Prinz Michael enthüllt: Brüssel wird Ukraine schnell in EU aufnehmen
Worum es geht
Was passiert, wenn der Krieg in der Ukraine endet? Prinz Michael von und zu Liechtenstein hält einen Waffenstillstand für wahrscheinlich, irgendwo nahe der heutigen Frontlinie. Nur gelöst ist damit nichts. Für Europa beginnt die teure Phase erst danach. Im exklusiven Interview mit Dr. Dietmar Peetz erklärt der Gründer von Geopolitical Intelligence Services (GIS) und Executive Chairman der Industrie- und Finanzkontor Ets., weshalb die EU die Ukraine im Fast Track aufnehmen müsste. Die Themen der Folge:• Waffenstillstand an der Frontlinie und warum das Problem damit nicht gelöst ist• Zerfällt Russland? Und was Sibirien mit China zu tun hat• Warum das Baltikum das nächste Ziel sein könnte• EU-Beitritt im Schnellverfahren: Was das für die Regulierung in Brüssel bedeutet• Iran, die Strasse von Hormus und die Grenzen der Supermacht USA• Die neue Allianz von Pakistan, Saudi-Arabien und der Türkei• 1000 Jahre Familiengeschichte: Prinzipien für Vermögen in Systemwechseln 🛡️ Du benötigst Hilfe bei deinem Vermögensschutz?Dann komm in das kostenfreie Live-Webinar:https://realunit.de/webinar/?utm_campaign=Klartext%20Finanzen&utm_source=youtube&utm_medium=social📲 Möchtest du dein Geld bankenunabhängig ausserhalb der EU selbst verwahren?Dann lade unsere neue Mobile Wallet App herunter:https://realunit.ch/token-kaufen/?utm_campaign=48521904-Mobile%20App&utm_source=youtube&utm_medium=social&utm_term=Podcast🇨🇭 RealUnit Schweiz AG Einfach Vermögen sichern in diversen Sachwerten ausserhalb der EU: https://realunit.de?utm_campaign=Klartext%20Finanzen&utm_source=youtube&utm_medium=social ———————————————————————Disclaimer:⚠️ Die Informationen auf diesem Kanal richten sich nur an Personen mit Sitz in der Schweiz, Deutschland, Österreich oder Liechtenstein. Sie richten sich nicht an Personen, die dem Recht eines Staates unterstehen, der die Distribution oder Nutzung dieser Informationen verbietet (u.a. USA, Grossbritannien, Japan, Kanada, Neuseeland und Australien). Das Thumbnail und einzelne Grafiken in diesem Video wurden mit Unterstützung künstlicher Intelligenz erstellt oder bearbeitet. Sämtliche Inhalte werden vor der Veröffentlichung von unserer Redaktion geprüft und verantwortet. Die Informationen auf diesem Kanal stellen Werbung im Sinne von Art. 68 FIDLEG bzw. Marketing-Mitteilungen im Sinne der Richtlinie 2014/65/EU über Märkte für Finanzinstrumente (MiFID II) dar. Die Angaben dienen ausschliesslich der Information und stellen weder ein Angebot noch eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots zum Abschluss eines Vertrags oder zum Erwerb oder zur Veräusserung von Wertpapieren dar. Die verwendeten Daten bewertet die RealUnit Schweiz AG als korrekt, die Angaben sind jedoch nicht unabhängig überprüft. Es besteht keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte dieses Kanals. Die vergangene Kursentwicklung ist keine Indikation oder Garantie für die zukünftige Wertentwicklung der Aktien der RealUnit Schweiz AG. Der Wert der Aktien kann sowohl steigen als auch fallen, und Anleger erhalten möglicherweise nicht den ursprünglich investierten Betrag zurück. Wechselkursänderungen können ebenfalls Einfluss auf den Wert der Aktien haben. Die Rendite der Anleger kann durch Währungsschwankungen steigen oder fallen. Die steuerliche Behandlung hängt von den persönlichen Verhältnissen des jeweiligen Anlegers ab und kann zukünftigen Änderungen unterworfen sein. Die Informationen auf diesem Kanal stellen keine Anlageberatung dar und berücksichtigen nicht die Anlageziele, finanzielle Situation, Kenntnisse, Erfahrungen oder besonderen Bedürfnisse des einzelnen Anlegers. Bevor Anleger eine Investitionsentscheidung treffen, sollten sie sich umfassend informieren sowie den aktuellen Wertpapierprospekt gründlich lesen, der spesenfrei auf der Webseite https://realunit.ch/ueber-uns/downloads/ bzw. https://realunit.de/ueber-uns/downloads/ oder via info@realunit.ch bezogen werden kann.
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Krieg entsteht gewöhnlich dort, wo auch Schwäche ist. Wir hören ja immer, die Ukraine darf nicht fallen. Unter anderem auch, weil im Zuge dessen würden halt Milliarden an Milliarden von Rettungspaketen bei bereits jetzt stark oder hoch verschuldeten Staaten dann auf 0 abgeschrieben werden müssen. Aber als geopolitischer Strategie kann man sich ja nicht die Welt schönreden. Man muss auch unangenehme Szenarien einfach mal gedanklich durchspielen.
Meine Frage, was würde denn passieren, wenn die Ukraine fällt? Und spiegelbildlich, was würde passieren, wenn Russland den Krieg verliert? Wenn es zu irgendeiner halbwegs erfreulichen Lösung oder halt Waffenschischer mit Russland kommt, wird der EU nichts anderes übrig bleiben, als die Ukraine in die EU aufzudecken und zwar Fast Track. Wenn dann Immigranten kommen, muss man eben darauf insistieren, dass die sich anpassen, dass die das respektieren und nicht, dass sich Europa an Migranten anpassen muss, sondern umgekehrt. Frankreich hat auch über die hohe Verschuldung gar keinen Spielraum mehr.
