Cover: Felix Zulauf: Rohstoff-Superzyklus wird alles verändern!

Felix Zulauf: Rohstoff-Superzyklus wird alles verändern!

20. Februar 2026 55:42 Min.
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Worum es geht

RealUnit heute: Warum steigen Aktienmärkte weiter – und gleichzeitig Gold und Silber? In diesem exklusiven Interview mit Felix Zulauf sprechen wir über genau diesen Widerspruch und darüber, was er über den Zustand unseres Finanzsystems sagt. Felix Zulauf erklärt, warum die Märkte aktuell stark von Liquidität getrieben sind, weshalb das klassische 60/40-Portfolio aus Aktien und Anleihen ausgedient hat und warum er davon ausgeht, dass wir am Beginn eines langfristigen Rohstoff-Superzyklus stehen. Dabei ordnet er die Rolle von Gold, Silber, Energie und anderen Realwerten ein und zeigt auf, welche strukturellen Probleme Europa in den kommenden Jahren belasten werden! Diese Folge richtet sich an alle, die die aktuellen Entwicklungen verstehen wollen – unabhängig davon, ob sie bereits investieren oder sich einfach einen klaren Überblick verschaffen möchten! Felix Zulauf ist einer der bekanntesten Finanzmarktkenner der Schweiz. Er gib Dr. Dietmar Peetz ein exklusiven Interview im deutschsprachigen Raum! 👉 Schreib „COMEBACK“ in die Kommentare, wenn Felix Zulauf wiederkommen soll! 🔔 Abonniere den Kanal und aktiviere die Glocke, damit du die nächste Folge nicht verpasst.

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Transkript

Dann sehen wir aber auch steigende Preise für Gold und Silber. Das sind Krisenmetalle, also das ist im Prinzip der Ausdruck 1 großen Vertrauensschwunds in unsere Regierungen und in unsere Institutionen. Das Geld flüchtet in sogenannte sichere Häfen. Solange die Liquidität fließt, können die Märkte prosperieren. Das heißt aber nicht unbedingt, dass die Konjunktur auch entsprechend prosperiert, weil es ist eine von den fundamentalen Fakten.

Und da müssen die Deutschen umdenken und wenn sie das nicht tun, werden sie weiter deindustrialisieren und nach unten gehen. Wir steigen ab in eine untere Liga. Es ist noch offen, ob in die 2. Oder in die 3.. Und die Folge ist dann, dass man auf Teufel komm raus Defizite macht, damit der Staat versucht, die Wirtschaft zu stützen.

Die Folge ist eine Überverschuldung der Staaten und die Folge davon ist eine Schwächung unserer Währungen und zunehmende Inflation und das ganze Chaos, in das wir hineinsteuern. Private, Privatkredite von vielleicht 2000 bis 3000 Milliarden. Das sind also große Summen und wir wissen nicht, ob da irgendetwas schiefgeht. Und wenn irgendetwas schiefgeht, dann springt das über in die Publikumsmärkte, also in die Börsen. Also da ist ein sehr fragiles und diffiziles System, das jederzeit brechen kann.

Und das ist kein Problem, wenn die Bewertung der Finanzmärkte tief ist, weil dann hat man echte Werte dagegen. Wenn aber die Bewertung sehr hoch ist, wie das heute der Fall ist, dann ist natürlich die Fallhöhe entsprechend höher und dann sind die Risiken ganz anders. Man muss also ein neues Portfolio werden durchkommen. Wenn wir diese Phasen überschritten haben, was denkst Du, könnte Anfang der Dreißigerjahre dann bei Gold für eine Zahl stehen? Reden wir da über eine fünfstellige Zahl?

Liebe Youtube Freunde, heute hatten wir die besondere Freude und Ehre, Felix Zulauf bei uns im Podcast Klartext Finanzen begrüßen zu dürfen. Felix Zulauf ist eine international renommierte Persönlichkeit. Er hat in der Schweiz ein Hedgefonds gegründet. Und im Jahr neunzehnhundertneunzig hat er die Zulauf Asset Management Firma gegründet, war lange Zeit Bankdirektor und er war viele, viele Jahre Mitglied beim renommierten Barrons Round Table. Felix Zulauf wird international geschätzt für seine tiefgründigen Analysen und Prognosen und genau das haben wir heute gemacht.

Wir haben für euch seine Expertise herangezogen. Er wird mit uns seine Sicht der Welt, seine Prognosen für die kommenden Jahre teilen. Und es wird ein ganz, ganz spannendes Interview mit seinem Ausblick für Gold, für Silber, aber auch für die weitere Verarmung des europäischen Kontinents. Mein Name ist Dietmar Petz, ich bin der Chief Investment Officer der Realunit Schweiz AG. Und wenn Sie dieses Jahr nutzen wollen, sich finanziell auf die Zeitenwende einzustellen, die richtigen Maßnahmen zu treffen, dann empfehl ich Ihnen, sich die Realunit Schweiz einmal anzuschauen.

Der Link ist in der Videobeschreibung angegeben. Und nun viel Spaß beim Interview. Lieber Felix Zulauf, herzlichen Dank, dass Du heute wieder zu uns gekommen bist. Das ist eine ganz besondere Freude und Ehre, dich heute hier haben zu dürfen zu unserem Podcast Klartext Finanzen. Und ich würd direkt, weil die Entwicklungen sind ja so dramatisch, die jetzt gerade stattfinden, dass wir sofort reinspringen Wir haben ja die Situation, es gibt viele Modelle, auch viele Bewertungssysteme, aber wenn wir die jetzt mal zur Seite lassen und Du guckst nur auf die Marktpreise und Zyklen, was sagt dir das über den aktuellen Stand im globalen System aus?

Also besten Dank, dass ich Gast sein darf. Ich besten Dank, dass ich Gast sein darf. Ich hab mich sehr gefreut. Wenn man nur die Marktpreise anschaut, dann sieht man in der Tendenz steigende Aktienkurse. Also, die Leute glauben, dass das im Prinzip bei 1 guten Konjunktur bedeutet, was ich bezweifle.

Dann sehen wir aber auch steigende Preise für Gold und Silber. Das sind Krisenmetalle, also das ist im Prinzip der Ausdruck 1 großen Vertrauensschwunds in unsere Regierungen und in unsere Institutionen. Das Geld flüchtet in sogenannte sichere Häfen und das sind eigentlich Tendenzen, die sich widersprechen. Das eine deutet auf eine bessere Konjunktur, das andere deutet auf eine zunehmende Systeminstabilität hin. Irgendetwas stimmt da nicht.

Und dann muss man sich überlegen, warum das so ist. Und das hat mit Liquidität zu tun. Solange die Liquidität geschöpft wird und die Liquidität schöpft primär das Bankensystem, angeführt von den Zentralbanken natürlich mit ihrer Politik, Solange die Liquidität fließt, können die Märkte prosperieren. Das heißt aber nicht unbedingt, dass die Konjunktur auch entsprechend prosperiert, weil es ist eine Loslösung der Finanzmärkte von den fundamentalen Fakten. Das muss man einmal sagen.

