Cover: #224 - Oliver Oettgen: Wer heute nicht sichtbar ist, verliert morgen
VIDEO RELOADED Folge 225

#224 - Oliver Oettgen: Wer heute nicht sichtbar ist, verliert morgen

7. Juli 2026 47:57 Min.
0:00 47:57

Worum es geht

Textbaustein Vorschau Warum tun sich viele Handwerksbetriebe noch immer schwer mit Sichtbarkeit? Und warum ist genau das heute einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren für Unternehmen? Genau darüber spreche ich in dieser Episode mit Dachdeckermeister, Unternehmer, Autor und Podcaster Oliver Oettgen. Wir sprechen über die Bedeutung von Sichtbarkeit im Handwerk und darüber, warum Social Media längst kein Marketingspielzeug mehr ist, sondern eine echte Chance, Mitarbeiter zu gewinnen, Kunden zu begeistern und die eigene Arbeit wertzuschätzen. Oliver erzählt, wie er selbst den Schritt in die Öffentlichkeit gewagt hat und warum dieser Entschluss seinen beruflichen Weg nachhaltig verändert hat. Doch wir gehen noch deutlich weiter. Wir sprechen über Verantwortung, Eigenverantwortung und darüber, warum viele gesellschaftliche Entwicklungen auch Auswirkungen auf Unternehmen und den Mittelstand haben. Dabei werfen wir einen Blick auf Themen wie Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, Menschlichkeit und die Frage, warum wir trotz aller technologischen Möglichkeiten den Menschen niemals aus dem Mittelpunkt verlieren dürfen. Ein weiteres Highlight dieser Folge ist Olivers Vision eines Lebenshofs. Ein Projekt, das Familien mit Kindern mit Behinderungen unterstützen, Landwirtschaft, Bildung, Selbstversorgung und Begegnung miteinander verbinden soll. Eine Idee, die zeigt, wie Unternehmertum und gesellschaftliche Verantwortung zusammengehören. Natürlich sprechen wir auch über ganz praktische Fragen. Wie gelingt der Einstieg in Social Media? Warum muss nicht jedes Video perfekt sein? Weshalb reicht oft schon ein Smartphone aus, um sichtbar zu werden? Und warum ist einfach anfangen meistens der wichtigste Schritt. Diese Episode ist weit mehr als ein Gespräch über Videokommunikation. Sie lädt dazu ein, Gewohntes zu hinterfragen, neue Perspektiven einzunehmen und den Mut zu entwickeln, den eigenen Weg sichtbar zu gehen. ✅ In dieser Folge erfährst Du, warum Sichtbarkeit für Handwerksbetriebe heute entscheidend ist. ✅ Du hörst, weshalb Authentizität wichtiger ist als perfekte Videos. ✅ Du lernst, wie Social Media bei der Mitarbeitergewinnung unterstützen kann. ✅ Du erfährst, warum Menschlichkeit und Eigenverantwortung in Zukunft noch wichtiger werden. ✅ Du hörst, welche Vision Oliver Oettgen mit seinem Lebenshof verfolgt. ✅ Du lernst, warum einfach anfangen oft der wichtigste Erfolgsfaktor ist. Mehr zu meinem Thema Videokommunikation 4.0 erfährst Du hier: Meine Website: https://www.coporate-studio.de Mein LinkedIn Profil: https://www.linkedin.com/in/florian-gypser/ Du hast ein Thema rund um Corporate Videokommunikation, zu dem Du gerne einmal einen Podcast mit mir hören möchtest? Oder Du hast spannende Inhalte zum Thema und möchtest gerne mal Gast in meinem Podcast sein? Dann schreib mir an podcast@corporate-studio.de

Folge teilen

Transkript

Herzlich willkommen bei Video Reloaded, deinem Podcast über Videokommunikation 4 Punkt 0. Hier bekommst Du spannende Insights, Know how und Impulse für Videokommunikation in und von Unternehmen. Ich bin dein Podcast Host Florian Gipser und wünsche dir viel Spaß beim Zuhören. Oliver Oetgen ist Dachdeckermeister, Unternehmer, Autor und eine der bekanntesten Stimmen des deutschen Handwerks. Er führt einen Handwerksbetrieb mit 45 Mitarbeitern, setzt sich mit seinem Buch Handwerksdenker und als Influencer für ein neues Bild des Handwerks ein.

Er spricht in seinem Podcast Handwerk spricht mit spannenden Persönlichkeiten über die Zukunft der Branche und hat mit der Fels Night ein Format geschaffen, das zeigt, auch aus Fehlern kann großes Entstehen. Sein Ziel ist klar, das Handwerk sichtbar machen, junge Menschen begeistern und Betriebe ermutigen, neue Wege zu gehen. Und genau darüber sprechen wir heute, warum Sichtbarkeit für Handwerksbetriebe und den deutschen Mittelstand heute entscheidend ist, welche Rolle Video und Social Media dabei spielen und wie das Handwerk wieder den Stellenwert bekommt, den es verdient. Grüß dich Oliver. Schön, dass wir uns heute in meinem Podcast hier treffen.

Ja, hallo Florian. Dankeschön für die Einladung. Ja, gerne. Hat ja ein bisschen gedauert von meiner Seite auch irgendwie. Ich war ja nur unterwegs die letzten Wochen, wobei da haben wir uns ja zumindest live gesehen.

Es hat ja auch sein Schönes. Genau, einmal oder wir haben's ja in den Tagen mehrfach live gesehen, aber genau. Manchmal läuft man sich dann auch über den Weg richtig. Genau, bei der bei der Hero Com. Für alle die, die jetzt meine Social Media, sprich LinkedIn Aktivität nicht verfolgt haben in letzter Zeit, wir waren ja wieder das offizielle Videocaststudio bei der Herocom, wo Du diesmal allerdings leider nicht als Gast dabei warst, aber letztes Jahr.

Genau, richtig. Ja, ich war kurz vorher schon im im Online Podcast dabei, deswegen bin ich dann vor Ort nicht mehr drin gewesen, richtig. So, bevor wir in Medias Rees gehen und über unser Thema, über das wir sprechen wollen, sprechen oder auch nicht, mal gucken, wo wir landen, das ist immer das Spannende beim Podcast, habe ich 3 Einstiegsfragen, die ich jedem stelle, da kommst Du auch nicht drum rum, die gar nichts mit dem Thema zu tun haben. Das ist gut. Ist super, ne?

Ja. Aber aber Du kannst trotzdem was davon erzählen, bin ich mir ziemlich sicher. Und zwar Frage Nummer 1, wenn Du 1 Tages am Ende deines Lebens, ich mein, das ereignen ja alle irgendwann, zurückblicken würdest. Zum heutigen Tage gibt's da die eine Sache, die Du heute noch nicht beherrscht, wo Du erfüllt und glücklich wärst, wenn Du dann sagen würdest, Mensch cool, dass ich das noch bis heute, also bis zum Ende meines Lebens gelernt habe. Welche eine Sache wäre das?

Also das Schöne ist jetzt erst mal, ich hab noch ungefähr das, was ich schon hinter mir habe, noch vor mir. Das ist zumindest mal meine Prognose und deswegen ist genug Zeit da. Ich möchte in Zukunft noch menschenorientierter arbeiten, Also tatsächlich nicht mehr so stark in den Zahlen, nicht mehr so stark in den Prozessen, nicht mehr so stark in dem, was uns herum ist, sondern ich glaube persönlich und da gibt's ja auch 'n neues Projekt von mir genau in diese Richtung, dass wir in 1 Zeit gerade sind mit Automatisierung, künstliche Intelligenz und so weiter, dass wir einen Gegenpol brauchen, wo wir als Menschen auch wieder 'n bisschen mehr Richtung Back to the roots quasi gehen und ja, wieder vielleicht das erlernen, was wir verloren haben, und zwar zum Beispiel die Selbstversorgung. Und genau, da gibt's son Projekt von mir und das tatsächlich bewusst unter dem Aspekt auch. Also für mich muss der Menschen, der Mensch noch viel mehr in Zukunft im Mittelpunkt stehen und das ist das, was ich auf jeden Fall noch tun möchte und bis, na ja, bis ich dann irgendwann, ich hab jetzt gerade low posound, aber bis ich so irgendwann 80 oder Mitte 80 bin, das möchte ich bis dahin noch umgesetzt haben.

