Cover: Ökonom enthüllt: Diese Steuer braucht keine demokratische Zustimmung

Ökonom enthüllt: Diese Steuer braucht keine demokratische Zustimmung

14. September 2026 54:28 Min.
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Worum es geht

Aus 100 Euro von 1999 sind heute 57 Euro geworden. Die Geldmenge im Euroraum hat sich im selben Zeitraum fast vervierfacht. Die Differenz ist nicht verschwunden. Sie steckt in den Preisen für Immobilien, Aktien und Gold. Der Ökonom und Publizist Rahim Taghizadegan gilt als einer der besten Kenner der Österreichischen Schule im deutschsprachigen Raum. Im Gespräch mit Daniel Stüssi erklärt er, warum der Fehler im Geldsystem uralt ist und weshalb ihn kaum jemand bemerkt. Seine These: Geldentwertung ist die attraktivste Steuer, die es gibt. Sie braucht keine parlamentarische Mehrheit, sie steht auf keiner Abrechnung, und die Schuld wird regelmässig beim Falschen gesucht, nämlich beim Unternehmer, der die Preise erhöht. Ein Gespräch, das erklärt, warum harte Arbeit allein kein Vermögen mehr sichert. 📲 Möchtest du dein Geld bankenunabhängig ausserhalb der EU selbst verwahren?Dann lade unsere neue Mobile Wallet App herunter:https://realunit.ch/token-kaufen/?utm_campaign=48521904-Mobile%20App&utm_source=youtube&utm_medium=social&utm_term=Podcast ——————————————————————— Disclaimer: ⚠️ Die Informationen auf diesem Kanal richten sich nur an Personen mit Sitz in der Schweiz, Deutschland, Österreich oder Liechtenstein. Sie richten sich nicht an Personen, die dem Recht eines Staates unterstehen, der die Distribution oder Nutzung dieser Informationen verbietet (u.a. USA, Grossbritannien, Japan, Kanada, Neuseeland und Australien). Das Thumbnail und einzelne Grafiken in diesem Video wurden mit Unterstützung künstlicher Intelligenz erstellt oder bearbeitet. Sämtliche Inhalte werden vor der Veröffentlichung von unserer Redaktion geprüft und verantwortet. Die Informationen auf diesem Kanal stellen Werbung im Sinne von Art. 68 FIDLEG bzw. Marketing-Mitteilungen im Sinne der Richtlinie 2014/65/EU über Märkte für Finanzinstrumente (MiFID II) dar. Die Angaben dienen ausschliesslich der Information und stellen weder ein Angebot noch eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots zum Abschluss eines Vertrags oder zum Erwerb oder zur Veräusserung von Wertpapieren dar. Die verwendeten Daten bewertet die RealUnit Schweiz AG als korrekt, die Angaben sind jedoch nicht unabhängig überprüft. Es besteht keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte dieses Kanals. Die vergangene Kursentwicklung ist keine Indikation oder Garantie für die zukünftige Wertentwicklung der Aktien der RealUnit Schweiz AG. Der Wert der Aktien kann sowohl steigen als auch fallen, und Anleger erhalten möglicherweise nicht den ursprünglich investierten Betrag zurück. Wechselkursänderungen können ebenfalls Einfluss auf den Wert der Aktien haben. Die Rendite der Anleger kann durch Währungsschwankungen steigen oder fallen. Die steuerliche Behandlung hängt von den persönlichen Verhältnissen des jeweiligen Anlegers ab und kann zukünftigen Änderungen unterworfen sein. Die Informationen auf diesem Kanal stellen keine Anlageberatung dar und berücksichtigen nicht die Anlageziele, finanzielle Situation, Kenntnisse, Erfahrungen oder besonderen Bedürfnisse des einzelnen Anlegers. Bevor Anleger eine Investitionsentscheidung treffen, sollten sie sich umfassend informieren sowie den aktuellen Wertpapierprospekt gründlich lesen, der spesenfrei auf der Webseite https://realunit.ch/ueber-uns/downloads/ bzw. https://realunit.de/ueber-uns/downloads/ oder via info@realunit.ch bezogen werden kann.

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Transkript

Über Über das gesamte Leben gerechnet sieht man, dass die Erzählung vom Spahn der Frenkeli eigentlich nur noch ein Kindermärchen ist. Ja. Dass die Kaufkraft des Geldes untergeht, das war fast die gesamte Geschichte so. Und selbst bei der 1 der stabilsten Währungen der Welt haben wir ein geldmeinigen Wachstum von 4 bis 7 Prozent im Jahr. Das bedeutet, dass für den Einzelnen alle 10 bis 20 Jahre die Kaufkraft sich halbiert, was man insbesondere sieht, wenn man die Vermögenswerte betrachtet.

Wo hat es einen Fehler im heutigen Geldsystem? Der Fehler ist schon uralt. Das liegt daran, dass es die attraktivste Steuer ist, die es gibt. Die braucht keine politische, demokratische Zustimmung. Die sieht kaum jemand.

Sobald man also nicht mehr vertraut, sieht man natürlich, dass das digital jetzt mal bei neue Freiräume gibt, aber auch neue Überwachungsmöglichkeiten mit den immer engeren Budgetsituationen, Handlungsspielräumen. Es ist sehr wahrscheinlich, dass ein entgegen aller Versprechen nach und nach auch dieses Überwachungspotenzial genutzt wird, weil das sehen wir überall. Mhm. Das sehen wir in allen Bereichen, das sehen wir in der Kommunikation, das sehen wir im freien Ausdruck, ja, in den Medien, wie da europäische Staaten agieren, in welcher Selbstverständlichkeit sie gegen Meinungsfreiheit vorgehen, wenn's ihnen nicht passt. Denkst Du, das Seilfenster könnte sich in den nächsten 4, 5 Jahren schließen, wo man dann anschließend gar nicht mehr die Möglichkeit hat, Gelder ins Ausland zu transferieren.

Ja, das seh ich ganz klar. Also wir haben einen Kampf rund Wegzugssteuern, die Nazis nannten das die Rechtsfluchtsteuer, die aber weiter bestärkt, immer mehr Unternehmer EU Länder zu verlassen. Auch mit bestärkt hat das zu tun. Es ist heute massochistisch, in einem EU Land unternehmerisch etwas aufzubauen, weil man also für illiquide Vermögenswerte dann herangezogen wird und praktisch ein staatliches Gipnapping passiert. Also man kann dann seinen Wohnort nicht mehr verlassen, seinen Wohnort nicht mehr verlassen, ohne absurde Wegzugsteuern zu bezahlen auf illiquide Werte, auf unternehmerische Werte.

Völlig absurd und grotesk. Die Schweiz profitiert wieder vom Effekt der kleineren Übel. Herzlich willkommen bei Klartext Finanzen. Wir alle arbeiten täglich mehrere Stunden, Geld zu verdienen. Aber die wenigsten Menschen wissen, was Geld eigentlich ist.

Mein heutiger Gast ist Rahim Tahid Zadegan. Er ist 1 der größten Experten der österreichischen Schule im deutschsprachigen Raum und hat uns erklärt, wie Geld funktioniert, welche Funktionen Geld ausübt und sie alle kennen die Situation. Sie gehen einkaufen oder tanken und merken, es ist noch teurer geworden, aber effektiv hat das Geld an Wert verloren. Also bleiben Sie unbedingt bis am Ende dran und wir lüften das Geheimnis, wie Geld funktioniert. Und damit viel Spaß mit dem Gespräch.

Lieber Rahim, herzlich willkommen zurück bei Klartext Finanzen. Ich freue mich heute sehr, mit dir als 1 der besten Kenner der österreichischen Schule weltweit über das Geldsystem zu sprechen. Danke, freu mich auch. Starten wir gleich. Aus der Sicht der Konsumentin wird alles teurer, ob das Benzin oder der Einkauf beim Lebensmittelladen, Ist meine These richtig, dass nicht die Waren teurer werden, sondern dass Geld an Wert verliert?

