Cover: Geldexperte erklärt den EURO-Zerfall!

Geldexperte erklärt den EURO-Zerfall!

21. Dezember 2025 56:59 Min.
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Worum es geht

RealUnit in Klartext Finanzen mit: Pascal Hügli der erklärt, weshalb Geld heute kein Wertspeicher mehr ist und wieso der Euro bis 2030 zerbrechen wird. Die finanzielle Repression wird kommen und viele Banken und Versicherungen zwingen, die EURO-Staatsanleihen von Deutschland und Frankreich zu kaufen! Schauen Sie den Podcast bis am Ende. Sie erfahren, wie Sie ihr Erspartes bestmöglich vom dem schleichenden Kaufkraftverlust und Euro-Zerfall schützen können!

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Transkript

Finanzielle Repression, dass man sagt, man zwingt dann verschiedene Anleger, die Staatsanleihen zu kaufen, die Schuld weiterhin zu bedienen. Das macht man dann auch über Banken, über Versicherungen, dass wir als Bürger am Ende eigentlich diese Zeche indirekt bezahlen und dann eben auch einfach über höhere Inflation. Was heißt, Halter dieser Anleihen? Ja, also nichts Gutes, das heißt gar nichts Gutes. Das heißt eigentlich, dass man eben gezwungen wird, diese Zeche zu bezahlen.

Also irgendwer muss das halt bezahlen, real gesehen. Und dann fließt dieses Geld, das man in diese Anleihen dann investiert, eben indirekt dann zum Staat und er gibt es dann wieder aus. Das führt dann auch wieder zur Inflation. Die Märkte und auch die Finanzmärkte sind heute ein 1 finanzpolitisches Instrument geworden, wo wo die Staaten einfach darüber verfügen und versuchen, die Stellschrauben so zu drehen, dass sie das System eben am am Lauf behalten können. Herzlich willkommen bei Klartext Finanzen.

Heute hatte ich ein spannendes Gespräch mit Pascal Hügly, 1 der wenigen Finanzexperten, die das sehr komplexe Geldsystem wirklich versteht und an diversen Schweizer Fachhochschulen unterrichtet. Erfahren Sie, was das wirkliche Problem des Euros ist und weshalb die Pessimisten, die großen Verlierer sein werden. Pascal hat uns 5 handsignierte Bücher mitgebracht. Machen Sie mit beim Gewinnspiel und schreiben Sie in die Kommentare, wenn Sie gern ein solches Buch haben möchten. Mein Name ist Daniel Stüßig, ich bin CEO der Realnöt Schweiz AG.

Mit unserer bewährten Sachwertstrategie helfen wir Ihnen, Ihr Erspartes langfristig im Wert zu erhalten und vor Krisen zu schützen. Wenn Sie mehr über die Real Nut Schweiz AG erfahren möchten, klicken Sie den ersten Link in der Videobeschreibung. Und nun viel Spaß mit der neuen Podcastausgabe. Lieber Pascal, herzlich willkommen bei Klartext Finanzen. Schön, dass Du heute zum zweiten Mal hier bei uns bist.

Ich würde gerne mit dir heute vertiefen, weshalb unser schuldenbasiertes Geldsystem krank ist und wie die Zukunft aussehen kann auf dem Geldwesen. Sehr gut, ja. Schön bist Du da. Ja, besten Dank darf ich hier sein. Sehr cool, ja.

Du warst vor circa einem Jahr bei uns, unterdessen haben wir viele Tausende neue Abonnenten gewonnen. Deshalb darf ich dich bitten, dich kurz vorzustellen, wer bist Du? Was machst Du? Ja, mein Name ist Pascal Hückli. Ich hab mich in den letzten Jahren gerade hier in der Schweiz ein bisschen einen Namen machen können als Finanz- und Bitcoin Experte.

Ich habe angefangen als Finanzjournalist über diese Themen zu schreiben, nicht nur Kryptoassets, sondern auch allgemein, einfach die Finanzwelt hatte immer schon ein sehr persönliches Interesse auch, wie das ganze Geldsystem, Finanzsystem funktioniert, weil ich denke, es ist doch sehr relevant, wenn man halt ja auch die Zusammenhänge in der ganzen immer mehr in diese Finanzwelt gerutscht, unterrichte mittlerweile auch an 1 Fachhochschule zum Thema, bin auch nebenbei bei 1 Bank tätig als Investmentmanager, habe dann aber auch meine eigenen Dinge noch, wie beispielsweise mein eigener Podcast auf Youtube, wo ich regelmäßig mit Experten zu diesen Täglich Brot, einfach über Finanzen, Makrothemen und und Geld zu sprechen. Genau deshalb hab ich dich ja wieder eingeladen. Jetzt in einfachen Worten für unsere Zuschauerinnen und Zuschauer, was ist Geld und welche Funktionen sollten Geld erfüllen? Ja, Geld ist natürlich jetzt sehr komplex. Es man hört es immer wieder, wir alle brauchen Geld tagtäglich, aber wissen eigentlich nicht genau, wie man es definiert.

Jetzt gibt es sehr viele Theorien darüber, was Geld eigentlich sein soll, also ein Wertaufbewahrungsmittel, ein Zahlungsmittel, vielleicht sogar eine Recheneinheit. Und das sind eigentlich die Funktionen, die Geld einnehmen soll oder ein einnimmt. Jetzt, was ist Geld selber? Ich würde sagen, da gibt es einen Ökonomen, Friedrich August von Hayek, Anhänger der österreichischen Schule für Nationalökonomie, der hat das mal ganz gut definiert und hat gesagt, Geld können oder sollten wir eigentlich nicht als Normen oder als Anomen oder als Substantiv verstehen, sondern viel eher als Adjektiv, also ein 1 Eigenschaftswort. Und was hat er damit gemeint?

Er sagt eigentlich, Geld eben hat gewisse Eigenschaften und alles, was diese Eigenschaften erfüllt, kann grundsätzlich Geld sein. Also man kann nicht sagen, das ist Geld, diese eine reale Sache und nicht sonst. Wenn andere Dinge beginnen, diese Eigenschaften, die Geld ausmachen, auch zu erfüllen, dann kann das auch Geld sein. Also das heißt, es ist sehr kontextabhängig auch, in welchen Kontexten was für welche Menschen als Geld fungieren kann. Und eben diese Eigenschaften, das ist zum Beispiel dann eine gute Transportierbarkeit, eine gute Dauerhaftigkeit, eine 1 gute Dauerhaftigkeit, eine gewisse Knappheit, eine Teilbarkeit, viele weitere Eigenschaften, die Geld wirklich ausmachen.

Und das kann durch reale Güter oder dann eben auch, wir kommen vielleicht noch darauf, auf virtuelle Güter, sag ich mal, wie wie Bitcoin zutreffen, dass die diese Eigenschaften sehr gut erfüllen und deswegen dann diese Funktion von Geld in diesem Sinne wahrnehmen. Und ich glaub, das ist, jetzt irgendwie vielleicht 'n bisschen theoretisch, aber ich glaube, der das die take home Message für mich war da auch, als ich dieses Zitat von Haich gelesen habe, aha, okay, ich darf da nicht so verbohrt sein auf eine Sache und das ist einfach Geld, sondern es kann sich wandeln und es können eben verschiedene Sachen Gut, wenn ich die Frau und den Mann auf der Straße frag, was ist Geld, dann kommt die Antwort Euro oder Schweizer Franken, also sogenannte Fiat Währungen. Die erfüllen Franken, also sogenannte Fiat Währungen. Die erfüllen eigentlich diese von dir genannten Funktionen. Weshalb ist es ein Problem oder welche Funktionen erfüllen diese Währungen heute vielleicht nicht mehr so gut wie in der Vergangenheit?

