Cover: Roland Tichy sieht nur EINE Lösung für Deutschland – Die bittere Wahrheit!

Roland Tichy sieht nur EINE Lösung für Deutschland – Die bittere Wahrheit!

17. Dezember 2025 44:41 Min.
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Worum es geht

Deutschland steht vor enormen Herausforderungen : Über 100.000 hochqualifizierte Menschen haben das Land verlassen. Und die zahl wächst!Die Mehrheit der Bürger fühlt sich in ihrer Meinungsfreiheit eingeschränkt. Die Energiepolitik gilt als teuer und riskant. Die Deindustrialisierung ist im vollem Gange und bereits sind rund 3.5 Mio. Menschen arbeitslos! Immobilien, einst Synonym für Sicherheit, drohen zum Finanzrisiko zu werden.Im Gespräch mit Roland Tichy – einem der bekanntesten Wirtschaftsjournalisten Deutschlands und Verleger von Tichys Einblick – gehen wir diesen Fragen nach: Wie konnte es so weit kommen?Was bedeutet das für Wirtschaft, Politik und Anleger?Welche Risiken und Chancen ergeben sich jetzt für Vermögen und Investitionen? Schauen Sie bis zum Ende:!Dort verrät Roland Tichy, wie er sein Geld anlegt – und warum er keine Immobilien mehr in Deutschland besitzen will!

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Transkript

Was sind die Hauptprobleme, die die Bürger heute in Deutschland wahrnehmen? Dass die Deutschen, die immer sehr staatsgläubig waren, an ihren Staat geglaubt haben, geglaubt haben, dass es eine gerechte Regierung alles seine Ordnung hat. Die haben, Bürger haben das Gefühl, das Land zerbröselt. Das ist eine 1 Flucht aus Deutschland. Wir haben allein im ersten Halbjahr diesen Jahres über 100000 Nettoabwanderer gehabt und das war nicht die Dumme.

Das 1., was die Wirtschaftsministerin Katharina Reiche machen müsste, ist zu sagen, die Energiewende war ein Fehler. Also nach 1 Umfrage von INSA sagen 85 Prozent der Bevölkerung, dass sie ihre Meinung nicht mehr frei sagen dürfen. Eine tief gestaffelte Organisation, die die Grenzen offenhält und jede Reform blockiert, ja. Jede Reform wird blockiert. Wir haben es in Deutschland so weit gebracht, dass diese zerstörerischen Organisationen, die gegen die Bevölkerung, gegen Freiheit, gegen Deutschland kämpfen, dass die mit Milliarden aus der Staatskasse gefüttert werden.

Und darauf kommt dann noch mal die EU, die gibt dann noch mal mehr dazu. Mhm. Ich investiere nicht mehr im im Euroraum, weil das ist mir das ist mir viel zu gefährlich. Also geh doch nicht auf eine Eisfläche, von der ich weiß, sie wird mit jedem Schritt dünner. Ich glaube nicht heute mehr, dass die Immobilie Schutz und Sicherheit ist.

Herzlich willkommen bei Klartext Finanzen. Heute mit 1 Spezialausgabe. Ich hatte heute kurzfristig die Möglichkeit, mit Roland Tichi zu sprechen und zwar in den Räumlichkeiten der Weltwoche in Zürich. Roland Tichi ist ein sehr bekannter Wirtschaftsjournalist in Deutschland. Er war jahrelang Chefredakteur des Handelsplatzs und der Wirtschaftswoche.

Roland Tichi ist ein Kämpfer der Freiheit und Meinungsäußerung. Er hat im heutigen Gespräch den Finger in die Wunde gelegt und offen kommuniziert, was die echten Probleme in Deutschland sind. Wenn Sie bis am Ende dranbleiben, erfahren Sie, weshalb Sie keine Immobilie in Deutschland halten sollten und wie Roland Tichi privat sein Geld investiert. Mein Name ist Daniel Stüssi. Ich bin Geschäftsführer der Realuni Schweiz AG.

Wir helfen Ihnen, Ihr Vermögen langfristig über die Krisenzeit hinweg zu erhalten und entsprechend das Vermögen vor dem Staatszugriff zu schützen. Wenn Sie mehr über uns erfahren wollen, klicken Sie den ersten Link in der Videobeschreibung. Abonnieren Sie unseren Newsletter und nun viel Spaß mit dem Podcast. Herr Tichi, herzlich willkommen beim Podcast Klartext Finanzen. Heute in 1 etwas ungewohnten Umgebung für unseren Kanal.

Wir sind zu Gast hier bei der Weltwoche am schönen Zürichsee. Und für diejenigen Zuschauerinnen und Zuschauer, die sich hier in der Schweiz nicht kennen, darf ich Sie bitten, sich kurz vorzustellen. Wer sind Sie? Was machen Sie? Na ja, gut, wir haben auch eine Reihe von sogar sehr viele Leser in der Schweiz.

Häufig Deutsche, die in die Schweiz gezogen sind, aber mit dem heißen Herzen immer noch nach Deutschland schauen. Wir haben vor 11 Jahren mit einem Blog im Internet begonnen und der ist geradezu explosionsartig gewachsen. Wir machen eine Monatszeitschrift. Sie können uns jeden früh ab 5 Uhr mit unseren Morgennachrichten, dem TE Wecker hören. Ist eine faszinierende Sendung und Sie können uns natürlich auch im Video anschauen, denn das habt ihr nicht als Monopol.

Wir haben so im Monat 3.5 bis 5000000 Zuschauer, ist eine ganze Menge. Wir sind sehr, sehr aktiv auf Social Media und sind da 1 der größten deutschen Unternehmen unter den großen 7. Und das ist für sone Neugründung aus der Westentasche schon exakt das, was man braucht, weil die Leute suchen unabhängige kritische Information auf allen Feldern. Und die versuchen wir so fair wie möglich, so gut wie möglich und so Klartextmäßig wie möglich rüberzubringen. Genau, Klartext, das ist auch unser Name und Programm.

