Cover: Ex-UBS CEO Oswald Grübel lässt die Bombe platzen!

Ex-UBS CEO Oswald Grübel lässt die Bombe platzen!

10. Januar 2026 61:43 Min.
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Worum es geht

RealUnit in KlartextFinanzen spricht mit Oswald Grübel ganz exklusiv und offen über heikles Thema! Die Gefahren von Schattenbanken, die Einführung von Kapitalverkehrskontrollen und einem möglichen Goldverbot in Deutschland! Herr Grübel erklärt, WER für den Untergang der Credit Suisse verantwortlich war und weshalb es besser gewesen wäre, wenn die SNB die CS gekauft hätte.Wenn Oswald Grübel etwas zu sagen hat, werden viele hellhörig. Grübel war CEO der UBS und Credit Suisse und gilt als DER Spitzenbanker seiner Zeit. Hören Sie jetzt rein und erhalten wertvolle Insider News und Tipps!

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Transkript

Das ganze Zinsdilemma und die Verschuldung, das ist hat ja stattgefunden oder der Startschuss für das in der sogenannten Pandemie 2020 an, wo der Westen ungefähr 10000 Milliarden Dollar verschenkt hat. Weil Russland ist auf einmal der große Gegner. Für jeden halbwegs intelligenten Menschen ist das Blödsinn. Russland hat bis heute noch nicht mal geschafft, die Ukraine zu überrollen und in Deutschland werden Geschichten kolportiert, dass sie demnächst vor Berlin stehen und so weiter. Und das ist natürlich absoluter Blödsinn und es wird nicht passieren.

Wie ich immer wieder feststellen muss, in der Schweiz gibt es in der Politik wenig Wertschätzung für den Finanzplatz. Die meisten Wirtschaftsminister, die ich kenne, haben keine Ahnung von der Wirtschaft gehabt. Solange wir noch Gold kaufen dürfen, wenn das überhand nimmt, wird der Staat das verbieten, wie es Amerika schon mal gemacht hat. Liebe Zuschauerinnen und Zuschauer, herzlich willkommen zu unserer neuesten Ausgabe Klartext Finanzen. Heute war Oswald Grübel zu Gast.

Oswald Grübel, Jahrgang neunzehnhundertdreiundvierzig, ist internationaler Spitzenbänker, bekannt geworden in seiner Funktion als der Vorstandsvorsitzende, CEO der Credit Suisse und auch der UBS. Ich hab mit ihm über hochspannende Themen gesprochen, unter anderem der Konflikt mit Russland, die drohende Bankenkrise und auch das Politikversagen in Deutschland. Es war ein hochinteressantes Gespräch. Er hat mehrere Bomben platzen lassen. Freuen Sie sich mit mir auf ein ganz spannendes Interview.

Mein Name ist Doktor Dietmar Petz, ich bin der Chief Investment Officer der Realschule Schweiz. Wenn Sie mehr zum Unternehmen erfahren möchten, klicken Sie bitte den ersten Link in der Videobeschreibung. Und nun viel Spaß mit dem Interview. Lieber Herr Oswald Grübel, herzlich willkommen zu unserem Podcast Klartext Finanzen. Es ist uns eine außerordentliche Freude und Ehre, Sie heute hier begrüßen zu dürfen.

In der Schweiz und international gelten Sie ja als Bankerlegende und Sie haben unter Kollegen und früheren Mitarbeitern ja einen exzellenten Ruf, was ihr Jahrzehnte jahrzehntelanges Wirken in der Bankenindustrie angeht. Für die Zuschauerinnen und Zuschauer, die Sie noch nicht kennen, würde ich Sie bitten, sich einmal kurz vorzustellen. Ich bin geboren neunzehnhundertdreiundvierzig in Thüringen, teilweise während des Krieges dann gelebt und auf jeden Fall nach dem Krieg bis neunzehnhunderteinundfünfzig, dann bin ich in Westdeutschland zu Verwandten übergesiedelt und bin in Westdeutschland aufgewachsen. Ich habe in Deutschland bis neunzehnhundertsiebzig gelebt und habe bei der Deutsche Bank in Mannheim die Banklehrer gemacht neunzehnhundertundsechzig und oder 61. Und dann neunzehnhundertsiebzig bin ich in die Schweiz abgeworben worden.

Dann hat die Schweizer allerdings die Stempelsteuer eingeführt neunzehnhunderteinundsiebzig und dann mussten wir, da wären einem internationalen Markt, der gerade angefangen hat, damals der Euro Dollar Bond Markt, mussten wir alle nach London. Und uns wurde gesagt, ja, für ein, 2 Jahre, dann wird die Stempelschleife wieder abgeschafft. Nun, wir haben sie heute noch und wir waren dann 20 Jahre in London und seit neunzehnhundert 91 bin ich zurück in die Schweiz gekommen und zur Generaldirektion der Credit Suisse und seitdem, ja, war ich eher bekannt später dann als die Credit Suisse in dem Moment, weil sie keinen CEO mehr hatte, wenn sie in Schwierigkeiten war, hat man mich immer gerufen Und genauso die UBS und ja. Und heute bin ich im Ruhestand seit einiger Zeit. Prima.

Vielen, vielen Dank. Wenn wir gleich bei der DDR bleiben dürften, ganz am Anfang, Sie haben ja die DDR noch selber persönlich kennengelernt als Kind. Was mich interessieren würde, wenn Sie die Entwicklungen jetzt in Westdeutschland, sagen wir mal, sehen mit diesen sozialistischen Tendenzen, wo Eigentumsrechte immer mehr angezweifelt wären, wo aber auch jetzt die Zensur kaum noch anhalten kennt. Sehen Sie da parallel zu der damaligen DDR? Nein, nicht so weit sind wir noch nicht und ich würde sagen, wir sollen nicht zu pessimistisch werden.

Was das Schlechte an der jetzigen Regierung und an den Regierungen davor war, ist, dass die Einkommenssteuern und überhaupt die Steuern in Deutschland viel zu hoch sind. Und es gab, ich kann mich nicht erinnern, wann es die letzte Regierung gab, die sich gesagt hat, wir müssen doch den Menschen Anreize geben, dass er bereit ist, sein Bestes zu geben bei der Arbeit. Nun, liebe Regierung in Deutschland mit euren Steuersätzen, sind nicht die besten Leute bereit, ihr Bestes zu geben. Und das müsste die Regierung mal und die Parteien müssten sich das mal durch den Kopf gehen lassen, wie können wir wieder Deutschland zu einem, ja, zu dem stärksten Staaten in Europa machen und wirtschaftlich und auch wie man, also sie wollen ja Toparbeitskräfte aus der ganzen Welt anziehen. Das wird ihnen mit diesen Steuern nicht gelingen, weil die gehen dann lieber nach Amerika, wo sie weniger Steuern zahlen und höhere Gehälter bekommen.

Ja, das weniger Steuern zahlen und höhere Gehälter bekommen. Ja. Ein Argument für die hohen Steuern sind ja oder ist ja, dass eben auch der deutsche Sozialstaat enorm gewachsen ist. Das heißt also, man macht eine gigantische Umverteilung und man nimmt's aus der einen Ecke und verteilt dann in die andere Ecke. Und gleichzeitig, was man aber auch sehen muss, ist, dass eigentlich überall in der westlichen Welt die Schuldenberge astronomisch wachsen.

Macht Ihnen das nicht Sorgen, dass einfach diese Überschuldung überhaupt gar keine Auswege mehr zulässt, dass es dadurch eben auch noch eine Verschlimmerung bei der Steuersituation geben könnte? Das ist richtig. Zu viel Sorgen macht es mir nicht, weil es hat einen Prozess, wenn jeder jeder Staat kann sich in seiner eigenen Währung so viel verschulden, wie er will. Das Resultat ist, dass die Währung dann abwertet und wir sehen das in Japan. Die japanische Yen war mal eine Fluchtwährung, also wenn irgendwas in der Welt los war, hat man japanische Yen gekauft und seitdem hat er sich verdoppelt oder halbiert in dem Fall im Preis.