Sehr schön, sehr schön. Ja, das Thema, ja, wieder zurück zum zu, sage ich mal, der Basis. Heißt jetzt nicht, dass man Hütten im Wald leben müssen. Ist auch 'n spannendes Thema, muss ich ganz ehrlich sagen, wenn ich manchmal mitbekomme, auch grade bei LinkedIn, da gab's heute 'n spannenden Beitrag von einem Handwerker, einem Dachdeckermeister witzigerweise, weil ich's gesehen hab, der auch meinte irgendwie, der findest Du lustig, wenn er bei LinkedIn liest, so ist er jetzt grade so die extrem heißen Tage gewesen. Alle sind am Jammern und wie schlimm und dass ihre Arbeitgeber sich nicht sie kümmern und nicht die richtige Klimaanlage und die DB die DB kriegt's nicht hin in den Zügen und und und.

Fragt denn die Handwerker, die draußen arbeiten? Wir fangen dann halt ein, 2 Stunden früher an, aber es wird trotzdem gearbeitet und er meinte einfach, es ist eine Form von Wohlstandsverwahrlosung und fehlender Verbindung zu zu den eigentlichen Dingen, die des Lebens, die das Leben ausmachen, wenn man halt nur noch in irgendwelchen, na ja, sehr verkopften theoretischen Jobs unterwegs ist und gar nicht mehr so den, so die Verbindung zu dem, ja, was wir im Alltag einfach brauchen, ne. Das Handwerk oder Selbstversorgung hattest Du gesagt, das sind so Dinge, ne, die gehen Nehmen wir mal so Begriffe wie Verantwortung, Eigenverantwortung, vielleicht auch Wie bist Du dem real und so weiter. Also, ne, da sind ja ganz viele Punkte, die da noch drinschwingen und mitschwingen und da geht's auch in Zukunft da geht's auch in Zukunft darum, ne. Das muss wieder, muss sich deutlich verändern in unserem Land, in der Gesellschaft, aber irgendwie müssen ein paar Leute anfangen und ich hab da jetzt grade im Moment echt Bock drauf und der Kollege, der da geschrieben hat, offensichtlich auch.

Ja, definitiv, definitiv. Das Schärfste war übrigens von jemandem, ich sag dir, der Herr Vers war, den kennst Du mit Sicherheit durch LinkedIn auch. Kleiner Hinweis, ich hatte ihn auch schon bei mir im Podcast, der meinte, wo ich gerne mal sammelt, hat er gesagt, LinkedIn ist Wohlstandsverwahrlosung auf Steroiden. Das Böse, aber es trifft's irgendwo auch, muss man leider sagen. Also ich, nicht alle, will ich nicht, will's nicht verallgemein haben, aber es gibt da echt 'n paar, die es extrem rausposaunen, dass sie so völlig den den den Halt und die Relation verloren haben.

Ja. Und da da darf man dran arbeiten in der Zukunft. Bevor dann die Zukunft auch eintritt, ne, das dauert ja auch nicht mehr so lange, muss man einfach so sagen. Das und ich krieg's ja auch regelmäßig mit, weil ich deutlich kritischer geworden bin. Mit zunehmendem Alter, aber auch durch Corona, was uns wirtschaftlich extrem gebeutelt hat und andere Schicksalsschläge vorher und mittlerweile viel, viel dankbarer und demütiger gegenüber dem Leben.

Aber wenn ich so mit manchen Leuten rede, denke ich mir so, was jammert ihr, ne? Voll versorgt, irgendwo seit 20 Jahren am besten aufm Konzern, mit vierzehnten Monatsgehalt angestellt, Eigenheim abbezahlt oder öffentlicher Dienste und die sind alle am Jammern. Manche Leute müssen das Leben mal echt erden, ne? Es hat ja auch funktioniert. Gucken wir uns doch die letzten 20, 30 Jahre an.

Genau das hat doch jeden Einzelnen da hingebracht, wo er heute ist. Drei- bis viermal im Urlaub, mindestens 2 Autos zu Hause und wie Du schon gesagt hast, im besten Fall Eigenheim oder halt eine sehr großzügige Wohnung oder 'n großzügiges Haus, wo man zur Miete lebt mit 'nem Pool und so weiter, Klimaanlage. Es sind alles die Sachen, die sind normal geworden und keiner fragt sich, wie dieser Standard quasi gehalten werden soll, sondern es ist einfach die Voraussetzung da, dass dieser Standard da ist und auch bleibt. Und wir gucken einfach mal in die in die Automobilbranche und dann weiß man, was los ist, ja. Und wer das nicht tut und das nicht versteht und da nicht in irgendeiner Form bereit ist, wirklich mal genauer hinzuschauen, der hat halt Pech gehabt auf lange Sicht.

Der wird nicht mehr mitlaufen können und genau da geht's mir drum, wir müssen jetzt tatsächlich sehr viel Lärm machen, dass wir wirklich alle Menschen mitnehmen, weil die Zukunft sieht nicht gut aus. Die Zukunft wird sehr komplex werden. Ich hab schon mal angedeutet eben mit Digitalisierung, Automatisierung, KI steht da 'n großer, großer Wandel vor uns, den auch kaum 1 wahrhaben möchte. Und am Ende ist es so, dass da so viel passiert, dass wir definitiv eine andere Ebene brauchen in Zukunft. Und das, ja, das ist das Zwischenmenschliche, ist aber auch das Thema, wie eben schon gesagt, Verantwortung, Eigenverantwortung, das muss in 'ner ganz anderen Ebene passieren.

Definitiv bin ich zu 100 Prozent bei dir. Könnte mal 'n ganzen Podcast drüber machen, aber wir heute, glaub ich, nicht. Vielleicht beim nächsten Mal. Ist auf jeden Fall 'n spannendes Thema. Und dann macht man sich keine Freunde mit.

Da bin ich großartig drin in solchen Dingen, weil ich so was gerne auch ausspreche. Ich würd's jetzt nicht bei LinkedIn breit treten, weil dann gerne einen Shitstorm losgeht in eine Richtung, die halt nicht mehr schön ist. Da gehört's auch nicht hin, weil einfach zu viele Zwischentöne dabei sind, die man halt in in in Textbeiträgen gar nicht unterklickt. Da fühlt sich eher sofort irgendwie angegriffen, ist ja auch son Thema. Bevor jemand reflektiert auf Social Media Plattformen und mal versucht, ne, tri walking in my shoes, wie so schön heißt, mal die andere Perspektive sich's anzuschauen, ist jeder sofort empört und betroffen.

Ja, jeder. Man fühlt's beleidigt. Jeder ist direkt in der Emotion und im Grunde tatsächlich, wie Du sagst, es muss einfach mal reflektiert werden, es muss mal Perspektivwechsel gemacht werden. Und häufig, wenn man das dann getan hat, kann man die andere Position zumindest mal einigermaßen verstehen, das nachvollziehen, was da so Thema ist und oder dass dass die Gefühlsebene auf der anderen Seite ist und man sieht darf nicht nur sich selber sehen. Und ja, da sind ganz viele Themen in unserer Gesellschaft einfach offen und na ja, da gibt's in Zukunft hoffentlich sonen kleinen Gegenentwurf von meiner Seite.

Sehr schön, spannend. So, dann kommen wir mal zur zweiten Frage. Stell dir vor, es käme eine gute Fee und würde sagen, Olivia, Mensch, kannst dir wünschen, was Du willst. Geld spielt keine Rolle. Wie würdest Du deinen Arbeitsplatz gestalten?

