Goldman Insiderin warnt: Staatsanleihen gefährden DEINE Rente!
Worum es geht
In dieser Folge spricht Daniel Stüsi mit Tonia Zimmermann, Mitgründerin von Umushroom und ehemalige Investmentbankerin bei Goldman Sachs, JP Morgan und UBS.Gemeinsam analysieren sie die großen Themen der globalen Finanzmärkte:• Wer profitiert wirklich von geopolitischen Konflikten und steigenden Ölpreisen?• Steht das globale Finanzsystem vor einer Schuldenkrise?• Sind US-Staatsanleihen noch sicher?• Warum investieren immer mehr Zentralbanken in Gold?• Hat der Goldpreis noch weiteres Potenzial – oder ist der Boom vorbei?• Kann Bitcoin wirklich zu einer Alternative zu Gold werden?Tonia Zimmermann gibt einen seltenen Einblick in das globale Finanzsystem, die Rolle von Derivaten und warum Edelmetalle für sie eine wichtige System-Absicherung darstellen.Ein spannendes Gespräch über Geopolitik, Märkte und die Zukunft des Geldsystems. Wenn Sie bis am Ende dran bleiben, erfahren Sie, in was Tonia Zimmermann privat ihr Geld investiert hat!Diskutieren Sie mit:Glauben Sie, dass Gold und Silber weiter steigen werden? Oder sehen Sie andere Chancen?👉 Vermögensschutz und Werterhalt - jetzt überRealUnit informieren: https://realunit.de/
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Transkript
Das System ist extrem resilient. Also das gibt immer wieder Möglichkeiten, dieses extrem gehebelte System, in welchem wir momentan leben, also mit sehr viel Liquidität, sehr viel Verschuldung, dass dies immer wieder und wieder und wieder noch mal überlebt. Mhm. Diese Verschuldung wird ja normalerweise über Staatsanleihen finanziert und diese Staatsanleihen muss irgendjemand kaufen, damit das System überlebt. Und klar, wir hören immer wieder, dass eben der globale Süden, besonders auch China, nicht mehr gleichwertig ist, diese Staatstitel der USA zu halten.
Entsprechend muss es Alternativen geben. Diese Renditen reflektieren meiner Meinung nach überhaupt nicht das Kreditrisiko der USA. Persönlich halte ich keine US Staatsanleihen Staatsanleihen und ich könnte die auch unseren Kunden nicht mit gutem Gefühl empfehlen zum jetzigen Zeitpunkt. Das Geldsystem, wie wir das heute kennen, irgendwo an einem Punkt kommt, wo es nicht mehr nachhaltig ist. Also vermutlich ist es schon jetzt nicht mehr nachhaltig, aber es es lebt einfach noch weiter.
Und entsprechend ist für mich die Frage, ist ein Zusammenbruch wirklich ein Kollaps oder ist es mehr eine Transition, mehr oder weniger nahtlos in ein neues System? Und da könnt ich mir beides vorstellen. Und für mich ist Gold wirklich, sollte es wirklich zum Kollaps kommen, eine Absicherung. Herzlich willkommen bei Klartext Finanzen. Mein heutiger Gast ist Tonia Zimmermann.
Sie ist eine erfolgreiche Unternehmerin und langjährige erfahrene Investmentbanking. Sie hat unter anderem bei Goldman Sachs und JPMorgan gearbeitet. Im heutigen Podcast werden folgende Fragen geklärt. Wer profitiert am meisten vom Angriff auf Iran? Sollte man noch Staatsanleihen im Portfolio halten?
Ist der Golderausch bereits zu Ende oder wird Gold und Silber die neue Währung? Schauen Sie das ganze Interview und Sie werden die Antworten erfahren. Mein Name ist Sania Stüsi, ich bin CEO der Realnit Schweiz AG. Erfahren Sie mehr über die Realnit Schweiz AG im ersten Link in der Video Beschreibung. Und nun viel Spaß mit dem Gespräch.
Liebe Tonia, herzlich willkommen bei Klartext Finanzen. Ich freue mich außerordentlich, dich heute das 2. Mal hier begrüßen zu dürfen und dass Du dein Finanzwissen mit unseren Zuschauern teilst. Guten Morgen Dani, herzlichen Dank für die Einladung. Sehr gerne.
Du warst schon von vor etwa einem Jahr bei uns Gast. Das Video wurde über 114000 Mal angesehen. Also diejenigen, die das noch nicht gesehen haben, empfehl ich, hier das Video noch anzuschauen. Jetzt für diejenigen Zuschauerinnen und Zuschauer, die dich noch nicht kennen, wir haben unterdessen sehr viele Tausende Abonnenten dazugewonnen. Wer bist Du?
Bitte stell dich doch kurz vor. Ja, sehr gerne Dani, und zwar ich bin Mitgründer in der Finanzplattform Jumashrum dot com. Wir haben diese Plattform vor circa 5 Jahren gegründet, weil es uns ein Anliegen ist, das Wissen über die Finanzmärkte einem viel breiterem Publikum auch näherzubringen. Und vorher hab ich natürlich auch Jahre oder wenn nicht jahrzehntelang in der Bankenwelt verbracht. Ich hab bei Goldmann und JP Morgan in der Strukturierung von Derivaten gearbeitet, sehr lange dann bei der Credit Suisse in der Auswahl von Anlageprodukten und der Beratung der superreichen Kunden.
