Geldexperte warnt: Wer in EURO spart, gehört zu den Verlierern!
Worum es geht
Der Euro ist ein Fehlkonstrukt – und Sie bezahlen den Preis.In diesem Interview spricht Geldexperte und Autor Benjamin Mudlack Klartext: Warum entwertet der Euro Ihre Ersparnisse systematisch? Wer profitiert wirklich vom heutigen Geldsystem? Und was können Sie konkret tun, um Ihr Vermögen zu schützen?🔑 Was Sie in diesem Interview erfahren:- Wie sich der Euro seit 1999 fast vervierfacht hat – und was das für Ihr Erspartes bedeutet- Warum ein durchschnittlicher Arbeitnehmer heute 7× länger für eine Unze Gold arbeiten muss als 1999- Warum Frankreichs Schuldenkrise die EZB zur Gelddruckmaschine macht- Was der digitale Euro wirklich bedeutet – und warum er gefährlich sein könnte- Wie Gold, Silber, Immobilien und Bitcoin als Schutz vor Geldentwertung funktionieren- Warum Kriege nur durch das heutige Fiatgeldsystem finanzierbar sindBenjamin Mudlack ist Autor des Sachbuchs „Neues Geld für eine freie Welt", Unternehmer und einer der profiliertesten Geldkritiker im deutschsprachigen Raum.📌 Hinterlassen Sie uns Ihre Meinung in den Kommentaren: Wie viel Vertrauen haben Sie noch in den Euro?👍 Like | 🔔 Glocke aktivieren | 📤 Video teilen💡 Schützen Sie Ihr Vermögen mit unserer bewährten Sachwertstrategie:👉 https://realunit.de/👉 Anmeldung Live-Webinar "Vermögensschutz in Krisenzeiten" https://realunit.ch/webinar/#👉 Jetzt den kostenlosen monatlichen RealUnit Newsletter abonnieren:https://realunit.de/newsletter/#Euro #Inflation #Geldexperte #Vermögensschutz #BenjaminMudlack #KlartextFinanzen #Finanzen #Gold #Sachwerte #EZBWir verfolgen das Ziel, das uns anvertraute Vermögen bestmöglich vor Krisen und Kaufkraftverlust zu schützen und die Menschen über die Probleme des heutigen FIAT-Geldsystems aufzuklären.Disclaimer:Die Aussagen der Gäste können sich von der Meinung der RealUnit Schweiz AG unterscheiden. Die Informationen auf diesem Kanal richten sich nur an Personen mit Sitz in der Schweiz, Deutschland oder Liechtenstein. Sie richten sich nicht an Personen, die dem Recht eines Staates unterstehen, der die Distribution oder Nutzung dieser Informationen verbietet. Die Informationen auf diesem Kanal stellen Werbung im Sinne von Art. 68 FIDLEG bzw. Marketing-Mitteilungen im Sinne der MiFID II dar. Die Angaben dienen ausschliesslich der Information und stellen weder ein Angebot noch eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots zum Abschluss eines Vertrags oder zum Erwerb oder zur Veräusserung von Wertpapieren dar. Es besteht keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte dieses Kanals. Die Informationen auf diesem Kanal stellen keine Anlageberatung dar und berücksichtigen nicht die Anlageziele, finanzielle Situation, Kenntnisse, Erfahrungen oder besonderen Bedürfnisse des einzelnen Anlegers. Bevor Anleger eine Investitionsentscheidung treffen, sollten sie sich umfassend informieren sowie den aktuellen Wertpapierprospekt gründlich lesen, der spesenfrei auf der Webseite https://realunit.ch/downloads/ bzw. https://realunit.de/downloads/ oder via info@realunit.ch bezogen werden kann.
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Und wenn da eben jemand ist, der das Geld entwertet und wenn da Menschen sind, die nur in Geld sparen, dann haben die ein Problem, weil die in Abhängigkeit geraten. Und je mehr das Geld verwässert wird, eben Faktor 4 in der Eurozone, ja, dann lässt das die Menschen zur Ader und das ist höchst problematisch. Leider verstehen die Menschen das nicht, weil es eben dieser Frosch, der da in 'nem in 'nem Wasserbad sitzt, der wird langsam erhitzt. Also der platzt nicht sofort, sondern nur Und man weiß auch gar nicht, platzt der überhaupt? Also kommt es überhaupt zu diesem Crash?
Ich glaube, wir sind gerade mittendrin in diesem in diesem Scheitern, in diesem letzten letzten Viertel, wo es dann noch einmal zu 1 massiven Umverteilung kommt ganz offensichtlich, wie wir auch sehen. Je größer das die Geldproduktion ist, desto größer die Umverteilung. Das Vertrauen schwindet, Ich ich tu mich schwer mit mit Prognosen, aber ich sehe schon, dass das langsam schwierig wird und ich sehe auch, dass das so kommen könnte, wenn Frankreich richtig in Probleme gerät, dass dann eben dermaßen viele Staatsanleihen bei der EZB Land, sprich die Geldmenge noch weiter ausgedehnt wird. Und irgendwann haben wir 'n Vertrauensproblem, das geht gar nicht anders. Durchschnitliche Arbeitnehmer in Deutschland muss heute siebenmal so lange für eine Unze Gold arbeiten, als das neunzehnhundertneunundneunzig der Fall war.
Siebenmal. Wir haben diese beiden Übn Weltkriege gehabt im letzten Jahrhundert und haben scheinbar nicht als Menschheit daraus gelernt, wieder sterben Menschen sinnlos und es ist nur finanzierbar durch dieses Geldsystem. Das ist das, was die Menschen verstehen sollten. Mhm. Und dann haben wir vielleicht eine Chance, dass es friedlicher wird.
Herzlich willkommen zu Klartext Finanzen. Mein heutiger Gast ist Benjamin Mutlag, Autor, Investor und erfolgreicher Unternehmen, aber speziell der Geldexperte im deutschsprachigen Raum. Wir decken in diesem Interview die Illusion des Geldes auf. Heute erfahren Sie, weshalb der Euro ein Fehlkonstrukt ist, wer davon profitiert und weshalb Sie als Sparer im Euro zu den Verlierer gehören werden. Mein Name ist Daniel Stüssi.
Ich bin Geschäftsführer der Realanalid Schweiz AG. Wenn Sie eine Lösung suchen zum Europroblem, dann schauen Sie unbedingt den ersten Link in der Videobeschreibung an und erfahren Sie, wie unsere bewährte Sachwertstrategie Ihr Vermögen über die kommende Krise hinweg schützen kann. Und nun viel Spaß mit dem Gespräch. Liebe Benjamin Mutlag, herzlich willkommen bei Klartext Finanzen. Ich freue mich außerordentlich, dich heute persönlich hier kennenzulernen.
Und damit Du weißt, was dich erwartet, möcht ich nach kurz erwähnen. Du bist Buchautor, Du hast dieses Sachbuch im letzten Jahr herausgegeben, neues Geld für eine freie Welt. Und dementsprechend hast Du dich mit dem Geldsystem intensiv auseinandergesetzt. Aber bevor wir über Geld sprechen, wer bist Du? Was machst Du?
Ja, also zunächst vielen Dank für die Einladung und auch großartiges oder großes Dankeschön an eure Adresse. Das ist eine ganz wichtige Aufgabe, die ihr erledigt. Und waren schon viele tolle Menschen da, die ich auch persönlich kenne und schätze. Also das ist ganz wichtig. Das sollte vielleicht am Anfang auch mal nicht zu kurz kommen.
Ja, wer bin ich? Ich bin aufgewachsen, geprägt in 1 Unternehmerfamilie, bin selber auch unternehmerisch tätig, arbeite auch wieder in diesem Familienbetrieb, habe aber in der Zwischenzeit Bankkaufmann gelernt, dann Wirtschaftsinformatik studiert und ja, so kam dann auch son bisschen der Zugang zum Geldökonomie et cetera. Aber diese Prägung, dass meine Großmutter mir das beispielsweise sehr vorgelebt hat, dass sie sehr sparsam war. Sie hatte also eine sehr niedrige Zeitpräferenz, ja, also hat sehr an die Zukunft gedacht, neunzehnhundertvierzehn geboren und die hat mich extrem geprägt. Und ich glaube, Erich Käster war das, der gesagt hat, Du brauchst die Kinder nicht erziehen, sie machen dir alles nach.
Und die ersten 4 Jahre war meine Großmutter fast noch mehr Ansprechpartner als meiner Mutter, meine Mutter, fast identisch wahrscheinlich. Aber das hat mich sehr geprägt und die war immer in dem Betrieb, ging ans Telefon, hat mit den mit den Mitarbeitern gesprochen und so weiter. Das hab ich halt mitbekommen, wie das so funktioniert und dass man eben genau überlegt, was man für Entscheidungen trifft, weil man persönlich haftet, ja. Also die Reichenmund Bank, da weiß man ja auch, die haften unbeschränkt mit ihrem Vermögen, treffen andere Entscheidungen als 'n Konzernmanager oder ein Angestellter im öffentlichen Dienst oder 'n Beamter, ja. Die sind aus der Haftung ausgeschlossen.
