Cover: Jobverlust in Deutschland: Darauf ist kaum jemand vorbereitet!

Jobverlust in Deutschland: Darauf ist kaum jemand vorbereitet!

22. Februar 2026 64:29 Min.
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Worum es geht

RealUnit in KlartextFinanzen: 'Immer mehr Menschen in Deutschland verlieren ihren Arbeitsplatz – oft trotz guter Ausbildung, Berufserfahrung und jahrzehntelanger Loyalität gegenüber ihrem Arbeitgeber' Doch was passiert, wenn das scheinbar sichere System plötzlich nicht mehr trägt?In dieser Folge von Klartext Finanzen spricht Patrick Veenhoff, internationaler Experte für Humankapital, Führung und Arbeitsmarktentwicklung, offen über die tiefgreifenden Veränderungen am deutschen Arbeitsmarkt. 👉 Warum klassische Karrieren wegbrechen.👉 Warum HR-Systeme viele Menschen aussortieren, bevor überhaupt ein Gespräch stattfindet.👉 Und warum der Schritt in die Selbstständigkeit für viele zur Notlösung wird – oft ohne echte Vorbereitung. Patrick teilt dabei nicht nur seine berufliche Expertise, sondern auch persönlichen Erfahrungen, die zeigen wie brutal – aber auch klärend – dieser Umbruch sein kann! 💬 Schreib uns in die Kommentare, wie du die Lage in Deutschland erlebst – und ob Patrick noch einmal zu Gast sein soll. 👍 Abonnieren nicht vergessen, um keine Klartext-Folge zu verpassen.

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Transkript

Etwas ist wirklich kaputtgegangen in die Psyche der Menschen hier in Westeuropa, weil der alten Weg, die ist jetzt schon weg. Es ist nur noch das Realisieren von die Leute und das Loslassen der Vergangenheit und sich einzustellen auf das, was jetzt kommt. Nirgendwo oder irgendwann während die Ausbildungen stellt dir mal die Frage, wie kannst Du eigentlich selber für dein eigenes Geld sorgen, ohne dass Du den Hand aufheben musst und auch kannst Du mich bitte mein Salir geben? Natürlich muss man Abstriche machen, aber es ist 'n brutaler Anpassungsprozess. Wenn Du so viele Jahre belohnt worden bist, dass Du immer im Gleichschritt läufst nach Corporate Identity, weil dann geht die Kühlschranktür auf am Ende des Monats, dann kriegst Du dein Gehalt und dann musst Du plötzlich mit 'nem leeren Kühlschrank unterwegs, musst Du dann selber versuchen zu jagen.

Das ist brutal schwierig und es braucht auch eine lange Anpassungsphase. All die Leute wie Du, gut ausgebildet, die entlassen worden sind, die Kosten zu drücken, die sind in die Selbstständigkeit gegangen. Was passiert jetzt aber im Markt? Es gibt jetzt einen Überfluss an Selbstständige und da wird der Markt sich auch wieder bereinigen müssen. Liebe Youtube Freunde, herzlich willkommen zurück zu unserem Podcast Klartext Finanzen.

Heute war Patrick Vehnrow bei uns. Patrick ist internationaler Experte für Humankapitaloptimierung. Er hat selber jahrelang in namhaften internationalen Unternehmen gearbeitet im Bereich Führungskräfteentwicklung, aber auch im Personalbereich. Und er ist lange Jahre Unternehmer gewesen. In diesem Podcast erklärt er uns, was seine Erfahrungen gewesen sind, wie er die zukünftige Welt sieht und was für große Probleme er auf uns zurollen sieht, was die steigende Arbeitslosigkeit, aber auch den weiteren Personalbedarf in Europa angeht.

Freuen Sie sich auf ein wirklich spannendes Gespräch, unbedingt bis zum Ende bleiben, weil Patrick Würter noch viele private Erlebnisse mit uns teilen, die ich sehr bemerkenswert fand. Mein Name ist Dietmar Petz, ich bin der Chief Investment Officer der Real Unit Schweiz AG. Unser Unternehmen ist spezialisiert auf die Verwaltung für Vermögen über Krisenzeiten hinweg. Und wenn Sie das Thema mehr interessiert, dann klicken Sie doch bitte den ersten Link in der Videobeschreibung und nun viel Spaß beim Video. Lieber Patrick, herzlich willkommen zu unserem Podcast Klartext Finanzen.

Bitte stell dich doch mal unseren Zuschauerinnen und Zuschauern vor. Wer bist Du, was machst Du und warum bist Du hallo Dietmar. Vielen Dank für die Einladung. Das sind viele Fragen, die sich hintereinander gefolgt habe. Weiß nicht, ob ich den den Klugheit habe, das alles so schnell zu merken, aber ich ich werde mich mein Bestes geben.

Ja, ich bin geburten Holländer, wohne jetzt seit über 15 Jahren in der Schweiz, bin ein Bauschweizer, eigentlich vor ein paar Jahr eingebürgert, gefällt mir hier wirklich wunderbar. Und in die letzten 10 Jahren habe ich mich vor allem auseinandergesetzt mit mit Workforce und dann vor allem die die analytische Seite. Und ja, dass Du mich heute eingeladen hast, das hat mich selber ein bisschen überrascht. Ich mein, die die Finanzwelt ist nicht sehr bekannt, sich mit das Thema Mensch auseinanderzusetzen, außer von wie viel das und wie können wir die Produktivität erhöhen? So, ich bin sehr gespannt auf dem Gespräch heute.

Ja, also es geht darum, wir haben ja ganz große Veränderungen und das sind nicht nur positive, sondern wir sehen jetzt, wie viele Unternehmen abbauen. Das heißt, die Arbeitslosigkeit, die steigt überall, auch in der Schweiz. Und Du bist jetzt als Experte für sämtliche Fragen, die mit Motivation, mit Arbeitskräfteplanung, wie es auch immer zu bezeichnen ist, aber alles das, was nachher den Menschen ausmacht im Unternehmen, da bist Du Experte. Ich würd gerne zu Beginn dich fragen, Du bist ja selber Unternehmer, Du hast Erfahrung im Unternehmensbereich, was sind denn da ganz konkret deine Erfahrungen gewesen in deinem Unternehmen, wie Du mit mit dem Arbeitskräfteangebot umgegangen bist? Was hast Du da für Höhen und Tiefen erlebt?

Kannst Du da 'n bisschen von deinen Erfahrungen mit uns teilen? Ja, über die letzten Jahren war ich schon immer wieder unterwegs als selbstständiger Berater. Vor ein paar Jahren habe ich dann angefangen, ein eigenes Unternehmen aufzubauen, etwas im im Softwarebereich. Und dann versucht man das als guter Start-up hier in der Schweiz zu zu vertreiben und auch in in Europa. Dann sucht man aber Leute, mit denen man mitgründet.

Und da hab ich eigentlich immer, ja, meine meine Strategie, den ich schon während meinen Arbeitszeit, also als Mitarbeiter geführt hab, beibehalten. Sprich, ich habe die Leute ausgewählt rein auf deren Einstellung, nicht so sehr auf deren Kompetenz. Und weil der Einstellung bei bei ein Mensch, die lässt sich eigentlich kaum ändern. Das ist nur, wenn der Mensch das wirklich selber will. Das dauert dann aber trotzdem.

Und wenn man Einstellungen innerhalb von Arbeitsraum ändern möchte, das kommt nicht nicht gut. Und Kompetenzen, das ist etwas, was man aneignen kann. Klar, wenn ich jetzt einen Arzt einstellen möchte, den werde ich nicht auf seinen Einstellung, sondern auf seinen fachlichen Kompetenz einstelle. Aber so in den Bereichen, wo ich gearbeitet habe, ist die Einstellung viel wichtiger. Und da habe ich eigentlich gesehen, so über die letzte 10 Jahren ist den Arbeitsmoral wirklich rasch nach unten gegangen.