Ja, wenn im Durchschnitt fast alle Waren teurer werden, dann liegt das nicht an der Ware, sondern wahrscheinlich an 1 historischen Konstante, dass die Kaufkraft des Geldes untergeht. Das war fast die gesamte Geschichte so. Und selbst bei der 1 der stabilsten Währungen der Welt haben wir ein Geldmeinigen Wachstum von 4 bis 7 Prozent im Jahr. Das bedeutet, dass für den Einzelnen alle 10 bis 20 Jahre die Kaufkraft sich halbiert, was man insbesondere sieht, wenn man die Vermögenswerte betrachtet. Ja, das ist extrem, das ist ja wirklich eigentlich Lebenszeit, die man mit dem Arbeiten investiert, Geld zu verdienen, oder?

Und wenn Du jetzt sagst, innerhalb von 20 Jahren eine Halbierung, dann könnte man ja auch sich überlegen, dann hat man die Hälfte der Zeit eigentlich für nichts gearbeitet. Kann man das so formulieren? Es hängt an der Langfristigkeit der Perspektive, nicht? Wenn man von der Hand in den Mund sehr kurzfristig lebt, spürt man das nicht so, Aber es bestraft eben gerade die die Langfristiger Orientierten. Und dann ist es viel schlimmer, weil wir sorgen ja für den Lebensabend vor, der hoffentlich nicht in 10, 20 Jahren, sondern immer später sein wird für uns.

Das heißt, über das gesamte Leben gerechnet sieht man, dass die Erzählung vom Spahn der Frenkeli eigentlich nur noch ein Kindermärchen ist. Ja, genau. Über die Lösungen sprechen wir am Ende des Gesprächs. Ich möchte jetzt eintauchen in die Welt der österreichischen Schule und des Geldwettbewerbs. Aber vielleicht bleiben wir noch beim heutigen Geldsystem.

Die Ursachen haben wir jetzt eben besprochen, die der Kaufkraftverlust, sei das im Euro, im Dollar oder auch im Schweizer Franken, reicht etwas weniger stark. Aber was ist aus deiner Sicht der Hauptgrund für diesen Kaufkraftverlust? Wo wo hat es einen Fehler im heutigen Geldsystem? Der Fehler ist schon uralt. Das liegt daran, dass es die attraktivste Steuer ist, die es gibt.

Die braucht keine politische, demokratische Zustimmung. Die sieht kaum jemand. Die Verursacher werden immer falsch verortet. Das sieht man dann beim Unternehmer, der den zu hohen Preis verlangt, meist da aufgrund des Kostendrucks. Das heißt, das macht es also fast alternativlos aus politischer Sicht zur Finanzierung.

Der Haupt der Haupttriebkraft war Kriegsfinanzierung in der Vergangenheit. Auch der Hintergrund der Zentralbanken des heutigen Geldsystems ist ganz stark dadurch getrieben, dass die Politik Dinge finanzieren wollte, zu denen die Menschen freiwillig nie zugestimmt hätten. Also wenn ich dich richtig verstanden habe, druckt der Staat beziehungsweise dann die Zentralbank und die Commerzbank Geld. Die Geldmenge weitet sich aus und das Resultat ist Inflation. Ganz vereinfacht gesprochen.

Es ist nicht mehr die Druckmaschine, die entscheidend ist. Also heute ist das gedruckte Bargeld ein ganz, ganz kleiner Tropfen auf dem heißen Stein, sondern es geht über das Bankensystem. Und dann insbesondere darüber, dass heute, wenn jemand Geld hält in größerem Stil, dass fast immer Geldmarktfonds sind, das heißt Staatsanleihen. Es ist aus eine Monetisierung der Staatsschuld eingetreten. Genau.

Und was war so der Schlüsselpunkt? Früher war ja das Geld auch der Dolle noch gedeckt mit mit physischem Gold. Was war in der Geschichte der Schlüsselpunkt, als dann, indem Sie in die Fiat Währungen wirklich viel einfacher vermehrt werden konnten durch die Staaten oder auch die Institutionen? Das Verheerend ist, dass es ganz graduell war. Also man hat die Temperatur langsam erhöht.

Ursprünglich war die einfachste und direkteste Weg der Geldverschlechterung tatsächlich das physische Material zu verschlechtern, aus den Edelmetallanteil zu reduzieren. Man ging da über mehrere Stufen. Eine Zwischenstufe war ein falscher Goldstandard, wo das Gold, das vermeintlich deckte, zentralisiert gehalten wurde und dann natürlich diese unmittelbare Überprüfung im täglichen Prüfen von Zahlungen und Begleichungen nicht mehr gegeben war. Und so haben wir einen graduellen Prozess. Und sobald man dabei angekommen ist, Zahlen beliebig zu erhöhen, hat man natürlich überhaupt keine physische Beschränkung mehr.

Man hat auch eine Beschränkung im Geldwert und das ist eine internationale Frage. Da gibt es also ein exorbitantes Privileg, sagt man von Weltwährungen, die eine besondere Nachfrage erfahren und deshalb über alle Maßen ausgeweitet werden können. Auch dem Franken kommt ja 'n bisschen zugute, nicht unbedingt der Bevölkerung, sondern der Währung, dass es eine Nachfrage nach dem Franken als Stabilitätsanker weit über die Schweiz hinausgibt. Genau, aber der Schweizer Franken ist einfach ein 1 der besseren Währungen, aber vergleicht man das natürlich über eine längere Zeit, verliert auch der Franken langfristig an Wert. Auf das Ereignis, das ich hinauswollte, war Bretton Woods neunzehneinundsiebzig, als der Goldstandard in den USA aufgehoben wurde, temporär.

Und wie's Du auch schon richtig gesagt hast, der Grund war die Finanzierung des Vietnamskrieges, wo die USA dann eigentlich entsprechend auch mehr Geld brauchte, die Waffen zu zu kaufen. Jetzt auch vor etwa 50 Jahren kam ein Buch heraus, das heute noch sehr aktuell ist. Über das möcht ich gerne mit dir sprechen. Das Buch heißt Entnationalisierung des Geldes, geschrieben von Friedrich von Hayek. Jetzt, Du bist ein Experte.

Was ist so die Hauptbotschaft von Hayek? Den Wettbewerbsgedanken der Ökonomik auf auch das gut Geld auszuweiten. Es ist war eine sehr ehrliche Schrift, in dem Hayek etwas ganz Ungewöhnliches gemacht hat. Normalerweise schreiben Ökonomen ein bisschen von oben als Experten. Er bietet nur Vorschläge an, wie er es angehen würde, wenn er unternehmerisch an das Thema Geld heranginge.

Das ist ganz ungewöhnlich. Mhm. Er hatte also Mut dazu, eine oder Lösungswege vorzuschlagen, die letztlich nicht die richtigen waren, aber aus dem Erkennen 1 Problematik kommen. Und ich glaub, die wichtigste Einsicht in dieser Schrift war, dass wir verstehen müssen, dass Geld keine Sache ist, sondern eigentlich ein Adjektiv, eine Eigenschaft bezeichnet, nämlich Geldigkeit. Und das heißt, bestimmte Güter können geldiger sein als andere und sie können geldiger werden als andere.

Und rein diese dynamische Perspektive ist schon ganz entscheidend, weil das bedeutet, wir haben Wahlmöglichkeiten, wir können lernen, wir können bessere, geldigere Formen erkennen. Haben diesen ständigen Prozess. Und selbst wenn wir eine Setzung haben, wie das bei Geld leider die Regel ist, gibt es natürlich unglaublich viele Ausweicheffekte, die andere Dinge geldiger machen, wo also Geldfunktionen übernommen werden von Dingen. Und er stellt sich schlicht die Frage, könnte zum Beispiel eine Schweizer Aktienbank etwas anbieten, das geldiger ist als die Monopolangebote, die wir gewohnt sind? Mhm.

