#228 - Steffen Wetzel: Warum LinkedIn der unterschätzteste Vertriebskanal im B2B ist
Worum es geht
LinkedIn wird von vielen Unternehmen noch immer als digitale Visitenkarte oder Plattform für Selbstdarstellung gesehen. Dabei steckt gerade im B2B deutlich mehr Potenzial darin. In dieser Episode spreche ich ausführlich mit Steffen Wetzel darüber, warum LinkedIn heute zu den wirkungsvollsten Vertriebskanälen gehört und weshalb viele Unternehmen diese Chance noch immer nicht konsequent nutzen. Wir sprechen darüber, warum moderner Vertrieb längst nicht mehr nur auf Messen oder am Telefon stattfindet und wie Unternehmen sich durch kontinuierliche Sichtbarkeit einen echten Wettbewerbsvorteil aufbauen können. Steffen erklärt, weshalb LinkedIn viel mehr als ein soziales Netzwerk ist und warum der Aufbau eines eigenen Netzwerks aus potenziellen Kunden langfristig einer der wertvollsten Vermögenswerte eines Unternehmens werden kann. Natürlich geht es auch um Videokommunikation. Wir werfen einen Blick darauf, warum Video heute Vertrauen schafft, Mitarbeiter zu Markenbotschaftern macht und Verkaufsprozesse deutlich effizienter gestalten kann. Ich erzähle außerdem aus eigenen Projekten, wie Videobotschaften im Vertrieb Rückfragen reduzieren, Entscheidungsprozesse beschleunigen und sogar Abschlussquoten verbessern können. Ein weiteres Highlight dieser Folge ist die Diskussion über Glaubenssätze im Vertrieb, den richtigen Umgang mit Webinaren, den Wandel des Kaufverhaltens und die Frage, warum Unternehmen endlich beginnen sollten, ihre Experten sichtbar zu machen. Außerdem sprechen wir über Generationenwechsel, moderne Kommunikation und warum viele Marketingmaßnahmen heute deutlich effizienter umgesetzt werden können als noch vor wenigen Jahren. Diese Episode liefert jede Menge konkrete Impulse für Geschäftsführer, Vertriebsleiter, Marketingverantwortliche und alle Unternehmen, die ihre Kundenkommunikation modernisieren und unabhängiger von klassischen Vertriebswegen werden möchten. ✅ In dieser Folge erfährst Du, warum LinkedIn weit mehr als ein soziales Netzwerk ist. ✅ Du hörst, weshalb Sichtbarkeit heute zu den wichtigsten Erfolgsfaktoren im B2B-Vertrieb gehört. ✅ Du lernst, wie Video den Vertrieb effizienter macht und Vertrauen aufbaut. ✅ Du erfährst, warum Mitarbeiter zu starken Markenbotschaftern werden können. ✅ Du hörst, weshalb Unternehmen ihre Kommunikation an das veränderte Kaufverhalten anpassen sollten. Mehr über Steffen Wetzel und LeadIn Sales findest Du hier: https://leadin-sales.com Mehr zu meinem Thema Videokommunikation 4.0 erfährst Du hier: Meine Website: https://www.coporate-studio.de Mein LinkedIn Profil: https://www.linkedin.com/in/florian-gypser/ Du hast ein Thema rund um Corporate Videokommunikation, zu dem Du gerne einmal einen Podcast mit mir hören möchtest? Oder Du hast spannende Inhalte zum Thema und möchtest gerne mal Gast in meinem Podcast sein? Dann schreib mir an podcast@corporate-studio.de
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Transkript
Herzlich willkommen bei Video Reloaded, deinem Podcast über Videokommunikation 4 Punkt 0. Hier bekommst Du spannende Insights, Know how und Impulse für Videokommunikation in und von Unternehmen. Ich bin dein Podcast Host Florian Gipser und wünsche dir viel Spaß beim Zuhören. Ist längst mehr als ein digitales Adressbuch. Es ist die Businessplattform für Sichtbarkeit, Kundengewinnung, Recruiting und den Aufbau 1 starken persönlichen Marke.
Aber trotzdem wird das Potenzial ganz besonders in Deutschland noch immer sehr unterschätzt oder sogar belächelt, besonders dann, wenn es das Thema Vertrieb geht. Mein heutiger Gast sieht das völlig anders. Für Steffen Wetzel, vielen bekannt als Mister LinkedIn, ist die Plattform 1 der wirkungsvollsten Vertriebskanäle im b2b. Als digitaler Vertriebsingenieur zeigt der Unternehmen, wie sie LinkedIn strategisch nutzen, Mitarbeiter zu Markenbotschaftern machen und aus Sichtbarkeit messbare Geschäftserfolge erzielen. Und wir sprechen heute darüber, warum moderner Vertrieb längst nicht mehr nur am Telefon oder auf Messen stattfindet, wie Unternehmen LinkedIn erfolgreich einsetzen und welche Rolle dabei Video- und Corporate Videokommunikation spielen, Vertrauen aufzubauen oder auch natürlich, Kunden zu gewinnen.
Ich grüße dich, Chefin. Schön, dass Du heute bei mir im Podcast bist. Hi Florian, ich freu mich. Ich freu mich. Was für eine schöne Anmoderation.
Vielen, vielen Dank dafür. Das freut mich und gerade in dem Moment fängt meine Nase anzujucken. Oh, ja. Das schneiden wir jetzt nicht raus. Hier ist Podcast.
Hier macht man das alles authentisch live und in Farbe. So nämlich. Ja, für den aufmerksamen oder die aufmerksame Podcastführerin ist vielleicht schon aufgefallen, Steffen war schon mal vor, boah, 3 Jahren, glaube ich, ne? Es ist auf jeden Fall 'n bisschen her, ja. Bei mir im Podcast, 100 Jahre her gefühlt.
Ja. Damals noch ohne Bild, heute in Bund und Farbe. Ja, aber nicht in dem Studio, was ihr was ihr mir geholfen habt zu bauen oder mit uns gebaut habt, sondern im Homeoffice quasi. Ja, ich hab's schon mitbekommen. Also ich hab jetzt Bitte, ich hab extra nicht angesprochen, hab mich angesprochen, weil ich mir dachte, aha, war der feine Herr zu faul, 2 Straßen die Ecke zu gehen.
Also ich bin hier extra am Dorf, 2 Straßen hochgelaufen und im Studio aufzunehmen. Aha, okay. Ja, wir können auch gerne noch mal 1 machen, dann gehe ich ins Studio, aber wir ziehen das ja jetzt gerade. Das heißt, da ist Umbaustimmung. Ach so.
Na ja, gut, dann seid ihr verziehen. Dankeschön. Ja, so bin ich, ne. Dann starten wir direkt los mit 3 Fragen, die gar nichts mit Thema zu tun haben. Das ist nämlich Okay, das war auch gut.
Neuer Spleen. Das ist mein neuer mein neuer Spleen seit 2 Jahren. Schön. Und zwar fangen wir mit etwas Philosophischem an. Oh Gott.
Wenn Du davon ausgehst vom jetzigen Zeitpunkt und mal nach vorne in die Zukunft springst, irgendwann kommt hier der Tag, wo wir alle das letzte Hemd anziehen und den oder den Löffel abgeben, sprich, wo wir im Ende unseres Lebens sind. Und wenn Du von da aus zurückschauen würdest auf heute, welche eine Tätigkeit, welche eine Fähigkeit, die Du jetzt noch nicht beherrscht oder noch nicht so gut beherrscht, wie Du es gerne würdest, gibt es, die Du unbedingt noch lernen oder verbessern möchtest, dass Du dann am Ende deines Lebens sagen kannst, so, wow, also das war richtig cool, dass ich das noch gemacht habe? Boah, jetzt haut er hier einen raus. Lass mich mal kurz zur drüber nach sinnieren. Da fallen mir direkt mehrere Sachen ein, weil ich natürlich noch ganz viel auf meiner Bucketliste habe, ne.
Also, es geht nicht einfache Dinge, sondern wirklich Fähigkeitenskills, nicht Erlebnisse. Das ist ja Wellenreiten gehört also nicht dazu. Aber ich glaube Ich glaube nur so, wenn das komplex ist. Also vielleicht, ja, eine Sache, die mir wahrscheinlich besser tun würde, die ich im Alter vielleicht noch erlernen darf, die wäre vielleicht Geduld. Wie kommen wir denn da hin?
Genau, also etwas etwas und Entspannung. Ich bin jetzt hier niemand, der sich mega stresst, aber der Geduldigste bin ich vielleicht nicht, ja. Na ja, gut, das ist ja eine sehr löbliche Fähigkeit, die noch zu erlernen wahrscheinlich die meisten Menschen anstreben. Ja, wobei ist runterfahren. Also ich hab ich hab ja eigentlich fast nur selbstständige Unternehmer oder Menschen, die auch, wenn sie angestellt sind, eher Führungspersönlichkeiten sind im Podcast und da waren viele, die schon Geduld genannt haben.
Würde ich jetzt 'n Podcast mit Verwaltungsbeamten machen, dann würde wahrscheinlich keiner sagen Geduld, weil na ja, Thema Wechsel. Wär, wäre möglich. Ja. Frage Nummer 2. Okay.
Stell dir mal vor, es kommt eine gute Fee, die sagt, Mensch, Steffen, guck mal hier, Geld, Zeit und Ort spielen keine Rolle. Du kannst jetzt mal so richtig den Kopf aufmachen und dir was wünschen. Wie würdest Du deinen Arbeitsplatz, sowohl von der Location, also da, wo Du sitzt wirklich oder stehst beim Arbeiten, dann der Ort, wo das Ganze stattfindet und was Du dabei machst? Wie würdest Du es gestalten, wenn's wirklich absolut egal ist und keine Rolle spielt? Also das das Krasse ist, die meisten sagen, ach, ich hab's doch schon so, wie ich will.
Ich glaub das den Leuten immer nicht, weil wenn's wirklich völlig wurscht ist, will man dann wirklich in, keine Ahnung, in Bochum zu Hause im Büro sitzen statt irgendwo am Meer oder in den Bergen? Ich weiß es nicht. Super, spannende Frage, weil Ja. Ganz weit auf, man, wirklich so. Ja, also die, ich hab da schon sehr, sehr viel drüber nachgedacht und das, weil weil ich schon sehr oft mit dem Gedanken gespielt habe, wegzugehen aus Deutschland.
