Immopreise völlig außer Kontrolle - wieso KEINER mehr kaufen sollte!
Worum es geht
RealUnit im aktuellen Podcast - WARUM es keinen Sinn macht, Immobilien zu kaufen'! Viele fragen sich: Warum steigen die Liegenschaftspreise in der Schweiz seit Jahrzehnten? In diesem Podcast, packt Ex-Baumeister und Immobilienunternehmer Heiner Gossweiler aus. Er erklärt, welche Kräfte den Markt seit Jahren nach oben drücken – von Nettozuwanderung und Bau-Einsprachen über Basel-III-Regeln bis zur Wohnungsbau-Lücke. Erfahren Sie, unter welchen Bedingungen Preise tatsächlich fallen könnten, warum er aktuell mit Immobilienkäufen äusserst vorsichtig ist – und wie ein ehemaliger Maurer sein Vermögen heute aufstellt! Wir sprechen über echte Preistreiber! Über Finanzierungen in 2026 und wie ein Immobilienprofi sein Vermögen anlegt!
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Transkript
Seit 15 Jahren hat man jedes Jahr gesagt, so, jetzt gehen die Preise nicht mehr weiter. Und jedes Jahr sind sie wieder ein Prozent, 2 Prozent, 3 Prozent gestiegen. Wie lange das das noch geht, wenn die Zuwanderung wegfällt oder reduziert wird, dann kann es eine Entlastung geben. Die Grenze erreicht, wo man als normaler Bürger sich kein Eigenheim mehr leisten kann, wie wie siehst Du dort die Weiterentwicklung hier im Immobilienmarkt in der Schweiz? Ich bin selber sehr vorsichtig mit kaufen in Immobilien.
Es richtet sich einfach am Schluss nicht mehr. Nur so nebenbei als Deutscher würde ich wahrscheinlich auch in die Schweiz kommen, aber das ist eine andere Geschichte. Ich habe meine Firma auch 1 deutschen Firma verkauft. Ich hatte dort noch lang Kontakt. Und ich weiß einfach aus diesen Gesprächen, dass immer und überall bei jedem Gespräch der Satz, der Spruch kam von meinen deutschen Partnern, ihr habt es schon schön in der Schweiz.
Das war vor 10 Jahren noch so und es ist heute wahrscheinlich noch mehr. Wenn ich an die unsägliche Einpracheflut denke, was das Baugewerbe enorm viel kostet, nicht nur das Bau, sondern auch die Volkswirtschaft, wie viel Tausende von Wohnungen blockiert sind wegen Einsprachen und dann die Gründe zu diesen Einsprachen, dort sollte man dringend etwas platt. Bedingt durch meinen Werdegang und meinen Rucksack bin ich tatsächlich mit etwa 50 Prozent in Immobilien investiert, zu etwa 50 Prozent in. Herzlich willkommen bei Klartext Finanzen. Schauen Sie heute das 1.
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Erfahren Sie im Podcast, was die Höhen und Tiefen des erfolgreichen Unternehmers waren. Schauen Sie das Video unbedingt bis am Ende. Sie werden vom Immobilienexperten erfahren, wie teuer der Schweizer Liegenschaftsmarkt ist, ob es sich noch lohnt, eine Liegenschaft jetzt zu kaufen. Und Sie werden erfahren, wie der Millionär sein privates Vermögen investiert. Und nun viel Spaß mit dem Video.
Liebe Heine, herzlich willkommen beim Podcast Klartext Finanzen. Es freut mich außerordentlich, dich heute als erfolgreichen Unternehmer aus der Bau- und Immobilienbranche bei uns als Gast zu haben. Ja, vielen Dank, liebe Daniel. Wir sind gerne gekommen und ich freue mich, mit dir ein kurzes Interview über mein Leben zu geben. Genau, starten wir gleich mit deinem Leben.
Wer bist Du? Was hast Du für eine Geschichte? Ich heiße Heiner Gossweiler, bin einundsiebzigjährig, bin verheiratet, zusammen haben wir 3 Kinder. Ich war Bauunternehmer und Baumeister und ich habe eine Firma Bauunternehmung geführt während gut 20 Jahren. Und dann im Jahr 2007 stellte ich fest, dass unsere Kinder nicht in meine Fußstapfen wollten und somit hatte ich mich dann im Jahr 2 0 7 entschieden, die Firma zu verkaufen.
Ich war dann anschließend noch 10 Jahre im Verwaltungsrat meiner ehemaligen Firma, hatte mein Netzwerk zur Verfügung gestellt, hatte für Aufträge Aufträge gesorgt. Und nebenbei war ich noch 16 Jahre im Zentralvorstand des schweizerischen Baumeisterverbandes, habe noch einige Verwaltungsratsmandate gehabt oder immer noch unter anderem von der Suwa oder von 1 Bauunternehmung 1 anderen und heute noch in 1 Immobiliengesellschaft. Das klingt sehr spannend. Also Du bist ein Profi, was Immobilien- und Baubranche anbelangt. Ich weiß, dass Du mal sehr bescheiden angefangen hast mit deiner Maurelehre.
Also man kann sagen, Du hast eine Tellerwäscherkarriere hingelegt vom vom einfachen Büzer, wie wir in der Schweiz sagen, vom Handwerker zum Unternehmer, erfolgreichen Unternehmer. Jetzt was war der Punkt in deinem Leben, wo Du dich entschieden hast, vom Angestellten den Schritt zu machen, in die Selbstständigkeit ein eigenes Unternehmen zu gründen? Ja, der Ursprung dieser Schritt, das war schon sehr früh. In der zweiten Sekundarschule, so mit 14 kristallisierte sich bei der Berufswahl 2 Berufe aus, Koch oder Mauer. Ich hab mich dann für Mauer entschieden und in zum selben Zeitpunkt, als ich dann im mit 16 Jahren in die Lehre gegangen bin, in eine Bauunternehmung in Walliselen, hatte ich meinen Berufsweg genau im Kopf gehabt.
