#197 - Kristin Mohr - Echte Wirkung auf LinkedIn? Nur mit echtem Inhalt
Worum es geht
In dieser Folge spricht der Host mit Kommunikationsexpertin Kristin Mohr darüber, warum echte Wirkung auf LinkedIn nur mit echtem Inhalt entsteht. Es geht um die Kluft zwischen professionell wirkendem Hochglanz-Content und echter Haltung, um die Angst vor Klarheit und darum, warum viele Unternehmen sich hinter Buzzwords verstecken. Kristin erklärt zudem, weshalb „Verlernen“ alter Sprachmuster ein wichtiger Schritt zu wirksamer Kommunikation ist.
Autor: VIDEO RELOADED
Zu Gast
Kristin Mohr bringt über 20 Jahre Erfahrung aus Kommunikation, Strategie und Marke mit und berät Organisationen dabei, sich ehrlich, klar und wirksam zu positionieren – gerade auch auf LinkedIn.
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Transkript
Herzlich willkommen bei Video Reloaded, deinem Podcast über Videokommunikation 4 Punkt 0. Hier bekommst Du spannende Insights, Know how und Impulse für Videokommunikation in und von Unternehmen. Ich bin ein Podcast Host Florian Gipser und wünsche dir viel Spaß beim Zuhören. Kristin Moor ist Copywriterin, Strategen und Kommunikationsexpertin für digitale Sichtbarkeit. Seit vielen Jahren begleitet sie Unternehmen und Selbstständige dabei, ihre Kommunikation zu schärfen, nämlich mit klaren Inhalten statt lautem Marketing.
Ob Social Media, Newsletter oder Video für Kristin beginnt alles mit der Sprache. Sie zeigt, wie man mit Content ein echtes Publikum aufbaut, Vertrauen schafft und Sichtbarkeit nicht dem Zufall überlässt. Ja, und heute sprechen wir darüber, wie Inhalte wirken es, sowohl in Textform als auch in Video und wie man aus Content ein digitales Dorf formt und wie daraus ein Business entsteht, das Kundschaft bringt. Grüß dich Kristin. Schön, dass Du heute bei mir im Podcast bist.
Hallo, ich freue mich, dass ich dabei sein darf. Danke für den Einstieg. Ich bin gespannt, ob wir den Hörern einiges bieten können. Ja, auf jeden Fall. Ein schönes Wort hatten wir schon, wo wir auch gleich drauf eingehen oder wo ich gleich auch drauf eingehen möchte mit dir, aber jetzt fahren wir erst mal mit 180 Sachen gegen die Wand, denn wir sprechen jetzt erst mal über was völlig anderes.
Und zwar habe ich als Tradition bei meinem Podcast am Anfang 3 Fragen, die nichts mit dem Thema zu tun haben, aber die Kristin mal von 'ner anderen Seite zeigen. Bist Du bereit dafür? Ich hoffe. Es ist nichts Kompromittierend, das ist alles gut. Es ist eher philosophisch.
Frage Nummer 1, stell dir mal vor, Du bist 1 Tages passiert uns ja allen am Ende deines Lebens und Du schaust zurück auf die Zeit von da bis jetzt und sagst dir, Mensch, diese eine Sache, die ich zum heutigen Zeitpunkt noch nicht konnte, was bin ich froh, dass ich das noch gelernt habe? Was ist diese eine Fähigkeit Tätigkeit, die Du unbedingt in deinem Leben noch erlernen möchtest? Erlernen möchte oder schon erlernt habe. Darf ich doch vielleicht auch sagen Nee, das stimmt. Erlernt habe?
Möchte, okay, alles klar. Ich bin 'n großer Fan der Wahrnehmung, ja. Also ich sag mir immer, das, was im Innen passiert, ist alles das, was im Außen von uns gewertet wird und deswegen würde ich sagen, diese Sache würde ich gerne noch mehr schärfen, weniger werten, damit man sagt immer so schön, dass Innere sauber bleibt. Weißt Du, was ich meine? Mhm.
Genau, also Fokus auf mich und nicht auf andere, was aber nicht heißt, dass ich egoistisch bin, sondern wenn's mir selber im Innen gut geht, dann kann ich auch das Umfeld dementsprechend positiv beeinflussen. Schöne Einstellung, ja, ist ja im Prinzip sone emotionale Unabhängigkeit auch, sich nicht von Äußerlichkeiten verrückt machen zu lassen, etwas, was, ich glaub, in unserer heutigen Gesellschaft immer mehr zu einem Kleinod wird, ne. Definitiv, ja. Also das ist auch son Teil von meiner Arbeit. Wenn ich mit Menschen arbeite, möchte ich das den Leuten beibringen, weil grade Content nach draußen gehen, sichtbar werden.
Das kann auch schon mal 'n hartes Stück sein, wenn man polarisiert. Ja, das stimmt. Ja, dann sag doch mal, was was die eine Fähigkeit ist, wo Du froh bist, dass Du die gelernt hast, damit wir das auch noch mit drin haben. Wo ich froh bin, dass ich die gelernt habe tatsächlich, ist, dass das ja die eigene Reflexion, auch die Reflexion jetzt grade auch im Digitalen beim Content Schreiben, also mich da nicht irgendwie fertig machen zu lassen, wenn Dinge mal nicht gut gelaufen sind oder wenn dann doch jemand mal dabei ist und mich, na ja, etwas negativ berührt durch Kommentare, dass ich damit gut umgehen kann und diese Kommunikationsfähigkeit auch digital habe und weiter ausbaue. Also das ist so der Teil der Kommunikation, den ich noch definitiv weiter ausbaue.
Sehr schön. Dann kommen wir zur Frage Nummer 2. Mal den Kopf ganz weit auf, stell dir vor, eine gute Fee käme und sagte, Du hast ein Wunsch frei, alles im Rahmen, sage ich mal, der der physikalischen Gesetze, aber Geld spielt absolut keine Rolle. Wie würdest Du deinen Arbeitsplatz am liebsten gestalten, wenn wirklich Geld gar keine Rolle spielen würde, sowohl örtlich, also wo Du bist, wie Du da bist von deinem Setup und was Du tust? Normalerweise ist mir der Ort egal, wo ich bin, wenn ich gute Menschen mich habe und mich wohlfühle dort, wo ich bin, dann geht's mir gut, aber wenn ich's mir komplett aussuchen könnte, bin ich der große Fan vom Haus am Meer mit großen Glasfenstern, ein Büro und vielleicht sogar, wenn ich irgendwann Mitarbeitende habe, dass ich sagen kann, hey, ihr wohnt denn alle nebenan, wir sind alle dicht dran und in der Mittagspause gehen wir an den Strand, laufen oder spazieren.
Sehr schön, kann ich kann ich gut nachempfinden, da traut meine Frau auch von. Bei ihr muss nur in dem großen Wohnzimmer mit Blick aufs Meer natürlich 'n 'n Flügel stehen, wo sie Klavier spielen kann. Oh, ja, ich bin auch ein Fan davon. Ich kann 3 Stücke. Das würde ich mir auch noch reinstellen, damit ich nebenbei weiter üben kann.
Oder so, passt immer. So, dann last, but not least, in welcher bekannten Persönlichkeit wärst Du gerne begegnet oder würdest Du gerne noch begegnen und was hättet ihr besprochen oder würdet ihr besprechen? Oh, da gäbe's jetzt rein theoretisch 4 oder 5 Leute, aber wenn ich's wirklich könnte, wäre es Johann Wolfgang von Goethe, Weil Okay. Ja, ganz spannend. Ich weiß, das hatte ich mal 'n Podcast mit mit Frank Panzer gehabt, als ich Goethe erwähnt habe.
Er so, hä, okay. Bei mir ist es so, ich find es sehr spannend, weil das nicht nur ein Mann des Wortes war, sondern auch ein Künstler, jemand, der die Wirtschaft verstanden hat, die Liebe, das Leben verstanden hat. Das fand ich sehr, sehr spannend und tatsächlich würde ich mich mit ihm unterhalten so. Wie war's früher bei dir eigentlich? Und so ist es bei uns heute und hey, irgendwie hat sich nichts verändert, ne.