Und diese Nichthaftungsgesellschaft ist ein großes Problem unserer heutigen Zeit und auch die Tatsache, dass diese kleinen teiligen Strukturen irgendwie verloren gegangen sind. Jetzt bin ich noch in der Vorstellungsrunde aber schon voll drin im im Thema, verloren gegangen sind. Jetzt bin ich noch in der Vorstellungsrunde aber schon voll drin im im Thema. Also das hat mich sehr geprägt und genau, deswegen der Hintergrund sozusagen. Okay.
Gut, diese Prägung kann ich jetzt nachvollziehen, was das Unternehmertum anbelangt, aber das Geldwesen. Also ganz dann Angebot oder abnehmbare Angebote zu darzustellen als Unternehmer. Und wenn das eben nicht mehr aufgeht, dass die Kosten mehr steigen, dynamischer steigen, als man an Preisen umsetzen kann, dann macht man, so werden aus geplanten Gewinnen Verluste. Das ist einmal der Punkt, der mich sowieso immer fasziniert hat, ja. Wie berechnet man da seine Preise?
Wie funktioniert das? Und ja, was ist 'n Preis überhaupt dafür? Da kommen wir vielleicht da drauf zu sprechen. Aber die Faszination kam eigentlich durch die Bank Ausbildung. Da hab ich gemerkt, das ist total interessant, die Märkte schwanken und es ist wahrscheinlich mehr Psychologie als Rationalität, nicht nur wahrscheinlich.
Heute kann ich sagen, nach meiner Beurteilung ist das sicherlich so, dass es mehr Psychologie ist und dass der Markt länger falsch liegen kann, als man Geld hat, ja. Also das ist auch son Spruch. Aber dann war eigentlich so die Krise 2 7 2 8, die mich zum Nachdenken gebracht hat, als ich gedacht habe, ja, die Zentralbanken steuern das ja mit dem Zins und dann kam diese Immobilienblase, dann platzte das, hat mich damit dann angefangen auseinanderzusetzen. Kurz seit später dann die Eurokrise und dann war für mich klar, also der Euro ist ein Riesenfehler. Dann hab ich begonnen, ja, in den familiären Kreisen, Freundeskreisen mich da auszutauschen und hab gemerkt, das ist kein Menschen interessiert.
Keinen. Ist heute anders, weil es mittlerweile wehtut im Portemonnaie, ja, weil die Menschen merken, oh, vielleicht sollte ich mich doch mal damit auseinandersetzen. Aber so kam ich im Grunde zum Thema Geld und habe mich total begeistert und bin in diese Rabbit Hole, wie die Bitcourer sagen, bin voll reingefallen und bin da auch immer noch drin. Und ich entdecke auch immer noch neue Aspekte. Ich hab ja vorher schon bei andere Lichtschlag ein Buch geschrieben, Geldzeitenwende.
Da hab ich Dinge geschrieben, die ich heute komplett anders sehe, ja. Also nicht nicht jetzt, schon auch elementare, ja. Und auch da meine Botschaft, das bitte auch zugeben. Das Ego, das eigene Ego kleinhalten und sagen, ich mach jetzt mal 'n Beispiel, in den Geldzeitenwende bin ich davon ausgegangen, dass die Bruchteilreservetheorie richtig ist. Ja, heute ist für mich klar, die Banken können es einfach so schöpfen.
Es gibt zwar eine Mindestreserve, aber sie können es durch Kreditvergabe, durch einen schlichten Buchungs, gegen dich buchen sie eine Forderung und schreiben's hier auf der Passivseite ihrer Bilanz. Gut, so entsteht Geld, ja. Und bei der Zentralbank ist es ja noch schlimmer, die kaufen Staatspapiere und auch da kommt's zu 'ner Bilanzverlängerung und dann zu unendlichen Wachstum. Und deshalb, ja irgendwann hab ich gedacht, ist doch 'n Irre. Also wenn wenn sich jemand Gedanken machen, wenn man angenommen, man würde 1 Abiturientenklasse, würde man sagen, das Thema interessiert euch nicht vielleicht, aber ihr werdet später mit Geld rechnen können, müssen und ihr werdet in Geld sparen vielleicht, hoffentlich nicht.
Wie würde wie würde euer Geldsystem aussehen? Bestimmt nicht so, dass die Kreditvergabe Geld in die Welt kommt. Und das hat mich so fasziniert gefuchst und auch die die psychologische Komponente, wie's eigentlich möglich ist, dass die Menschen das glauben bis heute, was da für ein riesen propag nötig ist von Bildung bis zu dem politmedialen Zirkus, dass das überhaupt so weitergehen kann, dass man die Lüge, die Geldlüge so lange aufrechterhalten kann, find ich irre. Und deswegen steh ich hier und versuche halt, meinen Beitrag, meinen bescheidenen Beitrag zu leisten. Und auch das möcht ich noch mal nächsten Generationen.
Es geht darum, und deswegen sage ich auch, sollte man auch sich nicht zu fein sein zu sagen, im ersten Buch lag ich völlig falsch. Und das sollte einen demütig machen, dass man eben immer auf der Suche ist, sich der Wahrheit 'n bisschen anzunähern durch Erkenntnisgewinn. Genau. Aber weiß ich denn, ob ich alle Informationen habe? Mhm.
Also grade jetzt, wenn wir das das Thema Krieg und so, ich bin hab ja keine Geheimdienstkontakte oder zumindest kaum oder wie auch immer. Ich weiß es nicht. Man sollte bescheiden sein. Mhm. Also damit hast Du meine Anschlussfrage schon beantwortet.
Was war deine Motivation, dieses umfassende Sachbuch zu schreiben? Jetzt kannst Du vielleicht kurz deine Hauptbotschaft, deine Haupterkenntnis aus dem Buch mitteilen. Ist das möglich? Das ist eine das ist eine sehr schwierige Frage, da musst Du dich 'n bisschen drüber nachdenken. Da stell ich dir eine andere Frage und zwar, was ist Geld?
Was ist Geld? Geld ist ein Tauschmittel, ja. Die Menschen haben irgendwann begonnen, dass es Sinn ergibt, sich zu spezialisieren, weil man dann ergiebiger ist, ja. Und das ist das große Stichwort eigentlich unseres heutigen Wohlstandes Produktivität. Mhm.
Also wenn ich mich spezialisiere auf das Thema Hecken schneiden, ja, ich werde Gärtner, dann kann ich das deutlich schneller und auch qualitativ besser. Mhm. Dann gibt's keinen Ärger von der Frau, wenn man's selber macht, ja. Also ich bekomm es schneller hin. Und derjenige, dem ich die Hecke schneide, der kann dann seiner Profession nachgehen.
Und irgendwann stellt man dann fest, okay, was tauschen wir jetzt? Äpfel gegen Birnen, 'n Tausendstel Ochsen gegen Apfel, wie machen wir das? Und so kam eben Geld als aus meiner Sicht, da gibt's ja auch verschiedene Ansichten darüber, ist auch okay aus meiner Sicht, als Tauschmittel in die Welt. Und wenn man eben tauscht, dann gibt es Preise, dann kann man rechnen, dann kann man kalkulieren. Wenn man Preise hat, weiß man auch, wenn der Preis steigt, dann ist das wird das gut knapper in der Tendenz, weil ein Preis zeigt die relative Knappheit 1 Gutes an.
Wenn der Preis fällt, ist es übermäßig vorhanden und es ist auch nicht attraktives. Zu produzieren. Also deswegen sag ich auch immer, gegen hohe Preise helfen keine Lohnpreis oder Preisdiktate, sondern nur hohe Preise, weil das einen Anreiz gibt, dieses gut zu produzieren. Irgendwann ist der Markt wieder gesättigt, der Preis fällt. Mhm.
Aber in der heutigen Zeit, wo Geld durch Kreditvergabe in die Welt kommt, wo sich der Euro fast vervierfacht hat seit neunzehnhundertneunundneunzig, seitdem er elektronisch existiert, da ist ja ein Preis kein Preis mehr, sondern es ist verwässert. Mhm. Und das ist faszinierend. Also Tauschmittel, Kalkulation, dann Koordinationsfunktion, also im Grunde im Protokoll, was ist knapp, was ist nicht knapp, Informationselement und Wertaufbewahrungsmittel könnte es sein, dieses heute natürlich nicht mehr, ja. Genau.
Aber ist ja auch mal die Frage, was sieht denn wer als passendes Geld an? Ist es, sind es die staatlichen Gelder oder entstehen schon wieder andere? Waren es früher auch andere? Und da wissen wir aus der Historie, dass Geld eben nicht durch einen herrschaftlichen Rechtsetzungsakt in die Welt gekommen ist, sondern dadurch, dass die Menschen es verwendet haben, ja. Genauso wie jetzt das das Wasser, was was ihr hier kauft.