Also der Wettbewerb von privaten Währungen ist eigentlich so die die Lösung oder der Vorschlag, das Angebot von Hayek. Jetzt haben wir in der aktuellen Phase riesige, noch nie dagewesene Schulden der Staaten. Denkst Du, dass seine wirklich Vision vor 50 Jahren jetzt eigentlich erst so das alte System aufzeigt, wie wie schlimm das ist? Die Problematik wird sicher sichtbar mit der Zeit, ja. Also Hayek war da sehr früh und ein früher Warner.

Und in der Zeit, in der er geschrieben hat, galt eigentlich als die marktwirtschaftlichste Perspektive auf das Geld, sagen ja, solange wir flexible Wechselkurse haben, also einen Fremdwährungsmarkt haben, ist das Markt genug für das Geld. Mhm. Und er erkannte natürlich, dass die Problematik der instabilen, fluktuierenden Wechselkurse gefährlich ist für die internationale Arbeitsteilung. Er hatte da große Sorgen, weil es ein Symptom ist. Es ist ein Symptom der politischen Willkür, nicht.

Natürlich ist die Flexibilität von Preisen, es ist immer nur eine Kommunikation. Also der wäre natürlich katastrophal. Das heißt, insofern hilft also schon richtig diese halbe Erkenntnis, dass Flexibilität wichtig ist. Aber sie zeigt eben als Symptom diese unglaubliche Währungsinstabilität und die Schwierigkeit, damit zu rechnen. Was Haik nichts sah, ist, dass ein sehr großer heilprivater Sektor in einem verzerrten Markt entstanden ist, der es bis heute möglich macht, auch international Geschäfte zu betreiben und das das unglaubliche Aufblesen dieses Finanz- und Derivatebereichs, der uns geholfen hat durch Hedging und Antliches, international mit unterschiedlichen Währungen nach wie vor Geschäfte zu treiben.

Das Problem ist, dass der Aufwand sehr, sehr groß ist. Er ist eigentlich unproduktiv. Er versucht ein Problem zu lösen, das es nicht gäbe, wenn er's nicht künstlich geschaffen würde durch diese planerischen Interventionen, die immer willkürlich sind, ganz andere Zielsetzungen haben, als den Menschen wirklich zu dienen. Mhm. Also Du sprichst eben von den Zentralbanken, oder?

Ja. Genau. Aber wie müsste dann nach Hayek ein in dem Sinn dieser Wettbewerb privater Anbieter gefördert werden? Jetzt hast Du da konkrete Beispiele. Ja, das Entscheidende am Wettbewerb ist die Disziplin, nein sagen zu können.

Und das ist eine ganz wichtige Einsicht bei Hayek. Er sagt nicht, dass er das Rezept für das perfekte Geld hat. Er sagt, er weiß nicht, was die perfekte Geldmenge ist. Er glaubt auch nicht, dass der Markt jetzt irgendwie eine Instanz ist, die perfektes Wissen hat, sondern es geht darum, es gibt institutionellen Rahmen, der den Irrtum eher aufdeckt. Und es gibt einen solchen, der den Irrtum nicht aufdeckt und auch nicht bestraft, potenziell sogar belohnt.

Und was ist der Unterschied zwischen dem politischen und politisierten Raum und dem staatlichen Raum, wo Monopole agieren, wo Privilegien gibt, wo es Kartelle gibt. Das Verheerende ist, dass man da für den Irrtum nicht geradestehen muss und es auch für den Einzelnen wie sonst am Markt kaum eine Möglichkeit gibt, nein zu sagen und sich zu entziehen, sondern man muss diese politisierten Fehler mittragen. Das kennen wir über Bail outs und und Ähnliches. Man muss mitzahlen für die Fehler anderen und man kann nicht mal sicher sein, dass es einen Lerneffekt gibt. Absolut.

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Ja, da denk ich spontan an die Finanzkrise 2008 und auch die Bankenrettung, was da an Milliarden von Steuergeldern der Staat benutzt hat, nicht nur in der USA, auch hier in in Deutschland und der Schweiz Banken zu retten oder und der freie Wettbewerb hätte eigentlich dem Sinn eine Bereinigung dieser schlecht gemanagten Banken und des schlechten Risikomanagements abgestraft. Aber die Intervention der Staaten hat dies verhindert. Ja. Ja, ich ich hab auch mal gelernt in der Wirtschaftsschule, dass man so alle 7 bis 10 Jahren spätestens wieder eine Rezession hat und dann diese Rezession eigentlich so die die kranken 10 Prozent der Firmen, in dem Sinn halt, die gehen unter, werden liquidiert, aber dann kann Boden entstehen für das Wachstum von neuen Firmen. Ich frage mich, dass die letzte Rezession, die ich wirklich gespürt habe, war 2008, das sind jetzt schon 18 Jahre her.

Wieso funktioniert diese bisher dazu mal geltende Wissenschaft nicht mehr? Wir haben laufend Korrekturen, aber im Großen werden sie einerseits politisch verhindert, zum anderen gibt es 'n sehr unangenehmen Grund dafür, warum je je größer die Systeme sind, dafür, warum je je größer die Systeme sind, desto weniger also sie diese Verantwortung für das Scheitern haben und das Scheitern auch seltener geprüft wird. Bei Geld und Kooperation gibt es Netzwerkeffekte. Ja. Das ist auch der Grund, warum sehr große Städte wie Paris, Berlin, London, die, wenn man sie im Einzelnen betrachtet, dysfunktional sind, große Probleme haben, immer größere Probleme haben, noch immer starke Wirtschaftszentren sind, auch attraktive Standorte sind aus diesem Netzwerkeffekt.

Und genauso kann es sein, dass ein an sich schlechtes Geld nur dadurch, dass es diesen Netzwerkeffekt hat, noch immer die niedrigste Schwelle für Kooperation bedeutet. Das ist auch der Grund, warum Trolle noch immer die Weltwährung sein kann, weil im Vergleich zu anderen Dingen, wenn wir berücksichtigen, man muss ja das Mittel kennen, diese Geldform kennen. Man muss einen Zugang haben. Es muss eine Infrastruktur dazu geben, dass ich mit anderen kooperieren kann. Denn sonst hab ich ein Vertrauensproblem.

Sonst muss ich mir ausmachen, welche Einheit ich verwende. Mhm. Und das verhindert sehr vieles im Tausch. Das heißt, je stärker diese Netzwerkeffekte, je größer, je internationaler sie sind, je mehr die Flüsse globalisiert sind, je mehr es Weltwährungen geht und große Wirtschaftsräume, desto resilienter sind sie leider gegenüber den Irrtümern und den Fehlern. Und deswegen haben wir so ein Muster, das dann vielleicht nicht nur alle 7 bis 10 Jahre, was ja schon eine künstliche Verlängerung ist, weil das normale wirtschaftliche unternehmerische Scheitern der Lernprozess ist ja viel kürzer in aller Regel, ja.

Als dass man da 10 Jahre warten muss, bis sich ein Fehler als Fehler erkennbar macht, kann es also sein, dass eine ganze Generation da in einen Zyklus durchgeht und da und das ist bei großen Paradigmen so, erst der Umbruch erst ankommt, wenn eine neue Generation geboren wird, die mit frischen Augen auf die Welt blickt und dann noch mal den Mut hat zu sagen, der Kaiser ist nackt, da Fehler zu benennen. Ja, das über den US Dollar und die Leitwährung gesprochen, da möcht ich kurz nachfragen. Die USA hat über Jahrzehnte mit all den Institutionen und Zentralbanken und so weiter das eigentlich wie zementiert diese Rolle des Dollars. Natürlich auch davon profitiert, auch wenn Präsident Trump da etwas anderes mit den mit der Zollpolitik probiert zu erklären. Aber die Frage geht dahin, dass ich mich frage, wie weit diese Dollar oder wie lange diese Rolle als größte Währungsreserve der Welt noch weiter bestehen wird.