Ich ich kann Beispiele aufzählen, nicht? Wir haben in Amerika den Indexrassel 2000, das sind 2000 börsenkapitalisierte und kleine Unternehmen, also 500000000 Marktkapitalisierung, glaube ich, ist es. Und 42 Prozent dieser Unternehmen arbeiten mit Verlust. Das kann also in der Breite nicht eine gute Konjunktur sein, sondern in der eine begrenzte Konjunktur da, die blüht und das ist heute insbesondere in den neuen Technologien so. Im KI Bereich künstliche Intelligenz, da läuft sehr vieles.

Ja, Du hast jetzt gesagt, KI, da läuft vieles. Die halten ja die Illusion noch als allerletzte Bastion zusammen. Im Hintergrund kracht's ja gewaltig. Wir haben so viele strukturelle Krisen. Jetzt gibt's aber auch Leute, Ökonomen, die von, ja, Rezession, Stagflation, manche sagen auch mögliche Depressionen, das sind ja Szenarien, die sind sehr, sehr ernst.

Wie würdest Du die Lage einschätzen, wenn wir jetzt das mal extrapolieren und die letzten Illusionen brechen unter der Last der Realität zusammen. Wir müssen natürlich zuerst einmal damit beginnen, dass wir die echten Zahlen verwenden, wenn wir die Fakten anschauen. Und die ausgewiesenen Konsumentenpreisindizes die Stimmen natürlich nicht. Wenn man also davon ausgeht, dass die Teuerung, die Teuerung Lebenshaltungskosten fast etwa doppelt so hoch sind wie ausgewiesen, dann haben wir kein Realwachstum mehr in den Industrieländern, auch nicht in Amerika. Was wir haben, ist ein nominelles Wachstum.

Und Unternehmenserträge sind nominell und das hält im Prinzip die Illusion aufrecht, dass es uns weiterhin gut geht, dass es unseren Volkswirtschaften gut geht. Aber in Tat und Wahrheit geht es den Konsumenten in der Tat immer etwas schlechter. Und da spüren sie und deshalb sind auch die Umfragen Punkte Vertrauen der Konsumenten, die sind am Bröckeln, die sind am Fallen, die zeigen nach unten und das Vertrauen in in Regierungen und ihre Fähigkeiten wie auch in gewisse Institutionen ist am Fallen. Das ist im Niedergang. Es ist ein Problem in den Demokratien.

Ich komme jetzt gerade von einem längeren Aufenthalt in den USA. Ich bin allerdings im republikanischen, in einem republikanischen Staat gewesen primär. Und dort sind eigentlich vom kleinen Mann bis zum großen kapitalkräftigen Mann sind eigentlich alle Brot Trump. Das muss man sagen. Und sie sagen, natürlich ist der Mann etwas rippelhaft, ein Kotzbrocken, wie er sich benimmt auf der Bühne, aber er ist der 1.

Präsident, der auch macht, was er gesagt hat, was er machen er macht etwas für den Staat. Er macht nicht alles richtig. Er hat instinktiv aus meiner Sicht die richtigen Probleme angesprochen. Instinktiv aus meiner Sicht die richtigen Probleme angesprochen und er hat einiges bewirkt. Er hat unsinnige Klimapolitik beendet, nicht?

Da ist Europa ist immer noch am großen Geld und so und so weiter. Alles, was wir in Europa noch nicht machen. Und deshalb sagen sie, es ist ein Präsident, der für uns eigentlich versucht, Gutes zu tun. Also das Image Trumps ist in Amerika, in den republikanischen Gebieten sehr viel besser als das, was man in den Medien in Europa so liest und hört. Mhm.

Jetzt fairerweise muss man dazu sagen, es gibt ja den alten Spruch, Staaten haben keine Freunde, Staaten haben Interesse. Und was Trump macht, mager, ist ja designt, dass eben Amerika wirtschaftlich weiter nach vorne kommt. Er bedient sich natürlich auch der europäischen Industrien, die ja jetzt nach Amerika lockt. Also Amerika wird stärker auf Kosten von Europa. Und Trump hat's erkannt, während unsere europäischen, unsere politische Klasse, die ist vielleicht nicht bösartig, aber sie ist optimiert für eine Zeit, die nicht mehr existiert.

Sie kommen gar nicht mit dieser Geschwindigkeit der Veränderung hinterher, aber letzten Ja. So kann es ja auch nicht weitergehen. Wir können uns ja nicht deindustrialisieren lassen in Europa, nur damit Amerika besser dasteht. Wie wie ist da deine Einschätzung? Also das Problem aus amerikanischer Sicht ist natürlich klar, die Amerikaner haben ein großes und zunehmend und und gewachsenes Handelsbilanzdefizit und Ertragsbilanzdefizit und das müssen sie korrigieren, sonst verarmen sie irgendwann.

Und das ist verständlich. Und wenn man genau hinschaut, dann muss man auch sagen, Europa, die EU war sehr protektionistisch unterwegs, ist es immer noch im Prinzip. Und Trump will das ändern. Und die Chinesen haben ein anderes Modell mit vom Staat im Prinzip gefördert und geführt. Und da ist natürlich auch nicht alles so, wie das in 1 freiheitlichen marktwirtschaftlichen Welt sein müsste.

Also Tromp hat da wirklich gute Gründe, dass er etwas korrigieren muss für die USA. Und dazu kommt, dass die USA so viel verarbeitende Industrie ausgelagert hat, weil es eben in Asien günstiger gemacht werden kann, damit sie im Prinzip nicht mehr in der Lage sind, ihre militärischen Entwicklungen zu unterstützen. Und sie verlieren damit im Prinzip eine Fähigkeit, die sie brauchen, wenn sie weiterhin eine Großmacht sein wollen. Und das ist verständlich, dass die Europäer da groß schockiert sind, das überrascht nicht, obwohl ihnen Trump das schon 2018 angekündigt hat. Die Europäer haben sich im Prinzip strategisch, insbesondere Deutschland, strategisch natürlich auf eine Welt ausgerichtet, die so nicht bestehen kann, nämlich günstige Energie aus Russland, Verteidigungsschirm praktisch der nicht aufgehen kann der nicht aufgehen kann.

Also diese Situation war unhaltbar und jetzt kommt die Realität und jetzt muss sich Europa überlegen, was wir machen. Wir müssen zuerst einmal überlegen, ob unsere Wirtschaftspolitik müssen die deutschen muss man einfach einmal klar sagen und da müssen müssen die Deutschen umdenken und wenn sie das nicht tun, werden sie weiter deindustrialisieren und nach unten gehen. Wir steigen ab in eine untere Liga. Es ist noch offen, ob in die 2. Oder in die 3., das liegt an uns, aber ich sehe da noch kein Umdenken in Berlin, ich sehe auch kein Umdenken in Paris, ich sehe auch kein Umdenken in London.