Dementsprechend freu ich mich sehr, mit Ihnen als Medienschaffenden, der aber auch schon Jahrzehnte im Business ist heute mich über Deutschland, aber auch die EU zu unterhalten. Jetzt Sie wurden eigentlich bekannt durch diverse deutsche Wirtschaftsnachrichtenblätter. Erzählen Sie doch kurz, wie ist es zum Schritt gekommen, eigener Unternehmer zu werden? Na ja, ich war ja lange in der Chefredakteur vom Handelsblatt, was die meisten Schweizer auch kennen und der Wirtschaftswoche Chefredakteur und davor bei anderen Magazinen. Na ja, und mit 59 war's dann halt zu Ende.

Und ich hatte keinen Plan. Also alles, was man hört über Businessplan und so und Positionierung hab ich alles nicht gehabt, sondern ich hab zum Schreiben angefangen, einfach im Blog und plötzlich ist es explodiert. Immer mehr Leser kamen dazu. Es kamen dann andere Autoren, die sagten, ich will bei dir mitschreiben. Und drum heißt das Ding, hatte ja 'n bissel 'n komischen Namen, der klingt zu eitel, Einblick, ist mein Name, ist einmal.

War eigentlich nur, weil ich's halt für mich gemacht hab, ja. Jetzt haben wir 50 oder 60 Autoren, die da ständig schreiben und sicherlich 100, die nur gelegentlich schreiben. Und die schreiben alle irgendwie unter dieser Dachmarke Tichi. Aber das hat sich heut durchgesetzt und das zeigt, dass ich, war ja nicht eitel, sondern es hat sich halt so entwickelt, weil ich keinen Plan hatte. Aber der Plan, der da oder was uns befördert hat, war halt die Unzufriedenheit mit klassischen Medien.

Mhm. Das ist entstanden dann der große Schub im Zuge der Migrationskrise, als plötzlich die Grenzen auf waren und Millionen von Menschen nach Deutschland kamen. Das ist natürlich auch die Energiekrise. Wir Deutschen sind ja fest entschlossen, der Welt vorzuführen, dass man ohne Energie auch leben kann. Dass da Strom drin ist, das brauchen wir Deutsch nicht, gell.

Also dass Sie mich falsch verstehen, Licht und so kommt von der Sonne, aber nicht von Lampen. Das ist die Grundüberlegung der deutschen Energiepolitik. Und so geht es weiter, auch Corona, ja. Wir haben ja da mal etwas vorgelegt, das gibt's nur noch im Internet. Sonderheft zum zur zur Corona und auch ein Sonderheft.

Ganz aktuell gibt's am Kiosk zur zur Klimapolitik. Also das sind die Themen, die die Leute brauchen, etwas anders zu hören und zu lesen als das, was halt Ihnen die deutschen Standardmedien vorservieren, die ja alles sehr, sehr, sehr konform geworden sind. Genau. Also Sie haben schon einige heiße Themen angesprochen. Ich frag Sie direkt, wie beurteilen Sie die Lage der Nation in Deutschland?

Na ja, wir liegen schon mittlerweile an 1 Bruchstelle. Und zwar Deutschland hat ja nach dem Zweiten Weltkrieg einen phänomenalen Aufstieg hingelegt. Der war Deutsche Wirtschaftswunder, oder? Das deutsche Wirtschaftswunder, aber auch das politische Wunder. Ich mein, es war astreine Diktatur mit KZ und Gestapo und ist ein freiheitlicher Staat geworden.

Das darf man nicht unterschätzen. Wir haben solche Erfolge, dass ja die DDR letztlich in diesem Systemwettbewerb einfach aufgeben musste. Wir haben ja die Wiedervereinigung nicht erzielt, weil wir Deutsche aktiv die DDR eingerissen haben. Wir haben die Mauer nicht eingerissen. Die Bevölkerung der DDR hat die Mauer eingerissen, weil sie in dieses Überlegene, freiheitliche, Wohlfahrt reisen dürfen, mitreden dürfen, keine Angst haben müssen, dass nachts an der Tür geklopft wird, weil die Geheimpolizei kommt, ja.

Das, darum ging's und das war das Muster Deutschland. Es war nicht bruchfrei. Wir haben immer schwere und harte Debatte, bruchfrei. Wir haben immer schwere und harte Debatten geführt. Die Debatte zum Beispiel über die Einführung der Marktwirtschaft ist erbittert geführt worden.

Die Debatte über die Wiederbewaffnung, ich mein Gott, 10 Jahre nach einem desaströs geführten und verlorenen Krieg, dann plötzlich wieder eine deutsche Armee aufzustellen, sehr umstritten. Mhm. Also auch die Debatte über die Ostverträge, die den Frieden mit den osteuropäischen Nachbarländern hergestellt haben, all dieses waren heiße Debatten. Aber wir haben sie debattiert und das ist der Unterschied. Und ich erinnere mich, in dieser Zeit bin ich ja groß geworden.

Natürlich hat man hart gestritten und dann wurden politisch auch Kompromisse formuliert. Und das Interessante ist, dass auch die Unterlegenen am Schluss mitgemacht haben, weil in der Demokratie ist es ja so, es geht nicht immer nach dem, was Du dir wünschst, sondern gibt's 'n Mehrheitswillen. Und wenn der aber nicht, wie soll man sagen, gegen dich durchgedrückt wird, sondern wenn Du deine Stimme erheben kannst, dein Argument vertreten kannst, wenn es auch gehört wird, wenn's auch wenn Du merkst, es führt auch zum Nachdenken bei den anderen, die sich dann vielleicht auch verändern, ihre Vorhaben 'n bisschen reformieren noch mal. Das ist Demokratie. Und heute haben wir natürlich in Deutschland die Situation, dass wir nicht mehr debattieren, Mhm.