Mhm. Ja genau. Also wenn ihm, wenn wir noch mal auf diese 3 Funktionen zurückkommen, also Wertaufbewahrung, Wertspeicher, dann die Zahlungsmittelfunktion und dann eben die Recheneinheitfunktion. Ich würde behaupten, die letzten beiden Ich würde behaupten, die letzten Beiteren werden sehr gut durch das Fiat Geld immer noch erfüllt, dass sie sehen sind Zahlungsmittel. Das ist auch etwas, das historisch so gewachsen ist, also eben gerade in der US Dollar zum Beispiel, den kennt man den Globus herum ist das eine Währung, die akzeptiert ist.

Schweizer Franken vielleicht dann eher bei uns hier im in der Schweiz, wenn man über die Grenzen hinausschaut, dann ist dann vielleicht der Schweizer Franken nicht mehr so aktuell, wenn man wirklich irgendwo effektiv damit bezahlen möchte, aber die Zahlungsmittelfunktion, die haben sie immer noch inne und insofern auch die Wertaufbewahrungsfunktion, ich glaub, da da kommen wir dann in Teufelskreis oder da sehen wir die ersten Probleme. Auch da, es gibt ein weiteres Zitat von einem weiteren Ökonomen, Ludwig von Mieses, auch Anhänger dieser ökonomischen Schule der Österreicher. Er hat mal gesagt, Geld ist wie eine Art Versicherung gegen Unsicherheit. Und was hat er damit gemeint? Er hat gesagt, ich möchte etwas auf die Seite legen, das ich verdiene in meinem Geld und das muss dann aber eine gewisse, in meinem Geld und das muss dann aber eine gewisse Werterhaltungsfunktion haben, sodass wenn Unsicherheit, wenn etwas passiert in der Welt, dass ich dann dieses Geld, diesen Wert, den ich erhalte, realisieren kann, also Wertrealisierung.

Und das ist möglichst in etwas oder das mache ich mit etwas, das eben den Wert möglichst gut erhält. Und deswegen hat es dann, dieses eine gute Versicherung gegen eine Unsicherheit in der Welt, wo wir ja alle tagtäglich damit konfrontiert sind. Wir haben keine perfekte Voraussicht über die Zukunft und deswegen halten wir eben Geld und sehr stark mit der mit dieser Wertaufbewahrungsfunktion. Und wenn das natürlich dann krankt und das ist eigentlich das Problem des heutigen Fiat Geldes, dass wenn man es vergleicht mit anderen realen Güter, wir doch sehen spätestens seit 19 71 diese Wertaufbewahrungsmittelfunktion, die die die leidet einfach. Real verliert das Geld eben der Euro, der Schweizer Franken, der US Dollar immer mehr an Wert und hat eben dann nicht mehr diese Wertaufbewahrungsfunktion und ist dann auch keine gute Versicherung mehr gegen diese Unsicherheit in diesem Sinne.

Und deswegen muss man sich dann eben überlegen, gibt es andere, Wertaufbewahrungsfunktion besser erfüllen und deswegen gerade in dieser Funktion von Geld dann eben besser sind als als alternativ. Und ich glaub, das müssen die Leute in diesem Sinne verstehen. Genau, das ist mir auch eine Herzangelegenheit, dieses Thema zu adressieren, weil aus der Sicht des Bürgers der Frau des Mannes auf der Straße wird alles teurer, aber effektiv nimmt der Wert des Geldes, sprich des Schweizer Franken, Euros nimmt laufend ab an Kaufkraft. Und das hat, Du hast erwähnt, 19 71, vielleicht noch kurz, was ist dort passiert? Weshalb war das ein Wendepunkt?

Ja, das wird generell als Wendepunkt gesehen, weil dort eigentlich in den USA das war schon vorhin es war schon vorhin in der Geschichte immer wieder so, dass Fiat Währung, die waren ja mal an etwas Reales wie Gold oder einfach an andere Edelmetalle gebunden. Es waren meist Edelmetalle, weil die eben in der Geschichte diese Eigenschaften, die wir ganz zu Beginn wieder erwähnt haben, eben sehr gut erfüllt haben, wurde das aufgekündigt und eben eigentlich definitiv. Es wurde da zumal zwar gesagt, es sei nur temporär, das Goldfenster würde da vorübergehend geschlossen werden. Wir schauen, wir sind 50, 60 Jahre später und das Fenster ist immer noch geschlossen. Es scheint wirklich keinen Weg mehr zurückzugeben.

John, was ist die Konsequenz? Weißt Du, wie viel der Dollar an Kaufkraft verloren hat im Verhältnis zu Gold in dieser Zeit? Ich hab wahrscheinlich über 90 Prozent, ja. Genau. Also 90 Prozent weniger ein Dollar wert.

Mhm. Und jetzt Euro vielleicht im Vergleich zu Schweizer Franken, da habe ich die Zahl auch noch im Kopf. Den Euro gibt's erst seit 19 99 und der hat in diesen 26 Jahren gegenüber dem Schweizer Franken 45 Prozent an Wert verloren und der Schweizer Franken ist ja auch in dem Sinn eine Viertwährung, oder? Also die Konsequenz, dass dass wir das noch auf den Punkt bringen, wenn man in Euro spart oder in Schweizer Franken, Mhm. Dann nimmt in Zukunft der Wert dieser Ersparnisse drastisch ab.

An. Mhm. Genau, ja und das wurde eigentlich bewusst dann auch so gewählt, weil zuvor, als die verschiedenen Fiat Währungen noch an dieses Gold gebunden waren, da hatte man diesen Anker, der eigentlich alles in diesem Sinne etwas geeicht hat. Man hatte auch schon vorher natürlich gewisse Schwankungen, weil Wirtschaften auch schon unter dem Goldstandard unterschiedlich erfolgreich waren und insofern waren dann auch die Kapitalzu- und Abflüsse unterschiedlich zwischen den Ländern. Aber man hatte immer diesen Anker, der das Ganze noch im Zaum gehalten hat.

Und das wurde eben damit aufgekündigt und dann wurden diese Fiat Währungen wirklich schlussendlich voll in in schwankende, in das schwankende Wechselkursregime entlassen, wie man dem heute sagt, ein. Und da kommt gibt es dann eigentlich eben diesen diesen Boden nicht mehr und die können jetzt beliebig gegeneinander schwanken. Und deswegen sehen wir eben auch, dass erfolgreichere Ökonomien wie die Schweiz vielleicht ihren Schweizer Franken gegenüber anderen Fiat Währungen noch besser halten können, was der was den Wert anbelangt, aber auch eben selbst der Schweizer Franken gegenüber etwas Realem ist auch da der Verlust groß, weil eben diese Goldverankerung nicht mehr gegeben ist. Aber ich glaub, das muss man verstehen, dass es eben diese Schwanken, die sind heute fast Teil des Systems geworden, damit die Staaten ihre Wirtschaften orchestrieren und steuern können. Genau.

Jetzt möchte ich gerne noch über die Rolle der Zentralbanken mit dir sprechen, weil schlussendlich sind die Zentralbanken die offiziellen Herausgeber dieser Fiat Währung, also die EZB des Euros, die Schweizer Nationalbank des Schweizer Fraktions und so weiter. 2008 war die letzte Finanzkrise. Was hat sich seitdem, was die Geldmenge anbelangt, bei den Zentralbanken, verendet oder Mhm. Was was ist da passiert? Ja, also mit den mit der Finanzkrise ist es schon dazu gekommen, dass die Zentralbanken ihre Bilanzen sehr stark ausgeweitet haben.

