Cover: Ex-Bankvorstand warnt: Deutschland steht kurz vor dem Wendepunkt!

Ex-Bankvorstand warnt: Deutschland steht kurz vor dem Wendepunkt!

22. April 2026 57:42 Min.
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Worum es geht

Deutschland steckt tiefer in der Krise, als viele wahrhaben wollen.Leonard Fischer spricht an der Generalversammlung der Real Unit Schweiz AG über die strukturellen Probleme Deutschlands: ein überholtes Sozial- und Rentensystem, schwaches Wachstum, die Folgen künstlicher Intelligenz, steigende Schulden und die Frage, warum Europa wirtschaftlich immer weiter zurückfällt.Warum ist Deutschland heute wirtschaftlich schwächer als früher?Weshalb passt das bestehende Sozialsystem nicht mehr ins KI-Zeitalter?Und warum sagt Leonard Fischer, dass Deutschland nicht reformiert, sondern revolutioniert werden muss?Ein provokanter Vortrag über Wohlstand, Freiheit, Produktivität, Inflation und die Zukunft Deutschlands.👉 Vermögensschutz und Werterhalt - jetzt über Real Unit informieren: https://realunit.de/👉 Anmeldung Live-Webinar "Vermögensschutz in Krisenzeiten" https://realunit.ch/webinar/#Timestamps:00:00 Intro: Leonard Fischer bei der Generalversammlung01:05 Warum die Politik die echten Probleme Deutschlands nicht löst03:00 Geopolitik oder Ablenkung? Was wirklich zählt05:20 Warum Globalisierung zurückgedreht wird07:45 Effizienz war nicht genug: Resilienz wird entscheidend10:00 Rohstoffe, Energie, Lieferketten: Die neue Realität12:10 Amerika, China und der neue Machtkampf der Welt15:10 Warum Fischer nicht an den großen Weltkrieg glaubt18:20 Demografie, Drohnen, Technologie: Warum Kriege anders geworden sind21:30 KI verändert alles – aber nicht so, wie viele denken24:30 Warum künstliche Intelligenz vor allem die Eliten bedroht27:10 Generation Z und die Angst vor der Zukunft29:40 Wie schnell wirkt KI wirklich auf Wirtschaft und Arbeitsmarkt?32:20 Hat Digitalisierung überhaupt mehr Wohlstand gebracht?35:10 Warum Produktivität und Wachstum seit Jahrzehnten schwächer werden38:10 Deutschland im Rückstand: Was seit Jahren schiefläuft41:00 Warum Europa wirtschaftlich immer weiter hinterherhinkt43:20 Deutschlands Sozialstaat stammt aus einer anderen Zeit46:00 Warum das Renten- und Sozialsystem nicht mehr reformierbar ist48:40 Deutschland braucht eine Revolution: Arbeit muss entlastet werden50:20 Schulden, Inflation und die Grenzen des Finanzsystems52:40 Sachwertinflation: Warum sich normale Bürger immer weniger leisten können54:40 Warum künftig deutlich niedrigere Renditen drohen56:10 Europas größte Aufgabe: Wieder Wohlstand schaffen57:20 Schlusswort: Freiheit, Mut und unkonventionelles DenkenDie RealUnit Schweiz AG verfolgt das Ziel, das uns anvertraute Vermögen bestmöglich vor Krisen und Kaufkraftverlust zu schützen und die Menschen über die Probleme des heutigen FIAT-Geldsystems aufzuklären.Disclaimer:Die Aussagen der Gäste können sich von der Meinung der RealUnit Schweiz AG unterscheiden. Die Informationen auf diesem Kanal richten sich nur an Personen mit Sitz in der Schweiz, Deutschland oder Liechtenstein. Sie richten sich nicht an Personen, die dem Recht eines Staates unterstehen, der die Distribution oder Nutzung dieser Informationen verbietet. Die Informationen auf diesem Kanal stellen Werbung im Sinne von Art. 68 FIDLEG bzw. Marketing-Mitteilungen im Sinne der MiFID II dar. Die Angaben dienen ausschliesslich der Information und stellen weder ein Angebot noch eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots zum Abschluss eines Vertrags oder zum Erwerb oder zur Veräusserung von Wertpapieren dar. Es besteht keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte dieses Kanals. Die Informationen auf diesem Kanal stellen keine Anlageberatung dar und berücksichtigen nicht die Anlageziele, finanzielle Situation, Kenntnisse, Erfahrungen oder besonderen Bedürfnisse des einzelnen Anlegers. Bevor Anleger eine Investitionsentscheidung treffen, sollten sie sich umfassend informieren sowie den aktuellen Wertpapierprospekt gründlich lesen, der spesenfrei auf der Webseite https://realunit.ch/downloads/ bzw. https://realunit.de/downloads/ oder via info@realunit.ch bezogen werden kann.

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Transkript

Europa hinkt hinterher. Wir reden über Geopolitik und dass wir auf Augenhöhe mit den Chinesen sprechen wollen und weiß ich, dass wir uns nicht mehr von Donald ärgern lassen wollen. Wir Bürger müssen unsere Politiker an ihre zuvorderste Aufgabe erinnern. Sie müssen das gesamte Renten-, Kranken- und Sozialversicherungssystem von den Arbeitskosten entkoppeln. Sie können eigentlich die gesamte weltpolitische Situation auf diesen Konflikt im Moment reduzieren.

Steigerung des Steigerung des realen Bruttosozialproduktes dazu haben. Es ist nicht schwer, neue Ideen zu finden. Es ist schwer, Abstand von den alten Ideen zu nehmen. Herzlich willkommen zurück zum Podcast Klartext Finanzen. Heute anlässlich der Generalversammlung der Realuni Schweiz AG, das ist das Pendant zur deutschen Hauptversammlung, haben wir heute Lenny Fischer begrüßen dürfen.

Er war der Keynote Speaker Lenny Fischer, allen bekannt, war der der jüngste Bankvorstand aller Zeiten in Deutschland. Er hat bei internationalen Banken gearbeitet, er ist heutzutage Unternehmer und Investor. Lenny Fischer hat in seinem Vortag wirklich ein ganz breites Panorama aufgebaut. Wir haben über den desolaten Zustand der EU erfahren, die Herausforderung, die revolutionellen Herausforderungen für den Arbeitsmarkt, aber auch für das Sozialsystem, was durch KI, künstliche Intelligenz jetzt, ausgelöst wird. Und er hat seinen Vortrag ganz klar als Plädoyer gesehen für mehr Freiheit und auch für mehr Risiko.

Und wenn Sie mehr zur Arbeit der Realschule Schweiz wissen möchten, dann empfehle ich Ihnen, den ersten Link in der Videobeschreibung anzuklicken. Und nun viel Spaß, dann empfehle ich Ihnen, den ersten Link in der Videobeschreibung anzuklicken. Und nun viel Spaß beim Podcast. Ich möchte, bevor ich in mein Thema einsteige, 2 Warnungen aussprechen und ein Versprechen abgeben. Die Warnungen, die beiden sind, erstens, ich sehe meine Aufgabe darin, heute zugespitzte Thesen zu formulieren.

Die müssen ja nicht unbedingt richtig sein, vielleicht sind sie ja auch falsch, das liegt dann in ihrem eigenen Urteil, aber ich möchte ganz bewusst versuchen, etwas provokanter ein paar Bemerkungen zu machen. Und das 2. Ist, ich komme wahrscheinlich nicht darum herum, dass ich dann auch gewisse Prognosen abgeben muss. Und Sie wissen, Prognosen von Volkswirten sind grundsätzlich fragwürdiger Natur. Das betrifft auch mich.

