Cover: Professor warnt: Uni-Diplom wird bald wertlos!

Professor warnt: Uni-Diplom wird bald wertlos!

13. April 2026 48:19 Min.
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Worum es geht

Arbeitslos trotz Studium – während im Handwerk und in spezialisierten Berufen teils Höchstlöhne gezahlt werden?In dieser Folge von Klartext Finanzen spricht Dr. Dietmar Peetz mit Prof. Dr. Martin Janssen über eine Entwicklung, die viele Eltern, Arbeitnehmer und Berufseinsteiger aufhorchen lassen dürfte.Prof. Janssen erklärt, warum ein Uni-Abschluss heute nicht automatisch Sicherheit bedeutet, weshalb gute Handwerker oft deutlich bessere Perspektiven haben als viele Akademiker und warum sich junge Menschen wieder stärker an den echten Signalen des Marktes orientieren sollten.Ausserdem geht es um Europas Schuldenproblem, die Rolle der EZB, die wirtschaftliche Lage der Schweiz, Kaufkraftverlust, Bürokratie, Vermögensschutz, Diversifikation, Aktien, Gold, Bitcoin und die Frage, wie sich Arbeit und Unternehmertum durch KI radikal verändern könnten.Die RealUnit Schweiz AG verfolgt das Ziel, das uns anvertraute Vermögen bestmöglich vor Krisen und Kaufkraftverlust zu schützen und die Menschen über die Probleme des heutigen FIAT-Geldsystems aufzuklären.Disclaimer:Die Aussagen der Gäste können sich von der Meinung der RealUnit Schweiz AG unterscheiden. Die Informationen auf diesem Kanal richten sich nur an Personen mit Sitz in der Schweiz, Deutschland oder Liechtenstein. Sie richten sich nicht an Personen, die dem Recht eines Staates unterstehen, der die Distribution oder Nutzung dieser Informationen verbietet. Die Informationen auf diesem Kanal stellen Werbung im Sinne von Art. 68 FIDLEG bzw. Marketing-Mitteilungen im Sinne der MiFID II dar. Die Angaben dienen ausschliesslich der Information und stellen weder ein Angebot noch eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots zum Abschluss eines Vertrags oder zum Erwerb oder zur Veräusserung von Wertpapieren dar. Es besteht keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte dieses Kanals. Die Informationen auf diesem Kanal stellen keine Anlageberatung dar und berücksichtigen nicht die Anlageziele, finanzielle Situation, Kenntnisse, Erfahrungen oder besonderen Bedürfnisse des einzelnen Anlegers. Bevor Anleger eine Investitionsentscheidung treffen, sollten sie sich umfassend informieren sowie den aktuellen Wertpapierprospekt gründlich lesen, der spesenfrei auf der Webseite https://realunit.ch/downloads/ bzw. https://realunit.de/downloads/ oder via info@realunit.ch bezogen werden kann.

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Transkript

Ich bin staatskritischer geworden, war immer ein unglaublicher Verfechter der Schweiz. Ich war in der Politik tätig. Ich hab über 1000 Tage Militärdienst gemacht. Ich habe unterrichtet wohl miseral bezahlt. Ich habe an diesen Staat geglaubt.

Und in dieser Zeit hab ich realisiert, dass die Interessen einzelner Spieler voll gegen meine Interessen ausgespielt werden. Ich war mir nicht bewusst, mit welchen unfairen Mitteln da gespielt werden könnte. Wenn wir die Verschuldungssituation der Staaten ansehen, der Banken uns ansehen, wenn wir sehen, wie die EZB weiterhin Staatsanleihen kauft, dann sehe ich ein Problem bei der Verschuldungsquote der genannten Spieler. Also die politische Elite, die versucht auf jeden Fall nicht, sich der eigentlichen Probleme der Verschuldung beispielsweise anzunehmen. Und dass sie gegen Russland griechische Stimmungen macht, das finde ich völlig verfehlt.

Wir sollten die Signale des Marktes ernster nehmen. Hier haben sie arbeitslose Akademiker und hier haben sie hoch bezahlte Spezialisten auf dem Bau und und und an anderen Orten auch gute Handwerker, wie reich die werden können. Das ist unglaublich. Sie müssen heute nicht studieren, reich zu werden. Sie müssen heute einen einen Handwerksbetrieb eröffnen und gute Arbeit leisten, dann werden sie reich.

Liebe Zuschauerinnen und Zuschauer, heute hatte ich Professor Doktor Martin Janssen zu Gast. Professor Janssen ist Gründer und Verwaltungsratspräsident der ECOFING Gruppe. Er hat fast ein halbes Jahrhundert Lehrtätigkeitserfahrung an der Universität Zürich beziehungsweise Uni Sankt Gallen oder auch an der ETH. Ich hab mit Professor Janssen über verschiedene wirtschaftliche Themen gesprochen, aber unter anderem auch über die Zukunft der Akademie. Das heißt, wenn Ihre Kinder studieren oder Sie selbst jetzt vor dem Eintritt ins Berufsleben stehen, dann sollen sie unbedingt bis zum Schluss dran bleiben, denn Professor Jansen wird noch einige aussehenderregende Informationen für Sie haben.

Ganz wichtig an der Stelle, bitte, wenn Sie's noch nicht getan haben, aktivieren Sie die Glocke, damit Sie immer informiert bleiben und nun viel Spaß mit dem Interview. Lieber Herr Professor Jansen, herzlich willkommen zurück zum Podcast Klartext Finanzen. Das ist eine ganz besondere Freude und Ehre, dass Sie wieder hier sind. Und ich möcht gleich beginnen mit der Frage Hand aufs Herz, denken Sie, dass wir auf eine Finanz- und Wirtschaftskrise zulaufen? Die Frage ist wo.

Wenn Sie Europa ansprechen, bin ich nicht optimistisch. Mit der EU, mit Deutschland im Besonderen Frankreich bin ich nicht optimistisch. Denken Sie, dass Europa sich abkoppeln kann noch von diesem Niedergangsszenario oder ist es schon zu spät? Es ist nie zu spät, umzukehren. Die Frage, ob ob die Leute, die an der Macht sind, das wollen.

