Cover: Abseits des eigenen Vorteils | Barbara Lampl | BTS #08

Abseits des eigenen Vorteils | Barbara Lampl | BTS #08

21. November 2024 69:02 Min. Zu Gast: Barbara Lampl
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Worum es geht

In dieser Folge von 'Behind the Story' spricht Wolfgang Jung mit Barbara Lampl, Gründerin von Empathic Business. Sie erzählt ihre Lebensgeschichte von der Kindheit in einem Arbeiterhaushalt über ihre Schulzeit und ihre Erfahrungen als Autistin bis hin zu Studium und Karriere als Verhaltensmathematikerin. Ein persönlicher Einblick in einen ungewöhnlichen Werdegang jenseits des eigenen Vorteils.

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Autor: BTS - Behind the Story

Zu Gast

Gründerin von Empathic Business, Verhaltensmathematikerin

Barbara Lampl ist Gründerin von Empathic Business und arbeitet als Verhaltensmathematikerin. Sie wuchs in einem Arbeiterhaushalt auf und erlebte ihren Werdegang unter anderem als Autistin.

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Transkript

Ja, hallo und herzlich willkommen zu dieser schon achten Ausgabe von meinem Podcast Behind the Story. Mein Name ist immer noch Wolfgang Jung und ich freu mich, dich auch heute wieder auf eine inspirierende Reise mitzunehmen. Tauch mit mir son bisschen ein in das Leben 1 fremden, vielleicht für dich fremden Menschen. Wir machen mal 'n kleinen Deep Dive in eine Geschichte. In dieser Episode, so wie in jeder, möchte ich mit faszinierenden Menschen und Marken über ihre eigenen Herausforderungen, ihre Erfolge und Ziele sprechen, über ihre eigene Heldenreise.

Denn ich glaube, das sind so die Geschichten, von denen man vielleicht am meisten lernt. Setz dich also jetzt 'n bisschen mit meinem Gast und mir ans digitale Lagerfeuer und lass dich von den Geschichten und Erfahrungen inspirieren. Schau mit mir mal son bisschen hinter die Geschichte und wenn Du am Ende eine Idee hast, was ich besser machen könnte, mir 'n Feedback geben möchtest oder mir vielleicht sogar eine Sternebewertung auf der Plattform, auf der Du grade zuhörst, dann freu ich mich total. Kommen wir zu meinem heutigen Gast. Ich freu mich wie Bolle, denn obwohl heute der 12.

11. Ist, ist sie völlig nüchtern und im Studio und pünktlich da gewesen. Ja, ich freu mich sehr, denn mein heutiger Gast ist Barbara Lampel und der ist Barbara Lampel und der Hintergrund, warum ich völlig nüchtern sage, ist, weil sie aus Köln kommt. Zwölfter Elfter, vielleicht klingelt's jetzt bei dir. Gestern war ja die Eröffnung der Session und deswegen bin ich natürlich froh, dass das geklappt hat.

Ja, ich freu mich, die Barbara begrüßen zu dürfen. Sie ist Gründerin und Geschäftsführerin von MPpathic Business, in 'nem Unternehmen, das schon seit 2014 und ich dachte so, oh, 10 Jahre Jubiläum. Es ist schon innovative Akquisetools entwickelt, die Bedürfnisse von Kunden besser zu verstehen und somit auch erfolgreiche Marketingstrategien zu gestalten. Ich kenn die Barbara schon 'n paar Jahre und ich weiß, dass das, was in ihrer Vita steht, absolut stimmt. Sie hat nämlich 'n beeindruckenden akademischen Hintergrund in Mathematik, in Finanzwissenschaften, in Psychologie.

Und wer sie einmal auf der Bühne erlebt, so wie ich sie in diesem Jahr schon durfte als Speakerin, der weiß, sie bringt das auch noch alles total eloquent rüber, ja. Also Barbara ist wirklich sozusagen fast son Multitalent. Außerdem ist sie auch noch Dozentin an der Hochschule Fresenius und der Universität Bielefeld. Also was kann man noch mehr machen? Ach ja, stimmt, man kann noch was machen.

Sie ist Gründungsmitglied der Kilogramm Apollonia, einem Kölner Karnevalsverein für Frauen. So. Ja, liebe Barbara, ich hab schon so viel über dich erzählt jetzt. Ich würde sagen, ich hol dich jetzt mal rein. Ich freu mich sehr, dich begrüßen zu dürfen.

Also herzlich willkommen hier am digitalen Lagerfeuer. Herzlich willkommen bei Behind the Story. Willkommen bei Behind the Story und herzlich willkommen, Barbara Lampel. Wo bist Du gerade und wie geht's dir? Vielen lieben Dank, Wolfgang, für die Einladung.

Ich bin in Köln. Witzigerweise bin übrigens eigentlich Münchnerin, aber seit so vielen Jahren immigrierte Kölnerin. Dass die Leute über denken, die kommt auch aus Köln. Nee, ich bin im Büro im Büro hier im Köln Ehrenfeld und freue mich ganz arg. Mir geht's gut.

Ich muss mich leider beichten. Ich habe gestern den Sessionsauftakt schwänzen müssen aus gesundheitlichen Gründen. Ja, ich habe ich habe Ihr kennt vielleicht, so vielleicht kennt es auch Du, ich bin sehr sehr sportlich, das heißt, ich hatte in meinem Leben schon die ein oder andere Rippenprellung und dann steht dann da, wenn man das so googelt, ne, man befrägt ja dann Doktor Google so bei der Rippenprellung und dann steht da, oder Rippenprellung vom Husten. Was ich für einen Urban Miss gehalten habe, nein, man kränkt das hin. Man kann sich eine Rippenpennung vom Husten zulegen.

Das hab ich geschafft. Und nachdem meine Rippe immer noch nicht richtig verheilt ist, musst ich gestern leider aussetzen. Okay. Ja, schade dafür, aber für mich gut, weil Du bist heute fit und frisch und hier bei mir im Podcast. Liebe Barbara, wir fangen immer son bisschen an.

Ich versuche ja son bisschen nach Joseph Campbell die Heldenreise meiner Menschen hier, meiner Gäste zu beleuchten. Und wir fangen immer son bisschen an in den Kinderjahren, sag ich mal. Also relativ weit vorne, so Grundschule oder wann Du eben magst, ja. Und was mich immer zu Beginn fasziniert und ich, was ich gerne wissen möchte von den Menschen, ist, wie war so dein Elternhaus? Wie bist Du so geprägt?

Und wie ging das so los mit deiner Karriere, sagen wir mal? Meiner Karriere? Ich hatte ein ganz, ganz großartiges Elternhaus. Meine 2 haben, glaube ich, einen dermaßenen Bomben guten Job gemacht. Nein, also Familie ist einfach, ich kann ich kann, glaube ich, gar nicht genug Lobgesänge auf meine Eltern singen.

Beide unabhängig voneinander, miteinander, haben einfach großartiges Teamwork geleistet. Beide sehr unterschiedlich, aber zusammen echt unschlagbar. Nee, also ich hab grundsätzlich von der Herkunft her bin ich eigentlich so ein kleines Arbeiterkind. Beide meine meine Eltern haben beide nur 8 Jahre Volksschule. Also kein akademischer Haushalt, das prägt mich bis heute, sehr krass.

Ein hohes Verantwortungsbewusstsein für die Gesellschaft, während ein Elternhaus groß wird, wo beide Eltern dann im Laufe ihres Lebens beide die höchste Auszeichnung des Bayerischen Staates bekommen für ehrenamtliche Tätigkeiten, nämlich die Pater Robert Meyer Medaille in Gold, beide unabhängig voneinander bekommen. Dann kann man sich irgendwie vorstellen, wie soziale und gesellschaftliche Verantwortung in unserem Haushalt gelebt worden ist. Meine Mama mit einem Migrationshintergrund. Ich würde mal sagen, wenn Leute denken, boah, Du hast eine beeindruckende Lebenslauf oder Karriere, dann muss ich immer sagen, nee Kinder, es tut mir sehr leid, wenn müssten wir dort über meine Oma sprechen, die nämlich aus der Ukraine während des Zweiten Weltkrieges geflüchtet ist, zusammen mit meiner Mutter, die da mal schon auf der Welt war. Also ich bisher alte Eltern, einundvierziger und zweiundvierziger Jahrgang oder waren.

Und ja und die haben und warum sage ich immer, sie haben mit dem Bomben 'n Job gemacht. Was man vielleicht und was Wolfgang jetzt auch nicht erwähnt hat, was es aber ein offenes Geheimnis ist, dass ich ja dem Neurodiverous, wobei dank TikTok und Instagram heißt das jetzt neo speczy und nicht mehr Neurodiverse angehöre. Ich bin Autistin und deswegen war das natürlich eine ganz eigene Challenge für meine Eltern, die witzigerweise sie nicht als Challenge wahrgenommen haben. Deswegen ja, so aufm Dorf aus den an den Grenzen von München bin ich ja, also meine Eltern, das mit den anderen Kindern ist eine andere andere Geschichte. Aber meine Eltern haben einen Bombenjob gemacht und so bin ich groß geworden.

2 Fragen dazu direkt. Ich find es total schön. Ich könnt dir jetzt schon Du kannst einfach losreden. Ich würd zuhören, ja? Trotzdem hab ich 2 Fragen.

Frage 1, wo also nicht wo genau im Ort, aber Du bist dann in Bayern in die Grundschule gegangen. In Berlin in der Nähe von München gehauen. In Berlin in der Nähe von München. Ich hab 2 Fragen dazu. Das eine ist, Du hast explizit erwähnt, dass dass beide Eltern keine Akademiker waren Oh.

Hätte dich stark geprägt. Das würd ich gern noch mal wissen, in in welche Richtung geprägt und was Du damit meinst. Und das 2. Ist, wenn Du sagst, Du stehst oder Du Du bist Autistin und Du bist in diesem in diesem in diesem in dieser Schublade nenn ich's jetzt mal, in dieser Autismusschublade. Hat dich das in der Kindheit in irgend 'ner Form berührt, behindert?

War das gut oder schlecht? Hattest Du 'n Extrastatus? Wie hast Du das wahrgenommen? Also vielleicht vorneweg, dass ich meine Autismusdiagnose bekommen habe, war erst nach meinem dreißigsten Geburtstag. Das heißt, bis zu meinem dreißigsten Geburtstag war ich einfach nur anders und ich bin froh drum, dass das so war.

Für mich ist das keine Schublade, sondern für mich ist es eine saubere Diagnose, die meistens anderen Leuten hilft und mit der ich deswegen auch so offen gehe, da sehr viel Stigma rauszunehmen und einfach den Dialog auch zu eröffnen und deswegen hab sage ich auch immer, ich habe nicht ich hab nicht Autismus, sondern ich bin Autistin. Das definiert weder meine Persönlichkeit noch mich, aber es ist halt eine wahre Zustandsbeschreibung. Und das ist halt eben quasi, ich meine Kindheit hat das schon ohne Diagnose beeinflusst, weil ich war und sehr anders als andere Kinder, aber jetzt kommt, warum ich immer sage, quasi die Schleife ein bisschen zu schließen. Zu Hause war ich nie anders, zu Hause war ich immer richtig. Immer.

