Cover: Wirtschaftsprofessor Thorsten Hens warnt: Warum die grösste Rally ihrem Ende zugeht

Wirtschaftsprofessor Thorsten Hens warnt: Warum die grösste Rally ihrem Ende zugeht

27. Juli 2026 62:32 Min.
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Worum es geht

Ist die grösste Rally der Börsengeschichte in Wahrheit eine Blase, die kurz vor dem Platzen steht? Finanzprofessor Thorsten Hens hat eine klare Antwort – und eine Warnung, die kaum jemand auf dem Schirm hat. Zu Gast bei Daniel Stüssi ist Prof. Dr. Thorsten Hens , Ökonom und einer der gefragtesten Experten für Behavioral & Evolutionary Finance an der Universität Zürich. Seit 1981 an den Märkten investiert, ordnet er ein, warum die KI-Euphorie an den US-Börsen für ihn eine Blasenbildung ist – und weshalb der eigentliche Auslöser nicht die Aktienkurse, sondern die Zinslast auf 39 Billionen Dollar US-Staatsschulden ist. Er erklärt, warum Anleger Hardware und Software strikt trennen müssen, wie die anstehenden IPOs von OpenAI und Anthropic zum Kipppunkt werden könnten, und warum Gold in seiner Allokation den Platz der Staatsanleihen einnimmt. Die Themen: • Warum die KI-Rally eine Blase ist – und wann sie platzt • Hardware vs. Software: der Denkfehler der meisten Anleger • 39 Billionen Schulden & die Gefahr einer „Griechenland-Spirale" • Kaufkraftverlust: aus 100 $ von 1971 sind noch 12 $ • Die 90/10-Strategie aus Aktien und Gold • Die drei grössten Fehler der Anleger • Bitcoin: Zahlungsmittel statt Spekulation 🇨🇭Jetzt finanziell unabhängig von Banken sein:https://realunit.de/loesung/aktientoken/ 🛡️ RealUnit Schweiz AG Vermögen sichern mit Sachwerten: https://realunit.de Wir verfolgen das Ziel, das uns anvertraute Vermögen bestmöglich vor Krisen und Kaufkraftverlust zu schützen und die Menschen über die Probleme des heutigen Geldsystems aufzuklären. ——————————————————————— Disclaimer: ⚠️ Dieses Video stellt keine Anlageberatung dar. Die Aussagen der Gäste können sich von der Meinung der RealUnit Schweiz AG unterscheiden. Die Informationen auf diesem Kanal richten sich nur an Personen mit Sitz in der Schweiz, Deutschland oder Liechtenstein. Sie richten sich nicht an Personen, die dem Recht eines Staates unterstehen, der die Distribution oder Nutzung dieser Informationen verbietet. Die Informationen auf diesem Kanal stellen Werbung im Sinne von Art. 68 FIDLEG bzw. Marketing-Mitteilungen im Sinne der MiFID II dar. Die Angaben dienen ausschliesslich der Information und stellen weder ein Angebot noch eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots zum Abschluss eines Vertrags oder zum Erwerb oder zur Veräusserung von Wertpapieren dar. Es besteht keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte dieses Kanals. Die Informationen auf diesem Kanal stellen keine Anlageberatung dar und berücksichtigen nicht die Anlageziele, finanzielle Situation, Kenntnisse, Erfahrungen oder besonderen Bedürfnisse des einzelnen Anlegers. Bevor Anleger eine Investitionsentscheidung treffen, sollten sie sich umfassend informieren sowie den aktuellen Wertpapierprospekt gründlich lesen, der spesenfrei auf der Webseite https://realunit.ch/downloads/ bzw. https://realunit.de/downloads/ oder via info@realunit.ch bezogen werden kann.

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Transkript

Das ist eine Blasenbildung. Die Frage ist, wann wird sie platzen? Letztes Jahr im Oktober kam das Schweizer Fernsehen auf mir zu. 1. Frage ist, ist es eine Blase?

Ich hab gesagt, ja. 2. Frage, wird sie dieses Jahr platzen? Ich hab gesagt, nein. Wir haben's nicht gezeigt.

Es ist so einfach zu kopieren. Studenten von mir können am Wochenende 'n LLM basteln, das ist keine Kunst. Da wird es Enttäuschungen geben im Softwarebereich, nicht im Hardwarebereich, weil letztendlich hat man eine Infrastruktur, die man bauen muss und dann gibt es all die Softwarefirmen da oben drauf. Künstliche Intelligenz in einen Topf schmeißen, die unterscheiden zwischen Hardware und Software, ne. Ich hab viele Grafiken gesehen, da steht KI, ja.

Was ist das KI, oder? Man muss zumindest Hardware mit Software unterscheiden. Das ist bedrohlich und das ist 'n Bomber, auf der man da sitzt, aber gezündet wird sie durch die Zinszahlungen. Herzlich willkommen bei neuen Ausgabe von Klartext Finanzen. Mein heutiger Gast ist 1 der gefragtesten Experten, was Finanzmärkte und Verhaltenspsychologien anbelangt.

Er berät Privatbanken und sehr vermögende Personen. Exklusiv für Sie steht er heute hier vor der Kamera, was selten der Fall ist und wenn er vor der Kamera steht, hat er etwas zu sagen. Die 3 wichtigsten Fragen, die er mir beantwortet hat, sind, wann platzt die Kai Blase? Wie viel Gold sollten Sie besitzen und weshalb interessiert aktuell Bitcoin keinen mehr? Bleiben Sie unbedingt bis am Ende dran und Sie erhalten die Antworten.

Mein Name ist Daniel Stüssy, ich bin Geschäftsführer der Realuni Schweiz AG Und wenn Sie mehr über unsere Aktientoken auf der Blockchain erfahren möchten und wie Sie diesen banken unabhängig und kostenfrei selber verwahren können, klicken Sie den ersten Link in der Videobeschreibung. Und jetzt viel Spaß mit dem Gespräch. Lieber Herr Professor Thorsten Henns, herzlich willkommen bei Podcast Klartext Finanzen und ich freue mich außerordentlich, mit Ihnen eine Koryphäe hier am runden Tisch zu haben. Sie sind das 1. Mal bei uns.

Wir haben viele Zuschauerinnen und Zuschauern auch aus Deutschland. Bitte stellen Sie sich kurz vor, wer sind Sie und in welchem Gebiet studieren Sie oder lehren Sie? Also wie man an meinem Akzent hören wird, komm ich aus Deutschland. Aber ich bin schon neunzehnhundertneunundneunzig gekommen in die Schweiz. Ich komme aus dem Ruhrgebiet.

Da hat man dann irgendwann keine Industrie mehr gehabt. Da musste ich dann studieren gehen. Da hab ich in Bonn jetzt seit jetzt seit 25 Jahren. Die Frage ist, wie lange ich's noch darf, weil man pensioniert hier so früh, mit 65. Ja gut, 65 ist das neue 70 oder wie geht das man?

Man muss ja damit rechnen, dass man auch eher länger arbeiten darf. Darf man leider an der Uni nicht. Also an der Uni ist mit 65 darf. Darf man leider an der Uni nicht, also an der Uni ist mit 65 Stunden. Okay, okay, genau.

Ja, Sie beobachten die Finanzmärkte ja schon seit Jahrzehnten. Genau, neunzehnhunderteinundachtzig bin ich investiert. Okay, wow. Und jetzt nehmen wir wahr, es gibt Übertreibungen, es gibt Milliarden von Investitionen in den USA in Rechenzentren für die neue Technologie künstliche Intelligenz. Ist dies aus Ihrer Sicht eine Blasenbildung oder wie beurteilen Sie die aktuellen Marktmärkte?

Ja, also das ist eine Blasenbildung. Die Frage ist, wann wird sie platzen? Letztes Jahr im Oktober kam das Schweizer Fernsehen auf mich zu. 1. Frage ist, ist es eine Blase?

Ich hab gesagt, ja. 2. Frage, wird sie dieses Jahr platzen? Ich hab gesagt, nein. Da haben sie's nicht gezeigt.

Ja, die Frage ist, wann wird es platzen? Jetzt sind wir wieder 'n Dreivierteljahr später, die Kurse sind noch höher gestiegen. Jetzt haben wir die SpaceX IPO gehabt, dann kommt im Herbst und und, also das sind so die Knackpunkte, würd ich sagen. Also ich würd sagen, wir sind noch weiter oben, aber ja, kann auch dieses Jahr noch gut gehen. Mhm.

Ja, Profit sind Sie nicht, deshalb habe ich die Frage nicht so gestellt, aber Sie sagen jetzt, diese 3 IPOS sind Knackpunkte, der Den Essen haben wir hinter uns mit Space X. Was mich dort verwundert hat, ist einerseits, wie schnell SpaceX in Indexfonds aufgenommen werden. Das war gemogelt, oder? Also nach den normalen Regeln des Nasdaq wären die noch nicht da drin, aber da gab's dann Druck vom Elon Musk, dass man die Regeln dafür geändert hat, dass sie relativ schnell in den Index kommen und das ist natürlich dann wieder 'n neuer Schub von all den Indexinvestierern, die dann dort auch kaufen müssen. Genau und diese ETF Inhaber von amerikanischen Index, was heißt jetzt das für diese Besitzer konkret?

