Cover: Finanz-Pionier deckt auf: Was Banken NICHT kommen sehen!

Finanz-Pionier deckt auf: Was Banken NICHT kommen sehen!

1. Juni 2026 57:46 Min.
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Worum es geht

Was passiert, wenn Bürger selbst Geld schöpfen können – ohne Bank, ohne Zentralbank, vollkommen legal auf der Blockchain?Luzius Meisser ist Verwaltungsrat bei Bitcoin Suisse, Gründer von Aktionariat AG und Erfinder des Frankencoin-Protokolls. Er entwickelte im Rahmen seiner Doktorarbeit den dezentralen Schweizer-Franken-Stablecoins, der ohne Intermediär funktioniert. Heute sind bereits 30 Millionen Frankencoins im Umlauf. In diesem Gespräch erfährst du: 💰 Warum Dollar und Euro im verwalteten Niedergang stecken – und was das für dein Erspartes bedeutet 💰 Warum der digitale Euro der EZB voller gefährlicher Widersprüche steckt 💰 Wie die Schweiz ihren Blockchain-Weltspitze-Status durch Überregulierung verspielt – und wer überholt 💰 Warum die EU-Regulierung aus Brüssel wirtschaftlich schädlich ist – und die Schweiz draussen bleiben muss 💰 Wie der Frankencoin funktioniert und wie man heute schon damit im Laden bezahlt 💰Warum Demografie die grösste langfristige Gefahr für Europa ist 👉 Hinterlasse einen Kommentar: Ist das Geld auf der Bank noch sicher? 🔔 Abonniere KLARTEXT FINANZEN – jeden Montag neue Folgen. Glocke aktivieren und keine Folge verpassen! Wir verfolgen das Ziel, das uns anvertraute Vermögen bestmöglich vor Krisen und Kaufkraftverlust zu schützen und die Menschen über die Probleme des heutigen Geldsystems aufzuklären.———————————————————————Disclaimer: ⚠️ Dieses Video stellt keine Anlageberatung dar. Die Aussagen der Gäste können sich von der Meinung der RealUnit Schweiz AG unterscheiden. Die Informationen auf diesem Kanal richten sich nur an Personen mit Sitz in der Schweiz, Deutschland oder Liechtenstein. Sie richten sich nicht an Personen, die dem Recht eines Staates unterstehen, der die Distribution oder Nutzung dieser Informationen verbietet. Die Informationen auf diesem Kanal stellen Werbung im Sinne von Art. 68 FIDLEG bzw. Marketing-Mitteilungen im Sinne der MiFID II dar. Die Angaben dienen ausschliesslich der Information und stellen weder ein Angebot noch eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots zum Abschluss eines Vertrags oder zum Erwerb oder zur Veräusserung von Wertpapieren dar. Es besteht keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte dieses Kanals. Die Informationen auf diesem Kanal stellen keine Anlageberatung dar und berücksichtigen nicht die Anlageziele, finanzielle Situation, Kenntnisse, Erfahrungen oder besonderen Bedürfnisse des einzelnen Anlegers. Bevor Anleger eine Investitionsentscheidung treffen, sollten sie sich umfassend informieren sowie den aktuellen Wertpapierprospekt gründlich lesen, der spesenfrei auf der Webseite https://realunit.ch/downloads/ bzw. https://realunit.de/downloads/ oder via info@realunit.ch bezogen werden kann.

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Transkript

Das ist auch ein größeres gesellschaftliches Problem. Die Balance verschiebt sich tendenziell immer mehr Richtung Staat. Er wird immer ein bisschen größer, wächst immer ein bisschen mehr. Die Staatsquote hat in Deutschland jetzt 51 Prozent erreicht. Das ist dort, wo Helmut Kohl gesagt hat, beginnt der Sozialismus.

Ist wesentlich höher als zum Beispiel China, was ja nominell ein sozialistisches Land ist, aber an dem gemessen ist Europa sozialistischer. Aber viele der Regulierung in dem Bereich, in dem ich mir auskenne, wo ich das bewirken kann, sind einfach dumm und nicht konstruktiv und schädlich für die Wirtschaft in Europa. Es ist zum für mich erschreckend, wie schlecht die Qualität der Regulierung ist, die aus Brüssel kommt. Ist für mich 1 der wichtigsten Gründe, warum die Schweiz draußen bleiben muss, wenn sie weiterhin wirtschaftlich erfolgreich sein will. Diese dezentralen Systeme, die funktionieren ohne Zutun des Schöpfers.

Also ich habe das am Anfang entwickelt im Rahmen meiner Doktorarbeit und dann in die Wildnis entlassen und da ist es nun und funktioniert. Jeder kann das benutzen. Es gibt niemand, der einen roten Knopf oder etwas hätte, es wieder zu stoppen. Man kann sagen, wir machen das Ganze ohne Bank, indem jemand etwas Werthaltiges hinterlegt, kann ein Gold Token sein zum Beispiel, kann eine Real Unit sein. Immobilien sind schwierig, weil die sind nicht so einfach auf die Blockchain zu kriegen.

Aber wenn man etwas Tokenisiertes hat, kann man das im Flankencoinsystem hinterlegen und sagen, ich will das belehnen und sich neue Flanken Coins drucken. Man kann selber Geld schaffen, was bis jetzt eigentlich den Zentralbankenfond enthalten ist. Hab ich das richtig verstanden? Herzlich willkommen bei Klartext Finanzen. Bevor wir loslegen, hab ich eine Bitte an Sie.

Wir geben uns große Mühe, jede Woche ein hochqualitatives Video für Sie zu produzieren. In 1 Analyse habe ich festgestellt, dass über 80 Prozent von Ihnen die Glocke noch nicht aktiviert haben. Bitte machen Sie das jetzt und Sie helfen sich selber dabei, weil Sie informiert werden, wenn jede Woche am Montag 15 Uhr ein neues Video rauskommt. Und damit zum heutigen Gast. Heute durfte ich Lutzius Meisser, 1 der Pioniere in der Blockchain Szene in der Schweiz, aber auch ein erfolgreiche Unternehmen bei mir am runden Tisch begrüßen.

Wir haben über die Zukunft von Banken und der Finanzindustrie gesprochen. Und bleiben Sie unbedingt bis am Ende dran, denn Sie erfahren, ob Ihr Geld auf der Bank noch sicher ist, in welche Richtung sich die Finanzbranche in den nächsten 10 Jahren entwickeln wird und ob Sie einen Teil ihres Vermögens allenfalls selber auf die Blockchain transferieren wollen. Und nun viel Spaß mit dem Gespräch. Lieber Luzius, herzlich willkommen bei Klartext Finanzen. Du bist das 2.

Mal bei uns Gast. Uns Gast. Für diejenigen Zuschauerinnen und Zuschauer, die dich beim ersten Video nicht gesehen haben, ich stell dich kurz vor, Du bist Unternehmer. Seit einigen Jahren hast diverse Firmen begleitet, aufgebaut unter anderem Aktionariat AG, aber Du bist auch im Vorstand oder im Verwaltungsrat der Bitcoin Suisse und ich würde dich als Pionier in der Schweizer Blockchain betiteln und ich danke, dass Du gekommen bist. Wir möchten heute über die Finanzwelt reden, aber speziell interessiert mich und hoffentlich auch unsere Zuschauer, wie die Zukunft aussieht in der Finanz- und Bankenwelt.

Herzlich willkommen. Herzlichen Dank Dani, immer eine Freude hier zu sein. Sehr gut. Ich möchte zuerst das große ganze Bild mit dir besprechen. Man nimmt wahr und aufnehmen, aufnehmen, die Zinsen der alten Schulden begleichen zu können.

