Professor enthüllt: Deutschland hat 7x höhere Staatsschulden (450%)!
Worum es geht
RealUnit in KlartextFinanzen mit Prof. Thorsten Polleit: Er enthüllt die impliziten Staatsschulden von Deutschland von rund 17'000 Milliarden Euro! Implizite Schulden sind Verpflichtungen, welche Deutschland für die Zukunft für Leistungsversprechen wie z.B. Rentenzahlungen eingegangen ist. Der Ökonom mit Schwerpunkt Kapitalmarkt- und Geldtheorie nimmt kein Blatt vor den Mund und warnt vor einer Schuldenkrise in Europa im 2026! Jetzt reinhören um über mögliche Krisen informiert zu sein!
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Transkript
Die Verschuldung steigt immer weiter an in den Volkswirtschaften, weil dieses Geld per Kreditvergabe erzeugt wird. Und letztlich ist es ein Geld des Krieges oder für den Krieg. Kriege und solche militärischen Abenteuer lassen sich insbesondere leicht mit Fiat Geld produzieren. Also rund weg gesagt, das ist kein gutes Geld. Und wenn die Menschen spüren, dass etwas nicht mit dem Geld stimmt, dann liegen sie damit sehr richtig.
Dass wir auch erkennen, wo das tatsächliche aktuelle Problem liegt, das ist nämlich die Entwertung des Geldes, nicht. Also in jedem Falle, die Kaufkraft des Euro schwindet. Deutschland scheinbar nur mit 63 Prozent, steht gut da. Das ist aber nur ein trügerischer Eindruck, denn man müsste eigentlich noch hinzurechnen, die sogenannten impliziten Staatsschulden. Implizite Staatsschulden sind die Schulden, die der Staat eingegangen ist für Leistungsversprechen, beispielsweise Rentenzahlung.
Wenn man das auch noch hinzurechnet, dann liegt man in Deutschland vermutlich bei etwa 17 Billionen, das sind etwa 450 Prozent des Volkseinkommens. Es kann auch zu Situation des Staatsbankkontes kommen in vielen Ländern, also wo die Kapitalmärkte aufwachen, nicht mehr bereit sind, die fälligen Schulden zu refinanzieren. Die Zinsen steigen an und dann überfordert die Zinslast den Staatshaushalt. In der Währungsgeschichte war es meistens so, dass Zentralbank dann einschreitet, die Schulden aufkauft, mit neuem Geld bezahlt und das Ganze endet dann in 1 Hoch- oder Hyperinflation. Mhm.
Also hier ist ein Umdenken erforderlich. Tiefgreifender Wandel ist nötig, dieser Situation zu entkommen. Aber der Schaden ist natürlich angefallen und man sollte da keine Illusion haben, dass man unbeschadet auch als Sparer, Investor oder Investor davonkommt. Herzlich willkommen bei 1 neuen Ausgabe von klar Finanzen. Heute hatt ich ein sehr spannendes Gespräch mit Professor Doktor Poleit.
Er ist Professor an der Universität Bayreuth und wohnt in London. Sie fanden in diesem Gespräch, warum Staatsanleihen eine tickende Zeitbombe für alle von uns sind und weshalb die effektive Staatsverschuldung von Deutschland siebenmal höher als ausgewiesen ist und einen unglaublichen Wert von 450 Prozent im Verhältnis zum BIP erreicht hat. Schauen Sie das Video unbedingt bis am Ende und Sie erfahren, woran das heutige schuldenbasierte Geldsystem krankt, aber wir haben eine wichtige und positive Botschaft am Ende des Videos. Mein Name ist Daniel Stüssi. Ich bin Geschäftsführer der Real Union Schweiz AG.
Wenn Sie mehr über uns erfahren möchten, schauen Sie den ersten Link in der Videobeschreibung. Und nun viel Spaß mit dem Podcast. Herr Professor Polleit, ich freue mich außerordentlich, dass Sie heute die Zeit genommen haben, hier bei uns, bei der Real- und Schweiz AG zum Interview zu erscheinen. Herzlich willkommen beim Podcast Klartext Finanzen. Sie sind ein Vertreter der Österreichischen Schule für Nationalökonomie und eine Gelderxperte.
Für diejenigen Zuschauerinnen und Zuschauer, die Sie nicht kennen, bitte stellen Sie sich kurz vor. Ja, Herr Stüßig, zunächst mal vielen Dank für die Einladung. Mir ist es eine große Freude, dass wir endlich die Gelegenheit haben, miteinander zu sprechen, dass das möglich wurde. Ich bin Ökonom. Ich habe viele Jahre im internationalen Bankgeschäft gearbeitet.
Ich habe auch stets an Universitäten gelehrt und das tue ich auch bis zum heutigen Tag. Und wie Sie sagen, meine Hauptschwerpunkte sind tatsächlich die Kapitalmarktheorie, die Geldtheorie und in jüngster Zeit auch die Dogmen Geschichte insbesondere, also die wirtschaftshistorische Geschichte. Und wahrscheinlich kam das jetzt mit den Jahren, dass mich auch insbesondere die Grundlagen der Erkenntnisgewinnung in der Wissenschaft interessiert, das bezeichnet man dann als Epistemologie. Also Sie sehen, es gibt eine Reihe von Themen, die mich sehr interessieren. Sehr gut, das passt wunderbar in unserem Podcast.
Jetzt viele Menschen da draußen spüren, dass etwas mit dem Geldsystem nicht mehr stimmt. Wo würden Sie, wenn wir zuerst das ganz große Bild anschauen, sagen, dass heute das Geldsystem krankt. Ja, das Geldsystem, was man heute vorfindet in der Schweiz, in Europa, in den Vereinigten Staaten, von Amerika, in China, in Japan ist ein sogenanntes ungedecktes Geldsystem. Man kann das auch als Fiat Geldsystem bezeichnen. Und das ist währungshistorisch eine groteske Konstruktion.
