#226 - 5 Tipps für sofort wirkungsvolle Videokommunikation
Worum es geht
In dieser Episode nehme ich Dich mit nach Südfrankreich. Die Folge entsteht dieses Mal direkt aus meinem Urlaub und ist gleichzeitig ein kleiner Meilenstein. Mein Podcast hat die Marke von 20.000 Downloads überschritten. Vielen Dank an alle, die regelmäßig zuhören und den Podcast weiterempfehlen. Inhaltlich geht es heute um eine Frage, die mir in den vergangenen Wochen immer wieder gestellt wurde: Wie können Unternehmen Videokommunikation sofort und ohne große Hürden im Arbeitsalltag einsetzen? Viele denken bei Video noch immer ausschließlich an Imagefilme oder Recruitingvideos. Dabei steckt das größte Potenzial oft in den täglichen Kommunikationsprozessen. Genau dort, wo Informationen schneller ankommen, Missverständnisse vermieden werden und Teams effizienter zusammenarbeiten. Ich stelle Dir fünf konkrete Einsatzmöglichkeiten vor, die Du sofort ausprobieren kannst. Du erfährst, warum Videobotschaften im Vertrieb Abschlussquoten verbessern und Rückfragen reduzieren können. Außerdem zeige ich Dir, wie häufige Kundenfragen als kurze Videos den Vertrieb entlasten und Interessenten besser vorbereiten. Ein weiteres Highlight dieser Folge ist das Thema Wissenskonservierung. Ich erkläre, wie Unternehmen das Know-how ihrer Mitarbeiter dauerhaft sichern können und warum kurze Videoeinheiten beim Onboarding oder bei Softwareeinführungen enorme Vorteile bieten. Außerdem sprechen wir darüber, wie Videobotschaften interne E-Mails ersetzen können und weshalb kurze Expertenvideos auf LinkedIn dabei helfen, Vertrauen aufzubauen und sichtbar zu werden. Zum Abschluss gebe ich Dir praktische Empfehlungen für den Einstieg. Du erfährst, welche Technik wirklich notwendig ist, warum ein Smartphone oft völlig ausreicht und weshalb guter Ton wichtiger ist als perfekte Bilder. Außerdem spreche ich offen darüber, warum die größte Hürde meist nicht die Technik ist, sondern unsere eigene Unsicherheit vor der Kamera. Mit einfachen Übungen und kleinen Schritten gelingt der Einstieg deutlich leichter, als viele vermuten. Wenn Du Videokommunikation nicht länger als Projekt, sondern als Kommunikationswerkzeug für den Unternehmensalltag verstehst, eröffnen sich zahlreiche Möglichkeiten für Marketing, Vertrieb, interne Kommunikation und Wissensmanagement. Genau dazu soll Dich diese Folge motivieren. ✅ In dieser Folge erfährst Du, wie Videobotschaften den Vertriebsprozess beschleunigen und Abschlussquoten verbessern können. ✅ Du hörst, wie kurze Antwortvideos typische Kundenfragen übernehmen und den Vertrieb entlasten. ✅ Du lernst, wie Unternehmen Wissen ihrer Mitarbeiter dauerhaft mit Video sichern können. ✅ Du erfährst, warum Videobotschaften interne E-Mails oft sinnvoll ersetzen. ✅ Du hörst, welche einfache Technik für den erfolgreichen Einstieg völlig ausreicht. ✅ Du lernst, warum der wichtigste Schritt nicht bessere Technik, sondern der Mut zum Anfangen ist. Empfohlene Technik aus dieser Folge: Podcastmikrofon: https://www.thomann.de/de/rode_x_xdm_100.htm?offid=1&affid=3825 Mikrofonarm für das Podcastmikrofon: https://www.thomann.de/de/rode_psa1.htm?offid=1&affid=3825 Mehr zu meinem Thema Videokommunikation 4.0 erfährst Du hier: Meine Website: https://www.coporate-studio.de Mein LinkedIn Profil: https://www.linkedin.com/in/florian-gypser/ Du hast ein Thema rund um Corporate Videokommunikation, zu dem Du gerne einmal einen Podcast mit mir hören möchtest? Oder Du hast spannende Inhalte zum Thema und möchtest gerne mal Gast in meinem Podcast sein? Dann schreib mir an podcast@corporate-studio.de
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Transkript
Herzlich willkommen bei Video Reloaded, deinem Podcast über Videokommunikation 4 Punkt 0. Hier bekommst Du spannende Insights, Know how und Impulse für Videokommunikation in und von Unternehmen. Ich bin dein Podcast Host Florian Gipser und wünsche dir viel Spaß beim Zuhören. Ja, Bonjour, Bonjour, Monjour, Monjour, Monsieur Dame, heute gibt's einen besonderen Podcast. Ich sende live aus Südfrankreich, hab auch hier ein typisches klassisches Getränk bei mir, Mont à la au.
Das ist so Minzirup mit Wasser, ist ganz lecker, denn es ist noch früh am Tag und man kann nicht direkt mit mit mit Rotwein, Rosé oder ähnlichen Getränken hier loslegen, obwohl das in Frankreich durchaus, wie ich festgestellt habe, üblich ist. Also wir haben schon morgens beim Frühstück 9 Uhr in der Barasry ältere Franzosen erlebt, die sich ihren ersten Wein gegönnt haben. Ja, warum nehme ich heute in meinem Urlaub auf? Ganz einfach, ich hab's in den letzten Wochen einfach nicht gepackt, so weit im Voraus zu produzieren, dass ich jetzt diese aktuelle Folge schon im Voraus fertig hätte. Deshalb habe ich aus der Not einen Tun gemacht.
