Das ist, glaube ich, die Magie, die da passiert. Und zurück zu zu meiner zu meiner zu meiner Kindheit. Meine Mutter hat sich dann von meinem Vater getrennt und hat sich in einen Bus gesetzt.
Und dieser Bus fuhr Richtung Stuttgart, Berlin Stuttgart. Wir Kinder, also ich, meine Geschwister, waren damals in in Serbien. Da sind unsere unsere Wurzeln her. Wir waren in Serbien im im Urlaub und da hat sie den Mut gefasst, zum zehnten Mal ihn zu verlassen. Und sie ist im Bus eingeschlafen und wacht auf und guckt raus und sieht eine Stadt und steigt aus.
Und diese Stadt war München. Sie ist also, hat den den den Hype Stuttgart verpasst und ist in München aufgewacht. Und damals, es waren die Achtziger oder Neunziger, ja, es waren, glaub ich, die Achtziger, ja, Ende Achtziger, Anfang Neunziger fuhr eben nicht permanent jede Stunde ein nach Stuttgart und da musste sie in München übernachten. Also blieb sie eine Nacht und während der Zeit zwischen dem Morgen und der Abfahrt nach Stuttgart wieder mit dem Bus hat sie in der Stadt, da gab's noch son Schild irgendwie Mitarbeiter gesucht, ist sie rein, wollt sich mal erkundigen und hat dann sofort 'n Job und 'n Zimmer bekommen. Und so ist es entstanden, dass wir in München geblieben sind statt in Stuttgart.
Und jetzt überleg mal, in München ist eine ganz andere Industrie. In München sitzt ProSieben, SAT. 1, ist 'n bisschen Medienstadt und so weiter. In Stuttgart sitzt er Mercedes, Porsche, ich weiß nicht, andere Industrie. Ich hätte einen ganz anderen Lebensweg eingeschlagen, wenn wir in Stuttgart gewesen wären.
Und es gibt in irgendeinem deiner Katalogen eine Frage, was war sone was war sone Entscheidung oder so. Ich glaube, es geht gar nicht im Leben die großen versus dass dass Du irgendwie in dieser Stadt in dieser Richtung endest. Und manchmal haben wir auch, so denken wir, gar keinen Einfluss darauf. Manchmal Manchmal passieren Dinge uns und jetzt möchte ich nicht zu sehr irgendwie, ich weiß nicht, also möchte ich komisch wirken, aber ich glaube, dass wir uns viele Dinge auch einfach selber anziehen und machen und dass ganz wenig Zufall ist. Und selbst wenn, dann heißt ja auch Zufall.
Also das Wort sagt ja schon irgendwie, es wird dir gegeben irgendwie, aber ich glaube, dass wir das Ganze orchestrieren. Das ist wirklich mein mein tiefer Glaube. Ich glaube Ein E-Book heißt? Ja? Dein E-Book heißt Wandlung durch Loslassen.
Das war ja schon genau die Geschichte. Da ist ja, hat sich ja sehr viel gewandelt im Leben deiner Eltern, im Leben deiner Mutter, auch für deinen Vater, der verlassen wurde, wie auch immer, ja? Deine Mutter, die aufgebrochen ist und ihr als Kinder, die sozusagen irgendwie das alles geschenkt bekommen habt vom Universum, würd ich jetzt mal sagen. Da ist ja schon sehr viel Wandlung durch Loslassen drin. Ist das auch eine Motivation gewesen so für dich, das Buch zu schreiben oder hat das damit nichts zu tun?
Also Motivation ist ist eine andere gewesen. Und zwar ich habe ja neben diesen ganzen Dingen, die Du erwähnt hast, habe ich ja auch noch eine Ausbildung bei Kurz Tepperwein genossen. Kennst Du denen? Nein, aber ich weiß in meiner Beschreibung, die ich von dir habe auch, dass da steht, hat eine kaufmännische Ausbildung. Also ich hatte eine kaufmännische Ausbildung, aber der Kurt Tapperwein, der ist son bisschen in der in der Richtung Eckart Tolle und so weiter.
Ich weiß nicht, ob Du dich damit auskennst, aber ist 'n bisschen, hat was energet. Eckart Tolle kenne ich. Mhm. Genau und Kurt Hopperwein ist im Prinzip die gleiche die gleiche irgendwie Abteilung. So, und ich bin dahin, weil ich einfach son paar Fragen hatte und ich wollte irgendwie Antworten finden.
Ich glaube, ich war eigentlich auf der Suche nach sonem Meditationseminar und bin am Ende da gelandet und bin dann von ihm ausgebildet worden zu, so nennt man das Kausaltrainer. Und im Zuge dieser Ausbildung ging's wieder Meditation, Wahrnehmung und und und und ist wirklich eine sehr, sehr starke Reise nach innen. Und das Interessante war oder für mich ein sehr, sehr starkes Ding war, das Thema loslassen, weil ganz viel, was wir halten, was wir nicht nicht brauchen und was uns eigentlich traurig oder unglücklich oder unerfolgreich macht, ist, weil wir Dinge nicht losgelassen haben, weil wir Dinge nicht lassen. Also nehmen wir mal Bühnenangst, ja, oder Angst vorm Auftritt der Menschen. Der ist ja gar nicht darin verwurzelt, dass Leute sagen, ich habe Angst, vor anderen zu sprechen.
Und wenn sie das sagen, dann denken sie das nur. Tatsächlich ist es nicht, weil wir Angst haben, vor anderen zu reden, sondern eher, weil wir Angst haben, was andere Leute über uns denken, weil sie uns judgen, weil sie uns ausschließen wollen. Und diese Angst davor, das macht uns eigentlich nervös. Denn die größte Angst ist eigentlich die Angst vor Der Erwartung der Menschen, die vor uns sitzen. Nein, die öffentliche Blamage.
Menschen haben Angst, öffentlich bloßgestellt zu werden. Und in dieser Angst gibt es eben ganz, ganz viele irgendwie verschiedene Punkte, weil das sag ich auch immer in meinen Trainings, wenn ich jemanden sagen würde, der Bühnenangst sagt, Du stehst hier vor 70 brasilianischen Vierjährigen, hättest Du dann Angst und die können nur Portugiesisch, dann würde man sagen, nee, die verstehen mich ja nicht. Genau. Warum? Weil da kann kein Judgement passieren, da kann ich mich nicht blamieren, weil die wissen sehr ähnlich, ich bin erwachsen, weil es sind auch noch Kinder.
Meine Einstellung zu denen ist sowieso, ne. Und wenn das das Thema ist, dann geht's ja gar nicht ums Reden, dann geht's wirklich meine Haltung zu meinem Publikum und zu mir. Also ist das das Thema, die öffentliche Blamage. Und wir machen daraus immer irgendwas und diese diese Sachen und ich hab festgestellt, wenn man diese Dinge loslassen kann, wenn man es schafft loszulassen, was man über sich und über andere denkt, dann kommt man in die Richtung, in der man eigentlich sein will. Denn das, was wir am Ende von uns fühlen, ist das, was wir eigentlich über uns denken.
So, und jetzt sind wir wieder zusammen beim Fühlen, spätestens da, weil ich den Menschen, das hast Du ja selbst auch schon gesehen, immer sage, ihr müsst das fühlen. Deswegen geh ich zum Beispiel auch auf die Bühne, weil ich sage, ich möcht nicht, dass ihr mich versteht. Nicht nur, dass ihr mich versteht. Ich möchte auch nicht nur, dass ihr mir glaubt, ich möchte, dass ihr das fühlt. Und das ist 'n entscheidender Unterschied.
Trotzdem bleiben wir noch 'n bisschen und man merkt natürlich, mit welcher Profession Du deinen Job machst. Und das find ich mega okay und cool. Werd dich trotzdem immer wieder aus dem Businesscoaching rausziehen in dein Leben, weil darum geht's heute 'n bisschen. Die Frage, die ich jetzt hätte, wär, jetzt kommt deine Mutter in München an, entscheidet sich durch das Universum dahin gebracht, vielleicht dort zu bleiben. Das heißt, was Du ja so zwischen den Zeilen gesagt hast, da war eine Medienkarriere wahrscheinlicher, als Konstrukteur bei 'nem großen Automobilkonzern zu werden.
So entschied das Universum für euch. Und wie alt warst Du in dem zu dem Zeitpunkt, als Du erfahren hast, meine Mutter ist jetzt in München? Ich war da, was ist mein, 3., 4. Klasse? Da ist man so 8, 9.
10. Ja. Ja, 8, 9, okay. Auf 'ner Skala von 1 bis 10, wie glücklich war Barner als Kind zu dem Zeitpunkt? Ah, 2.
Spontan? 2. 2. Mhm. Die spannende Frage wird ja sein, ob wir rausarbeiten heute, wie man es von 'nem zweierglücklichen Kind in Anführungszeichen.
Ich find das gar nicht bewerten, sondern das ist einfach so. Ich find's auch cool, wenn man's so so reflektiert, vor 180000000 Menschen mit 'ner absoluten Positivität, mit 'ner Professionalität, mit 'ner Mehrsprachigkeit, mit 'ner Stärke, mit 'ner mit 'nem Selbstbewusstsein vor 'ner Kamera schafft und da Freude transportiert. Das find ich mega, find ich eine mega, mega Leistung. Und ich sag dir ganz gleich zu Beginn und ich bin ja für Gänsehautmomente und für mich ist das jetzt so 1, ich finde mein Ziel im Leben, ich frag ja immer die Menschen, dich dann später auch, was dein Ziel so generell im Leben ist. Und mein Ziel ist es einfach, mehr ins Universum zurückzugeben an Empathie, an Liebe, an Gefühl, an Learning, als ich selbst bekomme.
Aber ich glaub, wenn das das oberste Ziel von allen Menschen wär, dann würd's uns allen gut gehen. Und ich finde, das hast Du, also das hast Du jetzt schon mega hingekriegt, weil ich kenn Also ich kenn noch sagen bei uns. Ja. Okay. Ich kann das sagen, aber sorry, ich hab ich hab dich auch unterbrochen Nee, nee, mach mal, mach mal.
Gerne. Also es war 2, weil wir haben unsere 1. Adresse in München war das Frauenhaus. Und weil wir eben aus 1 Situation kamen, die gewalttätig ist und so weiter und oder war. Und dann bist Du eben ein 1 Junge, der von Berlin nach Bayern zieht, ein Jahr in Serbien verbracht hat oder 'n halbes Jahr.
Und erst mal ist die Sprache anders. Ich kann mich erinnern, ich habe das 1. Mal in 'ner Bäckerei in München dann haben alle gesagt, das ist eine Schrippe und dann Das will der. Dann war's einfach eine Semmel und dann muss ich sehr lachen. Und und dann bist Du eben erst mal in einem in 1 Umgebung von von von Frauen mit ihren Kindern, die selber aus gewalttätigen Umfeld kamen und da eben Schutz suchten.
Das heißt, da hast Du erst mal die ganze Zeit son son einfach 'n komisches Dings. Und dann kommst Du in die Schule, bist wieder irgendwie sone Art Außenseiter. Hast aber irgendwie auch 'n Jahr übersprungen deutsche Schule, weil ich war ja 1. 2. In Berlin, dann 3.
In Serbien und dann 4. Wieder in München. Dann bereiten sie alle Leute schon aufs Gymnasium vor. Du hast noch nicht mal dich richtig sortiert im Kopf als Kind. Ich kann mich, hoffe ich erinnern, dass ich einfach noch nicht, also dass es irgendwie das Gefühl hatte, alles zieht an mir vorbei und ich kann gar nicht erst mal überhaupt wahrnehmen, was ist denn wirklich?
Wo bin ich wirklich? Wer sind meine Freunde? Warum bin ich jetzt hier et cetera? Du musst auch das klären mit deiner mit deinen Eltern. Und diese diese Jahre vergingen sehr, sehr schnell.
Ich würde sagen, bei mir eher in einem sehr unbewussten Ding als als Kind. Ich finde, dass meine Kinder viel, viel bewusster waren in diesem Alter. Und irgendwie wird dann dieser Wunsch geboren, gesehen zu werden, weil ich kam in die Pubertät und ich hab festgestellt, ich lache sehr gerne. Ich lache sehr gerne mit anderen über andere, aber auch über mich. Und irgendwie kam dieser Wunsch, ja, vor anderen Leuten was zu machen, zu entertainen.
Weil ich weiß, ich hab einen Freund, der ist heute übrigens auch sehr berühmter Sprecher. Wir waren damals zusammen in der Realschule. Mit dem habe ich auf dem Schulhof immer irgendwelche Leute. Und wenn Du den jetzt hörst, der hat wirklich sone sone Stimme, dieses, wer Opel sagt, meint Häusler. Das ist seine, das ist seine Stimme, macht ganz viele.
Wir waren gemeinsam in der Schule und haben damals schon was gemacht. Und diese Geschichte vorzuführen, ich war dann irgendwann mal mit 14 das 1. Mal habe ich eine Werbung für eine Werbung gedreht, also war 1 von ein paar Kindern in der Schulklasse und hab da wirklich Blut geleckt. Ich hab das so toll empfunden, dieses diese Kamera, dieser Schein, dieses also auch auch alles, was negativ ist am Fernsehbusiness, also dass alles ewig dauert, dass irgendwie Du ganz viele Stunden investierst, dass eben ganz viel auch einfach Leerraum ist und einfach ganz stupide, ja. Man ist da dann nicht immer sehr effektiv, also teilweise drehst Du 'n ganzen Tag, damit Du eine Minute am Ende hast.
Es ist nicht immer gut. Und bin dann irgendwie durch einen Zufall beim Fernsehen gelandet als Sendeleiter. Das bedeutet, ich saß irgendwann mal, damals heute Sky, damals Premiere bei dem Programmchef. Und da ging es einen Job und er wollte mir den Job geben, ich wollte ein bisschen mehr Geld und er war Österreicher. Ihm gibt's heute noch und ich hab zu ihm gesagt, wenn ich dir 3 Witze erzähle, 3 Österreicher Witze, die Du nicht kennst, krieg ich 300 Mark mehr.