Preis oder halbiert in dem Fall im Preis. Preis ist hochgegangen an die der Wert der Sien ist runtergegangen und die sind doppelt so hoch verschuldet wie europäische Staaten in Japan, auch aus Demografie heraus. Und das Problem haben wir in Europa, wir haben zu viel Rentner, die die Politik bestimmen, weil wenn ihnen jedes Jahr eine höhere Rente versprochen wird von denen, die gewählt werden wollen, dann wählen die und sie wählen alle. Und deshalb wird diese diesen Trend umzentrieren in Europa, wird schwierig werden. Zudem haben wir natürlich noch hohe Emigration und aus relativ armen Ländern und von Leuten mit wenig Skills für den Arbeitsmarkt und das belastet den Haushalt noch mal.

Und wie wie wir in Deutschland sehen, wenn man das Soziale breit nimmt und breit fast ist mehr als die Hälfte des Haushalts wird ausgegeben für soziale Unterstützung und für das Sozialwesen und für Renten und so weiter. Und das hindert natürlich einen Staat, dass die Wirtschaft wächst, weil das wird bezahlt, ohne dass sein wirtschaftlicher Gegenwert heraus generiert wird. Da gehe ich Ihnen absolut recht und wir sehen ja auch eine Verschärfung der Situation. In Deutschland, glaube ich, gibt's 15000000 Netto Steuerzahler dieses Jahr und wenn man jetzt einfach anschaut, wie viel von denen in den nächsten 5 Jahren in Rente gehen, dann sinkt dieser Anteil auf 12000000. Das heißt, mit jeder mit jedem weiteren Jahr wird's dann schwieriger für den Staat, diese Ausgaben zu schultern.

Und es ist ja auch leider eine historische Tatsache, immer wenn's 'ner politischen Klasse dann, wenn es zu eng wurde, hat man sich dann entweder in eine Währungsreform, ein Währungsgesetz oder sogar in einen Krieg gestürzt. Und das würde mich jetzt zur Frage bringen, es gibt ja diese Bestrebungen, eine digitale Zentralbankwährung einzuführen. Das heißt, damit bekommt ja auch der Staat unglaubliche Machtmittel an die Hand, Zahlungsströme, bevor sie ausgelöst werden, zu kontrollieren, ist das jetzt in unserem Sinne, aber auch die Geldmenge damit zu steuern. Aber mich erinnert das son bisschen an den Versuch, zentralistisch alles zu zu steuern und dann brauchen wir ja eigentlich keine Börsen mehr. Das ändert ja dann wie in 'ner Sowjetunion.

Wie würden Sie das sehen? Das ist etwas weit hergeholt, glaub ich, und ich hoffe nicht, dass es dazu kommt. Aber noch mal, wir haben eine Bewegung in Deutschland in den in den letzten Jahren und auch in der Schweiz macht die nicht halt und das ist jedes Mal, wenn der Staat Geld braucht, sagt man, ja, die Reichen müssen mehr besteuert werden, obwohl in vielen Staaten die sogenannten Reichen die einzigen Steuerzahler sind, die noch da sind und die keine Sozialempfänger kassieren. Also niemand denkt daran scheinbar, dass man damit auch die Reichen vertreibt, weil irgendwann und in dem Moment, wo Steuern über 50 Prozent gehen, ist 'n menschliches Verlangen, das sagt, Moment mal, was mache ich hier? Und sie werden Auswege suchen.

Das machen Menschen und sie jeder, Auch die Sozialempfänger werden sagen, Moment mal, so soweit geht es nicht. Dann noch mal auf die digitalen Währungen. Es es sind keine Währungen, es sind Token. Und was im Moment ja propagiert wird, sind diese Stable Coins und da wird man dann sehen, Trump ist ja 'n Befürworter von diesen Sachen, aber nur, weil er rechnet, in Stable Coins muss er keine Zinsen bezahlen. Und ich möchte dann mal sehen, wie lange Stable Coins gefragt sind, wenn Amerika sagt, ja, wir wollen für 10000000000 Euro für 100000000000 Stable Coins ausgeben.

Die sind einzig und allein in Ländern, in unterentwickelten Ländern gefragt, in denen die Währung jeden Tag erodiert und wo Kapitalbeschränkungen sind und da gibt's noch einige der Hauptzahlen, die meisten sind in Afrika, Südamerika. Und dort, wo die haben die Leute, die dort sind, die einzige Chance unter Umständen, diese Coins zu kaufen auf Umwegen und damit eher 'n kleines auf Umwegen und damit eher kleines Vermögen irgendwo in die Welt hin zu transferieren. Aber für den großen Marken der westlichen Welt irgendwann werden sich die Leute sagen, weshalb soll ich etwas kaufen, wo ich keine Zinsen dafür bekomme und das einfach genauso abwertet mit der Währung, weil eine Stablecoin ist ein Dollar und sie wird mit dem Dollar weiter runtergehen. Ja. Also wenn ich Also ich glaube nicht, dass da viel passieren wird.

Okay, aber wenn ich das so richtig interpretiere, dann sind Sie grundsätzlich schon noch der Meinung, dass die Währungen, Euro, Dollar vor allen Dingen, dass die noch eine gewisse Stabilität aufweisen, weil der Ausweg über Stablecoin ist ja keine Option, aber letztendlich, dann bleibt ja nur die ursprüngliche Währung. Es bleibt die ursprüngliche Währung und die liegt in den Händen, der Wert dieser Währung liegt in den Händen unserer Politiker. Und deshalb sollten wir etwas mehr nachdenken, wen wir wählen. Es scheint in letzter Zeit haben die Leute wenig drüber nachgedacht, in wen sie wählen. Wobei jetzt könnte ein Zuschauer aus Deutschland entgegnen, ja, wir haben eigentlich was anderes gewählt, aber das Gleiche wieder bekommen in Deutschland.

Das war ja vorher ganz anders angekündigt, also links geblinkt, rechts abgebogen oder umgekehrt. Keiner hatte auf der Agenda, dass man da dieses Riesenschuldenpaket ausm Hut zaubert. Das war ja vorher ganz anders angekündigt. Und insofern gibt's da auch sone gewisse Ernüchterung, inwieweit die, sagen wir mal, politische Gestaltung da überhaupt noch möglich ist. Und aber fairerweise muss man sagen, der politische Lösungsraum ist natürlich auch sehr geschrumpft jetzt mit diesen ganzen Problemen, die wir's schon angesprochen haben.

Das ist richtig, aber Deutschland war natürlich der einzige Staat, der die wenigsten Schulden hatte und überhaupt neue Schulden machen konnte. Einmal ist eine Berechtigung, Deutschland muss sich verteidigen können und das war und ist bis jetzt nicht der Fall, zumindest nicht genügend. Dann hat man leider durch enorme Propaganda, die jeden Tag noch läuft, darauf hingewiesen, dass wir uns nicht nur selbst verteidigen müssen. Wir müssen noch stärkere Investitionen machen in Verteidigung der westlichen Welt und Russland hat Russland hat bis heute noch nicht mal geschafft, die Ukraine zu überrollen und in Deutschland laufen, werden Geschichten kolportiert, dass sie demnächst vor Berlin stehen und so weiter. Und das ist natürlich absoluter Blödsinn und das wird nicht passieren.

