Cover: #230 - Schnell schlägt perfekt: Warum Unternehmen mehr statt perfekter Videos brauchen
VIDEO RELOADED Folge 231

#230 - Schnell schlägt perfekt: Warum Unternehmen mehr statt perfekter Videos brauchen

18. August 2026 33:19 Min.
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Worum es geht

Schnell schlägt Perfektion. Gerade bei Videokommunikation im Unternehmen ist der richtige Workflow oft wichtiger als teure Kameras und ein perfektes Studio. In dieser Episode spreche ich darüber, warum Unternehmen bei der Planung eines eigenen Videostudios häufig einen entscheidenden Fehler machen. Sie übertragen den klassischen Produktionsprozess einfach in das neue Studio. Skript schreiben, Kameras aufbauen, mehrere Takes aufnehmen, Material sichten, schneiden, abstimmen und korrigieren. So können schnell mehrere Tage oder sogar Wochen vergehen, bis ein Video fertig ist. Das Problem dabei: Für aktuelle Kommunikation ist dieser Prozess viel zu langsam. Ein Statement, eine Videobotschaft oder eine aktuelle Ankündigung kann nicht zehn Tage warten. Ist das Video endlich perfekt, kann es kommunikativ längst an Wert verloren haben. Ich nehme Dich deshalb mit hinter die Kulissen eines deutlich schnelleren Workflows. Ein wichtiger Baustein ist der Live-Schnitt. Dabei funktioniert die Produktion ähnlich wie bei einer Fernsehsendung. Mehrere Kameras, Präsentationen, Videos und weitere Quellen werden während der Aufnahme direkt zusammengeschaltet. Das Ergebnis liegt unmittelbar nach der Aufnahme bereits zu über 90 Prozent fertig vor. Du erfährst außerdem, welche Rolle PTZ-Kameras dabei spielen. Sie lassen sich fernsteuern und ermöglichen es, verschiedene Kamerapositionen vorab zu speichern. Das spart Zeit beim Einrichten und macht es möglich, mit wenig Personal unterschiedliche Perspektiven zu nutzen. Diese Folge zeigt Dir vor allem, warum ein modernes Corporate Studio nicht bei der Technik beginnt. Entscheidend sind die Fragen: Was möchtest Du erreichen? Wer soll das Studio nutzen? Wie häufig möchtest Du kommunizieren? Und wie muss der Workflow aussehen, damit Video wirklich Teil des Arbeitsalltags wird? Denn Videokommunikation funktioniert langfristig nur dann, wenn sie einfach genug ist, um regelmäßig genutzt zu werden. Nicht jedes Video muss Hochglanz sein. Für viele Formate sind Aktualität, Authentizität und Geschwindigkeit wichtiger als Perfektion. In dieser Folge erfährst Du: ✅ Warum klassische Videoproduktion für aktuelle Kommunikation häufig zu langsam ist. ✅ Wie Live-Schnitt die Produktionszeit deutlich reduzieren kann. ✅ Welche Vorteile PTZ-Kameras für ein Corporate Studio bieten. ✅ Warum der Workflow wichtiger sein kann als teure Technik. ✅ Wie regelmäßige Videokommunikation statt einzelner Videoprojekte entstehen kann. ✅ Warum Arbeitszeit ein entscheidender Kostenfaktor bei Videokommunikation ist. Mehr zu meinem Thema Videokommunikation 4.0 erfährst Du hier: Meine Website: https://www.corporate-studio.de Mein LinkedIn Profil: https://www.linkedin.com/in/florian-gypser/ Du hast ein Thema rund um Corporate Videokommunikation, zu dem Du gerne einmal einen Podcast mit mir hören möchtest? Oder Du hast spannende Inhalte zum Thema und möchtest gerne mal Gast in meinem Podcast sein? Dann schreib mir an podcast@corporate-studio.de

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Transkript

Herzlich willkommen bei Video Reloaded, deinem Podcast über Videokommunikation 4 Punkt 0. Hier bekommst Du spannende Insights, Know how und Impulse für Videokommunikation in und von Unternehmen. Ich bin dein Podcast Host Florian Gipser und wünsche dir viel Spaß beim Zuhören. Schnell schlägt Perfektion, warum der Workflow gerade bei Videokommunikation so wahnsinnig wichtig ist und letzten Endes auch neben dem Inhalt über Gelingen oder Scheitern der selbstgemachten Videokommunikation im Unternehmen, vom Unternehmen auch, ja, entscheidet. Ganz spannend, ich hatte in den letzten Wochen insgesamt 3, ja, doch waren 3 Erstgespräche, Beratungsgespräche mit 9 Kunden und das Spannende war, dass also 3, bei denen der Inhalt gleich war, worauf ich heute kommen möchte.