Und zuallererst möchte ich erst mal allen meinen Hörerinnen und Hörern danken, denn ich hab die Tage vom Potteging, meinem Podcast Hoster, die Nachricht bekommen, dass wir die Zwanzigtausender Marke geknackt haben, also 20000 wahrscheinlich mittlerweile schon eine Ecke mehr Downloads bei meinem Podcast. Das hätte ich ehrlich gesagt überhaupt nicht für möglich gehalten, als ich 2021 im Dezember damit gestartet hab. Aber ja, gerade in den letzten anderthalb Jahren geht die Kurve steil nach oben, was mich doch massiv freut. So und ich merke gerade, war vielleicht nicht ganz sone gute Idee, das hier draußen zu machen. Es ist zwar eine schönere Kulisse als drinnen, muss ich ehrlich sagen, aber drin haben wir die Klimaanlage auf 23 Grad und hier draußen Zinsschwülwarme, ich weiß es gar nicht, 32 oder ähnlich.
Na ja, I will survive. So, worum geht's heute? Heute geht's darum, dass ich mal einfach konkrete Beispiele mit direkten Tipps zur Umsetzung nennen möchte. Ich hab wahrscheinlich das ein oder andere schon mal im Vorfeld in 'ner anderen Podcastfolge erzählt, aber vor knapp 3 Wochen, beim letzten Tag der Industriekommunikation, hat mich jemand drauf angesprochen und meinte, Mensch, Florian, wär cool, wenn Du mal son paar Tipps geben könntest, was kann ich denn in meinem Team direkt umsetzen? Denn auch da war wieder das Spannende, dass eigentlich jeder der Kontakte, die ich da neu geknüpft habe, beim Thema Videokommunikation im Kopf hatte, okay, das ist hier son Projektthema, wir machen Imagefilm, wir machen Recruitingvideos oder Ähnliches, aber keiner hatte wirklich im Sinn das Thema in die alltägliche Unternehmenskommunikation und in, ja, typische Kommunikationsprozesse zu integrieren.
Und ich finde gerade da, habe ich ja schon tausendmal gesagt, findet eigentlich so die die eigentliche Anführungsstrichen Revolution statt, wo am meisten Video noch ungenutzt bleibt und wo einfach das größte Potenzial auch ist. Aber lange Rede, kurzer Sinn, wir fangen direkt mal an. Ich wunder, wenn hier das Bild manchmal wackelt, der Tisch ist nicht so stabil und 'n Schluck muss ich erst mal trinken, 'n Sainte. Erster Tipp, habe ich schon tausendmal erzählt, diesmal möchte ich noch 'n bisschen tiefer reingehen, und zwar ist es das Thema Videobotschaften im Vertrieb. Also was ich ja immer wieder erzähle, ist, wie sehr sich bei mir die Erfolgsquote meiner Vertrieblientätigkeit verbessert hat, seitdem ich unsere Angebote als Videobotschaften aufzeichne und erkläre.
Denn es hat ganz einfach den Hintergrund, dass alle Parteien im Buying Center und jeder, der irgendwie sonst noch damit zu tun haben würde, von der fachlichen Seite, die gleiche Information haben. Und vor allem, ich muss nicht alle auf einmal in einen Videocall reinholen, in einen Pitchcall. Da die Termine für alle passend zu finden, ist ja manchmal nahezu unmöglich. Und jeder kann auch noch mal zurückspulen und gucken, habe ich das richtig verstanden oder habe ich da noch eine Frage. Deshalb noch mal ganz kurz, Konzept des Angebotes erstelle ich als Powerpoint Präsentation, auch schon mit 'nem Mock-up vom Studio, wie die Zusammenarbeit zurzeit zeitlich läuft und so weiter und so fort.
Und das präsentiere ich im Video und danach nehme ich das PDF meines Angebotes, gehe alle Posten durch und sagen, gucken Sie hier, Posten 3. Das habe ich am Anfang erklärt, das ist für das und das gedacht und Posten 4 ist dafür gedacht und so weiter und so fort. Und ganz am Ende des Videos gibt's einen Link zu 'nem Drive Ordner, wo dann das Angebot inklusive des PDFs von der Präsentation hinterlegt sind, sodass meine Kunden, potenziellen Kunden oder Neukunden, auch 'n bisschen dazu gezwungen sind, sich das Video anzuschauen. Es funktioniert sehr gut. Es gibt hier und da 'n paar Spezies, würde sagen, unter einem Prozent, die dann schummeln, indem Sie das Video vorspulen.
Was meines Erachtens ziemlich unsinnig ist, weil Sie brauchen die Info ja oder die das Video gar nicht angucken. Man kann halt nicht alle erreichen, von daher ist das auch nicht unbedingt schlimm, dass da auch welche sind, die das halt nicht auf Anhieb mit umsetzen. Die Erfahrung zeigt auch bei vielen unserer Kunden, dass man dadurch die Abschlusspode deutlich erhöhen kann und vor allen Dingen auch die, sag ich mal, zusätzlichen Schleifen reduzieren können. Also Klassiker hatten wir gerade wieder bei einem Unternehmen, wo im Vertrieb in der Regel 5 bis 6 Schleifen gefahren werden mit Personen, die noch nicht alle Informationen haben, die noch Fragen haben und so weiter und so fort. Und das kann durch diese Maßnahme deutlich reduziert werden, war auch der Fall, die haben nur noch eine Nachfragerunde gehabt, nachdem sie Der Vorteil ist, man kann natürlich dann, wenn man einmal damit angefangen hat im Sales Prozess, auch beim Nachhaken oder im After Sales mit Video weiterarbeiten, weil die Kunden das schon kennen.