Und Russland hat auch ein Recht, seine Grenzen abzusichern und ist ganz offensichtlich gegen die NATO, die in den letzten Jahrzehnten immer näher gerückt ist. Und ich glaub, die Lösung eigentlich wäre, weil die Russen sind viel näher an den Europäern als an den Chinesen. Und wenn sie mit Russen sprechen und jetzt nicht mit Putin, sondern mit dem Volk, das Volk würde lieber mit der Europageschäfte machen, lieber sich nach Europa öffnen als nach Osten. Und wir vergeben eine enorme Chance, weil Russland hätte für Europa, für die vielen Jahrzehnte gekommen oder sogar Jahrhunderte, dass sie die Rohstoffe haben und wir können diese verarbeiten. Und daraus könnte sich natürlich ein enorm wirtschaftlich sehr starker Staat entwickeln, der oder verbunden entwickeln, der Amerika und China Konkurrenz machen könnte.

Allerdings mit den Entscheidungen, die letzte Zeit getroffen sind, ist die Wahrscheinlichkeit dafür praktisch im Moment muss man sagen, nahe 0 und ob sich das wiederum je wieder umdrehen lässt, glaube ich im Moment nicht, aber fein in 15 Jahren mag es anders sein. Ja, in dem Zusammenhang, was mir aufgefallen ist, dass jetzt Tabus gebrochen werden, die man nicht für möglich gehalten hätte. Zum Beispiel es ging ja auch die Konfisierung russischer Vermögenswerte über 300000000000 und die will man jetzt dann für die ukrainische Hilfe dann einsetzen. Aber letztendlich, wenn man so einen Tabubruch beginnt, das heißt, dass man eine ausländische Zentralbank enteignet, muss man doch überlegen, jeder Krieg hört ja ultimativ irgendwann mal auf. Und dass man sich noch eine Vertragsfähigkeit erhält für diese Zeit danach, aber mit solchen epochalen Vertragsbrüchen wird's enorm schwierig sein, dann nachher noch mal bei ja, einem Punkt anzuknüpfen oder wie kommen Sie das hin?

Sie haben absolut recht. Es ist zum ersten Mal, dass man Geld von 1 ausländischen Zentralbank konfisziert und das ist 'n enormer Tabubro. Und als das bekannt wurde vor 2 Jahren oder so, fing der Goldpreis anzustrengen, weil natürlich alle Zentralbanken sich sagen, oh, in Zukunft will ich mein Geld nicht mehr in 'nem anderen Land haben. Ich kaufe Beispiel geben wir das gegensätzliche Beispiel. Weil wenn man mit der Welt handeln will, muss man auch der Welt vertrauen können, muss man anderen Ländern vertrauen können.

Und das, was die EU jetzt macht, da sie den Russen ihr Zentralbankgeld wegnimmt, ist ja, Kriegserklärung ist wahrscheinlich zu starkes Wort, aber ist ein Vertrauensbruch, der nicht nur Folgen für Russland hat, der Folgen für alle hat, für alle Zentralbanken. Weil sie sich sagen müssen, ja, wir wissen nicht, wann passiert das mit uns? Wir verfolgen das Ziel, das uns anvertraute Vermögen bestmöglich vor Krisen und Inflation zu schützen. Dies geschieht, indem wir in begrenzte Sachwertanlagen investieren, wie physisches Gold oder physisches Silber. Darüber hinaus investieren wir auch in gesunde Unternehmen mit krisenfestem Geschäft.

Mehr als die Hälfte unserer Anlagen halten wir außerhalb des Bankensystems, damit wir auch in 1 Krise darauf Zugriff haben. Wir haben jahrelange Erfahrung in der Verwaltung von Vermögen und wir kümmern uns den Werterhalt der angelegten Gelder. Unsere Miteigentümer und Miteigentümerinnen können sich entspannt zurücklegen. Sichen auch Sie Ihr Geld vor Inflation und Krisen. Kaufen Sie die Real Unit Aktie direkt bei Ihrer Hausbank oder den gleichwertigen Aktientoken über unsere Webseite.

Wir sind fest davon überzeugt, dass mit unserer bewährten Sachwertstrategie wir das Vermögen unserer Aktionäre und Aktionärinnen bestmöglich über die kommende Krise retten werden. Wir freuen uns auf Sie. Darf ich da nachfragen? Könnte das auch bedeuten, dass die Zinsen steigen müssen, weil das Vertrauen, das jetzt erodiert oder weg ist? Man muss ja dem Kapitalmarkt dann auch höhere, attraktive Zinsen bieten, damit man eben genug Abnehmer für diese ständig steigenden Staatsschulden bekommt.

Wenn jetzt die Russen keine Papiere aus den NATO Stellraten mehr kaufen, die Chinesen hören auf, dann wird's ja doch eng. Es ist richtige Schlussfolgerung und nur die Frage ist, gehen wir vorher in eine Rezession, in eine lange Rezession ohne Wachstum und dann würden die Zinsen weniger stark steigen. Sie würden nicht auf 0 fallen. Wir kommen auch das ganze Zinsdilemma und die Verschuldung, das müsste noch gesagt werden. Das ist hat ja stattgefunden oder der Startschuss für das in der sogenannten Pandemie 2020 an, an, wo der Westen ungefähr 10000 Milliarden Dollar verschenkt hat und durch die Panik, die ausgelöst wurde von verschiedenen Regierungen und dass wir alle sterben würden und so weiter und da diese Verschuldung, wenn man Geld verteilt ohne einen Gegenwert, so funktioniert die Wirtschaft, dann erhöht sich die Inflation und das Geld wird weniger wert.

Und das ist genau passiert, aber das Geld ist noch da draußen und erklärt unter Umständen auch, weshalb alle Börsen steigen im Moment immer noch und ja, weil sehr viel Liquidität, sehr viel Kredit kreiert wird. Wir haben eine enorme Kreditkreierung seit einigen Jahren, vor allem im Nichtbankensektor, also bei Versicherungen und Instituten, die Geld verleihen, aber nicht keine Bank sind. Schattenbanken, wie man sie nennt. Schattenbankengeschäft, ja. Mhm, mhm.

Und das ist größer als das Bankengeschäft. Also es ist nicht etwas, Ja. Was man vernachlässigen kann. Ja, das Interessante in dem Zusammenhang ja auch, man hat ja eigentlich diesen Koloss kreiert damals aus der Regulierung nach 2008, 2009, dass sich Banken von diesem Kreditgeschäft teilweise getrennt haben und dann sind dann die anderen Player reingesprungen. Und der Effekt ist, kein Mensch weiß exakt, wie groß dieser Markt ist, selbst die Zentralbank nicht.

Und das ist ja eigentlich schockierend, dass man eigentlich aus 'ner guten Idee heraus wieder was Neues an Problemen kreiert hat, was noch viel größer ist als das ursprüngliche. Es könnte 1 Tages zum Problem werden, wenn dieser Boom zu Ende ist und die Kreditblase platzt, weil viele dieser Schattenbanken haben natürlich keine Reserven. Banken müssen Reserven gegen ihre Kredite haben, aber die haben keine Reserven unter Umständen gegen ihre Kredite. Und das wird dann auf die ganze Wirtschaft übergreifen, wie wir es 2008 9 gesehen haben. Ja, Und da gibt's ja den berühmten Ausspruch von ihrem Kollegen, dem Chuck Prince von der City, man muss so lange tanzen, wie die Musik spielt.

Und er beschreibt damit eigentlich, jeder weiß, es gibt 'n Problem, aber wenn jemand zu früh aufhört zu tanzen, dann ja, dann verliert er gegenüber der Konkurrenz. Und das ist son bisschen wie diese Spielreise nach Jerusalem. Man hat da 4 Spieler, aber nur 3 Stühle. Das ist richtig und deshalb gibt's immer nur wenige, die aufhören zu tanzen und wie Warren Buffett und seine Firma, die haben mal paar 100000000000 im Cash im Moment angehäuft. Und ja, wenn sie wüssten, wann eine Krise kommt, dann würde es keine Krise geben, weil sich jeder vorbereiten würde und dagegen etwas unternehmen würde, aber das können wir nicht abschätzen, wann die Krise kommt.

