Rasierer sind toxisch und überteuert | Mit Luisa Haisch und Victor Haisch von Razeco
Worum es geht
⧓ Bewirb dich für ein Ticket zu meiner Opening Keynote auf dem COBUS Forum: https://7pxl.de/p-vav6-cobus-forum-2026/ ⧓ So baue ich digital souverän mein Business. Alles im Newsletter: https://7pxl.de/p-vav6-newsletter/ In der ersten offiziellen Interview-Episode von Values & Ventures spricht Ben Harmanus mit Louisa und Victor Haisch, den Gründer:innen von Razeco, über den Aufbau eines nachhaltigen Rasierer-Start-ups in einem von Konzernen dominierten Markt. Die beiden erklären, wie ihr patentiertes Biomaterial den Grundstein für die Firmengründung legte und wie sie als erstes Rasierer-Unternehmen weltweit plastikfreie Klingenköpfe anbieten. Kernthemen der Episode: Warum Nachhaltigkeit allein sich schlecht verkauft und Preis sowie Gesundheit (Mikroplastik-Belastung im Körper) die eigentlichen Kaufargumente sind Der Gender-Pricing-Effekt ("Pink Tax") bei Rasierprodukten und wie Razeco bewusst darauf verzichtet Wie das Gründerteam mit einem kleinen, agilen Team und viel KI-gestütztem Coding digitale Souveränität und Unabhängigkeit von Standard-Software-Tools erreicht Herausforderungen beim Eintritt in den hart umkämpften Drogerie- und Retail-Markt sowie die Rolle von Social Media für Markenaufbau und Reichweite Kapitel: (0:00:00) Intro (0:01:42) Warum braucht die Welt eine neue Rasiererfirma? (0:04:45) Der Ursprung des nachhaltigen Bioplastiks (0:09:01) Warum sie eine Rasiererfirma gegründet haben (0:14:24) Regulierung gibt Sicherheit und fördert Innovation (0:16:05) Aufgaben und Dynamik im C-Level-Team bei Razeco (0:22:30) Werbung: Triff Ben bei seiner Opening Keynote auf dem COBUS Forum (0:23:44) Digitale Souveränität und KI-Coding (0:30:01) Nachhaltigkeit bei Razeco-Rasierern (0:33:09) Gesundheitsschäden durch Mikroplastik (0:39:44) Gelstreifen bei Rasierern sind nur Marketing und ungesund (0:40:50) Razeco will alle Produkte im Badezimmer ersetzen (0:42:40) Mit der Pink Tax werden Frauen abgezockt (0:46:03) Ankündigung: Razecos interoperabler Rasierkopf (0:49:57) Woraus der Bioplastik von Razeco besteht (0:55:44) Warum das TÜV Austria-Zertifikat so besonders ist (0:57:37) Designt in der Schweiz, made in Germany (1:03:36) Werbung: Abonniere jetzt die Values & Ventures Show (1:04:00) Preismodell von Razeco (1:07:34) Razeco im stationären Handel (1:10:59) Welche KPIs über den Erfolg entscheiden (1:12:49) Community-Aufbau mit Performance-Marketing und Events (1:15:53) So nutzen Razeco Social Media und Good News (1:22:44) Der Kampf um den Platz im Drogerieregal (1:25:27) Die Nachhaltigkeits-Verantwortung des Handels (1:27:36) Hospitality als Wachstums-Chance (1:29:03) Foundershain: Community für Gründer:innen (1:35:20) Wo Razeco heute anders starten würden (1:42:37) Werbung: Der Values & Ventures Newsletter Links zu dieser Episode: Razeco: https://www.razeco.com/de-de Si4Health: https://si4health.de Louisa Haisch (LinkedIn): https://www.linkedin.com/in/louisahaisch Victor Haisch (LinkedIn): https://www.linkedin.com/in/victor-haisch-a733201bb Victor Haisch (Instagram): https://www.instagram.com/victorhaisch?igsh=a2RtbThyem91YmJ6 Ivo Lovrić (LinkedIn): https://www.linkedin.com/in/ivo-lovri%C4%87-69820b331/ Foundershain: https://foundershain.com/ COBUS ConCept (Werbepartner): https://7pxl.de/p-vav6-cobus-forum-2026/ Eine kleine Bitte: Damit ich für dich die inspirierendsten und smartesten Menschen interviewen kann, gib der Show im Plattform-Algorithmus mit deinem Abo, 5 Sternen oder einem Like einen Boost! Danke! Host: Ben Harmanus Values & Ventures: ⧓ Values & Ventures Mitgliederbereich (Kostenlos): https://7pxl.de/p-values-and-ventures/ ⧓ Values & Ventures Newsletter (Kostenlos): https://7pxl.de/vav-newsletter/ ⧓ Meine Liste mit Alternativen zu US-Tools: https://7pxl.de/vav-tools/ ⧓ Folge Ben auf LinkedIn: https://7pxl.de/vav-ben-harmanus-linkedin/ ⧓ Das Content Design Buch von Ben Harmanus: https://7pxl.de/vav-content-design/ Values & Ventures mit Ben Harmanus wird produziert von Spreedia: https://7pxl.de/vav-spreedia/
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Transkript
In Deutschland ist es sehr viel schwieriger, 'n offenes Ohr zu bekommen für was Neues, für was Gutes. Guckt man sich die Radierindustrie zum Beispiel an, da werden die Kundinnen ja komplett veräppelt. Also man kauft sich im Radierling Kopf bis zu 5 Euro. Die werden im niedrigsten Cent hergestellt. Da sind Stoffe drin, die potenziell aller allergieerregend sind, aber eben auch total viel Mikroplastik.
Und das muss man nicht auf der Haut haben. Die Nachhaltigkeit verkauft sich nicht, sondern es geht einfach nur den Preis. Du kannst eine Veränderung beim Menschen eigentlich nur dann wie hervorbringen, wenn Du das Gefühl vermittelst, irgendwas wird besser und ich muss nicht auf irgendwas verzichten, eine bessere Entscheidung zu treffen. Es stehen überall Nachhaltigkeitsziele auf den Webseiten und ich hab verschiedenste Ideen im Kopf, wie die Drogerien das auch kostengünstig umsetzen könnten, die jungen innovativen Unternehmen Zugang zu geben. Und das ist auch einfach nur quietwashing.
Ja, also momentan liegt eigentlich die volle Verantwortung beim Endkonsumenten oder der Endkonsumertin. Und in dem Moment, wo Du regulierst und den Unternehmen vorgibst, in dem Bereich dürft ihr euch bewegen und das dürft ihr sagen und das dürft ihr nicht sagen, nimmst Du die Verantwortung ja eigentlich wieder son bisschen zurück zu den zu den Unternehmen, zu sagen, ich biete euch gar keine Scheiße an, sondern es sind wirklich Produkte, die die das beinhalten, was auch draufsteht. Es sind wirklich Produkte, die die das beinhalten, was auch draufsteht. Das ist auch son bisschen das Ziel langfristig. Wir haben gesagt, mit dem, was dieses Material kann, Ja.
Wollen wir eigentlich alles, was man so in Alltagspflegeprodukten im im Badkosmos so kennt, ersetzen. Und so wie ich damals bearbeitet ist, so arbeite ich heute halt gar nicht mehr. Es ist halt wirklich einfach nur noch prompting, aber es ist alles nur noch mit KI. Leute, die eine Community haben, fangen an, Produkte zu entwickeln, die sind ganz im Creatorhausen. Leute, die eine Community haben, sind in Zukunft die Leute, die regieren und die in irgend eine Richtung denken.
Luisa Haisch, Viktor Haisch, schön, dass ihr beide da seid. Vielen Dank, dass wir hier sein dürfen. Für die Einladung. Luisa, Du, Viktor und Ivo Lowic, er ist euer CFO, richtig. Ja.
Ihr seid das Gründerinteam von RASICO und ihr seid 'n Anbieter für Rasierer. Und Rasiereranbieter gibt's ja eigentlich wie Sand am Meer, möchte man sagen. Alle kennen jetzt die großen Player, alle kennen Wilkinson, alle kennen Gillette, dann gibt's noch einige Drogerieeigenmarken und es gibt dann noch son paar Marken, werden wir vielleicht auch noch mal drauf zu sprechen kommen. Abomodelle wie, der Elevator Pitch. Lulu, Du hast gesagt, ich nenn dich heut Lulu.
Ja, gern. Warum glaubst Du, braucht die Welt Risiko? Wir haben Risiko eigentlich genau deshalb gegründet, weil wir gesagt haben, der Markt momentan wieder bei nachhaltigen Rasierern ist, ist erst mal komplett unübersichtlich. Und so, dass es für die Endkonsumentinnen gar nicht richtig die Möglichkeit gibt, zu sehen, ist das wirklich nachhaltig oder ist uns einfach nur raufgeschrieben? Wir sind hingegangen und haben das zertifizieren lassen und haben nicht nur Einwegrasierer nachhaltig gemacht, sondern als weltweit erstes Unternehmen auch die Klingenköpfe von Systemrasierern ohne Mikroplastik und ohne fossiles Plastik Okay.
Gestellt. Und unser Ansatz ist, glaub ich, relativ easy, dass wir gesagt haben, es darf keine Kompromisse geben für den Endkonsumenten, sondern es muss so sein, dass es ist, als ob ich zu meinem Gillette oder zu meinem Whikinson greife. Die Performance ist gleich und ich hab das gleiche Rasurerlebnis, tue aber gleichzeitig für mich, für meine Gesundheit, für meine Haut, aber auch für die Natur und die Umwelt was Gutes. Okay, also ein kompetitives Produkt im Pricing, Genau. In der Usability.
Ja. Design. Im Design würd ich sogar fast sagen, sind wir ja noch immer noch mal eine Schippe drauf gesetzt und das haben wir Okay. So schöner gemacht. Ich hatte heut Morgen ja eine schöne Experience, denn ich hab mir das Produkt selber besorgt.
Mhm. Und hab's heut morgen ausprobiert. Und ich hab, ich hab sogar's Up packaging. Ich hab's für Unboxing gefilmt. Nice.
Weil ich, weil jetzt ich die Packung in der Hand hielt und es ist jetzt hier keine Werbung, ja, aber ich hab das Produkt in der Hand gehalten, hab erst mal gedacht, ich hab eine iPhone Packung in der Hand. Ja, ja. So, ne. Ich nehm an, dass das die Intention auch war. Es ist sehr clean, Pappe, ausgepackt.
Und dann nimmt man den erst mal in die Hand und fühlt erst mal auch das Gewicht. Ja. Und auch das Design so. Hat mir auf jeden Fall gut gefallen. Rasur ist, glaub ich, hoffentlich gelungen.
Wir haben in 4 k jetzt hier, wir nehmen hier 'n 4 k auf. Mal gucken, vielleicht mal reinzoomen und da, ob ich glatt genug bin. Hat für mich auf jeden Fall schon mal gestimmt. Natürlich muss es jetzt, jetzt kommt noch der Langzeittest. Ja.
Natürlich. Aber so, ich kann's erst mal bestätigen vom Look and feel ist es schon mal ist schon mal bei mir gut angekommen. Ja. Sehr schön. Nachhaltigkeit darf auch sexy sein und darf sich auch gut anfühlen und nicht irgendwie so sein, dass ich das Gefühl hab, ich mach 'n Abstrich bei irgendwas.
Wir reden nachher noch mal mehr übers Produkt und wir haben die Rasierer da, würden die dann auch mal kurz rauswollen, weil ich glaub, es ist auch schön, wenn wir schon die Möglichkeit haben, hier 'n Videopodcast zu haben. Dann wollen wir doch das Produkt auch einmal zeigen, damit das dann nachvollziehbar ist. Es ist kein Zufall, dass ihr ein Unternehmen für nachhaltige Produkte gegründet habt. Luisa, Du bist nicht nur Co Konderin von Raseco, Du bist so auch noch die Geschäftsführerin von, ich hoff, es spricht, wie spricht man's richtig aus? Die SI for Health.
SI for Health. Genau. Okay. Seit 2022 bist Du das? Auch schon wieder.
Wahnsinn, ja. Ja. Ja. Und ist 'n Biotechunternehmen. Genau.
Und ihr habt 'n umfangreiches Portfolio. Und in dieses Portfolio oder ist das erst mal 'n Portfolio, wo sich spezialisiert auf, ist das die Lithiumgel? Ist das richtig? Genau, die Silikergehlfaser. Ja.
So richtig schön eingedeutscht. Ja. Genau. Okay. Das heißt, die Patente sind in speziell in diesem Bereich oder ist das ein Teil der Patente, die er haben?
Es ist ein Teil der Patente. Also die Firma ist von unserem Vater, ich glaube, als wir groß geworden sind, haben wir das immer nur mitbekommen, wenn Papa mal frühzeitig irgendwie ausm Urlaub zurückfahren musste, weil irgendwas Großes ist. Ja. Und als wir da 'n bisschen größer geworden sind, haben wir das schon ab und zu mal mitbekommen, aber was es sich da irgendwie im Detail handelt, hab ich nicht verstanden. Ich weiß nicht, ob Du's verstanden hast, wahrscheinlich auch eher weniger.
Und dann sind mein Papa und sein Geschäftspartner irgendwann auf mich zugekommen und haben mich gefragt, ob ich da die Geschäftsführung übernehmen will. Und dann hat sich son bisschen das Ganze aufgeklärt, was die überhaupt machen. Also ist in erster Linie sind wir 'n Forschungs- und Entwicklungsunternehmen mit verschiedensten Partnern, eben verschiedene Materialien, vorrangig bisher eigentlich im Medizinbereich. Ja, okay. Aber eben auch andere Materialien.
Und da ist dann eben dieser dieses biobasierte Material auch zustande gekommen. Und das lag quasi einfach da, es war fertig, aber es war kein Produkt. Okay. Das war quasi dann auch son bisschen der Startschuss für uns, was Eigenes draus zu machen. Wie kommt man denn, wie forscht man denn hin zu diesem Material?
Wenn Du jetzt sagst, plötzlich hab ich 'n Material, mit dem kann man was machen. Ja. Wie kommt man denn da hin, wenn man gar nicht die Intention hat, eigentlich 'n spezielles Produkt damit zu machen? Ich glaube, das ist vor allem dem geschuldet, dass unser Vater schon seit Ewigkeiten in dem Bereich ist, Ja. Supergut vernetzt ist, mit verschiedensten Leuten sich austauscht und auch über Forschungsprojekte.
Im Medizinbereich kommst Du ja in in Kontakt mit Menschen, die teilweise absolut verrückte Dinge erforschen, teilweise aber auch Dinge, die dann irgendwie greifbar sind und wo man sagt, okay, das ist irgendwie auch 'n Weg, den wir uns vorstellen können. Und dann ist das, glaub ich, vorrangig durch eben diese Gespräche entstanden, dass man sich neue Partner gesucht hat, die da vielleicht einfach auch schon 'n bisschen weiter waren als man selber, hat sich zusammengetan. Und dann ist son Entwicklungsprozess natürlich über Jahre. Also das passiert nicht von heute auf morgen, dass dann da irgendwie was in eine Maschine reingesteckt wird und dann plumpst irgendwie das fertige das fertige Material raus. Genau, also das hat, ich weiß gar nicht, wie viele Jahre das waren.
Viele Jahre. Mit 20 Jahren sind die Ja. Sind die Sachen entstanden. Also da steckt viel Zeit und auch viel Energie drin. Es wurden auch unterschiedlichste Preise damit gewonnen, also mit den mit den Patenten und den Materialien.
Aber es war immer, glaube ich, eher dieser Forschungsamt, also die Sachen herauszufinden, die Sachen zu entwickeln, was dann am Ende dabei irgendwie entsteht. Da haben sich dann auch andere Unternehmen drum gekümmert, also sei es Partnerunternehmen groß, ich weiß gar nicht, ob man die Namen nennen kann. Ich würd's, ich glaube, wir halten Sie mal hier schön für der Verschluss. Okay. Aber die da letztendlich eher hingehen und gucken, okay, wo sind Anwendungsbereiche, wo wir eben diese Materialien nutzen können, wo wir diese Materialien mit anderen Materialien kombinieren können, sei es im medizinischen Bereich, weiß ich nicht, im Auge irgendwie eine Anwendung zu finden oder im inneren Bereich des Körpers eine Anwendung zu finden.
Und das ist ganz spaßig irgendwie zu sehen, dass Ja. Papa eher irgendwie im Hintergrund die ganzen Sachen erforscht und dann andere Unternehmen sich eher darum kümmern, da eben die anderen Bereiche zu finden Ja, und dann zu identifizieren. Entschuldigung, möchte ich hier direkt unterbrechen. Auch diese Thematik von wo bekomme ich die Rohstoffe her? Ja.
Von wem source ich die und wie werden sie weiterverarbeitet? Was haben verschiedene Rohstoffe dann auch für eine Auswirkung auf auf auf das Endmaterial, was man dann vorliegen hat? Und das ist einfach wahnsinnig viel Erfahrung, die da von verschiedensten Menschen mit reingespielt hat. Ja. Und jetzt habt ihr dieses Material, ihr, es liegt vor euch.
Ja. Ihr seid begeistert, ihr sagt, okay, es ersetzt Plastik. Es ist, hat dieselbe Konsistenzzusammensetzung. Es kann also im gleichen Bereich eingesetzt werden. Jetzt sitzt ihr da und denkt, Was macht man?
Was machen wir damit? Ja. Und dann ist die Frage, wie kommt man dann zu Risiko? Das ist eine sehr gute Frage. Ich glaube, da spielt auch unser Co Founder, der 3., 1 1 große Rolle, der aus dem E-Commerce-Bereich kommt.
Und ivo hat schon immer Marken aufgebaut und letztendlich Produkte gesourct, gebrandet und ja, ich glaube, die Märkte auch analysiert. Und wenn man jetzt son 'n Plastikersatzstoff hat, der pro Tonne einfach noch wesentlich teurer ist als 'n normales ABS Plastik, muss man natürlich gucken, okay, wo findet man oder in welchem Markt tritt man ein, wo man als, weiß ich nicht, als als Unternehmen 'nem Bioplastik immer noch eine gute Marge hat, sich durchzusetzen. Guckt man sich die Rasierindustrie zum Beispiel an, rennt die Kundinnen ja komplett veräppelt. Kann man sagen, also man kauft sich 'n Rasierklingenkopf bis zu 5 Euro. Die werden im niedrigsten Centbereich hergestellt.