Das Spannende war nämlich, dass alle gleich schon ziemlich eine konkrete Vorstellung hatten, wie sie gerne ihr Studio haben möchten. Also normalerweise ist es eher so, dass Unternehmen, die auf mich zukommen, mit dem Gedanken spielen, das Thema Video stärker in ihre Unternehmenskommunikation zu verankern Dann im Erstgespräch erst mal so, ja, so zaghaft ihre Wünsche äußern. Meistens ist es so, wir haben schon 'n bisschen mit Webinaren Erfahrungen gehabt, haben das bis jetzt selber gemacht mit mit 'ner Webcam oder Ähnlichem und machen natürlich Videocalls, haben jetzt festgestellt, wir möchten mehr machen. Das ist so, sage ich mal, bei 90 Prozent der Anfragen die Ausgangssituation, aber witzigerweise jetzt innerhalb von 4, 5 Wochen hatte ich dreimal ganz andere Ausgangssituation, nämlich Unternehmen, die sich in 1 Umbau-, Neubauphase ihrer Räumlichkeiten befinden oder am Planen sind und gesagt haben, okay, wenn wir jetzt umbauen oder neu bauen, dann planen wir direkt auch 'n Studio mit ein. Ja und grundsätzlich gab's schon recht konkrete Vorstellungen.

Ein Unternehmen hatte sogar schon 'n Mock-up mit KI gemacht, 'n Bild generiert, wie dann der Raum nachher aussehen sollte mit den Settings. Aber was alle 3 mit ihren ganz konkreten Vorstellungen gleich hatten, war, dass sie im Prinzip einen ganz klassischen Ansatz verfolgt haben. Das heißt, sie haben wirklich 'n klassisches Videostudio für ihr Unternehmen vor Augen gehabt, im Sinne gehabt. Das heißt, Einrichtende Studios, schönes Setting, mehrere Kameras, die da stehen, auf denen aufgezeichnet werden soll und dann habe ich nachgefragt, wie wollt ihr das umsetzen? Na ja, also bisher machen wir's immer so, dass wir 'n grobes Skript schreiben oder Storyboard und dann nehmen wir das mit unseren, wir haben 3 gute Kameras, die eine hatten wirklich 3 sehr hochwertige Kameras, dann nehmen wir das damit auf und danach schneiden wir's.

Und ja, so haben wir uns das bei dem neuen Studio auch vorgestellt, in der einen Ecke eher so für Gesprächsrunden, dann in der anderen Ecke für Videocasts, in der dritten Ecke an der an der Wand dann für Social Media Content und ja, dann brauchen wir halt Steckdosen im Boden, die Kameras mit Strom zu versorgen und so weiter und so fort. Also im Grunde genommen war die Idee, was ja auch völlig logisch ist, denn man hat ja bereits Erfahrungen mit Video gehabt, war den bisherigen Workflow, den man aus eigener Produktion oder in der Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern kannte, in das neue Studio zu übertragen. Dann habe ich aber in allen 3 Gesprächen irgendwann eine Frage gestellt, auch aus der Erfahrung heraus, dass das ein Painpoint ist, und zwar, wie lange braucht ihr denn im Schnitt für ein Video, wenn ihr es so nach dem Workflow produziert? Das heißt, Storyboard oder oder Skript, Art Drehbuch im Vorfeld, Schreiben, das braucht natürlich eine gewisse Zeit. Das hat man natürlich bei jeder Art der Produktion.

So, dann für den Dreh selber, man muss die Kameras aufstellen, man muss das Licht positionieren, man muss gucken, ob das mit den mit den Kamerapositionen funktioniert, dann wird gedreht, mehrere Varianten. Dann, wenn alles fertig ist, da geht im Schnitt 'n halber Tag locker drauf für 'n ein- bis dreiminütiges Video, also die die Drehzeit, also die Netto Videozeit am Ende, die macht manchmal gar nicht so den großen Unterschied, wenn man gut vorbereitet ist. Es ist eher die gesamte Vor- und Nachbereitung, die viel Zeit kostet, ja, also ob's jetzt in 2 Minuten oder 3 Minuten Video, das macht jetzt für die Einrichtung des des Drehplatzes nicht 'n großen Unterschied. Ja, dann hat man beispielsweise auf 3 Kameras Material aufgezeichnet. Dann geht's in die Sichtung, welche Takes waren jetzt wirklich die, die wir am Ende gut fanden?

Auch da kann ich sagen, wie oft ich da schon bei unseren Produktion früher die Übersicht verloren hab. Also manchmal ist es echt gut, am Ende des Takes noch mal laut zu rufen, ey, das war jetzt der Beste, den nehmen wir jetzt, damit man sich daran orientieren kann. Ja, da habe ich gefragt, okay, dann kenne ich ja das Prozedere, hat ja selber eine Videoagentur, wie lang braucht ihr denn so bis bis erster RAW Schnitt fertig? Ist denn auch da wieder, die wenigsten Unternehmen haben eigene Videografen als Mitarbeiter, meistens sind's halt, sag ich mal, Kombiposten, also jemand aus Unternehmenskommunikation, aus Marketing, dem der auch das Video Thema Video noch mitmacht. Folglich ist es selten möglich, innerhalb von 24 Stunden den ersten Rohschnitt zu haben.

Die Antwort war Pi mal Daumen bei allen ähnlich, also irgendwo zwischen 4, 5 Tage brauchen wir schon, bis der 1. Rohschnitt vorliegt. Dann kommt 'n ganz spannender Teil, der manchmal auch zu 'nem Marathon ausarten kann. Das haben wir kürzlich auch bei 'nem Kunden erlebt. Die sind da regelrecht dran verzweifelt, nämlich die Änderungswünsche von Seiten der Kolleginnen und Kollegen, die vor der Kamera gestanden haben.