Ich war immer richtig und das ist etwas, also ich meine, welche Eltern das schaffen, Chapeau, weil mehr kannst Du den Kindern nicht mitgeben, dass Du zur Haustür reinkommst und weißt, Du bist richtig und die Welt ist in Ordnung. Das ist, also wer da schafft, Chapeau. So, warum Arbeiterkind kein Akademikerhaushalt? Meine Eltern haben beide 8 Jahre Volksschule. Meine Oma konnte zwar jiddisch, Ukrainisch, russisch und deutsch sprechen, aber so gut wie fast nicht lesen.

Also meine Oma mütterlicherseits war quasi, das war fast Analphabetin. Hat trotzdem ihr Leben gerockt und war der Feminismus ist mir genetische geprägt. Warum aber Arbeiterkind? Also ich wurde, ich musste, glaube ich, 13 Uhr 14 werden, bis ich realisiert habe, also so Handwerker, wie die gibt's denn professionell und die bezahlt man? Das macht man nicht immer am Wochenende mit den Kumpels von Papa?

Eigenartig. Das ist ja 'n bisschen komisch. Und deswegen, ich würde sagen, meine Erziehung ist ganz, ganz anders geprägt, auch was was so Aufstieg. Meine Eltern haben beide eine krasse Karriere hingelegt, sodass ich zwar ausm Arbeiterhaussack komme, aber rein vom sozioökonomischen Gehaltsgefälle war mir ordentlicher Mittelstand. Also klassische Mittelklasse, wie man sich das so vorstellt, sonst wird das mit dem Speckgürtel in München auch schlecht hinhineuern.

Aber trotz alledem ist 'n Verständnis für Leistungsbereitschaft, was man an Arbeit reinstecken muss und dieses Nett von oben herab, dieses die Akademiker sind irgendwie schlauer oder besser Also was also sowas sowas werde ich bis heute nicht nachvollziehen können, kriege ich den vollführen. Aber das halt so ein, man kann sich das erarbeiten und jeder hat seine Stärken und bei uns ist die Welt als aber auch alle Klassen und Milieus ein- und ausgegangen. Und das hat mich halt einfach sehr geprägt, während ich immer wieder, wenn ich mit akademischem Haushalt zu tun habe, die im Folgenden, ja davon den meisten Sinne, wo man denkt, so, ja, das ist irgendwie alles 'n bisschen eigenartig. Und ich sag immer, ich hab gespielte humanistische Grundbildung bekommen, weil natürlich meine Eltern, schlau, wie sie waren, zigtausend Bücher gelesen, so aus meiner Mama. Und dann kam man natürlich so was, Kind muss natürlich Musikunterricht machen.

Dann ist er eng schiefgegangen, weil klassisch wär ja Klavier oder Geige geworden. Naas Kind muss Akkordeon lernen. Also so ganz umsetzbar war dann irgendwie die Nummer noch nicht ganz so. Okay, wir haben noch mal Akademikerhaushalt gespielt, das ist auch voll schiefgegangen hier. Aber das hat mich halt, wie gesagt, sehr, sehr geprägt und ich glaube, das sind auch, wenn man mein Freundes Bekanntenkreis auch anguckt, das das das ist etwas, was mir a sehr am Herzen legt und b und wie gesagt, da bin ich einfach sehr anders auch groß geworden, sehr viel mehr inklusive.

Ja. Toll, tolle Geschichte und ich hätte jetzt schon wieder eine Headline für die Promo, ja, weil was können Eltern ja, also das, was ich immer versuche. Ja. Das ist Mehr kannst Du nicht richtig machen. Also wenn wenn deine wenn deine Tochter mit, die jetzt kurz vor 46 sagt, so, ey, alles richtig gemacht und Du bist immer nach Hause gekommen und das war richtig Mein, sorry, mehr kannst Du eigentlich nicht nicht geleistet haben.

Wenn deine Eltern dich heute sehen würden Ich hab aus deiner Beschreibung entnommen, dass sie beide nicht mehr leben, glaube ich, wenn ich soll ich dich Mein Papa ist 2017 verstorben, meine Mutter ist schwerdement im Pflegeheim, deswegen nein. Ah, okay. Ja. Gut, dann dann lass ich auch die Frage Oh, Du, es würde genau kommen. Das gehört zum Leben dazu.

Ja. Jetzt sind wir so irgendwo am Ende der Bayerischen Grundschule. Dann kommt ja so der 1. Die 1. Weggabelung im Leben.

Mache ich Gymnasium? Mache ich Oberstufe? Keine Ahnung? Geh ich zur Realschule? Mache ich keine Ahnung?

Was auch immer? Wie wie ging's bei dir weiter und in welchem Jahr sind wir so ganz grob, ganz grob, nicht? Warte mal, ich bin 19 79, ganz klassisch, 1. Klasse, war damit boah 85. Pi mal Daumen sind wir also 89, wir sind noch nicht in den Neuenskan.

Es gab gar keine Frage. Ich bin ich hab eine mathematische und sprachliche Hochbegabung. Die Lehrkräfte hätten gerne gewollt, dass ich Klassen überspringe in meiner Eltern und ich fanden das eine dämliche Idee. Gymnasium war vorgezeichnet. Zwischenfrage, warst Du eher faul als Kind oder so bist Du so eine, bei der man morgens Also ich war so der Typ, ich hab dann morgens immer meine Anlaufstellen gehabt, wo ich wusste, bei den Mädels kann ich abschreiben.

Die können a haben sie's drauf und b konnten die so gut schreiben, dass man's so schön schreiben, dass man's gut lesen konnte? Oder bist Du eher die Kategorie wie ich, die der dann morgens son bisschen was absaugt von den anderen? Also ich hatte 'n Großteil meiner Schulkarriere das nicht notwendig. Das ist gemein. Mir wurde immer unterstellt, ich bin 'n Streber.

Aber das war alles dermaßen trivial, dass ich Ich hab sogar Verhandlungen mit meinen Lehrern geführt, dass sie mir den Mehrwert denn von Hausaufgaben bitte erklären sollen. Meine Note wär doch schon gut und es würde nicht irgendwie mir jetzt weiterhelfen, eine Bessere zu schreiben. Ich bin stinkendfaul. Ich mein, ich bin da hab danach Mathe studiert. Also wenn Du 'n dick 'n 'n 'n Lexikon aufschlagen würdest und da nicht 'n Bild bei Faulheit von 'nem Mathematik oder 'ner Mathematikerin findet, der hat nicht ganz verstanden, wie wir ticken.

Ich bin stinkendfaul. Also ich finde sein hohes Gut, Sachen so zu optimieren, damit ich möglichst viel Faulheit gleich Freiheit habe. Okay. Obwohl ich mit halb Ukrainisch eine extreme Disziplin habe, aber die brauchte ich zu dem Zeitpunkt einfach nicht. Also ich habe quasi geerbt.

Übrigens kleiner Funfact, die Intelligenz wird immer von 'ner Mutter vererbt. Just sang, also hab ich die Intelligenz quasi von Mama geerbt und konnte da lange, lange, lange sehr entspannt mit umgehen. Ich Ich komme Ihnen das einfach mal gar nicht ans höflicher Gast, Alter. Nur, ich hab ja eine ich hab ja diese Studie nicht erstellt, deswegen können wir das so stehen lassen. Nein.

Nein, ich hab da schon Hausaufgaben waren für mich meistens nicht nachvollziehbar, die hab ich auch sehr optimiert. Also wenn man die abschreiben oder sogar kopieren konnte von diesem coolen Move vor allem gesagt, hat sich mir nicht sogar zerschossen. Dafür hab ich auch meine Sachen, die ich hatte, immer geteilt, Gottes Willen. Also wenn ich irgendwas hatte, besonders Mathe oder sonst irgendwas, easy. Bitte, können die ja alles haben.

Okay. Die Barbara von heute, wenn die richtig faul ist, was macht die dann? Wie wie wie ist Barbara Lampel faul? Also ich glaub, man muss faul bei mir so verstehen, also ich kann auch wirklich faul aufm Sofa rumliegen und mal son son Loch in die quasi, müsste so in die Luft gucken und 'n Loch da reinschauen. Das ist super.

Ich finde stundenlanges Kaffeetrinken, aber Faulheit heißt ja natürlich auch in meiner Welt, einfach mal nicht arbeiten, sondern vielleicht das Schlechte oder das gute Buch lesen. Also für solche Geschichten machen. Ich gehe für mein Leben gern auf meine Yogamatte und hänge in der Sauna rum. Also das sind alles so Punkte, die ja irgendwie auch mit Faulheit teilweise assoziiert werden. Aber zum Beispiel für mich auf die Yogamatte ist halt kein Disziplinbudget, sondern Spaßfaktor und deswegen gehört's quasi in meine Faulheitskategorie.

Und ich find das halt sehr großartig, wenn ich Sachen so optimiert bekomme, dass ich möglichst viel Zeit für irgendwas habe. Cool, ja. Ich hatte in der ersten Ausgabe Theresa Food, liebe Grüße an Sie, falls Sie's hört. Und sie hat damals 'n sehr schönen Satz geprägt, der ist mir jetzt sofort wieder eingefallen. Der passt zu dem, was Du gesagt hast.

Sie sagt, ich schenk mir oft, allein zu sein. Also es heißt ja so, Mathe oder im im Wohnzimmer liegen 'n Loch in die Luft gucken, nicht zwingend, dass man allein ist, aber oft wahrscheinlich oder 'n Buch lesen. Und ich find das 'n sehr starken Spruch, was dass man auch Ja. Nach wirklich Me Time hat im im eigen ureigensten Ja, ja. Wenn man nichts macht.

Ja. Das ist, glaube ich, wahnsinnig schwierig heutzutage, wirklich mal, ja, 'n 'n Loch in die Luft zu gucken, finde ich auch sehr geil. Ja, genau, halt einfach so dieses dieses, Du hast diesen Moment, wo Du wirklich mal komplett wirklich nix nix tust. Okay. Und das hast Du super selten und die musst Du eigentlich echt auch hart verteidigen, einfach mal so Ich mein, selbst wenn Du durch 'n Wald gehst und dann nichts ist, dann gehst Du ja immer noch.

Aber dieser komplette Punkt der Ruhe, Du meditierst nicht, Du magst nix, sondern Du sitzt da und guckst an die Wand. Das ist 'n Luxus, den gönnen wir uns sehr selten. Die meisten sind übrigens Supergeschwestern und so was, das ist Aber das ist wahnsinnig schwer auszuhalten, ne. Okay, lass uns mal in deiner Vita 'n Stückchen weitergehen. Wir sind Mitte der Achtziger, wenn ich das richtig verstanden habe.

Du gehst ins Gymnasium. Achtziger, genau. Wie war's denn Genau. In der Überzeugung, die Hausaufgaben und so alles, immer noch Pillepalle und eher optimierungsbedürftiges Beiwerk oder eher. Ja.

Und mein Papa macht da 'n total schlauen Move. Er kennt seine Tochter gut. Sehr gut. Er geht mit ihr gemeinschaftlich in einen Lernen zu Lernen Kurs, weil er wollt ja auch noch was lernen. Ja.

Und ich mal belege also einen Kurs, wie man lernt, meinen Einstieg in die Lerntheorie, diese unnützen Dinge dann, die ich tun musste, noch weiter zu optimieren und versuchen nicht ständig viel Gewinn zu spielen. Nein, also meine Noten waren, wenn mir Spaß gemacht hat, immer schön. Wenn's mir keinen Spaß gemacht hat oder der Lehrer komisch war, waren sie auch dementsprechend desaströs. Okay. Also Du bist jetzt nicht mit 1 Komma nuller Schnitt durchs Gymnasium gewandert sozusagen.