Das hat sich dann auch irgend, kann auch wieder vom Markt verschwinden, wenn sich mal nachgefragt wird. Genauso ist das halt, ne, dass die Menschen eben erst nachfragen oder es eben nicht nachfragen. Und durch die Akzeptanz entsteht es eben. Und so war dann Gold, Silber, das war sehr, sehr oft Geld und heute sind es eben, ja, eine Zeit lang waren's dann Anrechtscheine auf Gold und Silber und heute sind es flapsig gesagt, ist nicht ganz korrekt, aber wir tauschen ja fast Schulden, ne, weil's eben Schuldgeldsystem ist. Und das ist fatal.
Wenn die Menschen das verstehen würden, da bin ich bei Henry Ford, dann wär's noch vor morgen früh problematisch wahrscheinlich. Deshalb haben wir dich eingeladen. Wir möchten unseren Beitrag leisten, dass dieses Wissen rausgeht. Großartig. Ich hab das Buch gelesen.
Ich geh jetzt auf ein paar Aussagen von dir im Buch ein und bitte dich dann, die Erklärung dazu zu liefen. Also einerseits, Du sagst, Du verbindest Geld direkt mit der Freiheit, oder? Kannst Du bitte erklären, warum monetäre, oder? Kannst Du bitte erklären, warum monetäre Souveränität eine Voraussetzung für individuelle Freiheit sein soll? Das ist relativ einfach zu erklären.
An einem einfachen Beispiel kann ich's deutlich machen, wenn ich so viel Vermögen angehäuft habe, dass ich von den Ersparnissen leben kann, weil ich Mieterträger habe oder oder Dividenden, dann dann brauch ich nicht arbeiten, dann kann ich mir überlegen, was was mach ich dann, ja? Und das kann ja auch was Gutes sein, dann kann ich endlich mal 'ner Leidenschaft folgen. Also das ist Unabhängigkeit, ja. Und wenn eben jemand ist, der das Geld entwertet und wenn da Menschen sind, die nur in Geld sparen, dann haben die ein Problem, weil die ja in Abhängigkeit geraten. Und je mehr das Geld verwässert wird, eben Faktor 4 in in Europa, in der Eurozone, ja, dann lässt das die Menschen zur Ader.
Und das ist höchst problematisch. Leider verstehen die Menschen das nicht, weil es eben dieser Frosch, der da in dem in dem Bad, in dem Wasserbad sitzt, der wird langsam erhitzt. Also der platzt nicht sofort, sondern nur, man weiß auch gar nicht, platzt er überhaupt? Also kommt es überhaupt zu dem Crash? Ich weiß es nicht.
Wahrscheinlich eher nicht. Wir sehen eher 'n dynamisches dahinsiechen, ja. Mhm. Und genau, das, ja, jetzt hab ich 'n bisschen den Faden verloren. Aber ich glaube, dass das wichtig ist, den Menschen deutlich zu machen, dass das problematisch ist.
Mhm. Okay. Du sagst, Geld ist nicht neutral, also das Fiatgeld der Euro zum Beispiel. Wer genau greift ins heutige Geldsystem aktiv ein und hat schlussendlich auch die Macht, die Geldmenge zu verändern. Also auch wenn man in die Geldgeschichte geht, dann sieht man sehr, sehr oft, dass es eben vermachtet wurde, dass es als Herrschaftsinstrument, wie im Untertitel steht, eben benutzt wird und Missbraucht, ja.
Missbraucht natürlich. Natürlich nicht nur das Geld. Also in den wichtigsten Märkten der Menschheit haben wir keinen Wettbewerb oder kaum oder keinen fairen. Mhm. Bildung, Medien, Rechtsprechung, auch nicht so richtig viel Wettbewerb.
Beim Geld nicht beim Staat selber, also bei der bei dem Markt für gemeinschaftliches Zusammenleben, Stichwort Titus Gäbe, freie Städte, sollte man doch einfach mal ausprobieren. Das Beste sollte sich durchsetzen und vor allem auch gemäß der Präferenzen der Menschen, weil wir haben unterschiedliche Bedürfnisse, Also jemand, der schon an der 100 kratzt, der ist mir für Bitcoin schwer zu begeistern sehr wahrscheinlich. Für Gold selber vielleicht schon eher, ja. Also was Handfestes, was sie in den Händen halten, ohne ohne Wertung meinerseits jetzt. Und ich hab in dem Buch ja auch geschrieben, dass es eine Zeit gab, wir alle kennen Schiller, wir kennen auch Schillers Wallenstein womöglich.
Und Wallenstein hat damals das Prager Münzkartell mit einigen anderen Konsorten ins Leben gerufen. Ja, das war der Dreißigjährige Krieg, man führte Krieg und dem Kaiser ging das Geld aus. Und dann hat er dem Konsortium Wallenstein dieses Münzpräge Monopol übertragen, ja. Und die haben dann eben ihm das für ein Jahr abgekauft beziehungsweise haben dann eben ihn auch mit Finanzmitteln versorgt. Er hatte dann direkt Geld sozusagen, ja.
Also es gibt ja 2 Möglichkeiten, mit dem Geld Geld zu verdienen, indem man eben den Gewinn hat aus was was die Herstellungskosten für das Geld sind und dann, was nominal draufsteht, also was an Edelmetall drin ist und was an Nominalwert draufsteht. Das ist der eine Gewinn, den man hat, das sogenannte. Aber das Münzkonsortium selber funktioniert im Grunde wie unsere heutigen Zentralbanken, außer dass sie eben keinen Zins festgelegt haben. Aber es war schon sone Art, ist kaum jemandem bekannt, aber es war eine 1 Art Zentralbank. Aber viel, viel mehr Werte haben sie akkumuliert, indem sie mit schlechten Münzen, sie haben dann irgendwann begonnen, schlechte Metalle beizumischen, ja.
Und es war eine Silberwährung. Sie haben dann den das Monopol auf die auf die Silber, den Silberabbau bekommen und haben also massiv Geld produziert, massiv. Und mit diesem neu produzierten Geld haben sie natürlich dann knappe Werte, real Unit, also reale Werte akkumuliert, ja, und gesammelt. Und damit haben sie viel, viel mehr an sich gerissen, die Menschen viel mehr beraubt, als sie durch den den Geldschöpfungsgewinn. Das kann man ja vielleicht noch rechtfertigen, ja.
Aber das andere eben nicht. Gut, es endete nicht gut, Wallenstein wurde dann irgendwann zu mächtig und wurde dann irgendwann umgebracht. Entscheidend ist auch, dass man die anderen Münzen, die harten Münzen, die noch umliefen, dass man die eben, dass man, ja, Ritter losgeschickt hat und die haben die dann eingesammelt, ja. Also es sind unglaubliche Dinge, die damals passiert sind. Vielleicht macht dieser kleine Beitrag Lust auf das Buch oder man kann es auch anderweitig recherchieren.
Golo Mann hat da 'n tolles Buch darüber geschrieben. Also die Prager, das Prager Münzkartell ist an der Stelle zu nennen, wie es eben vermachtet werden kann. Und auch heute sehen wir das, wenn Geld unendlich ist, ja, was ist dann? Ach, der Welt. Unendliche, unendliche Kriege letztlich auch, ja.
Und es ist kein Zufall, dass man neunzehnhundertvierzehn die fragt, ja, die Golddeckung, die ja auch nur aufm Papier beziehungsweise nur nur anteilsweise bestand, dass man die abgeschafft hat. In der Golddeckung selber wäre der 1. Weltkrieg wahrscheinlich nur wenige Wochen, Monate finanzierbar gewesen, ja. Also es ist leider auch das Geld des Krieges, dieses heutige sogenannte Fiat Geld. Und es ist vermachtet, wir brauchen Wettbewerb, nicht nur beim Wasser, nicht nur beim Hecke schneiden, überall Wettbewerb ist Entmachtungsverfahren.
Mhm. Ja, zum einen, zum anderen auch Entdeckungsverfahren. Wir haben unterschiedliche Bedürfnisse, unterschiedliche Herkunft, unterschiedliche Geschäftsfelder, ja. Da kann es auch unterschiedliche Gelder geben natürlich. Und entsprechend dieser Bedürfnisse sollte man das ausrichten und das wiederhol ich noch mal, nicht nur beim Geld, beim Staat auch.
Wenn die Staaten Druck hätten oder Stichwort BRD, DDR, da hatten wir noch eine Art Wettbewerb. Und wo gingen die Menschen dann hin, solange es noch funktionierte? Oder selbst unter 1 ihres Lebens gingen sie in die marktwirtschaftlichere BRD. Der Wettbewerb war da reinigend. Heute haben wir das nicht mehr.