Also die großen europäische Volkswirtschaften sind da immer noch auf einem falschen Pfad. Und ich sehe da noch kein Umdenken in Berlin, ich sehe auch kein Umdenken in Berlin, also die großen europäischen Handel treiben und wir müssen einen Teil unserer Energie aus Russland beziehen können, sonst haben wir Energiepreise, die drei-, viermal höher sind als diejenigen unserer Konkurrenten. Und jede wirtschaftliche Aktivität ist umgewandelte Energie. Und wenn wir da mit einem zu hohen Preis beginnen, dann haben wir im Wettbewerb keine Chancen mehr. Und das ist das Problem.

Und solange dieses Problem nicht angepackt und gelöst wird, steigen wir weiter ab. Ich würd dazu gerne ergänzen, wir Ökonomen haben ja die Tendenz, Sachen rational zu betrachten, also logisch analysieren, aber manche dieser Entscheidungen, die jetzt politisch stattfinden, die haben ja nichts mehr mit Logik zu tun, sondern mit Wahlverhalten. Und die Realität gerade in Deutschland ist ja, es gehen jetzt Millionen an Babyboomern die nächsten 5 Jahre in Pension, in Rente und das reißt ein gigantisches Loch in die Steuereinnahmen und gleichzeitig erwachen aber auch die die Pensionisten, dass sie jetzt ihre Rente bekommen nach 45 Jahren. Und diese Lüge, die ja allen klar ist, dass die so nicht aufgeht, die wird aber bis zum Schluss aufrechterhalten. Und man hätte ja schon viel früher mit den Daten, Fakten, Zahlen umsteuern müssen, hat man aber nicht gemacht, weil man Angst hat vor dem Wählervotum, weil niemand wählt Veränderung.

Alle wollen den Status quo, das, was ihr Anspruchsdenken, ja, ihnen vorgaukelt, ist es ja auch in Japan, ist ja auch eine totale Reformunfähigkeit. Frankreich braucht man gar nichts zu nennen. Da brennen erst die Barrikaden, aber da wird keine Reform stattfinden. Sind wir nicht in Europa auf dem Weg in den programmierten Untergang, weil niemand mehr in der Lage ist, zu reformieren? Ja, untergehen werden wir nicht, auch die Welt wird nicht untergehen.

Aber wir kommen in sehr viel schwierigere Zeiten und werden einen Wohlstandsverlust einfahren. Und das ist natürlich für den Bürger etwas völlig Neues, weil in den letzten 70, 80 Jahren haben wir im Prinzip nur Wohlstandsgewinne erarbeitet und und und erfahren und haben diesen Aufstieg natürlich nicht. Die Demografie ist ein schwieriges Thema. Wirtschaftswachstum ist Bevölkerungswachstum plus Produktivitätswachstum. Produktivitätswachstum ist etwa ein Prozent, so in großer Mode in den Industrieländern.

Und wenn wir jetzt die Altersgruppe 0 bis 64 Jahre anschauen, das ist eigentlich für das Wachstum das relevante Segment. Dann haben wir neunzehnhundertachtundsechzig ist war die Zunahme an der Spitze 31000000 von dieser Altersklasse. Das ist OECD plus China plus Brasilien plus Russland. Und und das war die Spitze des Wachstums 68. Seither geht das Laufen zurück.

Wir hatten dann, ich glaube, 89 drehte Japan ins Negative, 97 drehte Deutschland ins Negative, 2012 drehte die EU ins Negative, 2018 drehte China und USA ins Negative und wir sind jetzt global gesehen bei einem Minuswachstum von 5000000. Und das wird, das wissen wir schon, das wird weiter vor allem bis in die frühen Dreißigerjahre auf minus 12000000. Das heißt, aus dieser demografischen Sicht können wir das Wachstum, das unsere Systeme brauchen, gar nicht generieren. Und die Folge ist dann, dass man auf Teufel komm raus Defizite macht, damit der Staat versucht, die Wirtschaft zu stützen. Die Folge ist eine Überverschuldung der Staaten und die Folge davon ist eine Schwächung unserer Währungen und zunehmende Inflation und das ganze Chaos, in das wir hineinsteuern.

Wir verfolgen das Ziel, das uns anvertraute Vermögen bestmöglich vor Krisen und Inflation zu schützen. Dies geschieht, indem wir in begrenzte Sachwertanlagen Geschäftsmodell. Mehr als die Hälfte unserer Anlagen halten wir außerhalb des Banksystems, damit wir auch in 1 Krise darauf Zugriff haben. Wir haben jahrelange Erfahrung in der Verwaltung von Vermögen und wir kümmern uns den Werterhalt der angelegten Gelder. Unsere Miteigentümer und Miteigentümerinnen können sich entspannt zurücklegen.

Sichen auch Sie Ihr Geld vor Inflation und Krisen. Kaufen Sie die Real Unit Aktie direkt bei Ihrer Hausbank oder den gleichwertigen Aktientoken über unsere Webseite. Wir sind fest davon überzeugt, dass mit unserer bewährten Sachwertstrategie wir das Vermögen unserer Aktionäre und Aktionärinnen bestmöglich über die kommende Krise retten werden. Wir freuen uns auf Sie. Und natürlich ist die Rente, ist auch ein Problem mit dem Umlageverfahren.

Die staatlichen Rentensysteme Systeme funktionieren so nicht, weil wir jetzt in eine Überalterung hineinkommen. Also es muss Anpassungen geben. Schweden hat einen Weg gefunden. Die haben ein von der Demografie abhängiges Rentenalter definiert. Das ist ein Modell, das funktioniert.

Ich glaube, Dänemark hat etwas Ähnliches, die arbeiten schon bis 70 Jahre oder so und und die Politik ist unfähig, diese Anpassung in unseren Volkswirtschaften zu zu machen. Und solange wir unfähig sind, werden die Probleme und die Verwerfungen größer werden, bis dass es knallt irgendwann. Und dann kommt die Rechnung und die Quittung und dann erwachen wir alle in 1 unangenehmen Realität. Wir haben ja beide schon viele Krisen miterlebt und wir hatten auch immer in diesen Anfängen erlebt, da gibt's 'n neues Narrativ, ja diesmal ist alles anders. Und man hat aber auch damals schon ganz klare Signale, so kann das ja gar nicht weiter funktionieren und da stehen wir ja heute wieder.

Das, was wir jetzt beide besprechen, was so offensichtlich ist, also einerseits die Demografie, die kann man nicht über Nacht ändern, sprichwörtlich, aber es gibt ja auch noch diese Verschuldung. Das läuft auch mit mathematischer Präzision weiter. Gleichzeitig wissen wir, die Realwirtschaft, die alles das auffangen soll, die die verlangsamt sich oder der Niedergang beschleunigt sich, das Minuswachstum, aber das ist ja alles nicht in den Märkten eingepreist. Wie kann so was sein? Wie kann der Markt sich so von dieser möglichen, von sonem negativen Szenario dann entfernen?

