Von der Kripo zur Millionen-Community | Mit Kathrin Kunz-Lehr aka KayKay
Worum es geht
⧓ Bewirb dich für ein Ticket zu meiner Opening Keynote auf dem COBUS Forum: https://7pxl.de/p-vav10-cobus-forum-2026/ ⧓ So baue ich digital souverän mein Business. Alles im Newsletter: https://7pxl.de/p-vav10-newsletter/ Sie hat zwölfeinhalb Jahre bei der Polizei gearbeitet: Streifendienst, Mordkommission, ein Jahr als verdeckte Ermittlerin. Heute erreicht Kathrin Kunz-Lehr alias KayKay über 1,7 Millionen Menschen auf Social Media, allein eine Million auf YouTube. Doch hinter den Follower-Zahlen steckt eine Geschichte, die mit Fitness nur am Rand zu tun hat. In dieser Folge spricht Host Ben Harmanus mit Kathrin über ihren ungewöhnlichen Weg: vom Kunstturnen seit dem sechsten Lebensjahr über die Polizeikarriere, die sie durch einen falsch eingetragenen Kalendertermin fast verpasst hätte, bis zur Kündigung 2021 und der Gründung ihrer GmbH. Die beiden sprechen darüber, warum man mit einer Million Follower in der Fitness-Nische fast nichts verdient – und wie ihre „Stronger Membership“ ihr energetisches Gleichgewicht gerettet hat. Verfolge Kathrins Wandel von Härte und Disziplin zu Selbstannahme. Erfahre, warum sie den Begriff Selbstliebe ablehnt, was der „Ich-muss-funktionieren“-Modus mit so vielen Frauen macht und warum Resilienz kein Schild ist, sondern ein Muskel. Kapitel: (0:00:00) Intro (0:01:21) Aus Kathrin Kunz-Lehr wird Fitness KayKay (0:08:59) Karriere bei der Polizei (0:11:40) Stresslevel: Streifendienst vs. Kripo vs. verdeckt ermitteln (0:14:08) Resilienz durch Polizeijob (0:15:50) Werbung: Abonniere jetzt die Values & Ventures Show (0:16:14) Das macht Kathrins Videos authentisch (0:21:27) Vom Free Content zur Monetarisierung (0:25:29) Aus KayKay wird eine neue Kathrin Kunz-Lehr (0:32:00) Sind zertifizierte Content Creator:innen besser? (0:33:12) Kathrins neuer Purpose (0:36:50) Frauen müssen nicht permanent funktionieren (0:39:03) Kann man authentisch skalieren? (0:43:36) Arbeite nicht im, sondern am Unternehmen (0:45:59) Selbstliebe vs. Selbstannahme (0:48:52) Ich trainiere, weil ich mich spüren möchte (0:49:34) Warum Kathrin einen Podcast startet (0:53:07) Werbung: Abonniere jetzt den Values & Ventures Newsletter Links zu dieser Episode: Website: https://fitnesskaykay.com/ Kathrin Kunz-Lehr (LinkedIn): https://www.linkedin.com/in/kathrin-kunz-lehr-6623162a5/ Podcast: https://open.spotify.com/show/2Xz4PAfZ3jjpchza0TArqe?si=f3b8a7c8a15c4126 Instagram: https://www.instagram.com/its__kay.kay/?hl=de COBUS ConCept (Werbepartner): https://7pxl.de/p-vav10-cobus-forum-2026/ Eine kleine Bitte: Damit ich für dich die inspirierendsten und smartesten Menschen interviewen kann, gib der Show im Plattform-Algorithmus mit deinem Abo, 5 Sternen oder einem Like einen Boost! Danke! Host: Ben Harmanus Values & Ventures: ⧓ Values & Ventures Mitgliederbereich (Kostenlos): https://7pxl.de/p-values-and-ventures/ ⧓ Values & Ventures Newsletter (Kostenlos): https://7pxl.de/p-vav10-newsletter/ ⧓ Meine Liste mit Alternativen zu US-Tools: https://7pxl.de/vav-tools/ ⧓ Folge Ben auf LinkedIn: https://7pxl.de/vav-ben-harmanus-linkedin/ ⧓ Das Content Design Buch von Ben Harmanus: https://7pxl.de/vav-content-design/ Values & Ventures mit Ben Harmanus wird produziert von Spreedia: https://7pxl.de/vav-spreedia/
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Transkript
Unternehmer ist es sinnvoll, am Unternehmen zu arbeiten und nicht im Unternehmen. Das Coaching kann aber trotzdem nach meiner Philosophie funktionieren und ich muss trotzdem nicht alle Aufgaben machen. Wo würdest Du sagen, waren die Erlebnisse dann? Am intensivsten, am Ende in der Kripo oder? Boah, ehrlich gesagt, nee, das denkt man so.
1 1 1 0 wird angerufen und das sind die, die direkt vor Ort kommen, also bevor vielleicht 'n SEK alarmiert wird. Von daher erlebst Du da schon echt die volle Bandbreite. Hast Du das Gefühl, die Zeit hat dich resilienter gemacht? Oh ja, voll. Scannst auch Räume anders.
Ja. Wenn Du einmal Polizistin warst, das ist einfach auch ein anderer Schlag Mensch. Ich stehe 4 Uhr auf, meinen Content morgens noch in die Story zu packen, da meine Work out zu zeigen, länger zu bleiben, auch manchmal bei der Polizei, habe ich dann eben auch Abstriche privat gemacht. Also es war einfach hinten und vorne nichts mehr stimmig in meinem Leben. Der Polizeijob macht mir Spaß, das andere auch.
Aber irgendwie hat mir der Impact diesen Fußabdruck, den ich in die Welt haben konnte, der da viel zielgerichteter war bei dem Youtube, hat mir viel viel mehr gegeben als dann bei der Polizei, sodass ich mir dann die Frage stellen musste, ob das eine oder das andere? Und wir haben eben nur diese eine Energiequelle und wenn bei uns das Fass leer ist oder der Akku leer ist, irgendwann fliegt's uns die Ohren. Und deswegen ist es so wichtig auch, finde ich, mehr ins Fühlen zu kommen, das verlernen wir in dieser ganzen lauten Welt. Ich sprech heute mit 2 Personen. Ich sprech mit dir, K K und mit dir, Katrin.
Ihr seid für mich irgendwie wie 2 Personen und irgendwie auch nicht und vielleicht auch für die Leute da draußen. Und was das genau bedeutet, das werden wir heute zusammen beleuchten. Schön, dass Du da bist. Danke, dass ich da sein darf, Ben. Du hast 1700000 Followerinnen auf Plattformen, ja?
Du hast sie selbst noch nicht zusammengezählt. Ich weiß, Du hast auch mal gesagt, KPIs hast Du nicht so eine Lust drauf, schaust Du gar nicht immer so drauf, mach dich unheimlich sympathisch. Bin ich unsympathisch, weil ich nur auf KPIs die ganze Zeit gucke, aber Marketing Leute, ne, Marketing Leute. Youtube, Instagram, TikTok, vor allen Dingen Youtube ist bei dir stark. 1000000 Followerinnen hast Du dort.
Wir fangen ganz, ganz, ganz weit hinten in deiner Geschichte an. Das ist ja das Schöne vielleicht auch an Media und Social Media und gerade, wenn man das so logging mäßig macht, dann kann man ja ganz viel über die Menschen erfahren und hab da auch gesehen, Du hast mit dem Turnen und Tanzen angefangen, als Du 6 Jahre alt warst. Und das Ganze ging bis circa 17, 18. Mhm. Und dann irgendwann kam die Fitnessbloggerin, darüber können wir noch 'n bisschen sprechen auf der Begriff, für dich so passt, Karriere über Instagram.
Da hast Du praktisch schon angefangen, ihr Content zu teilen. Willst Du mal son bisschen skizzieren, was war so deine Journey von deinem kindlichen Ich mit 6 Jahren bis hin zu, jetzt mache ich auf Instagram Fitness Content? Ja, ist spannend. Von der Reise auch für mich, da immer wieder einzutauchen. Also ich hatte das Glück, mit 6 Jahren ins Turnen geworfen worden zu sein und da hab ich die Liebe schon zum Sport relativ früh zum Glück ans Herz gelegt bekommen.
Sehr, sehr viele Werte natürlich auch, die auch heute noch mit eine Rolle spielen wie Disziplin, auch so ganz basic Sachen, ne, Pünktlichkeit, auch im Team arbeiten zu können und so weiter. Also von daher war ich mega mega dankbar für diese Reise, Kunst und Tanzen in diversen Formationstanzen, bis ich 18 war, dann hab ich während dem Abi oder beziehungsweise nach dem Abi oder während dem Abi dann aufgehört, weil's mir einfach zu viel war, fünfmal die Woche Training und so weiter. Fünfmal die Woche Training? Mhm. Oh wow.
Also find's schon viel, wenn mein Sohn spielt Fußball, der hat eine Zeit lang dreimal die Woche Training gehabt. Ich find auch zweimal die Training Training die Woche für mich als Fußballer hinzukriegen. Es nimmt viel Zeit in Anspruch. Und am Wochenende noch Turniere vielleicht auch. Ja, werd ich kämpfen ab und zu, aber das ist nicht so irgendwie bisschen vergleichbar mit Fußball.
