Social Media ohne Hass, Hetze und süchtig machende Algorithmen | Philipp Witzmann von nebenan.de
Worum es geht
⧓ Bewirb dich für ein Ticket zu meiner Opening Keynote auf dem COBUS Forum: https://7pxl.de/p-vav7-cobus-forum-2026/ ⧓ So baue ich digital souverän mein Business. Alles im Newsletter: https://7pxl.de/p-vav7-newsletter/ Philipp Witzmann, CEO von nebenan.de, zeigt in dieser Folge von Values & Ventures, wie Social Media wieder sozial wird. Mit 4,7 Millionen Nutzern, aktiver Moderation statt süchtiger Algorithmen und einem Geschäftsmodell, das Vertrauen über virale Reichweite stellt, beweist nebenan.de: Digitale Plattformen können Einsamkeit senken, lokale Wirtschaft stärken und Kindern einen sicheren Raum bieten – ohne Kompromisse bei Wachstum. Ein Gespräch über digitale Souveränität, wertorientierte Skalierung und die Zukunft von Community jenseits von Meta und TikTok. Kapitel: (0:00:00) Intro (0:01:16) Darum wechselte Philipp Witzmann zu nebenan.de (0:05:35) Was nebenan.de ist (0:10:14) Werbung: Triff Ben bei seiner Opening Keynote auf dem COBUS Forum (0:11:28) Social Impact: Die 6 Wirkungsbereiche von nebenan.de (0:14:08) Social Media Fatigue (0:17:07) Strenge Regulierung von Social Media (0:20:40) Social Media spielt bevorzugt politisch rechten Content aus (0:24:06) Warum nutzen Menschen nebenan.de (0:30:06) Bens und Philipps persönliche nebenan.de-Erfahrungen (0:34:17) Erlösmodelle von nebenan.de (0:38:57) Diese KPIs trackt nebenan.de (0:40:37) Wieso der Traffic von nebenan.de um 28 % wuchs (0:49:57) Woraus der Bioplastik von Razeco besteht (0:45:00) Warum investiert das Verlagswesen in nebenan.de? (0:52:32) Werbung: Abonniere jetzt die Values & Ventures Show (0:52:55) Philipps Positionierung auf LinkedIn (0:57:37) Wie sich Philipp durch die Arbeit bei nebenan.de verändert hat (1:05:15) Wie Philipp Witzmann KI einsetzt (1:12:52) Was bei nebenan.de jetzt ansteht (1:14:40) Wie für Philipp in diesem Jahr persönlich noch ansteht (1:16:49) Werbung: Abonniere den Values & Ventures Newsletter Links zu dieser Episode: Nebenan: https://www.nebenan.de/de-de Philipp Witzmann (LinkedIn): https://www.linkedin.com/in/nachbar/ Wirksamkeitsbericht: https://impact.nebenan.de/ Dennis Wolf „Allein mit dem Handy: So schützen wir unsere Kinder“: https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1071379771 COBUS ConCept (Werbepartner): https://7pxl.de/p-vav7-cobus-forum-2026/ Eine kleine Bitte: Damit ich für dich die inspirierendsten und smartesten Menschen interviewen kann, gib der Show im Plattform-Algorithmus mit deinem Abo, 5 Sternen oder einem Like einen Boost! Danke! Host: Ben Harmanus Values & Ventures: ⧓ Values & Ventures Mitgliederbereich (Kostenlos): https://7pxl.de/p-values-and-ventures/ ⧓ Values & Ventures Newsletter (Kostenlos): https://7pxl.de/p-vav7-newsletter/ ⧓ Meine Liste mit Alternativen zu US-Tools: https://7pxl.de/vav-tools/ ⧓ Folge Ben auf LinkedIn: https://7pxl.de/vav-ben-harmanus-linkedin/ ⧓ Das Content Design Buch von Ben Harmanus: https://7pxl.de/vav-content-design/ Values & Ventures mit Ben Harmanus wird produziert von Spreedia: https://7pxl.de/vav-spreedia/
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Transkript
Ja, aber es weiß ja keiner, ob Du jetzt zwischen dem einen Hassvideo und 'nem Mord irgendwie dein dein deine Werbung gespielt wird. Das find ich persönlich am am schlimmsten daran und deswegen appellier ich immer sehr gerne an die Moral der der Marken, die so viel Gelder weggeben, daran zu überlegen, wohin investier ich eigentlich? Wie stehst Du denn dann zu Altersregulierung für Social Media? Ich bin Hardcore Regulierung. Jetzt benutzen keine richtig machenden Algorithmen.
Unser Feed ist chronologisch. Wir lassen keine politische Kommunikation auf der Plattform zu, es sei denn, sie ist hoch lokal. Ja, also es gibt signifikant weniger Hate Speech, signifikant weniger Fake News. Euer Traffic ist seit April 30 Prozent gestiegen. Wir sehen das quasi von den Algorithmen, von Google und so einfach, dass aufgegriffen wird.
Als echt. Ja, dieses ganze Thema, was ist fake, was ist echt, das ist halt, was das glaube ich sehr viele Menschen bewegt. Viele kennen den Unterschied nicht und wir kämpfen sehr hart dafür, dass bei uns das, was in der Plattform passiert, echt ist. Wenn wir nicht und alles verraten wollen, wofür die Plattform steht, werden wir diesen exponentiellen Hockey Stick im Umsatz nicht schaffen. Lass uns das mal einklappen.
Wir wachsen stabil, 20 Prozent hier und her. Wir reduzieren dabei und dadurch auch unseren Burn und fahren dann so in die Profitabilität. Und dafür schaffen wir eine Foto Plattform, die solide ist, in der die Menschen vertrauen und auf der man dann auch Content und monetarisieren kann. Philipp Witzmer, schön, dass Du da bist. Danke für die Einladung.
Du führst als CEO das Nachbarschaftsnetzwerk nebenan d e. Ein Netzwerk, das 4700000 Nutzende und 37000000 Interaktionen hat, laut eurem Wirksamkeitsbericht 20 25. Zuvor warst Du bei Vodafone. Du warst bei diversen Rocket Internet Ventures, daher kennen wir uns ja auch. Du warst bei Wayfair, haben wir uns eben schon mal noch mal ausführlich drüber ausgetauscht, eingestiegen bei nebenan d e bist Du im März 20 20.
Und ich hab bei diesem Zeitraum immer son, kommt immer ganz viele Erinnerungen hoch und ich glaub, ganz vielen anderen Menschen geht's auch so, weil's ja 'n besonderes Datum ist. Am zweiundzwanzigsten März traten ja auch in Deutschland die ersten Corona Lockdowns in Kraft. Deswegen glaub ich, jeder weiß immer son bisschen, was in diesem Zeitraum passiert ist. Und ich bin sicher, dass auch Du einen ganz speziellen Einstieg hattest, so wie ich damals, ich bin zuvor, 'n paar Monate vorher zu Hubspot gekommen, eine ganz besondere Zeit. Gib mir mal bitte son Überblick.
Wieso hast Du dich für nebenan d e entschieden und mit welcher Mission hat dich das Gründerinnenteam geholt? Warum ich mich dafür entschieden hab, ist relativ einfach. Ich hab damals mit 'nem Coach, den ich auch aus der Wayfair Zeit hatte, das das Buch The Concert of 2 Dynamics durchgearbeitet. Da geht's darum, dass Menschen, die mittelalt, so zwischen 35 und 45, irgendwann entscheiden, was mach ich denn jetzt in meiner Karriere? Ich hab irgendwie sehr viel meines privaten Lebens irgendwie für die Karriere geopfert in den letzten 10, 15 Jahren, hab 'n ganz guten gutes Leben mehr ermöglichen können dadurch.
Und die Spirale sagt relativ simplifiziert, entweder machst Du genau das weiter und optimierst für dein Bankkonto oder Du versuchst das Skillset, das Du hast, irgendwo einzubringen, wo Du 'n Mehrwert stiften kannst, irgendwie im besten Fall gesellschaftlich für die Umwelt oder wie auch immer. Und diese, mit dieser Frage beschäftigen sich superviele Menschen, deswegen gibt's auch die Theorie dazu. Und ich hatte son Aha Moment, als mein Sohn laufen gelernt hat, saß ich in Boston. Ich bin 6 Monate im Jahr gereist. Ich saß in Boston im Hotel und hab aufm iPad seine ersten Schritte gesehen und hab halt so dann wirklich so 'n paar Stunden bereut, weil ich gesagt hab irgendwie, das war mit das, was ich nie wollte für mich selber.
Und hab dann nächsten Tag das Gespräch gesucht, dass ich raus über Wayfair und hab dann relativ kurz danach in 'ner Reise auf 'ner Hochzeit in Kanada, die den das Intro bekommen zu Christian Vollmann, einem der Gründer. Ich hatte so die Idee, dass ich eigentlich was selber gründen wollte Richtung Nachbarschaft, Pflege. Wie kann Nachbarschaft Teil der Pflege sein? Und Christian hat so relativ simpel gesagt, ey, dann noch mal zu uns. Nachbarschaft haben wir und Pflege, wenn's mal so relevant wird, dann haben wir vielleicht zusammen was gebaut, dass dass dass dass wir das mit abdecken können.
So ganz einfach. Und dann hab ich Till und Ina kennengelernt und das gilt nicht nur für mich, sondern das gilt auch für alle unsere Mitarbeitenden. Ich hab das Gefühl, alle arbeiten nicht nur bei nebenan, sondern auch für nebenan. Till und Ina ganz kosten 2 der weiteren Till und Ina sind 2 der weiteren Gründerinnen, genau. Insgesamt gab's damals noch 6 und die an Bord waren.
Und dieses Gefühl zu haben, man macht mit dem, was man arbeitet, schafft man das. Ja, heute verbinden wir jeden Tag 10000 Menschen, die sich vorher nicht kannten, ja? Und zwar in 'nem vertrauensvollen Umfeld, in 'nem echten Umfeld, das wird ja heute immer wichtiger. Dieses das zu spüren, was das fürn positiven Effekt hat auf die Gesellschaft, auf auf das Miteinander, auf die auf den sozialen Zusammenhalt. Das war damals schon relativ klar und die getrieben hat, die positive Getriebenheit, ne.
Ich kannte sehr viele Menschen, die sehr stark für auch für ihre Unternehmen gebrannt haben, aber immer mit 'nem sehr starken monetären Fokus hier zu fühlen. Es gibt Menschen, die einfach die Welt besser machen wollen. Das hat mich total mitgerissen. Und dann hab ich bin ich damals als CIO, also Chief Revenue Officer eingestiegen, weil die Idee war, Du, Philipp, wir brauchen jemand irgendwie, der uns aber Hilf zu verstehen. Wie kann man eigentlich mit dem, was wir Tolles hier haben, auch Geld verdienen?
Ich kann mich sehr gut nach daran erinnern, wie mein Sohn anfing zu laufen. Und ich war ja auch immer viel unterwegs, war auch bei 'nem kanadischen Unternehmen zwischendurch und so und war in dem Moment aber da. Und ich kann das als Vater total nachempfinden, wie das ist, dass man solche Momente erleben will. Davon gibt's ja ganz viele eigentlich noch bei den Kindern, ne, die man dann eigentlich nicht verpassen möchte von daher. Und das andere, was Du genannt hast, die Spiral Dynamics.
Mhm. Total spannend, dass Du's aufbringst. Du bist der 1. In meinem Umfeld, der jemals darüber gesprochen hat, außer meiner Frau. Okay.
Weil weil meine Frau ist Coach und Ja. Beschäftigt sich sehr viel mit solchen Prinzipien, die eine Decke bedeuten können für einen Unternehmen, also für 'n menschliches Wachstum, aber auch für Unternehmenswachstum. Nebenan d e ist eine Nachbarschaftsplattform. Du hast schon ganz kurz geschildert, dass sich bei euch jeden Tag 10000 Menschen neu verknüpfen. Mhm.
Erklär doch mal ganz kurz. Es ist eine Social Media App, aber es ist nicht Facebook, es ist nicht Instagram, es ist auch nicht LinkedIn. Es unterscheidet sich in einigen, glaub ich, ganz ja, prägnanten Punkten. Mhm. Gib mal kurz sonen Rundown, was ist eigentlich der Unterschied?
Was ist nebenan d e? Genau. Nebenan d e ist Nachbarschafts App, eine 1 eigentlich auch ein Social Media, ein echtes Social Media. Ich erklär gleich, warum. Wir haben eigentlich 15000 kleine Netzwerke über Deutschland gespannt, die in den großen Städten 'n bisschen enger sind und im ländlichen Raum eher dynamisch sind.
Was passiert? Bei uns muss muss man sich anmelden, mit Klarnamen und echter Adresse an. Das ist schon mal der größte Unterschied. Also bei uns hast würdest Du nicht Micky Maus 5 5000 oder Darth Vader vorfinden. Bei uns siehst Du findest Du Philipp oder Ben Es sei denn, das ist Darth Vader.
Ja, gibt's leider nicht den Namen. Wenn Du deinen Personalausweis belegen kannst, dann lassen wir dich ja auch über die Nachbarschaft. Genau. Und dann bist Du mit echten Namen und Klarnamen angemeldet und Du bist nur in deiner Nachbarschaft und im Ring der umliegenden Nachbarschaft. Wir haben die Nachbarschaften nach Kiezen zum Beispiel in den größeren Städten, nach Vedeln in Köln geschnitten.