Sehr gut, also Du bringst ja die nötige Erfahrung mit und da starten wir doch grad aktuell mit dem Krieg im Nahen Osten, der vor 1 Woche ausgebrochen ist. Jetzt die große Frage, die aus meiner Sicht zu wenig beleuchtet wird, ist, wer profitiert vom stark gestiegenen Ölpreis? Mhm. Ja, sehr gute Frage, Dani. Und auch, dass Du dass Du quasi die Thematik des Krieges auf auf Ressourcen ausrichtest und nicht wirklich auf das politische Problem.
Ich denke, das ist eine sehr wichtige Differenzierung und von einem hohen Ölpreis ganz klar, die USA sind Profiteure von einem solchen Umfeld und die leidenden Parteien sind vermutlich der sogenannte globale Süden, welcher auch von diesem Öl aus Iran, der relativ billigen Öl aus Iran, profitierte oder immer noch profitiert, aber sicher nicht mehr gleich einfach wie vor dem Krieg. Mhm. Also wenn Du vom globalen Süden sprichst, dann meinst Du vor allem China oder welche Länder? Absolut, China. Brickländer halte einfach jene Länder, die die quasi dieses, ich sag jetzt mal Gegengewicht zur zur westlich geprägten Hemisphäre bilden.
Mhm. Also dann könnte der Angriff von USA und Israel auch ein geostrategischer Schritt sein, diesen Ländern, eigentlich die vermeintlichen Mitbewerber im globalen Kampf die Vorherrschaft eigentlich mit höheren Energiekosten zu versehen, oder? Ja, also in meiner Beurteilung der Lage ziehe ich diese Möglichkeit absolut mit in Betracht, ja. Gut. Ja, wie beurteilst Du das große Bild über die geopolitische Großwetterlage?
Also insbesondere die angesprochenen Blockbildungen zwischen USA, dann die BRICS Staaten, China und auch Europa? Ja, sehr komplexe Frage, sehr wichtige Frage und und vielleicht gerade vorweg, also meiner Meinung nach leben wir hier in unserer Welt in 1 und absolut verzerrten Realität. Ja. Und und was wir momentan erleben, auch auch geprägt natürlich durch das Narrativ der Regierungen, der Medien, da stellen sich meiner Meinung nach die Wirklichkeit wirklich aussieht und wer profitiert von diesem Narrativ, von dieser Lage, wie wir sie von unserer Perspektive aus sehen. Und und und und eben das vor den Konflikt erwähnt und und quasi, wie sieht der Narrativ von von der südlich geprägten Hemisphäre aus?
Und meiner Meinung nach ist die Sicht von der anderen Seite komplett anders als eben die von der anderen Seite komplett anders als eben die Realität, die wir erleben. Und die Wahrheit liegt vermutlich irgendwo in in der Mitte und ich denke, Du hast es auch sehr schön erwähnt, Vor aber ein Konflikt bei bei Iran, wer profitiert davon? Und ich glaube, so müssen wir uns auch im Größeren immer wieder fragen, wer profitiert von einem so müssen wir uns auch im Größeren immer wieder fragen, wer profitiert von einem bestimmten Narrativ? Mhm. Und kürzlich wurde auch ein, also ich habe ein 1 Snippet auf Social Media gesehen von von einem Interview von von Jeffrey Sachs.
Und es und er hat das sehr schön dargelegt, dass im Endeffekt in der westlichen Hemisphäre 10 Individuals, also Privatpersonen von der momentanen Situation wirklich profitieren und auch ihren Einfluss wirklich ausüben können. Und das find ich doch schon eher bedenklich. Mhm. Also das da machst Du mich jetzt neugierig. Kennst Du die Namen dieser Privatpersonen oder was die Rollen sind?
Ja, absolut. Im Endeffekt sind es die, ja, die die Mehrheitsaktionäre der großen Techkonzerne, die sehr einen großen Einfluss haben, die die oft auch mit mit Investorenfamilien verbunden sind, die dann auch wieder einen Einfluss auf die Medienlandschaft haben et cetera. Aber im Endeffekt Spiel ja, sind es sehr wenige Individuen, die eigentlich die Politik und die Wirtschaft momentan treiben. Mhm. Jetzt diese Neuordnung.
Also der bisherige Hegemonie USA kämpft natürlich das Behaltende Vormachtstellung, das sie seit dem Zweiten Weltkrieg hatten. Jetzt China wird immer stärker, ist eigentlich die Produktionsstätte der Welt. Was denkst Du, werden da so Reaktionen sein aus China? Ja, also momentan oder ich hab mindestens noch nicht viel mitbekommen, wie die Reaktion von China ist, da auch Russland ist in Bezug auf dieser auf diesen aktuellen oder erneuten Konflikt. Und ja, da bleibt sicher sehr spannend zu sehen, auch wie die wie die Fäden im Hintergrund gezogen werden.
Und da hab ich jetzt über die letzten 1, 2 Tage noch nicht so viel mitbekommen. Aber aber eben ich denke, dieser globale Süden oder diese Länder sind inzwischen untereinander und auch viel besser organisiert. Ist eine viel stärkere Kraft. Aber ich find es momentan noch extrem schwierig, diesen Durchblick zu haben, wie wie die Parteien miteinander verstrickt sind und was dann effektiv die Reaktionen sein werden. Mhm, okay.