Die Geschichten wiederholen sich. Ich glaub, das wär es ja, obwohl's noch so viel andere gibt's. Spannend, ja, ich weiß gar nicht, so gut kenne ich Goethe jetzt nicht, aber war das war das nicht auch jemand, den man so in die in die Richtung Universalgelehrter 'n bisschen schieben kann? Da gab's ja so einige, die sich sehr breit früher informiert haben. Das war ja, glaub ich, so im in England auch von vielen englischen Lords die der Lebensinhalt, sich so in allen möglichen Bereichen der Wissenschaft und des kulturellen Lebens und der Politik zu informieren.
Ja, definitiv. Also war sehr, sehr breit aufgestellt, aber natürlich bekannt durch Faust und ja, was wir alle in der Schule lesen mussten, Faust 2 oder 1. Schwierige Sprache, ja, ist schwer auch für mich, aber die die Art und Weise, wie er Dinge rübergebracht hat, wie er gedacht hat, wenn man nicht nur diese einen Bücher lesen muss, ist schon spannend. Sehr schön. Dann möchte ich auch direkt auf das eine Wort oder die eine 1 Formulierung eingehen, die Du auch schon eben in unserem Vorgespräch kurz erwähnt hattest, weil das wahrscheinlich in meiner Anmoderation dem einen oder der anderen 'n bisschen aufstoßen könnte.
Und zwar finde ich das ganz schön, was zu dir da, ja, ausgedacht klingt so nach dem Motto, hat sie sich mal irgend eine fixe Idee in den Kopf gehämmert, sondern was Du als Formulierung für, ja, dein Publikum für die Menschen nimmst, nämlich das digitale Dorf. Das finde ich, ist 'n sehr schönes bildliches bildliches, ja, Wort. Beschreib mal, was Du unter digitalem Dorf verstehst. Ja. Ja, was mir aufgefallen ist, als ich damals online gestartet bin, also vorwiegend für andere Firmen, deswegen bin ich jetzt groß im Aufbau eher erst mal auf LinkedIn, bevor ich mich weiterstreue, ist mir aufgefallen, dass das Wort Publikum irgendwann, ja, da war irgendwie die Luft raus, ne.
Alle sollen Publikum bilden, alle sollen jetzt da irgendwie starten, aber irgendwie hat's die Menschen nicht mehr erreicht und damals, als ich dann auch in den LinkedIn for Good Guide mit eingeladen wurde und Frank meinte, hey, den Part bitte mal für dich, mal ausarbeiten, was sagst Du dazu? Kam mir so diese Idee, als ich geschrieben hab, ja und übrigens, wenn Du dein Publikum und da hab ich mir gedacht, oh, ich kann's selber nicht mehr schreiben, nicht mehr lesen und hab mir gedacht, eigentlich ist doch dieses Publikum ein 1 Dorf. Also eigentlich bildest Du ja eine große Gemeinschaft und das aber nicht offline, sondern online und dann kam mir das so spontan in den Sinn, nenn es Digi Tales Dorf. Ja, sehr schön. Ich hatte grad mein Mikrofon gemietet, weil ich husten musste, sorry.
Deshalb war ich 'n bisschen spät dran. Ja, mich zieht mich hat immer noch nicht diese blöde Erkältung, die jetzt seit 6 Wochen hier rumgeht, von von, wie sagt man so schön, vom, Gott, wie heißt das, von alleine gelassen, so. Ach Gott. So, jetzt. Ja, ja, das ist diese Zwischendurchhusterei, die nervt grade, aber egal.
So, ich wollte jetzt auch da gar nicht irgendwie unterbrechen. Ich find die Formulierung sehr, sehr schön. Erinnert mich immer son bisschen an Asterix und Obelix, wenn ich das gerade durch den Kopf gehen lasse, so das kleine Dorf, das digitale Dorf, so mein Kleinod, meine Community auch irgendwo und das ist ja auch passend, weil das ist ja die Zielgruppe, das sind die Menschen, die ja wegen deiner Inhalte, wegen deiner Persönlichkeit weiterhin bei dir bleiben und auch im Laufe der Zeit mehr werden. Von daher finde ich, ist 'n 'n sehr schöner Begriff für Publikum. Weil Publikum finde ich es auch 'n bisschen allgemeiner.
Du hast ja auch im Publikum Menschen, die jetzt nicht unbedingt interessiert an dir sind, ne. Das passiert dir ja. Also ich kenn's aus der Musikbranche, wenn Du live gespielt hast, da sitzen ja auch Leute, die haben gar keinen Bock auf dich, ne. Ja, genau, ne. Also dieses digitale Dorf meint auch son Stück weit, grade jetzt in unserer heutigen Zeit, ja, also ganz viel ist eben AI generiert.
Also es wird immer schwieriger, ich sag jetzt mal, wirklich 'n gutes Publikum auch zu bilden, dass es nicht gerade irgendwelche Bots oder sonst irgendwas ist und dieses digitale Dorf erinnert auch son bisschen an dieses Soziale, weil Social Media ist Social, ja? Und das war mir irgendwie wichtig, dann am Ende auch rüber rüberzubringen und das, ja, kam mir dann einfach so in den Sinn, das einfach mal umzuformulieren und viele haben dann tatsächlich sich das auch so eingeprägt und sagen dann auch manchmal, wenn sie vielleicht bei mir kommentieren und liebe Grüße, liebe Frau Nachbarin so, ne. Und Okay. Da merkt man schon, bei einigen ist es angekommen, also ich spreche ja nicht immer dadrüber, ich denke, würde ich das Wort häufiger benutzen, würde es auch noch häufiger bei mir denn vorkommen in der Interaktion mit den Menschen. Aber die mich schon gut gelesen haben und ich sag jetzt mal, die schon meine kleinen Fans sind in Anführungsstrichen, die haben das verinnerlicht und lieben das Wort, fühlen sich verbunden.
Sehr schön. Du hast auch gerade was angesprochen, was mir auch sofort aufgeploppt ist im Kopf, nämlich Inhalte, Content im weitesten Sinne, Texte natürlich, was dein Steckenpferd ist, jetzt bezogen auf LinkedIn, die sinnvoll sind und vor allen Dingen wirkungsvoll und auch relevant, weil das große Problem, was ich immer mehr erlebe, trotz dessen die KI besser geworden ist, müssen wir ja auch sagen, ich nutze es ja auch jeden Tag. Du siehst immer mehr belanglose Inhalte. Also ich guck jetzt nur bei LinkedIn, Social Media im Allgemeinen wahrscheinlich auch. Was würdest Du aus deiner Erfahrung sagen, unterscheidet Content, der einfach nur, sag mal, Bildschirmplatz belegt, von Content, der wirklich eine Wirkung hat und relevant ist.
Woran könnte man das, wenn jetzt eine Außenstehender sagt, das sind alles nur Buzzwords irgendwie, wie kann ich das konkret für mich definieren? Ja, konkret definieren, da beginne ich immer ganz gerne mit der eigenen Geschichte. Kennt eure eigene Geschichte, damit ihr diese Story nach draußen bringen könnt. Also jetzt nicht diese ganzen Fehlerposts. Ich habe jetzt Tag x y was falsch gemacht, das ist übrigens die Geschichte.
Kein Learning, kein nichts, einfach nur, ich sag jetzt mal son bisschen so Jammer Content und über Fehler sprechen ist nicht das Problem. Fehler machen einen menschlich, das gehört wieder zur Geschichte. Aber wichtig ist dabei eben auch mal zu berücksichtigen, okay, das ist mir jetzt passiert. X y würde mich jetzt hundertprozentig damit verstehen, mit diesen Einsatz, ja, damit bin ich auf die Schnauze gefallen. Aber dann, was habe ich gelernt, welche Steps waren dazwischen, wie bin ich jetzt eigentlich aus diesem Fehler rausgekommen und hab's vielleicht keine Ahnung, beim nächsten Mal besser gemacht oder?
Ja, und das ist so dieses Problem beim Content, dass viele, wenn sie jetzt nicht unbedingt, ich sag jetzt mal schon Nike oder Apple sind, ne, also klar, die müssen auch noch auf ihren Content achten, das ist 'n bisschen klar, aber die haben ihre Marke schon gebildet, die haben auch eine Markengeschichte. Ja, die haben sich dann auch Influencer mit reingeholt, damit das eben noch mal 'n anderen Wert bekommt, diese Unternehmensmarke. Und deswegen also mein Tipp ist da immer, schreibt euren eigenen kreativen Brief, so nenne ich den immer. Schreibt wirklich auch von a bis z erst mal, was ist eigentlich der Weg dahin gewesen, wo ich jetzt bin? Mhm.