Und er ist auf diese Wette eingefallen und ich hoffe wirklich 3 Österreicher Witze erzählt, die ihr nicht kannte. Und ich hab die 300 Mark mehr bekommen, allerdings erst nach der Probezeit. Und so bin ich irgendwie im Fernsehen gelandet. Und dann die Position war Sendeleitung, Sendel Koordination. Bei der Sendeleitung bist Du auch bei Livemomenten dabei.
Das bedeutet, ich saß im, hier in München in Unterföring in dem in der Beta und haben ja auch Golden Globe gemacht und auch Bundesliga und all das, was eben so live gemacht wird. Und dann hab ich gesehen, wie die Moderatoren sich bewegen und sich benehmen, bevor überhaupt die Sendung losgeht. Und das war für mich sehr spannend zu sehen, weil Du kennst das normalerweise. Hallo und herzlich willkommen hier zum Bundesliga siebter Spieltag, weißte so. Und denkst dir so, wow, wieso, ja.
Und vor der Sendung ist es aber so, hat hat der nebenan noch Haarspray? Ja, gib mir mal. Okay. Und dann stell ich die Frage Kommt Trans Beckenbar. Okay.
Und dann stell ich die 3. Frage. Gut, gib bring wir dann die Grafik. Okay, versteht. Alles klar.
Gut, gut, gut. Okay, okay. Wartchus, kauf ich mir noch ausspucken lassen, benehmen die sich ganz normal. Und dann denkst Du dir so, das kann ich ja auch. Also ich bin ja auch so.
Ich bin ja auch so normal. Und so war der Moment gebucht, wo ich mir dachte, boah, ich will das auch machen. Das ist doch toll, ne. Das also, das war für mich dann irgendwie entmystifiziert, dass ich wirklich vor anderen Leuten mich zeigen kann und endlich, und das jetzt quasi was tief vielleicht in mir war, endlich gesehen werde. Weil Und das hast Du in dem Moment sozusagen das Gefühl, alles ist möglich, entscheid dich einfach dafür?
Ich hatte das Gefühl, ich schaff es. Ich hab es, ich kann es schaffen, man kann alles schaffen. Und Ja, ich, was dich noch fragen wollte, mein Lieber, ist, weil ich nicht einfach so über die Fakten hopsen will. Ich lass dich aber gerne an der langen Leine hier beim erzählen, weil Du unfassbar guter Storyteller bist, ja. Also es klingt echt gut.
Übrigens für euch, wenn ihr Barne mal kennenlernt, sprecht ihn an und achtet mal drauf, wenn Barne irgend eine Szene beschreibt. Ich glaube auch wirklich, Du bist 'n megaguter Schauspieler. Ich hab das ja jetzt auch in Münster wieder erlebt, da haben wir gemeinsam gefrühstückt. Und Du hast so 2, 3 Szenen gespielt und Du spielst sie so unfassbar gut, ja. Das ist wirklich, in dem Moment bin ich in dem in der Szene drin, wenn Du irgend eine 'n Gefühl beschreibst mit deinem Gesicht und mit Worten, unfassbar.
Aber ich wollte trotzdem noch mal gerne eine Sache kurz klären. Du hast gesagt, meine Geschwister und ich, magst Du sagen, welch, wie viel Geschwister Du hast? Älter, jünger und so weiter? Ja. Ich bin das Mittelkind und ich hab eine ältere Schwester und einen jüngeren Bruder.
Mein jüngerer Bruder ist auch sehr aktiv auf LinkedIn. Er ist 1 der LinkedIn Experten in in Deutschland, Soran, Soran Katic. Und ja, das sind gehen raus unbekannterweise? Grüße gehen raus. Ja.
Okay, gut. Jetzt haben wir im Prinzip schon son im im Stakkato 'n bisschen die die Teenagerzeit übersprungen und da waren ja doch einige Wege drin oder einige Gabelungen drin, die nicht so normal sind im klassischen Mainstream Lebenslauf. Da würd ich vielleicht später noch mal drauf reingehen eingehen. Aber was ich gerne machen möchte jetzt mit dir, ist die Schnellfragerunde. Ich mach ja immer eine Schnellfragerunde für die Menschen, die ist für die Menschen gedacht, die den jeweiligen Gast nicht so gut kennen und entsprechend vielleicht darüber 'n bisschen mehr über die Persönlichkeit kennenlernen.
Ja, und dann würd ich einfach sagen, wenn Du ready bist, starten wir mal rein. Schnellfragerunde, ich erklär's immer ganz gerne, heißt nicht, dass Du superschnell antworten musst, aber wir werden da 'n bisschen rausfeuern, ne. Was ist dein Lieblingsbuch und warum? Der Alchemist Paulo Querio. Warum?
Weil am Ende, also für die, die's nicht gelesen haben, Spoileralarm, aber am Ende ist alles da, wo Du bereits bist. Du musst nicht weit suchen, dass alles, was Du brauchst, ist schon bei dir. Mhm. Cool. Menschen, die sehr viel rumgekommen sind, so wie Du, Du hast ja auch viele Reportagen gemacht und Du bist auch jetzt noch sehr oft unterwegs, wenn man dir folgt, so wie ich, dann sieht man, jetzt bin ich wieder im Flieger dahin und jetzt bin ich hier und jetzt bin ich im Sargrap und in München und weiß nicht wo, ja.
Und son Kosmopolit auch ist wie Du. Du hast ja auch in USA gearbeitet und gelebt, wenn ich das richtig interpretiert habe aus deiner interpretiert hab aus deiner Vita. Dann ist die Frage besonders spannend, ob's 'n Ort gibt. Der muss gar nicht 'n Ort im Sinne von 'n Platz sein, sondern 'n Ort, der für dich wichtig ist, wo Du sagst, da bin ich inspiriert. Da, wenn ich Inspiration brauche, geh ich in mich dahin oder dorthin oder gibt's das nicht?
Gibt's schon. Alles, was irgendwie am am am Meer ist. Also jedes Mal aufs Wasser schauen gibt mir so viel Ruhe und erdet mich wieder so viel, dass da immer ganz, ganz viel passiert. Und das ist hauptsächlich irgendwie mehr, aber es könnte theoretisch auch auch 'n Fluss sein oder so. Aber aufs Wasser schauen ist für mich sone eine ganz schöne Sache.
Ich mag besonders den Teil der in Lissabon. Also ich weiß auch nicht, das hat für mich irgendwie was. Ich weiß, da hat Vasco oder Gamma abgelegt und so. Und immer wenn ich, ich war schon mehrfach in Lissabon, wenn ich an dem Hafen da bin. Mega.
Okay. Nächste Frage, genauso spannend, auch wieder mit Blick auf deine internationale Vita Ausrichtung und so weiter. Was ist dein Lieblingsessen? Ganz bravan. Mein Lieblingsessen.
Ich bin ja echt, also ich ich ess ja alles sehr, sehr gerne. Deswegen ich kann, ich also ich bin in jeder Küche, ich mag Italienisch, wie glaub ich jeder, indisch, vietnamesisch, mein Lieblingsessen. Ich glaube, wenn ich mir jetzt für eine Zutat entscheiden müsste, wären's tatsächlich Kartoffeln, obwohl ich sie nicht esse, aber für, also wenn ich auf für eine Sache mich entscheiden müsste, die ich mein Leben lang essen müsste, oh mein Gott, ich glaube, es wäre vielleicht Ich weiß, ich kann's nicht sagen, gefüllte Paprikaschoten. Also es gibt so vieles Wir lassen das einfach so offen. Macht dir da jetzt keinen Kopf.
Ich könnt immer Pizza essen. Machen wir's einfacher, scharf oder nicht scharf? Ja, scharf. Scharf, okay, alles klar. Ja, dann lassen wir das einfach mal so stehen.
Gefüllte Paprikaschoten scharf, ist doch auch was ganz Leckeres. Menschen wie Du, die sehr viel rumgekommen sind und die auch immer noch sehr vielen Menschen begegnen in den Coachings und so, bekommen häufig Ratschläge. Ich glaube auch, kleine Kinder, die mit ihren Müttern umziehen, die vielleicht erst einmal sich im Leben zurechtfinden müssen, auch die bekommen vielleicht, wenn Lehrer gut sind, hier und da mal 'n Ratschlag. Gibt's irgend 'n Ratschlag, von dem Du sagst, der ist bei mir geblieben mein Leben lang oder den find ich außergewöhnlich gut und den würd ich auch gerne den Hörern weitergeben? Man sagt ja auch, die schlimmsten Schläge sind Ratschläge.
Deswegen, das ist immer ein bisschen schwierig. Ich weiß nicht, ob Ratschläge gut sind im Sinne von, mach das mal so, weil Leute immer erst in deinen Schuhen sein müssen, dir etwas zu sagen. Deswegen, ich ich weiß, wie es sich anfühlt, vor Leuten zu sprechen und Angst zu haben und sich davor zu übergeben. Also ich kann das Gefühl nachfühlen, deswegen kann ich Leuten, mit denen ich trainiere, da helfen, dass sie da einfach drüber hinwegkommen. Aber wenn ich nicht in die Situation war, dann ist es schwierig.
Es gibt einen Ratschlag, der mir geblieben ist, den hab ich damals als ganz, ganz schlimm empfunden. Heute 20, 25 Jahre später finde ich, das ist ist 'n guter Ratschlag. Und zwar kurz ausgeholt, ich hab ganz früh mal angefangen im Vertrieb, das ist auch die Kombination, irgendwie strategische Kommunikation und Auftritt Wirkung. Und ich hab damals Immobilien verkauft. Und ich hatte schon längere Zeit, so 3, 4 Monate nichts verkauft und war entsprechend pleite, richtig pleite.
Und dann gab es einen Freitag und ich hätte an diesem Freitag, ich hab das lange drauf hingearbeitet, 2 Kunden abschließen sollen. Ich hatte 2 Notartermine, was für mich damals ungefähr 40000 Mark bedeutet hätte. Ich hätte irgendwie meine Kosten bezahlen können, es wär sogar noch was geblieben. Und der Tag, der Monat und all dieses ganze Quälerei wäre endlich beendet gewesen. Und genau an diesem Freitag hat der eine Termin nicht stattgefunden, weil der Notar ihn, mit demjenigen, wie der das ausgeredet hat und der andere, aus dem anderen Grund auf jeden Fall, war ich Freitag in meinem Büro und war komplett enttäuscht.
Ich, die ganze Welt brach zusammen. Ich wusste nicht, wieso es weitergehen. Und dann kam der Geschäftsführer dieser Firma mit seinem Ferrari vorgefahren er sagte, Barney, machte keine Gedanken, morgen geht trotzdem die Sonne auf. Und ich fand das so furchtbar. Ich dachte mir, ich brauch nicht, dass morgen die Sonne aufgeht.
Ich brauch, dass ich jetzt Geld hab, damit ich weiter existieren kann. Und ich dachte mir, es ist schon leicht, aus deiner Position so was zu sagen. Heute, 25 Jahre später, wo ich dem Ganzen vielleicht nicht so viel Bedeutung gebe, kann ich das anders einordnen. Und tatsächlich, die Dinge sind vielleicht gar nicht so tragisch, wie wir immer denken. Die Konsequenzen sind nicht so endgültig, wie wir immer denken und wir leiden mehr in unserer Vorstellung als im wahren Leben.
Und deswegen ja, es geht morgen tatsächlich die Sonne auf. Und wenn Du gesund bist und gesunde Menschen dich hast, die die Du liebst, dann ist tatsächlich das das Einzige, was zählt, solang Du nicht im Kriegsgebiet natürlich bist und so weiter, also solange wir von unserer Mitte hier sprechen. Also ich glaube, dass man das wirklich in seiner wahren Form verinnerlicht, ist, glaub ich, ein guter Ratschlag. Okay. Welche Musik hörst Du gerne?
So Tanzzeug ist eine Sache, zu denen man sich gut bewegen kann. Tanzzeug Frage dazu. Ja. Die also die die Stammhörer wissen, dass das keine Schnellfragerunde Frage ist. Aber bei dir ist, hab ich die eingebaut, weil ich dich fragen wollte, wie viel Rapper ist in Barne Kartage?
In Barne Kartage ist eine ganze Menge Rapper. Ich glaub schon ein bisschen Rapper. Ja, ja, ich hab das als Kind sehr gemocht. Ich hab wirklich sehr gemocht, irgendwie zu rappen als Kind. Ja, aber ich fand es unfassbar, vor 180000000 Menschen mal kurz, ich weiß nicht, nee, es war auf 'ner Pressekonferenz, also 'n paar Politiker, aber ist ja auch völlig egal.
Ich hab mir das angeschaut und es gibt Videos über Youtube, über Barne und über seine ESC Karriere, lieber Audience Drossel, schaut euch das mal an. Da gibt's son wunderschönes Summary über 3 Minuten. Und da fängst Du einfach mittendrin mal in der Pressekonferenz an live zu rappen und was die Bums über das Mikro ganz, ganz Genau. In diesen Gebieten. Richtig.
Ja, richtig cool. Okay. Profane Dinge des alltäglichen Lebens 2025 1 Speakercoaches, 1 Schauspielers, 1 Vertriebskompetenzmenschen und jemand, wo ich auch noch drauf hinkommen will, der eine Hypnoseausbildung hat. Das sind so viele Fragen. Okay, Frau Fahnde, Frage des Lebens 2025, welche App benutzt Du am häufigsten?
Whatsapp. Mhm. Damit gehörst Du zu der absoluten Mehrheit meiner Gäste, die alle sagen, okay, nicht so viele Gruppen, so viel Organisation passiert alles bei Whatsapp. Wenn wir mal über deine sportlichen Ambitionen reden, dann pack ich das gerne in die Frage. Wenn Olympia ein Ort wäre, an dem zu sehen wäre als Akteur, bei welcher Sportart wäre das?
Tennis. Spielst Du Tennis aktiv? Ja, also nicht gut, aber aktiv. Mhm. Okay.
Ist ja auch son 1 zu 1 Ding, ne. Find ich irgendwie auch cool. Ist 'n Kampf Nee, ich mag auch Okay, aber aber mit Distanz? Ja. Ich ich ich mag auch Doppel.