Also das heißt nicht viel, weil der Anteil an dem IT, an dem Nasdaq ist relativ gering, ja. Also aber für das die Firma heißt das viel, weil weil viel Milliarden hineinkommen eben, wenn es auch 'n kleiner Anteil ist, dann ist es für die Firma sehr viel. Für den einzelnen Anleger ist das 'n kleiner Anteil im Nasdaq. Ja, aber es ist ja eigentlich eine Umverteilung vom Privatinvestor zu diesen Investoren, die die da SpaceX schon früh und Das das ist immer so. Das ist der Gang der Dinge.

Am Anfang macht jemand eine Firma, dann hat vielleicht zuerst, sogenannte Seed Investoren, dann kommen Venture und die hoffen alle eben, genau diese IPO machen zu können und dann machen die Kasse. Und dann kommen, ja, die einfachen Leute hinein und zügeln da hinterher. Mhm. Und dann ist Standardding, wenn man Lehrbuch aufschlägt, wie geschieht das? Es gibt das sogenannte IPO Unterpricing, das heißt, der Ausgabekurs ist geringer.

Am ersten Tag schießen die Kurse in die Höhe und über, ja, 'n Vierteljahr, vielleicht 4, 5 Monate ist es unter dem Ausgabepreis. Mhm. Da sind wir jetzt unterwegs, oder? Das schoss auf 200, jetzt ist wieder abgebröckelt. Also ich denk, es ist wie 'n Lehrbuch, was da geschieht.

Also ist die Empfehlung eigentlich nicht beim IPO mitzumachen, sondern abzuwarten? Also ist die Empfehlung eigentlich nicht beim IPO mitzumachen, sondern abzuwarten? Wenn Sie die Zuteilung bekommen, oder? Das ist 'n Phänomen in den Lehrbüchern IPO Enterpricing, der Ausgabekurs ist immer geringer als der Ersttageskurs, ne. Warum machen die Firmen das so, ne?

Die meisten Firmen machen das, ihre Anteilseigner aussuchen zu können. Da bekommen sie keine Zuteilung, ich bekomm keine Zuteilung, sondern die, ja, wünschen sich, okay, ich will institutioneller haben oder ich will dies oder jener haben und wenn der Kurs dann geringer gesetzt ist, können Sie das bisschen ausfüllen. Mhm. Also Institutionelle, das sind Pensionskassen, sind Versicherungen oder große Banken, ja. Genau.

Also viele wünschen sich ja Anteilseigner, die lange dabeibleiben, also nicht welche, die kurzfristig umsteigen. Genau. Jetzt die 2 kommenden IPOS von Open AI und dem Cloudanbieter Pluswick, genau. Genau, die kommen noch im Herbst. Ein Aspekt nicht beachtet wird, nämlich der Unterschied zwischen Hardware und Software.

Also Hardware heißt, wir müssen Rechenzentren bauen. Wir müssen diese GPUs haben statt des C PUs, also Grafikkarten haben. Da gibt es Firmen, ich will jetzt keine nennen, sonst heißt, ich mach Kaufempfehlungen, aber da gibt es Firmen, die produzieren das und die machen auch viele Gewinne damit. Und das wird weiterhin gut laufen. Aber da drauf gibt es die Software, da drauf gibt es die ai, also LLMs, die und wie sie alle heißen.

Aber die können sich nicht vor Konkurrenz schützen, ja. Also Open AI waren ja relativ ersten und jetzt an Tropic eine Abspaltung von Open AI. Und wenn Antpic die Preise hochsetzt, dann gibt es vielleicht 'n chinesischen Anbieter, der ähnliche Dinge preiswerter macht. Also ich bin besorgt, dass da viel investiert wurde auch in die Entwicklung der Software, auch ins Training der verschiedenen Programme, aber es ist zu einfach zu kopieren. Studenten von mir können am Wochenende 'n LLM basteln, das ist keine Kunst.

Also ich glaub, da wird es Enttäuschungen geben im Softwarebereich, nicht im Hardwarebereich, weil letztendlich hat man eine Infrastruktur, die man bauen muss und dann gibt es all die Softwarefirmen da oben drauf. Mhm. Wenn Sie sich erinnern ans Internet zum Beispiel, wenn Sie vor 20 Jahren ins Hotel gingen, puh, da konnten Sie dann irgendwie 10 Euro, 20 Euro zahlen oder so dafür, dass Sie Internet bekommen oder? Jetzt würden Sie sich beschweren, wenn es nicht umsonst ist, ja. Also der Wettbewerb ist ziemlich, ziemlich stark in dem Softwarebereich.

Ja und gerade bei diesen Anbietern der künstlichen Intelligenz, sei das Claude oder der ChatGPT, da habe ich das Gefühl, man wird so etwas an der Leine herumgeführt, indem man am Anfang kostenlos etwas die die testen kann. Dann gibt es vielleicht für die testen kann. Dann gibt es vielleicht für intensivere private Nutzer sein Abo für 20, 30 Dollar im Monat, aber wenn man dann wirklich anfangt, dieses Potenzial auszunutzen und intensiv diese KI Modelle nutzt, auch für vielleicht geschäftliche oder Entwicklung von Software und so weiter, dann kommt plötzlich der Wechsel zum Token. Genau, und dann muss man pro Token zahlen, dann ist man irgendwo dabei, was zu machen, dann reicht es nicht, was man die Kreditkarte nachschieben oder? Das ist das Geschäftsmodell.

Aber auch das, da gibt's Konkurrenz, dann kann man die gleichen Sachen vielleicht bei Deep SEEK machen oder so. Wenn man eine Landkarte macht von solchen LLMs, da gibt's Hunderte inzwischen, die solche Angebote machen. Mhm. Jetzt sagen Sie, die HDR Anbieter, die die sind nicht so kritisch von der Blasenbildung betroffen, aber irgendwann Weil die die Infrastruktur brauchen. Ja, aber die die ist ja auch mal gebaut.

Werden ja noch jährlich Hunderte Milliarden investiert. Das stimmt, aber noch lange nicht. Also wir sind da noch ziemlich am Anfang, wenn man die Kurven sieht, wie sich das entwickelt. Also den Hardwarebereich sind wir noch ziemlich am Anfang. Mhm.

Dann haben wir das große Energieproblem und Genau. Die schlucken ja unheimlich viel Energie. Da brauchen wir Batterien und solche Sachen. Also ich glaub, im Hardwarebereich gibt's noch viel zu tun. Okay.

Und jetzt sind ja auch die die Speicherplätze gestiegen, die gestiegen. Wenn Sie jetzt 'n neuen Laptop kaufen, das ist viel teurer als zuvor, ne, ja, eben weil unheimlich viel dort gebraucht wird. Ja, aber wenn ich jetzt den Börsenkurs von Micron einem solchen Chiphersteller anschaue, hat er heute irgendwie bei 1000 Dollar das Vierfache als noch vor 4 Monaten. Das ist ja schon eine extreme, ein Extremanstieg. Also ich will keine nennen, aber schauen Sie auf SK oder?

Das ist pumm. Aber das ist auch nicht nachhaltig. Das kann ja nicht nachhaltig sein. Also das stimmt. Also generell entwickelt sich die Wirtschaft in Zyklen und in dem Zyklus sind wir halt noch soweit oben wie im Softwaresyklus.

Nachhaltig ist es nur kollektiv betrachtet. Also die die Wirtschaft ist dezentral organisiert, keine zentrale Planwirtschaft. Da gibt es eine gewisse Dynamik, die sich in solchen Zyklen äußert. Mhm. Ja, und da muss man immer schauen, ja, wo bin ich da jetzt?

Bin ich dann über dem Zyklus? Bei Bitcoin zum Beispiel, da bist man über dem Zyklus, da gab's auch eine Riesendynamik, ja. Aber bei der Hardware ist man noch unterhalb des Piks und bei der Software schon ziemlich weit oben. Okay. Jetzt auf die heutige Märkte gefragt, was, denken Sie, ist die größte Fehlwarnung, Fehlwahrnehmung der der Privatinvestoren.

Das, was ich grad gesagt hab, dass die künstliche Intelligenz in einen Topf schmeißen, nicht unterscheiden zwischen Hardware und Software. Mhm. Ne, ich hab viele Grafiken gesehen, da steht KI, ja. Was ist das? KI, vielleicht?

Man muss zumindest Hardware mit Software unterscheiden. Okay. Jetzt, wenn wir uns etwas lösen von diesem KI Thema und auch die globale Brille einnehmen, globale Blick. Ich mach mir ehrlich gesagt Sorgen über die Staatsverschuldung weltweit. Wir haben eine was was sind konkret Ihre Einsichten?

Da muss man unterscheiden zwischen die Ökonomen sagen Stock und Flows, also der Bestand und die Verzinsung. Mhm. Der Bestand ist riesig, USA ist schon über 100 Prozent, Frankreich über 100 Prozent, Japan 200 Prozent, je nachdem, was man damit zurechnet. Das ist bedrohlich oder das ist 'n Bombe, auf der man da sitzt, aber gezündet wird sie durch die Zinszahlungen. Und wenn man dann die Zinszahlungen relativ zum Bruttosozialprodukt oder vielleicht besser zum Steuern sieht, dann ist wieder gering, ja.