Und diesen Eindruck bekomme ich nicht im Moment. Ich ja nachfragen darf, welches Risiko scheint denn der Markt jetzt im Moment gar nicht richtig so wahrzunehmen oder einzupreisen, was die Situation in Europa angeht? Wo denken Sie, gibt's noch großes Überraschungspotenzial, wo niemand so richtig drüber redet? Also wenn wir die Verschuldungssituation der Staaten ansehen, wenn wir die Verschuldungssituation der Banken uns ansehen, wenn wir sehen, wie die EZB weiterhin Staatsanleihen kauft, dann sehe ich ein Problem bei der Verschuldungsquote der genannten Spieler. Ja.

Und das wird nicht eingepreist. Und was wäre da son Worst Case Szenario? Ich mein, Japan hat's ja jetzt jahrzehntelang vorgemacht, die konnten ihre Verschuldung immer weiter vor sich hertragen und existieren ja heute noch. Jetzt haben sie Probleme, aber könnte man nicht son ähnliches Szenario dann auch auf Europa umsetzen? Wissen Sie, wenn die Industrie stark wäre, wenn wenn produziert würde, dann ist das Problem der Verschuldung nicht ein wirkliches, 'n wirklich großes Problem.

Aber wenn die Wirtschaft laufend schwächer wird, ist nicht klar, wie das mit der in der längeren Frist alles finanziert werden soll. Ja. Jetzt haben ja viele oder wir hatten lange Zeit die Sorge, Stichwort Inflation, aber wenn man jetzt überlegt, die Wirtschaft, die die strauchelt, überall Probleme, Lieferkettensituation verschärft sich, reihenweise machen Unternehmen in Europa zu. Kann man daraus ableiten, dass wir auch eine Gefahr 1 Deflation oder 1 schweren Depression vor Augen haben konnten? Sie sagen richtig, auch.

Also wenn die Gütermengen abnehmen, kleiner werden, weil Firmenneben geschlossen werden und die Wachstumsart in Deutschland beispielsweise, die ist nicht positiv, die ist 0 oder negativ Und die Zentralbank weiterhin Geld schöpft, dann müssen wir mit 1 Inflation rechnen. Ob dazu noch eine Depression kommt, das kann ich nicht ausschließen. Und dann wären wir so ziemlich im schlechtesten Szenario drin, eine Wirtschaft, die da niederliegt, der schlechter geht und Geldmengenexpansion relativ zur zur Gütermenge, dass wir also Inflation und Depression haben. Das ist nicht auszuschließen. Ja.

Wenn ich eine Nachfrage darf, in sonem Szenario, was was wird denn da am meisten drunter leiden? Also wie würden sich denn da Aktien oder Immobilien beispielsweise schlagen? Also jetzt, wenn ich jetzt aus der Schweizer Perspektive argumentiere, wenn jetzt so was passieren würde in der Schweiz, würde ich erwarten, dass die Aktien zuerst nach unten gehen. Immobilien haben oft eine Verzögerung, nicht immer, aber haben oft eine Verzögerung. Das hat zu tun mit mit der Langsamkeit des Marktes, mit Bewertungen, mit und und so weiter.

Aktien können morgen reagieren. Die können morgen 10 Prozent untergehen, das macht der Immobilienmarkt nicht. Mhm, mhm. Und wie würden sich denn Edelmetalle in sonem Szenario dann schlagen? Ich weiß es nicht.

Wir wissen es nicht, oder? Mhm. Es gibt Leute, die glauben, dass es dann stärker wird. Alle haben gesagt, Gold wird jetzt noch stärker, wenn der Krieg ausbricht. Was ist passiert?

Das Gegenteil. Man weiß es einfach nicht. Ja. Also der klassische Sicherheitsgedanke beim Gold wird jetzt gerade angezweifelt. Sagen Sie?

Ja, wie Sie, es gibt Leute, die die die glauben ans Gold. Mhm. Seit es 1000 oder seit es 35 Dollar pro Unze war, oder? Aber über die lange Zeit hinweg ist Gold einfach eine Anlage wie eine andere auch. Sie trägt keinen, wirft keinen direkten Ertrag ab, sie wächst im Preis, es machen andere Dinge auch und es gibt in meiner Meinung nach meiner Meinung nur eine sinnvolle Empfehlung, Diversifikation.

Gold in ein Portfolio ist gut, hauptsächlich Gold in ein Portfolio ist nicht gut. Ja. Wir haben jetzt grad drüber gesprochen, Europa ist und gerade allen voran Deutschland in 'ner sehr prekären Lage. Aber wenn wir jetzt über Diversifikation sprechen und man hat zum Beispiel jetzt eine Anlage in der Schweiz, inwieweit kann sich denn die Schweiz dem entziehen, wenn's den großen Nachbarn im Norden so schlecht geht, wo ja auch sehr viele Exporte hingehen. Glauben Sie, die Schweiz kann sich da weitestgehend von abkoppeln oder wird sie auch von diesem Strudel erwischt?

Deutschland war, ich kenn die Zahl jetzt nicht so auswendig, sagen wir, neunzehnhundertneunzig gingen 25 Prozent der Exporte nach Deutschland. Heute gehen noch 10 Prozent der Exporte nach Deutschland. Deutsch ist nicht mehr das größte Abnehmerland unserer Exporte, das ist die USA. Und wenn jetzt von 10 Prozent oder 11 oder was es genau ist, die Hälfte wegfallen wird, das wird nicht wegfallen, dann würden wir 5 Prozentpunkte verlieren. Das wär sehr viel, aber es wär nicht nicht der Untergang.

Wäre das neunzehnhundertneunzig passiert von 25 auf 12.5 100, das wäre eine totale Katastrophe gewesen. Die Schweiz kann sich nicht abkoppeln, die Schweiz würde darunter leiden, aber wir sind besser diversifiziert heute, viel besser mit USA vor allem, mit China. Wir würden nicht mehr so leicht oder so so ja, so leicht in eine Krise geraten, wie wir dann zumal geraten wären. Com. Ja, sehr gut.

Also das ist eigentlich der Case für die Schweiz. Das heißt, wenn man diversifizieren möchte als Europäer, ist eigentlich die Schweiz immer noch 'n sehr attraktiver Standort. Also relativ verglichen mit dem, was man sonst in Europa so findet? Ja, ich mein, es kommt auf die einzelnen Unternehmungen an. Die Unternehmungen als Gesamtheit sind gut diversifiziert nach Abnehmerländern Ländern.