Weil wir haben jetzt gesehen, der Ölhandel, der Petro Dollar war über Jahrzehnte nie infrage gestellt. Unterdessen kann man Roheel auch mit dem chinesischen kaufen und ich hab auch schon gehört, dass es da ein 1 Goldkeuridor gibt für den Handel mit mit Öl. Sind das die ersten Anzeichen, dass der Dollar als Leitung seinen Status verlieren könnte? Ja, aber dieses könnte ist 'n bisschen weiter in der Zukunft, als man annehmen würde. Das Problem ist eben bei Netzwerkeffekten, dass wir oft sone ungute Logik des kleineren Übels haben.

Der Euro war an sich positioniert und es schien eine Weile so, als könnte er da antreten als Währung 1 großen, bedeutenden Wirtschaftsraums und auch mit 1 etwas ehrlicheren Bepreisung von Goldreserven über Marktpreise gegenüber den USA. Aber wir wissen natürlich, wie sich der Euroraum und insbesondere die EU entwickelt haben und sehen da eigentlich eine hausgemachtes Abwürgen der eigenen Wirtschaftskraft. Und das heißt, relativ gesehen sind die USA heute ein stärker Standort als bei Einführung des Euros. Das heißt, sie profitieren davon, dass anderswo in der Welt keine alternativen Strukturen für die weltweite neutrale Arbeitsteilung aufgekommen sind, aufgekommen sind, so. Die stärkste Wirtschaftsstruktur sonst ist natürlich China.

China fehlt aber dieser Zugang mit fremden und freiem Kapitalverkehr zu interagieren. Es ist eine relativ abgeschottete Wirtschaft und unplausibel noch als Finanzzentrum der Welt. Beim Hongkong hat er diese Funktion 'n bisschen verloren dadurch, dass es einverleibt wurde in China. China ist natürlich groß und und wirtschaftlich bedeutend, aber es gibt noch keinen Hinweis, dass da Yuan irgendwie den Dollar erfolgen könnte, ist für internationale Arbeitsteilung außerhalb des BRICS Raums und selbst im im BRICS Raum gibt es großes Misstrauen untereinander und das verhindert das. USA hatte 'n bisschen das Glück, steht die Fortschreibung Europas zu sein und ein bisschen mehr erhalten zu haben der Diversität, die in Europa ruiniert wird durch diese Monopolisierung, durch diesen Top Down Zugang, der ganz uneuropäisch ist.

Auch USA ist natürlich institutionell fragiler geworden und in eine ganz falsche Richtung gegangen, aber hat das Glück, dass es eben da noch endogen, wenn wir sagen, nicht nur den Finanz, das Finanzzentrum an der Ostküste, sondern auch Silicon Valley Technologiezentrum an der Westküste und dann dazwischen den Schiefergas- oder Schiefer Ölboom gab, also sozusagen eine eigene Ölförderung, hab ich sehr stark kreditfinanziert. Nichtsdestotrotz ist das reales Öl, das verfügbar wurde in den USA und sicher den USA jetzt wieder viel Zeit gekauft hat, weniger aus eigener Stärke, sondern weil etwas weniger Unsinn passieren konnte als in Europa. Was ja wirklich bedauerlich ist, dass da andere eine so starke Wirtschaft, so starker Wirtschaftsraum da eigentlich selbst Sabotage betrieben hatte über längere Zeit. Ah, jetzt jetzt jetzt wieder vom Euroraum oder und natürlich auch mit dem Kauf von sehr teuren Frackinggas, das noch Übersee transportiert wird, weil der Zugang zu russischem Gas dadurch eigene Politik, neben sie gestoppt wurde. Ich möchte noch kurz beim Euroraum bleiben.

Dort hat ja die EZB, die Europäische Zentralbank vor, den digitalen Euro auszurollen. Was sind da deine in dem Sinn Gedanken zu diesem digitalen Euro? Wäre kein Problem, wenn man vertrauen könnte den Institutionen und das kann man nicht. Also es ist offensichtlich, dass der Euroraum und all diese Strukturen und 'n EZB ist vielleicht noch die funktionellste von den europäischen Strukturen, dass man denen vertrauen kann, dass wirklich das langfristige Wohlergehen der Europäer da im Zentrum liegt. Und weil man nicht vertrauen kann, sieht man nur, es scheint alternativlos zu sein.

Der der Drang zum digitalen Euro kommt im Wesentlichen daher, dass man in Europa erkennt, dass die Zahlungsinfrastruktur, die wir nutzen, sehr stark außer europäische Provinz hat, dass wir AppleP verwenden, Google Pay verwenden und man da hinterherläuft, ja, weil wir natürlich auch keinen innovativen Finanzbereich mehr haben. Also selbst dieser Teil, der hauptsächlich unproduktiv ist, nicht mal der, kann gut funktionieren. Da muss noch diese ganze Überwachungsbiokratie mit schultern und diese unglaubliche Einschränkung, die wir gegenüber dem Unternehmertum grundsätzlich haben. Und das hat natürlich dazu geführt, dass ja hauptsächlich US Infrastruktur genutzt wird, was in Zeiten, wo die Zahlungssysteme politisiert werden, muss ich sagen, noch mal empfindlicher macht. Und das ist, glaub ich, der der der Anstoß, so ist die Wahrnehmung in der EZB und bei anderen eurer Institution, man hat gar keine Alternative als daran zu arbeiten, europäische Lösungen für digitale Zahlungen zu entwickeln.

Das Problem ist natürlich, die Digitalisierung verdeckt, dass es heute Bargeld gar nicht mehr geben könnte. Das würde kein EU Land zulassen, dass Menschen ohne Erlaubnis etwas als Inhaberpapier halten können, ohne sich ausweisen zu nützen, ohne dass in meinem Hintergrund geforscht wird, ob ich irgendwann einmal russische Berührungen hatte oder in der Familie, also bis hin zur Sieppenhaftung eine Überwachung durchzuführen. Das war noch nicht möglich bei physischen Geldscheinen und ein bisschen ist natürlich die historische Entwicklung, die man dann schwer abdrehen kann. Und deswegen, sobald man also nicht mehr vertraut, sieht man natürlich, dass Digitale zwar weil neue Freiräume gibt, aber auch neue Überwachungsmöglichkeiten und mit den immer engeren Budgetsituationen, Handlungsspielräumen ist es sehr wahrscheinlich, dass ein entgegen aller Versprechen nach und nach dieses Überwachungspotenzial genutzt wird, weil das sehen wir überall. Das sehen wir in allen Bereichen, das sehen wir in der Kommunikation, das sehen wir im freien Ausdruck, in den Medien, wie da europäische Staaten agieren, in welcher Selbstverständlichkeit sie gegen Meinungsfreiheit vorgehen, wenn's ihnen nicht passt, gegen private Kommunikation vorgehen.

Wir haben katastrophal kriminelle Datensammlung kriminell durch den Staat als Dienstleistung für Kriminelle. Also sozusagen in der Tat gab es in in Frankreich zuerst eine Explosion der Gewaltkriminalität gegen vermögende Menschen, weil der Staat mit seinem Register der Vermögenswerte, da ich nicht in der Lage ist, weil auch dafür nicht haftet, dass diese Daten sicher sind, tatsächlich in die Hände von Kriminellen geraten sind. Und dieses Schicksal wird natürlich weiter blühen. Und wenn dann alle Zahlungsströme einmal digital erfasst sind, halt ich das für die größte Gefahr, also dass hier die Inkompetenz zentralistischer Institutionen wirklich durchbrechen kann. Ja, ich hab letztigen gelesen, dass in in Genf da schon sehr Vermögende durch französische Bahnen angegriffen wurden beziehungsweise sogar Kidnapping Ja.