Auch da ist der überwiegende Teil, ich würde sagen, zwischen 80 und 90 Prozent meiner Kunden sehr positiv gestimmt. Sie mögen das, weil E-Mails kriegen sie schon genug jeden Tag. Also das ist 'n Thema, was Du sofort umsetzen kannst. Welche Mittel Du brauchst, das sag ich im Ende dieser Podcastfolge. Das ist auch nicht besonders kompliziert.
Wie gesagt, mehr Vertrauen, höhere Abschlussquote, weniger Rückfragen, einfach eine Beschleunigung des Sales Prozesses funktioniert sehr gut. 'N anderes Thema, was auch schon im Vorfeld des Sales Prozesses ja eigentlich im Marketing oder so im Übergang sinnvoll ist und, sage ich mal, eine der grundlegenden Bausteine des Marketing Frameworks der ASQU ANSER ist, das ist die häufigsten Kundenanfragen einfach als Video zu beantworten, möglichst kurz. Jetzt nicht irgendwie 'n 10 Minuten Video, wo man alles ausführt, sondern 90 Sekunden bis 2 Minuten und das auf der Webseite zur Verfügung stellen. Das heißt, wenn man eine gewisse Anzahl an Fragen hat und die typischen Fragen kann man ganz einfach bekommen, fragt einfach eure Vertriebler, was sind die Fragen, die Kunden jedes Mal stellen, jeden Tag, bei jedem Kundengespräch und so weiter und so fort? Das sollen die einfach mal aufschreiben, da kommt erstaunlicherweise immer sehr viel zusammen, die einfach mal alle sammeln und dann schauen, welche davon häufen sich und welche sind nur die Top Ten?
Und dazu, es muss nicht High End sein, sondern einfach kurz die Frage vorlesen oder einblenden, dann die Frage einfach fachlich korrekt beantworten, natürlich auch entsprechend die Sicht der Kunden mitberücksichtigen, also nicht nicht belehrend logischerweise. Das würde man ein Vertriebsgespräch auch nicht machen, sondern wirklich auf Augenhöhe sagen, hey, wir haben dich verstanden und hier beantworten nur deine Frage. Denn immer mehr Menschen und da muss ich auch ganz klar sagen, habe ich glaube ich auch schon 1000 Mal, das ist auch nachhaltig schon bewiesen, immer mehr Menschen, egal ob B2B oder B2C informieren sich einfach massiv im Vorfeld, bevor sie den Vertrieb kontaktieren und bevor sie die falschen Infos haben, bevor sie zu viel Arbeit investieren und vielleicht auf der Website deines Unternehmens nicht weiterkommen und damit die Recherche bei euch abbrechen, ist es sinnvoll, diese Videos zu produzieren. Auch da wieder kein Hexenwerk, das kann man mit vorhandenen Mitteln sehr einfach machen. Es ist eine enorme Zeitersparnis im Vertrieb, weil die Leute, die kommen, sind einfach besser vorqualifiziert.
Für die Kunden ist es ein besseres Kundenerlebnis und natürlich werden auch eure Mitarbeiter entlastet, weil die neuen Kunden, die Leads, propala, schon deutlich vorgewärmter sind und entsprechend das Level auch 'n anderes ist, wo man im Verkaufsgespräch einsteigt. So, Punkt Nummer 3 oder Tipp Nummer 3, 1 großes Thema, wobei das Spannende ist immer, wenn ich in Workshops oder bei Vorträgen meine, ich glaub, mittlerweile sind es 45 Einsatzgebiete von Videokommunikation oder 40 im täglichen Arbeitsumfeld, auf die Wand projizieren, dann gibt's immer so gewisse Formate, wo dann Rückfragen sind. Und ich frag noch, hey, welche 3 Formate interessieren euch? Das ist jetzt 'n Format, wo eigentlich jeder drauf einsteigt und das ist das Format, ich nenne es zum einen Babyboomer Offboarding, aber man kann so ein bisschen weiter fassen als Wissenskonservierung. Und zwar geht's darum, über Video das Wissen deiner Mitarbeiter zu sichern.
Das hatte ich auch schon, glaube ich, ab und an schon von erzählt. Dabei geht's jetzt in diesem Fall noch 'n bisschen weiter gefasst, nicht nur darum, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die das Unternehmen verlassen, sondern einfach grundsätzlich. Also es kann ja auch sein, dass sich im Prozess immer wieder Fragen auftun, wo eine Person im Unternehmen immer wieder das Gleiche gefragt wird aus verschiedenen Abteilungen. Und wenn man dieses Wissen, was diese Person hat, zu bestimmten Themen als Video sichert, dann sind da einfach große Vorteile dabei. Denn zum einen ist es schneller als die Person, zu bitten, diese Information, dieses Wissen aufzuzeichnen, also aufzuschreiben.
Man interviewt die Person, nimmt das Video einmal, und zwar nicht als volles Video, sondern möglichst 'n kleinen Häppchen, also vorher 'n Fraenkatalog erarbeiten, was mache ich, wenn, was mache ich, wenn, was mache ich, wenn und das dann wirklich als 30, 60 Sekunden Videos später veröffentlichen. Und man kann natürlich hervorragend das Ganze auch als Audiospur, es gibt Leute, die wollen jetzt nicht, weil sie unterwegs sind, 'n Video angucken oder oder können's auch gar nicht, hinterlegen im internen Datenmanagement. Und natürlich eine Transkription ist heute ja auch supereinfach. Dank KI. Dann hat man wirklich alle 3 Sinne Sinnesebenen auf einmal abgefrühstückt.