Aha. Und kannst Du uns da son Beispiel nennen, woran Du das festmachst, dass diese Arbeitsmoral vor 10 Jahren anders war als heute? Na ja, vor 10 Jahren habe ich schon die ersten Beispiele gesehen. Damals habe ich bei ein schweizerisches Unternehmen gearbeitet, die haben so etwa 1000 Auszubildende pro Jahr gehabt. Die müssen sich bei mir bewerben für ein Kursprojekt, sodass sie deren Ausbildung oder ein Teil von deren Ausbildung bei mir machen können.

Die haben dann ein Bewerbungsschreibe, einen Lebenslauf gesendet. Ich habe mir das Zeug niemals angeschaut. Was ich Ach. Was ich bei denen gemacht habe, ich hab denen einfach gesagt, hör zu, mir ist egal, wann Du ins Geschäft kommst, wann Du gehst. Es ist mir egal, ob Du den ganzen Tag in Social Media bist oder dich mit Kollegen unterhaltest.

Wir schauen jetzt am Anfang, was musstest Du nach diesen 6 Monaten gelernt haben? Was möchtest Du nach diesen 6 Monaten gelernt habe? Und was wäre wirklich cool, wenn Du nach 6 Monaten noch das gelernt, noch das dazugelernt hast? Und dann hab ich denen ein bisschen erklärt, wie wir gearbeitet haben und dann einfach abgewartet, wie haben die darauf reagiert? Und was mich wirklich erstaunt hat, von sechszehn bis 18 Jahren alt, die waren mental schon reif, in die Rente zu gehen.

Also die wollten einfach nur wissen, was habe ich zu tun? Das führe ich am Tag aus. Dankeschön und tschüss. Und das hat vor 10 Jahren so angefangen? Das war vor 10 Jahren schon so, ja.

Aber das ist ja eigentlich keine Basis, wie man heutzutage Unternehmen im globalen Wettbewerb führen kann. Ich mein, in China, wenn ich da anrufe, da geht 21 Uhr immer noch jemand ans Telefon. Da wird nicht gefragt, wie fühlst Du dich heute, sondern da bestimmt der Kunde, wann man zu Bett geht oder wann man in den Feierabend geht. Aber das ist ja jetzt dann über die 10 Jahre nicht besser geworden, nehm ich an. Wäre schön, wenn.

Wir haben aber gesehen in die letzten 5 Jahren das ganze Thema Diversity EQT and in Inclusion. Also ich bin 1 der größten Gegenstände von von dem ganzen Bau. Für mich ist es wirklich abartig. Auf die eine Seite wird verkündet, ah, wir sollen allen akzeptiert werden, so wie wir sind. Okay, super, damit kann ich mich einverstehen.

Aber ab dem Punkt, dass man anfängt, anders zu denken als das, was vorgesagt werdet durch diese ganzen DiI Geschichte, ja, dann ist man raus. Diskurs ist also wie man neue Ideen gestaltet, das wird überhaupt nicht akzeptiert. Und wenn wir dann auch zum Thema Coronakrise kommen, für mich ist es eigentlich niemals den Krankheit selber gegangen. Klar, viele Leute sind gestorben, das ist wirklich sehr schlimm. Aber was war das wirkliche Problem?

Den Impact auf den Wirtschaft, die es gehabt hast, aber nicht nur kurzfristig, sondern auch langfristig, weil plötzlich ist das ganze Thema persönliche Gesundheit emotionalisiert worden. Ja. Es ist nicht mehr einen Wahl gewesen von, oh, ich kann das für mich selber entscheiden. Nein, entweder warst Du ein Impfgegner oder Du hast dich impfen lassen. Und was eigentlich diese ganze Bewegung ausgelöst hat, ist, dass man niemals mehr miteinander einfach eine Diskussion führen könnte.

Es war alles nur noch schwarz und weiß. Und das große Problem, was daraus gekommen ist, ist, dass eigentlich diesen ganzen Prozess der Diskurs, was meinst Du, was meine ich, dieses ganzen Prozess ist völlig zerstört worden, sodass auch neue Ideen nicht gewünscht werden. So, wenn man diesen 2 Fakten zusammenbringt, auf die eine Seite, neuen Ideen kommen nicht und auf die andere Seite, auch das Andersdenken nicht akzeptiert werdet, ja, wo bleibt dann noch die Innovationskraft? Und das bedeutet dann wieder, man muss sich oder dann kann man sich nur noch auseinandersetzen mit das, was bestehend ist. So Wachstum wird damit völlig ausgebremst.

Ja, dieses Diversity, Equity und Inclusion ist ja 'n ganz großer Trend, der aus USA rübergeschwappt ist. Und ich kann das absolut bestätigen, bei großen Unternehmen ist das die neue Religion, wo man dafür belohnt wird, im Takt mitzuklatschen, bloß nicht abzuweichen. Und ich hab so das Gefühl, dass das prägt auch dann die jungen Leute, dass die genau sagen, wenn ich hier schon nichts mehr mitbestimmen darf und ich muss dieses Corporate Identity Gedöns dann auch unterstützen, dann habe ich überhaupt gar keinen Anreiz mehr zu leisten. Das heißt, dann mache ich einfach wie in der Sowjetunion meinen meinen Dienst und dann ist es das auch, egal was nachher unten rauskommt. Aber das ist ja, das können sich ja nur große Unternehmen leisten.

Ein kleines Unternehmen, so ein mittelständisches Unternehmen oder auch Du zum Beispiel, Du kannst ja nicht solche Leute benutzen. Du musst ja auch deine Kunden zufriedenstellen. Aber wie machst 'n Du das, wenn Du jetzt Personal rekrutierst für deine Firma und Du hast jetzt so einen großen Pool an Leuten, die die gar nicht mehr motiviert sind? Wie gehst Du damit Na ja, ich mein, es ist nicht nur das, sondern auch wenn man diesen Gen C anschaut, wie sind die aufgewachsen? Die sind aufgewachsen mit liebevolle Eltern, die deren alles gegeben habe, sie denen alle Chancen ermöglichen wollte und alles mit guter Absicht.

Kann man überhaupt nichts Schlechtes darüber sagen. Aber was bedeutet das? Diese Generation hat nicht gelernt, umzugehen mit Knappheit oder mit Entbehrungen Mhm. Oder mit ständiges Bevormunden. Ich kann mich noch gut erinnern, dass wenn ich aufgewachsen bin und Du vielleicht auch, das Bullying, also das war ganz normal.

Aber dadurch werden die Leuten ein wenig abgehärtet und waren nicht mehr so sensibel. Und das hat die ganze Resilienz aufgebaut. Das ist jetzt eine große Herausforderung für diesen Generation. Ja. Was noch dann dazu kommt zu zu zu deinem Punkt, weil die sich schon sehr früh auseinandersetzen könnten mit, ja, was möchte ich eigentlich mit meinem Leben, haben die gelernt, anders als Du und ich, sich zu überlegen, was ist das Ziel von meinem Leben?

Also sie verfolgen etwas mit Purpose. Und da gibt es dann einen gewissen, ja, Spannung, würde ich sagen, weil die junge Generation, die suchen Purpose bei diesen Unternehmen. Meiner Meinung nach, wenn Du dein Purpose in einen Job findest, dann hast Du schon verloren, weil dein findest Du nur teilweise in deinen Job, aber das findest Du vor allem in deinem Privatleben. Und wenn dann bei diesen Unternehmen es nicht wirklich die Chance gibt, dich selber zu verwirklichen und Du nicht die Unterstützung bekommst, so wie Du von deinen Eltern gelernt hast, sprich, das alles ermöglicht werdet, ja, dann wird das eine ganz harte Nummer. Und da sieht man dann jetzt zum Beispiel auch, Unternehmerin in Deutschland, da da hab ich auch ein paar Beispiele von von gehört, die schauen sich überhaupt keine Arbeitnehmer aus Deutschland mehr an.