Darum habe ich mir eine einfache Lösung für diese Prognosen, die ja unglücklicherweise immer mit der Zukunft etwas zu tun haben, ausgedacht. Auf Rückfrage würde ich Ihnen das Quartal bekannt geben, in dem meine Prognose eintreffen wird, aber nicht das Ja. So, fangen wir also an, die Geopolitik, der 1. Punkt. Das ist so 1 der Lieblingsthemen im Moment, leider insbesondere 1 der Lieblingsthemen der Politik.

Das ist auch verständlich, je weniger Sie die Probleme auf dem Boden lösen können, umso angenehmer ist es, aus 10000 Meter Flughöhe das große Ganze zu analysieren und sich darin schwelgen zu ergeben. 1 steht fest und das haben wir ja die letzten Wochen erlebt, wir leben in unruhigen Zeiten. Es ist gar so, dass für mich zum ersten Mal seit meiner Jugend wieder so ein Umfeld entstanden ist, in dem man ja faktisch sogar Kriegsgefahr diskutiert und Aufrüstung diskutiert. Wir bewegen uns also durchaus in sehr unsicheren Zeiten. Ich möchte aber versuchen, dieses geopolitische Paradigma etwas auf Banalitäten zu reduzieren, denn letztlich ist unser Leben viel banaler, als wir es uns selber gerne zugeben wollen.

Der 1. Punkt dessen, was wir hier als Epochenwandel wahrnehmen, ist eigentlich ja nichts anderes als ein gewisser Stopp in dieser extrem schnellen Globalisierung der letzten 30 Jahre. Nennen wir es eine Reregionalisierung unserer Wertschöpfungsketten. Diese Reregionalisierung, meine Damen und Herren, hat aber zunächst mal eigentlich gar keinen politischen Hintergrund. Diese Reregionalisierung hat einen ökonomischen.

Wir haben für eine viel zu lange Zeit das Ziel der Effizienz, also die absolute Maximierung der ökonomischen Effizienz, als das einzig wahre Gestaltungsmerkmal unserer Wirtschaft erleben dürfen. Das führte dazu, dass wir ganze Produktionsketten weit auf den anderen Teil des Planeten verlagert haben, dass sich alle nur noch auf ganz wenige Lieferanten konzentriert haben. Und dann kam so etwas wie Corona und wir mussten erkennen, dass der Punkt gekommen hätte kommen können, wo wir keine Antibiotika herstellen können, weil die Hilfs- und Betriebsstoffe, die wir dafür benötigt hätten, in irgendwelchen komplexen Lieferketten in völliger Abhängigkeit von ein, 2 Ländern, ganz weit auf 'nem anderen Teil der Welt führen. Wir mussten also lernen, das Dogma der Effizienz durch eine 2. Zielfunktion zu erweitern, nämlich der Resilienz und Resilienz ist genauso wichtig, denn was haben Sie davon, wenn alles optimal funktioniert, aber eine kleine Störung den Zusammenbruch auslösen kann?

Eine Reregionalisierung von Teilen der Lieferketten ist damit sogar ökonomisch notwendig, denn wenn ich nur die Effizienz maximiere und etwas schief gehe, kann ich pleite gehen. Also muss ich diversifizieren. Ich muss auch dafür sorgen, dass ich nicht in komplette Abhängigkeiten gerate. Der 2. Aspekt, der natürlich enorme Bedeutung gewonnen hat, ist eine wieder entstandener Wettbewerb knappe Ressourcen.

Wir erleben gerade die ungeheure Macht, die eine kleine Meerenge auf unsere Weltwirtschaft ausüben kann. Wir erleben gerade natürlich die große Abhängigkeit unserer hoch entwickelten, technisierten, immer weiter elektrifizierten Volkswirtschaften von der Zuführung von Energie. Wir erleben gerade, dass ach, ich wollte ja mein Versprechen abgeben, jetzt fällt es mir ein, das heißt, sind Sie, bei Versprechen, da zögere ich dann doch immer ein bisschen, ja? Na ja, mein Versprechen ist, ich werde mich heute nicht an Donald Trump abarbeiten, ja? Auch wenn ihn das persönlich beleidigen sollte.

Für so relevant halte ich ihn für die längerfristige Betrachtung der wirtschaftlichen Entwicklung nicht. Also kommen wir doch ganz kurz darauf, dass auch Donald Trump letzten Sommer bei seiner großen Aktion, massive Zölle gegen China einzuführen, lernen musste, dass die amerikanische Volkswirtschaft hochgradig abhängig ist von speziellen Mineralrohstoffen, seltenen Erden. Ein Markt, den hab ich China zu 90 Prozent kontrolliert. Es war halt effizienter, das alles in China machen zu lassen. Es war auch angenehmer, weil man sich dann nicht mit so unangenehmen Sachen wie Minen und der Weiterverarbeitung deren Produkte beschäftigen musste.

Das war 1 der Hauptgründe, warum er am Ende faktisch, na ja, wenn wenn was, einen Deal mit China gemacht hat oder eigentlich gar keinen Deal, sondern eher sone Art Friedensstand. Also wir erleben eine Wiedererkennung der Bedeutung des realen. Wir brauchen diese Rohstoffe. Und wir sind damit natürlich abhängig von weit entfernten Orten auf der Welt und das verändert unsere Einschätzung des Risikos und des Umgangs mit Geopolitik. Aber auch das ist zunächst erst mal eine wirtschaftliche Notwendigkeit, bevor es irgendeine politische ist.

Das Nächste ist natürlich die Großmachtpolitik. Sie scheint zurückgekehrt zu sein. Ich finde es immer bemerkenswert, wenn gerade europäische Spitzenpolitiker in romantischer Verklärung der Vergangenheit als Kinder, sagten wir immer, damals, als Kaiser Wilhelm noch regiert hat, da galten noch Zucht und Ordnung, so mit der ähnlichen Einstellung laufen heute die Politiker rum und träumen von der regelbasierten Vergangenheit. Ich muss nun leider eingestehen, dass ich meine besten Jahre auch schon gesehen habe und auf eine gewisse, naja, 63 ich kann mich nicht daran erinnern, dass ich zu irgendeinem Zeitpunkt in meinem Leben, so etwas wie eine globale, regelbasierte Ordnung wirklich gesehen habe. In meiner Jugend, da war der Kalte Krieg das große Thema.

Aufrüstung, die Gefahr 1 Atomkrieges. Dann kam der Zusammenbruch der Sowjetunion und wir haben die Globalisierung erlebt, die aber eigentlich eine Amerikanisierung war. Es war eigentlich die Dominanz unserer, der westlichen Regeln. Diese Globalisierung war so erfolgreich, dass sie neuen Ländern und Regionen Zugang zu wirtschaftlichem Erfolg ermöglicht hat. China als erstes Beispiel, aber ganz Südostasien, Indien und so weiter und so fort.