Stattgefunden hat und und da Lösegeldforderungen kamen, also das unter und bestätigt eigentlich, was Du gerade gesagt hast. Und wenn ich jetzt weiterdenke auch an das zentrale Register, das man EU weit aufbaut, Anlass Stichwort in in Deutschland, aber auch der digitalen Idee, dann wird ja das Netz immer enger. Und ich verweise gerne auf das letzte Gespräch, als Du vor etwa 14 Monaten bei uns war. Da kann ich mich erinnern, hattest Du gesagt, die Kapitalflucht ist eigentlich fast zur Pflicht geworden. Unterdessen hab ich auch wahrgenommen, dass da natürlich die Schweiz sehr profitiert hat von europäischen Geldern.

Denkst Du, das Seilfenster könnte sich in den nächsten 4, 5 Jahren schließen, wo man dann anschließend gar nicht mehr die Möglichkeit hat, Gelder ins Ausland zu transferieren? Ja, das seh ich ganz klar. Also wir haben einen Kampf rund Wegzugssteuern, die Nazis nannten das die Rechtsfluchtsteuer, die aber weiter bestärkt immer mehr Unternehmer EU Länder zu verlassen. Auch nicht bestärkt hat das zu tun. Es ist heute massochistisch, in einem EU Land unternehmerisch etwas aufzubauen, weil man also für illiquide Vermögenswerte dann herangezogen wird und praktisch ein staatliches Kidnapping passiert.

Also man kann dann seinen Wohnort nicht mehr verlassen, ohne absurde Wegzugsteuern zu bezahlen auf illiquide Werte, auf unternehmerische Werte, also völlig absurd und grotesk. Die Schweiz profitiert wieder vom Effekt der kleineren Übel. Ja. Nicht so sehr von von eigener Stärke, schon historischer Stärke natürlich, aber das gilt für den gesamten Alpenraum, dass das eine hervorragende Kapitalbasis da war. Die Schweiz hatte das Glück, ein bisschen weniger und ein bisschen langsamer den Unsinn der anderen durchzuführen.

Und wie die USA heute kompensiert, das einiges an eigener Schwäche. Mhm. Wir werden täglich mit neuen Nachrichten überflutet. Aber wer behält dabei noch die Übersicht über das große Bild? Geopolitische Spannungen, Kriege, die Staatsverschuldung?

Entscheidend ist es, die großen Zusammenhänge dahinter zu verstehen. Genau darum geht es in meinem E-Mail-Newsletter. Monatlich teile ich meine persönliche Einschätzung zu den geopolitischen und wirtschaftlichen Entwicklungen, ordne ein, was dies für den Vermögenserhalt langfristig bedeuten können. Kein Nachrichtenrauschen, einmal im Monat das große Bild. Wenn auch Sie meine Perspektive interessiert, abonnieren Sie jetzt kostenfrei den Realwind Newsletter.

Sie finden den Link dazu unten in der Videobeschreibung oder scannen Sie den QR Code ein. Ich freu mich auf Sie. Und jetzt geht's weiter mit dem Gespräch. Ja, jetzt erinnern wir doch noch etwas über Lösungen. Die Probleme haben jetzt ausführlich besprochen.

Jetzt der freie Geldwettbewerb zumider, den roten Faden vom Hayeks Entnationalisierung des Geldes aufzunehmen. Welche konkreten Projekte oder Währungen siehst Du, dass die Idee von Hayek am ehesten umgesetzt wurden? Ja. Also Hayeks nüchterne Vorhersage war, dass er glaubt, am ehesten wird sich eine Alternative durchsetzen, wenn sie in 1 für die meisten Menschen unerkennlichen Weise passiert. Er nannte das 'n.

Mhm. Also einen schlauen Umweg mehr oder weniger. Und ich glaube, das, was am ehesten im letzten Jahrzehnt das erfüllt und am genauesten dieser Prognose entspricht, war Bitcoin, weil es sich darunter versteckt hat, als Geld aufzutreten. Das sind ganz Paradox und das, glaub ich, ist, eben das Paradoxe, das Haik erkannt hat, weil es von Anfang sagt, es tritt an als Geld und es offensichtlich kein Geld ist, sondern ein neues, unbekanntes, riskantes digitales Asset, das niemand richtig einordnen kann, hat das dazu geführt, dass es weitgehend ignoriert wurde. Auch von mir als Ökonom, also ganz klar beurkundet werden konnte, das ist kein Geld, das ist unplausibel.

Ich hab zumindest nicht ausgeschlossen, dass es geldiger wird. Da hab ich so viel von AiK gelernt, da nicht gleich kategorisch zu antworten. Aber dennoch konnte da ein Prozess einsetzen, der einfach durch Leidensdruck und Nutzungen von Menschen, die man vielleicht nicht verstehe, durch Leidensdruck und Nutzungen von Menschen, die man vielleicht nicht versteht, die im im im Westen auch weniger häufig waren, weil die meisten, also insbesondere in der Schweiz, gewohnt sind, dass die täglichen Zahlungen ganz gut funktionieren und am ehesten das Problem in der Anlage auftritt, ja. Und da hat auch die klassische Volkswirtschaftslehrin im Blinden Fleck, geht also davon aus, dass Geld jetzt nur als das Zahlungsmittel ist. Aber eine ganz wichtige Geldfunktion ist nicht nur der Tausch über den Ort und zwischen Menschen, sondern der Tausch in der Zeit.

Werterhalt? Werterhalt, ja. Das haben also fast alle ökonomischen Traditionen sind das sogar negativ, das Festhalten an etwas Geldigen, Wert zu erhalten. Die österreichische Schule ist die einzige Tradition, die das positiv oder zumindest neutral sieht. Sagt ja, wir sind Menschen, wir altern und natürlich können wir nicht alles im Moment investieren, konsumieren und es ist ganz richtig, auch etwas zu halten oder zu horten, damit wir einen besseren Zeitpunkt finden können für den Einsatz, wenn wir es eher brauchen, wenn es unsere Familie braucht oder wenn wir Investitionsmöglichkeiten sehen, also unternehmerische Chancen sich ergeben, die nicht in jedem Zeitpunkt und in jeder beliebigen Höhe da sind.

Also die Voraussetzung zu investieren ist, anzusparen, ja. Ja, im im Kensianismus und anderen Traditionen sagt man, alles, was nicht direkt konsumiert und investiert ist, ist verloren, ja. Was natürlich Unsinn ist, weil man nicht alle 5 Franken irgendwie investieren kann, sondern in aller Regel spart man an, hat einen Puffer, dann traut man sich unternehmerisch etwas zu wagen. Und das war auch letztlich der Weg bei Bitcoin, dass Menschen, die gedrängt werden auf einen Markt, da spekulativ neue Anlagewerte zu suchen, sich trauen müssen, ganz gegen ihre Intuition auch exotische Dinge anzugreifen. Die Anlage hat auch einen Netzwerkeffekt.

Wir müssen das kaufen, was alle anderen kaufen, aber bevor es alle anderen gekauft haben. Und deswegen kann also so ein exotisches Asset, das schwer verständlich ist, mit genau diesen Schwellen dahin konnte, diesen Prozess durchlaufen, geldiger zu werden, ne. Es ist noch relativ klein. Es hat seine Funktionalität insbesondere für die gezeigt, die ihren Ort verlassen mussten, wo sie her sind, die ein mobiles Kapital brauchten. Und in Europa, es war bislang das Geldigste für die Anlageimmobilien.