Das bedeutet auch, wenn man pro Tonnage, also der Tonagenpreis wesentlich teurer ist, hat man als Unternehmen immer noch eine gute Marge, überhaupt skalieren, wachsen zu können und ja, leben oder also nicht nicht nicht auf die Fresse zu fliegen, sage ich jetzt mal. Ja. Genau. Das bedeutet, die Märkte analysiert, geguckt, wo hat man immer noch eine gute Marge? Wo kann man Fuß fassen und wo kann man dann Unternehmen letztendlich skalieren?
Da gibt's relativ wenige, wenn man sich das dann anschaut. Okay. Weil's natürlich schwierig ist und einem natürlich, Man muss sich das dann auch angucken, okay, wie viel Werbebudget hab ich dann letztendlich noch, überhaupt 'n Kunden zu akquirieren, wenn man in 'n Markt eintritt, wo, wie Du schon maltest, eigentlich Unternehmen es Unternehmen gibt, wie Sand am Meer und vor allem Big Player, gegen die es halt extrem schwierig ist anzukämpfen. Das muss man natürlich alles mit einberechnen. Am Anfang guckt man sich 'n Markt an und ist ja klar, würde irgendwie funktionieren.
Dann muss man sich aber die ganzen Produktionsprozesse anschauen et cetera pp. Und das hat bei uns dann letztendlich ja auch 3 Jahre gedauert, erst mal herauszufinden, okay, funktioniert das überhaupt? Wie sind die Produkte am Ende? Sind die genauso belastbar wie die anderen Produkte, die man am Markt so kennt? Und wir haben's dann, würde ich jetzt sagen oder jetzt mal sagen, irgendwie hinbekommen und es war eine lange Journey, vor allem auch diese ganze Entstehungsphase, diese Spritzgusswerkzeuge, da könnte ich jetzt eine Stunde wahrscheinlich Man darf nicht vom Anfang, ist der Wahnsinn.
Genau. Aber das ist auch gut. Ja, absolut. Ich glaub, wenn man wenn man vorher das Gerüst sehen würde von muss naiv und ich, sone Mischung aus naiv und arrogant sein. Man muss denken, ich komm in diesen Markt und ich brech da irgendwie durch.
Ja. Und dann merkt man, was die Blocker sind. Ja. Aber dann machen wir einfach mal. Absolut.
Ja, stimmt. Und ich glaube ergänzend son bisschen auch zu dem, was was Viktor grade gesagt hatte, dass es natürlich darum geht, wo hat man noch 'n bisschen Spielraum? Was die Marge angeht mit den Produkten, haben wir relativ schnell gesagt, wir brauchen auch 'n Alltagsprodukt, was die Leute auch wirklich benutzen, was nicht eine Investition ist, die man ab und zu macht, weil grade mit diesem Nachhaltigkeitsaspekt willst Du das in die breite Masse reinbringen. Ich komm ursprünglich eigentlich ausm Changemanagement, das ist Okay. Mein mein beruflicher Hintergrund.
Okay. Und da lernst Du eigentlich relativ früh, Du kannst eine Veränderung beim Menschen eigentlich nur dann irgendwie hervorbringen, wenn Du das Gefühl vermittelst, es ist 'n Benefit, den ich damit bekomme. Es ist, irgendwas wird besser und ich muss nicht auf irgendwas verzichten, eine bessere oder eine vermeintlich bessere Entscheidung zu treffen. Deshalb haben wir gesagt, also Ira benutzt eigentlich fast jeder jede jeden Tag. Und es gibt große Player, die 'n richtig guten Job machen, was die Performance angeht.
Da müssen wir rankommen und dann haben wir den Markt eigentlich Und ich glaube, 1 der wichtigsten Punkte dabei ist, was natürlich schade ist und was sich dann auch schnell gezeigt hat, die Nachhaltigkeit verkauft sich nicht. Mhm. Und das ist wirklich nur die Kirsche irgendwo auf der Torte, sondern es geht einfach nur den Preis. Ja. Ja.
Ich glaube, es ist gerade dieser ganzen politischen Situation natürlich auch geschuldet in den letzten Jahren, gerade aus Richtung USA. Die Leute bekommen eingeflößt, dass Nachhaltigkeit eigentlich ist, ist nicht wichtig. Und deswegen hat sich das für uns einfach als sehr, sehr schwierig herausgestellt, man muss Aufklärung betreiben. Und das ist, glaub ich, das Wichtigste, dass man damit anfängt. Es kostet natürlich auch extrem viel Geld.
Muss man dann am Ende alles mit einrechnen. Lohnt sich das und Ja. Kann dann son einzelnes Produkt das überhaupt irgendwie stemmen, dass man dann irgendwie das Unternehmen trotzdem irgendwie skalieren kann. Ich glaube, das, was Du sagst mit Nachhaltigkeit, das ist nicht, also gar nicht mal nur 'n USA Problem, sondern es ist Generell klar. Auch 'n Thema, dass die Leute wahnsinnig verwirrt sind.
Was bedeutet denn jetzt Nachhaltigkeit überhaupt? Also egal, in welchem Supermarkt, in welche Drogerie man reingeht, Du siehst verschiedenste Label, verschiedenste Aussagen, die Ja. Sagen, hier ist das nächste nachhaltige Produkt. Und wenn Du dich nicht auskennst oder auch nicht hinten vielleicht mal auf der Verpackung liest, was ist denn da tatsächlich drin? Dann denkst Du vielleicht auch in manchen Fällen, ich hab doch schon was nachhaltiges zu Hause.
Ja. Warum brauch ich jetzt noch was? Und genau das ist dieses Aufklärungsthema, was 'n Riesenteil auch unserer täglichen Arbeit ist. Und ihr greift es jetzt im Rasierermarkt Ja. An.
Was für Produkte wollt ihr darüber sprechen, sind so vielleicht rausgefallen? Waren Zahnbürsten? Das war anders Dinge. Auch immer Wahrscheinlich Aber auch Plastikflaschen. Ja.
Also großes Thema, wir können Plastikflaschen herstellen, wir können Folien damit letztendlich herstellen. Was ist denn natürlich immer eine Preisfrage? Also die großen am Markt befindlichen Firmen, die sowieso irgend eine Macht Marktmacht haben, die verzichten nicht drauf. Also auf auf die Margen, die sie sowieso schon haben. Warum sollte da auch irgendwas passieren?
Wir haben zig Gespräche geführt mit anderen Unternehmerinnen, die einfach sagen, es lohnt sich für sie nicht. Also es sei denn, es passiert irgendwas Politisches, dass dann irgendwie gesagt wird, ihr müsst in diese Richtung gehen. Es ist Regulierung. Regulierung. Also wenn am Ende die Regulierung kommt.
Ja. Ich, viele sind ja keine Regulierungsfans. Ja. Ich ich schon. Ich glaube, dass es dann so die immer gibt und viele Leute verstehen ja unter Regulierung auch immer, dass dass Märkte praktisch eingeschränkt werden.
Ich glaube, dass es Sicherheit gibt. Also wenn Du weißt, jetzt was es reguliert, dann wissen alle, wir können dahin, wir müssen dahin innovieren und da entsteht jetzt 'n Mack. Ja. So. Und ich glaube, das ist, wird immer son bisschen falsch geframt.
Na ja, man nimmt im Prinzip ja, also momentan liegt eigentlich die volle Verantwortung beim Endkonsumenten oder der Endkonsumentin. Ja. Und in dem Moment, wo Du regulierst und den Unternehmen vorgibst, in dem Bereich dürft ihr euch bewegen und das dürft ihr sagen und das dürft ihr nicht sagen, nimmst Du die Verantwortung ja eigentlich wieder son bisschen zurück zu den zu den Unternehmen, zu sagen, ich biet euch gar keine Scheiße an, sondern es sind wirklich eigentlich Produkte, die die das beinhalten, was auch draufsteht. Wir sind jetzt schon ganz schön tief eingetaucht. Ja, ja.
Würde gerne eine Sache noch mal erklären. Gerne. Und zwar, was sind eure unterschiedlichen Schwerpunkte für alle, die zuhören jetzt in der Company? Ich hab's Gefühl, ihr beide könnt zu bei allen Themen ganz viel sagen. Es steckt beide tief drin als Gründerin, Geschwisterduo von 3 Gründerinnen.
Ja. Vielleicht einfach auch, Lulo, mit dir. Ja. Mal kurz anfangen. Deine Rolle, deine Schwerpunkte wäre Risiko.
Ja. Also ich bin CEO bei uns und das beinhaltet ja so die klassischen, ich sag mal, auch bei uns organisatorischen Themen, alles, was Backoffice angeht. Mhm. Aber eben auch viel Strategie und ich misch schon auch 'n bisschen im Marketing mit bei bei uns. Okay.
Wir haben eine ganz tolle CMO bei uns drin, mit der ich mich quasi immer abstimme, so die gesamte über übergelagerte Strategie verantworte. Und ja, das sind ist eigentlich so der Hauptpunkt. Ich mach mittlerweile auch viel, also dass ich das jetzt sage, das hätte ich auch vor 'n paar Jahren nicht gedacht, weil Mathe bei mir eine absolute Katastrophe war. Aber ich unterstütz auch Ivo viel in dem ganzen Financials Bereich. Ja.
Und hab das auch 'n bisschen lieben gelernt, weil das ist für unsere Arbeit das A und O zu wissen, wie die Zahlen aussehen. Deshalb glaub ich, war's eigentlich nur 'n logischer Schritt, dass ich mich da immer 'n bisschen reinfuchse und mittlerweile 'n halber Excel Profi bin. Okay. Dann können wir ja über 'nem Marketing gerne nachher auch nicht sprechen. Das ist ja mein mein Lieblingsthema eigentlich immer, Marketing.
Bei dir, Mikora, Du bist CTO von Risiko. Genau. Ich hab 'n netten Post von Luisa ja auch gesehen online. Da wurdest Du ja jetzt das Brain, bist 'n echtes Brain, hat sie gesagt auf LinkedIn. Und zwar, weil Du technologisch ganz viel im Hintergrund von Risiko machst.
Und ich glaub, das vergisst man immer. Gibt's eine nachhaltige Firma, aber letzten Endes hat auch eine nachhaltige Firma einen riesen Textdeck. Ja. Und Dinge, die im Hintergrund gut laufen müssen. Gib doch mal kurz 'n Überblick über deine Arbeit.
Ja, also das Ganze ist natürlich meinem Informatikstudium am irgendwo geschuldet. Und wir haben am Anfang eigentlich versucht, das Team so klein wie möglich zu halten und die ganzen Prozesse, die wir im Hintergrund haben, zu automatisieren. Wir wollen so wenig Tools wie möglich benutzen. Wir wollen eigentlich alles zentral gesteuert haben, also sei es letztendlich das Fulfillment, was wir haben. Das Ganze also die Nachbestellung, das Ivo, der sich letztendlich die komplette Logistik auch noch mitkümmert, eigentlich einfach nur einen Dashboard hat, worüber er, weiß ich nicht, da klicken kann und dann wird die Ware bestellt, land beim Fulfillment Partner, sind ja dann doch relativ viele Kanäle, die wir bespielen müssen.
Also wir haben den stationären Handel, wir haben letztendlich die Onlinemarktplätze, dann haben wir unsere eigenen Shops. Wir heißen in den USA unter anderem anders. Das bedeutet, wir haben einen deutschen Store, wir haben einen US Store. Das bedeutet, diese ganzen Kanäle müssen ja irgendwo zusammenfließen. Und das war dann letztendlich meine Aufgabe zu gucken, wie kann man das so einfach wie möglich gestalten, so kostengünstig wie möglich und ja, so KI gestützt wie möglich.
Okay. Das waren dann letztendlich meine Aufgaben, das von Anfang an irgendwie so mitzugestalten. Ich bin aber auch, glaube ich, in den anderen Themen. Also dieses ganze Operative zu gucken, in welche Richtung geht's dann letztendlich? Was braucht's dafür?
Das liebe ich eigentlich, dann letztendlich irgendwie auch eine Struktur mit reinzubringen. Und wir arbeiten modular. Das bedeutet, wir ergänzen uns in allen Themengebieten, die eigentlich aufm Tisch liegen und schauen, okay, wem teilt man was zu. Und wenn wir irgendwo noch mal was anderes brauchen, also eine andere Expertise, dann holen wir uns die mit ran. Und wie Du Lust schon meinte, wir haben eine 7 All, die ist auch ganz, ganz eng irgendwie dann Ja, voll.
Im kompletten Team, aber arbeitet dann eher irgendwie mit Du Lust fokussiert zusammen. Ich bin eher mit Ivo irgendwo auf der einen Seite und dann haben wir eben unsere Performance Marketer, die dann eher irgendwie so zwischen Ivo und mir stehen. Wenn Lulu dann Performancemarketing Input braucht, dann rutscht er dann das wieder son bisschen über. Bedeutet, bei uns verschieben sich die ganzen Themen irgendwie irgendwie, die die ganzen einzelnen Charaktere von a nach b. Wie gesagt, das modulare Arbeiten, das hat uns von Anfang an ziemlich gut gut geholfen, würde ich sagen.
Und ich mein dadurch, dass wir noch son kleines Team sind Wie viel wie viel Leute seid ihr? Grade sind wir zu zu sechst im Kernteam und dann gibt's noch 'n paar Leute irgendwie drumherum, die auch unterstützend mit dabei sind. Ich dadurch, dass wir halt so wenig Leute sind, kriegt man in alle Bereiche extrem viel Einblick und ist auch 'n, ich will nicht sagen Experte, aber weiß, was da grade passiert und das enorm hilfreich. Und wenn man so in diesem Tagesgeschäft drinsteckt, ich hab mich grade fast 'n bisschen ertappt gefühlt, als Du mich gefragt hast, was so die Hauptaufgabe ist, weil man macht so viel den ganzen Tag, auch so was die ganze externe Kommunikation angeht und sich irgendwie zu überlegen, was will ich raus senden? Was können wir updaten auf der Website?
Und dann geht man auch noch in Podcast Interviews. Genau, das kommt auch noch in Top. So. Ja, und das ist, also es ist so viel, was wir auch gemeinsam einfach wuppen und das macht auch total viel aus. Ich bin zum Beispiel überhaupt niemand, der sich gerne komplett alleine im Dunkeln vermen jemand ausfällt.
Das haben wir in der Vergangenheit gesehen, wenn irgendjemand mal ausfällt, dann hat man direkt nach 'ner Person, die einfach in dem Themengebiet komplett drinsteckt Ja. Und man weiß, welche Knöpfe gedrückt werden müssen und das hilft einfach Ja. Extrem. Ja. Ja.
Ich glaub, das ist 'n Skill, der generell immer wichtiger wird, diese Agilität auch zu haben. Ja. Weil Du hast KI kurz angesprochen, KI verändert die Welt grade so schnell. Absolut. Wahnsinn.
Und am meisten können die profitieren oder sich da in der Arbeitswelt zurechtfinden, die auch diese Agilität haben. Ja. Dann fürn Founder oder kleines Founder Team oder kleines Team ist es gut. Ich hatte eine Frage zu Ivo nämlich vorher noch. Ja.
So, jetzt habt ihr habt ja mitgebracht ins Gründerteam, der eigentlich, wenn er schon im E-Commerce war. Also ich könnt mir vorstellen, wenn jemand kommt mit Erfahrung, dann bringt der immer son Text Deck schon mit. Der hat so, ich hätt gern das Tool, ich hätt gern das Tool, ich bin das gewohnt. Gab's da Diskussionen oder hat Ivo einfach gesagt, bau mir? Also das Ding ist, dass wir 3, glaub ich, wirklich wenig Ego haben.
Und das Ding ist, Ivo war eigentlich von Anfang an ganz leicht. Also es ging darum, wir haben uns natürlich zusammengesetzt und haben geguckt, was brauchen wir? Wie soll das Setup jetzt aussehen? Und das klingt jetzt vielleicht doof, aber es wurde dann ganz schnell klar irgendwie, dass wahrscheinlich irgendwie auch mein Input von ihm total geschätzt wurde. Und dann gab's eigentlich gar keine, also gar keine Diskussion, sondern es ging dann eigentlich eher immer darum zu gucken, okay, fühlt sich jeder damit wohl?
Ja. Und wenn irgendjemand 'n Input mit reinbringt oder man irgendwo merkt, dass es eben nicht so ist, dann guckt man, okay, wie kann man das verbessern? In welche Richtung kann man angehen? Und dann ist auch keiner irgendwie böse, sondern es war immer Also es gibt schon Diskussionen. Also es darf jetzt sicher Ja, natürlich.
Alles rosarot und Ja, funktioniert. Funktioniert. Wie wie nennt man das so? Alle sind kompromissfähig oder? Ja, absolut.
Ja, ja, absolut. Die beste Idee gewinnt. Genau. Egal, was man eigentlich selber macht. Und so war's von Anfang an.
Und so war's dann auch eigentlich beim Tech Stack und den Erwartungen, die Ivo irgendwie mitgebracht hat. Es wurde alles ziemlich effizient gelöst für die Farben. Ja. Ja. Ganz kurz hinhören, am zehnten September 20 26 darf ich das CUBUS Forum in Bünde eröffnen.
Das mach ich mit 1 exklusiven Fortsetzung meiner letztjährigen KI Keynote. Big Tech alleine investieren 20 26 über 600000000000 Euro in den KI Markt. Ein Zuwachs von 77 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Investoren fürchtende platzende KI Blase. Gleichzeitig werden auch in Unternehmen die KI Investitionen kritisch beäugt.
Wo bleibt die Effizienzsteigerung? Wo ist der Return on Investment? Was ist denn nun mit dem Versprechen, dass KI die ganzen Aufgaben übernimmt? Und sind die ganzen Entlassungen, weil KI jetzt den Job macht, nur PR bla bla oder sägen die Maschinen gerade an deinem Stuhl oder an meiner? Find's raus.