Aber mit Veränderung der ökonomisch realen Verhältnisse auf dem Planeten, also 1 neuen Wirtschaftsgroßmacht China, verändert sich natürlich logischerweise das Machtgefüge der Welt. Und dieses Aufbegehren anderer Regionen, die sagen, hey wartet mal, wir haben vielleicht andere Regeln oder wir wollen nach anderen Regeln das Spiel spielen oder wir wollen eure Regeln nicht haben, das beweinen wir jetzt, als hätte es so eine wunderschöne, idealistische Welt, wo wir alle kuschelig zusammen in einem regelbasierten Umfeld gelebt haben. Nein, wir haben immer in globalpolitisch geopolitischen großmachtgetriebenen Auseinandersetzungen gelebt. Dazwischen gab's mal eine 30 vierzigjährige Periode relativer Ruhe. Wir sind eigentlich nur zurückgekehrt zu einem Normalzustand, nämlich den rivalisierender Mächte, in denen jede Nation, auch so eine charmante kleine wie die Schweiz, ihre eigene Rolle suchen und finden muss.

Man nennt das die Falle des Tocodide, der damals den Athen Spartakonflikt beschrieben hat und als Rollenbeispiel benutzt hat, zu sagen, wenn eine Großmacht damals Sparta existiert und eine neue Großmacht auftaucht, Athen, endet das fast immer in 1 kriegerischen Auseinandersetzung. Hier sei übrigens für alle, die das interessiert, in einem hervorragenden Buch 1 Harvard Professors Graham Ellingen, der hat dieses Thema zwischen Amerika und China vor über 10, 12 Jahren bereits hervorragend beschrieben und hat eben auch gesagt, in den meisten Fällen hat das Entstehen 1 neuen Großmacht immer zu einem Krieg mit der existierenden Großmacht geführt, aber nicht in allen, meine Damen und Herren. Es bleibt Hoffnung, nicht in allen. Sie können eigentlich die gesamte weltpolitische Situation und ich mach's mir ganz einfach, auf diesen klassischen Konflikt im Moment reduzieren. Amerika hat testen Sie aus, wer jetzt die Macht auf dem Schulhof testen Sie aus, wer jetzt die Macht auf dem Schulhof und auf welchem Teil des Schulhofes halten wird.

Das ist übrigens ganz normal und solange das ohne das Abfeuern von Kanonen stattfindet, auch in keinerlei Hinsicht besonders besorgniserregend. Und darum möchte ich jetzt den reinen geopolitischen Teil bereits einen Schlussthese widmen. Ich halte all diese Diskussionen über Zeitenwende, Epochenbruch. Ich halte sie für kolossal übertrieben. Unsere Medien machen das ja jetzt bei jeder halbwegs entstandenen Krise, dass daraus eine existenzielle Gefahr entsteht, die für immer unser Leben verändern wird.

Sie erinnern sich an die Diskussion während der Coronazeit. Und jedes Mal kommt eine neue, die in derselben Dimension alles verändern wird und nie mehr wird es irgendwie wieder normal werden. Ich behaupte das Gegenteil. Ich behaupte, dass wir nur in 1 ganz normalen Pendelschwingung sind, 1 Welt, die für 30, 40 Jahre auf dem einen Pendel 1 fast naiven Globalisierung nach dem Motto, wenn wir Welthandel ausbauen, werden alle wie wir. Und 1 Morgens sind wir aufgewacht und mussten feststellen, nein, viele Kulturen wollen nicht werden wie wir.

Das ist auch völlig legitim und ehrlich gesagt auch eine durchaus gesunde, in einem großen Krieg enden werden. Ich kann in einem großen Krieg enden werden. Ich kann das nicht ausschließen und möchte dazu den berühmten Satz von Isaac Newton zitieren, der als er, also ein Großteil seines Vermögens übrigens an der Börse verspekuliert hat, diesen wunderbaren Satz gesagt hat, ich kann die Bewegung der Sterne, aber nicht die Verrücktheit des Menschen berechnen. Natürlich ist es möglich, dass durch verrückt, durch Idiotie, durch Wahnsinn, durch Ideologie all diese normalen Konflikte auch in einem grauenhaften Ereignis wie einem großen, weltkriegsähnlichen Zustand enden können. Ich glaube es nicht.

Lassen Sie mich Ihnen 3 Argumente dagegen geben. Das 1. Ist, sowohl der Krieg in der Ukraine als auch jetzt der Krieg im Iran zeigen, dass die moderne Technologie den Verteidiger bevorzugt. Sie können mit aus weniger ökonomischen Ressourcen eine sehr effektive Verteidigungsstrategie fahren. Die Dominanz der sozusagen skalierbaren Panzerstrategien des Zweiten Weltkrieges ist vorbei.

All diese Gerätschaften sind kaum noch einsetzbar, weil sie ein 10000000 Dollar Panzer gegen eine 10000 Dollar Drohne verlieren können. Das verändert die Ökonomie des Krieges und damit verändert sie auch, das ökonomische Interesse überhaupt einzuführen, weil die Kosten des Angreifers den Nutzen bei Weitem übersteigen in so einem Umfeld. Und das erlebt Russland gerade und das hat auch Amerika gerade erlebt. Das 2. Argument, meine Damen und Herren, ist die Demografie.

Alle wirtschaftlich leistungsstarken Länder der Welt, auch gerade auch China, die in einem großen Konkurrenzkampf miteinander sind, sind schrumpfende, alternde Gesellschaften. Schrumpfende alternde Gesellschaften, in denen in der Regel im Durchschnitt nur noch ein Kind pro Familie existiert, sind nicht sehr kriegsorientiert. Es gibt eine hervorragende Analyse dazu, dass die Anzahl der überschüssigen Söhne die Bereitschaft 1 Landes determiniert, Krieg zu führen. Nun, das gibt es nicht mehr und das führt zu 1 zweiten simplen Konsequenz. Niemand ist mehr heute in der Lage, mittels der Wehrpflicht eine große Massenarmee aufzustellen oder in den Krieg zu schicken.

Niemand. Auch Putin übrigens nicht, der seine Soldaten mit wahnsinnig viel Geld rekrutiert und nicht die Wehrpflichtigen als Instrument einsetzt. Übrigens auch die Ukrainer nicht, die große Probleme haben, Soldaten zu rekrutieren. Es wird keine deutsche Wehrpflicht mehr geben, bei der sie große Armeen aufstellen können. Die Menschen werden's nicht mitmachen.

Selbst in Autokratien wird es nicht funktionieren und funktioniert es nicht. Noch weniger in Demokratien. Also ökonomisch macht es keinen Sinn, demografisch macht es keinen Sinn. Es macht einfach keinen Sinn. Und dann mein letztes Argument, bei dem ich mich outen muss und zwar als heimlicher Anhänger von Karl Marx, bevor Sie Schnappatmung bekommen.

Es beinhaltet nur, gerade in der Schweiz, obwohl ja Lenin, ich lauf immer gerne an seinem seiner Wohnung vorbei, wo er ja lange Jahre in Zürich gelebt hat, die sehr klein gewesen ist, nicht die Karl Marx Philosophie, sozusagen die ökonomische Philosophie, sondern sein Widerspruch zu Hegel. Hegel war Idealist, der davon ausging, dass der Geist, das Ideal, die Realität prägt. Also das Bewusstsein bestimmt das Sein. Karl Marx hat Hegel sozusagen auf den Kopf gestellt, beide waren Dialektiker und hat gesagt, nein, das Sein, die Realität der ökonomischen Bedingungen bestimmen, das Bewusstsein. So, warum hab ich das gesagt?