Also da, wo Du jeden Tag tätig bist und auch das, was Du inhaltlich tust. Na komm, jetzt jetzt hast Du mich so gepiesagt hier mit der Frage, das ist jetzt jetzt erzähle ich auch dieses Projekt, dann beschreibe ich das jetzt auch mal. Ich fang so an, ich hab eine Tochter, wir fahren jedes Jahr mehrfach auf 'nem Bauernhof in Urlaub und sie reitet mittlerweile und genau an diesem Ort ist dann etwas entstanden, was, ja, was gerne dann die Zukunft sein darf, dann mein zukünftiger Arbeitsplatz. Also es ist ein Bauernhof, wo Familien mit Kindern mit Behinderungen Urlaub machen können. Es ist eine Gastronomie angeschlossen.

Es ist der Bereich Tiere und auch Pferdetherapie mit angeschlossen. Es ist Landwirtschaft dabei, dass man auch diesen diesen ursprünglichen Aspekt dann da mit drin hat und auch diese Wege dann kennt. Dann sind natürlich aber auch Versorgungssachen drin, ich sag mal Aquaponik, Biogasanlage, Fotovoltaik, sagen wir mal solche Sachen, die einfach so zur zur Grundausstattung gehören und es soll dann auch gerne dort an der Stelle ein kleines Seminarhaus entstehen, wo dann zukünftig dann meine Sachen dann passieren dürfen. Und genau das ist so mein mein Wunscharbeitsplatz. Ich möchte in in diese Ebene hinein, ich möchte weiter in dem erschaffenen Bereich bleiben.

Das heißt, ich werde mich nicht vom Handwerk verabschieden, sondern im Gegenteil, es es wird erweitert den Bereich Landwirtschaft. Ich finde, das sind die die wichtigsten Branchen in unserer Gegenwart und genau da darf es auch weitergehen und trotzdem ist halt eben dieser Tourismusaspekt, dieser Gastronomieaspekt dabei. Also es sind verschiedene Bausteine, die dann dazu führen, dass die Familien, grade die Eltern dann auch einmal Urlaub machen können, zumindest stundenweise, je nachdem wie wie viel, ja, Rahmenbedingungen wir dann schaffen müssen, dass wir die Kinder begleiten, dass wir Möglichkeiten einfach bieten, dass wirklich diese Familien auch eine gute Zeit haben und das ist das, wo ich das sehen würde und das ist der Arbeitsplatz, den ich dann sehe. Wobei ich tatsächlich das ganze Projekt gerne realisieren will, aber dann, nicht natürlich, aber schon dann eher mich in diesem Bereich sehe des Seminarwesens, der der Verbreitung von all dem, was wir so an Ideen entwickeln, was wir so das Thema Selbstversorgung, das Thema Menschlichkeit, das Thema Miteinander und vielleicht ist es auch tatsächlich mal 'n paar Tage wirklich sich versorgen zu können, ohne dass drum rum jemand ist, also sone sone, Du hast das eben schon mal so angedeutet, 'n bisschen survivalmäßig.

Vielleicht geht's auch in diese Richtung und am Ende geht's darum, den Menschen einfach eine gute Zeit zu bieten auf der einen Seite, aber auch das die Zukunft zu ermöglichen. Und ich glaube, wir brauchen für dieses KI Zeitalter, was vor uns steht, einfach 'n totalen Gegenentwurf. Wenn ich so lese, dass die Konzerne oder oder auch unsere, ja, die großen Kaufhaus- und Versorgungsketten, nennen wir sie jetzt einfach mal, Supermärkte und so weiter, dass die große KI Zentren bauen, dann braucht's den Gegenentwurf und ich glaube, dieser Gegenentwurf ist zum Beispiel mein Lebenshofprojekt, was na ja in den nächsten ein, 2 Monaten tatsächlich auch live geht, heißt also im Sinne von der Förderverein besteht schon, der die ersten Steine, Grundsteine sind da gelegt, da den Weg hinzumachen und jetzt basteln wir grad noch 'n bisschen an der Homepage, dass die finalisiert wird und wenn wir dann irgendwann so Mitte Juli vielleicht so weit sind, dann geht's dann auch los, Förderpartner zu finden, die mit fördern möchten und ja, das Ganze dann so sukzessive langsam von der Vision dann umzusetzen in die Realität. Sehr cool. Du bist der Allererste in, ich glaub, wie viel Jahr Podcasts?

4 Jahren und seit zweieinhalb Jahren stelle ich die Frage. Der Allererste, der also eine ausführliche Antworten, vor allen Dingen sone konkrete Antwort gegeben hat. Eigentlich ist es ja kein Traum mehr, sondern Du bist ja kurz vor der Realisierung, von daher. Oh, oh. Also, das ist schon Ja, fest.

Ist 'n Mammutprojekt, ist 'n Mammutprojekt, es ist es ist, ich hab schon tolle Menschen in diesem Förderverein drin. Ich bin selber nicht in dem Förderverein, ich bin nur der Ideengeber in Anführungsstrichen und der, der es nachher dann umsetzt mit den Geldern, die dann gesammelt werden. Ich hab da tolle Menschen, die da aktiv sind, die da an dieses Projekt glauben, die das genauso oder ähnlich sehen wie ich. Und ja, das Ziel ist einfach wirklich, die Welt von der anderen Seite auch noch mal zu zeigen. Und genau darum geht's in diesem Projekt.

Ja, sehr schön, spannend, ja, zu erden auch, ne. Also ich ich ich bin immer wieder glücklich, dass wir hier aufm Land wohnen, ist jetzt nicht völlig der, sag ich mal, da wo's dunkel ist der Welt. Sind schon relativ nah an der Autobahn, 2 Kilometer Luftlinie und auch schnell in Köln und Bonn und so, aber trotzdem ist es hier noch irgendwie ruhiger und langsamer. Und also KI, natürlich, hier gibt's viele Leute, die auch bei bekannten deutschen Konzernen in Köln oder Bonn arbeiten, aber so durch die Bank mit KI zu tun, wenn ich so mit den Leuten rede, hat da keiner so richtig, ist eher son Spielzeug, die Tragweite erkennen sie nicht und es interessiert sie auch nicht. Da kann man natürlich sagen, Gottes Willen, ne.

Aber ich hab jetzt witzigerweise am letzte Woche Donnerstag waren wir in Fürstenfeldbruck beim Tag der Industriekommunikation, auch wieder mit unserem Studio. Und da hatten wir 'n paar Interviews mit Leuten aus der Industrie, die über Zukunft und KI gesprochen haben. Und da war 1, ich glaub, die ist auch im Bereich Zukunftsforschung unterwegs und die meinte, sie sattelt jetzt Also sie macht grad eine Ausbildung, eine therapeutische Ausbildung und studiert Theologie noch mal, weil sie evangelische Pfarrerin werden will und die war mindestens 40, wenn nicht sogar Mitte 40 und oder älter. Mhm. Das fand ich sehr spannend und sie sagte, ja, weil so gewisse Berufe wie jetzt der Coach, ne, das wird in Zukunft immer weniger werden.

Kommt drauf an, wie spezialisiert man ist, aber so die Standardthemen. Aber auf der anderen Seite muss man bedenken, meinte sie, dass unter 10 Prozent der Menschen in Deutschland, ich glaub, das waren sogar unter 5, sich mit KI beschäftigen überhaupt oder auch überhaupt Interesse dran zeigen. Dann ist die Frage, ob die anderen das dauerhaft auch nicht so machen oder ob die einfach überrumpelt werden. Aber superspannend finde ich da eine Sache, die muss ich grad noch erzählen. Ich folge 'nem amerikanischen Youtuber Rick Beato, der ist eigentlich Musikproduzent.