Okay. Maurerlehre, Ingenieurstudium an der Fachhochschule, Baumeisterdiplom und eine eigene Unternehmung. Die Lehre hatte ich mit der Bestnote im Kanton Zürich abgeschlossen, konnte an die Swiss Kills gehen, leider nur Dritter geworden. Den Ingenieur hatte ich im Jahr 77 gemacht, im 83 das Baumeisterdiplom und im 86 hatte ich dann die Möglichkeit, in 1 kleinen Unternehmung nur mit 25 Mann einsteigen zu können, aber mit der Aussicht, das Unternehmen mal übernehmen zu können, was dann auch in von 89 bis 98 sukzessive geschehen ist. Also dann kann man feststellen, Du hattest als junger Mann schon einen Plan im Kopf Mhm.
Und hast dann schrittweise diesen Plan umgesetzt. Ja, das kann man so sagen, ja. Okay. Es hat alles mehr oder weniger gestimmt. Sehr gut, aber da braucht es natürlich auch Disziplin und und eine große Arbeitsleistung, denk ich.
Jetzt wenn Du dich so zurückerinnerst an deine Zeit als Unternehmer. Also ich kenne unterdessen einige Unternehmer und die, die ehrlich sind, sagen, ja, es es gibt immer sehr große Herausforderungen. Wenn Du jetzt zurückblickst, was waren so deine größten Herausforderungen als Unternehmer? Ja, da gab es einige und eigentlich war mein Start in als Teilunternehmer, ich hab mich ja sukzessive beteiligt, war in den Neunzigerjahren. Und wie viele von uns noch wissen, war das der Beginn des Immobiliencrashs.
Die Zinsen stiegen auf über 7 Prozent und das spürten wir natürlich extrem. Unsere Unternehmung war gespittert gewesen. Ein Teil war Bauunternehmung, ein Teil war Immobilien-, Generalunternehmerung. Und die waren zu diesem Zeitpunkt an 1 an der Realisierung von einem 70000000 Projekt in der Endphase. Mhm.
Und die Bank hat dann 91, 92 die Finanzierung gestoppt. Mhm. Und die Bank hat dann 92 die Finanzierung gestoppt und wir konnten das Objekt dann aber noch mit viel Müh und Not abschließen. Und die Bank hat dann festgelegt, dass die Firma getrennt werden muss, Immobilien, Bauunternehmung. Ich denke, sie hatten dann zumal noch, heute würde das wahrscheinlich nicht mehr gehen, sie hatten dann zumal noch Skrupel gehabt, eine Unternehmung, unsere Bauunternehmerung hatte zu diesem Zeitpunkt schon etwa 60 Mitarbeiter und wir haben immer schwarze Zahlen geschrieben.
Und sie hatte Skrupel gehabt, die Unternehmungen den Konkurs zu schicken. Die Bank bestimmte auch, dass ich 45 Prozent mindestens halten müsse und dann werde diese Sanierung gemacht. Ich hab mich dann nochmals mehr beteiligt zu 45 Prozent, aber wir waren ein Sanierungsfall nach wie vor. Also nicht wegen der Firma selber, sondern wegen dem Umfeld der Immobilienkrise. Die ganze Konstellation, ja.
Ja. Und ja, ich sage immer, wir waren eine Zeitlang in der Leichenabteilung der Bank. Muss aber heute sagen oder im Nachhinein, es hat mir dort noch gut gefallen. Die Wege waren viel schneller, viel effizienter, viel kompetenter. Als ich dann im 8 97, 98 rauskam aus der Leichenabteilung, wollt ich gar nicht.
Ich wollte eigentlich noch dort bleiben, weil das Umfeld hat gestimmt. Mhm. Nun gut, ich stand dann im 92 mit meiner Firma als 45 Prozent Aktionär auf der grünen Wiese ohne Schulden, aber auch ohne Geld. Mhm. Und dann fing das Spiel von neuem an.
Und es war auf dem Platz Zürich oder überall eine sehr harte Zeit, eine nicht überlebten oder stark reduzierten, nicht überlebten oder stark reduzierten, ergab sich für uns neue Opportunitäten und Chancen und wir konnten sie nutzen. Also in diesen 6 Jahren wuchs unser Personalbestand auf 100 Mann. Und der Umsatz hat sich in 6 Jahren fast verdoppelt und das immer mit schwarzen Zahlen. Okay. Ich möchte noch kurz auf das Thema Banken zurückkommen.
Mhm. Wenn ich dich richtig verstanden habe, in dieser Krise, also die Immobilienkrise war, hat eigentlich die Bank über eure Firma euch fremdbestimmt und euch Vorgaben gemacht, was ihr umzusetzen hattet. Ja. Ich nehme an, das konnte die Bank nur, weil wir verschuldet waren und dementsprechend offene Kredite hatten. Ja, natürlich.
Also eine kleine Story dazu, als ich mich im im 86 bei dieser Firma vorgestellt hatte und und die die Stelle antrat, hat mir der Inhaber das Projekt gezeigt und hat von etwa 48000000 gesprochen. Er hat mir dann gewisse Kennzahlen gegeben und ich hab dann dort, ich mag mich auch noch erinnern, in seinem Büro gesagt, Sie, aber das mit 48000000 kommen Sie nirgends hin. Das wird sicher 70000000 kosten. Ja, na, kein Problem. Dann kann ich der Bank an Leuten anrufen und dann bekomm ich wieder Geld.
Mhm. Das war in den Achtzigerjahren war das so gewesen. Mhm. Aber dann so, wann war das so? 89, 90 gab's den gab's den Stopp und die Banken mussten sich an gewisse Regulatorinhalten.
Vorher konnte es der Filialleiter entscheiden. Mhm. Nachher ging es über Tools und über irgendeine zentrale Stelle im Hauptsitz und dann hast Du keine Chance. Wir und wir waren natürlich nicht verschuldet, aber der Baukredit lautete auf 48000000 und nicht auf 70. Mhm.