Weil eine Welt, die moderne Technologien nutzt, die digitalisiert ist, die skaliert werden will, die an der Grenze zu 1 Revolution der künstlichen Intelligenz steht, in solch 1 Welt können sie nur überleben, wenn sie kooperieren. Ich nehme nur ein einfaches Beispiel. Wenn wir wirklich alles regionalisieren und alle Märkte abschotten, dürfen sie am Ende nicht mal mehr einen Kühlschrank aus China kaufen, denn alle diese Dinge sind inzwischen digital vernetzt und dann kann irgendjemand in Peking im Zweifel den Kühlschrank abstellen durch die Zentralsoftware. Wissen Sie, ich finde es immer so lustig, wenn die Automobilfirmen heute von autonomen Fahnen reden. Mein altes Auto von neunzehnhundertvierundneunzig, das ist autonom.

Solange ich genug Öl drin habe und genug Benzin drin habe, tut es, was ich will. Ein modernes Auto ist alles, nur nicht autonom, denn es wird im Grunde genommen zentral gesteuert und jemand kann Knopf drücken und Ihr Auto bleibt liegen und nichts funktioniert mehr. In 1 solchen Welt kann es kein Export geben, kann es keinen Handel geben, wenn wir den, wenn wir davon ausgehen müssten, dass die Produkte dann im Kriegsfall eingesetzt werden. Skandinavien hat diskutiert, ob sich chinesische Schulbusse kaufen können, denn was ist denn, wenn die Chinesen plötzlich auf den Knopf drücken, dann fährt der Schulbus nicht mehr. Ich glaube deshalb, dass wir uns in 1 ganz anderen Zeit befinden, 1 ganz normalen Zeit, die aber in 1 Hinsicht nicht normal ist, weil der Krieg der Ausnahmezustand sein wird und nicht der Regelzustand.

Weil der Krieg vermieden werden wolle von allen, inklusive von diesen Großmächten, die sich in der Falle des Wettbewerbs befinden und ich nenne das kooperative Gegnerschaft. Was ich damit meine ist, es ist völlig klar, dass wir in 1 Gegnerschaft stehen. Das ist mehr als Wettbewerb. Gegnerschaft ist mehr als Wettbewerb. Es ist aber weniger als Feindschaft.

Gegnerschaft ist, ich möchte so viel von dem Wohlstandskuchen für mich und meine Nation haben und der andere will so viel wie möglich für seine eigene Nation haben. Aber in 1 hoch technisierten Welt funktioniert das nicht, indem ich wie vor 300 Jahren ins andere Land reinmarschiere und einfach deren Ackerböden klaue und dann bin ich der Besitzer, das war ökonomisch durchaus sinnvoll, wenn auch moralisch äußerst verwerflich, so ist es heute ökonomisch völlig sinnlos, das zu tun, weil ich ja dadurch nicht nur keinen Mehrwert, sondern weniger Wert kreiere, denn ich muss ja handeln. Nehmen Sie ein Beispiel wie China. China ist vom Export abhängig. China kann kein Interesse daran haben, dass wir keine chinesischen Güter mehr kaufen, weil sie letztendlich alle miteinander vernetzt sind.

Ich nenne das also kooperative Gegnerschaft und das ist meine These, weshalb ich sage, das Pendel war etwas zu weit, 1 artigilianischen Idealismus ausgeschlagen. Wenn wir nur Freihandel machen, dann sehen alle unsere Gesellschaft, unser Moralkanon, das ist der Beste und den übernehme ich dann nicht nur die Produkte, nein, ich übernehme auch noch den ganzen Moralkanon Kanon und wir lernen, dass die Chinesen sagen, nein, wir haben unseren eigenen Moral Kanon und wir halten uns selber übrigens auch für moralisch und wir lassen es von euch nicht erklären, was richtig oder falsch ist. Eigentlich eine völlig legitime Position. Wir sind darum Gegner, die aber miteinander kooperieren. So, jetzt komme ich zu meinem zweiten zentralen Punkt und das ist das Thema künstliche Intelligenz und hier lassen Sie mich noch wieder eine Person zitieren.

John Maynard Keynes. Auch nicht bei jedem mehr so beliebt wegen des Begriffes Keynesianismus. Ich halte Keynes für einen der brillantesten Volkswirte, die es überhaupt in unserer Geschichte je gegeben hat und ich bin mir nicht mal sicher, ob Keynes heute noch Anhänger des Keynesianismus wäre. Ich bezweifle das sogar. Keynes hat einen wunderbaren Satz geprägt.

Es ist nicht schwer, neue Ideen zu finden. Es ist schwer, Abstand von den alten Ideen zu nehmen. Und das weiß doch jeder von uns aus seinem eigenen alltäglichen Dasein. Die hohe Kunst besteht doch nicht darin, herauszufinden, was man vielleicht machen sollte oder nur versuchen sollte. Die Kunst besteht doch darin, Abstand zu nehmen von dem, was man ein Leben lang für richtig gehalten hat.

Wenn sich die die Bedingung einen herum dramatisch verändert haben. Also im Sinne Keynes und dieses Satzes von Keynes, nicht des Neo Keynesianismus, nicht, dass ich noch mehr falsch verstanden werde hier, möchte ich gerne fortfahren. Die künstliche Intelligenz ist in der Tat eingebrochen. In gewisser Hinsicht natürlich auch nicht, weil wir erleben ja technische Fortschritte seit gut 200 Jahren, die unser Leben massiv verändert und übrigens unter dem Strich enorm verbessert haben. Aber die künstliche Intelligenz ist natürlich ein Extremfall und lassen Sie mich etwas zynisch formulieren, weil sie keine Bedrohung für die normale arbeitende Bevölkerung darstellt, die bereits durch Robotik und Automatisierung ist die Arbeiterschaft bereits in großen Teilen substituiert worden.

Nein, sie stellt eine Bedrohung für die Eliten dar. Denn die KI ist in der Lage, die Berufstätigkeiten der akademisierten Elite zu substituieren. Darum behandeln wir dieses Thema auch noch viel nervöser, als wir damals die Robotisierung von Fabriken behandelt haben. Wenn Sie heute mit Studenten der Generation Z sprechen, die übrigens nach meiner Beobachtung als Dozent an der, was ich gerne so als Hobbymacher in der Frankfurt School of Finance und Management in Frankfurt keineswegs so faul wie unsere Medien das immer behaupten. Wenn, dann hat sie halt viele Facetten, aber diejenigen, die heute studieren und die erfolgreich sein wollen, muss ich leider sagen, müssen viel härter arbeiten, als ich es zu meiner Zeit als Student gemacht hab.

Ich kann Ihnen auf jeden Fall sicherstellen, dass ich nicht wusste, was ein Praktikum ist. Man hat in den Sommerferien gearbeitet, in Urlaub zu fahren, nicht irgend 'ner Firma zu verdödeln. Also ich glaube, dass die heute eher härter arbeiten müssen, wenn sie Erfolg haben als wir und sie sind einem hohen Maße verunsicherter, als wir waren. Wir hatten eine zyklische Rezession, als ich an die Uni ging in den Achtzigerjahren. Ölkrise und so weiter, aber das war.

Südlich. Wir haben jetzt eine strukturelle Neubewertung der Geistesarbeit vor uns und wir können auch überhaupt nicht einschätzen, in welcher Geschwindigkeit und in welchem Maße das stattfinden wird. Fang ich an mit 1 Studie, 1 Firma aus Kalifornien, die im Januar mal kurz dazu geführt hat, dass der Aktienmarkt kurzfristig eingebrochen ist. Diese Studie ist eigentlich keine Studie, sondern mehr so eine Art dystopische Kurzgeschichte, in der die Autoren behauptet haben, die Einführung der KI wird so schnell Produktivitätswachstum auslösen, dass es zu 1 Massenarbeitslosigkeit kommt, einem Börsencrash und das innerhalb von 3 Jahren. Diese diese Geschichte hat ein paar schwere volkswirtschaftliche Mängel, aber auf die will ich gar nicht eingehen.