Also sie haben auf ihrer aktiv wie auch dann ja auf ihrer Passivseite natürlich einfach extrem für Ausweitung gesorgt passiv. Das ist eigentlich das Geld, das die dann wie gewissermaßen dem Markt schulden. Das sind dann eben die Bankeinlagen, das sind die Bankreserven, das ist das Bargeld selber, das macht zwar in verschiedenen in den verschiedensten Ökonomen nur einen gewissen kleinen Bruchteil der ganzen Bilanz aus, aber das ist eigentlich, sie haben die die Bilanzen ausgeweitet, indem dass sie auch verschiedene Aktivwerte dann zugekauft haben oder aber aus immer auf Kosten von 1 gewissen Geldmengenausweitung, die eben über alle Staaten in diesem Sinne so stattgefunden hat oder Zentralbanken. Und das hat sicher dazu geführt, dass wir in einem ganz neuen System drin sind. Das gab es bis 2 0 8 eigentlich in diesem Sinne nicht.

Und eben das hat dann auch zu Veränderungen geführt in puncto Finanzsystem als solches. Aber das ist war einfach eine Konsequenz daraus, dass man natürlich auch gewissermaßen eine Verschiebung gemacht hat von, ich sag jetzt mal, den Bilanzen von Haushalten oder privat Unternehmen Richtung öffentliche Hand. Also man hat eigentlich, wie man so schön sagt, und und haben versucht, die privaten Entitäten zu entschuldigen, aber immer auf Kosten eben eigentlich der öffentlichen Hand. Man hat das einfach eine Ebene weiter nach oben verschoben und da sind wir jetzt heute und da ist die Frage, ja platzt diese Blase auch irgendwann, dass die öffentliche Hand, die kann es ja nicht noch mal irgendwo weiter nach oben verschieben, weil sie sind eigentlich das Ende der Fahnenstange. Und da haben die Zentralbanken eben eigentlich eine 1 gewichtige Rolle gespielt bei dieser Verschiebung von von dieser Verschuldung eigentlich hin zu den zu den öffentlichen Bilanzen, wenn man so will.

Genau, wir haben in den Medien in den letzten Wochen gemerkt, wie Präsident Trump da mit Vehemenz dafür sich einsetzt, dass die Fed, die US Zentralbank, die Zinsen senkt. Das macht er, indem er Mister Paul, der Zentralbankchef, schlechtredet, weil er die Zinsen nicht senkt. Weshalb hat die USA so ein großes Interesse, dass die Zinsen runterkommen? Mhm. Ja, das ist wahrscheinlich wieder vielerlei argumentierbar.

Also eben Argumente von Seiten der Trump Regierung sind natürlich einfach, dass sie schlussendlich auch die Wirtschaft ankurbeln möchten. Also eben sie sagen, die Zinsen seien zu hoch und in diesem Sinne zu restriktiv und das würde eben gerade wieder verhindern, dass in der Privatwirtschaft auch Geldmengenausweitung betrieben werden kann. Das ist auch ein 1 Eigenschaft unseres Fiat Geldsystems, dass eben nicht nur Geldschöpfung bei den Zentralbanken, wie wir besprochen auf den Bilanzen passiert, sondern genauso auch bei den Geschäftsbanken und vielleicht sogar bei den Schattenbanken, die es im System auch gibt. Und die sind natürlich an diese Zinsen gebunden. Und das ist das eine Argument, dass man sagt, wenn man die Zinsen da herunternimmt, dann können diese Schattenbanken und Geschäftsbanken wieder einfache Kredite vergeben und die Wirtschaft potenziell wiederbeleben oder noch stärker beleben.

Und das andere Argument und da ist die Trump Regierung auch sehr offen, darüber redet sie eigentlich darüber, dass sie sagt, ja, die Staatsverschuldung ist auch ein Problem eben. Also wenn wir uns als Staat natürlich finanzieren müssen zu diesen hohen Zinsen, dann dann ist das grundsätzlich problematisch. Sie macht es vor allem dadurch, dass sie sich momentan auf der auf der kurzen, bei den kurzfristigen Staatsanleihen sehr stark verschuldet, aber eben da sind die Zinsen natürlich immer noch bei bei bei 4 Prozent und und etwas höher. Und das möchte man natürlich auch herunternehmen in der Hoffnung, dass die ganze Zinskurve dann auch weiter nach nach unten kommt. Das könnte aber gerade auch ein Risiko sein, dass die langfristigen Zinsen dann nicht dasselbe tun und eher wieder gegen oben ausschlagen.

Und und dann eben hat der Staat vor allem auch wieder Probleme, sich langfristig zu finanzieren, weil weil eben das sind Zinsen, die er irgendwann dann zurückbezahlen muss. Und ich glaube, das ist auch ein Interesse, weil das ist ja auch speziell an unserem System, die gerade in den USA, wir haben eine Verschuldung gemessen am Wirtschaftswachstum. Das hatten wir das letzte Mal bei den Weltkriegen. Und heute haben wir keinen Weltkrieg als solches. Wir haben wahrscheinlich andere Probleme.

Wir haben demografische Veränderungen. Wir haben die ganze AI Geschichte, die kommt und die Wirtschaft natürlich grundlegend verändern kann, aber das sieht man schon. Wir sind in in insofern, dass wir einfach so stark verschuldet sind und da muss etwas dagegen getan werden. Und ich glaube, das sind die unterlegenden Gründe, weshalb man in den USA die Zinsen gerne nach unten nehmen möchte. Genau.

Also einfach, dass man da sich plastisch das besser vorstellen kann, die USA Staat gibt mehr Geld aus für die Bezahlung der Zinsen auf ihren Schulden als für das gesamte Militär. Und das ist eine stark ansteigende Kurve, weil diese Zinszahlungen können nur wiederum durch neue Schulden gemacht werden und da ist die USA nicht das einzige Land. Also Japan ist ein bekanntes Beispiel, aber auch hier in Europa, Frankreich aktuell ein Riesenthema. England ist auch sehr hoch verschuldet. Denkst Du, diese Zuspitzung der Staatsschulden und nun auch, ich stelle fest immer mehr, auch traditionelle Medien nehmen dieses Problem ernst?

Denkst Du, hier kommt auch von der Basis her, von der Bevölkerung ein gewisser Druck auf diese Länder zu, wieder ihre Schulden abzubauen? Und können Sie das überhaupt? Ja, das ist eine gute Frage. Da bin ich nicht ganz sicher, ob die ob der Druck aus der Basis wirklich genügend groß sein wird, weil am Ende des Tages, was bedeutet das, wenn die Schulden zurückgebaut werden? Ich meine, der die Staaten eben, das sehen wir heute auch, die haben einen immer größeren Anteil am Wirtschaftswachstum 1 1 Volkswirtschaft als solches.

Also in gewissen Staaten ist das mittlerweile über über 50 Prozent einfach die Staatsausgaben, was das das Ganze auch ausmacht. Man spricht da auch von 1 sogenannten fiskalem Dominanz, also eben, dass der Fiskus extreme, ein extremes Gewicht hat. Und das bedeutet natürlich dann auch, wenn man da auf Entschuldung Entschuldung pocht, dass natürlich eben Schulden real zurückbezahlt werden müssten und die Verschuldung effektiv nach unten zu bringen. Und das würde dann aber auch bedeuten, dass weniger Geld wieder in die Wirtschaft fließt, oder? Und wenn man heute schaut, dem wie viel der von der Wirtschaft abhängig ist durch Geld, dass eigentlich der Staat der Nachfrage nach Dienstleistung in der Realwirtschaft ist.

Transferzahlungen oder viele Leute eben werden immer älter. All diese impliziten Versprechen, die der Staat auch gemacht hat, die muss er alle in diesem Sinne begleichen. Und da bin ich mir nachher nicht sicher, ob selbst in 1 Demokratie, wo die Leute wahrscheinlich nachher gemäß ihrem Portemonnaie abstimmen, sagen, okay, ich muss eigentlich meinen Gürtel auch enger schnallen, wenn ich ja den Staat in diesem Sinne drangsaliere und versuche, gesund zu schrumpfen. Da könnte ich mir eher vorstellen, dass man dann sagt, nein, also nach mir die Sintflut und ich stimme nicht dafür. Und deswegen bin ich da nicht ganz positiv, dass wir wirklich diese Entschuldung sehen werden.