Sie erbt ja auch eigentlich ein 1 Gottes Land. Da gibt's nicht viel Spielraum, wo man machen kann. Was mich natürlich besorgt macht und das ist nicht nur die EU, es sind auch die Mitgliedstaaten. Wir haben einfach viel zu viel Staat. Solang der Staat bei 50 Prozent der Wirtschaftsleistung ist, kommen wir aus dem Defizit nicht heraus, unsere Produktivität wird immer stärker sinken und ich glaub, da müsste sich die EU zurückbesinnen.
Ich hab auch sehr ungern dieses Wort der wehrhaften Demokratie, weil an sich beruht ja die Demokratie auf dem Vertrauen der Bevölkerung in die Institution ab, ist, wie sie wären. Wenn die sich jetzt mit allen Mitteln wehren müssen, ist das schon 1 1 1 sehr gefährliches Zeichen. Ich glaub, man muss bereit sein, offen zu denken. Man muss auch bereit sein und einsehen, ja, da werde ich etwas verlieren. Da werde ich etwas verlieren, wie kann ich das abfedern, wie kann ich was machen?
Ich glaub, man darf auch nicht zu sehr zurückblicken, sondern man muss eigentlich vorausblicken. Da kann man doch auch Fehler machen, braucht auch immer eine gewisse Diversifizierung. Liebe Zuschauerinnen und Zuschauer, herzlich willkommen zum Podcast Klartext Finanzen. Heute die ganz besondere Freude Prinz Prinz Michael von uns zu Liechtenstein begrüßen zu dürfen. Prinz Michael hat uns ein exklusives Interview gegeben.
Er ist normalerweise sehr oft auf Reisen und sehr selten bei Podcasts und deswegen freue ich mich umso mehr, dass er uns in seinem sehr, sehr großen Wissen teilhaben lässt. In den nächsten 40 Minuten garantiere ich Ihnen, werden Sie einige sehr, sehr interessante Sachen erfahren. Ich hab Prinz Michael unter anderem gefragt, wie er die Zukunft der EU sieht angesichts dieser ganzen Verwerfungen. Ich habe ihn aber auch gefragt, was seine Einschätzung ist, falls die Ukraine den Krieg doch verlieren sollte und spiegelbildlich auch, was würde passieren, wenn Russland den Krieg verliert. Ich wünsche Ihnen nun viel Spaß bei dem Interview und bitte ganz wichtig, aktivieren Sie die Glocke, damit Sie über Updates ständig informiert bleiben.
Und nun viel Spaß. Lieber Prinz Michael, ganz herzlich willkommen bei uns, Klartext Finanzen und das ist eine ganz besondere Freude und Ehre, dass Sie heute zu uns gekommen sind. Ich würde gerne gleich starten mit der ersten Frage. Es gab in Liechtenstein einen aufsingenderregenden Spionage Cyberangriff und das hat für große Aufregung gesorgt. Ist die zunehmende Digitalisierung unseres Alltags, Ist das das Phänomen, dass wir das mit höherer Datenunsicherheit bezahlen müssen?
Ich glaube, das ist eigentlich klar. Es werden immer mehr Daten gesammelt. Man muss Daten mehr und mehr zentral abspeichern und das erregt natürlich Interesse. Das ist so ein 1 Schatz, der aufgebaut wird, wo man möglichst viel Gold hineinlegt und da ist natürlich vorher von Interesse. Leider werden ja auch, das ist ja nicht nur in Liechtenstein, werden ja fast alltäglich oder es sind alltäglich Nachrichten, dass Cyberangriffe irgendwo stattgefunden haben und ich fürchte, das wird auch noch weitergehen.
Wir sind natürlich auch noch nicht genügend weltweit ausgestattet, denen sich voll zu verteidigen, sich hundertprozentig zu verteidigen, aber auch Angriffe wirklich forensisch aufarbeiten zu können. Jetzt sind wir gleich beim Thema, Geopolitik. Sie sind ja ein sehr aufmerksamer Beobachter und Experte der Geopolitik und seit unserem letzten Gespräch hat sich ja die Weltlage nicht verbessert, im Gegenteil verschlechtert. Die Situation der Ukraine und auch im Iran ist eskaliert. Hat Sie das überrascht?
Nein, ich hab mich eigentlich nicht überrascht, weil Krieg entsteht gewöhnlich dort, wo auch Schwäche ist und wo Stärke und Schwäche aufeinanderfallen. Und wir haben große Veränderungen weltweit. Wir haben die Veränderung eigentlich, dass die USA eigentlich nicht mehr der Hegemon sein wollen. China will seinen Platz in der Welt, aber ich glaub, das größte Phänomen ist, was glaube ich in Europa noch nicht ganz durchgedrungen hat, dass es eine globale Mehrheit gibt, die weder China noch USA noch Russland noch Europa sind. In diesem Vierkreis reden wir vor einem Konflikt zwischen Autokraten und Demokraten, aber das ist nicht einmal ein Drittel der Weltbevölkerung.