Und wenn Du jetzt in 1 von uns geschnittenen Nachbarschaft ganz in der Ecke wohnst, ist die nächste Nachbarschaft je näher. Deswegen haben wir immer den Ring der Umliegenden noch dazu. Alles 10 Minuten Laufweite, sagen wir in den großen Städten. Im ländlichen Raum noch mal 10 Minuten mitm Auto. Und das führt eigentlich relativ simpel zu dazu, dass die Menschen netter miteinander sind.
Weil im Zweifel kann ich der Person, die ich heute online beleidige, auf anderen Medien seh ich die wahrscheinlich nie im echten Leben. Ja. Bei uns kannst Du die relativ wahrscheinlich auch in Supermarkt treffen. Oder Du kennst jemanden, der jemand kennt, der diese Person kennt. Genau.
Das wird's auch unangenehm, wenn das halt in der Nachbarschaft stattfindet, ne. Genau. Das heißt, die Kommunikation ist netter. Fake News, wir moderieren auch als einziges soziales Netzwerk. Das heißt, Fake News gibt's signifikant weniger.
Also es gibt signifikant weniger Hate Speech, signifikant weniger Fake News. Und dadurch, dass wir moderieren, werden auch unsere Nutzer*innen regelmäßig dazu aufgefordert, halt auch aufzupassen gegenseitig. Wir nennen das eine Etikette. Heißt, wir kriegen auch sehr viele Sachen gemeldet, nutzen mittlerweile auch viel KI, weil auch natürlich wir auch Mhm. Immer wieder unter Attacken leiden, wenn irgendjemand versucht reinzukommen und dann irgendwie skaliert ganz viele Nachrichten schickt, dann das das das fischen wir ganz gut vorne weg.
Und was dazu noch kommt, ist, wir nutzen keine richtig machenden Algorithmen. Unser Feed ist chronologisch. Wir testen grad 'n bisschen, ob ob es Leute gibt, ob wir, wenn wir schicken, zum Beispiel ob wir die halt interessenbasiert schicken. Aber wir haben keine Neuroscientists beschäftigt, die dafür sorgen, dass Du irgendwie stundenlang Doom sollst. Ich glaub, die durchschnittlich höhere Wahldauer sind nur wie 17 Minuten im Monat auf der App.
Also es geht wirklich, dass Du hinkommst, dich informierst, was passiert bei mir die Nachbarschaft? Ganz viele Leute sagen, sie suchen Hilfe oder wollen Hilfe. Ich glaub, 80 Prozent im Bildungsbericht haben gesagt, von den regelmäßigen Nutzern haben Hilfe erhalten oder Hilfe geleistet im letzten Jahr. Okay. Also wir wollen eigentlich das, was früher Nachbarschaft war, wenn man so aus unserer Kindheit oder aus die Oma erzählt hat, das wollen wir eigentlich zurückbringen.
Vertrauensvolles, sicheres Netz in der unmittelbaren Umgebung. Du hast gesagt, dass ihr moderiert. Mhm. Und Du sagst, die anderen Netzwerke tun das nicht. Was genau heißt das?
Was heißt, die tun das nicht? Das heißt, Meta hat ja relativ klar mit mit der Wahl von Trump hat Max Zuckerberg sofort gesagt, wir hören mit jeglicher Moderation auf. TikTok moderiert auch. Sagen zwar, die moderieren, aber da gibt's ja, sehr viele. Gab's 'n guten ZDF Bericht von Jochen Breyer.
Die gucken, glaub ich, in zweifache Geschwindigkeit 5 Videos parallel mit Ton. Das ist die Moderation. Und bei uns ist es so, dass wir dadurch, dass wir keine Videos auf der Plattform haben, wir haben einen Team von Menschen, die sich Content anschauen, der gemeldet wird oder der auch von KI gefleckt wird als möglicherweise politisch kritisch oder sonst was und dann auch ganz klar in den Austausch gehen mit den Personen, die's melden und auch mit den Personen, die den Content erstellen. Was vielleicht noch dazu zu sagen ist, wir lassen keine politische Kommunikation auf der Plattform zu. Es sei denn, sie ist hoch lokal.
Mhm. Weil wir sagen, wir wir haben gelernt, politische Diskurse führen immer zu 'ner großen Polarisierung und zu 'ner hohen Aggression. Dass wir sagen, wir, es hat grundsätzlich trifft sich mit deinem Nachbarn zum Bier, da kannst Du über alle Parteien reden und richtig viel Spaß haben. Wir sorgen dafür, dass Du die Nachbarn kennenlernst, mit denen Du dich treffen kannst. Politische Diskussionen wollen wir auf der Plattform nicht, weil wir einfach gelernt haben, die sind absolut ungesund für son für eine für einen konstruktiven Austausch auf soner Plattform.
Also eigentlich genau das Gegenteil von dem, was andere Plattformen machen. Also erst mal wenig Moderation unter dem, ich würd sagen, Deckmantel der Free Speed. Mhm. Plus natürlich das, was besonders polarisierend ist, politische Themen, die natürlich auch viel Engagement erzeugen. Natürlich.
Ganz kurz hinhören, am zehnten September 20 26 darf ich das COBUS Forum in Bünde eröffnen. Das mach ich mit 1 exklusiven Fortsetzung meiner letztjährigen KI Keynote. Big Tech alleine investieren 20 26 über 600000000000 Euro in den KI Markt. Ein Zuwachs von 77 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Investoren fürchtende platzende KI Blase.
Gleichzeitig werden auch in Unternehmen die KI Investitionen kritisch beäugt. Wo bleibt die Effizienzsteigerung? Wo ist der Return on Investment? Was ist denn nun mit dem Versprechen, dass KI die ganzen Aufgaben übernimmt? Und sind die ganzen Entlassungen, weil KI jetzt den Job macht, nur PR bla bla oder sägen die Maschinen gerade an deinem Stuhl oder an meinem?
Find's raus, Du bekommst nicht nur schicke Folien, sondern tiefgehende Recherchen, greifbare Beispiele aus meinen Erfahrungen im Tech Konzern und meinem Medienbusiness, direkt umsetzbare Tipps und Inspiration, wie Du dein Team schnell KI fit bekommst. Meld dich jetzt an unter Values and Ventures Punkt d e Slash cobusforum, cobus mit c. Den Link zur Registrierung gibt's natürlich in der Showbeschreibung. Und vielen Dank geht raus an COBUS Konzept, dem IT Systemhaus für mittelständische Unternehmen, Veranstalter des COBUS Forum und Partner der heutigen Folge. Weiter geht's.
Ihr habt 6 Wirkungsbereiche. Mhm. Willst Du mir 'n bisschen mehr zu diesen Wirkungsbereichen erzählen, weil ich das sehr spannend finde, dass ihr einen, ja, letzten Endes seid ihr ein 1 Netzwerk, das ja auch einen Social Impact Mhm. Anstrebt. Es gibt da viel dazu auch viel Content auf eurer Seite, Mhm.
Den ich mir angesehen habe. Erzähl mir 'n bisschen was über diese Wirkungsbereiche. Du kannst auch gern einfach Beispiele heraus picken, die einfach besonders spannend für meine Zuhörerinnen sind. Ja. Wir haben, genau, die Wirkungsbereiche, glaub ich, wenn ich sie zusammenkriege, ich schwulen bisschen bei dir, Gemeinschaft, Wohlbefinden, Gesellschaften, Solidarität, Nachhaltigkeit, lokale Wirtschaft und der letzte Sicherheit und Zusammenhalt.
Sicherheit und Zusammenhalt. Genau. Was wir da machen, wir versuchen, wissenschaftlich messbar zu machen, was ist der Impact? Also der im Englischen heißt das Social Impact Report. Was ist der Impact von unserer Plattform?
Und da gibt's Themen wie Einsamkeit. Wir fragen neue Nutzende, wie einsam fühlen sie sich? Und fragen dann Nutzen, die eine gewisse Zeit dabei sind. Da da gehen wir grad sogar noch mal noch tiefer wissenschaftlich rein. Wir sehen, dass 30 Prozent der Menschen, die bei uns angemeldet sind, sich nach kurzer Zeit weniger einsam fühlen.
Lokale Wirtschaft, wir haben mittlerweile 150000 Kleingewerbe angemeldet bei uns, die halt aktiv und wir sehen die als aktiven Teil der Nachbarschaft, ne. Also wie können wir der Bäcker die Ecke, das Restaurant, die der die Friseurin, der der der Spielzeugladen, die alle nicht irgendwie aktiv auf anderen großen Plattformen sind oder halt nicht dort die Menschen erreichen, die die zur Stammkundschaft gehören, denen wollen wir eine Plattform anbieten, aktiv zu kommunizieren und sehen, dass dieser Content unfassbar gut angenommen wird von unserer Nutzer*innen. Dazu kommen noch mal 60000 Vereine und Organisationen, auch denen fehlt ja nur Kommunikationsmittel. Ehrenamt ist 'n Riesenthema in Deutschland, geht massiv zurück. Und da gibt es ganz viele Vereine, die über uns halt auch neue Freiwillige suchen Zugang zu zu Menschen finden, weil die machen ganz tolle Veranstaltungen, die eigentlich dann auch zum Rekrutieren der Freiwilligen gedacht sind.
Aber die kriegt man halt kaum noch mit. Und was dann halt passiert ist, ne, 80 Prozent der Menschen, hab ich eben schon gesagt, helfen sich oder haben Hilfe erhalten, also der soziale Zusammenhalt, das Vertrauen in die eigene Nachbarschaft zurückzubringen. Auch die Menschen, die nicht unbedingt superaktiv sind bei uns, fühlen sich weniger einsam, weil sie einfach sehen. Das, was hier passiert, ist freundlich, ist nett, ist hilfsbereit und jeder kann halt auch alles tun und sagen, ohne dass er dafür verurteilt werden muss im Rahmen der Netiquette. Und das ist, glaube ich, ganz grob zusammengefasst, dass wir 'n Wirkungsbericht immer darstellen mit Zahlen und warum wir auch relativ stolz sind, dass also die Zahlen sich auch nach oben entwickeln.
Was vielleicht noch eine 1 spannende Zeitnote ist, dass wir mittlerweile sehen, dass 37 Prozent der neuen Nutzenden sagen, sie haben aufgehört, andere soziale Netzwerke zu nutzen. Also auch da ist eine Frage in dieser Onboarding Journey, dass wir sehen die Social Media Fatigue, Ja. Die auch grade dazu führt, dass wir so stark wachsen wie noch nie. Dass die Menschen aktiv sagen, ich hab keine Profile mehr oder ich nutze meine anderen sozialen Profile nicht mehr tatsächlich. Ja, ich kann das von mir auch bestätigen.
Also ich hab's auch sehr eingeschränkt, welche sozialen Netzwerke ich bespiele. Es ist manchmal 'n bisschen schwierig, wenn man dann im Medienbereich tätig ist, zu sagen, ich nehm mich da komplett raus. Natürlich, auf meinem Handy finden ich sehr, sehr viele Apps, auch weil man einfach weiterhin verstehen muss, wie die Apps funktionieren. Mhm. Gleichzeitig gibt's auch Content, den ich nicht mache.
Du weißt ja auch, ich hab 'n Podcast auch mit meinem Sohn. Und da ist für mich immer wieder die Frage, will ich wirklich short from Content produzieren? Weil ich ja auch weiß, dass die Menschen das nicht so gut im Griff haben, wie sie ihn und wie viel sie davon konsumieren und zu welcher Uhrzeit und was es mit den Menschen macht. Deswegen ist es für mich immer sone ganz schwierige Gratwanderung, davon möcht ich wirklich machen? Wo möcht ich selber sein?
Weil ich ja auch weiß, letzten Endes ist ist es schön, ich selber sie im Purpose darin Education zu betreiben und möcht 'n eigenes Wissen rausbringen. Aber ich weiß auch, wie ungesund Social Media sein kann, wenn Social Media nur noch Media ist und nicht mehr Social. Und das ist ja genau das, was ihr von der anderen Seite herum angreift, sag ich mal. Mhm. Wieder den den echten, ja, die echte Vernetzung.
Das, was sich andere auf die Fahne schreiben auch mit, das sollte bei euch stattfinden. Stimmt, wir müssten mal den Claim von Nokia für uns teilnehmen. Von Nokia und es gibt ja auch noch 'n paar andere, die sich das eigentlich auf die Fahne schreiben. Netzwerke zu spannen, die Leute zusammenbringen, aber dann letzten Endes doch, ja, wo das Engagement dann doch im Vordergrund steht und man wohl wissend auch daraufhin optimiert, wie Du vorhin gesagt hast mit Neuroscientists. Ja, also das ist, genau, ich hab da da bin da auch mittlerweile sehr kritisch, wenn ich Ich mein, das ganze Welt wird sich ja dahin entwickeln, welche welche Agents werden die zur Verfügung gestellt oder wer nutzt welche KI im Endeffekt?
Und da seh ich halt schon die Gefahr, dass auch große andere Plattformen, die halt regelmäßig Zugang zu den Menschen haben, grade sehr aktiv dahin entwickeln, dass die Agents dieser Plattformen, die man heute schon, wenn man sein Whatsapp aufmacht, dann kriegt man schon mittlerweile immer dominanter auch den den Bot oder den Yether Agents angezeigt. Das wird da hingehen, dass die Frage wird halt sein, wie verlass ich dieses Umfeld überhaupt noch? Weil wenn ich alles suchen kann, mir alle Unterstützung, die ich heute, die wir heute vielleicht über App Sicload oder oder OpenAI uns holen, dort finden können, Mhm. Dann ist das schon eine Entwicklung, die ich mit sehr viel Misstrauen sehe, weil ich glaube, wir, die ganzen AI und auch diese ganzen Freunde ist ja eher für unsere Kinder. Und Whatsapp, ne, wenn man Daniel folgt, Whatsapp ist die Einstiegsdroge in in dieses ganze Social Media Game.