Steuern wir hier auf eine Schuldenkrise hin, was sind da deine Gedanken? Für mich ist das kein so dramatisches Problem. Das hat es ja immer gegeben, dass Staaten dazu tendieren, zu viele Schulden aufzunehmen und im Fall der USA ist es die Lösung ja einfach, ist einfach Entwertung des Dollars. Und mir macht das mehr Sorgen, dass es noch Leute gibt, die eben noch US Staatsanleihen halten, zum Beispiel die Schweizer Nationalbank, die hält über 300000000000 an US Staatsanleihen, noch mal 300000000000 in europäischen Staatsanleihen. Und das da gibt es jedes Jahr ein 1 paar Milliarden Verlust und das ist eigentlich nicht gut für die Schweiz.

Ja, aber auch ich habe indirekt US Staatsanleihen, in dem meine Pensionskasse, meine Vorsorgestiftung auch ebenfalls investiert nach diesem klassischen 60 40 Strategie, also 60 Prozent in Aktien, 40 Prozent in Anleihen. Wann denkst Du, ist die Finanzbranche am Umdenken und löst sich von dieser alten zwar in der Vergangenheit auch fairweise Bewerten Strategie, aber wann wann findet dieses Umdenken statt? Das Umdenken muss beim Einzelnen anfangen, weil die großen Institutionen, die die Operationskassen, die Nationalbanken, die viele Institutionen, diese Staatsanleihen halten, die sind ja in ihrem System gefangen und die optimieren Stabilität. Das ist eine der Krankheiten der heutigen Politik Das sieht man zum Beispiel jetzt auch wieder mit der UBS, wo die UBS zusätzliche Eigenmittel jetzt anschaut beschaffen muss, aber das bedeutet, die UBS hat einfach im Vergleich zu anderen noch einen zusätzlichen Feuerlöscher im Rucksack. Mhm.

Das ist auch ein bisschen Ballast und viel weniger effizient und das bedeutet am Schluss auch, dass die Steuerzahler irgendwie dann dafür bezahlen, dass die US weniger profitabel ist und weniger Steuern bezahlt. Das müssen die anderen ausgleichen. Also es ist nicht unbedingt im Interesse der Allgemeinheit, dass man hier zu viele Ballast auferlegt. Ja, aber jetzt zurück zum US Dollar zu, und Du hast erwähnt bei der Eingangsfrage, der Dollar wird abgewertet durch die Riesenschulden. Jetzt der Euro im Euroraum mit Frankreich, Italien ebenfalls Riesenschuldenberge.

Haben diese klassischen Fiat Währungen überhaupt noch Zukunft? Die sind einfach in einem verwalteten Niedergang und verlieren jedes Jahr ein bisschen an Wert und da kann man sich schon durchwurzeln. Was sich ja muss sich ja bewusst sein, es ist jedes Jahr ein bisschen weniger wert. Ich rechne nicht mit 1 Hüblinflation oder so. Ich glaube nicht, dass es da einen wilden Zusammenbruch gibt, aber es ist trotzdem etwas, wo man als Anleger sich fernhalten sollte.

Ja, als Anleger sich fernhalten sollte. Ja, wenn man das kann, eben die Institutionen wie wie Pensionsklassenversicherung halten oder kaufen diese Staatsanleihen und finanzieren damit natürlich indirekt auch die Schulden dieser Länder. Da kann man ja nicht wählen und sagen, ich möchte das nicht mehr. Auf der anderen Seite ist es für mich eine Vertrauensfrage, so wie lange, dass man noch Vertrauen hat in das Papier, dass man damit etwas kaufen kann. Und und aus der Sicht des Bürgers nimmt die Kaufkraft ab, alles wird teurer, oder?

Und irgendwie ist dieses Bewusstsein, nehme ich jetzt wahr, schon am Kippen, dass man sagt, hey, meine Arbeitszeit, damit ich Geld verdiene, damit ich mein Leben leben kann und meine Kinder versorgen kann und Essen kaufen, soll ich das wirklich jetzt im Euro oder im Dollar oder wir in der Schweiz, im Schweizer Franken, ansparen? Und dort bieten wir ja übrigens auch eine Lösung mit dem Real mit in diversen Sachwerten investiert. Nimmst Du das auch wahr, dass da ein Umdenken stattfindet? Ich denke, das ist auch ein Teil, was Bitcoin und die und die Kryptowährungen angestoßen haben, diese Fragen, woher kommt eigentlich das Geld? Wozu dient das Geldsystem?

Wie findet Geldschöpfung statt und wie sicher ist das Geld? Also diese Fragen, die sind alle sehr aktuell und ich denke, es gibt auch ein starkes Bewusstsein dafür, dass eben Geld Mittel zum Zweck ist, aber nicht eine langfristige Anlage. Mhm. Wir haben das auch letztes Jahr gesehen im Gold, das sehr viel, es hat eine Fluchtbewegung ins Gold stattgefunden und das Gold, der Goldkurs ist durch die Decke gegangen. Das ist auch ein Ausdruck des Marktes des Misstrauens gegenüber den etablierten Währungen.

Genau, Bitcoin hast Du angesprochen. Wir reden jetzt nicht über über den Kursverlauf, den kennen wir beide nicht, aber die Bitcoin Community sagt ja genau, diese Knappheit mit den diesen 21000000 per Code geschützten Einheiten gibt eigentlich den Wert, warum in die Zukunft kann nicht per Knopfdruck vermehrt werden. Jetzt ist natürlich der Bitcoin aus meiner Sicht nicht für alle Menschen geeignet, weil er noch sehr volatil ist und was soll ich jetzt mein Erspartes in etwas investieren, das digital funktioniert und ich nicht weiß, am nächsten Tag oder im nächsten Monat in einem Jahr könnte das nur noch die Hälfte des heutigen Wertes haben oder allenfalls, wenn es schön läuft, das Doppelte oder Dreifache? Was was würdest Du dieser Kritik entgegengeben? Ah, der der Schlüssel ist natürlich Diversifikation.

Es wäre schlecht, alles auf eine Karte zu setzen, alles auf Bitcoin zu setzen, alles auf Gold zu setzen, aber es gibt eigentlich keine Rendite ohne Risiko. Also es gibt zwar, wenn man schlecht investiert, Risiko ohne Rendite, aber Rendite ohne Risiko findet man nicht. Mhm. Und aber es gibt eine Möglichkeit, das persönliche Risiko, das man hat, zu dämpfen und das ist durch Diversifikation. Das heißt, man kauft dann vielleicht nicht alles in Bitcoin, sondern man kauft ein bisschen Gold, ein bisschen Real Unit, ein bisschen Aktien, ein bisschen andere Kryptowährungen, damit, wenn 1 davon scheitert, dass man nicht alles verliert.

Mhm. Das Einzige, was man gutes gewiss guten Gewissens auslassen kann, sind Anleihen, weil da hat man als Privatinvestor nichts davon. Genau, das teilen wir auch diese Ansicht und und entsprechend investieren wir nicht in Anleihen. Wir investieren übrigens auch nicht in Banken oder Versicherungsaktien, obwohl das gute Renditen abwerfen würde, aber wenn eine Finanzkrise kommen wird in Zukunft, dann möchten wir nicht diese größten Halter der Staatsanleihen als Aktien halten oder also das hat die Vergangenheit auch gezeigt. Jetzt möchte ich mit dir noch etwas über die Blockchain als Technik und nicht spezifisch in Kryptowährungen sprechen.

Was würdest Du jetzt Personen, die sich nicht mit dem Thema Blockchain auseinandergesetzt haben, sagen, wie oder was für ein Mehrwert bringt diese Technologie? Also auf 1, man, wir können das ganz abstrakt betrachten. Als Soziologe, also ich bin kein Soziologe, aber Soziologen teilen die Gesellschaft in verschiedenen Gruppen auf. Und ganz klar kann man sagen, es gibt die Bürger oder Konsumenten, die, ich habe einen ökonomischen Hintergrund auch, also da sagt man, es sind Konsumenten und die maximieren Utility, die Nutzenfunktion. Das ist übersetzt übersetzt die, also die streben nach Glück.

Mhm. Das ist ganz vereinfacht. Dann gibt es als zweites Segment in der Gesellschaft die Unternehmen und die streben nach Profit. Und das ist auch eine Maximierungsfunktion, man will einfach maximal Profit haben. Dann gibt es eine 3.