Also ich mag generell diese ganzen Koordinationsball Geschwindigkeitsspieler. Also ich mag auch Tischtennis und Squash und sowas. Aber Tennis ist für mich sehr sehr herausfordernd, weil Du Ich weiß auch nicht, dass Ich ich mag diese Kombination aus sich anstrengen und trotzdem präzise, genauer sein zu müssen. Und ich spiel das schon gerne. Vielleicht mag ich auch das diese ganze Umgebung, dass danach einfach diese Ruhe ist und dass Du sich bisschen das Energie rausgelassen hast mit diesem, ne.
Aha. Okay. Okay. Gut, wenn Du morgens aufwachst, Frage zielt auf darauf ab, was Du fürn Morgentyp bist. Bist Du son 6 Uhr aufstehen und Vollgas?
Oder bist Du so, lass mich bis 10 Uhr in Ruhe, ich bin Barner und ich bin müde? Was bist Du fürn Typ? Ich nehme keine Termine vor 10 an. Ich ich Gut, aber ich Ja, das ist einfach, also wenn's natürlich jetzt 'n Kunde ist und wir haben schon was geplant und so. Es kommt schon auch mal vor, dass wir 9 was machen oder halb 9 oder so.
Meine Workshops starten ja auch alle 9. Also ich habe jetzt kein Problem damit, früh aufzuspielen, aufzustehen. Ich ich bin eine Zeitlang auch mal 5, 6 aufgestanden, wenn ich muss. Also ich kann das schon, aber es ist nicht meine beste Zeit. Ich glänze, glaub ich, am meisten abends und wenn ich morgens aufstehe, dann ist mein erster Gang irgendwie erst mal Kaffee machen, ne.
Ich bin hier son Espressotrinker. Und dann mache ich Ruhe und ich muss mich sortieren. Ich brauche son bisschen, was will ich vom Tag heute? Was lasse ich geschehen? Also wirklich, welche Intention werde ich heute in den Tag reinbringen?
Tag reinbringen? Wo steh ich? Also ich räume mich erst mal innerlich 'n bisschen auf, bevor ich mich auf andere loslasse. Mhm. Okay.
Das ist aber morgen. Was war, nächste Frage, was war das letzte Geschenk, das Du dir selbst gemacht hast? Eine alte, ich glaub, es ist fast 50 Jahre alte Uhr, die hab ich ganz lange gehabt, hab sie nie repariert. Ich hab sie reparieren lassen und hab sie mir selber zu Weihnachten geschenkt vor 2 Jahren oder so. Mega, richtig schönes persönliches Geschenk.
Ja, ja, also es war wirklich sone, ich hab's dir auch irgendwo hier. Ich kann's dir zeigen, aber ich will's nicht aufstellen. Ja. Die Leute im Podcast würden's ja nicht sehen, wobei könnten wir als Magic Clip natürlich auch Ja. Nehmen.
Auf 'ner Skala von 1 bis 10, wie glücklich ist Bjarne Kartic heute? Jetzt in diesem Moment? Jetzt ist er, glaub ich, bei 7.84. Mhm. Sehr cooler Wert.
Was bräucht es, auf 8.5 zu kommen? 8.5 zu kommen? Nee, es bräuchte die Gewissheit, also mein Vater ist ja gestorben vor 'n paar Wochen. Mhm. Und es bräuchte die Gewissheit, dass es meiner Mutter noch länger, also noch ganz lange gut geht.
Das ist erst, also Gesundheit für sie, das bräuchte es. Ich hätte ganz gerne auch, also ich ich mag Freiheit sehr gerne. Ich mag es zu tun, was ich will, wann ich will, wie ich will. Und dieses Reisen, also 'n guter Freund von mir, Roger Ranke, ist auch selber Speaker und Speaker des Jahres, auch 'n sehr, sehr erfolgreicher Typ. Der hat zu Initialen, das heißt Reden und Reisen r r oder auch Roger Ranke.
Mir gefällt das sehr gut. Und dieses Reisen, ich ich liebe es zu reisen. Ich find's auch sehr anstrengend, aber ich liebe es, in andere Welten einzutauchen. Und andere Welt ist ja schon, wenn Du nach Verona fährst, ist es schon eine andere Welt. Das ist irgendwie von München 5, 6 Stunden.
Aber das rumzugehen. Und ich glaube, ich wäre zu 100 oder ich wäre ganz nah an der 10, wenn ich permanent reisen könnte. Was mich davon abhält, ist, ich, meine Mutter ist ja stationär in München. Meine viele meiner Freunde sehr, sehr guten Freunde sind in Belgrad, manche sind in Italien und manche sind noch jetzt in Vietnam und in Mexiko. Und ich würde gerne immer mit allen Leuten zusammen sein.
Und das, glaub ich, fehlt zu 10. Gleichzeitig muss ich aber auch noch arbeiten. Also ich hab noch nicht so viel zur Seite gespart, dass ich mit meinem Leben seine Leben kann. Also von daher, ich muss auch noch produzieren und deswegen glaube ich, wenn ich, keine Ahnung, wenn ich morgen im Lotto gewinne, 587000000, dann glaube ich, mache ich ganz andere Projekte, dann würde ich eher, ich glaube, würde ich eher so mich in die Charity Richtung schmeißen. Das klingt jetzt echt komisch, aber ich hätte ich hätte Lust, das war eine Idee von mir vor 2 Jahren, einen Führerschein zu machen fürn Flugzeug und dann Medikamente in Afrika auszufliegen.
Dann haben mich mal Leute gefragt, was hätt ich davon ab? Und ich dachte mir, mich hält davon ab, dass ich erfahren habe, dass dann irgendwelche Leute dir sagen, na ja, jetzt transportierst Du auch andere Dinge. Und dann hast Du häufig keine Wahl. Und dann dacht ich mir, okay, dafür hätte ich jetzt keine Lust. Also solche Dinge irgendwie Leute glücklich machen, macht was mit mir.
Ich glaub, mit uns allen und wir wir erkennen's häufig nur nicht. Und dazu gibt es eine nette Geschichte 2008, als ich, als klar war, dass ich hier eure Vision in Serbien moderiere, stand ich in der Stadt und ich wurde ständig nach irgendwie Fotos gefragt und so weiter. Und da stand ein älterer Mann und der bettelte, aber der bettelte so, dass Du's nicht erkennen konntest. Und ich bin hingegangen irgendwie und hab gefragt, ob ich ihm irgendwas Gutes tun kann. Und er sagte nur, er hätte gern was zu essen.
Und da war ein Sandwich, stand nebendran und ich ging hin und ich zeigte auf die Sandwiches und sagte, welches wollen Sie denn haben? Und er sagte, es ist ihm gleich irgendwas, was weich ist, weil er eben keine Zähne hatte zum Kauen. Und aber er sagte das in 1 Art und Weise, die gefühlt war von Scham und von Demut und von, also besorgte ich ihm was und einfach irgendwie eine Limo und bisschen Geld gegeben. Und der Name ist alles aber sehr schamhaft, sehr, also er hat mich nicht mal getraut anzusehen, so richtig in die Augen. Und dieser Moment, ihm zu helfen, hat mir so viel bedeutet, dass es mir die Tränen in die Augen trieb, weil ich, also ich war dankbar, ihm helfen zu können.
Und ich hatte, seitdem er das Gefühl, dass er in dem Moment mehr für mich getan hat, als ich für ihn. Und irgendwie, das wär ja gesagt 2008, das ist also jetzt fast 20 Jahre her, 17 Jahre her, aber irgendwie das machen zu können, irgendwie Leuten zu helfen, macht was mit uns. Und ich hab das Gefühl, nach meiner Speaker Coach Karriere werd ich da mehr machen. Bekommst Du viel Feedback von deinen Coachees? Ja.
Gutes Feedback? Ausschließlich, ja. Was ist der Unterschied zwischen Menschen in 'nem hochzivilisierten Land, sag ich jetzt einfach mal oder in Mitteleuropa, sagen wir's mal so. Menschen in Mitteleuropa weiterzuentwickeln, ihnen Kraft, Stärke, Souveränität zu geben, sie auf dem Weg entscheidend nach vorne zu bringen, auf eine Bühne und sie da bei ihnen dabei zu helfen und sie unendlich dankbar zu machen. So nehme ich die Coachees von dir wahr, die ich kenne und Medikamente in Afrika auszufliegen.
Hm. Was die die Parallele ist? Was der Unterschied ist für dich. Ach, der Unterschied ist Also ich glaube, das hat was mit Angst nehmen zu tun. Angst nehmen und Sicherheit geben.
Und Du gibst Leuten Sicherheit, wenn sie auf der Bühne, aber es trifft ja auch Leute, betrifft auch Leute, die einfach nur so präsentieren müssen, einfach nur vor Kunden, vor Projekten oder was auch immer. Ihnen da die Sicherheit zu geben und ihnen die Angst zu nehmen, das zu machen und sich dabei gut zu fühlen. Und ich glaube, die Sicherheit geben und Angst nehmen in in Afrika, das müssen nicht Medikamente davon Lebensmittel sein, ist auch einfach ein bisschen was von Existenzsicherung. Also dieses Gefühl, meine Existenz ist jetzt gerade gesichert und ich bin nicht in Gefahr und ich glaube, das vereint diese beiden Gruppen mit mir auch, dass auch bei mir Existenzängste früher ein sehr großes Thema waren, mittlerweile ein nicht so großes Thema mehr, aber es ist nicht so, dass es nie aufkommt, aber ich hab schon auch manchmal meine Zweifel und ich verstehe, wie es Ihnen dabei geht und das ist kein schönes Gefühl. Und diese Sicherheit zu geben, ist irgendwie schön.
Also in mir gibt es Ruhe und wie gesagt, ich glaube, das klingt jetzt recht blödere, dieses Geben ist seliger den nehmen. Aber ich glaube, dass es wirklich so ist, dass Du dieses, wenn Du etwas gibst, dass es am Ende Du für dich selber tust. Und wenn Menschen begreifen, dass wir alle miteinander verbunden sind und dass es, dass Du dir eigentlich selber in in den Finger abschneidest, wenn Du anderen Leuten die Beine wegziehst, das ist 'n Problem. Es gibt 'n schönes Spiel. Und zwar, da nimmt man eine Papiersavierte und legt die über seine Finger und macht so kleine Löcher rein und tut die Finger dann drüber, ne.
Also durch. Dann siehst Du im Prinzip nur deine Fingerkuppen und deine Hand nicht mehr. So ist, glaube ich, wie wir Leute uns sehen und wenn man dieser Werte wegtun würde, würde man sehen, dass die ganzen Finger alle zu 1 Hand gehören. Und so sind wir Menschen, glaube ich, auch. Wir gehören alle zusammen und jeder, der dich triggert, ist eigentlich eine Erinnerung, dass irgendwas mit dir in dir nicht okay ist und sollte eigentlich immer nur ein, hey danke, dass dass Du mir das jetzt irgendwie auf zeigst sein, statt ein, hey Du nervst mich.
Und ich muss mich immer wieder dran erinnern, wenn mich Leute triggert, wenn ich Leute sehe, wo ich mir denke, hey warum. Manchmal denke ich auch dran zu sagen, hey, mal ganz kurz, was hat 'n das mit mir zu tun? Und dann finde ich das, sagen wir mal, das, was da noch ist mit mir. Und deswegen, ja, wir gehören alle zusammen und ich glaube, dass das Bewusstsein darüber uns alle mehr gibt. Und deswegen übrigens dein Storytelling.
Dein Storytelling und das, was Du den Leuten zeigst, weil Du bei deinem letzten Vortrag gesagt hast, ich möchte ja, dass Leute, ich möchte nicht, dass Du mir glaubst, möchte, dass Du's fühlst. Und genau das schaffst Du auch mit den Dingen, die Du da machst. Und ich möchte nicht für die, die es nicht kennen, zu viel verraten. Aber das, was Du machst, ist, Du vereinst die Leute wieder zu diesem Menschsein, zu diesem Gefühl, zu dieser Einigkeit und zu dieser Empathie mitfühlend, dass sie verstehen, was Du meinst und was andere meinen und dass wir dann bei dieser Geschichte gemeinsam sind. Und ich glaub, das ist im Leben ganz wichtig und viele vergessen es und auch zum Thema, weil ich sehr viele Geschäftsführer habe in meinen bei meinen Coaches und dann stell ich fest, dass die häufig kein echtes Ende in Sicht haben zum Thema Wachstum.
Und ich glaube, Wachstum ist begrenzt. Und ich glaube, man sollte sich, sein Glück zu sichern, so ein bisschen ein echtes Endziel haben. Also wirklich ein End Sowas, also es kann auch finanziell sein, es kann auch die Größe sein. Aber weil sonst wird man nie am Ende glücklich sein. Es gibt nie was erreicht.
Und jetzt kommt der springende Punkt, es gibt in diesem Leben auch nicht wirklich was zu erreichen. Mhm. Also der, wenn ich mit mich Menschen unterhalte, dann dann sag ich oft Dinge, die die 'n bisschen verwirren, weil ich sehr sensitiv bin. Ich bin überhaupt nicht spirituell, also fast gar nicht. Aber ich bin trotzdem sehr sensitiv und relativ empathisch und so.
Also Gefühle spielen eine wichtige Rolle bei mir. Und das, was dir aber die Menschen am meisten verwirrt, wenn ich das erzähle, weil viele sprechen mich natürlich nach so Speakings oder generell auch an, weil ich schreib ja auch als Autor und so weiter und Podcast et cetera. Und was ich den Leuten immer sage, ist, Ziel von der Agentur, die ich gegründet habe und der ich immer noch Geschäftsführer bin, ist es, nicht mehr zu wachsen. Also es ist nicht das Ziel, nicht mehr zu wachsen, aber unser Ziel ist nicht Wachstum. Mhm.
Sondern Konsolidierung, gute Arbeit in 'nem guten Team auf dem Niveau, wie's jetzt ist und das ist Glück für mich. Absolut. Und das verwirrt die Menschen komplett, wenn jemand kommt. Und das ist irre, das ist 2025 und Menschen haben so viel gelernt und die Menschheit hat so viel durchgemacht und trotzdem ist dieses dieser Brutalkatalismus und um's mal so zu nennen, Wachstum, Wachstum, Wachstum jeden Preis. Wenn man da rausgeht und sagt ganz einfach, also wachsen, wir wollen nicht mehr wachsen, ja.