Und die spannende Sache dabei ist, also wenn wir jetzt nur mal beim Ort bleiben, wo ich in im, ich mag's gern heiß und ich mag's gern am Meer. Das so Spanien liebe ich beispielsweise, aber ich hab, hätte da ein Problem, ich bräuchte einen Raum wie diesen oder auch wie das Büro, was wir drüben hatten, wo ich wirklich in Ruhe arbeiten kann. Deshalb, ich finde es hier tatsächlich eigentlich ganz geil und bin deshalb hier noch nicht weggegangen, weil ich mir immer sage, Du kannst im Urlaub kannst Du auch 4 Wochen wegfahren, dann arbeitest Du mal 'n paar paar Wochen nur mitm Laptop, das geht auch und im zweiten Bildschirm oder so, aber wirklich in Ruhe konzentriert zu arbeiten, darf es für mich, glaube ich, draußen auch gar nicht so heiß sein und ich hab dann keinen Bock, in 'ner Klimaanlage zu sitzen. Ich hab wirklich schon sehr viel drüber nachgedacht und deshalb finde ich das gar nicht so Ich find's hier wirklich in Bochum auch schön, auch wenn, weil man hier relativ viele Sachen hat. Deshalb weiß ich gar nicht, ich würd Bochum immer als Basis behalten, aber vielleicht 4 Monate oder 6 Monate im Jahr auch gern woanders sein.
Was würde ich machen? Ich würd weniger arbeiten, das kann ich schon so sagen, weil ich arbeite noch sehr viel und wahrscheinlich vielleicht 'n bisschen mehr Golf spielen und 'n bisschen mehr mehr lesen und so Sachen machen, die einen mehr inspirieren, schöne Orte besuchen, aber ich würde tatsächlich genau das Gleiche machen, weil das habe ich bisher schon geschafft oder darf ich darf ich wagen zu behaupten, dass ich wirklich nur noch die Sachen mache, die ich wirklich machen will. Und das ist entweder arbeite ich ja mit Teams im B2B oder ich arbeite mit Einzelpersonen. Ich hatte jetzt heute auch schon 2 Workshops oder wir haben unser Programm für Selbstständige und das ist das, was mich wirklich erfüllt, wenn ich Leuten helfen kann, so. Also das das würde ich nicht aufgeben.
Das würde ich auch bis ins hohe Alter machen, so, solange ich kann. Das war war Punkt Nummer 2 und ich glaub, Du hattest noch 'n dritten Punkt da drin, ne, oder? Nee, der Ort, wo Du bist, das was Du tust und wie dein Raum aussehen würde, aber das hast Du Wie mein wie mein Raum aussehen würde. Er wär, wenn ich ehrlich bin, 'n bisschen ordentlicher als das hier, Aber es ist, das sieht man jetzt hier nicht, ne. Aber Das ist der Wichtigste.
Genau, ein bisschen bisschen ordentlicher, aber ich kann das sehr gut ausblenden immer solche Sachen. Ja, schön. Da da Du, das da geben wir in in manchen Sachen, sind wir wirklich übereinstimmend, wegziehen aus Deutschland kann ich mir auch nicht vorstellen. Auch wenn viele Dinge in in, sage ich mal, viele Missstände existieren, habe habe ich auch keine Lust, nämlich in diese Dauernörgelei einzureihen. Nee.
Ich hab gestern Abend, das ist total krass, ich war gestern Abend, wir wohnen ja hier, kennst ja Walldorf hier. An dem, ich sitze gar nicht, stimmt, wir haben uns immer woanders getroffen, wenn in der Gegend war, bei uns Ja, wir waren nun mal in diesem Schloss und Du sagtest, das ist nicht so weit weg, glaube ich, ne? Genau, in dem Schlosshotel genau darüber Aber man muss sich nur am besten Bier gefahren. Das war irgendwas am Ende von der Straße. Doch, doch, ich war mal da.
Ich hab irgendwas bei dir abgeholt oder hingebracht, also irgendwie so. Genau. Also hier ist ja wirklich kleines Dörphchen 810. Ja. Und da bin ich gestern Abend, ja, wann hab ich Feierabend gemacht?
Halb 10, Viertel vor 10 bin ich durchs Dorf getigert und bin auch bei meinem Kumpel Olaf vorbei hier, unser Allround Handwerker für unser Studioprojekt, da noch fürs nächste Projekt sagt vorbeigebracht. Und da saßen 'n Pärchen, Bekannte von uns saßen im Hof bei denen, sind Nachbarn von denen, das war so ungefähr so 10 Uhr, Flasche Wein war auf, Flasche Bier stand daneben, haben sich unterhalten und er ist in in Rente schon lange, er ist Lehrer gewesen, großer Frankreich Fan. Seit seitdem ich mit das weiß, bin ich mit ihm sehr viel im Kontakt. Okay. Hat auch in Frankreich gelebt, früh mit 'ner Franzosen verheiratet, großartig und sie ist die ehemalige Kindergärtnerin unserer Kinder.
Die sind nicht am Dorffehy, die sind ja schon erwachsen mittlerweile im Kindergarten gewesen und sie ist jetzt Ja. Auch wenige Jahre vor der Rente. Und dann erzählte sie so, wie das mittlerweile ist, was für was unter was für Zwängen die stehen von völlig überprotektiven, aber auch überforderten Eltern auf der einen Seite und auf der anderen Seite Staat- und Betreibergesellschaft, die immer mehr die Kinder und die die Erzieherinnen einengen dem, was sie tun, dass die Verwaltung mittlerweile den größten Teil des Tages einnimmt. Unfassbar. Dann fing die Freundin von mir oder die Freundin von uns, die die Frau vom Olaf, die ist Ärztin, fing an an zu erzählen, wie das bei ihr im MVZ ist, wo sie arbeitet und ich saß dann und dachte irgendwann, ey, ich motz nie wieder über meine Arbeit, weil ich hab ich hab keine Verbände oder irgendwelchen besonderen, das ist ja bei dir wahrscheinlich ähnlich, Du musst nicht an der Handwerkskammer oder weiß der Geier hat irgendwelche Lieferketten gesetzt und so und und quatsch dich mit beschäftigen.
Wir können sehr viel frei gestalten, deshalb bin ich total dankbar in dem Surrounding, wo ich bin, zu arbeiten. Aber mein Traum ist es auch, wir haben's wir haben's auch vor, deshalb sind wir jetzt im Herbst 3 Wochen in Spanien, Das mal auszuprobieren, ist auch wirklich zu sagen, aber hier läuft alles, hier ist die Basis und dann geht man mal irgendwie 3 Monate nach Südfrankreich oder nach Spanien. Funktioniert übrigens nur mit Starlink. Ich hab noch nirgendswo in Frankreich oder Spanien gutes Internet gehabt, wahrscheinlich in großen Städten, aber nicht aufm Land. Ja.
Aber das ist genauso meine Idee auch. Vor allem auch den Winter hier weg zu sein, weil der die Winter hier sind ja wirklich mittlerweile sehr lang und das hat ja auch definitiv, Ja, das hat ja auch definitiv was mit der mit der Mentalität dann zu tun. Du spürst, es wird alles langsamer, es kommt alles zur Ruhe, so, das ist in gewissen Sachen auch gut, aber ich finde, dass das wäre eine 1 schöne Sache, hier 'n bisschen regelmäßig rauszukommen. Habe ich im letzten Jahr auch gemacht. Ja.
Das hat mir sehr gut getan. Das kann ich vollkommen nachvollziehen und ich wollte noch eine andere Sache sagen, die habe ich jetzt aber vergessen tatsächlich. In Bezug auf das, was Du sagtest. Ach so, nee, genau, ich hab niemanden, der mir im Nacken sitzt und das für mich ist, für mich gibt's ein Thema, Florian. Ich hab früher ja, ich war ja Marketing Vertriebsleiter in Ratingen und wer wer ausm Ruhrpott kommt, der weiß von Bochum bis nach Ratingen fährst Du dir A40 und A40 ist hier schon 'n Alarmsignal, wenn das jemand sagt, ne.
Und da hab ich, das ist eine 40 Kilometer Strecke und ich hab teilweise Tage gehabt, da habe ich 3 4 3 bis 4 Stunden hin und zurück gebraucht für 40 Kilometer eine Strecke, ne. Und das ist für mich immer so die Sache, wenn ich im Auto sitze und jemanden vom Flughafen aus Düsseldorf abhole oder hinbringe oder selber hinfahre, das ist so die gleiche Strecke und jedes Mal, wenn ich die fahr, denk ich so, Gott, bin ich froh, dass ich das nicht mehr habe, jeden Tag. Was für eine verschwendete Leben? Ja, ich das nicht mehr habe jeden Tag, was für eine verschwendete Lebenszeit das war, ne. Also ich hab dann Hörbücher gehört oder so, aber eigentlich auch nur Sachen gemacht, zu improvisieren, so, aber eigentlich eigentlich brauche ich das nicht mehr.
Deshalb diese Freiheit machen zu können, was man will und auch ohne jetzt strikte Vorgaben. Natürlich haben wir auch 'n paar paar Regeln, aber ohne so strikte Vorgaben, das ist schon, ha ha, herrlich. Ist, ja, man muss sich immer wieder bewusst machen. Also ich hab auch Gäste, bei uns ist es mittlerweile so schön, Johanna, die die ist ja voll in ihr Business drin, bei uns zwar im Firmengebäude, aber sie sitzt in ihrem Studio und wir gehen zu Fuß 5, 6 Minuten nach Hause und dann haben wir heute, ja, jetzt jetzt, wo wir da ausm Urlaub zurück, weil wir ja grad in Frankreich zurück sind, haben wir jetzt wieder sehr viel nachzuarbeiten und dann haben wir gestern gesagt, komm, wir wir gehen mittags nicht nach Hause zum Essen, weil ist ja keiner da, die Kinder arbeiten. Unsere Tochter ist ausgezogen im Februar.
Es sind nur noch die Jungs da. Mittlerweile, jetzt zieht von unserem Jüngsten die Freunde demnächst noch ein, ist der Plan. Finde ich auch cool, weil dann ist das Haus ist ja auch son bisschen, sind wir sehr glücklich, weil wenn wir dann weg sind, unser jüngster, der ist jetzt 21, der will auch erst mal eine Weile noch hierbleiben, weil er hier seinen Job hat, dann dann können die das Haus hüten. Die sind happy, 178 Quadratmeter Haus für sich, ist ja auch nicht schlecht. Ja.
Und dann dann haben wir einfach Essen mitgenommen und hier in der Küche in der Firma uns was zu Essen gemacht. Ja und das ist so toll, weißt Du, wir sind zusammen, wir arbeiten zusammen und wir sehen uns dann eigentlich teilweise den ganzen Tag nicht. Ich hab ja heute eine sone kleine Nachricht aufm Post it geschrieben, weil wir uns nicht mal in der Küche getroffen haben, aber das ist so schön, weißt Du, dass Du dass Du eben nicht Arbeitswege nach Hause hast. Du isst Du isst in der Firma, Du ich arbeite meiner Frau zusammen, ohne dass wir uns aufn Keks gehen. Ich bin gerade echt sehr, sehr dankbar für das das Leben, was wir haben, wo wir echt auch jahrelang drin gearbeitet haben und von daher Das ist auch toll.