Und das zeigt auch die ganze Diskussion diese diese Vertragspaket mit der EU. Das ist völlig verfehlt. Wir wollen nicht stärker uns an die EU binden. Wir wollen besser diversifiziert sein, damit wir unter möglichen Krisen weniger leiden. Ja, das will mich jetzt zur Frage bringen.

Wir wissen, Europa steht vor großen Problemen. Die Verschuldung hat gigantische Ausmaße angenommen und das ist natürlich auch attraktiv, sone reiche Schweiz mit an ins Boot zu nehmen. Was denken Sie, wird der politische Druck irgendwann so groß, dass die Schweiz kapituliert und sich dann sozusagen tatsächlich mit dem kranken Europa ins Bett legt und damit ihr Geschäftsmodell aufgibt? Ich kann nur sagen, ich hoffe nicht. Und das hängt in allererster Linie von uns ab.

Sind wir stark? Sind wir bereit, Widerstand zu leisten? Und wir müssen uns hier nicht mit un, mit unanständigen Mitteln wehren. Wir müssen einfach sein, wir sind stark genug. Wir lassen uns von der EU nicht unter Druck setzen.

Nehmen Sie das Beispiel der der Forschungszusammenarbeit. Da wird die Schweiz seit Jahren unter Druck gesetzt. Andere Länder, Nordafrika, wieder andere Länder, die werden ganz normal aufgenommen in dieser Horizon Day, oder? Wir nicht. Das ist gut.

Wir sollen uns nicht unter Druck setzen lassen. Unser erforscht ist ohne Hinweis als die der EU. Und wir sollten mit China, mit USA zusammenarbeiten, vielleicht mit UK. Ist zweitrangig. Mhm.

Jetzt haben wir ja auch die Situation überall in der in der Welt krisels und die Kriegsvorbereitungen gegen Russland, so hört man ja, die gehen voll voran in Europa. Man will sich kriegstüchtig machen, was auch immer das nachher heißt. Aber wie würden Sie das sehen? Man spricht darüber klassisch, eine Elite rettet sich immer vor untragbar gewordenen Schulden, indem sie einen Krieg anfängt. Droht denn so ein Szenario in Europa, dass die politische Elite damit eben vor diesem großen Schuldenproblem ablenken will?

Ja, das sind ganz schwierige Fragen. Also die politische Elite, die versucht auf jeden Fall nicht, sich der eigentlichen Probleme, der Verschuldung beispielsweise anzunehmen. Und dass sie gegen Russland griechische Stimmungen macht, das finde ich völlig verfehlt. Ich möchte jetzt nicht über diesen ganzen und keine Konflikt sprechen, dass sich Europa wehrt, das finde ich gut, dass Europa auf rüstet, das finde ich auch gut. Man sollte unabhängig von den USA wert.

Man muss mehr investieren in in in Verteidigung, das finde ich alles richtig. Aber diese ganze, dieses Kriegsgeheul da die ganze Zeit, das finde ich unerträglich. Und zu behaupten, dass wir von Russland angegriffen würden in 5 Jahren, wenn die Russlands angreifen würden, dann würden sie es vermutlich jetzt tun, ob wir da schlecht bewaffnet sind und nicht in 5 Jahren warten, bis Europa aufgerüstet hat. Das ist, ich finde es ziemlich doof, diese Argumentationen. Ja, aber wie könnte sich denn eine Schweiz vor solchen Folgen schützen oder geht das gar nicht im europäischen Kontext?

Doch, Doch, klar können wir uns schützen, neutral sein. Und zwar echt neutral sein. Nicht Neutralität gegen die USA durchsetzen, wo man keine Waffen mehr liefert und Waffen liefern in die Ukraine. Das passt nicht zusammen. Ja.

Wir sollten neutral sein und beide Seiten gleich behandeln. Was mich nur interessieren würde, ist, es gibt ja diese Aufrüstung in in Deutschland. Merz hat gesagt, er möchte die größte konventionelle Armee Europas zusammenbauen. Und bei manchen Leuten, da da da klingen ja alle Alarmglocken, weil bei den letzten Malen, als Deutschland sich militärisch so positioniert hat, ist das ja nicht gut gekommen. Und auch damals die Leute in der Weimarer Republik, die konnten sich ja auch nicht vorstellen, dass paar Jahre später eine Kulturnation wie Deutschland, Europa übersät mit mit Krieg und Zerstörung.

Also die Frage ist, wenn jetzt so was passiert, muss dann nicht auch die Schweiz massiv aufrüsten, sich auch verteidigungsfähig zu machen, diese Neutralität auch zu gewährleisten? Doch, klar muss die Schweiz aufrüsten. Wir sind das Land in Europa vielleicht mit den tiefsten oder zweitiefsten Verteidigungsausgaben im Prozent des Bruttosozialproduktes. Die liegen hier nur bei 0.7 und das geht nicht. Wir brauchen 2 Prozent oder so etwas und vor allem brauchen wir eine sinnvolle Planung, ein 1 Bedrohungsszenario, ein 1 Bedrohungsszenario und einen sinnvollen Aufbau dieser Armee.

Also ich, Moment habe ich 'n miseralen Eindruck, was da planungsmäßig in der Schweizer Armee passiert. Ja. Sind natürlich enorme Kosten, die damit auch verbunden sind. Investitionen, wie auch immer, aber das muss ja irgendjemand dann auch ultimativ bezahlen. Das ist ja der Steuerzahler.

Ja, wissen Sie, der schweizerische Bund, der wächst etwa 2.5 Prozent pro Jahr, allein weil Mehreinnahmen reinkommen. Man könnte ja die übrigen Ausgaben mal stehen lassen, wo sie sind und die zweieinhalb Prozent, die da reinkommen, ins Militär stecken. Die Parlamentarier, die denken nicht drüber nach, das normale Wachstum zu bremsen. Die wollen immer mehr Geld und noch mehr Geld und dann sagen sie, die 13. AV, die müssen wir auch finanzieren und das Militär müssen wir auch finanzieren.

Das auch finanzieren. Das ist eine völlig falsche Sicht. Aber denken Sie, sone, son Programm könnte man ohne Steuererhöhungen finanzieren? Selbstverständlich. Der Staat ist heute 100 Prozent größer als vor 30 Jahren.