Du bekommst nicht nur schicke Folien, sondern tiefgehende Recherchen, greifbare Beispiele aus meinen Erfahrungen im Tech Konzern und meinem Media Business, direkt umsetzbare Tipps und Inspiration, wie Du dein Team schnell KI fit bekommst. Meld dich jetzt an unter Values and Ventures Punkt d e Slash cobus Forum, cobus mit c. Den Link zur Registrierung gibt's natürlich in der Showbeschreibung. Und vielen Dank geht raus an cobus Konzept, dem IT Systemhaus für mittelständische Unternehmen, Veranstalter des cobus Forum und Partner der heutigen Folge. Weiter geht's.
Du hast noch was anderes auch in deinem Kurs gesagt. Und zwar, dass Ich nager dich hier fest. Also ihr spart nicht nur Geld mit der Arbeit, dadurch, dass ihr's habt. Ihr wollt auch diesen Vendor Login Ja. Vermeiden.
Alles ist getilert, wie ihr's wollt und nicht, ihr werdet praktisch nicht in ein Framework reingepresst mit dem, was ihr ihr braucht. Das war so das eine und Du hast davon gesprochen, ihr seid dadurch sehr unabhängig. Mhm. Ich fand das, finde das sehr spannend, weil ich mich auch sehr dem, generell dem Thema digitale Souveränität Ja. Widme.
Das ist jetzt vielleicht nicht das Kernthema, aber Souveränität gibt's ja in vielen Formen. Ja. Und für mich war das son Prost, der noch mal zum Ausdruck bringt, wir wir machen das so, wir bauen uns unsere Firma so, wie wir's wollen. Und wir bleiben flexibel in allem, was wir so machen wollen. Ja, ist 'n guter Punkt.
Das Wär bestimmt auch absolut. Also. Es ist wichtig, grade in irgendwie in dem Bereich und in dem Markt. Klar, wenn man jetzt irgendwie schaut, was es für Tools am Markt gibt, dann gibt's vieles, wo man sagen könnte, da haben wir vielleicht sogar bis zu 'ner neunzigprozentigen Überschneidung, dass das passt. Ja.
Aber dann geht's wieder los. Dann hast Du ewig viele Termine, wo Du schaust, wie sind die Anforderungen? Was genau kann umgesetzt werden? Dann hast Du vielleicht eine Sache, die nicht enthalten ist, die Du aber eigentlich bräuchtest. Und dann ist die große Frage, geben wir jetzt trotzdem Geld aus und hoffen darauf, dass sie das vielleicht irgendwann mal umsetzen oder eben auch nicht.
Und Mittlerweile kann man alles selber bauen. Schnell. Also ich mich über mich überrascht, Viktor hat abends eine Idee und am nächsten Tag kommt kommt der 1. Ja, ist das schon das schon. 1.
Schwung rüber. Und das dann alles viel über KI Coding? Ausschließlich. Also das weiß ich, ich meine, Lulu und ich haben ja davor, bevor wir Rasego gegründet haben, zusammen noch in 'nem Unternehmen gearbeitet. Also es war eine relativ kleine Techiebude, wo wir halt customized Softwarelösungen auch für Unternehmen entwickelt haben.
Und so wie ich damals gearbeitet hab, so arbeite ich heute halt gar nicht mehr. Ja. Und das ist halt wirklich einfach nur noch Prompting. Und natürlich die ganze Architektur, da hilft mir natürlich dieses ganze Wissen, was ich damals im Studium gelernt hab. Aber es ist alles nur noch mit KI.
Ja. Klar. Ja. Ich glaub, es gibt, ich glaub, es gibt viele Menschen, die freuen sich sehr über SARS Produkte, wo Du die Kreditkarte durchziehst und es einfach funktioniert. Ja.
Ich wünschte auch jetzt bei bei meiner Gründung von Spredja, ich hätte paar Lösungen gefunden, die so gepasst hätten, haben sie aber nicht, grade weil mir digitale Souveränität richtig ist. Ja. Hab ich für mich als Creator, Blogger, Newsletter Person eigentlich das nicht gefunden, was ich brauchte. Mhm. Das heißt, meins ist auch aus 2 Open Source Lösungen in 'ner nachhaltigen Cloud zusammengebaut worden.
Weil ich hab auch 'n 'n guten Freund, der es für mich gemacht hat, Developer. Der sagt auch natürlich, der arbeitet ganz viel mit KI. Mhm. Aber ich kann das schon verstehen, dass man manchmal nicht die Lösung so findet. Ich Ja.
Ich wünschte, es wär dann so. Aber ja, so bleibt man dann halt flexibel. Ja, absolut. Will nicht jeder. Aber wenn's für euch gut funktioniert, vielleicht ist es auch die Zukunft.
Ja. Inzwischen. Man holt sich, hat, ist natürlich auch 'n Vorteil, wenn man 'n 'n Co Gründer CDO hat. Ich wollte gerade sagen, ich kann jemals empfehlen, wo welchen Entwickler mit ins Grunde ist. Der hat Probleme auch mit den ganzen Anbindungen für die Logistik, weil wir vorher Ah, ich erinnere mich.
Ja, dem größten Logistikunternehmen eigentlich weltweit zusammengearbeitet haben. Und das war so veraltet, die Schnittstellen. Dann konnte ich mich halt hinsetzen und diese ganzen Schnittstellen halt letztendlich bedienen und etwas entwickeln, damit wir eben diese Probleme nicht mehr haben. Ja. Und dann haben wir auch mit anderen Unternehmen gesprochen, es hätte Zigtausende von Euros gekostet.
Ja, dann spart man natürlich auch extrem viel Geld. Aber es wird immer einfacher, weil man eben mit KI, Cloud Nummer 1 heutzutage halt wirklich alles customizing kann. Ja. Und da kann ich auch, also das klingt jetzt doof, aber da kannst Du auch Du dich hinsetzen und Du kannst innerhalb weniger Ziele Das stimmt. Eine 1 Applikation bauen oder eine Schnittstelle irgendwie bedienen.
Deswegen es, also ich sehe das als extrem guten Mehrwert und vor allem für Unternehmer*innen ist es heutzutage, glaube ich, gibt eine totale Sicherheit. Also ich seh das jetzt grade bei 'nem anderen Unternehmen, wo ich auch son bisschen auf also IT seitig gut helfe. Und die Fauunderin baut sich eigentlich die ganze Zeit alles selber. Und ich guck dann manchmal mit drauf und helf bei irgendwelchen Sachen, aber hat halt auch keine IT Backgrounds, sondern entwirft sich und entwickelt sich grade die ganzen Sachen selber. Find ich extrem cool.
Also hilft enorm. Man muss halt einfach die ganze Zeit auch son bisschen up to date bleiben und ich bin ja Du sagtest schon. Ich glaube, hätten wir Viktor nicht oder hätte ich Viktor nicht, ich würd mich wahrscheinlich gar nicht so superviel informieren oder würde die neuesten Tools und Möglichkeiten gar nicht direkt mitbekommen, einfach weil ich gedanklich in ganz anderen Themen Ja. Viel drinstecke auch. Und dafür bist Du diejenige, die jetzt grade ganz so toll sind mit KI auch und find ich halt total viel Spaß.
Ja. Es ist schon auch erschreckend, was mir schnell möglich ist. Ich hab irgendwie Macht das Tag ein, Tag aus. Also ich bin 'n großer Fan, finde aber auch wichtig, dass man für sich selber bestimmt wo's wo's, also was mach ich mit KI, was nicht mehr? Deswegen setzen wir jetzt in dem Studio und machen das nicht irgendwie anders.
Ja. Weil ich's dann doch schön finde, für solche Momente baut man 'n physisches Studio. Also wir sitzen heute wirklich hier. Ja, genau. Alter, es ist auch kein, es ist doch kein Greenscreen, ne.
Gut. Also das gibt's auch inzwischen ganz viel. Ja. Weil ich glaube, dass es das Gespräch dann auch beeinflusst, die Experience. Und dann gibt's ganz viele andere in der vorher und nachher in der Produktion, wo einfach KI dann zum Einsatz kommt.
Aber muss man dann einfach für sich entscheiden. Absolut. Wir haben über euer Produkt schon 'n bisschen gesprochen. Wir haben auch mal angeschnitten, was ihr nicht gemacht habt. Das Zahnbürsten.
Übrigens, Zahnbürsten hatt ich mal ganz kurz selber als Idee, aber ist schon 10 Jahre her, da wollt ich gerne auch irgendwie das lösen. Ja. Dass das eben also auch mit Metallgriff vielleicht und nach mehr Nachhaltigkeit, dass nicht immer so für den Müll landet dann verworfen, aber war auch son Produkt. Als genau, wir hatten die alternativen Produkte. Jetzt mal so, ihr habt kurz Nachhaltigkeit angesprochen, ihr habt auch gesagt, dass Nachhaltigkeit dann gar nicht mehr unbedingt so gegriffen hat.
Ihr, das war aber schon am Anfang eigentlich wahrscheinlich die Problembeschreibung oder ein Problem, das ihr lösen wolltet, das das ultimative Problem. Das war auch am Anfang, glaub ich, das Hauptmarketingthema, was wir irgendwie in den Vordergrund gerückt haben. Hat sich aber ganz schnell rausgestellt, dass das also wesentlich mehr Budget braucht, als wir's damals hatten Ja. Wegen dieser Aufklärung. Und das dann eher so als Kirsche auf der Torte irgendwie gesehen wurde und wir dann, ja, eher den Preis in den Vordergrund rücken konnten, glücklich.
Aber lass uns ganz kurz da reingehen. Einmal, weil ich glaube, damit alle, die heute zuhören, das einmal mitkriegen. Es geht zum einen es geht Nachhaltigkeit, weil ihr was genau wie ersetzt. Und vielleicht gehen wir da noch mal son bisschen rein. Es hat auch 'n gesundheitlichen Aspekt.
Absolut. Das wird jetzt einmal kurz klären, was ist eigentlich der Benefit von diesem Produkt, auch wenn es jetzt nicht mehr der Kern ist Ja. Der die Leute überzeugen soll. Also Kern des Produktes wird es immer sein, weil wir sind, Hinge, Herr Hab hat gesagt, die Rasierbranche, die ist 1 der Hauptverantwortlichen mit für Plastikmüll. Sind pro Jahr, glaub ich, weltweit 100000 Tonnen ungefähr, die da zustande kommen, wirklich durch Einwegrasierer, aber vor allem auch durch die Klingenköpfe von den Systemrasierern, die man kennt, wo Du den Kopf oben einfach immer auswechseln kannst.
Und das Thema Nachhaltigkeit, dort gab's teilweise in Ansätzen eben schon. Ich denk da an, Rasierobel aus Metall, das ist super nachhaltig. Aber es ist eben nicht für jeden oder jede eine Lösung, sich mit 1 einzelnen Klinge vielleicht auch an sensiblen Stellen irgendwie zu zu rasieren. Ich nutz ganz kurz die Gelegenheit und hole eure Produkte mal kurz aufn Tisch. Ich glaub, das macht's 'n bisschen einfacher.
Ja. Weil auch erst durch euch hab ich mich mit dem Gedanken beschäftigt, ist, auch 'n Rasierer hat verschiedene Bauteile. Es gibt die Klingen, es gibt den Griff, aber es gibt auch den Rasiererkopf und vielleicht holst Du das einmal einmal raus. Ich pack hier einfach mal aus. Genau, mach mir noch mal 'n Unboxing.
Genau. Genau, also dieser Klingenkopf hier oben, das ist das, was Du abmachst und was eigentlich jeder so durchschnittlich alle 2 Wochen wechselt. Das kommt auch 'n bisschen aufm Bart, nimmst drauf an. Und generell, wie oft man sich rasiert. Das ist ja glücklicherweise auch mittlerweile nicht mehr bei Jürgen wie son Zwangthema, sich wohlzufühlen.
Und wir haben's als weltweit 1. Firma eben hinbekommen, diesen Klingenkopf, der so aufgewechselt wird, komplett aus 'nem Material oder aus unserem Material herzustellen, was ohne fossile Bestandteile entwickelt ist. Und das Schöne ist, in der, also ist eigentlich überhaupt nicht schön, in der Entsorgung kannst Du diese Teile nicht voneinander trennen. Das heißt, Du hast 'n Materialmix. Okay.
Und kannst dementsprechend nicht recyceln. Das heißt, es landet in der Verbrennung. Genau. Und was macht fossiles Plastik? Üblicherweise setzt CO2 frei.
Und wenn das vielleicht doch mal irgendwo in 'ner Umwelt landet, dann hast Du Mikroplastik, was zurückbleibt. Und das hast Du bei diesem Material nicht. Also wenn es in der Verbrennung landet, dann wird kein zusätzliches CO2 freigesetzt, weil es eben keine fossilen Bestandteile gibt, sondern wirklich komplett Natur, jetzt sag ich schon naturbelassen, biobasierte Rohstoffe drin hast. Also im Prinzip könnte man sagen, ich nehme was aus der aus der Natur und gebe es dann auch grün wieder zurück in der Verbrennung. Okay.
Wenn jetzt son Rasierkopf in der Umwelt landet, dann hast Du 'n Zersetzungsprozess und es bleibt kein Mikroplastik zurück. Und da sind wir nämlich genau bei dem Punkt, der diese schöne Überleitung zu den gesundheitlichen Auswirkungen und Folgen eben mit sich bringt. Genau. Und ich glaube, wir für alle, die wir vielleicht sogar noch beim Thema Mikroplastik jetzt noch mal kurz mitnehmen müssen, ich räum mir einmal kurz die Päckchen so weg. Aber beim Thema Mikroplastik, ich glaube, die Frage ist, wie bewusst ist es denn überhaupt allen?
Wir können die Rasierer vorher lassen, aber wie wie bewusst ist denn bei allen schon das Thema Mikroplastik da? Was ist das Problem mit Mikroplastik, wenn ihr das einfach noch einmal kurz erklären könntet? Also ich glaub, es wird immer präsenter, grade auch durch diesen ganzen, ich würd schon fast sagen Trend, der momentan da ist. Sprechen ja alle drüber. Und da hört man das an der einen oder anderen Stelle schon.
Und was bei Mikroplastik einfach das Thema ist, es verschwindet absolut nicht, also zersetzt sich über, was weiß ich, wie viele, hunderte Jahre und gelangt eben durch Trinkwasser, durch unsere Nahrungsmittel Über die Luft. Über die Luft in unsere Körper zurück. Und es gibt mittlerweile Studien, die zeigen, dass das in Gefäßen sich absetzt. Ich hab neulich erst was was bei LinkedIn gepostet, dass es bei Frauen in der Gebärmutter und in den Eierstücken zu finden muss. Männer bekommen kein Hoch.
Ja. Ja. Ja. Und das sind alles Themen, die vielleicht viele Leute jetzt noch gar nicht betreffen oder vielleicht also die die Risiken sind da, aber nicht jeder, der 'n Herzinfarkt hat, hat das, weil Mikroplastik drin ist, ne. Und ich glaube, das ist in den Köpfen der Leute noch gar nicht so richtig angekommen, was das für Auswirkungen hat.
Weil's nicht sichtbar ist. Es ist ja nicht so oft. Man kann's nicht sehen. Also es ist eigentlich nicht da. Ja.
Und das ist, glaub ich, das Problem, was dahintersteht. Ja. Aber es ist wirklich, also ich versuche auch diese Aufklärung grade viel auf Social Media zu machen auf meinem Account. Und es ist manchmal erschreckend, was man dann sieht, also was auch nachgewiesen. Also grade auch im Gehirn und auch grade in den Weichteilen der Leute, es ist völlig absurd.
Und wenn man das jetzt mal weiterspinnt in die in die Zukunft, dann will man eigentlich gar nicht wissen, was passiert. Und Ja. Was man auch, man sieht's ja nicht, aber grade was auch über diesen ganzen Reifenabrieb bei den ganzen Autos und was weiß ich irgendwie in der in der Luft ist, völlig krass. Hat jetzt auch grade gesehen, dieser Meeresschaum, das wurde grade von Greenpeace nämlich noch mal erforscht, wie viele wie viele Nanopartikel da in diesem Schaum überhaupt drin sind, auch wenn man dann im Meer ist und irgendwie Sachen in den Mund bekommt und was weiß ich. Man nimmt's halt die ganze Zeit auf über Meeresfrüchte, Meerestiere et cetera pp.
Es ist wirklich überall. Und klar, das steckt dann irgendwann auch bei uns im Körper. Ich hab mal was was gelesen, was mich echt beunruhigt hat, weil man ja immer jetzt son total tolles Gefühl hat, wenn man grobes Salz hat, diese diese groben, dicken Körnern. Man kriegt ja auch ganz oft mal so geschenkt und wenn man irgendwo einziehen, ist auch total toll das Salz, was man irgendwie so drauf macht. Mhm.
Und das auch darin ganz oft Mikroplastik ist. Sehr gut. Weil es dann irgendwie sich sehr, das wirkt ganz so, ich glaube, dass dieses grobe Salz von 'ner Meeresoberflächeplatz wird. Gut. Und dann nimmst Du das halt mit.
Und man hat eigentlich das Gefühl, das ist so richtig schönes, tolles Salz. Ja, es hat son Premium Feeling. Ja, so. Und das Gegenteil ist der Fall. Das ist ja auch bei so vielen Sachen, die als vermeintlich nachhaltiger.
Glastrinkflasche? Man würde im ersten Moment denken, eine Glastrinkflasche ist viel besser. Es ist aber gar nicht unbedingt so, weil durch die Geht mehr Mikroplastik. Ja. Da ist mehr Mikroplastik drin.
Warum? Vieles kommt auch über diese über die Bürsten, Genau. Die, also der Abrieb der Bürsten, wie Glasflaschen dann letztendlich gereinigt werden. Okay. Und auch da ist ganz spannend, gibt's mittlerweile auch Forschungen und Versuchungen eben diese Bürsten dann letztendlich aus sonem Material wie unserem herzustellen.
Aber es ist wirklich spannend, als wir das auch gehört haben, dass dann, also es ist wirklich nachgewiesen so, dass da mehr Mikroplastik entsteht, als wenn man diese also normalen Plastik PET Flaschen Ja. Nutzt. Und wenn man die Glasflasche dann gereinigt hat, ist es dann irgendwann mal weg oder? Ach so, nee, das ist ja bei der bei der Reinigung steht Mikroplastik. Ja.