Wir wollen eigentlich so bleiben, wie wir sind und uns den Gegebenheiten anpassen, dann verwirrt das die Menschen am meisten. Aber Nee, ich Und jetzt möcht ich doch, ja. Ja, ich ich meine Vita zurück. Aber sag noch was dazu, ja. Also ich ich ich find das super.
Schlau, Menschen machen das so. Ich hab mal eine Firma 2011 in Serbien gegründet und ich hab auch festgestellt, ab 10 Mitarbeiter wird das einfach 1 1 1 ganz andere Geschichte, als Du dir vorher gedacht hast. Und weil Du sagst, Du willst nicht wachsen und Du wirst doch sehr nah an diesem ganzen, nicht nur nah, das ist irgendwie, Du lebst das Thema Storytelling. Also Du stehst ja auch so in meinem Telefon drin, Wolfgang Jung Storytelling. Hatte ich gesehen, ja, genau.
Erst stimmt, das hast Du gesehen. Ich würde gern mal wissen zu diesem Storytelling Thema. Wenn jetzt ein random Guy käme und und sagt, er würde gerne Storytelling also besser machen, dass er das besser irgendwie in sein Leben implementiert. Was wäre sein Viagra? Viagra für Storytelling.
Viagra für Storytelling ist, dass Du dir selbst Geschichten erzählst. Leute, also wenn Du wenn Viagra, wenn Du mich nach Viagra fragst, dann ist es die schnelle Hilfe. Da hätte ich 2 Tipps für den. Dann würde ich sagen, erzähl dir selbst mehr Geschichten. Also wenn Du mitm Auto durch München fährst, dann fahr nicht mitm Auto durch München und hör Radio, sondern dann guck guck dich und sag, vor mir steht 'n alter hellblauer Fordaunus, der ist mindestens 45 Jahre alt.
Was mag da rund für 'n Mensch sitzen? Ich fahr jetzt hinter dem her, wär schon spannend zu wissen, wer das ist. Und schon sind wir in der Geschichte, ja. Mhm. Und der 2.
Viagra Tipp für Storytelling wär, erzähle im Präsenz. Menschen, wie machen Menschen in der Regel Storytelling? Sie sagen, als ich damals in Serbien war, als ich auf die ESC Bühne ging, ich hab bin in den Blueroom gegangen, in Greenroom gegangen, sorry, das war so und so und dann sind die ersten Leute gekommen. Erzähle, ich gehe die Treppe hinauf. Es sind 8 Stufen.
Ich sehe die Tür und ich weiß genau, hinter dieser Tür warten 180000000 Menschen. Ich mache die Tür auf, ich sehe die Scheinwerfer, ich merke, wie mein Blut produziert. Also Ja, das geht schon super. Den Unterschied, oder? Ja, ja, absolut.
Es ist genau das, was ich ja auch bin. Meine in meinen Kursen sage irgendwie, im Präsens und dann auch idealerweise ganz viele Sinne mit einschließen. So was wie, ich steig auf die Stufen, die sind aus Metall und es gibt diesen komischen dumpfen Klang. Und ich versuche einfach leise zu sein, damit sich damit man mich mich nicht hört. Ich rieche son bisschen Plastik in irgend wie so was, ne.
Was man so mit ganz vielen Sachen, ja, ja, sehr gut, sehr gut. Aber den ersten Tipp find ich auch mega, den kant ich nicht. Erzähl dir selbst mehr Geschichten, weil wir sind alle perfekte Storyteller. Jeder von uns kann Stories erzählen, weil Du erzählst dir selbst den ganzen Tag Geschichten. Bei dem letzten Vortrag, in dem Du ja auch warst in Münster, hab ich ja gesagt, weil ich sage sehr häufig, die Hirnforschung sagt 15, 20, 25000 Nachrichten am Tag muss unser Gehirn verarbeiten extern, also Werbereize oder Gespräche und so.
Aber dazu kommt mindestens noch mal die gleiche Menge Gedanken, die wir denken. Und sag's dann immer im Vortrag 'n bisschen lustig, die Frauen verstehen, was ich meine, die Männer nicht, ja. Dann sind wir erst mal, lachen alle, aber in dem Moment, wo sie lachen, bin ich im bin ich im Referenzbereich des Gehirns, dann merken sie sich das, ja. Weil eine Emotion damit verbunden wird. So und deswegen sag ich das auch.
Also bewusst son bisschen eine Reaktion zu zu rauszukitzeln. Und wir erzählen uns täglich Geschichten, also konzentrier dich, wenn Du 'n guter Storyteller werden möchtest, einfach darauf, dir gut, dir selbst gute Geschichten zu erzählen mit diesen 2, 3 Tipps. Und tatsächlich hab ich das Menschen auch schon gesagt und die kamen dann auch wieder und haben gesagt, das macht son Spaß. Es macht so einen Spaß. Ich bin mittlerweile manchmal so Gedanken verloren, weil ich mir selber grad eine Geschichte erzähl.
Ich lauf durch 'n Supermarkt und kauf Lauch und und Hackfleisch und Milch. Und die Leute denken, was 'n das fürn crazy Typ? Weil die weil ich so Gedanken verloren bin. Das wär so die, das wär der Tipp für den. Was ich noch mal machen wollte, ja.
Ja. Ja. Ich wollt ich wollte sagen, ich kenn ich kenn ja dieses ich kenn ja dieses Beispiel mit den mit den Geschichten zu anderen Menschen nur so, dass man sagt, wenn Du jemand nicht magst, stell dir einfach vor, wie der nachts 'n Superhero ist. Also jetzt ist keine Ahnung, Du hast 'n, keine Ahnung, 'n Drumy Chef. Und dann denkst Du dir, okay, der geht nach Hause, ist dann ganz lieber Vater, bringt seine Kinder zu Bett, irgendwie kocht, hilft zu 1 kranken Frau und nachts geht noch mal raus und rettet irgendwelche Leute in Gefahr.
Und dann schläft sie nur 2 Stunden und deswegen kommt in die Arbeit und ist halt jedes Mal grumbi. Dass Du so dir son bisschen quasi Verständnis für Leute auch hörst. Das so kenn ich's. Und die andere Sache ist, und das ist wirklich meine letzte Frage, dann weil ich seh schon, wir wir wir reden fast schon eine Stunde, aber Du hast grade gesagt, Du bist nicht spirituell, was mich sehr verwundert hat, weil Du absolut so auf mich irgendwie handelst, so wie jemand, der spirituell ist, der ja, so bist drüber. Gibt es irgendeine etwas, was Du eine Aussage, eine Frage oder irgendwas, was Du aufschiebst bis zu auf auf, das klingt jetzt sehr makaber, aber auf den Tod hinaus.
Also gibt es irgendwas, was Du irgendwie jemanden sagen wolltest oder mit oder mit der Welt oder mit irgendjemanden teilen willst, was Du nicht machst, aber was Du wahrscheinlich machen würdest, wenn dein letztes Stündchen geschlagen hätte? Nein, gibt's nichts. Also ich hab für mich entschieden, alles, was ich sagen möchte, alles, was ich fühle, was ich tue, das bring ich ins Leben ein. Ich hab auch, je je älter ich werde und ich bin ja deutlich älter als Du und schau schon so auf die Zielgeraden der Stadionrunde sozusagen, ja, hab ich einfach gelernt, die Dinge, die ich machen möchte und die ich wirklich fühle, dann auch umzusetzen, so gut's irgendwie geht. Also ich hab tatsächlich nicht, ich glaube auch nicht an Leben nach dem Tod.
Ich glaube auch nicht an Wiedergeburt oder so was. Für mich ist Leben 'n biologischer Vorgang. Ich weiß aber, es gibt vorne 'n Datum und hinten 'n Datum aufm Grabstein. Und was wir was wir selbst bestimmen, wir bestimmen weder vorne das Datum noch hinten das, aber was wir bestimmen, ist der Strich dazwischen. Deswegen schiebe ich eigentlich so wirklich auf.
Da hätten wir, glaub ich, echt Material für noch 'n Podcast, weil ich hab dazu, ich hätte dazu, ich mach's jetzt nicht, weil es würde in eine andere Richtung führen, so viele Fragen, die also sehr sehr spannend, was Du sagst, aber ja, das ist jetzt würde jetzt komplett in eine andere Richtung gehen. Also mir geht's halt darum und das deswegen glaube ich auch, bin ich ein in Maßen erfolgreicher Speaker. Und ich freu mich darüber, wenn die Menschen in Salzburg mich in sonem illustren Kreis von wirklich Topspeakern da auf Platz 4 wählen beim ersten Auftritt letztes Jahr. Ich freu mich da wirklich mega drüber. Und ich find auch dieses ganze, Leute teilen bei LinkedIn nur Erfolge Bashing überhaupt nicht angemessen, weil ich finde Erfolge, echte Erfolge darf man feiern und dann darf man sich auch selbst feiern.
Ich find es schön, weil ich gehe auf die Bühne, weil ich genau das will. Ich will, dass die Leute fühlen, ja, was ich ihnen mitteilen möchte. Ich will, dass sie fühlen, wie ihr Leben besser wird, wie ihr Business besser wird. Deswegen sag ich ja im Vortrag auch immer, ich erzähl dir, wie dein Marketing besser wird und vielleicht auch dein Leben. Weil eigentlich will ich, dass Sie 'n besseres Leben haben.
Wenn Sie 'n besseres Marketing haben, haben Sie auch 'n besseres Leben. Ob's Eigenmarketing ist oder in Ihrem Unternehmen, in Ihrem Business, ob Sie dadurch glücklicher werden, erfolgreicher mehr Umsatz machen, was völlig legitim ist oder einfach auch selbst, für sich selbst stärker werden. Das ist meine Motivation. Und deswegen geh ich raus und deswegen gibt's nichts, was ich aufschieben würde, weil ich ich glaube, aufschieben und aufheben bis zum Ende des Lebens ist, glaub ich, 'n großer Irrglaube, weil Du weißt ja nicht, wann dein Leben zu Ende Dieser Podcast kommt in 'n paar Tagen raus. Ob wir beide dann noch leben, wissen wir nicht.
Das ist hart, aber ist so. Ich fahr heute noch mitm Auto zur zur Heike. Und wenn ich dann da hinfahre, weiß ich nicht, was passiert. Also Nein. Wenn ich dir die Frage heute nicht stellen würde, die ich gerne stellen möchte, woher wär ich weiß.
Gar nicht noch mal eine Chance? Also ich glaube, wir werden noch beide lange leben. Ja, hab ich auch vor, würd ich auch gerne. Aber ich weiß es ja nicht. Ist genauso Ja.
Also ist eine Annahme. Und deswegen, das, was Du tun möchtest, liebe Audience, Trance, was Du fühlen möchtest, was Du tun möchtest, tu's jetzt. Mhm. Ja. Oder die Bahn sagt, alles ist möglich, entscheide dich einfach dafür.
Denn das hab ich vorhin schon mal eingebracht, ohne zu erwähnen, dass das 'n Zitat von dir ist. Ja, das steht Es ist möglich, weil die Sache ist die, ich kann dir mal sagen, ich saß 2007 auf 1 Couch mit meiner Frau. Ich war kein, ich war ja kein berühmter Moderator damals 2007. Und Serbien gewann und ich sagte meiner Frau damals, das bedeutet also, dass die nächste Eurovision in Belgrad stattfindet, ich werde da moderieren. Und dieses, sie mich sah mich an und meinte so, okay, boah, war also schöner Wunsch.
Okay, mach mal. Die Sache ist die, jedes Mal und ich überflog ja so irgendwie alle weitere Monate nach Belgrad, meine Freunde zu sehen, bin ich an dieser Arena vorbeigefahren und Belgrad, meine Freunde zu sehen, bin ich an dieser Arena vorbeigefahren und hab geguckt und hab gesagt, mein zukünftiger Arbeitsplatz. Und jetzt passt mal auf, wie crazy das ist. 2007 gewinnt Serbien im Mai. 2007 im Juli verlässt, mein mein mein Kumpel wird von seiner Freundin verlassen und ist total traurig.
Ich sage zu ihm im Juli, hör zu, wir fahren jetzt ans Meer, damit Du auf andere Gedanken kommst. Ich rufe also meinen Kumpel in Griechenland an, der dort wohnt und sagt, hör zu, wir sind 'n bisschen low budget, können wir bei dir schlafen? Er sagt, ja, kommt vorbei, er wohnt auf Mykonos. Ich fliege nach Mykonos mit meinem Kumpel und er hatte zu dem gleichen Zeitpunkt noch 2 andere Kumpels da. 1 davon, ich kannte beide nicht, arbeitet beim serbischen Fernsehen und sagt zu mir, hey, Warne, bewirb dich doch als Moderator.
Und ich sage, für was sagt er? Für die Eurovision. Ich mein, das machst Du auch in Deutschland son bisschen, also bewirb dich doch einfach. Und ich sage, ja, aber mein serbische ist ja eine Katastrophe. Dann sagt er, ist doch auf Englisch.
Also machst Du auf Englisch. Ich denk mir so, das kann nicht sein. Ich fahr also im August nach Belgrad in Urlaub und er schrieb mich noch mal an so, hey übrigens, irgendwie bald ist die Frist vorbei, wirf einfach dein Civi ein. Ich druck also 'n paar Bilder ein ganz rudimentär und gib das ab und setz mich am gleichen Tag, also gib's im Fernsehen ab, weil irgendwie die Anmeldefrist war und setz mich am gleichen Tag noch in Flieger und flieg zurück nach Deutschland. 4 Tage später kriege ich eine Mail, kommt vorbei in 3 Tagen, weil die nehmen ja an, ich bin im Land, zum Casting.