Und da gehört auch tatsächlich die eigene Geschichte in der Schule schon dazu. Ja, es gab ja irgendwo schon immer son paar Punkte. Na ja, ich fang da wirklich im Urschleim an. Es geht nicht am Ende darum, dass man das nach außen erzählt. Du übrigens in der sechsten Klasse wurde ich gehänselt, ne, aber ganz oft hat man das ja auch so bei größeren Accounts, die denn alte Bilder auch mal posten und zeigen, hey, ich war übrigens damals, keine Ahnung, zum Beispiel übergewichtig.
Und dann habe ich, keine Ahnung, weil ich 'n Vorbild hatte, habe ich dann immer versucht, dem Vorbild nachzueifern. Dann habe ich gespürt, das funktioniert nicht. Dann habe ich mich weitergebildet, bis dann irgendwann dieser Punkt kommt, wo man sagt, ah, ich tue es aus mir selbst raus und mein Weg, meine Geschichte, die können ganz viele danach empfinden und wollen dann wahrscheinlich das Jetzt, was ich habe, erreichen. Und deswegen finde ich, mit Geschichte starten ist das Wichtigste und auch diesen diesen eigenen Wert. Was ist denn eigentlich mein Wert aus, ja auch aus der Geschichte, ne.
Also was habe ich gelernt, ne. Und wenn man dann überlegt und dann noch weitergeht gegenüberstellen, was ist eigentlich das, womit ich polarisiere? Die meisten Contents und Du hast es ja vorhin gerade schon kurz erwähnt, war ja dieses, es ist halt so so Mainstream, so generiert, ne, so die langen Bindestriche, kennbanutschen, alles alles so nett. Und dieses Nette ist nett und Du kriegst bestimmt auch 'n paar Kommentare, aber so richtig fühlt sich niemand angesprochen. Deswegen ist so die Polarisierung, diese scharfe Kante nach außen, ja, ob's nur keine Ahnung, Ananas und Pizza, das gehört immer zusammen, ne, das ist schon eine Polarisierung, wenn's denn Essen geht oder man sagt eben, ja, ich überleg grade so Work Life Balance, kannst Du vergessen, such dir lieber einen Lebenssinn, ne, also mit irgendwas polarisieren, dass Du andocken kannst.
Problem ist natürlich, dass eben auch Menschen dann sagen, das schlägt mir extrem auf und umso größer Du wirst, kann es dann eben sein, dass dann die, ja, wie nennt man sie immer so schön, Trolle kommen, die Haters, ne, also dass die dann eben sagen, ja, so wie Du hier bist und dann braucht man 'n dickes Fell. Ja, das kann ich mir vorstellen. Hatte ich zum Glück noch nie bis auf einmal. Das war vor anderthalb Jahren völlig aus nichts, das weiß ich auch noch, das war noch gar nicht mal wahnsinnig persönlich und ich hab mir gedacht, warum? Da hat jemand wahrscheinlich sich einfach getriggert gefühlt wegen seiner eigenen Probleme.
Ich hab nur berichtet über 'n Projekt, wo wir bei 'nem Kunden 'n Studio eingerichtet haben, kleineres und da hat sich zum Glück nachts ein Uhr, ich war noch wach, hat sich 1 berufen gefühlt, mich, keine Ahnung, über wie viele Absätze aufs Übelste zu beschimpfen. Das wär ja alles Abzocke und das wär einfach nur billiger Schrott, den ich bei Amazon zusammen gekauft habe. Das sagt ja gar nicht so übers Equipment aus, ob man's bei Amazon kriegt oder nicht. Und das kann sich jeder zusammenschustern und ich wär da totale Abzocker, Leute, kauf nicht bei dem. Und ich dachte, was was habe ich diesem Menschen getan?
Also es war noch gar nicht mal, ne. Er hat Kommentar gelöscht, den Typen blockiert, aber ist schon lustig, wie man manche Leute da da mit mit nichts triggert, also hatte auch da wieder, was er eben hatten, das hat ja mit mir gar nichts zu tun gehabt, ne, es gab ja gar keinen Anlass dazu. Ja, aber spannend. Darf ich da ganz kurz nachfragen? Finde ich nämlich auch 'n wichtiges Thema, weil wir ja grade Polarisierung hatten.
Also Du bist quasi dann gleich so auf löschen gegangen, also jetzt die Intention, da noch mal irgendwie zu antworten, keine Ahnung, wie er darauf kommt oder irgendwie, hast Du gleich für dich klar gesagt? Nee, ich hab da eine ganz klare Erfahrung, hab auch, sag ich mal, schon genug im Leben durchgemacht mit ähnlichen Dingen, so wie gesagt, früher aus der Musikbranche habe ich schon spannende Erfahrungen zum Teil gehabt, das mal so zu zu beschreiben, ja, ja, das ist, da könnte ich 'n Buch drüber schreiben. Aber jetzt nicht wegen mir, sondern weil diese Branche einfach so, also teilweise einfach so widerlich ist und auch noch widerlicher geworden ist. Und ich hab mal 'n schönen Satz gehört, den ich da verinnerliche, streite dich niemals mit einem Schwein. Das Schwein zieht dich runter auf dein Niveau.
Beide werden dreckig, aber das Schwein hat Spaß dabei, ne. Also oder streite nie mit einem Idioten, er zieht dich runter auf sein Niveau und schlägt dich mit Erfahrung. Also deshalb, ich geh da gar nicht drauf ein, weil das hatte ja mit mir gar nichts zu tun. Ja, das hast Du richtig mit den Schulschülern. Ja, also ich hoffe, dass das ganz, ganz viele mitnehmen, weil die Frage kommt dann eben häufiger, grade bei Leuten, die gewachsen sind und dann kommen dann eben Menschen, die einen so stark kritisieren, ja, die haben dann eben Angst, ne, wie wirkt das nach außen?
Deswegen, ich find deine Aussage sehr treffend, sehr passend, merke ich mir für meine für meine Leute. Gerne. Ja, vor allen Dingen der Punkt ist, warum reagieren Menschen so? Es triggert ja etwas in ihnen Und in den meisten Fällen und das ist ja 'n Problem, was wir hier in Mitteleuropa, ich will jetzt nicht sagen nur Deutschland, aber Deutschland ist da, glaube ich, 'n Hochburg, wie mir viele auch berichten, Österreich wohl auch, ist das Thema Neid, ne. Da hat sich jemand entwickelt, das ja genauso wie wenn Du dich weiterentwickelst persönlich.
Ich hab da auch über viele Jahre eine Entwicklung hinter mich gebracht und zusammen mit meiner Frau zum Glück, wo wir auch viel Zeit und Geld investiert haben in Seminare und weiß der Geier, was alles, halt eine große Schritte zu machen und dann begegnen dir plötzlich alte Weggefährten, die mit dir nichts mehr anfangen können. Aber nicht, weil Du jetzt böser Mensch geworden bist, sondern das sind Menschen, die dir sagen, bleib bitte so, wie Du bist, ne. Das sind ja so die die klassischen Geburtstagsgrüße. Ach, wie schön, dass dich gib, bleib so, wie Du bist. Nee, bleibt nicht so, wie Du bist, dann würdest Du auf der Stelle stehen, ne.
Danke, danke, das hast Du sehr, sehr schön gesagt. Definitiv. Da bin ich richtig offen für, weil ich genau das eben auch denke, also besonders, wenn man dann eben wächst. Also meine meine Hauptmenschen sind ja Leute, die eine eigene Marke aufbauen, viele, die son One Person Business bilden wollen und da ist eben genau das wichtig, ja, dieses nicht diesen Tunnelblick, ihr seid mir jetzt alle egal, sondern diese diese Weite zu haben, zu sagen, okay, das passt jetzt hier bei uns nicht mehr. Ich hab mich einfach weiterentwickelt.
