#232 - Robin Heintze: Weniger Marketing-Hacks, mehr Substanz
Worum es geht
KI, GEO, LinkedIn, Podcast, Newsletter, Video und natürlich die eigene Website. Wer sich heute mit B2B-Marketing beschäftigt, kann schnell das Gefühl bekommen, überall gleichzeitig präsent sein zu müssen. Aber ist wirklich jeder neue Kanal wichtig? Und was davon bringt am Ende tatsächlich etwas? Darüber spreche ich in dieser Episode ausführlich mit meinem Gast Robin Heintze. Robin ist Gründer und Geschäftsführer von morefire, seit über 20 Jahren im Online-Marketing unterwegs und Host des Podcasts „Marketing on fire“. Wir werfen einen Blick darauf, wie KI und insbesondere LLMs den Recherche- und Kaufentscheidungsprozess im B2B verändern. Denn die Suche nach einem Anbieter startet heute teilweise nicht mehr bei Google, sondern bei ChatGPT, Copilot und anderen KI-Systemen. Danach folgen Google, LinkedIn, Empfehlungen und weitere Touchpoints. Das Problem dabei: Diese Customer Journey lässt sich kaum noch vollständig tracken. Robin erklärt, warum Unternehmen deshalb nicht jedem neuen Marketing-Hype hinterherlaufen sollten. Stattdessen geht es darum, herauszufinden, wo die eigenen Kunden tatsächlich nach Informationen suchen. Wir sprechen über GEO, die Bedeutung von Fachportalen und darüber, warum die eigene Website weiterhin eine zentrale Rolle spielen sollte. Ein weiteres Thema ist Content. Robin bringt es ziemlich gut auf den Punkt: Weniger Hacks, mehr Substanz. Gute Inhalte sollten nicht für einen Algorithmus oder eine KI geschrieben werden, sondern zunächst für Menschen. Eigene Erfahrungen, eine klare Perspektive und Inhalte, die nicht jeder innerhalb weniger Minuten mit KI erzeugen kann, werden dadurch umso wichtiger. Natürlich sprechen wir auch ausführlich über Videokommunikation. Video ist längst kein neuer Marketingtrend mehr. Die spannende Veränderung liegt vielmehr darin, dass Unternehmen Video zunehmend selbst produzieren. Es geht weniger um High-End und mehr darum, Mitarbeiter technisch und inhaltlich in die Lage zu versetzen, Webinare, Videocasts, Social Media Videos oder persönliche Videobotschaften selbst zu erstellen. Und wir sprechen darüber, warum Du gute Inhalte nicht ständig neu erfinden musst. Ein Videocast kann Ausgangspunkt für Podcast, Newsletter, Blogartikel und Social Media Content sein. Und wichtige Botschaften dürfen und müssen wiederholt werden, damit sie überhaupt hängen bleiben. Mehr zu Robin Heintze: LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/robinheintze/ morefire: https://www.more-fire.com GEO Analyse mit ucited.ai: https://www.ucited.ai In dieser Folge erfährst Du: ✅ Warum B2B-Recherche immer häufiger bei ChatGPT, Copilot und anderen LLMs beginnt. ✅ Warum GEO die klassische Suchmaschinenoptimierung ergänzt und welche Rolle Fachportale dabei spielen. ✅ Warum Deine eigene Website und Dein E-Mail-Verteiler weiterhin wichtige Kanäle sind. ✅ Warum gute Inhalte wichtiger sind als vermeintliche LinkedIn- und Algorithmus-Hacks. ✅ Warum Unternehmen Videokommunikation zunehmend selbst produzieren sollten. ✅ Wie Du aus einem Content Piece viele weitere Formate entwickeln kannst und warum Wiederholung dabei ausdrücklich erlaubt ist. Mehr zu meinem Thema Videokommunikation 4.0 erfährst Du hier: Meine Website: https://www.corporate-studio.de Mein LinkedIn Profil: https://www.linkedin.com/in/florian-gypser/ Du hast ein Thema rund um Corporate Videokommunikation, zu dem Du gerne einmal einen Podcast mit mir hören möchtest? Oder Du hast spannende Inhalte zum Thema und möchtest gerne mal Gast in meinem Podcast sein? Dann schreib mir an podcast@corporate-studio.de
Folge teilen
Transkript
Herzlich willkommen bei Video Reloaded, deinem Podcast über Videokommunikation 4 Punkt 0. Hier bekommst Du spannende Insights, Know how und Impulse für Videokommunikation in und von Unternehmen. Ich bin dein Podcast Host Florian Gipser und wünsche dir viel Spaß beim Zuhören. So, heute haben wir einen Wiederholungstäter zum wiederholten Male. Also ich hatte schon jetzt öfters die Situation, dass Gäste, die vorher schon mal bei mir im Podcast waren, noch mal wiedergekommen sind, also die es mit mir ausgehalten haben.
Und dazu gehört auch der liebe Robin, den ich leider, und ich weiß, es ist auch 'n bisschen meine Schuld, ich hab schon seit Langem versprochen, mal in Köln aufm Bier vorbeizukommen, den ich leider immer nur auf Events treffe, aber dann wird's immer sehr, sehr lustig. Ja, grüß dich Robin. Ja, grüß dich Florian. Schön, dass ich mal wieder dabei sein darf. Ja, gerne.
Für alle, die ihn nicht kennen, Robin Heinze ist Gründer und Geschäftsführer von Moorfire. Er ist seit über 20 Jahren in der Onlinemarketingwelt tätig und ist außerdem Host des Podcasts Marketing on fire und damit selbst regelmäßig auf der Suche nach Themen, die der Marketing heutzutage, vor allen Dingen Onlinemarketing bewegen. Und darüber sprechen wir auch. Es gibt ja viele Entwicklungen. Letzten Jahren, ich glaub, vor 2 Jahren hatten wir zuerst einmal unseren Podcast.
KI ist ein immer größeres Thema. Sichtbarkeit bleibt nach wie vor 'n großes Thema. Natürlich spielt auch Video da eine Rolle, sonst sonst wären wir ja nicht hier. Was auch noch dazugekommen ist, ist das Thema Geo. Und wie ich jetzt schon mehrfach erfahren habe, ich hatte ja mit dem Lars, an deiner Mitarbeiter und auch Spezialist für Geo schon mal drüber gesprochen im Podcast, ne, Verbindung Geo und Video.
Was das alles bedeutet, was in den letzten 12 bis 24 Monaten verändert hat und worauf man das Unternehmen achten sollte, darüber sprechen wir heute. Ja, sehr gerne, passiert eine ganze Menge in dem Segment. Das glaube ich. Ich hab ganz ehrlich gesagt manchmal son bisschen das Gefühl von, also ich behaupte mal im Vergleich zu vielen klassischen mittelständischen Unternehmerinnen und Unternehmen und auch KMUs, die jetzt gar nicht so in der Onlinewelt ja verankert sind und so viel über LinkedIn unterwegs sind, kenne ich mich, glaube ich, schon ganz gut mit solchen Dingen. Also 0 0 Expertenstatus, aber ich kann son bisschen die Dinge nachvollziehen, die gerade alle so passieren, aber trotzdem habe ich langsam das Gefühl, es erschlägt mich und hängt mich alles ab, weil was ich immer wieder höre, was jetzt alles am besten gemacht werden sollte, eine gute Sichtbarkeit für seine Webseite zu erreichen, das ist schon ist schon brutal, oder?
Ja, also das ganze Thema FOMO, also dieses Fear Of Missing Out, ich glaub, das damit bist Du alles andere als alleine, sondern in guter Gesellschaft und wir wir merken einfach, dass die da das Gefühl abgehängt zu sein oder dass man nicht mehr mitkommt und dass das alles irgendwie super super schnell ist und alles ist wichtig und dringend gleichzeitig. Also wenn man so in diese Eisenhower Matrix mal denkt, also gefühlt, wenn man LinkedIn Feed aufmacht, dann ist alles immer oben rechts bei wichtig und dringend. Die Realität sieht allerdings 'n bisschen anders aus. Also wichtig ist da eine ganze Menge, insbesondere es, wie Du's auch sagst, nicht den Expertenstatus zu haben, sondern auf 'ner übergeordneten Ebene erst mal zu verstehen, was sich grade verändert. Und wenn wir damit mal anfangen, also Du dieses Rauszoomen, einfach mal gucken, was verändert sich jetzt gerade und von da aus diese Sachen einfach mal für sich einzuordnen und sagen, wie relevant ist das jetzt für mich kurz-, mittel-, langfristig und auf der Basis dann die Entscheidungen zu treffen.
Das ist so das, was ich mir mehr wünschen würde und sich weniger davon treiben lassen, was irgendwelche Leute sagen, was Du jetzt ganz, ganz dringend unbedingt jetzt machen musst, beziehungsweise wenn Du's nicht jetzt schon vor 'nem Monat gemacht hast, dann bist Du eigentlich jetzt, kannst dein Business eigentlich schon schließen, weil Du hast gar keine Chance mehr aufzuholen und das ist halt eben echt ziemlich viel Schwachsinn unterwegs. Ist genauso wie diese ganzen Skalierungsspezies und möchte gern Skalierungspelpse, die sagen, irgendwo eskalieren, sonst läuft gar nix. Das Spannende ist ja, meine Reichweite bei LinkedIn ist wie bei allen vor 'nem Dreivierteljahr brutal eingebrochen. Gut, jetzt es kommt immer mehr raus, dass LinkedIn halt KI Text rausfiltert und dazu gehört, das habe ich gestern wieder gelesen, gehören ja auch Texte, die ich zwar komplett selber geschrieben habe, das mache ich nämlich. Nur ich bin jetzt echt nicht die die die Riesendummer im im ja 10 Finger schreiben.
Also entweder diktiere ich das oder ich hacks irgendwie rein und sag dann, komm, mach das mal so, dass es 'n normaler Mensch lesen kann, ne, also beim Diktieren vielleicht 'n bisschen die Sätze kürzen oder halt Rechtschreib- und Satzzeichenkorrekturen und dann knallt ChatGPT ja schon irgendwie im geheimen Code oder irgendwas im Hintergrund rein, was von LinkedIn erkannt wird. Hab ich jetzt auch erst erfahren, also meine Texte sind da wahrscheinlich auch schon irgendwie schlechter ausgespielt worden. Ob's jetzt da relevant ist für die Gesamtreichweite, weiß ich nicht. Aber das Lustige ist, trotz weniger Reichweite, also ich kann mich nicht über Anfragen und zu tun haben beschweren, wie siehst Du das? Ist es so, dass dass bei den vielen Anforderungen, die heutzutage sind und bei der angeblich immer mehr sinkenden Reichweite, auch Auffindbarkeit von Webseiten, die halt nicht geooptimiert sind, dass sich das wirklich schon bei Unternehmen bemerkbar macht oder ist das auch wieder heißer gekocht, als es gegessen wird?
So, haben wir jetzt 3 Themen. Also zum einen sind wir im Bereich Content Erstellung für LinkedIn und Sichtbarkeit in LinkedIn, das andere Thema ist das Thema Geo. Einmal kurz auf das Thema Content Erstellung für LinkedIn. Ich bin, ich schaue mir auch immer diese ganzen Studien an. Ich schaue mir mal an, wer sagt, was für was irgendwie mir mehr Sichtbarkeit bringt und wo der Algorithmus einen abstraft et cetera.