Es sind da draußen irgendwo 5000000000 Menschen, die sich diesen alten System eigentlich nicht einfügen wollen, die die einen Platz haben wollen und die einen regionalen Platz haben. Und solche Veränderungen bringen Spannungen mit sich, bringen Konflikte mit sich und wenn eine Seite etwas schwächer ist und die andere Seite energisch ist, Man sieht das zum Beispiel zwischen Russland und Europa. Europa ist hat gezittert jetzt seit 5 Jahren vor 1 Eskalation in in Russland und das hat natürlich eigentlich Russland ermutigt, auf Abenteuer zu gelten und das wird jetzt leider in der Ukraine ausgetragen, auf dem Rücken der der der der Ukrainer und ich glaub, wenn wir in Europa Ruhe haben wollen, müssen wir aufhören, dass wir sagen, ja, eigentlich in sehr zynischen Art und Weise und bequemen Art und Weise, wir halten den Krieg in der Ukraine und so sind die Russen beschäftigt und man hat mehr oder weniger Ruhe. Also es muss natürlich Europa aufrüsten und erst ein gerüstetes Europa kann wieder auf ein normales Verhältnis zurückkommen mit mit Russland. Das 2.
Ist, wenn wir anschauen im im im Mittleren Osten, mit mit mit Iran. Es hat der Westen immer irgendwo Angst gehabt vor vor dem Regime der Republikanischen Garden und der Mullahs im Iran. Man hat überall nachgegeben, obwohl sie die Hauptsponsoren von internationalem Terrorismus waren. Die wussten auch, sie können viel machen. Sie wurden jetzt eingeengt, gemacht und die Frage ist, ob der Westen, das heißt eigentlich die USA, diesen Konflikt durchstehe.
Sie haben allerdings jetzt Verbündete für die Vereinigten Arabischen Emirate ist das ein Riesenproblem. Die wissen auch, dass solang dieses Regime der Republikanischen Garden im Iran bleibt, sie ihre Pläne, also ihre sehr ambiziösen Zukunftspläne nicht durchziehen können. Und was dort ist, ist ja sehr interessant, dass jetzt die 3 stärksten Regionalmächte, nämlich Pakistan, Saudi Arabien und Türkei sich zusammentun und eine Art Verteidigungspakt geschlossen haben, Eichung zu schauen, eigentlich Stabilität in der Region wiederherzustellen. Da würde ich gerne gleich nachfragen, aber zuerst noch kurz zur Ukraine, weil das ist 'n ganz wichtiges Thema. Wir hören ja immer, die Ukraine darf nicht fallen.
Unter anderem auch, weil im Zuge dessen würden halt Milliarden an Milliarden von Rettungspaketen bei bereits jetzt stark oder hoch verschuldeten Staaten dann auf 0 abgeschrieben werden müssen. Aber als als geopolitischer Strategie kann man sich ja nicht die Welt schönreden. Man muss auch unangenehme Szenarien einfach mal gedanklich durchspielen. Meine Frage, was würde denn passieren, wenn die Ukraine fällt und spiegelbildlich, was würde passieren, wenn Russland den Krieg verliert? Ich glaub, wenn wir mal reden, die Frage ist, was bedeutet fallen und was bedeutet denn Krieg verlieren?
Ich glaube schon, dass in der Ukraine einmal ein Waffenstillstand zustande kommt, wahrscheinlich irgendwo in der Nähe der jetzigen Frontlinie, aber das das löst das das Problem nicht. Das ward Gesicht irgendwo eine schlechte Gesichtswahrung auf allen Seiten, aber es löst das Problem nicht, obwohl es wahrscheinlich gut wär, weil eigentlich das Blutvergießen, das jetzt dort ist, ist nicht nicht nicht notwendig. Es war eine Weile war es so eine Art Hoffnung, da ist auch in Polen immer diskutiert worden, Russland fällt auseinander. Das wird, glaube ich, nicht passieren. Es ist zwar Russland ein multiethnisches Reich, aber es sieht nicht so aus, dass es auseinanderfällt, weil die zentrifugalen Kräfte, die waren schon beim Ende der Sowjetunion da.
Was nicht gut für Europa wäre, ist natürlich die starke Annäherung zwischen Russland und China und sagen wir, ein stärkeres Chinesischwerden von Sibirien. Das wäre sicher langfristig, wenn wir das auf 50, 60 Jahre sehen, wär das natürlich recht gefährlich für für Europa. Andererseits ist natürlich, wenn die Ukraine ganz ausfällt, sagen wir wieder ein russischer Satellit wird, wird es wahrscheinlich schon wird es Russland ermutigen, etwas Ähnliches mit dem Baltikum zu probieren, weil das gehört in dieselbe Doktrin hinein. Es entwickeln sich aber positive Sachen, das sind eigentlich die mitteleuropäischen Entwicklungen zwischen Mitteleuropa und Nordeuropa und es bilden sich so Assoziationen in der zwischen Finnland und Schweden im Norden mit Baltikum als Angelpunkt mit den alten Visegrad Staaten plus Rumänien. Und diese sind sind sehr entschieden, ihre Zusammenarbeit nicht nur im militärischen, aber auch im wirtschaftlichen stark auszubauen.
Und das sind auch die Regionen in Europa, wo wir das größte Wirtschaftswachstum haben, die dynamischen. Und zu dieser Region gehört natürlich auch die westliche Ukraine. Schon historisch, aber auch von der Entwicklung her und natürlich, wenn sich da eine regionale Beziehung ergibt mit der Ukraine, welche sich jetzt technologisch unglaublich entwickelt hat. Es ist bewundernswert, was da passiert ist. Das könnte eigentlich ein sehr großes Asset für Europa sein.
Noch ein Punkt, den ich sehr, sehr wichtig finde. Wenn es zu irgendeiner halbwegs erfreulichen Lösung oder halt Waffenschisha mit Russland kommt, wird der EU nichts anderes übrig bleiben, als die Ukraine in die EU aufzunehmen, und zwar Fast Track. Was bedeutet das aber? Das könnte ein großer Vorteil sein, weil die EU müsste von einem Teil ihrer Regulatorien zurücktreten und Ausnahmen machen. Es müsste die EU sich verändern.