Ja und dann ja, kommen ganz viele neue Leute ins Dorf. Das ist der der der das Ziel der ganzen ganzen Angelegenheit. Du hast gerade eben, jetzt muss ich grad nur nachdenken, genau, hast was Schönes gesagt, und zwar, dass man im Prinzip, das ist ja mittlerweile auch 'n Wort, was verbrannt ist, genauso wie Authentizität oder Publikum, die die sogenannten Learnings, dass das relevant ist für Inhalte, die man jetzt, egal ob in Text- oder Videoform, auf Social Media publiziert. Aber ich glaub, da dann sollten wir grad eine Sache noch ansprechen, zu differenzieren, weil was wir ja auch ganz oft, gerade bei LinkedIn mittlerweile, Instagram und Co kenne ich nicht, Facebook bin ich seit Jahren nicht drauf. Was mir auch mittlerweile immer wieder übel aufstößt, sind so völlig an den Haaren herbeigezogene Learnings, sich selber zu, unterstelle ich jetzt mal, einfach zu zu zeigen, aber auf eine Art, die schon fast peinlich ist.
Also weißt Du, was ich meine? So jemand, was mir das 500 Euro Menü im 6 Sterne Restaurant fürn Learning mit sich gebracht hat, ne. Oder ich war heute, keine Ahnung, zu zeigen, ich hab irgendwas gemacht, aber wenn ich jetzt sagen würde, ich war jetzt im teuren Restaurant oder hab den und den getroffen, wär's 'n bisschen peinlich, ne. Dann dann versucht man so krampfhaftm Learning draus zu machen oder aus völligen Belanglosigkeit, ne. Ich war heute früh aufm Klo und mein Learning daraus war.
Das ist natürlich Blödsinn, darum geht's ja nicht logischerweise, ne. Dass Du da vielleicht noch mal grade erklärst, wie man das ganz klar differenziert, was 'n Learning ist und was halt einfach nur Bullshit Bingo ist. Ja, das das ist natürlich immer son son sone Waagschale, ne, weil manche haben ja dann doch irgendwie ihre Fans damit gewonnen, dass sie eben sone Post, die Du gerade beschrieben hast, posten können und die sagen dann, oh ja, krasses Learning, ne? Ist immer so der Unterschied zwischen der Sprache, die ich habe und wenn wir jetzt alle gleich klingen würden, ja, alle klingen wie Florian, alle klingen wie Kristin, ne, vom Textaufbau von 'ner Wortwahl, ist es natürlich auch 'n bisschen langweilig. Ich persönlich finde es immer ganz gut, ich nehm das immer son Content, also so Stücke auseinander, ne.
Also es gibt einmal so diesen, ich nenn's jetzt mal Wachstumscontent, ne, also der dich quasi zum Wachsen bringt, dann diesen Personal Content und am Ende ist es eben auch dieses Ding von Autorität bilden. Und wenn wir mal diese 3 Dinge so auseinandernehmen, ist ja ist ja Podcast, ne, also ich versuch das jetzt bisschen bildlich darzustellen, steht zum Beispiel bei Wachstum ja Trends, ne, Trendssachen. Und da fällt mir dann auch auf, so wie Du das jetzt eben auch beschrieben hast, da ist wird son Learning genommen, irgendwas, was jetzt grade catcht, ne, 500 Euro Menü. Wer leistet sich denn 500 Euro Menü? Der muss ja Geld haben, klick mal drauf.
Und da ist dann immer so dieses Ding, wo ich dann für mich diese Linie finde, ne. Also ich hab ja auch bei mir auch ganz viel KI, Zukunft der digitalen Arbeit, ist auch mit drinne, spricht aber meine Zielgruppe an, ja, Zielgruppe Nine to fivea zum Beispiel, die eigentlich aus diesem Job raus wollen oder auch merken, dass KI langsam, ja, in der Arbeitswelt einiges bewegt und dann nehme ich natürlich KI als Aufhänger, aber spreche nicht die ganze Zeit über KI und sag jetzt meine 5 Learnings von ChatGPT, interessiert niemanden. Ja, ich sprech dann eben kurz über KI, habe heute mit Chattie an meinen Hooks rumgebastelt, ne und daran habe ich dann erkannt, aha, der Hook ist wirklich das, was jetzt für mich hier am besten funktioniert, damit mein Content geöffnet wird und dann spreche ich aber nicht die ganze Zeit über ChatGPT und die KI, sondern ich spreche dann weiter über Hooks und warum. Und was folgt vielleicht nach dem Hook? Also, dass ich dann eine Textstruktur zum Beispiel erkläre, was meistens wirkt.
Ja, und dann haben wir eben diese Autoritätssache, diese Tipps und Steps da drin. Wenn wir jetzt bei meinem Post bleiben, dass ich kurz KI mit drinne habe, mit Chattie geplaudert, spreche über Hooks und dann sage ich eben dazu und da sind dann eben meine Art des Learnings, also meine meine Tipps. Man kann ja auch mal eine Liste auf Tipps machen, das ist ja nicht das Problem, aber man kann's auch in 'nem Text, wenn man möchte, irgendwie zerbasteln. Also so, dass eben diese eine Sache nicht die ganze Zeit Thema ist, die es eigentlich gar nicht geht. Und wenn wir zum Schluss gucken, dieses persönliche dieser persönliche Content ist dein Lebensstil und da kann ich natürlich auch mal sprechen darüber.
Das hab ich bei mir ganz oft. Ich bin der Pizza Post Typ, ne. Also immer unter meinem LinkedIn, ja, aber nicht die ganze Zeit nicht als Hauptcontent, sondern so als Unterpost. Bei LinkedIn mache ich immer einen Kommentar unter Post. Das hat mehrere Gründe, aber ich mache immer einen Unterpost und da hab ich meistens so meinen Pizzaausflug.
Einmal die Woche ein Date mit mir, ne. Und dann ja, ist dann eben mal 'n Selfie mit drinne oder so. Hab ich nicht immer, ich hab auch mal andere Sachen von Events oder sonst irgendwas, aber das gibt dann noch mal son bisschen dieses persönliche Lebensstil. Kristin kann sich erlauben, 12 Uhr, Italiener mitten in der Woche, ja, da sagt sich derjenige, der davon träumt, in Richtung One Person Business zu gehen, ach, das ist ja cool, das hätte ich ja auch gerne. Und das weckt dann auch son bisschen dieses persönliche, ah, ich fühl mich mit ihr verbunden, weil entweder hab ich den Wunsch, 12 Uhr Mittagessen zu gehen oder ich hab den Wunsch, jetzt Pizza zu essen.
Weißt Du? Also dieses Wachstumscontent, Autorität und dieses Persönliche zusammenbringen, das ist in meinen Augen der beste Weg. Also neben den ganzen Frameworks, die es noch gibt, die man nutzen kann, ganz einfache Sachen wie ein 500 Euro Essen, vielleicht bei ChatGPT mal rein, vorbereitetes Framework, also da hab ich ja 15 Stück und dann mache ich dann eben sone Art Mikrostory da draus und dann hab ich mein vorbereitetes Framework, sprech meinen Text rein, was ich hier grade erlebe, was hier grade ist, Framework obendrauf packen, erstelle mir daraus. Und dann hast Du schon mal eine ganz andere Idee als dieses, ja, Mainstream. Also das, was Du grad gemeint hast, dieses, ja, also spricht wirklich wenig Menschen an, stimme ich dir zu?
Ja, vor allen Dingen geht's ja gar nicht darum, Menschen anzusprechen und sie weiterzubringen, sondern eigentlich ist es, wenn man's mal brutal sagt bei den ganzen Typen, ich mein, das ich ich sehe sie zum Glück nicht mehr, weil ich sie alle weggeklickt habe und LinkedIn gesagt hab, möchte ich nicht mehr sehen, aber dieses doch 'n bisschen Plumpe, gerade bei jungen Karren natürlich verbreitete hier, wenig Businessklasse fliegt, ist 'n Verlierer und die 1. Rolex musste mit 25 haben. Das sind so junge Typen, die habe ich auch kennengelernt. Mein mein nächstjünger Bruder, der ist Mitte 30 mittlerweile, der hat vor über 10 Jahren bei 'nem Finanzdienstleister angefangen und in dem Dunstkreis sprang halt auch so Typen rum. Da war ich mal auf 'ner Grillparty und wie heißt das schön, ich konnte gar nicht so viel essen, wie ich hätte kotzen müssen bei dem Unsinn, den die dann mit Anfang 20 abgelassen haben.