Erfahrungsgemäß beschäftigen sich, glaube ich, 90 Prozent der Leute mit dem falschen Thema, weil sie halt eben genau danach gucken, okay, wenn ich den Text dann jetzt nicht reinkopiere, sondern live in LinkedIn tippe, dann kriege ich eine bessere Ausspielung, also die sollten sich viel mehr damit beschäftigen, worüber sie sprechen, also was sie schreiben und weniger zu welcher Uhrzeit, aus welchem LLM generiert, wie viele Emojis da drin sind, ja oder nein und da kann ich, muss ich den Bindestrich rausschmeißen, weil ich sonst sofort als KI, nein, beschäftige oder viel mehr mit den Inhalten, so. Also fangen wir damit damit mal an. Weniger Hex, mehr Substanz. Das wäre so bisschen meine meine Bitte, was das Ganze angeht, weil ich glaub, da werden auch die meisten Sachen heißer gekocht als gegessen, beziehungsweise da wird mit viel auch, da ist vielleicht eine Korrelation da, weil ich irgendwie meine Texte von ChatGPT direkt da reinkopiere und deswegen werden die schlechter ausgespielt. Nee, vielleicht ist der Inhalt auch einfach nur nicht gut.
Also könnte auch daran liegen, Correlation und Corsaation gerne zusammengeschmissen. So, das das meine meine 50 Cent zum Thema LinkedIn und Content. Ja, auch meine Reichweite geht gerade nicht durch die Decke, aber ich sehe, dass wenn ich einfach kontinuierlich da am Blei bleibe, kriege ich wahnsinnig spannende Interaktionen mit tollen Menschen raus und das ist mir viel wichtiger als die Zahl, die da bei der Reichweite steht. Anderes Thema, Sichtbarkeit und Geo. Ja, da sehen wir insbesondere in einigen Branchen schon wirklich 'n krassen Shift.
Also ich ich monitor's, also ich nehm More fire, wir sind eine Agentur mit 120 Leuten, das heißt, wir sind 'n Mittelständler, son kleiner Mittelständler. Auch Unternehmen in Deutschland mit 10000 Mitarbeitenden und sagen, sie sind Mittelstand. Also wir sind 'n kleiner Mittelständler und für uns als B2B Unternehmen ist das Thema Content und Inbound Anfragen natürlich ein super wichtiges und ich monitor das extrem genau bei uns. Und ich sehe, dass jede Woche Anfragen reinkommen, die Referal Traffic von ChatGPT und Co. Oder auch Teams sehen wir dann oft so diese Weiterleitungen et cetera, wo wir dann halt eben auch dann sehen, da steckt ganz oft Copilot dann dahinter.
Wir sehen, dass es eine hohe Relevanz hat für unsere Sichtbarkeit und wir sehen das bei einigen unserer Kunden entsprechend auch, dass sich der Kaufentscheidungsprozess verändert hat und dass die reine Sichtbarkeit in SEO bei Google nicht mehr ausreicht. Aber das ist jetzt auch keine total neue Erkenntnis, aber wir sehen's, können's jetzt halt eben statistisch durchaus signifikant auch nachweisen. Und wenn wir uns das eigene Kaufverhalten anschauen, sollte man ja nicht unbedingt immer dann, also dieses n gleich 1 und wir übertragen das dann auf alle anderen. Sollte man eigentlich nicht machen, aber einfach mal trotzdem durchspielen. Der Prozess hat sich verändert und wenn wir dann aus 'ner Marketerbrille da draufschauen, hat das natürlich diverse Konsequenzen.
Also die der Rechercheprozess startet mittlerweile sehr oft meinem LLM. Das ist bei vielen B2B relevanten Business Businesses ist es Microsoft Copilot, weil das ist so das No2 Tool vom deutschen Mittelstand. Die arbeiten sehr stark mit Microsoft. Das ist gar nicht unbedingt ChatGPT. ChatGPT ist oft dann, sage ich mal, Teil der Schatten KI, da nutzen die Leute privat, aber dürfen sie eigentlich im Unternehmenskontext nicht nutzen.
So, die Recherche startet da und wenn Du da nicht stattfindest, dann bist Du auch bei den nächsten Schritten nicht mit dabei. Die Recherche geht dann weiter zu Google, dann wird halt eben nach Referenzen von dem Unternehmen gesucht und dann wird halt eben das Ganze noch son bisschen validiert und dann wird vielleicht auch das LinkedIn Netzwerk noch aktiviert und gefragt so, hey, wer kann noch wen empfehlen oder man fragt irgendjemanden. Da haben wir 3 Touchpoints jetzt. Wir haben das LLM, wir haben die klassische Google Suche und wir haben noch irgendwie persönliche Kontakte LinkedIn Netzwerk. Das Problem für uns als Marketer ist, das ist alles nicht mehr zusammenführbar.
Wir können das nicht mehr tracken. Wir können nicht diese Customer Journey End to End irgendwie quasi durchtracken, aber wir sehen, dass es relevant ist und dementsprechend ist es wieder so dieses Thema Flughöhe und mal rauszoomen, ist es wichtig, sich das anzuschauen und wenn Du 'n b2b Geschäft hast, quasi dann, wenn bei dir, Florian, eine Anfrage reinkommt, dann kannst Du die Leute ja fragen, hör mal, wie seid ihr eigentlich zu mir gekommen? Und genau diese Frage einfach stellen. Also sag deinen Vertrieblan, sag den Menschen, die mit Kunden, potenziellen Kunden sprechen, sag ihnen, sie sollen nachfragen. Und das hilft erst mal zu verstehen, wo muss ich überhaupt sichtbar sein?
Bevor ich mich mit Geotools und Geodetaeiloptimierung beschäftige, stell mal die Frage, wo muss ich wann sichtbar sein? Und diese Frage führt dann zu der Ableitung, wo investiere ich meine Zeit rein, weil Du kannst extrem viel machen. Die Frage ist, welche Wirkung erzielt was und dafür solltest Du halt eben einmal diesen Prozess durchgespielt haben. Erst mal soweit nachvollziehbar, oder? Ja, ja, ja, ja.
Also ich mein, das ist ja auch 'n 'n Spiel, was Du, das kannst Du ja Art Extremumspielen. Also ich hab's ja auch zeitweise erlebt, zum Beispiel bei LinkedIn, dass ich täglich gepostet habe als eine, ne, als eine Content Plattform, weil ich halt früher vor 2, 3 Jahren, ich würde mal sagen, 90 Prozent meiner Anfragen darüber bekommen habe. Das hat aber nachgelassen und da deswegen habe ich auch da nachgelassen. Ich erinnere mich noch, dass Du mal gesagt hattest, es ist sinnvoll, so Themenseiten aufzubauen, also zu einem Thema eine Unterseite, damit's besser auf der Webseite auch von von von KI Suchmaschinen gefunden wird. Podcasts haben wir auch schon öfter drüber gesprochen.
Da hast Du irgendwann auch mal gesagt, ist 'n wichtiges Thema, kann ich bestätigen, nachdem wir, wie wir nur sagen, jetzt hab ich 'n letzten Jahr nicht nachgefragt, aber 2024 hatte ich 2 große Aufträge, in der Summe über 100000 Euro, womit die Kunden wirklich gesagt haben, also entscheidend war und für uns war bei der Entscheidung für sie war der Podcast. Also im Sinne von, das war so das letzte Bisschen, lernen wir den mal Typen mal bisschen kennen, taugt er was, ne, können wir mit dem? Das ist total interessant, aber Du hattest mir mal erzählt, so richtig tracken kann man das ja auch nicht, weil wenn der Kunde nicht von sich aus sagt, der Podcast war's, hast Du keine Ahnung, wo's herkommt, ne. Also ich hab auch bei mir so das Gefühl, das hat sich echt verschoben. Ich weiß jetzt grade gar nicht, wenn mich 1 fragt, das fragen mich ja gerne Marketer, worüber kommen deine Kunden?
Ich würde jetzt eher sagen, persönliche Kontakte auf Events und ab und an mal Anfragen direkt auf die Webseite, aber so richtig einen klaren Funnel kann ich nicht benennen. Nee, diesen diesen, also der Fangen wir da an, Podcast, nee, nach wie vor nicht gut messbar und ist nach wie vor 1 der wichtigsten Touch Points, die wir haben. Es ist nicht der, wo die Leute reinstolpern und sagen, ey, ich hab 'n Podcast zum Thema Geo bei euch gehört, jetzt möchte ich Geo anfragen. Das war einfach ganz am Anfang, als ihr Podcast gestartet habt, meine große Hoffnung. Wir sprechen über 'n bestimmtes Thema und die Leute rennen uns dann wegen diesem Thema die Hütte ein.
Nein, das ist nicht der Fall. Die kommen 6 Monate später mit was komplett anderem. Der Podcast ist Sichtbarkeit und Vertrauensaufbau und halt eben so dieses Thema Thought Leadership. Aber der Podcast, es es für die, also wir haben Fälle natürlich im Lauf der letzten Jahre gehabt, wo Leute gesagt haben, habe ich gehört, finde ich spannend, lass uns drüber reden, aber das ist wirklich die komplette Ausnahme und das ist nicht gut messbar, aber es ist 'n super wertvoller intensiver Touch Point. Und so, woher die Kunden dann kommen tatsächlich, das ist die diese diese Funnel Denke, so denn wir schieben die Leute da durch son Trichter durch und am Ende werden sie kaufen.
Das war noch nie so und das wird auch nie so sein. Der Funnel ist ein Vehikel, eine Vereinfachung von 'ner Customer Journey. Weil es gibt ja so dieses Messi Middle Prinzip, da passiert irgendwie was, dann ist in der Mitte son Wollknäuel und am Ende kommt eine Anfrage raus. Und Du kriegst das nicht, Du kannst es son bisschen auseinanderziehen, dass Du nicht son Riesenwollknäuel hast und son bisschen bisschen kleiner, kennt jeder, wenn irgendwie seine Kopfhörerkabel verknotet sind, dann ist man schon froh, wenn nur noch die Hälfte an Knoten drin ist. So, da können wir ungefähr hinkommen.
Aber dieser Funnel war immer schon ein Denkvehikel. Das heißt, der Funnel, die Funnelidee ist nicht falsch, sondern Du durchläufst gewisse Schritte in diesem Kaufentscheidungsprozess von, so da ist eine 1. Awareness für 'n Thema, dann fängst Du an drüber nachzudenken und dann gehst Du in den Entscheidungsprozess. Es kann sein, dass Du den Entscheidungsprozess abbrichst und wieder ganz von vorne anfängst, dass Du sagst, okay, ich kann mich jetzt gerade nicht entscheiden, dann kommt 'n neuer Trigger. Das ist 'n Prozess, wo Du immer wieder hoch und runter wanderst, aber es hilft erst mal 'n Verständnis dafür zu entwickeln.
Also der Funnel ist nicht falsch, aber er ist halt eben eine Simplifizierung von 'nem sehr komplexen Prozess in den meisten Fällen. Und die meisten Menschen, die jetzt hier zuhören, werden Geschäftsmodelle haben, wo sie nicht so Themu like irgendwie 1 99 Produkte raushauen, sondern wahrscheinlich 'n bisschen anspruchsvoller, sowohl B2B als B2C. Und dementsprechend, der Funnel oder dieser Kaufentscheidungsprozess wird komplexer mit jedem Kontaktpunkt, den wir zusätzlich haben und Google war 'n sehr gut messbarer Touchpoint mit SEO. Die LLMs sind deutlich mehr Blackbox wieder Und das heißt, wir müssen wieder möglichst viele Informationen uns an anderen Stellen holen, also frag die Leute, woher sie dich kennen. Und wir wir haben jetzt auch eine fantastische Anfrage gehabt, wo jemand ganz explizit seinen Kaufentscheidungsprozess mit reingeschrieben hat.