Die gehen direkt nach Osteuropa. Wieso? Weil die Leute, die sind, auch die jetzige Generationen, sind aufgewachsen mit Knappheit, Entbehrungen, Bevormundungen, das ist denen alles egal, weil die haben ein sehr klares Ziel, die möchten ein besseres Leben erwirtschaften. Mhm. Ist ja eigentlich katastrophal, wie Du das beschreibst, weil wir haben jetzt die Situation, dass wir da eine Generation haben, die in den Arbeitsmarkt reingetreten ist oder sogar noch mehr jetzt zuströmen wird, die die Pensionäre ablösen wird und die erwarten einen Safe Space, wo alles nach ihren Vorstellungen optimiert ist.

Konflikte dürfen nicht mehr ausgetragen werden, weil das haben sie nie gelernt, Das erschrickt sie. Und wenn's dann aber auch zu zu Entwicklungen kommt, wo niemand die Kontrolle drüber hat, zum Beispiel eine Rezession und die Firma geht pleite, dann stürzen die ja ins absolute schwarze Loch, weil sie nie mit nie diese Erfahrung gemacht hat haben, dass dass es auch mal schlechte Zeiten geben kann. Also die sind ja völlig überfordert mit dem, was da jetzt grade passiert, weil wir haben ja noch gar keine richtige Krise, die kommt ja erst noch. Aber dann denke ich, da werden ja die die psychologischen Praxen, die werden ja voll sein mit solchen Leuten. Aber wenn ich das richtig verstehe, der Trend geht Richtung ausländische Arbeitskräfte, die mit mehr Biss dran sind, die Entbehrungen schon von Hause kennen, Osteuropa hast Du genannt, aber auch Asien, wenn ich sehe, wie gesagt, in China, wie da die Arbeitsmoral ist, da haben wir ja als Europäer Da haben wir ja jetzt schon verloren.

Das ist ja eine 1 Entwicklung, die in den nächsten 5 Jahren so massiv werden wird. Aber wie wie geht da 'n Unternehmer wie Du damit Hast Du auch dann Leute aus dem Ausland rekrutiert oder hast Du es auch noch versucht, mit mit Europäern zu machen? Ja, wie ich meine Leute gefunden gehabt habe, das war eigentlich, ich sage immer, eine reine Glückssache. Ich hab immer so meinen eigenen Wegen, Leute kennenzulernen. Und was für mich immer wichtig ist, was wir vorher schon erwähnt haben, ist ist die Einstellung.

Und mir ist es dann egal, ob die jung, alt, männlich, weiblich, gut ausgebildet, schlecht ausgebildet sind. Wenn die Wille da ist, die und die Einstellung der der Menschen stimmt und man sich über die persönlichen Werte verbinden kann, dann hat man ein guter Basis für eine Zusammenarbeit. Dann geht es noch drum, bringen die Leuten auch ergänzende Kompetenzen mit? Schön, dass wir Einwohner gerne haben, aber wenn wir beide genau das Gleiche machen können, ja, das bringt nicht so viel bei einem Start-up. Und so habe ich an verschiedene Ecken der der Welt, bin ich auf die Suche gegangen nach Leute, habe mit ganz viele Leute geredet, gute Gespräche, schlechte Gespräche.

Aber das ist letztendlich ein 1 ganz diversivisiertes Team geworden. Jemanden aus aus Bangladesch, aus Nigeria, aus Deutschland, aus England, aus Amerika Und wir haben überhaupt kein Büro gehabt, wieso auch immer braucht man überhaupt noch einen Büro. Mit einem Laptop und ein 1 Onlinetool kann die Zusammenarbeit wunderbar stimmen, aber nur dann, wenn man sich auf die persönlichen Werte verbinden kann. Weil dann sieht man alle oder dann geht man alle auf der gleiche Art vor. Und wenn man alle dann auch noch glaubt an die gleiche Vision, dann geht man alle auch in die gleiche Richtung.

Ja, so wie Du das beschreibst, hör ich daraus, für dich ist diese Resilienz wichtiger als ein Zertifikat oder ein Titel oder eine Ausbildung. Ja, ich habe in 2004 mein Studium in Innsbruck gemacht und ich muss da ich musste da immer schmunzeln, weil in Österreich sind Titel halt sehr angesagt, Herr Professor Doktor Oberstudienrat, ich weiß nicht, was die sich alles ausgedacht habe. Und vielleicht ist das auch meine niederländische Prägung, entweder Du hast etwas in die Birne oder Du hast nichts in die Birne. Mhm. Und was mir eigentlich während mein ganzes Leben aufgefallen ist, ich habe viele Professoren kennengelernt, wovon ich denke, unglaublich, dass Du nicht vergessen zu atmen.

Weil die Leuten, die wirklich klug sind und etwas bewegen können, ja, okay, vielleicht haben die ein Zertifikat gemacht, aber das bedeutet noch lange nicht, dass Du auch verstehst, was es wirklich braucht, einen Mehrwert für einen Kunde zu liefern. Und genau das ist ein Punkt, weil alle, die die die fokussieren sich so sehr auf, oh ja, schau mich für für für meinen Titel an, ich bin so richtig und wichtig, ist das alles egal. Entweder der Kunde zahlt und dann hast Du einen Salir, sodass Du deine Miete zahlen kannst, dass Du zu essen hast und dass Du deine Frau noch ein kleines Geschenk kaufen kannst oder nicht. Mhm. Aber das ist eine bittere Realität für viele, weil ich hab so den Eindruck, dass man auch so 'n Gefühl der Sicherheit hat, wenn man eine gute Ausbildung hat.

Man hat noch den Kurs gemacht, das und das, weil das ist ja auch so das System, was ja schon seit der Schulzeit die Leute trainiert. Du musst die Anforderungen erfüllen, dann musst Du das machen. Aber was überhaupt nicht gelehrt wird, ist zum Beispiel kritisches Denken oder Resilienz oder wie kann ich Kunden akquirieren, wie kann ich 'n Unternehmen gründen. Es ist ja von vornherein designt, möglichst effiziente Mitarbeiter zu machen, die optimal sind für Fabriken oder im Militär, also die nicht selbst denken, sondern einfach ausführen. Und Unternehmergeist ist ja da nicht Priorität 1.

Ja. Und Du hast es schon gesagt, entweder in der Fabrik arbeiten oder in der Armee gehen, weil worauf ist ist unseren Schulsystem passiert worden? Genau auf die Industrialisierung der achtzehnten Jahrhundert, heutzutage immer noch. Man wird antrainiert, einfach nur das kleinen Teil zu lernen, was wodurch Du so anproduktiv sein könntest, aber nur für dieses Teil. Aber nirgendwo oder nirgendwo während die Ausbildungen stellt dir mal die Frage, oh ja, wie kannst Du eigentlich selber für dein eigenes Geld sorgen, ohne dass Du den Hand aufheben musst und auch kannst Du mich bitte mein Solare geben.

Ja. Und mit 30 habe ich, bin ich dann an einem Punkt gekommen, oh ja, nein, ich weiß alles besser als der Rest der Welt und ich fange jetzt mein eigenes Unternehmen an. Ich hab mein erster Einzelfirma gegründet und da hab ich gesagt, ja, nun mach ich das so und so und so und so. 2 Jahren später Verlust von 20000 Euro, also alles noch in in in Grenze, aber das war einfach meine Limite und ich habe zugemacht. Und während diese 2 Jahre habe ich gelernt, wie schwierig ist es, einen Euro verkaufen zu können.

Und diesen Lektion, die ist mir immer bei geblieben nachher auch, wenn ich wieder dann als Mitarbeiter angefangen habe. Und seitdem sage ich zu allen und zu jeden, jede sollte einmal in sein Leben ein Firma gründen und versuchen, 100 Franken an Wert zu verkaufen. Und wenn Du das mal gemacht hast, die 100. Franken, dann hat man ein Verständnis, wie schwierig es wirklich ist, Kunden zu akquirieren. Und dadurch würden die Leuten ganz anders anfangen nachzudenken über, wie verhalte ich mich eigentlich innerhalb von Unternehmen?