Sie wissen in der Vergangenheit oder viele Ihrer Zuschauer und Zuhörer, die wissen, dass in der Vergangenheit Gold und Silber als das bevorzugte Geld verwendet wurde. Mhm. Heutzutage hat man dieses Fiat Geld. Und dieses Fiat Geld ist ist sozusagen nicht natürlich in die Welt gekommen, sondern die Staaten haben sich das Geldproduktionsmonopol unter den Nagel gerissen, so will ich das mal bezeichnen. Und dieses Fiat Geld zeichnet sich vor allem durch 3 Eigenschaften aus.
Erstens ist es monatlich monopolisiert. Das heißt, die staatliche Zentralbank ist derjenige, ist die Institution, die die Geldmenge quasi verändern und ausweiten kann. Das 2 die 2. Eigenschaft ist, dieses Geld wird durch Kreditvergabe in Umlauf gebracht. Immer dann, wenn Banken, Zentralbanken, aber auch Geschäftsbanken Kredite vergeben an Konsumenten, an Produzenten, dann steigt die Geldmenge und zwar aus dem Nichts.
Mhm. Und das die 3. Eigenschaft ist, dieses Geld ist entmaterialisiert. Es ist Geld, das vor zugsweise in Form von Bits und, also Einträgen auf Computerfestplatten vorhanden ist. Es gibt auch einige bunt bedruckte Zettel.
Das ist dann das Bargeld, aber das die große Geldmenge ist eben auf Computerfestplatten. Mhm. Und das können sie beliebig vermehren, dieses Geld. Und das hat man auch getan in den letzten Jahrzehnten. Und dieses Fiat Geld hat einige Eigenschaften wie zum Beispiel, es ist inflationär.
Das heißt, die Kaufkraft des Geldes schwindet. Und das hat man jüngst besonders schmerzlich zu spüren bekommen, weil die Zentralbanken im Zuge der Coronalockdowns die Geldmengen massiv ausgeweitet haben. Und dann steigen die Güterpreise und die Kaufkraft des Geldes schwindet. Eine weitere negative Eigenschaft dieses Fiat Geldes ist, dass es für Wirtschaftsstörungen sorgt, für Spekulationsblasen, für sogenannten Boom und Bast, also Wirtschaftsaufschwung, der dann gefolgt wird von einem Absturz. Das Fiat Geld sorgt auch für eine soziale, ungerechte Verteilung von Einkommen und Vermögen.
Also nicht derjenige, der sich verdient macht in in Leistungserstellungen für seine Mitmenschen, sondern diejenigen, die besonders gewieft sind, die besonders gut informiert sind, wie dieses Fiat Geldsystem funktioniert, schneiden besonders gut ab. Also unsoziale Verteilung von Einkommen und Vermögen, so will ich das an der Stelle bezeichnen. Und natürlich die Verschuldung steigt immer weiter an in den Volkswirtschaften, weil dieses Geld per Kreditvergabe erzeugt wird. Und letztlich ist es, das sollte man vielleicht auch noch hinzufügen, Herr Stissy, ein Geld des Krieges oder für den Krieg. Kriege und solche militärischen Abenteuer lassen sich insbesondere leicht mit Fiat Geld produzieren.
Also rund weg gesagt, das ist kein gutes Geld. Und wenn die Menschen spüren, dass etwas nicht mit dem Geld stimmt, dann liegen sie damit sehr richtig. Ja, Sie haben erwähnt, die Staatsverschuldung weltweit sind so hoch wie eigentlich noch nie, gemessen auch am Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt, also USA rekordhohe Schulden auch in Europa, Frankreich ist eigentlich pleite, kann man sagen. Wo sehen Sie dort den Ausweg oder was könnten die nächsten Schritte sein? Ja, zunächst mal ist es richtig, was Sie sagen.
Die Verschuldung in vielen Volkswirtschaften ist sehr, sehr hoch, also vergleichbar mit der Situation zum Zweiten Weltkrieg etwa. In einigen Ländern wie zum Beispiel Japan ist die Staatsverschuldung bei etwa 250 Prozent der Wirtschaftsleistung, Sie erwähnten Frankreich. Dort ist die Verschuldung bei etwa 114 Prozent des Volkseinkommens. Deutschland scheinbar nur mit 63 Prozent, liegt gut, steht gut da. Das ist aber nur ein trügerischer Eindruck, denn man müsste eigentlich noch hinzurechnen, die sogenannten impliziten Staatsschulden.
Implizite Staatsschulden sind die Schulden, die der Staat gewissermaßen eingegangen ist für Leistungsversprechen, beispielsweise Rentenzahlungen. Wenn man das auch noch hinzurechnet, dann liegt man in Deutschland vermutlich bei etwa 17 Billionen, das sind etwa 450 Prozent des Volkseinkommens. Ja. Und ähnlich ist das auch in in den Vereinigten Staaten von Amerika. Also das ist ein gewaltiges Problem, das gewissermaßen noch nicht so in Erscheinung getreten ist, weil die Zentralbanken die Zinsen so stark herabgesenkt haben.
Und wenn die Zinsen tief sind, dann kann man natürlich auch hohe Schuldenlasten scheinbar tragen und weiter ausweiten. Was geschehen muss, ist natürlich eine Abkehr von diesen Politiken. Das hat sicherlich an der Stelle keine Zukunft, auf Pump weiter zu finanzieren, dass der sogenannte Wohlfahrtsstaat, also insbesondere sich natürlich immer über Kredite finanziert, alle möglichen Ausgaben zu finanzieren, das lässt sich so nicht weiterführen, das ist ganz klar. Und es kann auch zu 1 Situation des Staatsbankrottes kommen in vielen Ländern, also wo die Kapitalmärkte aufwachen, nicht mehr bereit sind, die fälligen Schulden zu refinanzieren. Die Zinsen steigen an und dann überfordert die Zinslast den Staatshaushalt.