Und das Ganze mit 'nem recht einfachen Gespräch, wo man die betreffenden Personen einfach in dem Interview zu den jeweiligen entstehenden Themen und Fragen halt befragt. Natürlich kann man das Ganze auch mit der Bildschirmaufnahme kombinieren, das haben wir sehr, sehr häufig gemacht früher, als wir noch als Dienstleister tätig waren. Ich weiß einmal für eine große eine große Stadtverwaltung. Ich glaub, ich kann's auch sagen, so war die Stadt Hamburg, die haben 'n neues Verwaltungsabrechnungsmanagementsystem eingeführt und da haben wir die 'n Jahrgang Ball begleitet. Die verschiedenen Schritte, die halt die verschiedenen Abteilungen da bei der Umstellung machen müssen, als Videos zu produzieren, inklusive Bildschirmaufnahme, halt alle Fragen, die dabei entstehen, halt schon mal so weit abzupuffern, dass nicht jedes Mal der Support angerufen werden muss, wenn während der Umstellungsphase halt Fragen entstehen.
Und auf der anderen Seite, das fand ich extrem spannend, das kam dann später son bisschen raus, es war auch son bisschen politischer Hintergrund, denn durch die Videos sollte natürlich auch die Hemmschwelle bisschen gesenkt werden, weil teilweise Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter damals 20, 30 Jahren in der alten Software gearbeitet haben. Und sich dann umzugewöhnen ist natürlich und ist immer mit 'ner gewissen Hemmung verbunden. Und Durch diese vielen kleinen Videoggets, manche waren wirklich nur 30, 35 Sekunden lang, hat man da einfach eine Möglichkeit gegeben, mit 'ner niedrigen Hemmschwelle in das Thema einzusteigen. Vorteil grundsätzlich bei der Art der Wissenskonservierung ist, es ist zum Beispiel für Onboarding sehr einfach und schnell möglich. Die Umsetzung braucht keine große Einarbeitung, beziehungsweise diejenigen, die neu ins Unternehmen kommen, haben auch eine kürzere Einarbeitungszeit, weil sie nicht abhängig davon sind, dass Kolleginnen und Kollegen Zeit haben, ihnen die Dinge zu zeigen.
So, dann ein Thema ist auch wieder, ja, Videobotschaft generell. Mir ist aufgefallen, ab und an haben wir mit jüngeren Unternehmen zu tun. Es ist eher selten, dass wir mit Start ups zu tun haben, was einfach auch grundsätzlich mit dem Gefüge zu tun, glaube ich, zum einen natürlich das Thema Budget, zum anderen aber auch, dass Start ups ja meistens von Usern Menschen gegründet sind, sprich, es sind eher Digital Natives, die eine höhere Affinität zu dem Thema Technik haben und das erst mal selber umsetzen wollen. Aber nichtsdestotrotz, ab an habe ich Kunden aus der Richtung und was mir da immer wieder aufgefallen ist, ist, dass die allermeisten wenig E-Mails schreiben, viel über Sprachnachrichten, WhatsApp machen oder über Videos. Und der Geschäftsführer 1 Start ups hat mir das mal ganz direkt auch gesagt.
Er sagte, wenn eine E-Mail, die ich schreiben muss, länger als 2, 3 Sätze ist, dann schicke ich in die Videobotschaft per Lumen raus, weil da habe ich keinen Nerv, jetzt hier eine lange E-Mail zu schreiben. Das habe ich schneller ein Video erklärt. Und das mache ich auch nicht immer, aber gerade wenn's technische Themen geht oder komplexe Zusammenhänge, wo meine Adressaten überhaupt nicht drin sind. Das kürzt sich auch beim Kunden wieder, da ging's Streaming und wie sie da Youtube einrichten, bevor ich das jetzt irgendwie als E-Mail schreibe, völliger Unsinn. Ich hab dir 'n kurzes Lungenvideo aufgenommen.
Stimmt, vor 2 Wochen hatten wir das auch beim Thema Podcast aufnehmen, bin ich mir bin ich mir bin ich mir jetzt unseren Podcast auf und wie wie exportieren wir das zur Weiterverarbeitung? Das kann ich nicht in der E-Mail beschreiben, das dauert ewig. Und so könntest Du auch mal überlegen, welche Prozesse im beruflichen Alltag bei euch im Unternehmen brauchen viel Zeit, weil da jemand immer wieder sitzt und E-Mails tippt. Wär es nicht einfacher, wenn's sowieso intern ist, also hier geht's ja nicht darum, irgendwie 'n High End Hochglanzvideo für die Außendarstellung zu machen, wenn man das einfach als Videobotschaft aufnimmt. Denn immer weniger Menschen haben Lust, DIN A4 Seiten langen E-Mails zu lesen, wo man den Inhalt locker in 'nem 90 Sekunden Video untergebracht hätte, ne?
Also Beispiele, zum Beispiel Feedbacks zu irgend 'nem Thema, wo man auch 'n bisschen emotionaler natürlich und 'n bisschen menschlicher und mehr mit Ausdruck auch reagieren kann. Änderungen und mehr mit Ausdruck auch reagieren kann, Änderungen erklären, gleichzeitig auch auf 'nem Bildschirm, ne, also man sagt, nee, hier, das gefällt mir nicht, zum Beispiel Feedback zu 'ner Webseite oder zu 'ner zum zu 'nem anderen Design. Solche Dinge sind viel einfacher in Form 1 Videos oder zum Beispiel auch Kolleginnen und Kollegen in 'nem Projektteam ein Konzept zu erklären, bevor man da wieder 'n Call für aufmacht. Ich weiß, das ist gerade 'n Konzern gang und gäbe, dass man sich dann 12000000000 Meetings tummelt und 'n Call aufmacht und hier und so weiter und so fort. Probier mal aus, erst mal 'n Konzept in 'nem Video zu erklären und dann Feedback per Video einzuholen, dann müssen halt nicht alle die ganze Zeit wie bei 'nem halben Stunden Call im Meeting sein und können ihre Zeit sinnvoller nutzen.