Weil das ist ja eine Frage von wenigen Jahren, über die wir hier sprechen. Wir reden ja nicht über 10 Jahre, sondern das findet ja vor unseren Augen gerade statt. Also oder man sagt ja immer, die Märkte sind Frühindikatoren für die Zukunft und laufen der Konjunktur 6 Monate voraus und so weiter. Das mag stimmen, aber die Märkte sind auch im strukturellen Bereich, im langfristigen Bereich nachlaufend, weil die Menschen, die anlegen, die Kapital anlegen, die Professional, die professionellen Anleger, wie die Laien, die die kleinen Sparer, die sind ja konditioniert durch die Vergangenheit und ihre Entscheidungen basieren auf Entwicklungen der Vergangenheit. Und entsprechend ist das ein nachlaufendes Modell.

Die Aktienmärkte sind nachlaufend gegenüber den den effektiven Entwicklungen in der fundamentalen Welt. Also ich glaube, dass wir natürlich in den nächsten Jahren in Schwierigkeiten hineinkommen, weil genau diese Probleme, die wir ansprechen, in den Markt hineingepreist werden und das wird vor allem über die Staatsanleihen passieren. Nicht, wir sehen jetzt das Beispiel Japan ja sehr deutlich. Japan hat eine Verschuldung von 250 Prozent des Bruttoinlandsproduktes und die haben mit der Nullzinspolitik am meisten übertrieben, also Europa dann auch, aber die Japaner haben damit begonnen und jetzt sind die zehnjährigen Renditen von zehnjährigen Staatsanleihen sind jetzt von 0 auf 2 Prozent gestiegen. Das ist ein Schock für Japan.

Die vierzigjährigen Anleihen sind jetzt in der Nähe von 4 Prozent, also in den hohen 3 Prozent. Das ist ein Schock für Japan. Japan hat eine Inflationsrate von über 3 Prozent und die Konjunktur, die nicht stark ist, weil sie haben ja eine schwache Demografie. Und entsprechend müssen sie jetzt in 1 schwachen Konjunktur müssen sie jetzt Inflationsbekämpfung machen. Sie müssen also die Zinsen erhöhen in eine schwache Konjunktur hinein und das führt natürlich zu großen Problemen.

Dann kommt der Druck über die Währung, nicht? Die Währung ist massiv unterbewertet. Das Verhältnis zum US Dollar, jetzt notiert das etwa bei 155, wäre eigentlich etwa 90, die Kaufkraftparität 90. Das heißt, der Yen müsste sich massiv erstarken und und wenn man das macht, in und wenn man das macht in eine schwache Konjunktur hinein, ist das auch negativ. Also die sind in 1 furchtbaren Situation und wenn sie nicht mit Liquiditätsverknappung und Zinserhöhung dies die diese Probleme bekämpfen, dann steigen die Bond Renditen weiter.

Und die Bond Renditen werden so lange steigen, bis das Problem gelöst ist. Und das das ist eine Situation, in die wir in Europa auch hineinkommen werden. Ich sehe genau diese Probleme auf uns zukommen in Europa. Ich kann nicht sagen, ob das schon 26 ist oder erst 27, aber im Laufe der nächsten 2 Jahre werden wir das erleben. Und die EZB ist natürlich noch etwas weicher als die Bank of Japan.

Die japanische Zentralbank, die kämpft gegen das Finanzministerium. Das Finanzministerium will tiefe Zinsen, weil die müssen den Zinsendienst auf einen großen Schuldenberg leisten. Die die Zentralbank hingegen will die Inflations bekämpfen und da ist ein großer Krieg zwischen diesen beiden Institutionen. Kurzfristig wird wahrscheinlich die Zentralbank gewinnen, langfristig das Minister of Finance. Das heißt, langfristig werden wir den Yen schwächer sehen langfristig und wir werden höhere Zinsen und höhere Inflationsarten sehen und das japanische Wunder wird dann verblühen, nicht?

Mhm. Du hast ganz am Anfang das Thema Liquidität genannt. Und wir gerade noch den Zusammenhang USA, Japan betrachten, dieser berühmte Yen Cervytrade, das war ja eine gigantische Liquiditätskrieierungsmaschine. Also man muss sich das so vorstellen, man nimmt 'n Kredit zu 0 Prozent Zinsen in Japan auf, tauscht das und kauft irgendwas höher Verzinsliches. US Staatsanleihen oder NVIDIA Aktien, was auch immer.

Und dieser Prozess, der hat sich über Jahrzehnte aufgebaut und da ist, man weiß es nicht genau, es gibt keine offiziellen Zahlen. Manche schätzen, das sind 150 Billionen, die höchsten Schätzungen gehen auf 250 Billionen gigantisch. Also ein Vielfaches der Realwirtschaft und das hat eben auch die Märkte nach oben getrieben, weil diese Liquidität funktionierte. Und wenn wir jetzt sehen, am Ende jedes Land schaut für sich, es gibt eine Schubumkehr, dann muss es ja auch dazu führen, dass die Liquidität dann endet. Das heißt, dann können diese ganzen Vermögenswerte auch nicht mehr auf dem Niveau sein, Dann müssen die ja auch wieder repreist werden.

Die Geldschöpfung ist Das Episode ist. Natürlich auch Ausdruck 1 gewissen Vertrauens. Und wenn das Vertrauen aus welchen Gründen auch immer einmal bricht, dann geht die Geldschöpfung rückwärts. Dann läuft es rückwärts, dann gibt es eine Verknappung der Liquidität, dann fallen die Märkte und erst wenn die Märkte fallen, gibt es die Rezession. Wir haben jetzt also eine Konjunktur, die sich etwa so weiter seitwärts bewegt.

Deutschland Industrieproduktion ist 20 Prozent tiefer als vor 7 Jahren 2018. Das muss man sich einmal vorstellen, was das bedeutet. Das ist eine Deindustrialisierung der der Sonderklasse, was hier abläuft. Und die Liquidität ist der treibende Faktor für die Märkte. Wenn also das Vertrauen einmal bricht, dann geht die Liquidität weg und wie Warren Buffett gesagt hat, wir wissen erst, wer ohne Badehosen ins Wasser ging, wenn das Wasser einmal weg ist, oder?

Dann wissen wir, dann wissen wir, was da passiert ist. Wir haben viele Märkte und Schattenbanken, die wir über die wir keine konkreten Zahlen haben. Also man spricht von den Privatkredite Privatkredite von vielleicht 2000 bis 3000 Milliarden, nicht. Das sind also große Summen und wir wissen nicht, ob da irgendetwas schiefgeht. Und wenn irgendetwas schiefgeht, dann springt das über in die Publikumsmärkte, also in die Börsen, in mit den kodierten Werten.