Und dann in der Währungsgeschichte war es meistens so, dass die Zentralbank dann einschreitet, die Schulden aufkauft, mit neuem Geld bezahlt und das Ganze endet dann in 1 Hoch- oder Hyperinflation. Mhm. Also hier ist ein Umdenken erforderlich. Tiefgreifender Wandel ist nötig, dieser Situation zu entkommen. Aber der Schaden ist natürlich angefallen und man sollte da keine Illusion haben, dass man unbeschadet auch als Sparer, Investor oder Investor davonkommt.
Also das sind schon große Veränderungen, die in den nächsten Jahren ins Haus stehen. Mhm. Ich möchte eigentlich noch etwas aufdecken, wie die Staaten effektiv ihre Schulden finanzieren. Das sind ja Staatsanleihen, die herausgegeben werden. Jetzt können Sie das in Ihren Worten vielleicht noch etwas beschreiben, wie dann diese Staatsanleihen, von wem die gekauft werden und wie auch die Rolle der Zentralbanken in dem beschriebenen Szenario aussehen könnte?
Ja, das mache ich gerne. Herr Schüssig, der Staat, wie wir den heute kennen, das ist ein sogenannter territorialer Zwangsmonopolist mit der letzten Entscheidungsmacht über alle seine Konflikte und der nimmt sich auch das Recht, Steuern zu erheben. Mhm. Also alles, was der Staat ausgibt, hat da vorher jemandem abgenommen, und zwar in der Regel gegen seinen Willen, wenn es aus Steuern stammt. Und der Staat beginnt zunächst mal sein Geld, seinen unstillbaren Geldhunger zu stillen, indem er besteuert.
Aber die Besteuerung stößt dann relativ rasch an Grenzen, weil die Menschen merken, dass man ihnen in die Tasche greift. Dann eskaliert der Staat seine Einnahmenpolitik, indem er sich verschuldet. Er gibt Anleihen aus und das scheint dann erst mal für alle eine gute Situation zu sein. Der Staat bekommt neues Geld und der Sparer oder Investor bekommt eine Anleihe, gibt also sein Geld an den Staat und wird da mit wird mit einem Zins belohnt. Und er erhofften Rückzahlung am Ende der Laufzeit der Anleihe.
Und das ist ein süßes Gift, weil scheinbar für beide Seiten Einvernehmen besteht, auf diesem Wege die staatliche Aktivität zu finanzieren. Und Sie, wir sprachen ja da bereits darüber, die Staatsverschuldung steigt in diesem Zuge, gerade in den modernen Demokratien, immer weiter an und wird unkontrollierbar. Und die Staatsverschuldung ist so etwas wie ein 1 Vertrag zu Lasten Dritter. Mhm. So will ich das mal bezeichnen.
Wenn Sie eine Staatsanleihe erwerben, dann tun Sie das ja mit der Erwartung, dass Sie einen Zins bekommen und am Ende das Geld wieder erhalten. Die Frage, wer zahlt den Zins? Nun, der künftige Steuerzahler zahlt den Zins, weil der Staat den künftigen Steuerzahler besteuern wird, die Zinszahlungen, die ihnen zustehen, zu bezahlen. Mhm. Also das ist im Grunde 'n Vertrag zulasten Dritter, ist ein süßes Gift.
Und grade die modernen Wohlstandsvolkswirtschaften mit einem großen Staat, die bedienen sich dieses Instrumentes. Und das führt dann zu 1, ich sag es bereits, nicht mehr kontrollierbaren Verschuldung. Genau. Und es wird ja unterdessen so weit exzessiv weitergeführt, dass man Frage, den Sie noch nicht beantwortet haben, und zwar die diese Staatsanleihen. Wer kauft die schlussendlich?
Ja. Und was ist die Rolle der Zentralbank in diesem Spiel in einem extremen Szenario, oder? Wenn diese Anleihen nicht mehr am Markt verkauft werden können. Ja. Üblicherweise werden Staatsanleihen an nahezu alle Sparer und Investoren verkauft.
Also beispielsweise in Deutschland ist es so, dass etwa 50 Prozent der Staatsverschuldung bei ausländischen Investoren platziert ist. Das heißt, Versicherungen, Kapitalanlagegesellschaften aus allen Herren Ländern. Und der Rest liegt im Wesentlichen bei Lebensversicherung, bei Kapitalanlagegesellschaften, bei Fonds und natürlich der eine oder andere, der Staatsanleihen direkt kauft als als Privatanleger. Und diese Staatsschuld in Deutschland, wie gesagt, ist international verteilt. Und ähnlich ist das auch in den Vereinigten Staaten von Amerika.
Die haben etwas stärker im Inland ihre Anleihen platziert. Es sind, glaub ich, 35 Prozent international und der Hauptteil ist tatsächlich in den Vereinigten Staaten von Amerika beziehungsweise eben durch auch Institutionen, die dort registriert sind. Aber der Staat saugt dadurch gewissermaßen die Ersparnisse auf und führt sie dann Verwendung zu, die in der Regel unproduktiv sind und bezahlt Politiker, bezahlt sich natürlich selbst. Und deshalb kommt es auch dazu, dass der Staatsapparat immer größer wird und immer stärker die Freiheit von Konsumenten und Produzenten zurückdrängt. Es gibt immer weniger Wachstum.