Ist so 1 der erfolgreichsten Youtube Kanälen in USA. Und der hat was Spannendes erzählt, nämlich dass die Preise für Speicher Medien USA in letzten einigen waren völlig explodiert. Also das das ist bei uns nicht annähernd so. Ist der absolute Wahnsinn wegen dieser ganzen KI Zentren. Das Spannende ist aber, in USA gibt's grade eine immer größer werdende Gegenbewegung gegen KI.

Also er hat mehrere Videos eingespielt von irgendwelchen Reden, von Industriellen, von Politikern in der Öffentlichkeit, die ausgeput wurden, als er davon erzählten, KI ist die Zukunft. Ist die eine Sache und die andere Sache ist die, dass die ersten Hersteller jetzt grade die ersten KI PCs quasi, dass Du sagst, ich investier jetzt wahrscheinlich 'n paar 1000 Euro. Irgendwann kostet son Ding 500 Euro und hast Du lokal bei dir laufen, machst deinen Kram drüber. Und langsam auch die ersten Konzerne in den USA das noch mal überprüfen, ob diese riesen Rechenzentren, die ja auch teilweise die Umwelt zerstören, ob die sich wirklich rechnen. Also es, ich find das Spannende dabei, worauf ich hinausfindest, das Ganze ist unheimlich volatil.

Also vorauszusagen, dass wir dass wir den die die Verbindung zur Realität, wenn man das mal so nennen darf, verlieren werden, weil alles nur mit KI läuft, glaube ich gar nicht. Der Mensch ist es ist so ein unvorhersehbares Teil des ganzen Puzzles. Ich bin mal gespannt. Bin mal sehr gespannt. Ich glaube aber, es gehört für die Zukunft dazu.

Das ist, ich würd's sogar härter sagen, ich glaube, wir können's nicht mehr aufhalten, ja? Wenn man Noch auf jeden Fall. Wenn man aufs einfach sieht, die Welt ist durch wirtschaftliche Entscheidungen geprägt, danach kommen die politischen Entscheidungen und die politischen Entscheidungen werden häufig aufgrund von wirtschaftlichen Entscheidungen getroffen. So und ich glaube nicht, dass die dass die die Welt oder die Weltkonzerne, dass die in irgendeiner Form jetzt 'n Schritt zurücktreten werden. Ich glaube sogar im Gegenteil, sie werden Vollgas geben in den Bereichen.

Ich bin sehr im Kontakt mit der RWTH Aachen, mit der FH in Aachen und auch mit der FH in Trier, da da sind wir in verschiedenen, na ja, Austauschen dabei, einfach zu sehen, wo bleiben wir als Handwerkende dann irgendwo noch am Schluss. Und ich muss einfach sagen, wir haben's ja selber in der Hand, wie wir in der Zeit jetzt dann damit umgehen. Natürlich haben wir nicht die Zeit wie im wie damals bei der Industrialisierung, das hat alles ja Jahrzehnte gedauert. Die Zeit haben wir diesmal nicht, aber wir können selber uns a dafür entscheiden, dass wir in diese Branchen reindenken, uns rein arbeiten. Wir können, ja, wir können aber auch handwerkliche Berufe erlernen oder oder Berufe erlernen, wo die Hände gebraucht werden, weil die Hände sind ist das, was erst mal noch lange dauern wird, bis die ersetzt werden können.

Und am Ende muss man auch ganz klar sagen und wir haben das eingangs eben schon bei der ersten Frage, die Du gestellt hast, schon thematisiert, Thema Verantwortung, Eigenverantwortung, Arbeitsmoral, Leistungsbereitschaft, die ist ja nicht, muss man doch ganz ehrlich sagen, nicht an höchster Stelle bei uns im Land. Das ist alles, ich habe einen Anrecht darauf, weil ich hier geboren bin, zu versorgt zu sein und Die Welt schuldet mir was. Genau und ich bin anwesend, das reicht, ja, so. Und genau das führt doch dazu. Das hat jetzt dazu geführt, dass das so konsequent an Lösungen gearbeitet worden ist.

Vielleicht hätte das ganze KI Zeitalter, ja, vielleicht 20 Jahre später stattgefunden, wenn die Produktivität, wenn der diese diese Loyalität höher gewesen wäre. Ist natürlich eine Mutmaßung, aber trotzdem darf man sich das hinterfragen und wenn ich so sehe, was an Leistung angeboten wird im Moment täglich, bei den bei den Medienberichten, die auch draußen sind, dann dann muss ich mich wirklich fragen, na ja, was hätte ich tun können, was hätte ich anders machen können, ne? Und wenn ich dann unsere Zahlen sehe oder unser, ich hab das schon mal gesagt in 'nem anderen Podcast, unser Sozialsystem halte ich nicht für sozial, denn warum sollen denn die paar Millionen Leute, die arbeiten gehen, den Rest aushalten? So, und jetzt rede ich nicht von den von denen, die im Ruhestand sind. Die haben das absolut verdient.

Ich rede nicht von den Menschen, die nicht können. Auch die sollen versorgt sein, definitiv. Ich red von den Menschen, die nicht wollen. Und genau diese Menschen Also da gibt's auch noch eine Gruppe, die nicht können, weil sie politisch eingeschränkt sind. Und genau diese Menschen, muss ich ganz ehrlich sagen, die nicht wollen, die müssen sich trotzdem irgendwie auch in Zukunft irgendwann selber versorgen.

Das wird dazu kommen und dann müssen sie und wenn sie müssen, werden sie. Und das ist das, was gerade in unserem System völlig falsch läuft. Mhm. Da sind wir bei der eigenen Verantwortung. Das ist wie, ich hab das gerade witzigerweise im Freundeskreis, pubertierendes Kind geht völlig ans Limit.

Ja, ja, irgendwann ist das Limit überschritten an sagen die Eltern, das war's. Jetzt musst Du selber gucken mit deinen Themen und plötzlich geht's dann, ne. Also das ist, ich würd nicht sagen, dass es bei allen Leuten geht und pauschalisieren ist immer schwierig, aber ja, also es ist aber auch auf der anderen Seite, wenn Du das geschichtlich betrachtest, ohne dass wir jetzt da wissenschaftlich geschichtlich reingehen wollen, so tief bin ich nicht drin, aber ich sag mal so, mit mit Geschichte habe ich mich immer schon gerne beschäftigt, grade so römische Geschichte, Leistungskurs Latein, ne. Ja. Die sind ja, ich sag mal, Hochmut kommt vor dem Fall.

Das Römische Reich ist 'n schönes Beispiel dafür und gewisse Schemata und Zyklen haben sich immer wiederholt. Und es gab noch nie irgendein Reich, ein Land, was auf Dauer im Wohlstand gelebt hat und alles in Ordnung war. Irgendwann kommen wir Menschen damit nicht mehr zurecht, zumindest in 'ner breiten Masse und dann braucht's halt, also ich will nicht sagen, dass es das sein muss, aber da braucht das System, da braucht die Gesellschaft eine Veränderung, die einem wieder vor die Augen führt, was man eigentlich vorher hatte, ja. Ich, wie gesagt, ich hab's persönlich dreimal jetzt in meinem Leben erlebt mit Schicksalsschlägen, die mir vor Augen geführt haben, sei dankbar für das, was Du jeden Tag hast. Heißt nicht, dass man nicht zu großen Zielen streben sollen, aber dass man Eigenverantwortung übernimmt und nicht groß großkotzig oder arrogant wird.

Bringt ja auch nix am Ende. Also man man genau Demut. Demut ist dann der richtige Punkt. Ja, man darf mal spinnen, man darf mal über den bisschen überdrehen auch. Das gehört auch dazu.