Der war schon zu groß vor 30 Jahren. Jetzt hat er sich verdoppelt. Klar kann man das. Gibt's denn in der Geschichte Fälle, wo so eine große, ausgewucherte Bürokratie freiwillig 'n Schrumpfungsprozess in Gang gesetzt hat, weil ich seh nur, dass diese Bürokratien, und die Brüssel ist ja 'n Paradebeispiel dafür, die wachsen ja exponentiell. Man hat ja das Gefühl, die die haben 'n Eigenleben und die wachsen unkontrolliert weiter und die Bürokratie stabilisiert sich ja auch dadurch selbst, dass sie immer mehr Planstellen hat und immer mehr Macht an sich reißt.

Also gibt's denn da überhaupt politische Möglichkeiten, so 1 1 1 1 Dynamik aufzuhalten oder sogar umzukehren? Also in Brüssel sehe ich das nicht so, obwohl die Staaten diese Brüssel Bürokratie bremsen könnten, in derscheid sich. Da liegen die Möglichkeiten auf der Hand. Das Volk ist Nummer 1 und Parlament Nummer 2 und Bundesrat Nummer 3. Wir können die bremsen, wenn wir wollen.

Wir müssen uns aufmachen und uns bewegen. Der Widerstand im Volk ist so viel zu klein gegen diese permanenten Steuererhöhungen. Ja, vielleicht ist der Leidensdruck noch nicht hoch genug, dass man sich politisch jetzt betätigt. Wissen Sie, die Schweiz wächst nicht sehr viel, aber sie wächst. Und dieses Wachstum geht, ich würd sagen, fast zu 100 Prozent in den Staat.

Das Realeinkommen der der Leute, das wächst nicht. Wenn man die realen Kosten, also inklusive Stau und und und Zeugs ansieht, dann muss man feststellen, es geht den Leuten seit 10 oder 20 Jahren nicht besser. Mittelstand. Früher konnte sich eine Familie mit 2 Kindern und einem alleinerziehenden Mann meistens ein Haus leisten zum Beispiel. Das ist heute in der in der Agglomeration Zürich, da ist heute völlig undenkbar geworden.

Das Leben ist teurer geworden. Natürlich auch wegen der Zuwanderung und wegen der der Knappheit des Bodens, selbstverständlich. Aber das Leben ist teuer geworden und diese ganzen Zeit wächst der Staat Jahr für Jahr deutlich schneller das Einkommen der Leute wächst. Und das geht einfach nicht. Und da muss sich der Bürger bewegen und dem sagen, halt, stopp, es reicht.

Und ich finde, es reicht schon lange. Mhm. Ich geborene Ihnen da völlig recht, dass man dass man das sieht, wie immer mehr die haben tendenziell trotzdem immer noch genug Basis oder politische Macht, den Status quo aufrechtzuerhalten. Also wie kann man so was erklären? Das ist eine gute Feststellung.

Diese freiheitsorientierten Leute und ich würde schätzen, das sind sicher 30 Prozent, die sind im Moment nicht organisiert. In der Schweiz sollten sich diese Bürgerrechtsbewegungen organisieren und stärker werden und mehr Leute ansprechen. Ist ein Prozess, der, wenn man da 'n bisschen sich schaut, es passieren gewisse Dinge, aber es passiert sehr langsam. Mhm. Sie sind ja Unternehmer und Sie sehen das ja täglich auch selbst, wie groß diese Umverteilungsdynamik ist, dass eben der der fleißige Unternehmer immer stärker reglementiert wird und dass am Ende auch da immer weniger übrig ist.

Aber letztendlich, der Staat ist natürlich auch sehr geübt im Verteilen von, sagen wir mal, nicht Privilegien, aber von Sozialleistungen, auch eine breite Masse dann so bisschen in 'ner in 'ner Komfortzone zu behalten, dass sie sich dann auch nicht gegen den Staat wenden. Und das ist ja vielleicht auch noch 'n großes Unterscheidungsmerkmal zwischen Unternehmer und normalem Steuerzahler, weil letztendlich als Unternehmer muss man natürlich jeden Tag neu ums die Existenz dann auch kämpfen. Man muss eben auch immer innovativ bleiben und dadurch spürt man eben auch diese Last der Bürokratie viel, viel stärker oder der Reglementierung durch den Staat. Man spürt die Last einerseits durch die Steuern, die werden zwar immer mehr, zwar die Mehrwertsteuererhöhung, die spürt natürlich auch der Unternehmer. Man spürt die Belastung der Bürokratie durch Regulierungen und die sind erheblich.

Wir haben bei uns in der Gruppe einen einen Vermögensverwalter, was da an Regulationskosten direkt bei der Finma oder bei beim Auditor oder bei bei Compliance, die wir ausgelagert haben, passiert. Das ist unglaublich. Wir wir haben viel höhere Kosten für diese Regulationsmaßnahmen, als wir Steuern bezahlen. Und das muss einem zu denken geben und das ist nicht alles wertlos, aber der große Teil ist wertlose Tätigkeit, die da braucht wird. Ja, das ist absolut richtig, wenn man überlegt, wie viel Dokumente und Formulare man ausfüllt und wo man gar nicht weiß, was passiert denn jetzt eigentlich damit?

Wer wer benutzt die und welche Entscheidungen werden dann anschließend getroffen darauf? Das endet ja alles in dem großen Ozean. Es ist dann dokumentiert, es ist abgehakt. Bürokrat freut sich, wenn sich die Akten stapeln, aber es hat ja überhaupt keine große Relevanz, weil auch zum Beispiel Finanzkrisen passieren ja weiterhin. Also insofern diese diese Überwachung, Compliance ist ja nur zum Selbstzweck da.

Man hat nicht das Gefühl, dass dadurch wirklich dann auch Krisen verhindert werden. Es wird es verursacht werden. Werden sicher nicht verhindert. Nein, ich mein bildlich gesprochen wird dem dem arbeitenden Menschen der rechte Arbeit auf den Rücken gebunden, damit er ineffizienter wird. Das das passiert.

Oder wenn Sie wenn Sie in den Departement Dutzende oder gar über 100 Kommunikationsbeauftragte haben. Das bringt alles nichts. Heute hat man in den, ich kenn die Zahlen nicht genau, ich schätze, 20 Prozent sind Compliance Verantwortliche. Die die die Klar, man muss, logisch, Geldwäscherei, auf, offensichtlich muss man bekämpfen. Aber da passiert, jetzt ist eine Bank da geschlossen worden, die haben während Jahren Gelder aus Venezuela, ausm Iran angenommen, aus Russland angenommen, alles schwärzestes Geld während Jahren und da ist nichts passiert.