Und das ist letztlich, glaub ich, kann man auch sagen, der Weg in den Sozialismus, ne, der der da da darin angelegt ist. Mhm. Jetzt, wenn diese Staatsanleihen nicht mehr am Markt platziert werden können, weil wir stellen fest, das ist ein Riesenthema mit den Staatsschulden, auch unterdessen bei den Mainstream Medien angekommen und wenn das Vertrauen in den Staat schwindet, dass man in 10 Jahren dieses Geld wieder zurückbekommt, können Sie sich vorstellen, dass da jetzt bleiben wie wir in Europa, dass zum Beispiel die das EU Parlament beschließt, dass die Quote der Banken, welche oder Pensionskassen, Versicherungen, welche Staatsanleihen dann kaufen müssen. Da gibt es eine Mindestquote, dass diese erhöht wird, damit man noch mehr vom Geld einsacken kann. Ja, ich komme noch vielleicht auf den Aspekt, den ich auch noch nicht beantworte, David zurück.
Die Zentralbanken, Sie hatten das ja schon angedacht, spielen ja schon eine aktive Rolle in den Kapitalmärkten. Man kann davon ausgehen, dass die Kapitalmarktzinsen längst nicht mehr frei durch Angebot und Nachfrage bestimmt werden, sondern maßgeblich durch Eingriffe der Zentralbank niedrig gehalten werden. Und das machen die Zentralbank, damit der Staat sich besonders günstig weiter finanzieren kann. Also insofern ist der freie Marktmechanismus im Kapitalmarkt, was den Kreditmarkt anbetrifft, weitgehend abgeschaltet. Und ich kann mir sehr gut vorstellen, dass man noch zu sehr drastischen Maßnahmen greifen wird, die Staatsschuld, die Staatsschulden sozusagen weiter im Markt platzieren zu können.
Sie sprachen davon, dass man gewissermaßen Banken und Versicherungen verpflichtet, Staatsanleihen zu kaufen. In gewisser Weise hat man das ja auch schon gemacht, indem man Staatsanleihen privilegiert, also beispielsweise eine Bank muss Staatsanleihen nicht mit teurem Eigenkapital unterlegen. Und damit wird eine Staatsanleihe attraktiver gemacht. Und da gibt es dann eben ökonomische Anreize, warum Banken oder Versicherungen vorzugsweise dann Staatsanleihen kaufen. Das funktioniert auch so weit.
Es gibt auch eben auch noch weitere Regularien, die Banken oder Versicherungen insbesondere verpflichten, langfristige, also ihre langfristigen Verbindlichkeiten abzubilden mit langfristigen Schuldpapieren. Und das sind dann in der Regel dann die Staatsanleihen. Mhm. Ich glaube, es kann natürlich so eine Vorgabe geben, diese Käufe zu erhöhen. Vermutlich ist aber der Weg vorgegeben, indem die Zentralbanken, wenn die Zinsen zu stark ansteigen sollten, einschreiten, die Wertpapiere aufkaufen, die Käufe mit neuem Geld bezahlen.
Und wenn die Geldmenge in der Volkswirtschaft dann ausgeweitet wird, erfahrungsgemäß dauert es vielleicht etwas, früher oder später gehen dann die Preise in die Höhe. Das heißt, Inflation ist die Folge 1 solchen Politik. Und wir sehen das ja mit Frankreich derzeit. Frankreichs Kreditqualität wird jetzt angezweifelt. Ich hab da wenig Hoffnung, dass sich die fiskalische Situation in Frankreich bessert.
Ja, ist völlig Ja. Frankreich hat auch seit 45 Jahren keinen ausgeglichenen Haushalt mehr gehabt. Und Frankreichs Staatsquote ist Quote ist nahe 60 Prozent des Bruttoinlandsproduktes. Also wahrscheinlich ist es, dass die Europäische Zentralbank französische Staatsanleihen aufkauft und das Ganze natürlich dann in 1 Inflation Ende. Ändern wird, ja.
Aber vom Markt her, ich ich bin ein Befürworter des freien Marktes, da steigen doch zuerst die Kredit Spreads, jetzt zum Beispiel, wenn wir beim Beispiel Frankreich bleiben. Das heißt, der Staat muss dann noch mehr zahlen an Zinsen und so weiter und das könnte ja innerhalb der Europäischen Union auch zu einem Ketteneffekt führen. Weil wenn Sie jetzt da das Szenario weiterdenken, wie könnte das in den nächsten 2, 3 Jahren konkret aussehen? Ja, das ist natürlich eine wichtige Frage. Gleichwohl gibt's verschiedene Szenarien, die man natürlich aus dem heutigen heraus nicht perfekt vorhersehen kann.
Aber was ich eben schon angedacht habe, denk ich, ist treffend. Also sobald die Zinsen ansteigen, sobald die Haushalte übermäßig belastet sind, wird Europäische Zentralbank beginnen, Anleihen zu kaufen. Beziehungsweise es reicht wahrscheinlich schon aus, wenn sie bekannt gibt, dass sie Anleihen kaufen wird, wenn der Zins zu hoch steigt und dann wetten die Märkte in der Regel nicht gegen die Zentralbank. Aber wenn es dann wirklich dazu kommt, dass die Zentralbank Wertpapiere kauft, dann wird die Geldmenge ausgeweitet. Dann kommen wahrscheinlich andere Länder unter Druck, Italien, Portugal, Spanien, Großbritannien.