Also da ist ein sehr fragiles und diffiziles System, das jederzeit brechen kann. Und das das ist kein Problem, wenn die Bewertung der Finanzmärkte tief ist. Dann ist das kein Problem, weil dann hat man echte Werte dagegen. Wenn aber die Bewertung sehr hoch ist, wie das heute der Fall ist, dann ist natürlich die Fallhöhe entsprechend höher und dann sind die Risiken ganz anders. Das muss man einmal sagen, dass man entsprechend höher und dann sind die Risiken ganz anders.

Das muss man einmal sehen. Also ich, wenn man längere Liquiditätszyklen anschaut, dann ist 2026 läuft der Boom aus und kippt dann auf die andere Seite. Wir wären wahrscheinlich schon in diesem Jahr gekippt. Wir hatten aber in Amerika hatten wir eine Verschlechterung der Liquidität aus dem Binnenfinanzsektor. Und dann ist Folgendes passiert, dann haben die Ausländer, Milliarden, das da in den Markt geflossen ist und das hat die negativen Faktoren in Amerika überspielt und hat die Illusion hochgehalten, dass alles bestens ist.

Wenn jetzt aber etwas passiert, dass die Asiaten wieder Geld etwas zurückziehen, dann ist das weg und dann ist das, wie wenn man einen Teppich unter den Füßen wegzieht, nicht? Das ist ein Problem. Und die KI Aktien, die machen heute einen so hohen Prozentsatz aus. Also wenn Sie die Technologie, die 10 größten Aktien nehmen, das ist 50 Prozent des Index und Poor's Index, das ist Index. Das ist die größten 7 Aktien sind 25 Prozent des Weltindex.

Wenn Sie sehen, dass die ganze Energie weltweit nur 5 Prozent bewertet ist, dann zeigt das diesen Unsinn. Wenn Sie Nvidia die höchst kapitalisierte Aktien heute nehmen, dann ist die höher bewertet als der ganze japanische Aktienmarkt, ist etwa dreimal so hoch bewertet wie der deutsche Aktienmarkt. Das sind Exzesse. Die sind im Moment gerechtfertigt aufgrund der Analysten, weil die sagen, die haben eine große Gewinnmarge. Die haben ein Monopol praktisch mit ihren Chipszusammensetzungen, die sie da machen, und die mit ihren Chipszusammensetzungen, die sie da machen.

Und dieses Monopol bringt ihnen im Moment eine Nettogewinnmarge von 75 Prozent. Wenn die Gewinnmarge so hoch ist, wird sie nicht lange halten, weil da kommen Konkurrenten dran. Dann ist sie plötzlich nur noch 30 Prozent. Und wenn das passiert, dann sind die Erträge lösen sich in Luft auf, nicht? Da geht das massiv zurück und dann fällt das Ganze.

Und wenn so etwas passiert, kann das den ganzen Markt nach unten reißen. Also das ist eine sehr fragile Situation, in der wir sind. Ja. Noch eine kleine Nachfrage. Ich seh das genau wie Du.

Wir haben eine Situation, die ähnelt sehr diesem Spiel Reise nach Jerusalem, wo 4 Personen und da ist ein Stuhl zu wenig, aber wenn wir alle diese Abhängigkeit noch mit reinrechnen, dann fehlt nicht nur ein Stuhl, sondern da ist nur ein einziger für 4 Personen übrig, wenn Wie gesagt, AI ist ja auch in der Kritik, dass jetzt sehr viel zirkuläre Finanzierung stattfindet, dass das auch eben die Immobilienpreise von den Datenzentren extrem hoch schraubt, aber gleichzeitig auch die Verschuldung, sprich die Liquidität wieder nach oben treiben. Aber wenn wenn jetzt da irgendwo eine Störung eintritt, dann hört sofort die Musik auf und dann sieht man, wer tatsächlich dann ohne Unterhose so unterwegs war. Die Frage, das war jetzt eine lange Einführung, aber die Frage ist ja, wenn ich jetzt schaue, institutionelle Anleger, die klassischen Pensionskassen, Versicherungen, die sind ja extrem träge auch im Anpassen ihrer Positionierungen. Und Staatsanleihen ist ja 'n wichtiges Element in deren Asset Allocation, Muss da erst der Unfall passieren, bevor da umgedacht wird oder gibt es jetzt schon Anzeichen, dass andere sich auch Gedanken machen und versuchen, aktiv Risikomanagement zu betreiben? Nun, es ist wie in jedem Beruf oder es gibt immer diejenigen, die die die Nase früher im Wind haben als andere.

Die Besten, die passen das bereits an, die haben damit begonnen und die Nachzügler und Nachläufer, die kommen dann später, die reagieren erst, wenn etwas schon passiert ist. Die laufen nicht voraus, weil das Risiko 1, damit etwas damit etwas relative Performance, dann ist, dann wackelt sein Stuhl, nicht? Deshalb ist die große Masse eigentlich der Meinung, ich muss mit der Masse schwimmen und ich passe dann wie alle anderen auch im Nachhinein an. Das gibt dann keine sehr gute Performance über eine lange Zeit, aber für eine gewisse Zeit lohnt sich das. Und in den letzten Jahren hat sich dieses Verhalten ausbezahlt, nicht?

Das muss man sehen. Also ich glaube, dass die Märkte noch ein paar Jahre im strukturellen Aufwind bleiben, und zwar deshalb, weil die Probleme so groß sind in der im ganzen Wirtschafts- und Finanzsystem, dass die Notenbanken großzügiger werden mit der Alimentierung und dass die Fiskalbehörden etwas großzügiger werden mit den Defiziten und dass man so eigentlich die Konjunktur versucht zu stützen. Und sollte etwas passieren, wird die Stütze entsprechend erhöht. Nicht also, dass wenn es wenn es einen Einbruch gibt an den Märkten von 20 Prozent oder so, dann kommt sofort die dann kommen die Fiskalbehörden, machen Programme und dann kommt die Notenbank, senkt die Zinsen, kauft kauft Bonds, macht also quantitatives Seasing, schießt Liquidität ein und dann geht das wieder hoch. Also ich habe vor Jahren gesagt, wir sind in 1 Achterbahnfahrt und die Achterbahnfahrt ist immer noch auf steigender Tendenz.

Also wir gehen rauf, runter, rauf, runter, aber immer noch grundsätzlich steigende Tendenz und das kann noch ein paar Jahre dauern. Wann das genau kippt, weiß ich nicht. Ich habe kürzlich 20 32 20 32 sein sollte. Was ihm, das ist ein Modell, das ist nicht eine fixe Prognose, ist ein Modell, aber es gibt Anhaltspunkte. Und das würde heißen, dass der Höchstpunkt wahrscheinlich irgendwann in den späten Zwanzigerjahren sein wird.

Nächstes Jahr ist ein Midterm Wahljahr in den USA. Das ist normalerweise kein gutes Börsenjahr. Das 6. Jahr in der Dekade ist normalerweise auch nur ein Seitwärtsjahr. Also ich gehe davon aus, dass wir nächstes Jahr Ausschläge haben, aber per Saldo seitwärts gehen.