Und wenn da dann direkt der Bot sitzt, der irgendwie dann auch dein Classmade ist, wie der Podcasthund. Jetzt kommen wir grade Besuch vom Podcasthund. Und. Ja, dann ist das schon dann ist das schon eine spannende Entwicklung, die ich auch sehr kritisch sehe. Und ich glaube, der das das Wildeste oder die größte Herausforderung ist eigentlich, wie schaffen wir's, wenn wir, wenn man an diesem Plattform vorbei oder nicht auf diesem Plattform superpräsent ist, den elokativen Effekt in die in die Köpfe der Menschen zu bringen, die man eigentlich erreichen möchte.
Das ist schon eine spannende Herausforderung und weil eigentlich wird sie die Eltern erreichen. Ich glaube, viele Eltern kannst Du nicht mehr wirklich erreichen und dann die Schulen machen noch nicht genug, weil sie nicht genug können. Und dann ist eigentlich die Frage, wie können wir können wir die Kinder schütteln und sagen, hört auf damit, dass das nicht gut für euch ist. Ja. Wenn wir grad bei dem Thema sind, wie stehst Du denn dann zu Altersregulierung für Social Media?
Du hast selber Kinder. Ich bin da, habe neulich auch mit Fabian Grischkert da sehr wild. Ja, okay. Der ich bin hart pro Regulierung. Ich glaube, dass die, also ich sage, es das muss 'n Dreigespann sein.
Es muss eine politische und und Regulierung Slash Verbot. Politisch muss was passieren, an den Schulen muss was passieren und die Eltern müssen auch erreicht werden. So, ich glaube aber nicht, also solange die deutsche Werbeindustrie oder alle Werbeinustrien der Welt, amerikanische Firmen, die wir nicht kontrollieren werden können, ne und dafür bezahlen, dass die Algorithmen immer stärker werden, werden wir auch es nicht schaffen, dass das sich von alleine verändert. Die Algorithmen, glaube ich, werden nicht offengelegt und nicht transparent, so weil das Geschäftsgeheimnis ist. Das heißt, Du musst eigentlich den das Resultat der Algorithmen musst Du kämpfen und das ist und das kannst Du nur über eine Regulation schaffen.
13, dass das diskutiert wird, ich mein, Whatsapp ist offiziell ab 13. TikTok ist ab 13 oder 12 Also Whatsapp haben's alle 10 und 6 Genau. So. Dann wird Australien immer als Beispiel rangenommen, wo ich sag, ja, das ist mit Sicherheit, also der Versuch ist mit Sicherheit nicht erfolgreich, weil die Leute, die drüber rum wollen, können immer VPN und so, können sich Wege finden. Aber dann zu sagen, da hat was nicht so gut geklappt, zu sagen, das deswegen ist deswegen ist die Idee falsch.
Ich denke, die Frage ist, wie können wir diese wie können wir die richtig den richtigen Ansatz so machen, dass er wirksam wird, unsere jungen Menschen zu schützen? Und ich seh ganz viele Menschen auch in meinem Umfeld und wo ich sag, ich verschenke mal das Buch von Daniel Wolff allein mit dem Handy und sag, lies das bitte einmal durch. Und dann überleg dir, ob Du wirklich möchtest, dass dein Kind mit 8 schon ein Handy hat Ja. Und unbegrenzt Zugriff auf Youtube, TikTok und Facebook. Das heißt, ich bin ganz klar Fraktion, Kinder schützen vor Algorithmen.
Und wenn das, wenn Du nicht dediziert vor Algorithmen schützen kannst, dann dann die Plattformen, die Algorithmen nutzen, mehr Werbegeld zu machen, verbieten. Das ist Ja. So relativ konsequent. Wenn Du sagst, Du hattest eine Diskussion mit Fabian Krischert, dann wahrscheinlich, weil er total pro Social Media ist. Er ist 'n junger Mann, der sehr politisch engagiert ist.
Ich ich liebe seine Videos, er macht richtig guten Content. Ja, ja. Auch auf LinkedIn. Und Philipp Klöckner hat auch dasselbe Argument. Der hat auch gesagt, ja, pro, also er ist dann 'n bisschen skeptisch, was Verbote angeht, weil politische Teilhabe findet auch über Social Media statt.
Und auch junge Leute wollen teilhaben. Ich seh das 'n bisschen kritisch, weil erstens, ich weiß nicht, wie viele junge Menschen tatsächlich politische Teilhabe über Social Media suchen. Das klingt auf dem Papier eine ganz, nach 'ner ganz guten Idee, aber wenn über dieses Social Media also unkontrolliert funktioniert und dessen Algorithmen so ausgenutzt werden, eigentlich nur eine Bubble entsteht, die letzten Endes die Menschen dazu bringt, mehr undemokratisch zu denken und eigentlich auch nur polarisiert und Menschen gegeneinander aufbringt, dann würd ich schon abwägen, was ist die Abseiten und was ist die Dauerzeit? Ja. Ich glaube, die die Frage ist ja, die intellektuelle Fähigkeit, mit politischen Informationen umzugehen, ist was, was sich entwickelt, also bei mir entwickelt hat über mein Leben.
Mhm. Dazu kommt, dass man ja grade bei den jungen Menschen sieht. Ich hab darf ab und zu eine Professorin an der Leuphana begleiten. Die haben letztes Jahr 'n hat da einen Teil des Masterstudiengangs haben 'n Test gemacht. Sie haben sich mit 2 Telefonen angemeldet, komplette Plaintleone, alle TikTok installiert.
1 ist der AFD gefolgt, 1 ist niemand gefolgt und 1 ist der Linken gefolgt. Und die haben einfach eine Stunde jeden Tag Videos konsumiert, ohne zu interagieren, relativ konsequent über 3 Monate. Alle 3 haben hauptsächlich rechtsgerichteten Content ausgespielt bekommen und zwar immer mehr. Mhm. Ja.
Und dann ist die Frage, wenn wenn politische Teilhabe ist das eine, aber eine 1 politische Manipulation und das ist ja auch was, Ja. Was Meta in der in der in den USA als FTC Defense nutzt. Sie sagen, nur noch 7 Prozent ist Social auf Meta, der Rest ist Medienkonsum. Und für und für die Medien stellen wir eine unmoderierte Plattform zur Verfügung. Und was da konsumiert wird, ist nicht unser Ding.
Wir stellen nur sicher, dass das, was was gemocht wird, immer mehr gebraucht wird. Ja. Und es ist ja auch so, dass der Content von den Rändern, von den politischen Extremen deutlich, dazu gibt's deutlich mehr Content und der ist auch deutlich mehr, weil irgendwie, wenn da 1 sitzt und der sagt, alles ist gut, so wie's ist, sonst geht's auch eigentlich hier allen extrem gut. Unsere Kinder können sonst zur Schule, haben medizinische Versorgung. Das will ja keiner hören, sondern Allein eine ausbalancierte Meinung.
Genau. Also allein eine Meinung, die die über Krautswunden spricht und sagt, es gibt 'n für und es gibt 'n wider. Das ist halt nicht so, als wenn jemand sagt, alles ist scheiße, lass lass uns auf die Barrikaden gehen. Und dazu gibt's noch Mayerwitz ausm vermeidischen Rundfunk. Die haben auch eine Studie gemacht, dass auch eine, nicht nur eine Rechtsruck durch die, grade durch die jungen Männer geht, sondern dass auch 'n, dass auch dass auch Frauenbilder wieder sehr weg weit weggehen von dem, wo glaub ich unsere Mütter, unsere Frauen auch ihr Leben lang für eingestanden sind und Three Wifi.
Oh ja. Einfach. Und das ganze Thema ist auch so, junge Männer müssen irgendwie Muckis zeigen und irgendwie Maskulinität und zeigt sich nur durch irgendwie Kraft und und Sixpack und und so, dass ich Und Herz. Bei meinem bei meinem Sohn, der ist jetzt, der wird 9, der spielt Fußball, wenn die Jungs da anfangen schon ihre Bauchmuskeln zu flexen. Das ist Ja.
Das ist Also ich glaube, die, auch das ist für mich 'n guter Beleg, dass dass die, dass junge Menschen nicht ungeschult und un ungeschützt irgendwie in mit so Algorithmen in Kontakt treten dürfen. Grundsätzlich glaube ich, dass dass dass Social Media eine total gute Plattform wäre, sich zu informieren, wenn wenn halt in irgend 'ner Art und Weise die Balance gewahrt wird. Und das daran Genau. Ist halt keine Interesse, weil da gibt's kein Werbegeld für. Ja, und vor allen Dingen, wenn's Social mehr Social ist.
Ja. Also ich mein, ich begleite Social Media jetzt auch seit den Neunzigern. Mhm. Und es hat mir, es hat mir einfach immer viel Spaß gemacht, mich zu vernetzen. Und ich hab viele Netzwerke immer noch global.
Also es ist superschön, diese Kontakte zu haben, sich mit Leuten zu vernetzen. Es es bringt auch, wenn man Content produziert und Medien hat, ja unheimlich viel, wie schnell ich mit Menschen in Kontakt treten kann. Das wäre früher viel schwieriger gewesen. Also es gibt viele Vorteile, aber wie wir beide ja feststellen und ich komm aus Medienbereichen, trotzdem muss ich sagen, Social Media darf nicht nur Media sein. Ja.
Also auch wenn es mir in 'nem gewissen Bereich Vorteile gibt und auch da für mich Opportunities sind Klar. Liebe ich wahrscheinlich LinkedIn am meisten, weil es für mich auch ein Erwachsenenraum ist. So, wo ich weiß, okay, ich spiele hier Content an Erwachsene aus, ja, an Business Professionals. Du hast sehr viel über nebenan d e schon erzählt. Mich würde aber mal wirklich interessieren, was sind so die wirklich beliebtesten Features auf nebenanday?
Warum kommen die Leute auf die Plattform? Aber es sind wahrscheinlich 2 verschiedene Fragen, ne. Warum kommen die Leute auf die Plattform und was hält sie dort? Was benutzen sie am liebsten? Und das ist total spannend.
Wir haben extrem hohe Leseraten, über 60 Prozent in unseren, in unseren Daily Dijest, also die Leute wollen informiert bleiben zu dem, was auf der Plattform passiert. Ja. Dann machen wir auch dieses Jahr sind wir sehr stark dran, dass wir quasi lokale Newsletter, dass wir quasi verstehen, was passiert in der Umgebung und bauen da auch so über, dass wir mehr Informationen noch, lokal relevante Informationen in die Plattform bekommen. Dann nicht zu verachten, ich sag immer, bisschen ketzerisch, das hat vor 6 Jahren meinen Werkstätten 3 Monate gebaut, das ist unser Marktplatz. Wir haben mittlerweile, ich glaub, 700000 Listings im Monat in unserem Marktplatz und das Spannende ist, die sind lokal verfügbar.
Das heißt, die und wir haben eine, von denen soweit ich weiß, auch und Kleinanzeigen sehr neidisch sind, weil wir einfach, das ist halt wirklich 30 Prozent zu verschenken und die Menschen kriegen dort nur Dinge, die quasi geschickt, die in ihrem unmittelbaren Umfeld zur Verfügung stehen. Das heißt, was ich dort finde, sind Sachen, die Leute sagen, hier, das hab ich zu viel, das geborene ich fürn ganz neutraler ab, weil ich weiß, dass kommt jemand zugute, den ich vielleicht dann auch da drin bei im Supermarkt sehe, in 'nem Kleidungsstück oder so. Also Marktplatz, ein Feature, was was sehr, sehr viel genutzt wird. Dann wirklich der die Interaktion mit kleinen Gewerben. Immer mehr Leute empfehlen sich, ne.
Du hast das Vertrauen, ich such 'n guten Zahnarzt in meiner Nachbarschaft. Kennt jemand 'n guten Immobilienmakler? Kennt jemand 'n Handwerker? Ja, und dann halt klassische Sachen, Bohrmaschine ausleihen, das auch, ne, es dauert 7 Minuten bis, oh nee, 7 Minuten ist, wenn man jemand, wenn eine Pflegeinstitution jemand sucht, der der nach Ed und Damm hilft, 2 Minuten dauert eine Bohrmaschine im Durchschnitt. Also ist total crazy.
Ja. Und das Thema Hilfen, Helfen, also genau dieses Ding, ich brauch eine Hand. Also alles, was man wirklich bei 'ner Nachbarschaft erwartet, ne? Echt auch. Tehnt jemand 'n Hausarzt.
Hat jemand 'n Leiter, genau. Oder 'n Beamer wär, ne, so solche Sachen wurde dann immer so, Galileo hat letztes Jahr getestet, so 3 Verleih Tools. Und wenn, da wollte sich mal 'n Beamer leihen und dann war irgendwie, nebenan wurde irgendwie mitgetestet als Verleih Tool. Und bei uns war der Leamer in 'ner Stunde da. Und bei den anderen war der Leamer für den Abend, der gesucht wurde, irgendwie 3 Tage später da.
Also genau dieses Vertrauen zu haben. Ich sei das aus. Ja. Das ist da. Und also zusammengefasst, das Ganze sich gegenseitig unterstützen, Informationen beziehen, die lokal relevant sind und der Marktplatz sind, glaub ich, so die 3 Features, warum Menschen immer wieder kommen.