Es kann lange da und es kann morgen sein und dann werden wir es sehen. Mhm, mhm. Ich würd gern noch mal auf diese großen Verschiebungen der Welt zurückkommen. Was wir ja sehen ist, Sie haben's ja genannt, diese diese Kapitalrotation, ja. Viele Sachen, die lange Bestand hatten, die die brechen grade auf und auch diese Zentralbankaktivitäten, Goldkäufe gab's in der Form so seit Langem nicht mehr.

Und mich würde aber interessieren, die Schweiz hat ja sehr, sehr lange von den Zuflüssen ausländischer ausländischen Kapitals profitiert. Das hat ja auch 'n Stück weit die Zinsen hier in der Schweiz tief gehalten, was wiederum gut für den Immobilienmarkt war. Was denken Sie, wenn jetzt diese großen geopolitischen Verschieben weiter voranschreien? Wird die Schweiz darunter leiden, wenn wir so ein 1 Rück, eine 1 Schubumkehr auch hier erleben können? Ich glaub nicht, dass wir uns da ausklinken können aus dem internationalen Markt, aber Sie haben einen guten Punkt gebracht, aber Sie haben einen guten Punkt gebracht, aber internationalen Markt, aber sie haben 'n guten Punkt gebracht und zwar seit dem letzten Weltkrieg hat die Schweiz natürlich enorm profitiert und der Schweizer Finanzplatz vor allem von den tieferen Zinsen, die nur möglich waren, weil die Geldzuflüsse vom Ausland kamen.

Und unsere Wirtschaft hat enormen Zinsvorteil gehabt von kann ausreichen 2 bis 3 Prozent pro Jahr und ist deshalb stabiler geworden. Wir konnten uns mehr leisten, wir sind alle reich geworden, wir konnten Hypotheken, im Moment können sie zehnjährige Hypotheken zu anderthalb Prozent bekommen und so weiter. Und dadurch, dass wir auch viele Überdecken aufgenommen haben am Häuser gebaut, die heute viel mehr wert sind und in der Schweiz ist das wirklich Reichtumkreierung, weil der Schweizer Franken ist ja über Jahrzehnte stärker geworden ist und nicht schwächer geworden gegen Auslandwährung. Von der Schweiz aus gesehen kann man sagen, er ist stabil geblieben, aber die ausländischen Währungen sind alle schwächer geworden, deshalb sind wir jetzt bei 80 Cent zum Dollar. Nur wie ich immer wieder feststellen muss, in der Schweiz gibt es in der Politik wenig Wertschätzung für den Finanzplatz.

Und weil wenn wir den verlieren, wenn unser Finanzplatz unbedeutend wird, weil wir haben jetzt nur noch eine Großbunker und was 'n Fehler ist, wir hätten den Credit Suisse am Leben erhalten sollen, dann ja werden wir eine Jahre später wird sich niemand mehr an den Finanzplatz erinnern und bei uns werden die Zinsen hochgehen und alles wird teurer werden und wir haben dann 'n echtes Problem. Aber Politik sieht das scheinbar nicht so und will nichts davon wissen, weil wir eben politisch auch politisch auch ausgerichtet sind auf jetzt und sofort und niemand denkt drüber nach über die Folgen. Das ist sehr nüchtern, wie Sie das beschreiben, weil das erinnert mich son bisschen, da hab ich son Echoeffekt, so wird ja grad die deutsche Autoindustrie praktisch zu Grabe getragen. Beispiel, ja. Ja.

Und eigentlich, man sieht ja schon den Effekt, der Finanzplatz Zürich jetzt mit den ganzen Aktivitäten der Banken. Also es sprudelt ja nicht mehr so wegen Regulierung und anderen Gründen, weil einfach das Wachstum runtergegangen ist. Aber man sieht ja, dass dass hier 'n absoluter dass hier 'n absoluter Verdrängungswettbewerb geworden ist und der Markt ist ja auch schon so übersättigt. Aber letztendlich, die die die einzige Größe vom Finanzplatz Zürich, die ist ja nur noch, die die ja nur noch, die die verblasst ja. Und ich hab son bisschen Sorge, ich komm da aus soner Generation, wo damals der Finanzplatz Düsseldorf oder Mannheim noch sehr bedeutend war, redet heut kein Mensch mehr darüber.

Denken Sie, son Schicksal könnte auch Zürich drohen? Ich hab in Mannheim, als ich ihm vorher gesagt hab, die Lehre gemacht, da war Mannheim der größte Bond Handelsplatz in in Deutschland. Ach, tatsächlich. Weil viele Versicherungen in Mannheim waren, die die Käufer waren von Bonds normalerweise. Ja, es, ich würde sagen, sind aufm besten Weg und wenn wir eine Politik nicht bewusst ist, was der Finanzplatz eigentlich, wie er funktioniert und was er beiträgt zum Wirtschaftswachstum, unser Liquidität der Wirtschaft, der Finanzierung der Wirtschaft, dann werden wir das Schicksal erallen.

Ja. Jetzt fairerweise müssen wir vielleicht auch sagen, es ist ja auch nicht alles gut gelaufen. Wir hatten erst die Nahtoderfahrungen der UBS, wo sie anschließend gerufen worden sind, das wiederzubeleben. Dann hatten wir tatsächlich den Exitus der Credit Suisse. Also aus Sicht der Politik, wenn die einfach nur Ruhe im Karton haben wollen, dann ist klar, dass sie sagen, dann macht doch alles dicht und einfach nur Ruhe.

Und natürlich, man will kurzfristig eine Lösung, aber langfristig sieht man gar nicht die die Folgewirkung davon. Und ist 'n das nicht 'n Phänomen, dass man erst eine erst wenn sie da ist, sagen alle, oh. Und ja, es ist schon richtig. Es ist gar keine Frage, dass man diese Sachen noch besser hätte besser managen können. Aber irgendwie haben wir in der Schweiz noch ein 1 Meinung, wenn Sie, Sie lesen das in den in der Presse und in den Medien generell, dass wenn die Zentralbank und so Zentralbank, die Schweizer Nationalbank Liquidität mit Liquidität den Banken hilft, wofür sie eigentlich da ist und was jede Zentralbank in jedem anderen Land macht und im besten Stil, vor allem mit den angelsächsischen Ländern, die weil die das Geschäft besser verstehen scheinbar.

Die reden da nicht von Steuergeldern und so weiter und auch in der Schweiz haben wir nur bei kleinen Banken Steuergelder verloren, Bei den größeren Banken, sie hat nie etwas im Staat gekostet, aber es wird immer gesagt, oh, der Steuerzahler muss die Banken retten. Wenn die Nationalbank Liquiditätsüberverfügung stellt, es ist ja kein Verlust, es ist eigentlich ihre Aufgabe, denn Banken, wenn zu viele Leute ihr Geld abziehen, brauchen Liquidität, sonst müssen sie Kredite kündigen und das geht nicht unter Umständen. Aber dieses Verständnis ist oft in der in den Medien hier in der Schweiz nicht vorhanden. Mhm. Verstehe.