Und das gibt dann einen Ketteneffekt. Und den noch einfangen zu können, wird man dann vor 1 Situation stehen, entweder die Staatsschulden zu restrukturieren, also beispielsweise aus 1 zehnjährigen Anleihe wird eine Anleihe gemacht mit 20 Jahre Laufzeit oder der Zinscoupon wird herabgesetzt von 2 Prozent auf ein Prozentpunkte. Das ist möglich. Oder eben das Instrument der Monetisierung, wie das so in der in der Theorie Und ich glaube, diese Monetisierung ist sehr wahrscheinlich. Und deswegen glaub ich auch, dass die größte Gefahr für jeden Sparer und Investor die Inflation ist, also die Geldentwertung.
Das kann sich in verschiedenen Prozessen zeigen, kurz mit 1 sehr hohen Inflation oder 1 erhöhten Inflation für eine längere Phase. Aber der Geldwert, da muss man, glaub ich, ganz klar den Menschen reinen Wein einschenken, wird schwinden. Wir verfolgen das Ziel, das uns anvertraute Vermögen bestmöglich vor Krisen und Inflation zu schützen. Dies geschieht, indem wir in begrenzte Sachwertanlagen investieren wie physisches Gold oder physisches Silber. Darüber hinaus investieren wir auch in gesunde Unternehmen mit krisenfestem Geschäftsmodell.
Mehr als die Hälfte unserer Anlagen halten wir außerhalb des Banksystems, damit wir auch in 1 Krise darauf Zugriff haben. Wir haben jahrelange Erfahrung in der Verwaltung von Vermögen und wir kümmern uns den Werterhalt der angelegten Gelder. Unsere Miteigentümer und Miteigentümerinnen können sich entspannt zurücklegen. Sichen auch Sie Ihr Geld vor Inflation und Krisen. Kaufen Sie die Real Unit Aktie direkt bei Ihrer Hausbank oder den gleichwertigen Aktientoken über unsere Webseite.
Wir sind fest davon überzeugt, dass mit unserer bewährten Sachwertstrategie wir das Vermögen unserer und Aktionärinnen bestmöglich über die kommende Krise retten werden. Wir freuen uns auf Sie. Ja, und was sich viele Menschen oder Zuschauerinnen und Zuschauer jetzt auch nicht bewusst sind, diese Staatsanleihennetze in der Schweiz. Wir haben Pensionskasse, also die die 2. Säule, die dann für unser Alter angespart wird und das befindet sich zwischen je nach Pensionskasse zwischen 40 bis 60 Prozent der Vermögen unsere Vermögen in Anleihen.
Und das ist ja, wie Sie's auch erwähnt haben, bei Versicherungen gang und gäbe. Jetzt, wenn man da das nicht unterstützen will, das alte System, das, wie Sie schön beschreiben in der Inflation und vielleicht sogar in 1 Hyperinflation enden wird, was gibt es für Möglichkeiten, dass man da sagt, jetzt hab ich genug, ich mache da nicht mehr mit, ich möchte keine Anleihen mehr im Depot haben, wie wir übrigens auch nicht haben bei der Journ in die Schweiz. Ja, was kann man was kann man tun? Man kann einiges tun. Also man sollte dann aufhören, beispielsweise sein Geld über sogenannte institutionelle Anleger verwalten zu lassen, weil diese institutionellen Anleger wie Versicherungsgesellschaften oder Fondsgesellschaften den staatlichen Regularien unterliegen und teilweise eben Staatsanleihen kaufen müssen, ob der Sparer das jetzt will oder nicht.
Man sollte keine Rentenfonds erwerben. Das sollte derjenige überlegen, der Rentenfonds in seinem Portfolio hat, weil natürlich auch an der Stelle es anzumerken, der Zins ist ja auch schon so niedrig. Also in in der Schweiz ist er 20 Basispunkte, also 0.2 Prozentpunkte für eine zehnjährige Anleihe. Und natürlich gibt es auch in der Schweiz Inflation. Und diese Inflation ist natürlich höher als dieser Zinskupon.
Das heißt, man hat eine negative reale Verzinsung und wird sozusagen ärmer, indem man sein Geld in solche Anleihen investiert. Und dann wird auch noch der Nominalertrag besteuert durch eine Kapitalertragssteuer. Also das ist ein Verlustgeschäft, das man heute schon absehen kann. Und da lässt man dann die Finger von. Ich sehe zum Beispiel in Deutschland, die Deutschen haben immer noch etwa 3 Billionen in Form von Termin- und Spareinlagen bei Banken, die nahezu nicht verzinst sind.
Das gleiche Problem, die Inflation ist höher als der Zinsertrag auf diese Position und das wird entwertet, dieses Sparkapital. Und da wär meine Empfehlung, im einfachsten Fall gerade so Termin- und Spannagengelder, die man jetzt nicht unmittelbar zu Zahlungszwecken verausgaben will, kauft man sich Gold oder Silber für Mhm. Und spart damit. Oder man orientiert sich an die Aktienmärkte, weil in der Regel Aktien durch inflationäre Phasen tendenziell besser hindurchkommen als Anleihen. Aber da gibt es schon Möglichkeiten und das hängt natürlich dann immer auch von der Risikobereitschaft ab des Anlegers, aber hier ist auf jeden Fall Handlungsbedarf.
Und das Gute ist, es gibt auch entsprechende Optionen, da Besserung herbeizuführen. Genau. Eine Möglichkeit ist auch unsere Aktie. Wir investieren genau in Sachwerte breit diversifiziert für diejenigen Menschen, die da sich zu unsicher sind und nicht laufend die Aktienkurse verfolgen möchte. Ja.
Aber ich möchte noch das Thema Euro ansprechen. Wir haben ja jetzt über die Staatsschulden und und die Effekte und die Zentralbanken gesprochen. Jetzt rein gemessen zum Euro, der Wechselkurs Euro Schweizer Franken seit Einführung 19 99 hat der Wert des Euros gegenüber dem Schweizer Franken im Bereich eine Fiatwährung ist über 42 Prozent abgenommen. Und Sie sagen das schön mit der Inflation, aber also ich mach mir ernsthafte Sorgen über die Zukunft des Euros. Bin ich dazu pessimistisch?