Also setz ich mich wieder in den Flieger und komm da an. Und es stehen da 2000 Leute, 2000 Leute und ich denke mir, was mach ich hier? Unter anderem waren es teilweise irgendwelche berühmten Schauspieler, Moderatoren, irgendwelche Wetterleute, die Wetter moderieren, auch Sänger und haben sich alle beworben und jeder irgendwie so oder viele auch, also einige wirklich, die bekannt waren, Schauspieler auch und dann halt irgendwie einbahnen, der a nicht gut servus kam und b total unbekannt ist in dem Land, ne, also keine Community hat. Und irgendwie, wie ich da so dastehe und mir denke so, boah, das dauert jetzt lange, stell ich fest, es dauert so lange, dass ich hab das kürzer eingeplant, dass ich wieder zum Flughafen muss. Also gehe ich gehe ich zum Ordner, zu diesem Security und sage, sorry, ich weiß nicht, wann ich dran bin, aber ich muss bald los.
Und dann sagt er, ja, musst warten. Ich so, ja, ich kann eben nur eine Stunde eine Stunde warten, dann muss ich einfach gehen. Und dann sagt er, ja, warte, ich frag drin mal nach. Also geh da rein zu der Jury und sag zu dem, da ist 1, der muss irgendwie los, können wir dem vorziehen? Und die sagen, Und ich geh in diesen Raum rein und ich geh rein und sage hallo.
Und dann sagen die, hey, endlich mal 1, der reinkommt, der lächelt. Und ich sage, oh sorry, ich leb nicht in in dem Land. Ich kann doch mal reinkommen und böse gucken. Und dann mussten die alle, weil die Sache war, die Leute haben natürlich nicht gelächelt, weil sie böse waren, sondern weil sie jetzt sehr nervös waren und ich war einfach damit, ich habe nicht damit gerechnet, dass ich das gewinne, ne. 2000 Leute, die Chance ist ja eigentlich gleich 0.
So, und dann bin ich in die nächste Runde gekommen. So kam ich von Runde zu Runde zu Runde und es war immer eine Livesendung. Es war sone Art Castingshow. Ich musste singen, tanzen, Witze erzählen und so weiter. Und hab mich da wirklich so durchge entertained, dann am Ende auf dieser Bühne zu stehen oder auf diesem Greenus stehen und zu sagen, Hello Europe.
Also ich weiß gar nicht, wie wir jetzt Was geschrien, Barne? Du hast so richtig geil geschrien. Ja, ja, genau. Falls falls ihr's noch nicht mitbekommen habt vorhin, schaut euch das Video an. Müsst ihr unbedingt machen.
Zum ESC hatte ich mir 2 Sachen aufgeschrieben. Ich möchte, die werd ich jetzt los und dann hab ich noch was anderes zu deiner Vita. Ja, ja. Die ich Ja. Würde ich gerne fragen möchte.
Übrigens zu deiner Bemerkung mit der Zeit, ich weiß nicht, wie viel Zeit Du eingeplant hast. Vielleicht musst Du zum Flieger heute sparen. Nee. Aber nee. Aber Behind the Story ist 'n Podcast, den die Menschen bekennenderweise auf zwei- oder dreimal hören.
Also ich hab hier keine Zeitlimits. Ich mein, klar, wir werden hier keine 4 Stunden aufnehmen. Aber ich möchte die Dinge, die ich besprechen möchte, die ich fühle und die ich gerne machen tue, machen möchte, die die mach ich jetzt, weil aufschieben ist blöd. Ja, ja, perfekt. Nee, ich hab keine Zeit damit, ich mach viele Leute, wir begrenzen ihre Podcasts auf halbe Stunde oder so und da muss man fertig werden.
Und nee, ich hab ich hab mir hinten raus nichts zu tun. Das war mein ursprünglicher Plan vor Ausgabe 1 und mit der ersten Ausgabe mit der lieben Nina, Grüße gehen raus, nee, mit der Theresa, sorry, wär fast für ein Fauxpas, die Theresa Food, wo meine 1. Gästin, hab ich gemerkt, Geschichten sind so spannend. Und Viten sind so interessant, die möcht ich nicht in 45 Minuten pressen, weil dann zu viel verloren geht. So, das dazu.
Zum ESC hab ich noch eine Frage. Die möcht ich auch gerne so allgemein stellen, weil die ist 'n bisschen profan, aber trotzdem interessiert's mich. Und wenn ich schon mal jemand hab, der hinter die ESC Kulisse geschaut hat, dann wär schon mal die Frage, abgesehen davon, dass man sozusagen eine weltweite, fast weltweite Präsenz dann quasi hat, wenn man in sonem in sonem Format ist, wird das gut honoriert? Ist das vergleichsweise gut bezahlt? Wie läuft 'n so was überhaupt?
Wer richtet das denn eigentlich aus? Das würde mich Also ESC, es gibt es gibt quasi einen Verbund. Leute, die zahlen dafür, das sind 5 Länder, irgendwie das meiste zahlt tatsächlich Deutschland. Und da gibt diese zahlen eine Gebühr, damit das produziert wird. Und das richtet dann immer in dem Siegerland der nationale Sender aus.
Also wenn es jetzt in Italien wäre, wär's die Rei. Wenn's in Deutschland wär, ist es eben der NDR und so weiter. Und in Serbien war's halt eben RTS. So, und das ist quasi der nationale Sender, das wird dann ausgerichtet und da wird dann das internationale Feed daraus gemacht, was dann alle Leute in ganz Europa sehen. Und tatsächlich macht aber die Technik eine schwedische Firma, das macht sie schon ganz, ganz lange, also es gibt zwar immer neue Ausschreibung, aber und die sind so genau dabei, dass sie sogar ihr eigenes Benzin mitbringen für den Notstromaggregate.
Die holen sich das nicht mehr in dem Land, weil sie einfach sagen, hey, wir wissen, was wir da haben. So und die und genau, die bauen dann auch die Bühne und und und. Es gibt natürlich Dinge, die dann das Land auch selber entscheiden kann. Aber das ganze Technische und das ganze Kamera und so weiter ist wird tatsächlich von von denen geliefert. Das das ausrichtende Land ist, die stellen die Hosts zur Verfügung, die Location zur Verfügung und so weiter.
Die machen auch ganz, ganz viel. Aber die Produktionsfirma davon ist eben häufig diese, ich glaub, ich täusch mir nicht, wenn ich sage jetzt, das ist diese schwedische Firma, die es in vielen Ländern macht. Die hat's, glaube ich, sogar auch, ich hab ja wie gesagt einmal in 2008 in Serbien und 2011 in Deutschland, da waren ja diese Pressekonferenzen. In beiden Fällen war es diese Firma, die das dann gemacht hat und diese Riesenbühnen und das weiter gebaut hat. Und in Deutschland, in Düsseldorf war es da wirklich, sah so was wie 'n Raumschiff.
Also wirklich beeindruckend, wenn Du in son Saal gehst, wenn der leer ist und dann diese großen LED, also ich weiß nicht, wer das kennt, aber mich flasht das so sehr, das ist so riesig, das ist so beeindruckend. Also echt wow. Und wie die Frage nach dem Honorar war, also ich will jetzt keine Zahl Ach so, ja. Im Kundenvergleich haben Sie sich gut oder schlecht, ja. Also Serbien war's nicht gut.
Ich kann ja sagen, in Serbien hab ich für die Eurovision 5000 Euro verdient. Für alle 3 Nächte. Das ist ehrlicherweise ist das in Serbien, in Serbien ab damals 2008 wahrscheinlich Durchschnittsgehalt von 6, 700 Euro. Also vielleicht ist das für Dieter viel. In Deutschland wurde ich für die Pressekonferenzen gut bezahlt.
Da war es dann quasi wirklich ein Tagessatz und ich habe diesen Tagessatz, glaube ich, so Also ich glaube, in Deutschland habe ich so für die Moderation der Pressekonferenz, ich glaube so 15, 15 20 bekommen. Aber da war ich ja wirklich 'n Monat beschäftigt und auch wirklich 14 Stunden am Tag und so weiter. Also es ist, aber wenn ich den Stundenlohn runterrechne, hätte ich gesagt, verdiene ich wie eine Agentur. Also wenn eine Agentur für einen für eine Mitarbeiter 100 Euro die Stunde verlangt, ich glaub, so kommst Du dann runter bezogen auf die Anzahl der Stunden, die Du dann hast, weil Du, ich glaub, der mein Tagessatz war damals 700 Euro, hab aber tatsächlich 10, 12 Stunden gearbeitet oder 900 Euro. Ich weiß es gar nicht.
Ja, also es kann auch Ja. Ja. Ja, Du kommst ja auch ehrlicherweise eine enorme Präsenz, eine enorme Reputation, eine enorme Reichweite. Also da ist man ja auch mit rein Richtig, ich mach jetzt gar nicht so nach Genau. Konkreten Zahlen hätt ich gar nicht gefragt, aber es ist trotzdem mal spannend, mal dahinter die Kulisse Also das ist ja auch wirklich egal.
Ich bin, wie gesagt, ich man darf sicher Geld ist ja weder viel noch wenig. Es ist immer son bisschen wie, in welche Saison bist Du grade, ne. Für einen einen ist 700 Euro viel, für den anderen ist es gar nix. Wenn Du mal guckst, es gibt Leute, die bekommen im deutschen Fernsehen für einen Tag 100000 Euro. Ja, also zum Beispiel, ich glaube Grüße Anbieter, ja auch.
Grüße, ja, Günther kriegt sogar 'n Ticken mehr, aber Ja, genau. Zum Beispiel Germany's Next Topmodel ist ein Drehtag für die liebe Dame, ich glaube 100 k und das also mehrere da. Also von daher, es ist da ist diese Sätze, die wir da kriegen, diese CDE Promis einfach. Es gibt da, also muss schon mögen. Also hatt ich 'n ähnliches Erlebnis mal.
Ich hab, ich möchte jetzt, ich sag jetzt dezent mal gar nichts, weder den Ort noch die Veranstaltung, weil das könnte man rückvollziehen nachvollziehen. Aber ich hab einmal mitbekommen hinter den Kulissen, was sehr große, prominente deutsche Speaker bekommen. Und dieser Speaker, dessen Namen ich nicht nenne, den aber garantiert jeder ausm Fernseher kennt, ja, der war so grottenschlecht an dem Abend. Und er war den gesamten Tag schlecht gelaunt. Ich war auch Speaker bei der Veranstaltung.
Und der saß an dem Veranstaltung Speaker Cheftisch damit, wie wie ich auch, 'n Stück weiter weg von mir, näher an der an dem CEO sozusagen, ja, also nach Priorität sortiert. Ich saß da ganz außen, aber der war so schlecht gelaunt, der war so frech, dass ich so 2, dreimal gedacht hab, ich könnte mir son Spruch wahrscheinlich hier nicht erlauben. Und der Speaking war auch noch so schlecht. Aber ich hab dann gehört, was der bekommen hat. Und es waren, ich sag mal, 'n sehr hoher fünfstelliger Eurobetrag für diesen Abend.
Ja. Hab ich auch gedacht, okay, es ist es ist schon auch 'n bisschen son Präsenzding und TV Ding und so weiter. Deswegen ist ja diese Reichweite da auch Richtig. Die zahlen im Prinzip deine Präsenz, das ist ja auch im für viele Leuten dann die Motivation im Fernsehen stattzufinden, weil das, was Du da an Reichweite kriegst und das da steigt dann einfach dein Preis. Also ich wurde auch schon angefragt für für eine Moderation, ist gar nicht lange her, zusammen auf der Bühne mit 1 Dame, die sehr präsent ist im Fernsehen.
Und mir hat und dann hat man mir geboten, irgendwie für diesen Tag 14000 und hab ich so als interessehreiber gefragt, so was was kriegt denn sie? Und sie war dann auch, glaube ich, beim Faktor 5. Hab ich gesagt, den ganzen Tag oder ist das 'n Jahresgehalt und sag, nee, nee, nee, für den ganzen Tag. Und dann dachte ich mir so, okay, ja, ja, das ne, ich hätte gesagt, ich bin der Bessere. Also ich behaupte einfach, dass ich, wie gesagt, ich kenne die Kollegen und ich kann mich ganz gut einordnen.
Und ja, also deswegen, ja, im Fernsehen zu sein und Reichweite zu haben und so weiter, steigert deinen Preis. Und das ist einfach so diese Magie von von von Marketing. Aufmerksamkeitsökonomie. Barne, ich möchte noch einmal zurück zu deinem zum Barne sozusagen. Weg von der Bühne, weg vom ESC.
Wir haben ja dein dein Leben tatsächlich nur am Rande son bisschen beleuchtet jetzt. Aber wir haben diese Geschichte mit der Kindheit, die, ich fass das jetzt in meinen Worten mal zusammen, Du korrigierst mich, wenn ich was Falsches sage, die nicht von Elternliebe und Behütetsein gezeichnet, gekennzeichnet war so die ersten Jahre. Dann warst Du teilweise mal sehr Ja, aber von meiner Mutter schon und so. Und es war einfach, also es gab Schwierigkeiten und ich, wie gesagt, meine Mutter hat da wirklich alles richtig gemacht, sogar noch mehr. Mein, tatsächlich mein mein Vater war das da eher das Thema.
Aber ja, es war, es hatte auch ängstliche Seiten auf jeden Fall, durch die ich musste und die mir quasi jetzt in der Retrospektive viel beigebracht haben, währenddessen ich das aufgelöst habe für mich, weil Du musst ja irgendwann mal dich mit diesen Dingen auseinandersetzen, Sonst kannst Du nicht weiterkommen und ich meine persönlich dich entwickeln. Wenn Du nicht weißt, was dich triggert, warum Du reagierst, wie Du reagierst. Es gibt, wir machen ja häufig Dinge und das ist nicht, also Menschen sind ja nicht, Menschen machen ja so ganz wirre Dinge, wie zum Beispiel, wenn die Batterie leer ist von der Fernbedienung, drücken wir fester auf den Knopf. Das ist ja, das macht noch keins in, ja. Genauso wie Stimmt.