Und der kleine, einfache Unternehmer, der alles recht machen möchte, der keine fehlt, der anständig ist, der wird geplagt und geplagt und geplagt. Also die Verhältnisse stimmen überhaupt nicht mehr. Die alte Weltordnung ist zu Ende. Krisen, Kriege und Schuldenexzesse bedrohen ihr Erspartes. Droht eine neue Finanzkrise oder ein Weimarszenario?

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Da können Sie bald davon ausgehen. Mhm. Nochmals, der Staat wächst und das Einkommen der einfachen Leute, dazu zeige ich mich auch, das wächst nicht. Außer Sie haben, Sie sind aber ein verfolgiges Unternehmen. Aber Leute, die arbeiten, die bekommen nicht einfach jedes Jahr zweieinhalb Prozent mehr Lohn.

Mhm. Ja. Das will mich jetzt zum nächsten Teil bringen. Jetzt haben wir drüber gesprochen, also die Arbeitseinkommen stagnieren oder gehen sogar kaufkraftbereinigt zurück. Jetzt gibt's ja noch die Möglichkeit für normale Menschen, sich was anzusparen, ja.

Auch mit verschiedenen Problemen behaftet. Aber was würden Sie als Profis sagen als Profis sagen, wie wie parken jetzt große institutionelle Investoren Ihre Gelder? Also was machen die die die Vollprofis im Markt? Wie legen die 1000000 pro Monat spielt keine Rolle, Sie sollten das so machen. Und wenn Sie das tun, ob Sie 1000 Franken sparen im Monat oder 1000000 pro Monat spielt keine Rolle.

Sie sollten das so machen und Sie sollten diversifizieren und nicht alles auf eine auf wenige Karten setzen. Ja. Es gab ja jetzt in der Vergangenheit, fast 50 Jahre gab's ja ein Erfolgsmodell, das war die sogenannte Mischstrategie oder Balancestrategie, wo man Aktien zusammen mit Obligationen, also Anleihen zusammengemischt hat, nach 'nem bestimmten Verhältnis 30, 70, 40, 60. Und das war ja 'n sehr, sehr erfolgreiches Modell. Das hat auch davon profitiert.

Wir hatten für die längste Zeit Frieden in der Welt, das heißt störungsfreies Wachstum. Dann hatte man, also die die die diese Disinflationszeit Anfang der Achtziger, wo die Zinsen 'n Hocher hatten, ist ja, seitdem sind die Zinsen gesunken. Und das war ja für alle eigentlich 'n sehr auskömmliches Geschäft. Aber wie würden Sie jetzt dieses Erfolgskonstrukt sehen in Anbetracht dieser Veränderungen in der Welt, wo wir jetzt auch über Kaufkraftverlust sprechen, über mehr Konflikte in der Welt? Kann man das noch in der Zukunft so beibehalten?

40, 60 oder 30, 70 ist eigentlich Ausdruck 1 Diversifikation, oder? Man hat bisschen so, bisschen anders. Man muss drüber sprechen, wie diese 70 noch angelegt werden, damit dass dass man nicht nur in einem Land, in 1 Währung das diese Dinge anlegt. Ich glaube, es gibt beim Anlegen nur 3, ich sage Leitsätze, die man einhalten muss. Erstens, Strategie zu einem passt, zweitens diversifiziert umsetzen und drittens tiefe Kosten.

Wenn Sie da, wenn Sie an das denken, werden Sie erfolgreich sein. Nicht immer, aber über die lange Zeit. Und da muss man auch dran denken, Obligationen rentieren über die Zeit, weiß nicht genau, real 2 Prozent vielleicht. Aktien rentieren über die lange Zeit 6, 7 oder 8 Prozent. Und es sind ganz andere Wachstumsraten.

Und wenn man die eigenen Bedürfnisse abgedeckt hat, die Liquiditätsbedürfnisse zuverlässig abgedeckt hat, dann sollte man auf Aktien setzen. Das finde ich wichtig. Diese obligationslastigen Portfolios, die sind zwar relativ sicher, haben wenig Schwankungen, aber ertragsmäßig bringen sie nicht so viel in der Langen fest. Dürfte ich nachfragen, wenn Sie jetzt, sagen wir mal, 100000 oder 500000 Euro oder Franken investieren müssen, wie würden Sie das machen, jetzt auf Ihre persönliche Situation ausgerichtet, wenn Sie jetzt bei 0 starten würden? Angenommen, es sind 30 Jahre Familienvater und Sie haben jetzt diesen Betrag und sollen den anlegen.

Wie würden Sie das ganz praktisch dann machen? Ich würde mich fragen, wie viel Geld brauche ich für den Notfallbar? 50000 und 450000 würde ich in Aktien investieren. Im Wissen drum, dass die Börsen können und alles, das ist mir alles ganz klar, würde weltweit diversifizieren. Man kann sich das einfach machen, wenn man in der Schweiz wohnt MSCI World gehetzt in Schweizer Franken.

Eine Anlage, dann sind sie weltweit verteilt, haben ein bisschen hohes Gewicht in den USA, ein bisschen hohes Gewicht Technologie. Mhm. Aber sie sind weltweit verteilt. Und wenn Sie da ein bisschen, weiß nicht, ein bisschen mehr überlegen mehr, können ja noch sagen, ich unterscheide noch ein bisschen nach Regionen. Ich investiere etwas in Argentinien vielleicht oder weil ich Fan bin, was da unten passiert, weil ich glaube, dass das einen Aufschwung gibt.

Ich investiere bisschen mehr noch vielleicht in den in den Ländern da östlich von Europa, wo sehr viel Wachstum passiert. Casa Sanos Bekistan ist unglaublich, was da abgeht. Man muss nicht nur nach Westeuropa schauen. Da geht es nicht so gut. Und ich hab wieder sicher nicht übergewichten.

Darf ich noch nachfragen, wie sieht's mit Edelmetallen aus? Hätten Sie da eine, ja, 'n bisschen Edelmetalle Schaden nicht, aber mehr als bei diesen 550000 Bar, also maximal 50000 Franken Edelmetalle, maximal. Okay. Reicht vielleicht eher noch 50000 Bitcoin. Sehr gut.

