#219 - Constantin Ragazzo: Die traurige Wahrheit über Sichtbarkeit im Mittelstand TEIL 2
Worum es geht
In Teil 2 des Gesprächs mit Constantin Ragazzo geht es um die Frage, warum viele mittelständische Unternehmen großartige Arbeit leisten und trotzdem kaum sichtbar werden. Constantin verbindet über 30 Jahre Erfahrung als Kreativer mit seiner heutigen Arbeit zu organischer Sichtbarkeit und erklärt, warum Vertrauen wichtiger ist als reine Reichweite. Ein Highlight ist die Verbindung zwischen Musik, Marketing und persönlicher Markenbildung – etwa am Beispiel des Jazzgitarristen Pat Metheny.
Autor: VIDEO RELOADED
Zu Gast
Constantin Ragazzo bringt über 30 Jahre Erfahrung als Musiker, Designer, 3D Artist, Storyteller und Geschäftsentwickler mit. Heute arbeitet er mit Unternehmen, Agenturen und Videoprofis daran, über organische Inhalte sichtbar zu werden und neue Kunden zu gewinnen.
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Transkript
Herzlich willkommen bei Video Reloaded, deinem Podcast über Videokommunikation 4 Punkt 0. Hier bekommst Du spannende Insights, Know how und Impulse für Videokommunikation in und von Unternehmen. Ich bin ein Podcast Host Florian Gibser und wünsche dir viel Spaß beim Zuhören. Weiter geht's mit dem zweiten Teil meines Podcastgespräches mit Constantin Ragazo. Ich würde noch 'n sechstes Spiel reinbringen, was ähnlich wie das 5.
Ist, aber eine andere Ursprung andere andere Ursprungssituation hat und andere Adressaten und zwar das sind die Unternehmen, die die sich sichtbar machen und die sich öffentlich machen, ihre Kunden anzusprechen. Und das ist 'n Punkt, wo nämlich in Deutschland wahnsinnig Nachholbedarf ist und das Ganze funktioniert auch nur dann wirklich, wenn sie's halt selber machen. Also ich seh's ja bei unseren Kunden, das ist nämlich genau die Klientel, die die es verstanden haben. Die haben teilweise auch wirklich gigantische Ergebnisse. Also es fängt bei einfachen Verkaufsgesprächen an oder Video mit Botschaften im im entlang der Customer Journey, bis hin halt auch wirklich Kunden, die man schon hat, einfach zu halten dadurch, dass man sie regelmäßig mit Informationen versorgt.
Mhm. Und das ist 'n Spiel, was natürlich für Agenturen problematisch ist, weil die komplett raus sind, weil Du kannst für tagtäglich und da wird's meiner Meinung nach im b-two-b-Umfeld hingehen, wenn wenn's Sichtbarkeit, Sichtbarkeit und täglichen Einsatz von Video geht. Du kannst keine Agentur damit beauftragen, deine täglichen Videobotschaften, deine Webinare und sonst was zu betreuen. Das funktioniert einfach nicht. Aber wenn Du es selber als Unternehmen im Griff hast und da geht's auch nicht High End, das ist ja auch son Problem, ich komm ja selber aus der aus der aus der produzierenden Ecke ursprünglich mal früher Musik, danach Video.
Als, ich sag mal, Fachidiot, der ich früher war, hast Du natürlich auch immer 'n sehr hohen Anspruch. Das sorgt dann dafür, dass die Produktionen viel zu aufwendig und viel zu langwierig sind, aber Du brauchst ja jetzt. Der Kunde hat eine Frage. Ich hatte das eben zum Beispiel, hatte ich ja noch geschrieben, ich musste noch schnell 'n Video aufnehmen, weil Kunden hatten fürn großes Projekt Nachfrage zum Angebot und anstatt ich Ihnen jetzt ellenlang eine E-Mail schreiben, nehme ich das einfach als Video auf mit 'ner kurzen Präsentation und erkläre die Dinge. Das ist viel effizienter, das ist viel angenehmer für die Adressaten, aber dafür brauche ich halt keine Agentur und ich brauche keine hochglanz aufgeblasene Videodienstleistung, wie das halt häufig, wie gesagt, ich kenn's ja von mir selber auch.
Ich war ja auch, sag mal, sag, nee, so kann man das nicht machen. Das muss vernünftig gemacht werden. Ja, das ist dann toll, dauert aber viel zu lange, ist nicht mehr zielführend. Ja. Und ich denke, vielleicht, das ist der größte Wachstumsmarkt, den den den Unternehmen in Deutschland haben, was ihre Sichtbarkeit mit Video betrifft, weil das noch viel zu wenig genutzt wird.
Ja, ich mein, ich sag mal, die Qualität, ne, das ist sone Sache, die gibt's ja schon seit seit seit quasi das Smartphone. Wie die aufnehmen kann, ist sozusagen die Qualität 1 Films, 1 Videos sowieso in den Keller gesunken, ja. Jeder nimmt hochkant auf. Also am Anfang, ich kann's gar nicht fassen, wie kann man nur Videos im 16 zu 9 auf einmal zu 9 zu 16 aufnehmen? Wie kommst Du denn da drauf, ja.