Das passiert schnell mal, dass man im Nachhinein noch merkt, ach nö, das hat mir eigentlich gar nicht gefallen. Ich hab das ja nicht gesehen, weil na ja, man hat vielleicht die ersten 2 Takes sich dann noch angeschaut, aber irgendwann, ne, dann nimmt die Zeit zu und dann guckt man halt nicht mehr jeden Take, also jede Version, die man aufgenommen hat, an, weil das einfach auch Zeit frisst. Und ganz am Ende im finalen Video stellt man fest, war doch nicht die beste Version, hat mir doch nicht so gut gefallen. Also noch mal 'n Schnitt, eine andere Version von, keine Ahnung, dem dritten Satz reinschneiden und, und, und. Ergebnis ist, auch da kam die zu erwartende Antwort, na ja, also letzten Endes vom Drehtag bis das Video fertig ist, haben wir locker ein bis anderthalb Wochen.

Ich hab sogar schon mal 'n Unternehmen mitbekommen, die haben da 4 bis 5 Wochen gebraucht. Ganz wichtig, nicht, weil die Leute, die das gemacht haben, unfähig waren, sondern weil sie's neben ihren normalen Tagesaufgaben auch noch zusätzlich bewältigen sollten. Ja, das war natürlich dann in den Gesprächen wurde dann meinen Gesprächspartnern, unseren zukünftigen Kunden, relativ schnell klar, okay, das ist echt viel Zeit. Wenn man was drüber nachdenkt und nachgefragt wird, das hat man ja häufig, wird dem dann erst bewusst, was man da bisher gemacht hat. Und dann habe ich noch mal eine böse Frage gestellt, ich leg ja gerne mal den Finger in die Wunde, einfach auch son bisschen die die die Selbstreflexion anzustoßen und sie natürlich in die richtige Richtung für die passende Lösung zu bringen, nämlich die Frage, was ist denn, wenn ihr heute oder irgendwas morgen kommunizieren wollt und irgendwas ganz aktuell und wichtig ist, wie macht ihr das dann?

Ja, da waren sie dann im Prinzip alle mehr oder weniger 'n bisschen erschlagen, meint, nee, also das können wir gar nicht machen, das geht in dem Prozess gar nicht, dann würden wir das, ja, so machen wir's halt mit Social Media Inhalten, ne, also 'n Smartphone, Kick 'n Dirty, völlig okay. Also letzten Endes haben sie alle bestätigt, für aktuelle Kommunikation ist diese Art Prozess aus dem Videostudio oder aus den Videoproduktionen, die sie jetzt hatten, viel zu langsam. Warum also ins neue Studio das übertragen? Denn es gibt einfach viele Themen, aktuelle Entwicklungen oder Statements, die können halt nicht 10 Tage warten, die müssen sofort raus oder eine kurze Videobotschaft zu 'nem Angebot oder eine Grußbotschaft an Kunden oder ja irgendwelche Ankündigungen zu messen oder Ähnlichem. Da kann man vielleicht nicht grade mal 10 Tage warten und 'n Riesenaufriss draus machen.

Ja, denn dann ist das Video zwar vielleicht perfekt aus der perfekten aus 'nem perfekten Version zusammengeschnitten, aber kommunikativ betrachtet ist es dann schon wertlos. Und bei der Kommunikationsgeschwindigkeit, die wir heute haben, wenn wir allein gucken, wie wenig Zeit jeder noch einem Video oder überhaupt Content bei Social Media beimisst oder oder oder aufbringt, sich was anzugucken und wie schnelllebig das Ganze ist, die allgemeine Kommunikation, dann ist eine Woche für ein Inhalt, der jetzt aktuell ist, einfach brutal lang. Und genau deswegen habe ich allen dreien das Gleiche empfohlen, was auch wohlwollend aufgenommen wurde, verabschiedet euch von der klassischen Produktion, von dem klassischen, wir produzieren hier einen Imagefilm, Produktvideo oder Ähnliches. Das funktioniert für diese Formate gut, dieser Produktionsprozess ist. Skript schreiben, Drehort aussuchen, On Location an dem Ort drehen, mit mehreren Kameras zusammenschneiden, beste Versionen suchen, Abstimmungen und so weiter und so fort, aber das funktioniert nicht, wenn man Videokommunikation in den Produktionsalltag integrieren möchte.

Was dahingehend sehr gut funktioniert, ist halt der Liveschnitt. Livesnitt vereinfacht gesagt ist wie eine kleine Fernsehsendung. Wir haben das bei uns schon in unserer Agentur 2012 2 2013 gemacht, damals war's technisch echt brutal aufwendig, muss ich sagen. Also da jetzt nicht in 6 stillen Bereich mit Equipment zu kommen, haben wir das Ganze damals noch mit 'ner Software gemacht, so ähnlich wie OBS. Damals die leistungsstark stärkste Software hieß Wirecard Studio und trotzdem auch mit mit mit entsprechender Hardware aus dem Motto, die sehr teuer war.