Nein, ich glaube nicht, dass Sie da pessimistisch sind. Und ich nehme auch Ihren Fragen und unserem Gesprächsverlauf, dass wir auch erkennen, wo das tatsächliche aktuelle Problem liegt, das ist nämlich die Entwertung des Geldes, nicht. Also in jedem Falle, die Kaufkraft des Euro schwindet unwiederbringlich. Interessant ist die, was Sie sagen natürlich, der Schweizer Franken ist ebenfalls eine sogenannte Fiat Währung, aber die Schweizer handhabt das weitaus besser als viele andere Volkswirtschaften der Welt. Das und das Resultat ist eben, dass der Schweizer Fang aufwertet gegenüber dem Dollar, gegenüber dem Euro, gegenüber dem japanischen Yen, gegenüber dem chinesischen Renminbi, gegenüber dem britischen Pfund, gegenüber allen.
Also man kann schon sagen, der der Schweizer Franken ist sehr einäugig unter den Blinden. Das ist wahrscheinlich eine der besten Fiat Währungen, die gibt, aber eben auch nicht perfekt, ist auch behaftet mit den Problemen, die wir eingangs besprochen haben. Der Euro, da gibt es natürlich immer viele Befürchtungen. Crash der? Was passiert?
Wird der noch in 10 Jahren da sein? Und das sind natürlich gewichtige Fragen, aber für den Anleger ist erst mal wichtig, sich Gedanken darüber zu machen, was passiert mit der Kaufkraft dieses, die dieser Währung? Die ist, die zeigt nach unten. Und die Staatsschuldenproblematik, die wir angesprochen haben, wird die Inflation weiter in die Höhe treiben. Wie gesagt, 2020 hat die Europäische Zentralbank im Zuge dieser Lockdowns die Geldmenge 25 Prozent Und Sie erinnern sich, mit 1 gewissen Zeitverzögerung kam dann sone Hochinflationswelle, wo die Inflation 10 Prozent in einigen Euroländern noch höher angestiegen ist und ebbte dann aber wieder ab.
Aber das führte natürlich zu einem permanenten Kaufkraftverlust. Mhm. Mit so was muss Mit so was muss man rechnen in der Zukunft. Und das Problem mit dem Euro ist, ich bin kein Eurobefürworter, weil der Euro ist Fiatgeld. Und dieses Fiatgeld hat eben diese ökonomischen und ethischen Defekte, über die wir sprachen.
Und politisch versucht man natürlich, diese diese Währung zu halten, neue Länder aufzunehmen. Der einzige Lösungsweg aus meiner Sicht ist, dass ein Land einen Währungswettbewerb ermöglicht. Also beispielsweise in den Vereinigten Staaten von Amerika haben einige Bundesstaaten die Mehrwert Mehrwert und Kapitalertragssteuer auf Gold und Silber abgeschafft, das ist so in den letzten 10 Jahren passiert, damit die Bürger beispielsweise in Texas, in in in Arizona die Wahlmöglichkeit haben, ihre Käufe mit Gold oder Silber abzuwickeln oder dem US Dollar, dass sie also eine Wahlmöglichkeit haben und geschützt sind gegen eine Inflationspolitik aus Washington. Das ist die Intention, die politische Intention dahinter. Und das Konzept lässt sich natürlich auch im im in Europa etablieren.
Mhm. Und das halte ich für sehr produktiv, also dass die Menschen eine Wahlfreiheit bekommen, ihre Käufe entweder mit Euro oder dem Schweizer Franken oder Gold oder Silber oder was auch immer abwickeln können. Mhm. Das, glaub ich, ist der eleganteste Weg, dieser Höllensituation zu entkommen. Denn man kann nicht erwarten, dass politisch das verbessert wird.
Der Euro ist irgendein ein Herrschafts- und Zwangsinstrument und das will Brüssel und das will Berlin und Paris auch gar nicht abgeben. Und insofern ist es wichtig an der Stelle, diese Idee zu popularisieren, dass es natürlich möglich ist, einen freien Markt für Geld zu haben. Menschen schätzen einen freien Markt für Autos, für Urlaubsreisen, für Bücher, für Kugelschreiber, weil sie wissen, ein freier Markt schafft die besten Güter in der höchsten Qualität und zu tiefsten Preisen und so ist das auch beim Geld. Natürlich wird ein freier Markt für Geld gutes Geld hervorbringen, weil niemand schlechtes Geld nachfragt. Absolut bei Ihnen.
Sie haben Brüssel erwähnt, die Europäische Union plant die Einführung des digitalen Euros, also 1 CBDC eine Seite, auf der anderen Seite ein Vermögensagenist, eine EID. Das sind doch aus meiner Sicht alles Machtinstrumente. Wie kann man sich da dagegen wählen? Der digitale Euro in der Tat soll aus der Taufe gehoben werden und das halte ich für ein ganz, ganz großes Problem. Das birgt gewaltige Missbrauchspotenziale.
Und aus meiner Sicht, eine sorgsame Abwägung der des Nutzens und der Risiken, die damit verbunden sind, sollte jedem Bürger in Europa klarmachen, dass man das ablehnen muss. Weshalb? Was sind die Risiken? Ja. Sie müssen sich vorstellen, digitales Zentralbankgeld ist ein neues Geld.