Ich will mir die 1. Frage stellen. Die Einführung der Dampfmaschine hat bis zu den Produktivitätsvorschritten rund 60 bis 80 Jahre gebraucht. Die Einführung der Elektrizität, der nächste große Quantensprung in der menschlichen Technologie Geschichte hat ungefähr 30 Jahre gebraucht, bis die Produktivitätseffekte eingetreten sind. Die Einführung der Digitalisierung hat ungefähr 15 bis 20 Jahre gebraucht, bis Produktivitätseffekte messbar werden und bei denen sind wir heute nicht mal so sicher, wie hoch sie eigentlich sind.

Was mein zweiten Punkt ausführt, erstens wissen wir nicht, wann diese Produktivitätseffekte wirklich eintreten, wie viel Zeit wir haben, bis die Applikationen in der Breite greifen. Aber zweitens stelle ich diese Frage, die man so ein philosophischische Philosophie formuliert hat, die Produktivitätsvorschritte und wenn ja, wie viele? Denn wenn Sie sich die Produktivitätsentwicklung der westlichen Industriegesellschaft und die Entwicklung des Bruttosozialproduktes, des realen Bruttosozialproduktes der letzten 50 Jahre ansehen, dann war der, interessanterweise übrigens, der letzte Höhepunkt, die letzte Dekade mit hohen realen Bruttosozialproduktwachstumsraten waren die verfehlten Siebzigerjahre. Seitdem geht es mit dem Bruttosozialproduktwachstum stetig nach unten. Selbst in Amerika, wo wir jetzt 2 Prozent sind, wenn wir vorher bei 3 bis 4 Prozent machen.

Die Digitalisierung hat bis zum heutigen Tag, vielleicht dazu geführt, dass ihre Kinder mit ihnen nicht mehr Monopoly spielen wollen, aber sie hat bis zum heutigen Tag für mich keine messbaren Steigerung des realen Bruttosozialproduktes erzeugt. Nun kann man die Frage stellen, wenn sie nicht quer gewesen wär, wär das Bruttosozialprodukt noch weniger gewachsen. Okay, aber fangen wir mal einfach damit an, die Digitalisierung hat nicht wie die Elektrifizierung oder die Maschine gute Sozialproduktsteigerungsraten zwischen 5 4, 5 6, 7 Prozent erzeugt. Und sie hat etwas anderes gemacht. Sie hat in einem hohen Maße Gewinner von Verlierern getrennt.

Die Digitalisierung produziert relativ wenige Gewinner, die dann aber gigantisch gewinnen. Elon Musk sei mal als besonderes, hochbegabtes Beispiel herausgestellt und die anderen Aktionäre dieser Firmen, aber relativ viele, die nicht so viel von diesem Gewinn profitieren. Ein Unternehmen wie Meta, also eine dieser großen amerikanischen Superkonzerne, beschäftigt 70000 Mitarbeiter. Das ist ein Unternehmen, also Unternehmen mit Börsenkapitalisierung, die so hoch sind wie die der Gesamtwert aller deutschen DAX Konzerne, beschäftigt fuffzig- bis hundertfuffzigtausend Mitarbeiter. Natürlich sind diese Menschen gigantische Gewinner der enormen Produktivität, die diese Konzerne haben, darum haben sie auch diese Bewertung, aber das ist nicht verteilt auf die Gesamtbevölkerung.

Das war bei den Automobilkonzernen, die Hunderttausende von Menschen beschäftigt haben mit Zulieferbetrieben und allem, eine ganz andere Geschichte. Also haben wir erstens die Frage, wie lange braucht es? Zweitens haben wir die Frage, wie hoch wird diese Produktivität? Und drittens, zeigt sie sich auch in realem Wirtschaftswachstum? Und da und dann als drittes die Frage, wie wir damit umgehen.

Keynes hat bereits neunzehnhundertdreißig, übrigens für alle von ihnen, Milton Friedman kommt auch noch Spiel, ja? Also sein großer Widersacher. Ich bin da ganz ausgewogen, fast schon wie der Bundesrat, also so eine Art Cohibitation. Er hat damals neunzehnhundertdreißig einen Aufsatz geschrieben, die Zukunft unserer Enkelkinder und er hat damals schon prognostiziert, dass im Jahr 2030 der technische Fortschritt dazu führen wird, dass der Mensch von seiner normalen Notwendigkeit zur Erwerbsarbeit, also zur mühseligen Erwerbsarbeit, die Fabriken des neunzehnten Jahrhunderts nicht mehr bezwungen werden muss, dass er sie nicht mehr braucht, weil die Wertschöpfung an sich technisiert ist. Er ist ein extrem positives Zukunftsbild gezeichnet und hat gesagt, damit kann der Mensch sich, nicht dass er dann nicht arbeitet, sondern dann kann der Mensch sich anderen, aus seiner Sicht höherwertigen Dienstleistungen, auch der Pflege anderer Menschen, der Unterhaltung, der Betreuung, der Beschäftigung miteinander, der eigenen Entwicklung und so weiter widmen.

Nun, das ist das positive Szenario. Das Problem ist nur, die Ja, Übergang ist immer problematisch. Ich mach jetzt einen kurzen Abstecher, was die KI betrifft, zu Deutschland. Deutschland hat übrigens seit den Siebzigerjahren sehr trüb also die Achtziger gingen noch sehr trübselige Wachstumsjahrzehnte hinter sich gebracht. Alle reden von Stagflation.

Ich sag, Deutschland ist schon seit 1 Dekade in der also mindestens seit 6 Jahren, seit Corona in der Stagflation. Das Bruttosozialprodukt in Deutschland ist heute nicht höher als vor Corona. Das Bruttosozialprodukt pro Kopf ist sogar niedriger als vor Corona. Als ich Student in Amerika war, lag das Bruttosozialprodukt pro Kopf in Deutschland auf derselben höher wie in Amerika. Heute liegt es 40 Prozent niedriger.

Und leider würde ich jetzt frecherweise behaupten, das hat sehr viel zu tun mit der Europäischen Union. Und ich finde es immer amüsant, also neben den eigenen Fehlern Deutschlands, aber es ist ja ganz Europa ist ja weniger gewachsen. Übrigens wissen Sie, dass die Staaten, die nicht dem Euro beigetreten sind, aber in der EU sind, bessere Wachstumsraten hatten die letzten 25 Jahren als die, die dem Euro beigetreten sind. Objektiv, mathematisch ist die EU eine Riesenerfolgsstory, aber die Weiterentwicklung der EU zu Zentralstaat, die seit 25 Jahren verfolgt wird, ist ökonomisch keine Erfolgsstory und das amüsanteste daran finde ich, dass ihre Anhänger jedes Mal sagen, wir brauchen mehr davon, weil's so wenig wächst. Also das, was nicht funktioniert, mach ich einfach mehr in der Hoffnung, dass es dann funktioniert.

Das ist ein Ansatz, in meiner Thesenwelt, allerdings kein sehr schlauer. Das andere Problem der Deutschen und darauf gehe ich auch nur noch kurz ein, ist das Sozialsystem. Und zwar nicht ich geh gar nicht darauf ein, ob es zu groß oder zu klein ist. In die Diskussion begebe ich mich nicht, gerade weil ich Ihnen erklärt habe, dass KI natürlich Fragen von Umverteilung und dem Gesamtnutzen 1 Gesellschaft ein Wohlstand aufwerfen wird. Nein, es geht die Erhebung und die Finanzierung.