Also das war dann schon eine 1 Schuhnummer, ja. Okay. Ja, noch kurz in die Gegenwart betreffend Banken. Ich ich war ja selber über 30 Jahren auf Banken tätig und jetzt wurden die Eigenkapitalvorschriften, das Ja. Regelwerk heißt Basel 3 Ja.
Wurde nochmals verschärft jetzt in diesem Jahr. Also ich kenne einige Bänker, die jetzt nicht mehr so Hypotheken vergeben dürfen. Also es werden mehr Eigenmittel eingefordert, also die Banken sind da jetzt sehr vorsichtig. Was sind da deine Erfahrungen oder Du bist ja immer noch sehr gut vernetzt in der Branche. Ist das ein Alarmzeichen, dass die Banken jetzt da auf die Bremse treten?
Also es kommt natürlich von Basel 3. Und den genauen Mechanismus kenn ich jetzt nicht, aber so wie uns mein Bankbanker sagt, dass sie einfach mehr Eigenkapital diesen Krediten in der Bank haben müssen. Und deshalb ist natürlich die Belehnung anders. Und wir befinden uns heute in einem Hochpreissegment. Also eigentlich fallen halt immer mehr Leute als mögliche Kunden von Wohnungen aus dem Markt raus, weil sie diese Kriterien nicht mehr erfüllen.
Mit 10 Prozent hartem Kapital, dann kann man noch 10 Prozent aus der Pensionskasse ziehen. Und das genügt heute vielfach nicht mehr, weil der Preis der Wohnung schon so hoch ist, dass nach 1 anderen Kriterien nicht mehr erfüllt werden mit der Tragbarkeit. Es sind immer noch viereinhalb Prozent, 5 Prozent, wo die Bank rechnet, was man Zinsen im schlechtesten Fall zahlen müsste und dann scheitert es. Und das spüren wir natürlich tagtäglich, wenn wir am Markt sind und ein Projekt haben, dann ist eigentlich jede 2. Absage, ist das der Grund, Finanzierung.
Ja, dass man das Haus nicht finanzieren kann. Die Preise sind ja jetzt seit der letzten Krise, Du hast es erwähnt, anfangs Neunzigerjahre, nur noch hat nur noch in der Schweiz eine Richtung gekannt. Ich habe da schon von 10 Jahren gehört, ja, das kann ja nicht noch teurer werden. Es es wurde immer teurer. Die die Gründe sind klar, wir haben eine große Einwanderung, vor allem auch aus Deutschland verständlicherweise, Aber irgendwann ist, wie's Du jetzt schön beschrieben hast, denk ich schon, die Grenze erreicht, wo man als normaler Bürger sich kein Eigenheim mehr leisten kann.
Wie wie siehst Du dort die Weiterentwicklung hier in Immobilien, weil es richtet sich einfach am Schluss nicht mehr, ob im Eigentum zu verkaufen oder als Mitobjekt zu vermieten. Und nur so nebenbei als Deutscher würde ich wahrscheinlich auch in die Schweiz kommen, aber das ist eine andere Geschichte. Also wir sind, es gibt immer noch Chancen und es gibt immer noch Schnäppchen, die man erwerben kann, aber es ist eine absolute Ausnahme. Natürlich, wenn jemand genügend Eigenkapital hat und ein Objekt kauft und selber bewohnt, dann ist der Zeitpunkt immer richtig, Du sagst, die die hohen Preise und der der Druck auf Immobilien ist klar die Folge 1 1 jährlichen Nettozuwanderung von 80000 Personen plus minus. Das sind Zahlen, die wir spüren und die das Statistische Amt auch bestätigt.
Und 80000 Einwanderer, die brauchen ungefähr 20000 Wohnungen. Mhm. Und dann kommt der Ernährungsbedarf von achtzig-, neunzig-, Hundertjährigen Wohnungen oder teils sogar kürzer, die total saniert werden müssten oder eben abgebrochene, sind nochmals statistisch etwa 30000 Wohnungen. Also befinden wir uns auf etwa 50000 Wohnungen im Jahr und ich kenn jetzt die genauen Zahlen nicht, aber wir kommen, glaube ich, im Moment so im langjährigen Schnitt irgendwo zwischen 30 und 40000. Mhm.
Also da gibt's ein enormeses Manko und das ist einerseits der Preisdruck und der ist direkt abhängig von von von unserem Bevölkerungswachstum. Mhm. Und wie lange das dauert und Du hast es gesagt, man hat jetzt, also seit ich seit 10, 15 Jahren hat man jedes Jahr gesagt, so, jetzt gehen die Preise nicht mehr weiter. Und jedes Jahr sind sie wieder ein Prozent, 2 Prozent, 3 Prozent gestiegen. Mhm.
Wie lange dass das noch geht, wenn die Zuwanderung wegfällt oder reduziert wird, dann kann es eine Entlastung geben. Wann das geschieht, ich weiß es nicht, ich sehe leider eben keine Glaskugel, aber es könnte dann schon oder oder nicht, aber es könnte dann schon einen Druck auf die Gegenrichtung gehen, dass die Preise fallen. Aber wann das geschieht? Ja klar, wir sind beides nicht Prophetin, aber wenn ich das zusammenfassen darf, dann siehst Du das heutige Preisniveau als als sehr teuer. Abgesehen, wenn man genügend Kapital hat und selbst bewohnt ein Traumobjekt findet, das kannst Du noch sagen, dass das ja, das ist eigentlich in dem Sinne auch nicht ein Investment, sondern mehr für den Eigenbedarf, aber als Investment, ein Mehrfamilienhaus oder auch ein Renditeobjekt würdest Du zum heutigen Preisniveau nicht empfehlen für jemand, der sich da nicht lokal auskennt oder mitm Preis?