Ja, okay. War ja nicht so. Genau und dann hab ich einfach gemerkt, okay, ich brauch irgendwie 'n bisschen mehr Zeit fürs Lernen und dann hab ich aufgehört, das war auch schwer in Herzens. Gleichzeitig wusste ich aber ganz genau, wow, wenn ich jetzt mit mit Kunsttouren aufhör, da fehlt mir 'n riesen Teil in meinem Leben, ne. Auch eine Riesenidentifikation natürlich darüber.
Und da war mir klar, dann hab ich angefangen mit Laufen, bisschen joggen, so einfach so aus Spaß an der Freude und dann auch bin ich ins Gym gegangen, ne. Hab mich da angemeldet und da war natürlich erst mal auch, das war ja vor über 20 Jahren, war noch nicht so viele Frauen im Gym, da waren noch nicht so viele Frauen im Freihandelbereich. Ich war dankenswerterweise durch meinen damaligen Freund dann, habe ich da relativ früh Bekanntschaft mitgemacht und da habe ich mich dann son bisschen entfaltet und da habe ich so mein meine Fitness Journey begonnen und da auch zum Glück sehr, sehr schnell auch die neue Passion so für mich entdeckt, sodass ich da jetzt echt so im Functional Fitness schon eine sehr, sehr große Expertise hab. Und Social Media hab ich dann angefangen letzten Endes, also ich hab dann auch bei der Polizei angefangen zu arbeiten und hab dann irgendwann so Mitte, waren Ende 20 hab ich dann noch mal son bisschen Blut geleckt im Sinne von, ich war ja immer superfit und sportlich, aber irgendwie sah ich für mich und das war ja auch die Zwanziger, nicht so aus, wie ich sportlich war. Also ich sah nicht ganz so sportlich aus, wie ich war.
Ich hatte einfach nur son bisschen vielleicht hier und da bisschen, ne, wie heißt's, Hüftgold oder und so. Und ich wollte einfach gucken, wo kann ich mich irgendwie noch hinbewegen und dann hab ich mich für diese Wettkampfbühne interessiert, also Bikiniathletin. Dann hab ich echt eine 1 Saison auch mit 'nem Coach gemacht. Ich war dann, wie gesagt, bei der Polizei, das hab ich dann alles parallel gemacht, bin dann auch ab und zu in die Schweiz gefahren, weil der Coach war da. Und er hat dann wiederum gesagt, Katrin, es macht total Sinn, damals war Social Media auch noch nicht so exorbitant irgendwie am Überlaufen wie heute, dass ich das doch bitte meine Reise da teile, ne.
Ich hab so viel Ahnung von Fitness, Ernährung und dann auch vielleicht son bisschen die Journey auf der Bühne. Und ich so, nee, also fühle ich irgendwie nicht. Ich bin bei der Polizei, das kommt, was was sollten die anderen denken, so in der Richtung 'n bisschen, aber irgendwie hab ich's dann doch gemacht. Und so bin ich in Social Media reingerutscht und da hab ich gemerkt, wow, das macht mehr Spaß. Und am Anfang wusste eben noch keiner, was ich beruflich mache bei der Polizei zum Beispiel, man wusste nur, ich hab 'n Hauptjob und ich mach Social Media nebenher.
Und so ist quasi diese Community im Bereich Kern Fitness entstanden und das war der Ursprung. Da ist dann Fitness K K entstanden, der kommt? Genau. Genau. Fitness doppelter Unterstrich.
Ja. K K. Ja. Ist es jetzt ist es noch das Händel? Ist es findet man Bei Youtube ist es noch so, ja.
Bei Youtube ist es dann Händel, okay. Links mache ich auch alle in die Shownotes, also damit man das auch finden kann, aber ich ich als ich dich gegoogelt hatte, hab ich sehr schnell deine Kanäle gefunden, das ist gar nicht so schwer. Das heißt, in der Zeit ist dann Fitness KKK entstanden. Wie kam das mit dem K K? Auch eigentlich nur durch 'n Kumpel, ich heiß ja Katrin Kunz, das ist mein Metchename und dann K und K, die beiden Anfangsbuchstaben, hab das eben ausgeschrieben, k k.
Ah, das ist so cool. Also ich kann mich mit Branding so intensiv beschäftigen. Du hast vorhin schon gesagt, ich hab sonen leichten Hang zu Perfektionismus, ja, wie ich die Bücher und so angeordnet hab. Damit kann ich mich sehr lang aufhalten, weil ich find Branding auch richtig schwierig und wenn man's gut machen will, weil das, ich find, es muss mal simpel sein und gleichzeitig unique. Und ich finde, Du hast irgendwie das große Glück gehabt vielleicht, dass es Es war nur Glück, ja.
Du hast einfach dein dein Branding direkt gefunden, hast gesagt, das das klingt gut und dann ist es das geworden. Voll, es war eher auch zu dem Zeitpunkt nicht mit dem Gedanken, dass es 'n Business wird. Das ist ja mein, auf der einen Seite mein großer Vorteil, aber auf der anderen Seite hat's natürlich auch viele Schattenseiten heut aus heutiger Sicht, weil ich quasi dann in was reingerutscht bin aus Leidenschaft, was geteilt habe und das ist dann eben so entstanden und gewachsen und dann erst ist ja das Business daraus resultiert irgendwann später zu 'nem Zeitpunkt, können wir gleich drauf eingehen. Das heißt, Viele Staaten wissen schon komplett die Vision, wissen schon ihr Business Case und haben da natürlich dann auch direkt die Zielgruppe, die sie brauchen. Und bei mir war es eben so, es war dann natürlich die fitnessinteressierten Menschen, aber in den letzten 10 Jahren, wie ich das jetzt schon mache, bin ich natürlich extrem gewachsen und viel, viel tiefer gegangen und ich hab natürlich viel, viel mehr Facetten als nur Fitness, sodass natürlich da auch eine Riesen Journey dahinter steckte.
Ja, kann ich verstehen. Das ist immer ganz interessant, weil ich glaube, so entstehen eben sehr viele Creatorkarriere, Mhm. Dass eigentlich nicht der große Plan vorher da war und dann daraus eben, dass man merkt, man entwickelt Reichweite, man ist vielleicht dadurch auch 'n bisschen authentischer oder kann sehr authentisch sein. Und das lieben die Leute dann einfach auch in Social Media. Ich komm natürlich mehr so aus der Content Content Marketing Branding Ecke, arbeite viel im Content Bereich und da geht's immer andersrum.
Da denkt man immer rückwärts, da denkt man immer so, von der conversion, von der Monetarisierung rückwärts zu dem Content Format. Das schließt jetzt nicht die Passion aus. Ich liebe, was ich hier jetzt tue. Ja, es ist absolut meine Passion und ich hab mich ja auch gerade erst damit selbstständig gemacht und freu mich Na gut. Nach Konzernarbeit das zu machen und mit Menschen wie dir zu sprechen, die ich mir alle aussuchen, wie ich lustig bin.
Ja, schön. Von daher super cool. Ich möchte auf eine Sache noch mal eingehen, weil ich einfach super neugierig bin. Du bist Polizisten gewesen zu der Zeit, wo Du's geschafft hast. Wie entscheidet man sich überhaupt, Polizistin zu werden?
Wann im Leben denkt man so, eigentlich wär das das, worauf ich jetzt mal Bock hätte, das zu werden? Auch wieder son Zufallsding. Also ich wusste nachm Abi, also ich war dann noch ein Jahr in den USA und hab dann Au pair gemacht und ich wusste einfach nicht, was ich machen will. Aber war eine einzige Leidenschaft und das, wo ich immer gut war, war Sport. Ja.
Oder meinte, und dann wollte ich Sportwissenschaften studieren in Köln, hab mich da auch grade eingeschrieben, wollte dann diesen Test machen. Der war auch kurz unmittelbar im nächsten Monat, glaube ich davor. Und dann meinte meine älteste Schwester so, aber Katrin, also beim bei der Polizei suchen Sie auch händeringend und dann machen Sie auch viel Sport. Ich brauch auch 'n Einstellungstest und so weiter. Ich so, ja, warum eigentlich nicht?
Dann habe ich mich beworben, also ich, das war jetzt nie meine Intention, ich hab jetzt nie den Ruf gehabt, aber es hat dann eben geklappt und man darf dazusagen und das ist auch so typisch für mich beim Einstellungstest, den hab ich mir eingetragen, der war ne 2009 irgendwann Februar und ich habe den Termin falsch in meinem Kalender eingetragen, einen Tag später. Und an dem Tag check ich das und merk so, oh Shit, der ist schon heute, hab da angerufen und da waren die wirklich so nett und haben gesagt, Katrin, Du kannst auch morgen kommen, kein Problem. Und ich so, wow, okay, wenn das 'n kein Zeichen ist. Da haben die schon mal geliefert. Ja.
Oder, dass man Voll. Lust hat und ja. Voll. Also das war auch irgendwie so, dann dann, gut, dann hat's geklappt und dann, ja, und dann war ich da, zwölfeinhalb Jahre in verschiedensten Bereichen. Bin auch sehr dankbar darüber.