Nee, nicht ganz. Ich hab schon 'n anständiges Abi und ich hab auch ich bin einmal noch eine Runde auf die Realschule gegangen, denn mein Lateinlehrer fand mich so richtig richtig Schrott. Kombiniert mit meinem Mathelehrer, der meinte, Mädchen haben nichts aufm Gymnasium und erst recht nichts in Mathe zu suchen. Okay, gut. Jetzt wischt War schön, dem danach zu sagen, hier, ich hab dann Mathe studiert, ne?

Hast Du's ihm eben gesagt? Ja. Und? Ich hab es meinem alten Lateinlehrer gesagt. Der wusste nicht so genau, wer ich bin und dann fiel's ihm doch ein und dann war sie 'n bisschen peinlich.

Ah ja. Ah ja. Typische männliche Abwehrreaktion. Ich kenne sie nicht, entschuldigen Sie bitte, ja. Aber lass uns 'n bisschen springen, weil wir Ich ich hab immer die Erfahrung, wenn wir durch die durch das Leben gehen, das zieht sich dann doch son bisschen.

Und lass uns mal gucken. Also Du hast aber das Gymnasium relativ straight dann irgendwann nach 13 Jahren. Ja, wann haben wir da Drops dran gemacht, haben schick Abitur gemacht mit den Abiturfächern Geschichte und Mathe im LK. Aha. Wirtschaft im Grundkurs Schriftlich Nebenfach und mündlich, eckisch.

Was hast Du heute noch mit Geschichte zu tun, auch noch oder? Das Lustigste ist, irgendwann kam so die Realisierung mehr als mir eigentlich lieb ist. Ich war sehr, sehr unentschlossen, was ich studiere, unter anderem vielleicht auch Geschichte. Dann hab ich rausgefunden, was man da so studiert und nachher macht und fand das irgendwie doof. Wenn man sich heute vorstellt, dass der dominante Teil meines Jobs auf historischen Daten basiert, Daten zu modellieren, Erkenntnisse rauszuziehen.

Denk ich so, okay, gut, also das mit dem Geschichtsstudium hab ich dann doch konsequenterweise irgendwie durchgezogen, wenn auch Data driven. Ja. Aber Großreise meines Lebens arbeite ich mit historischen Daten. Also Passt schon irgendwie 'n bisschen in deinen deine Berufsbeschreibung mit Rollen, ne? Also insofern Genau, es passt schon irgendwie Es es lief dann doch irgendwie so in die Richtung.

Ja. Es klingt total strategelschwart nicht, aber es ist so passiert. Aber vielleicht ist das 'n ganz guter Moment, jetzt zu sagen, okay, Schulausbildung an der Stelle beendet. Wie ging's denn dann weiter? Ja.

Denn ich glaube, wenn man dann so 16, 17, 18 ist, keine Ahnung, wie alt Du da warst oder 19, egal, in dieser Zeit geht man, glaube ich, nicht raus und sagt, ich möchte gerne Datenanalystin, Mathematikspezialistin, keine Ahnung. Nein. Ja? Wie wie wie ist deine genaue Berufsbezeichnung bitte, damit ich das nicht immer falsch mache? Also meistens wird Verhaltensmathematikerin benutzt, einfach weil ich ja eben diese 2 Dinge sehr hart kombiniere, dadurch, dass ich regelmäßig aber auch Interimsposten habe, dann ist es auch ganz gerne mal der Chief Data AI Officer oder so was.

Okay. Genau. Also aber Mathematikerin hat sich ganz gut etabliert, weil ich eben halt diese sehr schräge Brücke aus insbesondere Verarbeitung von menschlichen Daten regelmäßig schlage. Ja, okay. Nee, in dem Fall habe ich Wie bin ich da gelandet?

Ich habe den wohl Weltbesten Rat, den man so einem so einem Menschenkind geben kann. Shoutout zu Frau Dietz Schäfer. Frau Dietz Schäfer. Frau Dietz Schäfer. Frau Dietz Schäfer.

Marlies Dietz Schäfer. Geschichts LK Leitung meines Geschichts LKs, die dann sagte, Sie wissen nicht, was Sie wollen, aber Sie können entscheiden, was Sie nicht wollen. Okay. Daraufhin haben wir uns alle Listen geschrieben wollen, zumindest 'n Teil dieses Geschichts LKs auch brav runtergeschrieben, was wir alles nicht studieren wollen. Bleibt nicht mehr so viel übrig.

Den Rest haben wir uns angeguckt und sind alle irgendwie in sinnvollen Positionen gelandet. Da haben wir die die hat die Frage Mathematik 'n Haufen Zettel Genau. Ganz sicher. Genau. Ein Teil von uns hat übrigens, ein Teil dieses Geschichts EK hat Geschichte studiert und in Teilen sogar Professorentitel zwischenzeitlich erreicht.

Mein Gott, sind diese Menschen alle erfolgreich geworden. Cool. Ja, schön. Okay, dann würd ich sagen, also Du hast dann sozusagen die Schule beendet und hast diesen Tipp bekommen und hast im Endeffekt dich dann schon fokussiert dahin, wo's jetzt wo Du heute auch pisst, so ganz grob. Genau, ohne dass ich natürlich damals wusste, dass es wirklich son Fokus ist, wie man da halt immer son bisschen dran landet.

Dann ist man irgendwie an der Uni Zürich gelandet. Nicht an der ETH, weil der ETH wäre verpflichtend Physik und Informatik im Nebenfach gewesen. Deswegen dann Zürich, also die Uni quasi andere Gebäude, weil da freie Nebenfachwahl, freie Nebenfachwahl, Pre Bologna Reform hieß, kannst machen, was Du willst. Mhm. Das habe ich auch gemacht.

Und damals war ja gerade so Ende der Neunziger war ja so dieser Quantity Finance Hype Behavil Finance, also die Werke von Kahneman und so was wurden ja angefangen, quasi als Paper zu veröffentlichen und sonst irgendwas schnelles und langsames Denken. Und in diesem Zug hab ich halt studiert mit einem sehr glücklichen Händchen bei hervorragenden Professoren, was ich damals natürlich alles nicht wusste, aber heute, heute mir denke, Mama, mir haben die uns gut ausgebildet. Ich zitiere heute noch ab und zu Sachen aus 'ner Vorlesung. Das glaube ich, können auch wenige Studenten sagen, ich hab an der Stelle echt 'n gutes Händchen. Da hat das da war das Glück mir immer heult.

Mein meine Mama hat immer gesagt, Du bist dein Sonntagskind. Das hat sich da wohl Sonntagskinder haben besonders viel Glück Hat sich da wohl sehr bewahrheitet. Wenn Du aus deinen Professoren und Dozenten einen rauspicken müsstest oder eine, wo Du sagst, das war so der Nordstern im Studium, das war so das Highlight, da hab ich die meisten Sachen mitgenommen. Gibt's da einen? Es gibt 2.

Es gibt definitiv Professor Thorsten Jens, das ist der deutsche Godvater der Behavil Finance, der hat die Vorlesung für uns geschrieben und regelmäßig so, es gibt wieder 'n Satz von Hens. Also ist wirklich 1 der renommiertesten in dem Bereich auch. Es war halt einfach großartig. Und dann definitiv, mit dem ich auch in letzter Zeit übrigens son paar Mal hin und her geschrieben habe, Jansen, ne, wir haben noch 'n Kaffee Date aufm Professor Martin Jansen, der für uns von National Institutions gehalten hat und das hat meine Karriere unter anderem wirklich mit am meisten geprägt. Diese Vorlesung war nicht nur großartig.

Jemand, der so viel Renommee hat, hat diese Vorlesung eröffnet mit, nee, wir haben kein Skript, aber hier ist mal eine Literaturliste, denn sie müssen von den Großen lernen und sich mit dem Großen beschäftigen. Er hätte jegliche Berechtigung gehabt, ein Skript zu haben oder ein Buch veröffentlicht, ich glaube, er hat auch Bücher veröffentlicht, aber das und so als Zwangsliteratur zu geben, hat er nicht. Und das war diese Denkweise zu lernen, was insbesondere Finanzregulation, also Regulation, was das für 'n Eingriff ist, was das für Auswirkungen hat, das auf 'ner abstrakten Ebene lernen zu können und das hat wirklich definitiv, das ist das sind Sachen, die mich heute noch, vielleicht nicht täglich, aber mindestens einmal in der Woche echt mit beschäftigen, Regulationsthematiken, die eben Drifts in Produkten, in Märkten oder sonst irgendwas machen und das hat natürlich auch geprägt, dass ich mich allen Ernstes über die vielen 20 Jahre jetzt wirklich häufig in Feldern bewege, wo sehr, sehr viel Regulation ist. Ja. Egal, ob es Finanzmarkt ist oder Gesundheitsdaten oder jetzt auch wieder hier meine mit dem EU AI Act, also KI Verordnung oder sonst irgendwas.

Also ich hab bin immer extrem regulationsnah in den letzten 20 Jahren gewesen. Und das ist eine andere Herausforderung, wenn man da Sachen macht und das hat definitiv die 2 haben schon schon hart meine weitere Karriere mitgeprägt. Also dann Shoutout an Herrn Jens und Herrn Jansen. Nicht das richtig? Herr Jansen, genau.

Herr Jens und Herr Jansen, die haben da Sie haben mich ja 'n bisschen durch mein Leben begleitet, genau. Du hast dein Studium beendet, mit welchem Abschluss und wann? Also wann war's sozusagen zu Ende? Genau, also ich habe erst mal gar nix beendet, sondern das hab ich danach erst beendet, weil's aus gesundheitlichen Gründen konnt ich nicht Und deswegen ist eine gute Frage, wann ich das nachher noch irgendwann nachgeholt habe. Da hab ich schon gar nicht mehr Es ist nicht so richtig, mir geht's eigentlich mehr drum, mit welchem Jahr wir jetzt sind, so round about.

Okay, also wir sind quasi im richtigen Jobeinstieg sind wir im Jahr 2004 ungefähr, ja. Und da hast Du was gemacht? 2004, 2004, wir machen das nicht. Ich freu die Frage stelle ich hinten an, denn jetzt machen wir erst mal die Schnellfragerunde. Ich kenn dich ja 'n bisschen.

Okay. Ja, aber viele unserer Zuhörer vermutlich kenne ich gar nicht oder weniger. Außerdem kenn ich auch nicht viele der Dinge, die jetzt hier abgefragt werden, deswegen bin ich schon ganz gespannt. Schnellfragerunde bedeutet, Du solltest möglichst kurz antworten Ich werd dann immer gefragt, ein Satz. Na, es muss nicht ein Satz sein, aber halt einfach 'n bisschen mal mehr zu hinter die Story zu schauen, wer ist denn eigentlich Barbara Lampe?

Okay, ready? Ready. Gut. Was ist dein Lieblingsbuch und warum? Der Meister Margherita, 1 der großen klassischen Literatur der russischen Literatur, ein Twist und 1 faustischen Story.

Der Teufel kommt nach Moskau, lesenswert ohne Ende, besonders in aktuell politischen Zeiten. Der Teufel kommt nach Moskau. Cool. Wie Der Teufel und Margarita. Kannst Du's noch Teufel?