Also also ich denke, wenn jemand Geld parkieren muss, also es gibt ja glückliche Menschen, die das können oder Pensionskassen, Versicherungen, die können am Schluss auch mit 1 Rendite von 2 Prozent leben. Sie müssen ja ihr Geld irgendwo investieren, aber für mich ist das kein Geschäft mehr. Und wenn ich, wenn wir ein Stück Land kaufen und und wir können da, ich sag jetzt, 10 Wohnungen bauen und und der Landkreis ist dann pro Wohnung in der Agglomeration von Zürich schon irgendwo bei fünf-, 600000 Franken oder noch mehr. Und dann kommen noch etwa sieben-, 800000 Baukosten dazu, dann bist Du bei 1.31 500000 für eine Viereinhalbzimmerwohnung in Gladbach oder, na ja, nee, Gladbach ist schon zu nach bei Zürich, also irgendwo. Es geht dann einfach nicht mehr.
Und ich ich bin in der glücklichen Lage, dass ich so ein Geschäft nicht mehr machen muss. Ich hab keine Mitarbeiter, die ich beschäftigen muss. Also ich mach es ja nur dann, wenn es für mich ein 1 gutes Objekt gibt und und der Preis am Schluss für mich und für den und für den Käufer stimmt. Und das ist, diese Schere geht heute auseinander. Gut, ich möchte zurückkommen zu deinen Erfahrungen als Unternehmer, als erfolgreicher Unternehmer.
Was sind die wichtigsten Erfolgsfaktoren, die Du zu unseren Zuschauern mitgeben kannst, vor allem für Personen, die auch sagen, ja, ich möchte eigentlich auch den Schritt in die Selbstständigkeit wagen. Was würdest Du diesen Leuten empfehlen? Was für Skills oder Fähigkeiten sollten sie mitbringen? Und und wie wichtig ist dabei der finanzielle Teil, also die Finanzen im Griff zu haben? Guter finanzielle Teil, also Liquidität, Finanzen, das habe ich selber gespürt, das ist Sauerstoff und Atemluft für die Unternehmung.
Also wenn ohne Finanzen wird's schwierig. Es geht, aber es ist schwierig. Also ich glaube, die die die besten Skills, die man mitbringen muss, neben natürlich Fachkompetenz. Ich würde es mir heute nicht zumuten, ihn ein Restaurant zu übernehmen. Wobei das ginge vielleicht noch eher, aber irgendetwas Fremdes.
Also ich denke, harte, qualitativ hochstehende Arbeit ist für mich durch Stehvermögen in allen Situationen. Dann eine ehrliche, faire, seriöse Geschäftspraktik. Dann Vertrauen in die Mitarbeiter und Förderung der Mitarbeiter. Ich denke, das sind so die die wichtigsten und dann natürlich der der Glaube, dass man Erfolg hat als als Unternehmer. An den an den an die eigenen Fähigkeiten glauben und dann kann eigentlich fast nichts mehr schiefgehen.
Ja, sehr stark. Ich denke auch, dass das Mindset, also die Einstellung sehr vieles dann einfacher macht vom, Du hast erwähnt, ein Durchhaltewillen, was einfach mal konkret, wie viele Stunden hast Du gearbeitet so in 1 Anfangsphase des Unternehmertums? Viel. Viel, also jetzt ohne zu übertreiben. Also der Arbeitstag hat bei mir morgens 5 Uhr begonnen und ich war sicher bis 6 Uhr 7 Uhr im Büro.
Dann fuhr ich nach Hause noch mit 1 Arbeitsmappe voll, dann noch Nachtessen und den Kindern gute Nacht sagen und dann nochmals 2, 3 Stunden im Büro. Natürlich nicht jeden Tag. Mhm. Aber ich denke, ich hab die Stunde nie gezählt, aber und Wochenende gab es theoretisch, sie gab es auf der auf dem Kalender, aber da ist immer eben noch 2, 3, 4 Stunden noch Arbeit gewesen. Aber natürlich schon immer auch unter dem Aspekt, dass man noch die Familie hat und dass das auch nicht zu kurz kommen darf.
Ich kann aber sagen, dass ich meine Familie dass das auch nicht zu kurz kommen darf. Ich kann aber sagen, dass ich meine 5 Wochen Ferien immer, wirklich immer genommen habe und das hat immer, das hat immer funktioniert. Und wenn irgendetwas anstand, dann dann konnte ich mich natürlich problemlos freimachen und dann gab's dann auch einmal natürlich problemlos freimachen und dann gab's dann auch einmal einen Freitag, einen Feiertag zwischen der Woche. Aber die Belastung ist schon enorm hoch. Aber es hat mir Spaß gemacht.
Ja, eben. Das ist wichtig oder? Das ist eigentlich 'n wichtiger Motivart. Genau. Aber wenn ich jetzt an die heutige Jugend denke und ich muss ehrlich sagen, ich hab ja selber 4 Kinder und die sind jetzt aufgewachsen in 1 Konsumgesellschaft oder und und die haben so viel auch in den sozialen Medien mitgekriegt, ja, das ist das ist die alte Generation, die da noch geknüppelt hat.
Sehr viele Eltern leben auch vor, dass sie nur 80 Prozent oder noch weniger arbeiten. Ich mach mir da schon etwas Sorgen, was auch der Wille für die Arbeit anbelangt. Wie wie beurteilst Du das mit ein paar Jahren mehr auf dem Buckel? Ja gut, ich ich umgebe mich nicht mehr irgendwo mit Jugendverbänden, aber wenn ich Also ich seh die Sache schon etwas entspannter. Ich weiß, man sagt das, man hört das, man liest das, aber wenn ich jetzt an unsere 3 Kinder denke, dann muss ich sagen, es sind 3 3 Kinder, Alkoholiker.