Wenn man die Zyklen umsetzen würde, wie die Modelle zeigen, hätten wir einen Höchstpunkt im Frühjahr und wir hätten Ausschläge insbesondere im KI Bereich könnten sehr groß sein. Das wird dann die Indizes etwas nach unten ziehen, aber wenn das passieren würde, dann kommt die Börsenpolizei, dann kommt wieder die Liquidität, dann kommen die Regierungen und dann würde meines Erachtens der Auslöser da sein für Staatsanleihen, Renditen, die deutlich nach oben gehen. Dann brechen sie aus den Zeitwärtstrends, wie wir sie jetzt seit 2 Jahren haben, brechen sie aus, gehen nach oben und dann wird es problematisch, weil dann werden einige Industrieländer werden zahlungsunfähig werden, nicht? Amerika zahlt heute schon einen Sechstel der Steuereinnahmen für den Zinsendienst, nicht? Das muss man sich einmal auf der Zunge vergehen lassen.

Das sind Riesenbeträge und das bringt für die Volkswirtschaft nichts mehr, wenn man so will. Das sind große Belastungen und Trump ist natürlich ein Wachstumsfanatiker, der wird alles unternehmen, die Konjunktur auf Kurs zu halten. Ja, also die größte Visibilität, wenn ich das richtig verstanden hab, ist, dass das Punschen mit den Währungen weitergeht. Das heißt, immer wenn's eine Krise gibt, schmeißt man Geld an das Case für Gold oder andere reale Assets, die von diesem Punschen dann profitieren. Ja, das sind eigentlich 2 Faktoren, die den Goldpreis treiben.

Das eine ist, dass viele Zentralbanken, Staaten realisiert haben, dass ihre Währungsanlagen, Reservewährungsanlagen in den westlichen Ländern nicht mehr sicher sind, nicht. Also die Konfiskation von russischem Geld hat das gezeigt und deshalb entwickeln die BRICS Staaten entwickeln ein paralleles System, ein paralleles Geldsystem, ein und das läuft eigentlich schon. Sie machen wieder mehr mit ihren eigenen Währungen, sie haben eigene Kreditkarten automatisch, weil automatisch, weil wir mit gewissen Exporteuren wie China nicht mehr umgehen können. Wir haben keine Chance, unsere Automobilindustrie wird völlig zermalmt von den Chinesen, weil die Chinesen können das gleich gute Produkt zum halben Preis anbieten und da haben wir keine Chance. Wir werden da schlussendlich mit protektionistischen Schritten reagieren darauf und das gibt dann ein Abkoppeln, weil die Chinesen, die suchen sich neue Märkte und entwickeln neue Märkte in Afrika, in Lateinamerika, in Asien, also in den Schwellen in den Schwellenländern und dort werden wir dann natürlich ausgebremst als Exporteure.

Also unser Export wird automatisch im Laufe der nächsten 10 Jahre wird er leiden, er wird zurückgehen. Wir können da nicht mehr von der alten Welt ausgeben. Die Welt ist neu und das alte Modell, das kommt nicht mehr zurück. Wir müssen uns neu erfinden, wir müssen Wirtschaftswachstum zu erzielen, müssen wir mehr Binnennachfrage erarbeiten. Und das beste Konjunkturprogramm wäre eine massive Deregulation, nicht.

Ich habe vor 2, 3 Monaten den Deregulierungsminister von Argentinien getroffen und er hat uns erklärt, wie sie das gemacht haben. Die haben gesehen, dass sie das Budget von Defizit nicht ins in den Überschuss haben dann die Hälfte aller Gesetze eliminiert, aller Gesetze und Vorschriften. Und das müssten wir eigentlich auch machen, das müsste die EU auch machen, aber die EU sieht sich primär als Regulierungsinstitution, nicht? Und deshalb wird sie das nicht machen. Also das, was wir machen sollten, werden wir nicht machen, weil wir ideologisch auf dem falschen Pfad sind.

Und das ist unser Problem in Europa und wenn wir das nicht machen, werden wir absteigen. Das ist relativ einfach. Ja. Interessant ist, wir haben ähnliche Ergebnisse mit unseren Zyklenmodellen, aber meine Frage, das sind ja jetzt keine normalen Zyklen, die gerade stattfinden, sondern da sind ja strukturelle Sachen, die jetzt gerade zu Ende gehen. Und manche sagen, die die naheliegendste Analogie wäre vielleicht die Zwanziger-, Dreißigerjahre des letzten Jahrhunderts, wo wir auch eine Deglobalisierung erlebt haben, eine große wirtschaftliche Krise.

Und da sind viele Staaten in diesen Kriegskennianismus verfallen. Und das hat ja auch Staaten in diesen Kriegskennianismus verfallen. Und das hat ja auch eine Zeit lang gut funktioniert, aber so wie mit mit mit diesem Problem, irgendwann muss man dann die Panzer dann zum Einsatz bringen, weil es bringt ja nichts, wenn die nur rumstehen. Das heißt, das System funktioniert ja nur durch die Neuproduktion. Und siehst Du das auch als realistische Option für Europa, dass man genau das argentinische Modell einfach nicht umsetzen kann, weil so viel Widerstand ist, auch von der Bevölkerung, dass man leider immer okay, wir versuchen's mal, vielleicht klappt's ja diesmal.

Also ich glaube nicht, dass man einfach die Dreißigerjahre des letzten Jahrhunderts 1 zu 1 über umschlagen kann auf die heutige Zeit. Wir haben gewisse Parallelen, wir haben aber auch wichtige Unterschiede und wir haben wir haben eine Situation der Zyklen, wenn ich das mal ausführe, der Conrad TV Zyklus, der ist primär auf Agrarwirtschaft und Agrarpreisen basiert. Der ist 40 bis 60 Jahre. Das hat auch viel mit Klimaveränderungen zu tun, nicht. Dann haben wir den Kursnetz Kursnetz Zyklus, das ist Immobilien.

Die Immobilien sind im Prinzip beim Peak oder haben gepik, die haben die Höchstspitze schon gesehen und fallen und fallen jetzt bis in die frühen Dreißigerjahre. Dann haben wir den Kapitalgüterinvestitionenzyklus, der pikt, macht den Peak nächstes Jahr 26 in etwa und dann fällt der bis bis in die frühen Dreißigerjahre. Und dann haben wir noch die Kitchenwelle, das ist der der Lagerzyklus von etwa 3 bis 5 Jahren. Der ist im Moment fallend. Der geht wahrscheinlich nochmals hoch und dann runter.

Das sind alles theoretische Modelle und Das heißt nicht, dass es genauso kommen muss, aber es gibt doch Hinweise, dass das Zusammenwirken von verschiedenen Kräften aus verschiedenen Segmenten, dass das im Prinzip auf schwierige Zeiten in den Dreißiger, in frühen Dreißigerjahren hin hinweist. Es gibt dann noch das Buch von Neil Howey, The Force Thurning, also die 4. Wende. Er macht die These, dass der Zyklus 100 Jahre ist und dass die 4. Generation immer die gleichen Fehler macht wie die 1.