Gruppe und die ist eigentlich von den Ökonomen relativ schlecht erfasst. Da gibt es keine expliziten etablierten Formen, eine Nutzenfunktion oder Ähnliches. Das ist sind die Behörden oder die Regierung. Und die strebt im Allgemeinen nach Macht. Und in diesem Dreieck befinden wir uns und die Balance tendiert sich, das ist auch ein größeres gesellschaftliches Problem, die Balance verschiebt sich tendenziell immer mehr Richtung Staat.

Er wird immer ein bisschen größer, wächst immer ein bisschen mehr. Die Staatsquote hat in Deutschland jetzt 51 Prozent erreicht. Das ist dort, wo Helmut Kohl gesagt hat, beginnt der Sozialismus. Ist wesentlich höher als zum Beispiel China, was ja nominell ein sozialistisches Land ist, aber an dem gemessen ist Europa sozialistischer. Und in diesem Dreieck mit diesen mit den Bürgern, mit den Firmen und mit dem Staat hilft die Blockchain, die Machtballast ein bisschen wieder in Richtung der Bürger zu verschieben, weil sie schafft dies in der Mediation.

Das bedeutet, man kann Finanztransaktionen ausführen ohne Intermediär, ohne Hilfe 1 Bank, Mhm. Ohne eine Börse. Man kann direkt zwischen den Bürgern eine Transaktion, ich kann weltweit Bitcoin verschicken, ohne dazu, dass ich dazu ein staatlich reguliertes Zahlungssystem brauche. Es funktioniert einfach und es bewegt sich auch ein bisschen außerhalb dieses vollkommen regulierten und beaufsichtigten Raumes. Es ist nicht in einem rechtsfreien Raum, man muss sich natürlich als Gesetz halten, wenn man Bitcoins benutzt, aber es ist doch unabhängiger vom etablierten System.

Und so kann die Blockchain Technologie ganz allgemein helfen, den Bürgern wieder unabhängiger zu werden von ich recht ich recht informiert bin, läuft das ja auch auf der Blockchain. Was ist denn dort der Unterschied? Der digitale Euro, das ist ein Projekt, das schon seit Jahren läuft, das irgendwie feststeckt, das voller Widersprüche ist. Es ist an sich wäre es etwas sehr, sehr Gutes, eine digitale Währung auf der Blockchain zu haben, eine staatliche Währung auf der Blockchain, weil dann kann man auch Transaktionen in dieser staatlichen Währung abwickeln. Das ist ein echtes Bedürfnis, das ist gut.

Jetzt bei diesem digitalen Euro Projekt der EZB gibt es sehr viele Probleme. Das eine ist, der Plan ist, soweit ich verstanden habe, nicht den auf 1 öffentlichen Blockchain zu emittieren. Also er wär für was mich interessiert, völlig nutzlos. Ich könnte damit nicht im Ethereumsystem Decentralized Finance oder so machen. Es wäre in ein 1 wahrscheinlich eine eigenes System eingebunden der EZB, das die mit Partnerbanken so betreibt.

Mhm. Also es ist dann viel näher an ein Kopie des existierenden Geldsystems. Ist vielleicht unabhängiger von den Amerikanern, das kann politisch helfen, aber es ist nicht ein Blockchain basiertes System, so wie wir öffentliche Blockchains verstehen. Mhm. Und dann ist es zu einem großen Teil auch ein politisches Projekt und da da ein Widerspruch ist zum Beispiel einerseits steht in dieser Direktive, die hier entworfen wurde, dass jeder den digitalen Euro akzeptieren muss, weil die Politiker haben Angst, dass es kein Erfolg wird.

Also hat man den Zwang, dass man sie akzeptieren muss. Gleichzeitig besteht die Angst, dass er da ein zu großer Erfolg wird, der digitale Euro und jeder nur noch digitale Euros hält und nichts mehr im Bankensystem und dann haben die Bankensysteme ein Problem mit der Kreditvergabe. Das heißt, gleichzeitig entsteht in der Direktive, es gibt Höchstbeträge, wie viel man halten darf. Aber stell dir vor, Höchstbeträge sagen wir 3000 Euro. Du hast schon 2500 digitale Euro und ich schule dir 1000.

Jetzt musst Du das Gesetz für digitale Euro und ich schulde dir 1000. Jetzt musst Du das Gesetz verletzen, weil Du bist verpflichtet, es anzunehmen, aber Du darfst auch nicht mehr als 3000 haben. Ja. Und und das ist es ist zum für mich erschreckend, wie schlecht die Qualität der Regulierung ist, die aus Brüssel kommt. Ist für mich 1 der wichtigsten Gründe, warum die Schweiz draußen bleiben muss, wenn sie weiterhin wirtschaftlich erfolgreich sein will, weil viele der viele dieser Direktiven und Regulieren, die aus Brüssel kommen, sind einerseits von einem Misstrauen gegenüber dem Einzel beseelt.

Das ist, die Idee ist immer, wir wissen es besser als ihr. Mhm. Aber sie wissen es nicht besser. Es ist, wenn sie es ja gute Ideen hätten und sinnvoll regulieren würden, könnte man darüber sprechen, aber viele der Regulierung in dem Bereich, in dem ich mir auskenne, wo ich das würden kann, sind einfach dumm und nicht konstruktiv und schädlich für die Wirtschaft in Europa. Und das ist das Verrückte ist, man es nützt auch nichts, wenn man die Leute darauf aufmerksam macht.

Man kann in diesen Konsultationen, wenn es welche gibt, mitmachen und sagen, das funktioniert nicht, das geht nicht, das geht nicht auf, nützt überhaupt nichts. Mhm. Aber es sind jetzt nichts, weil ein Plan dahintersteht. Denkst Du, es gibt eine Ideologie, eine Stoßrichtung, wo wo die EU Kommission mit ihren Funktionären in in eine Richtung Europa entwickelt, dass da wirklich ein Plan dahinter ist. Das kann ich schwer beurteilen.

Also von außen sieht es eher ein bisschen hilflos aus. Und es eine mögliche Interpretation ist, dass dadurch, dass die EU Kommission ja relativ wenig Macht hat, sie kann keine eigene Steuern erheben, sie hat keine Armee, sie hat viele Mittel 1 Staates eigentlich nicht, aber sie kann Regulierung machen. Und dann ist es wie eine Überkompensation, dann macht sie zu viel und zu detaillierte ist die, es gibt ja diese dieses Sprichwort, Mhm. Das heißt, der Hammer der EU Kommission ist, Regulierung zu machen, also haut sie überall mit Regulierung drauf, Mhm. Weil das ist das Einzige, was sie wirklich, wo sie die Kompetenz hat.

Okay. Jetzt sagst Du eben, die Empfils der Schweiz dort nicht mitzumachen. Wir stimmen in ein paar Monaten über die EU Verträge ab. Die EU Verträge kommen vermutlich erst 27 oder Ach so. 20, aber wir haben diese Nachhaltigkeitsinitiative.

Gut, das meinst Du vielleicht. Ja, nein, ich hab die EU Verträge gemeint, aber das wusste ich jetzt nicht, dass die etwas später zur Abstimmung kommen. Gut, dann besteht ja die Hoffnung, dass bis dann die Wirtschaftslage so katastrophal ist in Europa, dass sogar die Mainstream Leser der Schweiz mitbekommen, dass wir uns vielleicht nicht mit einem Kranken ins Bett legen sollten. Das ist die Hoffnung, aber was die Sorge, die ich dort habe, ist die wirtschaftliche Kompetenz im Journalismus. Und das fängt damit an, dass, und das ist im ganzen deutschsprachigen Raum zu beobachten, es gibt eine tiefe Skepsis gegenüber dem Finanzsystem.