Also es sind wirklich krasse Einblicke, krasse Prägung, krasse, also Wahnsinnsbereiche, die man so als normaler Mensch so im Alltag nicht erahnen kann und auch nicht Nicht aus der Perspektive dergleichenste. Tagt, viel, viel, auch traurige Momente natürlich und ja. Ja, die dich dann auch geprägt haben. Ja, und währenddessen habe ich das gar nicht so wahrgenommen, aber im Nachgang dann auch, als ich mit 'ner Mentorin dann angefangen hab zu arbeiten, die mir dann auch die Fragen gestellt hab, hat hatte, hast Du dir eigentlich irgendwann mal die Zeit genommen, dir die Dinge anzugucken, die da passiert sind? Und dann erst ist mir bewusst geworden, wow, was für Themen ich da eigentlich auch bearbeiten durfte.
Aber wenn Du da so drinnen bist, dann ist es wie in jedem Beruf auch, Du, klar, Du musst auch funktionieren irgendwo, Du bist halt professionell und dann merkst Du das gar nicht so, Du lässt halt Dinge nicht an dich ran, dich auch selbst zu schützen. Und so war es wirklich, dass ich Tag 1 für Tag 1, Tag aus zur Arbeit hin und zur Arbeit von Arbeit heimgefahren bin und immer supergut abschalten konnte. Ja. Teils viel besser als heute, Ja. Wo ich von zu Hause aus arbeite, wo das nicht immer sone klare Differenzierung hatte.
Ja, dass allein die räumliche Trennung dann einfach manchmal hilft und Job ist irgendwie auch mehr Job und Privatleben ist Privatleben. Und es mischt sich nicht so, ja? Kann ich kann ich gut kann ich gut nachvollziehen. Du warst bei der Kripo. Ganz zum Schluss, ja.
Ganz Angefangen mit Streifendienst. Okay. Und wo würdest Du sagen, waren die Erlebnisse da dann am intensivsten, am Ende in der Kripo oder? Oh, ehrlich gesagt, nee, das denkt man so, Streifendienst erlebst Du halt superviel At hoc, Ja. Weil das ist halt, 1 1 0 wird angerufen und das sind die, die direkt vor Ort kommen.
Also die kommen auch vor Ort erst mal, bevor vielleicht 'n SEK alarmiert wird. Die kommen, also das sind wirklich die, die alles irgendwie son bisschen abarbeiten müssen. Von daher erlebst Du da schon echt die volle Bandbreite. Ja. Die intensiven Sachen hatte ich dann schon auch auch, sag ich mal, wirklich bei der Mordkommission und so weiter, wo Du dann halt wirklich auch hochkaretische, ja, Schwerverbrechen bearbeitest, aber auch da, Du bist dann halt schon, es ist schon im Verfahren drin und dann wirst Du halt, bist Du ja immer Mitteln.
Das heißt, Du hast da teilweise einfach viel strukturiertere Sachen, viel, viel mehr Zeit für Dinge und kannst halt viel, viel mehr Dinge auch vorbereiten, Vernehmungen und so weiter, Durchsuchungen. Das heißt, das ist 'n ganz anderer Fokus, deswegen kann man das so echt nicht vergleichen. Das ist schon interessant, wie man eigentlich immer sone falsche Annahme hat, wenn man als Außensternder son son Bauchgefühl entwickelt und sagt, Kripo ist so der Extremfall, vielleicht Stresslevel am höchsten. Man sieht krasse Dinge, aber eigentlich ist es jetzt, wo Du das erklärst, logisch. Ja, wenn auch das SEK kommt, dann ist da schon, da ist schon alles vorbereitet.
Die haben Infos, die haben, also die wissen, die rechnen jetzt mit dem Schlimmsten. Das heißt neben 'n ganz anderes Mindset beziehungsweise bestenfalls bei der Streifenpolizei hast Du auch immer dieses Mindset, alles kann kommen. Ja. Aber es ist eben nicht der Alltag. Natürlich vernachlässigst Du manchmal und wirst vielleicht auch 'n bisschen sloppy, ne, man, weil Du kannst nicht 12 Stunden immer, also es ist es ist schon 'n harter harter Brocken und das darf man nicht unterschätzen, nur die meisten Menschen von außen, auch natürlich dem TV geschuldet, haben immer die die Verbindung, Kripo ist spannender.
Und ich war dann auch ein Jahr noch verdeckt tätig, da habe ich quasi als verdeckte Ermittlerin oder verdeckte, also in der operativen Einheit war ich da tätig, das ist auch noch mal 'n ganz anderes Feld. Auch ganz spannend, weil da bist Du nicht offensichtlich als Polizist tätig, sondern spät dann halt und und Auch noch mal 'n intensives Stress Level, weil Du natürlich nicht kenntlich bist als jemand, der per se eigentlich einen Schutz bekommt durch eine Marke, die man sieht, dass man sagt, ich bin Polizistin und dann ist schon dann die Autorität vielleicht da und der Schutz. Das stimmt. Das ist natürlich dann auch echt krass. Ja.
Macht dich das, hast Du's Gefühl, die Zeit hat dich resilienter gemacht? Oh ja, voll. Ehrlich gesagt, das ist manchmal so, als würde ich auf 'n anderes Leben schauen. Das ist ja alles auch Teil von mir gewesen und letzten Endes ist es ja auch gar nicht so lang her, ne. Es war bis 2021, also und trotzdem ist es so, als wäre das halt komplett 'n anderes Kapitel in meinem Buch und was irgendwie aber auch zu ist.
Also Ja. Auf jeden Fall resilienter, weil Du einfach, Du scannst auch Räume anders. Ja. Wenn Du einmal Polizistin warst, es ist ja einfach auch 'n anderer Schlag Mensch tatsächlich. Wahnsinn.
Ich hab das Gefühl, ich hab vorhin im Intro gesagt, es gibt die 2 Persönlichkeiten von dir, ich hab's Gefühl, Du hast jetzt schon 3 Leben, über die wir hier grade sprechen und das Wort Buch war auch, glaub ich, 'n gutes, ich könnt mir gut vorstellen, dass daraus 'n spannendes Sachbuch entsteht von dir über dich. Ich würd's, glaube ich, sofort bestellen. Tatsächlich hab ich schon einige Anfragen, hab's jetzt erst mal auf auf Eis gelegt, auch später. Das ist auch zeitintensiv, 'n Buch zu schreiben, dass gerade ich dir sagt. Hast hast Du auch schon 'n Buch geschrieben, ja, zu Content Design, also 'n Designbuch und auch in 2 Auflagen und hab mich da auch super reingesteigert.
Weißt Du, wie ich dann bin. Du hast mich jetzt 'n bisschen kennengelernt und dann Ja. Gewisser Perfektionismus. Ich hatte 'n Co Autor Robert Weller, schönen Gruß an dich Robert, aber es war auch dann am Ende 'n 600 Seiten Werk, ja? Und da auch noch mal 'n krasser Wachstum auch mit der Absprache, mit ihm und so Ja.
War da auch richtig Ja. Intensives Feld. Genau, aber ging richtig gut. Wir hatten letztes Jahr erst wieder Kontakt und so was. Also ich würd's nicht missen wollen, das ist 'n guter guter Meilenstein.
Schön. Ja. Also, ich bin gespannt. Ich warte auf dein auf dein Buch. Nimm dir Zeit, nimm dir Zeit, es muss passen.
Auf jeden Fall. Eine Bitte, schau kurz nach, ob Du Value and Ventures abonniert hast. Ich hab die Ambition für dich, die herausragendsten Menschen zu Unternehmertum, Nachhaltigkeit, digitaler Souveränität, Diversität und Persönlichkeitsentwicklung zu interviewen. Damit mir das gelingt, muss die Show wachsen. Mir zu helfen, kostet dich so gut wie nichts.
Mir nur diesen einen Gefallen und folge der Show auf Spotify, Youtube oder Apple Podcast und wir beide gewinnen. Danke und jetzt geht's weiter mit der Show. Eine Sache, wir haben vorhin schon mal ganz kurz darüber gesprochen. Du hast was zu Authentizität gesagt und die die schätzt ja deine Community auch an dir, hab ich gesehen, dass es etwas ist, was sie mögen. Und das ist witzig, weil ich meiner Frau dieses Fitnessvideo von dir gezeigt hab.
Und da hat sie als allererstes gesagt, ganz witzig, weil ich ja nicht vorher irgendwie das kommentiert hatte, meinte sie, boah, die zeigt wenigstens mal, dass das anstrengend ist. Und das, obwohl das das Video von heute Morgen ist. Also es ist nicht 1 deiner ersten Videos, man könnte meinen, Du hast dich da noch hinsteigern müssen, sondern es ist das Video von heute Morgen, also 6 Jahre, nachdem Du den Youtube Channel gestartet hast oder die ersten Videos hochgeladen hast und Du zeigst auch, dass das anstrengt. Und die Leute mögen das, weil Du eben nicht dieses perfekte Bild von dir zeigst. Steckt dir dahinter 'n Gedanke oder hast Du einfach gemacht?
Ja, das ist richtig, richtig wertvoll, was Du fragst. Das 1. Mal auch Danke an deine Frau, liebe Grüße. Tatsächlich, ich glaube, ich darf ich darf ich kurz einhaken, wie das überhaupt entstanden ist, ne, mit dem Youtube, das passt vielleicht an dieser Stelle Gerne. Mit dem Youtube Kanal, und zwar hatte ich durch eine Brand, mit der ich gearbeitet hab, das war damals Foods Brand, die gibt's nicht mehr, auch eine Berliner Brand.