Der hat gesagt, ich hab erst mal die LLMs gefragt, dann habe ich noch gegoogelt, dann habe ich mein Netzwerk gefragt und jedes Mal wurdet ihr genannt, dementsprechend, ja hier bin ich, ich würd gern mit euch arbeiten. Und ja, kann kannst Du das, Du hattest vorhin das schöne Buzzword skalieren mit reingeschmissen, kann man das skalieren? Nö. Nö. Leider nein.
Also ich würd gerne von diesen Anfang 10 pro Tag kriegen. Kriegen wir so aber nicht hin, Du musst halt eben diese ein, Du musst es halt dekonstruieren aus meinen. Also ich das heißt, Du nimmst diese einzelnen Elemente raus und sagst, okay, was ist jetzt für mich wichtig? Thema Content, wir machen als als Agentur wahnsinnig viel Content, viel Thought Leadership Content. Das heißt, da haben wir schon mal eine ganze Menge und jetzt müssen wir dafür sorgen, dass dieser Content dann halt auch bei den richtigen Leuten in die Sichtbarkeit kommt.
Da ist der Podcast 'n Vehikel, da ist LinkedIn 'n Vehikel, da ist E-Mail 'n Vehikel, Veranstaltungen hast Du angesprochen, da gehen wir viel hin. Also das heißt, wir haben dieses ganze Wissen, wir produzieren den Content und jetzt müssen wir halt eben in Sichtbarkeit damit kommen. Ja, das Spannende ist ja gerade, wenn Du wenn Du jetzt nicht 'n Unternehmen bist, was eine Marketingattacke über 20 Leuten hast, es schlägt dich ja manchmal, weil jeder der der Experte ist oder vermeintlich Experte ist für einen der vielen Kanäle, Touchpoints zu erzeugen, sagt natürlich, das ist Wichtigste. Also ich les zum Beispiel regelmäßig, jetzt gibt's 'n paar, die bei bei LinkedIn irgendwie relativ aggressiv mit mit Content und mit mit Anzeigen auch für mach deinen Youtube Kanal werben. Youtube natürlich wichtig, ne, ist ja eine, ist ist Youtube eigentlich immer noch die zweitgrößte Suchmaschine oder sind jetzt LMMs, LMMs?
Was ist es jetzt? Kann man das schon sagen? Ist es immer noch? Ich weiß es gerade gar nicht auswendig, aber ich würde sagen, also vielleicht ist Chat, also Google ist nach wie vor das Relevanteste, also der Tod auf Google war etwas verfrüht. Der Ausruf, ich weiß nicht, ob, ich glaub, Youtube ist nach wie vor größer als ChatGPT, würde ich jetzt sagen, beziehungsweise es ist natürlich auch, ist nach wie vor größer als ChatGPT, würde ich jetzt sagen, beziehungsweise das ist natürlich auch die Frage, Du musst ja bei LLMs die Search Äquivalenz nehmen.
Also wo habe ich früher gesucht nach Information, weil LLMs ja auch generative KI, das heißt, ich lasse auch viel erstellen. Das ist ja kein klassischer Search Use Case, nur da muss man halt eben so bisschen diese Nutzung differenzieren und das heißt generative KI müsste man halt eben dann raus klammern bei den und deswegen würde ich sagen, bei den Search Äquivalents ist wahrscheinlich Youtube größer als ChatGPT, aber falls das diese Information jetzt falsch ist, gerne mich mich da öffentlich auf LinkedIn zu beleidigen, dass ich keine Ahnung hab. Oh ja, das wird spannend. Da gucke ich gucke ich mal rein, wenn ich beleidigt. Nee, also es ist wirklich, das ist zum Beispiel eine Sache, es es ist der Klassiker, ne, die Kinder des Schuhs, das haben die schlechtesten Schuhe.
Ich hab 'n Youtube Kanal, ich hab jetzt gesehen, da sind schon fast 300 Videos drauf. Das sind alles meine Videos von Podcasts, das sind Mitschnitte von Webinaren und mittlerweile mache ich son bisschen, ja, 9 zu 16 'n Short vorm Content, weil er sich schnell bei mir im Büro produzieren lässt. Es ist einfach bei mir das Thema Zeit. Ich kann nicht alles bespielen, ich hab meinen Podcast, ich mach LinkedIn und dann ist Video halt Abfallprodukt. Aber es ist es ist spannend, weil jeder erzählt natürlich, dass sein Content Format und Kanal oder ne, sein Touchpoint Kanal der Wichtigste von allen ist.
Ich mein, ich hab schon öfters gehört, dass man sich lieber auf 1 konzentrieren sollte. Was würdest Du sagen, ist ist das Effektivste? Also was würdest Du sagen, ist aktuell, gerade auch mit Hinsicht auf Geo, das Effektivste, was man machen könnte, halt ja, seine seine seine Auffindbarkeit zu optimieren. Jetzt nur auf Geo bezogen oder generell? Gute Frage, gute Gegenfrage.
Ja, also allgemein vielleicht. Fangen wir mal allgemein an. Natürlich könnte ich jetzt mit der Phrase, es kommt drauf an antworten, weil natürlich ist die Frage, wo stehst Du, was hast Du an Inhalten, welche Inhalte fallen dir auch leicht, sie zu erstellen, was natürlich auch immer 'n ganz wichtiger Faktor ist. Wo sind deine Kunden unterwegs? Also welche welche Informationsquellen nutzen die bevorzugt und wo ist vielleicht weniger Wettbewerb?
Also das ist eine ganz Reihe an an Parametern, die man sich vielleicht so im Vorfeld noch mal anschauen sollte. Ich bin generell 'n extrem großer Freund von diesem Satz, so bau kein Haus auf gemietetem Land. Das heißt, such dir am besten auch mal eine Content Distributions- und eine Kundenkontakt, einen einen Kanal dafür, den Du selbst unst, also der dir gehört und da kommen wir ganz schnell zum Thema E-Mail. Nach wie vor, ich mach seit 25 Jahren, glaube ich, nee, nicht ganz, 2005 doch, da habe ich mit 21 Jahren mache ich E-Mail-Marketing. Nach wie vor unterschätzt, ist erstaunlich.
Noch öfter gestorben als SEO, der Kanal, also das ist verblüffend und das ist halt eben 1 der wenigen Kanäle, wo Du den direkten Kundenkontakt hast. Und den, wo Du auf Knopfdruck, wo Du nicht abhängig da bist von irgendwelchen Algorithmus Updates oder sonst was, sondern Du kannst halt denen sagen, ich mach, ich schicke jetzt eine Mail an meine 1000 Kunden raus. Also dementsprechend den Kanal bitte einfach mit ins Portfolio mit aufnehmen. Es macht Sinn, da rein zu investieren. Ansonsten die eigene Webseite sollte mehr sein als nur eine Visitenkarte in den meisten Fällen, sondern das sollte halt eben auch schon eine Anlaufstelle sein, wo Du deinen Expertenstatus halt eben auch entsprechend präsentierst und damit kommen wir dann halt eben auch zum Thema Geo und Sichtbarkeit.
Und daran, da hat sich auch jetzt nicht gravierend viel verändert. Die Grundlage ist, dass Du eine gute Webseite hast. Also das heißt, dass die technisch sauber aufgesetzt ist, dass sowohl Menschen die Inhalte verstehen und mögen, als auch Maschinen die Inhalte verstehen und mögen. Dann ist es eigentlich auch das erst mal egal, ob das ob die Maschine der klassische Google Crawler ist oder ob es 'n LLM ist. Im Fall von Google ist übrigens das Gleiche mittlerweile so.
Also da da braucht man nicht groß differenzieren. Das heißt, also natürlich gibt's da ganz viele Teilunterscheidungen, wie die auf diese Inhalte schauen et cetera, aber erst mal mach gute Inhalte und mach sie zugänglich. Daran hat sich jetzt nichts geändert und gute Inhalte müssen für Menschen gemacht sein in erster Linie, weil ist mal so die Frage, macht ihr Content für SEO oder Geo? Nee, wir machen einen Content für Menschen und der halt eben auch von den Systemen verstanden wird. So rum geht hier.
Weil Du willst ja nicht die Systeme überzeugen und dann willst ja die Menschen im Endeffekt überzeugen. Und das Ganze dann halt eben auf der Webseite zugänglich zu machen und da halt eben wirklich eine gute Anlaufstelle zu sein für die Themen, die dir wirklich wichtig sind und mach da Inhalte, die besser sind als die, die die KI machen könnte. Also das heißt mit eigener Perspektive drin, mit eigenen Erfahrungswerten mit drin. Also Dinge, die andere nicht machen könnten. Da kann man dann sich an verschiedenen Frameworks bedienen, gehe ich gleich noch mal dann vielleicht drauf ein Und dann so die eigene Webseite als Content Hub nehmen, von da aus arbeitest Du dann weiter.
Und beim Thema Geo, was wir im Moment halt eben sehr stark sehen, sind sind 2 Dinge, die Du machen solltest. Also erst mal Geo Tool einsetzen, zu sehen, bei den Proms, bei denen Du gefunden werden willst, wer wird da ausgespuckt? So, wir haben ein eigenes Tool entwickelt, weil wir mit den Tools am Markt und nicht happy waren, ucited Punkt a I, ucited schreibt man UCITEID Punkt a ep, kleiner Werbeblock hier, wo wir Link genannt. Ja. Pack ich in die Dinge jetzt rein, in den Text rein.
Ja wunderbar. Nee, es geht einfach darum, dass Du verstehst, wen zitieren die LLMs bei Prompts, bei denen Du gefunden werden willst. Und dann kannst Du auch analysieren, auf wen greifen die LLMs, auf welche Artikel greifen die zurück und wir sehen halt eben, dass da große Fachportale, Branchenportale entsprechend relevant sind. So im Industriebereich ist das sowas wie 'n WLW Punkt d. Also hier, wer liefert was?
Wenn Du da nicht auftauchst, dann wird das LLM dich nicht zitieren. Also erst mal Verständnis dafür gewinnen, wer ist eigentlich relevant, wo auf welcher Seite muss ich auftauchen? Und 2. Sind auch viel Fach Portale. Das heißt, wir haben dann irgendwelche Industrie Branchenportale, wo wo Zitate hergeholt werden und dann ist dein nächster Job erstens in diese Listings reinzugehen.
Da muss man manchmal Geld in die Hand nehmen für. Ich hab das mal jetzt irgendwann als moderne Wegelagerei bezeichnet, also die nehmen einfach Wegezoll dafür, dass Du dann in die LLMs kommst. Rentiert sich vielleicht dann an der einen oder anderen Stelle, sollte gemessen werden, ob darüber was passiert und halt eben PR Arbeit in die Branchen, in die Fachportale rein, aber da auch wieder deine eigene Website als Content Hub. Also überleg, wofür Du stehen willst, mach deine Content Strategie und guck dann, dass Du mit den Themen dann auch in diese Fachportale mit reinkommst, weil wir sehen, das funktioniert. Das kann auch dazu übergehen, dass Du sagst, okay, ich buche Advertorials, also das heißt, ich kaufe mir die Sichtbarkeit auf den Seiten.
Wenn Du das machst, sollte auch da wieder das Thema Monitoring natürlich eine 1 Relevanz spielen. Das heißt, wenn Du da Geld in die Hand nimmst, guck, dass Du da halt eben dann auch das Ganze monitorst und dann eben auch guckst, kommt dabei was rum. So, also kriegst Du darüber dann Sichtbarkeit in dem Portal. So, damit haben wir dann das Thema, haben wir jetzt gerade so deine komplexe Fragestellung betrachtet. Also zum einen, welche Kanäle solltest Du bespielen?