Ich denke eher eben, die Entschuldung wird darüber versucht oder versucht man darüber zu erreichen, dass man nicht Schulden effektiv zurückbezahlt, sondern einfach über starkes Wirtschaftswachstum versucht, die Schulden in diesem Sinne zu entwerten, oder? Und das heißt dann aber eigentlich, dass man, dass auch das Stichwort, das Stichwort, das hat diesen Podcast eigentlich öfters schon gefallen ist, finanzielle Repression, dass man sagt, okay, man man zwingt dann verschiedene Anleger, die Staatsanleihen zu kaufen, die Schuld weiterhin zu bedienen. Das macht man dann auch über Banken, über Versicherungen, dass wir als Endbürger am Ende eigentlich diese Zeche indirekt bezahlen und dann eben auch einfach über höhere Inflation, oder, dass natürlich strukturell die Inflation in diesem Sinne höher ist, eben das Wirtschaftswachstum anzufachen, dass dann schlussendlich ein höheres Wirtschaftswachstum diese Schuldenlast eigentlich tragen kann. Und ich glaube, das sehe ich viel länger als als als realistisch an, einfach weil wir wir sind in dieser Pattsituation als System, weil zu viele von diesem schuldenbasierten Finanzsystem profitieren, sehe ich da keinen keinen Anreize auf auf Veränderung hin. Mhm.

Das tönt einfach, die Wirtschaft anzukurbeln. Wenn ich jetzt nach Deutschland blicke, mach ich mir eher Sorgen, oder? Die sind seit über 3 Jahren in 1 Rezession. Da kommen täglich neue Hiobsbotschaften von von Stellenabbau und Entlassungen. Und ich denke, was was wichtig ist von der Aussage, die Du gemacht hast, es betrifft alle von uns, weil die meisten Staaten finanzieren sich ja über sogenannte Staatsanleihen.

Diese werden finanziert oder gekauft dann von professionellen Anleger. Anleger. Das sind Versicherungen, das sind auch Banken und diese Produkte haben wir alle irgendwie, ne, in den Pensionskassen oder bei der AVI in der Schweiz oder bei Rentenversicherungen und so weiter. Und was könnte, wenn man jetzt etwas weiterdenkt, die Folge sein, wenn diese finanzielle Repression, wie Du das richtig sagst, Schule macht und da wurde ja auch schon in in der USA entsprechende Maßnahmen angekündigt. Mhm.

Was heißt das für die Halter dieser Anleihen? Ja, also nichts Gutes. Das heißt gar nichts Gutes oder? Also das heißt eigentlich, dass man eben gezwungen wird, diese Zeche zu bezahlen. Also irgendwer muss das halt bezahlen, real gesehen und dann fließt dieses Geld, das man in diese Anleihen dann investiert, eben indirekt dann zum Staat und er gibt das dann wieder aus.

Das führt dann auch wieder zur Inflation, wo natürlich die anderen Vermögenswerte in der Wirtschaft, die dann gewissermaßen auch knapper sind als Staatsanleihen im Wert oder im Preis steigen und die Staatsanleihen als solches eben eigentlich nicht. Und das ist das, was man verstehen muss, nominal ist eine Staatsanleihe auch nach 10 Jahren wahrscheinlich immer noch, also es schwankt zwar der Marktpreis ja schon, aber es gleicht sich in gewisser Weise über den Zins aus, aber real gesehen, verglichen mit der eben Inflation, die im System ist und auch mit anderen Verlögenswerte verliert man natürlich real gesehen, oder? Und deswegen finde ich das schon etwas, ja, das grenzt an eine gewisse, für mich auch fast schon Ratlosigkeit oder einfach, es ist perfide, dass Vermögen allokatoren wie beispielsweise Wanguard, das ist eine der größten ETF Anbieter, die es gibt, die sind nach wie vor der Überzeugung, dass man in einem Portfolio 70 Prozent solcher Staatsanleihen halten muss. Und ich meine, das ist das deine de facto Enteignung. Und da frag ich mich schon, haben die das Interesse des jeweiligen des Anlegers im im Vordergrund und und und funktionieren sich auf das.

Oder es sind da nicht andere Interessen, wie eben politische Stabilität, das System irgendwie aufrechtzuerhalten, stehen die nicht gedeckt im Vordergrund? Weil wenn ich das höre, dann dann möchte ich eigentlich in in keinem Sinne in in in solche Produkte investiert sein, wenn dann vielleicht kurzfristig oder aber bei uns in der Schweiz ist ja auch so, diese Staatsanleihen, die bezahlen kaum mehr Zinsen. Also da hab ich auch keine wirklich Einkünfte mehr und und von dem her muss man natürlich dann möglichst nach anderen Alternativen Ausschau halten, was dann die Preise dieser Alternativen auch wieder treibt. Also da da bin ich schon länger der Überzeugung, die Märkte und auch die Finanzmärkte sind heute ein 1 finanzpolitisches Instrument geworden, wo wo die Staaten einfach darüber verfügen. Und in diesem Sinne versuchen, die Stellschrauben so zu drehen, dass sie das System eben am am Lauf behalten können.

Und das geht ja in 1 gewissen Weise auch, weil wir haben immer mehr automatisierte Kapitalflüsse, sogenannte passive Flows, wo Leute direkt von ihrem Lohn wird 'n gewissen Teil abgezwackt und der geht dann in die Aktienmärkte. In den USA passiert das eben über über die verschiedenen Advisor, Wealth Manager, die's da heute gibt. Da hat die Person keine Verfügungsgewalt mehr darüber, was eigentlich effektiv mit ihrem Geld passiert. Mhm. Und das fließt dann eben genau in diese Vehikel.

Und so kann man natürlich versuchen, an diese Stellschraube zu schrauben, das System zu behalten, aber einfach auf Kosten der Bürger, ja, und der Anleger Vermögensverwwaltungsmandar bei 1 Bank oder ein sogenanntes Portfoliofond oder ein 1 Strategiefond hat mit Anleihen drin, weil die Banken sind gefangen an diesen Anteil der Anleihen, auch wenn sie möchten und das Wissen haben sie sicher auch, dass Anleihen sich nicht eignen in die heutigen Marktphase, können sie das nicht abbauen, weil der Fonds wurde von der Finanzmarktaufsicht bewilligt und da hat man wenig Spielraum überhaupt etwas abzubauen und auch unsere Pensionskassengelder müssen ja auch so angelegt werden. Und ich habe kürzlich einen Artikel geschrieben, 60, 40 Anlagestrategie ist tot. Wir sind überzeugt, dass Anleihen zu kaufen heute wirklich keine Rendite bringt, im Gegenteil, die Risiken erhöht. Früher war das anders. Früher galt die die Anleihe oder die Obligation, wie wir in der Schweiz sagen, als sichere Anlage, aber da einfach Klartext, lassen Sie die Dinge von von Anleihen oder?

Jetzt möcht ich noch kurz auf das Thema Liquidität im System ansprechen. Du hast dort ebenfalls mit deinem Podcast sehr viele spannende Interviewgäste. Erzähl uns doch bitte, wie wichtig ist Liquidität für die ganzen Finanzmärkte? Ich glaube immer wichtiger also und die Frage ist immer, was definiert man unter Liquidität? Also das ist, je nachdem welchen Ökonom man fragt, kriegt man da auch eine andere Antwort.