Im Flug. Ja, es macht, das ist ja, das ist ja nichts oder wenn wenn das Flugzeug gelandet ist, aufzustehen, wohl wissend, dass Du gar nicht gehen kannst, weil da die Leute Genau. Sehen. Und deswegen und das sind jetzt so die Dinge, die uns allen sehr klar werden, aber wir machen auch andere Sachen. Jemand sagt was und wir werden wütend und Du musst dir die Frage stellen, warum werde ich wütend?
Also, es ist ja nichts im Außen, was mich wirklich verändert, also was mich wirklich wütend machen kann. Da kann ja passieren, was will und diese Dinge in der anderen Konstellation mit dem gleichen Wortlaut würden mich nicht wütend machen. Also was passiert da? Und deswegen ist es so wichtig, bei sich reinzuschauen und all diese Dinge, zurück zu meiner Kindheit, die da passiert sind, haben mir am Ende ganz viele Werkzeuge und Dinge gegeben, die ich heute, also die ich, wo einfach die Rechnung höher ist diesbezüglich, weil ich einfach Dinge kann, die andere erst lernen müssen. Und weil ich durch eine ganz harte Schule gegangen und es gibt keine Du musst dann mit mit allen dich auseinandersetzen.
Und jetzt kannst Du entweder eine ganz lange Psychologieausbildung machen oder Du hast in der Kindheit viele Probleme und musst den irgendwie auflösen und hast es dann so drauf. Deswegen Also meine Mutter hat mich hat uns sehr wirklich behütet, aber mein Vater war da ein bisschen war da ein bisschen die die die raue Seite, die einem mitgegeben wurde, ja. Da haben wir ja auch 'n verbindendes Element. Du weißt ja, das, Du kennst ja die Geschichte von meinem Vater, dass er starb, als ich 6 war und ja, blieb mir auch nichts anders übrig. Es war nicht sein Wille, aber das Leben hat das eben so geformt.
Aber trotzdem zurück zu deiner Rita. Ich will auf was anderes hinaus noch. Also Kindheit, dann gab's die Phasen, da warst Du in Serbien, deine Eltern hier, dann haben die sich hier getrennt, dann kamst Du zurück, dann musstest Du dich neu justieren in München. Dann hast Du all die Dinge gelernt, die Du jetzt grade gelernt hast, so wie Du's grade erzählt hast. Dann kam irgendwann dieser Ruf zum Abenteuer nennt man das in der Heldenreise, dass Du gesagt hast, okay, ich merke irgendwie, ich möchte das auf dieser Bühne.
Hast Du ja auch vorhin sehr schön beschrieben. Dann kamen die verschiedenen Karriereschritte, dann kamen die verschiedenen Ausbildungen und so weiter. Und jetzt sitzen wir heute hier. Und meine Frage, die ich noch at all habe, wenn wir alles das eine Klammer machen, das Leben des Barne Kattic bis heute. Wie würdest Du den Satz vervollständigen, alleine sein ist für mich Alleine sein ist für mich Zeit, mich selber auszupacken.
Im Sinne von, wenn man alleine ist und wenn seinen Gedanken alleine, dann kann man sich gut sortieren. Das ist, was ich kurz vorher über den Morgen erzählt habe. Aber es gibt diesen Spruch, wenn Du in der Gruppe verreist, lernst Du das Land kennen. Wenn Du alleine verreist, lernst Du dich kennen. Und ich glaube, das ist das alleine sein.
Tiefer zu dir durchzudringen und besser dich zu verstehen und auch Dinge in Ordnung zu bringen. Also dass sie gut sortiert sind in dir, dass Du's verstehst. Deswegen ist alleine sein für mich Klarheit zu kriegen. Mhm. So, dass das, weißt Du dich noch Ja?
Ja. Ja, ja, ja, passt, passt sehr gut. Eine Frage hab ich noch zur Vita. Da steht in irgendwo in meiner Vorbereitung steht Hypnosecoach oder Hypnoseausbildung. Magst Du dazu noch was erzählen?
Wie kam's dazu? Und was kannst Du oder was machst Du damit? Also es kam dazu, ich bin irgendwie über Youtube auf das Thema gestoßen und dann habe ich festgestellt, was man damit kann. Es ist ein sehr schönes Werkzeug, welches ins Unterbewusstsein von Menschen geht und Dinge lösen kann. Und jede Angst von uns ist ja meistens gelernt.
Du wirst damit keine Angst geboren, sondern Du Du lernst, dass irgendwie eine Spinne gefährlich ist und und dass Du vor Hunden Angst hast oder vor Katzen, was auch immer, weil Du irgendwann mal so einen einen Triggermoment hattest. Und ich fand es sehr spannend zu lernen, wie man a das loswird, wie man b anderen Leuten hilft, es loszuwerden und c wie man hypnotische Sprachmuster so platziert, dass Leute einem an den Lippen kleben. Und das wiederum ist ein Werkzeug, welches ich Leuten mit mir arbeiten weitergeben kann. Also ich muss denen jetzt nicht beibringen, wie man hypnotisiert. Aber wenn ich dir jetzt sage, Du spürst jetzt die Schwere deines Körpers auf dem Stuhl, dann ist genau jetzt deine Aufmerksamkeit da drauf.
Und wenn ich jetzt sie aber umlenke auf deinen Unterarm, der auch irgendwo aufgelegt ist und Du spürst da quasi die Fläche und auch die die Temperatur, dann bist Du jetzt damit den Gedanken. Und Du hast mir jetzt schon zweimal gefolgt und ich kann das eben in Reden machen, indem ich Leuten da folge und mich hat interessiert, das zu können und das anderen Leuten beizubringen. Und manchmal haben sehr viele, nicht sehr viele, aber manche Leute brauchen genau dieses Werkzeug, Sachen loszulassen. Das werden wir beim Anfang Ängste loslassen. Und manche können das eben durch eine Hypnose sehr, sehr gut.
Also ich hab mal in einem Workshop jemanden gehabt, der hat der hat gestottert und hat mich dann auch vorher gefragt, so, ey, meinst Du, Du kannst mir helfen deinem Workshop? Und ich hab dann herausgehört, warum das da so ist. Und er konnte dann in meinem Workshop wirklich einen Vortrag halten, der relativ flüssig vonstattenging. Jemand anders hatte auch ein Thema vor anderen zu reden. Und dann habe ich dann versucht, daraus zu kriegen, woran lag das?
Das hat auch eine Vaterstory gehabt und so. Und deswegen, ich kann Leuten mit diesem Werkzeug wirklich helfen, loszulassen und dabei ihnen zu helfen, wirklich in die Wandlung zu kommen und in die Kraft zu kommen und einfach glücklicher zu sein. Und genau diese Menschen stehen dann, die sehe ich dann irgendwo, die sind wirklich befreit von etwas. Also auch da helfe ich damit. Und deswegen habe ich das irgendwie gemacht, weil das zu können und das dann anderen Leuten anzubieten und zu geben, ist dann, ich verkauf keine Hypnosesessions so.
Ich mach das jetzt nicht, also wenn mich privat jemand fragt schon, aber Du kannst keine Hypnose bei mir buchen. Aber wenn Du mit mir arbeitest und ich stelle fest, das könnte dir helfen, dann nutz ich das und entferne oder helf dir diese Ängste, gewisse Ängste zu überwinden. Okay. Cool. Auf der Heldenreise gibt's immer eine ganz wichtige Komponente.
In jedem großen Film, in jedem in jeder Religion, in jedem in jeder Überlieferung, die wir alle kennen, egal in welchem Land, gibt's immer Mentoren. Mhm. Du hast 'n paar Menschen genannt so in deiner Geschichte. Roger Ranke als Beispiel und anderer. Deine Mutter, die, ja, Mutter ist natürlich kein Mentor, aber die ihr dein Leben wesentlich mitbestimmt hat, vielleicht auch dein Vater.
Aber gibt's denn so rein beruflich gesehen jetzt Mentoren oder Menschen, wo Du sagst, das ist jemand, der mich irgendwann an die Hand genommen hat, der mich irgendwo hingeschubst hat und dann da stehen gelassen hat, aber der mir extrem geholfen hat damit, den Du hier gerne nennen möchtest? Also leider nicht wirklich. Ich habe mir immer, immer, immer einen Mentor gewünscht. Ich wäre auch sehr, sehr gerne ein Adapt gewesen. Aber also Leute waren dann unfreiwillig meine Mentoren für gewisse Einzelthemen.
Und also ein 1 jemand, der mir wirklich einige Dinge mitgegeben hat und ich glaube, er selber weiß das gar nicht, ist irgendwie Carsten Schmidt, ehemaliger Vorstand von Sky. Wir hatten ein paar Gespräche und wir haben ein paar Mal noch, also gar nicht viele, nicht irgendwie so 20 oder so, sondern vielleicht irgendwie 5, 6, wo wir auch gemeinsam spazieren gegangen sind, zum Essen gegangen sind und so weiter. Und die Dinge, die er dann so nebenbei erwähnt hat, haben mir in dem Moment irgendwie den nächsten Schritt gezeigt oder mir geholfen oder so. Und das wäre 1, genau, dann mein Freund Roger Ranke, ich glaube, das ist son bisschen son Geben und Nehmen, er, mir, ich, ihm. Und ansonsten, weißt Du, wenn Du ohne Vater aufgewachsen bist, hast Du, glaube ich, immer so dieses, Du guckst immer so nach dieser einen Heldenfigur, die dir dann als Mentor dienen kann.
Und auf der anderen Seite ist es auch so, triff niemals deine Helden, heißt es ja, Weil Du häufig dann irgendwie enttäuscht bist. Und entsprechend habe ich, also ich hol mir immer Elemente raus von Leuten, die mir random begegnen. Das kann auch 'n Schauspieler sein, eine Rolle, die dann etwas sagt, wo ich dann das aus dem Moment rausnehme. Es kann es kann jemand sein, der Es könnte eine alte Frau im Aufzug sein, die die sagt, ja, ich bin ja überhaupt froh, dass ich noch so gut laufen kann. Und dann ist das für mich Mentorship, weil ich mir dann denke, das ist interessant.
Ich müsste eigentlich auch viel glücklicher sein über, dass ich noch das oder das kann oder habe. Also ich, Du kannst, glaube ich, kein guter Lehrer sein, wenn Du nicht selber auch vor anderen Leuten ständig lernen möchtest und lernst und diese Sachen versuchst mitzunehmen. Und deswegen versuche ich auch jedes Mal, wenn was passiert ist, zu übersetzen, denn was kann ich daraus mitnehmen? Weil diesen schönen Spruch, wenn Du glaubst zu sein, hast Du aufzuwerden. Deswegen glaube ich, ist dieses dieses demütige Annehmen und ehrlicherweise, ich will jetzt hier mich nicht quasi Heilige machen als der Papst.
Ich hab das nicht immer und ich muss mich auch immer wieder dran erinnern, aber das ist unsere Aufgabe. Und ich versuche, dass mich dann diese Dinge drin Ach so, weißt Du, wer noch mein Mentor ist? Das ist unglaublich, aber meine Mentoren sind zum Beispiel meine beiden Söhne. Mhm. Die kommen, also die sind 25 und 19, aber die kommen mit gewissen Dingen.
Also vielleicht liegt es daran, dass wir sehr, sehr offene Gespräche hatten, auch schon als die Kinder waren und dass ich ihnen versucht habe, immer ganz viel beizubringen. Aber jetzt kommen die mit 1 Klarheit manchmal an den Tag und mit 1 Bewusstheit und mit 1 Selbstverständlichkeit über Themen, die mir dann einfach sagt, hey Mensch, ja stimmt. Und das glaube ich können oder sollten sich alle Leute mal mitnehmen, dass sehr viel junge Menschen sehr viel Wahrheit sprechen und ich glaube, diese jungen Menschen wissen das noch nicht mal, sondern wir haben doch jetzt die Weisheit und das ist ja diese Wahrheit in oder diese Worte in etwas umzuwandeln. Und das ist ja der Unterschied zwischen Wissen und Weisheit. Wissen ist irgendwie, wir wissen immer alles, wie es gehen sollte, aber Weisheit ist das auch wirklich anzuwenden.
Also klar wissen wir, sei nicht so oder so, aber bist Du das dann auch? Und Weisheit ist, Du lebst danach. Und so zumindest unterscheide ich das. Und ja, meine Söhne sind auf jeden Fall Mentoren. Meine Frau ist ein super Sparringspartner.
Also von daher, glaube ich, die Frage kurz zu beantworten, ich habe ganz viele in meinem Umfeld, leider nicht diesen einen gehabt, zu dem Du dich dann einfach über mehrere Monate oder Jahre hinweg hinwendest und hey, wie wie ist 'n das? Das, ja, das blieb mir verwehrt bisher. Mhm. Ich glaube, bei dir würd ich auch noch dazu zählen den Alchemisten, ja. Weil das fand ich sehr schön, was Du da fürs Leben gelernt hast aus dem Buch und wie Du da dein Fazit gezogen hast.
Das hab ich mir vorhin schon notiert, dass sozusagen dieses Buch, weil Du hast völlig recht, das muss auch nicht immer 'n Mensch sein. Übrigens, was Menschen mir dann auch oft sagen, wenn ich zum Vorgespräch hab oder generell auch nachher sagen die, ja, ich hatte da gar keinen Älteren, der jetzt irgendwie als Mentor so mir in Erinnerung geblieben ist. Also ich find's megaschön, auch mal zu sagen, wieso müssen Mentor immer älter sein? Natürlich hat er per se mehr Weisheit, Lebensweisheit, mehr Erfahrungen, mehr Vita hinter sich. Aber warum sollen nicht auch wir beide junge Menschen fragen, ob sie unser Mentorin sein sollen?
Könnte sein. Ich kann Ich glaub, ich glaube, sie zu fragen, das wäre würde überfordert, sondern sie einfach als solche anzunehmen und zu diesem Ayseisten. Ich wurde paar Mal in meinem Leben dran erinnert und es wurde mir gezeigt. Ich kann mich erinnern, als ich so an meiner, am Anfang stand meiner Karriere und ich hab dann versucht, mich überall hinzu bewerben und dann machst Du dann so Showreels und verschickst dir dann durch ganz Deutschland. Und dann las ich irgendwann mal in irgendeiner Zeitung, dass irgendein Entscheider bei öffentlich rechtlichen Rundfunk in München in der Nähe der Leopoldstraße wohnt.