Ich glaube auch durch die, also das ist aber Also generell wird mehr Mikroplastik Das ist nicht, dass Du in der Glasflasche, wenn Du da was trinkst, mehr Mikroplastik aufnimmst, sondern das, was im Prozess der Reinigung Definitiv sollte man die Flasche. Aber wenn man die Glasflasche kauft, sehe einmal sind die Reinigung. Das ist ja auch, ja. Schon. Und dann ist es okay.
Ja, genau. Aber im Gesamtprozess ist es nicht umweltfreundlich. Nee, genau. Der Markt für Glasflaschen. Ja.
Genau. Ja, interessant. Was ich zu diesem ganzen Thema Mikroplastik und ich hab's grade schon gesagt im grade in dem Kontext mit Lungavity. Es gibt ja mittlerweile so viele Dinge, die man machen kann, das Leben zu verlängern, gesünder zu bleiben. Und ich find das so abgefahren und das ist dieses klassische Thema von, ich hab eine Idee und ich steck da superviel Marketing rein.
Und natürlich haben diese ganzen Supplements auch 'n Benefit für den Körper. Ja. Aber ich glaube, man fragt sich ja manchmal gar nicht mehr so richtig, was schaufel ich mir da eigentlich alles rein, wenn es so grundlegende Themen gibt, worüber ich meinem Körper eigentlich was Schlechtes tue? Solange ich das nicht aus meinem Leben quasi eliminiere, bringt vielleicht auch das ganze Supplementieren und Eisbaden et cetera gar nicht so wahnsinnig viel, wenn irgendwo in meinem Körper sich schon so viel Mikroplastik absetzt, dass ich Ich hab ja diese normalen Routinen, die man jeden Tag macht und die seit Jahr, weiß ich nicht, Hunderten irgendwie schon drin sind in diesem System. Ja.
Und natürlich, da man halt eigentlich nicht so richtig hin und hinterfragt das dann kritisch. Warum soll ich meinen Rasierer wechseln? Und meiner, meinen Griff habe ich zu Hause, die Klingenköpfe kaufe ich mir jeden Tag. Da ist jetzt zwar 'n neues Produkt, was irgendwie nachhaltig ist, meiner ist doch aber vegan. Und das ist dann halt immer irgendwie so diese diese komische Schwelle.
Ja. Man hat eigentlich keine Vergleichbarkeit, also weil man's nicht mehr versteht, das ist wächst. Ja, genau. Ja. Ich find auch immer dieser dieses das Vegan auf Rasierern draufsteht, so spannend.
Ja. Ich weiß auch, ich hab, ich find's auch immer schwierig. Ich les's auch für sehr vielen Dingen und denk dann immer, ach so, scheinbar war das früher anders oder es gibt es auch anders oder oder ist es jetzt wieder nur Bullshit? Ich ich weiß es dann nicht mehr und kannst dann auch manchmal als Kriterium auch nicht mehr nehmen. Es ist einfach verwirrend, glaub ich, als Eltern.
Zumindest klingt erst mal super, weil jeder freut sich natürlich, wenn kein Tierleid entsteht bei bei 'ner Produktentwicklung, ne. Aber ob das jetzt wirklich son Benefit ist fürn für das Produkt an sich, fürn Rasierer, weil kannst Du mir eigentlich nicht sagen, dass 'n beim normalen Plastik das irgendwie Ja, wo in der Kette das jetzt irgendwie passiert ist. Aber es klingt wunderbar und ich glaube, dass das auch tatsächlich bei vielen dazu Ja, grade, wenn man vor dem Regal steht. Also es, ich finde grade das Rasierklingenregal ist extrem überfordert. Ja.
Man überfordert. Ja. Man steht dann davor, man sucht ja irgendwas, was einem son Hinweis gibt, ja. Und wenn's jetzt nicht nur der Preis ist Ja. Und guckt mal drauf und denkt so, ich versteh's nicht.
Also jetzt jetzt hab bei euch, wir haben jetzt über Mikroplastik gesprochen. Wir haben darüber gesprochen, also diesen zweiten guten Grund. Also wenn einem mich die Nachhaltigkeit jetzt nicht hundertprozentig interessiert, weil die die Welt ist mir jetzt irgendwie Ich versteh's nicht und ich will meinen Beitrag dazu leisten, was was bringt mir das, wenn's woanders kein Schmutz entsteht. So, das Gut, dann weiß ich jetzt, okay, Mikroplastik ist 'n weiterer Grund. Ich möcht das nicht in meinem Körper haben.
Ihr habt noch 1 1 1 andere Sache, die ihr auch Dann die Gelstreifen, die haben Die Gelstreifen, genau. Die haben wir auch unter dem Nachhaltigkeits gekickt sozusagen von unseren Produkten. Mhm. Und auch einfach, weil man überhaupt nicht braucht. Das ist son klassisches Marketingthema, womit die Großen rechtfertigen noch mal 'n Aufpreis zu machen.
Dann sind wir auch wieder bei dem klassischen Gendermarketingthema, ne. Die wird ja suggeriert, grade als Frau, Du musst glatt sein, begehrenswert zu sein. Wenn Du nicht superglatte Beine hast, dann bist Du vielleicht auch nicht so ganz gepflegt und vielleicht 'n bisschen ja, einfach nicht weiblich genug. Und damit wird enorm viel gespielt. Und der Hauptpunkt ist, da sind Stoffe drin, die potenziell alle allergieerregend sind.
Wir sprechen da von Parabenen, BHT. Frag mich jetzt bitte nicht nach der kompletten Aussprache von dem, das ist wahnsinnig kompliziert. Aber eben auch total viel Mikroplastik. Ja. Und das muss man nicht auf der Haut haben, weil ich glaube, jeder von uns hat 'n gutes Duschgel zu Hause, vielleicht auch 'n guten Rasierschaum und das gleitet genauso gut.
Ja, absolut. Ist einfach nur Marketing. Ja. Ja. Da hab ich eine Frage zum Rasierschaum?
Ja. Weil das ist auch son Thema, ist für mich son leidiges Thema. Ja. Es ist auch noch etwas, worüber ich mir dann auch Gedanken machen sollte, braucht man das überhaupt? Lang irgendwie son bisschen Seife oder sonst was.
Also ich frag mich dann so Da kommt's auch was nächste nicht. In Ordnung drauf. Weil der, es wird ja oft auch dann noch, grade Rasier klingen Firmen oder aus Ihrer Firmen verkaufen das dann dann so mit. Genau. Ist ja auch noch 'n Markt.
Das kommt auch. Ja. Also bei uns wird das auch kommen, aber eben keine Aerosole, sondern wir versuchen dann wirklich auch die Verpackung aus unserem Material zu machen, Pumpmechanismus funktioniert alles auch supergut. Keine Duftstoffe. Genau.
Keine Duftstoffe, keine Aluminium dann. Also Ja. Ist halt sehr, sehr wichtig. Auch da muss man auch drauf achten, was schmiere ich mir überhaupt auf die Haut? Ja.
Aber dann kann man das weiterspinnen, wie ist es bei Cremes et cetera. Okay. Der Markt ist riesig und man kann, glaub ich, überall optimieren. Ja. Aber ja, wir sehen's auch eigentlich als 'n gutes Kombinationsprodukt und es verkauft sich dann natürlich auch super in 'nem Set.
Ja. Ich würd jetzt sagen, gut für euch, wenn ich das so höre und wie viele Hinwindmärkte ihr noch reinkommen können mit dem, was ihr macht. Also megaspannendend. Das ist auch son bisschen das Ziel langfristig. Wir haben gesagt, mit dem, was dieses Material kann, Ja.
Wollen wir eigentlich alles, was man so an Alltagspflegeprodukten im im Bad Kosmos so kennt, ersetzen. Ja. Weil ich glaube, dass das somit das Einfachste ist, was man womit man, ich sag mal, was Gutes machen kann als Endkonsument und nicht dieses klassische, Du darfst nicht mehr fliegen, Du darfst nicht mehr Auto fahren und all diese Themen, die wahnsinnig schwer sind umzusetzen. Sondern wenn's was Zugängliches gibt, was ich irgendwie im Alltag benutze, dann dann doch lieber irgendwie damit anfangen, als direkt auf die großen Dinge zu verzichten, nachhaltiger zu leben. Da kam ja auch grade eine Idee, ganz so, aber die krieg ich nicht jetzt an.
Die willst Du nicht ansprechen, weil die ist so gut. Könnte gut sein, ne. Okay. Du merkst es dir nicht zum Endespodcast. Ja, oder wenn Du, wenn ihr wiederkommt, ne.
Ja, ja, ja. Wenn wir bei dieser Idee sprechen, da bin ich sicher. Jetzt haben wir 2, jetzt glaub ich, 2, 3 Punkte schon gehabt und jetzt kommt noch 'n anderer, nämlich Pink Tax. Ja. Und es ist witzig, ich ich kenn echt viele Begriffe und grade im Bereich Diversität bin ich auch Ja.
Unterwegs und beschäftige mich damit. Die Pink Tags als Begriff komischerweise kannte ich noch nicht. Wahrscheinlich ist 'n total populärer Begriff in dem Bereich. So viel so. Genau.
Aber Im Bereich grade. Die fasst eigentlich das, diese Diskriminierung eigentlich zusammen, die wir ja ganz oft erleben. Ich finde, mir ist sie immer sehr präsent beim Friseur. Ja. Klassisches Beispiel.
Das ist das klassische Beispiel, finde ich, wo es jeder spürt, dass Frauen für den gleichen Haarschnitt, für die gleiche Haarlänge einfach das Doppelte vielleicht sogar zahlen, ne. Also irgendwie vielleicht 80 Euro statt irgendwie 40 Euro. Ihr greift es jetzt aber an bei den Pflegeprodukten, wo das auch sehr präsent ist. Genau. Das heißt, bei den Rasierern ist es auch 'n großes Thema?
Ja, das ist auch 'n Thema. Und das ist genau dieses klassische Gendermarketing, dass dir da wirklich 'n Aufpreis für etwas abgezwackt wird, der damit spielt, dass Du als Frau vielleicht auch gewisse Unsicherheiten hast mit deinem Körper. Wie flieg ich mich? Wie seh ich aus? Ja.
Und es gibt rein am Produkt überhaupt keinen Grund, 1 Frau mehr Geld aus der Tasche zu ziehen für einen Rasierer als für 'n Männerprodukt. Mhm. Ich kenn mittlerweile sogar viele Frauen, die klassisch Männerrasierer kaufen, weil sie nicht bereit sind, mehr Geld auszugeben und weil am Top häufig auch noch die Klingen schärfer sind. Das warum sind die Klingen schärfer? Weil Barthaare grundsätzlich ja 'n bisschen dicker und widerspenstiger sind als jetzt vielleicht an Wein im Intimbereich oder unter den Achseln.
Aber das ist wirklich 'n Thema gewesen. Und das kam gar nicht nur von mir, als wir darüber gesprochen haben, weil ich bin ja jetzt klassisch als Frau irgendwie davon betroffen, sondern die Jungs waren eigentlich auch direkt mit dabei. Richtig. Ja. Und als wir da uns auch mal son bisschen umgehört haben, war der Begriff vielen überhaupt nicht bekannt.
Als man's dann aber erklärt hat, war's für viele und nicht nur Frauen, sondern vor allem auch für viele Männer, das, wo sie gesagt haben, ey, das überzeugt mich total. Da war irgendwie die Nachhaltigkeit total in den Hintergrund gerutscht. Und dann war das 'n Thema. Ja. Weil Fairness muss Teil von sonem Aber weil der Rasierer jetzt pink ist, warum kostet der, weiß ich nicht, 2, 3 Euro mehr.
Ja. Noch keinen Sinn. Ja. Ja. Absolut.
Ja. Das kann man, also ich hab da auch 4 irgendwie bei Social Media mal eine Zeit lang drüber gesprochen und Du findest für alles irgendwelche Argumente, die das rechtfertigen. Und natürlich gibt es auch Herrenprodukte Ja, es waren dann Leute wirklich Marketing. Ja, ja, genau. Mit Leuten, dass dass es definitiv sein muss, ja.
Ja. Und nur, weil's vielleicht manchmal auch Herlungprodukte gibt in dem Bereich, die die Mehrkosten, ist das Grundproblem ja damit nicht ausgemerzt. Und deshalb find ich das enorm wichtig, dass man darüber spricht und dass man das dort, wo man es weglassen kann, auch wirklich weglassen. Das heißt aber auch, ihr habt verschiedene, also ihr habt eine Resierer fürs Gesicht? Ja, im, also die heißen bei uns ja Face und Body.
Mhm. Im Prinzip ist das auch so klassisch 'n bisschen unterteilt in Herren und Damen. Man sieht's vielleicht son bisschen am am an der Farbe. Also wer's sehen möchte, dass es kein Unisexrasierer ist, sieht es an der Farbe, aber eben auch klassisch an der Form vom Klingenkopf. Aber Body ist ja jetzt nicht nur, ist ja dann nicht nur automatisch im Funkkopf.
Nee, genau. Aber viele assoziieren diese Form des des Klingenkopfes mit 'nem klassischen Darmrasierer. Aber ich mein, der Facerasierer wird viel für die Intimzone auch kurzfristig. Wir haben den Back Trimmer dran, damit kann man halt die Konturen auch irgendwie noch gut machen. Schöne Muster.
Genau, genau, schöne Muster. Genau, aber man kann Ist so den Köpfe auch sowieso, also es ist interchangeable, das bedeutet, der Kopf passt auf beide Systeme. Und da sind wir jetzt grade auch in, also ist 'n ganz wichtiger Punkt in der Systemumstellung. Ja. Das bedeutet, unsere Rasierer sind ab, ich würde sagen, in 2 Monaten, in ja, ab September kompatibel mit dem kompletten Gillettsystem.
Das bedeutet, unsere plastikfreien Klingenköpfe passen dann auch auf die Bestandsgriffe von Gillettnutzinnern. Das heißt, das System ist aber 1, das dann Das jetzt erst mal ausläuft. Genau, das läuft aus. Und dann zukünftig habt ihr eigene Klingengriffe und ihr habt aber auch Köpfe, die kompatibel sind mit den gängigen Systemen. Also wir haben letztendlich, der Griff wird gleich aussehen.
Ja. Nur, dass oben, dass also der der der Mechanismus Ja. 1 zu 1 so ist wie der Gillettmechanismus. Ja. Das bedeutet, Leute, die 'n Gillett Griff zu Hause haben, könnten einfach in die Drogerie gehen und sagen, okay, ich kauf mir jetzt einfach mal plastikfreie Klingenköpfe, die noch günstiger sind.
Die passen aber eher auf meinen Griff, den ich zu Hause hab. Ja. Das bedeutet, der Wechsel ist eigentlich Ja. Ja. Also wie kann man das nennen?
Da gibt's ja nichts besser. Es gibt keine Hürde mehr. Ja. Ja. Als diese Hürden abzubauen.
Genau. Und ich glaub Das ist zwar wichtig. 2 Punkte. Zum einen ist, also an dem Rasierer, also der Griff fühlt sich superschön an, liegt irgendwie gut in der Hand und musst nicht so viel Druck benutzen. Aber das eigentliche Ding ist ja dieser Klingenkopf, dass dass der eben plastikfrei ist.
Und was jetzt einfach uns aufgefallen ist in letzter Zeit und was vielleicht auch andere Marken wie Estritt, wie man irgendwie in den letzten Jahren gesehen hat, die haben den Markt ja auch noch mal komplett geschwemmt mit 'nem neuen Griff- und Klingenkopfmechanismus, dass einfach die Bereitschaft, sich 'n komplett neues System zu kaufen, gar nicht so riesig groß ist. Weil vielleicht hast Du schon Gillette zu Hause, vielleicht hast Du auch 'n Whikinson zu Hause. Oder musst Du erst mal einkaufen. Unternehmen auch reinbringen, weil wir wollen's natürlich auch so nachhaltig wie möglich gestalten. Ja.
Das bedeutet, warum sollten sich die Leute 'n neuen Griff kaufen? Ja. Sie können auch einfach hingehen und unsere Klingenköpfe kaufen. Und wenn die dann auch noch auf den Bestandsgriff zu Hause passen, ist ja perfekt. Genau.
Ja. Es erinnert mich son bisschen an den Druckermarkt. Ja. Also wenn man andere Patronen kaufen kann, man andere Patronen, weil man weiß, okay, ich hab hier 'n XL Paket und das gibt tausendmal mehr Seiten. Und ich bin nicht abhängig davon, dass der Hersteller, der selber das meiste Geld eigentlich mit der Patrone macht, mich dann da so ausnimmt, wie's geht und mir den Drucker für 40 Euro verkauft hat, aber die Der Grund für 35.
Der Umsatz Treiber. Und das ist dann natürlich auch noch nachhaltig. Von daher 'n spannendes Argument, wobei ich sagen muss, auch der Griff vom Gefühl natürlich Ja. Überzeugt mich. Aber ich weiß auch nicht, dass nicht jeder sich so viel für Design Ja.
Interessiert dann vielleicht auch oder das Gefühl, wenn man den Massenmarkt erobern will. Wir nennen's die Weight Comfort Technology. Genau. Weil also was mir wirklich auffällt, ich brauch eigentlich gar keinen, also durch das Gewicht ist allein schon so angenehm irgendwie den Rasierer so durchs Gesicht oder übers Gesicht zu fahren. Aber natürlich, wir haben auch Kundinnen, die sagen, für sie ist es grade, wenn sie viel auf Reisen sind, Ja.
Zu schwer. Andere Leute lieben dieses lieben diese Wertigkeit, lieben lieben diesen Moment, wenn sie eben, das Unpackaging fühlt sich wirklich an wie bei 'nem iPhone, wenn sie dann den Rasierer rausnehmen. Es ist natürlich macht was. Also diese ganze diese ganze Nutzererfahrung, die die Leute dann haben, ist schon besonders. Und anders, als wenn man dann irgendwie sone Packung von 'nem anderen Hersteller einfach ausm Regal nimmt, dass viel Ja, auch meistens.