Also das, was zugänglich ist, weil es Sicherheit für Kredite ist, weil für die meisten, die ein Einkommen haben, ein Kredit zugänglich ist. Natürlich durch die durch die entsprechende Aufwertung der Immobilien sind das immer weniger, wo sich das noch ausgeht. Aber grundsätzlich hat das etwas geldiger gemacht, das eigentlich nicht dafür geeignet ist, dass son existenziell notwendiges Gut ist für jedermann, eine Unterkunft zu haben. Trotzdem war's 'n bisschen ein Marktprozess unter verzerrten Bedingungen, dass Menschen erkannt haben, dass Immobilien eine Form der Anlage ermöglichen. Und das würd ich auch gut goutieren in der Hinsicht, dass 'n großer Teil des europäischen Mittelstands, wenn er Vermögen erhalten hat für die nächste Generation, das über Immobilien getan hat.

Immobilien sind immobil und der gesellschaftlich gesellschaftlichen Kosten dieser Aufwertung, dieser geldiger Wertung, Monetisierung, sagt der Ökonom, sind zu hoch. Und deswegen sind also Werte, die nicht zu konkurrieren mit dem direkten Konsum, günstiger. Das ist bei Gold so und das ist noch viel stärker bei Bitcoin so. Das hat eigentlich keinen Nutzen und das ist gut so, außer eine 1 Netzwerk zu sein, zu dem jeder Zugang haben kann und wo ich mir durch das Merken von 12 Wörtern an jeden Ort der Welt verfügen kann über diese knappen digitalen Zahlen. Und dann brauch ich natürlich noch andere Menschen, die die entsprechend bewerten.

Das ist ein Entdeckungsprozess und das ist ein ganz ungewöhnlichen Entdeckungsprozess, weil jeder vernünftige Mensch 2008, 2009 gesagt hätte, das kann keinen Wert haben. Mhm. Und damit ist genau dieser unerkannte Prozess passiert, dass da eine Art digitalen Goldes noch weit entfernt davon die Größe Goldes zu haben, auch keine Konkurrenz für Gold, weil Gold schon klein ist im Vergleich zu den sonstigen Vermögenswerten, was genau an der Schwierigkeit des Zugangs, Transportierbarkeit dieser User Experience liegt und und Bitcoin hat ähnliche Probleme, hat andere Vorzüge als Gold und deswegen glaub ich, ist das das, was am nächsten dem kommt, was Haiek, also vielleicht son bissel geahnt hat. Ja, aber da muss ich dir widersprechen und zwar hat ja Bitcoin gemessen natürlich am Dollar oder 1 Fiat Währung extreme Preisschwankungen. Ja.

Und der Großteil aufgrund meiner Erfahrung als ehemaligen Filialleiter mit über 1000 Gesprächen nicht führen konnte, sind der Großteil der Bevölkerung kann diese Schwankungen wenig gut aushalten. Also für das langfristige Sparen, das wir jetzt thematisieren, ja, möchten Sie eigentlich einen stabilen Nenner haben, der der möglichst wenig schwankt und bei Bitcoin haben wir ja bis zu 70, 80 Prozent Wertverlust, aber natürlich auch nach oben entsprechende Schwankungen gesehen. Daher das würde Das würde Herr Hayek ähnlich kritisch sehen. Ja. Deswegen war's auch nur eine Ahnung, glaub ich, bei Hayek, wenn er noch leben würde.

Bei Bitcoin vermute ich, dass er ähnlich wie ich sehr kritisch gewesen wäre bei seinem Aufkommen, da sich die Innationalisierung des Geldes fokussiert, auch im Wesentlichen darauf, wie 'n wettbewerblicher Prozessstabiles Geld produzieren könnte, ja. Die große Problematik ist, dass eben Geld 'n Netzwerkeffekt hat und man kann diese Stabilität nicht künstlich erzeugen. Man kann die Knappheit vielleicht künstlich erzeugen, aber diese Nachfrage, die liegt nicht in unseren Händen. Das liegt an einem Entdeckungsprozess von Menschen. Wenn etwas neu und ungewiss ist, ist klar, dass das volatil sein wird, ja.

Je längerfristiger die Perspektive, desto weniger gewichtig ist die Volatilität, ja. Das ist klar, dass also Bitcoin, aber das ist bei Gold für die meisten Menschen ähnlich und bei anderen Vermögenswerten auch so, dass also bei der kurzfristigen Anlage die Schwankungen zu hoch für uns sind, vor allem, weil wir als Recheneinheit eben noch die klassischen Fiat Währungen verwenden. Haie glaubte, dass der Hauptpunkt Punkt und der Haupterfolg wäre, eine neue private Recheneinheit hervorzubringen durch einen Anbieter. Ich bin da etwas skeptischer eben aufgrund dieses Netzwerkeffektes, ja, weil eine bessere Recheneinheit findet man ja nicht dadurch, dass man immer neue Normen vorstellt. Die Norm hat ja genau das Paradoxe, dass es eine ist, ja.

Es gibt Marktprozesse oder spontane Prozesse, bei denen neue Normen entstehen, neue Protokolle entstehen, aber es ist selten geradlinig und man erkennt sie nicht gut. Es sind selten die perfekten Protokolle. Es sind also Entdeckungsprozesse, wo diese in diesem Kompromiss praktisch etwas gefunden wird, was für die meisten gut genug ist. Ich zweifle daran, dass es möglich ist, durch ein neues Angebot eine Recheneinheit zu bringen. Und das kommt geht zurück auf die Einsicht von Karl Menger, dass Geld eher der Sprache ähnelt.

Mhm. Das heißt, der Weg bei Sprache ist ja auch nicht eine neue Kunstsprache oder immer neue Kunstsprachen anzubieten, sondern diesen spontanen Prozess freizulassen. Im besten Fall gibt es einen Markt auch der Sprache. Das heißt, wir können uns selbst entscheiden, welche Protokolle wir verwenden und und keine Planung von oben. Das geht immer schief, aber auch Kunstsprachen sind problematisch.

Und wenn man jetzt als Bitcoin als die perfekte Technologie ansieht, die die Menschen verstehen müssen, versteht man das ganz falsch, ja. Es ist ein Protokoll, das einen bislang wachsende Netzwerkadoption gezeigt hat. Ob das in Zukunft auch so sein wird, wissen wir Ich glaube, dass diese Recheneinheitaspekt das Letzte ist und nicht das 1., ja. Wenn wir also, weil das ist wie eine neue Sprache, ne. Die entwickelt sich auch spontan und kann durch viel private Initiativen reicher werden, sich in eine andere Richtung entwickeln.

Aber was dann letztlich dieser Standard ist, glaube ich, steht am Ende 1 Entwicklung, kann, glaub ich, nicht am Beginn, auch nicht am Beginn 1 privaten Angebots stehen, das bescheiden sein muss in dieser Hinsicht. Ja, also die 3. Geldfunktion Recheneinheit, das das kann man ja auch in der Geschichte sehen, als die D-Mark in den Euro gewechselt wurde, wie lange die Menschen noch in D-Mark die Preise verglichen haben. Also das ist halt auch, wir Menschen sind Gewohnheitstiere, oder? Genau.

Das ist ebenfalls ein wichtiger Punkt. Also wir haben jetzt über die 3 Geldfunktionen gesprochen, einfach zum das wieder einordnen zu können. Zahlungsmittel mit den Infrastrukturen, die wunderbar funktionieren. Da gibt es eigentlich ja kein großes Bedürfnis. Aus den anderen Teilen der Welt.