Heute haben wir dieses diesen Anreiz, dass die Staaten klein bleiben, nicht mehr, weil der Wettbewerb nicht mehr da ist, ja. Und deswegen steigen die Staatsquoten und das ist natürlich auch nur möglich durch diese unendliche Geldschöpfung. Absolut. Du kritisiert ja, wie Du's nun auch erwähnt hast, eigentlich die monopolistische Aufgabe der Zentralbanken einerseits und den Geschäftsbanken, die mit Kreditvergabe Vergabe neues Geld schaffen. Wie lange denkst Du kann dieses heutige System noch aufrechterhalten werden, weil die Schulden werden, wie Du erwähnt hast, immer größer und wenn wir die Geschichte herbeiziehen als mögliche Leitfaden, dann hat es ja schon zum Beispiel bei den Römern ein Imperiumeinbruch gegeben.
Immer sehr große weltdominante Imperien wurden schlussendlich oder sind untergegangen. Klar, Du kannst keine Jahreszahl nennen, aber ich bin schon erstaunt, wie lange jetzt, wenn wir auf die USA zu sprechen kommen mit dieser massiven Staatsverschuldungsquote, wie wie lange die die Marktteilnehmer das Vertrauen nach haben, kannst Du da deine Gedanken mal teilen? Ich glaube, sämtliche Kritiker des heutigen Geldwesens, man kann ja fast sagen, Unwesen, ja. Also es ist ein Ja. Ein Wesen, was ein Unwesen treibt, ja.
Daniel Model, der fantastische Denker, Unternehmer und und ja, man kann auch sagen, Aufklärer, sagt das ja auch immer, spricht ja auch immer von einem Wesen, ja, einem Wesen. Und lässt das son bisschen offen, damit die Menschen darüber nachdenken, ja, was fürn Wesen meint er denn überhaupt, ja? Und er hat das bis heute nicht ausgesprochen, welches Wesen er meint, aber das Geld und Wesen gehört da mit sich mit Sicherheit auch dazu. Und ich glaube, sämtliche dieser Kritiker, die das sehen, die haben sich getäuscht mit sämtlichen mit ihren Prognosen. Also das macht mich demütig und und spricht eigentlich eher dafür, dass es diesen Wahnsinnscrash nicht gibt, sondern immer eher ein 1 Dahinsiechen.
Aber ich denke schon, dass wir im letzten Drittel, letzten Viertel dieses Schuldenzyklus sind. Man kann das ja auch mal an Zahlen festmachen. Neunzehnhundertsiebzig war die lag die globale Verschuldung, ist ja 'n globales Problem, was wir haben, bei 100 Prozent. 100 Prozent. Wenn wir mal von 5 Prozent Schuldzins ausgehen, dann wären 5 Prozent von von jeder Transaktion, die geschieht, würden nur für den Zins dann draufgehen, ja.
Heute sprechen wir vor, ist von über 300 Prozent die Rede. Wenn man das irgendwie muss, ist ja auch ermitteln können, ne. Also der der IWF hat das hat das ermittelt und irgendwo etwas über 300 Prozent. Gehen wir von 300 Prozent auf aus. Dann liegt das bei 15 Prozent jetzt.
Also wenn man mit 'nem gesunden Menschenverstand dran geht und das ist ja auch das, was wir hier machen. Wir sprechen über ein komplexes Thema, eine Stunde etwas über eine Stunde. Wir können ja nur Impulse geben. Die nächsten Meter müssen sollten die Menschen dann selber gehen, wenn sie Interesse an den Themen haben, was sie haben sollten, wenn sie an ihre eigenen Zukunft interessiert sind und natürlich auch an denen ihrer nachkommen. Das ist unsere Aufgabe, das hier wieder in freiheitlich marktwirtschaftlichen Strukturen zu übergeben an den nächsten Generationen.
Und wenn man eben auf Basis der sämtlichen Informationen, die man hat, mit dem gesunden Menschenverstand, drangeht und sieht 5 Prozent neunzehnhundertsiebzig, heute 15 Prozent, dann weiß man, das kommt so langsam an eine haarige Grenze, würd ich sagen. Und wir sehen ja auch, ich bin jetzt kein Experte für Geopolitik, aber wir sehen, es rumpelt überall. Und das sind natürlich Tendenzen, dass es problematisch wird. Und am Ende des dieser Schuldenzyklen stand ja auch immer sehr oft der Krieg leider, die Währungsreform, die Hyperteuerung et cetera, also all diese Dinge. Aber eine Zahl, ich ich glaube, wir sind grade mittendrin in diesem in diesem Scheitern, in diesem letzten letzten Viertel, wo es dann noch einmal zu 1 massiven Umverteilung kommt ganz offensichtlich, wie wir auch sehen.
Je größer das die Geldproduktion ist, desto größer die Umverteilung. Das oder auch durch die Rüstungsgüter Produktion, auch da wird umverteilt ohne Ende, fragte mich neulich jemand, ja, also in der heutigen Zeit, warum schicken die denn da keine Drohnen hin oder immer noch Panzer? Nach meiner Auffassung ist am Fall man Panzer mehr zu verdienen, ja? Ja, genau. Das ist Kaum wir.
Wirtschaftsförderung in Deutschland oder aktuell Okay. In der Autoindustrie. Und den Konflikt, also können wir offen sagen, Irak ist Iran Angriff der USA und Israel ist für mich klar, dort geht es Öl. Öl, das vor allem China und der westliche der der Süden globale Süden braucht oder und die Weltherrschaftskampf der USA. Wer die Energie besitzt oder die Macht über das Öl- und Gasvorkommen, kann schlussendlich auch regieren.
Ja, der der Dollar ist ja zu 1 Waffe geworden. Und ich hab hier in dem Buch auch geschrieben von den zentralen Säulen, der Hegemonialmacht. Genau. Ja, und mit der Abkehr von der Golddeckung neunzehnhunderteinundsiebzig, die ohnehin nur auf dem Papier bestand. Man hat ja vorher schon mehr Dollar gedruckt als man an Deckungsstock irgendwo im Keller lag, wenn es da überhaupt lag, wann weil, ich weiß es nicht.
Man hat also Kriege geführt, die kostspielig waren, Vietnam, Südkorea und hat dann eben irgendwann das aufgeben müssen. Und dann wars aber wichtig, dass möglichst viel auf der Welt an Transaktionen in Dollar getätigt werden, dass in Dollar fakturiert wird, insbesondere das Öl, ja. Und je größere Verwendung der Dollar hat auf der Welt, desto mehr Dollar können gedruckt werden. Das heißt, darüber finanziert man letzten Endes dann die Schuldenpolitik Politik der USA, die ja auch immer deutlich mehr exportiert haben. Und ich glaub, Rahim Tagis Satkean hat das mal so schön gesagt, also der Exportschlager der USA schlechthin sind ihre eigenen Schulden, ja.
Weil weil natürlich die ein Handelsbilanzdefizit und Leistungsbilanzdefizit hatten. Und das wird natürlich dann auch oftmals mit neuen Schulden bezahlt. Das heißt, sie haben dann wahnsinnig viel Dollar exportiert. Dann unterhalten sie 800 Militärbasen ungefähr. Auch da kann ich nie nachzählen, vielleicht haben sie mehr, vielleicht haben sie weniger.
In 80 Ländern, das ist teuer. Das heißt, das kann man nur durch neue Schulden irgendwie finanzieren. Und seit neunzehnhunderteinundsiebzig keine Golddeckung mehr, war's eben wichtig, dass es Öl gedeckt war. Und dann haben wir gesehen, Libyen, Irak, Iran fakturiert auch nicht mehr. Zumindest nicht mehr alles, ich weiß es nicht genau wie viel.
Aber das das ist natürlich klar, da da geht es nicht nur nicht darum, den die westliche Demokratie zu bringen, ja. Also ohne Wertung meinerseits jetzt, was ich was ich was ich davon halte, ne? Und schlimm ist halt, als als libertär eingestellter Mensch sag ich halt, dass das Nicht Aggressionsprinzip wird verletzt, ne? Das da wird eine neue Aggression getätigt und es kommen viele Menschen zu Schaden, die nichts dafür können, ja. Also das ist, es ist eine Tragödie, wir wollen das vielleicht gar nicht so sehr vertiefen, aber ich hoffe, dass dass das schnell zu Ende geht, weil auch in der Ukraine läuft es ja auch schon viel zu lange und auch da sterben so viele unschuldige Menschen.
Es ist, wir haben diese beiden üblen Weltkriege gehabt im letzten Jahrhundert und haben scheinbar nicht als Menschheit daraus gelernt, wieder sterben Menschen sinnlos und es ist nur finanzierbar durch dieses Geldsystem. Das ist das, was die Menschen verstehen sollten. Mhm. Und dann haben wir vielleicht eine Chance, dass es friedlicher wird. Ja, absolut deiner Meinung.