Das anfühlt, als würde man so eine Spielzeugfigur auspacken. Ja, stimmt. Die packt. Die packt. Die packt.
So eine Actionfigur. Nicht schön. Und ich glaube, das wird auch zukünftig die Leute, die sich für sone Wertigkeit interessieren und denen das Spaß macht, irgendwie auch 'n schön designtes Objekt in der Hand zu halten bei der Rasur, werden auch das komplette System sicherlich kaufen. Ist auch 'n schönes Geschenk, finde ich. Ja, das Also wenn mein Moments Halter kommt, wo es Sagst Du Bescheid.
Sagst Du Bescheid. Sagst Du Bescheid. Wir haben ganz viel den Stoff, aus dem er das herstellt, angeschnitten. Ja. Wie viel könnt ihr da darüber sagen, was es wirklich ist?
Weil ihr sagt, das ist 'n naturbasierter Werkstoff aus Industrieabfällen, so viel hab ich mitschneiden können und herausfinden können. Er ersetzt fossile Kunststoffe. Mhm. Was genau passiert da materialtechnisch? So viel, wie ihr's sagen dürft und könnt.
Also ins Detail können wir natürlich nicht gehen. Also ich sag immer, das ist son bisschen eigentlich dieses Coca Cola Thema. Es gibt viele, die versuchen, es nachzumachen, aber solange Du nicht haargenau das Rezept vor dir liegen hast, kriegst Du's einfach nicht in der Okay. Bei uns jetzt Wertigkeit hin. Biobasiert ist es deshalb, weil wir komplett nachwachsende Rohstoffe benutzen, unter anderem Holzindustrie.
Aber nicht ist es nicht so, dass jetzt irgendwie wir Wälder dafür pflanzen und die abholzen, sondern das ist genau das, was Du grade gesagt hattest. Wir nehmen Abfallprodukte quasi aus anderen Industriezweigen, kaufen das dort ab und dann wird das eben in dieser ganz geheimen Komposition zusammengesetzt. Da ist 'n ganz wichtiger Punkt, den man anschalten muss. Es gibt natürlich, es gibt ja Bambusrasierer, es gibt Weizenstrohrasierer. Da unterscheiden wir uns aber ganz, ganz in dem Und wie auch Plastik.
Ist das noch mal was anderes Nee, das ist ist das ist euer Bereich. Aber der der Punkt, das muss man wirklich sagen, wir sind nicht wie Bambus und nicht wie Weizenstroh, weil für Bambus muss etwas kultiviert werden. Für Weizenstroh muss irgendwas kultiviert werden. Das braucht extrem viel Wasser, ist nicht nachhaltig. Wir stellen unsere Materialien ausschließlich aus Abfällen her.
Ach. Und das ist ganz, ganz wichtig, eben Abfälle. Ja. Abfälle dann aus der aus der Holzindustrie. Und dann natürlich viel mit Additiven gearbeitet.
Es ist aber eben so, dass am Ende kein forciles Plastik enthalten ist. Es ist 'n Bioplastik. Es ist aber so, dass wenn man dieses Produkt dann und die Rasierklingenköpfe landen immer im Hausmüll, immer im Restmüll, dass dieses Produkt dann in der thermischen Verwertung, also wenn's in die Reststoffverbrennung kommt, eben CO2 Neutral ist. Es hat also kein, Negativ Impact auf die Umwelt. Man nimmt etwas, wie Du Ludis schon meinte, aus der Atmosphäre und man fügt's halt wieder hinzu, also ist man eigentlich gleich 0.
Ja. Ja, was bei Weizenstroh, das wird ja häufig als sehr nachhaltig gehandelt, einfach wissen muss, ist, dass eigentlich immer fossiles Plastik mit reingemischt ist. Weil dieses Material an sich sonst nicht die Stabilität bekommt wie wie jetzt zum Beispiel unser Material, das Sind meistens 45 Prozent enthalten. Und der der Rest ist fossiles Plastik. Und dann, man muss wirklich nachgraben bei Firmen.
Und wir hatten dann auch schon überlegt natürlich, okay, man kann ja eigentlich alle Firmen abmahnen, die dann damit werben, weil es ist eigentlich unmöglich, mit Weizenstroh son Produkt herzustellen. Was war ein neues Business für euch dann auch? Genau. Ja. Zukünftig.
Macht richtig Spaß, glaube ich. Nee. Vor allem diese diese Feindteile, wenn man sich das anguckt, man hat halt diese Klingen verbaut. Ja. Das wird jetzt beim neuen System auch noch mal feindeiliger.
Das darf natürlich nicht brechen und das muss natürlich auch durch den TÜV. Also wir sind natürlich auch zertifiziert, wir sind wir haben die Nachhaltigkeit zertifizieren lassen, das ist auch noch 'n wichtiger Punkt. Grade wenn man nicht so genau ins Detail gehen kann, dann ist es wichtig, dass man einfach 'n Zertifikat hat, was für etwas steht. Und da haben wir mit dem TÜV Austria zusammengearbeitet, die lustigerweise in Belgien sitzen, gar nicht in Österreich, die aber weltweit 1 der anerkanntesten, also eine der anerkannte anerkanntesten Institutionen sind, die eben hingehen und Materialien testen, wie verhält sich's im Meereswasser? Wie verhält sich das also im in der In der E-Mail- Genau, Kongressierbarkeit.
Die weisen dann letztendlich die die Biobestandteile nach Genau. In 'nem prozentualen Satz. Dann gibt's eine Klassifikation, also entweder 1, 2, 3 oder 4. Und wir haben die höchste Klassifikation vom TÜV Austria bekommen und sind dann natürlich auch noch mal mit dem Produkt durch den TÜV Rheinland gegangen, damit man letztendlich, also man darf sie ja natürlich damit nicht schneiden. Ja.
Verhält sich dann wirklich 1 zu 1 wie zu 'nem zu 'nem Das ist nicht nur das, sondern wir wurden auch oft gefragt, warum bei uns 99 Prozent biobasier draufsteht draufsteht. Das steht drauf, weil genau das die Labortests ergeben haben. Da hast Du ja immer diese schönen Laborstandardabweichungen, weshalb in den seltensten Fällen genau 100 Prozent rauskommen. Und wir haben gesagt, dann sind wir so transparent und schreiben auch wirklich die 99 Prozent darauf. So kam das nämlich zustande.
Und ich finde, das ist enorm wichtig, dass man das auch kommuniziert und dann nicht einfach nur Nachhaltigkeit rauf raufschreibt, sondern auch wirklich das, was die Tests ergeben haben. Ja, und so als Marketingmensch kann ich sagen, dass auch diese sehr ungeraden Zahlen Ja, klar. Je detaillierter die sind, Das stimmt. Je mehr, ich bekomm mehr Glaubwürdigkeit, als wenn man dann sagt 100 Prozent, dann klingt das immer so wieder im besten ausgegangen. Absolut.
Ist dann zu perfekt. Ja. Und so stellt man sich vielleicht noch eine Frage, man stellt's nicht infrage. Ja, genau. So.
Ja. Und das ist, glaube ich, ganz, weil ich, natürlich hab ich mir auch die Frage gestellt. Warum ist es noch, was ist diese ein Prozent? Ja. Aber es ist einfach, weil man das gar nicht, man kann es gar nicht bekommen, oder wie?
Also so diese 100 Prozent ist es, Ich ich Es kann durch die Messung gar nicht am Ende so Ich glaube, dass Du eigentlich immer Standardabweichungen hast. Ich hab grad gar nicht im Kopf, wie viele Kommastellen mir hinter den 99 Prozent irgendwie noch mitgegeben bekommen haben. Es klang aber irgendwie rund, die 99 Prozent und das ist so nah an der 100. Ganz die Liste sind halt dann irgendwelche Additive, die trotzdem biobasiert sind. Ja.
Genau. Ja. Und das ist dann Ja. Der wichtige Punkt. Ja.
Und ich glaube, dieses Zertifikat, man kann dann auch online auf die Website gehen und eben auch mal reingehen und das nachprüfen, weil mir gerade auch 'n Gedanke kam, da sollten wir mal bei 'ner anderen Firma, ja, wir sind die ganze Zeit auch Ideen Ja, würd ich mal eben. Bei den Dann müsste man auch noch mal reingehen, weil ich das ganz, ganz spannend finde. Man, ja, man sollte einfach mal die Zertifikate auch nachprüfen lassen bei den bei den Zertifikatsgebern und dann Ja. Kann man sich da auch einlesen und man bekommt viel Input. Was ist überhaupt nachhaltig, wenn man sich damit mal beschäftigt?
Aber das machen halt leider die wenigsten. Ja. Wir haben vor und vor dem Gespräch hier kurz drüber gesprochen. Wir gehen da jetzt nicht noch mal tief rein, aber im im September kommt ja eine große Veränderung. Ja.
Was diese ganzen Nachhaltigkeitsversprechen angeht. Allein schon das Wort nachhaltig zu benutzen, klimaneutral, all das wird sehr schwierig, dann diese bisschen selbst erfundenen Labels, die man sich so geben kann. Da kann man ja, macht man schön irgendwie eine Pflanze drauf, dann Schön grün. Irgend eine Zahl, dann denkt man schon, ach so irgendwie, vielleicht 0 Prozent dahinter, dann denkt man schon, ah, so komplett frei von allen Strahstoffen. Da wird sehr viel natürlich auch zum eigenen Vorteil genutzt, was es mit Menschen macht, wenn sie kleine Icons Ja.
Und Signale sehen, Selbstbegründung packen und so weiter. Das habt ihr natürlich gelöst dadurch, dass ihr zumindest für euch erst mal das TÜV zertifiziert wird in Österreich. Auch das habt ihr klärt, es geht nur dort, ne. Ja. Also in dem Rahmen, wie ihr's braucht.
Ja, ich muss ganz kurz sagen, es ist nicht der TÜV in Österreich, sondern es ist der TÜV Austrian. Das ist wirklich dieses unabhängig, also die haben, also es ist nicht der klassische TÜV, den man kennt, der kommt und irgendwie prüft, ob der Fahrstuhl noch fähig ist zu fahren, sondern die sind wirklich darauf spezialisiert, bei Produkten zu schauen, Okay. Wie ist die Zusammensetzung? Ist es kompostierbar, ist es biobasiert et cetera? Das ist zu dir an Weltweit anerkannt.
Also das ist dann nicht nur, dass man in Österreich irgendwie zertifiziert ist, sondern es ist Normal geht man zum TÜV, genau. Austria. Genau. Dieses Thema. Genau.
Genau. Genau. Genau. Das ist eine der Institutionen. Es gibt, glaub ich, noch eine andere, die auf dem Level testet, aber das ist mit die Nummer 1, eben die Zusammensetzungen von Materialien irgendwo zertifizieren zu lassen.
Ja. Und das ist auch sauschierig, weil die einfach komplett, also die nehmen das Material komplett auseinander. Man kann die Materialien zertifizieren lassen. Man muss aber, dieses Label auch benutzen zu dürfen, muss man das Produkt an sich auch zertifizieren lassen. Das bedeutet, dann wird hingegangen und wird geguckt, okay, ist das Produkt an sich wirklich so plastikfrei, wie es ist, dann auf der Verpackung dieses Labels Ja.
Nutzen zu dürfen. Das heißt, ihr müsst für die kommenden Produkte dann noch mal durchle. Die Produkte und die Materialien sollten wir jetzt noch mehr Materialgruppen letztendlich Ja. Mit mit reinbringen. Ja.
Auf eurer Seite habe ich noch was gesehen, und zwar, ihr stellt in Deutschland her, designt wird's aber in der Schweiz. Ja. Was bedeutet das genau? Da war ich dann neugierig, beides klingt gut. Ja.
Schon mal. Ja. 'N gewisses Produktversprechen, finde ich, kommt da mit von Qualität. Absolut. Wie genau, wieso ist das so bei euch?
Wir haben, also wir sind von Anfang an hingegangen und haben gesagt, wir brauchen 'n Produkt, was sich mega anfühlt und auch mega in der Verpackung aussieht. Das alles quasi, was Du als Customer auf dieser Journey bis zum Kauf erlebst, dass es Sich rund sich rund wie Apple. Genau und wer dich anfühlt. Und vielleicht magst Du son bisschen erzählen, wie der Kontakt zu Kino zustande ist. Also diese Apple Journey, wir haben natürlich am Anfang auch Designentwürfe gemacht und haben mit Designer*innen zusammengearbeitet.
Und wir haben dann glücklicherweise über einen guten Bekannten Keno kennengelernt. Und Keno ist ein wahnsinnig begabter Designer, der immer dieses Apple Feeling rüberbringen kann. Also ganz, ganz besonders, die heißen Peer Studio, sitzen in der Schweiz, haben jetzt neuerdings auch Peer Capital gegründet, die gehen viel in den Long Jamit Bereich rein, deswegen schaut ihr da unter euch. Und die haben uns von, ja, Moment 1 eigentlich an begleitet und haben die komplette Brand mit uns entwickelt. Und ja, mit denen haben wir dann anderthalb Jahre, 2 Jahre ungefähr zusammengearbeitet und haben von Produktdesign bis zur Corporate Identity eigentlich alles zusammen entwickelt.
Deswegen ja, falls jemand eine Apple Like Produkte irgendwie entwerfen möchte, meldet euch gerne Papier. Die haben's wirklich raus. Wirklich, wirklich raus. Ja. Ja.
Ist genial. Ja, ich mein, klingt auch 'n bisschen besser als Apple, weil da ist ja Design in Kalifornien, aber hergestellt in China. Ja. Aber Finne find ich irgendwie, ja, designt in der Schweiz und hergestellt in Deutschland. Richtig.
Auch gut. Klingt 'n bisschen besser. Tut's auch, definitiv. Und also ich meine, die Schweiz klingt, ist Schweizer Uhren. Alles, was irgendwie hochwertig ist, ist ist irgendwie Schweiz Schweiz gelabelt.
Und das, wir hatten einfach mega Glück, dass er son krasses Händchen dafür hat und auch Leng mit Ivo zusammengearbeitet hat. Weil grade, was bei so Rasierern und auch beim Einwegrasierer wichtig ist, ist, das hat so kleine Feinheiten, ne. In was für 'nem Winkel genau stehen die Klinge klingen zueinander? In was für 'nem Winkel ist der Kopf am Griff angebracht? Und das ist Feinstarbeit.
Ich hätt wahrscheinlich irgendwie nach kurzer Zeit eine Krise gekriegt, hat gesagt, Spannende. Ruhe. Und die haben sich da echt so reingefuchst und haben da stundenlang gebrainstormt, ausprobiert und Sachen zusammengebastelt. Ivo saß wirklich bei sich in zu Hause und hat da, ich will gar nicht wissen, was der da dann macht. Das hat, wie gesagt, 3 Jahre lang gedauert, weil man muss natürlich Spritzgusswerkzeuge herstellen lassen.
Also das Modding, wo dann letztendlich das Granulat eingespritzt wird, kostet wahnsinnig viel Geld, wahnsinnig viel Designzeit, Umsetzungszeit. Solche Moulds, also die die wo liegen die im fünfstelligen Bereich oder Boah, also wir Sechsstellig. Kommt drauf an son bisschen, was Du für welche nimmst, also wie feinteilig die auch sind. Okay. Ne.
Aber das Und das nur fürs Packaging. Also wir wollten ja wie gesagt das Apple Packaging haben, dass es 'n Vakuum gibt, wenn das auseinanderfährt. Dann braucht man ja für die Blister in Days letztendlich auch noch Mols. Die sind natürlich auch komplett plastikfrei. Also ja, man versteht manchmal oder kann sich das gar nicht vorstellen, was dahinter irgendwie steckt, zum Produkt zu entwickeln.
Völlig krank. Das kostet doch so wahnsinnig viel Ich würd's nicht wieder machen, Vater. Ja. Ja, also ich glaube tatsächlich, wir hätten am Anfang irgendwann, kann Fehler auch vermeiden. Also wir hätten von Anfang an hingehen können und sagen können, wir machen die kompatibel.
Aber wir haben viel gelernt. Das Ich glaub nämlich auch. Ich glaube, hätten wir das direkt gemacht, dann hätten wir bei einigen Sachen nicht diesen Lerneffekt gehabt. Ja, das hätten wir das davor schon machen müssen. Also das ist so weit.
Also es, man kann ja nur dadurch lernen, dass man dann bei vielen Sachen auch einfach mal auf die Schnauze fliegt. Absolut. Ja, und ich glaube, zukünftig werden viele Leute von euch lernen können. Ja, und das ist auch, find ich, das Schöne an unserer Reise mit, dass wir zum einen auf die Schnauze gefallen sind und was gelernt haben, aber zum anderen auch einfach wahnsinnig viel Glück hatten, dass wir Leute an unserer Seite hatten, die schon hundertmal gegründet haben oder die in bestimmten Bereichen eine wahnsinnig große Expertise haben. Deshalb, ich weiß gar nicht, wer mir das auch mal gesagt hat, aber such dir immer jemand, der schlauer ist als so der Sachen schon hundertmal gemacht hat und hab nicht diesen Ansporn immer direkt alles beim ersten Mal.
Es klingt immer son bisschen pathetisch, aber es stimmt leider komplett. Es ist so, Du kannst nur lernen, wenn Du Leute dich rum hast, die dir vielleicht 'n paar Tipps und Tricks direkt zeigen. Ja. Das heißt nicht, dass Du nicht trotzdem Fehler machst, aber Du fällst vielleicht 'n bisschen weicher, deshalb war das bei uns. Und einfach weitermachen, das lohnt sich am Ende.
Ja. Ja. Gibt nur einen Weg. Der ist nach vorne. Obwohl, der ist nach vorne, aber es gibt ganz viele kleinere Wege, dann dorthin zu kommen.
Ja. Es gibt für alles, also eine Lösung. Es ist vielleicht auch sehr privilegiert, das zu sagen so, aber unsere Erfahrung ist, es gibt für alles irgendeinen Weg und irgendeine Lösung. Glaube, wenn man alleine gründet, hat man eine ganz andere auch mentale Belastung. Wir haben jetzt dieses Riesenglück, dass wir zu dritt sind und dann glaub ich grade in dieser Geschwistadynamik, wo man sich einfach viel auffangen kann.
