Cover: Krieg, Schulden, Banken: Warum Sparer jetzt handeln müssen!

Krieg, Schulden, Banken: Warum Sparer jetzt handeln müssen!

5. März 2026 26:48 Min.
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Worum es geht

Nicht der nächste Börsencrash ist das größte Risiko für dein Vermögen – sondern die schleichende Entwertung deiner Kaufkraft.In diesem Deep Dive erklärt Dr. Dietmar Peetz, CIO der RealUnit Schweiz AG, warum der Euro für viele Deutsche ein massives Klumpenrisiko darstellt – und weshalb 40% reale Kaufkraftverluste in den kommenden Jahren kein unrealistisches Szenario sind.Während die USA über 1.000 Milliarden Dollar Zinsen pro Jahr zahlen, Deutschland wirtschaftlich stagniert und geopolitische Spannungen zunehmen, halten 95–99% der Deutschen ihr Vermögen in einer einzigen Währung: dem Euro.Ist das noch Vermögensaufbau – oder bereits ein unbewusstes Spiel mit deinem Lebenswerk?Dieses Video richtet sich besonders an Anleger und Sparer über 50 Jahre, die ihr Vermögen schützen wollen – nicht spekulieren.Du erfährst:- Warum Schuldenzyklen historisch immer ähnlich enden- Weshalb Währungsrisiken größer sind als Aktienrisiken- Welche Rolle Gold & reale Werte spielen- Warum KI das Schuldenproblem nicht lösen wird- Und wie du dein Vermögen strategisch neu denkst📘 Kostenloses E-Book „Krieg & Vermögen“ (Link in Beschreibung) https://dietmarpeetz.com/ 👉 Schweizer Vermögensschutz - jetzt über RealUnit informieren: https://realunit.de/ 👉 Anmeldung Live-Webinar "Vermögensschutz in Krisenzeiten" https://realunit.ch/webinar/# 👉 Jetzt den kostenlosen monatlichen RealUnit Newsletter abonnieren: https://realunit.de/newsletter/ Timestamps:00:00 – Das Euro-Klumpenrisiko: 95% in einer Währung01:42 – USA: 1.000 Milliarden Zinsen pro Jahr03:11 – Großbritannien 2022: Wenn der Kreditmarkt diktiert05:01 – Schuldenzyklen: Warum Systeme kippen10:13 – 250-Jahre-Zyklus: Das Ende von Imperien14:39 – 40% Kaufkraftverlust: Rechenbeispiel für Sparer16:12 – Gold vs. Euro: 76% Kaufkraftverlust17:32 – KI als möglicher Krisenverstärker19:54 – Vorsicht vor Weltuntergangs-Verkäufern21:39 – Konkrete Schritte zum Vermögensschutz23:33 - Die Titanic-Lektion: Warum frühes Handeln zählt25:41 – Outro: Regelwerk für die ZeitenwendeWir verfolgen das Ziel, das uns anvertraute Vermögen bestmöglich vor Krisen und Kaufkraftverlust zu schützen und die Menschen über die Probleme des heutigen FIAT-Geldsystems aufzuklären.Disclaimer:Die Aussagen der Gäste können sich von der Meinung der RealUnit Schweiz AG unterscheiden. Die Informationen auf diesem Kanal richten sich nur an Personen mit Sitz in der Schweiz, Deutschland oder Liechtenstein. Sie richten sich nicht an Personen, die dem Recht eines Staates unterstehen, der die Distribution oder Nutzung dieser Informationen verbietet. Die Informationen auf diesem Kanal stellen Werbung im Sinne von Art. 68 FIDLEG bzw. Marketing-Mitteilungen im Sinne der MiFID II dar. Die Angaben dienen ausschliesslich der Information und stellen weder ein Angebot noch eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots zum Abschluss eines Vertrags oder zum Erwerb oder zur Veräusserung von Wertpapieren dar. Es besteht keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte dieses Kanals. Die Informationen auf diesem Kanal stellen keine Anlageberatung dar und berücksichtigen nicht die Anlageziele, finanzielle Situation, Kenntnisse, Erfahrungen oder besonderen Bedürfnisse des einzelnen Anlegers. Bevor Anleger eine Investitionsentscheidung treffen, sollten sie sich umfassend informieren sowie den aktuellen Wertpapierprospekt gründlich lesen, der spesenfrei auf der Webseite https://realunit.ch/downloads/ bzw. https://realunit.de/downloads/ oder via info@realunit.ch bezogen werden kann.