Der Teufel und der Meister und Margarita. Meister und Margarita, okay. Ja. Gibt's 'n Ort, wo Du sagst, das sind Der Ort inspiriert mich besonders? Also das kann sein 'n 'n Gebäude, 'n Land, 'n Ort, keine Ahnung, gehst Du in Wald oder Sauna oder sonst was?

Gibt's irgendwas, wo Du sagst, oh, die besten Inspirationen hab ich immer, Punkt, Punkt, Punkt? Entweder am Meer. Definitiv am Meer, wenn Du wirklich mit den Füßen im Sand sitzt und auf diese Weite Meer, Meer rauschen drauf guckst, da kommen schon gute Ideen. Meer ist immer eine gute Variante. Das darf dafür flexibel sein, geil, ob Holland oder Kolumbien, da sind wir extra, da ist man total flexibel.

Hauptsache Wasser und Sand und 'n bisschen Hauptsache Wasser und echtes Meer, kein See. Milch am Wellenbereich schon so was. Genau. Okay, hast Du 'n Lieblingsessen, liebe Barbara? Ich habe kein Lieblingsessen.

Ich koche für mein Leben gerne und gehe immer durch Phasen durch, was grade mein aktuelles Lieblingsessen ist. Ich kann spoilern nach diesem Podcast, grade kocht mein Chili im Backofen, das gibt's danach. Chili, alles klar. Okay, jetzt hast Du ja schon gesagt, es gab 'n paar gute Ratschläge, besonders auch von deiner Mama und so weiter oder auch im Studium. Gibt's denn so den einen Ratschlag, wo Du sagst, okay, den müsst ich eigentlich oder würde ich gerne an an alle Menschen weitergeben?

Das ist so ziemlich das Beste, was ich ja auf auf meinem Leben mitgenommen habe? Nie anhalten. Ich glaub gar nicht, ich glaube nie anhalten und nie anhalten und dabei sich selbst immer immer challengen. Wir glauben den ganzen lieben Tag einen Bullshit über uns selbst und erzählen uns eine Story vom Pferd den ganzen Tag. Das ist, glaube ich, so das, was ich immer allen Leuten mitgeben würde.

Nie anhalten, es geht immer weiter. Nie anhalten, cool. Welche App benutzt Du am häufigsten? Oh, gute Frage. Wahrscheinlich, welche App bezieht sich denn am häufigsten?

E-Mail, Whatsapp, LinkedIn? Ich hab keine Ahnung. Mit Whatsapp liegst Du auf der sicheren Seite von ungefähr 80 Prozent meiner Gäste. Ja. Okay.

Also ich würd sagen, irgendwas, was zur Kommunikation dient, wird irgendwie in meine meistgenutzte kommt bei meiner Appseite. Aber wie wir 2 ja auch gerade wieder erfahren haben im Vorfeld des Podcasts, glaube ich, nimmt langsam der LinkedIn Manager auch 'n bisschen den Raum ein, ne? Messenger meine ich nicht Manager, sondern Messenger. Na ja, besonders Jaja, besonders, wenn Du halt am Rechner sitzt, ist viel bei mir auch definitiv LinkedIn. Noch dazu, Achtung Spoiler, WhatsApp ist bei mir eigentlich nur privat, nix geschäftlich.

Okay, deswegen hab ich auch deine WhatsApp Nummer nicht. So wär das auch mal klar. Gar nicht gar nicht böse gemeint. Also deswegen aber so wirklich immer so WhatsApp meistens eben superquick und dann eigentlich dominant nur noch privater, sonst krieg ich's nicht mehr nachverfolgt. Ja.

Das heißt, ich krieg sonst immer völlig den Überlauf, wo ist jetzt was, me, Mann. Ist aber bei mir ähnlich, bis auf 'n paar Gruppen, wo man vielleicht Kundenorgan macht oder so mit Kollegen, ansonsten ist es auch Ausnahmen bestätigen die Regel. Genau. Aber Und Kollegen und Mitarbeiter ist auch noch mal 'n bisschen was anderes. Aber wie gesagt, jetzt so extern im Genau.

Da geh ich unter. Vor der nächsten Frage hab ich eine bittere Nachricht für dich. Und ich hoffe, die ist richtig. Ich glaube, Yoga ist noch nicht olympisch. Aber ich stell dir die Frage trotzdem.

Bei Olympia würdest Du am ehesten zu sehen sein in der Sportart? Ich hab mal leistungsmäßig getan. Oh, Tonne. Also Kunsttonnen. Mhm.

Aber ich bin viel zu groß dafür. Und aber wär ich nicht so groß geworden, dann wär es Kunsttonnen gewesen. Also ja doch auch wieder was mit Disziplin und so, ne? Hatten wir am Anfang. Hast Du eigentlich Ich mein, mein Mann.

Kriegst Du das Akkordeon Lernen eigentlich oder das Akkordeonspielen eigentlich zu Ende gemacht? Ich habe bis zu einem bestimmten Punkt, dann hat mein Musiklehrer gewechselt. Aha. Und den fand ich doof. Und dann bin ich ins Auto zu meiner Mama eingestiegen und hab gesagt, ich hab jetzt gekündigt, ich geh da jetzt nicht mehr hin.

Okay. Fand meine Mama sehr lustig und hat sich nachher auch herausgestellt, war sone Meine Intuition, was manche Menschen angeht, war sehr sinnvoll, denn es war so nur son Gud Feeling, warum ich diesen Typen komisch finde. Okay. Lass mich so sagen, es hat sich herausgestellt. Das war eine sehr weise Entscheidung meines Okay.

Jetzt interessiert mich, dass der Typ nicht geht. Okay. Ja, was machst Du aber als Erstes? Also ich ich würde dich jetzt so einschätzen, Du bist son Also auch getreu deinem Motto, nie anhalten, ja. Ich ich würde sagen, Du bist morgens son Typ, klingelt der Wecker vielleicht sogar schon 5 Minuten vorher und stehst Du draußen und berechnest das 1.

Mal das Zeitcontinuum oder wie das heißt, warum Zeitcontinuum oder irgend so was? Verschiebst das Ein logisch von links, ne. Sone Quantum für Tangelung. Ja, ja, klar, logisch. Ja, klar.

Die die Frage, die ich eigentlich stellen wollte, ist, was machst Du als Erstes, wenn Du morgens aufwachst? Bist Du eher son Hundertprozent Typ oder brauchst Du 2 Stunden, bevor man dich ansprechen kann? Nee, also ich habe ich stehe selten mit Wecker auf, meistens bin ich einfach wach. Wecker ist bei mir eher so ein sehr früher Flug, sehr früher Zug irgendwie so was, so Absicherung, bin trotzdem früher, bin trotzdem vorm Wecker wach. Und dann steh ich auch und dann gibt's erst mal Kaffee.

Und zugegebenermaßen, während ich da, also ich bin ansprechbar und eigentlich auch voll produktiv, ich hab nur keinen Bock, weil ich diese am Anfang diesen Tag quasi so mit mit in meiner Gedankenwelt gerne an anfange. Also während ich da mit meiner Kaffeetasse dann son bisschen sitze und dann son bisschen irgendwie meinen eigenen Scheiß im Kopf zu sortiere und son bisschen zurück zu son bisschen an die Wand starrre. Also nee, ich kann sehr auf Abruf, deswegen sind auch frühe Sachen, also wenn's mal hart auf hart kommt, kann ich 'n Kundentermin, sei es auch 5 Uhr 30 gebügelt und geduscht und gestriegelt und ohne große Vorlaufzeit machen. Ist das jetzt mein Wunschkonzert? Ja, Gottes Willen, ich Also ich finde es sehr entspannt, morgens entspannt in den Tag zu starten, wann auch immer diese Uhrzeit ist.

Das ist mir eher wichtig. Aber wie gesagt, theoretisch kann man mich ansprechen, ja. Okay. Ist machbar. Wie ist das bei dir so mitm Einschlafen?

Das ist jetzt eine Zwischenfrage, weil wie gesagt, ich kenn dich ja son bisschen und die Leute hören dich ja auch Ja. Und so. Ich Du bist für mich son Tausendsassser, ja. Du kannst alles unfassbar gut. Und was Du machst, machst Du so professionell, auch so als Speakerin.

Ich hab dich ja wie gesagt erlebt. Ist ist das bei dir nicht so? Also mir geht's manchmal so, ich möchte mich aber Gottes willen damit nicht mit dir vergleichen. Gott bewahre, ja. Da sind Welten dazwischen.

Aber mir geht's manchmal so, mein Körper sagt und ich bin ja jetzt auch schon alt und Mann, ne, kommt ja alles erschwerend hinzu. Aber mein Körper sagt dann irgendwann, boah ey, wir müssen jetzt ins Bett. Aber mein Kopf sagt, nee, ich hab noch 22 Pläne, die noch durchgedacht werden müssen. Ist das bei dir auch so oder bist Du tatsächlich so jemand, der relativ schnell und gut und kontinuierlich auch zur gleichen Zeit schläft oder wie wie verhält sich das bei dir? Also das ist 'n bisschen unterschiedlich, wenn ich entscheide, ich geh ins Bett, geh ich ins Bett und dann auch durch.

Ich bin gesegnet mit einem sehr guten gesunden Schlaf. Okay. Man kann mich auch wegtragen, könnte man behaupten oder wurde angeblich zu Schulzeiten bestimmt auch gemacht. So, nee, ich hab schon, ja, hier. Also ich schlaf sehr tief und fest.

Ja, manchmal habe ich solche Phasen schon auch, wobei das für mich immer 'n kritisches Zeichen ist, also wenn ich in so Hochgräphasen reinkomme, dass ich das Gefühl habe, obwohl mein Körper schon schreit, mache ich noch was oben drauf. Das habe ich früher alles schon auch geliefert. Ich habe aber eine ziemlich drastische Gesundheits- oder Krankheitsgeschichte hinter mir. Ich hatte, ich musste schon operiert werden am Rücken, weil ich ein gelähmtes rechtes Bein hatte, so viel zu. Der Gesundheitsstory von vorhin, das hat alles so seine Gründe bei mir.

Das von vorhin, das hat alles so seine Gründe bei mir. Das ist nicht so, dass dass mein Leben heute auch aus sehr viel Fuck ups Scheiße, die ich davor erlebt habe, heute natürlich sehr optimierter ist, weil also ich hab sone Tendenz von, auch den Fehler können wir auch mal machen, Mama fettnäpfchen 'n Tief tauchen, machen wir mal mit. Das führt manchmal dazu, dass Leute denken, ich wäre irgendwie intelligenter. Nee, Kinder, ich bin ich nicht. Vielleicht hab ich's nur vorher falsch gemacht.

Und ich versuche, die die Lernkurve früh einsetzen zu lassen, nicht den gleichen 406 Mal zu machen, sondern vielleicht nur ein- oder zweimal. Das ist also und deswegen Bett total unterschiedlich. Ganz ehrlich, wenn ich wenn ich meinen optimalen Tages Verlaub habe, wo der Abend dann auch mit Sport endet oder Sauna oder sonst irgendwas, dann läuft das zwangsmäßig auf eine einigermaßen gleichmäßige Ja. Bett und Aufstehzeit, aber mein Hauptteil meines Lebens ist ja nun mal arbeiten. Ich lebe arbeite ja nun mal für mein Leben gerne.