Ja, also es bleibt auf jeden Fall spannend. Mhm. Die weltweite Staatsverschuldung ist auch ein großes Thema. Die liegt auf Rekordniveau in den westlichen Ländern, insbesondere natürlich den USA. Jetzt ist das System aus deiner Sicht noch tragfähig oder bewegen wir uns auf eine Schuldenrestrukturierung hin?
Also ich glaub, die Schuldenrestrukturierung ist unausweichlich. Die Frage ist mehr, wann dieser Zeitpunkt ist. Und und ich erinnere mich eben schon vor einem Jahr, als wir das Gespräch hatten, da da hatt ich schon das Gefühl, ja, also das ist unausweichlich und ich weiß schon, vor 10 Jahren, 20 Jahren gab es schon die ersten Stimmen, die die gewarnt haben. Und das System ist extrem resilient. Also das gibt immer wieder Möglichkeiten, dieses extrem gehebelte System, in welchem wir momentan leben, also mit sehr viel Liquidität, sehr viel Verschuldung, dass dass dies immer wieder und wieder und wieder noch mal überlebt.
Mhm. Und und es gibt immer wieder Möglichkeiten Oder ich muss vielleicht einen Schritt zurückmachen. Also wenn wir eine sehr große Verschuldung haben, diese diese Verschuldung wird ja normalerweise über über Staatsanleihen finanziert und diese Staatsanleihen muss irgendjemand kaufen, damit das System überlebt. Und und klar, wir hören immer wieder, dass eben der globale Süden besonders auch. China nicht mehr gleichgültig ist, diese Staatstitel der USA zu halten, entsprechend muss es Alternativen geben.
Und erstaunlicherweise gibt es immer wieder Alternativen. Im im Zweifel kann das Fed zu einem bestimmten Ausmaß die die Staatsanleihen der USA übernehmen, dann ein neues oder relativ oder ein neueres Thema, welches im Feld ist, sind die ganzen Stable Coins, die auch sehr große Halter von US Staatsanleihen sind. Und und von dem her find ich's extrem schwierig abzuschätzen, wann genügt die Nachfrage nicht mehr, damit das System wirklich ernsthaft ins Wanken kommt. Mhm. Ja, wir kennen natürlich beide die Zukunft nicht, aber ich stell mir schon auch oft die Frage, was ein möglicher Auslöser sein könnte, damit die Märkte den Kipppunkt, sagt man oft oder, erreichen und und das Vertrauen dann der USA entziehen.
Und da gibt es ja auch schon Ideen von Herrn Mauran, wenn ich's richtig ausgesprochen habe, von, ja, ich sag jetzt Zwangsverlängerung dieser Staatsschulden auf 100 Jahre oder dass man da Zwangs- auf 100 Jahre oder dass man da Zwangsgebühren einführt und so weiter. Könnte das so ein Kipppunkt sein, solche drastische, man spricht auch von finanzieller Repression oder? Ich glaube, diese diese Maßnahmen mehren eher die Konsequenz von aus einem Kipping Point oder aus aus einem solchen Wendepunkt, wie Du ihn genannt hast. Und und ich glaube, sein Wendepunkt ist wirklich erreicht, wenn wenn nicht mehr genügend Nachfrage da nach den US Staatsanleihen. Aber eben dann haben wir immer noch das Fed, welches einem bestimmten Ausmaß einspringen kann.
Und dann, glaub ich, ist es wirklich ist das eine Bewegung, die von unten kommen muss. Also ich denke eben, wenn wenn wenn das Fett mehr Staatsanleihen auf die Bilanz nimmt, dann haben wir immer haben wir noch mehr Geld im System. Das bedeutet dann auch, dass inflationäre Tendenzen mit aufkommen könnten oder noch mehr. Die sind ja auch schon schon da. Die Frage ist immer, wie sie gemessen werden.
Aber ich denke wirklich, wenn wenn die Leute im Daily Life, also im Alltag sehen, dass es schwierig oder dass dass es immer schwieriger wird, dass dass immer mehr Hindernisse da sind, dass es in Bezug auf diverse Themen. Ich glaub, dann dann kann sich ein Widerstand konsistenter formieren und das System kann somit als Konsequenz dann auch zu Fall kommen. Aber ich denke, das braucht immer noch vermutlich ja ziemlich viel bis da bis bis bis wir dort hinkommen. Okay. Also die Staatsanleihen haben mir eigentlich nur die negativen Punkte angesprochen.
Die werfen ja auch unterdessen im im Dollar schöne Renditen ab von etwa 3 Prozent. Mhm. Dollar schöne Renditen ab von etwa 3 Prozent. Aber empfiehlst Du konkret deinen Kunden eine Beimischung von Staatsanleihen? Also vielleicht noch schnell zu den Renditen.