Und die Grundidee, die kam, ich möchte mich da nicht mit fairen Federn schmücken, die kam gar nicht von mir, die kam damals von unserem Geschäftspartner, der aus dem Bereich Training kam. Dem habe ich übrigens vor 'n paar Monaten einen Podcast aufgenommen, Matthias Sarkowski. Er war damals bei einem großen Telekommunikationsunternehmen, Leiter der Trainingsabteilung und der hatte die Idee, wir müssen Videoproduktion schneller machen und gerade wenn's Digitalisierung von Training geht. Und dann hat er 1 auch die Tagesschau geguckt und dachte sich, Mensch, warum produzieren wir das nicht wie eine Fernsehsendung? Also wie eine Tagesschau, wir bereiten das gut genug vor, dass man das an einem Stück abdrehen kann und live schneidet.

Und genau das habe ich dann mit ihm zusammen technisch umgesetzt und seitdem ist das unser Produktionsprozess gewesen, den wir heute auch 1 zu 1 in die Studios, die wir einrichten und die Prozesse, die wir den Unternehmen bauen, einfließen lassen. Das heißt, man hat auch im Studio weiterhin mehrere Kameras, zudem auch Einspieler wie zum Beispiel eine Powerpoint Präsentation oder 'n Video oder zum Beispiel auch von anderen Geräten. Also wir haben auch Kunden, die Bestückungs Bestückungsmaschinen, so so Lötstraßen und Ähnliches haben und da die Displays, wo die Qualitätskontrolle gemacht wird, im Video zeigen möchten, das kann man dann abgreifen über einen einfachen Videossplitter oder jegliche anderen Geräte, die in irgend 'ner Form ein Videosignal ausgeben, kann man in das System einspielen. Und dann schneidet man das einfach live, während die Personen vor der Kamera oder die Person nennen vor der Kamera agieren und präsentieren, schneidet man dann live die Kamera in 1 Livegegie genauso wie man's auch im Fernsehen macht. Da können auch kleine Einspieler reingeschnitten werden, also direkt eingebunden werden und dann zeichnet man das Ganze einfach direkt als fertiges Video auf.

Also Live Schnitt bedeutet nicht, dass man live sendet wie in 'nem Webinar oder in 'nem Livestream, aber der Prozess ist der gleiche, nur man zeichnet's einfach nur auf. Also nichts anderes wie ein aufgezeichneter Livestream oder eine TV Sendung, nur 'n bisschen, sag ich mal, besser strukturiert und durchgespielt. Beim Livestream passiert ja vieles auch spontan, auch die Reaktion und die Interaktion mit den Zuschauerinnen und Zuschauer. Das hat man natürlich bei der reinen Aufnahme nicht, aber das Prozedere ist das Gleiche, dass man wirklich in Echtzeit schneidet und direkt nach der Aufnahme das Ergebnis also schon vorliegen hat. Das bedeutet, wenn ich mein Video jetzt vorbereite, ich spiel es einmal durch und schneide es dann bei der Aufnahme live und das Video dauert 5 Minuten, also die Produktionszeit dauert 5 Minuten, dann habe ich's nach 5 Minuten nach der Aufnahme zu über 90 Prozent auch fertig.

Entscheidend ist natürlich eine gute Vorbereitung, das heißt, ich darf jetzt nicht bei der Aufnahme im Provisini. Ich sollte mir die Inhalte schon einmal durch den Kopf gehen lassen, einmal kurz die paar Minuten durchspielen. 5 Minuten ist auch schon sehr stramm, ich würde eher so auf 2 bis 3 Minuten gehen. Dann kann ich auch schon zum Beispiel Anfangs- und Endtafeln kann ich in meine Powerpoint Präsentation, die ich dann auch einspiele, auch wenn's nur darum geht, Bilder oder Videos zu zeigen, kann ich auch Anfang- und Endtafeln, also Vorspannen, Abspann, mit einbauen, dass ich das noch gar nicht mal nachträglich im Videoschnittprogramm machen muss. Und dann habe ich letzten Endes, wenn das Video fertig ist, eigentlich nur noch Fehler, die ich vielleicht rausschneide, wenn ich mich versprochen habe oder Anfang und Ende sauber trimmen, Ton 'n bisschen bearbeiten, vielleicht noch das Bild 'n bisschen in der Farbe korrigieren oder Ähnliches, aber das muss man eigentlich normalerweise nicht machen und schon ist das Ganze fertig.

Das heißt, was wegfällt, ist die tagelangage tagelang Postproduction, Was wegfällt, ist das ewig lange Durchsehen von verschiedenen Takes, welcher war denn jetzt am besten? Denn wenn ich das Video nach 3 Minuten fertig aufgezeichnet habe, kann ich's mir direkt angucken und sagen, okay, die Stelle war nichts, die war auch nichts. Ich nehm das einfach noch mal komplett auf und das geht immer viel, viel schneller, als wenn ich jetzt hier mir und sage, okay, ich nehm den Satz noch mal auf und den schneide ich rein. Mach das nicht, wirklich komplett neu aufnehmen. Man ist ja schon drin im Thema und dann wird's meistens viel besser.