Und ohne das Realisieren von diesen Schwierigkeit und die Herausforderungen, die jedes Unternehmen jeden Tag erlebt, ja, da bleibt ein ganz großen Teil der Realität fern von von diese Leute. Man kann es eigentlich vergleichen mit mit was man auch in der Natur sieht. Also wenn ein Tier aufwachst in Vergangenheit, so im im Zoo zum Beispiel Mit Zoo, ja. Der bekommt jeden Tag das Essen, muss nicht jagen, fühlt sich bequem, alles gut. Jetzt wird dieses Tier in Wildnis gestellt.

Wo ist mein Essen? Und wer von uns möchte wirklich diesen Schritt aus sich selber machen, wenn man jahrelang gefüttert worden ist mit, oh ja, danke, danke, danke. Und plötzlich sollte ich mich selber die Mühe machen, mein sicherzustellen, durch etwas zu verkaufen. Entweder bist Du Paul, Du bist voll in der Bequemlichkeit, Du bist abgesichert, alles ist wunderbar, aber es hat nix mit der Realität zu tun. Da möchte ich gerne bleiben bei diesem Bild.

Das Zootier steckt jetzt in der Wildnis und weiß nicht, wo es Essen herbekommen kann. Wir haben ja jetzt auch in der Schweiz die ersten Anzeichen 1 großen Rezession, also im im Sinne von massiv steigender Arbeitslosigkeit, was für Schweizer Verhältnisse ungewöhnlich ist. Also die großen Sektoren Pharma und Banken, da ist ja jetzt grade erst erkennbar. Sorry, welche Sektoren? Farmer und Na, die sind schon weg.

Die sind schon weg? Ja, ja. Das war kein Maul. Oh, das ist immer eine harte Aussage. Ja.

Da wirst Du so überzeugt, dass das nicht mehr zurückkommt. Na ja. Also zuerst, ich bin keine Finanzexperte, ich bin kein Pharmaexperte und werde es auch niemals behauptet. Doch wenn man so schaut, was ist mit Credit Suisse passiert, das ist zu UBS gezwungen werden, glaube ich, aber auch da viel viel mehr ähnliche Expertise, Aussage Aussage machen zu können. Aber was man sieht, die Bankenwelt, die wird kleiner, kleiner, kleiner, kleiner, kleiner.

Das ist nicht 1 1 1 Wachstumscace für die Schweiz. Wenn man dann schaut, was bei Pharma passiert, Herr Trump ist mit seinen Soldern und Tarifen sehr aktiv unterwegs, zwingt dadurch jetzt die schweizerische Pharmaindustrie in der USA zu investieren und das sind nicht die die geringste Summe. Das bedeutet auch da wieder, das sind Stellen, die nicht hier geschaffen werden. Und wenn man das alles so gesamthaft betrachtet, sähe es für mich ziemlich düster aus, ja. Mhm.

Also Stichwort Credit Suisse, ich hab ja selber viele Jahre da gearbeitet und als da die Titanic den Eisberg gehittet hat, war ich genau in der Situation, entweder anpassen oder untergehen. Das heißt, für mich war es auch schwierig, mit Anfang 50 genau das zu lernen. Wie akquiriert man Kunden? Wie macht man Marketing? Wie macht man was, was der Markt wirklich braucht?

Und ich muss sagen im Nachhinein, ich bin dankbar, dass es so gekommen ist, weil das löst plötzlich auch so dieses Gefühl der finanziellen Freiheit aus, wenn man merkt, man ist ja so abhängig von sonem untergehenden System. Man kann ja aus eigener Kraft auch existieren. Natürlich muss man Abstriche machen, aber es ist 'n brutaler Anpassungsprozess. Mhm. Wenn Du so viele Jahre belohnt worden bist, dass Du immer im Gleichschritt läufst nach Corporate Identity, weil dann geht die Kühlschranktür auf am Ende des Monats, dann kriegst Du dein Gehalt und dann musst Du plötzlich mit 'nem leeren Kühlschrank unterwegs, musst Du dann selber versuchen zu jagen.

Das ist brutal schwierig und es braucht auch eine lange Anpassungsphase. Und das ist ja jetzt vielleicht auch die Realität, leider muss man sagen, für viele, die im Bankenbereich jetzt sich immer noch dran festklammern, wenn da jetzt der Trend einfach so weitergeht, dann werden wir noch viel mehr Unternehmensgründungen haben, Mhm. Weil es weil es keine Alternative gibt. Aber das wär ja eigentlich, wenn man's mal so sieht, inklusive Gen Z ist das ja eigentlich genau die Lösung fürs Problem. Die Krise zwingt zur Anpassung.

Mhm. Dieses ganze übersteigerte Erwartungsniveau, Work Life Balance für die Jungen und ich muss jetzt da soundsoviel verdienen, weil nur dadurch den Status aufrechterhalten. Das wird ja alles durch die Realität zertrümmert. Das heißt, man wird sich anpassen und wird dann aber auch neue Chancen sehen. Eigentlich ist das doch gute Nachrichten, wenn wir jetzt eine Krise haben, oder?

Wie würdest Du das sehen? Ja, also wenn man das systemtechnisch anschaut, dann ist es sehr positiv. All diese alte Überzeugungen, die heute nicht mehr funktionieren, die werden systematisch gelöscht. Und auch wenn die Leute sich versuchen, daran fest zu zu zu halten, viel Erfolg. Das wird aber keine Chance da mehr geben, weil der alten Weg, die es gab, die ist jetzt schon weg.

Es ist nur noch das Realisieren von die Leute und das Loslassen der Vergangenheit und sich einzustellen auf das, was jetzt kommt. Du hast dir dich selber jetzt als als Beispiel genommen. Die Kompetenzen, die Du über die letzte 25 Jahren aufgebaut hast, die sind heute gleichhin relevant, wie sie in die letzten 25 Jahren waren. Nur der Art, wie Du diese Kompetenzen anwendest, das ist eine ganz andere. Aber der Mehrwert, den Du mit deinen Kompetenzen liefern kannst, die ist immer noch gleiche, das gleiche.

Jetzt muss ich nachfragen. Also ich versteh das, ich stimm dir auch zu, aber die Realität ist doch, wenn ich wenn jemand wie ich, ja, mit 'nem Alter, wo es schwieriger wird, 'n neuen Job zu finden, mit den Kompetenzen sich irgendwo bewirbt, dann glaube ich ja gegen diese Riesenwand Mhm. Namens HR, wo Lebensläufe mithilfe der künstlichen Intelligenz nach Stichwörtern abgetastet werden. Und dann ist das, das dauert genau 0.3 Sekunden, da wird der Daumen hoch oder Daumen runter gesenkt und dann ist vorbei. Dann spielen die ganzen Kompetenzen keine Rolle, weil HR immer noch nach diesen alten Mustern arbeitet, ja?

Sie haben sone Schablone und entweder Du passt perfekt durch die Schablone durch und wenn's sone kleine Abweichung geht, fliegst Du raus. Und dann, sie haben ja genug Alternativen. Mhm. Also wie denkst Du, wenn wir jetzt auf HR Ebene gehen, wie sollen sich denn Unternehmen jetzt da positionieren, dass sie auch die guten Leute ins Unternehmen bekommen? Und die die die nicht, sagen wir mal, Motivierten idealerweise rauslassen?

Ja, das ist wirklich eine größere Herausforderung, weil es funktioniert mal dann bei ein Umdenken von die HR Leute. Und die sind so fast gebacken in in deren Überzeugungen und deren Ansätze. Und die haben überhaupt keine Incentivierung meiner Meinung nach, sich wirklich groß zu ändern, weil auch solangen diese Leute immer noch deren Gehalt bekommen, ja, gut, machen wir weiter so wie bisher und machen wir kleine Anpassungen. Und sie haben auch berechtigt Angst, weil mit der KI kann man eigentlich die ganze HR Arbeit voll automatisieren. Es braucht da noch kaum Leute.