Dann ist es ein Prozent, 2 Prozent oder so in der Schweiz, dann ist es 3, 4 Prozent in Frankreich oder 4, 5 Prozent in den USA vom Steueraufkommen. Deshalb sag ich grade, Sie wollen mehr Steuern zahlen. Ja, aber jetzt Also konkret in den in den USA. Tickt eine Bombe, oder? Man sitzt auf dieser Bombe.

Amerika hat 39 Trillionen Schulden, aber solange die Zinsen am langen Ende niedrig bleiben, okay, dann ist die Zinslast, so nennt man das halt, noch ertragbar. Das Problem ist, wenn man in sone Spirale kommt wie Griechenland damals, ne. Wenn diejenigen, die die Staatsschuld halten, sehen, oh Mist, vielleicht zahlen sie nicht zurück, weil dann steigen die Zinsen auf einmal und dann wird die Tragbarkeit geht verloren und dann werden noch mehr besorgt und dann kommt man in sone Negativspirale. In der Schweiz, glaub ich, ist man weit weg davon, in Europa bei den meisten Staaten auch, aber in Amerika könnte sone Negativspirale geben. Und Sie haben ja gesehen, dass der Trump seinen Befreiungstag, so nannte er das ja, mit seiner Tafel, mit den Zöllen und so genannt hat.

Dann ist er relativ spät da wieder zurückgerudert eine Woche oder so, weil ihm die Zinsen am langen Ende gestiegen sind. Und dann hat er irgendwann gesehen, oh Mist, ich hab sone große Schuldenlast. Wenn die Leute sagen, okay, wenn wir nicht mit dir handeln dürfen, dann kaufen wir auch nicht deine Staat schuld, dann ist es für ihn bitter. Mhm. Jetzt, das wäre ein gangbarer Weg für diese hochverschuldeten Staaten.

Diese Berge effektiv abzubauen ist ja zum Beispiel. Den zum Beispiel Weg, den man in Lehrbüchern findet, also dass es wegimflationiert wird, der geht nicht, weil es gibt unabhängige Zentralbanken, ne. Die versuchen auch jetzt der neue Chef, der Fed, der warsch, der hat er genommen in der Hoffnung, dass er die Zinsen senkt, hat er auch nicht getan, ne. Die Zentralbanken versuchen genau, das ist deren Mandat, die Inflation zu vermeiden. Deshalb sage ich, sie müssen mehr Steuern zahlen, die Schulenbergab zu sage ich, Sie müssen mehr Steuern zahlen, den Schulen bergabzutragen.

Ja, aber das ist ja nicht eine So eine wichtige ja, ist in Deutschland zum Beispiel überhaupt nicht möglich. Sie sind ja schon Weltmeister im Steuerzahlen, Also Da muss man schauen, wofür die Steuern ausgegeben werden. In Deutschland, aber auch in den USA, der größte Batzen ist eben für Soziales, ne. Mhm. Da sind wir wieder beim Anfangsstatement, was ich hatte, wo ich gesagt hab, ja, leider muss ich mit pensionieren, ne.

Es ist aus meiner Sicht nicht vernünftig, wenn Leute länger arbeiten wollen, dass man ihnen das verbietet. Klar, wenn sie nicht mehr können oder nicht mehr wollen, ist ja alles okay. Aber wenn Leute sagen, ja, kein Problem, ich könnte noch mal 'n bisschen schaffen, warum sagt man dann, Du darfst nicht mehr arbeiten? Also das ist eine seltsame Logik, vor allem dann, wenn's Fachkräftemangel hat und solche Dinge. Mhm.

Also aus meiner Sicht, mehr Steuern zahlen und mehr zahlen und mehr arbeiten, dann kriegt man die Startschuld wieder weg. Ja, man muss aber auch immer mehr arbeiten, da sieht man auch am Beispiel USA, den Lebensunterhalt verdienen zu können. In den Sechzig-, Siebzigerjahren reichte es, als dass der Mann Familie arbeiten ging, dann kam die Inflation, dann kam noch die Frau, die dann hat Teilzeitjob und so weiter und heute reicht je ein Job nicht mehr. Weil die USA 'n großes Ungleichheitsproblem hat, oder? Da gibt es 'n Trilogieär, der Elon Musk, dann gibt es viele Milliardäre und dies und das.

Und die Leute an der Supermarktkasse, die müssen am Abend noch an die Kinokasse, damit sie sich einigermaßen durchfüttern können. Und viele in Kalifornien, wo ich war, die haben nicht was mehr im Haus, sie wohnen dann im Wohnwagen oder so. Aber es liegt an der Riesenungleichheit, die es dort hat. Die oder so. Aber es liegt an 'ner Riesenungleichheit, die es dort hat, die in Europa zum Glück nicht so ist, ne.

Aber da ist es moderater, die Donspreizung und die Vermögensungleichheit. Aber die Ursache für dieses von Ihnen richtig beschriebenen Phänomen ist ja eigentlich der Kaufkraftverlust, sprich der Dollar verliert ja laufend an Wert. Ja. An Kaufkraft. Und was sind da die Gründe aus Ihrer Sicht?

Ach so. Ich hatte mal 'n Podiumsdiskussion mit Ellen Greenspann in den alten Pontrosina. Da hab ich ihn genau das gefragt, warum wertet der Dollar ständig ab zum Schweizer Franken und so? Da es war 'n ein lustiger. Der hat gesagt, ja, das ist deshalb, damit Du dich nicht auf den Hosenboden setzen kannst, sondern dass Du aktiv bleibst, dass Du was tust, dass Du was tust.

Also eigentlich bewusst herbeigeführt, aber natürlich kann man auch mehr exportieren als als USA, sondern mit seiner Sicht entwertet, dass die diejenigen, die nix tun, also die diejenigen, die nicht mehr arbeiten können, das wieder irgendwo aufzufangen. Mhm. Ist natürlich 'n gemeines Argument, aber letztendlich zeigt die Stärke der Wirkung auch die Stärke der Politik, die Währung auch die Stärke der Politik. Das heißt, wenn man 'n gut organisierten Staat hat wie die Schweiz, dann kann man denken, ja, dann ist die Währung stabil. Wenn man 'n schlecht organisierten Staat hat.

Der Staat müsste jetzt vielleicht Steuern erheben, aber das ist schmerzhaft. Und dann sagen die Leute, ja okay, dann steigt halt die Inflation und dann blicken sie nicht durch, dass es eigentlich indirekt eine Steuer ist, die auch der Staat verursacht wird. Was halten Sie vom Euro als Konstrukt von mehreren Ländern? Ja, ist ein schwieriges Konstrukt, wird wirtschaftlich betrachtet, aber hat ja andere Ursachen. Die Europäer haben sich gegenseitig über viele Jahrhunderte bekriegt, die Franzosen mit den Engländer und dann die Deutschen mit den Franzosen und was weiß ich nicht alles.

Und dann gab er 2. Weltkrieg und dann, wo die D-Mark viel stärker als der französische Franck und ich hatte eine Poliumsdiskussion mit dem Oskar Fischer, der sagte mir nachher beim Abendessen, das war der Preis, den Deutschland zahlen musste für die Wiedervereinigung, dass man den Euro einführte, die D-Mark abschaffte. Okay, spannend. Das sind politische Dinge. Ökonomisch macht das nicht unbedingt Sinn, aber politisch.

Ja, aber auch der Euro leide natürlich unter enormen Kaufkraft Jetzt nur verglichen mit der Schweizer Franken, als er eingeführt wurde im 90 99 die die Ja. Dann war der Preis bei einem Franken 60 Okay. Und heute etwa bei Neunziger rappen, also über über 40 Prozent Kaufkraft. Nur gegenüber dem Schweizer, der ja auch ebenfalls einen Kaufkaffee liegt. Also ist für mich die logische Schlussverlgung, wenn man langfristig sparen will für die nächste Generation oder was auch immer, ist es ein schlechter Rat, das Geld auf den Bankkonto zu lassen.

Dingo. Teilens in dem Fall. Ja, also ich hab am Dienstag meine sogenannte Goldstudio präsentiert und da war das Anfangsstatement, 100 Dollar Kaufkraft, die man am Beginn, wo der Goldpreis frei wurde, also neunzehnhunderteinundsiebzig hatte, sind heutzutage noch 12, aus 100 Dollar 12, ne. In der Schweiz aus 100 Schweizer Franken Kaufkraft neunzehnhunderteinundsiebzig haben wir noch 35, auch nicht 100. Ja, also dass man jetzt das nicht falsch versteht, nicht, der Goldpreis ist entsprechend gesunken, sondern wenn man das Geld in Gold investiert hätte.

Nein, nein, nein. Also das ist einfach nur Inflation. Diese Zahl, die ich grad genannt hab, ist 100 Dollar im Jahr neunzehnhunderteinundsiebzig. Was kann ich mir da verkaufen? Welche Güte kann ich mir kaufen?