Also ein 1 Dünnpfiff, ein geistiger, obwohl ich mich dann nicht umgedreht hätte, Jungs, ey, also da gibt's son schönen Schlager, ich hab 3 Haare drauf der Brust, ich bin ein Bär. Jetzt dachten Sie mal irgendwie, sagen wir mal, 2 Wochen die Fortbildung gemacht zum Thema Finanz Finanzdienstleistungen. Jetzt sind Sie hier irgendwie der nächste, was weiß ich, Bill Gates oder und so Typen gibt's halt und manche Leute, das habe ich auch schon erlebt, die denken dann, okay, da gibt's aber viele Kommentare drunter, so was muss ja funktionieren. Na ja, aber es ist halt es ist halt eher eine Diskussion auf auf unterstem Niveau, ne, also Streit brauchst Du nicht, bekannt zu werden. Das stimmt, ja, und dann haben wir auch da wieder das Thema polarisieren.
Natürlich polarisiert man damit, weil das zieht ja ganz viele Menschen an, die entweder das total furchtbar finden, ne, so in deinen Augen. Du findest das nicht so ansprechend, aber Du nimmst dir wahrscheinlich nicht die Zeit, da zu kommentieren. Ja, aber Aber Du kannst es sehen. Ich weiß. Gib dem auch keinen Zucker.
Das sag ich mir auch immer und genau das ist aber das Ding, die polarisieren so, dass sie einmal jemanden ansprechen, der jetzt völlig im Ego ist und sagt, oh, wie kann man hier sowas sagen? Ja und och, die haben doch noch gar nicht erreicht, na, den Kleinen will ich's mal zeigen und dann gibt's wieder die anderen, die dann sagen, oh, wie cool, der hat der jetzt schon in dem Alter. Ja und polarisieren, ja, das ist das, was denn am Ende passiert, aber ich hab ganz viele Menschen kennengelernt, die haben sich furchtbar damit verbrannt und haben dann erst mal so gemerkt, oha, das war eine ganz schön große Ego Schiene von mir und die haben sich noch mal komplett neu gebrandet. Du verlierst ja auch viele Leute, das darf man nicht vergessen. Wen willst Du haben?
Willst Du irgendwelche, ist ja auch ganz klar, wenn ich das jetzt mit mit mit mit 27 machen würde, dann stehen meine zwanzig- bis siebenundzwanzigjährigen Artgenossen, Testosteronschwanger, hoch 10, stehen da drauf, finden das toll und schreiben, jo geil Bro und so, bezahlen die meine Miete? Das ist es. Nein. Dann hab ich viele, die mich liken, toll finden und eine große Followerschaft, aber die Followerschaft ist ja nicht das, was dich weiterbringt. Das sind die klar, die großen Fans, die Du erreichst, ja, die dann sagen, wow, ich hab dich jetzt hier fünfzigmal gehört.
Jetzt möchte ich, dass Du den Workshop machst, jetzt möchte ich dein Produkt, ja, Du gewinnst nicht an Tiefe, ne. Also ich hatte es auch letztens mit Reik gehabt in 'nem Podcast, diese Reichttiefe zu haben. Ja, Reichweite ist schön, aber Reichttiefe ist das, was am Ende zählt, wenn Du wirklich länger bestehen möchtest. Definitiv. Finde ich Das kann ich nur bestätigen und das ist ja auch 1 der Themen, wo ich Podcast mache.
Ich hatte da mehrere wunderschöne Erlebnisse. Letztes Jahr habe ich über 100000 Euro an Aufträgen, 2 wirklich große Projekte über meinen Podcast bekommen, wo wirklich die Geschäftsführung zweier Unternehmen, ihre Mitarbeiter zur Unternehmenskommunikation oder aus Marketing drauf angesetzt haben. Hören wir den Podcast so als Letztes, sag ich mal, Trust Element, wie es so schön im Neudeutschen heißt. Also das war echt sehr cool und vor 3 Wochen hatte ich 'n schönes Erlebnis, da war ich bei der Ivalu wiesen hier, vom Martin Philipp und Kevin Gründling da von Ivalanche, die ja dieses Event machen. Und da sprach mich auf 1 Kaffeemaschine plötzlich von der Seite jemand an, Mensch, ist ja ja spannend, jetzt mal auch den Menschen hinter der Stimme kennen, persönlich kennenzulernen oder live zu sehen.
Ich dreh mich so und sag, wie bitte? Ja, hier, ich hör ja schon seit 'n paar Jahren irgendwie aus 'ner gerauem Zeit deinen Podcast und es ist einfach spannend, dich zu sehen. Du bist ja dann doch viel größer, als ich mir das vorgestellt hab. Da dacht ich, okay. Also waren wir sofort im Gespräch und das das Schafe ist, dann dann sind wir, wir haben da son kleines Studio dabeigehabt wie immer auf den Events, dann haben wir uns dann noch mal getroffen aufn Kaffee, hab ich in der Studie gezeigt, mal genauer erklärt, was wir machen, war interessiert.
Woche später war ich zufällig in der Gegend, hatte 'n Termin bei ihm. Jetzt sind wir im nächsten Schritt, Anfang Dezember, machen wir 'n Call zum Thema eine Ab abklären Zusammenarbeit und so weiter und so fort. Er ist Vertriebsleiter 1 sehr großen mittelständischen Industrieunternehmens. Das ist für mich relevant. Nicht, dass ich irgendwo aufn Event komme und Leute sagen, oh, da ist er geil und alle jubeln.
Das macht bei mir keiner. Ich bin keine Rampensau im im klassischen Sinn. Also das interessiert mich nicht, aber für mich ist persönlich zum Beispiel, weil das ja meine Zielgruppe ist, für mich ist das das tollste Lob, das habe ich, ich will jetzt nicht sagen, welchen Kontext, sonst wissen auch die Leute, die mit mir zusammen in der Panel Diskussion waren, was sie gemeint sind, das habe ich, war schon auf mehreren Panel Diskussion, bei 1 Panel Diskussion von 1 Teilnehmerin gesagt bekommen, da hatte ich das Gefühl, ich bin hier son bisschen nicht nur der alte Sack, sondern irgendwie auch die anderen, die die reden so mit coolen Wörtern rund ums Thema Social Media Sichtbarkeit, Video und sonst was und ich komm da mit Zahlendaten, nee, Zahlendaten faktisch, aber harten Facts, ne. Wie kannst Du Video im Vertrieb einsetzen, im HR und und und. Also wirklich konkrete Sachen, nicht von wegen schi schi und schön und ich fand mich ziemlich deplatzierter.
Und dann kam im Nachhinein Wochen später jemand auf mich zu. Die Person, die saß, hat im Publikum, meinte, ich bin dir so dankbar, dass Du da warst. Die anderen 5, das waren alles nur Laberköpfe, das war alles so typische Youtuber und Social Media Filme, die muss es auch geben, aber wir als Unternehmen brauchen die nicht. Das machen die Azubis, aber wir haben noch nie was von den Ideen gehört, die Du reingebracht hast, die unsere konkreten Probleme adressieren, nämlich Fachkräftemangel, Umsatzrückgänge, wie kommen wir an Kunden an und und und. Du warst der einzig Seriöse da.
Und da dachte ich mir, och, der ist ja aber schön, ne. Und das ist halt genau die Frage, was will ich haben? Möchte ich Fame und Aufmerksamkeit oder möchte ich als, für manche ist ja der Begriff seriös schon 'n Schimpfwort oder möchte ich als seriöser, vertrauensvoller Dienstleister und Partner wahrgenommen werden, ne? Genau, das ist eben die Frage und ich finde eben, je nachdem, wie Du rausgehen möchtest, ne, also ich denke, so viele Menschen, die ja jetzt so online starten, also nehmen wir jetzt mal einfach so die Leute so zwischen 18 und und und 30. Hab jetzt mal eine ganz komische Spanne, ne und die wollen jetzt erst mal starten und natürlich freuen die sich über die Klickzahlen.
Da Eventuell wohnen sie auch noch zu Hause, die müssen sich keine Gedanken darüber machen, wie ich denn morgen mein Brot verdiene. Ja, also die haben ihren Dach überm Kopf, aber wenn ich Content anders gestalte, wenn ich wirklich damit 'n Unternehmen leite, also nicht leite, also aufbau aufbauen möchte, so wie Du das machst, deine Sichtbarkeit kommt über deinen Longform Content und über deinen LinkedIn Post. Ja und Longform und da haben wir ja wieder, ne, das ist ja auch eine Form von Content. Social Media ist dann diese Eingangstür. Da hast Du da 'n Post draußen, da wirst Du schneller gesehen, aber Du bist auch wahnsinnig schnell weg.