Sondern wir oktroilen. Wir oder die Regierung sagt, wo's langgeht und wir alle sollen wieder die Hacken zusammenknallen und sagen, aber ganz genau, so machen wir das. Und das führt natürlich dazu, dass die Politik schlechter wird. Weil es gibt ja in Deutschland und natürlich in anderen Ländern auch immer wieder die Vorstellung, mein starker Mann an der Spitze und über immer dieses demokratische Gerede, das kostet viel zu viel Zeit und man muss das durchziehen und so. Leider haben wir heut in der Geschichte gelernt, dass das Durchziehen meist meistens dazu führt, dass man das Falsche durchzieht, weil das Leben, Politik ist komplex.

Es gibt nicht die einfache Lösung, sondern man muss sich anpassen. Da muss die Marktwirtschaft jeder Staatswirtschaft einfach überlegen. Mhm. Das haben wir in Deutschland 'n bisschen verlernt und sind jetzt dabei ein bisschen, na ja, autokratisch regiert zu werden. Was sind die die Hauptprobleme, die die Bürger heute in Deutschland wahrnehmen?

Was wo drückt der Schwurmm am meisten? Dass die Deutschen, die immer sehr staatsgläubig waren, an ihren Staat geglaubt haben, geglaubt haben, dass es eine gerechte Regierung ist, dass ein 1 faires Rechtssystem ist, dass alles seine Ordnung hat. Die haben Bürger haben das Gefühl, das Land zerbröselt. Mhm. Die Brücken stürzen ein, die Schulen sind in 'nem saugmäßigen Zustand, ich muss es so sagen, an vielen Orten.

Die Bildung geht katastrophal den Bach runter. Alles, was wir messen, gibt es ja internationale und globale Studien. Also wir haben wahrscheinlich heute mit ungefähr 20 Prozent Analphabeten funktionelle Analphabeten. Das ist unvorstellbar. Im Kaiserreich neunzehnhundertzwei gab's praktisch keinen Analphabitismus mehr.

Da gab's nur ein, 2 Prozent. Klar, irgendwelche Leute gibt's immer, die nicht lesen und schreiben können. Aber wir können oder eine so große Zahl von Kindern in Deutschland kann nicht mehr lesen, kann nicht mehr schreiben. Wo soll denn da die Zukunft sein? Und es setzt sich fort in der Politik, dass man das Gefühl hat, wir wir wir kommen mit der Wirtschaft immer vom Fleck.

Jetzt musste das statistische Bundesamt eingestehen, dass sie sich verrechnet haben. Unser Absturz ist viel steiler, als sie's getan haben. Da stellt man sich die Frage diese schlauen Köpfe der Statistik, haben die sich wirklich getäuscht oder haben sie ' bissel quindelt, ja? Mhm. Und der Verdacht liegt nahe und es ist das Misstrauen, das wächst, dass wir auch 'n bisschen von der Regierung hinter die Fichte geführt werden, wie man das so norddeutsch ausdrückt.

Mit anderen Worten, ist eine gigantische Misstrauenswoge und viele Menschen ziehen ja in die Schweiz. Das muss man ganz klar sagen. Es gibt geradezu eine Völkerwanderung in die Schweiz, da müsst ihr schon aufpassen, ja, nicht, dass ihr noch ein neudeutsches Bundesland werdet allmählich. Aber die gehen natürlich auch woanders hin, ja. Das ist eine 1 Flucht aus Deutschland.

Wir haben allein im ersten Halbjahr diesen Jahres über 100000 Nettoabwanderer gehabt und es waren nicht die Dummen, sondern es waren die Klugen, die beweglichen, die Flexiblen gehen. Und dafür haben wir einen Zuzug von Menschen, die in 1 modernen Industriegesellschaft keinen Platz finden werden. Genau, da möcht ich einhaken. Sie haben in der neuen Ausgabe von Tichis Einblick damaligen Kanzlerin Angela Merkel dazu damaligen Kanzlerin Angela Merkel dazu geführt, dass Deutschland heute da ist, wo wo sie steht in 1 Rezession? Ja, es hat dazu geführt.

Und zwar sieht man das ja, wenn man durch Deutschland geht, ganz egal, ob München, Frankfurt, Hamburg oder so. Wenn irgendwo eine Veranstaltung ist, dann stehen da überall Sperrblöcke. Mhm. Es wird ein riesiger Aufwand geführt jedes Volksfest, jeden Trachtenumzug. Es müssen alle Straßen total abgeriegelt sein, dass mit ja keiner mitm Auto da reinfährt und die Leute totfährt wie in Magdeburg zu Weihnachten oder wie in Berlin am Breitscheidplatz.

Das heißt, wir haben die Grenzen, unsere äußeren Grenzen geöffnet und haben sie nach innen verlegt. Und immer mehr Karnevalsvereine und Volksfeste und Schützenfeste werden abgesagt, weil die Teilnehmer oder die Organisatoren müssten die Polizei dafür bezahlen, bis Söldnern, dass da überall die Betonblöcke und die Sperr, also die die Sperr Zäune hingestellt werden und die Polizistenwache stehen. Und das ist wirtschaftlich oft einfach nicht tragbar. Das heißt, da sieht man dieses Bild, was da passiert ist, außen offen, Jetzt ziehen wir uns zurück in befestigte Städte, ja. Das ist ja fast wie im Mittelalter, wo draußen der Raubritter sein Unwesen getrieben hat und der Strauchdip.

Und die Städte haben sich eingemauert. Und so ähnlich ist es jetzt auch wieder, dass wir uns einmauern, weil wir uns aufgemacht haben. Und das ist, glaub ich, 1 der Haupt 1 der Hauptgründe und der 2. Hauptgründe ist natürlich, das führt ja zu 1 unglaublichen wirtschaftlichen Belastung. Ich war immer ein Freund und hab das auch in Büchern vertreten der Einwanderung.