Und wegen der Inflation sind's jetzt nur noch 12 Dollar. Hat noch gar nichts mit Gold zu tun. Und bei den Schweizern aus 100 Franken sind 35 Franken, ist auch nicht glorios, ne. Ist besser, aber auch nicht glorios, weil was darf man nicht vergessen? Es gibt in der Schweiz nicht nur 'n Finanzplatz, ne.

Es gibt auch 'n Werkplatz, sag ich mal. Der Finanzplatz, also diesem Teil davon, ich vielleicht als Finanzprofessor auch, die Versicherungen, die Banken und so, die Wertschöpfung insgesamt sind vielleicht 20 Prozent. Dann gibt es 80 Prozent der Rest, ja und dann ist Mach etwas Landwirtschaft, ja. Wenn man hier schaut, gab's auch mal Landwirtschaft, genau. Aber es gibt Destowardessen Roche oder?

Es gibt auch sogar noch Stahlproduzenten, wo ich mich immer wundere, aber es gibt noch eben andere Dinge außer Finanzplatz. So, und was passiert dann? Wenn der Schweizer Verein sich zu stark aufwertet, wenn er, das weiß ich, oder anders gesagt, der Euro zu stark abwertet, dann hat da für den der Werkplatz 'n Problem. Also muss die Politik, in dem Fall die Nationalbank, irgend 'n Interessensausgleich finden. Es gab in den Siebzigerjahren zweistellige Inflation, finden.

Es gab in den Siebzigerjahren zweistellige Inflationsraten in der Schweiz, ja. Nicht nur in Europa, in Amerika. Warum eben genau wegen diesem Problem, ne. Weil sie immer schauen müssen, sollen wir ein, was weiß ich, Monaco werden, wo nur noch die Türme stehen und keine andere Dinge geschehen? Also Luxemburg ist auch auf diesem Weg oder wollen wir irgendwie 'n Gemisch halten auch zwischen Bergplatz und Finanzplatz.

Von daher besteht immer die Tendenz, wenn man drumherum Inflation hat, die nicht ganz ausklingen kann man da auch nicht. Ja. Jetzt wie kann man sich schützen als als Spar vor diesem Kaufkraftverlust beziehungsweise der Inflation? Was für Anlageklassen eignen sich da? Also die beste Anlageklasse, Vermögen aufzubauen, sind Aktien.

Seit 500 Jahren gibt es den Aktienmarkt und die Renditen, die wir betrachtet haben, nicht jedes Jahr, aber im Durchschnitt sind 7 bis 10 Prozent, ja. Das ist die beste Anlageklasse. Leider ist es bei den Aktien so, sie haben Übertreibungen nach oben und haben diese starken Einbrüche. In der globalen Finanzkrise verliert man 40 Prozent. Das war 'n schmerzhafte Ereignis, die sogenannte Dotcom Blase Anfang dieses Jahrtausend.

Da hat man 30, 40 Prozent verloren Jahr für Jahr, immer wieder runter am Ende hat man 30, 40 Prozent verloren. Eine sehr, sag mal, schöne Krise war die Coronakrise im März 2020. Da ging es so schnell runter und dann nachher wieder hoch, die meisten haben's gar nicht gesehen, ja, also die einmal im Jahr zu ihrem Kundenberater gehen, schauen wir uns das Depot, ja, ist doch besser als letztes Jahr. Aber damit muss man rechnen. Mhm.

So, was muss man da machen? Man muss die Handlungsfähigkeit in der Krise bewahren. Das heißt, wenn die Aktien einbrechen, muss man irgendwo eine Sicherheit haben, mit denen man dann die preiswerten Aktien kaufen kann. Das ist nicht Geld, weil langfristig, wie ich vorher gesagt hab, verliert man eben an der Inflation und das ist nach meiner Berechnung Gold. Mhm.

Ja. Das heißt, meine Empfehlung ist für jemand, der Vermögen aufbauen will, 90 Aktien, 10 Prozent Gold. Das können Sie nachlesen, meine sogenannte Goldstudie, die zeigt, damit hat man eine höhere Rendite als mit 100 Prozent Aktien, ja. Das ist das Erstaunliche, Mhm. Weil man immer wieder in Krisen der Aktien davon profitieren kann.

Okay. Das sind für Menschen, die die noch einen langen Anlagehorizont haben, also sprich Zeit haben und auch etwas risikofreudiger. Jeder hat einen langen Anlagehorizont. Ja, also auch die Älteren ab 55 oder so, die haben nun endlich langen Anlagehorizont. Die haben Kinder, die werden das irgendwann vererben und so.

Okay, vielleicht gibt's auch welche ohne Kinder, dann können das vielleicht unter Kirche stiften. Ich bin auch Finanzchef der Kirche, aber potenziell hat jeder einen sehr langen Anlage geholt. Ja, spannend. Aber ich denke, es ich komme von der Bank her, klassische Anlageberatung. Es gibt verschiedene Typen, Anlegertypen, die unterschiedlich mit mit Verlusten Genau, das ist 'n anderer, anderer Aspekt.

Es gibt diese 3 Dimensionen, die Risikofähigkeit, die Risiko Bereit Bereitschaft und Risikobewusstsein, oder? Wenn jemand lang anlegen kann, hat er eine hohe Risikofähigkeit, wenn an das Vermögen keine Verpflichtungen geknüpft sind, dann kann er, was ich grad gesagt hab, 90 10 machen. Aber dann gibt's vielleicht noch Probleme mit der Risikobereitschaft, ja. Weil der größte Fehler beim Investieren ist, dass man nicht investiert. Der zweitgrößte Fehler ist, dass man in der Krise verkauft.

Ja, und wenn man das schon befürchtet, dann muss man als Kundenberater natürlich sagen, ja, da muss man vorsichtig sein, ne. Dann fragt man, was ist die maximal Verlustschwelle, die nicht überschritten werden darf? Vielleicht sagt er dann 20 Prozent Verlust und dann kann man nicht mit 100 Prozent Aktien fahren, weil die haben 40 Prozent Verlust, ne. Weil da reduziert sich dann die Aktienquote. Genau.

Und würden Sie auch bestätigen, als ich letztes Jahr auch mal geschrieben habe, dass die klassische 60 40 Strategie, also 60 Prozent Aktien, 40 Prozent Staatsanleihen oder generell Anleihen eigentlich gut funktioniert hat für die Zeit vor 2021, aber in der heutigen eher geopolitisch sehr veränderten Welt, wo der Hegamon USA da sehr aggressiv natürlich jetzt mit dem aktuellen Präsidenten unterwegs ist und man sich nicht mehr so auf diese alte Weltordnung verlassen kann, dass das eigentlich nicht mehr der geeignete Anlagestrategie ist und dementsprechend eher Anleihen durch Gold ersetzen sollte. Beides richtig. Sehr gut. Aber aber diese 60 40 Strategie, warum ist es die beste? Nach der sogenannten Sharp Racial.

Das heißt, wenn man die erwartete Rendite durch die Schwankungen der Renditen teilt, dann ist das die beste Strategie. Auch nach dem sogenannten Modell, wo man die relative Marktkapitalisierung schaut, dann ist halt die Marktkapitalisierung von Aktien relativ zur Obligation 60 40. Ja, aber das sind Modelle, die ich aus behilflich Sicht nicht sinnvoll finde, weil sinnvoll oder was die Leute bewegt, sind Verluste, keine keine Schwankungen, nur Volatilitäten, ja. Das heißt, wenn es dann ja auf die, sagen wir mal, verlustbasierte Aktienallokation ankommt, stellt man eben die Frage, was ist der Maximalverlust, den Du ertragen kannst? Und wenn jemand sagt, 20 Prozent, dann hat er eben nur 50 Prozent Aktien, die er haben kann, weil die können 40 verlieren.

Wenn jemand sagt, 30 Prozent, na ja, dann kann er halt 70 Prozent Aktien haben. Diese 60 40 Regel, das ist eine ja eine Lehrbuchregel für Finanzmathematiker, aber nicht für Leute. Mhm. Und die Leute, für die kümmert die Verluste. Natürlich als Gegenstück zu Aktien und Obligationen, das hab ich in der Goldstudie ausgerechnet, ist keine gute Idee, ja.

Das Gegenstück ist besser, wenn man Gold dazu hat, insbesondere zu dem, was Sie grad gesagt haben an der großen Staatsverschuldung. Ja, es kann eben doch auch bei Amerika und dann gehen die Lichter ausm Finanzmarkt, kann es passieren, dass man sone Griechenlandspirale kommt. Und das jetzige Finanzsystem ist eben 'n Depot führen wollen und wenn sie vielleicht 'n Liborkredit oder was haben wollen, Sauron muss ich jetzt sagen, müssen Sie Wertsicherheiten hinlegen, das sind amerikanische Staatsschulen, ne. Und wenn das wegbricht, also wenn man kein eine Besicherung mehr machen kann, hat man 'n Problem. Das war in der großen Finanzkrise so.

2007, 2008, auf einmal gab's nicht mehr genug Sicherheiten, die man hinlegen kann und dann bricht das System zusammen. Mhm. Also was könnte ein solcher Kipppunkt sein, genau diese Also beschriebenen Szenarien auszulösen? Ich will nicht sagen, dass es realistisch ist, so, ne. Alles kann passieren.