Also die EU würde weniger die Ukraine verändern als die Ukraine, die EU als Institution. Und wir brauchen die Institution EU, aber wir brauchen sie wahrscheinlich 1 abgespeckten und reformierten Version. Okay. Jetzt würd ich gern, was Sie eben erwähnt haben, Iran, das ist ja auch ein Pulverfass im Nahen Osten, wo die Einschläge auch immer näher zu uns kommen, wirtschaftlich, ökonomisch. Aber zur Realität gehört ja auch, die Wirtschaft des Irans ist ja nur halb so groß wie die von Nordrhein Westfalen, also dem größten deutschen Bundesland.
Also es ist wirtschaftlichen Zwerg. Und noch grotesker ist ja auch die die militärische Asymmetrie zwischen USA und Iran. Und trotzdem ist es dem Iran gelungen, einen einen strategischen Hebel anzusetzen und die die Kontrolle über die Straße von Humus zu übernehmen und Washington, Israel und auch die Goldstaaten massiv unter Druck zu setzen. Meine Frage ist, wenn sich jetzt das Imperium, die Supermacht USA politisch militärisch gar nicht mehr durchsetzen kann, also was sagt 'n das über über den Zustand dieses Imperiums aus? Ist das nicht schon eine strategische Niederlage und was können wir erwachen, was Trump jetzt als Nächstes macht aus Verzweiflung heraus?
Ich glaub nicht wirklich, dass reicht einfach zur Person Trump, dass er aus Verzweiflung reagiert. Es ist auch sehr schwierig zu wissen, was macht Trump als Nächstes? Das ist das ist schwierig. Aber das Problem, das kennen wir natürlich schon seit Langem, dass auch kleinere Mächte, die ein ganz entschiedenes Regime haben und ein Regime, denen es gleichgültig ist, wie die Welt es ansieht und wie sie es macht und und überzeugt sind, hat halt eine Stärke. Und das Problem ist von 1 Supermacht wie wie den USA und das ist natürlich ein inhärentes Problem, ist nicht ein Kritik an der Demokratie, aber ein inhärentes Problem der Demokratie ist, dass man die dass dass man Wahlen hat.
Und der Krieg ist unpopulär und die Frage ist, kann Washington es durchstehen, 'n Krieg durchzuführen mit Wahlen, die im November kommen? Ich glaub, das ist das ist sicher ein 1 großes Problem. Es ging halt nicht, man dachte, okay, das geht jetzt relativ schnell, jetzt schaffen wir den Supreme Leader Ali Kaminee vorbei. Das war durch ein statt ein taktisch hervorragend ausgeführter Schlag, aber es hat nicht gereicht und die republikanischen Garden haben eigentlich die Kontrolle voll übernommen. Davor war sie ein Zwischenspiel zwischen religiösen und republikanischen Garden.
Das hat man sich erlaubt, 'n republikanischen Garden die Macht wirklich zu übernehmen. Die der Rückhalt in der Bevölkerung ist wahrscheinlich weniger als 20 Prozent, aber es reicht an der brutalen Minderheit, diesen Krieg führen zu können. Darf ich Sie kurz einen Gefallen bitten? Nur 25 Prozent unserer Zuschauer haben Klartext Finanzen abonniert. Wenn Sie unsere Podcasts schätzen, abonnieren Sie jetzt den Kanal und aktivieren Sie die Glocke.
So verpassen Sie montags 15 Uhr keine neue Folge und Sie helfen uns, den Kanal weiter wachsen zu lassen. Vielen Dank für Ihre Unterstützung. Ja, Sie haben's eben angesprochen, im Nahen Osten entsteht jetzt durch das bündnis zwischen Türkei, Saudi Arabien und der Atommacht Pakistan eine neue Machtallianz, die es in der Form vorher nicht gab. Iran ist jetzt faktisch zu 'ner Mittelmacht aufgestiegen, dadurch, dass sie die Straße von Amus kontrollieren. Sie werden unterstützt im Hintergrund durch durch China und Russland.
Und gleichzeitig in der Region, das ist ja das bekannte Pulver verfasst, es überlagern sich religiöse, ethnische, aber auch machtpolitische Interessen. Meine Frage an Sie, kann es nicht dadurch zu 'ner Konstellation kommen, die an den Vorabend des Dreißigjährigen Krieges erinnert, wo es eben auch wechselnde Allianzen gab, wo verschränkte Kriege es praktisch unmöglich gemacht haben, einen Frieden, einen langfristigen, stabilen Frieden einzuführen? Schauen Sie, wir haben ja praktisch schon einen Zwanzigjährigen Krieg dort. Noch nicht ganz einen Dreißigjährigen Krieg. Es hat eigentlich begonnen, eigentlich vielleicht noch nicht ganz 20, aber es ist ziemlich 15 Jahre.
Also wir sind eigentlich in der Mitte des Dreißigjährigen Kriegs. Es hat eigentlich begonnen mit dem sogenannten Arabischen Frühling, der wenig gebracht hat und dem Krieg in Syrien. Mal ja, in Syrien auch gesehen haben unterschiedliche Mächte interveniert, so wie in Deutschland im Dreißigjährigen Krieg. Es war Frankreich, Spanien, Schweden in unterschiedlichen Phasen und dieser Krieg geht jetzt weiter. Es ist tatsächlich so wie in Europa, der Dreißigjährige Krieg und jetzt kumuliert er natürlich den Iran.