Das ist ein Teil zurecht, weil im Finanzsystem wird auch viel gemacht, wird vielleicht irgendwas Gelder veruntreut, kann viel schiefgehen. Es ist auch schon vieles schief gegangen, aber das Finanzsystem ist am Ende in einem freien Markt dafür verantwortlich, wie die Ressourcen der Gesellschaft allduziert werden. Mhm. Und ein effizientes und gut funktionierendes Finanzsystem oziert die Ressourcen auch gut und effizient, sodass das optimale Wachstum herauskommt. In einem Kommunistensystem gäbe es ein 1 zentrale Planungskommission, die sagt, diese Fabrik wird gebaut, diese nicht.

Das Hotel wird finanziert, dieses nicht. Und diese Rolle übernimmt im Kapitalismus das Finanzsystem. Die Banken, Anlagefonds, Venturekapitalinvestoren, all diese, die entscheiden, nicht koordiniert, aber doch kollektiv, wer finanziert wird, wer nicht, wer Ressourcen erhält und wer nicht. Und das hat sich sehr stark bewährt. Und dieses Bewusstsein, dass das Finanzsystem extrem wichtig ist für das Gedeihen der Gesellschaft, das besteht oft nicht.

Mhm. Und dieses optimale Allduzieren der Ressourcen wird oft einfach als Gier abgetan und nicht wertgeschätzt. Und es besteht auch oft nicht das Verständnis dafür, welche Arbeit hier geleistet wird. Und das ist, ich denke, ein generelles Manko, der im deutschsprachigen Raum, aber in Europa im Vergleich zu anderen Währungsräumen, zum Beispiel die USA, die haben 'n sehr viel stärkeres Währung Finanzsystem, das zum Beispiel auch Rechenzentren finanzieren kann, AI voranzutreiben. In Europa wär es völlig unmöglich, 1000 Milliarden zu mobilisieren, ein Rechenzentrum oder ein EA ist nicht mehr Startup, eine EA Firma zu finanzieren und in den USA werden da Hunderte von Milliarden herumgeworfen.

Vielleicht ist auch ein Teil dann schlecht investiert, aber es passiert was. Es ist Kapital vorhanden. Was sind die Gründe, weshalb man in Europa weniger so Start ups Finanzierungen und Risikokapital zur Verfügung stellt? Es ist natürlich, es braucht so ein Feedback Loop. Also Das musst Du erklären.

Einen selbstverstern Kreislauf. Also Silicon Valley ist auch nicht von heute auf morgen entstanden. Es ist entstanden, weil ein paar Leute haben gute Firmen gegründet, damit viel Geld verdient und das Geld wieder in neue Firmen existiert. Das ist so ein Kreislauf, wo im Kapitalismus tendiert das Kapital dorthin zufließen, wo es am profitabelsten angelegt wird. Und das ist auch zum Wohl der Gesellschaft, weil dann hat man das höchste Wachstum.

Und es gibt natürlich viele Kanäle, wie man diesen Kreis schwächen kann, zum Beispiel, wenn man hohe Kapitalgewinnsteuern hat, dann entzieht man diesem Kapital, die die diesem Kreislaufkapital. Mhm. Es kann auch sein, wenn Gründer von Firmen stark besteuert werden, dass es nicht attraktiv ist. Es kann auch sein, dass einfach vom Lebensstil her es gar nicht sinnvoll ist. Man hat in Also ich ja Wohlstandsverwahrlosung.

Ja, aber auch und dann, das ist auch eine wichtige Dimension, die generelle Einstellung zum Risiko. Das ist wieder die Stabilitätsfrage. Mhm. Wenn man Openclaw anschaut, ein anderes AI Start-up sehr erfolgreich von einem Österreicher gegründet, der ist inzwischen in den USA, weil in Deutschland wurde zwar auch vom Fernsehen eingeladen, in in Österreich, überall und die haben aber immer mit kritischen Fragen konfrontiert. Das zeigt die Geisteshaltung, die haben gefragt, ist es nicht gefährlich, wenn man AI Daten gibt?

Was sagt der Ethikprofessor? Was sagt, die sehen immer nur das Richtige und nicht die Chance? Mhm. Und in den USA wurde auch von der Regierung eingeladen, gehabt, es wird kommen, was können wir machen, wie können wir wurde auch von der Regierung eingeladen, gehabt es wird kommen, was können wir machen? Wie können wir das die Chance verwerten?

Mhm. Und und er hat dort ein Superangebot, ist nicht bekannt wie viel, aber der verdient vermutlich sehr viel mehr Geld in den USA, als er je in Europa verdienen hätte können. Mhm. Also ist eine Kulturfrage irgendwoher? Eine Kulturfrage und auch eine Frage der des Systems, also der schlecht entwickelte Finanzsystem und die Überregulierung an Misstrauen gegenüber dem Finanzsystem, also das man da macht.

Dieses Misstrauen sehen wir auch im Kryptobereich. Genau, da wollte ich jetzt noch hin, weil die Schweiz hat vor gut 10 Jahren, das Kryptow Valley war wirklich Weltspitze. Man hat die besten Ingenieure nach Zug geholt, ihnen ein Startkapital gegeben, ausgebildet im Marketing und so weiter und sich in dem Sinne einen Weltruf auch geschaffen. Dann waren wir eine nach Liechtenstein eigentlich die 2. Das 2.

Land mit einem Gesetz, das das ganze Thema reguliert. Und ich dachte dazu mal schon, wow, das hilft dem Finanzplatz Schweiz enorm, weil historisch gesehen sind die ja sehr bekannt für Vermögensverwalten weltweit. Und jetzt einfach mit neu digitalen Vermögenswerten können wir dort wieder Marktführer werden. Und was beobachte ich in den letzten 4, 5 Jahren? Man reguliert, man überreguliert den Bereich und andere Finanzzentren wie jetzt sehr dominant die USA, aber natürlich auch Singapur oder in den Emiraten, die überholen uns links und rechts und das das tut mir weh.

Beobachte ich das etwas falsch? Du bist da näher in der Szene. Absolut und hier sehen wir hier haben wir ein Execution Problem auf der Behördenseite. Wir hatten damals, als dieses Gesetz kam, hatten wir mit Uli Mauer, der auch schon hier im Podcast war Genau. Jemanden im Bundesrat, der einen Sinn dafür hatte, dass er seine Chance darstellt.

Und wir hatten auch mit Mark Branson jemand an der FILMA Spitze, der hat sich für das Thema interessiert. Der ist sehr intelligent, der der hat sich da eingearbeitet, der hat eine große Chance gesehen. Er hat auch das Libra Projekt damals unterstützt und inzwischen hat hat aber der Wind gedreht. Wir haben nun im Bundesrat niemand mehr, der sich für das Thema starkmacht. Wir haben eine einen politischen Shift auf Stabilität, auch weil die Credit Suisse untergegangen ist.

Also ich denke, das ist eine der der 1 der Zeitpunkte, wo man festmachen kann, hier wurden wurde die Politik Politik risikoavers. Und der Risiko Appetit fehlt komplett. Also die und das sieht man auch jetzt mit Stefan Walter, mit dem neuen Finma Direktor, der sagt, unsere Aufgabe ist nicht Innovationsförderung, unsere Aufgabe ist, Risiken proaktiv zu begegnen. Und das Problem ist, Innovation braucht Experimente und Experimente sind per Definition risikobehaftet. Und wenn man proaktiv top down alle Risiken ausschließen will, dann hat man einfach keine Innovation mehr.

Und diesen Innovationsdown, den müssen wir gewähren als Gesellschaft. Wir müssen sagen, es ist erwünscht, dass Leute Neues ausprobieren. Natürlich darf man nicht falsche Dinge erzählen Dinge aus den Augen geben. Ja, lieber ein Fundament. Ich habe lieber Fundamente als Rahmen, weil Rahmen sind immer eingesteckt.

Ja. Aber dieses Fundament ist zurzeit nicht mehr gegeben und daher passiert auch nicht mehr so viel. Mhm. Es ist spannend zu beobachten, was in in den USA abgeht, seit da Donald Trump mit seiner encourage, sag ich mal, an der Macht ist, pushen die ja Kryptos, aber auch digitale Währungen extrem. Da sind ja auch entsprechende Gesetze einerseits schon verabschieden wollen.