Das ist auch geil. Und das ist auch geil. Für für alle Zuhörer vielleicht, Florian und ich haben haben noch mit jemandem zusammen, mit dem live zusammen vor, wie lang ist das her, auch 3 Jahre, zweieinhalb? Ja. Haben wir jetzt mal sone Art Mastermind mit uns gemacht, haben uns in son in son Schlosshotel quasi eingebucht, ne, oder was das war und Genau, Schlosshotel Boekprohl.
Haben so über unsere Zukunftspläne gesprochen, wie wir das optimieren können und so und wir wissen alle auch voneinander halt, dass hier mal alles nur Friede, Freude, Eierkuchen ist und von daher ist es total schön, das auch von Florian mal zu hören. Ich freue mich mega, wie das bei euch läuft, verdient. Ich weiß ja, was ihr da macht verdienterweise. Freut mich sehr, mein Lieber. Danke, das freut mich.
Vielen, vielen Dank. Ja, jetzt haben wir noch eine Frage offen. Ah. Shast but not least in 3 Fragen. Yes.
Welcher bekannten Persönlichkeit wärest Du gerne begegnet, wenn sie verstorben ist oder würdest Du gerne noch begegnen, wenn sie lebt und was hättet ihr gesprochen oder was würdet ihr miteinander besprechen? Es gibt 2 Leute, von denen ich sag, die leben beide noch, die ich gern treffen würde in meinem Leben. Ob ich das hinkriegt, weiß ich nicht und ob ich das dann hinkriegt, mit denen wirklich zu reden, weiß ich auch nicht. Aber der 1. Ist Richard Branson, weil ich riesen Richard Branson Fan bin.
Ich hab alle Bücher gelesen, wie der Company es aufgebaut hat. Es gibt so viel faszinierende Dinge, über den zu sagen und wie er sie gemacht hat, wo ich noch 1000000 Fragezeichen im Kopf hab. Also wenn Du hörst beispielsweise, der arbeitet 90 Minuten am Tag in der Regel, so, da hat der 'n Termin mit seiner Assistenz und die hat halt die Aufgabe, eine Frage nie zweimal zu stellen, aber der macht, der hat sein Handy nie dabei, der hat gar keine Kommunikation, der macht den Tag über, was er will, ne. Finde ich super, super inspirierend und dieses serviceorientierte Company Aufbau, den den, er macht so serviceorientierte Company. Er stellt diese Führungspyramide auf den Kopf und sagt, die obere Ebene ist immer für die untere da, fertig, Punkt.
So und das finde ich sehr, sehr geil. Der 2. Ist tatsächlich Tony Robins. Ich denke, ist den meisten Begriff, ne, unfassbarer Typ, zweimal live gesehen in meinem Leben, den würde ich gerne mal oder mit dem würde ich gern zu 'n paar Themen sprechen. Und es gibt sogar noch 'n dritten, das ist Russell Bronson, das ist quasi dann nicht Richard Bronson, sondern Russell Bronson, das ist jetzt wiederum der Marketinggott aus den USA.
Gott, muss man immer 'n bisschen vorsichtig sein, aber der auf dem alles basiert, was auch alle großen Marketer heute machen, Alex, Homosi, Dan Materelli haben alle bei ihm gelernt und der Der hat bei Dan Kennedy gelernt. Ja, der hat die Sachen viel konsumiert und jetzt ja auch alles aufgekauft, aber er hat sich ja auch super, super viel selbst erarbeitet, ne. Ja, ja. Also die, das das wär noch mal richtig, richtig spannend. Das wären so 3 Leute, die ich gern, mit denen ich gern mal eine Stunde hätte.
Ja, schön. Ja, Russell Brands ist interessant. Ich ich war ja nie groß in diesem ganzen Marketing Sales, den man drin bist vor 5 Jahren, kannte ihn natürlich nicht und hab mir immer so am Rande mitbekommen. Du hast ja auch viel erzählt, auch Alex von Mosi, die Sachen kenne ich halt leider auch und dann war ich, boah, vor eineinhalb Jahren war ich beim Boris Thomas aufm Seminar. Boris ist der Geschäftsführer von Latoflex, aber auch ganz stark in dem ganzen Thema Marketing drin, Busenfront von Alex Christiani und aber auch 'n 1000 anderen Themen und der kennt halt Russell Branson, glaube ich, sogar persönlich.
Ich bin nicht sicher. Die sind bald aus seiner Mastermind, der Christiani auch. Genau und auch beim Dan Kennedy auch und und superspannend darüber über Boris, da fahre ich übrigens übernächste Woche hin, richte ihm sein Studio ein. Mhm. Habe ich sehr viel von den beiden gelernt und also ich bin jetzt, ist ja nicht mein Hauptthema, aber alles, was ich so mitbekommen hab, hat mich wahnsinnig fasziniert, weil ich dachte, das ist ja so krass, dass ja, eben eine 1 einzelne Person, natürlich hat er auch viel gelernt, aber so viele Ideen hatte für Marketing und Vertrieb.
Unglaublich. Also Wie tief das geht, wie wie psychologisch tief das geht, das man macht sich keinen Eindruck davon. Wie tief das geht, ich kann mal 'n Beispiel dafür nennen. Die meisten kennen ja Sales Webinare, ne, und son son Sales Webinar, wir entwickeln die teilweise ja auch mit Kunden und dann sage ich dem Kunden immer, pass auf, im Prinzip ist ein Sales Webinar nichts anderes als eine große Glaubenssatz Programmierung. Das heißt, Du musst deine Kunden so gut kennen.
Du musst genau wissen, welche Zweifel, welche Hürden, welche Glaubenssätze haben die in ihrem Kopf. Das ist eine l-lange Checkliste, da können über 100 Punkte draufstehen. Das ist eine l-lange Checkliste, da können über 100 Punkte drauf stehen und jetzt kannst Du dir vorstellen, auf jeder Powerpoint Folie, wenn Du es mal ganz plakativ machst, steht ein Glaubenssatz und wir überlegen uns, was soll die Person danach denken? Also sie glaubt jetzt das und wir wollen, dass sie danach x y denkt. So und wie bauen wir die Brücke?
Und jetzt denkt der ein oder andere vielleicht, das ist böses Manipulieren, na ja, es ist im Prinzip motivieren und Umbauen von Glaubenssätzen, weil die Glaubenssätze die meisten Leute wirklich daran hindern, in die Aktion zu kommen, ne. Und das ist so crazy, wenn man wenn man da mal in die Tiefe geht, das geht so tief, Florian. Verrückt. Ja, Ich war bei bei Boris im Saleseminar letztes Jahr und die ist ja in seinem Brand Summit, das ist auch son Zweitagesemarkingseminar. Megaspannend, weil er halt nur diese Themen, also auch grade auch von von Branson und von Kennedy ganz viel macht und auch Dinge, die ich in Deutschland Ich hab ja auch schon einiges gelesen, nicht annähernd so viel wie Du zu den Thematiken, aber noch nie gehört habe.
Es gibt ein krasses Thema, kennst Du vielleicht? Ansonsten versuch mal rauszufinden, was Du rüber, ich kenn's im krieg nicht mehr ganz hin, aber das war super spannend, diese diese Childers Chance, schon mal von gehört. Das ist von Ich muss sagen, was Du weißt. John Childers. Das war 'n Marketing- oder Vertriebstrainer aus den USA in Neunzigern.
Der hatte 'n 'n sehr cooles Konzept entwickelt, wie er im Laufe 1 Verkaufsgespräches oder auch ja im Rahmen 1 Präsentation immer die typischen Einwände, die am Ende kommen, im Vorfeld andeutet. Also nicht irgend klassische Einwandbehandlung, sondern immer wieder so oder wie so wie sonen Schrank immer reinhaut, aber dann weitermacht, dass die Leute das immer so als Anker im Kopf haben und dann im Nachgang ganz subtil diese diese Einwände aber entkräftet. Und der hat darüber eine Buchreihe geschrieben und eine DVD Reihe in Neunzigern produziert, die ist Ende der Neunziger komplett, hat Boris uns erzählt, vom Markt verschwunden. Und Dan Kennedy die aufgekauft hat und nicht mehr wieder aufgelegt hat, weil er sagte, das ist so geiles Know how für Marketing und Sales. Das will ich gerne selber in meiner Mastermind drin haben.
Also ist unheimlich spannend, was da für Sachen gibt. Also siehst, ich bin da mittlerweile auch großer Fan von diesen Themen. Ich komm mal vielleicht dazu, so viel zu lesen, wie ich gerne möchte. Also für das das Spannende vielleicht auch für alle Unternehmenskunden oder Unternehmen, die jetzt hier zuhören oder so, ne. Wir haben lange, ich hab ja auch dreieinhalb Jahre Sales Funnel für SAP gebaut und da kamen die meisten Unternehmen immer, weil wir haben die Partner beraten, wie sie ihre Sales Funnel bauen, weil ich mich eben so gut auskenne, in dem Kram ist damals SAP auf mich zugekommen und die die meisten Unternehmen kamen dann immer an mit, ja, wir haben hier eine 1 Webinar Reihe, die wir gerne machen würden und dann habe ich gesagt, okay, was was habt ihr da?
Ja, wir haben hier 5 Webinare, die würden wir gern nach und nach jeden 2 Monate was anderes. Das haben wir jedes Mal, also für alle, die das gerade machen, komplett über Bord geworfen und haben gesagt, nein Leute, ihr braucht nur 1, das macht ihr alle 2 Monate und das wird Sales optimiert, weil das ist beim ersten Mal nicht annähernd bei 60, 70 Prozent. Das wird erst mit dem Feedback der Kunden weiterentwickelt, was wir brauchen, damit es salesy ist und ihr braucht auch keine Webinarreihe, weil da habt ihr immer die gleichen Leute sitzen, die ihr nicht kaufen oder die schon Kunde sind. Die braucht ihr nicht zu überzeugen. Ihr braucht die Leute, die offen sind und die ihr dann konvertieren könnt und dann wird sowas komplett anders aufgebaut, wenn man sowas macht, ne.
Also ich krieg immer noch Unternehmen mit, die mit ihren Webinarenarreien nach draußen gehen, wo ich mir denke, Leute, macht ein richtiges und das zieht dir über 3 Jahre durch, dann hilft dir son Tool, steckst Du einmal Arbeit rein, aber dann hilft dir son Tool 3 bis 5 Jahre zu verkaufen, ne. Ganz anderes Mindset dahinter dann. Ja. Ja, das kann ich bestätigen. Ich hab ja selber auch so Onlineprogramm in der Coronazeit aufgebaut und dachte damals auch, ich mach eine Reihe mit 3, 4, 5 Webinaren, das ist komplett gescheitert, ist komplett in die Hose gegangen.
Also es waren immer dieselben drin, die mich gekauft haben. Die haben sich bedankt über das Ganze, Genau. Was sie so an Wissen noch mit abgreifen konnten, aber gekauft hat keiner. Nee. Zumindest nicht dadurch.