Was weiß ich, hier könnte die Decke einstürzen, weil der Monteur vergessen hat, da vorne die Schraube anzuziehen oder? Alles ist möglich, aber die Wahrscheinlichkeit ist gering, ne. Also jetzt könnte ich 'n Szenario ausmalen, aber dann denken die Leute, das sei realistisch. Also ich glaub nicht, dass es realistisch ist, dass es passiert, aber 'n Szenario wäre, dass Trump wiederum die Steuerhammer auspackt und sagt, okay, 40 Prozent darauf, 100 Prozent darauf und dies und das. Und dass die anderen mal richtig reagieren, dass sie sagen, ja okay, kommt man keine Staatsschulden mehr von euch, oder?

Mhm. Das ist die eigentliche Antwort. Dass man dann sagt, ja, wir dann sind wir lieb zu euch, wir investieren bei euch oder so, das ist die Schleimerantwort, dass man 'n Rolex da hinlegt und 'n Gold bauen, das ist Schleimerantwortet. Die richtige Antwort ist zu sagen, okay, Du sitzt auf 39 Trillionen Startschuld und sieht zu, was Du damit machst. Ja.

Das ist die richtige Antwort. Mhm. Und dann kommt man in sone Spirale und dann hat er 'n echtes Problem. Ja und es werden auch diverse andere drastische Maßnahmen diskutiert oder das höre ich zumindest auf seinen USA, wo man überlegt die bestehenden Inhaber dieser Staatsanleihen, dass man die zwangsweise verlängert oder auch noch nach Bremen einführt und so weiter. Das gibt immer so die die Tricks der Staaten, ne.

Das in der Schweiz aber auch so. Wenn Sie eine Pensionskasse leiten, da sagt das bsv, Du darfst nicht zu viele Aktien haben, darfst nicht zu viel im Ausland haben und dies und das, sodass man am Ende doch irgendwie Schweizer Staatsoblikationen hat. Jeder Staat versucht, irgendwo seine Obligationen loszuwerden durch Regulation zum Beispiel. Absolut und auch ein Grund ist ja, dass die Schweizer Nationalbank SMB zum Beispiel europäische oder konkret französische oder auch deutsche Staatsanleihen kauft und durch das eigentlich die die Schuldenmacherei der Länder und auch die Sozialausgaben mitfinanziert. Ja, also ich war letztens bei 'ner Besprechung genau zu dem Punkt bei der SNB, da hab ich Ja.

Das auch gefragt, warum kauft ihr son Müll oder? Aber das, nein, das hat Gründe. Es gäbe weder die UBS noch die Credit Suisse dieser Tage, wenn die Schweizer Nationalbank nicht im Ernstfall genügend Dollar gehabt hätte. Ne, also das ist eben das, was man in der Krise braucht und dann halten sie halt eben diese Krisenwährung, am Ende, als die UBS 2008 in die Krise kam, die Schweiz hätte nicht genügend Liquidität gehabt, sie zu retten. Okay.

Ne, da musste man in Amerika und auch in Europa eben Liquidität haben, diese UBS zu retten, ne. Also das so gesehen ist leider so, wenn das ganze System auf den Schulden in den USA basiert, das heißt, wenn jeder die Schulden der USA akzeptiert, aber nicht vielleicht die Schweizer Schulden, weil davon gibt's gar nicht genug, dann ist von der Klemme, oder? Dann hat Amerika den größten den größten Hebel. Mhm. Das ist ja das, ja, die Dominanz, sage ich mal, des Dollars in der Welt.

Deshalb gab's ja auch Ideen, man macht es anders, vielleicht mit Bitcoin oder die BRIC Staaten versuchen dagegen anzugehen, vielleicht eine Währung zu schaffen für die Entwicklungsländer und solche Dinge, aber noch ist es Finanzsystem basierend auf dem Dollar. Mhm. Die alte Weltordnung ist zu Ende. Krisen, Kriege und Schuldenexzesse bedrohen ihr Erspartes. Droht eine neue Finanzkrise oder ein Weimarsszenario?

Das würde erhebliche Konsequenzen für Sie persönlich auslösen. Machen Sie sich Sorgen Ihre Altersvorsorge, ob die noch reichen wird? Im Podcast Klartext Finanzen teilen wir unser Wissen mit Ihnen, damit Sie bestens für die nächste Krise gewappnet sind. Die Hauptaufgabe der Realuni Schweiz AG ist jedoch der Vermögensschutz der uns anvertrauten Gelder. Wir sind eine börsenkotierte Investmentgesellschaft.

Wer bei uns investiert, wird damit automatisch Miteigentümer, unser in der Schweiz ansässigen Aktiengesellschaft. Seit 25 Jahren hat sich unsere Sachwertstrategie bewährt. Sie beinhaltet zu großen Teilen physisches Silber und physisches Gold sicher in der Schweiz verwahrt. Darüber hinaus investieren wir in gesunde Unternehmen mit krisenfestem Geschäftsmodell, welche die Grundbedürfnisse decken. Mehr als die Hälfte unserer Anlagen halten wir außerhalb des Finanzsystems, damit wir auch während 1 Finanzkrise Zugriff darauf haben.

Unsere Aktionärinnen und Aktionäre können beruhigt in die Zukunft schauen. Sie profitieren von unserer ausgewiesenen Expertise und langjährigen Erfahrung. Sichern auch Sie Ihr Vermögen mit realen Sachwerten. Unabhängig von der Höhe Ihres Ersparten haben Sie die Wahl, unsere Aktie über Ihre Depot Bank zu erwerben oder den gleichwertigen Aktientoken bankenunabhängig und kostenfrei über unsere neue Real Unit App zu erwerben und zu verwahren. Wir sind fest davon überzeugt, dass wir das Vermögen unserer Aktionäre bestmöglich über die kommende Krise hinweg schützen können.

Informieren Sie sich jetzt unter Punkt d e. Wir freuen uns auf Sie. Wobei die Tendenz ist klar, also ich hab letztens in 1 Studie gesehen, weltweit wie viel US Dollar als Währungsreserve andere Zentralbanken halten und jetzt ist der Kipppunkt reicht insofern, dass mehr Gold im Gegenwert bei den Zentralbanken sind als Dollar Die Chinesen sind ja clever, ne. Also die haben in den letzten 4, 5 Jahren ihre Urestaatschuld halbiert und dafür Gold aufgekauft, ja. Also man muss schauen, was die cleveren Leute machen.

Absolut. Bleiben wir noch kurz beim Gold. Wir haben jetzt ein, ich sag jetzt eine aus meiner Sicht gesunde Marktkorrektur gesehen nach dem sehr starken Anstieg des Goldpreis im letzten Jahr bis, was war das, Ende Februar? 4000 bis auf 5000. Genau.

Die Unze. Genau, jetzt sind wir etwa bei 4000 zur Zeit. Jetzt, was sind da Ihre Prognosen? Geht das so Also auf diesem Niveau weit Wenn ich sage 90 10, dann gilt das für den langfristigen Anleger, ne. Ja.

Also derjenige, der 10, 20, 30, 40 Jahre Zeit hat. Ob jetzt der richtige Einstiegszeitpunkt ist, eine andere Frage, ne. Also alles bewegt sich in Zyklen, ihr Blutkreislauf übrigens auch, ne, alles bewegt sich in Zyklen, auch der Goldpreis bewegt sich in Zyklen. Da gab's wirklich eine Phase Ende letzten Jahres bis Januar, boah, wo ich gesagt hab, jetzt ist aber ungesund, ne. Also es schoss so weit in die Höhe, Silber noch viel stärker.

Genau. Also da hätte ich jedem gesagt, ja, 90 10 ist eine gute Idee, aber jetzt warten mal, oder? Warten mal, bis es sich da wieder korrigiert. Aber das weiß man ja auch aus den Lehrbüchern, wenn ich 'n Ziel habe, diese, was weiß ich, Aktienquote will ich aufbauen, das mach ich ja nicht sofort, ja. Dann mach ich mir Gestaffelung und schau, kann ich bei Rückschlägen vielleicht einkaufen, ne.

All solche Ziele muss man mittelfristig verfolgen, nicht sofort, weil dann hat man vielleicht grad Pik des Zyklus gekauft und als langfristige Anleger dauert's lange, bis man die Verluste dann wieder reinholt. Aber überrascht hat jetzt doch mit dem Ausbruch des Irankriegs da im März und und Gold mit dem Save Heaven Funktion hat man damit gerechnet, dass doch jetzt der Goldpreis auch Hab ich auch. Haben Sie ja auch oder das so weit überrascht. Ja. Was sind die Erklärungen?

Warum Alle Krisen bin ich gegangen, hab ja. Also was ich gehört hab, aber ich weiß es nicht, dass die Iraner Gold verkauft haben. Zu finanzieren. Ja, genau. Okay.