Man muss auch mal 'n bisschen laut sein, weil wenn man irgendwie was richtig Gutes auf die Beine stellt. Aber man sollte trotzdem in sich schon gefestigt sein und immer wieder zurückkehren, auch in die Ruhe und eben halt dann wirklich, ja, dann demütig auch sein, wie Du schon sagst. Hochmut kommt vor den Fall, das ist definitiv so, deswegen sage ich auch in jedem meiner Vorträge, in jedem meiner Workshops, immer dann, wenn ich irgendwo rausgehe und dann rede, glaubt nicht, dass bei mir besser ist. Vielleicht ist der Rhythmus, wo ich Engpässe bei mir im Unternehmen habe, nicht ganz so häufig oder nicht so eng wie bei anderen Betrieben, wo eben halt weniger geregelt ist. Aber auf uns kommen genauso jeden Tag die Aufgaben auf uns zu, wie in jedem anderen Unternehmen.

Ja, sie mögen anders aussehen oder anders ausgeprägt sein, alles gut, aber trotzdem, ich muss genauso jeden Tag Situationen beherrschen, Tag Situationen beherrschen und verändern und optimieren, wie es in jedem Betrieb dann nun mal da draußen ist. Das Einzige ist, und das ist vielleicht mein Vorteil, mit 20 Jahren Erfahrung an der in der in der Führung, in der Verantwortung auch, habe ich halt schon mal 'n paar Sachen erlebt und die bin ich halt einfach gerne bereit weiterzugeben, weil warum soll denn diese Fehler andere machen? Ne, da hat also auch an der Stelle jeder, der da draußen sagt, er hat gar keine Themen mehr, er macht alles automatisch und keine Ahnung was. Ach, okay. Kann ich mir nicht vorstellen, gibt's nicht.

Nee. Ja, also jeder, wir kochen alle nur mit Wasser, aber der eine hat halt eben die Erfahrungswerte gemacht, die andere kann genauso gut darüber sprechen und immer noch mehr dazugeben und genau das ist es, worum's mir geht. Du sparst auch beide Formate an eben. Genau darum geht's. Es geht immer nur darum, Transparenz hinzubekommen, Austausch, miteinander sprechen, da voneinander lernen und so weiter und das ist eigentlich das Entscheidende und ich finde, das hat auch mit Demo zu tun, im gewissen Rahmen zumindest.

Sehr schön. Ich ich glaub, wir sind gleich im Podcast fertig und sind noch gar nicht in die Themen reingegangen. Jetzt habe ich nur die letzte Frage, aber die kriegen wir vielleicht kurz beantwortet. Und zwar, welcher bekannten Persönlichkeit wärst Du gerne begegnet, falls sie nicht mehr lebt oder würdest Du gerne begegnen, wenn sie noch lebt und was hättet ihr miteinander besprochen oder würdet ihr miteinander besprechen? Jetzt bin ich mal gespannt, Du.

Jetzt bin ich ja gespannt. Jetzt hab ich tatsächlich 'n Problem. Hier hast Du mich jetzt aufm falschen Fuß erwischt. Was ist das in der Frage? Also, also, es sind natürlich viele Menschen, mit denen man gerne mal sprechen würde und sich austauschen würde.

Boah, ich, Natürlich, natürlich muss ich ganz ehrlich gestehen, ich würde da gerne mit einem der großen Leute, in Anführungsstrichen großen Leute aus Amerika dann mal gerne sprechen. Nehmen wir son Elon Musk oder Jeff Bezos oder wie auch immer sie alle heißen da drüben. Irgendwo in dieser Kategorie tatsächlich wird es, können es gar keinen konkret nennen. Nehmen wir mal Elon Musk einfach als Beispiel, der über seine Visionen und natürlich auch über das, was er auch vorher natürlich geleistet hat in den Unternehmen, wo er dann tätig gewesen ist, ein auf der einen Seite ein Vermögen aufgebaut hat. Das ist das eine, was natürlich sehr, sehr spannend ist.

Auf der anderen Seite muss man aber auch sagen, dass durch die Visionen, die er da hatte, egal ob's dann Tesla war, ob's SpaceX ist oder ob's seine seine, wie heißen sie noch mal, die die die die die die nicht Drohnentechnik, sondern die die Satellitentechnik, die er einsetzt, Starlink, genau, Starlink. Ist egal, was er da macht. Er ist immer in dem größten in dem höchsten Regal unterwegs und ich find's einfach krass, dass ein Mensch auf Dauer auf dieser Ebene unterwegs sein kann. Und das würde mich tatsächlich sehr stark interessieren und das gilt aber auch für andere große Konzerne, die da draußen sind. Spannend ist natürlich, dass viele der großen Konzerne, gerade in Amerika, noch nicht mal in irgendeiner Form große Eigentümer besitzen, sondern im Grunde ja nur Plattformen sind und gewisse Leistungen quasi handeln, aber gar nicht wirklich selber Eigentümer sind.

Das ist das Nächste, was son bisschen oder was auf jeden Fall spannend ist oder die Modelle, wie Tesla angefangen hat und gesagt hat, hör mal, bezahlt erst mal dein Auto und dann kommt das irgendwie in 'nem Jahr oder so und es ist einfach geil. Also es sind einfach Sachen, die die wir uns überhaupt nicht vorstellen könnten im Rahmen unserer Geschäftstätigkeit so klar zu sein, an der Stelle zu sagen, ja, bezahl jetzt und im Jahr kriegst Du irgendwie eine Gegenleistung, werden wir uns in Deutschland niemals trauen. Und das sind einfach son paar Sachen, die ich einfach mal wirklich mal, da würde ich mal drüber sprechen wollen. Mhm. Ja, das Spannende ist ja auch, ich muss jetzt, bin jetzt nicht unbedingt 'n Elon Musk Fan.

Ich beschäftige mich jetzt auch nicht so detailliert mit ihm. Natürlich weiß ich das, was die meisten so mitkriegen. Was mir nun immer wieder auffällt, auch bei Diskussionen bei LinkedIn auch in der Presse, ist, es wird halt gerne negativ über ihn berichtet. Und das ist auch sone Art, ist natürlich, wobei das nicht immer so war, gibt's auch, gibt's auch 'n schönen Bruch in der Medienlandschaft, wo man sich's dann besonnen hat und gesagt hat, wir gucken mal, dass wir nur Sensation und negative Nachrichten bringen, weil die einfach mehr Aufmerksamkeit erzeugen. Klar.

Ist auch spannend, das ist nicht zufällig entstanden, aber es hat natürlich auch viel mit dem Thema, grade in Deutschland mit dem Thema Neid, ne, und und nicht gönnen können zu tun. Und wir bei bei Eigenverantwortung, bei Demut, Dankbarkeit und mal lieber von jemandem lernen, statt ihn nun runterzumachen, weil er erfolgreicher ist. Ja, also ich find's spannend grundsätzlich, wobei ich glaube, son Gespräch mit einem von denen, da würde für mich wahrscheinlich außer 'n paar, würd nicht sagen Plattitüden, aber weißt Du, son paar Binsenweisheiten, die alle ihren ihren Ursprung, ihren Sinn haben, weil sie das selber erlebt haben, würde nicht viel bei rumkommen, weil in der Entwicklung und das heißt für mich nicht ist ein besserer Mensch, sondern in der Entwicklung von Dingen, die er erreichen will, ist jemand wie 'n Bisos oder 'n Musk einfach in seinem Bereich viel, viel höher. Das heißt, man man, ich glaub, ich könnte gar nicht mit ihm groß reden, genauso wie wenn ich über meine Themen reden würde, er mit mir auch nix anfangen könnte. Glaub, das ist das ist schon ziemlich abgedriftet voneinander.