Der Sohn, die beiden Töchtern von uns, die arbeiten enorm viel, enorm viel und bei denen habe ich den Eindruck auch oder nicht nur den Eindruck, macht die Arbeit Spaß. Mhm. Und ich glaube auch, ich ich bin in noch in den Verwaltungsräten, Dort treffe ich noch hin und wieder jüngere Leute an. Also ich ich ich kann das aus eigener Erfahrung nicht nicht unterstützen. Ich weiß, ob das über das geschrieben wird.
Mhm, okay. Die sogenannte z-Generation. Aber ich glaub, da geht das, es gab schon in unserer Zeit faule faule Kerle, die keine Lehre machen wollten und schnell das das schnelle Geld verdienen wollten. Also ich seh das etwas entspannt. Gut, Du sprichst jetzt auch für die Schweiz.
Ich denk, das kommt dann auch auf den Sozialstaat an, also jetzt in Frankreich oder auch in Deutschland, wo man mehr verdienen kann als Sozial Bezüge, als als Arbeitnehmer, das ist dann schon eine ganz andere Situation, oder? Ja, natürlich. Also so sobald sich die Arbeit für mich nicht mehr auszahlt und ich ein anderes Modell zur Verfügung habe, dann mein Gut, ich käme wahrscheinlich nicht in die Situation, aber nehmen wir jetzt mal an, es kommt jemand in die Situation, dann verstehe ich, dass er Bürgergeld oder was auch immer bezieht, wenn er wenn er dann seinen Tag so leben kann, wie er das will. Ob das intelligent ist oder nicht, ist eine andere Frage. Aber wenn der Staat Anreize schafft zum nicht mehr arbeiten, sei es mit Steuern, sei es mit mit eben mit Sozialgelder, die üben und drüben verteilt werden, dann macht der Staat einen Fehler.
Mhm. Du hast vorhin noch erwähnt, dich erstattet nicht, dass so viele Deutsche auswandern in die Schweiz. Wie beurteilst Du aktuell die Lage in Deutschland? Oder was hörst Du auch durch deine Kontakte? Schwieriges Thema.
Also ich ich hab den Eindruck, dass die deutsche Politik sich wirklich vom Volk in gewissen Teilen verabschiedet hat. Mhm. Dass es nur noch Machterhalt, das sieht man jetzt auch mit der neuen Koalition seit seit diesem Frühjahr, dass es nur noch Machterhalt der eigenen Position, der eigenen Partei geht und nicht mehr in erster Linie den Bürger. Ich verfolge die deutsche Politik schon relativ nah. Meine Frau ist Ex Deutsche, ist heute Schweizerin und da hab ich noch, ich habe meine Firma auch nach Deutschland, von 1 deutschen Firma verkauft.
Ich hatte dort noch lang Kontakt. Und ich weiß einfach aus diesen Gesprächen, dass immer und überall bei jedem Gespräch der Satz, der Spruch kam von meinen deutschen Partnern, ihr habt es schon schön in der Schweiz. Das war vor 10 Jahren noch so und das ist heute wahrscheinlich noch mehr. Aber über die deutsche Politik möchte ich mich nicht mehr äußern als das, dass ich froh bin, haben wir hier in der Schweiz eine direkte Demokratie, dass wir immerhin über wichtige Fragen entscheiden können. Ich denke, wenn das in Deutschland oder in anderen Ländern der Fall wäre, würde die Politik sicher alles aussehen Und daneben müssen wir Sorge tragen.
Absolut. Ein Thema ist auch die Verträge der Schweiz jetzt mit der EU, die Zwangsverträge. Was ist dort deine Einschätzung? Meine ehrliche Einschätzung? Ja, immer ehrlich und Klartext.
Nein. Also wenn ich die 7 Verträge, ich hab sie nicht gelesen, ne. Ich hab Über 1000 Seiten, ja. Ja, fast 2000, dann noch 20000 Verordnungen und dann kommen noch jedes Jahr 1500 neue Verordnungen dazu und dann kommen noch alle Tausende von Seiten aus den letzten 20 Jahren dazu. Also wenn ich wenn ich einfach die die Highlights von diesen Verträgen, jetzt grad heute hab ich etwas vertiefter den letzten Vertrag mit der Lebensmittelverordnung etwas gelesen, dann muss ich einfach sagen, wenn wir diese Verträge annehmen sollten, was ich nicht hoffe, dann geht es uns nachher bestimmt nicht besser.
Mhm. Es mag sein, dass sich für die Wirtschaft, für Swissmem, für die Big Ten oder Banken, dass die natürlich mit geordneten, mit geordneten Vorschriften und Regulatorien besser umgehen können, dass sie einen gewissen Vorteil haben. Aber wenn ich dann sehe, wer in den Verwaltungsräten und in den Geschäftsleitungen dieser Großfirmen sitzen, dann ist nur noch eine kleine Anzahl Schweizer Bürger drin, das der Rest sind sind Ausländer, nichts gegen das, aber die haben die DNA nicht. Mhm. Die haben die DNA von der Schweiz nicht und denen ist es schnuppeegal, ob die Schweiz nachher mit den Verträgen im Gesamten verlieren, verliert oder nicht.
Mhm. Sie werden gewinnen und das tut ihrem Bonus und ihre ihrem, ihre Anstellung natürlich gut. Aber der Schweizer Bürger, der normale Bürger, Du und ich, wir profitieren nicht an diesen Verträgen. Wir wir ich denke, wir leiden, wenn ich an die an die Personen, an die ausge was da übernommen werden muss. Also es hat in jedem Vertrag hat es für mich nur Fallnoten Mhm.
In jedem Vertrag. Ich verstehe, andere sehen das anders, das ist das gute Recht. Und ich bin einfach enttäuscht eigentlich, dass der Bund und auch das Parlament die die Abstimmung oder die Stände mehr durchboxen will. Aber ich hoffe und ich denke, dass da dass ein Großteil des Schweizer Volkes sich dann schon irgendwann mal bemühen, gewisse Punkte in diesem Vertrag zu lesen und zu kennen. Und sich ein eigenes Urteil bilden zu können.