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Transkript

Nicht der Crash zerstört dein Vermögen, der Euro tut es. Deutschland schrumpft seit 2018 und die USA, die zahlen über eine Billion Dollar Zinsen. Das sind 1000 Milliarden pro Jahr und das ist mehr als für die Verteidigung. Im gleichen Zeitraum China steckt in der größten Immobilienblase seiner Geschichte und grade sehen wir, wie diese Immobilien abstürzen. Gleichzeitig steigt Gold von Rekord auf Rekord und im Hintergrund bereitet sich die EU offen auf einen Krieg mit Russland vor.

Diese Entwicklungen, die hängen strukturell alle zusammen. Und wenn ich recht habe, geht es nicht mehr Rendite, es mehr Rendite, es geht 40, 50 Prozent oder noch mehr Prozent reale Kaufkraft, die im Risiko stehen. Wie komm ich darauf? Der durchschnittliche Deutsche hält zwischen 95 und 99 Prozent seines Vermögens in Euro. Und das ist ein gigantisches Gruppenrisiko und genau das besprechen wir heute.

In diesem Video teil ich mit dir 30 Jahre Erfahrung und Einsichten, die Du in dieser Form so sicher noch nirgends gesehen hast. Legen wir los. Seit Jahrhunderten funktioniert der Westen nach derselben Formel. Wachstum durch Kredit, Kredit erzeugt Zinsen, Zinsen erzeugen Zinseszinsen. Und Zinseszinsen erzwingen immer neues Wachstum.

Solange das Wachstum schneller ist als die Schulden, wirkt alles stabil und Wohlstand steigt. Wenn Wachstum aufgrund der Zinsen nicht mehr möglich ist, dann beginnt der Stress, dann muss reformiert werden. Sonst droht die Schubumkehr im System, also Wohlstandsvernichtung. Und genau das betrachten wir jetzt im Jahr 2026. Die USA, die tragen heute eine Gesamtverschuldung, also öffentliche Unprivate von weit über einhundert Billionen Dollar.

Und allein der öffentliche Schuldendienst, das hab ich ja bereits gesagt, liegt bei über 1000 Milliarden jährlich. Und bis 2036 werden es sogar über 2000 Milliarden pro Jahr sein. Damit würden die Zinsausgaben nahezu das Doppelte des Verteidigungshaushalts erreichen. Und dann haben wir noch die deutsche Bundesregierung, die mit Rekordschulden, in Klammern Sondervermögen, auch unterwegs ist. Und das ist keine Aussage für oder gegen eine politische Partei.

Es ist mathematische Logik von Zins und Zinseszins, die den Kreditmarkt ständig weiter wuchern lässt. Und Mathematik lässt sich politisch nicht verhandeln. Man hat uns erzählt, die Wirtschaft wird immer wachsen. Aktien profitieren von 1 wachsenden Wirtschaft und wenn es eine Krise gibt, kommt die Zentralbank und rettet uns alle. Aber der wichtigste Indikator für den Zustand des Systems ist nicht das Bruttoinlandsprodukt oder der Aktienmarkt.

Es ist der Zins, der die Umverteilung im System vorantreibt. Wenn Staaten anfangen, immer größere Teile ihres Haushalts für Zinsen aufzuwenden, verlieren sie Handlungsspielraum. Nicht sofort, aber schleichend. Wir denken immer an Umsturz, aber die geschichtliche Normalität ist eine langsame Entmachtung des Staates. Und wenn Du glaubst, das ist nur Theorie, dann schau mal nach Großbritannien.

2022 war Großbritannien kein Krisenstaat. Die hatten eine eigene souveräne Währung, keine Hyperinflation, keinen Bürgerkrieg und trotzdem kippte das System. Die Regierung wollte damals Steuern senken und Energiepreise stützen, die Bevölkerung zu entlasten. Und dafür wollten sie neue Schulden aufnehmen. Die Reaktion kam sofort.