Ja, das das ist schon richtig. Trotzdem ist natürlich der Vergleich extrem spannend, ne. Wie funktioniert wie funktionieren denn die Systeme bei diesen Menschen auf der einen Seite und wie funktioniert unser unser Gewerk, unser unser Handwerk zum Beispiel in meinem Fall, ne. So, das ich find's das schon spannend und was vor allen Dingen, was können wir im Handwerk davon lernen, wenn wir vielleicht unsere, jetzt bin ich bei sonem Begriff Typisches Mindset Thema, was können wir daraus mitnehmen, was können wir verändern, wenn wir vielleicht auch mal, na ja, größere Beispiele an uns ranlassen. Und ich geborene dir vollkommen recht, im Grundsatz heißt es ja immer, da wo viel Licht ist, ist auch immer viel Schatten.

So und ich glaube, dass neben dem Neidfaktor natürlich auch immer dieses Thema da ist, wie kann ein Mensch auf diese Ebene kommen? Wie wie wie kann es sein? Und ich sag mal, es gibt ja auch 'n Negativbeispiel, der ja auch in den amerikanischen Medien sehr stark unterwegs ist mit Epstein, der hat ja auch irgendwo in irgend 'ner Form und Art und Weise irgendwie seinen Weg da vollzogen. Und das ist ja nun mal auch 'n Negativbeispiel, ne. So und da hat ja auch nie 1 mit gerechnet, dass sowas in der heutigen Zeit möglich oder denkbar wäre.

So und deswegen, ja, wenn da jemand kritisch ist, kritisch finde ich gut, deswegen ist ist alles gut und auch wenn da jemand sagt, ich kann da nix mehr anfangen, ist auch in Ordnung. Aber ich bin immer son Freund davon, ich Sehen, sprechen und dann das mitnehmen, was ich mitnehmen kann. Und ich glaube, dass wir schon davon was lernen können. Natürlich können wir nicht das umsetzen, was da gelaufen ist, aber ich kann's übersetzen und implementieren. Und das kann ich ja immer schauen, wie ich das dann mache, ne?

So so arbeite ich übrigens seit, ja, seit fast seit den 20 Jahren, seitdem ich die Aufgabe übernommen hab. Immer zu schauen rechts und links, bin jetzt kein Japaner, der alles fotografiert oder kein Chinese, der alles kopiert, aber warum soll ich nicht irgendwas, warum soll ich nicht irgendwas, ja, von irgendwem mitnehmen? Oder weil wenn ich irgendwas son Prozess irgendwie verstehe bei irgendjemandem, warum soll ich daraus nicht lernen wollen oder können? Und so gehe ich immer offen daran. Also ich hab auch mit, hab auch von Steuerberatern viel gelernt, nur weil ich verstanden hab, wie sie arbeiten in ihrem Unternehmen und so weiter und so fort.

Also von daher, ich finde, man kann immer was mitnehmen. Mhm. Auf jeden Fall, Du, ich bin auch völlig bei dir. Ich hab nur grad überlegt, eine, ob das meine 1. Wahl wär, mit jemandem zu sprechen.

Und spannend ist, mir fällt 'n Gespräch ein mit jemandem, das war ging genau solche Menschen und der war eigentlich nur, also der hat einfach nur, also negativ und voller Hass, ja, so Leute müsste man eigentlich verbieten und überhaupt und dass dass 'n Mensch so viel macht und so viel Geld haben darf. Also ich glaube, das ist auch wieder son typisches Problem unserer Gesellschaft, anstatt hinzugehen, zu gucken, okay, ich möchte ihn ja nicht kopieren. Ich musste nicht direkt mitm Dampfhammer kommen und mit, also jemand darf nicht und das ist ja auch dann wieder, dann habe ich gesagt, das ist doch Neid. Nein, das ist garantiert kein Neid. Das ist Verantwortung für die Gesellschaft.

Also ich bin vor allen Dingen, bin ich ganz sicher, Elon Musk ist mag vielleicht angeblich der reichste Mann der Welt sein, aber er ist auch der Sichtbarste aus der aus der Riege. Es gibt zahllose, die viel mehr Macht haben als er, von denen wir noch nie was gehört haben. Da muss man kein Verschwörungstheoretiker sein, weil sehr, sehr viele sehr mächtige, sehr reiche Menschen gar nicht in die Öffentlichkeit wollen. Aber spannendes Thema, muss jeder selber wissen. Ich find auch, es ist vom Sommer Draht neu erfinden, wenn man gewisse Prinzipien lernen kann, Ja.

Die funktionieren. Und dann auch, das hat er nur wirklich perfektioniert, durch eine Sichtbarkeit das Ganze natürlich noch deutlich skalieren. Definitiv, definitiv. Ja Florian, sollen wir denn jetzt anfangen mit dem Podcast? Ich hab grad eine schöne Überleitung gemacht, durch Sichtbarkeit skalieren.

Siehste? Deswegen Deswegen war die Überleitung. Die Überleitung war nämlich das Thema Sichtbarkeit. Du bist ja ordentlich sichtbar als Handwerksmeister, als Dachdeckermeister. Wie bist Du überhaupt dazu gekommen?

Also was hat was hat bei dir, was Du garantiert auch von irgendjemandem gelernt oder gesehen, dass es sich Sinn macht, sich sich zu zeigen, sich zu zeigen durch deinen Video Content, deinen Podcast? Was was was war denn so dein Start, dass Du auch gesagt hast, ich richte mir jetzt auch 'n kleines Studio ein und so weiter und so fort. Also es ist ja nicht der ist ja nicht der Standard, was Du machst im Handwerk. Selbst bei denen, wie war das bei der Herocon? Unter 10 Prozent der deutschen Handwerksbetriebe beschäftigen sich mit Digitalisierung oder sind digitalisiert, Aber unter den 10 Prozent bist Du wahrscheinlich von 0.5 Prozent 1, der sich mit Sichtbarkeit beschäftigt.

Oder leg ich da falsch? Ja, so hat's alles angefangen tatsächlich, ne. Also mit dem Thema Sichtbarkeit und davor stand aber noch eine 1 Entscheidung natürlich. Möchte ich das überhaupt? Möchte ich das meiner Familie zumuten?

Möchte ich das in irgendeiner Form machen? Muss dazu wissen, bis zu meinem neununddreißigsten Geburtstag hab ich bin ich quasi nur unter irgendwelchen Synonymen im Social Media Bereich unterwegs gewesen, weil ich gesagt hab, nee, ist mir zu groß, ist mir zu komplex, ist mir zu, keine Ahnung was. Am Ende ist es so, hab da natürlich auch mit der Familie drüber gesprochen und dann gesagt, pass auf, den den Schritt würde ich gerne machen. Wie ist dazu gekommen? Ganz kurz nur erwähnt, 39 der Geburtstag, neununddreißigster Geburtstag, ich liege auf der Liege im Garten.

Ruhiger Abend, jetzt nicht irgendwie schlimm oder so gewesen, sondern im Gegenteil war ein ruhiger Abend und guck so den Himmel und denk dann so, bei dem, was hier alles gerade zu tun ist und was wir eigentlich in Zukunft anpacken müssen. Wär doch eigentlich cool, wenn da 'n paar Leute bei werden, die son bisschen lauter sind, die bisschen nach vorne gehen und vielleicht andere motivieren, da mitzulaufen und zu machen. Und hab mich da 'n bisschen erkundigt und hab son bisschen mich rumgehört und so weiter und da waren schon 'n paar Leute so aufm Weg, hab da noch 'n bisschen die beobachtet und so und hab dann gesagt, oh cool, dann mach dich mal 'n Weg, mach mal mit. Ja, und dann ist so gewesen, dass ich als Erstes mein Buch geschrieben hab, Handwerksdenker und Influencer gemeinsam in den Fachkräftemangel. Da geht's nicht mich, Du hast voll in der Presse oft falsch interpretiert, dass das der Titel wäre über mich, sehe ich überhaupt nicht so.