Ja, generell hab ich auch kürzlich gelesen, dass eine einen Wechsel von Goldbesitz in Form aus den ETF und westlichen Ländern sind eher die Verkäufe der letzten Monate und Asiaten, vor allem auch einerseits China, aber auch natürlich Indien mit physischem Gold. Auf der anderen Seite die Käufer, es es findet eine Umverteilung statt, oder? Ja. Die schlimmste Umverteilung war, als ich in die Schweiz kam. 99, 2000 hat die Schweizer Nationalbank viel Gold verkauft, oder?

Das war eine klassische Fehlentscheidung. Ja, genau. Aber Sie sind ja der Spezialist für für Fehlentscheidungen oder typische Fehler von Anlegern. Wenn Sie die Hauptfehler auf 3 reduzieren müssten, welche die Anlegeinnen und Anleger eigentlich am teuersten zu stehen kommen, welche 3 wären das? Der größte Fehler beim Anlegen ist, nicht anzulegen.

Ja. Ja, das kostet mich 7 bis 10 Prozent im Durchschnitt im Jahr. Wenn Sie was formulieren, bedeutet das, nach 7, 8 Jahren hab ich nur halb so viel Geld wie die anderen, ne, die angelegt haben. Der zweitgrößte Fehler ist, eine Krise abzuspringen. Dann hab ich auf einmal 30, 40 Prozent verloren.

Aus Panik für Ja, Panik für ja. Ja, genau. Also die, das ist das Leben oder wenn man in Aktien investiert, dann muss das Geld sein, dass man nicht kurz vor riesigebereit haben, also nicht nur die Fähigkeit, auch die Bereitschaft haben, so was durchzustehen. Das heißt eigentlich mental, wenn ich in Aktien investiere, weiß ich, ja, okay, und ich weiß nicht wann, aber es wird solche Rückschläge geben, dann darf ich nicht nervös werden. Und der 3.

Fehler ist, dass die Leute schlecht diversifizieren, ne, dass sie Kraut und Rüben kaufen, vielleicht 'n paar Aktien nur kaufen oder solche Dinge oder vielleicht Produkte kaufen. Und wenn man dann hinschaut, haben sie die Wissenschaft sagt, keine systematischen Risiken im Portfolio, sondern idiosynkratische Risiken und das rechnet sich nicht, ne. Also dafür wird man nicht entschädigt, denn wir hatten Zugriff auf 143000 Conti 1 großen Internetbrokers hier in der Schweiz und der größte Fehler war, die waren schlecht diversifiziert. Also dann die Frage, wie ist man gut diversifiziert? Kommt drauf an, wie viel Geld man hat.

Also Also sagen wir mal 100000 Ja. 100 hat die Schweizer vor. 100000, dann kauft man 'n Indexprodukt, 'n ETF. Ist die entscheidende Frage, MSCI World oder USA, also SMP. Und dann, wenn man die Ausgaben hat in dem Heimatland, also in der Schweiz zum Beispiel, würde ich sagen, ja, Du musst dein Heimatland übergewichten, also ein Drittel Schweiz und 2 Drittel was anderes.

In Europa ähnlich, ne. Also dann würde ich ein Drittel 'n Indexprodukt auf europäische Aktien machen und 2 Drittel was anderes. Ja. Die entscheidende Frage ist dort, MSCI World oder SMP, ja, also amerikanische Aktien oder Weltaktien. Und dann darf man nicht vergessen, dass die besten Unternehmen dieser Welt, die möchten in Amerika gelistet sein, Linde zum Beispiel, in deutschen Unternehmen ist dann Amerika gelistet, die Turnschuhhersteller in der Schweiz on sind in Amerika gelistet.

Das heißt, da gibt's 'n Selektionsprozess. Und wenn man langfristig schaut, der s-n-p-fünfhundert läuft besser als der. Also wär meine Empfehlung, ein Drittel Heim, also vielleicht SPI und ein 2 Drittel s-n-p-fünfhundert. Sprechen Sie von Diversifikation innerhalb der Aktienkategorie. Für mich ist echte Diversifikation verschiedene Anlageklassen.

Das auch, ja. Weil wenn es mal crasht, dann unterscheidet man nicht mehr groß nach Branchen, dann ist dann der Panikknab, wo man verkauft so so anfangen kann man ganz, ganz grundsätzlich, ne. Bevor man über Aktien und so nachdenkt, brauch ich mal 'n Haus, ne. Man muss da mal irgendwo wohnen und solche Dinge, also eine Immobilie, vielleicht auch eine Immobilie, vielleicht auch eine Eigentumswohnung und solche Dinge, dann hat man schon mal etwas Gegenläufiges zum Aktienmarkt. Und dann kann man Aktien und was anderes Gegenläufiges, vielleicht goldhabende groben Diversifikation.

Aber innerhalb des Aktienportfolios, mit 100000 kaufen Sie 'n ETF. Wenn Sie mehr haben, klar, dann können Sie 'n Portfolios Einzeltitel zusammenbauen und da gibt es hervorragende Banken und auch Vermögensverwalter hier in der Schweiz, die den SPI supergut schlagen. Also ich bin jeweils überrascht, wenn ich mit den Leuten rede. Die haben wirklich Ahnung von Unternehmen, die wissen, ja, Bari Calebow hat jetzt 'n Problem oder auch nicht und solche Dinge und machen das viel besser als der Index. Mhm.

Also die machen in der Schweiz besser, oder? Dieselben Leute werden dann nicht fähig, in Japan das zu machen, ne. Mhm. Weil da ist dann wieder besser dort 'n Index zu kaufen. Mhm.

Ja, klar gibt es natürlich Finanzprofis, aber nicht jede Frau, jedermann kann sich das leisten und und viele versuchen mal selber zu investieren, aber machen so klassische Fehler wie eben Verluste realisieren Herdentriebe in in falschen Moment, das haben Sie erwähnt, aber auch Selbstüberschätzung. Wie können Sie das psychologisch erklären, damit dass dass man, ja, diese häufigen Fehler, die man macht? Also, der Mensch ist auch nur 'n Tier, oder? Nein, wir haben Emotionen, wir machen auch unvernünftige Dinge und beim Investieren, da gibt es viele, die sich eben überschätzen. Also wenn ich in 'nem ganz anderen Bereich wär, jetzt bin ich Finanzprofessor, aber mein Sohn zum Beispiel ist Zahnarzt oder?

Wenn ich jetzt entscheiden müsste, der Zahn muss weg und der Zahn kann bleiben, da habe ich auch keine Ahnung, ne? Da würde ich mich völlig überschätzen, wenn ich solche solche Aussagen machen würde. Und diejenigen, die in den Finanzsektor hineingehen und vielleicht Zahnarzt sind oder vielleicht ganz andere Dinge gemacht haben, die begeben sich erst mal auf Glatteis. Also ich denk, da muss man bescheiden sein und sagen, ja okay, ich mach jetzt mal mit 100000 'n ETF und dann kann ich mal schauen, dann nehm ich vielleicht mal 10000, mach 'n Vergleichsportfolio daneben und schaue, ob ich da besser bin. Mhm.

Fürchte, das ist nicht so, aber die Erfahrung muss man vielleicht erst machen. Genau. Ja und Sie haben's erwähnt, das psychologische oder das ist 'n sehr großer Teil. Wir hatten kürzlich Barbara Studde bei uns, die die Hirnforscherin und dort sind wir vertieft in diese psychologische Ebene eingegangen. Also für diejenigen zu schauen, die das noch beleuchten möchten, schauen Sie sich dieses Video an.

Wo Sie Barbara Studde erwähnen, es gibt auch interessante Unterschiede zwischen Männern und Frauen, ne? Ja. Der größte Fehler, nicht anzulegen, den machen ja die Frauen. Und die anderen Fehler, dass man schlecht diversifizier, dass man irgendwelche auf irgendwelche Verkaufsgeschichten hineinfällt, das machen eher die Männer. Na, was, wie wie können Sie sich das erklären?

Also Frauen sind eher auf Sicherheit bedacht. Aktien ist nicht die beliebteste Anlage Klasse von Frauen. Frauen sind eher Real Estate und Gold und solche Dinge und Männer, die sind eher im Aktienmarkt, weil Traden ist ja auch 'n gewissen, wie 'n Boxcom oder ist auch gewisse Aktivität. Man vergleicht sich dann mit anderen und so. Also es ist mehr mehr eine männliche Domäne, würde ich sagen.

Was nicht gut ist für die Männer, ne. Es wär besser, die Männer könnten ihre Frau überreden, für sie anzulegen. Gut, jetzt Sie entwickeln auch Werkzeuge, dass man genau diese Fehler nicht macht. Genau. Was sind einfache Regeln oder Routinen, die Sie unseren Zuschauerinnen und Zuschauern mit auf den Weg geben?

Also, da kommen wir auf die Fähigkeiten an. Vielleicht hört mir da jetzt 1 zu, der schlägt den den SPI jedes Jahr 10 Prozent oder der sagt, was erzählt er da fürn Quark, oder? Also man muss schauen, was sind meine Fähigkeiten relativ zum Index? Deshalb sagte ich ja, nimm mir mal 'n Index als Vergleichsprodukt und dann versucht man mal, den zu schlagen, ja. Bei den meisten, sagen die Statistiken, kommt dann der Lerneffekt, ja okay, das soll ich besser nicht tun, da habe ich nur den Index, aber es gibt viele hervorragende Anleger, die besser sind als der Index, grad wenn der Index SPI ist, Stockbiking in der Schweiz machen oder so, die will ich nicht demoralisieren, oder?