Die Renditen britischer Staatsanleihen, die schossen nach oben. Das Fund verlor massiv an Wert. Die Pensionsfonds gerieten unter existenziellen Druck und der Staat, der stand vor 1 technischen Pleite. Die damalige Premierministerin Liz Truss war nach 21 Tagen im Amt Geschichte. Nicht wegen 1 Wahl und auch nicht wegen 1 Skandals, sondern wegen des Kreditmarktes, der das Risiko des britischen Staates neu bewertete.

Das Beispiel von Liz Trusts, das zeigt eindrücklich, der moderne Staat ist nicht der sogenannte Leviatan, also der allmächtige Ordnungsstaat, für den ihn alle halten. Wenn der Kreditmarkt diktiert, dann muss der Staat sich fügen. Und wenn das in London passiert ist, warum glaubst Du, dass wir hier immun sind? Ist es nicht komisch? Unsere Wirtschaft, die wächst jedes Jahr.

Sie wird immer produktiver und der Druck, der steigt ja auch spürbar. Und trotzdem werden alle ärmer. Wie kann so was sein? Für dich als normalen Menschen wirkt das vielleicht chaotisch, aber für jemanden, der Kreditzyklen kennt, ist das Ganze banal, denn das Muster wiederholt sich. Frankreich vor siebzehnhundertneunundachtzig war militärisch stark, bis der Kreditmarkt kein Geldner gab.

Dem König kostete es den Kopf und 10000 Adlige folgten ihm. Weimar versuchte Kredite wegzuinflationieren. Die Reißmarkt ging auf 0. Die Phasen des Kreditzyklus verlaufen immer nach dem gleichen Schema. Die Schulden steigen und je höher die Schulden, desto höher die Zinsen und desto höher werden wieder die Schulden, bis der Staat die Luft abgeschnitten wird.

Irgendwann zieht der Markt die Reißleine. Das Vertrauen bricht und Chaos tritt ein und zerstört die Währung. Danach beginnt eine Neuordnung. Historisch scheitern Staaten nicht, weil sie schwach sind. Sie scheitern, weil sie zu viel versprechen, weil sie die Rechnung ohne den Kreditmarkt machen.

Aber am Ende des Kreditzyklus zahlt nicht der Staat, sondern seine Bürger über eine entwertete Währung. Stell dir vor, dein Lebenswerk hängt an 1 Währung, die in 10 Jahren 40 Prozent Kaufkraft verliert. Ja, alle schimpfen über die Politik. Die da oben, die sollen endlich mal handeln. Mit anderen Parteien, anderen Programmen würde alles besser.

Ja, das ist zu bequem und falsch. Wer heute noch einzelne Politiker verantwortlich macht, der verkennt das Grundproblem. Das System selbst steht unter Druck. Es basiert auf dauerhaftem Wachstum und ohne Wachstum gibt es keinen stabilen Kreditmarkt, aber ohne stabilen Kreditmarkt gibt es auch keinen stabilen Staat. Wenn die Verschuldung ein bestimmtes Niveau erreicht, wird der Spielraum sehr eng.

Dann kann die Politik nicht mehr frei gestalten, sondern reagiert nur noch auf Zinskosten, Refinanzierungsdruck und Marktvertrauen. Ab diesem Punkt bestimmen nur noch die Zahlen in die Richtung. Steigt der finanzielle Druck, kippt die Stimmung. Das politische Panel schlägt aus in Richtung radikale Umverteilung oder in Richtung autoritäre Kontrolle. Hohe Schulden, die beschneinlichen Haushalte, sie verengen demokratische Optionen.

Ja, und wenn nicht der Staat schuld ist, dann muss es ja der Markt sein. Auch das greift viel zu kurz, denn der Markt ist nicht der Feind des Staates per se, er ist ja sein Gläubiger. Warum soll der Magd die Kuh melken, bis sie tot umfällt? Lebendig ist sie ja mehr wert als tot. Gläubiger dürfen sich nicht für Ideologie, Einzelschicksale oder Wahlprogramme interessieren, nicht Firmenmoral, das ist Sache von Religion.

Und die haben ja lange Zeit ein Verbot des Zinsnehmens ausgesprochen. Und die Realität ist auch, dass die Länder, in denen ein Zinsverbot heute noch besteht, längst vom Westen abgehangen worden sind. Die Krisen sind also der Preis des Fortschritts, so heißt es jedenfalls. Die Peitsche des Fortschritts, das ist die Mathematik, genauer gesagt der Zins. Der Kreditmarkt, der interessiert sich nur für Kreditwürdigkeit und Rückzahlung.