Wir haben ja gesehen, dass die Staatsanleihen vor allem auch mit den Zinserhöhnungen von von vor 2, 3 Jahren mit angestiegen sind und seither sich eigentlich auch wieder in 1 in 1 Bandbreite bewegen. Und erstaunlicherweise auch gerade wieder über die letzten Tage der Woche sind die Renditen eher wieder ein bisschen gesunken, also immer noch in dieser Bandbreite. Aber für mich, was wirklich erstaunlich ist, die diese Renditen reflektieren meiner Meinung nach überhaupt nicht das Kreditrisiko der USA, welches wir momentan eigentlich haben. Und entsprechend für mich persönlich halte ich keine US Staatsanleihen und ich könnte die auch unseren Kunden nicht mit gutem Gefühl empfehlen zum jetzigen Zeitpunkt. Vielleicht sehr kurzfristig zu traden, aber dann vermutlich nicht über die Anleihen selber, sondern eher über der Debatte, die auf die Zinsen spekulieren oder oder ausgerichtet sind.
Aber Staatsanleihen in einem Portfolio würde ich persönlich momentan nicht halten. Ja, das das sehen wir gleich. Wir haben ebenfalls keine Staatsanleihen und Waren sogar, aber natürlich haben wir alle eine Pensionskasse oder sind Versicherungsnehmer und diese Institutionen halten einen Großteil an Staatsanleihen, oder? Und das sind dann Milliarden, wo wir nicht direkt Einfluss haben. Absolut.
Kommen wir noch auf die Aktienmärkte zu sprechen. Trotz Krieg und geopolitischen Spannungen sind viele Aktienmärkte nahe dem Allzeithoch. Ist das Resilienz oder Sorglosigkeit durch Liquidität? Ich denke, das 2. Sorglosigkeit durch Liquidität.
Und eben wir haben so viel Liquidität momentan im System und irgendwohin muss diese Liquidität gehen. Und es ist auch spannend, also bei fast allen in also Umfragen unter professionellen Investieren kommt immer wieder die Aussage, dass quasi die Firmenresultate nicht mehr gleich wichtig sind im Vergleich zu zur Liquidität oder Zentralbankaktion. Und das ist auch wichtig sind im Vergleich zu zur Liquidität oder Zentralbankaktionen, die wir die wir diese Tage sehen. Und entsprechend denke ich ganz klar, also viel Liquidität und diese Liquidität muss irgendwo versorgt werden. Mhm.
Also das heißt für mich, dass eigentlich die Aktienmärkte nicht mehr durch effektiv die Unternehmensresultate stark beeinflusst werden, sondern noch stärker durch die Zentralbanken. Mhm. Das ist eigentlich eine 1 Manipulation und und gleicht schon bald einem so artikulieren würde, aber aber ganz klar, also durch die sehr große Liquidität im System, da da sieht natürlich auch die die aus also die die die die Verwerfungen auf beide Seiten viel, viel extremer, weil es geht immer viel mehr Liquidität rein oder auch wieder raus. Und ich glaub, das ist auch das, was wir sehen in Bezug auf Volatilität diese Tage. Also wir wir wir sehen locker an einem Tag einen Index 5 Prozent bewegen und früher war das schon innerhalb 1 Monats durch eine beachtliche, ja, Wertsteigerung oder Verminderung.
Und ich denke, dass, ja, das ist in dem Sinne vermutlich durch die Zentralbank oder ein Stück weit künstlich betrieben, was Du voran gesprochen hast, absolut, ja. Also der Aktienmarkt in den USA ist ja weltweit der Dominanteste mit mit Abstand und der ist strukturell eigentlich überbewertet. Jetzt sind diese Bewertungen gerechtfertigt aus deiner Sicht aufgrund der Innovationskraft, vor allem der der Technologieunternehmen oder sind sie einfach wirklich zu hoch bewertet? Was ist da deine Einschätzung? Ich muss ganz ehrlich sagen, ich bin in diesem Punkt hab ich für mich noch keine eindeutige Antwort gefunden.
Auch dieses ganze Thema bezüglich der Artificial Intelligence Ich glaub, wir sehen alle im Alltag, wie viel uns diese Technologie wirklich bringen kann. Wie Und und ich glaub, vieles können wir uns noch gar nicht vorstellen, was es effektiv am Endeffekt bringt. Und ob dieser Wert nun größer ist als das, was bereits eingepreist ist, das würd ich mir nicht an Massen abschätzen zu können. Und von dem her find ich's auch extrem schwierig, beurteilen zu können, sind diese diese Firmen oder ist diese Innovation überbewertet oder unterbewertet? Aber was ich was ich doch in diesen ganzen Überlegungen, auch wenn ich momentan investiere und ich muss ganz ehrlich sagen, ich persönlich in die Technologietitel investiere ich eher mit einem Teil auch eher taktisch, eher kurzfristig, auch wieder diese Liquiditätswings, die wir vorherangetönt haben, auszunutzen und und nur einen Teil wirklich strategisch lang langfristig, weil ich find es auch extrem schwierig, den Durchblick zu haben, wie die Techfirmen untereinander verstrickt sind und und was effektiv zusätzlicher Value ist, welcher geschaffen wird.
Und die ganze Verschuldung dieser dieser die Technologiekonzern ist nochmals ein ja ein anderes Thema, welches auch da reinspielt. Okay, spannend. Kommen wir auf Europa zu sprechen, da sind die Aktienmärkte nicht so stark angestiegen wie den USA. Jetzt aus Anlegesituationicht findest Du vor dem Hintergrund der hohen Energiekosten, der strukturellen Probleme von von vor allem Deutschland, Wirtschaft und andererseits auch der Überregulierung der EU. Kann man noch in Europa Aktien kaufen?