Aber ich glaube, eine 1 gute Zusammenfassung ist letzten Endes die die die die Balance Sheet Capaste, die also wie viel Kapazität hab ich auf meiner eigenen Bilanz als Unternehmen, als Bank, als Staat, eben weiter Geld zu schöpfen? Weil das System eben, wie wir jetzt schon besprochen haben, es es funktioniert auf dieser Geld schöpfen, die die kontinuierlich weiter voranschreiten muss. Und und da kommt es natürlich dann darauf an eben, wie wie ist wie ist die Kapazität gegeben? Die kann durch verschiedene Dinge reguliert werden oder in diesem stimuliert dann auch werden, eben Regulierung haben wir bereits angesprochen. Wenn die Regulierung in diesem Sinne freundlicher wird, dann kann man an Liquidität anzufeuern.

Es kommt ganz darauf an, wie die Zentralbanken eben heute in die Wirtschaft eingreifen und intervenieren, machen sie diese quantitativ Lockerungsprogramme, die aktuell ja wieder kein Thema sind. Es ist eher quantitative Verkürzung, wo sie eben die Bilanz wieder zu verkürzen versuchen, das zwar auch sehr stark jetzt heruntergefahren haben und eigentlich eher wieder in einem neutralen Ansatz verfolgen, aber auch da ist ja die Frage eben, was tun die Zentralbanken? Die Zinsen sind eben relevant, haben wir auch schon besprochen. Zinsenhochzinsen runterführt dazu, dass man in der Wirtschaft wieder eher dann auch wahrscheinlich gewillt ist, Kredite zu vergeben zu zu potenziell niedrigen Zinsen und und dann auch eben da die Besicherungsgrundlage, wo eben auch die Staatsanleihen doch noch eine Funktion haben in unserem heutigen System, dass sie genutzt werden können als Besicherung für die Vergabe von Krediten. Und auch da ist immer die Frage, da können die Zentralbanken genau gegenteilig agieren, dass wenn sie eben quantitativ Lockerungsprogramme durchführen, wo sie den Märkten diese Anleihen eigentlich entziehen, indem dass sie ihnen Reservegeld zur Verfügung stellen, dann können sie das aber auch verknappen und das kann auch wieder problematisch sein für die Finanzliquidität.

Also man sieht, es ist sehr komplex. Wir müssten da wahrscheinlich eine ganze Stunde darüber uns austauschen, aber die Quintessenz ist, die Liquidität ist schon sehr entscheidend, weil sie heut auch die Preise der Vermögenswerte treibt und vielleicht zu einem gewissen Ausmaß schon fast entscheidender ist als traditionelle Discounterd Cashflow Methoden, die ein Investor heute noch anwendet, irgendwie herauszufinden, wird die Aktie eher steigen oder sinken. Es ist viel relevanter eben, wie ist die Liquidität gegeben? Ist der Staat auch hier wieder involviert? Gibt er Ausgaben aus?

Wie stark wird nimmt der Staatsanleihen auf? Entzieht er damit gerade kurzfristig Liquidität den Märkten? Also all diese Zusammenhänge muss man verstehen, wenn man heute eigentlich Investor in der in der Finanzwelt ist. Also zusammengefasst, wenn ich dich richtig verstehe, ist die Höhe der Liquidität und je mehr Liquidität im System ist, desto stärker steigen die Preise von Realt World Assets oder von von Aktien und auch Kryptowährungen und so weiter. Aber auf der anderen Seite ist es sehr komplex und wir sind eigentlich abhängig von von den Zentralbanken oder als als Investor, weil sie bestimmen eigentlich das Spiel.

Und wenn sie der Meinung sind, jetzt entziehen wir dem Markt stark Liquidität, dann hat das fallende Aktienpreise und fallende andere Anlage zur Folge. Ist das korrekt? Ja, sicher, zu einem gewissen Grad schon. Ich würde derart vielleicht noch ein bisschen präzisieren. Es sind nachher nicht nur die Zentralbanken, weil die zu einem gewissen Teil auch ihre Macht ein bisschen ihnen entgleitet oder.

Also eben man man argumentiert, wie wichtig sind die Zinsen heute noch, die Zinsen senken? Ist das dann vielleicht eben liquiditätsfördernd? Es gibt auch Theorien, dass sie sagen, nein, hohe Zinsen sind heute eigentlich liquiditätsfördernd. Und der Meckconow, den man hier verstehen muss, ist beispielsweise, wenn der Staat natürlich eben eigentlich sozusagen der Profiteur ist von diesen Geldern, die er einnimmt, oder? Und wenn man viel Zinsen bezahlt als Staat, dann ist das ja Geld, das irgendwie wieder in die Wirtschaft gelangt, oder?

Ich muss ja diese Zinsen als Staat irgendwo begleichen. Und all die Leute die sind ja Nettoprofiteure, eigentlich private Marktakteure, die dann dieses Geld wieder in die Wirtschaft hineinpumpen können, indem dass sie's ausgeben. Und auch da ist dann nicht mehr ganz offensichtlich, ja okay, sind jetzt hohe Zinsen eher 'n liquiditätsfördernd oder sind es tiefe Zinsen? Es gibt irgendwie beide Argumentationen und für mich als Investor oder einfach jemand, der das schon seit länger zu studieren versucht und und irgendwie nachvollziehen versucht, der sagt sich dann einfach irgendwann, okay, Also alles alles ist eine 1 einzige Sache, die man wissen muss, ja, in in der längeren Frist steigt diese Finanzliquidität immer, egal an welche Stellschraube das man schraubt, was aber dann auch wieder bedeutet, dass die die Realwerte aufwerten und die Fiat Währungen entwerten und deswegen muss ich einfach investiert bleiben, also möglichst in in in eben realen Gütern aufgrund der anderen Dinge, die wir gerade besprochen haben. Und und das ist dann auch eine Quintessenz für mich, weil man irgendwann gar nicht mehr genau weiß, okay, was ist jetzt liquiditätsfördernd und was nicht?

Also irgendwie scheint alles dann, alle Wege führen gewisser Weise nach Rom und das ist einfach die Entwertung der Fiat Währungen. Genau, das ist die Schlusskonsequenz, aber wir sind noch nicht am Schluss. Ich hab erwähnt, Du betreibst selber einen Podcast, 'n englischsprachigen Kanal. Du hast mit sehr vielen Ökonomen in den USA, wo Du Interviews führst. Ich schaue diese Interviews auch immer gerne an.

Ich denke, Du selber lernst ja auch dabei. Was sind so deine 3 Haupterkenntnisse, die Du seit dem Podcast oder dank dem Podcast jetzt für dich gelernt hast? Puh, 3 Haupterkenntnisse. Ich glaub, da gäbe es verschiedenste Erkenntnisse, die ich teilen kann. Vielleicht kann ich eine Haupterkenntnis herausstreichen, die mich schon in den letzten Wochen, Monaten sehr stark geprägt hat.

Und ich war immer so auch ein bisschen ein Crashprophet im im im im im im Geheimen, oder? Ich habe immer darauf spekuliert, dass das System irgendwann kollabieren wird, eben aufgrund der ganzen Schuldenthematik und all diese Dinge. Und ich möchte nicht sagen, dass das nicht irgendwann der Fall sein kann. Der Punkt ist einfach, was ich gelernt habe, ich kann das nicht abschätzen. Und wenn ich mich in diesem Sinne dagegenstämme und dann vielleicht sogar zum Schluss komme eben, die ganze Finanzwelt liegt im Argen, deswegen investiere ich schon gar nicht.