Ich bin draußen unterwegs, wir waren bei Herocon jetzt also ganz andere Granaten mittlerweile unterwegs, die ganz andere Zahlen auch aufweisen, wie wie ich. Ja, klar, LinkedIn ist okay und und Youtube ist okay und so weiter, weil auf den anderen Kanälen bin ich halt relativ, ja, überschaubar unterwegs, ne? So und und ja, dann das Buch, da geht's darum wirklich, wie wir in Zukunft denn Personal noch finden. Also das sind da sind wirklich Tipps dabei und Tricks dabei und ja, ich sag mal so, dieses Buch funktioniert auch nicht nur im Handwerk, sondern generell. Also irgendwann hat mich jetzt Steuerberater mal angerufen und hat gesagt, hör mal, ich hab mir das Buch gekauft.

Wir waren sehr skeptisch in der Kanzlei. Wir sind 3 3 3 Steuerberater in der Kanzlei. Wir haben uns das angeguckt, haben uns das alle gelesen und so weiter. Dann haben wir einfach mal ausprobiert, wir haben auf einmal dreimal so viele Bewerbungen wie vorher. So und da habe ich schon nur gesagt, ich sag das super.

Tu hast es mir 'n Gefallen, machst Du mal eine Rezession draus, ne, weil das ist ja die ganzen, das ist ja der Punkt, der ja dann wiederum wichtig ist. Ja und genau, so so hat das dann quasi angefangen mit dem Buch dann. Mit dem Buch ist man dann ja schon ganz gut in die Öffentlichkeit gekommen. Bin dann bei vielen Veranstaltungen gewesen da, wo wir uns dann auch ja getroffen haben, die Herocon letztes Jahr, Herocon dieses Jahr. Ja, und so haben wir jetzt alles, ist alles Schritt für Schritt gegangen auf der einen Seite, aber hat auch alles Sinn ergeben, ne?

Viele Vorträge erhalten, Workshops werden jetzt immer mehr, wo die Leute halt einfach auch diese Hürde zur Digitalisierung abbauen wollen. Nicht alle, ja, wissen wir, das sind wirklich nur 'n überschaubarer Teil, aber da ist immer mehr Bewegung drin und ja, genau die Sachen darüber rede ich drin halt drüber und ja, es macht auch einfach verdammt viel Spaß, mit vielen Menschen in Kontakt zu kommen, zu schauen, wo stehen diese Menschen, wie könnte man helfen, wollen sie die Hilfe oder wollen sie's selber halt versuchen und so weiter und so fort. Es ist halt einfach spannend. Wirklich spannend. Das Interessante ist ja, ich hab jetzt durch die Herocon letztes Jahr mittlerweile doch einige Kontakte im Handwerk, zumindest bei denen, die sich mit Digitalisierung und Sichtbarkeit beschäftigen.

Was ja auch echt schön war dieses Jahr son son bisschen, sag mal sag mal Klassentreffen, also als, ich sag mal, das das das angenommene Kind beim Klassentreffen oder so, so fühlte ich mich aber im Speaker Slinn haben vor, aber war echt schön. Son bisschen so der, ach ja, der darf jetzt auch mitmachen. Und das Interessante ist aber, dass zumindest alle, die ich bis jetzt so kennengelernt hab, ich überleg grade, doch, also eigentlich irgendwie schon, die sind alle bei Instagram unterwegs und machen halt klassische 9 zu 16 Formate. Du hast aber noch den Weg gewählt, dass Du mit deinem Podcast auch 16 zu 9, sprich Youtube Videos machst. Und was ich ein paarmal schon gesehen hab, das wollte ich schon sehr gefragt haben bei deiner Failnight oder Failnight, da zeichnet ihr auch auf oder ist das sogar live gestreamt?

Ja, Youtube ist der stärkste Kanal im Moment bei mir und die Fels Night machen wir live, ja? Also die ist, die wird tatsächlich in Düsseldorf mit meinem Partner, bei Enke drehen wir das oder bei Enke drehen wir es auch. Die kümmern sich wirklich hervorragend da alles, was grade diese Technik und so weiter betrifft. Da fehlt uns auch am Ende die das Know how. Da ist der Nico extrem stark unterwegs, der wirklich alles tut und sich voll immer reinhängt mit seinem Team.

Und ja, wir streamen live dann, also wir haben quasi eine Hybridveranstaltung und sind so immer so 40, 50 Leute in Düsseldorf dann dabei und na ja, dann noch mal, ja, es wir schaffen so 150, 200 Leute zwischendurch dann bei bei Youtube, ne. Und dann haben wir dann innerhalb von kurzer Zeit haben auch viele Klicks und so weiter. Wir haben jetzt beim letzten Video haben wir 5000 Klicks drauf gehabt, finde ich für für, na ja, eine relativ kleine Base, die wir ja im Handwerk haben, finde ich, ist 'n super 'n super, ja, super Wert. Definitiv. Ja und deine Videos, hattest Du ja auch mal gesagt, die und auch Follower, das geht ja auch immer steiler nach oben.

Es ist natürlich ist natürlich auch, ja, Sichtbarkeit für für eine Branche, die auch, sage ich mal, die die die Verbindung auf menschlicher Ebene kennt im Alltag und auch sucht. Das denk ich mal, das ist auch 1 der Gründe, warum Instagram so gut bei Handwerkern funktioniert, weil weil es halt etwas ist, wo man was zeigen kann. Wenn ich jetzt über irgendwelche theoretischen Modelle im Finanzwesen referieren müsste, also hab ich schon alles mitgekriegt, weil wir haben auch Banken als Kunden. Also nicht, dass ich das schlimm finde, aber oder schlecht machen will, ist einfach nur, dass es viel schwerer dafür, jemanden zu begeistern über, weißt Du von 1 Bank, die haben 'n Webinar gemacht über Investitionen in ETFs für ihre Kunden. Das ist für 'n normalen Menschen, der in dem Bereich tätig ist, natürlich viel weniger greifbar, als wenn Du jetzt Leute fürs Handwerk begeistern willst, indem die viel weniger greifbar, als wenn Du jetzt Leute fürs Handwerk begeistern willst, indem Du denen zeigst, was Du geschaffen hast.

Ja, wobei der Thema, gerade dieses Finanzthema ist ja auch für alle Menschen total wichtig und da rede ich ja jetzt nicht nur fürs Handwerk, sondern generell für alle Menschen. Also von daher sollte man sich schon mit ETFs auseinandergesetzt haben. Sag mir nachher mal die Bank, da müssen wir gleich mal gucken. Ja gerne. Es es ist ja immer 'n großer Unterschied zwischen dem.

Ich ich beschäftige mich seit einigen Jahren ja sehr viel mit Vertrieb und hab auch da wahnsinnig viel gelernt. Also ist echt krass. Und da gibt's einen schönen Spruch, verkauft den Menschen das, was sie wollen und liefer ihnen das, was sie brauchen. Und das ist ja auch da das Thema. Natürlich sollten wir uns alle mit so was beschäftigen.

Hab ich auch gemacht, ja, definitiv. Hat's Spaß gemacht? Nein. Also sagen wir mal, Anfang so, ich ich hab mal wirklich 'n Börsenseminar oder eben Investmentseminar vor Corona. Da war ich sehr optimistisch nach Corona.

Ich fang jetzt wieder an, mich damit zu beschäftigen. Das hat vor Ort, das war alles total logisch und cool ging im Optionshandel total abgefahren. Als ich dann einsteigen wollte, hab ich gedacht, boah, das ist es ist es ist Arbeit, ne. Also definitiv, und es ist halt so abstrakt. Also ich bin ja auch 'n Mensch, der viel abstrakte Dinge macht, Strategien, Entwicklung und sonst was.