Also da bin ich nach wie vor ein großer Fan von E-Mail und der eigenen Webseite. Und Geothema, Basis ist die Content Strategie, wofür willst Du stehen, worüber willst Du sprechen, wofür willst Du Thought Leader sein und dann halt eben auf der eigenen Webseite gute Inhalte machen, die Webseite nach SEO Kriterien halt auch entsprechend aufbauen und dann externe Signale mit reinholen über Fachportale, über diese Branchenlistings et cetera, damit Du dann als relevante Quelle angesehen wirst. Mhm. Ja, also insofern spannend, weil in in gewisser Weise bediene ich zumindest einige von diesen Kanälen, außer jetzt Fachportale und Ähnliches. Also das finde ich's bei meinem Thema zumindest sehr schwierig.
Mein Thema ist ja sowieso, ich sag mal, finde mal irgendwie 'n Suchbegriff, wie man danach sucht. Also ich hatte letztens eine SEO Optimierung der Webseite und ich sag mal, die Keywords, die auf das, was ich machen, zutreffen, die haben fast kein Suchvolumen, weil so direkt nach meinem auf und nach meinem Angebot sucht keiner. Also das ist halt immer peripherer, ne, wie wie riechst ich mir 'n Webinar ein und so ähnliche Dinge. Eine Frage fiel mir eben noch ein, weil das ist, ich hab ich hab 'n Newsletter, all die meinen Podcast hören oder einige davon wissen auch, jeden Dienstag geht mein Newsletter raus mit Kurzinfo zum zum aktuellen Podcast. Das ist jetzt auch nicht grad, also ich sag mal, 'n 'n 'n Wettbewerb im Schreiben werde ich damit nicht gewinnen, das ist wirklich nur nur kurze Info.
Ich frag mich immer, es ist für mich halt 'n großer Aufwand noch 'n zusätzlichen, ich hatte überlegt nur alle 2 wöchentlichen Newsletter zu machen, wirklich mit Fachinhalten und und Mehrwert. Nur habe ich jetzt nicht die Riesenliste, deshalb frage ich mich immer, ob sich das lohnt und vor allen Dingen eine Frage, die sich mir stellt, gerade auch bei meiner Zielgruppe, das ist Deutscher Mittelstand, ne. Früher, so als Coronazeit anfing, war meine Hauptzielgruppe Einzelunternehmer, Trainer, Coaches, Berater, als diese ganze Digitalisierungswelle losging. Da fand ich's ziemlich einfach im Verhältnis zu heute, Leute in die Verteilerlisten reinzukriegen über 'n kleinen kostenlosen Videokurs über das klassische Whitepaper und Ähnliches. Im Mittelstand habe ich das Gefühl, das funktioniert da so nicht.
Was hast Du da für Ideen, weil grade B2B ist es ja eine Situation, die viele haben oder was für Empfehlungen hättest Du da jemanden davon zu überzeugen, sich in deiner Newsletterliste einzutragen? Die Grundfrage, die Du ja dann klären musst, ist, hast Du eine Daseinsberechtigung in deren Posteingang? Fangen wir jetzt damit mal an. Das heißt, lieferst Du denen jede Woche alle 14 Tage, welche Interaktionsfrequenz auch immer, lieferst Du inhaltlichen Mehrwert, dass die sagen, ah, ist super, dass der Florian mir schreibt, das find ich spannend. So, wenn wenn Du da diese Antwort nicht mit ja beantworten kannst, dann brauchst Du nicht weiter über den Newsletter nachdenken, aber grundsätzlich soll haben alle Menschen, mit denen Du ja zu tun hast, durchaus auch Herausforderungen und Du bist ja hoffentlich auch Teil der Lösung derer derer und dementsprechend, wenn Du da diesen Inhalte hast.
Ja, dann kannst dann kannst Du darüber diese Daseinsberechtigung und Posteingang schaffen, weil damit sollte das ja irgendwie anfangen. Und da haben wir dann 2 Möglichkeiten an Frameworks oder 2 Frameworks, die ich gerne einsetze, was so erst mal diese inhaltliche Ausrichtung angeht. Und das ist, ich hab das vor über 20 Jahren auch kennengelernt, Nutzen, Nähe, News, die 3 N. Also das heißt Nutzen, Mehrwert liefern für die Lösung von deren Probleme und Herausforderungen im Alltag. Also liefer Mehrwert.
Nähe, mach es auf eine persönliche Art und Weise, dass man nicht sieht, das hat 'n LLM jetzt gerade irgendwie generiert, sondern Du erzählst aus 'ner eigenen Kundengeschichte, aus 'ner eigenen Perspektive, mit 'ner eigenen Meinung diese Dinge. Und News mache es halt eben aktuell. Also bei uns in der Branche haben wir jetzt den Riesenvorteil, ich schreibe auch wöchentlichen Newsletter und ich muss sehr, sehr viel rausnehmen an Themen, die mir irgendwie, mit denen unsere Branche geflutet wird, dank KI. Ist in anderen Themen vielleicht nicht ganz so krass, aber auch da kann man ja halt den News im Sinne von neue Features, neue Möglichkeiten et cetera. Also das sind so diese 3 Endsorten, von denen sollten mindestens mal 2, also Nutzen und Nähe finde ich immer, ist entscheidend, News bisschen branchenabhängig.
Aber damit hast Du immer eine Daseinsberechtigung im Posteingang. Und wenn Du diese diese inhaltliche Qualität auch hast, dann hast Du eine gute Grundlage auch Leute Leute da reinzuholen. Wenn Du sagst, nutzen, nee, News klingt irgendwie nicht cool genug, dann würde ich noch TEC nehmen, Tech, Teach, Entertain Challenge. Teach, auch wieder Mehrwert bringen den Menschen was bei, entertain, mach's unterhaltsam, auch da wieder son bisschen meine Nähe. Also mach's einfach so, dass es Spaß macht, das zu konsumieren und Challenge.
Auch da so in diese Richtung, stell auch Dinge infrage, liefer vielleicht mal eine Perspektive, die neu ist. Also mach es irgendwo auch spannender, deine Inhalte zu konsumieren. So 1 von diesen Frameworks einfach nehmen und dafür sorgen, dass Du gute Inhalte hast und da kann dir dann auch gerne bei helfen bei der Generierung oder bei der Erstellung der Inhalte, aber sorg immer dafür, dass deine Perspektive, deine Note da drin ist. Ganz wichtig. Mhm.
Und wenn Du das hast, dann kannst Du ja flankierenden Content drumherum machen in Form von Webinaren, in Form von Checklisten. E-Books ist son Thema, da glaube ich nicht mehr so richtig dran. Also die funktionieren nach wie vor noch, aber ich glaube irgendwie, sie werden, werden wir son schleichenden, abfallenden Prozess haben, weil ich mir bei 98 Prozent der E-Books, die mir auf LinkedIn angeboten werden. Ich guck mir manche davon an, würde ich sagen, das kann ich mir in 10 Minuten selber zusammen prompten und hab es auch für meinen Use Case viel besser zugeschnitten, das was da drin steht. Aber auch da, wenn Du E-Book hast, wo mega gute Informationen von dir selber, eigene Perspektiven wie da drin sind, eigene Erfahrungswerte, dann hat das wieder eine Daseinsberechtigung, aber Du musst halt eben auch da wieder für die Aktualität sorgen.
Also Webinare, E-Books, Vorträge nutze ich extrem viel, Checklisten, Leute erst mal in Kontakt mit uns zu kriegen und dann, wenn Du zum Beispiel im Webinar da warst, kriegst Du dann noch 2, 3 Follow-up Mails mit weiterführenden Infos zu den Webinaren. Nicht hallo, wir sind auch Firefox bei uns, wir sind sehr gut, sondern weiterführende Infos und danach landen die dann im wöchentlichen Newsletter. Und wenn Sie den wöchentlichen nicht wollen, dann dürfen Sie auch switchen auf 'n monatlichen Newsletter. So. Es ist es so, dass ich da Tausende neue Leser pro Monat gewinne?
Nö, aber es ist 'n kontinuierlicher Strom an neuen Menschen, die reinkommt und 'n paar Fäden auch wieder raus. Mhm. Ja, wahrscheinlich auch wirklich. Also ich hab das kürzlich mit unserer Webdesigner noch mal besprochen, weil wir jetzt auch grad 'n im im Herbst 'n kleinen Relaunch, also nicht komplett über einige Sachen erinnern werden. Da fiel mir auf, ich hab mal nicht mal irgendwie präsent, 'n Button Newsletter abonnieren, Du musst ganz nach unten gehen.
Da meinte er auch Kardinalfehler, es gibt wahrscheinlich wirklich Leute, die die das abonnieren wollen. Unterschied vielleicht mal zur Erklärung, E-Book und Checkliste, also E-Books, klassische Whitepaper gebe ich dir recht bis jetzt. Ich hab in den letzten Jahren Unmengen an Whitepapern zu Themen, wo ich mich reingearbeitet hab, als ich das ganze Thema Onlinemarketing mal versucht habe im Ansatz zu verstehen. Vor 6 Jahren habe ich mir auch einige Sachen runtergeladen. Ich würde sagen, 99.9 Prozent, wie Du schon sagtest, konnte man auch schon damals wegschmeißen, weil auf 20 Seiten war eine halbe Seite wirklich sinnvoller Content, der Rest war bla bla und kauft bei uns und sonst was.
Finde ich immer sehr erschreckend, würde ich so nicht machen, aber ich glaube, die Menschen sind heutzutage ganz schön abgeschreckt von dem, was sie erlebt haben und werden so was wahrscheinlich nicht mehr runterladen. Und Checkliste, was meinst Du, welche Länge, welchen Umfang sollte man da, ja, einhalten? Ein bis 2 Seiten maximal. Machst Du ja auch wirklich schlicht, dass die Leute damit arbeiten wollen. Wir haben zum Teil Excel Vorlagen, weil so der deutsche Mittelstand liebt Excel und wenn Du das als Excel Vorlage machst, finden die Leute cool.
Also mach's mach's wirklich simpel. Was ich grade noch total vergessen habe, Studien. Also ich krieg jede Woche im Moment, glaube ich, 10 Studien in Posteingangs und irgendwas mit Thema KI Nutzung und Geo, aber manche davon sind wirklich gut, manche haben den Namen Studien nicht verdient, weil einfach nur bisschen Sachen zusammengeklöppelt werden. Aber wenn Du gute Studien machst, am besten auch wirklich wissenschaftlich fundiert, vielleicht mit 'ner Hochschule zusammen oder irgendwie in 'nem wirklich renommiert Marktforschungsinstitut, dann hast Du da eine gute Grundlage, dass also Studien interessieren die Leute, weil's halt eben auch oft intern halt eben eine gute Argumentationsbasis ist und Du hast eine gute PR Grundlage. Das heißt, Du kannst mit 'ner Studie wieder PR machen, kannst darüber Sichtbarkeit kriegen in LLMs.
Du bist hast das Thema Thore Leadership, Du kannst auf LinkedIn ausspielen und Du kannst zu der Studie dann auch noch 'n Webinar machen. Also das ist auch 'n wahnsinnig guter Leadmagnet, wie man's ja so gerne dann sagt, weil Du ihn halt eben sehr vielfältig einsetzen kannst. Also Studien finde ich deutlich spannender als E-Books perspektivisch. Nach wie vor funktionieren E-Books gut, wenn Du sie gut machst, aber die wenigsten sind gut gemacht und deswegen ist da das Vertrauen von relevanten Zielgruppen in die Qualität von E-Books geschrumpft, was ich wirklich leider sehr gut nachvollziehen kann. Mhm.