Mhm. Ich glaube, wenn jeder Einzelne das von uns alleine gemacht hätte, dann hätte man vielleicht auch schon irgendwie die Flinte ins Korn geworfen, dass man gesagt wird, kann ihm ja. Ja. Das ist schön zu hören, weil ihr hebt das als was Positives vor, dass ihr Geschwister seid, aber es könnte genauso gut. Oder gerade unter, allein schon nach Freundengründen.
Ja. Es kann sehr schnell zur Belastung werden. Ja, aber ich sprechen viel. Ja. Lulu war schon immer meine 2.
Mutter. Das war so. Also mittlerweile ist es auf Augenhöhe, also Lulu war, wir hatten schon immer ganz tolle Dynamik Ja. Als wichtig, ja. Und mit Ivo war das ähnlich.
Also wir können über alle sprechen und man schaut dann eher auf sich, dass man dann direkt mitm Finger drauf zeigt, warum sagst Du mir jetzt sone Sachen? Sondern Ja. Man versucht's auch irgendwie zu reflektieren und zu gucken, okay, warum kommt 'n das jetzt grade bei der Person so an, wie sie's mir beschreibt? Ja. Und ich glaube, das ist ganz wichtig.
Ja, da bringt die aber natürlich dann auch gute Skills mit, in soner Dynamik, in sonem Team und dann auch an sonem Produkt zu arbeiten, weil ich glaube, ihr habt schon genug Herausforderungen, die ohne Teamdynamik kommen, Ja, ja. Weil man ja wirklich Absolut. Die Welt verändern will. Mhm. Und da ist es dann echt, es gibt schon genug Herausforderungen genug, da will man die noch nicht noch innerhalb des Teams haben.
Nee. Ja, das stimmt. Ja. Eine Bitte. Schau kurz nach, ob Du Value and Ventures abonniert hast.
Ich hab die Ambitionen für dich, die herausragendsten Menschen zu Unternehmertum, Nachhaltigkeit, digitaler Souveränität, Diversität und Persönlichkeitsentwicklung zu interviewen. Damit mir das gelingt, muss die Show wachsen. Mir zu helfen, kostet dich so gut wie nichts. Tu mir nur diesen einen Gefallen und folge der Show auf Spotify, Youtube oder Apple Podcast und wir beide gewinnen. Danke und jetzt geht's weiter mit der Show.
Ich will noch mal ganz kurz auf euer son bisschen in Richtung eures Pricings gehen. Ja. Auch eures Businessmodells. Und wie kann man das vergleichen? Ich hab son bisschen geguckt und hab so festgestellt, okay, so, da gibt's ja Fünfklingenpackungen, dann kosten die 3 Euro 30, wenn ich mir so im Detail ausrechne pro Stück oder daraufhin 'n Achter packe.
Wo liegt ihr da preislich? Wo würdet ihr euch einordnen? Ich hab das Gefühl, ihr seid schon, ihr seid ihr seid kompetitiv. Ich empfinde euch son bisschen schon in der oberen Hälfte preislich. Mhm.
Und ich glaube, mit dem Material, was ihr habt, ihr habt ja schon gesagt, da ist man auch begrenzt. Man kann jetzt nicht Zahnbürste machen, weil dann keine Marge vielleicht mehr da ist. Ja. Weil man kann da nicht wachsen. Wo haltet ihr euch alleine schon durch das Material, das ihr verwendet, auf?
Also man muss ganz klar sagen, man muss unterscheiden zwischen Eigenmarken der Drogerieketten Ja. Oder der Discounterketten und der der Markenmarken. Ja. Und da gibt's natürlich, es gibt Gillette, es gibt dann unter Edge Willhead Willinson Estrid. Da sehen wir uns, man kann mit diesen Eigenmarken nicht mithalten.
Die machen einfach auf Masse, Masse, Masse, Masse, Masse und können natürlich dann auch als Produkt irgendwo ins Sortiment gestellt werden, was 'n 0 nuller Produkt ist, als wo dann vielleicht auch gar nicht viel dran verdient wird. Und mit diesen Produkten, also zwischen den Marken, da würde ich sagen, sind wir jetzt auch grade mit dem neuen System bis zu 50 Prozent günstiger sogar Aber da muss man immer dazu sagen, das fängt an in der, wenn wir, wir haben bis zu Zwanziger Packs und da gehen wir, also ist wirklich der Stückpreis pro Klinge dann natürlich deutlich niedriger. Oh, holy, das ist ja ungefähr dann doch 2 50 oder 2 25. Ich weiß gar gar nicht genau, wie's beim Zwischen 2 25 Zwischen 2 25. 2 50, da bewegen wir uns.
Ich glaube, was, also ich find's auch wahnsinnig verwirrend, wenn ich ganz ehrlich bin. Ja. Das kommt auch dadurch zustande, dass Du dann Packs hast, da sind 3 Klingenköpfe drin, dann hast Du wieder welche, das sind 5 drin und dann hast Du wieder Anbieter, die geben geben die 4 Klingenköpfe mit. Das ist schwer vergleichen. Dann kommt noch dazu, dass Du manchmal für den Systemrasierer Klingenköpfe hast, wo 3 Klingen drin sind.
Und dann hast Du welche, wo 5 Klingen drin sind. Und da, wo wir uns bewegen, sind wirklich die, wo immer 5 Päckchen, 5 Päckchen sag ich schon, 5 Klingenköpfe drin sind und auch 5 Klingen. Ja. Und da sind wir absolut preiskompatibel mit den großen Also 'n Einstiegspreis ist zwischen 9 Euro 99 und 14 Euro 99 Für den für den gesamten Draht Ihrer? Für 'n Starterkit.
Also Du hast dann einen einen Linkkopf und einen einen Griff und 2 Klinköpfe enthalten. Das ist so dieses typische Starterkit, was man Das ist das, was ich mir Genau. Von euch bestellt hatte zum mal reinschnuppern. Genau, genau, genau. Da zahlt man dann zwischen 9 Euro 99.
Es kommt immer drauf an, auf welcher auf weiß ich nicht Plattform, auf unserem Webshop oder im stationären Machst Du 'n Abo oder kaufst das als einmal? Kauf das Genau, bitte dir auch noch mal. Den Unterschied. Genau, dieses Subscription Model, was damals Dollar Schave Club ins Leben gerufen hat. Ja.
Ja. Also es ist sehr verwirren alles, was da irgendwie abgeht, aber von den Preisen her war uns wichtig, einfach nicht 'n Riesenaufpreis da irgendwie raufzunehmen, sondern dort zu sein, wenn nicht sogar teilweise unter dem, was was die Großmarken anbieten. Ihr habt jetzt kurz das Abomodell angesprochen. Ich hatte früher auch 'n Abo von Morning Glory. Muss sagen, ich hatte irgendwann mehr Rasierklingen, als ich irgendwie brauchte.
Ja. Hab dann noch sehr lange von gezetzt, daran, dass ich auch einfach so wenig Spaß hab. Ja. Ja. Und deswegen hat das dann, war das für mich dann nicht so relevant.
Irgendwann musste ich danach irgendwie so pausieren oder abbestellen. Ja. Ihr habt es bei euch auch als Modell drin und da spart man natürlich dann logischerweise am meisten. Ich hoffe geguckt, man kann es dann natürlich auch sehr so einstellen, dass glaub, nur jedes Portal jedes halbe Jahr Genau. Und so was bekommt.
Das wär dann, glaub ich, für mich dann sinnvoller. Wie relevant ist für euch das Abomodell im Verhältnis zum, ihr seid ja auch 'n Retail. Genau. Und sogar 'n sehr, sehr viel, stationär sehr viel, glaub ich. Mittlerweile, also grade gar nicht mehr so viel, ist auch 'n bisschen der Systemumstellung jetzt geschuldet.
Mit dem Systemrasierer, mit dem aktuell sind wir in den USA bei R1, was ja auch sehr passend ist. Bewusste Konsument*innen irgendwie, die zu Air One gehen in den meisten Fällen. Ich kenne Air One nicht. Wollt ihr ganz kurz erklären, was Air One ist? Ja, Air One ist eigentlich der Sone Stars.
Genau, 'n Lifestyle Supermarkt, auch 'n bisschen, aber alles, teilweise völlig utopische Preise. Ich glaub, da kannst Du 35 Dollar für eine kleine Packung Erdbeeren bezahlen und so. Aber trotzdem ist es 'n sehr bewusster Kreis an Konsument*innen, die dort einkaufen. Und da ist es perfekt, eigentlich 'n Produkt reinzubringen, was eben die Nachhaltigkeit mitbringt. Verstehen, ja.
Ja. Na, es stehen jetzt grade mit der Systemstellung, aber andere Listungen noch im im Raum. Genau. Und Ist einfach auch 'n enormer Treiber, weil die meisten Leute kaufen's eben am Point of Sale, wenn sie in die Drogerie gehen. Das ist das, wo sie die großen Regale kennen, wo sie seit Ewigkeiten irgendwie nach ihrem Rasierer und nach ihren Klingenköpfen greifen.
Deshalb ist es rein strategisch enorm wichtig, dort reinzukommen in die ganzen Drogeriemärkte. Aber man hat natürlich 'n ganz anderen Spielraum, wenn man das online macht, ne. Also wir kommen zum einen, wir können also Kundendaten CRM mit des Wertvolles eigentlich, was es gibt. Und Du hast im Onlinebeich dieses Abo. Und da sind wir bei auch 'ner relativ wichtigen Metrik für uns, ist dann eben auch der wiederkehrende, das wiederkehr, ich steh grad, wiederkehrender Umsatz.
Mhm. Das ist einfach, Du baust eine andere Connection zu sonem Kunden, 'ner Kundin auf und erreichst die viel einfacher als jemand, der das im Drogeriemarkt gekauft hat. Dann dann wahrscheinlich auch mit weiteren Produkten, die ihr einführen wollt. Ja. Es ist natürlich sinnvoller, ne?
Jemand ist dann eigentlich auch in eurer Markenwelt. Gibt's den direkten Kundenzugang, den man ja ganz oft Ja. Nicht mehr hat. Na ja, das und auch dieses ganze Aufklärungsthema. Also wir haben uns in so viele Themen in diesem Kosmos irgendwie reingefuchst und glauben tatsächlich, dass es wert ist, manche Infos davon zu bekommen.
Ja. Und was dann auch so Newsletter Themen angeht und so. Das ich glaube, dass das einfach eine ganz andere Form ist mit den mit den Kundinnern zu connecten auch und da auch Wissen mitzugeben, was vielleicht bisher nicht da war. Ja. Ihr habt Lösung gebaut.
Das hab ich, da haben wir ja schon mal drüber gesprochen. Mhm. Und Dashboards. Jetzt, wenn ihr wenn ihr, ihr seid im Retail, ihr habt eure eigenen Onlineshops, Daten fließen irgendwo zusammen. Du hast schon gesagt, der Ivo freut sich, wenn er da seine Dashboards und alles hat.
Ja, richtig. Auf was guckt ihr denn? Was ist denn eigentlich, wenn ich euch fragen darf, was ist sone North Star Metric für euch? Was ist so die ultimative, der ultimative K-B-I, auf den ihr schaut und sagt, das Business läuft gut? Es geht in die richtige Richtung.
Ich glaub, wir haben 2. Ich also, das momentan sind's wahnsinnig viele, auf die wir die ganze Zeit gucken müssen, weil's einfach alles irgendwie eine Rolle spielt und sich vieles auch irgendwie grade son bisschen eingrooved, würd ich sagen und vieles sich auch gegenseitig beeinflusst. Aber für uns ist die Value natürlich enorm wichtig. Wenn ich jemanden dazu bekomme, in 'n Abomodell reinzukommen, dann darf er mich auch in der Akquirierung 'n bisschen mehr kosten, ne. Langfristig Kunden zu haben, ist einfach enorm wertvoll und auch wichtig, wachsen zu können.
Und dann eben genau dieser dieser Punkt auch von wiederkehrenden Kunden, sei es übers klassische Abo oder eben auch Wiederkäufe. Ja. Die außerhalb von 'nem Abomodell stattfinden. Ja. Jetzt, ich mein, ihr seid 'n nachhaltiges Unternehmen und Mhm.
Ich find, Nachhaltigkeit drückt sich ja in vielen Formen aus. Ja. Und wenn ihr sagt, ich glaub, Man wundert sich manchmal, aber ganz viel schauen gar nicht auf den Customer Lifetime Berlin. Ja. Also das, da wird nur vorne reingeschaufen Ja.
Und Marketing. Ja, genau. Sales. Man kann's viel Geld verbrennen, Wahnsinn. Genau.
Anstatt sich dafür darum zu kümmern, dass der Kunde am Ende bleibt. Ja, genau. Dafür muss natürlich auch, dafür habt ihr ja viele Hebel, ne. Also vor allem das Produkt selbst. Ja.
Das muss eigentlich der Haupthebel sein. Ja. Also keiner geht schneller, als wenn's Produkt nicht überzeugend ist. So. Ich find's auch so günstig sein, wie Du willst?
Wir mussten auch optimieren, optimieren, optimieren und da die Kunden*innen mit einzubeziehen, war ganz wichtig. Deswegen fühlt sich das jetzt auch grade an wie eigentlich so dieser 1. Lounge noch mal, der jetzt im Oktober kommt. Und ich glaube, das wird wirklich spannend, weil das Produkt einfach perfekt ist. Und dieser, also wir können 'n ganz großen Markt jetzt auch noch mal angreifen, weil eben dieser Wechsel eigentlich kein Wechsel mehr ist, dann.
Ja. Man geht da einkaufen, wo man normal einkauft und kann man eigentlich das günstigere plastikfreie Produkt nehmen. Stecke ich halt einfach auf den Griff, den ich zu Hause hab. Ja. Und ich glaube, das wird noch mal ganz spannend und da wird da auch eine große Welle dann kommen im im Oktober.
Also Ja. Da wird man dann auf jeden Fall von uns hören. Ganz anderes, also es erlaubt 'n ganz anderes Storytelling, eine andere Positionierung. Bin sehr gespannt, wie er das wie er das angeht. Vielleicht werden wir da schon grade über Marketing oder zu den Kennzahlen.
Gibt's noch was anderes außer dem Customer Lifetime Value, den ihr ganz besonders beobachtet? Was wo sind so die kleinen KPIs, bei denen ihr sagt, die zahlen darauf ein? Da sieht man, das sind gute Signale für die Ja, na, ich mein, dadurch, dass wir im Performancemarketing ja auch viel Aufklärungsarbeit machen können, also es ist nicht einfach nur eine statische App, die wir da rausballern können, sondern es funktioniert viel über Video und eben auch viel Aufklärung. Der Kunde braucht wahnsinnig viele Punkte, an denen er mal von uns gehört hat. Wir benutzen Performancemarketing für die Aufklärung.
Unter anderem Unter anderem. Die Leute in E-Mail-Liste zukommen et cetera pp. Wie stell ich mir sone Ad, also was was gehe ich dir thematisch auf, sone sone Art? Also wir versuchen's oft auch irgendwie provokant zu machen, dann letztendlich auch gegen die anderen son bisschen zu zu sticheln. Da sind ja auch grade dran eben diese ganzen Creatives zu entwickeln.
Wir sind grade wirklich in soner Zwischenphase, wo wir viele Creatives entwickeln, wo wir viel austesten wollen. Ich meine, ich hab halt eine riesige Reichweite auch über Social Media, die ich jetzt grade anfange irgendwie zu zu nutzen, die Leute dann letztendlich auch in diese E-Mail-Liste reinzubekommen. Das bedeutet so, dieses Social Feedback auch von den Leuten ist für uns ganz wichtig. Das heißt, wir machen physische Aktivierung grade mit unserer 7 Ort zusammen. Wir versuchen eine Community Was was ist physische Aktivierung?
Community Building. Also wir machen Dinners, wir haben eine Layouts heißt es. Wir haben letztendlich sone Dinnerreihe, wo wir, wir hatten son Artischockendinner. Und Tici sagt immer so schön, wir wollen Thought Leadership erreichen und wir laden uns andere Thought Leader ein und Leute, die in ihrem Bereich, und da ist auch Hospitality zum Beispiel 'n großes Thema, wo man Leute irgendwie zusammenbringt, alle tauschen sich aus, haben 'n guten Abend. Und dann geht es teilweise die Rasierer, teilweise Das ist nicht so viel Schumacher.
Ja, genau. Deswegen heißt es auch Layers. Ja. Das 1. Layers, was wir hatten, waren Artischocken, weil es sind ja ganz viele Layers und das hat supergut gepasst.
Und dann suchen wir uns und holen uns einfach gute Leute zusammen, eben Communitybuilding zu machen. Und auch mit anderen Marken irgendwo insofern zusammenzuarbeiten, dass man irgendwie voneinander lernen kann und Communities irgendwie zusammenbringen kann, sind halt Sport. Routine und Ja. Wer gibt's denn? Da gibt's, also da gibt's verschiedenste Sachen.
Wir haben auch mit Sportriegrie Studios und so zusammengearbeitet und haben da irgend son Event gemacht. Und das ist, zum einen macht es wahnsinnig viel Spaß. Und Du hast 'n direktes Feedback. Und dann kannst Du auch immer wieder Leute irgendwie aus der Community, wenn paar Plätze verlost und natürlich auch 'n paar Influencerinnen, die dann auch mit mit Teil von der ganzen Community sind. Also es gibt schon, glaube ich, verschiedenste Wege, wie man das Sich bei sich bei sich wichtig.
Wichtig. Ich meine, wenn man uns schon mal gesehen hat, dann klickt man vielleicht auch das nächste Mal dann irgendwie drauf, weil's einen wirklich interessiert, okay, warum ist es denn jetzt so? Oder Ja. Warum warum sagen wir die ganze Zeit, dass es nachhaltig oder irgendwie dagegen, dass es nicht nachhaltig ist. Jetzt lese ich's mir wirklich mal durch.
Ja. Und das ist wichtig. Und da schauen wir auch grade ganz viel drauf. Aber es ist wie gesagt eine Art Vorbereitungszeit und eine Phase, wo wir jetzt grade irgendwie versuchen, in den verschiedensten Kanälen irgendwie, weiß ich nicht, Sichtbarkeit zu erzeugen. Ja.