Und dann aber auch nicht lang verweilen, weil wir halt nicht, weil wir halt, weil sie kommen halt, kriegen Informationen, die sie suchen oder geben die Hilfe oder geben die Informationen, die jemand anders sucht und dann gehen die Menschen wieder. Und das ist genau das, was wir glauben, was eigentlich gesund ist. Ja. Ich möchte einfach mal kurz mal eine Geschichte von mir selber teilen, von nebenan d e. Meine Tochter hat sich ständig ein Pferd gewünscht, ja, was man halt sich so wünscht, ja.
Ja. Ganz leicht umzusetzen. Wir haben sie irgendwann dann bisschen können. Das war dann auch nicht das Pony, sondern meine Frau ist zwar kein Katzenmensch, aber hat dann so 2 Katzen auf nebenan d e gefunden. Mhm.
Ja, wohn auf der Strahlauer Insel hier in Berlin und da wollte jemand 2 Katzen weggeben. Auch einfach ging's gesundheitliche Gründe, ne. Mhm. Und wir haben gesagt, ich hab gesagt, lass sofort hin. Lass sofort hin.
Wir sind hin, haben uns die Katzen angeguckt, sind sind die 2 Kater verliebt und die leben jetzt bei uns. Und das Schöne ist halt daran, a, es ist wirklich so, ne? Also wir konnten da ja praktisch hinlaufen Und wir haben übernehmen an d e dann auch noch andere Menschen gefunden, die gerne sich Katzen kümmern möchten und daraus sind jetzt auch Freundschaften entstanden. Also meine Tochter ist jetzt auch mit einem Mädchen befreundet und die treffen sich jetzt dadurch auch immer wieder. Also, vielleicht an dieser Stelle Gruß an Jana, Gruß an Mila, die beiden, mit denen wir jetzt dadurch auch befreundet sind und die sich auch immer wieder treffen.
Und das ist, find ich, ist schon eine ganz andere Art von Social Media, die dann in sonem kleinen Raum stattfindet, für mich auch nicht dann wieder in diesem Business Kontext, so. Mhm. Wo wo Katzen 'n neues Zuhause finden, dann auch in der Nachbarschaft, wo Leute in der Nähe sind, die können sich kümmern, also Leute wieder son bisschen zusammenkommen. Mhm. Hast Du eine eigene nebenan d e Geschichte?
Ich bin ziemlich sicher, ja. Hast Du eine, die Du teilen möchtest? Ich hab sehr, lustigerweise sehr viele, weil ich nutz die Plattform auch sehr aktiv und Okay. Bin auch bei mir in der Nachbarschaft, glaub ich, nicht erkennbar als der Philipp von nebenan, der ja auch ganz viele E-Mails schreibt. Kommen wir gleich noch zu, wie wie verdient ihr Geld.
Aber ich, also beim bei uns war das so, als wir als wir eingezogen sind in unser Haus Rohbau, hab ich ja auch Rheini, meinen Nachbarn, direkt gefragt und hab dann auch bei dem angefrustet, wie können wir eigentlich, kann uns jemand Stühle und Tische leihen, wir wollen, Richtfest machen? Einen Tag später hatten wir, ich glaub, 40 Stühle und 10 Tische auf dem Grundstück von Nachbarn, die wir in unmittelbarer Nähe wohnen. Also wir haben da das Wir verschenken regelmäßig Sachen. Wir wir hatten, als ich die Weihnachtsgans vor, ich glaub, 4 Jahren gemacht hab, hab ich 'n hab ich 'n sone Lebensmittelfaden gebraucht. So ganz simple Sachen und innerhalb von 2 Minuten hatt ich einen.
Also das ist schon extrem cool. Und wir sind gar nicht son großes großer Ort und Du denkst, okay, hier Speckgürtel Berlin, das könnte da Das ist eigentlich das Argument, was wir halt mal gehört haben früher, ja, Du in sonem kleinen Dorf, da gibt's noch die Nachbarschaft von früher. Die gibt's auch, aber es gibt da auch ganz viele Menschen, die keinen Zugang, keinen einfachen Zugang darin finden und da auch da bauen wir eine Brücke zu den Menschen. Also ich hab jetzt keine megafency Story tatsächlich, die die ich selber erlebt hab. Auf der Plattform passieren ganz tolle Sachen von Menschen, die 40 Jahre auf der anderen Straßenseite leben, sich über eine Ebene kennenlernen und dann Freundinnen werden von Ehen, die passiert sind von Eheringen und so, Cat Content auch sehr beliebt.
Aber bei mir persönlich waren's halt eher so kleine Sachen, wo ich einfach gemerkt hab, wie Hilfsbereitschaft, wie Hilfsbereitschaft die Nachbarschaft ist. Ich war auch in 'ner Coronazeit einkaufen für einige, da haben wir auch viel gemacht Ja. In die Richtung. Genau. 1 eurer Mitbewerber ist das US amerikanische Next Door.
Mhm. Ist es euer Hauptmitbewerber? Könnte man das sagen? Wir waren ja mal originär auch in 4, in 3 anderen Ländern in Europa. Wir waren in Spanien, Frankreich und Italien.
Mhm. Dort hätte ich gesagt, ja, in Deutschland, also wir haben jetzt in den großen Städten Berlin, Hamburg, München, Frankfurt, Köln fast 40 Prozent Haushaltsdurchdringung. Ja. Da ist 'n. Okay.
Und ich seh da keinen direkten Wettbewerb. Nexor ist von der von der Funktionalität sehr ähnlich dem, was wir machen. Die haben auch sehr viel Geld, ich glaub, so 2018 bis 2020 in Deutschland investiert, in den Markt reinzukommen und waren haben aber auch die großen Städte zuerst gemacht, in denen wir dann schon auch genug Präsenz hatten. Deswegen vom Produkt her würdest Du sagen, ja, haben die genug Cash, irgendwie vielleicht noch mal irgendwann eine richtig große Offensive zu machen, bestimmt. Ist wird es ist das mittlerweile über die Jahre sehr, sehr, sehr teuer geworden, glaub ich auch.
Deswegen sind die in Deutschland nicht aktiv. Was heißt, das ist sehr teuer geworden? Weil wir halt einfach, also ich glaube, Du machst Also in den Markt reinzuziehen bei Nachbarschafts Apps und sondern, also wir haben den Markt in Deutschland sehr verteidigt, also wenn man das, wenn man diese Kriegssprache mal nutzen möchte. Ja. Und da jetzt 'n Market Entry, also da jetzt noch mal sich in den Markt einzukaufen, wenn Du weißt, es gibt es ist 'n Winner takes all Market und wir haben irgendwie in den großen Städten ist eigentlich der ist ist es fast unmöglich, da reinzukommen.
Deswegen würd ich fast sagen, wir haben wir haben so partielle Wettbewerbende wie Facebook, wie Whatsapp Gruppen wie wie auch eBay und Kleinanzeigen und Vinted auf ganz vielen Ebenen. Aber wir versuchen halt, die unsere Value dazuhalten, dass wir sagen, wir bieten ein lokales, wir sind das das lokale Netzwerk, in dem Du dich informieren kannst, indem Du alles lokal bekommen kannst. Und da ist vom Produkt her Next so der einzige Wettbewerber und der kommt aber auf absehbarer Zeit nicht, hoffe ich, nicht nach Deutschland. Das beobachten wir sehr genau und wir sind auch unregelmäßig im Austausch. Und Ja.
Da gibt's andere Länder in Europa, die spannender sind. Was dazu noch kommt, ist, dass die per Demografie Deutschland auch nicht irgendwie und per Geografie Deutschland eigentlich nicht das klassische Land für son Modell ist wie unseres. In Paris, in in Frankreich wohnen 60 Prozent der Franzosen im im erweiterten Speckgürtel Paris, ja? Das heißt, eigentlich sagst Du, Du kommst besser, kannst schneller durchdringen, wenn Du viele große Städte oder wenige große Städte hast. Deutschland leben 30 Prozent in Großstädten.
Ja. 30 Prozent in mittelgroßen Städten und 40 Prozent eher in im ländlichen Raum. Okay. Das heißt, Deutschland ist als als Gebiet, als Land auch nicht prädestiniert eigentlich, son Portal zu machen, wie wir das machen. Okay.
Und trotzdem wird's gemacht? Trotzdem machen wir es, weil wir glauben, dass dass, weil wir 'n deutsch deutsches Unternehmen sind und glauben einfach auch Nachbarschaft hat hier eine 'n hohen Stellenwert, den wir versuchen, auch im Digitalen zu beizubehalten. Ihr seid nicht mehr in den anderen Ländern? Nein. Okay.
Die Durchdringung nicht geschafft in den Ländern? Es war rein finanzielle Entscheidung gewesen, als ich übernehmen durfte 2023 von den Gründer*innen, hab ich mir halt angeschaut, wie viele unserer Tech Ressourcen verwenden wir eigentlich, diese Länder am Leben zu halten, ne? Man muss halt sagen, wir haben eine Plattform. Das heißt, jeder Knopf, den Du jedes Produkt, das Du für Deutschland entwickelst, musst Du dann für Italien, Frankreich, Spanien mitdenken, Mhm. Die die Liegekonsequenz hast.
Wir hatten kleine Teams, die diese Länder bespielt hatten und wir waren ganz weit davon weg, irgendwie eine Relevanz in diesen Ländern zu haben, auch mal über Monetarisierung nachzudenken. Und ich sag mal, die Zeiten sind, wenn Du nicht sagst, also Du Du schaltest alle Algorithmen auf und lässt die Moderation sein, sind die Zeiten, wir sind noch nicht profitabel, sind die Zeiten halt keine Leichten. Und demzufolge haben wir einfach da gesagt, wir fokussieren uns auf unseren Kernmarkt. Wir bauen das Playbook für Deutschland und dann kann man immer noch, ein Extor ist auch nicht superaktiv in den anderen europäischen Ländern, kann man immer noch mal sagen, wir gehen den Schritt noch mal. Grade ist der Plan, hier 'n profitables Unternehmen zu bauen und dann weiterzugehen.
Und der Fokus ist ganz klar, Deutschland ist auch nicht die Dachregion, sondern wirklich dann, klar. Im Moment, Deutschland. Klar, Deutschland. Genau. Du hast jetzt grad eben schon über Monetarisierung gesprochen.
Mhm. Dann kommen wir doch vielleicht einfach mal auf eure Erlösmodelle, weil damit ihr überhaupt weiterhin diese Verbindungen zwischen Leuten schaffen könnt, 10000 am Tag, da frag ich einmal, Du hast son bisschen was angeschnitten, hast auf den Newsletter kurz grad geteasert, ne? Du wolltest noch mal drauf zukommen. Gib mir doch mal bitte sonen kleinen Überblick. Was sind die Erlösmodelle, die ihr habt bei jemand d e?
Das ist eigentlich sehr simpel. Wir haben dreieinhalb. Unser größter Erlösstrom sind Förderungen, Menschen, die uns Geld schenken, weil sie weil die Plattform für sie wertdiftet. Und es ist auch 'n Erlösstrom, der trotz der wirtschaftlichen Nagelgrade wächst, weil wir einfach sehen, glaub ich, was für uns irgendwie total Wir haben immer Angst, dass irgendwann das mal aufhört, aber wir fragen sehr oft. Ja.
Und wir fragen auch mittlerweile in den richtigen Momenten Menschen, ob sie halt einfach uns im Monat eine Tasse Kaffee ausgeben, weil wir weil wir wertstiften. Hab ich gesehen. Und Und hast Du mich jetzt gekriegt? Gut, dann hör ich auch auf zu fragen. Das hoffe ich.
Nein, super, hab ich gerne gemacht. Nein. Wie gesagt, merkst Du, dass ich 'n großen Mehrwert draus Ja. Aus der Plattform. Und das ist der größter Luststrom.
Dann kommt tatsächlich Werbung. Auch wir haben irgendwann ganz lange mit uns gekämpft und haben gesagt, unter bestimmten Kriterien erlauben wir Werbung, beides programmatische, aber auch verkaufte Werbung. Also wir bieten auch Marken an bei uns halt, ihre ihre Produkte oder ihre ihre Brand zu zu vermarkten. Das funktioniert tatsächlich grade immer besser, weil wir auch sehen und da bin ich auch sehr glücklich drüber, dass viele Marken auch verstehen, a, dass die dass das moralisch vielleicht 'n bisschen schwierig ist, dass sie quasi die Algorithmen finanzieren, die unseren Kindern abhängig machen. Das auf der anderen Seite sie aber auch sehen, dass sie bei uns halt nicht unendlich Impressionen bekommen, aber halt ganz viele wichtige, richtige, weil wir haben halt 'n großen Teil der Menschen, ist nicht mehr auf anderen sozialen Netzwerken unterwegs.
Und dann kann ich halt siebzehntausendmal die gleiche Person erreichen, aber wir haben halt immer noch die Chance, also bei uns kriegt man sehr viele Menschen auch im Erstkontakt und kann dann weiter mit denen arbeiten. Und das das wächst vernünftig und gut und ist aber noch beide beides kombiniert es immer noch hinter den Förderungen. Und dann kommt als dritter Kanal, das ist der sind die lokalen Gewerbe, Mhm. Die auch dann die Möglichkeit haben würde, monatliche Subscription, mehr Reichweite. Wir sagen immer, klassisches Beispiel, der Bäcker in Wedding an der Ecke, der braucht halt eine Nachbarschaft, die er bespielt.
Son Juwelier aus Charlottenburg hat vielleicht einen größeren Anspruch auf Reichweite, ne. Und da oder wir haben auch dann son hybrides Thema, das Philalisten Rossmann, Biocompany, IKEA, die dann auch einfach sagen, wir wollen versuchen, irgendwie eine Mischung zwischen also den Bezug zum Laden, aber halt trotzdem dieses Berliner National Ja. Auszuspielen. Ganz kurz zu den, zu Werbung, die ausgespielt wird. Mir ist die jetzt gar nicht so dolle präsent, wo die auftaucht.