Jetzt muss ich kurz spicken. Der Klarity Act soll ja jetzt in Zukunft klare Regeln schaffen, ist aber in dem Sinn etwas blockiert für die letzte, dem Sinn Hürde, weil die Banken sich dagegen wehren. Jetzt, was ist der Grund, haben da die Banken Angst, dass da die die Kryptos sie überholen oder oder was sind die Gründe, warum sich die Bankenwelt in den USA wählt gegen diesen Clarity Act? Also vielleicht mal zuerst, was ist die Chance, dass die die Regierung, die Trump Regierung erkannt hat? Die Chance ist, die haben gesehen, es gibt Hunderte von Milliarden von Dollarbasierten Stable Coins im Umlauf und die sind gedeckt hauptsächlich mit Staatsanleihen.

Ja. Das heißt, wenn die ganze Welt Stable Coins wie Tether oder USDC verwendet, dann finanziert, damit jeder Kryptobutzer, der diese Stablecoin hält, die amerikanischen Staatsausgaben, den amerikanischen Staatshaushalt indirekt. Und das ist natürlich sehr gut für die Amerikaner. Das heißt, es ist eine strategische Priorität, diese zu fördern. Das hat übrigens Europa, strategische Priorität, diese zu fördern.

Das hat übrigens Europa falsch gemacht. Die haben auch gemerkt, das ist was Wichtiges, aber die haben die Sicherheit so stark priorisiert, dass das Geschäftsmodell eigentlich kaputtreguliert wurde von Stablecoin Emittenten. Das heißt, wenn man einen großen Stablecoin Emittenten wie Circle hat, der einen digitalen Euro und einen digitalen Dollar im Angebot hat, dann sagt der, all seinen Distributoren, all seinen Verkaufsleuten priorisiert den Dollar, weil da verdienen wir zwei- bis mehr. Das haben wir mehr Flexibilität, wie wir die Reserven anlegen. Selbst wenn es Staatsanleihen sind, gibt es doch einen Zins und in Europa muss alles sehr kurzfristig sein, verdient man einfach viel weniger.

Dafür ist es sicherer. Also man hat ja das Sicher, das niemand benutzt. Okay. Und die Amerikaner sind da viel weiter und clever. Was jetzt aber der Streit ist zwischen den Banken und den Stablecoin Emittenten ist, darf man auf diesen Stable Coins Zinsen bezahlen.

Und das ist natürlich für die amerikanischen Banken ein sehr sensibles Thema, weil die haben heute von der Nationalbank, wenn sie dort Geld halten, kriegen die einen angenehmen Zins. Mhm. Und von diesem Zins wird nur ein kleiner Teil weitergegeben an die Kunden. Ja. Und jetzt bei den Stable Coins könnte das anders sein.

Was ist, wenn ein Stablecoin Anbieter den vollen Zins weitergibt? Dann könnte es eine Flucht geben aus dem Bankengeld, rein in die Stable Coins und das wollen die natürlich vermeiden. Okay, das ist das der Streitpunkt. Auf der anderen Seite BlackRock und andere große Vermögensverwalter sind am, ich sag jetzt mal, Transferieren von der klassischen Bankenwelt, Vermögenswert auf die Blockchain, Stichwort Digital Assets. Was beobachtest Du da?

Ist das ein Trend, der in Zukunft weitergehen wird? Und wenn ja, was sind die Vorteile dieser Digitalisierung, dieser Vermögenswerte? Also ein großer Vorteil aus technischer Sicht ist, man hat programmierbares Geld und programmierbare Vermögenswerte. Wir nutzen das bei Aktionariat zum Beispiel, indem wir eine Plattform zur Verfügung stellen, mit da, sodass jeder Emittent eine kleine Börse für sich selbst betreiben kann. Also zum Beispiel Real Unit kann sagen, ihr seid schon an der an der Börse, da ist vielleicht die Notwendigkeit kleiner, aber jeder Emittent kann sagen, auf unserer Webseite, wir machen nicht nur den Direktverkauf, sondern wir erlauben auch den das Traden dieser Real Uni Token zwischen unseren Anlegern, zwischen unseren Aktionären.

Und normalerweise im klassischen in der klassischen Finanzwelt braucht man dazu eine Börse. Man braucht Banken, die an der Börse angeschlossen sind. Man braucht ein Zahlungssystem. Man braucht ein Effektenabwicklungssystem. Man braucht eine zentrale Gegenpartei, die schaut, dass die Verbindlichkeiten am Schluss aufgehen und alles am Schluss da ist, wo es hin sollte.

Und das entfällt alles, weil auf der Blockchain hat man im gleichen System die Zahlungswährung, ein 1 Stablecoin, in dem Fall benutzen wir den Frankencoin und die Aktie, die transfer werden soll. Man kann die in 1, die Informatik nennen das atomar, in 1 atomaren Transaktion, weil die geschieht entweder ganz oder gar nicht, beides transferieren das Geld und die Aktie. Und so entfällt dieser ganze Apparat. Man braucht kein Intermediär mehr, man kann das direkt auf der Blockchain mit einem Smart Contract abwickeln. Mhm.

Also es braucht auch keine keine Banken mehr, keine Finanzinstitute, weil man das Vertrauen hat in die Datenbank, die man Blockchain nennt, dass da die in dem Sinne sicher ist. Ist das korrekt so zusammengefasst? Ja, also ich würde nicht sagen, dass die Banken überflüssig werden. Die Sie können helfen, diese Token aufzubewahren. Sie können selbst in diesen Systemen teilnehmen, weil es ist immer ein bisschen technisch auch anspruchsvoll, das alles korrekt zu machen.

Aber die Aufgabe der Bank, die verschiebt sich natürlich. Die alte Weltordnung ist zu Ende. Krisen, Kriege und Schuldenexzesse bedrohen ihr Erspartes. Droht eine neue Finanzkrise oder ein Weimarsszenario? Das würde erhebliche Konsequenzen für Sie persönlich auslösen.

Machen Sie sich Sorgen Ihre Altersvorsorge, ob die noch reichen wird? Im Podcast Klartext Finanzen teilen wir unser Wissen mit Ihnen, damit Sie bestens für die nächste Krise gewappnet sind. Die Hauptaufgabe der realen Schweiz AG ist jedoch der Vermögensschutz der uns anvertrauten Gelder. Wir sind eine börsenkotierte Investmentgesellschaft. Wer bei uns investiert, wird damit automatisch mit Eigentümer, unser in der Schweiz ansässigen Aktiengesellschaft.

Seit 25 Jahren hat sich unsere Sachwertstrategie bewährt. Sie beinhaltet zu großen Teilen physisches Silber und physisches Gold sicher in der Schweiz verwahrt. Darüber hinaus investieren wir in gesunde Unternehmen mit krisenfestem Geschäftsmodell, welche die Grundbedürfnisse decken. Mehr als die Hälfte unserer Anlagen halten wir außerhalb des Finanzsystems, damit wir auch während 1 Finanzkrise Zugriff darauf haben. Unsere Aktionärinnen und Aktionäre können beruhigt in die Zukunft schauen.

Sie profitieren von unserer ausgewiesenen Expertise und langjährigen Erfahrung. Sichern auch Sie Ihr Vermögen mit realen Sachwerten. Unabhängig von der Höhe Ihres Ersparten haben Sie die Wahl, unsere Real Unit Aktie über Ihre Depot Bank zu erwerben oder den gleichwertigen Aktientoken bankenunabhängig und kostenfrei über unsere neue Real Unit App zu erwerben und zu verwahren. Wir sind fest davon überzeugt, dass wir das Vermögen unserer Aktionäre bestmöglich über die kommende Krise hinweg schützen können. Informieren Sie sich jetzt unter Punkt d e.