Aber sobald sozusagen 'n Produkt in die Masse kommt, kannst Du sicher sein, das Produkt, wenn's hochwertig ist, wird zerstört, ja. Das heißt, die Qualität des Videos im als solches, ja, ist uninteressant, ja. Denn jeder oder die meisten Influencer, ja, die schneiden ja in 1 Sekunde zehnmal rein und dann hopst das Video. Es ist total egal, was Du schneidest und wie Du schneidest. Da geht's einfach nur das, dass sie irgendwas sagen wollen und dann hast Du wirklich oft 'n Satz, der wird dreimal geschnitten.
Also das sieht man Oder der endet gar nicht, dann fängt der Nächste schon an. Das hab ich am Schreiben, ne. Du siehst, wo da die Qualität, wie niedrig da die Qualität ist, aber bei Influencern zählt eben und das ist ja auch sone Entwicklung, erzählt ja nicht der Schnitt, sondern es zählt einfach, bist Du mir sympathisch, ja? Da zählen Emotionen, ja und am Ende muss man sagen, hab ich auch dazugelernt, ja, wenn ich jemand gut finde, ist mir das heute total egal, ob's da im Hintergrund flimmert, ob der Greenscreen okay ist. Wenn die Information oder das, was der sagt, für mich okay ist, dann akzeptiere ich das, ja.
Also ich sag mal, das hat auch 'n Vorteil, ja. Also wenn Du sozusagen so abgestumpft wirst, dass es keine Qualität mehr geht, sondern nur mehr den Inhalt, dann bist Du halt den Inhalt schon zufrieden und nicht mehr das Drumherum. Okay, kann ich akzeptieren. Nicht überall ist es gang und gäbe, aber im Prinzip kann man das schon so, also der der Niedergang, ja, des des filmischen Handwerks ist schon längst besiedelt und das existiert schon lange nicht mehr. Das ist eben dein dein Anspruch an dich selbst, ob Du was Gutes machst oder aus oder ob Du aus der Generation kommst, wo das alles gang und gäbe war, dass Du gute Sachen ablieferst?
Musst Du ja heute nicht mehr, ja. Ja, es kommt halt auf den Einsatz an. Also ich glaub Genau. Bei dir, ich bin völlig bei dir. Ich bin ja auch die Generation, die noch im Studium gelernt hat, mit Tonbahnen zu schneiden und Du musstest da halt pinglichst aufpassen.
Es gab kein Ando und Ähnliches. Ich glaub heute, also ich hab mich von von nicht von Qualität als solches gelöst, aber von diesem Qualität und Technik als Selbstzweck. Also ich finde es ganz schlimm, wenn ich dann teilweise Kollegen von früher sehe, die immer noch in diesem Bereich drin sind und total, da kommt eine neue Kamera raus, wobei das hat mich ja immer weniger interessiert, aber neue Mikrofon und sonst was und direkt so voll technik fokussiert und fixiert, als ob das was lösen könnte. Also ob Du damit wirklich 'n Problem deiner Kunden löst. Und mir hat irgendwann mal Klick gemacht, als als bei bei Projektniveau umgesetzt und als Agentur den Kunden völlig, ich weiß nicht mehr, was das war, hab ich gesagt, ah, wir haben jetzt das und das grad nicht da und der Kunde so, das ist mir doch völlig egal.
Ihr sollt hier 'n Schulungsvideo aufnehmen, mach. Und mittlerweile hab ich mal, sag ich mal, die Seiten da ja auch gewechselt und sehe ich jetzt auch immer mehr aus der Perspektive meiner Kunden. Ich bin da schon 'n paar Mal, sage ich mal, von Menschen aus meiner alten Branche blöd angefahren worden, hab auch schon nette Mails bekommen diesbezüglich. Ne, so von wegen Niedergang des Handwerks, wenn ich sage, Leute, ihr braucht jetzt nicht eine Systemkamera für 2 3000 Euro, wofür? Ihr könnt, also ich will jetzt auch nicht, dass ihr Leute Schrott haben, aber es gibt mittlerweile für unter 1000 Euro günstige Kameras.
Na, also wir setzen in allen Studios ausschließlich PTZ Kameras ein, weil unseren Kunden die Flexibilität bei den Kameras, dass sie nämlich, wenn sie im Studio von 10 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern genutzt wird, jeder braucht eine andere Kameraeinstellung darunter Körpergröße, da ist es einfacher, Du Du rufst deinen deinen Programmplatz bei der PTZ Kamera auf, die fährt auf deine Körpergröße und Position, als da jetzt am Stativ rumzufummeln. Das kriegen die ja alle gar nicht hin und dann haben die schon keinen Bock und wollen schon gar nicht mehr umsetzen. Das ist der Klassiker. Also wir haben gerade 'n Kundenprojekt, die haben für wahnsinniges Geld, haben die sich vor 'n paar Jahren von 'nem Unternehmen, das mittlerweile auch nicht mehr gibt, 'n Studio einrichten lassen und das Problem ist, dass diese gesamt der gesamte Produktionsfluss, 'n riesen Greenscreen und und Systemkram, das ist so komplex für die Mitarbeiterinnen, die das betreuen, dass sie nicht annähernd das an Video umsetzen, was sie gerne umsetzen würden und was auch die Geschäftsleitung gerne hätte. Also es ist erschreckend, dass die teilweise für ein Video Wochen brauchen, auch in der Postproduction, ne.