Verträge kommen alles durchautomatisieren. Buchhaltung kommen alles durchautomatisieren. Benefits definiert man einmal, passt man jedes Jahr ran. Vielleicht 0.01 FTA, die die es dafür braucht. Performance Review, das ist der größte Witz bei jedes Unternehmen.

Das wird jedes Jahr gemacht. Aber hat es wirklich einen Einfluss auf wie viel Solarerhöhungen gezahlt werden? Nicht wirklich. Was trägt es wirklich bei, das Unternehmen kontinuierlich zu verbessern? Kaum etwas.

So, was ist der wirkliche Mehrwert von einen HR Abteilung? Kaum. So, die Leute, die sind sehr interessiert daran, weiterhin deren Stellen sicherzustellen. Das kann man ganz einfach nachvollziehen. Dann was Du gesagt hast mit mit diesen KI.

Okay, ich gestalte einen Lebenslauf, so Keywordoptimierung, das geht mit GPT Modelle auch jetzt ziemlich einfach. Und dann kopierst Du noch so den ganzen Jobausschreibung mit rein ins CV, machst das auf alles von Größe 1 und in. Das seht, das menschliche Auge nicht. Das ist ja 'n cleverer Trick. Ja, ja, ja.

Aber die Maschine, die seht das und somit werde Du als geeignetes Profil angeschaut. Sensationell. So bist Du zuerst mal bei den KI vorbei. Ja. Jetzt gäbe es nur noch das 2.

Problem. Und das ist die Person, die in HR dann die Lebenslauf sich anschaut. Wer sind das typischerweise? Sind das die Businesspartner mit langjährige Erfahrungen, die wissen, wie lebenslaufen zu lesen sind? Nein, das sind die Auszubildende, weil die machen dann noch einen Erstsortierung, weil das ist wieder halt Prozessoptimierung.

Diese junge Leute, die haben Angst, etwas Falsches zu machen. Also die sind dann noch kritischer und überkritisch. So, letztendlich, Du hast keine Chance. Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter. Ich bin vor dem RAF hier in der Schweiz, bin Das ist das Arbeitsamt, muss man für die Deutschen sagen.

Ja, ja, ja, Entschuldigung. Das Arbeitslosenamt bin ich auch tätig als Coach. Ja. Und als Coach ist man dann offen für ein Gespräch, wie könnte ich immer zu tun gehabt habe? Leuten, die über 55 sind.

Und hier in der Schweiz ist es ganz einfach, es gibt Altersdiskriminierung. Nicht, weil die Leute nicht kompetent sind, nicht billig sind, nicht anpassungsfähig sind, die sind einfach zu teuer. Mhm. Weil wie funktioniert das Pension System hier? War die Beiträge von dieser Arbeitsklasse, die ist einfach viel zu hoch.

Das heißt, wenn man als jemanden von über 50 überhaupt noch eine finden kann, also ab 55 fand es an, wirklich kritisch zu werden, ja, dann hat man wirklich ein Glückstreffer im Lotto, sollte man sich auch direkt ein 1 Lottooyette kaufen. Was sind dann die Alternative? Deinen Weg. Und sich dann zu überlegen, ja, wie komme ich dann in die Selbstständigkeit? Und das Interessante ist, ich habe mal die die Statistiken angeschaut von International Labour Organization.

Und man sehe das so in die letzte selbst, nein, in die letzten paar Jahren gibt es einen so großen Zuwachs an selbstständige Unternehmende, die entweder Führungskraft sind oder eine territardäre Ausbildung habe. Das heißt, all die Leute wie Du, gut ausgebildet, die entlassen worden sind, die Kosten zu drücken, die sind in die Selbstständigkeit gegangen. Was passiert jetzt aber im Markt? Es gibt jetzt einen Überfluss an Selbstständige und da wird der Markt sich auch wieder bereinigen müssen. Und mit all diesen Entlassungen, ich weiß nicht, ob Du das gefolgt hast in die letzten Monaten.

Bei die Banken, bei Farmen, bei bei Farmer, bei Versicherungen, bei Berater, da wird nur Kündigungswelle angekündigt. Und das bedeutet dann auch wieder, ganz viele Leute mit Profilen wie Du, die werden auf den Markt kommen. Wohin mit diese Leute? Ja, das ist 'n ungelöstes Problem. Also Das ist ja.

Was ich eben beobachte in meinem Bekanntenkreis, es gibt auch schon eine große Ausreisewelle. Also die Leute ziehen nach Dubai, nach Asien, weil da ist Wachstum. Ist ja nur bei uns das Problem. Aber in Asien ist Aufbruchstimmung, da da werden Leute gesucht ohne Ende. Grade die auch, sagen wir mal, die Generation repräsentieren Arbeitsethos, ich arbeite jetzt durch, weil das Projekt muss fertig sein.

Also diese Qualitäten der Europäer oder der Bestseller, die werden immer noch gefragt. Die sind immer noch weltweit top, weil das ist auch eine Errungenschaft, die wir haben, dass wir Sachen Ende bringen, dass wir präziser arbeiten, dass wir verlässlich sind. Das sind zeitlose Sachen, die auf der ganzen Welt geschätzt werden. Mhm. Und insofern Aber der Punkt, den ich noch machen möchte, ist, wir haben ja jetzt die Schrumpfung im System.

Das heißt also, es werden immer weniger Jobs gebraucht, aber trotzdem versuchen ja Unternehmen auch gute Leute zu finden. Und Du hast das Stichwort KI genannt, AI. Wenn jetzt HR, die sind ja nicht bösartig, sondern die sind optimiert für eine Zeit, die es nicht mehr gibt. Das heißt, das hat früher sehr gut funktioniert, aber jetzt wird's einfach anders und sie haben Schwierigkeiten, sich anzupassen. Aber wenn ich jetzt mal son Szenario bilde, die AI kann jetzt dann auch die Prozesse optimieren.

Das heißt, ich als Unternehmer sage, ich brauche das und das Kompetenzprofil und dann kann ich ja mit AI auch meine eigenen perfekten Mitarbeiter finden, anders als früher, wo diese, wo diese meine eigenen perfekten Mitarbeiter finden, anders als früher, wo diese Firewall war von diesen HR Auszubildenden, das sind doch eigentlich auch gute Nachrichten. Du bist noch 'n bisschen skeptisch? Ja und nein. Etwas, was mir aufgefallen ist, ist, Transparenz ist nicht gewollt. Ich habe die letzten 10 Jahren ganz viele Change Prozesse begleitet für Gruppe von 500 bis 15000 Leute und die Verhaltensmuster sind immer wieder das Gleiche.

Ich liebe Innovation, ich werde aber niemals mehr in meinem Leben über Innovation reden. Wieso? Weil sobald ich über etwas Innovatives rede, das bedeutet, alles, was bisher war, war schlecht und das muss ersetzt werden durch etwas Neues. Heute rede ich viel lieber über Optimierung, weil das ist eine Wertschätzung von das, was bisher gemacht worden ist und man kann immer etwas Besseres machen. Mhm.

Das ist alles nur rein psychologisch, wie verkauft man eine Änderung an jemand anderen? Jetzt kann man das Manipulation nennen, ist es aber auch. Weil letztendlich ist die Frage, wer hat jetzt wirklich der Macht innerhalb von Unternehmen? Und ist diesen Personen bereit, ein Teil von seinen Macht zu opfern, für das gesamtlichen Gut etwas zu verbessern. Ich weiß nicht, wie deine Beobachtungen so sind, Dietmar, aber bei die 30 Unternehmen, mit denen ich gearbeitet habe über die letzten 25 Jahren, habe ich immer wieder das gleiche Muster gesehen.

Leute, die in Führungspositionen sind, sind typischerweise narzisstisch oder psychopathisch sogar und es gibt ganz wenige wirklich gute Führungskräfte. Und mit gute Führungskräfte meine ich Leute, die einen emotionale Intelligenz haben, zu verstehen, was brauchst Du jetzt im Moment, sodass Du jetzt besser performen kannst und wie kann ich dich ermöglichen, das Ziel dann auch zu erreichen? Und das ist eine ganz anderen Mindset, also was zum Beispiel einen Fachexperte haben würde, wenn diesen in eine Führungsposition gebracht werden. Paul? Ja, nein, Fachexpertise, bla, bla, bla, bla, bla, bla.