Und dann ist es dadurch geprägt, aber ich bin ja auch ein ordentlich an der Feiermaus unterwegs und dann wird's halt mal später. Ich bin da Golle Gott sei Dank relativ flexibel. Aber wie gesagt, es gibt so bestimmte Warnfaktoren, die ich über die Jahre gelernt habe, und würde ich eben so k o, Kopf dreht hoch, dann versuche ich gegenzuarbeiten, damit ich bewusst einschlafen kann, weil ich weiß, das kannst Du eine Zeit lang machen, aber ich bin keine Mitte 20 mehr, danach ruinierst Du dich selber, das lassen wir jetzt mal son bisschen. Nein, nein. Okay, das ist ja auch 'n guter Ratschlag.

Ja. Angenommen, Du hättest die Chance, jedwede historische Persönlichkeit, die dir in den Sinn kommt oder die Du magst, zu treffen, egal ob sie noch lebt oder vor 500 Jahren gestorben ist. Gibt's jemand, wo Du sagst, boah Mann, Tag mit Punkt Punkt Punkt, das wär's? Gute Frage. Also klar, es gibt, glaube ich, son paar Frauen in der Geschichte, so die die bekanntesten zu nennen, wäre sicherlich Katharina die Große.

Das ist schon eine faszinierende Persönlichkeit. Aber ich glaube, was mich viel mehr interessieren würde, wäre wäre so jemand unbekanntes? Also wenn ich mir vorstelle, was ich vorhin schon mal gesagt habe, die Lebensgeschichte meiner Oma mütterlicherseits, aber andererseits. Also beide meine Omas, deren Geschichten, wobei väterlicherseits fast mehr noch krasser lief von meinem Opa. Und die hab ich beide nicht kennengelernt, ich hab nur meine Oma mütterlicherseits kennengelernt.

Das sind eher so die Geschichten, die ich ehrlicherweise faszinierend fände, weil die einfach eine andere Realität haben. Ja, Katharina, die Große, wenn's jetzt so was ganz bekanntes sagen muss, aber bei uns würde ich, glaube ich, lieber meine Ururgroßmutter kennenlernen, wie die es so geschafft hat, dass ich ja hier irgendwie bin, was ja jetzt auch irgendwie nicht ganz so trivial eigentlich ist, ne? Das sind häufig auch, wenn ich mich mit Leuten unterhalte, so cool das ist, ich mein, ich bin in 1 großartigen Lage, teilweise wirklich großartige Gespräche mit ganz ganz tollen Menschen auch erfolgreich führen zu dürfen. Mama, darf ich die sogar zum Bekanntenkreis zählen oder sogar zum Freundeskreis. Und Mama ist es halt einfach, wenn Du mit dem, keine Ahnung, dem Goebis in der Kneipe oder dem Nachbar ums Eck schnackt, das ist eigentlich oder beim Hausmeister oder was auch immer, da irgendwie so viel cooler ist, weil deren Lebensrealität irgendwie Mama echt realer ist als gefühlt meine eigene, wo ich mir denke so, Mama schwebe ich ja auch rum wie son Kopf ohne Körper oder son Elfenbeinturm.

Und deswegen finde ich solche Gespräche, also ich glaub, ich würd mir eher was nicht historisch Bekanntes raussuchen, weil mich weil ich das viel faszinierender finde. Wenn ich das kurz zusammenfasse, was Du bisher so gesagt hast und in meinem Kopf entsteht da gerade 'n Bild, stell ich noch eine Zwischenfrage vor der letzten Schnellfrage. Empfindest Du dich als dein Leben als privilegiert jetzt grade immer Völlig? Ja. Völlig.

Warum? Ich bin völlig privilegiert. Egal, ob ich weiß bin, egal ob ich bis zum bestimmten Punkt Pretty Privilage habe, also ich möchte jetzt nicht so wirklich schlecht aus. Ich hab auch wieder so viel Gewicht drunter, ich hatte wegen gesundheitlichen Sachen sehr viel mehr drauf, also ich weiß es auch, was es heißt, quasi sehr schlank zu sein. Ich bin gut akademisch ausgebildet.

Ich kann im Gegensatz zu vielen Autisten habe ich 'n, wie Du es vorher so gesagt hast, ich bin sehr eloquent. Ich habe ich führe 1 der Privileg, also ich hab alle Privilegienpunkte, die man so quasi fast haben kann, außer halt die, die man so aufn ersten Blick nicht, also einen Privilegienpunkt, den man offensichtlich nicht sieht. Ich bin nicht männlich. Aber alle anderen Privilegienpunkte, die man mir ja abziehen müsste, also Arbeiterkind, autistisch, sonst irgendwas, siehst Du ja nicht. Das heißt, ich bin extremsextrem privilegiert und versuche das auch so zu leben, wie's mir vorgelebt worden ist.

Privileg hat man, es für andere zu nutzen, nicht für den eigenen Benefit. Ich bin extrem privilegiert, ja. Mhm. Hol. Letzte Frage aus der Schnellfragerunde.

Was war das letzte Geschenk, das Du dir selbst gemacht hast? Ich schenke mir ganz gerne regelmäßig was. Was hab ich mir geschenkt? Ich habe Schuhe gejagt und habe nie die richtigen Schuhe, die hab ich eigentlich ein ganz bestimmtes Bild im Kopf, wie ich unbedingt haben wollte. Und jetzt hab ich sie endlich gefunden und habe sie käuflich gebrochen.

Okay, Schuhe. Einfach steht. So, gut. Das ist jetzt überraschend gewöhnlich sozusagen, ne? Ne.

Aber Schuhe Klar. Ne, sind auch cool. Okay, vielen Dank erst mal für diese Einblicke per Schnellfragen. Fand ich richtig spannende Sachen dabei. Ich hör son bisschen auch eine Affinität zu Russland raus, generell so aus deinen Antworten.

Das scheint scheint 'n cooles Land zu sein aus deiner Perspektive, find ich übrigens auch, unabhängig von allen aktuellen Unbilden, die die Geschichte so hat. Ja, jetzt sind wir in deiner Vita ungefähr nach meinem Protokoll im Jahr 2004. Jetzt würde ich gerne so stakkatomäßig mal 2004 bis 2014 von dir hören, was da passiert ist. Denn dann war ja dein Studium erst mal unterbrochen oder beendet, whatever. Also 2004 in etwa bist Du deines Berufsleben eingestiegen und 2014 hast Du ja im Perfect Business gegründet.

Davor gab's schon 'n paar Bilder und warum hast Du das gemacht? Okay, wir sind so, wie gesagt, Mitte der Nullerjahre. Ich fang bei einem Multi Family Office an aus diesem In Zürich. Aus diesem Multi Family Gründe ich eine eigene Firma. Wir sind, glaube ich, irgendwo so 2 7, einen Schweizer Vermögensverwalter direkt reguliert, der sich auf dann externes Treasury spezialisiert hat.

Daraus hüpfe ich dann noch mal Retour zu meiner alten Firma, während der Finanzmarktkrise, die zu unterstützen, weil ich kein Problem mit unseren Kundenportfolios hatte. Daraufhin hüpfe ich wieder zurück in meine eigene Firma, worauf immer mehr Anfragen von anderen Kollegen kommen, weil wir eigenartigerweise zu viele Kunden akquiriert haben und der Rest nicht wusste, wo das hergekommen ist, wieso ich immer mehr quasi anstatt operativ Asset Management und Co, also Vermögensverwaltung und Co. Gemacht habe, weniger gemacht habe und immer mehr mich auf das, was man heute neudeutsch zu Marketing, Sales, Revenue Operations datengetrieben geschmissen habe und im Prinzip hauptsächlich für die Finanzmarkt, Regulierte Bankenversicherungen, Hedgefonds und Co. Lass mich da mal die Strategie entwickelt habe. Lass mich da mal rein hüpfen, Barbara, denn für dich ist das natürlich Daily Business.

Aber ich glaube Ja, ganz wollte Stakato haben. Ja, ja, genau. Ich wollte Stakato haben, aber ich möcht trotzdem gerne, dass die Leute draußen son bisschen auch 'n Gefühl dafür bekommen, was Du genau machst. Also Du machst Du sagst, Du machst nicht mehr so Asset Management, sondern mehr in dieser Zeit, sondern mehr in Richtung Marketing, Kommunikation aufgrund von Daten. Ist das korrekt?

Erklär das mal jemanden, der ungefähr so aussieht wie ich, dass der das auch versteht. Was jetzt? Das Asset Management oder den anderen Daten? Nee, was Du in der Was Du zu der Zeit gemacht hast und ich hab ja auch verstanden, es gab Punkte, wo Du besonders warst, deswegen kamen mehr Kunden zu euch, so hab ich's verstanden zumindest oder Du warst ja auch Ja, ja. Auch Gespräch.

Sozusagen hast Du erfolgreich verkauft durch das, was Du gemacht hast, ohne dass Du eigentlich wirklich verkauft hast. Hab ich dir so richtig zusammengefasst. Das ist richtig. Ja. Also ich komm, wie gesagt, aus 1 Welt, wo man mit mathematischen Modellierung oder sehr viel Mathe quasi unter anderem Portfolios zusammenbaut.

Unter anderem, weil ich auch Psychologie studiert habe, eben unter diesem Beharral Economics, Beharral Finance Aspekt. So. Weil ich das alles als Hintergrund habe, ich komme aus soner Familie, mein Papa, mein letzter der letzte Job von meinem Papa war quasi Geschäftsführung Vertriebsleitung. Das heißt, ich komme aus 'ner sehr harten Sales. Ich hab angefangen, mit 13 zu arbeiten und war auch viel und lange, also meine Arbeitskarriere fängt eigentlich mit 13 an Oh.

Wenn er jetzt ganz bitternet sind und hab auch viel quasi verkauft in meinem Leben, seitdem ich 13 bin. Erst mal noch ganz viel Nachhilfe und dann danach Klamotten und was nicht alles da bei 3 auf den Bäumen war und Gastro und was weiß ich nicht alles. Und dieser Strang quasi kommt dann jetzt hier so irgendwann so 2 7 2 8 alles zusammen, dass nach der Finanzmarktkrise der ganze Finanzmarkt extreme Probleme hatte, Kunden zu akquirieren. Nur wir irgendwie als alle der wenigen nicht und die anderen Kollegen dann irgendwann so, ey, also sorry Lampe, wie machst 'n Du das? Dann hat mich das denen immer erklärt und dann musste ich zu mir helfen kommen.

So und das war dann eben diese Welt, die aus mehreren Bestandteilen lag. Also das waren dann quasi die Kollegen, die auch sehr, sehr komplexe, meistens damit mathematisch komplexe Finanzprodukte hatten. Finanzprodukte. Aber auch deren komplette Prozesse sehr anders zu decken, so wie ich gedacht habe, man macht das, weil das ist ja immer so, wenn man nicht wenn man wenn man nicht weiß, wie es die anderen machen, dann denkt man ja, man macht das ja so wie alle anderen und dann saß man da immer so so, das ist sehr anders, wie Du das tust. Und das hab ich dann eben quasi angefangen, überall zu implementieren und das ist halt im Prinzip bin ich raus aus diesen ganzen Tradinggesachen, weil Daten von Aktien und Optionen verhalten sich wie Daten, die von Sensoren existieren, also die Daten, die ihr so im Auto habt, versus die Daten, die wir Marketing und Sales und dann all diesen Bereich in der Kommunikation benutzen.