Wir freuen uns auf Sie. Okay, das jetzt haben wir über Aktien gesprochen, die digitalisiert werden, aber der große Rön scheint ja die Staatsanleihen zu sein und natürlich auch Real World Assets, sag ich mal, Kunstgegenstände oder auch, ich sag jetzt, alles, was was einem Wert entspricht, Kunst, einerseits aber Oldtimer oder was auch immer und ich ich habe auch mal vor Jahren eine entsprechende Weiterbildung gemacht. Das war 20 19 schon dazu mal hat man mir gesagt, ja, in Zukunft hältst Du für jeden Vermögenswert, denn Du hast einen Token in deinem eigenen und kannst dann, wenn Du das physisch verkaufst, den Rechtsanspruch in Form von Token verschieben ohne einen Zwischenintermediär, also eine Bank. Ist das nicht mehr State of the Art oder in welche Ach so. Richtung siehst Du jetzt die die ganze Digitalisierung in in Zukunft?

Also bei Real World Assets, was eine große Rolle spielt und stark am Wachsen ist, sind all diese tokenisierten etablierten Aktien. Eine Tesla Aktie, ein Stand und Poor's Indexfond auf der Blockchain, die man dann 24 Stunden am Tag frei handeln kann. Was sich weniger durchsetzt, sind NFTs sind praktisch tot. Das war ja immer ein großer Trend und Das musst Du noch kurz erklären NFTs sind NFTs sind. Quasi Kunst auf der Blockchain.

Mhm. Die Idee ist, dass man die Blockchain nutzt, festzuhalten, wer wen ein Bild gehört. Mhm. Und das kann man auch mit realen Bildern machen, das hast Du angesprochen, sieht man auch wenig. Ja.

Und dieses rechte Management auf der Blockchain sieht man fast nicht, weil am besten geeignet ist die Blockchain für Vermögenswerte, die nativ auf der Blockchain transferierbar sind. Wenn ich dir auf der Blockchain ein Bild verkaufe, muss ich hier mir die dir immer noch das Bild irgendwie ausliefern. Wenn ich einen Oldtimer verkaufe, am Schluss hängt es immer noch an der physischen Welt. Mhm. Aber eine Aktie kann ich auf der Blockchain handeln, ohne dass ich in der physischen Welt irgendetwas nachvollziehen muss.

Mhm. Das ist übrigens das Schweizer Gesetz, 1 der besten weltweit. Im Schweizer Gesetz, wenn man Tokenisiert, zum Beispiel Real Uni Token hat, dann ist der Token die Aktie. Mhm. Wenn die Aktie.

Mhm. Und wenn ein Token transferiert, dann transferiert man die Aktie. In anderen Rechtssystemen, zum Beispiel in Luxemburg ist der Transfer des Tokens nur eine Instruktion an einen Transfer Agent, der dann die Aktie im eigentlichen Register tatsächlich transferiert. Mhm. Natürlich nur die zweitbeste Lösung.

Absolut und spannend ist vielleicht auch noch zu teilen, wir haben ja beides eine klassische Aktie im Banksystem und einen Aktientoken, der wie Du richtig sagst, genau gleichwertig ist, aber indem sie nicht im Bankensystem, sondern auf der Ethereum Blockchain Die Nachfrage nach dem Token nimmt stetig zu und zwar nicht, weil man diesen dann bei 1 Bank wiederum verwahren kann, sondern weil man den wie Bitcoin selber verwahren kann, bankenunabhängig. Und das ist genau aus unserer Sicht von unseren Aktionärinnen und Aktionären der der Vorteil oder man hat dann diese und man wird wie finanziell souverän, man braucht kein keine Bank mehr. Siehst Du, dass generell jetzt mit Aktionariat einen Trend in diese Richtung oder sind die da etwas ein Spezialfall? Ich denke, ihr habt natürlich eine speziell, 1 1 1 besonderes Publikum, das auch etwas ein bisschen unabhängig vom System haben will. Wo ich einen großen Use Case sehe, wo eben wo wo es ist, da die die Tokens in Dsenarals Finance zu nutzen, also dass man Dsenarals Finance ist sind Protokolle auf der Blockchain, wo man oft traditionelle Finanzgeschäfte automatisiert ohne Gegenpartei abwickeln kann und eine, da gibt es Exchanges, die sind als Exchanges, wo man Börsen hat, wo man diese tokenisierten Assets handeln kann und dann gibt es aber auch Landingprotokolle, wo man diese tokenisierten Assets belehnen kann.

Mhm. Und das ist ein sehr starker Use Case, der vieles dann treibt und ich es man hört ja immer wieder, die Blockchain macht bringt Effizienzgewinne und so. Aber nur nur wegen Effizienzgewinn gehe ich ja nicht weg von der Bank und mach das irgendwie mit einem völlig neuartigen System. Das ist ja, da bin ich zu bequem. Man geht dann zu einem neuen System, wenn man effektiv etwas Neues damit tun kann.

Und hier und da kommt jetzt der Franken Coin ins Spiel, der Franken Coin ist ein Schweizer Franken Stable Coin und den kann man nutzen, nicht nur Aktientoken zu handeln, man kann ich ihn auch nutzen, Aktientoken zu belehnen. Zum Beispiel kann man im Frankencoinsystem den Real Unit Token hinterlegen und und Geld ausleihen und dann noch mehr kaufen, so zum Beispiel eine Hebelwirkung erzielen. Mhm. Ich weiß nicht, ob das jetzt ein Anlageprofil von einem Real Unit Käufer entspricht, der will etwas Sicheres, der will nicht noch einen Hebel drauf, aber es gibt eine Möglichkeit, das zu machen dank dieser Technologie. Ja, das möchte ich noch vertiefen, weil es ist ja eigentlich nicht nur eine Funktion, denn die Hebelwirkung, die Du sagst Man muss jetzt vorwegschicken, Du bist der geistige Vater dieses Franken Coins Protokolls.

Also Du hast eigentlich wie eine Ja, beschreibe es doch selber, was Du da geschaffen hast. Also wenn man zu 1 Bank geht Ja. Und sagt, ich habe hier ein Haus, das ist 1000000 wert, ich hätte gerne eine Hypothek, 500000. Dann drückt die Bank einen Knopf und sagt, okay, wir drucken jetzt 500000 Franken, die sind jetzt auf deinem Konto. Und sie macht das, sie nimmt nicht Geld von einem anderen Kunden, sondern sie macht effektiv eine Bilanzausweitung.

Und die Bilanz wird ausgedehnt und da werden 500000 gedruckt, die Du nachher Neues Geld transfrischung kannst. Ja. Das ist die Geldschöpfung der Banken. Und dieser Mechanismus ist im Kern eigentlich sehr, sehr einfach und den kann man replizieren auf der Blockchain. Man kann sagen, wir machen das Ganze ohne Bank, indem jemand etwas Werthaltiges hinterlegt, kann ein Gold Token sein zum Beispiel, kann ein Real Unit Token sein.

Immobilien sind schwierig, weil die sind nicht so einfach auf die Blockchain zu kriegen. Aber wenn man etwas Tokenisiertes hat, kann man das im Franken Coin System hinterlegen und sagen, ich will das belehnen und sich neue Franken Coins drucken. Also ist eigentlich Man kann ist eigentlich Man kann selber Geld schaffen, was bis jetzt eigentlich den Zentralbankenfond enthalten ist. Habe ich das richtig verstanden? Ja, also man man beteiligt sich an der Geldschöpfung.

Ja. Und aber es ist der vor, dass das der Zentralbank vorbehalten ist, das stimmt natürlich nicht so ganz. Wir haben einen großen Teil der Geldschöpfung heute bei den kommerziellen Banken. Mhm. Und wir haben eigentlich auch Geldschöpfung bei Kreditkarten.

Wir haben jedes Mal, wenn jemand jemand anderem Geld schuldet und das nicht sofort bezahlt, hat man implizit ein bisschen Geldschöpfung. Mhm. Man schafft da eine Verbindlichkeit, die man später begleicht und und Geld ist eigentlich genau das Geld bei der Bank ist einfach eine Forderung gegenüber der Bank. Und Geldschöpfung ist eigentlich nicht, die Nationalbank hat zwar das Münzenmonopol, die das ist die einzige, die Münzen und Banknoten drucken darf, aber Kreditgeld, das eigentlich eine Kredit gegenüber jemandem darstellt, das Produzieren und Vernichten wir dauernd im Alltag. Also das ist etwas relativ Normales.