Aber wenn ich mir Videos bei Youtube angucke, ich guck mir nur Sachen, dann fällt mir gerade ein, wo Leute etwas machen. Also Restaurationsvideos von Autos, von Oldtimern und und und. Ich bin ja auch so voll, dass, sag ich mal, Opfer vorm Doing, würde mir niemals irgendwie 'n Video bei ETF handeln oder über irgendwelche Kommunikationsmodelle angucken. Ich hab, bevor ich mich entschieden habe, selber in die Öffentlichkeit zu gehen, habe ich sehr viele, ja, Webinare mir angeschaut, also kostenfreie und hab dann auch tatsächlich zum Thema Immobilien und zum Thema Börse mich auch, ja, habe ich Kurse belegt dann auch. Und hab dann aber für mich auch festgestellt, das ist nicht der der Weg, den ich da final gehen möchte, ne, so, sondern das sind halt andere andere Wege, die ich da gehen muss voraussichtlich.

Und na ja, so hatte ich vorher ja Zeit dafür, mir das alles anzuschauen. Warum hatte ich Zeit? Weil wir viele Fehler gemacht haben. Ich hatte, dann haben wir vieles verändert, Prozesse, Abläufe bei uns in Unternehmen. Ich hab 2 sehr starke Prokuristen bei mir in Unternehmen, die wirklich im Tagesgeschäft sehr, sehr viel machen und das quasi übernommen haben komplett.

Und ja, genau so hab ich dann Zeit gehabt, hab diese Kurse dann belegt und ja, dann war dann klar, das mache ich nicht weiter. Also dann war interessant oder auch wichtig. Finanzbildung halte ich wirklich für sehr wichtig, sollte jeder sich mit auseinandersetzen. Dann kann auch jeder entscheiden, was er dann tut nachher und dann, ja, so ist das dann gewesen, dass ich dann Zeit hatte und in die Öffentlichkeit gegangen bin, final. Thema Zeit Was würdest Du jemandem?

Zeit ist eine Rolle, definitiv, deshalb muss es ja möglichst einfach sein und immer funktionieren. Also die einfachste und schnellste Version ist natürlich das Smartphone, das ist aber auch irgendwann limitiert. Was würdest Du jemandem raten? Also ich mein, der der Solo Selbstständige Handwerker, der für den ist Social Media interessant, weil ich sag mal viel mehr kann und soll er ja nicht machen, weil wie will er sich Zeit freischaufen, wenn er 5 5 völlig allein ist. Also ich sag mal, den Weg zu gehen oder einen ähnlichen Weg zu gehen, den Du gegangen bist, funktioniert ja nur ab 'ner gewissen Unternehmensgröße.

Was würdest Du jemandem empfehlen, der einen Handwerksbetrieb hat, wo er's geschafft hat, ausm Tagesgeschäft rauszukommen, ist ja der 1. Schritt und am Unternehmen arbeiten kann, wenn er sich sagt, Mensch, also was wir hier machen, das ist ist so besonders und ich hab der Welt so viel mitzuteilen aus meiner und unserer Erfahrung. Was was würdest Du zu jemandem sagen für den Staat oder einfach so als Ratschlag aus deiner Erfahrung? Dieses Ding in die Hand nehmen und damit nicht nur telefonieren, nicht nur andere Kanäle sich anzuschauen, sondern den eigenen Kanal zu füllen. Wirklich hinzugehen und mit einfachen Dingen anzufangen, mit 'nem Bild, was aussagekräftig ist und dann 'n kurzen Text da drunter.

Nicht stundenlang schneiden, nicht stundenlang rechts und links und Text und weiß ich nicht was. Da gilt die Devise, die wir im Handwerk generell ja haben, einfach mal machen. Und genau da gilt's am meisten, denn die Hürde ist nicht, 'n Foto zu machen, die Hürde ist auch nicht, 'n Text zu schreiben. Die Hürde ist am Ende immer wieder dieses diese diese Frage, die im Kopf ist, reicht das aus? Und ich kann nur so viel dazu sagen, die Menschen, Du hast eben auch gesagt, die Menschen wollen Sachen sehen, die wollen Sachen am besten auch dann nachher verstehen können.

Aber es reicht ja erst mal 'n Foto zu machen von Sachen, die für uns im Alltag schon da sind im Handwerk. Aber die Menschen da draußen, die anderen 80000000, die in Deutschland leben oder im deutschsprachigen Raum, weiß ich gar nicht, wie viel es sind, dann 100000000 wahrscheinlich, die kennen die Sache nicht. Die haben die Bilder noch nicht gesehen, die wissen nicht, wie es aussieht. Und genau für die Leute macht man's dann am Ende. Und deswegen Handy in die Hand nehmen, Fotos machen, einfache Videos machen.

Man muss erst mal nicht drauf sein, geringe Hürden nehmen, dann fragen, wer vielleicht Lust hat, auf 'n Video drauf zu sein, vielleicht auch selber mal drauf sein, 'n bisschen drüber sprechen. Im Rahmen der Aufnahme erst mal ganz einfach, keine großen Nachbearbeitung, lieber 'n schlechtes Ergebnis veröffentlicht und gezeigt, dass man da ist, als wie kein Ergebnis veröffentlicht, weil dann weiß auch keiner, dass das einen gibt. Und deswegen einfach mal machen und einfach mal anfangen. Das stimmt, das ist eine sehr gute Devise. Und wir haben jetzt eine Punktlandung geschafft.

Wir hätten auch so viele Dinge drüber sprechen können, das machen wir auch, weil wir suchen uns demnächst mal 'n zweiten Termin, dann lasse ich die Einstiegsfragen weg, die haben wir ja schon und dann gehen wir noch mal 'n bisschen mehr in die Thematik rein. Sehr gerne. Ich hab 45 Minuten immer so als als, ja, so als als als Landungspunkt. Es seien, es wird bewusst eine Doppelfolge. Aber lass uns da lieber noch mal demnächst in naher Zukunft.

Wir sehen uns ja hoffentlich in paar Wochen, die wir eben festgestellt haben. Mhm. Kleiner Spoiler, wir haben ein Projekt ganz bei dir in der Nähe, bei 1 Bank, wo wir letztes Jahr schon 'n Studio eingerichtet haben. Das dürfen wir dieses Jahr in die 1. Etage umziehen und von der Fläche mehr als verdoppeln.

Ja, und da bin ich eine ganze Woche da oben in Heinsberg und haben wir eben schon festgestellt, da muss ja was gehen. Das kann nicht sein, dass ich jetzt schon wieder bei dir die Ecke bin und wir uns nicht sehen. Das kriegen wir ja. Da freu ich mich auch, Oliver. Deshalb Sehr gut.

Dann dann sprechen wir dann noch mal über die nächste Folge, denn ich merk, wir haben 1000 Sachen über noch sprechen können. Definitiv. Ich hab auch noch ganz viele Fragen hier gehabt. Schaffen wir auch. Sehr gut, das freut mich.

In diesem Sinne danke ich dir vielmals für deinen Input, der insofern, wie ich finde, sogar noch wertvoller war als das, was ich ursprünglich vorhatte, weil wir über ganz viele grundsätzliche lebensbeziehende Themen gesprochen haben. Das ist natürlich für alle jetzt spannend, die sich in den Podcast reingehört haben und denken, Mensch, jetzt lerne ich was über Videokommunikation im Handwerk. Hast Du auch, wie versprochen, so geliefert. Aber wie heißt das so schön? Verkauf den Menschen das, was sie wollen und liefer ihnen das, was sie brauchen.

Hat sich heute dazu ergeben. Auch das haben wir getan, genau. Vielen Dank, dass Du mich eingeladen hast und ich freu mich auch schon, wenn's dann zu 'ner zweiten Ausgabe kommt. Gerne. In diesem Sinne, schönen Feierabend und Happy Schwitz.

Ist nämlich immer noch ordentlich warm und bis die Tage dann. Mach's gut, tschüss. Bis bald, tschüss. Das war Video Reloaded, dein Podcast über Videokommunikation 4 Punkt 0. Und denke mal daran, wenn nicht mit der Zeit geht, vergeht mit der Zeit.

Mehr von VIDEO RELOADED Alle Folgen als zitierfähige Episodenseiten

Veröffentlicht mit CiteCast