Also da wird wird ja auch die Büchse der Pandora geöffnet, wenn Du zu viel Technik hast und gar nicht mehr gar nicht mehr das Ziel des Videos im Vordergrund steht, ne. Das Ziel bei denen ist, intern zu kommunizieren, intern zu schulen, nach außen zu verkaufen und da ist nicht das Ziel, das tollste Greenscreen Keying zu haben oder bei jedem Video 5 verschiedene Hintergründe, ne. Deshalb ich bin, was die Technik betrifft, da mittlerweile ziemlich geheilt, kann aber natürlich nachvollziehen, dass dass das natürlich, also ich kam ja aus dem Fach, jetzt natürlich aus der Audioszene, dass einem das wahnsinnig wehtut, wenn man sieht, dass handwerkliche Fähigkeiten in der breiten Masse zumindest immer weiter kaputtgehen. Aber 'n Freund von mir hat mal 'n schönes schönen Satz dazu gesagt, der sagte, schon damals, als bei uns die ganze Studioszene, Tonstuhlszene in Deutschland kaputtging, weil das, was jetzt noch übrig ist, das kann man nicht als Tonstuhls finde ich, bezeichnen, sondern das ist ja eher, das ist ja eher, sag ich mal, Sozialhilfe für Musiker. Also wenn Du für 250 Euro 'n Studio am Tag mieten kannst und das sind Preise, die erlebst Du in jeder Stadt, dann machen die Leute das nebenberuflich oder fahren hauptsächlich Pizza Taxi.
Das ist leider so, davon kannst Du nicht leben. Weil er sagte immer, weißt Du was, die Demokratisierung der Produktionsmittel haben eine ganze Branche ruiniert. Das fing mit den Grafikern an Ende der Neunziger, dann kamen wir in der Audioproduktion und das Nächste ist halt jetzt die Videoproduktion. Das Nächste, was jetzt kommt, was jetzt gerade anfängt, 'n Freund von mir, der hatte eine ganz ordentliche Werbeagentur. Was jetzt passiert, ist das Gleiche mit den Agenturen, weil er erlebt's im deutschen Mittelstand, viel im viel Maschinenbau, Automotive natürlich auch, dass die sagen, das Geld ist nicht mehr da wie früher.
Wir gucken eher, dass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in unseren Marketingabteilungen die Skills kriegen, also beratet uns lieber strategisch, weil sie Fleißarbeiten, bildfreistellen und son Quatsch, da brauchst Du keinen Experten mehr, das macht die KI. Also ich ich denke einfach, es verändert sich immer und schlimm dran sind die Leute, die so verhaftet, ich kenne da auch einige, die es einfach nicht wahrhaben wollen, die dann total negativ werden und auch aggressiv, weil sie nicht verstehen, es ist ja schön, dass Du vor 30 Jahren oder vor 25 Jahren wie ich auch, etwas studiert hast und dass das dein Leben da dran hängt und dein Herz, aber mach weiter so und Du wirst halt einfach untergehen. Du musst dich anpassen, ne. Also, ich mein, Du hast ja auch mal was anderes studiert als das, was Du jetzt machst. Ich ja genauso, ne.
Also nur so kannst Du dann auch gerade in dieser Kreativbranche überleben. Ja, es ist ja 'n psychologischer Effekt, der da einsetzt, ja. Es geht ja immer, wenn wir etwas so massiv kritisiert wie mit KI zum Beispiel, dann ist es der Überlebensinstinkt, ja, weil im Prinzip haben wir 3 biologische, ja, soll ich sagen, Fähigkeiten, ja. Die eine ist einfach nur überleben. Dein zweiter Job auf dieser Welt ist, Du gibst deine Gene weiter und dein dritter Job ist Sicherheit, Ja, also das heißt, Du musst dir überleben, ja.
Also Sicherheit an erster Stelle, ja, gehst Du irgendwo hin und Du fühlst dich unsicher, was machst Du? Du holst da irgendjemand, der dich beschützt oder Du wohnst in irgendeiner Gegend, kaufst dir eine Alarmanlage, ja. Dein Hirn sagt dir automatisch, mach was. Du musst dir überleben. Immer nur mit dem Zweck, ja, biologisch hat's gesehen, gib deine Gene weiter.
Also was machst Du? Du machst die schön, ja. Also alles, was dir dient, schön zu sein, erhöht die Chance, deine Gene weiterzugeben, ja. Du triffst jemand, der geht mit dir schön ins Betty leihen und am Ende kommt 'n ganz toller Knabe raus und damit ist dein Job da schon mal erledigt. Ja und dann haben wir natürlich noch als Drittes die Nahrung, weil ohne Nahrung geht ja gar nix, ja.
Und diese 3 Punkte sozusagen diese Überlebensfähigkeiten, die Du brauchst, die findest Du überall, ja. Und wenn da 1 nur angegriffen wird, nur 1 davon, ja, reicht ja schon aus, dann fühlst Du dich angegriffen, ja. K I macht dir deinen Job sozusagen madig oder Du fliegst vielleicht sogar raus, weil er übernommen wird, dadurch fühlst Du dich bedroht. Ja, das ist eine Sicherheitsfrage und deswegen sind die ganzen Feeds ja bespickt mit irgendwelchen blöden Kommentaren über KI. Also ich sehe KI und das ist alles total schlecht und ich erkenn alles ganz schnell raus, dass KI das alles nur macht.
Oder ich vergleich jetzt die Bilder. Hat jemand in den Neunzigerjahren oder vor 10 Jahren gesagt, boah, da Photoshop, ich weiß es ganz genau, da hat jemand mit Photoshop rummanipuliert, ja. Am Ende nimmst Du das einfach wahr. Und das setzt sich durch, ja. Ja, und ich denk, was ganz gesund ist, wie man denken sollte, wenn's KI geht, ich denke KI nicht aus den Möglichkeiten heraus, ja, die Du hast, wenn Du mit KI arbeitest.