Generation. Und die Generation sagt, er ist 25 Jahre. Ich habe mit ihm darüber diskutiert und er sieht eigentlich auch das Ende des Abwärtszyklus in den frühen Dreißigerjahren. Er hat also die letzten 500 Jahre analysiert und hat sie in Dekaden unterteilt, sehr akribische Arbeit und er ist wieder zuversichtlicher, dass wir dann wieder die Wände nach oben haben. Das erwarte ich eigentlich auch.

Wir wissen aber nicht, ob das dann eine neue konservative, liberale Welt sein wird oder ob es eine totalitäre Welt sein wird, weil im Moment gehen die Industrienationen in der Politik Richtung totalitär. Nicht alles, was nicht in ihr Denkschema passt, wird ausgegrenzt, wird gemieden, wird gebrandmarkt und so weiter. Das sind eigentlich undemokratische Tendenzen, die wir da sehen. Und ich befürchte, dass das Modell der Demokratie kaputt gemacht wird mit diesem Verhalten. Und da, dass etwas beenden und da da es etwas Neues kommen muss und uns Zuversicht gibt, dass das dann ein besseres Modell ist.

Ich persönlich bin Schweizer Demokrat, liberal, Marktwirtschaftler und finde das das beste Modell. Und in der Schweiz haben wir die Möglichkeit, diesem Modell Sorge zu tragen und der Welt zu zeigen, dass es das beste Modell ist. Ja, das ist 'n ganz wichtiger Punkt, dass Du es sagst, es gibt einen danach. Das heißt, wenn wir jetzt akzeptieren, die Sommerzeit ist vorbei, wir kommen jetzt in einen längeren kalten Winter, wir müssen uns drauf vorbereiten, aber wenn wir uns drauf vorbereiten, dann können wir auch den Frühling wieder erleben. Das heißt, es ist nicht das Ende der Welt, Es ist eine große, manche Leute nennen das Zeitenwende, wo viele dieser großen Zyklen konvergieren und wir müssen uns darauf anpassen.

Und das will mich jetzt zum zweiten Teil bringen, wie würdest Du jetzt langfristigen Investoren, Familien empfehlen, wie sie ihre Anlagestrategie anpassen sollen. Wir haben schon gesagt, Staatsanleihen tendenziell Finger davon. Wenn die Zinsen steigen, fallen die Kurse, weil einfach auch die die Verbesserung der Währung jetzt weiter zunehmen wird. Aber ganz konkret, wie würdest denn Du langfristig Gold in den letzten 50 Jahren hat das Modell 60 40, also 60 Prozent Aktien und 40 Prozent Anleihen, wenn möglich Staatsanleihen sehr gut funktioniert. Dieses Modell ist kaputt, das ist tot.

Also die Anleihen werden, die funktionieren nicht mehr und das wird in diesem Szenario, wie wir das beschrieben haben, wird es Zahlungsausfälle geben, massive Verluste. Man muss also ein neues Portfolio zusammenschussen und ich würde anstatt anstatt Anleihen würde ich Gold, Silber, eventuell noch etwas andere Metalle oder Öl, Commodities, Rohstoffe hinzunehmen, sodass wir nur Realwerte im Depot haben. Ich glaube, mit Realwerten werden wir am besten durchkommen. Wenn das nach oben schaukeln weitergeht, dann werden die Realwerte sehr gut performen. Nicht, wir haben jetzt eine sehr populistische Politik, Wirtschaftspolitik.

Und in populistischen Wirtschaftsphasen, populistisch gefärbt, steigen die an Aluminium, mit Gold, mit Silber, mit Platin und so weiter. Und dann kommt die das Kriegselement, das Rüstungselement dazu. Da ist die Nachfrage nach Kupfer steigt da sehr stark und nach Schwermetallen, Kanonen und so weiter herzustellen. Und ich glaube, das endet normalerweise endet eine solche Phase mit irgendwelchen Kulminationen im kriegerischen Bereich, im militärischen Konflikt. Und das würde ich auch so in etwa auf Ende dieses Jahrzehnts oder Anfang nächstes Jahrzehnts veranschlagen aufgrund von Kriegszyklen, die ich verfolge.

Und deshalb wäre ein solches Portfolio zur Verfügung zur Verfügung steht und das sind fossile Brennstoffe. Also es wird Gas sein, es wird Öl sein und wenn man sieht, die ganzen Bestrebungen mit Green Deals in Amerika und auch in Europa hat eigentlich den Anteil der fossilen Brennstoffe einen Prozentpunkt von 83 auf 82 oder irgend sowas gesenkt, mehr nicht. Und da haben wir Hunderte von Milliarden haben wir da ausgegeben, nicht? Also das funktioniert einfach nicht. Deshalb wird es wahrscheinlich eine Knappheit geben an Öl, weil wir haben aufgrund der tieferen Ölpreise jetzt schon lange das Bohren und Suchen nach neuen Quellen vernachlässigt und die die Abnutzung der bestehenden Reserven, die die läuft laufend oder die Reserven werden immer kleiner und wenn man die nicht ersetzt, dann gibt es 1 Tages das Erwachen, dass plötzlich das Angebot kleiner ist als die Nachfrage und dann steigen die Preise.

Und ein Ölpreis kann ich mir vorstellen, dass der in ein paar Jahren wieder bei 150 oder 200 Dollar steht, nicht. Also auch solche Sachen, Energieaktien, die heute sehr billig sind, vernachlässigt sind, im billig sind, vernachlässigt sind, im Weltindex nur noch 5 Prozent ausmachen, das sind meines Erachtens attraktive Anlagen, zu überwintern vom alten System in ein neues System. Es wird ja nachher wieder eine neue Welt geben und diese neue Welt wird weitergeben. Und die glaube glaube, die Realwerte sind da das Richtige. Also Real Unit ist da eigentlich der richtige Name, dafür nicht.

Wir halten grundsätzlich keine Staatsanleihen genau aus diesen genannten Gründen. Aber ich hab noch eine wichtige Nachfrage zu der Öl Preis Prognose oder Entwicklung. Am Ölpreis hängen ja auch die Nahrungsmittelpreise. Das heißt, Kunstdüngerproduktion ist enorm teuer, aber die mehr als die Hälfte Weltbevölkerung, die existiert nur, weil es Kunstdünger gibt. Weil wir wären gar nicht in der Lage, so viel Menschen zu ernähren.

Also ich hab selber viele Jahre einen Rohstofffond gemanagt und ich hab damals eine Situation erlebt, da war meine Ernte in Russland schlecht ausgefallen, Weizenernte. Und es dauerte keine 9 Monate, da gab's die großen Unruhen im Nahen Osten. Also wurd, in Ägypten wurde demonstriert, es sind Leute gestorben, aber das geht ja genau in die Richtung. Wenn man halt die öffentliche Ordnung aufrechterhalten will, muss man ja totalitäre Maßnahmen ergreifen. Grade wenn jetzt die Leute dann nicht mehr in der Lage sind, die Nahrungsmittelpreise zu bezahlen, gerade in den in den ärmeren Regionen.