Das ist sehr, sehr wichtig. Und dann TC ist eure 7 Moment. Ja, genau. Gar nicht erwähnt hat. Ja, genau, genau.
So, ich werf immer einfach mit genau nur noch mich Dafür bin ich da, das dann noch mal Fragen zu stellen. Sehr gut. Du hast gesagt, in Social Media bist Du stark. Ich hab mit dir ein Interview gehört, da hattest Du damals noch so ungefähr 50000 Follower*innen auf Instagram. Ja.
Wo bist Du jetzt? Ist so? Insgesamt bei über 300000. Also ich bin Okay. Auf den einzelnen Kanälen wirklich stark gewachsen.
Ich mein, der Podcast war vor 2 Monaten, glaube ich, oder so. Das heißt, ich hab jetzt im Dezember am Siebenundzwanzigsten angefangen mit Social Media und konnte seitdem jetzt knapp 170000 auf Instagram aufbauen, knapp 50000 auf Youtube, Noch mal so viel ungefähr auf, bisschen mehr, glaub ich, auf TikTok. Und das bespiel ich eben auch mit Nachhaltigkeitsthemen, innovativen Themen, Ja. Tierthemen, eigentlich Good News. Ja, ja, ja.
Good News, genau. Also alles, was Nein, ist ja spannend. Ist sehr spannend, dass Du's über Good News machst, weil man kann so viel, man kann so viel in die negative Kerbe Ja. Einschlagen. Und ich mach das ja auch manchmal, ich hab das auch hier im Podcast schon mal diskutiert, dass wenn man dann zum Beispiel zu Themen wie Nachhaltigkeit und digitaler Souveränität sich äußert, ist man ganz oft bei negativen Themen.
Absolut. Und ich find das immer schwierig, weil auf der einen Seite musst Du diese bespielen. Die einen sind noch in der Journey irgendwie, die haben wissen noch gar nicht, dass es überhaupt Probleme gibt. Na ja. Sagt Mikroplastik ist Problem, nicht also auch in der Haut und Mehl und dies.
Da muss man erst mal sagen, es gibt hier 'n Problem, das noch gar keiner gesehen hat. Ja. Und dann musst Du auch die bespielen, die sagen, ja, was ist denn jetzt die Lösung? Das Kann ich nur mit den schlechten Sachen. Stimmt.
Ja. Du ganz viel auf den B2C Kanälen. Ich glaube, wir haben schon mal drüber gesprochen, LinkedIn ist für euch jetzt aber auch spannender geworden. Absolut. Schon.
Woran liegt das? Zum einen Connections mit den richtigen Leuten. Auch Entscheider*innen findest Du eher auf LinkedIn als auf anderen Plattformen. Das ist grade, im Hospitality Bereich mit den Rasierern vertreten zu sein. Airlines sind für uns natürlich auch total spannend oder Flughafenlounges mit den Rasierern.
Zum anderen aber auch einfach, sich selber zu positionieren, weil wir jeden Tag so viel auch Aufklärungsarbeit, also erst mal wahnsinnig viel recherchieren. Und ich glaube, auf LinkedIn ist es am einfachsten, dann eben die Dinge auch zu transportieren und Leute zu finden, die da Bock drauf haben und wo es vielleicht auch mal 'n bisschen länger oder gewisse Themen zu erklären, weil Social Media, Instagram, TikTok ist so wahnsinnig schnelllebig. Und ich muss auch sagen, ich würde mich auf Instagram und TikTok nicht wohlfühlen, weil es einfach nicht meine meine Welt ist, da was rauszuhauen. Für mich ist es eher LinkedIn. Na, fährt Viktor ein wahnsinniges Händchen für Instagram.
Ich hab immer noch die Vermutung, es liegt mit an der Stimme, dass die Leute hängenbleiben und dann Spiel mit den dreien rein, da bin ich ganz sicher. Ja. Aber es macht doch einfach Spaß. Ja, ja. Ich freu mich so diese Good News, das Feedback ist einfach brutal.
Also die Leute freuen sich so jeden Tag eine positive Nachricht zu bekommen. Gib mal 'n Beispiel. Was was ist son, was ist 'n irgendwas, was so viral gegangen ist oder irgendwas, was besonders gut angekommen ist? Oder ja, 2 Beispiele eigentlich. Also das 1.
Beispiel, was, glaub ich, 'n bisschen mehr Impact hat als jetzt, aber ist, ist 'n Start-up, die letztendlich so Luftkissen am also am am Flussbett auslegen Und durch diese aufsteigenden Luftbläschen wird das Plastik, was sich unten überall angesammelt hat, nach oben getragen und in 'n Aufhängenbecken gebracht. Das bedeutet, 'n supereinfacher Weg, letztendlich mit wenig Impact superviel Plastik aus den aus den aus den Flüssen zu holen. Fand ich supercool. 'N anderes Beispiel war Uber, der Hund Die hat sich aufm Kopf werfen. In Polen aufm Balkon sitzt die ganze Zeit und sie wirft den Ball vom Balkon und fällt halt den Leuten aufn Kopf.
Heißt, sie spielt den ganzen Tag mit den Leuten Ball, weil die Leute halt den Ball wieder nach oben werfen. Superlustig. Hat, glaub ich, auch über, weiß ich nicht, 5000000 Aufrufe bekommen, hat mir, glaub ich, 20000 neue Follower gebracht das Video, was völlig Irre ist. Also scheint gut anzukommen. Die Leute brauchen irgendwie was Positives.
Und deine dein Ansatz ist über die jetzt über die Tierwelt, also in Leute, die 'n Bezug zu Tieren haben oder positiv darauf reagieren, dann wieder in die anderen Themen reinzubringen. Unter anderem. Also es geht wirklich darum, also ersten Sachen, die ich auch spannend und gut finde. Aber es ist sone Vermischung. Also ich glaube alles, was halt irgendwie was Positives hat, und das sind halt einfach die ganzen Themen, also wenn's Nachhaltigkeit geht oder Tiere, hat irgendwie, also bei meinen Themen immer irgendwas Positives, was den Leuten irgendwie entweder 'n Lächeln irgendwie ins Gesicht zaubert oder wo die Leute sind so, okay, das ist einfach eine nice Nachricht.
Und ich glaube, da geht's dann gar nicht so darum, ob die Leute dann irgendwie Tiere lieben oder ob sie dann irgendwie Nachhaltigkeit lieben, sondern es ist halt wirklich dieses nice, das ist eine gute und positive Nachricht. Und ich sag das am Ende auch einfach, dass ich jeden Tag eine positive Nachricht draushaue so. Ja. Und das scheint gut anzukommen. Ah, das ist natürlich 'n guter Hook erst mal zu sagen, okay, jeden Tag eine positive Nachricht.
Ja, ja, schon. Der Follower ist dann irgendwie da. Und das andere ist, ja, man bleibt erst mal bei dir hängen und irgendwann kommt dann so das Gefühl, okay, wer ist wer ist der Viktor eigentlich? Was macht der eigentlich? Und warum redet der immer über diese Themen?
Genau. Und gleichzeitig, ich fahr dann zu Tierauffangstationen und setz mich dann dafür ein, dass man halt meine Reichweite auch irgendwie gut nutzen kann. Ah, gut. Sone Sachen. Und arbeite jetzt eng, marsch ich auch mit Greenpeace zusammen an verschiedensten Themen, fahr mit denen auf Expeditionen und so weiter und so fort.
Also da passieren coole, positive Sachen jetzt auch noch in der Zukunft. Ja, spannend. Also auch auch Du hast dann mehrere Hüte auf. Du hast von deinen CEO Posten irgendwie der, der auch umfasst, dass Du andere Dinge machst, dann auch, sitzt jetzt hier mit dem Interview. Du bist eigentlich CTO.
Und ich glaub, ich kenn nicht so viele CTOs, die deinen Job so leben. Ja. Und dann eigentlich so eigentlich Social Social Media Influencer sein. Extrovertiert. Ja.
Ja, ist total spannend. Also eigentlich sehr interessant. Und vielleicht auch noch mal 'n Vorbild für andere als Rollenverständnis, dass jeder mit Unternehmen, der irgendwie mit Founder ist oder eine interessante Geschichte hat, auch immer ein Gesicht dieser Firma ist und sie mit beeinflussen kann. Und die Leute, die mir eigentlich auch das Gefühl haben, vom Founder selber zu kaufen. Ja.
So, ja. Das ist sehr schön. Die Leute folgen, also Menschen folgen Menschen und nicht Unternehmen. Ja. Das ist ja tatsächlich so.
Heutzutage auch immer mehr. Man sieht das ja grade auch im Sportbereich, Fitnessbereich. Leute, die eine Community haben, fangen an, Produkte zu entwickeln. Pamela Reif et cetera pp, diese ganzen Creatorhauses. Das ist die Zukunft, das verändert sich auch ganz, ganz stark und elementar grade mit dieser ganzen KI Bewegung.
Leute, die eine Community haben, sind in Zukunft die Leute, die, ich sag jetzt mal, regieren und die in irgendeine Richtung lenken werden. Ja, das Wort regieren gefällt mir. Ja. Das, hoff ich, dass ihr da auch regiert, und zwar 'n bisschen in der Nachhaltigkeit. Ich hab noch eine Frage zu zu euren Produkten.
Und zwar, ihr habt jetzt viel erleben dürfen. Ihr habt auch, Du hast auch jetzt grade LinkedIn noch mal erwähnt. Du hast gesagt, Du möchtest Entscheiderinnen auch treffen. Die trifft man auf LinkedIn, die trifft man in den Business Netzwerken vielleicht. Ihr habt ja jetzt auch viel Erfahrung sammeln müssen oder können, wie es ist, sich in im Retail durchzusetzen.
Ja. Und ich wette, das ist kein einfaches Business zu sagen, ich möchte einen Spot in deinem Regal, weil der ist ganz oft reserviert. Es ist 'n physischer Raum, der sehr stark begrenzt ist in Läden. Ja. Da zu sagen, das muss raus, das kann jetzt rein.
Wie schwierig war das? Also ich würd sagen, es ist schon eine Herausforderung einfach, also ich glaube, wir haben uns auch einfach eine Kategorie ausgesucht, die in der Drogerie wahnsinnig hart umkämpft ist. Also da hast Du die großen Marken, die spielen den Einkäufer*innen da wahnsinnig viel Kohle monatlich und jährlich rein und dann ist Da kommt immer wieder noch Challenger Brands, ne? Auch. Ja, ja, schon's auch.
Genau, bei in dem Bereich ist es recht wenig, was passiert. Es ist wenig Bewegung. Aber wir haben einen extrem guten Workflow gefunden, Ja. Die Kontakte zu bekommen. Und ich glaube, da haben wir uns einfach hingesetzt und uns einfach gesagt, es muss einen Weg geben.
Klingt putzen bis zum Geht nicht mehr. Geht nicht mehr. Aber auch, die richtigen Kontakte zu bekommen. Wir haben perfekte Tools dafür bekommen und auch entwickelt, diese Kontakte dann herauszufinden. Klingt dann sehr mysteriös.
Ja, es ist auch mysteriös, aber es ist halt nur Wie viel davon wollt ihr preisgeben? Die Leute können sich gerne bei uns melden, die dann die dann Zugang brauchen. Ich da mach ich beim Preisangebot, genau. Wir sind nicht, wir helfen Noch 'n Produkt. Unbedingt gerne und deswegen die Leute können sich wirklich gerne melden, Ja.
Wenn sie da Hilfe brauchen. Es gibt Wege und es gibt auch gute Wege und es gibt auch Wege von den einzelnen, von den von den von den, wie nennt man das denn, von den Ketten. Also sei es eine Drogerie- oder Supermarktketten, die geben einem meistens auch 'n guten Zugang. Also es gibt zum Beispiel Start-up heißt das, glaub ich, mittlerweile, ist von Edeka Buttni, Ja. Wo Du deine Produkte Aber das ist eher im Food Bereich.
Viel im Food Bereich. Ja, aber es ist auch nur 'n Food. Also kommt halt darauf an, wie präsent da die Produkte sind. Also ich meine, die gibt auch Rasierer bei Edeka. Aber es muss dann natürlich auch 'n innovatives Produkt sein et cetera pp.
Die haben dann ihre Metriken, wo sie halt einfach schauen, okay, passt das dann rein. Muss schon Grund geben, jetzt im Regal was zu tauschen. Geil, absolut. Und ist ja auch immer dann belastend mit dem vorherigen Hersteller. Genau.
Also das sind da hängen ja manchmal dann auch noch andere Produkte dran. Also es ist ja dann auch Konzern, wo man ja verhandelt mit 'nem Gegenspieler, der 100 Produkte in dem Supermarkt drin hat. Und dann ja auch eine Macht, ne. Also 'n Gillette kann mal irgendwie relativ schnell wahrscheinlich sagen, wenn sich da Einkäufer oder auch in allen anderen Kategorien Dann sich zu der Und dann nehmen wir wieder raus und wir waren anders hin. Und man braucht einfach wahnsinnig gutes Marketing, wenn man dann eine Platzierung hat.
Man braucht viel Geld, Ja, muss schon aufzumachen. Das mussten auch wir lernen. Das ist einfach Ja. War war schwierig. Muss auch sein.
Manchmal bin ich also nicht, ja, doch schon kritisch irgendwie auch der Verantwortung, die son, die der Handel trägt gegenüber, weil es stehen überall Nachhaltigkeitsziele auf den Websites und es wird überall kommuniziert, dass die nachhaltiger werden wollen. Und dann frage ich mich, warum sie nicht den Raum aufmachen. Und ich hab verschiedenste Ideen im Kopf, wie die Drogerien das auch kostengünstig umsetzen könnten, jungen innovativen Unternehmen Zugang zu geben. Und ich könnt mir vorstellen, dass es wahrscheinlich in anderen Kategorien auch noch einfacher ist als bei uns jetzt in der in der Körperpflege und explizit in der Rasur. Aber das finde ich wirklich schade und muss auch ganz ehrlich sagen, das ist in den USA nicht so unsere Erfahrung.
Also da sind sie sehr viel offener auch für junge Unternehmen. Ja. In Deutschland ist es sehr viel schwieriger, 'n offenes Ohr zu bekommen für was Neues, für was Gutes, da irgendwie platziert zu werden. Ja, das bedauerlich. Vor allen Dingen, wenn ja eigentlich jedes Unternehmen zumindest auf dem Papier definierte Ziele hat.
Ja, ja, genau. Und die dann woanders, wir haben die Labels schon angesprochen, mit irgendwelchen Qualifizierungen eigentlich schon erfüllt sind, aber dann eigentlich auch doch nicht erfüllt sind. Nee, es ist viele einfach nur aufm Papier. Ja. Und das auch einfach nur Greenwashing.
Ja. Ja. Könnte man jetzt in die Tiefe gehen. Ja. Ganz kurz, in in in welchen Stores seid ihr in Deutschland?
Aktuell bei Buttni. Ja. Genau, aber auch da sind grade son paar Themen, das in Richtung Herbst deutlich breiter gestreut ist. Genau, Also weitere Regeln Wir können die Systeme, die alten Systeme einfach aktuell nicht verkaufen. Das ist halt einfach der Punkt, weil lohnt sich es für uns nicht nachhaltig, den Leuten dann quasi direkt 'n Ersatz liefern zu müssen.
Bedeutet, wir verkaufen aktuell nur die Einwegrasierer. Sind hier mit den Systemrasierern out of stock. Mhm. Deswegen gibt's halt bald 'n Presail für die neuen Systeme, weil's sich's einfach für uns nicht lohnen würde, dann den Leuten Ja. 'n Ersatzgriff schicken zu müssen, weil das System nicht Allen, die jetzt noch irgendwie vor allen Dingen Abo abgeschlossen haben.
Genau. In den USA verkaufen wir die die Klick. Auch über den Onlinestore. Die Leute, die 'n Abo haben, die bekommen natürlich dann 'n Ersatz für das neue System. Genau.
Das ist son Status quo. Seid ihr oder ist es für euch eine Opportunity mit Hotels, Hospitality, Corporate Kooperationen, große Konzerne, wo vielleicht Sachen manchmal noch mit Ja. Stehen. Ist das für euch auch 'n Thema? Sind wir grade dran.
Auf jeden Fall, das umzusetzen. Wir haben schon 1. Kooperation mit Hotels, unter anderem im SHAR, da ist allerdings in der Boutique. Im UK. In UK sind es einige, wo's die Rasierer gibt, auch in Sparbereichen und so.
Also da gibt's schon 1. Versuche Ja. Und das kommt sehr gut an. Aber auch da ist es natürlich wieder eine Kostenfrage, ne. Also für son son Einkäufer, der sich auf die Suche macht und gewohnt ist, irgendwie 'n Weizenstrohrasierer für was weiß ich, wie wenig Cent zu kaufen, der muss halt schauen, ist das Thema Nachhaltigkeit für mich so relevant, dass ich anstatt 2 Cent 8 Cent für 'n Rasierer bezahle.
Ja. Ja, kann ich verstehen. Und grade im der Hotelbranche ist der Preisdruck ja auch. Absolut. Und die Hochmarge gering, oftmals verschwindend.
Ja, und dann hast Du noch das Thema, dass mittlerweile gar nicht mehr so viel Rasierer einfach in den Hotelzimmern ausgelegt werden, sondern eher eine Rezeption zu bekommen sind. Deshalb fokussieren wir uns gerade auch mit dem Systemrasierer eher auf die Suiten und son bisschen den Luxusbereich, wo zum einen mehr Spielraum ist und zum anderen auch die Erwartungshaltung an die Produkte, die dort ausgelegt werden, der andere ist. 'N bisschen höher ich. Ja, genau. Ja.
Viktor, ich möchte mit dir noch mal ganz kurz auf Foundersheim kommen. Ah, ja. Ist mir natürlich sofort ins Auge gestochen als jemand, der seit 2009 in Friedrichshain ruht. Also ja. Ja, ja, ja.
Ich bin direkt nach Friedrichshain gezogen von Frankfurt am Main und lebe eigentlich hier in diesem Bezirk jetzt auch seitdem. Und danach die Faunersheim, ah, klingt ja interessant. Was ist das, was steckt dahinter? Ja, was ist Faunersheim? Also, die Julie von Femtasy hat auf LinkedIn.