Meine Erfahrung als Ersatz für E-Mails ist, man hat viel weniger Rückfragen, viel weniger Missverständnisse und, und das ist ein großer Punkt, die Kommunikation wird wesentlich persönlicher. So und last, but not least, da passt wieder schön der Spruch, die Kinder des Schuhs, das haben die schlechtesten Schuhe. Jo, jetzt wird's hier aber ganz schön schwul. Gestern war hier Welpenderkranz Gewitter und jetzt geht die Sonne grad weg und es drückt. Aber ich beeil mich.
Die Kinderschuhs, das haben die schlechtesten Schuhe, denn das Format, ich weiß, dass es sinnvoll ist, ich selber mach's nicht. Das hat aber eher mit zeitlichen Gründen zu tun und wird sich auch bald ändern, Doppelschwür. Und zwar kurze Expertenvideos bei LinkedIn. Und zwar geht's darum, nicht zu pitchen, das machen viele falsch, also jetzt nicht irgendwie 'n zweimütiges Video, wo man erklärt, wie toll man ist und was man macht und sonst was und im Prinzip die ganze Zeit sagt, Kauf, kaufen, kaufen, Sondern kurze Nuggets, mit denen man potenziellen Kunden schon mal hilft, ne? Also zum Beispiel der Klassiker ist, Kundenanfragen beantworten.
Das als Video, 2 Fliegen bei 1 Klappe, machst Du für die Webseite und postest bei LinkedIn. Einen Tipp geben zum Thema. Einen klassischen Fehler, den viele machen oder der im Umfeld deines oder eures Unternehmensangebotes passiert, wie man den vermeidet. Ich hätte die Kulissen, wie ihr Dinge macht und so weiter und so fort. Also nicht nicht klassisch Social Media mit Tanzen und solchen Sachen, das gibt's ja zu Genüge, sondern wirklich konkret auf fachlicher Ebene eine Hilfestellung geben, Einblicke geben und so schon mal eine Verbindung mit potenziellen Kundenherstellern zu sehen, ah, okay, diese eine Person, das ist halt wirklich Personal Branding, das ist jetzt nichts, was auf die Unternehmensseite bei LinkedIn gehört, sondern auch auf die einzelnen Profile.
Ich weiß, das ist in vielen Unternehmen 'n großes Thema, weil das Thema Personal Branding leider auch sehr häufig noch nicht verstanden wird. Also, ich verstand im Sinne von, man weiß noch gar nicht, was man damit machen kann, man hat erst mal, ja, gewisse Vorbehalte. Aber es sorgt dafür, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Unternehmens, die im fachlichen Bereich tätig werden, als Experten sichtbar und wahrgenommen werden. Und das sorgt für neue Kunden oder neue Bewerber, neue Kooperationspartner. Nicht sofort, aber das ist halt 'n langfristiges Invest.
Ergibt auf jeden Fall Sinn. Ja, das waren mal 5 Tipps, die kannst Du sofort umsetzen. Die Frage ist dann immer wieder, ja, das ist ja gut und schön, aber Nummer 1, welche Technik brauche ich dazu? Die 1. Möglichkeit ist, das mit mit deinem Smartphone zu machen, gerade wenn es LinkedIn geht, 19 zu 16 Hochkantvideos, Smartphone, Mikrofon.
Ganz wichtig bei den Smartphone Aufnahmen, wenn Du 'n Büro aufnimmst oder 'n Raum, der klein ist, Teppich hat, vielleicht auch Regale an den Wänden, also nicht sehr halt und das Heilen kann man ganz gut verstehen, wenn man die Hände klatscht und man hört so, wie es so nach scheppert. Das ist ungünstig, wenn es ihren Raum ist ja 'n bisschen trockener, enger klingt. Dann kannst Du auch das interne Mikrofon vom iPhone oder vom Android Phone nehmen. Ansonsten empfehle ich immer ein Ansteckmikrofon, also nicht 1, was man ans Handy ansteckt, weil wenn es 'n bisschen weiter weg ist, ist das Mikrofon ja auch weit weg vom Mund und dann wirklich 1, was man sich an an die Kleidung steckt. Und da bitte ganz, ganz wichtig, das Mikrofon muss auf den Mund zeigen.
Also ich sehe manchmal so Bluetooth Mikrofonen, die so aussehen wie so kleine Stangen und die zeigen dann nach rechts und links irgendwo, nein, das Mikrofon hat hier vorne son kleinen Schaumstoffbümpel. Ich spreche ja auch von vorn dieses Mikrofon rein und das zeigt mich zur Seite. Und so müssen diese Mikrofone, ich nehme hier mal 'n Brillen, etwa für die das Video gucken, also nicht nicht so anklipsen, wenn hier das Schaumstoff ist, sondern so, dass es oben zum Mund zeigt und möglichst nah dran, also hier irgendwo unterm Kinn, damit man einen guten Ton hat. Denn die Tonspur ist eigentlich viel wichtiger als die Videospur zumindest, was die Information betrifft. Wollen wir das mal ans Auto beweifern.
So, genau, das Smartphone reicht. Tageslicht reicht bei solchen einfachen Videos auch. Ganz wichtig ist nur, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte. Ich sehe es fast jede jeden Tag bei LinkedIn oder bei Youtube oder sonst was. Deshalb möchte ich unbedingt da extra drauf hinweisen, bitte kein Licht im Hintergrund, sprich, nicht das Fenster im Hintergrund, sondern Du musst das Fenster vor dir haben, wenn Du mit Tageslicht aufnimmst.