Ich möchte noch kurz über die Geldentwertung, sprich Inflation mit dir sprechen. Die offiziellen Inflationszahlen sind jetzt nach dem Anstieg 20 22 wieder auf ein moderates Niveau in Europa zurückgekommen, aber das ist ja nur die halbe Wahrheit oder wenn man einkaufen geht, merkt man, es ist alles teurer als noch vor 5, 10 Jahren. Denkst Du, die Inflation wird heute falsch bemessen? Ja, ganz sicher. Und ich hab das mal recherchiert und hab festgestellt, bis neunzehnhundertdreizehn, neunzehnhundertvierzehn wurde wurde noch unterschieden zwischen Preisinflation und also Güterpreisinflation und Geldmengeninflation.
Mhm. Und das ist eigentlich das, was ich aus der österreichischen Perspektive, aus der Perspektive der österreichischen Schule der Nationalökonomie als Inflation ansehe, dass eben neue Schulden aufgenommen werden. Dann streicht die Geldmenge und dieses Geldsystem funktioniert eben auch so, dass es intrinsisch immer auf der Suche nach neuen Schultern ist. Wo wir das fündig? Beim Staat.
Also rollt dieser Schneeball den Berg runter, wird immer größer, immer größer. Das ist Inflation. Und das ist auch nachvollziehbar, wird überall veröffentlicht, das kann man sich genau angucken. Das ist klar. Und der nächste Punkt, der dann symptomatisch für die Ursache der Geldverschlechterung ist, nämlich durch die die Geldmenge, Inflation steigen dann die Preise.
Die Ressourcen, die Güter bleiben gleich, die Geldmenge steigt, die Preise steigen. Und das ist dann die Teuerung oder die Güterpreisinflation. Und diese Unterscheidung, die gab es bis neunzehnhundertdreizehn, neunzehnhundertvierzehn in den Lehrbüchern. Danach nicht mehr nach der Gründung der amerikanischen Notenbank am dreiundzwanzigsten Zwölften neunzehnhundertdreizehn gegründet und danach kämmte sich das so langsam aus. Heute ist es vollkommen klar, es wird von Inflation gesprochen, man meint aber eigentlich die Teuerung.
Mhm. Und es wird durcheinander geworfen, ja. Es wird einfach irgendwie verwendet. Aber nicht wirklich, dass man mal reflektiert darüber nachdenkt. Und so war's bei mir auch, dass man mir mir das so beigebracht hat, in in der in der Schule damals Bankkaufmann und und später auch im Studium.
Heute seh ich das anders. Und wir haben subjektive Einkaufspräferenzen. Wir haben wir haben anderen Warenkorb. Unser Kühlschrank deiner, meiner ist anders befüllt. Das verändert sich auch, wenn Kinder kommen.
Also wieder Kinder Kinderregel plötzlich im Kühlschrank. Ja gut, bei mir auch noch, geborene ich zu. Also was ich damit sagen will, die Einkaufspräferenzen der Menschen sind subjektiv. Der Warenkorb, man versucht den Menschen einzureden, es gäbe einen Kann das kann nicht sein. Das ist das ist das eine.
Das andere ist, Vermögensgüterpreise fehlen komplett. Mhm. Dann wird dieser Warenkorb unterschiedlich gewichtet. 20 21, 22 in Deutschland, Wohnen, Energie mit 235 Promille. Promille.
Promille. Und dann kam die Teuerung in genau diesem Bereich und dann wurde es runtergerechnet auf 165 Promille. Das heißt, man kann da mit statistischen Schachzügen kann man das klein rechnen. Mhm. Ich möchte da niemand was unterstellen, man das klein rechnen.
Ich möchte da niemand was unterstellen und man sieht auch, dass die Maßstäbe in den USA in den Achtzigern anders waren als heute. Das heißt, das sind Leute, die dort tätig sind, die für den Staat arbeiten und wo's einen Interessenskonflikt gibt. Ich möchte da niemandem was unterstellen, aber man könnte sich die Gedanken machen, ob denn, ob's denn eventuell darum geht, eine Politik des lockeren Geldes zu rechtfertigen. Und wenn man da, wenn man die die polit mediale Landschaft sich ansieht, dann geht es immer da grade in Deutschland diese dieses Sondervermögen. Es sind Sonderschulden.
Also wir sind auch in der in 1 Zeit der unfassbaren Euphemismen, ja. Man man man spricht dann von Mindestlöhnen, es ist ein Notpreisdiktat aus marktwirtschaftlicher Sicht, ja. Also diese Klarheit fehlt komplett und die Menschen erkennen es halt leider auch nicht, dass es wichtig ist, dass eben die Preise frei sind, dass man weiß, welches Gut ist denn knapp, welches nicht. Deutschland ist so emporgekommen, weil Ludwig eher die Preise freigegeben hat. Das war oder hat dieses sogenannte Wirtschaftswunder, was kein Wirtschaftswunder war, sondern einfach nur eine freiere Marktwirtschaft.
Keine komplett freie Marktwirtschaft, aber eine freiere. So und so wars vorbei, nicht mehr 10 Euro oder oder D-Mark waren als Preis da, sondern 15. Es stieg plötzlich, aber man wusste wieder oder man konnte wieder kostendeckend produzieren, ja. Was bringt mir das, wenn der Preis niedrig ist, weil er runter diktiert ist, aber das Regal ist leer, weil keiner es anbietet, ja. Und deswegen ist es eben wichtig, Preise freigeben, dass man relative Knappheit 1 Gutes sieht.
Das ist wichtig für alle Marktakteure. Und wir haben ja eigentlich über Inflation und Teuerung gesprochen. Diese Verwirrung ist notwendig, diese inflationistische Politik durchzuführen. Sonst würde es in der Bevölkerung keine Akzeptanz für diese Maßnahmen geben. Und darum geht es ja immer, ja.
Und auch die Euro, die sogenannte Euro Rettungspolitik, da hat man ja mit den Menschen geredet wie mit hat also versucht, die öffentliche Meinung so zu beeinflussen, dass es Akzeptanz für diese Maßnahmen gibt. Und alles steht und fällt mit der Akzeptanz der Menschen. Und solange sie das akzeptieren, was heute geschieht, kommt es so, wie's kommt. Mhm. Wenn aber immer mehr Menschen derartige Kanäle hier gründen und Gespräche führen, dann sind wir auch 'n guten Weg und ich glaube auch, dass wir das sind.
Mhm, absolut. Ja, sprechen wir noch etwas über die Fehlkonstruktion Euro. Also wenn man mit dem gesunden Menschenverstand, den Du auch schon angesprochen hast, sich überlegt, dass man so verschiedene Wirtschaftsräume jetzt in, sag ich mal, Nordeuropa und Südeuropa, die ganz unterschiedliche auch Ansprüche haben, die hat der Euro seit der Einführung, dazu hat der Euro seit der Einführung dazu mal einen Franken 60 gekostet. Heute sind wir bei knapp 90 Rappen, also eine Entwertung schon 5 von 45 Prozent oder? Jetzt, was denkst Du, sind da, ja, also geht es in diesem Zug weiter?
Wird der Euro weiter entwertet, schleichend, wie Du auch schon erwähnt hast und endet das allenfalls sogar in 1 Hyperinflation? Was was sind da die Szenarien, die Also also schleichen mittlerweile schon dynamisch, würd ich sagen. Ja. In den letzten Jahre ist da schon sehr, sehr viel passiert und wir sehen das jetzt, dass Frankreich wackelt. Das heißt, das spricht eher dafür, dass es wieder dynamischer die Geldverschlechterung und die, dass die Zentralbank wieder Staatsschulden kauft, weil sie sonst keiner mehr haben will oder der Markt gar nicht mehr so groß ist für Staatsschulden.
Das muss man ja sagen, ja. Und die Zentralbank durch ihre Käufe gaukelt sie ja auch vor, dass es eine Nachfrage nach diesen Staatsanleihen geben würde. Und das hab ich im Buch auch geschrieben. Es ist ganz wichtig, dass man eben, also wenn wenn jetzt die Leute sehen würden, die Marktteilnehmer sehen würden, Frankreich gerät in Schieflage, dann ist das wie eine heiße Kartoffel diese Anleihe. Dann verkaufen sie diese Anleihe und sie fällt im Preis.
Sie fällt, sie fällt, sie fällt. Das hätte zur Folge, dass der Zins steigt. Ja, was macht die Zentralbank? Sie kauft die Anleihen, kauft die Anleihen, manipuliert auf diese Art und Weise die Staats die Zinsen für Staatskredite, ja. Und das ist ein großes, ein großer Fehler.