Aber man muss halt schauen, was sind meine Fähigkeiten? Meine Fähigkeiten war, Finanzprofessor zu werden, ne. Das hab ich dann irgendwann begriffen und dann bin ich halt Finanzprofessor. Aber andere sind vielleicht geniales oder können sich vielleicht gut mit Immobilien auskennen. Wenn ich hier rumschaue in Bar, da haben viele Bauern viel Geld verdient, glaub ich, ja.

Mhm. Wenn all diese Türme hier stehen, das ist eine Fähigkeit. Wir haben in Ihrer Intrastudie jeweils auch so verschiedene Bevölkerungsgruppen analysiert. Jetzt ticken Schweizer oder Deutsche anders als Asiaten, was das Anlegen angeht? Oder können Sie da auch so die typischen Anlegerregionen auch kurz beschreiben?

Das stimmt. Also da gibt es Unterschiede, aber direkt gesagt, keiner ist besser als die anderen, oder? Die machen unterschiedliche Fehler. Also die Europäer, grad, sag ich mal, die Deutsch sprechenden oder germanischen Europäer, also hier in der das weltweit sind es die geduldigsten Anleger und das ist sehr wichtig beim Anlegen, dass man eben nicht in der Krise abspringen und solche Dinge. Die sind sehr geduldig, dass man langfristig sich Ziele vorgibt.

Aber die sind nicht sehr risikofreudig. Da gibt's wiederum andere. Da gibt es Amerikaner zum Beispiel, die sind viel risikofreudiger. Die können, ja, Verluste besser wegstecken, weil sie halt Risiken einschätzen können und solche Dinge. Mhm.

Und dann gibt es Asiaten, die sind in diesen beiden Bereichen so dazwischen, aber die machen dann seltsame Stockpicks und so. Zum Beispiel nach Aberglauben, die die Easy Nummer wird man in Europa sagen, ob die am Ende eine 4 oder eine 8 ist und solche Dinge. Ja, also da da gibt's viel Untersuchungen, da gibt es sehr viel Aberglauben in in China bei den Privatanleger. Ja, ich habe gelesen, dass im Moment mit dem KI Boom in Amerika sehr viele junge Menschen mit extremen Risiken investieren, also sprich sie sie kaufen Optionen oder gehebelte ETFs und so weiter. Da hat es auch schon Krisen gegeben leider mit mit Selbstmoderaten, also wenn man dann realisiert, was oder ich sag jetzt sogar Optionsgeschäft macht, wo wo man nachschießen muss und so weiter.

Haben Sie das auch mal analysiert, warum man dort so in jungen Jahren dermaßen aggressiv und unterwegs ist und und so auch Risiken eingeht? Das Wichtigste in jungen Jahren ist immer der soziale Vergleich. Wenn ich vor 10 Jahren in der Vorlesung gefragt hab, wer hat Bitcoin? Alle haben aufgestreckt. Oder wenn ich jetzt frage, hat keiner mehr Bitcoin?

Ah ja. Ja, doch, genau. Und jetzt haben alle AI oder alle kennen jetzt, was weiß ich, Entropic oder kennen ChatGPT. ChatGPT oder dies oder das oder. Also wichtig bei denen ist immer der soziale Vergleich.

Und dann kann es sein natürlich, dass Leute sich überschätzen und hebeln und dies und das und das ist ja auch gefährlich psychologisch. Wenn man anfänglich gewinnt, dann denkt man eben, doch, ich bin 1 der wenigen, der es schafft oder der besser ist als der Index und so. Und dann, wenn man auch nicht sich gut auskennt, wie Sie grad sagten, mit Hebelprodukten, die Nachschusspflicht und solche Sachen nicht nicht begreifen, können da viele Schicksale entstehen. Mhm. Okay.

Aber sich deshalb umbringen, nicht. Also alle, die mir da zuhören, ne, deshalb muss man sich nicht umbringen. Nein, klar. Das sind natürlich Extremfälle. Jetzt Sie haben mehrfach schon Bitcoin erwähnt.

Ist Bitcoin für Sie wirklich eine eigene Anlageklasse unterdessen oder rein ein Spekulationsprojekt? Also Bitcoin hat eine tolle Idee gehabt, nämlich dass man 'n weltweites Finanzsystem aufbauen kann, was dezentral ist und all solche Dinge. Aber leider durch die Spekulation, die da hineingegangen ist, ist die ganze Projektidee irgendwie, ja, schlecht geworden, oder? Dann hat man, das muss vorausrechnen aus dieser enormen Kursbewegung von 1 bis auf 10, bis auf 1000, auf 10000, auf 100000, jetzt wieder runter auf 60000 und so, ne. Da gibt's diese typischen Mechanismen bei 'ner Spekulationsblase, sei es Tulpen, sei es Gold oder sei es Silber oder sei es Bitcoin, ne?

Das ist genau diese Wellenbewegung. Wenn sich das mal beruhigt hat, ich glaub, jetzt sind wir bald so weit, wo man doch eine Weile Volatilität und seitwärts hat, wenn sich die Spekulation beruhigt hat, dann hat Bitcoin eine sinnvolle Funktion. Und dann hat man 'n weltweites Zahlungsmittel, wo die Volatilität dann eben nicht mehr so hoch ist und dann, ich kenn Asylsuchende hier in der Schweiz eben über die Kirche, die kommen nicht mit Gold, die kommen mit 'ner Wallet auf ihrem Smartphone, oder? Wo sie Bitcoin drin haben als Fluchtwährung. Mhm.

Ja, das ist eine sinnvolle Anwendung, würde ich sagen. Ja und es gibt Millionen von Menschen, die in Entwicklungsländern keinen Zugang zu einem Bankkonto haben. Stimmt, oder? Afribit zum Beispiel, da hat jemand im Slum in Afrika eine kleine Währung geschaffen, weil sonst die Frauen immer überfallen werden und ihnen wird das Papiergeld geklaut, ne. Also es gibt viele sinnvolle Anwendungen.

Ich hab son Projekt in Sri Lanka, wo die Leute, also arme Leute, sage ich mal, Kleinstbeträge sparen können, alles auf der Blockchain und wo es dann Matching gibt von reichen Leuten in der Schweiz. Mhm. Alles ist auf Ethereum Blockchain, dass man keine Gebühren zahlt. Wir haben kein Problem mit der Buchführung, weil wir schreiben sogenannten. Wenn die ihr Sparziel nicht durchhalten, ist das Matching weg.

Okay. Ja, also das sind viele sinnvolle Anwendungen. Mhm. Ja, wir haben auch eine Anwendung, weiß ich nicht, ob Sie das wissen, wir haben eine klassische Aktie, die ist an der Börsekredit, aber auch einen gleichwertigen Aktientoken, DELTGGGGGGGGGGGGGGGGGGGEN, nun schon seit 5 Jahren und ganz frisch auch nur eine App, wo man diese Token selber verwahren kann mit den höchsten Sicherheitsmerkmalen und der Vorteil ist, man ist bankenunabhängig und zahlt keine Verwahrgebühr, aber auch der Handel ist jederzeit möglich. Ja, also ich denk, dahin wird das Finanzsystem die Infrastruktur sich entwickeln, weil das einfach technisch vorteilhaft ist.

Mhm. Also die anderen, es gab ja schon SEBAR und Signom, die eine Bank darauf gebaut haben, die anderen, die werden mit der Zeit nachziehen, aber ist teuer, ne. Also die Kernbankensysteme, die da jetzt implementiert sind, die waren sehr teuer zu schaffen und das alles umzustellen. Das ist eine Riesenaufgabe. Ja, aber Riesenaufgabe.

Ja, aber zur Zukunft der Kryptowährungen oder bleiben wir bei Ethereum und Bitcoin in 2 Größen. Denken Sie, dass diese bleibend werden und und jetzt der Bärenmarkt, den Sie beschrieben haben, ist ja auch ein Zyklus. Beim Bitcoin redet man oft vom Vierjahreszyklus. Also denken Sie, es wird wieder in naher Zukunft ein diese Kurse steigen und auch das Interesse wird wird größer sein. Bitcoin nicht kaufen, weil man damit reich werden will.

Man soll Bitcoin nutzen, internationalen Zahlungen zu machen, so ähnlich wie Ripple, ne. Aber Ripple ist zu klein geblieben. Der Use Case ist nicht schnell Geld zu verdienen in 'ner Spekulationsblase. Der Use Case ist eben, dass man international mit 2, 3 Klicks Geld verschicken kann, ne. Das deshalb gab's ja auch dann die.

Sie haben versucht eben, dann die Volatilität rauszukriegen dadurch, dass sie's irgendwo rangebunden haben, vielleicht einen Dollar oder solche Dinge. Der Use Case sind die internationalen Zahlungen, die man besser machen kann damit. In der Schweiz für die Zahlenverkehr brauche ich keine Bitcoin oder? Wenn ich wenn meine Tochter mir eine Whatsapp schreibt, hat immer 2 Worte, Papa gewinnt, ja? Was heißt das?