Ja, also die ich seh 'n Post, das passiert mir ja selber auch, obwohl ich nicht der Scroller bin, ich hab da mein System. Man sieht 'n Post, man findet das toll, man kommentiert, aber merken tut man sich's nicht. Und wenn man aber mit diesem Post bei den Leuten landet und dann zum Beispiel Podcast Florian, hier hör mal rein zu dem Thema, wenn der Post gut war, klicken die Leute rein oder Du lernst eben offline Leute kennen, denen Du darüber berichtest, was Du alles machst, ist ja egal. Aber wenn wir nur bei Social Media bleiben, ist der Post genial. Und dann hast Du noch longform Content drunter.
Das mache ich zum Beispiel bei LinkedIn auch immer, das ist dann mein zweiter Kommentar, ich verlinke meinen Newsletter beim letzten, wenn er zum Thema passt, manchmal nehme ich auch den Vorvorletzten. Ja, ich hab das ja alles gesammelt, ist ja alles auf 'ner Plattform, meine Newsletter sind ja nicht eine PDF Anhang oder nur eine E-Mail, das ist ja auf 'ner Plattform direkt, ja, also und dann verlinke ich da mein Longform Content Und die Leute, die mich cool finden, lesen dann und das Spannende ist und das ist ähnlich wie bei dir, die Leute kommen denn. Ah, das ist so die Stimme jetzt so hinter dem Brief, hinter dem ganzen Bildern, ne, also dieses Gesicht, so bewegt sie sich, das bist Du und dann passiert vieles automatisch. Aber da haben wir wieder unser Lieblingsfond, das ist ja auch son Ding, Konstanz, Nachhaltigkeitsaufmittler. Marathon.
Marathon. Es es ist Marathon laufen, es ist kein Sprint, aber dann kannst Du auch was aufbauen, was nachhaltig ist und dann musst Du natürlich auch 'n Produkt haben, was funktioniert. Wenn ich das noch kurz anbringen darf, klar, wenn Du jetzt Coach bist, ne, dann ist natürlich cool, wenn Du 'n Link auch bei dir aufm Profil hast, ob Du nur bei Instagram oder sonst wo unterwegs bist, kannst Du ja zu deinem Kalenderli oder whatever hin. Aber viele, das ist mir aufgefallen, die wollen dann Tamtam machen, die wollen was verkaufen, aber die zeigen ihr Produkt gar nicht. Man findet das nicht wirklich, ne.
Also Du, die haben dann irgendwo 'n Onlineprodukt rumliegen, aber machen nicht drauf aufmerksam. Und nächstes Ding, was mir auffällt, der Content, manchmal sogar auch der Long Form Content, ne, immer schnell KI generiert, ich muss mal 'n Newsletter rausgeben und da das das Produkt ist was ganz, also von von der Sprache her auch vom Inhalt ganz anders als das, was eigentlich erzählt wird. Also diese Linie von Shortform, es gibt ja noch Mittelformen, Karussells und so was alles, die Linie dahin bis zum Produkt und dann hast Du das Produkt und dann denkst Du dir so, was ist das denn? Viel heiße Luft, aber was anderes wird geliefert. Richtig, ne, und deswegen, Algorithmus, ne, ist egal, Identity ist wichtig, fütte raus, wer Du bist.
Hab das alles klar, gestalte nach dem, was Du alles, also ich hab da auch son Riesenprompt, ne, also son Coachprompt, der dich dann am Ende durch deine ganze Lebensgeschichte bis hin zu Positionierung und Websitevorschläge führt. Ist noch nicht das Nonplusultra, aber Du hast erst mal eine Line, an der Du dich aufhängen kannst. Und dann kann man ja mal prüfen, wie bin ich eigentlich auf meinem Profil? Wie schreibe ich eigentlich? Also erst mal diese dieses, ja, ich sag immer auch gerne, dieses bewusste Social Media sein, sich selber kennen und dann rausgehen und dann alles basteln, weil auch so kannst Du dich verbrennen.
Ja, das war jetzt viel. Alles gut. Was mir noch einfällt, ist, weil Du's gerade schon so schön angeteasert hast oder angesprochen hast, KI superwichtig und gut, großen Fehler, den immer noch viele machen. Schreib mir mal 'n Beitrag zum Thema Batterieladegerät. Entschuldigung, das erleb ich immer noch.
Ja, wo ich mir denke, also wir sind ja häufig in Unternehmen zu Workshops und dann es ist nicht so, dass die Unternehmen sagen, so machen wir's, sondern fragen, macht man da jetzt Inhalte so? Es ist natürlich haarsträubender Quatsch und die, die sich schon mal 'n bisschen mit auskennen, die werden ja wahrscheinlich jetzt die Augen rollen über son banales Thema, wie kann man dann drüber sprechen? Aber es ist ganz wichtig, 2 Punkte. Punkt 1 finde ich Struktur. Ich kann zum Beispiel, wenn ich jetzt kein ausgebildeter Copywriter bin, ja gar nicht alle Strukturen finden kennen.
Ich hab da auch in meine diversen Custom GPs 'n paar Hins eingebaut, auch Texte hochgeladen, ist ganz wichtig. Ich hab irgendwann für die für mich mal entdeckt in meiner Reise, ich hab mich auch mit Copywriting jetzt in den letzten Jahren mehr beschäftigt, ich ich find viele Dinge an der Struktur, an der Wortwahl ist es schwierig für 'n deutschen Markt, aber die Dinge, die Dan Kennedy gemacht hat, ich mein, der ist ja nur 1 der Großmeister des Copywritings, finde ich spannend, deshalb habe ich gewisse Proms, wo ich schreibe, wenn's hier die Hooks geht, orientiere dich bitte an der Struktur von Ken Dan Kennedy. Aber nutze mein oder Ding, meine DNA, die Du basierend auf PDFs, die ich geschrieben habe, kennst. Und das ist etwas, was ganz wichtig ist. Ich hab zum Beispiel alle meinen, ich hab jahrelang habe ich für meine Seminare früher noch im technischen Bereich, habe ich so Skripte geschrieben, also Tausende von Seiten.
Die habe ich alle hochgeladen. Ich hab bei LinkedIn alle meine LinkedIn Posts heruntergeladen, auch in die entsprechenden Kassen GPTs hochgeladen. Dass dieser GPT weiß, da sind 'n Haufen Textdokumente, wo ich a das Wissen von ihm habe, b das Wording von ihm habe und c die Struktur, mit der er eigentlich, wenn er generisch schreibt, ist ganz wichtig. Die Sachen, die ich da hochgeladen habe, für LinkedIn sind keine KI generierten Posts, sondern alles Selbstgeschriebene. Und dann kann ich hingehen und kann sagen, ich hab als Hook eine Idee, Kunde kam letztens vorbei und sagte, mein Podcast Mikrofon klingt komisch, na ja, kein Wunder, er hat von hinten reingesprochen.
Nimm das als Aufhänger und schreib noch mal 'n kurzen Post darüber, wie man erkennt, von welcher Seite man ans Mikrofon spricht und so weiter und so fort. Und dann kann er natürlich auf mein ganzes generisches Wissen, also mein technisches Wissen ist ja generisch, ja nichts Individuelles, zugreifen, aber mit meinem individuellen Wording. Das ist, was viele, da erzähle ich dir ja nix Neues, aber für die, die zuhören noch mal als Info Ich freu mich, dass viele nicht verstehen. Ja. Ja, deswegen nicke ich immer so nebenbei und ich find das eben so schön und besonders wichtig, weil ich will ja auch Social Media Manager aus, ne.
Also für eine Firma bin ich externe Referentin und ich hatte heute erst auch wieder dieses Thema gehabt, KI Texte. Und es war faszinierend, ne, also von allen Leuten, die drinnen waren, also jedenfalls von denen, die gesprochen haben, die haben ja meistens immer ihre Bildschirme aus, haben 3 Leute, ich glaub 5 25 gesagt, ja, ich probiere und ich glaub nur eine ist wirklich gut informiert darüber und am Ende haben alle gesagt, wow, das wusste ich noch nicht, deswegen finde ich sone Information wahnsinnig wichtig, ne. Also klar, Datenschutz, grade wenn man für Firmen arbeitet, dass man, also keine Ahnung, da Social Media Manager ist, muss man natürlich alles abklären, ne. Also was so KI angeht, find ich persönlich wichtig, weil es ist Open AI. Es ist nicht Offline AI.