Ja, interessant war bei allen dreien Gesprächen, die ich da hatte, die schon ganz klar sagten, wir wollen 'n klassisches Videostudio, da war es 'n richtiger Aha Effekt zu merken, weil die haben sich noch nie vorher damit beschäftigt, warum auch, haben aber sofort eingesehen, wow, da haben wir doch eine extreme Zeiteinsparung, denn Zeit ist heute im Unternehmen natürlich 'n ganz, ganz wichtiger Faktor. Ich krieg's immer wieder mit, dass bei den meisten mittelständischen Unternehmen die Personaldecke eher zu dünn als zu dick ist, also alle sind ziemlich am Limit. Und wenn auch das Thema Video dazukommen soll, dann protestieren alle und heben die Hände und sagen, Gottes Willen, lass mich da raus, aber wenn's wirklich schnell geht, dass man halt sofort loslegen kann, ist es eine ganz andere Nummer. 'N anderes Thema auch von der technischen Seite, was auch noch dazu beiträgt, dass die Produktionsgeschwindigkeit hochgeht, das ist die Wahl der richtigen Kameras. Auch da fand ich das ganz interessant in all 3 Gesprächen.

Ein Kunde, da hatte das Unternehmen schon 3 hochwertige Kameras gekauft. Das ist auch sinnvoll, die weiter zu nutzen. Der Nachteil ist nur, man muss sie halt immer neu positionieren und weil es darum ging, dass wir auch mehrere Settings in einem großen Raum haben, habe ich direkt vorgeschlagen, lass uns die 3 Kameras fest für ein Setting, zum Beispiel für den Videocast benutzen, aber gerade für die Gesprächsrunde. Hast Du mal 2 Leute sitzen, mal 3 mal 4, dann reichen 3 Kameras schon nicht mehr. Da ist es doch viel sinnvoller, wenn man viele Kamerapositionen hat, wo man früher normalerweise 'n Kameramann an der Kamera stehen hatte, der mit den Kameras geschwenkt hat, hatte da die andere Gesprächsperson richtig im Visier, sage ich mal.

Dann hat die Regie auf die Kamera umgeschaltet. Und so schafft man im klassischen TV oder Videostudio dann halt verschiedene Perspektiven, aber das ist natürlich sehr aufwendig, weil das Personal hat man jetzt auch nicht immer, dass man da 3 Leute im Studio stehen hat für jede Aufzeichnung. Und da gibt's glücklicherweise in den letzten Jahren eine technische Entwicklung bei Kameras, die da sehr hilft und das sind die sogenannten PTZ Kameras. PTZ steht für Pan't, Hilt and Zoom, also links, rechts, hoch, runter, rein und raus zoomen. Und Du kennst diese Art Kameras vielleicht schon aus live Konferenzräumen, da stehen die häufig auch schon oder ganz klassisch, früher kannte man die ausschließlich von Überwachungskameras in in Gebäuden oder auf der Straße.

Das sind diese Kameras, die sich halt fernstellen lassen. Mittlerweile haben die seit einigen Jahren auch ihren Weg in Videostudios gefunden, sind qualitativ deutlich verbessert worden, beziehungsweise man kriegt mittlerweile auch für unter 1000 Euro schon echt ordentliche Kameras dieses Typs. Und der Riesenvorteil ist, die Kamera muss nicht von 1 Person, die an der Kamera steht, bedient werden, sondern man kann 3 Räume entfernt einfach nur über 'n Netzwerkkabel verbunden mit der Kamera sitzen an sonem kleinen Pultpenjoystick und kann die Kamera fernsteuern. Das heißt, ich hab auf dem Pult 'n kleines kleines Display, 'n Bildschirm, da sehe ich das aktuelle Livebild der Kamera, was parallel auch noch auf das Videopult geschickt wird, ne, wo ich dann zwischen den verschiedenen Kameras umschalten kann. Dann kann ich auf diesem PTZ Steuerpult, sagen wir mal, ich hab 3 von diesen PTZ Kameras, wähle ich Kamera 1 an und dann kann ich mit dem Joystick die Kamera steuern.

Und das viel Spannendere ist, wenn ich im Vorfeld zum Beispiel, ich habe 3 Personen in meinem Studiotalk und ich nehme Kamera 1 dafür, dass die halt eine Clos Aufnahme machen. Wenn Du jetzt hier die Videoversion meines Podcasts guckst, da siehst Du, ich bin jetzt auch in der Clos, also Nahbereich ungefähr bis zur Brust zu sehen, dann fahre ich die Kamera 1 bei der ersten Person so hin, dass die, wenn die normal sitzt, in der Klaus zu sehen ist und speicher das als Speicherplatz 1 ab. Person 2 fahre ich die Kamera nur auf Person 2, speicher das als Speicherplatz 2 ab, Person 3 das Gleiche mit Speicherplatz 3. Und dann kann ich, wenn ich jetzt 2 oder 3 PTZ Kameras habe, das auch mit den anderen Kameras in anderen Perspektiven machen. Das hat 'n Riesenvorteil, ich kann ganz viele Kameras und viele Kameraleute damit quasi simulieren, indem ich einfach die Kameras vorprogrammiere und dann umschalte, zack, und die Kamera fehlt auf die andere Position.

Klingt jetzt 'n bisschen komplizierter. Schau dir gerne mal bei Youtube Videos zur PTZ Kameras an, das ist natürlich viel verständlicher, als wenn ich's nur erzähle. Aber das Spannende ist halt, dass ich eine viel kürzere Einrichtzeit habe, als wenn ich jetzt 'n Kamerastativ umdrehe, die Kamera runterfahre, die Kamera ausrichte und und da muss ich immer wieder an die Kamera selber zurück zurück zum Regieplatz oder ich hab 2 Personen im Studio und ich kann halt während der Aufnahme nicht einfach eine andere Kameraperspektive machen. Also das ist echt 'n Riesenfortschritt in der Geschwindigkeit und, und das ist der allerwichtigste Punkt daran, es ist wirklich idiotensicher einfach. Also wir haben immer bei unseren Kick off Workshops mit unseren Kunden, das ist so das 1.