Genau. Genau. Du warst von 2003 bis 2018 Mitglied des Zentralvorstands des Schweizer Baumeisterverbands in der Region Zürich und Schaffhausen. Wie war die Zusammenarbeit mit dem erwähnten Parlament so als Verbandsvertreter? Ja, eigentlich den Umständen entsprechend war die gut.
Natürlich, wir hatten dann zumal, also ich war ja bis 2018 im Zentralvorstand vorher 16 Jahren, sowohl damals wie auch heute haben wir einfach das das große Problem, dass wir keine oder viel zu wenig Fachleute im Parlament haben. Baufachleute aus der Baubranche, aus dem Baunebengewerbe, Personen, Politiker, die sich in deren engagieren, auch für unsere Branche. Natürlich ist es für unsere Branche. Natürlich mussten wir unseren Einfluss kämpfen. Mit der Zusammenarbeit mit Bauern Schweiz und mit anderen verbündeten Verbänden ist es uns hin und wieder gelungen, gewisse Korrekturen vornehmen zu können.
Und der der Schweizer Baumeisterverband hat auch jedes Jahr 2 Parlamentarier Tage organisiert in Bern und da haben wir jeweils die bauaffinen Parlamentarier, aber das ging dann sehr, sehr weit hinaus. Also so viele wirklich, aber auch affine haben wir ja nicht. Und da sind immer so 50, 60 Parlamentarier sind zu uns gekommen, zum Abendessen, natürlich vor allem aus dem bürgerlichen Block. Und dort konnten wir unsere Anliegen einbringen, diskutieren und das hat dann auch gewisse Verbesserungen gebracht, zum Beispiel im im im Submissionswesen, Vergabekriterien wurden etwas für uns angepasst. Dann in der Wettbewerbskommission gab es gewisse Verbesserungen.
Dann ein ganz großer Punkt war die Zahlungsfrist bei der öffentlichen Hand. Die war ja früher immer so 60 Tage plus plus plus. Die konnten wir auf 30 Tage reduzieren und das hat dann auch tatsächlich geklappt und noch in der Haftungsfrage von der Subunternehmerhaftung. Aber es ist natürlich, das schlägt eine Geissweg. Wir sollten mehr, wenn ich an die Pharma denke, wenn ich an die Bauern denke, Banken und Versicherungen, dann haben wir ein großes.
Mhm. Aber ich stelle fest, man kann die Parlamentarier, die gewählten Volksvertreter beeinflussen durch Lobbyarbeit. Das ist wahrscheinlich, oder? Das beste Beispiel ist der Bauund Direktor Markus Ritter. Es ist ja erstaunlich, wie er schon seit vielen Jahren, also seit seit er eigentlich fast im Parlament, na ja, schon nicht ganz, aber seit über 10 Jahren hat er doch fast jede Abstimmung über agrarpolitische Themen hat er mit seiner Bauernlobby und und Anverwandten Zweige hat er hat er gewonnen.
Mhm. Und wir hätten so dringende Themen auch im Baugewerbe, wenn ich an die unsägliche Einpracheflut denke, was das Baugewerbe enorm viel kostet, nicht nur das Bau-, sondern auch die Volkswirtschaft und was wie viel Tausende von Wohnungen blockiert sind wegen Einsprachen und dann die Gründe zu diesen Einsprachen, dort sollte man dringend etwas matt. Ich bin überzeugt, wenn wie Markus Ritter mit den Bauern das Thema bearbeiten müsste, würde er wahrscheinlich eine Verbesserung hinkriegen. Man müsste das ihm mal sagen. Okay, als Verbandsvertreter hast Du natürlich deine Erfahrung gemacht, aber jetzt auch in den letzten Jahren jetzt, ich sag jetzt mal, als als noch aktiver Pensionär.
Ein 1 gutgläubiger Schweizer Bürger und ich war vollkommen überzeugt, dass die Politik und der Staat das Beste für den Bürger will. Das war für mich gar keine Diskussion. Gewisse Vorkommen ist jetzt in den letzten paar Jahren. Angefangen hat mein Vertrauen in in den Staat oder mein Glauben an den Staat und allgemein an die Regierungen schon etwas verändert. Wenn ich denke, diese unselige Schulden Schuldenzunahme in Europa, in Amerika, aber auch in der Schweiz merken wir den Diensten, dass man eigentlich an der sogenannten Schuldenbremse etwas lockern will.
Das kann einfach nicht gut gehen und und ich sehe keine Rückwärtsbewegung. Ich sehe nur eine Aufwärtsbewegung in dieser Frage. Ja, dann die leidige Geschichte mit in der Coronazeit, da hat sich die Schweiz etwas besser gemetzelt als andere statt und das ist dann zu anerkennen. Jedoch, sag ich mal, hat es viele nicht evidenzbasierte Maßnahmen gegeben, keine Aufarbeitung dieses Themas. Dann kommt dazu, dass der WHO Vertrag vom Bundesrat einfach klammheimlich ohne parlamentarische Diskussion unterschrieben wurde.
Ich erachte das als als einen gefährlichen Vertrag. Die Bilateralen haben wir vorhin kurz erwähnt, dass das am Stände mehr vorbeigehen soll, enttäuscht mich auch ein wenig. Und ich ich finde, die diese diese letzten Jahren hat die Gesellschaft unglaublich gespalten. Und das war mir vor 10 Jahren oder in ein, vorher war das mir, es war mir nicht bewusst. Also man konnte seine Meinung überall äußern, ohne sofort in einen Ecke, in eine Ecke gestellt zu werden und das hat heute einfach geändert.
Mhm. Was Schuld ist, ich weiß das nicht. Ich ich führe es, für mich persönlich führe ich es einfach auf gewisse Vorkommnisse in den letzten Jahren zurück? Ich teile absolut deine Meinung. Ein Grund könnte sein, auch die Meinungsvielfalt in den Medien wurde stark kanalisiert, sag ich mal.