Deutschland hat immer Migranten aufgenommen. Wir haben, ja, darf man nicht vergessen, gute 10 Jahre nachm Zweiten Weltkrieg und zu 'ner totalen Verwüstung und 17000000 Flüchtlingen, die wir, also deutsche Flüchtlinge, die wir aufgenommen haben aus aus den osteuropäischen deutschen Gebieten, haben wir schon Gastarbeiter geholt. Damals die Ersten aus Italien und dann Spanien und dann die Türkei und dann sogar Marokko. Also wir haben Deutschland hat immer Migranten gebraucht. Wir haben eine migrantische Geschichte, das ganze Ruhrgebiet ist aufgebaut von Polacken, wie man früher sagte, abwertend zu Polen, aus Galizien und ähnlichen Ländern.

Aber das waren immer Menschen, die gearbeitet haben, die herkamen am Sonntag und am Montag in der Fabrik standen. Und es waren nicht die schönsten Arbeitsplätze und nicht die bestbezahlten Arbeitsplätze. Es war Schinderei. Aber heute holen wir sie ins Sozialamt. Und wir sind ja so wahnsinnig, dass die Bundesregierung auf Arabisch, in arabischer Schrift dafür wirbt, dass man bei uns Bürgergeld kriegt, was einen Gegenwert hat für eine vierköpfige Familie, weil Du kriegst die Wohnung umsonst, Du kriegst die Fernsehgebühr erlassen, Du kriegst die die die Erstausstattung an Möbeln, Du kriegst eine Waschmaschine, Du kriegst an 'n Fernseher, Du kriegst alles und das Ganze addiert sich dann schnell auf fünf-, 6000 Euro bei 'ner Familie mit 2, 3 Kindern.

Und die, die arbeiten, die zahlen immer höhere Steuern und Abgaben. Und dadurch gerät das Land aus der Balance. Es arbeitet eigentlich nur noch der Dumme. Mhm. Denn wenn er aufs Sozialamt ging, wär er in vielen Fällen besser dran.

Das muss man muss man schlicht und ergreifend zusagen. Und dieses Missverhältnis zwischen denen, die arbeiten und denen, die kommen und nie etwas getan haben und auch für dieses Land, diese Gesellschaft nie etwas tun werden, die ist gigantisch. Also man greift sich an den Kopf und stellt sich die Frage, was denkt ihr eigentlich dabei, ne? Es geht ja nicht darum, dass jemand, der in Not ist, der krank ist, der vielleicht aus anderen Gründen keine Arbeit momentan findet, dass wir den nicht unterstützen, natürlich. Aber wir unterstützen die, die nie einen Beitrag bezahlt haben.

Mhm. Wir finanzieren die Krankenkasse in der sogenannten Krankenversicherung für Leute, die nie einen Versicherungsbeitrag bezahlt haben. Wir finanzieren das Alter in über eine Rentenversicherung von Menschen, die nie eine Versicherungsleistung erbracht haben, einen Pfennigbeitrag oder Cent Beitrag. Mit anderen Worten, wir sind völlig Mischugge an der Stelle. Anders kann man das nun mal sagen.

Mhm. Ja, ich mach mir als Beobachter aus der Schweiz ja schon auch meine Gedanken und ich höre oft auch in Gesprächen mit Interessenten, dass ernsthafte Sorgen haben, was die Zukunft von Deutschland anbelangt, vor allem auch die wirtschaftliche Zukunft. Ich mein, weitere Probleme sind ja die Energiepolitik. Was was ist da Ihre Meinung? Wie könnte man dort die richtigen Pflöcke ein einschlagen?

Wir erleben das jetzt in Nordrhein Westfalen, dem klassischen deutschen Energieland. Das Land, in dem die Industrie in Deutschland entstanden ist. Das Land, das über seine Kohle ganz Deutschland letztendlich industrialisiert und mit Strom versorgt hat, dass dieses NRW einfach jetzt auch aus der Kohle aussteigt. Und jetzt bin ich ja kein Kohleverbrenner Fanatiker, aber von irgendwoher muss halt die Energie kommen. Und 1 geht halt nicht in der, wir wissen ja mittlerweile, dass die erneuerbaren Energien eben nicht funktionieren.

Und jetzt wird die Kohle abgeschaltet, dafür sollen Gaskraftwerke gebaut werden. Die Gaskraftwerke sind noch mal 50 oder 100000000000. Ich mein, das muss man sich mal vorstellen, die müssen ja gebaut werden und dann müssen sie mit Gas versorgt werden. Das Gas haben wir aber auch nicht, ja. Wo soll das Gas herkommen?

Beziehungsweise wenn's kommt, das Gas importieren wir dann aus Amerika, irrsinnig teuer. Mit anderen Worten, wir bauen unsere bestehende oder wir zerstören unsere bestehende Energieinfrastruktur und lachen dabei. Und wir setzen darauf, das muss man sich auch mal ganz klar vorstellen, wir setzen darauf, dass unsere unsere ständig wachsende Stromlücke bei Bedarf von unseren Nachbarländern befriedigt wird, von Frankreich, von Polen, von der Schweiz natürlich auch über den Atomstrom oder den Wasserstrom Ja. Wasserkraft auch von Österreich. Also wir setzen in der Mitte und saugen unsere Nachbarländer aus.

Die Frage ist, das machen die gern zum Teil, weil der Preis ist natürlich enorm. Wie immer in der Notlage bestimmt der, der was hat, was der Preis ist. Also wir zahlen irrsinnige Spitzenpreise, das Zehnfache des normalen Strompreises für Importe, weil da ist der Schweizer kühl, ja. Da brauchst dann Strom, kannst haben, aber die Rechnung kommt auch morgen. Das ist der Punkt.

Also wir saugen unsere Nachbarn aus. Es gibt bereits Widerstände in Norwegen, sich noch enger an Deutschland energetisch anzuschließen, weil die sagen, wieso wieso steigt bei uns der Strompreis, bloß weil die Deutschen uns den Strom wegkaufen, ja? Das muss man sich ja auch mal vorstellen. Ja, Sie sind ja schon Jahrzehnte im Business und haben die guten Zeiten miterlebt von der Bundesrepublik. Da da schmerzt Ihnen sicher das Herz, wenn Sie jetzt sehen, wie wie die Wirtschaft wach abgeht.