Kennst Du? Ja. Echt? Echt noch superkrass zugeschlagen, bevor die Richtig gute Brand gewesen. Bevor der Konzern da drüber praktisch Food Spring beendet hat.
Es wurde ja akquiriert, ne. Und dann wurd's leider zugemacht und ich hab noch den ganzen Keller jetzt voll geladen damit. Okay. Also das ist mein bevorzugtes veganes suppenvent. Kann ich verstehen, ja.
Und die haben damals in der Zeit, wo Corona angefangen hat, haben die auf ihrem Instagram Kanal haben die Live Work out angeboten und da waren diverse Fitnesscoaches und ich war auch eine davon Creator, die dann eben diese Livesessions mit dem Kanal oder auf dem Kanal halt machen durften. Das heißt, ich war dann bin dann in den Foodsprint Kanal gegangen, bin dann live gegangen und dann habe ich mit Menschen trainiert in im Wohnzimmer. Und das war so ein bewegender Moment für mich zu realisieren, dass ich über den Bildschirm Menschen bewegen kann, Menschen so viel Energie geben kann, aber dass es mir gleichzeitig auch so viel gibt. Ich hätte, also das war son bisschen, oh, das ist so meine Sound of Genius, ich liebe es, das zu machen, was ich gut kann und mag, und dabei nehme ich Menschen mit und die trennen mit mit mir. Und das war so der Moment, wo ich gemerkt hab, oh krass, das ist irgendwie so, das macht was mit mir.
Und daraufhin hab ich dann einen Youtube Kanal gegründet. Und demnach mein, es war nie so mit dem Gedanken, klar, natürlich wollte ich Menschen, die die Möglichkeit bieten, in dem Wohnzimmer fit zu bleiben und und mit mir zu trainieren, auch in der Coronazeit natürlich, aber nicht, was brauchen die für Videos, sondern ich hab überlegt, ja gut, ich trainiere jetzt, ich nehme jetzt auf und dann kann, wer mitmachen will, mach mit. Und so ist das entstanden, das heißt, es waren immer meine Workouts und natürlich habe ich dann mal mit der Community, weil die dann daraus entstanden ist, gefragt, was wünscht ihr euch und so weiter. Trotzdem war das immer mein, es war immer mein Style oder immer mein Anspruch auch, dass es mein Training ist. Es war nie, ich nehme jetzt 2 Workouts auf, sondern zwar heute nehme ich 'n Workout auf und das ist dann mein Training und so ist es auch immer noch.
Das heißt, wenn ich zweimal die Woche aufnehme, dann sind das meine 2 Workouts in der Woche und an den Tagen mache ich nichts anderes, also an an Training. Das ist mein Training. Und wenn's nur 20 Minuten sind, dann ist das auch nur mein Training und das ist, glaube ich, das, was die Menschen spüren. Und ich weiß auch, dass es auf Youtube viel viel spürbarer ist, als wenn ich dann Snippets daraus nehme und auf Instagram teile, weil da kriegst Du das gar nicht so mit, als wenn Du jetzt eine halbe Stunde da drin hängst und auch siehst, oh krass, die pausiert grade, oh krass, die leidet, so, ne. Und das ist, glaube ich, das, was dahintersteckt, ja.
Ja, es ist einfach dadurch authentisch, ne, dass Du sagst, das ist ja auch dein Workout Plan und das sollte dich ja auch 'n bisschen fordern und anstrengen. Ja. Und das kommt dann einfach total gut rüber, zusätzlich dazu, dass ich sagen muss, dass die Videos auch einfach sehr gut gemacht sind, weil angezeigt wird, was ist die nächste Übung, die gleich dran ist? Du hast 'n Timer da runterklickt. Man sieht das Workout, den Workout Namen eingeblendet.
Ich find, man kann dabei auch noch 'n bisschen was lernen, so wie die Übungen heißen. Also sehr, sehr gut gemachte Videos, aber da seid ihr natürlich oder Du mit einem Team nach 6 Jahren natürlich auch auf 'nem sehr, sehr hohen Niveau angelangt. Danke. Und gleichzeitig ist es so, ne, man denkt zwar, es ist dann quasi die Menschen, die mit mit trainieren sind, nur mein Fitnesslevel oder oder weiter. Es stimmt nicht.
Und ich hab überwiegend schon auch viele, die selbst Trainer sind, die sagen, okay, wow, Du inspirierst mich, ich nehm von deinen Work out auch viele Sachen für mein Training mit oder so oder für meine Einheiten, für meine Einheiten, die ich für andere biete. Gleichzeitig kannst Du halt jede Einheit so machen, wie es für dich passt oder auch Schwangere und so weiter. Deswegen sag ich das auch immer wieder, man kann eben Übungen immer modifizieren und deswegen ist es trotzdem für jedermann. Und gleichzeitig habe ich mir auf dem ganzen Weg natürlich oft die Frage gestellt, weil natürlich dann ich auch rechts und links mal gesehen hab, wie andere schneller wachsen, sone breitere Masse an anziehen, kam mir oft diese Frage, hm, sollte ich nicht irgendwie meine Workouts anpassen, damit es noch mehr erreicht? Ja.
Hab ich dann hier und da auch mal so versucht, mal 'n Anfänger Workout oder irgendwie so was, aber das kam gar nicht an. Also es wurde gar nicht angenommen so richtig. Du hattest da wahrscheinlich schon 'n anderen Tribe. Mhm. Und die anderen Leute, die dann so was diesen vielleicht leichteren Einstieg hatten oder auch auf dem Level bleiben, sind woanders hingegangen.
Ja, glaub ich. Aber ist auch einfach cool. Ist auch vielleicht einfach dann richtig so. Mhm. Und wie hast Du dann gemerkt, und jetzt hast Du nicht nur Reichweite, so kannst das auch monetarisieren.
Ich weiß, klar, man kann über Youtube auch Views natürlich abrechnen. Das ist aber meistens oder für viele Creator eher son son Nebending. Wann war dann so der Moment, dass Du gesagt hast, jetzt machst Du 'n Produkt draus und verdienst was da drin? Ehrlich gesagt waren's dann wirklich so 2 Jahre, wo ich dann parallel das eben auch schon gemacht habe von der Polizei oder fast, also schon vorher. Und da habe ich einfach gemerkt, oh krass, also irgendwie, ich stehe View auf, meinen Content morgens noch in die Story zu packen, da meine Work outs zu zeigen, dann, also im Gym meistens und dann noch gearbeitet dann, länger zu bleiben.
Auch manchmal bei der Polizei habe ich dann eben auch Abstriche privat gemacht. Also es war einfach hinten und vorne nichts mehr stimmig in meinem Leben, sodass ich mir die Frage stellen musste, krass, der Polizeijob macht mir Spaß, das andere auch, aber irgendwie hat mir der Impact diesen diesen diesen Fußabdruck, den ich in die Welt haben konnte, der da viel zielgerichteter war bei dem Youtube zum Beispiel oder auch Instagram, war viel, viel mehr, hat mir viel, viel mehr gegeben als dann bei der Polizei, sodass ich mir dann die Frage stellen musste, das ein oder das andere. Und dann kam's, okay, ich hab gekündigt, also ich wusste aber noch nicht genau, wie ich das jetzt ne, monetarisiert war das schon, ja, aber wirklich was war hängen geblieben ist da natürlich nicht, weil der Videocutter natürlich was kostet und die paar Euro, die da hängenbleiben, das war wirklich nicht viel, sodass auch über die letzten Jahre energetisch ehrlich gesagt sehr, sehr schwer für mich war, weil ich echt viel gegeben hab, also über Jahre eigentlich nur gegeben und da nie was hängen geblieben ist über Youtube, also da waren keine Einnahmen, wo wenn man jetzt denkt, oh, die hat fast 1000000 Follower, kommt auch auf die Klickzahlen an, kommt auf das auf die Bubble an, in der Du dich befindest in der Fitness, verdienst Du am wenigsten von der Werbeanzeige und ich hab mich auch dafür entschieden, zum Beispiel in den Videos keine Werbung zu machen, da einfach die Unterbrechung nicht zu haben und dann, das war jetzt erst letztes Jahr, habe ich mir die Frage gestellt, als natürlich meine Selbstständigkeit jetzt schon alles lief und ich jetzt eigentlich auch schon mittlerweile im Unternehmertum bin, habe ich mir trotzdem die Frage gestellt, okay, wenn ich energetisch so Ungleichgewicht bin, ich brauch irgendwie noch eine, ich brauch noch eine Produkt.
Und dann hab ich eine Membership auf Youtube gegründet, weil ich einfach dachte, Youtube, da sind die Leute da ist 'n Streaming Crowd, die lieben es, mit mir zu trainieren, die die die Kommentare sind weltbewegend. Und dann hab ich jetzt quasi, bitte ich an, einen exklusiven Content mit Guidance auch, weil in meinen Work out, normalerweise rede ich nicht, dort rede ich und da kann man joinen, das ist die strongher Membership zum Beispiel. Und das kostet nur 'n Kaffee im Monat und dazu kriegst Du aber eben zielgerichtetee Work outs, Du kriegst Wochenpläne oder Monatspläne, Challenges einfach exklusiver und das vergünstigt man dann einfach quasi und das ist eigentlich viel zu günstig, kann man aber grad nicht mehr ändern aktuell, hab ich dir gestern erzählt, lustigerweise ist Youtube noch nicht so ganz nicht so ganz, ja. Lassen sich da die, das Pricing lässt sich nicht einfach so wohl jetzt umstellen. Du müsstest die Leute wieder rausschmeißen, wieder neu zu enden Ja, kannst nicht son, was wir erkennen, son Abomodell, das wird dann einfach erhöht und dann muss man halt einwilligen.