Ich hab bei Webinaren, ich hab das ja auch bis vor 2 Jahren sehr, sehr häufig gemacht, damals schon das Gefühl gehabt, auch da lässt die Bereitschaft, sich irgendwo zu registrieren nach. Wahrscheinlich auch da, weil halt einfach viele Webinare, also ich mein, klar, dass Du im Webinar nicht den Inhalt, den Du als Lösungsansatz brauchst, komplett bekommst. Uns ist allen klar, dass es da eher darum geht zu überzeugen, vielleicht eine Änderung der Denkweise oder optimal für eine Änderung der Denkweise hinzukriegen. Aber auch da, ich war selber bei so vielen Webinaren, die einfach gar nichts gebracht haben, außer dass sie eine reine Selbstbeweihräucherung waren. Vielleicht liegt's daran oder dass die Leute einfach vorsichtiger geworden sind mit ihren E-Mail-Adressen.
Aber ich hab trotzdem immer wieder, Webinare sind relevant, auch gerade für Unternehmen, auch gerade im Mittelstand, weil da ist im Gegensatz zu denen, die wie wir im online, ja, im Onlinebereich seit Jahren tätig sind, im deutschen Mittelstand ist das alles noch relativ neu oder wie siehst Du das? Ja, neu ist es für die nicht, da widerspreche ich und ich widerspreche auch bei dem Punkt, dass wir 'n abnehmendes Interesse sehen, gar nicht. Also, wir wir sehen nicht, dass es durch die Decke geht, aber wir machen bei Morphia halt eben auch ein bis alle 2 Monate Webinare. Wir sehen nach wie vor solide Anmeldezahlen, die verdoppeln sich jetzt nicht. Ich weiß auch von Partnern von uns, dass die zum Teil wirklich mehrere 100 bis auch über 1000 Leute dabei haben, je nachdem, wenn Du 'n spannendes Thema hast, wenn das Webinar schon danach klingt, dass der Florian erzählt jetzt mal über das, was der Florian gerne verkaufen will.
Ja, natürlich meldet sich da kaum 1 für an, aber wenn Du spannende Themen hast, auch wieder nutzen, Nähe News, hast Du aktuelle Themen, neue Rechtsprechung et cetera, so dann kannst Du da auch die Leute für interessieren. Und wenn Du das ganze Thema auch irgendwie sexy verpackst, das heißt, Du hast 'n spannenden Titel, Du hast eine spannende Beschreibung und sagst den Leuten vorher, was sie davon haben, dass sie daran teilnehmen. Also sag nicht, was in 'nem Webinar besprochen wird, sondern was sie davon haben, wenn sie daran teilnehmen. Und wenn Du das dann auch noch sinnvoll bewirbst, dann kriegst Du die Webinare auch gut gefüllt. Das heißt, nutz auch ruhig externe Quellen für die Bewerbung.
Nicht immer nur, ich nehme meinen Newsletter Verteiler und da bewerbe ich mein Webinar ja, dann schwimmst Du im eigenen Saft. Das kann Ja. Das ist für uns eine super Quelle, weil's halt eben 'n guter Touchpoint ist, aber nutz LinkedIn, nutz vielleicht externe Newsletter. Das kam plötzlich 'n Moment, es dauert noch 'n Moment. Ist unterwegs.
Ich ich setz Mark, ey schnell das raus. Alles gut. Mal son Scheiß Reizwusten, der dann auch ganz plötzlich kommt, einfach son Kratzen und ich vermute deswegen irgendwie was Allergisches, weil ich bin ansonsten, habe ich keine Erkältungssymptome, nur den Kack. So, ich weiß auch, ich setze gleich einfach wieder an der Stelle neu an. Alles gut.
So, weiter geht's. Jawoll. Nutz auch externe Quellen, neue Leute in dein Webinar zu kriegen. Also schalte zum Beispiel Anzeigen in anderen Newslettern. Was wir im b-two-b-Bereich auch sehen, ist, dass mit b-two-b-Cop Influencern gearbeitet wird.
Das heißt, ich beauftrage andere Menschen, die eine gute Reichweite haben bei LinkedIn, dass die doch mal 'n Post dazu machen und den halt eben auch noch sponsoren. Wir nutzen auch viel selber Thought Leader Ads bei LinkedIn. Das heißt, ich mache 'n Post dazu, den verlängern wir dann. Also diese Sachen funktionieren, neue Leute reinzukriegen, damit Du halt eben, dass das nicht irgendwie so dein dein Webinar, deine Webinar Teilnehmer, dass das so inzestous ist, sondern dass Du da halt eben auch frisches Futter dann mit rein bekommst. Da da musst Du halt eben drüber nachdenken, wie wie kriegst Du neue Leute denn dafür?
Basis dafür ist aber auch da, das Webinar muss interessant klingen, Du musst 'n echten Mehrwert haben, die Leute müssen Vertrauen da rein haben, dass sie nichts verkauft kriegen, sondern dass sie wirklich was dabei lernen und dann funktioniert das Ganze. Mhm. Ja, meine Erfahrung, also es ist wahrscheinlich eine ganze andere Zielgruppe und ich hab in der Coronazeit sehr viel auf Trainer, Coaches, Berater damals mein Angebot ausgerichtet und da hat man schon sehr stark gemerkt, dass er das nachgelassen hat. Aber wie gesagt, das ist auch eine sehr spezielle Szene beziehungsweise es sind auch alles viele Menschen, die schon vor Corona mit dem Thema zu tun hatten. Mit neuem Mittelstand meine ich eher, dass das zumindest bei den Kontakten, die ich hab, so in oder beziehungsweise auch nach der Coronazeit so richtig angefangen hat, dass man gemerkt hat, huch, wir können doch jetzt Webinare machen.
Das Interessante ist auch, ich sehe es ja auch bei unseren Kunden, die meisten haben als Haupt Use Case, mit dem sie zu uns kommen, haben sie Webinare erst mal. Webinare, interne Kommunikation, ne, also wie wie erreichen wir unsere Mitarbeiter und Mitarbeiter überhaupt noch? Da ist Video halt 'n gutes Medium. Und witzigerweise, die meisten machen Webinare für ihre Kunden, also gar nicht mal zur Neukundengewinnung. Also das machen sie, das möchten sie natürlich auch nutzen, tun sie auch, aber der 1.
Use Case ist bei fast allen, dass sie halt ihre Bestandskunden über Neuerungen, neue Produkte, neue Angebote und so informieren. Also inzestös scheint auch zu funktionieren, sonst würden sie es nicht machen, aber ich gebe dir recht zur Neukundengewinnung, klar. Das bringt nicht so viel, wenn man nur in 'ner eigenen E-Mail-Liste rum rumfuhrwerkt. Ja, was natürlich dann auch wieder bei ist bei mir von der Perspektive, dadurch, dass die meisten Unternehmen auf uns zukommen, nicht mit ihren Bestandskunden zu sprechen, sondern eher das Thema Neukunden. Daher haben wir da eher den Touchpoint.
Ich geborene dir aber vollkommen recht, also Webinare für Bestandskunden. Wir machen halt eben auch für unsere More Feier Kunden haben wir auch eigene Webinar Seminar rein. Das sind dann immer 'n bisschen länger. Das sind dann eher 90 bis 120 Minuten, wo wir tiefer in Themen reingehen, weil die natürlich auch gerne zu Onlinemarketing Themen lernen. Webinare sonst sind eher 35, 40 Minuten, wo wir dann bisschen oberflächlicher die die Themen einfach erklären und dann machen wir für Kunden kostenlos Veranstaltungen, wo wir tiefer reingehen, so Digital Camp Fir Session nennen wir das.
Also wir sitzen am Lagerfeuer und sprechen über Geo zum Beispiel und da sehen wir auch, das ist 'n super wertvolles Vehikel, einfach Vertrauen und Bindung zu schaffen. Also insofern, ja, Du uns Webinare sowohl für die Neukundenakquise als auch für deine Bestandskunden, weil die Bestandskunden werden meistens, fallen viel häufiger hinten runter, als man eigentlich sich sich vorstellen kann, ja. Mhm. Jetzt sind wir ja beim Thema Video endlich angelangt, wobei alles aber natürlich auch wichtig ist, aber mich interessiert natürlich deine aktuelle Sichtweise auf das Thema. Ich kann von mir aus sagen, wobei ich würd's nicht als Trend bezeichnen, ja, es ist schwierig für mich zu greifen.
Ich bin ja auch nur, sage ich mal, 'n kleines Licht, was son bisschen da in der im deutschen Mittelstand rumtont. Ich erlebe 'n starken Anstieg an Nachfragen bei uns, ne. Also ich hab zum ersten Mal, ich bin jetzt seit, Jahren selbstständig. Nächstes Jahr sind's 25. Nee, Quatsch, dieses Jahr am Herbst sind's 25.
Blödsinn, aber egal. Ich hatte noch nie son starken August wie dieses Jahr. Also es war echt brutal. Ich bin komplett ausgebucht. Wir haben 4 Studioprojekte diesen Monat.
Das ist echt Wahnsinn. Das ist eine Entwicklung, die ich jetzt seit einem Jahr feststelle und es reißt auch nicht ab. Man kann natürlich sagen, okay, das ist die Vorarbeit der letzten Jahre, das ist das eine, aber zum anderen kommen immer mehr Unternehmen, die sagen, okay, wir haben jetzt son bisschen uns mit dem Thema beschäftigt, haben da Coronazeit Webinare gemacht. Hier und da haben wir auch Youtube Videos oder vor allen Dingen Social Media ist 'n Thema, aber wir kriegen mit, dass wir von Kundenseite immer mehr, ja, auch die Rückmeldung bekommen, macht mehr in der Richtung. Es ist natürlich auch eine demografische Entwicklung.
Darüber erzähle ich dann meistens in meinen Vorträgen und plane auch dazu, 'n Webinar zu machen, nämlich dass da gerade bei der Generation Z der berühmten und viel Gescholtenen einfach 'n brutaler Umschwung, was die Informationsverhalten betrifft, stattgefunden hat und ganz stark Richtung Video geht und die Generation hat halt immer mehr jetzt mehr Entscheidungen und zu sagen aufm Arbeitsmarkt. Aber wie wie ist deine Erfahrung? Hat sich da in den letzten 2 Jahren 'n deutlicher Shift auch für dich ja bemerkbar gemacht oder würdest Du sagen, es ist 'n wichtiger Touchpoint, Youtube, Social Media Videos und Webinare oder merkst Du, dass Unternehmen auch mehr in der Richtung machen? Ich überleg grad, wann war wahrscheinlich das 1. Mal Videomarketing in den Marketingtrendlisten aufgetaucht?
Das ist wahrscheinlich schon 10, 15 Jahre her, dass dann Videomarketing als der neue Trend kam und wie wie das so oft ist bei Marketingtrends, sie dauern viel, viel länger, bis sie dann wirklich auch in den Unternehmen auf eine hohe Durchdringung dann stoßen. Und wir haben bei Video, ich sehe nicht 'n krassen Shift, sondern ich sehe einfach 'n kontinuierlich ansteigenden Prozess und wir sind da jetzt einfach in 1 Größenordnung angekommen, dass eigentlich jedes Unternehmen, glaube ich jetzt oder die relevant in Marketing investieren und sich mit Marketing beschäftigen wissen, dass Bewegtbild, sprich Video, einfach eine Contentform ist, an der Du nicht mehr vorbeikommst. Und das ist nicht 'n krasser Shift, sondern eher 'n iterativer Prozess, würde ich jetzt sagen und die Relevanz ist einfach nicht mehr wegzudenken, dass jetzt Content auch nicht mehr in Formaten, im Format Silos gedacht wird, sondern wenn ich halt eben relevant zum Thema Videokommunikation sein will oder relevant zum Thema SEO oder Geo, dann ist halt einfach nur Blogartikel schreiben, das Thema ist durch, sondern mach den Blogartikel, mach dann LinkedIn Content, mach Videos dazu, mach 'n Podcast dazu, mach Infografiken dazu. Es ist einfach ein weiteres Format in deinem Content Werkzeugkoffer und wir sehen definitiv auch 'n gestiegenes Interesse da dran.