Aber sind Sie irgendwelche Chancen, die man oder was müsste der deutsche Wirtschaftsminister jetzt ändern, dass wir eine Wende in Deutschland hinbekommen? Das 1., was die Wirtschaftsministerin Katharina Reiche machen müsste, ist zu sagen, die Energiewende war ein Fehler. Mhm. Und wenn wir sagen, die Energiewende war ein Fehler, dann ist das Tor auf für neue Lösungen. Da müssen wir überlegen, wir haben jetzt sehr viel zerstört, manches davon unwiderruflich zerstört, weil eine solche Infrastrukturleistung kannst Du nicht aufbauen wie ein Gemeindeswimmbad, sondern das sind ja globale Vernetzungen.

Du musst dir den Rohstoff haben und Du musst die Turbinen haben und also unvorstellbar. Und die grüne und rote Politik besteht ja darin, genau diese Zerstörung systematisch zu betreiben. Das ist das Entscheidende. Sie zerstören ja die Dinge, damit es keinen Weg zurück gibt. Das ist das berühmte Überschreiten des Rubikons, hinter mir die Brücken abbrechen, damit ich nur noch nach vorne stürmen kann und nicht mehr fliehen kann.

Wir sind dabei, in den Untergang zu marschieren, weil die Grünen und die Roten mit Hilfe der Schwarzen die Brücken hinter uns in dieser wichtigen Sache abgebrochen haben. Und das ist ein solcher Fehler, der ist auch nicht von heute auf morgen zu lösen. Aber der 1. Schritt ist, einzusehen und zu sagen, es war falsch. Es geht so nicht.

Und das weigert sich auch diese neue konservative Ministerin, hat nicht den Schneid, das sozusagen, sondern Du, tu irgendwie so weiter und murkelt am Rand ein bissel was herum. Dagegen hab ich auch nichts gegen kleinere Förmchen. Aber bei 'ner so grundsätzlich falschen Politik hilft es nicht, am Rand irgendwo ein Sahnetörtchen draufzusetzen, sondern das muss grundlegend wieder reformiert werden, sonst verschwindet die Industrie aus Deutschland auf nimmerwiedersehen. Eben. Das das ist die Konsequenz, die Deindustrialisierung in Deutschland und Tausende Hunderttausende fürn Arbeitsplatzverlust.

Ich frage mich, wie wie groß muss der Druck werden, dass die Leute wichtig, die Leute auf der auf die Straße gehen und dermaßen rebellieren. Jetzt kommt mir das vor, als ob da so eine stille Evolute über die Wahl mit der AfD als Gewinner stattfindet, aber so ein 1 Aufbrechen, das das sehe ich nicht. Täuscht ich mich das? Beobachte. Es gibt da 2 Gründe.

Das eine ist, dass ich eigentlich überrascht bin, wie reich Deutschland ist, nach wie vor. Ja. Auch wenn's von seiner Substanz lebt, weil zum Beispiel in der Automobilindustrie bei Opel, da werden die Leute mit Mitte 50 jetzt rausgeschmissen, klingt furchtbar. Aber wenn die Abfindung 400000 Euro ist, dann sagen wir mal, wer dann und weiterarbeitet, ist definitiv der Dumme, ja. Also aber wirklich.

Und deswegen ist der Protest auch nicht so groß, ja, weil die Leute werden ja noch in 1 Art und Weise abgefedert, dass Weiterarbeiten die die dümmste Lösung wäre für einen individuell. Aber mittlerweile hat selbst die Gewerkschaft erkannt, dass das ausläuft. Die Nächsten, die gefeuert werden, die ginge Arbeitslosengeld und das ist nicht toll. Mhm. Und auch wenn ich's vorhin gesagt hab, Bürgergeld, also große Sprünge kannst Du auch nicht damit machen.

Mit anderen Worten, wir werden die Bitterkeit der Arbeitslosigkeit in den nächsten ein, 2 Jahren sehen. In Ostdeutschland werden jetzt die großen Chemiebetriebe stillgelegt, die wir nach der Wiedervereinigung zum Teil mit Milliardensubventionen gestartet haben als industrielle Leuchttürme, damit sie drumherum was ansiedelt. Das wird jetzt systematisch zerstört. Das heißt, dass am Ende die Hoffnungslosigkeit in diesen Gegenden sich breitmachen wird. Und das ist das Problem Deutschlands und da werden die Leute vielleicht anders entscheiden.

Und es gibt einen Punkt, den muss man den Schweizern, glaub ich, schon erklären. Wir haben in Deutschland nur ganz geringe demokratische Rechte des Widerspruchs. Wir haben ein System, in dem sich zwischen die Regierung und das Volk die Großparteien geschoben haben, die für sich maßgeblich das Grundgesetz in Anspruch nehmen, sie bestimmen die politische Richtung und wir dürfen bestenfalls alle 4 Jahre wählen. Aber das Wahlergebnis darf dann auch nicht umgesetzt werden, wenn's ihnen nicht gefällt. Mhm.

Und das ist das Problem. Also in der Schweiz, glaub ich, wär so was nicht möglich, weil's da ein Volksabstimmungen, Bürgerabstimmungen, Kommunalwahlen gibt. In Deutschland geht ja dazu über, ich kann da bloß noch drüber lachen, dass in vielen Städten Oppositionsbewerber von vornherein nicht mehr gewählt werden dürfen. Ich mein, das muss man sich mal vorstellen. Was ist das für Demokratie, die sagt, dein ob es, Du ist 1 aus der Opposition und dann sagen wir, der darf aber nicht wert gewählt werden.