Genau. Funktioniert nicht. 'N Kaffee sagst Du, dann liegt man so bei 4, 5 Euro. 5 Euro 99. Ja.
Ja. Doppel, glaube ich, ja. Ja, passt zum Berliner Ja, ja, genau. Genau und seitdem ist mein Energielevel wieder ausgeglichen. Es macht wieder Freude.
Ich kann wirklich wieder aus der aus der aus der Freude halt des Kreieren und das hat mir eine Weile gefehlt. Ja. Das kann ich aber auch verstehen. Also ich, jeder hat, glaube ich, 'n unterschiedliches Sicherheitslevel, aber son Fundament möchte man dann doch haben. Und wenn einen das dann ständig beschäftigt statt, ich möchte jetzt eigentlich meiner Passion nachgehen und Videos für euch machen Voll.
Und man sich sorgen muss, wie sein Leben weitergeht oder dass man eine Richtung fällt. Ja. Die fehlt dann irgendwo. Also auch wenn ich die über die Kommentare bekommen habe, Ja. Irgendwo ist es dann unausgeglichen, ne?
Und ja. Je mehr man das dann auch skaliert als Business, das gibt einem ja auch neue Möglichkeiten für die Community. Ich weiß, dass Du da auch mal diesen Gedanken mithast, ne, dass man dann einfach mehr tun kann und deswegen Voll. Bist Du der auch gewachsen und Du bist auch son bisschen dieser Rolle der Fitness KHY entwachsen. Und deswegen hab ich auch am Anfang gesagt, Du hast diese verschiedenen Personen jetzt in dir.
Das ist, glaub ich, noch nicht jedem in der Community so bewusst, ne. Für die einen bist Du noch eben Fitness KK, aber Du bist eben auch Unternehmerin und Du hast auch insgesamt so deine, ich glaub, deine Sinnhaftigkeit, deine Mission weiterentwickelt. Gib mir mal 'n bisschen Einblicke darin, was Du zusätzlich oder danach aufgebaut hast, nach nachdem Du eigentlich ursprünglich mehr aus dem Fitnessbereich gekommen bist. Ja, ich glaube, zu meiner Journey ist zu sagen, dass ich auch als ich damals mit Social Media angefangen hab, sehr, sehr viel aus Härte und Disziplin gemacht habe, weil es einfach damals die Katrin war, die oder die Cake her war, die die auch sehr viel darin bestärkt worden ist vom Außen, wow, ich wurde halt quasi wirklich bestaunt für das, was ich geteilt habe, weil ich eben nicht nur 0 8 15 Liegestütz und Klimmzüge kann, sondern eben auch 'n bisschen mehr durch das toderische Element und sehr, sehr viel Explosivkraft habe, hab dann sehr, sehr viele Reels gemacht, so Challenges und da bin ich irgendwie befeuert worden, beflügelt worden und hab dann gemerkt, wow, die bestaunen mich und das hat mich natürlich in sonen Kreislauf gebracht, dass ich gemerkt hab, irgendwie kommt es gut an, aber ist es das wirklich jetzt das, was ich auch fühle und will und wo ist der Mehrwert?
Also dann irgendwann fing dann so die Szenerie oder die Maschinerie an zu laufen, zu festzustellen, krass, also erstens diese Härte, die entspricht nicht mehr mir, weil die tut mir selbst nicht gut. Sehne mich nach mehr Mitgefühl und das ist mir dann einfach auf der Reise begegnet, weil ich auch sehr, sehr viel Eigenarbeit und Innenreise gemacht habe, dass das eben die Journey ist, die ich teile und gleichzeitig habe ich dann auch in den ganzen Außen und wenn das Publikum so laut ist, mich son bisschen selbst verloren. Was ist denn eigentlich das, was ich mitgeben möchte? Und deswegen ist über die letzten Jahre dann son bisschen, ja, hat sich das einfach gewandelt, natürlich auch gewisse Dinge passten dann einfach nicht mehr, Social Media verändert sich, Trends ändern sich, Du kannst auch gewisse Formate nicht mehr so machen, wie sie dann waren und so. Ja, und das heißt, KKK war nie unauthentisch, KKK war damals einfach nur, hat dann eben ihre Einblicke geteilt, die sie damals eben hatte, und war einfach noch viel, viel mit viel, viel mehr Härte und nicht so viel Selbstakzeptanz und das ist alles eben auf dieser Reise entstanden und deswegen fühle ich mich heute mit 38 irgendwie mit Katrin Fibola.
Und das heißt aber nicht, dass ne, Kelker nicht trotzdem auch son Teil von mir ist und ich überlege zum Beispiel auch grade, ich wollte mich super gerne Katrin Kunz leer nennen auf Instagram, aber das ging nicht, also war nicht möglich und auf Youtube zum Beispiel überlege ich auch gerade, ob ich das vielleicht umbenenne, weil auch da verändern sich meine Videos und meine meine Tiefen und die Gespräche, die ich dazwischen mache. Von daher ist es gar nicht so einfach, auf der einen Seite son Segen, wenn man son Branding dann gemacht hat, ohne das gemacht haben zu wollen, so ungefähr, und auf der anderen Seite das dann aber auch wieder zu verändern. Ich glaube, das das bedarf einfach auch Zeit, da so reinzuwachsen oder rauszuwachsen, ja. Brauchen wir son Mix? Brauchen wir vielleicht eine Katrin K?
Irgendwas, was son Hybrid? Ja, oder einfach auch Damit alle mitkommen? Gar nichts mit meinem Namen. Ich weiß es nicht. Also es ist sehr, mal schauen.
Ja. Ja. Ich find das voll spannend, weil ich ich bin total der Meinung, es gibt ein sehr authentisches Ich von mir von vor 20 Jahren, dass ich heute nicht mehr zu sein brauche. Mhm. Es war damals authentisch, aber ich will die Person nicht mehr sein.
Also ich war ja auch im Extremsport früher und das war eine coole Zeit und ich hatte viel Spaß, aber es gibt auch vieles, wo ich sag, das will ich heute auch gar nicht mehr so sein. So, also es Man, ich glaube, es ist komisch zu sagen, man reift, weil ich möchte auch nicht sagen, dass das jetzt, dass dass Menschen, die sich dann nicht verändern, nicht reifen oder so, aber ich selber würde schon sagen, ja, zu dem Zeitpunkt war es okay, aber heute möchte ich eigentlich 'n anderes Ich sein und heute sind mir auch andere Dinge noch wichtiger, als es vielleicht damals war. Und das, man kann auch nicht in der Zeitmaschine zurückfahren und sagen, Du fünfundzwanzigjähriges Ich, setz mal den Fokus woanders hin. Sei jetzt mal erleuchteter, weil manchmal, es ist einfach Lebenszeit, die das dann mit sich bringt. Ja, und ich finde, was ganz wichtig ist, also für meine Reise zu verstehen, dass all das, was da eben auch passiert ist und dass es zu mir gehört hat oder was zu mir gehört, das ist ja auch immer noch Teil von mir und ich will das auch gar nicht abstoßen, sondern es ist wirklich, es gehört dazu und gleichzeitig aber auch zu verstehen, dass man sich einfach selbst auch neu immer wieder auch erfährt und tiefer erfährt und wenn man da eben bereit ist hinzuschauen, ja.
Ich glaub, das ist das auch, was das Älterwerden mit sich bringt und ja, der ein oder andere hat da eben Lust und die Sehnsucht tiefer zu schauen, der ein oder andere vielleicht auch nicht und ich find's übrigens beeindruckend, was Du da auch damals gemacht hast. Ich hab da richtig Bock, mal so 2, 3 Videos mal so zu sehen. Ich geh mal was rüber. Ja, gerne. Ich glaube auch, dass die Journey, die Du jetzt hast, auch manche Leute ja auch andersrum haben können.
Also vielleicht gibt's ja auch Leute, die sich nie so extrem dem Sport gewidmet haben und stellen dann plötzlich vielleicht mit 40 fest. Ja. So, boah, ich hab voll Bock drauf, ich möchte jetzt richtig trainieren, ich möchte Gewichte heben, ich möchte, wie Du die Klimmzüge können. Übrigens hatte ich letztens eine Diskussion mit jemandem. Heißt es immer Klimmzug, wenn man vorne oder wenn man ihn so Klimmzug ist der Über- So oder so?
Genau. Das ist, egal wie man greift, heißt Klimmzug. Theoretisch Klimmzugister Überbegriff und dann gibt's eben, das ist dann, beziehungsweise, Gin ups ist ja dann über, ich schlage, also es gibt diverse Unterbegriffe, auch wie heißt's, Untergriff. Ja. Obergriff.
Also Du kannst den Obergriff, ich hab's gesehen. Mhm. Ich hab neidisch geguckt, ich schaff 'n, ich kann nicht einen. Ich bin inzwischen bei 45, Tin Ups so rum. Ja, das Ja, das ist eine andere Das pack ich.