Das heißt, das ist ja 'n globaler Trend. Auch in in Europa müssen wir uns dann auf ganz andere Preisniveaus dann einstellen. Das sehe ich das sehe ich auch so. Also ich habe vor einigen Jahren einen Bericht geschrieben für meine Kunden, dass im Prinzip Klimaapokalypse völlig verfehlt ist. Die die Klimaerwärmung ist real, die ist da, aber das hat es immer gegeben, wenn man die Geschichte, die Klimageschichte der Welt anschaut, das ist ein Naturphänomen.

Das hat es also schon gegeben, als es keine fossilen Brennstoffe gab. Und wenn meine Überlegungen und da sind wieder Zyklen, die da mitspielen, stimmen, dann sind wir jetzt in etwa auf der Spitze in der Klimaerwärmung und es kommt eine Abkühlung. Das ist keine gute Nachricht, das ist eine schlechte Nachricht, weil das bedeutet, dass mit einem kühleren Klima und insbesondere mit großen Variationen an den Wendepunkten hat man einige Jahre mit großen Variationen, das gibt dann auch Naturkatastrophen und so weiter. Dann hat man im Prinzip weniger Ernte und wenn man weniger Ernte hat, dann steigen die Preise. Wenn dann noch kriegerische Aktionen und Sanktionen und weiß ich, was dazu kommt, dann werden gewisse Gebiete unterversorgt werden und entsprechend steigen die Preise, weil es ein knappes Gut wird.

Entsprechend werden die Lebensmittelpreise werden ebenfalls steigen. Das erwarte ich auch im Laufe der nächsten Jahre. Mhm. Sind ja keine sehr erfreulichen Sachen wenn man sich weigen, die Realität zu akzeptieren, wie manche politische Klasse das immer noch macht, dann muss man halt in den sauren Apfel beißen. Und dann gibt's eben auch wahrscheinlich hässliche Situationen.

Ich hab noch eine kurze Nachfrage und dann die letzte Frage. Ich möchte trotzdem noch gerne deine Prognose zu Gold hören. Was denkst Du, wenn wir diese Phasen überschritten haben, was könnte Anfang der Dreißigerjahre dann bei Gold für eine Zahl stehen? Reden wir da über eine fünfstellige Zahl? Das ist durchaus realistisch.

Also das halte ich für durchaus möglich. Das ist eigentlich für den Golanleger auch nicht entscheidend, ob das dann 8000 Dollar sind oder 12000 oder 20000. Das Entscheidende ist, dass der Goldpreis im Prinzip gesehen werden muss mit der einen Schutz bietet. Ich glaube auch, dass in der Schlussphase dieses dieses Goldpreisanstiegs, den wir seit einiger Zeit sehen, dass von jetzt an Silber eigentlich Gold outperformen wird. Silber ist knapp, ist seit mehreren Jahren ein Produktionsdefizit da und wird auch als Substitut zum Teil verwendet.

Jetzt kommt Aluminium, das wieder ein Substitut ist für Kupfer und so weiter, weil die Preise steigen. Das zieht eigentlich alles miteinander hoch. Also meine These war eigentlich, dass man mittelfristig da bei den 4400 waren wir knapp beim Gold, dass wir da mal für eine gewisse Zeit hängen bleiben, das konsolidieren, verdauen müssen, dass die Untergrenze dann vielleicht 3500 ist, wenn das mal zurückgeht und korrigiert beim Silber. Und dann und dann wieder und dann wieder weiterzugehen, was ich im Laufe des nächsten Jahres dann erwarte. Beim Silber hatte ich Ziele von etwa 68 als erstes großes Ziel mit Widerstand, dann Korrekturen, dann in die 80 Dollar hinein und schlussendlich wird das wahrscheinlich über 100 Dollar gehen.

Also das gibt ist ein knappes Gut und es ist nicht sehr liquide im Handel. Also es braucht relativ wenig Geld, den Silberpreis groß zu bewegen. Silber ist als Hortung von Werten ist das natürlich nicht so gut geeignet wie Gold, weil es viel zu billig ist sozusagen. Also man braucht viel mehr Volumen, dass man irgendwo horten muss und lagern muss als beim Gold. Beim Gold ist ein Kilo Barren, das ist heute 110000 Franken.

Also da kann man mit wenig Volumen kann man viel Geld im Prinzip auf die Seite legen, nicht. Also ich glaube, man kann beides haben und nicht vergessen, die Goldminen- und Silberminenaktien, die meines Erachtens groß davon profitieren werden. Dort sind sicher auch die Kosten etwas gestiegen, aber die werden fantastische Gewinne einfahren, sehr viel größere Gewinne als die KIs und viele andere Aktien, die heute hochgejubelt werden. Ja, vielen herzlichen Dank. Ich wollt nur noch ergänzen, das letzte Mal, wo wo Du hier gewesen bist, das war 'n sehr gutes seitdem ist Gold 70 und ich glaub, Silber sogar 120 Prozent gestiegen.

Also das war gerade für uns war das sehr, sehr gut. Wir haben 40 Prozent unserer Bilanz in den beide Eden Metallen. Also daher, wir haben das schon umgesetzt, genau wie Du das dann auch beschreibst. Die letzte Frage Aber Ihre Ihre Ihre Ihre die letzte Frage, die kennst Du schon. Wir haben immer die Tradition, dass wir den Interviewgast fragen, wenn wir als Nächstes einladen sollen.

Das wär jetzt auch die Frage an dich. Wen würdest Du gerne mal bei uns sehen? Vielleicht Professor Schaltecker, der einmal über die Staatsfinanzen referieren könnte. Ich habe gestern Abend gerade ein Referat von ihm gehalten über die schweizerischen Staatsfinanzhaushalt und da ist, das sind sehr wichtige Bemerkungen dazu zu machen. Ich habe ihn ermuntert, vor der Finanzkommission unserer Räte in Bern zu sprechen, weil die hätten das eigentlich am nötigsten.

Aber er wäre ein guter Gesprächspartner. Ja, wir hatten ihn schon mal hier, aber ist 'n toller Hinweis, ihn noch mal einzuladen. Das werden wir auf jeden Fall umsetzen. Prima. Herzlichen Dank, lieber Felix Zulauf.

Das war äußerst interessant, dass Du mit uns deine Gedanken geteilt hast. Liebe Zuschauerinnen und Zuschauer, wenn Ihnen das Gespräch genauso gefallen hat wie mir und Sie möchten wie ich, dass Felix Zulauf noch mal zurückkommt, dann schreiben Sie bitte Comeback, kommentieren Sie auch kräftig, was hat Ihnen besonders gefallen? Wo haben Sie eine andere Meinung? Uns interessiert Ihre Meinung sehr und wir antworten auf jeden Kommentar. Herzlichen Dank und bis zum nächsten Mal.

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