Und, ich hab bei meiner Mama gewohnt und das war auch in der Nähe der Leopoldstraße. Da dachte ich mir, was? Der war in 500 Meter Reichweite. Also ich glaube es ja nicht. Der, den ich eigentlich gebraucht hätte.
Und so ist es eben für ganz, ganz viele Dinge. Das, was wir brauchen, ist schon da. Wir sehen's nun nicht. Und diesen Schleier zu entfernen und sich selber mal zu gucken, so, hey, wo wo können denn das sein? Und ich garantiere jeder Hörerin, jedem Hörer, alles das, was Du denkst zu brauchen jetzt, ist schon irgendwie in deinem Umfeld.
Und vielleicht ist es dieser Podcast oder Wolfgang mit seinen anderen Podcast oder was auch immer, was im Prinzip schon in deiner Reichweite ist, wo wir einfach nur irgendwie bisschen in die Handlung kommen müssen. Aber ich glaube, es ist schon da. Und bei diesem Buch, Der Alchemist und jetzt werd ich's komplett, er war auf dieser Suche und der macht diese ganz große Reise. Und der geht, wird Glasverkäufer und und und und. Am Ende landet er an seinem Ursprungsort, wo das eben ist.
Und ich find das so bezeichnend, Ursprungsort, wo das eben ist. Und ich find das so bezeichnend und deswegen glaube ich, dass wir schon mit allem ausgestattet sind. Die Frage ist, können wir es erkennen und können wir es sehen? Genauso wie wir Männer im Kühlschrank nicht sehen können, dass die Milch da steht. Und dann fangen wir, wo ist die Milch?
Und dann sagt irgendwie die Frau, die ist doch hier vor deiner Nase. Und genauso, glaub ich, ist es auch mit den Dingen, die wir im Leben grade brauchen. Schön. Barne, ich hab so viele Fragen nicht gestellt, die ich hier habe. Und das ist ganz wundervoll, weil das Gespräch sehr fließend ist und war bis hierhin.
Trotzdem hab ich noch eine in meiner sozusagen in meiner redaktionellen Planung, die ich immer gerne zum Schluss stelle. Wo ist Barne 2030? Wie sieht die, wie stelle. Wo ist Barne 2030? Wie sieht die Vision Barne Cottage aus?
Was sind die Ziele? Was sind die Wünsche? Gehen wir mal davon aus, dass es mit dem Lottogewinn über 584000000 jetzt nicht klappt, sondern ganz normal weitergeht. Was macht Barne in 5 Jahren? In 5 Jahren hat Barne ganz wenige Kunden, vielleicht so 2 oder so im Jahr, 2 oder 3.
Und hilft nur so 2 oder 3 Menschen irgendwie in 1, die irgendwie besonders sind für ihn. Das mit dem Public Speaking ist dann für mich oder dem Public Speaking Coaching ist dann für mich in der Form, dass ich es mache, passé. Vielleicht machen es gewisse Leute, die bei mir irgendwie in der Ausbildung waren und hat 'n paar andere Projekte, arbeitet vielleicht so, na ja arbeitet, klingt immer nach ich muss, sondern mein Tag sieht dann so aus, ich steh auf, mache irgendwie ein, 2 Stunden Mails und dann ist irgendwas gerade dran. Und ich hab 2, 3 so Herzensprojekte, die vielleicht auch komplett verschieden gelagert sind. Genau.
Und und ist vielleicht Großvater dann, weil mein Sohn ist ja dann 30, der Ältere, vielleicht hat er dann schon irgendwie 'n Kind. Also son bisschen das Leben von jemandem, der, ja, der ist einfach so so, ich ich find immer ganz toll so Leute, die sagen, sie sie sie sie leiten sone Art Family Office. Aber nicht, weil die viel Geld haben, sondern weil die sich so ihre eigenen Belange kümmern. Und ich finde, sich seine eigenen Belange zu kümmern, ist sone tolle Sache. Ich finde, Du bist zu 1, Wolfgang.
Du machst ja deinen Job nicht, weil Du jetzt versuchst, Umsatz zu machen und dann die nächste Miete zahlen zu können, sondern ich hab irgendwie das Gefühl, Du machst es, weil es so dein eigenes Ding ist, so dein deine, sich deine Belange zu kümmern. Du findest Storytelling gut, Du findest Menschen helfen gut, Du findest das Thema Marketing bist Du zu Hause. Und sich nur noch diese eigenen Belange zu kümmern, ohne den die Aussicht auf wie muss die nächste Marketingkampagne aussehen und Betonung liegt auf muss. Wie muss dies, wie muss das? Also dass nichts mehr muss, sondern dass alles nur noch so ein leichter Flow ist von Dingen, die sich anfühlen wie diese dieser Wind am Meer, den Du im Gesicht spürst.
Mhm. Cool, ja. Lass ich mal so stehen mit dem Hinweis, dass ich dir eine 1 Klage andruhe, wenn Du irgendwann anfängst, in Afrika Medikamente auszufliegen. Und ich sag dir auch warum, ja? Jawohl.
Weil ich finde, ich würde dich dann auf doppelte unterlassene Hilfeleistung verklagen. Weil ob's 2 Kunden sind oder 200 im Jahr, die Du stärker und besser machst, ist mir egal. Aber ich merk das ja bei den Menschen. Ich kenn ja viele von denen, die bei dir waren. Das ist deine Aufgabe und das ist deine Verpflichtung, finde ich.
Also ohne es zu übertreiben jetzt natürlich, ist natürlich 'n humoristisches Smileydown an der Aussage. Aber das solltest Du dir bewusst werden, dass Du Menschen sehr weiterhilft als Mentor. Natürlich in deinem Job, Du machst das für Geld, das völlig korrekt und in Ordnung, aber Du hilfst denen menschlich sehr viel weiter. Deswegen auch für euch, ihr Lieben, wenn ihr euch einfach als Mensch weiterentwickeln wollt, geht mal auf Bahn zu. Das kann euch da nur weiterbringen.
Und ich hab überhaupt gar keine Pitchambition, das wissen die Menschen, ob die den Podcast hören. Mir geht's nicht drum zu sagen, buch das Paket oder das Pakete. Bringt euch mal mit Barne in Kontakt und ihr werdet spüren, was ich euch damit sagen will. Also insofern doppelte unterlassene Hilfeleistung, auch mal aus der Sicht der Coachees, die Du dann nicht mehr coachen würdest. Und zum Zweiten aus deiner eigenen Sicht, weil ich finde, Du darfst auch noch viel lernen.
Und das da erlaube ich mir, weil ich älter bin als Du zu sagen. Und erstaunlicherweise die Menschen, die ich so als authentisch wahrnehme, als stark, als sensitiv, als empathisch und die lad ich mir ja auch in 'n Podcast ein, weil das matcht mit meinen Wünschen und Gefühlen. Die sagen, die machen sehr häufig etwas, was ich dann in dem Moment nicht verstehe, das ist auch bei dir so. Die relativieren sehr häufig. Und ich finde, Du darfst noch lernen, weniger zu relativieren.
Also so so, Du sagst Dinge wie, ich bin dann da und da hingekommen. Also nicht, dass das jetzt für wichtig war oder für 'n toller Geschichte, sondern so. Nimm's einfach hin, so wie Du hast Du hast in deinem, damit die Leute einfach mal sehen, wie Du Menschen weiterentwickelst, bring ich jetzt 'n Beispiel, war gar nicht geplant, fällt mir aber grade ein. Mhm. Wir hatten eine Coaching Session.
Mhm. Und Du hast zu mir gesagt, ich mein, mein wäre gewesen, das hier ist 'n Bild von meiner Familie, da vorne der kleine Typ bin ich. Ja, weiß ich, heute kann man sich das nicht mehr vorstellen, dass ich mal als Sechsjähriger so ausgesehen habe, aber dahinter mein Vater, meine Mutter, meine Schwester. Hast Du hinterher gesagt, Wolfgang, warum relativierst Du das? Lass das einfach weg.
Das ist keine Information, die die irgendjemand interessiert. Du bist dieser kleine Junge. Und lass das einfach wirken. Und das spiel ich jetzt zu dir zurück, diesen Ball in bester Absicht und sage Kann ich kann es aber tatsächlich erklären. Mhm.
Gerne. Ja. Erklären. Also wenn Du auf der Bühne stehst, dann ist jedem bewusst, dass Du jetzt hier eine, nicht nur der Wolfgang Jung bist, aber Du hast auch eine Funktion. Die Funktion ist der Sprecher und es ist quasi eine Art Stück.
Die Sache ist aber die, wenn wir in unserem privaten Umfeld sind und das ist privat, warum? Weil Leute, die dir zuhören, sind im Auto, zu Hause oder wo auch immer und sind für sich. Das ist kein Businesskontext. Das heißt, sie hören dir nicht als Rolle zu, sondern als Mensch. Und ich muss leider sagen, dass wir hier in Deutschland dazu neigen, schnell mal in Schubladen zu hören.
Das heißt, das, was ich hier relativiere, das mach ich aus Selbstschutz, weil Leute, die, wir lassen uns leicht durch etwas triggern und das könnte sein, wenn jemand sagt, ich hab ein ganz dickes Auto, die die sich jetzt getriggert fühlen, ich hab kein dickes Auto, aber die sich jetzt getriggert fühlen, die haben ja 'n Thema mit Geld. Oder jemand sagt, ich hab mir die 15 Connex gekauft und so. Und damit ich in Kontakt komme auch mit den Leuten, die noch diese eigenen Träger haben, aber gleichzeitig auch den Weg zu mir finden wollen, muss ich versuchen, sie so wenig wie möglich zu triggern, damit sie mit mir in Kontakt treten und damit wir vielleicht gewisse Dinge von ihnen loswerden können, damit sie noch eher die Version werden. Weil ich mach ja Leute nicht besser, ich führe sie nur zu sich selbst zurück, ja. Und das ist im Prinzip, was ich Und wenn ich etwas relativiere, ist einfach nur, dass ich weniger Triggerpunkte setze.
Ich könnt auch komplett polarisieren wie die Baulicks und so weiter und dann sagen, ist mir ganz egal, was Leute denken und so. Aber ich glaube, dass wir, also das ist in in in Amerika würd ich auch anders denken, aber leider in Deutschland sind wir so von von zersetzt manchmal mit mit Dingen, die gar nichts mit dem anderen zu tun hat. Warum verbirgt ein Günther Jauch, dass er dass ihm halb Potsdam gehört? Und warum macht er einen auf jemand, der im Baumarkt geht und nach Türklinken sucht und so weiter? Weil wir leider in Deutschland Menschen sind, die Heldentum nicht zulassen.
Jetzt sind wir wieder bei deinem Thema. Warum wurde ein Michael Walak zerrissen in Deutschland, aber sobald er raus war, war er der deutsche Held? Warum wurde ein Michael Schumacher zerrissen in Deutschland? Aber leider bei Ferrari war er der große Deutsche. Wir lassen in Deutschland kein Heldentum zu.
Wir möchten, dass wir möchten, dass wir alle gleich sind. Und das ist leider ein deutsches Problem. So. Jemand darf nicht gleich sein, wenn er sich auf die Bühne stellt. Dann darf er groß sein, dann darf er der Held sein, dann darf er spielen, weil das ist ja okay.
Aber in meinem Bekannten- und Verwandtenkreis und so weiter, in meinem Freundeskreis sollten die Leute idealerweise so sein wie ich und nicht besser. Und das ist ein deutsches Problem. Und deswegen Okay, also hast Du das methodisch und didaktisch sozusagen bewusst eingesetzt? Na ja, ich versuche ich versuche, weil die Sache ist, mir wurde früher, weißt Du, was das meiste mir gesagt wurde, als ich versucht habe, Moderator zu werden von meiner Agentin, die sagte zu mir, Barne, Du polarisierst zu sehr. Wenn dich Leute hören oder wenn mit Leuten sprichst, dann polarisierst Du und dann irgendwie gehst Du halt anderen Leuten verzeihe von meinem Französisch aufn Sack.
Und dann habe ich festgestellt, oh, okay, also die, da die Chance zu kriegen überhaupt, dass die Leute in mich reinschauen und versuchen, mich zu verstehen, muss ich versuchen, mich zurückzunehmen, also quasi meine 60, 70 Prozent zu geben, damit die dann, weil wir tun ganz gerne dann Leute abstempeln. Der ist so, der ist so, der ist so, der ist so und das ist leider auch hier in unseren Kreisen so. Statt einfach zu sagen, hör mal ganz kurz, vielleicht ist er ja auch dies und das und deswegen, wenn's Leute dann mal geschafft haben in Anführungsstrichen und irgendwie über jeden Zweifel erhaben sind, können sie auf einmal alle blöden Witze reißen, alle Kommentare bringen, weil jeder sagt, der meint's ja nicht so. Und das ist das Problem. Und das muss ich manchmal Dinge relativieren, nicht bei Leuten zu triggern, weil ich einfach will, dass sie mir in in Berührung kommen und dass sie dann einfach sehen, dass ich tatsächlich mit all dem, mit denen ich arbeite, wirklich wohlwollend bin.
Ich kann auch mit Leuten nicht arbeiten, wo ich nicht wohlwollend bin. Also ich hab ein Problem damit, jedermanns Trainer und Coach zu sein, weil ich nicht jeden mag. Es ist einfach so. Ich mag nicht jeden. Und Das kann ich nicht nachvollziehen, ja.
Genau. Und wenn ich feststelle, ich ich mag dich nicht, dann werde ich nicht sein bester Berater sein. Nicht, weil ich nicht will, sondern weil ich weil ich einfach Dinge nicht sehe, weil's mir auch egal ist, ja. Und deswegen muss ich die Leute, die ich arbeite, mögen. Und und damit sie mit mir in Kontakt treten, muss ich gewisse Sachen runterreißen und dann ist quasi dieses Relativieren und etwas kleiner machen als ist.