Während Corona wurde ja jede andere Meinung als die offizielle stark bekämpft oder man wurde so sofort verunglimflich als, ja, als Leugner oder wie auch immer, alle Oh Gott. Und so weiter. Wir kennen die Aussagen und ich denke, das war so ein Schlüsselmoment, wo auch ich persönlich gemerkt habe, nein, Vertrauen dem Staat und den Medien, das ist sehr polarisierend und einseitig und das ist auch der Grund, warum wir diesen Podcast übrigens machen, diese Meinungsvielfalt zu erhalten und auch konträre Meinungen zuzulassen. Und zurück zu zu deiner Kernkompetenz mit Immobilien und auch deinem, ich sag jetzt mal, wirklich rückblickend kann man sagen, Du bist ein erfolgreichunternehmen. Du hast dir ein neben der den Kindern, was natürlich sehr wichtig ist, was man erreicht hat im Leben, aber auch sicher auch einen ein Vermögen oder ein Kapital erarbeitet, dass Du dir keine Sorgen jetzt machen musst für für die Zukunft, keine finanziellen Sorgen.
Jetzt kannst Du vielleicht, wir sind ja ein Podcast über das Thema Finanzen noch offenlegen, was Du privat, wie Du investiert bist in welche Anlageklassen. Also ich nehme an, Immobilien macht sich ein großer Teil deines Vermögens aus. Hast Du auch Aktien oder Gold oder ja. Also Du sagst es, bedingt durch meinen Werdegang und meinen Rucksack bin ich tatsächlich mit etwa 50 Prozent in Immobilien investiert, zu etwa 50 Prozent in Sachwerte, Edelmetall, seltene Erden, ja. Dann 15 Prozent in Aktien und teilweise auch in gewissen Start ups und dann halt ich doch so plus minus 10 Prozent Cash.
Okay. Gibt es auch so alternative hat sie, hat sie den Namen etwas geändert. Die hatten vor, ich weiß nicht, bevor 6 Jahren hatten die ein Angebot gemacht, dass man so Warenkörbe kaufen konnte. Also es gab einen Warenkorb Wasser, da hat's Silber und und weiß ich nicht was drin. Es gab einen Warenkorb Elektrizität, also verschiedene Warenkörbe und da war Titan Wolfram, Gallium, Inchum und wie das alles heißt.
Und die wurden dann, früher war es im Zollfreilager Embrach, also deine, die Körbe waren dir, die die Also physisch in der Schweiz. Konntest Du anschauen und und beachten begutachten. Mhm. Jetzt haben sie sind sie umgezogen nach Belinsone in Stessin und ja, es ist es ist, es hat vielversprechend getönt vor 7 Jahren irgendwo, 6, 7 Jahren. Und und heute stelle ich fest, dass Wolfram zu verkaufen nicht ganz einfach ist oder gar nicht.
Also man hat selber natürlich die gar nicht. Und ich stell jetzt auch fest, dass die Firma, die die Körbe an den Mann und an die Frau gebracht haben, dass die auch sich schwertun, diese seltenen Erden auch zu verkaufen. Natürlich, es gibt solche, die haben einen enormen Gewinn gehabt, also Faktor c oder wie viel, aber es gibt dann auch solche, die sogar rito gegangen sind. Mhm. Und dann hab ich noch vor 4 Jahren noch Balsamico gekauft, auch mit dem mit der Aussicht, dass das erstens ein sehr gutes Produkt ist.
Das ist es diskussionslos. Und zweitens, dass sich der der Gewinn, der einstellen wird in 5 Jahren irgendwo Faktor 2, Faktor 3. Also darf ich da kurz nachfragen? Balsamika, da redest Du vom Essig? Essig.
Okay, genau. Die werden in 10 oder 30 Liter Fässer, weißt, 30 Liter Fässer werden die eingelagert irgendwo im im Felsen und die reifen dann dort. Der Balsamico ist wirklich schmackhaft und es wurde dann auch gesagt, dass es da natürlich aus China und aus überall der ganzen Welt viele Interessenten gäbe, die dann scharf auf dieses Produkt seien. Und ja, also ich muss erst nächstes Jahr mich entscheiden, sind die 5 Jahre abgelaufen, aber die, die jetzt verkauften, die haben nicht diesen Gewinn gemacht. Sie haben Gewinn gemacht, aber in einem anständigen Maß.
Mhm. Und Sie haben Gewinn gemacht, aber in einem anständigen Maß. Mhm. Okay. Also die Lehren daraus, wir reden jetzt von alternativen Anlagen, ist, wenn ich das korrekt verstanden habe, beim Kauf schon überlegen, wie kann man's wieder verkaufen oder wie wie handelbar ist das Produkt?
Oder oder was für weitere Lehren würdest Du jetzt aufgrund deiner Erfahrungen teilen? Also ich denke, also der Hauptgrund jetzt bei uns für diese Anlagen war nicht mal unbedingt der Gewinn Gewinn Aussicht, sondern es war einfach der Werterhalt auf Sachwerte vom vom Vermögen. Das war eigentlich die die Grundidee. Dass man damit vielleicht noch etwas Geld verdienen kann, das das ist noch Zugabe. Man könnte diese Fässer auch noch weiter im im Depot lassen.
Also ich muss die nicht verkaufen. Ich kann sie und die Firma verkauft sie auch, also der Verkauf ist sichergestellt in in diesem Produkt. Aber eben der versprochene ehemalige Gewinn stellt sich nicht so ein, wie es eben dann zum Mal versprochen wurde. Ja, es wär viel einfacher gewesen, Heiner. Du hättest unsere Aktie kaufen können, weil wir teilen die Zielsetzung Wertehalt sogar über die Krise hinweg und sind an der Börse quotiert.