Es sind die die Weltmächte interessiert daran, die Amerikaner intervenieren direkt, die die Russen und Chinesen mehr indirekt, aber die Situation ist da und ich glaube, da ist eben auch das Gute, dass ein paar der eigenen Mächte jetzt sagen, okay, jetzt tun wir uns zusammen und versuchen, da Ordnung zu schaffen. Was eben in in Deutschland im Dreißigjährigen Krieg nicht ging, weil sich einfach die reformierten oder evangelischen und katholischen nicht zusammenfinden konnten und das musste halt eine völlige Erschöpfung eintreten. Wir Vielleicht gelingt es dort etwas früher, das zu Ende zu bringen. Also das heißt, wenn man die Geschichte anschaut und wenn man das Alte Testament der Bibel liest, da ging's immer schon so zu dort. Also das heißt, wir müssen uns auf weitere verstörende Bilder einstellen, weil wir sind jetzt in der Mitte des Konflikts und normalerweise, das ist ja auch sone historische Erfahrung, die schlimmsten Gräuel und die höchsten Verlustraten, die finden immer zum Ende des Krieges statt, wenn wirklich alles in die Waagschale geworfen wird und wenn man sagt, so jetzt gehen wir all in.
Ja, vielleicht nicht. Wenn es gelingt, dass nicht von außen, aber doch von innen, dass die Opposition so unterstützt wird, dass es einen echten Regime Change im Iran bekommt. Was ja irgendwann man dachte im Januar, dass dass man so weit ist. Nur damals hatten die Amerikaner ihre Schiffe noch in der Karibik stehen. So weit ist.
Ist. Wenn das stattfindet, dann kann eigentlich Ruhe herrschen, weil es ist tatsächlich der große Störenfried in der Region, auch der letzten 20 Jahre war immer der Jahrgang. Wir sind ja von diesen Entwicklungen auch direkt oder indirekt betroffen und ich erinnere daran, wir hatten ja vor einiger Zeit diese Bilder aus Keuter, neudeutsch Seuta, wo bestimmte Akteure auch die Migration als politisches Druckmittel eingesetzt haben. Und wie würden Sie die Lage einschätzen? Müssen wir Zukunft damit rechnen, dass Migration zunehmend als Waffe eingesetzt wird gegen den verwundbaren Westen?
Ich glaube ja. Ich ich glaube ja, das das wird da da gibt es einen einen Druck. Da muss man auch einen Gegendruck machen, und zwar in in in verschiedener Maßen. Der Westen muss sich intern stärken. Man muss wissen, was sind die Werte, die man hat?
Was ist die westliche Zivilisation? Wenn dann Immigranten kommen, muss man eben darauf insistieren, dass die sich anpassen, dass die das respektieren und nicht, dass sich Europa an den Migranten anpassen muss, sondern umgekehrt. Der Migrant hat ja einen Grund, warum er kommen will, weil er denkt, es ist besser. Wenn wir dann sagen, wir passen uns an dich an, ist das nicht ist ist das nicht gut und und wird auch das aufweichen. Das 2.
Natürlich, was wir auch tun müssen, ist und das ist, glaube ich, 1 der großen Probleme von Europa, na jetzt, es wurde lang auch Russland ignoriert, wir ignorieren Afrika. Afrika ist der einzige Kontinent noch mit Bevölkerungswachstum. Also da gibt es Yogeleute, das ist eigentlich auch ein großes Asset, das Afrika hat. Nicht nur als Druckmittel der der der der Migration, das ist ein 1 großes Asset, das Afrika hat und sonst auch ein reicher Kontinent. Wir müssten fähig sein, mit Afrika Business zu tun.
Im Augenblick haben wir so viele Regulierungen in Europa, Lieferkettengesetz und so weiter, dass praktisch Business mit Afrika gar nicht mehr möglich ist. Das heißt, wenn man man muss die Möglichkeit haben, dass wenn man mit Afrika Business macht, dass man sich auch an die afrikanischen Verhältnisse anpasst und nicht mit europäischen Standards dort macht. Und wir müssten auch ein Teil des der Handel des Handelsprotektionismus von Europa aufgeben. Und ich glaub, das ist wichtig, dass man nicht sagt, okay, die Migration ist nur eine Waffe, sondern eigentlich sagt, eigentlich müssen wir dort hingehen, woher sie kommt und schauen, dass man dort wissen, weil was Afrika braucht, ist nicht Entwicklungshilfe, ist auch nicht einen guten Rat von uns. Sie brauchen Business.
Und das machen die Türken sehr gut, das machen diese Elis sehr gut, Das machen die Freien Arabischen Republiken sehr gut und das macht's besonders die Chinesen sehr gut. Und die Gefahr ist, dass wir unseren unsere südliche Flanke an andere verlieren und dann kann es sein, dass die die Migration als eine Waffe gegen uns einsetzt. Ja, ich würd gleich noch mal auf die Zukunft der EU gerne mit Ihnen eingehen, aber noch den Nahen Osten abzuschließen, ist mir noch eine Frage, die liegt mir auf der Seele. Wir haben ja gesehen, dass jetzt vermeintlich sichere Häfen wie Dubai auch Ziel von Anschlägen geworden sind. Also ging's konkret drum, Dubai International Financial District unter Feuer zu setzen.
Und es heißt ja, dass reale Werte ultimativ den den Wert behalten, insbesondere während Inflation, Zeiten Inflation und Krieg. Aber wenn wir jetzt sehen, die diese vermeintlichen sicheren Häfen wären Ziel von von Angriffen, wächst dadurch nicht das Sicherheitsbedürfnis, dass man sagt, na ja, steuerlich war das vielleicht jetzt optimaler. Aber es ist mir wichtiger die Frage, wo hab ich mein Geld, als wie viel bekomm ich darauf? Also ist das nicht, dass dass jetzt die Leute die Sicherheit stärker biegen als steuerliche wirtschaftliche Freiheit mit diesen Verwerfungen? Das ist das ist das ist sicher so, weil das geht es gut.