Immer wenn wir dort auf Daten schossen, dann sind die natürlich von Menschen erzeugt. Dort auf Daten schossen, dann sind die natürlich von Menschen erzeugt. Das war damals noch nicht irgendwie klar, dass man das auch anders behandeln muss. Ich fand das total spannend. Also das wusste man schon irgendwie, aber es war halt lange nicht so verankert, was das eigentlich in der Umsetzung bedeutet und das hat, weiß man, wie man das halt so mit Mitte, Ende 20 macht.

Man sucht die nächste Herausforderung und die lag definitiv eher dadrin und so ist es dann alles irgendwie passiert. Und wie gesagt, das 1. Mal selber gegründet haben müsste ich so, glaube ich, wahrscheinlich Es war wahrscheinlich so 2007 oder so was. Okay, das war aber nicht im Patctic Business, das war was anderes. Nein.

Mhm. Das war der Vermögensverwalter für den Tank, das war der Vorläufer davon, ja. Okay. Was ist denn der andere Ansatz? Kannst Du das so in 3 Sätzen beschreiben?

Also wenn die 1 gesagt haben, Barbara, Du gehst da aber ganz, ganz anders ran als wir und das dazu geführt hat, dass dein Arbeitgeber mehr Kunden hatte oder Du erfolgreich warst, ist das eben schon diese Empathie? Ich ich würde jetzt mein Total. Public son bisschen dahin gleich hinterfragen oder oder ja, was ist dein anderer Ansatz? Also der 1. Andere Ansatz war, dass ich einen eigenen Salesprozess entwickelt habe, der basierend auf Daten Schrägstrich menschliches Verhalten ist.

Also nichts mit Verkaufspsychologie 'n bisschen Bude, sondern quasi aus dieser Vorausbildung, die ich hatte, über Gruppenverhalten, my Behavriel ist verhalten, hab ich quasi einen eigenen Sales Ansatz gebaut, basierend auch auf den Daten, die mir damals aus verschiedensten Projekten auch vorlagen, die dann eben schon mal einen ganz anderen Sales Prozess gebaut haben. Der ist im Prinzip sehr ähnlich wie die anderen, aber die Reihenfolge ist anders. Diese geänderte Reihenfolge wie die gute Mathematikerin, die Reihenfolge ist entscheidend und das merkt man dann. Das ist ein Teil davon. Das andere, der 2.

Große Unterschied ist, dass es damals sehr, sehr unüblich war, wirklich überall auch mit Daten zu arbeiten, die zu analysieren. Und das war quasi der 2. Große Ansatz gewesen, der damals einfach nicht standardmäßig da war, obwohl's die Methoden, ich mein, mehr so Stichwort AI, ist 80 Jahre alt, also großteils das, was wir heute tun, haben wir ja vor vielen, vielen Jahrzehnten schon entwickelt. Und das war halt, das sind diese 2 Kombinationen. A dieses durch die Daten Sachen, die ich gar nicht wusste, die ich so hart infrage gestellt habe, einfach neu zu entwickeln.

Mir hat's ja keiner besser gesagt, wie's geht. Also, es stimmt gar nicht, wusste schon teilweise, dass das Schmarrn ist, weil ich das einfach nicht zum Einsatz gebracht habe, wie der Rest das so tut. Und dann eben halt das immer wieder Daten zu validieren und das war halt damals einfach schon sehr anders. Und das ist teilweise auch heute sogar immer noch. Okay, 2 Fragen hab hab ich eben mir aufgeschrieben.

Das eine war zu dem Zeitpunkt deine Eltern Also dein Vater hat dein Vater noch gelebt und deine Mutter waren noch Ja, ja, mein Papa ist ja 2017 gestorben. Meine Eltern Meine Eltern gesagt, genau, sorry, das hatt ich nicht notiert vorhin. Was hat er Hast Du ihm das erklärt, was Du da machst? Was hat er dazu gesagt? Oder Fand der super, der hat das noch alles verstanden.

Ja, nicht. Also mein Papa war der Ja, ja, klar. Mein Papa musste zu zu Grundschulzeiten mit mir Wir hatten Religionsunterricht und dann kam die Sintflut und dann bin ich nach Hause gekommen und dann so, Papa, wir müssen das durchrechnen. Ich war Was ist das 3. Klasse?

Wir müssen das durchrechnen. Ich glaube nicht, dass die Sintflut so funktioniert hat und dass die so abgesoffen sind. Dann musste Papa mit mir da ran und dann mussten wir Sintflut rechnen. Ja, gut. Mein Papa hat sein Leben lang, der ist zwar gelernter Feinmechaniker gewesen, aber hat sein Leben lang in der Luft und in der Luftfahrt militärisch und nicht militärisch gearbeitet.

Wir waren ein harter Techy Haushalt. Meine Mama war, was man heute quasi, Vorstandsassistenz oder stellvertretende Vorstandsassistent von einem sehr großen deutschen Mittelständler mit über 500 Mitarbeitern. In in ich sag nur, wir waren kein akademischer Haushalt. Mhm. Daher kommt auch immer meine leite nicht am akademischen Titel den Intelligenzquotienten deines Gegenübers ab.

Nein, wir waren ein hochanalytischer, technisch hochbegabter Haushalt und wir hatten immer the news crazy Shit und Technik kein, also jede Technik, jede Computergeneration hat dieser Haushalt als Erstes mitgebracht. Okay. Und die 2. Frage, die ich dazu Meine Mama war raus, mein Papa war voll dabei und mittendrin stand nur dabei. Ja, super.

Und die 2. Frage, die ich da habe, vielleicht ist die 'n bisschen zu früh, aber können wir ja gerne auch nach hinten schieben, falls es noch nicht passt. Also für mich gehörst Du so in dieser Physikerinnen, Mathematikin Bubble. Du gehörst für mich mittlerweile auch in die hervorragende Speaker Bubble. Du bist auch son Marketingnerd son bisschen, aber Du bist auch Und jetzt kommt die Bubble, über die ich gerne oder wo ich meine Frage zu stellen möchte, auch eine 1 Salesfrau.

Du Du hast ja grade auch gesagt Ja, ich wünsch euch. Du bleibst selbst Methoden, so wie andere die sind von überraschen oder so was, ja. Also keine Ahnung. Genau. Und ich weiß ja auch, dass Du viel mit Katharina Stapel zusammen gemacht hast oder noch machst.

Da bin ich aktuell ehrlicherweise nicht ganz aufm im aufm aktuellen Stand. Grüße gehen wir raus an Katharina. Sie ist ja eine 1 Frau, die sehr im Sales unterwegs ist, sehr mit Salesmethoden und auch eine unfassbar gute Speaker ist und tolle Dinge erklären kann. Kam das dann irgendwie so sozusagen Also Du hast ja eben hergeleitet, dass deine Methode ranzugehen, anders war, aber dadurch relativ gut abverkauft wurde, so nenn ich das jetzt mal. Kam das dann schon, dass Du gesagt hast, Sales, ich weiß gar nicht, wie ich die Frage euch die Stelle soll.

Kommt's eher aus der Richtung, dass Du sagst, ich musste das ja für meine Kunden machen, Sales Funnel oder Sales Themen berechnen? Oder sagst Du, nee, ich hab gemerkt, mein Ding funktioniert gut, ich hab das verkauft. Wie wie kommst Du zu Katharinastapel? Oh mein Gott. Okay, Katharinastapel kommt viel, viel später.

Okay. Das Chaos aufzuklären. Ich dachte es mir. Ja. Ja, das Chaos aufzuklären.

Ich ich komm ausm Sales und bin versehentlich im Marketing gelandet, weil ich sone verfickt große Klappe habe. Mhm. Also ich bin, also ich hab mir innerhalb der Final, es gibt so ganz bestimmte Schlagworte. Das ist unter anderem so, jemand kann Wale fischen, also so die ganz großen Ticket Rainmaker, sonst irgendwas. Das kann ich.

Ich bin ich bin Sales trainiert durch und durch. Ich liebe Sales, ich kann's verdammt gut. Ich find's auch einfach großartig. Ich verkauf auch nie irgendwas, aber wenn ich 1 kann, dann ist das Shoppingerlebnis, insbesondere bei b-two-b-Kunden in high komplexen Feldern erzeugen. Das konnt ich immer und irgendwann dachte ich mir, na ja, Erfolg muss ja reproduzierbar sein.

Was machen wir denn hier eigentlich? Was machen die anderen? So fing die ganze Sales Story an. Mhm. Wie landet Mutti im Marketing mit irgend 'ner verdammt großen Klappe?

Geht sie zu ihrem Chef und motzt, wie das jeder selztut? Marketing liefert keine anständigen Leads. Und was sagt mein Chef? Ja, macht doch besser. Ja, macht jetzt?

Ja, weiß ich nicht, das kann doch nicht so komplex sein. Ja, dann fix es doch. Ja. So so fing war fing dann irgendwann so ein, na toll, jetzt häng ich im Marketing auch noch rum und im Prinzip entwickelte sich das so weiter. Mhm.

Und wo treffen jetzt später, ganz ganz viel später Katharina und ich zusammen, Insbesondere, weil wir halt beide aus diesen verhaltenspsychologischen, aus unterschiedlichen Strängen kommen und auch aus unterschiedlichen Blicks, denn ihr Blick ist sehr hart E-Commerce getrieben und sehr viel B2C und ich bin dominant eigentlich klassischerweise B2B und heilig komplex. Und halt auch zum Beispiel solche Sachen, vielleicht klassisches Key Accounting, also wo der Auftrag nicht nicht mal 50, sondern vielleicht sogar mal 50000000 groß ist. Das heißt, mein Blick ist noch mal ein anderer auf diese sehr andere Welt, wo halt eben durch Einkaufsgremien durchgegangen werden muss, sonst irgendwas. Also wo ich nicht eine Webseite oder eine komplette digitale Welt durchoptimieren kann, sondern wirklich, wo ich quasi den Rest auch noch wirklich sauber mit hebeln muss und noch bessere Daten zum Beispiel brauche oder noch bessere Vorbinformationen, eben zum Beispiel solche ganz großen Geschichten zu heben. Und so kommen wir quasi, kamen wir zusammen, momentan haben wir ein bisschen weniger zusammen, aber das wird sich bestimmt, das ist immer so Wellenmäßig.

Ich bin momentan ja sehr, sehr, sehr, sehr eingebunden auf der vollen Ursprungs, meiner ursprünglichen Kompetenz, also alles rund AI Geschichten, Genial Geschichten. Das ist einfach grade ein bisschen der Zeit geschuldet, was momentan da der Rest der Welt grad so von mir will. Okay, da hast Du mir jetzt super den roten Teppich ausgerollt, weil ich würde jetzt tatsächlich noch mal auf das Thema Stakkato zurückkommen, weil weil ich ja selber noch mal hinterfragt habe, deswegen ganz klar, geht der Punkt an dich. Aber empathic business, warum? Ja.

Und was ist für dich empathisches Business? Also deine Firma sozusagen. Empathing Business ist 2014 gegründet worden. Aus übrigens, weil ich die vorherige Firma einigermaßen elegant unelegant, wie sie im Wirtschafts, also 2014 sind uns eigentlich in 2013, sind uns mehreren großen Kundenforderungen ausgefallen mit der Vorgängerfirma. Also mussten wir einen vorsächlichen Insolvenzantrag stellen.