Ja, sehr gute Frage. Und ich denke, also ich also ich find es unglaublich das Potenzial, welches Europa eigentlich hätte. Auch die, Gero Du hast Deutschland angesprochen, die ganzen KMUs in Deutschland, so viel Brain Power, welcher dahinter steckt, so viel gute Technologie, so viel eigentlich perfekte perfekte Unternehmungen wäre nicht die Ausgangslage, die momentan extrem schwierig wäre. Und von dem her, ja, ich denke, das Potenzial der europäischen Unternehmungen wäre extrem groß, aber aber wir sehen natürlich auch diese ganzen einschneidenden Rahmenbedingungen, die wir momentan in Europa haben. Von dem her, wir haben einen Teil oder ich persönlich auch einen Teil in Europa investiert, aber ich bin sicher noch ein bisschen verhalten.
Okay, wobei ja natürlich auch in Europa internationale Konzerne beheimatet sind, deren Heimgeschäft oder Heimgeschäft oder Europageschäft vielleicht 10, 15 Prozent des gesamten Umsatzes ausmacht. Dort muss man sich ja auch wieder differenzieren. Jetzt, Du bist Derivate Spezialistin. Du hast bei der Einführung erwähnt. Du hast bei JP Morgan und Derivate auf die Stabilität des ganzen Finanzmarktsystems ein?
Wie stark beeinflussen Optionen und Derivate eigentlich die Finanzmärkte aktuell? Sehr gute Frage und uns vielleicht den Hintergrund zu erklären, die Derivate, die sind ja in 1 Form ein bisschen vereinfacht gesagt immer gehebelte Produkte. Also sprich, ich muss nicht das Ganze nominal investieren, quasi das Exposure zu bekommen. Und entsprechend ist ist dieses Verhalten ein bisschen verwandt mit der Verschuldung, die wir momentan haben. Aber ich ich find es auch hier wieder extrem schwierig zu sagen, Derivate Markt, welcher gehebelt ist oder die Verschuldung der der größere Faktor oder der treibendere Faktor, dass wir diese volatilen Volatilen Märkte sehen.
Und ich denke, beiden tun oder haben vermutlich ihren ihren Einfluss auf auf das größere Bild. Arbeitenderivaten ganz klar, was was speziell ist, dass bei sehr vielen Derivate Märkten ist das Derivate Volumen substanziell höher Mhm. Als der Basiswert. Und da haben wir ja auch in unserem letzten Podcast sehr ausgiebig darüber gesprochen und besonders wenn es die Edelmetalle geht. Und und das ist definitiv eine Gefahr.
Also die meisten Derivate, die sind quasi bargeldgesettelt oder Cashgesettelt, wie wir quasi in Neudeutsch sagen. Das heißt, wenn wenn das Derivat verfällt, dann werden die Also da wird nicht eine physische Lieferung zum Zuge kommen, sondern das wird einfach durch Geld entgolten oder die Kontrakte werden wieder gerollt. Aber da besteht die entgolten oder die Kontrakte werden wieder gerollt. Aber da besteht natürlich schon die Möglichkeit, eine physische Lieferung auch zu verlangen, sofern dies möglich ist, also wie bei Edelmetallen oder auch auch andere, also bei Wertschriften sowieso. Und und wenn dann da ein Basiswert nicht mehr im ausreichenden Ausmaß vorhanden ist, diese Kontrakte zu erfüllen, dann ja, dann dann könnte es definitiv wieder in einen in eine Stresssituation kommen.
Mhm. Der Goldpreis ist ja im letzten Jahr und auch schon im Januar dieses Jahres sehr stark angestiegen. Was für eine Einfluss hatte das auf diese gehäbelten Produkte? Oder anders gefragt, hat sich die Situation verändert? Wir haben im letzten Interview festgestellt, dass über 90 Prozent dieser Derivate oder des globalen Goldhandels durch Derivate passiert und dementsprechend nicht gedeckt ist, hat sich an dieser Ausgangslage etwas ist, hat sich an dieser Ausgangslage etwas verändert dank dem sehr stark gestiegenen Goldpreis?
Also ich denke, nach wie vor ist der ist der Derivate Markt immer noch substanziell größer der physische Markt. Aber im Vergleich zu zu einem Jahr sind wir ja, wie Du gesagt hast, ein Stück höher im im Goldpreis als noch vor einigen Monaten. Der der Grund dafür ist sicher vielfältig, also eben Wir haben vor US Staatsanleihen angesprochen, globaler Süden angesprochen. Ich denke, sehr viele Zentralbanken suchen auch diese Alternative zum US Dollar Gold, ist eine quasi prädestinierte Alternative dazu. Und und entsprechend musste auch der Papiermarkt mitziehen.
Und und unter Umständen wurde auch im im Papiermarkt, also im Derivatemarkt, also im Derivatemarkt die eine oder andere physische Lieferung verlangt, was dann auch wieder dem Goldpreis dem ja Rückenwind gegeben hat. Okay, also Aber man kann festhalten, der der aber man kann festhalten, der der Papiermarkt, also der private Markt ist immer noch substanziell größer als der physische Markt. Darf ich sagen, absolut, ja. Okay, Du hast uns vor einem Jahr verraten, dass Du dazu mal etwa 20 Prozent 1 Privatvermögens in physischem Gold investiert hast. Gratulation zu dieser hohen Goldquote im Nachhinein.