Okay, schön. Aber Führungskraft geht es nicht mehr was Du liefern kannst, sondern wie befähigst Du ein ganzes Team, besser zu performen? Ja, das interessant. Das erinnert mich son bisschen an die Vorgehensweise im Militär. Da ist ja auch die Aufgabe, die Einheit zu optimieren, aber nicht den Einzelnen.

Das heißt, es muss an irgend 'nem Punkt dann auch ein Aussortieren starten, wenn, dieser berühmte, dieses berühmte Beispiel mit dem vollen Apfel, wenn Du Verhalten tolerierst, was die Moral der Truppe dann gefährdet, dann dann löst sich die Einheit auf oder kann nicht mehr das Ziel erreichen. Und deswegen ist dann auch eine Aufgabe von der Führungskraft, zum Beispiel vom General, diese Leute auszusortieren, damit die Einheit gestärkt wird. Und eigentlich ist es ja auch die Aufgabe von der Führungskraft, sich genau zu identifizieren mit der Einheit, dass man das beste mögliche Ergebnis dann auch, ja, versucht anzupeilen, aber dann auch harte Entscheidungen zu treffen, die möglicherweise dann auch brutal wirken von außen betrachtet. Also zum Beispiel auch mal Nein sagen. Da haben ja auch viele Leute Angst heutzutage, dieses Wort auszusprechen.

Mhm. Ja, und da erschließt ich eigentlich genau den Kreis der Angst, die richtigen Entscheidungen zu treffen, wenn man sie für für notig betrachtet. Was könnte passieren, wenn ich eine falsche Entscheidung mache? Das ist genau der Grund, wie wieso es Berater wie McKinsey, Deloitte und so weiter gibt. Das ist nicht, weil die Führungskräfte selber den Intelligenz nicht hätten, mit diesen Ideen zu kommen.

Nein, das ist einfach die Verantwortung an jemand anderem zu übertragen. Und diesen Rat genau das Kluckste war für das Unternehmen. Okay, gut. Und so machen die Beratungsunternehmen ihren Geschäft, also gratuliere ganz klug, aber das ist auch die Realität und das ist nicht nur für die Zeit von heute. Ich mein, das war schon seit a und je diesen Art, was sonst hat es die die Berater auch nicht geben können.

Aber das wird alles nur noch zugespitzt, weil mit diesen Krise, die auch Zukunft und wo wir zu zum Teil auch schon drin sind, ja, dadurch wird alles nochmals verschärft. Mhm. Du hast jetzt Stichwort emotionale Intelligenz und die Fähigkeit, auch Entscheidungen zu treffen, die manchmal angstauslösend sein können. Aber das ist ja nicht nur auf der geschäftlichen Ebene so, sondern das ist ja auch, wenn ich schaue, Du bist jetzt jünger als ich, also ich bin auch die alte Generation, aber jetzt, sagen wir mal, auf 'ner anderen Ebene im Bereich persönliche Beziehungen, ja. Früher war es so, wenn jemand sein Wort gegeben hat, dann war das aber auch final.

Und heute gibt's ja diesen großen Trend Ghosting. Mhm. Das kannst vielleicht besser erklären, aber das ist ja auch son grassierende Pandemie, Unzuverlässigkeit, Angst, jemandem schlecht Nachricht zu überbringen. Kannst Du da 'n bisschen deine Erfahrungen teilen, was Du erlebt hast? Ja, Ghosting.

Na ja, da hab ich sowohl beruflich als privat mich tiefer auseinandersetzen müssen, nicht wollen, sondern müssen. Beruflich, da hab ich in die in die letzten 3 Jahren immer mehr die Unzuverlässigkeit von Kunden bemerkt. Das Sprichwort auf auf niederländisch, ein Mann ein Mann, sein Wort sein Wort oder so etwas in diese Richtung. Das war auch seit Jahren, dass ich diesen Spruch verwendet habe. Ja, das gilt nicht mehr.

Und ich habe dann mit Leute gesprochen über Lösungen, denen ich verkaufe und die schauen mich direkt in die Augen und sagen, oh mein Gott, das ist mega interessant. Lass uns etwas abmachen und da kannst Du mich mir erklären. Okay, gut. Wann können wir etwas abmachen? Ja, okay, gut, dann und dann.

Dann ist der Termin da. Wo ist dies in Person? Nichts. Schreib eine E-Mail, versuche anzurufen, nichts, Wahnsinn. Mach das zweimal, dreimal, 3 Monaten gehen vorbei.

Oh ja, ja, oh ja sorry, nein, das tut mir wirklich leid. Aha. Ja, nein, ich war einfach meg-up beschäftigt und so. Okay. Was geht in meinem Kopf ab?

Werde ich diese Person jetzt darauf ansprechen über sein Verhalten, was einfach nicht passt, oder? Stuck ich es und versuche trotzdem noch, dem zu Kunden zu machen. Mhm. Und ich habe es immer wieder akzeptiert, aber auch aus das akzeptieren, ich während ich während 1 Zeit gedacht, ja, vielleicht hab ich einfach einen Bias gehabt in wie ich meinen Partner auswähle, weil ja, ich bin jetzt so 40 Jahren alt und ich habe es bisher immer noch nicht geschafft, jemanden neben mir zu habe für mindestens 10 Jahre. Also und es ist nichts, weil x y oder z, weil ich habe verschiedene Beziehungen gehabt mit verschiedenen Nationalitäten.

Und dann habe ich gedacht, ja, mein Auswahlverfahren, das stimmt einfach nicht. Da muss sicherlich einen sein. Und dann habe ich mich mal vorgenommen, einfach zu jeder Frau, die mich kennenlernen möchte, würde ich auch sagen. Und während 2 Jahren habe ich ganz viele Frauen kennenlernen dürfen, also 'n bisschen geredet, getextet, mal spazieren gegangen, was gegessen, überhaupt nichts Casanova mäßiges. Mhm.

Aber ich kann nur sagen, das war statistisch eine aussagekräftige Zahl. Und in die Gespräche mit diese Damen sind mir ein paar Sachen ziemlich bewusst geworden. Aber der Essenz vom Ganze, etwas ist wirklich kaputtgegangen in die Psyche der Menschen hier in Westeuropa. Und damit meine ich nicht nur Frauen, sondern auch Männer, Mhm. Weil die Erwartungen, die gegenseitig gestellt werden von, oh, diesen Person sollte so und so aussehen.

Er so und so viel verdienen, er sollte so und so einen Job machen und er sollte mich so behandeln und das und das und das. Ich habe einfach immer wieder selber erfahren oder von die Frauen gehört, was deren Erfahrungen waren mit die Männer, die sie getroffen habe, dass die Erwartungen überhaupt nicht mehr übereinstimmen mit der Realität. Mhm. Und dass auch beide Seite überhaupt keinen Interesse mehr gehabt habe, irgendwie toleranzfähig zu sein zu den Unterschieden. Und das sehe ich wirklich als als problematisch für für den Datingmarkt.

Ja, das ist interessant. Also es gibt ja die berühmten Statistiken, also da gibt's die in die amerikanischen Westenbank Morgan Standy, die hat eine Studie veröffentlicht und nachgewiesen, dass bis zum Jahr 2030, also es ist ja nicht mehr so lang, werden 45 Prozent aller Frauen zwischen 18 und 44 single und kinderlos sein. 44 Prozent. Und dann gibt's noch eine andere Studie, die zeigt, dass fast 2 Drittel aller Unterdreißigjährigen Mhm. 2 Drittel unvorstellbar weder, also noch nie in ihrem Leben eine Frau gedatet haben.