Wir sehen höhere Investitionsbereitschaft, nicht höhere Summen, sondern erst mal, dass überhaupt gesagt wird, wir wollen was mit Video machen. Wir sehen die technischen Hürden sind natürlich zurückgegangen, KI hilft bei der ganzen Produktion, Postproduktion. Wir sehen auch 'n Verständnis dafür, dass Video nicht High End sein muss, sondern das Video halt eben auch eine 1 Hochkantformat, TikTok tauglich, Kurzformat, so, also wir sehen einfach da, dass dieses Verständnis eine viel höhere Durchdringung hat und dementsprechend dann halt eben auch 'n größeres Interesse und auch eine größere Investitionsbereitschaft da ist. Ist. Also mein mein Eindruck ist nicht, dass die Videobudgets durch die Decke gehen, sondern dass erst mal überhaupt Videobudgets da sind.
Mhm. Ja, also ich krieg halt immer mehr mit, dass halt besonders das das Thema Videocast von den meistens, von den meisten Leuten ja auch als Podcast bezeichnet, aber ist ja 2 Fliegen an der Klappe, dass das unheimlich zunimmt. Also das ist echt krass. Also bei jeder Anfrage ist eigentlich das Thema, Webinare ist ganz vorne als Videoformat, dann natürlich Schulung intern, hat man natürlich auch jetzt durch Corona natürlich 'n wahnsinnigen Boost erlebt. Ich hab das ja schon vorher jahrelang gemacht und jetzt halt total krass, wie zeige ich mich als Unternehmen, wie informier ich teilweise ja tagesaktuell, da ist 'n Videocast super.
Und ich geborene dir recht, die Budgets werden nicht größer, aber was ich halt feststelle, ist, die Budgets verschieben sich. Also das Hauptargument bei den Unternehmen, mit denen ich zu tun habe, ist, wir haben festgestellt, dass wir so viel Video machen möchten, aber auch müssen, dass es schlicht unmöglich ist und auch völlig unrentabel, das ausschließlich über eine externe Dienstleistung oder auch ausschließlich über 'n internes Team zu machen, ne. Also das das das ist son bisschen fragmentierter. Früher war das doch ziemlich klar, man hat für viele Dinge einen externen Dienstleister oder man hat 'n internes Team aufgebaut, aber Du kannst ja jetzt nicht für jedes Webinar dann hingehen, Konferenzraum umbauen von deinem Videoteam zu 'nem Webinarstudio und ähnliche Dinge. Also ich ich ich gehe da mit dir einher, dass nicht unbedingt mehr Geld dafür da ist, aber die Investition sich verschiebt, einfach eine höhere Quantität hinzubekommen, weil dieses dieses Thema High End Qualität, auch das ist in den Köpfen so drin.
Also mein mein Lieblingsthema, da Leute mal drauf zu stoßen, ist ja der Imagefilm, den's ja immer noch gibt, der ist auch nicht totzukriegen, wobei es da auch gute gibt. Ich will ja gar nicht sagen, dass die alle Schrott sind, aber es ist echt zum Piepen. Ich bin ja wirklich so in vielen so klassischen mittelständischen Unternehmen und auf den Events, wir waren ja selber Tag der Industriekommunikation und so und dann sprichst Du mit den Leuten und dann frage ich immer 'n Imagefilme und dann grinsen die schon, weil sie dann schon sagen, ja, haben wir, ne, aber hier nutzt wird er ja gar nicht und so, ne. Also das sind so Themen, ja, also da da hat man sie auf High End gelegt und Qualität, aber das bringt mir ja nichts, weil, Du hast ja eben schon so viele Kanäle und Touchpoints genannt. Wenn ich da noch noch Video viel machen will, dann komme ich ja gar nicht hinterher.
Mhm. Ja. Bei uns geht's auch sehr stark in die Richtung Enablement von Kunden. Also das heißt, wir machen jetzt nicht die komplette Videoproduktion von Kunden für Social Media. Wir hatten jetzt, als ich Montag im Büro war, war da auch kompletter Drehtag mit 'nem Kunden, wo wir ganz viele Sachen mit denen zusammen gemacht haben, der die dann für die nächsten Monate ist.
Was wir viel mit Kunden auch machen, sind Content Days für Social Media, dass wir so da zum Beispiel der ganzen Corporate Influencer, deren Außendienstler zusammenholen, das machen wir in der Bauindustrie zum Beispiel, wo viel halt eben wirklich im Außendienst ist und produzieren mit denen ein, 2 Tage lang Content und enablen die und zeigen denen, hey, wie kannst Du mit 'ner Handykamera, mit welchem Tool kannst Du das schneiden und so weiter. Also wir enablen die, dass die das selber machen können, weil wir können da nicht jeden Tag mit denen auf die Baustelle rausfahren, sondern die müssen selber in diese Ja. Lage versetzt werden und dieses Enablement, das ist halt auch diese Investition und wir machen dann helfen die bei der Qualitätskontrolle und wir gucken machen da halt eben einfach dann die diese laufende Unterstützung oder wie ihr bei uns, ihr habt das Webinarstudio eingerichtet, sodass ja auch dieses Thema Enablement und wir nutzen dieses Studio, da einfach den Podcast aufzunehmen, Webinare aufzunehmen, kurze Videos auch aufzunehmen. Wir haben auch Kunden, die jetzt dann kommen, sagen können wir unseren Podcast bei euch im Studio aufnehmen, auch in Ordnung. Okay.
Ja, das ist für uns kein Geschäftsmodell, sondern einfach, wo ja das Ding steht, da nutzt es bitte. Das ist eine Sache. Es geht halt eben darum, eine technische, aber auch so eine 1 mentale Infrastruktur zu schaffen, wie können wir mit Video schneller vorwärtskommen in 'ner guten Qualität und darum geht es jetzt aktuell. Das ist so mein Eindruck, es geht nicht High End, sondern es geht darum, auch diese Hürde im Kopf abzubauen, zu sagen, wir wir wir machen jetzt einfach Videokommunikation und ja, wir gucken wahrscheinlich in 3 Jahren auf diese Videos und denken und so, scheiße, aber lieber jetzt damit losrennen, als dann da jetzt irgendwie noch länger zu warten. Mhm.
Ja, Du hast eben einen schönen Begriff genannt, durchdringen. Also das Durchdringen des Alltags mit mit selbstgemachten Videos, das ist ja, was was ich auch immer wieder sage. Und es lustig ist halt, dadurch, dass das Thema ja neu ist, kommt's bei vielen gar nicht so an, weil die Erfahrungswerte fehlen. Umso spannender ist es, wenn ich mit Kunden spreche, so nach 'n paar Monaten mit ihren eigenen Erfahrungen, dann dann sagen sie, jetzt verstehe ich, was Du damals gemeint hast zu sagen. Wir flankieren mit selbst gemachtem Video unseren Kommunikationsalltag oder oder wir ersetzen Prozesse.
Also 'n schönes Beispiel, was ich mich immer an Kopf hasse, aber das ist der Alltag in vielen Unternehmen. Man schickt 'n Angebot raus, im Buying Center sitzen 10 Leute, vorher waren vielleicht nur 6 oder 7, wenn ja dann häufig immer mehr und Du hast dann 5, 6 Schleifen, die Du drehen musst als Verkäuferinnen und Verkäufer, weil Du jetzt den neu dazugekommenen oder den, die bei den ganzen Absprachen nicht dabei waren, das Angebot erklären musst, ne. Und Du glaubst gar nicht, also das ist so das das Format, was bei den Leuten am meisten einschlägt, wenn ich ihnen sage, ja, mach doch 'n Video und dann muss das so und so aufbauen. Du musst das so und so bereitstellen, eben damit sie nicht sofort das Angebot sich angucken können, sondern sich das Video anschauen müssen und dann also ist echt jedes Mal, ich könnt mich beömmeln, die die die fallen völlig vom Glauben ab, aber das ist halt noch nicht in den Köpfen drin, dass so was genutzt werden kann. Und wenn sie's dann umgesetzt haben, dann kriege ich mir die Rückmeldung und das ist der Hammer.
Ich hab jetzt nur noch eine Schleife, die ich drehen muss, noch die letzten Fragen zu klären, ne. Und das ist dieses, was glaube ich, bei vielen noch fehlt. Was heißt das, wir machen unser unseren Video Content selber? Genauso mit mit Videocast, bei den meistens halt erst son Riesenberg, den sie vorm Kopf haben, aber dann müssen wir das doch, den Text doch transkribieren und dann müssen wir 'n Podcast und und und. Aber ich find grad, Videocast ist das geilste Format, weil Du kannst alles draus machen.
Du kannst Du kannst den Text für 'n Newsletter nutzen, den Du transkribiert hast. Du kannst die Audiospur für 'n Podcast nutzen. Du kannst den Text fürn Blogartikel als Basis nehmen. Du kannst dir ja auch von KI helfen lassen und gehst halt noch mal drüber. Das Beste finde ich es wirklich, 'n Videocast zu machen und die anderen Formate da rauszuziehen oder gibt's irgendwas, was dagegen spricht aus marketingtechnischer Sicht?
Nö, so erlaubt ist, was funktioniert und da auch wieder Pareto Prinzip. Also wie viel, ne, mit meistens, Du machst einen, das hört ja auch von so dieses Thema Content hab, Du hast einen Content Piece oder ein 1 Thema und guck einfach, wie Du das halt eben ausgespielt bekommst. Die die Wahrscheinlichkeit, dass Leute alle deine Content Pieces konsumieren zu einem Thema und dann sagen ja, Du sagst ja immer immer das Gleiche, die Wahrscheinlichkeit ist gering, so wie ich auch nicht jeden Vortrag 100 Prozent neu mache, sondern auch immer wieder Elemente mit drin habe, weil ich einfach auch, Du Du erreichst auch unterschiedliche Menschen damit in unterschiedlichen Setting und Wiederholungen ist ja auch wichtig. Also insofern spricht überhaupt nichts dagegen. Und noch ein Punkt zu dem, was Du davor gesagt hattest, nämlich dieses im im Vertrieb das auch zu nutzen, einfach Leute dann so die Zusammenfassung, wo stehen wir jetzt gerade zum Beispiel als Video, wenn neue Leute da mit zukommen.
Ja, ich hatte davon nutzen Nähe News. Du hast eine persönliche Ebene mit drin. Also Briefings müssen alle genug lesen, aber wenn der Florian selber erklärt, so, hey, wir haben besprochen, das sind übrigens die folgenden Vorteile, wenn ihr jetzt das Studio hier so einrichtet, ihr könnt das und das und das damit machen. Ich hab hier übrigens mal 3 Beispiele noch mit eingeblendet in das Video. Da erinnert sich doch 1 'n Pamphlet, wo drinsteht, wofür Pflicht- und Lastenheft fürn Videostudio, das liest kein Schwein.