Hast Du unterdessen etwas Gold verkauft und Gewinn mitgenommen? Nein, nein. Nein, nein und ich behalte dieses physische Gold auch auch nach wie vor. Ich muss sogar zugeben, ich hab noch aufgestockt, aber dann mehr über ETFs und ja, diese Positionen aber auch kurzfristiger zu halten. Mhm.
Okay, aber was sind deine Beweggründe, dass Du sagst, mal, das behalte ich? Also wo siehst Du die Rolle von Gold in in diese nahen oder in den ersten 3, 4 Jahren? Mhm. Für mich ist es einfach eine Alternative zu den anderen Anlagen, die ich halte und sichere ein Stück weit Systemabsicherung, ja, ob denn Gold wirklich die Lösung ist, sei mal dahingestellt, aber es ist eine Alternative zu Barbeständen oder zu Wertschriften. Und für mich, ja, es ist dann Gold und dann die Immobilien oder Boden ist dann nochmals eine andere Kategorie.
Mhm. Okay. Also siehst Du das eben, Du hast erwähnt, das Systemabsicherung? Mhm. Dann denkst Du auch ein Szenario von einem System oder zu Szenario von einem System oder Zusammenbruch des heutigen Geldsysteme oder Finanzsystems ist eine Möglichkeit.
Ich würde mich eher als realistisch bezeichnen und wir haben's am Anfang besprochen, dass irgendwo durch das Geldsystem, wie wir es heute kennen, irgendwo an einem Punkt kommt, heute kennen, irgendwo an einem Punkt kommt, wo es nicht mehr nachhaltig ist. Also vermutlich ist das schon jetzt. Nicht mehr nachhaltig, aber es es lebt einfach noch weiter. Und entsprechend ist für mich die Frage, ist ein Zusammenbruch wirklich ein Kollaps oder ist es mehr eine Transition mehr oder weniger nahtlos in ein neues System? Und da könnt ich mir beides vorstellen.
Und für mich ist Gold wirklich einfach, ja, sollte es wirklich zum Kollaps kommen, eine Absicherung. Aber eben wenn wir einen kompletten Kollaps sehen, dann ist auch wieder die Frage, kann ich dann mit dem Gold effektiv wirklich noch etwas tun oder brauch ich dann wirklich einfach Essen und eine gute Nachbarschaft? Ja gut, da da geborene ich dir absolut recht. In in der Krise eignen sich Gold natürlich wenig als Tauschmittel, weil es einen zu hohen Wert hat, auch das die kleinste Münze, aber da ist natürlich noch der kleine Bude Silber. Mhm.
Was hast Du dort für Erfahrungen gemacht oder was sind da deine Prognosen? Ja, also ich hab eine ähnliche, also privat hab ich eine ähnliche Position in Silber wie in Gold. Ja. Und ja, es braucht ein bisschen mehr Nervend als quasi das kleine Geschwister von Gold ist. Sehr viel volatiler, sehr viel, ja, mehr Marktschwankungen.
Ich denke, der Unterschied oder wie ich es für mich beurteile, Silber ist in der Technologie sicher noch weit verbreiteter als als vermutlich Gold. Ich hab auch kürzlich gelernt in in in einem Podcast, welchen wir aufgenommen haben mit einem Gast, dass das Silber auch in der Atomenergie gebraucht wird. Mhm. Also entsprechend ist die Anwendung von Silber extrem breit. Und dann kommt natürlich noch dazu, dass es Wertaufbewahrungsmittel ist.
Und entsprechend bin ich neben Gold auch überzeugte Silberinvestorin und und halte diese beiden Edelmetalle ja, einfach mal im Portfolio und als als Absicherung. Mhm. Aber ich muss auch sagen, bei eben Silber wie auch Gold einen Teil hab ich oder halte ich taktisch und nutze auch gewisse Marktschwankungen aus. Absolut. Ja, da deckt sich in diesen Bereichen sicher auch die die Portfolioallokation von von der Real Union Schweiz AG.
Wir haben einen sehr hohen Goldanteilbrände letzten Jahres dank dem Anstieg von etwa 40 Prozent und 15 Prozent in Silber. Und wir sind auch fest davon überzeugt, dass diese knappen Sachwerte über über diese Krisenzeit hinweg auch eine Wertstabilität ermöglichen. Wachst Du eine Goldprognose oder Silberprognose bis im Jahr 20 30? Auch sag ich, klar, wir sind beide nicht Propheten, aber wenn also ein Extremszenario eintritt, über das wir gesprochen haben, oder? Also aus meiner Sicht, da da gibt es nach oben fast keine Grenzen.
Wenn da panikartig die Milliarden, Billionen von von Liquidität dann in knapp bis 8 Güter fließen oder dann in knapp bis 8 Güter fließen? Oder bin ich da ein absoluter Träumer? Na, also ich denke auch, dass die Preise höher höher sein werden, ansonsten würde ich diese Allokation nicht in meinem Portfolio halten. Und und was Du angetönt hast, eben wenn wir nur schon bedenken würden, diese Liquidität, die wir wenigen Prozenten effektiv mit physischem Gold gedeckt sein müssten, dann dann wäre der Goldpreis ganz an einem anderen Ort. Und entsprechend bin ich schon sehr positiv auf Gold.