Das muss man immer noch bedenken. Da gab's schon ganz, ganz viele spannende Sachen, die passiert sind und ja, AI ist so mein zweites Steckenpferd, ne, dass ich auch bei Unternehmen unterwegs bin und denen dann auch zeige, wie könnt ihr eigentlich die Texte denn, keine Ahnung, Protokolle, Website, E-Mail, was auch immer, ne. Also es gibt ja da so 1000 Möglichkeiten, wie Du KI nutzen kannst, aber eben dieses personalisierte, was Du sagst. Das ist so wichtig. Das war 'n richtig guter Ablauf, sein Chat GPT mal aufzuräumen.
Ich hoffe, dass mitgeschrieben wird, gleich umgesetzt. Weniger generische Texte, also das muss ich noch ganz kurz dazu sagen. Ich finde, das Internet ist voll mit so viel Müll und ich find's einfach nur schade, dass, ich glaube damals hat es selber, ah nee, warte, ich zitier mal lieber niemanden, aber ich hab's von 'nem großen Menschen gehört, der der AI sehr konform ist, der selber gesagt hat, dass das Internet tot ist und dass es mittlerweile, ja, ich hab's schon gesagt, nur noch eben Müll gibt. Und ich bin über jeden froh, der gute Beiträge schreibt. Die Menschen helfen.
Ja, vor allen Dingen, da sind wir wieder bei dem Punkt, womit bin ich relevant, womit helfe ich Menschen und wie kriege ich meine Story untergebracht? Also ich könnte jetzt natürlich den ganzen Tag, das ist son bisschen auch noch so mein so mein Spagat über technische Themen schreiben als Beispiel, wenn ich jetzt oder jemand anders technischer Experte ist, aber das ist ab 'nem gewissen Punkt nichts Individuelles mehr. Also ich muss ja eine individuelle Note reinbringen, Erlebnis, was ich damit hatte oder 'n Learning, wie ich halt Technik gelernt habe, anders zu benutzen. Allein das, was ich jetzt gesagt habe, so wie ich jetzt mit ChatGPT arbeite, wäre jetzt KI mein Thema, würde ich das natürlich so beschreiben und würd mir auch nicht in die Hose machen, das ist auch 'n Problem Deutsch, dass jemand anders mir das nachmacht, also dieser Quatsch von wegen, ich zeig meine goldenen Eier nicht son Blödsinn. Selbst wenn ich 'n Leuten eine Anleitung gebe 1 zu 1, wie ich 'n Studio einrichte und irgendwas mache, sie können's trotzdem nicht.
Sie haben meine 25 Jahre, 30 Jahre Berufserfahrung nicht. Also das ist alles Unsinn, sich da verrückt zu machen, aber es muss ja 'n Mehrwert dünn sein. Und der Mehrwert ist nicht, wenn Du 'n nacktes ChatGPT nimmst und sagst, ich glaub, ich mach jetzt hier irgendwie auf Life Coach und geborene mir mal 10 Themen, die ich jetzt bei LinkedIn schreibe, dann ist das belangloser generischer Müll, wo die Leute dann nach 2 Zeilen schon merken, na ja, das das sind so die Kalendersprüche, die habe ich schon hundertmal gesehen und na ja, braucht kein Mensch. Bringt dich also nicht weiter. Ja, genau, aber trotzdem, ne, also am Ende lebt ja Social Media und deine Marke von der Wiederholung.
Ja, also Apple erzählt ja morgen nicht wirklich über Apple, ne. Also Apple bleibt ja auch klar in ihrer Linie, genauso wie eben auch viele andere Creator, die, ich sag jetzt mal, wirklich groß geworden sind, die eigenes Business haben und damit Geld verdienen. Nehmen wir jetzt mal einfach nur die. Die haben immer wieder das Gleiche erzählt. Immer und immer wieder, ne.
Also Leute, die so wie ich jetzt mehr über Texten schreiben, longform Content, also Content kreieren sinnvoll, die haben sich immer wiederholt und da ist das Ding. Du kannst deine eigene Geschichte nehmen, ne, und kannst trotzdem immer wieder erzählen, wie es funktioniert bloß anders. Du könntest über Linsensuppe schreiben, die dir am Morgen aufm Herd verbrannt ist, weil Du nicht aufgepasst hast und gleichzeitig könntest Du dein One Person Business reinbringen. Das ist machbar. Ja und und auch diese Schritte, so wie bin ich jetzt mit der verbrannten Linsensuppe umgegangen?
Keine Ahnung, ich hab das Verbrannte unten weggenommen, das oben habe ich genommen und daraus habe ich mir, keine Ahnung, einen Linsen Burger gemacht und hab dir dann in den Ofen geschrieben geschoben. Du sprichst ja nicht übers Kochen, Du redest über die Art und Weise, wie Du mit etwas umgegangen bist und kannst es gleichzeitig, genau, Probleme lösen und kannst es gleichzeitig mit deinem eigentlichen Content verbinden und es zeigt was Persönliches aus deinem Leben. Und diesen diesen Mind Shift kriegen aber viele nicht hin. Die denken dann immer an, ja, ist ja langweilig. Ja, ich hab letztens 'n Post gehabt, der ist super super gelaufen, HUKK war 7 Uhr 30 Coaching, allein schon 7 Uhr 30, da fassen sich die Menschen am Kopf wie Du 7 Uhr 30 schon Coaching.
Ja, keine andere Zeit gehabt, ne. Und da hat habe ich dann nur noch geschrieben und das hat er und das hat er zu mir gesagt, ne. Und da ging's eben darum, wenn's Sales online geht, ne, über Content verkaufen, da kriegt er schon Schweißperlen, wenn er das Wort Sales hört, ne. Den ganzen Gruß brauche ich ja jetzt nicht erklären, aber ich hab so diesen Ablauf mit kleinen Textbausteinen aus dem Gespräch reingebracht und hab gleichzeitig erklärt, wie Sales im Content gut funktioniert. Und am Ende ist es halt immer auch so dieser Mut, Mut dazu zum eigenen Produkt.
Ja. Das ist es auch, ja. Funktioniert alles und immer wieder einbauen, immer und immer wieder, ne. Deswegen sind so diese diese Geschichten, die man, also nicht die Geschichten, die die dieser kreative Brief nenne ich den immer. Wenn der fertig ist mit allem Polarisierung und Co.
Download, so wie Du gesagt hast, PDF, ChatGPT, ne? Dateien hochladen und dann eben auch Frameworks nutzen, aber nicht nur das, sondern eben das tägliche Leben. Also ich setze mich persönlich meistens jeden Montag, also es ist 'n fester Tag, wenn ich nicht grad 'n Termin hab, sitze ich da und schreibe. Also ich schreib wirklich so ein, 2 Stunden nehme ich mir Zeit, alles vorzubereiten. Mhm.
Ja. Das mache ich häufig sonntags schon. Also es es klappt momentan schwerlich. Wer mir folgt, weiß das momentan, jetzt hab ich wieder grad eine kleine Welle, wo ich 'n paar Sachen schreibe, weil wir einfach seit Wochen wieder nur auf Tour sind. Aber dass man halt sich hinsetzen und mal guckt, was habe ich die Woche erlebt?
Wo kann ich sinnvoll 'n relevanten Content draus machen? Das ist definitiv sinnvoller als, manche gehen auch spontan länger, als einfach so zu überlegen, ach ja, ich hau jetzt mal am besten mit ChatGPT irgendwas raus. Also das das funktioniert schlechter, zumindest bei mir. Du hast gerade einen sehr schönen Begriff noch ins Gespräch gebracht, so das das letzte Thema, was ich jetzt noch hier anschneiden will. Wir sind schon bei 45 Minuten, ist eigentlich so mein Break even so fürn Podcast, aber wir brauchen noch, ganz wichtig, es geht ja bei mir Videokommunikation, den kleinen Schwenk aufs Thema Video und Du hast eben was gesagt, es braucht Mut und in der Sichtbarkeit, ob jetzt Social Media oder Youtube oder auf der eigenen Webseite, ist ja die Königsdisziplin der Sichtbarkeit des Video.