Und es wird dadurch erklärt, dass die jungen Leute, also egal jetzt Mann oder Frau oder vor allen Dingen die Männer, gar nicht mehr sich die Mühe machen, so wie wir das gemacht haben, jemanden anzusprechen aus Angst vor Zurückweisung, Mhm. Aus Angst zu versagen. Und das Mantra ist, also ich konnt mir lieber eine Playstation als eine Frau zum Essen auszuführen, weil da krieg ich wenigstens sofort Dopamin. Und das ist natürlich katastrophal für unsere Zivilisation. Wenn sich niemand mehr zu irgendwas committet, sei es jetzt beruflich oder privat, so funktioniert ja kein System.

Wenn jetzt jeder wie wie son Atom nur noch durch den Raum schwirrt, aber es gibt keine Verbindungen mehr, da gibt's auch keine Materie mehr. Also da gibt's weder Unternehmen noch Gesellschaften. Mhm. Und aber das würde mich jetzt noch interessieren, ist das nicht auch 'n Generationenproblem? Weil wie gesagt, ich bin ja jetzt schon eher Ich gehöre zur Kategorie Fossil, also Dinosaurier mit meinen Pullover auch.

Aber ich kenn das gar nicht. Für mich ist das so schwer zu nachzuvollziehen, aber ich bin, das ist vielleicht mein Glück, ich bin noch ohne Handy aufgewachsen. Ich glaub, dieser Bruch, den Du beschreibst, der kam mit der Einführung Social Media Handy, wo man ständig vorgeführt bekommt, schau mal, der ist noch viel besser als Du. Die Frau ist noch schlanker, der Mann hat noch mehr Yachten, wo man täglich Frauen geführt bekommt, wie miserabel eigentlich die eigene Existenz ist und dass man dann irgendwann sagt, ja, dann hör ich gleich auf, es bringt ja gar nichts. Aber dieses ständige Erinnert werden, alles ist schlecht und egal, was Du machst und und wenn, dann hast Du auch das Maximum verdient, weil Du bist ja so besonders, das sagt man dir ja auch von zu Hause aus oder von der Schule.

Das ist ja eine Illusion, die jetzt gerade an der Realität komplett zerschellt, weil die Realität ist ja eine andere. Und wenn man jetzt arbeitslos wird, da kommt halt keine Rettung, ne. Mhm. Ja, Phänomen, was Du beschreibst, da hab ich vor 16 oder 18 Jahre schon ein Buch in Niederländer gelesen und das war eine Psychologin und die hat damals schon geforscht zu diese Themen. Und was sie herausgefunden hat, ist, unsere Hirn wird, oh, das das ist nicht nur heute, sondern das war vor vor 18 Jahren schon so, bloßgestellt an so viele Informationen, wir können das überhaupt nicht mehr verarbeiten.

Und hier muss ich jetzt ein bisschen präziser sein, weil genau was Du gesagt hast, man fängt sich an zu vergleichen. Vor 100 Jahren könnte man sich vergleichen mit seinen Nachbarn, vor 5 Jahren mit der Typ, der auch im gleichen Stadt Viertero gewohnt hat. Heute kann man sich vergleichen mit XYZ auf die ganze Welt innerhalb von 0 Komma nichts. Mhm. Und das Problem, wie unseren Hirn funktioniert, ist, wir behalten nur die positiven Eigenschaften von das, was wir sehen.

Zum Beispiel, wir sehen einen junge Familien, die in ein Porsche Cayenne herumfährt mit 2 Kindern und alle, die prägen so Labelkleidung, blau Gucci und so weiter. Und so weiter. Und das Einzige, was man in dem Moment sich merkt, oh wow, schau mal diese erfolgreiche Familie an. Mhm. Die sind glücklich, fahren Leuten in dem Moment aber nicht merken, ist, die Ehe ist fast kaputt.

Die Kinder haben keine Ahnung, was Papa macht, weil der ist nur ein oder 2 Nacht zu Hause die Woche, weil er ständig am Reisen ist. Die Mutter, die ist unzufrieden und fühlt sich nicht mehr gesehen durch ihren Mann und und und. Nur diesen Teil, das merken wir uns nicht. Wir sehen nur das, was fantastisch ist und weil wir ständig bloßgestellt werden an, oh, das ist geil, das ist geil, das ist geil, ja. Klar, an einem Punkt denkst Du, oh ja, wieso diesen Person und ich nicht?

Und in 2008 hat das ganze Zeug mit Social Media so ihr Recht angefangen. Es gab vor ein paar Jahren ein Dokumentar auf Netflix und die haben dann geschaut, das war noch den Punkt, dass Netflix ein bisschen kritisch war, das machen die heutzutage auch nicht mehr, aber die haben dann geschaut, was ist wirklich der Auswirkung von Social Media auf die Psyche? Und da hat man gesehen, dass wir ab dem Punkt 2007, 2008, wenn Facebook, Instagram und so was wirklich einen Boom gemacht hat, dass die Suizidrate bei junge Frauen unglaublich gestiegen ist. Und wenn man sich dann überlegt, jetzt auch mit das Thema KI, mein, da muss ich, da müssen wir uns wirklich etwas überlegen, weil wer hat das ganze Social Media gestaltet? Das waren die Leute in Silicon Valley hauptsächlich.

Die waren oder die sind getrieben, immer mehr iPalls auf deren Content zu haben. Aufmerksamkeit. Aufmerksamkeit. Ja. Ja.

Das ist genau wie vor diesem Podcast, so viel wie möglich Abrufen zu bekommen. Das ist deren Motivation. Und die Algorithmen, die sind jetzt so so weit entwickelt, dass unseren Hirn, wir haben überhaupt keine Chance, etwas dagegen zu machen. Jetzt gehen wir einen Schritt weiter mit KI und auch da geht es wieder, wer wird diesen Sieg von KI gewinnen? Das heißt, auch da die Leuten, die vorher die Algorithmen gebaut habe für diese Aufmerksamkeit und genau das menschlichen Hirn manipulieren zu können, sodass es immer mehr verwendet wird, genau das Gleiche werden wir jetzt wieder mit KI sehen.

Also aus meiner Sicht, man muss wirklich eine ganz starke Psyche haben, überhaupt umgehen zu können mit, was diese Technologie mit uns machen kann. Dass diesen Technologie eingeführt werden, dass es positive Auswirkungen hat, klar, aber es wird wirklich es wird wieder einen zusätzlichen Last, die wir uns ertragen müssen und irgendwie damit lernen umzugehen, sodass es diese negativen Folgen nicht haben wird. Jetzt hast Du grad gesagt, eine starke Psyche, Resilienz und ich leb dich jetzt gerade als sehr selbstreflektiert. Du hast ja sehr viel erlebt, wie Du berichtet hast. Aber wie machst denn Du das jetzt bei dir selber privat oder auch im Unternehmen?

Also wie stärkst Du deine eigene Psyche? Wie hast Du diese ganzen Probleme für dich gelöst, über die wir jetzt gesprochen haben? Ja, mein Vater ist gestorben, wenn ich 24 war. Meine Mutter ist gestorben, wenn ich, wie alt, das war vor 3 Jahren. Und das, was sich daraus sich ergeben hat, ist, ich hab mich wie harmlos Heimatlos, ja.

Ja, heimatlos. Ich bin dann wieder zurück in danach nach danach gegangen, habe dort herumgelaufen, aber irgendetwas hat sich geändert. Plötzlich hat das, auch wenn ich da aufgewachsen bin während die 1. 20 Jahren meines Lebens, hat sich das nicht mehr wie ein Zuhause an angefühlt. Ja.

Und das sind dann wirklich die Momenten, wo man dann anfängt, sich zu überlegen, ja, was bedeutet Heimat eigentlich? Und wenn Du fragst, ja, wie gehst Du damit sich selber solche Art von Frage zu stellen, was bedeutet das jetzt für mich? Was bedeutet das jetzt für mich? Was will ich? Weil ich glaube, das sind halt die Frage, die wir hier im Westen nicht gelernt bekommen.