Auf der anderen Seite und da versuch ich immer noch mehr Informationen zu bekommen, gibt es ja auch sehr viel Gold auf diesem Planeten, welches einfach sanktioniert ist und nicht im im Goldmarkt in dem Sinne integriert. Wie wie groß dieses Volumen ist im Vergleich zu, quasi mal, zum legitimen Goldmarkt, das das will, Da hab ich noch nicht für mich die die schlüssige Antwort gefunden, aber ich denke, also momentan mit den Facts, die ich habe, geh ich davon aus, dass der Goldpreis, wie auch der Silberpreis substanziell höher sein wird. Und relativ gesehen bin ich vermutlich fast ja zwar, da muss ich mich korrigieren, ich bin auf Silber wie auch Gold sehr positiv, eben Gold mehr als Reserveüberlegungen und Silber halt aus Technologieüberlegungen, aber ja. Ja, was sonst wirklich sehr wichtig, Angebots- und Nachfrage oder wie viel Angebot kommt jährlich auf den Markt? Jetzt bei Gold sind das etwa viereinhalbtausend Tonnen.
Ich hatte auch schon 2, 3 Goldexxperten hier zum Interview. Spannend war eine Aussage, dass das bekannte Gold, das noch in der Erde steckt, etwa bei der gleichen Möglichkeit von von Mining, also aus dem aus der Erde holen, etwa nach 15 bis 20 Jahre reichen könnte. Okay. Aber natürlich kommen immer wieder neue Entdeckungen von neuen Reserven dazu oder neuen Minenfelden mit mit Gold, aber auf der anderen Seite geht auch technologisch da die Entwicklung weiter. Aber der Aufwand, das war auch eine Aussage, die mir geblieben ist, das Gold aus der Erde zu holen, wird immer größer, oder?
Und jetzt kannst Du dir vorstellen, wenn mal eine Schlagzeile kommt, Goldvorkommen aufgebraucht, was dann mit dem Preis passiert. Mhm. Und das bringt mich zur Frage, das digitale Gold Bitcoin ist ja noch bekannter, was das Angebot ist, oder? Bis im Jahr zweitausendeinhundertdreißig sind das 21000000 Bitcoin, die maximal gemäß hart umkämpften oder geschützten Code möglich sind zu schürfen. Was ist da deine Meinung?
Kann sich Bitcoin als knappes Gut, als Alternative zu Gold für diese besprochenen Systemsszenarien durchsetzen? Mhm. Also ich muss vielleicht vorwegschicken, ich würde mich keineswegs als Kryptoexpertin bezeichnen. Und und ich persönlich für mich, ich kann so viel dazu sagen, ich ich halte Bitcoin, wenn es das Trading geht, taktisch Bewegungen auszunutzen. Für mein strategisches Portfolio, muss ich zugestehen, halte ich keine Bitcoins oder keine Kryptowährungen momentan und das ist eher vermutlich eine Bauchentscheidung als als eine rationale Entscheidung.
Und ich hab einfach eine gewisse Skepsis gegenüber diesen diesen Anlagewerten. Ich denke, es es steckt sehr viele gute Technologie dahinter. Jede gute Technologie kann auch missbraucht werden und entsprechend hab ich da eine gewisse Skepsis und bin eher ein bisschen zurückhaltend. Okay, danke für die Offenheit. Jetzt gibt es ja noch weitere Anlageklassen wie private Depp oder private Equity.
Bitte erklär doch unseren Zuschauern, die die BGFIN noch nicht zu kennen, was das ist. Und die Anschlussfrage ist natürlich, was sind das für Chancen, Und die Anschlussfrage ist natürlich, was sind das für Chancen und Gefahren von diesen und das nehme ich jetzt vorweg, illiquiden Anlagen? Ja, ja. Ja, sehr gerne. Also Private Daten, Private Equity, da verstehen wir Anleihen und Aktien von Unternehmungen, die noch nicht kotiert sind, also entsprechend eben privat noch sind.
Die die die werden nicht vom Publikum gehalten. Und und diese die diese Anlagemöglichkeiten bieten natürlich oft auch extrem attraktive Renditemöglichkeiten, aber der with No Free Lunch würde so schön sagen, also jede Rendite, die ist auch oder höhere Rendite, die ist auch mit höherem Risiko verbunden. Und entsprechend, wenn wenn es der Wirtschaft nicht mehr so gut geht, dann sind tendenziell auch diese kleineren Unternehmungen, die noch privat gehalten sind, auch jene, die vermutlich als Erstes leiden werden. Entsprechend ist auch die höhere Rendite oder die Renditemöglichkeit, auch immer mit dem Risiko zu vergleichen. Und ich glaub, das ist genau das, was wir momentan sehen.
Über die letzten Tage gab es ja auch diverse Schlagzeilen aus den USA, dass dass diese private Dead Funds ein bisschen ins Strauchung geraten, auch in nicht überleben könnten und dann auch diese Flucht oder dann diese Panik, die kommt. Und entsprechend, ich glaub, es gibt nicht richtig oder falls sollte man investiert sein oder nicht. Ich glaub, es ist immer wie bei jeder Investition wichtig, dass man sich den Risiken bewusst ist und nicht einfach einem Trend hinterherrennt. Also Private Debt und Private Equity kann attraktiv sein. Ich persönlich, ich würde das nur in ein Portfolio nehmen, wenn ich wirklich sehr ein 1 umfassendes Portfolio habe mit einem substanziellen Volumen und da eine gewisse Allokation in in diese privaten Märkte.