Das deutsche komplette Sozialsystem, wie die meisten Sozialsysteme in unseren europäischen Regionen, basieren auf der Industrierevolution des neunzehnten Jahrhunderts. Die berühmte Bismarckische Sozial Politik in Deutschland. Das heißt, sie koppelt das Sozialsystem an das Einkommen der Durchschnitts- oder etwas Überdurchschnittsverdiener. In 1 Welt, in der künstliche Intelligenz und Maschinen der Wettbewerber der Arbeitskraft ist, es ist doch eine geradezu irrsinnige Idee, die übrig gebliebene menschliche Arbeitskraft durch die Umlage der Sozialkosten auf die Arbeitsstunde künstlich zu verteuern. Das heißt, ich sage, weil in Deutschland will man ja Reformen diskutieren, das deutsche System ist nicht reformierbar, das ist nur noch revolutionierbar.

Sie müssen das gesamte Renten-, Kranken- und Sozialversicherungssystem von den Arbeitskosten entkoppeln und auf eine andere steuerbasierte Finanzierungsbasis umstellen. Ich will nicht in die Details gehen, sonst mache ich mir noch mehr Feinde, als ich jetzt schon habe, aber Sie sehen die Logik, aus der ich herauskomme. Mit KI kommt endgültig der Punkt, an dem ein auf der Industriearbeiterschaft basiertes Steuer-, Sozial- und Umverteilungssystem unabhängig von der Höhe, unabhängig von dem, wie viel dort verteilt werden soll, von seiner Erhebung und Ausstattung nicht mehr funktioniert. Und wenn wir es beibehalten, macht es die Arbeit noch weniger wettbewerbsfähig, also den Menschen im Wettbewerb mit der Maschine. Die alte Weltordnung ist zu Ende.

Krisen, Kriege und Schuldenexzesse bedrohen ihr Erspartes. Droht eine neue Finanzkrise oder ein Weimarsszenario? Das würde erhebliche Konsequenzen für Sie persönlich auslösen. Machen Sie sich Sorgen Ihre Altersvorsorge, ob die noch reichen wird? Im Podcast Klartext Finanzen teilen wir unser Wissen mit Ihnen, damit Sie bestens für die nächste Krise gewappnet sind.

Die Hauptaufgabe der Real Nord Schweiz AG ist jedoch der Vermögensschutz der uns anvertrauten Gelder. Wir sind eine börsenkotierte Investmentgesellschaft. Wer bei uns investiert, wird damit automatisch Miteigentümer, unser in der Schweiz ansässigen Aktiengesellschaft. Seit 25 Jahren hat sich unsere Sachwertstrategie bewährt. Sie beinhaltet zu großen Teilen physisches Silber und physisches Gold sicher in der Schweiz verwahrt.

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Ich hab mir das doch schon einfach gemacht, ich sag Ihnen ja nicht, in welchem Jahr. Wir kommen also jetzt endgültig und schlussendlich auch zu den Finanzmärkten. So und die Finanzmärkte fange ich mal an mit Milton Friedman und seinem berühmten Satz. Inflation ist immer und ausschließlich nur das Ergebnis 1 durch den Staat künstlich aufgeblähten Erhöhung der Geldmenge in Relation zur Gütermenge. Und noch ein zweites Zitat, weil Keynes zu oft erwähnt wurde, ich muss hier 'n bisschen aufs Gleichgewicht achten, Karl Marx war ja auch schon dabei, das wird viel zu links lastig.

Milton Friedmans zweiter Satz, der übrigens zur EU hervorragend passt, war, ganz berühmtes Zitat von ihm, wenn man die Zentralregierung, damit meinte er Washington, die Verantwortung für die Sahara gebe, gäbe es nach 5 Jahren eine Sandknappheit. So und auch Milton Friedman ist ja inzwischen etwas vergessen worden, darum bombardiere ich Sie ganz kurz mit ein paar Zahlen. Als Paul Bolker neunzehnhundertachtzig, glaube ich, war das im September, das sogenannte Saturday Night Massaker angerichtet hat, damals hat er die kurzfristigen Zinsen an einem Tag über 5 Prozent auf über 20 Prozent erhöht, lag die Gesamtverschuldung in Amerika des Staates, der Privathaushalt und der Unternehmen bei 100 Prozent des Bruttosozialproduktes. Damals lag übrigens die Bewertung des Aktienmarktes, also die Börsenkapitalisierung aller Firmen bei ungefähr 70 schwankte, so zwischen 70 und 100 Prozent des Bruttosozialproduktes. Na, dann schauen wir uns doch mal die Welt im Jahr 2026 an, viele Jahre nach Milton Friedman, denn Paul Wolker hat Milton Friedmans Idee damals exekutiert und den Grundstein gelegt für einen langen Wirtschaftsaufschwung.

Heute liegt die Verschuldung in Amerika, also übrigens nicht nur in Amerika, selbst in China, in Japan ist es noch höher, bei knapp 300 Prozent des Bruttosozialproduktes. Wissen Sie, was das heißt, meine Damen und Herren? Würden Sie heute Morgen die Zinsen 5 Prozent erhöhen müssen, aus welchem Grund auch immer? Und ich mache es mir jetzt volkswirtschaftlich einfach, Ceteris paribus, ich unterstelle, alle Zinsen wären sozusagen variabel, dann würden Sie von einem Tag auf den anderen 15 Prozent des Bruttosozialproduktes zwischen Schultern und Gläubigern umverteilen müssen. Das geht gar nicht.

Das ist ein völliges Desaster. Wir sind Gefangene dieser 300 Prozent. Die Börse in Amerika hat heute eine Börsenkapitalisierung, die bei 220 Prozent des Bruttosozialproduktes liegt. Kommen wir zur Inflation. Seit 30 Jahren wird uns erzählt, es gibt keine Inflation.

Weil Sie die Zahlen, also die gemessene Konsumenteninflation mal mit Ausnahme der nach Corona kurzfristigen Erhöhung wirklich unheimlich niedrig waren. Wissen Sie, was merkwürdig an der Geschichte ist? Ein normaler Familienhaushalt in Amerika konnte vor 40 Jahren ein Einzelverdiener oder eine Einzelverdienerin 2 Kinder und die Familie ausreichend versorgen. Und zwar mit den Grundbedürfnissen. Wir reden ja von den Grundbedürfnissen, Wohnung, Ausbildung, Gesundheit, Ernährung.

Also das, was Sie brauchen, das nicht ersetzbar ist, heute brauchen sie dafür 130 Prozent 1 Durchschnittseinkommens. Merkwürdig. Wir hatten keine Inflation, wir hatten Realwirtschaftswachstum, aber irgendwie kann ich mir das nicht mehr leisten, was ich meine Eltern noch leisten konnten? Macht das Sinn für sie? Macht das konnten?

Macht das Sinn für Sie? Macht das rein mit den Grundrechenarten 1 Primärschülers Sinn? Für mich nicht. Wissen Sie, was passiert ist? Natürlich haben wir Inflation.

Wir haben die Geldmenge ausgeweitet, wie Milton Friedman es gesagt hat. Wir haben noch keine Konsumgüterinflation. Sie können sich heute 30 Kühlschränke kaufen. Sie kriegen nur keine Wohnung in München dafür. Mit anderen Worten, wir haben das, was man Sachwerteinflation nennt.