Das heißt, jeden Tag kannst Du kaufen und verkaufen ohne einen Mindestbetrag, aber das kann ja vielleicht noch ein Thema werden. Ja, genau. Also wir haben dich und die Firma, es gab sie, glaub ich, dann zumal auch noch nicht, hatten wir nicht gekannt. Also wir sind erst jetzt dieses Jahr dank meiner Frau auf gestoßen und wir haben das angeschaut und es ist eine absolut fantastische, gute, seriöse Lösung. Vielen Dank für die Blumen.
Ich möchte mich an dieser Stelle herzlich für deine Offenheit und das Teilen deiner Erfahrungen bedanken. Bevor wir schließen, noch eine Abschlussfrage. Und zwar, wenn Du jetzt als erfolgreicher und nehme im dritten Lebensabschnitt deinem zwanzigjährigen Ich einen Ratschlag geben könntest, was würdest Du anders machen in deinem Leben? Was ich anders machen würde? Schwierige Frage.
Oder was würdest Du deinem zwanzigjährigen Ich raten, das offen zu fragen? Okay, gut. Ich hatte 2 Fehler gemacht oder nicht Fehler, aber 2 Unterlassungen, aber was würde ich einem einem Ich empfehlen? Also für mich ist klar, an erster Stelle steht eben die Ehrlichkeit und und die der Glauben an Erfolg. Und man muss, wenn man irgendwo einen Plan hat, dann muss man den durchziehen.
Und das hab ich in 2 Sachen nicht gemacht. Mhm. Und wenn ich jetzt nochmals zurückkönnte, würde ich diese beide Sachen ändern. Das eine war eine strategische Ausrichtung in den Neunzigerjahren, dass ich viel mehr hätte in Immobilien investieren sollen. Aber das war ja paar Jahre zuvor fast der Genickschuss gewesen, also konnt ich das nicht machen.
Und ich weiß noch, als ich im Büro saß und sagte, mit Immobilien will ich nie mehr etwas zu tun haben, das Risiko ist zu groß. Mit der Bauunternehmung, da kann ich anständig Geld verdienen. Ich hab das im Griff. Das Risiko ist ist überschaubar, da gehen wir nicht Konkurs. Und das 2., ich war natürlich mit 25 Mann war ich ein absolutes KMU.
Mhm. Und ich führte dieses KMU bis am Schluss, bis fast 200 Leute. Und so bis 80 wäre das noch gegangen. Und nachher wurde es wurde schon schwierig. Und ich hatte einfach die Angst, den Mut nicht, ein erfolgreiches Konzept umzustellen und die Organisation zu ändern.
Ich hätte irgendwann diese diesen Schnitt machen müssen und natürlich in in in meiner Umgebung von Mitbewerbern habe ich dort wenig gute und sehr viele schlechte Beispiele mit dieser Änderung gesehen. Das hat mich dann auch natürlich immer etwas zurückgehalten, aber das verheizte mich schon. Mhm. Und parallel dazu war ich eben noch 16 Jahre im Zentralvorstand. Ich war noch 6 Jahre in der Schulpflege.
Ich war in einigen Baukommissionen. Ich hatte Generalunternehmung. Und in den Achtziger-, Neunzigerjahren hatte ich noch dummerweise eine militärische Karriere gemacht bei den Genie Truppen zum Kompaniekommandant, Battylonskommandant bis zum Oberstleutnant. Also die Agenda war voll. Der Tag war lang, immer zu kurz und drum kam dann auch der Verkauf im 2007 zum richtigen Zeitpunkt.
Aber eben diese beiden Sachen, ja, die hätte ich, das das hätt hätte ich anders machen müssen. Ja, im Nachhinein ist man immer schlauer. Genau. Aber ich denke, Du warst eine, wie ich's gesagt habe, schöne Tellerwaschkarriere hingelegt. Du bist ein 1 gestandener Mann mit jetzt rückblickend mit sehr vielen erfolgreichen Punkten in deinem Leben.
Und ich bedank mich herzlich, dass Du das so offen mit uns und unserem Publikum geteilt hast. Bei uns ist es Tradition, dass wir unseren Gast fragen, welche Person er oder sie vorschlägt, auch hier Gast zu sein bei Podcast Klartext Finanzen. Wer kommt dir da in den Sinn? Also ich hab mal gedacht, es wäre mal spannend, irgendeinen einen Parlamentarier aus dem anderen Lager zu begrüßen. Einfach mal so als Gegengewicht zu Uli Maurer und zu eher bürgerlichen bürgerlichen Speakers.
Aber ich hab keinen, ich ich hab kein, ich hab auch keine Beziehung. Also ich ich kenne natürlich die Gesichter und kenne ihre Einstellungen. Also ich würde das euch überlassen, ob ihr diese Art von Interview mal mit jemandem machen wollt, der aus 1 ganz anderen Ecke kommt. Ist eine gute Idee, haben wir auch schon überlegt, werden wir umsetzen. Okay.
Liebe Vereine nochmals vielen Dank. Ja, vielen Dank. Dir. Liebe Zuschauerinnen und Zuschauern, herzlichen Dank, dass Sie bis jetzt zugeschaut haben. Bitte hinterlassen Sie unbedingt einen Like, wenn Ihnen das Video gefallen hat.
Hinterlassen Sie einen Kommentar in den Zeilen. Mich nimmt Wunder, wie Sie die aktuelle Immobilienbranche beurteilen. Finden Sie die Liegenschaften in der Schweiz teuer, günstig? Auch die Zuschauer aus Deutschland sind natürlich sehr gefragt, wie Sie den lokalen Immobilienmarkt beurteilen? Möchten Sie allenfalls sogar in die Schweiz ziehen und suchen noch Immobilien?
Wir können Ihnen selbstverständlich hier weiter Kontakte zuhalten, wenn Sie den Kommentar entsprechend ausfüllen. Wenn Sie mehr über die Real Uni Schweiz AG erfahren möchten, wie Sie Ihr Erspartes über eine kommende Krise hinweg bestmöglich erhalten, schauen Sie sich dieses Video an und vielen Dank, bis zum nächsten Mal.
Veröffentlicht mit CiteCast