Zusammentreffen, mal sonen kleinen einzigen Workshop, wo wir die Prozesse besprechen, die Einsatzgebiete, uns kennenlernen, gemeinsam die die Eckpunkte für das Studio definieren und auch 'n kleines mobiles Studio mit PTZ Kameras dabeihaben, damit die Beteiligten das mal live erleben, also wirklich anfassen und verstehen, dafür brauche ich keine Ausbildung, das ist kein Hexenwerk, das kann ich in 'ner in 'ner halbtägigen Schulung lernen. Das ist ja total einfach und das ist sone ganz wichtige Transformation, die stattfindet, dass man plötzlich feststellt, das ist ja gar nicht son Riesenaufwand, wie ich das jetzt von Produktvideos oder von Imagevideos kenne, wo wir tagelang gedreht haben, ein gigantischer Aufwand. Nee, ist es nicht. Ja, deshalb ist es so wichtig, dass man sich weniger ja, teure Kameras, Settings und so Gedanken macht, wenn man ein Studio einrichtet, sondern erst mal überlegt, was möchte ich erreichen? Wen möchte ich erreichen?

Wie oft möchte ich aktuell und schnell produzieren? Wer macht's nachher? Und wie sieht dann der Prozess aus? Denn bei allem kann ich aus meiner Erfahrung nur sagen, die Einsatzgebiete sind meistens schon klar, obwohl da letztendlich häufig nur 'n kleiner Teil des Potenzials genutzt wird. Aber man hat schon Einsatzgebiete, man hat häufig auch schon eine Zielgruppe, aber der große Berg, die große unbekannte Komponente ist immer, wie wie ist der Produktionsprozess, damit wir das überhaupt gestemmt kriegen?

Weil die meisten haben ein Gefühl von Ohnmacht, boah, das ist 'n Riesenthema, das kriegen wir im Leben nicht hin, denn die Erfahrungen, die man klassischerweise im Unternehmen hat, sind Produktvideos, Imagefilme, vielleicht irgendwelche Grußbotschaften und Ähnliches, die man mit 'nem Dienstleister produziert hat, wofür immer quasi irgendwo irgendwo im Gebäude quasi wie 'n Mini Studio 'n Setting aufgebaut wurde und, und, und. Also immer 'n großer Aufwand. Was keiner bisher hatte oder nur ganz, ganz wenige, ich glaub, so zwei-, dreimal hatte ich die Fälle in den letzten Jahren, ist halt 'n dezidierter Raum, wo alles drinsteht, wo man Strom anschaltet, aufm Puls sagt, okay, Kamera 1 fahr auf mich, Kamera 2 fahr auf mich in der Close und dann sofort loslegen kann. Und genau hier liegt meiner Meinung nach häufig das größte Problem und auch die größte Hürde im Kopf. Man möchte sich im Unternehmen ein modernes Studio einrichten, hat aber immer noch 'n Produktionsprozess von gestern beziehungsweise der zu derart modernen Kommunikation, moderner Kommunikation gar nicht mehr passt im Kopf.

Und dann scheitert das Thema auch, das habe ich auch schon mehrfach erlebt. Das meiner Meinung nach krasseste Beispiel bei einem sehr bekannten großen Unternehmen, leider sind sie nicht Kunde von uns geworden am Ende. Der weiß, wofür das gut war. Es wär auf jeden Fall sehr spannend gewesen. Die hatten sich schon Equipment für fast 40000 Euro gekauft, aber keinerlei Prozess und keinerlei Raum dafür vorgesehen.

Das heißt, die Idee war dann, okay, wenn Du was drehen willst, dann gehst Du hier im Konferenzraum Arsch, stellst da die 3 Kameras auf und machst das und das und das und dann drehst Du. Und dann habe ich meinen Ansprechpartner, war damals der Leiter der Unternehmenskommunikation, der ist einige Monate später dann zu 'nem anderen Unternehmen gewechselt und dadurch ist das Ganze dann eingeschlafen, habe ich ihn gefragt, na ja, wie oft machen Sie das denn? Und dann meinte er, na ja, das machen wir so dreimal im Jahr. Warum? Ja, nach der anfänglichen Begeisterung ist auch Ernüchterung eingetreten, was für ein Megaaufwand das jedes Mal ist, quasi in sonem Konferenzraum fürn 2 Minuten Video, sone Videonachricht, Grußbotschaft, eine Ankündigung oder oder wenn's auch 'n Schulungsvideo war vor 'n paar Minuten, 'n ganzen Tag Auf- und Abbau zu haben und dann da schneiden im Nachgang, da hatte keiner Lust zu und dann seitdem verstaubt die ganze Technik.