Aber das ist nicht wie beim Cholesterin. Es gibt gutes und es gibt schlechtes Cholesterin. Es gibt gute und es gibt schlechte Inflation. Sachwerteinflation ist auch Inflation, weil sie der nächsten Generation es nicht mehr ermöglicht, ein Haus zu kaufen, weil die Vorgängergeneration den Hauswert verzehnfacht gesteigert erleben durfte, was übrigens wirklich stimmt. Meine Boomer Generation heißt ja nicht umsonst, Boomer, bei uns hat alles geboomt.

Außer Briefmarken, wer die gesammelt hat, der hat Pech gehabt. Also das ganze Geld ist in Sachwerte gegangen, aber Sachwerte sind für sie Inflation. Weil sie müssen sich ja trotzdem eine Wohnung mieten oder 'n Haus kaufen. Das ist doch nur nicht im Warenindex richtig reflektiert. Im Gesundheitswesen Rieseninflation.

In der Ausbildung in Amerika und England kosten Universitäten und Schulen oft Geld. In Amerika fast alles, 1 1 1 1 Studienjahr heute kostet so viel wie 'n Durchschnittseinkommen pro Jahr. So, das ist, wir haben sie. Wir haben sie nur nicht in diesen Daten der Alltagsgüter, meine These. So, das bringt mich jetzt zum letzten Zinsen.

Als ich von der Schule kam, war der Zins, der dreißigjährige Zins bei 15 Prozent und heute ist der Zins zwischen 3 und 5 Prozent. Warum sag ich das? Als Zyniker, die Bundesregierung hat jetzt beschlossen, dass der deutsche jugendliche Arbeitnehmer endlich neben der reinen umlagefinanzierten staatlich organisierten Rente auch privat Aktienkapital einsparen sollte. Die Zeitungen überschlagen sich nicht Berechnungen. Wenn Du mit 25 anfängst, jeden Monat 150 Euro zu sparen hast Du mit 60, keine Ahnung, 500000, weil im Durchschnitt hat der Aktienmarkt in den letzten 30, 40 Jahren 7 bis 8 Prozent pro Jahr an Gewinn erwirtschaftet.

Per DAX leider nicht, das ja die deutsche europäische Wirtschaft, aber in den USA. Gab Märkte, ja, im Durchschnitt konnten sie im der Welt Aktienmärkten da hinkommen. Meine Damen und Herren, glauben Sie, dass sich das wiederholen wird? Die Zinsen sind von 15 auf 10 auf 5 Prozent runtergegangen in diesen 40 Jahren. Die Geldmenge, also wir leben in 1 sogenannten Schuldgeldwirtschaft, vergessen Sie das nie, das Geld, das Sie in der Tasche haben, sind die Schulden 1 Anlahen.

Die Schulden in unserem System haben sich verdreifacht, real, nämlich in gemessen zu brütem Sozialprodukt, nominal wollen Sie das gar nicht ausrechnen. Natürlich ist das die Triebfeder und das 3. Demografie. Die Boomer Generation, also meine Generation hat in Amerika, also außerhalb Deutschlands, in Amerika, England, in den skandinavischen Ländern, auch in der Schweiz, eigentlich überall außerhalb von Deutschland, Frankreich auch nicht, schon lange Aktiensparpläne. Diese Generation, die die geburtenstärksten Jahrgänge sind, haben die letzten 20, 30 Jahre angespart.

Sie werden die nächsten 20, 30 Jahre entsperrt und die Generation, die nachwächst, ist viel kleiner. Die Kohorte ist viel kleiner. Also, ich sage nicht, dass die Aktienmärkte nicht steigen, ich sage auch nicht, dass sie nicht fallen. Ich sage nur, dass diese Kindergartenberechnungen, in den letzten 40 Jahren waren's so viel, 7, 8 Prozent, während die realen, wo das Sozialprodukten reinständig runter gegangen sind, nicht stimmen müssen. Außer sie glauben, der Produktivitätschub durch KI wird analog werden wie der Produktivitätschub durch Elektrizität.

Also der, der sich in den realen Bruttosozialproduktzahlen zeigt und nicht nur in, sagen wir mal, vergeudeten Stunden vor einem Computer. Die 2. Große Frage, ich komme jetzt ganz schnell zum Ende, ich muss aber die 2. Große Frage stellen und das ist der US Dollar. Wir leben in 1 Welt, in der die Macht sich neu verteilt, aber 1 ist konstant geblieben, die Weltreservewährung ist unantastbar der US Dollar.

Die sogenannten BRIC Staaten arbeiten, also Brasilien, Indien, China, die arbeiten seit über 1 Dekade daran, dieses Monopol zu knacken. Sie haben kleinere Problemchen damit. Das eine ist, sie sind sich nur einig, dass sie den Dollar nicht mögen. Sie mögen sich aber auch untereinander nicht. Die Russen träumen von 1 neuen Weltreservewährung, die an Rohstoffe gekoppelt ist.

Ja klar, Rohstoffnation Nummer 1. Die Chinesen würden gern den Yuan dort sehen, aber eigentlich wollen sie es auch nicht, weil als exportgetriebene mit gigantischen Exporten organisierte Volkswirtschaft kann ihre Währung gar keine Reservewährung für eine Reservewährung, heißt sie müssen Handelsbilanz Defizite haben. Die Schweiz weiß, sie ist eine nicht gewollte kleine Reservewährung und darum ist der Schweizer Franken, geht es ja immer teurer, weil die Schweiz ja selber schon Überschüsse erwirtschaftet. Und die Indert träumen wiederum davon, dass es nichts mit China zu tun hat, sondern irgendeine Art gemeinsam. Sie sind sich nicht einig, so lange bleibt der Dollar.

Bitcoin, ja gut, das ist eine Generationenfrage, übrigens nicht die ganz junge, die Gen Z glaubt nicht, nicht, das ist immer so eine Milleniums Angelegenheit. Das sind die großen Fenster von, ich kann's nicht beurteilen, wir werden sehen, der Wettbewerb den US Dollar hat begonnen und früher oder später wird die neue ökonomische Machtverteilung auf der Welt dieses Monopol des Dollars brechen. Womit und wie kann ich Ihnen nicht sagen, sonst würde ich jetzt auf meiner Jacht in der Karibik sitzen und nicht hier stehen, obwohl ich hier natürlich viel lieber bin. Sorry, das war jetzt leider doch. Was soll man da?

Kann man da noch einen Cocktail trinken und wird immer dicker und nee. Ich weiß es nicht, aber ich weiß, dass das eine tektonische Veränderung des Weltfinanzsystems auslösen wird, weil unser gesamtes Weltfinanzsystem der letzten 40 Jahre ist Dollar geankert. Globalisierung war globale Dollarisierung. Das wird auch neu verhandelt werden müssen. So, jetzt komme ich zu meinem sozusagen Schlusssplädoyer.

Ich bin kein keiner von den Leuten, die Crashpropheten sind. Das ist so eine üble Tätigkeit, die mich an Luthers berühmten Satz erinnert und wenn ich dass morgen die Welt untergeht, dann würde ich heute ein Bäumchen pflanzen. Es ist einfach eine mühselige Tätigkeit zu sagen, alles wird scheiße, bringt einem auch relativ wenig. Man hat im Leben mehr davon, mit einem gesunden, praktischen Restoptimismus auf das Bessere zu hoffen und nicht aus Angst vorm Tod Selbstmord zu begehen. Also werde ich Ihnen keinerlei dummen Geschichten der Börse erzählen, das kann eintreten, das muss nicht eintreten.