Ich ich ich ich habe mein Geld vom vom Bankkonto ab und stecke es irgendwo unter mein Kopfkissen, dann ist das genau die falsche Sache, die ich machen kann oder weil ich muss gewisser Weise gute Miene zum bösen Spiel machen. Ich muss schon herausfinden, welche Vermögenswerte profitieren eben am am ersten von von diesem System die Leute es so stark unter Kontrolle zu haben scheinen, dass dass ich nicht sehe, ob es einfach in den nächsten 3, 4 Jahren kollabieren wird, sondern die Zentralbanken, die Staaten, die Geschäftsbanken, die haben immer wieder irgendeinen Ast noch im Ärmel, das sie ziehen können, eben eigentlich diese diesen Krug noch länger zum Brunnen zu tragen, bevor er effektiv bricht. Und und wenn ich da eben mich dagegenstämme, dann dann kann das ein ganzes Leben lang sein und ich werde nie diesen absoluten Kollaps sehen und deswegen bin ich da eher optimistischer geworden auf auf das System. Und es ist dieser Spruch, den man jetzt immer öfters hört, ich bin so bärisch eingestellt, dass mich das gerade bullisch macht, einfach weil ich weil weil ich glaube zu verstehen, eben es die müssen das System immer wieder am Leben behalten mit den unterschiedlichsten Instrumenten.

Und und ich als Investor muss eigentlich eben mitspielen und versuchen aber möglichst mich in diese Asset zu retten, die von dieser Geldentwertung dann am am am ersten profitieren. Aber das ist, glaube ich, so das Umdenken, das ich über die letzten Monate gelernt habe, einfach in dem, dass ich mit diesen Leuten gesprochen habe, ja. Sehr spannend. Welche Asset das sein oder sind, in die man investieren sollte in diese Marktphase? Auf das kommen wir noch.

Ich möchte vorher noch das Thema Inflation kurz ansprechen. Jetzt konkret, wir hatten vor 2 Jahren eine höhere Inflationswelle nach der Covid Pandemie und wo siehst Du in 2, 3 Jahren, jetzt aufgrund der aktuellen Marktsituation, kommt die Inflation zurück? Mhm. Was sind da deine Einschätzungen? Also meine Überzeugung ist, dass wir Inflationszahlen, wie wir sie nach der Coronakrise gesehen haben, nicht wieder Realität werden sein oder nicht die Realität sein werden in in absehbarer Zeit.

Also eben für mich war das schon sehr stark auch angebotsgetrieben durch das, dass man halt die ganze Weltwirtschaft heruntergefahren Alarm gebracht hat. Und dann hat man's wieder plötzlich vom einen Tag auf den anderen Tag geöffnet und dann gab's diesen ganzen Rückstau, der natürlich sehr stark nachher auch eben die überforderten Lieferketten noch stärker überfordert hat. Und deswegen haben wir die Inflationszahlen von 10, 12 Prozent gesehen. Das, wenn das nicht exogen von außen wieder so ein Schock kommt, wo eben die Wirtschaft eigentlich irgendwie fast de facto lahmgelegt wird, sehe ich nicht so horrend hohe Inflationszahlen, würde aber schon behaupten, dass diese Inflationsziele, die sich die Zentralbanken auch immer selber setzen von diesen 2 Prozent, dass das auch strukturell nicht mehr unterboten wird. Einfach weil eben die die die die die die monitären Dynamiken, die eben die Inflation auch sehr stark anfeuern können, neben eben diesen strukturellen Sachen mit Angebotsverzerrungen nicht abnehmen.

Und deswegen denke ich vor allem, dass wir bei den, also bei den Vermögenspreise, da wird die Inflation weiter sehr stark ersichtlich sein. Die Konsumgüterpreise würde es mich auch nicht verwundern, wenn wir da vielleicht wieder auf 3 Prozent hochgehen würden in den nächsten Monaten bis Jahren. Und von dem her eben ist auch da wieder die die Schlusskonsequenz, ich muss einfach in in harten Assets investiert sein, beiden Dingen irgendwie zu trotzen, ja. Mhm. Ja.

Ja, ich denke auch, dass die Inflation nicht der Retto kommen wird, noch stärker, sondern dass sich das vielleicht die offiziellen Inflationszahlen, die gefühlte Inflation ist ja sicher 5 Prozent höher als die offiziellen Zahlen. Aber das heißt, wenn man jetzt das übersetzt, in die einfache Sprache Geld auf dem Sparkonto liegen zu lassen längerfristig ist wirklich der schlecht das Schlechteste, was man tun kann, was auch schon in den letzten 2 Jahrzehnten der Fall war, oder? Ja, für mich definitiv. Außer eben wir wir kriegen in den nächsten Monaten bis Jahren eine diese schon viel hochbeschworene Rezession, wo dann die Aktienpreise 30, 40 Prozent korrigieren und dann natürlich wahrscheinlich auch verschiedene andere Preise oder von von anderen Vermögenswerten. Ich für meinen Teil erachte das Stand heute einfach noch immer als als als als nicht wahrscheinlich, dass wir das sehen werden.

Eben die letzten 3, 4 Jahre haben gewisse Leute vor dieser Rezession gewarnt, die ist immer noch nicht da. Jetzt gibt es wieder Leute, die sagen, wir sehen eigentlich die Abkühlung des sogenannten Konjunkturzykluses. Da hat es aber auch wieder andere Stimmen, die genau auf das Gegenteil verweisen. Und und für mich ist da halt ein 1 wichtiger Grund, solange die Staaten diese hohe Verschuldung weiter aufrechterhalten, auch diese diese Defizite von 6 bis 7 Prozent sehe ich nicht, warum eine Rezession in der Breite sich irgendwie manifestieren sollte. Einfach weil zu viel Geld auch eben über Transferzahlungen, über Umverteilung, wie ein Staat in die Wirtschaft gelangt, was nicht heißt, dass gewisse Wirtschaftszweige natürlich darunter leiden.

Und ich würde sagen, gewisse Wirtschaftszweige sind wahrscheinlich schon seit geraumer Zeit in der Rezession, einfach nicht die gesamte Wirtschaft als solches. Und deswegen haben wir auch da wieder Verteilungs, Umverteilungseffekte. Aber ich glaube, das ist schon etwas, was man was man in diesem Sinne auch verstehen muss. Dann würde sich, wenn diese Rezession wirklich kommen würde, dann würde sich wahrscheinlich ein großes Cashpotenzial lohnen. Es wird ja immer wieder auf Warren Buffett verwiesen, der aktuell so viel Cash halten soll wie noch nie, weil er vielleicht genau auf das spekuliert.

Ja, wenn man so viel Geld hat, dann dann spielt es wahrscheinlich ohnehin keine Rolle mehr, sag ich jetzt mal 'n bisschen über überspitzt gesagt, aber für den Privaten denke ich, ja, macht es keinen Sinn, den größten Teil in Cash zu behalten, außer man man man tradet wirklich und und in gewissen Abständen Wochenzyklen oder Monatszyklen. Da gibt es natürlich dann Chancen, wo man vielleicht günstiger einkaufen kann. Wenn man aber einfach investiert ist langfristig, würde ich den Cashanteil, wenn das möglich ist, ist langfristig, würde ich den Cash Anteil, wenn das möglich ist, durch geschickte Finanzplanung möglichst tief halten, ja. Gut, wir haben jetzt viel über über Probleme des heutigen Systems gesprochen. Wie angekündigt möchte ich jetzt eigentlich konkret noch werden mit Lösungen, sprich welche Anlageklassen bieten langfristig und nicht für den Trader, sondern für den langfristigen Investor, der der sein Vermögen eigentlich über Generationen hinweg erhalten erhalten möchte.

Was sind da Anlageklassen, die Du aufgrund deines Wissens empfehlen kannst? Sogenannte Hard Assets, wie Du gesagt hast. Ja, genau. Also genau, die Hard Assets. Vielleicht noch zuvor noch, also Aktien, da bin ich schon auch nicht grundsätzlich dagegen, oder?