Bei einem Sechzig- bis 90 Sekunden Video ist Tageslicht völlig okay. Wenn Du längere Videos produzierst oder gleichbleibende Qualität haben möchtest, ist Tageslicht natürlich murks, weil's sich alle paar Minuten verändert oder alle 20, 30 Minuten. Wenn ich alleine überlege, wie sich hier jetzt gestern, bevor das Gewitter anfing, das Wetter verändert hat, hätte ich kein Video aufnehmen können. Wenn Du immer gleichbleibende Qualität haben willst, dann nimm 'n kleines Video, 'n LED, 'n Videolicht, 'n LED Panel oder vielleicht 'n Ringlichter nicht bitte direkt von vorne vor die Nase stellen, sondern eher seitlich von oben, sonst hatten wir dann wieder die Glanzpunkte in den Augen. Ja, also es ist immer besser, so leicht von oben.
Deckenlicht ist nicht so gut, weil es wirft 'n Schatten, dann hat man dann irgendwie sonen Schatten von der Nase oder von Brillen im Gesicht, also immer so leicht schräg von oben, 45 Grad Winkel nach unten gewinkelt. Dann fürs Smartphone 'n kleines Stativ, das Du am Tisch sitzen kannst, ne, und 'n bisschen noch artikulieren kannst. Oder noch einfacher, gerade für die Plattform, mit der Videobotschaften am besten verschickt werden können, ist natürlich eine externe ordentliche Webcam, die kannst Du dir auf ein kleines Stativ stellen vor deinen Bildschirm oder auf deinen Bildschirm obendrauf, wie ich das noch. Bitte guck in die Kamera, deshalb empfehle ich immer ein kleines Kamerastativ, kostet 20 Euro, Die Webcam draufschrauben und vor den Bildschirm stellen, weil man neigt immer dazu bei der Aufnahme, sich selber anzuschauen auf dem Bildschirm und wenn die Kamera davor steht, dann guckt man auch ins Kamerabild. Also viel mehr braucht's da nicht.
Wenn Du am Schreibtisch aufnimmst mit 'ner Webcam, gönnen dir 'n Podcastmikrofon. Macht Sinn, zum Beispiel Rode, ich hab ja auch 'n Rode Mikrofon, das XDM einhundert, das hat vor, ich glaub, anderthalb Jahren noch die 250 Euro gekostet, ist letztes Jahr auf die 100 Euro gesenkt worden, ist einfach eine super Investition. Ich pack in meine Shownotes auch Links dazu, dann kannst Du da direkt nachgucken. Aber grundsätzlich gilt, fang mit deinem Smartphone an, lieber mit Videobotschaften jetzt anfangen, bevor Du es gar nicht machst. Notfalls, wenn es nur intern ist, nimm die Webcam, nimm von mir aus das Headset.
Wenn's rausgeht an Kunden, schau bitte auf bessere Qualität, weil Du bist das Aushängeschild deiner Firma dann, aber lieber anfangen, als das Ganze gar nicht machen. Tools, Videobotschaften aufzunehmen, gibt's einige. Sind 2, die ich favorisieren würde. Ich persönlich liebe Absolute Lum, ja, es ist aber ein amerikanisches System, DSGVO, so, hm, Sie behaupten, Sie haben's. Wahrscheinlich wird der der die Person, die bei euch im Unternehmen für die DSGVO Einhaltung zuständig ist, eher mit den Augenrollen.
Vorteil bei Bloom ist, es geht auf die anderen Tools erst mal auch, Du nimmst kein Video lokal auf, sondern es wird in die Cloud hoch aufgenommen und Du schickst den Adressaten einfach nur den Link zum Video. Und der ganz große Vorteil bei Lum ist, Du kannst, wenn Du auf Video teilen gehst, auf MBad, dann kannst Du die ersten paar Sekunden des Videos als kleines GIF, also ein bewegtes Foto, in die E-Mail einfügen und das ist meiner Erfahrung nach der größte Catchure Eyecatcher, weil jemand kriegt dann eine E-Mail, weiß, ach, der ist von die E-Mail ist von XYZ, Öffnet die E-Mail, nur kurz mal drüber zu scannen, habe ich übrigens auch jetzt letztens wieder erfahren. Viele Entscheider lesen gar keine E-Mails, die scannen kurz, interessant oder nicht und dann flop weg damit. Und dann sehen die 'n Video von dir, wie Du was erklärst. Gerade bei Videobotschaften mache ich es immer gerne so, dass ich das LinkedIn Profil der Person aufrufe, mit 'ner Bildschirmaufnahme aufzeichne und mich selber mit meinem Videobild dann davorsetze.
Dann sehen die, ah, okay, der hat das Video wirklich extra für mich aufgenommen, erzeugt direkt eine ganz andere Seriosität und Verbindung. Ja, die Videos werden bei Lum gehostet. Der Mega Vorteil von Lum ist, Du kriegst sofort eine Nachricht, von jemand das Video anguckt und Du weißt, wie lange die Person das Video angeguckt hat. Nachteil, wie gesagt, es gibt bestimmt Firmen, die sagen, nö, machen wir auf keinen Fall, weil es ist halt 'n amerikanisches System. Dafür sind aber Videos erst mal kostenlos, und zwar bis 5 Minuten Länge und insgesamt 25.
Wenn Du wirklich nur kurze Videobotschaften machen willst, dann kostet es doch nicht mal Geld. Du musst nur, wenn Du das 26. Video aufnehmen willst, ein anderes vorhandenes Video löschen. Die Alternative ist Clipchamp von Microsoft, kenne ich persönlich jetzt nicht so gut, habe ich immer von Kunden aber erzählt bekommen, dass das in der in der Office 365 Welt in Zusammenarbeit mit den Share Points, auch ganz gut funktioniert. Man kann auch Bildschirm und Videoaufnahme mit der Kamera gleichzeitig machen und das Ganze dann als Link teilen.