Genau, genau. Jetzt halt die die Optik als als Schweizer. Mhm. 2. Geldfunktion Werterhalt, wo wir mit den Fiat Währungen ein Riesenproblem haben.

Ja. Eigentlich der der der größte da ist, ein besseres Geld zu haben. Und die 3. Funktion eben Recheneinheit, über die wir eben gesprochen haben. Und jetzt zurück noch kurz zum Bitcoin.

In deiner Argumentation hat mir noch gefehlt diese Staatsunabhängigkeit, diese Dezentralität und auch die größte Macht USA hat nicht genügend Chips und Rechenpower, das Netzwerk überhaupt angreifen zu können. Oder das ist, denk ich, der aus meiner Sicht 1 der Hauptvorteile, es ist 1 der sichersten Netzwerke, wenn nicht überhaupt das Sicherste weltweit, weil es durch physische Energie gesichert wird. Und auf der anderen Seite sehe ich mit der fixen Geldmenge, die sind rund 21000000, die dann bis zweitausendeinhundertvierzig entstanden oder auf dem Markt sind, ist es ein sehr starres Konstrukt. Mhm. Wird aus meiner Überlegung her eher zu 1 Deflation führen, weil die Geldmenge nicht flexibel kann, den Wirtschaftszyklen angepasst werden?

Was entgegnest Du da? Ja, ich glaube, das ist eine falsche Betrachtung und Geld, die auch viele Vertreter der heute haben, ist die Vorstellung, dass diese Einheit alles Geldige darstellt. Das war nie der Fall. Ist auch heute nicht so, dass der Dollar alles Geldige darstellt, sondern wir haben einen großen Kosmos an Kredit- und Equitybasierten Finanztitel und Instrumenten. Der klassische Goldstar in seiner besten Form war eine Marktentwicklung, dass man unabhängig von Staaten über Feingehalt und Gewicht 1 festgesetzten Industriestandards eine Abrechnungseinheit definieren kann für Verträge, ja.

Also Du sprichst jetzt konkret von Unzen zum Beispiel Ja, ja. Als als Einheit von von Geld. Genau, es war der der Florentina ursprünglich, sagen wir, der stärkste Händlerstandard, der hat dadurch funktioniert, dass er also unabhängig verifizierbar war. Dazu musste er gar nicht direkt physisch unbedingt rumlaufen, sondern hatte also etwas für Verträge, das nicht abhängt von der Setzung von oben und damit nicht manipuliert werden kann. Und auf der Basis dieses Standards, wenn ich nicht mehr vertrauen muss in das Geld und weiß, es gibt diese Abrechnung, ja, kann ich jetzt darauf mehr vertrauen.

Dann kann ich beim Messestandort Differenzen abrechnen. Dann muss ich ja nicht sozusagen alles an Geld aufbringen, sondern ich schaue am Ende, wie viel muss ich mehr bezahlen, nachdem wir alle Posten gegengerechnet haben. Indem wir also eine doppelte Buchhaltung haben, eine andere Innovation aus Norditalien, kann da, da stecken riesige Vermögenswerte in Bilanzen drinnen, aber sie müssen nicht über die Geldmenge ausgedrückt werden, sondern nur die Differenzen, die Abrechnungen dort, wo ich jetzt wirklich einen Strich unter die Rechnung machen muss und schauen, ob das Vertrauen gehalten hat. Und es braucht also so einen private Ebene, indem ich diesen Vertrauen, diese Vertrauensüberprüfung immer wieder durchführen kann. Dann kann darauf natürlich können sehr große Werte entstehen, Unternehmenswerte können entstehen, die nicht beschränkt sind durch 21000000.

Also tatsächlich physisch verfügbar sind ja vielleicht 14000000 Bitcoin, wenn schon viel verloren gegangen ist. Das heißt, die ist immer die falsche Antwort. Das hat auch eigentlich so gesehen nach 1 optimalen perfekten Geldmenge, sondern es geht eigentlich etwas, was man auf Englisch nennt, also eine Ebene des Schuldbefreienden, möglichst wenig Vertrauen voraussetzenden Abgleichs von Bilanzen. Und dann kann's natürlich Banken und Finanzdienstleistungen darauf geben, Kreditverträge, eine ganz wichtiges Instrument war der Wechsel für die Unternehmensfinanzierung in der Vergangenheit. Darauf basierend gab's ein System von Wechselbanken, die da Kompetenz hatten, zu richtig zu erkennen, was ist denn der korrekte Marktzinssatz für einen Wechsel?

Und all das sind's halt viel größere Werte, ja. Es geht diese unterste Ebene und und da könnte vielleicht, das ist jetzt auch keine Vorhersage aus der Technologie, sondern wenn die Welt sie weiter entzweit und es für noch weniger Teile der Welt verlässlich ist, Dollar oder Euro für die Abrechnung zu verwenden, würde sich Bitcoin anbieten als 'n neutrales und politisches Mittel, abzugleichen und Verträge zu erfüllen, die man sonst nicht erfüllen kann. Und das ist 'n kleiner Teil der gesamten Wertschöpfung, aber womöglich die wichtige zentrale Basis für eine globale internationale Wertschöpfung. Ja und und was Du gesagt hast, ist ein spannender Gedanken auch als als Firma, dass man da, wenn man Bitcoin hält auf der Bilanz und die Möglichkeit hat, diese auszuleihen, wenn man Geld braucht oder als als Sicherheit, also ein Ad Lambadkredit so und und entsprechend dann Kapital wieder aufzunehmen. Und wenn sich dieses Wissen eigentlich verbreitet, dementsprechend wird ja ein 1 Kampf die restlichen Bitcoin entstehen.

Und da sind ja bereits Aussagen von den USA zu hören, die sich überlegen, selber Bitcoin wie früher Gold als Währungsreserve einzusetzen. Jetzt, was sind da deine Gedanken? Könnte sich da ein Wettbewerb auch unter den Staaten entfachen, die Bitcoins? Ja, aber Staaten sind immer langsam und am Ende ein bisschen eingeschränkt, jetzt immer durch diese schlechten politischen Anreize oder Bereicherung, wenn wir's bei der Trump Familie sehen. Aber grundsätzlich gibt es diesen Wettbewerb schon und entscheidender ist immer da der Marktprozess, dass Menschen etwas entdecken.

Uns haben immer mehr Menschen auch in der Schweiz entdecken, dass Bitcoin ein guter Pfänder ist, sich gut dafür eignet, weil ich eben diese unabhängige Verifikation von Beständen haben kann. Das heißt, es ist heute schon möglich, international, was ja sehr schwierig ist, international Kredit zu bekommen mit diesen internationalen Pfänder als Sicherheit zu verwenden. Das wird wachsen, das wird zunehmen. Für Staaten ist es weniger interessant, weil die keine Sicherheiten brauchen für ihre Kredite. Das ist also die Problematik.

Und am ehesten erkennt die Politik dann, dass es da vielleicht eine Interessensgruppe gibt, die man noch ansprechen könnte als Zündlein an der Waage. So ja, geht dann auch ein neues Asset potenziell in die Politik ein, ganz spät. Ich würd das also nicht überschätzen. Und ich glaube, es war 1 der Fehler in dem letzten Bull Run, dem letzten Hype Bitcoin, da die Politik massiv überschätzt zu haben. Das war dann relativ schnell eingepreist und dann kommt die große Ernüchterung, wie oft bei politischen Ansagen da sprechen.

Genau. Die realen Schweizer Schweizer hat ja auch, dass die Zielsetzung über Generationen Werte halt des des verwalterten Vermögens. Jetzt wir sind eher Fan von Diversifizieren, also sprich, nicht alles auf Gold oder Bitcoin zu setzen, sondern verschiedene Sachwerte. Du kennst unsere Asset Allokation ungefähr sehr viel physisches Gold und Silber, aber auch Unternehmen, welche die Grundbedürfnisse befrieden, aber auch wir haben etwas Bitcoin und versuchen so mit diesem Mix von verschiedenen Assets auch die Stabilität eher zu gewähren, die Wertstabilität, weil das ja verschiedene Marktzyklen gibt. Jetzt die Vision des Gründer Karl Reichmuth war aber auch inspiriert von Hayek, eine privat emittierte Währung zu werden.