Fortschritt ist hier ein Weg, gegen den Treibsand anzukämpfen. Und wenn die Rechnung nicht stimmt, bricht das Vertrauen weg. Dann reagiert in der Regel zuerst die Stabilität der Währung. Politische Instabilität folgt häufig zeitversetzt, wenn die Massen verarmen und das markiert dann den Übergang von Schuldenzyklus zum Systembruch. Der Staat steht dann vor der Wahl, weitere Entwertung mit massenhafter Verarmung und politischer Radikalisierung zu lassen oder Krieg.

Die Wahrscheinlichkeit für Kriege steigt immer, wenn es dem Staat finanziell an den Kragen geht. Durch Kriege versucht man seit Alters her, sich Ressourcen aus dem Ausland unter den Nagel zu reißen, die Abwärtsspirale im eigenen Land aufzuhalten. Das schafft Zeit. Es verschiebt den Staatskonkurs. Zins, Inflation, Schuldenzyklen und Kriegszyklen sind keine getrennten Phänomene, sie gehören zusammen.

Beispiel, vor dem Ersten Weltkrieg konkurrierten die Großmächte Rohstoffe und Märkte. Kapital floss in Kolonien. Investitionsmöglichkeiten waren erschöpft und die Zinsen fielen auf ein gefährlich niedriges Niveau. Ein Artikel aus der Zeitschrift des Sparkassenverbandes aus dem Jahr achtzehnhunderteinundneunzig schreibt sinngemäß, nur ein großer Krieg könne durch massive Kapitalserstörung wieder Raum schaffen, damit der Zins wieder steigt. Damit sagte man bereits den Ersten Weltkrieg voraus.

Ein historisch informierter Beobachter konnte daraus auch die Kriegsinflation sowie die anschließende Zerstörung der Währung und den damit verbundenen Vermögensverlust ableiten. Ich hab versucht, das Original des Artikels zu finden, leider ohne Erfolg. Vielleicht hat ja ein aufmerksamer Zuschauer etwas mehr dazu. Einen Hinweis in der Kommentarzeile würde mich sehr freuen. Aber zurück.

Für mich als Systemwissenschaftler ist der Zins ein Frühwarnsystem. Wenn Schulden schneller wachsen das Einkommen kippt das System und es drohen Währungsabwertung oder Krieg. An dieser Stelle möcht ich dir was schenken. Wenn Du bis hierher dabei bist, merkst Du, dass es nicht Panikmache geht, sondern Zusammenhänge. Ich Ich hab ein E-Book geschrieben mit dem Titel Krieg und Vermögen.

Normalerweise kostet es 30 Euro, für dich ist es kostenlos. Den Downloadlink findest Du unten in der Videobeschreibung. Aber wieder zurück. Anleger denken oft in Renditen, die Systemstabilität voraussetzen. Ich denke in Zyklen, Schuldenzyklen, Währungszyklen, Hegemonalzyklen.

Und wer versteht, wo wir uns im Zyklus befinden, erkennt, ob Kapital geschützt werden muss oder ob Risiko sich wieder lohnt. Als Chief Investment Officer der realen Schweiz kann ich mir nicht leisten, die Zyklen zu ignorieren. Ich muss Entscheidungen in der realen Welt treffen, deshalb arbeite ich mit Mustern, nicht mit Wunschdenken, dass es schon irgendwie wieder gut gehen wird. Wer versteht, in welcher Phase des Zyklus wir stehen, der positioniert sich nicht für das vergangene Jahrzehnt, sondern für das kommende. Denn 1 ist auch klar, die Welt der letzten 80 Jahre existiert nicht mehr und deswegen gelten auch die alten Erfolgsregeln nicht mehr.

Und genau darum geht es jetzt. Wir stehen 2026 an einem seltenen Punkt. Ein großer Schuldenzyklus läuft aus und verschiedene Währungsregime geraten unter Druck. Der Machtzyklus der führenden Staaten, also vor allem der USA, nähert sich seinem Ende. Solche Überlagerungen sind historisch selten.