Ich muss noch mal einen Schritt zurückspringen, weil mich das wirklich interessiert. Wir haben ja, wenn wir jetzt das Auslandsanschauen, französische Banken, US Banken, das hat ja alles auch eine hohe politische Dimension. Also Ihr Kollege Jamie Diamond von der JP Morgan, ich mein, das ist natürlich absolut systemrelevant, auch jetzt im Hinblick auf die Versorgung des Landes mit Bankdienstleistungen, aber auch mit der Rolle dieser Bank in der Welt, ihre absolute Dominanz. Und mir kommt das son bisschen vor, dass man diese strategischen diese strategische Bedeutung der Banken völlig vernachlässigt, weil was man ja auch sehen muss, ist, die USA, ja, ob's das jetzt aktiv herbeigeführt hat, manche sagen, sie haben's vorangetrieben, aber letztendlich, sie haben ja auch enormen Schaden für den Finanzplatz Schweiz und Liechtenstein verursacht. Einfach, dass sie Geschäft zu sich holen wollten, so wie man's jetzt mit der deutschen Autoindustrie macht.

Aber das war ja schon im Vorfeld klar, dass man hier unter extremen geopolitischem Druck auch steht. Dass man eben auch die die reiche Schweiz praktisch dann ausnehmen wollte, weil hier ist noch was zu holen. Wie würden Sie das interpretieren, dass man das einfach son bisschen Ja, der Vorgang fing schon vor allem im Jahrzehnten an. Es war, ich glaub, Anfang der Neunzigerjahre, als wir ja bekannt gegeben haben, Freiwillige, es war kein Zwang da, wie viel Assets unter Management in der Schweiz sind. Und das hat natürlich die Anglusachsen aufstoßen lassen und gesagt, Moment mal, es geht doch nicht, das kleine Land.

Zudem hat natürlich heutzutage und auch schon seit einigen Jahrzehnten die Angst der Politik, weil bei uns der Bankensektor natürlich viel größer ist als Teil von der Wirtschaft als in Amerika oder in anderen Staaten, weil sie eben eine größere Wirtschaft haben. Aber man vergisst, dagegen muss man ja aufregen, was für Vorteile uns dieser Finanzplatz gebracht hat, was er der Wirtschaft Vorteile gebracht hat, das wird dann oft vergessen und nicht zusammen gesehen. Ja. Stichwort UBS, da gab's ja jetzt Berichte, man droht mit dem Wegzug aus der Schweiz. Und da würde mich Ihre persönliche Meinung interessieren, ist das gut?

Sollte man dankbar sein, wenn die mit ihrer komplexen Bilanz ins Ausland gehen oder wird's einfach 'n Riesenloch auch wieder in den Finanzplatz reißen, wenn die weg wären? Ich glaube nicht, dass wir dankbar sein sollten, weil dann haben wir keine internationale Bank mehr. 1 der größten Geschäfte der UBS ist das Geschäft mit allen Schweizer Banken, die sich sparen, international tätig zu sein, weil das Geld kostet. All zum benutzen Sie alle die UBS, ihre Autos auszuführen und so weiter im Ausland. Und wenn wir keine internationale Bank mehr haben, dann ist das der Anfang vom Verlust des Finanzplatzes.

Ja. Das müssen das müssen wir wissen, da gibt es nichts drüber zu diskutieren, weil es wird nicht von heute Morgen passieren, aber mit der Zeit. Erst wird das Private Banking hier in der Schweiz nicht mehr wachsen, außer von Schweizer natürlich, aber nicht mehr von Ausländer. Deshalb sollen Ausländer hierherkommen? Sie können gewisse Geschäfte nicht mehr machen, dann diese, wo wir heute zumindest noch eine nächsten Schritt wird der Abwanderung der Vermögen kommen.

Ein starker Punkt ist natürlich immer noch die Regierung und auch die lange, lange Neutralität der Schweiz. Aber wenn wir die endgültig aufgeben und heute gibt es ja viele Stimmen, das zu tun, dann ist diese Punkt für Ausländer auch, die Stärke der Schweiz ist ihre Neutralität. Ich weiß nicht, weshalb die Politik nicht einzieht, dass die Stärke der Schweiz ist ihre Neutralität. Es ist nicht etwas, wo sie der EU anschließen oder irgendeinen Verbund anschließen. In dem Moment, wo sie das machen, sind sie nichts mehr wert oder nicht mehr wert als die kleinsten Länder in diesem Verbund.

Und ja, und dann sind wir auf Stufe Luxemburg. Ja. Luxemburg hat den Vorteil, dass die ganze EU noch ihre Gebäude und ihre Ministerien dort hat. Wobei Luxemburg so klein ist, die passen ja komplett in die Stadt Zürich. Also letztendlich son Modell kann man kann man sehr schwer kopieren für die komplette Schweiz.

Aber ich gebe Ihnen da völlig recht. Ich denke, das wär der Anfang vom Ende, von 'nem sehr schnellen Ende, wenn die letzte Hürde fallen würde. Jetzt höre ich aber auch von Schweizern, die sagen, schaut mal, Europa, Altersheim, Amerika ist jetzt nicht unbedingt 'n Freund, weil Staaten haben keine Freunde, sondern Staaten haben Interessen. Und warum orientieren wir uns nicht an die Wachstumsregionen, Stichwort Brix? Da ist Wachstum, unsere Neutralität ist da berühmt und die Schweizer Werte, die werden hochgehalten.

Da könnten wir perfekt uns einreihen. Aber das würde bedeuten, dass man sich auch son bisschen freikämpft von dem Korsett des des westlichen Systems, was aber auch wieder politisch eine sehr starke Herausforderung wär. Aber jetzt die konkrete Frage. Wenn Sie jetzt noch mal am Beginn Ihrer Karriere wären und Sie hätten die Chance, 1 1 1 Bankkarriere zu starren, wo würden Sie das machen? Würden Sie das in Europa, Asien oder USA Also ohne dem Wissen, das ich heute habe, würde ich mit großer Wahrscheinlichkeit wie in New York in Deutschland für mich und als Zürich vom Finanzplatz her gesehen.

Ja, ja. Weil ich natürlich dann von außen auch sagen würde, Moment mal, der wird ja kleiner und kleiner und kleiner und eben auch unbedeutender und unbedeutender und die Politik ist gegen den im Prinzip ist gegen eine Ausweitung des Finanzplatzes. Wir sind, was auch sehr wichtig ist, die Politik will ja, dass Banken kein Risiko mehr nehmen, Risiko reduzieren, reduzieren. Ja, da muss man sich ja auch nicht wundern, wenn sie kein Geld verdienen. Weil leider gibt es das noch nicht, dass man ohne Risiko Geld verdienen kann.

Und es würde es auch nie geben für diejenigen, die es noch nicht wissen. Ja, ja, das ist eine denkbar schlechte Strategie, Risiken dadurch zu managen, dass man gar keine Meinung eingeht, weil dann ist man im Prinzip wie 'n Utility, wie eine Telekom oder müssen Sie müssen Risiken nehmen, Geld zu verdienen und diese Risiken zu managen, müssen Sie einfach die besten Manager finden, Punkt, Schluss. Ja. Und wie wir gesehen haben, hat die Credit Suisse zumindest in den letzten Jahren nicht gehabt. Und das hätte auch der Aufsicht aufhalten sollen.

Ja. Also ich hab 17 Jahre bei der CS gearbeitet. Sie wissen's nicht, Sie waren mal für eine Zeit mein Chef. Ich hab zweimal so lange gearbeitet. Aber es war zum Schluss wirklich ein 1 sehr traumatisches Erlebnis.

Und das war so wie bei 'nem Patienten, man sieht, der stirbt und dann ist man doch überrascht, wenn er dann wirklich tot ist. Ja. Aber wir haben das alle kommen sehen und hätten die, vor allen Dingen die Schweizer Mitarbeiter nicht alles gemacht, das aufzuhalten, dann wär das schon viel früher gegen die Bank Ich denke, man hätte es nicht schlimmer machen können, wie es jetzt passiert ist. Und auch die Abwicklung nachher, dass das, mal wir wissen alle, dass dass dass die JP Morgan noch paar Jahre vorher hat für die Investmentbank 5000000000 geboten, nur für die Investmentbank. Man hätte locker andere Möglichkeiten finden können, aber das war sone Ad hoc Entscheidung, die wahrscheinlich auch sehr emotional getrieben war.