Stell dir vor, Claude, was kann Claude? So und jetzt machst Du einfach die Augen zu und die wird sofort schwindelig. Du bist total überfordert. Es gibt Millionen Sachen, die Du machen kannst und bei wirklich bei 99.9 Prozent weißt Du, wenn Du das machen würdest, was da möglich wäre, könntest Du viel weiter sein gefühlt, als Du's jetzt bist. Das das schiebt quasi schon eine Panik in dir hoch, ja.
Du kriegst ja schon keine Luft mehr, weil Du es Verpasst Du auch, wenn Du es nicht machst. Genau. Was dir alles entgeht im Leben, wenn Du das nicht machst, weil Du ja so viele Möglichkeiten hast. Wenn Du das Ding aber andersrum siehst, ich sehe es von hinten mich, ich zieh quasi sozusagen das Pferd von hinten auf. Das heißt, ich nehm jetzt immer irgend 'n Beispiel, ich hab, ich möcht mir 'n Auto kaufen.
Dann denke ich, okay, pass auf, was willst Du denn für 'n Auto? Na, das ist 'n Familienkutsche, will ich haben. Ja, alles klar, Familienauto. Was hat denn das alles für Anforderungen, die ich hab? Dann hab ich 10 Anforderungen und wenn diese 10 Anforderungen erfüllt werden, ja, dann würde ich das Auto gerne haben.
Also was mache ich? Ich hab 'n prompt, da sage ich, okay, pass auf, ich will jetzt 'n Auto haben, das diese 10 Anforderungen erfüllt. Spuckt mal doch bitte irgendwas aus. Und auf einmal kriegst Du nicht Millionen Möglichkeiten, sondern durch das, dass das so differenziert schon ist, weil Du sozusagen erst gedacht hast und dir nicht erst mal irgendwas rausspucken hast lassen, ändert sich die Situation sofort, ja. Du kriegst nicht 100000 Autos, sondern Du kriegst vielleicht nur 10, weil diese Anforderungen eben nur für 10 passen und damit entgehst Du dieser ständigen Hyperventilierung von Möglichkeiten, die da zur Verfügung stehen, ja.
Wer so denkt, reduziert, also ich kenn 'n paar Leute, die haben immer zu kämpfen mit dem, was wieder jeder Woche neu rauskommt. Ja, ChatGPT hat wieder das gemacht, dann Claude hat wieder alles, verendet die Welt von heut auf und das ist doch totaler Bullshit, ja. Absolut, ich verstehe es auch nicht, absolut. Also ich ich ich bin noch eine Zeit lang in meinem Umfeld, Netzwerkumfeld bei LinkedIn bombardiert worden mit, ihr müsst jetzt alle auf Cloud umsteigen, ist viel besser. Dann ein Freund von mir, der ist da recht fit drin mittlerweile, ne, also der programmiert sich da komplette Programme und er ist Musiker, hat eigentlich nie was mit zu tun gehabt.
Der ist ganz begeistert, hat für sich auch 'n neues Business entdeckt, was sich total freut bei ihm. Er sagte, Du musst unbedingt, ChatGPT kann das nicht und überhaupt und dann kam mein Sohn, der Sohn, meine Ältester, der macht gerade eine Ausbildung in 'ner IT bei 'nem Kunden von uns. Da sagte Papa, Du musst auf Klo, das ist viel besser als ChatGPT. Dann sag ich immer, wieso? Ja, da könntest Du.
Ihr, das interessiert mich aber nicht. Also erst mal den Punkt, ich kenn das noch von früher von den von den Audioprogrammen, ne, da gab's Logic Cubis Pro Tools, nur Ende weiß der Geier was. Ich hab im Studium auf Pro Tools und auf Logic gelernt. Nach dem Studium war klar, Pro Tools wird's nicht, das konntest ihr damals noch nicht leisten, da braucht es sehr Hardware für 10000 Euro und mehr. Also bin ich auf Logic, Mac war gesetzt so und da bin ich eine Zeit lang wirklich 'n absoluter Crack gewesen.
Ich war in 'ner Szene in Deutschland war ich da anerkannt als 1 der Logic Experten. So. Warum soll ich mich mit anderen Sachen beschäftigen? Dann kam von QBase 'n Update, mein Kollege damals, der hatte QBase, das konnte gewisse Sachen besser. Dann kam Nasline Logic Update, das konnte das.
Es ist völlig unerheblich, sich mit sonem Quatsch zu beschäftigen, welches Tool besser ist und was sie alle können. Nun musst wissen, was Du machst, sondern gucken, ob das Tool, was Du gut kennst oder wie Du mit dem Tool die Probleme löst. Also zum Beispiel diese Custom GPTs, ich hab an die 30 Stück mittlerweile für bestimmte Aufgaben, teilweise tage- und stundenlang immer wieder optimiert, wo ich weiß, ich schmeiß oben zum Beispiel von dem Podcast hier, schmeiß ich oben die Transkript zum Bein, krieg alle Texte Entwürfe, die ich brauche, dafür die ich nur noch 'n bisschen verfeinern muss, bis ich mir das in Claude wiederaufgebaut habe, allein die Zeit, warum? Ne, also Möglichkeiten, ist völlig egal. Du sagst, es ist 1 zu 1, die Analogie zum Beispiel für 3D Programme war bei mir original genau dasselbe.