Da haben die Menschen ja am meisten Angst davor und beim Video gibt's natürlich wahnsinnig viele Abstufungen, was 'n Video transportiert, wie ich's aufbaue und gerade im Unternehmenskontext ist das, was die meisten, jetzt neben Livefomaten wie jetzt 'n Videocall oder vielleicht 'n Webinar nutzen, sind ja Videos irgendwie auf Social Media und Webseiten. Und je nach Unternehmensgröße findet man ja häufig irgendwelche hübschen Videos, ich sag mal, Produktvideos, Imagefilme und, und, und, deren Wirkung Also ich frag ja immer ganz bösen Unternehmen, na und wie viel Kunden habt ihr unter einem Imagefilm gewonnen? Die Frage kann mir immer keiner beantworten. Genauso wie relevant ist jetzt 'n tolles Produktvideo, wo ihr seid, wir sind die allercoolsten und haben das geilste Produkt der Welt, ja, auf deiner Webseite. Also wie wär's mit wirklich relevanten Infos?
Hast Du da 'n Tipp für jemanden, der sagt, okay, jetzt mal egal ob groß, Unternehmen, mittelständisch oder selbstständiger, wie Video Content inhaltlich, kurz und knapp müssen wir jetzt nicht auswerten, können wir beim nächsten nächsten Gespräch mal gerne machen, aussehen muss, damit es Widel oder inhaltlich gestaltet sein muss, damit Widel nicht einfach nur hübsch ist und schön ist oder einfach nur da ist, sondern auch wirklich eine Wirkung hat, relevant relevant ist und Vertrauen aufbaut? Ja, ganz also schwierige Frage eigentlich nicht. Die Sache ist dann bloß immer die, wir lassen auch da ganz oft wieder so Skripte generieren oder wir holen uns diese großen Produzenten, was jetzt nicht schlimm ist, ne. Also 'n guter Imagefilm, der kann natürlich auch 'n großen Produzenten hinter sich haben, einen Studio, alles schick. Aber nehmen wir jetzt mal an, wir haben nicht so viel Geld, dass wir uns das leisten können.
Erst mal ist Und damit verkaufst Du ja auch nicht wirklich, ne. Also Entschuldigung, das kann ich Ja. Gar nicht, aber damit verkaufst Du auch nicht, ne. Konkret verkaufen, tust Du mit anderen Formaten. Mein Tipp ist da der Content, gerade wenn man wenn man vielleicht schon auf Social Media gepostet hat, nehmen wir mal an, ja, den besten Post raussuchen.
Was ist am besten gelaufen? Was hat die Leute am meisten angezogen? Den Hub noch mal optimieren, einfach noch mal alles angucken, das Produkt einbinden, 'n Call to Action, also wenn der Post das nicht schon beinhaltet hat, ne, und das alles nehmen, optimieren, in die KI schmeißen. Also wenn ich jetzt mal in den besten Bus rausnehme, heißt es Analysen angucken, ne, Kommentare, sind da auch 'n paar neue dabei, nicht immer so die Alten, die mein Produkt nicht kaufen würden, sondern die einfach nur, ne, ich hab dir was gegeben, gib mir was zurück. Das dann eben nehmen, das, was am besten schon gelaufen ist, noch mal prüfen, in die KI werfen und dann auch wieder da 'n guten Prompt haben, erstelle mir daraus ein Skript, ne.
Das ist so das eine Ding und sonst finde ich halt, ist es immer dieses, also ich hatte ja mal son Framework schon öfter erwähnt, was ich quasi angepasst habe für mich. Also ich hatte das Pack genannt und das heißt halt mit der klaren Aussagebeginn mit diesem Hook, ne, also p für Punkt, komm aufn Point, von Anfang an. Das haben wir ja ständig, ob Du nun mit 'nem Lachen beginnst oder ob Du eine gute Aussage hast, ne. Der der Hook entscheidet erst mal alles, damit die Aufmerksamkeit da ist. Das bräuchte ich ja nicht erklären.
Dann kommt dieses a, dieses aha, okay, alles klar. Hier ist eine Erkenntnis, hier liefer ich, keine Ahnung, einen Perspektivwechsel zum Haken, den ich vorher hatte, dann diesen Call zu haben, dieses c, ne, also diese gib eine klare Empfehlung in eine Richtung, was jetzt eigentlich zu tun ist, ne. Und am Ende dieses Transferding, also dieses t von Pect. Das ist mein Produkt, das kann dir helfen, das und jenes zu lösen, ne. Also dieses Problem, was Du hast, aus der Welt zu schaffen, ne und dann, ja, dann raus.
Also dieses Pack, also ich erklär das sonst immer länger, aber Du hast gesagt, wir haben so wenig Zeit, deswegen hab ich's jetzt versucht in Kürze runterzubrechen, ne, P A, CT, das so im Ablauf drinne haben, vorher den besten Content, empfehle ich auch für jede Werbung, die man macht auf Social Media. Such den besten Beitrag raus, optimiere den und am besten mach daraus 'n Video. Sehr schön. Ohne Sehr schöne Stimme. Ohne ohne hörbare KI Stimme.
Ja, ja, das ist ja eigentlich selbstverständlich, aber heutzutage gibt's ja auch immer wieder immer mehr Schlauberge, den meinen, hach, ich spar mir das, ich lass mich digital klonen und dann muss ich ja gar nicht mehr mich jedes Mal vor die Kamera stellen. Mach das ruhig, dann freuen sich alle deine Mitbewerber, die es nicht so machen, weil das ist ziemlich unklug. Das kannst Du aus Unternehmen machen, was schon bekannt ist. Ich weiß, da gab's letztens, das grad mal zu erwähnen, gab's 'n schönen Use Case, den Kontakt von mir erwähnt hat von 'nem ganz, ganz, ganz großen deutschen Industrieunternehmen, die gewisse interne Informationen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter genauso generiert haben, weil die Chefetage, die Vorstandsvorsitzenden halt nicht die Zeit hatten, jetzt auch noch in verschiedenen Sprachen diese Ansprache und so weiter und so fort und gewisse andere Informationen aufzuzeichnen, haben sie halt das Hauptvideo aufgezeichnet, haben ein Avatar davon erzeugt und dann nicht nur übersetzen verschiedene Sprachen, sondern auch andere Informationen über den Avatar transportieren und verschiedene Sprachen lassen. Okay, das ist für interne Kommunikation, ich sag mal, da ist entweder Vertrauen da oder auch nicht, aber das ist 'n anderer Anwendungsfall, als wenn ich jetzt als Personal Brand oder als Vertreterin und Vertreter 1 Unternehmens in die Öffentlichkeit trete und dann mit sonem Avatar irgendwie, wo man schnell merkt, da ist kein Mensch hinter sichtbar werde.
Bin ich bei dir. Kristin, ich danke dir für deine Zeit, für deine superspannenden Inhalte. Ich sehe schon, wir werden uns nächstes Jahr noch mal zu 'ner zweiten Folge treffen, denn da gibt's ja noch ganz viel mehr Thema Frameworks und Video. Und an alle, die zugehört haben, vielen, vielen Dank, dass Du dabei warst. Du wirst in den in den Shownotes noch Links, die ihr Kristin mir gegeben habt, finden, wenn Du weitere Informationen haben möchtest oder sie kontaktieren, engagieren möchtest.
Und wenn dir der Podcast gefallen hat, bitte sei so lieb und empfehl ihn gerne weiter, kann man ja auch 'n Link teilen. Gib Bewertungen bei bei Spotify oder Apple Podcast ist immer schön, da auch mal was schriftlich zu sehen oder wenn Du Anregungen hast für Themen oder gerne auch Kritik, dann schreib mir an Podcast at Corporate minus Studio Punkt d e. Jetzt fängt mein Hals schon wieder an. In diesem Sinne, eine schöne Restwoche auch dir, Kristin und bis zum nächsten Mal. Tschüs.
Herzlichen Dank, tschau. Das war Video Reloaded, dein Podcast über Videokommunikation 4 Punkt 0. Und denk immer daran, wenn nicht mit der Zeit geht, vergeht mit der Zeit.
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