Manchmal stimmen die Zahlen, die Strategie steht, alle nicken im Meeting – und trotzdem ist da das Gefühl, dass etwas nicht passt. Genau an diesem Punkt setzt der neue Podcast Triebwerk von David Odenthal an. Im Trailer beschreibt er das vertraute Szenario: Man liegt nachts wach und fragt sich, ob man wirklich alles sieht – oder nur das, was man sehen will. Die spannendsten Antworten, so seine These, liegen fast nie dort, wo alle hinschauen.
Was Triebwerk bedeutet
Der Name ist Programm. Triebwerk steht für das, was unter der Oberfläche läuft – im Unternehmen, im Markt und im eigenen Kopf. Seit 20 Jahren beschäftigt sich David Odenthal mit der Frage, warum Menschen tun, was sie tun. Warum kaufen Kunden nicht, obwohl das Angebot stimmt? Warum treffen Teams Entscheidungen, die auf dem Papier logisch erscheinen, in der Realität aber scheitern? Und warum wachsen manche Unternehmen, während andere stehen bleiben, obwohl sie scheinbar alles richtig machen?
Seine Antwort: Die Ursachen liegen selten in den Zahlen, sondern in der Psychologie, in Denkmustern und in den blinden Flecken, die jeder Mensch hat – ausdrücklich auch er selbst. Genau diese unsichtbaren Kräfte will der Podcast sichtbar machen.
Ehrliche Gespräche ohne Skript
In Triebwerk spricht Odenthal mit Unternehmerinnen und Unternehmern, mit Machern und Entscheidern aus Mittelstand und Industrie. Der Anspruch: keine glattgebügelten Interviews, sondern offene, ehrliche Gespräche ohne festes Drehbuch. Die Themen reichen von Wirtschaft und Digitalisierung über Strategie und Psychologie bis hin zur Politik, wenn sie relevant ist. Im Zentrum steht eine Frage, die sich kaum jemand laut zu stellen traut:
Was sehe ich eigentlich nicht?
Diese Bereitschaft, die eigenen blinden Flecken zu hinterfragen, zieht sich als roter Faden durch das Format.
Warum gerade jetzt
Auf die Frage, warum dieser Podcast ausgerechnet jetzt startet, gibt Odenthal eine klare Begründung. Er höre selbst viele Podcasts und stelle dabei zwei dominierende Sorten fest: Die einen redeten über Erfolg, als sei alles planbar. Die anderen sprächen über Disruption, als sei alles verloren. Beides hält er für falsch.
Die Wahrheit, so seine Überzeugung, liegt im Maschinenraum – dort, wo es laut ist, wo es riecht und wo die Hände schmutzig werden. Dort fallen die echten Entscheidungen. Nicht jene, die später in geschönten Beiträgen auf LinkedIn auftauchen, sondern jene, bei denen niemand im Moment der Entscheidung wusste, ob sie richtig waren.
Der Hintergrund von David Odenthal
Odenthal kommt aus der Verhaltensökonomie. Er hat ein Buch mit dem Titel Zeiträuber und Eroberer geschrieben, in dem es um die unsichtbaren Kräfte geht, die unser Handeln bestimmen. Daneben berät er Mittelstandsunternehmen dabei, den bereits vorhandenen Traffic besser zu konvertieren – nicht mit mehr Budget, sondern mit einem tieferen Verständnis dafür, wie Menschen tatsächlich entscheiden.
Mit Triebwerk will er diese Gespräche nun öffnen. Seine Überzeugung: Die interessantesten Einsichten finden sich nicht in Keynotes oder White Papers, sondern dann, wenn sich zwei Menschen hinsetzen und ehrlich miteinander reden – und man das Mikrofon danebenhält.
Was die Hörer erwartet
In den ersten Folgen spricht Odenthal mit Geschäftsführern, die mit ihrem Shop, ihrem Unternehmen und ihrer Strategie erfolgreich sind oder sich öffnen wollen. Gemeinsam schauen sie in die jeweiligen Geschäfte hinein, decken Dinge auf, die bisher unbemerkt geblieben sind, und besprechen sie direkt vor dem Mikrofon – wie er es nennt, ohne Netz.
- Gespräche ohne Skript, ehrlich und offen
- Fokus auf Psychologie, Denkmuster und blinde Flecken
- Zielgruppe: Menschen, die ein Unternehmen führen und Entscheidungen treffen
- Kernfragen: Was treibt dich an, was bremst dich, was siehst du nicht?
Mitmachen und reinhören
Der Podcast richtet sich an alle, die ein Unternehmen führen, Verantwortung tragen und wissen wollen, was sie antreibt, was sie bremst und was sie übersehen. Wer selbst Lust hat, sich in ein solches Gespräch zu setzen, kann sich direkt melden – ohne Casting und ohne Fragebogen, einfach nur für ein Gespräch.
Triebwerk ist ab sofort überall verfügbar, wo es Podcasts gibt. Abonnieren, reinhören – und weitererzählen, wenn es gefällt. Denn das, so Odenthal, sei das beste Marketing, das es gibt.