Sie tauchen grob alle rund 250 Jahre auf. Und wenn das passiert, bricht das alte System nicht langsam auseinander, es kippt. Schulden werden untragbar. Politische Radikalisierung folgt auf dem Fuß. Kriege oder radikale Reformen erzwingen eine Neuordnung.

Und das hat nichts mit Weltuntergangszunalen zu tun, sondern ist das typische historische Muster, das sich immer wieder finden lässt. Normalerweise dauert ein typischer Kreditzyklus zwischen 40 bis 60 Jahre. Danach folgt ein Reset durch Inflation, Umschuldung oder Währungskrise. 2 solcher Zyklen hintereinander, also etwa 110 Jahre und das System ist strukturell erschöpft. Das entspricht dann einem Hegemonialzyklus.

Dann enden auch Weltleitwährung. So läuft es im Westen schon seit Jahrhunderten, angefangen von Portugal über Spanien, dann nach Niederlande, Großbritannien und zuletzt USA. Und parallel dazu sehen wir einen sozialen Rhythmus von rund 80 Jahren. Eine Generation baut auf, die nächste verwaltet, die 3. Glaubt noch an die Ideologie, obwohl sie längst nicht mehr trägt und die 4.

Erlebt den Bruch. Und darüber liegt der lange Machtzyklus von etwa 250 Jahren. Spaniens Hegemonie endete im siebzehnten Jahrhundert nach etwa 250 Jahren Vorherrschaft. Frankreichs encien Regime zerbrach siebzehnhundertneunundachtzig, rund 250 Jahre nach dem Aufstieg der Bourbon. Die Romanows in Russland herrschen 234 Jahre.

Großbritannien verloren nach 250 Jahren, gerechnet ab der glorreichen Revolution sechzehnachtundachtzig, ist eine globale Führungsrolle mit Beginn des Zweiten Weltkriegs an die USA. Und die historischen Abläufe, die sind nicht identisch, aber strukturell vergleichbar. Und für uns Deutsche ist es greifbar. Preußen wurde siebzehnhunderteins gegründet. Achtzehnhunderteinundsiebzig wurde es zum Machtzentrum des Deutschen Reiches.

19 47 wurde es offiziell aufgelöst. Von siebzehnhunderteins bis neunzehnhundertsiebenundvierzig rund 250 Jahre. Von der Reichsgründung achtzehneinundsiebzig bis zur endgültigen Zerschlagung 47 knapp 80 Jahre. Preußen verschwand trotz Stärke, weil sein Zyklus endete. Und genau das ist der Punkt.

Viele ehrliche Sparer, aber auch Versicherungen hatten damals Vermögen in preußischen Staatsanleihen. Sie vertrauten auf die Insolvenz des Staates. Jetzt gibt es kein Preußen mehr und auch keine Vorsorgegelder. Die Menschen damals konnten sich nicht vorstellen, wie wir es eben heute auch nicht können. Aber Deutschland ist nicht mehr Preußen, Deutschland ist jetzt Teil der Einflusssphäre der USA.

Auch Großmächte haben Lebenszyklen. Die USA stehen nicht außerhalb der Geschichte. Systeme brechen, wenn Schulden, Vertrauen und Macht gleichzeitig an ihre Grenzen stoßen. Das ist der Beginn der Zeitenwende. Und in solchen Phasen funktionieren die alten Erfolgsregeln einfach nicht mehr.

So, bis hierhin haben wir über Staaten gesprochen, über Zinsen, über Imperien und ihre Geschichte von Aufstieg und Niedergang. Jetzt geht es dein Vermögen, deine Ersparnisse, das, was Du dir in den Jahrzehnten mühsam aufgebaut hast. Das System muss noch nicht einmal crashen, dein Vermögen zu gefährden. Stell dir einfach nur die Frage, was ist, wenn mein Vermögen langsam weiter entwertet wird? Schleichend, jedes Jahr ein paar Prozent, ohne dass Du dafür etwas machst.

Und genau hier wird's jetzt wichtig. Der durchschnittliche Deutsche, der hält fast sein gesamtes Vermögen in Euro. Kaum Fremdwährung, kaum Gold, kaum reale Absicherung. Und stell dir vor, dein Lebenswerk hängt von 1 Währung ab, die in 10 Jahren 40 Prozent Kaufkraft verliert, Nicht über Nacht, sondern langsam. Wenn ein Unternehmer im Laufe seines Lebens 1000000 Euro liquides Vermögen aufgebaut hat, bei 40 Prozent realer Entwertung fehlen ihm 400000 Euro.