Und quasi Konsumenten und Produzenten soll die Möglichkeit eröffnet werden, direkt bei der Zentralbank ein Konto zu unterhalten und dort seine Zahlung mit digitalem Eurogelt abzuwickeln. Oder sie bekommen das in eine elektronische Geldbörse, eine sogenannte Wallet. Und das hat jetzt folgende Effekte, das wird einmal das Bargeld verdrängen. Und wenn das Bargeld erst mal weg ist, dann ist die letzte verbliebene Freiheit der Bürger per Du, der wird natürlich auch gläsern, weil man alle Transaktionen nachverfolgen kann. Dieser digitale Euro lässt sich auch programmieren.
Man könnte ihn also mit 1 Social Credit, mit einem Social Credit Score aller China verbinden. Das heißt also, wenn Sie, Herr Stüsi, einmal schon Fleisch gekauft haben im Monat, dann können Sie mit Ihrem digitalen Euro kein zweites Mal Fleisch kaufen. Oder wenn Sie regierungskritisch sich geäußert haben, dann können Sie auf einmal keine Flugtickets oder Zugtickets mehr kaufen. Also Sie sehen, welche Missbrauchspotenzial, politische Missbrauchspotenziale damit verbunden sind. Und ich halte das auch vollkommen unnötig, dass man das macht.
Aber vielleicht der Gedanke noch, mich verwundert das nicht, dass dass es dazu kommt. Denn wenn Sie mal die Währungsgeschichte sich ansehen, dann zeigt sich, dass der Staat immer danach gestrebt hat, die totale Hoheit über die Geldproduktion zu erlangen. Das hat schon im zwanzigsten Jahrhundert damit begonnen, dass man das Silbergeld gegen Goldgeld getauscht hat, dann monopolisiert hat. Dann hat man das Goldgeld abgeschafft, ersetzt durch das staatseigene Fiat Geld in den Neunzehnhundertsiebzigerjahren ist das geschehen. Und jetzt geht man dem Bargeld an den Kragen, weil das Bargeld natürlich den Menschen Autonomie gibt, Privatsphäre gibt und auch das will der Staat natürlich nicht.
Und die Perfektion dieses dieses Übergriffes ist das digitale Zentralbankgeld. Also das steht in 1 logisch nachvollziehbaren Entwicklungslinie und das erwähn ich an der Stelle noch mal. 1 der größten Probleme der modernen Volkswirtschaften des Westens ist das staatliche Geldmonopol. Mhm. Weil das solchartige, so weitreichende Missbrauchspotenziale hat, die sie gar nicht beherrschen lassen.
Und die bessere Lösung ist eben ein freier Markt für Geld, die Währungswahl, die freie Währungswahl für die Menschen. Da sind wir absolut bei Ihnen. Danke für die Ausführung. Noch das Thema Vermögensregister. Also ich stelle fest in den persönlichen Gesprächen mit Deutschen, dass Sie Angst haben, dass der Staat auf Ihr Vermögen zugreifen wird, also Stichwort Enteignung.
Sind diese Ängste übertrieben und welche Rolle spielt dabei das das Vermögensregister der EU? Ja, ich stützy, der vor dem Staat ist natürlich nicht sicher. Das mag vielleicht den Schweizer überraschen, weil Sie haben ja recht gute Erfahrungen gemacht mit einem relativ kleinen dezentral organisierten Staat. Bei den Deutschen ist das anders. Sicher, man muss besorgt sein, dass der Staat dazu übergeht, weiter zu enteignen, ne.
Und ich sage, weiter zu enteignen, weil natürlich die Besteuerung auch schon eine Form der Enteignung ist. Mhm. Und dass das weiter sich greift, da denke ich, muss man mit rechnen. Ich denke auch allerdings, dass sich die Welt in den nächsten Jahrzehnten deutlich verändern wird, Herr Stüßy. Ich glaube, diese Zeit der des groß mächtigen Staates geht seinem Ende entgegen.
Ich denke, wir werden verstärkt Regionen auf der Welt haben, die in andere Richtungen streben. Ich nenn mal Argentinien beispielsweise oder auch die Vereinigten Staaten von Amerika, wo das Ruder jetzt rumgerissen wird. Und junge, talentierte Menschen werden verstärkt in die Regionen auswandern, in denen sie relativ gut verdienen. Mhm. Und das Kapital wird Regionen verlassen, wo es relativ niedrige Renditen erzielen kann und wird verlagert in Regionen, wo man hohe Renditen erzielen kann.
Und ich glaube, die Zukunft der der nächsten Dekaden wird im im amerikanischen Kontinent zu finden sein, also von Kanada runter bis bis Feuerland. Ich glaube, das wird der große Magnet für Kapital und Talente sein. Europa wird zurückfallen und deswegen die die Gefahr, dass der Staat noch übergriffiger wird, sich zu finanzieren, steigt natürlich da dadurch an. Und da hilft nur diversifizieren, da hilft ein Depot oder mehrere Depots in verschiedenen Ländern zu haben, nicht nur das Konto bei 1 Bank in Deutschland. Also da gibt es auch Möglichkeiten, wie man wie man sich dagegen schützt.
Also diese angesprochenen Kapitalflucht, die findet ja schon seit Monaten oder Jahren statt. Also ich habe mit einem Kollegen bei der UBS, der größten Schweizer Bank gesprochen. Er sagt, über die ganze Bank sind das Milliarden, die täglich aus Deutschland in die Schweiz fließen. Das ist natürlich nur ein Teil, da ist Singapur sicher auch ein Profiteur oder Abu Dhabi, der nahe Osten. Denken Sie, es kommt so weit, dass der deutsche Staat, die Politiker sich sogar überlegen, Kapitalverkehrskontrollen einzuführen, diesen Abfluss zu stoppen.