Steuer rum. Aber es ist eine ganz, eine ganz andere Muskel, wenn Du das, und da da schaff ich keinen. Ja, hier machst Du halt sehr, sehr viel ausm Bizeps und ausm Unterarm generell und bei dem anderen musst Du halt den Narzissmus ansteuern. Und wenn Du den nicht ansteuern kannst, das kann man ja super leicht lernen. Ja.
Männer haben da meistens auch Leichtigkeit mit, von daher dann ist es keine Schwierigkeit, das dann umzulernen. Grade wenn Du sone hohe Anzahl schaffst. Ja. Das ist das Gleiche wie mit Liegestütz. Ja.
Die Liegestütze ist normal, die gesund sind für die Schultern, die sind eigentlich relativ eng, also mit 45 Grad. Und die meisten, wenn man so anfängt Liegestütze machen, Die machen. So. Und das ist dann mehr Brust und bei dem anderen ist es halt mehr auch auch Brust, aber auch Trizeps und einfach auch einfach schulterschonender. Deswegen ist es immer so, was man auch gewohnt ist, ne, ja.
Und deswegen ist es meistens auch ganz gut, wenn man ehrlich gesagt auch Leute hat, die sich damit auskennen, weil das machen. Also das finde ich auch in dir ganz gut. Du bist zertifizierte Trainerin, ne, weil ich glaub Athletiktrainer. Athletiktrainerin in, weil da ja auch eine große Diskussion ist wir machen hier grad jetzt 'n Zeit Quest auf, aber es gibt ja zum Beispiel ich glaube, in China ist es eingeführt worden, Du darfst dich nicht mehr Influencer für die Bereiche Finance, Gesundheit, Fitness und so darfst Du dich nur nennen, wenn Du zertifiziert bist. Und ich find das eigentlich 'ne gute Regelung.
Find ich auch. Weil hier jeder irgendwie erzählt, er ist irgendwie, macht da irgendwelche Aktientipps und Finanzsachen und sonst was. Voll. Gleichzeitig kann ich aber da auch bestätigen, es gibt so viele Menschen, die Lizenzen haben, die studiert haben Fitness, Ökonomie und no Front, aber das ist wirklich, das heißt gar nichts. Also das meiste und das Wertvollste meiner Meinung nach immer noch ist die Erfahrung an den Menschen, mit sich selbst.
Und das ist bei mir halt über 20 Jahre mittlerweile Function Fitness und auch in diversen Bereichen, wo so eigentlich auch selten irgendwie andere Frauen so, ja, ausüben. Und das, ja, aber wie Du sagst, es ist halt schon ganz nice to have, wenn man da was hat papiermäßig. Ich hab dich jetzt hier komplett zu sonem Exkurs gerade gezwungen, weil ich so, ich bin einfach so 'n neuer Gericht und wollte das jetzt endlich mal wissen, weil ich kann endlich mal eine Expertin fragen. Aber ganz kurz noch mal zurück zu deinem deinem neuen Purpose. Du hast gesagt, Du bist ja jetzt nicht mehr diese harte Person.
Mhm. Und dementsprechend lässt sich daraus schließen, darfst Du auch was anderes anbietest. Mhm. Was ist das, was Du heute anbietest? Wie möchtest Du heute Menschen helfen?
Ja, das ist zum einen auch, dass ich die Menschen, die ich auch nach wie vor bei Youtube zum Beispiel abhole, ne, das ist ja wirklich 'n internationales Publikum, dass ich da eben auch durch meine veränderten Videos, also ich werde da jetzt auch mehr andere Elemente, neue Elemente reinbringen, auch mehr Atemroutine und so weiter, so einfach neueres oder weiteres Spektrum, dass ich da aber auch immer wieder zwischen den Videos die Messages teile, dass wir eben aus aus aus 'ner Liebe heraus zu uns eben gerne, ne, trainieren dürfen, weil's eben gesund ist, weil wir lange was davon haben wollen und nicht mit dieser Härte, Du musst jetzt trainieren, dich gut zu fühlen, produktiv zu sein, also dass da einfach sehr, sehr viel, da sind sehr, sehr viel Golden Nuggets dazwischen. Das heißt, dass da ist sehr 'n sehr krasser Shift und ich find das total toll, wenn zum Beispiel Menschen auch zu mir kommen, die dann jetzt vielleicht eher so sehr, sehr viel Liebe in ihrem Leben bisher hatten und dann jetzt aber Bock haben auf auch 'n bisschen sich auch mal zu fordern, zu challengen und dass dann beides gleichzeitig da ist. Das ist das eine und das andere ist halt dadurch, dass ich mittlerweile auch Instagram nur noch auf Deutsch mach, was auch lange Zeit nicht der Fall war, spreche ich auch mittlerweile einfach ein Publikum an, die Lust haben, Teil meiner Reise zu sein.
Das heißt in meinem Coaching, wo ich ja auch 'n Expertenteam an meiner Seite habe, was 'n 1 zu 1 Gecoaching ist und wo viele von uns oder wo viele Frauen von von denen ich dich erreiche, auch erst mal zu uns kommen, weil sie irgendwie was körperlich verändern wollen, vielleicht auch, weil sie 'n bisschen Fett reduzieren wollen, weil sie ihre Sportroutine irgendwie verbessern wollen, dann merken auf ihrem Weg dorthin, ach krass, es geht hier gar nicht mein Aussehen, es geht eigentlich viel, viel mehr, das schlägt tiefer und das ist eben das, was sie dann auf der Reise meistens dann auch noch mehr entdecken. Das ist das ganzheitliche Coaching, was ich eben anbiete mit auch mentaler Haltung, mit therapeutischem Ansatz und gleichzeitig eben auch die Ernährungs- und Sportkomponente. Das heißt, mein Ansatz ist, Menschen eben genau da mitzunehmen auf meine Reise, eben von dieser Leistungsorientierung, wo sich viele Menschen einfach befinden, weil ich weiß, wir sind halt eine leistungsorientierte Gesellschaft, da auch die Prägung mehr zu verstehen, da tiefer hinschauen zu wollen, sich mehr und mehr mit sich selbst auseinanderzusetzen und dann eben auch Dinge aus 'nem aus 'ner Leidenschaft und Leichtigkeit und und dieses Selbstannahme und Akzeptanz zu machen als von diesem von dieser anderen Härtequelle.
Und das ist so das, wo mein Impact deutlich spürbar ist und wo ich einfach auch merke, wow, ich inspiriere Menschen, ich helfe Menschen und die Transformation sind einfach wahnsinnig erfüllend für mich zu sehen. Auch wenn man live mit Menschen arbeitet bei sonem Live Event und Du hast zum Beispiel durch mich, durch einen Breathwork Coach, zum Beispiel auch, wenn wir eine Councious Breathing Session gemacht haben, vorher trainiert haben, sind plötzlich 20 Frauen im Raum, die erstmalig wirklich fühlen, was das bedeutet, mit anderen Frauen gerade im Raum zu sein, die Energie und die Emotionen, die da freigelassen werden, eine Frau heult oder fängt an zu weinen und es überträgt sich auf andere, weil es so berührt, das ist die Verbindung von uns Menschen und deswegen liebe ich meine Arbeit und ich bin gespannt, was mir noch so auf dieser Reise begegnet, weil ich einfach immer offen bin, auch für Co Creation und bin der Meinung, wir können von allen Menschen was lernen. Ich bin ganz sicher, dass das Publikum des grade Zuschaueres von dir sehr viel lernen kann. Ich lerne auf jeden Fall ganz viel. Und hab gesehen, dass Du deine dein Prinzip nennst, die Total You Lebensphilosophie.
Mhm. Ich fand das ganz spannend, dass Du da angesprochen hast, dass Frauen auch in sonem permanenten Ich muss funktionieren Modus sind. Das hast Du jetzt damit ja auch, finde ich, gerade schon son bisschen angesprochen, dass Du sagst, da da fließen dann auch mal die Tränen, vielleicht auch einfach dann der Modus abgeschaltet wird und gesagt wird, funktionieren würde wieder heißen, nicht weinen. Ja. Ja, also allen zeigen, ich bin ganz stark, ich geborene nie auf, als Frau bin ich immer stark, ich hab 'n 4 1 40 Stunden Woche kümmere mich trotzdem die Kinder, mach hab 25 Hüte auf, Ja.
Aber ich funktioniere immer weiter. Ja. Und finde es sehr spannend, dass Du da insbesondere für Frauen Konzepte hast zu sagen, nee, Du kannst auch einfach mal nur Sein. Nur sein und nur für dich wichtig sein. Und auch sagen, Du kannst, Du darfst dich auch priorisieren mal über allem anderen.