Und dann habe ich gesagt, okay, jetzt reicht mir jetzt mit diesen ganz ganz riesen riesengroßen Kunden und diesem extremen Finanzmarkt Fokus, ich muss mal durchschnaufen. So, das heißt, ich hab die eine Firma quasi den quasi zugesperrt und keine 3 Tage später die neue Firma gegründet, die ihr als Empathic Business Gründer kennt. Der Name kam erst zu im Juni 2014. Erst mal haben das nur einfach Barbara Lampel genannt, deswegen heißt die Website auch übrigens Barbara minus Lampel Punkt e nicht im Pathic Business, weil die Domain musste schnell reserviert werden. Wie gesagt, mach mal so essen.

Quick and Dirty Musty, weltweit Die Show muss weitergehen. Wie ist der Name im Pathic Business entstanden? Eigentlich aus mehreren Ebenen. Erstens als Wortwitz, weil Autisten immer unterstellt wird, sie hätten keine Empathie, davor haben wir zu viel. Also das ist so der 1.

Kleine Insider Gag, deswegen der Autistin in seine Firma im Pathigh Business und der Rest denkt aber, die haben doch gar keine. Das ist natürlich falsch, aber das ist der Grund dahinter. Das 2., weil mein Kunstgriff eben ist, mit kognitiver Empathie zu arbeiten anstatt emotionaler Empathie. Mhm. Und die kognitive Empathie ist etwas, was damals schon klar war, was wir modelliert bekommen und was ihr heute in den Lodge Language Anwendungen quasi kennt.

Wenn dieses Modell oder dieser Chatbot mit euch redet, ob das so schrecklich empathisch klingt, dann hat der ja keine Dann hat der Empathie, aber nur kognitive Empathie, weil es die die Grundlage quasi, er kann das kognitiv verstehen. Das war damals schon absehbar, weil der Alexander Paper 2012 rausgekommen ist. Es war schon klar, in welche Richtung wir gehen und es war klar, diese großen Deep Learning Anwendungen gehen in eine kognitive Empathie, das war der nächste und weil mir das Thema so wichtig ist, aber ich sage mal allen in diesen sehr, sehr komplexen großen Projekten, egal ob das vertriebsstrategische Rev, ob's oder Full Data ist, ich bin in den letzten 20 Jahren noch nie an den Daten und noch nie an der Mathematik gescheitert, aber immer Menschen. Und wenn Du die Menschen nicht abholen kannst mit diesen riesen Change Prozessen, die ich teilweise ja mitanstoße oder umsetzen muss oder sonst irgendwas, Dann ist Empathie notwendig. Ich kann verstehen, warum Leute sich nicht ändern wollen.

Das Und das führt dann alles zu dieser Kombination, warum ich eben gedacht habe, dass empathisch Business so der beste Name ist. Mit Blick auf die Entwicklung heute ja schon fast visionär sozusagen, ne? Ey, total. Also ich hab ja irgendwie ich hab ja auch eine Glaskugel aufm Schreibtisch stehen, was glaubst Du? Ja.

Wie siehst Du denn die Entwicklung von Empathie und Technologie oder in der Technologie, speziell jetzt im Bezug auf KI? Wird's da irgendwie Fortschritte geben? Denn ich muss jetzt, ich sag jetzt mal aus meiner Perspektive des Anwenders, ich find's total cool, ja. Und jetzt ist das natürlich sozusagen wirklich nur das kleinste Beispiel für das, was Du grade im Großen ausgeführt hast, aber dass jetzt zum Beispiel ChatGPT mir teilweise mit mit Emojis antwortet und mir son bisschen suggeriert, da wär eine Empathie da, ja? Ich weiß natürlich oder ich Also meistens realisier ich, dass das natürlich nicht so ist, aber trotzdem kommst Du son bisschen in den Dialog.

Der Empathie vorgaukelt, so eine will ich's mal nennen, ne? Der der gaukelt keine Empathie vor falsch. Oh Gott. Der gaukelt keine Empathie vor. Gut.

Also er gaukelt von mir aus gerne andere Dinge vor, aber Empathie hat's wirklich. Nur nicht das, was die meisten unter Empathie verstehen, weil es keine emotionale Empathie hat und keine eigenen Emotionen hat. Aber noch mal, Empathie ist bei der Grunddefinition Mhm. Kognitive Empathie und das hat dieses Ding. Das hat kognitive Empathie entwickelt.

Ansonsten könnte es dir keinen Emojis schicken oder kein sagen, boah, geht's dir gut oder mach mal das. Ich sage immer, nutzt mal PAI, also p I Punkt a I. Was ist 'n Lahmed Language Modell, was an psychologischen Punkten und empathisch hoch trainiert ist und das zündet jeden mittelmäßigen Coach an, weil das so gut vom Reframing ist und so gut vom Dialog ist. Ja, wir haben da sehr dunkle Seiten dran, aber da sieht man, wo wir schon stehen. Mhm.

Das führt auch genau zu dem großen Drama, dass wir die Dinger so vermenschlicht, was totaler Horror ist, weil wir damit nicht mehr die nötige Distanz haben, dass das eine Maschine ist und damit auch diese Ausgaben nicht bewerten, wie es von 1 Maschine ist. Also da kommen ganz viele Zusatzlayers rein, aber grundsätzlich ist diese kognitive Empathie die Chance, dass ihr überhaupt, wie gesagt, noch mal Empathie braucht, es Change zu begleiten und vorher vorzurufen, diese Chance auch haben und auch ein Teil des Hypes und des Durchbruchs, dass man das jetzt erlebbar machen konnte, weil das konnten wir die Jahre davor immer nicht. Das haben wir irgendwie in der Theorie agiert, aber keiner konnt's nutzen. Wo hat das Ding denn jetzt hier? Und da klingt ja alle Schrott, da klingt wie eine schlechte IKEA Bedienungsanleitung von chinesisch und russisches Deutsche übersetzt.

Damit kannst Du das natürlich nicht greifbar machen. Das sieht jetzt anders aus. Okay, oh, ich hab so viel ob wir emotionale Empathie erreichen werden, ich will's nicht hoffen. Ich will's nicht hoffen. Das fänd ich spooky und das fänd ich sehr spook.

Ja. Ich glaube auch, Emotionen werden immer den Menschen vorbehalten bleiben, hoffe ich tatsächlich auch, ja. Ja. Also Klar, das ist ja auch Standard sieht schon definitiv irgendwie aus grade. Ja.

Wahrscheinlich wird kognitive Empathie irgendwann so nah dran sein, dass man's nicht mehr unterscheiden kann, aber wahre Emotionen. Ich sage immer, KI hat keine Gänsehaut, ja? Und ja. Also so, ich glaube, so ist es auch. Ich hätte 1000000 andere Fragen Übrigens hab ich 2000000 Fragen übersprungen, weil wir schon fast bei 'ner vollen Stunde sind und ich versuch immer so die Stunde.

Spannend. Ja, es Aber es hat wahnsinnig viel Spaß gemacht mit dir. Und ich weiß und ich ich hab eigentlich sogar damit gerechnet, dass Du mehr meiner Fragen korrigierst, weil sie einfach faktisch falz sind. Aber ich bin ganz stolz, dass es bis jetzt Ich hab's bis zur kognitiven Empathie geschafft, hier sozusagen keine Müllfragen zu stellen. Ich freu mich, juhu.

Liebe Barbara ich bin ja echt so schlimm, ich regier doch gar nicht die Welt die ganze Zeit. Dann bin ich neulich Ich mein das doch ehrlich zumindest gar nicht negativ. Ich ich an sich persönlich mal grundsätzlich für mich jemand korrigiert, weil dann lern ich was, ja. Und ich weiß auch, dass Du ja sehr Du hast schon den Anspruch immer das, die Dinge auch korrekt zu benennen. Und ja.

Ich hab noch eine 1 Frage zur Heldenreise, so im Gesamtkontext deines Lebens, wie wir jetzt mal reinschauen durften. Ja. Jetzt bist Du eine privilegierte autistische Mathematikerin. Ich ich fass das mal son bisschen zusammen in einem plakativen Satz. Und das Leben, das Du jetzt gerade son bisschen, an dem Du uns hast, teilnehmen lassen, die die Audience und mich, klang auch son bisschen nach ich flieg da durch und es ist immer alles easy und es ist immer alles schön Frage, hat eine privilegierte autistische Mathematikerin, die gut aussieht und ihren Job gut macht?

Hat die auch Phasen, wo sie Hater hat, wo sie Probleme hat, wo sie also wo sie gebrochen ist oder vielleicht im Leben auch einfach mal denkt, fuck, jetzt geht's nicht mehr weiter. War das vielleicht so diese Andeutung von der Insolvenz oder so? Mir geht's im Prinzip im Kern der Frage darum, wenn es solche Phasen gab und ich vermute mal, die gab's, die gibt's, glaub ich, in jedem Nein. Wie Wie viel willst Du davon haben? Da sitzen wir 3 Stunden, wenn ich die alle aufliste.

Ja. Die Frage ist, wie gehst Du mit so was Weil Du bist ja jemand, der generell sehr speziell an Dinger ran geht, das haben wir jetzt ja schon gemerkt. Wie gehst Du mit mit solchen Situationen Also nur, das klarzumachen, ich bin stolze Inhaberin, nicht nur 1 Fuck up T-Shirts von der Fuck up Night, nein. Okay. Ich hab mir sogar einen Fuck up Sweater erarbeitet, nur euch mal 'n Einblick zu geben.

Okay. Hier gibt es mit den heiß heiß die verfiktiven los. Ja. Und zwar auf allen Ebenen, insbesondere auch gesundheitlich, ja? Mhm.

Ich hab ich hab aktuell Status quo 9 Bandscheiben vor Pferde in der in der in der kompletten Wirbelsäule. Davon sind 4 operiert, weil ich 'n gelähmtes rechtes Bein hatte, lattelsische Späße, ja? Also ich kenne sehr, sehr dunkle Momente und das ist, glaub ich, wie gesagt, da bräuchten wir da brauchen wir noch viel länger als für meine komischen, ominösen Lebensgeschichte. Wie gehe ich damit Ganz simpel. Sales ist Empathie und Resilienz.

Du kannst immer Sales nie erfolgreich sein, wenn Du nicht verdammt resilient bist. Du hast immer mehr Neins als Jas und ich bin, wenn die Leute immer denken, ich meine Disziplin mag schon krass sein, dann habt ihr meine Resilienz nicht gesehen, Resilienz nicht gesehen. Ich glaube, dass 'n Teil meiner Resilienz genetisch bedingt ist, weil wie gesagt, beide Familienstränge davon viel, viel mehr, deswegen interessiert mich auch, glaube ich, mehr, was meine Ahnen und Ahnen so vorab geleistet haben, viel viel mehr Resilienz haben, als ich die habe. Und was mache ich? Ich hab heute, glaube ich, 1 der ein 1 großartiges Wahlverwandtschaftnetzwerk, die wissen auch, wie die zu reagieren haben, die stellen mich senkrecht.