Also das ist ein unvorstellbarer Vorgang. Man muss sich darüber im Klaren sein, dass in Deutschland versucht wird, die Demokratie abzuschaffen. Mhm. Das kann man nicht schöner reden. Ich höre auch in Einzelgesprächen, dass sich die Interessenten nicht mehr trauen, öffentlich Protest oder gegen den Staat zu sprechen.

Was ist los mit der Meinungsfreiheit in Deutschland, Sie als Medienschaffen? Was soll das sein, die Meinungsfreiheit? Die Also das ist immer nicht. Also nach 1 Umfrage von INSA sagen 85 Prozent der Bevölkerung, dass sie ihre Meinung nicht mehr frei sagen dürfen. 85 Prozent.

Und fast 60 Prozent sagen, es ist mir selber schon passiert, dass sie dafür auf 1 vielfältigen Art und Weise benachteiligt wurde. Und das ist es eben. Und wir sind groß geworden, das muss man ganz ehrlich sagen. Sie haben mich am Anfang gefragt, wir haben dieses Unternehmen vor 11 Jahren gegründet und ohne, wie soll ich sagen, ohne große Mittel. Wir haben's einfach, aus sich heraus ist es entstanden, Mhm.

Weil die Menschen sich nach freier Meinung sehnen und uns auch unterstützen. Und wenn wir nicht zu viele Leser hätten und da muss ich ganz ehrlich sagen, viele in der Schweiz, für die ich mich ganz besonders bedanken möchte, weil sie, es sind ja heut, es sind ja da deutsches Medium, ja, aber wenn's da Überweisung kriegst Du aus der Schweiz für einen mutigen Journalismus, freust dich ja doppelt, ja. Weil das musste er ja nicht tun. Deutsche müssen natürlich auch nicht tun, aber ich mein, noch mal Zustimmung aus der Schweiz, aber auch aus Österreich zu kriegen, ist schon ein ja, ein ganz tolles Bestätigungsgefühl, dafür arbeitet man dann. Die Leute wollen uns und auch andere freie Medien, weil die staatlich dominierten Medien ARD, ZDF, aber auch die Tageszeitungen oder so, Blättchen wie der Spiegel, die Zeit.

Das wollen die Leute nicht mehr, weil sie ja dann sich nur noch veralbert fühlen. Und da funktioniert die freie Meinungsäußerung noch. Aber natürlich müssen auch wir uns nach der Decke strecken, Du wirst überzogen mit Prozessen einmal überkriegt, kostet zigtausend Euro, dreimal über's Gericht kostet noch mal mehr. Und so so wiederholt sich das ständig, ja. Also es wiederholt sich ständig, dass es für uns teurer wird, unsere Meinung zu äußern, weil die Gerichtskosten obendrauf kommen.

Oder dass es uns unmöglich gemacht wird, uns irgendwo zu versammeln, weil in 1 ordentlichen Diktatur wie der Deutschen, da darfst Du nicht abweichen, dir den Wirtshaussaal mieten. Ja, wo kämen wir denn dahin, ja? Unglaublich, das kann ich mir so fast nicht vorstellen, aber ich glaube Ihnen selbst Ja, ich kann Ihnen die Briefe zeigen, ja. Also aber was ist dann Ihre Motivation, Ihr inneres Feuer, dass Sie sich das antun, oder? Sie sie wären ja eigentlich schon vom Alter her geht's richtig in Pension.

Was motiviert Sie, Herr Tichi? Na ja, 2 Dinge vielleicht. Für die Freiheit muss man heut kämpfen. Mhm. Und das ist überall so.

Das ist in der Schweiz ja genauso, wenn man, weiß nicht, ob ihr gut beraten seid, euch der EU zu unterwerfen Ja. Und den ganzen Mist auch und den Maulkorb umgebunden zu kriegen wie wir. Wenn ihr das wollt, kann ich euch nicht daran hindern, aber besser fänd ich's, wenn die Schweizer sich energisch wären, tun sie ja auch. Also ich hab ich bin ja nicht der Lehrer, ja. Also aber in Deutschland sind wir da schon 'n paar Runden weiter und da muss man halt für die Freiheit kämpfen.

Mhm. Man kämpft für die Freiheit, weil man die Unfreiheit nicht erträgt. Man kann's nicht anschauen. So einfach ist es. Und wie gesagt, wir werden getragen von vielen, Asylmafia, ja.

Wir haben ja ein tiefgestaffelte, wir haben ja in diesem Heft es beschrieben, eine tiefgestaffelte Organisation, die die Grenzen offen hält und jede Reform blockiert, ja. Jede Reform wird blockiert. So, dagegen muss man kämpfen. Ja. Wir kriegen halt und will ich auch nicht kein Staatsgeld.

Wir haben es in Deutschland so weit gebracht, dass diese zerstörerischen Organisationen, die gegen die Bevölkerung, gegen Freiheit, gegen Deutschland kämpfen, dass diese zerstörerischen Organisationen mit Milliarden aus der Staatskasse gefüttert werden. Und darauf kommt dann noch mal die EU, die gibt dann noch mal mehr dazu. Also wir haben ein System der Parteinebenorganisationen, die uns ständig versuchen, ein Bein zu stellen. Und dagegen muss man sie wehren und muss man halt tun. Ja.

Also herzlichen Dank an Sie für den Einsatz für die Freiheit. Sie haben die EU angesprochen. Wir beobachten natürlich aus der Schweiz auch, was da gespielt wird oder was die Motivation ist. Ich frage Sie, was denken Sie, sind die Ziele von Ursula von der Leyen als als Gesicht der EU? Macht.

Es ist Macht und diese Macht soll in Brüssel zentriert werden. Und es ist deswegen so toll in Brüssel, weil dieses Europa hat ja, was weiß ich, 500000000 Einwohner von Malta bis Finnland. Und dann merkt man ja, das macht keinen Sinn, das zentral zu gestalten. Das funktioniert auch nicht, weil Lebensbedingungen im Süden des Mittelmeers anders sind als kurz vorm Nordkap, ja. Also das ist 1 1 1 Irrsinn, aber das macht ja der EU nichts, weil sie versucht, ihre Zwänge europaweit durchzusetzen.