Also das ist der Wert 1 Immobilie. Und wenn Du nicht Unternehmer bist, sondern Zukunft in Rentenbeziehungen, dann ist die Rechnung genau die gleiche für dich. Je nach Beruf zahlst Du sechsstellige Eurobeiträge über dein Arbeitsleben in die Rentenversicherung ein. Und die Entwertung der Kaufkraft spürst Du an deinem gesunkenen Lebensstandard im Alter. Noch mal zurück zum Euroklumpenrisiko.

Du würdest niemals dein gesamtes Vermögen, dein gesamtes Wertpapierdepot in 1 einzigen Aktie investieren, die jedes Jahr kontinuierlich an Wert verliert, aber bei Währungen tun es die meisten. Die zentrale Frage lautet nicht, welche Aktie steigt, sondern welche Währung trägt, wenn das System auf der Kippe steht. In 1 Zeitenwende geht es nicht Rendite oder Optimierung, es geht Erhalt. Und die Größenordnungen sind enorm. Die EZB will das nicht hören, aber der Euro hat gegenüber den Gold in den letzten 10 Jahren etwa 76 Prozent seiner Kaufkraft verloren.

Wer Gold hatte, ist nicht reicher geworden, sondern er hat bloß sein Vermögen vor dem Verfall des Euros geschützt. Hat dir das deine Bank rechtzeitig gesagt, als Du dein Festgeld verlängern wolltest? Ich schätze mal, nein. Denn die meisten Banken und auch die meisten Influencer hier auf Youtube, die verkaufen dir nur Sachen, die in stabilen Zeiten funktionieren. Auf der anderen Seite hören wir auf viele Technologiejunge, die uns mit KI das Paradies auf Erden versprechen.

Man hört ja ständig das Argument, KI werde die Produktivität automatisch steigern. Ich meine, in der Zeitenwende darauf blind zu setzen, ist genauso falsch. Innovation löst grundsätzlich kein Schuldenproblem, wenn der Kreditzins höher ist als das nominale Wachstum 1 Volkswirtschaft. In diesem Fall wächst die Schuldenlast schneller als die Wirtschaftsleistung. Und genau das ist der kritische Punkt.

Heute fließen enorm viele Neukredite in den Bau von Rechenzentren und Infrastruktur für KI. Diese Investitionen sind sehr, sehr kapitalintensiv und langfristig gebunden und das bei diesen großen Abschreibungen. Das erhöht natürlich die Systemanfälligkeit, wenn die erwarteten Cash Flows ausbleiben. Und viele Softwareaktien mit ausstehenden Krediten sind ja bereits unter Druck geraten, aber vor allem brechen die Preise für menschliche Arbeit und Dienstleistungen aufgrund KI zusammen. Das führt über den sogenannten Konsummultiplikator zu 1 strukturellen Schrumpfung in der Realwirtschaft.

Und die Folge ist, die Steuereinnahmen drohen einzubrechen, während die Ausgaben für Arbeitslosenunterstützung stark ansteigen. Regierungen werden wahrscheinlich versuchen, rasch Geld zu schaffen, weil sie unter Handlungsdruck stehen. Doch sie werden mit 1 weiteren sinkenden Umlaufgeschwindigkeit des Geldes nicht Schritt halten können. Wer kauft ein Auto oder ein Haus, wenn er davon ausgeht, dass sein Arbeitsplatz wegen KI dauerhaft verloren ist? Also wenn Haushalte aus Vorsicht Liquidität horten, statt zu konsumieren oder zu investieren, wird das für eine Volkswirtschaft problematisch, die stark vom privaten Konsum abhängt.

Der Rubel rollt da nicht mehr und das ist gefährlich für die Stabilität des Kreditsystems. Es ist durchaus möglich, dass ausgerechnet KI als Katalysator wirkt und die bestehende Techblase zum Einstutzen bringen kann. IT ersetzt nicht automatisch reale Wertschöpfung. TikTok und ChatGPT, die binden enorme Ressourcen, ohne physische Produktion proportional zu erhöhen. Das ist in vielen Fällen eine Umverteilung, nicht zusätzlicher Output.