Wo taucht die dann auf in ab dem Plattform? Die taucht im Feed auf. Ja. Das ist ganz spannend, weil wir haben, im Web haben wir mittlerweile auch so links und rechts vom Feed Flächen. Dadurch ist das aber der Großteil unserer Nutzen in den App, ist taucht es im Feed auf und versuchen die auch möglichst nativ einzubinden.
Wir machen keine großen, irgendwie der Bildschirm ist jetzt 5 Sekunden gelockt mit Werbung, sondern wir versuchen das so nativ wie möglich zu machen. Ist auch immer wieder in Diskussion, wir könnten viel mehr Geld verdienen, wenn wir halt noch deutlich aggressiver vorangehen. Grade versuchen wir einen einen progressiven Mittelweg, der uns dann dabei hilft, auch irgendwann in die in die Profitabilität zu kommen. Ja. App Nutzung versus Desktop, wie ist da ungefähr die verhältnismäßig?
60 Prozent nutzen App und von den Webnutzern sind noch mal 60 Prozent Mobile, 60, 70 Prozent Mobile Web. Das heißt, wir haben eigentlich mobile Nutzung deutlich über 80, 85 Prozent. Ja, okay. Kannst Du über Umsatz sprechen? Wir sind wir wachsen quasi grade sehr gut in die Solidarität.
Wir werden unser wir reduzieren unseren Burn 30, 40 Prozent im Jahr und sind auch dran, dass wir wachsen so 20, 22, 23 Prozent im Umsatz. Das ist so in der heutigen Zeit Air over year. Air over year, genau. Also das ist auch in der heutigen Zeit, in der wir quasi sehr, grade die der Werbemarkt, der auch eine Säule ist, bei uns sehr unter Beschuss ist. Wir kriegen das ja mit, dadurch, dass wir, dass Bode 1 unser Haupt oder der Hauptanteilseigner ist, sehen wir auch, dass Werbung grade kein leichtes Geschäft ist.
Ja. Sind wir da sehr glücklich, dass wir da recht gute Wachstumszahlen zeigen können. Ja. Abgesehen davon, dass ihr die Burnrate reduziert, was sind für euch wichtige KPIs? Worauf schaut ihr?
Was was sagt euch unsere Plattform? Und da seid ihr ja, da müsst ihr eigentlich auf verschiedene Dinge gucken, ne, weil ihr natürlich nicht nur radikales Wachstum jeden Preis wollt, ihr wollt gesund wachsen, also gesund für euch, gesund, aber auch natürlich für die menschliche Plattform benutzen. Was sind die KPIs? Was trackt ihr, zu gucken, dass ihr euch positiv entwickelt? Na, also wir schauen so klassische Social Media Plattform, ist.
Mhm. Wir schauen auch auf. Genau, weil wir halt nicht nur wollen, dass die Leute irgendwie also irgendwie einmal auf die Plattform kommen und nicht tun, sondern wir wollen eigentlich, dass sie miteinander in die Interaktion gehen, weil wir dann genau glauben, na, es liegt der Mehrwert, dass Menschen miteinander sprechen, kommunizieren, sich treffen. Das ist, glaub ich, das, was wir wollen. Also Weekly participating.
Ja. Das Ganze gibt's noch als Daily und moncely, kannst Du das irgendwie kaskadieren. Dann schauen wir grundsätzlich natürlich auch klassische Customer acquisition costs. Also was sind was kosten uns eigentlich neue Nutzer da, neue Nutzerinnen auf der Plattform? Da sehen wir, dass wir unfassbar besser geworden sind, weil wir einfach über 85 Prozent unserer Nutzer*innen kommen auf Empfehlung.
Mhm. Also die der ist extrem hoch und darin haben wir 'n wachsenden Teil auch an Empfehlung. Und dann haben wir die klassischen Revenue KPIs, ne. Irgendwie jedes Team hat eine Art Ziele und da schauen wir natürlich auch, was ist der Umsatz? Und das sind so, glaube ich, die Core KPIs, nach denen wir steuern.
Wie groß seid ihr jetzt Ende des ersten Halbjahres 20 26? Wie viele User habt ihr, ihr habt? Das sind jetzt die 3 4700000 4700000. Genau. 4700000.
Und ich hatte eine Zahl gefunden, die galt aber auch, glaub ich, noch für Ende des Jahres 1250000 für die monatlichen Nutzer. Genau, da sind wir so bei 1 Komma, wir müssen das ja nach DSA, glaub ich, reporten. Ja. Da sind wir so bei 1.31 0.4 im Moment schon. Ja.
Digital Services für die, Genau. Die's, die vielleicht die Abkürzung nicht kennen. Genau. Ich hab 'n anderen Post von denen noch gesehen, den fand ich auch ganz cool. Da ging's Reichweite auf LinkedIn.
Da hast Du gesagt, euer Traffic ist seit April 30 Prozent gestiegen. Ja. Und Du hast da auch 'n paar Begründungen genannt. Gib uns da auch mal kurz 'n Einblick. Weil wir wurden gefragt von Burda unser, wie sieht das eigentlich bei euch aus?
Wir sehen seit dem Google Update geht's bei uns komplett nach unten. Ja. Und dann hab ich gedacht, okay, ich guck erst mal, wie wie fällt das bei uns auf der Plattform generell? Und ist jetzt eine Analyse, die machen wir jetzt nicht Also wir gucken regelmäßig, wie viele Impressions und und Traffic und so wir haben. Aber so die mal in son Drei-, Vier-, 5 Monatshorizont zu sehen, fand ich ganz spannend.
Und da hab ich gesehen, dass es bei uns grade wächst. Das hat verschiedene technische Sachen, die wir machen. Wir haben personalisierteere ausgerollt, dass wir gesagt haben, wenn Du nie auf Cat Content klickst, dann schicken wir dir vielleicht mal was anderes und schicken auch mehr dadurch. Das ist tatsächlich das, was auch mehr Traffic treibt. Gleichzeitig hab ich aber auch, und das fand ich viel spannender gesehen, dass unsere SEO Seiten, ne, und in 'ner Zeit, wo alle nur noch über AI sprechen Ja.
War es jetzt für mich nicht klar, dass das auch, dass unsere SEO Seiten im Traffic steigen. Und da war irgendwie ganz klar, ich hab gelesen, dass selbst Youtube irgendwie abgestraft wurde von Google, was was so was so was so Reichweite betrifft, weil wir einfach auf den SEO Seiten, ich sag jetzt mal, Du suchst Friseur in Kreuzberg und dann siehst Du irgendwie die echten Friseure, die bei uns angemeldet sind. Oder Du schaust Freunde Freunde, wie wie treff ich Freunde in im Helmholtz Kiez. Ja. Dann hast kannst Du in den Feed reinschauen, die die die Posts, die public sind.
Das sind hauptsächlich Marktplatz Posts und halt Posts vom Bewerben. Du kannst auch als Nutzer deinen Post rein theoretisch public machen. Wir schieben halt echten Content auf die SEO Pages. Ja. Ja, und das wird als echter Content erkannt.
Der ist nicht AI geskriptet. Das Ja. Und wir sehen, dass quasi von den Algorithmen, von den von Google und so einfach das aufgegriffen wird als echt, ja? Dieses ganze Thema, was ist fake, was ist echt? Das ist halt was, das, glaub ich, sehr viele Menschen bewegt.
Viele kennen den Unterschied nicht. Und wir kämpfen sehr hart dafür, dass bei uns das, was in der Plattform passiert, echt ist. Und da da dadurch werden wir, glaub ich, von den Nutzer*innen grade belohnt. Ja. Die auch, ne, also wenn ich mit mit neuer Nutzern spreche, die sagen auch, ich ich krieg so viel in den anderen Plattformen in soner kurzen Zeit.
Ich mein, das wissen wir alle. Und hier ist ruhig bei nebenan. Da sind es sind nicht superviele Informationen, aber die sind vielleicht ziemlich relevanter. Und Ja. Dass echter Content, der relevant ist, ist das, was, glaub ich, grade in den nächsten Jahren immer mehr auch eine Sicherheit gibt.
Ja. Ja. Zu sitzen, okay, hier kann ich hin und hier sind echte Menschen. Es gibt mir eine emotionale, intellektuelle und Sicherheit und auch vielleicht eine Eingrenzung an an der Masse, die die kommt. Na, und Google macht das algorithmisch und und hilft uns dann dabei, noch sichtbarer zu werden.
Also wir sehen wirklich, als ich übernommen hab, vor vor 3 Jahren sind wir so 30000 Nutzen da gewachsen. Heute wachsen wir so zwischen fünfundsechzig- und 70000 im Monat und auf 10 Prozent der Kosten für für die für die tote User. Also wir sind, das ist schon tatsächlich Blende Kosten nennen zu nennen. Du nimmst sag quasi, was was investierst Du in Marketing? Das ist nur noch 20 Prozent von dem, was wir vor 3 Jahren investiert haben und dafür wächst Du halt doppelt so viel.
Also ist schon total spannend. Ist Wahnsinn. Ich mich hat das jetzt grade sofort an an Reddit, einen der großen SEO Gewinner der letzten Jahre erinnert, die ja auch unheimlich nach oben geschossen sind. Da gibt's ja verschiedene Theorien, aber auch eben, weil da so viel User generated content drauf ist und weil man auch sehr stark durch das durch die Usermoderation annimmt, dass es eben auch echter Content ist und echte Menschen dann auch schreiben. Weil inzwischen gibt's ja auch, ich hab Zahlen nicht parat, aber es wird ja inzwischen mehr AI Content im Web generiert als menschengenerierter Content.
Mhm. Und da sind natürlich dann Plattformen, die noch son Vertrauensscore, würd ich sagen, haben, ohne dass ich jetzt hier irgendwie behaupte, es gibt eine Ja. Dieses Vertrauen. Aber einfach dieses dieses Vertrauen haben, das ist echter Content, dann einfach relevanter ist für für Suchmaschinen. Ja.
Ja. Und und wir haben die Herausforderung halt, dass wir Unser Reddit ist ja relativ public, der Content. Unser Content ist halt nicht public, ne, sondern wir nutzen nur den, wo die Nutzer nutzen dann und sagen, das könnt das ist public, also Ja. Marktplatz 4, weil dann natürlich 'n bisschen größere Reichweite auf den einzelnen Items ist. Das ist natürlich eine Herausforderung, die man, die wir aber auch da halten, die Barriere sozusagen.
Die Barriere dann zu sagen, okay, trotz, ihr könntet natürlich mehr Impressionen, mehr Reichweite organisch erzielen, aber ihr macht den, ihr regelt ab aus Sicherheitsgründen, weil das ist ja letzten Endes eine, das ist ja eigentlich dein Privates Umfeld. Genau. Ja, Gespräch. Versprechen, das ihr ja auch geben wollt. Du hast Burda jetzt schon angeschnitten.
Burda hält seit August 20 20 die Mehrheit an nebenan d e. Neben den Gründerinnen halten die anderen Anteile die Deutsche Telemedien GMH, die Nordwestzeitung und PD Ventures. Und ich fand daran sehr interessant, dass alle Investoren damit eigentlich aus dem Verlagsumfeld kommen. Was reizt das Verlagswesen so an nebenan d e? 2 Sachen.
Das eine ist ja, wir hatten ja mit Laxter auch 'n, sag ich mal, sonen klassischen Rock and Internet großen Investoren drin. Die sind 2022 vom Tisch gegangen oder hat dann quasi deren Anteile auch noch genommen. Und die die Frage war damals, setzen wir noch mal massiv auf Internationalisierung oder schaffen wir's, sag ich mal, in im im deutschen Markt Fuß zu fassen und das und das da auch wachsen zu lassen? Deswegen ist es sind bin ich persönlich total glücklich, mit Burda zu arbeiten, weil wir da viel konstruktiven Input bekommen. Was wir was die Verlage an uns reizt, ist, glaub ich, die das, was wir jetzt erst eigentlich richtig anfangen, nämlich ganz viele Informationen, ne.
Wir wir wir haben letztes Jahr versucht, mit dem Tagesspiegel, mit mit mit dem mit mit dem Kölner Stadtanzeige, also mit verschiedenen lokalen Publishern zu arbeiten. Weil wenn man mal drüber nachdenkt, wo krieg ich denn, grade im lokalen Bereich, es gibt in Deutschland 11000 Städte und kleine Kommunen, die keinen Zugang zur Lokalenachricht mehr haben. Wo informieren sich diese Menschen auf den Plattformen, in denen quasi jeder nur 'n ganz kleinen Teil der Welt irgendwie zu sehen bekommt? Das heißt, wir sind eigentlich der prädestinierte Distributionskanal für irgendwie objektiven Content. Und ich glaube, das haben die Borders sehr früh verstanden.
Wir arbeiten jetzt grade daran, das auch zu werden und dann kannst Du das natürlich auch in irgend 'ner Form besser monetarisieren. Und da, das ist, glaub ich, so der Hauptr Anreiz, nämlich als Publisherplattform, Ja. In denen auf der einen Seite echter Content passiert, da auch dann mit guten Nachrichten oder relevanten Lokalnachrichten anzureichern. Das ist, glaub ich, so der Chor dahinter. Und natürlich gab's eine, als die als alle eingestiegen sind, waren natürlich nächste Woche schon so 1, 2, 3 Jahre alt.
Sind ja irgendwann auch IP OD, also sind public gegangen. Ja. Das war natürlich auch eine spannende Story, die dann da dahinterkam. Als Investment. Genau.