Und das ist ein reiner Versuch, Macht zur Selbstbefriedigung und zur Selbstbereicherung des eigenen Apparats an sich zu ziehen. Ich bin kein Europagegner. Ich finde schon, dass die Europäische Union uns auch allen guttut, dass der Wettbewerb erhöht wurde, dass die Grenzen durchlässig sind innerhalb Europas. Kleinstaaterei ist auch kein Zukunftskonzept, das ist ja völlig klar. Aber etwas zu öffnen, Mhm.

Grenzen zu öffnen, Durchlässigkeiten zu schaffen, ist was anderes, als dieses alles an sich zu ziehen und daraus ein Stahlnetz der Unfreiheit zu flechten. Und das ist Ursula von der Leyen. Schauen Sie ins Gesicht und wissen, was da passiert. Mhm. Was wie beurteilen Sie die Machtinstrumente, die angekündigt wurden, digitaler Euro oder auch Vermögensregister?

Das ist ja das Entscheidende, dass diese Macht ja nicht abstrakt ist, sondern diese Macht schlägt durch bis auf diesen Geldbeutel, auf jeden von uns. Und das Vermögensregister ist ja eine Unverschämtheit. Warum soll zukünftig registriert werden, was hier an der Wand hängt? Es ist gekauft worden, es ist aus versteuertem Geld gekauft worden. Damit ist Schluss, aber die EU will eben jedes Komma und jedes Iota zentral in Brüssel erfassen und dann kontrollieren.

Und der Bürger soll ja auch übers Geld an die Kandare genommen werden und ich empfehle wirklich jeden. Er muss seinen eigenen Weg finden, das muss er individuell entscheiden, wie er sich dieser Bargeldabschaffung zum Beispiel, die ja auch von der EU massiv betrieben wird, wie er sich dieser Bargeldabschaffung entgegenstellt. Zwanzigdswert einfach mal wieder bar. Es ist viel Komotter als diese Karte, die dann letztlich hier auch zentriert werden sollen. Das ist ja das Interesse, jede Bewegung von uns, jedes was kauft er, wie oft kauft er, wo kauft er's, dieses alles zu erfassen und der digitale Euro ist verführerisch.

Aber Ende am Ende des Tages entsteht eine Maschinerie. Da entscheidet in Brüssel 1, ob Sie überhaupt noch was kaufen können, ja. Da könnte man zum Beispiel sagen, der ist ja so frech mit seiner Real Unit. Dem dem sperren wir jetzt die Reisemöglichkeiten. Mhm.

Sind Sie unfähig, noch einen Schritt vor die Tür zu setzen, weil sie kein Flugticket, kein Busdings mehr kriegen. Oder Benzin nur noch im Umkreis von 50 Kilometern teilen. Ein digitales Gefängnis, ja, oder? Ist ein digitales Gefängnis. Absolut.

Und es ist eben dies dieser Wille, alles zentral zu bündeln und alles zentral zu kontrollieren. Und es ist jetzt keine Hysterie von mir, sondern das kann man ja nach Mhm. Schauen und nachlesen. Wir stanken ja jeden Tag und jeden Monat dagegen an. Wir beschreiben das und versuchen zu warnen.

Aber Handel muss natürlich auch jeder Einzelne. Genau. Jetzt Sie haben als Zahlungsmittel Bargeld angesprochen. Ich möchte noch kurz auf die Werthaltigkeit des Euros zu sprechen kommen. Den gibt's jetzt schon 25 Jahre.

Im Vergleich zum Schweizer Franken hat er über 40 Prozent an Wert eingebüßt. Die deutsche Mauer der Stabilität, was die Staatsverschuldung anbelangt, ist jetzt durch dieses Sondervermögen auch eingebrochen. Und und von dem her mach ich mir ernsthafte Sorgen, dass die europäischen Länder, die sich ja jahrelang nicht an den mastliche Vertrag gehalten haben, einfach die die Schuldenlawine größer wird, es ein Schneeballsystem ist, muss immer mehr Schulden aufnehmen als Staat, überhaupt die Zinsen zahlen zu können. Sehe ich das falsch oder wie beurteilen Sie die Zukunft des Euros? Schauen Sie, Deutschland steht für 24 oder früher waren's 25 Prozent der gesamten Wirtschaftsleistung im Euroraum.

Wir waren diejenigen, die den Euro stabil gehalten haben. Genau. Und diese Stabilität wird jetzt zerstört. Deutschland hat ja jetzt auf einen Schlag 1000 Milliarden Schulden gemacht, am Gesetz vorbei. Das muss man hier ganz klar sagen.

Friedrich Merz hat den bereits abgewählten Deutschen Bundestag noch mal ausm Sommerschlaf geholt, also aus der aus der Pensionistenphase, mit den Linken in der abgewählten Mehrheit des Bundestages sich Schuldenmachen zu erlauben. Das ist ein ungeheurer Vorgang, ja. Der neu gewählte Bundestag stand bereits da, hätte entscheiden können, aber da einem da die Mehrheiten nicht gepasst haben, nimmt man noch mal den Alten. Also das muss man sich mal vorstellen. Das ist ein ungeheurer Vorgang, der zeigte die demokratische Schwäche in Deutschland.

So, wirtschaftlich ist die Folge, dass wir in diesen Jahren mehr Schulden machen als in den 70 Jahren davor und dass die Zinslast natürlich auch explodiert. Und das unterschätzen ja die Politiker immer, weil sie sagen, ja, die nächsten paar Jahren haben wir sie über die Schulden ja finanziert. Aber es geht ja weiter. Es geht ja länger als Politiker, die nur 3 oder 4 Jahre an ihr eigene Pension denken und dann sagen, ich bin ja sowieso im Staat, bei mir kann ja nix fehlen, ja. Also das ist die große Gefahr.