So dementsprechend da bring eine persönliche Note mit rein und schaff eine Nähe, schaff eine Verbindung, schaff Emotionen, ja, mach's einfach. Ja, also ich kann's nur bestätigen. Ich hab Kunden, Du kennst kennst sie auch, DQS, die Johanna, die ist ja damals über 'n Podcast von uns beiden auf uns zugekommen und die hat mir irgendwann im Rahmen unserer Kommunikation, den haben wir auch im Studio eingerichtet und ich hatte ja auch 'n Podcast mit ihr übrigens, hat sie mir gesagt, Florian, ich freu mich immer, wenn von dir 'n 'n Video kommt und kein keine E-Mail, weil ich krieg so viele E-Mails unseres Videos ist immer so schön, so die kurzen Videobotschaften anzugucken, weil lesen muss ich ja genug den ganzen Tag und das habe ich schon oft auch von anderen gehört. Es ist halt ganz viel Scheu dabei, sich vor der Kamera zu zeigen, logisch, ne, und natürlich auch der Perfektionsanspruch, das ist 1 der größte Killer, aber wenn man einmal drin ist, das erlebe ich ja dann auch wie immer wieder bei unseren Kunden, auch bei mir selber. Ich hab ja nicht von heut auf morgen angefangen, mich vor eine Kamera zu stellen.
Ich fand mich immer ja extrem scheiße in Bild und Ton. Es hat lange, lange, lange gebraucht, bis ich mich da auch selber hin getraut hab. Aber wenn man einmal da drin ist und sich denkt, ja, ne, Paretoprinzip, ich mach jetzt schnell eine Aufnahme mit Lum oder was auch immer und schick die raus, bevor ich jetzt eine stundenlang eine E-Mail schreibe. Es ist 'n Riesenwert und die Leute, wie Du schon sagst, die erinnern sich, ne, also auch nach Jahren schon. Ja, einfach mal über diesen Mount Cringe drüber gehen und sagen, komm, wird's schon nicht so schlimm sein und einfach trotzdem machen.
So wer wer auf LinkedIn Feed aktiv ist, hat, musste diesen Mount Cringe auch schon mehrmals überschreiten und sagen, ja, ich fühl mich doll die ganze, aus trotzdem raus, so. Das Schlimmste, was passieren kann, ist, dass es keiner sieht, also einfach machen. Ist wie beim Wiederholen. Also 'n schönes Beispiel ist, es gibt zahlreiche meiner LinkedIn Kontakte, die mich seit Jahren begleiten, die regelmäßig kommentieren und liken, haben wir ja alle. Und hin und wieder treffe ich dann jemanden zum ersten Mal, zum zweiten Mal, zum dritten Mal auf irgend 'nem Event und dann abends beim Bier oder irgendwie kommt man dann mal 'n bisschen näher ins Gespräch und dann kommt eine Frage, wo ich mir immer denke, Leute, seit 3 Jahren kommentiert dir meine Beiträge, likt die Beiträge, also ihr lest sie irgendwie und dann kommt die Frage, sag mal, was ist eigentlich genau dein Angebot, ne?
Oder jemand aus diesem Kreis wird dann mal zum Interessenten, bucht 'n Termin und fragt dann, ja, Du machst irgendwas da mit Studie, aber was genau machst Du eigentlich? Ich will die Leute nicht in die Pfanne und ich will einfach nur sagen, dass selbst die, die sich an dir interessieren, an deinem Content, teilweise noch gar nicht das genau verstanden haben, obwohl Du ja regelmäßig postest und auch da erlebe ich, dass ich dann Rückmeldungen bekomme, es gibt so 2, 3 Beiträge, die bringe ich alle 3 Monate. Weil es meine reichweitenstärksten Beiträge waren, finde ich immer lustig. Ich änder die 'n bisschen ab, andere Grafik inhaltlich, aber im Kern das Gleiche. Und da gibt's Leute, die haben das schon 3 oder viermal geleicht und beim fünften Mal schreiben sie, hey, super und dann kommt der Kommentar.
Also, wie ich sagen will, ist, die die das braucht echt viel Wiederholung, deshalb plädiere ich ja auch dafür, Themen immer wieder zu wiederholen, wenn die wichtig sind Und den Leuten fällt's einfach nicht auf, weil wir sind in soner schnelllebigen Zeit. Auch da wieder Video ist so schnell und einfach produziert und die ganzen Content Pieces, die wir da rausholen, das können wir x-mal weiterverwerten. Das wird keinem groß auffallen. Im Gegenteil, es fällt auf, weil man's vielleicht zum dritten Mal gehört hat und dann richtig hinhört und es dann verstanden hat. Ja, also kein keine Scheuvorwiederholung, also Du musst eine viel höhere Durchdringung haben und es ist eher aus meiner Sicht kritisch, wenn Du permanent deine Botschaft änderst, weil was soll denn hängen bleiben bei den Leuten?
Also es ist wirklich, Du Du musst, wie wenn Du so in son, Du hast einen Hammer, Du hast einen Nagel, Du hast ein Stück Holz, wenn Du den Hammer und Nagel da irgendwie zweimal draufschlägst, dann ist der Nagel vielleicht son bisschen drin, aber beim 'n bisschen dran wackeln ist er auch wieder raus. Das heißt, hämmer ruhig 'n paarmal mehrmals drauf, weil dann ist der Nagel tiefer drin. Das heißt, die Botschaft bleibt mehr hängen. Also keine Scheu vor Frequenz. Frag frag mal, wie wie viel Menschen jetzt mittlerweile Ralf Schumacher kennen.
So, wenn ich jetzt das Wort Seitenbacher sage, hat jeder eine Stimme im Kopf und wenn ich das jetzt noch auf die Spitze treibe und Carglas sage, nur jeder hat was im Kopf und das heißt, diese Frequenz ist wichtig. Frequenz schlägt halt ganz, ganz, ganz viel. Das mögen wir nicht, aber das Schlimmste, was passieren kann, ist, dass die Leute sagen, boah, ich seh dich ja überall, ich hör dich ja überall, ne, endlich. So, also also schlimmer ist ja, wenn die Leute sagen, ich hab dich noch nie gesehen. Also geh geh ruhig, trau dich Frequenz, sowohl im Advertising.
Wiederholung ist wichtig, also Du hast nicht diesen einen Touchpoint, ne. Ich hatte vorhin ja das Thema Funnel angesprochen. Können wir jetzt mal die Brücke zu von vor 'ner Dreiviertelstunde schlagen. Funnel, Du tippst die Leute nicht oben an, die wandern durch 'n Funnel und kaufen. Nein, Du musst die da durch und immer höhere Frequenz und da eine 1 hohe Durchdringung, sowohl im Advertising als auch im Content.
Wofür willst Du stehen und wiederholt diese Botschaften dann immer wieder. Es es funktioniert nicht anders, weil ich ich weiß doch selber, mein mein Goldfischgehirn hier. Also ja, ich ich ich brauch ziemlich viele Touchpoints. Also muss man mit mir haben, damit hier oben mal was hängen bleibt. Ja, also kleiner Tipp vielleicht auch, das mache ich auch, regelmäßig nicht oft genug, es gibt ja auch viele aktuelle Themen, einfach mal gucken.
Ich weiß nicht, ob's bei der Standardansicht irgendwo in LinkedIn geht. Ich hab hab natürlich Analysetools Tools dafür, was sind so die Reichweiten beziehungsweise Reichweite ist gar nicht relevant, reaktionstärksten Beiträge. Und ist das noch die Botschaft, die Du vertrittst und wenn ja, such dir die 10 10 Stück, die die da am meisten gebracht haben, raus und bring die immer wieder, ne. Also ist so simpel, aber muss ich ganz ehrlich sagen, stammt auch nicht von mir, hab ich auch von jemandem, der sich da vertriebsmäßig auf LinkedIn mit beschäftigt. Auf die Idee bin ich von mir selber auch gar nicht gekommen, weil ich dachte, hey, aktueller Content, ne, und mein Social Media ist ja aktuell und ganz schnell muss immer neu sein.
Killerfits muss nicht, Robin mit Oh ja. Dem Blick auf die Uhr. Wir sind jetzt schon bei knapp 'ner Stunde. Fällt mir grade was ein, wir können auch viel länger quatschen oder einfach noch mal, aber ich hab was vergessen. Ich wollte ja meine 3 Einstiegsfragen stellen, die ich damals noch gar nicht hatte, als wir unseren ersten Podcast aufgenommen haben, meine ich zumindest.
Ich weiß es nicht mehr. Ich hab nicht reingehört. Und selbst wenn, vielleicht antwortest Du ja ganz anders, von daher machen wir's heute mal anders und ich stell dir einfach zum zum Schluss. Machen wir, ne, einfach ganz gnadenlos. Als Abschluss heute, die 1.
Frage ist natürlich jetzt nach 'ner Stunde quatschen ist natürlich, ist das schon sehr heavy und zwar ist es philosophisch. Stell dir vor, 1 Tages blickst Du zurück auf dein Leben am Ende deines Lebens und zwar zum heutigen Tag und sagst, Mensch cool, also das, was ich damals, ah, was haben wir heute? Heute ist der, na, na, der 20. August neunzehnhundert, also 20, zwanzigster August 2026. Da konnte ich das und das noch nicht.
Aber die eine Sache, die ich immer schon mal lernen wollte, die habe ich bis heute gelernt. Was wäre diese eine Fähigkeit, ja, das eine, was Du lernen möchtest, was Du heute noch nicht kannst, aber wirklich die vorgenommen mal bis zum Lebensende noch zu lernen? Fokus. Willkommen im Club. Ist das, was ich predige, weniger machen dafür gut und wenn ich mir, ich bin leider vom oder eigentlich zum Glück, ich bin zum Glück vom Verhaltensprofil her, wenn man in diesem DISQ Modell denkt, bin ich hochgradig initiativ, das heißt, ich kann sehr anstrengend für Menschen werden, aber ich hab halt eben auch, bin leicht zu inspirieren und habe sehr, sehr viele Interessen und neue Gründe.
Stürze mich gerne auf neue Sachen. Ich werde besser da drin, zu Dingen nein zu sagen, aber ich bin noch lange nicht so gut da drin, wie ich gerne wäre. Du, aber es kommt Altersweisheit. Wenn man da bewusst rangeht, kann ich, klingt jetzt so, als wär ich steinalt, aber ich glaub, 3 Jahre älter als Du bin ich ja. Aber es ist wirklich krass, muss ich echt sagen.
Es hat so in letzten 2, 3 Jahren angefangen, dass ich mir sage, och nö. Nee, muss ich jetzt nicht mehr. Hat wahrscheinlich einfach mit der Belastbarkeit zu tun oder beziehungsweise mir so einfach die allgemeine Auslastung bei den wichtigen Dingen, sprich bei Aufträgen, Kunden und und ja auch im Privatleben, wobei meine Kinder sind erwachsen, da lässt sich, also ich sag mal, da ist jetzt nicht mehr so die Anstrengung. Aber dass man auch einfach mit mit steigender Lebenserfahrung auf gewissen Dingen einfach keinen Bock mehr hat, weil man irgendwie schon weiß, wie's dann doch verläuft, auch wenn's spannend klingt, ne, und gut klingt, sich dann sagt, ach nö. Also ich glaub, das nimmt im zunehmenden Altern, könnte das zunehmen.
Mal schauen, ich ich lass mich überraschen. Ja, ich bin mal gespannt, wenn wir in 3 Jahren darüber sprechen. Ja, die 2. Frage, kommt eine gute Fee zu dir und sagt, hier Robin, also Du hast einen Wunsch frei, Geld, Ort, alles spielt keine Rolle. Wie würdest Du deinen Arbeitsplatz gestalten, wenn Geld keine Rolle spielen würde, also sprich die Einrichtung des Arbeitsplatzes, Du damit auch nicht zwangsläufig mit dem, was Du tust, dein Geld verdienen musst?