Und das wird sich natürlich weiter beschleunigen jetzt im Zuge der der Frankreichkrise. Und auch da noch mal der Blick in die Geschichte, auch wenn historische Daten, wir wissen das grade als Österreicher, empirische Beobachtungen und Zukunft lässt sich nicht vergleichen. Aber die lateinische Münzenunion, die Kronzonen, die Rubelzone, all diese Projekte sind gescheitert. Und genau wie Du gesagt hast, man schaltet da also Marktwirtschaft komplett aus. Deutschland hat viel exportiert Italien deutlich mehr als Italien nach Deutschland exportiert hat.
Das heißt, dadurch wurde eben die D-Mark danach gefragt und blieb relativ stark. Die Lira wurde im gleichen Zug abgewertet und das hat dann wieder dazu geführt, dass sie nach wie vor exportfähig waren, ja. Und auf genau auf diese Art und Weise haben wir relativ schnell gesehen, dass es zu dieser Eurokrise kam. Und diese Ungleichgewichte, die da sind zwischen diesen verschiedenen Volkswirtschaften, die werden halt nicht mehr ausgeglichen durch eine atmende marktwirtschaftliche Konstruktion, sondern man hat das ersetzt durch ein ja, ein Projekt, was auch wieder durch herrschaftliche Rechtsetzung, einfach so, ohne dass man die Menschen gefragt hat, in die Welt gekommen ist. Ja, und hier in der Schweiz sehen wir die etwas bessere Geldpolitik, die auch nicht gut ist natürlich, weil Geldpolitik nie gut sein kann, weil es immer Zentral.
Zentral. Zentral. Es ist Geldplanwirtschaft. So, man kann es natürlich besser machen und schlechter machen. Die Bundesbank hat's besser gemacht als die EZB und auch die Schweizer Nationalbank macht es natürlich besser als die EZB, ja.
Sie hat's natürlich auch einfacher, weil's hier ein kleinerer homogenerer Raum ist. Aber wenn man wenn man das vergleicht, D-Mark und der Franken lagen ungefähr immer gleich auf. Wenn man heute als Deutscher in in der Schweiz Urlaub macht, dann stöhnt man die über die hohen Preise. Und dann komm ich gleich mit meinem Argument, sage, ja, bedankt euch beim Euro, bedankt euch bedankt euch bei euch selbst, dass ihr euch diesen Euro habt aufzwängen lassen, ja. Also so so könnte man es dann mal 'n bisschen zuspitzen, dass man sagt, oh, ne.
Also nicht zu sehr, dass die Tür zugeht, man muss es halt auch in der Situation schauen. Aber ich glaube, dass es dass es eine gute Gelegenheit ist, darüber aufzuklären und zu sagen, anhand der der der Entwicklung des Tauschwertes der Marktpreise Euro gegen Franken sieht er, was passiert ist, ja, dass der Euro eben schwächer geworden ist. Genau der gleiche Effekt wie beim Gelddrucken, ja. Wir haben eine ausgedehnte Geldmenge, aber die die die Gütermenge bleibt ungefähr gleich, dann steigen die Preise so. Und wenn der Euro eben mehr ausgedehnt wird als der Franken, ja, was passiert dann?
Und dann wird es eben teuer hier. Mhm. Leider, leider, weil ich bin gerne hier. Jetzt hast Du erwähnt eben Frankreich, da wird in dem Sinn gestützt oder der Ausbruch der der Krise wird minimiert oder eigentlich verhindert faktisch durch die EZB, die da laufend Staatsanleihen kauft. Auf der anderen Seite müssen wir auch klar sagen, jeder Deutsche besitzt indirekt Staatsanleihen von diversen deutschen europäischen Ländern über die Altersvorsorge, über die Versicherungsprodukte, die Lebensversicherungen und die Rentenpapiere und so weiter und dort ist ja die Quote sogar festgelegt, oder?
Also denke über 80 Prozent muss man als Institution, als Versicherungsgesellschaft in diesen Staatsanleihen investieren, oder? Und von dem her wenn jetzt der Markt und der Markt reagiert immer irgendwann auf einen Moment, auf ein Black Swan Ereignis oder so, könnte es nicht sein, dass dann Panik ausbricht und niemand mehr den Euro halten will. Das kann durchaus passieren, beziehungsweise wir erleben es ja auch immer mehr eigentlich. Und je mehr die EZB kauft an Staatsanleihen, desto größer wird ja auch die Wahrscheinlichkeit dafür. Das das muss man schon so sehen.
Also ich seh schon, dass das Vertrauen schwindet. Also selbst bei Menschen, die vor einigen Jahren, ist doch super, dann wenn ich in die Niederlande fahre bei uns benachbart, brauch ich nicht mehr tauschen, ja. Die sehen jetzt also, sie haben dafür eine Menge aufgegeben, ja. Und es wäre eben auch wichtig, dass sich der Preis der Anleihe am Markt bilden würde, weil wenn der Preis fällt und die die Zinsen hochgehen, dann diszipliniert das ja den die Regierungen wieder besser zu haushalten. Und wenn man jetzt aber hingeht und schafft Gesetze einfach so auch wieder, dass da, ohne dass jemand zustimmt, das ist eigentlich das Grundproblem, was wir auch, 1 der Grundprobleme, was wir haben, dann kann man eben da für künstliche Nachfrage sorgen, indem man den Pensionskassen aufdiktiert, so und so hoch hat die Quote bei euch auszusehen.
Und so ist man in der Lage, überhaupt Schulden irgendwo zu platzieren. Das heißt, der Deckel wäre sehr, sehr schnell sehr, sehr viel schneller drauf, wenn man es tatsächlich den Marktprozessen übergeben würde und nicht den geldplanwirtschaftlichen, ja, Geldsozialismus. Wir kennen das tolle Buch von Roland Baader, also das kann ich jedem empfehlen, das ist 'n Augenöffner. Und das Vertrauen schwindet, ich ich tu mich schwer mit mit Prognosen, aber ich sehe schon, dass das langsam schwierig wird und ich sehe auch, dass das so kommen könnte, wenn Frankreich richtig in Probleme gerät, dass dann eben dermaßen viele Staatsanleihen bei der EZB landen, sprich die Geldmenge noch weiter ausgedehnt wird. Und irgendwann haben wir 'n Vertrauensproblem.
Das geht gar nicht anders. Also das das kommt immer mehr. Jetzt möchte ich mit dir noch über etwas die Zukunft sprechen. Also der digitale Euro solle eingeführt werden durch die EZB. Ich habe auch schon Stimmen gelesen, dass die sagen, ja, das das soll dann ein neues System sein, wo eben, was wir jetzt übersprechen, wenn wenn das Vertrauen in das alte System bricht, dass man dann schon die Lösung mit dem digitalen Euro präsentieren kann.
Was hältst Du vom digitalen Euro? Ja, wie sagt Thorsten Pollert immer, unser freiheitliche Freund, der sagt immer, dann wird das Tor zur Hölle aufgestoßen, ja, weil man eben alles sehen kann, was jeder macht und man wär natürlich auch in der Lage Preisdiktate durchzusetzen, ja. Man könnte auch auf die Idee kommen, die Planwirtschaft besser durchsetzen zu können, weil der Feind, der Planwirtschaft ist ja das menschliche Handeln. Das menschliche Handeln ist subjektiv. Und der Planwirtschaftler versucht es zu objektivieren.
Und in dem Fall könnte man das natürlich so kontrollieren, dass man eben sagt, dass man das Handeln so einschränkt, dass der Zentralplaner besser handeln kann. Also damit stößt man das Tor zur Hölle auf, das würd ich mitgehen. Und es ist natürlich auch keine Revolution, weil wir können heute schon digitale Payments vornehmen und so weiter. Das funktioniert alles. Ist einfach nur Fiat Geld, was noch wieder mehr Möglichkeiten für die Ausübung von Herrschaft ermöglicht.
Man kann es verknüpfen an ein c-o-zwei-Konto, an andere Dinge. Man kann schauen, was für Konsumpräferenzen hat derjenige? Fährt er 'n Diesel? Oje. Ja, dann bekommt man irgendwie eben einen Malus in seinem Sozialkreditsystem.
Also das das wäre fatal. Was ich aber schon sehe, ist, dass man damit das System noch verlängern könnte wahrscheinlich, sehr, sehr wahrscheinlich, weil man die Geldströme lenken könnte. Man kann also 'n P davor setzen, was gemacht wird, weil welche Transaktionen durchgeführt wird und welche nicht. Aber auch da möchte ich versuchen 'n positiven Ausblick zu geben, weil was passiert denn, wenn man den Menschen noch mehr Druck gibt? Dann werden sie kreativ, ja?
Dann tauschen sie plötzlich, wie in Russland hat man mit Wodkaflaschenflaschen gerechnet und getauscht. So was in der Art passiert dann wieder. Das heißt, dann blühen tatsächlich die Schwarzmärkte, Eben aus der Not, aus dem Lebensdruck der Menschen, aus dem Leidensdruck fangen sie dann an, an das zu kooperieren. Das wird dann passieren, weil sie eben weiter ihren Neigungen nachgehen wollen und das das wird auch so kommen, weil irgendwann reicht es dann den den selbst den selbst selbst den sehr staatstreuen Menschen, ja. Mhm.