Die die Steuer ist eine Frage, aber das ist eine Businessfrage, wie man wie man das löst. Da muss man sich halt da muss man sich anpassen, je nachdem, wie die Lage ist. Aber natürlich entscheidend ist die ist die Sicherheit, weil man will ja Vermögen langfristig. Also ein gut angelegtes Vermögen, ein gut verwaltetes Vermögen, es ergeht ja langfristig und da will man sich nicht lauter politischen Gefahren aussetzen. Die, die immer schon bestanden haben, die auch immer noch bestehen.
Und ich glaub, da ist es auch wichtig, dass die verschiedenen Staaten ihre eigene eine Governance haben, die eigentlich die die Sicherheit eher stärkt. Das heißt, Institutionen, in denen die die Bevölkerung Vertrauen haben, die funktionieren, den Public Service, also die eben auch gewährleisten. Und man sieht auch, sagen wir, es gibt Krise, welche Währung geht hoch? Es ist eben der Schweizer Franken und da ist doch ein Governance System, worin die Leute Vertrauen haben. Viele Menschen aus Deutschland, Österreich sagen mir, sie möchten einen Teil ihres Geldes außerhalb der EU in der Schweiz anlegen.
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Wir freuen uns auf Sie und nun viel Spaß mit dem Gespräch. Ja, Stichwort Schweiz, auch Liechtenstein, das wären ja jetzt die natürlichen Profiteure dieser Entwicklung, weil traditionell weiß man, wenn man sein Geld sicher anlegen will, kann man eben auf den guten Rufe vertrauen. Aber gleichzeitig gibt's auch die Sorge bei vielen, dass diese starke Einbindung in das westliche Regulierungs- und auch Sanktionssystem, diese traditionelle Sondersituation oder Sonderrolle, die die beiden Länder hatten, zunehmend schwieriger macht. Wie würden Sie das sehen? Ja, ich würd nicht das Wort Profiteure verwenden da dafür.
Ich glaub, wir müssen schauen, dass wir nicht sagen, wir profitieren von diesen von von diesen Verwerfungen und so weiter, weil eigentlich in unserem langfristigen Interesse wär, dass es viele stabile Gegenden gibt. Weil wenn man alleine steht, wird das nicht lange dauern. Also das ist das ist, glaube ich, einmal ein 1 Sache. Natürlich kommen Leute zu uns in die Schweiz und Liechtenstein, weil sie sehen, dass sie sehen eben die die Stabilität. Sie sehen auch, dass dass die verschiedenen Institutionen funktionieren, dass es langfristig ausgerichtete Politik ist, also nicht sehr kurzfristige Verwerfungen, obwohl man manchmal auch gewisse Störfeuer hat.
Sie haben ja gesehen, wie damals diese diese Erbschaftssteuerinitiative der Jungssoziist in der Schweiz war. Das hat Sorge bereitet, aber gut, es ist es nicht angenommen worden und dass es wiederum zeigt, dass die dass die Schweiz funktioniert. Und ich glaub, es gibt sehr interessante Studien von der OECD und Angehängte in Institutionen vertrauen. Und das Institutionen und Vertrauen der Bevölkerung in der Schweiz und in Liechtenstein ist überdurchschnittlich hoch. Generell in Europa ist es leider im im Sinken.
Ja. Ich mein, in Zeiten großer Umbrüche bekommt ja Stabilität, Kontinuität und einfach Verlässlichkeit auch eine Prämie. Und das will mich jetzt zum Thema Zukunft Europa bringen. Wir sehen die Umfragewerte von Marie Le Pen in Europa. 2027 steht die Präsidentschaftswahl an und sie ist sehr stark in den Umfragen.
Ein von ihr geführtes Frankreich würde sicher sehr, sehr viele Veränderungen mit sich bringen, weil sie doch Grundprinzipien der europäischen Integration ganz anders sieht. Gleichzeitig ist aber auch Frankreich eine der tragenden Säulen der europäischen, der EU. Mich würd interessieren, was würde passieren, wenn Frankreich aufgrund innerer und aber auch äußerer Druckpunkte, die Überschuldung ist ja ein so ein Faktor, dass sie diesen europäischen Kurs fundamental ändern, im Sinne, dass sie faktisch aussteigen dadurch, dass sie funktionell einen französischen Sonderweg beschreiten wollen. Was würde das jetzt für die Zukunft der EU bedeuten oder auch für die für die Zukunft der Schweiz und Liechtenstein? Also ich ich glaube vielleicht, wenn ich zuerst etwas allgemeiner sein kann als Marie Le Ben, wir brauchen in Europa eine Institution wie die Europäische Union schon allein Kooperation Außenpolitik, Verteidigungspolitik, aber auch 'n Binnenmarkt.
Das sind gute Sachen und das ist auch etwas, was zum Beispiel Marina Le Band nicht infrage stellt. Es ist aber es werden Dinge auch in auch auch infrage gestellt. Jetzt ich glaube nicht, dass Marina Le Pen als Präsident in Frankreich wirklich sich wesentlich an diesen Dingen etwas ändern wird. Es sind die institutionellen Planken sind relativ eng. Frankreich hat auch über die hohe Verschuldung gar keinen Spielraum mehr.