Ja, die das wär jetzt die Anschlussfrage gewesen, aber dass man auch 'n bisschen außerhalb des klassischen Bankensystems hat und auch für solche Eventuell Fälle dann vorbereitet ist. Ja, wissen Sie, unsere Zentralbanken, finde ich, die sind nicht so gut aufgestellt. Die haben keine Basis, wie sie ihre Geldmengenexpansion zurückhalten und das ist alles gefährlich. Sehen Sie, ich mal, vor Kurzem habe ich mir die die Währungsentwicklung von USA, UK und Schweiz angesehen in, also in Güterkörben. Die Schweiz hat 67 Prozent der Kauf kaufst verloren in dieser Zeit.

Der Dollar 95 Prozent, das Pfund 97 Prozent, da läuft etwas schief bei den Zentralbanken. Und Bitcoin ist eine Alternative. Die kann nicht einfach ausgedehnt werden, die hat eine fixe Grenze. Klar schwankt sie. Also gemessen in Dollar und in Schweizer Franken schwankt der Bitcoin.

Man kann auch sagen, der der Franken der Bitcoin. Man kann auch sagen, der der Dollar schwankt relativ zum Bitcoin, oder? Vielleicht ist der Bitcoin ja viel stabiler und also Sie beobachten sich die Schwankung des Dollar aus. Mhm. Aber das heißt ja zusammengefasst, also wenn jetzt 'n normaler Arbeitnehmer oder Arbeitnehmerin nur vom Gehalt sozusagen lebt, dass sie spürt ja oder er spürt ja dann kontinuierlich diesen Kaufkraftverfall, weil eben gepanscht wird mit der Geldmenge.

Man hat immer weniger Ware im im Einkaufswagen im Vergleich zu dem Geld, was man da aufsetzt einsetzt. Also eigentlich ist es ja aber dann eine logische Schlussfolgerung, dass man gezwungen wird, als normaler Mensch auch an der Börse anzulegen. Dass man eben Klar. Das Geld sozusagen inflationsgesichert oder kaufkraftgeschützt anlegt, dass es eben seinen Wert behält. Ja klar, das müssen Sie ohnehin tun.

Ein verantwortlicher Mensch, der erspart für seine Zukunft, für die Zukunft der Kinder und für sein für sein Alter et cetera, also sparen und anlegen müssen Sie. Die Frage ist, ob Sie das unters Kopfkissen legen bildlich, ob Sie Obligationen kaufen oder Aktien kaufen. Wenn ich Sektor Sektor angelegt plus Bargeld plus Immobilien. Und ich fühl mich sehr wohl mit dieser Verteilung. Ja.

Es gibt sehr, sehr viele Menschen, die sagen, ja, ich lege konservativ an, sicher, ich hab viel im Geldmarkt oder auch unterm Kopfkissen, einfach für schlechte Zeiten. Aber die schlechten Zeiten sind ja da. Wenn man sieht, wie jedes Jahr das Geld immer weniger wird, ist das ja die höchst, also die die riskanteste Strategie überhaupt, das Geld nicht anzulegen. Also in Geld, in Immobilienfond oder was auch immer dazugehört, etwas Bitcoin, etwas Gold, das ist konservativ. Das andere ist höchst, höchst spekulativ.

Es braucht etwas für die unsicheren Zeit, 50000 für irgendeine schwierige Situation, wo ich Mhm. Und gute Freunde, wo ich vielleicht noch etwas mehr holen kann im Notfall, das braucht es schon. Aber konservative Anlagestrategie hat relativ viel Aktien drin. Ja. Ich möchte auch gern einen Bereich beleuchten, da geht's das Thema Staatsgläubigkeit.

Also viele Menschen, die glauben ja auch das, was in der Zeitung steht, das, was in den Nachrichten kommt oder allgemein, was man ihnen sagt, was für sie richtig ist. Und wir hatten ja leider eine Situation vor einigen Jahren, Corinna, da hatten sie auch bestimmte Maßnahmen kritisiert und das würde mich interessieren, wie hat das Oder haben Sie da 'n Punkt erlebt, wo Sie gemerkt haben, oh, das war jetzt vielleicht nicht so gut, gegen dieses Narrativ anzusprechen. Was hat das persönlich mit Ihnen gemacht damals? Also ich hab sicher nicht die Meinung bekommen, dass es nicht gut gewesen ist, gegen diese Narrativ anzugehen. Ich muss mir höchstens sagen, ich hätte das vielleicht doch ein bisschen mehr machen müssen.

Was es mit mir gemacht hat, ich bin staatskritischer geworden. Ich war immer ein unglaublicher Verfechter der Schweiz. Ich war in der Politik tätig. Ich hab über 1000 Tage Militärdienst gemacht. Ich habe unterrichtet wohl miseral bezahlt.

Ich habe an diesen Staat geglaubt. Und in dieser Zeit, die sich genannt haben, habe ich realisiert, dass die Interessen einzelner Spieler voll gegen meine Interessen ausgespielt werden. Und ich war mir nicht bewusst, mit welchen unfairen Mitteln da gespielt werden könnte. Und da hat sich die Schweiz ganz sicher viel zu wenig gewehrt. Also unfaire Mittel, was meinen Sie genau damit?

Ich meine, wenn Sie das Volk, den Volk sagen, es müsse Masken tragen, obwohl eindeutig klar ist, dass Masken nichts nützen, dann ist das ein ganz unfaires Mittel. Dass sie die Leute einschließen, obwohl sie genau wissen, dass das nichts nützt, dann ist das ein unfaires Mittel, dass man Kinder nicht in die Schule lässt. Obwohl man weiß, dass man großräumige Schäden verursacht, ist das ein unfaires Mittel. Und es gab, das waren es sind jetzt nur 3, oder? Mhm.

Es gab ganz viele solche unfairen Mittel. Das Schlimmste möchte ich jetzt gar nicht nennen. Das waren unfaire Mittel, die eingesetzt wurden. Man hat sogar die Armee aufgeboten, diese unfairen Mittel durchzusetzen. Ist ja unglaublich.

Es gibt ja Leute, die sagen, ja gut, damals, wir wussten's nicht besser. Es war alles unsicher. Dem Widersprich. Man hat's genau gewusst. Entschuldigung, okay.