Ja, ganz wichtig, auch finde ich, eben auch wieder Energie für alles andere zu haben, ne, weil wir haben eben nur diese eine Energiequelle und wenn bei uns das Fass leer ist oder der Akku leer ist und wir dann trotzdem für die Kinder da sein wollen, für den Mann da sein wollen, irgendwann fliegt's uns die Ohren und deswegen ist es so wichtig auch, finde ich, mehr ins Fühlen zu kommen und sich da einfach, ja, auch wieder selbst zu spüren, weil ich finde, auch gerade wenn man Eltern ist, also ich bin jetzt zwar noch keine Mama, aber ich weiß aus so vielen Menschen, mit denen ich arbeite, Du Du kriegst da einfach Sachen die Ohren oder Du die fliegt einfach alles die Ohren, ne, Du kriegst Spiegel, die dir begegnen. Du bist halt einfach auch 24 7 da für jemand, der dann eben auch in dein Leben gekommen ist. Und da ist es einfach ganz wichtig, finde ich, auch immer wieder die Möglichkeit haben, zu sich selbst zurückzukommen und sich zu verbinden, was fühle ich eigentlich? Und das verlernen wir in dieser ganzen lauten Welt und das ist dann eben auch passiert bei den Frauen, die dann angefangen haben zu weinen und zu festzustellen, ich bin grad in 'nem geschützten Raum, ich kann einfach sein und werde so akzeptiert, ohne dass bewertet wird und das das ist so heilsam, ja.
Du hast einen sehr starken, glaub ich, oder bist sehr stark trieben, diesen einen großen Impact zu haben mit dem, was Du tust. Das kann man total spüren. Seit 20 22 bist Du auch nicht einfach nur selbstständig. Du hast eine GmbH, Du bist 'n Unternehmen, Du bist selber Unternehmerin. Du arbeitest mit Expertinnen und Experten, nehme ich an, zusammen, die Coaching übernehmen, die wahrscheinlich in der Ernährung tätig sind.
Also Du Du ziehst dir auch ein Team heran, ja? Das heißt, das ist halt 'n ernsthaftes Business. Gleichzeitig hast Du ja durch als Creatorin sone Nähe zu den Menschen. Wie skaliert man das, dass das erhalten bleibt? Du bist auf der einen Seite diese diese Creatorin, da will man authentisch sein, ganz nah dran, Insta Story hier, vielleicht Insta Story da.
Gleichzeitig hast Du ja irgendwann auch musst Du irgendwann auch dahin kommen zu sagen, für dich brauchen wir irgendwas für eine Ernährungsberatung, weil Du hast gesagt, die Leute entdecken dann immer noch mehr oder Du entdeckst noch mehr bei den Menschen, was was fürn Lebensbereich vielleicht Unterstützung gebrauchen könnte. Wie kriegst Du das hin? Wie skalierst Du das oder willst Du das in der Zukunft skalieren? Ja, sehr, sehr interessante Frage und ich finde, ja, von von von der Creatorin oder von der auch Fitness Influencerin, die ich für viele einfach war oder Fitnessqueen wurde ich auch genannt, jetzt hin zu Unternehmerin mich zu entwickeln und auch zu identifizieren damit, ist auf jeden Fall eine Reise und ich bin auch immer noch son bisschen auf der Reise, hat sehr, sehr viel, also ich mit dem Wort Fitness Influencer konnte ich irgendwie noch nie was anfangen, weil ich ja schon relativ zeitnah auch mein eigenes Produkt hatte. Also das Coaching existiert schon relativ lange, wurde dann aber öfter auch umgewandelt, sodass ich mich da irgendwie nicht so identifizieren konnte, weil ich einfach nicht nur konnte, weil ich einfach nicht nur brand and besser da sein wollte.
Gleichzeitig, nicht mit dem Tag, wo ich die GBH gegründet hab, war ich auch Unternehmerin, sondern ich durfte mich da auch rein entwickeln. Ich glaub, das hatte die Anna gestern so schön gesagt, wie will ich auch als Unternehmerin sein? Was will ich auch vermitteln? Was ich will ich will ich in die Welt tragen? Und zu dem zu der Frage zurückzukommen wegen dem Coaching, was ich eben auch einfach liebe, weil's so vielseitig ist und wir mit dem 1 zu 1 Coaching so viele individuell abholen können ist, wir haben da quasi eine Sport- und Ernährungswissenschaftlerin mit im Boot, die dann eben die 1 zu 1 Betreuung macht, je nachdem wo der Schwerpunkt auch ist, was die Frauen brauchen, ist da jeden Tag Kontakt über einen Chat quasi vorhanden und deswegen auch diese Nähe und da könnten wir theoretisch dann einfach noch eine Person einstellen oder noch eine weitere, das dann einfach auch hochskaliert werden kann.
Das heißt, wir können nahbar und individuell betreuen, ohne dass es irgendwo Qualität verliert, wenn wir dann einfach noch mehr Menschen einstellen. Und gleichzeitig sind die Live Coaching Calls, die ich dann eben auch im Coaching anbiete, wo dann die Touchpoints mit mir sind, wo die Qualität dann auch reinkommt für die Sharing Runden, wo dann die Verletzlichkeit so eine Riesenrolle spielt, wo dann auch Expertinnen reinkommen. Auch das lässt sich super easy skalieren, weil der Raum ist ja groß genug für so viele Menschen und umso mehr Menschen mit 1 tollen Energie da drin sind von den Frauen, die eigentlich alle ähnliche Themen haben und ähnliche Ziele, ist es sogar noch gehaltvoller und also von daher ist das Skalierungsthema im 1 zu 1 Coaching auch gar nicht so die Schwierigkeit und das war auch so mit berücksichtigt bei mir auf jeden Fall am Anfang, als ich das gegründet habe und gleichzeitig auch der Wille oder auch die Offenheit, die Neugierde, immer stetig auch mitzuwachsen. Und Ja. Wer begegnen wir noch auf meiner Reise, wen könnt ich da mit reinnehmen und so weiter, ja.
Ich finde es superspannend, dass Du es geschafft hast, das zu skalieren über dich selbst hinaus, Weil ich finde, das ist sone große Herausforderung als als Entrepreneur, als Gründer zu wissen, wann muss ich mir Hilfe holen? Wann brauche ich mehr Experten? Wann muss ich Aufgaben abgeben? Ich tu mich superschwer damit, sag ich ganz ehrlich. Dann auch diese Entscheidung immer im richtigen Moment zu treffen.
Kann mich manchmal auch dann zu sehr aufreiben, zu viel arbeiten, kompensiere dann auch mit noch mehr Stunden. Das ist echt ungesund und ich finde es super, dass Du dass Du da als Unternehmerin es gelernt hast, diese Entscheidung zu treffen, wann Du das tun musst und auch für deine Community tun musst. Und es scheinbar ja auch eine 1 Akzeptanz hat, dass es nicht immer Katrin braucht, damit das Business von Katrin funktioniert. Weil es gibt so einen spannenden Satz, den ich mal gelesen habe. Wenn Du alles in deinem Unternehmen machst, dann bist Du das Unternehmen.
Genau. Und das ist problematisch. So. Das nehm ich, versuch ich mir immer zum zu Herzen zu nehmen und bei dir scheint es schon gut zu funktionieren. Ja, danke.
Also es gibt diesen Spruch auch, den ich auch kenne, als Unternehmer ist es sinnvoll, am Unternehmen zu arbeiten und nicht im Unternehmen, ne. Also, und das ist ja definitiv 'n Riesenthema und das klingt jetzt auch vielleicht so so leicht, jetzt so rückblickend betrachtet ist es aber nicht, es ist auch immer noch 'n Prozess und auch ich durfte auch verstehen auch, ne, die Energie wollen die Menschen natürlich auch bei mir im Coaching von mir spüren. Das heißt, wo sind dann die Touch Points und so weiter, das durfte ich ja auch entwickeln und das ist eine 1 zu 1 Betreuung, aber eben nicht unbedingt das ist, was erstens meine ist und das dann auch zu akzeptieren und zu verstehen, ja, das Coaching kann aber trotzdem total wertvoll und funktionieren und nach meiner Philosophie funktionieren und Aufgaben machen. Und ich glaube rückblickend auch vielleicht für dich, von mir, was ich sagen kann oder auch immer wieder, was mir begegnet, weil damit hören wir ja nie auf, der Schmerz, der muss irgendwann so groß sein, dass Du verstehst, es geht grad nicht anders und wenn dir das immer wieder die Ohr fliegt und Du einfach auch keine Kapazität mehr hast, irgendwann kommst Du einfach an den Punkt, wo Du merkst, Mist, ich brauch wieder Hilfe.
Und so ist das bei mir auch über die Jahre entstanden und ich finde es total gesund, wenn es auch organisch entsteht und nicht, ne, das darf auch alles irgendwie wachsen und wir selbst müssen auch die Kapazitäten schaffen, sowohl Kapazitäten, mehr Geld zu verdienen, Kapazitäten, auch Menschen zu führen, also das ist alles auch, ich komm von der, ich komm von 'nem ganz normalen Elternhaus, gar kein Unternehmer irgendwie in meiner Umgebung, das war alles komplett Neuland, dann bin ich in der Polizei, zwölfeinhalb Jahre Struktur, Systeme, einfach alles Sicherheit. Sicherheit. Das ist, das klingt so, ach krass, hat die einfach gekündigt, ne, das waren Schmerzen, auch Wachstumsschmerzen und so viel Neuland und ich bin auch wahnsinnig stolz, mich heute dafür feiern zu können, weil auch das konnte ich jahrelang nennen. Ich weiß, so viele Frauen sind zu hart mit sich oder auch Menschen generell, Männer auch und genießen viel zu wenig das, was sie da grade auch erleben und in die Welt tragen. Und deswegen bin ich so dankbar auch, ja, für die Journey und dass ich da auch sonen tollen Impact haben kann, ja.