Ja. Wie sieht's mit Nutzerdaten aus? Hat burda Zugriff oder wie inwieweit kann burda reingucken? Burda guckt in unsere Monatsreportings rein. Da stehen aber keine Nutzerdaten drin, sondern hauptsächlich Umsatz- und Aktivitätszahlen und Ja.
Ansonsten ist das eine sehr vertrauensvolle Zusammenarbeit. Wir präsentieren unsere Strategie. Wir sind, ich bin als Mensch immer sehr transparent. Ich sag immer auch zu meinen Mitarbeitenden, mach dein Problem schnell zu meinem. Dann werden wir beide nicht davon überrascht, wenn es irgendwann so groß ist, dass keiner's mehr händeln kann.
Und so agiere ich auch dort, deswegen haben wir 'n sehr gutes Vertrauensverhältnis. Aber burda hat keinen Zugriff auf Nutzerdaten. Burda, wir nutzen auch keinen kein jetzt den burda Ad Server nicht oder so. Also wir sind da sehr autonom auf ganz viel auf allen Dingen. Kannst Du noch mal sagen, was was was möcht, weil ich kann das total verstehen, dass Burda natürlich euer Wachstum sehen muss.
Was was schauen Sie sich dann genau an? Was interessiert Burda? Burda interessiert natürlich irgendwie, wie lang dauert's noch bis wir profitabel sind? Booda, Booda interessiert auch natürlich unser Wachstum an Nutzenden. Also wie wie viele Nutzen sind die?
Wie eng Geld sind die? Und also ich würde sagen, es ist 'n klassisches Investoren, eine klassische Investorunternehmenssituation, wobei ich sage, dass burda uns die Zeit gegeben hat. Wir haben immer, ich nenn das immer son bisschen, jetzt hab ich mir immer son son son exponentiellen Hockey Stick vor uns hergeschoben 2 Jahre. Und wir haben dann zusammen mit burda gesagt, lass uns mal, wir sind wir werden nicht, wenn wir nicht alles verraten wollen, wofür die Plattform steht, Ja. Werden wir diesen exponentiellen Hockey Stick im Umsatz nicht schaffen.
Lass uns das mal einklappen. Wir wachsen stabil, 20 Prozent, je und her. Das das leisten wir grade gut. Wir wir reduzieren dabei und dadurch auch unseren Burn und wenn wir und fahren dann so in die Profitabilität. Und dafür schaffen wir eine gute Plattform, die solide ist, in der die Menschen vertrauen und auf der man dann auch Content und monetarisieren kann.
Und das ist, glaub ich, das Bild, das die haben und vertrauen uns als Team und dass wir das schaffen. Also es ist, glaub ich Und ich denke, wenn wir auch den Break even Punkt irgendwann erreicht haben, dann dann können wir dann können wir auch noch mal stärker wieder ins Wachstum investieren und dann kannst Du, glaube ich, 'n paar von dem, das Ganze, das Fly Wheel noch mal 'n bisschen, das das nutzen wir natürlich auch, kannst Du das noch mal beschleunigen, ein paar Stellen. Ja. Ich hab das Gefühl, dass eigentlich die äußeren Umstände, das ist aber jetzt mein Gefühl, eigentlich spielen die äußeren Umstände nebenan in die Hände. Mhm.
Also es gibt ja überall die Bewegung, dass die Menschen dann schon selber merken, sie haben ein Problem. Mhm. Die Kinder haben ein Problem. Uns geht's nicht gut. Die Plattformen optimieren nicht auf unsere Gesundheit, sondern möchten möglichst, dass junge Mädchen Kosmetikprodukte gezeigt bekommen, dann Oder abnehmen, genau.
Oder abnehmen, dass sie sich eigentlich, wenn sie die Plattform besuchen, erst mal schlecht fühlen und dann sagen, ich muss was tun. Und wir eigentlich schon merken, wir müssen was tun. Und eigentlich brauchen wir jetzt eigentlich noch eine Plattform oder Plattformen oder Lösungen und da gibt's ja nicht nur Nebenantik, sondern in so vielen Lebensbereichen gibt es Lösungen, die müssen einfach nur ihr Versprechen dauerhaft einlösen, nämlich das Vertrauen nicht kaputzumachen. Ja, ich glaube, ich bin auch in der Initiative von den, die kommen aus Dänemark, lustigerweise Margarete Vestager, die EU Kommissarin ist da sehr, ja, von der EU Kommission ist da sehr aktiv. Ich glaube, das Spannende ist halt, wenn's die Finanzierung geht, immer das Thema Werbung.
Ja. Weil in der Werbemarkt in Deutschland ist, glaub ich, für 70 Prozent geht an die großen 4, Amazon, Google, Meta und TikTok, ja, und alle anderen, dann gibt's noch TV oder gibt's getrennt und aber alle anderen digitalen streiten sich, das, was übrig bleibt und streiten sich hauptsächlich gegeneinander, weil sie wissen, sie können an die großen Ferien nicht ran. Und dadurch wird es allen anderen Plattformen, die anders arbeiten wollen, da, halt besser, halt besser oder weniger abhängig zu machen, extrem schwer gemacht, weil was was, weil wenn Du dich monetarisieren willst, entweder Du charged für das Produkt. Also ich glaub, ich seh ich seh das heute noch nicht, dass jeder irgendwie, wir haben alle schon viele Apps, für die wir zahlen, aber irgendwie selber rauszukommen aus dem Social Media Zoom, dass da Leute irgendwie aktiv außer sich fördern uns. Also da haben wir schon 'n gutes Beispiel geschaffen.
Oh. Aber die Das heißt eigentlich, das, was passieren muss, muss eigentlich 'n, meiner Meinung nach, ist 'n Umdenken in der Werbeindustrie. Es sollte eine Plattform geben, auf der man vielleicht sagt, hier gibt's sichere Impressionen, dann könnte man die ganzen Impressionen zusammenführen und sagen, hier nach wird nach gewissen Standards erreicht hier die Menschen. Ja. Genauso oft im Zweifel, ja?
Aber das wird, glaub ich, da sind wir sind ja in Deutschland nicht. Die Schweiz hat das gemacht, da haben alle Publisher zusammen ihre Impressionen zusammengeschmissen und da reichen genauso viele Menschen wie son Meta. Okay. Und dann können die Marken halt sagen, okay, cool, da gibt's, kann ich meinen Inhalt in 'nem sicheren Markenumfeld zeigen, Ja, aber es weiß ja keiner, ob Du jetzt zwischen dem einen Hassvideo und 'nem Mord irgendwie dein dein deine Werbung gespielt wird. Und das ist ja, das find ich versöhnlich am am schlimmsten daran.
Und deswegen appellier ich immer sehr gerne an die Moral der der der Marken, die so viel Gelder weggeben, daran zu überlegen, wohin investiere ich eigentlich? Ja, kann ich gut nachvollziehen. Eine Bitte, schau kurz nach, ob Du Value and Ventures abonniert hast. Ich hab die Ambition für dich, die herausragendsten Menschen zu Unternehmertum, Nachhaltigkeit, digitaler Souveränität, Diversität und Persönlichkeitsentwicklung zu interviewen. Damit mir das gelingt, muss die Show wachsen.
Mir zu helfen, kostet dich so gut wie nichts. Tu mir nur diesen einen Gefallen und folge der Show auf Spotify, Youtube oder Apple Podcast und wir beide gewinnen. Danke und jetzt geht's weiter mit der Show. Kommen wir noch mal zu LinkedIn. Du bist da nämlich sehr aktiv und ich möchte auch sagen, ah, ich finde, Du bist schon sehr aktiv.
Okay. Ja, Du bist sehr aktiv und Du bist für mich dadurch auch immer top of Mind, weil Du da sehr präsent bist. Mhm. Und ich hab mich gefragt, also für mich wirkt das alles sehr natürlich, sehr authentisch, ganz vieles auch sehr spontan. Ich hab mich aber trotzdem gefragt, ist da ist da eine Strategie dahinter?
Ist das irgendwas von nebenan d e getrieben? Ist das was abgesprochenes? Musst Du das vielleicht sogar absprechen? Wie wie ist das bei dir mit LinkedIn so als als CEO von nebenan d e? Ich hatte von unseren Gründer*innen sehr gute Agentur, die die von den beiden genutzt wird, die sehr stark sagt, man muss sich als CEO auch entsprechend positionieren, dann damit's auch spannend wird für die Medien.
Mit der arbeiten wir nicht mehr, weil einfach auch aus Kostengründen wir irgendwann gesagt haben, wir wir wir reduzieren das auch. Wir haben, ich hab 'n paar Posts, die von meinem Team auch vorgeschrieben werden. Das sind hauptsächlich Post über nebenan d e. Ja, okay. Und dann alles andere mach ich eigentlich selber, aber gar nicht ohne Strategie.
Ich hab manchmal hab ich, glaub ich, Wochen, da möcht ich irgendwie viel mitteilen. Dann hab ich Wochen, dann mach ich mal weniger. Das ist tatsächlich Also wir hatten eine Zeit, wo gesagt, wir müssen 2 Posts am Tag machen. Die Frage ist, was? Posts am Tag heißt Ja, 2 Posts pro Woche.
Entschuldigung. Okay. Und dann steht speziell LinkedIn. Genau, speziell LinkedIn. Bist Du noch woanders aktiv?
Nee. Okay. Sonst bin ich noch so aktiv. Und das hat aber Im Endeffekt ist die Frage immer, was was ist der Outcome? Also was kommt bei rum?
Welches KPI zahlt eigentlich ein, dass dass wir dann irgendwie, dass ich 'n Text schreibe, da jemand drüber schaut oder Ja. Mein Team 'n Text schreibt und ich drüber schaue und wir dann noch 'n Foto machen müssen. Und dann war Philipp, wir brauchen noch 'n Foto hier. Das haben wir eine Zeit lang gemacht und ich würde sagen, hat es gab einige Journalisten, die zum Beispiel da spannend waren. Es gab auch schon mal Marken, die dann irgendwie geschrieben haben.
Aber wenn Du irgendwie schaust, was skaliert, wie viel Posts hab ich gemacht, wie viel Zeit ist da investiert, dann würd sich würd ich wahrscheinlich sagen, ist das kein superpositiver Case. Ich finde, auch auf LinkedIn gibt es viele, viele Positionen, die ich nicht unbedingt nachvollziehen kann. Und für mich ist LinkedIn irgendwie mein Weg in der Verantwortung als Philipp, aber auch als CEO von nebenan d e. Es ist halt mein Account. Und das heißt, ich nutze immer im Hinterkopf, ich bin auch der CEO von nebenan d e, trotzdem die Möglichkeit, Haltung zu zeigen Ja.
So Themen zu anzusprechen, die mich bewegen, weil ich das Gefühl hab irgendwie, manchmal hilft es den Leuten, eine andere Perspektive zu sehen. Und manche ziehen halt Wert raus und feedback das dann auch. Das ist auch irgendwie persönlich irgendwie nett. Ja. Und deswegen ist das 'n keine richtige Strategie.
Ich hab das Gefühl, dass manchmal Probleme, die ich für mich gelöst hab, für andere auch 'n Problem war son ganz, ich glaub, mein erfolgreichster Post, weil ich hab irgendwie immer geschrieben, ich versuche irgendwie regelmäßig mit Mitarbeitenden Coffee Bock zu machen, einfach, ich hab gelernt als CEO bist Du, und das sagt mein Coach immer, Du bist der, jeder im Raum weiß, Du kannst jeden im Raum zu jeder Zeit kündigen, wenn Du das willst. So. Und ich in meiner sehr einfachen Welt denke immer, nee, ich bin eigentlich nur Philipp. Ja. Und deswegen versuch ich, Vertrauens aufzubauen und und ohne auch den Puls am Puls der Zeit zu bleiben, einfach geh einmal die Woche oder zweimal die Woche meistens mit Mitarbeitenden aus unserem Unternehmen Kaffee trinken, ne.
Wir gehen zur Markthalle 9, sind wir auch gegangen und dann schaffst Du 'n 'n eine Recub, 2 Cups 'n Recub und dann kannst Du wieder zurücklaufen. Dann ist eine genau eine halbe Stunde. Dann kann man gut reden. Ich hab auch das Gefühl, wenn man sich nicht so superfrontal sitzt, dann dann reden unsere Mitarbeitenden auch lieber auch über Themen, die sie bewegen, dann hör ich nach. Und dann versuch ich zu verstehen, welche Probleme kann ich für sie lösen?
Was was würden sie an meiner Stelle machen in bestimmten Situationen? Und es fördert auf der einen Seite Vertrauen. Mir hilft es noch mal zu verstehen, was passiert eigentlich im Unternehmen. Der Post ist mega durch die Decke gegangen, weil irgendwie viele gesagt haben, einfacher Hack, funktioniert super, so. Dann hab ich überlegt, mach ich jetzt eine Reihe Leadership Hacks?
Und dann denk ich mir, ich hab nicht ich hab ja nicht jetzt nicht 2000 Leadership Hacks, die ich so abarbeite oder so, sondern dass das sehr viel Du weißt es wahrscheinlich mit dem Flow. Ja. Du weißt es wahrscheinlich nicht. Ja, genau. Also ich glaub wahrscheinlich, wenn sich jemand wieder hinsetzen würde und sagen würde, Philipp, erzähl mir mal so deinen Leadership Ansatz, dann würde sich wahrscheinlich eine Bullet Liste ergeben mit 100 Punkten.