Du hast auf einmal Maja, dann hast Cinema 4D und so weiter, wie sie alle heißen. Und am Ende war's immer wirklich und das hat mich so unglaublich genervt, ich bin ja von 1 Software zur anderen ständigen hin- und hergespritzt und da war's genauso, das ist so unglaublich komplex und dadurch wirst Du nirgendwo wirklich gut. Aber dieses Dopamin, das da mal ausgeschüttet wird, ja, auf jeder Messe einmal im Jahr gab's dann das Update, ja und dann hast Du gesagt, oh, Meyer konnte auf einmal mit Föhr, also Haare machen. Da hab ich gesagt, Mensch, also das man muss diese Musik unbedingt können. Dann habe ich mich wieder mit Maja beschäftigt.
Da konnte das aber nicht wirklich gut. Dann habe ich das wieder aufgegeben, hab also richtig viel Energie vergeudet für nichts und wieder nichts und es ging also nicht nur Jahre, sondern ich würd mal sagen 10 Jahre, bis ich irgendwann festfiel hab, hey, was machst Du denn eigentlich? Du machst ja ganz viel All Air Design und All Air Design machst Du mit Cinema per d. Und da war das 1. Mal, wo ich gesagt hab, okay, Leute, Maya weg, 3D Studio Max weg, ich mach's mit Cinema für D und das war's, Punkt.
Egal, was die anderen besser können oder nicht, aber ich brauche dieses Programm und heutzutage ist es 1 zu 1 genau dasselbe, wie Du sagst. Ob jetzt Logic im Musikbereich oder 3D oder jetzt mit den Sprachmodellen. Am Ende ist es einfach so, Du musst einfach dir ganz klar machen, Claude kann zum Beispiel sehr gut mit Sprache umgehen. Bist Du jemand, der mit Sprache gut umgehen möchte? Dann mach es.
Und da brauchst Du dich gar nicht mehr so viel entscheiden, denn man merkt sozusagen diese Stärken an allen Programmen, mit denen Du arbeitest und dann kannst Du dich entscheiden, ja. ChatGPT ist dann hat nicht die Stärke wie Cloud im Textbereich, ja. Oder Gemini. Ja, das ist alles relativ kühle Sprache empfinde ich so, ja. Wenn Du das also weißt und Du kannst dir über MCPs und APIs dich mit allem verbinden, ja.
Also Du musst heutzutage nur entscheiden, was ist mein Hauptprogramm und welche allen Programme möchte ich damit noch erreichen, aber mein Hauptprogramm ist Claude oder ChatGPT oder was auch immer. Damit ist das Ding durch. Du musst eigentlich gar nicht viel überlegen, ja. Aber durch, dass das im Netz ja alles über die Superlative propagiert wird, ist ja jedes, also jede Woche schreiben die einen, dass das andere Programm jetzt tot ist. Ja oder die Welt sich verändern wie nie zuvor durch ChatGPT, ja oder Cheminei macht closed kalt.
Also diese superlativen Clickbaits, ja, hörst Du und siehst Du ja immer und ewig. Ja, und das ist genauso dieses Marketing, das da immer in der Superlative passiert, ja, das dich immer wieder triggert, obwohl Du weißt, ja, jetzt komm ruhig, Ball flach halten und das ist die Gefahr und bei jungen Leuten, ja, die da nicht so, die die die eben so was noch nicht erlebt haben wie wir mit dem ganzen Audio und mit der Software, die fallen da immer drauf rein, ja, weil es einfach so stark ist und so präsent und da ist so viel Druck drauf, ja. Bei uns hat's jedes Jahr einmal 'n Update gegeben. Hier gibt's jede Woche 'n Update, ja. Und Du kannst jede Woche mit in im Programm selbst gibt's wieder 'n neues Programmchen, Plug in, Skill.
Also Du weißt gar nicht Muss ja nicht alles nutzen, ne. Wo Du hin willst, ja, wo Du hin sollst. Ja, muss ich ja nicht. Ist einfach die totale Überforderung, ja. Ja.
Und das macht grade bei ChatGPT. Nee und das muss man einfach, wenn man das weiß und einfach, wie gesagt, immer von hinten das Ganze aufzäumt, dann wird's schon entspannter, ja. Wenn Du genau weißt, was Du willst und komischerweise sind diese Programme so angelegt, dass sie 'n Charakter haben. Für mich hat ChatGPT 'n Gewissen, es hat sone Persönlichkeit, ja, die geht eher in die eine Richtung und Claude hat zu der Persönlichkeit geht in die Richtung. Das machen ja auch die Menschen machen die Software, ja.
Mit Sicherheit. Die Gemini, das ist sone son son Ökosystem, wo dann Gmail und alles, ja, das ist auch 'n eigenes Ökosystem, hat auch 'n Gefühl für mich, ja. Gut, also ich entscheide mich für, also Claude ist für mich was Wärmeres. Allein das Design strahlt ja auch schon son bissel Papier, weil das alles so in sonem in sonem Mhm. Ocker ist, alles bisschen gelb wie wärmer, ja.
Strahlt auf einmal sone, ich sag mal Schriftsteller. Son Schriftstellergefühl aus, ja. Du bist 1, der schreibt und schaut toll aus und ja. Und so muss man sich So, bei mir ist es ChatGPT. Also ich Ja, genau.