Das Einzige, was ich Sie fragen würde, ist, Sie sind ja aus der Finanzindustrie, sehen es eigentlich die globalen Manager nicht so, der die Finanzhäuser? Also ich persönlich, ich investiere nicht mehr im im Euroraum, weil das ist mir das ist mir viel zu gefährlich. Also geh doch nicht auf eine Eisfläche, von der ich weiß, sie wird mit jedem Schritt dünner. Mhm. In in welche Anlageklassen haben Sie investiert?

Ich persönlich hab gewisse Vorliebe für Aktien. Das mach ich halt. Aber mir kommt kein deutscher Wert mehr ins Depot. Mhm. Aber haben Sie auch Gold, physisch Ja, natürlich.

Alles zur Absicherung. Immobilien eigentlich ein klassisches. Immobilien ist ja gefährlich. Ja. Ich mein, man muss sagen, die Leute meinen, dies Haus da, die Ziegelsteine, die gehören dann mir.

Was für ein Irrtum. Wir haben ja gerade das Heizungsgesetz erlebt, da heißt es dann, ja, jetzt musst Du aber ganz anders heizen und dieses ganz andere Heizen ist so teuer, dass deine Immobilie praktisch Schrott ist. Also man zwingt die Leute zu zu investieren in nix. Also wenn jemand seine ausmodernisiert, dagegen ist ja nix anzuwenden, soll er tun, ist gut, ist wertbeständig. Aber hier wirst Du gezwungen, etwas einzubauen, was dir nicht hilft.

Du hast eine funktionierende Gasheizung, hast eine funktionierende sonst irgendwie Heizung. Jetzt plötzlich musst Du eine Wärmepumpe einbauen mit Strom, die man dann teuer aus der Schweiz kaufen, wenn die uns noch einen gibt, ja. Das ist unheimlich schlau von uns, ja, Stromheizung einzubauen. Und die Kosten sind enorm, nicht weil die Pumpe so teuer ist, sondern weil die die Wände dämmen muss, die Fußbodenheizung einbauen muss. Man muss das mal Viertelmillion für Ihr Haus ist sofort weg, ist noch nicht gesagt.

Das ist die Enteignung des Immobilieneigentums. Wir reden noch nicht von vermieteten Immobilien. Das lohnt sich ja nicht mehr in Deutschland, sondern auch Ihre eigene Immobilie wird Ihnen unterm Hintern kaputtgeschlagen. Absolut. Ich möchte den Podcast beenden mit Wahnsinn, weil jetzt so negativ einen positiven Ausblick oder konkret, wenn, was was empfehlen Sie, wie kann man als Deutsche oder Deutscher jetzt aktiv werden, wenn man sagt, ich sehe, dass da die Wirtschaft in naher Zukunft nicht positiver wird, sondern Arbeitslosigkeit kommt auf uns zu und auch höhere Kosten.

Der ganze Start uprad muss finanziert werden und der Euro verliert an Kaufkraft. Also sind das Sachwerte zu empfehlen oder was geben Sie dafür für konkrete Empfehlungen ab? Also ich bin kein Börsianer, das sind Sie. Die Antwort müssen Sie finden. Ich kann nur die Szenarien aufzeigen.

Ich glaube nicht heute mehr, dass die Immobilie Schutz und Sicherheit ist. Schon gar nicht, wenn sie erheblich fremdfinanziert ist, weil die Zinsen, die Sie heute zahlen, können laut Gesetz jederzeit angehoben werden. Verlassen Sie sich bei zwanzigjährigen Zins nicht darauf, dass Sie in 15 Jahren auch noch den heutigen Zinssatz zahlen, der kann erhöht werden. Das wissen die wenigsten, dann ist das Haus weg. Es gibt ja in Deutschland son alten Schlager aus den Zwanzigern.

Dann versafft man unserer Oma ihr als Häuschen. Und dahinter steckt einfach die Erfahrung, dass in so ein Haus nix mehr wert war, auch so ein besoffener Abend in der Kneipe. Und das ist die Gefahr für einen Immobilienbesitzer. Man muss bei seinem Vermögen heute flexibel sein, es auch räumlich wegzubringen. Also wer in Deutschland in Immobilien investiert hatte in der Vergangenheit, hat's eventuell mit seinem Leben bezahlt.

Wer Goldmünzen nannte, ist vielleicht entkommen. Das ist die ganz düstere Geschichte Lehrstunde Deutschlands. Und da würd ich nicht so weit gehen, dass es schon so droht. Aber wer Vermögen hat, ich würd's mobil anlegen und nicht immobil. Mhm.

Wie auch immer. Mhm. Ja, da bieten wir mit unserer Sachwertstrategie in der Schweiz sicher eine von vielen verschiedenen Lösungen an. Ich möchte mich ganz herzlich bedanken bei Ihnen, Herr Tichi, für die sehr spannenden Aussagen. Bei uns ist es Tradition, dass wir unseren Gast fragen, welche Person wir als Nächstes bei uns im Kanal einladen können.

Wenn Sie da an jemanden denken, der ebenfalls wie Sie Klartext spricht, wer kommt Ihnen da spontan in den Sinn? Ach, da kommen immer ganze Reihe von Leuten in den Sinn. Ich denke natürlich immer an meine eigenen Kollegen. Da würd ich Ihnen mal empfehlen, reden Sie mal mit unserem Holger Douglas, der unseren Morgenwecker macht, weil der hat uns klaren Blick auf die Welt und macht jeden Tag seine Nachrichten, gut informiert und ein angenehmer Kollege. Sehr gut, vielen Dank.

Dann dürfen Sie uns gerne den Kontakt senden. Ah ja, doch gern. Herr Tichi, vielen Dank für das Gespräch und Ihnen weiterhin die Kraft, für die Freiheit zu kämpfen. Wer hängt davon ab von unseren Lesern, wenn Sie unsere Leser wollen, machen wir's. Sehr gut.

Besten Dank.

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