Bei einem durchschnittlichen Portfolio, denke ich, da gibt es auch sonst sehr viele andere attraktive Anlagemöglichkeiten. Genau. Wenn Du jetzt heute ein Portfolio für einen neuen Kunden von dir zusammenstellen darfst und das ist ja dein dein Job, diese Anlageberatung und und Struktur der Portfolios. Nehmen wir an, es wäre ein sicherheitsorientierter Anleger, also jemand, der nicht so gut mit hohen Schwankungen umgehen kann. Und so der Zeithorizont wäre etwa 10 Jahre, wo er das Geld nicht benötigt.
Wie würdest Du dieses Portfolio, in welche Anlageklassen würdest Du da wie viel Prozent Geld investieren? Also also ich glaub, ein Mast absolut in in in Aktienmärkten, ja, auch auch wenn wir sehr hohe Bewertungen und Umstände sehen. Aber auch wenn wir eine längere Zeitperiode betrachten, also neben die Liquidität, die wir momentan haben, ich denke, investiert in Aktienmärkten zu sein, ist immer wichtig. Dann dieser ganze Fixed Income Anteil der Anteil in in Anleihen, das ist ein bisschen die Frage, in welcher Währung investiere ich? Investier ich in Schweizer Franken, dann sind Anleihen für private Investierende eher eine Herausforderung.
Weil wir einfach so gut wie keine Zinsen bekommen, dann halt ich persönlich lieber einfach Bargeld auf dem Konto, auf verschiedene Banken verteilt oder eben dann in in Edelmetallen. Und und ich persönlich für mich kompensiere sicher dieser fehlende Fixed Income Anteil durch diese relativ große Allokation in Edelmetalle und dann klar, dann habe ich noch gewisse Themen, würde ich würde ich dazufüge, in ein in ein Portfolio, welches welche auch sehr individuell sein können oder auch andere Rohstoffe wie wie zum Beispiel Kupfer, denke ich, sehr spannend. Du hast vorher Öl investiert, aber dann sind wir wieder ein bisschen mehr im Trading. Aber sicher, dass auch dieser taktische Bucket neben den strategischen Allokationen eine ja eine gewisse Navigationsfreiheit gibt einfach zur Differenzierung, wenn Du von taktisch redest, dann dann meinst Du kurzfristig und Ja. Und strategisch sind längerfristig oder?
Ja, Du hast vorhin 10 Jahre erwähnt. Und und wenn ich wirklich 10 Jahre das Geld einfach parkiert haben möchte, dann sprechen wir vermutlich eher von den vom strategischen Teil des Portfolios. Und ja, ganz klar, Aktien, Edelmetalle und wenn meine Währung etwas auf Anleihen hergibt, dann vermutlich auch die eine oder andere Anleihe. Wobei ich persönlich fühl mich sehr komfortabel mit Aktien und den Edelmetallen und ein bisschen Bargeld. Genau, wir leben auch gut ohne Anleihen.
Genau und Immobilien natürlich. Ja, sehr wichtig. Dann noch eine Einschätzung zum Immobilienmarkt zum Ende des Interviews. Für mich sind Immobilien auch eine 1 Absicherung, ja, für für einfach den Alltag, sollte das System wirklich ins Wanken geraten. Ich glaub auch von den Bewertungen her, auch da gerade Schweiz und ich denke, Deutschland ist nicht viel anders.
Da sehen wir auch extrem hohe Bewertungen inzwischen inzwischen, ähnlich wie bei den Aktien. Aber wenn es darum geht, ein Eigenheim zu haben, wenn wenn hier die Möglichkeit besteht, so so ein Objekt zu erwerben, dann denke ich, dann dann würde ich diese Möglichkeit vermutlich wahrnehmen, einfach für eine gewisse Sicherheit. Mhm. Mhm. Sehr gut.
Liebe Tonia, herzlichen Dank für das Teilen deines Wissens und auch deine Offenheit. Du weißt, bei uns ist es Tradition, dass wir den Gast immer fragen, welchen welche Personen wir in Zukunft einladen sollen. Hast Du da eine Idee, einen Vorschlag? Ja, also vielleicht kein Personennamen, aber was mich wirklich wundern nehmen würde, mal von einem Insider, welcher im Edelmetallhandel involviert ist, zu verstehen, vor allem auf dem Silbermarkt, wie diese starken Korrekturen diese Insights da, da wär ich sehr gespannt darauf. Okay.
Ja, wir haben Kontakte zu diversen Edelmetall Händen. Da schauen wir, werden wir Danke vielmals, danke vielmals, Danni. Ich habe zu danken. Liebe Zuschauerinnen und Zuschauern, ich bin überzeugt, Sie haben Grund, Ihren Kommentar zu hinterlassen. Uns interessiert wirklich, was Sie von diesem Gespräch halten.
Wie geht es weiter mit Ihren Anlagen? Haben Sie etwas mitgenommen? Bitte hinterlassen Sie unbedingt einen Kommentar, einen Like, wenn Ihnen das Video gefallen hat und aktivieren Sie die Glocke, damit Sie kein neues Video verpassen. Besten Dank fürs Zuschauen und bis zum nächsten Mal.
Veröffentlicht mit CiteCast