Ich hab mit ChatGPT angefangen und als es die Custom GPts gab und man Dateien hochladen konnte, da habe ich gejubelt, weil ich fand den Textstil immer zum Kotzen, ehrlich gesagt. Man hat sofort gesehen, dass es nicht von mir Und da ich früher zu meinen Zeiten, wo ich noch Lehraufträge hatte und und meine Trainingsfirma hatte, tonnenweise Material geschrieben hab, fachliche Sachen, habe ich einfach die alle genommen in ein riesen PDF gepackt. Dann habe ich meine gesamten LinkedIn Beiträge und andere Dinge, die ich geschrieben hab, in ein Riesen PDF gepackt, somit hatte ich halt nur 2 Dateien und nicht 20, und hab das dann als Basis zum Lernen meines Schreibstils Chat GPT hochgeladen und dann gebe ich ihm natürlich 'n Framework in den jeweiligen Kassen GPT, wenn's Texte geht, wofür er das machen soll und dann ist er schon ziemlich nah an dem dran, was ich schreibe. Hier und da muss ich ein bisschen was ändern. Also also aus der Box raus würde das ja auch nicht funktionieren, ne, aber ich hab halt auch, ich hab viele andere Dinge, also teilweise auch so Angebotsentwicklung, das mache ich auch mit ChatGPT, also nie aus 0 raus, da ist halt ganz viel Input drin, da sind 'n Haufenweise Planungen, Angebote, Kalkulationen drin.
Da bin ich halt diese Fleißarbeit, weißt Du, so dieses Block Block b, Block b, so gewisse Komponenten, Grundzüge hat ja, wenn wir so Studio oder oder oder so Betreuungsprojekte machen über eine gewisse Zeit, da gibt's ja schon eine gewisse Grundstruktur, die gleich ist und da damit ich nicht immer neu machen muss, nutze ich dafür ChatGPT. Ja, ist krass. Aber mir ist doch eben was Schönes eingefallen, als Du sagtest, diese Verwirrung grad bei jungen Leuten, exakt die gleiche Situation, haben auch immer unsere Kunden. Also das ist ganz witzig. Zu uns kommen fast immer Unternehmen, ich würde mal sagen, über 90 Prozent, die schon Erfahrung haben mit Video, die auch wissen, dass wie Du ihn, die auch schon das Thema, auf welchem Spielplatz, welches Spiel mache ich mit, für sich auch schon geklärt haben, zum zu gewissen Teilen noch nicht alles und die genau da stehen.
Also ich, das schönste Beispiel war 1 unserer größten Kunden, also größten Projekte, das ist von der VR Bank Südpfalz. Da haben wir 2 Studioräume und Regimauben gebaut und vor allen Dingen haben wir die auch 2 Jahre begleitet oder knapp 2 Jahre. Da war genau dasselbe, die sind daran schier verzweifelt. Die haben in der Coronazeit sich Equipment gekauft, auch ganz gute Sachen, aber die sind schier daran verzweifelt an der Vielfalt an Dingen, die es gibt. Also sie haben produziert, aber sie konnten sich natürlich nicht in alle Sachen rein arbeiten und das hat sie letztendlich endlich gehemmt.
Und jetzt 'n anderen Kunde, den wir aktuell haben, genau dasselbe, die wollten sich technisch besser ausrüsten und dann haben sie sich erst mal selber informiert, waren völlig überfordert, weil sie natürlich nicht vom vom Fach sind, weil sie sonst wissen und dann gab's natürlich auch im Netz 1000 Meinungen, von verschiedenen Anbietern 1000 Meinungen und das Erschreckende war auch da wieder, es wurde immer aus Sicht, ich sag mal, der Fachidioten gesehen. Also wenn Du natürlich bei 'ner Videoproduktionsfirma oder bei 'nem Systemhaus, was Fernsehstudios einrichtest, als Unternehmen anfragst, habe ich auch einmal erlebt bei 'nem sehr namhaften großen Unternehmen, ist leider nicht unser Kunde geworden, deshalb will ich sie nicht nennen, aber die sind zu 'nem Systemhaus, videotechnisch Systemhaus, haben gesagt, wir wollen uns 'n Studio einrichten, wir haben 50000 Euro. Dafür haben die 3 Kameras, 4 Leuchten, 3 Ansteckmikrofone und 'n Computer mit OBS bekommen. Mhm. Unfassbar, aber die haben 6 k Kameras, brauchen die gar nicht.
Da hat die keiner geschult und gar nichts, ne. Und und und diese Überforderung, das ist das Tödliche heute, dass dass Technik wirklich bezahlbar geworden ist, die Produktionsmittel bezahlbar geworden sind und die Leute sich darin absolut verlieren und ganz häufig von den den Fachleuten, also Videografen, Tontechniker, Systemhausplaner und, und, und, die ja absolute Fachidioten in ihrem Thema sind, gar nicht über den Tellerrand geguckt wird, was braucht mein Kunde? Wie Du es eben schon gesagt hast, wofür will ich denn eine KI nutzen? Genauso ist, warum will ich 'n Studio haben? Wann macht bei mir 'n Studio Sinn?
Wann macht bei mir 'n Unternehmen Sinn, strategisch Video einzusetzen, ne? Das wird häufig von solchen sehr im Fachdrinseinden gar nicht so betrachtet, sondern eher das Thema, gerade bei Technik ist es einfach nachzuvollziehen, wird als Selbstzweck gesehen. Ja, man muss jetzt eine neue Kamera haben, weil ist ja jetzt 12 k. Muss macht man so, ne. Braue aber kein Mensch.