Weil ich hätte ja auch noch 5 andere Dinge erzählen können heute von mir, die dann total Ich hab vor 2 Wochen hab ich 2 Damen kennengelernt und einen einen jungen Mann und dann haben wir's 'n bisschen erzählt. Und dann haben die mir zurückgespielt, ja, Du sagst, Du warst in Amerika. Und da sag ich, ja und? Und dann war das so, ja, das klingt son bisschen wie Bregengen. Sag ich, nein, ich hab nicht gebaggen, ich war halt in Amerika.
Aber ich hab auch noch andere Dinge gemacht. Ich hab auch, ich hab, also ich hab auch noch andere Dinge beruflich gemacht, die ich jetzt nicht erwähne, weil man dann sagt, was, das kann ja gar nicht sein, in so wenig Jahren, so viel so. Ja, ich hab tatsächlich schon sehr, sehr viele Failers gehabt und ein paar Wins und die erwähne ich, das kommt dann erst zu Tage, wenn mich Leute dann näher kennen. Weil selbst das schon, dass ich der einzige Moderator war in Europa, der in 2 Ländern die Eurovision moderiert hat, sticke ich ja auch nicht raus. Aber es war so und es gibt halt keinen zweiten.
Und früher jemand war, der komplett gestottert hat und jetzt heute Leuten das Sprechen beibringt, das ist ja auch paradox. Aber das ist auch die Wahrheit. Und noch 'n paar andere Dinge. Deswegen, ich neige dazu, sehr lange zu antworten. Aber tatsächlich, ich versuche, dass die Leute sich so wenig wie möglich getriggert fühlen, damit sie mit mir in Berührung kommen, wenn sie fühlen, es ruft sie und ich könnte Ihnen helfen, weiterzukommen.
Und deswegen relativiere ich Erstens. Den Markt. Ich mag lange Antworten. Sehr gerne. Und gute, gute Geschichten.
Zweitens, ihr Lieben da draußen, ihr habt's gemerkt, Barne ist durch und durch Profi. Das merkt ihr, ja. Also ihr wird in euren Coachings, falls ihr zusammenkommt, nichts machen, ohne irgend 'n Hintergrund zu haben. Unfassbar. Ich denk dann manchmal so live, wenn ich ihn erlebe oder wenn ich das so mitbekomme, dann denk ich mir so, wie wie macht man das alles gleichzeitig im Gehirn?
Aber egal, ist eine andere Frage. Mein Lieber, wir kommen, wir sehen jetzt die Ziellinie. Ich hab noch 2 Fragen für dich. 1. Frage, hast Du eine Frage nicht beantwortet?
Hab ich eine Frage nicht gestellt, die Du gerne beantworten wolltest? Die ich gerne beantworten wollte? Nee, gerne nicht. Ich rede, also ich hab immer das Gefühl, egal wie kurz oder lang so Gespräche daran, dass man am Ende am Ende nicht alles gesagt hat. Ich höre häufig die Frage so, warum machst Du, was Du machst?
Da hast Du nicht gestellt, find ich ganz gut, weil da gibt natürlich so Marketingantworten, es gibt dann echte Antworten. Und ich glaube, nee, Du hast keine Frage ausgelassen. Ich glaube, dass, ich glaub, dass die Leute vergessen, dass es a keine Möglichkeit gibt, nicht zu kommunizieren und b, dass die meisten Leute durch Kommunikation handeln. Also wir sind ja, die meisten von uns sind keine irgendwie Bäcker oder Leute, die aufm Feld arbeiten und an uns und die meisten sind einfach Leute, die durch Kommunikation handelt, ob es jetzt per E-Mail ist oder oder. Die höchste Form der Kommunikation ist wirklich, dass zu Menschen oder zu einem Mensch reden.
Und ich frage mich manchmal, wenn Leute so nach Antworten suchen oder warum etwas nicht funktioniert oder wie etwas besser funktionieren könnte, ist es tatsächlich, wenn sie verändern, was der andere sieht und hört und fühlt. Und das ist eine Sache, was er fühlt durch Storytelling, aber das andere Sache auch, wie ich mich platziere und dass die Leute so billigend in Kauf nehmen, dass die Dinge so sind und in Stein gemeißelt. Das ist wie, wenn ich nicht ins Fitnessstudio gehen würde, obwohl ich besser aussehen will, weil ich mir denke, na ja, ich kann nix tun. Und man kann auch bei Kommunikation und bei Wirkung was tun und eben nach innen schauen, aber eben auch an diesen Werkzeugen schleifen. Das ist eine Sache, die ich gerne loswerden würde, dass sich die Leute da ermutigen.
Es muss gar nicht mit mir sein. Es muss aber generell dran sein, an sich weiter dranzubleiben. Und es gibt eine sehr, sehr schöne Geschichte und ich mach sie sehr, sehr kurz, einfach nur, weil wir hier Brief sein wollen. Kennst Du die Reise zum Nordpol? Das Wettrennen zum Nordpol kennen viele.
Ja, von Scott und Amundsen, meinst Du? Ja, Jens, genau. Ach, das hast Du, glaub ich selber schon Was ich so beeindruckend an dieser Geschichte finde, ist, also für die Leute, die's nicht kennen, es gab 'n, ich glaub, Norweger und Engländer, die haben sich die Reise, die haben einen Wettlauf da gemacht und am Ende hat der Norweger gewonnen. Aber was ich daran interessant finde, ist die Strategie, die die beiden hatten. Der Engländer hatte die Strategie, jeden Tag so weit zu gehen, so weit es geht.
Und der Norweger Amonsen, der hatte die Strategie, jeden Tag 20 Meilen. Und es gab sogar die Geschichte, dass am vorletzten Tag sie nur noch irgendwie 50 Meilen hatten und seine Mannschaft bat ihn, komm, lass uns gehen. Wir können doch in der Wende, nein, wir gehen 20 Meilen und dann gehen wir weiter. Und das ist, find ich, sehr, sehr beeindruckend, weil es ist nicht, was wir heute, die die 50 Kilometer, die wir heute laufen oder die 70 Kilometer, die morgen laufen, sondern schaffen wir es, jeden Tag ein bisschen was zu machen, diese Konsistenz. Und wenn ich am Sonntag siebenmal meine Zähne putze, macht das nicht das weg, dass ich sie Montag bis Samstag nicht geputzt habe.
Wenn ich nicht jeden Tag die Dinge mache, die wichtig sind. Und diese Dinge, die gehören auch quasi zwischenmenschlich. Habe ich heute genug getan, ein guter Partner, Vater, Bruder, Chef zu sein, Mitarbeiter? Habe ich genug für meine Gesundheit getan? Habe ich genug für meine Weiterbildung getan?
Habe ich genug dafür getan, für meine Kommunikation? Habe ich Also all diese Dinge. Und diese 20 Meilen, die damals der Amazon gemacht hat, wo sind die in unserem Leben? Mache ich die 20 Meilen und welche sind es überhaupt? Und mach ich sie regelmäßig, weiterzukommen?
Weil das am Ende bringt diese Konsistenz, nicht nur nicht nur mich als einzelne, sondern auch Organisationen am Ende an das Ziel, wenn's denn überhaupt 1 gibt. Und da glaub ich, ist es ganz wichtig, dranzubleiben. In welchen Dingen möchte ich Konsistenz, an welchen Dingen möchte ich weitermachen? Und da glaub ich, ist Kommunikation und an sich selber zu arbeiten eine ganz, ganz wichtige Sache, denn so nehmen wir's am Ende Leute wahr. Und wie Du merkst, die Leute, die uns jetzt nicht sehen, die hören ja nur meine Stimme.
Die hören nur die Stimmfarbe, die hören dieses Gefühl. Und das, ich möchte jeden ermutigen, für sich das zu machen, denn es es ändert ganz viel für jeden, wenn er das kann. Mhm. Mega. Zu Scott und Amundsen könnt ich ja auch noch viel erzählen.
Das ist auch eine der Geschichten, die mich geprägt hat, weil ja, die haben ja teilweise Tagebuch geführt, deswegen konnte man sehr genau auch alles rekonstruieren, weil ja leider nicht alle Leben zurückkam. Egal, ist eine andere Geschichte. Ja. Meine letzte Frage, mein lieber Barne, erst mal vielen, vielen lieben Dank, dass ich so hinter die Kulissen mal schauen durfte mit meinen Hörern hier und Hörerinnen. Das war faszinierend, das wusste ich aber vorher schon.
Die letzte Frage, die ich noch habe, hast Du 'n Gast, 'n Menschen, wo den im Kopf heißt, wo Du sagst, spannende Vita? Also das ist so das Kriterium bei mir. Es gibt irgendwie Menschen, die nicht so Mainstream sind und das ist gar nichts gegen den Mainstream Menschen. Aber es ist natürlich interessant zu hören, wenn Menschen irgendwie 'n paar paar Hakenschläge gemacht haben in ihrem Leben an Abbiegung. Gibt's irgend einen Menschen, von dem Du sagst, den könntest Du mal einladen, das ist echt eine interessante Vita?
Boah, ich glaube, ich müsste jetzt nachdenken, aber theoretisch mehrere, die ich die ich kenne. Also, es gibt mehrere tatsächlich. Das wäre wahrscheinlich eine Liste von 5, 6. Denk mal die Top 2, die dir jetzt einfallen spontan. Der spannenden Vita.
Mhm. Die ich persönlich kenne. Ja, von denen Du sagst, die wär eine Bereicherung für diese Sendung. Also ich glaube, eine sehr, sehr spannende Vita hat tatsächlich Roger. Mhm.
Roger Wankel. Yes. Dann Hm, aber das sind Leute, die stehen nicht so in der Öffentlichkeit. Ich weiß nicht, ob die 'n Podcast besuchen würden. Ich find eine sehr, sehr spannende Vita, Christoph Sedlmeier von Du.
Mhm. Ja, das ist genau, Christoph Sedlmeier von Du hat und es ist, ich finde, je mehr man mit ihm redet und mehr man son bisschen aufdeckt, desto spannender wird's, weil er am Anfang einfach nur so, ja, ich leite hier nur 'n Unternehmen und so, egal, alles gar nicht so, irgendwie total so under under Promis. Aber dann, wenn Du son bisschen guckst so, wo kommt er her? Was hat er gemacht? Wo war er?
Welche Projekte hat er gemacht und so, dann Also ich bin mit ihm auch sehr nah. Also wir wir kennen uns gut, wir arbeiten auch manchmal noch zusammen und sehr spannend, mit ihm zu reden. Also das das wäre eine sehr spannende, eine sehr spannende Persönlichkeit, find ich. Ja, dann dank ich dir herzlich für die Vor jeden Tag, ich glaub, dass Du sie nicht kennst. Also es gibt natürlich Leute, die wir beide kennen, aber die kennst Du schon.
Also muss ich ja die nicht erwähnen. Ja, aber auch die hätt ich genommen. Es kann, also ich hab da gar keine anderen Kriterien, als dass es eine gute Vita gibt, über die man sich interessant unterhalten kann und die Menschen draußen bisschen was lernen können auch. Und ich meine, heut war ja so unfassbar viel drin. Da musst Du normalerweise 3 Selbstfindungsbücher lesen oder keine Ahnung, was für Sitzungen machen, das alles an Weisheit zu generieren oder zu aufzunehmen, was wir heute hier besprochen haben, was Du alles gesagt hast.
Also vielen Dank dafür. Ich hab übrigens die Erfahrung gemacht, egal wie prominent die Menschen sind, wenn ich sozusagen in der Anfrage fürn Podcast denen sage, Du wurdest von dem und dem empfohlen, dann ist die Bereitschaft, ja zu sein, deutlich höher. Also ich hab ehrlicherweise und das ist die Wahrheit, kaum Absagen für den Podcast bisher bekommen. Ich glaub eine, wenn ich mich erinnere, ja, von 'nem Gast, aber weil mit 'ner guten Begründung auch. Aber jetzt zum Beispiel hab ich Philipp Westermeier gefragt von OMR, der ja schon 'n relativ großen Start Standard hat in Deutschland, ja, auch eine Sichtbarkeit, eine Reichweite.
Und der der wurde mir empfohlen vom lieben Markus Kellermann in 1 der letzten Sendungen, weil der ihn privat kennt. Und der und der Philipp hat sofort gesagt, machen wir natürlich nach OMR irgendwann im Herbst oder so. Aber ich find es total spannend, mich da so entlang zu hangeln an interessanten Menschen. Und dann sind das 2 Namen, die ganz sicher auf meine Liste wandern. Insofern Also es gibt, wenn Du's so jetzt sagst, gibt es noch einen.
Und zwar, der heißt Martin, Martin, Moment mal ganz kurz. Für die Audience, er guckt jetzt im Handy nach, wie der Nachname ist. Ganz genau. Martin. Warte ganz kurz.
Ich muss ich muss ganz kurz in die in die Dings gehen. Martin. Blöckel. Oder Blöckel? Also Paula, Ludwig, Ökonom, Cäsar Kaufmann, Ludwig.
Mhm. Blöckel. Okay. Und und er ist interessant, weil? Gründer im Ruhestand.
Mhm. Ist jemand, der hat gegründet, der hat dann verkauft. Ich kam drauf, weil hab gesagt hast, Philipp Bestemann, ey, die kennen sich auch. Mhm. Und ich hab ihn kennengelernt vor 'nem Monat oder 2 und hab dann son bisschen Background Information bekommen.
Und ich fand ihn spannend, weil, wie gesagt, er diesen Erfolg eingefahren hat, den ganz viele Gründer er haben wollen und Unternehmen gut verkauft hat. Und wenn ich gut meine, mein ich sehr gut. Und dann durch ein paar Dinge gegangen sind, ist also ja, ich glaube, das wäre das das wäre gut. Okay, dann hab ich 3 Namen für meine Liste. Dann dank ich dir ganz herzlich, mein lieber Werner, dann sind wir durch für heute.
Vielleicht noch nicht Ich danke. Ganz liebe Grüße gehen raus an alle, die jetzt zuhören. Bleibt weiter dran. Wolfgang Jung ist wirklich jemand, der sehr inspirierend ist. Und ja, danke für Ihre Aufmerksamkeit.
Ja, genau. Dank ich auch. Sag herzliche Grüße nach München und auf bald. Tschüs. Bye bye.
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