Und also wie würde das aussehen, was Du tust und wo Du es tust? Der Ort und vielleicht auch das Land oder dein absoluter Traum. Rein hypothetisch, kann ja völliger Schwachsinn sein, also für dich selber jetzt, aber einfach, wo Du sagst, das wär echt, das wär der Knaller, da würde ich am allerliebsten arbeiten. Ach Du, ich bin eigentlich ganz glücklich. Klingt klingt komisch, ich ich wohne und arbeite viel vom schönen Sauerland aus.
Wir haben das tolle Büro in Köln, wo ich sehr gerne und regelmäßig bin. Einzige, was ich häufiger gerne hätte, wäre mit Blick auf die Berge. Das ist aber familiär bedingt, dadurch, dass meine Kinder schulpflichtig sind, meine Frau Lehrerin, das kann ich nicht halt eben einfach sagen, so, ich fahr jetzt einfach mal in die Alpen und arbeite jetzt von da aus mal 4 Wochen. Könnte ich machen, wär aber für alle Beteiligten inklusive mir auch unterm Strich doof. Das ist das Einzige, was ich gerne häufiger hätte, also einfach aufm mitm, einen Tisch mit Blick auf Berge, das fände ich schon manchmal ganz schön, wo ich dann auch aufs Mountainbike springen kann, dann mal eben in der Pause bisschen Trail runterballern.
Ist halt nicht so, dass war 1, ansonsten bin ich total glücklich, also nö. Ja, alles gut. Also mit den Bergen kann ich nachvollziehen. Bei mir ist es Blick aufs Meer, irgendwie Spanien oder Südfrankreich, wo wir auch gerne sind, Blick über die, also mein Traum ist ja so, weißt Du, son altes französisches Weingut, da eine Wohnung drin haben und Du guckst dann über die Weinberge und so oder Lavendelfelder, so richtig kitschig. Wäre auch okay.
Ich sag mal, das ist jetzt hier Thema Paretoprinzip, nee, da bin ich schon, also das wird jetzt mein Leben nicht signifikant verändern. Du, alles gut, ich glaub, aber was dahintersteckt, das habe ich für mich mal festgestellt, aber Berge sind für mich auch klasse. Für mich wär noch cooler son Chalet irgendwo in den Bergen im Winter, alles zugeschschneiden, absolute Ruhe, weil der Punkt, den Du eben genannt hast, darauf würde es bei mir hinziehen, Fokus. Wenn ich 'n Blick raus in die Ferne habe und da ist nichts im Sinne von nichts, was mich ablenkt, also Berge finde ich ja auch beruhigend oder son Meer, dann kann ich mich viel besser fokussieren. Ich hab das in der Eifel, eine Freundin von uns hat ein Ferienhaus, wo wir regelmäßig hinfahren und da guckst Du ausm Esszimmer, am Esszimmertisch, wo wir dann arbeiten, guckst Du raus, einfach nur in den Wald, da sind nur Bäume.
Ich krieg nirgends so mehr geschafft als da. Also wenn ich wirklich fokussiert arbeiten muss, fahre ich dahin. Die Eifel ist die Provence des kleinen Mannes. Jetzt muss ich überlegen, war das positiv oder war das war das negativ? Nimmt's einfach mal so hin.
Was ist denn dann das Sauerland? Zumindest schon mal auf der Schelsig. Jo. Für die, die nicht aus der Gegend kommen, lest's nach. So, last but not least, letzte Frage, welcher bekannten Persönlichkeit wärst Du gerne begegnen oder würdest Du gerne begegnen und was würdet ihr besprechen oder was hättet ihr besprochen, also wenn diese bekannte Persönlichkeit nicht mehr leben würde?
Das ist spannend. Ich hab im letzten, ich ich nehm einfach 3 alte Männer. 2 2 Marketer, Leo Broonette und David O'Gilvy, die einfach aus 'ner Zeit stammen, wo Werbung noch ganz anders war und deren Perspektive dadrauf finde ich total spannend. Also ich hab viel von denen gelesen, ich zitiere sie gerne, ich mag die Art und Weise, wie die denken. Ich weiß nicht, ob's Spaß gemacht hat, mit denen direkt zusammenzuarbeiten.
Ich glaub, das war relativ anspruchsvoll, aber die so aus der aus der Werbeperspektive, mal so dieses weniger hektisch, sondern viel mehr Substanz und Fokus, da haben die viele tolle Sachen drüber gesagt. Ich glaub, das ist ganz, ganz spannend und ein Leben, was ich wahnsinnig faszinierend finde, ist das von Nelson Mandela, weil die der der Weg von dem mit der jahrelang in Einzelhaft im Gefängnis, was was der halt eben vorher vor dem Gefängnis gemacht und danach einfach noch mal Präsident werden und so. Also dieser ganze Lebensweg, die Ruhe, mit denen er das gemacht hat, also, also, das finde ich unfassbar faszinierende Persönlichkeit. Also ich glaub, das ist, und auch eine so Charisma bis zum Gehtnichtmehr, also da glaube ich, find ich extrem faszinierend. Eigentlich, ich hau noch einen raus, noch mal 'n Mann.
Oh Gott. Also nicht, oh Gott, was schlecht ist, sondern weil viele haben Müh einzufinden, aber ey, mach weiter, das ist spannend. Nee, ich hab jetzt im im Urlaub gelesen, Viktor Frankl. Viktor Frankl ist Erfinder der Ergotherapie, Psychologe, unfassbarer Lebensweg, weil jüdisch aus Österreich stammend hat das ist ist dann deportiert worden nach Auschwitz und auch weiter in, ich glaub nach Buchenwald, also KZ Überlebender und der hat das Buch geschrieben, trotzdem ja zum Leben sagen. Also mit mit welcher Perspektive der durchs Leben gegangen ist, unfassbar.
Also bitte Viktor Frankl lesen und ich hätte ihn auch gerne mal kennengelernt, weil das ist 'n wahnsinniger Mensch muss das gewesen sein. Sehr schön. Kenn, also ich kenn ihn nicht persönlich. Ich ich kenn auch die Bücher, nicht, zumindest nicht im Detail, aber hab schon oft von ihm gehört, hab auch Teil dieses berühmten Buches gelesen. Witzigerweise über 'n Seminar wurde es empfohlen und auch viel zitiert.
Von daher kann ich es nachvollziehen, was ich gelesen hab, war wirklich beeindruckend. Ich ich weiß zum Beispiel oder mir wurde es erzählt, ob's stimmt, weiß ich nicht, aber dass der Sohn von Helmut Kohl wohl auch eine schwere Lebenssituation hatte, also wirklich so richtig übel, wo er über Selbstmord nachgedacht hat und auch schon Dinge vorbereitet hat und dann zufällig ihm dieses Buch in die Hand gefallen ist und das ihn wirklich wieder zurück ins Leben gebracht hat, wo er sagte, Moment mal, also vielleicht soll ich mal eine andere Perspektive einnehmen. Also das hat mich total beeindruckt. Also das habe ich von jemandem gehört, der ihn, ich glaub, Walter Kohl heißt der, älteste Sohn durch oder jünger, ich weiß es gar nicht. Ich glaub ja, ja.
Ja und derjenige, der ist 'n erzählt hat, der kannte ihn persönlich und sagte, das war echt beeindruckend. Und ich glaub, der hat auch 'n Seminar, die gibt's auch Seminare, hat das selber auch drüber gesprochen, wie das wirklich das Buch sein sein Leben total verändert hat. Von daher beeindruckend. Und dann kann ich noch die Brücke schlagen zu dem ersten Punkt Fokus von Viktor Frank. Da hab ich nämlich einen der wichtigsten Sätze gelernt, der auch gut dazu passt, hat mir sehr geholfen auch im Umgang mit, sag ich mal, Kindern in der Trotzphase und auch in anderen Situationen.
Zwischen Reis und Reaktion liegt dein Raum und der der Satz geht noch weiter, so dieser Raum, diesen Raum halt eben zu nutzen, also und so weiter. Also, hat er sehr, sehr schön formuliert, den zweiten Teil kriege ich nicht zusammen, aber bei mir eingeplant, zwischen Reiz und Reaktion liegt dein Raum. Und nur weil das Thema FOMO und sich von Sachen triggern lassen und nur weil da dieser Reiz ist, heißt das nicht, dass Du darauf reagieren musst. Das ist, wenn trotz Phasenkind sich aufm Boden schreit und schmeißt und schreit, ist das eine relativ hilfreicher Satz, aber auch in ganz vielen anderen Lebenssituationen. Also nur, weil da ein Reiz ist, nur weil es dich triggert, heißt das nicht, dass Du darauf reagieren musst, beziehungsweise die Entscheidung, wie Du reagierst, die kannst Du ja immer noch ganz bewusst treffen.
Du kannst erst mal bis 3 zählen und überlegen, muss ich da drauf reagieren? Ist das jetzt wirklich wichtig oder kann ich's ignorieren? Das hilft beim Social Media Feed, das hilft bei, dass sind sämtlichen Push Notifications aufm Handy, dass er in so vielen Lebenslagen und das ist halt eben von ihm. Und das finde ich, war eine der der wichtigsten Sätze, die ich je gehört habe. Ich kenn's in 'nem konkreten Beispiel auch, ne, nicht Du machst mich wütend, sondern ich mache mich wütend im Sinne von, ich muss ja nicht wütend werden, weil 'n anderer irgendwas tut, ne.
Also da auch so das leitet hin zum Thema Eigenverantwortung, Worüber man stundenlang 'n Podcast aufnehmen könnte, aber das würde den Rat mir jetzt sprengen, weil wir sind schon über 'ner Stunde. Robin, es war mir wie immer ein inneres Blumenpflücken und ja, ich weiß, wie mir immer noch ein, ich hab noch einen, wie heißt das schön, Marlene Dietrich hatte einen Koffer in Berlin, ich hab noch 'n Bier in Köln, zumindest bei euch im Outranking Hack. Ich freu mich drauf, auf jeden Fall. Wir wir werden ein Fischerdesign holen. Das Alte ist 'n bisschen verstaubt.
Ja, ja, gut, okay. Also ich ich hab's mit der Chefin schon besprochen, schon mehrfach. Aufgehoben ist ja, aufgehoben sind nicht aufgehoben. Ich denk mal, Richtung Herbst wird's noch 'n bisschen ruhiger werden bei uns. Na ja, wahrscheinlich nicht, aber wir kriegen's Sinn.
Wir kriegen's dann definitiv. Schön, dass es so gut bei dir läuft. Ich freu mich auf's hier. Genau. Mein Lieber, dann ja, vielen Dank für deinen für deinen Input, der wieder mal sehr, sehr wertvoll war.
Ich hoffe auch für alle, die zugehört haben. Wenn dir der Podcast gefallen hat, dann gib uns doch gerne ein Like, gerne eine positive Bewertung auf den Plattformen. Wenn Du Fragen an Robin hast, schau dir einfach die Shownotes an, da findest Du alle Links. Ansonsten, wenn Du Fragen an an mich hast, zu einem Podcast oder ein Thema hast oder einen Gast hast, wo Du sagst und die, das gab's wirklich jetzt 'n paarmal, kannst Du nicht mal mit dem und dem Podcast aufnehmen, dann schreib mir einfach an Podcast at Corporate Minus Studio Punkt d e. Ja, und in diesem Sinne wünsche ich noch eine schöne Restwoche und bis zum nächsten Mal.
Tschüs. Tschüs. Das war Video Reloaded, dein Podcast über Videokommunikation 4 Punkt 0. Und denke mal daran, wenn nicht mit der Zeit geht, beginnt mit der Zeit.
Veröffentlicht mit CiteCast