Dann ist das Dämlich. Braucht kein Mensch. Ja, ja. Ja, das ist eben Was würdest Du denn? Ja, tschuldigung.
Denkst Du? Nee, weil mir gerade einfiel, was was was Du meinen würdest, ob und wie und warum es Sinn machen würde, halt als Unternehmen mit 'nem eigenen Studio zu zu agieren oder würdest Du eher sagen, okay, das hängt davon ab, auf welchen der Spielfehler Du dich bewegst letztendlich? Nee, also das Allerwichtigste, was man begreifen muss und deswegen hab ich ja auch son Kunden Content Management, also beziehungsweise nicht 'n Kunden Content Management, sondern ein Kundenmagnetsystem entwickelt über die Jahre für meine Kunden, ist, man muss 1 begreifen. Früher hat man mir gesagt, okay, pass auf, wenn Du Videos machst, Videoqualität oder die Qualität des Inhalts ist das Wichtigste und dann die Quantität. Jetzt brauchst Du alles beide, denn sonst kommst Du nicht durch.
Es heißt, wenn Du nicht fähig bist, abzuliefern und zwar jeden Tag. Also ich hab, Du brauchst 'n Media Plan, wo Du sagst, am Tag ein, also Du machst im Prinzip ein Video und zerschnipselst das in 20, 30 verschiedene Beiträge, wie auch immer. Vom Short bis zum bis zum LinkedIn Beitrag, wo auch immer Du das machen kannst, mach es. Dann hast Du ein Longform Video, das wird eben geschnitten, gemacht, getan, dann hast Du für eine Woche 27, 30, 35 Einzelteile, die Du auf den verschiedenen Plattformen präsentieren musst, omnipräsent zu sein. Wenn Du das nicht bist, bist Du raus.
Das heißt, einmal im in der Woche 'n Video rauf zu laden, vergiss es. Ja, dafür ist die Zeit einfach schon vorbei, ja. Also heutzutage musst Du auch über die Quantität erst mal kommen. Das heißt, Quantität heißt erst mal nur, da bin ich, ja. Und wenn Du da bist, ja und man sieht dich und Du bist omnipräsent, dann kommt der 2.
Schritt, aber der muss trotzdem genauso gut sein wie der 1.. Du bist omnipräsent plus einem Inhalt, der gut ist, ja, der ganz einfach gut ist, der umsetzbar ist, der die Leute etwas lehrt im besten Fall. Und der quasi spült dir deine Kundschaft sozusagen rein, da, wo sie sie haben will. Also Du musst schauen, dass Du mit organischen Inhalten Kunden gewinnst. Und zwar ausm ganz einfachen Grund, das hab ich vorhin schon mal gesagt.
Der Grund ist nicht mal, dass Du immer präsent bist, nur weil Du präsent sein sollst, weil es gibt 'n ganz anderen, viel wichtigeren Grund, nämlich Plattformrisiko. Wenn heute LinkedIn zu dir sagt, ah, den gibt's da, interessiert mich nicht, denn hau mal raus. Ja, was ist dann los? Ja, dann bist Du weg vom Fenster. Du kannst nichts unternehmen.
Du kannst dich klagen, macht alles überhaupt keinen Sinn. Du bist einfach son kleines Staubkörnchen, das sich da mal kurz aufmuckt, vergiss es, ja. Das heißt, Du hast Du hast immer quasi sozusagen die Plattform und den Algorithmus im Nacken, der dich jederzeit raushauen kann. Also deswegen brauchst Du 1, 2, 3 Plattformen, wo Du schaust, dass Du Kunden gewinnst, indem dass Du schaust, dass Du die E-Mails von denen bekommst, ja, dann holst Du dir die von den Plattformen rüber zu dir selbst, denn dann kann keiner mehr an dich ran. Wenn Du E-Mails hast, ist das dein Gold.
Das sind die Kunden von heute und von morgen, denn da kann passieren, was passieren soll. Es kann dir total egal sein, ja. Du kannst 100 E-Mails haben bei LinkedIn. Wenn Du da irgendwas schreibst, erreichst Du vielleicht mit irgendeiner Botschaft 3, 4 Prozent. Hast Du eine E-Mail-Liste, sind es 100 Prozent, ja.
Also alleine nur die Möglichkeit, dass Du viel mehr Leute erreichst, ist schon Grund genug, E-Mails zu sammeln. Und das ist ganz wichtig, dass man das versteht und deswegen hab ich ja auch son Content Kundenmagnetsystem entwickelt, das quasi den ganzen Verlauf von der Kundenakquirierung bis hin zur Monetarisierung des Kunden nachverfolgt, ja. Und das ist, ich sag mal, 5, 6, 7 Schritte und die kann ich auch vielleicht ganz kurz erklären, weil das ist absolut wichtig, das zu verstehen. Ich würd mal sagen 99.999 Prozent und man glaubt es nicht. Der Agenturen, die es gibt, haben mit Content beziehungsweise mit Social Media eigentlich nichts zum Hut, kann man sagen.
Man glaubt es nicht und das kannst Du relativ schnell erkennen, wieso nicht, denn wenn Du den Kreislauf machst, den ich mache, quasi jeden Beitrag, alles zu minitarisieren, wenn Du den verfolgst, merkst Du schon bei dem ersten, sozusagen bei dem ersten wichtigen Punkt, nämlich die Aktivierung deiner Kunden, deiner Interessenten, dass da schon nichts mehr passiert. Also Du machst 'n Beitrag, da ist kein Link, da ist nirgendwo irgendwas. Also es führt dein Beitrag ins nirgendwo. Der steht da und das war's. Ja, dann machst Du wieder 'n Beitrag, wieder nix.