Ich hab eine andere These, außer die KI Revolution wird uns völlig überraschen. In ihrem realwirtschaftlichen Effekt. Sie wird uns überraschen, aber extremst positiv. Das ist wirklich das positivste Szenario, dann müssen wir uns einfach auf geringere Erträge einstellen. Ist Ist nicht, dass die Aktien dann nicht immer noch eine gute Anlage sind über die nächsten 30, 40 Jahre, aber 7, 8 Prozent Rendite, wenn die Zinsen niedrig sind, wenn das Realwachstum niedrig ist.

Wo meine Damen und Herren, soll das denn kommen? Der Herrgott lässt das Mann nicht auf die Erde fallen und verteilt es als Dividende unter den Aktionären. So weit ist er dem Kapitalismus noch nicht entgegengekommen. Also, ich erwarte, dass sie viel, viel weniger Rendite erzielen werden. Dass diese Prognosen weitaus weniger eintreten, wenn sie heute diese Pläne machen.

Zweitens, wir wir müssen davon ausgehen, dass der wahnsinnige Überhang der Finanzwirtschaft, also Amerika, 300 Prozent Schulden, 200, über 200 Prozent, das sind 500 Prozent Finanzwirtschaft, die über der Realwirtschaft steht und Zinsen und Dividenden aus der Realwirtschaft verdienen will. Meine Damen und Herren, das setzt dem Realzins und der Realverzinsung, die sie erreichen können, eine natürliche Grenze, weil entweder müssen die Schuldner auf jede Zins verzichten oder irgendwann wird sich das Verhältnis zwischen Dividendenzinsen, also zwischen all den neu sortieren. So neu sortieren, dass nur der Kuchen verteilbar ist, der da ist. Wir können nicht die nächsten 40 Jahre von 300 auf 600 Prozent gehen. Dann haben wir ein Debassement unserer Währung, aber ganz hundertprozentig.

Das wird nicht funktionieren. Wir sind an den Grenzen der Finanzökonomie, mit der wir uns vernebelt haben, dass die Realwirtschaft trotz Digitalisierung weitaus weniger gewachsen ist, als eben das Finanzsystem, das über ihr liegt. Vergleichen Sie neunzehnhundertachtzig Paul Wolker, 200 Prozent war das gesamte Finanzsystem, also das Doppelte, heute das Fünffache. Und mein letzter Punkt, Sie sehen so schon so aus, er er schaut mich die ganze Zeit so an, dass ich Angst kriege und immer auf die Uhr guck und denke, wie schlimm bin ich denn? Das ist der letzte Punkt.

Mein letzter Punkt ist noch einmal ein politischer und zwar, weil es mich persönlich ärgert und weil es mich ärgert, dass wir keine offene Diskussion darüber haben. Wir reden über Renditen. Diese Renditen an den Aktienmärkten haben Sie die letzten 30, also mindestens die letzten 25 Jahre nur erzielt, wenn sie in amerikanische Aktien investiert haben. Ein 2 amerikanische Unternehmen haben eine höhere Börsenkapitalisierung als alle deutschen Firmen zusammen. Ein amerikanisches Unternehmen hatte zwischenzeitlich eine höhere Börsenkapitalisierung als die gesamte Bruttosozialprodukt der Bundesrepublik Deutschland, eine der 5 größten Volkswirtschaften der Welt.

Europa hinkt hinterher. Wir reden über Geopolitik und dass wir mit, auf Augenhöhe mit den Chinesen sprechen wollen und weiß ich, dass wir uns nicht mehr von Donald ärgern lassen wollen und ich weiß nicht, was da alles erzählt wird. Wir Bürger müssen unsere Politiker an ihre zuvorderste Aufgabe erinnern und insbesondere die in Europa. Das ist nicht weltpolitisch das große Rad zu drehen, wo sowieso kaum 1 auf uns hört, sondern den Wohlstand für diesen Teil der Welt wieder wachsen lassen, sodass wir wieder Reallwachstum pro Kopf haben und nicht in steckt. Und eine letzte ganz persönliche Bemerkung von mir, die dümmste Idee, die man haben kann, die Militärausgaben drastisch zu erhöhen.

Ich bin mit dagegen. Ich bin nicht dagegen, dass wir eine leistungsfähige Armee haben müssen, uns im Notfall auch verteidigen zu können. Nur ich glaube nicht, dass wir 5 Prozent des Bruttosozialproduktes dafür brauchen. Ich glaube, dass wir damit nur Unsinn anstellen. Oder wie hat es Milton Friedman mal so schön formuliert?

Wenn der Staat eine temporäre Maßnahme ergreift, dann ist es ganz sicher, dass sie dauerhaft ist. Und wenn es eine Maßnahme gibt, die wertvernichtend ist, dann ist es Aufrüstung. Und wenn Sie etwas statistisch simpel nachprüfen können, auf jede militärische Aufrüstungszeit folgte eine Inflationsphase. Aus dem simplen Grund, dass niemand das Aus dem simplen Grund, dass niemand das Zeug ja konsumieren kann und dass die einzige Nutzung von dem ja der Krieg ist, den wir ja eigentlich auch nicht wollen und dass dann auch als drittes die Unterhaltungskosten 1 einmal aufgebauten Rüstungsmaschine sind gigantisch hoch. Das heißt, das Ding ist ein selbsterfüllende Prophezeiung der ökonomischen Werkvernichtung für eine Volkswirtschaft.

Mit diesen ganz persönlichen und Sie können ja auch völlig falsch sein worden und möchte ich meinen Vortrag beenden, doch auf etwas hinweisen, ich habe bewusst Milton Friedman und Keynes öfter zitiert, obwohl sie in der Volkswirtschaft als die großen Gegenspieler gelten, weil sie mehr gemeinsam haben, als sie denken. Und es wäre schön, mal mit beiden zusammen die heutige Lage zu diskutieren, denn beide gemeinsam waren immer mutig gegen den Zeitgeist, Wirtschaftsideen zu entwickeln und nicht fortzuschreiben, was da ist. Beide haben die Paradigmenwechsel der Technologie bei Keynes und des überbordenden Sozialstaates bei Milton Friedman verstanden. Und darum beende ich mit 2 Zitaten dieser beiden Antagonisten. Von Milton Friedman stammt der berühmte Satz, wer den Kapitalismus nicht mag, der mag die Freiheit nicht.

Und von John Maynard Keynes, ja Gott, jetzt jetzt kommt der Moment, irgendwann meine Rede immer kommt, wenn man sie freihält. Und und von John Maynard Keynes, kommt der berühmte Satz, es ist für die meisten Führungskräfte leichter und für ihren Ruf besser, ich zitiere etwas frei, konventionell zu scheitern, als unkonventionell Erfolg zu haben. Ich wünsche Ihnen und uns allen, dass ein paar Menschen Mut zur Unkonventionalität haben. Danke für euch. Können noch 'n paar Fragen machen, wenn Sie wollen, ne?

Und wieder andere flüssige Mittel, die auch reale Werte sind. Weil Sie aufs Flugzeug müssen, haben wir uns einen anderen Realwert ausgedacht und zwar eine Real Unit Aktie Sehr gut. Mit realen Werten. Dann kann ich zur nächsten GV kommen und freche Fragen stellen. Genau.

Hier haben Sie einen Gutschein Ah, danke sehr. Für 200 Real Unit Aktien oder Aktientoken, je nachdem, was Ihnen beliebt ist. Und wir freuen Sie natürlich, als Aktionäre der nächsten GV auch begrüßen Sie. Ja,

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