Was ich grad eben rausgespürt hab, ist sone sehr positive Selbstliebe, dass das und das ist was, was man echt lernen muss. Mir fällt es schwer, mit mir selbst empathisch zu sein, so zu mir gut sein zu können und auch Erfolge feiern zu können. Ich arbeite dadrin, weil ich spüre das jetzt bei dir, dass Du da hingekommen bist, das sagen zu können, dass Du auch sagst, Du brauchst gewisse Dinge aus der Vergangenheit nicht mehr und Du bist nicht mehr hart zu dir und ich glaub, es ist sone Journey, die ich habe und ich glaub, es gibt vielen Unternehmern und Entreprenuren so, dass sie immer hart arbeiten. Ich glaube, dass gerade die, die sich in so 'nem Feld dann auch reinbegeben, auch solche Menschen sind, die so Ja. Sehr viel selbst machen und hart arbeiten.
Und manchmal muss man aber auch gucken, dass man 'n bisschen auch im Hier und Jetzt stattfindet und auch feiert. Und das ist auch für mich eine große Herausforderung, der ich mich stellen muss. Ich hoffe, auch andere Leute vielleicht dann merken, hey, schau bitte Katrin zu. Sie sie kann das, sie sie ist dahin gekommen. Bestimmt bestimmt bist Du nicht perfekt, ja.
Eben, das weiß ich auch, dass jeder dann immer wieder an diese Punkte kommt. Aber erst mal sich bewusst zu werden, dass es dass es das gibt, dass man gar nicht so bedingungslos sich selbst liebt, sondern gerade irgendwie auch immer so was dran knüpft. Muss man da irgendwie mal auch von von wegkommen. Ja, ich würde ich würde das auch gar nicht, ich mag diesen Begriff Selbstliebe, der ist so riesig und so groß. Ja.
Würd jetzt auch nicht sagen, ne, dass ich mich mit mit Haut und Haar alle Zellen von mir so so wahnsinnig liebe, aber ich hab mich einfach in den letzten Jahren einfach wirklich gelernt anzunehmen und ich glaube, das ist auch natürlich 'n Prozess, gerade den Zwanzigern ist da sehr, sehr viel, muss man sich auch erst mal entdecken und alles, ne. Also von daher, ich glaube, dass es passiert automatisch beim Älterwerden, gleichzeitig darf man da auch einfach immer neugierig und offen bleiben. Was Du noch gesagt hast, ich glaube Präsenz und Zeit und das Leben findet halt nun mal im Hier und Jetzt statt und ich glaube, Kinder zeigen uns ganz, ganz deutlich, wie wichtig es ist, präsent zu sein, weil letzten Endes, wenn Du auch an deine Kinder zurück überlegst, ne, es waren nicht die Momente, wo deine Eltern vielleicht mit dir sonst wo hingeflogen sind und in die, klar waren's vielleicht auch mal Momente, die man dann auf dem Weg dorthin erlebt hat, aber es sind meistens die kleinen Momente, an die man sich erinnert, die kleinen Momente, wo die Eltern wirklich da waren für einen, präsent waren und nicht das, was dann einem geboten wurde.
Und ich glaube, das hilft auch son bisschen, immer wieder daran sich zu erinnern. Und was ich noch ergänzen wollte, weil jetzt nicht der Eindruck entdeckt oder gemacht werden sollte, dass ich, also ich hab auch nach wie vor auch meine Struggle, ne, die wird's immer geben, es gibt immer Attachments und es gibt immer Reibung, nur die Art und Weise, wie man damit umgeht, die hat sich bei mir extrem verändert. Und ich bin wesentlich resilienter und ich kann mich wesentlich schneller wieder regulieren und und setteln, weil ich einfach mittlerweile verstanden hab, was es mir im Leben geht. Und was Du auch noch gesagt hattest, ne, dass diese Härte, die damals bei mir so krass da war, die ist die ist wirklich deutlich weniger da, gleichzeitig und das ist auch was, was ich wirklich liebe, ich liebe auch physische Herausforderungen, ich liebe es auch ab und zu mal mich im Training abzuschießen, nur es ist nicht mehr mit dem Bewusstsein oder es ist mit dem Bewusstsein heute, ich mach das jetzt, weil ich Bock drauf hab und weil ich einfach mal son bisschen, ich hab jetzt einfach Bock, mich zu spüren so. Ja.
Und es ist nicht so, ich muss das jetzt machen, mich dann produktiv zu fühlen. Also es ist einfach 'n kompletter Switch. Ja. Es ist aber beides noch da und es ist einfach, es geht, finde ich, in allem, was wir tun, ums Bewusstsein dafür. Und das ist halt einfach 'n Prozess, der, glaube ich, nie aufhört, ja.
Du hast nicht nur eine GMBH gegründet, Du hast auch, Du meldest auch Marken an, Du hast zum Beispiel, hab ich gesehen, die Wort- und Bildmarke Better with KK dir schützen lassen. Auch das vielleicht mal für alle Entrepreneure, Unternehmer oder die, die's vorhaben, denkt früh genug daran, Marken schützen zu lassen. Das hast Du erst vor 3 Monaten gemacht. Man merkt, Du hast was vor, so dass alles, was Du tust, ist sehr ernst gemeint. Du podcastst auch, deswegen sind wir auch zusammengekommen durch 'n glücklichen Zufall.
Du hast Anna vorhin erwähnt, Anna Ewald. Ja. Sie hat auch einen Podcast, sie ist auch eine Creatorin, sie ist eine Coach Therapeutin. Therapeutin Und so haben wir zusammengefunden, weil Du hier auch mit ihr Podcast aufgenommen hast. Was ist dein Plan mit Podcasting, wenn Du da noch kurz drüber reden möchtest?
Ja, voll gerne auch. Danke dafür. Und ich hatte das mit der Marke zum Beispiel nicht aufm Schirm, das hat mir jemand anderes auch wieder gesagt, Unternehmer. Also von daher sehr, sehr smarte Einwand. Tatsächlich liebe ich auch Social Media auch, ne, es hat so viel Schattenzeit, aber ich liebe Social Media auch.
Jetzt sind wir zusammengekommen, ich bin mit anderen zusammengekommen, eventuell steht da noch Co Creation. Ja, und der Podcast ist wirklich so was, das das 1. Projekt, was oder neben Youtube eigentlich so richtig aus meinem Herzen und aus meinem Bauch so entstanden ist, weil ich einfach Menschen diesen Raum geben möchte, wo sie beleuchtet werden, wo einfach andere Menschen, die uns zuhören, zuschauen, was davon haben, was mitnehmen können und es gibt natürlich unzählige Podcasts mittlerweile und trotzdem habe ich da sone klare Vision, weil das son bisschen so, ich fühle mich son bisschen wie der verlängerte Arm oder die Brücke zu so vielen Themen, vielleicht kommen die Menschen über Sport zu mir, merken aber, oh, da ist 'n Themenfeld, da möchte ich tiefer rein und das kann ich mitnehmen. Also ich liebe es einfach diese diesen Raum zu geben und das zusammenzuhalten und einfach neue Türen zu öffnen und deswegen lebe ich's mit inspirierenden Menschen zusammenzuarbeiten und mir das auch aussuchen zu dürfen, weil bei der Polizei konnte ich mir nicht aussuchen, mit wem ich arbeite und da einfach auch meine Werte eben leben zu können und nicht nur drüber zu sprechen. Ja, von daher, ja, ich hab ich hab einfach Großes vor, ich möchte auch mehr Liveevents machen, auch mit anderen Menschen zusammen, wo ich einfach Resonanz spür, all das, was ich jetzt mache, nichts nichts Neues, nichts krass on top, sondern einfach intensivieren und schauen, wo die Reise so hingeht und was uns auf dem Weg noch so begegnet.
Und Du hast uns heut 'n richtig guten Einblick gegeben, mir 'n richtig guten Einblick gegeben. Und Du bist mir in den letzten 2 Tagen total ans Herz gewachsen, kann ich sagen mit deinem Besuch hier in Berlin. Wahnsinn, was dann das Positive ist, wie Du gesagt hast, von Social Media über Anna zu dir, zu mir jetzt, gibt es eben auch ganz tolle Sachen, die da passieren können. Also echte Connections, die entstehen. Katrin, danke, dass Du so viele Einblicke uns gewährt hast in deine Reise, von der Kindheit bis zu deinem Bis tief Zu tiefen Einblicken in deinen Polizistinnenleben.
Da weiß ich jetzt auch inzwischen mehr. Fitness Content Creatorin warst Du auch bis hin jetzt zu deinem Unternehmertum und ich bin ganz, ganz sicher, dass da ganz viel Großes noch passiert passieren wird und Du wahrscheinlich 'n zweites oder drittes Mal herkommen musst. Wir werden sehen, was ist dann vielleicht in Teil 2 passiert in deinem Leben, denn da noch viele neue Persönlichkeiten, die entstehen. Ich nehm richtig viel jetzt für mich mit, für Publikum. Da bin ich auch sicher, dass die ganz viel Inspiration bekommen.
Impulse, aber auch ich find ich find auch handfeste Tipps so. Also irgendwas, wo man dann weiter dran arbeiten kann. Du hast mich begeistert. Danke dafür. Danke Bernd für deine Zeit, für deine Präsenz und für auch ja, die Bühne quasi.
Danke. Sehr gerne. Freu mich auf mehr. Danke. Möchtest Du hinter die Kulissen von Values and Ventures blicken?
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