Wenn Du und wenn das manchmal Unternehmen sind, die dann wohin linken, dann ist es zu ihrer Homepage, ne super, bringt auch nix, ja. Oder zu irgendwelchen Veranstaltungen oder sonst wohin. Die verlinken überall hin, nur 1 machen sie nicht. Sie verlinken nicht dahin, wo es eigentlich hin soll, nämlich zum nächsten Schritt, nämlich zum Leadmagneten. Ja, also wenn ich jetzt über, keine Ahnung, über Soda irgend 'n Beitrag schreibe, dann müsste sozusagen im Beitrag irgendwo 'n Link sein, wo ich sage, so und wenn Du mehr Interesse hast, schau mal, ich hab da 'n Link, geh mal dahin, da kannst Du 'n PDF runterladen oder irgendwas oder 'n Video und ich hab da was für dich, da kannst Du was lernen, ja.
Dann geht der und klickt dahin und ist neugierig holt sich auf dem Leadmagnet, auf irgend 'ner Landingpage holt er sich dieses Geschenk. Was macht er? Dafür gibt er seine E-Mail her, ja. Und dann hast Du seine E-Mail. Und dann, sobald er sein Geschenk bekommt, landet der, wo landet er?
Ja, in deiner E-Mail-Liste und schon geht die Newsletter los, ja. Dann hast Du Newsletter Sequenzen, wo Du ihn fütterst über 20, 30, 40, 50 Newsletter Informationen und da bringst Du ganz, erklärst, was er macht, was er tut, was er verbessern kann, gibt's da noch Sachen, die er sich runterladen kann über 'n Leadmagneten und dann weißt Du ihn schon langsam drauf hin, schau mal, da hab ich noch 'n Workshop, ganz zum Schluss, ja, 5 Tage vor dem Workshop machst Du eine Videosequenz, die zu diesem Workshop findet, ja, zu dem Workshop auch kostenlos. Dann ist er auf einmal vom Beitrag zum Leadmagneten zur zur Newsletter zu zig verschiedenen Newslettersequenzen gekommen und am Ende landet er noch in 'nem kostenlosen Workshop. Da kann er sich dann auch noch Informationen holen und dann erst sagst Du, schau mal und dann hab ich was für dich. Du kannst jetzt mich anrufen, Du kannst dir 'n Video Tutorial, Du kannst dir 'n Videokurs runterladen, dann ist dieser ganze Verkaufsprozess total natürlich.
Das ist überhaupt nichts mehr, wo Du sagst, ja, es ist schon wieder irgendjemand, der aber was vertickern will, ja, sondern das geht einfach so über 'n langen Prozess, dass der Verkauf am Ende was ganz was Natürliches ist. So ticken wir als Menschen psychologisch gesehen, ja. Und das macht Nein. Das wirst Du einfach bei den aller allerwenigsten finden, ja. Und das ist sozusagen dieses Kundenwachstumsrat, wo Du von verschiedenen Social Media Plattformen, es sind dann nicht nur LinkedIn, sondern, keine Ahnung, Youtube, LinkedIn, Instagram, wo auch immer, ja, auch da gibt's überall Call to Actions.
Das ist 'n richtiges Call to Action System kannst Du System kannst Du sagen. Ja, ich hab eine reine Liste, wo nur von jedem von jeder Plattform die möglichen Call to Actions draufstehen, wo Du die platzieren kannst. Ja, das heißt, alles was Du machst, denkt nur immer, ich möchte das monetarisieren und dann führ den einen Link zum anderen verschenk was und wenn Du nichts zu verschenken hast, hast 'n Problem. Ja? Weil die Amis, die machen das nur, ja?
Der Deutsche macht das nicht. Wenn Du was verschenkst, super, ja? Und verlange nix dafür, verschenkst einfach. Und je mehr Du dieses, das ist eben diese Reziprozität, wie Du mir, so ich dir, ja. Wenn Du merkst, der führt mich zu 'ner PDF oder zu irgend 'n Informationsmarkt, da gibt immer noch 'n Workshop.
Ja, wie gut muss denn dann das Endprodukt sein? Constantin, ich danke dir vielmals für deinen wertvollen Input, für das umfangreiche und sehr, sehr spannende Gespräch. Wir haben auch sehr viel auch über Musik gesprochen am Anfang, das ist natürlich auch ungewöhnlich und spannend. An alle, die zugehört haben, auch vielen, vielen Dank. Wenn's euch gefallen hat, hinterlasst 'n Like, schreibt gerne 'n Kommentar.
Wenn ihr mehr über Konstantin und seine Leistungen, die sehr vielfältig sind und auch mit sehr viel Erfahrung gespickt, erfahren wollt, ihr findet den Link zu seiner Website, zu seinem Profil natürlich in den Shownotes. Ja und dann bleibt nur noch zu sagen, wir sprechen uns auf jeden Fall noch Konstantin später und mit Sicherheit auch noch 'n zweiten Podcast dazu und allen anderen vielen Dank, dass Du dabei warst und bis zum nächsten Mal. Das war Video Reloaded, dein Podcast über Videokommunikation 4 Punkt 0. Und denke mal daran, wenn nicht mit der Zeit der geht mit der Zeit.
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