Nee. Ja, spannend. Jetzt sind wir eigentlich schon mitten im Thema drin. Okay. Nämlich Vertrieb und Marketing, natürlich auch mit 'nem schönen Twist Richtung Video, aber genau das, was ich am Anfang in der Anmoderation gesagt hatte, da erlebe ich halt regelmäßig wieder.
Also ich hatte, es ist jetzt nicht nur auf LinkedIn bezogen, aber mit dieser Person habe ich auch über LinkedIn gesprochen und da hat hat er genauso reagiert, ich war dies Jahr auf 'ner Messe, auf 'n paar Veranstaltungen auf 1 Messe und dann hatten wir unser Studio da stehen, kennst Du ja unser Pop up Studio, was unser Messestand ist? Und da kam ein, ich sag mal, älterer Herr, 63 stellte sich später raus, war er Anzug und Brille, kam so auf mich zugewippt, so gut gelaunt, grinsend und meinte, was machen Sie denn da? Dann hab ich das erklärt, meinte ah ja, also Video ist alles Quatsch. Sag ich, wie jetzt? Ja, guck ich mir doch nicht an und grinste sich ein son bisschen überheblich, fand ich schon echt krass.
Lange Rede, kurzer Sinn, wir haben uns nur 5 Stunden unterhalten, wo ich meinte, na ja, aber andere Generationen und Vorteile, Zeit und sonst was. Und in dem Rahmen kam ich auch auf LinkedIn zu sprechen, meinte auch, gucken Sie mal bei LinkedIn, ne, wenn Sie da als Unternehmen sichtbar sind, wenn Sie sich durch Videos bei LinkedIn zeigen, LinkedIn 'n bisschen proaktiver nutzen. Ein LinkedIn ist so ein Schwachsinn, braucht kein Mensch und da passiert doch nichts außer Selbstdarstellung, dass es doch alles Kapp ist. Mhm. Freunde stellt sich raus, der war bei 'nem großen deutschen Maschinenbauer, der Leiter der Presse, also Pressesprecher und Leiter der Unternehmenskommunikation.
Das fand ich richtig krass mit der Meinung. Was glaubst Du, warum Deutschland immer noch das Thema LinkedIn in einigen Bereichen, gerade im Mittelstand, immer noch so unterschätzt wird oder teilweise belächelt wird? Na, ich würd würd ganz ehrlich sagen, also keine Kritik an den an den Leuten, aber ich würd sagen, es wurde nicht verstanden. Also es wird LinkedIn wird nicht richtig verstanden als das, was es ist. Wir kennen in der Regel Facebook, wir kennen Xing, wir kennen Instagram, wir kennen TikTok als sehr oberflächliche Plattform, wo es viel Content geht und bei LinkedIn ist die Idee halt eine ganz andere und weil das immer übertragen wird, quasi als wär LinkedIn son son B2B Instagram, wird der eigentliche Zweck nicht verstanden und den, den vielleicht mal ganz klar und plakativ zu machen, LinkedIn ist ein B2B Social Media CRM.
Also LinkedIn ist eine digitale Kontaktverwaltung für deine potenziellen Kunden. So und wenn wir da nur aus Vertriebssicht jetzt gesehen, Du kannst es im Recruiting spielen, im Partnermanagement, egal wo. Und das Ding ist, wenn wir heutzutage an Zielgruppenbesitz sprechen, das ist nämlich das Entscheidende, es geht Zielgruppenbesitz. Zielgruppenbesitz bedeutet, ich bin in der Lage, eine Zielgruppe auf Knopfdruck oder so schnell wie möglich immer direkt zu erreichen. So, das versuchen wir im Marketing schon immer zu erreichen, indem wir an die E-Mail-Adressen kommen.
Aber das ist mittlerweile extremst abgenutzt. Die conversion Rates sind wirklich sehr gering in diesem Bereich und das liegt unter anderem mit daran, dass oft diese persönliche Bindung nicht besteht zwischen einem Newsletter oder einem Newsletterversender und dem letztendlichen Nutzer. Und der große Vorteil für Unternehmen oder Vertriebler, auch Geschäftsführer, Inhaber bei LinkedIn ist, dass LinkedIn sone halb persönliche und halb businesstechnische Verbindung ist. Das heißt, den Zuhörern mal eine Idee zu geben, was ich darüber alles machen kann, ich kann beispielsweise Leute aus meiner Zielgruppe fragen, ob sie auch auf der Messe x y sind, wenn ich da Aussteller bin, ja? Oder ich kann mich mit Leuten vernetzen auf der Messe eben oder nach der Messe, wenn ich die Visitenkarten habe und sie über LinkedIn noch mal kontaktieren, weil jetzt ist das Ding ja nach soner Messe wie folgt.
In der Regel sammeln die Unternehmen irgendwie Kontakte ein oder scannen QR Codes oder was auch immer. So, dann haben sie nachher eine große Liste. So, aber die werden jetzt vielleicht einmal angerufen. Wenn Du 'n guten Vertrieb hast, vielleicht auch zweimal und dann ist Schluss, ja. So und jetzt kannst Du denen ja nicht jede Woche eine E-Mail schicken.
Das heißt, Du hast 'n Erreichbarkeitsproblem. Wenn Du dir aber bei LinkedIn in deinen Kontakten hast und Du regelmäßig Content postest zu einem Thema, was die auch interessiert, dann hast Du eine Chance, sie immer weiter zu erreichen. Jetzt kannst Du ganz viel machen. Du kannst durch in indirekt im Prinzip dein Image aufbauen, das Branding auch deiner Company, aber auch dein persönliches als Ansprechpartner, die Expertise und jetzt kommt ein entscheidender Faktor. Im B2B haben wir es oft halt nicht, dass wir Bedarfe erzwingen können.
So, das heißt der Bedarf, jemand interessiert sich für ein Thema, aber sagt, hey, ich hab vorher noch 3 andere Themen, die muss ich erledigen und dann ist manchmal der Bedarf erst in 'nem 3 Monaten, 6 Monaten, in einem Jahr, in 2 Jahren da. Jetzt ist ja mein Job dafür zu sorgen, dass dann, wenn der Bedarf da ist, die Person mich noch aufm Schirm hat, ja. Und genau das schaffe ich über LinkedIn und das schaffe ich über verschiedene Kommunikationsebenen auf der einen über Content, aber Content würde ich jetzt auch nicht überbewerten, weil das Wichtige ist, ich hab ja auch die Nachrichten, ich kann über die LinkedIn Nachrichten die Person kontaktieren. Wenn wir jetzt einmal nachdenken, welche Wege haben wir denn, die Leute zu kontaktieren, dann haben wir immer nur erstens das Telefon, zweitens die E-Mail, die geschäftliche E-Mail und dann hört's auf, weil wir schreiben mit denen ja nicht über Whatsapp, wenn wir überhaupt die Handy Nummer haben. So und ich brauche aber erst mal genau die Telefonnummer.
So und jetzt habe ich LinkedIn und bei LinkedIn kann ich chatten. Und im Chat gehe ich dann nicht raus und sag, hey, haben Sie gerade Zeit für ein Gespräch? Haben Sie Lust, sich für das, das Thema zu unterhalten? Also dieses Salesy Thema, ne? Wir Deutschen sind da sehr plump gewesen, indem wie LinkedIn genutzt wurde, sondern wir sagen wieder irgendwas Spannendes.
Wir haben unsere Broschüre zum Thema XY neu aufgelegt. Hätten Sie Interesse daran? Also immer Permission Marketing, ja? Ich frag die Leute immer, ob sie Interesse haben und was die Deutschen halt, also die Deutsche, ich weiß nicht, es ist international ähnlich, ja, aber was was viele hier komplett vergessen ist, wie viele Kontakte haben Sie schon bei LinkedIn, also auch viele, die Kontakt sammeln und wie arbeiten Sie mit diesem Schatz, weil das ist ein Schatz. Wenn Unternehmen verkauft werden, Florian, ne, dann ist 1 der größten Assets in allen Unternehmen die Kundenkontakte, die schon da sind und die ganze das komplette CRM mit potenziellen Leads und das ist das, was die Leute heutzutage nicht checken oder die Unternehmen auch nicht checken, dass ihre Mitarbeitenden die Chance haben, das aufzubauen.
Das kannst Du dann durch Absicherungsmechanismen auch immer aufs übern Unternehmen übertragen hinten, ja, weil viele haben dann Angst, okay, dann hat der Vertriebler die Kontakte. Ist, wenn der weg ist? Kann man alles regeln. Ist gar kein Problem, aber diese Art von Zielgruppenbesitzen, 'n Unternehmen gibt sich viel Mühe, macht 'n Sommerfest oder macht eine Produktpräsentation, macht irgendwas und sagt dann, ja und wie laden wir die Leute jetzt ein? Ja, wir posten mal über die Unternehmensseite.
Oh Wunder, es kommt kein Oh ja. Kein Mensch, ja? Aber wenn wenn die Vertriebler in Summe 5000 Kontakte haben, die sie jetzt anschreiben können, wo sie einfach nur eine Nachricht schicken, hey, wir machen eine kleine Produktpräsentation, falls sie sich sich jemals gefragt haben, wie das und das läuft, würde ich mich freuen, sie einladen zu dürfen. Dann geht's doch die Quote, dann sagen vielleicht 10 oder 5 Prozent, ja, klingt ganz interessant und interessant. Dann kommen nachher 2, scheißegal, am Ende des Tages sind es 100 Leute, ja, die sind dann auf einmal da haben, weil sie den Zielgruppenbesitz hatten und die direkte Erreichbarkeit und darum geht's und das versteht aktuell in Deutschland tatsächlich nur ein sehr kleiner Teil der Leute und hat dann übrigens auf der anderen Seite auch die Geduld, es durchzuziehen, weil das ist 'n langfristiges Thema.
Aber ich möchte zum Abschluss noch ganz kurz eine 1 Idee den Leuten mitgeben. Man kann sich mal vorstellen, ein Vertriebler oder Du kannst es auch auf 4 oder auf 8 oder auf 20 verteilen, hätte in 2 Jahren 10000 Kontakte, oh, machen wir mal, 15 ist zu viel, 5000 Kontakte von Personen, die in dem in der eigenen Branche was zu sagen haben und potenzielle Interessenten sind. Was ist das wert? Wie groß ist überhaupt euer Markt? Wie viele Ansprechpartner habt ihr?
Und das ist so krass, wenn man sich darüber Gedanken macht, dass man sagt, okay, wir können vielleicht 20, 30, 40, 50 Prozent unseres Marktes direkt erreichen. Wir brauchen keine Ads mehr über die Company Page schalten, die sowieso viel zu teuer sind, also wie viele Unternehmen in LinkedIn Marketing Werbung oder in Werbung Geld ballern und dann nichts rauskriegen, unfassbar, ja. Und so was ist anders, anders zu berechnen, aber hat 'n krassen Return on Invest langfristig. Ja, und es gibt ja, das habe ich auch eine Zeit lang selber gemacht. Ich hatte ja noch früher Programme, hier so eine für Soloselbstständige oder kleine Firmen mit Onlinebetreuung.