Also wir werden super ausgebildet, analytisch zu zu denken, produktiv zu sein, immer wieder ausgerichtet auf diesen einen Kompetenz am am besten. Aber wirklich uns selber zu überlegen von, hey, wie meisterst Du jetzt eigentlich deine eigene Herausforderungen? Wie kannst Du jetzt lernen, wie deine eigene Psyche funktioniert? Weil wenn Du verstehst, wie deine eigene Psyche funktioniert, dann kannst Du anfangen, auch deine eigene Psyche anzupassen an neue Realitäten. Und die neue Realität, da werden wir jetzt ganz viel erleben.

Ja, ich nehm jetzt schon mal die Zuschauerfragen vorweg, weil ich weiß genau, die im privaten Bereich jetzt gelöst? Also Du hast eben über deine Erfahrungen im Beziehungsbereich gesprochen. Also wie geht's dir denn da jetzt? Ah, bezüglich Beziehungen? Ja.

Ah, ja, ich habe dann versucht, hier in der Schweiz jemanden zu zu finden. Das hat einfach nicht geklappt. Auch da jede Nationalität sehr sehr gerne kennengelernt, aber die Erwartungen, die Werte, die haben einfach nicht übereingestummen. Mhm. Meine vorherige Ehe, da war ich mit jemandem aus Südkorea zusammen.

Das hat leider nicht geklappt, weil die letztendlich, waren den Wert unterschieden über Dauer einfach zu zu unterschiedlich, was da nicht geklappt hat. Und dann habe ich mir selber immer gesagt, nein, niemals mir werde ich mich diese Mühe nehmen, jemanden aus einem fernen Land kennenzulernen und bla, bla, bla. Als Teil von meiner Reise war ich auch auf Tinder, ganz schreckliche Plattform, aber lustigerweise und im ersten Call haben wir etwa 4 Stunden miteinander geplaudert und wir haben über all unseren Jugendlichen Trauma geredet. Also alles, was uns irgendwie wirklich zerstört hat. Also Traumata, nicht Träume.

Traumata. Traumata. Das Negative. Ah ja. Ah ja.

Ah ja. Nein. Wir wir haben ganz offen geredet über, was waren deine Traumas, was waren meine Traumas. Nicht, dass wir das beabsichtigt habe, das ist einfach so passiert. Und nach diesen 4 Stunden haben wir einander angeschaut, passt, passt, okay, gut.

Und jetzt ist sie meine Frau. Aber das ist ja 'n Happy Ending. Das ist aber wirklich mal eine ganz tolle Story. Und das zeigt aber auch wieder, Du hast es ja eben gesagt, das ist ja auch eine 1 Kompetenz, emotionale Intelligenz zu zeigen, weil nicht jeder kann sich überwinden, über solche Sachen zu reden. Da muss ja auch viel Vertrauen da sein.

Mhm. Und wenn man's macht, wird man auch belohnt, wie Du ja jetzt grade beweist. Ja, ich find's eigentlich immer sehr, sehr schade, dass Leuten sich hinter Fakten versuchen zu zu zu verstecken, weil jeder von uns, die die hat Emotionen. Im privaten Leben ist es sehr wichtig, dass man sich mit seiner eigene Psyche und seine eigene Emotionen auskennt, Mhm. Sodass man diesen am richtigen Ort auch einsetzen kann.

Ich finde es zum Beispiel unangebracht, wenn man in die Arbeit ständig über die Emotionen redet. Klar, auch in die Arbeit gibt es Emotionen, aber ein Geschäftsumgebung hat nur einen Ziel und das ist einen Mehrwert für den Kunde zu liefern. Und wie diesen Mehrwert geliefert werdet unter die Leuten, ja, das sollte mit möglichst positive Erfahrungen gemacht werden. Ab und zu gibt es mal eine Auseinandersetzung, aber darum jetzt so, oh, das geht mir dann auch wieder ein bisschen zu weit. Da braucht es dann wirklich die die emotionale Intelligenz bei Führungskräfte, die wissen, weil sie sich selber mit diesen Themen auseinandergesetzt habe, was braucht jetzt diesen Person, sodass diese gesamte Truppe besser performen kann.

Und wenn das bedeutet, okay, wir haben mal ein tiefgehendes Gespräch auf die Seite nehmen, Wir reden drüber, alles, gut, alles, jetzt geht das Leben wieder weiter. Wenn das nicht ausreicht, gehe bitte zu einem Psychologen, weil dafür sind sind die die Psychologen da. Mhm, mhm. Ich hab jetzt noch 2 abschließende Fragen. Die eine ist, wie kann jetzt jemand mit dir in Kontakt treten, der sein Unternehmen genauso optimieren will, wie Du das jetzt grade beschrieben hast?

Am einfachsten sind einfach über Whatsapp. Also im in der Beschreibung wird meine Handynummer stehen, einfach schreiben und dann telefonieren wir. Das geht am am einfachsten. Alles klar. Ich habe auch für die Leute, die einfach mich so ein bisschen folgen möchte, einen Substag eröffnet.

Auch da wird der Link im Text sein. Und dann könnt ihr mal so lesen, was mich alles so interessiert. Sehr spannend, sehr spannend. Jetzt die letzte Frage, das ist bei uns Tradition. Wir fragen immer den Gast, wen er als Nächstes gerne bei uns sehen möchte, wen wir als Referent einladen.

Und das würde ich dich auch gerne fragen. Wen sollen wir nach dir am besten einladen? Ja. Ich habe vor einem Jahr einen Herr aus Deutschland kennengelernt, der Frank Scheelin. Mhm.

Und Frank ist seit 30 Jahre Unternehmer in Deutschland, sehr erfolgreich unterwegs, hat etwa 14 Bücher geschrieben rund das Thema Führungskräfte, ist und mit seinem Ferrari Gateay 3 überall gewinnt, wo er hingeht, Frank hat jetzt etwas ganz Neues gebaut, Naya. Und Naya, das ist eine KI Agentin, die systemisches Coaching trainiert worden ist. Mhm. Und das heißt, er kann mit diesen Nia die Mitarbeiter unterstützen, resolenter zu werden. Das ist ja mal spannend.

Ja. Und damit verbindet Frank auf die eine Seite sicher der Mensch, die Wirtschaftlichkeit von Unternehmen und KI aus Technologie. Und das ist wirklich eine Weltpremiere. Okay, das ist interessant. Wenn Du uns da den Kontakt vermitteln kannst, das werden wir natürlich sehr gerne mal weiterverfolgen.

Ja, sehr gerne. Prima. Das war ein ganz, also außergewöhnlich interessantes und spannendes Gespräch und danke insbesondere für deine Offenheit. Ich weiß, das ist nicht so üblich und daher ist das umso wertvoller, wenn Du da auch von deiner privaten Situation uns teilhaben lässt an deiner Journey, an deiner Entwicklung. Transformation sagt man ja.

Aber ich mein, letztendlich, Du bist ja auch im Vorbild für viele, weil Du bist ja schon durch diese ganzen Teller gegangen und es ist ja nicht das Ende der Welt, sondern das ist, man wird gezwungen, sich mit unangenehmen Sachverhalten auseinanderzusetzen und dann sieht man aber auch die Chancen dahinter. Und insofern ist das eigentlich 'n sehr gutes Stichwort, dass wir eben diese Krise, die jetzt gerade im Anrollen ist, dass wir das auch als Entwicklungsmotor betrachten können. Daher noch mal vielen Dank. Und liebe Zuschauerinnen und Zuschauer, wenn Ihnen das Gespräch genauso gefallen hat wie mir und Sie genau wie ich möchten, dass Patrick noch mal zurückkommen, bitte ganz kräftig kommentieren, Comeback. Und schreiben Sie uns auch, was Ihnen besonders gefallen hat oder wo Sie mit der Meinung von Patrick nicht übereinstimmen.

Wir antworten auf jeden Kommentar und wir freuen uns auf zahlreiches Feedback. Vielen Dank und bis zum nächsten Mal.

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