Die GIF Vorschau gibt's meines, meines Erachtens nicht und das ist schon der ganz große Vorteil. Allerdings, man kann ja Clipchamp auch schneiden, geht in nun auch, das läuft dann online in 'nem Editor und automatische Transkriptionen bieten beide auch. Und die Viewerstatistik, das bietet Clipchamp auch, also dass ich sehe, wie oft das Video angeschaut wurde. Last, but not least, was immer wieder gefragt wird, ja, ich hab noch nie vor der Kamera gestanden, wie wäre ich sicherer? Kein Mensch ist 'n Profi vor der Kamera.
Ich hab 2010 angefangen, Videos aufzunehmen, damals noch in meiner alten Trainingsfirma. Da ging's Audio Musikproduktion, da habe ich Software erklärt, Vocal Recording, ähnliche Sachen. Ich hab mich gehasst für die Pest die ersten anderthalb Jahre. Ich hatte im Strahl mich übergeben können, jedes Mal, wenn ich meine Stimme gehört hab und mich gesehen habe. Man gewöhnt sich dran, das ist einfach Übung.
Du darfst immer nicht vergessen, die anderen Menschen kennen dich nur so, wie Du auf Video, also vom Aussehen und vom Klang der Stimme bist. Natürlich nicht so verkrampft, wie man am Anfang ist, aber ich sag, der Klang der Stimme und das Aussehen an sich, das ist das, was die anderen Menschen kennen. Also mach dich da nicht unnötig verrückt. Gewöhnlich dran, lerne dich da zu lieben und es kommt eigentlich ausschließlich durch üben, üben, üben. Das heißt, nimm dein Smartphone, nimm die ersten Videos zu Hause auf, schau, dass Du nicht zu 'ner Kamera sprichst, sondern guck, als würdest Du zu 'ner Person sprechen.
Manchmal ist auch son son Q ganz gut, also dass der jemanden einen Einsatz gibt, der zum Beispiel aus dem auf die Frage stellt. Du beantwortest die einfach. Andere Person, 'n Kollegen, 'n Kollege stellt sich hinters Smartphone, stellt dir die Frage und Du guckst durchs Smartphone quasi durch und beantwortest der Person die Frage und dann wird das Ganze auch schon natürlicher. Und deswegen ist es auch ganz gut, dass man mit kurzen Videos anfängt und keine langen Monologe macht, weil dann wird's komisch und man neigt dazu, auch zu labern und es wird uninteressant. Also, in der Kürze liegt die Würze, Weitere Frage, die ich mir wieder gestellt bekomme, ja, ist ja schön, wenn ich damit anfange.
Ich bin jetzt Tinglead im Marketing oder im Vertrieb. Wie kriege ich meine Kolleginnen und Kollegen dazu, dass sie das auch mal machen? Nummer 1, zwingen niemanden. Bringt überhaupt nichts, erzeugt nur nur gegenguck, aber das weißt Du wahrscheinlich selber schon. Such dir jemanden, der Bock drauf hat.
Der zieht schon ein, 2 andere mit. Also mit den kommunikativsten Mitarbeitern anfangen macht auf jeden Fall Sinn. Auch hier wäre eine Möglichkeit, keine langen Videos zu machen, sondern kurze kurze Clips, also Short Clips, vielleicht sogar in Interviewform. Dann vielleicht einfach 'n kurzen Dialog über Fachwissen sprechen, nicht über sich selbst, sondern einfach über irgendein Thema, weil da die meisten einfach viel mehr drin sind und wenn jemand für sein Thema brennt, dann merkt man das auch sofort. Ganz wichtig, bitte, bitte, bitte, bitte, also wirklich, ich bitte imständigste rum, macht nicht den größten Fehler, den eigentlich alle Unternehmen erst mal mit dir 'n Video machen.
Scriptet nichts. Es gibt nichts ätzenderes als auswendig gelernte Texte von Videos, weil das können nur Profis. Also ich bin da wirklich gnadenlos. Amateure können das nicht, Punkt. Also jemand, der fachlich total fit ist, kann auch lange nicht 'n auswendig gelernten Text vor der Kamera überzeugend rüberbringen.
Es klingt immer klingt immer irgendwie nach Fremdschämen. Also wir haben das so oft erlebt, es ist eine Katastrophe. Wir haben teilweise auch bei den Produktionen haben wir denen die Texte weggenommen und haben einfach Fragen zu den Themen gestellt und haben die reden lassen und am Ende gesagt, ey, wir haben übrigens aufgenommen und haben's dann zusammengeschnitten. Das war viel natürlicher, als wenn ihr ihren Text Wo die auch so fixiert drauf sind Wenn Du einmal was auswendig lernst, dann bist Du nicht in der Lage, flexibel vor Ort Formulierungen zu ändern. Also wenn Du irgendwas völlig Unlogisches auswendig gelernt hast, Du kriegst das nicht hin.
Also beim Profis schauspielen was völlig anderes, da geht der Text links rein und rechts raus im Sinne von, hier haben wir sofort drin und dann konzentrieren die sich auf den Ausdruck. Aber wenn man das nicht kann und noch nicht gelernt hat und da gehört einfach viel Erfahrung und auch eine Ausbildung dazu, dann klingt's immer komisch. Aber natürlich klingt's, wenn dir zum Beispiel jemand eine Kollegin oder Kollegin eine Frage stellt und Du antwortest einfach drauf. Muss ja gar nicht sagen, wir nehmen auf, sondern sprich mit mir, nicht mit der Kamera, ne. Also das also dieses auswendig lernen von Texten oder vorgesriptete Texte, die am besten noch von der Geschäftsführung abgenommen werden, dann kann man's direkt lassen, weil das kommt nie authentisch rüber und das merken Menschen einfach heutzutage jederzeit.