Es gibt ja noch die die Möglichkeit über LinkedIn live Menschen zu erreichen. Das ist ja auch wahrscheinlich das am wenigsten genutzte Format bei LinkedIn. Also quasi 'n Livestream kann man auch 'n Miniwebinar draus machen und da kann ich ja, ist ja wahrscheinlich immer noch so, dass ich pro Woche 999 Kontakte einladen kann. Hat sich ja was geändert? Nee, das kannst Du manchmal.
Du kannst, genau LinkedIn Events promoten grundsätzlich, 990 Kontakte pro Woche. Du kannst über die Nachrichten und übern Content die Sachen promoten, wobei LinkedIn Lives würde ich gerade ehrlich gesagt nicht mehr so krass empfehlen, weil die Reichweite so runter gegangen ist. Die war mal viel viel größer. Du hast mit LinkedIn Lives, wenn Du wirklich im Stream live bist, wesentlich mehr Leute erreicht. Aktuell sehe ich immer nur welche da hindümpeln, die haben dann 5 bis 8 Zuschauer oder sowas.
Das ist aktuell gerade nicht mehr so zielführend, leider. Okay. Also ich ich kann aus meiner Erfahrung sagen, ich hab das bis vor anderthalb, knapp 2 Jahren habe ich's regelmäßig gemacht. Ich hatte live auch nie mehr als 10 dabei, aber das viel Spannendere für mich war die vielen, die zugesagt haben, also wenn ich sagen wir über 4 Wochen jetzt knapp 4000 angeschrieben habe, da in der Regel haben dann so 100 bis 200, 140 bis 200 haben dann zugesagt. Die haben sich das dann angeschaut im Vorfeld.
Manche haben danebengeklickt, also ich hab dann auch nachgehakt hier, ne, morgens ist ihr Event oder hab noch weitere Informationen geschickt. Da waren viele, die versehentlich ja geklickt haben, mal gar nicht wussten, aber das Spannende ist, wie viele sich die Videos über Wochen lang noch von dem live angeguckt haben. Und das finde ich so spannend. Meine Erfahrung, das hat es mir damals ja auch gesagt, eine Zeit lang hatte ich's ja genauso gemacht, alle 4 Wochen das Gleiche machen, das gleiche LinkedIn Live, nicht zu lang. Ich hab früher den Fehler gemacht eine Stunde, da ist kein Mensch da hat er Bock dabei zu sein.
20 Minuten Impuls und ich hab einmal damals, dann ging's aus aus privaten Gründen, wo mein Vater damals gestorben ist, ging's halt nicht mehr weiter und danach hatte ich ganz andere berufliche Ausrichtung. Einmal habe ich's so gemacht, dass ich 2, 3 LinkedIn live gemacht habe und danach auf 'n Webinar verwiesen habe, wo ich dann tiefer reingegangen bin. Und das war wirklich spannend. Das wirklich sind dann auch ein, 2 potenzielle Kunden und sogar ein Kunde bei rausgekommen. Mega.
Und das kann ich echt nur empfehlen. Aber dieses zu glauben, dass jemand, es ist bei bei Youtube musst Du schon auch 'n bekannter Streamer sein, dass Leute wirklich groß live dabei sind. Aber das Tolle finde ich bei LinkedIn live halt, dass Du proaktiv Leute einladen kannst und die können sich's halt immer noch irgendwann angucken. Also man darf keine zu hohen Erwartungen haben und es auch nicht mit mit 'nem mit 'nem Verkaufswebinar vergleichen, sondern eher so als Einstieg im Funnel. Genau, also Du kannst, ich hab ja auch meine Interviews früher über LinkedIn Lives gemacht.
Das hat auch gut funktioniert. Also die, es kann auch sein, dass es heute noch mal so funktionieren würde, aber wir haben's jetzt lange nicht mehr getestet, weil wir einfach, wir sind so gewachsen, dass es sich nur noch Sinn macht mit 'ner E-Mail-registrierung. Aber was was vielleicht ganz spannend ist, Florian, ich hab das hier mal parallel aufgemacht, weil die meisten können sich nicht vorstellen, wie sone LinkedIn Kampagne funktioniert, ja? Und ich hab hier für mich einfach nur mal die Zahlen gerade, weil ich die aktuellen Zahlen sehen wollte. So, wir haben in meinem Netzwerk, das ist jetzt relativ groß, aber haben wir circa die 6500 Selbstständigen, die für unser Produkt, unsere unsere unsere Ausbildung für Selbstständigen infrage gekommen.
Wir sind ja hauptsächlich B2B, aber da haben wir auch 'n paar Selbstständige. So, jetzt haben wir eine Kampagne gemacht, nee, 7000 sind's, haben wir eine Kampagne gemacht mit 7095 Leute, die haben wir rausgesucht und von denen haben bisher 6401 Nachricht bekommen, ob sie Interesse an etwas haben. Wir haben son Training für Selbstständige und auf diese 6400 Nachrichten, 6427, genau zu sein, haben 365 geantwortet, ja, sie hätten gerne das Training. Also eine Quote von circa 5 Prozent. Und das ist, wie nachher Vertrieb läuft, wenn man sich jetzt als Unternehmen vorstellt, ich hab das und meine Vertriebler fragen jedes halbe Jahr wieder in ihr Netzwerk rein, wer denn grad ob grade was interessant, also wir bieten was Interessantes an oder ob's was Neues gibt oder ob es jetzt Sinn macht zu sprechen oder wie auch immer und ich arbeite mit diesem Netzwerk, dann kriege ich jedes Mal 'n Ergebnis und ich brauche nicht die hohe Quote und das ist das, was die, was ich glaube, was die Unternehmen verstehen müssen, wenn man jetzt hier 7000 Leute einlädt zu sonem LinkedIn Training, dann werden mit Sicherheit auch oder zu sonem LinkedIn live, dann kommt auch wieder 'n gewisser Teil.
Also es geht immer die Quote und die Leute erwarten halt ganz oft bei LinkedIn, ja, wir schreiben jetzt mal 100 Leute an und dann müssen das am besten 10 Kunden werden. Das ist natürlich vollkommen unrealistisch, auch mit Marketing Cycle und Sales Cycle und was Du alles dahinter hast, ne. Aber das dachte ich, wär mal ganz spannend. So, das sind Livezahlen, die ich hier gerade gesagt hab. So und die sind Bombe, nach wie vor.
Und was Du nicht vergessen darfst, was ich auch immer unseren Kunden sage, wo eigentlich bisher keiner sich mit dem Thema LinkedIn live oder LinkedIn Events beschäftigt hat, das kommt halt im Zuge der Zusammenarbeit erst. Wenn Du Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hast, die bei LinkedIn aktiv sind, die haben ja auch 'n Netzwerk und diese 999 Kontakte pro Woche pro Woche ist pro Person. Das heißt, habe ich 5 Leute im Marketing, 10 Leute im Vertrieb Ja. Und können 15 Leute in ihrem Netzwerk pro Woche 999 Kontakte einladen. Auch da macht's wieder die Quote.
Absolut. Und das ist, was völlig unterschätzt wird. Also ich glaub, es ist wie bei allem, ich mein, wir wir reden ja auch schon seit 3 Jahren dadrüber und Du gibst immer wieder Tipps, wie ich das viel strukturierter nutzen kann. Das ist eine Frage der der der Zeit natürlich. Bei mir ist es einfach von von der Manpower begrenzt noch und meine Kunden kommen meistens auch durch durch Events, weil ich da halt mit unserem Studio auch zu sehen bin.
Aber nichtsdestotrotz ist es, sobald Du 'n bisschen Manpower hast und jemand im Vertrieb und im Marketing tätig ist, glaube ich, echt 'n wahnsinnig ungenutztes Potenzial. Absolut und da möchte ich am liebsten schreien grade, Florian, wenn Du das sagst, weil die meisten Unternehmen haben aktuell Vertriebsprobleme und wenn Du mit denen sprichst und da sind wir auch relativ ehrlich dann in soner Erstanalyse und dann frage ich die, okay, tut mir leid, wenn ich das so hart fragen muss, aber was macht denn dein Vertrieb den ganzen Tag? Wenn der, also die, das das klingt jetzt hart, kriege ich selber fast Gänsehaut, aber wenn die Leute mir sagen, sie haben keine Zeit für LinkedIn, aber sie haben 4 Vollzeitvertriebler, die gerade alle ihre Zahlen nicht erreichen, ja, ja, dann würde ich mir ja überlegen, was können die denn vielleicht anders machen, dass sie ihre Zahlen erreichen? Und das ist zumindest ein Weg, wo Du nachvollziehbar auch sehen kannst, was machen die Leute und was entwickelt sich bei denen? Schau, in den meisten Projekten ist es so, auch wenn ich gerade mit, wenn wir mit Leuten von älteren Generationen arbeiten, ne, wo wo wo sich einfach gewisse Arbeitsweisen eingeschlichener oder nicht eingeschlichen, aber so so verfestigt haben und wo LinkedIn neu ist.
Es gibt immer 'n paar, die sind richtig motiviert und die haben richtig Bock und sind richtig offen, trotz dessen so. Und bei denen läuft es in der Regel immer und die machen aber ganz oft nicht mehr als 50 Kontaktanfragen pro Woche oder so. Das heißt, die hauen gar nicht die Schlagzeilen raus, die alle möglich sind und geben gar nicht den Druck drauf, aber die beschäftigen sich dann in Ruhe so intensiv damit und merken das Potenzial und gehen dann mit den Leuten in Dialog und merken, okay, es ist ja nichts anderes, als wenn ich 'n Telefonhörer in an die in die Hand nehme und anfange, Leute anzurufen. So Kaltakquise funktioniert am Ende des Tages auch mit 'ner Quote und bei LinkedIn funktioniert's auch, aber eben mit 'ner Quote. So und das finde ich immer so so krass, dass die Unternehmen sagen, ja, für LinkedIn haben wir keine Zeit.
Okay, habt ihr 'n Vertriebsproblem? Ja, Habt ihr 'n Umsatzproblem? Ja, aber für LinkedIn habt ihr keine Zeit. Das klappt bei uns in der Branche nicht. Der will ich die Kapazität nehmen, die da ist und woanders hinschieben, ne oder auch Video bei dir.
Also wir wir sind manchmal in unseren Denkstrukturen so verkopft, glaube ich, in Deutschland. Video ist das Tool. Wenn Du Sympathie aufbauen willst mit deinem Vertrieb, mit deinem kompletten Unternehmen, mach gefälligst Videos und bring deine Leute dazu, dass sie vor der Kamera stehen können, dass sie 'n vernünftiges Setting haben, dass sie sich wohlfühlen davor, weil natürlich geht's hier menschliche Befindlichkeiten, aber dass sie dann Unternehmen auch vernünftig repräsentieren, weil digitales Video ist nichts anderes als digitales Netzwerk. Also auf Offline Veranstaltungen können die Leute das doch auch und haben haben haben repräsentative Jobs. So, jetzt muss ich doch nur hergehen und hinkriegen, dass sie das auch über bestimmte Plattformen schaffen.