Okay, jetzt haben wir viele Probleme besprochen. Ich möchte gegen das Ende des Interviews mit dir auch jetzt Lösungen unseren Zuschauerinnen und Zuschauern anbieten. Jetzt wär Also ich denke über über 80 Prozent der Deutschen konkret sparen hauptsächlich in Euro, haben wenig Sachwerte. Siehst Du die Sachwerte, sprich auch Gold, Immobilien, Aktien und so weiter als als mögliche Lösung, sich von der Geldentwertung zu schützen oder gibt es da noch weitere Möglichkeiten? Ja, also wir Menschen sind ja, also die Zukunft ist ungewiss.
Wir wir sind wissen halt nicht, was passiert. Insofern sind wir wir Menschen immer Spekulanten 1 unsicheren Zukunft. Und wir vertrauen natürlich darauf, wenn wir unsere gespeicherte Produktivität, unsere Lebenszeit, wenn wir die in irgendwas geben, was weiterhin knapp sein wird, Gold, Silber, Bitcoin, Bitcoin mit der absoluten, mit dem auf Basis der heutigen Information muss man ja immer sehr bescheiden sagen. Basis der heutigen Information 21000000 ist absolut knapp. Immobilien sind nur relativ knapp, Gold, Silber eben auch nur.
Ja, also insofern sollte man eben auf knappe Güter setzen, also auf reale Güter, also wie ihr das ja auch vorlebt eigentlich. Viel mehr kann ich dazu fast gar nicht sagen. Und vielleicht noch mal ein kleines Beispiel, was was da überhaupt geschieht durch diesen Geldverschlechterungsprozess. Das hab ich schon erwähnt. Der Euro hat sich vervierfacht.
Das ist Inflation. Das ist die Menge. Die Menge. Mhm. Der Goldpreis hat sich ungefähr verfünfzehnfacht.
Und 'n durchschnittlicher Arbeitnehmer in Deutschland, wenn man mal bei Statista sich Durchschnittsnettolöhne sich ansieht und dann das mitm Dreisatz ausrechnet. Durchschnittliche Arbeitnehmer in Deutschland muss heute siebenmal so lange für eine Unze Gold arbeiten, als das neunzehnhundertneunundneunzig der Fall war. Siebenmal. Das heißt, die Arbeitskaufkraft in Gold gerechnet jetzt. Also eigentlich kann man's immer nur, das schließt sich auch die Frage noch mal oder knüpfe noch mal an an die Berechnung 1 Teuerungskorbes.
Man kann es eigentlich immer nur in Tauschrelation zu einem anderen gut sehen, in dem Fall jetzt Gold. Und die Arbeitskaufkraft, ja, die erodiert ja vollständig, ja. Und das ist fatal, deswegen sollte man aus meiner Sicht eben auf knappe Güter setzen. Und das Wichtigste, man sollte auf das setzen, was sich zwischen den Ohren befindet, das eigene Wissen, die Bildung. Und wenn man eben selber schon 'n gewisses Alter erreicht hat, natürlich auch die Bildung der der der Kinder, der Enkelkinder.
Wenn man keine Enkelkinder hat, kann man sich auch jemanden raussuchen, der ist und wo man sagt, boah, den möchte ich protegieren, den möchte ich 'n bisschen nach vorne bringen oder man kann andere freiheitliche Organisationen unterstützen, kann man alles machen. Aber das Wissen ist eben wichtig, damit man in Zukunft auch anderen Menschen dienlich ist und eben durch seine Leistung dann wieder Kapitalströme erwirkt, ja. Das ist das ist, glaub ich, das das Wissen ist unterschätzt. Man sollte auch wieder mehr lesen vielleicht und nicht mehr so viel vor den vor diesen Handys hängen. Absolut, das ist auch der Grund, weshalb wir den Podcast machen.
Und ich hab schon in einem anderen Interview behauptet, ich glaube, es ist einem bewusst Entscheid der Schulbildung, dass man nicht das Thema Geldwesen thematisiert, wenn wie es Du schön sagst, wenn man weiß, wie Geld funktioniert, dann würden viel weniger Leute in dem Sinn arbeiten müssen und es fehlen dann die Produktivität in der Wirtschaft oder? Siehst Du das anders? Haben wir haben in Deutschland 'n Liedermacher, der heißt Reinhard Mey. Der ist, hat irgendwann nicht, ich weiß nicht, in den Neunzigern, glaub ich nicht. Kenn ich sogar, ja.
Ja, ja, ja. Der hat der hat 'n Lied gesungen und da sagt der, ich ich krieg's jetzt nicht hundertprozentig sicher hin, aber da sagt der Bischof zu dem Kaiser oder so in der Art, mach Du sie arm, ich halt sie dumm, ja. Also natürlich, wenn man jemanden aufklärt, den bekommt man nicht wieder dumm oder beziehungsweise hier, wenn jemand mal in diese freiheitliche Perspektive einsteigt, der kommt nicht mehr näher an das staatskritische, an an das staatsgläubige Rand. Das ist irgendwann vorbei, ja. Und und natürlich, wenn man sich auch die Historie des Bildungswesens oder Bildungsunwesen muss man für sich betrachten und urteilen.
Wenn man sich das in Deutschland ansieht, dann ist es eben entstanden unter der Führung Preußens damals, ja, also im im Kaiserreich. Und natürlich war es dazu dienlich, Soldaten auszubilden, Beamten auszubilden und so weiter. Das das war das, worum es ging, ja. Und ich stell mir Bildung eigentlich eher so vor, dass man vielleicht von Leuten lernt, die etwas schon gut können, dass man auch wieder mehr Handwerk da mit reinbringt zum einen. Aber dass man vor allem 3 Thesen aufwirft, möglichst viele Informationen und dann können die sich zusammensetzen, ist das ja alles nur 'n Beispiel.
Und in Gruppenarbeit überlegen, zu welcher Erkenntnis, zu welcher Meinung kommen wir denn jetzt? Und kann sich diese Meinung vielleicht dann auch noch mal wieder ändern, wenn ich andere Informationen bekomme? Und dann hat man diese Meinung, die man sich erarbeitet, vielleicht alleine, vielleicht in kleinen Gruppen und dann sollte man sich vorne hinstellen und diese Meinung verteidigen. Und so lernt man das. Aber das eigene Denken, das selbstständige Denken, das ist völlig ausgeschaltet leider.
Also bei vielen Menschen muss man sagen. Nicht bei allen, aber bei bei vielen und leider auch bei zu vielen. Und da sollten wir aus meiner Sicht ansetzen, dass die Menschen eben selber wieder das eigene Denken lernen. Da bin ich bei bei Kant, ja. Und auch bei den bei den Themen Geld, wo ich vor zur Eurokrise hab ich versucht, von außen irgendwie zu missionieren als Blödsinn.
Wenn die Menschen das nicht selber erkennen, weil plötzlich Kühlschrank immer leerer wird für 100 Euro und nicht selber die Notwendigkeit erkennen, sich selber aufzuklären oder irgendwie andere Informationen mal sich zugänglich zu machen, dann wird das nichts, ja. Und da bin ich bei Kant, ja. Die können sich eben nur selbst aus der selbst verschulten Unmündigkeit befreien. Und letztlich werden sie, wie funktioniert dieses Bildungssystem? Es wird auf den Schwächen nur rumgehackt.
Also nicht Stärken stärken, sondern Schwächen da zu nutzen, diese Wesen kleinzumachen. Und nicht sie selbstbewusst zu machen. Sondern ist sie 6 und 5 und ja, das hast Du könntest, hättest Du noch besser, bla bla bla. Also man redet ihnen ungünstige Haltung zu sich selbst ein. Schuldscham, Ungenügen, Angst auch.
Angst, dass Manipulationsmechanismus der Mechanismus schlechthin. Das heißt, sie haben dann frontal Vortragenden und machen sich dann klein. Das ist das ist schlecht. Diese Dinge sollten viel mehr auf Augenhöhe stattfinden und ja, eben. Sie werden also durch dieses Bildungssystem in gewisser Weise in einen Gängelwagen gesperrt, wie Kant das sagte, ne.
Und da können sie sich eben nur befreien, wenn man's selber erkennt. Und vielleicht kommen wir jetzt so in diese Zeit, wo das gelingen könnte. Absolut. Du hast Thesen erwähnt. Du hast auch die These im Buch, dein Gegenentwurf ist ein freies Geld im Wettbewerb.