Fairerweise, das wär vielleicht auch noch eine 1 Anschlussfrage, wir wissen aber auch heute rückblickend, dass der Verwaltungsrat der UBS schon paar Jahre vorher dieses Szenario durchgespielt hat, wie man mit soner Pleite der CS dann umgehen sollte und was man dann machen soll. Also das war von deren Seite aus her alles sehr klug, überlegt. Gut, es ist nicht verwunderlich. Wenn Sie nur 2 Großbanken auf 'nem selben Finanzplatz haben, aufm relativ überschaubaren Finanzplatz, dann müssen Sie natürlich Szenarien machen und drüber nachdenken, was tun wir, der anderen Bank passiert? Ja.

Nur, in 2098 ist es mit beiden Banken passiert, aber aber nachdem man sich wieder erholt hatte dann. Ja. Und das ist ja auch ganz klar kein Wurf gegen die UBS, die haben ja nur das einzig richtig gemacht, wie Sie's gesagt haben. Da waren halt Leute am Werk, die da besser nicht gewesen wären. Nun, fürn Finanzplatz wär's entschieden besser gewesen, wenn die Nationalbank die Credit Suisse gekauft hätte.

Sie hätte dann mit ihrem guten Image, als sie international hat, auch gute Manager anstellen können und die Credit Suisse wieder in Ordnung bringen. Hätte vielleicht für einfach nur 10 Jahre gedauert, aber dann hätte sie wieder an den Markt bringen können und hätte noch sehr viel Geld dabei verdienen. Ja. Manchmal Aber hätte waren, ne. Ja, ja.

Manchmal gibt's halt so Kipppunkte in der Geschichte, da passiert was, was man sich nicht hätte vorstellen können, aber das löst eine ganze Kettenreaktion an weiteren Sachen aus. Ja, aber deshalb muss man doch in dem Geschäft muss man doch, und das ist vielleicht schwierig für Politiker muss man doch etwas denken und muss Szenarien sich überlegen, wenn damit man vorbereitet ist, einigermaßen wenden, dann das Unmögliche Eintritt. Ja, Herr Grübel, da möchte ich gerne eine Erfahrung von meiner Seite mit Ihnen teilen. Ich hab früher mal als Händler gearbeitet, genau wie Sie und es ist ja so, wenn man merkt, man hat eine Aktie, die ständig fällt, dann nimmt man irgendwann den Stopp und verkauft die. Einfach auch Risikomanagementgesichtspunkten, wenn man gute Gründer für hat.

Und was ich aber festgestellt hab, das war für mich eine Riesenüberraschung, in der Politik machen wir das nie, sondern man sitzt das aus, bis es nicht mehr geht. Und das ist also wirklich sehr, sehr vorhersehbar. Und da ist niemand, der die politische Verantwortung übernehmen will, vorher die Kurve zunehmen. Und deswegen fahren die auch immer regelmäßig alle gegen die Wand. Das heißt, es wird bis zum Schluss, bis es nicht mehr geht, ausgesessen.

Das Hauptwort ist Verantwortung und es gibt sehr wenige Leute in der Politik, die Verantwortung übernehmen, 19 Tage. Deshalb wird alles in Gremien und in runden Kreisen und an runden Tischen und gemacht, weil dann niemand Verantwortung hat. Das Bedauerliche ist, dass das auch in der Wirtschaft Einzug hält und bei großen Unternehmen dann, dass man eben ein Team die Verantwortung übergibt. Das heißt, niemand hat Verantwortung. Ja, man versteckt sich hinter Prozessen.

Und es Sie finden eben auch jetzt mit der neuen Generation wenig Leute, die wirklich bereit sind, noch Verantwortung zu übernehmen. Die finden Sie eher in Amerika als sonst irgendwo. Ja, ist ja auch eine ganz andere Risikokultur. Da wird man jetzt fürs Scheitern nicht öffentlich ausgepeitscht, sondern gerüstet. Aber da ist es ja auch so, dass man Leuten eine Chance gibt, auch wenn sie schon mal gefallen sind, dass sie wieder aufstehen und weitermachen und dann erfolgreich sein können.

Aber hier hat man so die Tendenz, bloß keine Risiken, bloß das Bewahren, was wir haben und alles verteidigen. Aber wir wissen beide, wenn man versucht, alles zu verteidigen, dann verteidigt man gar nichts. Also das heißt, das ist auch 'n sehr vorhersehbar, wenn man keine Risiken eingehen will, ja, dann passiert was und dann wird man aus dem Genpool einfach ausgeschaut. Ausgelöst keine Risiken will, kann man genauso gut beurteilen. Genau, also der Zustand ohne Risiken, das ist halt das thermodynamische Gleichgewicht oder der Tod in diesem Sinne, ja.

Mich würde aber trotzdem jetzt noch interessieren, weil Sie haben so viel Lebenserfahrung, wir haben ja jetzt, noch mal ganz 'n bisschen zurück, früher vor 20, 30, 40 Jahren hatten wir ja 'n Riesenökosystem an unabhängigen Banken und über die Zeit gab's ja eine Riesenkonsolidierung. Nicht nur in dem Bankensektor, überall Airlines und so weiter. Und man sieht, dass die Einheiten immer größer werden und monolithischer. Und Stichwort Krisen, als ich meine Karriere begonnen hab, das war zur Dotcom Krise. Seitdem habe ich einfach das Gefühl, dass, jede Krise ist zwar anders, aber die die Dimensionen, die steigen unauffällig.

Und in der Zweitausendneuner Krise, die hab ich ganz gut überlebt, aber das waren ja solche gewaltigen Summen, die da stabilisiert werden mussten. Also ich, mir fehlt son bisschen die Fantasie, wie man heute dieses ganze große Schuldenmonster noch mal stabilisieren will, wenn da mal die Musik auf aufhört zu spielen. Nun 2008 9 war hauptsächlich eine Vertrauenskrise in Banken und weil etwas relativ Kleines passiert ist, war der Zaprime Hypothekenmarkt, der kollabiert ist. Aber natürlich hat in diesem Markt die Rating Agencies den Papieren Triple-A gegeben, weil's 'n großer Mix war, große Vermischung und man muss dann auch ausstellen, die waren auch nix mehr wert. Und da ist eine große Vertrauenskrise, hat dann angefangen.

Dann hat man Banken gesehen, die viele diese Papiere, weil sie Triple a waren und die sagen das Management nicht schlau genug war, zu wissen, dass es kein Triple A ist und noch nicht mal Single A. Und die haben dann Geld verloren und dann fing hat sich diese Vertrauenskrise auf, die Banken ausgedehnt und es war ziemlich ernst. Heute, wenn etwas passiert, wird es wieder mit Kredit zu tun haben. Es sind meistens mit Kredit zu tun, weil er falsch vergeben ist, an die falschen Leute, an die falsche Industrie und aber das weiß man natürlich nicht in dem Moment, wo das passiert. Nehmen Sie die ganze AI Finanzierung von Hunderten von Milliarden.