Wenn ich dann jetzt, jetzt kombiniere ich das wieder mit LinkedIn, Florian, wenn ich jetzt 2500 Entscheider oder 5000 Leute in meinem Netzwerk hab, das können auch 1000 sein. Und bei LinkedIn, das ist noch mal ganz wichtig, LinkedIn ist die einzige Social Media Plattform, auf der ich mir die Follower der Zukunft selber aussuchen darf. Das muss man sich jetzt mal auf der Zunge zergehen lassen. Die Follower der Zukunft selber aussuchen und die kannst Du rückwärts entwickeln über Content. Und jetzt stellt sich da 'n Florian ganz sympathisch hin und jede Woche kommt ein Video von Florian, wie er was wo er was zum Thema b-two-b-Kommunikation über Video beispielsweise erklärt, ja.
Oder ich verkaufe was ganz anderes, vollkommen egal, aber die Leute lernen den Vertriebler auch kennen. So, diese Dreidimensionalität, so als wird der wird der auf 'ner Messe rumstehen. Wir haben 'n geiles Beispiel, Nico Greiner von PPI, ja. PPI hatte ich mal im Training. Auch 'n Podcast.
Genau, mega Megatyp, so und die waren ja im Training vor, boah, ich weiß gar nicht viereinhalb Jahren oder was. Und mit denen haben wir diese diese Strategie quasi gemacht. Und Niko sagte, ja Steffen, Du, das Outreach Thema ist nicht so unser, ich glaub, das funktioniert nicht. Also ging's dann Content und wir wollen über Content das machen. Der Nico sagt, also die haben auch unfassbare Impressions gehabt, die waren ja auch, die haben ja in einem Jahr 13000000 Impressions, glaube ich, hat der über seinen Content gemacht.
Wenn Du das umrechnest in Werbegeld, ist das mehr als eine halbe Million, was was der einfach an Impressions reingeholt hat über organischen Content. Schon mit 'ner Agentur, aber die war nicht ansatzweise so teuer wie eine halbe Million und der sagt, der Effekt ist gar nicht über LinkedIn kommen die Leute auf uns zu kaufen, aber auf jeder Messe ist unser Messestand voll. Ja. Bombenvoll. Die Leute wollen alle mit mir reden.
Die Leute sehen mich, die Leute kennen mich. Wir haben ein Image, das kannst Du dir nicht vorstellen. Wir haben alle anderen an die Wand geklatscht mit diesem Image. Die sind nicht da, die existieren nicht und das ist was, wo Unternehmen, was was jetzt ein Unternehmen sich getraut hat, was ich total geil finde und wo ganz viele Unternehmen noch super zurückhaltend sind und nicht verstehen, dass sie gar nicht laut sein müssen. Sie müssen auch nicht schreien, aber sie müssen präsent sein, sie müssen passieren, in diesen wieder, in diesen Fernsehwerbungs Wiedererkennungseffekt zu kommen, dass ich sie nicht vergesse, weil die Unternehmen sind es gewohnt, dass ihre Namen über Jahrzehnte hinweg existieren.
Das gibt es heute nicht mehr in dieser schnelllebigen Welt. Du musst permanent Präsenz zeigen. So und da ist dann, wenn deine Mitarbeitenden es schaffen, auf Video präsent zu sein und sympathisch zu sein, ich vergleich das immer wie son son dreidimensionaler Todesstern, ja, son son son 3 D Todesstern Puzzle, ja. Jedes Video gibt mir wieder 'n anderen Blickwinkel und ist 'n neues Puzzleteil in diesem Mosaik und irgendwann ist es so plastisch, dass ich mir den Florian, obwohl ich ihn nur per Video gesehen hab, ich denke, ich kenn den in- und auswendig, den Mann. Und dann spreche ich den auch an, wenn ich auf Events bin.
Das kennst Du und das kenne ich genauso, ja. Hab ich live erlebt mehrfach. So. Die Leute glauben sie, sie kennen uns schon ewig und sind dann immer total verwundert, wenn Du sagst, wer wer, sorry, wer war's denn noch mal? So und das ist der Effekt, den den man erziehen kann für sein Unternehmen und so bleibt man halt getrennt heute.
Übermerkt Kann ich absolut nachwirtschafteten. Ja. Ne? Diese dieser Effekt von, ich glaub, ich kenn den schon, das ist ja noch in der Kombination mit Podcast noch stärker. Also das Schärste, was mir passiert ist, war letztes Jahr auf der Ebolon schließen.
Ich steh, ich glaub, das waren parallel irgendwelche Vorträge, war 'n bisschen ruhiger, stehe an der Kaffeemaschine, zieh mir 'n Kaffee auf, plötzlich von hinten eine Stimme, ach, ist ja spannend, jetzt mal den Menschen oder ne, die Person hinter der Stimme live zu sehen. Wie bitte? Kannte ich nicht? Ja. Ja, er hatte mich im Podcast gehört, hat mich durch meine Stimme halt, also hat mich auch gesehen, aber ne, hauptsicher erkannt und schon waren wir im Gespräch, ging sogar so weit, dass wir bei ihm Unternehmen zu Besuch waren, weil wir in der Gegend waren wegen potenzieller Zusammenarbeit.
Hat dann Grund aus ganz anderen Gründen nicht funktioniert wegen anderen Schwerpunkt, aber da war eine Tür auf und ich erlebe es ja regelmäßig bei Veranstaltungen, dass ich angesprochen werde. Und ich muss ja zu meiner Schande sagen, weil Du gerade sagst, dass ich sehe jede Woche 'n Video von Florian, ich hab das lange Zeit nicht gemacht. Ich hab gerade heute wieder angefangen mit kleinen Videos. Sehr gut. Die Kinder des Schuhsters, ne, wie das so ist.
Aber ich kann's nur bestätigen, sagen mir unsere Kunden, alle denen ich sage, auch sage, fang damit an und selbst bei so banalen Dingen wie Zeitfressern im Vertrieb. Ich hatte eine schöne Story, hatte ich letztens auch einen Beitrag von erzählt, glaube ich, Vertriebsteamleiterin von 'nem Kunden von uns. Wir waren vor Ort, haben Workshop, die haben 'n Studio bekommen, eine Jahresbetreuung mit uns und haben wir vor Ort zum Workshop und dann können halt immer verschiedene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sich bei mir eine Coaching Session dann an dem Tag buchen und die kam und sagte, ey, wir haben hier, der Chef sagt, ihr sollt mit dem wir sprechen, weil wir im Vertrieb haben, war echt 'n Problem, dieses ewige Nachfassen und Nachfassen. Das frisst so viel Zeit. Da sag ich, gut, ich bin jetzt nicht der Vertriebsexperte, aber das hat ja wohl mit Kommunikation zu tun, ne.
Also über frag stell mal die Frage, woran liegt's? Na ja, der Hauptgrund ist, wir haben 'n Angebot, das ist 15, 16 Seiten lang. Da steht erstmals im PDF, steht drin, was wir grundsätzlich machen und dann ist es sehr individuell mit den ganzen Punkten für jeden Kunden. Sag ich, okay, wie kriegen die das? Ja, ich hab 'n Gespräch mit dem mit dem Fachkontakt und dann schicken wir das PDF raus, wenn er sagt, das ist okay, das individuelle anarbeitete Angebot und dann muss ich zwischen 5, zwischen 4 und 6 Schleifen drehen, alle Fragen der plötzlich auftauchenden neuen Mitglieder des Buying Centers zu beantworten.
Also das heißt, sie hat mit ein, 2 Leuten im Vorfeld, eine vertrieblichen Kontakt und dann kommen plötzlich aus dem Nichts andere Leute, die sagen, ich hab heute auch noch was zu sagen. Ja. Und das frisst ihr wahnsinnig viel Zeit, weil sie immer wieder das Gleiche erklärt. Ja. Und saß ich dann, dachte mir, also ich würd ja wahnsinnig werden für sone Zeitverschwendung.
Ja. Und dann hab ich gesagt, was steht denn dagegen, dass Du den Leuten das einmal auf Video erklärst? Sagt sie, die kriegst Du nicht alle einen Termin zu 'nem Videocall? Sag ich, nee, nee, nee, nicht Videocall. Videocall würde ich auch nicht machen, weil das Problem ist ja, kriegt bei 10 Entscheider 'n Videocall.
Blödsinn. Nimm's als Videobotschaft auf, mach eine kleine Präsentation in Powerpoint, wo Du euch als Unternehmenskurs vorschätzt, wo das sind die ersten 3 Seiten. Da müssen die kein PDF lesen, sondern Du machst das 'n bisschen bildhafter, dann erzählst Du was dazu, da ein, 2 Minuten und dann gehst Du das Angebot durch, entweder bestimmt, also grafisch 'n bisschen aufgearbeitetder Powerpoint oder direkt halt in den betriebswirtschaftlichen, also sprich das PDF selber und dann schickst Du das raus als Videobotschaft und dann kann sich jeder angucken, wann er will. Das mache ich seit 2 Jahren. Die Erfolgsquote ist bei mir explodiert, also wirklich explodiert, was ich früher an Einwandbehandlung hatte und dann musst Du dem Einkauf erklären, die überhaupt gar nicht mit dem Thema zu tun, hab ich alles nicht mehr.
Hab ich nicht, 0. Und ich sehe auch, ich nutze Lum dafür, ich sehe wann, wie oft das Video angeguckt wurde. Das sind, manche gucken sich's dreimal an, dann gibt's noch 5 andere Leute und und und. Ne, und das ist sone banale Kleinigkeit, weil Du eben sagtest, diese diese Persönlichkeit aufbauen, aber auch Dinge, die halt Zeit fressen im Vertrieb. Absolut.
Und das ist manchmal wirklich sehr einfach. Absolut und wenn Du 'n paar Sachen auch Fragen beantwortest, dann musst Du die ja nicht explizit für den Kunden beantworten. Du kannst ja auch einfach nachher 'n Q und A Seite daraus bauen und sagen, pass auf, die häufigsten Fragen haben wir hier untergebracht. Bitte schauen Sie da mal rein oder Du packst die Fragen ins PDF und verlinkst dann die die Videonach. Also es geht heute so vieles, so effizienter, aber Du solltest halt auf den Sachen auch vernünftig aussehen und jetzt gerade, wenn Du eine 1 Company bist, die 'n bisschen was auf sich hält, sollte das auch bei deinen Mitarbeitenden ja so aussehen.