Das Schöne hier in diesem Franken Coin System ist, dass man sich in einem Smart Contract festgehalten hat und das verlässlich genug umsetzen kann, damit das nachher jeder, der diesen Franken Coin erhält, einigermaßen genug sicher sein kann, dass es einen Franken Wert hat. Mhm. Also jetzt anstatt, dass man spekulieren will, könnte man auch, wenn man Aktionär ist von Real Unit und diesen als Token hält, diesen belehnen, Kredit schaffen in Form von CCF, also Franken können und diesen dann sogar im Laden ausgeben. Ist das korrekt? Korrekt.

Nach 1 gewissen Laufzeit, das sind dann die Vertragsbedingungen, der Zins und auch die die Länge des Kreditvertrages, muss man dann indem sie in den Kredit zurückzahlen und die hinterlegten Real Unit Token werden wieder freigegeben zur freien Verfügung. Korrekt, genauso funktioniert das. Dann braucht es natürlich noch Mechanismen. Was ist, wenn man nicht zurückbezahlt? Dann wird irgendwann liquidiert.

Was ist also es muss verschiedene Mechanismen gehen. Was ist, wenn der Real Unit Token an Wert verliert? Mhm. Muss, dann gibt es in der klassischen Welt ja diese Margin Carles, dann muss man mehr hinterlegen oder einen Teil zurück zurückzahlen und diese, das muss man auch managen. Mhm.

Und im Gegensatz zur Bank kriegt man nicht einen Anruf, sondern man muss das ein bisschen verfolgen, muss da aufmerksam sein, was was da passiert, aber man kann dieses diesen diese Mechanik als Lombarkredit genauso durchführen, ohne dass man einen Finanzhinter mit der bräuchte. Okay, aber hast Du mit diesem Frankencoinsystem da nicht Gegenwind, also regulatorischer Seite oder auch von von Bankenseiten gespürt oder ist das Ganze noch zu klein, dass es ernst genommen wird? Also ich glaube, die Banken nehmen es nicht ernst, da ist das nicht auf dem Radar. Behördenseitig haben wir schon Briefe erhalten von der Finma, die Fragen gestellt hat zum System. Das ist 1 1 1 üblicher Prozess, wenn jemand etwas Außergewöhnliches macht.

Das kann im Worst Case kann es natürlich in einem Verfahren enden, wo wo die Finmer sagt, was ihr macht, ist nicht legal. Ihr müsst damit aufhören und kann auch Gewinneinzug und andere Dinge dann verfügen. Aber ich bin eigentlich zuversichtlich, dass wir gute Argumente haben, dass das, was wir machen, korrekt ist und und ich bin auch offen für die Diskussion, wie man das System anpassen könnte oder müsste, der Firma Gewissheit zu geben, dass sie auch sieht, dass das korrekt ist und ein gutes System ist, dass auch am Ende zum Wohl der Gesellschaft ist, wenn man so was macht. Mhm. Ja und wichtig ist noch der Hinweis, es ist dezentral.

Also Du hast jetzt nicht als Gründer da irgendwelche Vorteile, sondern ja, erklär doch vielleicht der Grundaufbau dieses doch sehr spannenden neuen zukunftsträchtigen Finanzsystems. Das ist der der Clou vieler dieser dezentralen Systeme, die funktionieren ohne Zutun des Schöpfers. Also ich habe das am Anfang entwickelt im Rahmen meines meiner Doktorarbeit und dann in die Wildnis entlassen und da ist es nun und funktioniert. Und jeder kann das benutzen. Es gibt niemand, der einen roten Knopf oder etwas hätte, es wieder zu stoppen.

Und das funktioniert. Es braucht natürlich Teilnehmer, die das System benutzen, es die das System beobachten, die und es gibt aber, das ist ein wichtiges Element bei vielen Blockchainbasierten Systemen, zum Beispiel zuerst auch im Bitcoin System. Das ist ja nicht nur ein technisches System, ist ja ein ökonomisches System mit Anreizen für die Miner, am System teilzunehmen, das genau Gleiche gibt es im Franken Coin System. Es gibt gezielte Anreize, zum Beispiel eine Liquidation durchzuführen und die derjenige, der das anstößt, der kriegt eine Belohnung, wenn er's zurecht angestoßen hat. Und dieses System ist ist da und lebt und und und kann benutzt werden.

Ja, erzähl doch etwas. Wie wie groß ist das System? Wo wo kann es schon eingesetzt werden? Wo Also jetzt aus Deutschland kann man natürlich auch Schweizer Franken so erwerben, ohne dass man eine Bankbeziehung haben kann. Das könnte schon auch noch attraktiv sein oder?

Einen Teil seines Vermögens aus der EU rauszubringen. Ja, absolut. Also es gibt 30000000 Franken Coins im Umlauf. Ja. Das ist ein bisschen mehr als 30000000 Euro umgerechnet und die Sicherheiten dahinter sind etwa 57000000, das sind Bitcoin, das sind Aktien, das sind ist Gold, das sind zum Beispiel Stand on Pours ETF ist auch drin.

Aber man hat hier einen einen Korb von Sicherheiten, der diese 30000000 garantiert und man kann den Franken Coin kaufen auf gibt's, Manuel Pellaney ist der wichtigste Service, wo man ist ein schweizer Krypto Broker, wo man Kryptowährung kaufen kann, auch den Franken Coin. Mhm. Man kriegt es auch auf Uniswap, auf dezentralen Börsen. Oder DFX. DFX Ja.

Ist auch ist war der 1., der das angeboten hat und und so, wir hoffen natürlich, dass es immer mehr Anbieter gibt. Es gibt Mechsacy als 1. Börse, die das erlaubt und so kann man von überall her auf der Welt kann man 'n Franken Coin kaufen oder wieder verkaufen. Und erwähnenswert finde ich auch noch, dass man schon zahlen kann am Point of Sale, also im Laden erzähle doch da, dass das Es gibt eine Karte, eine Kreditkarte von Ghosis. Ghosis ist eine Blockchainsystem, die haben eine eigene Blockchain und der Frankencoin kann dorthin verschickt werden auf diese Ghosis Blockchain und dort drauf kann man nachher die Ghosis Kreditkarte aufladen und dann diese Franken Coins mit Kreditkartenzahlungen ausgeben.

Im Hintergrund wird das natürlich gewechselt, also wenn ich im Laden damit bezahle, dann kriegt der Laden eine normale Abrechnung, aber KOSIS merkt da, jetzt muss 100 Franken bezahlt werden oder 100 Euro. Jetzt ziehe ich da ein bisschen Franken Coins ab vom Wallet dieses Benutzers und wechsle das ein und begleiche so die Rechnung des Händlers. Mhm. Das passiert dann alles im Hintergrund transparent und der Nosis Kreditkarte, die er wie eine andere Kreditkarte einsetzen kann. Ja, und das ist heute schon Realität.

Das ist nicht Zukunft und da frage ich mich dann schon, wenn jetzt das wächst oder vielleicht auch im Ausland andere ähnliche Systeme sich am Aufbauen sind, verlieren die Banken in Zukunft einen Teil ihres Zahlungsverkehrs? Ich bin ehrlich gesagt skeptisch im Zahlungsbereich. Ich, der Zahlungsverkehr ist sehr, sehr kompetitiv. Es gibt so viele Zahlungsmittel mit verschiedenen Vor- und Nachteilen. Es ist sehr, sehr schwierig, ein Zahlungsmittel zu etablieren, vor allem in einem funktionierenden Markt wie der Schweiz, wo wir schon Banktransfers haben, Kreditkarten haben, wo wir getwinnt haben.