Man könnte wahrscheinlich ganz viel Content daraus generieren, weil Du hast so viel Erfahrung jetzt auch bei dem, an dem bist Du 6 Jahre. Mhm. Genau. Da hat auch übrigens witzigerweise, ich bin zurück im Feed gegangen bis dorthin. Da hat's ja eigentlich dann auch son bisschen deine LinkedIn Journey angefangen.
Mhm. Ich hab gesehen, dass es dann mehr wurde. Mhm. Wo ich mich dann auch gefragt hab, macht deine Arbeit bei nebenan d e was mit dir? Also Du hast ja schon mal die Spiral Dynamics angesprochen, hast Du gesagt hast, Du hast für dich festgestellt, Du willst dein Leben verändern.
Dann arbeitet man bei nebenan d e, man widmet sich plötzlich so viel Themen, die Social Impact haben. Was macht das dann mit einem? Und hat das so viel Einfluss auch auf dich genommen als Person und wie Du dich auf LinkedIn involvieren möchtest? Ja, ist eine gute Frage. Wahrscheinlich würd ich das auch mit ja beantworten, weil ich einfach irgendwie sagen will, Leute, es gibt irgendwie coole Unternehmen da draußen, die auch irgendwie richtig schlaue Leute brauchen oder Leute, die irgendwie richtig relevante Erfahrung haben.
Wo man einfach vielleicht sagt, man macht mal erst mal 'n finanziellen Rückschritt. Ja. Aber man arbeitet da an was, was total spannend ist. Und das, vielleicht hab ich auch da 'n Mitteilungsbedürfnis oder den Wunsch irgendwie, Leute aufzuwecken. Meine Frau sagt ja auch immer, ich bin ja eigentlich, hab ja Politik und BWL studiert, Frau Svenja kennst Du ja auch gut.
Ja. Die sagt immer, sie möchte nicht, dass ich mich politisch engagiere, bis die Kinder groß sind, weil sie weiß, wenn ich das mache, dann werd ich's wahrscheinlich nicht mit sehr viel Energie und Leidenschaft tun. Und vielleicht ist das so mein mein persönlicher Mittelweg auf LinkedIn, irgendwie trotzdem irgendwie Statements und so Sachen Dinge zu teilen, die irgendwie Relevanz haben Ja. 'n paar Menschen da draußen. Ich ich kann das total gut nachvollziehen.
Also ich engagier mich ja auch in der Richtung. Ich kümmer mich grade sehr viel die Themen digitale Souveränität. Das ist für mich 'n Riesenthema und das kannst Du ja eigentlich auch nicht ansprechen, ohne politisch zu werden. Mhm. Hab auch da 'n Mitteilungsbedürfnis, genauso wie Du.
Du hast gesagt, wenn Du irgendwie 'n Problem erkennst und das vielleicht auch für dich gelöst hast, dann möchtest Du auch das andere davon erfahren. Und so geht's mir zum Beispiel da. Ich hab mir auch auch meinen Blog, meinen Newsletter und so basiert auf digital souveränen Lösungen, die ich mir gesucht, auch wenn jemand zusammen gebaut hab, auch großer Chris an dieser Stelle, der mir dabei geholfen hat. Hat man schon ein Mitteilungsbedürfnis und ich fühl das aus deinen Posts heraus. Und auch wenn Du sagst, eigentlich wird sone gewisse KPI nicht erfüllt, Mhm.
Wahrscheinlich so die KPI, okay, wie viel Business entsteht daraus? Ja. Denk ich mir aber, ist ja trotzdem auch 'n 'n 'n Employer Branding Tool. Mhm. Also Leute zu kriegen, die vielleicht auch erst mal woanders einen anderen Paycheck vielleicht auch kriegen könnten, erfahren erst mal für vom Netzwerk, dann von dir, für wen würd ich arbeiten?
Du sagst, Du bist Du bist für die Menschen, die die mächtigste Person dann auch im im Raum. Möchte ich für dieses Unternehmen, möchte ich für diesen Menschen arbeiten. Und ich finde, es gibt 'n Grund, warum diese Posts mir immer wieder angezeigt werden. Ich schein immer wieder darauf zu reagieren. Ich bleib immer wieder hängen, mich begeistern dich.
Ich finde es super, was Du machst, muss ich ganz ehrlich sagen. 1 sieht tatsächlich noch aus, ich möchte, Du hast gesagt, Haltung zeigen ist nicht schwer. Mhm. Das hast Du auch in einem deiner Brust gesagt. Und ja, vom Prinzip her, sich 'n Stift zu nehmen und seine Gedanken niederzuschreiben, das ist nicht so schwer.
Aber ich glaub, viele fühlen sich ja trotzdem doch gefangen in ihrer Rolle, es tun zu dürfen. Und da scheinst Du aber ja son bisschen, ich könnt's sagen, wenn wir wieder von von Kriegssprache benutzen wollen, dann bist Du eine Loose Canon. Ja. Du kannst eigentlich schon recht sagen, was Du möchtest. Ihr habt Investoren drinnen.
Ja. Du bist der CEO 1 Unternehmens und trotzdem hab ich's Gefühl, sagst Du, was Du sagen möchtest. Na, ich glaub, ich sage, was ich sagen möchte. Ich glaube auch, dass ich, ich bin jetzt ja kein irgendwie Radikaler so. Nein.
Und und nee, und das ist ja auch und deswegen glaub ich auch, also die auch das finden die Burdas, auch da kriege ich auch positive Resonanz dazu. Und wir sind halt wir sind 'n Sozialunternehmen, wir sind eine GMBH, weil wir sind 1 1 1 1 soziales Unternehmen und haben auch den Anspruch, dass wir irgendwie dass wir dass wir den sozialen Sommer halt stärken. Und meistens die meisten Posts, die ich mache, gehen auch ja eigentlich in die Richtung, was ich sag, ich hab gesagt, ich hab immer den das den Wunsch, Menschen zu vierteln, wenn die so abbiegen und deswegen glaub ich auch meine Nachbarn persönlich, die andere Parteien wählen und diskutiere mit denen, weil ich das einfach möchte. Und mir ich bin total bewusst, ich bin auch lebt in 'ner superprivilegierten Bubble. Ich hatte ich hab hatte die Möglichkeit zu studieren, im Ausland zu arbeiten, zu leben.
Ich hab irgendwie ganz viele Dinge auch mitbekommen und deswegen musste man sich auch immer klar sein, wo kommt man her, wo steht man? Und auch das versuche ich dann, deswegen bin ich auch in dem Post immer auch also ich würd niemals, wenn ich jetzt voll sauer auf irgendwas bin, nur als Philipp posten, aber ich poste immer, also Philipp postet immer, aber der hat im Hinterkopf auch seine seine Rolle und seine Position. Also ich muss da manchmal schon aufpassen, dass ich auch, ich ich ich möcht dem Menschen auf was aufmerksam machen. Tatsächlich, 'n Tipp, kommt man dann schon irgendwann in die Falle, dass das auch zu negativ dann ist. Ja, ja.
Also dass dass ich dann sag, wenn ich über digitale Souveränität oder andere Themen rede oder kann auch über Nachhaltigkeit reden, dann den ganzen Tag den Dooms Day nur zu predigen, da sag ich mir auch mal, ja, sei sei noch mehr lösungsorientiert, ja? Also, kriegt den Twist dahin, was ist denn die Lösung, wo kannst Du denn hingehen? Als immer nur zu sagen, hier haben wir 'n Riesenproblem, sodass alle nur noch das Problem fühlen. Das finde ich aber manchmal schwierig, weil weil man ja praktisch verschiedene Menschen in der verschiedenen Journey erwischt. Und die einen sind noch so.
Die wissen noch gar nicht, dass es da 'n großes Problem gibt. Die möcht ich ja aufmerksam machen. Ja. Dann immer diesen Twist zu finden zu, zu den anderen, die aber sagen, ja, ja, weiß ich schon. Ich möcht aber jetzt mal eine Lösung.
Kannst Du nicht immer sagen, dass da 'n Problem besteht? Ist ja auch son bisschen so klassisches, was man so im Vertrieb lernt. Ich hab ja ganz viel in meiner Karriere auch vertrieben. Ist ja eigentlich zu sagen so, die größte Gefahr ist eigentlich, wenn Du bei Leuten Fragezeichen ratest, die die sie ja eigentlich gar nicht selber haben, ja, ohne die und also dass man ganz viele Vertriebler haben immer den Wunsch, ganz viele potenziellen Fragen schon vorher zu beantworten verlieren dann totales Vertrauen, weil die weil die Leute, die sich sich die Fragen alle gar nicht gestellt haben und schaffen maximale Verunsicherung. Und ich glaube, son bisschen ist das da auch.
Also das glaube, da muss man einfach 'n guten Mittelweg für sich finden. Und im Endeffekt glaub ich, ich mach das immer frei nach Schnauze, oft ganz oft morgens beim Sport, wenn irgend 'n Thema, ich hör ja ganz viele politische Podcasts. Mhm. Also ich hab sone, die hör ich einfach alle frei durch. Und wenn dann son Thema ist, das mich bewegt, dann dann bleib ich da hängen.
Dann guck ich, gibt's noch gibt's noch andere Meinungen, Perspektiven dazu? Und dann poste ich einfach raus und das sind ganz oft die Posts, die am besten funktionieren lustigerweise. Ja, ich glaub, dass die LinkedIn Algorithmen, da gibt's ja auch ganz viel Veränderungen zurzeit, schauen inzwischen noch mehr drauf, wie echt fühlt sich das an? Also auch aufs Wording und und teilweise frage ich, ich schreibe alles selber, geh aber echt so oft drüber, dass ich manchmal frage, ob ich das dann schon so überoptimiere, Mhm. Dass es dann schon fast KI mäßig sich anfühlt, obwohl ich alles selber schreibe.
Und ich hab das Gefühl, bei dir zum Beispiel bei anderen, dann dann, weil vielleicht nicht dreimal man selber drüber geht, ist es, fühlen die Gedanken sich noch mal Ja. Originärer. Also es passiert auch öfters, dass meine Frau, die macht ja Kommunikation, das mit die mich anruft und sagt, Schatz, da hast Du aber jetzt wieder 17 Komma Fehler und 'n Rechtschreibfehler drin. Und dann denk ich mir, ja, okay, ich nehm jetzt mal son paar raus und dann vielleicht ist es das, ja. Ich ich glaube wirklich, ich glaube wirklich, ich hab mich sogar schon gefragt, ob Leute absichtlich Fehler reinmachen oder einfach mal eine 1 doppelte Lehrstelle oder irgendwas.
Ja. Weil ich dann so, dann geh ich geh ich in die KI, dann geborene ich das 'n Na, Proof Reader und dann wird das wieder perfekt rausgefeuern. Und dann sehe ich andere, die die halt 'n Dreizeiler schreiben ohne Punkt Komma. So, und ich glaube aber, dass das, also man möchte dann als Profi natürlich, als Medienprofi auch nicht auftreten und sagt und da son Text Ja, das ist völlig schön. Über die Newsletter schreibt.
Ja, klar. Ja, klar. Ja, klar. So, denk ich auch, was denken die Leute, wenn da keine Geld die Rechtschreibung nicht beherrscht, Ja. Ne?
Da lass ich noch mal drüber reden. Aber ich glaube, dass das funktioniert, dass die Leute, so wie die Leute ihre Whatsapp, ihre Textnachrichten schreiben, Mhm. Dass das durchaus gut funktioniert, ja, weil sich's echt da anfühlt. Ja. Und die Leute verzeihen die Fehler, also dieses, dass man sich da blamiert.
Also ich nehm dann mal an, man blamiert sich da vielleicht, ne. Eigentlich könnte dieser, die der heutige Tag auch ganz gut ohne KIos kommen, aber ich, Du hast mir mal erzählt, dass Du selber die KI rumfierung spielst. Du bist CEO, trotzdem gehst Du gerne rein und probierst die Dinge aus und hast gesagt, Du spielst auch selbst mit Sachen rum, die dich auf Ideen bringen, sogar auf Produktideen. Hab ich das richtig noch in Erinnerung? Was machst Du da, wenn Du KI mal so nimmst und 'n bisschen rumspielst?
Also genau, ich glaube, das das das, was ich grade lerne, ist, das hat Scott Gallerbay vor 3 Jahren auf der Oma gesagt, kein Menschen mehr nicht durch KI setzt, aber durch Menschen, die die mit KI arbeiten. Und was ich grade Wir schaffen grade eine Rolle AI Enablement Manager bei uns, weil was ich sehe, ist, ich hatte im letzten Offsite hab ich unserem Team Haus auf mein mein Management Team Hausaufgaben gegeben. Und zwar haben wir Probleme gesammelt und hab gesagt, folgende Probleme, löst ihr bitte über Piloten. Ich habe gelernt, dass Ich hab ein Thema, ich hab genau das, was ich grade schon mehrfach erwähnt hab, lokale Nachrichten, ja? Weil ich hab bei mir, ich wohne wie gesagt im Speckgürtel, gibt's eigentlich auch keine coole Zeitung, die irgendwie mitnimmt, was wir was wir machen.
Und da hab ich einfach Newsletter gebaut und hab halt in der Spitze sind da 9 Agenten, die parallel basierend auf meinen Dimensionen, die ich definiert hab, alles verfügbare. Und das kann man, hab ich auch einmal beliebig hochskaliert auf so 2000 und dann kommt irgendwann mein CTPO und sagt, hey Philipp, pass mal bitte mit deinen Tokens 'n bisschen auf. Und ich hab halt gelernt, dann haben wir wir haben wir machen haben ja einen eigenen Ad Server, schließen gerade ganz viele verschiedene technische DSPs und so an und dann war so mein Ding, wie wie oft schauen wir drauf, wie oft optimieren wir, wie tief kommen wir reingehen? Und das ist relativ aufwendig, den Analyseprozess zu machen. Dann hab ich am Wochenende mir selber ausm Google Ad Manager Reports gebaut und bin dann mit Klo drüber und mit meinem Agent und hab dann oder mit mit Co Work und hab dann Tools gebaut, die mir dabei helfen, relativ schnell zu verstehen, wenn wir hatten da eine, die hat 14 Prozent Umsatz gemacht, jetzt sehr technisch.