Ja, Sie haben, ich ich versuch das zu formulieren, dass es dass ich da nicht so bestimmte Tabuthemen anspreche, aber letztendlich, es gab ja viele Leute, die rückblickend gesagt haben, ja, es war wirklich nicht alles richtig, wie es gelaufen ist, aber gleichzeitig verwehrt man ja aber auch sone ehrliche Aufarbeitung, weil letztendlich, viele sind enttäuscht, viele haben sich das nicht vorstellen können, wie sie das jetzt beschrieben haben, aber eigentlich ist es ja wichtig, dass man in 'ner Gesellschaft versucht, son gedeihliches Zusammenleben zu organisieren, wo auch der Staat dazugehört, ja. Muss man einfach auch so akzeptieren. Aber wenn der Staat dann halt es nicht Ich darf, ich muss dich schon unterbrechen. Der Staat gehört nicht dazu. Der Staat ist unser Angestellter.

Und wir brauchen diese, vermehrt wieder diese Sicht. Wir als Bürger, wir sind der Staat. Und die Regierung ist eine beauftragte Organisation, die gewisse kollektive Aktivität voll zieht für uns. Das ist nicht ein Spieler, das ist unser Arbeitnehmer. Ich wehre mich dagegen, dass man den Staat auf dieselbe Stufe stellt wie den Bürger.

Das stimmt nicht. Nein, nein, ich, ja, das ist völlig in Ohr. Also ich versuch's anders zu vermehren. Also wenn man versucht, wieder alle Spieler zusammenzubringen, damit das Spiel weitergehen kann und sich aber gewisse Spieler weigern, das mal ehrlich auszusprechen, aufzuarbeiten, dass alle sagen können, okay, man hat draus gelernt, manche Sachen waren schlecht, manche waren gut gemeint mit dem Ergebnis, gut gemeint ist nicht immer gut. Aber was müsste Ihrer Meinung nach passieren, dass das Spiel weitergehen kann, damit das Vertrauen auch bei Leuten wie Ihnen wieder zurückgehen kann, dass man sagen kann, ja, lesson leaans und jetzt schauen wir wieder nach vorne.

Es ist ja immer noch son, wie soll ich sagen, son Kloß im Hals, man hat's noch nicht richtig verarbeitet und es ist immer noch so, dass man jetzt so bei allen Sachen plötzlich dann auch hochsensibel reagiert, weil man eben diese schlechte Erfahrung gemacht Sie haben das Wort vorhin genannt und ohne Aufarbeitung geht nichts. Vielleicht kommt bei dieser Aufarbeitung ja nichts raus, das mag ja sein. Aber die Aufarbeitung per se, diese Arbeit zu verwehren, weil man Angst hat, dass etwas raus muss die Leute beider Seiten abholen. Die, die kritisch waren, die, die glauben, es war gut, die muss man beide mit 1 fairen Aufarbeitung abholen. Und die darf nicht nur im Parlament und in den Beamtenstuben passieren, die muss im Volk passieren.

Vielen Dank. Damit verlassen wir jetzt dieses Thema, was immer noch sehr, sehr heikel und kontrovers diskutiert wird, aber ich danke Ihnen da an der Stelle schon mal für Ihre Offenheit. Das ist auch nicht selbstverständlich. Viele haben da auch noch Manschetten an. Aber ganz wichtig, wir müssen jetzt auch in die Zukunft schauen und wir sind ja beide von der, sagen wir mal, älteren Generation, was unsere Haarfarbe angeht.

Nur die Haarfarbe. Aber letztendlich, wir wollen ja auch, dass es eben den Erneuerungszyklus geht, dass sie eine junge Generation auch weiter anschließt an dem, was wir da gemacht haben. Was würden Sie denn jetzt der jungen Generation empfehlen will die Welt erobern, wo würden Sie sagen, hat er die größten Chancen, erfolgreich zu sein als Unternehmer? Ja, das ist auch wieder eine ganz schwierige Frage. Sie haben sie schon teilweise beantwortet.

Ich würde bis zum Frühjahr früher starten. Also ich glaube, die Matura an 1 an 1 guten Schule ist immer noch sehr viel wert. Wenn mein Ziel ist, Unternehmer zu werden und ich hoffe, dass das für viele Leute ein Ziel ist, dann muss man ernsthaft in Betracht ziehen, nicht einen einen Pult, einen Schreibtisch als Ziel meiner Träume zu haben, sondern eine Werkstatt, wo man, was auch was auch immer, als als Elektriker, als als Schreiner, als als Planer eben Erfolg sucht. Und wenn ich heute sehe, wie viele Studenten die Universitäten verlassen mit begrenzt gutem Wissen und wie die hohe nach, wie die Nachfrage nach nach guten Berufskräften hoch ist und wie man bereit ist, die gut zu entschädigen, dann muss ich sagen, wir sollten die Signale des Marktes ernster nehmen. Hier haben Sie arbeitslose Akademiker und hier haben Sie hoch bezahlte Spezialisten auf dem Bau und und und an anderen Orten auch.

Ich sehe bei meinem bei, oder wo ich beteiligt bin am Unternehmen in Georgien, gute Arbeits, was gute Handwerker, wie reich die werden können, das ist unglaublich. Sie müssen heute nicht studieren, reich zu werden. Sie müssen heute einen einen Handwerksbetrieb eröffnen und gute Arbeit leisten, dann werden sie reich. Das all das alte Knappheitsgebot, da wo Knappheit entsteht, entsteht auch Wohlstand beziehungsweise da steigen die Preise und wir haben ja auch die demografische Realität, dass jetzt immer weniger junge Leute nachkommen. Und jetzt kann man sich entscheiden, suche ich 'n sicheren Job unter der Neonröhre in der Behörde in Brüssel oder gehe ich vielleicht 'n Risiko ein, dass ich mit meinem Unternehmen vielleicht dann auch mal zwischendurch Duschstrecken habe, wo ich nicht genau weiß, wie es weitergeht?

Aber das hat ja auch was mit dem Mindset zu tun. Wir wir brauchen ja auch die Leute, die unternehmerisches Risiko eingehen wollen. Und denken Sie, das wird auch an den Unis gelehrt oder in der Schule allgemein, weil mein Eindruck ist, dass man da mehr für eine, also als als optimiert wird in 'nem für 'n Angestelltendasein, wo man sehr, wie soll ich sagen, sehr auf Sicherheit betont ist oder auf auf Stabilität. Das ist ja nicht das Naturell vom Unternehmer. Ja, das sehe ich schon auch.