Wir pflegen eine extrem gute Kommunikation. Und ich lass mich davon, wie gesagt, das geht vorwärts. Also und ich habe auch gelernt, dass ich zu den Menschen gehöre, dessen bester Kanal ist, wenn ich wütend werde, dann muss ich diese Energie nutzen. Also ich werd dann einfach wütend, nicht so sehr auf mich selbst, aber halt einfach, dann werde ich wütend und dann kann ich das recht gut kanalisieren. Aber Resilienz ist, daran muss man arbeiten.

Das ist 'n Muskel und je mehr man davon hat, umso mehr kommst Du durch diese Phasen durch Und sicherlich auch einfach Hilfe fragen. Also der der der die Krux ist immer den Mund aufzumachen und sagen, hey, ich brauche Hilfe oder sei es nur ein, ey, ich stehe im Wald, ich weiß nicht mehr, kann mir mal jemand bitte bitte einen Teddybär schicken oder 1 1 1 Suppe? Also ich war jetzt in den letzten paar Wochen wirklich böse böse krank und ich hatte Gott sei Dank Menschen, die mir Hühnersuppe vorbeigebracht haben, weil ich kam von meinem Sofa und ich es reicht runter, ne? Mhm. Das ist einfach wichtig, lernen lernen, dass das das, was man in solchen Episoden sieht oder auch wenn man mir quasi, wenn ihr jetzt alle mir auf LinkedIn folgt, dann ist es natürlich in erster Linie Ich bin auch jetzt wirklich die Allerletzte, die da hier irgendwie, ich finde das Tollste macht.

Trotzdem ist es natürlich Siehst Du das Endprodukt, ja? Von dem Oder auf 'ner Bühne ist das Endprodukt. Es ist nicht, wenn ich den Leuten erzähle, dass ich aufgrund von Long Covid 35 Kilo mehr gebogen habe, dann gucken mich alle an was? Wann, wo wie kann ich mir gar nicht vorstellen? Ja, aber das sind Momentaufnahmen, wo es sehr, sehr dunkel wird, aber wie gesagt, das geht halt vorwärts nicht anhalten.

Du kommst aus der Nummer nicht raus. Der kürzeste Weg rein mathematisch durch die Hölle ist einfach schon geradeaus, ne? Also Ja, ja. Da kommen wir jetzt nicht dran drüber diskutiert. Das stimmt.

Geradeaus ist immer der kürzeste Weg. Also machen. Und wie gesagt, das ist so dieses unumhilfe fragen und die anderen nicht außen vor lassen, dann kriegt man das schon mal auf die Kette. Also das ist definitiv Und wie gesagt, 1 hab ich witzigerweise nicht, Hater. Okay.

Den einen Shitstorm, den ich mal in meinem Leben gehabt habe, den hab ich verpasst, weil ich irgendwie das Telefonlicht in der Hand hatte. Und dann waff ich da 24 Stunden später wieder auf und denk mir so, warum haben meine ganzen Freunde mal alles durchkommentiert, weil die denen diesen Hateschit Storm schon dermaßen zerlegt haben? Und auch Leute, die ich gar nicht kannte und dann so, huhu, das ist irgendwie feep mir jetzt hier. Na, auch eine Methode mit 'nem Pilz damit umzugehen, man verschläft ihn einfach oder oder akzeptiert, beachtet ihn nicht sozusagen. Und was ich auch noch einfach nicht mitbekommen, das find ich.

Was ich auch noch ausziehen will, ist total schön. Ich hatte ja jetzt schon 7 andere Gäste und Du Mhm. Dazu. Und es kommt eigentlich immer wieder son bisschen auch die Lebensweisheit raus, echt und vielleicht auch ergebnisoffen, Hilfe zu bitten. Ja.

Jemanden ist eine der stärksten und effektivsten Eigenschaften, die 'n Mensch haben kann, ja? Also bitte. Man sollte sich nie scheuen, einen anderen Menschen Hilfe zu fragen. Im schlimmsten Fall bekommt man nein, das ist ja auch okay dann, ne, wenn's eben nicht geht. Ja, und das Interessanteste, wann hast Du, wenn die Hilfe offen war und jetzt nicht schick mir 1000000 Euro oder so was ist, hast Du jemals, wenn ich jemand nach Hilfe gefragt hab, abgelehnt?

Nee. Also wenn mich jemand Genau das. Wenn mich jemand richtig ernsthaft Hilfe gefragt hat, natürlich nicht. Es gibt ja verschiedene Genau. Qualitätsstufen sozusagen, wenn jetzt jemand kommt und sagt, hier kannst Du mich als Mentor unterstützen.

Du hast einfach keine Zeit, dann geht's eben nicht. Aber wenn jemand kommt Genau, aber dann Hilfe bittet, das ist ja was anderes, ne? Genau. Ja, das ist nicht, also das ist nicht Mentor, das ist nicht der Anfrage. Hilfe bittet.

Mhm. Und das, wie gesagt, nicht völlig bescheuert mit, schick mir mal ungefragt Tausende von Euro oder sonst was, dann hat das noch nie jemand von uns abgelehnt. Mhm. Und trotzdem fällt es uns so unglaublich schwer zu sagen. Ja.

Ja. Ja. Mhm. Ja. Bin ich komplett bei dir.

Liebe Barbara, wir sind am Ende dieser tollen Aufnahme und ich glaube, ihr könnten 3 machen oder 4. Und ich hätt immer noch nicht alle Fragen gestellt. Hab aber noch 'n paar Abschlussfragen. Die 1. Abschlussfrage an dich lautet, hab ich irgendwas Wichtiges vergessen?

Gibt's noch irgend eine Message, die Du gerne loswerden möchtest, nach der ich nicht gefragt habe? Da fällt mir jetzt so spontan nix ein. Gut. 2. Sache oder zweiter zweiter Hinweis von mir, wenn Du heute Abend, wenn Du ins Bett gehst, dir was wünschen dürftest, egal was es ist, völlig egal, so dieses Nanny Ding oder nee, wie heißt die Nanny nicht?

Wie heißt die? Gini? Gini? Nanny war was anderes. Nein.

Dieses Gini Ding, Du darfst dir heute bei deinem Flaschengeist einmal was wünschen. Morgen früh passiert das auf der gesamten Welt, egal, was es ist. Was ändert sich morgen auf der Welt? Dann wären wir auf einmal diesen ominösen Einen der ominösen ist bloß. Ich war bin auch entschlossen, ob Rassismus, Faschismus oder sonst irgendwas ist.

Aber wenn ich mir was wünschen bin, dann wär's nicht Frieden auf der Welt, war das wär strange. Das grad da da da da da da da da da da da da ist unspezifisch, aber das das würd ich mir wünschen und dann morgen, ohne den aufzuwachen oder so. Also es muss das wegmorgen früh sozusagen. Genau und gerne so 1, der so gemein ist, Rassismus, Faschismus. Fahren wir mal nicht mehr den Rassismus.

Das wäre das das das wär einfach echt. Ja. Stell dir vor, wie die Welt wäre. Das wär so cool. Das wär so schön.

Das wär so schön. Ja und die letzte Frage, liebe Barbara, gibt's jemanden Du hast viele Menschen genannt. Also zugegebenermaßen kannte ich die wenigsten, außer natürlich Katharina, die hab ich ja 'n Spiel gebracht, aber aus deiner Lebensgeschichte. Gibt's denn jemand generell aus deinem Umfeld, aus deinem Leben, wo Du sagst, das ist 'n Mensch, der hat eine sehr interessante Vita, lade den mal hierher ein? Son paar, ich würde jetzt aber wahrscheinlich wirklich meine beste Freundin nehmen.

Mhm. Du kennst sie übrigens auch schon, Karin kennst Du, Karin Klein. Ja, genau, Karin Nein. Grüße geht raus. Ja, genau.

Weil wenn wenn wenn ihr die jetzt stalken würdet, ich nenn sie übrigens auch immer gerne meine Haus und Hof Esotante. Ja. Mathematiker sind immer sehr dem Philosophischen Esoterik verhaftet, wenn man das so formulieren möchte. Aber a ist die immer noch da, wir sind wissenschaftlicher orientierter als die Mathematikkarrieren, außerdem ist die hat die 20 Jahre eine multilinguale Marketingkarriere in ihrem Leben hingelegt. Und das sind so Sachen, wenn Du die im Freundeskreis hast oder auch immer so denkst, so, ja mega cool.

Also das ist auch eine Storyline, wenn Du heute und Vergangenheit vergleichst, wo Du dann denkst, hä? Warum? Wie ist jetzt genau passiert? Ich kenn ich kenn Karin tatsächlich und ich war mal mit ihr Kaffeetrinken im Vorfeld vom SEO Day, glaub ich. Ja.

Da ist das wieder das Ding, dass Geschichten, ich bin ja Storytelling und Geschichten bleiben einfach im Kopf. Karin hat sich bei mir vorgestellt und ich glaube, ich greif ihr nicht zu sehr. Ich ich publizier jetzt nichts Privates, aber sie, denn sie macht das öfters, glaub ich, stellt sich's so vor. Sie hat sich bei mir vorgestellt mit dem Satz, ich war zweimal verheiratet und bin dreimal geschwiegen. Und das Ja.

Bleibt mir bis heute im Kopf, da gibt's eine Geschichte, dass Und das ist quasi die Spitze des Eisberges, was da an schwarzen Storys dahintersteckt. Ja, genau. Das meint keiner von uns. Und sie hat mir auch zweimal verheiratet, dreimal geschieden, ich spoiler nicht, wie es Ja, nein, wir spoiler nicht, wie das weitergeht. Das mach ich dann, wenn Karin mal zu mir in die Sendung kommt, sehr gerne.

Und sie hat mir an diesem Tag, wir haben seitdem seitdem nicht wieder getroffen, aber sie hatten an dem Tag die ganzen Tarotkarten erklärt und so. Und ich fand's megaspannend. Also ich war dem Thema nicht so zugeneigt, aber nicht aus Abneigung, sondern einfach, es ist mir nie begegnet, ja? Und sie hat mir da mittags in Köln da beim am Mediapark haben wir gesessen und dann hat sie mir das erklärt. Das war schon ziemlich spannend, muss ich sagen, ja.

Ja und das meine ich halt immer so, weil man hat sone bestimmte Vorstellung, wenn man son bisschen hört, was sie so macht und was sie so tut Und dann hast Du sone super, nicht nur bodenständige, sondern wirklich intellektuell geprägt, wissenschaftlich geprägte Person vor dir und versuchst, konstant irgendwie zusammenzubringen. Egal, das mir ist egal, das bleibt jetzt einfach so. Bei mir ist, wie gesagt, die beste Freundin, deswegen für mich ist das einfach. Ja, schöne Grüße an Sie. Liebe Barbara, ich danke dir ganz herzlich.

Das war 'n toller Talk. Da waren viel, viele, viele Nuggets drin, finde ich für die Leute, die sich's anhören. Da konnte man viel mitnehmen. Glaube, wir könnten tatsächlich irgendwann noch mal eine Folgesession machen, da reden wir mal irgendwann drüber. Ich dank dir ganz herzlich, dass Du trotz den ganzen Umständen deiner Krankheit bis dato, die ja grade jetzt vorbei ist, hoffe ich, oder wo es auf dem Weg der Besserung ist, trotz deiner Ja, nee, nee, nee, nee, nee, nee, nee, nee, nee, nee, nee, nee, nee, nee, nee, nee, nee, nee sag tschüss.

Ja, vielen lieben Dank, vielen lieben Dank für die Einladung und ich hoffe, es hat euch gefallen.

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