Und die an 2 Tagen ist die auf unter 5 Prozent gefallen und das wird dann täglich jetzt gefleckt in sonem Report. Also mache mein 7 mein Leben relativ leicht. Ich hab 'n Skill gebaut, wo ich irgendwie E-Mail, Kalender, Slack und auch Präsentationen und so mache, mir mein Daily meine eine Daily To do Liste zu geben. Die iteriere ich immer. Den hab ich aber als Skill zum Beispiel in Klo der Firma zur Verfügung gestellt.
Dass jeder jetzt quasi meinen Skill nutzen kann, das quasi so wie ich meinen Tag irgendwie morgens einmal aufgebetröselt krieg zu nutzen. Und oder der einfachste Hack zu sagen, ich hab gelernt, es gibt Leute, wenn wir den Mitarbeitende, denen geben wir fünfmal die gleichen Kommentare in irgendwelche Decks. Und das nächste Deck, was wieder von KI ausgespuckt wird, hat den gleichen hat den gleichen Fehler wieder drin. Ich dachte, es gibt einfach 'n Skill gebaut, der einfach sagt, bitte aktualisier mein Memory, das quasi auch basierend auf Kommentaren in in Decks, dass wenn ich die nächste Folie baue zu dem gleichen Thema, dass zumindest dass alles mit reingezogen wird, damit halt einfach der Austausch irgendwie nicht nicht redundant wird. Weil natürlich gibt's ganz viel.
Auf einmal, ich krieg gefühlt so viele Slides und Decks hab ich in meinem Leben noch nie bekommen, wie ich grade bekomm, nicht mehr in der Wayfair und MacInseezeit. Also wo ich so viele Kollegen hatte, die ganz viele tolle Folien gebaut haben. Und was ich was ich glaube und wo ich hinmöchte, ist, dass jeder meiner Mitarbeitenden weiß, hier gibt's was, das kann Probleme für mich lösen, die ich lange nicht anfassen wollte. Es kann mich, es kann viele redonante Arbeiten für mich reduzieren, sodass ich die Möglichkeit hab, einfach Dinge zu machen, die irgendwie geil sind, die Spaß machen, die Ja. Die Wert stiften und die mir einfach von dem Daily Slop, den ich nicht brauche, einfach ganz viel wegarbeiten.
Und wichtig ist immer, hab ich jetzt auch ausgegeben, ich möchte auf jeden Präsentation sehen, 100 Prozent durchgelesen, 100 Prozent von der Person, die sie schickt, damit ich ich hab keinen Bock mehr, 40 40 Seiten zu lesen von irgend 'nem Mist, der nicht wirklich geblibi wurde, wo drin Sachen drin tätig und zweimal gefefeedpackt hab. Das ist mir wichtig. Aber wir als Führungskräfte in allen Unternehmen müssen vorangehen. Wir müssen zeigen, dass wir Probleme lösen können. Und ich höre, ich merke grad, dass ich da schon fix bin bei den Themen, weil ich's auch spannend finde.
Ich hab zu dir, glaub ich, gesagt, es fühlt sich son bisschen in der Rocketzeit an, dass man einfach auf einmal nicht, dass das quasi zu jedem Thema, über das man denkt, kann man einfach 100 Leute losschicken. Die bringen einen zumindest zu 'nem MVP oder zu 'nem Piloten und dann kann man entscheiden, war es das wert ist es das wert oder nicht? Und bei den ein, 2 Dingen, die ich das, wo ich bisher sag, das war cool, hat haben auch daraus Unternehmen relativ cool drauf reagiert und hat gesagt, cool, das finden wir richtig toll. Das lokale Nachrichtenthema haben wir über 'n Jahr versucht, selber zu lösen oder über Partner zu lösen. Das wurde entweder sehr teuer oder war nicht relevant.
Und da haben wir haben haben wir jetzt quasi hab ich Quellen gebaut, wie können wir wie können wir das als Unternehmen machen? Und ich glaube, dieses Mindset, das sollten alle CEOs in sich tragen und im besten Fall auch die alle, die da zu sagen, hier gibt's 'n hier gibt's was, kann uns unser Leben leicht machen. Es kann dafür sorgen, dass wir Effizienzen heben, dass wir Ideen schneller umsetzen können und dass wir auch Probleme lösen, die wir hatten. Ja. Und hier ist hier, lass uns mal einfach mal starten.
Und das ist, glaub ich, diese Angst zu nehmen, dass man seinen Job verliert versus ich muss als Führungskraft meinen Leuten dabei helfen, dass sie ihren Job behelfen können Ja. Und vielleicht noch wirksamer in dem Job werden. Das ist, glaub ich, viel gerader vorgehen. Ja, wir haben hab's Wort immer gesagt, jeder im Unternehmen muss AI fluent sein. Mhm.
Dass es einfach wichtig ist, Wir sprechen die gleiche Sprache und wir lösen auch auf die gleiche Art und Weise Probleme. Mhm. Also wenn wir irgendwie eine Herausforderung sehen und wie Du gesagt hast, der ganze Slop des Tages, das gibt das Händische rauszunehmen, es geht nicht darum, die Jobs dann irgendwie zu ersetzen. Ich ich ich glaube, in der Kreativbranche, ich hab da immer so meinen Tag, auf die Kreativbranche gehen viele Jobs verloren und die werden auch nicht gleichermaßen ersetzt werden können. Mhm.
Aber im Daily Business und als Knowledge Worker gibt's einfach viele Dinge, die wir tun können, wo wir uns einfach selbst eigentlich unseren Arbeitsplatz sichern, indem wir sagen, okay, wir entwickeln uns in Kollaboration mit KI weiter. Mhm. Bei euch scheint das so, dass es ja top down, aber auch dann praktisch angelegt ist. Genau. Und nicht, weder ich schmeiß das jetzt euch die KI Tools hin und ihr macht jetzt mal und werdet 20 Prozent effizienter, sondern Du nimmst nutzt das für dich selbst.
Und gleichzeitig wünschst Du dir aber auch das von unten nach oben. Ich sag immer, ich werd lieber geschoben, als dass ich Leute oder ne, als das als dass ich schieben muss. Ja. Oft ich glaube, das wünscht sich jede Führungskraft. Das ist ja.
Und demzufolge, genau. Und aber bei diesem Thema geht's auch viel Angst, Sorge, solche Themen. Und das ist, glaube ich, das, was wir was wir als Führungskräfte nehmen müssen. Und schaffen wir nur, wenn wir uns selber unsere Angst und unsere Sorge nehmen und unseren Respekt und einfach mal rein tauchen und verstehen, was ist möglich, ne? Auch alles nur im Rahmen.
Also es gibt gewisse Sachen, die will wollen wir auch nicht dort sehen. Und grade wenn son Agent losläuft, musste auch muss es auch reguliert sein. Da sind wir auch Gott sei Dank auch mit der Hilfe von Burda sehr, sehr gut dran, aber das ist, genau, ohne dass dass wir es vorleben als Menschen, die auch Mitarbeitende führen, werden können wir es nicht für unsere Mitarbeitenden erwarten. Ja. Nur son Bauchgefühl, ist es in 'ner Firma, die sich so auch dem Social Impact widmet, eher so, dass Menschen Berührungsängste haben, zu sagen, ich möchte viel mit KI arbeiten?
Also hat man da eher dann gefühlt weniger die First Mover drin oder kannst Du das überhaupt nicht bestätigen? Also was ich gelernt hab, in den Teams, in denen die Leader schieben oder wo wo wo wo wo's Lead bei Examble gibt, ziehen die Teams nach und Du hast auch einzelne Teams, wo vielleicht die Führungskraft nicht so super pushy war. Da hast Du auch einzelne Leute aus den Teams. Also ich würd, ich hab noch nicht so viel Austausch mit anderen CEOs zu dem Thema. Ja.
Ich glaub, das ändern wir tatsächlich grad, aber die, ich würde nicht sagen, dass bei uns weniger Leute da irgendwie so dran sind. Was was sind die nächsten großen Themen für nebenan d e? Hast Du irgendwas auf deiner Agenda, was Du hier teilen darfst, kannst? Also das eine Thema ist tatsächlich, wie der Local News einbinden skaliert. Also dieses das das Beschäftigung uns schon, weil ich glaube einfach, wir kriegen noch mal 'n ganz andere Dimension an Mehrwert rein in in die Plattform.
Das 2. Thema wird ist Profitabilität für uns. Mhm. Und das 3. Ist, was wir grade so Ich bin immer noch so vorsichtig, wir wachsen halt echt deutlich über, deutlich schneller, als wir es dachten.
Wir grade sehen wir, ne, wir wir kommen jetzt an die 5000000 nutzen dann. Als wir 2 hatten, haben uns immer die Großmutter gesagt, wenn ihr 5 habt, kommt mal wieder, dann habt ihr eine gewisse Relevanz. Plus AI also oder das ganze Umfeld, wie wie stark sich die Algorithmen mit AI Content irgendwie in anderen Plattformen Also ich grade hab ich 'n ganz positiven Ausblick, der noch nicht evident genug ist, dass ich irgendwie super super erleichtert durchs Leben gehe, das zu manifestieren. Also Profitabilität, das Loganös Thema ist das größte inhaltliche Thema und ansonsten halt bauen wir auch grad massiv an unserer Tech Organisation dass wir halt kleinere Teams haben, die schneller auch und tiefer und mehr mehr Verantwortung auf auf Problemen und Themen arbeiten. Okay.
Das find ich ja, wir kommen, wir haben waren eine sehr Also eher so Squats, so autonome Einheiten Genau. Die ganz alles ab, was wir brauchen, was machen zu kaufen. Genau. Und mit mit mit Loop Ownern, wenn dann das so, Loop Owner, da da gehen wir grade irgendwie mittelfristig hin und das ist. Wir kommen halt aus soner sehr alten strukturierten, irgendwie Du hast 'n iOS Team, Android Team, 'n Frontend Team, 'n Frontend Team, 'n Frontend Team, 'n Back End Team.
Und jetzt gehen wir halt dahin, dass wir sagen, wir wollen Teams, die wirklich sehr mobil an an an Themen arbeiten, Probleme zu lösen. Und das ist so eher so strukturelles Superexcyting, das auch zu zu begleiten. Was steht für dich an in diesem Jahr noch? Hast Du selbst auch noch Dinge, die Du dir vorgenommen hast? Ich hab am Samstag lustigerweise meinen ersten Schwimmwettkampf seit 25 Jahren.
Wow. Da bin ich 'n bisschen aufgeregt. Was fürn Wettkampf ist das? In Berlin? Ja, das ist in Henningsdorf.
Da mach ich, ja, ist 'n Nachbarort und da mach ich halt son, ich hab bin ja alter Wasserbeispiele und hab dann Sportwasserkorbal und da gibt's die Vereinsmeisterschaft und da hab ich mich irgendwie bereit schon, die ersten 200 Meter Lagen zu schwimmen. Und Ja. Wenn man halt, das ist relativ anstrengend und wenn man nicht mehr die, wenn man 20 Kilo mehr mit sich trägt und 25 Jahre nicht mehr aufm Wettkampfsport sich vorbereitet hat, dann ist das herausfordernd. Ja. Ansonsten freu ich mich echt auf meinen Urlaub, weil durch die, ich merke, durch die extrem hohe Geschwindigkeit, die AI jetzt ja auch in mein in mein intellektuelles Arbeitsleben auch gebracht hat, merke ich auch, dass ich grad schon, dass es dass es 4 war.
Und ansonsten einfach meine meine Tochter wird eingeschult. Das sind so, glaub ich, die die 3 Dinge, die die passieren. Und das dann so krass, da hat man 2 Schulkinder, ist irgendwie, ihr wisst ja jetzt schon länger durch, aber da mein kleines Mädchen zu sehen, wie sie dann da in die in die Schule geht und die ist so, die ist son You go Girl, die ist so selbstbewusst und confident und strukturiert und da freue ich mich einfach, das begleiten zu dürfen. Ich hätte nichts anderes erwartet bei den beiden Eltern. Ich glaub, es passt ganz gut und kann nachempfinden, dass das coole Heillights sind, die da bevorstehen.
Ich, ja, ich bedank mich, dass Du hier warst Mhm. Heute stellvertretend für nebenan d e, fürs Gründerteam mir Einblicke gegeben hast in die Nachbarschaftsplattform, in eure Arbeit umfassend. Und ich kann nur allen Zuhörerinnen empfehlen, neben an d e anzugucken, einfach mal ausprobieren. Ich wir haben heut 'n paar Usercases geschildert, ob ihr jetzt irgendwas Neues braucht, irgendwas zu verschenken habt. Schenken macht glücklich.
Ja. Nutzt das. Ich glaub, da hab ich auch Zahlen bei euch gefunden. Das macht glücklich. Also nutzt es für euch in dieser Zeit, anderen mal vielleicht was zu geben.
Es gibt einem auch viel zurück innerlich. Und probiert's aus. Nutzt eine Plattform, die mehr Social und weniger Media ist. Ich danke dir, dass Du da warst, Philipp. Danke für die Einladung und das total nette Gespräch.
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