Dann noch mal zum Thema, ja, wie kriege ich Kollegen, Kollegen dazu, dass wir das Thema machen? Wenn ihr 'n Medienraum habt oder sogar 'n Studio, dann ist ein Tipp, der echt gut funktioniert, sperr dich mit 'ner Kollege oder 'nem Kollegen frei der Nachmittags 15 Uhr 30, 16 Uhr, wenn die meisten schon auf dem Heimweg sind, einfach mal diesen Raum ein, in Anführungsstrichen. Probiert euch aus, spielerisch, mit Spaß bei der Sache und löscht danach einfach alles. Es geht darum, sich dran zu gewöhnen. Das ist wie Fahrradfahren, das kann man auch nicht sofort, sondern man muss sich auch dran gewöhnen, man muss es lernen und man muss sich dabei wohlfühlen und genau das würde ich auch empfehlen, wenn die technischen Möglichkeiten da sind.
Nutzen, wenn keiner da ist, der reinplatzt, kann man einfach danach die Aufnahmen löschen. Geht ja nicht Ergebnisse, sondern sich dran zu gewöhnen. Und last, but not least, ist auch 'n eigentlich alter Hut, aber funktioniert trotzdem immer gut. Das ist die berühmte 30 Tage Challenge, in dem jeden Tag mit deinem Smartphone ein Video auf zu deinem Thema passen. Schau dir nach den 30 Tagen das 1.
Video an und das letztes Video und schmeiß alle anderen dazwischen weg, weil es geht darum, dass Du diese Veränderungen, die Entwicklung siehst und die wirst Du sehen und die ist größer, als Du am ersten Tag gedacht hast. Du wirst einfach viel selbstsicherer, wenn Du jeden Tag 'n Video aufmisst, was Du natürlich anguckst, aber Du schmeißt halt alle anderen weg, alle 28 guckst Du nun das 1. Und das letzte noch mal im Vergleich an. Dann merkst Du, wow, ich hab mich ja echt verbessert. Und dann führ das weiter und Du bist im Thema drin.
Ja, so weit so gut. Abschließend vielleicht noch, meiner Erfahrung nach, ist die Technik selten, selten die große Hürde, weil man kann zum Einstieg sehr einfach 'n Smartphone heute lösen oder mit 'nem kleinen Videoset-up. Die größte Hürde sind eigentlich immer wir selber, weil wir Angst davor haben. Angst vor Ablehnung, Angst vor Bewertung, ja, das findet statt. Da ein Unternehmen gibt es auch natürlich dann manchmal das Thema Mobbing.
Da kann man dann natürlich so in dem Umfeld schlecht gedeihen beim Thema Videokommunikation. Da hoffe ich, dass sie bei dir nicht so ist, aber meistens ist die Hürde wirklich nur im Kopf und nicht, weil die Technik funktioniert, weil man braucht für den Einstieg keine große Technik. Das sage ich, der ich auf Studios einrichte, ja. Aber es bringt ja nichts, mir sich viel zu sehr Gedanken über, ist das jetzt heilen oder sonst was zu machen. Der Inhalt zählt erst mal, ne.
Es gibt Formate, einen gewissen Punkt, da sollte man schon gucken, dass es qualitativ technisch besser wird, aber für einen Einstieg ist es besser, erst mal mit ganz einfachen Technik zu arbeiten, die einen nicht überfordert und erschlägt. Auf der anderen Seite ist es wirklich existenziell wichtig, finde ich, sich mit dem Thema als Unternehmen zu beschäftigen, weil es wird zunehmend zu 'nem Standard, aber immer noch in 'nem ganz kleinen Rahmen. Also es gibt gewisse Branchen und Firmen, da ist das einfach schon gang und gäbe, aber es sind wenigen in Deutschland. Das heißt, wenn man da jetzt einsteigt, hat man die Riesenchance, damit einfach aufzufallen. Positiv auffallen ist ja etwas, was heute immer wichtiger wird in den Zeiten, wo es halt, ich sag mal, knapper und enger wird, auch bei den Mitbewerbern natürlich auch alle nach Aufträgen aus sind.
Und Video, vielleicht als wichtigsten Satz, Video ist kein Projekt, sondern Video ist einfach 'n Kommunikationswerkzeug für 'n Unternehmensalltag. Natürlich, weil die Technik einfach und bieger geworden ist, aber auch, weil sich das Informationsverhalten der Menschen vor allen Dingen durch Corona unheimlich verändert hat. Und wer heute damit anfängt, der baut natürlich Erfahrung und Expertise in diesem Thema auf und verschafft sich einfach 'n Vorsprung gegenüber allen anderen Unternehmen, die immer noch drauf warten und hoffen, dass der Kelch genauso wie KI an ihnen vorbeigeht. Deshalb möchte ich hier noch mal eindringlich dazu ermutigen, fang an, kein kein Experte in dem Thema, kein Profi ist da vom Himmel gefallen, alle haben irgendwie angefangen. Muss ja keiner sehen außer dir und trau dich, trau dich mit deinem Team.
Du wirst merken, das, was dabei rumkommt am Ende, dafür lohnt sich das echt zu machen. In diesem Sinne, vielen Dank fürs Zuhören. Wenn Du Fragen hast zu dem Thema, meld dich gerne bei mir per Podcast at Corporate minus Studio Punkt d e oder wenn Du eine Anregung zum Thema hast oder wenn Du vielleicht auch selber als Gast im Podcast dabei sein möchtest und über dein Thema rund Videokommunikation, Sichtbarkeit, Marketing oder Vertrieb sprechen möchtest. In diesem Sinne, bis zum nächsten Mal. Mach's gut.
Tschüss. Das war Video Reloaded, dein Podcast über Videokommunikation 4 Punkt 0. Und denke mal daran, wenn nicht mit der Zeit geht, der geht mit der Zeit.
Veröffentlicht mit CiteCast