Die großen historischen Produktivitätssprünge, die resultierten aus Energie und Mechanisierung, Elektrifizierung, Verbrennermotor, industrielle Automatisierung. Also sie erhöhten den physischen Output pro Arbeitsstunde. Informationstechnologie, die optimiert Prozesse, sie vervielfach jedoch nicht automatisch die reale Produktionskapazität. Bei aller berechtigten Kritik an den Überbewertungen der Technologieaktien muss man aber auch dennoch akzeptieren, dass das digitale Zeitalter durch die KI nicht mehr aufzuhalten ist. Das neue Zeitalter lässt sich nicht aufhalten oder rückgängig machen, aber gleichzeitig all das technologisch, ökonomisch, geopolitisch, all diese Umwälzungen, all das erzeugt Unsicherheit.

Und Unsicherheit ist der Nährboden für Angst. Genau in diesem Umfeld treten Geschäftemacher auf den Plan. Also Du solltest hellhörig werden, wenn dir jemand das unmittelbar bevorstehende Ende der Welt ausmalt. Noch kritischer musst Du werden, wenn dir derselbe Mensch im nächsten Satz seine exklusive Lösung anbietet, angeblich nur noch wenige Wochen verfügbar. Knappheit, Zeitdruck und Weltuntergangsrhetorik sind klassische Verkaufstätiken.

Da sind dann ja das voll von selbst ernannten Apokalyptikern, die mit maximaler Dramatisierung Aufmerksamkeit zu Geld machen. Wenn sich die Welt gefühlt immer schneller dreht, ist dein erster Reflex meist falsch. Du willst mithalten, reagieren, handeln. Genau dann solltest Du das Gegenteil tun. Tempo reduzieren, Abstand gewinnen, keine Schnellschüsse, kein Hinterhehlaufen hinter kurzfristigen Halives.

Strategische Fehler entstehen unter Zeitdruck. Wer getrieben ist, delegiert sein Denken an andere. Aber wer ruhigbleibt, der behält die Kontrolle über seine Entscheidung. Du hast immer genug Zeit, dir ein fundizbild zu machen. Nutze die ganzen Informationsquellen, die es gibt und suche den Austausch mit Gleichgesinnten, die konkret an Lösungen arbeiten.

Währungsreformen, Kriege oder allgemeinen Krisen sind kein Ausnahmezustand der Geschichte, sondern eine Konstante. Unsere Vorfahren haben unter ungleich schwierigeren Bedingungen überlebt und eine neue Ordnung aufgebaut. Denkt daran, jede Krise, jeder Krieg hört ultimativ einmal auf. Die Evolution belohnt weder die Klügsten noch die Schnellsten, sondern diejenigen, die sich konsequent und rechtzeitig an eine veränderte Realität anpassen. So, was Du jetzt ganz konkret tun kannst, erstens, überleg dir, wie dein Vermögen derzeit strukturiert ist.

Unter welchen Annahmen wird dein Vermögen weiter wachsen? Was passiert, wenn diese Annahmen nicht mehr erfüllt sind? Was Du nicht brauchst, ist ein starres Konstrukt, das nur bei störungsfreiem Wirtschaftswachstum funktioniert. Zweitens, wie viele reale Werte mit echtem Nutzen befinden sich in deiner Vermögensaufstellung? Hast Du nur Papierwerte, deren Wert von der Rückzahlungsfähigkeit irgendwelcher Schuldner abhängt oder davon, was irgendwo auf der Welt passiert oder auch nicht passiert?

Besitzt Du Gold, Silber, Energie, Beteiligung an produktiven Unternehmen, die für die Gesellschaft einen Nutzen stiften und das unabhängig davon, ob es eine Krise gibt oder nicht? Drittens, setzt Du alles auf eine Karte oder hast Du eine geografische Streuung? Ist dein Kapital zu 99 Prozent in 1 einzigen Währung? Wie diversifiziert bist Du wirklich, wenn was mit der Währung schiefgeht? Viertens, Psychologie.

