Sollten wir in Deutschland US-Software kopieren?
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Worum es geht
In dieser Solo-Episode erklärt Ben Harmanus, warum digitale Souveränität ein unterschätztes unternehmerisches Risiko ist – und was passiert, wenn US-Anbieter Zugänge sperren oder Regierungen Datenzugriff erzwingen. Er plädiert für ein europäisches „Copy & Build 2.0
Das nimmst du mit
- Ein gesperrter Google-Account trifft nicht nur Drive, sondern über Single Sign-On auch Banking, Tools und Kommunikation – prüfe deine verknüpften Zugänge.
- DSGVO-konforme Server allein schützen nicht, da ausländische Regierungen Datenzugriff erzwingen und US-Anbieter zur Sperrung von Zugängen verpflichtet werden können.
- Das Rocket-Internet-Modell zeigt, dass „Copy & Build
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Die wichtigsten Antworten
Worum geht es in der Folge?
Um digitale Souveränität als unternehmerisches Risiko und die Chance, bewährte US-Software nach dem Prinzip Copy & Build in Europa nachzubauen – mit Datenhoheit als Standard.
Was ist Copy & Build 2.0?
Ein am Rocket-Internet-Playbook orientierter Ansatz, bei dem bewährte Software-Modelle nachgebaut werden, jedoch mit europäischer Infrastruktur, europäischem Kapital und Recht sowie digitaler Souveränität als Default-Feature.
Reicht ein DSGVO-konformer Server für digitale Souveränität aus?
Nein. Laut Ben schützt das allein nicht, da ausländische Regierungen Datenzugriff erzwingen und US-Unternehmen zur Schließung von Tool-Zugängen verpflichtet werden können.
Warum ist jetzt eine gute Zeit für europäische Tech-Gründungen?
Weil die Entwicklung von Tools heute deutlich einfacher ist als früher und gleichzeitig eine große Nachfrage nach souveränen, wettbewerbsfähigen Alternativen besteht.
Zu Gast
Ben Harmanus
Host von Values & Ventures
Ben Harmanus ist Host des Podcasts Values & Ventures und Autor eines Content-Design-Buchs. In dieser Solo-Episode teilt er seine Sicht auf digitale Souveränität und europäische Tech-Chancen.