Also entscheidend ist wirklich, das kann ich aus zig Projekten, mittlerweile haben wir ja über 100 Studios in den letzten Jahren eingerichtet, kann ich nur sagen, entscheidend ist der Prozess. Das ist das fast schon wichtiger als die Technik. Also ich muss jetzt nicht eine 3000 Euro Kamera haben, dadurch wird meine Videokommunikation nicht besser oder wirksamer. Wirksamer wird sie, wenn ich es schaffe, einen einfachen Prozess zu implementieren. Dabei helfe ich, dabei helfen wir natürlich, diese Prozesse zu bauen, aber dann auch regelmäßig dran zu arbeiten, dass das geübt wird im Unternehmen und letzten Endes durch 'n möglichst einfachen Produktionsprozess zusammen mit 'ner gewissen Motivation, das zu 'nem alltäglichen Thema wird.

Also dass es nicht mal dieses Projekt, diesen Projektcharakter hat, oh, wir machen mal 'n Video, sondern ja, lass uns das doch lieber in Videoform kommunizieren. Denn ganz wichtig, Video ist heute nicht nur für die jüngeren Generationen im Alltag einfach immer mehr das Nummer 1 Kommunikationsmedium, der Kommunikationskanal und nicht jedes Video muss Hochglanz sein. Bei Social Media sehen wir's doch auch, Social Media ist ja auch selten bis nie Hochglanz. Hochglanz darf's sein, wenn wir irgend eine Werbekampagne haben, wenn wir 'n Imagefilm haben oder wenn wir 'n aufwendiges Produktvideo zum teuren Produkt machen. Das ist was anderes.

Aber fürn aktuelles Statement, für 'n Experteninterview, für eine Gesprächswohnung, für 'n Videocast und Ähnliches, da brauchen wir keine durchinszenierten und bis ins letzte Detail durchgefeilten, fertig, na, ja, perfektionierten Videos, wo an jedem Detail gefeilt wurde. Da ist Authentizität einfach viel wichtiger und vor allen Dingen, dass es schnell und einfach machbar ist. Denn letzten Endes wichtiger als Hochglanz und Perfektion ist doch immer, was soll dieses Video? Denn viel wichtiger als Hochglanz und Perfektion ist doch am Ende, was soll dieses Video kommunikativ erreichen? Was für eine Wirkung möchte ich damit erzielen?

Und da kann ich nur sagen, schlägt Regelmäßigkeit definitiv Perfektion. Führungsvolle Videokommunikation entsteht durch regelmäßige Kommunikation, die auch mal gerne Fehler enthalten darf. Das macht uns alle menschlich und dafür brauchen wir 'n schlanken Workflow, sodass jeder, der mit dem Thema zu tun hat, mal eben schnell in ein Studio geht und sagt, ich nehm jetzt mal eine Videobotschaft auf. Denn, und damit sind wir eigentlich meiner Meinung nach beim Hauptfaktor, der das Thema schnell absterben lässt im Unternehmen, das mal so drastisch zu sagen. Und das ist der größte Kostenfaktor und das ist die Arbeitszeit, weil ich hab's bisher noch bis auf ein, 2 Ausnahmen nie erlebt, dass im Unternehmen wirklich eine einzelne Person nur für das Thema Videokommunikation eingestellt wurde.

Meistens ist es jemand aus Marketing, aus der Unternehmenskommunikation, der oder die das Thema dann noch mitmachen mitmachen sollen oder 2, 3 Personen. Das heißt, entsprechend lange dauert es dann auch, nachdem man ein Video gedreht hat, bis es im klassischen Produktionsprozess fertig ist. Wie gesagt, ich hatte einen Fall jetzt bei 'nem Unternehmen, da hat's bis zu 4, 5 Wochen gedauert, bis 'n Video fertig hatten. Denn bei den meisten Unternehmen in Ihrer Unternehmenskommunikations- oder Marketingabteilung ist Video einfach nur ein Teil des Tagesgeschäfts und das darf halt nicht überproportional viel Zeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter binden. Das heißt, wenn man sich überlegt, sich 'n Studio einzurichten, darf man nicht nur die Kosten für die Technik und die Einrichtung durch 'n Dienstleister im Kopf haben, sondern man muss auch definitiv drauf schauen, wie aufwendig ist 'nhell die Produktion?

Was kostet mich ein Video? Wenn da 3 Mitarbeiter jeweils 2 Tage beschäftigt sind, dann ist das zu teuer, dann lohnt sich das Studio gar nicht, ne. Deshalb einfache Workflow ist gut für die Motivation, ist gut für die Regelmäßigkeit, aber ist vor allen Dingen auch gut für die finanzielle Seite, weil es Geld spart. Ja, das war ein wichtiges Thema, was mir gerade auf den Nägeln brannte, weil ich's, wie gesagt, in den letzten Wochen grad mehrfach erlebt habe. Auch bei 'ner klaren Vision, wo Sie hinmöchten, war doch der Prozess immer noch ziemlich aufwendig und hätte meiner Meinung nach langfristig das Thema dann auch torpediert.

Vielleicht noch ein Gedanke zum Schluss, einfach mal so für eine innere Transformation, was Video im Unternehmen betrifft. Jeder spricht eigentlich ja von, wir müssen mal ein Video aufnehmen oder ein Video produzieren. Und produzieren klingt schon, wenn man gerade wenn man einem produzierenden Betrieb arbeitet, nicht nach, ich mache das mal eben schnell, sondern es klingt nach Aufwand, Forschung, Vorbereitung, Nachbereitung, großes Thema. Versuch mal im Kopf, anders mit dem mit dem Thema und mit dem Begriff umzugehen, statt zu sagen, Video produzieren, eher zu sagen, mit Video kommunizieren. Denn genau das sollte das Ziel moderner Corporate Studios und moderner Videokommunikation sein, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter solch ein Studio eigenständig nutzen können ohne eine externe oder zusätzliche Produktionscrew.