Und ich denke, da ist wahrscheinlich weniger mehr, aber da gibt's natürlich interessante Firmen, gerade zum Beispiel die die großen Techgiganten oder die sind nach wie vor, glaub ich, spannend einfach aufgrund der ganzen AI Entwicklung, die wir da sehen. Ich kann mir gut vorstellen, dass die da mit den ganzen Investments, die sie in diese Welt machen, auch in den nächsten Jahren noch führend sein werden. Damit können sie natürlich dann auch ihre Einkünfte steigern, was sich wieder positiv auf ihre Kurse auswirkt oder also da, das hören wir oft auch bei der Bank eben die Interessen nach diesen Techriesen. Als Schweizer hat man bei den Aktien immer halt ein bisschen das Problem, gerade wenn man in US Aktien investiert ist, dass man dann auch Wechselkursverluste hat oder und die muss man natürlich auch mit einkalkulieren. Deswegen denke ich, als Schweizer sind dann vielleicht Schweizer gerade auch eben Unternehmens- oder familiengeführte Unternehmen spannend, die wirklich verankert sind in der Wirtschaft, die Apokalypse Apokalypse sehe ich nicht, wo dann auch diese Firmen in die Knie gezwungen würden.

Auch da natürlich muss man sehr selektiv sein in diesem Sinne, aber da sehe ich sicher Chancen und dann eben sind es natürlich wahrscheinlich die die die Rohstoffe, ja, gerade in 1 Phase, wie das aktuell der Fall ist, wo wo wir eher höhere Inflation sehen oder immer noch sehr, man sagt eben, also Inflation, die sehr hartnäckig ist, gekoppelt mit einem gewissen Wirtschaftswachstum, das noch da ist. Sind natürlich ist das eine gute Voraussetzung für für Rohstoffe aller Art, die da natürlich dann eine gute Zeit erleben könnten. Und dann natürlich eben dann die die Hard assets, die Safe Haven Assets. Da seh ich ganz klar Gold nach wie vor als als etwas Spannendes, das Teil 1 jeden Portfolios sein sollte und und für mich dann das digitale Gold mit Bitcoin als eine Alternative, wo ich glaube, sind Chancen da und zu guter Letzt vielleicht auch über die öffentlichen Märkte hinausschauen. Also Private Equity, Private Debt, Private Credit, all diese Dinge, die in der traditionellen Finanzwert zwar einen Sinn machten, aber heute durch die Staaten so stark verhunzt wurden, da denk ich, gibt es noch größere Renditen in der privaten Welt, weil da noch nicht alles abgegrast ist.

Und wenn man da Zugang hat zu solchen Firmen, ist das natürlich auch grundsätzlich spannend. Ja, das Ziel ist dann vielleicht wirklich Wachstum, möglichst schnell viel Geld verdienen und da kommen natürlich gleichzeitig die die hohen Risiken, jetzt grad im Private Depp Bereich, da da lassen wir die Finger davon. Jetzt noch kurz zu Bitcoin. Weshalb denkst Du, dass Bitcoin 1 der besten Wertspeicher ist langfristig? Ja, eben weil, wie wir ja definiert haben, das Fiat System, wenn es da eine Wahrheit gibt, dann ist das die Fiat Währung eben nicht knapp sind, weil sie in diesem schuldenbasierten System immer wieder stärker ausgeweitet werden können.

Und dann ist jetzt die Frage, ja, ich muss nach knappen Assets Ausschau halten, oder? Und Aktien können eine gewisse Knappheit haben, weil die Firma, die ja, die muss diese Aktien zuerst über eine Kapitalerhöhung machen und dann kann sie's potenziell ausweiten. Geht, ist alles möglich, ja, das sehen wir immer wieder. Deswegen ist da der Knappheitsgrad vielleicht dann doch nicht so stark. Bei Gold, da wissen wir da, es ist auch beschränkt, das muss man aus dem Boden herausholen.

Aber auch da ist der Fall, dass wenn der Goldpreis steigt, dann die Bergleute, die die Mineure vielleicht intentiviert sind, wieder noch noch mehr Gold schürfen, den Preis dann vielleicht irgendwie langfristig zumindest wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Immer die Frage, wie stark ist dieser Effekt? Bei Bitcoin eben hat man einfach diese absolute Knappheit und das ist das, was mich so in diesem Sinne fasziniert. Man hat diese 21000000 bis heute sind die in diesen Code eingeschrieben und obwohl das in diesem Sinne Code ist, weil es eben ein dezentrales System ist, wo dieser Code aufrechterhalten wird, muss man auch die ganzen Netzwerkteilnehmer überzeugen, würde man eine Änderung in diesen in diesem Code vornehmen wollen, wie beispielsweise eine Ausweitung dieser 21000000. Und das hat einfach bis heute nicht stattgefunden, gehe ich auch davon aus, dass das nicht statt werden, also stattfinden wird, weil eben die Leute, die haben sich auf diese 21000000 eingeschossen, die haben sich geeinigt, das macht Bitcoin aus.

Und deswegen glaube ich nicht, dass es da jetzt zur Änderung kommt und dann hat man einfach diese absolute Beschränkung. Und dann kann man auch wieder sagen, eben wenn der Bitcoinpreis steigt, im Gegensatz zu Aktien, wo ich potenziell die Aktien verwässern kann, auch die Aktienhalter bei Gold, wo ich mehr schürfen kann, wenn es mir die Anreize ermöglichen, weil der Preis steigt. Bei Bitcoin ist es einfach so, wenn der Preis steigt, man kann nicht mehr schürfen, als als durch den Code freigegeben wird. Und durch das hat man da schon das stärkste für mich sinnvollste für Knappheitsversprechen, das ein Asset in diesem Sinne je gegeben hat. Und deswegen glaube ich, ist es eben ein sehr starkes, knappes, real, wie sagt man, 1 1 1 hartes Asset, das man eben erhalten möchte, ja.

Okay. Du hast kürzlich das Buch The Bitcoin in Lightment herausgebracht auf Englisch. Das wird jetzt übersetzt. So hast Du uns 5 handsignierte deutsche Bücher mitgebracht zur Verlosung. Herzlichen Dank dafür.

Bitte schreiben Sie unbedingt in den Kommentar, wenn Sie ein solches Buch möchten und was Sie von den Aussagen von Pascal halten. Jetzt, was sind so, was ist der Inhalt des Buches? Was sind die Botschaften, die Du damit raustragen möchtest? Also die Botschaften sind ähnlich, wie wir es jetzt besprochen haben. Also da gehen wir historisch mal auf die ganze Entwicklung des Finanzsystems ein und versuchen das auch nachzuvollziehen.

Eine wichtige Botschaft ist beispielsweise die effektive Funktion der Zentralbanken über die Geschichte gesehen. Heute geht man ja generell davon aus, sie sind dafür da, wie wir das jetzt auch besprochen haben, die Zinsen anzupassen. Das war aber nicht die eigentliche Ressent von diesen Zentralbanken, sondern die Zentralbanken wurden geschaffen, eben eigentlich den König und den Souverän zu finanzieren. Auch das haben wir besprochen. Das war damals noch viel klarer ersichtlich, grade bei der Gründung der Bank of England, also der Großen, eine der sozusagen die 1.

Zentralbank, die dann auch Vorbild geworden ist für alle anderen Zentralbanken. Und das beschreiben wir in diesem historischen Teil des Buches sehr, sehr wie nuziös und genau arbeiten wir das auf. Und dann einfach auch eben das System, wie es heute im Argen liegt, warum wir eben glauben, dass dieses System auch recht lange aufrechterhalten werden kann. Also auch da wieder der Punkt mit dem Crash Prophet, den wo ich glaube, der liegt einfach nicht richtig. Und warum aber dann das nicht grundsätzlich positiv, sondern wie man sich dann eben dagegen schützen muss, wenn wenn dieses dieses Endgame, von dem man spricht, eben einfach nicht eintrifft, sondern es ist eher, es ist nicht ein 1 schnelles Ende mit Schrecken, sondern es ist ein Schrecken ohne Ende und dann muss man sich eben dafür dann wappnen und das beschreiben wir auch im Buch.