Warum braucht es noch ein Zahlungssystem? Und bei Zahlungssystemen ist auch oft schwierig, Geld zu verdienen, weil mit 1000000 bezahlten Kaffees hat man gleich viel Volumen wie mit einem Kredit von ein mit einem siebenstelligen Kredit. Und das ist eigentlich einfacher, zuerst diese Finanz Use Cases abzudecken. Das ist auch ein bisschen der Fokus der Frankencon Association. Also es gibt eine einen Verein, der der das System pflegt und fördert und hier haben wir gesagt, der Fokus ist eigentlich nicht Zahlungssysteme, sondern Fokus ist Finanzanwendungen.

Gut, jetzt die Rolle der Banken so in 10 Jahren, was denkst Du, inwiefern wird sich diese verschieben aufgrund der Entwicklungen, jetzt auch in den USA speziell, wo die ganze Blockchain Technik so gefördert wird? Also idealerweise, das wär quasi der Wunsch, werden die Banken Benutzer dieser Systeme und sie geben den Endkunden Zugang zu diesen dezentralen Protokollen, weil diese dezentralen Protokolle, die sind alle ein bisschen mühsam zu benutzen. Man braucht ein Wallet, wenn man den Schlüssel verliert, hat man ein Problem. Man kann, es gibt keine Supporthotline wie bei 1 Kreditkarte, also es man braucht, es erfordert einen gewissen Grad an Wissen und Selbstverantwortung, wenn man die benutzt. Und das delegieren die Kunden gerne, auch an Firmen wie Bitcoin Swiss.

Und ich denke, es gibt einen sehr starken Business Case, dass man die Banken auch dort hingehen und das anbieten und sagen, wir helfen dir sicher durch diesen Dschungel zu kommen, die Rendite zu finden und die Risiken zu vermeiden. Okay. Wir kommen langsam zum Ende des Podcasts, Lutzius. Du bist ja seit vielen Jahren Unternehmer. Ich stelle oft die Frage meinem Gast, weil wir ja 'n Finanzpodcast sind.

Wie wie bist Du privat investiert, in was für Anlageklassen? Das ist schön, investiert, in was für Anlageklassen? Das ist schön diversifiziert, also keine Anleihen, aber ein bisschen Immobilien, ein bisschen Kryptowährungen, ein bisschen Aktien an der Börse, die liquide sind und dann noch ein Teil Investments in Start ups oder Venturefonds. Das ist vielleicht je ein Viertel. Okay, gut.

Was Also wir leben so in 1 turbulenten Zeit. Was macht dir am meisten Sorgen oder was sind Themen, die vielleicht noch zu wenig angesprochen wurden generell? Also wir haben ja begonnen mit den Staatsschulden, Ja. Was sicher eine Sorge sein kann. Aber ich glaube, die langfristig größte Sorge, die man als Europäer haben muss, ist es ist nicht der Umweltschutz, es ist nicht Bürokratie.

Bürokratie ist eine große Sorge, es ist die Demografie. Mhm. Und hier sehe ich ein ernsthaftes Problem. Wir haben, ich habe es diese Woche gelesen, in Italien sind letztes Jahr gleich viele Kinder zur Welt gekommen wie zuletzt achtzehnhunderteinundsechzig. Also wir haben hier ein demografisches Problem und wir können es auch nicht einfach flicken durch mehr Einwanderung, weil ich glaube, die Monarchie kommt es ja darauf an, wer der König ist und da kommt es ja in der Demokratie auch darauf an, wer die Bevölkerung ist.

Man kann die nicht beliebig austauschen. Also wir kommen eigentlich nicht, hin uns zu fragen, wie stellen wir eine wieder eine gesunde Demografie her? Wie erhöhen wir wie die Anzahl Kinder pro Familie? Wie fördern wir das? Und das ist leider ein Thema, das ein bisschen fast toxisch ist.

Das ist, weil es eben auch Widersprüche gibt zu existierenden Paradigmen. Zum Beispiel es gibt diese Studie aus Dänemark, die hat die ist kürzlich projiziert und die hat sehr schön aufgezeigt, wenn Männer mehr verdienen, haben sie nachher mehr Kinder. Wenn Frauen mehr verdienen, haben sie nachher weniger Kinder. Und eine solche Erkenntnis, was macht man jetzt daraus, wenn man weiß, eigentlich sollten wir mehr Kinder haben, aber eigentlich sollten Frauen mehr verdienen. Das das gibt einfach und und da braucht es eine sehr gesunde Debattenkultur, solche Probleme ansprechen zu können, ohne gleich irgendwie verurteilt zu werden.

Mhm. Und diese Debattenkultur ist auch in Deutschland ein bisschen kaputt. Es gibt einen engen Kanal von zugelassenen Meinungen und was zu viel abweicht, wird in den großen Medien oft totgeschwiegen, runtergemacht, abgetankt und das ist, irgendwann wird es hier auch politisch zu noch vielen Reflexion an Knall kommen, hab ich Angst. Und das ist eigentlich schade, weil ich glaube, grade Deutschland, hier ist da noch ein Blatt mitgenommen. Das ist beim Professor, wo ich doxoniert habe, der hat hier bei 'ner Studie mitgearbeitet, da wurde, man kann es fast sagen, das ist der Marshmallow Test für Nationen.

Also die haben in verschiedenen Ländern geschaut, wenn jemand die Wahl hat zwischen einem kleinen Vorteil nächste Woche und einem großen Vorteil in einem Jahr, was wählt er? Das ist eigentlich die, er misst die Time Preference. Mhm. Und zu alleroberst, also 89 Prozent der Deutschen, die sind zu allerobersten in der Lage, haben die langfristige Option gewählt. Und das ist auch etwas, das kulturell, ich denke auch schon in der deutschen Sprache, tief verankert ist, dieses langfristige Denken.

Wir haben ein viel nunesiertes Vokabelar, Sachzwänge auszudrücken. Also das Wort Sachzwang ist kaum zu übersetzen. Und wir haben eigentlich einen sehr stark und tief verankelten Idealismus kulturell und trotzdem haben wir schwächeres Wachstum, haben wir viele gesellschaftliche Probleme und und verlieren ökonomisch gegenüber den Amerikanern, die gemäß dieser und auch die die dieser Tabelle und auch gemäß meiner Erfahrung viel pragmatischer sind und ein bisschen weniger langfristig denken. Und ich denke, eine Ursache davon ist, dass eben Pragmatismus gewinnt gegen Idealismus, wenn die Ideale die Falschen sind. Und wir müssen uns überlegen, was sind die rechten Ideale?

Was sind eigentlich unsere Werte, die die westliche Situation überhaupt ermöglicht haben? Und vielleicht sind das nicht exakt die gleichen Werte, wie wir jetzt verfolgen in der Politik. Nun ist es ein wunderschönes Schlusswort. Herzlichen Misskund zu tun. Wer kommt dir da in den Sinn?

Ich habe vorhin im Auto einen Podcast gehört mit Hans Georg Maaßen, aber ich habe gehört, der ist auch demnächst oder war vielleicht nach schon vor meiner Ausstrahlung zu Gast. Genau, der war heute Morgen Gast hier. Aber deinen Professor hatten wir noch nicht wie Thorsten Hens. Ja. Sehr gute Idee.

Ja, absolut. Der der ist wirklich gut, hat viele originelle Ideen Mhm. Und und in Bereichen den Wurstblick, wollen wir den Wurstblick nicht haben. Sehr gut. Liebe Zuschauerinnen und Zuschauer, hinterlassen Sie unbedingt einen Kommentar.

Teilen Sie die Meinung von Luzius Meisser, werden die Banken weiterhin ihre heutige Rolle einnehmen oder was sind Ihre Erfahrungen? Würden Sie selber einen Token zum Beispiel im eigenen Wallet aufbewahren oder lieber eine Bank vergeben. Ich lese jeden Kommentar persönlich. Liken Sie unbedingt das Video und aktivieren Sie die Glocke, damit Sie kein neues Gespräch verpassen. Und damit bis zum nächsten.

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