Aber wissen Sie, Unternehmen werden nicht an der Uni geboren. Das unternehmerische Flair, gehen Sie mit schon als Zwanzigjähriger. Und das muss man pflegen, das müssen die Eltern pflegen, das müssen Kollegen pflegen. Man muss Leute motivieren, Unternehmer zu werden, diese Risiken zu nehmen, sich an anderen Firmen, an kleinen Firmen beteiligen. Das ist meine Hoffnung, wie sie an Universitäten, K, ETA bildet an den meisten Orten hervorragende Abgänge aus.

Auch in anderen Bereichen werden ausgezeichnete Abgänge hervorgebracht. Aber 80 Prozent sind nicht hervorragend und die die müssen durch ganz harte Schulen des Lebens gehen. Und die Frage ist, warum soll ich bis 25 studieren und dann 2, 3 Jahre keinen Job finden oder nur Praktika machen, wenn ich weiß, ich könnte eigentlich mit 3, 24 einen Handwerksbetrieb gründen. Viel Geld brauchen Sie nicht und Aufträge finden Sie. Dass Sie nicht bestrafen können, so viele.

Ja. Sehen Sie in dem KI Revolution auch als Beschleuniger für das Handwerk, weil ja jetzt sehr, sehr viele, grade Einstiegsjobs, die werden ja obsolet gemacht durch die künstliche Intelligenz, dass man gewisse Prozesse automatisiert und mit dem gewisse Prozesse automatisiert und mit dem Ziel, dass man eben Kosten spart, Effizienz steigert. Also wenn da mehr Jobs wegfallen, wäre es ja eigentlich positiv fürs Handwerk, dass da mehr Leute nachkommen, weil da haben wir ja auch 'n ganz großen Engpass. Ich würd mal so sagen, wir machen uns, die meisten Leute machen sich keine Vorstellung, wie revolutionär die KI sein wird. Es ist nun nicht nur so, dass man mit Chat g p dann spricht, sondern heute die Software entwickeln, Entwickler, sprechen mit Chat mit mit mit was auch immer Chat g p als Beispiel.

Und die Software schreibt dann den Code. Mhm. Wir sind in 1 ganz neuen Welt. Man spricht davon, dass bald die ersten Einzelunternehmer auftreten, die eine Firma erarbeiten können mit 1000000000 Wert. Unglaublich.

Unglaublich, oder? Und das passiert, ich weiß nicht, morgen oder in einem halben Jahr werden solche Firmen an die Börse kommen, die eine Person geschaffen hat. Und und jeden Tag werden neue Dinge entwickelt in KI, welche ganze Bereiche von von Firmen ersetzen können. Nicht nur einlesen und interpretieren. Nein, Steuern, Produktionsprozesse steuern.

Die Welt verändert sich völlig und da muss man sich bewusst sein, man muss sich mit dem auseinandersetzen. Ich habe beschlossen, ich werde wieder anfangen zu programmieren. Ach, tatsächlich? Tatsächlich. Ich habe das jetzt zwar 50 Jahre nicht mehr gemacht.

Ja. Früher an der Uni, ja und so, hab ich das gemacht und ersten Jahr an der Firma habe ich das auch etwas gemacht. Dann habe ich 50 Jahre oder 40 Jahre das nicht mehr gemacht. Jetzt werde ich wieder anfangen, wo sich durch dieses schwierige Zeit durchkämpft, aber ich werde das schaffen. Sehr spannend.

Aber das Jetzt drängt sich für mich die Frau auch, Sie sind so 1 1 1 dynamischer Mensch und Sie haben ja auch aufgrund Ihrer Lebenserfahrung sehr, sehr viele Sachen schon gesehen, Gewinnerstrategien, aber auch gescheiterte Strategien. Wenn Sie jetzt rückblickend die Prinzipien mal sich anschauen, was waren denn immer so klassische zeitlose Erfolgsprinzipien, die man den jungen Leuten mitgeben kann? Weil wir reden jetzt gerade, es gibt extrem viel Veränderung. Es macht auch 'n bisschen unsicher, weil man nicht genau weiß, was passiert jetzt mit künstlicher Intelligenz oder insgesamt mit der Welt. Aber wenn man sich an so zeitlosen Prinzipien bisschen orientiert, die auch in unterschiedlichen Phasen gut funktionieren, dann könnte man daraus ja auch 'n gewissen, ja, Vorteil entwickeln.

Also ich glaube, es ist ganz einfach, gute Ideen, harte Arbeit und zwar Tag und Nacht, bis bis der Erfolg hier ist, harte Arbeit, gute Kollegen, meistens geht das nicht alleine, gute Kollegen, eine minimale Menge an Kapital und ein Beziehungsnetz. Das sind immer dieselben Dinge, aber Ideen und harte Arbeit, an dem führt nichts vorbei. Also Kreativität und Disziplin. Disziplin. Das kann auch ChatGPT nicht ersetzen.

Nein, kann er sicher sehen. Soziale Beziehungen, also die Tatsache, dass wir hier uns austauschen, das ist auch ein Wert. Ist auch ein Teil. Mhm. Gehört dazu.

Sehr gut, sehr gut. Das ist eigentlich 'n perfektes Schlusswort, Herr Professor Jansen. Also das war hochinteressant. Ich danke Ihnen vielmals für diese wirklich sehr, sehr interessanten Ausführungen. Und wir haben am Schluss, das kennen Sie bereits, immer die Tradition, den Gast zu fragen, wen er Nächstes bei uns vorstellen, sich vorstellen könnte.

Hab's hab's mir nicht überlegt. Aber Sie haben die komplett freie Wahl. Ich würd sagen, einen KI Unternehmer. Sehr gute Idee. So einen Unternehmer, der KI Software herstellt, nicht der KI in einem Büro anwendet, sondern der das Risiko auf sich nimmt, KI Software zu entwickeln und dafür neue Kunden zu finden.

Das werden wir sehr gerne machen. Das ist ein hoch spannendes Thema. Vielen Dank für diesen Input. Und liebe Zuschauerinnen und Zuschauer, wenn Ihnen das Gespräch genauso gefallen hat wie mir und Sie möchten, dass der Herr Professor Janze noch mal zurückkommt, bitte kommentieren Sie unten, schreiben Sie Comeback rein und vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. Wir freuen uns, wenn Sie auch das nächste Mal wieder einschalten.

Bis

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