Und da halten wir dann eben Bitcoin eigentlich als eine der sinnvollsten Möglichkeiten, das zu tun. Und das wird alles im Buch in diesem Sinne beschrieben. Okay, wenn Du von wir sprichst, dann meinst Du den Milliardär Ricardo Salinas in Mexiko wohnhaft. Wie bist Du an ihn gelangt? Wie wie wie ist jetzt dazu gekommen, dass ihr zusammen ein Buch schaut?

Ja, das ist eine lustige Story. Also er ist wirklich der drittreichste Mexikaner und ja, sein Vermögen wird auf mehrere Milliarden geschätzt. Und ich war da in Mexiko unterwegs und habe mir dann im Internet, da hab ich Recherche gemacht, herauszufinden, welche interessanten Bitcoin Persönlichkeiten man kennenlernen muss in diesem Land. Und da ist eben dieser Ricardo Salinas immer wieder aufgeblitzt, weil er und das sagt er selber von sich, er hält über 70 Prozent seines Vermögens in Bitcoin. Wow.

Und das ist, ob das die genauen Zahlen dann stimmen, wissen wir nicht, aber es ist sicher ein beachtlicher Teil, weil er hat sich dem voll verschrieben. Der Rest ist in Gold und dann vielleicht in seinen eigenen Firmen. Also er ist auch sehr auf diese Hard Assets fokussiert. Und ich habe ihn dann einfach angeschrieben, also eine Firma angeschrieben, ein Interview gebeten, hätte nie gedacht, dass er darauf reagieren würde, hat das dann aber gemacht, weil ich er hat irgendwie der den Narren an mir gefressen. Ich weiß heute noch nicht genau, was es ist, aber so ist es dann zustande gekommen, dass ich eingeladen wurde in seine Filmstudios.

Er besitzt auch die ganzen mexikanischen Fernsehstudios und wir haben dann ein Interview durchgeführt, das auch auf Youtube ist in englischer Sprache, wurde dann auf Spanisch noch übersetzt mit Untertiteln, ging halbwegs viral und so ist es dann dazu gekommen, dass ich im Nachgang zu diesem Interview dann gefragt habe, ja, jetzt wo das Interview so gut gelaufen ist, möchten wir nicht noch zusammen ein Buch schreiben? Und so habe ich zusammen mit einem Kollegen Daniel Jungen, ist 'n Freund von mir aus der Kindheit zusammen dann dieses Buch geschrieben und eben Ricardo Salinas war auch an Bord. Und das Buch haben wir jetzt vor etwa 2 Monaten publiziert und ja, ist insofern 1 1 1 sehr großer Erfolg auch für uns, mit 1 solchen Koryphäe und einem solchen großen Unternehmen und Milliardär zusammenarbeiten zu dürfen. Spannend. Was sind so deine Haupterkenntnisse aus den Gesprächen mit Salinas?

Ja, also für mich war eine Erkenntnis schon, dass das Alter nicht zwingend relevant sein muss, eben zum Beispiel gerade Bitcoin zu verstehen. Also er ist gegen das Pensionsalter, ist also Elternsemesters, hat aber immer noch sehr einen stark und scharfen Verstand, liest auch sehr viel und hat eben diese Grundoffenheit, die man als Unternehmer auch braucht, einfach der Realität gegenüber. Und er ist in diesem Sinne überhaupt kein Theoretiker, der Sinne überhaupt kein Theoretiker, der irgendwo gelesen hat, ja, Bitcoin hat keinen intrinsischen Wert und hat keinen Cashflow und all diese Dinge, die vielleicht stimmen mögen. Aber er hat dann gesagt, ja, aber es gibt andere Vorteile, die Bitcoin mit sich bringt. Und und und eben diese Knappheit, die wir besprochen haben, die ist bis jetzt in Stein gemeißelt und niemand konnte die irgendwie ausheben.

Und und er hat dann diese Offenheit mitgebracht diesen Sachen gegenüber, wo ich dann sehr beeindruckt war eben, weil er hat er ist da teilweise Vorsitzender immer noch von diesen Firmen, hätte eigentlich gar keine Zeit, sich mit diesen Dingen auseinanderzusetzen. Aber er hat diese Offenheit wahrscheinlich auch getrieben durch seine Vergangenheit. Also eben er war halt in Mexiko als die Mexikanische Revolution und dann auch die mexikanische Revolution und dann auch die Hyperinflation dort gewütet hat, wo er wirklich gesehen hat am eigenen Leibe, wie sein Hab und Gut zu einem gewissen Grad entwertet worden ist. Und und das hat ihn natürlich dann wahrscheinlich auch hellhörig und empfänglich für solche Dinge gemacht. Aber es zeigte mir einfach, Alter ist nicht zwingend der Stolperstein, sondern manchmal ist es vielmehr einfach da oben, dass man irgendwie zu, ha ha, dickköpfig ist und und und sich diesen Dingen nicht öffnen möchte.

Genau und noch offen ist zu lernen und das ist auch die Intention von diesem Kanal. Wir möchten mit den Gästen und auch unseren Wissen in dem Sinne das raustragen und und von dem her dank ich dir für das Teilen deines Wissens. Wir sind am Ende des Podcasts und bei uns ist es Tradition, dass wir dich fragen, welchen anderen Gast deutschsprachig Du auch hier am runden Tisch der realen Schweizer AG sehen könntest, möchtest? Mhm. Also ich würde wahrscheinlich auf Florian Kößler zeigen in diesem Sinne oder verweisen.

Er ist auch ein Investor, beschäftigt sich mit den Finanzmärkten und dem Geldsystem schon sehr lange, arbeitet mit Marc Friedrich zusammen, großer deutscher Finanzinfluencer, den man sich ja kennt. Er ist eher son bisschen im Hintergrund, aber ich würde sagen, er ist eigentlich die die intelligente Stimme da, ohne jetzt Marcing zu nahe treten zu wollen, aber er ist sehr spannend und und eben ist auch sehr nah an diesen Themen dran. Er beschäftigt sich auch sehr stark aktuell mit der ganzen Rohstoffgeschichte, mit Minen, die potenziell spannende Investment sein können mittel- bis langfristig. Und ich glaube, das würde sich sehr lohnen, sich mal mit ihm auszutauschen über die ganzen Zusammenhänge im heutigen Finanzsystem. Vielen Dank.

Der Name wurde bisher noch nie genannt, fragen wir ihn sehr gerne an. Liebe Zuschauerinnen und Zuschauer, herzlichen Dank für das Interesse. Und unbedingt, wenn Sie ein Buch möchten, Hansiigniert von Pascal, in die Kommentare schreiben, dass Sie dieses möchten und mich interessiert, was Sie davon halten. Denken Sie auch wie, Untergangsszenario anbelangt. Können Sie sich vorstellen, dass das heutige System noch 5 oder noch mehr Jahre so existiert?

Das interessiert uns sehr. Bitte abonnieren Sie den Kanal falls noch nicht. Liken Sie das Video, wenn es Ihnen gefällt. Und wichtig, aktivieren Sie die Glocke, damit Sie kein weiteres Video verpassen. Wenn Sie mehr über die Real Schmidt Schweizer AG erfahren möchten, wie wir Ihnen den Service abnehmen, für die Verwaltung des Geldes diversifiziert in verschiedene Sachwerte, dann schauen Sie unbedingt dieses Video an.

Besten Dank und bis zum ersten Mal.

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