Hältst Du es aus, gegen den Strom zu schwimmen? Die Herde ist an den Wendepunkten der Geschichte immer falsch. Dann lohnt es sich, gegen den Trend zu gehen. Aber das können nur die wenigsten. Man kann sich dann aber auch schnell überfordert fühlen, wenn man der Einzige weit und breit ist, der in solchen extremen Szenarien denkt.

Es gibt immer Zweifel, die einen aufheilen, weil vielleicht haben die anderen ja doch recht. Und wenn man vom Konsensus abweicht, dann kann das Angst machen, weil man ja unbewusst immer die Bestätigung der Richtigkeit von der Gruppe erwartet. In Extremsituationen entscheidet innere Klarheit. Das erhöht den Überlebenserfolg. Und dazu hab ich eine wahre Geschichte.

Mein Freund und ehemaliger Arbeitskollege Alfon Simonius ist der Urgroßneffe von Alfon Simonius Blumar. Das ist ein Überlebender der Titanic. Und Alfons Simonius Blumer war neunzehnhundertsechs Präsident des Schweizer Bankenvereins und Oberst der Schweizer Armee. Er reiste neunzehnhundertzwölf nach New York und bestieg die Titanic in South Hemden. Nach der Kollision der Titanic mit dem Eisberg stieg Alfrons in ein Rettungsboot und wurde von der Erremes Capacia gerettet.

Er kehrte am siebten Mai neunzehnhundertzwölf nach Europa zurück, starb neunzehnhundertzwanzig, hinterließ Frau und 3 Söhne. Das ist die offizielle Story, die überhaupt nicht erklärt, warum Alfrons überlebt hat. Innerhalb der Familie erzählt man sich die wirklich sehr Begebenheit. Die Heizer auf der Titanic erkannten als 1. Den Ernst der Lage und suchten die Rettungsboote auf.

Viele Passagiere weigerten sich, weil sie den Untergang für unmöglich hielten. Informationen wurden verdrängt, weil sie nicht ins Weltbild passten, weil die Titanic galt ja als unsinkbar. Und das ist der Grund, warum anfangs auch Männer in die Rettungsboote einsteigen durften. Alfons bemerkte die Schräglage mit einem einfachen Trick. Er hing seine Taschenuhr in den Türrahmen und erkannte, dass das Schiff eine leichte Schräglage nach dem Aufprall mit dem Eisberg hatte.

Und er handelte sofort. Die meisten Passagiere hatten keine Lust, sich in den Abendkleidern abseilen zu lassen. Warum auch? Die anderen Passagiere taten das ja auch nicht. Man schätzt, dass etwa ein Drittel der Rettungsboote deshalb unbesetzt blieb.

Viele Menschen hätten überlebt, wenn sie rechtzeitig in die Handlungen gekommen wären. Die Lehre daraus ist, 8. Auf das, was sich herum passiert. 8. Auf die, die früh reagieren.

Wenn Familien von Militärpersonal aus strategischen Standorten wie zum Beispiel Ramstein ausgeflogen werden, ist das kein Gerücht, sondern ein Signal, das man ernst nehmen muss, so wie die Taschenuhr von Alfons. So und zum Schluss mein ganz persönliches Regelwerk für Zeiten wenden. Du kannst den Zyklus nicht stoppen, aber Du kannst entscheiden, ob Du von ihm überrascht wirst oder vorbereitet bist. Zur Vorbereitung gehört erstens, verstehe den Zyklus. Zweitens, schütze zuerst das Kapital.

Drittens, vertraue keiner Garantie, keinem Versprechen und niemanden blind. Mach dir deine eigenen Gedanken, hinterfrage alles. Viertens, denke in realen Werten. Am Ende des Zyklus können nur breit gestreute Sachwerte dein Lebenswerk bewahren. Fünftens, schließe dich Gleichgesinnten an oder baue selbst Netzwerke auf.

Wenn dir dieses Video gefallen hat, gib ihm ein Like. Wenn Du verstehen willst, wie man Vermögen in Krisenzeiten sichert, dann lad dir dieses E-Book herunter und schau unbedingt auf unsere Webseite Real Unit. Da findest Du sehr, sehr viele wertvolle Inspirationen. Mein Name ist Dietmar Paetz, ich bin der Chief Investment Officer der Real Unit Schweiz AG. Danke für deine Zeit und bis zum nächsten Mal.

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