Das heißt, reingehen, Strom einschalten, Technik hochfahren, also die Studiotechnik, die braucht wenige Sekunden, am längsten braucht meistens der Computer im Studio. Kamerapositionen abrufen, zack, zack, dass die Kamera auf die richtige Position fährt, Aufnahmen, aufnehmen, angucken, war das okay, gegebenenfalls noch mal neu aufnehmen und dann direkt veröffentlichen. Das ist Geschwindigkeit. Und das sorgt natürlich auch dann dafür, dass Video zu 'nem selbstverständlichen Kommunikationskanal wird wie telefonieren wie eine Videokonferenz, ist ja auch Video, aber ich mein jetzt eine Videoaufzeichnung, oder wie eine E-Mail schreiben. Und dann heißt es auch nicht mehr, wir müssen dazu mal 'n Video produzieren, was gerne auch weiter nach hinten verschoben wird, sondern das könnten wir doch auch schnell per Video kommunizieren.

Ja, in diesem Sinne, ich hoffe, damit 'n bisschen motiviert zu haben und noch mal 'n Einblick gegeben zu haben, was der wirklich entscheidende Unterschied zwischen, ich nenn's ja Videokommunikation 4 Punkt 0 und klassischem Einsatz von Video ist. Das heißt nur lange nicht, dass man nicht trotzdem weiterhin Imagefilme, Produktfilme und andere Formate wie zum Beispiel Interviews auf Messen oder irgendwo im Unternehmensgebäude oder auch direkt in 'ner Produktionshalle, dass man das nicht klassisch weiterproduziert, Gottes Willen. Definitiv. Aber bei den Formaten, die man in einem modernen Corporate Studio produziert, geht's ja meistens neue Einsatzgebiete und viel aktuellere Formate, auch mal so was wie eine Angebotserklärung. Ich weiß nicht, wie oft ich das Thema schon in meinen Podcasts oder in meinen LinkedIn Beiträgen gespielt habe.

Und trotzdem bekomme ich regelmäßig Feedback, auch klasse, davon hab ich noch nie was gehört. Es ist definitiv 'n Gamechanger, das kann ich nur nicht aus meiner Erfahrung sagen, sondern auch aus der Erfahrung vieler Kunden, gerade wenn's komplexere Produkte geht. Natürlich immer auf B2B bezogen, im B2C Bereich kann ich jetzt nicht für jedes Angebot 'n Video aufnehmen, es sei nicht verkaufe Häuser und und Luxusautos. Das wär was anderes, da lohnt sich's noch. Aber gerade bei komplexen Produkten, ich sag mal Maschinenbau oder ähnliche Bereiche, da ist es einfach, es ist 'n riesen Mehrwert, wenn man nicht 10 Gespräche und Videocalls halten muss, alle Fragen oder entstandenen Einwände zu behandeln, sondern dass man einfach transparent das Angebot und das Konzept dahinter per Video erklärt, dass meine Adressaten sich das auch mehrfach angucken können.

Auch da wieder funktioniert nur, wenn die Technik kein Hindernis ist und ich nicht extra dafür noch 'n Studien in irgend 'nem Raum aufbauen und Kolleginnen und Kollegen dazubuchen muss. Ja, ich hoffe, Du bist mit frischer Motivation jetzt aufgeladen. Wenn Du sagst, Mensch, also das klingt jetzt wirklich interessant für unsere Firma, Ach, vielleicht sollte ich mal doch 'n bisschen mehr in das Thema einsteigen, wo wir das vielleicht bei uns einbauen können, weil, ne, das Thema Personalmangel ist bei uns auch 'n Thema. Wir müssten mal unseren Vertrieb, unser Marketing 'n bisschen entlassen, aber trotzdem gleichzeitig sichtbarer werden. Wir haben wahnsinnig viele Themen, die wir schulen, aber auch da ist es so, wär ganz gut, wenn 'n Teil digitalisiert würde, möglichst einfach, dass wir da nicht extra Leute für haben, dann meld ich gerne bei mir, geh einfach auf meine Webseite, Corporate minus Studio Punkt d e.

Da gibt's oben rechts 'n Button für den Erstkontakt und dann kannst Du dir in meinem Kalender einen Termin für 'n Videocall aussuchen. Dann wirst Du hier mein Studio auch mal live erleben, dann zeige ich dir nämlich live in unserem Gespräch, wie einfach das wirklich ist, also wie einfach jeder nach 'ner kurzen Erklärung son Studio bedienen kann und dann schauen wir gemeinsam, wie Video in deinem Unternehmen Mehrwert und vor allen Dingen Beschleunigung und Aktualität in der Kommunikation bringen kann. In diesem Sinne wünsche ich dir eine schönen Restwoche und bis zum nächsten Mal. Tschüs. Das war Video Reloaded, dein Podcast über Videokommunikation 4 Punkt 0.

Und denk immer daran, wenn nicht mit der Zeit geht, der geht mit der Zeit.

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