Das sind die natürlich noch nicht, wir sind auch noch viel zu klein, aber haben jetzt einen Aktientoken, der heute schon, in dem sie transferiert werden kann und allenfalls später sogar als Zahlungsmittel eingesetzt. Jetzt hab ich mal für einen Bericht analysiert, inwiefern wir so die Kriterien oder so die die Vorstellungen von Hayek schon erfüllen. Und da nehm ich natürlich deine Sicht noch Wunder, was fehlt dem Realuni, dass er da ziemlich nahe kommt, wie Du das vorhin schön für Bitcoin beschrieben hast, Higyeks Vision umzusetzen. Unsere Podcasts wurden schon mehrere Millionen Mal angesehen. Und Sie haben sich vielleicht auch schon mal gefragt, wer ist eigentlich der Moderator?

Wer ist Daniel Stüssi? Nun, ich bin stolzer Schweizer, Vater von 4 Kindern und habe schon über 30 Jahre Erfahrungen in der Finanzbranche gesammelt. Seit 20 21 bin ich CEO der Realisch Schweiz AG. Zuvor war ich Filialleiter 1 Schweizer Bank und habe über 1000 Menschen geholfen, ihre persönlichen Anlageziele zu erreichen. Was mich dabei immer wieder erstaunt hat, ist, viele Menschen arbeiten so hart, das Geld zu verdienen, nehmen sich aber kaum Zeit zu schauen, wie sie ihr Geld schützen und vermehren können.

Als Vater von 4 Kindern ist mir der Vermögensschutz ein persönliches Anliegen. Mit dem Podcast Klartext Finanzen möcht ich deshalb mein Wissen und das Wissen unserer Gäste mit Ihnen teilen, damit Sie die finanziellen Zusammenhänge besser verstehen können. Mit der Realität bieten wir zudem eine Lösung an, wie Sie in der Schweiz Ihr Erspartes einfach in Sachwerte investieren können. Schön sind Sie mit dabei und jetzt geht's weiter mit dem Gespräch. Also ich bin sicher, hau, ich hätte große Freude real Unit, weil es eben genauso ein privates Angebot, ja.

Dass eben niemand gezwungen wird, wo man lernen kann, dass das schon eine Geschichte hat mittlerweile, also nicht etwas Neues ist, wo schon Menschen gelernt haben. Schon über 25 Jahre auch. Gratuliere, großartig. Hayek hatte halt die Vermutung, dass diese Recheneinheit entscheidend ist, dass sie's natürlich schon, dass das Menschen in Verträgen nützen und sie nutzen es in Verträgen, wenn sie's vorher für den freiwilligen privaten Austausch genutzt haben. Die Hauptschwierigkeit dabei ist schon aus meiner Sicht die Regulierung und der Schutz eigentlich der Kartelle dagegen.

Die Schweiz hat unter US und EU Druck eine unglaubliche Compliance Last, also Überwachungslast. Es ist sehr schwierig, privat etwas weiterzugeben. Alle müssen sich irgendwie offenlegen und dann hat man einen geschützten Raum, den man betreten kann. Das erschwert das ungemein, weil es die Transaktionskosten erhöht, überall diese Schwelle da ist. Du hast mir vorher erzählt, dass dass ihr große Fortschritte gemacht habt, diese Schwelle 'n bisschen niedriger zu machen.

Das ist sicher genau der richtige Weg, das praktikabler zu machen, weil wir sind Gewohnheitstiere und alles, was eine zusätzliche Schwelle ist, macht es schwierig. Also ich glaube, es ist halt am am richtigen Weg, aber mit der Bescheidenheit von Haie, das ist ein privates Angebot. Es ist großartig, weil man daraus lernen kann, weil man auch potenziell aus Fehlern lernen kann, weil niemand die perfekte Allokation kennt, die perfekte Menge kennt. Es ist mir sympathisch als etwas, das im im Windschatten von Bitcoin entstanden ist und extrem Tether, wo wir auch tatsächlich digitales, eine digitale Währung haben, die gedeckt ist durch US Staatsanleihen. Mhm.

Also Du sprichst den US Dollar Stablecoin an. Stablecoin eigentlich 1 zu 1 mit dem echten Dollar Ja. Gedeckt, aber halt auf der Blockchain eher Genau. Zugänglich, auch vor allem im Drittwelt Ländern oder? Genau, genau.

War eine unglaubliche Erfolgsgeschichte. Also tatsächlich hat es damit Dollarwerte zugänglich gemacht für Menschen, die keinen Bankenzugang hatten, die dann ausgeschlossen waren und natürlich leistet eben der Dollar aufgrund dieses Netzwerkeffektes etwas wie auf der Franken etwas leisten kann. Aber es ist etwas weniger sympathisch und weniger der Vision von Hayek folgend, weil er also schon eher auf auf Sachwerte gesetzt hätte bei der Stabilisierung. Nicht unbedingt durch eine volle Deckung, das hat er's ein bisschen offengelassen. Er möchte die Disziplin des Marktes, dass man also erkennen kann, was steckt dahinter, wer betreibt das, wie verhält sich überhaupt der Kurs und daraus lernen kann.

Das war für ihn viel wichtiger und das seh ich genauso. Und es ist sicher sympathischer, also da Sachwerte zu haben, die unabhängig von Staaten bestehen und unabhängig von der Vormachtstellung bestimmter Staaten bestehen. Und dann ist es ein 1 Lernprozess, wo ich auch, glaube Hayek natürlich nicht ganz richtig lag bei bei vielen Dingen. Er hat son bisschen in Richtung 1 eigentlich algorithmenischen Stable Coins, der irgendwie über Rohstoffe versucht, sich an Rohstoffe zu hängen und zu ketten. Da hätt ich Zweifel, dass das so funktionieren würde.

Aber das Großartige an seinem Zugang war genau diese Bescheidenheit zu sagen, wir haben 'n großes Problem, Menschen haben ein Problem, Unternehmer sind gefordert, dafür Antworten zu finden. Und es wäre schön, wenn die Institutionen das akzeptieren und zulassen, dass wir Versuche brauchen, dass wir lernen müssen an Dingen, bei denen die Menschen auch nein sagen können im Gegensatz zur Politik, wo wir immer zu allem auch ja sagen müssen und es mitfinanzieren müssen, auch die größten Fehler. Das ist ein wunderbares Schlusswort, Rahim. Vielen Dank für den Austausch deiner deines großen Wissens. Du hast im letzten Gespräch Professor Hans Hermann Hoppe empfohlen als neuen Interviewgast.

Wir konnten ihn noch nicht überzeugen. Wenn Du da allenfalls mal eine Einführung machen könntest, wär das sicher ein Sehr gerne. Sehr spannend. September wieder in ein paar Wochen da. Sehr gut.

Liebe Zuschauerinnen und Zuschauer, ich hoffe, Sie haben ebenfalls sehr viel Wissen mitgenommen aus diesem Gespräch. Mich interessiert zu erfahren, wie Sie sparen über längere Zeit. Was ist Ihr Wertspeicher? Ist das Gold, Silber, allenfalls Bitcoin? Schreiben Sie unbedingt in die Kommentare.

Ich möchte auch wissen, ob wir Rahim wieder einladen sollen und ich bitte Sie noch, falls noch nicht, den Kanal zu abonnieren, die Glocke zu aktivieren und freue mich auf das nächste Mal.

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