Deshalb fand ich das so geil, was ihr mit den Vertriebsarbeitsplätzen auch gemacht habt, dass ihr die so ausgestattet habt bei 'n paar Kunden. Das habe ich ja mitgekriegt, weil ich sitz manchmal mit Leuten, also wenn wir große Kunden haben und da sind irgendwie 20 Leute in 'nem Training, ich kann wirklich teilweise nur mit dem Kopf schütteln, wie die, wenn ich die, ich trau mich manchmal gar nicht zu fragen, macht ihr die Sales Calls auch so? Wirklich, es ist so Wahnsinn. Wahnsinn. Also ich machen, natürlich machen sie das so und ich sprech dann nachher mit dem mit dem Vertriebsleiter und sag denen immer, Leute, das ist, ihr verkauft hier Sachen für 100000 Euro ab 100000 Euro aufwärts.
Das das kann doch nicht euer Ernst sein, ne und irgendwelche komische Oder das hat sich Geld für dich. Verwischten Hintergründe, wo Du 'n rumhängendes Handtuch oder 'n Vorhang erkennst, wo so Leuten, nee, bitte nicht. Ja, ja, aber das ist, also da ist dann kein Geld für da ganz häufig, weil, das ist auch son Weligkeitsthema, habe ich mittlerweile festgestellt, es ist in den Köpfen drin. Da sind wir bei dem Thema Glaubenssätze. Genau, aber alle Firmen alle Firmenwagen sind Mercedes.
Aber Ja klar. Genau. Na klar, ja, aber das Du Du ich weiß nicht, ob dich 'n Sinns, wir haben auch drüber gesprochen, Markus Mils hat da noch mal vor Jahren son schönes Video zu gemacht. Der Außendienst gehört abgeschafft, wo er das genau thematisiert hat. Sein erfolgreiches Youtube Video, haben wir auch schon 'n paarmal drüber gesprochen im Podcast und und und das sehe ich genauso, dieses immer noch diese Diskrepanz an altem festzuhalten, großer Fuhrpark, weil natürlich ist das 'n persönliches Thema, dass dass dass das Vertriebsteam unbedingt, ne, jemand, der im Außendienst unterwegs war, sich dafür entschieden hat, der hat das ja aus vielen Gründen gemacht, nicht nur, weil er gerne verkauft.
Aber wenn's halt einfach von der Effizienz nicht mehr so funktioniert und man die Gewichtung verkehrt hat, denn glaub mir, ich hab mit so vielen Unternehmen zu tun, wo ich dann auch das Thema anspreche, wie sieht's in eurem Vertriebsteam aus und ne, da Videosales und so. Ja, die haben ja ihre Laptops und ihre Headsets, das reicht ja. Nee, geht ihr in 'nem alten, verrosteten Käfer zum Kunden mit Badelatschen oder zerschlüsselne Jeans? Nö, machen wir nicht. Ja, macht ihr wohl.
Ihr macht's im Videocall. Ja. Ich hab einmal eine Firma gehabt, wo die mich als Kunden gewinnen wollte, war für eine Onlineplattform im Videobereich. Ich hab das ziemlich schnell beendet. Ja.
Hab auch nie gekauft bei denen, die wollten dann auch mit mir zusammenarbeiten, hab auch die Zusammenarbeit nie angestrebt, aus 'nem ganz einfachen Grund. Die verkaufende Videoplattform für Livestream und Webinare. Ja. Und der Kundenberater Schrägstrich Sales Agent, Verkäufer, Ja. Der saß im Großraumbüro mit Apple AirPods, also unglaublich beschissene Audioqualität.
Ja. Virtueller Hintergrund, also da ging 1 durchs Bild hin, plötzlich hat man den Arm von der Person gesehen. Es war unwürdig, weil ich musste mich so anstrengen, zuzuhören. Ja. Ich hab's ihm nicht gesagt, weil das wär nicht angekommen, aber die verkaufen ein Produkt, was mit Video und Ton zu tun hat und kriegen's noch nicht mal im Vertriebsgespräch hin.
Voll. Fast nur. Ja, also die Aber das sind nach diese Glaubenssätze, ne. Aus aus meiner Sicht ganz viele Unternehmen viel zu wenig Gedanken drüber und der der Vorteil ist ja auch, wenn Du jetzt 'n vernünftiges Setting hast, dann ist ja auch son Video aufzunehmen mal für LinkedIn oder mal 10 am Stück, wo Du dem Vertriebler ganz einfach nur sagst, pass auf, wir haben ja eine Q und A Liste. Das sind die 10 häufigsten Fragen unserer Kunden zu Produkt x y.
Könntest Du bitte pro Frage ein Video machen und das für deine Audience auf LinkedIn mal erklären. So und der hat 'n Setting, so wie dieses hier, ne, und das ist jetzt ja nicht, das muss ja nicht mega high price sein, aber Du brauchst vernünftige Kamera, Du brauchst vernünftiges Mikro, okay, jetzt kannst Du den Hintergrund hier 'n bisschen ordentlicher machen, aber gut. Und dann kann der aber einfach mal reden und das mit der mit der richtigen Schulung, dass der jetzt auch kein Hexenwerk, einfach mal 'n paar Videos aufnehmen, wie viele Unternehmen sich schwertun mit Videos. Ich, mir fährt da immer der Kopf aufn Boden. Du brauchst kein Videoteam dafür.
Musst Du, wenn Du 'n paar Sachen Die kriegen ja auch. Geben wärst. So, also die und das machst Du so, dann sieht das auch ganz gut aus. Du fühlst dich wohl dabei, hast jegliche Kontrolle. Es muss niemand neben dir sitzen.
Es muss keiner mit im Raum sein. Ich glaub, das ist auch 'n Riesenthema, warum die meisten keine Videos machen, weil fremde Leute dann auf einmal vor ihnen stehen und sagen, hey, mach das oder mach dies. Das ist ja 'n riesen Charmthema. So kann man selber rumprobieren und ich sehe es bei Unternehmen nach wie vor nicht. Es macht mir so Kopfschmerzen.
Also die wirklich, die, es ist doch nicht so schwer, Leute. Wir sind im digitalen Zeitalter. Eure Leute müssen digital kommunizieren können. Das ist 'n digitaler Kommunikationskill. Vollkommen selbstverständlich.
Ja. Aus meiner Sicht. Ja und vor allen Dingen, der der die nächste Welle, die kommen wird, da habe ich mich in den letzten anderthalb Jahren viel mit beschäftigt. Ich hatte jetzt dieses Jahr 'n Vortrag dazu, dass da nämlich noch 'n tiefer eingestiegen ist, wie das Kommunikationsverhalten sich geändert hat. Also wir haben da wirklich eine stille Revolution in den letzten Jahren.
Corona war nicht der Auslöser. Das das war eher der der Brandbeschleuniger, sage ich mal Natürlich sagen wir mal. Für das Thema. Ja, weil das Jahre vorher schon war klar, dass viele Leute, gerade die jüngeren Generationen, sich hauptsächlich über Youtube informieren und das ist, die Zahlen sprechen flüssig. Es ist, ich hab's jetzt nicht mehr alle im Kopf, aber ich glaub über 70, 72 Prozent der Generation Z konsultiert erst mal Youtube, bevor sie eine Kaufentscheidung treffen und dabei, das ist es völlig egal, ob's eine private oder eine geschäftliche ist.
Und da habe ich von meinem Professor Doktor Christian Schmitz von der Ruhr Uni Bochum, kennst Du ja auch, hab im Podcast mal drüber gesprochen und hab ihn explizit gefragt, sag mal, ich bei der Quelle, die ich hab, steht nicht, ob das b to b oder b to c ist, sagt er, ist völlig egal. Kein Mensch ändert die Art und Weise, wie er Entscheidungen trifft, wenn er im Büro sitzt, ne. Und das sind klare Zahlen und ich erlebe es auch gerade, das das finde ich so spannend, das macht mir so viel Spaß, dass jetzt aus der Generation ja nicht nur mehr Entscheider und Führungskräfte immer in die mehr Unternehmen kommen, sondern das sind ja auch ganz häufig die Nachfolger. Also ich hab einen Kundenkontakt jetzt seit anderthalb Jahren, da übernimmt der Enkel des Gründers langsam die Firma, der ist Anfang 30 und er hat mir damit zum ersten Kontakt, der kam auf mich zu, gesagt, jetzt kommen wir noch nicht zusammen, aber ich garantiere dir, wir kommen zusammen. Ich muss jetzt erst mal die Firma übernehmen, das wird ein, 2 Jahre dauern, bis alles läuft, aber ich werde kein Geld mehr investieren in riesige Messestände, in unnötige Prospektdruckereien, in Messemarathons und sonst was.
Also das werden wir alles auf ein Minimum. Wir müssen Präsenz zeigen runterfahren, klar, aber ich werd im Videobereich massiv aufbauen, weil da kann ich viel besser skalieren mit 'nem viel geringeren Aufwand. Vielleicht dazu 'n kleines Beispiel, Florian. Du Du sagst es gerade. Mhm.
Haben Sie es 1 unserer ersten Agenturkunden damals, Federnfabrik Schmid aus der Schweiz, kann auch jeder nachgucken, haben wir immer noch als Kunden und die haben mittlerweile, dass wir, wir machen das ja auch als Agentur hier, dass wir das nicht nur Unternehmen zeigen. Ich zeige es ihnen lieber in der Regel, aber manche haben wirklich keine Kapazität und dann machen wir das als externe Sales Agentur quasi, übernehmen wir deren LinkedIn Vertrieb und für die machen wir das jetzt seit fünfeinhalb Jahren und die haben mittlerweile den dritten Account. Wir haben natürlich mit einem Account gestartet und sind dann hochgegangen und die haben dafür mittlerweile 3 oder 4, ich kann's dir nicht ganz genau sagen, aber 3 oder 4 Messen geskippt, weil die einfach, die Logik ist ganz einfach. Auf eine Messe gehst Du, weil Du in die Hoffnung hast, dass deine Zielgruppe dahin kommt, dich sieht und Du mit ihr in den Austausch gehst. Aber was ist denn jetzt, wenn Du deine Zielgruppe 365 Tage im Jahr erreichen kannst?
Dann bist Du darauf gar nicht mehr angewiesen und das haben die gecheckt und haben es einfach umgedreht und haben gesagt, es macht doch viel mehr Sinn, die Leute durchgehen, 365 Tage im Jahr zu erreichen und zu bespielen, damit wir dann sichtbar sind, wenn wirklich der Bedarf da ist, als jetzt Riesenaufwände zu fahren zu diesen Messen, was weiß ich, nach Bologna und Rom und China, wir waren sogar in China teilweise oder also Asien plus, ich glaube, eine war noch in den USA, hinzufahren und Riesenaufwand zu machen und bei denen, das ist 'n 200 Mann Unternehmen. Wenn die in die USA reisen, dann nehmen, legen die den halben Vertrieb lahm, ja, plus der Geschäftsgebühr her mit, diese Aufwände zu machen und zu sagen, das fließt alles so übers Jahr gesehen, gutes Beispiel, ich hatte mit einem Unternehmen zu tun, die sind aus Maschinenbau und die haben in der Coronazeit, weil die im Bereich Welgesysteme tätig sind, haben die angefangen, dass sie die Kundenkonten ja nicht mehr vorbeikommen, dass sie sich von den Kunden die das schüttgut, was sie halt worauf sie die Wagen einstellen und was sie mit ihren Kunden dann zusammen auch machen und wo sie die Kunden dabeihaben, zu zeigen, dass sie ihre Wagen das können.