Wenn's AAI geht, sind scheinbar 100000000000 sind so viel wie früher 1000000. Und das ist in der Privatwirtschaft in Amerika und das sind Beträge, die größere Staaten selten machen auf solche Entscheidungen. Und wenn sich jetzt eben herausstellen sollte, dass die ganze Sache doch nicht profitabel genug ist, die Zinsen für das ganze Geburgte Geld zu bezahlen oder dass die Leute es 1 Tages nicht mehr wollen und dann wäre das schon ein größeres Desaster und was für Auswirkungen, das hätte hätte Auswirkung nicht. In der ganzen Finanzwirtschaft im Moment, da gehören die Hedgefonds dazu, da gehört die ganzen Kreditfonds dazu, die es heutzutage gibt und so weiter, die alle Kredite geben an Unternehmen, die hohe Zinsen zahlen, weil das können sie verkaufen. Ein Unternehmen 8 Prozent Zinsen bezahlt und noch Single B Rating hat oder so können sie sofort verkaufen, weil Investoren sind auf der Suche nach höheren Titeln natürlich immer.

Aber das rächt sich dann in dem Moment, wo die Wirtschaft nicht mehr wächst, das am Laufen zu halten. Solange die Wirtschaft wächst und in Amerika wächst die riesen Blabla, selbst für diesen Kreditboom, den wir jetzt haben, es ist 3 Prozent Wachstum nicht stark genug. Die Wirtschaft müssen mit 5 oder 6 Prozent wachsen und dann würde sich das noch weiterdrehen. In Europa, da war andere Probleme. Die Wirtschaft wächst fast nicht stagniert.

Wir haben innerhalb der EU 'n großes Problem, weil Deutschland größte Zahl ist in der EU. Wenn Deutschland, wenn Politik in Deutschland dazu gezwungen wird, von den Wählern weniger Geld auszugeben, würde es folgen auf der Rest der EU haben. Und das könnte dann 'n echtes Finanzproblem innerhalb Europa geben. Und da hast Du Ende gedacht, wird das bedeuten, dass wir eine tendenziell eine große Inflation erwachen können oder wär's zuerst eine Deflation mit 'ner sehr schlimmen Inflation anschließen? Was wär da so Ihr Ihr Szenario?

Ich würde sagen, es würde erst eine Deflation kommen, aber mit relativ hohen Zinsen und weil niemand bereit ist, dem Staat mehr Geld zu leihen, weil er eben die Wirtschaft schlecht geführt hat. Und danach muss er Geld drucken, geben sie Inflation. Ja. Zusammengefasst, also was ich jetzt so aus dem Gespräch raushole, ist, wir haben so viele Probleme, wir haben aber auch so viel Stellschrauben, wo was kippen kann. Wir bewegen uns auf dünnem Eis.

Wir haben die Politik, die sehr resistent ist, wenn's Veränderungen geht, die vielleicht auch Wählerstimmen kosten können. Und wenn es dann mal schiefgeht, dann kann's richtig böse werden. Also was machen wir daraus? Sollen wir jetzt Gold kaufen oder wie kann man sich vor diesem und sollten wir wirklich der Politik sagen, sie soll Leute anstellen, die die Wirtschaft verstehen und entsprechend handeln und nicht Geld ausgeben für unnütze Sachen, die eigentlich niemand braucht oder wo man Ströme finanziert wie mit der Immigration, die nie abreißen wird, solange wir ein mehrfaches von dem bezahlen nur in Sozialleistungen als diese Leute, die zu uns kommen, zu Hause bekommen. Sie werden auswandern, zumindest sind große Familien dort.

Wir wachsen nicht mehr und dann wird ja gesagt, ja, aber wir eben wollen wir nicht mehr wachsen, brauchen wir diese Leute nur leider, kommen die nur aus einem Grund und zwar, dass sie ein Teil dann, dass sie was sie hier bezahlt bekommen, zurück überweisen nach Hause, wo die ganze Familie von leben kann. Und das sind ungelöste Probleme, wie wir die ganze Emigration handeln. Und dann in der Wirtschaft, wir haben gesehen in, wenn wir Deutschland nehmen, die vorherige Regierung, die hat ja den ganzen, die ganze Umstellung in der Autoindustrie. Jetzt müssen wir Elektroautos haben ab sofort und wo eigentlich jeder, der sich 'n bisschen mit den Sachen befasst hat, gewusst hat, das ist Blödsinn, das wird nicht funktionieren, aber da die Grünen in der Regierung waren, haben sie dieses Umgesetzten, der Schaden ist enorm. Die Kosten, natürlich kommt das 1 Tages und aber der Zeitpunkt war immer wieder falsch.

Und Sie wissen auch, als ehemalige Händler, wenn Sie zum falschen Zeitpunkt kaufen oder verkaufen, verlieren Sie Geld. Timing ist alles. Und unter Umständen Ihren Job. Absolut, absolut. Und das Interessante bei der Sache, Sie haben's grad erwähnt, ich kenn auch viele, die im Solarbereich arbeiten und da gibt's ganz viele intelligente Leute, die mir alle sagen, das kann überhaupt nicht funktionieren.

Und wenn man fragt, ja, warum machst Du denn das? Ja, wegen Subventionen. Und da schließt sich ja wieder der Kreis. So, sobald der Staat anfängt, die Marktkräfte auszuschalten, zu manipulieren und Sachen ideologisch voranzutreiben, wird's irgendwann scheitern müssen. Ja, er will mit Subventionen will er einfach die Wirtschaft lenken, aber dann sollte er zumindestens Wirtschaftsminister haben, die die Wirtschaft verstehen.

Und nicht die meisten Wirtschaftsminister, die ich kenne, haben keine Ahnung von der Wirtschaft gehabt. Ja, das das muss man so stehen lassen. Das sind dann Desaster einfach und dann kommt eine neue Regierung und die sagt, oh, die wir sind nicht dran schuld und Und generell, wir haben ein System im Moment, das umgestellt werden muss natürlich von Kohle für erneuerbare Energien, das ist gar keine Frage. Aber es wird nicht intelligent genug gemacht und dann passieren Fehler, wie Sie gesehen haben mit Spanien und so weiter, weil die Elektrizität in auf gleichen Niveau zu halten ist das große Problem und Ja. Nur erneuerbare Energien würde es nie geben.

Es braucht immer noch etwas zum Ausgleich, weil die zu sehr schwanken in dem in dem Output zu geben. Absolut richtig. Also nur erneuerbare Energien, das bringen uns halt auf den Stand des Mittelalters zurück. Da hat man das ja gemacht. Aber mit soner komplexen Gesellschaft, komplexe Wirtschaft, die ja 24 Stunden lang funktionieren muss, da kann man nicht sagen, ja, jetzt scheint grad die Sonne nicht oder der Wind bläst nicht.

Das ist ja desaströs. Ich würd gerne noch eine Frage stellen, und zwar, Sie haben's grade gesagt, also die die die Leute, irgendwann haben die die Nase voll und und ziehen dann weg. Wir sehen das ja grade. Es findet ja eine unglaubliche Migration statt. Die intelligenten Leute, die fliehen ja in Scharen aus Deutschland und die gehen nach Dubai, USA, manche auch in die Schweiz.

Und ich stell mir nur grade vor, wenn ich dann Finanzminister bin und seh grad diese, sagen wir mal, potenten Steuerzahler, die flüchten hier, muss ich ja 'n Riegel vorschieben. Jetzt gibt's schon die die, die wurde früher als Reichsfluchtsteuer bezeichnet, also die Wegzugsbesteuerung. Das heißt, der der Staat unterstellt den Leuten 'n fiktives Einkommen, auf das man Steuern erhebt. Aber das geht ja erst mal weiter. Und wenn wir jetzt sehen, dass sich das beschleunigt, muss ja der Staat irgendwann mal 'n Riegel vorschieben.