Wenn wir jetzt da etwas über dieses heutige System hinweg in die Zukunft blicken und sich überlegt, was wäre denn ein besseres Geld? Das müsste sich im Wettbewerb, wenn ich das richtig interpretiert habe, durchsetzen und erklär doch, Du deine Gedanken. Was wäre das bessere Geld für unsere Welt? Es sollte sich an den Präferenzen der Menschen ausrichten. Und daraus folgt ja schon, dass es eben ein Deckungsverfahren, ein wettbewerbliches Umfeld sein sollte.
Und wir hatten das mal in Deutschland. Wir hatten in Deutschland 800 Münzprägestätten. Ah. Ja, und also in in der Hochzeit, wo das wo das so richtig kleinteilig war. Das war natürlich chaotisch in der heutigen Zeit, mit den heutigen Technologien wär's überhaupt kein Problem mehr.
Der Vorteil damals war aber, dass man eben sich nicht oder vor allem das Guthaben und Schulden in der hart geblieben Münze gerechnet wurden, ja. Und man tauscht dann irgendwann nur noch mit den weichen Münzen und sparte dann in den hartgebliebenen, weil das so fest gerückt war. Und natürlich gab es 'n Wettbewerb entsprechend. Irgendwann wurden diese weichen Münzen nicht mehr nicht mehr verwendet. Und auch ein Beispiel aus der Geschichte wieder, was sehr gut funktionierte, war die Hamburger Mark Banko.
Ja, wir haben sechzehnhundertneunzehn, Zeit des Dreißigjährigen Krieges, Weilenstein hatten wir schon thematisiert. Es war die Kipper- und Wipperzeit, also man hat das Geld massiv verschlechtert und die Hamburger Kaufleute konnten nicht mehr rechnen. Und dann haben sie die Markbanko geschaffen. 8.66 Gramm 6, 6 Gramm Silber waren eine Markbankko. Konnte also sein Silber dort hinliefern.
Es gab keine effektiven Stücke, man hat nur verrechnet. Mhm. Und die Hamburger Bank, das war also die Institution, der man vertrauen musste, der man dort vertrauen konnte, es regional war und sogar Napoleon war da und hat sich, soll sich gewundert haben, dass dieser Deckungsstock tatsächlich da war, dieses Silber, ne. Ist nicht gescheitert, sondern wurde dann im Zuge des, den 3 Einigungskriegen wiederum mit Blut und Eisenheim mir da Deutschland dann aus der Taufe gehoben, wurde dann durch einen Rechtsetzungsakt wiederum durch Bismarck die Marktbanko vom Tisch gewischt. Mhm.
Ja, und von da an dann eben die Golddeckung. Diese Weise entmachtete man übrigens auch die Fürstentümer, die noch Silberwährung hatten, ne. Und wir hatten vorher, bis dahin hatten wir in Deutschland 1000 Jahre Gold- und Silberwährung parallel, ja. Und es sollte sich eben im Marktprozess bilden. Es gibt noch 'n anderes, sehr eindrückliches Beispiel.
Wenn man Schottland und Großbritannien vergleicht, ich bin jetzt nicht 100 Prozent, ich glaub, siebzehnhundertfünfundvierzig und knapp 130 Jahre war das, gab es in Schottland die Free Banking Phase. Ja, da konnte man also Geld selber anbieten. Und man hatte da einen Mechanismus eingebaut. Man musste sich verpflichten, daran teilzunehmen, dass man die die Zettel 1 1 anderen Geldemitenten annimmt und dafür Basisgeld rausgibt. Das heißt also, wenn ich jetzt 'n Scharlatan bin, ich hab Gold und gebe so viele Anrechtscheine an Gold raus und dann gebe ich noch mehr raus, da werden es immer mehr.
Dann kommen die zu dir oder zu anderen und wollen dann Gold haben. Und irgendwann sagst Du, ich möchte mein Gold jetzt wieder haben. Das diszipliniert mich also, weil irgendwann ist mein Keller leer und dann ist auch mein Geschäft beendet. Und die hafteten unbeschränkt, ganz entscheidend, ja. Und wenn man das vergleicht, genau in dieser gleichen Epoche hatte England eine Zentralbank bereits.
Die Zinsen waren in Schottland niedriger. Schottland wuchs dynamischer in Bezug auf die Wirtschaft, weniger Krisen, geringere Teuerungsraten und mehr Stabilität, kaum Bankenkrisen. Ich glaub, 2 Bankenpleiten. In England viel, viel mehr. Man sieht also durch diesen Mechanismus und durch kluge Anreizsysteme, wie sind Menschen sind Anreizwesen, Hunde auch, ja, welchen leckerenhalter kommt er.
Und wenn die Anreize eben so sind, wie ich gerade dargestellt habe, dass Du dann zu mir kommst und und dein Gold wieder haben willst, dann hab ich 'n Anreiz, nicht zu viele Zettel auszugeben, als ich ein Gold habe. Und wenn ich unbeschränkt persönlich hafte und mein Haus ist irgendwann weg, dann hab ich noch mehr Anreize. Und wenn man mich in der Region noch kennt und ich möchte mit dem auch mal irgendwie auf 'nem Fest noch 'n Bierchen trinken und so weiter, dann mach ich diesen Blödsinn nicht. Und heute haben wir diese zentralisierte Welt, diese Nichthaftungsgesellschaft, und so weiter, ist ja völlig normal in der heutigen, was abnormal ist. All diese Prozesse finden nicht mehr statt.
Und gibt es noch Banken, die wo's wo's wo's Menschen gibt, die unbeschränkt haften, ja? Die Reichmuth Bank gibt's. Mhm. Mir fällt kaum noch eine andere ein. Und das ist alles auf den Kopf gestellt.
Also da sollte man hinkommen und die Menschen sollten selber entscheiden, was ihnen am dienigsten sind, ist also absolute Konsumentensouveränität auf der einen Seite, aber auch Produzentensouveränität. Und man muss so was, da 'n bisschen, muss ich 'n bisschen Wasser in den Wein gießen. Es gab in den USA eine Zeit, wo das schlecht lief, ja. Da gab es also die Banken, die das, ja, die den das gut, die Gutgläubigkeit der Menschen ausgenutzt haben, schlechte Gelder ausgegeben haben. Also man braucht auch Menschen, die aufgeklärt sind.
Deswegen auch da wieder das Thema Bildung. Bildung, Bildung, Bildung. Das ist wirklich der zentrale Baustein. Und dass man eben mit dem achtzehnten Lebensjahr selber die Verantwortung übernimmt für seine für seinen Tun und Handeln, für jeden Lebensbereich und nicht, dass nach dem achtzehnten Lebensjahr der Staat an die Stelle der Eltern tritt, so wie das heute der Fall ist. Das halte ich für 'n Problem.
Mhm. Mhm. Absolut. Noch 'n Hinweis, Du hast die Bank Reichmuth erwähnt. Der Gründer ist Karl Reichmuth, der ebenfalls der Gründer ist von von Real Unit und seine Vision ist mit dem Real Unit, wenn wir genügend Kapital haben, dass es auch eine Währung sein soll in Zukunft.
Find ich großartig. Also das ist das ist genau das, also mir läuft's grade kalt den Rücken runter und auch generell schließt sich da der Kreis zu dem, wie meine Großmutter agiert hat. Also all diese diese Elemente, dass man eben haftet, dass man überlegt, wie wie gehen wir da ran, Schritt für Schritt? Und ich hoffe, dass das irgendwann zum Tragen kommt. Also ich fänd's großartig.
Liebe Benjamin, herzlichen Dank für das Teilen dieses enormen Wissens, das Du angeeignet hast. Bei uns ist es Tradition, dass wir unseren Interviewgast fragen, welche Personen wir in Zukunft mal einladen sollen. Ja, spontan, wer kommt dir da in den Sinn? Einige. Also soll ich nur einen nennen oder auch 'n paar Jahre Ja, darf ich auch 2 3 nennen.
Also es waren natürlich schon viele Hochgeräte hier, viele Menschen, die mir sehr am Herzen liegen. Andreas Tiedke würd ich empfehlen. Ja. Philipp Bagos natürlich, diese beiden nenn ich mal, wenn ich mich jetzt auf 2 reduzieren müsste. Sehr gut, da kannst Du vielleicht auch einen Kontakt auf Auch das mach ich gerne.
Sehr gut. Liebe Zuschauerinnen und Zuschauer, ich bin überzeugt, Sie haben viel Grund zu kommentieren. Hinterlassen Sie unbedingt Ihre Meinung in den Kommentarzeilen. Mich interessiert persönlich, was Sie von den Aussagen halten, wie viel Vertrauen Sie selber noch in den Euro haben. Vergessen Sie nicht, das Video zu liken, damit es möglichst breit verteilt wird.
Sie dürfen natürlich auch in Ihrem Netzwerk das Video weiterleiten. Aktivieren Sie die Glocke, wenn noch nicht, damit Sie kein nächstes Interview verpassen. Und damit herzlichen Dank fürs Zuschauen und bis zum nächsten Mal.
Veröffentlicht mit CiteCast