Julie Ellippieque. Genau, genau. Genau. Auf LinkedIn vor einiger Zeit gepostet, dass sie gerne wie sone Community ins Leben rufen würde. Und dann hab ich mich direkt bei ihr gemeldet und meinte, ey, let's go.
Dann haben wir das, er hasst auf Whatsapp irgendwie relativ klein aufgezogen und halt einfach dort son Community Chat gemacht. Dann war das plötzlich so viel, also dann waren so viele Leute in dieser Whatsapp Community und dann kamen immer mehr Leute dazu in dieses in quasi, ich sag jetzt mal, dieses Gründungsteam. Und mittlerweile sind wir, glaub ich, 7 Leute, die sich halt darum kümmern. Und wir wollten eine Community schaffen, wo man sich einfach gegenseitig hilft, wo man sich wohlfühlt, wo jemand, der weiß ich nicht, eine Exit hingelegt hat, mit jemandem zusammen Zeit verbringen kann, der gerade irgendwie eine Vision hat und eine Idee hat. Und darum ging's.
Und wir haben dann irgendwann angefangen, eben diese Community Treffen erst mal bei Julie im Office zu machen und dann kam es Ist hier in Berlin dann Genau, genau. Muss auch die Ecke hier, glaube ich. Auch hier in Berlin würde das sein. Und dann kamen so die ersten Sponsorships irgendwie mit rein, weil natürlich Founder auf LinkedIn supergut connected sind. Dann kamen die ersten Brands irgendwie, die gesagt haben, ey, wir wollen euch 'n Sommerfest irgendwie stellen euch da irgendwie die Drinks zur Verfügung stellen.
Und so wächst das jetzt nach und nach. Wir haben, ja, die Marina, die hat diesen kompletten Community Space online aufgesetzt, wo dann letztendlich jetzt auch Events reingepostet werden, wo Workshops reingepostet werden, wo dann Onlineclasses stattfinden. Das bedeutet, da sind ja, sind wir jetzt grade quasi in dieser in dieser Erfindung, in welche Richtung es gehen soll. Und ja, es entwickelt sich. Also ist grade aufm superguten Wege, kommen Du auch gerne vorbei, das nächste Mal.
Ja, ich hab's schon in 'nem Vorabgespräch mal ein, glaube ich, dass ich da echt echt gerne dabei wär, weil für mich sich auch grad eine ganz neue Welt erschließt. Ich war jetzt irgendwie 10 Jahre in in Tech und dann auch im nordamerikanischen Tech und im Marketing Content. Das ist so meine Welt. Und ich bin auch ganz viel immer auf Events gegangen. Die die drehen sich Ja.
Media Marketing Content. Ja. Und jetzt bin ich plötzlich im selber Founder und mache 'n Podcast für Founder. Ja. Und dann merkt man so, ich kenn ganz viele Events auch gar nicht, Ja.
Die relevant sind für Founder. So, es ist nicht in meinen Welt. Oft 'n Problem. Ja. Da gibt's auch von Tino Start ups for Tomorrow, die in Berlin sitzen, Ja.
Auch supergut. Die connecten auch viele Leute. Ich hab ja heute super viele schauen, aber Ja, ja, richtig so. Aber die machen auch 'n guten Job. Die sind auch wirklich gut.
Und die Unternehmen untereinander, der sitzt jetzt grade in dem Dataspace von dem Julian Teicke, auch supergroßer neuer Space, wo viele, da ist zum Beispiel die Code University, super cooler Space. Also wir können uns ja gerne noch mal austauschen. Die Leute können sich auch gerne melden, wenn sie irgendwie Zugänge brauchen et cetera pp. Das hilft. Und schauen das ein, gibt's irgendwelche Voraussetzungen, unter denen man beitreten kann?
Was ist irgendwie, wann passt es am besten, dass man das vielleicht auch mal kurz festhält? Ja, ja. Also wir haben wie son Manifesto, aber es es ist auch oft einfach sehr individuell. Das bedeutet, man durchläuft dann auch Gespräche, also man lernt sich kennen und guckt einfach, ob das matcht. Aber die Schwelle an sich soll eigentlich so niedrig sein wie möglich und das ist auch, glaub ich, ganz wichtig, grade in diesem Space.
Leute, die was schaffen wollen oder erschaffen wollen, denen wird's oft so schwierig gemacht. Und ich glaube, das war auch dieser Hintergedanke, dass man sich gegenseitig hilft und auch wenn's dann vielleicht zu zu Zeitpunkt x noch nicht passt, dass man einfach trotzdem Sachen mit an die Hand gegeben bekommt. Und ja, das fehlt, glaub ich, den meisten Founder*innen am Anfang. Und deswegen, die Schwelle so niedrig machen wie möglich, deswegen, das ist total individuell. Ich würd jetzt nicht sagen, Du musst, weiß ich nicht, x Millionen Euro schon irgendwie bis jetzt haben.
Es gibt ja diverse Klubs oder vielleicht auch thematisch, ne, deswegen hab ich gefragt, gibt's vielleicht auch 'n Thema Thema, das wichtig ist, dass man bespielen muss, dann in die Post Das eigentlich nicht, eigentlich nicht, nee. Da, ich bin auch im anderen Netzwerk noch, IS Netzwerk heißt das, auch total toll, weil da geht's eigentlich auch eher darum, dass man sich gegenseitig supportet und pusht. Und schaut euch das auch gerne alle an, falls ihr denkt, da mitwirken zu wollen und zu können, dann meldet euch auch sehr, sehr gerne bei mir. Wir suchen junge frische Founder*innen, die weiß ich nicht, die, die was bewegen. Ich darf auch kommen.
Du darfst Obwohl ich jetzt nicht jung und frisch bin, ja. Ja, es ist Du siehst aber jung und frisch aus, ja, das ist jetzt Gut, dann sieht doch da nicht. Dass wenigstens funktioniert. Ja. Und hat es irgendwelche Auswirkungen deine Arbeit bei Faunershain auf Risiko?
Also gibt kriegt man Zugang zu Talenten, kriegt man Zugang zu Kapitalwissen, was wie zahlt es irgendwie zurück oder ist es jetzt Ich hab bisher wie Machst Du der fertige Gedanken dazu? Ich hab eher dann versucht, irgendwie in die Richtung zu gehen, dass ich da irgendwie versuche, was zu geben. Ja. Und mir gibt einfach diese, also diese Treffen, wenn ich dann mit den Leuten dabei bei Julie im Office bin, ist halt einfach megaschön, sich auszutauschen und da entstehen irgendwie Freundschaften. Das gibt mir eigentlich grade total viel.
Es ist 'n superguter Ausgleich dann irgendwie zu Raseco. Und ich bin mir sicher, wenn ich dann irgendwelche Fragen hätte, dass mir dann auch Leute helfen könnten. Also in puncto Marketing, ich saß jetzt vor Kurzem mit Juli zusammen und wir haben halt auch viel über Social Media gesprochen. Das heißt, es ist eigentlich son aktiver Austausch die ganze Zeit. Und dadurch entsteht halt einfach extrem viel Mehrwert auch.
Ja. Ja. Dann kommt er vielleicht bald jetzt zum B2B Marketer noch rein. Ja. Kann er dann auch mal Eventuell.
Anzapfen, wenn ihr da Oder man setzt sich mit jemandem hin, der einem einfach das Know how auch mitgibt. Und dann kann man Fragen stellen. Da geht's dann eigentlich gar nicht immer direkt drum, deswegen dieses modulare Arbeiten. Einfach mal jemanden ranholen, der einem wie son Power Workshop gibt, dann versucht man's halt selber umzusetzen. Ja, und da findet man auch was anderes zurück.
Also es ist wirklich 'n, wie Du sagst, 'n Geben und Nehmen. Ja. Und manchmal hilft ja schon 'n zehnminütiges Gespräch mit jemandem, noch mal 'n bisschen andere Perspektive zu gucken. Bis heute. Ich hab 3 gute Ideen, die ich heute geborene.
Ich hoffe, Du weißt sie nachher alle. Sehr gut. Ja, das eine hab ich Ihnen vergessen. Das ist eine mich mit Schuld. Auf jeden Fall.
Ihr habt's vorhin ganz kurz angeschnitten. Ihr seid in viele Barrieren reingerannt. Du hast sogar schon gesagt, hättet ihr das gewusst, vielleicht hättet ihr nie angefangen. Oder Du hast gesagt. Wenn ihr heute starten würdet, was würdet ihr genauso machen, was anders?
Und vor allen Dingen was anders? Bin, ich glaube manchmal, dass ich früher oder generell nicht unbedingt nur den Weg des Bootstrappings gehen würde, sondern vielleicht wirklich schauen würde, ob man sich von vornherein Leute reinholt, die sowohl Finanzmittel als auch eine gewisse Expertise mitbringen. Das ist das, was mir jetzt grade so als Erstes in Kopf kommt. Ansonsten, was ich immer wieder machen würde und ich hoffe, ich sprech für uns alle, ist in diesem in dieser Konstellation zu gründen. Weil das einfach das Schönste ist, so zusammenzuarbeiten, zusammen zu lernen und diese ganzen Schritte zusammen zu gehen.
Ja. Und ansonsten fällt mir gerade gar nicht so viel ein. Ich weiß nicht, wie's dir geht. Also ich würd einfach, wenn ich mit dem Know how aus den letzten Jahren anfangen würde, würde ich mich mehr trauen. Ja.
Und das ist das Einzige. Also einfach noch mehr trauen. Und nicht drüber nachdenken, was wäre wenn, sondern einfach machen. Und das ist fällt mir auf, dieses Social Media Thema. Ich hätte viel früher anfangen können und sollen.
Ich hab da früher immer von geträumt, dass es, es ist dann an sich supereinfach, wenn man einfach anfängt und dranbleibt. Und das ist so, das war das beste Learning, was ich auch einfach mitnehmen durfte. Also resilient sein und dann einfach immer nach vorne schauen und wenn man hingeflogen ist, aufstehen und weitermachen. Man, es gibt immer 'n Weg, der zum Ziel führt. Und das ist einfach das Schönste, dann sone Sicherheitsfarben, dass man son gutes Team hat, weil wenn Lulo hinfliegt, dann gibt's 2 andere, die sie irgendwie hoch, weil die nicht stützen.
Und wenn ich ihn fliege, dann hab ich 2 Leute, auf die ich mich stützen kann. Und das ist einfach super. Und wenn man nicht 'n Team hat und alleine gründet, dann gibt's supergeile Communities, auf die man irgendwie zurückgreifen kann. Dann haben da Leute, die einem helfen können. Ja.
Ja. Ja, ich bin bin auch froh, weil ich das Gefühl hab, ich kann auf ganz viel Netzwerk zurückgreifen. Teilweise ist es natürlich jetzt nicht unbedingt nur so Founder Netzwerk, aber auch in meiner Arbeit jetzt bei bei Hotspot, die ich irgendwie hatte und in, war ja auch vorher bei 'nem Scaler noch und so, hab ich schon viel viel Netzwerk. Ja. Das bringt unheimlich viel und hab auch dadurch viel Austausch und einfach mal Calls, wo wir uns son paar Bei mir rufen auch regelmäßig weiter an Fragen wie Podcasten gibt.
Weil ich das jetzt auch schon so lange mache und auch für 'n Podcast großgezogen hab, ganz so vom vom Scratch irgendwie in 4 Wochen, zack, raus. Okay. Das Sind so Sachen, wo ich dann wieder was teilen kann und die Leute fragen mir dann 'n paar andere Dinge über Unternehmertum. Ja. Und das ist irgendwie echt, ich liebe das.
Also das Geben und Nehmen ist super. Absolut. Und so dieses, ja, ich ich glaube, was wir am Anfang manchmal hatten, war eine falsche Zurückhaltung. Ja. Son das Gefühl von, oh, wenn ich da jetzt noch mal anklopfe, dann müssen die da denken, ich bin völlig bescheuert, dass ich irgendwelche Zeichen nicht gelesen habe.
Ja, das kenn ich gut. Ja, genau. Und ich glaub, das muss man einfach echt hinter sich lassen. Nicht over engineer. Das ist Einfach machen.
Auch 'n Produkt entwickelst lieber mit dem Feedback der Kundinnen, Ja. Als dass Du dir, weiß ich nicht, auch, ich nehm lieber keine Freunde und frag sie nachm Feedback, sondern frag wirklich Leute, die Du nicht kennst und entwickle das mit denen. Ich muss ganz noch 'n Shoutout an Laura, die grade Node aufbaut. Das ist so Laura Wehrdienst. Ditchheed heißt sie.
Und die baut einfach mit ihrer Community 1 1 1 Energydrink eigentlich für Frauen. Megageil. Und da kann man sich so viel von abschneiden und das hätten auch wir irgendwie machen können, hätten wir dieses Know how gehabt, mit der Community das zusammen aufbauen. Mega, mega cool. Deswegen Shoutout an Sie.
Okay, also am Anfang nicht so viel Angst haben vor den Dingen, sich lieber mehr trauen, unter Umständen vielleicht auch schon mit Investoren arbeiten grade bei eurem Thema, weil ja Genau. Markt angegriffen, der ist riesig mit riesigen Genau. Mitspielern, will ich sie denn? Gut, ja. Und rausgehen.
Und rausgehen. Und rausgehen. Ja. Und machen. Ja.
Und ich glaube, was, also vielleicht ist es auch 'n sehr Thema, was sehr bei mir ist. Ich bin einfach manchmal sehr introvertiert und brauch so meine Ruhephasen und so. Ja. Und ich glaube, das darf man auch manchmal in diesem ganzen Hassel nicht vergessen. Grade wenn man auch mit Leuten zusammenarbeitet, die vielleicht anders ticken, dass jeder irgendwie für sich auch noch so sein Mensch ist und gewisse Sachen kann, gewisse Sachen nicht kann.
Und da ist es auch wieder vorteilhaft, 'n Team zu haben. Viktor liebt es rauszugehen, zu netzwerken, wohingegen mir das manchmal auch mehr Energie raubt als Man kann sich anstecken. Das ist gut. Ja, also manchmal bin ich auch gerne dabei. Aber was ich damit sagen will, ist so dieses, man muss schon son bisschen gucken, was bin ich denn überhaupt fürn Typ?
Ja, ja. Nur weil man Unternehmer*in sein will, nicht zu Kosten und Lasten von so 1 gewissen mentalen Gesundheit, ne. Sonst fällt alles zusammen. Ja, gut. Und gab auch Phasen, wo das kritisch war irgendwie zwischendurch.
Aber ich glaub, das irgendwie hier mal wieder in Vordergrund zu stehen ist, das ist das Wichtigste. Ja. Ja. Ja, ich find das auch mal, das ist auch etwas, was ich gerne eigentlich mit dieser Show herausstellen möchte. Nachhaltigkeit und auch Social Impact zu haben, hat nicht damit zu tun, dass man nicht auch skaliert und wächst.
Ja. Und beides kann sogar sehr gut miteinander funktionieren. Absolut. Trotzdem soll das, möchte ich keine Show haben, die irgendwie befürwortet, dass man in soner krassen Hassel Culture ist. Ja, finde ich auch super.
Und wo man am Ende eigentlich dann son eigentlich diesen Kollateralschein, die Cloty. Ja, ja. Also zum einen als Gründer für die Welt, so, deswegen nachhaltige Themen sind mir auch super wichtig. Zum anderen aber auch für sich selber. Ja.
Also dann, ich bin auch immer wieder jede Woche dabei, zu gucken, ich kann nicht immer mein meine Fehlplanung für die kommende Woche damit kompensieren, einfach länger zu arbeiten. Ja, ja, absolut. Ja. Und das mach ich halt ganz viel in meinem Leben. Dass ich dann sag, ja, und dann hab ich morgens, aber 'n linken Post hat 3 Stunden gedauert, eine Stunde.
Ja. Falsch priorisiert. Der war zwar jetzt nicht das Wichtigste. Du hast eigentlich noch 'n Briefing zu schreiben oder was noch 'n dies und jenes. Und na ja, dann setz dich halt wieder von 20 Uhr bis 23 Uhr.
Ja, das ist 'n guter Punkt. Ja, das stimmt. Das ständig. Also da bin ich grade, das ist mir grade sehr wichtig für mich, das zu optimieren, auch grade weil man dann, wenn man ausm Konzern kommt Das kann ich auch. Jetzt sagen muss, okay, Ja.
Du musst dich da besser managen, weil Du findest sonst kein Ende. Und dann priorisierst Du irgendwie falsch, wenn Du immer so drauf legst, drück ich Das denk ich nämlich auch immer. Also wenn wenn Du dein Arbeitspensum irgendwie, klar gibt's Phasen, grade auch in 100 Prozent. Bundesländern irgendwie, wo man mal durch hassen muss. Ja, klar.
Aber ich denk manchmal auch, das ist dann häufig eine falsche Priorisierung und man hebt viel zu spät die Hand und sagt, ich pack das grade nicht, ich bräuchte eigentlich Unterstützung. Mhm. Und dann stapelt sich immer mehr, immer mehr irgendwie obendrauf und irgendwann krasste unten zusammen und damit hat keiner gewonnen. Damit hat niemand gewonnen und das ist auch ganz gefährlich fürs Business. Ja.
Viel, viel, viel. Ich ich fänd das 'n super Schluss. Ja. Achtet auf eure Gesundheit bei allem, was ihr macht. Ja.
Und möcht mich ganz doll bei euch bedanken. Danke schön. Viktor. Mega Gespräch. Ich ich hab 'n total gutes Gefühl mit Razyko.
Ich hab das Gefühl, wir sprechen hier nicht zum letzten Mal. Oh, ja. Ich merke, ihr habt große Pläne. Es kommen große Veränderungen im Herbst. Ich freu mich total drauf.
Son bisschen Fan bin ich schon jetzt. Und ich bin total gespannt, diese Reise mit euch zu verfolgen. Ich danke euch fürs Gespräch. Dir hat ja Ja, vielen, vielen, vielen Dank. Danke dir.
Es hat sehr viel Spaß gemacht. Extrem. Danke. Danke dir. Möchtest Du hinter die Kulissen von Bleius and Ventures blicken?
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