Also die gibt es ja auch schon, diese Kapitalverkehrskontrollen. Nehmen Sie mal 12000 Euro mit und fliegen von Frankfurt nach nach Madrid. Dann werden Sie merken, dass sie da die Bargeldobergrenze schon überschritten haben. Also da hat man ja schon, gibt's noch mal so, für das Bargeld Grenzen gezogen. Ja, das kann ich mir vorstellen, dass es solche solche Restriktionen gibt.
Aber wie gesagt, ich hatte ja schon gesagt, diese diese diese Konstruktion des übermäßig großen Staates, die die wird nicht mehr funktionieren. Die ist nicht mehr die ist nicht mehr handhabbar, die schafft keinen Wohlstand mehr, das erkennen auch immer mehr Menschen. Und ich bin da insofern optimistisch, dass ich denke, letztlich werden die besseren Ideen sich schon durchsetzen. Und einige Regionen, ich sag sprach ja schon Amerika an, die die drehen ja. Die die wenden sich ab von Vokismus, von der Klima, dieser grünen Klimapolitik kehren zurück zu 1 Politik für mehr Wachstum, mehr Beschäftigung, mehr Wohlstand.
Und ich denke, das wird international dann auch abfärben. Aber wir können wahrscheinlich leider doch nicht umhinkommen, durch eine dunkle Phase noch zu gehen, gerade hier in Deutschland, in Europa. Mhm. Sie haben ja auch Argentinien angesprochen, da hat jetzt kürzlich Miley die Zwischenwahlen gewonnen, sehr überraschend für die Mainstream Medien. Was macht denn Miley besser, dass Sie sagen, in Zukunft werden dort Talente hinziehen und auch Gelder hinfließen?
Ich, soweit ich das überblicken kann, ist er ein Befürworter des Systems der freien Märkte. Das hatte man neunzehnhundertachtundvierzig auch in Deutschland. Ludwig Erhard, der 1. Wirtschaftsminister, hat die Preiskontrollen beiseite geschafft, hat das freie Unternehmertum laufen lassen und der Wohlstand stellte sich ein. Freie Märkte schaffen Wohlstand.
Und das ist im Grunde ganz einfach, Steuern runter, unternehmerische Freiheiten entfesseln. Dann gibt es Beschäftigungen, dann gibt's Unternehmensgründungen, es gibt Gewinne, der Volkswirtschaft geht es insgesamt besser und diese Kräfte entfesselt er, gleichzeitig drängt er den Sozialismus zurück. Also im Grunde ist alles sehr einfach aus dem Lehrbuch nachvollziehbar, was in Argentinien passiert. Und wenn Millay tatsächlich das so konsequent umsetzt, wie man sich das erhofft, insbesondere auch die Zentralbank schließt, einen freien Währungswettbewerb einführt, dann wird das Land prosperieren. Mhm.
Und dann wird das auch als Standort attraktiv. Da bin ich sehr sicher. Mhm. Und hat eine Leuchtturmwirkung natürlich für andere Ja. Länder, die Selbstverständlich.
Das färbt natürlich ab, wenn Menschen in anderen Regionen sehen, da funktioniert es besser als hierzulande. Woran liegt das? Dann beschäftigt man sich mit den Dingen. Also insofern ist das schon wichtig, dass das zum Erfolg geführt wird. Und in jedem Falle zeigt das aber auch, meine Schwiegermutter sagt das immer, auch in der dunkelsten Nacht kommt von irgendwoher ein helles Licht.
Ja. Ja, also das und der der freie Markt ist, das System der freien Märkte ist der Hoffnungsbringer. Wir werden viele Probleme auf der Welt eben lösen können, wenn wir ein freies Unternehmertum haben. Wenn wir da den Staat auf das Stärkste zurückdrängen, die Steuern auf den tiefsten Stand bringen, dann schafft man Wohlstand und Frieden und das ist der Weg, den man einschlagen sollte. Und ich hoffe, dass wir da heute auch 'n bisschen für werben konnten.
Absolut, das ist ein wunderbares Schlusswort mit 1 positiven Botschaft zu enden, weil jede Krise bietet auch Chancen. Und wie Sie's schön sagen, es muss zuerst ein Druck da sein, dass sich der Mensch auch bewegt, oder? Jetzt bevor wir schließen, haben wir die Tradition, dass wir unseren Interviewgast fragen, welche Person er uns empfiehlt, welche Person er uns empfiehlt einzuladen, als Nächstes hier am runden Tisch bei der Reallinie Schweiz AG zu sein. Kommt Ihnen da spontan jemand im deutschsprachigen Raum in den Sinn? Ja, anknüpfend an unser Gespräch und eine weitere Vertiefung, das fänd ich sehr gut.
Und da würde mir zum Beispiel der Professor Jörg Gude Hülsmann ein fallen, der in Frankreich lehrt, der natürlich deutschsprachig ist. Ja. Ich glaube, das wär ein ganz ausgezeichneter Gesprächspartner für Sie und Ihre Zuschauer. Ja, vielen Dank. Herr Hülsmann ist jetzt noch nie genannt worden, fragen wir sehr gerne an.
Ich möchte mich auch bedanken, und zwar haben Sie ein Geschenk mitgebracht, liebe Zuschauerinnen und Zuschauer. Professor Doktor Polleit publiziert einen Boom and Bust Report regelmäßig. Und wenn Sie eine Ausgabe kostenlos haben möchten, dieses ja, was sind das etwa 20, 30 Seiten, also sehr ausführlichen Reports, dann schreiben Sie unbedingt in die Kommentare. Mich interessiert auch sehr, was Ihre Meinung sind. Zu den Lösungsvorschlagen einerseits oder auch zu Inflation, wo wir sehr vertieft haben, haben Sie da eine konträre Meinung.
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Veröffentlicht mit CiteCast