Und ich erinnere mich, das wissen Sie vielleicht besser, aber auch die Schweiz hat ja kein Interesse, dass dann zu viel Geld hier in das Land reinkommt. In den Siebzigerjahren gab's ja auch mal ganz große Negativzinsen hier, wo man versucht hat, diese diese gigantischen Wellen an ausländischem Kapital abzufedern, die Inflation auch in Griff zu bekommen. Aber wie würden Sie das interpretieren? Ist das mit diesen ganzen Faktoren, die hier zusammenwirken, möglich, dass wir demnächst über Kapitalverkehrskontrollen innerhalb Europa sprechen? Es könnte in einigen Staaten dazukommen.

Und wenn die Regierung in den Staaten so dumm ist und die wenigen Steuerzahler, die es noch hat, so zu bedrängen, dass sie sich sagen, das beste Beispiel ist UK, England, im Moment wo die Steuer zahlen, die wenigen, die noch im Lande sind, so bedrängt werden, dass sie sagen müssen, also es ist besser, woanders hinzuziehen, auch wenn ich nicht will, aber anstatt mein ganzes Vermögen zu opfern für eine Regierung, wie es verschwendet. Und das würde sie immer geben und Menschendenken sind eigentlich sehr intelligent, wenn es ihr eigenesgeld geht. Sie kennen jeden Schlupfweg und jeden Ausweg. Und das Beste ist natürlich, dass man dann entsprechend wählt und Mhm. Sehr gut.

Ich erinner noch 2 Fragen an Sie und die eine, die schließt sich jetzt nahtlos dran an. Jemand mit Ihrer Lebenserfahrung und auch diesem Tradingbackground, wo wo sehen Sie jetzt für sich selber große Chance? Wir haben ja jetzt schon über Gold gesprochen, teilweise auch Krypto. Was schauen Sie sich an? Was finden Sie grade im Moment extrem spannend, was Sie mit unseren Zuschauern teilen möchten?

Ja, ich seh mir jeden Tag alle Märkte an und es es kommt mit Zuschauern, das sind alles verschiedene Menschen. Jeder hat eine andere Einstellung, jeder hat 'n anderes Risikoverhältnis und Risikogefühl. Und ich würde sagen, dass wenn Sie überlegen, wir haben wir haben den Ukrainekrieg, der als Europakrieg in der Propaganda formuliert wird. Wir haben Staatsmänner wie Merz und Macron und Stamer, die alle wackeln und es gibt nichts Schlimmeres als Staatsmänner, die viel Power haben und auf einmal ins Wackeln kommen, dass sie unter Umständen abtreten müssen. Und dann benutzen wir Propaganda und generiert Szenarien, die sehr schwarz aussehen, aus dem Grund, weil man sich damit die Macht holen will, Geld auszugeben, für was man in mit Überlegung sagen würde, unsinnige Sachen.

Und das passiert grade in Europa und ist die Frage jetzt, wie lange noch und wenn das bis zur Amtszeit der jetzigen Staat Staat statt Staatsannern da, dann haben wir noch einige Jahre vor uns die nicht schön werden. Das heißt, wir sollten uns nicht zu früh vor dem Herdentrieb entfernen, der kann noch länger angehen und die Exzesse können noch mehr zunehmen. Ja. Mhm. Und vor diesem Hintergrund ist auch weiterhin ein Investment in Gold.

Auch wenn man überlegt, Es ist schon verrückt, wenn man sagt, 31 Gramm kosten jetzt 3800 Dollar oder so etwas. Es zeigt, wie schwach der Dollar ist, aber sie kosten auch inzwischen 3000 Franken oder so was und aber es ist das Resultat, solange wir noch Gold kaufen dürfen. Wenn das Überhand nimmt, wird der Staat es verbieten, wie es Amerika schon mal gemacht hat und ja, aber in diesem Umfeld wird Gold weiter steigen und sie dürfen nicht glauben, dass sie dadurch gewinnen, weil zur gleichen Zeit werden ihre Währungen schwächer, aber sie erhalten ihr Vermögen. Und deshalb würde ich sagen und muss ich schon seit Jahrzehnten machen, es ist für jeden, der investiert und oder ein Vermögen hat, dass er investieren will, eine Notwendigkeit, ein Teil, den kann er sich selbst ausüben, wie groß der Teil sein soll, in Gold anzulegen Und da gibt es Leute wie Warren Buffett, die sagen, nein, nein, aber der kennt sich natürlich besser als im Aktienmarkt als viele von uns. Ja, ja.

Also wir halten 40 Prozent Edelmetalle, 30 Prozent physisches Gold, genau aus diesen Gründen. Ich komm zur letzten Frage und mehr als Ausblick. Sie haben ja jetzt eine jahrzehntelange Erfahrung als internationaler Spitzenbänker. Mich würde noch als Schluss interessieren, was war aus Ihrer Sicht, was hat Sie besonders stolz gemacht? Was war so ein Erlebnis, was Sie noch mit uns teilen wollen?

Und gerne auch, was würden Sie noch für ein Learning aus Ihrer Tätigkeit, eine Erfahrung oder eine Empfehlung an die an die nächsten Generationen mitgeben? Oh Gott. Es war 'n Trick, das waren 3 Fragen in 1. Was mich immer interessiert hat, waren natürlich Märkte, wenn da es laufend immer für 'n Handel natürlich bei 'ner Bank muss man auch wissen, auf der einen Seite hat's Balanceheet, auf der anderen Seite hat's die Märkte, wenn die Märkte hoch und runtergehen, geht auch das Balanceheet hoch und runter sozusagen. Das Interessanteste, was erlebt war, als in Mainz und hab gesehen, was da in New York los ist und hab dann sofort meine Leute am nächsten Morgen in Tokio angewiesen, lasst uns alle Treasury Bonds kaufen, die es in Tokio gibt.

Und da haben wir praktisch innerhalb von 24 Stunden sehr viel Geld verdient. Sehr gut, sehr gut. Es gibt immer Chancen. Das war eben, wenn man auf Reisen ist und unterwegs und die Märkte beobachtet und so weiter natürlich. Als Episode fand ich das hinterher, ja, gelungen.

Sehr spannend, sehr spannend. Aber das bestätigt, was Sie eben gesagt haben, wenn man in der Lage ist, Entscheidungen zu treffen, dann kann man auch in Krisenzeiten Geld verdienen. Das ist das Wichtige. Wenn Sie natürlich Entscheidungen treffen, übernehmen Sie auch Verantwortung. Und deshalb gibt es, übernehmen Sie auch Verantwortung.

Und deshalb gibt es viele Politiker, die gehen lieber keine Entscheidung treffen wollen. Die gehen lieber in die Politik als in die Banken. Prima. Herr Grübel, das war ein ganz, ganz besonderes Gespräch. Vielen, vielen Dank dafür.

Und wir haben die Tradition am Ende des Interviews immer den Gast zu fragen, wen er als Nächstes bei uns gerne sehen möchte, das würde ich Sie jetzt auch gerne fragen. Oh, da müsste ich überlegen. Und ja. Es ist im Moment wär natürlich spannend, wenn Sie den Verwaltungsratspräsidenten von der UBS dazu überzeugen könnten. Das ist eine sehr hervorragende Sache, das werden wir auf jeden Fall angehen.

Herzlichen Dank dafür. Prima. Bitte. Liebe Zuschauerinnen und Zuschauer, wenn Ihnen das Gespräch genauso gefallen hat wie mir, dann bitte ein Like hinterlassen, unbedingt die Glocke aktivieren und auch gerne in die Kommentarzeile reinschreiben, was Ihnen besonders gefallen hat. Stimmen Sie den Aussagen von Herrn Grübel zu.

Und wenn Sie wie ich möchten, dass der Herr Grübel noch mal zum Gespräch kommt, dann bitte schreiben Sie Comeback in die Kommentarzeile. Herzlichen Dank und bis zum nächsten Mal.

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