Dass sie diese diese diese Testwiegungen, dass sie die halt relativ rudimentär noch mit 2, 3 Webcams über OBS halt live online machen. So, ging ja nicht anders. Es hat aber dazu geführt, dass selbst nach Corona die international interessierten Kunden fast gar nicht mehr vorbeikommen, diese Testwiegungen zu machen, weil die sagen, ey, also sollen wir jetzt aus Japan oder aus, auch von mir aus Italien da hochfliegen? Das reicht uns, wenn ihr uns live zeigt, wie das funktioniert, ne und das, ich glaub's gar nicht, weil ich mir 'n mund fusselig schon geredet habe mit mit Vertretern, Marketing, die haben's zwar verstanden, aber wiederum die Entscheider dann haben's dann meistens nicht weitergetragen. Wenn Du was zu zeigen hast, 'n echtes Brutto gerade Maschinenbau, der ja jetzt so, ne, am strugcken ist die letzten Jahre.
Du hast was live zu zeigen. Du hast 3 Kameras, Du kennst ja auch, Du hast ja in deinem Studio könntest Du auch Maschinen präsentieren mit den 3 PTZ Kameras. Ist ja nichts anderes, ferngesteuerte Kameras und Du kannst im Videocall sagen, hier Mister Smith aus South Carolina oder weiß ich was, aus China, Japan, sonst woher. Wir machen jetzt einfach nur 'n Zoom Call und ich zeig dir mal live die Maschine. Du kannst mir Fragen stellen und ich kann dir live die Sachen beantworten.
Du musst hier nicht 4 Tage durch die Welt unterwegs sein, dir das anzugucken. Ja, ist 'n riesen effizienter. Und es geht nicht in die Köpfe rein. Es geht nicht rein, also wie gesagt, mit den Marketingvertretern, die verstehen's, die sagen, ah cool und dann zack an der nächsten Stelle, spätestens wenn der Vertrieb dazukommt, ne oder wenn die Geschäftsleitung dazukommt, dann heißt's, ja, das ist schon, ist ja schon sone Investition, da so 30000 Euro für in die Hand zu nehmen für so was. Ich mein, wir reden ja immer noch davon, kompletter Raum inklusive in 'ner halbjährlichen Betreuung für den Preis, ist ja nicht nur die Technik.
Ja. Dann denke ich immer nur, ja, aber wenn ja ein Kunden damit gewinnt, Ja. Es ist bezahlt. Tja, und Es ist so engstörnig, ne? Ja, das ist voll Ende.
Die, ich glaube, wir haben uns so teilweise im Vertrieb angewöhnt, durch diesen Leadgenerierungscharakter, den es dann so gibt seit 'n paar Jahren. Alles geht auf Leads, Leads und Leads nurtern und so, das ist wie wie macht man im B2B eigentlich wirklich Geschäfte und ich sag mal, bei allem über 20000 Euro. Ein direkter Abschluss, den gibt es nicht und Du hast ein Marketing Cycle, Du hast einen Sales Cycle, der dahinter steckt, das heißt, Du brauchst immer deine Zeit und oft des Spones ist beispielsweise oft ein Thema. Ich sag den Kunden immer unter 12 Monaten macht das keinen Sinn, Leute. Ihr kriegt keinen, ihr könnt keinen schwarzen Strich ziehen, wenn ihr nicht 12 Monate das durchgehalten habt.
Je nach Projektgeschäft, man in manchen Projektgeschäften macht's auch nach 24 Monaten erst Sinn, aber die ist 'n bisschen wie in der Politik. Die meisten denken, können nicht so weit denken, weil sie dann Angst haben, bis dahin habe ich meinen Job schon verloren, wenn ich keine Ergebnisse gebracht hab und dann sind sie sind sie wieder raus oder es ist aber fürs Unternehmen wär's viel, viel besser, wenn sie es machen, weil es langfristig einfach das richtige Invest ist und ich glaub ganz oft ist beim Thema Video auch so, dass die, ja wie, das bringt uns morgen keine Kunden, ja, dann machen wir's nicht. Dann ist dann dann ist ja Quatsch. Genau, das ist ja nur eine Ausgabe. War nur das Beispiel, weil Du das gerade sagtest, da könnte ich mich tierisch drüber aufregen bei 1 Firma, die Herr Tonmeister, sprechen Sie bitte ins Mikrofon.
Genau, ich spreche ins Mikrofon. Echt, also da da fällt mir grad was ein, da da da war ich fassungslos. Die erzählten uns, dass sie in der Coronazeit angefangen haben, ist 'n Großhandelsunternehmen, hatten wir mal wie circa so 2, 3, mit dem wir zu tun hatten. Die haben nach Coronazeit angefangen halt, ihre Fachhändler über Livestreams über neue Produkte zu informieren. So, dafür haben sie jedes Mal 'n Studio angemietet.
Das hat sie jedes Mal im Monat, wenn sie zweimal gemacht haben, pro Livestream 3000 Euro, 6000 Euro. So, dann haben sie nach der Coronazeit festgestellt, das ist ja gar nicht so doof, das weiterzumachen. Da können wir im Außendienst bisschen sparen und haben das etwas reduzierter weiterverfolgt. Dann haben wir uns kennengelernt und dann, na ja, dann haben wir den 'n Konzept entwickelt mit Studie und allem Drum dran, war dann bei 40000 Euro und dann fing das Geheul an. Ja, also und da hätten Sie jetzt ja kein Budget für.
Stopp, ihr macht einmal im Monat Livestream, ja, der kostet 3000 Euro, ja und ihr habt mir noch selber gesagt, ihr fangt morgens an vorzubereiten, weil ihr dann die Ware schon packt in das Studiofahrt, was im eine Nachbarstadt ist, alles aufbaut. Dann habt ihr die 2 Stunden Vorbereitung noch vor Ort und dann habt ihr eine Stunde Livestream, dann mit Gegenfragen und alles, also nicht einfach nur raussenden, sondern dass auch die Fachhändler Fragen stellen können. Also der Tag ist im Eimer, ja. Ihr zahlt 3000 Euro, ja. Ihr habt kein Geld, waren irgendwie 36000 Euro netto.
Euch jetzt im Studio, 'n kleines, viel kleineres, was ihr da mieten, weil das brauchen sie gar nicht, einzurichten, wo ihr einfach mit dem Hubwagen, ich war ja vor Ort da, 'n Hubwagen ausm Lager hochfahrt, hier Sachen rein. Nee, da ist jetzt kein Geld für da. Also, an der Krieg ich nicht durch. Verrückt, ne. Also, das sind so Schranken im Kopf manchmal.
Klar, das ist Firmenpolitik, ne, aber, ach ja. Ja. Das ist halt Sales manchmal. Ja, es ist nicht unbedingt zielorientiert, sondern auch sehr viel darf man nicht vergessen. Je größer die Firma, desto mehr hat's auch natürlich mit Strukturen, Befindlichkeiten, persönlichen Vorlieben und Abneigung zu tun.
Absolut. Ist nicht immer das Ziel. Ja. Das ist das. Spannend.
Jetzt haben wir schon eine Stunde hinter uns. Wahnsinn, wie die Zeit vergeht. Geht schnell. Es geht schnell. Steffen, es war mir eine große Freude.
Ich hoffe, wir sehen uns mal bald wieder. Wir haben's ja auch schon jetzt eine ganze Weile nicht gesehen. Ich hoffe auch Mir klingelt so im Kopf irgendwas mit, Du willst dein Studio noch umziehen. Ich sollte dann mal vorbeischauen bei Gelegenheit. Ja, wenn's umgezogen ist, ja, es dauert noch 'n bisschen.
Ja, ja, ach, alles gut. Genau. Kammer. Dann sehen wir uns hoffentlich dann wieder. Ich danke Ihnen alle für deinen Input.
Mein Lieber. Gleich gleichfalls meinerseits. Und an alle, die zugehört haben, ich hoffe, ihr habt 'n bisschen was gelernt und nicht nur unser unsere unsere hitzige Aufregung über die Uneinsichtigkeit vieler vieler Leute im Vertrieb und Marketing. Also es ich will ja kein schlecht reden. Das ist einfach nur so Unverständnis, wenn Du halt mit erlebst, wie man halt sowohl bei dir zum Thema LinkedIn Vertrieb oder bei mir halt andocken mit Video, wie man sich so Vorteile einfach vorenthält.
Das das tut manchmal einfach nur weh. Ja, und wir kennen da halt auch die positiven Beispiele, ne. Das darf man vielleicht auch noch mal sagen. Also es ist ja nicht so, also uns würde es auch als Firma nach 7 Jahren nicht mehr geben, wenn wenn das Ganze nicht erfolgreich wär für die Unternehmen, die es am Ende des Tages durchziehen, ne, und bei dir genauso. Also die, es gibt diese Positivbeispiele, aber sie sind halt wirklich, es sind noch sehr wenige, die da überhaupt rangehen an das Thema, weil es so unbekannt ist und ich glaube, dass da haben unsere beiden Themen eine große, große Parallele und deshalb von daher vielleicht von mir abschießen der Appell, macht nehmt nehmt den Mut in die Hand und testet solche Sachen aus und ihr müsst nicht die komplette Firma dafür umstrukturieren, euren kompletten Vertrieb, macht es mit einem Mitarbeiter, mit 'nem kleinen Team aus dreien oder so.
Es müssen nicht alle sein, aber das so testen sollte man auf jeden Fall mal und dann kreiert man die Erfolgserlebnisse und dann kann man den großen Switch immer noch machen und das vielleicht als abschließende Appell von mir. Sehr schön, danke. Gilt auch genauso für Video. Man kann auch erst mal mit 'nem Smartphone anfangen und potenziellen Kunden eine Videobotschaft schicken oder nachhaken beim Angebot. Ich sag nur, das Thema Ghosting, Riesenthema, auch da kann ich sagen, mit Videobotschaften ist die Erfolgsquote höher, weil das guckt man sich eher an, als das mal wieder eine Mail liest.
Ja. Ja, also einfach mal probieren, die Hemmschwelle ist nur im Kopf wie immer und die falschen Glaubenssätze nach dem Motto, das kriege ich nicht hin und das muss perfekt sein. Nein, beides nicht richtig. Und ja, in diesem Sinne verabschiede ich mich. Vielen Dank fürs Zuhören, fürs Dabeisein und ich freue mich bis zum nächsten Mal.
Tschüss. Tschüss. Das war Video Reloaded, dein Podcast über Video
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