Sie erbt ja auch eigentlich ein bankgottes Land. Da gibt's nicht viel Spielraum, wo man machen kann. Und erinnern Sie sich, wie Georgia Meloni gewählt wurde? Da ging ja auch die ganze Welt sagte, das ist eine Katastrophe und Italien wird rechtsradikal und faschistisch und und und weiße Geier. Das ist jetzt eigentlich 1 der tragende Säulen, dass Europa funktioniert, also das funktioniert.
Also ich würde sagen, ich bin eigentlich nicht so besorgt über über Marina Le Pen. Was mich natürlich besorgt macht und das ist nicht nur die EU, es sind auch die Mitgliedstaaten. Wir haben einfach viel zu viel Staat und solang wir diesen Solang der Staat bei 50 Prozent der Wirtschaftsleistung ist, kommen wir aus dem Defizit nicht heraus, unsere Produktivität wird immer stärker sinken und ich glaub, da müsste sich die EU zurückbesinnen, weil wenn ich Ich verfolg ja schon, ich hab ein gewisses Alter, die EU seit seit Langem. Und die EU war, also begann auch oder die europäische Gemeinschaft davor. Also es begann mit dem Binnenmarkt war ja die EU sehr Deregulierung, Privatisierung und so weiter.
Das hat auch in Österreich, Österreich hat einen Riesenaufschwung nach dem EU Beitritt. Nicht wegen EU Gelder, die gekommen sind, sondern weil da mussten eine ganze Menge Alterzöpfe abgeschnitten werden. Und dann ging also die Wirtschaft in Österreich hinauf, es wurde für Staat es wurde Industrie privatisiert, es wurde da freie Wettbewerb gefördert und so weiter. Jetzt sind die Staaten, nicht nur die EU, die Staaten wieder zurückgekommen, Mehr Staatsintervention, Mehrstaat und auch diese Schuldenwirtschaft. Und einher geht mit diesem Mehrstaat natürlich eine Überregulierung.
Extreme Überregulierung, dass eigentlich die Kosten der Regulierungen so teuer werden und als Sie vorhin fragten, ist das eine Bedrohung auch für Standorte wie wie die Schweiz und Liechtenstein. Ja, weil wir müssen die in diesem Regulier international tätig sein sein zu können, müssen wir bei diesen Regulierungen mitmachen. Und das ist ein Riesenkostenfaktor und auch ein Unsicherheitsfaktor. Gold, Silber, Aktien, Sachwerte sind ein Thema, das in unseren Interviews immer wieder zur Sprache kommt. Doch welche Sachwerte können tatsächlich zum langfristigen Vermögensschutz beitragen und weshalb?
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Also er muss seine eigene Existenz sichern und da sind natürlich die Interessen des Einzelnen, die stehen, die kommen erst in zweiter Priorität. Aber um's mal so vereinfacht auszudrücken, wenn wir das so behalten möchten, wie es grade ist, müsste sich ja alles verändern. Und gleichzeitig sehen wir, wie jede Form von Veränderung unmöglich gemacht wird. Man zieht Mauern hoch, man verstärkt noch die Regulierung. Die EU ist jetzt grade in 1 Art Fiebertraum, was jetzt die Überwachung der Bürger angeht.
Man reduziert den Bargeldbezug bald. Man führt, man plant digitale Währungen einzuführen. Das sind ja alles Kontrollmechanismen, mit denen man den Griff noch enger machen will und damit eben auch jede Form von von Freiheit, Kreativität im im Keim erstickt. Also ich frag mich dann, muss es erst noch viel schlimmer werden, bis dann jemand mit 'ner sprichwörtlichen Kettensäge kommt und dann die notwendigen Reform macht? Also müssen wir erst noch mehr leiden, bevor wir dann wieder Hoffnung schöpfen können?
Ich hoffe nicht, aber es könnte sein, dass Sie da sehr recht haben, dass dass das noch passiert, weil im Augenblick versucht man ja alles zu verteidigen. Wir müssten sehr viele Maßnahmen machen, besser zu werden. Und wenn ich jetzt gar nicht einmal über die ganzen Sozialen, aber rein vor vor vom wirtschaftlichen her, wenn wir sehen, wie der Gap der Produktivität zwischen der EU und den USA auseinandergeht, die also das ist dramatisch und auch auch gegenüber China auseinandergeht, obwohl China nicht das effizienteste Land der Welt ist, müssten wir sagen, ja, also wir müssen sofort etwas tun, eigentlich die staatlichen Eingriffe in die Wirtschaft zu zu verringern. Gleichzeitig sieht man aber jetzt, dass ich, wie Sie gesagt haben, dass sich die Institutionen verteidigen. Und es wird es wird erst einmal vor 'ner ganzen Meinungsbildung versucht man eigentlich, die Meinung zu kanalisieren.
Ich hab auch sehr ungern dieses Wort der wehrhaften Demokratie, weil an sich beruht ja die Demokratie auf dem Vertrauen der Bevölkerung in die Institutionen, die sie wehren. Wenn die sich jetzt mit allen Mitteln wehren müssen, ist das schon 1 1 1 sehr gefährliches Zeichen. Es gibt's auch, es wird auch gewisser Dialog dann abgelehnt, weil gewisse Dinge ausgegrenzt werden. Ich glaub, man muss die Möglichkeit haben, alles anzusprechen oder alle Und wenn man über die Zukunft redet, muss man sich Szenarios machen ohne Scheuklappen, weil wir sagen, das ist böse und das ist böse. Böse Dinge können eintreten und wir müssen damit rechnen.