Ich sag Geldschink. Da braucht man keine Bitcoin. Ja, klar, für den Zahlungszweck nicht, aber es gibt doch auch einige Vertreter, die sagen, das ist das digitale Gold als Wertspeicher durch die Knappheit und Aber dann bräuchte, dann wär's gut, man hätte die Volatilität nicht, oder? Das wär sinnvoll als als Use Case, wenn tatsächlich, sage ich mal, jetzt die Kurse so bei 60, 50001 Weile bleiben, ne. Dann weiß ich, okay, wenn ich das kaufe, habe ich auch nächstes Jahr noch 60 oder 50000.

Aber wenn es dann hochschießt auf 120 runter auf 30 und irgendwas, wo ist dann mein Wert speicher? Also das ist ziemlich schiefgelaufen, glaube ich, dadurch, dass so viele Leute darin spekuliert haben, ist der eigentliche Use Case weg. Der Satoshi Nakamoto schrieb in seinem Paper, Bitcoin als Bitcoin als Zahlungssystem Peer to Peer, ja. Peer to Peer Zahlungssystem. Hat nicht gesagt, Bitcoin eine neue Spekulationsmöglichkeit, oder?

Durch die Spekulation ist der Use Case ziemlich, ups, ziemlich schlecht geworden, ne? Sie haben noch die Stable Coins erwähnt. Das ist Ja. Nicht ein digitaler Dollar, meistens sind die größten Anbieter, Täter. Aber eigentlich hat dann dieses Stablecoin genau wieder, was wir am Anfang besprochen hatten, diesen Kaufkraftverlust.

Ist also kein Schutz vor Inflation. Das stimmt. Das stimmt. Das stimmt. Und es geht sogar noch weiter.

Für die USA ist es natürlich ein neues Mittel, ihre Staatsfinanzen über diese herausgebe, diese verpflichtend, dass sie diese Staatsanleihen kaufen müssen oder eine gewisse Deckung zu erreichen. Also Es wär ja ideal, die Blockchain als Technik zu nutzen, aber darauf ein diversifiziertes Portfolio abzubilden. Genau, ja. Das hat ja der Zuckerberg versucht, ne. Der Zuckerberg wollte den Libra machen und der Libra war 'n diversifiziertes Portfolio von verschiedenen Währungen.

Dann wollte er sogar in der Schweiz das registrieren, weil die Schweiz hatte die beste Regulierung zu dem Zeitpunkt. Ja. Warum hat er's nicht gemacht? Weil der Trump hat's ihm verboten. Ja, die Zentralbanken weltweit sind da auf die Hinterfüßchen.

Füße. Ja, genau. Die fühlten sich bedroht. Genau. Die fühlten sich bedroht.

Genau. Ja, wir machen das mit dem realen, mit Aktien Token, weil wir investieren genau in in Gold, aber auch vor allem Aktien. Genau. Bieten Sie eigentlich Dann schauen Sie, dass der Trump sie nicht sieht, oder? Weil der Kopf da und sagt, dem machen wir 'n Kopfkleid.

Ja, gut. So groß sind wir noch nicht. Ja, genau. Vielleicht haben Sie ja Glück, dass das bis dahin weg ist. Genau, jetzt die KI möchte ich noch kurz mit Ihnen beleuchten.

Wir haben uns da als Spekulationsblase schon schon thematisiert, aber jetzt, was das Anlegerverhalten anbelangt für das Tool KI als Nutzung für die, ich sag jetzt mal, Entscheider zu treffen, wo sind Sie dort das größte Potenzial? Ich sag erst mal, wo das größte Gefahr ist, so, ne. Okay, es gibt 'n 'n altbekannten Spruch, wer eine dumme Frage stellt, kriegt eine dumme Antwort, ne. Also man muss richtig fragen Ja. Heißt es.

Ja. Ne, also wenn ich anlegen will, kann ich nicht einfach fragen, liebe LLM, also ChatGPT oder oder wie sie auch heißen, sag mir, wie ich am schnellsten reich werde, ne. Das ist eine unsinnige Frage. Man muss eine Struktur vorgeben, zum Beispiel die Essolokation vorgeben und dann 'n bisschen die Leitplanken setzen. Dann kommt was Sinnvolles dabei raus, aber einfach sagen, ja, wie werde ich am schnellsten reich?

Das ist eine dumme Frage. Auf die gibt's keine clevere Antwort durch die Systeme. Okay. Aber ich kenn hervorragende Investoren, die haben jetzt 'n Riesenvorteil, weil sie ihre Investmentphilosophie skalieren können, ne. Also die hatten zum Beispiel Value Investoren, die ja gewisse Philosophien haben, worauf schaue ich bei den Unternehmen und dies und das.

Die können auf einmal diese Philosophien eingeben in so ein LM, also die nutzen meist, also Claude von und haben auf einmal 'n Riesenauswahl von solchen Aktien. Ja, vorher hatten wir 'n kleines Universum, weil es sehr mühsam war, die Dinge zu finden. Jetzt haben wir eine Riesenauswahl Auswahl und können dann Deep Dive genau schauen, ja, das nehm ich rein, das nehm ich nicht rein und machen jetzt viel höhere Renditen als zuvor. Also das ist das eine sinnvolle Nutzung. Wenn man eine Investmentphilosophie hat, dann kann man zur Informationssuche, zum Skalieren und so kann man die Modelle nutzen.

Mhm, absolut. Ich war während 2 Jahrzehnten Kundenberater, Anlageberater, auch Filialleiter mit euch gewisse Depokunden betreut habe. Wenn ich dazu mal schon dieses Tool gehabt hätte, also da da wär natürlich auch die Qualität der Beratung sehr gestiegen, aber auf der anderen Seite schon das Internet hat eigentlich die Kompetenz meiner Kunden extrem erhöht. Die waren zum Teil in einem Fachgebiet über eine Firma besser informiert als ich als Berater. Und da sehe ich auch eine Gefahr für die Finanzbranche, vor allem für die Kundenberaterinnen und -berater, dass die Kunden mit der Zeit eigentlich a dank der KI besser informiert sind und und b dann auch der Nutzen dieser Kundenberater geringer wird?

Ja, so ist es so. Der Nutzen des Professors wird vielleicht auch geringer, weil am Ende kann man son son geklonten Professor Henze hinstellen und so, oder? Also damit muss man leben. Dann muss man wieder was anderes machen, ne. Man muss agil sein, so heißt es.

Dann muss man wieder was anderes machen. Das wär ja schade, wenn ich nicht ersetzbar wäre oder sie oder? Ja. Da geht die Welt ja nicht voran. Ja, wobei hier glaub ich immer noch bei allen neuen Technologien, es braucht eine Zeit, bis die breite Masse das Vertrauen hat und genau diese dieses Vertrauen ist in den Menschen halt schon noch größer als irgendwelche Maschinen oder und und.

Ja, genau. Also meine Tochter noch mal zitieren, also mein Sohn hat mich damals gefragt, was soll er denn jetzt noch machen, wo die KI alles übernimmt? Ich hab gesagt, ja, Zahnarzt, Schokolade essen die Leute immer. Mhm. Ja.

Dann meine Tochter, die wollte in 'nem Bankenbereich. Ich hab gesagt, ja, geh ins Private Banking. Die Computer machen die und die Report und so und Du kannst Mittagessen mit den Kunden. Mhm. Ne, das können die Computer noch nicht.

Genau. Die menschliche Komponente, die die wird bleiben. Ja. Dass wir jetzt hier Person zu Person gegenüberstehen, das macht mir Freude, macht Ihnen Freude, oder? Das das bleibt, oder?

Die menschliche Komponente, die bleibt. Genau. Der Rest im Hintergrund ist Technik, wenn ich mich hier umschaue. Das ist Technik, aber die persönliche Diskussion, die bleibt. Absolut richtig.

Wir kommen langsam zum Ende. Thorsten, eine private Frage, in welche Anlageklassen bist Du investiert? Also Ohne Summen zu nennen. Wahrscheinlich vermutet schon durch das, was ich gesagt habe, bin ich in Aktien investiert, keine Staatsanleihen und ich hab wenig Cash und solche Dinge. Und wo kommt das Gold her?

Meine Frau. Meine im Familieportfolio ist es dann wieder okay, ja. Walk the Talk. Ja, genau. Ja, genau.

Sehr gut. Bei uns ist es Tradition auf dem Kanal, dass wir unseren Gast fragen, welche Personen wir in Zukunft mal einladen könnten. Wer kommt da dir in den Sinn? Also 'n guter Freund von mir, dass da eben grade in solchen Interviews ist der Mochmir Linka. Der ist Vermögensverwalter, gar nicht weit von hier.

Sie sind jetzt in Rotkreuz, also und der ist genial oder der ist unheimlich nett, ihm zuzuhören und der hat ja super Intuition für den Markt, also das würde ich gerne empfehlen, ne. Sehr gut. Danke für die Empfehlung. Liebe Zuschauerinnen und Zuschauer, herzlichen Dank für das Interesse. Hinterlassen Sie unbedingt einen Kommentar.

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