Also wir müssen diese Scheuklappen ablegen und eigentlich offen reden. Aber ich fürchte, wir könnten recht haben, wir müssen noch mehr Probleme bekommen, bevor sich wirklich etwas ändert. Aber ich hoffe es doch nicht. Ich hoff doch, dass die Demokratien an sich stark genug sind, dass sich ohne allzu große Verwerfungen etwas ändert. Aber ich war immer schon 'n Optimist.
Sehr gut. Und das würd mich jetzt genau zu meiner wichtigsten, auch letzten Frage bringen. Ihre Familie blickt ja auf rund 1000 Jahre Geschichte zurück. Sie haben reiche Inflation, Kriege, Währungsreform, aber auch politische Systemwechsel erlebt, durchlebt und sie existieren heute noch. Welche Prinzipien können Sie uns verraten, die Sie daraus ja erarbeitet haben oder erkannt haben, die auch für die Verwaltung, für die langfristige Verwaltung von Vermögen sinnvoll sind?
Also was würden Sie konkret 1 Familie empfehlen, die nicht nur den sind. Also was würden Sie konkret 1 Familie empfehlen, die nicht nur den nächsten Konjunkturzyklus überleben will finanziell, sondern möglicherweise auch einen Systemwechsel, einen Währungswechsel, einen Krieg? Können Sie da 'n paar von Ihren Prinzipien, unseren Zuschauern und und Zuschauern mitteilen? Ich glaub, man muss bereit sein, offen zu denken. Man muss auch bereit sein und einsehen, ja, da werde ich etwas verlieren.
Da werde ich etwas verlieren. Wie kann ich das abfedern? Wie kann ich das machen? Ich glaub, man darf auch nicht zu sehr zurückblicken, sondern man muss eigentlich vorausblicken. Da kann man doch auch Fehler machen, braucht auch immer eine gewisse Diversifizierung.
Aber ich glaub, das Wichtigste ist, wenn man redet vom langfristigen Halt, ist, dass man eigentlich sagt, wir haben eine gewisse Position, ob das jetzt finanziell, wirtschaftlich, politisch ist und so weiter. Das bedeutet auch eine Verantwortung Und dass man diese Verantwortung wahrnimmt und das und sich nicht treiben lässt, sondern einfach aktiv wahrnimmt und aktiv handeln. Und vielleicht, was wir jetzt im Vorfeld besprochen haben, dass man eben auch für ewig geltende Prinzipien gedacht hat oder Annahmen, die man hatte, Staatsanleihen sind ewig sicher, dass man die dann auch hinterfragt, weil einfach die Zeiten sich auch jetzt fundamental ändern. Klar, klar, ich glaub, man muss eine Sache sehen und es hilft natürlich, wenn man Prinzipien hat. Das war also auch bei uns in der Familie auch immer das Christentum.
Da gibt es gewisse Regeln, die muss man einhalten, aber man hat auch die Freiheit des Gewissens. Man ist selber dafür verantwortlich, weil das das Christentum ist ja kein Kochbuch, kein dogmatisches Kochbuch, obwohl's manche auch versucht haben, das zu machen. Aber es es gibt einem ja die die Entscheidung des Gewissens und und die kann einem niemand abnehmen. Diese Verantwortung hat man, sich zu entscheiden. Und da muss man auch haben, also es gilt nicht, IBANT beSact vorbei IBM, sondern man muss sich fragen, ja, gibt's IBM noch in 20 Jahren?
Mhm. Aber man Also an sich das Wissen muss sein, es ist eigentlich nichts ist sicher. Und wir müssen aber eigentlich die Welt mit Positiv und mit Optimismus sehen, aber auch mit einem guten Dose Pragmatismus und Realismus. Also was ich da raushöre, ist, dass man Mut zur Eigenverantwortung ergreifen muss, weil man kann sich nicht mehr blind auf das verlassen, was vorher funktioniert hat, weil jetzt einfach auch alles infrage gestellt wird. Aber wenn man einfach der Herde folgt, dann kann das potenziell an diesen geschichtlichen Wendepunkten auch desaströs enden, dass man sich informiert, aber auch eben entsprechend selber eine Entscheidung trifft, selber die Verantwortung und dann weitermachen, wenn man vielleicht temporär auch mal nicht richtig lag.
Das das ist richtig und ich glaub, ein anderer Punkt, der wichtig ist, dass man doch folgt, 'nem gesunden Menschenverstand. Und gewisse Dinge, wenn man sieht, die schief gegangen sind, was alle gemacht haben, muss man sagen, wenn man das durchgedacht hätte, war das klar, dass das nicht funktionieren kann. Ich hoffe inständig, dass einige, die in der Bürokratie in Brüssel arbeiten, unser Gespräch jetzt sehr aufmerksam verfolgt haben, weil das wäre natürlich auch für uns alle sehr gut, wenn dieser Geist dann auch in den Bürokratien, in den Institutionen dann sich etwas ausbreiten würden. Ja, aber ich glaub, es wir können nicht alles auf Brüssel schieben. Es sind auch die ganzen nationalen Regeln und Beamten und schlussendlich macht Brüssel nur das, was die Mitgliedstaaten wollen.
Ja, also Prinz Michael, das war für mich ein ganz außergewöhnliches Gespräch. Ich möchte Ihnen dafür ganz, ganz herzlich danken. Es war hochinteressant Und liebe Zuschauerinnen und Zuschauer, wenn Sie wie ich möchten, dass Prinz Michael noch mal zu uns kommt, dann bitte kommentieren Sie kräftig und geben Sie uns auch ein Like, dann wird der Algorithmus dieses diesen Podcast auch anderen Zuschauern ermöglichen, Zuschauer. Herzlichen Dank und bis zum nächsten Mal. Danke.
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